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13. August 2026
- Berliner Mauerbau 1961
Wesel: Kostenlose Pflegeberatung beim
DRK Niederrhein am 8. September Pflegefall
– und jetzt? Das DRK Niederrhein
informiert am 8. September in einer kostenlosen
und unabhängigen Pflegeberatung über Pflegegrad,
Leistungen der Pflegeversicherung und wichtige
Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und
Angehörige. Wie beantrage ich einen
Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und
was verbirgt sich hinter der
Verhinderungspflege?
Antworten auf diese
und viele weitere Fragen gibt das DRK
Niederrhein bei einer kostenlosen und
unabhängigen Pflegeberatung am Dienstag, 8.
September 2026, um 18.30 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5 in Wesel. Die Veranstaltung
richtet sich an Pflegebedürftige, Angehörige und
alle, die sich frühzeitig über Leistungen der
Pflegeversicherung informieren möchten.
Themen des Abends sind unter anderem der Antrag
auf einen Pflegegrad, die Begutachtung durch den
Medizinischen Dienst, Verhinderungspflege sowie
Entlastungsleistungen für den Alltag. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Für individuelle
Beratungsgespräche stehen Lorena Hermanns und
Jessica Köhler außerdem nach Terminvereinbarung
unter 0281 3001-11 zur Verfügung. 
Beratung beim DRK Niederrhein: In der
persönlichen Pflegeberatung erhalten
Interessierte wertvolle Informationen zu
Unterstützungsangeboten
Dinslaken erleben: Planwagenfahrt ins Rotbachtal
und Hexengeschichten Im August
laden die Dinslakener Gästeführer*innen wieder
zu besonderen Entdeckungstouren ein. Ob bei
einer gemütlichen Planwagenfahrt durch das
schöne Rotbachtal oder auf einer spannenden
Reise in die mittelalterliche Stadtgeschichte
mit der Hexe Ulanth Dammartz.
Am Dienstag, 18. August 2026, bietet Gästeführer
Heinrich Hülsemann von 14:00 bis 17:00 Uhr eine
Planwagenfahrt durch das Rotbachtal an. Die
Fahrt startet an der Wassermühle in Hiesfeld und
führt entlang des Rotbachs bis zum Zusammenfluss
von Rot- und Schwarzbach. Anschließend geht es
weiter durch die Kirchheller Heide zum
Weihnachtssee und zum Heidesee.
Über
Oberlohberg führt die Route schließlich zurück
zur Wassermühle nach Hiesfeld. Der Treffpunkt
befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person.
Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16:00 bis
17:30 Uhr schlüpft Gästeführerin Beate Hettmer
in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei
verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet
anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das
damalige Leben der Dinslakener*innen. Dabei
führt sie zu den wichtigsten Bauwerken der
mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so
das 16. Jahrhundert lebendig werden.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro
pro Person. Für alle Führungen ist eine
vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am
Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064
- 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de. Die
Teilnahmegebühr wird direkt vor Ort bei den
Gästeführern bezahlt.
Landrat Ingo Brohl lädt ein:
Marktgespräch am 14. August in Alpen
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins
Gespräch zu kommen, veranstaltet Kreis Wesels
Landrat Ingo Brohl regelmäßig Marktgespräche in
allen 13 kreisangehörigen Städten und
Gemeinden.
Das nächste Marktgespräch
findet am Freitag, 14. August 2026, von 14 bis
16 Uhr Auf dem Markt in Alpen statt. Landrat
Ingo Brohl wird gemeinsam mit Alpens
Bürgermeister Ludger Staymann vor Ort sein.
Landrat Ingo Brohl: „Die Marktgespräche sind für
mich eine wunderbare Gelegenheit, direkt mit den
Menschen in Alpen in Kontakt zu kommen und zu
erfahren, welche Themen für sie wichtig sind.“
Landrat Brohl, der auch Leiter der
Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet
von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde
Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen
und Bürger zur Verfügung stehen. Außerdem sind
bei jedem Marktgespräch auch Mitarbeitende aus
dem Bereich Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung
mit dabei. Sie informieren über die Themen
Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge und stehen
für Rückfragen zur Verfügung.
Sport- und Freizeitpark Kapellen:
Nächster Bauabschnitt startet
Die Arbeiten im Sport- und Freizeitpark
Kapellen schreiten planmäßig voran. Ab Montag,
10. August, wird der dritte Bauabschnitt
eingerichtet. Er erstreckt sich – von der
Bahnhofstraße aus gesehen – vom Grimraths Weiher
bis in Richtung Trafohaus am Hauptradweg.
