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Keine Jagd ohne vernünftigen Grund! Kein Platz mehr für Hobby-Jäger!

 

Informationen aus Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln im November 2021

Begeisterung für Wirtschaft wecken
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer bei der Vollversammlung der Niederrheinischen IHK




BZ auf ein Wort: Verantwortung für den Tod der Ponys und Schafe liegt in der Verantwortung der Besitzer!
'Ermordung' der Wölfe weiterhin keine Option für NRW


Führerschein-Umtausch gegen neuen EU-Führerschein

Rheinberg als fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt ausgezeichnet

Workshop Akute Hilfe für die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Klever Familien im Rathaus
17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von neun verschiedenen Trägern der Jugendhilfe folgten der Einladung des Fachbereiches Jugend und Familie der Stadt Kleve zu einem Workshop zu dem Thema „Akute Hilfen für die Auswirkungen der Corona-Pandemie“. Diese Fortbildung war für die Fachkräfte, die sich in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz engagieren.

In der Begrüßung erläuterte Fachbereichsleiter Jan Traeder, dass die Netzwerkkoordinierung für die Frühen Hilfen vor zehn Jahren begründet worden sei. In den Jahren haben sich die Netzwerktreffen etabliert. Im Namen der Stadt Kleve und im Namen der Klever Kinder bedankt er sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit: „Mehr denn je braucht es die Fachkräfte, die junge Menschen und Familien tatkräftig unterstützen.“

Anschließend übernahm die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Eva Schoofs aus Emmerich am Rhein die Leitung des Workshops.

Am Vormittag wurde zusammengetragen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Kinder und deren Familie hat. Diese ausführliche Analyse wurde von Frau Schoofs mit aktuellen Untersuchungen unterstrichen. Eine theoretische Einheit stellte das Model der Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe vor.

Nach der Mittagspause ging es in die Arbeitsgruppen. Der Auftrag lautete, anhand der Grundbedürfnisse ein konkretes Projekt zu entwickeln. Deutlich sollte formuliert werden, was und für wen welche Maßnahme wie und in welchem Zeitraum umgesetzt werden soll. Es wurden tolle Ideen für Projekte in den Schulen, stärkende Hilfen für Eltern, vertrauensbildende Sensibilisierung für Hilfen zur Erziehung und Darstellung von Spielplätzen als Erlebnisräume entwickelt. Anschließend wurden die angedachten Konzepte der gesamten Gruppe vorgestellt und mit kräftigem Applaus der Gruppe gewürdigt.

Frau Schoofs hat mit ihrer Kompetenz, ihrer Begeisterung und ihrem Humor gute Ideen und Konzepte aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hervorgeholt. Am Ende des Tages nahmen die Fachkräfte viele Arbeitsansätze und Anregungen für ihre Arbeitspraxis mit und verfolgen die Umsetzung der Ideen in ihren Trägerstrukturen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach diesem intensiven Arbeitstag mit vielen umsetzbaren Ideen und einem motivierten Gefühl nach Hause gegangen.


Gute Nachrichten für das neue RheinBad Wesel
Bund fördert nachhaltige Technik des Großprojekts mit rund 2,4 Millionen Euro

Die Arbeiten am neuen RheinBad laufen auf Hochtouren. Seit Wochen werden auf dem Gelände des geplanten neuen RheinBads umliegende alte Immobilien abgerissen. Sobald die Flächen freigeräumt sind, folgen die Arbeiten an dem neuen hochmodernen Komplex. Um effizient und nachhaltig zu bauen, sind hohe Umweltstandards Teil der Planungen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zugesagt, rund 2,4 Millionen Euro für die effiziente Energienutzung des Gebäudes („Effizienzgebäude 55“) zu fördern.

„Wir freuen uns über die zusätzlichen Mittel. Sie unterstützen unsere Pläne, ein nachhaltiges Kombibad für die nächsten Jahrzehnte an diesem hervorragenden Standort zu bauen“, sagt Martin Christoph, Geschäftsführer der Städtische Bäder Wesel GmbH.

Zur Erfüllung dieses Energiestandards müssen bestimmte Voraussetzungen berücksichtigt werden. Damit einhergehend wird das Gebäude eine moderne Photovoltaik-Anlage auf nahezu der gesamten Dachfläche erhalten. Des Weiteren übertrifft die Gebäudehülle durch die geplante Isolierung die Vorgaben des zu Grunde gelegten gesetzlichen Energiestandards bei weitem. Das Ingenieurbüro Grage hat technisch und planerisch sehr detailliert die Grundlagen zur Erreichung der Energieeffizienz des Neubaus gestaltet.

