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Wesel: Rat
beschließt neue Gestaltungssatzung für
Neu-Büderich Der Rat der Stadt
Wesel hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2026 die
neue Gestaltungssatzung Nr. 19 „Neu-Büderich“
beschlossen. Sie ersetzt nach ihrem
Inkrafttreten die bisherige Gestaltungssatzung
Nr. 17 aus dem Jahr 2013. Neu-Büderich ist mit
seinem charakteristischen Straßenraster die
erste einheitlich geplante Siedlungsanlage des
Klassizismus am Niederrhein.

Außenansicht der evangelischen Kirche in
Büderich (nach 1998) Fotograf: Eginhard Brandt
Das besondere Ortsbild und die historische
Bausubstanz stehen daher seit vielen Jahren im
Fokus des Denkmalschutzes. Die neue
Gestaltungssatzung soll dazu beitragen, die
prägenden Merkmale des historischen Ortskerns zu
bewahren und zugleich den Eigentümerinnen und
Eigentümern mehr Orientierung bei baulichen
Veränderungen zu geben.
„Neu-Büderich
ist ein besonderer Ort mit einer besonderen
Geschichte. Mit der neuen Gestaltungssatzung
schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, der den
Denkmalschutz ernst nimmt und gleichzeitig
heutige Anforderungen berücksichtigt“, sagt
Bürgermeister Rainer Benien.
Anlass für die Überarbeitung
waren insbesondere veränderte Rahmenbedingungen
im Bereich erneuerbare Energien sowie Fragen zur
energetischen Sanierung. In einem Arbeitskreis
aus Politik und Verwaltung wurden die
bestehenden Regelungen geprüft und angepasst.
Dabei standen unter anderem Solaranlagen auf
Dächern sowie Möglichkeiten der Fassadendämmung
im Mittelpunkt.
Die neue Satzung enthält
konkrete Vorgaben zur äußeren Gestaltung von
Gebäuden, etwa zu Fassaden, Fenstern, Türen,
Dächern, Einfriedungen, Werbeanlagen und
Solaranlagen. Ergänzende zeichnerische Beispiele
sollen die Regelungen verständlicher machen und
den Eigentümerinnen und Eigentümern eine bessere
Grundlage für die Planung geben.
Ziel
ist es, frühzeitig Klarheit darüber zu schaffen,
welche Maßnahmen im Denkmalbereich möglich sind
und welche Abstimmungen erforderlich werden. Die
Gestaltungssatzung tritt am 09.07.2026 mit der
öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
https://www.wesel.de/gestaltungssatzungneubuederich
Kontakt
Team Bauordnung und Denkmalschutz E-Mail: bauen@wesel.de
Bundesrat
macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act
frei. Der TÜV-Verband begrüßt die
geplante Bündelung der KI-Marktüberwachung bei
der Bundesnetzagentur und fordert jetzt einen
schnellen Aufbau leistungsfähiger
Marktaufsichts- und Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch
Der TÜV-Verband
begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das
deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur
europäischen KI-Verordnung (AI Act) freigemacht
hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die
Verständigung von Bund und Ländern, die
KI-Marktüberwachung künftig bei der
Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte
sektorspezifische Aufsichtsstrukturen zu
erhalten. Das schafft die Grundlage für eine
einheitliche und effiziente Umsetzung des AI
Acts.
„Die Verständigung von Bund und
Ländern ist ein wichtiger Schritt für eine
einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr.
Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz
und Bildung beim TÜV-Verband. „Unterschiedliche
Bewertungsmaßstäbe und Doppelstrukturen müssen
vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an, die
Verwaltungsvereinbarung direkt nach der
Sommerpause abzuschließen und die
Bundesnetzagentur personell und technisch so
auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn
an wirksam erfüllen kann.“
Der
TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den
drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die
bewährten sektorspezifischen Marktüberwachungs-
und Notifizierungsstrukturen weiter genutzt
werden. So bleiben vorhandene Expertise und
etablierte Verfahren erhalten und unnötige
Bürokratie wird vermieden.
„Unternehmen
und Prüfstellen brauchen schlanke Verfahren
statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy.
„Bestehende Akkreditierungen und Notifizierungen
sollten durch eine schlanke Erweiterung ihres
Geltungsbereichs um die KI-spezifischen
Anforderungen ergänzt werden können.
