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DialogPunkt Wirtschaft 2026 startet Vom Dialog zur Zusammenarbeit – Angebote der Hochschule für die Wirtschaft

Kleve/Kamp-Lintfort, 30. März 2026 - Im Juni startet die Veranstaltungsreihe DialogPunkt Wirtschaft 2026 im Gewerbe- und Gründerzentrum (GGK) Kalkar. Sie richtet sich gezielt an Unternehmen und Institutionen aus den Kreisen Kleve und Wesel.
Thematisch werden zwei Bereiche aufgegriffen, die in unterschiedlichen Formaten und anhand konkreter Praxisbeispiele vom Niederrhein betrachtet und diskutiert werden: Weiterentwicklung von Arbeits- und Personalprozessen sowie moderne Markt- und Vertriebsstrategien.

Grundlage für das Programm sind zwei Workshops, die im vergangenen Jahr unter reger Beteiligung regionaler Unternehmen und Institutionen durchgeführt wurden. Die dort gewonnen Erkenntnisse trugen maßgeblich zur Themenfindung für den DialogPunkt Wirtschaft bei. Julia Roelofsen, Innovationsmanagerin Wirtschaft im Projekt TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), hat die Workshops angeleitet.

Sie stellt fest: „Der Wandel der Arbeitswelt, veränderte Markt- und Vertriebslogiken sowie der zunehmende Einsatz von digitalen Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) prägen strategische Entscheidungen ebenso wie den operativen Alltag der Unternehmen am Niederrhein. Diese Transformationsprozesse sorgen für Unsicherheit und Veränderungsdruck. Mit dem DialogPunkt Wirtschaft möchten wir den Unternehmen einen praxisnahen Zugang und eine Plattform für Austausch zu diesen Themen ermöglichen.“

DialogPunkt Wirtschaft © Foto Christina Martens HSRW

Zukunftsfähige Marktstrategien
Am 18. Juni 2026 bieten Prof. Dr. Kathrin Weidner, Professorin für Operations & Innovation Management an der HSRW, und Julia Roelofsen einen praxisnahen Überblick über den Einsatz von KI entlang der gesamten Marketing- und Vertriebs-Pipeline. Die Teilnehmenden reflektieren in interaktiven Formaten, wie KI und digitale Werkzeuge Marketing und Vertrieb bereits heute verändert haben. Im Anschluss werden realistische Handlungsoptionen diskutiert.

Ein Tandem-Frühstück bringt am 03. Juli Unternehmen mit Studierenden des Studiengangs International Business and Management zusammen. Die Studierenden der Lehrveranstaltung Digital Marketing von Prof. Dr. Marina Gregorić präsentieren KI-basierte Tools für den Vertriebsprozess, die sie recherchiert und getestet haben. Neben einem Erfahrungsaustausch und Kennenlernen der Tools, bietet sich eine gute Gelegenheit für Unternehmen, direkt mit Nachwuchskräften in den Austausch zu treten.

Wandel in der Arbeitswelt
Prof. Dr. Wögen Tadsen, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personal Organisation an der HSRW, wirft in zwei Veranstaltungen einen Blick auf eine Arbeitswelt im Umbruch. Praxistipps für den Mittelstand von morgen stehen am 23. September 2026 im Fokus. Wie können Unternehmen Recruiting und Onboarding angesichts demografischer Veränderungen und Digitalisierung neugestalten?

Am 05. November 2026 wird die Zukunft des Personalmanagements im Spannungsfeld zwischen Kultur und KI thematisiert. Im Vordergrund steht die Frage, wie Zusammenarbeit, Führung und Personalentwicklung angesichts vielfältiger Belegschaften, neuer Generationen und begrenzter Ressourcen zukunftsfähig gestaltet werden können. Diskutiert werden digitale und KI-gestützte HR-Ansätze, die Wissenstransfer, Motivation und Mitarbeiterbindung unterstützen.

Hochschule in der Region verankern
Die Veranstaltungsreihe DialogPunkt Wirtschaft ist die konsequente Umsetzung der im Juli 2025 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der HSRW und der Stadtentwicklungsgesellschaft Kalkar mbH (SEG Kalkar mbH). Das Ziel: Die Hochschule in der Region verankern und mit der lokalen Wirtschaft zusammenbringen. Gemeinsam soll die unternehmerische Transformationsfähigkeit in der Region nachhaltig gestärkt werden.

 Der DialogPunkt Wirtschaft kann daher auch als Sprungbrett für weitere und langfristige Kooperationen von Unternehmen mit der HSRW betrachtet werden.

Hintergrund
Mit dem Projekt TransRegINT (Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe) hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt durch das Programm ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Diese Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, aus Forschungserkenntnissen kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird ‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.  


Hochschule lädt Interessierte für die Gasthörerschaft zum Gasthörenden-Frühstück am 1. und 2. April ein

Kleve/Kamp-Lintfort, 23. März 2026 - Ohne Prüfungsstress, aber mit jeder Menge Inspiration, Austausch und Praxisnähe ist die Gasthörerschaft ein spannender Ausgleich im Alltag: für die Teilnehmenden ebenso wie für Studierende und Lehrende. Die Hochschule Rhein-Waal öffnet auch im Sommersemester 2026 wieder ihre Hörsäle für Gasthörende und bietet damit eine besondere Form des lebenslangen Lernens mitten in der Region.

