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KW 44: Montag, 26. Oktober - Sonntag, 1. November 2026
Themen u.a.:
Dinslaken: Info der
Deutschen Bahn zu Bauarbeiten
"Für den dreigleisigen Ausbau zwischen
Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO
entlang der Strecke auch zahlreiche
Schallschutzwände. Damit sorgt das
Projektteam dafür, dass es für Anwohnende
trotz Ausbau deutlich leiser wird. Im
Bereich der Eisenbahnbrücken an der
Karl-Heinz-Klingen-Straße und der Hünxer
Straße in Dinslaken werden im November
Torsionsbalken montiert, auf denen zukünftig
die Schallschutzwände stehen werden.
Für die umfangreichen Bauarbeiten wird
die Hünxer Straße von Montag, 9. November,
bis einschließlich Dienstag, 10. November
2026, auf Höhe der Eisenbahnbrücke voll
gesperrt. Der Verkehr wird während der Zeit
der Arbeiten über die
Karl-Heinz-Klingen-Straße, Hanielstraße und
Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und
die Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar. Für
den Fuß- und Radverkehr ist der betroffene
Bereich ebenfalls gesperrt. Die Umleitung
erfolgt über die Max-Eyth-Straße, Karlstraße
und die Karl-Heinz-Klingen-Straße.
Die Karl-Heinz-Klingen-Straße wird von
Mittwoch, 11. November, bis einschließlich
Dienstag, 17. November 2026, auf Höhe der
Eisenbahnbrücke ebenfalls voll gesperrt. Der
Verkehr wird während der Zeit der Arbeiten
über die Max-Eyth-Straße bzw. über die
Hünxer Straße, Hanielstraße und Ziegelstraße
umgeleitet. Die Karlstraße und die
Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar.
Für den Fuß- und Radverkehr ist der
betroffene Bereich ebenfalls gesperrt. Die
Umleitung erfolgt über die Max-Eyth-Straße
und die Hünxer Straße. Wo immer möglich,
versucht die DB im Rahmen der Bauplanungen
auch auf regionale Veranstaltungen Rücksicht
zu nehmen. Leider war das im Fall der
Dinslakener Martinikirmes nicht möglich.
Die Arbeiten an den Brücken können nur
während der gleichzeitigen Sperrung der
Bahnstrecke und der Straße stattfinden. Die
Planung der sogenannten Sperrpausen ist sehr
komplex und beginnt bereits mehrere Jahre
vor den eigentlichen Bauarbeiten.
Fachexpert:innen der DB stehen dabei vor der
Herausforderung, die Sperrzeiten für die
zahlreichen Projekte in ganz Deutschland zu
planen und abzustimmen.
Faktoren wie
Sperrzeitenlänge, Abstimmungen mit den
betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen,
Bauarbeiten im benachbarten Ausland sowie
der Gesamtzusammenhang aller Sperrzeiten in
der Bundesrepublik spielen dabei u.a. eine
wichtige Rolle. Trotz des Einsatzes
modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider
nicht zu vermeiden. Wir bitten die
Anwohner:innen um ihr Verständnis."
Neues Amtsblatt
Dinslaken: Am 30. Oktober 2026 ist ein neues
Amtsblatt erschienen.
Wesel: Bahnübergang Hessenweg:
Bauarbeiten starten am 6. November
Am 6. November 2026 beginnen die Bauarbeiten
für den neuen Bahnübergang Hessenweg. Er
entsteht an der Strecke der Bocholter Bahn.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis
Mitte Dezember 2026. Vom 9. bis zum 16.
November 2026 fahren auf der Strecke keine
Züge.
Für den Straßenverkehr ändert
sich durch die Bauarbeiten nichts. Der
bisherige Bahnübergang bleibt zunächst
geöffnet. Warum wird der Bahnübergang
verlegt? Die Stadt Wesel plant eine Straße,
die die Stadtteile Feldmark und Lackhausen
miteinander verbindet. Dafür muss die Straße
über die Bahngleise führen. Ein Teil der
Straße ist bereits als Baustraße fertig: die
Hannah-Arendt-Allee.
Auf der anderen
Seite der Gleise fehlt die Straße noch. Der
neue Bahnübergang soll die beiden Seiten
künftig verbinden. Wie geht es 2027 weiter?
Ab 2027 soll die Straße auf der anderen
Seite der Gleise weitergebaut werden. Dabei
wird der neue Bahnübergang an den
Blumenkamper Weg angeschlossen.
Der
neue Übergang soll voraussichtlich Mitte
2027 für den Verkehr geöffnet werden. Erst
wenn die neue Verbindung fertig ist, wird
der alte Bahnübergang geschlossen und
abgebaut.Die Firma ADS Construction GmbH
baut den neuen Bahnübergang. Die Stadt hat
beim Land Nordrhein-Westfalen finanzielle
Unterstützung für das gesamte Bauprojekt
beantragt.
Verkehrskonzept
Kreuzhofstraße: Stadt Kleve lädt zur
Bürgerveranstaltung ein Die
Klever Kreuzhofstraße muss die Anforderungen
unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer
erfüllen. Wie kann die Kreuzhofstraße
künftig sicherer für den Radverkehr werden
und welche Auswirkungen haben mögliche
Maßnahmen auf die Parksituation? Mit diesen
Fragen beschäftigt sich die Stadt Kleve
aktuell im Rahmen der Überarbeitung des
Verkehrskonzeptes für die vielbefahrene
Straße.
Am Mittwoch, 11. November
2026, sind Anwohnende und interessierte
Bürgerinnen und Bürger von 18:30 bis ca.
20:30 Uhr herzlich dazu eingeladen, sich im
Konrad-Adenauer-Gymnasium, Köstersweg 41,
über den aktuellen Planungsstand zu
informieren und ihre Anregungen in den
Prozess einzubringen. Der genaue
Veranstaltungsraum wird vor Ort
ausgeschildert.

Die Kreuzhofstraße wird täglich von
tausenden Autos genutzt und ist gleichzeitig
eine wichtige Radverkehrsverbindung sowie
ein stark frequentierter Schulweg. Mit Blick
auf den Neubau des
Konrad-Adenauer-Gymnasiums an der Riswicker
Straße steigt ihre Bedeutung für den
Schulverkehr weiter und die
Verkehrssicherheit rückt noch stärker in den
Fokus.
Gestaltungsvarianten
gemeinsam diskutieren Das Aachener Büro
für Stadt- und Verkehrsplanung BSV hat daher
im Auftrag der Stadt Kleve mehrere
Gestaltungsvarianten für die Kreuzhofstraße
ausgearbeitet. Grundlage für die Planung ist
unter anderem eine kürzlich durchgeführte
Parkraumerhebung auf der Kreuzhofstraße. Sie
erfasst das vorhandene Stellplatzangebot
sowie die tatsächliche Parkraumnachfrage und
hilft dabei, Möglichkeiten zur Verbesserung
der Radverkehrsführung unter
Berücksichtigung des Parkens zu prüfen.
Vor Ort stellt das beauftragte Büro
seine Arbeit vor. Anschließend besteht für
alle Teilnehmenden die Möglichkeit, die Vor-
und Nachteile der Vorschläge zu diskutieren,
Fragen zu stellen und eigene Anregungen
einbringen. Abschließend werden die
Ergebnisse zusammengetragen und die
bevorzugte Variante aus Sicht der Anwesenden
ermittelt.
Schülerinnen und Schüler
gestalten mit Bereits am Vormittag
beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler
in einer eigenen Veranstaltung mit den
verschiedenen Varianten. Bei der
Abendveranstaltung stellen sie ihre
Ergebnisse vor und diskutieren gemeinsam mit
den Anwohnenden über mögliche Lösungen. So
fließen auch die Anforderungen und
Erfahrungen junger Menschen in den
Beteiligungsprozess ein, von denen die
Kreuzhofstraße vor allem als Schulweg
genutzt wird.
Moers:
Musikschule lädt zum
Instrumentenschaufenster Violoncello ein
Das Violoncello können
Interessierte an der Moerser Musikschule
(Filder Straße 126) am Samstag, 21.
November, von 10 bis 13 Uhr unverbindlich
ausprobieren. Dann können sie auch Fragen
zum Unterricht und Instrument stellen. Für
die Teilnahme ist eine Anmeldung für ein
Zeitfenster nötig.
Cello kann sowohl
von Kindern ab vier Jahren (Suzuki-Methode)
als auch von Jugendlichen und Erwachsenen im
Einzel- oder Gruppenunterricht erlernt
werden. Für nahezu jede Größe von
Musikerinnen und Musiker kann die
Musikschule Leihinstrumente zur Verfügung
stellen. Louisa Kaltenbach beantwortet im
‚Violoncello-Schaufenster‘ gerne alle Fragen
und unterstützt beim Ausprobieren.
Die erfahrene Pädagogin und Kammermusikerin
ist seit April dieses Jahres an der Moerser
Musikschule tätig. Interessierte melden sich
bis Mittwoch, 18. November, für ein
Zeitfenster von 30 Minuten unter der
Telefonnummer 0 28 41 / 13 33 bei der
Moerser Musikschule.
Löscheinheit Kapellen: Adventsbasar zum
Stöbern und Genießen
Selbstgemachtes, weihnachtliche Leckereien
und gemütliches Beisammensein: Die
Löscheinheit Kapellen der Freiwilligen
Feuerwehr Moers lädt am ersten
Adventswochenende (28./29. November) zu
ihrem traditionellen Adventsbasar ein. Er
findet am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am
Sonntag von 11 bis 17 Uhr im Gerätehaus in
der Industriestraße 11-13 statt.
Besucherinnen und Besucher erwartet eine
vielfältige Auswahl an handgefertigten
Produkten und kulinarischen Angeboten.
Vielfältiges Angebot an Produkten und
Köstlichkeiten Von kunstvollen Kerzen,
Häkelarbeiten und bunten Handarbeiten über
Taschen, Hüte, Patchwork und
Weihnachtssterne bis hin zu Likören und
Konfitüren gibt es vieles zu entdecken.
Auch Schäfer und Imker bieten ihre
Produkte an. Eine Besonderheit sind die
Holzarbeiten aus der Justizvollzugsanstalt.
Kulinarisch hat der Adventsbasar ebenfalls
einiges zu bieten: Kuchen, Crêpes,
Reibekuchen und Grillwürstchen, dazu gibt es
Kaffee und Kaltgetränke. An beiden Tagen
bieten die Mitglieder der Löscheinheit
außerdem Erbsensuppe an (solange der Vorrat
reicht). Am Samstag schenken sie zusätzlich
bis 21 Uhr Glühwein aus.
Notdienst am
Feiertag: Enni auch an Allerheiligen
erreichbar Die
Enni-Unternehmensgruppe ist auch am Feiertag
Allerheiligen am 1. November im Einsatz. Für
besondere Notfälle in der Energie- und
Wasserversorgung sowie der öffentlichen
Kanalisation oder auf den Moerser Straßen
ist der Bereitschaftsdienst rund um die Uhr
unter der Rufnummer 02841/104-114
erreichbar.

