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Kreis Wesel informiert über Ermittlungen zu
illegalen Aktivitäten im Zusammenhang mit
belasteten Böden in Kamp-Lintfort
Die Zentralstelle für die Verfolgung der
Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK
NRW) hat seit September 2024 im Zusammenhang mit
dem Verdacht der illegalen Entsorgung belasteter
Böden mehrere großangelegte Durchsuchungen in
Nordrhein-Westfalen durchgeführt. In vielen
Fällen besteht der Verdacht, dass belastetes
Bodenmaterial illegal angenommen und entsorgt
wurde. Die Ermittlungen der ZeUK dauern noch an.
In diesem Zusammenhang informiert die
Kreisverwaltung Wesel am 22. Mai 2026 die
Öffentlichkeit über Ermittlungen zu illegalen
Aktivitäten im Zusammenhang mit belasteten Böden
im Zuständigkeitsbereich des Kreises Wesel. Es
besteht der konkrete Verdacht für ein
Betriebsgelände in Kamp-Lintfort, das unter der
Aufsicht des Kreises Wesel steht. Die
Information durch den Kreis Wesel ist erst jetzt
möglich, da die federführende ZeUK eine
Gefährdung des strafrechtlichen
Ermittlungserfolgs durch Information der
Öffentlichkeit nunmehr ausgeschlossen hat.
Chronologie der Ereignisse und Maßnahmen des
Kreises Wesel Der Kreis Wesel wurde Anfang
Mai 2025 durch das NRW-Umweltministerium per
Erlass zu einer Gefahrenermittlung auf einem
Betriebsgelände in Kamp-Lintfort aufgefordert,
allerdings ohne über ein konkretes
Verdachtsmoment informiert zu werden.
Gleichzeitig wurde die Kreisverwaltung zur
strikten Verschwiegenheit verpflichtet, um die
strafrechtlichen Ermittlungen nicht zu
gefährden. Alle seitdem erfolgten Schritte
wurden in enger Abstimmung mit der ZeUK sowie
den übergeordneten Umweltbehörden durchgeführt.
Im Juni 2025 gab der Kreis Wesel daher ein
mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima
NRW abgestimmtes gutachterliches
Untersuchungskonzept in Auftrag, um eventuelle
Gefahren für Mensch und Umwelt zu ermitteln. Die
Untersuchungen umfassten Proben von Grundwasser,
Oberflächenwasser, Boden und Sedimenten.
Weiterhin wurde ein Gutachten zur Untersuchung
nahegelegener Trinkwasserbrunnen in Auftrag
gegeben. Im Ergebnis konnten lokal sehr begrenzt
vor allem erhöhte Herbizid-Rückstände und
geringfügige Überschreitungen von Schwermetallen
ohne nachteilige Auswirkungen nachgewiesen
werden.
Eine Gefährdung von Mensch und
Umwelt sowie privater Trinkwasserbrunnen konnte
jedoch durch den Gutachter ausgeschlossen
werden. Auf Basis der Ergebnisse der Gutachten
und der regelmäßigen Kontrollen des
Betriebsgeländes hat der Kreis Wesel die
Genehmigung der Firma um die Auflage eines
verpflichtenden Monitorings von Grund- und
Oberflächenwasser erweitert und ein
ordnungsrechtliches Verfahren hinsichtlich der
Säuberung des Bereichs mit Herbizid-Befund
eröffnet.
Erstmalig im März 2026 wurde
der Kreis Wesel durch die ZeUK über ein
konkretes Verdachtsmoment in diesem Zusammenhang
informiert. Erste Ermittlungsergebnisse wurden
dem Kreis Mitte April 2026, ergänzt Mitte Mai
2026, zur Verfügung gestellt. Diese
konkretisieren den Verdacht, dass im Jahr 2024
rund 2.100 Tonnen Bodenmaterial (ca. 90
LKW-Ladungen) auf dem Gelände angeliefert worden
sein könnten. Die strafrechtlichen Ermittlungen
der ZeUK zum genauen Verbleib dieses Materials
dauern an.
Wie geht es jetzt weiter?
Der Kreis Wesel setzt seine bereits
durchgeführten Maßnahmen zur Gefahrenermittlung
auf Grundlage des nun bekannten, konkreten
Verdachtsmoments zielgerichtet fort. Hierzu wird
zeitnah ein externer Gutachter beauftragt, erste
Gespräche haben bereits stattgefunden.
Alle Untersuchungsergebnisse wurden und werden
weiterhin an die übergeordneten Behörden und die
ZeUK übermittelt. Der Kreis Wesel wird die
Entwicklungen weiterhin aktiv verfolgen und alle
notwendigen Schritte zum Schutz von Mensch und
Umwelt unternehmen. Die enge und konstruktive
Zusammenarbeit mit der ZeUK wird fortgesetzt.
Sobald dem Kreis Wesel weitere Informationen
vorliegen, die zur Weitergabe von der ZeUK
freigegeben sind, wird er erneut über seine
Homepage und Pressemitteilungen informieren.
Wichtige Hintergrundinformationen Bei
diesem Fall handelt es sich nicht um die bereits
öffentlich bekannte illegale Entsorgung von
Bodenmaterial im Bereich des Rossenrayer Felds.
Das Rossenrayer Feld unterliegt der
Zuständigkeit der Bezirksregierung Arnsberg als
Bergbehörde.
Das hier beschriebene
Betriebsgelände ist der erste konkrete
Verdachtsfall in der Zuständigkeit des Kreises
Wesel im Rahmen der NRW-weiten Ermittlungen der
ZeUK. Diese Gesamtermittlungen sind noch nicht
abgeschlossen. Weitere Fälle in NRW und auch im
Kreis Wesel können daher nicht ausgeschlossen
werden.
Vier Bäume für die
Zukunft: Stadt Kleve würdigt Baumspenden
Vier neue Bäume bereichern seit März den Klever
Stadtraum. Allesamt wurden sie von engagierten
Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen im
Rahmen der Aktion „Mein Baum für Kleve"
gespendet. Bürgermeister Markus Dahmen würdigte
die Spenden nun bei einer feierlichen
Urkundenübergabe im Kellener Willibrordpark.

Im Willibrordpark übergab Bürgermeister Dahmen
Urkunden für die Baumspenden.
Seit ihrem
Start im August 2024 bietet die
Baumspendenaktion Bürgerinnen und Bürgern,
Vereinen, Unternehmen und anderen
Zusammenschlüssen die Möglichkeit, aktiv zum
Baumbestand der Schwanenstadt beizutragen. Für
den Einkauf und die Pflanzung der Bäume zeichnen
die Spender mit einer Spende in Höhe von 500
Euro verantwortlich. Weitere Kosten für
Bewässerung und Pflegeschnitte übernimmt die
Stadt Kleve. Das Projekt wird außerdem durch das
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK)
des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz,
nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
unterstützt.
Die 2025 gespendeten Bäume
wurden bereits Anfang März im Willibrordpark, am
Spielplatz an der Eichenallee und im Grünzug an
der Berliner Straße gepflanzt. Sie haben sich
seither prächtig entwickelt und zeigen aktuell
ihr frisch ausgetriebenes hellgrünes
Blätterkleid. Viele der gewählten Arten werden
in Kürze blühen und so im weiteren Verlauf des
Jahres als Lebensgrundlage für Insekten und
Vögel dienen.
Bei der Urkundenübergabe im
Willibrordpark betonte Bürgermeister Dahmen:
„Ihre Spenden sind nicht nur eine Unterstützung
für unsere Stadt, sondern auch ein Beispiel
dafür, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv zur
Gestaltung eines lebenswerten Umfeldes beitragen
können. Ohne Ihr Engagement wäre ein solches
Projekt nicht möglich."
Die Stadt Kleve
bedankt sich herzlich bei den Spendern: der
Familie Hagemann, dem Unternehmen REGEL DESIGN,
der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH sowie
der Sparkasse Rhein-Maas.
Moers:
Geänderte Öffnungszeiten an den Pfingsttagen
Am kommenden Pfingstwochenende (24. und 25 Mai)
sind das Grafschafter Museum im Moerser Schloss
und das Alte Landratsamt regulär von 11 bis 18
Uhr für die Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Als Kooperationspartner des moers festival in
diesem Jahr, sind das Schloss und das Haus der
Demokratiegeschichte Spielorte des Festivals mit
einigen Angeboten.

Deshalb können die Einrichtungen je nach
Veranstaltung sogar darüber hinaus geöffnet
sein. Außerdem passt sich das Museum dem
diesjährigen Eintrittspreismodell "pay what you
can" an. So können die Besuchenden des Museums
während des Festivals selbst entscheiden, wie
viel sie bezahlen möchten bzw. können.
Die Moerser Stadtverwaltung bleibt an den beiden
Pfingsttagen geschlossen. Dies betrifft
ebenfalls die Bibliothek und ihre Zweigstellen,
die vhs, die Moerser Musikschule und die
Sozialraumteams des Jugendamtes in den einzelnen
Stadtteilen.
Deutschlandticket im Schülerverkehr wird in
Wesel fortgeführt
Der Rat der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung am
Dienstag, 19. Mai 2026, einstimmig beschlossen,
das Deutschlandticket im Schülerverkehr auch in
den Schuljahren 2026/2027 und 2027/2028
fortzuführen.
Damit beteiligt sich die
Stadt Wesel weiterhin an dem vom Land
Nordrhein-Westfalen vorgesehenen Modell zur
Verlängerung des Deutschlandtickets im
Schülerverkehr. Anspruchsberechtigte
Schülerinnen und Schüler erhalten auch künftig
das Deutschlandticket.
Der nach der
Schülerfahrkostenverordnung vorgesehene
Eigenanteil ist weiterhin zu zahlen. Auch
Schülerinnen und Schüler, die eine Schule in
Trägerschaft der Stadt Wesel besuchen, jedoch
keinen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten
haben, profitieren von der Regelung: Sie können
das Deutschlandticket weiterhin zu einem
rabattierten Preis erwerben.
„Das
Deutschlandticket im Schülerverkehr ist ein
verlässliches Angebot für Schülerinnen, Schüler
und Familien. Es stärkt die selbstständige
Mobilität junger Menschen.“, erklärt
Bürgermeister Rainer Benien. Die Verwaltung
wurde beauftragt, die erforderlichen
Vereinbarungen mit dem Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr und dem Busverkehr Rheinland für die
beiden kommenden Schuljahre abzuschließen.
Für die Stadt Wesel entstehen durch den
Einsatz des Deutschlandtickets bezogen auf
einzelne Schülerinnen und Schüler keine
Mehrkosten gegenüber dem bisherigen
SchokoTicket. Änderungen können sich lediglich
durch veränderte Schülerzahlen oder allgemeine
Tarifanpassungen im öffentlichen Nahverkehr
ergeben.
Kreis Wesel: Bekanntmachung über die
Fischerprüfung im Herbst 2026
Gemäß § 3 der Verordnung über die Fischerprüfung
vom 26.11.1997 (GV. NW. 1998 Seite 61) gebe ich
die Termine bekannt, an denen die Fischerprüfung
im Herbst 2026 stattfinden wird: Dienstag,
13.10.2026 Dienstag, 27.10.2026 Montag,
07.12.2026 Dienstag, 08.12.2026
Mittwoch, 16.12.2026
Die Fischerprüfung
wird an den genannten Tagen um 16.00 Uhr im
Kreishaus Wesel, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel
- Raum 008 -, durchgeführt. Diesbezügliche
Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung müssen
spätestens 4 Wochen vor Prüfungsbeginn bei der
unteren Fischereibehörde eingereicht werden.
Entsprechende Antragsformulare sind im
Kreishaus Wesel, Zimmer 538, sowie im
Dienstleistungszentrum in Moers, Mühlenstr. 15,
erhältlich. Des weiteren können die Formulare
auch über das Internet unter www.kreis-wesel.de
bezogen werden.
Die für die Teilnahme an
der Fischerprüfung zu entrichtende Gebühr
beträgt derzeit 50,00 Euro und wird durch
besonderen Bescheid festgesetzt. Hinweis:
Bewerber aus anderen Kreisen können aktuell
nicht zur Prüfung zugelassen werden (ausgenommen
Präsenzlehrgänge)
Das Bethanien-Team konnte sich in der
Firmenwertung den dritten Platz sichern
Ende April fand der 49. Moerser Schlossparklauf
statt und die Stiftung Bethanien Moers ging mit
einer eigenen Laufmannschaft an den Start. In
diesem Jahr konnte sich das Bethanien-Team
erfolgreich platzieren und den dritten Platz auf
dem Treppchen sichern. Bereits in den
vergangenen Jahren nahm die Mannschaft mehrfach
erfolgreich an dem jährlich stattfindenden
Sportereignis teil.
Von knapp 50
angemeldeten Teilnehmer:innen aus der Stiftung
Bethanien liefen 34 ins Ziel. Der Großteil des
Teams absolvierte den 5-Kilometer-Lauf. Beim
10-Kilometer-Lauf gingen zwei Frauen und drei
Männer an den Start und in der Disziplin Walking
waren sieben Frauen und drei Männer vertreten.
Der Lauf hatte in diesem Jahr zudem
einen besonderen Anlass für das Team der
Stiftung Bethanien: Dr. Christoph Chylarecki,
ehemaliger Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie, absolvierte seinen
letzten Lauf und wird das Projekt künftig an
seinen Nachfolger der Klinik Dr. Andrei
Visinescu übergeben: „Ich habe nun offiziell den
Staffelstab an Dr. Visnescu übergeben.“ Unter
dem neuen Chefarzt soll medizinisch gesehen in
Zukunft insbesondere der Bereich Sport und
Sportverletzungen im Vordergrund stehen. Bereits
in diesem Jahr gab es vor Ort eine
sportmedizinische Beratung sowie Taping-Angebote
für Verletzungen. Im kommenden Jahr soll die
Beratung weiter ausgebaut werden und der Bereich
der Nahrungsergänzungsmittel soll hinzukommen.

Die Laufmannschaft der Stiftung Bethanien Moers
beim 49. Moerser Schlossparklauf.
Nach
den Läufen ließ das Team den Tag gemeinsam
ausklingen. Dennoch fehlte etwas: „Wir vermissen
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den
anderen Krankenhäusern aus der Umgebung. In den
letzten Jahren haben wir uns immer einige schöne
Duelle geliefert. Sport ist wichtig – jeder
Arbeitgeber sollte sich um fitte und gesunde
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bemühen“,
betont Dr. Chylarecki.
Neues
Amtsblatt vom 20.05.2026 Am 20. Mai
2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Es enthält eine öffentliche
Bekanntmachung der Stadt Dinslaken zu der
europaweiten Ausschreibung der Schlosserarbeiten
für die KiTa Talstraße. Ab sofort sind die
städtischen Amtsblätter über folgende
Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de.

Einbürgerungen in NRW auf höchstem Stand
seit 25 Jahren
* 76.156 Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg
um 10,8% zum Vorjahr * Menschen aus Syrien
wurden am häufigsten eingebürgert * Köln und
Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem
Anstieg
Im Jahr 2025 haben in NRW
insgesamt 76.156 Ausländerinnen und Ausländer
die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, ist die
Zahl der Einbürgerungen damit um 10,8 %
gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2024: 68.703)
und hat somit einen neuen Höchststand seit dem
Jahr 2000 erreicht.
Wie die
Statistikerinnen und Statistiker erläutern, sind
die gestiegenen Einbürgerungszahlen weiter vor
dem Hintergrund der rechtlichen Änderungen an
den Einbürgerungsvoraussetzungen zu
interpretieren, die mit dem Gesetz zur
Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts
(StARModG) am 27. Juni 2024 in Kraft getreten
waren.
Neben einer Absenkung der
notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland
ermöglicht die neue Rechtsgrundlage den
eingebürgerten Personen generell den Beibehalt
der bisherigen Staatsangehörigkeit.

Syrisch weiterhin häufigste
Staatsangehörigkeit der Eingebürgerten 2025
bekamen in NRW insgesamt 18.567 Syrerinnen und
Syrer eine Einbürgerungsurkunde überreicht –
dies entspricht 24,4 % aller Einbürgerungsfälle.
Damit war die syrische Staatsangehörigkeit das
fünfte Jahr in Folge die am häufigsten
vertretene Staatsangehörigkeit unter den
Eingebürgerten.
Danach folgten Personen
mit türkischer (11.179), irakischer (4.445), russischer (3.841)
und iranischer (2.755) Staatsangehörigkeit. Die
Top 5 der am häufigsten eingebürgerten
Staatsangehörigkeiten hat sich 2025 gegenüber
2024 nicht verändert. Top 5: Zunahme von
Einbürgerungen türkischer Staatangehöriger stieg
prozentual am stärksten an.
Unter den Top
5 stieg die Zahl der Einbürgerungen von
Türkinnen und Türken gegenüber 2024 mit +75,7 %
prozentual am stärksten, gefolgt von Personen
mit russischer (+67,4 %) und iranischer
Staatsangehörigkeit (+21,0 %). Dagegen war die
Zahl der Einbürgerungen von syrischen
Staatangehörigen in 2025 im Vergleich zum
Vorjahr um 23,7 % gesunken. Auch die Zahl
eingebürgerter Personen mit irakischer
Staatsangehörigkeit war in diesem Zeitraum
rückläufig (−11,9 %).

Steigende Einbürgerungszahlen in 32
kreisfreien Städten und Kreisen Regional
betrachtet, wurden im Jahr 2025 in 32
kreisfreien Städten und Kreisen mehr
Ausländer/-innen eingebürgert als in 2024. Den
größten prozentualen und gleichzeitig absoluten
Anstieg gab es in Köln (+119,7 % bzw. +3.433 auf
6.302). Hohe prozentuale Zunahmen der
Einbürgerungszahlen gab es zudem im
Hochsauerlandkreis (+82,8 % auf 872) und in
Herne (+73,8 % auf 1430).
In 21
kreisfreien Städten und Kreisen waren die
Einbürgerungszahlen in 2025 rückläufig gegenüber
dem Vorjahr. Dabei wurden die größten
prozentualen Rückgänge im Kreis Warendorf
(−40,4 % auf 387) und im Kreis Gütersloh
(−33,0 % auf 778) ermittelt.
NRW: Preise für Molkereiprodukte innerhalb
der letzten 5 Jahre um fast 40 % gestiegen
* Milch verteuerte sich zwischen April 2021 und
April 2026 um 26,2 % –Nahrungsmittel stiegen im
selben Zeitraum um 35,6 % * Sinkende Preise
für Milch seit Oktober 2025 * Käse und Quark
42,3 % teurer als noch vor 5 Jahren
Zwischen April 2021 und April 2026 sind die
Preise für Molkereiprodukte in
Nordrhein-Westfalen um 39,1 % gestiegen (Basis
2020 = 100). Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, verteuerte sich Milch in den letzten 5
Jahren um 26,2 %. Darunter zeigten sich bei der
Preisentwicklung von Voll- und teilentrahmter
Milch nur geringe
Unterschiede: Vollmilch verteuerte sich im
genannten Zeitraum um 26,8 %, teilentrahmte
Milch um 25,6 %.
Insgesamt stiegen die
Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um
35,6 %. Milchpreise zuletzt gesunken, aber
weiterhin auf hohem Niveau Zwischen Januar 2022
und April 2023 stiegen die Preise für Milch mit
38,4 % besonders stark an. Grund hierfür waren
u.a. die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine
– dazu zählten steigende Kosten in Produktion,
Transport sowie der Kühlung.
Ab Mai 2023
begann sich die Preissituation langsam zu
stabilisieren, sodass die Milchpreise zunächst
leicht sanken. Mit Beginn der zweiten
Jahreshälfte 2024 stiegen diese dann wieder
leicht an. Seit Oktober 2025, sind sinkende
Preise zu beobachten. So wurde Milch im April
2026 um 10,4 % günstiger angeboten als im
Oktober 2025, dennoch lagen die Milchpreise nach
wie vor deutlich über dem Niveau von vor dem
Krieg in der Ukraine.

Käse und Quark innerhalb der letzten 5 Jahre
um 42,3 % gestiegen Stärkere Preisanstiege waren
bei weiteren Molkereiprodukten zu beobachten:
Die Preise für Käse und Quark stiegen im
Zeitraum von April 2021 bis April 2026 um
42,3 %. Auch bei diesen Molkereiprodukten
zeigten sich besonders seit Januar 2022 bis zum
Ende des ersten Quartals 2023 starke
Preisanstiege.
Käse und Quark verteuerte
sich in diesem Zeitraum um 45,6 %, darunter
erhöhte sich insbesondere Quark um 76,7 %
und Schnittkäse um 47,2 %. Während sich die
Preise für Käse seitdem auf einem nahezu
konstanten Niveau bewegen, sind die Preise
für Quark zwischen Mai 2023 und April 2026
wieder gesunken (–25,1 %).
Unternehmensinsolvenzen Februar 2026: -0,7 %
gegenüber Februar 2025
Verbraucherinsolvenzen Februar 2026: +0,6 %
gegenüber Februar 2025 Im Februar
2026 haben die deutschen Amtsgerichte nach
vorläufigen Ergebnissen 2 053 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 0,7 % weniger als im Vorjahresmonat.
Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass
die Anträge erst nach der ersten Entscheidung
des Insolvenzgerichts in die Statistik
einfließen.
Der Zeitpunkt des
Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen
annähernd drei Monate davor. Zudem lagen für
Februar 2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz
vor. Für die Berechnung des Bundesergebnisses
wurden für Rheinland-Pfalz daher die
Vorjahreswerte verwendet.