Zum Auftakt lädt die Zentrale Studienberatung (ZSB) auch dieses Mal zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zur detaillierten Information zum Gasthörenden-Frühstück, am 1. April von 10:00-12:00 Uhr im Erdgeschoss von Gebäude 20 am Campus Kleve und am 2. April von 10:00-12:00 Uhr im Erdgeschoss von Gebäude 4 am Campus Kamp-Lintfort ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

v.l.n.r.: Anja Große-Kreul, Norbert Weyers, Werner Broich und Katharina Vogl ©HSRW 

Aktuelle Gasthörende, die bereits seit einigen Jahren dabei sind, erzählen was für sie die Gasthörerschaft ausmacht. Werner Broich, Ingenieur im Ruhestand, ist seit einem Jahrzehnt am Campus Kamp-Lintfort dabei. Für ihn ist die Gasthörerschaft ein bereicherndes Hobby: „Das ist eine tolle und interessante Beschäftigung. Eine super Ablenkung vom Alltag und gleichzeitig enorm bereichernd.“

Gerade der entspannte Rahmen ohne Leistungsdruck ermögliche es ihm, Inhalte aus echtem Interesse zu vertiefen und mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch zu kommen. „Das Schöne ist, dass ich in diesem Rahmen nicht nur lerne, sondern auch aufgrund meiner Lebens- und Arbeitserfahrung ein paar interessante Anekdoten und praktische Hinweise hilfreich einbringen konnte. Dass es zum Beispiel zu meiner Zeit an der Universität einen Rechenschieber im Hörsaal gab, konnte mir erstmal keiner glauben.“  

Auch Norbert Weyers, bis zur Rente aktiv in der Arbeits- und Berufsförderung, nutzt das Angebot seit einiger Zeit mit Enthusiasmus. Er besucht insbesondere Psychologievorlesungen – eine Fachrichtung, die ihn schon nach dem Abitur interessiert hat. „Für mich ist das eine späte Chance, das nachzuholen, was ich nach dem Abi eigentlich vorhatte.“

Besonders positiv äußert er sich zum offenen Miteinander: „Der Kontakt zu den Studierenden und Lehrenden ist großartig, wobei die Lehrenden mir als Gasthörer sehr wertschätzend gegenübertreten. Und besonders der interkulturelle Austausch ist bereichernd.“ Auch in der ZSB der Hochschule wird die Gasthörerschaft als wertvolle Bereicherung wahrgenommen.

 „Der Kontakt zu Studierenden und Studieninteressierten ist natürlich ein Herzstück unserer Arbeit, aber der Austausch mit Gasthörenden aus der Region eröffnet noch einmal neue und ganz andere Perspektive.“, so Anja Große-Kreul, Mitarbeiterin der ZSB am Campus Kamp-Lintfort. „Und wir wollen betonen: Alle sind willkommen: ob studiert, mit viel oder wenig Lebenserfahrung. Die Gasthörerschaft steht erstmal für alle offen. Wir freuen uns über die Verbindung mit Menschen aus der Region, gerne auch bei unseren Informationsveranstaltungen am 1. und 2. April.“, ergänzt Katharina Vogl, Mitarbeiterin der ZSB am Campus Kleve.  



Von Gummibären-Technologie bis Gamen in der Bibliothek: Girls’ und Boys’Day

Kleve/Kamp-Lintfort, 16. März 2026 - Beim Girls’ und Boys’Day am 23. April 2026 können Mädchen, Jungen und genderqueere Jugendliche ab der 5. Klasse wieder hinter die Kulissen der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) schauen. Die Fakultäten in Kamp-Lintfort und Kleve bieten auch diesmal spannende Einblicke in Berufsfelder und Studiengänge fernab von Rollenklischees.

Wer mitmachen möchte, hat noch vier Wochen Zeit zum Anmelden. Kindererziehung studieren ist nur was für Mädchen, Ingenieurwissenschaften sind nur was für Jungs? So strikt getrennt läuft die Berufswahl unter jungen Leuten zum Glück längst nicht mehr ab, wie das Statistische Bundesamt im vergangenen Jahr feststellte.

Fotos © Anja Peters / HSRW

Die Grenzen zwischen vermeintlich „frauentypischen“ und „männertypischen“ Berufen sind inzwischen durchlässiger geworden, aber noch lange nicht durchbrochen. Deshalb findet auch in diesem Jahr wieder der Girls‘ and Boys‘ Day statt, an dem sich die Hochschule Rhein-Waal erneut beteiligt.

Beim Zukunftstag an der HSRW können Jungen Bereiche ausprobieren, die vermeintlich eher Mädchen interessieren, wie Kindererziehung, Bibliothekswesen und Soziologie. Mädchen können an diesem Tag Berufsfelder entdecken, für die sich sonst angeblich nur Jungs begeistern, wie die Lebensmitteltechnologie, das Programmieren und als Mathe-Wissenschaftlerin zu arbeiten.

Der Zukunftstag startet um 8:30 Uhr mit einem Kick-off der Zentralen Studienberatung (ZSB). Ab 9:15 Uhr beginnen die praxisnahen Mitmachaktionen. Dafür können sich Schüler*innen ab der 5. Klasse noch bis zum 9. April anmelden. Das erwartet die Girls und Boys beim Zukunftstag auf dem Campus Kamp-Lintfort: Im Erfinderinnen-Workshop können Mädchen Schritt für Schritt ein eigenes kreatives Produkt für sich und die Umwelt entwerfen und bauen.

Jungen können im Analytiker-Workshop unter anderem mithilfe eines Eyetrackers das menschliche Verhalten erforschen.

Das erwartet die Girls und Boys beim Zukunftstag auf dem Campus Kleve:  Jungen können in Kleve ausprobieren, wie man mit kleinen Kindern spielt und sie gleichzeitig erzieht. In einem weiteren Angebot, können sie einen Tag lang die Welt des umweltfreundlichen Reisens wie echte Forscher erkunden. Oder sie tauchen per Escape Game in die Welt der Bibliothek ein und lernen beim Rätsellösen die Arbeit dort kennen.

Mädchen können auf dem Campus Kleve per Computer in die Zukunft schauen und Waldbrände vorhersagen. Im Techniklabor können sie einen Fensteralarm löten und programmieren. Als echte Mathe-Wissenschaftlerinnen lösen sie knifflige Aufgaben oder stellen mit Lebensmitteltechnologie Gummibären her.

Zum echten Campusleben gehört natürlich auch ein Besuch in der Mensa: Alle Teilnehmenden des Boys‘ und Girls‘Day sind zu einem kostenfreien Mittagessen in der Mensa in Kleve bzw. Kamp-Lintfort eingeladen. Eine Übersicht der Angebote mit Link zur Beschreibung und Anmeldung gibt es unter https://hsrw.info/girlsboysday26. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Interessierte detailliertere Informationen, u.a. zu den genauen Veranstaltungsorten.


