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KW 45: Montag, 2. - Sonntag, 8. November 2026
Themen u.a.:
IHK zeichnet die 133
Ausbildungsbesten in Nordrhein-Westfalen aus –
Ministerpräsident Hendrik Wüst hält Festrede in
Bielefeld Die Niederrheinische IHK
zeichnete auf Ihrer Bestenehrung im Oktober
insgesamt 79 Spitzen-Azubis aus. Sieben davon
sind Landesbeste. „Können fällt nicht vom
Himmel. Es entsteht durch Neugier, Einsatz und
Ausdauer. Die jungen Menschen haben gezeigt, was
mit Fleiß und Zielstrebigkeit zu erreichen ist.

Ihr Erfolg steht für die hohe
Qualität der beruflichen Bildung und macht Mut
für die Zukunft unserer Wirtschaft ", sagt
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Er
würdigt zudem das Engagement der Ausbilder,
Betriebe, Berufsschulen und Familien: „Sie sind
die stillen Helden hinter dem Erfolg junger
Menschen. Ob im Betrieb, im Klassenzimmer oder
am Küchentisch – ihr Einsatz prägt Karrieren und
Persönlichkeiten." 
Bildnachweis: Niederrheinische IHK / Gruppe C
Vom Praktikum zur Landesbesten Rieke Bühren
erzählt ihre Geschichte Rieke Bühren hat
ihre Ausbildung zur Technischen
Produktdesignerin in der Fachrichtung
Maschinen- und Anlagenkonstruktion bei der
Clyde Bergemann GmbH im Kreis Wesel als
Landesbeste abgeschlossen. Ein Erfolg,
hinter dem technisches Verständnis, Sorgfalt
und viel Engagement stehen. Wir haben mit
ihr darüber gesprochen, warum sie sich dafür
entschieden hat und was sie auf ihrem Weg
geprägt hat.
Was hat Sie dazu
bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu
entscheiden? Nach meinem Abitur habe ich
zunächst ein Praktikum als Technische
Produktdesignerin in der Fachrichtung
Maschinen- und Anlagenkonstruktion gemacht.
Dabei habe ich schnell gemerkt, wie sehr
mich der Beruf und die Verbindung aus
Konstruktion und technischem Zeichnen
begeistern. Während des Praktikums konnte
ich bereits viele Einblicke sammeln und habe
großes Interesse an den Aufgaben entwickelt.
Dadurch wurde für mich schnell klar, dass
ich diesen Weg weiterverfolgen möchte.
Welche Fähigkeiten oder Werte konnten
Sie dabei stärken? Und gab es ein Erlebnis,
das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben
ist? Ich musste sorgfältig und
strukturiert arbeiten, vor allem im Umgang
mit technischen Dokumenten. Und mein
Verantwortungsbewusstsein ist gewachsen.
Wenn ein Produkt auf der Grundlage eigener
Zeichnungen und Bedarfslisten gefertigt
wird, trägt man automatisch eine große
Verantwortung.
Fehler können hier
schließlich erhebliche Kosten verursachen.
Auch mein technisches Verständnis und
räumliches Vorstellungsvermögen haben sich
während der Ausbildung stark
weiterentwickelt. Gleichzeitig konnte ich
meine Kommunikation verfeinern, da ich
regelmäßig mit ganz unterschiedlichen
Bereichen im Betrieb zusammengearbeitet
habe.
Ein besonderer Moment war
für mich die Zeit nach der Zwischenprüfung.
Danach hatte ich zum ersten Mal ganz bewusst
das Gefühl: Ich kann das. Ich beherrsche
diesen Beruf und kann auch neue Aufgaben
kompetent und selbstständig angehen. Das hat
mir viel Sicherheit gegeben.
Wie
sind Sie mit Herausforderungen oder
schwierigen Phasen umgegangen? Was würden
Sie anderen Azubis raten? Vor allem die
Abschlussprüfungen waren schwer. Aber auch
neue und zunächst ungewohnte Aufgaben im
Arbeitsalltag waren nicht immer einfach. Mir
hat es geholfen, größere Themen in kleinere,
überschaubare Schritte zu unterteilen und
offene Fragen möglichst früh zu klären –
sowohl in der Berufsschule als auch im
Betrieb. Wichtig war für mich war außerdem
ein guter Ausgleich in der Freizeit: Sport
sowie der Kontakt zu Familie und Freunden.
Neuen Auszubildenden rate ich, den
Austausch immer aktiv zu suchen und Fragen
zu stellen. Niemand muss alles sofort
können. Jeder muss seinen eigenen Weg
finden. Entscheidend ist, Freude an dem zu
haben, was man tut, auf andere zuzugehen und
Unterstützung anzunehmen. Dann lassen sich
auch schwierige Phasen in der Ausbildung gut
bewältigen.
Was sind Ihre nächsten
beruflichen oder persönlichen Ziele? Im
September habe ich ein Bachelorstudium im
Maschinenbau begonnen. Ich hoffe, dass mich
die Fähigkeiten und Erfahrungen aus meiner
Ausbildung auch im Studium weiter begleiten
und mir dort eine gute Grundlage bieten.
Gleichzeitig bin ich meinem
Ausbildungsbetrieb verbunden geblieben und
arbeite dort weiterhin als Werkstudentin. So
kann ich mein Studium direkt mit praktischer
Erfahrung verknüpfen und mich fachlich
weiterentwickeln.

IHK-Vizepräsident Frank Wittig überreicht
Rieke Bühren auf der regionalen Bestenehrung
der Niederrheinischen IHK die Urkunde.
Foto: Niederrheinische IHK / Gruppe C
Klever Rathaus und Stadtbücherei
werden Kinder-Notinseln Die
Stadt Kleve nimmt unter Beteiligung des
Jugendamtes der Stadt Kleve ab sofort an dem
bundesweiten Projekt „Notinsel“ der
Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel +
Gretel teil und setzt damit ein Zeichen für
mehr Kinderfreundlichkeit in der
Schwanenstadt.

Vertreterinnen des Klever Kinder Netzwerk
e.V. mit Bürgermeister Dahmen (vl. Fr.
Lankers, Fr. Reiss, Bürgermeister Dahmen und
Fr. Rütter) nach der Anbringung des
Notinsel-Aufklebers Anfang November.
Lokaler Projektträger hier in Kleve ist das
Klever Kinder Netzwerk e.V. Damit Kinder
sicher unterwegs sind, bilden zahlreiche
Geschäfte und öffentliche Einrichtungen im
Stadtgebiet Kleve ein Netz von Anlaufstellen
für Kinder in Not. Kinder, die unterwegs in
Not geraten oder ängstlich sind, können die
entsprechend gekennzeichneten Geschäfte und
Einrichtungen aufsuchen.
Die
Umsetzung des Projektes ist dabei denkbar
einfach. Ein gut sichtbarer Aufkleber in den
Eingangsbereichen signalisiert den Kindern
in Notsituationen, bei Gefahr oder auch bei
kleinen Alltagsängsten: "Hier bist du
sicher, hier wird dir geholfen". Die Stadt
Kleve freut sich sehr darüber, mit dem
Rathaus und der Stadtbücherei zwei Notinseln
für Kinder bereitzustellen. Weitere Infos
zur Arbeit des Klever Kinder Netzwerk e.V.
gibt es auf dessen Internetseite unter:
https://www.kleverkindernetzwerk.de/
Heimat-Preis der Stadt Kleve
2026: Das sind die Gewinner! Die
Träger des Heimat-Preises der Stadt Kleve
2026

Die Gewinner des Heimat-Preises 2026 (v.l.):
Thomas Buchmiller für das Martinskomitee
Keeken (3. Platz), Günter Kohlmann für die
Heimatfreunde Materborn (1. Platz), Ellen
Rütter für das Klever Kinder Netzwerk (2.
Platz).
Er ist ein Zeichen der
Wertschätzung für Menschen, die sich mit
besonderer Hingabe für Kleve engagieren: Am
Mittwochabend, 4. November 2026, verlieh
Bürgermeister Markus Dahmen im Rahmen der
Ratssitzung den nunmehr 8. Heimat-Preis der
Stadt Kleve. Den ersten Platz erzielte der
Heimatfreunde Materborn e.V., den zweiten
Platz der Klever Kinder Netzwerk e.V. und
der dritte Platz ging an das Martinskomitee
Keeken.
Die Stadt Kleve würdigt mit
dem Preis jährlich ehrenamtlich tätige
Personen oder Gruppen, die sich um unsere
Heimat in besonderem Maße verdient gemacht
haben. „Dieses Engagement erleben wir in
Kleve an vielen Stellen: in unseren Vereinen
und Initiativen, bei kulturellen und
sozialen Projekten, in der Nachbarschaft und
bei zahlreichen Veranstaltungen. Überall
dort, wo Menschen nicht darauf warten, dass
andere etwas bewegen, sondern selbst aktiv
werden, entsteht ein Stück Heimat.“, führte
Dahmen in die Preisverleihung ein.
Das Preisgericht habe keine einfache Aufgabe
gehabt, so der Bürgermeister, schließlich
seien zwölf hervorragende Initiativen für
den Heimat-Preis vorgeschlagen worden, die
es zu bewerten galt. Und weiter: „Auch wenn
heute nicht alle ausgezeichnet werden
können, verdient jedes einzelne Engagement
unsere Anerkennung. Bitte bleiben Sie
weiterhin so aktiv und bringen Sie sich mit
Ihren Ideen und Ihrem Einsatz in unsere
Stadt ein!“

1. Platz Heimat-Preis 2026 Heimatfreunde
Materborn e.V.

2. Platz Heimat-Preis 2026 Klever Kinder
Netzwerk e.V.

3. Platz Heimat-Preis 2026 Martinskomitee
Keeken
Dann wurde es spannend im
Ratssaal und die Preisverleihung begann.
Zunächst wurde der mit 1.500 Euro Preisgeld
dotierte dritte Platz verliehen, und zwar an
das Martinskomitee Keeken. Seit 100 Jahren
setzt sich das Martinskomitee Keeken mit
großem ehrenamtlichem Engagement für den
Erhalt und die Pflege des Martinsbrauchtums
ein.
Mit der Organisation des
traditionellen St.-Martins-Zuges bewahrt es
ein bedeutendes Kulturgut und vermittelt die
Werte des Teilens, der Gemeinschaft und der
Nächstenliebe an nachfolgende Generationen.
Die Stadt Kleve würdigt mit dieser
Auszeichnung den außergewöhnlichen Beitrag
des Komitees zur Bewahrung des kulturellen
Erbes und sein vorbildliches
bürgerschaftliches Engagement.
Mit
dem zweiten Platz und 2.500 Euro Preisgeld
wurde anschließend der Klever Kinder
Netzwerk e.V. ausgezeichnet. Seit 2011 setzt
sich das Klever Kinder Netzwerk e.V. mit
großem ehrenamtlichem Engagement für Kinder
und Familien im Kleverland ein.
Aus der Überzeugung heraus, dass jedes Kind
unabhängig von seiner sozialen oder
finanziellen Situation die gleichen Chancen
auf Teilhabe, Bildung und eine unbeschwerte
Kindheit verdient, unterstützt das Netzwerk
materiell unterversorgte und sozial
benachteiligte Kinder dort, wo bestehende
Hilfsangebote nicht ausreichen. Die Stadt
Kleve würdigt mit dieser Auszeichnung das
außergewöhnliche bürgerschaftliche
Engagement und den nachhaltigen Einsatz des
Klever Kindernetzwerks für eine
solidarische, familienfreundliche und
lebenswerte Heimat.
Den ersten Platz
und damit 3.000 Euro Preisgeld erhielten
schließlich der Heimatfreunde Materborn e.V.
Dahmen: „Mit ihrem langjährigen und
vielseitigen ehrenamtlichen Engagement
setzen sich die Heimatfreunde Materborn in
vielfältiger Weise für die Pflege und
Weiterentwicklung ihrer Heimat ein. Sie
fördern den Zusammenhalt im Ortsteil,
bewahren Traditionen und schaffen
Begegnungsmöglichkeiten für Menschen aller
Generationen.“
Mit Initiativen wie
dem regelmäßigen Austausch der Materborner
Vereine, der Pflege und Gestaltung
öffentlicher Plätze, der Aufstellung und
Unterhaltung von Sitzgelegenheiten sowie der
Patenschaft für die Materborner Spielplätze
leisten sie einen wertvollen Beitrag zur
Lebensqualität im Ort. Ebenso tragen das
jährliche Aufstellen und Schmücken des
Weihnachtsbaums gemeinsam mit den
Kindergärten sowie zahlreiche weitere
Projekte zur Stärkung des
Gemeinschaftsgefühls und der Verbundenheit
mit der Heimat bei. Die Stadt Kleve
würdigt mit dieser Auszeichnung den
herausragenden Einsatz der Heimatfreunde
Materborn für die Heimat sowie ihr
vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.
Alle Prämierungen wurden von großem
Beifall des Rates der Stadt Kleve begleitet.
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an
alle Preisträgerinnen und Preisträger des
achten Klever Heimat-Preises! Der
Heimat-Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro
dotiert. Die Finanzierung erfolgt mit 5.000
€ aus Mitteln des Ministeriums für Heimat,
Kommunales, Bau und Gleichstellung des
Landes Nordrhein-Westfalen sowie einem
städtischen Anteil in Höhe von 2.000 €.
Gemeindefinanzierung 2027 bleibt
auf Rekordhoch: Nordrhein-Westfalen
veröffentlicht Modellrechnung - Rund 17,2
Milliarden Euro für die Gemeindefinanzierung
Die Kommunen in
Nordrhein-Westfalen werden im Jahr 2027
durch das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG)
rund 17,2 Milliarden Euro vom Land erhalten.
Die verteilbare Finanzausgleichsmasse steigt
gegenüber 2026 um rund 360 Millionen Euro
an. Dies entspricht einem Plus von 2,1
Prozent. Zudem wird erstmals seit 52 Jahren
der Verbundsatz, der Anteil der Kommunen am
Steueraufkommen des Landes, erhöht werden.
Ina Scharrenbach, Ministerin für
Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung:
„In unsicheren Zeiten sind Vertrauen und
Verlässlichkeit von unschätzbarem Wert: Mit
der Gemeindefinanzierung 2027 setzt die
Landesregierung Nordrhein-Westfalen daher
Maßstäbe. Angesichts der schwierigen
Haushaltslagen in den Kommunen wird erstmals
seit 52 Jahren der Anteil der Kommunen am
Steueraufkommen des Landes erhöht werden.
Diese strukturell wirkende
politische Entscheidung ist mehr als eine
Finanzanpassung. Die Erhöhung des kommunalen
Anteils am Steueraufkommen des Landes stärkt
die Zukunft dort, wo sie wesentlich
mitgestaltet wird: In unseren Städten,
Gemeinden und Regionen.“
Die
Modellrechnung zur Gemeindefinanzierung
nimmt die Schlusswerte des steuerlichen
Verbundzeitraumes bis einschließlich zum 30.
September 2026 auf und stellt den Kommunen
wesentliche Daten für die örtliche
Haushaltsplanung zur Verfügung.
Ministerin Scharrenbach weiter: „Die aktuell
historisch hohe Belastung der kommunalen
Haushalte durch stetig steigende
Aufwendungen lässt sich nicht durch eine
Einzelmaßnahme auflösen. Es bedarf eines
Bündels von Maßnahmen zur Stärkung der
struktureller Finanzausstattung. Zwei
entscheidende Schritte sind wir in
Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr gegangen:
Im ersten Halbjahr wurden rund 9 Milliarden
Euro Altschulden aus den kommunalen Bilanzen
durch das Land Nordrhein-Westfalen
herausgenommen und: In diesem Jahr legen wir
den Grundstein für eine dauerhaft und
strukturell wirkende höhere Beteiligung der
Kommunen an der Steuerkraft des Landes. Was
uns fehlt: Warmes Geld statt warmer Worte
aus Berlin.


Die zentrale strukturelle Ursache für die
bundesweite kommunale Finanzkrise ist die
nicht ausreichende Gegenfinanzierung des
Bundes bei Sozialleistungen. Die
Vereinbarung zur Veranlassungskonnexität mit
dem Bund bremst weitere finanzielle
Belastungen durch zusätzliche Aufgaben zwar
aus. Bei den bestehenden Sozialausgaben
brauchen wir allerdings spürbare und
dauerhafte Entlastungen der Kommunen durch
den Bund.“
Die Gemeindefinanzierung
2027 setzt des Weiteren auf Verlässlichkeit:
Die wesentlichen Verteilungsparameter
bleiben gleich, lediglich die sogenannten
Grunddaten wurden aktualisiert. Der
Gesetzentwurf über die Gemeindefinanzierung
2027 liegt zeitgleich mit dem Entwurf für
den Landeshaushalt 2027 dem Landtag
Nordrhein-Westfalen zur Beratung und
Beschlussfassung vor.
Im
Haushaltsentwurf des Landes
Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2027 sind
Gesamtzuwendungen an die Kommunen in Höhe
von rund 44 Milliarden Euro vorgesehen. Zur
Stärkung der Investitionstätigkeit vor Ort
stehen den Kommunen aus dem
Nordrhein-Westfalen-Plan für gute
Infrastruktur weitere Finanzmittel über
einen Zeitraum von 12 Jahren zur Verfügung.
Gemeindescharfe Übersicht Die
Modellrechnung zum GFG 2027 sowie weitere
Informationen zur Gemeindefinanzierung sind
abrufbar unter:
https://www.mhkbd.nrw/themenportal/kommunalfinanzen
Das Gemeindefinanzierungsgesetz regelt, in
welcher Höhe das Land den Kommunen im Rahmen
des kommunalen Finanzausgleichs finanzielle
Mittel zur Verfügung stellt.
Die
Zuweisungen unterstützen die Städte und
Gemeinden dabei, ihre vielfältigen Aufgaben
vor Ort zu erfüllen – von Bildung und
Betreuung über soziale Angebote bis hin zu
Investitionen in die Infrastruktur. Sie
tragen dazu bei, Kitas zu betreiben, Schulen
zu modernisieren, Straßen zu sanieren und
das gesellschaftliche Leben vor Ort zu
sichern. Abweichungen der kommunalen
Zuweisungsbeträge gegenüber der
Arbeitskreisrechnung ergeben sich
insbesondere aus der gestiegenen
verteilbaren Finanzausgleichsmasse sowie aus
nachträglich gemeldeten Änderungen bei
einzelnen kommunalen Daten, beispielsweise
bei der Steuerkraft.
Vorlesen
verbindet: Dinslaken beteiligt sich am
bundesweiten Vorlesetag Am 20.
November 2026 steht das Vorlesen im
Mittelpunkt. Die Stadtbibliothek Dinslaken
beteiligt sich erneut am bundesweiten
Vorlesetag. Das diesjährige Motto lautet
„Ich lese vor, Du auch?“
Am
Vormittag begrüßt die Stadtbibliothek
Dinslaken zwei Grundschulklassen zu einer
geschlossenen Vorlesestunde. Die
ehrenamtlichen Vorlesepat*innen der
Stadtbibliothek lesen den Kindern spannende
Geschichten vor und zeigen, wie viel Freude
gemeinsames Lesen machen kann. Am Nachmittag
lädt die Stadtbibliothek von 16 bis 17 Uhr
zu einer offenen Vorlesestunde ein.
Bei einem Bilderbuchkino und Popcorn können
kleine Zuhörer*innen gemeinsam eine
Geschichte erleben. Im Anschluss gibt es ein
passendes Bastelangebot. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Mit dem bundesweiten
Vorlesetag möchte die Stadtbibliothek
Dinslaken auf die Bedeutung des Vorlesens
aufmerksam machen. Regelmäßiges Vorlesen
fördert die Sprachentwicklung, erweitert den
Wortschatz und kann dazu beitragen, dass
Kinder auch später gerne selbst zu Büchern
greifen.
Jubilarehrung des
Bezirksverbands Duisburg-Niederrhein in
Wesel Rund 4.230 Jahre
Gewerkschaftsarbeit: IG BAU ehrt Solidarität
von 110 Mitgliedern
Krisenzeiten erfordern Erfahrung. Reichlich
Erfahrung kommt am morgigen Samstag (Hinweis
f.d. Red.: 7. November) zusammen: Denn bei
der Jubilarehrung in Wesel wird die Leistung
von 110 Jubilaren der Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt gewürdigt, die rein
rechnerisch rund 4.230 Jahre bei der IG BAU
Duisburg-Niederrhein aktiv sind. Die
Laudatio wird dabei der neue
Bundesvorsitzende der IG BAU, Carsten
Burckhardt, halten.
Karina Pfau,
Bezirksvorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein, betont, wie wichtig
Zusammenhalt sei: „Wenn wir etwas verändern
wollen, dann müssen wir alle ins Boot holen,
dann müssen wir alle mit anpacken. Und zwar
generationenübergreifend. Alt ist dabei
genauso wichtig wie Jung.“ Besonders in
letzter Zeit zeichne sich eine soziale
Schieflage ab, die „unbedingt wieder
geradegerückt“ werden müsse: „Dabei ist
gewerkschaftliche Solidarität unverzichtbar.
Unsere Mitglieder, die wir würdigen, leben
das seit enorm langer Zeit vor“, so Pfau.
Gewerkschaft sei weiterhin wichtig,
so die IG BAU Duisburg-Niederrhein.
Besonders in Zeiten rasant steigender
Mieten, wachsender Ungerechtigkeit bei der
Vermögensumverteilung und globaler
Spannungen. Die Beschäftigten in Bau-, Land-
und Forstwirtschaft sowie in der
Gebäudereinigung, die sich „lange über viele
Hürden hinweg für ihre eigenen Interessen
eingesetzt haben, sollen nun dafür
ausgezeichnet werden“, so Karina Pfau.
Moers: Führung am 8.
November beleuchtet Schrecken des
Novemberpogroms Eine Führung
durch die Ausstellung im Haus der
Demokratiegeschichte (Kastell 5) am Sonntag,
8. November, beleuchtet die Geschehnisse des
Novemberpogrom 1938. So sah die Moerser
Synagoge nach der Schändung des
nationalsozialistischen Mobs aus

