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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 10: Montag, 2. - Sonntag, 8. März 2026
Themen u.a.:

Lokalpolitik in Kleve live erleben: Jetzt noch zum kommunalpolitischen Praktikum anmelden!
Aus erster Hand Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit in Kleve erhalten: Noch bis Sonntag, 8. März 2026, können sich Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse für das kommunalpolitische Praktikum bei der Stadt Kleve anmelden. Grundlage des Angebotes ist, dass junge Menschen an (Kinder- und Jugend-)Politik partizipieren können, um über Einblicke in die politische Arbeit ihr Vertrauen in die Demokratie zu entwickeln und zu festigen.

Deshalb schafft die Stadt Kleve mit dem kommunalpolitischen Praktikum für jugendliche Schülerinnen und Schüler einen Lernort der Demokratie-Bildung. Dieses Praktikum findet im März/April außerhalb der Schulzeit statt und beinhaltet sechs Termine im Nachmittagsbereich sowie einen Samstag. Eingeleitet wird das Praktikum durch ein Vorbereitungstreffen, in dem Begrifflichkeiten der Kommunalpolitik und -verwaltung erklärt werden, sowie über die Bedeutung der Beteiligung gesprochen wird. Darauf folgt das „Speed-Debating“.

Der Klever Ratssaal: hier werden politische Entscheidungen getroffen

Hier gehen die Jugendlichen mit Politikern aus den Klever Fraktionen in den Dialog und haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.  Im dritten Teil werden den Jugendlichen die Grundzüge der Kommunalpolitik und der -verwaltung nähergebracht. In Kleingruppen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit jeweils einem Fraktionsvertreter eine bestimmte Fragestellung, die dann im Plenum vorgestellt wird. Im Anschluss an diese Veranstaltung folgt das Modul „Fraktionsarbeit live erleben“.

Hier dürfen die Jugendlichen eine Fraktionssitzung ihrer Wahl besuchen und miterleben, wie sich Fraktionen auf eine Ausschusssitzung vorbereiten. Für diese Ausschusssitzung wird den Jugendlichen ein Vertreter der Fraktion an die Seite gestellt, der als Mentor fungiert und dürfen live dabei sein. Mit diesen erworbenen Kenntnissen und Eindrücken haben die Jugendlichen dann im nächsten Modul die Gelegenheit im Rahmen eines Planspiels eine Ausschusssitzung zu simulieren.

Abschließend kann das Praktikum bei einem gemeinsamen Pizzaessen reflektiert werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse können sich bis zum 08.03.2026 unter folgendem Link anmelden: https://beteiligung.nrw.de/k/1021313 

Moers: Baufortschritt bei der Erneuerung einer Lebensader Rad- und Fußweg sind wieder freigegeben  
Die Erneuerung einer wichtigen Wassertransportleitung in Moers läuft weiterhin auf Hochtouren. Rund 1,6 Kilometer Leitung wurden im ersten Teil des Bauabschnittes modernisiert, um die Trinkwasserversorgung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Aktuell befindet sich der erste Bauabschnitt auf der Zielgeraden.

Am kommenden Montag wird mit der letzten Spülbohrung bis zum Vinzenzpark begonnen.  
Vorletzte Spülbohrung fast abgeschlossen Derzeit führen die Monteure der Enni die vorletzte von insgesamt sechs Spülbohrungen durch. Im Anschluss folgt die abschließende Spülbohrung von der Xantener Straße bis zum Vinzenzpark sowie das Verbinden der vorbereiteten Leitungsabschnitte in den Baugruben. Trotz einer witterungsbedingten Verzögerung, da PE-Rohre aus Qualitätsgründen nur bei konstanten Temperaturen über 5 °C verschweißt werden dürfen, kommt das Projekt gut voran.

Gute Nachrichten für Bürgerinnen und Bürger „Wir rechnen damit, dass die gesamten Spülbohrarbeiten bis Ostern abgeschlossen sind. Außerdem gibt es eine gute Nachricht für Radfahrende und Spaziergänger, der gesperrte Rad- und Gehweg ist ab sofort wieder freigegeben“, so Marcus de Zeeuw, der das Projekt betreut. Damit reagiert Enni auch auf zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern.

„Wir bedanken uns bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der bisherigen Bauphasen. Uns ist bewusst, dass diese auch immer mit Einschränkungen einhergehen“, erklärt er weiter und fügt hinzu: „Umso mehr freuen wir uns nun, dass wir hier zum Frühlingsbeginn voraussichtlich Entlastung schaffen können.“  

Projekt sichert wichtige Infrastruktur für Jahrzehnte
Die neue Wassertransportleitung (PE-Leitung) ersetzt eine Verbindung aus den 1970er Jahren, die heute sowohl von der Auslastung als auch vom Zustand her an ihre Grenzen gestoßen ist. Durch die moderne, verschweißte Kunststoffleitung wird die Versorgungssicherheit für Moers stabilisiert.  

Nächste Projektschritte ab 2027
Nach aktuellem Planungsstand wird das Projekt im Jahr 2027 nochmal aufgenommen. Dann startet der zweite Teil, bei dem die neue Rohrleitung bis zum Wasserwerk in der Wittfeldstraße verlegt wird. Wie üblich werden alle Details zu gegebener Zeit verkündet.
Das Experten- und Ingenieur-Team von Enni ist dazu in enger Abstimmung mit den Vertretern der genehmigenden Behörden. Alle Bauabschnitte werden sorgfältig geplant, um Einschränkungen für die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten. Fragen beantwortet Enni am Baustellentelefon unter 02841-104600.  


Kreishaus Wesel: Sanierungsbedarf
Bei dem am 17. September 1984 eröffneten Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße besteht aufgrund des Alters und unterlassener Instandsetzungen und Modernisierungen in der Vergangenheit ein grundsätzlicher und massiver Sanierungsbedarf. Davon betroffen sind u.a. die Gebäudehülle, die technische Gebäudeausrüstung und der Brandschutz.

Hierüber informierte Svenja Reinert, zuständiges Vorstandsmitglied für den Bereich Immobilienmanagement, im Ausschuss für Bauen und Abfallwirtschaft am Mittwoch, 4. März 2026.  Eine Schwachstellenanalyse durch einen beauftragten Brandschutzsachverständigen zeigte zudem akuten Handlungsbedarf. So wurden in den letzten Wochen rund ein Viertel der räumlichen Arbeitsplätze im Kreishaus aus der Nutzung genommen, um die Sicherheitsanforderungen für die Beschäftigten und Besuchenden des Kreishauses weiterhin zu gewährleisten.

Die Kompensation des Raumbedarfs geschieht durch organisatorische Maßnahmen und zusätzliche Anmietungen. Ein erster Entwurf des in Auftrag gegebenen Brandschutzgutachtens liegt dem Kreis Wesel nun vor und wird geprüft, bevor die Abstimmungen mit der zuständigen Bauaufsicht bei der Stadt Wesel beginnen.  Während einer wahrscheinlichen Kernsanierung des Kreishauses muss die Kreisverwaltung ihre Flächen- und Funktionsbedarfe außerhalb des Kreishauses sicherstellen.  

Nach Abschluss der Sanierung strebt der Kreis zudem eine Bündelung und Konsolidierung von Standorten an – möglichst auf Liegenschaften in Kreiseigentum oder zumindest in kommunalem Eigentum. Der von der Stadt Wesel geplante Innovationscampus am Standort der Niederrheinhalle könnte hierfür eine nachhaltige Lösung bieten, indem moderne Büro- und Verwaltungsflächen langfristig angemietet werden und weitere Synergien bei Versorgungseinrichtungen und im Betrieb entstehen.


Die Kreisverwaltung hatte einen entsprechenden Prüfauftrag im Fachausschuss vorgeschlagen. Aufgrund von Beratungsbedarf wurde dieser aber zunächst in den Kreisausschuss am 19. März 2026 geschoben.  



Stromerzeugung aus Photovoltaik und Erdgas erreicht im Jahr 2025 neue Höchstwerte
17,4 % mehr Solarstrom und 10,2 % mehr Strom aus Erdgas als im Vorjahr produziert – jeweils neuer Rekord seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018 Insgesamt 1,4 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr – Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung bei 58,6 %
Windkraft und Kohle trotz leichter Rückgänge weiterhin wichtigste Energieträger

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,4 % mehr Strom als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 58,6 % stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom 2025 wie bereits seit 2023 mehrheitlich aus erneuerbaren Energieträgern (2024: 59,5 %).

Allerdings blieb die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert zum Vorjahr (-0,1 %). Demgegenüber stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 3,6 % auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 41,4 % des eingespeisten Stroms (2024: 40,5 %).



Erneuerbare Energien: Einspeisung aus Photovoltaik steigt auf neues Rekordhoch
Die erzeugte Strommenge aus Windkraft sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung sank ebenfalls, von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im Jahr 2025. Dennoch blieb die Windkraft die wichtigste Energiequelle in der inländischen Stromerzeugung.

Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 % auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16,0 % der gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.

Die Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank 2025 deutlich um 22,5 % auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 3,6 % der gesamten Stromerzeugung. Konventionelle Energieträger: Etwas mehr Strom aus Kohle, deutlich mehr aus Erdgas Die Bedeutung der Kohle für die inländische Stromerzeugung blieb 2025 weitestgehend unverändert: Mit 96,8 Milliarden Kilowattstunden wurden 0,5 % weniger Strom aus Kohle ins Netz eingespeist als im Vorjahr.

Der Anteil des Kohlestroms an der gesamten inländischen Stromproduktion sank auf 22,1 %. 2024 hatte er bei 22,5 % gelegen. Die Stromeinspeisung aus Erdgas stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 10,2 % auf 70,6 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 16,1 % der gesamten Stromproduktion.

Wie beim Strom aus Photovoltaik wurden auch hier die höchste produzierte Strommenge und der höchste Anteil an der gesamten inländischen Stromerzeugung seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 erreicht. Im Jahr 2022 war der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und der angespannten Situation auf dem Gasmarkt auf 11,5 % gefallen. 2023 war der Anteil von Strom aus Erdgas dann auf 13,7 % und 2024 auf 14,8 % gestiegen.

Importüberschuss 2025 um gut ein Viertel geringer als im Vorjahr
Die nach Deutschland importierte Strommenge sank im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 2,6 % auf 79,6 Milliarden Kilowattstunden (2024: 81,7 Milliarden Kilowattstunden). Demgegenüber stieg die aus Deutschland exportierte Strommenge um 8,7 % auf 60,2 Milliarden Kilowattstunden (2024: 55,4 Milliarden Kilowattstunden). Dennoch hat Deutschland im dritten Jahr in Folge deutlich mehr Strom importiert als exportiert.

Der Importüberschuss sank allerdings um 26,2 % von 26,3 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024 auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2025.  Energiemix im Zeitverlauf: Fast ein Viertel mehr Strom aus erneuerbaren Quellen seit 2018 Im langfristigen Trend ist ein deutlicher Wandel in der inländischen Stromerzeugung erkennbar: Während bis 2022 konventionelle Energieträger dominierten, wurde seit 2023 mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt.

2025 wurde in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem ersten Jahr der Erhebung, waren mit 207,5 Milliarden Kilowattstunden noch fast ein Viertel weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und ins Netz eingespeist worden als 2025.

Parallel dazu nahm die Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen deutlich ab. Während 2018 noch 355,8 Milliarden Kilowattstunden aus fossilen Quellen eingespeist worden waren, halbierte sich dieser Wert auf 175,0 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wieder leicht auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden.



Energieflüsse im Zeitverlauf: Stromproduktion im Inland gesunken, Importe gestiegen
Die Stromerzeugung in Deutschland war im Jahr 2025 trotz des Anstiegs im Vorjahresvergleich deutlich niedriger als zu Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Damals hatte die inländisch erzeugte Strommenge bei 566,8 Milliarden Kilowattstunden gelegen, im Jahr 2025 war sie mit 438,2 Milliarden Kilowattstunden um 22,7 % geringer.

Bis 2022 hatte Deutschland jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert, es bestand also ein Exportüberschuss. Dies kehrte sich 2023 um. Seitdem übersteigen die Stromimporte die Stromexporte und es besteht ein Importüberschuss.



Die Summe aus der inländischen Stromeinspeisung und den Stromimporten abzüglich der Stromexporte ergibt die tatsächlich im deutschen Stromnetz verfügbare und nachgefragte Strommenge. Diese war im Jahr 2025 mit 457,6 Milliarden Kilowattstunden um 11,7 % geringer als im Jahr 2018 (518,0 Milliarden Kilowattstunden).

NRW: Reallohnentwicklung auch 2025 auf hohem Niveau
* Reallöhne stiegen im Jahr 2025 um 2,2 %.
* Nominallöhne erhöhten sich um 4,3 %.
* Verbraucherpreise stiegen um 2,0 %. S

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 real – also preisbereinigt – um 2,2 % höher gewesen als im Jahr 2024. Wied as Statistische Landesamt mitteilt, war damit in langfristiger Betrachtung der letzten sechzehn Jahre auch 2025 ein außergewöhnlich hoher Anstieg der Reallöhne zu verzeichnen, auch wenn das Niveau des Vorjahres (2024 = 2,7 %) nicht ganz erreicht wurde.



Verantwortlich für die kräftige Entwicklung der Reallöhne war die mit 2,0 % weiterhin gemäßigte Zunahme der Verbraucherpreise, in Verbindung mit einem vergleichsweise hohen Nominallohnanstieg von 4,3 %. Der geringere Zuwachs der Nominallöhne im Vergleich zu den beiden Vorjahren, dürfte vor allem auf den Wegfall der im Oktober 2022 eingeführten  Inflationsausgleichsprämie zum Jahresende 2024 zurückzuführen sein.


Moers: Arbeit zur Demokratieförderung kann weitergehen
Seit Anfang des Jahres verstärkt Miriam Deppenkemper (Foto: pst, r.) die Fachstelle für Demokratie durch das Landesprogramm NRWeltoffen im Kreis Wesel. Die Stadt Moers setzt das Programm im Auftrag des Kreises um. Ziel ist es, Rechtsextremismus, Rassismus und andere Formen struktureller Diskriminierung präventiv aufzufangen sowie demokratische Strukturen nachhaltig zu stärken.

„Besonders spannende finde ich die Vernetzungsarbeit und den Austausch mit Kommunen, Bildungsakteurinnen und -akteuren, Zivilgesellschaft sowie verschiedenen Fach- und Beratungsstellen“, erklärt die 31-jährige Sozialwissenschaftlerin.  Sie hat einen Masterabschluss in ‚Intercultural Communication and European Studies‘ sowie einen Bachelorabschluss in ‚Gender and Diversity‘.

Miriam Deppenkemper bringt zudem fachliche Expertise in den Bereichen Antidiskriminierung sowie Kommunikations-, Kultur- und Demokratietheorien in ihre neue Aufgabe ein. „Da Demokratieförderung und Präventitionsarbeit gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, interessiert mich besonders der Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze hier vor Ort.“

3D-Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen Bereiche verzahnen
Passend zur Neubesetzung der Stelle gab es Ende letzten Jahres die Zusage, das Projekt weiter zu fördern „In der zweijährigen Förderphase ist auch das Fortbildungsformat ‚3D-Multiplikatorinnen und Multiplikatoren‘ geplant, berichtet Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs Bildung (Foto: pst, l.).

Dort ist die Fachstelle für Demokratie angesiedelt. „Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, außerschulische pädagogische Fachkräfte und Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene der Interessenvertretungen von Kindern und Jugendlichen. Sie dient dazu, die Grundlagen zu schaffen für eine demokratische und diskriminierungskritische Schulentwicklung durch die Verzahnung von schulischem Lernen und außerschulischem Engagement mit dem Ziel, Projektpartnerschaften zwischen schulischen und außerschulischen Lernorten zu initiieren“, so Finkele weiter.

Vielzahl von Bewerbungen für Leitungsstelle
Vor wenigen Tagen gab es auch die Zusage zur Weiterförderung über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Dies bietet uns die großartige Möglichkeit, an den Projekten der Vorjahre anzuknüpfen. Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der Partnerschaft für Demokratie wird ein Jugendforum weiterentwickelt sowie ein Jugendfonds für selbst konzipierte Projekte bereitgestellt“, berichtet Finkele.

Auch der Jugendkongress kann wieder unterstützt werden. Er wird vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers, der Fachstelle für Demokratie, dem Bollwerk 107, der vhs Moers-Kamp-Lintfort und dem Jungen Schlosstheater Moers organsiert. Zudem können die Ergebnisse des Bürger:innenrats zum Thema ‚Zukunft der Beteiligung in Moers‘ durch die Förderung weiterentwickelt werden. 

Diana Finkele freut sich, dass wie in den vergangenen Förderphasen das Bollwerk e.V. wieder als Projektpartner gewonnen konnte und durch den Förderbescheid dort eine externe Koordinierungsstelle des Bundesprogramms angesiedelt werden kann. Das sind sehr gute Voraussetzungen für die neue Leitung der Fachstelle für Demokratie: Auf die Stelle hatte sich eine Vielzahl sehr qualifizierter Menschen beworben.

„Wir freuen uns, wenn wir hoffentlich bald mit einer oder einem hoch motivierten Demokratiebeauftragten hier in Moers die beiden Förderprogramm weiterführen können“, so Finkele abschließend. Bei Fragen oder Kooperationsideen im Rahmen des Landesprogramms NRWeltoffen ist Miriam Deppenkemper telefonisch unter 0 28 41 / 201-6 82 29 oder per Mail an Miriam.Deppenkemper@Moers.de zu erreichen. 

Bunter Frühling voller Begegnungen: 2. Moerser Ehrenamtsmeile lädt ein
Ein Vormittag. Viele Gespräche. Neue Perspektiven. Am Freitag, 20. März, wird das Foyer des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums zum Treffpunkt für alle, die mehr bewegen möchten.

Die erste (Open Air-) Ehrenamtsmeile kam bei den Gästen gut an. (Foto: pst)

Von 10 bis 14 Uhr lädt 2. Moerser Ehrenamtsmeile herzlich ein, sich zu informieren, auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. Bei dieser Veranstaltung präsentieren sich zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen an Informationsständen und zeigen die Vielfalt der Möglichkeiten – von klassischen Tätigkeiten bis zu neuen Projektideen. 

Ziel ist es, interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen unkomplizierten Einstieg in die Welt des Ehrenamts zu bieten und neue Impulse für ein sinnstiftendes, gemeinschaftliches Tun zu geben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf (künftige) Seniorinnen und Senioren. Neugier, Offenheit und Fragen mitbringen Interessierte können sich direkt bei den Ausstellenden informieren, Fragen stellen und erste Kontakte knüpfen.

Ergänzend zum Marktplatz der Angebote gibt es beispielsweise Informationen zur App ‚Gut versorgt in Moers‘ oder zu neuen Gesprächsformaten wie die ‚Plauderbank‘. „Ehrenamt ist ein wesentlicher Bestandteil unseres städtischen Zusammenlebens“, betont Valerie Carré von der Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers. 

Gemeinsam hat sie mit dem Runden Tisch offene Seniorenarbeit und der Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter Diakonie eine Plattform geschaffen, auf der Engagement greifbar wird. Die Ehrenamtsmeile richtet sich an alle Altersgruppen und Lebensphasen: ob Menschen, die noch am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen, Familien, Menschen im Ruhestand oder alle, die einfach Neues ausprobieren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. „Bringen Sie Neugier, Offenheit und Ihre Fragen mit“, bittet Valerie Carré. Mehr zum Programm.

Moers: Berichte und Statistiken im Sozialausschuss
Die Krebsberatung Niederrhein e. V. und ein Bericht über die Arbeit der Servicestelle Zuwanderung der Stadt sind Themen im nächsten Sozialausschuss am Dienstag, 10. März, ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

Außerdem erhalten Mitglieder eine Statistik über die Unterbringung von Flüchtlingen und einen Bericht zu Asylbewerberunterkünften. Alle Themen sind online über ris.moers.de nachlesbar.

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Makrofotografie im Schlosspark
Die Makrofotografie ermöglicht faszinierende Aufnahmen kleiner Motive. Ein Kurs der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Samstag, 14. März, lädt Interessierte ab 10 Uhr ein, im Schlosspark auf Entdeckungstour zu gehen und Insekten, Blumen und andere kleine Welten abzulichten. Zuvor gibt es eine theoretische Einführung in die Kamerabedienung und grundsätzliche Fototechnik.

Treffpunkt für das Angebot ‚Makrofotografie im Schlosspark Moers‘ ist am Denkmal vor dem Schloss. Wer kein Makroobjektiv besitzt, kann sich im Kurs Nahlinsen oder Konverter ausleihen.  Weitere Infos zum Kurs gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de. Hierunter kann auch die Anmeldung erfolgen.

Entspannung und Wohlbefinden mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort
Am 13. und 14. März bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort zwei verschiedene Workshops rund um die Themen Entspannung und Wohlbefinden an. Am Freitag, 13. März, beginnt um 16 Uhr der Kurs ‚Der Atem, deine Quelle für Gesundheit und Wohlbefinden‘. In den Räumen der vhs an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 erfahren die Teilnehmenden, wie Atemtechniken Stress abbauen und für innere Ruhe sorgen können. 

