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KW 22:
Montag, 25. - Sonntag, 31. Mai 2026
Themen u.a.:
E-Waste-Race in Sonsbeck: Endspurt auf dem
Treppchen für den Umweltschutz Die
Schubladen und Keller in Sonsbeck sind um einige
Schätze leichter, die Umwelt dafür umso reicher:
Die Klassen 6a und 6b der privaten Realschule
Sonsbeck befinden sich in den letzten Zügen
eines intensiven ökologischen Wettstreits. Beim
diesjährigen „E-Waste-Race“ sammeln die
Jugendlichen seit Wochen Elektroschrott und
stehen im direkten Vergleich mit acht anderen
Schulen aus dem Kreis Wesel kurz vor dem Finale.
Das Zwischenergebnis kann sich sehen lassen:
Aktuell rangieren die Sonsbecker Schülerinnen
und Schüler auf einem hervorragenden dritten
Platz.
Sinn und Zweck: Umweltschutz statt
Müllberge Bei dem Projekt geht es um weit
mehr als um eine bloße Aufräumaktion. Das
primäre Ziel des Wettbewerbs ist es, wertvolle
Ressourcen zu sichern und das Bewusstsein für
nachhaltigen Konsum zu schärfen.
„In
modernen Elektrogeräten stecken kostbare
Rohstoffe wie Gold, Kupfer und seltene Erden,
die viel zu oft im Hausmüll landen oder in
Kellern vergessen werden“, wissen die
Schülerinnen und Schüler.
Sie fungierten
während des gesamten Projektzeitraums als echte
Umweltbotschafter. Ihre Aufgaben gingen dabei
weit über das bloße Entgegennehmen der Geräte
hinaus: Sie klärten im Vorfeld über die
Bedeutung der Kreislaufwirtschaft auf,
organisierten eigenständig die Logistik der
Sammlung und bereiteten die Altgeräte für das
fachgerechte Recycling vor – unter anderem durch
das sorgfältige Entfernen von Batterien und
Akkus aus Sicherheitsgründen. Lehrer Tanko
Scholten zeigt sich begeistert vom Engagement:
„Die Schüler sind mit vollem Elan dabei.“
Großer Erfolg dank zahlreicher Unterstützer
Dass die beiden Klassen so erfolgreich im Rennen
liegen und sich berechtigte Hoffnungen auf den
Gesamtsieg – und den damit verbundenen
gemeinsamen Schulausflug – machen können,
verdanken sie einer Welle der Hilfsbereitschaft.
Zahlreiche Unterstützer aus der Bevölkerung
haben in den vergangenen Wochen den Weg zur
Eingangshalle der privaten Realschule in der
Herrenstraße gefunden.
Die Sammelboxen
füllten sich im Laufe der Aktion mit einer
beachtlichen Menge an ausgedienten Kleingeräten
unter 50 Zentimetern Kantenlänge. Von alten
Föhnen, Toastern und Kaffeemaschinen über
ausrangierte Smartphones, Tablets und Laptops
bis hin zu Kabelsalat und Fernbedienungen wurde
alles zusammengetragen, was sonst ungenutzt
Wohnraum blockiert hätte.
Großer Dank der
Schülerinnen und Schüler Die Sammelphase des
Projekts neigt sich nun dem offiziellen Ende am
27. Mai, zu. Unabhängig davon, ob es am Ende für
den ganz großen Sieg im Kreis Wesel reicht,
ziehen die Klassen 6a und 6b schon jetzt eine
durchweg positive Bilanz.
Die
Schülerinnen und Schüler möchten sich auf diesem
Wege ganz herzlich bei allen Sonsbeckerinnen und
Sonsbeckern bedanken, die ihre Keller und
Schubladen durchforstet und die Aktion so
tatkräftig unterstützt haben. Durch diesen
gemeinschaftlichen Einsatz wurde ein wichtiges
Zeichen für das fachgerechte Recycling und den
Schutz unseres Planeten gesetzt.
Kreativ werden, ausprobieren, Spaß haben: MOVE!
bringt Moers in Bewegung Eine Woche
voller Beats, Farben, Ideen und Aktionen: Beim
Kinder- und Jugendkulturfestival MOVE! wartet
vom 13. bis 20. Juni wieder ein buntes Programm
auf Kinder und Jugendliche.

‚ReKi on Stage‘: In der Repelen Einrichtung ist
Rap das Thema. Zu Gast ist Rapper und
Musikproduzent Tomasz Kwapien (Foto: T.
Kwapien).
Insgesamt 15 kostenfreie
Workshops laden dazu ein, Neues auszuprobieren,
kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben.
Die Angebote finden in Jugendzentren, der
Bibliothek, dem Grafschafter Museum, der
Musikschule, am Skatepark im Freizeitpark und
bei den Penguin’s Days des Schlosstheater Moers
statt.
Den Abschluss bildet am Samstag,
21. Juni, der Familientag ‚MOVE! X Penguin’s
Days‘ auf dem Schlossplatz. Dort bieten
Einrichtungen und Projekte der kulturellen
Bildung kreative Mitmachaktionen, kleine
Bühnenbeiträge und selbstgemachte Speisen.
Veranstaltet wird MOVE! vom Kinder- und
Jugendbüro und dem Kulturbüro der Stadt Moers.