Der äußere Weg bleibt weiterhin geöffnet. So
ist die Verbindung vom Hauptradweg in den Park
auch während der Bauarbeiten gewährleistet. Die
Stadt bittet darum, die Wegeführung zu beachten.
Der neue Sport- und Freizeitpark soll noch in
diesem Jahr komplett fertiggestellt sein.

(Grafik: GEO [3] / pst)
Kleve:
Vollsperrung ab Montag, 10. August: Straßen.NRW
saniert Oraniendeich (L8) Ab
Montag, 10. August 2026, beginnt der
Landesbetrieb Straßen.NRW mit der Sanierung des
Oraniendeichs (L8) zwischen dem Kreisverkehr
Griethausen und dem Altrhein-Schöpfwerk. Der
Oraniendeich ist währenddessen voll gesperrt.

Die Sanierungsarbeiten umfassen auf einer
Strecke von rund einem Kilometer die Fahrbahn
sowie den Geh- und Radweg des Oraniendeichs und
das Geländer der Brücke über die Olmerstraße.
Für den Auf- und Abbau eines Baugerüstes bleibt
die Olmerstraße an einzelnen Tagen zu Beginn und
zum Ende des Sanierungszeitraumes gesperrt. Ab
Montag, 24. August 2026, wird zusätzlich der
Kreisverkehr Griethausen umgestaltet.
Die überörtliche Unfallkommission hat für die
Unfallhäufungsstelle verschiedene Maßnahmen zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen,
etwa die Entfernung der hohen Betoneinfassung
der Kreisverkehrsinsel. Damit der Kreisverkehr
während der Arbeiten befahrbar bleibt, erfolgt
der Umbau abschnittsweise und Baustellenampeln
regeln den Verkehr. Insgesamt sollen die
Sanierungsarbeiten bis Ende September andauern.
Währenddessen wird der Straßenverkehr
über die Emmericher Straße (B220) und den
Postdeich (L8) umgeleitet. Im Anschluss daran
bleibt der Oraniendeich allerdings für drei
weitere Wochen gesperrt, um
Gewährleistungsschäden der früheren
Fahrbahnsanierung zu beseitigen.
Am Montag (10.8.)
startet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung
Niederrhein mit der Fahrbahndeckensanierung auf
der L8 „Oraniendeich“ in Kleve. Zusätzlich wird
das Bauwerk „Olmerstraße“ samt Geländer und der
Geh- und Radweg im Vollausbau erneuert. Dazu
wird die L8 Oraniendeich, zwischen dem
Kreisverkehr Postdeich und Schöpfwerk voll
gesperrt. Hierfür wird eine Umleitung
ausgeschildert, diese läuft über die L8
„Postdeich“ und die B220 „Emmericher Straße“.
Ebenfalls wird der parallel zur L8
geführte Radweg gesperrt, auch hier erfolgt die
Umleitung für Radfahrende über die L8
„Postdeich“ und B220 „Emmericher Straße“. Die
Arbeiten dauern bis Ende September 2026. Im Zuge
der Vollsperrung hat man sich dazu entschieden
auch den Kreisverkehr L8
„Oraniendeich/Postdeich“-L456
„Griethausen/Tweestrom“ zu sanieren. Hier soll
im Rahmen der Unfallkommission der Kreisverkehr
entsprechend umgestaltet werden. Unter anderem
soll die Betoneinfassung des inneren Rings
entfernt werden.
Diese Arbeiten sollen
am 24.8. starten und bis Ende September
ebenfalls fertiggestellt werden. Hier erfolgt
die Verkehrsführung mit Hilfe von
Baustellenampeln. Im Anschluss findet unter
Nutzung der bestehenden Vollsperrung die
Beseitigung von Gewährleistungsschäden auf der
L8 „Oraniendeich" statt. Diese Arbeiten werden
unter Federführung des Deichverbandes
ausgeführt. Hierfür muss die L8 „Oraniendeich“
für weitere 3 Wochen gesperrt bleiben.
Jetzt noch
teilnehmen: Wettbewerb für begrünte Balkone der
Stadt Kleve In diesem Jahr hat die
Stadt Kleve erstmals einen Wettbewerb rund um
private Balkone gestartet. Unter dem Motto
„Unsere blühenden und grünen Balkone“ sind
Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihr
"grünes Wohnzimmer" noch bis zum 1. September
2026 kreativ, nachhaltig und naturnah zu
gestalten.
