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KW 4: Montag, 19. - Sonntag, 25. Januar 2026
Themen u.a.:
Kleve: Absage der
Winterlesung Krankheitsgründen fällt
die Winterlesung an diesem Donnerstag, den 22.
Januar 2026, leider aus. Sobald ein Ersatzdatum
gefunden ist, wird darüber informiert. Die
dritte Lesung im Rahmen der diesjährigen
Winterlesungen zum Thema „Verlorenes Paradies“
widmet sich gleich zwei Büchern, es liest Oliver
Locker-Grütjen. Abdulrazak Gurnah,

Das verlorene Paradies (1994) & Gökcen Kaplan,
Das verlorene Paradies - der Weg zurück (2025)
Oliver Locker-Grütjen liest am Donnerstag, den
22. Januar 2026, im Museum Kurhaus Kleve aus dem
„Verlorenen Paradies“ des Nobelpreisträgers
Abdulrazak Gurnah und dem Buch „Das verlorene
Paradies - der Weg zurück“ von Gökcen Kaplan.
Gurnah beschreibt in seinem Buch die
Geschichte des zwölfjährigen Yusuf, der von
seinen Eltern zur Bezahlung ihrer Schulden an
einen arabischen Händler übergeben wird und für
ihn im heutigen Tansania arbeiten muss. Durch
Yusufs Perspektive werden die Verhältnisse
Tansanias in der deutschen Kolonialzeit erzählt.
Das Buch von Gökcen Kaplan, wiederum, stellt die
Frage „was wäre, wenn das Paradies nie verloren
war, sondern wir uns nur von ihm entfernt
haben?“.
Ihre Erzählung ist eine Reise
zu den Wurzeln unserer Zivilisation, ins Herz
Mesopotamiens, wo die ältesten Erzählungen der
Menschheit entstanden. Die Lesung findet um 19
Uhr in der Lounge des Museum Kurhaus Kleve
statt, der Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und
für Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
Kleve Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei am 31. Januar 2026
Am 31. Januar 2026 gibt es wieder ein
Kopfkino in der Stadtbücherei Kleve. Am Samstag,
31. Januar 2026 gibt es ab 10:30 Uhr wieder
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Diesmal wird es ganz
klassisch, denn es heißt: Vorhang auf!
Hans-Peter Bause liest mit 9 Personen des Klever
Vorleseclubs „Der Widerspenstigen Zähmung“ von
William Shakespeare.
Die Nacherzählung
hält sich im Wesentlichen an dessen inhaltlichen
Kern. Alle lieben die sanftmütige, bezaubernde
Bianca, doch die Sache hat einen Haken: Ihr
Vater will sie erst verheiraten, wenn auch seine
ältere Tochter Katharina den Mann fürs Leben
gefunden hat.
Der Klever
Konzertgitarrist Thomas Geisselbrecht spielt die
Eröffnung und sorgt auch für die weitere
musikalische Begleitung. Der Eintritt zum
Kopfkino ist selbstverständlich frei. Anmeldung
nicht erforderlich.
Moers: Grafschafter
Museum lädt am 28. Januar zu Führung ein
Geschichte erleben: Das
Grafschafter Museum bietet 2026 regelmäßig
stattfindende öffentliche Führungen für
Erwachsene oder Familien an, um sich das Museum
mal genauer anzuschauen.

Zur ersten Führung des neuen Jahres lädt das
Grafschafter Museum am Mittwoch, 28. Januar, um
16 Uhr ein. (Foto: Bettina
Engel-Albustin/Grafschafter Museum)
Das
Thema der Dauerausstellung lautet ‚Die Herren
von Moers und ihre Burg‘. Was viele nicht
wissen: Die Geschichte der Herren von Moers ist
wirklich spannend und mit vielen Höhen und
Tiefen verbunden. Beispielsweise beherrschten
die Grafen von Moers einmal ein Machtgebiet von
der Ijssel bis zur Mosel. Und Graf Adolf
beförderte eine gefährliche Liebschaft und
riskierte dadurch einen Krieg.
Einmal
nutzten die Moerser das Schloss, um ihr Vieh vor
Hochwasser zu schützen. Diese und andere Aspekte
der Moerser Geschichte werden in der ersten
Führung des neuen Jahres am Mittwoch, 28.
Januar, um 16 Uhr erzählt. Weitere öffentliche
Führungen werden jeweils am letzten Mittwoch im
Monat angeboten.
Die Teilnahme an den Führungen ist im regulären
Museumseintritt enthalten: Familien 4,50 Euro,
Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 6 Jahre 1 Euro,
Besucherinnen und Besucher mit gültigem Moerser
Bibliotheksausweis bekommen freien Eintritt.
63. Jahrestag der Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags am 22. Januar
Ministerin Feller: Die Partnerschaft zwischen
Schulen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen
ist lebendig, zukunftsgerichtet und
unverzichtbar
Am Donnerstag, 22.
Januar 2026, jährt sich die Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der
deutsch-französischen Freundschaft und ein
Fundament für Frieden, Verständigung und
Zusammenarbeit in Europa. Das Schulministerium
nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, die enge und
lebendige Zusammenarbeit mit Frankreich im
Bildungsbereich zu würdigen und zugleich ihre
besondere Bedeutung zu unterstreichen.
Schulministerin Dorothee Feller: „Gerade in
einer Phase, in der die Demokratie und der
europäische Zusammenhalt unter Druck stehen,
kommt der grenzüberschreitenden schulischen
Zusammenarbeit eine zentrale Rolle zu.
Internationale Begegnungen, Spracherwerb und
gemeinsame Bildungsprojekte machen den
europäischen Gedanken erfahrbar und stärken
junge Menschen in ihrer demokratischen Haltung.“
Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei weit
mehr als ein historisches Versprechen, sie sei
ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft,
betonte die Schulministerin. „Wenn Schülerinnen
und Schüler einander begegnen, gemeinsam lernen,
arbeiten und leben, dann wachsen Verständnis,
Respekt und Vertrauen. Das ist gelebte
Demokratiebildung und ein starkes Signal für ein
geeintes Europa.“
Europaminister Nathanael Liminski: „Durch
Sprachvermittlung und Austauschformate leisten
Schulen einen unverzichtbaren Beitrag zur
deutsch-französischen Freundschaft. Sie öffnen
jungen Menschen Türen zueinander, wecken
Neugier, stärken Vertrauen und schaffen Respekt.
Wenn wir sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind,
dann ist jeder Einsatz für grenzüberschreitende
Verständigung zugleich eine Investition in den
europäischen Zusammenhalt von morgen.“
Frankreich ist seit vielen Jahren ein
Schwerpunktland der internationalen
Zusammenarbeit des nordrhein-westfälischen
Schulministeriums. Zahlreiche Projekte zur
Förderung der französischen Sprache sowie im
Bereich des schulischen und beruflichen
Austauschs prägen den intensiven und
kontinuierlichen Dialog. Seit 2008 arbeitet das
Schulministerium eng mit mehreren Regionen in
Frankreich zusammen.
Ziel dieser Kooperationen ist es, die Mobilität
junger Menschen im deutsch-französischen und
europäischen Bildungs- und Wirtschaftsraum zu
fördern und langfristige Partnerschaften zu
festigen. Die Zusammenarbeit mit der Region
Provence-Alpes-Côte d’Azur wurde im Jahr 2025
bereits zum dritten Mal verlängert, weitere
Partnerschaften bestehen mit den Regionen
Hauts-de-France, Auvergne-Rhône-Alpes sowie mit
Versailles.
„Schüler- und Schulaustausche nehmen dabei eine
Schlüsselrolle ein. Sie ermöglichen es jungen
Menschen, in den Alltag des Partnerlandes
einzutauchen, kulturelle Vielfalt unmittelbar zu
erleben und tragfähige Freundschaften zu
schließen. Solche Begegnungen sind häufig auch
ein entscheidender Impuls für die Wahl und das
Weiterlernen der Partnersprache Französisch“, so
Ministerin Feller.
Um die Zusammenarbeit mit Frankreich weiter zu
stärken, unterstützt Nordrhein-Westfalen seit
2024 gezielt bestehende und neue
Schulpartnerschaften in französischen
Partnerregionen – sowohl durch
Reisekostenzuschüsse für Begegnungen als auch
durch Projektmittel für virtuelle
Austauschformate. Damit werden internationale
Erfahrungen auch unabhängig von räumlichen oder
finanziellen Hürden ermöglicht. Fast 500 Schulen
in Nordrhein-Westfalen haben eine
Schulpartnerschaft mit einer Schule in
Frankreich.
Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit ist
die Förderung der französischen Sprache.
Nordrhein-Westfalen setzt dabei auf
unterschiedliche Maßnahmen, die Schülerinnen und
Schülern den Zugang zur Partnersprache
erleichtern und sie langfristig für das
Weiterlernen motivieren. Französisch ist nach
Englisch die am häufigsten erlernte Fremdsprache
an nordrhein-westfälischen Schulen.
Grundlage ist die deutsch-französische
Sprachstrategie, auf die sich beide Länder
gemeinsam verständigt haben. Ziel dieser
Vereinbarung ist es, dass mehr junge Menschen
frühzeitig mit der Sprache des Nachbarlandes in
Kontakt kommen und positive Lernerfahrungen
machen. In Nordrhein-Westfalen werden diese
Ziele in konkreten schulischen Projekten
umgesetzt.
Dazu gehören unter anderem sogenannte
Peer-Education-Programme. Hier begeistern
Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche für
Französisch – etwa, indem sie von eigenen
Austauscherfahrungen berichten oder zeigen, wie
vielfältig und alltagsnah die französische
Sprache und Kultur sind. Lernen auf Augenhöhe
macht die Sprache greifbar und senkt
Hemmschwellen.
Altenarbeit in
Kommunen Handreichung in aktualisierter Auflage
erschienen Angebote zur
gesellschaftlichen Teilhabe und zur
Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit sind
entscheidend dafür, dass Menschen an ihrem
Wohnort gut und selbstständig alt werden können.
Den Kommunen kommt dabei eine wichtige Rolle zu,
die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist.
Mit dem Themenheft „Altenarbeit in Kommunen
– Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB
XII“ unterstützt die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen Kommunen dabei, eine
bedarfsgerechte Seniorenarbeit aufzubauen. Im
Fokus des nun in zweiter aktualisierter Auflage
erschienenen Themenhefts stehen
Beratungsangebote für ältere Bürgerinnen und
Bürger, Orte der Begegnung sowie die Förderung
ehrenamtlichen Engagements.
Die
Handreichung richtet sich an Fachleute in
Seniorenarbeit, Verwaltung und Politik sowie
Mitglieder von Seniorenvertretungen,
Seniorenbüros und anderen
Seniorenorganisationen. Sie zeigt Methoden einer
kommunalen Altenplanung auf, die die Vielfalt
der Lebenslagen im Alter berücksichtigt und die
relevanten Akteure vor Ort beteiligt.
Aktuelle Fallbeispiele aus Kommunen geben
Anregungen, wie Seniorenberatung,
Begegnungsangebote und Engagementförderung
entwickelt werden können. Zudem werden aktuelle
Vorgaben und Programme der Bundesländer
vorgestellt. Die Handreichung gibt
Seniorenvertretungen Fragen an die Hand, mit
denen sie auf Politik und Verwaltung zugehen und
den Ausbau der Altenarbeit unterstützen können.
Die Handreichung stellt auch die
rechtlichen Grundlagen der Altenarbeit in
Kommunen dar. Eine zentrale Rolle kommt § 71 SGB
XII zu, der Landkreise und kreisfreie Städte
verpflichtet, ein Mindestmaß an Beratung und
offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu
gewährleisten. Die aktualisierte Handreichung
macht deutlich, dass sich immer mehr
Bundesländer und Kommunen bei ihren Angeboten
für Ältere explizit auf § 71 SGB XII beziehen.
Das
Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine
Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“
kann kostenfrei bestellt oder als pdf
heruntergeladen werden. Eine telefonische
Bestellung ist unter 0228 / 24 99 93 0 möglich.
Dieselpreis
steigt, Benzin nahezu gleichbleibend Rohölpreis
seit der Vorwoche unverändert / Starke
Verteuerung gegenüber Vorjahrespreisen
Während die Spritpreise für die Fahrer von
Benzin-Pkw im Vergleich zur vergangenen Woche
nahezu unverändert sind, müssen Dieselfahrer
mehr bezahlen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung
der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt,
kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten
Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler
Rückgang gegenüber der Vorwoche um 0,1 Cent je
Liter.
Diesel hat sich dagegen um 1,1
Cent verteuert und kostet jetzt 1,698 Euro.
Damit hat sich Diesel innerhalb von rund einem
Monat um mehr als elf Cent je Liter verteuert
und kostet aktuell so viel wie vor etwa einem
Jahr.
Damals kostetet Rohöl der Sorte
Brent jedoch fast 80 US-Dollar je Barrel und
damit rund 15 Dollar mehr als derzeit. Zwar
notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar
schwächer, allerdings ergibt sich aus Sicht des
ADAC in Summe deutliches Potenzial für geringere
Dieselpreise. Super E10 liegt preislich aktuell
in etwa auf dem Niveau des Vorjahres – auch hier
stellt sich die Frage, ob es nicht angesichts
des deutlich niedrigeren Rohölpreises spürbar
billiger sein müsste.
Der ADAC empfiehlt
Autofahrerinnen und Autofahrern, möglichst
abends zu tanken, dann sind die Kraftstoffpreise
im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als
morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche
nach günstigen Tankstellen bietet die
Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich
rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr
als 14.000 Tankstellen in Deutschland
vergleichen.
Essen: "Reise +
Camping" präsentiert Marken und Destinationen
für jeden Urlaubswunsch Ob Camping,
Kreuzfahrt oder Pauschalreise - die "Reise +
Camping" weckt vom 25. Februar bis 1. März
wieder die Vorfreude auf Urlaub. Der
Ticketverkauf für Nordrhein-Westfalens größte
Ferienmesse hat begonnen. Fünf Tage lang dreht
sich alles um Reisen, Caravaning, Camping,
Outdoor und Fahrradmobilität. Gemeinsam mit der
"Fahrrad Essen", die einen Tag später startet,
präsentieren sich rund 750 Aussteller, Marken
und Destinationen aus 15 Ländern.
Ein
überarbeitetes Hallenkonzept soll den
Erlebnischarakter deutlich stärken. Herzstück
des neuen Konzepts ist die Neugestaltung der
Halle 7 mit dem Fokus auf Camping in all seinen
Facetten. Dort ist auch der Themenbereich
Wandern und Reisen angesiedelt. idr - Infos:
http://www.reise-camping.de und
http://www.fahrrad-essen.de
Wesel: Informationsveranstaltung zur geplanten
Deichbaumaßnahme in Obrighoven Der
Zweckverband Hochwasserschutz Issel lädt
Anwohner*innen zu einer
Informationsveranstaltung zum geplanten
Deichneubau in Obrighoven ein. Dabei wird über
den aktuellen Stand der Planungen des
Maßnahmenbausteins 7 aus dem
Hochwasserschutzkonzept Issel informiert.
Die Veranstaltung findet am 10. Februar 2026 um
17:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Hamminkeln
statt. Interessierte Bürger*innen sind herzlich
eingeladen.
Wesel: Frauenempfang
restlos ausverkauft Die
Veranstaltung der Stadt Wesel anlässlich des
Internationalen Weltfrauentages im Rathaus ist
ausverkauft. Wie in den letzten Jahren wird auch
beim diesjährigen Frauenempfang jeder einzelne
Stuhl im Ratssaal besetzt sein. Es sind keine
Karten mehr zu haben. Ins Leben gerufen wurde
der Internationale Weltfrauentag auf einer
Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen
1910.
Initiatorin war die deutsche Politikerin und
Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Erstmals fand der
Frauentag 1911 statt. Damit verbunden waren
weltweit Kundgebungen. In Deutschland gehörte
die Einführung des Frauenwahlrechts zu den
wichtigsten Forderungen.
Moers: Unterkunft
für Geflüchtete an der Kirschenallee wird
aufgegeben Regionalverband
Rhein-Ruhr haben die Bewohnerinnen und Bewohner
der Unterkunft in und an der Sporthalle
Kirschenallee betreut.