Veranstaltungsdetails für Donnerstag, 23. April 2026:
8:30 – 9:00 Uhr Campus Kleve, Campus Kamp-Lintfort            
          
Girls‘Day und Boys‘Day Kick-off der Zentralen Studienberatung Der Zukunftstag startet mit einem Kick-off der Zentralen Studienberatung (ZSB) an den beiden Campusstandorten Kleve und Kamp-Lintfort. Auf spielerische Weise erfahren die Schüler*innen Wissenswertes über die Hochschule Rhein-Waal und ihre besondere Studierendenschaft, die beiden Standorte, die Fachbereiche und den Hochschulalltag.    
Ab 9:15 Uhr Campus Kamp-Lintfort
Campus Kamp-Lintfort Girls‘Day:
-        Erfinderinnen gesucht! Dein eigenes Produkt an einem Tag
Boys‘Day:
-        Psychologie - für scharfsinnige Analytiker des menschlichen Verhaltens    

Ab 9:15 Uhr Campus Kleve
Campus Kleve Girls‘Day:
-        Arduino: Löten und programmieren? Gar nicht so schwer!
-        Ein Tag in der Gummibären-Manufaktur – Entdecke die Geheimnisse der Lebensmitteltechnologie!
-        Wie arbeitet eigentlich eine Mathematikerin? Finde es heraus mit Mathe-Olympiade-Denkaufgaben!
-        Mücken, Wölfe, Waldbrände: Sage biologische Prozesse am Computer vorher Boys‘Day:
-        Je kürzer desto Forscher: Kita erleben und mit Kindern forschen!
-        Escape Game: "Mission Bibliothek"
-        Future Explorers - Gleichberechtigung erforschen in Gesellschaft, Kindheit und auf Reisen  



Hochschule und Stadt Moers unterzeichnen eine Absichtserklärung

Moers, 9. März 2026 - Bürgermeisterin Julia Zupancic, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der HSRW) und Prof. Dr.-Ing. Christian Ressel (Projektleitung ZAT an der HSRW) unterzeichnen die gemeinsame Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit

Foto: Wirtschaftsförderung der Stadt Moers

Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr der Hochschule Rhein-Waal und die Stadt Moers unterzeichnen eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit

Roboter, smarte Sensoren und digitale Helfer, die den Alltag in Pflegeeinrichtungen erleichtern und Patient*innen Sicherheit geben. Die Stadt Moers will an ihrem Innovationscampus Zentrum für digitale Pflegeinnovationen werden. Ende Februar unterzeichneten Bürgermeisterin Julia Zupancic und Hochschulpräsident Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit (Letter of Intent).

Mit dieser Kooperation soll die Entwicklung digitaler Assistenzsysteme für Gesundheit und Pflege in der Region Niederrhein vorangetrieben werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW).

Um innovative Lösungen für den Gesundheits- und Pflegesektor zu entwickeln und zu erproben, bringt der Innovationscampus Moers Hochschule, Stadt und regionale Unternehmen zusammen. „Damit stärken wir den Standort Moers und schaffen neue Perspektiven für Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeisterin Julia Zupancic.

 Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal, ergänzt: „Diese Kooperation zeigt, wie Forschung und Praxis gemeinsam Innovationen gestalten können. Digitale Assistenzsysteme werden die Pflege in der Region nachhaltig unterstützen.“ An der HSRW hat vor allem Prof. Dr. Christian Ressel, Leiter des ZAT, die Kooperation vorangetrieben.

Er betont den Nutzen für Betroffene: „Bei aller Technologie geht es am Ende immer um die Menschen. Digitale Assistenzsysteme können Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig dazu beitragen, dass Pflegebedürftige länger selbstständig bleiben und mehr Sicherheit im Alltag haben. Gerade angesichts des Fachkräftemangels werden solche Lösungen künftig entscheidend sein, um Pflege in guter Qualität zu ermöglichen.“

Die Partnerschaft bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT bringt Forschung und ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt Moers Infrastruktur und strategische Sichtbarkeit bereitstellt. Gemeinsam werden konkrete Pilot- und Transferprojekte zur Erprobung digitaler Assistenzsysteme initiiert, regionale Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Akteure der Gesundheitswirtschaft aktiv eingebunden.

Es entstehen Veranstaltungen, Workshops und Netzwerkformate für den Austausch von Wissen und Praxis. Gleichzeitig soll der Standort Moers als Innovationszentrum für Gesundheit und Pflege klar sichtbar werden.

Hintergrundinformationen
Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr, eine Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen, fördert die partizipative Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer von digitalen kognitiven Assistenzsystemen.

Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem zukunftsweisenden Forschungsfeld, wodurch die beteiligten Hochschulen und Universitäten gemeinsam ein Forschungsprofil entwickeln, das über die Region hinausstrahlt. Das ZAT dient als regionale Anlaufstelle und Austauschplattform für Forschende, Entwickler*innen, Hersteller, Anbieter sowie weitere Organisationen und Betroffene im Umfeld von Menschen mit Assistenzbedarf.

Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Erfolgreicher Abschluss des Kooperationsprojekts Wasserstoffbagger der Hochschule Rhein-Waal mit regionalen Unternehmen

Kleve, 05. März 2026 - Ist die Umwandlung eines kabelgebundenen elektrischen Minibaggers auf Wasserstoff- antrieb grundsätzlich machbar? Dieser Frage stellten sich Auszubildende von Omexom, MAKS und der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) sowie Studierende der HSRW in einem sogenannten Makeathon.

Fünf Tage haben sie gemeinsam während des Innovations- und Entwicklungsworkshops bis zur letzten Minute gearbeitet. Am Freitagnachmittag brandete Jubel auf, als der Wasserstoffbagger von einem Teilnehmer aus der Werkstatt- halle bei MAKS in Uedem gefahren wurde. Die vorbereitenden Arbeiten für den Makeathon begannen bereits vor einigen Monaten im Sommersemester 2025.

Sie machten die Durchführung des Makeathons zum jetzigen Zeit- punkt erst möglich. Angeleitet von Norbert Reintjes, Projekt TransRegINT der HSRW, haben die Auszubildenden den Bagger in Teile zerlegt, eine Datenaufnahme durchgeführt und mithilfe von CAD-Software ein Basismodell konstruiert. Dann übernahmen Studierende der Fakultäten Technologie und Bionik sowie Kommunikation und Umwelt: In angeleiteten Kleingruppen haben sie die Umrüstung in der Theorie durchgeplant.

