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KW 11:
Montag, 9. - Sonntag,15. März 2026
Themen u.a.:
KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des
Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen
am kommenden Wochenende, 14. und 15. März 2026,
zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen
wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein
(KRZN) routinemäßig seine Server.
Von
den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten
und Fachanwendungen des Kreises Wesel für
Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab Montag, 16.
März 2026, sollen alle Online-Services wie
gewohnt zur Verfügung stehen.
Kreissportbund Wesel übernimmt Spielmobil des
Kreises Wesel Am Montag, 9. März
2026, übergab Kreisdirektor Ralf Berensmeier das
Spielmobil des Jugendamts an Gustav Hensel
(Vorsitzender), Ulrich Glanz (stv. Vorsitzender)
und Denise Boymann (Geschäftsführerin) vom
Kreissportbund Wesel. Viele Jahre lang war das
Spielmobil ein Teil der offenen Kinder- und
Jugendarbeit des Kreisjugendamts Wesel.
Mit sogenannten Spielplatzaktionen führten
Jugendpflegerinnen, pädagogische Honorarkräfte
und lokale Jugendeinrichtungen gemeinsam
Projekte für Kinder im Alter von etwa 6 bis 10
Jahren durch. In den letzten Jahren sank jedoch
die Nachfrage bei den Jugendeinrichtungen. Auch
das zweite Standbein des Spielmobils, der
Verleih an Vereine, Schulen und
Kindertageseinrichtungen, erwies sich in den
letzten Jahren als wirtschaftlich nicht mehr
tragfähig.
Denn die für den Unterhalt
des Fahrzeugs entstehenden Kosten und den damit
verbundenen Arbeitsaufwand konnten durch die
geringen Einnahmen nicht gedeckt werden. Deshalb
wurde entschieden, die Arbeit mit dem Spielmobil
einzustellen und das Fahrzeug inklusive
Spielmaterialien zu veräußern.
„Ich
freue mich sehr, dass wir mit dem Kreissportbund
Wesel einen Abnehmer für unser lieb gewonnenes
Spielmobil gefunden haben, bei dem es auch
weiterhin in der Kinder- und Jugendarbeit zum
Einsatz kommt“, so Kreisdirektor Ralf
Berensmeier bei der Übergabe.
Der
Kreissportbund plant, das Spielmobil
multifunktional zu nutzen: Neben dem Transport
von Spielgeräten soll auch einen
Rollstuhlparcours mit dem Fahrzeug realisiert
werden. Beim Spielmobil handelt es sich um einen
Fiat Ducato (Baujahr 2013) mit einer
Laufleistung von rund 32.500 km. Die
Innenausstattung ist speziell für die Lagerung
von Spielmaterialien ausgebaut.

Zum Inventar gehören unter anderem Pedalos,
Longboards, Krabbelfässer, Schwungtücher,
Stelzen sowie weitere Spiel- und
Beschäftigungsgeräte. Gustav Hensel, Denise
Boymann, Kreisdirektor Ralf Berensmeier, Kai
Stegemann und Jennifer Sniegon (beide
Jugendarbeit Kreis Wesel) sowie Ulrich Glanz mit
einer kleinen Auswahl an Spielgeräten aus dem
Spielmobil.
Verdienstmedaille
für Dr. Christoph Chylarecki aus Moers:
Jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich Am
Freitag, 6. März 2026, verlieh Landrat Ingo
Brohl das Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
an Dr. Christoph Chylarecki aus Moers. Durch
sein jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich hat Dr.
Christoph Chylarecki auszeichnungswürdige
Verdienste erworben.
Landrat Ingo Brohl:
„Lieber Herr Dr. Chyralecki, Sie setzen sich vor
allem für die Schwächsten in der Gesellschaft
ein – für Kinder, die sich notwendige
Operationen nicht leisten können. Durch Ihre
Arbeit im Friedensdorf Oberhausen sorgen Sie
dafür, dass kriegsversehrte Kinder,
beispielsweise aus Afghanistan, medizinisch gut
versorgt werden. Ein solcher Einsatz,
ehrenamtlich und ohne die Suche nach
Anerkennung, sondern getrieben von dem Wunsch,
anderen zu helfen, beeindruckt mich sehr.
Menschen wie Sie zeigen, dass eine Gesellschaft
vom Miteinander lebt, und von einem Bewusstsein
und einer Verantwortung füreinander, die über
die bloße Pflicht hinausgeht. Denn Ihnen geht es
um die Menschen, und besonders um das
Wohlergehen der Kinder.“
Dr. Christoph
Chylarecki ist Facharzt für Unfallchirurgie und
seit 2020 Ärztlicher Direktor des Krankenhauses
Bethanien in Moers. Überregional und
international hat er sich einen sehr guten Ruf
erarbeitet. Als Führungskraft legt er großen
Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses und die
Förderung junger Kolleginnen und Kollegen,
insbesondere auch solchen mit
Migrationshintergrund.
Seit 2014
unterstützt er die Gutachterkommission für
ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer
Nordrhein mit seiner breiten Expertise. In den
vergangenen acht Jahren hat er insgesamt 40
Erstgutachten mit Schwerpunkt Unfallchirurgie
für die Gutachterkommission erstellt. Seine
Gutachten haben die Arbeit in den vergangenen
Jahren sehr unterstützt und in vielen Fällen
einen wesentlichen Beitrag zu einer Befriedung
des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient
beigetragen.
Dr. Christoph Chylarecki
hat sich insbesondere durch seinen
ehrenamtlichen Einsatz in Zusammenarbeit mit dem
Friedensdorf Oberhausen einen Namen gemacht.
Seit 2005 operiert er unentgeltlich
schwerstverletzte Kinder aus Kriegsgebieten,
insbesondere Afghanistan, die in ihrem
Heimatland keine angemessene medizinische
Versorgung bekommen können.
Das
Friedensdorf ist existenziell abhängig davon,
dass deutsche Krankenhäuser Kinder aus
Krisenregionen versorgen, ohne dass Kosten für
das Friedensdorf anfallen. Einer der
verlässlichen Partner des Friedensdorfs ist das
Bethanien Krankenhaus Moers, das aber wie andere
Kliniken auch gravierende Strukturveränderungen
umsetzen musste. Dass die Klinik mit der
Versorgung von Kindern aus Kriegs- und
Krisengebieten weitermachte, ist unter anderem
Dr. Christoph Chylarecki und seinem Lions Club
Moers zu verdanken.
Das entwickelte
Konzept sieht vor, dass der Lions Club Moers
Spenden generiert und der Klinik zur Verfügung
stellt, um damit die medizinische Behandlung von
einem Friedensdorf Kind zu ermöglichen. Dr.
Christoph Chylarecki besucht regelmäßig das
Oberhausener Friedensdorf zu weiteren
medizinischen Behandlungen der Schützlinge.
Seine fachlichen Beurteilungen der
Krankheitsbilder von Kindern sind von
unschätzbarem Wert.
Er findet Lösungen
für die Behandlungen von medizinischen
Problemfällen und ist in ärztlichen Kreisen gut
vernetzt. Seine eigenen Geburtstage hat Dr.
Christoph Chylarecki zum Anlass genommen, statt
Geschenken um Spenden für das Friedensdorf zu
bitten. Gemeinsam mit seinen Lions Freunden
organisiert er seit Jahrzehnten Spendenaktionen,
deren Erlöse direkt an das Friedensdorf gehen.
Seit 2003 ist er Mitglied im Lions Club
Moers und engagiert sich trotz seiner hohen
beruflichen Belastung regelmäßig bei den
Charity-Aktivitäten des Clubs. Gemeinsam mit
anderen Lions-Freunden hat er vor Jahren ein
inzwischen erfolgreich abgeschlossenes Projekt
in Rumänien initiiert. Mit anderen Clubs
gemeinsam unterstützte der Lions Club Moers die
medizintechnische Ausstattung des Krankenhauses
in Anina und stellte dort einen Rettungswagen
bereit.

Dr. Christoph Chylarecki wurde für sein
jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich mit dem
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Lesung in Moers - Annett Gröschner,
Schwebende Lasten
Hanna Krause war
Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur
Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen,
zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege
und zwei Niederlagen in Weltkriegen, zwei
Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute
und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder
geboren und zwei davon nicht begraben können,
was ihr naheging bis zum Lebensende.