Wer sich selbst ein Bild von den Arbeiten machen möchte, kann auf der Internetseite der Städtischen Bäder, www.baeder-wesel.de, das Geschehen per Live-Stream mitverfolgen. Zudem finden Interessierte auf der Seite Entwürfe und Animationen, wie das Kombibad aussehen soll, wenn es fertig ist. Quelle: Städtische Bäder Wesel GmbH


Mehr Rechte für den „Draht-Esel“ – Neue Fahrradstraßen in Wesel
Mal eben mit dem Fahrrad Brötchen holen oder in die Innenstadt radeln. Viele Menschen steigen häufiger auf das Fahrrad um, vor allem um kurze Strecken zurückzulegen. Um den „Umstieg“ auf das umweltfreundliche Transportmittel „Fahrrad“ attraktiver zu machen, beschließen immer mehr Städte und Gemeinden, Straßen als Fahrradstraßen auszuweisen. Auch die Stadt Wesel setzt dieses Instrument bereits ein. So wurden in den letzten Wochen bereits mehrere Straßen erkennbar als Fahrradstraßen ausgewiesen. Dazu zählen: Holzweg (ab Mühlenweg bis Grünstraße), Julius-Leber-Straße (ab  Molkereiweg bis Beginn verkehrsberuhigter Bereich Dietrich-Bonhoeffer-Straße sowie ab Emmericher Straße bis Konrad-Duden-Straße), Krudenburger Weg (ab Schermbecker Landstraße bis "Am Schornacker"), Kiek in den Busch (ab "In der Luft" bis zum Parkplatz der Kindertageseinrichtung; ab dort bis Beginn verkehrsberuhigter Bereich erfolgte die Ausweisung als „reine“ Fahrradstraße), Bagelstraße (komplett), Wackenbrucher Straße (ab Bagelstraße bis Kurt-Kräcker-Straße), Am Blaufuß (komplett), Eichenstraße (komplett), Kirchturmstraße (ab Eichenstraße bis Schafweg) sowie Holunderhain (ab Haltepunkt Blumenkamp bzw. Westfalenweg, weiter über Bruchweg, Huwenweg, "Auf dem Heiken", Konrad-Duden-Straße, "Am Schwan", Schafweg, Kirchturmstraße bis vor Schermbecker Landstraße/B 58).

RadfahrerInnen haben auf Fahrradstraßen Vorrang. Dennoch müssen auch hier Regeln eingehalten werden. Grundsätzlich stehen solche Straßen nur RadfahrernInnen und NutzernInnen von Elektrokleinfahrzeugen (nach der Elektrokleinstfahrzeugeverordnung) zur Verfügung. Allerdings kann durch ein Zusatzschild die Straße für Kraftfahrzeuge freigegeben werden. Die Höchstgeschwindigkeit in Fahrradstraßen beträgt 30 km/h. Da Fahrräder Vorrang haben, dürfen diese in Fahrradstraßen nebeneinander fahren. Dennoch gilt auch hier das Rechtsfahrgebot. Wer mit einem Kraftfahrzeug Fahrradfahrer*innen überholen möchte, muss innerorts mindestens eineinhalb Meter Abstand einhalten. Außerorts sind es sogar zwei Meter. Wer mehr über die Regeln wissen möchte, die in Fahrradstraßen gelten, findet entsprechende Links auf der städtischen Internetseite www.wesel.de.

Zu erkennen sind Fahrradstraßen an den quadratischen, weißen Schildern mit dem blauen Fahrrad-Symbol in der Mitte. Darunter ist der Schriftzug „Fahrradstraße“ zu lesen. Das Ende einer Fahrradstraße wird durch ein ähnliches Schild dargestellt, das im Gegensatz dazu grau mit fünf diagonal verlaufenden schwarzen Streifen gestaltet ist.

Dass die Straßen zu Fahrradstraßen ausgewiesen wurden, hat der Ausschuss für Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr der Stadt Wesel entschieden. Für die Umsetzung mussten rund 80 neue Fahrradstraßenschilder sowie Zusatzschilder bestellt werden.

 

Informationen aus Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln im Oktober 2021


Wolfsgebiet Schermbeck: Wieder ein Pony gerissen - Wie leichtsinnig und bequem sind die Besitzer?


