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KW 3: Montag, 12. - Sonntag, 18. Januar 2026
Themen u.a.:
Moers: Ausschuss
für Bürgeranträge tagt am 20. Januar
Die Emil-Nolde-Straße ist Thema des
Ausschusses für Bürgeranträge am Dienstag, 20.
Januar. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal
des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Da der
bekannte Maler überzeugter Nationalsozialist und
Antisemit war, beantragt ein Bürger, die Straße
umzubenennen.
Die Verwaltung schlägt
hingegen vor, das Straßenschild mit einer
Erläuterung über Nolde zu ergänzen. Weitere
Anträge betreffen unter anderem Verkehrsthemen
und fehlende Bänke in der
Kurt-Schumacher-Allee/Rheinkamper Ring.
Moers: ‚Team Unterhaltsvorschuss‘ eine
Woche nicht erreichbar
Das ‚Team Unterhaltsvorschuss‘ des
Jugendamtes ist aufgrund einer internen
Umstrukturierung vom 19. bis 23. Januar weder
persönlich noch telefonisch erreichbar. In
dieser Zeit können Anliegen leider nicht
bearbeitet werden. Die nächste reguläre
Sprechzeit findet am Dienstag, 27. Januar, von 9
bis 12 Uhr statt.

Wesel:
Ausstellung zum Erna Suhrborg-Preis 2026
Wesel wird zum Schauplatz für autodidaktisch
arbeitende Künstlerinnen: Eröffnung der
Ausstellung zum Erna Suhrborg-Preis 2026 Am
Sonntag, den 18. Januar 2026, um 11:30 Uhr
öffnet im Städtischen Bühnenhaus Wesel eine
besondere Werkschau ihre Türen: Die Ausstellung
der Finalistinnen des Erna Suhrborg-Preises und
des Nachwuchspreises 2026 zeigt die
beeindruckende Qualität und Vielfalt
zeitgenössischer Kunst von Frauen ohne
akademischen Abschluss sowie von jungen Talenten
aus der Region.
Preisträgerinnen 2023: Katja Zander
(Hauptpreis) und Emma Kunst (Nachwuchspreis)
Aus über 100 hochkarätigen Bewerbungen aus
ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus
wurden 21 Künstlerinnen für die Hauptausstellung
ausgewählt. Parallel dazu präsentieren 15
Schülerinnen aus Wesel ihre Arbeiten. Die
Bandbreite der gezeigten Disziplinen reicht von
klassischer Zeichnung und Malerei über
Fotografie bis hin zu Installationen, Skulpturen
und Objektkunst.
Besonderer Fokus auf
Nachwuchsförderung Der Preis setzt in
diesem Jahr einen neuen Akzent in der
Talentförderung. Ein besonderes Highlight für
die Schülerinnen ist die vertiefte Praxisnähe:
Alle Siegerinnen des Nachwuchspreises erhalten
nicht nur eine finanzielle Anerkennung, sondern
auch die Möglichkeit zur kreativen Begleitung
durch eine erfahrene Künstlerin in einem
Workshop.
Die dort entstehenden Werke
werden anschließend in einer eigenen,
gemeinschaftlichen Ausstellung in Wesel
präsentiert, wobei die jungen Talente durch das
Städtische Museum professionell kuratorisch
unterstützt werden, um wertvolle Einblicke in
die Konzeption und Gestaltung von
Kunstausstellungen zu gewinnen. Die Siegerin des
Hauptpreises erhält 2.000 € und eine
Ausstellungsmöglichkeit in der Hauptstelle der
Nispa gegenüber dem Berliner Tor.
Die
zweit- und drittplatzierten Künstlerinnen
erhalten ebenfalls eine Ausstellungsmöglichkeit
in Wesel. Publikumsvotum: Die Stadtgesellschaft
entscheidet mit Bis zum 1. März 2026 ist das
Publikum aufgerufen, für seine Favoritinnen
abzustimmen. Dies ist direkt vor Ort digital
via Tablet oder ganz klassisch per Stimmkarte
möglich. Das Votum der Besucher fließt
gleichberechtigt mit der Entscheidung der
Fachjury in die finale Preisvergabe ein.
Die Preisverleihung Die feierliche
Bekanntgabe der Siegerinnen findet am
Internationalen Frauentag, 8. März 2026 ab 11.30
Uhr in einem Festakt im Städtischen Bühnenhaus
Wesel statt. Die Finalistinnen im Überblick:
Claudia Ebbing, Sabine Ehrle-Niederehe, Gabriele
Fengels, Barbara Friebe, Anne Friederichsen,
Bettina Hachmann, Sylvie Hauptvogel, Annerose
Klaas, Olga Krakovyak, Bärbel Krumme, Brigitte
Maxrath-Enger, Anja Neimöck, Elke Pillig, Lucy
Pillig, Ina Preuß, Aline Regese, Nicole
Schillings, Elisabeth Schlanstein, Angelika
Schledz, Seona Sommer, Petra Zieriacks.
Nachwuchspreis: Lusiana Asani, Ebrar Bulut,
Emma Elisa Dörken, Emily Driessen, Charlotte
Gardemann, Franziska Gruhn, Siyu Guan, Charlotte
Holloh, Alessia Inkmann, Nabiha Jimmader, Amal
Khattabi El Abbassi, Marie Korsch, Eva Marinac,
Maya Okesanya, Nilda Fatma Oruc.
Der Klever Becher startet: Aus einer
Idee für die Klever Birne wird Wirklichkeit
Am Anfang stand die Idee einer abfallarmen
Stadt. „So schön ein Coffee-to-go auch ist, die
Einwegbecher verursachen mehr Abfall, als viele
denken“, rechnen Mario Spengler und Joachim Just
vom Klever Unternehmen hermsen GmbH den
Einwegmüllberg vor. „7,6 Millionen Einwegbecher
werden jeden Tag in Deutschland verbraucht.

Der Klever Becher ist ab sofort in der
Touristinformation der Stadt Kleve erhältlich.
©ClaudiaDeKruijf_HSRW
Auf die rund 53.000
Einwohner*innen Kleves umgerechnet, macht das
circa 5.000 Einwegbecher täglich.“ Mehrwegbecher
sollen dieser Entwicklung entgegenwirken. Ein
stadtweites, gastronomieübergreifendes
Mehrwegbechersystem könnte eine Lösung sein. So
entstand der Klever Becher.
Mit dieser
Idee beteiligten sich die beiden im vergangenen
Jahr am Nachhaltigkeitspreis Klever Birne, der
2025 bereits das dritte Mal von der Stadt Kleve
gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal vergeben
wurde. Christina Martens von der Hochschule
Rhein-Waal (HSRW) erinnert sich: „Der Vorschlag
setzte das Motto des Ideenwettbewerbs eins zu
eins um: Ressourcen klever teilen – Gemeinsam
Nachhaltigkeit gestalten.“ Mario Spengler und
Joachim Just: „Ein solches Mehrwegsystem
entfaltet seine ökologische Wirkung vor allem
dann, wenn die Becher tatsächlich regelmäßig
genutzt werden. Herstellung, Transport und
Reinigung verursachen ebenfalls Ressourcen- und
Energieaufwand, der sich erst über mehrere
Umläufe relativiert."
Überzeugt von ihrer
Idee und motiviert von der positiven Resonanz,
beschlossen die beiden Ideengeber, die Umsetzung
des Klever Bechers auch ohne Gewinn der Klever
Birne 2025 weiterzuverfolgen. Unterstützt wurden
sie von der Stadt Kleve und der Wirtschaft,
Tourismus und Marketing GmbH (WTM) der Stadt
Kleve. Nun kann der Klever Becher in der
Touristinformation der Stadt Kleve erworben
werden.
Mehr als nur schöne Werbung für
Kleve Die Stadt Kleve freut sich gleich
mehrfach über die Verwirklichung der
Wettbewerbsidee. „Neben dem Werbeeffekt
unterstützt der Klever Becher bei der Umsetzung
unserer Nachhaltigkeitsstrategie, denn er steht
für Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft“,
so Pascale van Koeverden, Mitorganisatorin der
Klever Birne bei der Stadt Kleve. „Wir wollen
die Politik aktiv involvieren, um Kleve gemäß
UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 11 inklusiv,
sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu
gestalten.
Da kam der Klever Becher als
Präsent des Bürgermeisters für die
Ratsmitglieder wie gerufen“, so Christian
Bomblat als Technischer Beigeordneter und
Vorsitzender des Kernteams Nachhaltigkeit der
Stadt Kleve. Auch Verena Rohde von der WTM sieht
die Sache positiv: „Gerne unterstützen wir hier
ein lokales Unternehmen und wünschen uns nun
eine breite Annahme des Klever Bechers.“
„Geselliges Grün“ nennt sich die Farbe des
Bechers, dessen Design von der WTM stammt. Der
BPA-freie Becher wurde in Deutschland
produziert. Nun braucht es neben Liebhaber*innen
von Heißgetränken Bäckereien, Cafés, Eisdielen
und andere gastronomische Betriebe, die Getränke
to go verkaufen und das Befüllen der Klever
Becher anbieten wollen, denn der Erfolg eines
Mehrwegsystems hängt nicht zuletzt von der
konsequenten Nutzung durch Gastronomie und
Kundschaft ab.
Bei Interesse freut sich
Joachim Just über eine Kontaktaufnahme. Bei der
Klever Birne punkteten die Ideengeber übrigens
auch mit einer weiterführenden Idee: „Teil
unseres Konzepts für die Klever Birne war ein
Rabatt von 0,10 € auf den Getränkepreis, da die
Verkaufsstellen die Ausgabe von Einwegbechern
einsparen.“ Vom Tisch ist der Gedanke nicht,
gesucht werden nun Mitmacher*innen.
Auch
in diesem Jahr werden die HSRW und die Stadt
Kleve zu einer weiteren Runde Klever Birne
einladen. Die Bewerbungsphase startet im Mai.
Mehr Informationen zum Wettbewerb unter
www.kleverbirne.de.
Der Ideenwettbewerb
„Klever Birne“ ist eine Kooperation vom Projekt
TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal mit der
Stadt Kleve. Der Nachhaltigkeitspreis wurde
erstmals im Jahr 2023 vergeben. Ziel ist es, die
Menschen in Kleve und Umgebung für Themen der
Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und
Innovationsthemen zu identifizieren.
Mit
dem Projekt ‚TransRegINT - Transformation der
Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit,
Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum
Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der
Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten.
Gefördert wird das Projekt durch das Programm
‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums
für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Weitere Partner für die
NiederrheinCard Ob vier Tage
oder zwölf Monate – der Zugang zu Rabatten und
exklusiven Angeboten ist jederzeit buchbar. Die
attraktive Niederrheincard wird immer beliebter.
Bereits über 60 touristische Unternehmen bieten
Vorteile für den Karteninhaber. Aktuell sind neu
dazugekommen die Reeser Personenschifffahrt, das
Niederrheinische Museum Kevelaer und das „Haus
des Bergmanns“ in Kamp-Lintfort.
Die
Schlossfestspiele Neersen zählen nun ebenfalls
zu den Partnern. Auch niederländische
Unternehmen interessieren sich dafür, Partner
bei Niederrhein Tourismus (NT) zu werden und
einen Vorteil durch die Niederrhein Card
anzubieten. Sowohl für die Bewohner des
Niederrheins als auch für Touristen sind das
gute Nachrichten.
Denn für beide Gruppen
wurde die NiederrheinCard passgenau konzipiert:
An Kurzurlauber richtet sich die Variante mit
einer Gültigkeit an vier zusammenhängenden Tagen
ab dem gewählten Wunschdatum (für 29 Euro). Die
NiederrheinCard 365 (49 Euro) ist dagegen ideal
für Mehrfachurlauber und Menschen, die am
Niederrhein leben. Sie ist ein ganzes Jahr lang
gültig.
„Wer sich für die
NiederrheinCard 365 entscheidet, hat ab dem
gewählten Wunschdatum 365 Tage Zeit, die
Schönheiten des Niederrheins kostengünstig zu
nutzen.“, betont Jörgens. Ob Kletterhalle oder
Tierpark, ob historische Bahnfahrt oder
Spa-Wochenende – die im vergangenen Jahr
eingeführte NiederrheinCard schafft durch
Rabatte und exklusive Angebote neue und
attraktive Zugänge zu bekannten Highlights und
versteckten Geheimtipps in der Region.
Die Bandbreite reicht von Museen und
Freizeitanbietern bis hin zu Outdoor-Angeboten.
Auch die teilnehmenden Hotels und Restaurants
gewähren Vorteile, die es zu entdecken lohnt.
www.niederrhein-card.de

Auch der Grefrather EisSport & EventPark zählt
zu den Partnern. Foto: gymi media
Unterstützung für pflegende Angehörige -
Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses
Bethanien Moers ab Ende Januar 2026
Was ist, wenn aus einem sich Kümmern um die
Eltern eine Pflegesituation wird? Was ist, wenn
der bzw. die Partner:in plötzlich erkrankt? Die
Übernahme der Pflege zu Hause ist oft eine neue
und schwierige Situation. Der Alltag verändert
sich, eine Vielzahl von Fragen kommt auf. Ab
Ende Januar 2026 startet hierzu in der Bethanien
Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) ein
spezieller Kurs, der unter dem Motto „Wenn aus
Unterstützung Pflege wird“, Menschen bei der
heimischen Pflege Angehöriger unterstützt.
In den Pflegekursen werden Betroffene mit
den erforderlichen Pflegetechniken vertraut
gemacht. Sie erhalten Informationen zu
Pflegehilfsmitteln und Leistungen der
Krankenkassen. Der von der erfahrenen
Krankenschwester und Pflegetrainerin Daniela
Sturm geleitete kostenlose Kurs besteht aus 3 x
4 Unterrichtsstunden und findet jeweils von
16.00 bis 19.30 Uhr statt.
Folgende
Kurstermine stehen dabei zur Auswahl:
Kursangebot 1 – 27. Januar, 03. Februar und 10.
Februar 2026 Kursangebot 2 – 16. Juni,
23. Juni und 30. Juni 2026 Kursangebot 3 –
03. November, 10. November und 17. November
2026.
Angesprochen sind Menschen, die
Rat und Unterstützung bei der Pflege eines
Familienangehörigen brauchen. Im Kurs lernen die
Teilnehmer:innen, wie sie mit der neuen
Situation umgehen und erhalten wertvolle
Informationen und Tipps. ANMELDUNG Um
Anmeldung bei Pflegetrainerin Daniela Sturm
unter +49 (0) 2841 200-20911 oder per E-Mail an
daniela.sturm@bethanienmoers.de wird
gebeten.