MakeathonWasserstoffbagger - Der Makeathon fand statt in der Werkstatt von MAKS in Uedem. © FlorianGaisrucker_HSRW

Darauf aufbauend wurden Bauteile beschafft bzw. angefertigt. In der Woche vom 23. Februar wurde in sechs verschiedenen Teams bei MAKS praktisch umgesetzt, was in Theorie erarbeitet wurde – vom Einbau eines neuen Elektromotors über die Überarbeitung des Hydrauliksystems bis zur Erneuerung der Energieversorgung inklusive Puf-ferbatterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Die erste wichtige Erkenntnis: Nicht alles was the- oretisch glänzt, ist praktisch umsetzbar. So wurde umgeplant und nachjustiert, ganz wie im realen Arbeitsleben. Dass der Bagger zu Demonstrationszwecken mit dem neuen Motor bewegt worden konnte und vor Ort emsig Sand gebaggert wurde, ist für die Lehrenden, die hinter dem Projekt stehen, zweitrangig. Sie loben die engagierte Mitarbeit der Auszubildenden und Studierenden.

Im Anschluss an die Präsentation bot sich die Gelegenheit zum Testbaggern. MakeathonWasserstoffbagger © FlorianGaisrucker_HSRW

„Zusammen wurde auf ein Ziel hingearbeitet, individuelle Stärken und Wissen haben zum Erfolg der gesamten Gruppe beigetragen“, so Prof. Dr. Irmgard Buder, Professorin für Erneuerbare Energien und Electro Mobility an der HSRW. „Es sind Formate wie der Makeathon, die unseren Studierenden eine praxisorientierte Ausbildung ermöglichen. Erst wenn sie selbstständig arbeiten und machen, entwickeln sie ein Verständnis für die Praxis und das ist unser Anspruch als Hochschule für angewandte Wissenschaften“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters, Professor für Maschinenbau und Produktdesign sowie Vizepräsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer.

Er blickt in diesem Zusammenhang auch auf den im letzten Jahr gestarteten Studiengang Engineering for Sustainability, B.Sc.: Hier arbeiten Studierende von Beginn an projektbasiert an realen Herausforderungen mit Fokus auf Maschinenbau. „Unter realen Herausforderungen verstehen wir neben dem praxisorientierten Arbeiten an hochschuleigenen Projekten wie z. B. zukünftig dem Wasserstoffbagger, explizit auch das Bearbeiten von Fragestellungen aus der Wirtschaft“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters. Der Makeathon ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Firmen vom Niederrhein.

„Neben der fachlichen Expertise von Mitarbeiter*innen und Auszubildenden der beteiligten Unternehmen, profitierten unsere Studierenden von der professionellen Arbeitsumebung bei MAKS ebenso wie von der Bereitstellung von speziellem Material u. a. durch He- xagon Purus“, führt Norbert Reintjes aus.

„Wir möchten künftig noch enger in der Aus- und Weiterbildung mit Firmen zusammenarbeiten. So können wir besser auf neue Anforderungen in der technischen Entwicklung reagieren und neue Ideen schneller in die Praxis bringen.“

Unternehmen, die sich aktiv an der Ingenieursausbildung der Fakultät Technologie und Bionik in Kleve beteiligen möchten, können sich direkt an Norbert Reintjes wenden. Der Wasserstoffbagger wird nun zu einer Lehrplattform für weitere Projekte in der Ingenieursausbildung der HSRW in Kleve, um künftigen Ingenieur*innen praxisnahe Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Das Thema Wasserstoff und andere Möglichkeiten der CO2-neutralen oder CO2- armen Fortbewegung werden auch auf dem Campus Kamp-Lintfort weiterverfolgt. Der Makeathon und das Projekt „Wasserstoffbagger“ konnten dank der folgenden Partner re- alisiert werden: ITQ GmbH, Omexom, Hexagon Purus, IHK Niederrhein, Förderverein Hochschule Rhein-Waal sowie MAKS GmbH. Die wissenschaftliche Begleitung seitens der HSRW erfolgte durch Prof. Dr. Irmgard Buder, Professorin für Erneuerbare Energien und Electro Mobility, Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters, Professor für Maschinenbau und Produktdesign und Vize-präsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer, Thomas Klimeck, Transformationsmanager Erneuerbare Energien, Norbert Reintjes, Technischer Mitarbeiter Transferaffine Fakultät der Zukunft, sowie Dipl.-Ing. Daniel Neubauer, Lehrbeauftragter der HSRW.

Hintergrund
Wasserstoff, Sonnenenergie, Windkraft oder Erdwärme bilden den Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Dieser Vielfalt an Alternativen eine Plattform geben, die Produzent*innen und Abnehmer*innen verbindet, ist das Ziel des Transformationsprojekts „Erneuerbare Energien“ im Projekt TransRegINT.

Mit dem Projekt ‚TransRegINT - Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt durch das Programm ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.



Hochschule Rhein-Waal erneut als Faire Hochschule zertifiziert

Kleve/Kamp-Lintfort, 27. Februar 2026 - Fairtrade Deutschland hat die Hochschule Rhein-Waal im Januar zum fünften Mal als Fairtrade University ausgezeichnet. Voraussetzung für die erfolgreiche Titelerneuerung ist das Engagement von Studierendenschaft, Mitarbeitenden und dem Studierendenwerk für den fairen Handel.

© HSRW_Anja Peters

Das Thema des fairen Handels ist an der Hochschule Rhein-Waal in vielen Bereichen fest verankert. Die Hochschule verfügt über eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreter*innen von Studierendenwerk, Verwaltung, Vertreter*innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und am fairen Handel Interessierten z. B. aus dem Marketing.

Die Gruppe trifft sich derzeit viermal im Jahr, um alle Aktivitäten zu koordinieren. So werden als Fairtrade University in der Mensa zahlreiche faire Produkte durch das Studierendenwerk angeboten, darunter Limonaden mit Fairtrade-Siegel sowie fair gehandelter Kaffee und Espresso. Auch bei Hochschulveranstaltungen werden Kaffee, Tee und andere Produkte aus fairem Handel serviert. Eine zentrale Rolle spielen darüber hinaus die unterschiedlichen Aktivitäten der Studierenden.