Stadt Dinslaken sammelt Laub von Straßen ein

Aktuell fährt der DIN-Service mit dem großen Laubsauger durch Dinslakener Straßen, um das Laub einzusammeln. Bevorzugt auf den kleineren Straßen übernimmt diese Aufgabe die Kehrmaschine. Außerdem ist auch ein kleinerer Laubsauger zur Ergänzung unterwegs. Darüber hinaus beseitigt die Grünflächenunterhaltung des DIN-Service das Laub an Sport- und Spielplätzen sowie an den Schulen und auch den KITAS.

Grundsätzlich kümmert sich in Dinslaken auf den Straßen das Team der Stadtverwaltung um die Laubbeseitigung. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind für die Gehwege vor ihrem Haus zuständig. Sie können das dort zusammengefegte Laub kostenlos bei der Grünschnittannahmestelle am Waldfriedhof abgeben. Diese hat mittwochs und samstags jeweils von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Die Abgabe von Grünschnitt aus dem eigenen Garten ist jedoch nicht kostenlos. Sie kostet 3 Euro pro angefangenen 0,5 Kubikmetern, also einem durchschnittlichen Kofferraumvolumen.


Lippefähre "Der Quertreiber" im "Winterschlaf"

Die Lippefähre "Der Quertreiber" wurde am 23.10.2021 außer Betrieb genommen und ging ins Winterquartier.


KV Nordrhein zu Antikörper-Schnelltests mit Blick auf den Impfschutz gegen das Coronavirus


„Höherer“ Schutz auf der Theodor-Heuss-Brücke
Brücken in Wesel sichern den Menschen den problemlosen, zügigen Übergang über die Bahnstrecke Oberhausen-Emmerich. Eine von diesen Brücken ist die Theodor-Heuss-Brücke. In den kommenden Wochen wird das Geländer der Brücke erneuert. Das Geländer wird von 1,12 Meter auf 1,30 Meter erhöht. Bereits seit Fertigstellung der Brücke 1966 schützt das Geländer Rad- und Fußgänger*innen. Ein neuer Handlauf auf dem Geländer trägt zu mehr Sicherheit bei. Dass das Geländer erhöht werden muss, liegt auch daran, dass sich die Richtlinien für sogenannte „Rückhaltesysteme“ für Geh- und Radwege verändert haben.

Die Arbeiten an der Brücke werden voraussichtlich am 25. Oktober 2021 starten. Geplant ist, dass für zunächst zwei Tage der Verkehr über eine Baustellen-Ampel geregelt wird. Zu den Hauptverkehrszeiten ist mit Stau zu rechnen.

Nachdem die Arbeiten auf der ersten Seite abgeschlossen sind, folgen wenige Tage später die Umbaumaßnahmen auf der gegenüberliegenden Seite. Die Stadt Wesel rechnet auch hier mit zwei Tagen Bauzeit. Ebenfalls wird in dieser Bauphase eine Baustellen-Ampel den Verkehr regeln. Bis zum 12. November 2021 werden voraussichtlich die Arbeiten an der Brücke beendet sein.

In den vergangenen Jahren wurden mehrere Bereiche der Brücke erneuert. Unter anderem wurden 2000 die Rad- und Fußwege verbreitert. Dafür wurde die Fahrbahn enger gestaltet.


Auftrag zum Abriss der Cölvebrücke zwischen Moers und Duisburg ist erteilt
Nach zahlreichen Koordinierungsgesprächen zwischen Deutscher Bahn, Enni und Abrissunternehmen in den vergangenen Tagen konnte die Stadt Moers den Auftrag zum Abriss der Cölvebrücke zwischen Moers und Duisburg erteilen. Die Tragfähigkeit des rund 100 Jahre alten Bauwerks ist gefährdet und musste deshalb Anfang Oktober komplett gesperrt werden. Die Deutsche Bahn hatte aus Sicherheitsgründen ebenfalls den Verkehr unter der Brücke eingestellt. Eine weitere Sanierung war wegen des Alters und des schlechten Zustandes nicht möglich.

