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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 45: Montag, 2. - Sonntag, 8. November 2026
Themen u.a.:

IHK zeichnet die 133 Ausbildungsbesten in Nordrhein-Westfalen aus – Ministerpräsident Hendrik Wüst hält Festrede in Bielefeld
Die Niederrheinische IHK zeichnete auf Ihrer Bestenehrung im Oktober insgesamt 79 Spitzen-Azubis aus. Sieben davon sind Landesbeste. „Können fällt nicht vom Himmel. Es entsteht durch Neugier, Einsatz und Ausdauer. Die jungen Menschen haben gezeigt, was mit Fleiß und Zielstrebigkeit zu erreichen ist.

Ihr Erfolg steht für die hohe Qualität der beruflichen Bildung und macht Mut für die Zukunft unserer Wirtschaft ", sagt IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers. Er würdigt zudem das Engagement der Ausbilder, Betriebe, Berufsschulen und Familien: „Sie sind die stillen Helden hinter dem Erfolg junger Menschen. Ob im Betrieb, im Klassenzimmer oder am Küchentisch – ihr Einsatz prägt Karrieren und Persönlichkeiten."  
 
Bildnachweis: Niederrheinische IHK / Gruppe C

Vom Praktikum zur Landesbesten Rieke Bühren erzählt ihre Geschichte   Rieke Bühren hat ihre Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion bei der Clyde Bergemann GmbH im Kreis Wesel als Landesbeste abgeschlossen. Ein Erfolg, hinter dem technisches Verständnis, Sorgfalt und viel Engagement stehen. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, warum sie sich dafür entschieden hat und was sie auf ihrem Weg geprägt hat.  

Was hat Sie dazu bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden? Nach meinem Abitur habe ich zunächst ein Praktikum als Technische Produktdesignerin in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion gemacht. Dabei habe ich schnell gemerkt, wie sehr mich der Beruf und die Verbindung aus Konstruktion und technischem Zeichnen begeistern. Während des Praktikums konnte ich bereits viele Einblicke sammeln und habe großes Interesse an den Aufgaben entwickelt. Dadurch wurde für mich schnell klar, dass ich diesen Weg weiterverfolgen möchte.  

Welche Fähigkeiten oder Werte konnten Sie dabei stärken? Und gab es ein Erlebnis, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ich musste sorgfältig und strukturiert arbeiten, vor allem im Umgang mit technischen Dokumenten. Und mein Verantwortungsbewusstsein ist gewachsen. Wenn ein Produkt auf der Grundlage eigener Zeichnungen und Bedarfslisten gefertigt wird, trägt man automatisch eine große Verantwortung.

Fehler können hier schließlich erhebliche Kosten verursachen. Auch mein technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen haben sich während der Ausbildung stark weiterentwickelt. Gleichzeitig konnte ich meine Kommunikation verfeinern, da ich regelmäßig mit ganz unterschiedlichen Bereichen im Betrieb zusammengearbeitet habe.  

Ein besonderer Moment war für mich die Zeit nach der Zwischenprüfung. Danach hatte ich zum ersten Mal ganz bewusst das Gefühl: Ich kann das. Ich beherrsche diesen Beruf und kann auch neue Aufgaben kompetent und selbstständig angehen. Das hat mir viel Sicherheit gegeben.  

Wie sind Sie mit Herausforderungen oder schwierigen Phasen umgegangen? Was würden Sie anderen Azubis raten?
Vor allem die Abschlussprüfungen waren schwer. Aber auch neue und zunächst ungewohnte Aufgaben im Arbeitsalltag waren nicht immer einfach. Mir hat es geholfen, größere Themen in kleinere, überschaubare Schritte zu unterteilen und offene Fragen möglichst früh zu klären – sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb. Wichtig war für mich war außerdem ein guter Ausgleich in der Freizeit: Sport sowie der Kontakt zu Familie und Freunden.

Neuen Auszubildenden rate ich, den Austausch immer aktiv zu suchen und Fragen zu stellen. Niemand muss alles sofort können. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Entscheidend ist, Freude an dem zu haben, was man tut, auf andere zuzugehen und Unterstützung anzunehmen. Dann lassen sich auch schwierige Phasen in der Ausbildung gut bewältigen.  

Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? Im September habe ich ein Bachelorstudium im Maschinenbau begonnen. Ich hoffe, dass mich die Fähigkeiten und Erfahrungen aus meiner Ausbildung auch im Studium weiter begleiten und mir dort eine gute Grundlage bieten. Gleichzeitig bin ich meinem Ausbildungsbetrieb verbunden geblieben und arbeite dort weiterhin als Werkstudentin. So kann ich mein Studium direkt mit praktischer Erfahrung verknüpfen und mich fachlich weiterentwickeln.  

IHK-Vizepräsident Frank Wittig überreicht Rieke Bühren auf der regionalen Bestenehrung der Niederrheinischen IHK die Urkunde.  Foto: Niederrheinische IHK / Gruppe C

Klever Rathaus und Stadtbücherei werden Kinder-Notinseln
Die Stadt Kleve nimmt unter Beteiligung des Jugendamtes der Stadt Kleve ab sofort an dem bundesweiten Projekt „Notinsel“ der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel teil und setzt damit ein Zeichen für mehr Kinderfreundlichkeit in der Schwanenstadt.

Vertreterinnen des Klever Kinder Netzwerk e.V. mit Bürgermeister Dahmen (vl. Fr. Lankers, Fr. Reiss, Bürgermeister Dahmen und Fr. Rütter) nach der Anbringung des Notinsel-Aufklebers Anfang November.

Lokaler Projektträger hier in Kleve ist das Klever Kinder Netzwerk e.V. Damit Kinder sicher unterwegs sind, bilden zahlreiche Geschäfte und öffentliche Einrichtungen im Stadtgebiet Kleve ein Netz von Anlaufstellen für Kinder in Not. Kinder, die unterwegs in Not geraten oder ängstlich sind, können die entsprechend gekennzeichneten Geschäfte und Einrichtungen aufsuchen.

Die Umsetzung des Projektes ist dabei denkbar einfach. Ein gut sichtbarer Aufkleber in den Eingangsbereichen signalisiert den Kindern in Notsituationen, bei Gefahr oder auch bei kleinen Alltagsängsten: "Hier bist du sicher, hier wird dir geholfen". Die Stadt Kleve freut sich sehr darüber, mit dem Rathaus und der Stadtbücherei zwei Notinseln für Kinder bereitzustellen. Weitere Infos zur Arbeit des Klever Kinder Netzwerk e.V. gibt es auf dessen Internetseite unter: https://www.kleverkindernetzwerk.de/ 

Heimat-Preis der Stadt Kleve 2026: Das sind die Gewinner!
Die Träger des Heimat-Preises der Stadt Kleve 2026

Die Gewinner des Heimat-Preises 2026 (v.l.): Thomas Buchmiller für das Martinskomitee Keeken (3. Platz), Günter Kohlmann für die Heimatfreunde Materborn (1. Platz), Ellen Rütter für das Klever Kinder Netzwerk (2. Platz).

Er ist ein Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die sich mit besonderer Hingabe für Kleve engagieren: Am Mittwochabend, 4. November 2026, verlieh Bürgermeister Markus Dahmen im Rahmen der Ratssitzung den nunmehr 8. Heimat-Preis der Stadt Kleve. Den ersten Platz erzielte der Heimatfreunde Materborn e.V., den zweiten Platz der Klever Kinder Netzwerk e.V. und der dritte Platz ging an das Martinskomitee Keeken.

Die Stadt Kleve würdigt mit dem Preis jährlich ehrenamtlich tätige Personen oder Gruppen, die sich um unsere Heimat in besonderem Maße verdient gemacht haben. „Dieses Engagement erleben wir in Kleve an vielen Stellen: in unseren Vereinen und Initiativen, bei kulturellen und sozialen Projekten, in der Nachbarschaft und bei zahlreichen Veranstaltungen. Überall dort, wo Menschen nicht darauf warten, dass andere etwas bewegen, sondern selbst aktiv werden, entsteht ein Stück Heimat.“, führte Dahmen in die Preisverleihung ein.

Das Preisgericht habe keine einfache Aufgabe gehabt, so der Bürgermeister, schließlich seien zwölf hervorragende Initiativen für den Heimat-Preis vorgeschlagen worden, die es zu bewerten galt. Und weiter: „Auch wenn heute nicht alle ausgezeichnet werden können, verdient jedes einzelne Engagement unsere Anerkennung. Bitte bleiben Sie weiterhin so aktiv und bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Ihrem Einsatz in unsere Stadt ein!“

1. Platz Heimat-Preis 2026 Heimatfreunde Materborn e.V.

2. Platz Heimat-Preis 2026 Klever Kinder Netzwerk e.V.

3. Platz Heimat-Preis 2026 Martinskomitee Keeken

Dann wurde es spannend im Ratssaal und die Preisverleihung begann. Zunächst wurde der mit 1.500 Euro Preisgeld dotierte dritte Platz verliehen, und zwar an das Martinskomitee Keeken. Seit 100 Jahren setzt sich das Martinskomitee Keeken mit großem ehrenamtlichem Engagement für den Erhalt und die Pflege des Martinsbrauchtums ein.

Mit der Organisation des traditionellen St.-Martins-Zuges bewahrt es ein bedeutendes Kulturgut und vermittelt die Werte des Teilens, der Gemeinschaft und der Nächstenliebe an nachfolgende Generationen. Die Stadt Kleve würdigt mit dieser Auszeichnung den außergewöhnlichen Beitrag des Komitees zur Bewahrung des kulturellen Erbes und sein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.

Mit dem zweiten Platz und 2.500 Euro Preisgeld wurde anschließend der Klever Kinder Netzwerk e.V. ausgezeichnet. Seit 2011 setzt sich das Klever Kinder Netzwerk e.V. mit großem ehrenamtlichem Engagement für Kinder und Familien im Kleverland ein.

Aus der Überzeugung heraus, dass jedes Kind unabhängig von seiner sozialen oder finanziellen Situation die gleichen Chancen auf Teilhabe, Bildung und eine unbeschwerte Kindheit verdient, unterstützt das Netzwerk materiell unterversorgte und sozial benachteiligte Kinder dort, wo bestehende Hilfsangebote nicht ausreichen. Die Stadt Kleve würdigt mit dieser Auszeichnung das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement und den nachhaltigen Einsatz des Klever Kindernetzwerks für eine solidarische, familienfreundliche und lebenswerte Heimat.

Den ersten Platz und damit 3.000 Euro Preisgeld erhielten schließlich der Heimatfreunde Materborn e.V. Dahmen: „Mit ihrem langjährigen und vielseitigen ehrenamtlichen Engagement setzen sich die Heimatfreunde Materborn in vielfältiger Weise für die Pflege und Weiterentwicklung ihrer Heimat ein. Sie fördern den Zusammenhalt im Ortsteil, bewahren Traditionen und schaffen Begegnungsmöglichkeiten für Menschen aller Generationen.“

Mit Initiativen wie dem regelmäßigen Austausch der Materborner Vereine, der Pflege und Gestaltung öffentlicher Plätze, der Aufstellung und Unterhaltung von Sitzgelegenheiten sowie der Patenschaft für die Materborner Spielplätze leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität im Ort. Ebenso tragen das jährliche Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums gemeinsam mit den Kindergärten sowie zahlreiche weitere Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Verbundenheit mit der Heimat bei.
Die Stadt Kleve würdigt mit dieser Auszeichnung den herausragenden Einsatz der Heimatfreunde Materborn für die Heimat sowie ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.

Alle Prämierungen wurden von großem Beifall des Rates der Stadt Kleve begleitet. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Preisträgerinnen und Preisträger des achten Klever Heimat-Preises! Der Heimat-Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die Finanzierung erfolgt mit 5.000 € aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie einem städtischen Anteil in Höhe von 2.000 €.

Gemeindefinanzierung 2027 bleibt auf Rekordhoch: Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Modellrechnung - Rund 17,2 Milliarden Euro für die Gemeindefinanzierung
Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen werden im Jahr 2027 durch das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) rund 17,2 Milliarden Euro vom Land erhalten. Die verteilbare Finanzausgleichsmasse steigt gegenüber 2026 um rund 360 Millionen Euro an. Dies entspricht einem Plus von 2,1 Prozent. Zudem wird erstmals seit 52 Jahren der Verbundsatz, der Anteil der Kommunen am Steueraufkommen des Landes, erhöht werden.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung: „In unsicheren Zeiten sind Vertrauen und Verlässlichkeit von unschätzbarem Wert: Mit der Gemeindefinanzierung 2027 setzt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen daher Maßstäbe. Angesichts der schwierigen Haushaltslagen in den Kommunen wird erstmals seit 52 Jahren der Anteil der Kommunen am Steueraufkommen des Landes erhöht werden.

Diese strukturell wirkende politische Entscheidung ist mehr als eine Finanzanpassung. Die Erhöhung des kommunalen Anteils am Steueraufkommen des Landes stärkt die Zukunft dort, wo sie wesentlich mitgestaltet wird: In unseren Städten, Gemeinden und Regionen.“

Die Modellrechnung zur Gemeindefinanzierung nimmt die Schlusswerte des steuerlichen Verbundzeitraumes bis einschließlich zum 30. September 2026 auf und stellt den Kommunen wesentliche Daten für die örtliche Haushaltsplanung zur Verfügung.

Ministerin Scharrenbach weiter: „Die aktuell historisch hohe Belastung der kommunalen Haushalte durch stetig steigende Aufwendungen lässt sich nicht durch eine Einzelmaßnahme auflösen. Es bedarf eines Bündels von Maßnahmen zur Stärkung der struktureller Finanzausstattung. Zwei entscheidende Schritte sind wir in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr gegangen: Im ersten Halbjahr wurden rund 9 Milliarden Euro Altschulden aus den kommunalen Bilanzen durch das Land Nordrhein-Westfalen herausgenommen und: In diesem Jahr legen wir den Grundstein für eine dauerhaft und strukturell wirkende höhere Beteiligung der Kommunen an der Steuerkraft des Landes. Was uns fehlt: Warmes Geld statt warmer Worte aus Berlin.



Die zentrale strukturelle Ursache für die bundesweite kommunale Finanzkrise ist die nicht ausreichende Gegenfinanzierung des Bundes bei Sozialleistungen. Die Vereinbarung zur Veranlassungskonnexität mit dem Bund bremst weitere finanzielle Belastungen durch zusätzliche Aufgaben zwar aus. Bei den bestehenden Sozialausgaben brauchen wir allerdings spürbare und dauerhafte Entlastungen der Kommunen durch den Bund.“

Die Gemeindefinanzierung 2027 setzt des Weiteren auf Verlässlichkeit: Die wesentlichen Verteilungsparameter bleiben gleich, lediglich die sogenannten Grunddaten wurden aktualisiert. Der Gesetzentwurf über die Gemeindefinanzierung 2027 liegt zeitgleich mit dem Entwurf für den Landeshaushalt 2027 dem Landtag Nordrhein-Westfalen zur Beratung und Beschlussfassung vor.

Im Haushaltsentwurf des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2027 sind Gesamtzuwendungen an die Kommunen in Höhe von rund 44 Milliarden Euro vorgesehen. Zur Stärkung der Investitionstätigkeit vor Ort stehen den Kommunen aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur weitere Finanzmittel über einen Zeitraum von 12 Jahren zur Verfügung.

Gemeindescharfe Übersicht
Die Modellrechnung zum GFG 2027 sowie weitere Informationen zur Gemeindefinanzierung sind abrufbar unter: https://www.mhkbd.nrw/themenportal/kommunalfinanzen
Das Gemeindefinanzierungsgesetz regelt, in welcher Höhe das Land den Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs finanzielle Mittel zur Verfügung stellt.

Die Zuweisungen unterstützen die Städte und Gemeinden dabei, ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort zu erfüllen – von Bildung und Betreuung über soziale Angebote bis hin zu Investitionen in die Infrastruktur. Sie tragen dazu bei, Kitas zu betreiben, Schulen zu modernisieren, Straßen zu sanieren und das gesellschaftliche Leben vor Ort zu sichern.
Abweichungen der kommunalen Zuweisungsbeträge gegenüber der Arbeitskreisrechnung ergeben sich insbesondere aus der gestiegenen verteilbaren Finanzausgleichsmasse sowie aus nachträglich gemeldeten Änderungen bei einzelnen kommunalen Daten, beispielsweise bei der Steuerkraft.

Vorlesen verbindet: Dinslaken beteiligt sich am bundesweiten Vorlesetag
Am 20. November 2026 steht das Vorlesen im Mittelpunkt. Die Stadtbibliothek Dinslaken beteiligt sich erneut am bundesweiten Vorlesetag. Das diesjährige Motto lautet „Ich lese vor, Du auch?“

Am Vormittag begrüßt die Stadtbibliothek Dinslaken zwei Grundschulklassen zu einer geschlossenen Vorlesestunde. Die ehrenamtlichen Vorlesepat*innen der Stadtbibliothek lesen den Kindern spannende Geschichten vor und zeigen, wie viel Freude gemeinsames Lesen machen kann. Am Nachmittag lädt die Stadtbibliothek von 16 bis 17 Uhr zu einer offenen Vorlesestunde ein.