Inflationsrate im Oktober 2026
voraussichtlich +2,8 %
Verbraucherpreisindex, Oktober 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex,
Oktober +2,8 % zum Vorjahresmonat
(vorläufig) -0,1 % zum Vormonat
(vorläufig)
Die Inflationsrate in
Deutschland wird im Oktober 2026
voraussichtlich +2,8 % betragen. Gemessen
wird sie als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum
Vorjahresmonat. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach bisher
vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt,
sinken die Verbraucherpreise gegenüber
September 2026 um 0,2 %.
Die
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und
Energie, oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet, beträgt im Oktober 2026
voraussichtlich +2,1 %. Die Preise für
Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat
voraussichtlich um 12,2 %. Damit hat sich
die Teuerung für Energie im Oktober leicht
abgeschwächt (September 2026: +14,9 %
gegenüber September 2025).
Alarmsignal für
Industriestandort: Unimicron schließt Werk
in Geldern Der
Industriestandort Niederrhein erlebt einen
weiteren Rückschlag: Das Unimicron-Werk in
Geldern schließt. Mit dem Standort gehen
Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Wissen
verloren.
Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen
IHK, warnt: „Unsere Unternehmen stehen
massiv unter Druck. Das zeigt die
angekündigte Schließung des Unimicron-Werks
in Geldern einmal mehr. Eine schlechte
Nachricht für unseren Wirtschaftsstandort
sowie für die Beschäftigten und ihre
Familien. Unsere Betriebe brauchen endlich
wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger
Bürokratie und einen verlässlichen Rahmen
für Investitionen. Nur so können sie sich am
Markt behaupten und Arbeitsplätze halten.“
Freigabe des Kreisverkehrs
K23 Dickstraße / K34 Winnenthaler Straße in
Alpen: Vorzeitige Fertigstellung
Gute Nachrichten für alle
Verkehrsteilnehmenden in Alpen: Der Neubau
des Kreisverkehrs am Knotenpunkt der
Kreisstraßen K23 (Dickstraße) und K34
(Winnenthaler Straße) wurde deutlich früher
als geplant abgeschlossen. Damit ist der
wichtige Verkehrsknotenpunkt ab sofort
wieder vollständig für den Verkehr
freigegeben und die bestehenden
Umleitungsregelungen aufgehoben.
Ursprünglich war die Fertigstellung der
umfangreichen Baumaßnahme, die am 31. August
2026 begann, für den 18. Dezember 2026
vorgesehen. Dank effizienter Planung und
reibungsloser Zusammenarbeit kann das
Projekt mehrere Wochen vor dem avisierten
Termin erfolgreich beendet werden. Der Umbau
des Knotenpunkts in einen Kreisverkehr war
eine Empfehlung der Unfallkommission,
nachdem sich dieser Bereich in der
Vergangenheit wiederholt als
Unfallhäufungsstelle erwiesen hatte.
Ziel der Maßnahme ist es, die
Verkehrssicherheit zu erhöhen und die
Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu
verbessern. Svenja Reinert,
Vorstandsmitglied des Kreises Wesel, zeigt
sich erfreut über den zügigen
Baufortschritt: „Die vorzeitige
Fertigstellung des Kreisverkehrs an der
K23/K34 ist ein großer Erfolg und ein
hervorragendes Beispiel dafür, wie
Bauprojekte im Kreis Wesel effizient und
zielorientiert umgesetzt werden können.
Mein Dank gilt allen Beteiligten für die
hervorragende Arbeit und die mehr als
termingerechte Realisierung des Projekts.“
Der Kreis Wesel bedankt sich bei allen
Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den
Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis
und ihre Geduld während der Bauzeit.
Musiknacht bekommt zwei neue
Bühnen mitten in Xanten Sechs
Locations, acht Bands und ein Ticket für
eine ganze Nacht: Für die ENNI Night of the
Bands am Samstag, 7. November, läuft der
Vorverkauf auf Hochtouren. Musikfans, die
dabei sein wollen, können sich ihre Tickets
bereits für 16 Euro sichern oder als
Fünfer-Gruppe für 70 Euro. Und in diesem
Jahr gibt es gleich zwei neue Gründe, von
Bühne zu Bühne zu ziehen: Mit der Tikibar
und der Plan Bar feiern zwei Locations
mitten in der Xantener Innenstadt ihre
Premiere bei der Musiknacht.
Den
Auftakt macht um 18:30 Uhr die Tikibar an
der Brückstraße. Die Cocktailbar liegt
mitten in Xanten und bietet normalerweise
Cocktails, Getränke und Speisen. Für die
Musiknacht wird sie zur Konzertbühne: Sänger
und Gitarrist Christos Siogkas bringt Rock-
und Pop-Cover mit und war unter anderem
bereits bei „The Voice of Greece“ zu sehen.
Ebenfalls erstmals dabei ist auch die Plan
Bar an der Klever Straße. Dort trifft
Bar-Atmosphäre ab 21 Uhr auf House- und
Partysounds.
Eike Sax kombiniert
elektronische Musik mit Live-Saxofon und
soll dafür sorgen, dass aus dem Barabend
schnell eine Party wird. „Mit der Tikibar
und der Plan Bar haben wir zwei tolle neue
Stationen mitten in der Stadt gewonnen.
Genau davon lebt die Musiknacht: Man startet
vielleicht mit einem Cocktail, hört
plötzlich Live-Musik und zieht danach
einfach zur nächsten Bühne weiter“, sagt
Veranstalter Maik Böse und
Enni-Geschäftsführer Kai Steinbrich rät:
„Wer möglichst viel erleben möchte, sollte
früh losziehen.“
Insgesamt stehen
bei der ENNI Night of the Bands sechs
Locations auf dem Programm. Neben den beiden
Neuzugängen sind das Restaurant an de Poort,
die Jugendkulturwerkstatt eXit, der
Kulturkeller im Hotel Neumaier und das
Autohaus Reis dabei. Musikalisch reicht das
Programm von Jazz und Soul über Funk und Pop
bis zu Punk, Stoner Rock und Rock'n'Roll.
Zwei kostenlose Bahnen des
Nibelungenexpresses verbinden die
Spielstätten miteinander.
Tickets
gibt es im Vorverkauf für 16 Euro in der
Tikibar, im Restaurant an de Poort, in der
Plan Bar, im Autohaus Reis und bei der
Touristik Xanten sowie online auf
Ticketticker.de zuzüglich 1,60 Euro
Vorverkaufsgebühr. Online ist außerdem ein
Gruppenticket für fünf Personen für 70 Euro
erhältlich. An der Abendkasse kostet der
Eintritt 20 Euro. Mehr Informationen gibt
es unter
www.enni.de/musiknacht.
Die Stadt Moers hat ein
Amtsblatt veröffentlicht. Alle
veröffentlichten Amtsblätter finden Sie
unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 17 vom 29.10.2026 (377.22
KB)
Landschaften erfinden“
im Museum Kurhaus Kleve Wie
sieht eine Landschaft aus, wenn wir sie
einmal ganz anders betrachten? Können
Pflanzen Spuren hinterlassen, aus denen ganz
neue Landkarten entstehen? Und wie entstehen
aus ungewöhnlichen Materialien eigene Formen
und Bilder?

Sonntag, 1. November 2026, um 11.15 Uhr
Bei diesem Mitmachrundgang durch die
Ausstellung „A Matter of Record“ der
Künstlerin Enya Burger gehen Kinder
gemeinsam mit ihren Familien auf
Entdeckungsreise. Sie schauen genau hin,
kommen miteinander ins Gespräch und erkunden
spielerisch die Kunstwerke und ihre
besonderen Materialien.
Dabei
sind Neugier und eigene Ideen gefragt:
Gemeinsam wird entdeckt, ausprobiert und die
Kunst mit allen Sinnen erkundet. Für Kinder
von 5–10 Jahren und ihre Familien, Dauer: 60
Minuten. Es ist keine vorherige Anmeldung
notwendig. Die Führung ist kostenlos, der
Eintritt ist an diesem Sonntag frei.
Moers: 400 Jahre
Fossa-Eugenania Zum 400jährigen
Jubiläum laden wir gemeinsam mit dem
Grafschafter Museum zu einem Vortrag über
Neues zur Fossa Eugeniana ein, dem 1626
begonnenen und unvollendeten Kanal zwischen
Rhein und Maas. Referieren wird Dr.
Matthias Schrör, Historiker und
Stiftungsdirektor der Emilie und Hans
Stratmans-Stiftung.

(Foto LINEG: Fossa Eugenania)
Er
wird praktische Dinge zeigen: Planung und
Logistik; wie haben die Arbeiter gearbeitet?
Welchen Lohn haben sie bekommen? Wie wurden
sie versorgt? Wie sahen die Zeltstädte
aus?“ Auch Krankheiten und das Militärische
werden eine Rolle spielen. Dr. Schrör wird
auch auf die Unmenschlichkeit der damaligen
Bedingungen eingehen. Kurs-Nr.: I10110
Teilnahmegebühr: unentgeltlich.
Referent: Matthias Schrör In Kooperation mit
dem Grafschafter Museum
Veranstaltungsdatum 30.10.2026 - 19:00 Uhr -
21:00 Uhr .Veranstaltungsort Kastell 5b,
47441 Moers.
Moers:
Rübengeisterumzug ausgebucht
Auch der 18. Rübengeisterumzug ist
ausgebucht. Kurzfristige Anmeldungen sind
deshalb nicht möglich. Das beliebte Angebot
für Kinder des Grafschafter Museums findet
am Samstag, 31. Oktober, statt.
Moers: Wo die ‚Martinskinder‘ ziehen
Jetzt heißt es wieder:
Obst und Süßes für die Martinssängerinnen
und -sänger bereithalten: Ab Montag, 2.
November, ziehen sie wieder „durch die
Straßen auf und nieder". Fast 40 Martinszüge
von Kindergärten oder Schulklassen sind in
Moers angemeldet.

(Foto: pst)
Den Auftakt macht der
Kath. Kindergarten St. Marien in Hochstraß.
Wo der St. Martin noch reitet bzw. die
Kinder ziehen, ist hier nachlesbar.
Martinsumzüge und Martinsfeuer 2026 in Moers
Grafschafter Museum zeigt
Film ‚Heldin‘ am 5. November
Wie viel Menschlichkeit ist möglich, wenn
Zeit und Personal fehlen? Dieser Frage
widmet sich der Spielfilm ‚Heldin‘. Das
Grafschafter Museum zeigt ihn im Rahmen der
Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte
im Alten Landratsamt (Kastell 5) am
Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr.
Regisseurin Petra Volpe macht darin den
Arbeitsalltag in der Pflege eindringlich
erfahrbar und lenkt den Blick auf ein
gesellschaftlich hochaktuelles Thema: die
Verantwortung für eine menschenwürdige
Versorgung und die Bedingungen, unter denen
Menschen für andere da sein können. Der Film
ist im Rahmen des europäischen Filmfestivals
der Generationen zu sehen.
Medizinische Aufgaben und stetiger Druck
Im Mittelpunkt steht Floria, eine engagierte
Pflegefachkraft auf der chirurgischen
Station eines Schweizer Krankenhauses. Sie
liebt ihren Beruf und begegnet ihren
Patientinnen und Patienten mit Fachwissen,
Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Doch
als sie ihre Spätschicht antritt, ist die
ohnehin unterbesetzte Station voll belegt.

Der Film ‚Heldin‘ ist am Donnerstag, 5.
November, um 19.30 Uhr im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsrat
(Kastell 5) zu sehen. (Foto: TOBIS Film
GmbH)
Eine Kollegin fällt aus, die
Anforderungen häufen sich und immer mehr
Menschen sind auf Florias Hilfe angewiesen.
Zwischen medizinischen Aufgaben,
persönlichen Schicksalen und dem stetigen
Zeitdruck gerät sie zunehmend an ihre
Grenzen. Hauptdarstellerin Leonie Benesch
verleiht der Figur eine beeindruckende Nähe
und Glaubwürdigkeit. Der Eintritt ist frei.
Das Team des Grafschafter Museums bittet
jedoch um telefonische Anmeldung unter 0 28
41 / 201-6 82 00.
vhs-Gesundheitsforum: Wohnräume
demenzgerecht gestalten Das
eigene Zuhause ist für Menschen mit Demenz
ein vertrauter und wichtiger Rückzugsort.
Doch mit fortschreitender Erkrankung können
alltägliche Wohnsituationen zur
Herausforderung werden. Ein kostenloser
Vortrag der vhs Moers – Kamp-Lintfort am
Donnerstag, 12. November, zeigt ab 18 Uhr,
wie sich die eigenen vier Wände mit
einfachen Maßnahmen sicherer gestalten und
gleichzeitig Selbstständigkeit und
Lebensqualität erhalten lassen.
(Mit Demenz) Sicher zu Hause wohnen‘ findet
im Alten Landratsamt in Moers, Kastell 5b,
statt und ist eine Kooperation mit dem
Caritasverband Moers-Xanten e.V. Die
Teilnehmenden erfahren, wie bereits kleine
Veränderungen große Wirkung haben:
Stolperfallen beseitigen, Räume
übersichtlicher gestalten oder bestimmte
Bereiche gezielt an die Bedürfnisse der
Betroffenen anpassen.
So lassen sich
Stürze vermeiden, der Pflegeaufwand
reduzieren und die Selbstständigkeit
möglichst lange erhalten. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich und kann
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter
www.vhs-moers.de erfolgen.
Moers: Nächstes
Frühstück mit der Seniorenberatung am 6.
November Guten Anklang hat die
erste Ausgabe des Frühstücks mit der
Seniorenberatung der Stadt Moers im Oktober
gefunden. Rund 20 Seniorinnen und Senioren
sind der Einladung gefolgt. Deshalb soll
das Angebot nun jeden ersten Freitag im
Monat stattfinden.

Am Freitag, 6. November, von 9 bis 11 Uhr
gibt Anke Saatkamp (Foto: pst) von der
Seniorenberatung in der Rathauskantine
(Rathausplatz 1) bei Kaffee und Brötchen
wieder Ratschläge rund um das Leben im
Alter.
Die Teilnehmenden können beispielsweise
Fragen zum Wohnen, zu Freizeitangeboten oder
zu Hilfen im Alltag stellen. Gerade die
entspannte Atmosphäre in der Kantine bietet
für individuelle Gespräche einen guten
Rahmen. Eine Anmeldung zu dem Frühstück ist
nicht erforderlich.
Aktionswochen zu
jüdischem Leben in Kempen Vom
17. bis 29. November 2026 laden verschiedene
Veranstaltungen dazu ein, jüdisches Leben
und jüdische Perspektiven kennenzulernen,
miteinander ins Gespräch zu kommen und sich
mit Vergangenheit und Gegenwart
auseinanderzusetzen. Eine demokratische
Gesellschaft lebt von Vielfalt, Dialog und
gegenseitigem Verständnis.
Im Rahmen
des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
veranstaltet das Kulturamt Kempen in
Kooperation mit dem Kempener Geschichts- und
Museumsverein (KGMV) im November die
Aktionswochen zu jüdischem Leben. Das
Programm richtet sich sowohl an die
Öffentlichkeit als auch an Schulen und
beleuchtet unterschiedliche Facetten
jüdischen Lebens – damals und heute.
Den Auftakt macht am 17. November 2026 um
19.30 Uhr eine Lesung mit Rabbiner Levi
Israel Ufferfilge aus seinem Buch „Nicht
ohne meine Kippa“. Darin berichtet er von
seinen Erfahrungen als sichtbar jüdische
Person, von antisemitischen Anfeindungen und
ungewöhnlichen Begegnungen. Im Anschluss an
die Lesung besteht Gelegenheit zum
gemeinsamen Austausch.
 Am 22.
November 2026 steht die Geschichte jüdischen
Lebens in Kempen im Mittelpunkt. Bei einer
Führung über den jüdischen Friedhof in
Kempen-Kamperlings gibt die Judaistin und
Epigraphikerin Anna Martin Einblicke in die
Geschichte der jüdischen Gemeinde und die
Spuren jüdischen Lebens vor Ort. Jüdische
Friedhöfe gehören häufig zu den wenigen
erhaltenen sichtbaren Zeugnissen jüdischer
Geschichte.
 Ein weiterer Schwerpunkt der
Aktionswochen ist die Ausstellung „Du Jude!“
– Alltäglicher Antisemitismus in
Deutschland.
Sie ist über die
Laufzeit der Aktionswochen hinaus vom 18.
November bis 20. Dezember 2026 im kleinen
Wechselausstellungsraum im 1. Obergeschoss
des Kulturforums Franziskanerkloster zu
sehen. Die Ausstellung informiert über
aktuelle Formen des Antisemitismus und macht
die Perspektiven und Alltagserfahrungen von
Jüdinnen und Juden sichtbar. Führungen sind
nach vorheriger Absprache möglich. Auch
für Schulen gibt es verschiedene Angebote.
In Zusammenarbeit mit SABRA e.V.
bietet das Kulturamt einen Workshop zum Film
„8 x 2 Jüdische Perspektiven“ an. Darüber
hinaus werden im Zusammenhang mit der Lesung
und der Führung über den jüdischen Friedhof
zusätzliche Veranstaltungen speziell für
Schulklassen angeboten. Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei. Um eine
vorherige Anmeldung unter
kulturamt@kempen.de wird gebeten. Das
vollständige Programm der Aktionswochen
sowie weitere Informationen zu den einzelnen
Veranstaltungen sind auf der Homepage des
Kulturamtes Kempen zu finden.
Nasses
Herbstlaub bringt Passanten ins Rutschen:
Wer haftet bei Unfällen? Viele
genießen den goldenen Herbst, wenn das Laub
sich langsam verfärbt. Mit sinkenden
Temperaturen verlieren Bäume aber auch ihre
Blätter, Niederschläge nehmen zu. Beides
zusammen verwandelt Bürgersteige in
Rutschbahnen. Ohne Räumen ist ein Unfall
schnell passiert.
Wer zum Besen
greifen muss, regeln die meisten Kommunen in
ihren Satzungen. Hier schreiben sie fest, ob
und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um
die Reinigung der Bürgersteige kümmern
müssen. Wer sich der Reinigungspflicht
dauerhaft entzieht, begeht eine
Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines
Mietshauses steht es offen, die
Reinigungspflicht über den Mietvertrag an
die Mieter weiterzugeben.
Ereignet
sich ein Unfall, hat der nicht nur eine
strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die
HUK-COBURG mitteilt, auch um persönliche
Haftung. Bricht sich ein Passant
beispielsweise das Bein, weil vergessen
wurde, die Blätter wegzufegen, muss der
Verantwortliche für den Schaden aufkommen.
Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer
werden: Im geschilderten Fall können dem
Geschädigten Schmerzensgeld und falls er
arbeitet, auch eine Entschädigung für seinen
Verdienstausfall zustehen.
Bleiben
nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück,
können sogar lebenslange Rentenzahlungen
fällig werden. Ob und in welchem Umfang ein
säumiger Laubräumer haftet, hängt allen
Regeln zum Trotz oft von den speziellen
Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der
Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht
die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur
Seite.