Die notwendigen Arbeiten beginnen unter Regie der Deutschen Bahn mit dem Abnehmen der Oberleitungen in den nächsten Tagen. Die eigentlichen Abrissarbeiten können erst im Anschluss daran beginnen. Darauf folgt der Neuaufbau der Oberleitungen. „Ich gehe davon aus, dass die Abrissarbeiten in wenigen Wochen abgeschlossen sind. Dann sollte auch die Einschränkung des Schienenverkehrs durch die DB beendet werden können", zeigt sich Bürgermeister Christoph Fleischhauer optimistisch.

Geschwindigkeitsmessungen in der kommenden Woche in Dinslaken
Auch in der Woche ab dem 18. Oktober kontrolliert die Stadt Dinslaken die Einhaltung der Geschwindigkeit. Unter anderem sind Geschwindigkeitsmessungen hier geplant: Alleestraße, Dickerstraße, Getrudenstraße, Goethestraße, Grenzstraße, Heistermannstraße, In den Drieschen, Industriestraße, Konrad-Adenauer-Straße, Küpperstraße, Luisenstraße, Oststraße, Paulstraße, Turmstraße, Voerder Straße, Zum Fischerbusch.


125. Geburtstag von Eva Brinkman
Eine Künstlerin aus Wesel mit der Gabe, einem Klotz Muschelkalk Leben einzuhauchen

Eva Brinkman prägte fünf Jahrzehnte das künstlerische Leben in Wesel und am Niederrhein mit ihren Bildern, Zeichnungen und in besonderem Maße mit ihren Werken der Bildhauerei.
In den Nachkriegsjahren nach 1945 entstand wohl das bekannteste Werk von Eva Brinkman, „die Trauernde Vesalia“. Seit 1953 erinnert sie auf dem Caspar-Baur-Friedhof an die Bombenopfer des Krieges.

Wer war Eva Brinkman und was mag sie dazu veranlasst haben, eine Skulptur zu erschaffen, die die Trauer einer ganzen Stadt widerspiegelt?

Biografie einer selbstbestimmten Künstlerin
Am 12. Oktober 1896 wurde Eva Anna Natalie Brinkman in Wesel geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters 1903 (Dr. jur. Ludwig Brinkman, Bürgermeister von Karlshafen an der Weser) lebte Eva mit ihrer Mutter (Gertrud Brinkman geb. Nimtz) zwei Jahre in Berlin. 1905 zogen sie nach Wesel zu ihrer Großmutter in die Hafenstraße. Vier Jahre später bezogen Mutter und Tochter ihr neuerbautes Haus am Hansaring.

Von 1905 bis 1912 besuchte Eva das Lyzeum in Wesel und anschließend eine Haushaltsschule in Bonn. Dort freundete sie sich mit Hulda Droste an, der späteren Ehefrau von Otto Pankok. Gerne hätte die begabte junge Frau die Kunstakademie in Düsseldorf besucht. Doch zu dieser Zeit durften keine Frauen an der Akademie studieren. Stattdessen besuchte Eva eine Malklasse der Kunstgewerbeschule. In den Fächern Zeichnen und Malen zeigte sich die besondere Begabung der Künstlerin. Dort wurde ihr Interesse an der Bildhauerei geweckt.
Bereits 1918 stellte Eva Brinkman bei einer Gruppenausstellung in Wesel ihr Können unter Beweis.
1920 ging sie nach Bad Warmbrunn, im damaligen Schlesien, um sich im Handwerk der Bildhauerei weiterzubilden. Drei Jahre später zog es sie für ein Jahr als Restauratorin nach München. Zurück in Wesel stellte sie in Duisburg aus und reiste 1928 nach Berlin. Gemeinsam mit ihrem Schüler und Mäzen, Dietrich Krieger, reiste sie nach Paris. Erneut zurück in Wesel, stellte sie die dort entstandenen Zeichnungen aus. Es folgten zahlreiche Reisen nach Schweden, Dänemark und in die Niederlande.

Besondere Verbundenheit zur Heimatstadt
Eva Brinkman gehörte, zusammen mit Dietrich Krieger, August Oppenberg, dem Malerehepaar Maria Buschmann-Scherman und Artur Buschmann sowie der Fotografin Hilde Löhr, zu den Gründungsmitgliedern der „Vereinigung Niederrheinischer Künstler und Kunstfreunde“. Die Vereinigung organisierte mehrere Ausstellungen im Herzogsschloss, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde – später wurde auf dieser Fläche das „Centrum“ (Standort der Stadtbücherei und VHS) errichtet. 
Im Februar 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde die Stadt Wesel zu 97 Prozent zerstört. Die Bilder der zerstörten Hansestadt Wesel sind vielen Menschen immer noch im Gedächtnis. Wesel wurde in Schutt und Asche gelegt und viele Menschen verloren ihr Leben. Eva Brinkman, die den Ersten und den Zweiten Weltkrieg miterlebte, war dabei, als Wesel zerstört wurde.

