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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 46: Montag, 9. - Sonntag,15. November 2026
Themen u.a.:


Mit Räumschild und Salzstreuer unterwegs - Enni-Winterdienst trainierte für den Ernstfall  
Mit einem rund drei Meter breiten Räumschild durch enge Straßen zu fahren, ist nicht einfach. Auch nicht für Männer, die tagtäglich große Kehrmaschinen oder Müllfahrzeuge bewegen. Deshalb hieß es am Freitag am Jostenhof: üben für den Ernstfall. Mehr als 30 Mitarbeiter der ENNI Stadt & Service (Enni) bereiteten sich dort auf die kommende Wintersaison vor.

Foto „Enni“

Neben Fahrern, die in diesem Jahr zum ersten Mal bei Schnee und Eis ausrücken, waren auch erfahrene Kollegen dabei. „Denn auch sie müssen erst wieder ein Gefühl für die großen Maschinen und ihre besonderen Abmessungen bekommen“, sagt Abteilungsleiter Ulrich Kempken.  

Auf dem Programm standen Theorie und Praxis. Zunächst erhielten die Mitarbeiter eine Einweisung in die Tablets, über die Enni die Touren digital organisiert: Rund 400 Kilometer lang ist das Straßennetz, Vorrang haben bei Schnee und Eis die etwa 160 Kilometer Hauptverkehrsstraßen und Schulbuslinien sowie 51 Kilometer priorisierte Radwege. Anschließend ging es ans Steuer.

Auf einem Parcours auf dem Betriebshof übten die Teilnehmer zunächst das sichere Manövrieren, bevor sie später auch im Moerser Stadtgebiet unterwegs waren. Dort ging es bewusst durch enge Straßen. „Ein Räumschild verändert die Abmessungen und das Fahrverhalten erheblich. Da muss jeder Handgriff sitzen“, sagt Kempken.  

Für Schnee und Glätte hält Enni neun Einsatzfahrzeuge bereit, drei davon speziell für Radwege. Zum Fuhrpark gehören unter anderem kleine Kompaktkehrmaschinen, mittelgroße Kipperfahrzeuge, große Wechselcontainerfahrzeuge und zwei Traktoren, die für ihre saisonale Aufgabe umgerüstet werden. Je nach Bedarf werden sie mit Räumschild sowie Streuaufbauten für Salz oder Sole ausgerüstet.

Die Kollegen übten deshalb nicht nur das veränderte Fahrverhalten, sondern auch Breite und Länge der Gespanne sicher einzuschätzen. Die mehr als 30 Teilnehmer kamen aus den Bereichen Straßenreinigung, Abfallsammlung, Containerdienst, Straßenunterhaltung und Grünpflege, die bei Schnee und Eis Hand in Hand arbeiten. Je nach Wetterlage können bis zu 60 Mitarbeiter zeitgleich ausrücken.  

Auch technisch entwickelt Enni den Winterdienst weiter. Voraussichtlich im Januar soll am Jostenhof die neue Soleaufbereitungsanlage in Betrieb gehen. Die benötigte Salz-Wasser-Lösung muss dann nicht mehr beim Landesstraßenbetrieb NRW in Genend geholt, sondern kann vor Ort hergestellt werden. Ein 50.000-Liter-Tank soll für ausreichend Vorrat sorgen, hinzu kommen aktuell 900 Tonnen Salz im Lager.

„Mit der eigenen Soleanlage werden wir unabhängiger, schneller und wirtschaftlicher“, sagt Kempken. „Das spart langfristig Salz und Kosten und macht uns im Einsatz flexibler.“ Nachdem Technik und Mannschaft bereit sind, fehlt eigentlich nur noch der erste Frost. Ab sofort und bis Ende März steht die Rufbereitschaft. Bei angekündigten Temperaturen unter drei Grad Celsius kontrolliert ein Mitarbeiter bereits am frühen Morgen bekannte Problemstellen wie Brücken und Unterführungen. Stellt er dort Glätte fest, alarmiert er den Bereitschaftsdienst. „Und dann zahlt sich das Training aus“, sagt Kempken.  

Bei Schnee und Eis sind aber auch die Moerserinnen und Moerser gefragt. Sie müssen die Gehwege vor ihren Grundstücken räumen und bei Glätte sichern. Wo und in welchem Umfang dies erforderlich ist, regelt die Straßenreinigungssatzung, die Enni im Internet veröffentlicht hat. Fragen rund um den Winterdienst beantwortet Enni zudem unter der kostenlosen Servicenummer 0800 222 1040.  

Dinslaken: Bahnübergang Jägerstraße wird ab 9.11. gesperrt - Umleitung wird ausgeschildert
Mitteilung der Deutschen Bahn: Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO an der Jägerstraße in Dinslaken eine neue Eisenbahnüberführung für den Fuß- und Radverkehr. Diese wird zukünftig den bisherigen Bahnübergang Jägerstraße ersetzen.  