Bei einem Bilderbuchkino und Popcorn können kleine Zuhörer*innen gemeinsam eine Geschichte erleben. Im Anschluss gibt es ein passendes Bastelangebot. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit dem bundesweiten Vorlesetag möchte die Stadtbibliothek Dinslaken auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen. Regelmäßiges Vorlesen fördert die Sprachentwicklung, erweitert den Wortschatz und kann dazu beitragen, dass Kinder auch später gerne selbst zu Büchern greifen.

Jubilarehrung des Bezirksverbands Duisburg-Niederrhein in Wesel
Rund 4.230 Jahre Gewerkschaftsarbeit: IG BAU ehrt Solidarität von 110 Mitgliedern

Krisenzeiten erfordern Erfahrung. Reichlich Erfahrung kommt am morgigen Samstag (Hinweis f.d. Red.: 7. November) zusammen: Denn bei der Jubilarehrung in Wesel wird die Leistung von 110 Jubilaren der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt gewürdigt, die rein rechnerisch rund 4.230 Jahre bei der IG BAU Duisburg-Niederrhein aktiv sind. Die Laudatio wird dabei der neue Bundesvorsitzende der IG BAU, Carsten Burckhardt, halten.  

Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein, betont, wie wichtig Zusammenhalt sei: „Wenn wir etwas verändern wollen, dann müssen wir alle ins Boot holen, dann müssen wir alle mit anpacken. Und zwar generationenübergreifend. Alt ist dabei genauso wichtig wie Jung.“ Besonders in letzter Zeit zeichne sich eine soziale Schieflage ab, die „unbedingt wieder geradegerückt“ werden müsse: „Dabei ist gewerkschaftliche Solidarität unverzichtbar. Unsere Mitglieder, die wir würdigen, leben das seit enorm langer Zeit vor“, so Pfau.  

Gewerkschaft sei weiterhin wichtig, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. Besonders in Zeiten rasant steigender Mieten, wachsender Ungerechtigkeit bei der Vermögensumverteilung und globaler Spannungen. Die Beschäftigten in Bau-, Land- und Forstwirtschaft sowie in der Gebäudereinigung, die sich „lange über viele Hürden hinweg für ihre eigenen Interessen eingesetzt haben, sollen nun dafür ausgezeichnet werden“, so Karina Pfau.

Moers: Führung am 8. November beleuchtet Schrecken des Novemberpogroms
Eine Führung durch die Ausstellung im Haus der Demokratiegeschichte (Kastell 5) am Sonntag, 8. November, beleuchtet die Geschehnisse des Novemberpogrom 1938. So sah die Moerser Synagoge nach der Schändung des nationalsozialistischen Mobs aus

Moerser Synagoge nach der Schändung des nationalsozialistischen Mobs als Schwarz-weiß Foto. (Foto: Grafschafter Museum).

Die grauenvollen Ereignisse des Novemberpogroms beleuchtet eine Führung durch die Ausstellung im Haus der Demokratiegeschichte (Altes Landratsamt, Kastell 5) am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr. Der Eintritt und Teilnahme zu der Veranstaltung des Grafschafter Museums sind kostenlos.

Bei dem Rundgang können die Teilnehmenden die Lebenswege jüdischer Menschen in Moers nachzeichnen. Die Führung findet im Rahmen des Demokratiemonats 2026 statt, der durch das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ gefördert wird.

Geschäfte und Wohnhäuser beschädigt
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 plünderte und demolierte in ganz Deutschland ein von Nationalsozialisten angeleiteter Mob Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen. Viele Synagogen wurden angezündet. In Moers beschädigten die Täter in der Pogromnacht jüdische Geschäfte und Häuser in der Innenstadt. Beispielsweise wurden die Ladenlokale Buschhoff Textilwaren in der Kirchstraße oder Schmerler Schuhwaren in der Steinstraße zerstört und Waren auf die Straße geworfen.

Der Mob beschädigte das Haus der Familie Isaak Kaufmann in der Burgstraße und schlug bei Dr. Hermann Bähr (Vorsteher der Synagogengemeinde Moers und praktischer Arzt) die Scheiben ein. SA-Leute zwangen Bähr, vor Schaulustigen die Scherben aufzufegen und traten ihn mit Füßen. Mehrere männliche Moerser Juden wurden in der Pogromnacht verhaftet, in das KZ Dachau verschleppt und dort in ‚Schutzhaft‘ genommen.

Tora-Rollen verbrannt
Am frühen Morgen des 10. Novembers drangen die Täter in die Synagoge in der Friedrichstraße ein und zertrümmerten die Fenster und die Einrichtung. Sie schändeten und verschleppten Kultgegenstände, verbrannten die Tora-Rollen. Der Eingang der Synagoge wurde im Anschluss mit Brettern vernagelt und mit einer Aufschrift beschmiert: „Der Talmud-Stall ist für immer geschlossen.“

Da die Moerser Synagoge unmittelbar an Wohnhäuser angrenzte, wurde sie nicht in Brand gesetzt. Viele jüdische Moerserinnen und Moerser hatten seit 1933 gehofft, dass der ‚nationalsozialistische Spuk‘ bald vorbeigehen würde. Dies änderte sich mit dem Novemberpogrom 1938: Viele realisierten nun, dass nur eine Flucht sie retten konnte.

BdSt NRW fordert Entlastung bei Friedhofsgebühren
Ein Trauerfall belastet Angehörige auch finanziell. Wie stark, hängt erheblich vom Wohnort ab. Das zeigt der Friedhofsgebühren-Vergleich 2026 des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen. Die untersuchte Gesamtgebühr auf den Friedhöfen der 30 größten Städten in NRW beträgt beim Sargwahlgrab durchschnittlich 3.782 Euro, bei der Urnenbestattung 1.672 Euro. Beide Werte liegen rund vier Prozent über dem Vorjahr.

Stärkste Erhöhung und höchste Gebühr
Besonders deutlich steigen die Gebühren für das Sargwahlgrab in Leverkusen mit rund +21 % und in Düsseldorf mit rund +20 %. Leverkusen verlangt mit 6.405,79 Euro auch die höchste Gesamtgebühr im Vergleich. In Düsseldorf sind es 4.993,71 Euro. Bei der Urnenbestattung fällt Bonn mit einem Anstieg von rund 19 Prozent auf.

Gütersloh am günstigsten
Am günstigsten ist Gütersloh: Dort beträgt die Gesamtgebühr für das Sargwahlgrab 1.934 Euro, für das Urnenreihengrab 531 Euro. Die Friedhofsgebühren sind dort seit 23 Jahren unverändert. Auch Wuppertal liegt beim Urnenreihengrab mit 972,27 Euro deutlich unter dem Durchschnitt der untersuchten Städte.

Friedhofsgebühren 2026 Großstädte in NRW (> 100.000 Einwohner :

Anmerkungen: Zu den dargestellten Friedhofsgebühren kommen im Einzelfall noch erhebliche Aufwendungen hinzu, welche die Anghörigen für die Leistungen der Bestatter, Steinmetze und Friedhofsgärtner bezahlen müssen. Sargwahlgrab: Einstellig. Normale Lage d. h. keine bevorzugte Lage, keine Sonderlage, keine Gruft, kein Tiefgrab. Verlängerung der Nutzungszeit möglich.

Grabpflege durch Angehörige. Beisetzung an einem normalen Werktag. Gebühren ohne Trägerdienste. Urnenreihengrab: Einstellig. Keine Verlängerungsmöglichkeit. Keine Wiedererwerbsmöglichkeit. Grabpflege durch Angehörige. Ohne Gebühren für die Einäscherung. Beisetzung an einem normalen Werktag.

NRW-Inflationsrate liegt im September 2026 bei 3,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. n.d.: nicht darstellbar Alle Gebühren sind für städische Friedhöfe. Keine kirchlichen Friedhofsträger.

Bonn: Trauerhalle kostet 532,21 Euro für 45 Minuten. Gelsenkirchen: Vergleichbares Sargwahlgrab kostet (Grabnutzungsgebühr) inkl. Friedhofsunterhaltungsgebühr bei der evangelischen Emmaus Kirchengemeinde 2.475 Euro. Bei der Stadt 3262 Euro.

Gütersloh: Friedhofsgebühren seit 23 Jahren konstant. Herne: Bestattungsgebühr (Gebühr für die Grabbereitung) enthält eine Gebühr für das erstmalige Herrichten des Grabes.

Köln und Moers: Urnenwahlgrab Mülheim an der Ruhr: Glockenläuten kostet 21 Euro. Tarifstelle 3.11. Krefeld: Bestattungsgebühr (Gebühr für die Grabbereitung) enthält eine Gebühr für die Abfuhr und Rückführung von Erdaushub. Remscheid: Gebühren für Waldfriedhof Lennep.

Große Unterschiede bei Trauerräumen
Große Unterschiede gibt es zudem bei den Trauerräumen. In Bonn kostet die Nutzung einer Trauerhalle für 45 Minuten 532,21 Euro. In Gelsenkirchen werden für einen kleinen Feierraum 85 Euro fällig. Auch Herne, Moers, Recklinghausen und Solingen verlangen für die Trauerhallennutzung mehr als 300 Euro.

Friedhöfe sind Grünfläche und Erholungsraum
Aus Sicht des BdSt NRW müssen die Stadträte bei ihren Gebührenbeschlüssen stärker berücksichtigen, dass Friedhöfe der gesamten Bevölkerung dienen. Sie sind öffentliche Grünflächen, Erholungsräume und Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die damit verbundenen Kosten sollten deshalb anteilig aus dem kommunalen Haushalt finanziert werden.
„Friedhöfe erfüllen wichtige Aufgaben für die ganze Stadt. Deshalb dürfen ihre Kosten nicht allein den Angehörigen aufgebürdet werden. Die Stadträte sollten den Nutzen für die Allgemeinheit angemessen berücksichtigen und die Gebührenzahler entlasten“, sagt Rik Steinheuer, Vorsitzender des BdSt NRW.

BdSt NRW fordert: Mindestens 30 % grünpolitischer Wert
Konkret fordert der Verband, bei der Gebührenkalkulation einen sogenannten grünpolitischen Wert von mindestens 30 Prozent anzusetzen. Dieser Anteil wird aus dem kommunalen Haushalt getragen und muss nicht über Friedhofsgebühren finanziert werden. Aachen berücksichtigt bislang 25 Prozent, Düsseldorf 21 Prozent.

Empfehlung für Angehörige
Angehörigen empfiehlt der BdSt NRW, die Gebühren und Leistungen verschiedener Friedhofsträger frühzeitig gegenüberzustellen. Dabei können auch kirchliche Friedhöfe eine Alternative sein. Orientierung zu den wichtigsten Schritten in den ersten 30 Tagen nach einem Todesfall bietet die Broschüre „Todesfall in der Familie“, die kostenfrei beim BdSt angefordert werden kann.

Grundlagen des Gebührenvergleichs:
Erfasst wurden die Gebühren für Grabnutzung, Grabbereitung und Trauerhalle auf städtischen Friedhöfen in 30 NRW-Großstädten. Die Nutzungs- und Ruhezeiten unterscheiden sich. Bei Urnen wurden überwiegend Reihengräber betrachtet, in Köln und Moers Wahlgräber. Weitere Kosten, etwa für Bestatter, Steinmetze, Grabpflege oder Einäscherung, sind nicht enthalten. Datenstand ist der 27. Oktober 2026.


Kleve: Lagafeuer-Podcast: „Wie bei Pippi Langstrumpf!“ – Gartenglück mit Tina von Gimborn-Abbing
In der aktuellen Podcastfolge spricht Podcast-Host Lena Frost mit Tina von Gimborn-Abbing. Die Emmericherin ist eine leidenschaftliche Gartengestalterin. Ihre Begeisterung für grüne Oasen, überraschende Perspektiven und blühende Vielfalt teilt sie in ihrem Garten in Huisberden gerne mit anderen.

Landesgartenschau LAGA Kermisdahl

„Bei mir zu Hause im Garten soll man das Gefühl haben, als wäre man Tommy und Annika, wenn sie zum ersten Mal vor dem Haus von Pippi Langstrumpf stehen. Dass man denkt: Wow, was ist das hier?!“

Diese Begeisterung für besondere Gartenwelten gibt Tina von Gimborn-Abbing gerne weiter. Sie engagiert sich im Netzwerk „Offene Gärten im Kleverland“, das seit 2005 Gartenfreunde dazu einlädt, private grüne Paradiese und besondere Gartenanlagen zu entdecken. Neben 13 Privatgärten öffnen auch der Garten des B. C. Koekkoek-Hauses in Kleve, das Tropenhaus der Hochschule Rhein-Waal mit seinen Lehr- und Schaugärten, der Park des Museums Schloss Moyland sowie die historischen Gärten in Kleve ihre Pforten.

Da ist es nur verständlich, dass Tina von Gimborn-Abbing der Neugestaltung der Gartenlandschaft im Rahmen der Landesgartenschau Kleve 2029 mit großer Vorfreude entgegensieht. Denn für sie ist Gartengestaltung weit mehr als das Arrangieren von Pflanzen und Landschaften – sie ist auch Seelenpflege.

„Egal, wie gruselig es ist, was gerade in der Welt passiert – der Garten lässt mich optimistisch bleiben. Ich möchte nicht aufhören zu pflanzen, zu planen und Farbe zu malen und eben auch zu teilen.“
„Lagafeuer“ ist als Videopodcast zu finden bei: youtube, spotify und nrwision und als audiopodcast bei amazon music, apple podcasts und castbox zu hören!

Rentenfragen – Kostenlose Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Der Übergang in den Ruhestand bringt häufig viele Fragen mit sich: Wann kann ich in Rente gehen? Was ist beim Zuverdienst zu beachten? Wie sieht es mit Steuern, Pflegeleistungen oder der Krankenversicherung aus? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte am Donnerstag, 19. November, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b.

Klaus Werner Haase, ehrenamtlicher Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, informiert über wichtige Aspekte rund um den Renteneintritt sowie über Pflegeleistungen, Hilfsmittel und Fragen zur Krankenversicherung. Im Anschluss und während der Beratung können persönliche Anliegen angesprochen und individuelle Fragen in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. 

Das Beratungsangebot ist kostenfrei und findet regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat statt. Die Teilnehmenden haben damit die Möglichkeit, sich unkompliziert vor Ort zu informieren und kompetente Unterstützung bei Fragen zur Rente und sozialen Absicherung im Alter zu erhalten. Weitere Informationen und Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201 - 530 oder per E-Mail unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.

Moers: Vortrag Mentale Gesundheit im Alltag stärken
Wie gelingt es, im hektischen Alltag den Blick wieder stärker auf sich selbst zu richten? Dieser Frage widmet sich eine Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit dem Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel am Donnerstag, 19. November. Beginn ist um 18 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b.

Unter dem Titel ‚Mentale Gesundheit im Alltag stärken: Selbstwahrnehmung, Resilienz und Achtsamkeit‘ lädt Julian Adams von der Fachstelle für Psychiatriekoordination des Kreises Wesel dazu ein, die eigene mentale Gesundheit in den Blick zu nehmen.  Im Mittelpunkt stehen Ansätze aus der Positiven Psychologie, Achtsamkeit und Resilienz.

Der kostenlose Vortrag vermittelt erste alltagstaugliche Werkzeuge, mit denen die Teilnehmenden ihre Selbstwahrnehmung stärken und persönliche Kraftquellen entdecken können. Er findet im Rahmen des vhs-Gesundheitsforums statt. Eine rechtzeitige Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich. Diese kann entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter der Internetseite der VHS-Moers erfolgen.

Sozialraumbudget: Diakonie warnt vor Jobverlusten in der ambulanten Pflege
Das geplante Sozialraumbudget darf ambulante Pflegedienste nicht von wichtigen Leistungen ausschließen. Das fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe anlässlich der heutigen ersten Lesung des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) im Deutschen Bundestag. Nach Berechnungen auf Grundlage einer Befragung der Diakonie RWL könnten bei den teilnehmenden Diensten im schlimmsten Fall durchschnittlich rund sechs Arbeitsplätze pro ambulantem Pflegedienst gefährdet sein.

Die Diakonie RWL fordert deshalb eine Änderung des Gesetzentwurfs: Ambulante Pflegedienste müssen auch künftig Leistungen über das neue Sozialraumbudget erbringen und abrechnen können.

Hintergrund ist die im PNOG-Kabinettsentwurf vorgesehene Neufassung des § 45b SGB XI: Der bisherige Entlastungsbetrag soll ab dem 1. Januar 2027 durch ein Sozialraumbudget ersetzt werden. Während der Entlastungsbetrag bislang unter anderem auch für Leistungen ambulanter Pflegedienste sowie für Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege eingesetzt werden kann, soll das Sozialraumbudget ausschließlich anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag vorbehalten sein. Damit könnten ambulante Pflegedienste einen wichtigen Teil ihrer bisherigen Leistungen nicht mehr über diesen Weg anbieten.

Die Folgen könnten erheblich sein. Eine Befragung der Diakonie RWL unter ambulanten Diensten zeigt: Im schlimmsten Fall müssten die befragten Träger im Durchschnitt rund sechs Beschäftigten je ambulantem Pflegedienst kündigen. Besonders betroffen wären Mitarbeitende in Hauswirtschaft und Betreuung. Einzelne größere Träger rechnen sogar mit mehreren Dutzend gefährdeten Arbeitsplätzen.

