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32. KW: Montag, 3. - Sonntag, 9. August 2026
- Themen u.a.:
Kleve:
Sanierung von Lehrschwimmbad und Turnhalle der
Marienschule startet Das
Lehrschwimmbad und die Turnhalle der
Marienschule sind dringend sanierungsbedürftig -
jetzt beginnen die Modernisierungsarbeiten.
Anfang August beginnt die Sanierung der
Sporthalle sowie des Lehrschwimmbads der
Mariengrundschule in Kleve-Materborn.
Das Gebäudeensemble aus 1970 und 1972 ist
sichtlich in die Jahre gekommen, entspricht
nicht mehr dem Stand der Technik und gerade die
Technik des Lehrschwimmbeckens musste wegen
ihrer Störanfälligkeit in den vergangenen Jahren
wiederholt außer Betrieb genommen werden.
Während der Bauzeit kommt es zu verkehrlichen
Einschränkungen auf der Annabergstraße.
An der Annabergstraße in Materborn steht eine
Großbaustelle in den Startlöchern: Im August
beginnt an der Mariengrundschule die umfassende
Sanierung des Lehrschwimmbads sowie der
Sporthalle. Geplant ist jeweils die Erneuerung
der gesamten Gebäudehülle und der
Gebäudetechnik. Beide Gebäude werden dafür
komplett entkernt und in den Rohbauzustand
zurückversetzt.
Anschließend erfolgt die
grundlegende Erneuerung von Fassaden, Fenstern,
Türen und Dächern unter Berücksichtigung
aktueller Standards der Wärmedämmung. Der Ausbau
erfolgt barrierefrei. Mit dem Einbau von
Wärmepumpen, einer Lüftungsanlage mit
Wärmetauschern, Solarkollektoren und
Photovoltaikanlagen setzt die Stadt Kleve auf
klimafreundliche Energieträger.
Beide
Gebäude sind von großer Bedeutung für den Sport
in Kleve. So wird die Turnhalle nicht nur durch
Schülerinnen und Schüler genutzt, sondern auch
durch verschiedene Sportvereine aus dem
Stadtgebiet. Das Lehrschwimmbecken wiederum
beherbergt vormittags den Schwimmunterricht von
Grundschulklassen aus Kleve und der näheren
Umgebung. Nachmittags finden zusätzliche Kurse
im Rahmen der weiteren Schwimmausbildung statt.
Annabergstraße wird streckenweise zur
Einbahnstraße Während der Arbeiten wird der
Parkplatz der Mariengrundschule an der Ecke
Königsallee / Annabergstraße für die
Baustelleneinrichtung sowie als Lagerfläche
benötigt. Außerdem ist an der Stelle mit einem
erhöhten Verkehrsaufkommen durch
Baustellenfahrzeuge zu rechnen.
Im Sinne
der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs
ändert sich daher ab dem 3. August 2026 die
Verkehrsführung auf der Annabergstraße. Von der
Königsallee kommend wird die Annabergstraße bis
zur Kreuzung Waalstraße und Sandweg zur
Einbahnstraße. Auf dem Abschnitt werden außerdem
Haltverbote eingerichtet. Der Schulbusverkehr
bleibt gewährleistet.
Planmäßig sollen die Modernisierungsarbeiten in
der ersten Jahreshälfte 2028 abgeschlossen sein.
Die Stadt Kleve investiert rund 10,2 Mio. Euro
in die Sanierung des Gebäudeensembles. Davon
fließen rund 4,5 Mio. Euro an Fördergeldern aus
dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler
Einrichtungen aus den Bereichen Sport, Jugend
und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen in die
Schwanenstadt.
Moers: Kurze
Stadtführung am 4. August zeigt ehemalige
Stadttore Unter dem Titel
‚Kurz-Geschichte(n) am Mittag‘ ist am Dienstag,
4. August, um 11.30 Uhr ein Spaziergang mit
Gästeführerin Eva-Maria Eifert zu erleben. Start
ist am Denkmal von König Friedrich I. auf dem
Neumarkt. An früheren Standorten der alten
Stadttore erhalten die Teilnehmenden kompakte
und interessante Informationen über die Moerser
Stadtgeschichte.