Weltspartag: 9,20
Euro pro Kopf und Tag sparten private Haushalte
in NRW 2024 * Sparquote in NRW 2024
auf 11,3 % gestiegen und damit leicht über dem
Bundesdurchschnitt von 11,2 % * Paare ohne
Kind(er) sparten 2023 mit 68,3 % am häufigsten,
Alleinlebende mit 56,0 % am seltensten *
39,1 % der privaten Haushalte gaben 2023 an,
kein Geld zurückzulegen
Private Haushalte in
Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2024 rund 60,8
Milliarden Euro gespart, 12,1 % mehr als im
Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober 2026
mitteilt, waren das je Einwohnerin und Einwohner
rund 3.372 Euro oder rund 9,20 Euro pro Tag.
Laut der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnung der Länder ist die Sparquote 2024
in allen 16 Bundesländern gegenüber dem Vorjahr
gestiegen – am stärksten in Bremen (+1,3
Prozentpunkte), am schwächsten im Saarland (+0,3
Prozentpunkte).
Die Sparquote der
privaten Haushalte in NRW stieg von 10,4 % im
Jahr 2023 auf 11,3 % im Jahr 2024. Die höchste
Sparquote wies Bayern mit 12,9 % auf. Am
niedrigsten lag sie in Sachsen-Anhalt mit 7,3 %.
NRW hatte die sechsthöchste Sparquote aller
Länder und lag leicht über dem
Bundesdurchschnitt von 11,2 %.

6 von 10 NRW-Haushalten legten 2023 Geld
beiseite In der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) werden die privaten
Haushalte in NRW nach ihrem Sparverhalten
befragt. Wie das Statistische Landesamt anhand
dieser Ergebnisse für das Jahr 2023 mitteilt,
haben 60,9 % nach eigenen Angaben Geld
beiseitegelegt. Die Sparanteile unterscheiden
sich sowohl nach Haushaltstyp als auch nach der
beruflichen Stellung der Haupteinkommensperson
eines Haushaltes. 
Insgesamt gaben 39,1 % der privaten
Haushalte an, kein Geld zurückzulegen. 13,5 %
aller Haushalte gaben an, auf Erspartes
zurückgreifen oder Geld leihen zu müssen.
Weitere 25,6 % sparten nicht, mussten aber weder
auf Erspartes zurückgreifen noch Geld leihen.
Paare ohne Kind(er) sparten am häufigsten Das
Sparverhalten variierte je nach Haushaltstyp.
Am häufigsten legten Paare ohne Kind(er)
Geld zurück; dies gaben 68,3 % der befragten
kinderlosen Paare an. Zugleich war bei ihnen der
Anteil der Haushalte, die auf Erspartes
zurückgreifen oder Geld leihen mussten, mit
9,6 % am niedrigsten. Paare mit Kind(ern)
sparten in 61,5 % der Fälle. Damit lag der
Anteil sparender Haushalte bei Paaren ohne
Kind(er) um 6,8 Prozentpunkte höher.
Alleinlebende legten mit
56,1 % am seltensten Geld beiseite. Bei ihnen
war zugleich der Anteil der Haushalte am
höchsten, die nicht sparten, jedoch weder auf
Erspartes zurückgreifen noch Geld leihen
mussten. Dieser Anteil lag bei 29,1 %.
Selbstständigen-Haushalte sparten seltener als
Arbeitnehmerhaushalte Auch nach der beruflichen
Stellung der Haupteinkommensperson zeigten sich
Unterschiede: Während 67,6 % der
Arbeitnehmerhaushalte Geld beiseitelegten, waren
es bei Haushalten von Selbstständigen 62,1 %.
Ihr Sparanteil lag damit um 5,5 Prozentpunkte
niedriger.
Haushalte von
Nichterwerbstätigen gaben zu 51,3 % an, Geld
beiseitezulegen. Weitere 32,1 % sparten nicht,
mussten aber weder auf Erspartes zurückgreifen
noch Geld leihen. Bei 16,6 % war dies dagegen
erforderlich.
Innerhalb dieser Gruppe
sparten Haushalte, deren Haupteinkommensperson
im Ruhestand war, häufiger. 56,6 % legten Geld
zurück. 29,7 % sparten nicht, mussten aber weder
auf Erspartes zurückgreifen noch Geld leihen.
13,6 % der Ruhestandshaushalte mussten auf
Erspartes zurückgreifen oder Geld leihen.
NRW-Kommunen und ihre
ausgegliederten Einheiten hatten Ende 2025
zusammen rund 105 Mrd. Euro Schulden
* Schuldenanteil der Kernhaushalte an
„Integrierten Schulden“ lag bei 58,8 % *
Mülheim an der Ruhr mit höchster und Hamm mit
niedrigster Pro-Kopf-Verschuldung der
kreisfreien Städte * Unter den Kreisen
hatten der Kreis Mettmann die höchste und der
Kreis Olpe die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung
Nach den Ergebnissen
der Modellrechnung „Integrierte Schulden“ waren
die nordrhein-westfälischen Gemeinden und
Gemeindeverbände einschließlich ihrer
Beteiligungen zum Jahresende 2025 beim
nicht-öffentlichen Bereich mit rund
105 Milliarden Euro verschuldet. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ergibt sich
daraus eine Verschuldung von 5.810 Euro pro
Einwohnerin bzw. Einwohner des Landes.
Schuldenanteil der kommunalen Kernhaushalte
bei 58,8 % Die integrierten Schulden sind
eine Gemeinschaftsveröffentlichung der
Statistischen Ämter des Bundes und der Länder
auf Basis einer Modellrechnung. Sie
berücksichtigen die Schulden der kommunalen
Kernhaushalte und ausgegliederter Einheiten –
sogenannte Extrahaushalte und sonstige
öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen
(sFEU), die durch den Staat kontrolliert
werden.
Diese erweiterte Betrachtung
ermöglicht einen von kommunalen
Ausgliederungsentscheidungen unabhängigen
Vergleich der kommunalen Verschuldung.
61,6 Milliarden Euro und damit der Hauptteil der
Schulden (58,8 %) entfiel auf die Kernhaushalte.
Mit 31,4 Milliarden Euro betrafen 30,1 % der
Schulden sFEU. Hierbei handelt es sich um
Marktproduzenten, die ihre Kosten überwiegend
mit eigenen Umsätzen decken (z. B. Ver- und
Entsorgungsunternehmen).
Die Extrahaushalte trugen mit 11,6 Milliarden
Euro zur Verschuldung bei; ihr Anteil lag bei
11,1 %. Hierzu zählen alle öffentlichen Fonds,
Einrichtungen und Unternehmen, die keine
Marktproduzenten sind, da sie sich in der Regel
nicht überwiegend aus eigenen Einnahmen
finanzieren und daher dem Sektor Staat
zugeordnet werden (z. B. Bäderbetriebe und
Kulturbetriebe).

Mülheim an der Ruhr mit höchster
Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien Städte
Bei Betrachtung der integrierten kommunalen
Schulden insgesamt hatte Mülheim an der Ruhr
Ende 2025 mit 11.674 Euro die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung aller kreisfreien Städte
in NRW. Oberhausen mit 10.955 Euro und Köln mit
10.735 Euro folgten auf den Plätzen 2 und 3.
Die niedrigsten Schulden pro-Kopf wiesen bei
den kreisfreien Städten Hamm mit
3.901 Euro, Bottrop mit 4.045 Euro und Bielefeld
mit 4.172 Euro pro Einwohnerin und Einwohner
auf. Kreis Mettmann auf Kreisebene mit
höchster Verschuldung pro Einwohner/-in Bei
einem Vergleich der Kreise hatten Ende 2025
der Kreis Mettmann mit 6.800 Euro, der Kreis
Herford mit 6.392 Euro und die Städteregion
Aachen mit 6.079 Euro die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung.
Die niedrigsten
Schulden je Einwohnerin bzw. Einwohner auf
Kreisebene wiesen die Kreise Olpe mit
1.235 Euro, Coesfeld mit 1.877 Euro
und Heinsberg mit 1.942 Euro auf. Hierbei wurden
die Schulden der kreisangehörigen Gemeinden und
der Kreisverwaltungen in Summe betrachtet.
NRW: 2025 wurden 22,4
% weniger Speisekürbisse geerntet als im Vorjahr
* NRW hatte knapp über ein Sechstel
(17,4 %) der bundesweiten Anbaufläche für
Speisekürbisse * Im Regierungsbezirk Köln
wurden fast die Hälfte (46,7 %) der
Speisekürbisse in NRW geerntet *
Herbstgemüse: Ernte von Rosenkohl mit deutlichem
Rückgang (–36,8 %)
Im
Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen rund
20.927 Tonnen Speisekürbisse auf einer
Anbaufläche von 1.004 Hektar geerntet. Wie dal
Statistisches Landesamt mitteilt, war die
Anbaufläche von Speisekürbisse damit um 0,7 %
kleiner als 2024 (1.011 Hektar). Die Erntemenge
ging im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 % zurück.
Bei nahezu unveränderter Anbaufläche
fiel der Hektarertrag somit deutlich geringer
aus. Im Vergleich zu 2015 vergrößerte sich die
Anbaufläche um 41,5 % (damals: 710 Hektar). 2025
entfiel ein Anteil von 17,4 % der bundesweiten
Anbaufläche für Speisekürbisse auf NRW. Im
Vorjahr lag der Anteil noch bei 19,2 %.