„Das Sozialraumbudget geht zu Lasten der Pflegebedürftigen und zerstört etablierte Versorgungsstrukturen“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL. „Wer bewährte Pflegedienste von diesen Leistungen ausschließt, riskiert Arbeitsplätze und schwächt zugleich die Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu Hause.“

Hauswirtschaft und Betreuung stabilisieren die Pflege zu Hause
Dabei geht es nicht nur um Arbeitsplätze. Hauswirtschaftliche Unterstützung und Betreuung können entscheidend dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen länger selbstständig zu Hause leben können. Unterstützung beim Einkaufen und bei der Zubereitung von Mahlzeiten, ein sicheres Wohnumfeld sowie eine verlässliche Tagesstruktur und soziale Kontakte können dazu beitragen, Selbstständigkeit zu erhalten und einer Verschärfung des Pflegebedarfs entgegenzuwirken.

Regelmäßige Kontakte bieten zudem die Möglichkeit, Veränderungen im Alltag und zusätzlichen Hilfebedarf frühzeitig wahrzunehmen und in Abstimmung mit den Betroffenen pflegerische Unterstützung einzubeziehen.

Auch pflegende Angehörige werden durch diese Angebote entlastet. Das kann Überforderung vorbeugen und dazu beitragen, die Pflege zu Hause länger aufrechtzuerhalten. Diese Angebote sind damit nicht lediglich eine Ergänzung zur Pflege, sondern ein wichtiger Baustein, um häusliche Pflegearrangements zu stabilisieren. Zudem würden solche verlässlichen Strukturen für pflegende Angehörige wegfallen, oder sie wären auf ehrenamtliche Dienste angewiesen, die keine entsprechende Versorgungssicherheit garantieren können.

Diakonie fordert Korrektur im Bundestag
Die Diakonie RWL fordert deshalb, das Sozialraumbudget im parlamentarischen Verfahren zu korrigieren:

Ambulante Pflegedienste müssen Zugang zum Sozialraumbudget erhalten.
Bewährte hauswirtschaftliche und betreuerische Angebote müssen erhalten bleiben.
Bestehende Beschäftigungs- und Versorgungsstrukturen dürfen nicht abgebaut werden, bevor tragfähige Alternativen vorhanden sind.

„Sozialraumorientierung ist richtig“, so Christian Heine-Göttelmann. „Aber sie darf nicht bedeuten, funktionierende Versorgung abzubauen. Der Bundestag muss jetzt dafür sorgen, dass das Sozialraumbudget die ambulante Pflege stärkt und nicht schwächt.“

Hintergrund: Die Befragung der Diakonie RWL ist eine Momentaufnahme unter ihren ambulanten Diensten und keine repräsentative Erhebung.

Kreis Wesel: Sicherheits-Updates: i-KfZ wieder verfügbar, einzelne Online-Dienste weiterhin eingeschränkt
Die Online-Angebote des Straßenverkehrsamts (i-KfZ) des Kreises Wesel sind ab sofort wieder verfügbar. Einzelne Online-Dienste des Vermessungs- und Katasteramts stehen nach wie vor bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.  Aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke hat das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) vorsorglich mehrere Webseiten vom Netz genommen.

Die Maßnahme dient dazu, mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren und die betroffenen Systeme vor potenziellen Angriffen zu schützen. Sobald die erforderlichen Sicherheitsupdates erfolgreich eingespielt und die Systeme umfassend überprüft wurden, werden die Webseiten wieder in Betrieb genommen.  Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis und wird informieren, sobald alle Online-Dienste wieder verfügbar sind.

Ratssitzung am 10. November
Der Rat der Stadt Wesel tagt am Dienstag, 10. November 2026, um 16:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Klever-Tor-Platz 1. Interessierte sind zum öffentlichen Teil der Sitzung herzlich eingeladen. Der Rat befasst sich mit den Auswirkungen des Urteils des Oberverwaltungsgerichts zum Regionalplan Ruhr.

Zu diesem Thema ist Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr, zu Gast. Zwei weitere Themen betreffen die Finanzen: Der Rat berät über die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts für den städtischen Haushalt 2027. Außerdem geht es um die Stellungnahme der Stadt zum geplanten Doppelhaushalt des Kreises Wesel für 2027 und 2028. Die vollständige Tagesordnung mit den öffentlichen Unterlagen steht im Ratsinformationssystem.

Onkologisches Zentrum Bethanien Moers: Patientenveranstaltung „Gemeinsam gegen den Krebs“ am 21.11.2026  
Expert:innen informieren zu selbstwirksamem Umgang mit einer onkologischen Erkrankung   Das Onkologische Zentrum Bethanien Moers des Krankenhauses Bethanien lädt am Samstag, dem 21. November 2026, herzlich zur Patientenveranstaltung „Gemeinsam gegen den Krebs – was kann ich selbst tun?“ ein.

Von 10 bis 15 Uhr können sich Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) bei Fachvorträgen und an Ständen informieren, an Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten teilnehmen und sich direkt mit den Expert:innen unterschiedlicher Fachdisziplinen und Bereiche austauschen.  

In den diesjährigen Fachvorträgen geht es zum einen um den Bereich „Nebenwirkungen bei Chemotherapie und Co.“ und den Zusammenhang zwischen „Kreativität und Gesundheit“. Außerdem informieren Expert:innen zu „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – wie Sie gut vorsorgen können!“ und „Tabakentwöhnung – so wichtig wie ein Medikament“.

Bei Workshops rund um die Themen „Wickel und Auflagen“, „Bewegung ist Medizin“ und „Ernährung: Power Balls & Co.“ können die Teilnehmer:innen selbst aktiv werden. Eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist nicht notwendig.  

Das Onkologische Zentrum Bethanien Moers lädt Interessierte herzlich zur Veranstaltung „Gemeinsam gegen den Krebs – was kann ich selbst tun?“ am 21. November 2026 ein.  

LÜKEX 26: Große übergreifende Krisenmanagementübung
Bis zum 6. November 2026 steht Deutschland im Zeichen der übergreifenden Krisenmanagementübung LÜKEX. Mit dem Szenario „Dürre und Hitzewelle - Notlage durch extreme Hitzewelle nach langjähriger Trockenperiode in Deutschland“ üben die fast 180 beteiligten Organisationen ihr eigenes und das gemeinsame, übergreifende Krisenmanagement.

Die Übung trägt zur Stärkung der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge für die Bevölkerung in Krisen bei. Ausgangspunkt des diesjährigen Szenarios ist eine mehrjährige Dürre mit historisch zu geringen Niederschlagsmengen. Auf diese langanhaltende Trockenperiode folgt eine mehrwöchige Hitzewelle mit anhaltend extrem hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen. In der Übung werden vor allem die Folgen für die Bereiche Inneres, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft und Verkehr betrachtet und damit wichtige Lebensbereiche der gesamten Bevölkerung.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler:
„Bei der LÜKEX arbeiten Bund, Länder, Hilfsorganisationen und KRITIS-Betreiber gemeinsam daran, die Sicherheitsvorsorge für die Bevölkerung in Krisen zu stärken. Wir üben, um besser auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. In einer Zeit, in der Extremwetterereignisse wie Hitze und Dürre zunehmen, ist es entscheidend, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten und die Strukturen stärken. Die diesjährige LÜKEX mit dem Schwerpunkt „Dürre und Hitzewelle“ ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Das Szenario für die LÜKEX 26 wurde unter anderem auf Basis der Risikoanalyse Dürre des BBK erstellt. Die Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem Bundesministerium für Verkehr (BMV), dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG). Innerhalb des Szenarios haben die beteiligten Organisationen ihre Übungsinhalte festgelegt und weiter ausgestaltet.

Warum LÜKEX?
Das BBK koordiniert seit über 20 Jahren die Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung/Exercise (LÜKEX).

In dieser strategischen Übung trainieren die teilnehmenden Organisationen ihr Krisenmanagement und stärken die Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Sie erproben Abläufe und bilden tragfähige Netzwerke.

In diesem Zusammenhang werden Informationen ausgetauscht, Lagen eingeschätzt und Entscheidungen aufeinander abgestimmt. Hierfür bietet die LÜKEX eine optimale Übungsplattform.

Wann liegen die Ergebnisse der LÜKEX 26 vor?
Ein erster Bericht mit zentralen Erkenntnissen der LÜKEX 26 und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen wird im ersten Quartal 2027 veröffentlicht. Ein ausführlicher Auswertungsbericht wird im dritten Quartal 2027 folgen.

Die nächste Übung - LÜKEX 28
Die nächste LÜKEX wird sich voraussichtlich im Jahr 2028 mit dem Thema der Zivilen Verteidigung beschäftigen. Die Vorbereitungen hierfür haben bereits begonnen. In weiteren Abstimmungs- und Planungsschritten werden nun Schwerpunkte erarbeitet, die für eine strategische bundesweite ressort-, länder- und ebenenübergreifende Übung sinnvoll sind.


Zahl der Privathaushalte kann bis zum Jahr 2050 um bis zu 5 % zurückgehen
• Bei moderater Bevölkerungsentwicklung oder relativ alter Bevölkerung sinkt langfristig die Zahl der Privathaushalte
• Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt weiter: Im Jahr 2050 wird etwa jede vierte Person in Privathaushalten alleine wohnen

Die Zahl der Privathaushalte in Deutschland wird bis zum Jahr 2050 bei einer moderaten Entwicklung von Geburten, Lebenserwartung und Zuwanderung oder unter Annahme einer relativ alten Bevölkerung sinken. Dies zeigt die Haushaltsvorausberechnung 2026 des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Demnach geht die Zahl der Privathaushalte nach diesen Vorausberechnungsvarianten von 41,8 Millionen im Ausgangsjahr 2024 um 2 % bis 5 % auf 40,9 bis 39,7 Millionen im Jahr 2050 zurück. Damit würde sich der seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 beobachtete Anstieg der Zahl privater Haushalte umkehren.

Nur bei einer zukünftig relativ jungen Bevölkerung – also einer deutlich steigenden Geburtenrate kombiniert mit einer hohen Nettozuwanderung – wird die Zahl der Privathaushalte bis 2050 nicht unter das Ausgangsniveau des Jahres 2024 fallen (+1).



Die Haushaltsvorausberechnung 2026 zeigt die Entwicklung der Privathaushalte bis zum Jahr 2050 unter den bereits heute angelegten demografischen Strukturen. Erstmals wurden bei der Haushaltsvorausberechnung drei Annahmen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung betrachtet: Bei der mittleren Annahme verändern sich die demografischen Einflussfaktoren Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und Wanderung nur moderat.

Bei der Annahme einer relativ alten Bevölkerung wird von einer anhaltend niedrigen Geburtenrate, einem starken Anstieg der Lebenserwartung und einem niedrigen Wanderungssaldo ausgegangen. Demgegenüber basiert die Annahme einer relativ jungen Bevölkerung auf einer deutlich steigenden Geburtenrate, einem geringen Anstieg der Lebenserwartung und einer hohen Nettozuwanderung.

Deutlich mehr Einpersonenhaushalte in der Altersgruppe ab 60 Jahren Einpersonenhaushalte machen bereits heute die größte Gruppe unter den Privathaushalten aus. Ihre Zahl wird nach der neuen Haushaltsvorausberechnung von 17,9 Millionen im Jahr 2024 auf 18,5 Millionen (relativ alte Bevölkerung) bis 19,2 Millionen (relativ junge Bevölkerung) im Jahr 2050 steigen.

Damit werden dann 23 % bis 24 % aller Menschen in Privathaushalten alleine wohnen (2024: 21 %). Dabei nimmt die Zahl der Einpersonenhaushalte bei den 20- bis unter 40-Jährigen voraussichtlich ab. Ursachen dafür sind unter anderem der Rückgang der Bevölkerung in dieser Altersgruppe sowie tendenziell immer spätere Familiengründungen.

Bei den 40- bis unter 60-Jährigen fallen die Veränderungen je nach Berechnungsvariante unterschiedlich aus. Für die Altersgruppen ab 60 Jahren ergeben sich in allen drei Varianten Zuwächse bei der Zahl der Einpersonenhaushalte. Besonders stark sind die Anstiege bei den 60- bis unter 70-Jährigen sowie den Hochaltrigen (80 Jahre und älter).

Zahl der Zwei-, Drei- und Vierpersonenhaushalte sinkt in allen Berechnungsvarianten
Die Zahl der im Jahr 2024 rund 13,6 Millionen Zweipersonenhaushalte, der 4,8 Millionen Dreipersonenhaushalte und der 3,9 Millionen Vierpersonenhaushalte wird bei der Fortsetzung der Trends in der Haushaltszusammensetzung bis 2050 bei allen drei Berechnungsvarianten sinken. Demgegenüber wird die Zahl der Haushalte mit fünf und mehr Personen (2024: 1,6 Millionen) unter der Annahme einer relativ jungen Bevölkerung um 3 % wachsen.

Bis zu 12 % weniger Privathaushalte in ostdeutschen Flächenländern im Jahr 2050
Regionale Unterschiede in der Entwicklung der Privathaushalte sind im Wesentlichen durch den aktuellen Altersaufbau und die künftige Bevölkerungsentwicklung in den Ländergruppen (westdeutsche und ostdeutsche Flächenländer sowie Stadtstaaten) bedingt. Ob die Gesamtzahl der Privathaushalte bis 2050 steigt, stagniert oder fällt, unterscheidet sich in den westdeutschen Flächenländern und Stadtstaaten stark zwischen den einzelnen Vorausberechnungsvarianten.

In den ostdeutschen Flächenländern nimmt die Zahl der Privathaushalte dagegen bei jeder der drei betrachteten Varianten ab. Am stärksten wäre der Rückgang bei einer relativ alten Bevölkerung. Dann gäbe es im Jahr 2050 in den ostdeutschen Flächenländern 12 % weniger Privathaushalte als im Ausgangsjahr 2024.



Rückenwind für Voerde - IHK: Neues Wasserstoff-Kraftwerk stärkt Standort  
Voerde soll ein wassersstofffähiges Gaskraftwerk bekommen. Der Energieversorger RWE hat dazu den Zuschlag von der Bundesnetzagentur erhalten. Die Entscheidung macht die Stadt attraktiv für neue Betriebe und stärkt den Standort. Beschäftigung und Wertschöpfung könnten steigen.

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, begrüßt die Entwicklung: „Es ist ein gutes Signal für Voerde und unsere Region, dass RWE dort ein Kraftwerk für regenerative Energie bauen soll. Glückwunsch an die Stadt, die eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik macht. Es zeigt: Unser Niederrhein ist und bleibt ein wichtiger Energiestandort für NRW. Wir können Transformation. Die geplante Investition stärkt unsere Industrie und den Mittelstand.“

Moers: Einkauf mit besonderer Bedienung - Bürgermeisterin im Weltladen
Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, sich von der Bürgermeisterin persönlich bedienen zu lassen? Am Freitag, 13. November, gibt es dazu im Weltladen Moers (Kirchstraße 5) die Gelegenheit: Von 12.30 bis 14 Uhr schlüpft Bürgermeisterin Julia Zupancic in die Rolle der Verkäuferin und löst ihren Wetteinsatz ein.

Ende September hatte sie während der Fairen Woche gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Moers gewettet, dass der Weltladen an einem Tag nicht so viele fair gehandelte Waren verkaufen würde, wie sie selbst auf die Waage bringt. Doch das Team des Weltladens bewies das Gegenteil und verkaufte Waren von 92,6 Kilogramm.

Jetzt heißt es für die Bürgermeisterin: Ärmel hochkrempeln. Das Weltladenteam freut sich auf viele neugierige Gäste, die auf eine Tasse fairen Kaffees vorbeischauen, schon einmal nach Weihnachtsgeschenken stöbern oder einfach die Gelegenheit nutzen möchten, sich von Julia Zupancic persönlich bedienen zu lassen.

Als Dankeschön für die originelle Aktion löst auch der Weltladen seinen Wetteinsatz ein und spendet zehn fair gehandelte Frisbees an das SCI-Regenbogenhaus. Damit steht fest: Bei dieser Wette hat der Faire Handel auf jeden Fall gewonnen.

Der Klever Vorleseclub in eigener Sache: Kostenfreie Lesungen und Materialausleihe
Die zahlreichen Vorlese-Events in der Klever Stadtbücherei wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. Hans-Peter Bause und sein Team begeistern regelmäßig das Publikum ihrer Veranstaltungen, regen die Fantasie an und sorgen für leuchtende Kinderaugen. Dieses Angebot stellen die Ehrenamtlichen auch Kindergärten, Schulen und Einrichtungen der Kinderhilfe zur Verfügung - und das vollkommen kostenlos!

Das Angebot des Vorleseclubs:
Kostenfreie Ausleihe: Über Sponsoring hat Herr Bause eine umfangreiche Sammlung an Kamishibai-Kartensets aufgebaut. Er stellt diese Kindergärten, Schulen und Büchereien kostenlos zur Verfügung – inklusive Bringen und Abholen. Ein übersichtlicher Katalog (von etwa 225 Sets) erleichtert die digitale Bestellung und Verlängerung.
Lesungen vor Ort: Herr Bause und sein Team kommen gerne zu Ihnen – für Lesungen in Klassenverbänden/AGs usw. zu unterschiedlichsten Themen, ohne Kosten und Risiko für Sie.