Einen Tag später, am Samstag, 14. März, findet ebenfalls in der vhs Moers ‚Entspannung mit Klangschalen‘ statt. Wissenswertes über Herkunft, Herstellung und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Klangschalen und Gongs stehen ab 10 Uhr auf dem Programm.

Zum Abschluss des Workshops gibt es eine geführte Klangmeditation sowie ein Klangbad, bei dem die Teilnehmenden entspannt in den Schwingungen der Klangschale ‚baden‘. Anmeldungen für die Kurse sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Dinslakener Neustart: Gleichstellungsbeauftragte wieder eingesetzt.
Simon Panke und Karin Budahn-Diallo wollen nach vorne schauen. Beinahe zweieinhalb Jahre lang haben sich die Stadt Dinslaken und Karin Budahn-Diallo juristisch darüber auseinandergesetzt, ob die im November 2023 erfolgte Abberufung von der Leitung der Stabsstelle Gleichstellung rechtmäßig war. 

Zweimal wurde Budahn-Diallo Recht zugesprochen, zuletzt vor einigen Wochen durch das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Nun haben sich Bürgermeister Simon Panke und Karin Budahn-Diallo zu einem klärenden Gespräch getroffen. Im Ergebnis wird die Stadt keine weiteren Rechtsmittel einlegen, das Urteil akzeptieren und damit die rechtliche Auseinandersetzung beenden.

Karin Budahn-Diallo wird mit sofortiger Wirkung wieder Zugang zu ihrem Büro im Rathaus sowie zu allen notwendigen Informationen erhalten, um ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dinslaken wieder aufzunehmen. Beide Seiten sind sich einig, dass sie ihre Kraft und Ressourcen nicht länger in Auseinandersetzungen über vergangene Themen stecken möchten.

Stattdessen richten sie den Blick bewusst nach vorn: auf eine sachliche, respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie auf die Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit in der Verwaltung. Diese Haltung gründet unter anderem auf der gemeinsamen Überzeugung, wie bedeutsam diese Aufgabe verwaltungsintern und auch in der städtischen Außenwirkung ist.

Bürgermeister Simon Panke erklärt: „Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und der Gleichstellungsbeauftragten war für mich ein sehr unerfreuliches Erbe. Es ist jetzt an der Zeit, dieses unselige Kapitel endlich zu schließen. Das jüngste Urteil hat Frau Budahn-Diallo erneut Recht gegeben. Zwischen uns beiden existiert ein gegenseitiger Respekt, der eine gute Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit ist. Ich bin froh, dass wir nun, pünktlich zum Internationalen Frauentag am 8. März, gemeinsam neustarten.“

Die Gleichstellungsbeauftragte Karin Budahn-Diallo unterstreicht: „Wir können jetzt nach vorne schauen. Ich freue mich sehr darauf, dass ich das mir übertragene Amt endlich wieder ausüben kann. Gelebte Gleichstellung ist mir ein Herzensanliegen und es ist gut, dass Bürgermeister Simon Panke und ich uns auch in dieser Frage einig sind. Wir werden uns auf eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit konzentrieren.“ 

Der erste interne Termin in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte steht für Budahn-Diallo auch schon fest: Am Freitag, 6. März, findet in der Dinslakener Stadtverwaltung ein gemeinsames Treffen von Mitarbeiterinnen im Vorfeld des Internationalen Frauentages statt.

Dinslaken: Sozialausschuss tagt
Am Mittwoch, 11. März 2026, tagt der Sozialausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. In der Sitzung wird es mehrere mündliche Berichte, unter anderem der Verbraucherzentrale und des Büros für Wohnungslosigkeit, geben.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.

Kempen: Auftakt des Kulturrucksack-Programms 2026 - Graphic Novel Workshop am 20. und 21. März  
Der Kulturrucksack startet in Kempen in die zweite Runde: Am 20. und 21. März findet im Kulturforum Franziskanerkloster bereits das erste von vielen spannenden Angeboten statt. Begleitend zur Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe der Nachkriegszeit“ sind Kinder und Jugendliche zu einem Comic-Workshop eingeladen. Ausgehend von Alltagsgegenständen aus den Jahren 1944 bis 1949 entwickeln die Teilnehmenden eigene Geschichten und setzen diese zeichnerisch als Comic um.

Die entstandenen Werke werden anschließend in der Ausstellung präsentiert. Geleitet wird der Workshop von der Grafikerin Svenja Kretschmer. Gemeinsam mit Nils Kretschmer veröffentlichte sie das Kinderbuch „Bastian oder Wie man aus einer Ente eine Rakete baut“ und ist Teil des Kempener Kulturstrolche-Programms.  

Ort: Kulturforum Franziskanerkloster Zeit:
20.03.2026 | 14–17 Uhr |  21.03.2026 | 10–16 Uhr  
Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Anmeldung über: kulturrucksack@kempen.de   Der Workshop bildet den Auftakt des Kulturrucksack-Programms 2026 in Kempen. Das vollständige Jahresprogramm mit weiteren kreativen Angeboten für Kinder und Jugendliche wird in Kürze veröffentlicht.

Dinslaken: Schulausschuss tagt
Am Dienstag, 10. März 2026, tagt der Schulausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Klaraschule (Mensa im Erdgeschoss) in der Klarastraße 31. 
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar.

Kraftstoffpreise springen stark nach oben - Diesel im Wochenvergleich fast 18 Cent teurer / Benzinpreis steigt um gut zwölf Cent
Der Krieg im Iran und in der Golfregion hat zu einem dramatischen Anstieg der Kraftstoffpreise geführt. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,897 Euro. Damit hat sich Super E10 gegenüber der Vorwoche um 12,1 Cent verteuert.

©iStock.com/Iryna Melnyk

Um einiges deutlicher noch ist der Dieselpreis gestiegen: Ein Liter kostet im Schnitt 1,917 Euro, das ist ein Plus von 17,7 Cent. Ähnliche Preisaufschläge gab es zuletzt vor gut vier Jahren im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine und die folgende Energiepreisexplosion. Die Preise sind Tagesdurchschnittspreise von Dienstag, 3. März. Aktuelle Preisbewegungen vom heutigen Tag sind dabei nicht erfasst.

Auslöser des sprunghaften Anstiegs ist der Krieg im Nahen Osten und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. So wird die Straße von Hormus durch den Iran blockiert, über die täglich etwa ein Fünftel der weltweiten Ölmengen transportiert werden. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist binnen Wochenfrist von 71 US-Dollar auf rund 82 US-Dollar gestiegen.



Die bisherige Preisentwicklung heute zeigt, dass die Marke von zwei Euro je Liter Diesel im bundesweiten Schnitt zeitweise bereits gerissen wurde. Auch der heutige Tagesdurchschnittspreis von Diesel kann oberhalb dieser Marke liegen. Diesel reagiert bei Kriegen und Versorgungsengpässen sensibler als Benzin und kann daher schneller und kräftiger steigen.

Hinzu kommt, dass die Flüssiggaslieferungen aus Katar derzeit stark eingeschränkt sind, was die Nachfrage nach Diesel erhöht, da dieser in Teilen der Industrie und Energieerzeugung Erdgas ersetzen kann. Der Benzinpreis reagiert weniger stark auf die aktuelle Lage im Nahen Osten, weil Benzin vor allem im Verkehr eingesetzt wird und die Nachfrage dort relativ konstant ist. Dennoch wird auch dieser Preis maßgeblich vom Ölpreis beeinflusst.

Hinzu kommt, dass Deutschland – weitgehend anders als bei Benzin – viel fertigen Diesel importieren muss. Der ADAC empfiehlt ungeachtet der aktuellen Preisentwicklung, möglichst abends zu tanken, denn dann sind die Kraftstoffpreise niedriger als morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“.

Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Kleve: Vielfalt im Wettbewerb, Einigkeit beim Favoriten: das Maskottchen der Landesgartenschau steht fest
Die kreativen Köpfe hinter der Gewinner-Idee. Vier kreative Köpfe – Ben, Emma, Max und Simon – hatten unabhängig voneinander dieselbe Idee für das Maskottchen der Landesgartenschau Kleve 2029. Damit teilen sie sich nun auch den ersten Platz im Ideenwettbewerb. Die frohe Botschaft wurde den Schüler:innen verschiedener Schulen direkt in den Klassen überbracht. Der Prämierung war eine intensive vierstündige Jurysitzung vorausgegangen.

Mehrere Hundert kreative Einsendungen von Schüler:innen der 1. bis 10. Klasse wurden einzeln gesichtet. Die Ergebnisse einer Bürgerumfrage flossen dabei als Orientierung ein – gemeinsam bewertete Bürgermeister Markus Dahmen mit Vertreter:innen von Förderverein, Hochschule, Einzelhandel, Stadtmarketing und Durchführungsgesellschaft.

Dahmen würdigt die Vielfalt der Beiträge: „Es ist beeindruckend, mit wie viel Kreativität und echter Verbundenheit zu unserer Stadt die Schüler:innen ihre Ideen entwickelt haben. 420 Beiträge – das ist einfach großartig! Hinter jedem einzelnen stecken Zeit, Ideenreichtum und Engagement. Dafür sagen wir von Herzen Danke.“

Bunte Blumen, edle Ritter, Schmetterlinge und Bienen, kugelrunde Wassertropfen – die 11 Jurymitglieder hatten die Qual der Wahl. Nach ihrer Wertung erreichte die Kategorie „andere Wassertiere“ mit Fröschen und Ottern den dritten Platz. Platz zwei belegten die „Fantasiefiguren“ mit farbefrohen Fabelwesen, freundlichen Gießkannen und bauchigen Samenkörnern.

In der Bürgerumfrage wurde jedoch ein Motiv klar favorisiert: 33 Prozent der 880 Teilnehmenden entschieden sich für die Gruppe der Schwäne. „Mit 104 Einsendungen waren diese auch unter den eingereichten Ideen am stärksten vertreten,“ erklärt Marijke Noy, Organisatorin des Wettbewerbs. „Auch in den anderen Kategorien gab es ausgesprochen starke Entwürfe – viele waren geeignet. Am Ende haben jedoch die Klever:innen entschieden: Der Schwan soll es sein.“

Nur welcher? Ein Schwan mit blumigem Federkleid, mit Krone oder Wanderrucksack, Ritterrüstung, Adelsgewand oder Kleve-Shirt? Die Entscheidenden berücksichtigten eine ganze Reihe von Kriterien: erfolgreiche Maskottchen sind prägnant und wiedererkennbar, sympathisch, positiv assoziierend und umsetzbar als lebensgroße Figur, Kuscheltier und Zeichnung.

Um letzteres sicherzustellen, begleitete eine Vertreterin des zukünftigen Produktionsteams den Auswahlprozess vor Ort. Wichtig zudem: entscheidend ist die Idee selbst, nicht die Qualität der Zeichnung.
Am Ende gab es zwar inhaltlich keine Überraschung, wohl aber eine formelle: gleich vier Schüler:innen überzeugten mit einer ähnlichen Idee.

Ben Hoppe (Klasse 1 / Marienschule): „Meine Idee ist ein Gärtner-Schwan mit Gummistiefeln, Latzhose, Handschuhen, Hut und Gartenrechen.“

Emma Kalkes (Klasse 3 / Johanna-Sebus-Grundschule): „Ich habe einen Schwan gewählt, der Stiefel in den Klever Farben und eine Schürze im Grün der Natur trägt. Er kümmert sich um die schönen Gartenanlagen von Kleve.“

Max Daniel Schmidt (Klasse 3 / Marienschule): „Ich zeichne einen Schwan mit Strohhut und Gänseblümchen, grüner Latzhose mit Stadtwappen, Stiefeln, Schaufel und Gießkanne.“

Simon Aal (Klasse 8 / Gesamtschule am Forstgarten): „In meinem Schwan findet sich das Motto „Stadt, Land, Wasser“ wieder: Wellenmuster im Federkleid, grünes Shirt mit Laga-Logo, Rucksack und Stadtplan zum Erkunden und Flügel mit Blüten und Gießkanne.“

Die vier Schüler:innen erhielten neben einer Dauerkarte für alle 172 Veranstaltungstage der Landesgartenschau und einem Wertgutschein der Klever Stadtwerke für das Klever Sternbuschbad auch eine Einladung ins Klever Rathaus: Am 11. März 2026 werden hier die Entwürfe präsentiert – darunter auch schon die erste Produktionszeichnung des Maskottchens, in der sich die Ideen der vier kreativen Köpfe vereinen.

Und im Sommer treffen die Kids ihren Schwan dann als laufende und winkende Figur höchstpersönlich. Tobias Budde – ebenfalls Jurymitglied und Klever Karnevalsprinz a.D. – ist überzeugt: „Das Maskottchen wird die Aufmerksamkeit und die Herzen von Groß und Klein gewinnen!“

Frühlingsbasteln in der Stadtbücherei Wesel
Die Stadtbücherei Wesel lädt am Freitag, 13. März 2026 ab 15:00 Uhr zum Frühlingsbasteln für Erwachsene ein. Gemeinsam mit der Ehrenamtlichen Hanne Eckhardt werden kleine Frühlingsboten aus Papier gefaltet. Die Veranstaltung findet im zweiten Obergeschoss statt - Material zum Falten ist vorhanden. Wer mag, darf jedoch auch gern eigenes Faltpapier mitbringen.

Das Basteln ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Bei Fragen ist das Team der Bücherei per E-Mail an stadtbuecherei@wesel.de oder unter Tel. 0281-203 2355 erreichbar.  Kontakt Team Bücherei Telefon: 02 81 / 2 03 23 55 E-Mail: buecherei@wesel.de

Wesel: Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei
Im März findet wieder ein großer Flohmarkt in der Stadtbücherei Wesel statt. Am Donnerstag, den 19. März 2026 und Freitag, den 20. März 2026, kann von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr gestöbert werden.

Quelle: Flaggschiff Film

Am Samstag, den 21. März 2026 stehen die Flohmarkt-Schätze im zweiten Obergeschoss der Bücherei von 10 bis 13 Uhr bereit. Auf die Besucher*innen warten Reiseführer und vielfältige Sachbücher, Romane, Kinder- und Jugendbücher, CDs, DVDs und Zeitschriften zu kleinen Preisen. 

Pollenzeit am Steuer: So bleibt die Fahrt sicher
Klare Sicht, saubere Luft, mehr Konzentration: Der ACV zeigt, welche Handgriffe Autofahrer durch die Pollensaison bringen

Allergiesymptome können die Autofahrt beeinflussen

Mit den ersten warmen Tagen startet vielerorts die Pollensaison – und damit für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung im Straßenverkehr. Blütenstaub setzt sich auf Windschutzscheibe, Lack und Lüftungseinlässen ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in den Innenraum und kann dort immer wieder aufgewirbelt werden.

Gleichzeitig können allergische Beschwerden wie tränende Augen, Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die Aufmerksamkeit und damit auch die Fahrsicherheit mindern. Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt, worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie sich Pollenbelastung und Sichtprobleme im Fahrzeug mit einfachen Maßnahmen spürbar reduzieren lassen.

Wenn Allergiesymptome und Medikamente die Fahrt beeinflussen
Mehrere Nieser hintereinander, brennende Augen oder eine verstopfte Nase wirken zunächst harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur Gefahr werden. Während eines Niesanfalls ist die Sicht kurzzeitig eingeschränkt. Bei Tempo 100 legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf das Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder gereizte Augen können die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit mindern.

Hinzu kommt: Einige Antihistaminika können müde machen. Besonders ältere Wirkstoffe sind dafür bekannt, die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern. Moderne Präparate sind oft besser verträglich, dennoch sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie das jeweilige Medikament individuell wirkt.

Der ACV empfiehlt Menschen mit Heuschnupfen, die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch einzuschätzen und die Pollenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.

Wie Pollen ins Auto gelangen
Pollen kommen nicht nur über die Lüftung ins Fahrzeug. Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war, trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit hinein. Sie haften an Kleidung, Haaren oder am Hundefell und gelangen beim Einsteigen in den Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit oder Sport im Freien.

Auch der Stellplatz beeinflusst die Belastung: Steht das Auto unter blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen, bildet sich schnell eine sichtbare Pollenschicht auf Dach und Scheiben. Beim Öffnen der Türen oder beim Einschalten der Lüftung können sich diese Partikel im Innenraum verteilen.

Empfehlung:
- möglichst nicht direkt unter stark blühenden Bäumen zu parken,
- bei hoher Belastung die Seitenfenster geschlossen zu halten,
- grobe Pollenablagerungen vor dem Einsteigen zu entfernen.
- Wetter-Apps mit Polleninformationen helfen zusätzlich, starke Belastungstage besser einzuordnen.

Innenraum sauber halten
Im Fahrzeuginneren setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei jeder Fahrt erneut aufgewirbelt.
Praktische Maßnahmen:
- Armaturen und Ablagen feucht abwischen
- Sitzflächen und Fußmatten regelmäßig absaugen
- Textilmatten ausschütteln oder reinigen
- Lüftungsschlitze vorsichtig von Staub befreien

Schon eine einfache, regelmäßige Reinigung kann die Pollenbelastung spürbar senken.
Außenpflege auf Scheiben und Lack
Blütenstaub auf dem Auto ist nicht nur ein optisches Problem. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht auf der Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film, der besonders bei Gegenlicht oder tief stehender Sonne die Sicht deutlich verschlechtern kann.
Ausreichend Scheibenwischwasser mit geeignetem Reinigungszusatz hilft, den Pollenfilm zu lösen und für klare Sicht zu sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus Staub und Ablagerungen kann zusammen mit Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich verschlechtern.

Wichtig: Pollen sollten nicht trocken „weggewischt“ werden. Die feinen Partikel können zusammen mit Staub und Schmutz über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge, im ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser ist es, stärkere Ablagerungen vor Fahrtbeginn zunächst mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an den Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen und die Reinigungsleistung mindern.

Für klare Sicht:
- Scheiben regelmäßig mit Wasser und Reinigungszusatz säubern
- Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf. Reserve mitführen)
- Wischerblätter auf Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung prüfen

Auch der Lack bleibt nicht unbeeinflusst: In Verbindung mit Regen oder Tau kann sich eine klebrige Schicht bilden, die Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche haftet. Regelmäßiges Waschen, besonders nach intensiven Pollenphasen, verhindert hartnäckige Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die Reinigung zusätzlich erleichtern.

Zudem lohnt ein kurzer Blick auf Wasserabläufe und Lüftungseinlässe im Bereich der Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte Pollenreste, kann der Wasserabfluss beeinträchtigt werden.

Innenraumfilter regelmäßig warten
Über Lüftung und Klimaanlage strömt Außenluft ins Fahrzeug – und mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser Partikel ab. Ist er jedoch stark verschmutzt oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung spürbar. Die Luft im Innenraum kann für Allergiker dann deutlich belastender werden.

Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben zu wechseln, idealerweise einmal jährlich vor Beginn der Pollensaison. Je nach Nutzung und Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund 15.000 bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.

Je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche Filter zum Einsatz:
- Partikelfilter halten Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück.
- Aktivkohlefilter können zusätzlich Gerüche und bestimmte Schadstoffe reduzieren.
- HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine besonders hohe Filterwirkung, sind aber nicht für jedes Modell vorgesehen und können mit höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.

Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit etwas Geschick selbst möglich, häufig sitzt der Filter hinter dem Handschuhfach, im Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der Windschutzscheibe. Wichtig ist der korrekte Einbau in der vorgesehenen Luftstromrichtung. Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen einer Inspektion durchführen.

Wichtig: Die Prüfung des Innenraumfilters gehört in der Regel nicht zur Hauptuntersuchung. Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im Blick behalten.

Klimaanlage richtig nutzen
Lüftung und Klimaanlage arbeiten als ein gemeinsames System, über das Außenluft ins Fahrzeug gelangt. Der Innenraumfilter kann seine Wirkung besonders gut entfalten, wenn die Luft aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.

Bei hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll sein, zeitweise die Umluftfunktion zu nutzen, um weniger pollenhaltige Außenluft hereinzuziehen. Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht eingeschaltet bleiben, damit weiterhin Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die Scheiben nicht schneller beschlagen.

Um Feuchtigkeit im System zu reduzieren, empfiehlt der ACV, kurz vor Fahrtende die Kühlfunktion auszuschalten und das Gebläse noch einige Minuten weiterlaufen zu lassen. So kann der Verdampfer abtrocknen, das beugt Geruchsbildung und möglicher Keimentwicklung vor.

Warnsignale ernst nehmen: Muffiger Geruch aus der Lüftung, schnell beschlagene Scheiben oder ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf einen verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im System hinweisen. Auch wenn Allergiker während der Fahrt verstärkt Beschwerden haben, empfiehlt der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und Klimasystem.



Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4 Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt
* Rund 5,7 Mio. Menschen leben in den 17 Bewerberkommunen – rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes (ca. 18 Mio.).
* 2025 gab es in den Bewerberkommunen 412 Hotels mit über 79.000 Betten.
* Mehr als die Hälfte des Bettenbestandes in Köln und Düsseldorf .

Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen Schritt weitergehen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung ihrer Stadt abzugeben.



Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl stattfinden. Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen.

Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden für Olympia.

Düsseldorf und Köln haben die meisten Hotelbetten
In Bezug auf potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels.

Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten Hotels garnis. Die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) fallen.

NRW: Frauen in den kommunalen Vertretungen und in der Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit
* Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %).
* Frauenanteil in den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch geringer aus.
* In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil von 11,5 %.

Die Mitglieder der kommunalen Vertretungen in NRW sind weiterhin überwiegend männlich. Wie das Statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, ist in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte nur etwa jedes dritte Mitglied eine Frau (33,3 %). Im Vergleich zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen 2020 ist der Frauenanteil um 1,2 Prozentpunkte gesunken.



In den Räten der Städte Bonn, Köln und Münster ist der Frauenanteil mit über 42 % am höchsten, während in den Kreisen Euskirchen, Herford und Höxter nur etwa jedes vierte Kreistagsmitglied eine Frau ist. Daten zur Grafik https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/053a_26.xlsx XLSX, 38,61 KB Frauenanteil in den Gemeinderäten variiert deutlich.



In den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt der Frauenanteil mit 28,4 % noch etwas geringer aus, trotz einer leichten Steigerung um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2020. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Gemeinden: In Haan und in Legden ist der Frauenanteil mit 50 % besonders hoch, dagegen gibt es in Nieheim und Hallenberg jeweils nur ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil liegt hier bei 5 % und niedriger.


Geschlossen in die Zukunft: DRK Moers wählt neuen Vorstand  
Nach der Vorstandswahl blickt der DRK Ortsverein Moers geschlossen nach vorn. Mit neuer Führung und starker ehrenamtlicher Basis setzt der Verein ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Weiterentwicklung.


Der DRK Ortsverein Moers hat auf seiner Mitgliederversammlung am Mittwoch einen neuen Vorstand gewählt und stellt damit die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Zum Vorsitzenden wurde Guido Menzel gewählt. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Daniel Truyen. Als Schatzmeister wurde Heinz-Peter Verfürth gewählt, zur Schriftführerin Dr. Franziska Dietrich-Kiep.  

Der Ortsverein ist personell und strukturell sehr gut aufgestellt: 114 aktive Helferinnen und Helfer engagieren sich ehrenamtlich für die Menschen in Moers. Hinzu kommen 38 Kinder und Jugendliche im Jugendrotkreuz, die frühzeitig an Erste Hilfe, Verantwortung und Teamgeist herangeführt werden. Rund 2.000 Fördermitglieder bilden das stabile Fundament des Vereins.

Mit 25 Blutspendeterminen jährlich leistet das DRK einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region. Darüber hinaus bringen die Ehrenamtlichen rund 9.000 Helferstunden pro Jahr für das Allgemeinwohl ein – bei Sanitätsdiensten, Veranstaltungen und vielfältigen Unterstützungsleistungen.   Der neu gewählte Vorstand steht für Geschlossenheit, Transparenz und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ziel ist es, Bewährtes zu stärken, neue Impulse zu setzen und den Ortsverein gemeinsam weiterzuentwickeln. Der DRK Ortsverein Moers blickt geschlossen und zuversichtlich nach vorn – mit dem klaren Anspruch, auch künftig ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu sein.

„DRK-Kreisverbandspräsident Jan Höpfner gratuliert dem neu gewählten Vorstand des DRK Ortsvereins Moers zur Wahl (v. l.): Dr. Franziska Dietrich-Kiep (Schriftführerin), Guido Menzel (Vorsitzender), Heinz-Peter Verfürth (Schatzmeister) und Daniel Truyen (stellvertretender Vorsitzender).“


Kleve: Barocke Liebeslieder im Museum Kurhaus
Eine Sopranstimme und eine Gambe: Als „DuoVoice2“ entfalten Theresa Steinbach und Jakob Rattinger eine geradezu unglaubliche Klangfülle. Am 15. März um 18 Uhr erzählt das Duo im Museum Kurhaus Geschichten von Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft und leiser Melancholie.

Das Duo Voice² - Foto (c) Stefan Mayr

„Ich werde mit Vergnügen in deinen Armen liegen“ lautet der Titel der Besonderen Reihe (der letzten in dieser Konzertsaison); auf dem Programm stehen Liebeslieder und Arien von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Claudio Monteverdi, Girolamo Frescobaldi und anderen Barockmeistern. 

Es wird geschwelgt und gelitten, gejubelt und sich verzehrt, und manchmal erhält man sogar handfeste Tipps: Erstaunlich explizit spricht etwa der Komponist Andreas Hammerschmidt über die „Kunst des Küssens“ und was es bei einem gelungenen Kuss zu beachten gilt.

Die Komponistin Barbara Strozzi – als weibliche Künstlerin eine Ausnahmeerscheinung im barocken Venedig – beschwört eindrucksvoll den Schmerz einer verlassenen Liebenden herauf, Claudio Monteverdi besingt die „tödlichen Giftpfeile“, die aus den Augen seiner Angebeteten schießen. Doch es geht nicht nur um die sinnliche Liebe: In der Arie „Mein Jesu, was für Seelenweh“ verwandelt Bach das Leid Jesu bei seiner Kreuzigung in Musik. Wunderbar verschmilzt Jakob Rattingers virtuoses Gambenspiel – der auf seinem Instrument teilweise ein ganzes Opernorchester zum Leben erweckt – mit der klaren, schwebenden Stimme von Theresa Steinbach.

Berühmte Arien wie die todtraurige Klage „When I am laid in earth“ aus Purcells „Dido und Aeneas“ oder Georg Friedrich Händels „Lascia ch’io pianga“ erhalten in der Duobesetzung eine besondere Ausdruckskraft. Konzertkarten für 12 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende) gibt es an allen Reservix-Vorverkaufsstellen (Klever Rathaus-Info, Buchhandlung Hintzen, Niederrhein Nachrichten) und hier. Einlass ab 17.30 Uhr, freie Platzwahl in der Wandelhalle des Museums. 

Moers: Frühjahrsputz trifft Kinderfest
Spiel, Spaß und Umweltaktionen in Neu_Meerbeck: Nach dem großen Frühjahrsputz ‚Meerbeck und Hochstraß putzen sich raus‘ wird gefeiert: Am Samstag, 14. März, lädt das Stadtteilbüro von 14 bis 17 Uhr zu einem Kinderfest auf dem Spielplatz an der Römerstraße / Kirschenallee ein. Alle Familien sind herzlich willkommen – besonders die fleißigen Helferinnen und Helfer der Frühjahrsputzaktion.

Für Spiel und Spaß sorgt das Spielmobil des Kinder- und Jugendbüros, unterstützt von der Tutorinnen und Tutoren-AG ‚Sozial Genial‘ mit Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Frische Waffeln gibt es vom Förderverein der St.-Marien-Schule.  KliMo vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt (zgm) bringt ein interaktives Spiel zur Mülltrennung mit – bei schönem Wetter auch den Öko-Trainer – und zeigt spielerisch, wie Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln Spaß machen können.

Das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck informiert über aktuelle Projekte aus dem Programm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ und sammelt Ideen für das Quartier. Weitere Informationen gibt es beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Tel. 02841 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kreativ mit der vhs: Neuer Kurs ‚Blüten sticken‘
Handsticken mit floralen Motiven: Ab Donnerstag, 12. März, bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort den Kurs ‚Blüten sticken für Einsteigerinnen und Einsteiger‘ an. Dieser Workshop ist ganz neu im vhs-Programm.

An insgesamt drei Terminen können die Teilnehmenden in der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, jeweils ab 18 Uhr verschiedene Blütenstiche lernen, um damit Leinenservietten, Handtücher, Kissen oder Schürzen zu schmücken.

Dazu gibt es viele Tipps zu Farbauswahl, Design, und Materialien. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Illustrative Collagen aus bemaltem Papier
Den Kreativkurs ‚Illustrative Collagen aus bemaltem Papier‘ bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort ab Donnerstag, 12. März, an. In den vhs-Räumen an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 geht es anhand von Naturstudien darum, das Wesentliche zu erfassen und die Gestaltung und Komposition darauf zu reduzieren.

Es werden persönliche Naturcollagen entstehen. Der Workshop findet insgesamt sechsmal jeweils ab 17 Uhr statt. Für diesen Kurs ist eine rechtzeitige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers erforderlich.

Moers: ‚Women in Crime‘ beim Krimifestival am 15. März
Schnell sein und mitfiebern: Für den letzten Abend (Sonntag, 15. März) des diesjährigen Krimi-Festivals sind noch Karten zu haben. Die Veranstaltung unter dem Motto ‚Women in Crime‘ widmet sich Frauen aus dem Krimi-Genre und ist eine Mischung aus Lesung und Gespräch.

(Foto: Lorenz Jost)

In der Kundenhalle der Sparkasse, Ostring 4, sind ab 17 Uhr drei besondere Persönlichkeiten aus der Krimiwelt zu Gast. Noemi Harnikell, Journalistin und Autorin, verbindet in ihrem Werk ‚Fatale Flora‘ Wissensvermittlung über giftige Pflanzen mit True-Crime-Geschichten. 

‚Was die Nacht nie vergisst‘ ist der Titel aus dem die Sozialarbeiterin und Autorin Justine Pust vorträgt. Ihr New-Adult-Suspense-Roman spielt im Umfeld einer Reality-TV-Show in Finnland. Die Protagonistin Mona nimmt an der Show teil, nicht wegen des Geldpreises, sondern weil ihre beste Freundin von einer vorherigen Staffel traumatisiert zurückgekehrt ist.

Dritte im Bunde an diesem Tag ist Else Laudan, Verlegerin und Herausgeberin der legendären Ariadne-Krimis. Sie wurde bereits für ihr Engagement für die Kriminalliteratur mit einem Preis ausgezeichnet. Alle drei Frauen bringen ganz unterschiedliche Positionen ins Krimi-Genre ein – was den Reiz bei den Gesprächen ausmachen dürfte. Restkarten für die Veranstaltung ‚Women in Crime‘ sind für 20 Euro in der Bibliothek, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, erhältlich (Tel. 0 28 41 / 201 – 753).

Moers: Toilettenanlage am Skatepark öffnet wieder
Gute Nachrichten für Besucherinnen und Besucher des Freizeitparks: Die Schäden sind repariert und die Toilettenanlage am Skatepark wird ab Montag, 9. März, wieder geöffnet. Zum Schutz vor Vandalismus startet gleichzeitig die Videoüberwachung, die künftig einen sicheren und störungsfreien Betrieb gewährleisten soll.

Mit der Wiederinbetriebnahme steht den Parkgästen wieder eine verlässliche Möglichkeit zur Verfügung – pünktlich zum Frühlingsstart und der wachsenden Nutzung des Parks, auch durch die Skateanlage.

Außensprechstunde der Krebsberatung Niederrhein e. V. in Xanten
Jeden Dienstag Beratung von 9 bis 14 Uhr

„Eine Krebserkrankung trifft die Betroffenen und ihre An- sowie Zugehörigen häufig aus heiterem Himmel und berührt dabei nahezu alle Lebensbereiche. Neben dem Umgang mit der lebensbedrohlichen Erkrankung können Familiensysteme ins Wanken geraten oder die berufliche und finanzielle Existenz bedroht sein. An dieser Stelle sind wir in beratender und unterstützender Funktion da“, erklärt Katharina Klaffki, Psychologin und Psychoonkologin bei der Krebsberatung Niederrhein e. V.

Seit einigen Monaten können auch Betroffene aus Xanten und der Region das kostenlose Beratungsangebot mit der Außensprechstunde nutzen. Diese findet jeden Dienstag von 9 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten von „Die Pflege“ (Sonsbecker Straße 57, 46509 Xanten) statt. Um eine vorherige Terminvereinbarung wird gebeten. Telefonisch unter +49 (0) 2841 656 20 50 oder per E-Mail an kontakt@krebsberatung-niederrhein.de.

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und Angehörige, die auf ein breites Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein multiprofessionelles Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.

Oft geht es in der Beratung neben gesundheitlichen und psychologischen Aspekten auch um berufliche und finanzielle Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos und unabhängig. Es handelt sich bei der Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH.

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. bietet im Rahmen einer Außensprechstunde in Xanten die Möglichkeit, sich beraten zu lassen und zu informieren.

Veranstaltung im Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 11. März Austausch und Information rund ums Thema „Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was steckt dahinter?“  
Am 11. März 2026 ist es wieder soweit: Das „Campus Café“ des Krankenhauses Bethanien Moers lädt alle pflegenden Zugehörigen herzlich von 16 bis 18 Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und Austausch ein.  

Beim Fachvortrag geht es um das Thema „Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was steckt dahinter?“. Dr. Sorin Fisteag, Oberarzt der Klinik für Pneumologie, Schlaf- & Beatmungsmedizin, beantwortet unter anderem folgende Fragestellungen: Was sind Smartwatches? Was können sie leisten und wofür sind sie nützlich? T

eilnehmer:innen erhalten außerdem einen kurzen Einblick in die Geräte und erfahren, wie sie  dabei helfen können, eine Lungenerkrankung besser zu beobachten. Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Entweder per E-Mail an campuscafe@bethanienmoers.de oder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49 (0) 2841 200 20420.  


Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit – Pilotkommunen gesucht
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ruft Verantwortliche in Kommunen dazu auf, sich als Pilotkommune für das neue Kooperationsprojekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“ zu bewerben.

Ziel ist es, die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen zu stärken und gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit sowie Klimaresilienz in der Pflege und in der kommunalen Seniorenarbeit zu fördern. Im Rahmen des Projekts bietet die BAGSO fünf ausgewählten Pilotkommunen jeweils bis zu zehn kostenfreie Schulungen und Beratungsangebote an.

Das Projekt unterstützt Verantwortliche in Kommunen und teilstationären Pflegeeinrichtungen dabei, Gesundheitsförderung und Prävention für und mit älteren Menschen klima- und umweltbewusst zu gestalten. Die Schulungen werden partizipativ und praxisnah mit den Kommunen gestaltet und thematisieren folgende Handlungsfelder: Hitzeschutz Gesunde und nachhaltige Ernährung Förderung von Bewegung (aktive Mobilität, Sturzprävention) Stärkung der mentalen Gesundheit und Resilienz.

Information und Anmeldung
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 10. April 2026. Informationen zum Projekt, zu den Kooperationspartnern und zum Verfahren der Interessenbekundung als Pilotkommune stehen auf www.bagso.de/planetare-gesundheit zur Verfügung.

Für interessierte Kommunen findet am 12. März 2026 von 10.00 bis 11.30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt. Um eine Anmeldung bis zum 9. März 2026 per E-Mail an planetare-gesundheit@bagso.de wird gebeten. Über das Projekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“

Das Projekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“ wird umgesetzt in Kooperation mit der Deutschen Allianz für Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), der Volkssolidarität Bundesverband e.V. und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Gefördert wird das Projekt durch die BARMER. Zum Projekt „Gemeinsam für Pflege und Planetare Gesundheit“

Im Schlaf ans Ziel: Tipps für Reisen mit dem Nachtzug
Die Buchungssaison für den Urlaub ist im vollen Gange – und mit ihr steigt auch der Ticketkauf für den Nachtzug. Die Verbindung von Zugfahrt und Übernachtung ist beliebt, wirft jedoch auch organisatorische Fragen auf. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland fasst in einer aktualisierten Webseite praktische Tipps zur Reise über Nacht zusammen.

Eine Fahrt mit dem Nachtzug bietet viele Vorteile, doch Reisende sollten einige Hinweise beachten. Bild: KI-generiert

Ein Comeback auf Schienen
Für manche weckt der Nachtzug Erinnerungen an frühere Abenteuer, für andere ist er heute eine komfortable und klimafreundliche Alternative zum Flugzeug. Europa verfügt über ein weit verzweigtes Netz an Nachtzugverbindungen. Traditionsreiche Strecken mit Kultstatus bestehen ebenso wie neue Linien, die Metropolen bequem über Nacht verbinden. Hinzu kommen saisonale Angebote, die Reisende beispielsweise in Wintersportregionen befördern.

Da die Verbindungen meist grenzüberschreitend sind und lange Strecken zurücklegen, kommt es mitunter zu Informationslücken oder Schwierigkeiten. Das EVZ hat seine Hinweise zu Nachtzugreisen aktualisiert und gibt auf seiner Website praktische Empfehlungen zu Buchung, Komfort und Bahngastrechten.

Gut informiert am Bahnsteig
Hamburg, später Abend: Bernd F. wartet mit seinen zwei Kindern auf die Abfahrt seines Zugs nach Wien. Am Gleis gibt es zunächst keine Durchsage, auch die Anzeige bleibt unverändert.
Verspätung? Gleiswechsel?
Weil er vorab die App des Bahnunternehmens installiert und Push-Benachrichtigungen aktiviert hat, erhält er eine Mitteilung, die seine Vermutung bestätigt: 30 Minuten Verspätung, Abfahrt von einem anderen Bahnsteig.

Gerade im grenzüberschreitenden Nachtzugverkehr greifen Informationsketten nicht immer nahtlos ineinander. Nicht jedes Bahnunternehmen ist am Bahnhof mit eigenem Personal vertreten. Wer sich, wie Bernd, frühzeitig über App und Website informiert und seine Buchungsdaten griffbereit hält, kann Überraschungen vermeiden.

Tipps für mehr Komfort auf der Reise
Tragen Sie Ihre Wertgegenstände am Körper, um sich vor Diebstahl zu schützen.
Packen Sie Ihre Tasche so, dass Sie schnell an Schlafanzug und Zahnbürste kommen.
Nehmen Sie Ohrstöpsel und eine Schlafmaske mit, um Fahrgeräusche und Licht ausblenden zu können. Halten Sie Personalausweis oder Reisepass griffbereit, da es zu Grenzkontrollen kommen kann.

Mängel im Abteil – was tun?
Nicht jede Reise verläuft reibungslos. So berichtete eine Verbraucherin von erheblichen Beeinträchtigungen während einer Fahrt von Linz nach Köln: Über Stunden strömte kalte Luft in das Abteil, die Temperatur ließ sich nicht regulieren.

In derselben Nacht schaltete sich zudem wiederholt die Beleuchtung ein und störte die Nachtruhe. Das Bahnunternehmen bestätigte später technische Defekte und leistete nach einer Beschwerde eine Erstattung.

„Auch wenn sich ein Problem während der Fahrt nicht sofort beheben lässt, sollten Reisende dies umgehend beim Zugpersonal anzeigen“, erklärt André Schulze-Wethmar, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland. „Denn Minderungsansprüche sind meist nur dann möglich, wenn Passagiere den Mangel vor Ort bereits erfolglos reklamiert haben“. Ein Nachweis hierüber hilft bei der späteren Geltendmachung.

Mit dem Fahrrad im Nachtzug
Auf ausgewählten Strecken ist die Mitnahme von Fahrrädern möglich. Meist sind hierfür eine Reservierung sowie ein zusätzliches Ticket erforderlich.

Wichtig für Reisende:
- Seien Sie pünktlich am Bahnsteig. So haben Sie genug Zeit, Ihr Fahrrad in Ruhe zu verstauen.
- Informieren Sie sich über den Standort des Fahrradwagens. Schlaf- und Fahrradstellplätze können sich in unterschiedlichen Waggons befinden.

Weitere Hinweise zur Fahrradmitnahme stellt das EVZ online zur Verfügung.
Kostenlose Hilfe bei Problemen im Nachtzug
Verspätung, Ausfall oder fehlende Informationen? Mithilfe des interaktiven Bahn-Tools können Reisende individuell ihre Rechte prüfen. Das EVZ bündelt auf seiner Website detaillierte Informationen zu den Europäischen Fahrgastrechten und Bahnreisen durch Europa. Zu den EU-Bahngastrechten



NRW-Landwirtschaft: Agrarstrukturerhebung 2026 startet
* 9.000 Betriebe erhalten Post von IT.NRW.
* Fast jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb wird befragt.
* Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe steht im Fokus. 

Die Agrarstrukturerhebung 2026 wird in den kommenden Tagen beginnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden rund 9.000 landwirtschaftliche Betriebe in NRW dazu aufgefordert, Auskünfte zur Erhebung zu tätigen. Wie bereits 2023 handelt es sich bei der Agrarstrukturerhebung um eine Stichprobenerhebung. Das Statistische Landesamt befragt etwa ein Viertel der rund 33.000 landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 2023).

Fragen zur Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe Befragt werden bei Agrarstrukturerhebungen Betriebe, die mindestens fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften, über Mindestanbauflächen für pflanzliche Sonderkulturen verfügen oder Mindestbestände an Nutztieren halten. Die Landwirtinnen und Landwirte geben Auskünfte zu ihrer Rechtsform, zur Bodennutzung, zum Wirtschaftsdünger, zum ökologischen Landbau und zu ihren Tierbeständen.