Daniela Sturm, examinierte Krankenschwester und
ausgebildete Pflegetrainerin, leitet den
kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige im
Krankenhaus Bethanien Moers. Sauberes
Trinkwasser: Zusätzliche EU-weite
Schutzmaßnahmen gegen PFAS treten in Kraft
Seit dem 12.1.2026 müssen die
EU-Mitgliedstaaten die Gehalte von per- und
polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) im
Trinkwasser systematisch überwachen, um neue,
europaweite Grenzwerte einzuhalten. Das trägt
unmittelbar dazu bei, das Recht auf sicheres
Trinkwasser für die Menschen in Europa
durchzusetzen, eines der Ziele der
EU-Wasserresilienz-Strategie.
PFAS
schnell erkennen und handeln Jessika
Roswall, EU-Kommissarin für Umwelt,
Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige
Kreislaufwirtschaft, erklärte: „Die
PFAS-Verschmutzung ist ein wachsendes Problem
für das Trinkwasser in ganz Europa. Mit
harmonisierten Grenzwerten und einer
obligatorischen Überwachung, die jetzt in Kraft
sind, verfügen die Mitgliedstaaten über die
Regeln und Instrumente, um PFAS zum Schutz der
öffentlichen Gesundheit rasch zu erkennen und zu
bekämpfen.“
Einheitliches Vorgehen
europaweit Die verstärkte Überwachung hatten
die EU-Staaten und Europäisches Parlament im
Rahmen der Neufassung der Trinkwasserrichtlinie
2020 beschlossen. Um eine einheitliche
Überwachung in der gesamten EU zu unterstützen,
hatte die Kommission 2024 technische
Leitlinien veröffentlicht. Die EU-Staaten
müssen die Kommission über die Ergebnisse ihrer
Überwachung unterrichten.
Bei
Überschreitung der Grenzwerte müssen die
Mitgliedstaaten Maßnahmen ergreifen, um den
PFAS-Wert zu senken, um die öffentliche
Gesundheit zu schützen und die Öffentlichkeit zu
informieren. Konsequenzen könnten
beispielsweise die Schließung kontaminierter
Brunnen, das Hinzufügen von Behandlungsschritten
zur Entfernung von PFAS oder die Einschränkung
der Trinkwasserversorgung umfassen, und zwar
solange die Überschreitung anhält.
Kempen: Ticketverkauf und Museumskasse ab
sofort in der Touristeninformation
Ab sofort befinden sich Ticketverkauf
und Museumskasse in der Touristeninformation an
der Orsaystraße 3a, direkt neben dem Kulturforum
Franziskanerkloster. Darüber hinaus sind
Informationsmaterialien, Broschüren und
Publikationen des Museums und Kulturforums
erhältlich.
Für Fragen rund um das
Angebot stehen vor Ort Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner zur Verfügung. Der Ticketverkauf
ist dort dienstags bis sonntags von 11 bis 17
Uhr sowie donnerstags von 11 bis 18 Uhr
geöffnet. Tickets sind außerdem jederzeit im
Onlineshop unter
https://25629.reservix.de/events erhältlich.
Stadt Kempen Kulturamt Rowena
Gommans Burgstraße 23 47906 Kempen Tel.:
02152-9174119 Mail:
rowena.gommans@kempen.de
Große Gartenmythen – Gartenbauexperte klärt auf.
Kaffee gegen Schnecken? Am
wirksamsten sind Hühner oder Laufenten als
natürliche Schneckenjäger.

Quelle: pixabay
Planungen für die neue
Gartensaison laufen bereits und bei der
Recherche zur richtigen Vorbereitung des
Gartenjahres stoßen Gartenbegeisterte immer
wieder auf kuriose Tipps oder Bauernregeln. Um
keine Fehler zu begehen, nimmt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e.V. (BLGL), fünf
weit verbreitete Mythen unter die Lupe und klärt
auf, was an den Ratschlägen dran ist.
Mythos: Kaffee schützt vor Schnecken Kaffee
hat – wie so viele andere landläufig immer
wieder genannte Substanzen oder Maßnahmen –
keine gesicherte Wirkung gegen Schnecken. Laut
Pflanzenschutzgesetz ist das Ausbringen von
Kaffeesud, ebenso wie anderer, selbst
zusammengebrauter Pflanzenschutzmittel
(„Hausmittel“) sogar verboten.
Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp rät, zu
Alternativen zu greifen: „Es gibt deutlich
effektivere Methoden, um Schneckenschäden an den
Pflanzen zu vermeiden, etwa Absammeln,
Bierfallen oder Schneckenzäune. Wessen
Gartengröße es zulässt, kann auch Hühner und
Laufenten als Schneckenvertilger einsetzen. Im
Idealfall kombiniert man viele verschiedene
Maßnahmen miteinander.“
Mythos: Viel
Dünger = optimaler Ertrag Dieser Mythos
stimmt nicht: Düngergaben erhöhen den Ertrag nur
dann, wenn der Boden mit Nährstoffen
unterversorgt ist, und auch nur so weit, bis ein
„Sättigungspunkt“ erreicht wird. Bei dessen
Überschreiten stagniert der Ertrag oder sinkt
bei noch höherer Düngung sogar ab.
Viele
Untersuchungen der letzten Jahre und Jahrzehnte
haben ergeben, dass die meisten Gartenflächen in
Deutschland durch langjährig zu hohe Düngergaben
stark überdüngt sind – mit negativen
Auswirkungen auf den Ertrag, die
Pflanzenqualität und die Umwelt, z. B. Nitrat im
Grundwasser. Dr. Popp empfiehlt, vor
Düngungsmaßnahmen eine Bodenanalyse
durchzuführen, die Aufschluss über den
tatsächlichen Bedarf an Nährstoffen gibt.
Mythos: Kompost stinkt immer Auch dies
ist falsch! Richtig aufgesetzter und
„gepflegter“ Kompost riecht angenehm erdig oder
nach Waldboden. Gestank tritt meist nur dann
auf, wenn der Kompost zu feucht ist, unter
Sauerstoffmangel leidet und anaerobe Prozesse
ablaufen. „Ursache hierfür sind zu viele weiche
und feuchte Abfälle.
Der Kompost soll
deshalb von Anfang an mit trockenem,
strukturreichem Material versetzt werden.
Außerdem ist der Kompost in regelmäßigen
Abständen umzusetzen, am besten mit einer
Grabgabel. So kann immer wieder ausreichend
Sauerstoff eintreten, die Bildung verdichteter
Klumpen vermieden und der mikrobiologische
Rotteprozess aerob am Laufen gehalten werden“,
so der Experte des BLGL.
Mythos: Tomaten
reifen schneller, wenn man sie ins Haus bringt
Richtig – sofern es draußen bedingt durch das
Voranschreiten der Jahreszeiten an Sonne und
Wärme fehlt. Im Herbst bei niedrigen Tages- und
vor allem Nachttemperaturen können Tomaten grün
oder leicht gelblich bis orange geerntet und ins
Haus gebracht werden, denn Temperaturen um 20 °C
beschleunigen die Reife deutlich.
Dr.
Popps Tipp: „Die Tomaten sollten in einer
trockenen Schachtel oder Papiertüte gelagert
werden, am besten in Gesellschaft von einer
reifen Banane oder einem Apfel, denn diese
produzieren das Reifegas Ethylen. Ein heller
Standort mit starkem Lichteinfall ist nicht
nötig, jedoch eine regelmäßige Kontrolle, um
eventuell faulende Früchte frühzeitig
auszusortieren.“
Mythos: Verblühte
Stauden umgehend zurückschneiden Falsch, denn
das Belassen verblühter Stauden sorgt für den
Verbleib nährstoffreicher Stängel- und
Blattmassen auf den Beeten. Zusätzlich stellen
verblühte Pflanzen samt ihrer Fruchtstände
Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsangebote
für viele Kleintiere dar.
Erst im
ausgehenden Winter oder beginnenden Frühjahr
sind die dann leichten, trockenen Stängel zu
entfernen – die Methode vereint also einen hohen
ökologischen Wert mit weniger Arbeitsaufwand und
verbessert die Bodenqualität. „Nur wenn es zu
Fäulnis kommt, das Aussamen
ausbreitungsfreudiger Arten verhindert werden
oder eventuell eine Nachblüte angeregt werden
soll, ist ein umgehender Rückschnitt notwendig“,
informiert Dr. Popp.
Die Analyse zeigt:
Die Beratung durch einen Experten hilft dabei,
Halb- oder Falschwissen zu enttarnen und Tipps
zu erfahren, die wirklich funktionieren. Wenn
durch falsche Ratschläge versprochene Ergebnisse
im Garten nicht eintreten, entsteht schnell
Frust. Das Aufklären von Mythen trägt deshalb
nicht nur dazu bei, den Garten nachhaltiger und
effizienter zu gestalten, sondern bringt
letztlich auch mehr Freude am Gärtnern.
Aktionsbündnisses "Für
die Würde unserer Städte": Rekord-Minus:
Kommunen fordern Soforthilfe Das
Defizit in den Haushalten der Städte und
Gemeinden ist im dritten Quartal weiter
gewachsen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“ schlägt deshalb eine höhere
Beteiligung des Bundes an den Sozialkosten vor.
Das Statistische Bundesamt hatte am
Donnerstag (8. Januar) keine guten Nachrichten
für die Kommunen in Deutschland. In den ersten
drei Quartalen des vergangenen Jahres lag das
Minus in den Etats der Städte und Gemeinden bei
28,3 Milliarden Euro – und damit noch einmal 2,4
Milliarden Euro höher als im bitteren Rekordjahr
2024. Auf NRW entfallen 8,5 Milliarden Euro.
Zugleich steigt damit die Gefahr dramatisch,
dass am Ende des Jahres 2025 bundesweit die
30-Milliarden-Euro-Grenze deutlich überschritten
wird.
Eine wesentliche Ursache für den
ungebrochenen Trend sind neben der schwachen
Steuereinnahmenentwicklung die explodierenden
Sozialausgaben. Sie wuchsen in den ersten drei
Quartalen um vier Milliarden Euro: Insbesondere
die Ausgaben für die Eingliederungshilfe für
behinderte Menschen und für die Jugendhilfe
nahmen um gut 11 Prozent zu. An diesen vom Bund
veranlassten Aufgaben, die am Ende des Jahren
2025 gut 45 Milliarden Euro kosten werden (ohne
Stadtstaaten) beteiligt sich der Bund bisher
nicht.
Um die Entwicklung endlich
umzukehren, fordert das Aktionsbündnis „Für die
Würde unserer Städte“ eine notwendige
Sofortmaßnahme. „Bund und Länder müssen sich
stärker an Sozialkosten beteiligen, nach unserer
Ansicht sind die Kosten der Unterkunft dafür
sehr gut geeignet. Wir fordern eine
100-prozentige Übernahme des Bundes“, sagt
Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses,
in dem sich finanzschwache Kommunen
zusammengeschlossen haben.
Die Kosten der
Unterkunft haben sich in der Vergangenheit schon
einmal als passendes Instrument für eine
Soforthilfe erwiesen. Damals erhöhte der Bund
seinen Anteil auf rund 75 Prozent und entlastete
die Städte und Gemeinden spürbar. Eine
Komplettübernahme der Kosten der Unterkunft
könnte nun ähnliches bewirken. Dass die Kommunen
diese Aufgabe dann in Bundesauftragsverwaltung
übernehmen, ist ihnen bewusst und wird vom
Aktionsbündnis akzeptiert.
„Für die Würde
unserer Städte“ hat bei seinen jüngsten
Gesprächen in Berlin Signale wahrgenommen, dass
der Bund zu einer Hilfe bereit ist. Diese sollte
möglichst direkt bei den Kommunen ankommen und
nicht erst bei den Ländern. Das Aktionsbündnis
appelliert daher an die Länder, an einer
konstruktiven Lösung mitzuarbeiten und nicht wie
beim Sondervermögen Infrastruktur zum Teil
„klebrige Finger“ zu bekommen.
Diese
notwendige Sofortmaßnahme wäre ein wichtiger
Schritt, dem allerdings weitere folgen müssen.
Dabei geht es nicht allein um mehr Geld. In
gleicher Weise wichtig ist es, Bürokratie
abzubauen und den Sozialstaat insgesamt zu
reformieren:
1. Bund und Länder müssen
insbesondere bei den stark steigenden kommunalen
Ausgaben für die Hilfen zur Erziehung und die
Eingliederungshilfe Lösungen finden.
2.
Im Rahmen der Sozialstaatskommission muss das
System der existenzsichernden Leistungen auf
neue Füße gestellt werden, um die Hilfen besser
und effektiver zum Einsatz zu bringen.
3.
Die Finanzausstattung der Kommunen muss
grundsätzlich verbessert werden, damit vor allem
Investitionen kontinuierlich den
Infrastrukturbestand sichern und damit auch den
Wirtschaftsstandort attraktiv halten. Dabei
sollten Kommunen mit hohem Finanzierungsbedarf
besonders berücksichtigt werden.
4. Die
Förderpolitik muss so reformiert werden, dass
der bürokratische Aufwand für die Kommunen
deutlich reduziert wird und sie mehr Geld
pauschal erhalten.
5. Der Bund muss seine
Altschuldenregelung für die Kommunen aufstocken.
250 Millionen Euro pro Jahr sind angesichts von
Altschulden in Höhe von rund 35 Milliarden Euro
zu wenig.
Mehr zum Aktionsbündnis „Für
die Würde unserer Städte“ finden Sie auf
www.fuerdiewuerde.de
Dinslaken: Land NRW übernimmt einen Teil der
städtischen Schulden – Die Entlastung hilft,
löst die Finanzprobleme aber nicht
Die Stadt Dinslaken hat zu Weihnachten die
Mitteilung bekommen, dass durch das
Altschuldenentlastungsgesetz rund 20 Millionen
Euro an Liquiditätskrediten übernommen werden.
Das Land NRW unterstützt mit dem Gesetz
diejenigen Städte, Gemeinden und Kreise, die in
ihren Kernhaushalten übermäßige
Verbindlichkeiten zur Liquiditätssicherung
aufweisen. Die praktische Umsetzung soll
landesseitig bis zum Jahr 2027 erfolgen.
Bürgermeister Simon Panke und Stadtkämmerer
Achim Thomae freuen sich über diese Nachricht,
ordnen sie aber zugleich ein: "Das ist zwar
ein gutes und wichtiges Signal aus Düsseldorf,
aber ändert leider nichts an unserer schwierigen
Haushaltslage", erklärt Bürgermeister Simon
Panke. "Diese Entlastung hilft uns kurzfristig,
unsere aktuelle Verschuldung bei den
Liquiditätskrediten von rund 115 Millionen Euro
zu senken.
Eine nachhaltige, echte Hilfe
wäre es jedoch, wenn Bund und Länder in Zukunft
die Kosten für ihre Gesetze selbst finanzieren,
anstatt sie auf die Kommunen abzuwälzen. Unsere
Aufgaben wachsen stetig, aber die Einnahmen
kommen nicht hinterher. Deshalb brauchen die
Kommunen endlich eine solide, dauerhafte
Finanzierung, keine Programme mit
Verfallsdatum."
Auch Kämmerer Achim
Thomae betont den begrenzten Effekt der
kurzfristigen Entlastung: "Rund 20 Millionen
Euro weniger Schulden sind auf den ersten Blick
viel Geld. Doch unsere strukturelle Lücke im
Haushalt beträgt allein für das Jahr 2026 rund
40 Millionen Euro, Tendenz deutlich steigend.
Der aus den neuen Haushaltsdefiziten entstehende
Liquiditätsbedarf wird innerhalb kurzer Zeit
dazu führen, dass die anfängliche jährliche
Zinsersparnis von 500.000 Euro wieder aufgezehrt
wird. Hinzu kommen neue Kredite für notwendige
Investitionen in die Infrastruktur wie zum
Beispiel für Schulen, Kindergärten und Kanäle."
Die Entlastung des Landes ist eine einmalige
große Hilfe, aber keine dauerhafte Lösung. An
der finanziellen ernsten Situation der Stadt
Dinslaken und der damit verbundenen
Notwendigkeit eines Haushaltssicherungskonzeptes
ändert sich durch das Gesetz nichts. Das
fortgeschriebene und erweiterte Konzept wird im
Zuge des Haushaltsplanes am 28. Januar 2026 dem
Rat zugeleitet. Die Ratssitzung beginnt um 18
Uhr in der Kathrin-Türks-Halle.
Dringender Appell zur Blutspende: Blut
wird JETZT benötigt! In den
vergangenen Wochen mussten zahlreiche
Blutspendetermine witterungsbedingt kurzfristig
abgesagt werden. Viele der dennoch
durchgeführten Termine waren deutlich schwächer
besucht als üblich. Gleichzeitig führt die
anhaltende Grippe- und Erkältungswelle dazu,
dass viele potenzielle Spenderinnen und Spender
vorübergehend nicht spenden können.
Bereits zu Jahresbeginn ist das Spendenaufkommen
deshalb, und wegen der Feiertage, unter dem
notwendigen Niveau geblieben. Die Auswirkungen
sind deutlich spürbar: Die Vorräte sinken, die
Lagerreichweite beträgt aktuell nur noch rund
1,5 Tage.
Der
DRK-Blutspendedienst West ruft die Bevölkerung
eindringlich zur Blutspende in NRW,
Rheinland-Pfalz und im Saarland auf. Die
Versorgung mit Blutpräparaten ist aktuell
angespannt und droht sich weiter zu verschärfen.
Winterwetter, eine ausgeprägte Infektwelle und
ein schwacher Start ins Spendenjahr treffen auf
einen unverändert hohen Bedarf in den Kliniken.
Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar
und können nicht auf Vorrat produziert werden.
Schon wenige Tage mit zu wenigen Spenden wirken
sich unmittelbar auf die Patientenversorgung
aus. „Die Situation ist ernst. Krankenhäuser
benötigen täglich Blut für Operationen,
Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung
chronisch kranker Menschen. Diese Versorgung
darf nicht ins Wanken geraten“, erklärt Stephan
David Küpper, Pressesprecher des
DRK-Blutspendedienstes.
„Blutspenden
lassen sich nicht aufschieben – was heute nicht
gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken“,
so Küpper weiter. Der DRK-Blutspendedienst geht
verantwortungsvoll mit den knappen Beständen um.
Eine nachhaltige Stabilisierung der Versorgung
ist jedoch nur möglich, wenn kurzfristig
deutlich mehr Menschen Blut spenden.
Das
DRK appelliert daher an alle gesunden und
spendefähigen Bürgerinnen und Bürger, jetzt
Verantwortung zu übernehmen und zeitnah einen
Termin zur Blutspende wahrzunehmen. Bereits
wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft können
entscheidend dazu beitragen, die Lage zu
entspannen.
Aktuelle Termine und
Informationen zur Blutspende finden sich unter:
www.blutspende.jetzt Wer unsicher ist, ob
eine Blutspende – zum Beispiel wegen der
Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist,
kann sich kostenfrei bei der Hotline des
DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11
beraten lassen. Alternativ steht unter
www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist
die Blutspende beim DRK so wichtig? Der
DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr
als 23 Millionen Menschen in seinem
Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blutspenden werden dringend benötigt
Blutspende-Termin reservieren und Leben retten
Um Wartezeiten zu vermeiden und die Abläufe
optimal zu gestalten, bittet das Rote Kreuz
darum, sich vorab unter
www.blutspende.jetzt oder über die Hotline
einen Termin zu reservieren. Blut spenden kann
jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine
obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum
Termin bitte den Personalausweis oder
Führerschein mitbringen. Die eigentliche
Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten
– und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Kleve:
Winterlesung „Kindheit in Ostpreußen“ mit Ludger
Kazmierczak Die zweite Lesung im
Rahmen der diesjährigen Winterlesungen zum Thema
„Verlorenes Paradies“ widmet sich dem Buch
„Kindheit in Ostpreußen“ von Marion Gräfin
Dönhoff. Aus dem Buch liest Ludger Kazmierczak.