Knapp die Hälfte der Speisekürbisse
wurde im Regierungsbezirk Köln geerntet Mit
9.768 Tonnen wurde knapp die Hälfe (46,7 %) der
Speisekürbisse im Regierungsbezirk Köln
geerntet. Es folgte der Regierungsbezirk Münster
mit einem Anteil von 22,1 % (4.633 Tonnen). Im
Vergleich zum Vorjahr verzeichneten sowohl der
Regierungsbezirk Düsseldorf mit 39,7 % als auch
der Regierungsbezirk Köln mit 23,9 % die
höchsten Rückgänge bei der Erntemenge.
Herbstgemüse: Rosenkohlernte ging um fast 37
% zurück Neben Speisekürbissen werden auch
Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse zu großen
Teilen im Herbst geerntet. 2025 wurde Kohlgemüse
in NRW auf einer Fläche von 4.085 Hektar
angebaut. Die geerntete Menge lag bei 176.889
Tonnen.
Während die Erntemenge von
Chinakohl im Vergleich zum Vorjahr um 35,0 % auf
5.291 Tonnen stieg, verringerte sie sich bei
Rosenkohl um 36,8 % auf 949 Tonnen und bei
Blumenkohl um 17,9 % auf 13.608 Tonnen. Bei
Wurzel- und Knollengemüse wurden 2025 auf einer
Anbaufläche von 9.439 Hektar insgesamt 546.538
Tonnen geerntet. Das entsprach einem Anstieg von
15,8 % gegenüber dem Vorjahr.
LKA-NRW:
Hohe Schadenssummen statt hoher Gewinne:
Landeskriminalamt NRW warnt vor Anlagebetrug
im Internet. Wie die Betrugsmasche abläuft
und wie Menschen sich schützen können.
Geld anlegen, schnell Gewinne
erzielen und dabei angeblich kein Risiko
eingehen: Mit solchen Versprechen locken
Kriminelle Menschen auf gefälschte
Anlageplattformen im Internet. Die Webseiten
oder Apps sehen professionell aus und
angebliche Fachleute bieten dort ihre
persönliche Beratung an. Doch statt das Geld
anzulegen, behalten die Täter es für sich.
Diese Form des
Online-Anlagebetrugs wird auch "Cybertrading
Fraud" oder
"Cybertrading-Betrug"
genannt. Das Landeskriminalamt
Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) klärt über die
Masche auf. Die wichtigste Botschaft: Prüfen Sie
Anlageangebote sorgfältig, bevor Sie persönliche
Daten weitergeben oder Geld überweisen.
Wie groß das Problem
ist, zeigen die Zahlen: Die Polizei NRW
registrierte im vergangenen Jahr 6385 Fälle. Und
dabei handelt es sich ausschließlich um das
Hellfeld. Der erfasste Schaden belief sich 2025
insgesamt auf rund 251 Millionen
Euro. Hinter diesen
Summen stehen Menschen, die teilweise ihr
gesamtes Erspartes verloren haben.
So funktioniert die
Masche: Am Anfang steht häufig eine Werbeanzeige
in sozialen
Netzwerken oder auf
einer bekannten Internetseite. Auch Werbung in
Zeitungen,
Magazinen oder im
Fernsehen kann auf betrügerische Angebote
führen.
Versprochen werden hohe
Gewinne mit Aktien, Kryptowährungen oder anderen
Geldanlagen. Die professionell gestaltete
Werbung ist jedoch kein Beleg dafür, dass ein
Angebot seriös ist. Manche Anzeigen erwecken den
Eindruck, bekannte Persönlichkeiten hätten mit
dem Angebot bereits viel Geld verdient. Dafür
nutzen Kriminelle auch Bilder, Stimmen und
Videos, die mithilfe künstlicher Intelligenz
gefälscht wurden. Die gezeigten Personen haben
mit der beworbenen Anlage nichts zu tun.
Wer sich registriert,
wird von angeblichen Anlageberaterinnen oder
Anlageberatern kontaktiert. Sie wirken
hilfsbereit und bauen Vertrauen auf. Zunächst
soll oft nur ein kleiner Betrag eingezahlt
werden. Auf dem vermeintlichen Anlagekonto
erscheinen schon bald Gewinne. Tatsächlich sind
diese Zahlen erfunden. Sie sollen dazu
verleiten, immer mehr Geld zu überweisen.
Manchmal zahlen die
Täter anfangs sogar kleinere Beträge aus, um
Zweifel auszuräumen. Doch wer später sein
Guthaben zurückhaben möchte, wird vertröstet
oder soll zunächst weitere Gebühren oder
angebliche Steuern bezahlen. Auch dieses Geld
landet bei den Kriminellen. Eine erste
Auszahlung beweist deshalb nicht, dass eine
Plattform vertrauenswürdig ist.
Das LKA NRW rät:
- Misstrauen Sie
ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen. Hohe
Gewinne ohne Risiko sind ein Warnsignal. Lassen
Sie sich erklären, wie die Anlage funktioniert,
welche Kosten entstehen und welche Verluste
möglich sind.
- Lassen Sie sich nicht
drängen. Aussagen wie "Nur heute verfügbar" oder
die Aussicht auf besondere Bonuszahlungen sollen
Sie zu schnellen Entscheidungen bewegen. Nehmen
Sie sich Zeit und besprechen Sie das Angebot mit
einer unabhängigen Person.
- Prüfen Sie den
Anbieter. Sind Firmenname, Anschrift und
Kontaktdaten nachvollziehbar? Prüfen Sie in der
Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), ob der
Anbieter für die angebotene Tätigkeit in
Deutschland zugelassen ist. Verlassen Sie sich
nicht auf eine angebliche Lizenz auf der
Werbeseite.
- Suchen Sie nach
Warnungen oder nutzen die Bilder-Rückwärtssuche
zur Überprüfung von Internetseiten (wegen
möglicher "Deepfakes"). Beachten Sie
insbesondere Warnmeldungen der BaFin und
recherchieren Sie unabhängig nach Beschwerden.
Gute Bewertungen und prominente Werbegesichter
können gefälscht sein.
- Geben Sie keinen
Zugriff auf Ihre Geräte. Installieren Sie
keinesfalls auf Aufforderung angeblicher
Anlageberater Fernzugriffsprogramme, um sich
helfen zu lassen. Damit könnten Fremde Ihren
Computer bedienen und Daten auslesen.
- Geben Sie niemals
Passwörter oder Zugangsdaten für Bankkonten und
Depots weiter.
- Zahlen Sie bei
blockierten Auszahlungen nicht nach. Angebliche
Steuern, Gebühren oder Versicherungen, die Sie
vor einer Auszahlung zusätzlich überweisen
sollen, sind ein deutliches Warnsignal. Stoppen
Sie weitere Zahlungen.
Sie haben bereits Geld
überwiesen? Dann handeln Sie sofort. Brechen Sie
den
Kontakt zu den
mutmaßlichen Betrügern ab und überweisen Sie
kein weiteres Geld.
Informieren Sie sofort
Ihre Bank oder Ihren Zahlungsdienstleister.
Lassen Sie prüfen, ob Zahlungen noch gestoppt
oder zurückgerufen werden können. Sichern Sie
Nachrichten, E-Mails, Zahlungsbelege und
Bildschirmfotos der Plattform. Erstatten Sie
Anzeige bei Ihrer Polizei vor Ort.
Als Opfer einer
Straftat sind Sie nicht auf sich allein
gestellt. Eine erste Orientierung zu Beratungs-
und Unterstützungsangeboten finden Sie im
Präventionsportal der Polizei NRW:
https://praevention.polizei.nrw/ Sie können sich
auch an die Mitarbeitenden des polizeilichen
Opferschutzes in den hierfür zuständigen
Organisationseinheiten Ihrer örtlichen Polizei
wenden. Ihre örtlich zuständige
Polizeidienststelle finden Sie über
https://polizei.nrw/artikel/polizei-vor-ort
Der Betrug nach dem
Betrug: Seien Sie auch nach festgestelltem
Betrug vorsichtig. Es kommt vor, dass die
Kriminellen unter dem Vorwand Unterstützung bei
der Rückholung der Gelder zu leisten (zum
Beispiel als Anwalt), erneut Kontakt suchen
(sogenanntes "Recovery Scam"). Hierfür wird dann
eine Vorabgebühr verlangt.
Die Themenseite
"Online-Anlagebetrug" der Polizeilichen
Kriminalprävention des
Bundes und der Länder
(ProPK) erklärt die Vorgehensweise der
Kriminellen und
bündelt Warnsignale
sowie praktische Tipps:
https://www.polizei-beratung.de/them
en-und-tipps/gefahren-im-internet/cybertrading-betrug/
Weitere Informationen
stellt das LKA NRW auf seiner Homepage zur
Verfügung:
-
https://lka.polizei.nrw/artikel/vorsicht-abzocke-betrugsmasche-bei-ausschreibungen
-
https://lka.polizei.nrw/anlagebetrug-im-internet-leere-versprechen-gezielte-abzocke-hohe-verluste-zerstoerte-existenzen
Sprechen Sie auch mit
Ihrer Familie, Freundinnen und Freunden über die
Masche.
Helfen Sie mit, dass
aus einem verlockenden Angebot kein finanzieller
Verlust wird.
Moers und Neukirchen-Vluyn:
Erdgasumstellung geht in die nächste Phase -
Enni informiert Kunden über die Anpassung
ihrer Gasgeräte Die
Erdgasumstellung in Moers und
Neukirchen-Vluyn geht in die nächste Phase.
Nachdem die ENNI Energie & Umwelt
Niederrhein (Enni) im Laufe dieses Jahres
16.835 Gasgeräte erfasst hat, steht nun
deren technische Anpassung an das neue H-Gas
an.
Ab dem 5. November informiert
ein von Enni beauftragter Dienstleister die
betroffenen Kundinnen und Kunden schriftlich
über die nächsten Schritte. Ausgenommen sind
zunächst die Bereiche Holderberg, Vennikel
und Kapellen.
„Mit der
Geräteerhebung haben wir einen wichtigen
Teil der Erdgasumstellung erfolgreich
abgeschlossen. Nun bereiten wir den nächsten
großen Schritt vor“, sagt Enni-Projektleiter
Ingo Blank. „Für unsere Kundinnen und Kunden
bedeutet das vor allem, dass sie in den
kommenden Wochen Post von uns erhalten.
Darin informieren wir sie darüber, wie es
mit ihrem Gasgerät weitergeht.“
Von den erfassten Geräten müssen 13.595
technisch angepasst werden. Die Arbeiten
finden zwischen dem 4. Januar und dem 30.
Juni 2027 statt und werden durch
verschiedene von Enni beauftragte
Dienstleister oder direkt durch die
jeweiligen Gerätehersteller vorgenommen. Die
übrigen Geräte sind selbstadaptierend und
stellen sich automatisch auf die neue Gasart
ein.
Wie die technische Anpassung
konkret aussieht, hängt vom jeweiligen
Gerätetyp ab. In einigen Fällen tauschen die
Fachleute die Düsen aus, bei anderen Geräten
regulieren sie den Brenner neu ein. Auch der
Zeitpunkt der Arbeiten richtet sich nach dem
jeweiligen Gasgerät. Die Anpassung kann
daher bereits längere Zeit vor oder auch
nach dem eigentlichen Schalttermin erfolgen.
Bei bestimmten Geräten muss sie unmittelbar
mit der Umstellung auf H-Gas vorgenommen
werden.
„Deshalb kann es passieren,
dass beispielsweise direkte Nachbarn zu
einem anderen Zeitpunkt Besuch von einem
Monteur bekommen“, erklärt Ingo Blank.
„Entscheidend ist der jeweilige Gerätetyp.
Wer mehrere Gasgeräte besitzt, kann
entsprechend auch von unterschiedlichen
Dienstleistern zu verschiedenen Terminen
kontaktiert werden.“
Die
eigentliche Umstellung des Gasnetzes auf
H-Gas erfolgt in den jetzt anstehenden
Bereichen an zwei Terminen: am 20. April und
am 11. Mai 2027. Hintergrund ist die
bundesweite Umstellung von L- auf H-Gas, da
das bislang in der Region genutzte L-Gas
überwiegend aus den Niederlanden stammt und
künftig nicht mehr zur Verfügung stehen
wird.
Weitere
Informationen zur Erdgasumstellung gibt es
unter
www.enni-erdgasumstellung.de oder
telefonisch unter 02841/104650.
Evangelische Beratungsstelle
Duisburg/Moers: Weiterhin starke Nachfrage
nach Beratung Die Evangelische
Beratungsstelle Duisburg/Moers zieht Bilanz
für das vergangene Jahr. 1.775 Beratungen
hat die Evangelische Beratungsstelle
Duisburg / Moers im vergangenen Jahr an
ihren beiden Standorten durchgeführt. Das
zeigt der frisch erschienene Jahresbericht
2025.
Auch im vergangenen Jahr blieb
die Nachfrage nach Erziehungs-, Ehe-,
Familien- und Lebensberatung (EFL) mit mehr
als 1.000 Beratungen, davon in Duisburg 465
und in Moers 556, konstant hoch. In diesem
Bereich geht es z. B. um Fragen der
Erziehung, um Beratungen bei Scheidungen und
zum Umgangsrecht.
Über diese
öffentlich geförderte Arbeit hinaus, die
sich an Familien mit minderjährige Kinder
richtet, können sich auch kinderlose Paare
und Singles jeglichen Alters beraten lassen,
etwa in Lebenskrisen durch Krankheit,
Arbeitslosigkeit oder in
Trennungssituationen.
Möglich machen
das primär kirchliche Eigenmittel der beiden
Kirchenkreise Moers und Duisburg, die die
Beratungsstelle gemeinsam tragen, sowie des
Kirchenkreises Kleve, der diese Arbeit
ebenfalls unterstützt. Auch über weitere
Arbeitsbereiche informiert der
Jahresbericht, etwa über 681 Beratungen in
der Schwangerschafts- und
Schwangerschaftskonfliktberatung,
Möglichkeiten, sich online beraten zu lassen
sowie Präventionsangebote. Interessierte
können den Bericht herunterladen unter
www.ev-beratung.de.
DRK
Familienbildung Niederrhein: Neue
Kursangebote im November
Neukirchen-Vluyn - Von Musik über
Eltern-Kind-Angebote bis zur
Gesundheitsförderung: Die DRK
Familienbildung Niederrhein bietet im
November wieder abwechslungsreiche Kurse für
unterschiedliche Altersgruppen und
Interessen an. Für einige Angebote sind noch
Anmeldungen möglich.
Wer im
November etwas Neues ausprobieren, seine
Gesundheit stärken oder gemeinsam mit seinem
Kind aktiv werden möchte, findet bei der DRK
Familienbildung Niederrhein passende
Angebote. Für Eltern mit Babys, die zwischen
Juni und August 2026 geboren wurden, startet
am 4. November ein PEKiP-Kurs.
Das
Prager Eltern-Kind-Programm unterstützt die
frühkindliche Entwicklung und fördert die
Bindung zwischen Eltern und Kind. Der Kurs
läuft bis zum 16. Dezember. Musikalisch wird
es bei den Gitarrenkursen für Erwachsene.
Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene
können vom 4. November bis zum 9. Dezember
ihre Fähigkeiten an der Gitarre entdecken
oder vertiefen.
Darüber hinaus
bietet die Familienbildung noch bis zum 27.
November den Kurs „Selbsthilfe bei Rheuma
mit Yoga und Ernährung“ an. Im Mittelpunkt
stehen Möglichkeiten, das eigene
Wohlbefinden durch gezielte Bewegung und
eine bewusste Ernährung zu unterstützen.
Gut zu wissen: Für die Kursangebote
sind Ermäßigungen möglich. Interessierte
können sich hierzu individuell beraten
lassen. Weitere Informationen und
Anmeldungen gibt es bei der DRK
Familienbildung Niederrhein,
Grubenwehrstraße 5, 47506 Neukirchen-Vluyn,
telefonisch unter 0281 3001-8100 oder per
E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