Im Zuge dieser Arbeiten wird der Bahnübergang Jägerstraße ab Montag, 9. November 2026 dauerhaft geschlossen. Eine Querung des Bahnübergangs für den motorisierten Verkehr ist dann nicht mehr möglich. Eine entsprechende Umleitung ist über die Graßhofstraße - Bahnstraße - Dinslakener Straße - Wehofer Straße - Holtener Straße und umgekehrt ausgeschildert. 

Der Knotenpunkt Jägerstraße/ Tackenstraße/ Sterkrader Straße bleibt voraussichtlich bis Ende Februar 2027 weiterhin vollständig gesperrt. Hintergrund sind die laufenden Arbeiten zur Anbindung der künftigen Straßenführung an die Sterkrader Straße sowie zur Herstellung des Anschlusses der neuen Umgehungsstraße L4n. Künftig erfolgt die Querung der Bahnstrecke für den motorisierten Verkehr über die neue Straßenverbindung L4n. 

Auch der öffentliche Personennahverkehr ist von den Baumaßnahmen betroffen. Die Busse können den Bahnübergang Jägerstraße künftig nicht mehr befahren und werden über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke geführt. Dadurch kann die Haltestelle „Surmann“ nicht mehr regulär bedient werden.

Über Ersatzhaltestellen und geänderte Fahrwege informieren die Verkehrsunternehmen NIAG und STOAG rechtzeitig vor Beginn der Baumaßnahmen.  Für Fußgänger:innen und Radfahrende steht künftig die neue Eisenbahnüberführung als Querungsmöglichkeit zur Verfügung.

Aufgrund der laufenden Arbeiten wird die Eisenbahnüberführung zunächst über eine provisorische Zuwegung erreichbar sein. Die endgültige Wegeführung wird im Zuge der weiteren Baumaßnahmen hergestellt.         

Dinslaken: Info der Deutschen Bahn zu Bauarbeiten
"Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO entlang der Strecke auch zahlreiche Schallschutzwände. Damit sorgt das Projektteam dafür, dass es für Anwohnende trotz Ausbau deutlich leiser wird. Im Bereich der Eisenbahnbrücken an der Karl-Heinz-Klingen-Straße und der Hünxer Straße in Dinslaken werden im November Torsionsbalken montiert, auf denen zukünftig die Schallschutzwände stehen werden. 

Für die umfangreichen Bauarbeiten wird die Hünxer Straße von Montag, 9. November, bis einschließlich Dienstag, 10. November 2026, auf Höhe der Eisenbahnbrücke voll gesperrt. Der Verkehr wird während der Zeit der Arbeiten über die Karl-Heinz-Klingen-Straße, Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar. Für den Fuß- und Radverkehr ist der betroffene Bereich ebenfalls gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Max-Eyth-Straße, Karlstraße und die Karl-Heinz-Klingen-Straße.

Die Karl-Heinz-Klingen-Straße wird von Mittwoch, 11. November, bis einschließlich Dienstag, 17. November 2026, auf Höhe der Eisenbahnbrücke ebenfalls voll gesperrt. Der Verkehr wird während der Zeit der Arbeiten über die Max-Eyth-Straße bzw. über die Hünxer Straße, Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar.

Für den Fuß- und Radverkehr ist der betroffene Bereich ebenfalls gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Max-Eyth-Straße und die Hünxer Straße. Wo immer möglich, versucht die DB im Rahmen der Bauplanungen auch auf regionale Veranstaltungen Rücksicht zu nehmen. Leider war das im Fall der Dinslakener Martinikirmes nicht möglich.

Die Arbeiten an den Brücken können nur während der gleichzeitigen Sperrung der Bahnstrecke und der Straße stattfinden. Die Planung der sogenannten Sperrpausen ist sehr komplex und beginnt bereits mehrere Jahre vor den eigentlichen Bauarbeiten. Fachexpert:innen der DB stehen dabei vor der Herausforderung, die Sperrzeiten für die zahlreichen Projekte in ganz Deutschland zu planen und abzustimmen.

Faktoren wie Sperrzeitenlänge, Abstimmungen mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen, Bauarbeiten im benachbarten Ausland sowie der Gesamtzusammenhang aller Sperrzeiten in der Bundesrepublik spielen dabei u.a. eine wichtige Rolle.  Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Anwohner:innen um ihr Verständnis."

Dinslaken: Neues Pflaster für den Bahnhofsplatz – Bürger*innen sind gefragt
 Am Bahnhofsplatz wurden im November 2026 testweise neues Steinpflaster verlegt, über das die Bürger*innen abstimmen können. Wie soll der Bahnhofsplatz künftig aussehen? Bei der Neugestaltung des Dinslakener Bahnhofplatzes kommt es auch auf die Details an – etwa auf die Wahl des richtigen Pflasters. Deshalb bekommen die Bürger*innen nun die Möglichkeit, verschiedene Varianten kennenzulernen und ihren Favoriten zu wählen.

Fünf Oberflächen im direkten Vergleich Auf dem Bahnhofsplatz – zwischen Busbahnhof und Stadthaus – wurden daher in der vergangenen Woche fünf unterschiedliche Pflastervarianten in je ca. 2 x 2 Meter großen Testflächen verlegt. So können Interessierte die verschiedenen Oberflächen direkt vor Ort ansehen und miteinander vergleichen.

