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KW 10:
Montag, 2. - Sonntag, 8. März 2026
Themen u.a.:
Lokalpolitik in Kleve live erleben:
Jetzt noch zum kommunalpolitischen Praktikum
anmelden! Aus erster
Hand Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit
in Kleve erhalten: Noch bis Sonntag, 8. März
2026, können sich Schülerinnen und Schüler ab
der 9. Klasse für das kommunalpolitische
Praktikum bei der Stadt Kleve anmelden.
Grundlage des Angebotes ist, dass junge Menschen
an (Kinder- und Jugend-)Politik partizipieren
können, um über Einblicke in die politische
Arbeit ihr Vertrauen in die Demokratie zu
entwickeln und zu festigen.
Deshalb
schafft die Stadt Kleve mit dem
kommunalpolitischen Praktikum für jugendliche
Schülerinnen und Schüler einen Lernort der
Demokratie-Bildung. Dieses Praktikum findet im
März/April außerhalb der Schulzeit statt und
beinhaltet sechs Termine im Nachmittagsbereich
sowie einen Samstag. Eingeleitet wird das
Praktikum durch ein Vorbereitungstreffen, in dem
Begrifflichkeiten der Kommunalpolitik und
-verwaltung erklärt werden, sowie über die
Bedeutung der Beteiligung gesprochen wird.
Darauf folgt das „Speed-Debating“.

Der Klever Ratssaal: hier werden politische
Entscheidungen getroffen
Hier gehen die
Jugendlichen mit Politikern aus den Klever
Fraktionen in den Dialog und haben die
Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich
auszutauschen. Im dritten Teil werden den
Jugendlichen die Grundzüge der Kommunalpolitik
und der -verwaltung nähergebracht. In
Kleingruppen bearbeiten die Schülerinnen und
Schüler zusammen mit jeweils einem
Fraktionsvertreter eine bestimmte Fragestellung,
die dann im Plenum vorgestellt wird. Im
Anschluss an diese Veranstaltung folgt das Modul
„Fraktionsarbeit live erleben“.
Hier
dürfen die Jugendlichen eine Fraktionssitzung
ihrer Wahl besuchen und miterleben, wie sich
Fraktionen auf eine Ausschusssitzung
vorbereiten. Für diese Ausschusssitzung wird den
Jugendlichen ein Vertreter der Fraktion an die
Seite gestellt, der als Mentor fungiert und
dürfen live dabei sein. Mit diesen erworbenen
Kenntnissen und Eindrücken haben die
Jugendlichen dann im nächsten Modul die
Gelegenheit im Rahmen eines Planspiels eine
Ausschusssitzung zu simulieren.
Abschließend kann das Praktikum bei einem
gemeinsamen Pizzaessen reflektiert
werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler
ab der 9. Klasse können sich bis zum 08.03.2026
unter folgendem Link anmelden:
https://beteiligung.nrw.de/k/1021313
Moers: Baufortschritt bei der Erneuerung
einer Lebensader Rad- und Fußweg sind wieder
freigegeben Die Erneuerung einer
wichtigen Wassertransportleitung in Moers läuft
weiterhin auf Hochtouren. Rund 1,6 Kilometer
Leitung wurden im ersten Teil des Bauabschnittes
modernisiert, um die Trinkwasserversorgung auf
den neuesten Stand der Technik zu bringen.
Aktuell befindet sich der erste Bauabschnitt auf
der Zielgeraden.
Am kommenden Montag
wird mit der letzten Spülbohrung bis zum
Vinzenzpark begonnen. Vorletzte
Spülbohrung fast abgeschlossen Derzeit führen
die Monteure der Enni die vorletzte von
insgesamt sechs Spülbohrungen durch. Im
Anschluss folgt die abschließende Spülbohrung
von der Xantener Straße bis zum Vinzenzpark
sowie das Verbinden der vorbereiteten
Leitungsabschnitte in den Baugruben. Trotz einer
witterungsbedingten Verzögerung, da PE-Rohre aus
Qualitätsgründen nur bei konstanten Temperaturen
über 5 °C verschweißt werden dürfen, kommt das
Projekt gut voran.
Gute Nachrichten für
Bürgerinnen und Bürger „Wir rechnen damit, dass
die gesamten Spülbohrarbeiten bis Ostern
abgeschlossen sind. Außerdem gibt es eine gute
Nachricht für Radfahrende und Spaziergänger, der
gesperrte Rad- und Gehweg ist ab sofort wieder
freigegeben“, so Marcus de Zeeuw, der das
Projekt betreut. Damit reagiert Enni auch auf
zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und
Bürgern.
„Wir bedanken uns bei den
Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und
ihre Geduld während der bisherigen Bauphasen.
Uns ist bewusst, dass diese auch immer mit
Einschränkungen einhergehen“, erklärt er weiter
und fügt hinzu: „Umso mehr freuen wir uns nun,
dass wir hier zum Frühlingsbeginn
voraussichtlich Entlastung schaffen können.“
Projekt sichert wichtige Infrastruktur
für Jahrzehnte Die neue
Wassertransportleitung (PE-Leitung) ersetzt eine
Verbindung aus den 1970er Jahren, die heute
sowohl von der Auslastung als auch vom Zustand
her an ihre Grenzen gestoßen ist. Durch die
moderne, verschweißte Kunststoffleitung wird die
Versorgungssicherheit für Moers stabilisiert.
Nächste Projektschritte ab 2027 Nach
aktuellem Planungsstand wird das Projekt im Jahr
2027 nochmal aufgenommen. Dann startet der
zweite Teil, bei dem die neue Rohrleitung bis
zum Wasserwerk in der Wittfeldstraße verlegt
wird. Wie üblich werden alle Details zu
gegebener Zeit verkündet. Das Experten- und
Ingenieur-Team von Enni ist dazu in enger
Abstimmung mit den Vertretern der genehmigenden
Behörden. Alle Bauabschnitte werden sorgfältig
geplant, um Einschränkungen für die
Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten.
Fragen beantwortet Enni am Baustellentelefon
unter 02841-104600.
Kreishaus Wesel: Sanierungsbedarf
Bei dem am 17. September 1984 eröffneten
Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße
besteht aufgrund des Alters und unterlassener
Instandsetzungen und Modernisierungen in der
Vergangenheit ein grundsätzlicher und massiver
Sanierungsbedarf. Davon betroffen sind u.a. die
Gebäudehülle, die technische Gebäudeausrüstung
und der Brandschutz.
Hierüber
informierte Svenja Reinert, zuständiges
Vorstandsmitglied für den Bereich
Immobilienmanagement, im Ausschuss für Bauen und
Abfallwirtschaft am Mittwoch, 4. März 2026.
Eine Schwachstellenanalyse durch einen
beauftragten Brandschutzsachverständigen zeigte
zudem akuten Handlungsbedarf. So wurden in den
letzten Wochen rund ein Viertel der räumlichen
Arbeitsplätze im Kreishaus aus der Nutzung
genommen, um die Sicherheitsanforderungen für
die Beschäftigten und Besuchenden des
Kreishauses weiterhin zu gewährleisten.
Die Kompensation des Raumbedarfs geschieht durch
organisatorische Maßnahmen und zusätzliche
Anmietungen. Ein erster Entwurf des in Auftrag
gegebenen Brandschutzgutachtens liegt dem Kreis
Wesel nun vor und wird geprüft, bevor die
Abstimmungen mit der zuständigen Bauaufsicht bei
der Stadt Wesel beginnen. Während einer
wahrscheinlichen Kernsanierung des Kreishauses
muss die Kreisverwaltung ihre Flächen- und
Funktionsbedarfe außerhalb des Kreishauses
sicherstellen.
Nach Abschluss der
Sanierung strebt der Kreis zudem eine Bündelung
und Konsolidierung von Standorten an – möglichst
auf Liegenschaften in Kreiseigentum oder
zumindest in kommunalem Eigentum. Der von der
Stadt Wesel geplante Innovationscampus am
Standort der Niederrheinhalle könnte hierfür
eine nachhaltige Lösung bieten, indem moderne
Büro- und Verwaltungsflächen langfristig
angemietet werden und weitere Synergien bei
Versorgungseinrichtungen und im Betrieb
entstehen.
Die Kreisverwaltung hatte einen entsprechenden
Prüfauftrag im Fachausschuss vorgeschlagen.
Aufgrund von Beratungsbedarf wurde dieser aber
zunächst in den Kreisausschuss am 19. März 2026
geschoben.

Stromerzeugung aus Photovoltaik und
Erdgas erreicht im Jahr 2025 neue Höchstwerte
17,4 % mehr Solarstrom und 10,2 %
mehr Strom aus Erdgas als im Vorjahr produziert
– jeweils neuer Rekord seit Beginn der Zeitreihe
im Jahr 2018 Insgesamt 1,4 % mehr Strom ins Netz
eingespeist als im Vorjahr – Anteil erneuerbarer
Energien an der Gesamtstromerzeugung bei 58,6 %
Windkraft und Kohle trotz leichter Rückgänge
weiterhin wichtigste Energieträger
Im
Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden
Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz
eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, waren das 1,4 % mehr Strom als im
Vorjahr. Mit einem Anteil von 58,6 % stammte der
inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste
Strom 2025 wie bereits seit 2023 mehrheitlich
aus erneuerbaren Energieträgern (2024: 59,5 %).
Allerdings blieb die aus erneuerbaren
Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9
Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert
zum Vorjahr (-0,1 %). Demgegenüber stieg die
Stromerzeugung aus konventionellen
Energieträgern um 3,6 % auf 181,3 Milliarden
Kilowattstunden und einen Anteil von 41,4 % des
eingespeisten Stroms (2024: 40,5 %).

Erneuerbare Energien: Einspeisung
aus Photovoltaik steigt auf neues Rekordhoch
Die erzeugte Strommenge aus Windkraft sank 2025
im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3
Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil der
Windkraft an der Stromerzeugung sank ebenfalls,
von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im Jahr 2025.
Dennoch blieb die Windkraft die wichtigste
Energiequelle in der inländischen
Stromerzeugung.
Die Stromeinspeisung aus
Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr
deutlich um 17,4 % auf 70,1 Milliarden
Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16,0 % der
gesamten inländischen Stromproduktion. Damit
stiegen sowohl die produzierte Menge als auch
der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue
Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der
Erhebung im Jahr 2018.
Die
Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank 2025
deutlich um 22,5 % auf 15,8 Milliarden
Kilowattstunden und einen Anteil von 3,6 % der
gesamten Stromerzeugung. Konventionelle
Energieträger: Etwas mehr Strom aus Kohle,
deutlich mehr aus Erdgas Die Bedeutung der Kohle
für die inländische Stromerzeugung blieb 2025
weitestgehend unverändert: Mit 96,8 Milliarden
Kilowattstunden wurden 0,5 % weniger Strom aus
Kohle ins Netz eingespeist als im Vorjahr.
Der Anteil des Kohlestroms an der gesamten
inländischen Stromproduktion sank auf 22,1 %.
2024 hatte er bei 22,5 % gelegen. Die
Stromeinspeisung aus Erdgas stieg 2025 gegenüber
dem Vorjahr deutlich um 10,2 % auf 70,6
Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von
16,1 % der gesamten Stromproduktion.
Wie
beim Strom aus Photovoltaik wurden auch hier die
höchste produzierte Strommenge und der höchste
Anteil an der gesamten inländischen
Stromerzeugung seit Beginn der Erhebung im Jahr
2018 erreicht. Im Jahr 2022 war der Anteil von
Erdgas an der Stromerzeugung infolge des
russischen Angriffs auf die Ukraine und der
angespannten Situation auf dem Gasmarkt auf
11,5 % gefallen. 2023 war der Anteil von Strom
aus Erdgas dann auf 13,7 % und 2024 auf 14,8 %
gestiegen.
Importüberschuss 2025 um gut ein Viertel
geringer als im Vorjahr Die nach Deutschland
importierte Strommenge sank im Jahr 2025 im
Vergleich zu 2024 um 2,6 % auf 79,6 Milliarden
Kilowattstunden (2024: 81,7 Milliarden
Kilowattstunden). Demgegenüber stieg die aus
Deutschland exportierte Strommenge um 8,7 % auf
60,2 Milliarden Kilowattstunden (2024:
55,4 Milliarden Kilowattstunden). Dennoch hat
Deutschland im dritten Jahr in Folge deutlich
mehr Strom importiert als exportiert.
Der Importüberschuss sank allerdings um 26,2 %
von 26,3 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024
auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden im Jahr
2025. Energiemix im Zeitverlauf: Fast ein
Viertel mehr Strom aus erneuerbaren Quellen seit
2018 Im langfristigen Trend ist ein deutlicher
Wandel in der inländischen Stromerzeugung
erkennbar: Während bis 2022 konventionelle
Energieträger dominierten, wurde seit 2023 mehr
Strom durch erneuerbare Energien erzeugt.
2025 wurde in fast allen Monaten mehr Strom
aus erneuerbaren als aus konventionellen
Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem
ersten Jahr der Erhebung, waren mit 207,5
Milliarden Kilowattstunden noch fast ein Viertel
weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt
und ins Netz eingespeist worden als 2025.
Parallel dazu nahm die Stromerzeugung aus
konventionellen Energiequellen deutlich ab.
Während 2018 noch 355,8 Milliarden
Kilowattstunden aus fossilen Quellen eingespeist
worden waren, halbierte sich dieser Wert auf
175,0 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024.
Im Jahr 2025 stieg die Stromerzeugung aus
konventionellen Energieträgern wieder leicht auf
181,3 Milliarden Kilowattstunden.

Energieflüsse im Zeitverlauf:
Stromproduktion im Inland gesunken, Importe
gestiegen Die Stromerzeugung in Deutschland
war im Jahr 2025 trotz des Anstiegs im
Vorjahresvergleich deutlich niedriger als zu
Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Damals hatte
die inländisch erzeugte Strommenge bei 566,8
Milliarden Kilowattstunden gelegen, im Jahr 2025
war sie mit 438,2 Milliarden Kilowattstunden um
22,7 % geringer.
Bis 2022 hatte
Deutschland jedes Jahr mehr Strom exportiert als
importiert, es bestand also ein
Exportüberschuss. Dies kehrte sich 2023 um.
Seitdem übersteigen die Stromimporte die
Stromexporte und es besteht ein
Importüberschuss.

Die Summe aus der inländischen
Stromeinspeisung und den Stromimporten abzüglich
der Stromexporte ergibt die tatsächlich im
deutschen Stromnetz verfügbare und nachgefragte
Strommenge. Diese war im Jahr 2025 mit 457,6
Milliarden Kilowattstunden um 11,7 % geringer
als im Jahr 2018 (518,0 Milliarden
Kilowattstunden).
NRW:
Reallohnentwicklung auch 2025 auf hohem Niveau
* Reallöhne stiegen im Jahr 2025 um
2,2 %. * Nominallöhne erhöhten sich um
4,3 %. * Verbraucherpreise stiegen um 2,0 %.
S
Die effektiven Bruttomonatsverdienste
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 real –
also preisbereinigt – um 2,2 % höher gewesen als
im Jahr 2024. Wied as Statistische Landesamt
mitteilt, war damit in langfristiger Betrachtung
der letzten sechzehn Jahre auch 2025 ein
außergewöhnlich hoher Anstieg der Reallöhne zu
verzeichnen, auch wenn das Niveau des Vorjahres
(2024 = 2,7 %) nicht ganz erreicht wurde.

Verantwortlich für die kräftige Entwicklung
der Reallöhne war die mit 2,0 % weiterhin
gemäßigte Zunahme der Verbraucherpreise, in
Verbindung mit einem vergleichsweise hohen
Nominallohnanstieg von 4,3 %. Der geringere
Zuwachs der Nominallöhne im Vergleich zu den
beiden Vorjahren, dürfte vor allem auf den
Wegfall der im Oktober 2022 eingeführten
Inflationsausgleichsprämie zum Jahresende 2024
zurückzuführen sein.
Moers: Arbeit zur
Demokratieförderung kann weitergehen
Seit Anfang des Jahres verstärkt Miriam
Deppenkemper (Foto: pst, r.) die Fachstelle für
Demokratie durch das Landesprogramm NRWeltoffen
im Kreis Wesel. Die Stadt Moers setzt das
Programm im Auftrag des Kreises um. Ziel ist es,
Rechtsextremismus, Rassismus und andere Formen
struktureller Diskriminierung präventiv
aufzufangen sowie demokratische Strukturen
nachhaltig zu stärken.

„Besonders spannende finde ich die
Vernetzungsarbeit und den Austausch mit
Kommunen, Bildungsakteurinnen und -akteuren,
Zivilgesellschaft sowie verschiedenen Fach- und
Beratungsstellen“, erklärt die 31-jährige
Sozialwissenschaftlerin. Sie hat einen
Masterabschluss in ‚Intercultural Communication
and European Studies‘ sowie einen
Bachelorabschluss in ‚Gender and Diversity‘.
Miriam Deppenkemper bringt zudem fachliche
Expertise in den Bereichen Antidiskriminierung
sowie Kommunikations-, Kultur- und
Demokratietheorien in ihre neue Aufgabe ein. „Da
Demokratieförderung und Präventitionsarbeit
gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind,
interessiert mich besonders der Austausch über
unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze hier
vor Ort.“
3D-Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren sollen Bereiche verzahnen
Passend zur Neubesetzung der Stelle gab es Ende
letzten Jahres die Zusage, das Projekt weiter zu
fördern „In der zweijährigen Förderphase ist
auch das Fortbildungsformat
‚3D-Multiplikatorinnen und Multiplikatoren‘
geplant, berichtet Diana Finkele, Leiterin des
Eigenbetriebs Bildung (Foto: pst, l.).
Dort ist die Fachstelle für Demokratie
angesiedelt. „Die Fortbildung richtet sich an
Lehrkräfte, außerschulische pädagogische
Fachkräfte und Jugendliche beziehungsweise junge
Erwachsene der Interessenvertretungen von
Kindern und Jugendlichen. Sie dient dazu, die
Grundlagen zu schaffen für eine demokratische
und diskriminierungskritische Schulentwicklung
durch die Verzahnung von schulischem Lernen und
außerschulischem Engagement mit dem Ziel,
Projektpartnerschaften zwischen schulischen und
außerschulischen Lernorten zu initiieren“, so
Finkele weiter.
Vielzahl von Bewerbungen
für Leitungsstelle Vor wenigen Tagen gab es
auch die Zusage zur Weiterförderung über das
Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ des
Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend. „Dies bietet uns
die großartige Möglichkeit, an den Projekten der
Vorjahre anzuknüpfen. Zur Stärkung der
Beteiligung von jungen Menschen an der
Partnerschaft für Demokratie wird ein
Jugendforum weiterentwickelt sowie ein
Jugendfonds für selbst konzipierte Projekte
bereitgestellt“, berichtet Finkele.
Auch
der Jugendkongress kann wieder unterstützt
werden. Er wird vom Kinder- und Jugendbüro der
Stadt Moers, der Fachstelle für Demokratie, dem
Bollwerk 107, der vhs Moers-Kamp-Lintfort und
dem Jungen Schlosstheater Moers organsiert.
Zudem können die Ergebnisse des Bürger:innenrats
zum Thema ‚Zukunft der Beteiligung in Moers‘
durch die Förderung weiterentwickelt werden.
Diana Finkele freut sich, dass wie in
den vergangenen Förderphasen das Bollwerk e.V.
wieder als Projektpartner gewonnen konnte und
durch den Förderbescheid dort eine externe
Koordinierungsstelle des Bundesprogramms
angesiedelt werden kann. Das sind sehr gute
Voraussetzungen für die neue Leitung der
Fachstelle für Demokratie: Auf die Stelle hatte
sich eine Vielzahl sehr qualifizierter Menschen
beworben.
„Wir freuen uns, wenn wir
hoffentlich bald mit einer oder einem hoch
motivierten Demokratiebeauftragten hier in Moers
die beiden Förderprogramm weiterführen können“,
so Finkele abschließend. Bei Fragen oder
Kooperationsideen im Rahmen des Landesprogramms
NRWeltoffen ist Miriam Deppenkemper telefonisch
unter 0 28 41 / 201-6 82 29 oder per Mail an Miriam.Deppenkemper@Moers.de zu
erreichen.
Bunter Frühling
voller Begegnungen: 2. Moerser Ehrenamtsmeile
lädt ein Ein Vormittag. Viele
Gespräche. Neue Perspektiven. Am Freitag, 20.
März, wird das Foyer des
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums zum
Treffpunkt für alle, die mehr bewegen möchten.