„Familienbildung des DRK Niederrhein in der
Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.“
Neues Amtsblatt Am
27. Oktober 2026 ist ein neues Amtsblatt der
Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält zwei
öffentliche Zustellungen.
Das Amtsblatt kann online eingesehen werden:
https://abi.dinslaken.de/termine.
Winterdienst auf den
Kreisstraßen des Kreises Wesel
Damit die Verkehrsteilnehmerinnen und
-teilnehmer auch in der kalten Jahreszeit
sicher ans Ziel kommen, ist der Bauhof des
Kreises Wesel auf alle Wetterlagen gut
vorbereitet. Auf insgesamt 192 Kilometer
Fahrbahn und 183 Kilometer Radweg ist der
Kreis Wesel für den Winterdienst auf den
Kreisstraßen des Kreises Wesel zuständig.
Hierfür stehen dem Kreisbauhof 20
einsatzbereite Mitarbeitende, sechs speziell
ausgerüstete Fahrzeuge, 60.000 Liter Sole
und 400 Tonnen Streusalz zur Verfügung. In
einem gemeinsamen Notlager mit der Stadt
Wesel befinden sich zudem weitere 600 Tonnen
Streusalz. Jens Kampen, Leiter des
Kreisbauhofs: „Unsere Mitarbeitenden sorgen
mit großen Engagement und persönlichem
Einsatz für freie Fahrt auf unseren
Kreisstraßen und das von Bocholt bis
Dinslaken und Kalkar bis hinunter nach
Moers.
Egal ob Weihnachten,
Silvester oder Neujahr: Die Mitarbeitenden
des Kreisbauhofes stehen rund um die Uhr mit
sechs Fahrzeugen parat, um den Winterdienst
auf unseren Kreisstraßen sicherzustellen.
Hierfür beginnen sie bei entsprechender
Witterung ab 3 Uhr mit den Streu- und
Räumfahrten, um die Fahrbahnen vor dem
Berufsverkehr sicher befahrbar zu halten.
Bei sogenannten Großwetterlagen
erfolgt der Streu- und Räumeinsatz rund um
die Uhr. Natürlich muss sich aber auch jeder
Verkehrsteilnehmer und jede
Verkehrsteilnehmerin auf die jeweiligen
Witterungsverhältnisse einstellen und
entsprechend verhalten.“
Bei den
Streueinsätzen wird systematisch nach
definierten Dringlichkeitsstufen
vorgegangen. Hierbei werden unter anderem
besondere Gefahrenstellen und besondere
Verkehre, wie z.B. der Schülerverkehr,
berücksichtigt und so geplant, dass
zusätzliche Winterdienst-Fahrten möglichst
vermieden werden.
Bei den Streueinsätzen kommt ein
leistungsstarkes Feuchtsalz zum Einsatz,
einem Gemisch aus 70 Prozent Streusalz und
30 Prozent Natriumchloridlösung. Dadurch
haftet das Salz besser auf der Straße und
wird nicht so leicht weggeweht. Außerdem
löst sich das angefeuchtete Salz schneller
auf und kann so seine Wirkung schneller
entfalten.
Hierbei behält der Kreis Wesel auch die
Umwelt im Blick. Getreu der Devise „so wenig
wie möglich aber so viel wie nötig“ wird die
Streumenge den vorliegenden örtlichen
Gegebenheiten jeweils individuell angepasst.
Dadurch werden die Auswirkungen für die
Umwelt auf ein Minimum reduziert.
Der Kreis Wesel arbeitet interkommunal mit
einer Vielzahl an Kommunen, Kreisen und
Straßen NRW im Winterdienst zusammen. Im
Regelfall ist hierbei ein Streckentausch zum
gegenseitigen Vorteil vereinbart. Bei aller
guten Vorbereitung ist aber auch klar, dass
der Kreisbauhof nicht alle Wetterlagen
beherrschen kann.
Fahrbahnsanierung auf der Rheinstraße (K 11)
in Hamminkeln Der Kreis Wesel
saniert die Kreisstraße 11 (K 11) in
Hamminkeln. Die Arbeiten finden zwischen den
Einmündungen Ottenstraße und Im Mühlenbusch
statt. Auf einer Gesamtlänge von rund 320
Metern wird zunächst die Fahrbahn an
Schadstellen instandgesetzt. Anschließend
wird die Asphaltdeckschicht erneuert.
In dem Zug wird der Kreis Wesel auch den
straßenbegleitenden Geh- und Radweg
sanieren. Nach derzeitiger Planung beginnen
die Arbeiten mit der Einrichtung der
Baustelle am Donnerstag, 29. Oktober 2026.
Der Abschluss der Maßnahme ist für
Freitag, 6. November 2026, vorgesehen.
Während der Bauarbeiten wird die Rheinstraße
für den Durchgangsverkehr sowie für den Rad-
und Fußverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung
über das umliegende Straßennetz wird
eingerichtet. Die Haltestellen des
öffentlichen Busverkehrs sind von der
Sperrung nicht betroffen.
Die
Sanierung der Fahrbahn und des Geh- und
Radwegs an der K 11 ist ein weiterer
wichtiger Schritt zur Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur im Kreis Wesel und zur
Erhöhung der Sicherheit für alle
Verkehrsteilnehmenden. Nach einer
öffentlichen Ausschreibung hat der Kreis
Wesel die Firma Mesken aus Bocholt mit den
Sanierungsarbeiten beauftragt. Der Kreis
Wesel bittet alle Verkehrsteilnehmenden um
Verständnis und Geduld während der
Bauarbeiten.
Jugendliche
gestalten Kassenhäuschen am Auesee mit
Graffiti
Das ehemalige
Kassenhäuschen am Auesee ist jetzt bunt
gestaltet. Acht Jugendliche und junge
Erwachsene haben das Gebäude am 24. und 25.
Oktober 2026 mit Graffiti verschönert. Die
Aktion wurde von den Streetworkern der Stadt
Wesel, Annika Volbrecht und Marvin Henning,
organisiert.

Zwei erfahrene Graffiti-Künstler zeigten den
Jugendlichen, wie sie mit Sprühdosen umgehen
und eigene Kunstwerke gestalten können. Die
Jugendlichen durften selbst entscheiden,
welche Motive sie auf die Wände sprühen
möchten. Dabei konnten sie kreativ sein,
Neues lernen und gemeinsam Spaß haben. Schon
im Sommer hatten Jugendliche die Skateanlage
in Wesel mit Graffiti neugestaltet. Nach dem
großen Erfolg wurde nun auch das
Kassenhäuschen am Auesee verschönert.
Mit solchen Aktionen möchte die Stadt
Wesel jungen Menschen die Möglichkeit geben,
ihre eigenen Ideen umzusetzen und ihre Stadt
aktiv mitzugestalten. Der Workshop war für
alle Teilnehmenden kostenlos. Auch die
Materialien und die Verpflegung wurden
bereitgestellt. Das bunte Ergebnis können
sich jetzt alle Besucherinnen und Besucher
am Auesee ansehen.
Stadt
Wesel besiegelt Patenschaft mit dem JAPCC
Die Stadt Wesel hat
eine neue Patenschaft mit dem Deutschen
Anteil des Joint Air Power Competence Centre
(JAPCC) am Standort Kalkar/Niederrhein
geschlossen. Damit soll die Verbindung
zwischen der Stadtgesellschaft und der
Bundeswehr gestärkt und der persönliche
Austausch gefördert werden.
Bereits
am 19. Mai 2026 hatte der Rat der Stadt
Wesel beschlossen, die Patenschaft
einzugehen. Die offizielle Besiegelung fand
am 1. Oktober 2026 im Deichdorfmuseum
Bislich statt. Bürgermeister Rainer Benien,
Oberst i. G. Stefan Matzdorf, Dienstältester
Deutscher Offizier beim JAPCC, und Andreas
Michelbrink, Präsident der
Schützengemeinschaft Bislich e. V.,
unterzeichneten im Rahmen einer Feierstunde
die Patenschaftsurkunde.
Das JAPCC
ist ein internationales militärisches
Kompetenzzentrum am Standort der
Von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar. Dort
arbeiten Soldatinnen und Soldaten aus 14
Nationen zusammen. Eine zentrale Rolle bei
der Gestaltung der Patenschaft übernimmt die
Schützengemeinschaft Bislich e. V. Sie ist
damit betraut, den Kontakt zwischen den
Beteiligten zu pflegen, Begegnungen zu
ermöglichen und die Zusammenarbeit
langfristig mit Leben zu füllen.
In
der Patenschaftsurkunde heißt es dazu: „Der
Schützengemeinschaft Bislich e. V. ist die
besondere Aufgabe anvertraut, diese
Patenschaft für die Stadt Wesel zu gestalten
und zu pflegen. Sie soll Begegnungen
ermöglichen, Verbindungen schaffen und dazu
beitragen, dass aus dem feierlichen
Versprechen dieses Tages eine lebendige und
beständige Gemeinschaft erwächst.“
Die neue Patenschaft knüpft zugleich an eine
frühere Verbindung an: Bereits in der
Vergangenheit unterhielt die
Schützengemeinschaft Bislich eine
Patenschaft mit dem 3.
Raketenartilleriebataillon 150 der
Bundeswehr, das in der Weseler
Schill-Kaserne stationiert war. Diese wurde
vor rund 25 Jahren aufgelöst. Mit der neuen
Vereinbarung wird die Tradition der
Verbundenheit zwischen Bislich und der
Bundeswehr wieder aufgegriffen und
fortgeführt.
Pflege braucht
Haltung: Stadtteiltreff Neu_Meerbeck besucht
Pflegeschule Am Mittwoch, 11.
November, lädt der Stadtteiltreff
Neu_Meerbeck von 16.30 bis 18 Uhr zu einem
Besuch der Pflegeschule Moers von Kolping
Bildung Deutschland an der Römerstraße
(ehemalige RAG-Berufsschule) ein.

Foto: Kolping Pflegeschule
Im
Mittelpunkt steht das Projekt ‚Pflege in der
NS-Zeit vs. Pflege heute‘. Auszubildende
haben recherchiert, Gedenkstätten besucht
und sich mit Medizinverbrechen beschäftigt –
auch im Altkreis Moers. Ihre Ausstellung
wirft Fragen auf, die uns heute angehen: Wie
begegnen wir Rassismus? Wie schützen wir
Menschenwürde und Selbstbestimmung?
Ein Nachmittag, der Einblicke in moderne
Pflegeausbildung gibt und zum Nachfragen und
Austausch einlädt. Treffpunkt für die
Veranstaltung ist um 16.30 Uhr an der
Römerstraße 661. Interessierte können sich
telefonisch unter 0 28 41 / 201 - 530 oder
per E-Mail an
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
anmelden. Dort sind auch weitere
Informationen erhältlich.
Kleve: Ein Streichquartett-Abend auf den
Spuren Hans Werner Henzes Das
Minguet Quartett ist bekannt für seine
klugen und originellen Konzertprogramme.
Beim Reihenkonzert am 6. November um 20 Uhr
in der Stadthalle nehmen Ulrich Isfort und
Annette Reisinger (Violine), Aida-Carmen
Soanea (Viola) und Matthias Diener
(Violoncello) den Komponisten Hans Werner
Henze in den Blick.

Das Minguet Quartett © Irène Zandel
Henze wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt
geworden – er war nicht nur einer der
bedeutendsten deutschen Komponisten des 20.
Jahrhunderts, sondern auch ein
hochpolitischer Künstler, der sich
entschieden gegen den Faschismus
positionierte.
In einem
atmosphärisch dichten Konzertabend begibt
sich das Minguet Quartett auf „Spurensuche“
und beleuchtet neben Henzes Musik auch die
seiner bewunderten Vorbilder: Werke von
Bach, Schönberg, Strawinsky und Brahms
umrahmen Henzes Streichquartett Nr. 2,
wodurch ein vielseitiges Porträt des
Komponisten entsteht.
Der
26-jährige Henze schrieb sein zweites
Streichquartett im Jahr 1952. Es ist das
Werk eines jungen Mannes, der versucht, die
Trümmer der Vergangenheit hinter sich zu
lassen: ein vom Nationalsozialismus
geprägtes Elternhaus, traumatische
Erfahrungen an der Front im Zweiten
Weltkrieg.
Das Minguet Quartett
bettet Henzes Stück in die Musik vergangener
Jahrhunderte ein, die der junge Komponist
begierig aufsog und intensiv studierte, um
daraus seinen eigenen Stil zu entwickeln:
vier Sätze aus Johann Sebastian Bachs „Kunst
der Fuge“, ein frühes (und noch ganz
tonales) Scherzo von Arnold Schönberg und
die eigenwilligen „Drei Stücke für
Streichquartett“ des Russen Igor
Strawinsky.
Mit Johannes Brahms’
Streichquartett Nr. 1 c-Moll erklingt nach
der Pause ein bahnbrechendes Werk, das
ähnlich wie Henzes Musik die Zerrissenheit
zwischen strenger Form und emotionaler
Urgewalt in sich trägt. Tickets für 18 Euro
(5 Euro für Schüler und Studierende) gibt es
an der Rathaus-Info, an den bekannten
Vorverkaufsstellen und
hier. Um 19 Uhr gibt Daniel Ziegler die
Konzerteinführung im Gespräch mit Geigerin
Annette Reisinger.
Workshop
„Tiere abstrakt – Skizzen und Druckgrafik“
im Museum Kurhaus Kleve An
diesem langen Freitag, den 6. November 2026,
findet ein besonderer Workshop mit Nicole
Peters für alle Groß und Klein zwischen 8
und 90 Jahren statt. In Matarés Sammlung
befinden sich abstrakte Tierdarstellungen
sowohl als Druckgrafiken als auch als
Tierskulpturen. Diese werden sich angeschaut
und anschließend skizziert. In der
Wunderkammer entstehen aus den Skizzen
zuerst kleine Linolschnitte, die dann auf
Druckplatten gedruckt werden.