Foto: pst
Viele historische Entwicklungen
laufen dort zusammen. An dem Mittag ist vor
allem das frühere ‚Mattorn‘ Thema. Damals war es
das höchste und einzig übriggebliebene der
mittelalterlichen Stadttore, das aus
stadtplanerischen Erwägungen 1907 abgerissen
wurde. Die Teilnahme an der Führung kostet 6
Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen sind
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0.
Neues
Amtsblatt Am 31. Juli 2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen.
Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung der
Stadt Dinslaken zur Satzung zur Durchführung von
Bürgerentscheidungen. Das Amtsblatt kann online
eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Moers: Sparkassen Summer Soul am
See
Jedes Jahr an einem Samstag im August
verwandelt sich das Gelände am Freizeitpark
Moers-Kapellen in eine Open-Air-Party. Auf der
Bühne bringen verschiedene Künstler mit Sounds
zwischen Soul, Funk und Rock die Zuhörer zum
Tanzen. Ohne Eintritt, aber dafür mit einer
riesigen Portion Funk & Soul steigt die Party
mit Liveacts vom Feinsten.

Für das leibliche Wohl sorgen Getränke- und
Imbissstände, so dass bis in die acht gefeiert
wird. Die Veranstaltung im Grünen mit Blick auf
den See des Freizeitparks hat eine ganz
besondere Atmosphäre und lockt Besucher aus
Moers und dem Umland.
Veranstaltungsdatum
08.08.2026 - 18:00 Uhr - 23:30 Uhr.
Veranstaltungsort Plaza Gelände im Moerser
Schlosspark
Dinslaken färbt
Zukunft – Werde Dialoger*in für sevengardens zur
IGA 2027 Am Hof Emschermündung
entsteht zur Internationalen Gartenausstellung
2027 ein besonderer Ort: Ein großer öffentlicher
Färbergarten, in dem Menschen kostenfrei
Färbepflanzen ernten, Saatgut sammeln und alte
wie neue Kulturtechniken entdecken können. Ein
Garten als Werkstatt, Begegnungsraum und
lebendiges Archiv der Farben.
Dafür
sucht sevengardens gemeinsam mit der Stadt
Dinslaken zehn Menschen, die als Dialogerinnen
und Dialoger ausgebildet werden möchten.
Gesucht werden nicht nur Pädagog*innen oder
Künstler*innen. Willkommen sind ebenso Menschen
mit handwerklichem, historischem, sozialem oder
experimentellem Interesse: •
Kosmetiker*innen, die sich für Naturfarben,
Bio-Kosmetik, Theater- oder Fantasy Make-up
interessieren • Tischler*innen, die alte
Färbe- und Holztechniken erforschen möchten •
Menschen aus Design, Textil, Quilt, Mode oder
Upcycling • Geschichtsinteressierte, die
Spuren der alten Färberstadt Dinslaken sichtbar
machen wollen • Kreative aus Theater,
Kulturarbeit oder Team-Building •
Gärtner*innen, Bastler*innen, Vermittler*innen,
Erzähler*innen und Neugierige
Die
Ausbildung verbindet Pflanzenwissen, kulturelle
Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung,
Handwerk, Gestaltung und gemeinschaftliches
Arbeiten. Es geht um Farben – aber auch um
Geschichten, Erinnerung, Zukunft und die Frage,
wie eine Stadt sich über Kultur und Natur neu
verbinden kann. Dinslaken war einst eine
bedeutende Färberstadt.
Mit sevengardens soll dieses Wissen nicht nur
für die IGA 2027 wieder sichtbar werden, sondern
langfristig neue Impulse für das „Grüne Tor zum
Ruhrgebiet“ schaffen: nachhaltig, offen, kreativ
und gemeinschaftlich. Der Färbergarten am Hof
Emschermündung (Am Hagelkreuz, 46535 Dinslaken)
soll über die IGA 2027 hinaus ein Ort bleiben,
an dem Menschen voneinander lernen, Saatgut
weitergeben, experimentieren und gemeinsam
Zukunft gestalten.
