|
Mit Räumschild
und Salzstreuer unterwegs - Enni-Winterdienst
trainierte für den Ernstfall Mit
einem rund drei Meter breiten Räumschild durch
enge Straßen zu fahren, ist nicht einfach. Auch
nicht für Männer, die tagtäglich große
Kehrmaschinen oder Müllfahrzeuge bewegen.
Deshalb hieß es am Freitag am Jostenhof: üben
für den Ernstfall. Mehr als 30 Mitarbeiter der
ENNI Stadt & Service (Enni) bereiteten sich dort
auf die kommende Wintersaison vor.

Foto „Enni“
Neben Fahrern, die in diesem
Jahr zum ersten Mal bei Schnee und Eis
ausrücken, waren auch erfahrene Kollegen dabei.
„Denn auch sie müssen erst wieder ein Gefühl für
die großen Maschinen und ihre besonderen
Abmessungen bekommen“, sagt Abteilungsleiter
Ulrich Kempken.
Auf dem Programm
standen Theorie und Praxis. Zunächst erhielten
die Mitarbeiter eine Einweisung in die Tablets,
über die Enni die Touren digital organisiert:
Rund 400 Kilometer lang ist das Straßennetz,
Vorrang haben bei Schnee und Eis die etwa 160
Kilometer Hauptverkehrsstraßen und
Schulbuslinien sowie 51 Kilometer priorisierte
Radwege. Anschließend ging es ans Steuer.
Auf einem Parcours auf dem Betriebshof übten
die Teilnehmer zunächst das sichere Manövrieren,
bevor sie später auch im Moerser Stadtgebiet
unterwegs waren. Dort ging es bewusst durch enge
Straßen. „Ein Räumschild verändert die
Abmessungen und das Fahrverhalten erheblich. Da
muss jeder Handgriff sitzen“, sagt Kempken.
Für Schnee und Glätte hält Enni neun
Einsatzfahrzeuge bereit, drei davon speziell für
Radwege. Zum Fuhrpark gehören unter anderem
kleine Kompaktkehrmaschinen, mittelgroße
Kipperfahrzeuge, große Wechselcontainerfahrzeuge
und zwei Traktoren, die für ihre saisonale
Aufgabe umgerüstet werden. Je nach Bedarf werden
sie mit Räumschild sowie Streuaufbauten für Salz
oder Sole ausgerüstet.
Die Kollegen
übten deshalb nicht nur das veränderte
Fahrverhalten, sondern auch Breite und Länge der
Gespanne sicher einzuschätzen. Die mehr als 30
Teilnehmer kamen aus den Bereichen
Straßenreinigung, Abfallsammlung,
Containerdienst, Straßenunterhaltung und
Grünpflege, die bei Schnee und Eis Hand in Hand
arbeiten. Je nach Wetterlage können bis zu 60
Mitarbeiter zeitgleich ausrücken.
Auch
technisch entwickelt Enni den Winterdienst
weiter. Voraussichtlich im Januar soll am
Jostenhof die neue Soleaufbereitungsanlage in
Betrieb gehen. Die benötigte Salz-Wasser-Lösung
muss dann nicht mehr beim Landesstraßenbetrieb
NRW in Genend geholt, sondern kann vor Ort
hergestellt werden. Ein 50.000-Liter-Tank soll
für ausreichend Vorrat sorgen, hinzu kommen
aktuell 900 Tonnen Salz im Lager.
„Mit
der eigenen Soleanlage werden wir unabhängiger,
schneller und wirtschaftlicher“, sagt Kempken.
„Das spart langfristig Salz und Kosten und macht
uns im Einsatz flexibler.“ Nachdem Technik und
Mannschaft bereit sind, fehlt eigentlich nur
noch der erste Frost. Ab sofort und bis Ende
März steht die Rufbereitschaft. Bei
angekündigten Temperaturen unter drei Grad
Celsius kontrolliert ein Mitarbeiter bereits am
frühen Morgen bekannte Problemstellen wie
Brücken und Unterführungen. Stellt er dort
Glätte fest, alarmiert er den
Bereitschaftsdienst. „Und dann zahlt sich das
Training aus“, sagt Kempken.
Bei
Schnee und Eis sind aber auch die Moerserinnen
und Moerser gefragt. Sie müssen die Gehwege vor
ihren Grundstücken räumen und bei Glätte
sichern. Wo und in welchem Umfang dies
erforderlich ist, regelt die
Straßenreinigungssatzung, die Enni im Internet
veröffentlicht hat. Fragen rund um den
Winterdienst beantwortet Enni zudem unter der
kostenlosen Servicenummer 0800 222 1040.
Dinslaken: Bahnübergang
Jägerstraße wird ab 9.11. gesperrt - Umleitung
wird ausgeschildert Mitteilung der
Deutschen Bahn: Für den dreigleisigen Ausbau
zwischen Emmerich und Oberhausen baut die DB
InfraGO an der Jägerstraße in Dinslaken eine
neue Eisenbahnüberführung für den Fuß- und
Radverkehr. Diese wird zukünftig den bisherigen
Bahnübergang Jägerstraße ersetzen.
Im
Zuge dieser Arbeiten wird der Bahnübergang
Jägerstraße ab Montag, 9. November 2026
dauerhaft geschlossen. Eine Querung des
Bahnübergangs für den motorisierten Verkehr ist
dann nicht mehr möglich. Eine entsprechende
Umleitung ist über die Graßhofstraße -
Bahnstraße - Dinslakener Straße - Wehofer Straße
- Holtener Straße und umgekehrt ausgeschildert.