Annett Gröschner, Foto: Susanne Schleyer
Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst
Geschichte war, von einem Kran in der Halle
eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg
einen guten Überblick auf die Beziehungen der
Menschen unter ihr und starb rechtzeitig, bevor
sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause
blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben
nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo:
anständig bleiben.
Annett Gröschners
Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts
in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna,
denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar
bleiben. Ein Roman über das Ende des
Industriezeitalters und seiner Heldinnen im
Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche
Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.
Kooperationen: In Kooperation mit:
Bibliothek, Gleichstellungsstelle,
Barbarabuchhandlung Gebühr: 10 Euro.
Veranstaltungsdatum 09.03.2026 - 19:30
Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Digital älter werden in Moers:
Nutzen Sie schon die App "Gut versorgt in
Moers"? 50+ In Kooperation mit der
Leitstelle Älter werden Im Alter digital! Die
vergangenen Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig
und notwendig auch bedienbare digitale Angebote
für ältere Menschen sind. Darum stellt die
Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers die
kostenlose App vor und unterstützt Sie bei der
Installation und der Bedienung. Entdecken Sie
mit uns in der App die vielseitigen Themen und
nützlichen Informationen rund ums Älterwerden in
Moers.
Lassen Sie uns zusammen Hürden
abbauen, damit Sie in Zukunft keine Information
mehr verpassen. Das Angebot richtet sich an
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Moers ab 55
Jahren. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder
Smartphone mit.
Referentin: Pia Kegel.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10253 Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 10:00
Uhr - 2:00 Uhr .Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Das Leben der Bienen
Dieser Vortrag richtet
sich an interessierte Laien. Anhand von
ausgewählten Beispielen werden die Lebenszyklen
von Wildbienen und Honigbienen dargestellt,
wobei der Schwerpunkt auf der Honigbiene liegen
wird. Sie lernen, die Welt aus der Sicht einer
Biene zu betrachten und erfahren, was Sie tun
können, um Ihren Balkon oder Garten für Bienen
wirklich attraktiv zu gestalten.

Foto: Martina Röttger
Angesichts der
Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW
werden auch deren Folgen für unsere
Bestäuberinsekten und für die Biodiversität
Thema sein.. Referentin: Martina Röttger Eine
Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10410 Gebühr: 7 Euro Event details
Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 19:00
Uhr -20:30 Uhr Veranstaltungsort Firma Altes
Landratsamt Adresse Kastell 5b 47441 Moers
Moers: Listening Session mit Evi
Filippou
Evi lädt zur Listening
Session in die Residenz: Gemeinsam hört ihr
Musik, die geprägt, inspiriert oder
herausgefordert hat ... Kaffee & Kuchen gibt es
auch!

- Am 11.03. ist Tim Isfort, der künstlerische
Leiter des moers festivals zu Gast; - 18 Uhr
- Am 22.03. Juliane Höttges (Booking,
Produktion und Infrastruktur beim moers
festival) - 16 Uhr - Am 26.04. lauscht ihr
gemeinsam mit Evi und dem New Yorker
Alt-Saxofonist Michaël Attias der Musik - 16 Uhr
Der Eintritt ist frei! Keine Anmeldung
erforderlich! Weitere Infos folgen.
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 16:00
Uhr - 26.04.2026 - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Neustraße 20, 47441 Moers.
Moers: Kaffee - von Äthopien in die Welt
Kaffee ist aus unserem Alltag nicht
mehr wegzudenken. Vom ursprünglichen
Genussmittel in Äthiopien hat er sich zum
weltweiten Kultgetränk und wichtigen Handelsgut
entwickelt. Der Vortrag beleuchtet Herkunft,
Anbau und Verarbeitung der Kaffeebohne,
vergleicht traditionelle Methoden mit
Monokulturen und zeigt die Bedeutung fairer
Handelsbeziehungen auf.
Zudem erhalten
Sie Einblicke in den nachhaltigen Anbau und die
Vielfalt der Geschmacksvarianten. Abgerundet
wird der Vortrag mit einer Kaffeeverkostung und
literarischen Geschichten zur Kaffeekultur.
Referent: Alfred Wronski Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10255 Gebühr: 7 Euro.
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers: Gemeinsam schauen - Wo sind denn
alle? ab 18.30 Uhr im Studio
(Eintritt frei)
Gemeinsam schauen ! Hier beim Schlosstheater
anmelden
von Emil Borgeest und Leo Meier Gut sichtbar
prangt er an der Wand. Glücklicherweise nur für
die Person, die den Raum bewohnt. Das Motiv des
Flecks taucht als Symbol für Schuld und Makel an
den Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für
einen lächerlichen Riss in der Welt in
Büchners Leonce und Lena auf.
In Wo sind
denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und Leo
Meier versuchen vier Nachbar*innen, schamhaft
den Wasserfleck loszuwerden. Unberufen kommt
Olaf Meier, der fast 30 Jahre die
Telefonseelsorge Duisburg / Mülheim / Oberhausen
geleitet hat, in unsere kleine Gesellschaft.
Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser
verdammten Einsamkeit umzugehen.
Nach
den Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues
Stück für das S.T.M. Gemeinsam mit dem Ensemble
stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie
entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit?
Und: Wo sind denn alle?
Eintritt: 22
Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/8
83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:30
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers.
Moers:
Verwaltungsgeschichte in Deutschland – Von der
Reichsstadt zum Rechtsstaat
Deutschlands Verwaltung entwickelte sich vom
Heiligen Römischen Reich über föderale
Strukturen des Deutschen Bundes (1815) und des
Kaiserreichs (1871) hin zu zentralistisch
geprägten NS-Strukturen; seit 1949 prägt
föderaler Aufbau mit Bund, Ländern und Kommunen
die Verwaltung.
Mit einem Augenzwinkern
werden Absurditäten des deutschen
Verwaltungsrechts beleuchtet. Referent: Dennis
Stephan Kurs-Nr.: H10106 Gebühr: 7 Euro Event
details Veranstaltungsdatum 12.03.2026 - 18:30
Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moerser Krimifestival: Lesung mit
Andreas Pflüger („Kälter“)
Moderation: Ulrich Noller (WDR) Andreas Pflüger,
1957 geboren, wuchs im Saarland auf, studierte
Theologie, Germanistik und Philosophie und lebt
seit vielen Jahren in Berlin. Er hat
Theaterstücke, Hörspiele und Dokumentarfilme
verfasst. Als Drehbuchautor hat er unter anderem
mehr als zwanzig „Tatorte“ geschrieben.

Mit seiner Mischung aus zeitgeschichtlichen
Fakten, literarischem Anspruch und
hochspannenden Plots hat er sich einen Ruf als
Meister seines Fachs und Ausnahmetalent im
Krimigenre erworben. Andreas Pflüger ist
vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem
Deutschen Krimipreis 2023 und dem Stuttgarter
Krimipreis 2024. Für das Krimifestival in
Moers hat er seinen aktuellen Agententhriller
„Kälter“ im Gepäck: »500 Seiten Zeitgeschichte,
explosive Action, glühende Sprache.«
Jury der Krimibestenliste Im Herbst 1989
führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer
Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie
vor langer Zeit eine andere war. Als in einer
Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der
Fähre verschwindet, muss sie sich einem
Killerkommando stellen, das auf die Insel kam,
und verwandelt sich wieder in die Luzy von
früher. Eine Waffe.
Andreas Pflüger
schickt seine Heldin am Ende des Kalten Krieges
als Racheengel um die halbe Welt. Sie tritt
gegen ein Geheimdienstimperium an, das den Mann
beschützt, der ihr Leben zerstörte. Und es wird
sich zeigen, wer kälter ist: ihr Todfeind oder
sie.
Moderation: Ulrich Noller
Ulrich Noller ist Journalist und einer der
versiertesten deutschen Krimispezialisten. Er
arbeitet für den WDR und andere Sender und
gestaltet und moderiert Lesungen und
Krimi-Events.
Er ist Mitglied der Jurys
des Deutschen Krimi Preises und der
Krimibestenliste. Seit fast zwanzig Jahren
kommentiert er jeweils montags auf WDR5 den
Sonntagabend-Krimi – „Wie war der Tatort, Herr
Noller?“ Eintritt 20 Euro Kartenverkauf
Karten für alle Veranstaltungen des
Krimifestivals können im Vorverkauf persönlich
ab dem 13.12.2025 nur hier erworben werden:
Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
47441 Moers, Telefon: 0 28 41 / 201-753.
Moers: Kneipenkonzert - Cheers Agnes
Bei einem guten
Cocktail kommt es auf die richtige Mischung an.
Die 6köpfige Band Cheers Agnes hat ihre
aromatische Mischung gefunden; man nehme eine
Basis aus Indie und Pop, verfeinert mit
elektrischem Rock, akustischem Folk und feinsten
Synthieklängen.

Das Ganze wird mal sanft gerührt, mal heftig
geschüttelt; heraus kommt aber immer ein Anlass
für ein leidenschaftliches “Cheers!”. Der
Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
12.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers, Veranstaltungsort
Kneipe.
Moers: Krimifestival
DAME AGATHA - zum 50. Todestag (Ralf Kramp) -
ausverkauft Sie ist die
unangefochtene „Queen of Crime“: Dame Agatha
Christie (1890-1976), 1971 von Königin Elizabeth
II in den Adelsstand erhoben, gilt als
berühmteste Krimiautorin weltweit. Die Auflage
ihrer Bücher wird auf mehr als zwei Milliarden
Exemplare geschätzt. Vor allem Figuren wie
Hercule Poirot oder Miss Marple und deren
scharfsinnige Ermittlungsmethoden haben die
Herzen der Krimi-Fans erobert.