Gleichzeitig müssen die Akkreditierungs- und
Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt
und von der Bundesnetzagentur über ihr
Koordinierungs- und Kompetenzzentrum eng
begleitet werden.“
Die Bundesnetzagentur
muss gemeinsam mit der Deutschen
Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und
den zuständigen notifizierenden Behörden für
einen koordinierten und zügigen Hochlauf der
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren
sorgen.
Nur wenn Aufsicht,
Akkreditierung und Notifizierung reibungslos
ineinandergreifen, können die Anforderungen des
AI Acts zügig, einheitlich und praxisgerecht
umgesetzt werden. Über den TÜV-Verband: Als
TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen
Interessen der TÜV-Prüforganisationen und
fördern den fachlichen Austausch unserer
Mitglieder. Wir setzen uns für die technische
und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit
von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und
Dienstleistungen ein.
Grundlage dafür
sind allgemeingültige Standards, unabhängige
Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser
Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen
Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale
Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu
erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen
Austausch mit Politik, Behörden, Medien,
Unternehmen und Verbraucher:innen.
Ehrenamt mit
Herz: Moers sucht ehrenamtliche Standesbeamte
Ein ‚Ja‘ im historischen Ambiente
des Moerser Schlosses, unter dem Förderturm von
Schacht IV oder im besonderen Flair des
Peschkenhauses: Viele Paare wünschen sich eine
Trauung, die mehr ist als ein Termin im
Kalender.

Hier ist ein Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen
Standesbeamten. Auch auf Schacht IV werden
samstags Trauungen durchgeführt. (Foto: pst)
Damit künftig noch mehr Menschen diesen
besonderen Moment an ihrem Wunschort erleben
können, geht die Stadt Moers neue Wege: Sie
setzt ‚Ehrenbeamte‘ ein und sucht ehrenamtliche
Standesbeamtinnen und Standesbeamte.
Sie sollen samstags
Eheschließungen an besonderen Trauorten
durchführen. Die organisatorische Vorbereitung
und alle Verwaltungsaufgaben bleiben beim
Standesamt. Zur Vorbereitung gehört eine
Schulung mit den rechtlichen Grundlagen sowie
Tipps zur Gestaltung persönlicher und
würdevoller Zeremonien. Die Stadt Moers
übernimmt die Kosten der Fortbildung. Für die
durchgeführten Trauungen erhalten die
Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung.
Besonderen Moment mitgestalten Das
Moerser Standesamt führt jedes Jahr bis zu 470
Eheschließungen durch. Daneben erfüllen die
Mitarbeitenden viele andere Aufgaben rund um
Personenstandsurkunden, Geburts- und Sterbefälle
sowie internationale Verfahren. Mit zusätzlichen
Kräften für die Trauungen kann das Angebot an
Samstagen von 112 auf 160 erweitert werden.
Eine Verwaltungsausbildung ist nicht
erforderlich. „Spaß am Umgang mit Menschen,
Einfühlungsvermögen, der sichere Umgang mit
Sprache und ein souveränes Auftreten sind
wichtig“, weiß Standesamtsleiter Marcel
Hartmann.
„Wir suchen Menschen, die
Freude daran haben, Paare an einem ihrer
schönsten Tage zu begleiten und diesen
besonderen Moment mitzugestalten.“
Interessierte können sich ab sofort bei der
Stadt Moers melden: Marcel Hartmann, Telefon: 0
28 41 / 201-690, Mail an marcel.hartmann@moers.de.
Weitere Informationen.
Moers: Mit dem Rollstuhl über die Skateanlage:
Jetzt für WCMX-Workshop anmelden
Ein Rollstuhl kann auch ein Sportgerät sein, das
richtig Spaß macht. Das können Kinder und
Jugendliche beim inklusiven WCMX-Workshop am
Samstag, 22. August, von 11 bis 14 Uhr auf der
Skateanlage im Freizeitpark erleben.

(Wheelchair Motocross/Foto: Pascal Lieleg)
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das
Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche
im Alter von 6 bis 18 Jahren mit und ohne
Behinderung. Unter Anleitung der erfahrenen
Coaches Simone Wachowiak und Florian Günther vom
Verein Sit'n'Skate lernen sie die Grundlagen des
Wheelchair Motocross kennen.
Der
Workshop findet bewusst auf den einfachen
Abschnitten der Skateanlage statt und ist als
Anfängerkurs konzipiert. Auch Kinder und
Jugendliche, die keinen Rollstuhl nutzen, können
die Sportart ausprobieren. Ziel des Workshops
ist es, gemeinsam in Bewegung zu kommen,
Berührungsängste abzubauen und Begegnungen zu
schaffen.