Außerdem beinhaltet die Erhebung Fragen zur Betriebsleitung, zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen und zu den Arbeitskräften. Ergebnis dient als Basis für die Agrarpolitik Die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2026 dienen dazu, aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen im Agrarbereich mit Daten zu hinterlegen und daraufhin zielgenaue Maßnahmen in der Landwirtschaft treffen zu können.

Mittels regelmäßiger Erhebungen werden umfassende und zuverlässige Informationen gewonnen, die Entwicklungen im Zeitverlauf sichtbar machen, Prognosen und Marktanalysen ermöglichen und zentral für Folgenabschätzungen politischer Maßnahmen sowie die Ausgestaltung der Agrarpolitik in Deutschland und der EU sind, einschließlich Umwelt- und Klimaschutzaspekten.

Gesundheit von Frauen: Krankenhausbehandlungen wegen Endometriose in zehn Jahren um 50 % gestiegen
• Im Vergleich zu 2014: Weniger stationäre Behandlungen im Jahr 2024 wegen eines Myoms der Gebärmutter (-27 %) und wegen einer Gebärmuttersenkung (-5 %)
• Häufigste Gründe für Krankenhausaufenthalte 2024 bei Frauen: Herzkrankheiten, Verletzungen und Vergiftungen sowie Entbindungen
• Todesursachen bei Frauen 2024: 35 % Herz-Kreislauferkrankungen, 21 % Krebs

Am Weltfrauentag stehen Gleichberechtigung und Rechte von Frauen im Mittelpunkt – auch mit Blick auf die Gesundheit. Betrachtet man häufige gynäkologische Erkrankungen im Zeitvergleich, zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen bei den Krankenhausbehandlungen. Die Zahl der stationären Behandlungen von Endometriose in Deutschland ist binnen zehn Jahren um 50,1 % gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Waren es im Jahr 2014 gut 25 100 Behandlungen, lag diese Zahl im Jahr 2024 bei gut 37 700 Behandlungen. Grund für diesen hohen Anstieg kann nicht nur ein höheres Krankheitsaufkommen sein, sondern möglicherweise auch ein verstärktes Bewusstsein für die Krankheit bei Patientinnen sowie Ärztinnen und Ärzten. Gut neun von zehn Patientinnen (91,1 %), die 2024 mit Endometriose im Krankenhaus behandelt wurden, waren zwischen 20 und 49 Jahren alt.

Andere häufige gynäkologische Erkrankungen, die zu Klinikaufenthalten führen können, sind Myome der Gebärmutter und die Gebärmuttersenkung. Aufgrund eines Myoms der Gebärmutter wurden 2024 gut 48 700 Frauen im Krankenhaus behandelt. Das waren 26,6 % weniger als 2014 (66 300). Knapp die Hälfte der Patientinnen (48,4 %) im Jahr 2024 war 40 bis 49 Jahre alt.

Auch die Zahl der Behandlungen einer Gebärmuttersenkung (Genitalprolaps) ist binnen zehn Jahren zurückgegangen (-4,6 %): Von gut 48 300 Patientinnen im Jahr 2014 auf 46 100 im Jahr 2024. Krankenhausbehandlungen aufgrund einer Gebärmuttersenkung gab es vor allem bei älteren Frauen: Knapp drei Viertel (72,6 %) der Patientinnen waren älter als 60 Jahre.



Frauen am häufigsten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen sowie zur Entbindung im Krankenhaus
Zu den häufigsten Gründen für einen stationären Krankenhausaufenthalt von Frauen zählten 2024 Herz-Kreislaufkrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern (12,8 % aller Patientinnen), Verletzungen und Vergiftungen – wie beispielsweise der Bruch des Oberschenkelknochens – (10,4 %) sowie Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (9,4 %).

Bei Männern waren Herz-Kreislauferkrankungen der Grund für 16,9 % aller Krankenhausaufenthalte, danach waren es Krankheiten des Verdauungssystems (10,8 %) sowie Verletzungen und Vergiftungen (9,7 %). Mehr als die Hälfte der Todesfälle bei Frauen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Bei den Ursachen für Todesfälle zeigen sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Gut ein Drittel (35,4 %) aller Todesfälle bei Frauen im Jahr 2024 waren auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen. Dies war nach wie vor die häufigste Todesursache bei Frauen. 178 742 Frauen starben 2024 an Herz-Kreislaufkrankheiten und somit mehr als Männer (160 470 Todesfälle), bei denen dies 31,9 % aller Todesfälle ausmachte.

Bei 21,1 % aller Todesfälle von Frauen war der Grund eine Krebserkrankung, das waren 106 774 Todesfälle. Dort lag die Zahl bei Männern mit 123 618 Gestorbenen höher. Krebserkrankungen waren für ein Viertel (24,6 %) aller Todesfälle bei Männern verantwortlich. Lebenserwartung von Frauen knapp fünf Jahre höher als bei Männern Gesundheitliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen sich auch in der Lebenserwartung nieder.

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2024 für Frauen 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre. Frauen haben somit eine um 4,6 Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Männer. Als maßgebliche Gründe für die steigende Lebenserwartung gelten gestiegener Wohlstand und eine verbesserte gesundheitliche Versorgung.

Die Geschlechterunterschiede sind auch auf Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern zurückzuführen, beispielsweise beim Tabakkonsum, bei Bewegung, Ernährung, riskantem Verhalten oder den Arbeitsbedingungen.


Abschlussprüfungen bestanden: Stadt Kleve gratuliert drei Auszubildenden
Bei drei Auszubildenden der Stadt Kleve besteht aller Grund zur Freude: Mit dem Bestehen ihrer Abschlussprüfungen haben Milena Reisl, Lara Deckers und Lara Sluiters im Januar ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich beendet. 

Alle drei konnten ihre Ausbildungsdauer wegen ihrer guten Leistungen verkürzen. Bereits nach zweieinhalb Ausbildungsjahren haben sie daher ihr Abschlusszeugnis in der Tasche.

Freuen sich über die bestandenen Prüfungen (v.l.): Bürgermeister Markus Dahmen, Lara Sluiters, Lara Deckers, Ausbildungsleiterin Katharina Bösl, Personalchef Thomas Horster. Nicht im Bild: Milena Reisl.

Bürgermeister Markus Dahmen, Personalchef Thomas Horster und Ausbildungsleiterin Katharina Bösl gratulierten den Ex-Azubis nun zu ihren hervorragenden Leistungen und dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss.  Sie freuten sich insbesondere darüber, die drei Verwaltungsfachangestellten nach dem Ende ihrer Ausbildung übernehmen zu können und damit auch künftig bei der Stadt Kleve beschäftigen zu dürfen. Dahmen: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind für die Stadt Kleve unerlässlich.

Die Stadt Kleve bildet gezielt und bedarfsgerecht Personal aus, um auch künftig eine leistungsfähige, bürgernahe und moderne Verwaltung sicherzustellen und den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen. Auf die hervorragenden Leistungen der drei Kolleginnen sind wir daher besonders stolz.“

Mit über 500 Beschäftigten in elf Fachbereichen, den Umweltbetrieben der Stadt Kleve, dem Gebäudemanagement und drei Kindertagesstätten bietet die Stadt Kleve Jahr für Jahr eine Vielzahl spannender Ausbildungsmöglichkeiten. Auf www.kleve.de/ausbildung können sich Interessierte über die vielfältigen Möglichkeiten informieren!

Jugendrat Wesel lädt zum Kino-Event ins Comet ein
Kino, Popcorn und ein Film, den junge Menschen selbst ausgewählt haben: Am 10. März 2026 ab 17 Uhr lädt der Jugendrat alle Jugendlichen aus Wesel ab 12 Jahren ins Comet – Kino ein. Gezeigt wird der Animationsfilm Zoomania 2, der sich bei einer Abstimmung auf Instagram unter jungen Weselerinnen und Weselern durchgesetzt hat.

Damit steht fest: Das Programm kommt direkt von euch! Der Eintritt ist kostenlos. Neben dem Kinoticket gibt es für jede Besucherin und jeden Besucher eine Wertmarke für ein Getränk sowie für Popcorn oder Nachos. Schnell sein lohnt sich, denn die Plätze sind begrenzt.
Der Kinotag ist bereits das dritte Jugendevent dieser Art. In den vergangenen Jahren liefen "Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss" und "Mufasa: The Lion King" auf der großen Leinwand. Die Idee entstand in einer Vollversammlung des Jugendrats und wird von den engagierten jungen Mitglieder*innen eigenständig organisiert. Wichtig: Es gilt die Hausordnung des Kinos.

Der Eintritt ist nur mit gültigem Schüler*innenausweis oder Personalausweis möglich. Eltern ist der Zutritt nicht gestattet. Und es bleibt spannend: Für 2026 plant der Jugendrat bereits weitere Events. Du hast Ideen oder Wünsche? Dann bring dich ein und gestalte die nächsten Aktionen mit! Der Jugendrat freut sich auf viele junge Kinofans und einen gemeinsamen Abend im Kino.  Links Jugendrat Wesel - Wir bestimmen mit!

Kleve: Fingerhutshof: Betreuungskräfte für die Sommerferienfreizeit gesucht!
Damit vor Ort alles reibungslos funktioniert, sucht die Stadt Kleve noch verantwortungsbewusste, offene und abenteuerlustige Betreuerinnen und Betreuer für den Zeitraum vom 10. August bis zum 28. August 2026. Voraussetzung für das ehrenamtliche Engagement als Betreuerin oder Betreuer ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sind wünschenswert.

Auch 2026 wird es wieder drei Wochen Ferienspaß der Stadt Kleve auf dem Fingerhutshof geben! Auch in den diesjährigen Sommerferien steht wieder die beliebte Sommerferienfreizeit der Stadt Kleve für Kinder von 6 bis 12 Jahren auf dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel an.

Engagement, Kreativität und Interesse am Umgang mit Kindern werden bei der Bewerbung vorausgesetzt. Für die verantwortungsvolle Betreuertätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75,00 € pro Tag gezahlt. Interessierte können ihre Bewerbung mit Lebenslauf an den Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Kleve, Lindenallee 33, z. Hd. Joanna Schlaszus (Tel. 02821 - 84638) oder per E-Mail an joanna.schlaszus@kleve.de senden.

Die Ferienmaßnahme der Stadt Kleve auf dem Fingerhutshof bietet Jahr für Jahr drei ereignisreiche Wochen voller Ferienspaß für bis zu 120 Kinder aus dem Klever Stadtgebiet. Auf dem vielfältigen Gelände des Fingerhutshofs kann sich jedes Kind auspowern, Zeit mit Freunden verbringen, neue Freundschaften knüpfen, Talente und Interessen entdecken und sich natürlich rundum wohlfühlen.

Hierzu trägt das Betreuungsteam entscheidend bei – mit der Gestaltung eines abwechslungsreichen Programmes und mit der bestmöglichen Unterstützung der Kinder vor Ort. Die Stadt Kleve freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem diesjährigen Team!

Kleve: Digitale Kompetenzen stärken: Neue Weiterbildungsangebote für Beruf und Alltag
Die Volkshochschule Kleve bietet in ihrem aktuellen Programm drei kompakte, praxisnahe Kurse, die Sie dabei unterstützen, Ihre digitalen Kompetenzen gezielt auszubauen – für mehr Effizienz im Beruf, erfolgreiches Lernen im Studium und einen selbstbestimmten, sicheren Umgang mit moderner Technik. Die Angebote richten sich an Einsteigerinnen und Einsteiger mit Vorkenntnissen sowie an fortgeschrittene Anwenderinnen und Anwender.

1. Computerpraxis für den Job: Word und Excel
Wer bereits grundlegende PC-Kenntnisse besitzt (Gerät ein- und ausschalten, Programme öffnen/schließen, Maus bedienen), erhält in diesem Kurs einen systematischen Einstieg in die zwei zentralen Office-Werkzeuge Word und Excel.
Ab 17.3.26, 18:30 – 21:45 Uhr, Kursnummer D644212, Anmeldung unter www.vhs-kleve.de

2. Excel für Büro, Geschäft und Studium: Instrumente professionell einsetzen Dieser kompakte Aufbaukurs richtet sich an alle, die vorhandene Excel-Grundkenntnisse gezielt ausbauen möchten. Ab 11.3.26, 18:30 – 21:45 Uhr. Kursnummer D644250, Anmeldung unter www.vhs-kleve.de

3. Tablets und Smartphones unter Android – Aufbaukurs
Viele nutzen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten ihrer mobilen Geräte. Dieser Aufbaukurs richtet sich besonders an die Generation der „silver surfers“ und zeigt, wie Android-Tablets und -Smartphones ihren Arbeitsalltag erleichtern, die Kommunikation verbessern und private Aufgaben effizient unterstützen. Ab 17.02.26, 9:30 bis 11 Uhr, Kursnummer D640084, Anmeldung unter www.vhs-kleve.de

Kleve: Fliersol in Reichswalde: Vollsperrung für Kanalarbeiten ab Mittwoch, 4. März
Symbolbild: mpix-foto - stock.adobe.com Ab Mittwoch, 4. März 2026, kommt es auf der Straße Fliersol in Kleve-Reichswalde zu Einschränkungen des Straßenverkehrs. Um die Hausanschlussleitungen für ein neu bebautes Grundstück zu verlegen, muss die Straße zwischen den Einmündungen Brandenberg und Kattenwald gesperrt werden.

Für die Zeit der Tiefbauarbeiten wird der Straßenverkehr über die Straßen Brandenberg, Geldenberg, Am Ruppenberg und Kattenwald umgeleitet. Der Anliegerverkehr wird während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet, sodass Anwohnerinnen und Anwohner bis an die Baustelle heranfahren und ihre Grundstücke erreichen können. Planmäßig soll die Baustelle bis zum 20. März 2026 abgeschlossen sein und die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. und „Die Pflege“ laden Krebsbetroffene erneut zu Kreativ-Event ein  
„Pinselstrich und Tintenfass – kunsttherapeutischer Workshop“ geht in die nächste Runde. Von Krebs Betroffene sind herzlich zu den neuen Terminen der Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und Tintenfass“ von der Krebsberatung Niederrhein e. V. und „Die Pflege“ eingeladen. Jeweils von 16.30 bis 18 Uhr geht es am Hauptsitz der Krebsberatung (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers, 1. Etage) im kunsttherapeutischen Workshop darum, gemeinsam kreativ zu werden.

Interessierte haben die Möglichkeit, an folgenden Terminen für 2026 teilzunehmen: 13. April, 01. Juni, 20. Juli, 24. August, 05. Oktober, 16. November und 28. Dezember 2026.   Geleitet wird der anderthalbstündige Workshop von Psychoonkologin und Diplom Sozialarbeiterin Ursula Ellermann von „Die Pflege“. Außerdem ist Kerstin Zimmer-Derks, Fachliche Leitung der Krebsberatung Niederrhein e. V. und Psychoonkologin, als Gesprächspartnerin für die Teilnehmer:innen da sein.

„Wir möchten die Betroffenen zu einer Reise zu sich selbst einladen. Denn nicht alles, was uns bewegt, lässt sich auch in Worte fassen. Bei unserem Kreativ-Event geht es darum, Gedanken und Gefühle über Farben und das gemeiname Zeichnen zum Ausdruck zu bringen. Ohne Bewertung und ohne Zielvorgabe. Im kreativen Prozess darf sich alles entfalten“, erklärt Ursula Ellermann.

Kerstin Zimmer-Derks fügt hinzu: „Im Rahmen einer Krebserkrankung kommt den Patientinnen und Patienten oft eine eher passive Rolle zu. Beim Malen und Zeichnen ist das Gegenteil der Fall. Sie erleben das Ganze aktiv und gehen darüber in den Austausch – und das kann sehr wertvoll sein.“  

ANMELDUNG & KOSTEN: Für die Teilnahme am Workshop ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Ansprechpartnerin Martina Hanßen: +49 (0) 2841 656 20 50 oder kontakt@krebsberatung-niederrhein.de. Außerdem fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von 10 Euro pro Person (Material inklusive) an.  

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein erfahrenes multiprofessionelles Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.

Oft geht es in der Beratung neben gesundheitlichen und psychologischen Aspekten auch um berufliche und finanzielle Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos und unabhängig. Es handelt sich bei der Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH.  

Kerstin Zimmer-Derks (li.) von der Krebsberatung Niederrhein e. V. und Ursula Ellermann (re.) von „Die Pflege“ laden Krebsbetroffene wieder zur Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und Tintenfass“ ein.


Moers: Bis 27. März Osterfeuer anzeigen - Tierschutz beachten
Die Anzeige von Osterfeuern beim Fachdienst Ordnung der Stadt Moers ist noch bis Freitag, 27. März, möglich. Die Daten können online übermittelt werden. Erlaubt sind nur Veranstaltungen zur Brauchtumspflege von eingetragenen Vereinen, Organisationen und Glaubensgemeinschaften.

Das Ordnungsamt führt stichprobenartig Kontrollen durch. Verstöße können mit einer Geldbuße geahndet werden. Um Vögel, Igel, Mäuse und Kaninchen zu vertreiben, muss das Holz vor dem Anzünden umgeschichtet werden. Den Verbrennungsplatz müssen außerdem volljährige Aufsichtspersonen bis zum vollständigen Erlöschen von Feuer und Glut beaufsichtigen.

Erlaubt ist nur unbehandeltes, naturbelassenes Holz (Baum- und Strauchschnitt). Zudem ist ein Abstand von mindestens 100 Metern zu Wohngebäuden sowie Wald- und Naturschutzgebieten einzuhalten. 

 

 Weitere Informationen zum Thema Osterfeuer und mit dem Formular zum Anzeigen eines Osterfeuers.  Fragen beantworten auch gerne die Mitarbeitenden des Fachdienstes Ordnung unter Telefon 0 28 41 / 201-985.

Zwei Wildkatzen entkommen dem Krieg – und finden mit Hilfe von DHL ein neues Zuhause
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Aleks, ein weißer Tiger, und Lothar, ein Luchs, wurden aus einem Kriegsgebiet in der Ukraine gerettet.
- Die beiden leben nun dauerhaft und artgerecht im Lincolnshire Wildlife Park in Großbritannien.
- Passend zum World Wildlife Day der Vereinten Nationen macht die Rettungsaktion auf das wachsende Problem illegal gehaltener Wildkatzen aufmerksam – und zeigt, wie wirkungsvoll internationale Zusammenarbeit sein kann.


Zwei aus der Ukraine gerettete Wildkatzen – ein weißer Tiger und ein Luchs, die mitten im Krieg aus illegaler Privathaltung zurückgelassen wurden – haben im Lincolnshire Wildlife Park im Vereinigten Königreich ein sicheres, artgerechtes Zuhause gefunden. Die komplexe Mission gelang durch internationale Zusammenarbeit, die auch von DHL unterstützt wurde.

Der Tiger Aleks und Lothar, der Luchs, wurden im vergangenen Jahr in der Ukraine gefunden. Beide stammten aus illegaler Haltung und sind verlassen oder ausgesetzt worden. Fälle dieser Art häufen sich: Wildkatzen werden nicht artgerecht als Haustiere gehalten und dazu oft vernachlässigt – der Krieg hat diese verborgene Krise weiter verschärft.

Gemeinsam mit den NGOs Nadiya und dem Wild Animals Rescue Center, mit Tierärzten, Zollbehörden und dem Lincolnshire Wildlife Park hat DHL geholfen, die Reise der Tiere in ihr neues, sicheres Zuhause zu koordinieren und zu unterstützen. Beide Tiere können nun den Rest ihres Lebens in einem sicheren und artgerechten Umfeld verbringen.

„Für uns ist jede Sendung, die uns anvertraut wird, etwas Besonderes und wir suchen immer die beste Lösung. Aber ein Tiertransport ist besonders anspruchsvoll. Er verlangt ein zusätzliches Maß an Sorgfalt – schließlich geht es um Lebewesen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen. Gemeinsam mit unseren Partnern und unserer Logistikexpertise konnten wir Aleks und Lothar an einen Ort bringen, an dem sie endlich die Pflege erhalten, die sie verdienen. Hier können sie den langen Prozess ihrer Genesung beginnen“, Nicola Leske, Leiterin Communications & Sustainability, DHL Group.

Eine Geschichte von Vernachlässigung – und Überleben
Aleks wurde von ukrainischen Soldaten nahe Charkiw entdeckt. Sein Zustand war sehr schlecht: Er litt an Parasiten, Hautinfektionen, Mangelernährung, Dehydrierung sowie beeinträchtigter Leber- und Nierenfunktion. Er war so geschwächt, dass er nicht mehr stehen konnte. Sein früherer Besitzer hatte ihn zurückgelassen, als der Krieg sich ausweitete.

Auch der Luchs Lothar scheint ein ähnliches Martyrium durchlebt zu haben. Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch NGOs berichten von einer konstanten Zahl illegal gehaltener Wildkatzen in Privathaushalten. Viele werden als Jungtiere angeschafft und später ausgesetzt, wenn sie zu gefährlich, zu teuer oder schlicht nicht mehr erwünscht sind.