Da sich die einzelnen Pflasterformate und Verlegemuster (Verbände) für den finalen Ausbau noch ändern können, liegt der Fokus bei der Bewertung zunächst auf der Oberflächenstruktur und Farbe der Testflächen. Die Vorauswahl der Pflastervarianten haben Mitarbeitende der Stadtverwaltung getroffen.

„Der Steinauswahl liegen verschiedene Kriterien zugrunde, die für uns unerlässlich sind. So haben wir uns schon früh im Planungsprozess darauf verständigt, einen hellen Pflasterstein zu wählen, der die Umgebung im Sommer nicht zu stark aufheizt“, begründet der Leiter des Geschäftsbereichs Bauen, Volker Pohl, die Vorauswahl der Steine.

Online-Abstimmung
Ab sofort haben die Bürger*innen die Möglichkeit, online für ihren persönlichen Favoriten zu stimmen. Die Abstimmung ist über einen QR-Code vor Ort oder die Webadresse bit.ly/dinslaken-pflastersteine zu erreichen. Die Umfrage bleibt zunächst bis zum 15.11. geöffnet.

„Unser Bahnhofsplatz ist ein Ort, den viele Menschen täglich nutzen. Deshalb möchten wir die Bürger*innen auch bei der Auswahl des Pflasters einbeziehen“, sagt Bürgermeister Simon Panke. „Mit den Testflächen kann sich jeder selbst ein Bild von den unterschiedlichen Varianten machen und anschließend seine persönliche Präferenz abgeben.“

Bürgermeinung als ein Baustein der Entscheidungsfindung
Die Abstimmung soll zeigen, welche der fünf Varianten auf die größte Zustimmung stößt. Das Ergebnis der Beteiligung ist dabei einer von mehreren Bausteinen für die weitere Entscheidungsfindung. So werden neben dem Umfrageergebnis auch weitere Kriterien wie die Kosten, die Beschaffenheit und Haltbarkeit sowie der Pflege- und Unterhaltungsaufwand betrachtet. Auf Grundlage dieser Kriterien wird ein Vorschlag durch die Verwaltung erarbeitet.

Die finale Entscheidung für eine Pflastervariante wird abschließend in den entsprechenden Ausschüssen gestellt. Die Stadt Dinslaken lädt alle Bürger*innen ein, sich die fünf Varianten vor Ort anzusehen und sich anschließend an der Online-Umfrage zu beteiligen.

Wie geht es am Bahnhofsplatz weiter?
Nach der Genehmigung des Haushalts und der Aufstellung des Haushaltssicherungskonzeptes im zurückliegenden Sommer soll es am Bahnhofsplatz nun in die Umsetzung gehen. In einem ersten Bauabschnitt soll im Laufe des Jahres 2027 zunächst mit den Arbeiten am ZOB, dem Umfeld des Kiosks sowie an der westlichen Platzzufahrt begonnen werden.

Ziel des Projektes ist in erster Linie die Optimierung der Funktion als zentraler Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Zugleich entsteht ein völlig neuer Stadtraum, der durch einen hohen Anteil an Grünflächen geprägt ist. Auf diese Weise wird der Bahnhofsplatz an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst und bietet darüber hinaus eine hohe Aufenthaltsqualität für die Nutzenden des ÖPNV.  

Stadt Wesel erweitert ihre Stadt-App um zwei neue Module
Bürgermeister Rainer Benien (links) und Dezernent Dr. Markus Postulka präsentieren die Stadt-App Wesel Die Stadt Wesel erweitert ihr digitales Angebot und stellt in ihrer Stadt-App zwei neue Module zur Verfügung: „Beteiligung“ sowie „Jugend und Familie“. 

Bürgermeister Rainer Benien begrüßt die Erweiterung: „Mit dem neuen Beteiligungsmodul schaffen wir einen weiteren niedrigschwelligen Zugang, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Entwicklung unserer Stadt einzubeziehen. Die Stadt-App macht Beteiligung damit noch einfacher und alltagsnäher“.

Bürgermeister Rainer Benien (links) und Dezernent Dr. Markus Postulka präsentieren die Stadt-App Wesel

Über das Beteiligungsmodul können Bürgerinnen und Bürger künftig unkompliziert und direkt über die App ihre Ideen, Anregungen und Meinungen zu verschiedenen Themen der Verwaltung einbringen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Bereiche Jugend, Stadtentwicklung und Kultur. 

Das Modul „Jugend und Familie“ bietet einen gebündelten Überblick über die Angebote der Stadt Wesel für werdende Eltern, Familien sowie Kinder und Jugendliche. Beigeordneter Dr. Markus Postulka ergänzt: „Mit den neuen Modulen stärken wir unsere digitale Kommunikation. Ob eigene Ideen einbringen oder passende Angebote für Familien finden – unsere Stadt-App bündelt diese Möglichkeiten an einem Ort.“ Die Stadt-App steht im Apple App Store und im Google Play Store kostenlos zum Download bereit. 