Die besten Beiträge werden
von der Bürgerschaft ausgewählt und mit
Geldpreisen ausgezeichnet: Für den ersten Platz
winken 500 Euro, für den zweiten Platz 250 Euro
und für den dritten Platz 150 Euro. Im Fokus
steht dabei ein Thema, das zunehmend an
Bedeutung gewinnt: Klimaanpassung im Alltag.
Denn auch kleine Flächen können einen Beitrag
leisten, um Städte lebenswerter zu machen.
„Gerade in der zurzeit anhaltenden Hitze
wird deutlich, wie wichtig jedes bisschen Grün
ist. Mit bepflanzten Balkonen, Dachterrassen und
Gärten können Bürgerinnen und Bürger einen
sichtbaren Beitrag zu einem besseren Mikroklima
leisten. Pflanzen spenden Schatten, kühlen ihre
Umgebung und schaffen gleichzeitig Lebensraum
für Insekten. Unser Balkonwettbewerb soll dazu
motivieren, gemeinsam unsere Stadt grüner,
lebenswerter und klimafitter zu gestalten“,
erklärt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin
der Stadt Kleve.
Der Wettbewerb startete
am 1. Mai und läuft bis zum 1. September 2026.
Wer teilnehmen möchte, muss ein
Bewerbungsformular ausfüllen, mindestens ein
Foto des eigenen Balkons einreichen und kurz
erläutern, wie die Themen Klimaanpassung,
Artenvielfalt und essbares Grün umgesetzt
wurden.
Teilnahmeberechtigt sind alle
Kleverinnen und Klever mit Balkon, Loggia,
begehbarer Dachterrasse oder französischem
Balkon. Nach einer Vorauswahl durch eine
Fachjury entscheidet die Bürgerschaft über die
Gewinnerinnen und Gewinner. Dazu wird es
Bürgerinnen und Bürgern zum Ende des Wettbewerbs
möglich sein, über die Beteiligung NRW Stadt
Kleve Website für ihre Favoriten abzustimmen.
Weitere Informationen sowie das
Anmeldeformular stellt die Stadt Kleve online
unter
www.kleve.de/balkonwettbewerb bereit. Bei
Fragen können sich Interessierte per E-Mail an
umwelt@kleve.de
oder telefonisch unter 02821/84-408 an die
Stadtverwaltung wenden.
Direktorenführung „Eberhard
Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994 –
2019“ im Museum Kurhaus Kleve Am
Mittwoch, den 12. August 2026, um 19 Uhr, führt
Direktor Harald Kunde durch die neue Ausstellung
„Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen.
Arbeiten 1994 – 2019“. Der Maler Eberhard
Havekost zählte zu den großen Hoffnungen der
deutschen Gegenwartskunst und war seit dem
Beginn des 21. Jahrhunderts durch Ausstellungen
und Ankäufe auch international im Fokus des
Interesses öffentlicher Museen und renommierter
Privatsammlungen.

Seine Bildsprache verband die präzise
Darstellung der sichtbaren Welt mit den
Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere
mit den digitalen „Benutzeroberflächen“ von
Smartphones, Tablets und
Bildbearbeitungsprogrammen. Dadurch wirken seine
Arbeiten immer cool und überaus zeitgemäß,
zugleich aber eignet ihnen eine visuelle
Rätselhaftigkeit: durch Ausschnitte,
Fokussierungen und gezielte „Blow-Up-Effekte“
irritieren sie vorschnelle Erwartungshaltungen.
Veranstalter ist der Freundeskreis
Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die
Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen
sind nicht nur die Mitglieder des Vereins,
sondern alle, die sich für das Museum
interessieren.
Sonnenfinsternis am 12. August: Weltgrößter
Hersteller warnt vor Engpässen bei Schutzbrillen
Unsichere Produkte könnten erneut den
europäischen Markt überschwemmen, so American
Paper Optics. Memphis (USA) - Der weltweit
größte Hersteller von Sonnenfinsternisbrillen,
American Paper Optics (APO), warnt deutsche
Verbraucher vor Lieferengpässen zertifizierter
Schutzbrillen im Vorfeld der tiefen partiellen
Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Bei
vergangenen Finsternissen in den USA und Europa
seien geprüfte Brillen regelmäßig knapp
geworden. In die Lücke drängten dann
unzertifizierte Produkte ohne ausreichenden
Schutz.