Die Forderungen der Gläubiger aus
den im Februar 2026 gemeldeten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die
Amtsgerichte auf rund 2,5 Milliarden Euro. Im
Februar 2025 hatten die Forderungen bei rund
9,0 Milliarden Euro gelegen.
Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt
Verkehr und Lagerei am höchsten Bezogen auf
10 000 Unternehmen gab es im Februar 2026
insgesamt 5,8 Unternehmensinsolvenzen. Am
höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit
11,1 Fällen je 10 000 Unternehmen.
Danach folgte das Gastgewerbe mit 9,7 Fällen und
das Baugewerbe mit 8,8 Insolvenzen. 0,6 % mehr
Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026 als im
Vorjahresmonat Im Januar 2026 gab es
6 112 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 0,6 %
mehr als im Vorjahresmonat.
18,0
% weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025
• Insgesamt 206 600 Wohnungen
fertiggestellt – niedrigster Wert seit 2012 •
Bauüberhang mit 760 700 genehmigten, aber noch
nicht fertiggestellten Wohnungen Ende 2025 auf
Vorjahresniveau, davon 307 200 bereits im Bau
• Durchschnittliche Dauer zwischen
Baugenehmigung und Fertigstellung eines
Wohngebäudes seit 2020 um 7 Monate verlängert
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland 206 600 Wohnungen gebaut. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 18,0 % oder 45 400 Wohnungen weniger
als im Vorjahr. Damit sank die Zahl
fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in
Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr),
nachdem sie in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils
bei rund 294 000 gelegen hatte.
Zuvor
war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem
Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 auf den
Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen.
Niedriger als im Jahr 2025 war die Zahl neuer
Wohnungen zuletzt im Jahr 2012 (200 500). In den
Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn-
und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in
bestehenden Gebäuden enthalten.

Rückgänge bei allen
Wohngebäudearten In neu errichteten Wohngebäuden
wurden im Jahr 2025 insgesamt 172 600 Wohnungen
fertiggestellt. Das waren 20,0 % oder
43 300 Neubauwohnungen weniger als im Vorjahr.
Rückgänge gab es sowohl bei den meist von
Privatpersonen errichteten Ein- und
Zweifamilienhäusern als auch bei den vor allem
von Unternehmen gebauten Mehrfamilienhäusern:
Mit 41 800 Einfamilienhäusern wurden 23,3 % oder
12 700 weniger fertiggestellt als im Vorjahr.
Die Zahl neuer Wohnungen in
Zweifamilienhäusern fiel um 21,4 % oder 3 800
auf 13 800. In Mehrfamilienhäusern, der
zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, wurden
109 800 Neubauwohnungen geschaffen, das waren
18,9 % oder 25 500 weniger als im Jahr 2024. In
neu errichteten Wohnheimen sank die Zahl
fertiggestellter Wohnungen um 15,1 % oder 1 300
auf 7 200.
In neuen Nichtwohngebäuden
entstanden im Jahr 2025 insgesamt
3 300 Wohnungen und damit 31,8 % oder 1 500
weniger als im Vorjahr. Hierunter fallen zum
Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden
oder Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden
Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im Jahr 2025
insgesamt 30 700 Wohnungen fertiggestellt, das
waren 1,8 % oder 600 weniger als im Vorjahr.
Zahl fertiggestellter Neubauwohnungen sinkt
im Osten doppelt so stark wie im Westen In der
regionalen Betrachtung zeigt sich, dass die Zahl
der fertiggestellten Neubauwohnungen in
Wohngebäuden im Jahr 2025 im Osten prozentual
mehr als doppelt so stark zurückging wie im
Westen.
Während die Zahl der
fertiggestellten Neubauwohnungen im Westen
gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % (-29 200 auf
145 700) abnahm, sank die Zahl im Osten um
34,3 % (-14 000 auf 26 900). Besonders deutlich
war der Unterschied bei Mehrfamilienhäusern:
Während im Jahr 2025 im Westen 13,9 % oder
15 000 weniger Wohnungen in neuen
Mehrfamilienhäusern fertiggestellt wurden, waren
es im Osten 38,3 % oder 10 600 Wohnungen weniger
als im Vorjahr.
Rückgang bei Bauvorhaben
von Privatpersonen besonders deutlich Nach
Bauherrengruppen betrachtet entfielen von den im
Jahr 2025 fertiggestellten Neubauwohnungen
89 500 auf Unternehmen (-17,8 % oder -19 400 zum
Vorjahr) und 72 300 auf Privatpersonen (-23,7 %
oder -22 400). Von Trägern der öffentlichen Hand
wurden 7 900 Neubauwohnungen fertiggestellt
(-15,6 % oder -1 500), von Organisationen ohne
Erwerbszweck 2 900 (+1,7 % oder +50).
Durchschnittlich 27 Monate von der Genehmigung
bis zur Fertigstellung im Neubau Die
durchschnittliche Abwicklungsdauer von
Neubauwohnungen in Wohngebäuden, also die Zeit
von der Genehmigungserteilung bis zur
Fertigstellung, hat sich bei den im Jahr 2025
fertiggestellten Wohngebäuden auf 27 Monate
verlängert.
Im Jahr 2024 hatte der Bau
einer Wohnung noch durchschnittlich 26 Monate
gedauert, im Jahr 2020 lediglich 20 Monate.
Neubauwohnungen mit durchschnittlich
95,2 Quadratmetern Wohnfläche Eine Neubauwohnung
hatte im Jahr 2025 eine durchschnittliche
Wohnfläche von 95,2 Quadratmetern. Damit hielt
der Trend zu kleineren Wohnungen an.
Die
bisher größte durchschnittliche Wohnfläche je
Wohnung war im Jahr 2007 mit 116,4 Quadratmetern
gemessen worden, seitdem nahm die
durchschnittliche Wohnungsgröße ab.
Bauüberhang auf Vorjahresniveau Die Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen stieg im
Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,6 % auf
238 100 und war damit höher als die Zahl der
fertiggestellten Wohnungen. Der Bauüberhang,
das sind bereits genehmigte, aber noch nicht
fertiggestellte Wohnungen, bewegte sich zum
Jahresende 2025 mit 760 700 Wohnungen auf
Vorjahresniveau (2024: 759 700). Davon befanden
sich 307 200 Wohnungen bereits im Bau
(158 600 Wohnungen davon waren im Rohbau
fertiggestellt).
35 700 erloschene
Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 Im
Jahr 2025 erloschen 35 700 Baugenehmigungen, das
war der höchste Wert seit 2002 und ein Anstieg
um rund ein Viertel gegenüber 2024 und um etwa
die Hälfte gegenüber den Jahren 2022 und 2023
(2024: 29 000; 2023: 22 700; 2022: 22 800).
Zur Zahl der im Bauüberhang enthaltenen
Bauvorhaben, deren Genehmigung zwar noch nicht
erloschen sind, die aber nicht mehr
weiterverfolgt werden, liegen keine
Informationen vor. 3,8 % weniger umbauter Raum
bei Nichtwohngebäuden Auch die Bauaktivität bei
Nichtwohngebäuden ist im Jahr 2025 erneut
zurückgegangen. Nichtwohngebäude sind zum
Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro-
und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche
Betriebsgebäude.
Der zentrale Indikator
für die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist
der umbaute Raum. Bei den im Jahr 2025
fertiggestellten Nichtwohngebäuden verringerte
sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2024 um
3,8 % auf 170,9 Millionen Kubikmeter. Besonders
stark war der Rückgang bei den Büro- und
Verwaltungsgebäuden mit -19,5 %.
Trafoschaden sorgte für Stromausfall in
Repelen
Enni musste Teil des Netzes kurzfristig
abschalten Ein Trafoschaden hat heute Morgen
(21. Mai) zu einer Störung in Moers-Repelen
geführt, von der auch das Schulzentrum Rheinkamp
und der Enni Sportpark Rheinkamp betroffen
waren. Im Keller einer Kundenanlage war es gegen
9 Uhr zu dem Defekt mit Brandentwicklung
gekommen.
Damit die Feuerwehr gefahrlos
löschen konnte, musste die ENNI Energie & Umwelt
(Enni) schnell handeln und einen Strang der
Umspannanlage Utfort vom Netz nehmen. Dadurch
waren die Haushalte im Bereich der
Jungbornstraße, des Oleanderwegs und des Hohen
Wegs sowie das Schulzentrum und der Enni
Sportpark für rund 20 Minuten ohne Strom. Da das
Netz der Enni ringförmig aufgebaut ist, konnte
sie die Kunden durch gezielte Umschaltmaßnahmen
dann über eine andere Strecke versorgen.
Tradition trifft Stimmung beim
Forstgartenkonzert am Pfingstmontag
Am Pfingstmontag lädt die Stadt Kleve um
15:00 Uhr herzlich zum nächsten
Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof
des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist
die niederländische Blaskapelle De Fraps, die
mit böhmischer und tschechischer Blasmusik für
einen stimmungsvollen musikalischen
Feiertagsnachmittag sorgen wird.

Das Forstgartenkonzert von De Fraps stellt an
Pfingstmontag bereits eine Tradition aus den
vergangenen Jahren dar. Der Eintritt ist frei.
De Fraps gehören seit Jahrzehnten zu den
bekannten Namen der regionalen Blasmusikszene in
den Niederlanden. Die Kapelle blickt inzwischen
auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurück.
Besonders der charakteristische Klang der
böhmischen und tschechischen Blasmusik prägt bis
heute das musikalische Profil des Ensembles.

Die Blaskapelle De Fraps. Bildquelle: De Fraps.
Mit ihrer Leidenschaft für Polkas,
Walzer und Märsche begeistert die Formation
Publikum weit über die niederländische Grenze
hinaus. Die Musikerinnen und Musiker von De
Fraps stehen für authentische Blasmusik mit viel
Spielfreude und einem abwechslungsreichen
Repertoire. Neben klassischen Egerländer und
böhmischen Stücken gehören auch moderne
Arrangements und bekannte Unterhaltungsmelodien
zum Programm.
Gerade die Mischung
aus musikalischer Qualität, Humor und lockerer
Bühnenatmosphäre macht die Auftritte der Kapelle
zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt.
Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren
ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens
der Stadt Kleve. An entspannten Sonntagen und
Feiertagen bieten sie Musikliebhaberinnen und
Musikliebhabern die Gelegenheit, hochwertige
Livemusik inmitten der historischen Parkanlage
zu genießen.
Auch in dieser
Saison erwartet Besucherinnen und Besucher
wieder ein abwechslungsreiches Programm mit
lokalen und überregionalen Ensembles
verschiedenster Stilrichtungen. Weitere
Informationen sowie das vollständige Programm
der Forstgartenkonzerte finden Sie auf der
Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte.
Fußweg wird gesperrt Baustart für
Neubaugebiet in Kapellen
Die ehemalige Friedhofserweiterungsfläche in
Kapellen wurde in der Vergangenheit gerne
genutzt – zum Spazierengehen, für die Runde mit
dem Hund oder als Abkürzung abseits der
Hauptstraße. Dieses Bild wird sich bald
verändern: Südlich der Straße „Im Bruckschefeld“
entsteht in den kommenden Monaten ein neues
Wohngebiet.
Geplant sind sieben
Einfamilienhäuser sowie zwei Mehrfamilienhäuser.
Mit dem Start der vorbereitenden Arbeiten muss
die Fläche ab sofort vollständig abgesperrt
werden. Davon betroffen ist auch der Zugang vom
Bruckschefeld zum Friedhof.
Hintergrund
ist die anstehende Kampfmittelsondierung: Der
Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung wird
das Gelände in Kürze systematisch untersuchen –
ein übliches Verfahren, auch ohne konkreten
Verdacht. Zudem ist im Zuge der Arbeiten
verstärkter Baustellenverkehr zu erwarten. Nach
Abschluss der Erschließung wird es wieder einen
fußläufigen Zugang von der Straße „Im
Bruckschefeld“ zu einer neu angelegten
Parkfläche geben.
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Stressabbau
durch verbesserte Büroorganisation
Stressfaktor ‚Büroorganisation‘: Ein überfüllter
Schreibtisch und schlechte Terminplanungen
können viel Zeit rauben. Im Kurs ‚Stressabbau
durch eine optimierte Büroorganisation‘ der vhs
Moers – Kamp-Lintfort lernen Interessierte am
Samstag, 30. Mai, wie man dem entgegensteuern
kann.
Ab 10 Uhr geht es in den Räumen
der vhs Moers, Wilhelm-Schroder-Straße 10,
darum, wie eine effiziente Tages- und
Wochenplanung aussehen kann und übersichtliche
Ablagen den Zugriff auf Dokumente erleichtern.
Außerdem werden Regeln für ein funktionierendes
E-Mail-Management vorgestellt. Für das Seminar
ist eine rechtzeitige Anmeldung telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Internationaler Tag der Biologischen
Vielfalt: Neue Fördermöglichkeiten sichern
Schutz des Naturerbes
Land unterstützt 2026 die Realisierung größerer
Projekte im Natur- und Artenschutz wie den
Flächenkauf für Moor-Renaturierungen
Am
22. Mai erinnern die Vereinten Nationen mit dem
Internationalen Tag der biologischen Vielfalt an
den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Als dicht
besiedeltes und industriell geprägtes Land kommt
Nordrhein-Westfalen dieser Verantwortung in
diesem Jahr mit mehr Fördermitteln für Projekte
im Artenschutz nach: Rund 8,8 Millionen Euro
fließen zusätzlich in Maßnahmen für mehr
Biodiversität – davon 5,2 Millionen Euro vom
Land und 3,6 Millionen Euro vom Bund. Das
ermöglichen diese Programme:
Sonderaufruf
Landesprogramm Biologische Vielfalt: Mit dem
Landesprogramm Biologische Vielfalt stellt das
Land einmalig 2026 als Sonderaufruf rund 2,8
Millionen Euro für Maßnahmen für den Erhalt der
Artenvielfalt zur Verfügung.
Grüne
Bänder in der Landschaft: Die
„Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) ist
ein großes Förderinstrument von Bund und
Ländern. Darüber werden Maßnahmen finanziert,
die insbesondere die ländlichen Räume stärken.
Hecken, Baumreihen und Feldgehölze sind dabei
die „Hotspots“ der Artenvielfalt. Der Bund und
das Land stellen in NRW in diesem Jahr gemeinsam
500.000 Euro dafür zur Verfügung.
Konkrete Hilfe für gefährdete Arten: Durch einen
neuen Förderbereich im Rahmen der GAK werden
zudem investive Maßnahmen zur Schaffung,
Wiederherstellung und Entwicklung von
Lebensräumen sowie Lebensstätten wildlebender
Arten gefördert, wie das Anlegen kleiner
Biotope, die Wiedervernässung von Mooren oder
der Schutz der genetischen Vielfalt von
Wildpflanzen. Dafür stehen in diesem Jahr rund
5,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Umweltminister Oliver Krischer: „Der Kampf gegen
das weltweite Artensterben ist kein
‚Nice-to-have‘, sondern hat für uns Priorität.
Dort, wo wir gezielt mit Schutzprogrammen
helfen, können wir messbare Erfolge erzielen.
Dadurch siedeln sich längst verschwundene Arten
wie die Wildkatze oder der Fischotter wieder bei
uns an. Wir setzen auch in Zukunft auf die enge
Zusammenarbeit mit allen Partnern vor Ort.“
Vielfältige Lebensräume sind Kern des
Schutzes In Nordrhein-Westfalen leben mehr
als 43.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.
Gleichzeitig gelten rund 44 Prozent der
bewerteten Arten inzwischen als gefährdet, vom
Aussterben bedroht oder bereits verschwunden.
Das Land verfügt mit über 3.300
Naturschutzgebieten, 546 Gebieten des
europäischen Schutzgebietssystems „NATURA 2000“,
dem Nationalpark Eifel, rund 100
Wildnisentwicklungsgebieten und zwölf
Naturparken über ein vielseitiges und wertvolles
Naturerbe.
Doch der Druck auf die Natur
wächst: Intensive Flächennutzung, der
Klimawandel und Umweltverschmutzung zehren an
der Vielfalt. „Wir erleben weltweit und auch bei
uns einen bedrohlichen Rückgang der Arten. Wir
müssen jetzt entschlossen gegensteuern, um die
Vielfalt der Natur für kommende Generationen zu
erhalten“, sagt Oliver Krischer.
Strategie und Beratung Neben der Finanzierung
setzt das Land auf bessere Planung und Beratung.
Die Biodiversitätsstrategie NRW wird derzeit
grundlegend überarbeitet und fortgeschrieben.
Nach einer breiten Konsultationsphase mit
externen Fachleuten (September 2025 bis Februar
2026) entwickelt eine Arbeitsgruppe aktuell
praxistaugliche Maßnahmen für die kommenden
Jahre.