Nikolai Saks, Nazjola Lips, Safa Gerards (hinten
v. l.) und Alina Zhigulina (vorne) von der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (Foto: Norman
Hofmann, Johanniter)
Die Stadt gibt die
ehemalige Sporthalle an der Kirschenallee
einschließlich der dort aufgestellten Container
zum 28. Februar als Unterkunft für Geflüchtete
auf. Die Einrichtung war seit Dezember 2022 in
Betrieb und diente in einer Phase stark
steigender Fluchtbewegungen infolge des Krieges
in der Ukraine als dringend benötigte Notlösung.
Zeitweise waren dort bis zu 180 Menschen
untergebracht.
Die Aufgabe erfolgt, weil
die Bewohnerinnen und Bewohner in andere, besser
geeignete Unterkünfte verlegt werden können. Die
Menschen lebten dort unter beengten und
herausfordernden Bedingungen.
Friedliches Zusammenleben Die soziale
Betreuung und die Versorgung der Geflüchteten
lagen von Beginn an in den Händen der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband
Rhein-Ruhr. Aufgrund der Unterbringung in einer
Sporthalle waren Selbstverpflegung und
klassische Alltagsstrukturen nicht möglich; umso
wichtiger waren die professionelle Betreuung,
das tägliche Catering sowie das kontinuierliche
Präsenzangebot von zwei bis vier
Mitarbeitenden.
Die enge und
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen
Stadtverwaltung und Johannitern, ergänzt durch
regelmäßige Abstimmungen, trug wesentlich zu
einem respektvollen und friedlichen
Zusammenleben vieler Menschen aus
unterschiedlichen Kulturen auf engem Raum bei.
Keine Entwarnung bei der Unterbringung
„Die Unterkunft an der Kirschenallee war von
Anfang an als Übergangslösung gedacht“, betont
Bürgermeisterin Julia Zupancic. „Ich bin den
Johannitern sehr dankbar für ihre engagierte und
verlässliche Arbeit unter schwierigen
Rahmenbedingungen.“
Die Aufgabe bedeutet
keineswegs Entwarnung. Die Stadt steht weiterhin
vor der Herausforderung, Geflüchtete
menschenwürdig unterzubringen und zugleich
rechtzeitig neue Kapazitäten zu schaffen, um auf
eine veränderte Lage rechtzeitig reagieren zu
können.
Die ‚Kirschenallee‘ könnten
aber in Zukunft wieder Heimat von Sportlerinnen
und Sportlern werden. Die Stadt hat sich mit der
Sanierung der Mehrzweckhalle für das
Förderprogramm des Bundes ‚Sanierung kommunaler
Sportstätten‘ angemeldet und hofft auf eine
Förderung.

NRW: Mehr als ein Drittel der 16-
bis 74-Jährigen nutzte 2025 KI-Tools
* Über die Hälfte der unter 45-Jährigen
nutzte generative KI. * 7 % der 16- bis
74-Jährigen nutzten eine Programmiersprache
Im Jahr 2025 gaben 37 % der 16- bis
74-Jährigen in Nordrhein-Westfalen an, in den
letzten drei Monaten generative KI-Tools wie
z. B. ChatGPT, Gemini oder Microsoft Copilot
verwendet zu haben, um neue Inhalte wie z. B.
Text, Bilder, Programmcode oder Videos zu
erstellen.

Wie das Statistische Landesamt anhand von
aktuellen Ergebnissen der europäischen Erhebung
über die Nutzung von Informations- und
Kommunikationstechnologien in privaten
Haushalten (IKT) weiter mitteilt, lag der Anteil
bei den Männern mit 41 % höher als bei den
Frauen mit 33 %.
Mehr als die Hälfte der
unter 45-Jährigen nutzte generative KI
Erwartungsgemäß zeigten sich auch
altersspezifische Unterschiede: Während über die
Hälfte (54 %) der Bevölkerung im Alter von 16
bis 44 Jahren angab, in den vergangenen drei
Monaten KI-Tools genutzt zu haben, war es in der
Altersgruppe der 45- bis 74-Jährigen nur gut ein
Fünftel (22 %). Die Nutzung generativer KI-Tools
wurde 2025 erstmals erhoben.
Die
Befragten haben zudem Angaben zu ihren
Softwarekenntnissen und ihren Fähigkeiten zur
Erstellung digitaler Inhalte gemacht. 7 % der
16- bis 74-Jährigen nutzten eine
Programmiersprache Mit 54 % hat über die Hälfte
der 16- bis 74-jährigen nach eigener Aussage in
den drei Monaten vor der Erhebung
Textverarbeitungs-Software, wie z. B. Word oder
Google Docs verwendet. Im Jahr 2021 lag der
Anteil noch bei 46 %.
Tabellenkalkulations-Software, wie z. B. Excel
oder Google Sheets verwendeten wiederum 40 %
(2021: 33 %).
Weitere 38 % gaben an,
mithilfe von Programmen Fotos, Videos oder
Audio-Dateien editiert zu haben (2021: 31 %),
während 29 % (Multimedia-)Dateien, wie z. B.
Präsentationen, grafische Darstellungen oder
Videos bestehend aus mehreren Elementen wie
Text, Bildern, Tabellen, Diagrammen, Animationen
oder Klangelementen, erstellt haben (2021:
25 %).
Zudem nutzten 7 % eine
Programmiersprache um ein Programm zu schreiben
(2021: 5 %). Damit sahen sich knapp unter einer
Million Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren
in Nordrhein-Westfalen in der Lage zu
programmieren.
Öffentliche
Schulden im 3. Quartal 2025 um 2,1 % höher als
im Vorquartal Öffentlicher
Schuldenstand steigt um 54,8 Milliarden Euro auf
2 608,8 Milliarden Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim
nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3.
Quartals 2025 mit 2 608,8 Milliarden Euro
verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung
damit gegenüber dem Vorquartal um 2,1 % oder
54,8 Milliarden Euro.
Zum Öffentlichen
Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund,
Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie
der Sozialversicherung einschließlich aller
Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich
gehören Kreditinstitute sowie der sonstige
inländische und ausländische Bereich, zum
Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.
Schulden des Bundes
erhöhen sich um 2,5 % Die Schulden des
Bundes stiegen zum Ende des 3. Quartals 2025
gegenüber dem Vorquartal um 44,0 Milliarden Euro
(+2,5 %) auf 1 808,4 Milliarden Euro. Unter
anderem erhöhte das "Sondervermögen Bundeswehr"
seine Verschuldung um 17,4 % oder
4,9 Milliarden Euro auf 33,2 Milliarden Euro.
Schulden der Länder steigen um 0,7 %
Die Länder waren zum Ende des 3. Quartals 2025
mit 613,9 Milliarden Euro verschuldet, dies
entspricht einem Zuwachs um 4,1 Milliarden Euro
(+0,7 %) gegenüber dem Vorquartal. Der stärkste
Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wurde
für Baden-Württemberg mit +8,7 % ermittelt. Auch
in Hessen (+2,8 %) und Brandenburg (+2,5 %)
stiegen die Schulden.
In
Baden-Württemberg ergibt sich der Zuwachs unter
anderem aufgrund einer Kapitalerhöhung beim
Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg
AG". In Hessen ist jeweils im 3. Quartal eines
Jahres die letzte Möglichkeit, für das aktuelle
Haushaltsjahr großvolumige Kredite am
Kapitalmarkt aufzunehmen.
In Brandenburg
wurde eine größere Anleihe ausgegeben.
Prozentual am stärksten gegenüber dem Vorquartal
sanken die Schulden in Niedersachsen (-3,6 %),
im Saarland (-3,1 %) und in Schleswig-Holstein
(-2,8 %). In Niedersachsen wurden keine neuen
Kredite im aktuellen Quartal aufgenommen, es
fanden aber höhere Tilgungen statt.
Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände
wachsen um 3,7 % Bei den Gemeinden und
Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende
des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal
zu. Sie stieg um 6,7 Milliarden Euro (+3,7 %)
auf 186,5 Milliarden Euro. Den höchsten
prozentualen Schuldenanstieg gegenüber dem
Vorquartal wiesen dabei die Gemeinden und
Gemeindeverbände in Baden-Württemberg (+13,0 %)
auf, gefolgt von Bayern (+5,3 %) und
Mecklenburg-Vorpommern (+4,4 %).
In
Baden-Württemberg ist der Zuwachs ebenfalls auf
die Kapitalerhöhung beim Energieversorger "EnBW
Energie Baden-Württemberg AG" zurückzuführen.
Einen Rückgang der Verschuldung gab es wie schon
im 1. und 2. Quartal 2025 lediglich in Thüringen
(diesmal -2,1 %). Die Verschuldung der
Sozialversicherung sank im 3. Quartal 2025
gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Millionen Euro
(-1,7 %) auf 9,6 Millionen Euro.
Moers: Eternum
Saxophone Quartett lädt am 22. Februar zu
Klangreise ein Das Eternum
Saxophone Quartett gastiert am Sonntag, 22.
Februar, um 18 Uhr im Kammermusiksaal des
Moerser Martinstifts (Filder Straße 126).

(Foto: Anna Tena)
Die vier Musikerinnen
und Musiker laden zu einer Klangreise in eine
Traumwelt ein. Das Programm verbindet
impressionistische Klangfarben, neoklassische
Strukturen und die tief emotionalen,
melancholischen Klänge des Tangos miteinander.
Von Maurice Ravels ‚Le Tombeau de Couperin‘ mit
seinem eleganten französischen Charme bis zu den
mitreißenden Melodien aus der Oper ‚Porgy und
Bess‘ von George Gershwin ist für beste
musikalische Unterhaltung gesorgt.
Eine
öffentliche Generalprobe mit den sympathischen
Musikerinnen und Musiker findet bereits um 17
Uhr statt. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei
(Die Musikschule bittet um Reservierung).
Erwachsene zahlen im Vorverkauf 17 Euro: Moerser
Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41
/ 13 33 und in der Stadt- und Touristinformation
von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon
0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent
Vorverkaufsgebühren). Der Vorverkauf hat bereits
begonnen und endet am Donnerstag, 19. Februar.
Eventuelle Restkarten sind an der Abendkasse
erhältlich.
Wesel/Kreis Wesel:
Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter – DRK
Niederrhein bietet praxisorientierte Schulung an
Das DRK Niederrhein bietet erstmalig einen
Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter an. Hunde sind
treue Begleiter und wichtige Familienmitglieder,
doch im Notfall können sie nicht selbst
mitteilen, was ihnen fehlt. In diesem Kurs
lernen Hundehalter, wie sie in verschiedenen
Notfallsituationen – sei es bei kleineren
Verletzungen, Zeckenbissen oder schweren
Knochenbrüchen – schnell und richtig helfen
können. Dabei steht nicht nur die Versorgung des
Hundes im Mittelpunkt, sondern auch die eigene
Sicherheit der Halter, wenn der Hund in
Stresssituationen oder Schmerz leidet.
Erfahrene Trainer vermitteln den Teilnehmern
praxisnah, wie sie Notfälle erkennen, die
Vitalwerte ihres Hundes einschätzen und
lebensrettende Maßnahmen wie die
Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) korrekt
anwenden. Darüber hinaus werden Themen wie der
Umgang mit Umweltgefahren, die Stabilisierung
des Hundes in kritischen Situationen und die
Vorbereitung für den Transport zum Tierarzt
behandelt.