Moerser Synagoge nach der Schändung des
nationalsozialistischen Mobs als
Schwarz-weiß Foto. (Foto: Grafschafter
Museum).
Die grauenvollen Ereignisse
des Novemberpogroms beleuchtet eine Führung
durch die Ausstellung im Haus der
Demokratiegeschichte (Altes Landratsamt,
Kastell 5) am Sonntag, 8. November, um 14
Uhr. Der Eintritt und Teilnahme zu der
Veranstaltung des Grafschafter Museums sind
kostenlos.
Bei dem Rundgang können
die Teilnehmenden die Lebenswege jüdischer
Menschen in Moers nachzeichnen. Die Führung
findet im Rahmen des Demokratiemonats 2026
statt, der durch das Bundesprogramm
‚Demokratie leben!‘ gefördert wird.
Geschäfte und Wohnhäuser beschädigt In
der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938
plünderte und demolierte in ganz Deutschland
ein von Nationalsozialisten angeleiteter Mob
Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen.
Viele Synagogen wurden angezündet. In Moers
beschädigten die Täter in der Pogromnacht
jüdische Geschäfte und Häuser in der
Innenstadt. Beispielsweise wurden die
Ladenlokale Buschhoff Textilwaren in der
Kirchstraße oder Schmerler Schuhwaren in der
Steinstraße zerstört und Waren auf die
Straße geworfen.
Der Mob beschädigte
das Haus der Familie Isaak Kaufmann in der
Burgstraße und schlug bei Dr. Hermann Bähr
(Vorsteher der Synagogengemeinde Moers und
praktischer Arzt) die Scheiben ein. SA-Leute
zwangen Bähr, vor Schaulustigen die Scherben
aufzufegen und traten ihn mit Füßen. Mehrere
männliche Moerser Juden wurden in der
Pogromnacht verhaftet, in das KZ Dachau
verschleppt und dort in ‚Schutzhaft‘
genommen.
Tora-Rollen verbrannt Am
frühen Morgen des 10. Novembers drangen die
Täter in die Synagoge in der Friedrichstraße
ein und zertrümmerten die Fenster und die
Einrichtung. Sie schändeten und
verschleppten Kultgegenstände, verbrannten
die Tora-Rollen. Der Eingang der Synagoge
wurde im Anschluss mit Brettern vernagelt
und mit einer Aufschrift beschmiert: „Der
Talmud-Stall ist für immer geschlossen.“
Da die Moerser Synagoge unmittelbar an
Wohnhäuser angrenzte, wurde sie nicht in
Brand gesetzt. Viele jüdische Moerserinnen
und Moerser hatten seit 1933 gehofft, dass
der ‚nationalsozialistische Spuk‘ bald
vorbeigehen würde. Dies änderte sich mit dem
Novemberpogrom 1938: Viele realisierten nun,
dass nur eine Flucht sie retten konnte.
BdSt NRW fordert Entlastung bei
Friedhofsgebühren Ein Trauerfall
belastet Angehörige auch finanziell. Wie stark,
hängt erheblich vom Wohnort ab. Das zeigt der
Friedhofsgebühren-Vergleich 2026 des Bundes der
Steuerzahler Nordrhein-Westfalen. Die
untersuchte Gesamtgebühr auf den Friedhöfen der
30 größten Städten in NRW beträgt beim
Sargwahlgrab durchschnittlich 3.782 Euro, bei
der Urnenbestattung 1.672 Euro. Beide Werte
liegen rund vier Prozent über dem Vorjahr.

Stärkste Erhöhung und höchste Gebühr
Besonders deutlich steigen die Gebühren für das
Sargwahlgrab in Leverkusen mit rund +21 % und in
Düsseldorf mit rund +20 %. Leverkusen verlangt
mit 6.405,79 Euro auch die höchste Gesamtgebühr
im Vergleich. In Düsseldorf sind es 4.993,71
Euro. Bei der Urnenbestattung fällt Bonn mit
einem Anstieg von rund 19 Prozent auf.
Gütersloh am günstigsten Am günstigsten ist
Gütersloh: Dort beträgt die Gesamtgebühr für das
Sargwahlgrab 1.934 Euro, für das Urnenreihengrab
531 Euro. Die Friedhofsgebühren sind dort seit
23 Jahren unverändert. Auch Wuppertal liegt beim
Urnenreihengrab mit 972,27 Euro deutlich unter
dem Durchschnitt der untersuchten Städte.
Friedhofsgebühren 2026 Großstädte in NRW (>
100.000 Einwohner :

Anmerkungen: Zu den dargestellten
Friedhofsgebühren kommen im Einzelfall noch
erhebliche Aufwendungen hinzu, welche die
Anghörigen für die Leistungen der Bestatter,
Steinmetze und Friedhofsgärtner bezahlen müssen.
Sargwahlgrab: Einstellig. Normale Lage d. h.
keine bevorzugte Lage, keine Sonderlage, keine
Gruft, kein Tiefgrab. Verlängerung der
Nutzungszeit möglich.
Grabpflege durch
Angehörige. Beisetzung an einem normalen
Werktag. Gebühren ohne Trägerdienste.
Urnenreihengrab: Einstellig. Keine
Verlängerungsmöglichkeit. Keine
Wiedererwerbsmöglichkeit. Grabpflege durch
Angehörige. Ohne Gebühren für die Einäscherung.
Beisetzung an einem normalen Werktag.
NRW-Inflationsrate liegt im September 2026 bei
3,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. n.d.: nicht
darstellbar Alle Gebühren sind für städische
Friedhöfe. Keine kirchlichen Friedhofsträger.
Bonn: Trauerhalle kostet 532,21 Euro für 45
Minuten. Gelsenkirchen: Vergleichbares
Sargwahlgrab kostet (Grabnutzungsgebühr) inkl.
Friedhofsunterhaltungsgebühr bei der
evangelischen Emmaus Kirchengemeinde 2.475 Euro.
Bei der Stadt 3262 Euro.
Gütersloh:
Friedhofsgebühren seit 23 Jahren konstant.
Herne: Bestattungsgebühr (Gebühr für die
Grabbereitung) enthält eine Gebühr für das
erstmalige Herrichten des Grabes.
Köln
und Moers: Urnenwahlgrab Mülheim an der Ruhr:
Glockenläuten kostet 21 Euro. Tarifstelle 3.11.
Krefeld: Bestattungsgebühr (Gebühr für die
Grabbereitung) enthält eine Gebühr für die
Abfuhr und Rückführung von Erdaushub. Remscheid:
Gebühren für Waldfriedhof Lennep.
Große
Unterschiede bei Trauerräumen Große
Unterschiede gibt es zudem bei den Trauerräumen.
In Bonn kostet die Nutzung einer Trauerhalle für
45 Minuten 532,21 Euro. In Gelsenkirchen werden
für einen kleinen Feierraum 85 Euro fällig. Auch
Herne, Moers, Recklinghausen und Solingen
verlangen für die Trauerhallennutzung mehr als
300 Euro.
Friedhöfe sind Grünfläche und
Erholungsraum Aus Sicht des BdSt NRW müssen
die Stadträte bei ihren Gebührenbeschlüssen
stärker berücksichtigen, dass Friedhöfe der
gesamten Bevölkerung dienen. Sie sind
öffentliche Grünflächen, Erholungsräume und
Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die damit
verbundenen Kosten sollten deshalb anteilig aus
dem kommunalen Haushalt finanziert werden.
„Friedhöfe erfüllen wichtige Aufgaben für die
ganze Stadt. Deshalb dürfen ihre Kosten nicht
allein den Angehörigen aufgebürdet werden. Die
Stadträte sollten den Nutzen für die
Allgemeinheit angemessen berücksichtigen und die
Gebührenzahler entlasten“, sagt Rik Steinheuer,
Vorsitzender des BdSt NRW.
BdSt NRW
fordert: Mindestens 30 % grünpolitischer Wert
Konkret fordert der Verband, bei der
Gebührenkalkulation einen sogenannten
grünpolitischen Wert von mindestens 30 Prozent
anzusetzen. Dieser Anteil wird aus dem
kommunalen Haushalt getragen und muss nicht über
Friedhofsgebühren finanziert werden. Aachen
berücksichtigt bislang 25 Prozent, Düsseldorf 21
Prozent.
Empfehlung für Angehörige
Angehörigen empfiehlt der BdSt NRW, die Gebühren
und Leistungen verschiedener Friedhofsträger
frühzeitig gegenüberzustellen. Dabei können auch
kirchliche Friedhöfe eine Alternative sein.
Orientierung zu den wichtigsten Schritten in den
ersten 30 Tagen nach einem Todesfall bietet die
Broschüre „Todesfall in der Familie“, die
kostenfrei beim BdSt angefordert werden kann.
Grundlagen des Gebührenvergleichs:
Erfasst wurden die Gebühren für Grabnutzung,
Grabbereitung und Trauerhalle auf städtischen
Friedhöfen in 30 NRW-Großstädten. Die Nutzungs-
und Ruhezeiten unterscheiden sich. Bei Urnen
wurden überwiegend Reihengräber betrachtet, in
Köln und Moers Wahlgräber. Weitere Kosten, etwa
für Bestatter, Steinmetze, Grabpflege oder
Einäscherung, sind nicht enthalten. Datenstand
ist der 27. Oktober 2026.
Kleve: Lagafeuer-Podcast: „Wie
bei Pippi Langstrumpf!“ – Gartenglück mit
Tina von Gimborn-Abbing In der
aktuellen Podcastfolge spricht Podcast-Host
Lena Frost mit Tina von Gimborn-Abbing. Die
Emmericherin ist eine leidenschaftliche
Gartengestalterin. Ihre Begeisterung für
grüne Oasen, überraschende Perspektiven und
blühende Vielfalt teilt sie in ihrem Garten
in Huisberden gerne mit anderen.

Landesgartenschau LAGA Kermisdahl
„Bei mir zu Hause im Garten soll man das
Gefühl haben, als wäre man Tommy und Annika,
wenn sie zum ersten Mal vor dem Haus von
Pippi Langstrumpf stehen. Dass man denkt:
Wow, was ist das hier?!“
Diese
Begeisterung für besondere Gartenwelten gibt
Tina von Gimborn-Abbing gerne weiter. Sie
engagiert sich im Netzwerk „Offene Gärten im
Kleverland“, das seit 2005 Gartenfreunde
dazu einlädt, private grüne Paradiese und
besondere Gartenanlagen zu entdecken. Neben
13 Privatgärten öffnen auch der Garten des
B. C. Koekkoek-Hauses in Kleve, das
Tropenhaus der Hochschule Rhein-Waal mit
seinen Lehr- und Schaugärten, der Park des
Museums Schloss Moyland sowie die
historischen Gärten in Kleve ihre Pforten.
Da ist es nur verständlich, dass Tina
von Gimborn-Abbing der Neugestaltung der
Gartenlandschaft im Rahmen der
Landesgartenschau Kleve 2029 mit großer
Vorfreude entgegensieht. Denn für sie ist
Gartengestaltung weit mehr als das
Arrangieren von Pflanzen und Landschaften –
sie ist auch Seelenpflege.
„Egal, wie
gruselig es ist, was gerade in der Welt
passiert – der Garten lässt mich
optimistisch bleiben. Ich möchte nicht
aufhören zu pflanzen, zu planen und Farbe zu
malen und eben auch zu teilen.“
„Lagafeuer“ ist als Videopodcast zu finden
bei: youtube, spotify und nrwision und als
audiopodcast bei amazon music, apple
podcasts und castbox zu hören!
Rentenfragen – Kostenlose Beratung
im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Der Übergang in den Ruhestand bringt häufig
viele Fragen mit sich: Wann kann ich in
Rente gehen? Was ist beim Zuverdienst zu
beachten? Wie sieht es mit Steuern,
Pflegeleistungen oder der
Krankenversicherung aus? Antworten auf diese
und weitere Fragen erhalten Interessierte am
Donnerstag, 19. November, von 15 bis 16 Uhr
im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck,
Bismarckstraße 43b.
Klaus Werner
Haase, ehrenamtlicher Versichertenältester
der Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, informiert über
wichtige Aspekte rund um den Renteneintritt
sowie über Pflegeleistungen, Hilfsmittel und
Fragen zur Krankenversicherung. Im Anschluss
und während der Beratung können persönliche
Anliegen angesprochen und individuelle
Fragen in einem persönlichen Gespräch
geklärt werden.
Das
Beratungsangebot ist kostenfrei und findet
regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat
statt. Die Teilnehmenden haben damit die
Möglichkeit, sich unkompliziert vor Ort zu
informieren und kompetente Unterstützung bei
Fragen zur Rente und sozialen Absicherung im
Alter zu erhalten. Weitere Informationen und
Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck,
Telefon: 0 28 41 / 201 - 530 oder per E-Mail
unter
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Moers: Vortrag Mentale
Gesundheit im Alltag stärken
Wie gelingt es, im hektischen Alltag den
Blick wieder stärker auf sich selbst zu
richten? Dieser Frage widmet sich eine
Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort
in Kooperation mit dem Bündnis gegen
Depression im Kreis Wesel am Donnerstag, 19.
November. Beginn ist um 18 Uhr im Alten
Landratsamt, Kastell 5b.
Unter dem
Titel ‚Mentale Gesundheit im Alltag stärken:
Selbstwahrnehmung, Resilienz und
Achtsamkeit‘ lädt Julian Adams von der
Fachstelle für Psychiatriekoordination des
Kreises Wesel dazu ein, die eigene mentale
Gesundheit in den Blick zu nehmen. Im
Mittelpunkt stehen Ansätze aus der Positiven
Psychologie, Achtsamkeit und Resilienz.
Der kostenlose Vortrag vermittelt erste
alltagstaugliche Werkzeuge, mit denen die
Teilnehmenden ihre Selbstwahrnehmung stärken
und persönliche Kraftquellen entdecken
können. Er findet im Rahmen des
vhs-Gesundheitsforums statt. Eine
rechtzeitige Anmeldung für die Veranstaltung
ist erforderlich. Diese kann entweder
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter der Internetseite der VHS-Moers
erfolgen.
Sozialraumbudget:
Diakonie warnt vor Jobverlusten in der
ambulanten Pflege Das geplante
Sozialraumbudget darf ambulante Pflegedienste
nicht von wichtigen Leistungen ausschließen. Das
fordert das Diakonische Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe anlässlich der
heutigen ersten Lesung des
Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) im Deutschen
Bundestag. Nach Berechnungen auf Grundlage einer
Befragung der Diakonie RWL könnten bei den
teilnehmenden Diensten im schlimmsten Fall
durchschnittlich rund sechs Arbeitsplätze pro
ambulantem Pflegedienst gefährdet sein.
Die Diakonie RWL fordert deshalb eine Änderung
des Gesetzentwurfs: Ambulante Pflegedienste
müssen auch künftig Leistungen über das neue
Sozialraumbudget erbringen und abrechnen können.
Hintergrund ist die im PNOG-Kabinettsentwurf
vorgesehene Neufassung des § 45b SGB XI: Der
bisherige Entlastungsbetrag soll ab dem 1.
Januar 2027 durch ein Sozialraumbudget ersetzt
werden. Während der Entlastungsbetrag bislang
unter anderem auch für Leistungen ambulanter
Pflegedienste sowie für Tages-, Nacht- und
Kurzzeitpflege eingesetzt werden kann, soll das
Sozialraumbudget ausschließlich anerkannten
Angeboten zur Unterstützung im Alltag
vorbehalten sein. Damit könnten ambulante
Pflegedienste einen wichtigen Teil ihrer
bisherigen Leistungen nicht mehr über diesen Weg
anbieten.
Die Folgen könnten erheblich
sein. Eine Befragung der Diakonie RWL unter
ambulanten Diensten zeigt: Im schlimmsten Fall
müssten die befragten Träger im Durchschnitt
rund sechs Beschäftigten je ambulantem
Pflegedienst kündigen. Besonders betroffen wären
Mitarbeitende in Hauswirtschaft und Betreuung.
Einzelne größere Träger rechnen sogar mit
mehreren Dutzend gefährdeten Arbeitsplätzen.
„Das Sozialraumbudget geht zu Lasten der
Pflegebedürftigen und zerstört etablierte
Versorgungsstrukturen“, sagt Christian
Heine-Göttelmann, Vorstand Diakonisches Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL.
„Wer bewährte Pflegedienste von diesen
Leistungen ausschließt, riskiert Arbeitsplätze
und schwächt zugleich die Versorgung
pflegebedürftiger Menschen zu Hause.“
Hauswirtschaft und Betreuung stabilisieren die
Pflege zu Hause Dabei geht es nicht nur um
Arbeitsplätze. Hauswirtschaftliche Unterstützung
und Betreuung können entscheidend dazu
beitragen, dass pflegebedürftige Menschen länger
selbstständig zu Hause leben können.
Unterstützung beim Einkaufen und bei der
Zubereitung von Mahlzeiten, ein sicheres
Wohnumfeld sowie eine verlässliche Tagesstruktur
und soziale Kontakte können dazu beitragen,
Selbstständigkeit zu erhalten und einer
Verschärfung des Pflegebedarfs entgegenzuwirken.
Regelmäßige Kontakte bieten
zudem die Möglichkeit, Veränderungen im Alltag
und zusätzlichen Hilfebedarf frühzeitig
wahrzunehmen und in Abstimmung mit den
Betroffenen pflegerische Unterstützung
einzubeziehen.
Auch pflegende Angehörige
werden durch diese Angebote entlastet. Das kann
Überforderung vorbeugen und dazu beitragen, die
Pflege zu Hause länger aufrechtzuerhalten. Diese
Angebote sind damit nicht lediglich eine
Ergänzung zur Pflege, sondern ein wichtiger
Baustein, um häusliche Pflegearrangements zu
stabilisieren. Zudem würden solche verlässlichen
Strukturen für pflegende Angehörige wegfallen,
oder sie wären auf ehrenamtliche Dienste
angewiesen, die keine entsprechende
Versorgungssicherheit garantieren können.
Diakonie fordert Korrektur im Bundestag
Die Diakonie RWL fordert deshalb, das
Sozialraumbudget im parlamentarischen Verfahren
zu korrigieren:
Ambulante Pflegedienste
müssen Zugang zum Sozialraumbudget erhalten.
Bewährte hauswirtschaftliche und betreuerische
Angebote müssen erhalten bleiben. Bestehende
Beschäftigungs- und Versorgungsstrukturen dürfen
nicht abgebaut werden, bevor tragfähige
Alternativen vorhanden sind.
„Sozialraumorientierung ist richtig“, so
Christian Heine-Göttelmann. „Aber sie darf nicht
bedeuten, funktionierende Versorgung abzubauen.
Der Bundestag muss jetzt dafür sorgen, dass das
Sozialraumbudget die ambulante Pflege stärkt und
nicht schwächt.“
Hintergrund: Die
Befragung der Diakonie RWL ist eine
Momentaufnahme unter ihren ambulanten Diensten
und keine repräsentative Erhebung.
Kreis Wesel:
Sicherheits-Updates: i-KfZ wieder verfügbar,
einzelne Online-Dienste weiterhin
eingeschränkt Die
Online-Angebote des Straßenverkehrsamts
(i-KfZ) des Kreises Wesel sind ab sofort
wieder verfügbar. Einzelne Online-Dienste
des Vermessungs- und Katasteramts stehen
nach wie vor bis auf Weiteres nicht zur
Verfügung. Aufgrund einer kritischen
Sicherheitslücke hat das Kommunale
Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) vorsorglich
mehrere Webseiten vom Netz genommen.
Die Maßnahme dient dazu, mögliche
Sicherheitsrisiken zu minimieren und die
betroffenen Systeme vor potenziellen
Angriffen zu schützen. Sobald die
erforderlichen Sicherheitsupdates
erfolgreich eingespielt und die Systeme
umfassend überprüft wurden, werden die
Webseiten wieder in Betrieb genommen. Die
Kreisverwaltung bittet um Verständnis und
wird informieren, sobald alle Online-Dienste
wieder verfügbar sind.
Ratssitzung am 10. November Der
Rat der Stadt Wesel tagt am Dienstag, 10.
November 2026, um 16:30 Uhr im Sitzungssaal
des Rathauses, Klever-Tor-Platz 1.
Interessierte sind zum öffentlichen Teil der
Sitzung herzlich eingeladen. Der Rat befasst
sich mit den Auswirkungen des Urteils des
Oberverwaltungsgerichts zum Regionalplan
Ruhr.
Zu diesem Thema ist Garrelt
Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes
Ruhr, zu Gast. Zwei weitere Themen betreffen
die Finanzen: Der Rat berät über die
Aufstellung eines
Haushaltssicherungskonzepts für den
städtischen Haushalt 2027. Außerdem geht es
um die Stellungnahme der Stadt zum geplanten
Doppelhaushalt des Kreises Wesel für 2027
und 2028. Die
vollständige Tagesordnung mit den
öffentlichen Unterlagen steht im
Ratsinformationssystem.
Onkologisches Zentrum Bethanien
Moers: Patientenveranstaltung „Gemeinsam
gegen den Krebs“ am 21.11.2026
Expert:innen informieren zu
selbstwirksamem Umgang mit einer
onkologischen Erkrankung Das Onkologische
Zentrum Bethanien Moers des Krankenhauses
Bethanien lädt am Samstag, dem 21. November
2026, herzlich zur Patientenveranstaltung
„Gemeinsam gegen den Krebs – was kann ich
selbst tun?“ ein.
Von 10 bis 15 Uhr
können sich Betroffene, An- und Zugehörige
sowie Interessierte in der Bethanien
Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers)
bei Fachvorträgen und an Ständen
informieren, an Workshops zu verschiedenen
Themenschwerpunkten teilnehmen und sich
direkt mit den Expert:innen
unterschiedlicher Fachdisziplinen und
Bereiche austauschen.
In den
diesjährigen Fachvorträgen geht es zum einen
um den Bereich „Nebenwirkungen bei
Chemotherapie und Co.“ und den Zusammenhang
zwischen „Kreativität und Gesundheit“.
Außerdem informieren Expert:innen zu
„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung –
wie Sie gut vorsorgen können!“ und
„Tabakentwöhnung – so wichtig wie ein
Medikament“.
Bei Workshops rund um die Themen „Wickel und
Auflagen“, „Bewegung ist Medizin“ und
„Ernährung: Power Balls & Co.“ können die
Teilnehmer:innen selbst aktiv werden. Eine
Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist
nicht notwendig.