Am 12. August verdeckt der Mond
je nach Region zwischen 85 und 90 Prozent der
Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in
Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa
85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr
und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang
zusammen.

Gerade eine tiefe partielle Finsternis
unterschätzen viele Beobachter. Bei einem
ungeschützten Blick in die Sonne treffen laut
BfS UV-Strahlung, sichtbares Licht und
Infrarotstrahlung mit hoher Intensität auf die
Netzhaut. Die dabei entstehende
Solarretinopathie verläuft schmerzfrei und wird
oft erst Stunden später bemerkt.
Wie das
Deutsche Ärzteblatt berichtet, behielten nach
früheren Sonnenfinsternissen rund zehn Prozent
der Betroffenen dauerhafte Netzhautschäden.
Normale Sonnenbrillen oder Kamerafilter genügen
nicht. Sicheres Beobachten erfordert Brillen,
die nach DIN EN ISO 12312-2:2015 zertifiziert
und mit CE-Kennzeichnung versehen sind.
„Wer direkt in die Sonne schaut, darf bei der
Schutzausrüstung keine Kompromisse eingehen",
sagt Jason Lewin, Marketingchef von American
Paper Optics. „Wir haben bei vergangenen
Finsternissen erlebt, wie in den letzten Wochen
vor dem Ereignis ungeprüfte Brillen aus dubiosen
Quellen auf den Markt kamen. Unser Rat an alle
Beobachter in Deutschland: Bestellen Sie
frühzeitig bei einem Hersteller, dessen
Zertifizierung Sie nachprüfen können."

APO hat in mehr als 15 Jahren über 500 Millionen
Sonnenfinsternisbrillen produziert. Zu den
Abnehmern zählen NASA, die Europäische
Weltraumorganisation (ESA) und die American
Astronomical Society. Zuletzt fertigte das
Unternehmen die Spezialbrillen für die Crew der
NASA-Mission Artemis II. Sämtliche APO-Brillen
erfüllen DIN EN ISO 12312-2:2015 und tragen die
CE-Kennzeichnung.
Bezugsquelle
Zertifizierte APO-Sonnenfinsternisbrillen sind
direkt beim Hersteller erhältlich. Einzel- und
Gruppenbestellungen sind über eclipseglasses.com
möglich. Der Versand nach Deutschland erfolgt
per Expresslieferung.
Über American Paper
Optics American Paper Optics mit Sitz in
Memphis, Tennessee, ist der weltweit größte
Hersteller von 3D- und Solarbrillen. Das
Unternehmen hat seit seiner Gründung über 3,5
Milliarden Brillen produziert, darunter mehr als
500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen. APO
arbeitet mit Universitäten, Wissenschaftszentren
und Weltraumorganisationen weltweit zusammen.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve
Father Mother Sister Brother (2025, 111 Min.)
Das beliebte Sommerkino im Museum
Kurhaus Kleve findet dieses Jahr unter dem Titel
„Lakonie & Skurriler Humor“ statt und ist den
Filmen des Regisseurs Jim Jarmusch gewidmet. Es
wird in Kooperation mit den Tichelpark Cinemas
Kleve durchgeführt. Der Eintritt ist FREI! Am
Donnerstag, den 13. August 2026, um 21 Uhr
zeigen wir Father Mother Sister Brother (2025,
111 Min.).
In diesem Film geht Jim
Jarmusch in drei komischen Dramen, die in den
USA, Dublin und Paris spielen, der
Unbeholfenheit und Nähe zwischen Eltern und
ihren erwachsenen Kindern nach. Der Film handelt
von der uralten Frage: Wer sind oder waren die
Eltern? Hatten sie bevor sie Kinder hatten ein
eigenes Leben, das die Kinder niemals verstehen
werden?
Und ist es Schicksal, dass das
eigene Leben von den eigenen Kindern ausgelöscht
und als irrelevant oder tabu abgetan wird? Die
Besetzung ist hochkarätig mit unter anderem Kate
Blanchett, Charlotte Rampling, Adam Driver und
Tom Waits. Bitte Eingang direkt beim
Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen
die Veranstaltungen aus.