Die Fairtrade Studierendengruppe in Kleve und Kamp-Lintfort organisieren sowohl eigene Veranstaltungen, wie auch in Kooperationen – z. B. mit Fachschaftsräten, dem AStA oder der Fairen Stadt Kleve, um über den fairen Handel zu informieren. So veranstalteten Studierende bei der Feierabendsause der Stadt Kleve im Juni 2025 eine Kleidertauschbörse.

In der Freshers‘ Week, der Einführungswoche für Erstsemesterstudierende, bot die Fairtrade Studierendengruppe zusammen mit dem AStA und dem Fachschaftsrat der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie den neu eingeschriebenen Studierenden ein Frühstück mit fair gehandeltem Kaffee sowie anderen fairen Produkten an und informierte über ihre Aktivitäten.

In Kamp-Lintfort wurde zur Begrüßung das Batiken von fair produzierten Baumwolltaschen mit Informationen über die Fairtrade Studierendengruppe und die Faire Hochschule angeboten. Im Dezember unterstützte die Fairtrade Studierendengruppe das Weihnachtssingen an beiden Standorten mit Informationen zum fairen Handel und mit Keksen aus fairer Produktion. Die erneute Auszeichnung als Faire Hochschule ist als Bestätigung des Einsatzes der Studierenden und der Steuerungsgruppe zu sehen.

NRW-Innenminister Herbert Reul diskutiert mit Studierenden der über Cybersecurity und Cybercrime

Kleve/Kamp-Lintfort, 15. Januar 2026 - NRW-Innenminister Herbert Reul besuchte am 15.01.2026 die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort, wo er zum Thema Cybersecurity und Cybercrime referierte. In dem randvoll gefüllten Hörsaal hielt der Minister auf Einladung von Prof. Dr. Matthias Reintjes, Professor für Verwaltungswissenschaft und digitale Transformation, vor rund 100 Studierenden des Studiengangs Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc., einen Gastvortrag und stellte sich anschließend den zahlreichen Fragen der Studierenden.

NRW-Innenminister Herbert Reul im randvoll gefüllten Hörsaal an der Hochschule Rhein-Waal Fotos © HSRW_Anja Peters

In seinem Vortrag an der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal beleuchtete Reul die zunehmende Bedeutung von Cybersicherheit für staatliches Handeln und ging dabei insbesondere auf die veränderten Rahmenbedingungen für Polizei- und Strafverfolgungsbehörden ein. Die fortschreitende Digitalisierung staatlicher Prozesse, die wachsende Vernetzung kritischer Infrastrukturen sowie die zunehmende Professionalisierung von Cyberkriminellen stellten den Staat vor neue, komplexe Aufgaben.

„Die Digitalisierung hat zwar viele positive Aspekte, führt aber natürlich auch dazu, dass die bösen Jungs und Mädels ihre kriminellen Aktivitäten zunehmend in das Internet verlagern. Darauf muss man natürlich reagieren. Deswegen haben wir Polizisten auf der Straße und bilden seit einiger Zeit in Nordrhein-Westfalen auch Cybercops aus“, so Reul.

NRW-Innenminister Herbert Reul mit den Lehrenden des Studiengangs Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc. und Hochschulpräsident Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen und Dekan der Fakultät Kommunikation und Umwelt Prof. Dr. Klaus Hegemann v.l.n.r.: Prof. Dr. Matteo Große-Kampmann, Christoph Borbe, Prof. Dr. Matthias Reintjes, NRW-Innenminister Herbert Reul, Hochschulpräsident Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Prof. Dr. Tobias Siebenlist und Dekan Prof. Dr. Klaus Hegemann

Zugleich betonte der Innenminister, dass die Auswirkungen digitaler Bedrohungen weit über den Bereich der inneren Sicherheit hinausgingen, sie bedrohen ebenso die Wirtschaft und die offene Gesellschaft insgesamt. Ein zentrales Anliegen des Vortrags war die Notwendigkeit, technologische, organisatorische und rechtliche Kompetenzen stärker zusammenzudenken.

Gerade an der Schnittstelle von Verwaltung, IT und Recht komme zukünftigen Fachkräften eine besondere Verantwortung zu. Der Staat sei auf gut ausgebildete Spezialisten, wie die Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker der Hochschule Rhein-Waal angewiesen.

Im Anschluss an den Vortrag stellte sich Herbert Reul rund 45 Minuten lang den Fragen und Diskussionsbeiträgen der Studierenden. In einer lebhaften Debatte wurden zahlreiche Themen angesprochen, darunter die Rolle des Staates bei der Abwehr hybrider Bedrohungen, der Einsatz neuer Technologien in der Polizeiarbeit, Fragen des Datenschutzes sowie die Balance zwischen Sicherheit und Freiheitsrechten.

NRW-Innenminister Herbert Reul referiert zur Bedeutung von Cybersicherheit vor den Studierenden des Studiengangs Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc, an der Hochschule Rhein-Waal

Die intensive Fragerunde verdeutlichte das hohe Interesse der Studierenden an sicherheits- und digitalpolitischen Fragestellungen und bot zugleich Raum für einen direkten Austausch zwischen Politik und akademischem Nachwuchs. Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, dankte dem Innenminister für die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch.

Der Besuch leiste einen wichtigen Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft, Praxis und politischer Entscheidungsfindung. Gleichzeitig stärke ein Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern und Studierenden die gesellschaftliche Relevanz der Hochschullehre. Bei dem Studiengang Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc., handelt es sich um ein duales Studium im Blockmodell. E-Government bedeutet, innovative IT-Lösungen für die Verwaltung und die Wirtschaft zu entwickeln.

Studierende erwerben neben informations- und kommunikationstechnischem Fachwissen auch soziale, kommunikative und organisatorische Kompetenzen. Sie lernen die besonderen Anforderungen der Verwaltung kennen, erwerben das nötige Know-how, um betriebswirtschaftlich angemessene Lösungen zu finden und sind mit dem rechtlichen Rahmen, in dem sie arbeiten werden, vertraut.

Das interdisziplinär angelegte Studium bildet Experten und Expertinnen aus, denen nahezu alle Branchen offenstehen. Es befähigt die Absolvent*innen zur Anwendung neuer Technologien in Kommunen, auf Landes- und Bundesebene, bei europäischen Institutionen sowie in der Wirtschaft.