Der Knotenpunkt Jägerstraße/
Tackenstraße/ Sterkrader Straße bleibt
voraussichtlich bis Ende Februar 2027 weiterhin
vollständig gesperrt. Hintergrund sind die
laufenden Arbeiten zur Anbindung der künftigen
Straßenführung an die Sterkrader Straße sowie
zur Herstellung des Anschlusses der neuen
Umgehungsstraße L4n. Künftig erfolgt die Querung
der Bahnstrecke für den motorisierten Verkehr
über die neue Straßenverbindung L4n.
Auch der öffentliche Personennahverkehr ist von
den Baumaßnahmen betroffen. Die Busse können den
Bahnübergang Jägerstraße künftig nicht mehr
befahren und werden über die ausgeschilderte
Umleitungsstrecke geführt. Dadurch kann die
Haltestelle „Surmann“ nicht mehr regulär bedient
werden.
Über Ersatzhaltestellen und
geänderte Fahrwege informieren die
Verkehrsunternehmen NIAG und STOAG rechtzeitig
vor Beginn der Baumaßnahmen. Für
Fußgänger:innen und Radfahrende steht künftig
die neue Eisenbahnüberführung als
Querungsmöglichkeit zur Verfügung.
Aufgrund der laufenden
Arbeiten wird die Eisenbahnüberführung zunächst
über eine provisorische Zuwegung erreichbar
sein. Die endgültige Wegeführung wird im Zuge
der weiteren Baumaßnahmen hergestellt.
Dinslaken: Info
der Deutschen Bahn zu Bauarbeiten
"Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich
und Oberhausen baut die DB InfraGO entlang der
Strecke auch zahlreiche Schallschutzwände. Damit
sorgt das Projektteam dafür, dass es für
Anwohnende trotz Ausbau deutlich leiser wird. Im
Bereich der Eisenbahnbrücken an der
Karl-Heinz-Klingen-Straße und der Hünxer Straße
in Dinslaken werden im November Torsionsbalken
montiert, auf denen zukünftig die
Schallschutzwände stehen werden.
Für
die umfangreichen Bauarbeiten wird die Hünxer
Straße von Montag, 9. November, bis
einschließlich Dienstag, 10. November 2026, auf
Höhe der Eisenbahnbrücke voll gesperrt. Der
Verkehr wird während der Zeit der Arbeiten über
die Karl-Heinz-Klingen-Straße, Hanielstraße und
Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und die
Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar. Für den Fuß-
und Radverkehr ist der betroffene Bereich
ebenfalls gesperrt. Die Umleitung erfolgt über
die Max-Eyth-Straße, Karlstraße und die
Karl-Heinz-Klingen-Straße.
Die
Karl-Heinz-Klingen-Straße wird von Mittwoch, 11.
November, bis einschließlich Dienstag, 17.
November 2026, auf Höhe der Eisenbahnbrücke
ebenfalls voll gesperrt. Der Verkehr wird
während der Zeit der Arbeiten über die
Max-Eyth-Straße bzw. über die Hünxer Straße,
Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die
Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben
befahrbar.
Für den Fuß- und Radverkehr
ist der betroffene Bereich ebenfalls gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Max-Eyth-Straße
und die Hünxer Straße. Wo immer möglich,
versucht die DB im Rahmen der Bauplanungen auch
auf regionale Veranstaltungen Rücksicht zu
nehmen. Leider war das im Fall der Dinslakener
Martinikirmes nicht möglich.
Die
Arbeiten an den Brücken können nur während der
gleichzeitigen Sperrung der Bahnstrecke und der
Straße stattfinden. Die Planung der sogenannten
Sperrpausen ist sehr komplex und beginnt bereits
mehrere Jahre vor den eigentlichen Bauarbeiten.
Fachexpert:innen der DB stehen dabei vor der
Herausforderung, die Sperrzeiten für die
zahlreichen Projekte in ganz Deutschland zu
planen und abzustimmen.
Faktoren wie
Sperrzeitenlänge, Abstimmungen mit den
betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen,
Bauarbeiten im benachbarten Ausland sowie der
Gesamtzusammenhang aller Sperrzeiten in der
Bundesrepublik spielen dabei u.a. eine wichtige
Rolle. Trotz des Einsatzes modernster
Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu
vermeiden. Wir bitten die Anwohner:innen um ihr
Verständnis."
Dinslaken: Neues
Pflaster für den Bahnhofsplatz – Bürger*innen
sind gefragt Am Bahnhofsplatz
wurden im November 2026 testweise neues
Steinpflaster verlegt, über das die Bürger*innen
abstimmen können. Wie soll der Bahnhofsplatz
künftig aussehen? Bei der Neugestaltung des
Dinslakener Bahnhofplatzes kommt es auch auf die
Details an – etwa auf die Wahl des richtigen
Pflasters. Deshalb bekommen die Bürger*innen nun
die Möglichkeit, verschiedene Varianten
kennenzulernen und ihren Favoriten zu wählen.

Fünf Oberflächen im direkten Vergleich Auf dem
Bahnhofsplatz – zwischen Busbahnhof und
Stadthaus – wurden daher in der vergangenen
Woche fünf unterschiedliche Pflastervarianten in
je ca. 2 x 2 Meter großen Testflächen verlegt.
So können Interessierte die verschiedenen
Oberflächen direkt vor Ort ansehen und
miteinander vergleichen.