Das Festival ist erneut Teil des
Förderprogramms ‚Kulturrucksack NRW‘. Gaming,
Streetart, Rap Das Programm reicht von Musik und
Theater bis zu Streetart, Medien und kreativem
Gestalten. Im Jugendzentrum ‚Henri‘ in Kapellen
bauen Kinder beim Workshop ‚Arcade Retro Gaming‘
ihre eigene Spielekonsole. Im ‚Asbär‘ in Asberg
entstehen Schmuck und Accessoires aus Perlen.
Rap-Fans können sich im Jugendzentrum
Nord (JuNo) und in der ReKi in Repelen
ausprobieren. Auch Geschichte wird kreativ
vermittelt: Im Grafschafter Museum gehen
Jugendliche ab 14 Jahren auf Spurensuche durch
die Zeit des Nationalsozialismus in Moers. In
der Bibliothek dreht sich alles um ‚Guerilla
Poetry‘ – also kreative Texte im öffentlichen
Raum.
Streetart-Workshops wie ‚Taggen‘
oder ‚Skateboard Design‘ bringen Farbe ins
Spiel. Beim Improtheater heißt es ‚Spiel dich
frei!‘, während beim ‚Drum Circle‘ gemeinsam
getrommelt und musiziert wird.
Anmeldungen für die Workshops sind ab sofort
möglich.
Weitere Informationen.
Initiativkreis fordert wirtschaftspolitischen
Neustart für Moers Mit großer
Aufmerksamkeit verfolgt der Initiativkreis Moers
die Ergebnisse der aktuellen Standortanalyse der
Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer
für Moers. Die Analyse bestätigt einerseits die
hohe Lebensqualität, die attraktive Innenstadt
sowie die guten Freizeit- und Bildungsangebote
der Stadt.
Andererseits zeigt sie aber
auch deutliche wirtschaftliche Schwächen auf,
die aus Sicht der Unternehmen nicht länger
ignoriert werden dürfen. „Moers lebt derzeit
stark von seinen weichen Standortfaktoren. Doch
hohe Steuern, langsame Genehmigungsverfahren und
zunehmende regulatorischen Belastungen gefährden
die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes“,
erklärt der Vorsitzende Dr. Christoph Scherer.
Besonders kritisch bewertet die
Unternehmerschaft die Diskussion über mögliche
weitere Steuererhöhungen zur Deckung des
städtischen Haushaltsdefizits. Bereits heute
liege der Gewerbesteuerhebesatz in Moers
deutlich über dem Landesdurchschnitt. Viele
mittelständische Betriebe stünden dadurch
zunehmend unter Druck.
„Wer
Investitionen, Arbeitsplätze und
Unternehmensansiedlungen sichern will, darf die
Wirtschaft nicht weiter belasten. Zusätzliche
Steuererhöhungen würden Wachstum bremsen und die
wirtschaftliche Entwicklung der Stadt
langfristig schwächen“, betont Frank Heinrich,
Geschäftsführer des Vereins. Mit Sorge
betrachten die Unternehmen zudem die in der
Analyse deutlich kritisierten Planungs- und
Genehmigungsverfahren. Lange Bearbeitungszeiten
seien inzwischen ein echter Standortnachteil im
Wettbewerb mit anderen Kommunen.
Die
Initiativkreis Moers fordert daher konkrete
Maßnahmen: keine weiteren Erhöhungen der
Gewerbesteuer, schnellere und digitale
Genehmigungsverfahren, eine serviceorientierte
Verwaltung, mehr verfügbare Gewerbeflächen,
sowie einen dauerhaften strukturierten Dialog
zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik.
Positiv bewertet wird, dass Bürgermeisterin
Julia Zupancic angekündigt hat, die Ergebnisse
der Analyse als Ansporn für mehr
Wirtschaftsfreundlichkeit zu verstehen. Nun
komme es jedoch darauf an, den Ankündigungen
auch konkrete Schritte folgen zu lassen.
„Eine starke lokale Wirtschaft ist die
Grundlage für sichere Arbeitsplätze, soziale
Stabilität und handlungsfähige kommunale
Haushalte. Moers braucht jetzt einen
wirtschaftspolitischen Neustart mit mehr Tempo,
mehr Kooperation und besseren Rahmenbedingungen
für Unternehmen“, so Karl-Heinz Theußen,
stellvertretender Vorsitzender des
Initiativkreis Moers. Initiativkreis Moers e.V.
Mühlenstraße 20 - 30 47441 Moers Mail:
kontakt@initiativkreis-moers.de
Höhere Inflation durch Preisschock
beim Öl trifft weiterhin Familien am stärksten
Als Folge des Iran-Kriegs ist die
Inflationsrate in Deutschland im April auf 2,9
Prozent gestiegen – 0,2 Prozentpunkte mehr als
im März. Der Anstieg ist dabei weitestgehend auf
den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl
zurückzuführen, der sich bislang noch nicht auf
die Preise für Nahrungsmittel und andere Waren
und Dienstleistungen übertragen hat.
Auch die Verbraucherpreise beim Gas wiesen im
April wegen längerfristiger Verträge noch keine
besondere Preisdynamik auf, obwohl die
Weltmarktpreise deutlich angezogen haben. Die
Kraftstoffpreise prägen die
haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien,
und insbesondere die mit niedrigen und mittleren
Einkommen, sind derzeit von der neuen
Teuerungswelle besonders stark betroffen, weil
in ihren Warenkörben Ausgaben für
Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht
haben.