NRW-Innenminister Herbert Reul referiert zur Bedeutung von Cybersicherheit vor den Studierenden des Studiengangs Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc, an der Hochschule Rhein-Waal, im Hintergrund Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal

  

 

Studium und Ausbildung live erleben – interaktive Campustage

Kleve/Kamp-Lintfort, 15. Januar 2026 - Wie fühlt sich Studieren wirklich an – und welche Wege gibt es nach dem Schulabschluss? Antworten auf diese Fragen erhalten Schüler*innen und Eltern bei den Campustagen der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) am 22. und 29. Januar 2026. An den Standorten KampLintfort und Kleve lädt die „ProbierDich-Lounge“ dazu ein, Hochschule praxisnah zu erleben.

 Können Roboterhunde tanzen? Wie bekommen Gummibärchen ihre Farbe? Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Wie lässt sich Logistik digitalisieren? – Diese und viele weitere Fragen können Studierende und Professor*innen in persönlichen Gesprächen in der ProbierDichLounge beantworten.

Das Event zur Studienorientierung für Schüler*innen und Eltern findet am Donnerstag, 22. Januar, auf dem Campus Kamp-Lintfort und am Donnerstag, 29. Januar, auf dem Campus Kleve der Hochschule statt.

Studierende in lädt zu Beratungen in der ProbierDich-Lounge auf dem Campus Kleve ein © Anja Peters / HSRW

In entspannter Atmosphäre können Abiturient*innen sich umfassend und ungezwungen über zahlreiche Fachgebiete, Bachelorstudiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten der Hochschule informieren. Wissenschaftliche Experimente laden Besucher*innen zum Ausprobieren ein.
Neben Informationen zu Bewerbungsverfahren und Studienfinanzierung beantwortet die Zentrale Studienberatung auch individuelle Fragen rund um die Studienwahl und Karrierechancen. Im Study-Café gilt: „Ask me anything“ – bei Snacks und Getränken berichten Studierende in der ‚Hang-out Area‘ vom Campusleben.

Ergänzt wird das Programm durch Campusführungen in Labore, Hörsäle und Lernräume. Highlights Campus Kamp-Lintfort – Donnerstag, 22. Januar 2026, 16–19 Uhr Der Roboterhund der Hochschule begrüßt die Besucher*innen mit seinem simulierten Schwanzwedeln.
Technikfans können einen Mini-Gabelstapler steuern und auf spielerische Weise Einblicke in Logistik und Digitalisierung gewinnen. Das Lean-Management-Spiel ermöglicht, Verschwendung in logistischen Prozessen zu erkennen und zu reduzieren. Das AIS-Lab und das FabLab laden zum Rundgang ein. Bei einer Infoveranstaltung können sich Interessierte über den Studiengang Psychologie informieren.

Die Fakultät Life Sciences präsentiert Gummibärchen als Forschungsobjekt und auch die Fakultäten Technologie und Bionik sowie Gesellschaft und Ökonomie stehen für Gespräche bereit. Campusführungen sowie eine Posterausstellung mit Studierendenprojekten runden das Programm ab.

Highlights Campus Kleve – Donnerstag, 29. Januar 2026, 16–19 Uhr
Die Fakultät Technologie und Bionik präsentiert ihr selbst entwickeltes, elektrisch betriebenes E-Cart. Anhand einer Demonstrationsanlage können Interessierte Temperatur und Druck einer Wärmepumpe auswerten und erfahren, wie diese Umweltenergie aus dem Erdreich effizient in Wärme umwandelt.


Die Fakultät Life Sciences lädt zu Experimenten mit Lebensmittelfarben ein – inklusive Gummibärchen als Forschungsobjekt. Studierende der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie geben in Kurzberatungen authentische Einblicke ins Studium. Bei der „Global Start-Up Challenge in 15 Minuten“ können Teilnehmende spielerisch internationale Studieninhalte testen.

Auch die Fakultät Kommunikation und Umwelt steht am Campus Kleve für Gespräche bereit. Eine Campusführung um 17 Uhr bietet Orientierung und Einblicke in Labore, Fakultäten und Lernorte. Highlights und Programm: hsrw.info/wdso26

Prof. Dr. Christian Ressel mit dem Roboterhund der Hochschule im AIS-Lab auf dem Campus Kamp-Lintfort © Anja Peters / HSRW

 

Details zu den „Wochen der Studienorientierung“ an der HSRW:

  

 

‚Abi – und dann?‘ - Workshops für Schüler*innen an der Hochschule Rhein-Waal am 23. und 30. Januar

Kleve/Kamp-Lintfort, 14. Januar 2026 - Schüler*innen, die sich bei ihrem Weg ins Studium Unterstützung wünschen, können sich auf den Workshop ‚Abi – und dann?‘ freuen. Die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) lädt Schüler*innen ein, herauszufinden, wie die nächsten Schritte ins Studium aussehen könnten. Die Zentrale Studienberatung bietet den Workshop am 23. Januar 2026 auf dem Campus Kamp-Lintfort und am 30. Januar 2026 auf dem Campus Kleve jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr an.

Der Workshops ‚Abitur – und dann? Deine Orientierung für den Weg zum Studium‘ findet im Rahmen der NRW-weiten „Wochen der Studienorientierung“ statt. Neben Informationen zu Bewerbungsverfahren, Studienfinanzierung und dem „Leben als Student*in“, stehen besonders die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden im Fokus: Welche Art des Studiums passt zu mir?
Wie organisiere ich meine nächsten Schritte in der Studienplanung?

Mithilfe interaktiver und praktischer Übungen entwickeln die Teilnehmenden ihren eigenen Weg in die Studienwelt. Zwei Teams der Zentrale Studienberatung leiten den Workshop, das Team der Initiative „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ und das Talentscouting-Team.

ProbierDich-Workshops an der HSRW © Anja Peters / HSRW

Der Workshop findet am 23. Januar 2026 auf dem Campus Kamp-Lintfort und am 30. Januar 2026 auf dem Campus Kleve jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Interessierte Schüler*innen aus NRW können sich in der Regel nach Rücksprache mit der Schule für den Workshop vom Unterricht freistellen lassen. Auf Wunsch kann die Studienberatung im Nachgang zum Workshop eine Teilnahmebescheinigung ausstellen. Eine verbindliche Anmeldung zum Workshop ist notwendig.