Die Kriegsgräber auf dem Caspar-Baur-Friedhof sind heute stumme Zeugen der Weseler Geschichte.
Es waren Bekannte, Nachbarn und vielleicht Freunde von Eva Brinkman, die ihr Leben bei der Bombardierung verloren. Diese Ereignisse hinterließen einen prägenden Eindruck bei der Künstlerin.

Das vielleicht bekannteste Werk Brinkmans ist die überlebensgroße Skulptur der „Trauernden Vesalia“, die ihren kummererfüllten Blick auf die zahlreichen Kreuze der Bombenopfer richtet. Sie ist ein personifiziertes Symbol der Klage über Tod und Vernichtung, ein Mahnmal an eine der schwersten Stunden dieser Stadt.

Ihr zerstörtes Wohnhaus am Herzogenring baute Eva Brinkman wieder auf. Es verfügte seit 1950 über eine eigene Werkstatt. Fünf Jahre später musste sie ihr Heim verlassen, da dort der große sogenannte „Mercedes-Stern“ mit vielen Wohnungen gebaut wurde. Sie fand „Am halben Mond“ zusammen mit ihrer Freundin Käthe Pommer ein neues Zuhause. Dieses Haus war ideal auf die Bedürfnisse der Künstlerin zugeschnitten.

Die Künstlerin hat an zahlreichen Gebäuden in Wesel gestalterische Akzente gesetzt. Das Stifterrelief kann am Willibrordi-Altenheim bewundert werden. Für den wieder aufgebauten Willibrordi-Dom gestaltete sie die bronzenen Türgriffe mit biblischen Figuren. Eindrucksvoll ist ebenfalls das Kriegerdenkmal neben der Kirche am Lauerhaas in Wesel-Obrighoven, welches am 26. Juni 1955 enthüllt wurde. Rund 1000 Bürger*innen waren bei diesem feierlichen Akt dabei.

Am 12. Dezember 1977 starb Eva Brinkman in Wesel.
Als besondere Wertschätzung wurde 1992 in Wesel-Fusternberg eine Straße nach der Künstlerin, die Eva-Brinkman-Stege, benannt. In der Broschüre „WEGgefährtinnen der Stadt Wesel“ wird Eva Brinkman als eine von 33 Frauen, nach denen eine Straße in Wesel benannt wurde gewürdigt. Die Broschüre ist 2020 erstmals erschienen. Sie ist kostenlos erhältlich in der Stadtinformation (Großer Markt 11, 46483 Wesel) und im Rathaus, Gleichstellungsstelle vor Zi. 116 (Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel). Sie kann auch unter "Links" digital heruntergeladen werden.


Heiraten am 22.02.2022: Das Standesamt Xanten bietet ganztägig Trauungen an
Im kommenden Jahr haben Paare die Möglichkeit sich an einem ganz besonderen Datum trauen zu lassen: am 22.02.2022.

Das Standesamt Xanten bietet an diesem Tag ganztägig Trauungen an. „Bei einer hohen Nachfrage kommt auch die Schließung des Standesamtes für diesen Tag in Betracht“ erklärt Bürgermeister Thomas Görtz, der ebenfalls an diesem Tag 1 – 2 Trauungen durchführen möchte.
Für dieses besondere Datum stehen bis zu 8 Trautermine im Standesamt Xanten zur Verfügung.

Interessierte Paare können sich ab sofort mit diesem Terminwunsch unter der Emailadresse standesamt@xanten.de beim Standesamt melden.

Die Vergabe der Termine erfolgt in der Reihenfolge des Meldungseingangs. Das Standesamt setzt sich anschließend mit den interessierten Paaren in Verbindung.

 

 

Welche Zukunft braucht Milchwirtschaft? Forum Milch NRW 2021 in Schwerte


Zukunft der Nutztierhaltung: Umbau hin zu mehr Tierwohl, Fleisch-Kodex und faire Preise 


Anmeldung für die Weseler Grundschulen starten am 4.10.2021



Mit den „Frühstücksexperten“ am Weltschulmilchtag zu Gast in der Kita „Kleiner Elefant“