Beide Tiere wurden zunächst ins Wild Animals Rescue Center in der Ukraine gebracht. Von dort starteten Aleks und Lothar ihre rund 2.600 Kilometer lange Reise in einem speziell ausgerüsteten, temperaturgeregelten Transport zum Lincolnshire Wildlife Park im britischen Boston.

Eine sorgfältig geplante Reise
Am 25. Februar 2026 begannen Aleks und Lothar ihre Reise – unter tierärztlicher Aufsicht und in speziell angefertigten Transportkisten an Bord eines großen Transporters. Sie fuhren von der Ukraine nach Calais (Frankreich), durch den Eurotunnel nach Großbritannien und setzten ihre Fahrt auf der Straße bis zum Lincolnshire Wildlife Park fort. Dort wurden sie am 27. Februar 2026 von einem Tierarzt untersucht und anschließend in ein eigens für sie gebautes Gehege gebracht.

Der Lincolnshire Wildlife Park gehört zu den größten britischen Einrichtungen, die Tieren lebenslangen Schutz bieten. Steve Nichols, Leiter des Lincolnshire Wildlife Parks, erklärt: „Aleks und Lothar wurden in Gefangenschaft geboren und würden in der Wildnis nicht überleben. Ihnen fehlen grundlegende Instinkte wie das Jagen. Einrichtungen wie unsere sind die einzige Möglichkeit, solchen Tieren ein sicheres und erfülltes Leben zu ermöglichen.“

DHL kann auf eine lange Tradition der Unterstützung und Rettung von Wildtieren zurückblicken. 2024 transportierte das Unternehmen den Schimpansen Chocolat von Kenia nach Großbritannien. Im selben Jahr überführte DHL 25 seltene Bongo-Antilopen von den USA nach Kenia. Auch echte Schwergewichte wie Manatees oder Flusspferde wurden bereits mit DHL transportiert.

Release-Konzert: Espen Berg (Piano solo) „The Kempen Concert“ Samstag, 18. April 2026, 20:00 Uhr Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche
Im November 2024 gastierte der norwegische Jazzpianist Espen Berg mit einem Solokonzert in der Kempener Paterskirche. Es war ein Höhepunkt der Saison, nicht nur für das Publikum, sondern auch für den Künstler selbst.

Er war so glücklich mit dem herrlichen Steinway-Flügel, der hervorragenden Akustik in der Kirche und der Inspiration durch das aufmerksame Publikum, dass er sich dazu entschied, dieses Konzert, das er vorausschauend selbst mitgeschnitten hatte, zu veröffentlichen. Es erschien im Oktober 2025 als digitales Album auf allen einschlägigen Plattformen und Streaming-Diensten im Internet – und wurde jetzt im Februar 2026 auch als Schallplatte auf Vinyl veröffentlicht.

Nun kommt Espen Berg nach Kempen zurück mit einer Fülle neuer Inspirationen und dem frisch gepressten Doppel-Album im Gepäck. Für „The Kempen Concert“ hat Espen Berg von der internationalen Fachpresse hervorragende Kritiken erhalten. So schrieb etwa Jacek Brun auf „Jazz-Fun“: „Ein Konzert, das in Erinnerung bleibt. Espen Berg beweist einmal mehr, dass er zu den faszinierendsten Pianisten seiner Generation gehört“.

Mike Gates vom britischen Online-Magazin „UK Vibe“ verlieh dem Album die Höchstwertung von 5 Sternen („The Kempen Concert is a compelling statement“); seine Kollegin Angelique van Os („Jazzism“) meint, es sei sein bislang bestes Solo-Album („a world-class statement“) und Tor Hammerö in „Nettavisen“ konstatiert: „Es ist nahezu unglaublich, dass wir es mit frei improvisierter Musik zu tun haben.“

Quelle Espen Berg

Espen Berg, 2023 zum offiziellen Steinway Artist ernannt, spielt seit 2014 regelmäßig mit seinem eigenen Trio, aber auch als Sideman mit Musikern wie Marius Neset und Matthias Eick oder als Begleiter der Sängerin Silje Nergard. Sein erstes Solo-Album „Noctilucent“ erschien 2012. Seit 2007 unterrichtet er an der Jazzabteilung der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim. 

Karten sind ab sofort erhältlich an der Kasse in der Tourist Information, Orsaystr. 3 a, 47906 Kempen (Tel. 02152 / 917-4120; E-Mail: kartenverkauf@kempen). Vorverkauf: € 18,00 inkl. Ticketgebühr (ermäßigt € 9,50); Abendkasse: € 19,00 inkl. Ticketgebühr (ermäßigt € 10,50). Abonnentinnen und Abonnenten der Reihe „Jazz“ erhalten 20 % Rabatt. Online mit zusätzlichen Gebühren hier: https://25629.reservix.de/events

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kurse zu Balance und Körperbeherrschung
Mit ‚ZENbo Balance Training‘ und der Schwertkunst ‚KEN-DAO‘ bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort im März zwei Kurse an, die Balance und Körperbeherrschung trainieren. Das sanfte Bewegungs- und Entspannungsprogramm ‚ZENbo Balance‘ ist im Stehen, Sitzen und Liegen möglich und eignet sich für Menschen jeden Alters.

Der Kurs startet am Mittwoch, 11. März, und findet insgesamt zehnmal jeweils ab 9.30 Uhr im ‚Raum für dich‘ im Wallzentrum, Neuer Wall 2, in Moers statt.  Einen Kennenlernworkshop ‚KEN-DAO -Schwertkunst in Achtsamkeit‘ bietet die vhs am Samstag, 14. März, ab 14 Uhr an.

Neben Präzision, Schnelligkeit und Kraft fördert KEN-DAO auch die Konzentrationsfähigkeit und die Ruhefindung. Zum Üben der Schwerttechniken steht ein japanisches Holzschwert (Bokken) zur Verfügung. Veranstaltungsort ist die Turnhalle des Gymnasiums Adolfinum, die über die Seminarstraße zu erreichen ist. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren. Für beide Kurse ist eine vorherige Anmeldung unter 0 28 41 / 201 – 565 oder unter www.vhs-moers.de möglich.

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Von der Reichsstadt zum Rechtsstaat – deutsche Verwaltungsgeschichte
Wie sich Deutschlands Verwaltung geschichtlich entwickelt hat – darüber informiert ein Infoabend der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 12. März. Berücksichtigt wird die Entwicklung vom heiligen Römischen Reich über föderale Strukturen des Deutschen Bundes und des Kaiserreichs hin zu zentralistisch geprägten NS-Strukturen und ab 1949 den föderalen Aufbau mit Bund, Ländern und Kommunen. 

Unter dem diesjährigen Semestermotto ‚Kopfsalat‘ findet die Veranstaltung ‚Verwaltungsgeschichte in Deutschland – Von der Reichsstadt zum Rechtsstaat‘ ab 18.30 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt. Außerdem werden Absurditäten des deutschen Verwaltungsrechts mit einem Augenzwinkern beleuchtet.  
Eine vorherige Anmeldung für den Vortrag ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Ausschüsse tagen am 6. und 9. März
Der Sportausschuss findet am Freitag, 6. März, um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses (Rathausplatz 1) statt. Themen sind der Entwurf des Haushaltsplans der Stadt Moers für das aktuelle Jahr, die laufenden Bauprojekte im Sportbereich und ein Bericht zur Auftaktsitzung der Arbeitsgemeinschaft Sport.

Ebenfalls um städtische Bauprojekte geht es am Montag, 9. März, im Schulausschuss. Er findet ebenfalls um 16 Uhr Ratssaal statt. Dann geht es unter anderem um die Erhöhung der maximalen Aufnahmekapazität in der Offenen Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2026/2027. 

Dinslakener Stadtbibliothek: Greta Magdalena Blandowski ist beste Vorleserin im Kreis Wesel-Süd
Die beste Vorleserin im Kreis Wesel-Süd kommt in diesem Jahr vom Julius-Stursberg-Gymnasium aus Neukirchen-Vluyn: Greta Magdalena Blandowski überzeugte beim Kreisentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs mit einer herausragenden Leseleistung und sicherte sich den ersten Platz.

Greta Magdalena Blandowski (rechts) mit Constanze Palotz, Leiterin der Dinslakener Stadtbibliothek

Der Kreisentscheid wurde von der Dinslakener Stadtbibliothek organisiert. Im April wird Greta Magdalena Blandowski den Kreis Wesel-Süd auf Bezirksebene vertreten. Sie begeisterte die Jury bereits in der ersten Runde mit einer mitreißenden Passage aus dem selbst gewählten Buch „Die schlimmste Klasse der Welt“ von Juma Kliebenstein.

Auch in der zweiten Runde bewies sie ihr Können beim Vortrag eines ihr unbekannten Textes. Hier las sie aus „Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ von Marie Hüttner und meisterte auch diese Herausforderung mit Bravour. Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Bibliothek, Constanze Palotz, stellten die 14 Schulsieger*innen aus dem Kreis Wesel-Süd in zwei Wettbewerbsrunden ihr Lesetalent unter Beweis.

In der ersten Runde lasen die Teilnehmenden drei Minuten aus einem selbst gewählten Buch vor, bevor sie sich in der zweiten Runde einem fremden Text stellen mussten. Das hohe Niveau aller Beiträge machte der Jury die Entscheidung nicht leicht. Die Jury setzte sich zusammen aus Axel Schlichte (MENTOR – Die Leselernhelfer Niederrhein e.V.), Edith Mendel (ehemalige Leiterin der Stadtbibliothek), Constanze Palotz und Pia Hartmann aus dem Team der Stadtbibliothek.

Alle Teilnehmenden wurden für ihre Leistungen mit einer Urkunde und einer Sonderauflage von „Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ ausgezeichnet. So konnten sie direkt nach dem Wettbewerb weiterlesen und erfahren, was es mit den geheimnisvollen Briefen auf sich hat, die Rocky erhält. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

Vorlesewettbewerb Teilnehmende 26.02.2026

Veranstaltet wird er von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern nachhaltig zu stärken.

Unterstützt wird die Initiative auch in diesem Jahr durch vier Sparda-Regionalbanken. Pressemitteilung vom 02.03.2026 Vorlesewettbewerb Teilnehmende 26.02.2026

DRK im Einsatz beim Bombenfund in Rheinberg-Budberg  
Beim Fund einer Weltkriegsbombe in Rheinberg-Budberg waren Bereitschaften aus dem DRK Kreisverband Niederrhein mit 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz. Sie unterstützten die Evakuierung, betreuten betroffene Anwohner in einer eingerichteten Notunterkunft und stellten zusätzlich medizinische Absicherung sicher.  

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im Rheinberger Ortsteil Budberg am Montag (02.03.2026) unterstützte das DRK mit einer Einsatzeinheit aus dem Kreisverband Niederrhein die umfangreichen Evakuierungs- und Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte waren bis in die späten Abendstunden im Einsatz.

Um 13:00 Uhr wurden die Bereitschaften der DRK Ortsvereine Alpen, Dingden, Kamp-Lintfort, Moers, Rheinberg und Wesel alarmiert. Insgesamt engagierten sich 40 Helferinnen und Helfer, um die Maßnahmen rund um die notwendige Evakuierung zu unterstützen.   In der Turnhalle Orsoy richtete das DRK eine Betreuungsstelle ein. Dort wurden 45 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Evakuierung versorgt – darunter auch Personen, die liegend transportiert und betreut werden mussten.

Neben der Registrierung standen persönliche Betreuung, Gespräche sowie die Versorgung mit Getränken und Verpflegung im Mittelpunkt des Einsatzes. Zusätzlich übernahmen die DRK-Kräfte die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Stadt Rheinberg. Zur Entlastung des Regelrettungsdienstes wurde darüber hinaus ein Rettungswagen (RTW) mit Notarzt bereitgestellt, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.  

Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl, dankte allen eingesetzten Ehrenamtlichen ausdrücklich: „Viele unserer Helferinnen und Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen zu können. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie stark das Ehrenamt im Kreis Wesel verankert ist.“  

Zugleich bedankte sich Rühl für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, der Feuerwehr und allen beteiligten Organisationen sowie für das kooperative Verhalten der betroffenen Bevölkerung. Der Einsatz in Rheinberg-Budberg zeigt erneut, dass das DRK im Kreis Wesel ein verlässlicher Partner in der Gefahrenabwehr ist. In enger Abstimmung mit den Behörden bringen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Kompetenz und Erfahrung ein, um die Sicherheit der Bevölkerung zu unterstützen.  

„Einsatzkräfte werden während der Maßnahmen zum Bombenfund in Rheinberg-Budberg vom DRK mit Getränken und Verpflegung versorgt.“

Baggerlader für die ukrainische Partnerstadt Samar: Stadt Wesel organisiert Überführung

Gemeinsam mit der GIZ und dem Blau-Gelben Kreuz wird Technik zur Unterstützung vor Ort bereitgestellt. Die Stadt Wesel setzt die Unterstützung ihrer ukrainischen Partnerstadt Samar fort. Ein Baggerlader, der über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen der kommunalen Unterstützung bereitgestellt wurde, steht nun zur Überführung in die Ukraine bereit.

Die Stadt Wesel organisiert die Überführung eines Baggerladers in die ukrainische Partnerstadt Samar. V. l. n. r.: Angela Heger (AfD), Frank Schulten (CDU), Dezernent Dr. Markus Postulka, Jens Seemann (CDU), Bürgermeister Rainer Benien, Reinhold Brands (CDU), Günter Kellendonk (CDU), Betriebsmitarbeiter der ASG Stefan Giese, Christina Heumann (Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Göbeler (CDU), Barbara Wagner (Die Linke).

Die Transportorganisation erfolgt in Abstimmung mit dem Blau-Gelben Kreuz Deutsch-Ukrainischer Verein e.V. aus Köln. Samar liegt in der Region Dnipropetrowsk und ist seit Ende 2022 Solidaritätspartnerstadt von Wesel. Aus der Partnerstadt erreichen die Stadtverwaltung regelmäßig Berichte über die schwierige Lage durch anhaltende Angriffe auf die Region sowie über den hohen Bedarf an Technik und zuverlässiger Energieversorgung.

Der Baggerlader soll insbesondere bei dringend notwendigen Infrastrukturarbeiten und bei der Beseitigung von Schäden unterstützen. Bürgermeister Rainer Benien sagt: „Wir stehen an der Seite der Menschen in Samar. Jeder praktische Beitrag hilft, den Alltag unter den Bedingungen des Krieges zu bewältigen und die Handlungsfähigkeit zu stärken. Wir danken der GIZ und dem Blau-Gelben Kreuz für die verlässliche Unterstützung bei Beschaffung und Logistik.“

Dezernent Dr. Markus Postulka ergänzt: „Solche Transporte sind organisatorisch anspruchsvoll und gelingen nur, wenn viele Beteiligte eng zusammenarbeiten. Unser städtischer Betrieb ASG hat die Abwicklung vor Ort unterstützt und die sichere Zwischenlagerung ermöglicht.“

Bereits Ende letzten Jahres wurde ein ausrangiertes einsatzfähiges Feuerwehrfahrzeug als Hilfsleitung nach Samar überführt.  Für ein gemeinsames Pressefoto waren Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen eingeladen. Die Stadtverwaltung bedankt sich für die Begleitung und die konstruktive Unterstützung bei der Umsetzung der Solidaritätspartnerschaft.

Aktion Mensch ruft „März gegen Mobbing“ aus
DFL-Stiftung und Lernort Stadion unterstützen mit Bildungsangeboten für Jugendliche in Fußballstadien
Gemeinsam mit der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion e.V. macht sich die Aktion Mensch bundesweit gegen Mobbing und Diskriminierung stark
Politische Bildung in Fußballstadien: 25 Lernzentren des bundesweiten Netzwerks von Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga unterstützen im März mit Sonderaktionen vor Ort für ein diskriminierungsfreies Miteinander

Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun? Diese Fragen stehen im Zentrum des Aktionsmonats „März gegen Mobbing“, den die Aktion Mensch mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. initiiert.

25 Lernzentren des bundesweiten Netzwerks Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga setzen in den kommenden vier Wochen einen verstärkten Fokus auf diskriminierungsfreien Umgang unter Jugendlichen und positionieren sich so klar gegen Ausgrenzung – mit interaktiven Aktionen, themenspezifischen Workshops, Bildungsmaterialien und Events vor Ort in den Fußballstadien.

DFL-Stiftung Lernort Stadion / Bild: Guido Kirchner

Stimme erheben gegen Mobbing – in Dortmund, Mainz oder Hamburg
Die außerschulischen Angebote in Fußballstadien, die die Begeisterung junger Menschen für den Fußball als Brücke nutzen, richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und sollen dazu motivieren und dabei unterstützen, sich aktiv für Vielfalt, Respekt und Fairness einzusetzen – auf dem Spielfeld ebenso wie im digitalen Raum und im Alltag.

In der einzigartigen Atmosphäre der Stadien entstehen Lernumgebungen, in deren Mittelpunkt die Stärkung der Medienkompetenz von Jugendlichen, die Entwicklung kritischer Reflexion und ein wertschätzender Umgang miteinander stehen.

Mit dabei sind Lernzentren an den Standorten von Profivereinen wie Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, FC St. Pauli, 1. FSV Mainz 05 oder Borussia Dortmund. Einer der Höhepunkte: Die Teilnahme eines Spielers von Borussia Mönchengladbach an einem der Workshoptage im Borussia-Park, die sich mit Themen wie mentaler Gesundheit, Ausgrenzung und Mobbing beschäftigen.

„Fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen und 61 Prozent haben Mobbingsituationen bereits beobachtet. Besonders erschreckend: Rund 80 Prozent derjenigen, die gemobbt werden, und mehr als 70 Prozent der Zeug*innen sprechen selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch und Mitglied des Lernort Stadion-Beirats. „An genau dieser Stelle setzt der Aktionsmonat an – mit Zeit und Raum, um Erfahrungen zu teilen und Strategien für ein verantwortungs- und respektvolles Miteinander zu entwickeln.“

Gemeinsames Erleben und gezielte Bildungsarbeit: Materialien für alle Interessierten ab sofort verfügbar
Eine der Grundlagen für die Aktionen bilden die von der Aktion Mensch und dem Lernort Stadion e.V. gemeinsam herausgegebenen sowie barrierefrei aufbereiteten Materialien „Fairplay im Netz“, die partizipativ mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung entwickelt wurden. Sie können flexibel in Schulen, Jugendzentren und anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden und stehen allen Interessierten ab sofort kostenfrei unter https://bestellservice.aktion-mensch.de/akm-artikel/fairplay-im-netz zum Download zur Verfügung.

Traditionell finden im März auch die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die der deutsche Profifußball seit vielen Jahren mit vielfältigen Aktionen rund um das Thema Antidiskriminierung unterstützt. „Teamgeist, Respekt und Fairplay sollten das ganze Jahr über selbstverständlich sein – egal ob auf dem Platz, neben dem Platz oder online.
Mit unserer ‚Superkraft‘ Profifußball und unseren langjährigen Partnern setzen wir uns dafür ein, junge Menschen für ein solidarisches Miteinander zu sensibilisieren, und freuen uns darauf, den ganzen März über noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken“, so Franziska Fey, Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung.

Die Kooperation zwischen der Aktion Mensch, der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion e.V. zur politischen Bildung junger Menschen besteht bereits seit vielen Jahren. Während des Aktionsmonats unterstützt die Aktion Mensch als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland die Lernzentren und ihr Engagement auch finanziell.

Mehr Informationen zu Lernort Stadion gibt es unter www.lernort-stadion.de und www.dfl-stiftung.de/was-uns-bewegt/gesellschaftliches-miteinander/lernort-stadion.
Weiterführende Informationen zum Engagement der Aktion Mensch gegen Mobbing sowie zur Studie „Mobbing von Jugendlichen“ finden Sie unter und www.aktion-mensch.de/mobbing und www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.

Saubere Luft im Auto: Tipps für Innenraumfilter von Fahrzeugen
Mit dem Frühling beginnt die Heuschnupfen-Saison. In Autos sorgen Filter in Lüftungen und Klimaanlagen für saubere Luft: Sie halten Pollen, Schadstoffe und sogar Krankheitserreger draußen. Der TÜV-Verband gibt Tipps für die Auswahl und Wartung von Pkw-Innenraumfiltern.

TÜV-Verband, deepblue4you_iStock

Frühlingszeit ist Pollenzeit. Der Blütenstaub von Bäumen, Gräsern oder Kräutern kann Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen auslösen. Daher sollten Autofahrerinnen und Autofahrer auf ein gutes Raumklima achten. Mehr als 500.000 Liter Luft pro Stunde strömen über Lüftungs- und Klimaanlage in das Fahrzeug. Und mit der zugeführten Außenluft können auch Pollen, Feinstaub oder Schadstoffe in das Wageninnere gelangen.