Programm und Anmeldung


Details zum Workshop ‚Abitur - und dann? Deine Orientierung für den Weg zum Studium‘ an der HSRW




Designstudentinnen der Hochschule Rhein-Waal beim DDC AWARD 2025 mit Gold und Bronze ausgezeichnet

Kleve/Kamp-Lintfort, 9. Januar 2026 - Zwei Studierende des Bachelorstudiengangs Information and Communication Design der Hochschule Rhein-Waal gehören zu den Preisträgerinnen des renommierten DDC AWARD 2025.

Amal Hamed und Valeriia Kapustina wurden für ihre hervorragenden Arbeiten ausgezeichnet. Der Wettbewerb würdigt Projekte, die gestalterische Qualität mit Verantwortung gegenüber Umwelt, Kultur und Gesellschaft verbinden. Der vom Deutschen Designer Club vergebene DDC AWARD zählt zu den wichtigsten Designpreisen im deutschsprachigen Raum.

Gesellschaftliche Relevanz, konzeptionelle Stärke und gestalterische Exzellenz – das zeichnet die Arbeiten der beiden Studentinnen Amal Hamed und Valeriia Kapustina der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) aus. Denn neben der ästhetischen und konzeptionellen Ebene bewertet eine Impact-Jury zudem die gesellschaftliche Wirkung der eingereichten Arbeiten.

© HSRW

Amal Hamed gewann Gold mit ihrer crossmedialen Kampagne ‚Ask Who Made It!‘, in der sie globale Lieferketten verschiedener Industrien von Mode über Elektronik bis hin zu Alltagsgütern thematisiert. Die Kampagne macht sichtbar, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen Produkte entstehen, und regt Konsument*innen an, eigene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.


Interaktive Visualisierungen, intensive Recherche und eine klare Kommunikationsstrategie verbinden sich zu einem wirkungsvollen Gesamtbild. Für dieses Projekt erhielt Hamed beim DDC AWARD 2025 die Talent-Auszeichnung in Gold. Die weitere Preisträgerin, Valeriia Kapustina, wurde für eine realistisch ausgearbeitete Spielzeitkampagne für den Acker Stadt Palast in Berlin ausgezeichnet, eine Bühne der freien Szene für zeitgenössisches Musiktheater, Performance, Tanz und Neue Musik.

Die von ihr entwickelte visuelle Identität kombiniert ein modulares Gestaltungssystem mit prägnanten, charakterstarken und auffälligen Illustrationen, welche die verschiedenen Produktionen des Hauses jeweils eigenständig und pointiert visuell interpretieren. Die Jury lobte die konzeptionelle Klarheit, die gestalterische Präzision und die professionelle Übertragbarkeit der Kampagne.

Kapustina wurde hierfür mit der Bronze-Auszeichnung geehrt. „Wir freuen uns besonders, dass mit Amal Hamed und Valeriia Kapustina zwei junge Designerinnen ausgezeichnet wurden, die gesellschaftliche Verantwortung, konzeptionelle Tiefe und gestalterische Exzellenz verbinden.

Die Vielfalt unserer internationalen Studierenden und der enge Austausch im Studiengang ermöglichen Themen und Perspektiven, die weit über das Regionale hinausgehen und in Arbeiten münden, die national wie international Relevanz haben. Die beiden ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in dieser Vielfalt steckt“, sagt Prof. Nicolas Markwald, Professor für Communication Design an der Fakultät Kommunikation und Umwelt.

Der Bachelorstudiengang Information and Communication Design, der am Campus Kamp-Lintfort gelehrt wird, ist geprägt von internationalen Perspektiven, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einem engen Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden. Diese Studienkultur bildet den Rahmen, in dem Projekte entstehen, die gesellschaftliche Fragestellungen aufgreifen und national wie international anschlussfähig sind.

Die Auszeichnungen fügen sich überzeugend in das Selbstverständnis der Hochschule RheinWaal ein. Als international ausgerichtete und interdisziplinäre Hochschule fördert die HSRW eine Studienkultur, in der gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Nachhaltigkeit zentrale Bezugspunkte sind. Besonders im Bereich Design zeigt sich, wie Studierende diese Werte aufgreifen und in eigene Projekte überführen.

Die prämierten Arbeiten machen deutlich, wie junge Designer*innen Themen globaler Relevanz, von Lieferketten bis kultureller Teilhabe, in überzeugende gestalterische Lösungen übersetzen. Damit stärken sie nicht nur die Sichtbarkeit des Studiengangs, sondern auch die Position der Hochschule als Ort, an dem gesellschaftliche Impulse gesetzt und innovative Perspektiven entwickelt werden.


Leihen statt Kaufen: Bibliothek der Hochschule startet im Januar 2026 mit der Ausleihe von Alltagsgegenständen

Kleve/Kamp-Lintfort, 6. Januar 2026 - Bibliotheken bieten schon lange die Möglichkeit, Medien zu leihen statt zu kaufen und tragen somit zu einer gemeinsamen, nachhaltigen Nutzung bei. Im Sinne einer ‚teilenden Gesellschaft‘ wurde dieser Ansatz nun weitergedacht: Mit der ‚Bibliothek der Dinge‘ bietet die Bibliothek der Hochschule Rhein-Waal ab Januar 2026 Gegenstände zur Ausleihe an.  

Mit jeder Ausleihe einen Beitrag zu einem ressourcenschonenden und umweltbewussten Konsumverhalten leisten – das bietet die Bibliothek der Hochschule Rhein-Waal ihren Nutzer*innen in Kleve ab dem 5. Januar und in Kamp-Lintfort ab dem 26. Januar 2026 mit der ‚Bibliothek der Dinge‘. Zur Auswahl stehen Werkzeugkoffer, Outdoor-Spiele und Sportzubehör, die kostenlos mit einem Bibliotheksausweis ausgeliehen werden können.