Seeadler © Christian Falk
Zusätzlich bietet das neue
Regionalbüro des „Aktionsprogramms Natürlicher
Klimaschutz“ (ANK) beim Landesumweltamt (LANUK)
seit Oktober 2025 direkte Unterstützung an. Es
hilft Kommunen und Verbänden dabei, Anträge zu
stellen und Projekte für gesunde Ökosysteme
voranzutreiben. Das ANK ist das größte Programm
dieser Art in Deutschland und verzahnt
Klimaschutz systematisch mit dem Erhalt der
biologischen Vielfalt.
Neue
Fördermöglichkeiten in der
Naturschutzförderung: "Sonderaufruf
Landesprogramm Biologische Vielfalt"
Mehr Informationen zu
den Artenhilfsprogrammen des Landes
ACV begrüßt
mehr Transparenz und digitale Modernisierung,
mahnt aber klare Qualitätsstandards bei
Theorieunterricht, Sonderfahrten und privaten
Übungsfahrten an Der ACV
Automobil-Club Verkehr bewertet die heute vom
Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Pläne zur
Führerscheinreform differenziert. Ziel der
Reform ist es, den Erwerb des Pkw-Führerscheins
moderner, digitaler und bezahlbarer zu machen.
Vorgesehen sind unter anderem mehr Transparenz
bei Fahrschulpreisen und Bestehensquoten,
digitale Lernangebote in der Theorieausbildung,
eine Flexibilisierung der Sonderfahrten, kürzere
praktische Prüfungen sowie eine
Experimentierklausel für private Übungsfahrten
mit nahestehenden Personen.
Der ACV
unterstützt ausdrücklich das Ziel, die Kosten
für den Führerscheinerwerb zu senken. Gerade für
junge Menschen, Auszubildende und Menschen im
ländlichen Raum ist der Führerschein häufig
Voraussetzung für Mobilität, Ausbildung und
gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig warnt
der Club davor, notwendige Ausbildungsqualität
zugunsten kurzfristiger Kostensenkungen zu
schwächen.
„Der Führerschein darf kein
Luxusgut werden. Deshalb ist es richtig,
Kostenstrukturen zu überprüfen, Bürokratie
abzubauen und Fahrschülern mehr Orientierung zu
geben“, erklärt ACV Geschäftsführer Holger
Küster. „Bezahlbarkeit und Verkehrssicherheit
dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt
werden. Wer am Ende weniger zahlt, aber
schlechter vorbereitet in den Straßenverkehr
startet, hat nichts gewonnen.“
Positiv
bewertet der ACV insbesondere die vorgesehene
Veröffentlichung von Fahrschulpreisen und
Bestehensquoten. Eine zentrale, transparente
Darstellung der Kostenbestandteile kann
Fahrschülern helfen, Angebote besser zu
vergleichen und realistische Gesamtkosten
einzuschätzen. Auch statistische Angaben zu
Erfolgsquoten können aus Sicht des ACV eine
sinnvolle Orientierung bieten, sofern sie
sachgerecht eingeordnet werden.
„Mehr
Preistransparenz schafft Vergleichbarkeit und
stärkt die Position der Verbraucher“, so Küster.
„Wer sich für eine Fahrschule entscheidet, muss
Preise nachvollziehen und Leistungen realistisch
bewerten können. Wichtig ist aber: Erfolgsquoten
dürfen nicht isoliert betrachtet werden.
Regionale Unterschiede, Ausbildungsprofile und
individuelle Lernvoraussetzungen müssen
berücksichtigt werden.“
Kritisch sieht
der ACV die Möglichkeit, den Theorieunterricht
künftig weitgehend oder vollständig digital zu
absolvieren. Digitale Lernangebote können die
Fahrausbildung sinnvoll ergänzen und flexibler
machen. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen,
dass Austausch, pädagogische Begleitung und die
Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein im
Straßenverkehr an Bedeutung verlieren.
„Fahrausbildung ist mehr als das Bestehen einer
Prüfung“, betont Küster. „Verkehrsregeln lassen
sich digital lernen. Rücksichtnahme,
Gefahrenbewusstsein und verantwortungsvolles
Verhalten entstehen aber auch durch Diskussion,
Rückfragen und direkte Rückmeldung – und lassen
sich aus Sicht des ACV besonders wirksam im
persönlichen Austausch in Präsenz vermitteln.
Deshalb braucht es
auch bei digitalen Lernwegen verbindliche
Qualitätsstandards und wirksame
Lernstandskontrollen.“Die geplante
Flexibilisierung der Sonderfahrten bewertet der
ACV mit Zurückhaltung. Fahrten bei Nacht, auf
Autobahnen und Landstraßen vermitteln zentrale
Erfahrungen, die für Fahranfänger besonders
wichtig sind. Eine flexiblere Gestaltung der
Ausbildung kann sinnvoll sein, darf aber nicht
dazu führen, dass essenzielle Fahrsituationen
seltener praktisch geübt werden. Der ACV
plädiert dafür, die Auswirkungen dieser
Anpassung genau zu beobachten und bei negativen
Effekten nachzusteuern.
„Der
Straßenverkehr ist komplexer denn je.
Sonderfahrten bereiten auf Situationen vor, die
Fahranfänger nicht erst allein erleben sollten“,
sagt Küster. „Wenn feste Vorgaben zur Anzahl der
Sonderfahrten flexibilisiert werden, muss
sichergestellt bleiben, dass die notwendige
Fahrpraxis tatsächlich erreicht wird.“
Die vorgesehene Experimentierklausel für private
Übungsfahrten mit Angehörigen oder anderen
nahestehenden Personen sieht der ACV in diesem
Kontext unter klaren Voraussetzungen als
sinnvoll an. Voraussetzung müssen eine
ausreichende professionelle Grundausbildung,
eine bestandene Theorieprüfung, klare
Anforderungen an Begleitpersonen sowie eine
strukturierte Dokumentation der Übungsfahrten
sein.
„Zusätzliche Fahrpraxis kann helfen
– aber sie braucht einen sicheren Rahmen“,
erklärt Küster. „Private Übungsfahrten dürfen
professionelle Fahrausbildung nicht ersetzen.
Sie können nur ergänzen, wenn Begleitpersonen
geeignet sind, die Grundlagen bereits sitzen und
die Fahrschule weiterhin die Ausbildungsqualität
steuert.“
Aus Sicht des ACV braucht es im
weiteren Verfahren zudem verbindliche und
standardisierte Lernstandskontrollen. Wenn
Theorie stärker digitalisiert, Präsenzpflichten
reduziert und Ausbildungswege flexibilisiert
werden, müssen verlässliche Verfahren
sicherstellen, dass Fahrschüler tatsächlich
prüfungsreif sind.
„Wer gut vorbereitet
in die Prüfung geht, besteht häufiger beim
ersten Mal. Das spart Zeit, Geld und
Frustration“, so Küster. „Deshalb sollte die
Reform nicht nur auf günstigere Zugänge setzen,
sondern auch auf verbindliche
Qualitätssicherung. Eine moderne Fahrausbildung
muss digitaler und bezahlbarer werden – aber vor
allem sicher bleiben.“
Vorsicht vor
Hitze im Auto - Fahrzeuge heizen in der Sonne
besonders schnell auf / ADAC Experten messen
Temperaturen von fast 60 Grad im Innenraum /
Scheibe einschlagen nur im Notfall erlaubt
Die ersten sommerlichen Tage stehen
bevor, daher warnt der ADAC vor den Folgen von
Hitze im Auto. Denn im Wageninneren entwickeln
hohe Außentemperaturen und direkte
Sonnenstrahlen eine oft viel stärkere Wirkung.
In einer Versuchsreihe haben Experten des
Mobilitätsclubs ein Fahrzeug in der prallen
Sonne abgestellt und die Temperaturen im
Innenraum dokumentiert.
Die
Außentemperatur lag dauerhaft unter 30 Grad.
Ganz andere Werte ergaben sich im Innenraum:
Bereits nach einer halben Stunde stieg die
Temperatur auf über 50 Grad – nach eineinhalb
Stunden wurde ein Höchstwert von 59,1 Grad
festgestellt. Für Kleinkinder oder Tiere
herrscht bei diesen Bedingungen absolute
Lebensgefahr. Auch ohne hochsommerliche
Temperaturen kann sich ein Auto innerhalb
kürzester Zeit stark aufheizen.
Entscheidend sind nicht nur die Lufttemperatur,
sondern auch die Sonneneinstrahlung. Bei
direkter Sonne wird ein Auto nahezu zum
Treibhaus: Strahlung dringt durch die Scheiben
ein, wird im Innenraum gespeichert und heizt
diesen massiv auf. Auch Oberflächen wie Lenkrad,
Gurtschlösser oder Kindersitze können
Temperaturen von bis zu 80 Grad erreichen und
Verbrennungen verursachen.
Der ADAC
appelliert daher an Autofahrer, auch für
vermeintlich kurze Stopps niemanden im Fahrzeug
zu lassen – auch dann nicht, wenn die Fenster
einen Spalt weit geöffnet sind. Die
Untersuchungsergebnisse zeigen, dass leicht
geöffnete Fenster nur einen sehr geringen
Einfluss auf die Innenraumtemperatur haben. Auch
temperaturempfindliche Gegenstände wie z.B.
Handys oder Feuerzeuge sollten aus dem Auto
mitgenommen werden, wenn es in der Sonne
abgestellt wird. In der Versuchsreihe wurde auch
untersucht, welche Hilfsmittel das Aufheizen des
Innenraums wirksam unterbinden können.
Am effektivsten war eine sogenannte Halbgarage,
die wie eine Abdeckplane über das Auto gelegt
wird: Sie machte eine Temperaturdifferenz von
zehn Grad aus. Ebenfalls gut funktioniert eine
silberne Schutzfolie, die auch im Winter auf
vielen Windschutzscheiben zu finden ist; hier
lag die Temperaturdifferenz bei acht Grad. Ein
weißes Tuch auf dem Armaturenbrett dagegen
schaffte nur drei Grad Differenz.
Entdeckt man ein Kind oder Tier in einem Auto,
das in der Sonne abgestellt ist, sollte man
handeln: Zunächst kann man zum Beispiel durch
Klopfen an die Scheibe prüfen, ob es den
Insassen gut geht. Gibt es merkliche Anzeichen
für Überhitzung – etwa Apathie oder starkes
Schwitzen respektive Hecheln bei einem Hund –
sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt
werden.
Das Einschlagen der Scheibe ist
nur in einer akuten Notsituation beziehungsweise
bei Gefahr für Leib und Leben gerechtfertigt.
Für diesen Fall sollte man sich dringend Zeugen
suchen und nach Möglichkeit nochmals die
Rettungskräfte über das Vorgehen informieren.
Mehr zu den Untersuchungen des ADAC lesen
Sie hier.
Digitale Maut:
Europäisches Verbraucherzentrum fordert
Nachbesserungen bei Regeln und Sanktionen
Wer mit dem Auto ins europäische
Ausland reist, rechnet meist mit klar
erkennbaren Mautstationen. Schranke, Kasse,
Ticket. Die Realität sieht vielerorts anders
aus: digitale Vignetten und Kennzeichenerfassung
per Kamera.
Verbraucher schildern dem
Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland regelmäßig Fälle, in denen sie
zahlen wollten – und trotzdem Wochen später mit
hohen Forderungen konfrontiert werden. Nicht
wegen Vorsatz, sondern wegen formeller,
ungewollter Fehler.
Aus Sicht des EVZ
zeigt sich dabei ein grundlegendes Problem:
Mautsysteme werden in vielen Ländern ohne
Schranken oder Personal betrieben. Die Kontrolle
erfolgt lückenlos per Kamera – jeder formelle
Verstoß wird automatisch erfasst und
sanktioniert, selbst wenn die Betroffenen die
Maut korrekt bezahlen wollten. Für Verbraucher
entsteht so ein deutliches Ungleichgewicht
zwischen einfacher Kontrolle auf Betreiberseite
und hohem Haftungsrisiko auf Kundenseite.
Wenn ein Zahlendreher zur „Fahrt ohne Maut“
wird Beim Online-Kauf einer digitalen
Vignette reichen Kleinigkeiten, um zu Problemen
zu führen. Zum Beispiel: Ein Zahlen- oder
Buchstabendreher im Kennzeichen Der
Bindestrich im Kennzeichen wird an der falschen
Stelle eingegeben Versehentlich der falsche
Gültigkeitszeitraum für die Fahrt ausgewählt
Der Bezahlvorgang wird technisch nicht korrekt
abgeschlossen (etwa weil der Kauf nicht final
bestätigt wurde oder ein technischer Fehler bei
der Online-Zahlung auftritt). Ohne
Bestätigungsmail sollte die Fahrt keinesfalls
begonnen werden.
Die Betroffenen gehen
davon aus, korrekt bezahlt zu haben. Formal gilt
die Fahrt jedoch als mautpflichtig ohne gültige
Registrierung.
Nicht bei Drittanbietern
bestellen Neben diesen systembedingten
Fehlerquellen kommt ein weiteres Problem hinzu.
Viele Reisende kaufen Vignetten unbeabsichtigt
bei Drittanbietern. Diese erscheinen bei
Suchmaschinen oft ganz oben. Dort sind die
Preise deutlich höher als bei den offiziellen
Verkaufsstellen der Länder.
Zusätzlich
kommt es immer wieder vor, dass der
Drittanbieter die Fahrzeug- oder Personendaten
fehlerhaft an das offizielle Mautsystem
weiterleitet. Verbraucher haben keinen Einblick
in dieses System und können die Angaben weder
kontrollieren noch korrigieren. Die Folge: Trotz
Bezahlung liegt keine gültige Registrierung vor.
Tipp: Vignetten ausschließlich bei den
offiziellen Stellen des jeweiligen Landes
erwerben. Hartes Durchgreifen: Das Beispiel
Österreich und die Ersatzmaut Wie drastisch
die Folgen rein formeller Fehler sein können,
zeigt sich in Österreich besonders deutlich.
Wer dort aufgrund eines Eingabefehlers bei
der Vignettenregistrierung ohne gültige Vignette
auf der Autobahn unterwegs ist, muss seit Anfang
2026 eine Ersatzmaut von 200 Euro zahlen
(vormals 120 Euro). Diese steht in keinem
Verhältnis zum eigentlichen Vignettenpreis
(Tagesvignette Pkw: 9,60 Euro, Jahresvignette
Pkw: 106,80 Euro).
Wird die Ersatzmaut
nicht fristgerecht beglichen, wird mit einem
Verwaltungsstrafverfahren gedroht, bei dem die
Strafe bis auf 3000 Euro ansteigen kann.
„Diese Androhung sorgt dafür, dass die meisten
Verbraucher – selbst bei guten Chancen im
Verwaltungsverfahren – lieber zahlen, obwohl sie
die Maut ursprünglich korrekt entrichten wollten
und lediglich ein formeller Fehler vorlag“, sagt
Malina Garcia, Juristin beim EVZ Deutschland.
„Hier zeigt sich ein deutliches
Ungleichgewicht zwischen den Interessen der
Mautbetreiber und denen der Verbraucher. Im
Sinne des Verbraucherschutzes wäre es
wünschenswert, die Regelungen zu digitalen
Mautsystemen und Sanktionen in Europa
nachzubessern und zu vereinheitlichen.“
Nähere Informationen zu
Bußgeldern und Mautnachforderungen aus dem
Ausland auf der Webseite des EVZ
Deutschland.

Daten zur
Rentendebatte Die Bevölkerung im
Rentenalter nimmt zu. 16,7 Millionen Personen im
Rentenalter ab 67 Jahren gab es im Jahr 2024 in
Deutschland. Nach der 16. koordinierten
Bevölkerungsvorausberechnung wächst diese Zahl –
je nach Entwicklung der Lebenserwartung – bis
Ende der 2030er- Jahre um weitere vier bis fünf
Millionen auf mindestens 20,5 Millionen. Der
Anteil der Personen im Rentenalter an der
Gesamtbevölkerung wird je nach
Berechnungsvariante in diesem Zeitraum von 20 %
auf 25 bis 27 % zunehmen.
Ein Grund
dafür ist der Übergang der Generation der
Babyboomer vom Erwerbsleben in den Ruhestand.
Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge. Mit
Hilfe der animierten Bevölkerungspyramide lässt
sich zudem ablesen, wie viele Menschen der
Vorausberechnung zufolge beispielsweise im Jahr
2060 im Erwerbsalter sein werden – und wie viele
mindestens 70 Jahre alt. (https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!)
Ältere Menschen sind häufiger
erwerbstätig Ältere Menschen sind häufiger
erwerbstätig als früher. 2025 waren nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der
67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag die Quote in
der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen
viele von ihnen vorzeitig in den Ruhestand: 2025
waren 60,9 % der 63-Jährigen erwerbstätig.
Allerdings ist die Quote in der Altersgruppe
gestiegen: 2015 lag sie noch bei 38,9 %.
Die Gründe hierfür sind vielfältig und
reichen von gesundheitlichen Einschränkungen
über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie
langjährige Beitragszahlungen oder
Frühverrentungsangeboten von Unternehmen bis hin
zum Wunsch nach mehr Freizeit.
18 % der
Staatsausgaben für die gesetzliche
Rentenversicherung Für die Geldleistungen
der gesetzlichen Rentenversicherung gab der
Staat im Jahr 2024 knapp 394,7 Milliarden Euro
aus. Das waren 18,4 % der Staatsausgaben
insgesamt. Der Anteil ist im
Zehn-Jahres-Vergleich gesunken: 2014 hatte er
noch bei 19,7 % gelegen (261,2 Milliarden Euro).
Exportüberschuss im Handel mit
den USA im 1. Quartal 2026 um 30,5 % geringer
als im Vorjahresquartal • Deutsche
Exporte in die USA sinken deutlich, Importe
steigen leicht • Trotz 28,4 % weniger
Exporten haben Kraftfahrzeuge und
Kraftfahrzeugteile den größten Anteil am
Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten
• Importüberschuss bei mineralischen
Brennstoffen
Seit mehr als drei
Jahrzehnten verzeichnet Deutschland
Exportüberschüsse im Außenhandel mit den USA.
Nachdem die Vereinigten Staaten im Jahr 2025
hohe Einfuhrzölle unter anderem auf Importe von
Kraftfahrzeugen aus Europa in Kraft setzten,
schrumpfte der deutsche Exportüberschuss
deutlich.
Im 1. Quartal 2026 erzielte
Deutschland im Warenhandel mit den USA einen
Exportüberschuss von 12,4 Milliarden Euro. Damit
verringerte sich der Überschuss gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 30,5 % (1. Quartal 2025:
+17,8 Milliarden Euro). Insgesamt wurden im 1.
Quartal 2026 Waren im Wert von 36,2 Milliarden
Euro aus Deutschland in die USA exportiert und
Waren im Wert von 23,8 Milliarden Euro von dort
importiert.
Die Exporte in die USA
sanken damit binnen Jahresfrist um 12,1 %,
während die Importe um 1,9 % stiegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, trug der Rückgang der Exporte von
Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen
maßgeblich zum geringeren Außenhandelssaldo im
1. Quartal 2026 bei.
Kraftfahrzeuge und
Kfz-Teile mit größtem Anteil am Exportüberschuss
in die USA Der Handel mit Kraftfahrzeugen
und Kraftfahrzeugteilen machte im
1. Quartal 2026 mit einem Saldo von
+5,0 Milliarden Euro den größten Anteil am
deutschen Exportüberschuss mit den USA aus. Der
Überschuss war allerdings um 35,5 % geringer als
im 1. Quartal 2025, als er noch bei
+7,8 Milliarden Euro gelegen hatte.
Insgesamt exportierte Deutschland im
1. Quartal 2026 Kraftfahrzeuge und
Kraftfahrzeugteile im Wert von
6,5 Milliarden Euro in die USA, das waren 28,4 %
weniger als im Vorjahresquartal. Demgegenüber
stiegen die Importe aus den USA in dieser
Warengruppe im selben Zeitraum um 13,2 % auf
1,5 Milliarden Euro.
Bei Neufahrzeugen
mit Verbrennermotoren (ohne Hybride) betrug der
Exportüberschuss 2,0 Milliarden Euro (Export:
2,6 Milliarden Euro, -17,6 %;
Import: 0,6 Milliarden Euro, +4,9 %), bei
Hybridfahrzeugen lag er bei 0,5 Milliarden Euro
(Export: 0,9 Milliarden Euro, -25,4 %;
Import: 0,3 Milliarden Euro, +47,7 %) und bei
reinen Elektroautos bei 0,4 Milliarden Euro
(Export: 0,6 Milliarden Euro, -65,7 %;
Import: 0,2 Milliarden Euro, +34,3 %).
Rückläufige Exportüberschüsse auch bei Maschinen
und anderen Warengruppen Einen positiven
Außenhandelssaldo mit den USA gab es im
1. Quartal 2026 auch bei Maschinen mit einem
Exportüberschuss von 4,9 Milliarden Euro
(Export: 6,5 Milliarden Euro, -6,4 % zum
Vorjahresquartal; Import: 1,6 Milliarden Euro,
-11,0).
Gegenüber dem 1. Quartal 2025
nahm der Exportüberschuss hier um 4,8 % ab.
Weitere Warengruppen mit einem deutschen
Exportüberschuss im Handel mit den Vereinigten
Staaten waren im 1. Quartal 2026 unter anderem
Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Saldo von
3,4 Milliarden Euro (-18,7 % zum
Vorjahresquartal) sowie elektrische Ausrüstungen
mit einem Saldo von 1,9 Milliarden Euro
(-5,3 %).
Importüberschuss bei
mineralischen Brennstoffen Importüberschüsse
mit den USA ergaben sich im 1. Quartal 2026 vor
allem bei mineralischen Brennstoffen wie Kohle,
Erdöl und flüssigem Erdgas. Den größten Anteil
daran hatten Erdöl und Erdgas mit einem
Außenhandelssaldo von -3,0 Milliarden Euro. Auch
im Handel mit Kohle und Kokereierzeugnissen war
der Außenhandelssaldo mit den Vereinigten
Staaten im 1. Quartal 2026 negativ (jeweils
-0,3 Milliarden Euro).
Neues Leben in
der ehemaligen Kaufhof-Immobilie: Mieterkonzept
für Wesels Großprojekt steht
Der Wandel der ehemaligen Kaufhof-Immobilie an
der Hohen Straße 57 biegt auf die Zielgerade
ein. Während im Inneren des Gebäudes die
Umbauarbeiten auf Hochtouren laufen, steht nun
auch die zukünftige Mieterstruktur für den
gesamten Komplex fest.

Foto v.l.: Judith Munzert (Zevens Grundbesitz),
David Janning (Architekt), Rainer Benien
(Bürgermeister), Kay Hoppe (Real Solution
Partners), Jochen Koenen (Zevens Grundbesitz),
Wendelin Knuf (Wirtschaftsförderer), Patric
Schneider und Andreas Müller-Kehm (beide: Real
Solution Partners)
Auch für die rund
1.500 Quadratmeter große Freifläche im ersten
Obergeschoss gibt es nun Klarheit: MediaMarkt,
der führende und namhafteste
Elektronik-Fachmarkt in Deutschland, wird in das
Gebäude einziehen und den Branchenmix der
Weseler Innenstadt entscheidend bereichern.
Zudem zieht Ernsting’s family ins
Erdgeschoss an der Ecke Hohe Straße/Kreuzstraße
auf einer rund 300 Quadratmetern großen
Teilfläche ein, die bislang noch frei war.
Gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Benien,
Vertreterinnen und Vertretern des Eigentümers
sowie den Projektverantwortlichen stellte
Wirtschaftsförderer Wendelin Knuf das finale
Nutzungskonzept am heutigen Mittwoch vor Ort
vor.
Die Eröffnung des runderneuerten
Einkaufskomplexes ist für die zweite
Jahreshälfte geplant. Ein starkes Signal für die
Innenstadt Für die Stadt Wesel bedeutet der
erfolgreiche Abschluss der Vermarktung einen
Meilenstein.
„Die Wiederbelebung der
ehemaligen Kaufhof-Immobilie ist ein zentrales
Projekt unserer Stadtentwicklung. Wir schließen
hier eine schmerzhafte Lücke in der
Fußgängerzone“, betont Bürgermeister Rainer
Benien. „Das Engagement des Investors und die
neuen Mieter sind ein starkes Bekenntnis zum
Standort Wesel und geben dem Handel in der
gesamten Innenstadt neuen Rückenwind.“
Auch auf Eigentümerseite zeigt man sich
hochzufrieden mit der Entwicklung. „Wir haben
Wort gehalten: Das Gebäude ist voll vermietet.
Mit dem neuen Ankermieter im Obergeschoss ist
das Puzzle nun komplett“, erklären Bernd Zevens,
Geschäftsführer und Inhaber der Zevens
Grundbesitz GmbH & Co. KG, sowie sein
Führungsteam Jochen Koenen und Judith Munzert.
„Wir investieren hier massiv in die
Substanz, um eine moderne, attraktive
Einkaufsatmosphäre zu schaffen.“
Zukunftsfähiger Branchenmix statt klassischem
Warenhaus Mit dem Einzug von MediaMarkt und
Ernsting’s family ist das rund 9.000
Quadratmeter Gesamtfläche umfassende Gebäude nun
vollflächig verplant.
Der neue Mix
bricht mit dem klassischen Warenhausmodell alter
Schule und setzt stattdessen auf eine
Kombination aus starken Ankermietern und
bewährten Publikumsmagneten: Während im
Untergeschoss der Lebensmittel-Discounter Netto
die Nahversorgung sichert, ziehen im Erdgeschoss
Ernsting’s family sowie die Drogeriekette Müller
als neuer Frequenzbringer ein.
Ergänzt
wird das Angebot durch die Modeketten H&M und
New Yorker; New Yorker vergrößert seine Präsenz
am Standort deutlich. Das bereits eröffnete
„Oliv Café“ an der Kreuzstraße sorgt zudem für
eine gastronomische Belebung der Außenfläche.
Aus Sicht der Wirtschaftsförderung ist das
Projekt ein Paradebeispiel für eine gelungene
Revitalisierung.
„Mit dem Einzug von
Müller im Erdgeschoss sowie MediaMarkt im
Obergeschoss entstehen neue Magneten, die
täglich zahlreiche Menschen in die Hohe Straße
ziehen werden“, erklärt Wirtschaftsförderer
Wendelin Knuf. „Dieser neue Besatz ergänzt das
vorhandene Angebot in Wesel sehr gut und stärkt
unsere Position als regionales Mittelzentrum.“
Die bauliche Transformation des
Bestandsgebäudes läuft derweil planmäßig, sodass
der schrittweisen Übergabe der Flächen an die
Mieter und der Eröffnung in der zweiten
Jahreshälfte nichts im Wege steht.
Dinslaken: Bürgerbüro Hiesfeld am 21. und
22. Mai geschlossen
Das Bürgerbüro in Hiesfeld bleibt am 21. und 22.
Mai 2026 geschlossen. Bürger*innen, die in
Hiesfeld für Donnerstag oder Freitag einen
Termin gebucht haben, werden über die Schließung
informiert. Sie haben die Möglichkeit ihre
Angelegenheiten in Stadtmitte zu erledigen.
Das Bürgerbüro in der Stadtmitte ist am
Donnerstag von 9-16 Uhr und am Freitag von 9-13
Uhr ohne Terminvereinbarung geöffnet. Wer
Ausweisdokumente in Hiesfeld abholen möchten,
kann diese ausnahmsweise am Donnerstag und
Freitag im Bürgerbüro Stadtmitte abholen. Die
Information über die Schließung wird auch am
Bürgerbüro in Hiesfeld ausgehangen.
Dinslaken: Benefiz-Radler Oliver
Trelenberg trifft Bürgermeister Panke
Bürgermeister Simon Panke und Benefiz-Radler
Oliver Trelenberg am 20.05.2026 vor dem
Dinslakener Rathaus. Am Mittwoch (20.05.), war
Oliver Trelenberg, der seit 2014 für den guten
Zweck durch ganz Deutschland radelt, zu Gast in
Dinslaken. Bürgermeister Simon Panke empfing den
mit dem Verdienstorden des Landes NRW
ausgezeichneten Sportler im Rathaus.