Anlässlich ihres 50. Todestages widmet der
Krimischriftsteller Ralf Kramp der legendären
Engländerin, die 66 Romane, zahlreiche
Kurzgeschichten, zwei Autobiografien, mehrere
Lyriksammlungen und 23 Bühnenstücke verfasste,
ein eigenes Programm. Dabei richtet er seine
Aufmerksamkeit nicht zuletzt auf die bis heute
ungeklärte Frage nach dem elftätigen
Verschwinden Agatha Christies im Dezember 1926
und stellt eigene Kurzgeschichten zu bzw. mit
Agatha Christie vor. ´
Ralf Kramp ist
Autor, Verleger, Dramatiker, Karikaturist,
Archivar und Moderator. Er betreibt in
Hillesheim den KBV-Verlag, der auf
Kriminalromane mit Lokalkolorit spezialisiert
ist. Zugleich unterhält er dort das
Kriminalhaus, in dem sich u. a. das Deutsche
Krimi-Archiv befindet - mit mehr als 30.000
Bänden die größte zusammenhängende Sammlung
deutschsprachiger Kriminalliteratur.
Dort finden sich auch zahlreiche Spuren und
Hinweise auf Kramps
Agatha-Christie-Faszination. Im Eintrittspreis
enthalten ist ein kleiner Sandwich- und
Scones-Imbiss in der Pause. Eintritt: 20 Euro
inkl. Imbiss Kartenverkauf/Warteliste. Die
Veranstaltung ist ausverkauft. Sie können sich
vor Ort oder telefonisch auf die Warteliste
setzen lassen: Bibliothek Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers,
Telefon: 0 28 41 / 201-753
vhs
Moers – Kamp-Lintfort bereitet auf das
Englisch-Abi 2026 vor Am Dienstag,
31. Mai, startet bei der vhs Moers –
Kamp-Lintfort ein dreitägiges Seminar, das
Schülerinnen und Schüler auf die Abiturprüfungen
im Fach Englisch vorbereitet. Schwerpunktmäßig
geht es um die intensive Analyse ausgewählter,
abiturrelevanter Texte bedeutender Autoren wie
Georg Orwell, Ernest Hemingway, James Thurber
und Arthur Miller. Außerdem werden auch
nicht-fiktionale Textsorten wie politische Reden
einbezogen.
Neben einer systematischen
inhaltlichen und sprachlich-stilistischen
Analyse wird besonderer Wert auf die Einordnung
der Texte in aktuelle gesellschaftliche
Zusammenhänge gelegt. Ein erfahrener Pädagoge,
der vor seiner Pensionierung viele Jahre als
Fachleiter für Englisch an einer weiterführenden
Schule gelehrt hat, leitet das Seminar.
Es findet von Dienstag, 31. März, bis
Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 15 Uhr
in den Räumen der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Eine
Anmeldung für das Seminar ‚Englischsprachige
Literatur auf Abi-Niveau – Analyse und
Interpretation‘ ist notwendig und telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Flick-Café Neu_Meerbeck:
Kleidung reparieren und kreativ gestalten
Der Frühling und Ostern stehen vor der Tür –
Zeit für mehr Farbe nach dem Winter. Am
Dienstag, 17. März, lädt das Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck von 14.30 bis 17 Uhr zum Flick-Café
ein. Ort der Veranstaltung ist das Stadtteilbüro
in der Bismarckstraße 43b. Beschädigte
Kleidungsstücke können repariert, verschönert
oder frühlingshaft kreativ aufgepeppt werden.
Unter Anleitung einer ehrenamtlichen
Expertin wird gemeinsam geflickt und gestaltet –
in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken und
Keksen. Gleichzeitig bietet das Café Gelegenheit
zum Austausch über nachhaltige Mode und aktuelle
Neuigkeiten aus dem Stadtteil.
Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Getränke
und Knabbereien sorgt das Team des
Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Weitere
Informationen und Rückfragen unter Telefon 0 28
41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Frühjahrsputz in Dinslaken:
picobello startet am 14. März 2026
Pünktlich zum Start in den Frühling ruft die
Stadt Dinslaken auch 2026 wieder zur großen
„picobello“-Müllsammelaktion auf. Vom 14. bis
21. März 2026 sind alle in Dinslaken eingeladen,
Straßen, Wege, Parks und Grünflächen von Müll
und Unrat zu befreien.
„Ich freue mich
sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder
gemeinsam mit vielen engagierten Menschen,
Kitas, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften
anpacken können. Jede helfende Hand trägt dazu
bei, dass unsere Stadt sauberer und noch ein
Stückchen lebenswerter wird“, sagt Bürgermeister
Simon Panke.
Mitmachen kann jede und
jeder: ob Einzelperson, Familie, Freundesgruppe
oder Organisation. Der Sammelort und -termin
können im Aktionszeitraum frei gewählt werden –
vorausgesetzt, es handelt sich um öffentliche
Flächen oder es liegt die Zustimmung der
Grundstückseigentümerin beziehungsweise des
Grundstückseigentümers vor.
Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der
Stadt Dinslaken möglich. Anmeldeschluss ist
der 10. März 2026. Die Stadt stellt wieder
Sammelsäcke zur Verfügung. Arbeitshandschuhe,
Greifzangen und Warnwesten können, soweit in
ausreichender Menge vorhanden, ebenfalls
ausgeliehen werden. Diese müssen nach der Aktion
kurzfristig zurückgegeben werden, damit sie für
weitere Gruppen genutzt werden können.
Teilnehmende sollten auf festes Schuhwerk,
Handschuhe und eine Warnweste achten.
Problemabfälle dürfen nicht gesammelt werden.
Wer auf umweltgefährliche Stoffe, scharfe oder
schwere Gegenstände stößt, wird gebeten, den
Fund dem DIN-Service zu melden.
Erfolgreicher Abfallsammeltag Moers 2026: Rund
1.300 Teilnehmende en-gagieren sich für die
Stadtsauberkeit Unter dem Motto
„Gemeinsam für ein sauberes Moers“ haben auch in
diesem Jahr wieder rund 1.300 Freiwillige am
Abfallsammeltag teilgenommen und ein klares
Zei-chen für Umweltbewusstsein und städtische
Verantwortung ge-setzt. Der Aktionstag fand am
Samstag, 7. März, im Rahmen der Initiative
„Sauberes Moers“ statt – und bestätigte erneut,
wie groß die Bereitschaft unter den Bürgerinnen
und Bürgern ist, aktiv zu einem aufgeräumten
Stadtbild beizutragen.

Sandra Jungmaier und Julia Zupancic mit
freiwillig Helfenden (c) Norbert Prümen/Enni
Wie bereits in den Vorjahren organisierte
Claudia Jaeckel den Aktionstag und zeigte sich
über die große Resonanz bei besten
Wetterverhältnissen hocherfreut: „Es ist
beeindruckend, wie viele Menschen sich wieder
beteiligt haben – von Einzelpersonen und
Familien über Vereine bis hin zu Schulen. Dieses
Engagement bestätigt uns jedes Jahr aufs Neue,
wie wichtig den Moerserinnen und Moersern ein
sauberes Lebensumfeld ist.“
Auch ENNI
Vorständin Sandra Jungmaier war vor Ort und
beton-te die Bedeutung der Aktion als
gemeinschaftliche Bewegung: „Wir haben den
Abfallsammeltag auch in diesem Jahr wieder gern
logistisch und mit Handschuhen und Zangen
unterstützt. Stadt-sauberkeit ist eine echte
Gemeinschaftsaufgabe – sie gelingt nur, wenn
viele Partner zusammenwirken und Verantwortung
über-nehmen. Deshalb stehen wir als ENNI-Team
gern an der Seite der engagierten Bürgerinnen
und Bürger, Vereine, Schulen und Initiativen,
die mit ihrem Einsatz ein starkes Zeichen für
ein sau-beres Moers setzen.“