Wer Erfahrung,
Neugier oder Handwerk einbringen möchte,
Interesse an Pflanzen, Farbe und Gesprächen hat,
ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Das
entsprechende Bewerbungsformular ist auf der
städtischen Homepage zum Download unter https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/tourismus/iga-2027/projekte
hinterlegt. Eine Bewerbung ist bis zum 30.
August 2026 möglich.
Dinslaken:
Fundsachenversteigerung im Rahmen der DIN-Tage
Am Samstag, den 29.08.2026, findet ab um 10
Uhr auf dem Vorplatz der Kathrin-Türks-Halle
eine Versteigerung von Fundsachen während der
DIN-Tage statt. Die Fundsachen werden öffentlich
und meistbietend gegen Barzahlung versteigert.
Mit dabei sind dieses Mal unter anderem
Damenuhren, Fahrräder, ein Winkelschleifer,
Koffer, Ladekabel, Kopfhörer und Regenschirme.
Eine Besichtigung der Fundsachen ist ab 9 Uhr
möglich. Die vollständige Liste der zu
versteigernden Gegenstände befindet sich weiter
unten.
Fehlende
Techniken als Risiko im Straßenverkehr: Vier von
zehn Kindern können nicht sicher Rad fahren
Fahrrad fahren ist für Kinder ein wichtiges
Stück Selbstständigkeit. Doch vielen fehlt es an
Fähigkeiten, sich auf dem Rad sicher im
Straßenverkehr zu bewegen. Nur knapp 60 Prozent
der 7- bis 9-Jährigen beherrschen Schulterblick,
Handzeichen und einhändiges Fahren. Statt
deshalb die Kinder im Elterntaxi zur Schule zu
chauffieren, empfiehlt die ADAC Stiftung, die
Sommerferien zum gemeinsamen Üben zu nutzen -
rechtzeitig vor dem Schulstart.

Gemeinsam für sicheres Fahrradfahren: Eltern und
Kinder Fahrrad fahren gemeinsam genießen -
aber sicher!
96 Prozent der Kinder in
Deutschland zwischen 4 und 12 Jahren können
Fahrrad fahren. Das ist das Ergebnis einer
Elternumfrage der ADAC Stiftung. Erhebliche
Defizite sehen Eltern jedoch bei den
Fähigkeiten, die für eine sichere Teilnahme am
Straßenverkehr unerlässlich sind. 38 Prozent der
7- bis 9-Jährigen beherrschen keinen
Schulterblick, können nicht sicher einhändig
fahren und somit auch keine eindeutigen
Handzeichen geben. Selbst bei den 10- bis
12-Jährigen, die üblicherweise die schulische
Radfahrausbildung bereits absolviert haben,
liegt dieser Anteil bei über 20 Prozent.
Damit fehlt es vielen Kindern an Techniken, die
als Kernkompetenz für eine sichere Teilnahme am
Straßenverkehr gelten. Beim Anfahren, Abbiegen
oder an Kreuzungen müssen Kinder mehrere Dinge
gleichzeitig leisten: das Gleichgewicht halten,
den Verkehr beobachten, Handzeichen geben und
Regeln beachten. Nach Auffassung der Eltern
müssten Kinder diese Fertigkeiten spätestens am
Ende der dritten Klasse erlernt haben.
„Radfahren ist für Kinder mehr als Fortbewegung.
Es ist ein Stück Selbstständigkeit und eine
wichtige Etappe auf dem Weg, sich sicher in der
eigenen Umgebung zu bewegen. Dafür brauchen
Kinder Übung und Vorbilder, und die finden sie
zuerst bei den eigenen Eltern“, sagt Christina
Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. „Die
Sommerferien sind eine gute Gelegenheit,
gemeinsam als Familie zu üben. Wer jetzt Zeit
auf dem Rad verbringt, macht sein Kind fit für
den Schulweg und für alle weiteren Strecken.“
Die Verantwortung dafür sehen die Eltern
klar bei sich: 52 Prozent sehen sich zuerst
selbst in der Pflicht, Kindern sicheres
Verhalten im Verkehr beizubringen. Weitere 36
Prozent verorten die Aufgabe gleichermaßen bei
sich und der Schule. Nur rund 10 Prozent ordnen
sie primär der Schule zu. Die schulische
Radfahrausbildung bekommt von den Eltern
überwiegend gute Noten: 83 Prozent finden, dass
sie wesentliche Kompetenzen für den
Straßenverkehr vermittelt.