Trelenberg war 2013 an Kehlkopfkrebs erkrankt
und diese Erfahrungen hat dazu geführt, dass er
nun seit Jahren unter dem Motto "Oli radelt" auf
Radtouren in ganz Deutschland über
Krebskrankheiten informiert, Wege aus
persönlichen Lebenskrisen aufzeigt und Spenden
sammelt. Diese spendet er dann an Vereine, die
bundesweit krebs- und schwerkranken Menschen,
vor allem Kinder und Jugendlichen, helfen.
In den letzten Jahren kam so ein
Spendenbetrag von rund 110.000 Euro zusammen.
Nach einem intensiven Austausch begleitete Simon
Panke den Radsportler zum Hotel im Park, wo der
Spendensammler kostenlos übernachten wird.
Weiterführende Infos finden Sie auch unter: www.oli-radelt.de.
Neuer Flyer der Stadt Wesel: "Hilfe bei
Gewalt gegen Frauen“
Mit dem Projekt „Wesel sagt NEIN zu Gewalt gegen
Frauen“ setzt die Gleichstellungsstelle der
Stadt Wesel ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt.
Neben drei Bänken gegen Gewalt, die im Weseler
Stadtgebiet aufgestellt wurden, wurde nun ein
Flyer erstellt, der Frauen in Notlagen
Orientierung bietet und auf konkrete
Hilfsangebote hinweist.

Bank gegen Gewalt vor dem Hauptbahnhof Wesel
Der Flyer bündelt Anlaufstellen und
Hilfsangebote, die im Stadtgebiet Wesel
erreichbar sind. Dazu gehört unter anderem das
bundesweite „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“
unter der Telefonnummer 116 016. Über einen
QR-Code im Flyer gelangen Betroffene und
Unterstützende direkt zur städtischen
Internetseite zum Thema Gewalt gegen Frauen.
Dort werden Hilfsangebote im Stadtgebiet
Wesel angezeigt. Außerdem ist ersichtlich, wo
sich Krankenhäuser und die örtliche
Polizeidienststelle befinden. Eine interaktive
Karte erleichtert es, die passende Anlaufstelle
schnell zu finden. Das ist besonders hilfreich
für Menschen, die sich in Wesel nicht gut
auskennen. Gewalt gegen Frauen darf nicht
verharmlost werden.
Sie ist kein
individuelles oder ausschließlich privates
Problem, sondern ein strukturelles und
gesamtgesellschaftliches Thema. Gewalt kommt in
allen gesellschaftlichen Schichten vor und
findet häufig innerhalb von Familien und
Partnerschaften statt. Jeder Mensch hat das
Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
So steht es in Artikel 2 Absatz 2 des
Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Erarbeitet und umgesetzt wurde das
Projekt von Regina Schmitz-Lenneps,
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel, und
Merle Zimmer, Praktikantin bei der Stadt Wesel.
Interessierte können den Flyer im Rathaus der
Stadt Wesel, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, in
der ersten Etage vor den Aufzügen mitnehmen.
Weitere Informationen gibt es online unter: www.wesel.de/gewaltgegenfrauen
Handelsabkommen zwischen der EU und den
USA
Das Europäische
Parlament und der Rat der EU haben eine
politische Einigung über zwei Verordnungen zur
Umsetzung des Handelsabkommens zwischen der EU
und den USA erzielt. Die EU-Kommission begrüßte
die Entscheidung mit der sichergestellt wird,
dass die wichtigsten Ziele der Gemeinsamen
Erklärung EU-USA vom 21. August 2025 erreicht
werden.
Konkret geht es um die
Verordnungen zur Abschaffung der Zölle auf alle
US-Industriegüter und zur Gewährung eines
präferenziellen Marktzugangs für bestimmte
US-amerikanische Agrar- und
Meeresfrüchteerzeugnisse im Einklang mit den in
der Gemeinsamen Erklärung eingegangenen
Verpflichtungen der EU. Die vereinbarten
endgültigen Texte werden nun dem Europäischen
Parlament und dem Rat in den kommenden Wochen
zur förmlichen Annahme vorgelegt, damit sie
rasch in Kraft treten können.
Liberalisierter Marktzugang für US-Ausfuhren
Der liberalisierte Marktzugang, der den
US-Ausfuhren durch die Verordnungen gewährt
wird, wird sicherstellen, dass die von der
EU-Industrie und den Verbrauchern benötigten
Waren billiger und leichter verfügbar sind, ohne
die Empfindlichkeiten der EU zu beeinträchtigen.
Schutzklausel für mögliche Handelsstörungen
Gleichzeitig bieten die Verordnungen im Einklang
mit der üblichen Praxis in EU-Handelsabkommen
der Industrie der EU durch eine Schutzklausel
starke Garantien gegen mögliche
Handelsstörungen.
Eine regelmäßige
Überwachung der Handelsströme wird es
ermöglichen, im Falle eines schädigenden oder
potenziell schädigenden Anstiegs der Ausfuhren
aus den USA rasch zu handeln. Aussetzung der
Zollzugeständnisse möglich Die Verordnungen
geben der EU auch die erforderlichen Instrumente
an die Hand, um die in der Gemeinsamen Erklärung
EU-USA eingegangenen Verpflichtungen
durchzusetzen. Unter genau festgelegten
Umständen würden die Verordnungen es der EU
ermöglichen, zu reagieren, indem sie ihre
Zollzugeständnisse ganz oder teilweise aussetzt.
Förderung des transatlantischen Handels
Mit der Einigung wird sichergestellt, dass die
Aufrechterhaltung eines stabilen, fairen,
berechenbaren und für beide Seiten vorteilhaften
transatlantischen Handels und transatlantischer
Investitionen erreicht wird. Zudem wird der Weg
zur Förderung des transatlantischen Handels
geebnet, indem weitere Bereiche zur Senkung der
Zölle für EU-Ausfuhren ausgelotet werden.
Nächste Schritte Die vereinbarten
Verordnungstexte werden nun in den kommenden
Wochen vom Europäischen Parlament und vom Rat
förmlich angenommen, um ihr rasches
Inkrafttreten zu gewährleisten. Nach der
Genehmigung würde der liberalisierte Marktzugang
bis Ende 2029 bestehen, mit der Möglichkeit
einer weiteren Ausweitung.
Kleve: Fünf
Schulklassen ziehen in das ehemalige VHS-Haus
Weil am Gebäude der ehemaligen
Luther-Schule an der Hagsche Poort in Kleve
statische Probleme in einem Teilbereich des
Dachstuhls festgestellt wurden, ziehen fünf
Klassen der Jahrgangsstufe 5 der Joseph Beuys
Gesamtschule kurzfristig in das benachbarte
ehemalige VHS-Haus um.

Das Gebäude der ehemaligen Luther-Schule links
im Bild wird kurzfristig leergezogen. Unser Bild
stammt aus Juli 2023.
Die Stadt Kleve
kommt damit ihrer Verkehrssicherungspflicht
nach. Eine akute Gefahr für Leib und Leben
bestand und besteht weiterhin nicht. Im Rahmen
einer routinemäßigen Kontrolle der
Gebäudesubstanz wurden von der Stadt Kleve
statische Probleme in einem Teilbereich der
Dachbalkenkonstruktion des Gebäudes der
ehemaligen Luther-Schule an der Straße Hagsche
Poort festgestellt.
Betroffen ist das
Gebäude direkt an der Kreuzung von Böllenstege
und Hagsche Poort. Der davon unabhängige
längliche Gebäudetrakt zwischen Hagsche Poort
und Backermatt ist von der Problematik nicht
berührt und kann weiterhin genutzt werden.
In den Schulgebäuden werden derzeit die
Jahrgangsstufen 5 und 6 der Joseph Beuys
Gesamtschule unterrichtet, während an der
Hoffmannallee ein großer, moderner Neubaukomplex
für die Schulgemeinschaft entsteht. Eine akute
Gefahr für Leib und Leben der Schülerinnen und
Schüler, Lehrerinnen und Lehrer hat nicht
bestanden und besteht auch weiterhin nicht.
Durch den Leerzug des Gebäudes kommt die
Stadt Kleve vielmehr ihrer
Verkehrssicherungspflicht nach, um keine Zweifel
an der Sicherheit der Schulgemeinschaft
aufkommen zu lassen. Auch ein Aufschub des
Umzuges bis in die Sommerferien wurde deshalb
verworfen. Durch die Räumung des Gebäudes fallen
Klassenräume, ein Lehrerzimmer, Sekretariat,
Schulleitungs- und Hausmeisterbüro sowie
Räumlichkeiten für Schulsozialarbeit weg.
Fünf Klassen der Jahrgangsstufen 5 werden
daher ab Mittwoch kommender Woche im direkt
benachbarten ehemaligen VHS-Haus unterrichtet.
Unmittelbar nach Bekanntwerden der Probleme hat
die Stadt Kleve in gemeinsamer Absprache mit der
Schulleitung mit den Vorbereitungen des Umzuges
begonnen.
Dank der schnellen und
zielgerichteten Mithilfe der gesamten
Schulgemeinschaft der Joseph Beuys Gesamtschule
kann der Umzug sehr kurzfristig erfolgen. Eine
Rückkehr in das Gebäude der Luther-Schule ist
gegenwärtig nicht geplant. Bis zur
Fertigstellung des Schulneubaus im kommenden
Jahr sollen die Schülerinnen und Schüler demnach
im ehemaligen VHS-Gebäude unterrichtet werden.
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Infos zu
gesetzlicher Erbfolge, Pflichtteil und Testament
Besser zu Lebzeiten alles klären:
Über die Regelungen des Bürgerlichen
Gesetzesbuches zum Verwandten- und
Ehegattenrecht sowie zum Pflichtteilsrecht
informiert eine Veranstaltung der vhs Moers –
Kamp-Lintfort am Donnerstag, 28. Mai.
In der vhs Kamp-Lintfort,
Kamperdickstraße 10, stellt ein Experte anhand
von Beispielen die wesentlichen erbrechtlichen
Grundlagen vor. Der Vortrag beginnt um 18.30
Uhr. Eine rechtzeitige Anmeldung für die
Veranstaltung ist erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Schafe, Wolle und arbeitende
Hütehunde erleben - Naturhof Kevelaer lädt zum
Schafschurfest 2026 ein
Am Sonntag, den 7. Juni 2026, lädt der Naturhof
Kevelaer von 11 bis 17 Uhr zum Schafschurfest
ein. Besucher erwartet ein besonderer Tag rund
um Schafe, Wolle und traditionelles Handwerk —
mitten auf einem echten Schäfereibetrieb am
Niederrhein. Im Mittelpunkt steht die
Schafschur, die live erlebt werden kann.
Außerdem zeigen arbeitende Border Collies ihr
Können bei der Hütearbeit mit den Schafen.

Besucher haben zudem die Möglichkeit,
verschiedene Schafrassen kennenzulernen und mehr
über die Arbeit einer modernen Schäferei zu
erfahren. Ergänzt wird das Fest durch
ausgewählte Wollhandwerker und Aussteller rund
um Wolle, Handwerk und Naturprodukte. Gezeigt
werden unter anderem Spinnen, Filzen und
verschiedene Techniken der Wollverarbeitung.

Fotos Naturhof Kevelaer
Für Kinder und
Familien gibt es zusätzlich Bastel- und
Mitmachaktionen rund um Schafe und Wolle. Der
Naturhof Kevelaer engagiert sich seit vielen
Jahren für den Erhalt alter und bedrohter
Schafrassen sowie für nachhaltige
Landschaftspflege durch Schafbeweidung. Weitere
Informationen zum Schafschurfest:
https://www.naturhof-kevelaer.de/veranstaltung/schurfest-2026/
OGS-Trägerschaft in Dinslaken
gesichert und Interessenbekundungsverfahren
gestartet Die Stadt Dinslaken hat
ein formloses Interessenbekundungsverfahren für
die zukünftige Trägerschaft des Offenen Ganztags
(OGS) an vier Grundschulen gestartet. Ab dem
Schuljahr 2026/2027 sollen die OGS an der GGS
Hagenschule, GGS Gartenschule, GGS Moltkeschule
und GGS Am Weyer von einem neuen Träger
fortgeführt werden.
Interessierte Träger
der freien oder öffentlichen Jugendhilfe sind
gebeten, bis zum 12.06.2026 ihr Interesse an der
Übernahme einer oder mehrerer Trägerschaften zu
bekunden. Die
relevanten Unterlagen und Rahmenbedingungen sind
auf der städtischen Homepage veröffentlicht.
Ziel des Verfahrens ist eine verlässliche
Fortführung des Betreuungsangebots in enger
Abstimmung mit der jeweiligen Schule und dem
Schulträger.
Im Verfahren wird unter
anderem Wert auf personelle Kontinuität,
funktionierende Leitungs- und
Entscheidungsstrukturen sowie ein tragfähiges
Konzept gelegt. Die Stadt unterstreicht, dass
das Verfahren darauf ausgerichtet ist, eine
kontinuierliche Betreuung sicherzustellen.
Die Versorgung bis zum
31.07.2026 ist in jedem Fall gewährleistet,
darauf haben sich die Stadt und der bisherige
Träger verständigt. Dieser wird die Trägerschaft
dann an die neuen Träger übergeben. Mit dem
Verfahren verfolgt die Stadt Dinslaken das Ziel,
eine stabile, transparente und zukunftsfähige
OGS-Landschaft zu schaffen, die den Bedürfnissen
von Familien gerecht wird und die pädagogische
Qualität vor Ort stärkt. Die formlose
Interessenbekundung steht noch unter dem
Vorbehalt eines etwaigen im Anschluss
durchzuführenden Vergabeverfahrens.
Dinslaken: Der Kulturkreis interveniert
im Museum Voswinckelshof Auf den
ersten Blick wirken sie wie normale Exponate im
Museum. Dann irritieren sie. Und bei genauerem
Hinschauen eröffnen sich neue, ungewohnte
Perspektiven: Die KunstInterventionen im
Dinslakener Museum Voswinckelshof. Seit
Jahresbeginn 2026 gibt es die
KunstInterventionen als Kooperation zwischen
Kulturkreis Dinslaken und Museum Voswinckelshof.
Der Gedanke dahinter ist einfach: Die
Kunstwerke interagieren mit den Themen und
Exponaten der Dauerausstellung. Sie verbinden
die Museumsinhalte mit zeitgenössischer Kunst.
Die Kunst greift dabei in die Ausstellung ein
und stellt unsere gewohnten Wahrnehmungen und
Perspektiven in Frage. Sie interpretiert die
Exponate neu, sie ergänzt, konfrontiert und
hinterfragt die Ausstellungen des Museums.
Ziel des Projektes KunstInterventionen sind
die Eröffnung neuer Perspektiven und die
Anregung eines Dialoges zwischen Kunst,
Museumsausstellung und Publikum. Das Museum
überlässt den Künstlerinnen und Künstlern den
notwendigen Raum und mischt sich weder in die
Wahl der Themen noch in die Auswahl der
Kunstwerke ein.
In der ersten Runde gab
es unter anderem eine Statue zu entdecken,
Schuhkreationen und eine neue Wandkarte in der
Schul-Ausstellung. In der bereits laufenden
zweiten Runde können die Besucherinnen und
Besucher fünf neue Kunstwerke entdecken und für
sich interpretieren. Dieses Mal sind folgende
Künstlerinnen und Künstler dabei: Claudia
Aschendorf, Andrea Haubrich, Lothar Lubawski,
Rüdiger Schütz und Barbara Spiekermann-Horn.
Die zweite Runde der
KunstInterventionen ist bis September 2026 im
Museum Voswinckelshof zu sehen. Dann startet
eine neue Runde. Der Eintritt ist frei. Das
Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags
von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere
Informationen zum Museum Voswinckelshof gibt es
hier auf www.dinslaken.de.
Im Mai 2016 in der BZ: Moers startet Tempo
30-Testphase Die Stadt Moers testet
Tempo 30 auf innerörtlichen Straßen. Auf drei
Hauptverkehrsstrecken - eine davon in der
Innenstadt - muss die Geschwindigkeit nun
durchgängig gedrosselt werden. Die Stadt
verspricht sich davon mehr Sicherheit, weniger
Verkehrslärm und einen besseren Verkehrsfluss.
Nach einem Jahr werden die Ergebnisse
ausgewertet. Danach ist die Politik am Zuge. Die
innerstädtischen Tempo-Bestimmungen geben immer
wieder Anlass zur Diskussion. Zahlreiche
Initiativen und Interessenverbände plädieren für
ein generelles Tempolimit innerhalb der Städte.
Ein aktueller Entwurf des
Bundesverkehrsministeriums sieht vor, die
Einrichtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf
innerörtlichen Hauptstraßen zu vereinfachen.
idr

Haushaltsmodellrechnung NRW: Fast 400.000
Haushalte weniger im Jahr 2070 *
Für 2070 werden 4,7 % weniger Privathaushalte
als 2023 erwartet * Stärkster Rückgang von
fast 10 % bei Dreipersonenhaushalten * Bis
2050 in 52 Kreisen und kreisfreien Städten
Rückgang von Haushalten mit drei und mehr
Personen – 30 mit Zunahme von
Einpersonenhaushalten
Die Ergebnisse der Haushaltsmodellrechnung
wurden am 20. Mai 2026 insgesamt korrigiert.
Hintergrund ist, dass für die zugrundeliegende
Bevölkerungszahl nun die Bevölkerung in
Gemeinschaftsunterkünften explizit
ausgeschlossen ist, da diese nicht zu den
Privathaushalten zählen. In der Veröffentlichung
vom 17. November 2025 war diese noch
miteinbezogen.
Im Jahr 2023 gab es in
NRW rund 8,7 Millionen Privathaushalte. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, wird laut
aktueller Haushaltsmodellrechnung bis 2070 ein
Rückgang um 4,7 % auf 8,3 Millionen Haushalte
erwartet. Damit werden in weniger als 50 Jahren
mehr als 400.000 Haushalte in NRW wegfallen.
Mit einem Minus von 9,9 % wird
bei Dreipersonenhaushalten für das Jahr 2070 der
stärkste Rückgang gegenüber 2023 erwartet.
Bei Vier- und Mehrpersonenhaushalten ist von
einer Verringerung um 9,0 % auszugehen. Für die
Zahl der Einpersonenhaushalte wird ein Absinken
um 2,3 % und für die Zweipersonenhaushalte um
4,0 % erwartet.

Rückgänge von größeren Haushalten
in beinahe allen Regionen – Anstieg nur in
Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Herne In fast
allen Kreisen und kreisfreien Städten wird bis
zum Jahr 2050 ein Rückgang von Haushalten mit
drei und vier oder mehr Personen erwartet.
Mit Anstiegen ist
bei den Dreipersonenhaushalten
in Mönchengladbach und bei den Vier- und
Mehrpersonenhaushalten
in Gelsenkirchen, Herne und ebenfalls
in Mönchengladbach zu rechnen. Bei
Einpersonenhaushalten ist in 30 kreisfreien
Städten und Kreisen, also bei mehr als der
Hälfte, von einer Zunahme bis 2050 auszugehen.
Bei den Zweipersonenhaushalten trifft
das mit 17 kreisfreien Städten und Kreisen
lediglich auf etwa ein Drittel zu. Weitere
regionale Ergebnisse sowie methodische
Erläuterungen zur aktuellen
Haushaltsmodellrechnung finden Sie in der
Veröffentlichung Statistik kompakt „Haushaltsmodellrechnung
für NRW 2024 bis 2050/2070".
Privathaushalte in NRW: Renten- und
kapitalbildende Lebensversicherungen verlieren
an Bedeutung * Größtes Plus bei
zusätzlichen privaten Krankenversicherungen
(+15,6 Prozentpunkte) * Größter Rückgang bei
kapitalbildenden Lebensversicherungen (–6,3
Prozentpunkte) * Private
Haftpflichtversicherung bleibt die am weitesten
verbreitete Versicherung und wächst weiter (+6,4
Prozentpunkte)
Im Jahr
2023 verfügten 88,6 % der privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen über eine private
Haftpflichtversicherung. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, ist sie damit die
verbreitetste Versicherungsform.
Es
folgten Kfz-Versicherungen mit 82,1 %,
Hausratversicherungen mit 78,6 % sowie
Rechtsschutzversicherungen mit 48,7 %. Fast die
Hälfte bzw. 48,5 % der Haushalte war 2023 zudem
mit einer zusätzlichen privaten
Krankenversicherung abgesichert.