Die erste (Open Air-) Ehrenamtsmeile kam bei den
Gästen gut an. (Foto: pst)
Von 10 bis 14
Uhr lädt 2. Moerser Ehrenamtsmeile herzlich ein,
sich zu informieren, auszuprobieren und ins
Gespräch zu kommen. Bei dieser Veranstaltung
präsentieren sich zahlreiche Vereine,
Initiativen und Organisationen an
Informationsständen und zeigen die Vielfalt der
Möglichkeiten – von klassischen Tätigkeiten bis
zu neuen Projektideen.
Ziel ist es,
interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen
unkomplizierten Einstieg in die Welt des
Ehrenamts zu bieten und neue Impulse für ein
sinnstiftendes, gemeinschaftliches Tun zu geben.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf
(künftige) Seniorinnen und Senioren. Neugier,
Offenheit und Fragen mitbringen Interessierte
können sich direkt bei den Ausstellenden
informieren, Fragen stellen und erste Kontakte
knüpfen.
Ergänzend zum Marktplatz der
Angebote gibt es beispielsweise Informationen
zur App ‚Gut versorgt in Moers‘ oder zu neuen
Gesprächsformaten wie die ‚Plauderbank‘.
„Ehrenamt ist ein wesentlicher Bestandteil
unseres städtischen Zusammenlebens“, betont
Valerie Carré von der Leitstelle Älterwerden der
Stadt Moers.
Gemeinsam hat sie mit dem
Runden Tisch offene Seniorenarbeit und der
Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter
Diakonie eine Plattform geschaffen, auf der
Engagement greifbar wird. Die Ehrenamtsmeile
richtet sich an alle Altersgruppen und
Lebensphasen: ob Menschen, die noch am Beginn
ihrer beruflichen Laufbahn stehen, Familien,
Menschen im Ruhestand oder alle, die einfach
Neues ausprobieren möchten. Die Teilnahme ist
kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
„Bringen Sie Neugier, Offenheit und Ihre Fragen
mit“, bittet Valerie Carré.
Mehr zum Programm.
Moers:
Berichte und Statistiken im Sozialausschuss
Die Krebsberatung Niederrhein e. V.
und ein Bericht über die Arbeit der
Servicestelle Zuwanderung der Stadt sind Themen
im nächsten Sozialausschuss am Dienstag, 10.
März, ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Außerdem erhalten Mitglieder eine Statistik
über die Unterbringung von Flüchtlingen und
einen Bericht zu Asylbewerberunterkünften. Alle
Themen sind online über ris.moers.de nachlesbar.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Makrofotografie im Schlosspark Die
Makrofotografie ermöglicht faszinierende
Aufnahmen kleiner Motive. Ein Kurs der vhs Moers
– Kamp-Lintfort am Samstag, 14. März, lädt
Interessierte ab 10 Uhr ein, im Schlosspark auf
Entdeckungstour zu gehen und Insekten, Blumen
und andere kleine Welten abzulichten. Zuvor gibt
es eine theoretische Einführung in die
Kamerabedienung und grundsätzliche Fototechnik.
Treffpunkt für das Angebot
‚Makrofotografie im Schlosspark Moers‘ ist am
Denkmal vor dem Schloss. Wer kein Makroobjektiv
besitzt, kann sich im Kurs Nahlinsen oder
Konverter ausleihen. Weitere Infos zum Kurs
gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565
und online unter www.vhs-moers.de.
Hierunter kann auch die Anmeldung erfolgen.
Entspannung und Wohlbefinden mit der
vhs Moers – Kamp-Lintfort Am 13. und
14. März bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort
zwei verschiedene Workshops rund um die Themen
Entspannung und Wohlbefinden an. Am Freitag, 13.
März, beginnt um 16 Uhr der Kurs ‚Der Atem,
deine Quelle für Gesundheit und Wohlbefinden‘.
In den Räumen der vhs an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 erfahren die
Teilnehmenden, wie Atemtechniken Stress abbauen
und für innere Ruhe sorgen können.
Einen Tag später, am Samstag, 14. März, findet
ebenfalls in der vhs Moers ‚Entspannung mit
Klangschalen‘ statt. Wissenswertes über
Herkunft, Herstellung und die verschiedenen
Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von
Klangschalen und Gongs stehen ab 10 Uhr auf dem
Programm.
Zum Abschluss des Workshops
gibt es eine geführte Klangmeditation sowie ein
Klangbad, bei dem die Teilnehmenden entspannt in
den Schwingungen der Klangschale ‚baden‘.
Anmeldungen für die Kurse sind telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Dinslakener Neustart:
Gleichstellungsbeauftragte wieder eingesetzt.
Simon Panke und Karin Budahn-Diallo wollen
nach vorne schauen. Beinahe zweieinhalb Jahre
lang haben sich die Stadt Dinslaken und Karin
Budahn-Diallo juristisch darüber
auseinandergesetzt, ob die im November 2023
erfolgte Abberufung von der Leitung der
Stabsstelle Gleichstellung rechtmäßig war.
Zweimal wurde Budahn-Diallo Recht
zugesprochen, zuletzt vor einigen Wochen durch
das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Nun haben
sich Bürgermeister Simon Panke und Karin
Budahn-Diallo zu einem klärenden Gespräch
getroffen. Im Ergebnis wird die Stadt keine
weiteren Rechtsmittel einlegen, das Urteil
akzeptieren und damit die rechtliche
Auseinandersetzung beenden.
Karin
Budahn-Diallo wird mit sofortiger Wirkung wieder
Zugang zu ihrem Büro im Rathaus sowie zu allen
notwendigen Informationen erhalten, um ihre
Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte der
Stadt Dinslaken wieder aufzunehmen. Beide Seiten
sind sich einig, dass sie ihre Kraft und
Ressourcen nicht länger in Auseinandersetzungen
über vergangene Themen stecken möchten.
Stattdessen richten sie den Blick bewusst nach
vorn: auf eine sachliche, respektvolle und
konstruktive Zusammenarbeit sowie auf die
Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit in
der Verwaltung. Diese Haltung gründet unter
anderem auf der gemeinsamen Überzeugung, wie
bedeutsam diese Aufgabe verwaltungsintern und
auch in der städtischen Außenwirkung ist.
Bürgermeister Simon Panke erklärt: „Der
Rechtsstreit zwischen der Stadt und der
Gleichstellungsbeauftragten war für mich ein
sehr unerfreuliches Erbe. Es ist jetzt an der
Zeit, dieses unselige Kapitel endlich zu
schließen. Das jüngste Urteil hat Frau
Budahn-Diallo erneut Recht gegeben. Zwischen uns
beiden existiert ein gegenseitiger Respekt, der
eine gute Basis für eine konstruktive
Zusammenarbeit ist. Ich bin froh, dass wir nun,
pünktlich zum Internationalen Frauentag am 8.
März, gemeinsam neustarten.“
Die
Gleichstellungsbeauftragte Karin Budahn-Diallo
unterstreicht: „Wir können jetzt nach vorne
schauen. Ich freue mich sehr darauf, dass ich
das mir übertragene Amt endlich wieder ausüben
kann. Gelebte Gleichstellung ist mir ein
Herzensanliegen und es ist gut, dass
Bürgermeister Simon Panke und ich uns auch in
dieser Frage einig sind. Wir werden uns auf eine
sachliche und konstruktive Zusammenarbeit
konzentrieren.“
Der erste interne Termin in ihrer Funktion als
Gleichstellungsbeauftragte steht für
Budahn-Diallo auch schon fest: Am Freitag, 6.
März, findet in der Dinslakener Stadtverwaltung
ein gemeinsames Treffen von Mitarbeiterinnen im
Vorfeld des Internationalen Frauentages statt.
Dinslaken: Sozialausschuss tagt
Am Mittwoch, 11. März 2026, tagt der
Sozialausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. In der Sitzung wird es
mehrere mündliche Berichte, unter anderem der
Verbraucherzentrale und des Büros für
Wohnungslosigkeit, geben. Tagesordnungen und
Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem
abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Kempen: Auftakt des
Kulturrucksack-Programms 2026 - Graphic Novel
Workshop am 20. und 21. März Der
Kulturrucksack startet in Kempen in die zweite
Runde: Am 20. und 21. März findet im Kulturforum
Franziskanerkloster bereits das erste von vielen
spannenden Angeboten statt. Begleitend zur
Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe
der Nachkriegszeit“ sind Kinder und Jugendliche
zu einem Comic-Workshop eingeladen. Ausgehend
von Alltagsgegenständen aus den Jahren 1944 bis
1949 entwickeln die Teilnehmenden eigene
Geschichten und setzen diese zeichnerisch als
Comic um.
Die entstandenen Werke werden
anschließend in der Ausstellung präsentiert.
Geleitet wird der Workshop von der Grafikerin
Svenja Kretschmer. Gemeinsam mit Nils Kretschmer
veröffentlichte sie das Kinderbuch „Bastian oder
Wie man aus einer Ente eine Rakete baut“ und ist
Teil des Kempener Kulturstrolche-Programms.
Ort: Kulturforum Franziskanerkloster
Zeit: 20.03.2026 | 14–17 Uhr |
21.03.2026 | 10–16 Uhr Das Angebot ist
kostenlos und richtet sich an Kinder und
Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Anmeldung
über:
kulturrucksack@kempen.de Der Workshop
bildet den Auftakt des Kulturrucksack-Programms
2026 in Kempen. Das vollständige Jahresprogramm
mit weiteren kreativen Angeboten für Kinder und
Jugendliche wird in Kürze veröffentlicht.
Dinslaken: Schulausschuss tagt
Am Dienstag, 10. März 2026, tagt
der Schulausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr in der
Klaraschule (Mensa im Erdgeschoss) in der
Klarastraße 31.
Tagesordnungen und Unterlagen zu
Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar.
Kraftstoffpreise springen stark nach
oben - Diesel im Wochenvergleich fast 18 Cent
teurer / Benzinpreis steigt um gut zwölf Cent
Der Krieg im Iran und in der
Golfregion hat zu einem dramatischen Anstieg der
Kraftstoffpreise geführt. Wie die aktuelle ADAC
Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland
zeigt, kostet ein Liter Super E10 im
bundesweiten Mittel 1,897 Euro. Damit hat sich
Super E10 gegenüber der Vorwoche um 12,1 Cent
verteuert.

©iStock.com/Iryna Melnyk
Um
einiges deutlicher noch ist der Dieselpreis
gestiegen: Ein Liter kostet im Schnitt 1,917
Euro, das ist ein Plus von 17,7 Cent. Ähnliche
Preisaufschläge gab es zuletzt vor gut vier
Jahren im Zuge des russischen Angriffs auf die
Ukraine und die folgende Energiepreisexplosion.
Die Preise sind Tagesdurchschnittspreise von
Dienstag, 3. März. Aktuelle Preisbewegungen vom
heutigen Tag sind dabei nicht erfasst.
Auslöser des sprunghaften Anstiegs ist der Krieg
im Nahen Osten und den damit verbundenen
wirtschaftlichen Auswirkungen. So wird die
Straße von Hormus durch den Iran blockiert, über
die täglich etwa ein Fünftel der weltweiten
Ölmengen transportiert werden. Der Preis für ein
Barrel Rohöl der Sorte Brent ist binnen
Wochenfrist von 71 US-Dollar auf rund 82
US-Dollar gestiegen.

Die bisherige Preisentwicklung heute zeigt,
dass die Marke von zwei Euro je Liter Diesel im
bundesweiten Schnitt zeitweise bereits gerissen
wurde. Auch der heutige Tagesdurchschnittspreis
von Diesel kann oberhalb dieser Marke liegen.
Diesel reagiert bei Kriegen und
Versorgungsengpässen sensibler als Benzin und
kann daher schneller und kräftiger steigen.
Hinzu kommt, dass die Flüssiggaslieferungen
aus Katar derzeit stark eingeschränkt sind, was
die Nachfrage nach Diesel erhöht, da dieser in
Teilen der Industrie und Energieerzeugung Erdgas
ersetzen kann. Der Benzinpreis reagiert weniger
stark auf die aktuelle Lage im Nahen Osten, weil
Benzin vor allem im Verkehr eingesetzt wird und
die Nachfrage dort relativ konstant ist. Dennoch
wird auch dieser Preis maßgeblich vom Ölpreis
beeinflusst.
Hinzu kommt, dass
Deutschland – weitgehend anders als bei Benzin –
viel fertigen Diesel importieren muss. Der ADAC
empfiehlt ungeachtet der aktuellen
Preisentwicklung, möglichst abends zu tanken,
denn dann sind die Kraftstoffpreise niedriger
als morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche
nach günstigen Tankstellen bietet die
Spritpreis-App „ADAC Drive“.
Hier lassen
sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den
mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland
vergleichen. Ausführliche Informationen zum
Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es
unter www.adac.de/tanken.
Kleve: Vielfalt im Wettbewerb, Einigkeit
beim Favoriten: das Maskottchen der
Landesgartenschau steht fest Die
kreativen Köpfe hinter der Gewinner-Idee. Vier
kreative Köpfe – Ben, Emma, Max und Simon –
hatten unabhängig voneinander dieselbe Idee für
das Maskottchen der Landesgartenschau Kleve
2029. Damit teilen sie sich nun auch den ersten
Platz im Ideenwettbewerb. Die frohe Botschaft
wurde den Schüler:innen verschiedener Schulen
direkt in den Klassen überbracht. Der Prämierung
war eine intensive vierstündige Jurysitzung
vorausgegangen.
Mehrere Hundert kreative
Einsendungen von Schüler:innen der 1. bis 10.
Klasse wurden einzeln gesichtet. Die Ergebnisse
einer Bürgerumfrage flossen dabei als
Orientierung ein – gemeinsam bewertete
Bürgermeister Markus Dahmen mit Vertreter:innen
von Förderverein, Hochschule, Einzelhandel,
Stadtmarketing und Durchführungsgesellschaft.
Dahmen würdigt die Vielfalt der
Beiträge: „Es ist beeindruckend, mit wie viel
Kreativität und echter Verbundenheit zu unserer
Stadt die Schüler:innen ihre Ideen entwickelt
haben. 420 Beiträge – das ist einfach großartig!
Hinter jedem einzelnen stecken Zeit,
Ideenreichtum und Engagement. Dafür sagen wir
von Herzen Danke.“
Bunte Blumen, edle
Ritter, Schmetterlinge und Bienen, kugelrunde
Wassertropfen – die 11 Jurymitglieder hatten die
Qual der Wahl. Nach ihrer Wertung erreichte die
Kategorie „andere Wassertiere“ mit Fröschen und
Ottern den dritten Platz. Platz zwei belegten
die „Fantasiefiguren“ mit farbefrohen
Fabelwesen, freundlichen Gießkannen und
bauchigen Samenkörnern.
In der
Bürgerumfrage wurde jedoch ein Motiv klar
favorisiert: 33 Prozent der 880 Teilnehmenden
entschieden sich für die Gruppe der Schwäne.
„Mit 104 Einsendungen waren diese auch unter den
eingereichten Ideen am stärksten vertreten,“
erklärt Marijke Noy, Organisatorin des
Wettbewerbs. „Auch in den anderen Kategorien gab
es ausgesprochen starke Entwürfe – viele waren
geeignet. Am Ende haben jedoch die Klever:innen
entschieden: Der Schwan soll es sein.“
Nur welcher? Ein Schwan mit blumigem Federkleid,
mit Krone oder Wanderrucksack, Ritterrüstung,
Adelsgewand oder Kleve-Shirt? Die Entscheidenden
berücksichtigten eine ganze Reihe von Kriterien:
erfolgreiche Maskottchen sind prägnant und
wiedererkennbar, sympathisch, positiv
assoziierend und umsetzbar als lebensgroße
Figur, Kuscheltier und Zeichnung.
Um
letzteres sicherzustellen, begleitete eine
Vertreterin des zukünftigen Produktionsteams den
Auswahlprozess vor Ort. Wichtig zudem:
entscheidend ist die Idee selbst, nicht die
Qualität der Zeichnung. Am Ende gab es zwar
inhaltlich keine Überraschung, wohl aber eine
formelle: gleich vier Schüler:innen überzeugten
mit einer ähnlichen Idee.
Ben Hoppe
(Klasse 1 / Marienschule): „Meine Idee ist ein
Gärtner-Schwan mit Gummistiefeln, Latzhose,
Handschuhen, Hut und Gartenrechen.“
Emma
Kalkes (Klasse 3 / Johanna-Sebus-Grundschule):
„Ich habe einen Schwan gewählt, der Stiefel in
den Klever Farben und eine Schürze im Grün der
Natur trägt. Er kümmert sich um die schönen
Gartenanlagen von Kleve.“

Max Daniel Schmidt (Klasse 3 / Marienschule):
„Ich zeichne einen Schwan mit Strohhut und
Gänseblümchen, grüner Latzhose mit Stadtwappen,
Stiefeln, Schaufel und Gießkanne.“
Simon
Aal (Klasse 8 / Gesamtschule am Forstgarten):
„In meinem Schwan findet sich das Motto „Stadt,
Land, Wasser“ wieder: Wellenmuster im
Federkleid, grünes Shirt mit Laga-Logo, Rucksack
und Stadtplan zum Erkunden und Flügel mit Blüten
und Gießkanne.“

Die vier Schüler:innen erhielten neben einer
Dauerkarte für alle 172 Veranstaltungstage der
Landesgartenschau und einem Wertgutschein der
Klever Stadtwerke für das Klever Sternbuschbad
auch eine Einladung ins Klever Rathaus: Am 11.
März 2026 werden hier die Entwürfe präsentiert –
darunter auch schon die erste
Produktionszeichnung des Maskottchens, in der
sich die Ideen der vier kreativen Köpfe
vereinen.
Und im Sommer treffen die Kids
ihren Schwan dann als laufende und winkende
Figur höchstpersönlich. Tobias Budde – ebenfalls
Jurymitglied und Klever Karnevalsprinz a.D. –
ist überzeugt: „Das Maskottchen wird die
Aufmerksamkeit und die Herzen von Groß und Klein
gewinnen!“
Frühlingsbasteln in
der Stadtbücherei Wesel Die
Stadtbücherei Wesel lädt am Freitag, 13. März
2026 ab 15:00 Uhr zum Frühlingsbasteln für
Erwachsene ein. Gemeinsam mit der Ehrenamtlichen
Hanne Eckhardt werden kleine Frühlingsboten aus
Papier gefaltet. Die Veranstaltung findet im
zweiten Obergeschoss statt - Material zum Falten
ist vorhanden. Wer mag, darf jedoch auch gern
eigenes Faltpapier mitbringen.

Das Basteln ist kostenfrei, eine Anmeldung ist
nicht nötig. Bei Fragen ist das Team der
Bücherei per E-Mail an stadtbuecherei@wesel.de
oder unter Tel. 0281-203 2355 erreichbar.
Kontakt
Team Bücherei Telefon: 02
81 / 2 03 23 55 E-Mail: buecherei@wesel.de
Wesel: Bücherflohmarkt in der
Stadtbücherei Im März findet wieder
ein großer Flohmarkt in der Stadtbücherei Wesel
statt. Am Donnerstag, den 19. März 2026 und
Freitag, den 20. März 2026, kann von 10.30 Uhr
bis 18.30 Uhr gestöbert werden.

Quelle: Flaggschiff Film
Am Samstag, den
21. März 2026 stehen die Flohmarkt-Schätze im
zweiten Obergeschoss der Bücherei von 10 bis 13
Uhr bereit. Auf die Besucher*innen warten
Reiseführer und vielfältige Sachbücher, Romane,
Kinder- und Jugendbücher, CDs, DVDs und
Zeitschriften zu kleinen Preisen.
Pollenzeit am Steuer: So bleibt die
Fahrt sicher Klare Sicht, saubere
Luft, mehr Konzentration: Der ACV zeigt, welche
Handgriffe Autofahrer durch die Pollensaison
bringen

Allergiesymptome können die Autofahrt
beeinflussen
Mit den ersten warmen Tagen
startet vielerorts die Pollensaison – und damit
für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung
im Straßenverkehr. Blütenstaub setzt sich auf
Windschutzscheibe, Lack und Lüftungseinlässen
ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in
den Innenraum und kann dort immer wieder
aufgewirbelt werden.
Gleichzeitig können
allergische Beschwerden wie tränende Augen,
Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die
Aufmerksamkeit und damit auch die Fahrsicherheit
mindern. Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt,
worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie
sich Pollenbelastung und Sichtprobleme im
Fahrzeug mit einfachen Maßnahmen spürbar
reduzieren lassen.
Wenn Allergiesymptome
und Medikamente die Fahrt beeinflussen
Mehrere Nieser hintereinander, brennende Augen
oder eine verstopfte Nase wirken zunächst
harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur
Gefahr werden. Während eines Niesanfalls ist die
Sicht kurzzeitig eingeschränkt. Bei Tempo 100
legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter
zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf
das Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder
gereizte Augen können die Aufmerksamkeit und
Reaktionsfähigkeit mindern.
Hinzu kommt:
Einige Antihistaminika können müde machen.
Besonders ältere Wirkstoffe sind dafür bekannt,
die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern.
Moderne Präparate sind oft besser verträglich,
dennoch sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie
das jeweilige Medikament individuell wirkt.
Der ACV empfiehlt Menschen mit Heuschnupfen,
die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch
einzuschätzen und die Pollenbelastung im
Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.
Wie Pollen ins Auto gelangen Pollen
kommen nicht nur über die Lüftung ins Fahrzeug.
Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war,
trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit
hinein. Sie haften an Kleidung, Haaren oder am
Hundefell und gelangen beim Einsteigen in den
Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit
oder Sport im Freien.
Auch der Stellplatz
beeinflusst die Belastung: Steht das Auto unter
blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen,
bildet sich schnell eine sichtbare Pollenschicht
auf Dach und Scheiben. Beim Öffnen der Türen
oder beim Einschalten der Lüftung können sich
diese Partikel im Innenraum verteilen.
Empfehlung: - möglichst nicht direkt unter
stark blühenden Bäumen zu parken, - bei hoher
Belastung die Seitenfenster geschlossen zu
halten, - grobe Pollenablagerungen vor dem
Einsteigen zu entfernen. - Wetter-Apps mit
Polleninformationen helfen zusätzlich, starke
Belastungstage besser einzuordnen.
Innenraum sauber halten Im Fahrzeuginneren
setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und
Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei
jeder Fahrt erneut aufgewirbelt. Praktische
Maßnahmen: - Armaturen und Ablagen feucht
abwischen - Sitzflächen und Fußmatten
regelmäßig absaugen - Textilmatten
ausschütteln oder reinigen - Lüftungsschlitze
vorsichtig von Staub befreien
Schon eine
einfache, regelmäßige Reinigung kann die
Pollenbelastung spürbar senken. Außenpflege
auf Scheiben und Lack Blütenstaub auf dem
Auto ist nicht nur ein optisches Problem. In
Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht auf der
Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film,
der besonders bei Gegenlicht oder tief stehender
Sonne die Sicht deutlich verschlechtern kann.
Ausreichend Scheibenwischwasser mit
geeignetem Reinigungszusatz hilft, den
Pollenfilm zu lösen und für klare Sicht zu
sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben
gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus
Staub und Ablagerungen kann zusammen mit
Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich
verschlechtern.
Wichtig: Pollen sollten
nicht trocken „weggewischt“ werden. Die feinen
Partikel können zusammen mit Staub und Schmutz
über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge,
im ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser
ist es, stärkere Ablagerungen vor Fahrtbeginn
zunächst mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu
lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an
den Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen
und die Reinigungsleistung mindern.
Für
klare Sicht: - Scheiben regelmäßig mit Wasser
und Reinigungszusatz säubern -
Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf.
Reserve mitführen) - Wischerblätter auf
Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung
prüfen
Auch der Lack bleibt nicht
unbeeinflusst: In Verbindung mit Regen oder Tau
kann sich eine klebrige Schicht bilden, die
Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche
haftet. Regelmäßiges Waschen, besonders nach
intensiven Pollenphasen, verhindert hartnäckige
Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die
Reinigung zusätzlich erleichtern.
Zudem
lohnt ein kurzer Blick auf Wasserabläufe und
Lüftungseinlässe im Bereich der
Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte
Pollenreste, kann der Wasserabfluss
beeinträchtigt werden.
Innenraumfilter
regelmäßig warten Über Lüftung und
Klimaanlage strömt Außenluft ins Fahrzeug – und
mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der
Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser
Partikel ab. Ist er jedoch stark verschmutzt
oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung
spürbar. Die Luft im Innenraum kann für
Allergiker dann deutlich belastender werden.
Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter
regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben
zu wechseln, idealerweise einmal jährlich vor
Beginn der Pollensaison. Je nach Nutzung und
Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund
15.000 bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.
Je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche
Filter zum Einsatz: - Partikelfilter halten
Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück. -
Aktivkohlefilter können zusätzlich Gerüche und
bestimmte Schadstoffe reduzieren. -
HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine
besonders hohe Filterwirkung, sind aber nicht
für jedes Modell vorgesehen und können mit
höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.
Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit
etwas Geschick selbst möglich, häufig sitzt der
Filter hinter dem Handschuhfach, im
Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der
Windschutzscheibe. Wichtig ist der korrekte
Einbau in der vorgesehenen Luftstromrichtung.
Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen
einer Inspektion durchführen.
Wichtig:
Die Prüfung des Innenraumfilters gehört in der
Regel nicht zur Hauptuntersuchung.
Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im
Blick behalten.
Klimaanlage richtig
nutzen Lüftung und Klimaanlage arbeiten als
ein gemeinsames System, über das Außenluft ins
Fahrzeug gelangt. Der Innenraumfilter kann seine
Wirkung besonders gut entfalten, wenn die Luft
aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.
Bei hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll
sein, zeitweise die Umluftfunktion zu nutzen, um
weniger pollenhaltige Außenluft hereinzuziehen.
Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht
eingeschaltet bleiben, damit weiterhin
Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die Scheiben
nicht schneller beschlagen.
Um
Feuchtigkeit im System zu reduzieren, empfiehlt
der ACV, kurz vor Fahrtende die Kühlfunktion
auszuschalten und das Gebläse noch einige
Minuten weiterlaufen zu lassen. So kann der
Verdampfer abtrocknen, das beugt Geruchsbildung
und möglicher Keimentwicklung vor.
Warnsignale ernst nehmen: Muffiger Geruch aus
der Lüftung, schnell beschlagene Scheiben oder
ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf
einen verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im
System hinweisen. Auch wenn Allergiker während
der Fahrt verstärkt Beschwerden haben, empfiehlt
der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und
Klimasystem.

Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4
Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im
April wahlberechtigt * Rund 5,7 Mio.
Menschen leben in den 17 Bewerberkommunen – rund
ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes
(ca. 18 Mio.). * 2025 gab es in den
Bewerberkommunen 412 Hotels mit über 79.000
Betten. * Mehr als die Hälfte des
Bettenbestandes in Köln und Düsseldorf .
Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und
Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044
„KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen
Schritt weitergehen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag
voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu
den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen
aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine
Bewerbung ihrer Stadt abzugeben.

Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen
per Briefwahl stattfinden. Wahlberechtigt zu den
Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und
Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen
dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und
-bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16
Tagen vor dem Entscheid in einer der
teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen.
Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen
Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt
ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer
Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund
5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa
jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte
Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden
für Olympia.
Düsseldorf und Köln haben
die meisten Hotelbetten In Bezug auf
potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für
Besucherinnen und Besucher von Olympischen und
Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025
in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit
insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der
Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf.
Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut
23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem
Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und
Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels.
Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW
mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab
es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter
anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten
Hotels garnis. Die endgültige Entscheidung für
eine Bewerbung für die Olympischen und
Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026
im Rahmen einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen
Sportbunds (DOSB) fallen.
NRW:
Frauen in den kommunalen Vertretungen und in der
Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit
* Jedes dritte Mitglied in den
Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte
ist eine Frau (33,3 %). * Frauenanteil in
den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden
fällt mit 28,4 % noch geringer aus. * In den
kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43
Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem
Frauenanteil von 11,5 %.
Die Mitglieder
der kommunalen Vertretungen in NRW sind
weiterhin überwiegend männlich. Wie das
Statistisches Landesamt anlässlich des
internationalen Frauentages am 8. März mitteilt,
ist in den Kreistagen und den Räten der
kreisfreien Städte nur etwa jedes dritte
Mitglied eine Frau (33,3 %). Im Vergleich zu den
Ergebnissen der Kommunalwahlen 2020 ist der
Frauenanteil um 1,2 Prozentpunkte gesunken.

In den Räten der Städte Bonn, Köln und
Münster ist der Frauenanteil mit über 42 % am
höchsten, während in den Kreisen Euskirchen,
Herford und Höxter nur etwa jedes vierte
Kreistagsmitglied eine Frau ist. Daten zur
Grafik
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/053a_26.xlsx
XLSX, 38,61 KB Frauenanteil in den Gemeinderäten
variiert deutlich.

In den Vertretungen der kreisangehörigen
Gemeinden fällt der Frauenanteil mit 28,4 % noch
etwas geringer aus, trotz einer leichten
Steigerung um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu
den Kommunalwahlen 2020. Dabei zeigen sich
deutliche Unterschiede zwischen einzelnen
Gemeinden: In Haan und in Legden ist der
Frauenanteil mit 50 % besonders hoch, dagegen
gibt es in Nieheim und Hallenberg jeweils nur
ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil
liegt hier bei 5 % und niedriger.
Geschlossen in die Zukunft: DRK Moers
wählt neuen Vorstand Nach der
Vorstandswahl blickt der DRK Ortsverein Moers
geschlossen nach vorn. Mit neuer Führung und
starker ehrenamtlicher Basis setzt der Verein
ein klares Zeichen für Zusammenhalt und
Weiterentwicklung.
Der DRK Ortsverein Moers hat auf seiner
Mitgliederversammlung am Mittwoch einen neuen
Vorstand gewählt und stellt damit die Weichen
für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Zum
Vorsitzenden wurde Guido Menzel gewählt. Das Amt
des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt
Daniel Truyen. Als Schatzmeister wurde
Heinz-Peter Verfürth gewählt, zur
Schriftführerin Dr. Franziska Dietrich-Kiep.
Der Ortsverein ist personell und
strukturell sehr gut aufgestellt: 114 aktive
Helferinnen und Helfer engagieren sich
ehrenamtlich für die Menschen in Moers. Hinzu
kommen 38 Kinder und Jugendliche im
Jugendrotkreuz, die frühzeitig an Erste Hilfe,
Verantwortung und Teamgeist herangeführt werden.
Rund 2.000 Fördermitglieder bilden das stabile
Fundament des Vereins.
Mit 25
Blutspendeterminen jährlich leistet das DRK
einen unverzichtbaren Beitrag zur
Gesundheitsversorgung in der Region. Darüber
hinaus bringen die Ehrenamtlichen rund 9.000
Helferstunden pro Jahr für das Allgemeinwohl ein
– bei Sanitätsdiensten, Veranstaltungen und
vielfältigen Unterstützungsleistungen. Der neu
gewählte Vorstand steht für Geschlossenheit,
Transparenz und eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit.
Ziel ist es, Bewährtes
zu stärken, neue Impulse zu setzen und den
Ortsverein gemeinsam weiterzuentwickeln. Der DRK
Ortsverein Moers blickt geschlossen und
zuversichtlich nach vorn – mit dem klaren
Anspruch, auch künftig ein verlässlicher Partner
für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu
sein.

„DRK-Kreisverbandspräsident Jan Höpfner
gratuliert dem neu gewählten Vorstand des DRK
Ortsvereins Moers zur Wahl (v. l.): Dr.
Franziska Dietrich-Kiep (Schriftführerin), Guido
Menzel (Vorsitzender), Heinz-Peter Verfürth
(Schatzmeister) und Daniel Truyen
(stellvertretender Vorsitzender).“
Kleve: Barocke Liebeslieder im Museum
Kurhaus Eine Sopranstimme und eine
Gambe: Als „DuoVoice2“ entfalten Theresa
Steinbach und Jakob Rattinger eine geradezu
unglaubliche Klangfülle. Am 15. März um 18 Uhr
erzählt das Duo im Museum Kurhaus Geschichten
von Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft und leiser
Melancholie.

Das Duo Voice² - Foto (c) Stefan Mayr
„Ich werde mit Vergnügen in deinen Armen liegen“
lautet der Titel der Besonderen Reihe (der
letzten in dieser Konzertsaison); auf dem
Programm stehen Liebeslieder und Arien von
Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Claudio
Monteverdi, Girolamo Frescobaldi und anderen
Barockmeistern.
Es wird geschwelgt und
gelitten, gejubelt und sich verzehrt, und
manchmal erhält man sogar handfeste Tipps:
Erstaunlich explizit spricht etwa der Komponist
Andreas Hammerschmidt über die „Kunst des
Küssens“ und was es bei einem gelungenen Kuss zu
beachten gilt.
Die Komponistin Barbara
Strozzi – als weibliche Künstlerin eine
Ausnahmeerscheinung im barocken Venedig –
beschwört eindrucksvoll den Schmerz einer
verlassenen Liebenden herauf, Claudio Monteverdi
besingt die „tödlichen Giftpfeile“, die aus den
Augen seiner Angebeteten schießen. Doch es geht
nicht nur um die sinnliche Liebe: In der Arie
„Mein Jesu, was für Seelenweh“ verwandelt Bach
das Leid Jesu bei seiner Kreuzigung in Musik.
Wunderbar verschmilzt Jakob Rattingers virtuoses
Gambenspiel – der auf seinem Instrument
teilweise ein ganzes Opernorchester zum Leben
erweckt – mit der klaren, schwebenden Stimme von
Theresa Steinbach.
Berühmte Arien wie
die todtraurige Klage „When I am laid in earth“
aus Purcells „Dido und Aeneas“ oder Georg
Friedrich Händels „Lascia ch’io pianga“ erhalten
in der Duobesetzung eine besondere
Ausdruckskraft. Konzertkarten für 12 Euro (5
Euro für Schüler und Studierende) gibt es an
allen Reservix-Vorverkaufsstellen (Klever
Rathaus-Info, Buchhandlung Hintzen, Niederrhein
Nachrichten) und
hier. Einlass ab 17.30 Uhr, freie Platzwahl
in der Wandelhalle des Museums.
Moers: Frühjahrsputz trifft Kinderfest
Spiel, Spaß und Umweltaktionen in Neu_Meerbeck:
Nach dem großen Frühjahrsputz ‚Meerbeck und
Hochstraß putzen sich raus‘ wird gefeiert: Am
Samstag, 14. März, lädt das Stadtteilbüro von 14
bis 17 Uhr zu einem Kinderfest auf dem
Spielplatz an der Römerstraße / Kirschenallee
ein. Alle Familien sind herzlich willkommen –
besonders die fleißigen Helferinnen und Helfer
der Frühjahrsputzaktion.
Für Spiel und
Spaß sorgt das Spielmobil des Kinder- und
Jugendbüros, unterstützt von der Tutorinnen und
Tutoren-AG ‚Sozial Genial‘ mit Schülerinnen und
Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.
Frische Waffeln gibt es vom Förderverein der
St.-Marien-Schule. KliMo vom Zentralen
Gebäudemanagement der Stadt (zgm) bringt ein
interaktives Spiel zur Mülltrennung mit – bei
schönem Wetter auch den Öko-Trainer – und zeigt
spielerisch, wie Umweltbewusstsein und
nachhaltiges Handeln Spaß machen können.
Das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck informiert
über aktuelle Projekte aus dem Programm
‚Sozialer Zusammenhalt‘ und sammelt Ideen für
das Quartier. Weitere Informationen gibt es beim
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Tel. 02841 /
201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Kreativ mit der vhs: Neuer Kurs ‚Blüten sticken‘
Handsticken mit floralen Motiven:
Ab Donnerstag, 12. März, bietet die vhs Moers –
Kamp-Lintfort den Kurs ‚Blüten sticken für
Einsteigerinnen und Einsteiger‘ an. Dieser
Workshop ist ganz neu im vhs-Programm.
An insgesamt drei Terminen können die
Teilnehmenden in der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, jeweils ab 18 Uhr
verschiedene Blütenstiche lernen, um damit
Leinenservietten, Handtücher, Kissen oder
Schürzen zu schmücken.
Dazu gibt es
viele Tipps zu Farbauswahl, Design, und
Materialien. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201
– 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Illustrative Collagen aus
bemaltem Papier Den Kreativkurs
‚Illustrative Collagen aus bemaltem Papier‘
bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort ab
Donnerstag, 12. März, an. In den vhs-Räumen an
der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 geht es anhand
von Naturstudien darum, das Wesentliche zu
erfassen und die Gestaltung und Komposition
darauf zu reduzieren.
Es werden
persönliche Naturcollagen entstehen. Der
Workshop findet insgesamt sechsmal jeweils ab 17
Uhr statt. Für diesen Kurs ist eine rechtzeitige
Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 /
201 – 565 oder online unter www.vhs-moers erforderlich.
Moers: ‚Women in Crime‘ beim
Krimifestival am 15. März Schnell
sein und mitfiebern: Für den letzten Abend
(Sonntag, 15. März) des diesjährigen
Krimi-Festivals sind noch Karten zu haben. Die
Veranstaltung unter dem Motto ‚Women in Crime‘
widmet sich Frauen aus dem Krimi-Genre und ist
eine Mischung aus Lesung und Gespräch.

(Foto: Lorenz Jost)
In der Kundenhalle
der Sparkasse, Ostring 4, sind ab 17 Uhr drei
besondere Persönlichkeiten aus der Krimiwelt zu
Gast. Noemi Harnikell, Journalistin und Autorin,
verbindet in ihrem Werk ‚Fatale Flora‘
Wissensvermittlung über giftige Pflanzen mit
True-Crime-Geschichten.
‚Was die Nacht
nie vergisst‘ ist der Titel aus dem die
Sozialarbeiterin und Autorin Justine Pust
vorträgt. Ihr New-Adult-Suspense-Roman spielt im
Umfeld einer Reality-TV-Show in Finnland. Die
Protagonistin Mona nimmt an der Show teil, nicht
wegen des Geldpreises, sondern weil ihre beste
Freundin von einer vorherigen Staffel
traumatisiert zurückgekehrt ist.
Dritte
im Bunde an diesem Tag ist Else Laudan,
Verlegerin und Herausgeberin der legendären
Ariadne-Krimis. Sie wurde bereits für ihr
Engagement für die Kriminalliteratur mit einem
Preis ausgezeichnet. Alle drei Frauen bringen
ganz unterschiedliche Positionen ins Krimi-Genre
ein – was den Reiz bei den Gesprächen ausmachen
dürfte. Restkarten für die Veranstaltung ‚Women
in Crime‘ sind für 20 Euro in der Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, erhältlich (Tel. 0
28 41 / 201 – 753).
Moers:
Toilettenanlage am Skatepark öffnet wieder
Gute Nachrichten für Besucherinnen und Besucher
des Freizeitparks: Die Schäden sind repariert
und die Toilettenanlage am Skatepark wird ab
Montag, 9. März, wieder geöffnet. Zum Schutz vor
Vandalismus startet gleichzeitig die
Videoüberwachung, die künftig einen sicheren und
störungsfreien Betrieb gewährleisten soll.
Mit der Wiederinbetriebnahme steht den
Parkgästen wieder eine verlässliche Möglichkeit
zur Verfügung – pünktlich zum Frühlingsstart und
der wachsenden Nutzung des Parks, auch durch die
Skateanlage.
Außensprechstunde
der Krebsberatung Niederrhein e. V. in Xanten
Jeden Dienstag Beratung von 9 bis 14 Uhr
„Eine Krebserkrankung trifft die Betroffenen und
ihre An- sowie Zugehörigen häufig aus heiterem
Himmel und berührt dabei nahezu alle
Lebensbereiche. Neben dem Umgang mit der
lebensbedrohlichen Erkrankung können
Familiensysteme ins Wanken geraten oder die
berufliche und finanzielle Existenz bedroht
sein. An dieser Stelle sind wir in beratender
und unterstützender Funktion da“, erklärt
Katharina Klaffki, Psychologin und
Psychoonkologin bei der Krebsberatung
Niederrhein e. V.
Seit einigen Monaten
können auch Betroffene aus Xanten und der Region
das kostenlose Beratungsangebot mit der
Außensprechstunde nutzen. Diese findet jeden
Dienstag von 9 bis 14 Uhr in den Räumlichkeiten
von „Die Pflege“ (Sonsbecker Straße 57, 46509
Xanten) statt. Um eine vorherige
Terminvereinbarung wird gebeten. Telefonisch
unter +49 (0) 2841 656 20 50 oder per E-Mail an
kontakt@krebsberatung-niederrhein.de.
Die
Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine
Anlaufstelle für Krebsbetroffene und Angehörige,
die auf ein breites Netzwerk zugreifen kann und
bei Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit
ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec
(Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein
multiprofessionelles Team bei Fragen rund um das
Thema Krebs.
Oft geht es in der Beratung
neben gesundheitlichen und psychologischen
Aspekten auch um berufliche und finanzielle
Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei allen
Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein e. V.
– kostenlos und unabhängig. Es handelt sich bei
der Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen
der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef
Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst
„Die Pflege“ GmbH.

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. bietet im
Rahmen einer Außensprechstunde in Xanten die
Möglichkeit, sich beraten zu lassen und zu
informieren.
Veranstaltung im
Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 11. März
Austausch und Information rund ums
Thema „Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was
steckt dahinter?“ Am 11. März 2026 ist es
wieder soweit: Das „Campus Café“ des
Krankenhauses Bethanien Moers lädt alle
pflegenden Zugehörigen herzlich von 16 bis 18
Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße
15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und Austausch
ein.
Beim Fachvortrag geht es um das
Thema „Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was
steckt dahinter?“. Dr. Sorin Fisteag, Oberarzt
der Klinik für Pneumologie, Schlaf- &
Beatmungsmedizin, beantwortet unter anderem
folgende Fragestellungen: Was sind Smartwatches?
Was können sie leisten und wofür sind sie
nützlich? T
eilnehmer:innen erhalten
außerdem einen kurzen Einblick in die Geräte und
erfahren, wie sie dabei helfen können, eine
Lungenerkrankung besser zu beobachten. Um
vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird
gebeten. Entweder per E-Mail an
campuscafe@bethanienmoers.de oder
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49
(0) 2841 200 20420.
Gemeinsam für
Pflege & Planetare Gesundheit – Pilotkommunen
gesucht Die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen ruft Verantwortliche in
Kommunen dazu auf, sich als Pilotkommune für das
neue Kooperationsprojekt „Gemeinsam für Pflege &
Planetare Gesundheit“ zu bewerben.
Ziel
ist es, die Gesundheit älterer und
pflegebedürftiger Menschen zu stärken und
gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit
sowie Klimaresilienz in der Pflege und in der
kommunalen Seniorenarbeit zu fördern. Im Rahmen
des Projekts bietet die BAGSO fünf ausgewählten
Pilotkommunen jeweils bis zu zehn kostenfreie
Schulungen und Beratungsangebote an.
Das
Projekt unterstützt Verantwortliche in Kommunen
und teilstationären Pflegeeinrichtungen dabei,
Gesundheitsförderung und Prävention für und mit
älteren Menschen klima- und umweltbewusst zu
gestalten. Die Schulungen werden partizipativ
und praxisnah mit den Kommunen gestaltet und
thematisieren folgende Handlungsfelder:
Hitzeschutz Gesunde und nachhaltige Ernährung
Förderung von Bewegung (aktive Mobilität,
Sturzprävention) Stärkung der mentalen
Gesundheit und Resilienz.
Information und
Anmeldung Einsendeschluss für Bewerbungen
ist der 10. April 2026. Informationen zum
Projekt, zu den Kooperationspartnern und zum
Verfahren der Interessenbekundung als
Pilotkommune stehen auf
www.bagso.de/planetare-gesundheit zur
Verfügung.
Für interessierte
Kommunen findet am 12. März 2026 von 10.00 bis
11.30 Uhr eine digitale
Informationsveranstaltung statt. Um eine
Anmeldung bis zum 9. März 2026 per E-Mail an
planetare-gesundheit@bagso.de wird gebeten.
Über das Projekt „Gemeinsam für Pflege &
Planetare Gesundheit“
Das Projekt „Gemeinsam
für Pflege & Planetare Gesundheit“ wird
umgesetzt in Kooperation mit der Deutschen
Allianz für Klimawandel und Gesundheit e.V.
(KLUG), der Volkssolidarität Bundesverband e.V.
und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen. Gefördert wird das
Projekt durch die BARMER.
Zum Projekt „Gemeinsam für Pflege und Planetare
Gesundheit“
Im Schlaf ans Ziel: Tipps für Reisen mit
dem Nachtzug Die Buchungssaison für
den Urlaub ist im vollen Gange – und mit ihr
steigt auch der Ticketkauf für den Nachtzug. Die
Verbindung von Zugfahrt und Übernachtung ist
beliebt, wirft jedoch auch organisatorische
Fragen auf. Das Europäische Verbraucherzentrum
(EVZ) Deutschland fasst in einer aktualisierten
Webseite praktische Tipps zur Reise über Nacht
zusammen.

Eine Fahrt mit dem Nachtzug bietet viele
Vorteile, doch Reisende sollten einige Hinweise
beachten. Bild: KI-generiert
Ein Comeback
auf Schienen Für manche weckt der Nachtzug
Erinnerungen an frühere Abenteuer, für andere
ist er heute eine komfortable und
klimafreundliche Alternative zum Flugzeug.
Europa verfügt über ein weit verzweigtes Netz an
Nachtzugverbindungen. Traditionsreiche Strecken
mit Kultstatus bestehen ebenso wie neue Linien,
die Metropolen bequem über Nacht verbinden.
Hinzu kommen saisonale Angebote, die Reisende
beispielsweise in Wintersportregionen befördern.
Da die Verbindungen meist
grenzüberschreitend sind und lange Strecken
zurücklegen, kommt es mitunter zu
Informationslücken oder Schwierigkeiten. Das EVZ
hat seine Hinweise zu Nachtzugreisen
aktualisiert und gibt auf seiner Website
praktische Empfehlungen zu Buchung, Komfort und
Bahngastrechten.
Gut informiert am
Bahnsteig Hamburg, später Abend: Bernd F.
wartet mit seinen zwei Kindern auf die Abfahrt
seines Zugs nach Wien. Am Gleis gibt es zunächst
keine Durchsage, auch die Anzeige bleibt
unverändert. Verspätung? Gleiswechsel?
Weil er vorab die App des Bahnunternehmens
installiert und Push-Benachrichtigungen
aktiviert hat, erhält er eine Mitteilung, die
seine Vermutung bestätigt: 30 Minuten
Verspätung, Abfahrt von einem anderen Bahnsteig.
Gerade im grenzüberschreitenden
Nachtzugverkehr greifen Informationsketten nicht
immer nahtlos ineinander. Nicht jedes
Bahnunternehmen ist am Bahnhof mit eigenem
Personal vertreten. Wer sich, wie Bernd,
frühzeitig über App und Website informiert und
seine Buchungsdaten griffbereit hält, kann
Überraschungen vermeiden.
Tipps für mehr
Komfort auf der Reise Tragen Sie Ihre
Wertgegenstände am Körper, um sich vor Diebstahl
zu schützen. Packen Sie Ihre Tasche so, dass
Sie schnell an Schlafanzug und Zahnbürste
kommen. Nehmen Sie Ohrstöpsel und eine
Schlafmaske mit, um Fahrgeräusche und Licht
ausblenden zu können. Halten Sie Personalausweis
oder Reisepass griffbereit, da es zu
Grenzkontrollen kommen kann.
Mängel im
Abteil – was tun? Nicht jede Reise verläuft
reibungslos. So berichtete eine Verbraucherin
von erheblichen Beeinträchtigungen während einer
Fahrt von Linz nach Köln: Über Stunden strömte
kalte Luft in das Abteil, die Temperatur ließ
sich nicht regulieren.
In derselben Nacht
schaltete sich zudem wiederholt die Beleuchtung
ein und störte die Nachtruhe. Das
Bahnunternehmen bestätigte später technische
Defekte und leistete nach einer Beschwerde eine
Erstattung.
„Auch wenn sich ein Problem
während der Fahrt nicht sofort beheben lässt,
sollten Reisende dies umgehend beim Zugpersonal
anzeigen“, erklärt André Schulze-Wethmar, Jurist
beim Europäischen Verbraucherzentrum
Deutschland. „Denn Minderungsansprüche sind
meist nur dann möglich, wenn Passagiere den
Mangel vor Ort bereits erfolglos reklamiert
haben“. Ein Nachweis hierüber hilft bei der
späteren Geltendmachung.
Mit dem Fahrrad
im Nachtzug Auf ausgewählten Strecken ist die
Mitnahme von Fahrrädern möglich. Meist sind
hierfür eine Reservierung sowie ein zusätzliches
Ticket erforderlich.
Wichtig für
Reisende: - Seien Sie pünktlich am Bahnsteig.
So haben Sie genug Zeit, Ihr Fahrrad in Ruhe zu
verstauen. - Informieren Sie sich über den
Standort des Fahrradwagens. Schlaf- und
Fahrradstellplätze können sich in
unterschiedlichen Waggons befinden.
Weitere Hinweise zur Fahrradmitnahme stellt das
EVZ online zur Verfügung. Kostenlose Hilfe
bei Problemen im Nachtzug Verspätung, Ausfall
oder fehlende Informationen? Mithilfe des
interaktiven Bahn-Tools können Reisende
individuell ihre Rechte prüfen. Das EVZ bündelt
auf seiner Website detaillierte Informationen zu
den Europäischen Fahrgastrechten und Bahnreisen
durch Europa.
Zu den EU-Bahngastrechten