v.l.: Bürgermeisterin Julia Zupancic und
Enni-Vorständin Sandra Jungmaier (c)Norbert
Prümen/ Enni
Bürgermeisterin Julia
Zupancic liegt das Thema Sauberkeit ebenfalls
sehr am Herzen. Und dieser Tag passt natürlich
besonders gut zu ihrem Motto ‚Miteinander‘: „Es
wird besser, wenn man gemeinsam dranbleibt.
Entscheidend ist, dass Verwaltung, Unternehmen
und Bürgerschaft zusammen Verantwortung
übernehmen – dann wird aus vielen kleinen
Beiträgen spürbare Sauberkeit.“
Wie
gewohnt beteiligten sich zahlreiche Gruppen
bereits in der Woche vor oder nach dem
offiziellen Termin. Ob Vereine am Waldsee,
Schulen im Stadtgebiet oder soziale Initiativen
in den Ortsteilen – überall wurden achtlos
weggeworfene Verpackungen, Zigarettenkippen und
sogar Sperrmüll eingesammelt. „Ein besonderer
Fund in diesem Jahr waren die Reste eines
Motorrollers, den die Helfenden nach Rücksprache
mit der Polizei entsorgen durften“, erklärt
Sandra Jungmaier.
Auch Vertreterinnen
und Vertreter aus Politik und Verwaltung
unterstützten die Aktion tatkräftig am ENNI
Sportpark Rheinkamp. Unter den zahlreichen
Unterstützenden aus der lokalen Politik nahm
auch die Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic
teil, deren Engagement den hohen Stellenwert des
Abfallsammeltags für die Stadt noch einmal
deutlich unterstrich. Die von Enni zur Verfügung
gestellten Materialien, können wiederverwendet
werden und werden auch zukünftig noch zum
Einsatz kommen – ganz im Sin-ne der
Nachhaltigkeit.
Projektleiterin Claudia
Jaeckel adressierte zusätzlich nochmal an alle
Bürgerinnen und Bürger, das Thema illegale
Müllentsorgung weiterhin ernst zu nehmen: „Viele
machen es richtig – doch leider finden wir jedes
Jahr auch Sperrgut an Orten, an die es nicht
gehört. Dabei sind kostenlose
Entsorgungsangebote vorhanden. Unsere Botschaft
ist klar: Stadtsauberkeit gelingt nur durch
Gemeinschaft.“
Moers:
Bevölkerungsbestand am 31.12.2025
Die Einwohner:innen der Stadt Moers werden
anhand verschiedener Merkmale wie Alter,
Geschlecht und Familienstand untersucht. Einen
Themenschwerpunkt bildet die
Religionszugehörigkeit. Einwohnerzahl leicht
gesunken Am 31.12.2025 hatten 105.993 Personen
ihren alleinigen oder Hauptwohnsitz in Moers.
Ein Jahr zuvor waren es 106.150
Individuen. Somit ist die Einwohnerzahl leicht
um 157 Personen (-0,1 %) gesunken. Von den 12
Sozialatlasbezirken verlor Meerbeck mit -1,3 %
die meisten Einwohner:innen. Rheinkamp-Mitte
(+1,8 %) und Vinn (+0,9 %) hatten mit Abstand
die höchsten Zuwächse (vgl. Tab. 2 im Anhang).
Fläche und Bevölkerungsdichte Wird
die Einwohnerzahl auf die 67,6 Quadratkilometer
umfassende Fläche der Stadt Moers bezogen,
wohnten durchschnittlich 1.567 Personen auf
einem Quadratkilometer. Meerbeck und Asberg
hatten die höchste, Kapellen die niedrigste
Bevölkerungsdichte. Allerdings bestehen zwei
Drittel des Gebiets von Kapellen und Schwafheim
aus Vegetations- und Gewässerflächen.
Insofern ist die Nettowohndichte ein
geeigneterer Indikator die Wohnverhältnisse zu
beschreiben, da nur Wohnbauflächen und Flächen
gemischter Nutzung (z. B. Gewerbe mit Wohnen)
berücksichtigt werden. Danach lebten in Moers
7.522 Personen auf einem Quadratkilometer.
Moers-Mitte war mit 13.060 am dichtesten,
Kapellen, Hülsdonk und Schwafheim mit über 5.000
am dünnsten besiedelt (vgl. Tab. 2 im Anhang).
Alter Das Durchschnittsalter liegt
unverändert bei 45,4 Jahren. Dennoch hat sich
die Altersstruktur verändert, wie die folgende
Aufstellung zeigt:

Gegenüber dem Vorjahr gab es in Moers 414 Ältere ab 65
Jahren mehr. Ein Plus um 0,4 Prozentpunkte auf
25,0 % . Die meisten Minderjährigen gab es
anteilig in Vinn (19,4), Meerbeck (19,3 %) und
Moers-Ost (19,0 %), die wenigsten in Eick (13,9
%) und Schwafheim (13,8 %). Da Meerbeck auch die
meisten 18- bis 64-Jährigen hatte (61,5 %), gab
es dort den geringsten Anteil Älterer ab 65
Jahren (19,2 %). In Schwafheim verhält es sich
genau andersherum.
Geschlecht Das
Geschlechterverhältnis blieb gegenüber 2024
unverändert bei 51,3 % Frauen zu 48,7 % Männern.
Während in den jüngeren Altersgruppen ein
leichter Männerüberhang besteht (z. B. waren es
bei den 0- bis 5-Jährigen 51,7 %), wechselt dies
ab der Gruppe der 45- bis 64-Jährigen und der
Anteil der Frauen steigt bis auf 58,4 % bei den
Älteren ab 75 Jahren an (vgl. Tab. 3).
Moers-Mitte ist mit insgesamt 53,7 % Frauen
quasi der „weiblichste“ Sozialatlasbezirk,
während Moers-Ost der einzige Bezirk ist, in dem
es mit 50,4 % mehr Männer als Frauen gibt.
Familienstand 37,7 % aller Moerser:innen
waren 2025 ledig (2024 waren es 37,5 %). 44,6 %
waren verheiratet (44,7 %), 7,9 % geschieden
(7,8 %), 7,3 % verwitwet (7,4 %) und von 2,5 %
war der Familienstand unbekannt (gegenüber 2024
unverändert). Im bezüglich der Altersstruktur
„jungen“ Meerbeck gab es viele Ledige (42,0 %)
aber wenige Verheiratete (39,8 %).
Im
„alten“ Moers-Mitte sind nur 36,5 % der
Einwohner:innen verheiratet, dafür leben hier
viele Singles (Ledige, Geschiedene und
Verwitwete) sowie Personen mit unbekanntem
Familienstand (vgl. Tab. 4). Wohndauer An der
aktuellen Adresse wohnten volljährige
Moerser:innen durchschnittlich seit 16,3 Jahren
(2024: 16,5).
Die Wohndauer wird nur für
Personen ab 18 Jahren berechnet und variierte
zwischen 11,5 Jahren in Moers-Mitte und 18,1
Jahren in Schwafheim und Kapellen. Die Wohndauer
innerhalb der Kommune lag bei 23,4 Jahren (2024
23,5 Jahre). Zieht eine Person innerhalb von
Moers um, wechselt sie die Adresse, nicht aber
die Kommune.
Daher ist die Wohndauer in
der Kommune deutlich länger als die an der
Adresse. Die kürzeste durchschnittliche
Wohndauer in der Kommune wies wiederum
Moers-Mitte mit 19,1 Jahren auf, die längsten
Repelen mit 25,1 und Rheinkamp-Mitte mit 25,0
Jahren.

Kleve sucht engagierte Pflegeeltern
– Infoveranstaltung am 24. März 2026
Die Stadt Kleve sucht Familien mit
Herz, Geduld und Verantwortungsbewusstsein, die
bereit sind, Pflegekindern ein liebevolles und
längerfristiges Zuhause zu geben.
„Pflegefamilien sind weit mehr als eine
Unterbringungsform, sie sind ein stabiler Anker,
der Kindern Sicherheit, Zugehörigkeit und
Entwicklungsperspektiven eröffnet“, erklären
Sabine Jenneskens-Bartjes und Melanie
Müller-Memmer vom Team der Öffentlichkeitsarbeit
aus dem Pflegekinderdienst.

Freut sich auf viele Interessierte: Das Team des
Pflegekinderdienstes der Stadt Kleve.
Damit sich Interessierte ein genaues Bild machen
können, lädt der Pflegekinderdienst zu einer
Informationsveranstaltung ein, bei der alle
wichtigen Fragen rund um die Aufnahme eines
Pflegekindes beantwortet werden. Der Infoabend
findet am Dienstag, 24. März 2026, um 18:30 Uhr
im Jugendamt, Lindenallee 33 in Kleve, statt.
Dort erhalten Interessierte Einblicke in die
vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die
mit der Aufnahme eines Pflegekindes verbunden
sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt
auf sogenannten Dauerpflegeverhältnissen, bei
denen Kinder auf längere Zeit – oft bis zur
Verselbstständigung – in einer Pflegefamilie
leben und dort ein verlässliches, geborgenes
Zuhause finden. Darüber hinaus stellt der
Pflegekinderdienst die Unterstützungs- und
Beratungsangebote vor, mit denen Familien bei
dieser verantwortungsvollen Aufgabe begleitet
werden.
Mit der Veranstaltung werden
Familien eingeladen, sich ganz unverbindlich
über das Leben mit einem Pflegekind zu
informieren. Anmeldungen und Rückfragen nimmt
der Pflegekinderdienst unter der Telefonnummer
02821 84 820 oder per E-Mail (pflegekinderdienst@kleve.de)
gerne entgegen. Erste Informationen zum Thema
sind auch auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/pflegekinderdienst
zu finde
Schnelle Hilfe für
Familien in Not: Caritas und Stadt Kleve starten
Pilotprojekt Ab dem 1. April 2026
bietet der Caritasverband Kleve gemeinsam mit
dem Jugendamt der Stadt Kleve ein neues
Pilotprojekt an: die Familienbegleitung nach §20
SGB VIII. Das Angebot richtet sich an Familien,
die sich in belastenden Lebenssituationen
befinden, und setzt auf schnelle,
niedrigschwellige Unterstützung. Wir beantworten
die wichtigsten Fragen.