Das Onkologische Zentrum Bethanien Moers
lädt Interessierte herzlich zur
Veranstaltung „Gemeinsam gegen den Krebs –
was kann ich selbst tun?“ am 21. November
2026 ein.
LÜKEX 26: Große
übergreifende Krisenmanagementübung
Bis zum 6. November 2026 steht
Deutschland im Zeichen der übergreifenden
Krisenmanagementübung LÜKEX. Mit dem
Szenario „Dürre und Hitzewelle - Notlage
durch extreme Hitzewelle nach langjähriger
Trockenperiode in Deutschland“ üben die fast
180 beteiligten Organisationen ihr eigenes
und das gemeinsame, übergreifende
Krisenmanagement.
Die Übung trägt
zur Stärkung der gesamtstaatlichen
Sicherheitsvorsorge für die Bevölkerung in
Krisen bei. Ausgangspunkt des diesjährigen
Szenarios ist eine mehrjährige Dürre mit
historisch zu geringen Niederschlagsmengen.
Auf diese langanhaltende Trockenperiode
folgt eine mehrwöchige Hitzewelle mit
anhaltend extrem hohen Temperaturen und
ausbleibenden Niederschlägen. In der Übung
werden vor allem die Folgen für die Bereiche
Inneres, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft
und Verkehr betrachtet und damit wichtige
Lebensbereiche der gesamten Bevölkerung.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Bei der
LÜKEX arbeiten Bund, Länder,
Hilfsorganisationen und KRITIS-Betreiber
gemeinsam daran, die Sicherheitsvorsorge für
die Bevölkerung in Krisen zu stärken. Wir
üben, um besser auf den Ernstfall
vorbereitet zu sein. In einer Zeit, in der
Extremwetterereignisse wie Hitze und Dürre
zunehmen, ist es entscheidend, dass wir
gemeinsam an Lösungen arbeiten und die
Strukturen stärken. Die diesjährige LÜKEX
mit dem Schwerpunkt „Dürre und Hitzewelle“
ist ein wichtiger Schritt in diese
Richtung.“
Das Szenario für die
LÜKEX 26 wurde unter anderem auf Basis der
Risikoanalyse Dürre des BBK erstellt. Die
Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit dem
Bundesministerium des Innern (BMI), dem
Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem
Bundesministerium für Verkehr (BMV), dem
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN),
dem Bundesministerium für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie dem
Deutschen Wetterdienst (DWD) und der
Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG).
Innerhalb des Szenarios haben die
beteiligten Organisationen ihre
Übungsinhalte festgelegt und weiter
ausgestaltet.
Warum LÜKEX? Das
BBK koordiniert seit über 20 Jahren die
Länder- und Ressortübergreifende
Krisenmanagementübung/Exercise (LÜKEX).
In dieser strategischen Übung trainieren
die teilnehmenden Organisationen ihr
Krisenmanagement und stärken die
Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen
hinweg. Sie erproben Abläufe und bilden
tragfähige Netzwerke.
In diesem
Zusammenhang werden Informationen
ausgetauscht, Lagen eingeschätzt und
Entscheidungen aufeinander abgestimmt.
Hierfür bietet die LÜKEX eine optimale
Übungsplattform.
Wann liegen die
Ergebnisse der LÜKEX 26 vor? Ein erster
Bericht mit zentralen Erkenntnissen der
LÜKEX 26 und daraus abgeleiteten
Handlungsempfehlungen wird im ersten Quartal
2027 veröffentlicht. Ein ausführlicher
Auswertungsbericht wird im dritten Quartal
2027 folgen.
Die nächste Übung -
LÜKEX 28 Die nächste LÜKEX wird sich
voraussichtlich im Jahr 2028 mit dem Thema
der Zivilen Verteidigung beschäftigen. Die
Vorbereitungen hierfür haben bereits
begonnen. In weiteren Abstimmungs- und
Planungsschritten werden nun Schwerpunkte
erarbeitet, die für eine strategische
bundesweite ressort-, länder- und
ebenenübergreifende Übung sinnvoll sind.

Zahl der
Privathaushalte kann bis zum Jahr 2050 um bis zu
5 % zurückgehen • Bei moderater
Bevölkerungsentwicklung oder relativ alter
Bevölkerung sinkt langfristig die Zahl der
Privathaushalte • Die Zahl der
Einpersonenhaushalte steigt weiter: Im Jahr 2050
wird etwa jede vierte Person in Privathaushalten
alleine wohnen
Die Zahl der Privathaushalte
in Deutschland wird bis zum Jahr 2050 bei einer
moderaten Entwicklung von Geburten,
Lebenserwartung und Zuwanderung oder unter
Annahme einer relativ alten Bevölkerung sinken.
Dies zeigt die Haushaltsvorausberechnung 2026
des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Demnach geht die Zahl der Privathaushalte
nach diesen Vorausberechnungsvarianten von 41,8
Millionen im Ausgangsjahr 2024 um 2 % bis 5 %
auf 40,9 bis 39,7 Millionen im Jahr 2050 zurück.
Damit würde sich der seit der deutschen
Vereinigung im Jahr 1990 beobachtete Anstieg der
Zahl privater Haushalte umkehren.
Nur
bei einer zukünftig relativ jungen Bevölkerung –
also einer deutlich steigenden Geburtenrate
kombiniert mit einer hohen Nettozuwanderung –
wird die Zahl der Privathaushalte bis 2050 nicht
unter das Ausgangsniveau des Jahres 2024 fallen
(+1).

Die Haushaltsvorausberechnung 2026
zeigt die Entwicklung der Privathaushalte bis
zum Jahr 2050 unter den bereits heute angelegten
demografischen Strukturen. Erstmals wurden bei
der Haushaltsvorausberechnung drei Annahmen zur
künftigen Bevölkerungsentwicklung betrachtet:
Bei der mittleren Annahme verändern sich die
demografischen Einflussfaktoren
Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und
Wanderung nur moderat.
Bei der Annahme
einer relativ alten Bevölkerung wird von einer
anhaltend niedrigen Geburtenrate, einem starken
Anstieg der Lebenserwartung und einem niedrigen
Wanderungssaldo ausgegangen. Demgegenüber
basiert die Annahme einer relativ jungen
Bevölkerung auf einer deutlich steigenden
Geburtenrate, einem geringen Anstieg der
Lebenserwartung und einer hohen
Nettozuwanderung.
Deutlich mehr
Einpersonenhaushalte in der Altersgruppe ab
60 Jahren Einpersonenhaushalte machen bereits
heute die größte Gruppe unter den
Privathaushalten aus. Ihre Zahl wird nach der
neuen Haushaltsvorausberechnung von
17,9 Millionen im Jahr 2024 auf 18,5 Millionen
(relativ alte Bevölkerung) bis 19,2 Millionen
(relativ junge Bevölkerung) im Jahr 2050
steigen.
Damit werden dann 23 % bis 24 %
aller Menschen in Privathaushalten alleine
wohnen (2024: 21 %). Dabei nimmt die Zahl der
Einpersonenhaushalte bei den 20- bis unter
40-Jährigen voraussichtlich ab. Ursachen dafür
sind unter anderem der Rückgang der Bevölkerung
in dieser Altersgruppe sowie tendenziell immer
spätere Familiengründungen.
Bei den 40-
bis unter 60-Jährigen fallen die Veränderungen
je nach Berechnungsvariante unterschiedlich aus.
Für die Altersgruppen ab 60 Jahren ergeben sich
in allen drei Varianten Zuwächse bei der Zahl
der Einpersonenhaushalte. Besonders stark sind
die Anstiege bei den 60- bis unter 70-Jährigen
sowie den Hochaltrigen (80 Jahre und älter).
Zahl der Zwei-, Drei- und
Vierpersonenhaushalte sinkt in allen
Berechnungsvarianten Die Zahl der im
Jahr 2024 rund 13,6 Millionen
Zweipersonenhaushalte, der 4,8 Millionen
Dreipersonenhaushalte und der 3,9 Millionen
Vierpersonenhaushalte wird bei der Fortsetzung
der Trends in der Haushaltszusammensetzung bis
2050 bei allen drei Berechnungsvarianten sinken.
Demgegenüber wird die Zahl der Haushalte mit
fünf und mehr Personen (2024: 1,6 Millionen)
unter der Annahme einer relativ jungen
Bevölkerung um 3 % wachsen.
Bis zu 12 %
weniger Privathaushalte in ostdeutschen
Flächenländern im Jahr 2050 Regionale
Unterschiede in der Entwicklung der
Privathaushalte sind im Wesentlichen durch den
aktuellen Altersaufbau und die künftige
Bevölkerungsentwicklung in den Ländergruppen
(westdeutsche und ostdeutsche Flächenländer
sowie Stadtstaaten) bedingt. Ob die Gesamtzahl
der Privathaushalte bis 2050 steigt, stagniert
oder fällt, unterscheidet sich in den
westdeutschen Flächenländern und Stadtstaaten
stark zwischen den einzelnen
Vorausberechnungsvarianten.
In den ostdeutschen
Flächenländern nimmt die Zahl der
Privathaushalte dagegen bei jeder der drei
betrachteten Varianten ab. Am stärksten wäre der
Rückgang bei einer relativ alten Bevölkerung.
Dann gäbe es im Jahr 2050 in den ostdeutschen
Flächenländern 12 % weniger Privathaushalte als
im Ausgangsjahr 2024.
Rückenwind für Voerde - IHK: Neues
Wasserstoff-Kraftwerk stärkt Standort
Voerde soll ein
wassersstofffähiges Gaskraftwerk bekommen.
Der Energieversorger RWE hat dazu den
Zuschlag von der Bundesnetzagentur erhalten.
Die Entscheidung macht die Stadt attraktiv
für neue Betriebe und stärkt den Standort.
Beschäftigung und Wertschöpfung könnten
steigen.
Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen
IHK, begrüßt die Entwicklung: „Es ist ein
gutes Signal für Voerde und unsere Region,
dass RWE dort ein Kraftwerk für regenerative
Energie bauen soll. Glückwunsch an die
Stadt, die eine erfolgreiche
Wirtschaftspolitik macht. Es zeigt: Unser
Niederrhein ist und bleibt ein wichtiger
Energiestandort für NRW. Wir können
Transformation. Die geplante Investition
stärkt unsere Industrie und den
Mittelstand.“
Moers: Einkauf
mit besonderer Bedienung - Bürgermeisterin
im Weltladen Wann hat man schon
einmal die Gelegenheit, sich von der
Bürgermeisterin persönlich bedienen zu
lassen? Am Freitag, 13. November, gibt es
dazu im Weltladen Moers (Kirchstraße 5) die
Gelegenheit: Von 12.30 bis 14 Uhr schlüpft
Bürgermeisterin Julia Zupancic in die Rolle
der Verkäuferin und löst ihren Wetteinsatz
ein.
Ende September hatte sie
während der Fairen Woche gemeinsam mit der
Steuerungsgruppe Fairtrade Town Moers
gewettet, dass der Weltladen an einem Tag
nicht so viele fair gehandelte Waren
verkaufen würde, wie sie selbst auf die
Waage bringt. Doch das Team des Weltladens
bewies das Gegenteil und verkaufte Waren von
92,6 Kilogramm.
Jetzt heißt es für
die Bürgermeisterin: Ärmel hochkrempeln. Das
Weltladenteam freut sich auf viele
neugierige Gäste, die auf eine Tasse fairen
Kaffees vorbeischauen, schon einmal nach
Weihnachtsgeschenken stöbern oder einfach
die Gelegenheit nutzen möchten, sich von
Julia Zupancic persönlich bedienen zu
lassen.
Als Dankeschön für die
originelle Aktion löst auch der Weltladen
seinen Wetteinsatz ein und spendet zehn fair
gehandelte Frisbees an das
SCI-Regenbogenhaus. Damit steht fest: Bei
dieser Wette hat der Faire Handel auf jeden
Fall gewonnen.
Der Klever
Vorleseclub in eigener Sache: Kostenfreie
Lesungen und Materialausleihe
Die zahlreichen Vorlese-Events in der Klever
Stadtbücherei wären ohne ehrenamtliches
Engagement nicht möglich. Hans-Peter Bause
und sein Team begeistern regelmäßig das
Publikum ihrer Veranstaltungen, regen die
Fantasie an und sorgen für leuchtende
Kinderaugen. Dieses Angebot stellen die
Ehrenamtlichen auch Kindergärten, Schulen
und Einrichtungen der Kinderhilfe zur
Verfügung - und das vollkommen kostenlos!
Das Angebot des Vorleseclubs:
Kostenfreie Ausleihe: Über Sponsoring hat
Herr Bause eine umfangreiche Sammlung an
Kamishibai-Kartensets aufgebaut. Er stellt
diese Kindergärten, Schulen und Büchereien
kostenlos zur Verfügung – inklusive Bringen
und Abholen. Ein übersichtlicher Katalog
(von etwa 225 Sets) erleichtert die digitale
Bestellung und Verlängerung. Lesungen
vor Ort: Herr Bause und sein Team kommen
gerne zu Ihnen – für Lesungen in
Klassenverbänden/AGs usw. zu
unterschiedlichsten Themen, ohne Kosten und
Risiko für Sie.
Herr Bause freut sich
über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter
hanspeterbause@yahoo.de, um etwa vollkommen
unverbindlich einen Kennenlerntermin oder
einen Lesenachmittag zu vereinbaren oder die
Einzelheiten der Materialausleihe zu
besprechen. Nach jahrelanger Zusammenarbeit
mit dem Klever Vorleseclub kann die Stadt
Kleve das Angebot wärmstens empfehlen!
Moers: Künstlerin lädt zum
Stadtspaziergang rund um Kulturinsel ein
Die Künstlerin Leni Hoffmann lädt am
Samstag, 7. November, um 13.30 Uhr zu einem
Stadtspaziergang ein. Treffpunkt ist an der
Kulturinsel. Dabei können die Teilnehmenden
vier unterschiedliche Perspektiven auf ihre
Installation ‚MOXIE‘ erleben.
Das
Werk ist seit September 2025 auf der
Kulturinsel im Schlosspark zu finden. Dort
entstehen immer wieder interessante Dialoge
zwischen Kunst, Architektur und Natur.
Insbesondere das Seewerk/Museum +
Skulpturenpark e.V. prägt den Ort seit
vielen Jahren mit einem vielfältigen
Programm internationaler Kunstschaffender.