Der Workshop ist alle Menschen zwischen 8
und 90 Jahren, die Gebühr beträgt 12 EUR
(exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu
den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von
11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich
oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
Workshop „Kunst & Yoga“ im Museum Kurhaus
Kleve Am Samstag, den 7.
November 2026, findet ein besonderer
Workshop mit Stefanie Dennstedt in
Zusammenarbeit mit dem Theater Fluss für
Mädchen von zehn bis vierzehn Jahren statt.
Gestartet wird mit einer kurzen Yogaeinheit.
Anschließend werden von den eigenen
Bewegungen inspiriert, verschiedene
Materialien gebogen und geformt.
Der Workshop ist für Mädchen von 10 -14
Jahren, der Workshop läuft über das Programm
Kultur Rucksack NRW und ist kostenlos.
Anmeldungen sind nicht im Museum Kurhaus
Kleve möglich, sondern unter Tel. +49-(0)
2821/ 97 93 79 oder
thea.fluss@t-online.de
Workshop „Farbenmeer und Seelenfrieden:
Achtsamkeit in der Kunst“ im Museum Kurhaus
Kleve Am Sonntag, den 8.
November 2026, findet ein besonderer
Workshop mit Ilka Sulten für Jugendliche und
Erwachsene statt. Nach einer kurzen Führung
durch die neue Ausstellung geht es in die
Wunderkammer. Dort können Serien in
Zeichnung oder Malerei entstehen, sowie auch
eine Mappenbegleitung für Jugendliche, die
eine künstlerische Ausbildung anstreben.
Alle Kunstrichtungen werden gefördert
und individuell begleitet. Wer mit Ölfarbe
malen möchte, kann seine Farben mit Leinwand
mitbringen. Der Workshop ist für Jugendliche
und Erwachsene, die Gebühr beträgt 12 EUR
(exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu
den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von
11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich
oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
RVR-Besucherzentren ändern zur Wintersaison
ihre Öffnungszeiten Im November
läuten die Besucherzentren des
Regionalverbandes Ruhr (RVR) wieder die
Wintersaison ein. Damit verändern sich auch
die Öffnungszeiten: Ab Dienstag, 3.
November, sind die RVR-Besucherzentren Haus
Ripshorst in Oberhausen und Hoheward in
Herten dienstags bis freitags jeweils von 10
bis 16 Uhr geöffnet, an den Wochenenden
jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 13.30 bis
16 Uhr.
Das RVR-Naturforum Bislicher
Insel in Xanten kann ab dem 3. November
dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr
besucht werden. Der Heidhof in Bottrop
bleibt während der Wintersaison komplett
geschlossen – der Wild- und Kaminholzverkauf
am Heidhof findet jedoch weiterhin statt.
Aufgrund der laufenden
Sanierungsarbeiten am RVR-Besucherzentrum
Heidhof kann es nach der Wintersaison zu
weiteren Änderungen der Öffnungszeiten
kommen. Alle weiteren Einrichtungen kehren
ab April wieder zu den längeren
Öffnungszeiten zurück. Informationen:
https://www.rvr.ruhr/service/rvr-besucherzentren
Rückbau schafft mehr
Sicherheit und Raum für Natur - Enni
entfernt Brücke am Alten Damm an der
Jägerstraße Die ENNI Stadt &
Service (Enni) wird in Kürze die Brücke am
Alten Damm im Bereich der Jägerstraße in
Repelen zurückbauen. Das Bauwerk am
Umspannwerk weist erhebliche alters- und
feuchtigkeitsbedingte Schäden auf. Eine
fachliche Bewertung hat ergeben, dass der
Abriss die langfristig sicherste und
wirtschaftlichste Lösung ist.
Die
Arbeiten beginnen am Montag, 2. November,
und dauern voraussichtlich rund sechs
Wochen. Während der Bauzeit richtet Enni für
Fußgänger und Radfahrer eine Umleitung ein.
Im unmittelbaren Umfeld kann es zudem
vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Die
beliebte Wegeverbindung bleibt jedoch
erhalten.
„Nach dem Rückbau werden
wir das Höhenniveau des Weges anpassen,
sodass er künftig ohne Brücke nutzbar sein
wird“, erklärt Enni-Bauleiter Frank Leijten.
„Gleichzeitig können wir den Bereich
ökologisch aufwerten. Die bisherige
Betonkonstruktion verschwindet aus dem
Landschaftsbild und macht Platz für eine
attraktivere Gestaltung des Umfelds.“
Angehörige mit Demenz verstehen:
Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses
Bethanien Moers ab 4.11.2026
Es ist eine große Herausforderung, einem
Menschen, der zunehmend seine Orientierung
und sich selbst durch eine Demenzerkrankung
verliert, eine adäquate Zuwendung und den
richtigen Halt zu geben. Ab dem 04. November
2026 startet hierzu ein spezieller Kurs in
der Bethanien Akademie Moers
(Bethanienstraße 15, 47441 Moers).
Unter dem Motto „Demenz verstehen! Sprechen
Sie demenzisch?“ liefert er Tipps, Ideen und
Möglichkeiten für die gemeinsame
Kommunikation. Außerdem beschäftigt sich der
Kurs mit den Themen Biographiearbeit,
Milieugestaltung, Ursachen von und Umgang
mit Stress und Konflikten sowie Entlastung.
Teilnehmer:innen haben ebenfalls die
Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen
auszutauschen.
Der von der
erfahrenen Krankenschwester und
Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach
geleitete kostenlose Kurs besteht aus 3 x 4
Unterrichtsstunden und findet jeweils von
16.00 bis 19.30 Uhr statt. Folgende
Kurstermine sind hierfür vorgesehen: 4.
November, 11. November und 18. November
2026.
Angesprochen sind Menschen,
die Rat und Unterstützung bei der Pflege
eines Familienangehörigen brauchen, aber
auch alle Zugehörigen, die sich frühzeitig
über Demenz informieren möchten. Der Kurs
vermittelt Grundlagen, um alltägliche
Situationen besser zu verstehen und so den
Umgang mit demenziell veränderten Menschen
zu meistern.
Um Anmeldung bei
Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach unter
+49 (0) 2841 200-2455 oder per E-Mail an
sigrid.schulz-rohrbach@bethanienmoers.de
wird gebeten.
Sigrid Schulz-Rohrbach, examinierte
Krankenschwester und ausgebildete
Pflegetrainerin, leitet den kostenlosen Kurs
zum besseren Verständnis von an Demenz
Erkrankten im Krankenhaus Bethanien Moers.
Dinslaken: Einblicke in die
Natur: Fotoausstellung „Blumenwiese“ in der
Stadtbibliothek Die
Fotogemeinschaft Objektiv Dinslaken e. V.
sorgt mit ihrer neuen Ausstellung für
farbenfrohe Akzente im Herbst. Die
Fotografien sind bis zum Frühjahr 2027 in
der Stadtbibliothek zu sehen. Unter dem
Titel „Blumenwiese“ präsentiert die 1.
Fotogemeinschaft Objektiv Dinslaken e. V.
ihre neue halbjährliche Ausstellung.
Die Fotografien laden dazu ein, die
Schönheit der Natur aus unterschiedlichen
Perspektiven zu entdecken. Mit ihren
vielfältigen Farben, Blüten und
Wiesenmotiven setzen die Fotografien einen
farbenfrohen Akzent im inzwischen
angekommenen Herbst. Jedes Bild erzählt
seine eigene Geschichte. Zugleich entfalten
die Aufnahmen in ihrer Gesamtheit eine
besondere Wirkung und nehmen die
Besucherinnen und Besucher mit auf eine
fotografische Reise durch die Natur.
Die Stadtbibliothek freut sich, die
Fotografien in ihren Räumlichkeiten
präsentieren zu können. Sie bereichern die
Atmosphäre vor Ort und laden dazu ein,
innezuhalten, genauer hinzuschauen und neue
Eindrücke zu sammeln. Die Ausstellung
„Blumenwiese“ ist während der regulären
Öffnungszeiten im Treppenhaus, Internetraum
sowie dem Lesecafé der Stadtbibliothek zu
sehen. Homepage des Fotoclubs:
https://www.fgo-dinslaken.de/
Moers:
Heinrich-Pattberg-Realschule wird zum Lern-
und Lebensort
Mit der Fertigstellung von Gebäude A,
dem ‚Muttergebäude‘, ist ein weiterer
Meilenstein für die Neugestaltung und
pädagogische Neuausrichtung der
Heinrich-Pattberg-Realschule (Uerdinger
Straße 74) erreicht. Die Beteiligten aus
Verwaltung, Politik, Schulgemeinde und der
beauftragten Firmen haben das frisch
sanierte Gebäude am Donnerstag, 15. Oktober,
eingeweiht.

Bürgermeisterin Julia Zupancic, Dirk
Druschke (Druschke NxT Architektur GmbH),
Michael Wawer (stellvertretender
Schulleiter), Schulleiter Thomas Urner, Anna
Mehles (stellvertretende Schulleiterin) und
Peter Frödrich (Hauptdezernent der
Bezirksregierung Düsseldorf) (v.l.) freuen
sich über die gelungene Sanierung des
Hauptgebäudes der
Heinrich-Pattberg-Realschule. (Foto: pst)
„Wir haben in einen wichtigen,
attraktiven und barrierefreien Lern- und
Lebensort für junge Menschen investiert –
und damit auch in die Zukunft unserer
Stadt“, erklärte Bürgermeisterin Julia
Zupancic. Zum Sanierungsprojekt gehörten
auch weitere Gebäude auf dem Gelände und ein
Teil des Pausenhofs. Schulleiter Thomas
Urner brachte die gemeinsamen Bemühungen in
seiner Rede auf den Punkt: „Unser Anspruch
war, die Schule als Lebensraum zu
gestalten.“
Moderne Mediathek mit
nostalgischen Einflüssen Im Gebäude A
ist unter anderem eine moderne Mediathek mit
nostalgischen Einflüssen durch Aufarbeitung
von bleiverglasten Fenstern aus der Zeit der
Bergbauschulen entstanden. Der Raum kann zu
Unterrichtszwecken, aber auch für die
Freizeit genutzt werden.
Die offenen
Flure können gleichermaßen als Lernbereich
nutzbar gemacht werden, ermöglichen aber
auch Entspannung, Interaktion und kreative
Entfaltung. Bauherr ist das Zentrales
Gebäudemanagement der Stadt Moers. Die
Stadtbau Moers mbH hat die Projektsteuerung
übernommen.
Für die schulfachliche
Projektsteuerung war der Fachdienst Schule
der Stadt Moers verantwortlich. Die
zuständige Mitarbeiterin Catrin Pautzke hat
mit der Einweihung ihr letztes großes
Vorhaben abgeschlossen, da sie Ende des
Jahres in den Ruhestand geht. Insgesamt 10,2
Millionen Euro hat die Stadt Moers in die
Maßnahme investiert.
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum
Ehrenamt am 4. November Vieles
würde ohne Ehrenamt nicht funktionieren.
Besonders in den Stadtteilen Meerbeck und
Hochstraß leisten ehrenamtlich Tätige
wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale
der Grafschafter Diakonie informiert am
Mittwoch, 4. November, von 10 bis 12 Uhr im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, (Bismarckstraße
43b) über verschiedene Möglichkeiten, sich
mit bürgerschaftlichem Engagement
einzubringen.
Interessierte, die
eine Idee oder einen Vorschlag für ein
Projekt haben, sind herzlich eingeladen,
sich an diesem Tag beraten zu lassen.
Rückfragen sind telefonisch beim
Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und
per E-Mail an
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
möglich.
Ehrenamt beim
Ambulanten Hospizdienst Bethanien: Infoabend
am 12. November 2026 Nächster
Qualifizierungskurs startet am 15.01.2027
Schwerkranke oder sterbende Menschen und
ihre An- bzw. Zugehörigen in den schwersten
Stunden zu begleiten, erfordert nicht nur
besonderes Fingerspitzengefühl. Es ist für
viele auch eine sinnstiftende Lebensaufgabe.
Das Team des Ambulanten
Hospizdienstes Bethanien aus Moers rund um
Leitung Claudia Möller geht dieser Arbeit
professionell und einfühlsam nach. Wer sich
ebenfalls im Rahmen der Hospizarbeit
engagieren möchte, ist am 12. November 2026
herzlich zu einem Infoabend eingeladen. Ab
18 Uhr können sich Interessierte im
Veranstaltungsraum des Seniorenstifts
Bethanien (Wittfeldstraße 31, 47441 Moers)
informieren.
Um eine vorherige
Anmeldung wird gebeten: entweder telefonisch
unter +49 (0) 2841 200 2140 oder per E-Mail
an
hospizdienst@bethanienmoers.de bzw. an
claudia.moeller@bethanienmoers.de.
Am Infoabend haben die Teilnehmer:innen
die Gelegenheit, sich ein Bild vom
Ambulanten Hospizdienst zu machen und
außerdem mehr zum Qualifizierungskurs zu
erfahren. Diesen rund 100-stündigen Kurs
durchlaufen alle Ehrenamtlichen, bevor sie
ihre Tätigkeit im Ambulanten Hospizdienst
aufnehmen können. Der nächste Kurs startet
am 15. Januar 2027 und findet einmal
monatlich – freitags von 17 bis 19.30 Uhr
und samstags von 09.30 bis 16.30 Uhr –
statt.

Der Ambulante Hospizdienst rund um Leitung
Claudia Möller sucht neue Ehrenamtliche.

Bruttosparquote in Deutschland mit 18,9 % im
internationalen Vergleich
überdurchschnittlich hoch
Private Haushalte in Deutschland sparen
anteilig mehr als in vielen anderen
Industriestaaten. Mit 18,9 % lag die
Bruttosparquote im Jahr 2025 deutlich über
dem Durchschnitt in der Europäischen Union
von 14,3 %, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) zum Weltspartag am 30./31.
Oktober mitteilt.
In Frankreich
sparten die privaten Haushalte 17,8 % ihres
verfügbaren Bruttoeinkommens, in den
Niederlanden 17,4 %, in Österreich 15,7 %
und in Italien 10,8 %. Einen deutlich
höheren Wert unter den international mit
Deutschland vergleichbaren Staaten wies die
Schweiz mit 27,4 % aus, was an der dortigen
höheren Bedeutung der privaten
Altersvorsorge liegt. Vergleichsweise
niedrig war die Bruttosparquote dagegen mit
10,7 % in den Vereinigten Staaten.
Die Bruttosparquote wird üblicherweise für
internationale Vergleiche genutzt. Sie weist
den Anteil des Gesparten am verfügbaren
Einkommen der privaten Haushalte vor Abzug
von Abschreibungen, vor allem auf
Immobilien, aus.