Elke Kotthoff vom Caritasverband Kleve und
Markus Koch von der Stadt Kleve stellen das
Pilotprojekt für Familien in Not vor. Am 1.
April 2026 geht es an den Start.Foto: Caritas
Kleve
Was ist Familienbegleitung?
Familienbegleitung ist ein vorübergehendes,
ambulantes Unterstützungsangebot für Familien,
die in einer akuten Notlage stecken. Anders als
klassische Hilfen zur Erziehung geht es hier
weniger um Erziehungsberatung, sondern um
konkrete Hilfe im Alltag. Dazu zählen
Unterstützung bei der Alltagsorganisation,
Haushaltsführung, Kinderbetreuung sowie
pädagogische und psychosoziale Begleitung.
„Die Familienbegleitung orientiert,
stabilisiert und guckt, welche Probleme schnell
in den Griff zu bekommen sind“, sagt Elke
Kotthoff, Leiterin des Fachbereichs „Kinder,
Jugend und Familie“ beim Caritasverband Kleve
e.V. und ergänzt: „Die Caritas ist allgemein
bekannt als Anlaufstelle für Rat- und
Hilfesuchende. Mit dem neuen Projekt sind wir in
der Lage, Familien in Not ganz schnell und
unbürokratisch zu helfen. Und zwar dort, wo die
Hilfe konkret benötigt wird: im familiären
Umfeld.“
Rechtliche Grundlage ist § 20
SGB VIII. Dieser sieht vor, dass Familien
unterstützt werden können, wenn Eltern aus
gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden
Gründen vorübergehend nicht in der Lage sind,
den Alltag mit ihren Kindern alleine zu
bewältigen.
Wie ist die Idee zum
Pilotprojekt entstanden? Die Idee zur
Familienbegleitung entstand im Herbst 2025 bei
einem gemeinsamen Austausch zwischen dem
Jugendamt der Stadt Kleve, der
Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Familien sowie den Ambulanten Erzieherischen
Hilfen. „Es gibt es einen großen Leidensdruck –
einen enormen Bedarf an Hilfen und gleichzeitig
wenig Personal“, so beschreibt Markus Koch,
Leiter des Jugendamtes Kleve, die Situation in
der Jugendhilfe. Gleichzeitig verbinde Stadt und
Caritas die große Leidenschaft, neue Wege
auszuprobieren und Angebote im Sinne der Kinder
und Familien weiterzuentwickeln.
Für
welche Familien ist das Angebot gedacht? Das
Angebot richtet sich an Familien, die sich akut
in belastenden Lebenssituationen befinden. Etwa
durch Krankheit, psychische Belastung, Trennung,
Suchterkrankung oder plötzliche soziale Krisen.
Auch der Tod eines Elternteils oder andere akute
Krisen zählen dazu. „Immer dann, wenn es im
Alltag brennt, wollen wir schnell reagieren“,
erklärt Markus Koch.
Was ist das Ziel der
Familienbegleitung? Das Hauptziel ist die
frühzeitige Entlastung von Familien und die
Stärkung ihrer Ressourcen, bevor größere
Probleme entstehen. Durch die schnelle und
befristete Unterstützung sollen
Kinderschutzrisiken vermindert und die
Notwendigkeit intensiverer Hilfen – wie zum
Beispiel Inobhutnahmen – möglichst vermieden
werden.
„Wir wollen, dass Kinder in
ihrem familiären Umfeld bleiben und Eltern ihre
Aufgaben nach Ende der Krisensituation wieder
übernehmen können“, sagt Markus Koch. Elke
Kotthoff ergänzt: „Und falls die
Familienbegleitung nicht ausreichen sollte,
können wir natürlich auch in andere Maßnahmen
überleiten.“
Wie kann man
Familienbegleitung in Anspruch nehmen? Das
Angebot ist für die Familien kostenlos und
Zugang bewusst niedrigschwellig gestaltet: Sie
benötigen keinen formellen Antrag. Im Gegenteil:
Die Caritas-Beratungsstelle für Kinder,
Jugendliche und Familien bewertet in ihrer
alltäglichen Arbeit, ob ein Fall den Kriterien
der Familienbegleitung entspricht und leitet die
Familien innerhalb des Verbandes dann an die
entsprechenden Familienbegleiterinnen weiter.
„Wir können innerhalb weniger Stunden
reagieren, das ist das Besondere an diesem
Projekt“, sagt Kotthoff. „Und im besten Fall hat
sich das Angebot irgendwann so herumgesprochen,
dass die einzelnen Puzzleteile nur noch
ineinandergreifen.“
Wie unterscheidet
sich Familienbegleitung von anderen Hilfen?
Im Unterschied zur sozialpädagogischen
Familienhilfe oder anderen Hilfen zur Erziehung
ist die Familienbegleitung zeitlich begrenzt.
Das heißt: Die Hilfe greift nur bei akuten
Krisen, meist über wenige Wochen.
Familienbegleiter:innen arbeiten zudem stark
alltagsorientiert. Sie haben primär keinen
erzieherischen Auftrag, sondern unterstützen
ganz praktisch im Familienalltag.
Gleichzeitig ist die Hilfe schnell verfügbar und
verfolgt einen präventiven Ansatz, um größere
Krisen zu vermeiden. „Gerade mit Blick auf die
Herausforderungen in der Jugendhilfe begreifen
wir die Familienbegleitung als ein neues
Instrument, um handlungsfähig zu bleiben. Es
geht nicht um langfristige Betreuung, sondern um
schnelle Hilfe im Alltag“, erklärt Markus Koch.
Info – Pilotprojekt für 18 Monate Das
Pilotprojekt „Familienbegleitung“ – Umsetzung
des § 20 SGB VIII läuft zunächst für 18 Monate.
Für 2026 sind 54.300 Euro im städtischen
Haushalt eingeplant. Zum Jahresende ist eine
erste Auswertung vorgesehen. Markus Koch,
Fachbereichsleiter Jugend & Familie bei der
Stadt Kleve, betont den präventiven Aspekt des
Angebots: „Die Kosten für Hilfen zur Erziehung
haben sich in den letzten zehn Jahren
verdoppelt. Familien frühzeitig zu unterstützen,
ist nicht nur sinnstiftend, sondern hilft auch
finanziell.“
Der Kontakt zur
Familienbegleitung läuft über die
Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Familien, Telefon 02821 7209-300 oder E-Mail
eb-info@caritas-kleve.de. Die Leitung der
Beratungsstelle hat Holger Brauer inne. Für
Familien ist das Angebot kostenlos und ohne
Antrag zugänglich.
Julia Lörcks von der
Stabsstelle Kommunikation & Medien des
Caritasverbandes Kleve fasste die Fragen und
Antworten zusammen.
Kleve sagt
Danke: Jetzt Tickets für den Ehrenamtsabend 2026
sichern! Ehrenamtliches Engagement
ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres
gesellschaftlichen Zusammenhalts. Menschen, die
ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie
freiwillig für andere einsetzen, stärken
Gemeinschaft, schaffen Begegnungen und tragen
dazu bei, dass unsere Stadt lebendig und
solidarisch bleibt. Dieses Engagement verdient
Anerkennung, Wertschätzung und einen besonderen
Rahmen, um Danke zu sagen.
Einladung
Ehrenamtsabend 2026