NRW-Landwirtschaft: Agrarstrukturerhebung
2026 startet * 9.000 Betriebe
erhalten Post von IT.NRW. * Fast jeder
vierte landwirtschaftliche Betrieb wird befragt.
* Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
steht im Fokus.
Die
Agrarstrukturerhebung 2026 wird in den kommenden
Tagen beginnen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, werden rund 9.000 landwirtschaftliche
Betriebe in NRW dazu aufgefordert, Auskünfte zur
Erhebung zu tätigen. Wie bereits 2023 handelt es
sich bei der Agrarstrukturerhebung um eine
Stichprobenerhebung. Das Statistische Landesamt
befragt etwa ein Viertel der rund 33.000
landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 2023).
Fragen zur Struktur der landwirtschaftlichen
Betriebe Befragt werden bei
Agrarstrukturerhebungen Betriebe, die mindestens
fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche
bewirtschaften, über Mindestanbauflächen für
pflanzliche Sonderkulturen verfügen oder
Mindestbestände an Nutztieren halten. Die
Landwirtinnen und Landwirte geben Auskünfte zu
ihrer Rechtsform, zur Bodennutzung, zum
Wirtschaftsdünger, zum ökologischen Landbau und
zu ihren Tierbeständen.
Außerdem
beinhaltet die Erhebung Fragen zur
Betriebsleitung, zu den Eigentums- und
Pachtverhältnissen und zu den Arbeitskräften.
Ergebnis dient als Basis für die Agrarpolitik
Die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2026
dienen dazu, aktuelle politische und
gesellschaftliche Diskussionen im Agrarbereich
mit Daten zu hinterlegen und daraufhin
zielgenaue Maßnahmen in der Landwirtschaft
treffen zu können.
Mittels regelmäßiger
Erhebungen werden umfassende und zuverlässige
Informationen gewonnen, die Entwicklungen im
Zeitverlauf sichtbar machen, Prognosen und
Marktanalysen ermöglichen und zentral für
Folgenabschätzungen politischer Maßnahmen sowie
die Ausgestaltung der Agrarpolitik in
Deutschland und der EU sind, einschließlich
Umwelt- und Klimaschutzaspekten.
Gesundheit von Frauen:
Krankenhausbehandlungen wegen Endometriose in
zehn Jahren um 50 % gestiegen • Im
Vergleich zu 2014: Weniger stationäre
Behandlungen im Jahr 2024 wegen eines Myoms der
Gebärmutter (-27 %) und wegen einer
Gebärmuttersenkung (-5 %) • Häufigste Gründe
für Krankenhausaufenthalte 2024 bei Frauen:
Herzkrankheiten, Verletzungen und Vergiftungen
sowie Entbindungen • Todesursachen bei
Frauen 2024: 35 % Herz-Kreislauferkrankungen, 21
% Krebs
Am Weltfrauentag stehen
Gleichberechtigung und Rechte von Frauen im
Mittelpunkt – auch mit Blick auf die Gesundheit.
Betrachtet man häufige gynäkologische
Erkrankungen im Zeitvergleich, zeigen sich
unterschiedliche Entwicklungen bei den
Krankenhausbehandlungen. Die Zahl der
stationären Behandlungen von Endometriose in
Deutschland ist binnen zehn Jahren um 50,1 %
gestiegen, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt.
Waren es im Jahr
2014 gut 25 100 Behandlungen, lag diese Zahl im
Jahr 2024 bei gut 37 700 Behandlungen. Grund für
diesen hohen Anstieg kann nicht nur ein höheres
Krankheitsaufkommen sein, sondern möglicherweise
auch ein verstärktes Bewusstsein für die
Krankheit bei Patientinnen sowie Ärztinnen und
Ärzten. Gut neun von zehn Patientinnen (91,1 %),
die 2024 mit Endometriose im Krankenhaus
behandelt wurden, waren zwischen 20 und 49
Jahren alt.
Andere häufige
gynäkologische Erkrankungen, die zu
Klinikaufenthalten führen können, sind Myome der
Gebärmutter und die Gebärmuttersenkung. Aufgrund
eines Myoms der Gebärmutter wurden 2024 gut 48
700 Frauen im Krankenhaus behandelt. Das waren
26,6 % weniger als 2014 (66 300). Knapp die
Hälfte der Patientinnen (48,4 %) im Jahr 2024
war 40 bis 49 Jahre alt.
Auch die Zahl
der Behandlungen einer Gebärmuttersenkung
(Genitalprolaps) ist binnen zehn Jahren
zurückgegangen (-4,6 %): Von gut 48 300
Patientinnen im Jahr 2014 auf 46 100 im Jahr
2024. Krankenhausbehandlungen aufgrund einer
Gebärmuttersenkung gab es vor allem bei älteren
Frauen: Knapp drei Viertel (72,6 %) der
Patientinnen waren älter als 60 Jahre.

Frauen am häufigsten mit
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verletzungen und
Vergiftungen sowie zur Entbindung im Krankenhaus
Zu den häufigsten Gründen für einen
stationären Krankenhausaufenthalt von Frauen
zählten 2024 Herz-Kreislaufkrankheiten wie etwa
Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern (12,8 %
aller Patientinnen), Verletzungen und
Vergiftungen – wie beispielsweise der Bruch des
Oberschenkelknochens – (10,4 %) sowie
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (9,4 %).
Bei Männern waren
Herz-Kreislauferkrankungen der Grund für 16,9 %
aller Krankenhausaufenthalte, danach waren es
Krankheiten des Verdauungssystems (10,8 %) sowie
Verletzungen und Vergiftungen (9,7 %). Mehr als
die Hälfte der Todesfälle bei Frauen durch
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Bei den
Ursachen für Todesfälle zeigen sich teilweise
deutliche Unterschiede zwischen den
Geschlechtern.
Gut ein Drittel (35,4 %)
aller Todesfälle bei Frauen im Jahr 2024 waren
auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
zurückzuführen. Dies war nach wie vor die
häufigste Todesursache bei Frauen.
178 742 Frauen starben 2024 an
Herz-Kreislaufkrankheiten und somit mehr als
Männer (160 470 Todesfälle), bei denen dies
31,9 % aller Todesfälle ausmachte.
Bei
21,1 % aller Todesfälle von Frauen war der Grund
eine Krebserkrankung, das waren
106 774 Todesfälle. Dort lag die Zahl bei
Männern mit 123 618 Gestorbenen höher.
Krebserkrankungen waren für ein Viertel (24,6 %)
aller Todesfälle bei Männern verantwortlich.
Lebenserwartung von Frauen knapp fünf Jahre
höher als bei Männern Gesundheitliche
Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen
sich auch in der Lebenserwartung nieder.
Die durchschnittliche Lebenserwartung
bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2024
für Frauen 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre.
Frauen haben somit eine um 4,6 Jahre höhere
durchschnittliche Lebenserwartung als Männer.
Als maßgebliche Gründe für die steigende
Lebenserwartung gelten gestiegener Wohlstand
und eine verbesserte gesundheitliche Versorgung.
Die Geschlechterunterschiede sind auch
auf Unterschiede
im Gesundheitsverhalten von Frauen und
Männern zurückzuführen, beispielsweise beim Tabakkonsum,
bei Bewegung, Ernährung, riskantem Verhalten
oder den Arbeitsbedingungen.
Abschlussprüfungen bestanden: Stadt Kleve
gratuliert drei Auszubildenden Bei
drei Auszubildenden der Stadt Kleve besteht
aller Grund zur Freude: Mit dem Bestehen ihrer
Abschlussprüfungen haben Milena Reisl, Lara
Deckers und Lara Sluiters im Januar ihre
Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten
erfolgreich beendet.
Alle drei konnten
ihre Ausbildungsdauer wegen ihrer guten
Leistungen verkürzen. Bereits nach zweieinhalb
Ausbildungsjahren haben sie daher ihr
Abschlusszeugnis in der Tasche.

Freuen sich über die bestandenen Prüfungen
(v.l.): Bürgermeister Markus Dahmen, Lara
Sluiters, Lara Deckers, Ausbildungsleiterin
Katharina Bösl, Personalchef Thomas Horster.
Nicht im Bild: Milena Reisl.
Bürgermeister Markus Dahmen, Personalchef Thomas
Horster und Ausbildungsleiterin Katharina Bösl
gratulierten den Ex-Azubis nun zu ihren
hervorragenden Leistungen und dem erfolgreichen
Ausbildungsabschluss. Sie freuten sich
insbesondere darüber, die drei
Verwaltungsfachangestellten nach dem Ende ihrer
Ausbildung übernehmen zu können und damit auch
künftig bei der Stadt Kleve beschäftigen zu
dürfen. Dahmen: „Gut ausgebildete Fachkräfte
sind für die Stadt Kleve unerlässlich.
Die Stadt Kleve bildet gezielt und
bedarfsgerecht Personal aus, um auch künftig
eine leistungsfähige, bürgernahe und moderne
Verwaltung sicherzustellen und den
Herausforderungen des Fachkräftemangels zu
begegnen. Auf die hervorragenden Leistungen der
drei Kolleginnen sind wir daher besonders
stolz.“
Mit über 500 Beschäftigten in
elf Fachbereichen, den Umweltbetrieben der Stadt
Kleve, dem Gebäudemanagement und drei
Kindertagesstätten bietet die Stadt Kleve Jahr
für Jahr eine Vielzahl spannender
Ausbildungsmöglichkeiten. Auf www.kleve.de/ausbildung
können sich Interessierte über die vielfältigen
Möglichkeiten informieren!
Jugendrat Wesel lädt zum Kino-Event ins Comet
ein Kino, Popcorn und ein Film, den
junge Menschen selbst ausgewählt haben: Am 10.
März 2026 ab 17 Uhr lädt der Jugendrat alle
Jugendlichen aus Wesel ab 12 Jahren ins Comet –
Kino ein. Gezeigt wird der
Animationsfilm Zoomania 2, der sich bei einer
Abstimmung auf Instagram unter jungen
Weselerinnen und Weselern durchgesetzt hat.
Damit steht fest: Das Programm kommt direkt
von euch! Der Eintritt ist kostenlos. Neben dem
Kinoticket gibt es für jede Besucherin und jeden
Besucher eine Wertmarke für ein Getränk sowie
für Popcorn oder Nachos. Schnell sein lohnt
sich, denn die Plätze sind begrenzt. Der
Kinotag ist bereits das dritte Jugendevent
dieser Art. In den vergangenen Jahren liefen
"Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss" und
"Mufasa: The Lion King" auf der großen Leinwand.
Die Idee entstand in einer Vollversammlung des
Jugendrats und wird von den engagierten jungen
Mitglieder*innen eigenständig organisiert.
Wichtig: Es gilt die Hausordnung des Kinos.
Der Eintritt ist nur mit gültigem
Schüler*innenausweis oder Personalausweis
möglich. Eltern ist der Zutritt nicht gestattet.
Und es bleibt spannend: Für 2026 plant der
Jugendrat bereits weitere Events. Du hast Ideen
oder Wünsche? Dann bring dich ein und gestalte
die nächsten Aktionen mit! Der Jugendrat freut
sich auf viele junge Kinofans und einen
gemeinsamen Abend im Kino. Links
Jugendrat Wesel - Wir bestimmen mit!
Kleve: Fingerhutshof: Betreuungskräfte für die
Sommerferienfreizeit gesucht! Damit
vor Ort alles reibungslos funktioniert, sucht
die Stadt Kleve noch verantwortungsbewusste,
offene und abenteuerlustige Betreuerinnen und
Betreuer für den Zeitraum vom 10. August bis zum
28. August 2026. Voraussetzung für das
ehrenamtliche Engagement als Betreuerin oder
Betreuer ist ein Mindestalter von 18 Jahren.
Erfahrungen im Bereich der Kinder- und
Jugendarbeit sind wünschenswert.

Auch 2026 wird es wieder drei Wochen
Ferienspaß der Stadt Kleve auf dem Fingerhutshof
geben! Auch in den diesjährigen Sommerferien
steht wieder die beliebte Sommerferienfreizeit
der Stadt Kleve für Kinder von 6 bis 12 Jahren
auf dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel an.
Engagement, Kreativität und Interesse am
Umgang mit Kindern werden bei der Bewerbung
vorausgesetzt. Für die verantwortungsvolle
Betreuertätigkeit wird eine
Aufwandsentschädigung in Höhe von 75,00 € pro
Tag gezahlt. Interessierte können ihre Bewerbung
mit Lebenslauf an den Fachbereich Jugend und
Familie der Stadt Kleve, Lindenallee 33, z. Hd.
Joanna Schlaszus (Tel. 02821 - 84638) oder per
E-Mail an joanna.schlaszus@kleve.de senden.
Die Ferienmaßnahme der Stadt Kleve auf dem
Fingerhutshof bietet Jahr für Jahr drei
ereignisreiche Wochen voller Ferienspaß für bis
zu 120 Kinder aus dem Klever Stadtgebiet. Auf
dem vielfältigen Gelände des Fingerhutshofs kann
sich jedes Kind auspowern, Zeit mit Freunden
verbringen, neue Freundschaften knüpfen, Talente
und Interessen entdecken und sich natürlich
rundum wohlfühlen.
Hierzu trägt das
Betreuungsteam entscheidend bei – mit der
Gestaltung eines abwechslungsreichen Programmes
und mit der bestmöglichen Unterstützung der
Kinder vor Ort. Die Stadt Kleve freut sich sehr
auf die Zusammenarbeit mit dem diesjährigen
Team!
Kleve: Digitale
Kompetenzen stärken: Neue Weiterbildungsangebote
für Beruf und Alltag Die
Volkshochschule Kleve bietet in ihrem aktuellen
Programm drei kompakte, praxisnahe Kurse, die
Sie dabei unterstützen, Ihre digitalen
Kompetenzen gezielt auszubauen – für mehr
Effizienz im Beruf, erfolgreiches Lernen im
Studium und einen selbstbestimmten, sicheren
Umgang mit moderner Technik. Die Angebote
richten sich an Einsteigerinnen und Einsteiger
mit Vorkenntnissen sowie an fortgeschrittene
Anwenderinnen und Anwender.
1.
Computerpraxis für den Job: Word und Excel
Wer bereits grundlegende PC-Kenntnisse besitzt
(Gerät ein- und ausschalten, Programme
öffnen/schließen, Maus bedienen), erhält in
diesem Kurs einen systematischen Einstieg in die
zwei zentralen Office-Werkzeuge Word und Excel.
Ab 17.3.26, 18:30 – 21:45 Uhr, Kursnummer
D644212, Anmeldung unter
www.vhs-kleve.de
2. Excel für Büro, Geschäft und Studium:
Instrumente professionell einsetzen Dieser
kompakte Aufbaukurs richtet sich an alle, die
vorhandene Excel-Grundkenntnisse gezielt
ausbauen möchten. Ab 11.3.26, 18:30 – 21:45 Uhr.
Kursnummer D644250, Anmeldung unter
www.vhs-kleve.de
3. Tablets und
Smartphones unter Android – Aufbaukurs Viele
nutzen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten
ihrer mobilen Geräte. Dieser Aufbaukurs richtet
sich besonders an die Generation der „silver
surfers“ und zeigt, wie Android-Tablets und
-Smartphones ihren Arbeitsalltag erleichtern,
die Kommunikation verbessern und private
Aufgaben effizient unterstützen. Ab 17.02.26,
9:30 bis 11 Uhr, Kursnummer D640084, Anmeldung
unter
www.vhs-kleve.de.
Kleve:
Fliersol in Reichswalde: Vollsperrung für
Kanalarbeiten ab Mittwoch, 4. März
Symbolbild: mpix-foto - stock.adobe.com Ab
Mittwoch, 4. März 2026, kommt es auf der Straße
Fliersol in Kleve-Reichswalde zu Einschränkungen
des Straßenverkehrs. Um die
Hausanschlussleitungen für ein neu bebautes
Grundstück zu verlegen, muss die Straße zwischen
den Einmündungen Brandenberg und Kattenwald
gesperrt werden.
Für die Zeit der
Tiefbauarbeiten wird der Straßenverkehr über die
Straßen Brandenberg, Geldenberg, Am Ruppenberg
und Kattenwald umgeleitet. Der Anliegerverkehr
wird während der gesamten Baumaßnahme
gewährleistet, sodass Anwohnerinnen und Anwohner
bis an die Baustelle heranfahren und ihre
Grundstücke erreichen können. Planmäßig soll die
Baustelle bis zum 20. März 2026 abgeschlossen
sein und die Sperrung wieder aufgehoben werden.
Die Krebsberatung Niederrhein e.
V. und „Die Pflege“ laden Krebsbetroffene erneut
zu Kreativ-Event ein
„Pinselstrich und Tintenfass –
kunsttherapeutischer Workshop“ geht in die
nächste Runde. Von Krebs Betroffene sind
herzlich zu den neuen Terminen der
Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und
Tintenfass“ von der Krebsberatung Niederrhein e.
V. und „Die Pflege“ eingeladen. Jeweils von
16.30 bis 18 Uhr geht es am Hauptsitz der
Krebsberatung (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers, 1.
Etage) im kunsttherapeutischen Workshop darum,
gemeinsam kreativ zu werden.
Interessierte haben die Möglichkeit, an
folgenden Terminen für 2026 teilzunehmen: 13.
April, 01. Juni, 20. Juli, 24. August, 05.
Oktober, 16. November und 28. Dezember 2026.
Geleitet wird der anderthalbstündige Workshop
von Psychoonkologin und Diplom Sozialarbeiterin
Ursula Ellermann von „Die Pflege“. Außerdem ist
Kerstin Zimmer-Derks, Fachliche Leitung der
Krebsberatung Niederrhein e. V. und
Psychoonkologin, als Gesprächspartnerin für die
Teilnehmer:innen da sein.
„Wir möchten
die Betroffenen zu einer Reise zu sich selbst
einladen. Denn nicht alles, was uns bewegt,
lässt sich auch in Worte fassen. Bei unserem
Kreativ-Event geht es darum, Gedanken und
Gefühle über Farben und das gemeiname Zeichnen
zum Ausdruck zu bringen. Ohne Bewertung und ohne
Zielvorgabe. Im kreativen Prozess darf sich
alles entfalten“, erklärt Ursula Ellermann.
Kerstin Zimmer-Derks fügt hinzu: „Im Rahmen
einer Krebserkrankung kommt den Patientinnen und
Patienten oft eine eher passive Rolle zu. Beim
Malen und Zeichnen ist das Gegenteil der Fall.
Sie erleben das Ganze aktiv und gehen darüber in
den Austausch – und das kann sehr wertvoll
sein.“
ANMELDUNG & KOSTEN: Für die
Teilnahme am Workshop ist eine vorherige
Anmeldung notwendig. Ansprechpartnerin Martina
Hanßen: +49 (0) 2841 656 20 50 oder
kontakt@krebsberatung-niederrhein.de.
Außerdem fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von
10 Euro pro Person (Material inklusive) an.
Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist
eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre
An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites
Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf
vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz
im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445
Moers) berät ein erfahrenes multiprofessionelles
Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.
Oft geht es in der Beratung neben
gesundheitlichen und psychologischen Aspekten
auch um berufliche und finanzielle Themen, die
Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft
die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos
und unabhängig. Es handelt sich bei der
Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der
Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef
Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst
„Die Pflege“ GmbH.

Kerstin Zimmer-Derks (li.) von der Krebsberatung
Niederrhein e. V. und Ursula Ellermann (re.) von
„Die Pflege“ laden Krebsbetroffene wieder zur
Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und
Tintenfass“ ein.
Moers: Bis 27. März Osterfeuer anzeigen -
Tierschutz beachten Die Anzeige von
Osterfeuern beim Fachdienst Ordnung der Stadt
Moers ist noch bis Freitag, 27. März, möglich.
Die Daten können online übermittelt werden.
Erlaubt sind nur Veranstaltungen zur
Brauchtumspflege von eingetragenen Vereinen,
Organisationen und Glaubensgemeinschaften.
Das Ordnungsamt führt stichprobenartig
Kontrollen durch. Verstöße können mit einer
Geldbuße geahndet werden. Um Vögel, Igel, Mäuse
und Kaninchen zu vertreiben, muss das Holz vor
dem Anzünden umgeschichtet werden. Den
Verbrennungsplatz müssen außerdem volljährige
Aufsichtspersonen bis zum vollständigen
Erlöschen von Feuer und Glut beaufsichtigen.
Erlaubt ist nur unbehandeltes,
naturbelassenes Holz (Baum- und Strauchschnitt).
Zudem ist ein Abstand von mindestens 100 Metern
zu Wohngebäuden sowie Wald- und
Naturschutzgebieten einzuhalten.
Weitere
Informationen zum Thema Osterfeuer und mit dem
Formular zum Anzeigen eines Osterfeuers.
Fragen beantworten auch gerne die Mitarbeitenden
des Fachdienstes Ordnung unter Telefon 0 28 41 /
201-985.
Zwei Wildkatzen
entkommen dem Krieg – und finden mit Hilfe von
DHL ein neues Zuhause - Aleks, ein
weißer Tiger, und Lothar, ein Luchs, wurden aus
einem Kriegsgebiet in der Ukraine gerettet. -
Die beiden leben nun dauerhaft und artgerecht im
Lincolnshire Wildlife Park in Großbritannien.
- Passend zum World Wildlife Day der Vereinten
Nationen macht die Rettungsaktion auf das
wachsende Problem illegal gehaltener Wildkatzen
aufmerksam – und zeigt, wie wirkungsvoll
internationale Zusammenarbeit sein kann.