Haushalte in
Deutschland neigten auch in den Vorjahren
stärker zum Sparen Auch in einer
langfristigen Betrachtung zeigt sich die
hohe Sparneigung der Haushalte in
Deutschland. In den letzten zehn Jahren
sparten die Haushalte im Durchschnitt 19,1 %
ihres Einkommens.
In Frankreich war
der Anteil mit 16,6 % geringer, ebenso in
den Niederlanden (16,3 %), in Österreich
(15,3 %), in Italien (12,1 %) und in den
Vereinigten Staaten (13,0 %). In der Schweiz
war die Bruttosparquote im Durchschnitt der
Jahre 2016 bis 2025 dagegen höher (24,5 %).
Zuletzt ging die Sparquote in Deutschland
leicht zurück.
Im ersten Halbjahr
2026 lag sie wie im gesamten Jahr 2025 bei
18,9 %. Im Jahr 2024 hatte sie bei 19,6 %
gelegen. Einen Höchststand hatte sie im
Jahr 2020 mit 22,9 % erreicht. Während der
damals herrschenden Covid-19-Pandemie
konsumierten die Menschen weniger als
gewöhnlich, was zu einem Anstieg der
Sparquote führte.
NRW: Etwa
jeder Neunte erhielt 2025 Leistungen der
sozialen Mindestsicherung – stärkster
Rückgang bei Asylbewerberleistungen
* 1,9 Millionen Menschen erhielten
zum Jahresende 2025 soziale Mindestsicherung
– 84.000 bzw. 4,2 % weniger als ein Jahr
zuvor * Anstieg bei Leistungen zur
Grundsicherung im Alter das fünfte Jahr in
Folge * Gelsenkirchen, Dortmund, Essen
und Gladbeck mit den höchsten
Mindestsicherungsquoten
Zum Jahresende 2025 haben
1.913.066 Millionen Menschen in
Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen
Mindestsicherung erhalten; das sind etwa
jeder Neunte oder 10,6 % der Bevölkerung.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das rund 84.100
bzw. 4,2 % Empfängerinnen und Empfänger
weniger als ein Jahr zuvor.
Am
deutlichsten waren die Rückgänge bei den
Kindern (–7,3 %) und nichtdeutschen
Leistungsbeziehenden (–7,2 %).
Empfängerinnen und Empfänger von
Mindestsicherungsleistungen in einem Alter
von 55 und mehr Jahren sind hingegen leicht
um 0,6 % gestiegen.
Die
Mindestsicherungsquote lag in den letzten 10
Jahren zwischen 11 und 12 % Gegenüber dem
Vorjahr sank die Mindestsicherungsquote 2025
um 0,5 Prozentpunkte auf 10,6 %. In den
letzten 10 Jahren schwankte die Quote
zwischen 11,0 und 12,0 %.
Im Jahr
2016 gab es einen Höchststand mit einer
Mindestsicherungsquote von 12,0 % bzw.
2,15 Millionen betroffenen Menschen.
Erneuter Anstieg bei der Grundsicherung im
Alter – stärkster Rückgang bei
Asylbewerberleistungen und Bürgergeld
Betrachtet man die einzelnen Leistungsarten,
so ist die Inanspruchnahme der
Grundsicherung im Alter mit +3,0 % bzw.
+5.975 das fünfte Jahr in Folge auf 201.940
Empfängerinnen und Empfänger gestiegen.
Der stärkste Rückgang war mit –20,3 %
bzw. –18.000 bei den Regelleistungen nach
dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie den
Empfängerinnen und Empfängern von Bürgergeld
mit –4,6 % bzw. –71.600 zu verzeichnen. Gut
ein Drittel der Leistungsbeziehenden nach
dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem
Bürgergeld war minderjährig.

Deutliche regionale Unterschiede
bei Mindestsicherungsquoten Die höchsten
Mindestsicherungsquoten sind im Ruhrgebiet
zu finden. An der Spitze liegt Gelsenkirchen
mit 21,3 %, dort war jede fünfte Person auf
diese Leistungen angewiesen. Danach folgten
Dortmund, Essen und Gladbeck mit über 17 %.
Zum Jahresende 2025 gab es die
niedrigsten Mindestsicherungsquoten im Kreis
Borken in den Gemeinden Südlohn (3,1 %),
Heek (3,3 %) und Raesfeld (3,4 %). Die
Gemeinde Nettersheim im Kreis Euskirchen
wies ebenfalls eine Mindestsicherungsquote
von 3,4 % auf. Weitere Ergebnisse zum Thema
Städte und Gemeinden finden Sie in unserer
Landesdatenbank
NR . Weitere Ergebnisse zum Thema Armut
finden Sie auch im Internet auf unserer Themenseite.
Moers: Vortrag ‚Die
Nacht in der Philosophiegeschichte‘ am 12.
November Was offenbart die
Nacht, was dem Tag verborgen bleibt? Dieser
Frage widmet sich ein Vortragsgespräch der
vhs Moers – Kamp-Lintfort, am Donnerstag,
12. November, von 19 bis 20.30 Uhr in den
Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroder-Straße 10. Seit der Antike
fasziniert die Nacht die Philosophie als Ort
der Stille, der Erkenntnis und der
Inspiration – zugleich aber auch als
Sinnbild für Zweifel und Verzweiflung.
Von Platons Höhlengleichnis über die
romantische Vorstellung der Nacht als Quelle
schöpferischer Kraft bis hin zu den
existenziellen Gedanken Martin Heideggers
und Emil Ciorans spannt sich ein weiter
Bogen philosophischer Deutungen.
Der
Vortrag lädt dazu ein, die vielfältigen
Bedeutungen der Nacht zu entdecken und
gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen,
welche Erkenntnisse gerade im Dunkeln
möglich werden. Für den Abend ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
565 oder online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Neuer vhs-Workshop: ‚Tanz der
Hormone‘ – Leichter durch die Wechseljahre
Die Wechseljahre bringen Veränderungen mit
sich – körperlich, emotional und mental.
Doch sie bieten auch die Chance, gestärkt in
einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Im
Workshop ‚Tanz der Hormone‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort am Samstag, 14. November,
erhalten Frauen praxisnahe Impulse zu
hormonellen Veränderungen und wertvolle
Tipps für mehr Balance im Alltag.
In der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße
10, stehen von 11 bis 16 Uhr das bewusste
Wahrnehmen des eigenen Körpers, ein
positiver Umgang mit Veränderungen und neue
Wege zu mehr Leichtigkeit, Selbstbewusstsein
und Kraft im Fokus. Für den Workshop ist
eine vorherige Anmeldung notwendig:
Telefonisch unter 0 28 41 / 201 - 565 oder
online unter
www.vhs-moers.de.
Outlook an der vhs kennenlernen
Wie lässt sich Outlook über das Schreiben
und Empfangen von E-Mails hinaus sinnvoll
nutzen? Das zeigt der Kompaktkurs ‚Outlook
kompakt‘ am Samstag, 7. November, von 9 bis
16 Uhr. Unter der Leitung von Kirsten Peters
erfahren die Teilnehmenden, wie sie Kontakte
verwalten, Termine und Terminserien planen,
Aufgaben organisieren und den Posteingang
strukturieren können.
Auch
Kalender, Notizen, Adressbuchfunktionen und
der Datenaustausch mit anderen Anwendungen
stehen auf dem Programm. Ziel ist es,
Outlook als vielseitigen Informationsmanager
für den digitalen Büroalltag einzusetzen.
Der Kurs findet in den Räumen der
vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
statt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist
erforderlich. Diese kann telefonisch unter 0
28 41 / 201 - 565 oder online unter
www.vhs-moers.de erfolgen.
Moers: Szenische Lesung aus
‚Zugvögel‘ am 9. November im Alten
Landratsamt
Was bedeutet es, seine Heimat zu
verlieren und in der Fremde auf ein neues
Leben zu hoffen? Und was geschieht, wenn
selbst der vermeintliche Zufluchtsort
plötzlich zur Bedrohung wird? Mit diesen
Fragen beschäftigt sich die szenische Lesung
aus dem Werk ‚Zugvögel‘ (Foto: Buchcover)
von Iwan Heilbut am Montag, 9. November, im
Alten Landratsamt, Kastell 5b.
Der
Roman des jüdischen Schriftstellers und
Journalisten ist in diesem Jahr erstmals in
deutscher Sprache erschienen. Heilbut selbst
musste nach der Machtübernahme der
Nationalsozialisten ins Exil fliehen. In
‚Zugvögel‘ verarbeitet er eindringlich die
Erfahrungen von Menschen, die vor dem
nationalsozialistischen Terror geflohen
sind.

Einblicke in das Leben des Autors Im
Mittelpunkt des Romans steht Paris: Zunächst
erscheint die französische Hauptstadt als
Ort der Zuflucht und der Hoffnung. Doch mit
der zunehmenden Bedrohung durch den
Nationalsozialismus verändert sich die Stadt
für die Geflüchteten. Aus Sicherheit wird
Unsicherheit, aus Hoffnung wird Angst. Und
dennoch bleibt die Sehnsucht nach einem
Leben jenseits des Terrors bestehen.
Denn die zwei Hauptfiguren Edvard und
Rahel sind von der Hoffnung geprägt, ihrem
neugeborenen Kind ein Leben in Frieden zu
ermöglichen. Die szenische Lesung lässt
diese Geschichte unmittelbar lebendig
werden. Clara Pinheiro Walla und Nikolai
Kaps vom Schlosstheater Moers geben den
Figuren ihre Stimmen und lesen ausgewählte
Passagen aus dem Roman.
Für
zusätzliche Einblicke sorgt Peter Graf, der
den Roman herausgegeben und damit maßgeblich
zu seiner Wiederentdeckung beigetragen hat.
Er berichtet über das Leben Iwan Heilbuts,
die Entstehungsgeschichte von ‚Zugvögel‘ und
den bemerkenswerten Weg, den der lange
vergessene Roman bis zu seiner
Veröffentlichung genommen hat.
Die
Veranstaltung ist eine Kooperation der
Bibliothek Moers mit Erinnern für die
Zukunft e. V., dem Partnerschaftsverein
Ramla – Moers e. V., der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers,
der Barbara Buchhandlung Moers und dem
Grafschafter Museum.
Der Eintritt
ist frei. Aufgrund der begrenzten Plätze
wird um Anmeldung gebeten unter 0 28 41 /
201 - 6 82 00 oder per E-Mail an
grafschafter-museum@moers.de.
Kempen: Aus dem Dornröschenschlaf
zurück ins Konzertleben: Das
Mannborg-Harmonium erklingt wieder
Lange stand es stumm im Uhrensaal des
Städtischen Kramer-Museums. Nun ist das über
100 Jahre alte Mannborg-Harmonium
restauriert und bereit, wieder Musik
erklingen zu lassen. Zur feierlichen
Einweihung laden die Stadt Kempen und der
Verein Kempener Orgelkonzerte e. V. am
Samstag, 14. November 2026, um 18 Uhr zu
einem besonderen Konzert in den Rokokosaal
des Kulturforums Franziskanerkloster ein.

Foto Johannes Bendzulla
Der Eintritt
ist frei. Das Harmonium des Leipziger
Herstellers Mannborg stammt aus den Jahren
1909/10. Vor mehr als zehn Jahren erhielt
das Städtische Kramer-Museum das Instrument
als Schenkung der Familie Klein aus St.
Hubert. Bislang war es jedoch nicht
spielbar. Dank der finanziellen
Unterstützung des Kempener Geschichts- und
Museumsvereins sowie eines weiteren
Sponsors, der nicht genannt werden möchte,
konnte der Düsseldorfer Harmoniumspezialist
Peer Schoober das historische Instrument nun
fachgerecht restaurieren.

Foto Carel van Gestel
Für den
musikalischen Auftakt sorgt der
international renommierte niederländische
Musiker Dirk Luijmes. Als Organist,
Cembalist, Musikwissenschaftler und
Harmoniumspieler widmet er sich der
vielfältigen Klangwelt des Instruments. Auf
dem Programm stehen Werke von Bach, Liszt
und Wagner, originale Harmoniumkompositionen
von Louis Vierne sowie niederländische und
zeitgenössische Musik.
Dirk Luijmes
konzertierte bereits in bedeutenden
Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem
Wiener Musikverein, dem Concertgebouw
Amsterdam und der Elbphilharmonie Hamburg.
Seine Einspielung von Martijn Paddings
Harmoniumkonzert wurde mit dem Edison
Klassiek ausgezeichnet.
Der Verein
Kempener Orgelkonzerte e. V., der das
Konzert finanziert, bittet am Konzertabend
um eine Spende zur Deckung der
Veranstaltungskosten. Auch über das
Einweihungskonzert hinaus soll das
restaurierte Harmonium künftig erklingen:
Bei Museumsführungen wird es – ähnlich wie
die König-Orgel – dazu beitragen,
Musikgeschichte unmittelbar erlebbar zu
machen.
Von Dinslaken in
alle Welt - der Dokumentarfilm "Spione unter
uns" bewegt Vor ausverkauften
Saal wurde am Samstag, 24.10.2026, in der
Lichtburg in Dinslaken der US-Dokumentarfilm
"The Spies Among Us" gezeigt und hat zu
einem intensivem Austausch über die
deutsch-deutsche Geschichte sowie über
Vertrauensmissbrauch in Überwachungsstaaten
und die Nutzung von Big Data geführt. "Der
Film ist megarelevant und muss unbedingt an
die Schulen", so die erste Reaktion eines
Zuschauers.

Peter Keup im Gespräch mit Dinslakener
Schülerinnen und Schüler
Die
anwesenden Protagonisten, der ehemalige
Inhaber der Tanzschule Peter Keup in
Dinslaken, der heute als promovierter
Historiker in Berlin und Cottbus tätig ist,
seine Schwester Uta Keup und sein Partner
Harald Korff machten deutlich, wie wichtig
die Aufarbeitung der Familiengeschichte ist
und wie stark der Film über die SED-Diktatur
auch mit der Stadt Dinslaken verbunden ist.
Unter den Zuschauern waren auch viele
Wegbegleiter und Freunde,
Familienangehörige, Schulkameraden sowie
Tanzschülerinnen und Tanzschüler, die die
Aufführung zu einem ganz besonderen Erlebnis
machten.