Da sich die
einzelnen Pflasterformate und Verlegemuster
(Verbände) für den finalen Ausbau noch ändern
können, liegt der Fokus bei der Bewertung
zunächst auf der Oberflächenstruktur und Farbe
der Testflächen. Die Vorauswahl der
Pflastervarianten haben Mitarbeitende der
Stadtverwaltung getroffen.
„Der
Steinauswahl liegen verschiedene Kriterien
zugrunde, die für uns unerlässlich sind. So
haben wir uns schon früh im Planungsprozess
darauf verständigt, einen hellen Pflasterstein
zu wählen, der die Umgebung im Sommer nicht zu
stark aufheizt“, begründet der Leiter des
Geschäftsbereichs Bauen, Volker Pohl, die
Vorauswahl der Steine.
Online-Abstimmung
Ab sofort haben die Bürger*innen die
Möglichkeit, online für ihren persönlichen
Favoriten zu stimmen. Die Abstimmung ist über
einen QR-Code vor Ort oder die Webadresse
bit.ly/dinslaken-pflastersteine zu erreichen.
Die Umfrage bleibt zunächst bis zum 15.11.
geöffnet.
„Unser Bahnhofsplatz ist ein
Ort, den viele Menschen täglich nutzen. Deshalb
möchten wir die Bürger*innen auch bei der
Auswahl des Pflasters einbeziehen“, sagt
Bürgermeister Simon Panke. „Mit den Testflächen
kann sich jeder selbst ein Bild von den
unterschiedlichen Varianten machen und
anschließend seine persönliche Präferenz
abgeben.“
Bürgermeinung als ein Baustein
der Entscheidungsfindung Die Abstimmung soll
zeigen, welche der fünf Varianten auf die größte
Zustimmung stößt. Das Ergebnis der Beteiligung
ist dabei einer von mehreren Bausteinen für die
weitere Entscheidungsfindung. So werden neben
dem Umfrageergebnis auch weitere Kriterien wie
die Kosten, die Beschaffenheit und Haltbarkeit
sowie der Pflege- und Unterhaltungsaufwand
betrachtet. Auf Grundlage dieser Kriterien wird
ein Vorschlag durch die Verwaltung erarbeitet.
Die finale Entscheidung für eine
Pflastervariante wird abschließend in den
entsprechenden Ausschüssen gestellt. Die Stadt
Dinslaken lädt alle Bürger*innen ein, sich die
fünf Varianten vor Ort anzusehen und sich
anschließend an der Online-Umfrage zu
beteiligen.
Wie geht es am Bahnhofsplatz
weiter? Nach der Genehmigung des Haushalts
und der Aufstellung des
Haushaltssicherungskonzeptes im zurückliegenden
Sommer soll es am Bahnhofsplatz nun in die
Umsetzung gehen. In einem ersten Bauabschnitt
soll im Laufe des Jahres 2027 zunächst mit den
Arbeiten am ZOB, dem Umfeld des Kiosks sowie an
der westlichen Platzzufahrt begonnen werden.
Ziel des Projektes ist in erster Linie die
Optimierung der Funktion als zentraler
Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Zugleich entsteht
ein völlig neuer Stadtraum, der durch einen
hohen Anteil an Grünflächen geprägt ist. Auf
diese Weise wird der Bahnhofsplatz an die
Herausforderungen des Klimawandels angepasst und
bietet darüber hinaus eine hohe
Aufenthaltsqualität für die Nutzenden des ÖPNV.
Stadt Wesel erweitert ihre
Stadt-App um zwei neue Module
Bürgermeister Rainer Benien (links) und
Dezernent Dr. Markus Postulka präsentieren die
Stadt-App Wesel Die Stadt Wesel erweitert ihr
digitales Angebot und stellt in ihrer Stadt-App
zwei neue Module zur Verfügung: „Beteiligung“
sowie „Jugend und Familie“.
Bürgermeister Rainer Benien begrüßt die
Erweiterung: „Mit dem neuen Beteiligungsmodul
schaffen wir einen weiteren niedrigschwelligen
Zugang, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in
die Entwicklung unserer Stadt einzubeziehen. Die
Stadt-App macht Beteiligung damit noch einfacher
und alltagsnäher“.

Bürgermeister Rainer Benien (links) und
Dezernent Dr. Markus Postulka präsentieren die
Stadt-App Wesel
Über das
Beteiligungsmodul können Bürgerinnen und Bürger
künftig unkompliziert und direkt über die App
ihre Ideen, Anregungen und Meinungen zu
verschiedenen Themen der Verwaltung einbringen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere die Bereiche
Jugend, Stadtentwicklung und Kultur.
Das Modul „Jugend und Familie“ bietet einen
gebündelten Überblick über die Angebote der
Stadt Wesel für werdende Eltern, Familien sowie
Kinder und Jugendliche. Beigeordneter Dr. Markus
Postulka ergänzt: „Mit den neuen Modulen stärken
wir unsere digitale Kommunikation. Ob eigene
Ideen einbringen oder passende Angebote für
Familien finden – unsere Stadt-App bündelt diese
Möglichkeiten an einem Ort.“ Die Stadt-App steht
im Apple App Store und im Google Play Store
kostenlos zum Download bereit.