„Praxisnahe Erste Hilfe am Hund: Beim neuen
Erste-Hilfe-Kurs des DRK Niederrhein lernen
Teilnehmende, wie sie ihren Hund in
Notfallsituationen sicher versorgen können.“
Der Kurs richtet sich an alle Hundehalter –
unabhängig von Erfahrung und Besitzdauer.
Besonders in ländlichen Gebieten, wo der Weg zum
Tierarzt länger sein kann, ist das erlernte
Wissen von unschätzbarem Wert. Der
Erste-Hilfe-Kurs für Hunde findet am 28. Februar
2026 von 15:00 bis 18:45 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5, in Wesel statt. Die
Kursgebühr beträgt 45 Euro. Anmeldungen sind
telefonisch unter 02 81 - 30 01 - 41 oder per
E-Mail an breitenausbildung@drk-niederrhein.de
möglich.
Interessierte haben die
Möglichkeit, sich optimal auf Notfallsituationen
vorzubereiten und ihrem Hund im Ernstfall
schnell und richtig zu helfen.
IHKs: Bessere Infrastruktur muss in den Fokus
rücken Gesperrte Rheinbrücken zunehmend
Wirtschaftsrisiko Unternehmen können
immer mehr Brücken im Rheinland gar nicht oder
nur eingeschränkt nutzen. Dies ist längst kein
reines Infrastrukturproblem mehr. Die Brücken
entwickeln sich zu einem ernsthaften Risiko für
den Wirtschaftsstandort. Die IHKs im Rheinland
fordern daher von der Politik schnelles Handeln.
Durch die maroden Brücken verlieren
Unternehmen Zeit und Planungssicherheit. Und sie
fallen im Wettbewerb zurück. Zusätzlich werden
Lieferketten unterbrochen und Umwege verursachen
zusätzliche Kosten. Das belastet Umwelt wie
Beschäftigte gleichermaßen.
Im Februar
erwartet die Wirtschaft in der Region weitere
Einschränkungen: Dann beginnen die Ablastungen
der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf auf 3,5
Tonnen und der Bonner Friedrich-Ebert-Brücke
(Nordbrücke) auf 7,5 Tonnen. Bereits zuvor waren
mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke in
Düsseldorf und der Uerdinger Brücke zwischen
Krefeld und Duisburg zentrale Rheinquerungen für
den Wirtschaftsverkehr weitgehend ausgefallen.
„Kaum irgendwo sonst sind die Folgen
kaputter Straßen und Brücken sichtbarer als im
Rheinland. Hinzu kommt: Die Brücken über den
Rhein sind besondere Nadelöhre: Fällt eine aus,
dann heißt das besonders lange Umwege und
zusätzliche Staus auf den verbleibenden
Querungen. Rheinbrücken haben also ein besonders
hohes Infarktrisiko für den Wirtschaftsstandort.
Unsere Politik muss das noch stärker in den
Fokus nehmen. Die Verkehrspolitik darf nicht an
NRW vorbeigehen“, betont Ocke Hamann,
Geschäftsführer bei der Niederrheinischen IHK
und verkehrspolitischer Sprecher der IHK NRW.
Hohe Ausfallkosten durch marode Brücken
180 Millionen Euro pro Jahr: So hoch sind die
Ausfallkosten, weil die vier genannten
Rheinbrücken nur eingeschränkt genutzt werden
können. Das haben die Industrie- und
Handelskammern ausgerechnet. Zahlreiche Brücken
müssen neu gebaut werden – darunter auch die
Fleher Brücke in Düsseldorf. Teils werden sie
erweitert, wie die Bonner Nordbrücke.
Entscheidend dabei ist das Tempo: Planung und
Genehmigungen müssen beschleunigt werden.
Darüber hinaus muss das Land NRW deutlich
stärker koordinieren. Bund, Land, Kommunen und
Bahn als unterschiedliche Baulastträger müssen
ihre Maßnahmen abstimmen, um zusätzliche
Engpässe zu vermeiden. Ebenso notwendig sind
Umleitungskonzepte, die gemeinsam mit den
Städten entwickelt werden. Sie sollten die
bestehenden Restriktionen berücksichtigen und
weitere Brückenausfälle einkalkulieren.
Schnellere und pragmatischere Lösungen
Ebenfalls ein zentraler Punkt: Denkmalschutz. Da
die Rheinbrücken auch Funktionsbauwerke sind,
braucht es hier pragmatische Ausnahmen durch das
zuständige Ministerium. Nur so kann es gelingen,
Neubauten oder Ersatzlösungen nicht weiter zu
verzögern.
Auch auf der rechtlichen
Ebene sieht die IHK-Initiative Rheinland
Handlungsbedarf: Um Klagen gegen
Infrastrukturprojekte zügig zu bearbeiten,
fordert sie die Einrichtung eines eigenen Senats
zum Thema beim Oberverwaltungsgericht Münster.
„Was für die Wirtschaft zählt, sind
schnelle Entscheidungen und Rechtssicherheit.
Denn viele der von den aktuellen Lkw-Sperrungen
betroffenen Unternehmen können nicht zehn Jahre
oder länger auf einen Neubau warten. Das aber
ist heute noch normal. Wir müssen deshalb dazu
kommen, dass die Prozesse deutlich schneller
werden. Und die Möglichkeiten der Verzögerungen
klar eingeschränkt werden. Gerade bei den
Rheinbrücken“, so Hamann.
Die
IHK-Initiative Rheinland wird den Prozess
weiterhin konstruktiv begleiten, sich für eine
leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur einsetzen
und steht bereit, ihre Expertise in die dringend
notwendigen Lösungen einzubringen.
Dinslaken erinnert am 27. Januar an die
Opfer des Nationalsozialismus Am 27.
Januar 1945 befreite die Rote Armee das
Vernichtungslager Auschwitz. Die Soldaten
retteten die wenigen Überlebenden eines Ortes,
an dem mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet
wurden. Über sechs Millionen jüdische Menschen
fielen dem Wahn zum Opfer.
Weltweit wird
dieses Datum als Holocaust-Gedenktag begangen.
Die Stadt Dinslaken lädt alle herzlich ein,
gemeinsam am Dienstag, 27. Januar 2026, um 10
Uhr am Mahnmal „Leiterwagen“ im Stadtpark der
Opfer der Shoa und des Nationalsozialismus zu
gedenken. Das von Alfred Grimm geschaffene
Mahnmal erinnert an die Entwürdigung, Verfolgung
und Ermordung jüdischer Menschen aus unserer
Stadt. Mehr als fünfzig Dinslakenerinnen und
Dinslakener wurden in Auschwitz ermordet.
In diesem Jahr gestalten insbesondere die
Geschichts-AGs der Ernst-Barlach-Gesamtschule
und des Gustav-Heinemann-Gymnasiums das Programm
der Gedenkveranstaltung mit eigenen Beiträgen
und zeigen: Junge Menschen setzen sich aktiv mit
der Geschichte auseinander und tragen das
Erinnern weiter. Alle Interessierten sind
eingeladen, an der Gedenkveranstaltung
teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen gegen das
Vergessen zu setzen.
Bürgermeister
Simon Panke unterstreicht: „Wenn wir am Mahnmal
Leiterwagen zusammenkommen, erinnern wir nicht
nur an die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung
unserer jüdischen Mitmenschen, sondern wir
übernehmen Verantwortung für heute und morgen.
Das Erstarken von Hass und Antisemitismus
weltweit zeigt, wie zerbrechlich Demokratie und
Menschenwürde sind. Umso wichtiger ist es, dass
wir gemeinsam laut werden, wenn Menschen
ausgegrenzt und verfolgt werden – im Gedenken an
die Opfer und im Einsatz für eine offene,
solidarische Stadtgesellschaft.“
Kempen: Holocaust-Gedenktag
Am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 19 Uhr
gedenken die Kempener Bürger der in der Nazizeit
verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger.
81 Jahre nach Kriegsende zeigt der
wiedererstarkte Antisemitismus, wie wichtig das
Gedenken an die Opfer der Schreckensherrschaft
auch heute noch ist.
Alle sind
eingeladen sich an der Stele am Rathaus
einzufinden und nach der Rede des Bürgermeisters
bei der Verlesung der Namen der Opfer eine Rose
abzulegen. Im Anschluss daran findet die
zentrale Gedenkfeier des Kreises Viersen im
Rokokosaal des Kulturforum Franziskanerkloster,
Burgstraße 19 in Kempen statt.
Die
Sozialwissenschaftlerin und Historikerin Dr.
Marina Sassenberg hält ihren Vortrag: "Was haben
Stolpersteine mit Demokratie zu tun?
Erinnerungskultur in Zeiten des Umbruchs". Auch
dazu sind alle Interessierten herzlich
eingeladen.
Moers:
Kinderklinik Bethanien: Langjähriger Chefarzt in
den Ruhestand verabschiedet – Nachfolger in
neuer Position begrüßt
Feierlichkeiten in Kamp-Lintforter Lufre für Dr.
Michael Wallot und Dr. Gündüz Selcan Nach mehr
als zwei Jahrzehnten Tätigkeit im Krankenhaus
Bethanien Moers war zum Jahreswechsel „Schicht
im Schacht“ für den ehemaligen Chefarzt der
Kinderklinik Dr. Michael Wallot.
Nachfolger Dr. Gündüz Selcan nahm am 01. Januar
2026 seine Tätigkeit auf. Die Stiftung entließ
ihren langjährigen Chefarzt Mitte Januar im
Rahmen einer feierlichen Verabschiedung in den
Ruhestand und hieß Dr. Selcan in seiner neuen
Position willkommen. Weggefährt:innen,
Kolleg:innen sowie die Familien kamen dazu in
der Location Lufre in Kamp-Lintfort zusammen.
Ein Programm geprägt von Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft Zahlreich strömten die
geladenen Gäste in die Räumlichkeiten des Lufre
auf dem ehemaligen Zechengelände der
Friedrich-Heinrich-Zeche, um sich von Dr. Wallot
zu verabschieden und gute Wünsche an seinen
Nachfolger Dr. Selcan zu richten. So betont auch
Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung
Bethanien, in seiner Rede: „Der eine sagt: ,Ich
gehe`. Der andere sagt: ,Ich komme`.“
Er
wünschte dem ehemaligen Chefarzt alles Gute für
seinen neuen Lebensabschnitt zwischen Familie,
Enkel, Garten und Reisen. Außerdem begrüßte er
den vormals lange als Leitenden Oberarzt der
Kinderklinik tätigen Dr. Selcan in seiner neuen
Position. Dem Vorstand folgte der
Stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Peter
Tönnies mit einer Laudatio. Als Chefarzt der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie verbindet
ihn eine jahrelange enge Zusammenarbeit mit Dr.
Wallot durch das Perinatalzentrum Level 1 am
Krankenhaus Bethanien.
Der gemeinsame
Einsatz für die Gesundheit und das Wohlergehen
von Kindern, insbesondere von Frühgeborenen,
machte dann auch einen Schwerpunkt in Dr.
Tönnies Rede aus: „Es mangelte ihm nie an
Empathie. Sein Rat war immer sehr geschätzt, vor
allem bei der gemeinsamen Weiterentwicklung
unseres Perinatalzentrums. Ein herzliches Glück
auf für deinen Ruhestand!“
Dem schloss
sich auch der Ärztliche Direktor Dr. Christoph
Chylarecki an, der stellvertretend für das
Chefarztkollegium sprach und sich für das
besondere Fachliche und vor allem Menschliche in
der Zusammenarbeit bedankte. Den kollegialen
Worten schlossen sich zwei Fachvorträge an.
Prof. Dr. Lutz T. Weber, Weggefährte des
ehemaligen Chefarztes und Leiter Klinische
Forschung pädiatrische Nephrologie des
Universitätsklinikums Köln, sprach neben
Anekdoten aus vielen Jahren der gemeinsamen
Arbeit über seltene Nierenerkrankungen und
betonte, wie Dr. Wallot an diversen Studien für
die Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie
von Moers aus beteiligt war.
Eva Slany,
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am
Universitätsklinikum Köln, ging in ihrem Vortrag
auf die Auswirkungen von „Haut-zu-Haut-Kontakt“
zwischen Baby, auch extremen Frühgeborenen unter
1000 g, und Mutter bzw. Vater für die kindliche
Entwicklung ein. Der neue Chefarzt Dr. Selcan
legte den Fokus seiner Rede auf eine andere
schöne Botschaft: „65 Jahre Kinderklinik
Bethanien“.
Bereits 2025 konnte die
Klinik dieses außergewöhnliche Jubiläum feiern
und nun noch einmal die Meilensteine und einige
Anekdoten der letzten Jahre Revue passieren
lassen. Ebenso ging der vormals langjährige
Leitende Oberarzt auf seine Pläne und Ziele ein.
„Gemeinsam haben wir viel erreicht“, dankte er
seinem Vorgänger und betont, „Ich freue mich auf
die Fortführung dessen und meine neuen
Aufgaben.“. Auch Dr. Wallot ließ es sich nicht
nehmen, sich an Meilensteine seines Werdegangs
und seine Zeit im Krankenhaus Bethanien Moers
zurückzuerinnern.
Besondere Worte fand
er dabei für sein Team. „Hätte ich nur ein Wort
zur Verfügung, dann wäre es Danke“, denn
„alleine ist man nichts“. Abschließend richtete
er einige Worte an seinen Nachfolger und
wünschte ihm alles Gute. Geprägt war das bunte
Programm außerdem von einigen Überraschungen,
die Weggefährten für Dr. Wallot bereithielten,
wie etwa die Übergabe eines Teddybären durch das
Friedensdorf International in Oberhausen, für
das sich der gebürtige Schwabe Wallot mit
Herzblut einsetzte.
Auch die
Klinikclowns, ein fester Bestandteil im Alltag
der Kinderklinik, durften mit einem
improvisierten Abschiedsständchen nicht auf der
Bühne fehlen. Nach dem offiziellen Teil ging es
dann zum gemütlichen Part der Veranstaltung
über. Neben guten Gesprächen sorgten leckere
Snacks für ein entspanntes Beisammensein, um
gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und
außerdem einen Blick in die Zukunft der
Kinderklinik zu werfen.