Die Ergebnisse
der aktuellen Elternumfrage fügen sich in ein
Bild ein, das Lehrkräfte bereits im Mai in einer
Umfrage der ADAC Stiftung gezeichnet hatten: 47
Prozent der Kinder leiden nach ihrer
Einschätzung unter erheblichen
Aufmerksamkeitsdefiziten im Straßenverkehr, 36
Prozent haben Schwierigkeiten, in entscheidenden
Momenten richtig zu reagieren.
Wie
relevant der Übungsbedarf ist, zeigt der Blick
auf die aktuelle Unfallstatistik: 2025 starben
in Deutschland 74 Kinder unter 15 Jahren bei
einem Verkehrsunfall, 13 davon waren mit dem
Fahrrad unterwegs. Rund 29.200 Kinder wurden
verletzt, im Schnitt kam damit alle 18 Minuten
ein Kind zu Schaden. Ältere Kinder verunglücken
nach Auswertung des Statistischen Bundesamts
besonders häufig werktags zwischen 7 und 8 Uhr,
zur typischen Schulwegzeit.
Den Schulweg
sicherer zu machen, ist das Ziel einer
bundesweiten Schulstartkampagne der ADAC
Stiftung. Sie richtet sich zu Beginn des neuen
Schuljahres an Eltern und Kinder, Pädagoginnen
und Pädagogen sowie alle Verkehrsteilnehmenden
im Umfeld von Schulen. Auf
stiftung.adac.de/schulstart stellt die ADAC
Stiftung umfangreiche Informationsmaterialien
und Lösungsvorschläge kostenlos zur Verfügung.
Die ADAC Stiftung Die ADAC Stiftung
konzentriert sich in ihrer Arbeit auf zwei
Themen: Mobilität und Lebensrettung. Sie setzt
sich dafür ein, dass alle Menschen in
Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität
sicher und nachhaltig nachkommen können. Und
dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in
lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land
schnelle und wirksame Hilfe erhalten. Zudem
fördert sie mit der Einzelfallhilfe gezielt die
soziale Teilhabe von Unfallopfern und ihren
Familien.
Die Stiftung ist 2016 gegründet
worden. Seit Anfang 2017 ist sie alleinige
Gesellschafterin der gemeinnützigen ADAC
Luftrettung und fördert interdisziplinäre
Projekte im Rettungswesen. Die ADAC Stiftung
unterstützt Schulen mit Expertise und den
kostenlosen Programmen „Aufgepasst mit ADACUS“,
„Roller Fit“ und „Achtung Auto 2.0“. Damit
werden Kinder frühzeitig befähigt, sich sicher,
umweltbewusst und rücksichtsvoll im
Straßenverkehr zu bewegen. 2025 erreichte die
ADAC Stiftung mit ihren Programmen über 590.000
Kinder und Jugendliche, was sie zum führenden
zivilgesellschaftlichen
Mobilitätsbildungsanbieter an Kitas und Schulen
in Deutschland macht.
Über die Befragung:
Grundlage der Ergebnisse ist eine
Onlinebefragung von 1.010 Eltern in Deutschland,
deren Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren
sind. Die Fehlermarge beträgt ±3 Prozent bei
einem Konfidenzniveau von 95 Prozent. Die
Befragung wurde von We are Family Research im
Mai 2026 durchgeführt.
Offene Druckwerkstatt im Museum
Kurhaus Kleve Am Mittwoch, den 5.
August 2026, findet von 11 bis 13 Uhr eine
offene Druckwerkstatt mit Stefanie Dennstedt
statt. Der Workshop richtet sich an Kinder und
Jugendliche von 4 bis 9 Jahren. Drucken,
stempeln, ausprobieren! In der Druckwerkstatt im
Museum Kurhaus entdecken Kinder ab 4 Jahren
Siebdruck, Gelli Print und viele kreative
Drucktechniken.