Die aktuelle Skulptur ‚MOXIE‘ interagiert in
diesen Tagen auf spannende Weise mit der
bunten Herbstfärbung der Bäume und den
Spiegelungen im Wasser. Im Anschluss an den
Rundgang laden die Künstlerin sowie Patricia
Köstring (Kulturpublizistin), Katia Baudin
(Direktorin des Kunstmuseum Krefeld) und
Klaus Schmitt (Leitung Kunstverein
Mönchengladbach) zu einem Gespräch im Alten
Landratsamt (Kastell 5) ein. Die Teilnahme
am Stadtspaziergang ist kostenlos. Das
Kulturbüro Moers fördert die Veranstaltung.
Moers: Lesestoff – Nicht nur
für den Urlaub Ob spannender
Krimi, mitreißender Roman, inspirierender
Reisebericht oder unterhaltsames Sachbuch –
die Welt der Neuerscheinungen ist
vielfältig. Eine Hilfe bei der Auswahl
bietet die Veranstaltung ‚Lesestoff – Nicht
nur für den Urlaub‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort in Kooperation mit der
Bibliothek Moers am Montag, 16. November.
Ab 19.30 Uhr erhalten Interessierte
in der Bibliothek an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 einen
breitgefächerten Überblick über das Angebot.
Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Eine
vorherige Anmeldung ist entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter der Internetseite der VHS-Moers
erforderlich.
Dinslaken:
Treffpunkt Wirtschaft bringt Unternehmen und
Experten zusammen Wer Antworten
auf Fragen zu Förderung, Fachkräften oder
Unternehmensnachfolge sucht, ist beim
„Treffpunkt Wirtschaft. Dinslaken“ richtig.
Am 10. November laden die Niederrheinische
IHK, die Wirtschaftsförderung der Stadt
Dinslaken und die Entwicklungsagentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel ein.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kleine
und mittlere Betriebe können auf der Messe
Kontakte knüpfen und sich mit Fachleuten
austauschen. Außerdem erhalten sie einen
guten Überblick, wo sie vor Ort
Unterstützung erhalten. Neben der IHK und
den regionalen Wirtschaftsförderungen
beraten die Agentur für Arbeit und der
Türkisch-Deutsche Unternehmer- und
Akademikerverein Tiad an Infoständen.
Die Begrüßungsrede hält Dinslakens
Bürgermeister Simon Panke. Auf dem Programm
stehen auch Vorträge zu Künstlicher
Intelligenz und Fördermitteln. Anmelden oder
flexibel vorbeischauen Die kostenfreie
Veranstaltung findet am 10. November von 9
bis 13 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle in
Dinslaken statt.
Bitte anmelden, um
die Planung zu erleichtern. Zusätzlich
können Sie so vorab Themenwünsche äußern.
Aber auch spontane Besuche sind herzlich
willkommen.
Weitere Informationen und die Anmeldung gibt
es auf der Seite
events.niederrhein.ihk.de/dinslaken.
Moers: Geänderte Öffnungszeiten
am 13. November - Enni-Einrichtungen
schließen früher Wegen einer
internen Veranstaltung gelten in einigen
Enni-Einrichtungen am Freitag, 13. November,
geänderte Öffnungszeiten. Die Eissporthalle
sowie die Bäder (Enni Sportpark Rheinkamp,
Solimare und Freizeitbad Neukirchen-Vluyn)
schließen ausnahmsweise bereits um 15 Uhr.
Teilweise entfallen dadurch auch Angebote
des Schul- und Vereinssports.
Der
Kreislaufwirtschaftshof ist wie gewohnt bis
16 Uhr geöffnet. Das Kundenzentrum in
Neukirchen-Vluyn schließt regulär um 13 Uhr,
das Kundenzentrum an der Steinstraße
ausnahmsweise bereits um 15 Uhr. Für
besondere Notfälle in der Energie- und
Wasserversorgung sowie der öffentlichen
Kanalisation oder auf den Moerser Straßen
ist der Bereitschaftsdienst rund um die Uhr
unter der Rufnummer 02841/104-114
erreichbar.
Sonderabfuhr von
Baum- und Strauchschnitt - Enni sammelt im
November in Moers wieder Grünbündel ein
Der Herbst ist da und in vielen
Moerser Gärten steht der letzte Baum- und
Strauchschnitt des Jahres an. Das dabei
anfallende Schnittgut holt die ENNI Stadt &
Service Niederrhein (Enni) auch in diesem
Jahr wieder kostenlos ab. Die Sonderabfuhr
läuft vom 9. bis 20. November und findet
parallel zur Biotonnenabfuhr statt.
Die genauen Termine für die Bezirke stehen
im Abfallkalender. Damit Enni die Grünbündel
problemlos mitnehmen kann, gelten einige
Vorgaben: Zweige und Äste müssen so
gebündelt sein, dass die Mitarbeitenden sie
gut per Hand verladen können. Der
Durchmesser der Äste darf höchstens fünf
Zentimeter betragen. Zum Verschnüren sind –
der Umwelt zuliebe – ausschließlich
Naturfasern oder andere kompostierbare
Kordeln zu verwenden.
Die Bündel
sollten zudem frühestens am Abend vor der
Abfuhr am Gehwegrand bereitliegen, ohne den
Gehweg vollständig zu blockieren. Wer das
Schnittgut nur im Vorgarten oder in der
Einfahrt ablegt, riskiert, dass es bei der
Abfuhr übersehen wird. Aus den Erfahrungen
der vergangenen Jahre rechnet Enni erneut
mit bis zu 350 Tonnen zusätzlichem
Grünschnitt.
Der kostenlose Service
richtet sich ausschließlich an sperrige
Gartenabfälle, die nicht in die Biotonne
passen. Säcke mit Laub oder kleinteiligem
Grünschnitt nimmt Enni bei der Sonderabfuhr
nicht mit. Weitere Informationen zur
Grünschnittabfuhr gibt es im Abfallkalender
sowie unter der kostenlosen
Service-Rufnummer 0800 222 1040.
Wenn Hände und Füße taub werden:
Patientenveranstaltung zur Polyneuropathie
am 11. November 2026 im Evangelischen
Klinikum Niederrhein Taubheitsgefühle,
brennende Schmerzen oder ein unsicherer
Gang: Eine Polyneuropathie kann sich auf
unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Oft
beginnen die Beschwerden an den Füßen oder
Händen und nehmen allmählich zu. Welche
Ursachen die Symptome haben können und
welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt,
erfahren Betroffene und Interessierte bei
einer Patientenveranstaltung am Mittwoch,
dem 11. November 2026, um 16 Uhr im
Evangelischen Klinikum Niederrhein.
Bei einer Polyneuropathie sind mehrere
Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark
geschädigt. Mögliche Folgen sind Kribbeln,
ein vermindertes Berührungsempfinden,
Schmerzen und Einschränkungen der
Beweglichkeit. Eine genaue Diagnose ist
wichtig, um die Ursachen zu ermitteln und
die Therapie auf die jeweiligen Beschwerden
abzustimmen.
Die Oberärzte der
Klinik für Neurologie, Dr. Larissa Dams und
Nicolay Sabev, erklären verständlich, wie
eine Polyneuropathie entsteht, wie sie
festgestellt werden kann und welche
Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Zudem
geben sie Hinweise, was Betroffene selbst
tun können, um im Alltag besser mit der
Erkrankung umzugehen. Moderiert wird die
Veranstaltung von Dr. Corina Kiesewalter,
Chefärztin der Klinik für Neurologie.
Im Anschluss an die Vorträge bleibt
ausreichend Zeit für Fragen und den
persönlichen Austausch mit dem Team der
Neurologie. Der Eintritt ist frei. Aus
Platzgründen ist eine Anmeldung bis zum 10.
November 2026 erforderlich. Diese ist per
E-Mail an carmen.langhoff@evkln.de oder
telefonisch unter 0203 508-1261 bzw. -1262
möglich.
Eckdaten der Veranstaltung
Thema: Polyneuropathie Datum und Uhrzeit:
Mittwoch, 11. November 2026, 16 Uhr Ort:
Evangelisches Klinikum Niederrhein Eine
Anmeldung ist erforderlich bei Carmen
Langhoff: E-Mail:
carmen.langhoff@evkln.de Telefon: 0203
508-1261 oder -1262 Der Eintritt ist
frei.
Kultur-,
Partnerschafts- und Europaausschuss tagt Am
Donnerstag, 12. November 2026,
tagt der Kultur-, Partnerschafts- und
Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Ratssaal des Rathauses.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss-
und Ratssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar:
https://www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem
Gedenkfeiern zum
Volkstrauertag 2026 in Kleve und den
Ortsteilen Zum Volkstrauertag
finden in Kleve Gedenkfeiern statt. Jedes
Jahr wird bundesweit am Volkstrauertag der
Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
gedacht. Dank des Engagements vieler
Kleverinnen und Klever werden im Stadtgebiet
zum Volkstrauertag Jahr für Jahr zahlreiche
Gedenkfeiern veranstaltet.

Drei steinerne Kreuze auf dem Friedhof in
Donsbrüggen
Die Zentrale Gedenkfeier
der Stadt Kleve, zu der alle Bürgerinnen und
Bürger herzlich eingeladen sind, findet am
Sonntag, 15. November 2026, um 15.00 Uhr am
Ehrenfriedhof im Ortsteil Donsbrüggen statt.
Bürgermeister Markus Dahmen wird einen Kranz
niederlegen und das Totengedenken sprechen.
Gemeinsam soll bei der Gedenkfeier am
Volkstrauertag ein Zeichen gesetzt werden,
für Menschlichkeit, Barmherzigkeit,
Toleranz, Herzlichkeit und Frieden
einzustehen.
In den anderen
Ortsteilen der Stadt Kleve finden wie folgt
Gedenkfeiern statt: Bimmen, Am Ehrenmal
17:45 Uhr Brienen, Am Ehrenmal 09:45 Uhr
Keeken, Am Ehrenmal 17:30 Uhr
Schenkenschanz, Am Ehrenmal 10:30 Uhr
Griethausen, Am Ehrenmal 10:00 Uhr
Reichswalde, Am Kreuz – Friedhof 10:30 Uhr
Kellen, Neues Mahnmal / Mahnmal am alten
Friedhof 12:00 Uhr Materborn, Am Ehrenmal
12:15 Uhr Düffelward, Am Ehrenmal 09:45
Uhr Rindern, Am Ehrenmal 10:00 Uhr
Warbeyen, Am Ehrenmal Samstag, 14.11.2026,
18:30 Uhr

Schuljahr 2025/2026:
Knapp 9 Millionen Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen •
Einschulungen 2025/2026: 91 % der Kinder
starteten fristgemäß in die Schule • 64 900
Personen verließen die allgemeinbildende Schule
ohne Ersten Schulabschluss • 885 300
Lehrkräfte an 32 800 allgemeinbildenden und 8
300 beruflichen Schulen in Deutschland
Im Schuljahr 2025/2026 wurden insgesamt 8 998
200 Schülerinnen und Schüler an den rund 32 800
allgemeinbildenden Schulen in Deutschland
unterrichtet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das knapp 80 % aller
Schülerinnen und Schüler. Weitere 2 258 000
Schülerinnen und Schüler besuchten eine der rund
8 300 beruflichen Schulen in Deutschland.

Allgemeinbildende Schulen: 84 % der
Schülerinnen und Schüler mit deutscher
Staatsangehörigkeit An
allgemeinbildenden Schulen hatten 84 % der
Schülerinnen und Schüler (7 529 500) die
deutsche Staatsangehörigkeit, 16 % (1 468 700)
hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. Rund
91 % (8 179 300) der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen besuchten eine
öffentliche und 9 % (818 800) eine private
Schule.
Der Anteil ausländischer
Schülerinnen und Schüler an Privatschulen war
deutlich niedriger als an öffentlichen Schulen.
An öffentlichen Schulen befanden sich 83 % (6
770 600) deutsche und 17 % (1 408 700)
ausländische Schülerinnen und Schüler. An
privaten Schulen hatten rund 7 % (60 000) keine
deutsche Staatsangehörigkeit.
An den
beruflichen Schulen hatten 81 % (1 827 600) eine
deutsche und 19 % (430 100) ausschließlich eine
ausländische Staatsangehörigkeit. Eine
öffentliche berufliche Schule besuchten rund 2
023 700 beziehungsweise etwa 90 % und eine
private berufliche Schule rund 234 300
beziehungsweise etwa 10 % der Schülerinnen und
Schüler an beruflichen Schulen.
811 200
Einschulungen im Schuljahr 2025/2026 Im
Schuljahr 2025/2026 wurden in Deutschland 811
200 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Das
waren etwa 2 % weniger als im Vorjahr (829 700).
Die überwiegende Mehrheit der Einschulungen,
nämlich 91 % (735 500), erfolgte fristgemäß. Das
bedeutet, dass die eingeschulten Kinder bis zum
Stichtag des Einschulungsjahres 6 Jahre alt
waren. Lediglich 7 % (53 200) aller
Einschulungen fanden verspätet statt, knapp 3 %
(22 400) erfolgten vorzeitig.
228 700
Absolvierende mit Allgemeiner Hochschulreife an
allgemeinbildenden Schulen Zum Abschlussjahr
2025 verließen insgesamt 769 000 Schülerinnen
und Schüler die allgemeinbildende Schule. Davon
erlangten 228 700 Schülerinnen und Schüler das
Abitur beziehungsweise die Allgemeine
Hochschulreife. 770 Personen verließen die
allgemeinbildende Schule mit der
Fachhochschulreife. Rund 339 800 Absolvierende
erreichten 2025 einen Mittleren Schulabschluss
wie zum Beispiel einen Realschulabschluss.
134 800 Absolvierende haben die
allgemeinbildende Schule mit einem Ersten
Schulabschluss (beispielsweise einem
Hauptschulabschluss) verlassen. 64 900 Abgehende
verließen die allgemeinbildende Schule ohne
Ersten Schulabschluss. Unter denjenigen ohne
Ersten Schulabschluss befanden sich rund 26 100
Personen mit einem sonderpädagogischen
Abschluss.
Bei den Abschlüssen fällt auf,
dass der Anteil Personen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit stark variiert. Während bei
den Absolvierenden mit Allgemeiner
Hochschulreife nur 5 % keine deutsche
Staatsangehörigkeit hatten, waren es bei den
Personen mit Mittlerem Schulabschluss 13 % und
mit Erstem Schulabschluss 25 %. Bei den
Abgehenden ohne Ersten Schulabschluss hatten 35
% ausschließlich eine ausländische
Staatsangehörigkeit.
Lehrkräfte an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
überwiegend weiblich An allgemeinbildenden
Schulen waren im Schuljahr 2025/2026 rund 760
300 Lehrkräfte tätig. Mit 73 % (556 800) war die
überwiegende Mehrheit weiblich. Der Frauenanteil
variierte jedoch stark zwischen den Schularten.
Der höchste Frauenanteil fand sich an
Schulkindergärten, Grundschulen und Vorklassen
mit 86 % bis 93 %.
An Abendhauptschulen,
-realschulen und -gymnasien sowie Kollegs war
der Anteil der männlichen Lehrkräfte am
höchsten. An diesen Schularten arbeiteten rund
42 % bis 44 % männliche Lehrkräfte. Rund 56 %
der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen
arbeiteten in Vollzeit, während 44 % in Teilzeit
beschäftigt waren. Die Teilzeit-Lehrkräfte waren
zu 86 % Frauen.
Im Schuljahr 2025/206
waren an beruflichen Schulen insgesamt 125 000
Lehrkräfte tätig Auch davon war der größere Teil
weiblich (55 %). Der höchste Männeranteil fand
sich an den Schularten des
Berufsgrundbildungsjahres in vollzeitschulischer
Form (55 %) und der Teilzeit-Berufsschulen (53
%).
Der Frauenanteil war
besonders hoch an Fachakademien mit 76 % sowie
an Fachschulen mit 62 %. Lehrkräfte an
beruflichen Schulen arbeiteten etwas häufiger in
Vollzeit als an allgemeinbildenden Schulen. Rund
63 % waren in Vollzeit beschäftigt. Unter den in
Teilzeit beschäftigten Lehrkräften waren 75 %
weiblich.
Parken ohne
Schranken und Tickets: Neues System am
Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord
Ab dem 3. November werden alle
Besucherparkplätze digital bewirtschaftet.
Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei, die
Bezahlung erfolgt am Automaten oder online.
Am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord
wird das Parken ab Montag, 3. November 2026,
digital geregelt. Auf allen
Besucherparkplätzen kommt ein neues System
zum Einsatz, das ohne Schranken und
Papiertickets funktioniert.

EKN-Drohnenfoto
Patientinnen und
Patienten sowie Besucherinnen und Besucher
können künftig direkt auf den Parkplatz
fahren, ohne ein Ticket ziehen zu müssen.
Die Parkdauer wird automatisch über das
Kennzeichen des Fahrzeugs ermittelt. Die
ersten 30 Minuten sind kostenfrei. Mit der
Umstellung sollen die Abläufe auf den
Parkflächen vereinfacht und die vorhandenen
Stellplätze besser organisiert werden. Da
die Einfahrt ohne Schranke erfolgt, entfällt
auch das Anhalten zum Ziehen eines
Parktickets. Das kann insbesondere zu stark
frequentierten Zeiten dazu beitragen,
Rückstaus an den Zufahrten zu vermeiden.
„Wer zu uns ins Krankenhaus kommt, hat
in der Regel einen medizinischen Termin,
möchte Angehörige besuchen oder jemanden
abholen. Deshalb ist es uns wichtig, dass
das Parken möglichst unkompliziert
funktioniert. Mit dem neuen System entfallen
die Schranken und das Parkticket.
Gleichzeitig können wir die Nutzung der
vorhandenen Parkflächen besser
organisieren“, erklärt Marco Bergmann,
Standortleiter des Evangelischen
Krankenhauses Duisburg Nord.
Auf
den regulären Besucherparkplätzen sowie am
Ärztehaus sind die ersten 30 Minuten
kostenfrei. Für die darauffolgenden 30
Minuten wird ein Euro berechnet, danach
kostet jede weitere angefangene Stunde 1,50
Euro. Der Tageshöchstsatz beträgt 15 Euro
pro Kalendertag. Auch in der ausgewiesenen
Kurzzeitparkzone sind die ersten 30 Minuten
kostenfrei. Wer dort länger parkt, zahlt für
die nächsten 30 Minuten fünf Euro und
anschließend fünf Euro je angefangener
Stunde.
Der Tageshöchstsatz liegt
bei 20 Euro. Für Menschen mit Behinderung
stehen weiterhin kostenfreie
Behindertenparkplätze zur Verfügung. Das
neue Parksystem erfasst das Kennzeichen
automatisch bei der Einfahrt und erneut beim
Verlassen des Parkplatzes. An den
Kassenautomaten geben Parkende lediglich ihr
Kennzeichen ein und bezahlen die angefallene
Parkgebühr.
Möglich sind Barzahlung
mit Münzen, Kartenzahlung sowie kontaktloses
Bezahlen mit dem Smartphone. Alternativ kann
die Parkgebühr online beglichen werden.
Hierfür genügt es, den QR Code auf der
Beschilderung zu scannen, das
Fahrzeugkennzeichen einzugeben und die
Zahlung abzuschließen. Das ist auch noch bis
zu 24 Stunden nach der Ausfahrt möglich.
Eine vorherige Registrierung ist nicht
erforderlich.
Die technische
Grundlage des neuen Systems stammt von der
Peter Park System GmbH. Bei der Einfahrt und
Ausfahrt wird das Fahrzeugkennzeichen
erfasst und mit einem Zeitstempel versehen.
Eine dauerhafte Videoaufzeichnung findet
nicht statt. Die Datenverarbeitung erfolgt
nach den Vorgaben der
Datenschutzgrundverordnung. Bei
ordnungsgemäß abgeschlossenen Parkvorgängen
werden die erfassten Daten automatisch
gelöscht.
Die Bewirtschaftung der
Parkflächen und die Abwicklung der
Parkvorgänge übernimmt die Mobility Hub
Parkservice GmbH. Sie steht auch bei Fragen
zur Bezahlung oder zu einzelnen
Parkvorgängen zur Verfügung. Die
Kontaktdaten sind auf der Beschilderung vor
Ort zu finden. Hinweisschilder informieren
auf dem gesamten Gelände über das neue
Verfahren, die geltenden Tarife und die
Bezahlmöglichkeiten.
Moers: Geheimnisvollen Stadtgraben am 8.
November erleben
Den ‚Geheimnisvollen Stadtgraben‘ können
Geschichtsinteressierte am Sonntag, 8.
November, erleben. Start ist um 14.30 Uhr an
der Skulptur ENNI-Mann in der Steinstraße
49.