Dr. Michael Wallot, ehemaliger Chefarzt der
Kinderklinik Bethanien, (links) verabschiedete
sich in feierlichem Rahmen in den Ruhestand,
sein Nachfolger Dr. Gündüz Selcan (rechts) wurde
in seiner neuen Position willkommen geheißen.
Kleve: Biomüll
friert im Winter gelegentlich fest – Die USK
geben Hinweise zum Umgang mit der Biomülltonne
Aufgrund des aktuell erhöhten Aufkommens an
feuchten Bioabfällen kommt es in der kalten
Jahreszeit vermehrt vor, dass Biotonnen nicht
vollständig geleert werden können. Ursache
hierfür ist der hohe Feuchtigkeitsgehalt der
Bioabfälle, die am Boden oder an den Innenwänden
der Abfallbehälter festfrieren.

Eine Illustration einer zugefrorenen Biotonne
Besonders noch feuchter Biomüll kann bei
niedrigen Temperaturen festfrieren.
Die
Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) empfehlen
daher, an Tagen mit strengem Frost vor der
Bereitstellung der Biotonne zu überprüfen, ob
der Inhalt an den Behälterwänden festgefroren
ist. Sollte dies der Fall sein, kann der Abfall
vorsichtig mit einem flachen, stabilen
Gegenstand – beispielsweise einer Schaufel – von
der Innenwand gelöst werden.
Grundsätzlich muss die Entleerung der
Abfallgefäße für die Mitarbeiter der USK ohne
Schwierigkeiten und ohne zusätzlichen
Zeitaufwand möglich sein. Insbesondere bei
niedrigen Temperaturen sind wiederholte
Kippversuche der Tonnen unbedingt zu vermeiden.
Durch den Frost wird der Kunststoff der Behälter
spröde und kann leicht reißen, was zu
Beschädigungen führt.
Für mehr
bezahlbaren Wohnraum in Wesel – Bürgermeister
Rainer Benien im Austausch mit VdW
Verbandsdirektor Alexander Rychter
Wesel wächst weiter. Der demographische Wandel
und der Zuzug von Familien erhöhen den Bedarf an
geeignetem Wohnraum in der Stadt.

Bürgermeister Rainer Benien und Verbandsdirektor
Alexander Rychter
Seit Jahren erweitern
Wohnungsbaugesellschaften in Wesel
kontinuierlich das Angebot an Wohnraum. So hat
die Bauverein Wesel AG beispielsweise zahlreiche
Wohnungen barrierefrei modernisiert. In der
vergangenen Woche traf sich Bürgermeister Rainer
Benien im Weseler Rathaus mit Alexander Rychter,
dem Verbandsdirektor des VdW (Die
Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen), um sich
über die aktuelle Bauentwicklung auszutauschen.
In ihrem Gespräch ging es insbesondere
um die Bauentwicklung in Wesel. Dabei standen
Themen wie der bezahlbare soziale Wohnungsbau,
die steigenden Baupreise, die Förderung von
Wohnraum und der Abbau bürokratischer Hürden im
Mittelpunkt. Der VdW Rheinland Westfalen ist der
größte Regionalverband der sozial orientierten
Wohnungswirtschaft in Deutschland.
Etwa
jede und jeder fünfte Mieter*in in
Nordrhein-Westfalen wohnt in einer der rund 1,1
Millionen Wohnungen der rund 480
Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des
Verbands. In Wesel zählen die
Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG und die
Bauverein Wesel Aktiengesellschaft zu den
Mitgliedern des VdW.
Wesel: Andreas
Holzapfel gewinnt den
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 Die
Preisträgerinnen und Preisträger des
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 (v.l.n.r.):
Björn Stephan, Andreas Holzapfel, Leonie
Feuerbach Die Preisträgerinnen und
Preisträger des Konrad-Duden-Journalistenpreis
2026 (v.l.n.r.): Björn Stephan, Andreas
Holzapfel, Leonie Feuerbach
Andreas Holzapfel gewinnt den
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026.
Sein Artikel „Wie alt wollen wir
werden?“, der im Januar 2024 in der GEO
erschien, überzeugte die hochkarätig besetzte
dreizehnköpfige Jury restlos. Platz zwei belegt
das Journalistenduo Mareike Nieberding und Björn
Stephan mit seinem Artikel „Sein Vermächtnis“
(SZ-Magazin, Juni 2024). Auf Platz drei liegt
Leonie Feuerbach mit dem Artikel „Herr Has
effiliert seine Bücher“ (FAZ-Magazin, Oktober
2024). In feierlichem Rahmen wurden die
Preisträger am vergangenen Samstag in der Aula
der Musik- und Kunstschule geehrt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 (v.l.n.r.):
Björn Stephan, Andreas Holzapfel, Leonie
Feuerbach
Bereits zum achten Mal
vergaben die Stadt Wesel, der Presseclub
Niederrhein und der Dudenverlag den
Konrad-Duden-Journalistenpreis. Mit 51
Einsendungen haben sich so viele
Nachwuchsjournalisten wie noch nie um die
Auszeichnung beworben. „Wir freuen uns sehr über
diese große Resonanz“, sagte Sigrid Baum,
Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein und der
Jury. Die eingereichten Beiträge kamen aus ganz
Deutschland und wurden in renommierten Medien
veröffentlicht. „Wir hatten viele großartige
Einsendungen dabei, die Gewinnerbeiträge trennte
jeweils nur ein Punkt“, betonte Sigrid Baum.
Der GEO-Artikel „Wie alt wollen wir werden?“
von Andreas Holzapfel beleuchtet die Frage nach
einem langen Leben im Spannungsfeld zwischen
medizinischem Fortschritt und persönlicher
Lebensqualität. Auf Basis aktueller Erkenntnisse
aus Medizin und Altersforschung zeigt der
Beitrag, dass nicht zwingend eine maximale
Lebensspanne als erstrebenswert gilt, sondern es
vielmehr um die Frage geht, wann ein Leben als
erfüllt gelten kann.
Im Mittelpunkt des
Beitrags steht das Porträt von Gerhart Wagner
aus der Schweiz, der mit über 100 Jahren
körperlich und geistig aktiv ist, zugleich aber
offen über seine Müdigkeit und seine wachsende
Nähe zum Tod spricht. Wagner wandert noch in den
Bergen, pflegt intensive familiäre Beziehungen
und nimmt aufmerksam Anteil an Natur, Kultur und
Geschichte. Sein langes Leben, das ein ganzes
Jahrhundert europäischer Zeitgeschichte umfasst,
wird dabei nicht als heroisches Ideal erzählt,
sondern als nachdenkliches Beispiel für ein
Altern zwischen Vitalität, Vergänglichkeit und
Akzeptanz.
Im SZ-Magazin-Artikel „Sein
Vermächtnis“ porträtieren Mareike Nieberding und
Björn Stephan Naftali Fürst. Er ist Überlebender
der Konzentrationslager Buchenwald und Auschwitz
und gibt nun im hohen Alter seine Erinnerungen
an die jüngeren Generationen weiter. Begleitet
von seiner zehnjährigen Urenkelin und weiteren
Familienmitgliedern reist er nach Thüringen, um
an die Gräuel des Holocaust zu erinnern und
zugleich ein Zeichen gegen den aktuellen
Rechtsruck in Deutschland zu setzen. Der Text
verknüpft Fürsts persönliche Geschichte, die von
Tod, Krieg und Überleben geprägt ist, mit der
akuten Bedrohungslage seiner Familie in Israel
während des jüngsten Konflikts.
Leonie
Feuerbach hat für ihren Text „Herr Has effiliert
seine Bücher“ im FAZ-Magazin Uwe-Jens Has
porträtiert, einen fast 80-jährigen ehemaligen
Taxifahrer und Autodidakten mit Berliner
Schnauze. Er schreibt der FAZ seit Jahrzehnten
Leserbriefe und reagiert auf Artikel, die ihn
berühren, zu denen ihm Anekdoten einfallen oder
durch die er sich persönlich angesprochen fühlt.
Seine Beiträge verbinden lebendige
Alltagserlebnisse mit literarischen Referenzen
und zeichnen sich durch Humor, Anekdotenreichtum
und eine unmittelbare, gesprochene Schreibweise
aus. Aber nicht nur seine Leserbriefe sind
besonders, auch Her Has selbst ist ein
außergewöhnlicher Mensch mit einem speziellen
Stil, wie in der Begegnung mit der Journalistin
deutlich wird.
„Die journalistische
Neugier und sprachliche Sorgfalt der Preisträger
haben dazu beigetragen, Neues zu schaffen und
den Lesenden Orientierung zu geben – dort, wo
viele nicht hinschauen und die Wahrheit
verborgen liegt“, würdigte die stellvertretende
Bürgermeisterin der Stadt Wesel, Birgit Nuyken,
in ihrem Grußwort bei der Preisverleihung und
ergänzte: „Genau das ist es, was den
Konrad-Duden-Journalistenpreis auszeichnet.“
Moderiert wurde die von WeselMarketing
organisierte Veranstaltung vom Kabarettisten und
Autoren René Steinberg, der in seinen eigenen
Beiträgen auch selbst immer wieder die deutsche
Sprache thematisiert und zur Diskussion stellt.
Schülerinnen der Musik- und Kunstschule
begleiteten den Abend musikalisch an der
Violine, dem Klavier und dem Saxophon unter der
Leitung des Klavierlehrers Dongyang Xing.
Umfassende Informationen zum
Konrad-Duden-Journalistenpreis und die
Gewinnerbeiträge in voller Länge finden
Interessierte im Internet unter
www.wesel.de/journalistenpreis.
Über den
Preis: Zu Ehren Konrad Dudens, der am 3.
Januar 1829 auf Gut Bossigt in Lackhausen
geboren wurde, verleiht die Stadt Wesel
gemeinsam mit dem Presseclub Niederrhein sowie
dem Dudenverlag den
Konrad-Duden-Journalistenpreis für
Nachwuchsjournalismus. Seit der Einführung im
Jahr 2012 entwickelte sich der Weseler
Journalisten-preis zu einer begehrten
Auszeichnung für herausragende sprachliche
Berichterstattung.
Egal, ob Print,
Online, Hörfunk oder Fernsehen – gute Inhalte
mit einer korrekten Sprache sind
Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches
Abschneiden beim Konrad-Duden-Journalistenpreis.
Vergeben werden Preisgelder in Höhe von
insgesamt 3.500 Euro (1. Platz: 2.000 Euro, 2.
Platz: 1.000 Euro, 3. Platz: 500 Euro). Die
Verleihung des neunten
Konrad-Duden-Journalistenpreis findet am 22.
Januar 2028 statt.

29 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen hatten 2024 eine
Einwanderungsgeschichte Anteil
unter den Lehrkräften mit 11 % deutlich geringer
Gut ein Viertel der Bevölkerung in
Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte (26
%). Das zeigt sich auch an den Schulen,
allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar
mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und
Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Jahr
2024 eine Einwanderungsgeschichte. Unter den
Lehrkräften traf dies lediglich auf 11 % zu.
Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei
keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern
(jeweils 29 %), bei den Lehrkräften hatte knapp
jede achte Lehrerin (12 %) eine
Einwanderungsgeschichte, während es bei den
Lehrern jeder zehnte (10 %) war. Eine Person hat
eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst
oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach
Deutschland eingewandert sind.
Bei
weiteren 12 % der Schülerschaft war nur ein
Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59 %
hatten keine Einwanderungsgeschichte. Unter den
Lehrkräften hatten weitere 5 % nur einen
eingewanderten Elternteil, 84 % hatten keine
Einwanderungsgeschichte.
Anteil der
Personen mit Einwanderungsgeschichte an Schulen
binnen fünf Jahren gestiegen Sowohl in der
Schülerschaft als auch bei den Lehrkräften an
allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der
Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den
vergangenen fünf Jahren gestiegen. 2019 hatten
26 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen eine
Einwanderungsgeschichte, das waren
3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2024 (29 %).
Unter den Lehrkräften lag der Anteil der
Personen mit Einwanderungsgeschichte 2019 bei
9 % und war somit um 2 Prozentpunkte geringer
als im Jahr 2024 (11 %).

Exporte in die USA von Januar
bis November 2025 um 9,4 % gegenüber
Vorjahreszeitraum gesunken -
Deutsche Importe aus den USA stiegen im selben
Zeitraum um 2,2 % - Exportüberschuss im
Handel mit den USA auf niedrigstem Stand seit
2021 - Trotz deutlicher Rückgänge:
Kraftfahrzeuge bleiben wichtigstes Exportgut
Infolge der Zollpolitik der US-Regierung
haben sich die deutsch-amerikanischen
Handelsbeziehungen im Jahr 2025 deutlich
abgeschwächt. Von Januar bis November 2025
exportierte Deutschland Waren im Wert von rund
135,8 Milliarden Euro in die Vereinigten
Staaten. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, sanken die Exporte in die
USA damit um 9,4 % gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (Januar bis
November 2024: 149,9 Milliarden Euro).
Die Importe aus den USA stiegen dagegen um 2,2 %
auf 86,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum
Warenhandel insgesamt entwickelte sich der
Handel mit den USA sowohl exportseitig als auch
importseitig unterdurchschnittlich: Mit einem
Warenwert von 1 444,3 Milliarden Euro
verzeichneten die deutschen Exporte insgesamt
von Januar bis November 2025 nicht kalender- und
saisonbereinigt ein leichtes Plus von 0,5 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die
deutschen Importe insgesamt legten im selben
Zeitraum nicht kalender- und saisonbereinigt um
4,2 % auf 1 260,8 Milliarden Euro zu.