Bitte ein helles T-Shirt oder einen Stoffbeutel
mitbringen, damit ein persönliches Unikat
gestaltet werden kann! Der Workshop richtet sich
an Kinder und Jugendliche von 4 bis 9 Jahren.
Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 10 Euro
(ohne Begleitung). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis
17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve
(Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via
E-Mail
empfang@mkk.art.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve: The Dead
Don´t Die (2019, 104 Min.)
Veröffentlicht am: 29.07.2026 Das beliebte
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve findet dieses
Jahr unter dem Titel „Lakonie & Skurriler Humor“
statt und ist den Filmen des Regisseurs Jim
Jarmusch gewidmet. Es wird in Kooperation mit
den Tichelpark Cinemas Kleve durchgeführt. Der
Eintritt ist FREI!
Am Donnerstag, den 6. August
2026, um 21 Uhr zeigen wir: The Dead Don´t Die
(2019, 104 Min.) In der verschlafenen Stadt
Centerville geht die Sonne nicht mehr unter und
es beginnen Zombies in die einst friedliche
Stadt zu strömen.
Die Menschen laufen Gefahr vom
Aussterben bedroht zu werden und die Toten
wollen einfach nicht sterben. Die Horror-Komödie
von Jim Jarmusch besticht durch eine
hochkarätige Besetzung unter anderem mit Bill
Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny, Steve
Buscemi, Tilda Swinton, Tom Waits, Iggy Pop und
Selena Gomez. Bitte Eingang direkt beim
Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen
die Veranstaltungen aus.
Erwerbspersonenbefragung: Homeoffice: Wunsch und
Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im
Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden.
Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den
eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig
Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das
ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts-
und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung.*
Die Coronakrise
hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu
einem nachhaltigen Durchbruch verholfen:
Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die
Entwicklung nicht rückgängig machen lässt,
erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat
die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit
untersucht und dafür Daten des
WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.
Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der
Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es
deutliche Unterschiede vor allem zwischen
Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss
gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice
und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am
besten den Bedürfnissen der meisten
Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den
bestehenden Regelungen zufrieden sind oder
allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten
möchten.

Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der
betrieblichen Realität abweichen, sind deutlich
öfter von starker beruflicher Belastung und
gesundheitlichen Problemen betroffen.
Für
das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15
Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020 zunächst
knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen befragt.
Emmlers Auswertung zufolge hat der erste
Corona-Lockdown im März 2020 eine „schlagartige
und in dieser Größenordnung auch seither nicht
wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler
Arbeit“ verursacht.
Der Anteil
derjenigen, die ausschließlich im Betrieb
arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf
53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa
Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen
abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur
im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an
wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass
hinter diesem Trend für rund ein Viertel der
Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei
bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt,
heißt es in der Studie.
Um den aktuellen
Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte
Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024
und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden
ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht
haben. Dabei hat er sich auf abhängig
Beschäftigte konzentriert. Von denen haben
zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit
ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem
Zehntel zu Hause verbracht.
Bei
Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote
mit 36,6 Prozent deutlich geringer als bei
Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69
Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu
2024 ein wenig verringert hat.
In
Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent
höher als im Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch
die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link
unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die
Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und
öffentliche Verwaltung stechen durch einen hohen
Anteil hervor. In den Bereichen Bau, Erziehung,
Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und
Logistik ist Homeoffice dagegen weniger
verbreitet.
Ein Großteil dieser
Unterschiede hängt laut der Analyse mit der
Natur der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass
sie ihre Aufgaben uneingeschränkt oder zu einem
Großteil zu Hause erfüllen könnten, sagen 38
Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten
Tätigkeiten werden 65 Prozent zumindest zu einem
Viertel im Homeoffice erledigt, 46 Prozent sogar
überwiegend. Bei den Beschäftigten mit
akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist
die Quote derjenigen, die mindestens die Hälfte
ihrer Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber
2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das
deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe
zunehmend zwei statt drei Tage Homeoffice
durchsetzen, schreibt Emmler.