Donnerstag, 15. Januar 2026, 19 Uhr Marion
Gräfin Dönhoff (1909-2002): "Kindheit in
Ostpreußen"/ "Namen, die keiner mehr nennt" -
(Ludger Kazmierczak)
Die Autorin Marion
Gräfin Dönhoff schreibt über ihre
Kindheitserinnerungen mit Handwerkern und
Hausleuten auf dem Schloß in Ostpreußen, von
denen sie mehr lernt als von den abwesenden
Eltern und den wechselnden Erzieherinnen. In der
Tischlerei, im Pferdestall oder in der Gärtnerei
war es „viel interessanter als im Schloß“.
Daneben schildert sie die skurrilen
Persönlichkeiten ihrer Verwandtschaft, die
Erkundungen und Streiche der Kinder und zeichnet
ein eindrückliches Bild der Schönheiten der
lokalen Natur, die von heilen Wäldern über weite
Seen geprägt ist.
Die Lesung findet um 19
Uhr in der Wandelhalle des Museum Kurhaus Kleve
statt, der Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und
für Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
Workshop "Abstrakte Farbräume mit
Botschaft" im MKK Am Samstag, den
17. Januar 2026 von 11–13 Uhr findet der
Workshop „Abstrakte Farbräume mit Botschft“ mit
Monika Buchen statt. Die Werkreihe „Klever Raum
I“ von Ulrich Erben und der große Wandteppich
„LOVE“ von Robert Indiana sind als geometrische
Kompositionen angelegt. Dennoch unterscheiden
sich die Werke grundlegend. Es wird mit
Kombinationen aus geometrischen Flächen,
Farbkontrasten, Farbaufträgen und Schrift
experimentiert.
Der Workshop richtet sich an Kinder und
Jugendliche ab 9 Jahren, die Teilnahmegebühr
beträgt 15 Euro (inkl. Material). Bitte anmelden
beim Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel.
+49-(0)2821 / 750 10, empfang@mkk.art).
Wesel: Unterricht in der Natur -
Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und
Umweltbildner*innen Unterricht
direkt an Emscher, Lippe und ihren Nebenläufen:
Wie das umgesetzt werden kann, lernen
interessierte Lehrkräfte und Umweltbildner*innen
in dem Online-Kurs „Unsere Gewässer erleben –
Emscher bzw. Lippe im naturwissenschaftlichen
Unterricht“.
Die Fortbildung im Sinne
einer BNE-Fortbildung (Bildung für nachhaltige
Entwicklung) von Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV) richtet sich an
Pädagog*innen und Lehrkräfte, die ihr Wissen
rund um die neu entstandenen
Gewässerlandschaften und ihre vielfältige Fauna
und Flora vertiefen sowie ihren Unterricht nach
draußen ans Gewässer bringen möchten.
Start der Online-Fortbildung ist am 27. Januar
2026. Ein Großteil der an Emscher und Lippe
renaturierten Gewässerlandschaften wurde bereits
von der Tier- und Pflanzenwelt zurückerobert.
Neue Naturbiotope und Freizeitareale sind
entstanden. Diesen Naturraum können Lehrkräfte
und Umweltbilder*innen für Kinder und
Jugendliche bei eigenen Gewässeruntersuchungen
vor Ort erlebbar machen – Pflanzen und
Kleintiere können zum Beispiel gesammelt und
bestimmt sowie eine eigene Gewässeruntersuchung
vor Ort durchgeführt werden.
Ziel des
Online-Kurses ist es, Lehrende im Sinne einer
Bildung für nachhaltige Entwicklung für einen
nachhaltigen Wandel unserer Gesellschaft zu
qualifizieren und ihre Kompetenzen zu fördern.
Start der Online-Schulung ist am Dienstag, 27.
Januar, um 14 Uhr. Nach dem gemeinsamen Auftakt
haben die Teilnehmenden bis zum 10. März die
Möglichkeit, die Kurs-Materialien, wie
beispielsweise Experimente und Filme, zu sichten
und zu erarbeiten – bei völlig freier
Zeiteinteilung.
Ein
Online-Abschlusstreffen am 10. März schließt die
Fortbildung ab. Das Programm wurde von
Emschergenossenschaft und Lippeverband in
Zusammenarbeit mit der Biologiedidaktik der
Universität Duisburg-Essen entwickelt.
Interessierte können sich per E-Mail (direktzunw@posteo.de)
anmelden – für die externen Serverkosten fällt
eine Gebühr von 12 Euro für den Kurs an.
Weitere wichtige Informationen zur
Veranstaltung und die Zugänge zu den
Online-Plattformen gibt es unter:
https://bildung.eglv.de Emschergenossenschaft
und Lippeverband Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip
leben.
Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die
Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der
1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den
Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und
Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind
Deutschlands größter Abwasserentsorger und
Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund
782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59
Kläranlagen). www.eglv.de
Moers: Eine Staffelstrecke nach
Ägypten - voraussichtliche Spendenbetrag liegt
bei über 7.800 Euro Beim
25-Stunden-Schwimmen fielen alle Rekorde. Das
25-Stunden-Schwimmen hat am Wochenende erneut
ambitionierte Hobby- und Wettkampfschwimmer in
den Enni Sportpark Rheinkamp ge-lockt und dabei
für Rekorde am laufenden Band gesorgt. Bei der
zwölften Auflage der Veranstaltung, zu der die
ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) gemeinsam
mit den Moerser Schwimmvereinen eingeladen
hatte, wurden sämtliche Bestmarken übertroffen.
Mit 664 Teilnehmenden verzeichnete das Event
nicht nur einen Zuwachs von 185 Aktiven
gegenüber dem Vorjahr, sondern auch die höchste
Beteiligung seit Bestehen.
Von Samstag,
11 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, zogen die
Schwimmerinnen und Schwimmer unermüdlich ihre
Bahnen. Meter um Meter wuchs die Gesamt-strecke
auf beeindruckende 3.117 Kilometer an – satte
808 Kilometer mehr als im Vorjahr. „Dass die
3.000er-Marke fällt, hatte wohl niemand
erwartet. Als Staffel hätten wir damit sogar
Ägypten erreicht“, sagt Enni-Bereichsleiter
Benjamin Beckerle.
Die größte
Einzelleistung lieferte – wie schon im Vorjahr –
Mareike Neu-kirch ab. Nach 42,5 Kilometern im
vergangenen Jahr legte die 44-Jährige noch
einmal nach: Unvorstellbare 51,85 Kilometer
standen am Ende auf ihrer Karte. Eine weitere
herausragende Leistung zeigte auch Fabian
Herold. Mit 30 Kilometern sicherte er sich in
der Altersklasse der männlichen Jugendlichen bis
17 Jahre souverän den ersten Platz. „Dass die
Familie trotz Unwetterwarnung und Schnee extra
aus ihrem Wohnort an der Nord-see angereist ist,
zeigt die überregionale Strahlkraft des Events“,
betont Beckerle.
Bei den Mannschaften
setzte sich erneut der TV Aldekerk durch, der
seine Vorjahresleistung von 88 Kilometern auf
nunmehr 106 Kilometer steigerte. Weitere
Erstplatzierte in den einzelnen Altersklassen
waren Tim Werner (männliche Erwachsene),
Stephanie Janas (Frauen Ü50), Uli Etzel (Männer
Ü50), Hanna Bohusch und Julian Czymay (Kinder
bis 9 Jahre), Kira Ripp-linger und Max Wall
(Jugendliche bis 14 Jahre) sowie Aleida
Mauscherning (Jugendliche bis 17 Jahre).
Die Siegerehrung fand am Sonntagmittag statt
und spiegelte wider, was Stunden im Wasser
hinterlassen: viele zufriedene, aber auch
sichtbar müde Augen. Bürgermeisterin Julia
Zupancic, Dr. Gündüz Selcan, Chefarzt der
Bethanien Kinderklinik, und Enni-Vorständin
Sandra Jungmaier ehrten die erfolgreichen
Schwimmerinnen und Schwim-mer und würdigten
dabei nicht nur die sportlichen Leistungen,
sondern auch die Ausdauer und den Teamgeist
aller Teilnehmenden.
Denn bei aller
Anstrengung und Müdigkeit kam der Spaß an der
Bewegung nicht zu kurz. Teilnehmen konnte jeder,
der mindestens 50 Meter schwimmen konnte. Der
älteste Teilnehmer war 79 Jahre alt, der jüngste
gerade einmal fünf. Wer zwischendurch eine Pause
brauchte, konnte sich direkt im Enni-Sportpark
auf einer mitgebrachten Isomatte ausruhen.
„Die Veranstaltung zeichnete sich erneut
durch ihre angenehme Atmosphäre und die tolle
Stimmung unter den Sportlerinnen und Sportlern
aus“, resümiert Beckerle. „Gerade das Schwimmen
in der Nacht hatte wieder ein ganz eigenes
Flair. Und als morgens die Sonne über der
verschneiten Parkanlage rund um den
Enni-Sportpark aufging, haben viele aus dem
Fenster geschaut und einfach den Anblick
genossen.“
Darüber hinaus verfolgte das
25-Stunden-Schwimmen auch in diesem Jahr einen
guten Zweck. Der Erlös aus Startgeldern sowie
dem Verkauf von Speisen und Getränken fließt in
eine Spendenaktion. Zusätzlich legt die Enni pro
geschwommenen 100 Kilometern weitere 50 Euro
obendrauf. In diesem Jahr kommt der Erlös der
Kinderklinik des Krankenhauses Betha-nien
zugute.
Der voraussichtliche
Spendenbetrag liegt bei über 7.800 Euro
– rund 1.800 Euro mehr als im Vorjahr und damit
ebenfalls ein neuer Re-kord. „Ein herzlicher
Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern,
beson-ders der Bäckerei Büsch, dem Apfelparadies
Kapellen, der Firma Nieder-rheingold und der
Stiftung Bethanien, die das Event beim Catering
großar-tig unterstützt haben. Außerdem ein Dank
an die Physiotherapiepraxis Be-cker plus für die
wertvolle Betreuung der Aktiven“, so Beckerle.
Moers: 1.000 Gästen feierten bei
der 13. ENNI Night of the Bands Die
13. ENNI Night of the Bands verwandelte am
Samstagabend die Innenstadt von Rheinberg in
eine pulsierende Musikmeile. Trotz frostiger
Temperaturen erlebten rund 1.000 Besucherinnen
und Besucher einen Abend voller Energie,
abwechslungsreicher Musik und guter Stimmung.
In sieben Locations präsentierten neun
Bands ein vielseitiges Programm aus Rock, Pop,
Soul und Indie. Die Minusgrade traten schnell in
den Hintergrund, Warmtanzen war angesagt! „Das
kalte Wetter hat sicherlich einige Gäste
abgehalten. Aber diejenigen, die dabei waren,
haben die Musik richtig gefeiert und für eine
großartige Stimmung gesorgt“, ziehen
Veranstalter Maik Böse und Stefan Krämer,
Geschäftsführer des Sponsors ENNI Energie &
Umwelt (Enni), ein positives Fazit.
Wie gewohnt traten die Bands zeitversetzt auf.
So konnten die Besucherinnen und Besucher von
Lokal zu Lokal ziehen, neue Musik entdecken und
alte Favoriten genießen. Ein kostenloser
Shuttlebus machte das Kneipen-Hopping bequem,
ohne auf das Auto angewiesen zu sein. „Die
Temperaturen führten allerdings dazu, dass die
Gäste seltener die Locations wechselten.
Wer ein warmes Plätzchen gefunden hatte,
blieb länger – zum Nachteil der Lokale außerhalb
der Innenstadt“, berichtet Böse. Die Alte
Apotheke hingegen platzte aus allen Nähten.
Moodish, die dort zum sechsten Mal bei der ENNI
Night auftraten, begeisterten ihre Fans mit
einer mitreißenden Performance.