Exportüberschuss im Handel mit den USA auf
tiefstem Stand seit der Pandemie Der
Exportrückgang und das Importplus ließen den
Exportüberschuss Deutschlands im Handel mit den
USA in den ersten elf Monaten des Jahres 2025
auf 48,9 Milliarden Euro schrumpfen. Dies ist
der niedrigste Wert für diesen Zeitraum seit dem
Pandemiejahr 2021.
Im Vorjahreszeitraum
2024 war der Überschuss noch auf einem
Rekordhoch von 64,8 Milliarden Euro. Trotz
dieses Rückgangs um 24,6 % blieben die USA in
den ersten elf Monaten des Jahres 2025 das Land,
mit dem Deutschland den weltweit höchsten
Handelsbilanzüberschuss erzielte.
Kraftwagen- und Maschinen-Exporte in die USA mit
deutlichem Minus, Pharma-Exporte mit leichtem
Plus Die für Deutschland wichtigsten
Exportbranchen verzeichneten im US-Geschäft 2025
zum Teil deutliche Einbußen. Wichtigste
Exportgüter in die USA waren weiterhin
Kraftwagen und Kraftwagenteile. Der Wert dieser
Ausfuhren von Januar bis November 2025 sank
jedoch um 17,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
auf 26,9 Milliarden Euro.
Ein leichtes
Plus zeigte sich dagegen bei pharmazeutischen
Erzeugnissen, deren Exporte in die USA im selben
Zeitraum um 0,7 % auf 26,2 Milliarden Euro
zunahmen. Der Export von Maschinen in die USA
ging zurück: um 9,0 % auf 24,1 Milliarden Euro.
Dahinter folgten die Exporte von
Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen
und optischen Erzeugnissen in die USA mit einem
Wert von 11,1 Milliarden Euro und einem Minus
von 6,1 % gegenüber den ersten elf Monaten 2024.
Die Exporte von elektrischen
Ausrüstungen (9,8 Milliarden Euro, -0,6 %) und
chemischen Erzeugnissen
(8,1 Milliarden Euro, -14,2 %) waren ebenfalls
rückläufig.

Deutschland importiert mehr Pharma-Produkte
sowie Flugzeuge, Schiffe und Co. aus den USA
Bei den Importen aus den USA nach Deutschland
spielten pharmazeutische Erzeugnisse die größte
Rolle. Diese Warengruppe verzeichnete von Januar
bis November 2025 einen Zuwachs von 8,1 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf
13,7 Milliarden Euro. Zuwächse gab es im selben
Zeitraum auch bei den Einfuhren sonstiger
Fahrzeuge (11,2 Milliarden Euro, +26,5 %).
Hierunter fallen vor allem Luft- und
Raumfahrzeuge sowie Schienenfahrzeuge oder
Schiffe. Gestiegen sind auch die Importe von
Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen
und optischen Erzeugnissen
(9,1 Milliarden Euro, +6,7 %). Dahinter folgten
die rückläufigen Importe von Erdöl und Erdgas
aus den USA (8,6 Milliarden Euro, -13,5 %) sowie
die von chemischen Erzeugnissen
(7,1 Milliarden Euro, -1,7 %) und Maschinen
(6,3 Milliarden Euro, -0,7 %).

USA von China als wichtigster Handelspartner
Deutschlands abgelöst Wegen der geringeren
Exporte aus Deutschland verloren die USA ihre im
Jahr 2024 gewonnene Position als wichtigster
Handelspartner Deutschlands wieder an China –
gemessen am Gesamtwert aller Exporte und
Importe. So lag der Außenhandelsumsatz mit den
USA im Zeitraum von Januar bis November 2025 bei
insgesamt 222,8 Milliarden Euro.
Damit
rangierten die Vereinigten Staaten hinter China,
dessen Handelsumsatz mit Deutschland vor allem
wegen des großen Importvolumens aus der
Volksrepublik bei gut 230,8 Milliarden Euro lag.
Handel der EU mit den USA wächst
überdurchschnittlich Anders als der
deutsch-amerikanische Handel hat der Handel
zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA
im zurückliegenden Jahr überdurchschnittlich
zugelegt.
Laut EU-Statistikbehörde
Eurostat exportierten die 27 EU-Mitgliedstaaten
von Januar bis November 2025 Waren im Wert von
515,9 Milliarden Euro in die USA. Das waren
4,7 % mehr als von Januar bis November 2024 mit
damals 492,9 Milliarden Euro. Das Plus ist
allerdings fast ausschließlich auf die stark
gestiegenen Exporte Irlands in die USA
zurückzuführen (+60,6 %).
20 der
27 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im selben
Zeitraum dagegen rückläufige Exporte in die USA.
Die Importe der EU aus den USA stiegen im selben
Zeitraum um 4,9 % von 310,5 Milliarden Euro auf
325,8 Milliarden Euro. Hier geht das Plus zu
einem großen Teil auf die gestiegenen Einfuhren
Italiens aus den USA zurück (+34,4 %).
Zum Vergleich: Die weltweiten Exporte der EU
insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,0 %
auf 2 429,0 Milliarden Euro, die EU-Importe
insgesamt nahmen um 2,3 % auf
2 306,6 Milliarden Euro zu. Exportüberschuss der
EU im Handel mit den USA gestiegen Die
Warenexporte der EU in die USA überstiegen
weiterhin deutlich deren Importe von dort. Die
EU konnte ihren Exportüberschuss im Handel mit
den USA in den ersten elf Monaten des Jahres
2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 %
von 182,4 Milliarden Euro auf
190,1 Milliarden Euro steigern.
Das Plus
im Exportgeschäft der EU mit den Vereinigten
Staaten beruht vor allem auf der gestiegenen
Ausfuhr von pharmazeutischen Erzeugnissen. Der
Wert der Pharma-Exporte von Januar bis
November 2025 lag bei 158,6 Milliarden Euro und
damit um 33,3 % höher als im Vorjahreszeitraum
(119,0 Milliarden Euro). Auch bei den Importen
der EU aus den Vereinigten Staaten gab es den
wertmäßig größten Anstieg bei den
pharmazeutischen Erzeugnissen.
Ihr
Importwert erhöhte sich im selben Zeitraum um
26,0 % auf 56,5 Milliarden Euro (Januar bis
November 2024: 44,9 Milliarden Euro). Im Handel
der EU mit den USA bildeten pharmazeutische
Erzeugnisse sowohl im Export als auch im Import
die jeweils größte Warengruppe. Irland war dabei
unter den EU-Staaten der mit Abstand größte
Exporteur pharmazeutischer Erzeugnisse in die
USA. Größter EU-Importeur von pharmazeutischen
Erzeugnissen aus den USA war Italien.
Wer kann
Streit schlichten? Die Stadt Wesel sucht
Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Wesel II
Schiedsfrauen und Schiedsmänner helfen den
Beteiligten bei kleineren zivil- und
strafrechtlichen Streitigkeiten, ihre
Auseinandersetzung unbürokratisch und
kostengünstig beizulegen. Schiedspersonen
arbeiten ehrenamtlich und werden unter Aufsicht
des Amtsgerichtes tätig. Sie entscheiden nicht
wie ein Richter, sondern haben die Aufgabe,
zwischen den sich streitenden Parteien zu
schlichten.
Der Schiedsamtsbezirk Wesel
II ist im Frühjahr 2026 neu zu besetzen. Daher
macht die Stadt Wesel darauf aufmerksam, dass
sich interessierte Personen um das Amt bewerben
können und Bewerbungen von Menschen mit
Migrationshintergrund ausdrücklich erwünscht
sind.
Für den Schiedsamtsbezirk Wesel II
liegen bislang noch keine Bewerbungen vor.
Interessierte Personen, die diese ehrenamtliche
Aufgabe wahrnehmen möchten, sollten über ein
ausgeprägtes Rechtsempfinden verfügen, in dem
jeweiligen Schiedsamtsbezirk ihren Wohnsitz
haben und mindestens 25 Jahre alt sein.
Der Schiedsamtsbezirk Wesel II umgrenzt
folgendes Gebiet: Südliche Innenstadt,
Wackenbruch, Fusternberg, Lippedorf.
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mitzubringen sind gesunde Menschenkenntnis,
Lebenserfahrung, Geduld, die Fähigkeit zur
Abfassung von schriftlichen Protokollen und
Vergleichen sowie die Bereitschaft, an Aus- und
Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.
Nicht gewählt werden kann, wer die Fähigkeit
zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt
und wer unter Betreuung steht. Zur Schiedsperson
soll nicht gewählt werden, wer das 75.
Lebensjahr vollendet hat.
Die
Schiedspersonen werden durch den Rat der Stadt
Wesel für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Anschließend bestätigt die Leitung des
Amtsgerichts Wesel die Wahl und bestellt die
Gewählten zu Schiedspersonen.
Bewerbungen
können schriftlich bei der Stadt Wesel
(Rechtsservice, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel)
bis zum 20. Februar 2026 eingereicht werden.
Neben Angaben zur Person (Name, Vorname,
Geburtsname, Geburtstag, Geburtsort, Beruf,
Anschrift) sollte die Bewerbung auch einen
kurzen Lebenslauf beinhalten.
Für
Rückfragen stehen die Mitarbeiter*innen des
Rechtsservice der Stadt unter der Rufnummer
0281/203-2511 sowie 203-2412 zur Verfügung.
Kontakt
Team Rechtsservice
Moers: Lesung mit Fiona Sironic: Am Samstag
gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen
in die Luft

Cover © ecco Verlag
Zum Jahresanfang
freuen wir uns auf eine Lesung mit der Autorin
Fiona Sironic: Gleich mit ihrem Debütroman „Am
Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen
Sachen in die Luft“ stand sie auf der Shortlist
des Deutschen Buchpreises 2025. Der Roman greift
aktuelle Themen wie die Klimakrise und
Influencerkultur auf und zeigt eine triste, aber
nicht ganz hoffnungslose Vision einer nahen
Zukunft.
Fiona Sironic erzählt aus Sicht
der sensiblen Era in einer jugendlichen,
manchmal nerdigen Sprache von der ersten Liebe
und von der Spannung zwischen zwei
gegensätzlichen Haltungen: Majas zerstörerische
Wut und Eras Versuch, dem Artensterben mit
Ordnung etwas entgegenzusetzen.
Klappentext: Es brennt. In den Wäldern und
auf den Screens. Die 15-jährige Era lebt mit
ihrer Mutter am Waldrand und versucht dem
schleichenden Prozess der Zerstörung etwas
entgegenzusetzen, indem sie das Aussterben der
Vögel dokumentiert. In einem Stream beobachtet
sie ihre Mitschülerin Maja und deren Schwester
Merle, die auf der benachbarten Lichtung
Festplatten in die Luft jagen. Maja ist die
Tochter zweier Momfluencerinnen, die versucht,
die Erinnerungen an eine öffentliche Kindheit
auszulöschen.
Während Era Notizbücher
führt, Zeichnungen anfertigt und all das Wissen,
auf das sie Zugriff hat, zu ordnen versucht,
bildet Maja eine zerstörerische Gegenkraft.
Dennoch sind Era und Maja verbunden in ihrer
Suche nach Intimität und analogen Reizen.
Während die Turteltaube ausstirbt, verlieben die
beiden sich ineinander. Aber nicht nur die Vögel
sind bedroht: Als ein großflächiger Brand den
Wald zerstört, verlieren auch die Mädchen einen
bedeutenden Teil ihres Lebensraums.
Eintritt kostenlos, Anmeldung unter
bibliothek@moers.de. Veranstaltungsdatum
20.01.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr.
Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
47441 Moers.
Moers-Kapellen:
Karnevalsveranstaltung
Veranstaltungsdatum 22.01.2026 - 17:30
Uhr - 24.01.2026 - 02:00 Uhr. Veranstaltungsort
Industriestraße 7, 47447 Moers Veranstaltungsort
Henry-Guidet-Zentrum. Veranstalter
Karnevalsfreunde Holderberg 1951 e.V. Adresse
Dorsterfeldstraße 38. 47447 Moers .
Moers: parentum Niederrhein 2026 -
Berufswahlmesse für Eltern und Jugendliche
Die Messe parentum Niederrhein in
Moers ist eine Berufswahlmesse für Eltern und
Jugendliche. Die meisten Eltern möchten ihre
Kinder bei der Berufswahl bestmöglich
unterstützen – und deshalb holt der Veranstalter
sie mit ins Boot. So treffen die Ausstellerinnen
und Aussteller auf der parentum Messe
Niederrhein explizit auch auf Mütter, Väter oder
andere Begleitpersonen der Jugendlichen im
Berufswahlalter (12 bis 25 Jahre) – und damit
auf deren wohl wichtigste Ratgeber im
Berufswahlprozess.
Im Mittelpunkt der
parentum Niederrhein in Moers steht das
persönliche Gespräch. Vertreterinnen und
Vertreter zahlreicher regionaler und
überregionaler Unternehmen, Fach- und
Hochschulen sowie weiterer Institutionen beraten
alle Besucherinnen und Besucher der
Berufsorientierungsmesse individuell zu ihren
Bildungsangeboten.
Allein oder in
Begleitung können sich junge Menschen über
Chancen informieren, Angebote vergleichen und
wichtige Kontakte für die Zukunft knüpfen.
Praktikum, Ausbildung, (duales) Studium,
Freiwilliges Soziales Jahr oder
Auslandsaufenthalte sind ebenso Thema wie
formelle Aspekte – beispielsweise
Bewerbungsformen, Vergütung, Fördermöglichkeiten
oder Zulassungsvoraussetzungen.
Ein
vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und
Aktionen bietet auf der parentum Niederrhein in
Moers zusätzliche Informationen, etwa zum Thema
Auslandsaufenthalte. Infobox Der Eintritt ist
frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.parentum.de.
Kontakt: Christina Uhrmann Telefon: +49 2841
8864505, E_Mail: c.uhrmann@if-talent.de
Veranstaltungsdatum 23.01.2026 - 14:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Am
Sportzentrum 5, 47445 Moers.
Moers: Übergabekonzert – Eintritt frei, kommt
vorbei! Das neue Improviser-Jahr
startet – wie üblich – mit dem Übergabekonzert:
Am Freitag, den 23. Januar 2026 um 19.30 Uhr
laden wir euch in die ev. Stadtkirche ein. Der
Eintritt ist frei, also bringt Freundinnen und
Freunde, Omas, Opas, Eltern, Tanten, Onkel,
Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen und alle mit,
die ihr kennt!
Unser Improviser in
Residence 2025, Bart Maris, hat befreundete
Musikerinnen und Musiker zum Übergabekonzert
eingeladen, um seine Nachfolgerin feierlich in
Moers zu begrüßen. Und auch „die Neue“ hat einen
Gast eingeladen, um den Abend noch famoser zu
machen: Gemeinsam mit Robert Lucaciu wird sie
ein Set spielen!
Natürlich danken wir an
diesem Abend auch Bart für ein wunderbares
Improviser-Jahr - als Stadtmusiker hat er Moers
in 2025 mit seinen Konzerten, seinem Schaffen
und seinen Aktionen enorm bereichert.
Veranstaltungsdatum 23.01.2026 - 19:30
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort
Evangelische Stadtkirche Moers .Adresse
Klosterstraße 5, 47441 Moers.
Moers: Vinyltreff
Monatliches Vinylgestöber am
Niederrhein für alle Liebhaber und
Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes
"Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten
darauf, neu entdeckt zu werden. Als
Gratisservice wird ab sofort eine professionelle
Schallplattenreinigung angeboten.
Für
Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind
barrierefrei. Ausreichend kostenfreie Parkplätze
stehen zur Verfügung. Veranstaltungsdatum
24.01.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr.
Veranstaltungsort MUSIC & MORE. Adresse Am
Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.
Jugendfeuerwehr Moers nimmt 22 neue
Mitglieder auf Start in junges
Ehrenamt: 22 neue Mitglieder hat die
Jugendfeuerwehr Moers am Montag, 12. Januar,
aufgenommen. Die jungen Leute lernen in den
nächsten Monaten und Jahren die praktische
Arbeit bei den Übungsdiensten und bei Einsätzen
unter fast realen Bedingungen kennen.