Wesel: Deichdorfmuseum Bislich zeigt Funde aus der Eisen- und Frankenzeit
Was verband einen Franken aus Bislich mit dem fernen Konstantinopel? Und wie lässt sich heute noch herausfinden, wann eine Eiche vor mehr als 500 Jahren gefällt wurde? Im Deichdorfmuseum Bislich können Besucherinnen und Besucher diesen Fragen in der erweiterten Dauerausstellung nachgehen.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung) hat den größten Teil der Kosten für die neuen Installationen übernommen. Die erste Spur findet sich schon am Eingang. Dort liegt ein gut 500 Jahre alter Eichenstamm, der einst als Bauholz diente. Neue Tafeln zeigen, was seine Jahresringe verraten. An ihrem Muster lässt sich ablesen, in welchen Jahren der Baum wuchs und wann er gefällt wurde.

Im Obergeschoss führt der Weg weiter zurück in die Vergangenheit. Hier lernen Besucherinnen und Besucher BODI kennen, einen hochrangigen Franken aus Bislich. Seine Verbindungen reichten bis an den Königshof in Köln und bis nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul.

Noch älter sind die Funde aus eisenzeitlichen Urnengräbern, die bei Ausgrabungen in den 1920er- und 1930er-Jahren in und um Bislich ans Licht kamen. Sie sind nun erstmals in der Region zu sehen. Wer selbst ein Gespür für die Arbeit von Archäologinnen und Archäologen bekommen möchte, kann an einer Magnettafel ausprobieren, welche Teile eines Grabfundes zusammengehören. An der neuen Ausstellung haben viele Bislicherinnen und Bislicher mitgewirkt.

Ehrenamtliche des Heimat- und Bürgervereins halfen bei der Umsetzung. Besucherinnen und Besucher der Frühlingsmärkte 2025 und 2026 unterstützten das Projekt mit ihren Spenden. Bei der Eröffnung am 6. Oktober würdigte die stellvertretende Bürgermeisterin Ulla Hornemann die Ideen und das Engagement der Beteiligten.

Karl-Heinz Theußen, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung für den Kreis Wesel, betonte, der Einsatz der Ehrenamtlichen für ihr Museum sei ein wichtiger Grund für die Förderung gewesen. Die Stadt Wesel unterstützte die Ausstellung mit Leihgaben aus Beständen der Stadtarchäologie Duisburg. Das LVR-Landesmuseum Bonn steuerte Abbildungen und Informationen zum fränkischen Gräberfeld bei.

Das Deichdorfmuseum Bislich hat im November sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Im Dezember und Januar macht das Museum Winterpause. Die Adresse ist: Dorfstraße 24 in 46487 Wesel-Bislich. Die Ausstellung zu den Gräberfeldern im Obergeschoss ist nur über eine Treppe erreichbar. Eintritt gegen Spende. Parkmöglichkeiten liegen vor dem Eingang. 

Blick in die neuen Ausstellungsbereiche des Deichdorfmuseums Bislich. Kleines Foto oben Eröffnung am 6. Oktober 2026. Personen von links nach rechts: Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wesel Ulla Hornemann und Klaus Droste, Vorsitzender des Heimat- und Bürgerverein Bislich e.V.

Wesel: Kurzführungen zur neuen Ausstellung in Bislich am 12. und 13. November
Mal BODI kennenlernen?! Dann auf nach Bislich! Am Donnerstag, 12. November 2026 um 19 Uhr und Freitag, 13. November, um 16 Uhr führt Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka durch die neue Ausstellung „Die Bislicher Gräberfelder“. Wer mitgehen möchte, kann ohne Voranmeldung dazukommen. Beide Führungen dauern rund eine halbe Stunde.

Bei dieser offenen Sonderführung im Deichdorfmuseum Bislich wird die neue Dauerausstellungs-Erweiterung „Die Bislicher Gräberfelder“ vorgestellt. Tatsächlich gehört das Bislicher Gräberfeld zu den bedeutendsten fränkischen Gräberfeldern am Niederrhein. In der neuen Ausstellung werden aber auch Funde aus der niederrheinischen Eisenzeit gezeigt, die schon in den 1920er und 1930er Jahren im Raum Bislich gefunden wurden, aber bislang hier noch nicht zu sehen waren.

Nicht nur Kinder können spielerisch Handelsgüter der germanischen Stämme mit den Römern kennenlernen oder sich am Magnetboard als Archäologen versuchen. Dank der Förderung der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (NRW-Stiftung), viel Eigenleistung der Ehrenamtlichen des Museums sowie dank Besucherspenden der Märkte war es möglich, dieses Projekt umzusetzen. 

Der Zugang zur Ausstellung erfolgt über eine Treppenanlage. Im Rahmen der Kurzführung steht das restliche Museum nicht zur Verfügung. Das Deichdorfmuseum Bislich bittet hierfür um Verständnis. 