Größtes Plus bei zusätzlichen
privaten Krankenversicherungen – größter
Rückgang bei kapitalbildenden
Lebensversicherungen Bei den Versicherungsarten
zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2018
unterschiedliche Entwicklungen. Die
zusätzliche private
Krankenversicherung verzeichnete mit
+15,6 Prozentpunkten den deutlichsten Zuwachs.
Die private
Haftpflichtversicherung (+6,4 Prozentpunkte),
die Rechtsschutzversicherung (+2,9 Prozentpunkte)
sowie
die Hausratversicherung (+2,1 Prozentpunkte)
legten ebenso zu. Auch die Anteile
der Kfz-Versicherung, der zusätzlich private
Kranken- und Pflegeversicherungen,
der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie
der Risikolebensversicherung entwickelten sich
positiv.
Rückläufig war hingegen die
Verbreitung klassischer Altersvorsorgeprodukte:
So sank der Anteil der Haushalte
mit kapitalbildenden Lebensversicherungen von
33,1 % im Jahr 2018 auf 26,8 % im Jahr 2023
(&−6,3 Prozentpunkte). Auch private
Rentenversicherungen sowie Riester-, Basis- bzw.
Rürup-Rentenversicherungen verloren an
Bedeutung.
Die Ausstattung mit privaten
Unfallversicherungen ging ebenfalls leicht
zurück. Insgesamt deuten die Ergebnisse der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) auf
einen Strukturwandel im
Versicherungsverhalten der Haushalte hin:
Während klassische, langfristig angelegte
Vorsorgeprodukte seltener genutzt werden, steigt
die Nachfrage nach ergänzenden Absicherungen im
Gesundheits- und Risikobereich.
Neuer
EU-Aktionsplan zur Sicherung der
Düngemittelversorgung und Ernährungssicherheit
in Europa Die Europäische
Kommission hat den Düngemittel-Aktionsplan
verabschiedet: eine Initiative zur Unterstützung
von Landwirten, die mit steigenden
Düngemittelkosten und -knappheit konfrontiert
sind, zur Stärkung der heimischen Produktion und
zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von
Importen.
Der Plan wird unmittelbar dazu
beitragen, die Ernährungssicherheit zu
gewährleisten und die strategische Autonomie
Europas zu stärken, während gleichzeitig hohe
Klima- und Umweltziele verfolgt werden.
Verbesserung der Versorgungssicherheit Die
jüngsten Versorgungsengpässe und
Preisschwankungen haben Landwirte in ganz Europa
unter zunehmenden Druck gesetzt und Europas
Anfälligkeit gegenüber externen Schocks bei der
Düngemittelversorgung offenbart.
Aufbauend auf der 2022 verabschiedeten
Mitteilung zu Düngemitteln kombiniert der
heutige Aktionsplan für Düngemittel sofortige
Unterstützungsmaßnahmen, die auf die
Erschwinglichkeit und Versorgungssicherheit
abzielen, mit längerfristigen Maßnahmen zur
Stärkung der heimischen Düngemittelproduktion,
zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und
zur Beschleunigung des Übergangs zu
biobasierten, kohlenstoffarmen und
kreislauffähigen Düngemitteln.
Der
Aktionsplan soll: - Landwirte unterstützen
und ihren Zugang zu Düngemitteln verbessern -
Die heimische Produktion stärken, die
Kreislaufwirtschaft fördern und die
Dekarbonisierung vorantreiben - Die
Markttransparenz und die Vorsorge stärken sowie
den Dialog zwischen den Interessengruppen
verbessern
Bundeskonferenz der
vhs in Moers: Viel Austausch, zahlreiche
Workshops agungsort war diesmal
Moers: Die Bundeskonferenz der Volkshochschulen,
vom 11. bis zum 13. Mai, zog zahlreiche
Teilnehmende aus ganz Deutschland an. Angereist
waren vhs-Leitungen von Flensburg bis Lörrach
und von Aachen bis Görlitz. Sogar zwei Leitungen
aus den Schweizer Volkshochschulen waren
vertreten.

vhs-Leitungen aus ganz Deutschland und sogar aus
der Schweiz kamen zur Bundestagung in die
Grafenstadt. (Foto: Bettina Engel-Albustin)
Im Mittelpunkt der drei Tage standen der
fachliche Austausch, innovative Bildungsformate
und die Weiterentwicklung der Volkshochschulen
als wichtige Säule der Weiterbildung und
demokratischen Bildung. Das rahmende Thema
lautete ‚An der Grenze‘. Dabei loteten die
morgendlichen Keynotes die Grenzen der
Demokratie und der Wirtschaft aus.
Am
letzten Tag gab es einen Input dazu, wie man
Grenzen im Bildungszusammenhang überwinden kann.
Beate Schieren-Ohl, Leiterin der vhs Moers –
Kamp-Lintfort und Organisatorin der
Veranstaltung, zeigte sich sehr zufrieden: „Mit
110 Anmeldungen war die Bundeskonferenz komplett
ausgebucht. Vom inhaltlichen Input über das
Exkursionsangebot und über die kulturellen
Aktionen bis zum Essen war alles perfekt.“ So
konnte sich das Moerser vhs- Team im Nachgang
über ein äußerst positives Feedback der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.
Netzwerkangebote und Best-Practise-Beispiele
Die Veranstaltung bot ein breites
Workshop-Programm zu Themen wie digitale
Bildung, Organisationsentwicklung, politische
Bildung, Kunst und Nachhaltigkeit sowie
Luftqualität in Schulungsräumen. Die
Teilnehmenden nutzten die Angebote intensiv,
diskutierten und tauschten Erfahrungen aus, um
Bildungsangebote noch besser auf die Bedürfnisse
der Bürgerinnen und Bürger abzustimmen.
Erster Beigeordneter und Kulturdezernent
Wolfgang Thoenes betonte bei der Eröffnung der
Bundestagung die Bedeutung der Volkshochschulen
als offene Lernorte, die alle Generationen,
Kulturen und Bildungswege verbinden. Abends gab
es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann
einen Empfang der Bürgermeisterin Julia Zupancic
im Rathaus.
„Der rege Austausch und die
praktischen Impulse aus den Workshops liefern
wertvolle Impulse für unsere lokale
Bildungslandschaft und stärken die demokratische
Teilhabe unserer Bürgerinnen und Bürger“, so
Zupancic.
Deutsches Rotes Kreuz
ehrt Blutspender in Kleve
Blutspenderehrung Museum Kurhaus Kleve 2026
43 Blutspenderinnen und Blutspender retteten
2.250 Mal Menschenleben - und wurden dafür nun
ausgezeichnet.
Das Deutsche Rote Kreuz
(DRK), Kreisverband Kleve-Geldern, zeichnete am
12. Mai 2026 im Museum Kurhaus Kleve Menschen
aus, die mit ihren Blutspenden Kranken und
Unfallopfern helfen konnten und somit Leben
retteten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Dahmen
überreichte DRK-Kreisvorstandsvorsitzende Maria
Anna Kaußen Ehrennadeln und Urkunden. Sie
sprachen herzlichen Dank im Namen der
unbekannten Blutempfänger aus an:
Hans-Dieter Außem (für 150-malige Spende); Kurt
Evertz und Norbert Kuenen (für 125-malige
Spende); Roland Josef Baumann, Wolfgang
Haggenmüller, Marlies Heilen, Manfred Kanders
und Elmar Kirschner (für 100-malige Spende);
Barbara Grepel, Helmut Peter Paulsen und
Heinz-Peter Wieg (für 75-malige Spende); Ralf
Andußies, Regina Arntz, Wolfgang Berns, Monika
Eerden, Michael Field, Dieter van Haaren, Jörn
Heinemann, Agnes Adelheid Janning, Elke
Lünendonk, Ursula Maria Schulte-Spechtel, Jörg
Schütten, Karl-Heinz Straeten und Birgit
Stutzinger (für 50-malige Spende) sowie Ansgar
Wilhelm Artz, Karin Artz, Christoph Bours,
Andreas Bröcheler, Thomas Buchmiller, Sara
Döllekes, Gerhard Wilhelm Erhard Feske, Jochen
Hettlich, Susanne Huschka, Peter Ingenbleek
Michael Bernhard Käding, Wolfgang Kersjes,
Heinrich Kleintjes; Ghassem Nagafpour, Christian
Schulte-Spechtel, Patrick Michael Schwake,
Andrea Tepperink, Harald Wehner und Christoph
Wiesert (für 25-malige Spende).
Ein
herzlicher Dank der Anwesenden galt auch den
ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der
DRK-Blutspendegruppen unter der Leitung von
Peggy Mundt sowie Marlies Hermsen, die nach der
Spende eine kostenlose Verpflegung
bereitstellen.
Zeichen setzen
für Vielfalt in Kleve Fotoaktion
Vielfalt HSRW 2026 Foto: Caritas Kleve / Lörcks
Michael Gesikiewicz (SOS Niederrhein), Olga
Diederen (Caritasverband Kleve), Markus van
Offern (Fotograf), Thomas Ruffmann (Haus
Mifgash) und Josee Hünnekes (AWO Kreisverband
Kleve) freuen sich auf die Fotoaktion am 21. Mai
von 15 bis 16 Uhr auf dem Campus der Hochschule
Rhein-Waal. Foto: Caritas Kleve / Lörcks

Am 21. Mai 2026 findet erstmals der bundesweite
Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ statt.
Ausgerufen wird er von der Initiative kulturelle
Integration (IKI) anlässlich des Welttags der
kulturellen Vielfalt. Auch in Kleve wird an
diesem Tag ein sichtbares Zeichen für Frieden,
Zusammenhalt und gesellschaftliches Miteinander
gesetzt: Von 15 bis 16 Uhr sind Menschen aus der
Region zu einer öffentlichen Fotoaktion auf dem
Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve
eingeladen.
Organisiert wird die Aktion
federführend von Olga Diederen von der
Integrationsagentur des Caritasverbandes Kleve
gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der
Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des AWO
Kreisverbandes Kleve e.V., des Jugendtreffs
together + gerne anders e.V., Haus Mifgash e.V.,
des Quartiersmanagements SOS-Kinderdorf
Niederrhein e.V., des AStA der Hochschule
Rhein-Waal, des Kommunalen Integrationszentrums
Kreis Kleve sowie der Stadt Kleve.
Geplant ist eine Fotoaktion, bei der möglichst
viele Teilnehmende gemeinsam ein Wort oder
Zeichen formen, das für „Zusammenhalt in
Vielfalt“ steht. Fotograf Markus van Offern wird
dieses Bild aus der Vogelperspektive mit einer
Drohne festhalten. Mitmachen können Erwachsene
ab 18 Jahren sowie Familien. Ziel der
Organisatoren ist es, rund 200 Menschen für die
Aktion zu gewinnen. Es dürfen auch gerne mehr
werden. Treffpunkt für alle Interessierten ist
der Campus Kleve zwischen Mensa und Bibliothek
(Speicher).
„Gerade in einer Zeit, die
von internationalen Krisen, Kriegen und
gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist,
möchten wir einen positiven, friedlichen
Gegenakzent setzen“, sagt Olga Diederen. „Die
Fotoaktion bietet eine niederschwellige
Möglichkeit, Haltung zu zeigen – für Frieden,
Respekt und ein gutes Miteinander. Gleichzeitig
bringt sie ganz unterschiedliche Menschen
zusammen und stärkt das Netzwerk der engagierten
Akteure hier vor Ort.“
Der Aktionstag
„Zusammenhalt in Vielfalt“ wird 2026 erstmals
bundesweit begangen. Die Initiative kulturelle
Integration, ein Bündnis aus 28 Organisationen
aus Kultur, Politik, Medien, Religion,
Sozialpartnern und Zivilgesellschaft, möchte
damit die Bedeutung kultureller Vielfalt für den
gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar machen.
Info – Hier gibt es weitere
Informationen Für weitere Informationen und
Anmeldung steht Olga Diederen unter
o.diederen@caritaskleve.de oder 0174 2195516 zur
Verfügung. Weitere Informationen zum
bundesweiten Aktionstag finden sich auf der
Website der Initiative kulturelle Integration:
https://www.kulturelle-integration.de/aktionstag-zusammenhalt-in-vielfalt/
LANUK führt Kartierungen für
das Biotopkataster NRW in Teilen der Kreise
Wesel und Kleve durch Das Landesamt
für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
(LANUK) lässt in diesem Jahr Kartierungen von
Einzelflächen zur Fortschreibung der Grafik- und
Sachdaten des Biotopkatasters NRW durchführen.
Was ist das Biotopkataster NRW? Das
Biotopkataster NRW ist ein flächendeckendes
Informationssystem zur Erfassung, Beschreibung
und Bewertung von Biotopen und naturnahen
Lebensräumen in Nordrhein‑Westfalen. Es
verbindet GIS‑Kartierungen mit sachlichen Daten
zu Biotoptyp, Zustand, Vegetation,
Artenhinweisen und rechtlichem Status und
enthält Metadaten zu Erfassung und Methode.
Die Daten stammen vor allem aus
Feldkartierungen und Luftbildauswertungen und
werden regelmäßig fortgeschrieben. Das Kataster
dient Behörden, Naturschutzverbänden, Forschung
und Öffentlichkeit als fachliche Grundlage für
Planung, naturschutzrechtliche Prüfungen,
Maßnahmenplanung sowie Monitoring und
unterstützt so Schutz, Pflege und nachhaltige
Entwicklung von Landschaften und Lebensräumen.
Wo finden die Erhebungen statt? Die
Erhebungen erfolgen in mehreren
naturschutzfachlich bedeutsamen Gebieten in den
Kreisen Wesel und Kleve: NSG Lippeaue
(Kennzeichen: NSG WES-001) NSG Hübsche
Graendort (Kennzeichen: NSG KLE-031)
FFH-Gebiet DE-4405-301 Rhein-Fischschutzzonen
zwischen Emmerich und Bad Honnef im Kreis Kleve
NSG Grietherorter Altrhein und Hafen Dornick
(Kennzeichen: NSG KLE-003) NSG Dornicksche Ward
(Kennzeichen: NSG KLE-065) NSG Salmorth
(Kennzeichen: NSG KLE-004), nur Teilfläche Wer
führt diese Erhebungen durch?
Die
Kartierungen werden von dem beauftragten
Fachbüro Büro Helming & Partner,
Bischopinkstraße 61, 48151 Münster, im Auftrag
des LANUK ausgeführt. Die Arbeiten beginnen in
Kürze und werden voraussichtlich bis zum
15.10.2026 abgeschlossen sein. Die Kartierenden
führen Tätigkeitsbescheinigungen des LANUK mit
sich und können sich im Gelände entsprechend
ausweisen.
Anfragen können an die
folgende Funktionsadresse fachbereich21@lanuk.nrw.de übermittelt
werden. Das LANUK NRW dankt für die
Unterstützung und Kooperation der örtlichen
Behörden und auch der Grundstückseigentümerinnen
und -eigentümer.
Dinslaken:
Änderungsbescheide zur Grundsteuer werden
verschickt Die Änderungsbescheide
über die Grundsteuer 2026 der Stadt Dinslaken
werden am 20.05.2026 versandt. Grund für die
Änderungsbescheide ist, dass der Stadtrat in
seiner Sitzung am 26.03.2026 die Anhebung der
Hebesätze für Grundsteuer A und B (434 /998 v.
H.) rückwirkend zum 01.01.2026 beschlossen hat.
Für das erste und zweite Quartal wird
somit eine Nachzahlung festgesetzt, die
gesondert zu den regulären Quartalszahlungen am
26.06.2026 fällig wird. Das dritte und vierte
Quartal werden danach turnusmäßig am 15. August
und 15. November 2026 mit dem erhöhten
Grundsteuerbetrag fällig.
Die
Fälligkeitstermine und jeweiligen Beträge sind
auf dem Änderungsbescheid ersichtlich.
Des
Weiteren sind einige Informationen auf der
Homepage der Stadt Dinslaken zusammengestellt,
durch die einige Fragen beantwortet werden
sollen.
Nach illegalem
Autorennen: Kosovare darf abgeschoben werden
Ein 28-Jähriger, der an Ostern 2019 in Moers bei
einem illegalen Autorennen den Tod einer
43-jährigen Frau verursacht hatte und deswegen
zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren
verurteilt worden war, darf in den Kosovo
abgeschoben werden.
Das
Oberverwaltungsgericht hat heute seine
Beschwerde gegen einen Eilbeschluss des
Verwaltungsgerichts Düsseldorf zu seiner
Ausweisung und der Ablehnung einer
Aufenthaltserlaubnis verworfen. Die Stadt
Duisburg hatte den Kosovaren ausgewiesen, die
Verlängerung der bisheri- gen
Aufenthaltserlaubnis abgelehnt und ihm die
Abschiebung in den Kosovo ange- droht.
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Klage
des Mannes mit Urteil vom 27.03.2026 abgewiesen
und unter anderem darauf hingewiesen, von ihm
gehe auch weiterhin die Gefahr der Begehung von
Straftaten aus. Nachfolgend hat es auch den
Antrag auf Eilrechtsschutz abgelehnt und
ergänzend darauf hingewiesen, die Anordnung der
sofortigen Vollziehung sei wegen der fortlaufend
bestehenden Wiederholungsgefahr sowie mit Blick
auf die bei weiterer Vollziehung der Strafhaft
entstehen- den Kosten rechtmäßig.
Da der
Ausländer wegen des zu Recht abgelehnten Aufent-
haltsrechts das Bundesgebiet ohnehin bereits
jetzt verlassen müsse, treffe ihn der
Sofortvollzug der Ausweisung auch nicht schwer.
Die gegen den Eilbeschluss des
Verwaltungsgerichts eingelegte Beschwerde hat
der 18. Senat des Oberverwaltungsgerichts mit
Beschluss vom heutigen Tag als unzu- lässig
verworfen.
Zur Begründung hat er
ausgeführt: Der Antragsteller hat den Be-
schluss des Verwaltungsgerichts lediglich
hinsichtlich der derzeitigen Wiederholungs-
gefahr angegriffen. Dies genügt den prozessualen
Anforderungen nicht. Die davon unabhängige
Begründung des Verwaltungsgerichts, der
Sofortvollzug sei auch wegen der Kosten des
Strafvollzugs gerechtfertigt, wird von dem
Antragsteller nicht in Zweifel gezogen.
Der Hinweis auf den noch beim
Oberverwaltungsgericht anhängigen Antrag auf
Zulassung der Berufung gegen das Urteil des
Verwaltungsgerichts in der Hauptsache genügt
nicht. Damit zieht der Antragsteller die Annahme
des Verwaltungsgerichts, er sei ohnehin wegen
der rechtmäßigen und vollziehbaren Ablehnung der
Aufenthaltserlaubnis ausreisepflichtig, nicht in
Zweifel. Der Beschluss ist unanfechtbar.
Aktenzeichen: 18 B 385/26 (I. Instanz: VG
Düsseldorf 7 L 3070/25)
Notdienst an den Feiertagen - Enni auch an
Pfingsten jederzeit erreichbar Die
Enni-Unternehmensgruppe (Enni) ist auch am
Pfingstwochenende im Einsatz. Für besondere
Notfälle in der Energie- und Wasserversorgung
sowie der öffentlichen Kanalisation oder auf den
Moerser Straßen können Kunden einen
Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der
Moerser Rufnummer 02841/104-114 erreichen.
Die Kundenzentren bleiben an allen
Pfingstfeiertagen und ausnahmsweise auch am
Pfingstsamstag, 23. Mai, geschlossen. Eine
telefonische Beratung ist an diesem Tag aber von
10 bis 13 Uhr möglich.
Moers:
Geänderte Abfallabfuhr durch Pfingsten - Touren
verschieben sich um einen Tag
Rund um das Pfingstfest kommt es in Moers zu
Änderungen bei der Abfallabfuhr. Da am
Pfingstmontag, 25. Mai, keine Müllabholung
stattfindet, verschieben sich die Abfuhrtermine
in der gesamten Pfingstwoche jeweils um einen
Tag auf den folgenden Werktag. Zuletzt werden
die regulären Freitagstouren dadurch am Samstag,
30. Mai, nachgeholt.
Betroffen sind die
Abfuhr von Restabfall, Bioabfall, Altpapier
sowie der gelben Tonnen und Säcke. Die Enni
bittet alle Haushalte, ihre Abfallbehälter am
geänderten Abfuhrtag rechtzeitig
bereitzustellen. Alle Änderungen sind im
Enni‑Abfallkalender sowie in der App „Meine
Enni“ berücksichtigt. Zusätzlich bietet die App
einen praktischen Erinnerungsservice. Der
Kreislaufwirtschaftshof bleibt am Pfingstmontag,
25. Mai, geschlossen.
Die
Moerser Freibäder starten zu Pfingsten in die
Saison Im Freibad Solimare beginnt
der Sommer mit einem Blick in die Zukunft: Kurz
vor dem Saisonstart haben im hinteren Bereich
der Liegewiese die Arbeiten für ein neues
Freizeitareal begonnen. Auf rund 23.000
Quadratmetern entstehen in den kommenden Monaten
ein Kletterpark, ein Grillbereich und eine
Hundefreilauffläche.
Passend zum
Pfingstwochenende mit angekündigten
hochsommerlichen Temperaturen starten dennoch
beide Moerser Freibäder in die Saison: Das
Naturfreibad Bettenkamper Meer und das Solimare
öffnen ab Samstag, 23. Mai, ihre Tore. „Im
Solimare gibt es in den kommenden Tagen zwar
noch einige Einschränkungen. Nach der
Vorbereitungszeit freuen wir uns aber, dass es
jetzt endlich losgeht“, sagt Enni‑Bereichsleiter
Benjamin Beckerle.
Im Solimare rollen
im Moment Baufahrzeuge über die Liegewiese.
Wegen der zuletzt anhaltenden Regenfälle sind
die Arbeiten allerdings in Verzug geraten.
„Aktuell wird noch die notwendige Baustraße
eingerichtet. Da dabei schweres Gerät und ein
Kran zum Einsatz kommen, ist ein sicherer
Badebetrieb im hinteren Bereich der Anlage
derzeit nicht möglich“, erklärt Beckerle.
Der Spraypark, das Hüpfkissen, der
Rutschenturm und die Gastronomie bleiben daher
noch geschlossen, und der Zugang zum Freibad
erfolgt über das Hallenbad. Von dort aus sind
alle Außenbecken zugänglich und nutzbar.
Badegäste und Spaziergänger können bereits
verfolgen, wie das neue Freizeitareal nach und
nach Gestalt annimmt. „Wir schaffen hier
zusätzliche Angebote, die das Solimare auch über
den klassischen Badebetrieb hinaus attraktiver
machen.“
Seit April hat die Enni beide
Freibäder schrittweise aus dem Winterschlaf
geholt. Im Bettenkamper Meer standen vor allem
Reinigungsarbeiten und kleinere Reparaturen im
Fokus. Im Solimare waren die Vorbereitungen
umfangreicher: Nach der Grundreinigung der
Becken wurden sämtliche technischen Anlagen
überprüft und gewartet – von der Wasser- und
Mess‑ und Regeltechnik bis hin zu Spraypark und
Großrutschenanlage.
Der Spraypark und
das Kleinkinderbecken erhielten einen frischen
Anstrich. Die Anlage ist vom TÜV abgenommen,
die Wasserqualität wurde durch ein unabhängiges
Labor bestätigt.
Aktionen und
Veranstaltungen Neben dem Badebetrieb dürfen
sich Besucherinnen und Besucher auch in dieser
Saison auf besondere Veranstaltungen freuen. Im
Bettenkamper Meer steigt am 22. August das
traditionelle Badewannenrennen. Zudem gibt es im
Sommer an vier Terminen Yoga auf der Liegewiese,
bevor im September das Eisbärenschwimmen den
Saisonabschluss bildet.
Aktuelle
Wassertemperaturen im Bettenkamp sind wieder
über die Websites der Enni und des
Freundeskreises abrufbar. Im Solimare steht nach
dem Ende der Schwimmsaison erneut das beliebte
Hundeschwimmen auf dem Programm.
Öffnungszeiten und Preise Ab dem Saisonstart
öffnet das Bettenkamper Meer täglich von 14 bis
20 Uhr, an Wochenenden sowie in den Sommerferien
bereits ab 10 Uhr.
Im Freibad Solimare
ist der Sprung ins Wasser bis September täglich
von 10 bis 19 Uhr möglich. Der Eintritt ins
Bettenkamper Meer kostet 3,20 Euro, ins Solimare
5,60 Euro (Kinder und Jugendliche 3,40 Euro).
Tickets sind bargeldlos an den Automaten vor Ort
oder vorab im Online‑Shop auf der Enni‑Website
erhältlich. Mit einem Online‑Ticket ist der
Einlass auch in Spitzenzeiten garantiert.
Stammgäste profitieren zudem mit der
Geldwertkarte von Rabatten.
Die
11. Enni-Laufserie machte Station in Sonsbeck
Schnell, flach und wie gemacht für
Bestzeiten: Der Sonsbecker Brunnenlauf bot
ideale Bedingungen für die zweite Etappe der 11.
Enni-Laufserie. Trotz eines kurzen Regenschauers
kurz vor dem Start entwickelten sich packende
Rennen, bei denen einige Teilnehmende ihre
Führung in der Serienwertung ausbauen konnten.
Für eine kuriose Szene sorgte im
5-Kilometer-Lauf ein Führungsfahrrad, das die
Spitze kurzzeitig auf die falsche Strecke lenkte
– die ersten Läufer mussten umkehren.
Die Qualität des Feldes zeigte sich besonders an
der Spitze: Über die 5-Kilometer-Distanz
dominierte Paul van Lück (TSV Weeze) das Feld,
gefolgt von Malte Geke (Team Enni). Bei den
Frauen sicherte sich Theresa Müller (Moerser TV
Triathlon) den Sieg vor Miriam Welschen
(Lauffreunde Hadi Wesel). Im 10-Kilometer-Rennen
der Youngster unterstrich Julia Scott (Geldern)
ihre Ambitionen und konnte ihren Vorsprung in
der Gesamtwertung weiter ausbauen, während
Marjolein Kuin (Moers) mit einer überzeugenden
Leistung folgte.
Bei den Männern setzte
Marc-André Ocklenburg (LG Alpen) ein
Ausrufezeichen an der Spitze des Feldes. Da
die drei besten Resultate aus vier Rennen in die
Gesamtwertung einfließen, zeichnen sich an der
Tabellenspitze bereits erste Favoriten ab. Auf
der 5-Kilometer-Distanz führen Paul van Lück und
Theresa Müller die Youngster-Wertung souverän
an, während Michael Schramm (Ayyo Team Essen)
seine Spitzenposition in der Masterserie
festigt.
Auf der 10-Kilometer-Strecke
führt Julia Scott das Feld vor Marjolein Kuin
an, während Marc-André Ocklenburg bei den
Youngster-Männern vor Fritz Hamacher liegt. In
der Masterserie der Frauen behauptet sich
aktuell Silke Haschberger an der Spitze, bei den
Männern führt Björn Temmler das Feld an.
Nach diesem ereignisreichen Lauftag in
Sonsbeck geht es für die Teilnehmenden zügig
weiter. Die nächste Bewährungsprobe ist der
Enni-Donkenlauf in Neukirchen-Vluyn am Samstag,
13. Juni, bevor die Serie traditionell mit dem
großen Finale in Xanten ihren Abschluss findet.
Die aktuellen Zwischenstände finden
Interessierte online unter
www.enni-laufserie.de.
Neuer Wald an der
Filder Straße: 24.200 Bäume für mehr Grün in
Moers Wo heute noch viele
kleine Pflanzen stehen, wächst in den kommenden
Jahren ein neuer Wald für Moers heran: An der
Filder Straße wurden im Frühjahr auf rund vier
Hektar insgesamt etwa 24.200 junge Bäume und
Sträucher gepflanzt.