Entwicklung der
Nebenkosten 2025 in NRW: Heizöl mit stärkstem
Preisrückgang unter den Energieträgern
* Preise für Haushaltsenergien im Vergleich
zum Vorjahr um 0,6 % gesunken. * Anstieg bei
Preisen für Strom um 1,7 %. *
Schornsteinfegerentgelte um 8,8 % und
Reinigungskosten für Straßen und Bürgersteige um
7,7 % gestiegen.
Die Preise für
Haushaltsenergien, die Strom, Gas und andere
Brennstoffe umfassen, sind in
Nordrhein-Westfalen zwischen 2024 und 2025 um
0,6 % gesunken. Dies teilt das Statistische
Landesamt anlässlich der kalten Jahreszeit mit,
in der die Nebenkosten für viele
Verbraucherinnen und Verbraucher in den Fokus
rücken.
Während die Preise für Strom im
genannten Zeitraum um 1,7 % gestiegen sind,
wurden bei weiteren Energieträgern größtenteils
sinkende Preise beobachtet. Sinkende
Betriebskosten für Ölzentralheizungen ursächlich
für überdurchschnittlichen Preisrückgang beim
Heizöl Den stärksten Preisrückgang verzeichneten
dabei die Gesamtkosten für Heizöl,
einschließlich Betriebskosten, mit −7,0 %.

Dabei sorgten vor allem die sinkenden
Betriebskosten für Ölzentralheizungen
(−10,4 %) für den überdurchschnittlichen
Preisrückgang. Die reinen Preise für Heizöl
sanken im selben Zeitraum um 4,5 %. Die
Gesamtkosten für Erdgas, einschließlich
Betriebskosten, sind zwischen 2024 und 2025
ebenfalls gesunken (−2,3 %). Auch hier fielen
insbesondere die Betriebskosten für
Gaszentralheizungen niedriger aus als im Vorjahr
(−5,6 %), während die Preise für Erdgas selbst
um 0,4 % stiegen.
Weitere Energieträger
wie Brennholz, Holzpellets oder andere feste
Brennstoffe (−4,1 %) und Fernwärme (−1,6 %)
verzeichneten ebenfalls sinkende Preise. Trotz
zuletzt rückläufiger Tendenzen bewegten sich die
Preise für Haushaltsenergien nach wie vor auf
einem höheren Niveau als vor dem Ukraine-Krieg.
Steigende Preise bei Wasserver- und
Abwasserentsorgung Neben den
Haushaltsenergien bilden die Kosten für
Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und
Müllentsorgung einen wesentlichen Bestandteil
der Nebenkosten. Im Jahr 2025 zeigten sich bei
allen drei Positionen Preissteigerungen. Die
Preise für Wasserversorgung stiegen um 4,4 %,
die für Abwasserentsorgung um 5,5 % und die
Preise für Müllabfuhr um 2,3 %.
Reinigungskosten für Straßen
und Bürgersteige gestiegen
Schornsteinfegerentgelte stiegen zwischen 2024
und 2025 um 8,8 %. Auch die Preise für
Bürgersteigreinigung oder Straßenreinigung
(+7,7 %) und Dienstleistungen für Gartenpflege
(+4,9 %) waren höher als ein Jahr zuvor.
Für Verbraucherinnen und
Verbraucher, die 2025 Reparaturen, Wartungen,
Instandhaltungen oder Handwerkerarbeiten in
Auftrag geben mussten, fielen höhere Kosten an
als noch im Jahr zuvor. Elektrikerarbeiten
verteuerten sich um 5,8 %, Arbeiten an Gas-,
Wasser- und Entwässerungsanlagen um 5,1 % und
Arbeiten an Heizungs- und
Wassererwärmungsanlagen um 4,5 %.
Mikrozensus 2026 gesstartet – IT.NRW befragt
als Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen
80.000 Haushalte * Der Mikrozensus
ist die größte jährliche Erhebung der amtlichen
Statistik. * Jedes Jahr wird ein Prozent der
Bevölkerung befragt. * Ehrenamtlich tätige
Erhebungsbeauftragte unterstützen bei der
Ortsbegehung.
Auch in diesem Jahr
befragt Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
im Rahmen des Mikrozensus rund 80.000 Haushalte
in NRW. Diese seit 1957 bundesweit durchgeführte
Haushaltsbefragung gibt Antworten auf häufig
gestellte Fragen aus Politik, Wissenschaft und
Medien. Hierzu zählen u. a.: - Unter welchen
Bedingungen leben die Menschen in
Nordrhein-Westfalen? - Wie ist ihre Bildungs-
und Erwerbssituation? - Wie viele Familien
mit Kindern gibt es in NRW? - Wie viele
nordrhein-westfälische Mieterhaushalte mit
minderjährigen Kindern zahlen mehr als 30 %
ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete?
- Wie hoch ist die Mietbelastung bei
Alleinstehenden?
Der Mikrozensus ist die
größte jährliche Erhebung der amtlichen
Statistik Der Mikrozensus wird jedes Jahr bei
einem Prozent aller Haushalte im gesamten
Bundesgebiet durchgeführt. Die Auswahl der
Haushalte erfolgt gemäß einer sog.
Flächenstichprobe. Demnach werden Straßenzüge
bzw. Gebäude nach einem mathematischen
Zufallsverfahren ausgewählt und die darin
lebenden Haushalte dann innerhalb von fünf
aufeinanderfolgenden Kalenderjahren bis zu
viermal befragt.
Um die an den
ausgewählten Anschriften aktuell lebenden
Haushalte zu ermitteln, nutzt das Statistische
Landesamt Melderegisterangaben und setzt
unterstützend rund 100 ehrenamtliche
Erhebungsbeauftragte für Ortsbegehungen ein.
Diese nehmen die Namen auf den Klingelanlagen
bzw. Briefkästen auf.
Die sorgfältig
ausgewählten und geschulten
Erhebungsbeauftragten sind zur strikten
Verschwiegenheit verpflichtet und können sich
durch einen Ausweis legitimieren. Befragungen
finden das ganze Jahr über statt Die Befragungen
der Haushalte sind gleichmäßig auf alle Wochen
des Jahres verteilt.
Im Januar 2026
werden beispielsweise in 53 zufällig
ausgewählten Essener Auswahlbezirken etwa 480
Haushalte befragt (die durchschnittliche Zahl je
Auswahlbezirk liegt bei etwa neun Haushalten).
Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht
nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.
Abgefragt werden z. B. persönliche Merkmale wie
Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit,
Schulbesuch und Erwerbstätigkeit. Dank der
Auskünfte der Befragten liegt ein solides
Datenfundament für belastbare Statistiken über
NRW und Deutschland vor.
Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst jeden Tag
um 50 Hektar Die Siedlungs- und
Verkehrsfläche ist in den Jahren 2021 bis 2024
um durchschnittlich 50 Hektar am Tag gewachsen.
Zum Vergleich: Vatikanstadt als kleinster Staat
der Welt hat mit insgesamt 44 Hektar eine
ähnlich große Fläche.
Der tägliche Anstieg im
vierjährigen Mittel nahm hierzulande damit um
rund einen Hektar gegenüber dem Zeitraum der
Vorjahre ab (51 Hektar pro Tag in den Jahren
2020 bis 2023), wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt. Im Mittel der Jahre 2019
bis 2022 war er mit 49 Hektar pro Tag schon
einmal noch niedriger ausgefallen.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche
kann nicht mit versiegelter Fläche gleichgesetzt
werden, weil sie auch unversiegelte Frei- und
Grünflächen enthält. Dazu zählen beispielsweise
alle Flächen, die zu Gebäuden gehören, wie Haus-
und Vorgärten.
Aber auch Campingplätze,
Parks, Spielplätze und Friedhöfe zählen zur
Siedlungs- und Verkehrsfläche. 72 % des
Wachstums gehen auf Flächen für Wohnbau,
Industrie und Gewerbe sowie öffentliche
Einrichtungen zurück Der größte Teil des
Wachstums geht auf Flächen für Wohnbau,
Industrie- und Gewerbefläche sowie öffentliche
Einrichtungen zurück: Sie wuchsen im Schnitt um
36 Hektar pro Tag im Mittel der Jahre 2021 bis
2024.
Sport-, Freizeit- und Erholungs-
sowie Friedhofsflächen nahmen um 14 Hektar pro
Tag zu. Die Verkehrsflächen blieben nahezu
unverändert. 14,6 % der Fläche
Deutschlands wird für Siedlung und Verkehr
genutzt Trotz des anhaltenden Anstiegs der
Siedlungs- und Verkehrsfläche machte diese auch
im Jahr 2024 14,6 % (5,2 Millionen Hektar) der
gesamten Bodenfläche Deutschlands aus.
Davon werden 3,4 Millionen Hektar für
Siedlungszwecke (einschließlich Bergbaubetriebe,
Tagebau, Grube und Steinbruch) und
1,8 Millionen Hektar für Verkehr genutzt.
Insgesamt umfasst die Fläche Deutschlands
35,8 Millionen Hektar.
Die Fläche für
Vegetation bildet mit 83,1 % den höchsten Anteil
(29,7 Millionen Hektar). Diese besteht im
Wesentlichen aus Flächen für Landwirtschaft mit
50,2 % (18,0 Millionen Hektar) und Waldflächen
mit 29,9 % (10,7 Millionen Hektar). Lediglich
2,3 % der bundesdeutschen Fläche sind mit
Gewässern (0,8 Millionen Hektar) bedeckt.
Blauzungenkrankheit
in NRW – 150-Kilometerzone umfasst den Kreis
Wesel Am Freitag, 9. Januar 2026,
teilte das Landesamt für Verbraucherschutz und
Ernährung NRW (LAVE NRW) mit, dass bei einem
Kalb aus einem Betrieb in Herzogenrath in der
Städterregion Aachen das Blauzungenvirus vom Typ
8 (BTV 8) nachgewiesen wurde. Die bereits in
Teilen von NRW eingerichtete BTV 8-Zone mit
einem Mindestradius von 150 Kilometern um einen
Ausbruch wurde angepasst und umfasst nunmehr
auch den gesamten Kreis Wesel.
Die
Blauzungenkrankheit ist für Haus- und
Wildwiederkäuer gefährlich. Das Virus wird über
bestimmte Stechinsekten (Gnitzen) übertragen.
Die Ausbreitung erfolgt somit vorwiegend in den
Sommermonaten. Vom Blauzungenvirus gibt es über
20 Varianten, die unterschiedlich krankmachende
Eigenschaften aufweisen können.
Nähere
Informationen zur Krankheit, zu Impfungen, zu
den Regelungen für das Verbringen von
Hauswiederkäuern und die erforderlichen
Unterlagen erhalten Tierhalter auf
der Internetseite des LAVE NRW unter https://www.lave.nrw.de/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/blauzungenkrankheit.
Eine interaktive Karte gibt es hier: https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/ABDCE5006F2420BFA2E6D633187DC4AF1E88C652356732FC025491A97B83CF86.
Wie Moers künftig warm wird:
Kommunaler Wärmeplan erstellt Moers
kann den Weg zu einer klimaneutralen
Wärmeversorgung gehen – mit passgenauen
Lösungsvorschlägen für die einzelnen Stadtteile.
Der nun abgeschlossene kommunale Wärmeplan
zeigt, wo Wärmenetze sinnvoll sind, wo
dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen in Frage
kommen und welche erneuerbaren Energiequellen
langfristig genutzt werden können.
Ein
Wärmenetz transportiert Wärme über Rohrleitungen
von einer zentralen Quelle zu mehreren Gebäuden,
beispielsweise Fernwärme. So lassen sich ganze
Stadtviertel effizient und klimafreundlich
versorgen. Mit der kommunalen Wärmeplanung liegt
erstmals eine umfassende strategische Grundlage
für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt
vor. Ziel ist es, die Wärmeversorgung bis
spätestens 2045 treibhausgasneutral zu gestalten
und gleichzeitig Planungssicherheit für
Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen
zu schaffen.
Deutlich vor der Frist
abgeschlossen Moers ist diesen Weg
frühzeitig gegangen. Bereits am 1. Juli 2024
unterzeichneten der damalige Bürgermeister
Christoph Fleischhauer sowie der Vorstand der
ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR eine
öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur
Durchführung der kommunalen Wärmeplanung.
Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort sollte
ein realistischer und umsetzbarer Weg zur
klimaneutralen Wärmeversorgung entwickelt und
deutlich vor der gesetzlichen Frist (30. Juni
2026) vorgelegt werden. In einer knapp
einjährigen Projektlaufzeit erarbeiteten die
Stadt Moers, die ENNI sowie die BMU Energy
Consulting GmbH den Wärmeplan nach den Vorgaben
des Wärmeplanungsgesetzes. Der Rat der Stadt
Moers beschloss ihn am 17. Dezember 2025.
Strategisches Planungsinstrument Der
kommunale Wärmeplan ist ein strategisches
Planungsinstrument für die gesamte Stadt. Er
legt nicht fest, wie einzelne Gebäude beheizt
werden müssen. Vielmehr zeigt er auf, welche
klimafreundlichen Versorgungsoptionen in den
Stadtteilen langfristig sinnvoll und
wirtschaftlich tragfähig sind. Der Plan wird
alle fünf Jahre überprüft und fortgeschrieben.
Die Ergebnisse sind über das Fachportal
der Stadt Moers anschaulich einsehbar. Eine
interaktive Karte zeigt unter anderem bestehende
und potenzielle Wärmenetze,
Energieinfrastrukturen, Gebäudestrukturen sowie
die Eignung unterschiedlicher
Versorgungsoptionen in den Stadtteilen.
Das Fachportal ist erreichbar unter https://geoportal-niederrhein.de/portal/moers/waermeplanung/.
Infos auch auf unserer Homepage unter dem
Suchbegriff: Wärmeplanung.
Bei Fragen steht die Stadt Moers per E-Mail an waermeplanung@moers.de zur
Verfügung.
Neues Jahr, neue
Lieblingsstücke: Flick-Café in Neu_Meerbeck
Das neue Jahr startet gemütlich im
Flick-Café des Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Am
Dienstag, Dann heißt es wieder: Lieblingsstücke
mitbringen, Nadel und Faden schwingen und
gemeinsam kreativ werden.
Ob
abgerissener Knopf, kleine Risse oder einfach
Lust auf eine frische Idee – hier ist Platz zum
Ausprobieren und Reparieren. Eine
Nähexpertin unterstützt mit Nähmaschine und
Material für kleinere Arbeiten, sodass aus
getragenen Kleidungsstücken im Handumdrehen
wieder echte Wohlfühlteile werden.
Neben Nadel und Faden bleibt Zeit für Gespräche.
Bei Kaffee, Tee und Keksen geht es um
nachhaltige Mode, clevere Reparaturideen oder
den Austausch im Quartier. So entstehen nicht
nur erneuerte Kleidungsstücke, sondern auch
Begegnungen in entspannter Atmosphäre.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich –
vorbeikommen und mitmachen genügt.
Veranstaltungsdatum 13.01.2026 - 14:30
Uhr - 17:00 Uhr .Veranstaltungsort
Bismarckstraße 43b 47443 Moers
Moers: Tea Time mit Jane Austen
Jane Austen ist die wohl bekannteste
britische Schriftstellerin des ausgehenden 18.
und beginnenden 19. Jahrhunderts. Romane
wie Stolz und Vorurteil, Sinn und
Sinnlichkeit oder Emma zählen bis heute zu den
beliebtesten und meistgelesenen Klassikern und
begeistern Leser und Leserinnen über
Generationen hinweg.