Was hatte es also mit Bodi auf sich und warum hatte er eine Goldmünze im Mund? Einfach zu den Kurzführungen im November vorbeischauen.  Deichdorfmuseum Bislich, Dorfstraße 24, 46487 Wesel-Bislich. Parkplätze sind vor dem Museum vorhanden. 

Ausstellung Gräberfelder im Deichdorfmuseum Bislich. Foto Barbara Rinn-Kupka


Ab 9. November weltweit online: SPIONE UNTER UNS / THE SPIES AMONG US – jetzt vorbestellen!
Mehr als anderthalb Jahre nach der Weltpremiere bei SXSW, nach Dutzenden Filmfestivals, Vorführungen und Gesprächen in Gedenkstätten, Schulen und Universitäten in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent ist SPIONE UNTER UNS endlich auch zu Hause zu sehen!

Am 9. November, dem 37. Jahrestag des Mauerfalls, startet der Film weltweit als Leihfilm, exklusiv bei Kinema, und *ab sofort kannst Du ihn vorbestellen!* *Jetzt bei Kinema vorbestellen!* SPIONE UNTER UNS begleitet ein Opfer der Staatssicherheit auf seinem Weg zurück durch den datengetriebenen Überwachungsstaat.

Er will herausfinden, warum sein eigener Bruder seine Familie ausspioniert hat, und befragt die Männer, die das System betrieben haben, darunter den letzten lebenden Leiter der Stasi. Die WELT nannte ihn den „wichtigsten Film über die DDR-Staatssicherheit seit *Das Leben der Anderen*“.

Vorgetäuschte Hilfe – echtes Risiko! Falsche Fachleute am Telefon erkennen: DRK und Kreispolizei geben in Wesel Tipps zum Schutz vor Betrug  
Die Bank meldet sich wegen eines angeblichen Sicherheitsproblems. Ein vermeintlicher Microsoftmitarbeiter will den Computer retten. Und dann winkt auch noch ein Gewinn – obwohl man an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat. Hinter solchen Anrufen und Nachrichten steckt oft nur ein Ziel: an das Geld und die persönlichen Daten der Betroffenen zu kommen.  

Wie man die Täuschung erkennt und sich schützt, erklären das DRK Niederrhein und die Kreispolizeibehörde Wesel am Dienstag, 10. November 2026, um 18:00 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel. Der Themenabend der DRK-Pflegeberatung nimmt vier Bereiche in den Blick: falsche Bankmitarbeiter, angebliche Microsoftmitarbeiter, Gefahren im Internet und falsche Gewinnversprechen. Präventionsexperten der Kreispolizei erläutern typische Vorgehensweisen der Täter, geben praktische Hinweise für den Alltag und beantworten Fragen aus dem Publikum.  

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an ältere Menschen und ihre Angehörigen. Auch Kinder und Enkel sind eingeladen: Wer die Betrugsmaschen kennt, kann im Familienkreis aufklären und im entscheidenden Moment helfen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Vorsicht vor Betrugsmaschen: Ob falsche Bankmitarbeiter, angebliche Computerexperten oder dubiose Gewinnversprechen – Betrüger versuchen immer wieder, an Geld und persönliche Daten zu gelangen. Wie man solche Tricks erkennt und sich davor schützt, erklären das DRK Niederrhein und die Kreispolizei Wesel bei einem kostenlosen Informationsabend am 10. November 2026 in Wesel.“

Verkehrskonzept Kreuzhofstraße: Stadt Kleve lädt zur Bürgerveranstaltung
Die Klever Kreuzhofstraße muss die Anforderungen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer erfüllen. Wie kann die Kreuzhofstraße künftig sicherer für den Radverkehr werden und welche Auswirkungen haben mögliche Maßnahmen auf die Parksituation? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stadt Kleve aktuell im Rahmen der Überarbeitung des Verkehrskonzeptes für die vielbefahrene Straße. 

Am Mittwoch, 11. November 2026, sind Anwohnende und interessierte Bürgerinnen und Bürger von 18:30 bis ca. 20:30 Uhr herzlich dazu eingeladen, sich im Konrad-Adenauer-Gymnasium, Köstersweg 41, über den aktuellen Planungsstand zu informieren und ihre Anregungen in den Prozess einzubringen. Der genaue Veranstaltungsraum wird vor Ort ausgeschildert.

Die Kreuzhofstraße wird täglich von tausenden Autos genutzt und ist gleichzeitig eine wichtige Radverkehrsverbindung sowie ein stark frequentierter Schulweg. Mit Blick auf den Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums an der Riswicker Straße steigt ihre Bedeutung für den Schulverkehr weiter und die Verkehrssicherheit rückt noch stärker in den Fokus.

Gestaltungsvarianten gemeinsam diskutieren
Das Aachener Büro für Stadt- und Verkehrsplanung BSV hat daher im Auftrag der Stadt Kleve mehrere Gestaltungsvarianten für die Kreuzhofstraße ausgearbeitet. Grundlage für die Planung ist unter anderem eine kürzlich durchgeführte Parkraumerhebung auf der Kreuzhofstraße. Sie erfasst das vorhandene Stellplatzangebot sowie die tatsächliche Parkraumnachfrage und hilft dabei, Möglichkeiten zur Verbesserung der Radverkehrsführung unter Berücksichtigung des Parkens zu prüfen.