Die Verantwortlichen aus dem Rathaus um
Bürgermeister Markus Dahmen freuen sich auf
einen besonderen Abend mit vielen Engagierten.
Die Stadt Kleve lädt deshalb am Samstag, 25.
April 2026, unter dem Motto „Kleve sagt Danke!“
zum ersten Ehrenamtsabend in die Stadthalle an
der Lohstätte ein. Die Veranstaltung richtet
sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich
ehrenamtlich engagieren, und stellt Begegnung,
Austausch sowie vor allem den Dank an die vielen
engagierten Menschen in den Mittelpunkt, die
sich täglich für das Gemeinwohl einsetzen.
Nach dem Einlass um 17:00 Uhr mit kleinem
Sektempfang, Fotobox und musikalischer
Begleitung beginnt um 18:00 Uhr das offizielle
Programm im Saal der Stadthalle. Ein Moderator
führt durch den Abend, der unter anderem mit
interaktiven Fakten, Improvisations-Theater der
Gruppe „Gude Leude“ sowie einer
Podiumsdiskussion mit engagierten Klever
Ehrenamtlichen spannende Ein- und Ausblicke auf
das Ehrenamt bietet. Bei kostenfreien Getränken,
Fingerfood und Live-Musik von Gerrit Quade
besteht abschließend die Gelegenheit zum
persönlichen Austausch und zur Vernetzung in
geselliger Atmosphäre im Foyer.
Kostenfreie Eintrittskarten sind im Rathaus der
Stadt Kleve beim Fachbereich Schulen, Kultur und
Sport (2. Obergeschoss) erhältlich.
Reservierungsanfragen sind per E-Mail an
ehrenamt@kleve.de möglich. Die Anzahl der Plätze
ist begrenzt.
Die Stadt Kleve freut sich
darauf, viele engagierte Ehrenamtliche an diesem
besonderen Abend begrüßen zu dürfen und
gemeinsam das ehrenamtliche Engagement gebührend
zu feiern!
Multimodales
Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft
gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene
und Wasserstraße Bislang fehlt eine
durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare
Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege
gemeinsam abbildet. Dies soll sich mit dem
mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz
Deutschland – MMVNet“ ändern.
Ziel ist
eine öffentliche, deutschlandweite
Datengrundlage, die Straßen‑, Schienen‑ und
Wasserwege in einem integrierten Netz
zusammenführt. So werden künftige Anwendungen
wie verkehrsträgerübergreifende Routenplanungen
und übersichtliche Informationsangebote deutlich
vereinfacht. Mehr Informationen unter:
https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html
TV Utfort-Eick unterstützt
Krankenhaus Bethanien Moers mit Spende
Teilerlös des jährlichen Bürgerfestes kommt
kriegsverletzten Kindern zugute Das
Krankenhaus Bethanien Moers durfte sich erneut
über eine großzügige Unterstützung des TV
Utfort-Eick freuen. Die Spende in Höhe von 300
Euro wird für die Kooperation mit dem
Friedensdorf International in Oberhausen
eingesetzt und kommt kriegsverletzten Kindern
zugute.
Die Summe, die Sozialwartin und
Vorstandsmitglied Susanne Ruiz Moreno und
Kassenwartin Celina Mara Damschen übergaben, ist
ein Teilerlös des alljährlichen Bürgerfestes.
„Wir versuchen mit unserer Spende immer lokal zu
unterstützen. Deshalb freuen wir uns, wieder
etwas Gutes für die Kinder im Krankenhaus getan
haben zu können“, betont Susanne Ruiz Moreno.
„Es ist schön, dass wir mit dem Geld,
das uns zugutekommt, auch noch anderen helfen
können“, fügt Celina Mara Damschen hinzu. Dr.
Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie und Ärztlicher
Direktor, für den die Kooperation ein
Herzensprojekt ist, nahm den Spendenscheck
stellvertretend entgegen: „Ich bin Ihnen sehr,
sehr dankbar. Wir können Kindern dadurch nicht
nur die Chance auf einen gesunden Arm oder ein
gesundes Bein schenken, sondern das Überleben.“
Seit vielen Jahren engagiert sich der
Moerser Chefarzt für das Friedensdorf
International in Oberhausen und operiert
gemeinsam mit seinem Team in der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie und in
Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- &
Jugendmedizin kriegsverletzte Kinder. Die
Stiftung Bethanien kooperiert bereits seit den
80er Jahren mit der Organisation. Zu dieser
kommen Kinder aus internationalen Kriegs- und
Krisengebieten, um in Deutschland die notwendige
medizinische Hilfe zu erhalten und wieder gesund
zu werden.

Die Übergabe des Spendenschecks vom TV
Utfort-Eick an Dr. Christoph Chylarecki,
Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie &
Orthopädie.

6,1 % der deutschen
Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU
bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen
Osten • Die meisten deutschen Rohöl-Importe
2025 stammen aus Norwegen (16,6 %), den
Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %)
• Aus dem Nahen Osten waren der Irak (4,2
%), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,1 %)
und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten
Rohöl-Lieferanten Deutschlands
Der Krieg
im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die
weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland
eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer
aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen
Emiraten, Saudi- Arabien und Israel.
Das
entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7
Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach
Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag
der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten
dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7
Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen
Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran
lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.
Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 %
ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten Die
27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025
laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt
429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 %
(55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten
stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU
für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025
Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 %
(29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 %
(25,1 Millionen Tonnen).
Die meisten
deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen
Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist
Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren
nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das
entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach
folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil
von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren
(12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 %
(10,4 Millionen Tonnen).

Irak wichtigster Rohöl-Lieferant
Deutschlands aus dem Nahen Osten
Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen
Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit
einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am
gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an
siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten
für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die
Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 %
(801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 %
(642 000 Tonnen).
Unter den Ländern im
Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine
Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland
in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr
2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach
Deutschland aus Saudi-Arabien
(1,9 Millionen Tonnen).
Rohöl-Importe
Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel
gesunken Die deutsche Nachfrage nach Rohöl
ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich
gesunken. Im Jahr 2025 wurden
75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich
477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert.
Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020
mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen
Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025
wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl
nach Deutschland eingeführt als noch 2005.
NRW: Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem
Förderbedarf steigt auf 8,2 % *
Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit
einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit
dem Schuljahr 2005/06 um 47,4 % gestiegen. *
Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr bei
45,6 %. * Interaktive Schulkarte zeigt
Standorte aller allgemeinen Förderschulen.
Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen
1.994.055 Schülerinnen und Schüler die
allgemeinbildenden Schulen in
Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen
und Schüler und damit 8,2 % haben einen
sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist der Anteil
an Schülerinnen und Schülern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf damit um 0,2
Prozentpunkte höher als im Schuljahr 2024/25 mit
8,0 %.

Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der
Anteil um 3,3 Prozentpunkte gestiegen; damals
hatten 4,9 % aller Schülerinnen und Schüler
einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt
gehabt. Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen
20 Jahren um 47 % gestiegen Auch die absolute
Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem
Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren
gestiegen: Im aktuellen Schuljahr ist sie um
47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals
hatte es 111.531 Schüler/-innen mit
sonderpädagogischem Förderbedarf gegeben.
Nachdem sich die absolute Zahl bis zum
Schuljahr 2015/16 auf einem relativ ähnlichen
Niveau bewegt hatte, stieg sie ab dem Schuljahr
2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im
Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen
Schuljahr besuchen 89.365 der 164.425
Schülerinnen und Schülern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf eine
Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von
54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und
Schüler lernen an einer allgemeinen Schule (d.
h. keine Förderschule).

Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr
2025/26 liegt damit bei 45,6 %. Die
Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem
Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert
durch die Summe aller Schülerinnen und Schüler
mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine
Schulen und Förderschulen).
Im Vergleich
zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote
damit um 0,5 Prozentpunkte und im Vergleich zum
Schuljahr 2005/06 um 35,9 Prozentpunkte
gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp
jede/-r zehnte Schüler/-in mit
sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine
Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so
ist es aktuell fast jede/-r zweite.
Die
deutlichsten Zuwächse der Inklusionsquote hatte
es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben.
Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller
Schulen in NRW In Nordrhein-Westfalen gibt es im
aktuellen Schuljahr insgesamt 488 Förderschulen
im allgemeinbildenden Bereich und 4.557
allgemeine Schulen.
Wo diese genau
liegen, kann der interaktiven Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche)
entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen
Daten des Schuljahres 2025/26 sowie zahlreichen
neuen Funktionen aktualisiert.
Stadt Moers und Hochschule
Rhein-Waal wollen Pflege digitaler machen
Roboter, smarte Sensoren und
digitale Helfer, die den Alltag in
Pflegeeinrichtungen erleichtern: Die Stadt Moers
will die digitale Pflege in der Region
Niederrhein vorantreiben. Eine zentrale Rolle
spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien
(ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal
(HSRW).
Stadt und Hochschule
unterzeichneten jetzt eine Absichtserklärung zur
strategischen Zusammenarbeit. Die Partnerschaft
bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches
Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT
bringt Forschung und ein Netzwerk aus
Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt
Moers Infrastruktur und strategische
Sichtbarkeit bereitstellt.
Regionale
Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Akteure der
Gesundheitswirtschaft sollen dabei aktiv
eingebunden werden. Das ZAT Rhein-Ruhr ist eine
Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der
Hochschule Niederrhein, der Hochschule
Bonn-Rhein-Sieg und der Universität
Duisburg-Essen. Es fördert die partizipative
Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer
von digitalen kognitiven Assistenzsystemen. idr
Moers: Personalausschuss berät über
Einstellung von Nachwuchskräften Der
Ausschuss für Personal tagt am Mittwoch, 11.
März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal
des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Themen
sind unter anderem die Neuorganisation des
Fachbereichs Feuerwehr sowie die Einstellung von
Nachwuchskräften in verschiedenen Bereichen im
kommenden Jahr. Zudem beraten die Mitglieder
über den Gleichstellungsplan der Stadt Moers.
Die Sitzung ist öffentlich.
Kamishibai am 14. März 2026 in der Stadtbücherei
Kleve Am Samstag, den 14.03.2026 um
10:30 Uhr öffnen sich die Türen der
Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, für ein
weiteres Kamishibai-Event. Alle kennen die
wunderschöne Geschichte „O, wie schön ist
Panama“ von Janosch. Doch wie klingt diese
Geschichte in niederländischer Sprache?

Am Samstag, 14. März 2026, gibt es wieder
Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve!
Jeroen Blok vom Klever Vorleseclub liest „O, wat
mooi is Panama!“ und freut sich auf viele
niederländisch sprechende Zuhörende. Danach gibt
es „Die Nacht, in der das Spielzeug lebendig
wurde“ von Enid Blyton. Dazu darf sich jedes
Kind ein Lieblingsspielzeug von zu Hause
mitbringen und hoffen, dass durch die Magie der
Geschichte, z.B. der Teddy zum Leben erweckt
wird – ganz im Sinne der Geschichte:
Eines Abends haben Laura und Till vergessen,
auch den Teddy in den Spielzeugschrank zu
räumen. Als es Mitternacht ist, genau Schlag
zwölf, erwacht Teddy zum Leben und ruft seine
Freunde, die anderen Spielsachen zusammen … Der
Eintritt zum Kamishibai ist selbstverständlich
frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Am
Tag der Druckkunst am 15. März eigene
Kreativität zeigen Selbst kreativ
werden: Zum ‚Tag der Druckkunst‘ am Sonntag, 15.
März, von 12 bis 16 Uhr können Kinder und
Erwachsene verschiedene Drucktechniken
ausprobieren. Die kostenlosen Workshopangebote
finden in vier Räumen an drei Orten in Moers
statt.