(Foto Feuerwehr Moers)
„Hinter uns liegt
ein aufregendes Jahr 2025, als besonderes
Highlight unser Sommerzeltlager in Kiel. Ein
großes Dankeschön geht an alle Unterstützer.
Ohne unseren Förderverein, verschiedene
Sponsoren und ein starkes Betreuerteam wäre
vieles nicht möglich“, sagte Sarah Peters,
Vorsitzende der Jugendfeuerwehr, in ihrer
Begrüßungsrede. Für die Zeltlager gibt der
Förderverein jährlich einen größeren Zuschuss.
Auch die stellvertretende
Bürgermeisterin Claudia van Dyck bedankte sich
bei den Beteiligten und vor allem bei den
Jugendlichen für ihren Einsatz. Zu Gast waren
unter anderem auch Andre Gesthuysen, Leiter der
Feuerwehr, Petra Kiehn als Vorsitzende des
Feuerwehrausschusses und Heinz Steinkamp, der
vor 40 Jahren den Anstoß zur Gründung der
Jugendfeuerwehr gegeben hatte.
An dem
Abend wurde zudem ein neuer Van an die
Jugendfeuerwehr übergeben. Eine Firma hatte im
Auftrag der Feuerwehr bei Moerser Unternehmen
Spendengelder akquiriert, die nun das Auto
finanzieren. Jeder Spender-Betrieb ist nun mit
einem Aufkleber auf dem Fahrzeug vertreten.
Moers: Messerscharfe Pointen - Enni
Comedy Salon startet ins Jahr
Wer sich für das neue Jahr „mehr Lachen“
vorgenommen hat, kann seinen Vorsatz direkt in
die Tat umsetzen: Am Mittwoch, 11. Februar,
steht der erste Enni Comedy Salon des Jahres an.
Die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni)
lädt erneut ins Moerser Bollwerk 107 ein.
Veranstalter Volker von Liliencron hat dafür
wieder ein hochkarätiges Line-up der deutschen
Comedy-Szene zusammengestellt.
Neu ist
dabei die Moderation: Christin Jugsch übernimmt
das Zepter von Don Clarke. Die neue Gastgeberin
schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen – mal
Mutter, mal Neffe, mal Bademeister, mal ganz sie
selbst. Ihre Markenzeichen sind eine bildhafte
Erzählweise, eine unverwechselbare Mimik und ein
ausgeprägter Sinn für absurde Situationen.

„Christin hat bereits Bollwerk-Erfahrung und
weiß, worauf sie sich beim Moerser Publikum
einlässt – umgekehrt genauso“, sagt Veranstalter
Volker von Liliencron augenzwinkernd. Neben der
Moderatorin gehen am 11. Februar ab 20 Uhr wie
gewohnt drei Comedians nacheinander auf die
Bühne: Der queer-feministische Tobias Born gilt
als eine der spannendsten neuen Stimmen der
deutschen Comedy-Szene und hat es sich zum Ziel
gesetzt, das „Schubladendenken“ abzuschaffen.

Bereits eine feste Größe auf der Bühne ist
Schauspielerin und Stand-up-Comedienne
Christiane Olivier. Bekannt aus Formaten wie dem
Quatsch Comedy Club, NightWash und Nuhr im
Ersten, begeistert sie mit scharfem Humor und
gnadenloser Offenheit. Mit Haltung, Charme und
einer ordentlichen Portion Selbstironie
komplettiert BORA das Line-up.

Ob absurde Alltagslogik, zwischenmenschliche
Missverständnisse oder die kleinen und großen
Eigenheiten unserer Zeit – BORA nimmt sie
auseinander, wirft sie einmal durch den
Comedy-Mixer und serviert sie messerscharf, aber
immer sympathisch. Sein Stil ist direkt,
intelligent und nahbar: kein lautes
Klamauk-Feuerwerk, sondern kluge Pointen, die
wirken, weil sie wahr sind.

Wer bei der Show am 11. Februar dabei sein will,
sollte nicht zu lange zögern. Tickets für den
Enni Comedy Salon gibt es online unter
www.comedysalon.de sowie bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Moers:
Sport- und Schulausschuss tagen Die
Erhöhung des städtischen Eigenanteils für das
Förderprojekt ‚Sportpark Schwafheim‘ ist ein
Thema im nächsten Sportausschuss am Freitag, 23.
Januar. Außerdem erhalten die Mitglieder
aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen. Die
Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des
Rathauses. Am Montag, 26. Januar, beginnt dort
zur selben Zeit der Schulausschuss, u. a.
ebenfalls mit einem Bericht zu Baumaßnahmen.
Tiertafel Moers braucht mehr
Platz - Wirtschaftsförderung hilft bei der Suche
Viele Menschen teilen ihr Leben mit
einem Tier. Wenn das Geld knapp wird, stehen
diese Freundschaften schnell auf dem Spiel.
Genau hier hilft die Moerser Tiertafel – und das
jeden Tag. Doch jetzt braucht sie selbst
dringend Hilfe: neue, größere Räume. Die deshalb
angesprochene Wirtschaftsförderung der Stadt
Moers unterstützt auch in diesem - nicht
alltäglichen - Fall gern und startet jetzt einen
öffentlichen Aufruf.
Gesucht wird ein
Gewerbeobjekt mit etwa 200 Quadratmetern und
sanitären Anlagen. Mehr als 600 Tiere werden
versorgt Seit vielen Jahren unterstützt die
Moerser Tiertafel Halterinnen und Halter in
finanziell schwierigen Situationen mit Futter
und Zubehör. Der Bedarf wächst stetig.
Inzwischen werden mehr als 600 Tiere versorgt.
Die aktuellen Räume mit rund 100 Quadratmetern
reichen dafür längst nicht mehr aus.
„Die Enge erschwert unsere Arbeit spürbar und
gefährdet auf Dauer eine gute Versorgung“, sagt
Initiatorin Janine Schweidler. Es fehlt Platz
für getrennte Bereiche für Hunde- und
Katzenfutter sowie für die Lagerung von Spenden
und Zubehör. Als ehrenamtlich geführte und
spendenfinanzierte Einrichtung ist die Tiertafel
auf bezahlbare Lösungen angewiesen. Trotz
intensiver Suche konnte bisher kein passendes
Objekt gefunden werden.
Auch die
Wirtschaftsförderung der Stadt Moers hat bereits
zahlreiche Kontakte angesprochen – bislang ohne
Erfolg. Unterstützung für Tiere und ihre
Menschen „Unsere Spenden sollen in erster Linie
den Tieren und ihren Halterinnen und Haltern
zugutekommen“, betont Schweidler. Die monatliche
Miete sollte 500 Euro (inklusive Nebenkosten)
deshalb nicht überschreiten. Ein schwieriges
Unterfangen, weiß auch Wirtschaftsförderer Jens
Heidenreich.
„Wir unterstützen die
Tiertafel deshalb ausdrücklich bei der Suche. Ob
eine Zwischennutzung, eine langfristige
Vermietung zu sozialen Konditionen oder andere
kreative Ideen – wir sind für jede Lösung
offen.“ Die stellt gerne im Vorfeld ihre Arbeit
vor. „Dabei erklären wir, warum geeignete Räume
für uns so wichtig sind“, so Schweidler. Wer ein
passendes Objekt anbieten kann oder eine Idee
hat, meldet sich bei der Wirtschaftsförderung.
„Jeder Hinweis kann helfen. Es ist
wichtig, dass Unterstützung für Tiere und ihre
Menschen auch in Zukunft möglich bleibt.“ Wer
helfen kann, meldet sich bitte bei Janine
Schweidler. Mail: janine-schweidler@web.de oder moerser-tiertafel@web.de,
Telefon: 01575 / 7 25 24 28.
Xanten: Fachtagung Reismobil- und
Camping-Tourismus Die Fachtagung
„Mobilität, Natur, Lebensstil – Perspektiven des
Reismobil- und Camping-Tourismus“ richtet sich
vor allem an Betriebe aus der Region und
kommunale Touristiker. Die
Tagung findet statt am Mittwoch, 28. Januar, 10
Uhr, im LVR-Archäologischer Park Xanten
(Parkplatz: Trajanstraße 10, 46509 Xanten. Über
den Eingang „LVR-Römermuseum“ erreichen Sie den
Veranstaltungsraum APXplore). Programmpunkte
im Einzelnen: Einlass: ab 9 Uhr 10 Uhr:
Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden
von Niederrhein Tourismus Ingo Brohl (Landrat
des Kreises Wesel) 10.15 Uhr: Begrüßungstalk
mit der Geschäftsführerin von Niederrhein
Tourismus Martina Baumgärtner 10.20 Uhr:
Zahlen-Daten-Fakten von der Region Niederrhein,
vorgestellt von Kathrin Peters 10.30 Uhr:
„Chancen und Herausforderungen im
Campingtourismus in Deutschland“ / Prof. Dr.
Frank Schaal, Geschäftsführer Bundesverband der
Campingwirtschaft in Deutschland e.V 10.50
Uhr: „Reisemobiltourismus 2.0: Wer fährt mit was
wohin und vor allem warum?“ / Thomas Nitsch,
Caravaning Industrie Verband e. V. 11.10 Uhr:
Podiumsdiskussion 11.30 Uhr: Get-together mit
regionalen Snacks und Getränken 13 Uhr: Ende
der Veranstaltung
Stauprognosen
23. bis 25. Januar 2026
Autofahrerinnen und Autofahrer können am
kommenden Wochenende insgesamt mit einer
entspannten Verkehrslage rechnen. Es gibt weder
bundesweite Ferien noch regionale Feiertage, die
für zusätzliche Belastung auf den Autobahnen
sorgen könnten. Die Bautätigkeit auf den
Autobahnen ist zwar weiterhin gering, bestehende
Dauerbaustellen stellen jedoch nach wie vor
Engpässe dar.
Dennoch kann es am
Freitagnachmittag und am Samstagvormittag zu
erhöhtem Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und
Mittelgebirge kommen. Wintersportler steuern
weiterhin die Skigebiete an, was auf den
klassischen Routen in den Süden zeitweise zu
stockendem Verkehr führen kann. Am
Sonntagnachmittag muss zudem mit
Rückreiseverkehr aus den Wintersportregionen
gerechnet werden.
Zu den besonders
staugefährdeten Strecken in Deutschland zählen:
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück –
Bremen – Hamburg A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover – Braunschweig – Magdeburg A3
Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg –
Nürnberg – Passau – Linz A7 Hannover – Kassel
– Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte A8
Stuttgart – München – Salzburg A9
Halle/Leipzig – Nürnberg – München A10
Berliner Ring A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A95 München – Garmisch-Partenkirchen A99
Autobahnring München
Die Verkehrslage
bleibt in Österreich aufgrund von Baustellen auf
der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn
zwischen Imst und Kufstein sowie der A13 Brenner
Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner
weiterhin angespannt. Außerdem ist rund um
Kitzbühel mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen
zu rechnen. Das Hahnenkammrennen, das noch bis
Sonntag, den 25. Januar, stattfindet, sorgt
insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend für
zusätzliche Abreisewellen vom Veranstaltungsort.
In der Schweiz sind insbesondere die A1
Bern–Zürich–St. Margrethen, die A2
Luzern–Basel–Gotthard–Chiasso und die A3
Basel–Zürich–Chur betroffen.
In Italien
kommt es insbesondere auf der A22 Brennerroute
sowie auf den Zufahrtsstraßen aus dem Puster-,
Grödner- und Gadertal sowie dem Vinschgau zu
Verzögerungen.
Die winterliche Wetterlage
hält weiterhin an. Schnee, Eisregen und glatte
Fahrbahnen können regional für Behinderungen
sorgen und die Staugefahr kurzfristig deutlich
erhöhen.