(Foto pst)
Für die vergleichsweise
waldarme Stadt ist das ein wichtiger Schritt hin
zu mehr Grün, mehr Schatten und mehr Natur vor
der eigenen Haustür. Die neue Fläche verbindet
zwei bereits bestehende Waldflächen. So entsteht
nach und nach ein größerer zusammenhängender
Naturraum für Tiere, Pflanzen und Menschen.
Gepflanzt wurden heimische Laubbäume und
Sträucher, die gut an die Bedingungen vor Ort
angepasst sind. Die jungen Pflanzen sind derzeit
etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch. Zum neuen
Mischwald gehören Wiesen- und Pflanzenstreifen,
Sträucher sowie kleine Rückzugsorte für Tiere.
So finden künftig viele Vogelarten, Insekten und
Kleintiere Nahrung, Schutz und neue Lebensräume.
Erhöhte Sitzstangen für Greifvögel
Wälder sorgen an heißen Tagen für kühlere Luft,
speichern Wasser, filtern Schadstoffe und machen
die Umgebung lebenswerter. Gleichzeitig schaffen
sie Orte zur Erholung und stärken die Natur in
der Stadt. Damit die jungen Bäume ungestört
wachsen können, wurde die Fläche mit einem
Schutzzaun versehen. Er verhindert, dass Rehe
oder andere Wildtiere die frischen Triebe
anfressen.
Zusätzlich wurde ein rund 278
Meter langer Weg angelegt. Dieser erleichtert
die Pflege und erschließt das angrenzende
Waldstück. Auch natürliche Helfer wurden
eingeplant: Drei sogenannte Julen – erhöhte
Sitzstangen für Greifvögel – bieten Bussarden
und Falken gute Aussichtspunkte. Von dort können
sie nach Mäusen jagen und auf natürliche Weise
dazu beitragen, das Gleichgewicht in der Natur
zu unterstützen.

NRW: Fast 50 % mehr
Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen mit
E-Scootern
* 4.456 Personen
verunglückten 2025 mit einem E-Scooter; 11,2 %
erlitten schwere Verletzungen * 11,1 % mehr
Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1
% Schwerverletzte * Jede zweite, mit einem
E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25
Jahre
Im Jahr
2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in
Nordrhein-Westfalen 4.456 Personen, die mit
einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das
46,4 % mehr als ein Jahr zuvor.
Dies
steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der
ansteigenden Nutzung von E-Scootern
als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten
erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten
sich schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden
getötet. Rund 11 % mehr Verunglückte bei
Pedelec-Unfällen Die Zahl der verunglückten
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden
von Pedelecs lag 2025 in NRW bei 7.969. Das
bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem
Jahr 2024.
Im Vergleich zu E-Scootern
war der Anteil der Schwerverletzten und
Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 % der
verunglückten Personen wurden leicht verletzt,
16,1 % schwer verletzt und 0,7 % der Personen
starben. Die Anzahl der verunglückten Personen
bei allen Fahrradunfällen (inkl. Pedelecs) lag
2025 bei 21.487 und hat im Vergleich zum Vorjahr
um 7,3 % zugenommen.
Der Anteil der
Verunglückten mit Pedelecs an allen bei
Fahrradunfällen Verunglückten lag bei 37,1 % und
hat im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % zugenommen
(2024: 35,8 %). Mit Motorrädern verunglückten im
Jahr 2025 insgesamt 5.731 Fahrerinnen und Fahrer
bzw. Mitfahrende und somit 8,6 % mehr Personen
als noch ein Jahr zuvor. Dabei wurden 73,7 % der
Personen leicht und weitere 25,2 % schwer
verletzt. 1,0 % der verunglückten
Motorradfahrenden bzw. -mitfahrenden wurden
tödlich verletzt.

Jede zweite, mit einem E-Scooter
verunglückte Person, war unter 25 Jahre alt
E-Scooter sind Verkehrsmittel, die vor allem von
jüngeren Personen genutzt werden: Über die
Hälfte der im Jahr 2025 mit einem E-Scooter
verunglückten Personen (54,8 %) waren jünger als
25 Jahre und lediglich 2,5 % waren 65 Jahre und
älter.
Bei
den Pedelec-Unfällen lag der Anteil der unter
25-Jährigen bei 12,4 %; 28,2 % der verunglückten
Personen waren 65 Jahre und älter. Bei den
übrigen Fahrradunfällen ohne Pedelecs entfielen
27,7 % der Verunglückten auf unter 25-Jährige
und 15,5 % auf Personen die 65 Jahre und älter
waren. Bei den Verunglückten mit
Motorrädern handelte es sich in über einem
Drittel der Fälle um Personen unter 25 Jahren
(34,8 %); 65 Jahre und älter waren hingegen etwa
10,3 % der Verunglückten.

NRW-Industrie: Produktion von Mahl- und
Schälmühlenerzeugnissen seit 2020 um fast ein
Fünftel gestiegen * Absatzwert seit
2020 um 45 % gestiegen * Schwerpunkt lag
2025 bei Mehl aus Weizen oder Mischgetreide
* Fast 20 % des bundesweiten Absatzwertes
entfiel auf Betriebe in NRW
Im Jahr 2025 sind in 28
nordrhein-westfälischen Betrieben des
Verarbeitenden Gewerbes 2,6 Millionen Tonnen
Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse wie zum
Beispiel Mehl, Schrot oder Grieß im Wert von 1,1
Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des „Deutschen
Mühlentages“ am 25. Mai 2026 weiter mitteilt,
lag die Menge damit um 0,8 % und der Absatzwert
nominal um 2,1 % unter dem Vorjahr.
Damit sank die produzierte Menge nach Anstiegen
in den letzten drei Jahren erstmalig wieder
leicht. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg die
Absatzmenge um 18,4 %. Damit wurden 2025 fast
ein Fünftel mehr Mahl- und
Schälmühlenerzeugnisse industriell hergestellt.
Im gleichen Zeitraum stieg der nominale
Absatzwert mit 45,1 % deutlich stärker an als
die Absatzmenge. Im Zeitvergleich mit dem Jahr
2015 nahm die Absatzmenge um 18,1 % und der
Absatzwert um 36,3 % zu.

2025 wurde überwiegend Mehl aus
Weizen oder Mischgetreide produziert Im
vergangenen Jahr wurden in NRW u. a. 1,7
Millionen Tonnen Mehl aus Weizen oder
Mischgetreide mit Weizen (Mengkorn) hergestellt;
das waren fast zwei Drittel der Produktionsmenge
an Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse. Gegenüber
dem Vorjahr war die produzierte Menge um 0,9 %
rückläufig.
Im gleichen Zeitraum stieg
hingegen die Absatzmenge von Mehl aus anderem
Getreide, hierzu zählen Roggen, Mais, Reis,
Gerste oder Hafer, um 3,2 % auf 132.600 Tonnen.
Die Menge von Kleie und anderen Rückständen
blieb mit 509.900 Tonnen und einen Anstieg von
0,1 % nahezu unverändert.
NRW-Betriebe
erwirtschafteten fast ein Fünftel des
bundesweiten Absatzwertes Bundesweit blieb der
Absatzwert der Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse
2025 nahezu unverändert, mit nominal 5,7
Milliarden Euro lag dieser um 0,2 % unter dem
Vorjahr. Der Anteil der nordrhein-westfälischen
Betriebe am Wert der bundesweiten Produktion
betrug im letzten Jahr 19,6 % (2024: 19,9 %).
Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster
mit größten Anteilen an der NRW - Produktion
87,4 % der Absatzmenge und 76,0 % des
Absatzwertes der Gesamtproduktion von Mahl- und
Schälmühlenerzeugnissen stammten 2025 aus
Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und
Münster.
124 900 Tonnen
Fleischersatzprodukte im Wert von 632,6
Millionen Euro produziert Ob
Veggie-Burger, Tofuwurst oder Seitanmortadella:
Die Produktion von vegetarischen oder veganen
Fleischalternativen in Deutschland ist im
letzten Jahr leicht gesunken – nachdem sie in
den Jahren zuvor stetig gewachsen war. Im Jahr
2025 wurden hierzulande mit 124 900 Tonnen
Fleischersatzprodukte 1,2 % weniger als im
Vorjahr produziert, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt.
2024 lag
die Produktion bei 126 500 Tonnen. Der Wert der
Fleischersatzproduktion sank mit 632,6 Millionen
Euro im Jahr 2025 um 2,2 % gegenüber dem
Vorjahr, als es 647,1 Millionen Euro waren.
Binnen sechs Jahren hat sich die Produktion mehr
als verdoppelt (+107,0 %): 2019 wurden 60 400
Tonnen Fleischersatzprodukte hergestellt.

Wert des produzierten Fleisches gut
70-mal so hoch wie der von Fleischersatz Im
vergangenen Jahr wurden Fleisch und
Fleischerzeugnisse im Wert von gut
45,2 Milliarden Euro in Deutschland produziert.
Das entsprach einem Zuwachs von 2,0 % gegenüber
den 44,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Die
Herstellung von Fleisch übersteigt die der
Fleischalternativen um ein Vielfaches: Wertmäßig
fiel die Fleischproduktion 2025 gut 70-mal
größer aus als die von Fleischersatzprodukten.
Im Jahr 2019 waren Fleisch und
Fleischerzeugnisse im Wert von gut
40,1 Milliarden Euro in Deutschland produziert
worden. Das entsprach in etwa dem 150-Fachen des
damaligen Werts der Fleischersatzprodukte von
knapp 0,3 Milliarden Euro.
Fleischkonsum in
Deutschland 2025 leicht gestiegen Der
Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist nach
vorläufigen Angaben der Bundesanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zuletzt
leicht gestiegen. Mit durchschnittlich
54,9 Kilogramm pro Person lag der rechnerische
Fleischverzehr in Deutschland 2025 leicht über
dem der beiden Vorjahre 2023 (52,9 Kilogramm)
und 2024 (53,5 Kilogramm).
Wesel: Park am
Willibrordi-Dom wird nach Ernest Kolman benannt
Die Stadt Wesel benennt den Park
westlich des Willibrordi-Doms nach Ernest
Kolman. Die offizielle Benennung findet am
Dienstag, 26. Mai 2026, um 16.30 Uhr statt. Mit
der Benennung würdigt der Rat der Stadt Wesel
die besonderen Verdienste Ernest Kolmans um
seine Heimatstadt.

Ernest Kolman
Als Ehrenbürger Wesels
setzte er sich in herausragender Weise für ein
friedvolles Zusammenleben, gegenseitiges
Verständnis und eine lebendige Erinnerungskultur
ein. Die Stadt Wesel möchte mit der Benennung
des Parks dazu beitragen, die Erinnerung an
Ernest Kolman und die Werte, für die er stand,
dauerhaft sichtbar zu halten. Das Programm
umfasst Reden von Bürgermeister Rainer Benien,
Wolfgang Jung vom Jüdisch-Christlichen
Freundeskreis Wesel e.V. sowie Doris
Rulofs-Terfurth.
Musikalisch begleitet
wird die Veranstaltung durch Beiträge der Musik-
und Kunstschule Wesel. Im Anschluss an die
Enthüllung der Namensschilder besteht die
Möglichkeit, in der Willibrordikirche eine
Ausstellung über Ernest Kolman zu besuchen. Die
Akademie Klausenhof präsentiert dort in
Kooperation mit dem Stadtarchiv Wesel eine
Graphic Novel über das Leben Ernest Kolmans.
Sie entsteht im Rahmen des Projektes
„TeamUp“, das durch das Bundesprogramm
„Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort.
Vernetzt. Verbunden“ des Bundesministeriums des
Innern gefördert wird. Neben den Bildern der
Graphic Novel werden auch Ausschnitte aus einem
Interview mit Ernest Kolman aus dem Jahr 2019
gezeigt.
Die Ausstellung ist bis zum 26.
Juni 2026 während der Öffnungszeiten der Kirche
zu sehen. Für Schulklassen und interessierte
Gruppen bietet die Akademie Klausenhof
begleitete Veranstaltungen vor Ort an.
Ansprechpartner ist Nico Hochstrat, erreichbar
per E-Mail an hochstrat@akademie-klausenhof.de
oder telefonisch unter 02852 891127.
Kreis Wesel und IDAHOBIT: Queer in der
Arbeitswelt – Vielfalt gehört zu uns
Vielfalt ist kein abstraktes Thema, sondern Teil
unserer Arbeitsrealität – auch in der
Kreisverwaltung Wesel. Dafür steht die
Regenbogenfahne, die ab sofort wieder am
Kreishaus weht.
Am 17. Mai eines jeden
Jahres findet der Internationale Tag gegen
Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT)
statt und erinnert an den 17. Mai 1990, als die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität
offiziell aus ihrem Krankheitskatalog strich.
Ein historischer Schritt, der die
Entpathologisierung queerer Identitäten
einleitete und anerkannte, dass Homosexualität
keine Krankheit ist, sondern eine natürliche
Ausprägung menschlicher Vielfalt. Landrat Ingo
Brohl: „Als Kreisverwaltung Wesel positionieren
wir uns deutlich gegen Diskriminierung und
Gewalt und setzen mit dem Hissen der
Regenbogenfahne ein sichtbares Zeichen.
Eine moderne Gesellschaft hat Vielfalt und
Toleranz als Grundlagen und eine moderne
Verwaltung lebt davon, dass unterschiedliche
Menschen hier arbeiten und ihre Perspektiven
einbringen. Dafür brauchen wir ein
Arbeitsumfeld, in dem niemand das Gefühl haben
muss, einen Teil seiner Persönlichkeit
verstecken zu müssen.“
In Zusammenarbeit
mit dem Personalrat hatte der Landrat
entschieden, die Regenbogenfahne jährlich für
mehrere Tage zum IDAHOBIT vor dem Kreishaus zu
hissen. Menschen sollen hier willkommen sein,
sich wohlfühlen und sicher arbeiten können.
Dennoch erleben queere Menschen noch immer
Ausgrenzung und Diskriminierung.
Studien
aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass
Beleidigungen und Diskriminierung gegenüber
queeren Menschen wieder zunehmen.
Personalratsvorsitzender Andreas Enning: „Wir
sprechen in der Arbeitswelt oft über
Fachkräftemangel, Motivation und
Mitarbeitendenbindung. Aber ein entscheidender
Punkt wird dabei häufig übersehen: Menschen
können nur dann dauerhaft gut arbeiten, wenn sie
sich sicher und respektiert fühlen – nicht nur
fachlich, sondern auch persönlich.“
Der
Kreis Wesel hisst die Flagge anlässlich des
IDAHOBIT mittlerweile zum sechsten Mal. Gerade
in Zeiten, in denen queerfeindliche Stimmen
lauter werden, ist es wichtig, Haltung zu
zeigen. Die Kreisverwaltung steht gemeinsam
gegen Diskriminierung und für eine offene,
solidarische Gesellschaft ein.