Kleve v.l.n.r.: Maren Gerle (Mitarbeiterin Bibliothek), Maike Schön (Projektkoordinatorin Bibliothek), Christoph Bors (Klimaschutzmanager Stadt Kleve), Larissa Bertram (Mitarbeiterin Bibliothek), Jonas Lamik (Leiter Bibliothek), Dirk Posdena (Leiter Fachbereich Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve) und Christian Bomblat (Technischer Dezernent Stadt Kleve) - Fotos © HSRW

Vom Balance-Board zum Tischtennis-Set – die Bibliothek bietet Dinge an, die vielleicht nur selten im Alltag gebraucht werden, in der Anschaffung zu teuer sind oder die man einfach gern einmal austesten möchte. So kann vermieden werden, dass Gegenstände für den eigenen Haushalt angeschafft werden, die ungenutzt liegen bleiben.  

Die Auswahl der Dinge orientiert sich in erster Linie an der Hauptzielgruppe der Studierenden, die zuvor an einer gemeinsamen Umfrage der Bibliothek und des AStA der Hochschule teilgenommen haben und somit mitbestimmen konnten, welche Gegenstände für die ‚Bibliothek der Dinge‘ angeschafft werden.

Aber auch Bürger*innen ab 16 Jahre können sich bei Interesse einen kostenlosen Bibliotheksausweis ausstellen lassen und – neben Büchern – Gegenstände ausleihen. Gestöbert werden kann im Online-Katalog der Bibliothek oder vor Ort am Regal in der Nähe der Information. Die Objekte können für 14 Tage an der Information der Bibliothek ausgeliehen werden.  

Kamp-Lintfort: v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Hegemann (Dekan Fakultät Kommunikation und Umwelt), Jonas Lamik (Leiter Bibliothek), Frank Rattmann (Vorsitzender Förderverein Campus Camp-Lintfort), Yvonne Frericks (Leiterin Mediathek Kamp-Lintfort), Beate Träm (Geschäftsführerin Förderverein Campus Camp-Lintfort) und Maike Schön (Projektkoordinatorin Bibliothek)

Mitte Dezember kamen die Projektbeteiligten der jeweiligen Standorte und weitere Interessierte in der Bibliothek zusammen, um die kommende Eröffnung zu feiern. Bibliotheksleiter Jonas Lamik und Projektkoordinatorin Maike Schön nutzten außerdem die Gelegenheit, um sich bei den finanziellen Unterstützern des Projekts, der Stadt Kleve und dem Förderverein Campus Camp-Lintfort, zu bedanken.

11. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein am 16. Januar zu Umweltdaten und Sensorik

Kleve, 5. Januar 2026 - Die Nutzung von Umweltdaten gewinnt in Land- und Forstwirtschaft an Bedeutung. Auch für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind Umweltdaten essentiell. Entwicklungen im Bereich Sensorik und Datenanalytik eröffnen neue Potenziale für wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Doch welche Bedarfe gibt es in der Praxis?

Der 11. Agroforst-Praxisstammtisch beleuchtet Umweltdaten und Sensorik im Außeneinsatz. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein © Catrin Senger / HSRW

Wo kann der zielgerichtete Einsatz von Umweltsensorik z. B. in der Flächenbewirtschaftung nützlich sein? Mit welchen finanziellen und zeitlichen Investitionen ist zu rechnen? Diese Fragen stehen im Fokus des 11. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein, der am 16. Januar um 16:00 Uhr im Tropischen Gewächshaus mit Lehr- und Schaugärten der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) am Campus Kleve stattfindet.

Eingeladen sind neben Praktiker*innen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau auch Vertreter*innen aus Kommunen und Wirtschaft, z. B. aus den Bereichen Umweltmanagement und Klimaschutz. Die Veranstaltung soll konkrete Anwendungsbeispiele, Bedarfe, Chancen und Hürden zusammentragen und diskutieren.

Jannis Menne und Anna-Lea Ortmann, wissenschaftliche Mitarbeitende im Agroforst Reallabor, stellen den Einsatz von Sensorik auf den verschiedenen Versuchsflächen des Agroforst Reallabors der HSRW vor. Eines dieser Agroforstsysteme wurde im Januar 2025 in Kleve angelegt: Auf einer 3,3 Hektar großen Fläche in den Galleien wurden 349 Gehölze gepflanzt. Bisher eingesetzte Sensoren dienen dem Machbarkeitstest: Ist das Signal stark genug? Werden Umwelt- und Bodendaten durchgehend aufgezeichnet?

Auch auf Versuchsflächen in Bedburg-Hau und Kalkar werden mithilfe von Bodensensorik Daten erhoben. Die Referent*innen berichten über Potenziale und Ideen, wie Sensorik sinnvoll eingesetzt werden kann. Maximilian Humpesch, Geschäftsführer von Agrarbüro24, sieht moderne Sensorik als einen Schlüssel, um landwirtschaftliche Dokumentationspflichten künftig effizienter zu erfüllen und gleichzeitig eine zuverlässige Datengrundlage für betriebliche Entscheidungen zu schaffen.

Auf Basis einer LoRaWAN-Infrastruktur testet er verschiedene Sensortypen. Geprüft wird, wie gut sie Daten kontinuierlich erfassen und wie diese in der Praxis genutzt werden können.

Geplant ist die Messung von Wetter- und Bodenparametern wie Niederschlag, Temperatur, Luft- und Bodenfeuchte sowie weiteren Umweltfaktoren. Frank Kremer, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Elektrotechnik an der HSRW, gibt Einblicke in die Technologie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) und die technischen Grundlagen, die für eine Installation im Außenbereich notwendig sind. Gezeigt werden typische Komponenten eines LoRaWAN-Systems, offene Software- und Hardwareoptionen sowie praktische Schritte, um eigene Sensoranwendungen aufzubauen.

Zudem wird vorgestellt, wie die HSRW Entwicklungen im Bereich Sensorik – ob mit LoRaWAN oder anderen Lösungen – unterstützen kann, zum Beispiel durch Studierendenprojekte. Auf die Impulsvorträge folgt eine offene Diskussion zur Relevanz für die Praxis, passenden Methoden und Technologien sowie der konkreten Umsetzbarkeit und erforderlichen Investitionen.

Der Agroforst-Praxisstammtisch wurde erstmals im Jahr 2023 vom Agroforst Reallabor des Projekts TransRegINT (Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit und Teilhabe) der HSRW organisiert und findet in regelmäßigen Abständen statt.