Wesel: Deichdorfmuseum Bislich zeigt Funde aus
der Eisen- und Frankenzeit Was
verband einen Franken aus Bislich mit dem fernen
Konstantinopel? Und wie lässt sich heute noch
herausfinden, wann eine Eiche vor mehr als 500
Jahren gefällt wurde? Im Deichdorfmuseum Bislich
können Besucherinnen und Besucher diesen Fragen
in der erweiterten Dauerausstellung nachgehen.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
(NRW-Stiftung) hat den größten Teil der Kosten
für die neuen Installationen übernommen. Die
erste Spur findet sich schon am Eingang. Dort
liegt ein gut 500 Jahre alter Eichenstamm, der
einst als Bauholz diente. Neue Tafeln zeigen,
was seine Jahresringe verraten. An ihrem Muster
lässt sich ablesen, in welchen Jahren der Baum
wuchs und wann er gefällt wurde.
Im
Obergeschoss führt der Weg weiter zurück in die
Vergangenheit. Hier lernen Besucherinnen und
Besucher BODI kennen, einen hochrangigen Franken
aus Bislich. Seine Verbindungen reichten bis an
den Königshof in Köln und bis nach
Konstantinopel, dem heutigen Istanbul.
Noch älter sind die Funde aus eisenzeitlichen
Urnengräbern, die bei Ausgrabungen in den
1920er- und 1930er-Jahren in und um Bislich ans
Licht kamen. Sie sind nun erstmals in der Region
zu sehen. Wer selbst ein Gespür für die Arbeit
von Archäologinnen und Archäologen bekommen
möchte, kann an einer Magnettafel ausprobieren,
welche Teile eines Grabfundes zusammengehören.
An der neuen Ausstellung haben viele
Bislicherinnen und Bislicher mitgewirkt.
Ehrenamtliche des Heimat- und Bürgervereins
halfen bei der Umsetzung. Besucherinnen und
Besucher der Frühlingsmärkte 2025 und 2026
unterstützten das Projekt mit ihren Spenden. Bei
der Eröffnung am 6. Oktober würdigte die
stellvertretende Bürgermeisterin Ulla Hornemann
die Ideen und das Engagement der Beteiligten.
Karl-Heinz Theußen, Regionalbotschafter
der NRW-Stiftung für den Kreis Wesel, betonte,
der Einsatz der Ehrenamtlichen für ihr Museum
sei ein wichtiger Grund für die Förderung
gewesen. Die Stadt Wesel unterstützte die
Ausstellung mit Leihgaben aus Beständen der
Stadtarchäologie Duisburg. Das LVR-Landesmuseum
Bonn steuerte Abbildungen und Informationen zum
fränkischen Gräberfeld bei.
Das
Deichdorfmuseum Bislich hat im November sonntags
von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Im Dezember und
Januar macht das Museum Winterpause. Die Adresse
ist: Dorfstraße 24 in 46487 Wesel-Bislich. Die
Ausstellung zu den Gräberfeldern im Obergeschoss
ist nur über eine Treppe erreichbar. Eintritt
gegen Spende. Parkmöglichkeiten liegen vor dem
Eingang.

Blick in die neuen Ausstellungsbereiche des
Deichdorfmuseums Bislich. Kleines Foto oben
Eröffnung am 6. Oktober 2026. Personen von links
nach rechts: Museumsleiterin Dr. Barbara
Rinn-Kupka, stellvertretende Bürgermeisterin der
Stadt Wesel Ulla Hornemann und Klaus Droste,
Vorsitzender des Heimat- und Bürgerverein
Bislich e.V.
Wesel:
Kurzführungen zur neuen Ausstellung in Bislich
am 12. und 13. November Mal BODI
kennenlernen?! Dann auf nach Bislich! Am
Donnerstag, 12. November 2026 um 19 Uhr und
Freitag, 13. November, um 16 Uhr führt
Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka durch die
neue Ausstellung „Die Bislicher Gräberfelder“.
Wer mitgehen möchte, kann ohne Voranmeldung
dazukommen. Beide Führungen dauern rund eine
halbe Stunde.
Bei dieser offenen
Sonderführung im Deichdorfmuseum Bislich wird
die neue Dauerausstellungs-Erweiterung „Die
Bislicher Gräberfelder“ vorgestellt. Tatsächlich
gehört das Bislicher Gräberfeld zu den
bedeutendsten fränkischen Gräberfeldern am
Niederrhein. In der neuen Ausstellung werden
aber auch Funde aus der niederrheinischen
Eisenzeit gezeigt, die schon in den 1920er und
1930er Jahren im Raum Bislich gefunden wurden,
aber bislang hier noch nicht zu sehen waren.
Nicht nur Kinder können spielerisch
Handelsgüter der germanischen Stämme mit den
Römern kennenlernen oder sich am Magnetboard als
Archäologen versuchen. Dank der Förderung der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz,
Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung), viel
Eigenleistung der Ehrenamtlichen des Museums
sowie dank Besucherspenden der Märkte war es
möglich, dieses Projekt umzusetzen.
Der
Zugang zur Ausstellung erfolgt über eine
Treppenanlage. Im Rahmen der Kurzführung steht
das restliche Museum nicht zur Verfügung. Das
Deichdorfmuseum Bislich bittet hierfür um
Verständnis.
Was hatte es also mit Bodi
auf sich und warum hatte er eine Goldmünze im
Mund? Einfach zu den Kurzführungen im November
vorbeischauen. Deichdorfmuseum Bislich,
Dorfstraße 24, 46487 Wesel-Bislich. Parkplätze
sind vor dem Museum vorhanden.
Ausstellung Gräberfelder im Deichdorfmuseum
Bislich. Foto Barbara Rinn-Kupka
Ab 9. November
weltweit online: SPIONE UNTER UNS / THE SPIES
AMONG US – jetzt vorbestellen! Mehr
als anderthalb Jahre nach der Weltpremiere bei
SXSW, nach Dutzenden Filmfestivals, Vorführungen
und Gesprächen in Gedenkstätten, Schulen und
Universitäten in Europa und auf dem
amerikanischen Kontinent ist SPIONE UNTER UNS
endlich auch zu Hause zu sehen!