Zwei aus der Ukraine gerettete Wildkatzen –
ein weißer Tiger und ein Luchs, die mitten im
Krieg aus illegaler Privathaltung zurückgelassen
wurden – haben im Lincolnshire Wildlife Park im
Vereinigten Königreich ein sicheres,
artgerechtes Zuhause gefunden. Die komplexe
Mission gelang durch internationale
Zusammenarbeit, die auch von DHL unterstützt
wurde.
Der Tiger Aleks und Lothar, der
Luchs, wurden im vergangenen Jahr in der Ukraine
gefunden. Beide stammten aus illegaler Haltung
und sind verlassen oder ausgesetzt worden. Fälle
dieser Art häufen sich: Wildkatzen werden nicht
artgerecht als Haustiere gehalten und dazu oft
vernachlässigt – der Krieg hat diese verborgene
Krise weiter verschärft.
Gemeinsam mit
den NGOs Nadiya und dem Wild Animals Rescue
Center, mit Tierärzten, Zollbehörden und dem
Lincolnshire Wildlife Park hat DHL geholfen, die
Reise der Tiere in ihr neues, sicheres Zuhause
zu koordinieren und zu unterstützen. Beide Tiere
können nun den Rest ihres Lebens in einem
sicheren und artgerechten Umfeld verbringen.
„Für uns ist jede Sendung, die uns
anvertraut wird, etwas Besonderes und wir suchen
immer die beste Lösung. Aber ein Tiertransport
ist besonders anspruchsvoll. Er verlangt ein
zusätzliches Maß an Sorgfalt – schließlich geht
es um Lebewesen, die unsere Aufmerksamkeit
brauchen. Gemeinsam mit unseren Partnern und
unserer Logistikexpertise konnten wir Aleks und
Lothar an einen Ort bringen, an dem sie endlich
die Pflege erhalten, die sie verdienen. Hier
können sie den langen Prozess ihrer Genesung
beginnen“, Nicola Leske, Leiterin Communications
& Sustainability, DHL Group.
Eine
Geschichte von Vernachlässigung – und Überleben
Aleks wurde von ukrainischen Soldaten nahe
Charkiw entdeckt. Sein Zustand war sehr
schlecht: Er litt an Parasiten, Hautinfektionen,
Mangelernährung, Dehydrierung sowie
beeinträchtigter Leber- und Nierenfunktion. Er
war so geschwächt, dass er nicht mehr stehen
konnte. Sein früherer Besitzer hatte ihn
zurückgelassen, als der Krieg sich ausweitete.
Auch der Luchs Lothar scheint ein ähnliches
Martyrium durchlebt zu haben. Offizielle Zahlen
gibt es nicht, doch NGOs berichten von einer
konstanten Zahl illegal gehaltener Wildkatzen in
Privathaushalten. Viele werden als Jungtiere
angeschafft und später ausgesetzt, wenn sie zu
gefährlich, zu teuer oder schlicht nicht mehr
erwünscht sind.
Beide Tiere wurden
zunächst ins Wild Animals Rescue Center in der
Ukraine gebracht. Von dort starteten Aleks und
Lothar ihre rund 2.600 Kilometer lange Reise in
einem speziell ausgerüsteten,
temperaturgeregelten Transport zum Lincolnshire
Wildlife Park im britischen Boston.
Eine
sorgfältig geplante Reise Am 25. Februar 2026
begannen Aleks und Lothar ihre Reise – unter
tierärztlicher Aufsicht und in speziell
angefertigten Transportkisten an Bord eines
großen Transporters. Sie fuhren von der Ukraine
nach Calais (Frankreich), durch den Eurotunnel
nach Großbritannien und setzten ihre Fahrt auf
der Straße bis zum Lincolnshire Wildlife Park
fort. Dort wurden sie am 27. Februar 2026 von
einem Tierarzt untersucht und anschließend in
ein eigens für sie gebautes Gehege gebracht.
Der Lincolnshire Wildlife Park gehört zu den
größten britischen Einrichtungen, die Tieren
lebenslangen Schutz bieten. Steve Nichols,
Leiter des Lincolnshire Wildlife Parks, erklärt:
„Aleks und Lothar wurden in Gefangenschaft
geboren und würden in der Wildnis nicht
überleben. Ihnen fehlen grundlegende Instinkte
wie das Jagen. Einrichtungen wie unsere sind die
einzige Möglichkeit, solchen Tieren ein sicheres
und erfülltes Leben zu ermöglichen.“
DHL
kann auf eine lange Tradition der Unterstützung
und Rettung von Wildtieren zurückblicken. 2024
transportierte das Unternehmen den Schimpansen
Chocolat von Kenia nach Großbritannien. Im
selben Jahr überführte DHL 25 seltene
Bongo-Antilopen von den USA nach Kenia. Auch
echte Schwergewichte wie Manatees oder
Flusspferde wurden bereits mit DHL
transportiert.
Release-Konzert:
Espen Berg (Piano solo) „The Kempen Concert“
Samstag, 18. April 2026, 20:00 Uhr Kulturforum
Franziskanerkloster, Paterskirche
Im November 2024 gastierte der norwegische
Jazzpianist Espen Berg mit einem Solokonzert in
der Kempener Paterskirche. Es war ein Höhepunkt
der Saison, nicht nur für das Publikum, sondern
auch für den Künstler selbst.
Er war so
glücklich mit dem herrlichen Steinway-Flügel,
der hervorragenden Akustik in der Kirche und der
Inspiration durch das aufmerksame Publikum, dass
er sich dazu entschied, dieses Konzert, das er
vorausschauend selbst mitgeschnitten hatte, zu
veröffentlichen. Es erschien im Oktober 2025 als
digitales Album auf allen einschlägigen
Plattformen und Streaming-Diensten im Internet –
und wurde jetzt im Februar 2026 auch als
Schallplatte auf Vinyl veröffentlicht.
Nun kommt Espen Berg nach Kempen zurück mit
einer Fülle neuer Inspirationen und dem frisch
gepressten Doppel-Album im Gepäck. Für „The
Kempen Concert“ hat Espen Berg von der
internationalen Fachpresse hervorragende
Kritiken erhalten. So schrieb etwa Jacek Brun
auf „Jazz-Fun“: „Ein Konzert, das in Erinnerung
bleibt. Espen Berg beweist einmal mehr, dass er
zu den faszinierendsten Pianisten seiner
Generation gehört“.
Mike Gates vom
britischen Online-Magazin „UK Vibe“ verlieh dem
Album die Höchstwertung von 5 Sternen („The
Kempen Concert is a compelling statement“);
seine Kollegin Angelique van Os („Jazzism“)
meint, es sei sein bislang bestes Solo-Album („a
world-class statement“) und Tor Hammerö in
„Nettavisen“ konstatiert: „Es ist nahezu
unglaublich, dass wir es mit frei improvisierter
Musik zu tun haben.“

Quelle Espen Berg
Espen Berg, 2023 zum
offiziellen Steinway Artist ernannt, spielt seit
2014 regelmäßig mit seinem eigenen Trio, aber
auch als Sideman mit Musikern wie Marius Neset
und Matthias Eick oder als Begleiter der
Sängerin Silje Nergard. Sein erstes Solo-Album
„Noctilucent“ erschien 2012. Seit 2007
unterrichtet er an der Jazzabteilung der
Norwegian University of Science and Technology
in Trondheim.
Karten sind ab sofort
erhältlich an der Kasse in der Tourist
Information, Orsaystr. 3 a, 47906 Kempen (Tel.
02152 / 917-4120; E-Mail: kartenverkauf@kempen).
Vorverkauf: € 18,00 inkl. Ticketgebühr (ermäßigt
€ 9,50); Abendkasse: € 19,00 inkl. Ticketgebühr
(ermäßigt € 10,50). Abonnentinnen und Abonnenten
der Reihe „Jazz“ erhalten 20 % Rabatt. Online
mit zusätzlichen Gebühren hier:
https://25629.reservix.de/events
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kurse zu
Balance und Körperbeherrschung Mit
‚ZENbo Balance Training‘ und der Schwertkunst
‚KEN-DAO‘ bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort
im März zwei Kurse an, die Balance und
Körperbeherrschung trainieren. Das sanfte
Bewegungs- und Entspannungsprogramm ‚ZENbo
Balance‘ ist im Stehen, Sitzen und Liegen
möglich und eignet sich für Menschen jeden
Alters.
Der Kurs startet am Mittwoch,
11. März, und findet insgesamt zehnmal jeweils
ab 9.30 Uhr im ‚Raum für dich‘ im Wallzentrum,
Neuer Wall 2, in Moers statt. Einen
Kennenlernworkshop ‚KEN-DAO -Schwertkunst in
Achtsamkeit‘ bietet die vhs am Samstag, 14.
März, ab 14 Uhr an.
Neben Präzision,
Schnelligkeit und Kraft fördert KEN-DAO auch die
Konzentrationsfähigkeit und die Ruhefindung. Zum
Üben der Schwerttechniken steht ein japanisches
Holzschwert (Bokken) zur Verfügung.
Veranstaltungsort ist die Turnhalle des
Gymnasiums Adolfinum, die über die Seminarstraße
zu erreichen ist. Teilnehmen können
Interessierte ab 16 Jahren. Für beide Kurse ist
eine vorherige Anmeldung unter 0 28 41 / 201 –
565 oder unter www.vhs-moers.de möglich.
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Von
der Reichsstadt zum Rechtsstaat – deutsche
Verwaltungsgeschichte Wie sich
Deutschlands Verwaltung geschichtlich entwickelt
hat – darüber informiert ein Infoabend der vhs
Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 12. März.
Berücksichtigt wird die Entwicklung vom heiligen
Römischen Reich über föderale Strukturen des
Deutschen Bundes und des Kaiserreichs hin zu
zentralistisch geprägten NS-Strukturen und ab
1949 den föderalen Aufbau mit Bund, Ländern und
Kommunen.
Unter dem diesjährigen
Semestermotto ‚Kopfsalat‘ findet die
Veranstaltung ‚Verwaltungsgeschichte in
Deutschland – Von der Reichsstadt zum
Rechtsstaat‘ ab 18.30 Uhr im Alten Landratsamt,
Kastell 5b, statt. Außerdem werden Absurditäten
des deutschen Verwaltungsrechts mit einem
Augenzwinkern beleuchtet. Eine vorherige
Anmeldung für den Vortrag ist telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Ausschüsse tagen am 6.
und 9. März Der Sportausschuss
findet am Freitag, 6. März, um 16 Uhr im
Ratssaal des Rathauses (Rathausplatz 1) statt.
Themen sind der Entwurf des Haushaltsplans der
Stadt Moers für das aktuelle Jahr, die laufenden
Bauprojekte im Sportbereich und ein Bericht zur
Auftaktsitzung der Arbeitsgemeinschaft Sport.
Ebenfalls um städtische Bauprojekte geht
es am Montag, 9. März, im Schulausschuss. Er
findet ebenfalls um 16 Uhr Ratssaal statt. Dann
geht es unter anderem um die Erhöhung der
maximalen Aufnahmekapazität in der Offenen
Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2026/2027.
Dinslakener Stadtbibliothek: Greta
Magdalena Blandowski ist beste Vorleserin im
Kreis Wesel-Süd Die beste
Vorleserin im Kreis Wesel-Süd kommt in diesem
Jahr vom Julius-Stursberg-Gymnasium aus
Neukirchen-Vluyn: Greta Magdalena Blandowski
überzeugte beim Kreisentscheid des 67.
Vorlesewettbewerbs mit einer herausragenden
Leseleistung und sicherte sich den ersten Platz.

Greta Magdalena Blandowski (rechts) mit
Constanze Palotz, Leiterin der Dinslakener
Stadtbibliothek
Der Kreisentscheid wurde
von der Dinslakener Stadtbibliothek organisiert.
Im April wird Greta Magdalena Blandowski den
Kreis Wesel-Süd auf Bezirksebene vertreten. Sie
begeisterte die Jury bereits in der ersten Runde
mit einer mitreißenden Passage aus dem selbst
gewählten Buch „Die schlimmste Klasse der
Welt“ von Juma Kliebenstein.
Auch in der
zweiten Runde bewies sie ihr Können beim Vortrag
eines ihr unbekannten Textes. Hier las sie aus
„Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ von
Marie Hüttner und meisterte auch diese
Herausforderung mit Bravour. Nach der Begrüßung
durch die Leiterin der Bibliothek, Constanze
Palotz, stellten die 14 Schulsieger*innen aus
dem Kreis Wesel-Süd in zwei Wettbewerbsrunden
ihr Lesetalent unter Beweis.
In der
ersten Runde lasen die Teilnehmenden drei
Minuten aus einem selbst gewählten Buch vor,
bevor sie sich in der zweiten Runde einem
fremden Text stellen mussten. Das hohe Niveau
aller Beiträge machte der Jury die Entscheidung
nicht leicht. Die Jury setzte sich zusammen aus
Axel Schlichte (MENTOR – Die Leselernhelfer
Niederrhein e.V.), Edith Mendel (ehemalige
Leiterin der Stadtbibliothek), Constanze Palotz
und Pia Hartmann aus dem Team der
Stadtbibliothek.
Alle Teilnehmenden
wurden für ihre Leistungen mit einer Urkunde und
einer Sonderauflage von „Rocky Winterfeld –
Ziemlich neben der Spur“ ausgezeichnet. So
konnten sie direkt nach dem Wettbewerb
weiterlesen und erfahren, was es mit den
geheimnisvollen Briefen auf sich hat, die Rocky
erhält. Der seit 1959 stattfindende
Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels ist
einer der größten Schülerwettbewerbe
Deutschlands.

Vorlesewettbewerb Teilnehmende 26.02.2026
Veranstaltet wird er von der Stiftung
Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels und steht unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel des
Wettbewerbs ist es, die Begeisterung für Bücher
in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen
zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern
nachhaltig zu stärken.
Unterstützt wird
die Initiative auch in diesem Jahr durch vier
Sparda-Regionalbanken. Pressemitteilung vom
02.03.2026 Vorlesewettbewerb Teilnehmende
26.02.2026
DRK im Einsatz beim Bombenfund
in Rheinberg-Budberg Beim Fund
einer Weltkriegsbombe in Rheinberg-Budberg waren
Bereitschaften aus dem DRK Kreisverband
Niederrhein mit 40 ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfern im Einsatz. Sie unterstützten die
Evakuierung, betreuten betroffene Anwohner in
einer eingerichteten Notunterkunft und stellten
zusätzlich medizinische Absicherung sicher.
Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im
Rheinberger Ortsteil Budberg am Montag
(02.03.2026) unterstützte das DRK mit einer
Einsatzeinheit aus dem Kreisverband Niederrhein
die umfangreichen Evakuierungs- und
Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Zahlreiche
ehrenamtliche Einsatzkräfte waren bis in die
späten Abendstunden im Einsatz.
Um 13:00
Uhr wurden die Bereitschaften der DRK
Ortsvereine Alpen, Dingden, Kamp-Lintfort,
Moers, Rheinberg und Wesel alarmiert. Insgesamt
engagierten sich 40 Helferinnen und Helfer, um
die Maßnahmen rund um die notwendige Evakuierung
zu unterstützen. In der Turnhalle Orsoy
richtete das DRK eine Betreuungsstelle ein. Dort
wurden 45 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner
bis zur Aufhebung der Evakuierung versorgt –
darunter auch Personen, die liegend
transportiert und betreut werden mussten.
Neben der Registrierung standen persönliche
Betreuung, Gespräche sowie die Versorgung mit
Getränken und Verpflegung im Mittelpunkt des
Einsatzes. Zusätzlich übernahmen die DRK-Kräfte
die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr
und Stadt Rheinberg. Zur Entlastung des
Regelrettungsdienstes wurde darüber hinaus ein
Rettungswagen (RTW) mit Notarzt bereitgestellt,
um die medizinische Versorgung sicherzustellen.
Der Kreisbereitschaftsleiter des
DRK-Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl,
dankte allen eingesetzten Ehrenamtlichen
ausdrücklich: „Viele unserer Helferinnen und
Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig
ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen
zu können. Dieses Engagement ist nicht
selbstverständlich und zeigt, wie stark das
Ehrenamt im Kreis Wesel verankert ist.“
Zugleich bedankte sich Rühl für die gute und
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den
zuständigen Behörden, der Feuerwehr und allen
beteiligten Organisationen sowie für das
kooperative Verhalten der betroffenen
Bevölkerung. Der Einsatz in Rheinberg-Budberg
zeigt erneut, dass das DRK im Kreis Wesel ein
verlässlicher Partner in der Gefahrenabwehr ist.
In enger Abstimmung mit den Behörden bringen die
ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihre Kompetenz und
Erfahrung ein, um die Sicherheit der Bevölkerung
zu unterstützen.

„Einsatzkräfte werden während der Maßnahmen zum
Bombenfund in Rheinberg-Budberg vom DRK mit
Getränken und Verpflegung versorgt.“
Baggerlader für die ukrainische Partnerstadt
Samar: Stadt Wesel organisiert Überführung
Gemeinsam mit der GIZ und dem
Blau-Gelben Kreuz wird Technik zur Unterstützung
vor Ort bereitgestellt. Die Stadt Wesel setzt
die Unterstützung ihrer ukrainischen
Partnerstadt Samar fort. Ein Baggerlader, der
über die Deutsche Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen
der kommunalen Unterstützung bereitgestellt
wurde, steht nun zur Überführung in die Ukraine
bereit.

Die Stadt Wesel organisiert die Überführung
eines Baggerladers in die ukrainische
Partnerstadt Samar. V. l. n. r.: Angela Heger
(AfD), Frank Schulten (CDU), Dezernent Dr.
Markus Postulka, Jens Seemann (CDU),
Bürgermeister Rainer Benien, Reinhold Brands
(CDU), Günter Kellendonk (CDU),
Betriebsmitarbeiter der ASG Stefan Giese,
Christina Heumann (Bündnis 90/Die Grünen),
Jürgen Göbeler (CDU), Barbara Wagner (Die
Linke).
Die Transportorganisation erfolgt
in Abstimmung mit dem Blau-Gelben Kreuz
Deutsch-Ukrainischer Verein e.V. aus Köln. Samar
liegt in der Region Dnipropetrowsk und ist seit
Ende 2022 Solidaritätspartnerstadt von Wesel.
Aus der Partnerstadt erreichen die
Stadtverwaltung regelmäßig Berichte über die
schwierige Lage durch anhaltende Angriffe auf
die Region sowie über den hohen Bedarf an
Technik und zuverlässiger Energieversorgung.
Der Baggerlader soll insbesondere bei
dringend notwendigen Infrastrukturarbeiten und
bei der Beseitigung von Schäden unterstützen.
Bürgermeister Rainer Benien sagt: „Wir stehen an
der Seite der Menschen in Samar. Jeder
praktische Beitrag hilft, den Alltag unter den
Bedingungen des Krieges zu bewältigen und die
Handlungsfähigkeit zu stärken. Wir danken der
GIZ und dem Blau-Gelben Kreuz für die
verlässliche Unterstützung bei Beschaffung und
Logistik.“
Dezernent Dr. Markus Postulka
ergänzt: „Solche Transporte sind organisatorisch
anspruchsvoll und gelingen nur, wenn viele
Beteiligte eng zusammenarbeiten. Unser
städtischer Betrieb ASG hat die Abwicklung vor
Ort unterstützt und die sichere Zwischenlagerung
ermöglicht.“
Bereits Ende letzten Jahres
wurde ein ausrangiertes einsatzfähiges
Feuerwehrfahrzeug als Hilfsleitung nach Samar
überführt. Für ein gemeinsames Pressefoto waren
Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen
eingeladen. Die Stadtverwaltung bedankt sich für
die Begleitung und die konstruktive
Unterstützung bei der Umsetzung der
Solidaritätspartnerschaft.
Aktion Mensch ruft „März gegen Mobbing“ aus
DFL-Stiftung und Lernort Stadion
unterstützen mit Bildungsangeboten für
Jugendliche in Fußballstadien
Gemeinsam mit der DFL Stiftung und dem
Lernort Stadion e.V. macht sich die Aktion
Mensch bundesweit gegen Mobbing und
Diskriminierung stark Politische Bildung in
Fußballstadien: 25 Lernzentren des bundesweiten
Netzwerks von Lernort Stadion an Standorten der
Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga
unterstützen im März mit Sonderaktionen vor Ort
für ein diskriminierungsfreies Miteinander
Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung
um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann
ich dagegen tun? Diese Fragen stehen im Zentrum
des Aktionsmonats „März gegen Mobbing“, den die
Aktion Mensch mit Unterstützung der DFL Stiftung
und des Lernort Stadion e.V. initiiert.
25 Lernzentren des bundesweiten Netzwerks
Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und
2. Bundesliga sowie der 3. Liga setzen in den
kommenden vier Wochen einen verstärkten Fokus
auf diskriminierungsfreien Umgang unter
Jugendlichen und positionieren sich so klar
gegen Ausgrenzung – mit interaktiven Aktionen,
themenspezifischen Workshops,
Bildungsmaterialien und Events vor Ort in den
Fußballstadien.

DFL-Stiftung Lernort Stadion / Bild: Guido
Kirchner
Stimme erheben gegen Mobbing –
in Dortmund, Mainz oder Hamburg Die
außerschulischen Angebote in Fußballstadien, die
die Begeisterung junger Menschen für den Fußball
als Brücke nutzen, richten sich an Jugendliche
zwischen 14 und 18 Jahren und sollen dazu
motivieren und dabei unterstützen, sich aktiv
für Vielfalt, Respekt und Fairness einzusetzen –
auf dem Spielfeld ebenso wie im digitalen Raum
und im Alltag.
In der einzigartigen
Atmosphäre der Stadien entstehen Lernumgebungen,
in deren Mittelpunkt die Stärkung der
Medienkompetenz von Jugendlichen, die
Entwicklung kritischer Reflexion und ein
wertschätzender Umgang miteinander stehen.
Mit dabei sind Lernzentren an den Standorten
von Profivereinen wie Bayer 04 Leverkusen,
Borussia Mönchengladbach, FC St. Pauli, 1. FSV
Mainz 05 oder Borussia Dortmund. Einer der
Höhepunkte: Die Teilnahme eines Spielers von
Borussia Mönchengladbach an einem der
Workshoptage im Borussia-Park, die sich mit
Themen wie mentaler Gesundheit, Ausgrenzung und
Mobbing beschäftigen.
„Fast jede*r zweite
Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing
betroffen und 61 Prozent haben
Mobbingsituationen bereits beobachtet. Besonders
erschreckend: Rund 80 Prozent derjenigen, die
gemobbt werden, und mehr als 70 Prozent der
Zeug*innen sprechen selten oder gar nicht über
ihre Erfahrungen“, kommentiert Christina Marx,
Sprecherin der Aktion Mensch und Mitglied des
Lernort Stadion-Beirats. „An genau dieser Stelle
setzt der Aktionsmonat an – mit Zeit und Raum,
um Erfahrungen zu teilen und Strategien für ein
verantwortungs- und respektvolles Miteinander zu
entwickeln.“
Gemeinsames Erleben und
gezielte Bildungsarbeit: Materialien für alle
Interessierten ab sofort verfügbar Eine der
Grundlagen für die Aktionen bilden die von der
Aktion Mensch und dem Lernort Stadion e.V.
gemeinsam herausgegebenen sowie barrierefrei
aufbereiteten Materialien „Fairplay im Netz“,
die partizipativ mit Jugendlichen mit und ohne
Behinderung entwickelt wurden. Sie können
flexibel in Schulen, Jugendzentren und anderen
Bildungseinrichtungen eingesetzt werden und
stehen allen Interessierten ab sofort kostenfrei
unter
https://bestellservice.aktion-mensch.de/akm-artikel/fairplay-im-netz
zum Download zur Verfügung.
Traditionell
finden im März auch die Internationalen Wochen
gegen Rassismus statt, die der deutsche
Profifußball seit vielen Jahren mit vielfältigen
Aktionen rund um das Thema Antidiskriminierung
unterstützt. „Teamgeist, Respekt und Fairplay
sollten das ganze Jahr über selbstverständlich
sein – egal ob auf dem Platz, neben dem Platz
oder online. Mit unserer ‚Superkraft‘
Profifußball und unseren langjährigen Partnern
setzen wir uns dafür ein, junge Menschen für ein
solidarisches Miteinander zu sensibilisieren,
und freuen uns darauf, den ganzen März über noch
mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken“, so
Franziska Fey, Vorstandsvorsitzende der DFL
Stiftung.
Die Kooperation zwischen der
Aktion Mensch, der DFL Stiftung und dem Lernort
Stadion e.V. zur politischen Bildung junger
Menschen besteht bereits seit vielen Jahren.
Während des Aktionsmonats unterstützt die Aktion
Mensch als größte private Förderorganisation im
sozialen Bereich in Deutschland die Lernzentren
und ihr Engagement auch finanziell.
Mehr
Informationen zu Lernort Stadion gibt es unter
www.lernort-stadion.de und
www.dfl-stiftung.de/was-uns-bewegt/gesellschaftliches-miteinander/lernort-stadion.
Weiterführende Informationen zum Engagement der
Aktion Mensch gegen Mobbing sowie zur Studie
„Mobbing von Jugendlichen“ finden Sie unter und
www.aktion-mensch.de/mobbing und
www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.
Saubere Luft im Auto: Tipps für
Innenraumfilter von Fahrzeugen Mit
dem Frühling beginnt die Heuschnupfen-Saison. In
Autos sorgen Filter in Lüftungen und
Klimaanlagen für saubere Luft: Sie halten
Pollen, Schadstoffe und sogar Krankheitserreger
draußen. Der TÜV-Verband gibt Tipps für die
Auswahl und Wartung von Pkw-Innenraumfiltern.