Bei der Wanderung mit Einkehr lernen die
Teilnehmenden den historischen Stadtgraben
(Foto: pst) kennen, der die Altstadt wie ein
gezeichnetes Eichenblatt umschließt.
Es steigen zwar keine Wassergeister auf,
doch viele schöne und traurige Ereignisse
schlummern dort. Gästeführerin Anne-Rose
Fusenig erläutert die historischen
Hintergründe. Die Teilnahme an der
Führung kostet pro Person ohne Essen 9 Euro,
mit Essen bei der späteren Einkehr 20 Euro.
Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt-
und Touristinformation von Moers Marketing
möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41
/ 88 22 6-0.
Moers: Komoot
intensiv - Tagestouren und Mehrtagestouren
professionell planen Mit der
Outdoor-Planungsplattform Komoot lassen sich
Radtouren komfortabel und präzise planen.
Hier lernen Sie, wie Sie attraktive
Tagestouren sowie durchdachte
Mehrtagestouren direkt am eigenen Notebook
erstellen. Sie erfahren, wie Sie passende
Wege finden, Höhenprofile und
Wegbeschaffenheit beurteilen, Etappen
sinnvoll aufteilen und Übernachtungsorte in
Ihre Planung integrieren.
Während
des Kurses planen Sie eigene Touren und
erhalten viele praktische Tipps aus der
Praxis für eine sichere und
abwechslungsreiche Tourenplanung.
Voraussetzungen: Grundlegende
Computerkenntnisse und Vorerfahrungen mit
der Komoot-App. Bitte mitbringen: Eigenes
Notebook mit Maus.
Ein
Komoot-Premium-Account ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10916 Teilnahmegebühr: 15 Euro
Dozent: Hermann an Voort.
Veranstaltungsdatum 05.11.2026 - 15:00 Uhr -
17:15 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Dinslaken:
BürgerSolarBeratung stellt sich am 16.
November 2026 vor Selbst Strom
zu produzieren – das ist angesichts der
steigenden Preise im Energiesektor eine
reizvolle Vorstellung. Der Weg bis so eine
Photovoltaikanlage tatsächlich auf dem Dach
ist und in Betrieb gehen kann, erweist sich
für interessierte Laien oft als kniffelige
Angelegenheit: „Ist das Dach meines Hauses
geeignet? Wie viel Strom sollte die Anlage
im Jahr ‚ernten‘ können? Brauche ich einen
Speicher? Was ist, wenn ich eine Wärmepumpe
oder eine Wallbox installieren möchte?“
Das sind Fragen, die die mittlerweile
sieben Mitglieder der BürgerSolarBeratung
Dinslaken aus eigener Erfahrung kennen, als
sie anfingen auf ihren Häusern
Photovoltaikanlagen installieren zu lassen.
2025 suchte die Stadt Dinslaken Bürgerinnen
und Bürger, die sich zu BürgerSolarBeratern
ausbilden lassen wollten.
Seit dem
Start im Februar hat die kleine,
ehrenamtlich tätige Gruppe bereits mehr als
drei Dutzend Beratungen durchgeführt.
Anerkennung erhielt das Engagement auch
durch den Kreis Wesel, der die
Klimaschutzflagge in diesem Jahr an die
Bürgersolarberatungen im Kreis überreichte.
Gewürdigt wird damit der Einsatz für
Klimaschutz und Energiewende vor Ort. Die
Flagge wird alle zwei Monate zwischen den
BürgerSolarBeratungen weitergereicht.
Mitte November wird sie von Alpen an
Dinslaken übergeben. Aus diesem Anlass
stellt sich die BürgerSolarBeratung
Dinslaken am Montag, 16.11.2026, von 18:00
Uhr bis 19:30 Uhr Interessierten vor. Ort
ist der Saal Agen im Dinslakener Rathaus. In
einem weiteren Teil wird Akke Wilmes,
Energieberater der Verbraucherzentrale NRW
für den Kreis Wesel, dann zum Stand der
Gesetzgebung referieren.
Austausch,
Fragen und Diskussion zum Thema Photovoltaik
sind ausdrücklich erwünscht. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Für
Beratungsanfragen kann gerne per E-Mail
direkt Kontakt mit der Gruppe aufgenommen
werden:
dinslaken@buergersolarberatung.de.
Die BürgerSolarBeratung geht auf eine Idee
aus Mannheim im Jahr 2006 zurück. Daraus ist
die Initiative MetropolSolar e.V.
entstanden, die im Auftrag interessierter
Kommunen Menschen schult, die vor Ort
ehrenamtlich, unabhängig und neutral die
Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und
Zweifamilienhäusern zum Thema Photovoltaik
beraten.
Wesel: Neuer
Standort für Zulassungs- und
Fahrerlaubnisangelegenheiten
Der Fachdienst Straßenverkehr des Kreises
Wesel zieht um 02.11.2026 Die bisher im
Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße
31 in Wesel ansässige Zulassungs- und
Führerscheinstelle des Fachdienstes
Straßenverkehr nimmt ab Dienstag, 1.
Dezember 2026, ihren Betrieb am neuen
Standort Am Schornacker 113, 46485 Wesel
(ehemals Testrut), auf.
Mit dem
Umzug ändern sich auch die Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag: 9:00 bis
15:00 Uhr Mittwoch und Freitag: 9:00 bis
12:00 Uhr Die neuen Öffnungszeiten gelten
ebenfalls für das DLZ Moers an der
Mühlenstraße 15. Die Anliegen in der
Zulassungs- und Führerscheinstelle Wesel
können während der Öffnungszeiten ohne
vorherige Terminvereinbarung erledigt
werden.
Wer Wartezeiten vermeiden
möchte, kann wie gewohnt die
Online-Terminverwaltung nutzen:
https://tevis.krzn.de/tevisweb080/
Bereits Mitte Oktober waren die weniger
publikumsintensiven Bereiche des
Fachdienstes Straßenverkehr – darunter die
Bußgeldstelle, der Bereich Halterpflichten
sowie die Bereiche Personen- und
Güterkraftverkehr, Fahrschulen und
Fahrlehrende – an den neuen Standort am
Schornacker umgezogen und haben dort ihren
Dienst aufgenommen.
Am Donnerstag,
26. November 2026, öffnet die bisherige
Zulassungs- und Führerscheinstelle im
Kreishaus von 7:30 bis 16:30 Uhr zum vorerst
letzten Mal ihre Türen für das Publikum.
Aufgrund des Umzugs bleibt die Zulassungs-
und Führerscheinstelle am Standort Wesel am
Freitag, 27.November 2026 und Montag, 30.
November 2026, geschlossen.
Ab
Dienstag, 1. Dezember 2026, ist sie ab 9:00
Uhr am neuen Standort erreichbar. Darüber
hinaus können alle gängigen Anliegen in der
Regel rund um die Uhr über die i-Kfz-Dienste
erledigt werden:
https://www.kreis-wesel.de/serviceportal/list/92
Hier kommt es aktuell allerdings aufgrund
von erforderlichen Sicherheitsupdates zu
Einschränkungen, siehe https://www.kreis-wesel.de/aktuelles/presse/sicherheits-updates-online-dienste-des-kreises-wesel-voruebergehend-eingeschraenkt
Landrat Ingo Brohl erklärt: „Der
erhebliche Sanierungsstau im gesamten
Kreishaus hat eine Verlagerung des
Straßenverkehrsamtes erfordert. Am neuen
Standort haben wir zeitgemäße
Arbeitsumgebungen und gute Rahmenbedingungen
für unsere Dienstleistungen für Bürgerinnen
und Bürger sowie für Unternehmen
geschaffen.“
Der Umzug der Zulassungsstelle wurde
erforderlich, weil beim 1984 eröffneten
Weseler Kreishaus aufgrund seines Alters ein
grundsätzlicher und erheblicher
Sanierungsbedarf besteht. Betroffen ist
unter anderem die Gebäudehülle, die
technische Gebäudeausstattung und der
Brandschutz.
Klever
Stadtverwaltung am 10.11.2026 vormittags
geschlossen Am Dienstag, 10.
November 2026, gelten bei der Stadt Kleve
abweichende Öffnungszeiten. Am Dienstag, 10.
November 2026, wird die Stadt Kleve aufgrund
einer Personalversammlung lediglich
eingeschränkt erreichbar sein. Morgens und
vormittags bleiben die Dienststellen der
Stadtverwaltung geschlossen.

Stadtverwaltung
Kleve
Davon sind das Klever Rathaus samt
Bürgerbüro und Standesamt, die
Stadtbücherei, das Dienstgebäude der
Fachbereiche Jugend und Familie sowie Arbeit
und Soziales – Jobcenter an der Lindenallee,
das Stadtarchiv an der Triftstraße sowie die
Volkshochschule Kleve an der Landwehr
betroffen. Damit einhergehend sind die
Mitarbeitenden der Stadt Kleve morgens und
vormittags auch telefonisch nur
eingeschränkt erreichbar und für die Zeit
der Personalversammlung kann die allgemeine
Telefonzentrale unbesetzt sein.
Nachmittags gelten wieder die regulären
Öffnungszeiten der verschiedenen städtischen
Dienststellen. Das bedeutet auch, dass das
Rathaus der Stadt Kleve wie gewohnt
dienstagnachmittags geschlossen bleibt. Die
Öffnungszeiten der einzelnen Dienststellen
der Stadt Kleve sind auf www.kleve.de/oeffnungszeiten
zu finden.

NRW: 2025
verunglückten fast ein Viertel mehr Seniorinnen
und Senioren im Straßenverkehr als vor 10 Jahren
* 14,4 % mehr getötete Personen ab
65 Jahren im Straßenverkehr als im Jahr 2015
* Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren waren
bei knapp 16 % der Unfälle mit Personenschaden
die Hauptverursacher * 37 % verunglückten
mit dem Fahrrad, darunter mehr als die Hälfte
mit dem Pedelec
Im Jahr 2025 sind in
Nordrhein-Westfalen 11.764 Seniorinnen und
Senioren im Alter von 65 Jahren und älter im
Straßenverkehr verunglückt. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das 6,6 % mehr als ein
Jahr zuvor (2024: 11.032) und 22,8 % mehr als
vor zehn Jahren (2015: 9.583). Die Anzahl der
getöteten Personen ab 65 Jahren in
Straßenverkehrsunfällen stieg im
Zehnjahresvergleich um 14,4 %.
Dies ist insofern beachtlich,
da die Anzahl der Getöteten insgesamt seit 2015
um 8,2 % gesunken ist. Die Anzahl der
leichtverletzten Seniorinnen und Senioren stieg
im gleichen Zeitraum um 33,5 % und damit stärker
als die Anzahl der Leichtverletzten insgesamt
(+12,1 %). Bei der Anzahl der schwerverletzten
älteren Verkehrsteilnehmer war hingegen ein
Rückgang von 8,3 % zu verzeichnen; die Anzahl
der Schwerverletzten insgesamt sank im gleichen
Zeitraum sogar um 22,6 %.

Deutschlandweit verunglückten im Jahr 2025
insgesamt 57.189 Personen ab 65 Jahren im
Straßenverkehr. Etwas mehr als ein Fünftel von
ihnen (20,6 %) allein in NRW. Personen ab 65
Jahren sind bei knapp 16 % der Unfälle mit
Personenschaden Hauptverursacher
Im Jahr
2025 waren in NRW insgesamt 121.949 Personen an
einem Verkehrsunfall mit Personenschaden
beteiligt. Personen ab 65 Jahren machten hier
mit 17.299 einen Anteil von 14,2 % aus. In
15,8 % der Unfälle mit Personenschaden (65.232)
war eine Person mit 65 Jahren oder älter der
Hauptverursacher (10.337). Hierbei verursachten
Männer mit 66,5 % fast doppelt so oft einen
Unfall wie Frauen (33,5 %).
Die
häufigste Unfallursache von Seniorinnen und
Senioren bei Unfällen mit Personenschaden war,
wie auch bei allen Altersgruppen zusammen, ein
Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren
oder Ein- und Anfahren mit 20,2 %. Das
Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. des Vorrangs war
als Fehlverhalten bei Personen ab 65 Jahren mit
16,3 % vertreten.
Das dritthäufigste
Fehlverhalten war mit 8,4 % das Missachten der
Abstandsregelung. 37 % der Seniorinnen und
Senioren verunglückten mit dem Fahrrad Mit
37,0 % verunglückten die meisten Personen ab
65 Jahren mit dem Fahrrad (4.348), darunter über
die Hälfte mit Pedelecs (2.249). Mit
Personenkraftwagen verunglückten in NRW 34,6 %
der Seniorinnen und Senioren, als Fußgängerinnen
und Fußgänger machten sie einen Anteil von
13,1 % aus.

Produktion von
Nahrungsergänzungsmitteln seit 2019 um 48,4 %
gestiegen Nicht nur zur
Erkältungszeit greifen viele Menschen gern zu
Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin C, Zink
oder Eiweißgetränken. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden
hierzulande im Jahr 2025 rund 241 000 Tonnen
Nahrungsergänzungsmittel produziert – ein neuer
Höchststand. Das waren 1,6 % mehr als ein Jahr
zuvor mit rund 237 000 Tonnen und 48,4 % mehr
als im Jahr 2019 (162 000 Tonnen).
Auch
der Wert der produzierten
Nahrungsergänzungsmittel ist gestiegen. Im
Vergleich zum Vorjahr erhöhte er sich um 12,6 %
von rund 1,85 Milliarden Euro auf gut 2,08
Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 hat sich
der Wert der produzierten
Nahrungsergänzungsmittel mehr als verdoppelt
(+137,6 %).

Zahl der produzierenden Unternehmen
ebenfalls gestiegen Auch die Zahl der
Unternehmen, die Nahrungsergänzungsmittel
herstellen, erreichte 2025 mit 72 einen neuen
Höchststand. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren
es 64 Unternehmen, im Jahr 2019 waren es 52.
Unter Nahrungsergänzungsmittel fallen
unterschiedliche Produkte wie Calcium- oder
Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees,
eiweißhaltige Trinknahrung und Kieselerde oder
Zink-Hefe-Kapseln. Seit 2019 werden sie in der
Produktionsstatistik gesondert erfasst.
1.500 Euro für
das Klever Kinder Netzwerk e.V.
Große Fahrzeuge, spannende Einblicke und
ein starkes Zeichen für den guten Zweck:
Beim ersten Tag der offenen Tür der
Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) an
der Brabanter Straße kamen 1.500 Euro für
den Verein Klever Kinder Netzwerk zusammen.

von links nach rechts: Karsten Koppetsch
(USK), Ellen Rütter (KKN), Christian Schulte
(KKN), Tanja Liebeton (USK) Ines Reiss
(KKN). Foto: USK
Die Spendensumme
stammt aus den zahlreichen Zuwendungen, die
Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort
gegeben haben. Gemeinsam mit der
Freiwilligen Feuerwehr, der KKA
Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft
mbH sowie dem Klever Kinder Netzwerk boten
die USK ein abwechslungsreiches Programm und
informierten über ihre vielfältigen Aufgaben
für ein sauberes, sicheres und lebenswertes
Kleve.
Damit wurde der Tag der
offenen Tür zugleich zu einer wertvollen
Unterstützung für Kinder und Familien in
Kleve. Bei der symbolischen Scheckübergabe
bedankt sich USK-Vorstand Karsten Koppetsch
herzlich bei allen Besucherinnen und
Besuchern für ihre Spendenbereitschaft sowie
bei den beteiligten Organisationen und allen
Mitwirkenden, die zum Gelingen beigetragen
haben.
Gedenken an die Reichspogromnacht in
Kleve Am 9. November 2026
wird auf dem Synagogenplatz der Schrecken
der Reichspogromnacht gedacht. Am 9.
November erinnern wir uns alljährlich an die
schrecklichen Ereignisse der
Reichspogromnacht 1938 und ihre Folgen. Die
Stadt Kleve und der Verein „Haus der
Begegnung – Beth HaMifgash e. V.“ laden
daher alle Bürgerinnen und Bürger am Montag,
9. November 2026, zum gemeinsamen Gedenken
an die Pogromnacht ein.
Ab 15.00 Uhr
machen sich drei Gruppen von Schülerinnen
und Schülern der Klever Schulen auf den Weg
zum Platz der ehemaligen Synagoge. Unterwegs
besuchen sie ausgewählte
Stolperstein-Verlegestellen und erinnern
damit an die Menschen, die Opfer der
nationalsozialistischen Verfolgung wurden.
Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen, sich den Schulgruppen
anzuschließen: Karl Kisters Realschule:
Start um 15.00 Uhr, Treffpunkt:
Stolperstein-Verlegestelle Ecke
Herzogstraße/An der Münze
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium: Start um 15.00
Uhr, Treffpunkt: Stolperstein-Verlegestelle
vor der Neuen Mitte/Stechbahn Gesamtschule
am Forstgarten: Start um 15.00 Uhr,
Treffpunkt: Stolperstein-Verlegestelle
Lindenallee 32 Um 15.30 Uhr beginnt die
zentrale Gedenkveranstaltung auf dem Platz
der ehemaligen Synagoge an der Reitbahn in
Kleve.
Neben den Grußworten von
Bürgermeister Markus Dahmen wird Helga
Ullrich-Scheyda einen Beitrag zum
zehnjährigen Bestehen der
Stolpersteinverlegungen in Kleve halten. Die
musikalische Begleitung übernimmt der Chor
Hatikwa aus Nimwegen. Nils Looschelders
führt durch die Gedenkveranstaltung.
Moers: Von Herbstfarben zum
Adventszauber – Upcycling im Flick-Café
Herbstliche Farben
treffen auf festliche Ideen. Am Dienstag, 3.
November, von 14.30 bis 17 Uhr reparieren
wir Kleidung, flicken kleine Defekte und
geben Stoffen neuen Charakter. Unsere
Expertin mit Nähmaschine sorgt für
Unterstützung. Bei Kaffee, Tee und Keksen
tauschen wir uns außerdem zu Advents- und
Winterideen aus.
Das Flick-Café
bietet eine schöne Gelegenheit, Kleidung
länger im Kreislauf zu halten und der
Schnelllebigkeit der Modeindustrie
entgegenzuwirken. Zusätzlich informieren wir
über aktuelle Projekte und Aktionen aus dem
Stadtteil.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Rückfragen und weitere
Informationen beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0
28 41 / 201-530, E-Mail:
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 03.11.2026 - 14:30 Uhr -
17:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Adresse
Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.
Kamp-Lintfort: Sekt oder Selters! -
Wasserwirtschaftssilvester bei der LINEG
Wasser, Wetter, Wissen. Am 31.
Oktober zieht die LINEG alljährlich eine
Bilanz der vergangenen zwölf Monate. Wie
viel Niederschlag ist gefallen? Wie gefüllt
ist unser Grundwasserspeicher? Welche Folgen
hat der Klimawandel auf den Wasserhaushalt?
Und welche Themen beschäftigen sonst
noch die Wasserwirtschaft am linken
Niederrhein? Natürlich stoßen wir auch auf
das neue Wasserwirtschaftsjahr an. Eine
Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.:
I10430DL Teilnahmegebühr: unentgeltlich
Dozentin: Gesa Amstutz. In Kooperation mit
der LINEG. Veranstaltungsdatum 03.11.2026
- 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Veranstaltungsort,
Friedrich-Heinrich-Allee 64, 47475
Kamp-Lintfort.
Moers:
L'esprit des murs - Frankreichs
interessanteste Mauern Mit
Mauern assoziiert man oft nur negative
Aspekte wie Abgrenzung, Trennung und
Gefängnis. Als historische Relikte sind sie
meist beeindruckende Zeugnisse vergangener
Epochen, dienten aber auch als Schutzwall
vor Angriffen und somit zur Verteidigung von
Recht und Freiheit.
Hinter den
„Clos“ genannten Einfriedungen befinden sich
Gärten, Weinberge und Kalvarienberge. Für
Paris ist die Barrikade ein Symbol für die
Revolutionen. Moderne Mauern sind außerdem
oft auch Basis für Kunstwerke (Mur des je
t’aime, Mur de la Paix, Graffitis etc.) oder
erfüllen eine wichtige Funktion im
Umweltschutz (mur végétal).
Die Bilderreise führt uns u. a. nach
Aigues-Mortes, Carcassonne, La Rochelle und
St. Malo, in die Bretagne, Normandie und
Burgund sowie natürlich nach Paris. Die
Vortragssprache ist Deutsch. Eine Anmeldung
ist erforderlich. Kurs-Nr.: I40802
Teilnehmer: ab 8 Personen Teilnahmegebühr: 7
Euro Dozent: Ralf Petersen Event details
Veranstaltungsdatum 03.11.2026 - 19:00 Uhr -
21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 5b,
47441 Moers. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt.
Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck: Beratung zum Ehrenamt am 4.
November
Vieles würde heutzutage ohne Ehrenamt
nicht funktionieren. Besonders in den
Stadtteilen Meerbeck und Hochstraß leisten
ehrenamtlich Tätige wichtige Arbeit. Die
Freiwilligenzentrale der Grafschafter
Diakonie informiert am Mittwoch, 4.
November, von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, über
verschiedene Möglichkeiten, sich mit
bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.