Herr Bause freut sich über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter hanspeterbause@yahoo.de, um etwa vollkommen unverbindlich einen Kennenlerntermin oder einen Lesenachmittag zu vereinbaren oder die Einzelheiten der Materialausleihe zu besprechen. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Klever Vorleseclub kann die Stadt Kleve das Angebot wärmstens empfehlen!

Moers: Künstlerin lädt zum Stadtspaziergang rund um Kulturinsel ein
Die Künstlerin Leni Hoffmann lädt am Samstag, 7. November, um 13.30 Uhr zu einem Stadtspaziergang ein. Treffpunkt ist an der Kulturinsel. Dabei können die Teilnehmenden vier unterschiedliche Perspektiven auf ihre Installation ‚MOXIE‘ erleben.

Das Werk ist seit September 2025 auf der Kulturinsel im Schlosspark zu finden. Dort entstehen immer wieder interessante Dialoge zwischen Kunst, Architektur und Natur. Insbesondere das Seewerk/Museum + Skulpturenpark e.V. prägt den Ort seit vielen Jahren mit einem vielfältigen Programm internationaler Kunstschaffender. 

Die aktuelle Skulptur ‚MOXIE‘ interagiert in diesen Tagen auf spannende Weise mit der bunten Herbstfärbung der Bäume und den Spiegelungen im Wasser. Im Anschluss an den Rundgang laden die Künstlerin sowie Patricia Köstring (Kulturpublizistin), Katia Baudin (Direktorin des Kunstmuseum Krefeld) und Klaus Schmitt (Leitung Kunstverein Mönchengladbach) zu einem Gespräch im Alten Landratsamt (Kastell 5) ein.  Die Teilnahme am Stadtspaziergang ist kostenlos. Das Kulturbüro Moers fördert die Veranstaltung.

Moers: Lesestoff – Nicht nur für den Urlaub
Ob spannender Krimi, mitreißender Roman, inspirierender Reisebericht oder unterhaltsames Sachbuch – die Welt der Neuerscheinungen ist vielfältig. Eine Hilfe bei der Auswahl bietet die Veranstaltung ‚Lesestoff – Nicht nur für den Urlaub‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit der Bibliothek Moers am Montag, 16. November. 

Ab 19.30 Uhr erhalten Interessierte in der Bibliothek an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 einen breitgefächerten Überblick über das Angebot. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter der Internetseite der VHS-Moers erforderlich.

Dinslaken: Treffpunkt Wirtschaft bringt Unternehmen und Experten zusammen
Wer Antworten auf Fragen zu Förderung, Fachkräften oder Unternehmensnachfolge sucht, ist beim „Treffpunkt Wirtschaft. Dinslaken“ richtig. Am 10. November laden die Niederrheinische IHK, die Wirtschaftsförderung der Stadt Dinslaken und die Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Kleine und mittlere Betriebe können auf der Messe Kontakte knüpfen und sich mit Fachleuten austauschen. Außerdem erhalten sie einen guten Überblick, wo sie vor Ort Unterstützung erhalten. Neben der IHK und den regionalen Wirtschaftsförderungen beraten die Agentur für Arbeit und der Türkisch-Deutsche Unternehmer- und Akademikerverein Tiad an Infoständen.

Die Begrüßungsrede hält Dinslakens Bürgermeister Simon Panke. Auf dem Programm stehen auch Vorträge zu Künstlicher Intelligenz und Fördermitteln. Anmelden oder flexibel vorbeischauen Die kostenfreie Veranstaltung findet am 10. November von 9 bis 13 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken statt.

Bitte anmelden, um die Planung zu erleichtern. Zusätzlich können Sie so vorab Themenwünsche äußern. Aber auch spontane Besuche sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es auf der Seite events.niederrhein.ihk.de/dinslaken.

Moers: Geänderte Öffnungszeiten am 13. November - Enni-Einrichtungen schließen früher
Wegen einer internen Veranstaltung gelten in einigen Enni-Einrichtungen am Freitag, 13. November, geänderte Öffnungszeiten. Die Eissporthalle sowie die Bäder (Enni Sportpark Rheinkamp, Solimare und Freizeitbad Neukirchen-Vluyn) schließen ausnahmsweise bereits um 15 Uhr. Teilweise entfallen dadurch auch Angebote des Schul- und Vereinssports.

Der Kreislaufwirtschaftshof ist wie gewohnt bis 16 Uhr geöffnet. Das Kundenzentrum in Neukirchen-Vluyn schließt regulär um 13 Uhr, das Kundenzentrum an der Steinstraße ausnahmsweise bereits um 15 Uhr.   Für besondere Notfälle in der Energie- und Wasserversorgung sowie der öffentlichen Kanalisation oder auf den Moerser Straßen ist der Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der Rufnummer 02841/104-114 erreichbar.

Sonderabfuhr von Baum- und Strauchschnitt - Enni sammelt im November in Moers wieder Grünbündel ein  
Der Herbst ist da und in vielen Moerser Gärten steht der letzte Baum- und Strauchschnitt des Jahres an. Das dabei anfallende Schnittgut holt die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) auch in diesem Jahr wieder kostenlos ab. Die Sonderabfuhr läuft vom 9. bis 20. November und findet parallel zur Biotonnenabfuhr statt.

Die genauen Termine für die Bezirke stehen im Abfallkalender. Damit Enni die Grünbündel problemlos mitnehmen kann, gelten einige Vorgaben: Zweige und Äste müssen so gebündelt sein, dass die Mitarbeitenden sie gut per Hand verladen können. Der Durchmesser der Äste darf höchstens fünf Zentimeter betragen. Zum Verschnüren sind – der Umwelt zuliebe – ausschließlich Naturfasern oder andere kompostierbare Kordeln zu verwenden.

Die Bündel sollten zudem frühestens am Abend vor der Abfuhr am Gehwegrand bereitliegen, ohne den Gehweg vollständig zu blockieren. Wer das Schnittgut nur im Vorgarten oder in der Einfahrt ablegt, riskiert, dass es bei der Abfuhr übersehen wird.   Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre rechnet Enni erneut mit bis zu 350 Tonnen zusätzlichem Grünschnitt.

Der kostenlose Service richtet sich ausschließlich an sperrige Gartenabfälle, die nicht in die Biotonne passen. Säcke mit Laub oder kleinteiligem Grünschnitt nimmt Enni bei der Sonderabfuhr nicht mit.   Weitere Informationen zur Grünschnittabfuhr gibt es im Abfallkalender sowie unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040.

Wenn Hände und Füße taub werden: Patientenveranstaltung zur Polyneuropathie am 11. November 2026 im Evangelischen Klinikum Niederrhein
 Taubheitsgefühle, brennende Schmerzen oder ein unsicherer Gang: Eine Polyneuropathie kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Oft beginnen die Beschwerden an den Füßen oder Händen und nehmen allmählich zu. Welche Ursachen die Symptome haben können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Betroffene und Interessierte bei einer Patientenveranstaltung am Mittwoch, dem 11. November 2026, um 16 Uhr im Evangelischen Klinikum Niederrhein.

Bei einer Polyneuropathie sind mehrere Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark geschädigt. Mögliche Folgen sind Kribbeln, ein vermindertes Berührungsempfinden, Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die Ursachen zu ermitteln und die Therapie auf die jeweiligen Beschwerden abzustimmen.

Die Oberärzte der Klinik für Neurologie, Dr. Larissa Dams und Nicolay Sabev, erklären verständlich, wie eine Polyneuropathie entsteht, wie sie festgestellt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Zudem geben sie Hinweise, was Betroffene selbst tun können, um im Alltag besser mit der Erkrankung umzugehen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Corina Kiesewalter, Chefärztin der Klinik für Neurologie.

Im Anschluss an die Vorträge bleibt ausreichend Zeit für Fragen und den persönlichen Austausch mit dem Team der Neurologie. Der Eintritt ist frei. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung bis zum 10. November 2026 erforderlich. Diese ist per E-Mail an carmen.langhoff@evkln.de oder telefonisch unter 0203 508-1261 bzw. -1262 möglich.

Eckdaten der Veranstaltung
Thema: Polyneuropathie
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 11. November 2026, 16 Uhr
Ort: Evangelisches Klinikum Niederrhein
Eine Anmeldung ist erforderlich bei Carmen Langhoff:
E-Mail: carmen.langhoff@evkln.de
Telefon: 0203 508-1261 oder -1262
Der Eintritt ist frei.

Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss tagt Am
Donnerstag, 12. November 2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: https://www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem

Gedenkfeiern zum Volkstrauertag 2026 in Kleve und den Ortsteilen
Zum Volkstrauertag finden in Kleve Gedenkfeiern statt. Jedes Jahr wird bundesweit am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Dank des Engagements vieler Kleverinnen und Klever werden im Stadtgebiet zum Volkstrauertag Jahr für Jahr zahlreiche Gedenkfeiern veranstaltet.

Drei steinerne Kreuze auf dem Friedhof in Donsbrüggen

Die Zentrale Gedenkfeier der Stadt Kleve, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, findet am Sonntag, 15. November 2026, um 15.00 Uhr am Ehrenfriedhof im Ortsteil Donsbrüggen statt. Bürgermeister Markus Dahmen wird einen Kranz niederlegen und das Totengedenken sprechen.

Gemeinsam soll bei der Gedenkfeier am Volkstrauertag ein Zeichen gesetzt werden, für Menschlichkeit, Barmherzigkeit, Toleranz, Herzlichkeit und Frieden einzustehen.

In den anderen Ortsteilen der Stadt Kleve finden wie folgt Gedenkfeiern statt:
Bimmen, Am Ehrenmal 17:45 Uhr
Brienen, Am Ehrenmal 09:45 Uhr
Keeken, Am Ehrenmal 17:30 Uhr
Schenkenschanz, Am Ehrenmal 10:30 Uhr
Griethausen, Am Ehrenmal 10:00 Uhr
Reichswalde, Am Kreuz – Friedhof 10:30 Uhr
Kellen, Neues Mahnmal / Mahnmal am alten Friedhof 12:00 Uhr
Materborn, Am Ehrenmal 12:15 Uhr
Düffelward, Am Ehrenmal 09:45 Uhr
Rindern, Am Ehrenmal 10:00 Uhr
Warbeyen, Am Ehrenmal Samstag, 14.11.2026, 18:30 Uhr


Schuljahr 2025/2026: Knapp 9 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen
• Einschulungen 2025/2026: 91 % der Kinder starteten fristgemäß in die Schule
• 64 900 Personen verließen die allgemeinbildende Schule ohne Ersten Schulabschluss
• 885 300 Lehrkräfte an 32 800 allgemeinbildenden und 8 300 beruflichen Schulen in Deutschland

Im Schuljahr 2025/2026 wurden insgesamt 8 998 200 Schülerinnen und Schüler an den rund 32 800 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland unterrichtet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das knapp 80 % aller Schülerinnen und Schüler. Weitere 2 258 000 Schülerinnen und Schüler besuchten eine der rund 8 300 beruflichen Schulen in Deutschland.



Allgemeinbildende Schulen: 84 % der Schülerinnen und Schüler mit deutscher Staatsangehörigkeit

An allgemeinbildenden Schulen hatten 84 % der Schülerinnen und Schüler (7 529 500) die deutsche Staatsangehörigkeit, 16 % (1 468 700) hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. Rund 91 % (8 179 300) der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen besuchten eine öffentliche und 9 % (818 800) eine private Schule.

Der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler an Privatschulen war deutlich niedriger als an öffentlichen Schulen. An öffentlichen Schulen befanden sich 83 % (6 770 600) deutsche und 17 % (1 408 700) ausländische Schülerinnen und Schüler. An privaten Schulen hatten rund 7 % (60 000) keine deutsche Staatsangehörigkeit.

An den beruflichen Schulen hatten 81 % (1 827 600) eine deutsche und 19 % (430 100) ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit. Eine öffentliche berufliche Schule besuchten rund 2 023 700 beziehungsweise etwa 90 % und eine private berufliche Schule rund 234 300 beziehungsweise etwa 10 % der Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen.

811 200 Einschulungen im Schuljahr 2025/2026
Im Schuljahr 2025/2026 wurden in Deutschland 811 200 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Das waren etwa 2 % weniger als im Vorjahr (829 700). Die überwiegende Mehrheit der Einschulungen, nämlich 91 % (735 500), erfolgte fristgemäß. Das bedeutet, dass die eingeschulten Kinder bis zum Stichtag des Einschulungsjahres 6 Jahre alt waren. Lediglich 7 % (53 200) aller Einschulungen fanden verspätet statt, knapp 3 % (22 400) erfolgten vorzeitig.

228 700 Absolvierende mit Allgemeiner Hochschulreife an allgemeinbildenden Schulen
Zum Abschlussjahr 2025 verließen insgesamt 769 000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildende Schule. Davon erlangten 228 700 Schülerinnen und Schüler das Abitur beziehungsweise die Allgemeine Hochschulreife. 770 Personen verließen die allgemeinbildende Schule mit der Fachhochschulreife. Rund 339 800 Absolvierende erreichten 2025 einen Mittleren Schulabschluss wie zum Beispiel einen Realschulabschluss.

134 800 Absolvierende haben die allgemeinbildende Schule mit einem Ersten Schulabschluss (beispielsweise einem Hauptschulabschluss) verlassen. 64 900 Abgehende verließen die allgemeinbildende Schule ohne Ersten Schulabschluss. Unter denjenigen ohne Ersten Schulabschluss befanden sich rund 26 100 Personen mit einem sonderpädagogischen Abschluss.

Bei den Abschlüssen fällt auf, dass der Anteil Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stark variiert. Während bei den Absolvierenden mit Allgemeiner Hochschulreife nur 5 % keine deutsche Staatsangehörigkeit hatten, waren es bei den Personen mit Mittlerem Schulabschluss 13 % und mit Erstem Schulabschluss 25 %. Bei den Abgehenden ohne Ersten Schulabschluss hatten 35 % ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Lehrkräfte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen überwiegend weiblich
An allgemeinbildenden Schulen waren im Schuljahr 2025/2026 rund 760 300 Lehrkräfte tätig. Mit 73 % (556 800) war die überwiegende Mehrheit weiblich. Der Frauenanteil variierte jedoch stark zwischen den Schularten. Der höchste Frauenanteil fand sich an Schulkindergärten, Grundschulen und Vorklassen mit 86 % bis 93 %.

An Abendhauptschulen, -realschulen und -gymnasien sowie Kollegs war der Anteil der männlichen Lehrkräfte am höchsten. An diesen Schularten arbeiteten rund 42 % bis 44 % männliche Lehrkräfte. Rund 56 % der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen arbeiteten in Vollzeit, während 44 % in Teilzeit beschäftigt waren. Die Teilzeit-Lehrkräfte waren zu 86 % Frauen.

Im Schuljahr 2025/206 waren an beruflichen Schulen insgesamt 125 000 Lehrkräfte tätig Auch davon war der größere Teil weiblich (55 %). Der höchste Männeranteil fand sich an den Schularten des Berufsgrundbildungsjahres in vollzeitschulischer Form (55 %) und der Teilzeit-Berufsschulen (53 %).

Der Frauenanteil war besonders hoch an Fachakademien mit 76 % sowie an Fachschulen mit 62 %. Lehrkräfte an beruflichen Schulen arbeiteten etwas häufiger in Vollzeit als an allgemeinbildenden Schulen. Rund 63 % waren in Vollzeit beschäftigt. Unter den in Teilzeit beschäftigten Lehrkräften waren 75 % weiblich.



Parken ohne Schranken und Tickets: Neues System am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord  
Ab dem 3. November werden alle Besucherparkplätze digital bewirtschaftet. Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei, die Bezahlung erfolgt am Automaten oder online.   Am Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord wird das Parken ab Montag, 3. November 2026, digital geregelt. Auf allen Besucherparkplätzen kommt ein neues System zum Einsatz, das ohne Schranken und Papiertickets funktioniert.

EKN-Drohnenfoto

Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher können künftig direkt auf den Parkplatz fahren, ohne ein Ticket ziehen zu müssen. Die Parkdauer wird automatisch über das Kennzeichen des Fahrzeugs ermittelt. Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei. Mit der Umstellung sollen die Abläufe auf den Parkflächen vereinfacht und die vorhandenen Stellplätze besser organisiert werden. Da die Einfahrt ohne Schranke erfolgt, entfällt auch das Anhalten zum Ziehen eines Parktickets. Das kann insbesondere zu stark frequentierten Zeiten dazu beitragen, Rückstaus an den Zufahrten zu vermeiden.

„Wer zu uns ins Krankenhaus kommt, hat in der Regel einen medizinischen Termin, möchte Angehörige besuchen oder jemanden abholen. Deshalb ist es uns wichtig, dass das Parken möglichst unkompliziert funktioniert. Mit dem neuen System entfallen die Schranken und das Parkticket. Gleichzeitig können wir die Nutzung der vorhandenen Parkflächen besser organisieren“, erklärt Marco Bergmann, Standortleiter des Evangelischen Krankenhauses Duisburg Nord.  

Auf den regulären Besucherparkplätzen sowie am Ärztehaus sind die ersten 30 Minuten kostenfrei. Für die darauffolgenden 30 Minuten wird ein Euro berechnet, danach kostet jede weitere angefangene Stunde 1,50 Euro. Der Tageshöchstsatz beträgt 15 Euro pro Kalendertag. Auch in der ausgewiesenen Kurzzeitparkzone sind die ersten 30 Minuten kostenfrei. Wer dort länger parkt, zahlt für die nächsten 30 Minuten fünf Euro und anschließend fünf Euro je angefangener Stunde.