TÜV-Verband, deepblue4you_iStock
Frühlingszeit ist Pollenzeit. Der Blütenstaub
von Bäumen, Gräsern oder Kräutern kann
Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen
auslösen. Daher sollten Autofahrerinnen und
Autofahrer auf ein gutes Raumklima achten. Mehr
als 500.000 Liter Luft pro Stunde strömen über
Lüftungs- und Klimaanlage in das Fahrzeug. Und
mit der zugeführten Außenluft können auch
Pollen, Feinstaub oder Schadstoffe in das
Wageninnere gelangen.
Innenraumluftfilter versprechen, solche Partikel
abzufangen. „Damit im Fahrzeug wirklich gute
Luft herrscht, sollten Halter auf die Auswahl
der Filter achten und eine regelmäßige Wartung
sicherstellen“, sagt Frank Schneider, Referent
für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. Als
Faustregel gilt: Sinnvoll ist ein Austausch
einmal pro Jahr. Optimaler Zeitraum ist der
Frühling, wenn die Pollensaison beginnt.
Spätestens aber nach 15.000 bis 20.000
gefahrenen Kilometern sollte man für
Ersatzfilter sorgen. Dafür eigenen sich auch die
vom Hersteller empfohlenen Inspektionstermine
oder ein Frühjahrs-Check. Schneider: „Wer auf
saubere Luft im Auto wert legt, sollte fragen,
ob ein Filterwechsel dran ist und den Zustand
der Filter prüfen lassen.“
Gesundheitlich
belastend bis akut gefährlich sind Pollen für
Allergiker. „Allergische Reaktionen, die zu
Niesanfällen, tränenden Augen oder Husten
führen, können die Fahrtüchtigkeit
einschränken“, sagt Schneider. „Umso wichtiger
ist es für Allergiker, bei ihrem Fahrzeug auf
funktionstüchtige und leistungsfähige Filter zu
achten.“
Auch die Wahl des Parkplatzes
kann dabei helfen, die Pollenbelastung im
Fahrzeug zu verringern. „Wer an Allergien
leidet, sollte sein Auto möglichst nicht unter
Bäumen abstellen“, rät der Experte. Für
Menschen, die an Asthma erkrankt sind, sei es
besonders wichtig, den Innenraum möglichst frei
von Feinstaub zu halten.
Filterwechsel
selbst machen oder von der Werkstatt? Für den
Zustand von Innenraumfiltern sind die
Halterinnen und Halter von Fahrzeugen in der
Regel selbst verantwortlich. „Deren Prüfung ist
nicht Teil der Hauptuntersuchung“, erläutert
Schneider. In der HU werde allein die
Funktionsfähigkeit der Lüftungsanlagen geprüft,
um beschlagenen Scheiben zu verhindern.
Die Innenraumfilter sind in den Fahrzeugen
häufig hinter oder unterhalb des Handschuhfachs
eingebaut. Alternativ finden sie sich im
Motorraum nahe der Windschutzscheibe und
gelegentlich auch unter dem Armaturenbrett.
„Wenn sich der Innenraumluftfilter nahe der
Windschutzscheibe befindet, sollten Fahrerinnen
und Fahrer darauf achten, dass die Luftzufuhr
nicht durch Laub oder Schmutz beeinträchtigt
wird“, sagt Schneider.
Der Wechsel des
Filters ist zwar grundsätzlich auch für Laien
möglich. Dabei gilt es vor allem darauf zu
achten, diesen richtig herum einzubauen. Im
Normalfall zeigen Pfeile auf den Filtern an, in
welche Richtung die Luft strömen soll. „Wir
raten dazu, den Austausch von einer Werkstatt
vornehmen zu lassen und Originalteile von
Fahrzeug- oder Filterherstellern zu verwenden“,
sagt TÜV-Fachmann Schneider.
HEPA-Filter
schützen auch vor Viren und Bakterien Bei der
Leistungsfähigkeit unterscheiden sich einzelne
Filtertypen deutlich. Die Basisvarianten nutzen
Faser- oder Vliesmaterial, um die Luft im
Innenraum sauber zu halten. „Pollen, Staub und
gröbere Partikel werden so zurückgehalten“, sagt
Schneider. „Das gilt allerdings nicht für
Abgase. Wenn man im Stop-and-Go-Verkehr vom
vorausfahrenden Fahrzeug eingequalmt wird oder
durch einen stark befahrenen Tunnel fährt,
sollte man besser die Luftzufuhr abriegeln.“
Das funktioniert mit dem Umluft-Schalter,
der einen geschwungenen Pfeil in einer
Fahrzeugsilhouette zeigt. Die vorhandene Luft im
Fahrzeug wird dann nur umgewälzt, aber keine
neue zugeführt.
Aktivkohlefilter dagegen
können auch Stickoxide und die sogenannten VOCs
aufnehmen – das sind flüchtige organische
Verbindungen, die von Kunst- oder Klebstoffen
abgegeben werden. Diese können auch im Fahrzeug
selbst entstehen. „Vor allem bei Neufahrzeugen
kann es zu stärkeren Ausdünstungen kommen“, sagt
Schneider.
„Besonders bei hohen
Temperaturen im Sommer ist dies ein Risiko.“
Umso wichtiger ist, dass die Frischluftzufuhr
funktioniert. Bei der Ermittlung möglicher
Schadstoffemissionen im Innenraum von Fahrzeugen
helfen auch die TÜV-Organisationen, die
entsprechende Messungen anbieten.
HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Air“)
versprechen, dass selbst Bakterien und Viren am
Eintritt ins Fahrzeug gehindert werden. Während
Standard-Innenraumfilter bereits ab fünf bis
acht Euro zu haben sind, können HEPA-Modelle
schon mal 60 bis 80 Euro kosten. „Serienmäßig
finden sich diese häufig nur in
Premium-Modellen“, sagt Schneider. „Doch das
Umrüsten ist in der Regel problemlos möglich.“
HEPA-Filter fangen zudem Feinstaub
besonders zuverlässig ab. Dagegen halten
Aktivkohle-Filter auch unangenehme Gerüche und
Gase zurück. Eine kleine Änderung im
Nutzungsverhalten der Klimaanlage kann Gerüchen
entgegenwirken, die im Fahrzeug selbst
entstehen. „Man sollte kurz vor Fahrtende die
Kühlung der Klimaanlage abschalten, aber das
Gebläse weiterlaufen lassen“, rät Schneider.
Denn eine mögliche Quelle für Geruchsbildung ist
auch Feuchtigkeit am Verdampfer der Klimaanlage.
Anzeichen für Schimmelbildung ernst nehmen
Wer die Wartung der Innenraumfilter
vernachlässigt, riskiert Schimmelbildung oder
das Einnisten von Bakterien. „Dies droht, wenn
der Innenraumfilter verstopft oder anderweitig
defekt ist“, sagt Schneider. Unterbleibt der
Austausch über längere Zeit, können sich Filter
zusetzen. Bei den folgenden Anzeichen sollten
Fahrzeughalter umgehend einen Filterwechsel
vornehmen oder in die Werkstatt gehen, um
Gesundheitsgefahren zu vermeiden:
Muffiger Geruch: Riecht es im Fahrzeug und vor
allem aus der Lüftungsanlage modrig oder muffig,
könnten sich Bakterien oder Schimmel gebildet
haben. Beschlagene Scheiben: Beschlagen die
Scheiben leicht, kann feuchte Luft nicht mehr
richtig aus dem Innenraum transportiert werden.
Schwache Lüftung: Arbeiten Lüftung, Klimaanlage
oder Heizung nicht mehr mit voller Kraft, kann
eine Ursache sein, dass kaum noch Luft durch das
verstopfte Vlies kommt. Allergische
Reaktionen: Treten im Fahrzeug häufiger
Niesanfälle, akuter Schnupfen oder brennende
Augen auf, können defekte Pollenfilter die
Ursache sein.
Der Verein Deutscher
Ingenieure (VDI) empfiehlt in seiner gemeinsamen
Richtlinie VDI/ZDK 6032 mit dem Zentralverband
des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) neben
dem regelmäßigen Austausch von
Innenraumluftfiltern auch die Reinigung der
zugehörigen Komponenten, etwa des Gehäuses.
„Dies wird von vielen Autofahrerinnen und
Autofahrern vernachlässigt“, sagt Schneider. Ein
weiterer Tipp des Experten: „Auch das
regelmäßige Säubern des Innenraums – besonders
von Sitzbezügen oder Fußmatten – kann die
Staubbelastung reduzieren und damit Luftqualität
in Fahrzeugen verbessern.“

44.025 nichtdeutsche Personen mit
iranischer Staatsangehörigkeit lebten 2024 in
NRW.
Außenhandel mit dem Iran Im Jahr 2025 wurden
Waren im Wert von 963 Millionen Euro in den Iran
exportiert, vor allem Maschinen und
Pharma-Erzeugnisse. Die Importe, größtenteils
Früchte und Nüsse, beliefen sich auf 234
Millionen Euro.
Iranische Community in
Deutschland: 298 000 Menschen in Deutschland
hatten 2024 eine iranische
Einwanderungsgeschichte. Davon sind 256 000
selbst eingewandert und 43 000 Nachkommen von
Eingewanderten. Bei weiteren 45 000 Menschen
stammte ein Elternteil aus dem Iran.
Flugreisen in die
Golfregion: 3,1 Millionen beziehungsweise 2,8 %
aller Flugpassagierinnen und -passagiere, die
2025 ihre Flugreise von einem deutschen
Hauptflughafen begonnen haben, flogen einen
Flughafen der Golf-Staaten Bahrain, Katar,
Kuwait, Oman, Saudi- Arabien oder Vereinigte
Arabische Emirate (VAE) an.
NRW: Bauproduktion im Dezember 2025
um 7,5 % gestiegen * Bauproduktion
im Hochbau rückläufig und im Tiefbau gestiegen.
* Bauproduktion übersteigt das Niveau von
Dezember 2019. * Baunachfrage im vierten
Quartal 2025 gegenüber Vorjahr gestiegen.
Die preis- und kalenderbereinigte Produktion
im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag
im Dezember 2025 um 7,5 % über dem
Vorjahresniveau. Wie das Statistische Landesamt
weiter mitteilt, verringerte sie sich im Hochbau
um 7,5 % und stieg im Tiefbau um 24,0 %
gegenüber dem Vorjahresmonat.

Bauproduktion übersteigt das Monatsergebnis
von Dezember 2019 Im Vergleich zum
entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019
ist ein Anstieg der Bauproduktion von 4,9 % zu
vermelden: Im Hochbau blieb die Produktion mit
einem Minus von 14,0 % hinter dem Vergleichswert
zurück, wohingegen der Tiefbau mit einem Plus
von 27,5 % deutlich über dem Niveau von Dezember
2019 lag.
Das kumulierte Ergebnis der
Bauproduktion für das gesamte Jahr 2025 war um
1,4 % niedriger als in der entsprechenden
Vergleichsperiode 2024. Anstieg der Baunachfrage
im 4. Quartal 2025 Die preisbereinigten
Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen
Bauhauptgewerbes waren im vierten Quartal 2025
um 3,7 % höher als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum.

Für die Auftragslage ist im Tiefbau ein
Rückgang (−3,2 %) und im Hochbau ein Zuwachs
(+10,5 %) zu konstatieren. Für das vierte
Quartal 2025 ermittelte das Statistische
Landesamt im Vergleich zum vierten
Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang
der Baunachfrage um 7,7 %. Dabei verschlechterte
sich die Auftragslage im Hochbau um 14,0 %,
während sie sich im Tiefbau leicht um 1,3 %
verbesserte.
Inflationsrate im
Februar 2026 voraussichtlich +1,9 %
Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar
2026: +2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im
Februar 2026 voraussichtlich +1,9 % betragen.
Gemessen wird sie als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach
bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt,
steigen die Verbraucherpreise gegenüber Januar
2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne
Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als
Kerninflation bezeichnet, beträgt im Februar
2026 voraussichtlich +2,5 %.
4. Saison der Saatgutbibliothek in der
Stadtbücherei Kleve gestartet!
Tomate, Salat, Gartenmelde, Bohne und Erbse
stehen als samenfeste Sorten seit dem 26.
Februar 2026 bereits in der vierten Saison zur
Ausleihe in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32 bereit. Pro Haushalt werden
maximal 3 Sorten/Saatguttüten „verliehen“.
Aus dem erfolgreichen Anbau sollen die
fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner nach der
Ernte neues Saatgut gewinnen, dass dann im
nächsten Jahr wieder verliehen werden kann. Wer
sich beteiligt, kann sich nicht nur auf leckeres
Gemüse freuen, sondern trägt damit aktiv zum
Erhalt der Pflanzenvielfalt bei. Und: Wer selbst
einmal Gemüse anbaut, lernt Lebensmittel
schätzen.

Es ist angerichtet: Das Saatgut der diesjährigen
Saatgutbibliothek in Kleve. Auch in diesem Jahr
gibt es sie wieder, die „Saatgutbibliothek“ in
der Stadtbücherei Kleve!
Gerade für
Kinder kann das Angebot einen wichtigen
Bildungsauftrag transportieren und aus erster
Hand vermitteln, woher unsere Nahrung kommt.
Weitere Informationen, Anleitung zum Anbau und
zur Gewinnung des neuen Saatguts fürs nächste
Jahr, sowie die Anmeldung zum Saatgut-Newsletter
des Vereins zur Erhaltung der
Nutzpflanzenvielfalt gibt es bei der Ausleihe
des Saatguts in der Stadtbücherei Kleve. Die
Teilnahme erfordert einen gültigen
Büchereiausweis. Das Büchereiteam freut sich auf
rege Beteiligung und ein erfolgreiches Garten-
und Erntejahr!
Tag der Archive:
Offene Tür im Klever Stadtarchiv am Sonntag, 8.
März 2026 Ab 10:00 Uhr steht die Tür
des Stadtarchivs am Sonntag für alle
Interessierten offen. Im Rahmen des bundesweiten
Tages der Archive öffnet das Stadtarchiv Kleve,
Triftstraße 11, seine Türen am Sonntag, 8. März
2026, 10-17 Uhr Besucherinnen und Besucher
können an diesem Tag vielfältige Einblicke in
die Geschichte der Stadt gewinnen.
Der
Tag bietet mehrere Möglichkeiten, sich mit
Kleves Vergangenheit vertraut zu machen und
einen Blick hinter die Kulissen der Archivarbeit
zu werfen. Programm: Ausstellung: Wie sah Kleve
früher aus? Welche Fabriken prägten das
Stadtbild? Welche Apotheken und Kinos
verschwanden im Zuge des Strukturwandels? Eine
Ausstellung im Lesesaal präsentiert historische
Schriftstücke, Fotos und
Hintergrundinformationen. An einem Büchertisch
können zum kleinen Preis Publikationen zur
Stadtgeschichte erworben werden.

10 und 11 Uhr: Archivführungen stellen das
"Gedächtnis der Stadt" näher vor. 13.30 Uhr:
Event für Geocacherinnen und Geocacher. Nach der
Filmvorführung wird ein weiteres
Geocaching-Angebot freigeschaltet. 14 Uhr:
Filmvorführung im Obergeschoss "Von Kindesbeinen
an".
Schuhproduktion bei Gustav
Hoffmann, mit einer Einführung von Stefan
Beckers vom Verein Kleefse Schüsterkes e.V.
Anschließend kann zwischen einer weiteren
Führung im Stadtarchiv oder im nahegelegenen
Schuhmuseum gewählt werden. Eintritt frei, keine
Anmeldung erforderlich. Im Schuhmuseum besteht
die Möglichkeit, mit einer Spende zur Arbeit des
Museums beizutragen.
Moers: Die
7 größten Fehler bei der Kapitalanlage
Sie lernen in diesem Vortrag, was Sie bei
der Anlage von Geld grundsätzlich vermeiden
sollten, warum ein einzelner Fehler Ihr ganzes
Kapital/Lebenswerk zerstören kann und warum die
Geschichte von den Eiern im Korb auch bei der
Geldanlage wichtig ist. Kennen Sie schon den
Unterschied zwischen aktiv und passiv gemanagten
Fonds oder die große Gefahr von Klumpenrisiken?
Im Vortrag erfahren
Sie, was es damit
auf sich hat. Sie werden anhand eines Kurzvideos
erarbeiten, wie Ihr Gehirn in Kapitalmärkten
arbeitet und welche emotionsgeladene Handlungen
hieraus erfolgen. Was das alles mit Medien aus
TV und Internet zu tun hat, wird Ihnen ebenfalls
aufgezeigt sowie die Gefahr von
Interessenkonflikten bei der "Anlageberatung".
Ein spannender Vortrag für alle, die
Fehler bei der Geldanlage vermeiden möchten und
zukünftig mehr aus ihrem Ersparten machen
wollen. Referent: Udo Nienhuysen Eine Anmeldung
ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10342 Gebühr: 7 Euro.
Veranstaltungsdatum 02.03.2026 - 18:30
Uhr - 20:45 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b ,47441 Moers.
Moers: Das "Geleucht"
Hoch über Moers thront auf der Halde
Rheinpreußen das größte Montankunstwerk
weltweit: das „Geleucht" von Otto Piene. Die
Aussichtsplattform der riesigen Grubenlampe
bietet „Himmelsstürmern" imposante Ausblicke
tief ins Ruhrgebiet und den Niederrhein. Die
2-stündige, 3,5 km lange Tour lohnt besonders in
einer Vollmondnacht, wenn Teile der Halde in
glutrotes Licht eintauchen.

Diese Führung begleitet Karl Brand. Treffpunkt:
Clubhaus der Freien Schwimmer (Römerstraße 790)
Hinweis: Gute Kondition / festes Schuhwerk
erforderlich. Auf Anfrage weitere Gruppentouren
bei Tag & Nacht.
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Kosten:
9 Euro Veranstaltungsdatum 04.03.2026 -
18:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Clubhaus der Freien Schwimmer Rheinkamp,
Römerstraße 790, 47443 Moers.
Moers: FLÜGGE - Das lokale Newcomer-Format im
Bollwerk 107
Erlebt die musikalische
Energie der Region bei “Flügge”, der neuen
Konzertreihe bei uns im Bollwerk 107! Lokale
Rock- und Pop-Bands, teilweise bereits bekannt
vom Rock-it Festival und dem Clash of Bands,
präsentieren ihr Talent und begeistern das
Publikum mit dem unverwechselbaren Sound ihrer
selbst geschriebenen Songs. “Flügge” steht für
musikalische Vielfalt und die Chance, neue
Talente zu entdecken.

Unterstützt eure Lieblingsbands aus der Region
und lasst euch von Gitarrenriffs und eingängigen
Melodien mitreißen – bei “Flügge” ist für alle
Musikbegeisterten etwas dabei. Am 6. März mit
dabei:
Berthaju
blue friend Tickets gibt es
ausschließlich an der Abendkasse!
Veranstaltungsdatum 06.03.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr .Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers: ZUMBA
für alle Altersgruppen Training und
Einführung in ZUMBA für alle Altersgruppen im
Sportpark Rheinpreußen - umsonst und draußen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Gern
könnt ihr euch/können Sie sich unter Telefon: 0
28 41 / 10 01 35 oder an frieda@kirche-moers.de anmelden.

Bei zu schlechtem Wetter wird das Angebot
möglicherweise spontan abgesagt. Ihr könnt / Sie
können aber auch einfach spontan, an einzelnen
Terminen und ohne Anmeldung hinzustoßen.
Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 10:30
Uhr - 11:30 Uhr. Veranstaltungsort Sportpark
Rheinpreußen (ehem. Rheinpreußen-Stadion)
Adresse Barbarastraße 18, 47443 Moers.
Das Kriminal Dinner - Krimidinner für
Jung und Alt
in Moers
Teilen Sie auch diese Leidenschaft für spannende
Krimis und kulinarische Highlights? Dann freuen
Sie sich auf ein spannendes Krimidinner! Lassen
Sie den Alltag hinter sich und genießen Sie
einen Streifzug durch die einzigartige Küche der
Region umrahmt von einem packenden Live-Krimi!

Werden Sie zum Meisterdetektiv /
Meisterdetektivin und erleben Sie einen
unvergleichlichen Krimidinner Abend!
Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 19:00
Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Hotel Moers
van der Valk, Krefelder Straße 169, 47447 Moers.
Kleidertausch Moers
Bring deine alten
Klamotten und nimm Neue mit! Etwas hat kleine
Makel? Zusammen machen wir es wieder neu in
unserer Nähecke! Der Eintritt ist kostenlos!
Event details Veranstaltungsdatum 07.03.2026 -
12:00 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107 47441 Moers

Nachtwächterführung
in Moers
Wer Moers aus ganz anderer Perspektive
kennenlernen möchte, begleite mich auf dieser
abendlichen Führung. Wandeln Sie in der Alt- und
Neustadt auf den Spuren des letzten
Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach
Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von Moers
wieder lebendig werden – und lauschen Sie den
spannenden Erzählungen aus früheren Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs.
Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten:
9 Euro. Veranstaltungsdatum 07.03.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am
Neumarkt
Quiz in Moers
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem
Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können
maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
antreten. Die Startgebühr beträgt pro Person 4
Euro. Anmelden könnt ihr euch während der
Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den
Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag -
Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28
41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
04.03.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers. Veranstalter
Jugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk
Moers: Markus Krebs: 15 Jahre live - ausverkauft
- Einlass: 19 Uhr Markus Krebs
kommt nach Moers! Am Montag, 2. März, verwandelt
der Mann hinter dem Bauch das Bollwerk 107 in
die wohl lustigste Kneipe der Region. Seit 15
Jahren beweist der Duisburger, dass man für
einen legendären Abend nicht mehr braucht als
eine Mütze, eine Sonnenbrille, einen Hocker und
ein kühles Getränk.

Zum großen Jubiläum packt Markus die absoluten
Kracher seiner Karriere aus und garniert sie mit
brandneuen Geschichten, die so trocken serviert
werden wie ein Pils an der Theke. Das Bollwerk
darf sich auf ein Pointen-Feuerwerk freuen, bei
dem kein Auge trocken bleibt. Keine Politik,
keine Moral – einfach nur 100% Markus Krebs.
Tickets gibt es unter www.bollwerk107.de
Veranstaltungsdatum 02.03.2026 - 20:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Stadtteiltreff besucht Ausstellung
‚Menschen machen Meerbeck‘ Die
Ausstellung ‚Menschen machen Meerbeck‘ ist das
Ziel des nächsten Stadtteil- treffs Neu_Meerbeck
am Mittwoch, 11. März, ab 16.30 Uhr. "Wir haben
Menschen besucht, die nach außen hin wirken –
sei es durch ihren Beruf, sei es durch ihre
ehrenamtliche Tätigkeit", erzählen Anja und
Wolfram Reutlinger.
Von ihnen stammen
unter anderem die Texte zur Ausstellung. Unter
der Mitwirkung der Fotografin Bettina
Engel-Albustin ist es gelungen zu zeigen, wie
vielfältig Meerbeck aufgestellt ist. Ebenfalls
auf dem Programm steht ein Besuch des im Hof der
Werkstatt Meerbeck neu eingerichteten Ateliers
von Katja Jäger.
Die
Kinderbuchillustratorin bringt Kunst, Workshops
und Naturmotive in den Stadtteil. Treffpunkt für
den Stadtteiltreff ist in der Werkstatt
Meerbeck, Zwickauer Str. 16. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Informationen und Anmeldungen sind
beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck möglich (Telefon
0 28 41 / 201 - 530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de).
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Intervallfasten mit dem vhs-Gesundheitsforum
Wer Gewicht verlieren oder seinen Stoffwechsel
ankurbeln möchte, findet im Intervallfasten eine
passende Methode. Dabei wechseln sich Essens-
und Fastenzeiten ab. Die vhs Moers –
Kamp-Lintfort bietet im Rahmen ihres
Gesundheitsforums ab Donnerstag, 12. März, einen
entsprechenden Kurs an.
‚Intervallfasten: Die flexible Methode für die
gesunde Gewichtsreduzierung‘ findet insgesamt
achtmal jeweils Donnerstag ab 18 Uhr in den
Räumen der vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
statt. Die Teilnehmenden erhalten praktische
Tipps, um ihre Motivation zu stärken, und
bewegen sich gemeinsam an der frischen Luft.
Eine rechtzeitige Anmeldung für den Kurs ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/ 201
565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kurs
Möglichkeiten und Grenzen menschlicher
Erkenntnis‘ Unter dem diesjährigen
Semestermotto der vhs Moers – Kamp-Lintfort
‚Kopfsalat‘ startet am Dienstag, 10. März, der
Kurs ‚Was kann ich wissen? Möglichkeiten und
Grenzen menschlicher Erkenntnis‘. An insgesamt
sechs Terminen (jeweils dienstags um 19 Uhr)
gehen die Teilnehmenden der Frage nach, ob sie
die Welt wirklich erkennen, wie sie ist.
Denn die menschliche Wahrnehmung ist
evolutionär geprägt und bestimmt, was wir denken
und sehen können. Angesprochen und diskutiert
werden auch verschiedene erkenntnistheoretische
Positionen. Vorkenntnisse für den
Philosophiekurs, der in den vhs-Räumen an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 stattfindet, sind
nicht erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201
– 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Kommunen: „NRW muss für uns
kämpfen – und selbst helfen“
Dinslaken: Das Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“ hat sich mit dem Chef der
Staatskanzlei in Düsseldorf getroffen. Eine
Hoffnung bildet danach ein Arbeitskreis in
Berlin, an dem das Land beteiligt ist.