Der Workshop ist Teil des
Projekts ‚Gemeinsam inklusiv – gemeinsam aktiv‘,
das die Stadt Moers mit Fördermitteln aus dem
Kinder- und Jugendförderplan des Landes
Nordrhein-Westfalen umsetzt. Teilnehmende müssen
von einer Person begleitet werden, die während
des gesamten Workshops vor Ort bleibt.
Alltagsrollstühle und Fahrradhelme können
genutzt werden. Zusätzlich stellt Sit'n'Skate
Sportrollstühle, Helme und Schutzausrüstung zur
Verfügung. Anmeldungen
sind online möglich.
Klever
Stadthallenparkplatz nach Umbau wieder komplett
geöffnet Der große Parkplatz südlich
der Stadthalle - hier rechts im Bild - ist nach
dem Umbau wieder vollständig nutzbar.

Drohne Baustelle Parkplatz Stadthalle
Nachdem das nördliche Teilstück des Parkplatzes
direkt an der Klever Stadthalle bereits zum
Anfang der Woche zum Parken freigegeben werden
konnte, sind nun – pünktlich vor dem Beginn der
Klever Kirmes 2026 – auch die übrigen
Parkflächen fertiggestellt. Ab
Freitagnachmittag, 10. Juli 2026, steht somit
wieder der gesamte Parkplatz südlich der
Stadthalle zur Verfügung.
Insgesamt
bietet der die umgestaltete Fläche rund 90
Stellplätze für Autos. Zuletzt wurden die
Pflasterarbeiten an den Stellflächen mit
zusätzlichem Personal durchgeführt, damit der
innerstädtische Parkplatz noch vor dem
Kirmesbeginn wieder zur Verfügung steht.
Seit Mitte April wurde der Platz zwischen der
Stadthalle und dem beliebten Spielplatz am Fuße
der Schwanenburg aufwändig umgestaltet. Die
große, unbefestigte Fläche ist seither optisch
aufgewertet worden und beherbergt jetzt deutlich
mehr unversiegelten Raum für Grünflächen.
Während die großen Platanen dadurch von besseren
Standortbedingungen profitieren, kann auch
anfallendes Regenwasser nun besser versickern.
Während die Stellplätze nun wieder nutzbar
sind, werden noch letzte Arbeiten auf der Fläche
erledigt. So wird in der kommenden Woche der
letzte Teilabschnitt der neuen
Beleuchtungsanlage fertiggestellt. Die Montage
und Inbetriebnahme zusätzlicher Ladesäulen für
Elektrofahrzeuge steht ebenfalls noch aus.
Außerdem erfolgt noch die Bepflanzung der
neugeschaffenen und vergrößerten Grünflächen
sowie der Hecken als Abgrenzung zur Wasserstraße
und zum Uferwanderweg am Kermisdahl.
Zuletzt wird vor der Stadthalle an der Lohstätte
noch eine überdachte Fahrradabstellanlage
errichtet. Für die Errichtung der überdachten
Abstellanlage erhält die Stadt Kleve
Fördermittel aus der Förderrichtlinie
Nahmobilität und dem Sonderprogramm Stadt und
Land.
Alle Restarbeiten sollen im Rahmen
der ursprünglich angekündigten Bauzeit bis
Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt Kleve
dankt allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern
für ihre Geduld während der Umbauzeit.

Umgestaltung des Stadthallenparkplatzes
Am 14. Juli startet der
SommerLeseClub 2026 in der Klever Stadtbücherei.
Extra für den SommerLeseClub hat die
Stadtbücherei Kleve wieder viele neue Bücher
angeschafft, die darauf warten, ausgeliehen und
gelesen zu werden. Natürlich stehen auch die
anderen Medien der Bücherei, darunter Hörbücher
und Tonies für den SommerLeseClub zur Verfügung.
Die Anmeldung erfolgt persönlich in der
Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Die
Öffnungszeiten finden sich auf der
Bücherei-Webseite unter
www.stadtbuecherei-kleve.de.

Zudem bietet der Klever SommerLeseClub auch in
diesem Jahr wieder eine Vielzahl spannender
Veranstaltungen: - Mit dem Schachclub gibt es
„Schach für Kids“ ab 6 Jahren, - in
Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum wird
ein Schnuppertermin „Robotik für Kinder“ ab 7
Jahren angeboten, bei dem Robotik spielerisch
mit Bee-Bots und Blue-Bots entdeckt wird, -
das beliebte Kinder-Yoga wird auch in diesem
Jahr wieder angeboten, - kreativ wird es
beim Perlenbasteln und bei einem zweitägigen
„Diamond Painting“.