Gruppenbild IDAHOBIT
Workshop „Wandobjekte: Rund & Bunt“ im Museum
Kurhaus Kleve Am Samstag, den
23. Mai 2026, findet von 11 bis 13 Uhr ein
Workshop zum Thema Wandobjekte statt, der sich
an Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren richtet.
In diesem Workshop gibt es die Möglichkeit
große, runde Wandobjekte zu echten Hinguckern
werden zu lassen.

Vorder- und auch Seitenflächen können gestaltet
werden. Mit Stiften, Acrylfarben und Sprühlacken
entwickeln sich schrittweise expressive Formen,
Muster und Farbgebungen. Der Workshop
richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 9
Jahren, die Teilnahmegebühr beträgt 14 Euro
(inkl. Material). Bitte anmelden beim Empfang
des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750
10,
empfang@mkk.art).
„Alles neu
für den Mai“ im Flick-Café Neu_Meerbeck
Im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck,
Bismarckstraße 43b, haben alle Upcycling-Fans am
Dienstag, 19. Mai 2026, ausnahmsweise in der
Zeit von 14 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, den
Frühling gemeinsam in geselliger Runde zu
begrüßen.

Beim Flick-Café können beschädigte Kleidung und
Accessoires repariert werden, um wieder fit für
den Frühling zu werden. Unter der fachkundigen
Anleitung einer ehrenamtlichen Expertin mit
Leidenschaft fürs Flicken können Interessierte
ihre Lieblingsstücke selbst instand setzen. Sie
bringt ihre Nähmaschine sowie eine Auswahl an
Materialien mit, sodass die Teilnehmenden direkt
loslegen können.
Während des
gemeinsamen Arbeitens werden Kaffee und leckere
Kekse angeboten, die für eine gemütliche und
kreative Atmosphäre sorgen. Das Flick-Café ist
eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur
handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, sondern
sich auch gemeinsam für einen nachhaltigen
Umgang mit Mode einzusetzen. Denn „chic“ muss
nicht immer neu sein.
Kleidung
möglichst lange im Kreislauf zu halten, ist ein
wichtiger Beitrag gegen „Fast Fashion“. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach
vorbeikommen und kreativ werden! Rückfragen und
weitere Informationen beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0 28
41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 19.05.2026 - 14:00
Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b.
Genussreise um die Welt
Enni-Streetfood-Festival bringt kulinarische
Vielfalt nach Rheinberg Rheinberg
darf sich erneut auf ein genussvolles
Frühsommer-Wochenende freuen: Von Freitag, 29.
Mai, bis Sonntag, 31. Mai, verwandelt sich der
Große Markt in der Innenstadt in eine lebendige
Genussmeile. Beim Enni‑Streetfood‑Festival laden
zahlreiche Foodtrucks und ein buntes
Familienprogramm zum Schlemmen, Verweilen und
Entdecken ein. Am verkaufsoffenen Sonntag öffnen
zudem die Einzelhändler in der Innenstadt ihre
Türen.
„Streetfood, Livemusik,
entspanntes Bummeln und gute Gespräche unter
freiem Himmel – genau so fühlt sich Sommer an“,
sagt Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI
Energie & Umwelt (Enni). „Wir freuen uns, dass
wir mit dem Festival mitten in Rheinberg wieder
einen Treffpunkt schaffen, an dem Jung und Alt
Neues ausprobieren und einfach ein paar schöne
Stunden genießen können.“
Auch
Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter
unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung
für die Stadt: „Das Streetfood-Festival ist eine
große Bereicherung für Rheinberg. Es bringt
Menschen zusammen, belebt unsere Innenstadt und
lädt dazu ein, die Vielfalt der Angebote zu
entdecken – und ich freue mich darauf, mich
selbst ein wenig durchzuprobieren.“ Gelegenheit
dazu bieten 17 Foodtrucks, die die Besucherinnen
und Besucher auf eine kulinarische Reise um die
Welt mitnehmen.
Auf dem Speiseplan stehen
unter anderem orientalische Spezialitäten,
argentinische Empanadas, amerikanische Flank
Steaks und herzhaftes Pulled Turkey. Kreative
Burger gehören ebenso dazu wie die beliebten
Dynamite Shrimps nach P. F. Chang aus Dubai. Für
den süßen Abschluss sorgen feines Mandelgebäck
sowie Crêpes und Barista‑Kaffee von „Hin &
Crêpes“, serviert aus einem liebevoll
restaurierten DDR‑Oldtimer.
Begleitet
wird das Streetfood-Erlebnis von einem
abwechslungsreichen Rahmenprogramm: Am
Freitagabend sorgt das Marc Summer Duo für
musikalische Unterhaltung. Am Samstag stehen
Livemusik mit „2 Council“ sowie die
Enni‑Hüpfburg auf dem Programm. Am
verkaufsoffenen Sonntag dürfen sich besonders
die kleinen Gäste auf Kinderschminken und erneut
auf die Hüpfburg freuen.
Das
Enni‑Streetfood‑Festival ist am Freitag, 29.
Mai, von 17.30 bis 22 Uhr, am Samstag, 30. Mai,
von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag, 31. Mai, von
12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen
gibt es unter
www.enni.de/streetfood

v. l.: Veranstalter Marcus Remark,
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und
Bürgermeister Philipp Richter, die das Festival
mit Spannung erwarten.
Am 30.
Mai: Vogelexkursion am Uettelsheimer See
Die Welt der Vogelstimmen ist facettenreich. Wer
mehr Gezwitscher als das von Amsel, Drossel,
Fink und Star erkennen möchte, kann dies am
Samstag, 30. Mai, bei einer ‚Vogelexkursion am
Uettelsheimer See‘ lernen. Die Veranstaltung der
vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit der
NABU Ortsgruppe Rheinberg beginnt um 8 Uhr.
Treffpunkt ist in Duisburg der Parkplatz 2,
Elisenstraße 30. Die Exkursion ist vor allem für
Anfängerinnen und Anfänger gedacht, die erste
Einblicke in die Vielfalt der Vogelstimmen
erhalten wollen. Ein Fachmann vom NABU erklärt,
welche Vögel bei uns leben und welchen
Lebensraum sie bevorzugen. Geländefeste Kleidung
wird empfohlen.
Wer möchte, kann ein
Fernglas mitbringen. Wer mit auf die Exkursion
gehen möchte, muss sich rechtzeitig anmelden:
Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de
‚Gedöns-Flohmarkt‘ in Meerbeck und
Hochstraß Meerbeck und Hochstraß
verwandeln sich erneut in ein lebendiges
Flohmarktviertel. Am Samstag, 30. Mai, von 14
bis 17 Uhr werden rund 30 Straßen zur bunten
Stöbermeile, wenn Anwohnerinnen und Anwohner in
ihren Vorgärten und Höfen Trödel, Kleidung,
Bücher und kleine Schätze anbieten. Initiator
ist das Team des Stadtteilbüros Neu_Meerbeck.

(Foto: pst)
Nach dem großen Zuspruch in
den vergangenen Jahren beteiligen sich auch
dieses Mal wieder viele Haushalte. Neben dem
Entdecken besonderer Fundstücke steht vor allem
das Miteinander im Quartier im Mittelpunkt – mit
vielen Gesprächen, Begegnungen und einer
offenen, freundlichen Atmosphäre.
Ein
zusätzlicher Anziehungspunkt ist der Spaziergang
durch die historische Zechensiedlung mit ihren
offenen Höfen und ihrem besonderen Charakter. Er
macht den Flohmarktbesuch zu einem kleinen
Ausflug durchs Quartier. Rückfragen sind
telefonisch beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
unter 0 28 41 / 201–530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Zieleinlauf am
Niederrhein: DB InfraGO hat 80-wöchigen
Baumarathon zwischen Emmerich und Oberhausen
erfolgreich beendet Projektteam hat
umfangreiches Bauprogramm wie geplant am
Sonntagabend abgeschlossen • Züge des Fern-
und Güterverkehrs rollen seit heute Morgen,
Nahverkehr folgt am Dienstag • Züge zwischen
Dinslaken und Voerde jetzt erstmals auf drei
Gleisen unterwegs
Es ist geschafft: Die
DB InfraGO hat den 80-wöchigen Baumarathon auf
der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und
Oberhausen erfolgreich zum Abschluss gebracht.
In den vergangenen vier Wochen hat das
Projektteam auf der wichtigen Strecke am
Niederrhein nochmal zahlreiche Arbeiten
gebündelt und unter anderem fünf Brücken in
Oberhausen und Dinslaken eingeschoben, die
Bahnsteige am Haltepunkt Voerde fertig gebaut
sowie die letzte Brücke über den
Wesel-Datteln-Kanal in Voerde-Friedrichsfeld mit
Hilfe eines Schwimmkrans ausgehoben.
Der
Abschluss des intensiven Baumarathons markiert
eine wichtige Zwischenetappe im Projekt:
Zwischen Voerde und Dinslaken rollen die Züge
nun erstmals auf drei Gleisen.
Stefan
Ventzke, Projektleiter für den dreigleisigen
Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: „Die
letzten 80 Wochen waren für mich und mein Team
eine einmalige Erfahrung. Ich bin sehr stolz auf
alle Kolleginnen und Kollegen sowie unsere
Auftragnehmer, die bis zuletzt alles dafür
gegeben haben, dass wir die Bauarbeiten
pünktlich beenden konnten. Das gesamte Team hat
sich jetzt erstmal eine kurze Pause zum
Durchschnaufen verdient, bevor es für uns mit
dem Tagesgeschäft weitergeht. Mein Dank gilt
auch den Fahrgästen und den Anwohnenden entlang
der Strecke. Dank ihrer Geduld und ihres
Verständnisses konnten wir die letzten 19 Monate
möglichst störungsfrei über die Bühne bringen.“
Ausblick: Weiteres Bauprogramm auf der
Strecke Der Abschluss des 80-wöchigen
Baumarathons markiert eine wichtige
Zwischenetappe im Ausbauprojekt: Seit dem
Spatenstich im Jahr 2017 hat die DB jetzt 52
Kilometer Gleise neu bzw. umgebaut. Außerdem
stehen bereits knapp zwölf Kilometer der neuen
Schallschutzwände und 38 Kilometer der neuen
Oberleitungsanlage. Zusätzlich haben die Teams
auch insgesamt 62 Weichen erneuert und 45
Brücken entlang der Strecke erweitert bzw. neu
gebaut.
Auch nach dem Ende der intensiven
Bauphase laufen die Arbeiten für den
dreigleisigen Ausbau weiter. Im November 2026
werden die Bauleute während einer einwöchigen
Sperrpause u.a. den neuen Brückenträger über die
Weierstraße in Oberhausen einheben, die
Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der
Lippe abschließen und die Bahnübergänge
Kerstenstraße und Schwarzer Weg in Emmerich
zurückbauen.
Ab 2027 werden die
Bauarbeiten vorerst „unter rollendem Rad“, also
außerhalb von Sperrungen der Bahnstrecke
weitergeführt. Auch ohne Sperrzeiten wird das
Team zahlreiche wichtige Meilensteine für den
Ausbau erreichen. Dazu zählen beispielsweise die
Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes in
Voerde-Friedrichsfeld, der Neubau des dritten
Gleises zwischen Grenzstraße und dem Weseler
Bahnhof sowie der Abschluss der Arbeiten an der
Straßenüberführung Weierstraße und der
„HOAG-Brücke“ in Oberhausen. Die
sperrpausenrelevanten Arbeiten werden aktuell
neu eingetaktet.
Zugverkehr läuft
stufenweise wieder an Die Züge des Fern- und
Güterverkehrs rollen seit heute Morgen wieder
über die Strecke am Niederrhein. Die Züge des
Nahverkehrs werden in Abstimmung mit den
betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen
schrittweise wieder anrollen und zum
Betriebsstart am Dienstag, 19. Mai wieder
vollständig zwischen Oberhausen und Arnhem (NL)
verkehren.
Allgemeines zur Ausbaustrecke
Emmerich-Oberhausen Die rund 73 Kilometer
lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein
Teilstück des wichtigen europäischen
Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua.
Durch den stetig wachsenden Güter- und
Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke
ihre Leistungsgrenze erreicht.
Ziel des
durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die
Streckenkapazität zu erweitern und die
betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird
die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der
Region, auch des Nahverkehrs, langfristig
gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des
Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren
Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen entlang
der Strecke.Weitere Informationen zum Projekt
finden Sie unter www.emmerich-oberhausen.de.
Die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen ist
ein Projekt für den Deutschlandtakt.
Moers:
Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus
der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken,
bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den
menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich
ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden
Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 19.05.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare
Planwagenfahrt von
Hiesfeld nach Marienthal am 21. Mai
Gästeführer Heinrich Hülsemann lädt auch dieses
Jahr wieder zu einer ganz besonderen
Planwagenfahrt nach Marienthal ein. Die erste
Tour findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 von
13:30 bis ca. 18:30 Uhr statt. Weitere Termine
folgen am 25. Juni, am 27. August und am 24.
September 2026.
Vom Startpunkt an der
Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen
Bauernmuseum nach Marienthal, wo die
Teilnehmer*innen eine spannende Führung
erwartet. Im Anschluss führt die Strecke weiter
durch den Dämmerwald zum Landgasthof Pannebäcker
in Schermbeck. Dort wird eine kleine Rast bei
Kaffee und Kuchen eingelegt, bevor es
anschließend zurück zum Ausgangspunkt nach
Hiesfeld geht.
Die Teilnahmegebühr
beträgt 40 Euro pro Person, die direkt vor Ort
beim Gästeführer entrichtet wird. Im Preis
inbegriffen sind die Führung im Bauernmuseum
sowie Kaffee / Kuchen im Landgasthof. Der
Treffpunkt befindet sich an der Wassermühle in
Hiesfeld. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das
Team der Stadtinformation unter Tel. 02064 – 66
222 oder per E-Mail
an stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.
moers festival 2026
Jedes Jahr an Pfingsten
verwandelt sich Moers in ein faszinierendes
Klanglabor – mit Musik von Jazz und Avantgarde
bis hin zu experimenteller Musik und Genres
abseits des Mainstreams. Pionierinnen und
Pioniere der Szene treffen auf spannende
Newcomer, und Vergangenheit verschmilzt mit
Zukunft. Ursprünglich ein reines Jazz-Festival,
umfasst das Programm heute auch elektronische
Klänge, Alte Musik und zeitgenössiche Musik.

Das Festival schafft Räume für außergewöhnliche
Begegnungen und Sounds, die so sonst nirgendwo
zu finden sind. Neben den Konzerten bereichern
Diskussionsrunden zu gesellschaftlichen,
musikalischen und politischen Themen, Workshops
und ein wildes Kinderprogramm das Festival.
Das kostenfreie Festivaldorf lockt mit
kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt,
handgefertigten Produkten, Second-Hand-Mode und
musikalischen Besonderheiten. Kommt vorbei und
genießt das „Lebensgefühl Moers“
Veranstaltungsdatum 22.05.2026 - 00:00
Uhr - 26.05.2026 - 00:00 Uhr. Veranstaltungsort
Kastellplatz 47441 Moers
Filmprojekt ‚Vom Kriege‘
zum Auftakt des moers festivals Das
multimediale Projekt ‚Vom Kriege‘ von Geremia
Carrara ist zum Auftakt des moers festivals am
Donnerstag, 21. Mai, um 21 Uhr im Saal des Alten
Landratsamtes (Kastell 5) zu erleben. Ein
weiterer Anlass ist der Aktionstag ‚Zusammenhalt
in Vielfalt‘.

(Foto: Kölner Filmerbe Stiftung)
Das
Projekt führt die Ambivalenz der Bilder des
Krieges vor Augen. Im Zentrum der
Filmvorführung mit Livemusik stehen zwei
Amateurfilme aus dem Jahr 1942, aufgenommen
während des zweiten Weltkrieges von einem
italienischen und einem deutschen Soldaten in
der Ukraine. Abseits propagandistischer Bilder
zeigen sie auch private Momente: Feiern,
Scherze, beiläufige Gesten – fragile Augenblicke
inmitten eines gewaltsamen Kontextes.
Vieles davon erschließt sich nicht und bleibt
fragwürdig. Die historischen Aufnahmen werden so
zu einem verstörenden Spiegel auch der
Gegenwart. Eigener Soundtrack für die vormals
stummen Bilder Ein eigens entwickelter
Soundtrack begleitet die im Original stummen
Filmbilder.
Alessandro Palmitessa und
Thomas Machoczek treten mit akustischen und
elektronischen Klängen dabei in einen teils
komponierten, teils spontan interpretierten
Dialog und erweitern die visuelle Ebene um
klangliche Impressionen. Der junge ukrainische
Sänger Nazar Maidansky trägt Volkslieder und
ausgewähltes klassisches Repertoire bei.
Veranstalter sind das moers festival und das
Kulturbüro Moers. Der Musikfonds des
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien, die Kölner Filmerbe Stiftung und die
Fondazione Home Movies fördern den Abend.
Moers: Parkplatz Kastell ab 19. Mai
wegen moers festival gesperrt Ab
Dienstag, 19. Mai, 6 Uhr, steht der Parkplatz
Kastell aufgrund des moers festivals nicht zur
Verfügung. Für den Aufbau und die komplette
Dauer der Veranstaltung gilt auf dem gesamten
Gelände ein absolutes Halteverbot. Die Sperrung
dauert bis einschließlich Dienstag, 26. Mai.
Ab Mittwochmorgen,
27. Mai, kann der Parkplatz wieder wie gewohnt
genutzt werden. Das moers festival findet in
diesem Jahr erstmals auf dem Kastellplatz statt.
Dort sind dann die Bühne und der Händlermarkt zu
finden.
ADAC Stauprognose: 22. Bis 25. Mai -
Pfingstferienstart in drei Bundesländern / Eines
der staureichsten Reisewochenenden des Jahres
Der ADAC rechnet zum langen Pfingstwochenende
mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des
Jahres. Aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag,
dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren
Kurzurlaub bereits am Freitagnachmittag, dem 22.
Mai.
Zusätzlich beginnen in
Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt die
Ferien, in Baden-Württemberg und Bayern sogar
die zweiwöchigen Pfingstferien. Besonders
gefragt sind Reiseziele im Süden Europas, zum
Beispiel Österreich, Italien, Kroatien und
Südfrankreich.
Der Freitag vor Pfingsten
gehörte im vergangenen Jahr bereits zu den
staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Die
größte Staugefahr besteht daher am Freitag
zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag ist
zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit
dichtem Reiseverkehr zu rechnen. Deutlich
ruhiger wird es am Pfingstsonntag. Am
Pfingstmontag erwartet der ADAC ab Mittag ersten
Rückreiseverkehr. Auch am Dienstag dürfte es auf
den Autobahnen zwischen 7 und 18 Uhr voll
werden, da sich der Rückreiseverkehr mit dem
Berufsverkehr mischt.
Besonders stark
belastet sind die Fernstraßen Richtung Süden, in
die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste.
Besonders staugefährdet sind folgende
Fernreiserouten: A1 Fehmarn – Lübeck –
Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster –
Dortmund – Köln A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover – Braunschweig – Magdeburg A3
Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz –
Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe;
Chemnitz – Dresden – Görlitz A5 Kassel –
Frankfurt – Karlsruhe – Basel A6 Mannheim –
Heilbronn – Nürnberg A7 Flensburg – Hamburg –
Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte A8
Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9
Berlin – Halle/Leipzig A10 Berliner Ring
A23 Hamburg – Heide A24 Hamburg – Schwerin
A27 Bremen – Bremerhaven A99 Autobahnring
München
Der ADAC rechnet auch auf den
klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen
Verzögerungen. In Österreich sind insbesondere
die A1, die A9, die Tauernautobahn A10, die
Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13
zwischen Innsbruck und dem Brennerpass
betroffen. Dort sorgt die Sanierung der
Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen.
Ebenfalls staugefährdet sind die A14, die
Fernpassstraße B179 und die Arlbergstraße B197.
Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag
bis einschließlich Montag, ganztägige
Abfahrtssperren. In Tirol bestehen zudem an
Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf
zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den
Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und
Reutte.
In der Schweiz bleibt die
Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, Zürich
und St. Margrethen angespannt. Ebenfalls stark
belastet sind die Gotthard-Route A2, die A3
zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die
San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso.
In Italien müssen Reisende insbesondere auf
der Brennerroute A22 sowie auf der Verbindung
Schweiz–Mailand–Genua über die Autobahnen A9 und
A7 mit dichtem Reiseverkehr und längeren
Verzögerungen rechnen.
Sonderinformation:
Brennerroute stark beeinträchtigt Reisende in
Richtung Italien bzw. zurück sollten besonders
den Samstag, den 30. Mai, im Blick haben.
Aufgrund einer Demonstration wird die
Brennerautobahn zwischen der Mautstelle
Schönberg und dem Brenner von 11 bis 19 Uhr in
beide Richtungen gesperrt. Auch die parallel
verlaufenden Ausweichstrecken sind betroffen.
Da die Sperrung in die Pfingstreisezeit
fällt, muss mit erheblichen
Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet
werden. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, den
Brennerraum großräumig zu umfahren und nicht
notwendige Autofahrten zu vermeiden. Auch
alternative Routen dürften stark belastet sein.
Weitere Informationen auf
www.adac.de.
Rentenfragen im Quartier klären: Beratung im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente,
Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung –
die Fragen rund um den Ruhestand sind komplex.
Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag,
21. Mai, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, direkt
informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt
praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu
Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte
Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen
und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.
Die kostenfreie Beratung findet jeden
dritten Donnerstag im Monat statt und bietet
eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu erhalten.
Weitere Informationen und Rückfragen:
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 /
201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Moers: Coward’s Heart - Premiere
von und mit Catherine Elsen
Ausgetrocknete Ozeane, abgebrannte Wälder und
die Menschheit stirbt aus. In Coward’s Heart
begegnen wir einer Frau, die ihr Herz in einer
kranken Welt zur Reparatur abgegeben hat und
jetzt bis auf Weiteres erstmal warten muss. Weit
weg vom Mangel an Ressourcen und Zeitdruck,
versucht sie zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr
hin und hat “nur” noch ihren Gesang, ihre
Erinnerungen und ihre Imagination, die bald ihre
ganze Welt einnehmen werden.