Vor Ort stellt das beauftragte Büro seine Arbeit vor. Anschließend besteht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, die Vor- und Nachteile der Vorschläge zu diskutieren, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einbringen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengetragen und die bevorzugte Variante aus Sicht der Anwesenden ermittelt. 

Schülerinnen und Schüler gestalten mit Bereits am Vormittag beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler in einer eigenen Veranstaltung mit den verschiedenen Varianten. Bei der Abendveranstaltung stellen sie ihre Ergebnisse vor und diskutieren gemeinsam mit den Anwohnenden über mögliche Lösungen. So fließen auch die Anforderungen und Erfahrungen junger Menschen in den Beteiligungsprozess ein, von denen die Kreuzhofstraße vor allem als Schulweg genutzt wird.

Stadt Dinslaken lädt Kinder und Jugendliche am 12.11. zum Beteiligungsworkshop ein
Die Stadt Dinslaken entwickelt derzeit den kommunalen Kinder- und Jugendförderplan und möchte dabei diejenigen mitreden lassen, um die es geht. Am Donnerstag, den 12. November 2026, lädt die Stadt zwischen 16:30 und 19:30 Uhr zu einem Beteiligungsworkshop in das Rathaus Dinslaken ein. Veranstaltungsort ist der Saal Agen im Erdgeschoss.

Unter dem Motto „Deine Stadt, dein Plan! Mitplanen, Mitmachen, Mitbestimmen“ sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Kritik einzubringen. An verschiedenen Stationen können sie selbst kreativ werden. Hierbei sollen sie ihre Perspektive auf das Leben junger Menschen in Dinslaken darstellen und gemeinsam Vorschläge für künftige Angebote und Schwerpunkte entwickeln.

Die Ergebnisse aus dem Workshop fließen direkt in die Fortschreibung des neuen Kinder- und Jugendförderplans ein. Der Workshop ist bewusst offen gestaltet: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Teilnehmenden können kommen und gehen, wann sie möchten. Auch erwachsene Begleitpersonen, ob Eltern oder Lehrkräfte, sind herzlich willkommen. Rückfragen zum Workshop beantwortet der Jugendpfleger Jonas Egelkraut unter: 02064 66456 oder jugend@dinslaken.de

Schulausschuss tagt
Am Donnerstag, 19. November 2026, tagt der Schulausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.

Ehrenamt beim Ambulanten Hospizdienst Bethanien: Infoabend am 12. November 2026
Nächster Qualifizierungskurs startet am 15.01.2027 Schwerkranke oder sterbende Menschen und ihre An- bzw. Zugehörigen in den schwersten Stunden zu begleiten, erfordert nicht nur besonderes Fingerspitzengefühl. Es ist für viele auch eine sinnstiftende Lebensaufgabe.

Das Team des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien aus Moers rund um Leitung Claudia Möller geht dieser Arbeit professionell und einfühlsam nach. Wer sich ebenfalls im Rahmen der Hospizarbeit engagieren möchte, ist am 12. November 2026 herzlich zu einem Infoabend eingeladen. Ab 18 Uhr können sich Interessierte im Veranstaltungsraum des Seniorenstifts Bethanien (Wittfeldstraße 31, 47441 Moers) informieren.

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten: entweder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2140 oder per E-Mail an hospizdienst@bethanienmoers.de bzw. an claudia.moeller@bethanienmoers.de.

Am Infoabend haben die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, sich ein Bild vom Ambulanten Hospizdienst zu machen und außerdem mehr zum Qualifizierungskurs zu erfahren. Diesen rund 100-stündigen Kurs durchlaufen alle Ehrenamtlichen, bevor sie ihre Tätigkeit im Ambulanten Hospizdienst aufnehmen können. Der nächste Kurs startet am 15. Januar 2027 und findet einmal monatlich – freitags von 17 bis 19.30 Uhr und samstags von 09.30 bis 16.30 Uhr – statt.

Der Ambulante Hospizdienst rund um Leitung Claudia Möller sucht neue Ehrenamtliche.  

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve am Samstag, 14. November
Das nächste Kopfkino-Vorlesen in der Klever Stadtbücherei steht an! Am Samstag, den 14.11.2026 ist um 10:30 Uhr wieder „Kopfkino“-Zeit in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Kinder ab 8 Jahren erleben das Abenteuer der Familie von Stibitz: Mit „Der Riesenlolli-Raub“ präsentieren mehrere Lesepatinnen und Lesepaten des Klever Vorleseclub eine spannende und heitere Episode.