Das Foto zeigt (von links): Martin Murrack,
Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde
unserer Städte“, Nicole Borninghoff,
Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses „Für die
Würde unserer Städte“, und Nathanael Liminski,
Chef der NRW-Staatskanzlei. Februar 2026.
Quelle: Für die Würde unserer Städte
Pressemitteilung des Aktionsbündnisses "Für die
Würde unserer Städte" vom 02.03.2026:
Die dringende erforderliche Soforthilfe für die
Kommunen sagte NRW aber leider nicht zu. In
keinem anderen Bundesland waren die Kommunen im
vergangenen Jahr zu so vielen neuen Krediten
gezwungen wie in Nordrhein-Westfalen. Und in
keinem Land sind die explodierenden Sozialkosten
in den Städten und Gemeinden so spürbar.
Diese überdeutlichen Zeichen der kommunalen
Finanzkrise standen im Mittelpunkt des
Gesprächs, die das Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“, in der NRW-Landeshauptstadt
geführt hat. Sprecher Martin Murrack
präsentierte im Austausch mit dem Chef der
Staatskanzlei, Nathanael Liminski, die
Lösungsvorschläge der betroffenen Kommunen,
erhielt aber nicht die erhofften Zusagen.
„Das Gespräch hat in sehr guter Atmosphäre
stattgefunden, und wir bleiben im Austausch.
Aber die Krise ist so dramatisch, dass wir eine
finanzielle Soforthilfe benötigen“, sagte
Murrack. Eine wesentliche Ursache für die
Rekorddefizite in den kommunalen Haushalten sind
die stark steigenden Sozialkosten. So machen
etwa „Hilfen zur Erziehung“ oder die
„Eingliederungshilfe“ in vielen Städten
inzwischen hohe zweistellige Millionenbeträge
aus.
Die Kommunen stemmen diese Kosten
weitgehend allein. Sie schlagen deshalb eine
Drittelung der Ausgaben zwischen ihnen, dem Bund
und den Ländern vor. Zudem soll der Bund die
„Kosten der Unterkunft“ zu 100 Prozent
übernehmen. Einig war man sich in Düsseldorf,
dass die „Zeit der Wahrheit“ zwischen den
jetzigen Landtagswahlen und der politischen
Sommerpause liegt.
Für den Vorschlag der
Drittelung war im Gespräch in der Staatskanzlei
Offenheit wahrzunehmen. Liminski verwies auf
eine Arbeitsgruppe, die bald in Berlin
zusammenkommt und an der NRW beteiligt ist.
Darin wollen Bund, Länder und die kommunalen
Spitzenverbände beraten, wie sie die Dynamik bei
den Sozialkosten bremsen können. „NRW muss dort
für uns kämpfen“, sagte Aktionsbündnis-Sprecher
Murrack. „Und NRW muss auch schnell selbst
helfen.“
Eine Landes-Lösung wäre eine
höhere Verbundquote. Damit ist der Anteil am
Steueraufkommen von NRW gemeint, der in den
kommunalen Finanzausgleich fließt. Diese Quote
lag einst bei 28 Prozent und ist auf 23 Prozent
gesenkt worden. Das Land muss dies dringend
korrigieren, jeder Prozentpunkt würde eine
wichtige Hilfe für die Städte und Gemeinden
bedeuten.
Murrack: „Der Bund hat den
Ländern ausdrücklich einen neuen
Verschuldungsspielraum eingeräumt. Wann, wenn
nicht in der jetzigen Krise, will das Land ihn
nutzen, zum Beispiel um die Verbundquote zu
erhöhen?“ Der Chef der Staatskanzlei verwies an
dieser Stelle auf das Sondervermögen
Infrastruktur und die Altschuldenlösung des
Landes.
Beim Sondervermögen
verdeutlichte das Aktionsbündnis noch einmal
seine Kritik. NRW hat deutlich weniger Geld
pauschal an die Kommunen gegeben als andere
Länder und einen beträchtlichen Teil der Summe
aus Berlin behalten. Bei der Altschuldenhilfe,
die gerade angelaufen ist, lobten die kommunalen
Vertreter, dass die Umsetzung unbürokratisch
erfolge. Zugleich kritisierten sie, dass der
Bund seine Hälfte der Lösung noch nicht erbracht
habe.
Nathanael Liminski weckte an
dieser Stelle Hoffnung. Man habe im vergangenen
Sommer eine Vereinbarung dazu erzielt, er gehen
davon aus, dass der Bund „bald“ einen
Gesetzesvorschlag präsentieren werde.
Hintergrund-Informationen Im Aktionsbündnis „Für
die Würde unserer Städte“ haben sich 73 Kommunen
aus acht Bundesländern zusammengeschlossen.
In den Städten und Kreisen leben rund zehn
Millionen Menschen. Die Kommunen sind besonders
vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie
geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben,
insbesondere im Sozialbereich.
Zur
Homepage des Aktionsbündnisses
Woche des Wohneigentums: Verband
Wohneigentum bietet kostenlose Online-Infowoche
an Der gemeinnützige Verband
Wohneigentum bietet vom 9. bis zum 13. März eine
kostenlose Online-Infowoche für Haus- und
Wohnungseigentümer an. In dem Format "Woche des
Wohneigentums" informieren die Verbandsexperten
zu aktuellen Themen und beantworten Fragen der
Teilnehmenden.

Das Angebot ist offen auch für Nicht-Mitglieder.
Wie lässt sich Sonnenstrom
wirtschaftlich nutzen? Welche anderen
Möglichkeiten gibt es zur
Energie-Eigenversorgung? Welche technischen
Assistenz-Möglichkeiten bietet das Smart Home,
wie funktioniert das alles und was kostet das?
Worauf kommt es bei der Erstellung von
Vollmachten und Patientenverfügungen an? Und was
ist wichtig aus der Sicht von Frauen, die
Wohneigentum besitzen, erben oder kaufen wollen.
Auf diese und andere Fragen geht das
fachkundige Referententeam ein. Die Teilnahme
ist kostenlos und offen für alle -
Information und Anmeldung Themen und
Termine - Montag, 9.März, 18 Uhr
Energie-Eigenversorgung 2.0. Die PV-Anlage
auf dem eigenen Dach als Antwort auf steigende
Strompreise und Beitrag zur Energiewende. Wie
kann Sonnenstrom wirtschaftlich und effizient
genutzt werden?
Der Referent vermittelt
grundlegende Informationen und zeigt persönliche
Wege in Richtung Energiewende. Auch Windkraft,
flexible Module, und Wärmepumpen sind Thema.
- Dienstag, 10. März, 18 Uhr Smart Home
und aktuelle Assistenzfunktionen Was
verbirgt sich hinter dem Begriff Smart Home und
welche technischen Möglichkeiten stehen heute
zur Verfügung? Ein verständlicher Überblick über
aktuelle Assistenzfunktionen, deren praktischen
Nutzen und die Kosten. Wie kann intelligente
Haustechnik dazu beitragen, Selbstständigkeit
und Sicherheit zu erhöhen - auch im Alter?
- Donnerstag, 12.03., 18 Uhr Vollmachten und
Patientenverfügung Ein schwerer Unfall,
Altersschwäche oder ein plötzlicher
Schlaganfall: In kürzester Zeit kann eine
Situation entstehen, in der ein Mensch hilflos
ist und keine eigenständigen Entscheidungen mehr
treffen kann. Vollmachten und Verfügungen können
Klarheit für Angehörige schaffen. Worauf kommt
es bei der Erstellung an und wie lassen sich
persönliche Wünsche verbindlich festhalten?
- Freitag, 13.03., 18 Uhr Frauen und
Wohneigentum Was sollten Paare über
Immobilienbesitz wissen, wie sichert man sich
innerhalb der Ehe richtig ab? Das Seminar
richtet sich insbesondere an Frauen, die
Wohneigentum besitzen, kaufen wollen und/oder
erben. Bei Immobilien geltend klare gesetzliche
Regelungen. Wie wirkt sich Wohneigentum in der
Ehe aus? Wer besitzt was im Grundbuch? Wer
haftet für den Kredit - auch im Falle einer
Trennung?
Verband
Wohneigentum e. V. Der Verband Wohneigentum
ist mit rund 310.000 Mitgliedsfamilien in 16
Landesverbänden der bundesweit größte
gemeinnützige Verbraucherschutzverband für
selbstnutzende Wohneigentümer und
-eigentümerinnen. Er unterstützt Menschen bei
Erwerb und Erhalt von familienfreundlichem,
bezahlbarem und zukunftsfesten Wohnraum. Sitz
des Verbands ist Bonn, er hat eine Niederlassung
in Berlin.
Saatgutverleih des
RVR geht in die dritte Runde - Tütchen-Ausgabe
auch in Xanten Nach zwei
erfolgreichen Durchgängen startet der
Regionalverband Ruhr (RVR) am 3. März mit seinem
Saatgutverleih in eine neue Runde. In der
RVR-Bibliothek an der Kronprinzenstraße 6 in
Essen sowie in den Besucherzentren Hoheward in
Herten, Haus Ripshorst in Oberhausen und
Naturforum Bislicher Insel in Xanten können sich
Interessierte Samen von verschiedenen alten
Gartengemüse-Arten abholen, diese im eigenen
Garten aussäen - und bei der Ernte wiederum
Samen gewinnen und zurückgeben.

RVR-Saatgutbibliothek: Interessierte können sich
Samen von verschiedenen alten Gartengemüse-Arten
abholen. © RVR
An jedem der drei
Besucherzentren und in der RVR-Bibliothek sind
mindestens 150 Tütchen verfügbar. Gartenfreunde
dürfen jeweils drei Tütchen mit Saatgut umsonst
mitnehmen. Zu Auswahl stehen verschiedene Sorten
von Tomaten, Bohnen, Erbsen, Salat und
Gartenmelde.
In der RVR-Bibliothek in
Essen können zusätzlich noch Papiertopf-Pressen
ausgeliehen werden, um auf einfache und
umweltschonende Weise Pflanztöpfchen aus
Zeitungspapier herzustellen. Für das Projekt
kooperiert der RVR mit dem Verein zur Erhaltung
der Nutzpflanzenvielfalt. Das Vorhaben liefert
einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
idr
Krankenhaus Bethanien Moers:
„Bauchspeicheldrüsen-Forum: Zysten und Tumore“ –
Veranstaltung am 23. März 2026
Experten-Vorträge und Austausch online und vor
Ort Am 23. März 2026 lädt das Krankenhaus
Bethanien Moers alle Interessierten zur
Veranstaltung „Bauchspeicheldrüsen-Forum: Zysten
und Tumore“ ein. Die Veranstaltung findet
wahlweise online oder vor Ort in der Bethanien
Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) von
15.30 bis 17.45 Uhr statt.
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse werfen viele
Fragen auf – nicht nur bei Betroffenen, sondern
auch bei Menschen, die sich präventiv
informieren möchten oder Angehörige begleiten.
Besonders die Diagnose einer Zyste, oft ein
Zufallsbefund, sorgt für Unsicherheit: Ist
das gefährlich? Wie unterscheidet man
harmlose Veränderungen von Tumoren? Und wie
sieht ein Leben nach einer Behandlung aus?
Im Rahmen der Veranstaltung erfahren
Teilnehmer:innen bei Fachvorträgen unter anderem
mehr zu folgenden Schwerpunkten:
„Endoskopische Diagnostik und Therapie
Der genaue Blick: Wie Zysten gefunden, bewertet
und ohne Schnitt behandelt werden können“,
„Chirurgische Therapie | Wann muss operiert
werden? Möglichkeiten der minimal-invasiven
Chirurgie an der Bauchspeicheldrüse“, „Diabetes
und Ernährung bei Tumoren der Bauchspeicheldrüse
| Gut leben im Alltag: Worauf Patient:innen vor
und nach einer Operation achten sollten“.
Im Anschluss an die Vorträge haben
Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu
stellen und sich direkt mit den Experten aus
Chirurgie, Gastroenterologie und Endokrinologie
auszutauschen. Für die Online-Teilnahme wird
um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an
allgemeinchirurgie@bethanienmoers.de gebeten,
damit der entsprechende Zugangslink versendet
werden kann. Bei einer Teilnahme vor Ort ist
keine Anmeldung erforderlich.

Das interdisziplinäre Team am Krankenhaus
Bethanien Moers lädt zu einer
Patientenveranstaltung rund um die Behandlung
von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ein.
(Symbolbild)

NRW: Rund 46 % mehr Beschäftigte in
Kindertageseinrichtungen als 2015 *
Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch
nichtpädagogischen Personal. * Zahl der
männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich
seit 2015 mehr als verdoppelt. *
Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch
Beschäftigten höher.
Am 1. März 2025
sind etwa 175.000 Personen in einer
Kindertageseinrichtung in NRW beschäftigt
gewesen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, waren das rund 46 % mehr als im Jahr
2015. Damals waren es rund 120.000 tätige
Personen gewesen. Seitdem ist die Zahl des
Personals jährlich gestiegen.

Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch
nichtpädagogischen Personal Der Anstieg
betrifft sowohl das pädagogische als auch das
nichtpädagogische Personal. Im
nichtpädagogischen Bereich, zu dem
beispielsweise Verwaltungs-,
hauswirtschaftliches und technisches Personal
gehört, war der Anstieg mit rund 65 % besonders
hoch. Während im Jahr 2015 noch rund 23.000
Personen in diesem Bereich tätig waren, stieg
die Zahl bis zum Jahr 2025 auf rund 38.000. Im
pädagogischen Bereich stieg die Zahl der
Beschäftigten in den letzten 10 Jahren um rund
41 % auf fast 137.000 Personen.
2015
waren es knapp 97.000 Beschäftigte gewesen. Es
ist zu beachten, dass die beschäftigten Personen
unterschiedliche Stundenumfänge haben können.
Bei Betrachtung rechnerischer Vollzeitstellen
war im gleichen Zeitraum jedoch ein ähnlicher
Anstieg des Personals von rund 40 % zu
verzeichnen.
Zahl der männlichen
pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015
mehr als verdoppelt Seit 2015 hat sich die
Anzahl männlicher Personen, die in
Kindertageseinrichtungen pädagogisch tätig sind,
um rund 167 % erhöht. Im Jahr 2015 waren es noch
rund 3.900 Männer gewesen. In der Folge stieg
deren Zahl auf rund 10.300 im Jahr 2025.
Der Anteil männlicher Beschäftigter am
gesamten pädagogischen Personal in Kitas erhöhte
sich damit von 4,0 % im Jahr 2015 auf 7,6 % im
Jahr 2025. Altersdurchschnitt bei weiblichen
pädagogisch Beschäftigten höher Unter dem
pädagogischen Personal waren die männlichen
Beschäftigten im Durchschnitt deutlich jünger
als ihre Kolleginnen.

Während die männlichen Beschäftigten im Jahr
2025 durchschnittlich 32,2 Jahre alt waren,
kamen die weiblichen Beschäftigten im
Durchschnitt auf 39,3 Jahre. Das
durchschnittliche Alter des pädagogischen
Personals in Kindertageseinrichtungen ist
innerhalb der letzten zehn Jahre leicht
gesunken. Es hatte im Jahr 2015 noch bei
durchschnittlich 39,3 Jahren gelegen.
Anschließend sank dieser Wert bis zum Jahr 2025
auf 38,8 Jahre.
Zuwächse auch bei der
Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen
und den Betreuungsumfängen Es ist einordnend
zu beachten, dass die Zahl der betreuten Kinder
in Tageseinrichtungen im Betrachtungszeitraum
von rund 565.000 im Jahr 2015 auf rund 669.000
im Jahr 2025 gestiegen ist, das entspricht einem
Plus von rund 18 %. Einen überdurchschnittlichen
Zuwachs von rund 27 % gab es in der Gruppe der
unter-3-Jährigen.
Die Zahl der betreuten
Kinder in dieser Altersgruppe stieg von rund
85.000 im Jahr 2015 auf rund 108.000 im Jahr
2025. In den letzten 10 Jahren ist zudem der
Betreuungsumfang von Kindern in Tagesbetreuung
unter
https://www.it.nrw/nrw-jedes-zweite-betreute-kind-unter-6-jahren-ist-45-stunden-und-mehr-pro-woche-tagesbetreuung
gestiegen.
Dinslaken: Tag der Archive am 8. März 2026
Licht ins Verborgene der Archive soll der
bundesweite „Tag der Archive“ bringen, zu dem
der Verband deutscher Archivarinnen und
Archivare e. V. seit 2001 alle zwei Jahre
aufruft und einlädt.
In diesem Jahr ist
auch das Stadtarchiv Dinslaken dabei: Am 8. März
hat das Archiv von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet,
die Kolleginnen stehen Rede und Antwort zu allen
Fragen rund ums Archiv, wie zum Beispiel: -
Was macht eigentlich ein Archiv? - Welche
Schätze verbergen sich im Stadtarchiv Dinslaken?
- Wie kommen Unterlagen ins Archiv? -
Was muss ich tun, um das Archiv zu benutzen?
- Wie finde ich Informationen zu den
Themen, die mich interessieren?
Zusätzlich gibt es auch die Gelegenheit,
spielerisch über Fragen zur Stadtgeschichte zu
rätseln. Um 15:00 Uhr wird es im Museum
Voswinckelshof einen kurzen Vortrag mit
Einblicken in die Sammlung des Apothekers Elmar
Sierp geben.
Dinslaken:
Ausschuss für Mobilität- und Verkehrsplanung,
Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz tagt
Am Mittwoch, 4. März 2026, tagt der
Ausschuss für Mobilität- und Verkehrsplanung,
Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz der
Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt
um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Darin geht
es unter anderem um den Entwurf des
Nahverkehrsplanes des Kreises Wesel und die
Widmung von Straßen. Tagesordnungen und
Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem
abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Moers Festival 2026: Das
Programm für die 55. Ausgabe steht
Das moers festival (21. bis 25. Mai) hat sein
Programm für die 55. Ausgabe vorgestellt: Unter
dem Motto "… wie im Märchen" bringen an
Pfingsten rund 200 Künstlerinnen und Künstler
aus über 20 Nationen musikalische Vielfalt nach
Moers. Das Festival findet erstmals wieder in
der Innenstadt, auf dem Kastellplatz, statt.
Neben internationalen Acts aus Indonesien,
Ägypten, Island oder Brasilien sowie
transnationalen Formationen stehen die
Schwerpunktländer USA und die Region Ghana /
Togo / Benin im Fokus. idr - Weitere
Informationen:
https://www.moers-festival.de/
Dinslaken: Neues Format
„Stadtgespräch“: Auftakt am 11. März zum Thema
Haushaltslage Die Stadt Dinslaken
lädt alle Interessierten herzlich zum ersten
Stadtgespräch dieses Jahres rund um das Thema
städtische Finanzlage ein. Die Veranstaltung
findet am Mittwoch, 11. März 2026, von 18 bis 20
Uhr in der Aula des
Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld
statt. Moderiert wird der Abend von Ingo
Tenberg. Eine vorherige Anmeldung ist über
diesen Link: MeldooPLUS
- Tickets bis zum 8. März möglich.
Die Teilnahmekapazität ist begrenzt. Eine zweite
Veranstaltung befindet sich noch in der
Vorbereitung und wird bekanntgegeben, sobald
Zeit und Ort feststehen. In den vergangenen
Wochen haben viele Dinslakener*innen ihre
Meinungen und auch ihre Sorgen und Verärgerung
über die finanzielle Lage der Stadt und die
Erhöhung der Grundsteuer B zum Ausdruck
gebracht. Bürgermeister Simon Panke und
Stadtkämmerer Achim Thomae möchten deshalb
persönlich mit den Menschen ins Gespräch kommen,
zuhören, Fragen beantworten und Hintergründe
erläutern.
„Die Haushaltslage hat
Konsequenzen für alle Menschen in unserer Stadt.
Deshalb wollen wir noch vor der Ratssitzung am
26. März miteinander in den Dialog kommen. Ein
Stadtgespräch, an dem sich alle beteiligen
können, bietet sich dafür als das richtige
Format“, betont Bürgermeister Simon Panke.
In der anstehenden Ratssitzung müssen die
Stadtverordneten über das
Haushaltssicherungskonzept entscheiden. Ohne
tiefgreifende Konsolidierung droht der Stadt
Dinslaken die Überschuldung – und damit der
Verlust nahezu aller finanziellen
Handlungsspielräume. Daher müssen Politik und
Verwaltung jetzt schwierige Entscheidungen
treffen.
Die Stadt Dinslaken steht vor
der Herausforderung jetzt ein tragfähiges
Haushaltskonsolidierungskonzept vorzulegen, mit
dem sie bis zum Jahr 2033 das jährliche Defizit
auf null senkt. Das auszugleichende
Haushaltsloch ist groß: Das jährliche Defizit
wird in diesem Jahr bereits rund 40 Millionen
Euro betragen und in den kommenden Jahren auf
über 50 Millionen Euro ansteigen.
Personalkostensteigerungen durch tarifliche und
besoldungstechnische Anpassungen sowie stark
ansteigende Leistungen für Soziales und Jugend
sind die Hauptgründe für den massiven Anstieg
des Defizits. In den vergangenen beiden Jahren
hatte der Rat bereits Konsolidierungsmaßnahmen
in einer Größenordnung von knapp 30 Millionen
Euro beschlossen, ohne die das Defizit nun sogar
mit fast 80 Millionen Euro hätte beziffert
werden müssen.
Veranstaltungstermin im
Überblick: Thema: Stadtgespräch zum städtischen
Haushalt Datum: Mittwoch, 11. März 2026
Zeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Eine vorherige
Anmeldung ist über MeldooPLUS
- Tickets bis zum 8. März möglich Ort: Aula
des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ),
Kirchstraße, Dinslaken-Hiesfeld Weitere
Informationen zum Haushaltsentwurf 2026 und zur
Haushaltsrede des Kämmerers stehen auf der
städtischen Internetseite unter www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/finanzen/infos-zur-finanzlage-der-stadt-dinslaken bereit.
Über das Meer in Kevelaer bis
... Große Landesausstellung startet im April
Giganten, Geheimnisse und
vergessene Welten: Ab April sind prähistorische
Schätze und spektakuläre Fossilfunde in einer
neuen NRW-Landesausstellung mit dem Titel
"überLeben" zu sehen. Dabei präsentieren das
Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein
in Essen, das LWL-Museum für Naturkunde in
Münster sowie das Lippische Landesmuseum Detmold
von April 2026 bis September 2027 in drei
Ausstellungskapiteln, wie sich das Leben in NRW
über Millionen Jahre verändert hat.
Ein
besonderes Highlight: In Essen zeigen Mammute
als ausgestorbene Gattung der Elefanten, wie
anders noch vor wenigen tausend Jahren NRW
aussah und wie nah manche Kapitel der
Erdgeschichte bis heute sind. Die
Landesausstellung 2026 wird seitens des
NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und
Digitalisierung mit 1,5 Millionen Euro
finanziert. idr - Weitere Informationen:
https://www.landesausstellung.nrw/
Direktorenführung „More Than Ever! The
Collection“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Freitag, den 6. März 2026 um 19.30 Uhr führt
Direktor Harald Kunde durch die aktuelle
Sammlungspräsentation „More Than Ever! The
Collection“. Die Neupräsentation der Sammlung
integriert hochrangige Erwerbungen, Schenkungen
und Leihgaben der vergangenen Jahre in die
vorhandenen exemplarischen Bestände und
initiiert ein vielstimmiges Gespräch über
Zeiten, Räume und künstlerische
Individualitäten.