Der Soundtrack zur Performance ist auch
Catherine Elsens Debütalbum, das sie zusammen
mit Fröschen aus Costa Rica, einem Wasserfall,
einem kaputten Klavier aus den Pyrenäen und
einem luxemburgischen Hund komponiert hat. Im
Rahmen des moers festival Tickets unter www.moers-festival.de
Veranstaltungsdatum 24.05.2026 - 20:00
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio. Adresse Kastell 6,
47441 Moers.
Moers: Kinder
Präventionstheater
Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 09:00
Uhr - 11:00 Uhr. Veranstaltungsort
Kopernikusstraße 11, 47445 Moers. Kulturzentrum
Rheinkamp
Wesel:
Enstiegschancen bei Polizei und Bundeswehr
kennenlernen Am Donnerstag, 21.
Mai, stellen die Karriereberatungen von Polizei,
Bundespolizei und Bundeswehr im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für
Arbeit Wesel Ausbildungsberufe und Studiengänge
vor.
Von 13.00 bis 16.00 Uhr
können Interessierte am 21. Mai ins BiZ an der
Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel kommen und
sich über die Einstiegsmöglichkeiten bei
Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr
informieren. Dazu sind Karriereberater der
Institutionen vor Ort, die auch für individuelle
Fragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.
Weitere
Informationen zu den Berufen gibt es unter
www.berufenet.arbeitsagentur.de und
www.berufe.tv.

Baugenehmigungen
für Wohnungen im März 2026
+11,5 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im
Neubau von Januar bis März 2026 zum
Vorjahreszeitraum: +14,0 % bei Wohnungen in
Wohngebäuden insgesamt +13,7 % bei
Einfamilienhäusern +23,2 % bei
Zweifamilienhäusern +14,9 % bei Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
Im März 2026 wurde
in Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2 200
Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im
Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die Zahl
genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau
bestehender Gebäude entstehen, stieg im März
2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 % oder
900 auf 4 200.

Januar bis März 2026: Aufwärtstrend
bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von
Januar bis März 2026 wurde in Deutschland der
Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 %
oder 8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis
März 2025.
In neu zu errichtenden
Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026
insgesamt 51 700 Wohnungen genehmigt, das waren
14,0 % oder 6 300 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 %
(+1 500) auf 12 100.
Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
33 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um
14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in
Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf
2 800 Wohnungen zurück. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
März 2026 insgesamt 1 400 Wohnungen
(+73,7 %; +600) genehmigt.
Hierunter
fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen
über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis März 2026 insgesamt
10 500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,3 %
oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen
Zeitraum des Jahres 2025.
Einkommensunterschiede in NRW: Erstmals
kleinräumige Auswertung zu steuerpflichtigen
Einkünften möglich * Interaktive
Karte mit 1x1 km Rasterung zeigt regionale
Einkommensstrukturen * Autobahn 40 trennt
Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften *
Flüsse Rhein und Wupper prägen Einkommensniveaus
in Köln und Wuppertal
Die Einkünfte der
Steuerpflichtigen in Nordrhein-Westfalen
unterscheiden sich deutlich in Abhängigkeit von
der Wohnortlage. Wie das Statistische Landesamt
anhand einer jetzt vorliegenden kleinräumigen
Karte zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik
2021 mitteilt, bildet etwa der Verlauf der
Autobahn 40 eine markante Trennlinie der
Einkommensebenen im Ruhrgebiet.
Die
georeferenzierte Auswertung stellt erstmals
Einkünfte unterhalb der Gemeindeebene dar. Sie
ermöglicht mit einer 1x1 Kilometer Rasterung
innerhalb von Gemeinden, teilweise Stadtbezirke
oder andere kleinräumige Gebiete zu betrachten.
A40 trennt Gebiete mit hohen und niedrigen
Einkünften Auf Ebene der kreisfreien Städte
weisen die Kommunen im Ruhrgebiet im Vergleich
eher mittlere und niedrige Einkommensniveaus
auf.
Bei kleinräumiger Betrachtung in
der veröffentlichten Karte werden nun noch
genauere Strukturen sichtbar: So sind südlich
der Autobahn A40 Areale mit einem
Medianeinkommen von über 50.000 Euro zu sehen,
was in der Darstellung die höchste Kategorie für
das Land NRW ist. Beim Median erzielt eine
Hälfte der Steuerpflichtigen mehr oder genau
diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger
Einkünfte hat. Große Gebiete im Norden des
Ruhrgebiets weisen Einkünfte in der niedrigsten
Kategorie mit weniger als 30.000 Euro im Median
auf.
Auch in anderen
Regionen von NRW werden in der kleinräumigen
Darstellung Unterschiede nach Wohnortlage
deutlich. So sind etwa in Köln hohe
Einkommensniveaus linksrheinisch von über 40.000
Euro, in Teilen über 50.000 Euro und
rechtsrheinisch niedrigere Medianeinkommen von
unter 30.000 Euro erkennbar. In Wuppertal prägen
Wupper und Autobahn 46 die Einkommensniveaus.
Der neu veröffentlichte Artikel „Wohnortlage
- Eine Frage der Einkünfte“ analysiert diese
und weitere regionale Strukturen der Einkünfte
der Steuerpflichtigen in NRW.
„Wohnortlage – Eine Frage der Einkünfte“
Wildbiene +
Partner ruft am Weltbienentag zur ersten
App-basierten Wildbienen-Zählung auf.
Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht,
hört es überall summen und brummen: Mauerbienen
schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze,
Sandbienen graben ihre Brutröhren. Wie viele
dieser Insekten tatsächlich in privaten Gärten
und auf Balkonen leben, ist schwer zu sagen,
denn verlässliche Zahlen für Siedlungsräume
fehlen fast vollständig.
Zum
Weltbienentag wollen Wildbiene + Partner sowie
tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde das
ändern: Am 20. Mai findet die erste
App-gestützte Wildbienen-Zählung in Europa
statt.

Citizen Science im Garten: Die MyBeeHome-App
macht jede Nisthilfe zur Forschungsstation.
(Quelle: Wildbiene + Partner) Foto-Quelle:
Wildbiene - Partner GmbH
Schwarmintelligenz für Wildbienen Wer ein
Bienenhotel oder eine andere Nisthilfe mit
Hohlräumen besitzt, fotografiert sie am 20. Mai
mit der MyBeeHome App von Wildbiene + Partner.
Die integrierte Bilderkennung wertet aus, wie
viele Nistgänge bereits verschlossen sind und
gibt einen zuverlässigen Hinweis auf
erfolgreiche Bruten. Das Prinzip dahinter heißt
"Citizen Science": Tausende Bürgerinnen und
Bürger liefern gemeinsam Daten, die kein
Forschungsteam allein erheben könnte. Die
anonymisierten Ergebnisse fließen in einen
Wildbienen-Report ein, der nach der Zählung
erstmals ein möglichst flächendeckendes Bild der
Situation in Siedlungsräumen der Schweiz und
Deutschland zeichnen soll.
„Jedes
fotografierte Bienenhotel ist ein wichtiges
Puzzleteil. Wenn viele Menschen zeitgleich
mitmachen, erhalten wir eine großflächige
Momentaufnahme der verschiedenen
Wildbienenpopulationen. Richtig spannend wird
es, wenn wir diese Daten standardisiert über
einen längeren Zeitraum erfassen: Dann können
wir die Entwicklung der Populationen direkt mit
externen Faktoren wie dem Klima,
Lebensraumveränderungen oder dem lokalen
Blütenangebot in Zusammenhang bringen“. sagt Tom
Strobl, Biologe bei Wildbiene + Partner.
Jeder Garten zählt Von den rund 585 in
Deutschland heimischen Wildbienenarten gilt etwa
die Hälfte als gefährdet. Wissenschaftliche
Erhebungen finden meist in Schutzgebieten oder
auf landwirtschaftlichen Flächen statt – über
ihr Leben in Gärten, auf Balkonen und im
Stadtgrün ist wenig bekannt. Dabei werden genau
diese Räume immer wichtiger: Viele Arten haben
einen Aktionsradius von nur 200 bis 300 Metern.
Ob sie dort Nahrung und Nistplätze finden,
entscheidet über ihr Überleben.
„Ein
Garten ist heute für viele Arten kein
Nebenschauplatz mehr, sondern ein wichtiges
Rückzugsgebiet. Umso wichtiger ist es zu wissen,
was dort wirklich passiert", so Strobl.
Jedes Bienenhotel, jede Blühfläche und jeder
unversiegelte Quadratmeter zählt. Wildbienen
brauchen Nahrung in unmittelbarer Nähe ihres
Nistplatzes, und das von März bis in den Herbst
hinein. Reihen sich naturnahe Gärten und Balkone
aneinander, entstehen sogenannte Trittsteine:
ein Netz aus Lebensräumen, zwischen denen
Wildbienen sich bewegen, Nahrung finden und neue
Nistplätze besiedeln können. So wird aus vielen
kleinen Bienen-Oasen ein zusammenhängender
Lebensraum.
Was Wildbienen jetzt am
meisten hilft Aktuell sind besonders viele
Arten unterwegs auf der Suche nach Pollen,
Nektar und Brutplätzen. Schon kleine Maßnahmen
können viel bewirken:
Vielfalt statt
Einheitsgrün: Eine Mischung aus Früh-, Sommer-
und Spätblühern versorgt unterschiedliche Arten
über die ganze Saison. Heimische Wildstauden wie
Glockenblume, Natternkopf oder Wiesensalbei sind
besonders wertvoll. Gefüllte Zierblüten,
Geranien oder Rhododendron sehen schön aus,
bieten den Bienen aber kaum Pollen.
Nistplätze zulassen: Rund 70 Prozent der
Wildbienen nisten im Boden. Offene, sandige
Stellen, Totholz oder vertrocknete
Pflanzenstängel vom Vorjahr sind wertvoll. Für
die übrigen Arten eignen sich Wildbienenhäuser
mit sauber gebohrten Niströhren. Auf
Pestizide verzichten: Schon der Verzicht auf
chemische Pflanzenschutzmittel im eigenen Garten
schafft Lebensraum.
Das Citizen Science
Projekt am 20. Mai soll zeigen, wo das Netz aus
Gärten, Balkonen und Grünflächen bereits trägt
und wo es noch Lücken gibt. „Die Bilder der
Bienenhotels helfen uns die Entwicklung der
Wildbienenpopulationen im Siedlungsraum besser
zu verstehen und zu erkennen wo es noch
Handlungsbedarf hat", erklärt Strobl und
ergänzt: „Der Weltbienentag ist eine gute
Gelegenheit, einmal genau hinzuschauen. Mit der
MyBeeHome App kann man dabei nicht nur wertvolle
Daten beitragen, sondern auch selbst entdecken,
wer sich in den Niströhren des eigenen
Bienenhäuschens verbirgt.
Mitmachen
Lade die kostenlose MyBeeHome App herunter,
öffne sie am 20. Mai und fotografier dein
Bienenhotel oder deine Nisthilfe. Die App
übernimmt die Analyse. In den Folgetagen können
Nutzer:innen die Artvorschläge prüfen und so die
Genauigkeit des abschließenden Reports
verbessern.
Nach der Zählung
veröffentlicht Wildbiene + Partner einen
ausführlichen Bericht in der App, der zeigt,
welche Arten nachgewiesen wurden, wie viele
Nester dokumentiert wurden und wie das
Gesamtbild in Deutschland und der Schweiz
aussieht. MyBeeHome ist kostenlos im App
Store und bei Google Play erhältlich.Weitere
Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de
Dinslaken: Verkürzte Öffnungszeiten im
Bürgerbüro Stadtmitte am Dienstag, 26. Mai
Das Bürgerbüro Stadtmitte schließt am 26.05.2026
(Dienstag nach Pfingsten) bereits um 16 Uhr
anstatt um 18 Uhr. Der Standort in Hiesfeld ist
dienstags immer geschlossen und daher von der
Änderung nicht betroffen.
Scheitern der
Entlastungsprämie ist positives Signal für den
Mittelstand: Stimmen aus der Wirtschaft wurden
gehört Der Deutsche
Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt ausdrücklich,
dass der Koalitionsausschuss sich darauf
verständigt hat, die Entlastungsprämie nicht
weiter zu verfolgen. Aus Sicht des Verbands ist
die Zahlung der Prämie für viele Unternehmen in
der aktuellen Wirtschaftslage unmöglich. Darauf
hatte der DMB bereits im April nachdrücklich
hingewiesen.
Die 1000-Euro-Prämie war der
falsche Weg, um Entlastung für den Mittelstand
zu schaffen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender
Vorstand des DMB, betont: „Es war für uns nicht
nachvollziehbar, warum ein sogenannter
Krisenbonus auf die Unternehmen verlagert werden
sollte. Schließlich stehen unsere Unternehmen
ohnehin unter einem hohen Kostendruck,
verschieben bereits Investitionen und sind zu
personellen Anpassungen gezwungen.“
Viele
kleine und mittlere Unternehmen sind derzeit gar
nicht in der Lage, ihren Mitarbeitern eine
derartige Prämie zu zahlen. Deshalb ist es aus
Verbandsperspektive positiv zu bewerten, dass
auch die Koalition die Stimmen aus der
Wirtschaft ernst nimmt und die Entlastungsprämie
abgeräumt hat. Zuvor hatte der Bundesrat die
Pläne nach massiver Kritik aus dem Mittelstand
abgelehnt.
Jetzt muss die Bundesregierung
den Fokus konsequent auf mutige Strukturreformen
legen, die den Mittelstand entlasten und dessen
Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die zentralen
Hebel sind dabei Bürokratieabbau, niedrigere
Steuern und dauerhaft stabile Sozialabgaben.
Landrat Ingo Brohl lädt ein:
Marktgespräch am 21. Mai in Wesel
Um mit Bürgerinnen und Bürgern
direkt ins Gespräch zu kommen, veranstaltet
Landrat Ingo Brohl Marktgespräche in allen 13
kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Der
Auftakt der Marktgespräche findet am Donnerstag,
21. Mai 2026, von 10 bis 12 Uhr auf dem
Marktplatz Wesel Feldmark statt.
Landrat Ingo Brohl: „Ich freue mich auch in
diesem Jahr sehr auf die Marktgespräche im
Niederrhein Kreis Wesel. Es ist eine wunderbare
Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Kontakt
zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt.“
Landrat Brohl, der auch Leiter der
Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet
von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde
Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen
und Bürger zur Verfügung stehen.
Außerdem sind seit diesem Jahr bei jedem
Marktgespräch auch Mitarbeitende aus dem Bereich
Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung mit
dabei. Sie informieren über verschiedene
Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für
Rückfragen zur Verfügung.
Ehrentag im Garten
des Museums Voswinckelshof Der
Ehrentag ist der deutschlandweite Mitmachtag zum
Geburtstag des Grundgesetzes und findet am 23.
Mai 2026 statt. An diesem Tag laden Dinslakener
Initiativen zum Austausch, Kennenlernen,
Vernetzen und Mitmachen in entspannter
Picknick-Atmosphäre ein.
Die Stadt
Dinslaken stellt den Garten des Museums
Voswinckelshof zur Verfügung. Dort findet das
Demokratie- und Vernetzungspicknick von 12:30
bis 16:00 Uhr statt. Die Besuchenden können sich
auf Zeit für Gespräche, Möglichkeiten zum
Vernetzen und interessante Mitmachaktionen in
entspannter Picknick-Atmosphäre mit fair
gehandelten Snacks freuen, verspricht die
Projektgruppe „Sprechen & Zuhören“.
Es
gibt beispielsweise einen Infostand rund um das
Grundgesetz mit Quiz des Familienbündnisses
Dinslaken, zuhören draußen, Mitmach-Theater
„Tellerrandale”, Informationen zum Weltladen
Dinslaken und Projekt MiniWALD Dinslaken,
Engagementbörse und Ideendecke. Bereits von
10:30 bis 12:00 Uhr trifft man sich im Lokal der
Möglichkeiten in der Duisburger Straße.
Weitere Aktionen und Initiativen können
hinzukommen. Die Projektgruppe kann per Mail an kontakt@sundz-din.de kontaktiert
werden. Der Ehrentag zum Geburtstag des
Grundgesetzes findet am 23. Mai 2026 zum ersten
Mal statt. Unter dem Motto „Der Ehrentag. Für
dich. Für uns. Für alle.“ sind alle eingeladen,
sich vor Ort oder digital zu beteiligen und
gemeinsam anzupacken.
Initiator und
Schirmherr des Ehrentags ist Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier. Umgesetzt wird der Tag
in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt.
Niederrheinische Reisemobiltage stehen vor der
Tür Jedes Jahr ein Highlight für
Reisemobilisten: Vom 24. bis 26. April 2026
finden wieder die Niederrheinischen
Reisemobiltage statt. Mehrere Kommunen sowie
Campingplatz- und Stellplatzbetreiber in der
Region beteiligen sich an diesem Event. Die
Besucher können das abwechslungsreiche Angebot
an Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten
nutzen.
Hier nur einige Beispiele: In
Emmerich am Rhein lockt der Barfußpfad Hochelten
– ein tolles „Geh-Fühl“ und Erlebnis auf über
zwölf verschiedenen Bodenbelägen. In Kleve ist
der berühmte Schwanenturm am Wochenende von 11
bis 17 Uhr geöffnet.
In Geldern steht
traditionsgemäß der Spargel im Mittelpunkt: Es
gibt Schlemmeressen-Touren per Bus oder mit dem
Rad nach Walbeck. Natürlich besteht dabei die
Möglichkeit, die edlen Stangen auch für die
mobile Küche einzukaufen. In Rees bieten die
Wochenmarkt-Händler am Samstag zwischen 8 und 13
Uhr ihre frischen Waren an. Apropos leibliche
Genüsse: Auf manchen Stellplätzen gibt es einen
kostenlosen Brötchenservice, um den Tag gut
gestärkt zu beginnen.
www.niederrheinische-reisemobiltage.de

Der Niederrhein bietet Ruhe im Grünen, aber auch
unzählige Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.
Foto: Peters

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher
Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März
2025 Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März
2026 -8,8 % zum Vorjahresmonat +2,1 % zum
Vormonat Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-8,0 % zum Vorjahresmonat Preise für Tiere
und tierische Erzeugnisse -9,3 % zum
Vorjahresmonat
Die Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026
um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar
2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar
2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im
März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse
sanken im März 2026 um 8,0 % gegenüber März
2025. Die Preise für Tiere und tierische
Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3 % gegenüber
dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat
verteuerten sich im März 2026 sowohl pflanzliche
Erzeugnisse (+1,4 %) als auch Tiere und
tierische Produkte (+2,5 %).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um
8,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut
unter anderem auf die gesunkenen Preise für
Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im
März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025.
Im Februar 2026 hatte die Vorjahresveränderung
bei -54,2 %, im Januar 2026 bei -49,8 % gelegen.
Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen
die Speisekartoffelpreise (-2,3 %).
Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Wein
gestiegen Die Erzeugerpreise für Obst waren
im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr
zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei
Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für Gemüse
stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei
unter anderem Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %)
und Tomaten (+14,9 %) teurer waren.
Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei
Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger
war. Bei Wein war im März 2026 mit +1,8 %
gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu
verzeichnen. Preise für Getreide und
Futterpflanzen gesunken, Handelsgewächse
erstmals seit eineinhalb Jahren mit
Preissteigerung Getreide war im März 2026 im
Vergleich zum März 2025 um 14,2 % günstiger.
Die Preise für Futterpflanzen waren mit
einem Rückgang von 6,2 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig.
Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen
im März 2026 um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor.
Dies ist die erste Preissteigerung seit
September 2024 (+10,4 % gegenüber September
2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5 % zum
Vorjahresmonat.
Tierische Erzeugung:
Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und Eiern,
Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der
Preisrückgang für Tiere und tierische
Erzeugnisse um 9,3 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ist unter anderem auf die
gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der
Milchpreis lag im März 2026 um 27,0 % niedriger
als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum
Vormonat Februar 2026 sanken die Preise für
Milch (-0,7 %). Bei Eiern kam es binnen
Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 13,8 %.
Die Preise für Tiere lagen im März 2026
um 3,6 % höher als im März 2025. Maßgeblich
dafür war der Preisanstieg bei Rindern um
13,3 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise
hingegen um 3,6 %. Die Preise für Geflügel waren
im März 2026 um 3,9 % höher als im März 2025.
Ausschlaggebend hierfür waren die
Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten
und Puten) um 9,7 %. Bei Hähnchen kam es zu
einem leichten Preisanstieg um 0,2 %.
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