Foto: Kulturbüro Moers
In der vhs Moers –
Kamp-Lintfort
(Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10) bieten die
Künstlerinnen Gudrun Kleffe und Sigrid Neuwinger
einen Workshop zu Materialdruck und Monotypie
an, während Norbert Soyka an der großen
Druckerpresse das Thema Buchdruck vorstellt.
Im Multifunktionsraum der Bibliothek
(ebenfalls Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum)
bringen die Künstlerinnen Katja Jäger und Diana
Kirsten-Szlaski den Frühling aufs Papier: Mit
Hochdruck (Stempeldruck) und Tiefdruck
(Tetrapack-Druck) entstehen kreative
Blumenmotive. Karin Dammers zaubert mit der
Drucktechnik Monotypie im Peschkenhaus
(Meerstraße 1) zwei Bilder auf ein Blatt.
Workshop im Museum beendet Escape Room
Im Grafschafter Museum im Schloss (Kastell 9)
können die Teilnehmenden unter der Anleitung von
Dietlinde Fricke und Werner Bartoldus mit der
Siebdruck-Technik Postkarten, Jutebeutel, und
T-Shirts mit verschiedenen Motiven selbst
bedrucken. Der Workshop beendet gleichzeitig den
Escape Room ‚Container der Wahrheit‘ im Museum,
in dem es um prekäre Arbeitsverhältnisse in der
Textilindustrie geht.
Die bedruckten
Shirts stammen aus dem Eine-Welt-Laden Moers und
sind fairtrade gehandelt und produziert. Im
Rahmen des Aktionstages bietet das Museum für
die kleinen Gäste eine öffentliche
Familienführung durch die Mitmachausstellung
‚ZEITREISE. Kinderleben um 1900‘ um 14 Uhr an.
Der Eintritt in das Museum ist ebenfalls
frei. Die Teilnahme an allen Workshops ist ohne
Vorkenntnisse möglich und kostenlos (mit
Ausnahme der T-Shirts und Jutebeutel). Der
Tag der Druckkunst wird deutschlandweit vom
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und
Künstler ausgerichtet und jährlich am 15. März
begangen. Moers ist seit 2024 mit dabei. Die
Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro
Moers, dem Kulturrucksack NRW und der Sparkasse
am Niederrhein.
Internationale Wochen gegen
Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken
Downloads Die Internationalen Wochen
gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026
in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026
beteiligt sich Dinslaken erneut an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit
einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche
engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für
Vielfalt, Respekt und ein solidarisches
Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine
klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung
und Ausgrenzung.

Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und
Information und machen deutlich, dass die Stadt
Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und
gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das
abwechslungsreiche Programm umfasst unter
anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden,
kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für
Kinder und Jugendliche.
Ziel ist es,
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Generationen und Lebensrealitäten
zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu
sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie
das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie
im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle
Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen
zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen
Rassismus zu setzen.
Gemeinsam können
wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt
und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen.
Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken
hält zusammen – Gegen Rassismus und
Rechtsextremismus, für Vielfalt und
Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus
Schüler-BAföG:
Einkommensanrechnung bei
Grundsicherungsleistungen - Ist das Schulgeld
für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des
Bundessozialgerichts am 12. März 2026 um 13:00
Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu
entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4
AS 16/25 R). Konkret geht es im ersten Fall um
Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich für den
Besuch einer privaten Berufsfachschule für
Kosmetik in Hamburg und im zweiten Fall um
Schulgeld in Höhe von 59 Euro monatlich für die
Ausbildung zur Staatlich anerkannten
Heilerziehungspflegerin an einer privaten
Fachschule in Thüringen.
Schüler an
Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter
bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur
Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II
zusätzlich zu den Leistungen der
Ausbildungsförderung nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz.
Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges
Erwerbseinkommen des Auszubildenden werden auf
die Grundsicherungsleistungen angerechnet. Es
ist umstritten, ob bei Schülern, die eine
Privatschule besuchen, das von ihnen gezahlte
Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen ist.
In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte
wird die Frage, ob es sich beim Schulgeld um
eine mit der Einkommenserzielung verbundene
notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich
beantwortet.
Yoga für
einen starken Rücken und eine stabile Mitte –
DRK startet neue Kurse in Neukirchen-Vluyn
Starke Mitte, mehr Beweglichkeit,
bewusste Entspannung: Die DRK-Familienbildung in
Neukirchen-Vluyn bietet ab dem 18. März 2026
wieder Yoga-Kurse an – darunter ein spezielles
Angebot für den Beckenboden.
Bewegung,
Entspannung und gezielte Gesundheitsförderung
stehen bei der DRK-Familienbildung Niederrhein
wieder im Mittelpunkt: Am 18. März 2026 um 18
Uhr startet in den Räumen an der
Grubenwehrstraße 5 ein neuer Yoga-Kurs speziell
für den Beckenboden. Für das Angebot sind noch
Plätze frei. Der Kurs richtet sich an alle, die
ihre Körpermitte stärken, Beschwerden vorbeugen
oder ihr Körpergefühl verbessern möchten.
Mit achtsamen Übungen werden Muskulatur,
Haltung und Stabilität sanft aufgebaut.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Nach den
Osterferien erweitert die DRK-Familienbildung
ihr Programm: Dann beginnen weitere Yogakurse in
unterschiedlichen Ausrichtungen – darunter Hatha
Yoga und Yoga Sanft.
Die Angebote
sprechen sowohl Einsteiger als auch Geübte an
und verbinden Bewegung mit bewusster
Entspannung. Alle Kurse finden in den neuen
Räumlichkeiten der DRK-Familienbildung in
Neukirchen-Vluyn statt. Informationen und
Anmeldung unter Telefon 0281 3001-8100 oder per
E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

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„Entspannt und in Bewegung:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Yoga-Kurses
der DRK-Familienbildung stärken gemeinsam Körper
und Wohlbefinden in angenehmer Atmosphäre.“
Warnmeldungen zu gefährlichen
Produkten in der EU auf Rekordhoch
EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im
Schnellwarnsystem für gefährliche
Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent
gegenüber 2024. Spielzeug ist die zweithäufigste
Produktgruppe. Der TÜV-Verband fordert Stärkung
der Marktüberwachung, gerade bei Importen über
Online-Plattformen.