So war im Vergleich von neun
repräsentativen Haushaltstypen, die sich nach
Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem
Einkommen unterscheiden, im April die
Inflationsrate von Paarfamilien mit mittleren
bzw. geringen Einkommen mit 3,0 bzw. 2,9 Prozent
am höchsten. Darauf folgten Alleinerziehende mit
mittleren Einkommen und Paarfamilien mit hohen
Einkommen (je 2,8 Prozent).
Die
niedrigste Teuerung verzeichneten Alleinlebende
mit niedrigen Einkommen (2,1 Prozent), weil
diese oft kein Auto besitzen. Alle weiteren
untersuchten Haushaltstypen lagen mit Raten von
2,5 bis 2,7 Prozent dazwischen. Zu diesem
Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Obwohl die Inflation durch den Krieg der USA
und Israels gegen den Iran deutlich verstärkt
wurde, ist die aktuelle Teuerungsdynamik weit
entfernt von der nach dem russischen Angriff auf
die Ukraine, zeigt Studienautorin Dr. Silke
Tober anhand eines Vergleichs mit Daten aus dem
April 2022. Damals lag die haushaltsspezifische
Inflationsrate bei Paarfamilien mit niedrigen
bzw. mittleren Einkommen bei 7,5 Prozent bzw.
7,3 Prozent, Alleinlebende mit niedrigen
Einkommen mussten vor vier Jahren eine
Preissteigerung von 6,5 Prozent schultern.
Ein wichtiger Grund für den Unterschied ist,
dass der Überfall auf die Ukraine, eine wichtige
Exporteurin von Nahrungsmitteln, kurzfristig
weltweit die Preise für Agrarrohstoffe
hochschnellen ließ. Nahrungsmittel zählen,
ebenso wie Haushaltsenergie, zu den Gütern des
Grundbedarfs, für die Haushalte mit niedrigen
bis mittleren Einkommen einen vergleichsweise
großen Anteil ihres Konsumbudgets ausgeben
müssen.
Der Krieg gegen den Iran und die
Blockade der Straße von Hormus dürfte sich
hingegen indirekt und langsamer auswirken über
höhere Energie-, Transport und
Düngemittelpreise. Wie groß der preistreibende
Effekt wird, hängt entscheidend von der Dauer
des Krieges ab, betont die
IMK-Inflationsexpertin: „Noch bleibt ein bis zum
Sommer begrenzter Höhenflug der Rohöl- und
Erdgaspreise ein realistisches Szenario“,
schreibt Tober. Ziehe sich der Konflikt hingegen
länger hin, „könnte jedoch auch der Iran-Krieg
einen größeren und breiter angelegten
Angebotsschock bewirken mit schwerwiegenderen
negativen Auswirkungen auf die Inflation und die
wirtschaftliche Aktivität“, warnt die Ökonomin.
Vor diesem Hintergrund müssten die
Regierungen in Deutschland und den anderen
Ländern des Euroraums vorbereitet sein, um bei
Bedarf rasch Maßnahmen zu ergreifen, die die
Bevölkerung entlasten. Der „Tankrabatt“ habe
seine Berechtigung, weil er neben
Privathaushalten auch Unternehmen entlaste und
zugleich die gemessene Inflation reduziere.
Setze sich der Preisauftrieb noch deutlich
länger fort, sei jedoch mehr notwendig.
Zu den sinnvollen möglichen Ansätzen zählt Tober
eine – im Vorfeld mit den Tarifparteien
abgestimmte – Neuauflage der abgaben- und
steuerfreien Inflationsausgleichsprämie, eine
temporäre Entkopplung des Strompreises vom
Gaspreis, für die das IMK kürzlich einen
Vorschlag gemacht hat (Link unten), sowie die
Vorbereitung von im Bedarfsfall schnell
einsetzbaren „Blaupausen“ für weitere
Energiepreisbremsen und Übergewinnsteuern.
Darüber hinaus seien Maßnahmen erforderlich, die
den Verbrauch fossiler Energien gezielt senken,
etwa ein Tempolimit auf Autobahnen.
Die
Europäische Zentralbank (EZB) habe „umsichtig
agiert“, als sie im April auf eine Zinserhöhung
verzichtete, betont die IMK-Inflationsexpertin.
„Denn die hohen Energiepreise belasten die
Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene
Industrie, die zudem die US-Zölle, die kräftige
Euro-Aufwertung im vergangenen Jahr und die
starke Konkurrenz auf den Weltmärkten durch
chinesische Unternehmen zu verkraften hat.“
Generell werde es für die Zentralbank leichter,
weiter abzuwarten, wenn es gelinge, den Anstieg
der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen
zu bremsen.
Kreis Wesel:
Schulen sammeln Elektroschrott
Unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl
sammelten 9 Schulen aus Wesel vier Wochen lang
im Wettbewerb Elektroschrott und engagierten
sich damit aktiv für die Umwelt. Nun endet das
Schul-Projekt „E-Waste Race“.
Wer hat am meisten
gesammelt und gewinnt somit einen Ausflug? Seien
Sie live bei der dabei und erfahren es! Die
gemeinnützige Organisation „Das macht Schule“
lädt zur Preisverleihung am Freitag, den
29.5.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr in der
Gewinnerschule (Bekanntgabe am 27.5.)