Der Tageshöchstsatz liegt bei 20 Euro. Für Menschen mit Behinderung stehen weiterhin kostenfreie Behindertenparkplätze zur Verfügung. Das neue Parksystem erfasst das Kennzeichen automatisch bei der Einfahrt und erneut beim Verlassen des Parkplatzes. An den Kassenautomaten geben Parkende lediglich ihr Kennzeichen ein und bezahlen die angefallene Parkgebühr.

Möglich sind Barzahlung mit Münzen, Kartenzahlung sowie kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone. Alternativ kann die Parkgebühr online beglichen werden. Hierfür genügt es, den QR Code auf der Beschilderung zu scannen, das Fahrzeugkennzeichen einzugeben und die Zahlung abzuschließen. Das ist auch noch bis zu 24 Stunden nach der Ausfahrt möglich. Eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich.

Die technische Grundlage des neuen Systems stammt von der Peter Park System GmbH. Bei der Einfahrt und Ausfahrt wird das Fahrzeugkennzeichen erfasst und mit einem Zeitstempel versehen. Eine dauerhafte Videoaufzeichnung findet nicht statt. Die Datenverarbeitung erfolgt nach den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung. Bei ordnungsgemäß abgeschlossenen Parkvorgängen werden die erfassten Daten automatisch gelöscht.

Die Bewirtschaftung der Parkflächen und die Abwicklung der Parkvorgänge übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH. Sie steht auch bei Fragen zur Bezahlung oder zu einzelnen Parkvorgängen zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind auf der Beschilderung vor Ort zu finden. Hinweisschilder informieren auf dem gesamten Gelände über das neue Verfahren, die geltenden Tarife und die Bezahlmöglichkeiten.


Moers: Geheimnisvollen Stadtgraben am 8. November erleben
Den ‚Geheimnisvollen Stadtgraben‘ können Geschichtsinteressierte am Sonntag, 8. November, erleben. Start ist um 14.30 Uhr an der Skulptur ENNI-Mann in der Steinstraße 49.

Bei der Wanderung mit Einkehr lernen die Teilnehmenden den historischen Stadtgraben (Foto: pst) kennen, der die Altstadt wie ein gezeichnetes Eichenblatt umschließt.

Es steigen zwar keine Wassergeister auf, doch viele schöne und traurige Ereignisse schlummern dort. Gästeführerin Anne-Rose Fusenig erläutert die historischen Hintergründe. 
Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person ohne Essen 9 Euro, mit Essen bei der späteren Einkehr 20 Euro. Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Moers: Komoot intensiv - Tagestouren und Mehrtagestouren professionell planen
Mit der Outdoor-Planungsplattform Komoot lassen sich Radtouren komfortabel und präzise planen. Hier lernen Sie, wie Sie attraktive Tagestouren sowie durchdachte Mehrtagestouren direkt am eigenen Notebook erstellen.  Sie erfahren, wie Sie passende Wege finden, Höhenprofile und Wegbeschaffenheit beurteilen, Etappen sinnvoll aufteilen und Übernachtungsorte in Ihre Planung integrieren.

Während des Kurses planen Sie eigene Touren und erhalten viele praktische Tipps aus der Praxis für eine sichere und abwechslungsreiche Tourenplanung.  Voraussetzungen: Grundlegende Computerkenntnisse und Vorerfahrungen mit der Komoot-App. Bitte mitbringen: Eigenes Notebook mit Maus.

Ein Komoot-Premium-Account ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10916 Teilnahmegebühr: 15 Euro Dozent: Hermann an Voort. Veranstaltungsdatum 05.11.2026 - 15:00 Uhr - 17:15 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Dinslaken: BürgerSolarBeratung stellt sich am 16. November 2026 vor
Selbst Strom zu produzieren – das ist angesichts der steigenden Preise im Energiesektor eine reizvolle Vorstellung. Der Weg bis so eine Photovoltaikanlage tatsächlich auf dem Dach ist und in Betrieb gehen kann, erweist sich für interessierte Laien oft als kniffelige Angelegenheit: „Ist das Dach meines Hauses geeignet? Wie viel Strom sollte die Anlage im Jahr ‚ernten‘ können? Brauche ich einen Speicher? Was ist, wenn ich eine Wärmepumpe oder eine Wallbox installieren möchte?“

Das sind Fragen, die die mittlerweile sieben Mitglieder der BürgerSolarBeratung Dinslaken aus eigener Erfahrung kennen, als sie anfingen auf ihren Häusern Photovoltaikanlagen installieren zu lassen. 2025 suchte die Stadt Dinslaken Bürgerinnen und Bürger, die sich zu BürgerSolarBeratern ausbilden lassen wollten.

Seit dem Start im Februar hat die kleine, ehrenamtlich tätige Gruppe bereits mehr als drei Dutzend Beratungen durchgeführt. Anerkennung erhielt das Engagement auch durch den Kreis Wesel, der die Klimaschutzflagge in diesem Jahr an die Bürgersolarberatungen im Kreis überreichte. Gewürdigt wird damit der Einsatz für Klimaschutz und Energiewende vor Ort. Die Flagge wird alle zwei Monate zwischen den BürgerSolarBeratungen weitergereicht.

Mitte November wird sie von Alpen an Dinslaken übergeben. Aus diesem Anlass stellt sich die BürgerSolarBeratung Dinslaken am Montag, 16.11.2026, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Interessierten vor. Ort ist der Saal Agen im Dinslakener Rathaus. In einem weiteren Teil wird Akke Wilmes, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW für den Kreis Wesel, dann zum Stand der Gesetzgebung referieren.

Austausch, Fragen und Diskussion zum Thema Photovoltaik sind ausdrücklich erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Beratungsanfragen kann gerne per E-Mail direkt Kontakt mit der Gruppe aufgenommen werden: dinslaken@buergersolarberatung.de.

Die BürgerSolarBeratung geht auf eine Idee aus Mannheim im Jahr 2006 zurück. Daraus ist die Initiative MetropolSolar e.V. entstanden, die im Auftrag interessierter Kommunen Menschen schult, die vor Ort ehrenamtlich, unabhängig und neutral die Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern zum Thema Photovoltaik beraten.

Wesel: Neuer Standort für Zulassungs- und Fahrerlaubnisangelegenheiten
Der Fachdienst Straßenverkehr des Kreises Wesel zieht um 02.11.2026 Die bisher im Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße 31 in Wesel ansässige Zulassungs- und Führerscheinstelle des Fachdienstes Straßenverkehr nimmt ab Dienstag, 1. Dezember 2026, ihren Betrieb am neuen Standort Am Schornacker 113, 46485 Wesel (ehemals Testrut), auf.

Mit dem Umzug ändern sich auch die Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag: 9:00 bis 15:00 Uhr Mittwoch und Freitag: 9:00 bis 12:00 Uhr Die neuen Öffnungszeiten gelten ebenfalls für das DLZ Moers an der Mühlenstraße 15. Die Anliegen in der Zulassungs- und Führerscheinstelle Wesel können während der Öffnungszeiten ohne vorherige Terminvereinbarung erledigt werden.

Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann wie gewohnt die Online-Terminverwaltung nutzen: https://tevis.krzn.de/tevisweb080/ 

Bereits Mitte Oktober waren die weniger publikumsintensiven Bereiche des Fachdienstes Straßenverkehr – darunter die Bußgeldstelle, der Bereich Halterpflichten sowie die Bereiche Personen- und Güterkraftverkehr, Fahrschulen und Fahrlehrende – an den neuen Standort am Schornacker umgezogen und haben dort ihren Dienst aufgenommen.

Am Donnerstag, 26. November 2026, öffnet die bisherige Zulassungs- und Führerscheinstelle im Kreishaus von 7:30 bis 16:30 Uhr zum vorerst letzten Mal ihre Türen für das Publikum. Aufgrund des Umzugs bleibt die Zulassungs- und Führerscheinstelle am Standort Wesel am Freitag, 27.November 2026 und Montag, 30. November 2026, geschlossen.

Ab Dienstag, 1. Dezember 2026, ist sie ab 9:00 Uhr am neuen Standort erreichbar. Darüber hinaus können alle gängigen Anliegen in der Regel rund um die Uhr über die i-Kfz-Dienste erledigt werden: https://www.kreis-wesel.de/serviceportal/list/92  Hier kommt es aktuell allerdings aufgrund von erforderlichen Sicherheitsupdates zu Einschränkungen, siehe https://www.kreis-wesel.de/aktuelles/presse/sicherheits-updates-online-dienste-des-kreises-wesel-voruebergehend-eingeschraenkt

Landrat Ingo Brohl erklärt: „Der erhebliche Sanierungsstau im gesamten Kreishaus hat eine Verlagerung des Straßenverkehrsamtes erfordert. Am neuen Standort haben wir zeitgemäße Arbeitsumgebungen und gute Rahmenbedingungen für unsere Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen geschaffen.“

Der Umzug der Zulassungsstelle wurde erforderlich, weil beim 1984 eröffneten Weseler Kreishaus aufgrund seines Alters ein grundsätzlicher und erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Betroffen ist unter anderem die Gebäudehülle, die technische Gebäudeausstattung und der Brandschutz.

Klever Stadtverwaltung am 10.11.2026 vormittags geschlossen
Am Dienstag, 10. November 2026, gelten bei der Stadt Kleve abweichende Öffnungszeiten. Am Dienstag, 10. November 2026, wird die Stadt Kleve aufgrund einer Personalversammlung lediglich eingeschränkt erreichbar sein. Morgens und vormittags bleiben die Dienststellen der Stadtverwaltung geschlossen.

Stadtverwaltung Kleve

Davon sind das Klever Rathaus samt Bürgerbüro und Standesamt, die Stadtbücherei, das Dienstgebäude der Fachbereiche Jugend und Familie sowie Arbeit und Soziales – Jobcenter an der Lindenallee, das Stadtarchiv an der Triftstraße sowie die Volkshochschule Kleve an der Landwehr betroffen. Damit einhergehend sind die Mitarbeitenden der Stadt Kleve morgens und vormittags auch telefonisch nur eingeschränkt erreichbar und für die Zeit der Personalversammlung kann die allgemeine Telefonzentrale unbesetzt sein.

Nachmittags gelten wieder die regulären Öffnungszeiten der verschiedenen städtischen Dienststellen. Das bedeutet auch, dass das Rathaus der Stadt Kleve wie gewohnt dienstagnachmittags geschlossen bleibt. Die Öffnungszeiten der einzelnen Dienststellen der Stadt Kleve sind auf www.kleve.de/oeffnungszeiten zu finden.


NRW: 2025 verunglückten fast ein Viertel mehr Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr als vor 10 Jahren
* 14,4 % mehr getötete Personen ab 65 Jahren im Straßenverkehr als im Jahr 2015
* Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren waren bei knapp 16 % der Unfälle mit Personenschaden die Hauptverursacher
* 37 % verunglückten mit dem Fahrrad, darunter mehr als die Hälfte mit dem Pedelec

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 11.764 Seniorinnen und Senioren im Alter von 65 Jahren und älter im Straßenverkehr verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,6 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 11.032) und 22,8 % mehr als vor zehn Jahren (2015: 9.583). Die Anzahl der getöteten Personen ab 65 Jahren in Straßenverkehrsunfällen stieg im Zehnjahresvergleich um 14,4 %.

Dies ist insofern beachtlich, da die Anzahl der Getöteten insgesamt seit 2015 um 8,2 % gesunken ist. Die Anzahl der leichtverletzten Seniorinnen und Senioren stieg im gleichen Zeitraum um 33,5 % und damit stärker als die Anzahl der Leichtverletzten insgesamt (+12,1 %). Bei der Anzahl der schwerverletzten älteren Verkehrsteilnehmer war hingegen ein Rückgang von 8,3 % zu verzeichnen; die Anzahl der Schwerverletzten insgesamt sank im gleichen Zeitraum sogar um 22,6 %.


Deutschlandweit verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 57.189 Personen ab 65 Jahren im Straßenverkehr. Etwas mehr als ein Fünftel von ihnen (20,6 %) allein in NRW. Personen ab 65 Jahren sind bei knapp 16 % der Unfälle mit Personenschaden Hauptverursacher

Im Jahr 2025 waren in NRW insgesamt 121.949 Personen an einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt. Personen ab 65 Jahren machten hier mit 17.299 einen Anteil von 14,2 % aus. In 15,8 % der Unfälle mit Personenschaden (65.232) war eine Person mit 65 Jahren oder älter der Hauptverursacher (10.337). Hierbei verursachten Männer mit 66,5 % fast doppelt so oft einen Unfall wie Frauen (33,5 %).

Die häufigste Unfallursache von Seniorinnen und Senioren bei Unfällen mit Personenschaden war, wie auch bei allen Altersgruppen zusammen, ein Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren oder Ein- und Anfahren mit 20,2 %. Das Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. des Vorrangs war als Fehlverhalten bei Personen ab 65 Jahren mit 16,3 % vertreten.

Das dritthäufigste Fehlverhalten war mit 8,4 % das Missachten der Abstandsregelung. 37 % der Seniorinnen und Senioren verunglückten mit dem Fahrrad Mit 37,0 % verunglückten die meisten Personen ab 65 Jahren mit dem Fahrrad (4.348), darunter über die Hälfte mit Pedelecs (2.249). Mit Personenkraftwagen verunglückten in NRW 34,6 % der Seniorinnen und Senioren, als Fußgängerinnen und Fußgänger machten sie einen Anteil von 13,1 % aus.



Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln seit 2019 um 48,4 % gestiegen
Nicht nur zur Erkältungszeit greifen viele Menschen gern zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin C, Zink oder Eiweißgetränken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden hierzulande im Jahr 2025 rund 241 000 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel produziert – ein neuer Höchststand. Das waren 1,6 % mehr als ein Jahr zuvor mit rund 237 000 Tonnen und 48,4 % mehr als im Jahr 2019 (162 000 Tonnen).

Auch der Wert der produzierten Nahrungsergänzungsmittel ist gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte er sich um 12,6 % von rund 1,85 Milliarden Euro auf gut 2,08 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 hat sich der Wert der produzierten Nahrungsergänzungsmittel mehr als verdoppelt (+137,6 %).



Zahl der produzierenden Unternehmen ebenfalls gestiegen Auch die Zahl der Unternehmen, die Nahrungsergänzungsmittel herstellen, erreichte 2025 mit 72 einen neuen Höchststand. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 64 Unternehmen, im Jahr 2019 waren es 52. Unter Nahrungsergänzungsmittel fallen unterschiedliche Produkte wie Calcium- oder Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung und Kieselerde oder Zink-Hefe-Kapseln. Seit 2019 werden sie in der Produktionsstatistik gesondert erfasst.


1.500 Euro für das Klever Kinder Netzwerk e.V.
Große Fahrzeuge, spannende Einblicke und ein starkes Zeichen für den guten Zweck: Beim ersten Tag der offenen Tür der Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) an der Brabanter Straße kamen 1.500 Euro für den Verein Klever Kinder Netzwerk zusammen.

von links nach rechts: Karsten Koppetsch (USK), Ellen Rütter (KKN), Christian Schulte (KKN), Tanja Liebeton (USK) Ines Reiss (KKN). Foto: USK

Die Spendensumme stammt aus den zahlreichen Zuwendungen, die Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort gegeben haben. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, der KKA Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH sowie dem Klever Kinder Netzwerk boten die USK ein abwechslungsreiches Programm und informierten über ihre vielfältigen Aufgaben für ein sauberes, sicheres und lebenswertes Kleve.

Damit wurde der Tag der offenen Tür zugleich zu einer wertvollen Unterstützung für Kinder und Familien in Kleve. Bei der symbolischen Scheckübergabe bedankt sich USK-Vorstand Karsten Koppetsch herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihre Spendenbereitschaft sowie bei den beteiligten Organisationen und allen Mitwirkenden, die zum Gelingen beigetragen haben.

Gedenken an die Reichspogromnacht in Kleve
Am 9. November 2026 wird auf dem Synagogenplatz der Schrecken der Reichspogromnacht gedacht. Am 9. November erinnern wir uns alljährlich an die schrecklichen Ereignisse der Reichspogromnacht 1938 und ihre Folgen.  Die Stadt Kleve und der Verein „Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e. V.“ laden daher alle Bürgerinnen und Bürger am Montag, 9. November 2026, zum gemeinsamen Gedenken an die Pogromnacht ein.

Ab 15.00 Uhr machen sich drei Gruppen von Schülerinnen und Schülern der Klever Schulen auf den Weg zum Platz der ehemaligen Synagoge. Unterwegs besuchen sie ausgewählte Stolperstein-Verlegestellen und erinnern damit an die Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich den Schulgruppen anzuschließen: Karl Kisters Realschule: Start um 15.00 Uhr, Treffpunkt: Stolperstein-Verlegestelle Ecke Herzogstraße/An der Münze Freiherr-vom-Stein-Gymnasium: Start um 15.00 Uhr, Treffpunkt: Stolperstein-Verlegestelle vor der Neuen Mitte/Stechbahn Gesamtschule am Forstgarten: Start um 15.00 Uhr, Treffpunkt: Stolperstein-Verlegestelle Lindenallee 32 Um 15.30 Uhr beginnt die zentrale Gedenkveranstaltung auf dem Platz der ehemaligen Synagoge an der Reitbahn in Kleve.