Interessierte, die eine Idee oder einen
Vorschlag für ein Projekt haben, sind
herzlich eingeladen, sich an diesem Tag
beraten zu lassen. Rückfragen sind
telefonisch beim Stadtteilbüro unter 0 28 41
/ 201-530 und per E-Mail an
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
möglich. Veranstaltungsdatum 04.11.2026 -
10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Bismarckstraße
43b, 47443 Moers.
Moers:
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen
Europas Wir machen uns auf eine
Rundreise durch die Eurolinguistik, jene
Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten
unter den Sprachen Europas sucht. Wir
durchstreifen die Gebiete Wortschatz,
Grammatik, Aussprache, Schreibung und
Kommunikationsgepflogenheiten.
Wie
drückt sich die europäische Sichtweise im
Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben
die Europäer gerne Wörter übernommen?
Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und
Schreibkonventionen gibt es? Welche
Gepflogenheiten gibt es beim Austausch
miteinander? Und: auf welche Kuriositäten
stoßen wir? Kurs-Nr.: I40000
Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozent:
Joachim Grzega. 04.11.2026 - 19:30 Uhr -
21:00 Uhr. Veranstaltungsort online.
Veranstalter Volkshochschule Moers -
Kamp-Lintfort Zentrale. Adresse
Wilhelm-Schroeder-Straße 10
Moers: Flucht über das Mittelmeer - Ein
Seenotretter berichtet Gerald
Karl ist seit 2018 in der Seenotrettung im
Mittelmeer engagiert. Dabei fuhr er bislang
19 Einsätze für verschiedene Organisationen
in unterschiedlichen Funktionen und war an
der Rettung von über 3000 Menschen
beteiligt. Er möchte Sie mit einem
Bildvortrag über die Hintergründe, Abläufe
und Notwendigkeit der Rettungen informieren
und beantwortet auch gerne Ihre Fragen.
Kurs-Nr.: I10206 Teilnahmegebühr:
unentgeltlich Referent: Gerard Karl In
Kooperation mit der Seebrücke Moers und dem
Ev. Bildungswerk FRIEDA. Veranstaltungsdatum
04.11.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr.
Veranstaltungsort Kastell 5b, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Altes Landratsamt.
Moers: Hilfe für pflegende
Eltern - Tipps, Kontakte und Austausch
Wenn ein Kind dauerhaft Pflege oder
besondere Unterstützung benötigt, müssen
Eltern viele Herausforderungen gleichzeitig
bewältigen. Die kostenfreie
Informationsveranstaltung ‚Selbsthilfe für
pflegende Eltern‘ zeigt, welche Hilfen
möglich sind und wie der Austausch mit
anderen betroffenen Familien entlasten kann.
Sie findet am Donnerstag, 19. November, von
15 bis 17 Uhr im Rathaus Moers (Rathausplatz
1) statt.
Die Pflegeberatung und der
Inklusionsberater der Stadt Moers sowie die
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Wesel laden
gemeinsam Mütter, Väter und andere
Angehörige ein, die ein pflegebedürftiges
Kind begleiten. Unterstützt werden sie von
der ergänzenden unabhängigen
Teilhabeberatung (EUTB) und verschiedenen
Selbsthilfegruppen. Das Alter des Kindes und
die Art der Erkrankung oder Beeinträchtigung
spielen keine Rolle.
Selbsthilfegruppen können Alltag erleichtern
Neben der Pflege müssen Eltern den
Familienalltag organisieren, Anträge stellen
und passende Unterstützung finden. Häufig
bleibt wenig Zeit für die eigenen
Bedürfnisse oder den Austausch mit Menschen,
die die Situation aus eigener Erfahrung
kennen.
Die Teilnehmenden erfahren,
welche konkreten Hilfen zur Verfügung stehen
und wie Selbsthilfegruppen den Alltag
erleichtern können. Sie erhalten Einblicke
in die Erfahrungen anderer Eltern und
Hinweise, an welche Stellen sie sich mit
ihren Fragen wenden können. An
Informationsständen können sie Fragen
stellen und direkt mit den beteiligten
Akteuren ins Gespräch kommen.
Die
Veranstaltung findet im Rathaus Moers,
Nordflügel, 2. Etage, Raum Knowsley/Seelow,
statt. Interessierte können auch spontan
vorbeikommen. Zur besseren Planung bittet
das Organisationsteam aber um eine vorherige
Anmeldung:
sandra.janssen@moers.de,
marius.haas@moers.de.
Polizeisportschützen gewinnen Moerser
Stadtpokalschießen
Die Polizeisportschützen Moers haben das
Stadtpokalschießen 2026 für sich
entschieden. Mit 767,1 Ringen setzten sie
sich gegen fünf weitere Moerser
Schützenvereine durch und sicherten sich den
Wanderpokal.

(Fotos: ASG Moers-Hochstraß)
Ausgerichtet wurde der Wettbewerb am 24. und
25. Oktober erstmals von der ASG
Moers-Hochstraß e. V. im Vereinslokal
Kampmann. Ergänzend zum
Mannschaftswettbewerb in der Disziplin
‚Luftgewehr aufgelegt‘ gab es
Einzelwettbewerbe in den Disziplinen
Luftgewehr und Luftpistole ohne Auflage.
Hier waren Seref Güney, Hildegard Waggeling
(beide Polizeisportschützen Moers), Michelle
Stermula (SV Moers-Asberg) und Uwe
Baumeister (ASG Moers-Hochstraß) die
erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler.
Die Siegerehrung übernahm die
stellvertretende Bürgermeisterin Claudia van
Dyck. Sie dankte dem ASG Moers-Hochstraß für
die Organisation. Sie betonte, dass das
Stadtpokalschießen neben dem sportlichen
Wettbewerb auch den Austausch zwischen den
Vereinen und die Pflege der Schießsporttra
DB Emmerich – Oberhausen:
Projektteam treibt dreigleisigen Ausbau
weiter voran Bauteams arbeiten
während einwöchiger Streckensperrung an
Gleisen, Weichen, Brücken und Bahnübergängen
• Busse statt Bahnen vom 9. bis 16.
November • Änderungen im Fernverkehr
Richtung Amsterdam
Die DB InfraGO
arbeitet in diesem Monat weiter für den
dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und
Oberhausen: In der Zeit von Montag, 9.
November bis Montag, 16. November 2026
bündeln die Bauteams entlang der rund 73
Kilometer langen Ausbaustrecke zahlreiche
Bauarbeiten an Gleisen, Weichen, Brücken,
Bahnübergängen und Schallschutzwänden.
Eine Auswahl der Arbeiten im Überblick:
In Oberhausen setzen die Fachleute die
Bauarbeiten an der Straßenüberführung (SÜ)
Weierstraße fort. Im Zuge der einwöchigen
Streckensperrung heben sie den neuen
Brückenträger mit Hilfe eines Krans ein.
Darüber hinaus bauen die Teams bereits jetzt
den Bahnübergang an der Rosastraße zurück,
sodass sie im Nachgang der Sperrpause mit
den Straßenarbeiten für den Anschluss an die
neue SÜ Rosa-Rothofstraße beginnen können.
Ergänzend werden neue Oberleitungsmasten
aufgestellt und die bestehenden Anlagen
instandgesetzt.
•In
Dinslaken und Voerde treibt das Projektteam
neben dem Bau der neuen Schallschutzwände
auch die Umbauarbeiten an den Stationen
voran. Am Haltepunkt Dinslaken baut das Team
das Gleis 2 zurück, bevor im Anschluss der
Untergrund für das neue Gleis vorbereitet
und mit einer so genannten
Planumsschutzschicht ausgestattet wird.
Diese Arbeiten sind Grundlage für den
weiteren Gleisbau. Am Haltepunkt in Voerde
finden wiederum Restarbeiten im Bereich der
Bahnsteige statt. Darüber hinaus bauen die
Fachleute den Bahnübergang an der
Jägerstraße zurück. Auch in
Voerde-Friedrichsfeld stehen umfangreiche
Schallschutzarbeiten sowie Bahnsteigarbeiten
am Haltepunkt Friedrichsfeld auf dem
Programm.
•
In Wesel setzt das Team zwischen der
Willy-Brandt-Straße und der Schermbecker
Landstraße umfangreiche Erd-, Kabeltiefbau-
und Gründungsarbeiten um. Darüber hinaus
werden auch hier zwischen der B58n und der
Park-and-Ride Anlage am Franz-Etzel-Platz
die Schallschutzarbeiten weiter
vorangetrieben. Zudem wird das Team am
Bahnhof Wesel das Gleis 2 wieder in Betrieb
nehmen.
•In
Hamminkeln-Mehrhoog, Rees-Haldern und
Empel-Rees setzt das Projetteam
Kampfmittelsondierungen und
Kabeltiefbauarbeiten um. Zudem stehen auch
umfangreiche Leitungsumverlegungen auf dem
Programm.
•
In Emmerich schließt das Team während der
Streckensperrung die Bahnübergänge an der
Kerstenstraße und am Schwarzen Weg. Darüber
hinaus stehen Vegetationsarbeiten,
Kampfmittelsondierungen und
Vermessungsarbeiten an.
•
Busse statt Bahnen vom 9. bis 16. November
Um die Bauarbeiten sicher und effizient
durchführen zu können, wird die Bahnstrecke
zwischen Arnhem (NL) und Oberhausen in der
Zeit von Montag, 9. November (21 Uhr) bis
Montag, 16. November (21 Uhr) voll gesperrt.
Es kommt zu folgenden Änderungen im Nah- und
Fernverkehr:
•Nahverkehr
RE 5 (RRX): Die Züge entfallen zwischen
Oberhausen Hbf und Wesel Hbf. Als Ersatz
verkehren sowohl Schnellbusse als auch Busse
mit allen Halten.
RE 19: Die Züge
entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem
Centraal bzw. Wesel Hbf und Bocholt.
Ersatzweise verkehren Schnellbusse zwischen
Oberhausen, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten,
Zevenaar und Arnhem Centraal. Außerdem sind
auch Busse mit allen Halten zwischen
Oberhausen und Emmerich sowie zwischen Wesel
und Bocholt im Einsatz.
RE 44: Die
Züge entfallen zwischen Duisburg Hbf und
Bottrop Hbf. Als Ersatz verkehren Busse
zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop.
Zwischen Duisburg und Oberhausen können
Fahrgäste alternativ die Linien RE 3, RE 5
(RRX), RE 19, RB 32 und RB 35 nutzen.
RE 49: Die Züge entfallen zwischen
Oberhausen und Wesel. Als Ersatz verkehren
Schnellbusse zwischen Duisburg Hbf und
Dinslaken Hbf. Zudem sind zwischen
Oberhausen und Wesel Schnellbusse sowie
Busse mit allen Zwischenhalten unterwegs.
•Fernverkehr
Die Fernverkehrszüge in Richtung
Amsterdam werden zwischen Köln und Utrecht
umgeleitet. Die Halte in Düsseldorf Hbf,
Duisburg Hbf, Oberhausen Hbf und Arnhem
Centraal entfallen. Zusätzlich halten die
Züge in Mönchengladbach Hbf und
s-Hertogenbosch. Die Fahrzeit verlängert
sich um rund 30 Minuten.
Informationen zum Ausbauprojekt
Emmerich–Oberhausen Die rund 73
Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen
ist ein Teilstück des wichtigen europäischen
Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach
Genua. Durch den stetig wachsenden Güter-
und Personenverkehr hat die zweigleisige
Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel
des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist
es, die Streckenkapazität zu erweitern und
die betrieblichen Abläufe zu optimieren.
Damit wird die Qualität des gesamten
Schienenverkehrs der Region, auch des
Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die
wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets
gestärkt. Zeitgleich profitieren
Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen
entlang der Strecke. Weitere Informationen
zum Projekt finden Sie unter
www.emmerich-oberhausen.de.
Die
Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen ist ein
Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere
Informationen zum Deutschlandtakt gibt es
unter: www.deutschlandtakt.de/. Dieses
Projekt wird kofinanziert durch die
Europäische Union.
Regionaler Konsens will Ausbildung stärken -
Jugendliche und Betriebe besser matchen
Die duale Ausbildung schafft
Fachkräftenachwuchs. Am Niederrhein geht die
Zahl der abgeschlossenen Verträge jedoch
zurück. Die Partner des Regionalen
Ausbildungskonsens sind sich einig: Wichtig
ist eine starke Berufsorientierung. Außerdem
müssen Jugendliche und Unternehmen besser
zueinanderfinden. Zwei Themen, über die die
Partner bei ihrer jährlichen Konferenz am 2.
November in der Niederrheinischen IHK
sprachen.
Jugendliche profitieren
bei der dualen Ausbildung von guten
Karrierechancen. Viele Unternehmen
investieren in ihre Fachkräfte und
ermöglichen ihnen, sich weiterzubilden. In
Branchen wie Logistik, Handel und
Gastronomie wird Nachwuchs dringend
gebraucht. Trotzdem sind längst nicht alle
Ausbildungsplätze vergeben. Es gilt, noch
mehr junge Menschen für diesen Weg zu
gewinnen und die Betriebe bei der Suche zu
unterstützen. Unternehmen, die noch
zurückhaltend sind, sollten erwägen, auch
schwächeren Jugendlichen eine Chance zu
geben.
„Eine Ausbildung ist eine
lohnende Investition in die Zukunft. Gerade
in Zeiten, in denen es wirtschaftlich
schwierig ist“, sagt Matthias Wulfert,
Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung
der Niederrheinischen IHK. „Wir unterstützen
Unternehmen, damit sie jungen Menschen ihre
Türen öffnen. Gleichzeitig möchten wir
Jugendliche ermutigen, die zahlreichen
Chancen einer Ausbildung kennenzulernen. In
vielen Berufen gibt es auch jetzt noch freie
Plätze.“
Azubi-Speed-Dating schafft
Plattform Eine gute Gelegenheit zum
„Reinschnuppern“ in den Betriebsalltag war
das Azubi-Speed-Dating, das parallel zur
Konferenz stattfand. Schüler und Unternehmen
kamen vor Ort ins Gespräch. Dabei konnten
sie Fragen stellen und erste Kontakte
knüpfen. „Ein gutes Match entsteht nicht
allein durch perfekte Bewerbungsunterlagen“,
so Wulfert. „Persönliche Gespräche machen
Potenziale sichtbar und schaffen Vertrauen.
Das bietet beiden Parteien eine bessere
Chance, zusammen zu finden.“
Zentral
ist auch eine frühe Berufsorientierung.
Praktika ermöglichen erste Einblicke in die
Arbeitswelt. So entstehen realistische
Vorstellungen von Berufen und Karrierewegen.
Programme wie „Kein Abschluss ohne
Anschluss“ begleiten junge Menschen beim
Übergang in das Arbeitsleben. Das Angebot
hilft dabei, Perspektiven zu entwickeln und
umzusetzen.
Wichtig ist auch,
bestehende Ausbildungsverhältnisse zu
begleiten. Jugendliche und Betriebe können
auf vielfältige Angebote der Kammern und
Arbeitsagenturen wie die „Assistierte
Ausbildung“ zurückgreifen. Ziel ist es bei
Problemen, etwa in der Berufsschule, zu
helfen und so Ausbildungsabbrüche zu
vermeiden.
Interessierte finden hier
freie Ausbildungsplätze: Agenturen für
Arbeit www.arbeitsagentur.de, Jobcenter
Kreis Kleve www.meinjob-kreis-kleve.de,
Handwerkskammer Düsseldorf
www.hwk-duesseldorf.de, Niederrheinischen
IHK www.ausbildung.nrw
Oder sie
wenden sich an folgende Adressen:
ausbildungsberatung@niederrhein.ihk.de,
duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de,
wesel@arbeitsagentur.de.
Zahlen,
Daten, Fakten Die Arbeitsagentur Duisburg
verzeichnet einen Rückgang der gemeldeten
Ausbildungsstellen von 3.142 auf aktuell
2.471. Davon sind 2.329 betriebliche
Ausbildungsstellen: 660 weniger (minus 22,1
Prozent) als im letzten Ausbildungsjahr. Die
Zahl der Bewerber sank von 3.454 auf aktuell
3.446 (minus 0,2 Prozent). Ende Oktober
waren 193 Bewerber noch ohne Ausbildung, 37
mehr (plus 23,7 Prozent) als im Vorjahr. 186
Ausbildungsplätze können noch besetzt
werden, das sind 15,8 Prozent weniger als
2025.
Im Bezirk der Agentur für
Arbeit Wesel, der die Kreise Wesel und Kleve
umfasst, gab es 3.499 gemeldete
Ausbildungsstellen. 3.365 davon betrieblich.
Das bedeutet: In beiden Kreisen gab es einen
Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 493
weniger (minus 12,3 Prozent)
Ausbildungsplätze insgesamt und 480 weniger
(minus 12,5 Prozent) betriebliche
Ausbildungsstellen. Die Zahl der Bewerber
ist gesunken auf 3.734 (minus 9,1 Prozent).
Ende September hatten 536 Bewerber noch
keine Ausbildungsstelle, 138 mehr (plus 34,7
Prozent) als im Vorjahr. Dem gegenüber
standen noch 387 unbesetzte
Ausbildungsstellen: 21,7 Prozent mehr als
2025.
Die Mitglieder der Regionalen
Ausbildungskonferenz sind: Vertreter der
Gebietskörperschaften Duisburg, Kleve,
Wesel, der Agenturen für Arbeit Duisburg und
Wesel, der Jobcenter Duisburg, Kreis Wesel
und Kreis Kleve, der Berufskollegs, des
Deutschen Gewerkschaftsbundes, der
Industriegewerkschaft Metall, des
Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, der
Apothekerkammer Nordrhein, der
Regionalagentur Niederrhein, der
Handwerkskammer Düsseldorf sowie der
Kreishandwerkerschaften und der
Niederrheinischen IHK. Die Konsenspartner
engagieren sich für die duale Ausbildung und
bündeln ihre Aktivitäten für den regionalen
Ausbildungsmarkt.
Öffentliches Training der Deutschen
Para-Eishockey-Auswahl
Nationalmannschaft entdeckt die Enni-Eiswelt
für sich Die Enni-Eiswelt wird
Anfang November zum Trainingsrevier für
Spitzen-sportler: Vom 6. bis 8. November
absolviert die deutsche
Para-Eishockey-Nationalmannschaft mehrere
Trainingseinheiten in Moers. Das Team ist an
diesem Wochenende zu Gast beim
Deutschland-Cup in Düsseldorf und besucht
dort die deutsche
Eishockey-Nationalmannschaft.
Dass
die Para-Auswahl dabei in Moers trainiert,
ist Dieter Eberlein zu verdanken. Der
Trainer des GSC Moers hatte im Rahmen einer
Weiterbildung des Deutschen Eishockey-Bundes
(DEB) Kontakt zum Para-Nationaltrainer
geknüpft und die Enni-Eiswelt als Domizil
ins Spiel gebracht. „Wir haben hier ideale
Bedingungen. Die Enni-Eiswelt ist ein
kleines Juwel“, sagt Eberlein.
Dabei
geht es um Details, die im normalen
Eislaufbetrieb kaum auffallen, für die
Para-Sportler aber entscheidend sind. So
können sie bereits in ihren Schlitten
sitzend stufenlos direkt aufs Eis gelangen.
Breite Türen, ein barrierefreier Eingang und
eine Behindertentoilette sind weitere
Pluspunkte. Vergleichbare Bedingungen finde
die Mannschaft, so Eberlein, selbst an
großen Eisstandorten in der Region nicht
ohne Weiteres.
Para-Eishockey ist
die paralympische Variante des Eishockeys
und mindestens ebenso rasant. Die Spieler
sitzen auf speziellen Schlitten mit zwei
Kufen und nutzen zwei kurze Schläger, mit
denen sie sich sowohl fortbewegen als auch
den Puck spielen. Schnelle Richtungswechsel
und körperbetonte Zweikämpfe machen die
Sportart spektakulär. Seit 1994 gehört sie
zum Programm der Paralympischen
Winterspiele. Bei den Winter-Paralympics in
diesem Jahr in Italien erreichte die
deutsche Mannschaft Platz sechs.
Wer
sich selbst ein Bild davon machen möchte,
hat am Samstag, 7. No-vember, Gelegenheit.
Dann öffnet die Nationalmannschaft ihr
Training von 10:30 bis 12:30 Uhr für
Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist
frei. „Wir freuen uns sehr, dass die
Nationalmannschaft nicht nur bei uns
trainiert, sondern den Moerserinnen und
Moersern auch die Gelegenheit gibt, diesen
faszinierenden Sport aus nächster Nähe zu
erleben“, sagt Enni-Bereichsleiter Benjamin
Beckerle.
Mit dem öffentlichen
Training möchte die Mannschaft zugleich für
den noch wenig bekannten Sport werben und
neue Spielerinnen und Spieler gewinnen.
Besonders Menschen mit körperlichen
Einschränkungen der unteren Gliedmaßen
sollen so auf die sportlichen Möglichkeiten
aufmerksam werden.
Für Beckerle ist
der Besuch auch eine schöne Bestätigung für
die Enni-Eiswelt. „Dass eine
Nationalmannschaft bei uns Bedingungen
vorfindet, die genau zu ihren besonderen
Anforderungen passen, freut uns natürlich
sehr.“ Und aus dem ersten Besuch könnte
mehr werden: Die Mannschaft mit Spielern aus
ganz Deutschland trifft sich bislang alle
drei bis vier Monate zum gemeinsamen
Training in Thüringen. Nun suche sie laut
Eber-lein einen zusätzlichen
Trainingsstandort im Westen. „Die
Enni-Eiswelt könnte dafür künftig eine
Option sein.“
Moers: Bernhard
Kegel liest zum Thema ‚Rasante Evolution‘ in
der Bibliothek Stehen wir vor
einer Turbo-Evolution? Dieser Frage geht der
renommierte Sachbuchautor und
Naturwissenschaftler Bernhard Kegel in
seinem neuen Werk ‚Rettung durch schnelle
Evolution‘ nach.
Am Freitag, 20.
November, liest Kegel ab 19.30 Uhr (Einlass
ab 19 Uhr) in der Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, aus seinem
Buch, das für das Wissensbuch des Jahres
2026 normiert ist. Darin erklärt der Autor,
wie faszinierend und gefährlich es zugleich
ist, wenn Klimawandel und Artensterben eine
rasante Evolution der Tier- und Pflanzenwelt
bewirken.