Innenraumluftfilter versprechen, solche Partikel abzufangen. „Damit im Fahrzeug wirklich gute Luft herrscht, sollten Halter auf die Auswahl der Filter achten und eine regelmäßige Wartung sicherstellen“, sagt Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. Als Faustregel gilt: Sinnvoll ist ein Austausch einmal pro Jahr. Optimaler Zeitraum ist der Frühling, wenn die Pollensaison beginnt.

Spätestens aber nach 15.000 bis 20.000 gefahrenen Kilometern sollte man für Ersatzfilter sorgen. Dafür eigenen sich auch die vom Hersteller empfohlenen Inspektionstermine oder ein Frühjahrs-Check. Schneider: „Wer auf saubere Luft im Auto wert legt, sollte fragen, ob ein Filterwechsel dran ist und den Zustand der Filter prüfen lassen.“

Gesundheitlich belastend bis akut gefährlich sind Pollen für Allergiker. „Allergische Reaktionen, die zu Niesanfällen, tränenden Augen oder Husten führen, können die Fahrtüchtigkeit einschränken“, sagt Schneider. „Umso wichtiger ist es für Allergiker, bei ihrem Fahrzeug auf funktionstüchtige und leistungsfähige Filter zu achten.“

Auch die Wahl des Parkplatzes kann dabei helfen, die Pollenbelastung im Fahrzeug zu verringern. „Wer an Allergien leidet, sollte sein Auto möglichst nicht unter Bäumen abstellen“, rät der Experte. Für Menschen, die an Asthma erkrankt sind, sei es besonders wichtig, den Innenraum möglichst frei von Feinstaub zu halten.

Filterwechsel selbst machen oder von der Werkstatt?
Für den Zustand von Innenraumfiltern sind die Halterinnen und Halter von Fahrzeugen in der Regel selbst verantwortlich. „Deren Prüfung ist nicht Teil der Hauptuntersuchung“, erläutert Schneider. In der HU werde allein die Funktionsfähigkeit der Lüftungsanlagen geprüft, um beschlagenen Scheiben zu verhindern.

Die Innenraumfilter sind in den Fahrzeugen häufig hinter oder unterhalb des Handschuhfachs eingebaut. Alternativ finden sie sich im Motorraum nahe der Windschutzscheibe und gelegentlich auch unter dem Armaturenbrett. „Wenn sich der Innenraumluftfilter nahe der Windschutzscheibe befindet, sollten Fahrerinnen und Fahrer darauf achten, dass die Luftzufuhr nicht durch Laub oder Schmutz beeinträchtigt wird“, sagt Schneider.

Der Wechsel des Filters ist zwar grundsätzlich auch für Laien möglich. Dabei gilt es vor allem darauf zu achten, diesen richtig herum einzubauen. Im Normalfall zeigen Pfeile auf den Filtern an, in welche Richtung die Luft strömen soll. „Wir raten dazu, den Austausch von einer Werkstatt vornehmen zu lassen und Originalteile von Fahrzeug- oder Filterherstellern zu verwenden“, sagt TÜV-Fachmann Schneider.

HEPA-Filter schützen auch vor Viren und Bakterien
Bei der Leistungsfähigkeit unterscheiden sich einzelne Filtertypen deutlich. Die Basisvarianten nutzen Faser- oder Vliesmaterial, um die Luft im Innenraum sauber zu halten. „Pollen, Staub und gröbere Partikel werden so zurückgehalten“, sagt Schneider. „Das gilt allerdings nicht für Abgase. Wenn man im Stop-and-Go-Verkehr vom vorausfahrenden Fahrzeug eingequalmt wird oder durch einen stark befahrenen Tunnel fährt, sollte man besser die Luftzufuhr abriegeln.“

Das funktioniert mit dem Umluft-Schalter, der einen geschwungenen Pfeil in einer Fahrzeugsilhouette zeigt. Die vorhandene Luft im Fahrzeug wird dann nur umgewälzt, aber keine neue zugeführt.

Aktivkohlefilter dagegen können auch Stickoxide und die sogenannten VOCs aufnehmen – das sind flüchtige organische Verbindungen, die von Kunst- oder Klebstoffen abgegeben werden. Diese können auch im Fahrzeug selbst entstehen. „Vor allem bei Neufahrzeugen kann es zu stärkeren Ausdünstungen kommen“, sagt Schneider.

„Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer ist dies ein Risiko.“ Umso wichtiger ist, dass die Frischluftzufuhr funktioniert. Bei der Ermittlung möglicher Schadstoffemissionen im Innenraum von Fahrzeugen helfen auch die TÜV-Organisationen, die entsprechende Messungen anbieten.

HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Air“) versprechen, dass selbst Bakterien und Viren am Eintritt ins Fahrzeug gehindert werden. Während Standard-Innenraumfilter bereits ab fünf bis acht Euro zu haben sind, können HEPA-Modelle schon mal 60 bis 80 Euro kosten. „Serienmäßig finden sich diese häufig nur in Premium-Modellen“, sagt Schneider. „Doch das Umrüsten ist in der Regel problemlos möglich.“

HEPA-Filter fangen zudem Feinstaub besonders zuverlässig ab. Dagegen halten Aktivkohle-Filter auch unangenehme Gerüche und Gase zurück. Eine kleine Änderung im Nutzungsverhalten der Klimaanlage kann Gerüchen entgegenwirken, die im Fahrzeug selbst entstehen. „Man sollte kurz vor Fahrtende die Kühlung der Klimaanlage abschalten, aber das Gebläse weiterlaufen lassen“, rät Schneider. Denn eine mögliche Quelle für Geruchsbildung ist auch Feuchtigkeit am Verdampfer der Klimaanlage.

Anzeichen für Schimmelbildung ernst nehmen
Wer die Wartung der Innenraumfilter vernachlässigt, riskiert Schimmelbildung oder das Einnisten von Bakterien. „Dies droht, wenn der Innenraumfilter verstopft oder anderweitig defekt ist“, sagt Schneider. Unterbleibt der Austausch über längere Zeit, können sich Filter zusetzen. Bei den folgenden Anzeichen sollten Fahrzeughalter umgehend einen Filterwechsel vornehmen oder in die Werkstatt gehen, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden:

Muffiger Geruch: Riecht es im Fahrzeug und vor allem aus der Lüftungsanlage modrig oder muffig, könnten sich Bakterien oder Schimmel gebildet haben.
Beschlagene Scheiben: Beschlagen die Scheiben leicht, kann feuchte Luft nicht mehr richtig aus dem Innenraum transportiert werden.
Schwache Lüftung: Arbeiten Lüftung, Klimaanlage oder Heizung nicht mehr mit voller Kraft, kann eine Ursache sein, dass kaum noch Luft durch das verstopfte Vlies kommt.
Allergische Reaktionen: Treten im Fahrzeug häufiger Niesanfälle, akuter Schnupfen oder brennende Augen auf, können defekte Pollenfilter die Ursache sein.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) empfiehlt in seiner gemeinsamen Richtlinie VDI/ZDK 6032 mit dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) neben dem regelmäßigen Austausch von Innenraumluftfiltern auch die Reinigung der zugehörigen Komponenten, etwa des Gehäuses.

„Dies wird von vielen Autofahrerinnen und Autofahrern vernachlässigt“, sagt Schneider. Ein weiterer Tipp des Experten: „Auch das regelmäßige Säubern des Innenraums – besonders von Sitzbezügen oder Fußmatten – kann die Staubbelastung reduzieren und damit Luftqualität in Fahrzeugen verbessern.“



44.025 nichtdeutsche Personen mit iranischer Staatsangehörigkeit lebten 2024 in NRW. 
Außenhandel mit dem Iran
Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 963 Millionen Euro in den Iran exportiert, vor allem Maschinen und Pharma-Erzeugnisse. Die Importe, größtenteils Früchte und Nüsse, beliefen sich auf 234 Millionen Euro.

Iranische Community in Deutschland: 298 000 Menschen in Deutschland hatten 2024 eine iranische Einwanderungsgeschichte. Davon sind 256 000 selbst eingewandert und 43 000 Nachkommen von Eingewanderten. Bei weiteren 45 000 Menschen stammte ein Elternteil aus dem Iran.


Flugreisen in die Golfregion: 3,1 Millionen beziehungsweise 2,8 % aller Flugpassagierinnen und -passagiere, die 2025 ihre Flugreise von einem deutschen Hauptflughafen begonnen haben, flogen einen Flughafen der Golf-Staaten Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi- Arabien oder Vereinigte Arabische Emirate (VAE) an.


NRW: Bauproduktion im Dezember 2025 um 7,5 % gestiegen
* Bauproduktion im Hochbau rückläufig und im Tiefbau gestiegen.
* Bauproduktion übersteigt das Niveau von Dezember 2019.
* Baunachfrage im vierten Quartal 2025 gegenüber Vorjahr gestiegen.

Die preis- und kalenderbereinigte Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag im Dezember 2025 um 7,5 % über dem Vorjahresniveau. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, verringerte sie sich im Hochbau um 7,5 % und stieg im Tiefbau um 24,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat.



Bauproduktion übersteigt das Monatsergebnis von Dezember 2019
Im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 ist ein Anstieg der Bauproduktion von 4,9 % zu vermelden: Im Hochbau blieb die Produktion mit einem Minus von 14,0 % hinter dem Vergleichswert zurück, wohingegen der Tiefbau mit einem Plus von 27,5 % deutlich über dem Niveau von Dezember 2019 lag.

Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für das gesamte Jahr 2025 war um 1,4 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024. Anstieg der Baunachfrage im 4. Quartal 2025 Die preisbereinigten Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im vierten Quartal 2025 um 3,7 % höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.



Für die Auftragslage ist im Tiefbau ein Rückgang (−3,2 %) und im Hochbau ein Zuwachs (+10,5 %) zu konstatieren. Für das vierte Quartal 2025 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum vierten Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang der Baunachfrage um 7,7 %. Dabei verschlechterte sich die Auftragslage im Hochbau um 14,0 %, während sie sich im Tiefbau leicht um 1,3 % verbesserte.

Inflationsrate im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 %
Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufig)


Die Inflationsrate in Deutschland wird im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Januar 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Februar 2026 voraussichtlich +2,5 %.


4. Saison der Saatgutbibliothek in der Stadtbücherei Kleve gestartet!
Tomate, Salat, Gartenmelde, Bohne und Erbse stehen als samenfeste Sorten seit dem 26. Februar 2026 bereits in der vierten Saison zur Ausleihe in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32 bereit. Pro Haushalt werden maximal 3 Sorten/Saatguttüten „verliehen“.

Aus dem erfolgreichen Anbau sollen die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner nach der Ernte neues Saatgut gewinnen, dass dann im nächsten Jahr wieder verliehen werden kann. Wer sich beteiligt, kann sich nicht nur auf leckeres Gemüse freuen, sondern trägt damit aktiv zum Erhalt der Pflanzenvielfalt bei. Und: Wer selbst einmal Gemüse anbaut, lernt Lebensmittel schätzen.

Es ist angerichtet: Das Saatgut der diesjährigen Saatgutbibliothek in Kleve. Auch in diesem Jahr gibt es sie wieder, die „Saatgutbibliothek“ in der Stadtbücherei Kleve!

Gerade für Kinder kann das Angebot einen wichtigen Bildungsauftrag transportieren und aus erster Hand vermitteln, woher unsere Nahrung kommt. Weitere Informationen, Anleitung zum Anbau und zur Gewinnung des neuen Saatguts fürs nächste Jahr, sowie die Anmeldung zum Saatgut-Newsletter des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt gibt es bei der Ausleihe des Saatguts in der Stadtbücherei Kleve. Die Teilnahme erfordert einen gültigen Büchereiausweis. Das Büchereiteam freut sich auf rege Beteiligung und ein erfolgreiches Garten- und Erntejahr!

Tag der Archive: Offene Tür im Klever Stadtarchiv am Sonntag, 8. März 2026 Ab 10:00 Uhr steht die Tür des Stadtarchivs am Sonntag für alle Interessierten offen. Im Rahmen des bundesweiten Tages der Archive öffnet das Stadtarchiv Kleve, Triftstraße 11, seine Türen am Sonntag, 8. März 2026, 10-17 Uhr  Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag vielfältige Einblicke in die Geschichte der Stadt gewinnen.

Der Tag bietet mehrere Möglichkeiten, sich mit Kleves Vergangenheit vertraut zu machen und einen Blick hinter die Kulissen der Archivarbeit zu werfen.  Programm: Ausstellung: Wie sah Kleve früher aus? Welche Fabriken prägten das Stadtbild? Welche Apotheken und Kinos verschwanden im Zuge des Strukturwandels? Eine Ausstellung im Lesesaal präsentiert historische Schriftstücke, Fotos und Hintergrundinformationen. An einem Büchertisch können zum kleinen Preis Publikationen zur Stadtgeschichte erworben werden. 


10 und 11 Uhr: Archivführungen stellen das "Gedächtnis der Stadt" näher vor. 13.30 Uhr: Event für Geocacherinnen und Geocacher. Nach der Filmvorführung wird ein weiteres Geocaching-Angebot freigeschaltet. 14 Uhr: Filmvorführung im Obergeschoss "Von Kindesbeinen an".

Schuhproduktion bei Gustav Hoffmann, mit einer Einführung von Stefan Beckers vom Verein Kleefse Schüsterkes e.V. Anschließend kann zwischen einer weiteren Führung im Stadtarchiv oder im nahegelegenen Schuhmuseum gewählt werden. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Im Schuhmuseum besteht die Möglichkeit, mit einer Spende zur Arbeit des Museums beizutragen.

Moers: Die 7 größten Fehler bei der Kapitalanlage
Sie lernen in diesem Vortrag, was Sie bei der Anlage von Geld grundsätzlich vermeiden sollten, warum ein einzelner Fehler Ihr ganzes Kapital/Lebenswerk zerstören kann und warum die Geschichte von den Eiern im Korb auch bei der Geldanlage wichtig ist. Kennen Sie schon den Unterschied zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds oder die große Gefahr von Klumpenrisiken? Im Vortrag erfahren

Sie, was es damit auf sich hat. Sie werden anhand eines Kurzvideos erarbeiten, wie Ihr Gehirn in Kapitalmärkten arbeitet und welche emotionsgeladene Handlungen hieraus erfolgen. Was das alles mit Medien aus TV und Internet zu tun hat, wird Ihnen ebenfalls aufgezeigt sowie die Gefahr von Interessenkonflikten bei der "Anlageberatung".

Ein spannender Vortrag für alle, die Fehler bei der Geldanlage vermeiden möchten und zukünftig mehr aus ihrem Ersparten machen wollen. Referent: Udo Nienhuysen Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10342 Gebühr: 7 Euro. Veranstaltungsdatum 02.03.2026 - 18:30 Uhr - 20:45 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt, Kastell 5b ,47441 Moers.

Moers: Das "Geleucht"
Hoch über Moers thront auf der Halde Rheinpreußen das größte Montankunstwerk weltweit: das „Geleucht" von Otto Piene. Die Aussichtsplattform der riesigen Grubenlampe bietet „Himmelsstürmern" imposante Ausblicke tief ins Ruhrgebiet und den Niederrhein. Die 2-stündige, 3,5 km lange Tour lohnt besonders in einer Vollmondnacht, wenn Teile der Halde in glutrotes Licht eintauchen.

Diese Führung begleitet Karl Brand. Treffpunkt: Clubhaus der Freien Schwimmer (Römerstraße 790) Hinweis: Gute Kondition / festes Schuhwerk erforderlich. Auf Anfrage weitere Gruppentouren bei Tag & Nacht. Weitere Infos zu den Stadtführungen. Kosten: 9 Euro
Veranstaltungsdatum 04.03.2026 - 18:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Clubhaus der Freien Schwimmer Rheinkamp, Römerstraße 790, 47443 Moers.

Moers: FLÜGGE - Das lokale Newcomer-Format im Bollwerk 107
Erlebt die musikalische Energie der Region bei “Flügge”, der neuen Konzertreihe bei uns im Bollwerk 107! Lokale Rock- und Pop-Bands, teilweise bereits bekannt vom Rock-it Festival und dem Clash of Bands, präsentieren ihr Talent und begeistern das Publikum mit dem unverwechselbaren Sound ihrer selbst geschriebenen Songs. “Flügge” steht für musikalische Vielfalt und die Chance, neue Talente zu entdecken.

Unterstützt eure Lieblingsbands aus der Region und lasst euch von Gitarrenriffs und eingängigen Melodien mitreißen – bei “Flügge” ist für alle Musikbegeisterten etwas dabei. Am 6. März mit dabei: Berthaju blue friend
Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse! Veranstaltungsdatum 06.03.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr .Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: ZUMBA für alle Altersgruppen
Training und Einführung in ZUMBA für alle Altersgruppen im Sportpark Rheinpreußen - umsonst und draußen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Gern könnt ihr euch/können Sie sich unter Telefon: 0 28 41 / 10 01 35 oder an frieda@kirche-moers.de anmelden.

Bei zu schlechtem Wetter wird das Angebot möglicherweise spontan abgesagt. Ihr könnt / Sie können aber auch einfach spontan, an einzelnen Terminen und ohne Anmeldung hinzustoßen. Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 10:30 Uhr - 11:30 Uhr. Veranstaltungsort Sportpark Rheinpreußen (ehem. Rheinpreußen-Stadion) Adresse Barbarastraße 18, 47443 Moers.

Das Kriminal Dinner - Krimidinner für Jung und Alt in Moers
Teilen Sie auch diese Leidenschaft für spannende Krimis und kulinarische Highlights?  Dann freuen Sie sich auf ein spannendes Krimidinner!  Lassen Sie den Alltag hinter sich und genießen Sie einen Streifzug durch die einzigartige Küche der Region umrahmt von einem packenden Live-Krimi! 

Werden Sie zum Meisterdetektiv / Meisterdetektivin und erleben Sie einen unvergleichlichen Krimidinner Abend! Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Hotel Moers van der Valk, Krefelder Straße 169, 47447 Moers.

Kleidertausch Moers
Bring deine alten Klamotten und nimm Neue mit!  Etwas hat kleine Makel? Zusammen machen wir es wieder neu in unserer Nähecke! Der Eintritt ist kostenlos! Event details Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 12:00 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107 47441 Moers


Nachtwächterführung in Moers
Wer Moers aus ganz anderer Perspektive kennenlernen möchte, begleite mich auf dieser abendlichen Führung. Wandeln Sie in der Alt- und Neustadt auf den Spuren des letzten Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von Moers wieder lebendig werden – und lauschen Sie den spannenden Erzählungen aus früheren Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs. Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten: 9 Euro. Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt

Quiz in Moers
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen antreten.  Die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro.  Anmelden könnt ihr euch während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28 41  / 1 69 25 78).
Veranstaltungsdatum 04.03.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers. Veranstalter Jugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk

Moers: Markus Krebs: 15 Jahre live - ausverkauft - Einlass: 19 Uhr
Markus Krebs kommt nach Moers! Am Montag, 2. März, verwandelt der Mann hinter dem Bauch das Bollwerk 107 in die wohl lustigste Kneipe der Region. Seit 15 Jahren beweist der Duisburger, dass man für einen legendären Abend nicht mehr braucht als eine Mütze, eine Sonnenbrille, einen Hocker und ein kühles Getränk.

Zum großen Jubiläum packt Markus die absoluten Kracher seiner Karriere aus und garniert sie mit brandneuen Geschichten, die so trocken serviert werden wie ein Pils an der Theke. Das Bollwerk darf sich auf ein Pointen-Feuerwerk freuen, bei dem kein Auge trocken bleibt. Keine Politik, keine Moral – einfach nur 100% Markus Krebs. Tickets gibt es unter www.bollwerk107.de
Veranstaltungsdatum 02.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Stadtteiltreff besucht Ausstellung ‚Menschen machen Meerbeck‘
Die Ausstellung ‚Menschen machen Meerbeck‘ ist das Ziel des nächsten Stadtteil- treffs Neu_Meerbeck am Mittwoch, 11. März, ab 16.30 Uhr. "Wir haben Menschen besucht, die nach außen hin wirken – sei es durch ihren Beruf, sei es durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit", erzählen Anja und Wolfram Reutlinger.

Von ihnen stammen unter anderem die Texte zur Ausstellung. Unter der Mitwirkung der Fotografin Bettina Engel-Albustin ist es gelungen zu zeigen, wie vielfältig Meerbeck aufgestellt ist. Ebenfalls auf dem Programm steht ein Besuch des im Hof der Werkstatt Meerbeck neu eingerichteten Ateliers von Katja Jäger.

Die Kinderbuchillustratorin bringt Kunst, Workshops und Naturmotive in den Stadtteil. Treffpunkt für den Stadtteiltreff ist in der Werkstatt Meerbeck, Zwickauer Str. 16. Die Teilnahme ist kostenfrei. Informationen und Anmeldungen sind beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck möglich (Telefon 0 28 41 / 201 - 530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de).

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Intervallfasten mit dem vhs-Gesundheitsforum
Wer Gewicht verlieren oder seinen Stoffwechsel ankurbeln möchte, findet im Intervallfasten eine passende Methode. Dabei wechseln sich Essens- und Fastenzeiten ab. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im Rahmen ihres Gesundheitsforums ab Donnerstag, 12. März, einen entsprechenden Kurs an. 