Am 9.
November, dem 37. Jahrestag des Mauerfalls,
startet der Film weltweit als Leihfilm, exklusiv
bei Kinema, und *ab sofort kannst Du ihn
vorbestellen!* *Jetzt bei Kinema vorbestellen!*
SPIONE UNTER UNS begleitet ein Opfer der
Staatssicherheit auf seinem Weg zurück durch den
datengetriebenen Überwachungsstaat.

Er will herausfinden, warum sein eigener Bruder
seine Familie ausspioniert hat, und befragt die
Männer, die das System betrieben haben, darunter
den letzten lebenden Leiter der Stasi. Die WELT
nannte ihn den „wichtigsten Film über die
DDR-Staatssicherheit seit *Das Leben der
Anderen*“. Vorgetäuschte
Hilfe – echtes Risiko! Falsche Fachleute am
Telefon erkennen: DRK und Kreispolizei geben in
Wesel Tipps zum Schutz vor Betrug
Die Bank meldet sich wegen eines angeblichen
Sicherheitsproblems. Ein vermeintlicher
Microsoftmitarbeiter will den Computer retten.
Und dann winkt auch noch ein Gewinn – obwohl man
an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat. Hinter
solchen Anrufen und Nachrichten steckt oft nur
ein Ziel: an das Geld und die persönlichen Daten
der Betroffenen zu kommen.
Wie man die
Täuschung erkennt und sich schützt, erklären das
DRK Niederrhein und die Kreispolizeibehörde
Wesel am Dienstag, 10. November 2026, um 18:00
Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel.
Der Themenabend der DRK-Pflegeberatung nimmt
vier Bereiche in den Blick: falsche
Bankmitarbeiter, angebliche
Microsoftmitarbeiter, Gefahren im Internet und
falsche Gewinnversprechen. Präventionsexperten
der Kreispolizei erläutern typische
Vorgehensweisen der Täter, geben praktische
Hinweise für den Alltag und beantworten Fragen
aus dem Publikum.
Das Angebot richtet
sich an alle Interessierten, insbesondere an
ältere Menschen und ihre Angehörigen. Auch
Kinder und Enkel sind eingeladen: Wer die
Betrugsmaschen kennt, kann im Familienkreis
aufklären und im entscheidenden Moment helfen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.

„Vorsicht vor Betrugsmaschen: Ob falsche
Bankmitarbeiter, angebliche Computerexperten
oder dubiose Gewinnversprechen – Betrüger
versuchen immer wieder, an Geld und persönliche
Daten zu gelangen. Wie man solche Tricks erkennt
und sich davor schützt, erklären das DRK
Niederrhein und die Kreispolizei Wesel bei einem
kostenlosen Informationsabend am 10. November
2026 in Wesel.“
Verkehrskonzept
Kreuzhofstraße: Stadt Kleve lädt zur
Bürgerveranstaltung Die Klever
Kreuzhofstraße muss die Anforderungen
unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer erfüllen.
Wie kann die Kreuzhofstraße künftig sicherer für
den Radverkehr werden und welche Auswirkungen
haben mögliche Maßnahmen auf die Parksituation?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stadt
Kleve aktuell im Rahmen der Überarbeitung des
Verkehrskonzeptes für die vielbefahrene Straße.
Am Mittwoch, 11. November 2026, sind
Anwohnende und interessierte
Bürgerinnen und Bürger von 18:30 bis ca. 20:30
Uhr herzlich dazu eingeladen, sich im
Konrad-Adenauer-Gymnasium, Köstersweg 41, über
den aktuellen Planungsstand zu informieren und
ihre Anregungen in den Prozess einzubringen. Der
genaue Veranstaltungsraum wird vor Ort
ausgeschildert.

Die Kreuzhofstraße wird täglich von tausenden
Autos genutzt und ist gleichzeitig eine wichtige
Radverkehrsverbindung sowie ein stark
frequentierter Schulweg. Mit Blick auf den
Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums an der
Riswicker Straße steigt ihre Bedeutung für den
Schulverkehr weiter und die Verkehrssicherheit
rückt noch stärker in den Fokus.
Gestaltungsvarianten gemeinsam diskutieren
Das Aachener Büro für Stadt- und Verkehrsplanung
BSV hat daher im Auftrag der Stadt Kleve mehrere
Gestaltungsvarianten für die Kreuzhofstraße
ausgearbeitet. Grundlage für die Planung ist
unter anderem eine kürzlich durchgeführte
Parkraumerhebung auf der Kreuzhofstraße. Sie
erfasst das vorhandene Stellplatzangebot sowie
die tatsächliche Parkraumnachfrage und hilft
dabei, Möglichkeiten zur Verbesserung der
Radverkehrsführung unter Berücksichtigung des
Parkens zu prüfen.
Vor Ort stellt das
beauftragte Büro seine Arbeit vor. Anschließend
besteht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit,
die Vor- und Nachteile der Vorschläge zu
diskutieren, Fragen zu stellen und eigene
Anregungen einbringen. Abschließend werden die
Ergebnisse zusammengetragen und die bevorzugte
Variante aus Sicht der Anwesenden ermittelt.
Schülerinnen und Schüler gestalten mit
Bereits am Vormittag beschäftigen sich
Schülerinnen und Schüler in einer eigenen
Veranstaltung mit den verschiedenen Varianten.