Moers: Gemeinsame offene
Mitarbeitendenversammlung/Aktionstag der
Krankenhäuser Am 29.04.2026 hat
die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zur
Stabilisierung der Beitragssätze in der
gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)
beschlossen. Dieses hat aus unserer Sicht
massive Auswirkungen auf die Refinanzierung der
Personalkosten in den Kliniken und damit auf die
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Die Folgen der aktuellen Reformpläne im
GKV-BStabG wären fatal: Personalabbau,
zunehmende Berufsflucht und eine spürbare
Verschlechterung der Versorgung bis hin zur
Schließung bedarfsnotwendiger Kliniken. Deshalb
sehen die Krankenhäuser einen dringenden
Informations- und Austauschbedarf und möchten
das Thema bei einer offenen
Mitarbeiterversammlung/bei einem Aktionstag
gemeinsam mit Politiker:innen unterschiedlicher
Parteien diskutieren.
Neukirchen-Vluyn: Neue Kurse bei der DRK
Familienbildung Niederrhein Neue
Kurse für Familien, Gesundheit und Bewegung: Die
DRK Familienbildung Niederrhein startet ab Juni
mit einem erweiterten Programm in
Neukirchen-Vluyn. Neben Yoga- und
Qi-Gong-Angeboten stehen auch Eltern-Kind-Kurse
sowie erstmals „Erste Hilfe am Hund“ auf dem
Programm.
Die DRK Familienbildung
Niederrhein startet ab Juni mit neuen Angeboten
in den Sommer. In Neukirchen-Vluyn beginnen
zahlreiche Kurse rund um Familie, Gesundheit und
Bewegung. Damit erweitert die Familienbildung
ihr Angebot für junge Familien ebenso wie für
Menschen, die etwas für ihre Gesundheit und ihr
Wohlbefinden tun möchten.
Für junge
Familien stehen unter anderem der Babykurs
„ElternStart NRW“ sowie ein neuer PEKiP®-Kurs
auf dem Programm. Beide Angebote richten sich an
Eltern mit Babys und fördern die frühkindliche
Entwicklung sowie den Austausch mit anderen
Familien. Neu im Angebot sind außerdem
verschiedene Yoga-Kurse sowie ein regelmäßiger
Qi-Gong-Kurs, die Entspannung und Bewegung in
den Alltag bringen sollen.
Darüber
hinaus kündigt die Familienbildung bereits das
neue Angebot „Yoga und Ernährung bei Rheuma“ an.
Tierfreunde können sich zudem auf den Kurs
„Erste Hilfe am Hund“ freuen, der im Juli
startet. Dort lernen Hundebesitzer wichtige
Sofortmaßnahmen für Notfälle mit ihrem
Vierbeiner.
Weitere Informationen und
Anmeldungen bei der DRK Familienbildung
Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in
Neukirchen-Vluyn, unter
0281 / 3001-8100
oder per E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

Familienbildung des DRK Niederrhein in der
Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn. (c)
DRK KV Niederrhein e. V.
Stadtführung durch die Hansestadt Dinslaken am
28. Mai Am Donnerstag, 28. Mai 2026
um 16 Uhr nimmt die Gästeführerin Beate Hettmer
Interessierte mit auf einen spannenden Rundgang
durch die Dinslakener Altstadt und erzählt
Geschichten aus der Zeit der Hanse. Sie
berichtet über die historische Hanse und
erläutert Wissenswertes zu den heutigen
kulturellen Vereinigungen des Internationalen
Hansebundes sowie der Rheinischen Hanse.
Treffpunkt zur Führung ist an der
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und
ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu
entrichten. Eine verbindliche Anmeldung für die
Führung ist beim Team der Stadtinformation am
Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per
E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de
erforderlich.
Wein & Genuss
2026: Weinfest mit verkaufsoffenem Sonntag in
der Dinslakener Innenstadt Wein und
Genuss in der Dinslakener Innenstadt. Von
Donnerstag, 28. Mai, bis Sonntag, 31. Mai 2026
verwandelt sich die Dinslakener Innenstadt
erneut in ein Paradies für Weinliebhaber*innen
und Feinschmecker*innen. Bereits zum sechsten
Mal lädt das beliebte Fest „Wein & Genuss“ auf
den Neutorplatz ein und begeistert mit
ausgewählten Winzer*innen, Weinhändler*innen
sowie einem vielfältigen kulinarischen Angebot.

Die Besucher*innen des Weinfests dürfen sich auf
edle Tropfen aus verschiedenen Weinregionen
freuen. Dazu werden zahlreiche Köstlichkeiten
serviert – von herzhaften Grill- und
Fischgerichten über knusprigen Flammkuchen und
frische Crêpes bis hin zu vielfältigen
Käsesorten und weiteren Leckereien.
Öffnungszeiten des Weinfests: Donnerstag: 12
bis 22 Uhr Freitag: 12 bis 23 Uhr
Samstag: 11 bis 23 Uhr Sonntag: 11 bis 20
Uhr
An allen vier Veranstaltungstagen
sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit
regionalen und überregionalen Künstler*innen für
musikalische Unterhaltung. Am Sonntag, 31. Mai,
findet parallel zum Weinfest der verkaufsoffene
Sonntag in der Dinslakener Innenstadt statt. Die
Geschäfte öffnen ihre Türen und laden zum
entspannten Bummeln und Einkaufen ein.