Dabei werden die für das Haus
identitätsstiftenden Konvolute der spätgotischen
Skulptur, der barocken Landschaften und
Porträts, die Werkblöcke von Ewald Mataré und
Joseph Beuys ebenso präsent sein wie
signifikante Beispiele der Klassischen
Avantgarden und der Kunst der Gegenwart.
Veranstalter ist der Freundeskreis Museum
Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die
Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen
sind nicht nur die Mitglieder des Vereins,
sondern alle, die sich für das Museum und seine
Kunst interessieren.
Workshop
„Farb- und Formspektakel“ im Museum Kurhaus
Kleve Am Samstag, den 7. März 2026,
findet von 11 bis 13 Uhr ein Workshop zum Thema
Farben und Formen statt. Der Workshop richtet
sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Die
Künstlerin Pia Fries entwickelt ihre Arbeiten
aus gegenständlichen Kontexten heraus. Dabei
malt sie mit einem besonderen Gespür für Farben
und Formen. Bei einem gemeinsamen Rundgang wird
die Aufmerksamkeit auf ihre auffallend kompakten
Farbaufträge und die unterschiedlichen
Oberflächenstrukturen gerichtet.
Das macht Lust
auf Farbexperimente! Mit verschiedenen
Malwerkzeugen wird gespachtelt, lasiert,
gedruckt und gekratzt - so wird Farbe zum
unmittelbaren Erlebnis! Der Workshop richtet
sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Die
Teilnahmegebühr pro Person beträgt 14 Euro
(inkl. Material). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis
17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve
(Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via
E-Mail empfang@mkk.art.
Dinslaken: Internationale Wochen gegen Rassismus
2026 – Stadt freut sich auf Aktionsideen
Demnächst starten die Planungen der
Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026.
Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen
gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden
die Aktionswochen vom 16. bis 29. März 2026
statt. Die Stadtverwaltung lädt alle Vereine,
Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften,
Initiativen, Jugendgruppen und Einzelpersonen
dazu ein, sich aktiv an den Internationalen
Wochen gegen Rassismus zu beteiligen.
Beiträge können zum Beispiel in Form von
Workshops, Ausstellungen, Vorträgen,
Filmabenden, Theaterstücken oder Mitmachaktionen
erfolgen. Ziel ist es, Räume für Dialog, Zuhören
und gemeinsames Lernen zu schaffen, um allen
Formen von Diskriminierung und Rassismus
entschieden entgegenzutreten. Um die Ideen
zu sammeln, mögliche Kooperationen zu besprechen
und Überschneidungen zu vermeiden, lädt die
Stadtverwaltung herzlich zu einem gemeinsamen
Planungstreffen ein: Dieses findet am Mittwoch,
14. Januar 2026, um 15:00 Uhr im Saal Agen des
Rathauses statt.
„Das Team Dinslaken
steht für Vielfalt, Solidarität und Demokratie.
Wir haben viele Menschen in unserer Stadt, die
sich aktiv für einen Alltag ohne Diskriminierung
und ohne Rassismus einsetzen. Das finde ich sehr
wichtig und bin dafür sehr dankbar. Schon jetzt
freue ich mich auf viele Aktionsideen“, sagt
Bürgermeister Simon Panke. Aktionen, die im
offiziellen Programm berücksichtigt werden
sollen, werden über einen speziellen
Anmeldebogen gesammelt.
2.814
Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Symbolbild, © Christoph Rieger, DVR Deutscher
Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V.
2.814
Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln! Das
Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute
bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland
nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei
Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Zum
Vergleich: 2024 starben 2.770 Menschen, 2023
waren es 2.839 und 2022 2.788 Todesopfer. „Die
Zahlen sind gestiegen – das bereitet uns große
Sorge“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des
Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).
„Jeden Tag stirbt alle drei Stunden ein
Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich
sind Landstraßen, auf denen die meisten
tödlichen Unfälle passieren. Wir setzen auf das
Bundesministerium für Verkehr, das jetzt als
zentraler Akteur vorangehen und gemeinsam mit
den Landesregierungen Maßnahmen umsetzen muss –
auch wenn sie politisch unbequem sind.
Tempolimits auf Landstraßen sind eine wirksame
Maßnahme, um Menschenleben zu retten.“
Tempolimits absenken, um Leben zu retten Um
die Zahl der Verkehrstoten spürbar zu senken,
fordert der DVR, die zulässige
Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit einer
Fahrbahnbreite bis sechs Metern von 100 auf 80
km/h abzusenken. An Kreuzungen und Einmündungen
spricht sich der DVR für Tempo 70 aus.
„Tempolimits sind ein Ausdruck von Verantwortung
für Menschenleben“, betont Manfred Wirsch.
„Das Grundgesetz garantiert jedem das Recht
auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dieses
Recht darf im Straßenverkehr nicht relativiert
werden – und politische Entscheidungen müssen
diesem verfassungsrechtlichen Anspruch gerecht
werden.“
Ablenkung am Steuer konsequent
überwachen Im Kontext der steigenden
Verkehrstotenzahlen empfiehlt der DVR den
Bundesländern, den Einsatz von „Handy-Blitzern“
zu verstärken, um Verstöße gegen das
„Handyverbot“ am Steuer flächendeckend zu
dokumentieren. Nach dem erfolgreichen
Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz seit 2025 sollte
eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage
geschaffen werden, um zukünftig einen
Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden.
„Verkehrssicherheit ist kein Luxus,
sondern Pflicht“, sagt Manfred Wirsch. „Wenn
Menschen immer häufiger wegsehen, müssen
automatisierte Systeme umso genauer hinschauen.
Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich
unserer Forderung im Januar bereits
angeschlossen – nun sollten Bund und Länder
folgen.“
Unfallhäufungsstellen
entschärfen Verkehrssicherheitsarbeit ist
Teamwork: Bund, Länder und Kommunen müssen
gemeinsam handeln. Der DVR ruft die
Verantwortlichen auf, die zur Verfügung
stehenden Mittel aus dem Sondervermögen
Infrastruktur und Klimaneutralität, dem
Verkehrsetat des Bundes, dem
Straßenfinanzierungspaket sowie den Landes- und
Kommunalprogrammen gezielt einzusetzen, um
Unfallhäufungsstellen zu entschärfen.
Auf Landesebene sollten Mittel für die bauliche
Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen und
Abschnitte sofort abrufbar sein, etwa als
ständige Budgets bei den zuständigen
Landesbetrieben. Nach einer datenbasierten
Analyse von Unfallhäufungsstellen können
Unfallkommissionen gezielt Maßnahmen festlegen
und diese zur Umsetzung freigeben.
Dazu
zählen unter anderem die Entschärfung und
gegebenenfalls Verbreiterung von Kurven, die
Verbesserung von Sichtachsen und Beleuchtung
sowie die Ergänzung von Abbiegespuren,
Bordsteinen, passiven Schutzeinrichtungen und
Querungsinseln. Ebenso können
Fahrbahnmarkierungen und Ampelschaltungen
verbessert, Barrierefreiheit hergestellt und
intelligente Verkehrsbeeinflussungssysteme –
etwa durch LED-Warnanzeigen – eingesetzt werden.
„Daten zeigen uns die Gefahren,
Fachleute entwickeln wirksame Maßnahmen und der
Haushalt gibt uns die Mittel. Nun brauchen wir
politische Entschlossenheit, damit Menschen
nicht weiter an teilweise seit Jahren bekannten
Unfallhäufungsstellen sterben. Die Zeit des
Redens ist vorbei, jetzt müssen mehr Taten zur
Rettung von Menschenleben folgen”, so Manfred
Wirsch.
Verkehrssicherheitsarbeit auf
neues Level heben Das 2020 beschlossene
Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 der
Bundesregierung betont, man dürfe sich auf den
bislang erreichten Erfolgen „nicht ausruhen“ und
müsse negative Trends „stoppen“. Der Bund
verstehe sich dabei als „zentraler Akteur,
Initiator und Koordinator“ und wolle die
Verkehrssicherheitsarbeit auf ein „in Umfang und
Qualität neues Level“ heben.
„2.814
Verkehrstote sind 2.814 Gründe, jetzt
entschlossen zu handeln“, sagt Manfred Wirsch.
„Der DVR steht dem Bundesverkehrsministerium
beratend und partnerschaftlich zur Seite, um die
Umsetzung wirksamer Maßnahmen zu begleiten.“
Das Statistische Bundesamt meldet
für 2025 mehr Verkehrstote.
Deutschland bei der Verkehrssicherheit nicht auf
Zielkurs. Der TÜV-Verband fordert
Vision-Zero-Umsetzung für mehr Sicherheit und
Lebensqualität.

Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025
©TÜV-Verband
Berlin, 25. Februar 2026 –
Heute hat das Statistische Bundesamt die
Statistik zu Straßenverkehrsunfällen für das
Jahr 2025 veröffentlicht. Fani Zaneta,
Fachreferentin für Verkehrssicherheit beim
TÜV-Verband kommentiert die Unfallzahlen:
„Die Unfallzahlen für das Jahr 2025 zeigen:
Deutschland tritt bei der Verkehrssicherheit auf
der Stelle und macht aktuell sogar Rückschritte.
Nach vielen Jahren mit langsam sinkenden
Opferzahlen ist die Zahl der Verkehrstoten und
Verletzen nun wieder gestiegen. 2.814
Verkehrstote sind ein Anstieg von 1,6 Prozent
gegenüber 2024. Im Fünfjahresvergleich wird der
Rückschritt noch deutlicher: Im Vergleich zu
2021 gibt es 10 Prozent mehr Verkehrstote (2021:
2.562). Damit sind wir nicht auf Zielkurs. Mit
dem Verkehrssicherheitsprogramm 2021 – 2030 hat
sich Deutschland vorgenommen, die Zahl der
Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent zu senken.
Das entspräche, gemessen an 2021, rund 1.540
Getöteten pro Jahr.“
Vision Zero ist
keine Utopie „Die Vision Zero, also eine
Mobilität mit null Verkehrstoten, ist keine
Utopie, sondern eine Frage konsequenter
Umsetzung. Die Unfallstatistik 2025 zeigt: Die
bisherigen politischen Maßnahmen reichen in
Wirkung und Umsetzung nicht aus. Wir müssen an
den Stellschrauben drehen, die nachweislich
Leben retten.
Dazu gehören eine
fehlerverzeihende Infrastruktur insbesondere an
Unfallschwerpunkten, konsequente
Regelüberwachung und Tempo-Management, sowie die
schnelle Verbreitung wirksamer
Fahrzeugsicherheitsfunktionen. Und wir müssen
Menschen befähigen, kompetent und sicher am
Verkehr teilzunehmen. Das ist angesichts eines
immer komplexer werdenden Verkehrssystem heute
wichtiger denn je.“
Mehr als Statistik:
Verkehrssicherheit ist Lebensqualität und
Teilhabe Wenn Unfallzahlen stagnieren oder
steigen, ist das keine statistische Randnotiz.
Es bedeutet, dass mehr Menschen im
Straßenverkehr zu Schaden kommen. Wir dürfen das
Ziel Vision Zero nicht aus den Augen verlieren.
Verkehrssicherheit ist Lebensqualität: Sie
entscheidet darüber, ob Kinder eigenständig
unterwegs sind, ob ältere Menschen mobil
bleiben, ob Städte und Gemeinden als Lebensräume
funktionieren. Sicherheit ist kein Nebenaspekt
der Mobilität, sie ist ihre Grundlage.“
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben sind
Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr
2025. Die Zahlen sind abrufbar unter:
www.destatis.de
Reifenplatzer auf der Autobahn: Sekunden
entscheiden über Sicherheit Was im
Ernstfall zählt, wer informiert werden muss und
wie sich das Risiko deutlich senken lässt
Ein lauter Knall, das Fahrzeug zieht
plötzlich zur Seite und wird schwer
kontrollierbar. Ein Reifenplatzer gehört zu den
Situationen, die man als Autofahrer nicht
erleben möchte. In einem solchen Moment
entscheiden oft Sekunden über die Sicherheit
aller Insassen. Der ACV Automobil-Club Verkehr
erläutert, welche Schritte im Ernstfall
entscheidend sind, welche Maßnahmen anschließend
wichtig sind und wie sich durch gezielte
Prävention das Risiko reduzieren lässt.
Richtig reagieren im Ernstfall Platzt ein
Reifen bei hoher Geschwindigkeit, wird das
Fahrzeug instabil und zieht zur Seite. Jetzt ist
vor allem eines entscheidend: Beim Vorfall
selbst ruhig bleiben und kontrolliert handeln.
Lenkrad fest umschließen Platzt ein
Vorderreifen, zieht das Fahrzeug meist deutlich
zur beschädigten Seite. Bei einem Hinterreifen
kann das Heck instabil werden. In beiden Fällen
gilt: Lenkrad fest und gerade halten. Hektische
Lenkbewegungen vermeiden und nur so viel
korrigieren, wie nötig ist, um in der Spur zu
bleiben.
Keine Vollbremsung Eine
abrupte Gewichtsverlagerung nach vorne kann das
Fahrzeug zusätzlich destabilisieren und zum
Schleudern oder Überschlagen führen. Stattdessen
nur sehr sanft und dosiert bremsen.
Kontrolliertes Ausrollen und Motorbremse nutzen
Fuß vom Gas nehmen und die Motorbremse nutzen.
Erst dann in einen niedrigeren Gang schalten,
wenn das Fahrzeug bereits deutlich langsamer
ist. Bei Automatikfahrzeugen unterstützt das
Getriebe die Verzögerung in der Regel
automatisch. Ziel ist es, die Geschwindigkeit
kontrolliert zu verringern, bis ein sicheres
Lenkmanöver Richtung Standstreifen möglich ist.
Warnblinklicht aktivieren So früh wie
möglich die Warnblinkanlage einschalten, um den
nachfolgenden Verkehr zu warnen und das Risiko
eines Auffahrunfalls zu reduzieren.
Pannenstelle absichern Sobald das Fahrzeug
auf dem Standstreifen oder in einer Notbucht zum
Stillstand gekommen ist, sollte die Pannenstelle
abgesichert werden.
Warnweste vor dem
Aussteigen Reflektierende Warnwesten noch im
Fahrzeug anlegen. Dies gilt für alle Mitfahrer.
Warnwesten möglichst griffbereit im Innenraum
aufbewahren, damit sie im Ernstfall sofort
verfügbar sind.
Aussteigen zur
verkehrsabgewandten Seite Fahrzeug niemals
zur Fahrbahnseite hin verlassen. Ausstieg immer
zur Beifahrerseite, um den Gefahrenbereich der
fließenden Fahrspur sofort zu verlassen.
Aufenthalt hinter der Leitplanke Alle
Passagiere sofort hinter die schützende
Leitplanke bringen und dort im sicheren Abstand
zum Verkehr bleiben. Nicht auf dem Standstreifen
auf- und ablaufen.
Warndreieck richtig
platzieren Auf Autobahnen sollte das
Warndreieck in großem Abstand vor der
Pannenstelle aufgestellt werden, etwa 150 bis
200 Meter. Als Orientierung dienen Leitpfosten
im Abstand von 50 Metern. Drei bis vier
Pfostenlängen entgegen der Fahrtrichtung
zurückgehen und das Warndreieck gut sichtbar
platzieren. Bei Kurven oder Kuppen den Abstand
entsprechend größer wählen.
Wer
informiert werden muss Polizei Eine
generelle Pflicht zur Verständigung besteht bei
einem reinen Reifenschaden nicht. Die Polizei
sollte jedoch informiert werden, wenn durch den
Reifenplatzer ein Unfall oder eine Gefährdung
entstanden ist, etwa durch Trümmerteile auf der
Fahrbahn, blockierte Spuren oder beschädigte
Fahrzeuge. Bei Verletzten ist der Notruf 112 zu
wählen.
Pannenhilfe Ein Reifenwechsel
am Fahrbahnrand ist grundsätzlich erlaubt,
jedoch mit erheblichen Risiken verbunden,
besonders auf Schnellstraßen oder Autobahnen.
Sicherer ist es, den Pannendienst zu
verständigen, vor allem wenn das Fahrzeug nicht
mehr sicher fahrbereit ist oder Zweifel an
möglichen Folgeschäden bestehen.
Versicherung: Wer die Kosten übernimmt Ob die
Kfz-Versicherung zahlt, hängt vor allem davon
ab, warum der Reifen geplatzt ist. Wurde
beispielsweise ein größerer Fremdkörper
überfahren, kann je nach Vertrag die
Vollkaskoversicherung Folgeschäden am Fahrzeug
übernehmen.
Wird ein Reifen mutwillig
beschädigt, etwa durch Vandalismus, greift je
nach Vertrag die Teilkasko. War ein anderer
Verkehrsteilnehmer verantwortlich, etwa durch
verlorene Ladung auf der Fahrbahn, übernimmt in
der Regel dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den
Schaden.
Platzt der Reifen dagegen ohne
äußere Einwirkung, etwa durch Verschleiß,
Materialermüdung oder Überhitzung, gilt das
meist als Betriebsschaden. In solchen Fällen
bleiben die Kosten in der Regel beim
Fahrzeughalter. Entscheidend ist die konkrete
Schadensursache und die Ausgestaltung des
jeweiligen Vertrags.
Typische Auslöser
für Reifenplatzer • Falscher Reifendruck
Ein zu niedriger Luftdruck ist eine häufige
Ursache. Die Reifenflanken werden dadurch
übermäßig stark gewalkt, was zu einer
erheblichen Hitzeentwicklung führt. Diese Hitze
kann den Reifen von innen beschädigen.
•
Überladung Jedes Fahrzeug und jeder Reifen
hat eine definierte Traglast. Wird diese
dauerhaft überschritten, ermüdet das Material
vorzeitig und kann schlagartig reißen.
•
Vorschäden durch Hindernisse Das harte
Überfahren von Bordsteinkanten oder
Schlaglöchern kann das innere Karkassengewebe
verletzen. Solche Schäden bleiben oft über
Wochen unsichtbar, bis der Reifen unter hoher
thermischer Belastung nachgibt.
•
Materialalterung Mit den Jahren verliert das
Gummi seine Weichmacher und wird spröde. Der ACV
empfiehlt, Reifen ab einem Alter von sechs bis
acht Jahren besonders kritisch zu prüfen und
gegebenenfalls ersetzen zu lassen, unabhängig
von der vorhandenen Profiltiefe.
ACV
Checkliste: Reifenplatzer vorbeugen Vorsorge
ist der beste Schutz vor Unfällen. Regelmäßige
Prüfung reduziert das Risiko deutlich: •
Reifendruck-Kontrollsysteme Moderne Fahrzeuge
sind mit Sensoren ausgestattet, die
Druckverluste frühzeitig melden. Warnmeldungen
nicht ignorieren und den Druck zeitnah prüfen.
• Sichtprüfung Reifen regelmäßig auf
eingefahrene Fremdkörper oder Risse in der
Seitenwand kontrollieren. • Profiltiefe
beachten Der ACV empfiehlt für Sommerreifen
mindestens drei Millimeter und für Winterreifen
vier Millimeter Profiltiefe. • Lagerung
Reifen kühl, trocken und dunkel lagern, um den
Alterungsprozess zu verlangsamen.

NRW: Leichter Rückgang bei den Exporten
* Gesamtwert der Exporte 2025 bei
218,1 Milliarden Euro. * Importe mit einem
Plus von 0,75 % gegenüber dem Vorjahr. *
Rückgang der Exporte von Kokerei- und
Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel.
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im
Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden
Euro exportiert. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren
das ca. 1 % weniger als ein Jahr zuvor (damals:
220,3 Milliarden Euro).

Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro
um 0,75 % höher als im Vorjahr (damals:
279,5 Milliarden Euro). Rückgang der Exporte von
Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein
Viertel Bei den exportierten Gütern sind es
besonders Fische und Fischereierzeugnisse die im
Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung von
über 60,3 % und einer Summe von 9,3 Millionen
Euro vermehrt exportiert wurden (2024:
5,8 Millionen Euro).
Kokereierzeugnisse
und Mineralölerzeugnisse wurden mit einer
Exportsumme von 3,6 Milliarden Euro wiederum zum
Vorjahr um ca. 24 % weniger exportiert (2024:
4,7 Milliarden Euro).

Auch Import von Kohle rückläufig Große
Veränderungen gab es bei den importierten Gütern
besonders beim Import von Kohle. Dort kam es
2025 mit einer Importsumme von ca.
1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang von 26 %
zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).
Außenhandelsvolumen im Dezember 2025
gestiegen Im Dezember 2025 erreichte der
Exportwert ca. 16 Milliarden Euro und der Wert
der Importe rund 21,6 Milliarden Euro. Dies
entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem
Zuwachs von 3,6 % beim Warenexport (damals:
15,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite stieg
der Wert ebenfalls um 1,7 % (damals:
21,6 Milliarden Euro).
Reallöhne
im Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen - Nominallöhne
nehmen im selben Zeitraum um 4,2 % zu
Die Nominallöhne in Deutschland waren
im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die
Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um
2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr
2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu.
Nach den Rückgängen in den Jahren 2020
bis 2023 stiegen die Reallöhne in den
Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte
der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast
wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor
Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten
(Basis 2025=100)

Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet
stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in
den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
(+5,7 %), Erbringung von freiberuflichen,
wissenschaftlichen und technischen
Dienstleistungen (+5,3 %) und Erziehung und
Unterricht (+5,0 %).
Demgegenüber
verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau
und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 %),
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 %)
und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 %)
vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege.
Nominallöhne von Frauen steigen prozentual
stärker als Nominallöhne von Männern
Die
Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt
stiegen 2025 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen
mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum
von 4,8 % stärkere Verdienststeigerungen auf als
Männer (+4,1 %).
Geringverdienende mit
überdurchschnittlichem Nominallohngewinn
Insbesondere Geringverdienende verzeichneten
2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein
starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die
Vollzeitbeschäftigten nach ihrer
Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den
geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem
durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 %
die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich
zum Vorjahr.
Für das oberste Fünftel mit
den höchsten Verdiensten unter den
Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der
Nominallohnanstieg mit +3,7 % unter der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 % gegenüber
dem Vorjahr ein überdurchschnittliches
Nominallohnwachstum auf.
Geringfügig
Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen
Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 %).
Reallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 ebenfalls
positiv Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal
2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im
Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein
Reallohnwachstum von 1,9 %, das sich aus einem
Nominallohnzuwachs von 4,1 % und einem Anstieg
der Verbraucherpreise von 2,2 % zusammensetzt.
Überdurchschnittliche
Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025
insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten
Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 %),
Erziehung und Unterricht (+6,7 %) und Erbringung
von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
(+6,5 %) zu verzeichnen.
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