Bei der Abendveranstaltung stellen sie ihre
Ergebnisse vor und diskutieren gemeinsam mit den
Anwohnenden über mögliche Lösungen. So fließen
auch die Anforderungen und Erfahrungen junger
Menschen in den Beteiligungsprozess ein, von
denen die Kreuzhofstraße vor allem als Schulweg
genutzt wird.
Stadt Dinslaken
lädt Kinder und Jugendliche am 12.11. zum
Beteiligungsworkshop ein Die Stadt
Dinslaken entwickelt derzeit den kommunalen
Kinder- und Jugendförderplan und möchte dabei
diejenigen mitreden lassen, um die es geht. Am
Donnerstag, den 12. November 2026, lädt die
Stadt zwischen 16:30 und 19:30 Uhr zu einem
Beteiligungsworkshop in das Rathaus Dinslaken
ein. Veranstaltungsort ist der Saal Agen im
Erdgeschoss.

Unter dem Motto „Deine Stadt, dein Plan!
Mitplanen, Mitmachen, Mitbestimmen“ sind Kinder
und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren
eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Kritik
einzubringen. An verschiedenen Stationen können
sie selbst kreativ werden. Hierbei sollen sie
ihre Perspektive auf das Leben junger Menschen
in Dinslaken darstellen und gemeinsam Vorschläge
für künftige Angebote und Schwerpunkte
entwickeln.
Die Ergebnisse aus dem
Workshop fließen direkt in die Fortschreibung
des neuen Kinder- und Jugendförderplans ein. Der
Workshop ist bewusst offen gestaltet: Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die
Teilnehmenden können kommen und gehen, wann sie
möchten. Auch erwachsene Begleitpersonen, ob
Eltern oder Lehrkräfte, sind herzlich
willkommen. Rückfragen zum Workshop beantwortet
der Jugendpfleger Jonas Egelkraut unter: 02064
66456 oder
jugend@dinslaken.de
Schulausschuss tagt Am Donnerstag,
19. November 2026, tagt der Schulausschuss der
Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt
um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und
Ratssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar:
www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Ehrenamt beim
Ambulanten Hospizdienst Bethanien: Infoabend am
12. November 2026 Nächster
Qualifizierungskurs startet am 15.01.2027
Schwerkranke oder sterbende Menschen und ihre
An- bzw. Zugehörigen in den schwersten Stunden
zu begleiten, erfordert nicht nur besonderes
Fingerspitzengefühl. Es ist für viele auch eine
sinnstiftende Lebensaufgabe.
Das Team
des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien aus
Moers rund um Leitung Claudia Möller geht dieser
Arbeit professionell und einfühlsam nach. Wer
sich ebenfalls im Rahmen der Hospizarbeit
engagieren möchte, ist am 12. November 2026
herzlich zu einem Infoabend eingeladen. Ab 18
Uhr können sich Interessierte im
Veranstaltungsraum des Seniorenstifts Bethanien
(Wittfeldstraße 31, 47441 Moers) informieren.
Um eine vorherige Anmeldung wird
gebeten: entweder telefonisch unter +49 (0) 2841
200 2140 oder per E-Mail an
hospizdienst@bethanienmoers.de bzw. an
claudia.moeller@bethanienmoers.de.
Am Infoabend haben die Teilnehmer:innen die
Gelegenheit, sich ein Bild vom Ambulanten
Hospizdienst zu machen und außerdem mehr zum
Qualifizierungskurs zu erfahren. Diesen rund
100-stündigen Kurs durchlaufen alle
Ehrenamtlichen, bevor sie ihre Tätigkeit im
Ambulanten Hospizdienst aufnehmen können. Der
nächste Kurs startet am 15. Januar 2027 und
findet einmal monatlich – freitags von 17 bis
19.30 Uhr und samstags von 09.30 bis 16.30 Uhr –
statt.

Der Ambulante Hospizdienst rund um Leitung
Claudia Möller sucht neue Ehrenamtliche.
Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei Kleve am Samstag, 14. November
Das nächste Kopfkino-Vorlesen in der
Klever Stadtbücherei steht an! Am Samstag, den
14.11.2026 ist um 10:30 Uhr wieder
„Kopfkino“-Zeit in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Kinder ab 8 Jahren erleben
das Abenteuer der Familie von Stibitz: Mit „Der
Riesenlolli-Raub“ präsentieren mehrere
Lesepatinnen und Lesepaten des Klever
Vorleseclub eine spannende und heitere Episode.

Familie von Stibitz liebt es, Sachen zu
stibitzen, die ihnen nicht gehören. Aber sie
sind etwas besorgt wegen Ellas großem Bruder
Ture. Denn Ture macht lieber Sachen, die erlaubt
sind. Eine Ganovenfamilie, die man einfach ins
Herz schließen muss! Der Eintritt zum Kopfkino
ist selbstverständlich frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
vhs-Gesundheitsforum: Wohnräume
demenzgerecht gestalten Das eigene
Zuhause ist für Menschen mit Demenz ein
vertrauter und wichtiger Rückzugsort. Doch mit
fortschreitender Erkrankung können alltägliche
Wohnsituationen zur Herausforderung werden. Ein
kostenloser Vortrag der vhs Moers –
Kamp-Lintfort am Donnerstag, 12. November, zeigt
ab 18 Uhr, wie sich die eigenen vier Wände mit
einfachen Maßnahmen sicherer gestalten und
gleichzeitig Selbstständigkeit und
Lebensqualität erhalten lassen.