Besucher*innen können den Besuch des Weinfests
ideal mit einem Einkaufsbummel verbinden und die
Innenstadt in ruhiger Atmosphäre genießen. Für
Kinder gibt es ebenfalls ein Angebot: Von 13 bis
18 Uhr erwartet sie auf dem Altmarkt ein buntes
Programm mit Hüpfburg, kleinen Spielgeräten und
einer Bimmelbahn. Die Veranstaltung „Wein &
Genuss“ wird von der Wirtschaftsförderung der
Stadt Dinslaken unterstützt.
Was
Gärtnern mit dem Körper macht
Gartenbauexperte erklärt, warum Gartenarbeit
mehr sein kann als nur ein Hobby Die
Gartensaison ist da: Beete werden gepflegt,
Gemüse gepflanzt, Stauden gegossen. Viele
verbringen jetzt jede freie Minute draußen. Und
das lohnt sich nicht nur für die Pflanzen.
Studien zeigen: Gartenarbeit wirkt nachweislich
positiv auf Körper und Psyche.

Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde
gärtnert, erfüllt ganz nebenbei die
Bewegungsempfehlungen der WHO. (Quelle: pixabay)
Was dabei im Körper passiert, haben Forscher
der Universität Wageningen gemessen: Sie setzten
Teilnehmende zunächst gezielt unter Stress – und
ließen sie danach entweder gärtnern oder lesen.
Nach 30 Minuten war der Cortisolspiegel in der
Gartengruppe deutlich stärker gesunken. Die
Stimmung hatte sich vollständig erholt. In der
Lesegruppe verschlechterte sie sich weiter.
„Gartenarbeit ist eine der wenigen
Aktivitäten, bei denen Bewegung, frische Luft
und ein sichtbarer Erfolg ganz natürlich
zusammenkommen“ sagt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes
für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Viele
Menschen unterschätzen, was eine Stunde im
Garten mit ihrem Körper macht."
Graben,
gießen, jäten Sportmedizinisch zählt
Gartenarbeit zur moderaten körperlichen
Aktivität – vergleichbar mit zügigem
Spazierengehen oder lockerem Radfahren. „Die
meisten Menschen merken gar nicht, wie viel sie
sich im Garten bewegen. Sie sind einfach
beschäftigt.", sagt Dr. Popp. Wer drei- bis
viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt
damit also ganz nebenbei auch die
Bewegungsempfehlungen der
Weltgesundheitsorganisation.
Das sagt die
Forschung Einen der stärksten Belege liefert
eine randomisierte Kontrollstudie der University
of Colorado, die 2023 im Lancet Planetary Health
veröffentlicht wurde. 291 Erwachsene wurden über
eine Gartensaison begleitet – die eine Hälfte
erhielt eine Parzelle in einem
Gemeinschaftsgarten, die andere blieb auf der
Warteliste. Das Ergebnis: Wer gärtnerte, bewegte
sich täglich mehr – und berichtete gleichzeitig
von deutlich weniger Stress und innerer Unruhe.
Besonders ausgeprägt war der Effekt bei
Menschen, die zu Beginn der Studie stark
belastet waren.
Bloß keinen Stress Wer
sich allerdings nun davon verleiten lässt, den
„perfekten“ Garten herzurichten, arbeitet gegen
den angestrebten Effekt. Intensive
Aufräumaktionen erzeugen unnötigen Aufwand statt
Erholung und zerstören noch dazu wertvolle
Lebensräume für Wildbienen, Käfer oder Igel.
„Ein Garten muss nicht geschniegelt sein, um
gepflegt zu wirken. Wer Strukturen wie
Totholzecken und Blühinseln erhält, trägt zur
Artenvielfalt bei und nimmt sich selbst den
Druck, ständig hinterherarbeiten zu müssen",
sagt Dr. Popp.
Genussreise um die
Welt Enni-Streetfood-Festival bringt
kulinarische Vielfalt nach Rheinberg
Rheinberg darf sich erneut auf ein genussvolles
Frühsommer-Wochenende freuen: Von Freitag, 29.
Mai, bis Sonntag, 31. Mai, verwandelt sich der
Große Markt in der Innenstadt in eine lebendige
Genussmeile. Beim Enni‑Streetfood‑Festival laden
zahlreiche Foodtrucks und ein buntes
Familienprogramm zum Schlemmen, Verweilen und
Entdecken ein. Am verkaufsoffenen Sonntag öffnen
zudem die Einzelhändler in der Innenstadt ihre
Türen.
„Streetfood, Livemusik,
entspanntes Bummeln und gute Gespräche unter
freiem Himmel – genau so fühlt sich Sommer an“,
sagt Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI
Energie & Umwelt (Enni). „Wir freuen uns, dass
wir mit dem Festival mitten in Rheinberg wieder
einen Treffpunkt schaffen, an dem Jung und Alt
Neues ausprobieren und einfach ein paar schöne
Stunden genießen können.“
Auch
Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter
unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung
für die Stadt: „Das Streetfood-Festival ist eine
große Bereicherung für Rheinberg. Es bringt
Menschen zusammen, belebt unsere Innenstadt und
lädt dazu ein, die Vielfalt der Angebote zu
entdecken – und ich freue mich darauf, mich
selbst ein wenig durchzuprobieren.“ Gelegenheit
dazu bieten 17 Foodtrucks, die die Besucherinnen
und Besucher auf eine kulinarische Reise um die
Welt mitnehmen.