12 % der allgemeinbildenden Schulen
sind Privatschulen • Zahl der
Privatschulen binnen zehn Jahren um 7 % auf 3
800 gestiegen • 807 900 Schülerinnen und
Schüler besuchen eine Privatschule •
Durchschnittlich 2 042 Euro Schulgeld zahlen
Eltern für einen Privatschulplatz
Die
Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu:
Im Schuljahr 2024/25 waren rund 3 800
allgemeinbildende Schulen hierzulande in
privater Trägerschaft. Das war knapp jede achte
allgemeinbildende Schule (12 %), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Zugleich gab es gut 29 000 öffentliche
allgemeinbildende Schulen.
Die Zahl der
Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren
um 7 % gestiegen: Im Schuljahr 2014/2015 hatte
es knapp 3 600 Privatschulen gegeben. Im selben
Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen
um knapp 4 % zurück (2014/15: gut 30 000
Schulen).

Anteil der Privatschülerinnen und
-schüler nahezu unverändert Der Anteil der
Privatschülerinnen und -schüler blieb im
Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend
konstant: Im Schuljahr 2024/25 ging wie in den
Jahren zuvor seit 2014/15 knapp ein Zehntel
(9 %) der Kinder und Jugendlichen, welche
allgemeinbildende Schulen besuchten, auf
Privatschulen. Insgesamt waren das 2024/25 rund
807 900 von insgesamt gut
8,9 Millionen Schülerinnen und Schülern.
Im Schuljahr 2014/15 hatten 736 900 der
insgesamt 8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler
eine Privatschule besucht. Diese Konstanz ist
unter anderem darauf zurückzuführen, dass die
Privatschulen durchschnittlich kleiner als die
öffentlichen sind und die Schließungen von
öffentlichen Schulen häufig durch Vergrößerungen
der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen
ausgeglichen wurden.
Jede achte
Schülerin beziehungsweise jeder achter Schüler
in Mecklenburg-Vorpommern geht auf eine
Privatschule Wie stark Privatschulen genutzt
werden, ist von Bundesland zu Bundesland sehr
unterschiedlich. Am höchsten war der Anteil von
Privatschülerinnen und -schülern in
Mecklenburg-Vorpommern: Im Schuljahr 2024/25
gingen 13 % der Kinder und Jugendlichen, welche
dort allgemeinbildende Schulen besuchten, auf
Privatschulen.
Auch in Sachsen (12 %)
und Bayern (11 %) war der Anteil der
Schülerinnen und Schüler an Privatschulen
vergleichsweise hoch. Am niedrigsten war er in
Schleswig-Holstein (6 %), Niedersachsen (6 %)
und Hessen (7 %). Privatschüler/-innen an
allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2024/25.

Ausländische Schülerinnen und
Schüler seltener in privaten Schulen als
deutsche Von den Schülerinnen und Schülern
an allgemeinbildenden Privatschulen wurde im
Schuljahr 2024/25 gut ein Drittel (34 %) an
Gymnasien unterrichtet. 14 % der
Privatschülerinnen und -schüler gingen auf eine
Grundschule, 12 % auf eine Realschule. 11 %
waren an einer Freien Waldorfschule angemeldet,
10 % an Schulen mit drei Bildungsgängen wie etwa
Integrierte Gesamtschulen oder
Gemeinschaftsschulen und 10 % an Förderschulen.
Die übrigen 9 % verteilen sich auf
andere Schularten. Ausländische Schülerinnen und
Schüler besuchen deutlich seltener eine
Privatschule als deutsche. Während 4 % der
ausländischen Schülerinnen und Schüler an einer
allgemeinbildenden Privatschule unterrichtet
wurde, lag der Anteil bei deutschen Schülerinnen
und Schülern bei 10 %.
Eltern bezahlten
im Schnitt 2 042 Euro pro Jahr für einen
Privatschulplatz Für einen Platz an einer
Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt
werden. Für rund 599 000 Kinder und Jugendliche
wurde in der Lohn- und Einkommensteuer 2021
Schulgeld geltend gemacht. 2 042 Euro im Jahr
zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen
kostenpflichtigen Privatschulplatz.
Für
7 % kostete der Platz mindestens 5 000 Euro im
Jahr, knapp ein Viertel (24 %) machte zwischen
2 000 und 5 000 Euro steuerlich geltend, rund
die Hälfte (48 %) zwischen 500 und 2 000 Euro
und für 22 % beliefen sich die Gebühren auf
weniger als 500 Euro im Jahr. Deutliche
Unterschiede zeigen sich auf regionaler
Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich
steuerlich geltend gemachte Schulgeld in Hessen
mit 3 261 Euro je Kind, am niedrigsten in
Sachsen mit 1 270 Euro.
Historisches am 19.
Januar: - 20. Jahrestag: Palast der
Republik wird auf Beschluss des Deutschen
Bundestages abgerissen - 1946:
Internationales Militärtribunal in Tokio
errichtet. - Geburtstag Dolly PARTON
(Schauspielerin, Sängerin, Unternehmerin) -
1941 Zweiter Weltkrieg: Erstes Treffen zwischen
Hitler und Mussolini auf dem Berghof in
Berchtesgaden
Erklärung von
Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland,
Niederlande, Norwegen, Schweden und des
Vereinigten Königreichs Als
Alliierte der NATO sind wir der Stärkung der
Sicherheit in der Arktis verpflichtet. Dies ist
ein gemeinsames transatlantisches Interesse. Die
von Dänemark koordinierte Übung „Arctic
Endurance“, welche gemeinsam mit Alliierten
durchgeführt wird, ist eine Antwort auf die
Notwendigkeit größerer Sicherheit in der Arktis.
Die Übung stellt für niemanden eine
Bedrohung dar. Wir stehen in voller Solidarität
an der Seite des Königreichs Dänemark und der
Bevölkerung Grönlands. Aufbauend auf dem letzte
Woche begonnenen Prozess sind wir bereit in
einen Dialog einzutreten, auf Grundlage der
Prinzipien der Souveränität und territorialen
Integrität.
Wir stehen fest zu diesen
Prinzipien. Zolldrohungen untergraben die
transatlantischen Beziehungen und bergen das
Risiko einer Eskalation. Wir werden weiterhin
geeint und koordiniert reagieren. Wir sind
entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.
NATO-Generalsekretär Marc Rutte
trifft sich mit dem dänischen
Verteidigungsminister und dem grönländischen
Minister für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung. Am Montag, 19. Januar
2026, wird der NATO-Generalsekretär, Herr Mark
Rutte, den dänischen Verteidigungsminister,
Herrn Troels Lund Poulsen, und die grönländische
Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung, Frau Vivian Motzfeldt, im
NATO-Hauptquartier in Brüssel treffen.
Gesucht: das
Maskottchen für die Landesgartenschau in Kleve
Wenn die Landesgartenschau vom 19. April bis 7.
Oktober 2029 in Kleve stattfindet, wird eine
Figur mittendrin, omnipräsent und wichtigster
Repräsentant sein: unser Maskottchen! Es soll
Freude machen und zum Erforschen, Entdecken und
Erleben einladen. Schon lange vor der Eröffnung
soll der sympathische Charakter Aufmerksamkeit
gewinnen, Neugier wecken und die Vorfreude auf
das Großereignis steigern.
Doch wie
soll dieses Maskottchen aussehen? Ist es ein
Tier oder eine Pflanze? Eine Fantasiefigur? Oder
etwas ganz anderes? Und wie kann der Bezug zu
Kleve und den Themen der Landesgartenschau
hergestellt werden? Antworten auf diese Fragen
liefern schon bald Klever Schüler:innen der 1.
bis 10. Klasse. Ab sofort sind sie eingeladen,
beim Ideenwettbewerb „Mein
Landesgartenschau-Maskottchen“ mitzumachen.

Der Einsendeschluss ist Freitag, der 6.
Februar 2026, die Prämierung des
Gewinnerentwurfs erfolgt Anfang März 2026.
„Frühere Landesgartenschauen haben gezeigt, dass
vor allem Kinder ein besonderes Gespür für
kreative und identitätsstiftende Maskottchen
haben“ weiß Heinrich Sperling, Prokurist und
erfahrener Berater der
Durchführungsgesellschaft.
Der
auszuwählende Entwurf wird schon bald als
lebendige, große Figur durch die Stadt ziehen
und bis 2029 verschiedene Veranstaltungen
besuchen. Geplant sind zudem die Produktion von
Kuscheltieren, die Abbildung auf
Werbematerialien sowie der grafische Einsatz im
Internet und in den sozialen Medien. Fast alle
Klever Schulen haben ihre Unterstützung bei der
Bewerbung des Wettbewerbs und der Verteilung der
Materialien in den Klassen zugesagt.
Mitglieder des Fördervereins der
Landesgartenschau stellen die Aufgabe zudem
persönlich in verschiedenen Klassen vor. Zur
Inspiration erhalten die Schüler:innen neben dem
offiziellen Teilnahmebogen ein kleines
Begleitbuch mit „Klever Geschichte(n)“. Darin
geht es unter anderem um die Entstehung der Burg
an der Klippe, die Schwanenritter-Sage und die
Bedeutung des Wassers für die Stadt.
Das
Büchlein soll nicht nur kreative Ideen anregen,
sondern zugleich Wissen über die Geschichte
Kleves vermitteln. Die Teilnahmeunterlagen sind
für teilnahmeberechtigte Schüler:innen auch in
der Buchhandlung Hintzen, in der Klever
Stadtbücherei sowie in der Tourist-Information
der Stadt Kleve erhältlich. Es werden viele
kreative Ideen erwartet; mit Spannung wird
verfolgt, wer Botschafter der Landesgartenschau
Kleve 2029 wird.
Klever
Hornistin Ursula Kepser beim Reihenkonzert
Zwei Geigen, Bratsche, Cello und
Kontrabass, dazu Klarinette, Fagott und Horn.
Ein Oktett ist ein spannendes Zwitterwesen: fast
ein kleines Orchester und doch filigran genug
für den echten Kammermusikklang.

Das Oktett des BRSO. Foto: Astrid Ackermann.
Am 20. Januar um 20 Uhr gastiert die
Hornistin und gebürtige Kleverin Ursula Kepser
beim Reihenkonzert in der Stadthalle – gemeinsam
mit sieben Kolleginnen und Kollegen vom
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
(BRSO). Die acht spielen das wunderbare Oktett
F-Dur von Franz Schubert, kontrastiert durch das
atmosphärische Werk „Texture“ des Japaners
Toshio Hosokawa (*1955). Und weil man eigentlich
nie genug Schubert hören kann, eröffnen sie den
Abend mit vier seiner berühmten „Moments
musicaux“ für Klavier, in einer zauberhaften
Bearbeitung des dänischen Komponisten Hans
Abrahamsen.
Seit 1996 ist Ursula Kepser
Mitglied beim Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks. Mit 13 Jahren begann sie mit dem
Hornunterricht an der Kreismusikschule Kleve,
mit 17 wurde sie Jungstudentin an der Hochschule
für Musik Köln, und mit 22 hatte sie bereits ein
festes Engagement beim Radiosinfonieorchester
Frankfurt. Schon einmal war Kepser zu Gast bei
einem Klever Reihenkonzert: 2015 brachte sie die
gesamte Horngruppe ihres Münchner Orchesters
mit.
Diesmal erklingen mit dem Oktett
F-Dur und den „Moments musicaux“ zwei berührende
Werke aus Schuberts letzten Lebensjahren – 1828
starb er mit nur 31 Jahren in Wien, einsam und
verarmt. Toshio Hosokawa ist der bekannteste
lebende Komponist Japans, seine Musik
steht regelmäßig auf den Spielplänen großer
Opernhäuser und Sinfonieorchester. „Texture“
(Gewebe) komponierte er für eine Asientournee
des Philharmonischen Oktetts Berlin im Sommer
2020, die jedoch aufgrund der Corona-Pandemie
abgesagt werden musste.
Das Werk lebt
von seinen großen Kontrasten: Hosokawa türmt die
acht Stimmen zu mächtigen, grummelnden
Klangwolken auf, dann wieder lässt er sie
solistisch singen oder deklamieren. Tickets für
18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende)
gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen
und hier. Um 19 Uhr gibt Daniel Ziegler die
Konzerteinführung im Gespräch mit Ursula Kepser.
Wesel:
Gesprächskreis für ehrenamtliche rechtliche
Betreuer*innen Das Informations-
und Beratungsangebot für ehrenamtliche
rechtliche Betreuer*innen findet an jedem
letzten Mittwoch eines Monats ab 16:30 Uhr im
St. Bonifatius-Haus am Bahnhof Wesel
(Franz-Etzel-Platz 15, 46483 Wesel) statt.
Rechtliche Betreuer*innen aber auch
Vollmachtnehmer*innen können sich über das
vielfältige Ehrenamt austauschen.
Neben
den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuer*innen
sind auch Interessierte herzlich eingeladen, an
dem offenen Gesprächskreis teilzunehmen. Dabei
können Themen angeregt oder Fragen gestellt
werden. Zudem werden regelmäßig
Fach-Referent*innen zu den Treffen eingeladen.
Mitarbeiter*innen der Betreuungsvereine
des Caritasverbandes für die Dekanate Dinslaken
und Wesel (Frau Rabeneck, Tel.: 02064 4278813),
des Diakonischen Werkes Wesel (Frau Schlümer,
Tel.: 0281 156233) sowie der Betreuungsbehörden
des Kreises Wesel (Frau Ebens Tel.: 0281
2073449) und der Stadt Wesel moderieren die
Runden. Auch sie stehen mit Rat den
Teilnehmer*innen zur Verfügung.
Folgende Termine sind für 2026 geplant,
insbesondere die Termine der Referenten können
jedoch noch variieren: 28.01.2026 offene
Runde 25.02.2026 (Referent Wohnberatung)
25.03.2026 (Referent AOK Pflegeberatung)
29.04.2026 (Referent Fachbereich Soziales der
Stadt Wesel) 27.05.2026 offene Runde
24.06.2026 Sommerfest 30.09.2026 (Referent
Verbraucherzentrale) 28.10.2026 (Referent
Rechtspfleger) 28.11.2026 offene Runde
30.12.2026 Jahresausklang Termine für die
Einführungsveranstaltungen: 12.03.2026, 17
Uhr im Ratssaal (nur für neue Betreuer*innen /
separate Einladung) 17.09.2026, 17 Uhr im
Ratssaal (nur für neue Betreuer*innen / separate
Einladung)
Bei Rückfragen können Sie
sich an Frau Bogner, Tel.: 0281 203 2483 von der
Stadt Wesel wenden. Links
Verkehrsüberwachung
Kleve:
Winterlesung „Das verlorene Paradies“/“Das
verlorene Paradies - der Weg zurück“ mit Oliver
Locker-Grütjen Die dritte Lesung im
Rahmen der diesjährigen Winterlesungen zum Thema
„Verlorenes Paradies“ widmet sich gleich zwei
Büchern, es liest Oliver Locker-Grütjen.
Abdulrazak Gurnah, Das verlorene Paradies (1994)
& Gökcen Kaplan, Das verlorene Paradies - der
Weg zurück (2025) Oliver Locker-Grütjen liest am
Donnerstag, den 22. Januar 2026, im Museum
Kurhaus Kleve aus dem „Verlorenen Paradies“ des
Nobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah und dem Buch
„Das verlorene Paradies - der Weg zurück“ von
Gökcen Kaplan.
Gurnah beschreibt in
seinem Buch die Geschichte des zwölfjährigen
Yusuf, der von seinen Eltern zur Bezahlung ihrer
Schulden an einen arabischen Händler übergeben
wird und für ihn im heutigen Tansania arbeiten
muss. Durch Yusufs Perspektive werden die
Verhältnisse Tansanias in der deutschen
Kolonialzeit erzählt.