(Foto: Buchcover)
Die Lesung ist
eine Kooperation der Bibliothek mit der vhs
Moers – Kamp-Lintfort, der Neukirchener
Buchhandlung und der Moerser Gesellschaft
zur Förderung des literarischen Lebens e.V..
Von den wilden 70ern bis zum
Adventszauber Enni lädt zu zwei Sauna-Treffs
ins Freizeitbad ein Wenn es
draußen früher dunkel und langsam winterlich
wird, dreht das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
im November die Temperaturen auf. Die ENNI
Sport & Bäder (Enni) lädt zu zwei
Sauna-Treff-Abenden ein, die
unterschiedlicher kaum sein könnten:
Zunächst geht es zurück in die wilden
70er-Jahre, bevor zum Monatsende
vorweihnachtliche Stimmung in den
Saunagarten einzieht. Jeweils von 18 bis 24
Uhr erwartet die Gäste ein
abwechslungsreiches Saunaerlebnis für die
ganze Familie.
Beim ersten
Sauna-Treff am Samstag, 14. November, lassen
die Sauna-Meister die 70er-Jahre wieder
aufleben. Stündliche Event-Aufgüsse mit
passender Musik sorgen für das entsprechende
Retro-Gefühl. Dazu verbreiten
Duftkompositionen wie Holunderbeere,
Lemongras und grüner Tee besondere Aromen in
den Saunen. Nach ausgewählten Aufgüssen gibt
es kleine Zugaben wie heißen Holundersaft,
Kräuterlikör oder gekühlte Fruchtstücke.
Beim zweiten Termin am Samstag, 28.
November, wird es dann vorweihnachtlich. Der
Saunagarten erstrahlt im Lichterglanz und
Düfte wie Bratapfel mit Amaretto und
Gewürzspekulatius stimmen auf die
Adventszeit ein. Auch Glühwein darf an
diesem Abend nicht fehlen. Ein spezielles
Wenik-Ritual mit Birkenzweigen und ein
Meersalz-Peeling ergänzen das Programm.
Während des Sauna-Treffs stehen die
Sauna und das Schwimmbad ausschließlich
textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt
kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf
und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
ausschließlich das textilfreie Schwimmen
nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder
erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.
Rückbau schafft
mehr Sicherheit und Raum für Natur - Enni
entfernt Brücke am Alten Damm an der
Jägerstraße Die ENNI Stadt &
Service wird in Kürze die Brücke am Alten
Damm im Bereich der Jägerstraße in Repelen
zurückbauen. Das Bauwerk am Umspannwerk
weist erhebliche alters- und
feuchtigkeitsbedingte Schäden auf. Eine
fachliche Bewertung hat ergeben, dass der
Abriss die langfristig sicherste und
wirtschaftlichste Lösung ist.
Die
Arbeiten beginnen am Montag, 2. November,
und dauern voraussichtlich rund sechs
Wochen. Während der Bauzeit richtet Enni für
Fußgänger und Radfahrer eine Umleitung ein.
Im unmittelbaren Umfeld kann es zudem
vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Die
beliebte Wegeverbindung bleibt jedoch
erhalten.
„Nach dem Rückbau werden
wir das Höhenniveau des Weges anpassen,
sodass er künftig ohne Brücke nutzbar sein
wird“, erklärt Enni-Bauleiter Frank Leijten.
„Gleichzeitig können wir den Bereich
ökologisch aufwerten. Die bisherige
Betonkonstruktion verschwindet aus dem
Landschaftsbild und macht Platz für eine
attraktivere Gestaltung des Umfelds.“
Stimmungsvolle Tradition: Diese
Martinszüge finden 2026 in Kleve statt
Auch 2026 finden wieder
zahlreiche Martinsumzüge in ganz Kleve
statt. Rund um den Martinstag am 11.
November 2026 finden auch im gesamten Klever
Stadtgebiet wieder zahlreiche Martinsumzüge
statt. Das stimmungsvolle Treiben umfasst in
diesem Jahr bislang 25 angemeldete Umzüge im
Zeitraum vom 3. November bis zum
14. November 2026. Im vergangenen Jahr
wurden bei der Stadt Kleve insgesamt 28
Martinsumzüge angemeldet, 2024 waren es 26.

Der große Martinszug durch die Innenstadt
findet am Samstag, 7. November 2026 statt.
Startpunkt ist um 17:45 der EOC-Parkplatz
neben dem „Talys“, Endpunkt ist in diesem
Jahr der Parkplatz Ludwig-Jahn-Straße
gegenüber dem Holzland Dorsemagen. Eine
Auflistung aller bis dato beantragten
Martinsumzüge in Kleve findet sich auf www.kleve.de/martinszuege.
Die dort eingerichtete Themenseite
wird fortlaufend aktualisiert und um weitere
Umzüge ergänzt, sofern entsprechende Anträge
eingehen. Bei den aufgeführten Umzügen
handelt es sich um alle Veranstaltungen, die
bei der Stadt Kleve beantragt wurden. Die
tatsächliche Durchführung liegt stets in der
Verantwortung der jeweiligen
Veranstaltenden.
Für die Anmeldung
weiterer Martinszüge ist nun Eile geboten.
Die Stadt Kleve bittet im Regelfall um eine
Antragstellung drei Wochen vor dem geplanten
Veranstaltungsdatum, damit eine rechtzeitige
Bearbeitung gewährleistet werden kann. Im
Verfahren sind neben der Stadt Kleve
regelmäßig weitere Behörden beteiligt, denen
wiederum eine gewisse Zeit zur Abgabe einer
Stellungnahme eingeräumt werden muss. Die
notwendigen Antragsunterlagen können auf der
städtischen Internetseite heruntergeladen
werden.
Fußverkehrs-Check
2026: Stadt Kleve lädt zum Maßnahmenworkshop
ein Nach den erfolgreich
durchgeführten Begehungen in der Oberstadt
und der Unterstadt geht der
Fußverkehrs-Check 2026 in seine letzte
Phase. Die Stadt Kleve lädt hierzu alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik,
Verwaltung und weiteren Institutionen
herzlich zum Maßnahmenworkshop am
Donnerstag, 12. November 2026 um 17:00 Uhr
in den Ratssaal (R. 1.28) im Rathaus,
Minoritenplatz 1, 47533 Kleve, ein.

Im anstehenden Workshop werden mögliche
Maßnahmen zur Stärkung des Fußverkehrs in
Kleve diskutiert.
Im Workshop werden
zunächst die Ergebnisse der bisherigen
Begehungen vorgestellt. Dabei fasst die
Stadt Kleve festgestellte Mängel und
Konfliktstellen ebenso zusammen wie positive
Beispiele aus den untersuchten Bereichen der
Ober- und Unterstadt. Im Anschluss werden
Maßnahmenvorschläge präsentiert, die den
Fußverkehr in Kleve sicherer, komfortabler
und attraktiver machen sollen.
Dazu
zählen unter anderem sicherere
Querungsmöglichkeiten, Verbesserungen an
Gehwegen, eine höhere Aufenthaltsqualität
und bessere Beleuchtung, der Abbau von
Barrieren sowie Anpassungen an Einmündungen
und Knotenpunkten. Die Teilnehmenden haben
die Möglichkeit, die vorgeschlagenen
Maßnahmen zu diskutieren, eigene Hinweise
und Ideen einzubringen und die Vorschläge
hinsichtlich ihrer Wirkung, Dringlichkeit
und Umsetzbarkeit zu bewerten.
Die
Ergebnisse des Workshops fließen in den
Abschlussbericht und den Maßnahmenplan zum
Fußverkehrs-Check ein. Sie bilden damit eine
wichtige Grundlage für die weitere
Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger
und Fußgängerinnen in Kleve. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen zum Fußverkehrs-Check 2026
sind unter
www.kleve.de/fvc verfügbar.
Wesel im Wandel der Zeit: Der neue
Fotokalender des Stadtarchivs ist da
Zum zweiten Mal gibt das
Stadtarchiv einen Fotokalender aus der Reihe
„Damals in Wesel“ heraus und nimmt Sie mit
auf eine faszinierende Zeitreise durch
unsere Heimatstadt. Unter dem Motto „Straßen
und Plätze“ zeigt der Kalender in diesem
Jahr eindrucksvolle, teils unveröffentlichte
historische Fotografien aus dem späten 19.
und frühen 20. Jahrhundert.

Tauchen Sie ein in das historische Wesel und
begeben Sie sich auf einen Streifzug durch
die Straßen und Gassen der alten Stadt. Der
Kalender ist ab dem 02.11.2026 bei der
Stadtinformation, den lokalen
Buchhandlungen, dem Wasserturm und natürlich
im Stadtarchiv Wesel für 15 Euro erhältlich.
Auch auf dem Adventmarkt am 28./29.11. wird
er am gemeinsamen Stand vom Stadtarchiv und
der Historischen Vereinigung angeboten.
Sichern Sie sich Ihr Exemplar und
entdecken Sie Wesel aus ganz neuen, alten
Perspektiven. Ansprechpartner
Team Archiv Telefon:
02 81 / 2 03 29 51
Fax: 02 81 / 2
03 49 44 30 E-Mail:
archiv@wesel.de
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Kontakt Stadt Wesel Klever-Tor-Platz 1 46483
Wesel Telefon: +49 (0)281 / 20 3-0 E-Mail: poststelle@wesel.de
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Familienforschung für Einsteiger im
Stadtarchiv Wesel Das
Stadtarchiv in Kooperation mit dem bekannten
Weseler Genealogen Bastian Wilmsen bietet
erneut einen Kurs zur Einführung in die
Familienforschung an. Der Kurs wendet sich
ausdrücklich an Personen ohne Vorkenntnisse,
die an der Erforschung der eigenen
Familiengeschichte interessiert sind.

Ab Januar 2027 informiert das Stadtarchiv
einmal im Monat über seine Quellen, die für
die Erforschung der Familiengeschichte
genutzt werden können. Bastian Wilmsen
stellt zudem die im Internet vorhandenen
zahlreichen Informationen sowie Portale vor.
Dabei bleibt es nicht bei der Theorie.
Vielmehr erhalten die TeilnehmerInnen
die Gelegenheit, in den Archivquellen und
Portalen aktiv nach der eigenen Familie zu
suchen. Laptops können gerne mitgebracht
werden (kostenloses WLAN ist vorhanden),
sind aber nicht zwingend erforderlich. Auf
der Basis der vermittelten Informationen
können die TeilnehmerInnen dann die
spannende Reise in die eigene
Familiengeschichte fortsetzen.
Der
Kurs findet jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr
an folgenden Tagen statt: 28.1., 23.2.,
25.3., 29.4., 27.5., 24.6., 29.7., 26.8.,
30.9., 28.10. und 25.11. (Dezember
entfällt). Veranstaltungsort ist der
Lesesaal des Stadtarchivs, An der Zitadelle
2, 46483 Wesel. Der Kurs ist auf ein Jahr
angelegt. Die maximale Teilnehmerzahl
beträgt 10 Personen. Um Anmeldung unter der
E-Mail-Adresse archiv@wesel.de
wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.
November-Ablesung
startet Enni erfasst Zählerstände in Vluyn
Das Ableseteam der ENNI Energie
& Umwelt Niederrhein (Enni) ist im November
im Neukirchen-Vluyner Ortsteil Vluyn
unterwegs. Im Rahmen des rollierenden
Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 3.900
Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund
6.100 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.
Unterstützt wird Enni dabei von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL Services.
Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich
sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf
sind die Telefonnummer und die
E-Mail-Adresse angegeben, über die
Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände
selbst übermitteln können. Wichtiger
Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt
jährlich.
„Da es sich um ein
wiederkehrendes Ereignis handelt,
informieren wir die Kundinnen und Kunden
nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als
zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet
dennoch um Unterstützung: „Damit wir die
Ablesung schnell und reibungslos durchführen
können, sollten die Zähler frei zugänglich
sein.“
Alle durch Enni beauftragten
Ableser weisen sich durch einen
Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden
sollten sich diesen zeigen lassen und im
Zweifel unter der kostenlosen
Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni
nachfragen.
Moers: Nächstes Frühstück mit der
Seniorenberatung am 6. November
Guten Anklang hat die erste Ausgabe des
Frühstücks mit der Seniorenberatung der
Stadt Moers im Oktober gefunden. Rund 20
Seniorinnen und Senioren sind der Einladung
gefolgt. Deshalb soll das Angebot nun jeden
ersten Freitag im Monat stattfinden.

Am Freitag, 6. November, von 9 bis 11 Uhr
gibt Anke Saatkamp (Foto: pst) von der
Seniorenberatung in der Rathauskantine
(Rathausplatz 1) bei Kaffee und Brötchen
wieder Ratschläge rund um das Leben im
Alter.
Die Teilnehmenden können beispielsweise
Fragen zum Wohnen, zu Freizeitangeboten oder
zu Hilfen im Alltag stellen. Gerade die
entspannte Atmosphäre in der Kantine bietet
für individuelle Gespräche einen guten
Rahmen. Eine Anmeldung zu dem Frühstück ist
nicht erforderlich.
Grafschafter Museum zeigt Film
‚Heldin‘ am 5. November Wie
viel Menschlichkeit ist möglich, wenn Zeit
und Personal fehlen? Dieser Frage widmet
sich der Spielfilm ‚Heldin‘. Das
Grafschafter Museum zeigt ihn im Rahmen der
Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte
im Alten Landratsamt (Kastell 5) am
Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr.
Regisseurin Petra Volpe macht darin den
Arbeitsalltag in der Pflege eindringlich
erfahrbar und lenkt den Blick auf ein
gesellschaftlich hochaktuelles Thema: die
Verantwortung für eine menschenwürdige
Versorgung und die Bedingungen, unter denen
Menschen für andere da sein können. Der Film
ist im Rahmen des europäischen Filmfestivals
der Generationen zu sehen.
Medizinische Aufgaben und stetiger Druck
Im Mittelpunkt steht Floria, eine engagierte
Pflegefachkraft auf der chirurgischen
Station eines Schweizer Krankenhauses. Sie
liebt ihren Beruf und begegnet ihren
Patientinnen und Patienten mit Fachwissen,
Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Doch
als sie ihre Spätschicht antritt, ist die
ohnehin unterbesetzte Station voll belegt.