(Mit Demenz) Sicher zu Hause wohnen‘ findet
im Alten Landratsamt in Moers, Kastell 5b,
statt und ist eine Kooperation mit dem
Caritasverband Moers-Xanten e.V. Die
Teilnehmenden erfahren, wie bereits kleine
Veränderungen große Wirkung haben:
Stolperfallen beseitigen, Räume
übersichtlicher gestalten oder bestimmte
Bereiche gezielt an die Bedürfnisse der
Betroffenen anpassen.
So lassen sich
Stürze vermeiden, der Pflegeaufwand
reduzieren und die Selbstständigkeit
möglichst lange erhalten. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich und kann
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter
www.vhs-moers.de erfolgen.
Moers: Vortrag
‚Die Nacht in der Philosophiegeschichte‘ am 12.
November Was offenbart die Nacht,
was dem Tag verborgen bleibt? Dieser Frage
widmet sich ein Vortragsgespräch der vhs Moers –
Kamp-Lintfort, am Donnerstag, 12. November, von
19 bis 20.30 Uhr in den Räumen der vhs Moers an
der Wilhelm-Schroder-Straße 10. Seit der Antike
fasziniert die Nacht die Philosophie als Ort der
Stille, der Erkenntnis und der Inspiration –
zugleich aber auch als Sinnbild für Zweifel und
Verzweiflung.
Von Platons
Höhlengleichnis über die romantische Vorstellung
der Nacht als Quelle schöpferischer Kraft bis
hin zu den existenziellen Gedanken Martin
Heideggers und Emil Ciorans spannt sich ein
weiter Bogen philosophischer Deutungen.
Der Vortrag lädt dazu ein, die vielfältigen
Bedeutungen der Nacht zu entdecken und gemeinsam
darüber ins Gespräch zu kommen, welche
Erkenntnisse gerade im Dunkeln möglich werden.
Für den Abend ist eine vorherige Anmeldung
erforderlich. Diese ist entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Dinslaken: 11.
und 25. November - Mit dem Nachtwächter auf
Altstadt-Entdeckungstour Der
Dinslakener Nachtwächter Heinrich Denkhaus lädt
am Mittwoch, 11.11.2026 von 19 bis 21:15 Uhr
wieder zu einem spannenden Rundgang ein.
Stilecht gekleidet in schwarzer Tracht, mit
Lampe und Hellebarde nimmt Gästeführer Eduard
Sachtje Interessierte mit auf seine Reise in die
Vergangenheit der Stadt. Dabei kann man,
verpackt in amüsante Anekdoten, jede Menge über
die Stadtgeschichte Dinslakens erfahren.
Zu hören gibt es aber auch interessante und
ungewöhnliche Details, wie beispielsweise den
Grund dafür, warum Herr Denkhaus nachts immer
einen Hut trägt. Ein weiterer Rundgang mit dem
Nachtwächter findet am 09.12.2026 von 19 – 21:15
Uhr statt. Wer Lust auf spannende Überraschungen
vom Dinslakener Nachtwächter hat, ist bei der
Stadtführung „Überraschendes vom Dinslakener
Nachtwächter“ richtig.
Abseits seiner
klassischen Nachtwächterführungen nimmt
Gästeführer Eduard Sachtje am Mittwoch, 25.
November, von 19 bis 21:15 Uhr die Teilnehmenden
mit auf eine Entdeckungsreise durch Dinslaken.
Dabei gibt es so manches Ungewöhnliche zu
entdecken, wie z. B. was es mit Feuerhaken und
Rauchhühnern auf sich hat.
Der
Treffpunkt für die Führungen ist an der
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und
ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu
entrichten. Für alle Führungen ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese nimmt
das Team der Stadtinformation am Rittertor
telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail
an
stadtinformation@dinslaken.de entgegen.
Von den wilden 70ern bis zum
Adventszauber Enni lädt zu zwei Sauna-Treffs ins
Freizeitbad ein Wenn es draußen
früher dunkel und langsam winterlich wird, dreht
das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn im November die
Temperaturen auf. Die ENNI Sport & Bäder (Enni)
lädt zu zwei Sauna-Treff-Abenden ein, die
unterschiedlicher kaum sein könnten: Zunächst
geht es zurück in die wilden 70er-Jahre, bevor
zum Monatsende vorweihnachtliche Stimmung in den
Saunagarten einzieht. Jeweils von 18 bis 24 Uhr
erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches
Saunaerlebnis für die ganze Familie.
Beim ersten Sauna-Treff am Samstag, 14.
November, lassen die Sauna-Meister die
70er-Jahre wieder aufleben. Stündliche
Event-Aufgüsse mit passender Musik sorgen für
das entsprechende Retro-Gefühl. Dazu verbreiten
Duftkompositionen wie Holunderbeere, Lemongras
und grüner Tee besondere Aromen in den Saunen.
Nach ausgewählten Aufgüssen gibt es kleine
Zugaben wie heißen Holundersaft, Kräuterlikör
oder gekühlte Fruchtstücke.
Beim zweiten
Termin am Samstag, 28. November, wird es dann
vorweihnachtlich. Der Saunagarten erstrahlt im
Lichterglanz und Düfte wie Bratapfel mit
Amaretto und Gewürzspekulatius stimmen auf die
Adventszeit ein. Auch Glühwein darf an diesem
Abend nicht fehlen. Ein spezielles Wenik-Ritual
mit Birkenzweigen und ein Meersalz-Peeling
ergänzen das Programm.