Das Buch von Gökcen Kaplan, wiederum, stellt die
Frage „was wäre, wenn das Paradies nie verloren
war, sondern wir uns nur von ihm entfernt
haben?“. Ihre Erzählung ist eine Reise zu den
Wurzeln unserer Zivilisation, ins Herz
Mesopotamiens, wo die ältesten Erzählungen der
Menschheit entstanden. Die Lesung findet um
19 Uhr in der Lounge des Museum Kurhaus Kleve
statt, der Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und
für Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Vorhang auf & Bühne
frei: Theaterkurse für Erwachsene & Kinder
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt ab dem
28. Januar alle Interessierten zu zwei
Theaterkursen ein. An 15 Abenden tauchen die
Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung von
Schauspielerin und Sängerin Alishia Funken in
die Welt des Theaters ein. Der Kurs für Kinder
von 8-12 Jahren findet von 17 bis 18:30 Uhr
statt. Der Kurs für Erwachsene läuft von 18:45
bis 20:15 Uhr.
Neben Schauspielübungen,
Improvisationstechniken und Sprechtraining steht
vor allem die Freude am Ausprobieren im
Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre werden
verschiedene Rollen erarbeitet, Szenen
entwickelt und das schauspielerische Handwerk
spielerisch vermittelt. Der Kurs für Erwachsenen
kostet 120,00 Euro, der Kinderkurs 40,00 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung unter
0281-203 2590 oder
www.vhs-wesel.de.
Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko marginal
gestiegen – positiv bei Industrieaufträgen,
Konsum wenig dynamisch Die
kurzfristigen Aussichten für die deutsche
Wirtschaft haben sich unter dem Strich über den
Jahreswechsel kaum verändert. Das signalisiert
der monatliche Konjunkturindikator des Instituts
für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten
verfügbaren Daten zu den wichtigsten
wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt.
Dahinter stehen allerdings interessante
gegenläufige Entwicklungen: Während aus der
Industrie durch deutlich gestiegene
Inlandsaufträge erstmals seit längerem positive
Signale kommen, entwickeln sich unter anderem
die Indikatoren für den privaten Konsum nur
moderat. Für das erste Quartal von Januar bis
Ende März 2026 weist der Indikator eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent
aus.
Anfang Dezember betrug sie für die
folgenden drei Monate noch 26,4 Prozent. Die
geringfügige Eintrübung fällt nach Analyse von
IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald aber
kaum ins Gewicht, zumal gleichzeitig die
statistische Streuung im Indikator, die eine
Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren
widerspiegelt, marginal gesunken ist.

Der nach dem Ampelsystem arbeitende
Indikator zeigt wie im Dezember „gelb-grün“ an,
was für ein moderates Wachstum spricht.
Maßgeblich für den leichten Anstieg der
Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem
Stimmungsindikatoren. So verzeichnete neben dem
ifo Geschäftsklimaindex und dem S&P
Einkaufsmanagerindex auch der
GfK-Konsumklimaindex etwas schlechtere Werte als
im Vormonat.

Ein Indiz dafür, dass sich die Menschen in
Deutschland bei Anschaffungen zurückhalten.
Dagegen sorgten in den Indikator einfließende,
überwiegend positive Daten von Finanzmärkten und
aus der Realwirtschaft dafür, dass die
Eintrübung marginal blieb. Dabei überlagerte die
zuletzt sehr positive Entwicklung der
Industrie-Aufträge aus dem Inland die weiterhin
schwierige Situation bei den Exporten ins
außereuropäische Ausland, die durch die
aggressive Zoll- und Industriepolitik der USA
und Chinas massiv gebremst werden.

„Die Zeichen stehen weiter auf einen
moderaten Aufschwung, wie wir ihn auch in
unserer aktuellen Jahresprognose mit 1,2 Prozent
Wirtschaftswachstum erwarten“, sagt Prof. Dr.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor
des IMK. „Allerdings hinterlassen die
fortgesetzten und nach unserer Analyse
weitestgehend überflüssigen Kürzungsdebatten der
vergangenen Monate ihre Spuren.
Die
ständigen Forderungen nach Einschnitten im
Sozialstaat in Kombination mit dem Aufschieben
zuvor versprochener Entlastungen, etwa bei der
Stromsteuer, haben für Verunsicherung gesorgt
und die Konsumfreude gedämpft. Damit hat die
schwarz-rote Koalition die wichtigen
Fortschritte bei Schuldenbremse und
Investitionen erheblich konterkariert“, warnt
Dullien. „ In einer zugespitzten geoökonomischen
Situation, in der es auf die Binnennachfrage
ankommt, ist das ebenso riskant wie unnötig.“
Dinslaken: Mit Schwung und Spaß:
Neuer Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen
startet Ab dem 22.01.2026 heißt es
jeden Donnerstag von 11 bis 12 Uhr: Mit
Hula-Hoop in Bewegung kommen und Spaß haben. In
den Räumlichkeiten der Fliehburg, die von der
Caritas zur Verfügung gestellt werden, startet
ein wöchentlicher Hula-Hoop-Kurs speziell für
geflüchtete Frauen – ein kostenfreies Angebot,
das Bewegung und Gemeinschaft in einem
geschützten und sicheren Rahmen vereint.

„Gerade niedrigschwellige Bewegungsangebote
wie dieser Hula-Hoop-Kurs leisten einen
wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Förderung
und zum sozialen Miteinander geflüchteter
Frauen. Sie schaffen Begegnung, stärken das
persönliche Wohlbefinden und fördern die
Integration“, betont die Sozialdezernentin Dr.
Tagrid Yousef. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich!
Alle interessierten Frauen
sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung
vorbeizukommen und mitzumachen. Bequeme
Kleidung, Neugier und Lust auf Bewegung genügen.
Geleitet wird der Kurs von Funda Haciimamoglu,
die mit viel Motivation und Freude durch die
Stunde führt. Finanziert wird das Angebot durch
den Kreissportbund Wesel. Kommt vorbei und macht
mit! Ihr seid herzlich willkommen!
Kleve: Kindermusical "Der verlorene
Sohn" So., 25.01.2026 - 15:00 -
16:00 Uhr Kindermusical "Der verlorene Sohn" von
Andreas Mücksch und Barbara Schatz mit dem
Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde
Kleve unter Leitung von Annedore und Thomas
Tesche.

Meine letzte Reise: Dem Leben
begegnen – im Gespräch über das Sterben
Neukirchen-Vluyn: Veranstaltungsreihe lädt
zu offenen Gesprächen über Abschied,
Vorsorge und Lebensende ein – Über das
Sterben zu sprechen, fällt vielen schwer.
Dabei gehört es zum Leben dazu –
unausweichlich und zutiefst menschlich.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Dem
Leben begegnen – im Gespräch über das
Sterben“ möchten der Hospizverein
Neukirchen-Vluyn, die Evangelischen
Kirchengemeinden Vluyn und Neukirchen sowie
das Bestattungshaus Hartschen,
Neukirchen-Vluyn dazu einladen, sich diesem
Thema in geschütztem, offenen Rahmen zu
nähern.
An fünf Abenden von Januar bis März 2026
geht es um verschiedene Aspekte rund um das
Lebensende: von rechtlicher Vorsorge über
Bestattungsformen und Sterbebegleitung bis
hin zu persönlichen und spirituellen Fragen
des Abschieds. Die Abende beginnen jeweils
um 18.30 Uhr im Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23 in Neukirchen-Vluyn.

„Wir möchten das Schweigen brechen und
Räume schaffen, in denen Menschen
miteinander über das Sterben sprechen können
– offen, ehrlich und ohne Angst“, sagt
Pfarrerin Juliane Kollmann-Rusch, die die
Reihe mitorganisiert.
Neben kurzen
Impulsvorträgen erwartet die Teilnehmenden
ein offener Austausch in angenehmer
Atmosphäre. Die Veranstaltungen werden zudem
musikalisch begleitet – durch Willi
Tiegelkamp, Britta Wiese und Michaela
Coerdt, die mit ihrer Musik besondere
Akzente setzen.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Ausflug
ins Krematorium Venlo am 14. März, der
Einblicke in Abläufe und Hintergründe der
Feuerbestattung bietet.
Die Teilnahme
ist kostenlos (außer beim Ausflug) und jeder
Abend ist in sich geschlossen. Eine
Anmeldung ist nur für den Ausflug
erforderlich.
Ort: Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23, Neukirchen-Vluyn Zeit:
jeweils 18.30–20.30 Uhr Termine:
26.1.2026, 9.2.2026, 23.2.2026, 9.3.2026,
23.3.2026 Exkursion: 14.3.2026
Ansprechpartner: Juliane Kollmann-Rusch,
Tel. 02845-298141,
juliane.kollmann-rusch@ekir.de


Gewerbliche Schlachtungen in NRW:
Rückgang bei Rindern – Geflügel steigt auf neuen
Höchstwert * Rund 1,6 Millionen
Tonnen Schweinefleisch wurden 2024 in
Schlachtunternehmen erzeugt. * Import von
Schweinefleisch in NRW rückläufig, Import von
Geflügel zunehmend. * Ein Drittel der
viehhaltenden Betriebe waren im Regierungsbezirk
Münster.
Die gewerblichen
Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben
2024 rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch
erzeugt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich der Grünen Woche in Berlin
(16.-25. Januar 2026) mitteilt, stieg damit die
Schlachtmenge das zweite Jahr in Folge, lag aber
14,5 % unter dem Niveau von 2010.
Der
Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag 2024
im Regierungsbezirk Münster, auf den 43,6 % des
Schlachtgewichtes entfielen. Bei der Schlachtung
von Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende
Rückgang fort. 2024 wurde rund 160.300 Tonnen
Schlachtgewicht erzeugt. Im Langzeitvergleich
mit 2010 ist die Schlachtmenge damit um 28,1 %
auf einen neuen Tiefstand gesunken.

Mehr als die Hälfte des erzeugten
Rindfleischs (53,1 %) entfiel 2024 auf den
Regierungsbezirk Detmold. Eine andere
Entwicklung zeigt sich bei den
nordrhein-westfälischen Geflügelschlachtereien:
Die Schlachtmenge von Geflügel erreichte 2024
mit 58.300 Tonnen Schlachtgewicht einen neuen
Höchstwert. Gegenüber dem Jahr 2010 ist die
Schlachtmenge um ein Viertel (25,4 %) gestiegen.

Fleischimporte seit 2010 auf ähnlichem
Niveau – Warenwert um über 50 % gestiegen Die
NRW-Wirtschaft importierte im Jahr 2024 über
682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse
mit einem Warenwert von rund 2,5 Milliarden
Euro. Gegenüber 2010 ist die Importmenge im Jahr
2024 auf ähnlichem Niveau (−1 %), der Warenwert
stieg um 52 %. Import von Schweinefleisch in NRW
rückläufig, Geflügel zunehmend Im Jahr 2024 war
die Importmenge bei Schweinefleisch um 17,3 %
geringer als im Jahr 2010.

Im gleichen Zeitraum nahm die Menge an
importiertem Fleisch von Geflügel deutlich um
28,5 % und die von Rindern um 6,2 % zu. Die
NRW-Wirtschaft exportierte im Jahr 2024 rund
885.000 Tonnen Fleisch- und Fleischerzeugnisse
mit einem Warenwert von 2,2 Milliarden Euro. Im
Vergleich zu 2010 ist die Exportmenge von
Fleisch und Fleischerzeugnissen um 17,5 %
gesunken, der Warenwert stieg im gleichen
Zeitraum um 16,7 %.
Schweinefleisch
machte 2024 einem Anteil von 61,5 % an der
Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen
aus. Ein Drittel der viehhaltenden Betriebe
im Regierungsbezirk Münster Wie das Statistische
Landesamt anhand der Agrarstrukturerhebung
weiter mitteilt, haben 2023 rund 23.650
landwirtschaftliche Betriebe in NRW Vieh
gehalten, das waren 70 % aller
landwirtschaftlichen Betriebe.
Die
meisten viehhaltenden Betriebe gab es mit einem
Anteil von 34 % im Regierungsbezirk Münster,
gefolgt vom Regierungsbezirk Detmold (20 %). Die
Zahl der viehhaltenden Betriebe ist rückläufig.
Gegenüber der Landwirtschaftszählung 2010
reduzierten sich diese um 15 %. Im
Regierungsbezirk Münster lag der Rückgang bei
13 %.
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