Weitere Informationen
zu den Veranstaltungen gibt es auf der Info-Wand
im Erdgeschoss der Stadtbücherei und bei der
Anmeldung zum SommerLeseClub. Eine verbindliche
Anmeldung zu den Einzelveranstaltungen innerhalb
des SommerLeseClubs ist nötig, die Teilnahme ist
kostenlos.
Während der Aktion erhalten
die Teilnehmenden Logbücher zum Sammeln von
Stempel für die gelesenen Bücher. Diese
Logbücher dürfen gerne kreativ gestaltet werden.
Zusätzlich erhalten eifrige junge Teilnehmende
bei Abgabe des Logbuches vom 25. August bis zum
5. September bei oder nach der
Abschlussveranstaltung eine Urkunde. Dann werden
auch besonders gestaltete Logbücher prämiert.
Die Teilnahme am SommerLeseClub ist
kostenlos, jedoch ist ein Büchereiausweis der
Stadtbücherei Kleve erforderlich. Für Kinder bis
14 Jahren ist die Ausstellung des
Büchereiausweises gebührenfrei.
Der
SommerLeseClub wird gefördert vom Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen und wird unterstützt von
zahlreichen lokalen Sponsoren, denen die
Stadtbücherei Kleve an dieser Stelle
ausdrücklich dankt. Das Büchereiteam freut sich
auf eine rege Teilnahme und hofft, dass der
SommerLeseClub 2026 für alle Beteiligten erneut
ein voller Erfolg wird! Allgemeine Infos zum
Sommerleseclub gibt es auch auf
www.sommerleseclub.de.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve
Auch in diesem Sommer setzt das Museum Kurhaus
Kleve die erfolgreiche Reihe des Sommerkinos
fort. Die Aufführungen finden wie bis anhin in
Zusammenarbeit mit Tichelpark Cinemas, Kleve, im
Innenhof des Museums statt und werden jeden
Donnerstag vom 16. Juli bis zum 13. August 2026,
jeweils um 21 Uhr, durchgeführt. Die diesjährige
Reihe ist unter dem Titel „Lakonie & Skurriler
Humor“ eine Hommage an den Regisseur Jim
Jarmusch. Der Eintritt ist frei.Bitte Eingang
direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen.
Bei Regen fallen die Veranstaltungen aus,
was wir frühzeitig auf der Webseite und in den
sozialen Medien bekannt geben würden. Wenn Sie
sich unsicher sind, können Sie sich auch gerne
beim Empfang des Museums erkundigen.

Programm „Lakonie & Skurriler Humor“ - eine
Hommage an Jim Jarmusch Donnerstag, 16. Juli
2026, ab 21 Uhr: Stranger Than Paradise (1994,
89 Min.) Der Auftakt macht der Film „Stranger
Than Paradise“, der in drei Kapiteln und mit
viel trockenem Humor die Beziehung zwischen Bela
„Willie“ Molnar, seiner Cousine Eva und seinem
Freund Eddie erzählt. Der Film zeichnet sich
durch eine minimalistische Handlung aus, in der
die Hauptfigur Willie Besuch von seiner Cousine
Eva aus Ungarn erhält.
Eva bleibt zehn
Tage bei ihm, bevor sie nach Cleveland
weiterreist. Ein Jahr später fahren Willie und
sein Freund Eddie nach Cleveland, um sie zu
besuchen, und die drei unternehmen anschließend
eine Reise nach Florida. Regie, Co-Drehbuch und
Co-Schnitt stammen von Jim Jarmusch; in den
Hauptrollen sind der Jazzmusiker John Lurie, der
ehemalige „Sonic Youth“-Schlagzeuger und
Schauspieler Richard Edson sowie die in Ungarn
geborene Schauspielerin und Geigerin Eszter
Balint zu sehen.
Donnerstag, 23. Juli
2026, 21 Uhr: Night on Earth (1991, 123 Min.)
„Night on Earth“ besteht aus fünf Episoden, die
sich in derselben Nacht zur ungefähr gleichen
Zeit abspielen und von den flüchtigen
Begegnungen zwischen Taxifahrern und Fahrgästen
handeln. Die komisch-tragischen Geschichten
spielen in den fünf Städten Los Angeles, New
York City, Paris, Rom und Helsinki. Jarmusch
schrieb das Drehbuch in etwa acht Tagen, und die
Auswahl einiger Städte richtete sich weitgehend
nach den Schauspielern, mit denen er
zusammenarbeiten wollte.