Auf dem Speiseplan stehen
unter anderem orientalische Spezialitäten,
argentinische Empanadas, amerikanische Flank
Steaks und herzhaftes Pulled Turkey. Kreative
Burger gehören ebenso dazu wie die beliebten
Dynamite Shrimps nach P. F. Chang aus Dubai. Für
den süßen Abschluss sorgen feines Mandelgebäck
sowie Crêpes und Barista‑Kaffee von „Hin &
Crêpes“, serviert aus einem liebevoll
restaurierten DDR‑Oldtimer.
Begleitet
wird das Streetfood-Erlebnis von einem
abwechslungsreichen Rahmenprogramm: Am
Freitagabend sorgt das Marc Summer Duo für
musikalische Unterhaltung. Am Samstag stehen
Livemusik mit „2 Council“ sowie die
Enni‑Hüpfburg auf dem Programm. Am
verkaufsoffenen Sonntag dürfen sich besonders
die kleinen Gäste auf Kinderschminken und erneut
auf die Hüpfburg freuen.
Das
Enni‑Streetfood‑Festival ist am Freitag, 29.
Mai, von 17.30 bis 22 Uhr, am Samstag, 30. Mai,
von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag, 31. Mai, von
12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen
gibt es unter
www.enni.de/streetfood

v. l.: Veranstalter Marcus Remark,
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und
Bürgermeister Philipp Richter, die das Festival
mit Spannung erwarten.
Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve am
Samstag, 30. Mai 2026 Am Samstag,
den 30.05.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die
Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße
30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event.

"Familie" ist das Thema des Erzähltheaters am
Samstag, 30. Mai 2026, in der Klever
Stadtbücherei.
Diesmal gibt es
Vorlesegeschichten aus dem
Bildkarten-Erzähltheater zum Thema Familie.
„Familie“ von Stephen Hogdun ist ein Bilderbuch,
in dem anschaulich eine Geschichte über die
Sehnsucht eines kleinen Elefanten nach einem
bestimmten Ort, den er als sein Zuhause
bezeichnen kann, erzählt wird. Weiterhin werden
dieses Mal beim Kamishibai zu erleben sein:
„Furzipups, der Knatterdrache“, „Der
Grolltroll“, der „Flunkerfisch“, „Henriette
Bimmelbahn“ und viele andere.
Alle, die
schön illustrierte, berührende und lehrreiche
Geschichten mögen, werden begeistert sein. Der
Vorleseclub wird vom Land Nordrhein-Westfalen
gefördert. Der Eintritt zum Kamishibai ist
selbstverständlich frei. Anmeldung nicht
erforderlich.
Am 30.
Mai: Vogelexkursion am Uettelsheimer See
Die Welt der Vogelstimmen ist facettenreich. Wer
mehr Gezwitscher als das von Amsel, Drossel,
Fink und Star erkennen möchte, kann dies am
Samstag, 30. Mai, bei einer ‚Vogelexkursion am
Uettelsheimer See‘ lernen. Die Veranstaltung der
vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit der
NABU Ortsgruppe Rheinberg beginnt um 8 Uhr.
Treffpunkt ist in Duisburg der Parkplatz 2,
Elisenstraße 30. Die Exkursion ist vor allem für
Anfängerinnen und Anfänger gedacht, die erste
Einblicke in die Vielfalt der Vogelstimmen
erhalten wollen. Ein Fachmann vom NABU erklärt,
welche Vögel bei uns leben und welchen
Lebensraum sie bevorzugen. Geländefeste Kleidung
wird empfohlen.
Wer möchte, kann ein
Fernglas mitbringen. Wer mit auf die Exkursion
gehen möchte, muss sich rechtzeitig anmelden:
Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de
Ausstellung in der Klever Stadthalle:
Klima im Wandel Vom 2. Juni bis zum
29. Juni 2026 ist die Ausstellung „Klima im
Wandel – Wie können wir uns daran anpassen?“ der
Stiftung Umwelt und Entwicklung
Nordrhein-Westfalen in der großen Fensterfront
der Klever Stadthalle zu sehen. Die informative
Wanderausstellung lädt Interessierte dazu ein,
sich mit den aktuellen Veränderungen unserer
Umwelt und deren Auswirkungen auf den Alltag
auseinanderzusetzen.

Im Juni beherbergt die Stadthalle die
informative Ausstellung "Klima im Wandel".
Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie sich
der Klimawandel bereits heute in
Nordrhein-Westfalen bemerkbar macht.
Gleichzeitig vermittelt sie praxisnahe Ansätze
und Ideen, wie den Herausforderungen begegnet
werden kann. Dabei werden verschiedene
Handlungsebenen in den Blick genommen – vom
individuellen Verhalten über gesellschaftliches
Engagement bis hin zu kommunalen und politischen
Maßnahmen.
Ergänzend zu der rund um die
Uhr einsehbaren Präsentation in den Fenstern ist
die Ausstellung an ausgewählten Terminen auch
persönlich zugänglich. Besucherinnen und
Besucher haben an folgenden Tagen jeweils von
13:00 bis 15:00 Uhr die Gelegenheit, die Inhalte
im Foyer der Stadthalle in Ruhe zu erkunden:
Mittwoch, 3. Juni 2026, Donnerstag, 11. Juni
2026, Mittwoch, 17. Juni 2026 sowie Donnerstag,
25. Juni 2026.

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse
zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher
als im Vorquartal Bruttoinlandsprodukt
(BIP), 1. Quartal 2026 +0,3 % zum Vorquartal
(preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,5
% zum Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,4
% zum Vorjahresquartal (preis- und
kalenderbereinigt)
Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal
2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-,
saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das
Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026.
"Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025
ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins
Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand,
Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor
allem die Exporte stiegen zu Jahresbeginn
deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung",
so Brand weiter.

Exporte im Plus, auch staatlicher Konsum zum
Vorquartal gestiegen Der Handel mit dem Ausland
nahm im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden
insgesamt 3,3 % mehr Waren und Dienstleistungen
exportiert, nachdem im 4. Quartal 2025 noch ein
Rückgang der Ausfuhren zu verzeichnen war.
Zur positiven Entwicklung zu Jahresbeginn
trugen etwa die gestiegenen Exporte von
chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen
sowie Metallen bei. Die Importe erhöhten sich zu
Jahresbeginn insgesamt nur leicht (+0,1 %). Wie
schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-,
saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben
insgesamt zu, sie stiegen um 0,4 % im Vergleich
zum 4. Quartal 2025.
Dabei erhöhte der
Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % deutlich.
Die Konsumausgaben der privaten Haushalte
übertrafen dagegen das Niveau des 4. Quartals
2025 nicht. Sie entwickelten sich den neuesten
Berechnungen zufolge, gestützt auf eine breitere
Datengrundlage, etwas schwächer als noch bei der
BIP-Schnellmeldung vom 30. April 2026
angenommen.
Die
Bruttoanlageinvestitionen gingen im
1. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt deutlich zurück (-1,5 %),
nachdem sie Ende 2025 noch gestiegen waren. Die
Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem
in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – sanken um
1,2 %, was auf schwächere staatliche
Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen ist.
Die Investitionen in Bauten nahmen mit
-2,5 % noch stärker ab. Dies ist vor allem der
ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und
Februar geschuldet, die den Baufortschritt
bremste.
Bruttowertschöpfung im
1. Quartal 2026 erneut leicht gewachsen Die
preis-, saison- und kalenderbereinigte
Bruttowertschöpfung stieg im 1. Quartal 2026 mit
+0,1 % leicht an, nachdem sie im 4. Quartal 2025
bereits um 0,3 % zugelegt hatte. Das
Verarbeitende Gewerbe konnte die Wertschöpfung
preis-, saison- und kalenderbereinigt im
1. Quartal 2026 mit +0,7 % deutlich steigern.
Insbesondere in den Bereichen
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
sowie Sonstiger Fahrzeugbau nahmen die
preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich
zu. In der Herstellung von Metallerzeugnissen
sowie im Maschinenbau sank die
Wirtschaftsleistung dagegen.
Das
Baugewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang
gegenüber dem Vorquartal (-0,6 %), auch aufgrund
der ungünstigen Witterung zu Jahresbeginn. In
den meisten Dienstleistungsbereichen änderte
sich die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal
kaum. Während die Unternehmensdienstleister und
die Sonstigen Dienstleister leicht im Minus
waren, konnten der Bereich Handel, Verkehr,
Gastgewerbe, der Bereich Information und
Kommunikation sowie die Finanz- und
Versicherungsdienstleister ihre preis-, saison-
und kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im
1. Quartal 2026 steigern.
Bei den
Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung,
Gesundheit war die Bruttowertschöpfung im
Vorquartalsvergleich nahezu unverändert.
Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich
gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP im
1. Quartal 2026 preisbereinigt um 0,5 % höher
als im 1. Quartal 2025. Preis- und
kalenderbereinigt war der Anstieg geringer
(+0,4 %).
Konsumausgaben gegenüber dem
Vorjahr im Plus, Bauinvestitionen gesunken
Die preisbereinigten Konsumausgaben nahmen auch
im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum
Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %.
Darunter entwickelten sich sowohl die privaten
als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv.
Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um
0,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Beim Staatskonsum trugen vor allem höhere
Ausgaben des Bundes zu einem kräftigen Zuwachs
von 3,5 % bei. Die preisbereinigten
Investitionen in Ausrüstungen nahmen ebenfalls
im Vergleich zum 1. Quartal 2025 zu (+0,5 %).
Darunter entwickelten sich vor allem die
gewerblichen Pkw-Zulassungen sehr positiv. Aber
auch die Investitionen des Staates, die
investive Ausgaben im Verteidigungsbereich
einschließen, waren höher als im Vorjahr.
In Bauten wurde hingegen deutlich weniger
investiert als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %).
Gebremst wurde die Bautätigkeit vor allem von
der schlechten Witterung zu Jahresbeginn. Die
Entwicklung im Außenhandel war im 1. Quartal
2026 gegenüber dem Vorjahresquartal zweigeteilt:
Die Exporte sanken insgesamt preisbereinigt um
0,3 %. Dies ging auf geringere
Dienstleistungsausfuhren zurück (-2,4 %), vor
allem in den Bereichen sonstige
unternehmensbezogene Dienstleistungen (u. a.
Forschung und Entwicklung, Freiberufliche
Dienstleistungen und
Managementberatungsleistungen) und
Transportdienstleistungen.