Die Autorin, deren Werke unter der Angabe „by a
lady“ erschienen, porträtierte scharfsinnig ihre
Zeitgenossen und Zeitgenossinnen und erfand
dabei eher zufällig eine literarische Gattung:
die „Romance Literature“. In ihren Geschichten
sehnen sich die Heldinnen nach der wahren Liebe
und nicht nach einer Versorgungsehe, die in die
Einsamkeit führt. Tauchen Sie bei Tee und Gebäck
ein in die Welt von Jane Austen.
Eintritt: 13,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro Tickets
unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 17.01.2026 - 19:30
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 6,
47441 Moers.
Moers: ABBA on
Stage
Erleben Sie bei “ABBA on Stage“ die Hits der
unvergleichlichen schwedischen Kultband ABBA,
mit rund 400 Millionen verkauften Tonträgern
eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten!
Lassen Sie sich in die Zeit der Schlaghosen und
Plateauschuhe entführen. In stilechten Kostümen
lassen unsere Künstler die Disco-Ära mit Hits
wie “Dancing Queen“ und “Mamma Mia“ wieder
aufleben.

Werden Sie Teil eines unvergesslichen Abends
und begeben Sie sich mit Anni-Frid, Björn, Benni
und Agnetha auf eine Reise in die musikalische
Welt von ABBA. Der Eintritt ist ab 47,85 Euro
erhältlich; Tickets sind online unter www.esn-eg.de/eventim.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 17.01.2026 - 20:00
Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle. Filder Straße 142, 47447 Moers.
Rentenberatung im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck am 15. Januar Wann
beginnt die eigene Rente? Welche
Zuverdienstmöglichkeiten gibt es? Und wie sieht
es mit Steuern oder Krankenversicherung im
Ruhestand aus? Fragen rund um die Rente sind oft
komplex. Das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck bietet
am Donnerstag, 15. Januar, eine entsprechende
Beratung an.
Von 15 bis 16 Uhr
informiert der ehrenamtliche Versichertenälteste
der Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, im
Stadtteilbüro an der Bismarckstraße 43b. Neben
Fragen zum Renteneintritt gibt er auch Hinweise
zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung.
Das Angebot
ist kostenfrei und richtet sich an alle, die
sich einen Überblick verschaffen oder
individuelle Anliegen klären möchten. Die
Beratung findet jeden dritten Donnerstag im
Monat statt und bietet eine unkomplizierte
Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt
im Quartier zu erhalten. Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201-530,
E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Kamishibai Vorlesen in der
Stadtbücherei Kleve am 17. Januar
Am Samstag, den 17.01.2026, 10.30 Uhr öffnen
sich die Türen der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32, für das erste
Kamishibai-Event im neuen Jahr. Eines Tages
segelt ein Papierflieger durch Elises
Zimmerfenster. Und dann klopft Emil, ein
neugieriger kleiner Junge an ihre Tür. Diese
Begegnung bringt Farbe ins Leben der alten,
vereinsamten Frau.

Das von der New York Times ausgezeichnete
Bilderbuch „Der Besuch“ von Antje Damm wird vom
Vorleseclub Kleve zusammen mit anderen
Bilderkarten-Geschichten für ein gespanntes
Publikum ab 6 Jahren präsentiert. Ein weiterer
Klassiker der Kinderliteratur ist das mit dem
Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete
Buch „Der glückliche Löwe“ von Louise Fatio.
Es war einmal ein glücklicher Löwe. Der
wohnte nicht in Afrika, sondern im Park eines
freundlichen Städtchens. Alle Leute mochten ihn
gerne und brachten ihm Leckerbissen. Er war ein
glücklicher Löwe! Als die Tür zu seinem Käfig
eines Tages offenstand, beschloss der glückliche
Löwe, seinen Freunden in der Stadt einen Besuch
abzustatten …
“Die Geschichte von Prinz
Seltsam“ von Heike Sistig erzählt wiederum eine
einfühlsame Geschichte zum Thema Down-Syndrom
und Inklusion. Der Eintritt zum Kamishibai ist
selbstverständlich frei. Anmeldung nicht
erforderlich.
Moers:
Stolpersteine: Vortrag über die leisen Mahner
der Demokratie Im Pflaster von
Moers liegen Geschichten, die man nicht
übersieht: Stolpersteine erinnern an Opfer des
Nationalsozialismus und machen Geschichte im
Alltag sichtbar. Doch was genau macht diese
kleinen Denkmäler demokratisch? Worin liegen
seine Stärken und Schwächen und warum sind
Stolpersteine ohne historische Aufklärung über
deutsch-jüdische Demokratiegeschichte sinnlos?
Ein Vortrag der vhs Moers –
Kamp-Lintfort geht auf die Erfolge, aber auch
die kritischen Stimmen rund um die
Erinnerungsarbeit ein. Er findet am Mittwoch,
21. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr im Alten
Landratsamt der vhs Moers, Kastell 5b, statt und
ist kostenlos. Kooperationspartner sind:
Erinnern für die Zukunft e. V., Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers e. V.
und Grafschafter Museum.
Weitere
Informationen und Anmeldung unter www.vhs-moers.de oder
Telefon 0 28 41 / 201‑565.
Am
21. Januar: Erstes Reparatur-Cafe St. Ida im
neuen Jahr Abfall reduzieren und
Ressourcen schonen – das leistet das
Reparatur-Café in St. Ida Rheinkamp, Eicker
Grund 102, an jedem dritten Mittwoch im Monat.
In gemütlicher Atmosphäre haben Bürgerinnen und
Bürger die Gelegenheit, kaputte
Haushaltsgegenstände, Kleidung, Fahrräder oder
kleine Elektronikgeräte gemeinsam mit
ehrenamtlichen Expertinnen und Experten wieder
funktionsfähig zu machen.
Der erste
Termin im neuen Jahr findet am Mittwoch, 21.
Januar, von 16 bis 18.30 Uhr statt. Auch
defekte PCs, Laptops, Tablets und Smartphones
können zur Reparatur mitgebracht werden. Bei
Fragen zur Bedienung der Geräte oder zur
Installation von Apps oder Programmen, gibt es
ebenfalls Unterstützung. Außerdem bietet das
Reparatur-Café eine gute Gelegenheit miteinander
ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Für alle Gäste stehen Kuchen, Kaffee und
Wasser bereit. Das Reparatur-Café ist eine
Kooperation des Quartierzentrums AWO-Caritas mit
der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus
und KoKoBe Moers. Weitere Infos gibt es
telefonisch unter 0 28 41/8 87 86 06 sowie
online unter tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de
Krankenhaus Bethanien Moers:
„Unser Anspruch ist es, eine hohe Qualität der
operativen Intensivmedizin sicherzustellen.“
Im Gespräch mit Chefarzt Dr. Sebastian Daehnke
In der Klinik für Anästhesiologie & Operative
Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien
Moers profitieren Patient:innen nicht nur von
einer breitgefächerten Expertise des Teams,
sondern auch von Medizin, die internationale
Qualitätsstandards erfüllt. Chefarzt Dr.
Sebastian Daehnke setzt sich seit vielen Jahren
für die notwendige Qualität in der operativen
Intensivmedizin und die Förderung des
Nachwuchses ein – am Moerser Krankenhaus selbst
und darüber hinaus.
Förderung der
nächsten Generation „Die Exzellenz, die wir
in bestimmten Bereichen haben, hebt uns positiv
ab. Sie drückt sich zum einen in unserer Arbeit,
die wir jeden Tag leisten, aus. Zum anderen wird
sie uns ebenso von extern widergespiegelt. Zum
Beispiel dann, wenn Patientinnen und Patienten
oder Angehörige zufrieden mit ihrem Aufenthalt
bei uns waren“, erklärt der seit 2017 in Moers
tätige Chefarzt.
„Wir bieten unseren
Patientinnen und Patienten eine Versorgung auf
höchstem Niveau.“ Er selbst hat einen großen
Erfahrungsschatz in den Fachbereichen
Anästhesiologie und Intensivmedizin – und gibt
diesen ebenso an die nächste Generation von
Intensivmediziner:innen weiter. „Das ist nicht
nur der Anspruch an mich und meine Arbeit,
sondern auch an die neuen Kolleginnen und
Kollegen, die nachrücken“, erklärt er seine
Beweggründe.
Der erfahrene Mediziner
verfügt über diverse nationale und
internationale Diplome, wie etwa das European
Diploma in Intensive Care Medicine (EDIC) – ein
internationales Diplom im Bereich der
Intensivmedizin, und ist Diplomate of the
European Society of Anesthesiology (DESA). Er
ist außerdem Prüfer für diverse
Fachgesellschaften; so zum Beispiel für die
Ärztekammer Nordrhein.
Hier ist er seit
März 2020 mehrmals jährlich als Fachprüfer für
die Bereiche Anästhesiologie und Intensivmedizin
im Einsatz. Bereits im Juni 2017 wurde Dr.
Daehnke als Prüfer für das zuvor genannte
European Diploma in Intensive Care (EDIC) der
European Society of Intensive Care Medicine
(ESICM) im EDIC Center Germany berufen.
„Mit einer Durchfallquote von rund 60 % handelt
es sich beim sogenannten EDIC um eines der
schwersten Examen weltweit, das abgenommen wird.
Es ist intensiv in der Vorbereitung, die gut und
gerne ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen
kann“, erklärt der Moerser Chefarzt. Das Examen
gliedere sich in einen schriftlichen und einen
mündlichen Teil und werde in acht
Prüfungszentren in Europa durchgeführt, unter
anderem in Stuttgart. Um als Prüfer für die
zweimal jährlich stattfindenden Examen zu
fungieren, müssen einige Voraussetzungen erfüllt
sein: Neben einer Mitgliedschaft bei der ESICM
und einem erfolgreich abgeschlossene EDIC,
gehört hierzu eine weitreichende Berufserfahrung
und damit Expertise.
„Die EDIC-Prüfung
steht für Exzellenz in der Intensivmedizin und
verkörpert die höchsten Standards. Die
Kandidatinnen und Kandidaten sowie die
Prüferinnen und Prüfer kommen dazu aus aller
Welt zusammen. Es macht Spaß über den Tellerrand
zu schauen durch die Internationalität“,
unterstreicht Daehnke. „Unser gemeinsamer
Antrieb ist es, die nächste Generation von
Intensivmedizinerinnen und -medizinerin zu
betreuen und zu stärken, für die bestmögliche
Ausbildung in dieser anspruchsvollen
Fachdisziplin.“
Weitreichende Expertise
Darüber hinaus ist Dr. Daehnke für die
Ärztekammer Nordrhein als Prüfer im sogenannten
Peer-Review-Verfahren aktiv. Hierbei handelt es
sich um ein unabhängiges, externes
Qualitätssicherungsverfahren, das eine
Verbesserung der Struktur-, Prozess- und
Ergebnisqualität in der Intensivmedizin zum Ziel
hat. Externe Prüfer:innen besuchen dazu
Intensivstationen verschiedener
Gesundheitseinrichtungen und werfen einen Blick
auf Arbeitsabläufe, Verfahrensanweisungen und
mehr.
„Das Ganze findet
selbstverständlich auf Augenhöhe statt und
beruht auf Vertraulichkeit. Es führt Kolleginnen
und Kollegen auf ärztlicher und pflegerischer
Ebene zusammen und trägt durch einen
strukturierten fachlichen Austausch dazu bei,
die Qualität der jeweiligen Einrichtungen und
damit vor allem die Patientenversorgung zu
verbessern. Außerdem geht es darum, Potenziale
in Bezug auf mögliche qualitätsverbessernde
Maßnahmen transparent zu machen. Und natürlich
nimmt man selbst immer Impulse mit und lernt
weiter dazu“, fasst Dr. Daehnke zusammen.

Dr. Sebastian Daehnke, Chefarzt der Klinik für
Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin des
Krankenhauses Bethanien Moers, setzt sich unter
anderem für die qualitativ hochwertige
Ausbildung der nächsten Generation von
Intensivmediziner:innen ein.
Von Zeitzeugen bis
Ikonen: Deutsche Post sucht Deutschlands
schönste Briefmarke 2025 -
56 Briefmarken stehen zur Auswahl – vom
Superhelden „Superman“ - über Rocklegende
Tina Turner bis hin zur Zeitzeugin Margot
Friedländer - Online-Befragung startet am 13.
Januar und läuft bis 10. Februar 2026
Es
gehört mittlerweile zur postalischen Tradition:
Auch 2026 fragt die Deutsche Post ihre Kundinnen
und Kunden sowie Freunde der Briefkultur, welche
Briefmarke die schönste im vergangenen Jahr war.
Dazu ruft sie alle Interessierten auf, an der
öffentlichen Online-Abstimmung des Unternehmens
teilzunehmen. Diese läuft im Zeitraum 13. Januar
bis einschließlich 10. Februar 2026.
Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und
Produktmanagement der Deutschen Post: „Wir
freuen uns über jede Stimme bei der Wahl. So
erfahren wir, welche Motive besonders gut
ankommen und wie wir unseren Kundinnen und
Kunden eine Freude machen können. Eine passende
Briefmarke macht den Brief noch persönlicher und
unterstreicht seine Botschaft.“ Mitmachen kann
man unter diesem Link:
www.deutschepost.de/briefmarkenwahl
Auch im vergangenen Jahr
war wieder für jeden Briefmarken-Geschmack etwas
dabei: Sportfans konnten sich an den
Sondermarken zu Deutschlands populärsten
Mannschaftssportarten Fußball, Handball und
Basketball erfreuen. Für Musikfreunde gab es die
Marke zur Rocklegende Tina Turner. In der Serie
„Helden der Kindheit“ erschienen Motive von Tom
& Jerry und Bugs Bunny.
Für Tierfreunde
hatte die Deutsche Post Briefmarken mit
Kaninchen, Seeadler, Biber und Wolf im Angebot.
Neben populären Motiven erschienen auch
Briefmarken, die an die Verbrechen des
Nationalsozialismus erinnern – unter anderem mit
der Zeitzeugin Margot Friedländer und der
Initiative Stolpersteine.
Nicht zur Wahl
stehen die sogenannten „Aktionsmarken“, wie sie
die Deutsche Post für besondere Anlässe in
Eigenregie herausgibt. Im vergangenen Jahr war
das beispielsweise das 60-jährige Bühnenjubiläum
der „Scorpions“, Deutschlands erfolgreichster
Hardrockband. Bei diesen Marken handelt es sich
um eine andere Briefmarken-Kategorie als die
Sonderbriefmarken mit Aufdruck „Deutschland“,
die vom Bundesministerium der Finanzen
herausgegeben werden.
Die Gewinner der
zurückliegenden Umfragen Bereits in den
vergangenen fünf Jahren hat die Deutsche Post
eine Wahl zur schönsten Briefmarke durchgeführt.
Gewinnerin im vergangenen Jahr war Deutschlands
erste klingende Briefmarke „Die
Weihnachtsbäckerei“, die unter Mitwirkung von
Liedermacher Rolf Zuckowski und der Firma
Ravensburger entstand.