Peter Keup
Am 30. Januar 2027 wird
der Dokumentarfilm nochmal in Dinslaken
unter Teilnahme verschiedener Schulen
gezeigt und bald auch in Mediatheken zu
sehen sein. Zuvor wird Peter Keup im Rahmen
von Lehr- und Vortragsveranstaltungen durch
Nord- und Südamerika reisen und auch dort -
zum Teil als Premiere - den Film zeigen.
Weitere Informationen unter
www.thespiesamongus.film
Moers:
Schaurig-schöne Eisdisco zu Halloween -
Auch an Allerheiligen gibt es eine
öffentliche Eislaufzeit In
der Moerser Eissporthalle wird es zu
Halloween wieder schaurig-schön. Die vor
allem beim jüngeren Publikum beliebte
Eisdisco steigt am Freitag, 30. Oktober, in
passend gruseliger Atmosphäre. Bekannte DJs
legen aktuelle Hits aus den Charts auf. Los
geht es um 17 Uhr, die Party endet um 21
Uhr. Gruselige Verkleidungen sind
ausdrücklich willkommen.
An
Allerheiligen, Sonntag, 1. November, gelten
in den Einrichtungen der ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) die regulären
Wochenend-Öffnungszeiten. Auch in der
Enni-Eiswelt gibt es am Feiertag von 10 bis
17 Uhr eine öffentliche Laufzeit, da das
ursprünglich für diesen Tage geplante
Hobbyturnier ausfällt.
Das Hallenbad
im Enni Sportpark Rheinkamp öffnet von 10
bis 17 Uhr, das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
von 9 bis 17 Uhr. Die dortige Sauna steht
den Gästen von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung.
Das Aktivbad Solimare bleibt aufgrund von
Wartungsarbeiten noch bis einschließlich 1.
November geschlossen.
Herbstputz vor Allerheiligen - Enni macht
Moerser Friedhöfe fit für die Gedenktage
Auf den Moerser Friedhöfen laufen
derzeit die Vorbereitungen auf Allerheiligen
und den Totensonntag. In der Zeit rund um
die beiden Gedenktage besuchen traditionell
besonders viele Menschen die Gräber ihrer
verstorbenen Angehörigen. Das Team der ENNI
Stadt & Service Niederrhein (Enni) nutzt
deshalb die Wochen davor für einen
gründlichen Herbstputz.
Die Enni
bewirtschaftet die zehn Moerser Friedhöfe.
Mit einer Fläche von 51 Hektar sind sie
insgesamt ungefähr so groß wie 71
Fußballfelder, auf denen knapp 9.000 Meter
Hecke stehen. Derzeit hält jedoch das viele
Laub der etwa 3.500 Bäume die rund 20
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Friedhofspflege auf Trab. Sie reinigen Wege
und Flächen, pflegen Grünanlagen und sorgen
dafür, dass die Friedhöfe trotz herbstlicher
Witterung sicher begehbar sind.
Unterstützt werden sie dabei von den
gewerblichen Friedhofsgärtnern, die sich um
zahlreiche Grabstätten kümmern. Gleichzeitig
nutzen auch viele Moerserinnen und Moerser
diese Tage, um die Gräber ihrer Angehörigen
winterfest zu machen und neu zu bepflanzen.
„Im Herbst ist das ein Wettlauf mit dem
Laub“, sagt Teamleiter Tim Ketelaers. „Kaum
sind die Wege gereinigt, liegt schon wieder
neues da. Vor den Gedenktagen sind wir
deshalb besonders intensiv auf den Anlagen
unterwegs und haben vor allem die sichere
Begehbarkeit der Wege im Blick.“
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch den
Ehren- und Kriegsgräbern. Dazu zählt das
Ehrengrab des Moerser Kabarettisten Hanns
Dieter Hüsch. Auch die mehr als 600
Grabsteine auf den Kriegsgräberstätten hat
Enni im Blick. Viele von ihnen wurden in den
vergangenen Jahren gemeinsam mit einer
Fachfirma restauriert und ihre Inschriften
aufgearbeitet. Dabei wurden auch die
Anforderungen des Denkmalschutzes
berücksichtigt.
Dinslaken:
Comic-Schreibwerkstatt in den Herbstferien
Vom 27. bis 31. Oktober 2026
lädt die Stadtbibliothek Dinslaken Kinder im
Alter von 9 bis 12 Jahren zu einer
fünftägigen Comic-Schreibwerkstatt ein.
Unter der professionellen Anleitung des
Comic-Autors Ulf Keyenburg entwickeln die
Teilnehmer*innen eigene Figuren und
Geschichten und setzen ihre Ideen
anschließend zeichnerisch um.

Täglich wird von 10 bis 13 Uhr
geschrieben und gezeichne, sodass am Ende
der Woche ein eigenes kleines Comic-Heft
entsteht. Die Werkstatt ist Teil des
Förderprogramms „SchreibLand NRW“, das
Schreibwerkstätten an öffentlichen
Bibliotheken unterstützt. Im Mittelpunkt
steht die Freude am kreativen Schreiben. Die
Kinder können ihrer Fantasie freien Lauf
lassen, eigene Geschichten entwickeln und
dabei ganz nebenbei ihre Ausdrucksfähigkeit
und ihr Sprachgefühl stärken.
Zum
Abschluss der Werkstatt am Freitag, den 31.
Oktober, stehen die entstandenen Comics im
Mittelpunkt. Die Kinder haben die
Möglichkeit, ihre Hefte der Familie und
Freunden zu zeigen. Dank der Unterstützung
des Freundeskreises Stadtbibliothek und
Stadtarchiv Dinslaken e. V. kann die
Comic-Schreibwerkstatt zu einem reduzierten
Teilnahmebeitrag von 10 € angeboten werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an
bibliothek@dinslaken.de oder direkt vor Ort
in der Stadtbibliothek möglich.
Förderhinweis Diese Werkstatt wird gefördert
vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von
SchreibLand NRW, einer Initiative des
Literaturbüros NRW, unterstützt vom Verband
der Bibliotheken NRW.
Schaurig-schöne Lesestunde in der
Bücherstube Lohberg Am 29. Oktober
2026 findet von 16 bis 17:30 Uhr die
schaurig-schöne Lesestunde in der
Bücherstube Lohberg statt. In der
Bücherstube Lohberg wird es am Donnerstag,
29. Oktober 2026, gespenstisch gemütlich.
Von 16 bis 17:30 Uhr lädt das Team der
Bücherstube Kinder ab 5 Jahren zu einer
Grusel-Lesung unter dem Motto
„Schaurig-schöne Lesestunde“ ein.

Inmitten von Büchern und Gespenstern wird
eine passende Geschichte vorgelesen. Im
Anschluss können die kleinen Besucherinnen
und Besucher bei einer Bastelaktion ihrer
Kreativität freien Lauf lassen. Wer möchte,
darf gerne im Halloweenkostüm kommen. Der
Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Die Aktion ist Teil
der Quartiersarbeit in Lohberg und wird
durch Landesmittel des Programms
„kinderstark – NRW schafft Chancen“
gefördert. Ansprechpartnerin Elisa
Fischedick Stadtbibliothek Dinslaken
Telefon: 02064 66564
elisa.fischedick@dinslaken.de
Moers: Vortrag ‚Die Nacht
in der Philosophiegeschichte‘ am 12.
November Was offenbart die
Nacht, was dem Tag verborgen bleibt? Dieser
Frage widmet sich ein Vortragsgespräch der
vhs Moers – Kamp-Lintfort, am Donnerstag,
12. November, von 19 bis 20.30 Uhr in den
Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroder-Straße 10. Seit der Antike
fasziniert die Nacht die Philosophie als Ort
der Stille, der Erkenntnis und der
Inspiration – zugleich aber auch als
Sinnbild für Zweifel und Verzweiflung.
Von Platons Höhlengleichnis über die
romantische Vorstellung der Nacht als Quelle
schöpferischer Kraft bis hin zu den
existenziellen Gedanken Martin Heideggers
und Emil Ciorans spannt sich ein weiter
Bogen philosophischer Deutungen.
Der
Vortrag lädt dazu ein, die vielfältigen
Bedeutungen der Nacht zu entdecken und
gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen,
welche Erkenntnisse gerade im Dunkeln
möglich werden. Für den Abend ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
565 oder online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Konjunkturausblick für
das Schlussquartal hellt sich auf
–Rezessionsrisiko deutlich gesunken
Die konjunkturellen Aussichten
für die das Schlussquartal 2026 haben sich
deutlich aufgehellt. Das signalisiert der
Konjunkturindikator des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
der Hans-Böckler-Stiftung, der monatlich die
neuesten verfügbaren Daten zu den
wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen
bündelt. Für den Zeitraum von Oktober bis
Ende Dezember 2026 weist der Indikator eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 16,5
Prozent aus.

Anfang September betrug sie für die
folgenden drei Monate noch 25,9 Prozent.
Eine so geringe Rezessionswahrscheinlichkeit
wie aktuell hat der Indikator zuletzt vor
dem Beginn des Iran-Kriegs Anfang 2026
ausgewiesen und davor im Jahr 2022, bevor
Russland die Ukraine überfallen hat. Die
statistische Streuung im Indikator, ein
Maßstab für Verunsicherung unter
Wirtschaftsakteuren, hat gleichzeitig nur
geringfügig zugenommen von 7,7 auf 9,9
Prozent. Der nach dem Ampelsystem arbeitende
Indikator bleibt bei der Phase „gelb-grün“
(moderater Wachstumspfad).

Maßgeblich für den deutlichen Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem
fortgesetzte Aufhellungen bei
Stimmungsindikatoren wie dem ifo
Geschäftsklimaindex und dem S&P
Einkaufmanagerindex sowie im Trend positive
Entwicklungen bei Aufträgen und
Produktionsdaten – zuletzt vor allem am Bau.
Einen stärkeren Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat
ein weiterer Anstieg der Geldmarktzinsen und
zuletzt gesunkene Aktienkurse.
„Die
konjunkturelle Stabilisierung ist
bemerkenswert. Sie zeigt die grundsätzliche
Stärke des Standorts Deutschland auch in
extrem schwierigen Zeiten von durch Kriegen
verursachten Energiepreisschocks, US-Zöllen
und erhöhter wirtschaftspolitischer
Unsicherheit“, sagt IMK-Konjunkturexperte
Prof. Dr. Christian Breuer. In dieser
Situation brauche die konjunkturelle
Erholung weiteren Rückenwind. Die
staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur
und Verteidigung regten die Wirtschaft an.
Ebenfalls in die richtige Richtung
gingen die europäischen Ansätze zu einer
wirksameren Industriepolitik, auch wenn sie
noch zu zögerlich seien. Nun komme es darauf
an, Fortschritte nicht gleich wieder zu
konterkarieren, sagt der Ökonom. „Was wir
aktuell überhaupt nicht brauchen können, ist
eine langandauernde Schwäche des privaten
Konsums.
Versuche, die
außenwirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit
mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den
Sozialleistungen zu verbessern, sind daher
hoch riskant, und sie gehen am Problem
vorbei“, sagt Breuer. Denn die
wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien sei
kein Problem einfacher mangelnder
preislicher Wettbewerbsfähigkeit, sondern
überwiegend geopolitisch verursacht.

NRW: 7,5 % der
Bevölkerung konnten sich nach eigenen Angaben
keine warme Wohnung leisten * 5,3 %
der Bevölkerung lebten in Haushalten mit
Zahlungsrückständen bei Versorgungsbetrieben
* 14,5 % der Haushalte hatten eine
überdurchschnittliche Energieausgabenbelastung
* Versteckte Energiearmut: 14,4 % der
geringverdienenden Haushalte hatten
unterdurchschnittliche Energieausgaben
Schlagworte: Energiearmut, Armut,
Energieausgaben, Mikrozensus, Heizkosten
Laut Europäischer Kommission sind Haushalte
von Energiearmut betroffen, wenn sie sich
notwendige Energie nicht leisten können, keinen
Zugang dazu haben oder ihren Verbrauch so
drastisch einschränken müssen, dass Gesundheit
und Lebensqualität leiden. Im Jahr 2025
lebten laut Ergebnissen des Mikrozensus 7,5 %
der nordrhein-westfälischen Bevölkerung in einem
Haushalt, der nach eigenen Angaben die Wohnung
aus finanziellen Gründen nicht ausreichend
warmhalten kann.
Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, fiel dieser Wert unter
armutsgefährdeten Personen mit 15,6 % mehr als
doppelt so hoch aus. Auch von der
Bevölkerung, die nicht von relativer
Einkommensarmut betroffen war, lebten 5,8 % in
einem Haushalt, für den nach Selbsteinschätzung
die angemessene Beheizung der Wohnung ein
finanzielles Problem darstellt.

5,3 % der Bevölkerung von
Zahlungsrückständen bei Versorgungsbetrieben
betroffen Ein weiteres indirektes Anzeichen für
Energiearmut können Zahlungsschwierigkeiten bei
den Versorgungsbetrieben sein. Laut Mikrozensus
lebten 5,3 % der Bevölkerung in NRW 2025 in
einem Haushalt, der angab, Rechnungen für Strom,
Heizkosten oder Wasser im Vorjahr nicht immer
fristgerecht bezahlt zu haben.
Bei der
von relativer Einkommensarmut betroffenen
Bevölkerung lag dieser Anteil mit 8,8 % deutlich
höher, insbesondere im Vergleich zu 4,5 % bei
den nicht armutsgefährdeten Personen. Hohe
Energieausgabenbelastung bei 14,5 % der
Haushalte Auch die tatsächlichen Energieausgaben
können Hinweise auf Energiearmut geben.
Der sogenannte 2M-Indikator misst den Anteil der
Energieausgaben wie Heizung, Warmwasser und
Strom am Haushaltsnettoeinkommen eines
Haushalts. Dieser Anteil des einzelnen Haushalts
wird dann mit dem doppelten Medianwert (2 x
Median) aller Haushalte verglichen. Liegt der
Energieausgabenanteil des Haushalts über dem
doppelten Medianwert besteht demnach eine
überdurchschnittliche Energieausgabenbelastung.
Der Median der Energieausgabenanteile
der nordrhein-westfälischen Haushalte lag laut
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe im Jahr
2023 bei 5,6 %. Haushalte mit
überdurchschnittlicher Energieausgabenbelastung
wendeten in diesem Jahr somit mehr als ein
Zehntel (11,2 %) ihres Einkommens für Energie
auf. Dies traf auf 14,5 % aller Haushalte zu.
Bei geringverdienenden Haushalten war sogar
nahezu die Hälfte (44,7 %) betroffen.

Versteckte Energiearmut: 14,4 %
geringverdienender Haushalte mit
unterdurchschnittlichen Energieausgaben
Deutlich unterdurchschnittliche Energieausgaben
können auch darauf hinweisen, dass Haushalte von
versteckter Energiearmut betroffen sind und
ihren Verbrauch aus Angst vor hohen Rechnungen
gezielt senken. Der sogenannte M/2-Indikator
identifiziert Haushalte, deren absolute
Energieausgaben besonders niedrig sind.
Das ist dann der Fall, wenn die Energieausgaben
des Haushalts geringer sind als die Hälfte des
Medians der Energieausgaben aller Haushalte
(Median / 2). Im Jahr 2023 lagen die
Energieausgaben von 9,4 % der Haushalte laut der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe bei weniger
als der Hälfte des Medianwerts. Bei
Geringverdiener-Haushalten war dieser Anteil mit
14,4 % höher als bei nicht geringverdienenden
Haushalten mit 8,1 %.
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