Der Film ‚Heldin‘ ist am Donnerstag, 5.
November, um 19.30 Uhr im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsrat
(Kastell 5) zu sehen. (Foto: TOBIS Film
GmbH)
Eine Kollegin fällt aus, die
Anforderungen häufen sich und immer mehr
Menschen sind auf Florias Hilfe angewiesen.
Zwischen medizinischen Aufgaben,
persönlichen Schicksalen und dem stetigen
Zeitdruck gerät sie zunehmend an ihre
Grenzen. Hauptdarstellerin Leonie Benesch
verleiht der Figur eine beeindruckende Nähe
und Glaubwürdigkeit. Der Eintritt ist frei.
Das Team des Grafschafter Museums bittet
jedoch um telefonische Anmeldung unter 0 28
41 / 201-6 82 00.
Patientenveranstaltung: „Herz außer Takt:
Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ -
Klinik für Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien
Moers lädt zum Herztag am 04.11.2026 ein
Rund um das Thema Herzgesundheit und
den Schwerpunkt „Herz außer Takt:
Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ geht
es beim diesjährigen Aktionstag der Klinik
für Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien
Moers. Am Mittwoch, dem 04. November 2026,
sind Interessierte herzlich von 15.30 bis
18.30 Uhr in die Bethanien Akademie
(Bethanienstr. 15, 47441 Moers, direkt am
Parkplatz 1) eingeladen.
Patient:innen können sich bei einer
herzgesunden Stärkung zunächst über
Blutdruckmessung, Reanimationstraining,
Diätberatung und an einem Stand der
Deutschen Herzstiftung informieren.

Anschließend wird es in mehreren Vorträgen
um folgende Themen gehen: Prof. Dr. Stefan
Möhlenkamp (Foto Bethanien), Chefarzt der Klinik für
Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin, wird über „Vorhofflimmern:
Was ist das? Was kann jede:r tun?“ sprechen.
Dr. Hanno Klemm, Leitender Oberarzt
Elektrophysiologie am Krankenhaus Bethanien
und Herzzentrum Dortmund, geht auf die
Behandlungsmöglichkeiten ein, insbesondere
auf die Bereiche „Ablation/Verödung“ und
„Tabletten – Verdünnung“.
Im
Anschluss an die Redebeiträge haben
Teilnehmer:innen im Rahmen einer offenen
Sprechstunde die Möglichkeit, Fragen an die
Experten zu stellen. Für die kostenlose
Veranstaltung ist keine Voranmeldung
notwendig.

Die Klinik für Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien
Moers lädt Patient:innen zum Herztag 2026
ein. (Symbolbild)
Angehörige mit Demenz verstehen:
Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses
Bethanien Moers ab 4.11.2026
Es ist eine große Herausforderung, einem
Menschen, der zunehmend seine Orientierung
und sich selbst durch eine Demenzerkrankung
verliert, eine adäquate Zuwendung und den
richtigen Halt zu geben. Ab dem 04. November
2026 startet hierzu ein spezieller Kurs in
der Bethanien Akademie Moers
(Bethanienstraße 15, 47441 Moers).
Unter dem Motto „Demenz verstehen! Sprechen
Sie demenzisch?“ liefert er Tipps, Ideen und
Möglichkeiten für die gemeinsame
Kommunikation. Außerdem beschäftigt sich der
Kurs mit den Themen Biographiearbeit,
Milieugestaltung, Ursachen von und Umgang
mit Stress und Konflikten sowie Entlastung.
Teilnehmer:innen haben ebenfalls die
Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen
auszutauschen.
Der von der
erfahrenen Krankenschwester und
Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach
geleitete kostenlose Kurs besteht aus 3 x 4
Unterrichtsstunden und findet jeweils von
16.00 bis 19.30 Uhr statt. Folgende
Kurstermine sind hierfür vorgesehen: 4.
November, 11. November und 18. November
2026.
Angesprochen sind Menschen,
die Rat und Unterstützung bei der Pflege
eines Familienangehörigen brauchen, aber
auch alle Zugehörigen, die sich frühzeitig
über Demenz informieren möchten. Der Kurs
vermittelt Grundlagen, um alltägliche
Situationen besser zu verstehen und so den
Umgang mit demenziell veränderten Menschen
zu meistern.
Um Anmeldung bei
Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach unter
+49 (0) 2841 200-2455 oder per E-Mail an
sigrid.schulz-rohrbach@bethanienmoers.de
wird gebeten.
Sigrid Schulz-Rohrbach, examinierte
Krankenschwester und ausgebildete
Pflegetrainerin, leitet den kostenlosen Kurs
zum besseren Verständnis von an Demenz
Erkrankten im Krankenhaus Bethanien Moers.
Hamminkeln: „Der
fliegende Medicus“ – Bienenprodukte und ihre
Anwendung für die Gesundheit
DerImkerverein Hamminkeln-Wesel lädt zu
einem spannenden Vortrag über Apitherapie
ein* Honig ist vielen Menschen als
natürliches Süßungsmittel bekannt. Doch die
Bienen haben noch weit mehr zu bieten. Mit
dem Vortrag „Der fliegende Medicus –
Bienenprodukte für die Gesundheit“ lädt der
Imkerverein Hamminkeln-Wesel alle
Interessierten dazu ein, die vielfältigen
Produkte aus dem Bienenvolk näher
kennenzulernen.
Der Vortrag von
*Herrn Rolf Krebber findet am Donnerstag, 5.
November 2026, um 19 Uhr* im Vereinslokal in
Wesel statt. Im Mittelpunkt des Abends
stehen die verschiedenen Bienenprodukte und
ihre Anwendungsmöglichkeiten. Neben Honig
werden unter anderem Pollen, Bienenwachs,
Propolis, Gelée Royale, Bienengift und
Bienenluft vorgestellt.
Der Referent
erläutert, wie diese Produkte im Rahmen der
Apitherapie eingesetzt werden, und ergänzt
seine Ausführungen durch praktische Tipps
und Rezepte. Auch technische Geräte,
beispielsweise zur Anwendung von Propolis,
werden vorgestellt. Verschiedene Produkte
können vor Ort besichtigt und teilweise
ausprobiert werden. Rolf Krebber betreibt
gemeinsam mit Susanne Biedermann eine eigene
Imkerei.
Beide beschäftigen sich
seit mehr als 15 Jahren mit der Apitherapie,
halten Vorträge und Seminare und haben sich
intensiv mit den vielfältigen
Verwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten
auseinandergesetzt. Der Vortrag richtet sich
nicht nur an Imkerinnen und Imker, sondern
auch an Menschen, die beruflich im
Gesundheitsbereich tätig sind, sowie an
alle, die sich für Bienenprodukte und deren
Anwendung interessieren.
Der
Imkerverein Hamminkeln-Wesel freut sich auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher und
einen informativen Abend rund um die
faszinierende Welt der Bienen.
*Veranstaltungsdetails* *Vortrag:* Der
fliegende Medicus – Bienenprodukte für die
Gesundheit *Referent:* Rolf Krebber
Termin: Donnerstag, 5. November 2026, um
19 Uhr Veranstaltungsort:*
Vereinslokal, Tönneskamp 5, 46487 Wesel
*Veranstalter:* Imkerverein
Hamminkeln-Wesel. Eintritt: 5€
Anmeldung: Interessierte werden gebeten,
sich per E-Mail unter info@imkerverein-hamminkeln-wesel.com anzumelden.
Weitere Informationen zur Arbeit des
Referenten und zur Apitherapie finden sich
unter www.krebber-imkerei.de.
Dinslaken: Musik und
Klang, Freud‘ und Gesang Am
Sonntag, den 8. November gibt es noch einmal
ein abwechslungsreiches und erlebenswertes
Konzert in der Dinslakener
Kathrin-Türks-Halle. Das Mandolinenorchester
Harmonie und der Frauenchor DIN-A-Capella
werden den Zuhörern einen echten Musikgenuss
bieten. Es ist das achte und letzte Konzert
der 2026er Veranstaltungsreihe für die
heimischen musischen Vereine Dinslakens.
Beide beteiligten Vereine gehören
zur musikalischen Spitzenklasse und haben
ein Konzertprogramm auf sehr hohem Niveau
zusammengestellt. Das Mandolinenorchester
wird unter der Leitung von Michael Jacob
eine musikalische Bandbreite von
rhythmischen Suiten bis zu beliebten
Klassikern abdecken. Und der moderne und
junge Frauenchor bietet unter der Leitung
von Rhiannon Uhlig einen fantastischen
musikalischen Kontrast mit schwungvollen
Popsongs, die zudem mit passender
Choreografie vorgetragen werden.
Die
Besucher erwartet insgesamt ein ausgewogenes
und besonderes Konzerterlebnis. Veranstaltet
wird das Gemeinschaftskonzert von der Stadt
Dinslaken. Organisiert wird es von der AG
musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 in
Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der
Stadt. Das Konzert unter dem Titel „Musik
und Klang, Freud‘ und Gesang“ beginnt um 17
Uhr.
Besuchereinlass in das Foyer der KTH ist um
16 Uhr, in den Saal um 16:30 Uhr. Karten zum
Preis von 10 Euro sind bei den Mitwirkenden,
bei der Stadtinformation am Rittertor oder
online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu
erhalten. Restkarten sind an der Tageskasse
erhältlich.
Dinslaken: 11.
und 25. November - Mit dem Nachtwächter auf
Altstadt-Entdeckungstour Der
Dinslakener Nachtwächter Heinrich Denkhaus
lädt am Mittwoch, 11.11.2026 von 19 bis
21:15 Uhr wieder zu einem spannenden
Rundgang ein. Stilecht gekleidet in
schwarzer Tracht, mit Lampe und Hellebarde
nimmt Gästeführer Eduard Sachtje
Interessierte mit auf seine Reise in die
Vergangenheit der Stadt. Dabei kann man,
verpackt in amüsante Anekdoten, jede Menge
über die Stadtgeschichte Dinslakens
erfahren.
Zu hören gibt es aber auch
interessante und ungewöhnliche Details, wie
beispielsweise den Grund dafür, warum Herr
Denkhaus nachts immer einen Hut trägt. Ein
weiterer Rundgang mit dem Nachtwächter
findet am 09.12.2026 von 19 – 21:15 Uhr
statt. Wer Lust auf spannende Überraschungen
vom Dinslakener Nachtwächter hat, ist bei
der Stadtführung „Überraschendes vom
Dinslakener Nachtwächter“ richtig.
Abseits seiner klassischen
Nachtwächterführungen nimmt Gästeführer
Eduard Sachtje am Mittwoch, 25. November,
von 19 bis 21:15 Uhr die Teilnehmenden mit
auf eine Entdeckungsreise durch Dinslaken.
Dabei gibt es so manches Ungewöhnliche zu
entdecken, wie z. B. was es mit Feuerhaken
und Rauchhühnern auf sich hat.
Der
Treffpunkt für die Führungen ist an der
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person
und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu
entrichten. Für alle Führungen ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese
nimmt das Team der Stadtinformation am
Rittertor telefonisch unter 02064 66 222
oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de entgegen.
Themen für Unternehmen:
„Fachkräfte im Fokus – vernetzt, informiert,
erfolgreich im Kreis Wesel“ am 10. November
2026 in Sonsbeck Die
EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des
Kreises Wesel lädt in Kooperation mit den
Gemeinden Alpen und Sonsbeck Unternehmen aus
der Region zu einer Veranstaltung unter dem
Titel „Fachkräfte im Fokus – vernetzt,
informiert, erfolgreich im Kreis Wesel“ ein.
Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 10. November 2026, von 9 bis 11:30
Uhr im Kastell Sonsbeck, Herrenstraße 2,
47665 Sonsbeck, statt. Im Mittelpunkt steht
das Thema „Fachkräfte“. Darüber hinaus
bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum
fachlichen Austausch und zur Vernetzung der
Unternehmen. Zum Auftakt haben die
Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in
informeller Atmosphäre zu vernetzen.
Anschließend eröffnen Sonsbecks
Bürgermeisterin Nadine Bogedain, Alpens
Bürgermeister Ludger Staymann sowie Lukas
Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft des Kreises Wesel, die
Veranstaltung. Im weiteren Verlauf
informieren die Bundesagentur für Arbeit und
das Jobcenter Kreis Wesel in einem
Fachvortrag über aktuelle Entwicklungen und
Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen
im Bereich Fachkräfte.
Ergänzend
stellt die Westfälische Hochschule
Möglichkeiten für Partnerschaften in Lehre
und Forschung vor. Ein weiterer Höhepunkt
ist eine moderierte Fragerunde mit den
Referierenden. Sie bietet Raum für
Diskussionen und den Austausch von
Erfahrungen. Die Teilnehmenden können
individuelle Fragen stellen und mit den
Expertinnen und Experten ins Gespräch
kommen.
So erhalten sie konkrete
Tipps zu ihren jeweiligen Fragestellungen
und Herausforderungen – insbesondere dazu,
wie sie passende Fachkräfte für ihr
Unternehmen gewinnen können. Die
Veranstaltung klingt bei Snacks und
Getränken informell aus. Dabei besteht die
Möglichkeit, den Austausch fortzusetzen und
die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.
Um Anmeldung bis zum 3.
November 2026 wird gebeten. Die
Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen
begrenzt. Interessierte Unternehmen können
sich ab sofort unter folgendem Link
anmelden:
https://beteiligung.nrw.de/k/-w7AeRV8F
Die EAW des Kreises Wesel freut sich auf
zahlreiche Teilnehmende und einen
erfolgreichen Austausch zu diesem zentralen
Thema für die Unternehmen der Region.
Weitere Informationen gibt die EAW. E-Mail:
eaw@kreis-wesel.de oder Tel.: 0281/207-2022.
Moers: 5. November:
"Die Praktikantin" - Horst Eckert liest aus
seinem neuen Thriller in der Barbara
Buchhandlung, Burgstr. 10. Beginn: 19 Uhr.
Karten gibt es hier:
info@barbara-buch.de oder unter 02841
9992799.- Neuer Thriller: DIE PRAKTIKANTIN
(Heyne) - überall, wo es Bücher gibt
Geheimdienste, die über Leichen gehen. Eine
Regierung, die schweigt. Eine junge
Journalistin auf der Suche nach der
Wahrheit.
www.horsteckert.de
Xanten zieht wieder von Bühne zu Bühne -
ENNI Night of the Bands bringt am 7.
November Live-Musik in sechs Locations
Nach dem erfolgreichen Comeback im
vergangenen Jahr geht die ENNI Night of the
Bands in Xanten in die nächste Runde. Am
Samstag, 7. November, verwandeln sich sechs
ganz unterschiedliche Locations erneut in
kleine Konzertbühnen. Von Jazz und Pop über
Funk und Soul bis zu Punk, Stoner Rock und
Rock'n'Roll reicht die musikalische
Bandbreite.
„Die Resonanz im
vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass
Xanten richtig Lust auf dieses Format hat.
Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir
mit der Tikibar und der Plan Bar zwei neue
Stationen dazugewinnen konnten und das halbe
Dutzend damit wieder komplett haben“, sagt
Veranstalter Maik Böse.
Wer das
Kneipen-Hopping auf die Spitze treibt, kann
mit nur einem Ticket bereits um 18:30 Uhr in
den Abend starten und bis 2 Uhr morgens
Live-Musik erleben. Für Enni-Geschäftsführer
Kai Steinbrich ist daher klar: „Man sollte
früh anfangen, sich durch völlig
unterschiedliche Musikrichtungen treiben
lassen und bis tief in die Nacht feiern.“
Nach sechsjähriger Pause hatte die Enni
die Musiknacht im vergangenen Jahr zurück
nach Xanten gebracht und damit
offensichtlich einen Nerv getroffen. Vier
Spielorte sind deshalb erneut dabei: das
Jugendkulturwerk eXit, das Restaurant an de
Poort, der Kulturkeller im Hotel Neumaier
und das Autohaus Reis. Mit der Tikibar und
der Plan Bar kommen in diesem Jahr zwei neue
Stationen hinzu.
Den frühesten Start
legt die Tikibar an der Brückstraße hin.
Dort steht ab 18:30 Uhr Christos Siogkas auf
der Bühne. Der Sänger und Gitarrist
verbindet Rock- und Pop-Cover mit viel
Live-Erfahrung und war unter anderem bereits
bei „The Voice of Greece“ zu sehen. Ab 20
Uhr wird es dann an gleich zwei Spielorten
musikalisch: Im Restaurant an de Poort
bleibt die Musiknacht ihrer jazzigen Seite
treu. Dort präsentiert das IndigoJazzlounge
Trio ein abwechslungsreiches Programm aus
Jazz, Soul und ausgewählten Popklassikern.
Deutlich härter geht es gleichzeitig
in der Jugendkulturwerkstatt eXit zu. Drei
neue Bands teilen sich dort die Bühne:
Overpace steht für energiegeladenen Punk
Rock'n'Roll, True Voodoo für druckvollen
Stoner Rock und The Grump für handgemachten
Classic Rock aus Köln. Damit dürfte das eXit
vor allem für Fans lauter Gitarren eine
feste Adresse an diesem Abend sein.
Ab 21 Uhr kommen weitere Spielorte
hinzu. Im Kulturkeller des Hotels Neumaier
übernimmt Granufunk. Die Party-Coverband
verbindet Funk, Pop, Rap und Rock in
kreativen Medleys und will mit treibenden
Grooves für eine volle Tanzfläche sorgen.
Premiere bei der ENNI Night of the Bands
feiert die Plan Bar. Dort bringt Eike Sax
House- und Partysounds mit dem Saxofon auf
die Bühne.
Ebenfalls ab 21 Uhr
spielen die Lucky Ones im Autohaus Reis. Die
selbst ernannte „glücklichste Band der Welt“
war bereits im vergangenen Jahr dabei und
hat mit Oldies, Klassikern und Partykrachern
Musik für mehrere Generationen im Gepäck.
Hier können Nachtschwärmer bis 2 Uhr morgens
weiterfeiern.
Damit die Gäste
möglichst viel vom Programm mitbekommen,
verbindet auch in diesem Jahr ein
kostenloser Shuttle die Spielstätten. Gleich
zwei Bahnen des Nibelungenexpresses sind
während der Musiknacht unterwegs und fahren
alle sechs Locations an. So können die
Musikfans unkompliziert von Konzert zu
Konzert ziehen und sich ihr ganz
persönliches Programm für den Abend
zusammenstellen.
Wer sicher dabei
sein möchte, sollte mit dem Ticketkauf
allerdings nicht zu lange warten. Wie groß
das Interesse an der ENNI Night of the Bands
derzeit ist, zeigte gerade die Ausgabe in
Moers: Nach einem schon starken Vorverkauf
musste die Abendkasse vorzeitig schließen,
weil die Kapazitätsgrenze erreicht war.
Tickets für Xanten gibt es im Vorverkauf
für 16 Euro in der Tikibar, im Restaurant an
de Poort, in der Plan Bar, im Autohaus Reis
und bei der Touristik Xanten sowie online
auf Ticketticker.de (Vorverkaufsgebühr 1,60
Euro). Online ist außerdem ein Gruppenticket
für fünf Personen zum Preis von 70 Euro
erhältlich. An der Abendkasse kostet der
Eintritt 20 Euro. Mehr Informationen gibt es
unter www.enni.de/musiknacht.
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