Unzufriedenheit ist ungesund Der Auswertung
zufolge entsprechen die betrieblichen Regelungen
nicht immer den Wünschen der Beschäftigten:
Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen,
würden im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer
Arbeitszeit zu Hause verbringen, tatsächlich ist
es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt möchte
ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um
30 Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel
möchte weniger dort arbeiten.
Rund zwei
Drittel sind zufrieden oder wünschen sich
allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders
groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren
Wünsche stark von der tatsächlichen Situation
abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten,
die von Return-to-Office-Initiativen betroffen
sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die
Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.
Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden
Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von
den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen
um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen
Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine
hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen
schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen,
die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice
haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent.
Auch bei der Zufriedenheit mit dem
Familienleben, der Freizeitgestaltung oder
sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte
schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause
arbeiten würden.
Dass die
Homeoffice-Quoten sich nach Ende der
Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei
grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers
Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur
als probate Maßnahme des Infektionsschutzes,
sondern als arbeitnehmerfreundliche
Unterstützung der Work-Life-Balance und
arbeitgeberseitiges Instrument zur
Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt
Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten
entgegenzukommen, solange keine zwingenden
betrieblichen Gründe dagegensprechen.
Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag
Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu
erfüllen.
„Die neue Studie unterstreicht:
Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist
noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina
Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des
WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt
immer noch den ganz überwiegenden Teil der
Sorgearbeit erledigen, also etwa
Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder
Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice
Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil
beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart
wird.“
Das Homeoffice sei jedoch kein
Ersatz für ausreichende
Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin
zugleich. Insbesondere in Zeiten hoher
Spritpreise ermögliche mobile Arbeit generell
auch eine finanzielle Entlastung.

NRW: Gut ein Fünftel der privaten
Haushalte besaß 2023 Aktien *
Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und
Bausparguthaben als 10 Jahre zuvor *
Aktienbesitz und Investmentfonds waren stärker
verbreitet als 2013 * 5 % der Haushalte
besaßen Kryptowährungen als digitale
Vermögenswerte
Die Zusammensetzung der Geldanlagen privater
Haushalte in Nordrhein-Westfalen hat sich
zwischen 2013 und 2023 deutlich verändert. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
(IT.NRW) als Statistisches Landesamt im neuen
Artikel „Konsumieren,
anlegen oder investieren?” auf Basis der
Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) zeigt, verloren
klassische Sparformen an Bedeutung, während
Wertpapieranlagen häufiger genutzt und durch
digitale Anlageformen ergänzt wurden.
Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und
Bausparguthaben Der Anteil der Haushalte mit
Sparguthaben sank von 61 % im Jahr 2013 auf 42 %
im Jahr 2023. Auch Bausparguthaben verloren
kontinuierlich an Bedeutung: Ihr Anteil ging von
34 % im Jahr 2013 auf 24 % in 2023 zurück.
Tagesgeldkonten wurden dagegen häufiger genutzt.
Mit 44 % verfügten 2023 mehr Haushalte über
Tagesgeldguthaben als bei ihrer erstmaligen
Erfassung in der EVS 2018 mit 39 %.

Aktienbesitz und Investmentfonds nahmen in
den vergangenen 10 Jahren deutlich zu
Wertpapieranlagen als mögliche Anlageform, haben
in den vergangenen 10 Jahren deutlich
zugenommen. Der Anteil der Haushalte mit
Aktienbesitz stieg von 14 % im Jahr 2013 auf
21 % im Jahr 2023.
Auch Investmentfonds
verbreiteten sich stärker: Fast ein Viertel bzw.
24 % der Haushalte hielten 2023 entsprechende
Anlagen, 2013 hatte ihr Anteil noch bei 18 %
gelegen. Andere Wertpapierformen, insbesondere
festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Staats- und
Unternehmensanleihen) und Zertifikate (an die
Wertentwicklung eines Basiswerts gekoppelte
Wertpapiere), spielten auch 2023 weiterhin eine
vergleichsweise geringe Rolle.
Festverzinsliche Wertpapiere hielten lediglich
3 % der Haushalte, Zertifikate nur 2 %. Erstmals
in der EVS 2023 wurden Kryptowährungen als
separate Anlageform erhoben: 5 % der privaten
Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügten über
entsprechende digitale Vermögenswerte.
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