Zur schönsten Briefmarke 2023 wurde das Motiv
„100 Jahre Disney“ gewählt. 2022 war das
„Polarlicht“ das Siegermotiv. 2021 landete die
„Sendung mit der Maus“-Marke ganz oben auf dem
Siegertreppchen, 2020 „Die Biene Maja“.
In der anonymen Online-Befragung werden zudem
einige wenige Fragen zu Briefmarken und deren
Nutzung gestellt. Wer möchte, nimmt an einem
Gewinnspiel mit Preisen rund um Post und
Briefmarken teil.
Jedes Jahr erscheinen
mehr als 50 neue Briefmarken. Jede Bürgerin und
jeder Bürger kann Themen für ein
Briefmarkenmotiv vorschlagen. Diese werden im
sogenannten „Programmbeirat“ besprochen und
festgelegt, anschließend entscheidet der
„Kunstbeirat“ über die jeweiligen Motive. Beide
Gremien sind mit Politikern, Vertretern des
Bundesfinanzministeriums und der Deutschen Post
sowie Philatelisten besetzt, der Kunstbeirat
zusätzlich mit Grafikprofessoren.
Etwa
die Hälfte der Motive gestaltet die Deutsche
Post mit eigenen Grafikern selbst. Offizieller
Herausgeber der Postwertzeichen mit dem Aufdruck
„Deutschland“ ist das Bundesministerium der
Finanzen. Erhältlich sind die Briefmarken in
Postfilialen und online im Shop der Deutschen
Post. Weitere Einzelheiten zu Briefmarken unter
deutschepost.de/briefmarke.

Beantragte Regelinsolvenzen im Dezember
2025: +15,2 % zum Vorjahresmonat
Oktober 2025: 4,8 % mehr Unternehmens- und 7,6 %
mehr Verbraucherinsolvenzen als im
Vorjahresmonat Die Zahl der
beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist
nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2025 um 15,2
% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Bei
den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die
Anträge erst nach der ersten Entscheidung des
Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen.
Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags
liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate
davor.

4,8 % mehr Unternehmensinsolvenzen
im Oktober 2025 als im Oktober 2024 Für Oktober
2025 meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen
Ergebnissen insgesamt 2 108 beantragte
Unternehmensinsolvenzen. Das waren 4,8 % mehr
als im Vorjahresmonat. Die Forderungen der
Gläubiger aus den vom Oktober 2025 gemeldeten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die
Amtsgerichte auf rund 2,6 Milliarden Euro.
Im Oktober 2024 hatten die Forderungen bei
rund 3,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser
Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl
der Unternehmensinsolvenzen ist darauf
zurückzuführen, dass im Oktober 2024 mehr
wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz
beantragt hatten als im Oktober 2025.
Insolvenzhäufigkeit im Bereich Verkehr und
Lagerei am höchsten Bezogen auf
10 000 Unternehmen gab es im Oktober 2025 in
Deutschland insgesamt 6,1
Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Insolvenzen
je 10 000 Unternehmen entfielen auf den
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit
12,3 Fällen.
Danach folgte das
Gastgewerbe mit 10,5 Fällen sowie das Baugewerbe
mit 8,5 Insolvenzen je 10 000 Unternehmen. 7,6 %
mehr Verbraucherinsolvenzen im Oktober 2025 als
im Vorjahresmonat Im Oktober 2025 gab es
insgesamt 6 709 Verbraucherinsolvenzen. Das
waren 7,6 % mehr als im Vorjahresmonat.
Montag kein
Präsenzunterricht wegen Glättegefahr
Schulministerium ordnet aufgrund
amtlicher landesweiter Vorab-Unwetterwarnung an,
dass Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben
sollen / Ministerin Feller: Gesundheit und
Sicherheit haben für uns oberste Priorität.

Wegen Glättegefahr wird auch in Kleve am Montag,
12. Januar 2026, auf Distanzunterricht
umgestellt.
An den nordrhein-westfälischen Schulen
findet am kommenden Montag, den 12. Januar, kein
Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat
das Schulministerium getroffen, die Schulen
hierüber heute per Mail informiert und die
Schulen gebeten, in den dafür im Erlass
vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die
Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der
Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur
Verfügung.
Grund für die Entscheidung,
den Präsenzunterricht am kommenden Montag
auszusetzen, ist eine amtliche landesweite
Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom
11. Januar 2026: Demnach wird für den
Montagmorgen überall im Bundesland Regen
erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen
auf Straßen und Böden gefrieren und
flächendeckend Glätte verursachen wird.
„Die Gesundheit und Sicherheit unserer
Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste
Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem
Schritt entschieden“, erläuterte Schulministerin
Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur
Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf
der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung
getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und
Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“
Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung
des Deutschen Wetterdienstes ist heute erst spät
am Tag zu rechnen.
Die Regelungen für den
Unterricht basieren auf dem Erlass „Regelungen
zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen
und extremen Wetter-Ereignissen“.
Schülerinnen und Schüler, die trotz der
Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in
die Schulen kommen, erhalten dort eine
angemessene Betreuung. Für Eltern und
Schülerinnen und Schüler können Schulen zum
Beispiel auf ihrer Homepage weitere
Informationenanbieten. Weitere Hintergründe zum
Umgang der Schulen mit extremen
Witterungsverhältnissen finden Sie
hier.
664
Schwimmerinnen und Schwimmer sammeln über 3
Millionen Meter für Kinderklinik Bethanien
Das 25-Stunden-Schwimmen im ENNI
Sportpark Rheinkamp ist erfolgreich zu Ende
gegangen und hat eindrucksvoll gezeigt, wie
Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement
zusammenwirken können.
Während der
gesamten Veranstaltungsdauer nutzten
Schwimmerinnen und Schwimmer aller Altersklassen
die Gelegenheit, Bahnen zu ziehen und Kilometer
für den guten Zweck zu sammeln. Insgesamt nahmen
664 Teilnehmende im Alter von 5 bis 79 Jahren
teil. Gemeinsam legten sie eine Strecke von
3.117.550 Metern zurück. Sandra Jungmaier,
Geschäftsführerin der ENNI Sport & Bäder
Niederrhein GmbH, verdeutlichte bei der
Siegerehrung die Dimension dieser Leistung: „Das
ist eine Strecke von hier bis nach Ägypten.“
Beim Vorlesen der Gesamtleistung nutzte sie
bewusst die beeindruckende Zahl von über drei
Millionen Metern, um die sportliche Leistung
anschaulich zu machen.

Durch Eintrittsgelder, die Spende der ENNI
pro geschwommene 100 Kilometer sowie Einnahmen
aus der Cafeteria kam ein Spendenbetrag von über
7.000 Euro zusammen. Der genaue Betrag wird nach
abschließender Abrechnung bekannt gegeben. Der
Erlös kommt der Kinderklinik Bethanien zugute.
Dr. med. Gündüz Selcan, Chefarzt der
Kinderklinik Bethanien, erklärte bei der
Siegerehrung: „Die Spende wird unter anderem für
den Klinikclown genutzt.“ Sandra Jungmaier hob
zudem den gemeinschaftlichen Charakter der
Veranstaltung hervor und lobte die vielen
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer:
„Gemeinschaft – davon brauchen wir mehr.“
Die Siegerehrung wurde von Dr. med. Gündüz
Selcan, Sandra Jungmaier und Bürgermeisterin
Julia Zupancic vorgenommen. Helferinnen und
Helfer aus zahlreichen Vereinen unterstützten
die Veranstaltung, stellten Bahnenzähler und
organisierten die Cafeteria. Insgesamt waren
etwa 100 aktive Helfer:innen im Einsatz, ergänzt
durch rund 30 zusätzliche Kuchenspender:innen.
Somit haben insgesamt rund 130 Personen zum
Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Für die Sicherheit im Wasser sorgten 19
Rettungsschwimmer, in der Regel vier
gleichzeitig im Einsatz. Davon kamen zwölf aus
der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp, fünf aus
der DLRG Ortsgruppe Neukirchen-Vluyn und zwei
aus der DLRG Ortsgruppe Moers. Fabian Itzel,
Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp, zog ein positives Fazit: „Die
Veranstaltung ist gut gelaufen. Es war sehr
sicher. Als Vorfälle hatten wir lediglich zwei
Krämpfe bei Schwimmern und einmal Nasenbluten
ohne äußere Einwirkung, das von selbst wieder
aufgehört hat. Alle Betroffenen konnten nach
einer kurzen Pause weiterschwimmen.“