Donnerstag, 30.
Juli 2026, 21 Uhr: Broken Flowers (2005, 106
Min.) Der Roadmovie „Broken Flowers“ dreht
sich um ein in die Jahre gekommener Don
Johnston. Zur gleichen Zeit als der ewige
Junggeselle Johnston von seiner Freundin Sherry
verlassen wird, erfährt er, dass er einen
19-jährigen Sohn hat, der auf der Suche nach ihm
ist.
Sein Nachbar und Hobby-Detektiv
Winston bringt ihn dazu, eine Liste mit
ehemaligen Freundinnen aufzusetzen und stellt
für Johnston einen kompletten Reiseplan mit
Flug-, Auto- und Hotelbuchungen auf. Johnston
macht sich auf eine Odysee quer durchs Land, um
herauszufinden wer die Mutter sein könnte. Der
Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes
2005 mit dem „Großen Preis der Jury“
ausgezeichnet.
Donnerstag, 6. August
2026, 21 Uhr: The Dead Don´t Die (2019, 104
Min.) In der verschlafenen Stadt Centerville
geht die Sonne nicht mehr unter und es beginnen
Zombies in die einst friedliche Stadt zu
strömen. Die Menschen laufen Gefahr vom
Aussterben bedroht zu werden und die Toten
wollen einfach nicht sterben. Die Horror-Komödie
von Jim Jarmusch besticht durch eine
hochkarätige Besetzung von unter anderem mit
Bill Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny, Steve
Buscemi, Tilda Swinton, Tom Waits, Iggy Pop und
Selena Gomez.
Donnerstag, 13. August
2026, 21 Uhr: FatherMotherSisterBrother (2025,
111 Min.) In diesem Film geht Jim Jarmusch in
drei komischen Dramen, die in den USA, Dublin
und Paris spielen, der Unbeholfenheit und Nähe
zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern
nach.
Der Film handelt von der uralten
Frage: Wer sind oder waren die Eltern? Hatten
sie bevor sie Kinder hatten ein eigenes Leben,
das die Kinder niemals verstehen werden? Und ist
es Schicksal, dass das eigene Leben von den
eigenen Kindern ausgelöscht und als irrelevant
oder tabu abgetan wird? Die Besetzung ist
hochkarätig mit unter anderem Kate Blanchett,
Charlotte Rampling, Adam Driver und Tom Waits.
Dinslaken:
Führung im Museum Voswinckelshof: Küche Kochen
Esskultur Am Sonntag, 19. Juli 2026,
findet im Dinslakener Museum Voswinckelshof eine
öffentliche Führung durch die Ausstellung „Küche
Kochen Esskultur“ statt. Sie beginnt um 15:00
Uhr und erklärt die Zusammenhänge zwischen
Kochen, Ernährung und gesellschaftlicher
Veränderung.
Das eigentliche Highlight
findet nach der Führung statt: Norbert Stirba
präsentiert seinen künstlichen Kaviar. Dieser
künstliche Kaviar ist aus Stirbas unterhaltsamem
VHS-Vortrag „Chemie des Kochens“ bekannt und
konnte dort verköstigt werden. Die Herstellung
wurde umfassend erklärt (Stichwort „molekulares
Kochen“), konnte aber nicht gezeigt werden. Das
holt der promovierte Physiker und langjährige
Lehrer nun im Museum Voswinckelshof nach.
Im Anschluss an die Führung wird der
berühmte Kaviar also live hergestellt und kann
anschließend verköstigt werden. Es sei bereits
verraten: Der Vortrag ist unterhaltsam und der
Kaviar lecker. Die Zahl der Teilnehmenden an
der Vorführung von Norbert Stirba ist begrenzt
auf zwölf Personen. Anmeldung per E-Mail an
museum-voswinckelshof@dinlaken.de.
An der
Führung können hingegen zwanzig Leute
teilnehmen. Die Ausstellung „Küche Kochen
Esskultur“ stellt Kochbücher in den Mittelpunkt
und würdigt sie als historische Quelle.
Ausgehend von einer privaten Kochbuchsammlung
sowie Objekten aus dem Stadthistorischen Zentrum
zeigt das Museum unsere Kochkulturen. Zu sehen
sind auch Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren,
ein Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre
eines bekannten Food-Influencers.