Die Ausfuhr
von Waren überschritt hingegen das Niveau des
Vorjahres leicht (+0,4 %), was unter anderem auf
stärkere Exporte von Datenverarbeitungsgeräten
sowie elektrischen Ausrüstungen zurückzuführen
war. Die Importe nahmen um 1,7 % zu. Auch hier
wurden weniger Dienstleistungen gehandelt
(-3,2 %). So gingen etwa die Importe von
Telekommunikations-, EDV- und
Informationsdienstleistungen sowie sonstigen
unternehmensbezogenen Dienstleistungen zurück.
Die Einfuhr von Waren (+3,8 %) lag
hingegen deutlich höher als im Vorjahresquartal.
Insbesondere die Importe von Kraftwagen und
Kraftwagenteilen nahmen zu. Bruttowertschöpfung
im Vorjahresvergleich in fast allen Bereichen im
Plus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
insgesamt nahm im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahresquartal um 0,5 % zu.
Das
Verarbeitende Gewerbe konnte seine Wertschöpfung
im Vorjahresvergleich im 1. Quartal 2026 leicht
steigern (+0,1 %), nachdem sie bereits im
4. Quartal 2025 angestiegen war. Besonders die
Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie der
Sonstige Fahrzeugbau verzeichneten
Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr, während
die Herstellung von chemischen Erzeugnissen und
der Maschinenbau Rückgänge hinnehmen mussten.
Dagegen konnten beinahe alle
Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftliche
Leistung gegenüber dem Vorjahresquartal
ausweiten. Besonders deutlich waren die Zuwächse
der preisbereinigten Wertschöpfung im Bereich
Information und Kommunikation mit +2,0 % sowie
bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung,
Gesundheit mit +1,8 %. Einen Rückgang
verzeichneten lediglich die Finanz- und
Versicherungsdienstleister (-1,2 %).
Im
Baugewerbe setzte sich die bereits mehr als vier
Jahre anhaltende negative Entwicklung der
Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr
fort (-4,4 %). Dabei verzeichneten sowohl das
Bauhauptgewerbe als auch das Ausbaugewerbe
Produktionsrückgänge im 1. Quartal 2026.
Erwerbstätigkeit deutlich gesunken Die
Wirtschaftsleistung wurde im 1. Quartal 2026 von
rund 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren
157 000 Personen (-0,3 %) weniger als im
1. Quartal 2025.
Dabei wurden die
kräftigen Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe
und im Baugewerbe nicht vom leichten Anstieg der
Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen
kompensiert (siehe Pressemitteilung
Nr. 167 vom 19. Mai 2026). Die
durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je
erwerbstätiger Person stiegen nach ersten
vorläufigen Berechnungen des Instituts für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der
Bundesagentur für Arbeit im 1. Quartal 2026 im
Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,3 %.
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen –
also das Produkt aus der gesunkenen
Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen
geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person –
blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Die
gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität –
gemessen als preisbereinigtes BIP je
Erwerbstätigenstunde – nahm nach vorläufigen
Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um
0,5 % zu. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um
0,8 % höher als vor einem Jahr.
Konsum
und Einkommen steigen in gleichem Maß, Sparquote
unverändert zum Vorjahr In jeweiligen Preisen
war sowohl das BIP als auch das
Bruttonationaleinkommen im 1. Quartal 2026 um
3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Das
Volkseinkommen wuchs um 3,4 % gegenüber dem
1. Quartal 2025.
Dabei nahmen die
Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,1 %
weniger stark zu als das Arbeitnehmerentgelt.
Dieses erhöhte sich mit +3,9 % jedoch schwächer
als in den Quartalen zuvor, was zum einen auf
den Rückgang der Zahl der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer (-0,3 %) zurückzuführen ist, zum
anderen auf geringere Steigerungen bei den
Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (+3,5 %). Je
Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer erhöhten sich
die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter
im 1. Quartal 2026 um +4,3 % im Vergleich zum
Vorjahresquartal.
Hierbei spielte die
Entwicklung der Sonderzahlungen, zu denen auch
Abfindungen zählen, eine Rolle. Netto stieg die
Lohnsumme insgesamt mit +3,9 % etwas schwächer
als die Bruttolohnsumme (+4,0 %). Dies lag an
einer leicht überdurchschnittlichen Entwicklung
der Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer (+4,2 %) sowie der Lohnsteuer
(+4,3 %).
Da der Konsum der privaten
Haushalte in jeweiligen Preisen im 1. Quartal
2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 in gleichem
Maße zulegte wie ihr gesamtwirtschaftliches
Einkommen (jeweils +3,3 %), befand sich die
Sparquote mit 12,6 % auf demselben Niveau wie im
Vorjahr.
Die deutsche Wirtschaft im
internationalen Vergleich Zu Jahresbeginn lag
die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts:
In der Europäischen Union (EU) insgesamt war die
Wirtschaftsentwicklung im 1. Quartal 2026 im
Vergleich zum Vorquartal mit +0,2 % etwas
schwächer als in Deutschland (+0,3 %).
Von den anderen großen EU-Mitgliedstaaten
verzeichnete Spanien mit +0,6 % das stärkste
Wachstum des preis-, saison- und
kalenderbereinigten BIP. In Italien (+0,2 )
stieg die Wirtschaftsleistung ebenfalls, in
Frankreich stagnierte sie hingegen. In den USA
fiel das BIP im Vergleich zum 4. Quartal 2025 um
0,5 % höher aus. Im preis-, saison- und
kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die
Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um
0,3 % zu, während sie in der EU insgesamt
deutlich um 1,0 % anstieg.
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