Besonders hoch war der Andrang im Becken am
Samstagmittag. Ruhiger wurde es in der Nacht
zwischen 4 und 6 Uhr sowie in der letzten Stunde
vor dem Ende der Veranstaltung. Einen besonderen
Moment erlebten die Teilnehmenden am
Sonntagmorgen, als beim Schwimmen der Blick auf
den verschneiten Jungbornpark möglich war, der
im Sonnenschein für eine stimmungsvolle Kulisse
sorgte.
Auch sportlich gab es
bemerkenswerte Leistungen. Aus der DLRG
Ortsgruppe Moers-Rheinkamp erreichte Hannah
Bohusch in der Altersklasse weiblich 9 Jahre mit
5.000 Metern den ersten Platz, Jonathan
Vahnenbruck belegte in der Altersklasse männlich
17 Jahre mit 16.150 Metern den zweiten Platz.
Besonders erfreulich war zudem die Teilnahme
weiterer DLRG-Ortsgruppen. Mannschaften der DLRG
Ortsgruppe Kerken sowie der DLRG Ortsgruppe
Orsoy, die sogar mit mehreren Teams an den Start
gingen, trugen zu einer starken Präsenz der
Wasserrettungsorganisation und zu einer
lebendigen, vereinsübergreifenden Atmosphäre
bei.
Die weiteste Einzelstrecke des
gesamten Wettbewerbs erzielte erneut Mareike
Neukirch, die als Einzelstarterin an den Start
ging. Mit 51.850 Metern übertraf sie ihre eigene
Bestleistung aus dem Vorjahr und stellte damit
erneut ihre außergewöhnliche Ausdauer unter
Beweis.
Moers: Gremien
setzen weiter auf Wachstum Nachhaltige
Investitionen stärken die Region und den
Klimaschutz Trotz schwieriger
politischer Lage und schwächelnder Wirtschaft
startet die Enni-Gruppe kraftvoll ins neue Jahr.
Nach den Beschlüssen der Aufsichtsgremien hat
Vorstandsvorsitzender Stefan Krämer eines der
größten Investitionsprogramme der
Unternehmensgeschichte auf den Weg gebracht:
Fast 70 Millionen Euro sollen 2026 in die
Umsetzung der Energie- und Wärmewende,
Beteiligungen und die Sanierung der
Infrastruktur fließen – und die Region damit fit
für das Zeitalter des Klimawandels machen.
„Wir wollen ein verlässlicher Partner für
die Kommunen bleiben“, betont Krämer, der bei
seinem Ausscheiden im Sommer ein gesundes
Unternehmen auf Wachstumskurs übergeben wird.
Für 2026 plant Enni über alle Geschäftsbereiche
hinweg mit ei-nem Umsatz von mehr als 360
Millionen Euro. Städte wie Moers,
Neu-kirchen-Vluyn, Rheinberg, Uedem und Rheurdt
profitieren: Rund 160 Millionen Euro sollen in
den nächsten fünf Jahren über Gewinne, Steuern
und Konzessionsabgaben zurückfließen. „Das ist
in Zeiten leerer Kassen ein starkes Signal für
die Region“, so Krämer.
Um die
ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt Enni auf
neue Aufgaben und Projekte. Großes Potenzial
sieht Krämer dabei weiterhin in der Energie-,
Wärme- und Mobilitätswende. Das Unternehmen
investiert rund eine Million Euro in das
Contracting von Photovoltaikanlagen und
Wärmepumpen, um auch Kunden an der Energiewende
zu beteiligen. Zudem plant Enni weitere Wind-
und Solarprojekte.
In Vinn investiert
das Unternehmen rund drei Millionen Euro in
einen Solarpark mit Bat-terie, um das Wasserwerk
im Krisenfall autark betreiben zu können. Über
das Tochterunternehmen Enni Solar sind weitere
Solarparks in Hülsdonk und Lorfeld mit insgesamt
rund 4,5 Millionen Euro geplant. Die größte
Einzelinvestition mit knapp elf Millionen Euro
ist ein Batteriespeicher am Bendschenweg, mit
dem Enni auch die Stromversorgung in
Neukirchen-Vluyn absichern will.
Der
erste Speicher am Euro-tec in Moers wird in
Kürze in Betrieb gehen. „Mit dem Wegfall
fossiler Grundlastkraftwerke, dem Ausbau
regenerativer Energien und dem steigenden
Strombedarf sind Stromspeicher wichtige
Eckpfeiler der Energiewende“, erklärt Krämer.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität wird Enni 2026
zudem 1,7 Millionen Euro in die Wärmewende
stecken und damit ihre Fernwärmenetze weiter
ausbauen.
Insgesamt investiert Enni in
diesem Jahr rund 25 Millionen Euro in ihre
Energie- und Wassernetze – für eine weiterhin
sichere Versorgung. Eine Million Euro fließt zum
Beispiel in die Erneuerung der zentralen
Wassertransportleitung vom Wasserwerk Vinn in
Richtung Wittfeld-straße. Mit dem Ausbau ihrer
Stromnetze reagiert Enni auf den Trend zur
Wärmepumpe und den wachsenden Leistungsbedarf
durch ein flächendeckendes Angebot an
Elektro-Ladesäulen.
Profitieren sollen
davon Kundinnen und Kunden, für die es weitere
gute Nachrichten gibt. Denn nach den
kriegsbedingten Krisenjahren geht es auch im
Energiegeschäft bergauf. Während die
Grundversorgung im Strom stabil bleibt und im
Gas leicht sinkt, senkte Enni die Preise für
Sonder-produkte zum Jahresbeginn deutlich – ein
Vorteil für treue Privat- und Gewerbekunden.
Bundesweit plant das Unternehmen 2026 mit
16.000 neuen Strom- und Gaskunden. Im eigenen
Fuhrpark setzt Enni bei Neuanschaffungen
weiterhin auf E-Fahrzeuge und zukünftig auf den
erneuerbaren Dieselkraftstoff HVO100 – mit einer
CO₂-Einsparung von rund 90 Prozent.
Investitionsvolumen in diesem Jahr: 1,9
Millionen Euro, vor allem für vier neue
Großfahrzeuge, die mit dem aus hydrierten
Pflanzenölen und Fetten hergestellten Kraftstoff
betrieben werden sollen.
Dabei handelt
es sich um zwei Entsorgungsfahrzeuge mit
Großraumschüttung für die Sperr-gutabfuhr, einen
Neuling zur Leerung von Unterflurcontainern und
ei-nen dreiachsigen Kranwagen, der schwere
Trafos versetzen kann.
Intakt, modern
und bedarfsgerecht will Enni die Moerser
Infrastruktur aufstellen und einen Mehrwert für
Bürgerinnen und Bürger schaffen. Deswegen wird
das Unternehmen auch hier weiter investieren.
Rund viereinhalb Millionen Euro fließen zum
Beispiel in die Friedhöfe mit der Modernisierung
des Hauptfriedhofes in Hülsdonk als Großprojekt.
Das Sanierungsprogramm für die Moerser
Straßenbeleuchtung geht mit Hochdruck voran –
und weiteren 1,3 Millionen Euro für die
Umrüstung der Straßenlaternen auf eine
intelligente LED-Technik.
Rund 10,5
Millionen Euro fließen 2026 in die Erneuerung
des maroden Kanalnetzes, wo mit der
Innenstadtsanierung das größte
Erneuerungsprojekt des kommenden Jahrzehnts
läuft. Für rund eine Million Euro wird Enni die
Eishalle energetisch sanieren; für die
Freiraumplanung mit Kletterpark, Grillplätzen
und Hundewiese im Solimare sowie den Ausbau des
Wohnmobilangebotes sind rund 3,3 Millionen Euro
eingeplant.
Um den Erfolg auf viele
Beine zu stellen, setzt Enni weiterhin auf das
Dienstleistungsgeschäft. Niederrheinweit hat
sich das Unternehmen mit Aufgaben in der
Reinigung, Abfallentsorgung und Entwässerung
inzwischen fest etabliert. Mehrjährige Aufträge
– etwa die Straßenreinigung in Xanten, die
Kanalreinigung in Neukirchen-Vluyn und Issum
oder die Abfuhr gelber Säcke in Moers – laufen
erfolgreich.
Von den Maßnahmen werden
auch 2026 viele lokale Unternehmen und der
Arbeitsmarkt profitieren: Denn Enni bleibt
Impulsgeber und Jobmo-tor für die Region. Rund
18 Millionen Euro wird sie in diesem Jahr am
Niederrhein für Material und Dienstleistungen
ausgeben und damit hunderte Arbeitsplätze bei
regionalen Betrieben sichern. „Auch das ist ein
weiterer Beitrag für die Stabilität des
Standorts Niederrhein“, so Krämer.
Am Schneeschieben
führt kein Weg vorbei - Wann ist
der Griff zu Schaufel und Schieber nötig" -
Wie oft muss geräumt werden" - Welche
Streumittel sind richtig"
„Endlich Schnee“, freuen sich die einen. „Wieder
früher aufstehen und Schnee schaufeln“, murren
die anderen. Richtig ist: Winterliche
Straßenverhältnisse bringen Fußgänger leicht ins
Rutschen. Ein Bein ist schnell gebrochen.
Passiert das vor der eigenen Haustür, können
Mieter oder Eigentümer eines Hauses eventuell
zur Verantwortung gezogen werden.
Warum?
Das erklärt die HUK-COBURG. Beide sind im Winter
verpflichtet, für einen eisfreien Fußweg zu
sorgen. Mieter müssen immer dann zu
Schneeschieber und Streumittel greifen, wenn
ihnen per Mietvertrag die Räum- und Streupflicht
übertragen wurde und das ist eher die Regel als
die Ausnahme.
Passiert ein Unfall, weil
die Winterpflichten nur ungenügend erledigt oder
gleich ganz vergessen wurden, kann der Säumige
für die Folgen verantwortlich gemacht werden.
Ohne private Haftpflichtversicherung ein teures
Vergessen: Neben Behandlungskosten lassen sich
vom Geschädigten auch Verdienstausfall oder
Schmerzensgeld geltend machen.
Räum- und
Streupflicht Wann und wie oft Schneeschieben
oder Streuen angesagt sind? Auf diese Frage
gibt es keine Auskunft von der Stange:
Ausschlaggebend ist immer die jeweilige Satzung,
mit der jede Kommune den Winterdienst regelt.
Oftmals kann man sich auf den Websites von
Städten und Gemeinden schlaumachen. Ein anderer
Weg ist ein Anruf beim örtlichen Bau- oder
Ordnungsamt. Hier lässt sich erfragen, in
welchem Zeitraum der Griff zum Schneeschieber
erforderlich ist und wie breit der freie Gehweg
sein muss.
Die Häufigkeit des Räumens
hängt letztlich von der Witterung und der
Verkehrsbedeutung eines Weges ab. Bei extremem
Schneefall oder heftiger Glatteisbildung ist
gerade auf stark frequentierten Wegen
außergewöhnlicher Einsatz gefordert. Nur wenn
Räumen und Streuen witterungsbedingt zwecklos
sind, kann man warten, bis beispielsweise der
Schneefall nachlässt oder ganz aufhört.
Auch müssen Wege meist nicht in ihrer gesamten
Breite geräumt werden. In der Regel genügt es,
einen Streifen frei zu schaufeln oder auf einer
bestimmten Breite zu streuen. Eine Faustregel
besagt: Zwei Fußgänger müssen auf dem geräumten
Weg aneinander vorbeigehen können.
Kommunen können diese Frage aber auch klar in
ihrer Satzung regeln. Dort lässt sich auch
nachlesen, zu welchen Streumitteln man greifen
sollte. Salz ist oft gar nicht oder nur bei
extremer Glätte zugelassen. Allerdings kann
niemand im Winter einen durchgängig eis- oder
schneefreien Bürgersteig erwarten.
Wer
in der kalten Jahreszeit unterwegs ist, muss mit
winterlichen Straßenverhältnissen rechnen und
sich entsprechend vorsichtig bewegen. Dazu
gehört auch das Tragen von Winterschuhen, die
ein entsprechend tiefes und rutschfestes Profil
haben.
TÜV-Verband fordert
bessere Wartung und regelmäßige Prüfung von
Notstromanlagen in kritischen Gebäuden wie
Kliniken oder Pflegeheimen. Drei von
vier Anlagen haben sicherheitsrelevante Mängel.
Ganzheitliche Konzepte für die Sicherung
kritischer Infrastrukturen notwendig. Der
großflächige Stromausfall in Berlin hat deutlich
gemacht, wie verletzlich die technische
Infrastruktur in Deutschland ist. Besonders in
Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und
anderen so genannten Sonderbauten ist eine
funktionierende Notstromversorgung lebenswichtig
– doch viele Anlagen sind nicht in einwandfreiem
Zustand.
Laut dem TÜV-Baurechtsreport
2025 ist bei den Prüfungen der so genannten
Sicherheitsstromversorgungsanlagen fast jede
dritte Anlage (30 Prozent) mit gravierenden
Mängeln beanstandet worden, weitere 45 Prozent
mit geringen Mängeln. Sicherheitsrelevante
Mängel sind unter anderem nicht startende
Notstromaggregate, unzureichender oder
veralteter Kraftstoff oder defekte Batterien.
Lediglich jede vierte Notstromanlage (25
Prozent) war mängelfrei. „Der aktuelle
Stromausfall in Berlin ist ein Weckruf“, sagt
Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des
TÜV-Verbands. „Wenn im Notfall die
Sicherheitsstromversorgung ausfällt, stehen
lebenswichtige Schutzsysteme still – etwa
Lüftung, Brandmeldeanlagen oder Aufzüge.
Betreiber müssen ihre Verantwortung ernst nehmen
und die Anlagen regelmäßig prüfen lassen und
Instand halten.“
Nach den Bauordnungen
der Länder gelten neben Kliniken, Pflegeheimen,
Schulen und Kitas unter anderem auch Hochhäuser,
Einkaufszentren und Versammlungsstätten wie
Kinos oder Theater als Sonderbauten. Für sie ist
eine Notstromversorgung gesetzlich
vorgeschrieben, um auch bei einem Stromausfall
oder im Fall eines Brandes den Betrieb
sicherheitsrelevanter Systeme
aufrechtzuerhalten.
Der TÜV-Verband
fordert, die Resilienz der kritischen
Infrastruktur in Deutschland stärker in den
Fokus zu rücken. Dazu gehören verbindliche
Prüfintervalle, ausreichend qualifiziertes
Fachpersonal und die konsequente Umsetzung der
Prüfergebnisse. „Wir müssen unsere Infrastruktur
besser schützen und in Schuss halten“, sagt
Bühler. „Resilienz bedeutet, vorbereitet zu sein
– nicht nur auf Krisen zu reagieren. Mit unseren
wiederkehrenden Prüfungen leisten die
TÜV-Unternehmen ihren Beitrag, die Sicherheit
der Gebäudeinfrastruktur zu gewährleisten.“
Ganzheitlicher Ansatz für die Sicherung
kritischer Infrastrukturen notwendig Der
TÜV-Verband setzt sich für ganzheitliche
Konzepte zur Sicherung kritischer
Infrastrukturen ein. Insbesondere bei
Stromausfällen ist es erforderlich, nicht nur
einzelne Anlagen, sondern gesamte
Versorgungsketten zu betrachten. Zentrale Fragen
lauten: Welche Systeme müssen im Ausfallfall
zwingend funktionsfähig bleiben? Wie lange ist
ein Ausfall realistisch zu erwarten? Für welchen
Zeitraum ist die Notstromversorgung vorgesehen?
Wie ist die Kraftstofflogistik für
Notstromaggregate organisiert? In der Praxis
zeigt sich, dass Kraftstoffvorräte häufig nur 12
bis 24 Stunden ausgelegt sind. Bei länger
andauernden Ausfällen stellt sich die Frage der
Nachversorgung unter erschwerten Bedingungen:
eingeschränkte Logistik, ausgefallene
Kommunikationsnetze, blockierte Verkehrswege.
Bühler: „Resilienz endet nicht bei der
technischen Anlage. Sie umfasst
organisatorische, logistische und personelle
Aspekte und muss regelmäßig überprüft, geübt und
angepasst werden.“
Weitere Informationen
liefert ein aktueller Fachartikel des
TÜV-Verbands mit dem Titel „Stromversorgung als
Fundament öffentlicher Sicherheit“, der hier
abrufbar ist:
https://www.tuev-verband.de/anlagen/elektro-und-gebaeudetechnik.
Die Autoren sind Mitglieder der Kommission
Elektro- und Gebäudetechnik sowie des
Arbeitskreises Baurecht im TÜV-Verband.
Methodik-Hinweis: Die Angaben zu den Mängeln an
Sicherheitsstromversorgungsanlagen stammen aus
dem „TÜV Baurechtsreport 2025“.
Klimaschutz-Wettbewerb für
Schulen startet: Wer wird Energiesparmeister
2026 in Nordrhein-Westfalen? -
Bundesweiter Wettbewerb prämiert beste
Klimaschutzprojekte - 2.500 Euro für den
Landessieger - Bewerbung bis 20. März 2026
auf www.energiesparmeister.de
Welche
Schule in Nordrhein-Westfalen überzeugt 2026 mit
ihrem Klimaschutzprojekt? Der
Energiesparmeister-Wettbewerb sucht erneut
engagierte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte
aller Klassenstufen und Schulformen, die mit
kreativen und wirksamen Aktivitäten zeigen, wie
Klimaschutz im Schulalltag gelebt werden kann.
Bewerbungen sind bis zum 20. März 2026 unter
www.energiesparmeister.de möglich.
Der
Landessieger von Nordrhein-Westfalen erhält
2.500 Euro Preisgeld und hat außerdem die Chance
auf den bundesweiten Titel „Energiesparmeister
Gold“, der mit weiteren 2.500 Euro dotiert ist.
Welche Schule den Bundessieg holt, entscheidet
sich im Juni bei einem Online-Voting. Auch
ehemalige Gewinnerschulen können erneut
teilnehmen: Für kontinuierliches Engagement wird
ein Sonderpreis im Wert von 1.000 Euro vergeben.
Nach der Bewerbungsphase wählt eine Fachjury
Ende April das beste Projekt jedes Bundeslandes
aus. Alle 16 Landessieger erhalten neben dem
Preisgeld und der Auszeichnung
„Energiesparmeister 2026“ Unterstützung bei der
Öffentlichkeitsarbeit durch einen Partner aus
Wirtschaft oder Gesellschaft aus ihrer Region.
Jeder Landessieger nimmt automatisch am
Online-Voting um den Bundessieg teil.
Energiesparmeister 2025 in Nordrhein-Westfalen:
Berufskolleg der Stadt Bottrop Die
Berufsschule überzeugte die Jury im vergangenen
Jahr mit ihrer Idee „BKB goes green!“ und dem
Ziel, über das Nachhaltigkeitskonzept hinaus in
allen Bereichen grüner zu werden, Energie zu
sparen und Ressourcen zu schonen. Dazu gehören
die Betreuung der schuleigenen PV-Anlage,
Energieberatungen durch Schülerinnen und Schüler
für Bottroper Haushalte, die Schulhofbegrünung
und Projektwochen. Zusätzlich punkten konnte das
Berufskolleg mit dem Unterrichtsfach
Nachhaltigkeit, verstärkter Demokratiebildung
und einem Workshop zu Fake-News, um Schülerinnen
und Schüler gegen Falschmeldungen zum
Klimawandel zu wappnen.
Eine Übersicht
aller bisherigen Preisträger ist unter
www.energiesparmeister.de/preisträger zu finden.
Paten und Unterstützer des Wettbewerbs
Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen
eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder
einer Institution aus der Region. Die Paten
unterstützen ihren Energiesparmeister bei der
Öffentlichkeitsarbeit.
Die diesjährigen
Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH,
Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins
energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip,
Gesellschaft für Energie und Klimaschutz
Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Landesenergie-
und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern
GmbH (LEKA MV), Landesenergieagentur
Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Ostdeutscher
Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe
Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe
Hessen-Thüringen, Sparkassenverband Bayern, die
Sparkassen in Niedersachsen, Techem Energy
Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und
Beratungsgesellschaft gGmbH.
Zusätzlich
unterstützen den Wettbewerb Florida-Eis
Manufaktur GmbH, Spreeprint Textildruck e.K.,
Vaude GmbH & Co. KG, der Zentralverband Sanitär
Heizung Klima sowie das Naturkostmagazin
Schrot&Korn.
Neu_Meerbeck:
Begegnung bei Kaffee und Ideen - Stadtteiltreff
beim IKM Wo Kaffeeduft auf
Gespräche trifft und neue Ideen ihren Anfang
nehmen, macht der Stadtteiltreff Neu_Meerbeck
Station: Am Mittwoch, 14. Januar, von 16.30 bis
18 Uhr ist der Treff zu Gast beim
Internationalen Kulturkreis Moers e. V. in der
Kirschenallee 35. In entspannter Atmosphäre
bietet sich Raum für Austausch, Kennenlernen und
gemeinsame Gedanken zur Zukunft des Quartiers.