©TÜV-Verband
BDie Europäische Kommission
hat heute den Safety Gate Report 2025
veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist
das europäische Schnellwarnsystem, über das
Behörden gefährliche Non-Food-Produkte melden
und Maßnahmen zum Schutz von Verbraucher:innen
koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt
4.671 Warnmeldungen im System erfasst – so viele
wie nie zuvor seit Bestehen des Systems. Das
entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den
Warnmeldungen wurden insgesamt 5.794
Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von
Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe,
gemeldet.
„Das Rekordniveau bei den
Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter jeder
Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die
Hände von Verbraucherinnen und Verbrauchern
gehört“, sagt Johannes Kröhnert, Leiter des
Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso
alarmierender ist, dass Safety Gate nur die
behördlich entdeckten Fälle abbildet. Die
Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht
EU-konformer Ware liegt um ein Vielfaches
höher.“
Kosmetika am häufigsten,
Spielzeug auf Platz zwei Am häufigsten
betrafen die Warnmeldungen Kosmetika (36
Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die
zweithäufigste Produktgruppe unter den
Warnmeldungen gefolgt von elektrischen Geräten
und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster
Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch
gefährliche Chemikalien genannt (53 Prozent),
gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent) und
Erstickungsgefahr (9 Prozent).
Die
Anforderungen an Spielzeug sind aus gutem Grund
besonders hoch: Kinder nehmen Produkte in den
Mund, kauen daran und spielen oft
unbeaufsichtigt. Wenn sich Teile lösen oder
abbrechen, kann das schnell zu Erstickungs- und
Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu
Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel
strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen
und keine Gesundheitsrisiken bergen“, sagt
Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt
jedoch, dass diese Erwartung nicht in jedem Fall
erfüllt wird.“
Derzeitige
Produktregulierung und Marktüberwachung nicht
effektiv Ein wachsendes Problem ist, dass
viele gefährliche Produkte über internationale
Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort
können Anbieter europäische
Sicherheitsanforderungen und behördliche
Kontrollen leichter umgehen. Zudem können
Verbraucher:innen am Bildschirm nicht auf den
ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug sicher
ist.
Im EU-Binnenmarkt gelten
einheitliche gesetzliche Anforderungen für
Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die
Spielzeugrichtlinie, die
Niederspannungsrichtlinie oder die Allgemeine
Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und
Importeure von Spielwaren oder
Elektronikprodukten müssen eine so genannte
Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem
Produkt selbst oder der Verpackung das
CE-Kennzeichen anbringen. Mit der
CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass
das Produkt den einschlägigen EU-Vorschriften
entspricht.
Bei vielen
Verbraucherprodukten ist in der Regel keine
unabhängige Prüfung erforderlich ist. Die
CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie an
die Behörden und hat für Verbraucher eine nur
eingeschränkte Aussagekraft. „Gefährliche
Produkte werden häufig nur zufällig entdeckt“,
sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine
Marktüberwachung, die EU-weit wirksamer,
koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit
mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von
Marktüberwachung und Zoll, gerade bei Importen
über Online-Plattformen.“
Grundlage der
Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das
Jahr 2025. Der Safety Gate Report 2025 ist
abrufbar unter:
https://ec.europa.eu/safety-gate
Bürger wollen menschliche Kontrolle
militärischer KI Die Bundeswehr
beschleunigt Entwicklung und Beschaffung
KI-gestützter Systeme. Eine Mehrheit der
Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine
Umfrage des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind
die Sicherheitsbedenken groß. Der Mensch soll
die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband
Die Bundeswehr beschleunigt
ihre Beschaffung und investiert verstärkt in
moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter
anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit
Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI)
weitgehend autonom agieren können. Eine große
Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs.
Vier von fünf Bundesbürger:innen (81 Prozent)
finden es grundsätzlich sinnvoll, dass die
Bundeswehr stärker in die Entwicklung
militärischer KI-Technologien wie Drohnen,
Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert. 11
Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind
unentschieden. Das hat eine repräsentative
Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter
1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.
„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue
Technologien auch die sicherheitspolitische Lage
verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne
Streitkräfte kommen an modernen
Verteidigungssystemen mit Künstlicher
Intelligenz nicht vorbei. Entscheidend ist, dass
die Politik für ihren Einsatz klare Leitplanken
definiert.“ Die aktuelle Umfrage des
TÜV-Verbands zeigt: Eine klare Mehrheit
unterstützt zwar eine technologisch zeitgemäße
Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei
autonomen Waffensystemen.
Sorge vor
Fehlentscheidungen und Eskalation Laut den
Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands
fürchten zwei Drittel der Befragten (67 Prozent)
Fehlentscheidungen autonomer Systeme,
beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64
Prozent sehen die Gefahr, dass der Mensch die
Kontrolle über KI-gesteuerte Waffensysteme
verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor
wachsenden Spannungen durch ein internationales
Wettrüsten mit KI-Technologien und 61 Prozent
halten ungewollte Eskalationen oder eine
Ausweitung von Konflikten für ein realistisches
Risiko.
„Die Bevölkerung sieht beim
militärischen Einsatz von KI nicht nur
Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern
auch erhebliche Risiken“, sagt Bühler. „Gerade
bei autonomen Systemen fürchten die Befragten
einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder
Ausweitung militärischer Konflikte führen kann.“
Autonome KI-Systeme nur mit menschlicher
Kontrolle Im Zentrum der Debatte steht die
Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im
Verteidigungsfall entscheidet: Der Mensch oder
das KI-System. Vier von zehn Befragten (40
Prozent) sprechen sich für eine vollständige
menschliche Kontrolle aus, jede einzelne
Entscheidung eines KI-Systems müsse überprüft
werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den
Einsatz teilautonomer Systeme.
Diese
Waffensysteme erstellen Analysen, machen
Vorschläge und treffen eigenständig
Entscheidungen, Menschen können aber jederzeit
eingreifen. Vollautonome Systeme ohne
menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent
Zustimmung praktisch keine Akzeptanz bei den
Befragten. Insgesamt verlangen damit 81 Prozent
eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast
jede:r achte Befragte (12 Prozent) lehnt es
grundsätzlich ab, KI-Systemen
Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von
Waffengewalt einzuräumen.
Internationale
Verhandlungen über Regeln für autonome
Waffensysteme Während sich der Einsatz
KI-gestützter Waffensysteme bei militärischen
Konflikten immer mehr zum Standard entwickelt,
wird in internationalen UN-Gremien über
verbindliche Regeln bis hin zu einem Verbot
diskutiert. Bisher konnten sich die Länder im
Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf
einheitliche Regelungen einigen.
Auch
beim jüngsten AI Summit in Indien wurde über den
Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der
europäische AI Act fokussiert sich auf zivile
Anwendungen und klammert KI-Systeme aus, die
ausschließlich für militärische,
verteidigungspolitische oder die nationale
Sicherheit betreffende Zwecke genutzt werden.
Allerdings sind viele KI-Systeme dual-use-fähig
und können sowohl zivil als auch militärisch
genutzt werden.
In diesem Fall greift
der AI Act. „Der AI Act adressiert auch die
technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen
wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche
Aufsicht oder Nachvollzieharbeit von
Entscheidungen, sind sowohl für zivile als auch
für militärische KI-Anwendungen essenziell“,
sagt Bühler. Im Kern müsse es darum gehen,
auf allen Ebenen einen verantwortungsvollen
Umgang mit sicherheitskritischen Technologien zu
finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet
nicht, Maschinen die Entscheidung über Leben und
Tod zu überlassen. Sie bedeutet, Technologie so
zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt,
ohne die menschliche Hoheit aufzugeben.“
Weitere Informationen zur KI-Studie des
TÜV-Verbands sind hier abrufbar:
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist
eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des
TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren.
Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025
durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Finden Sie
es grundsätzlich sinnvoll oder nicht, dass die
Bundeswehr stärker in die Entwicklung
militärischer KI-Technologien wie Drohnen,
Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert, um
neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“
„Machen Sie sich Sorgen, dass der
militärische Einsatz von KI diese Folgen haben
könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr
setzt KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen
oder autonome Abwehrsysteme im Verteidigungsfall
ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme
eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von
Waffengewalt treffen dürfen?“

7,6 % mehr
Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben
größerer Betriebe steigt mit +0,8 % zum Vorjahr
deutlich schwächer als Zahl der
Betriebsgründungen • Gesamtzahl der
Neugründungen von Gewerben nimmt im
Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der
vollständigen Gewerbeaufgaben sinkt leicht um
0,2 %
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland
rund 130 100 Betriebe gegründet, deren
Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine
größere wirtschaftliche Bedeutung schließen
lassen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr
Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr.
Gleichzeitig stieg die Zahl der
vollständigen Aufgaben von Betrieben mit
größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf
rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer
Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren
seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als
die Zahl der Betriebsaufgaben.
Insgesamt 640 500 Neugründungen und
502 200 vollständige Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen
von Gewerben war im Jahr 2025 mit rund 640 500
um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl
der Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund
762 400. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben
Neugründungen von Gewerbebetrieben auch
Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder
Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum
Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und
Zuzüge aus anderen Meldebezirken.
Die
Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war
2025 mit rund 502 200 um 0,2 % niedriger als im
Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der
Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund
612 900. Neben Gewerbeaufgaben zählen dazu auch
Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder
Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder
Fortzüge in andere Meldebezirke.
NRW: Leichter Anstieg der
Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose
"Psychische und Verhaltensstörungen"
* 2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser
Diagnose vollstationär behandelt. *
Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch
psychotrope Substanzen" bei Männern und
"affektive Störungen" bei Frauen. * Höchste
Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im
Kreis Herford.
Im Jahr 2024 wurden 246.012
Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen
psychischer und Verhaltensstörungen
vollstationär im Krankenhaus behandelt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl
dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als
im Vorjahr, lag aber immer noch knapp 15 %
niedriger als 10 Jahre zuvor.
Die Zahl
der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen
Höhepunkt mit 288.892 Fällen im Jahr 2014 bis
2020 stetig zurückgegangen. Im Pandemiejahr 2020
fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf
237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein
leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen
aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen zu
verzeichnen.

Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau
Der Anteil der im Jahr 2024
in Krankenhäusern behandelten Frauen mit der
Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen”
betrug rund 47 % und ist damit in etwa auf
Vorjahresniveau. Fast ein Drittel der
Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In
der Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden
etwa 12 % der Behandlungen statt. Die meisten
Behandlungen entfielen auf Störungen durch
psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.
Das Spektrum der Krankheitsbilder, die diesem
Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist vielfältig.
Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit
79.391 Fällen auf Störungen durch psychotrope
Substanzen – darunter 52.180 Fälle psychischer
und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf
folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive
Störungen, zu denen überwiegend depressive
Episoden und rezidivierende depressive Störungen
gehören.
Von Störungen aufgrund
psychotroper Substanzen waren zu knapp drei
Viertel Männer betroffen, affektive Störungen
wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese
beiden Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller
Behandlung im Diagnosebereich „psychische und
Verhaltensstörungen“ aus.
Höchste
Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im
Kreis Herford Der Anteil der aufgrund von
psychischen und Verhaltensstörungen
vollstationär behandelten Patientinnen und
Patienten an der Bevölkerung lag 2024 im
Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner.
Von den kreisfreien Städten
und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244 die
höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld
mit 1.926 und Herne mit 1.856 je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedrigsten
Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt
vom Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem
Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.
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