‚Intervallfasten: Die flexible Methode für die gesunde Gewichtsreduzierung‘ findet insgesamt achtmal jeweils Donnerstag ab 18 Uhr in den Räumen der vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Die Teilnehmenden erhalten praktische Tipps, um ihre Motivation zu stärken, und bewegen sich gemeinsam an der frischen Luft.  Eine rechtzeitige Anmeldung für den Kurs ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/ 201 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kurs Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis‘
Unter dem diesjährigen Semestermotto der vhs Moers – Kamp-Lintfort ‚Kopfsalat‘ startet am Dienstag, 10. März, der Kurs ‚Was kann ich wissen? Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis‘. An insgesamt sechs Terminen (jeweils dienstags um 19 Uhr) gehen die Teilnehmenden der Frage nach, ob sie die Welt wirklich erkennen, wie sie ist. 

Denn die menschliche Wahrnehmung ist evolutionär geprägt und bestimmt, was wir denken und sehen können. Angesprochen und diskutiert werden auch verschiedene erkenntnistheoretische Positionen. Vorkenntnisse für den Philosophiekurs, der in den vhs-Räumen an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 stattfindet, sind nicht erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Kommunen: „NRW muss für uns kämpfen – und selbst helfen“
Dinslaken: Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat sich mit dem Chef der Staatskanzlei in Düsseldorf getroffen. Eine Hoffnung bildet danach ein Arbeitskreis in Berlin, an dem das Land beteiligt ist.

Das Foto zeigt (von links): Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, Nicole Borninghoff, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, und Nathanael Liminski, Chef der NRW-Staatskanzlei. Februar 2026. Quelle: Für die Würde unserer Städte Pressemitteilung des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" vom 02.03.2026:

Die dringende erforderliche Soforthilfe für die Kommunen sagte NRW aber leider nicht zu. In keinem anderen Bundesland waren die Kommunen im vergangenen Jahr zu so vielen neuen Krediten gezwungen wie in Nordrhein-Westfalen. Und in keinem Land sind die explodierenden Sozialkosten in den Städten und Gemeinden so spürbar.  

Diese überdeutlichen Zeichen der kommunalen Finanzkrise standen im Mittelpunkt des Gesprächs, die das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, in der NRW-Landeshauptstadt geführt hat.  Sprecher Martin Murrack präsentierte im Austausch mit dem Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, die Lösungsvorschläge der betroffenen Kommunen, erhielt aber nicht die erhofften Zusagen.

„Das Gespräch hat in sehr guter Atmosphäre stattgefunden, und wir bleiben im Austausch. Aber die Krise ist so dramatisch, dass wir eine finanzielle Soforthilfe benötigen“, sagte Murrack. Eine wesentliche Ursache für die Rekorddefizite in den kommunalen Haushalten sind die stark steigenden Sozialkosten. So machen etwa „Hilfen zur Erziehung“ oder die „Eingliederungshilfe“ in vielen Städten inzwischen hohe zweistellige Millionenbeträge aus.

Die Kommunen stemmen diese Kosten weitgehend allein. Sie schlagen deshalb eine Drittelung der Ausgaben zwischen ihnen, dem Bund und den Ländern vor. Zudem soll der Bund die „Kosten der Unterkunft“ zu 100 Prozent übernehmen. Einig war man sich in Düsseldorf, dass die „Zeit der Wahrheit“ zwischen den jetzigen Landtagswahlen und der politischen Sommerpause liegt.

Für den Vorschlag der Drittelung war im Gespräch in der Staatskanzlei Offenheit wahrzunehmen. Liminski verwies auf eine Arbeitsgruppe, die bald in Berlin zusammenkommt und an der NRW beteiligt ist. Darin wollen Bund, Länder und die kommunalen Spitzenverbände beraten, wie sie die Dynamik bei den Sozialkosten bremsen können. „NRW muss dort für uns kämpfen“, sagte Aktionsbündnis-Sprecher Murrack. „Und NRW muss auch schnell selbst helfen.“

Eine Landes-Lösung wäre eine höhere Verbundquote. Damit ist der Anteil am Steueraufkommen von NRW gemeint, der in den kommunalen Finanzausgleich fließt. Diese Quote lag einst bei 28 Prozent und ist auf 23 Prozent gesenkt worden. Das Land muss dies dringend korrigieren, jeder Prozentpunkt würde eine wichtige Hilfe für die Städte und Gemeinden bedeuten.  

Murrack: „Der Bund hat den Ländern ausdrücklich einen neuen Verschuldungsspielraum eingeräumt. Wann, wenn nicht in der jetzigen Krise, will das Land ihn nutzen, zum Beispiel um die Verbundquote zu erhöhen?“ Der Chef der Staatskanzlei verwies an dieser Stelle auf das Sondervermögen Infrastruktur und die Altschuldenlösung des Landes.

Beim Sondervermögen verdeutlichte das Aktionsbündnis noch einmal seine Kritik. NRW hat deutlich weniger Geld pauschal an die Kommunen gegeben als andere Länder und einen beträchtlichen Teil der Summe aus Berlin behalten. Bei der Altschuldenhilfe, die gerade angelaufen ist, lobten die kommunalen Vertreter, dass die Umsetzung unbürokratisch erfolge. Zugleich kritisierten sie, dass der Bund seine Hälfte der Lösung noch nicht erbracht habe.

Nathanael Liminski weckte an dieser Stelle Hoffnung. Man habe im vergangenen Sommer eine Vereinbarung dazu erzielt, er gehen davon aus, dass der Bund „bald“ einen Gesetzesvorschlag präsentieren werde. Hintergrund-Informationen Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen.


In den Städten und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich.  Zur Homepage des Aktionsbündnisses

Woche des Wohneigentums: Verband Wohneigentum bietet kostenlose Online-Infowoche an
Der gemeinnützige Verband Wohneigentum bietet vom 9. bis zum 13. März eine kostenlose Online-Infowoche für Haus- und Wohnungseigentümer an. In dem Format "Woche des Wohneigentums" informieren die Verbandsexperten zu aktuellen Themen und beantworten Fragen der Teilnehmenden.

Das Angebot ist offen auch für Nicht-Mitglieder.

Wie lässt sich Sonnenstrom wirtschaftlich nutzen?
Welche anderen Möglichkeiten gibt es zur Energie-Eigenversorgung?
Welche technischen Assistenz-Möglichkeiten bietet das Smart Home, wie funktioniert das alles und was kostet das?
Worauf kommt es bei der Erstellung von Vollmachten und Patientenverfügungen an? Und was ist wichtig aus der Sicht von Frauen, die Wohneigentum besitzen, erben oder kaufen wollen.

Auf diese und andere Fragen geht das fachkundige Referententeam ein. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle - Information und Anmeldung
Themen und Termine
- Montag, 9.März, 18 Uhr Energie-Eigenversorgung 2.0.
Die PV-Anlage auf dem eigenen Dach als Antwort auf steigende Strompreise und Beitrag zur Energiewende. Wie kann Sonnenstrom wirtschaftlich und effizient genutzt werden?

Der Referent vermittelt grundlegende Informationen und zeigt persönliche Wege in Richtung Energiewende. Auch Windkraft, flexible Module, und Wärmepumpen sind Thema. ‌

- Dienstag, 10. März, 18 Uhr Smart Home und aktuelle Assistenzfunktionen
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Smart Home und welche technischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Ein verständlicher Überblick über aktuelle Assistenzfunktionen, deren praktischen Nutzen und die Kosten. Wie kann intelligente Haustechnik dazu beitragen, Selbstständigkeit und Sicherheit zu erhöhen - auch im Alter? ‌

- Donnerstag, 12.03., 18 Uhr Vollmachten und Patientenverfügung
Ein schwerer Unfall, Altersschwäche oder ein plötzlicher Schlaganfall: In kürzester Zeit kann eine Situation entstehen, in der ein Mensch hilflos ist und keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen kann. Vollmachten und Verfügungen können Klarheit für Angehörige schaffen. Worauf kommt es bei der Erstellung an und wie lassen sich persönliche Wünsche verbindlich festhalten? ‌

- Freitag, 13.03., 18 Uhr Frauen und Wohneigentum
Was sollten Paare über Immobilienbesitz wissen, wie sichert man sich innerhalb der Ehe richtig ab? Das Seminar richtet sich insbesondere an Frauen, die Wohneigentum besitzen, kaufen wollen und/oder erben. Bei Immobilien geltend klare gesetzliche Regelungen. Wie wirkt sich Wohneigentum in der Ehe aus? Wer besitzt was im Grundbuch? Wer haftet für den Kredit - auch im Falle einer Trennung? ‌

Verband Wohneigentum e. V.
Der Verband Wohneigentum ist mit rund 310.000 Mitgliedsfamilien in 16 Landesverbänden der bundesweit größte gemeinnützige Verbraucherschutzverband für selbstnutzende Wohneigentümer und -eigentümerinnen. Er unterstützt Menschen bei Erwerb und Erhalt von familienfreundlichem, bezahlbarem und zukunftsfesten Wohnraum. Sitz des Verbands ist Bonn, er hat eine Niederlassung in Berlin.

Saatgutverleih des RVR geht in die dritte Runde - Tütchen-Ausgabe auch in Xanten
Nach zwei erfolgreichen Durchgängen startet der Regionalverband Ruhr (RVR) am 3. März mit seinem Saatgutverleih in eine neue Runde. In der RVR-Bibliothek an der Kronprinzenstraße 6 in Essen sowie in den Besucherzentren Hoheward in Herten, Haus Ripshorst in Oberhausen und Naturforum Bislicher Insel in Xanten können sich Interessierte Samen von verschiedenen alten Gartengemüse-Arten abholen, diese im eigenen Garten aussäen - und bei der Ernte wiederum Samen gewinnen und zurückgeben.

RVR-Saatgutbibliothek: Interessierte können sich Samen von verschiedenen alten Gartengemüse-Arten abholen. © RVR

An jedem der drei Besucherzentren und in der RVR-Bibliothek sind mindestens 150 Tütchen verfügbar. Gartenfreunde dürfen jeweils drei Tütchen mit Saatgut umsonst mitnehmen. Zu Auswahl stehen verschiedene Sorten von Tomaten, Bohnen, Erbsen, Salat und Gartenmelde.

In der RVR-Bibliothek in Essen können zusätzlich noch Papiertopf-Pressen ausgeliehen werden, um auf einfache und umweltschonende Weise Pflanztöpfchen aus Zeitungspapier herzustellen. Für das Projekt kooperiert der RVR mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt. Das Vorhaben liefert einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.  idr

Krankenhaus Bethanien Moers: „Bauchspeicheldrüsen-Forum: Zysten und Tumore“ – Veranstaltung am 23. März 2026  
Experten-Vorträge und Austausch online und vor Ort  
Am 23. März 2026 lädt das Krankenhaus Bethanien Moers alle Interessierten zur Veranstaltung „Bauchspeicheldrüsen-Forum: Zysten und Tumore“ ein. Die Veranstaltung findet wahlweise online oder vor Ort in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) von 15.30 bis 17.45 Uhr statt.  

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse werfen viele Fragen auf – nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Menschen, die sich präventiv informieren möchten oder Angehörige begleiten. Besonders die Diagnose einer Zyste, oft ein Zufallsbefund, sorgt für Unsicherheit:
Ist das gefährlich?
Wie unterscheidet man harmlose Veränderungen von Tumoren?
Und wie sieht ein Leben nach einer Behandlung aus?
Im Rahmen der Veranstaltung erfahren Teilnehmer:innen bei Fachvorträgen unter anderem mehr zu folgenden Schwerpunkten:
„Endoskopische Diagnostik und Therapie

Der genaue Blick: Wie Zysten gefunden, bewertet und ohne Schnitt behandelt werden können“, „Chirurgische Therapie | Wann muss operiert werden?
Möglichkeiten der minimal-invasiven Chirurgie an der Bauchspeicheldrüse“, „Diabetes und Ernährung bei Tumoren der Bauchspeicheldrüse | Gut leben im Alltag: Worauf Patient:innen vor und nach einer Operation achten sollten“.  

Im Anschluss an die Vorträge haben Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich direkt mit den Experten aus Chirurgie, Gastroenterologie und Endokrinologie auszutauschen.   Für die Online-Teilnahme wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an allgemeinchirurgie@bethanienmoers.de gebeten, damit der entsprechende Zugangslink versendet werden kann. Bei einer Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.  

Das interdisziplinäre Team am Krankenhaus Bethanien Moers lädt zu einer Patientenveranstaltung rund um die Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ein. (Symbolbild)



NRW: Rund 46 % mehr Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen als 2015
* Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen Personal.
* Zahl der männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt.
* Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch Beschäftigten höher.

Am 1. März 2025 sind etwa 175.000 Personen in einer Kindertageseinrichtung in NRW beschäftigt gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 46 % mehr als im Jahr 2015. Damals waren es rund 120.000 tätige Personen gewesen. Seitdem ist die Zahl des Personals jährlich gestiegen.



Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen Personal
Der Anstieg betrifft sowohl das pädagogische als auch das nichtpädagogische Personal. Im nichtpädagogischen Bereich, zu dem beispielsweise Verwaltungs-, hauswirtschaftliches und technisches Personal gehört, war der Anstieg mit rund 65 % besonders hoch. Während im Jahr 2015 noch rund 23.000 Personen in diesem Bereich tätig waren, stieg die Zahl bis zum Jahr 2025 auf rund 38.000. Im pädagogischen Bereich stieg die Zahl der Beschäftigten in den letzten 10 Jahren um rund 41 % auf fast 137.000 Personen.

2015 waren es knapp 97.000 Beschäftigte gewesen. Es ist zu beachten, dass die beschäftigten Personen unterschiedliche Stundenumfänge haben können. Bei Betrachtung rechnerischer Vollzeitstellen war im gleichen Zeitraum jedoch ein ähnlicher Anstieg des Personals von rund 40 % zu verzeichnen.

Zahl der männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt Seit 2015 hat sich die Anzahl männlicher Personen, die in Kindertageseinrichtungen pädagogisch tätig sind, um rund 167 % erhöht. Im Jahr 2015 waren es noch rund 3.900 Männer gewesen. In der Folge stieg deren Zahl auf rund 10.300 im Jahr 2025.

Der Anteil männlicher Beschäftigter am gesamten pädagogischen Personal in Kitas erhöhte sich damit von 4,0 % im Jahr 2015 auf 7,6 % im Jahr 2025. Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch Beschäftigten höher Unter dem pädagogischen Personal waren die männlichen Beschäftigten im Durchschnitt deutlich jünger als ihre Kolleginnen.



Während die männlichen Beschäftigten im Jahr 2025 durchschnittlich 32,2 Jahre alt waren, kamen die weiblichen Beschäftigten im Durchschnitt auf 39,3 Jahre. Das durchschnittliche Alter des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen ist innerhalb der letzten zehn Jahre leicht gesunken. Es hatte im Jahr 2015 noch bei durchschnittlich 39,3 Jahren gelegen. Anschließend sank dieser Wert bis zum Jahr 2025 auf 38,8 Jahre.

Zuwächse auch bei der Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen und den Betreuungsumfängen
Es ist einordnend zu beachten, dass die Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen im Betrachtungszeitraum von rund 565.000 im Jahr 2015 auf rund 669.000 im Jahr 2025 gestiegen ist, das entspricht einem Plus von rund 18 %. Einen überdurchschnittlichen Zuwachs von rund 27 % gab es in der Gruppe der unter-3-Jährigen.

Die Zahl der betreuten Kinder in dieser Altersgruppe stieg von rund 85.000 im Jahr 2015 auf rund 108.000 im Jahr 2025. In den letzten 10 Jahren ist zudem der Betreuungsumfang von Kindern in Tagesbetreuung unter https://www.it.nrw/nrw-jedes-zweite-betreute-kind-unter-6-jahren-ist-45-stunden-und-mehr-pro-woche-tagesbetreuung gestiegen.

Dinslaken: Tag der Archive am 8. März 2026
Licht ins Verborgene der Archive soll der bundesweite „Tag der Archive“ bringen, zu dem der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. seit 2001 alle zwei Jahre aufruft und einlädt.

In diesem Jahr ist auch das Stadtarchiv Dinslaken dabei: Am 8. März hat das Archiv von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, die Kolleginnen stehen Rede und Antwort zu allen Fragen rund ums Archiv, wie zum Beispiel:
-   Was macht eigentlich ein Archiv?
-   Welche Schätze verbergen sich im Stadtarchiv Dinslaken?
-   Wie kommen Unterlagen ins Archiv?
-   Was muss ich tun, um das Archiv zu benutzen?
-   Wie finde ich Informationen zu den Themen, die mich interessieren?

Zusätzlich gibt es auch die Gelegenheit, spielerisch über Fragen zur Stadtgeschichte zu rätseln. Um 15:00 Uhr wird es im Museum Voswinckelshof einen kurzen Vortrag mit Einblicken in die Sammlung des Apothekers Elmar Sierp geben.  

Dinslaken: Ausschuss für Mobilität- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz tagt
Am Mittwoch, 4. März 2026, tagt der Ausschuss für Mobilität- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Darin geht es unter anderem um den Entwurf des Nahverkehrsplanes des Kreises Wesel und die Widmung von Straßen.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem

Moers Festival 2026: Das Programm für die 55. Ausgabe steht
Das moers festival (21. bis 25. Mai) hat sein Programm für die 55. Ausgabe vorgestellt: Unter dem Motto "… wie im Märchen" bringen an Pfingsten rund 200 Künstlerinnen und Künstler aus über 20 Nationen musikalische Vielfalt nach Moers. Das Festival findet erstmals wieder in der Innenstadt, auf dem Kastellplatz, statt.

Neben internationalen Acts aus Indonesien, Ägypten, Island oder Brasilien sowie transnationalen Formationen stehen die Schwerpunktländer USA und die Region Ghana / Togo / Benin im Fokus. idr - Weitere Informationen: https://www.moers-festival.de/


Dinslaken: Neues Format „Stadtgespräch“: Auftakt am 11. März zum Thema Haushaltslage
Die Stadt Dinslaken lädt alle Interessierten herzlich zum ersten Stadtgespräch dieses Jahres rund um das Thema städtische Finanzlage ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. März 2026, von 18 bis 20 Uhr in der Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld statt. Moderiert wird der Abend von Ingo Tenberg. Eine vorherige Anmeldung ist über diesen Link: MeldooPLUS - Tickets bis zum 8. März möglich.

Die Teilnahmekapazität ist begrenzt. Eine zweite Veranstaltung befindet sich noch in der Vorbereitung und wird bekanntgegeben, sobald Zeit und Ort feststehen. In den vergangenen Wochen haben viele Dinslakener*innen ihre Meinungen und auch ihre Sorgen und Verärgerung über die finanzielle Lage der Stadt und die Erhöhung der Grundsteuer B zum Ausdruck gebracht. Bürgermeister Simon Panke und Stadtkämmerer Achim Thomae möchten deshalb persönlich mit den Menschen ins Gespräch kommen, zuhören, Fragen beantworten und Hintergründe erläutern.

„Die Haushaltslage hat Konsequenzen für alle Menschen in unserer Stadt. Deshalb wollen wir noch vor der Ratssitzung am 26. März miteinander in den Dialog kommen. Ein Stadtgespräch, an dem sich alle beteiligen können, bietet sich dafür als das richtige Format“, betont Bürgermeister Simon Panke. 

In der anstehenden Ratssitzung müssen die Stadtverordneten über das Haushaltssicherungskonzept entscheiden. Ohne tiefgreifende Konsolidierung droht der Stadt Dinslaken die Überschuldung – und damit der Verlust nahezu aller finanziellen Handlungsspielräume. Daher müssen Politik und Verwaltung jetzt schwierige Entscheidungen treffen.

Die Stadt Dinslaken steht vor der Herausforderung jetzt ein tragfähiges Haushaltskonsolidierungskonzept vorzulegen, mit dem sie bis zum Jahr 2033 das jährliche Defizit auf null senkt. Das auszugleichende Haushaltsloch ist groß: Das jährliche Defizit wird in diesem Jahr bereits rund 40 Millionen Euro betragen und in den kommenden Jahren auf über 50 Millionen Euro ansteigen.

Personalkostensteigerungen durch tarifliche und besoldungstechnische Anpassungen sowie stark ansteigende Leistungen für Soziales und Jugend sind die Hauptgründe für den massiven Anstieg des Defizits. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Rat bereits Konsolidierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von knapp 30 Millionen Euro beschlossen, ohne die das Defizit nun sogar mit fast 80 Millionen Euro hätte beziffert werden müssen.

Veranstaltungstermin im Überblick: Thema: Stadtgespräch zum städtischen Haushalt Datum: Mittwoch, 11. März 2026 Zeit: 18:00 bis 20:00 Uhr

Eine vorherige Anmeldung ist über MeldooPLUS - Tickets bis zum 8. März möglich Ort: Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ), Kirchstraße, Dinslaken-Hiesfeld Weitere Informationen zum Haushaltsentwurf 2026 und zur Haushaltsrede des Kämmerers stehen auf der städtischen Internetseite unter www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/finanzen/infos-zur-finanzlage-der-stadt-dinslaken bereit.  