Familie von Stibitz liebt es, Sachen zu stibitzen, die ihnen nicht gehören. Aber sie sind etwas besorgt wegen Ellas großem Bruder Ture. Denn Ture macht lieber Sachen, die erlaubt sind. Eine Ganovenfamilie, die man einfach ins Herz schließen muss!  Der Eintritt zum Kopfkino ist selbstverständlich frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

vhs-Gesundheitsforum: Wohnräume demenzgerecht gestalten
Das eigene Zuhause ist für Menschen mit Demenz ein vertrauter und wichtiger Rückzugsort. Doch mit fortschreitender Erkrankung können alltägliche Wohnsituationen zur Herausforderung werden. Ein kostenloser Vortrag der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 12. November, zeigt ab 18 Uhr, wie sich die eigenen vier Wände mit einfachen Maßnahmen sicherer gestalten und gleichzeitig Selbstständigkeit und Lebensqualität erhalten lassen. 

(Mit Demenz) Sicher zu Hause wohnen‘ findet im Alten Landratsamt in Moers, Kastell 5b, statt und ist eine Kooperation mit dem Caritasverband Moers-Xanten e.V. Die Teilnehmenden erfahren, wie bereits kleine Veränderungen große Wirkung haben: Stolperfallen beseitigen, Räume übersichtlicher gestalten oder bestimmte Bereiche gezielt an die Bedürfnisse der Betroffenen anpassen.

So lassen sich Stürze vermeiden, der Pflegeaufwand reduzieren und die Selbstständigkeit möglichst lange erhalten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.



Moers: Vortrag ‚Die Nacht in der Philosophiegeschichte‘ am 12. November
Was offenbart die Nacht, was dem Tag verborgen bleibt? Dieser Frage widmet sich ein Vortragsgespräch der vhs Moers – Kamp-Lintfort, am Donnerstag, 12. November, von 19 bis 20.30 Uhr in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroder-Straße 10. Seit der Antike fasziniert die Nacht die Philosophie als Ort der Stille, der Erkenntnis und der Inspiration – zugleich aber auch als Sinnbild für Zweifel und Verzweiflung. 

Von Platons Höhlengleichnis über die romantische Vorstellung der Nacht als Quelle schöpferischer Kraft bis hin zu den existenziellen Gedanken Martin Heideggers und Emil Ciorans spannt sich ein weiter Bogen philosophischer Deutungen.

Der Vortrag lädt dazu ein, die vielfältigen Bedeutungen der Nacht zu entdecken und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, welche Erkenntnisse gerade im Dunkeln möglich werden. Für den Abend ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Dinslaken: 11. und 25. November - Mit dem Nachtwächter auf Altstadt-Entdeckungstour
Der Dinslakener Nachtwächter Heinrich Denkhaus lädt am Mittwoch, 11.11.2026 von 19 bis 21:15 Uhr wieder zu einem spannenden Rundgang ein. Stilecht gekleidet in schwarzer Tracht, mit Lampe und Hellebarde nimmt Gästeführer Eduard Sachtje Interessierte mit auf seine Reise in die Vergangenheit der Stadt. Dabei kann man, verpackt in amüsante Anekdoten, jede Menge über die Stadtgeschichte Dinslakens erfahren.

Zu hören gibt es aber auch interessante und ungewöhnliche Details, wie beispielsweise den Grund dafür, warum Herr Denkhaus nachts immer einen Hut trägt. Ein weiterer Rundgang mit dem Nachtwächter findet am 09.12.2026 von 19 – 21:15 Uhr statt. Wer Lust auf spannende Überraschungen vom Dinslakener Nachtwächter hat, ist bei der Stadtführung „Überraschendes vom Dinslakener Nachtwächter“ richtig.

Abseits seiner klassischen Nachtwächterführungen nimmt Gästeführer Eduard Sachtje am Mittwoch, 25. November, von 19 bis 21:15 Uhr die Teilnehmenden mit auf eine Entdeckungsreise durch Dinslaken. Dabei gibt es so manches Ungewöhnliche zu entdecken, wie z. B. was es mit Feuerhaken und Rauchhühnern auf sich hat.

Der Treffpunkt für die Führungen ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de entgegen.

Von den wilden 70ern bis zum Adventszauber Enni lädt zu zwei Sauna-Treffs ins Freizeitbad ein  
Wenn es draußen früher dunkel und langsam winterlich wird, dreht das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn im November die Temperaturen auf. Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt zu zwei Sauna-Treff-Abenden ein, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Zunächst geht es zurück in die wilden 70er-Jahre, bevor zum Monatsende vorweihnachtliche Stimmung in den Saunagarten einzieht. Jeweils von 18 bis 24 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Saunaerlebnis für die ganze Familie.  

Beim ersten Sauna-Treff am Samstag, 14. November, lassen die Sauna-Meister die 70er-Jahre wieder aufleben. Stündliche Event-Aufgüsse mit passender Musik sorgen für das entsprechende Retro-Gefühl. Dazu verbreiten Duftkompositionen wie Holunderbeere, Lemongras und grüner Tee besondere Aromen in den Saunen. Nach ausgewählten Aufgüssen gibt es kleine Zugaben wie heißen Holundersaft, Kräuterlikör oder gekühlte Fruchtstücke.