Neben den Grußworten von Bürgermeister Markus Dahmen wird Helga Ullrich-Scheyda einen Beitrag zum zehnjährigen Bestehen der Stolpersteinverlegungen in Kleve halten. Die musikalische Begleitung übernimmt der Chor Hatikwa aus Nimwegen. Nils Looschelders führt durch die Gedenkveranstaltung.

Moers: Von Herbstfarben zum Adventszauber – Upcycling im Flick-Café
Herbstliche Farben treffen auf festliche Ideen. Am Dienstag, 3. November, von 14.30 bis 17 Uhr reparieren wir Kleidung, flicken kleine Defekte und geben Stoffen neuen Charakter. Unsere Expertin mit Nähmaschine sorgt für Unterstützung. Bei Kaffee, Tee und Keksen tauschen wir uns außerdem zu Advents- und Winterideen aus.

Das Flick-Café bietet eine schöne Gelegenheit, Kleidung länger im Kreislauf zu halten und der Schnelllebigkeit der Modeindustrie entgegenzuwirken. Zusätzlich informieren wir über aktuelle Projekte und Aktionen aus dem Stadtteil. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen und weitere Informationen beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 03.11.2026 - 14:30 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort  Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Adresse Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.

Kamp-Lintfort: Sekt oder Selters! - Wasserwirtschaftssilvester bei der LINEG
Wasser, Wetter, Wissen. Am 31. Oktober zieht die LINEG alljährlich eine Bilanz der vergangenen zwölf Monate. Wie viel Niederschlag ist gefallen? Wie gefüllt ist unser Grundwasserspeicher? Welche Folgen hat der Klimawandel auf den Wasserhaushalt?

Und welche Themen beschäftigen sonst noch die Wasserwirtschaft am linken Niederrhein? Natürlich stoßen wir auch auf das neue Wasserwirtschaftsjahr an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10430DL Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozentin: Gesa Amstutz. In Kooperation mit der LINEG.
Veranstaltungsdatum 03.11.2026 - 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Veranstaltungsort, Friedrich-Heinrich-Allee 64, 47475 Kamp-Lintfort.

Moers: L'esprit des murs - Frankreichs interessanteste Mauern
Mit Mauern assoziiert man oft nur negative Aspekte wie Abgrenzung, Trennung und Gefängnis. Als historische Relikte sind sie meist beeindruckende Zeugnisse vergangener Epochen, dienten aber auch als Schutzwall vor Angriffen und somit zur Verteidigung von Recht und Freiheit.

Hinter den „Clos“ genannten Einfriedungen befinden sich Gärten, Weinberge und Kalvarienberge. Für Paris ist die Barrikade ein Symbol für die Revolutionen. Moderne Mauern sind außerdem oft auch Basis für Kunstwerke (Mur des je t’aime, Mur de la Paix, Graffitis etc.) oder erfüllen eine wichtige Funktion im Umweltschutz (mur végétal). 

Die Bilderreise führt uns u. a. nach Aigues-Mortes, Carcassonne, La Rochelle und St. Malo, in die Bretagne, Normandie und Burgund sowie natürlich nach Paris. Die Vortragssprache ist Deutsch. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I40802  Teilnehmer: ab 8 Personen Teilnahmegebühr: 7 Euro  Dozent: Ralf Petersen Event details Veranstaltungsdatum 03.11.2026 - 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 5b, 47441 Moers. Veranstaltungsort Altes Landratsamt.

Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum Ehrenamt am 4. November
Vieles würde heutzutage ohne Ehrenamt nicht funktionieren. Besonders in den Stadtteilen Meerbeck und Hochstraß leisten ehrenamtlich Tätige wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale der Grafschafter Diakonie informiert am Mittwoch, 4. November, von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, über verschiedene Möglichkeiten, sich mit bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.

Interessierte, die eine Idee oder einen Vorschlag für ein Projekt haben, sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag beraten zu lassen. Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich. Veranstaltungsdatum 04.11.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.

Moers: Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht.  Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. 

Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen?  Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander?  Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir? Kurs-Nr.: I40000 Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozent: Joachim Grzega.
04.11.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort online. Veranstalter Volkshochschule Moers - Kamp-Lintfort Zentrale. Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10

Moers: Flucht über das Mittelmeer - Ein Seenotretter berichtet
Gerald Karl ist seit 2018 in der Seenotrettung im Mittelmeer engagiert. Dabei fuhr er bislang 19 Einsätze für verschiedene Organisationen in unterschiedlichen Funktionen und war an der Rettung von über 3000 Menschen beteiligt. Er möchte Sie mit einem Bildvortrag über die Hintergründe, Abläufe und Notwendigkeit der Rettungen informieren und beantwortet auch gerne Ihre Fragen.

Kurs-Nr.: I10206 Teilnahmegebühr: unentgeltlich Referent: Gerard Karl In Kooperation mit der Seebrücke Moers und dem Ev. Bildungswerk FRIEDA. Veranstaltungsdatum 04.11.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 5b, 47441 Moers. Veranstaltungsort Altes Landratsamt.

Moers: Hilfe für pflegende Eltern - Tipps, Kontakte und Austausch
Wenn ein Kind dauerhaft Pflege oder besondere Unterstützung benötigt, müssen Eltern viele Herausforderungen gleichzeitig bewältigen. Die kostenfreie Informationsveranstaltung ‚Selbsthilfe für pflegende Eltern‘ zeigt, welche Hilfen möglich sind und wie der Austausch mit anderen betroffenen Familien entlasten kann. Sie findet am Donnerstag, 19. November, von 15 bis 17 Uhr im Rathaus Moers (Rathausplatz 1) statt.

Die Pflegeberatung und der Inklusionsberater der Stadt Moers sowie die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Wesel laden gemeinsam Mütter, Väter und andere Angehörige ein, die ein pflegebedürftiges Kind begleiten. Unterstützt werden sie von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und verschiedenen Selbsthilfegruppen. Das Alter des Kindes und die Art der Erkrankung oder Beeinträchtigung spielen keine Rolle.

Selbsthilfegruppen können Alltag erleichtern
Neben der Pflege müssen Eltern den Familienalltag organisieren, Anträge stellen und passende Unterstützung finden. Häufig bleibt wenig Zeit für die eigenen Bedürfnisse oder den Austausch mit Menschen, die die Situation aus eigener Erfahrung kennen.

Die Teilnehmenden erfahren, welche konkreten Hilfen zur Verfügung stehen und wie Selbsthilfegruppen den Alltag erleichtern können. Sie erhalten Einblicke in die Erfahrungen anderer Eltern und Hinweise, an welche Stellen sie sich mit ihren Fragen wenden können. An Informationsständen können sie Fragen stellen und direkt mit den beteiligten Akteuren ins Gespräch kommen.  

Die Veranstaltung findet im Rathaus Moers, Nordflügel, 2. Etage, Raum Knowsley/Seelow, statt. Interessierte können auch spontan vorbeikommen. Zur besseren Planung bittet das Organisationsteam aber um eine vorherige Anmeldung: sandra.janssen@moers.de, marius.haas@moers.de. 

Polizeisportschützen gewinnen Moerser Stadtpokalschießen
Die Polizeisportschützen Moers haben das Stadtpokalschießen 2026 für sich entschieden. Mit 767,1 Ringen setzten sie sich gegen fünf weitere Moerser Schützenvereine durch und sicherten sich den Wanderpokal.

(Fotos: ASG Moers-Hochstraß)

Ausgerichtet wurde der Wettbewerb am 24. und 25. Oktober erstmals von der ASG Moers-Hochstraß e. V. im Vereinslokal Kampmann. Ergänzend zum Mannschaftswettbewerb in der Disziplin ‚Luftgewehr aufgelegt‘ gab es Einzelwettbewerbe in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole ohne Auflage. Hier waren Seref Güney, Hildegard Waggeling (beide Polizeisportschützen Moers), Michelle Stermula (SV Moers-Asberg) und Uwe Baumeister (ASG Moers-Hochstraß) die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler.

Die Siegerehrung übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia van Dyck. Sie dankte dem ASG Moers-Hochstraß für die Organisation. Sie betonte, dass das Stadtpokalschießen neben dem sportlichen Wettbewerb auch den Austausch zwischen den Vereinen und die Pflege der Schießsporttra

DB Emmerich – Oberhausen: Projektteam treibt dreigleisigen Ausbau weiter voran
Bauteams arbeiten während einwöchiger Streckensperrung an Gleisen, Weichen, Brücken und Bahnübergängen
• Busse statt Bahnen vom 9. bis 16. November
• Änderungen im Fernverkehr Richtung Amsterdam

Die DB InfraGO arbeitet in diesem Monat weiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: In der Zeit von Montag, 9. November bis Montag, 16. November 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 73 Kilometer langen Ausbaustrecke zahlreiche Bauarbeiten an Gleisen, Weichen, Brücken, Bahnübergängen und Schallschutzwänden.

Eine Auswahl der Arbeiten im Überblick:
In Oberhausen setzen die Fachleute die Bauarbeiten an der Straßenüberführung (SÜ) Weierstraße fort. Im Zuge der einwöchigen Streckensperrung heben sie den neuen Brückenträger mit Hilfe eines Krans ein. Darüber hinaus bauen die Teams bereits jetzt den Bahnübergang an der Rosastraße zurück, sodass sie im Nachgang der Sperrpause mit den Straßenarbeiten für den Anschluss an die neue SÜ Rosa-Rothofstraße beginnen können. Ergänzend werden neue Oberleitungsmasten aufgestellt und die bestehenden Anlagen instandgesetzt.

•In Dinslaken und Voerde treibt das Projektteam neben dem Bau der neuen Schallschutzwände auch die Umbauarbeiten an den Stationen voran. Am Haltepunkt Dinslaken baut das Team das Gleis 2 zurück, bevor im Anschluss der Untergrund für das neue Gleis vorbereitet und mit einer so genannten Planumsschutzschicht ausgestattet wird.
Diese Arbeiten sind Grundlage für den weiteren Gleisbau. Am Haltepunkt in Voerde finden wiederum Restarbeiten im Bereich der Bahnsteige statt. Darüber hinaus bauen die Fachleute den Bahnübergang an der Jägerstraße zurück. Auch in Voerde-Friedrichsfeld stehen umfangreiche Schallschutzarbeiten sowie Bahnsteigarbeiten am Haltepunkt Friedrichsfeld auf dem Programm.

• In Wesel setzt das Team zwischen der Willy-Brandt-Straße und der Schermbecker Landstraße umfangreiche Erd-, Kabeltiefbau- und Gründungsarbeiten um. Darüber hinaus werden auch hier zwischen der B58n und der Park-and-Ride Anlage am Franz-Etzel-Platz die Schallschutzarbeiten weiter vorangetrieben. Zudem wird das Team am Bahnhof Wesel das Gleis 2 wieder in Betrieb nehmen.

•In Hamminkeln-Mehrhoog, Rees-Haldern und Empel-Rees setzt das Projetteam Kampfmittelsondierungen und Kabeltiefbauarbeiten um. Zudem stehen auch umfangreiche Leitungsumverlegungen auf dem Programm.

• In Emmerich schließt das Team während der Streckensperrung die Bahnübergänge an der Kerstenstraße und am Schwarzen Weg. Darüber hinaus stehen Vegetationsarbeiten, Kampfmittelsondierungen und Vermessungsarbeiten an.

• Busse statt Bahnen vom 9. bis 16. November
Um die Bauarbeiten sicher und effizient durchführen zu können, wird die Bahnstrecke zwischen Arnhem (NL) und Oberhausen in der Zeit von Montag, 9. November (21 Uhr) bis Montag, 16. November (21 Uhr) voll gesperrt. Es kommt zu folgenden Änderungen im Nah- und Fernverkehr:

•Nahverkehr
RE 5 (RRX): Die Züge entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Wesel Hbf. Als Ersatz verkehren sowohl Schnellbusse als auch Busse mit allen Halten.

RE 19: Die Züge entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal bzw. Wesel Hbf und Bocholt. Ersatzweise verkehren Schnellbusse zwischen Oberhausen, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal. Außerdem sind auch Busse mit allen Halten zwischen Oberhausen und Emmerich sowie zwischen Wesel und Bocholt im Einsatz.

RE 44: Die Züge entfallen zwischen Duisburg Hbf und Bottrop Hbf. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop. Zwischen Duisburg und Oberhausen können Fahrgäste alternativ die Linien RE 3, RE 5 (RRX), RE 19, RB 32 und RB 35 nutzen.

RE 49: Die Züge entfallen zwischen Oberhausen und Wesel. Als Ersatz verkehren Schnellbusse zwischen Duisburg Hbf und Dinslaken Hbf. Zudem sind zwischen Oberhausen und Wesel Schnellbusse sowie Busse mit allen Zwischenhalten unterwegs.

•Fernverkehr
Die Fernverkehrszüge in Richtung Amsterdam werden zwischen Köln und Utrecht umgeleitet. Die Halte in Düsseldorf Hbf, Duisburg Hbf, Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal entfallen. Zusätzlich halten die Züge in Mönchengladbach Hbf und s-Hertogenbosch. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 30 Minuten.

Informationen zum Ausbauprojekt Emmerich–Oberhausen
Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren.

Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.emmerich-oberhausen.de.

Die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt gibt es unter: www.deutschlandtakt.de/.
Dieses Projekt wird kofinanziert durch die Europäische Union.

Regionaler Konsens will Ausbildung stärken - Jugendliche und Betriebe besser matchen
Die duale Ausbildung schafft Fachkräftenachwuchs. Am Niederrhein geht die Zahl der abgeschlossenen Verträge jedoch zurück. Die Partner des Regionalen Ausbildungskonsens sind sich einig: Wichtig ist eine starke Berufsorientierung. Außerdem müssen Jugendliche und Unternehmen besser zueinanderfinden. Zwei Themen, über die die Partner bei ihrer jährlichen Konferenz am 2. November in der Niederrheinischen IHK sprachen.

Jugendliche profitieren bei der dualen Ausbildung von guten Karrierechancen. Viele Unternehmen investieren in ihre Fachkräfte und ermöglichen ihnen, sich weiterzubilden. In Branchen wie Logistik, Handel und Gastronomie wird Nachwuchs dringend gebraucht. Trotzdem sind längst nicht alle Ausbildungsplätze vergeben. Es gilt, noch mehr junge Menschen für diesen Weg zu gewinnen und die Betriebe bei der Suche zu unterstützen. Unternehmen, die noch zurückhaltend sind, sollten erwägen, auch schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben.

„Eine Ausbildung ist eine lohnende Investition in die Zukunft. Gerade in Zeiten, in denen es wirtschaftlich schwierig ist“, sagt Matthias Wulfert, Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung der Niederrheinischen IHK. „Wir unterstützen Unternehmen, damit sie jungen Menschen ihre Türen öffnen. Gleichzeitig möchten wir Jugendliche ermutigen, die zahlreichen Chancen einer Ausbildung kennenzulernen. In vielen Berufen gibt es auch jetzt noch freie Plätze.“

Azubi-Speed-Dating schafft Plattform
Eine gute Gelegenheit zum „Reinschnuppern“ in den Betriebsalltag war das Azubi-Speed-Dating, das parallel zur Konferenz stattfand. Schüler und Unternehmen kamen vor Ort ins Gespräch. Dabei konnten sie Fragen stellen und erste Kontakte knüpfen. „Ein gutes Match entsteht nicht allein durch perfekte Bewerbungsunterlagen“, so Wulfert. „Persönliche Gespräche machen Potenziale sichtbar und schaffen Vertrauen. Das bietet beiden Parteien eine bessere Chance, zusammen zu finden.“

Zentral ist auch eine frühe Berufsorientierung. Praktika ermöglichen erste Einblicke in die Arbeitswelt. So entstehen realistische Vorstellungen von Berufen und Karrierewegen. Programme wie „Kein Abschluss ohne Anschluss“ begleiten junge Menschen beim Übergang in das Arbeitsleben. Das Angebot hilft dabei, Perspektiven zu entwickeln und umzusetzen.

Wichtig ist auch, bestehende Ausbildungsverhältnisse zu begleiten. Jugendliche und Betriebe können auf vielfältige Angebote der Kammern und Arbeitsagenturen wie die „Assistierte Ausbildung“ zurückgreifen. Ziel ist es bei Problemen, etwa in der Berufsschule, zu helfen und so Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Interessierte finden hier freie Ausbildungsplätze:
Agenturen für Arbeit www.arbeitsagentur.de,
Jobcenter Kreis Kleve www.meinjob-kreis-kleve.de,
Handwerkskammer Düsseldorf www.hwk-duesseldorf.de,
Niederrheinischen IHK www.ausbildung.nrw

Oder sie wenden sich an folgende Adressen:
ausbildungsberatung@niederrhein.ihk.de,
duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de,
wesel@arbeitsagentur.de.