Emine Yilmaz, Leiterin des Internationalen
Kulturkreises, ist gespannt auf den Besuch: „Wir
freuen uns darauf, bei Kaffee und Tee mit den
Menschen aus dem Viertel ins Gespräch zu kommen
und dabei ganz nebenbei zu zeigen, was bei uns
alles Spannendes entsteht.“
Neben dem
offenen Austausch gibt das Stadtteilbüro
Neu-Meerbeck Einblicke in aktuelle Projekte des
Förderprogramms ‚Sozialer Zusammenhalt‘, das die
Lebensqualität im Stadtteil stärkt. Gleichzeitig
besteht Gelegenheit, eigene Ideen und Anregungen
für die weitere Entwicklung einzubringen.
Der Stadtteiltreff Neu-Meerbeck und der
Internationale Kulturkreis Moers e. V. freuen
sich auf viele Gäste und einen anregenden
Nachmittag. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Informationen beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
unter Telefon 0 28 41 / 201 – 530 oder per Mail
an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Moers: Mit Heilkräutern das
Immunsystem stärken Welche
Heilkräuter wofür angewendet werden und welche
Wirkung sie haben – darüber klärt ein Vortrag
der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Freitag, 16.
Januar, auf. In der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, gibt eine
Apothekerin und diplomierte Kräuterfachfrau
Tipps, wie Kräuter optimal eingesetzt werden
können.
Außerdem gibt es Rezepte für
verschiedene Einsatzgebiete und Interessierte
erfahren, wie die Kräuter das Immunsystem
stärken können. Die Veranstaltung ‚Viren und
Bakterien – sagen Sie ihnen den Kampf an‘
beginnt um 17 Uhr. Die erforderliche Anmeldung
kann telefonisch unter 0 28 41 / 201 - 565 oder
online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Dinnerkrimi 2026 in Schermbeck: Neue
Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den
Gästen Das Dinnerkrimi-Format geht
2026 in die nächste Runde – mit brandneuen,
fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und
überraschende Wendungen versprechen. In über 500
Spielstätten in Deutschland, Österreich und der
Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt –
jetzt wird auch das El-Capitan in Schermbeck zum
Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 18. Januar 2026 um 17:00 Uhr beginnt die
Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall,
professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert
mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend
garantiert unvergesslich. Tickets und Infos
unter:
www.dinnerkrimi.de
Dinnerkrimi – die
raffinierte Kombination aus interaktivem
Theatererlebnis und kulinarischem Genuss!
Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs
entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt
zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder
sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen
Schauspielensemble werden die Gäste Teil der
Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes
Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach über
2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland,
Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun
auch das El-Capitan in Schermbeck in einen
Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall
aufgeklärt werden muss.
Termin: Sonntag,
18. Januar 2026 Beginn: 17:00 Uhr (Einlass ab
16:30 Uhr) Tickets ab 89,90 € – erhältlich an
allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
unter
www.dinnerkrimi.de
Kempen:
Kostenlose öffentliche Führung durch die
Wechselausstellung im Kulturforum
Franziskanerkloster am 22. Januar 2026
Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe der
Nachkriegszeit 80 Jahre Kriegsende am
Niederrhein und in Kempen Kulturforum
Franziskanerkloster Kempen. Ein Hochzeitskleid,
eine Puppe, ein Topf – auf den ersten Blick
alltägliche Gegenstände, wie sie jede und jeder
kennt.
Wirft man einen zweiten Blick auf
diese Objekte, zeigt sich: Der Stoff besteht aus
Fallschirmseide, das Spielzeug wurde aus Lumpen
gefertigt und das Kochgeschirr war einst ein
Stahlhelm. Aufgrund des vielfachen Mangels, der
bereits in den letzten Jahren des Zweiten
Weltkrieges spürbar war, entstanden sogenannte
„Notbehelfe“ – Gebrauchsgegenstände aus
Rüstungsmaterialien.
Werner Abresch, der
2024 verstorbene Weseler Dompfarrer, sammelte
mehr als 2.000 solcher Gegenstände sowie die
dazugehörigen Geschichten aus Kriegs- und
Nachkriegszeit. Das Kulturforum
Franziskanerkloster zeigt nun eine Auswahl
dieser Objekte und setzt sie mit historischen
Fotografien aus Kempen in Beziehung.

Die Ausstellung dokumentiert und erinnert an das
Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und
richtet den Fokus auf den Niederrhein und
Kempen. Die Ausstellung entstand in Kooperation
mit der Stiftung Haus der Geschichte
Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und den
„Beldscheskiekern“ in Kempen.

Am 22. Januar um 16.30 Uhr findet eine
kostenlose öffentliche Führung durch die
Wechselausstellung statt, zu der alle
Interessierten eingeladen sind. Kuratorin Ninon
Noack führt den Rundgang, stellt ausgewählte
Objekte vor und gibt Einblicke in ihre
Herangehensweise bei der Konzeption. Um eine
vorherige Anmeldung an der Kasse, per Mail an
museum@kempen.de oder telefonisch unter
02152 917 4120 wird gebeten. 
Haben auch Sie noch solche „Notbehelfe“ und
Gegenstände aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
und der Nachkriegszeit? Das Museum möchte die
Sammlung zur Stadtgeschichte Kempens im 20.
Jahrhundert erweitern und sucht nach Objekten
mit einem regionalen Bezug. Die Objekte und die
mit ihnen verbundenen Geschichten sollen so
bewahrt werden und zum kollektiven Gedächtnis
der Stadt beitragen.
Moers:
Sanfte Berührungen für einen entspannten Start
ins Leben Wenn kleine Hände zur Ruhe
kommen und ein Baby sich sichtlich entspannt,
entsteht ein besonderer Moment. Genau darum geht
es im kostenlosen Babymassagekurs des
Familienzentrums Barbarastraße in Meerbeck.
Ab Freitag, 23. Januar, lernen Eltern dort,
wie sie ihr Baby mit gezielten, sanften Griffen
unterstützen können. Die Babymassage kann
helfen, das Wohlbefinden von Säuglingen zu
steigern. Durch Berührungen wird die Atmung
ausgeglichen, der Herzschlag beruhigt und
Bauchschmerzen – oft verursacht durch Luft im
Magen-Darm-Trakt – können gelindert werden.
Gleichzeitig stärkt die Massage die Bindung
zwischen Eltern und Kind und schafft wertvolle
gemeinsame Zeit. Der Kurs findet an fünf
aufeinanderfolgenden Freitagen jeweils von 9 bis
10.15 Uhr im Familienzentrum an der
Barbarastraße 5 statt. Das Angebot richtet sich
an Eltern mit Babys und ist bewusst
niedrigschwellig gestaltet: verständlich,
alltagsnah und kostenfrei.
Damit möchte
das Familienzentrum junge Familien frühzeitig
unterstützen und ihnen praktische Hilfen für den
Alltag mit ihrem Baby an die Hand geben. Eine
telefonische Anmeldung für den kostenlosen Kurs
ist unter der Nummer 0 28 41 / 5 30 51 unbedingt
erforderlich.

Exporte im November 2025: -2,5 % zum
Oktober 2025 Exporte (kalender- und
saisonbereinigte Warenausfuhren), November 2025
128,1 Milliarden Euro -2,5 % zum Vormonat
-0,8 % zum Vorjahresmonat Importe (kalender-
und saisonbereinigte Wareneinfuhren), November
2025 115,1 Milliarden Euro +0,8 % zum
Vormonat +5,4 % zum Vorjahresmonat
Im
November 2025 sind die deutschen Exporte
gegenüber Oktober 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 2,5 % gesunken und die
Importe um 0,8 % gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat November 2024 nahmen die Exporte
um 0,8 % ab und die Importe um 5,4 % zu, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) anhand
vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.

Im November 2025 wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
128,1 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 115,1 Milliarden Euro nach
Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz
schloss damit im November 2025 mit einem
Überschuss von 13,1 Milliarden Euro ab.
Im Oktober 2025 hatte der kalender- und
saisonbereinigte Außenhandelssaldo
+17,2 Milliarden Euro betragen. Im November 2024
hatte er bei +20,0 Milliarden Euro gelegen.
Außenhandel mit EU-Staaten In die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)
wurden im November 2025 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
73,1 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 58,7 Milliarden Euro von dort
importiert.
Gegenüber Oktober 2025
sanken die kalender- und saisonbereinigten
Exporte in die EU-Staaten um 4,2 % und die
Importe aus diesen Staaten um 4,0 %. In die
Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von
50,8 Milliarden Euro (-3,9 %) exportiert und es
wurden Waren im Wert von 39,1 Milliarden Euro
(-3,7 %) aus diesen Staaten importiert.
In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone
angehören, wurden Waren im Wert von
22,2 Milliarden Euro (-4,8 %) exportiert und es
wurden Waren im Wert von 19,7 Milliarden Euro
(-4,7 %) von dort importiert. Außenhandel mit
Nicht-EU-Staaten In die Staaten außerhalb der EU
(Drittstaaten) wurden im November 2025 kalender-
und saisonbereinigt Waren im Wert von
55,1 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 56,3 Milliarden Euro aus
diesen Staaten importiert.
Gegenüber
Oktober 2025 sanken die Exporte in die
Drittstaaten um 0,2 %, die Importe von dort
stiegen um 6,3 %. Die meisten deutschen Exporte
gingen im November 2025 in die Vereinigten
Staaten. Dorthin wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
10,8 Milliarden Euro exportiert, das waren 4,2 %
weniger als im Oktober 2025.
Gegenüber
dem Vorjahresmonat November 2024 waren die
Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und
saisonbereinigt um 22,9 % geringer. Die Exporte
in die Volksrepublik China stiegen im
November 2025 im Vergleich zum Oktober 2025 um
3,4 % auf 6,5 Milliarden Euro.
Die
Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im
Vergleich zum Vormonat um 8,1 % auf
6,0 Milliarden Euro ab. Die meisten Importe
kamen im November 2025 aus der Volksrepublik
China. Von dort wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
14,9 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,0 %
mehr als im Vormonat. Die Importe aus den
Vereinigten Staaten stiegen um 7,9 % auf
7,7 Milliarden Euro.
Die Importe aus dem
Vereinigten Königreich nahmen im gleichen
Zeitraum um 10,9 % auf 3,4 Milliarden Euro zu.
Die Exporte in die Russische Föderation sanken
im November 2025 gegenüber Oktober 2025
kalender- und saisonbereinigt um 5,5 % auf
0,6 Milliarden Euro. Gegenüber November 2024
nahmen sie um 22,5 % ab.
Die Importe aus
Russland stiegen im November 2025 gegenüber
Oktober 2025 um 22,5 % auf 0,1 Milliarden Euro,
gegenüber November 2024 nahmen sie um 2,7 % ab.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht
kalender- und saisonbereinigt) Nominal (nicht
kalender- und saisonbereinigt) wurden im
November 2025 Waren im Wert von
130,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 117,0 Milliarden Euro nach
Deutschland importiert.
Im Vergleich zum
Vorjahresmonat November 2024 sanken die Exporte
damit um 1,7 % und die Importe stiegen um 4,4 %
an. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss
im November 2025 mit einem Überschuss von
13,7 Milliarden Euro ab. Im November 2024 hatte
der Saldo +20,9 Milliarden Euro betragen.
Produktion im November 2025: +0,8 %
zum Vormonat Produktion in den
Monaten Januar bis November 2025 mit leichtem
Minus Produktion im Produzierenden Gewerbe
November 2025 (real, vorläufig): +0,8 % zum
Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+0,8 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Oktober 2025 (real, revidiert): +2,0 % zum
Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Die reale (preisbereinigte) Produktion
im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
im November 2025 gegenüber Oktober 2025 saison-
und kalenderbereinigt um 0,8 % gestiegen. Im
weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die
Produktion von September 2025 bis November 2025
um 0,7 % höher als in den drei Monaten zuvor.
Im Oktober 2025 stieg die Produktion
gegenüber September 2025 nach Revision der
vorläufigen Ergebnisse um 2,0 % (vorläufiger
Wert: +1,8 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat
November 2024 war die Produktion im November
2025 kalenderbereinigt 0,8 % höher.

Deutlicher Anstieg in der Automobilindustrie
Die positive Entwicklung der Produktion im
November 2025 ist maßgeblich auf die Zuwächse in
der Automobilindustrie zurückzuführen (saison-
und kalenderbereinigt +7,8 % zum Vormonat). Auch
die Anstiege im Maschinenbau (+3,2 %) und in der
Maschinenwartung und -montage (+10,5 %)
beeinflussten das Gesamtergebnis positiv.
Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang in
der Energieerzeugung (-7,8 %) aus. Die
Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne
Energie und Baugewerbe) stieg im November 2025
gegenüber Oktober 2025 saison- und
kalenderbereinigt um 2,1 %. Dabei stieg die
Produktion von Investitionsgütern um 4,9 %.
Die Produktion von Vorleistungsgütern sank
um 0,8 % und die Produktion von Konsumgütern um
0,3 %. Außerhalb der Industrie sank die
Bauproduktion um 0,8 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat November 2024 stieg die
Industrieproduktion kalenderbereinigt um 1,3 %.
Produktion in energieintensiven
Industriezweigen gesunken In den
energieintensiven Industriezweigen ist die
Produktion im November 2025 gegenüber Oktober
2025 saison- und kalenderbereinigt um 1,5 %
gesunken. Im Dreimonatsvergleich war die
Produktion in den energieintensiven
Industriezweigen von September 2025 bis November
2025 um 0,1 % höher als in den drei Monaten
zuvor.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat
November 2024 war die energieintensive
Produktion im November 2025 kalenderbereinigt um
3,3 % niedriger. Eine Analyse zum Produktionsindex
für energieintensive Industriezweige ist auf
der Themenseite "Industrie,
Verarbeitendes Gewerbe" im Internetangebot
des Statistischen Bundesamtes verfügbar.
Produktion Januar bis November 2025 mit
leichtem Minus, aber positive Signale im letzten
Quartal In den Monaten Januar bis November
des Jahres 2025 lag die Produktion im
Produzierenden Gewerbe kalenderbereinigt 1,2 %
niedriger als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Insbesondere in der Industrie
(-1,3 %) und im Baugewerbe (-1,7 %) ging die
Produktion zurück. Die Energieerzeugung stieg
hingegen um 2,0 %.
In der Industrie ist
der Rückgang maßgeblich auf die Entwicklung in
der Automobilindustrie (-2,4 %), in den
energieintensiven Industriezweigen (-2,6 %) und
im Maschinenbau (-2,3 %) zurückzuführen.
Betrachtet man die längerfristige Entwicklung in
der Industrie, so war die Produktion in den
Jahren 2023 und 2024 überwiegend einem
Abwärtstrend gefolgt.
Ausgehend von
einem Tiefpunkt im Dezember 2024 war im Verlauf
des Jahres 2025 zunächst eine leichte Erholung
zu beobachten, die Produktion lag im 1. Halbjahr
2025 kalender- und saisonbereinigt um 0,2 %
höher als im Halbjahr davor. Nach einem Einbruch
im August blieb die Produktion auch im September
auf einem niedrigen Niveau, maßgeblich
beeinflusst von geringen Produktionswerten in
der Automobilindustrie.
Im Oktober
begann in der Industrieproduktion ein
verhaltener Erholungskurs, der sich im November
fortsetzte. Für die Einschätzung der Entwicklung
der Produktion im Dezember könnten positive
Signale anderer Industrieindikatoren relevant
sein. So ist der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im
Dezember 2025 mit +3,2 % deutlich angestiegen
(kalender- und saisonbereinigte Vormonatsrate).
Weiterhin haben sich die
Auftragseingänge in der Industrie zuletzt
positiv entwickelt. Der Auftragseingangsindex im
Verarbeitenden Gewerbe lag im November 2025
kalender- und saisonbereinigt um 5,6 % höher als
im Vormonat. Ohne die Berücksichtigung von
Großaufträgen lag der Auftragseingang im weniger
volatilen Dreimonatsvergleich von September 2025
bis November 2025 um 2,1 % höher als in den drei
Monaten zuvor.
Die vorläufigen
Ergebnisse zum Produktionsindex im Dezember 2025
erscheinen am 6. Februar 2026. In den
energieintensiven Industriezweigen ist für die
Jahre 2024 und 2025 überwiegend eine Stagnation
der Produktion zu beobachten, nachdem sie in den
Jahren 2022 und 2023 stark zurückgegangen war.
Im Durchschnitt der Monate Januar 2025 bis
November 2025 lag die Produktion hier kalender-
und saisonbereinigt um 17,7 % niedriger als im
Jahr 2021.
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