Beim zweiten Termin am Samstag, 28. November, wird es dann vorweihnachtlich. Der Saunagarten erstrahlt im Lichterglanz und Düfte wie Bratapfel mit Amaretto und Gewürzspekulatius stimmen auf die Adventszeit ein. Auch Glühwein darf an diesem Abend nicht fehlen. Ein spezielles Wenik-Ritual mit Birkenzweigen und ein Meersalz-Peeling ergänzen das Programm.  

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.

Kempen: Aus dem Dornröschenschlaf zurück ins Konzertleben: Das Mannborg-Harmonium erklingt wieder
Lange stand es stumm im Uhrensaal des Städtischen Kramer-Museums. Nun ist das über 100 Jahre alte Mannborg-Harmonium restauriert und bereit, wieder Musik erklingen zu lassen. Zur feierlichen Einweihung laden die Stadt Kempen und der Verein Kempener Orgelkonzerte e. V. am Samstag, 14. November 2026, um 18 Uhr zu einem besonderen Konzert in den Rokokosaal des Kulturforums Franziskanerkloster ein.

Foto Johannes Bendzulla

Der Eintritt ist frei. Das Harmonium des Leipziger Herstellers Mannborg stammt aus den Jahren 1909/10. Vor mehr als zehn Jahren erhielt das Städtische Kramer-Museum das Instrument als Schenkung der Familie Klein aus St. Hubert. Bislang war es jedoch nicht spielbar. Dank der finanziellen Unterstützung des Kempener Geschichts- und Museumsvereins sowie eines weiteren Sponsors, der nicht genannt werden möchte, konnte der Düsseldorfer Harmoniumspezialist Peer Schoober das historische Instrument nun fachgerecht restaurieren.

Foto Carel van Gestel

Für den musikalischen Auftakt sorgt der international renommierte niederländische Musiker Dirk Luijmes. Als Organist, Cembalist, Musikwissenschaftler und Harmoniumspieler widmet er sich der vielfältigen Klangwelt des Instruments. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Liszt und Wagner, originale Harmoniumkompositionen von Louis Vierne sowie niederländische und zeitgenössische Musik.

Dirk Luijmes konzertierte bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Elbphilharmonie Hamburg. Seine Einspielung von Martijn Paddings Harmoniumkonzert wurde mit dem Edison Klassiek ausgezeichnet.

Der Verein Kempener Orgelkonzerte e. V., der das Konzert finanziert, bittet am Konzertabend um eine Spende zur Deckung der Veranstaltungskosten. Auch über das Einweihungskonzert hinaus soll das restaurierte Harmonium künftig erklingen: Bei Museumsführungen wird es – ähnlich wie die König-Orgel – dazu beitragen, Musikgeschichte unmittelbar erlebbar zu machen.

Der dritte Mann - Aufführung mit Live-Musik am 26.11. in Dinslaken
Der dritte Mann (c) Bettina Straub Am Donnerstag, 26. November, ist um 20 Uhr die schwungvoll inszenierte Neuproduktion von „Der dritte Mann“ in der Kathrin-Türks-Halle zu sehen. Live zu hören ist dabei das auf der Zither gespielte weltberühmte Thema aus dem Film. 


Der Inhalt des Schauspiels spielt in Wien in der Nachkriegszeit: Die vier Besatzungsmächte haben die Stadt aufgeteilt, der Schwarzmarkt blüht. Einer der mysteriösesten Schieber ist Harry Lime, der seinen Jugendfreund und Schriftsteller Rollo Martins nach Wien einlädt. Doch bei seiner Ankunft kommt er nur noch rechtzeitig zu Limes Bestattung. Angeblich ist dieser Opfer eines Autounfalls geworden, doch sein Freund glaubt diese Version von Limes Tod nicht.

Martins beginnt nachzuforschen und stellt fest, dass Harry kein Kleinganove war, sondern der Kopf einer skrupellosen Schmugglerbande. Auf der Suche nach der Wahrheit kreuzt immer wieder ein ominöser dritter Mann seine Wege.

Eintrittskarten für die Veranstaltung sind ab 20 Euro in der Stadtinformation oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de (zzgl. Gebühren) erhältlich.


Dinslaken: Gedenkfeier am Volkstrauertag auf dem Parkfriedhof
Am Sonntag, den 15. November 2026, findet auf dem städtischen Parkfriedhof eine zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr am Soldatengräberfeld. Die Stadt Dinslaken lädt alle Bürger*innen herzlich ein, gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror zu gedenken.

Der Volkstrauertag erinnert an das Leid der Vergangenheit und mahnt, sich auch heute für Frieden und Demokratie einzusetzen. Die Gedenkfeier wird von Bürgermeister Simon Panke eröffnet, der zugleich die Ansprache halten wird. Im Anschluss folgen Gedenkworte durch Vertreter*innen der Kirche sowie musikalische Beiträge, die den feierlichen Rahmen der Veranstaltung gestalten.

Im Verlauf der Feier werden Kränze am Ehrenmal niedergelegt - unter anderem durch die Stadt Dinslaken, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie örtliche Vereine und Verbände. Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Schweigeminute in stillem Gedenken. Mit dieser Gedenkfeier möchte die Stadt Dinslaken ein Zeichen für Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung setzen und lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.