Zahlen, Daten, Fakten
Die Arbeitsagentur Duisburg verzeichnet einen Rückgang der gemeldeten Ausbildungsstellen von 3.142 auf aktuell 2.471. Davon sind 2.329 betriebliche Ausbildungsstellen: 660 weniger (minus 22,1 Prozent) als im letzten Ausbildungsjahr. Die Zahl der Bewerber sank von 3.454 auf aktuell 3.446 (minus 0,2 Prozent). Ende Oktober waren 193 Bewerber noch ohne Ausbildung, 37 mehr (plus 23,7 Prozent) als im Vorjahr. 186 Ausbildungsplätze können noch besetzt werden, das sind 15,8 Prozent weniger als 2025.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Wesel, der die Kreise Wesel und Kleve umfasst, gab es 3.499 gemeldete Ausbildungsstellen. 3.365 davon betrieblich. Das bedeutet: In beiden Kreisen gab es einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 493 weniger (minus 12,3 Prozent) Ausbildungsplätze insgesamt und 480 weniger (minus 12,5 Prozent) betriebliche Ausbildungsstellen. Die Zahl der Bewerber ist gesunken auf 3.734 (minus 9,1 Prozent). Ende September hatten 536 Bewerber noch keine Ausbildungsstelle, 138 mehr (plus 34,7 Prozent) als im Vorjahr. Dem gegenüber standen noch 387 unbesetzte Ausbildungsstellen: 21,7 Prozent mehr als 2025.

Die Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz sind:
Vertreter der Gebietskörperschaften Duisburg, Kleve, Wesel, der Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel, der Jobcenter Duisburg, Kreis Wesel und Kreis Kleve, der Berufskollegs, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industriegewerkschaft Metall, des Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, der Apothekerkammer Nordrhein, der Regionalagentur Niederrhein, der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Kreishandwerkerschaften und der Niederrheinischen IHK. Die Konsenspartner engagieren sich für die duale Ausbildung und bündeln ihre Aktivitäten für den regionalen Ausbildungsmarkt.

Öffentliches Training der Deutschen Para-Eishockey-Auswahl
Nationalmannschaft entdeckt die Enni-Eiswelt für sich

Die Enni-Eiswelt wird Anfang November zum Trainingsrevier für Spitzen-sportler: Vom 6. bis 8. November absolviert die deutsche Para-Eishockey-Nationalmannschaft mehrere Trainingseinheiten in Moers. Das Team ist an diesem Wochenende zu Gast beim Deutschland-Cup in Düsseldorf und besucht dort die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft.

Dass die Para-Auswahl dabei in Moers trainiert, ist Dieter Eberlein zu verdanken. Der Trainer des GSC Moers hatte im Rahmen einer Weiterbildung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) Kontakt zum Para-Nationaltrainer geknüpft und die Enni-Eiswelt als Domizil ins Spiel gebracht. „Wir haben hier ideale Bedingungen. Die Enni-Eiswelt ist ein kleines Juwel“, sagt Eberlein.

Dabei geht es um Details, die im normalen Eislaufbetrieb kaum auffallen, für die Para-Sportler aber entscheidend sind. So können sie bereits in ihren Schlitten sitzend stufenlos direkt aufs Eis gelangen. Breite Türen, ein barrierefreier Eingang und eine Behindertentoilette sind weitere Pluspunkte. Vergleichbare Bedingungen finde die Mannschaft, so Eberlein, selbst an großen Eisstandorten in der Region nicht ohne Weiteres.

Para-Eishockey ist die paralympische Variante des Eishockeys und mindestens ebenso rasant. Die Spieler sitzen auf speziellen Schlitten mit zwei Kufen und nutzen zwei kurze Schläger, mit denen sie sich sowohl fortbewegen als auch den Puck spielen. Schnelle Richtungswechsel und körperbetonte Zweikämpfe machen die Sportart spektakulär. Seit 1994 gehört sie zum Programm der Paralympischen Winterspiele. Bei den Winter-Paralympics in diesem Jahr in Italien erreichte die deutsche Mannschaft Platz sechs.

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, hat am Samstag, 7. No-vember, Gelegenheit. Dann öffnet die Nationalmannschaft ihr Training von 10:30 bis 12:30 Uhr für Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns sehr, dass die Nationalmannschaft nicht nur bei uns trainiert, sondern den Moerserinnen und Moersern auch die Gelegenheit gibt, diesen faszinierenden Sport aus nächster Nähe zu erleben“, sagt Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle.

Mit dem öffentlichen Training möchte die Mannschaft zugleich für den noch wenig bekannten Sport werben und neue Spielerinnen und Spieler gewinnen. Besonders Menschen mit körperlichen Einschränkungen der unteren Gliedmaßen sollen so auf die sportlichen Möglichkeiten aufmerksam werden.

Für Beckerle ist der Besuch auch eine schöne Bestätigung für die Enni-Eiswelt. „Dass eine Nationalmannschaft bei uns Bedingungen vorfindet, die genau zu ihren besonderen Anforderungen passen, freut uns natürlich sehr.“
Und aus dem ersten Besuch könnte mehr werden: Die Mannschaft mit Spielern aus ganz Deutschland trifft sich bislang alle drei bis vier Monate zum gemeinsamen Training in Thüringen. Nun suche sie laut Eber-lein einen zusätzlichen Trainingsstandort im Westen. „Die Enni-Eiswelt könnte dafür künftig eine Option sein.“

Moers: Bernhard Kegel liest zum Thema ‚Rasante Evolution‘ in der Bibliothek
Stehen wir vor einer Turbo-Evolution? Dieser Frage geht der renommierte Sachbuchautor und Naturwissenschaftler Bernhard Kegel in seinem neuen Werk ‚Rettung durch schnelle Evolution‘ nach.

Am Freitag, 20. November, liest Kegel ab 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Bibliothek, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, aus seinem Buch, das für das Wissensbuch des Jahres 2026 normiert ist.  Darin erklärt der Autor, wie faszinierend und gefährlich es zugleich ist, wenn Klimawandel und Artensterben eine rasante Evolution der Tier- und Pflanzenwelt bewirken.

(Foto: Buchcover)

Die Lesung ist eine Kooperation der Bibliothek mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort, der Neukirchener Buchhandlung und der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e.V..

Von den wilden 70ern bis zum Adventszauber Enni lädt zu zwei Sauna-Treffs ins Freizeitbad ein  
Wenn es draußen früher dunkel und langsam winterlich wird, dreht das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn im November die Temperaturen auf. Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt zu zwei Sauna-Treff-Abenden ein, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Zunächst geht es zurück in die wilden 70er-Jahre, bevor zum Monatsende vorweihnachtliche Stimmung in den Saunagarten einzieht. Jeweils von 18 bis 24 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Saunaerlebnis für die ganze Familie.  

Beim ersten Sauna-Treff am Samstag, 14. November, lassen die Sauna-Meister die 70er-Jahre wieder aufleben. Stündliche Event-Aufgüsse mit passender Musik sorgen für das entsprechende Retro-Gefühl. Dazu verbreiten Duftkompositionen wie Holunderbeere, Lemongras und grüner Tee besondere Aromen in den Saunen. Nach ausgewählten Aufgüssen gibt es kleine Zugaben wie heißen Holundersaft, Kräuterlikör oder gekühlte Fruchtstücke.

Beim zweiten Termin am Samstag, 28. November, wird es dann vorweihnachtlich. Der Saunagarten erstrahlt im Lichterglanz und Düfte wie Bratapfel mit Amaretto und Gewürzspekulatius stimmen auf die Adventszeit ein. Auch Glühwein darf an diesem Abend nicht fehlen. Ein spezielles Wenik-Ritual mit Birkenzweigen und ein Meersalz-Peeling ergänzen das Programm.  

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.


Rückbau schafft mehr Sicherheit und Raum für Natur - Enni entfernt Brücke am Alten Damm an der Jägerstraße  
Die ENNI Stadt & Service wird in Kürze die Brücke am Alten Damm im Bereich der Jägerstraße in Repelen zurückbauen. Das Bauwerk am Umspannwerk weist erhebliche alters- und feuchtigkeitsbedingte Schäden auf. Eine fachliche Bewertung hat ergeben, dass der Abriss die langfristig sicherste und wirtschaftlichste Lösung ist.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 2. November, und dauern voraussichtlich rund sechs Wochen. Während der Bauzeit richtet Enni für Fußgänger und Radfahrer eine Umleitung ein. Im unmittelbaren Umfeld kann es zudem vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Die beliebte Wegeverbindung bleibt jedoch erhalten.

„Nach dem Rückbau werden wir das Höhenniveau des Weges anpassen, sodass er künftig ohne Brücke nutzbar sein wird“, erklärt Enni-Bauleiter Frank Leijten. „Gleichzeitig können wir den Bereich ökologisch aufwerten. Die bisherige Betonkonstruktion verschwindet aus dem Landschaftsbild und macht Platz für eine attraktivere Gestaltung des Umfelds.“

Stimmungsvolle Tradition: Diese Martinszüge finden 2026 in Kleve statt
Auch 2026 finden wieder zahlreiche Martinsumzüge in ganz Kleve statt. Rund um den Martinstag am 11. November 2026 finden auch im gesamten Klever Stadtgebiet wieder zahlreiche Martinsumzüge statt. Das stimmungsvolle Treiben umfasst in diesem Jahr bislang 25 angemeldete Umzüge im Zeitraum vom 3. November bis zum 14. November 2026. Im vergangenen Jahr wurden bei der Stadt Kleve insgesamt 28 Martinsumzüge angemeldet, 2024 waren es 26. 

Der große Martinszug durch die Innenstadt findet am Samstag, 7. November 2026 statt. Startpunkt ist um 17:45 der EOC-Parkplatz neben dem „Talys“, Endpunkt ist in diesem Jahr der Parkplatz Ludwig-Jahn-Straße gegenüber dem Holzland Dorsemagen. Eine Auflistung aller bis dato beantragten Martinsumzüge in Kleve findet sich auf www.kleve.de/martinszuege.

Die dort eingerichtete Themenseite wird fortlaufend aktualisiert und um weitere Umzüge ergänzt, sofern entsprechende Anträge eingehen. Bei den aufgeführten Umzügen handelt es sich um alle Veranstaltungen, die bei der Stadt Kleve beantragt wurden. Die tatsächliche Durchführung liegt stets in der Verantwortung der jeweiligen Veranstaltenden.

Für die Anmeldung weiterer Martinszüge ist nun Eile geboten. Die Stadt Kleve bittet im Regelfall um eine Antragstellung drei Wochen vor dem geplanten Veranstaltungsdatum, damit eine rechtzeitige Bearbeitung gewährleistet werden kann. Im Verfahren sind neben der Stadt Kleve regelmäßig weitere Behörden beteiligt, denen wiederum eine gewisse Zeit zur Abgabe einer Stellungnahme eingeräumt werden muss. Die notwendigen Antragsunterlagen können auf der städtischen Internetseite heruntergeladen werden.

Fußverkehrs-Check 2026: Stadt Kleve lädt zum Maßnahmenworkshop ein
Nach den erfolgreich durchgeführten Begehungen in der Oberstadt und der Unterstadt geht der Fußverkehrs-Check 2026 in seine letzte Phase. Die Stadt Kleve lädt hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und weiteren Institutionen herzlich zum Maßnahmenworkshop am Donnerstag, 12. November 2026 um 17:00 Uhr in den Ratssaal (R. 1.28) im Rathaus, Minoritenplatz 1, 47533 Kleve, ein.

Im anstehenden Workshop werden mögliche Maßnahmen zur Stärkung des Fußverkehrs in Kleve diskutiert.

Im Workshop werden zunächst die Ergebnisse der bisherigen Begehungen vorgestellt. Dabei fasst die Stadt Kleve festgestellte Mängel und Konfliktstellen ebenso zusammen wie positive Beispiele aus den untersuchten Bereichen der Ober- und Unterstadt. Im Anschluss werden Maßnahmenvorschläge präsentiert, die den Fußverkehr in Kleve sicherer, komfortabler und attraktiver machen sollen.

Dazu zählen unter anderem sicherere Querungsmöglichkeiten, Verbesserungen an Gehwegen, eine höhere Aufenthaltsqualität und bessere Beleuchtung, der Abbau von Barrieren sowie Anpassungen an Einmündungen und Knotenpunkten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu diskutieren, eigene Hinweise und Ideen einzubringen und die Vorschläge hinsichtlich ihrer Wirkung, Dringlichkeit und Umsetzbarkeit zu bewerten.

Die Ergebnisse des Workshops fließen in den Abschlussbericht und den Maßnahmenplan zum Fußverkehrs-Check ein. Sie bilden damit eine wichtige Grundlage für die weitere Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Fußgängerinnen in Kleve. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Fußverkehrs-Check 2026 sind unter www.kleve.de/fvc verfügbar.

Wesel im Wandel der Zeit: Der neue Fotokalender des Stadtarchivs ist da
Zum zweiten Mal gibt das Stadtarchiv einen Fotokalender aus der Reihe „Damals in Wesel“ heraus und nimmt Sie mit auf eine faszinierende Zeitreise durch unsere Heimatstadt. Unter dem Motto „Straßen und Plätze“ zeigt der Kalender in diesem Jahr eindrucksvolle, teils unveröffentlichte historische Fotografien aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Tauchen Sie ein in das historische Wesel und begeben Sie sich auf einen Streifzug durch die Straßen und Gassen der alten Stadt.  Der Kalender ist ab dem 02.11.2026 bei der Stadtinformation, den lokalen Buchhandlungen, dem Wasserturm und natürlich im Stadtarchiv Wesel für 15 Euro erhältlich. Auch auf dem Adventmarkt am 28./29.11. wird er am gemeinsamen Stand vom Stadtarchiv und der Historischen Vereinigung angeboten.

Sichern Sie sich Ihr Exemplar und entdecken Sie Wesel aus ganz neuen, alten Perspektiven. Ansprechpartner Team Archiv Telefon: 02 81 / 2 03 29 51 Fax: 02 81 / 2 03 49 44 30 E-Mail: archiv@wesel.de Nach oben springen drucken Kontakt Stadt Wesel Klever-Tor-Platz 1 46483 Wesel Telefon: +49 (0)281 / 20 3-0 E-Mail: poststelle@wesel.de Kontaktformular
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Familienforschung für Einsteiger im Stadtarchiv Wesel
Das Stadtarchiv in Kooperation mit dem bekannten Weseler Genealogen Bastian Wilmsen bietet erneut einen Kurs zur Einführung in die Familienforschung an. Der Kurs wendet sich ausdrücklich an Personen ohne Vorkenntnisse, die an der Erforschung der eigenen Familiengeschichte interessiert sind.

Ab Januar 2027 informiert das Stadtarchiv einmal im Monat über seine Quellen, die für die Erforschung der Familiengeschichte genutzt werden können. Bastian Wilmsen stellt zudem die im Internet vorhandenen zahlreichen Informationen sowie Portale vor. Dabei bleibt es nicht bei der Theorie.

Vielmehr erhalten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, in den Archivquellen und Portalen aktiv nach der eigenen Familie zu suchen. Laptops können gerne mitgebracht werden (kostenloses WLAN ist vorhanden), sind aber nicht zwingend erforderlich. Auf der Basis der vermittelten Informationen können die TeilnehmerInnen dann die spannende Reise in die eigene Familiengeschichte fortsetzen. 

Der Kurs findet jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr an folgenden Tagen statt: 28.1., 23.2., 25.3., 29.4., 27.5., 24.6., 29.7., 26.8., 30.9., 28.10. und 25.11. (Dezember entfällt). Veranstaltungsort ist der Lesesaal des Stadtarchivs, An der Zitadelle 2, 46483 Wesel. Der Kurs ist auf ein Jahr angelegt. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse archiv@wesel.de wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

November-Ablesung startet Enni erfasst Zählerstände in Vluyn
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im November im Neukirchen-Vluyner Ortsteil Vluyn unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 3.900 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 6.100 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.

Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können. Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich.

„Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.  

 

Moers: Nächstes Frühstück mit der Seniorenberatung am 6. November
Guten Anklang hat die erste Ausgabe des Frühstücks mit der Seniorenberatung der Stadt Moers im Oktober gefunden. Rund 20 Seniorinnen und Senioren sind der Einladung gefolgt.  Deshalb soll das Angebot nun jeden ersten Freitag im Monat stattfinden.

Am Freitag, 6. November, von 9 bis 11 Uhr gibt Anke Saatkamp (Foto: pst) von der Seniorenberatung in der Rathauskantine (Rathausplatz 1) bei Kaffee und Brötchen wieder Ratschläge rund um das Leben im Alter. 

Die Teilnehmenden können beispielsweise Fragen zum Wohnen, zu Freizeitangeboten oder zu Hilfen im Alltag stellen. Gerade die entspannte Atmosphäre in der Kantine bietet für individuelle Gespräche einen guten Rahmen. Eine Anmeldung zu dem Frühstück ist nicht erforderlich.


Grafschafter Museum zeigt Film ‚Heldin‘ am 5. November
Wie viel Menschlichkeit ist möglich, wenn Zeit und Personal fehlen? Dieser Frage widmet sich der Spielfilm ‚Heldin‘. Das Grafschafter Museum zeigt ihn im Rahmen der Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt (Kastell 5) am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr.

Regisseurin Petra Volpe macht darin den Arbeitsalltag in der Pflege eindringlich erfahrbar und lenkt den Blick auf ein gesellschaftlich hochaktuelles Thema: die Verantwortung für eine menschenwürdige Versorgung und die Bedingungen, unter denen Menschen für andere da sein können. Der Film ist im Rahmen des europäischen Filmfestivals der Generationen zu sehen.