Kleine
Runde oder großes Fest? So feiert Deutschland
die Einschulung Ostdeutschland feiert
deutlich größer Der auffälligste
Befund der Umfrage ist regional. Unter den
Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld
berichtet in Ostdeutschland mehr als die Hälfte
von Feiern mit mindestens elf Gästen oder von
mehreren Feiern (51 Prozent). Im gesamten
übrigen Bundesgebiet ist es nur rund ein Viertel
– in Norddeutschland liegt der Anteil bei 30
Prozent, in Westdeutschland bei 25 Prozent und
in Süddeutschland bei 23 Prozent. Ostdeutschland
weicht damit klar ab.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den
größten Feiern: In Ostdeutschland berichtet rund
jeder Vierte von einer Feier mit mehr als 20
Gästen, im übrigen Bundesgebiet nur etwa jeder
Vierzehnte. Eine mögliche Erklärung liegt in der
ostdeutschen Tradition rund um die Zuckertüte,
die den Schulanfang seit Generationen als
Familienfest im größeren Kreis begeht. Die
Umfrage selbst erhebt die Ursachen nicht – sie
belegt den Unterschied.
Zur Einschulung
gehört für die meisten mehr als Schulranzen und
Schultüte Kaum ein Produkt steht so stark für
die Einschulung wie der erste Schulranzen. Dazu
kommen Federmäppchen, Hefte, Stifte, Lunchbox,
Trinkflasche und je nach Schule weiteres
Material. Auch die Schultüte gehört fest dazu,
besonders wenn Süßigkeiten, kleine Geschenke
oder nützliches Schulzubehör darin landen.
Weitere Anschaffungen können ebenfalls eine
Rolle spielen, etwa neue Kleidung, Zubehör für
den Schulweg oder erste Technik wie eine
Kinder-Smartwatch.
Dass rund um die
Einschulung viel Geld ausgegeben wird, zeigt
auch eine aktuelle Prognose des Handelsverbands
Deutschland: Anlässlich der Einschulung rechnet
der Einzelhandel in diesem Jahr mit rund 770
Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 6,2 Prozent
gegenüber den 725 Millionen Euro im Vorjahr.
Doch für viele Familien endet die Einschulung
nicht mit der Ausstattung für den Unterricht.
Der Tag selbst wird vorbereitet, geplant und
häufig gefeiert.
Die Mehrheit feiert im
kleinen Rahmen Wie aufwendig die Einschulung
wird, hängt vom Rahmen der Feier ab. Unter den
Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld
berichten gut 40 Prozent, dass die Einschulung
nicht besonders oder nur im engsten Kreis
gefeiert wird. Eine kleine Feier mit bis zu zehn
Gästen nennen knapp 30 Prozent. Fast ein Drittel
(31 Prozent) gibt an, mit mindestens elf Gästen
oder mehrmals zu feiern.
Im Detail: Fast
jede fünfte Nennung entfällt auf eine Feier mit
elf bis 20 Gästen (19 Prozent), 11 Prozent
berichten von mehr als 20 Gästen. Mehrere Feiern
oder eine mehrtägige Feier bleiben die Ausnahme
(1 Prozent). Dass die Einschulung nicht
besonders gefeiert wird, sagen 8 Prozent.
Zu Hause oder im Garten wird am häufigsten
gefeiert Beim Ort der Feier gibt es einen
klaren Schwerpunkt: Am häufigsten findet die
Einschulung zu Hause oder im Garten statt (68
Prozent). Das ist naheliegend, kann je nach
Gästezahl aber trotzdem Ausgaben für Essen,
Getränke, Dekoration oder zusätzliche Sitzplätze
mit sich bringen.
Außer Haus wird
deutlich seltener gefeiert. Ein Restaurant oder
Café ist die wichtigste Alternative zum privaten
Rahmen (17 Prozent). Einen gemieteten Raum oder
Saal nennen knapp 9 Prozent, einen Ausflugs-
oder Veranstaltungsort gut 3 Prozent.
Auch hier unterscheiden sich die Regionen. In
Norddeutschland dominiert der private Rahmen
besonders deutlich (84 Prozent). In
Süddeutschland wird häufiger ein Restaurant oder
Café gewählt (26 Prozent). In Ostdeutschland
fällt der Anteil gemieteter Räume oder Säle auf
(17 Prozent) und liegt damit deutlich höher als
in den übrigen Regionen – passend zum Bild der
größeren Feiern.
Aus dem Schulstart wird
ein Familientag Die Einschulung beginnt mit
Schulranzen, Schultüte und erstem Stundenplan.
Für viele Familien gehört aber auch die Feier zu
diesem Übergang dazu. Die Umfrage zeigt, dass
der Rahmen sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Gemeinsam ist den Feiern jedoch: Der Schulstart
wird bewusst gestaltet und als besonderer
Familienmoment begangen.
Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen
häufiger auseinander Beschäftigte,
die mal im Homeoffice und mal im Betrieb
arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn
die Homeoffice-Realität stark von den eigenen
Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und
gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine
neue Untersuchung des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung.*

(C) Hans-Böckler-Stiftung
Die Coronakrise
hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu
einem nachhaltigen Durchbruch verholfen:
Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die
Entwicklung nicht rückgängig machen lässt,
erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat
die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit
untersucht und dafür Daten des
WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.
Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der
Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es
deutliche Unterschiede vor allem zwischen
Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss
gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice
und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am
besten den Bedürfnissen der meisten
Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den
bestehenden Regelungen zufrieden sind oder
allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten
möchten. Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von
der betrieblichen Realität abweichen, sind
deutlich öfter von starker beruflicher Belastung
und gesundheitlichen Problemen betroffen.
Für das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in
15 Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020
zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen
befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der
erste Corona-Lockdown im März 2020 eine
„schlagartige und in dieser Größenordnung auch
seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von
mobiler Arbeit“ verursacht.
Der Anteil
derjenigen, die ausschließlich im Betrieb
arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf
53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa
Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen
abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur
im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an
wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass
hinter diesem Trend für rund ein Viertel der
Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei
bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt,
heißt es in der Studie.
Um den aktuellen
Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte
Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024
und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden
ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht
haben. Dabei hat er sich auf abhängig
Beschäftigte konzentriert. Von denen haben
zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit
ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem
Zehntel zu Hause verbracht. Bei Akademikerinnen
und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent
deutlich geringer als bei Beschäftigten mit
Berufsausbildung mit 69 Prozent – wobei sich der
Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig
verringert hat.

In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2
Prozent höher als im Westen mit 63,3 Prozent
(siehe auch die Abbildung in der pdf-Version
dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist
rückläufig. Die Branchen Energieversorgung,
Medien, Finanzen und öffentliche Verwaltung
stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den
Bereichen Bau, Erziehung, Gastgewerbe,
Gesundheit, Handel, Verkehr und Logistik ist
Homeoffice dagegen weniger verbreitet.
Ein Großteil dieser Unterschiede hängt laut der
Analyse mit der Natur der jeweiligen Tätigkeiten
zusammen: Dass sie ihre Aufgaben uneingeschränkt
oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen
könnten, sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von
den geeigneten Tätigkeiten werden 65 Prozent
zumindest zu einem Viertel im Homeoffice
erledigt, 46 Prozent sogar überwiegend.
Bei den Beschäftigten mit akademischen
Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote
derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer
Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber 2024
von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das deute
darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend
zwei statt drei Tage Homeoffice durchsetzen,
schreibt Emmler.
Unzufriedenheit ist
ungesund Der Auswertung zufolge entsprechen
die betrieblichen Regelungen nicht immer den
Wünschen der Beschäftigten: Diejenigen, deren
Aufgaben sich dafür eignen, würden im Schnitt
gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause
verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als
ein Drittel. Insgesamt möchte ein Viertel den
Anteil der Zeit im Homeoffice um 30
Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel
möchte weniger dort arbeiten.
Rund zwei
Drittel sind zufrieden oder wünschen sich
allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders
groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren
Wünsche stark von der tatsächlichen Situation
abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten,
die von Return-to-Office-Initiativen betroffen
sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die
Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.
Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden
Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von
den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen
um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen
Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine
hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen
schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen,
die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice
haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent.
Auch bei der Zufriedenheit mit dem
Familienleben, der Freizeitgestaltung oder
sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte
schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause
arbeiten würden.
Dass die
Homeoffice-Quoten sich nach Ende der
Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei
grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers
Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur
als probate Maßnahme des Infektionsschutzes,
sondern als arbeitnehmerfreundliche
Unterstützung der Work-Life-Balance und
arbeitgeberseitiges Instrument zur
Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt
Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten
entgegenzukommen, solange keine zwingenden
betrieblichen Gründe dagegensprechen.
Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag
Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu
erfüllen.
„Die neue Studie unterstreicht:
Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist
noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina
Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des
WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt
immer noch den ganz überwiegenden Teil der
Sorgearbeit erledigen, also etwa
Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder
Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice
Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil
beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart
wird.“ Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz
für ausreichende Kinderbetreuungsangebote,
betont die Soziologin zugleich. Insbesondere in
Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile
Arbeit generell auch eine finanzielle
Entlastung.
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