Während des
Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad
ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der
Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen
möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten
Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen
gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.
Kempen: Aus dem Dornröschenschlaf
zurück ins Konzertleben: Das Mannborg-Harmonium
erklingt wieder Lange stand es stumm
im Uhrensaal des Städtischen Kramer-Museums. Nun
ist das über 100 Jahre alte Mannborg-Harmonium
restauriert und bereit, wieder Musik erklingen
zu lassen. Zur feierlichen Einweihung laden die
Stadt Kempen und der Verein Kempener
Orgelkonzerte e. V. am Samstag, 14. November
2026, um 18 Uhr zu einem besonderen Konzert in
den Rokokosaal des Kulturforums
Franziskanerkloster ein.

Foto Johannes Bendzulla
Der Eintritt ist
frei. Das Harmonium des Leipziger Herstellers
Mannborg stammt aus den Jahren 1909/10. Vor mehr
als zehn Jahren erhielt das Städtische
Kramer-Museum das Instrument als Schenkung der
Familie Klein aus St. Hubert. Bislang war es
jedoch nicht spielbar. Dank der finanziellen
Unterstützung des Kempener Geschichts- und
Museumsvereins sowie eines weiteren Sponsors,
der nicht genannt werden möchte, konnte der
Düsseldorfer Harmoniumspezialist Peer Schoober
das historische Instrument nun fachgerecht
restaurieren.

Foto Carel van Gestel
Für den
musikalischen Auftakt sorgt der international
renommierte niederländische Musiker Dirk
Luijmes. Als Organist, Cembalist,
Musikwissenschaftler und Harmoniumspieler widmet
er sich der vielfältigen Klangwelt des
Instruments. Auf dem Programm stehen Werke von
Bach, Liszt und Wagner, originale
Harmoniumkompositionen von Louis Vierne sowie
niederländische und zeitgenössische Musik.
Dirk Luijmes konzertierte bereits in
bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall,
dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw
Amsterdam und der Elbphilharmonie Hamburg. Seine
Einspielung von Martijn Paddings
Harmoniumkonzert wurde mit dem Edison Klassiek
ausgezeichnet.
Der Verein Kempener
Orgelkonzerte e. V., der das Konzert finanziert,
bittet am Konzertabend um eine Spende zur
Deckung der Veranstaltungskosten. Auch über das
Einweihungskonzert hinaus soll das restaurierte
Harmonium künftig erklingen: Bei
Museumsführungen wird es – ähnlich wie die
König-Orgel – dazu beitragen, Musikgeschichte
unmittelbar erlebbar zu machen.
Der dritte Mann - Aufführung mit
Live-Musik am 26.11. in Dinslaken
Der dritte Mann (c) Bettina Straub Am
Donnerstag, 26. November, ist um 20 Uhr die
schwungvoll inszenierte Neuproduktion von „Der
dritte Mann“ in der Kathrin-Türks-Halle zu
sehen. Live zu hören ist dabei das auf der
Zither gespielte weltberühmte Thema aus dem
Film.

Der Inhalt des Schauspiels spielt in Wien in
der Nachkriegszeit: Die vier Besatzungsmächte
haben die Stadt aufgeteilt, der Schwarzmarkt
blüht. Einer der mysteriösesten Schieber ist
Harry Lime, der seinen Jugendfreund und
Schriftsteller Rollo Martins nach Wien einlädt.
Doch bei seiner Ankunft kommt er nur noch
rechtzeitig zu Limes Bestattung. Angeblich ist
dieser Opfer eines Autounfalls geworden, doch
sein Freund glaubt diese Version von Limes Tod
nicht.
Martins beginnt nachzuforschen
und stellt fest, dass Harry kein Kleinganove
war, sondern der Kopf einer skrupellosen
Schmugglerbande. Auf der Suche nach der Wahrheit
kreuzt immer wieder ein ominöser dritter Mann
seine Wege.
Eintrittskarten für die Veranstaltung sind
ab 20 Euro in der Stadtinformation oder
online unter
stadt-dinslaken.reservix.de (zzgl.
Gebühren) erhältlich.
Dinslaken: Gedenkfeier am Volkstrauertag
auf dem Parkfriedhof Am Sonntag, den 15.
November 2026, findet auf dem städtischen
Parkfriedhof eine zentrale Gedenkfeier zum
Volkstrauertag statt. Beginn der Veranstaltung
ist um 11 Uhr am Soldatengräberfeld. Die Stadt
Dinslaken lädt alle Bürger*innen herzlich ein,
gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft
und Terror zu gedenken.
Der
Volkstrauertag erinnert an das Leid der
Vergangenheit und mahnt, sich auch heute für
Frieden und Demokratie einzusetzen. Die
Gedenkfeier wird von Bürgermeister Simon Panke
eröffnet, der zugleich die Ansprache halten
wird. Im Anschluss folgen Gedenkworte durch
Vertreter*innen der Kirche sowie musikalische
Beiträge, die den feierlichen Rahmen der
Veranstaltung gestalten.
Im Verlauf der
Feier werden Kränze am Ehrenmal niedergelegt -
unter anderem durch die Stadt Dinslaken, den
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
sowie örtliche Vereine und Verbände. Zum
Abschluss gibt es eine gemeinsame Schweigeminute
in stillem Gedenken. Mit dieser Gedenkfeier
möchte die Stadt Dinslaken ein Zeichen für
Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung setzen
und lädt alle Interessierten herzlich zur
Teilnahme ein.
|