Über das Meer in Kevelaer bis ... Große Landesausstellung startet im April
Giganten, Geheimnisse und vergessene Welten: Ab April sind prähistorische Schätze und spektakuläre Fossilfunde in einer neuen NRW-Landesausstellung mit dem Titel "überLeben" zu sehen. Dabei präsentieren das Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen, das LWL-Museum für Naturkunde in Münster sowie das Lippische Landesmuseum Detmold von April 2026 bis September 2027 in drei Ausstellungskapiteln, wie sich das Leben in NRW über Millionen Jahre verändert hat.

Ein besonderes Highlight: In Essen zeigen Mammute als ausgestorbene Gattung der Elefanten, wie anders noch vor wenigen tausend Jahren NRW aussah und wie nah manche Kapitel der Erdgeschichte bis heute sind. Die Landesausstellung 2026 wird seitens des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit 1,5 Millionen Euro finanziert. idr - Weitere Informationen: https://www.landesausstellung.nrw/

Direktorenführung „More Than Ever! The Collection“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Freitag, den 6. März 2026 um 19.30 Uhr führt Direktor Harald Kunde durch die aktuelle Sammlungspräsentation „More Than Ever! The Collection“. Die Neupräsentation der Sammlung integriert hochrangige Erwerbungen, Schenkungen und Leihgaben der vergangenen Jahre in die vorhandenen exemplarischen Bestände und initiiert ein vielstimmiges Gespräch über Zeiten, Räume und künstlerische Individualitäten.

Dabei werden die für das Haus identitätsstiftenden Konvolute der spätgotischen Skulptur, der barocken Landschaften und Porträts, die Werkblöcke von Ewald Mataré und Joseph Beuys ebenso präsent sein wie signifikante Beispiele der Klassischen Avantgarden und der Kunst der Gegenwart.

Veranstalter ist der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle, die sich für das Museum und seine Kunst interessieren. 

Workshop „Farb- und Formspektakel“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 7. März 2026, findet von 11 bis 13 Uhr ein Workshop zum Thema Farben und Formen statt. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Die Künstlerin Pia Fries entwickelt ihre Arbeiten aus gegenständlichen Kontexten heraus. Dabei malt sie mit einem besonderen Gespür für Farben und Formen. Bei einem gemeinsamen Rundgang wird die Aufmerksamkeit auf ihre auffallend kompakten Farbaufträge und die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen gerichtet.

Das macht Lust auf Farbexperimente! Mit verschiedenen Malwerkzeugen wird gespachtelt, lasiert, gedruckt und gekratzt - so wird Farbe zum unmittelbaren Erlebnis! Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 14 Euro (inkl. Material). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

Dinslaken: Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 – Stadt freut sich auf Aktionsideen
Demnächst starten die Planungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026. Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden die Aktionswochen vom 16. bis 29. März 2026 statt. Die Stadtverwaltung lädt alle Vereine, Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften, Initiativen, Jugendgruppen und Einzelpersonen dazu ein, sich aktiv an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen.

Beiträge können zum Beispiel in Form von Workshops, Ausstellungen, Vorträgen, Filmabenden, Theaterstücken oder Mitmachaktionen erfolgen. Ziel ist es, Räume für Dialog, Zuhören und gemeinsames Lernen zu schaffen, um allen Formen von Diskriminierung und Rassismus entschieden entgegenzutreten.
Um die Ideen zu sammeln, mögliche Kooperationen zu besprechen und Überschneidungen zu vermeiden, lädt die Stadtverwaltung herzlich zu einem gemeinsamen Planungstreffen ein: Dieses findet am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 15:00 Uhr im Saal Agen des Rathauses statt.

„Das Team Dinslaken steht für Vielfalt, Solidarität und Demokratie. Wir haben viele Menschen in unserer Stadt, die sich aktiv für einen Alltag ohne Diskriminierung und ohne Rassismus einsetzen. Das finde ich sehr wichtig und bin dafür sehr dankbar. Schon jetzt freue ich mich auf viele Aktionsideen“, sagt Bürgermeister Simon Panke.
Aktionen, die im offiziellen Programm berücksichtigt werden sollen, werden über einen speziellen Anmeldebogen gesammelt.

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Symbolbild, © Christoph Rieger, DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V.

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln! Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Zum Vergleich: 2024 starben 2.770 Menschen, 2023 waren es 2.839 und 2022 2.788 Todesopfer. „Die Zahlen sind gestiegen – das bereitet uns große Sorge“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).

„Jeden Tag stirbt alle drei Stunden ein Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich sind Landstraßen, auf denen die meisten tödlichen Unfälle passieren. Wir setzen auf das Bundesministerium für Verkehr, das jetzt als zentraler Akteur vorangehen und gemeinsam mit den Landesregierungen Maßnahmen umsetzen muss – auch wenn sie politisch unbequem sind. Tempolimits auf Landstraßen sind eine wirksame Maßnahme, um Menschenleben zu retten.“

Tempolimits absenken, um Leben zu retten
Um die Zahl der Verkehrstoten spürbar zu senken, fordert der DVR, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis sechs Metern von 100 auf 80 km/h abzusenken. An Kreuzungen und Einmündungen spricht sich der DVR für Tempo 70 aus. „Tempolimits sind ein Ausdruck von Verantwortung für Menschenleben“, betont Manfred Wirsch.

„Das Grundgesetz garantiert jedem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dieses Recht darf im Straßenverkehr nicht relativiert werden – und politische Entscheidungen müssen diesem verfassungsrechtlichen Anspruch gerecht werden.“

Ablenkung am Steuer konsequent überwachen
Im Kontext der steigenden Verkehrstotenzahlen empfiehlt der DVR den Bundesländern, den Einsatz von „Handy-Blitzern“ zu verstärken, um Verstöße gegen das „Handyverbot“ am Steuer flächendeckend zu dokumentieren. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz seit 2025 sollte eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage geschaffen werden, um zukünftig einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden.

„Verkehrssicherheit ist kein Luxus, sondern Pflicht“, sagt Manfred Wirsch. „Wenn Menschen immer häufiger wegsehen, müssen automatisierte Systeme umso genauer hinschauen. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich unserer Forderung im Januar bereits angeschlossen – nun sollten Bund und Länder folgen.“

Unfallhäufungsstellen entschärfen
Verkehrssicherheitsarbeit ist Teamwork: Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam handeln. Der DVR ruft die Verantwortlichen auf, die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, dem Verkehrsetat des Bundes, dem Straßenfinanzierungspaket sowie den Landes- und Kommunalprogrammen gezielt einzusetzen, um Unfallhäufungsstellen zu entschärfen.

Auf Landesebene sollten Mittel für die bauliche Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen und Abschnitte sofort abrufbar sein, etwa als ständige Budgets bei den zuständigen Landesbetrieben. Nach einer datenbasierten Analyse von Unfallhäufungsstellen können Unfallkommissionen gezielt Maßnahmen festlegen und diese zur Umsetzung freigeben.

Dazu zählen unter anderem die Entschärfung und gegebenenfalls Verbreiterung von Kurven, die Verbesserung von Sichtachsen und Beleuchtung sowie die Ergänzung von Abbiegespuren, Bordsteinen, passiven Schutzeinrichtungen und Querungsinseln. Ebenso können Fahrbahnmarkierungen und Ampelschaltungen verbessert, Barrierefreiheit hergestellt und intelligente Verkehrsbeeinflussungssysteme – etwa durch LED-Warnanzeigen – eingesetzt werden.

„Daten zeigen uns die Gefahren, Fachleute entwickeln wirksame Maßnahmen und der Haushalt gibt uns die Mittel. Nun brauchen wir politische Entschlossenheit, damit Menschen nicht weiter an teilweise seit Jahren bekannten Unfallhäufungsstellen sterben. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt müssen mehr Taten zur Rettung von Menschenleben folgen”, so Manfred Wirsch.

Verkehrssicherheitsarbeit auf neues Level heben
Das 2020 beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 der Bundesregierung betont, man dürfe sich auf den bislang erreichten Erfolgen „nicht ausruhen“ und müsse negative Trends „stoppen“. Der Bund verstehe sich dabei als „zentraler Akteur, Initiator und Koordinator“ und wolle die Verkehrssicherheitsarbeit auf ein „in Umfang und Qualität neues Level“ heben.

„2.814 Verkehrstote sind 2.814 Gründe, jetzt entschlossen zu handeln“, sagt Manfred Wirsch. „Der DVR steht dem Bundesverkehrsministerium beratend und partnerschaftlich zur Seite, um die Umsetzung wirksamer Maßnahmen zu begleiten.“

Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 mehr Verkehrstote.
Deutschland bei der Verkehrssicherheit nicht auf Zielkurs. Der TÜV-Verband fordert Vision-Zero-Umsetzung für mehr Sicherheit und Lebensqualität.

Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 ©TÜV-Verband

Berlin, 25. Februar 2026 – Heute hat das Statistische Bundesamt die Statistik zu Straßenverkehrsunfällen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Fani Zaneta, Fachreferentin für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband kommentiert die Unfallzahlen:

„Die Unfallzahlen für das Jahr 2025 zeigen: Deutschland tritt bei der Verkehrssicherheit auf der Stelle und macht aktuell sogar Rückschritte. Nach vielen Jahren mit langsam sinkenden Opferzahlen ist die Zahl der Verkehrstoten und Verletzen nun wieder gestiegen. 2.814 Verkehrstote sind ein Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber 2024. Im Fünfjahresvergleich wird der Rückschritt noch deutlicher: Im Vergleich zu 2021 gibt es 10 Prozent mehr Verkehrstote (2021: 2.562). Damit sind wir nicht auf Zielkurs. Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2021 – 2030 hat sich Deutschland vorgenommen, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent zu senken. Das entspräche, gemessen an 2021, rund 1.540 Getöteten pro Jahr.“

Vision Zero ist keine Utopie
„Die Vision Zero, also eine Mobilität mit null Verkehrstoten, ist keine Utopie, sondern eine Frage konsequenter Umsetzung. Die Unfallstatistik 2025 zeigt: Die bisherigen politischen Maßnahmen reichen in Wirkung und Umsetzung nicht aus. Wir müssen an den Stellschrauben drehen, die nachweislich Leben retten.

Dazu gehören eine fehlerverzeihende Infrastruktur insbesondere an Unfallschwerpunkten, konsequente Regelüberwachung und Tempo-Management, sowie die schnelle Verbreitung wirksamer Fahrzeugsicherheitsfunktionen. Und wir müssen Menschen befähigen, kompetent und sicher am Verkehr teilzunehmen. Das ist angesichts eines immer komplexer werdenden Verkehrssystem heute wichtiger denn je.“

Mehr als Statistik: Verkehrssicherheit ist Lebensqualität und Teilhabe
Wenn Unfallzahlen stagnieren oder steigen, ist das keine statistische Randnotiz. Es bedeutet, dass mehr Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kommen. Wir dürfen das Ziel Vision Zero nicht aus den Augen verlieren. Verkehrssicherheit ist Lebensqualität: Sie entscheidet darüber, ob Kinder eigenständig unterwegs sind, ob ältere Menschen mobil bleiben, ob Städte und Gemeinden als Lebensräume funktionieren. Sicherheit ist kein Nebenaspekt der Mobilität, sie ist ihre Grundlage.“

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben sind Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2025. Die Zahlen sind abrufbar unter: www.destatis.de

Reifenplatzer auf der Autobahn: Sekunden entscheiden über Sicherheit
Was im Ernstfall zählt, wer informiert werden muss und wie sich das Risiko deutlich senken lässt
Ein lauter Knall, das Fahrzeug zieht plötzlich zur Seite und wird schwer kontrollierbar. Ein Reifenplatzer gehört zu den Situationen, die man als Autofahrer nicht erleben möchte. In einem solchen Moment entscheiden oft Sekunden über die Sicherheit aller Insassen. Der ACV Automobil-Club Verkehr erläutert, welche Schritte im Ernstfall entscheidend sind, welche Maßnahmen anschließend wichtig sind und wie sich durch gezielte Prävention das Risiko reduzieren lässt.

Richtig reagieren im Ernstfall
Platzt ein Reifen bei hoher Geschwindigkeit, wird das Fahrzeug instabil und zieht zur Seite. Jetzt ist vor allem eines entscheidend: Beim Vorfall selbst ruhig bleiben und kontrolliert handeln.

Lenkrad fest umschließen
Platzt ein Vorderreifen, zieht das Fahrzeug meist deutlich zur beschädigten Seite. Bei einem Hinterreifen kann das Heck instabil werden. In beiden Fällen gilt: Lenkrad fest und gerade halten. Hektische Lenkbewegungen vermeiden und nur so viel korrigieren, wie nötig ist, um in der Spur zu bleiben.

Keine Vollbremsung
Eine abrupte Gewichtsverlagerung nach vorne kann das Fahrzeug zusätzlich destabilisieren und zum Schleudern oder Überschlagen führen. Stattdessen nur sehr sanft und dosiert bremsen.

Kontrolliertes Ausrollen und Motorbremse nutzen
Fuß vom Gas nehmen und die Motorbremse nutzen. Erst dann in einen niedrigeren Gang schalten, wenn das Fahrzeug bereits deutlich langsamer ist. Bei Automatikfahrzeugen unterstützt das Getriebe die Verzögerung in der Regel automatisch. Ziel ist es, die Geschwindigkeit kontrolliert zu verringern, bis ein sicheres Lenkmanöver Richtung Standstreifen möglich ist.

Warnblinklicht aktivieren
So früh wie möglich die Warnblinkanlage einschalten, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen und das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren.

Pannenstelle absichern
Sobald das Fahrzeug auf dem Standstreifen oder in einer Notbucht zum Stillstand gekommen ist, sollte die Pannenstelle abgesichert werden.

Warnweste vor dem Aussteigen
Reflektierende Warnwesten noch im Fahrzeug anlegen. Dies gilt für alle Mitfahrer. Warnwesten möglichst griffbereit im Innenraum aufbewahren, damit sie im Ernstfall sofort verfügbar sind.

Aussteigen zur verkehrsabgewandten Seite
Fahrzeug niemals zur Fahrbahnseite hin verlassen. Ausstieg immer zur Beifahrerseite, um den Gefahrenbereich der fließenden Fahrspur sofort zu verlassen.

Aufenthalt hinter der Leitplanke
Alle Passagiere sofort hinter die schützende Leitplanke bringen und dort im sicheren Abstand zum Verkehr bleiben. Nicht auf dem Standstreifen auf- und ablaufen.

Warndreieck richtig platzieren
Auf Autobahnen sollte das Warndreieck in großem Abstand vor der Pannenstelle aufgestellt werden, etwa 150 bis 200 Meter. Als Orientierung dienen Leitpfosten im Abstand von 50 Metern. Drei bis vier Pfostenlängen entgegen der Fahrtrichtung zurückgehen und das Warndreieck gut sichtbar platzieren. Bei Kurven oder Kuppen den Abstand entsprechend größer wählen.

Wer informiert werden muss
Polizei
Eine generelle Pflicht zur Verständigung besteht bei einem reinen Reifenschaden nicht. Die Polizei sollte jedoch informiert werden, wenn durch den Reifenplatzer ein Unfall oder eine Gefährdung entstanden ist, etwa durch Trümmerteile auf der Fahrbahn, blockierte Spuren oder beschädigte Fahrzeuge. Bei Verletzten ist der Notruf 112 zu wählen.

Pannenhilfe
Ein Reifenwechsel am Fahrbahnrand ist grundsätzlich erlaubt, jedoch mit erheblichen Risiken verbunden, besonders auf Schnellstraßen oder Autobahnen. Sicherer ist es, den Pannendienst zu verständigen, vor allem wenn das Fahrzeug nicht mehr sicher fahrbereit ist oder Zweifel an möglichen Folgeschäden bestehen.

Versicherung: Wer die Kosten übernimmt
Ob die Kfz-Versicherung zahlt, hängt vor allem davon ab, warum der Reifen geplatzt ist. Wurde beispielsweise ein größerer Fremdkörper überfahren, kann je nach Vertrag die Vollkaskoversicherung Folgeschäden am Fahrzeug übernehmen.

Wird ein Reifen mutwillig beschädigt, etwa durch Vandalismus, greift je nach Vertrag die Teilkasko. War ein anderer Verkehrsteilnehmer verantwortlich, etwa durch verlorene Ladung auf der Fahrbahn, übernimmt in der Regel dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden.

Platzt der Reifen dagegen ohne äußere Einwirkung, etwa durch Verschleiß, Materialermüdung oder Überhitzung, gilt das meist als Betriebsschaden. In solchen Fällen bleiben die Kosten in der Regel beim Fahrzeughalter. Entscheidend ist die konkrete Schadensursache und die Ausgestaltung des jeweiligen Vertrags.

Typische Auslöser für Reifenplatzer
• Falscher Reifendruck
Ein zu niedriger Luftdruck ist eine häufige Ursache. Die Reifenflanken werden dadurch übermäßig stark gewalkt, was zu einer erheblichen Hitzeentwicklung führt. Diese Hitze kann den Reifen von innen beschädigen.

• Überladung
Jedes Fahrzeug und jeder Reifen hat eine definierte Traglast. Wird diese dauerhaft überschritten, ermüdet das Material vorzeitig und kann schlagartig reißen.

• Vorschäden durch Hindernisse
Das harte Überfahren von Bordsteinkanten oder Schlaglöchern kann das innere Karkassengewebe verletzen. Solche Schäden bleiben oft über Wochen unsichtbar, bis der Reifen unter hoher thermischer Belastung nachgibt.

• Materialalterung
Mit den Jahren verliert das Gummi seine Weichmacher und wird spröde. Der ACV empfiehlt, Reifen ab einem Alter von sechs bis acht Jahren besonders kritisch zu prüfen und gegebenenfalls ersetzen zu lassen, unabhängig von der vorhandenen Profiltiefe.

ACV Checkliste: Reifenplatzer vorbeugen
Vorsorge ist der beste Schutz vor Unfällen. Regelmäßige Prüfung reduziert das Risiko deutlich:
• Reifendruck-Kontrollsysteme
Moderne Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die Druckverluste frühzeitig melden. Warnmeldungen nicht ignorieren und den Druck zeitnah prüfen.

• Sichtprüfung
Reifen regelmäßig auf eingefahrene Fremdkörper oder Risse in der Seitenwand kontrollieren.
• Profiltiefe beachten
Der ACV empfiehlt für Sommerreifen mindestens drei Millimeter und für Winterreifen vier Millimeter Profiltiefe.
• Lagerung
Reifen kühl, trocken und dunkel lagern, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.



NRW: Leichter Rückgang bei den Exporten
* Gesamtwert der Exporte 2025 bei 218,1 Milliarden Euro.
* Importe mit einem Plus von 0,75 % gegenüber dem Vorjahr.
* Rückgang der Exporte von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel.

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden Euro exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das ca. 1 % weniger als ein Jahr zuvor (damals: 220,3 Milliarden Euro).



Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro um 0,75 % höher als im Vorjahr (damals: 279,5 Milliarden Euro). Rückgang der Exporte von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel Bei den exportierten Gütern sind es besonders Fische und Fischereierzeugnisse die im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung von über 60,3 % und einer Summe von 9,3 Millionen Euro vermehrt exportiert wurden (2024: 5,8 Millionen Euro).

Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse wurden mit einer Exportsumme von 3,6 Milliarden Euro wiederum zum Vorjahr um ca. 24 % weniger exportiert (2024: 4,7 Milliarden Euro).



Auch Import von Kohle rückläufig
Große Veränderungen gab es bei den importierten Gütern besonders beim Import von Kohle. Dort kam es 2025 mit einer Importsumme von ca. 1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang von 26 % zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).

Außenhandelsvolumen im Dezember 2025 gestiegen
Im Dezember 2025 erreichte der Exportwert ca. 16 Milliarden Euro und der Wert der Importe rund 21,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 3,6 % beim Warenexport (damals: 15,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite stieg der Wert ebenfalls um 1,7 % (damals: 21,6 Milliarden Euro).

Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen - Nominallöhne nehmen im selben Zeitraum um 4,2 % zu
Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100)



Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+5,7 %), Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+5,3 %) und Erziehung und Unterricht (+5,0 %).

Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 %), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 %) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 %) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege. Nominallöhne von Frauen steigen prozentual stärker als Nominallöhne von Männern

Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt stiegen 2025 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 % stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (+4,1 %).

Geringverdienende mit überdurchschnittlichem Nominallohngewinn
Insbesondere Geringverdienende verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 % die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der Nominallohnanstieg mit +3,7 % unter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 % gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf.

Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 %). Reallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 ebenfalls positiv Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 %, das sich aus einem Nominallohnzuwachs von 4,1 % und einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 % zusammensetzt.

Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 %), Erziehung und Unterricht (+6,7 %) und Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+6,5 %) zu verzeichnen.