Esskulturen sind auch verbunden mit Technik, mit
Geräten und Geschirr. Sie stellen Beziehungen
über mehrere Generationen her, zum Beispiel über
in der Familie weitergegebene Rezepte und
Küchengeräte. Auch hierfür sind Kochbücher
Beispiele, sie werden oft von mehreren
Generationen intensiv benutzt und weisen
entsprechende Schäden auf. Das gilt auch für
Kochgeräte und -geschirr, es wird oft über
Generationen genutzt und vererbt.
Die
Ausstellung ist noch bis zum 30. August 2026 im
Museum Voswinckelshof zu sehen. Das Museum ist
dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr
geöffnet.
Neue Ausstellung:
EPAL.art: Fotokunst auf Europalette von Rainer
Höpken Fotografie auf Holzpaletten.
So einfach kann man die Ausstellung von Rainer
Höpken zusammenfassen. Doch es steckt mehr
hinter dieser Idee.

Die Fotografie ist eine vielschichtige
Kunstform, sie ist abhängig vom künstlerischen
Gedanken, von Technik, von Licht und Schatten
sowie von Farbe. Sie ist aber auch abhängig von
dem Material, auf dem das Foto gedruckt wird:
Papier, Metall, Kunststoff und einiges mehr kann
als Untergrund dienen. Und je nach Material und
Drucktechnik entstehen unterschiedliche
Eindrücke und Perspektiven.
Holz ist kein
übliches Material für Fotokunst, erst recht
keine gewöhnliche Europalette. Und doch: Die
Fotomotive erhalten durch die grobe Oberfläche
der Palette und deren Gebrauchsspuren einen
anderen Eindruck. Sie wirken malerischer, fast
wie ein Grafitto. Es entsteht ein plastischer
und fast dreidimensionaler Eindruck, ein
Kunstwerk ganz anderer Art.
Im
Dachgeschoss des Museums ist mit EPAL.art wieder
eine Ausstellung zu sehen, die zeigt, welche
ungewöhnliche Materialien Künstlerinnen und
Künstler als Grundlage für ihre Werke nehmen.
Schon die aktuelle Ausstellung „Atem holen“
rückt mit Papier einen besonderen Werkstoff in
den Blickpunkt. Diese Ausstellung ist noch bis
zum 16. Juli zu sehen.
Rainer Höpken ist
in den Gruppenausstellungen im Voswinckelshof
fast immer dabei, meist als Künstler, manchmal
als Kurator. Er ist ein passionierter Fotograf
und ein vielseitiger Objektkünstler. Seine
beiden künstlerischen Ansätze verbindet er gern
und macht Fotos zu Objekten. Die Ausstellung
zeigt, dass aus dieser Verbindung herausragende
Kunst entsteht, die mehr ist als die Summe ihrer
Teile.
Zur Entstehung dieser in
mehrfacher Hinsicht großen Kunstwerke sagt
Höpken: „Zur Holzpalette als Kunstgegenstand kam
ich 2021 durch Ausstellung „Paletti“, die auch
im Museum Voswinckelshof zu sehen war. Dabei
wurden profane Europaletten zu Kunstobjekten.
Ich stellte damals ein liegendes Wurzelobjekt
(„Genesis“) her, welches in eine Palette
integriert wurde. 2023 entstanden für meine
Ausstellung in Wesel weitere Palettenobjekte, da
mich dieses Medium jetzt sehr faszinierte.
Damals entstand mit Hilfe meiner Druckerei auch
das erste Fotoobjekt auf einer Palette: ‚Monkey
House‘.
Das Kunstwerk „Monkey House“ hat
mittlerweile einen dauerhaften Platz im Museum
gefunden, es hängt im Treppenhaus. Das
Wurzelobjekt „Genesis“ ist auch ein Teil der
neuen Wechselausstellung.
Rainer Höpken
hat die Idee von Paletten-Kunstwerken
notwendigerweise weiterentwickeln müssen: Der
Druck war nicht ganz leicht und zwischendurch
musste er die Druckerei wechseln. Diese
Schwierigkeiten merkt man den Kunstwerken nicht
an, locker und leicht hängen sie im Dachgeschoss
des Museums und erfüllen den Raum mit ihrer
künstlerischen Präsenz.
Die Ausstellung
wird am Freitag, 24. Juli, um 16:00 Uhr
eröffnet. Der Künstler Rainer Höpken wird
anwesend sein. Die Ausstellung ist bis zum
30. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu
sehen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine
Spende gebeten.
Das Museum Voswinckelshof
ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00
Uhr geöffnet. Weitere Informationen zum Museum
Voswinckelshof sind unter www.dinslaken.de zu
finden.
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