Medizinische Aufgaben und stetiger Druck
Im Mittelpunkt steht Floria, eine engagierte Pflegefachkraft auf der chirurgischen Station eines Schweizer Krankenhauses. Sie liebt ihren Beruf und begegnet ihren Patientinnen und Patienten mit Fachwissen, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Doch als sie ihre Spätschicht antritt, ist die ohnehin unterbesetzte Station voll belegt.

Der Film ‚Heldin‘ ist am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr im Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsrat (Kastell 5) zu sehen. (Foto: TOBIS Film GmbH)

Eine Kollegin fällt aus, die Anforderungen häufen sich und immer mehr Menschen sind auf Florias Hilfe angewiesen. Zwischen medizinischen Aufgaben, persönlichen Schicksalen und dem stetigen Zeitdruck gerät sie zunehmend an ihre Grenzen. Hauptdarstellerin Leonie Benesch verleiht der Figur eine beeindruckende Nähe und Glaubwürdigkeit. Der Eintritt ist frei. Das Team des Grafschafter Museums bittet jedoch um telefonische Anmeldung unter 0 28 41 / 201-6 82 00.

Patientenveranstaltung: „Herz außer Takt: Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ - Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers lädt zum Herztag am 04.11.2026 ein  
Rund um das Thema Herzgesundheit und den Schwerpunkt „Herz außer Takt: Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ geht es beim diesjährigen Aktionstag der Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers. Am Mittwoch, dem 04. November 2026, sind Interessierte herzlich von 15.30 bis 18.30 Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstr. 15, 47441 Moers, direkt am Parkplatz 1) eingeladen.  

Patient:innen können sich bei einer herzgesunden Stärkung zunächst über Blutdruckmessung, Reanimationstraining, Diätberatung und an einem Stand der Deutschen Herzstiftung informieren.

Anschließend wird es in mehreren Vorträgen um folgende Themen gehen: Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (Foto Bethanien), Chefarzt der Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin, wird über „Vorhofflimmern: Was ist das? Was kann jede:r tun?“ sprechen. Dr. Hanno Klemm, Leitender Oberarzt Elektrophysiologie am Krankenhaus Bethanien und Herzzentrum Dortmund, geht auf die Behandlungsmöglichkeiten ein, insbesondere auf die Bereiche „Ablation/Verödung“ und „Tabletten – Verdünnung“.

Im Anschluss an die Redebeiträge haben Teilnehmer:innen im Rahmen einer offenen Sprechstunde die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen. Für die kostenlose Veranstaltung ist keine Voranmeldung notwendig.

Die Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers lädt Patient:innen zum Herztag 2026 ein. (Symbolbild)

Angehörige mit Demenz verstehen: Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses Bethanien Moers ab 4.11.2026  
Es ist eine große Herausforderung, einem Menschen, der zunehmend seine Orientierung und sich selbst durch eine Demenzerkrankung verliert, eine adäquate Zuwendung und den richtigen Halt zu geben. Ab dem 04. November 2026 startet hierzu ein spezieller Kurs in der Bethanien Akademie Moers (Bethanienstraße 15, 47441 Moers).

Unter dem Motto „Demenz verstehen! Sprechen Sie demenzisch?“ liefert er Tipps, Ideen und Möglichkeiten für die gemeinsame Kommunikation. Außerdem beschäftigt sich der Kurs mit den Themen Biographiearbeit, Milieugestaltung, Ursachen von und Umgang mit Stress und Konflikten sowie Entlastung. Teilnehmer:innen haben ebenfalls die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.   

Der von der erfahrenen Krankenschwester und Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitete kostenlose Kurs besteht aus 3 x 4 Unterrichtsstunden und findet jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr statt. Folgende Kurstermine sind hierfür vorgesehen: 4. November, 11. November und 18. November 2026.  

Angesprochen sind Menschen, die Rat und Unterstützung bei der Pflege eines Familienangehörigen brauchen, aber auch alle Zugehörigen, die sich frühzeitig über Demenz informieren möchten. Der Kurs vermittelt Grundlagen, um alltägliche Situationen besser zu verstehen und so den Umgang mit demenziell veränderten Menschen zu meistern.    

Um Anmeldung bei Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach unter +49 (0) 2841 200-2455 oder per E-Mail an sigrid.schulz-rohrbach@bethanienmoers.de wird gebeten.  

Sigrid Schulz-Rohrbach, examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin, leitet den kostenlosen Kurs zum besseren Verständnis von an Demenz Erkrankten im Krankenhaus Bethanien Moers.

Hamminkeln: „Der fliegende Medicus“ – Bienenprodukte und ihre Anwendung für die Gesundheit
DerImkerverein Hamminkeln-Wesel lädt zu einem spannenden Vortrag über Apitherapie ein* Honig ist vielen Menschen als natürliches Süßungsmittel bekannt. Doch die Bienen haben noch weit mehr zu bieten. Mit dem Vortrag „Der fliegende Medicus – Bienenprodukte für die Gesundheit“ lädt der Imkerverein Hamminkeln-Wesel alle Interessierten dazu ein, die vielfältigen Produkte aus dem Bienenvolk näher kennenzulernen.

Der Vortrag von *Herrn Rolf Krebber findet am Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr* im Vereinslokal in Wesel statt. Im Mittelpunkt des Abends stehen die verschiedenen Bienenprodukte und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Neben Honig werden unter anderem Pollen, Bienenwachs, Propolis, Gelée Royale, Bienengift und Bienenluft vorgestellt.

Der Referent erläutert, wie diese Produkte im Rahmen der Apitherapie eingesetzt werden, und ergänzt seine Ausführungen durch praktische Tipps und Rezepte. Auch technische Geräte, beispielsweise zur Anwendung von Propolis, werden vorgestellt. Verschiedene Produkte können vor Ort besichtigt und teilweise ausprobiert werden. Rolf Krebber betreibt gemeinsam mit Susanne Biedermann eine eigene Imkerei.

Beide beschäftigen sich seit mehr als 15 Jahren mit der Apitherapie, halten Vorträge und Seminare und haben sich intensiv mit den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten auseinandergesetzt. Der Vortrag richtet sich nicht nur an Imkerinnen und Imker, sondern auch an Menschen, die beruflich im Gesundheitsbereich tätig sind, sowie an alle, die sich für Bienenprodukte und deren Anwendung interessieren.

Der Imkerverein Hamminkeln-Wesel freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen informativen Abend rund um die faszinierende Welt der Bienen. *Veranstaltungsdetails* *Vortrag:* Der fliegende Medicus – Bienenprodukte für die Gesundheit   *Referent:* Rolf Krebber  

Termin: Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr  
Veranstaltungsort:* Vereinslokal, Tönneskamp 5, 46487 Wesel   *Veranstalter:* Imkerverein Hamminkeln-Wesel. Eintritt: 5€
Anmeldung: Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail unter info@imkerverein-hamminkeln-wesel.com anzumelden. Weitere Informationen zur Arbeit des Referenten und zur Apitherapie finden sich unter www.krebber-imkerei.de.

Dinslaken: Musik und Klang, Freud‘ und Gesang
Am Sonntag, den 8. November gibt es noch einmal ein abwechslungsreiches und erlebenswertes Konzert in der Dinslakener Kathrin-Türks-Halle. Das Mandolinenorchester Harmonie und der Frauenchor DIN-A-Capella werden den Zuhörern einen echten Musikgenuss bieten. Es ist das achte und letzte Konzert der 2026er Veranstaltungsreihe für die heimischen musischen Vereine Dinslakens.  

Beide beteiligten Vereine gehören zur musikalischen Spitzenklasse und haben ein Konzertprogramm auf sehr hohem Niveau zusammengestellt. Das Mandolinenorchester wird unter der Leitung von Michael Jacob eine musikalische Bandbreite von rhythmischen Suiten bis zu beliebten Klassikern abdecken. Und der moderne und junge Frauenchor bietet unter der Leitung von Rhiannon Uhlig einen fantastischen musikalischen Kontrast mit schwungvollen Popsongs, die zudem mit passender Choreografie vorgetragen werden.

Die Besucher erwartet insgesamt ein ausgewogenes und besonderes Konzerterlebnis. Veranstaltet wird das Gemeinschaftskonzert von der Stadt Dinslaken. Organisiert wird es von der AG musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der Stadt. Das Konzert unter dem Titel „Musik und Klang, Freud‘ und Gesang“ beginnt um 17 Uhr.

Besuchereinlass in das Foyer der KTH ist um 16 Uhr, in den Saal um 16:30 Uhr. Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den Mitwirkenden, bei der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

Dinslaken: 11. und 25. November - Mit dem Nachtwächter auf Altstadt-Entdeckungstour
Der Dinslakener Nachtwächter Heinrich Denkhaus lädt am Mittwoch, 11.11.2026 von 19 bis 21:15 Uhr wieder zu einem spannenden Rundgang ein. Stilecht gekleidet in schwarzer Tracht, mit Lampe und Hellebarde nimmt Gästeführer Eduard Sachtje Interessierte mit auf seine Reise in die Vergangenheit der Stadt. Dabei kann man, verpackt in amüsante Anekdoten, jede Menge über die Stadtgeschichte Dinslakens erfahren.

Zu hören gibt es aber auch interessante und ungewöhnliche Details, wie beispielsweise den Grund dafür, warum Herr Denkhaus nachts immer einen Hut trägt. Ein weiterer Rundgang mit dem Nachtwächter findet am 09.12.2026 von 19 – 21:15 Uhr statt. Wer Lust auf spannende Überraschungen vom Dinslakener Nachtwächter hat, ist bei der Stadtführung „Überraschendes vom Dinslakener Nachtwächter“ richtig.

Abseits seiner klassischen Nachtwächterführungen nimmt Gästeführer Eduard Sachtje am Mittwoch, 25. November, von 19 bis 21:15 Uhr die Teilnehmenden mit auf eine Entdeckungsreise durch Dinslaken. Dabei gibt es so manches Ungewöhnliche zu entdecken, wie z. B. was es mit Feuerhaken und Rauchhühnern auf sich hat.

Der Treffpunkt für die Führungen ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de entgegen.

Themen für Unternehmen: „Fachkräfte im Fokus – vernetzt, informiert, erfolgreich im Kreis Wesel“ am 10. November 2026 in Sonsbeck
Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel lädt in Kooperation mit den Gemeinden Alpen und Sonsbeck Unternehmen aus der Region zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Fachkräfte im Fokus – vernetzt, informiert, erfolgreich im Kreis Wesel“ ein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. November 2026, von 9 bis 11:30 Uhr im Kastell Sonsbeck, Herrenstraße 2, 47665 Sonsbeck, statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Fachkräfte“. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung der Unternehmen. Zum Auftakt haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in informeller Atmosphäre zu vernetzen.

Anschließend eröffnen Sonsbecks Bürgermeisterin Nadine Bogedain, Alpens Bürgermeister Ludger Staymann sowie Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel, die Veranstaltung. Im weiteren Verlauf informieren die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Kreis Wesel in einem Fachvortrag über aktuelle Entwicklungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen im Bereich Fachkräfte.

Ergänzend stellt die Westfälische Hochschule Möglichkeiten für Partnerschaften in Lehre und Forschung vor. Ein weiterer Höhepunkt ist eine moderierte Fragerunde mit den Referierenden. Sie bietet Raum für Diskussionen und den Austausch von Erfahrungen. Die Teilnehmenden können individuelle Fragen stellen und mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen.

So erhalten sie konkrete Tipps zu ihren jeweiligen Fragestellungen und Herausforderungen – insbesondere dazu, wie sie passende Fachkräfte für ihr Unternehmen gewinnen können. Die Veranstaltung klingt bei Snacks und Getränken informell aus. Dabei besteht die Möglichkeit, den Austausch fortzusetzen und die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.

Um Anmeldung bis zum 3. November 2026 wird gebeten. Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort unter folgendem Link anmelden: https://beteiligung.nrw.de/k/-w7AeRV8F  Die EAW des Kreises Wesel freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und einen erfolgreichen Austausch zu diesem zentralen Thema für die Unternehmen der Region. Weitere Informationen gibt die EAW. E-Mail: eaw@kreis-wesel.de oder Tel.: 0281/207-2022.

Moers: 5. November: "Die Praktikantin" - Horst Eckert liest aus seinem neuen Thriller in der Barbara Buchhandlung, Burgstr. 10. Beginn: 19 Uhr.
Karten gibt es hier: info@barbara-buch.de oder unter 02841 9992799.- Neuer Thriller: DIE PRAKTIKANTIN (Heyne) - überall, wo es Bücher gibt Geheimdienste, die über Leichen gehen. Eine Regierung, die schweigt. Eine junge Journalistin auf der Suche nach der Wahrheit. www.horsteckert.de

Xanten zieht wieder von Bühne zu Bühne - ENNI Night of the Bands bringt am 7. November Live-Musik in sechs Locations  
Nach dem erfolgreichen Comeback im vergangenen Jahr geht die ENNI Night of the Bands in Xanten in die nächste Runde. Am Samstag, 7. November, verwandeln sich sechs ganz unterschiedliche Locations erneut in kleine Konzertbühnen. Von Jazz und Pop über Funk und Soul bis zu Punk, Stoner Rock und Rock'n'Roll reicht die musikalische Bandbreite.

„Die Resonanz im vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass Xanten richtig Lust auf dieses Format hat. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir mit der Tikibar und der Plan Bar zwei neue Stationen dazugewinnen konnten und das halbe Dutzend damit wieder komplett haben“, sagt Veranstalter Maik Böse.

Wer das Kneipen-Hopping auf die Spitze treibt, kann mit nur einem Ticket bereits um 18:30 Uhr in den Abend starten und bis 2 Uhr morgens Live-Musik erleben. Für Enni-Geschäftsführer Kai Steinbrich ist daher klar: „Man sollte früh anfangen, sich durch völlig unterschiedliche Musikrichtungen treiben lassen und bis tief in die Nacht feiern.“  
Nach sechsjähriger Pause hatte die Enni die Musiknacht im vergangenen Jahr zurück nach Xanten gebracht und damit offensichtlich einen Nerv getroffen. Vier Spielorte sind deshalb erneut dabei: das Jugendkulturwerk eXit, das Restaurant an de Poort, der Kulturkeller im Hotel Neumaier und das Autohaus Reis. Mit der Tikibar und der Plan Bar kommen in diesem Jahr zwei neue Stationen hinzu.

Den frühesten Start legt die Tikibar an der Brückstraße hin. Dort steht ab 18:30 Uhr Christos Siogkas auf der Bühne. Der Sänger und Gitarrist verbindet Rock- und Pop-Cover mit viel Live-Erfahrung und war unter anderem bereits bei „The Voice of Greece“ zu sehen. Ab 20 Uhr wird es dann an gleich zwei Spielorten musikalisch: Im Restaurant an de Poort bleibt die Musiknacht ihrer jazzigen Seite treu. Dort präsentiert das IndigoJazzlounge Trio ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz, Soul und ausgewählten Popklassikern.  

Deutlich härter geht es gleichzeitig in der Jugendkulturwerkstatt eXit zu. Drei neue Bands teilen sich dort die Bühne: Overpace steht für energiegeladenen Punk Rock'n'Roll, True Voodoo für druckvollen Stoner Rock und The Grump für handgemachten Classic Rock aus Köln. Damit dürfte das eXit vor allem für Fans lauter Gitarren eine feste Adresse an diesem Abend sein.  

Ab 21 Uhr kommen weitere Spielorte hinzu. Im Kulturkeller des Hotels Neumaier übernimmt Granufunk. Die Party-Coverband verbindet Funk, Pop, Rap und Rock in kreativen Medleys und will mit treibenden Grooves für eine volle Tanzfläche sorgen. Premiere bei der ENNI Night of the Bands feiert die Plan Bar. Dort bringt Eike Sax House- und Partysounds mit dem Saxofon auf die Bühne.

Ebenfalls ab 21 Uhr spielen die Lucky Ones im Autohaus Reis. Die selbst ernannte „glücklichste Band der Welt“ war bereits im vergangenen Jahr dabei und hat mit Oldies, Klassikern und Partykrachern Musik für mehrere Generationen im Gepäck. Hier können Nachtschwärmer bis 2 Uhr morgens weiterfeiern.  

Damit die Gäste möglichst viel vom Programm mitbekommen, verbindet auch in diesem Jahr ein kostenloser Shuttle die Spielstätten. Gleich zwei Bahnen des Nibelungenexpresses sind während der Musiknacht unterwegs und fahren alle sechs Locations an. So können die Musikfans unkompliziert von Konzert zu Konzert ziehen und sich ihr ganz persönliches Programm für den Abend zusammenstellen.  

Wer sicher dabei sein möchte, sollte mit dem Ticketkauf allerdings nicht zu lange warten. Wie groß das Interesse an der ENNI Night of the Bands derzeit ist, zeigte gerade die Ausgabe in Moers: Nach einem schon starken Vorverkauf musste die Abendkasse vorzeitig schließen, weil die Kapazitätsgrenze erreicht war.

Tickets für Xanten gibt es im Vorverkauf für 16 Euro in der Tikibar, im Restaurant an de Poort, in der Plan Bar, im Autohaus Reis und bei der Touristik Xanten sowie online auf Ticketticker.de (Vorverkaufsgebühr 1,60 Euro). Online ist außerdem ein Gruppenticket für fünf Personen zum Preis von 70 Euro erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. Mehr Informationen gibt es unter www.enni.de/musiknacht.