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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

27. KW: Montag, 29. Juni  - Sonntag, 5. Juli 2026 - Themen u.a.:

Sommergewitter über Moers - Enni räumt Schäden nach Unwetter auf
Ein heftiges Sommergewitter hat am späten Freitagabend Teile von Moers getroffen und insbesondere in Meerbeck, Hülsdonk und der Innenstadt für zahlreiche Schäden gesorgt. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und überflutete Straßen sorgten in der Nacht für zahlreiche Einsätze. Durch herabgefallenes Laub und Äste waren viele Straßenabläufe verstopft, sodass sich an einigen Stellen Wasser auf den Fahrbahnen staute.

Der Bereitschaftsdienst der Enni rückte auch in der Innenstadt zu einer akuten Gefahrenstelle aus: Am Altmarkt war ein großer Ast heruntergebrochen. Besonders stark betroffen war Meerbeck: Die Linden- und die Donaustraße mussten zeitweise gesperrt werden, da sie zunächst nicht gesichert werden konnten.

„In nahezu jeder Straße lagen Äste“, erklärt Enni-Kanalmeisterin Yvonne Schwabe, die die Einsätze der Enni koordinierte. Sie bittet weiterhin um Vorsicht: Insbesondere unter Bäumen bestehe Gefahr durch lose Äste. Am Samstagmorgen gingen die Aufräumarbeiten bei Tageslicht weiter und konzentrierten sich insbesondere auf Meerbeck. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 37 Grad waren die Mitarbeitenden der Enni bis zum Nachmittag im Dauereinsatz.

Unterstützt von einem externen Unternehmen fällten sie beschädigte Bäume und beseitigten heruntergefallene Äste. Die zwischenzeitlich gesperrten Abschnitte der Linden- und Donaustraße konnten inzwischen wieder freigegeben werden. In der Innenstadt kam es ebenfalls zu nennenswerten Schäden: An dem ehemaligen Rathausgebäude fiel ein großer Ast einer Platane auf einen Balkon im vierten Obergeschoss. Die Einsatzkräfte konnten diesen sichern und zurückschneiden.

Die Aufräumarbeiten werden am Montag fortgesetzt. Dabei kommen auch Kehrmaschinen zum Einsatz, um das Blattwerk von Straßen und Gehwegen zu entfernen und so ein erneutes Verstopfen der Abläufe zu verhindern. Bereits jetzt werden eingehende Meldungen zu Schäden systematisch erfasst, um sie gezielt abarbeiten zu können.

Weiterhin gesperrt bleibt der Friedhof Meerbeck. Dort stellte die Enni bei Kontrollen mehrere umgestürzte Bäume sowie zahlreiche herunterhängende Äste festgestellt. Die Schäden sind so erheblich, dass der Friedhof aus Sicherheitsgründen zunächst geschlossen bleiben muss.  

Rotbachsee: Stadt und Lippeverband wollen Fische schützen
Der Rotbachsee in Dinslaken am 25.06.2026. Angesichts der hohen Temperaturen setzen sich die Stadt Dinslaken und der Lippeverband für den Rotbachsee ein. Beide sind zwar nicht Eigentümer des Sees, wollen aber unbedingt verhindern, dass sich das Fischsterben des vergangenen Jahres in 2026 wiederholt.

Deswegen hatte sich Bürgermeister Simon Panke vorsorglich mit dem Eigentümer Wald & Holz ausgetauscht, mit dem Ergebnis, dass der Lippeverband unterstützend mit der Einleitung präventiver Maßnahmen helfen kann.

Aktuell führt der Lippeverband Sauerstoffmessungen im See durch. Dabei zeigt sich, dass der Saustoffgehalt stetig abnimmt. Falls sich abzeichnet, dass er in einen kritischen Bereich kommt, wird der Lippeverband durch das Betreiben von Umwälzpumpen versuchen, die Situation für die Fische zu verbessern. Vorsorglich werden die erforderlichen Pumpen ab Donnerstag aufgebaut.   

Dinslaken: Gemeinsam für mehr Wasserinseln
Für den kostenlosen Zugang zu Trinkwasser in Dinslaken setzen sich die Omas for Future und Bürgermeister Simon Panke ein.

Die Sommer der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass anhaltende Hitzeperioden sowohl für die Umwelt als auch für uns Menschen eine erhebliche Belastung darstellen.

Insbesondere ist es wichtig, bei hohen Temperaturen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um der inneren Überhitzung entgegenzusteuern und den Kreislauf zu stabilisieren. Eine Flasche Wasser für unterwegs ist daher zu empfehlen. Doch was tun, wenn diese ausgetrunken wurde? Die Regionalgruppe aus Dinslaken der Omas for Future greift dieses Thema auf und macht gemeinsam mit der Stadt Dinslaken auf eine Kampagne des Kreises Wesel aufmerksam.

„Die Kampagne „Wasserinseln“ setzt sich dafür ein, dass an Geschäften und Einrichtungen erkennbar wird, dass die eigene Trinkflasche vor Ort mit Leitungswasser aufgefüllt werden kann“, erklärt Sabine Gröning von der Gruppe der Omas for Future. Bei ihren Aktionen und in Gesprächen mit den Bürger*innen der Stadt hat die Gruppe erfahren, dass in der Bevölkerung ein großer Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkstationen besteht. Bei einer Unterschriftenaktion konnten viele Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt werden.

„Ich nehme den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger entgegen und freue mich sehr über das Engagement der Omas for Future“, so Bürgermeister Simon Panke. Die Stadt Dinslaken unterstützt die ehrenamtliche Gruppe dabei, Geschäfte und Einrichtungen anzusprechen mit der Bitte, sich an der Kampagne der „Wasserinseln“ des Kreises Wesel zu beteiligen.

„Gemeinsam schaffen wir eine gute öffentliche Trinkwasserversorgung – nicht nur für die kommenden heißen Tage.“ Wer sich an der Kampagne beteiligen möchte, erhält weitere Informationen unter Trinkwasser Stationen im Kreis Wesel | Kreis Wesel oder kann sich direkt an den Kreis Wesel wenden: klima-gesundheit@kreis-wesel.de

Die Stadt Dinslaken arbeitet gemeinsam mit der Zukunftsinitiative Klima.Werk von Emschergenossenschaft und Lippeverband, 15 weiteren Kommunen sowie dem Kreis Recklinghausen im Projekt HAP.Regio. Ziel ist es, die Bevölkerung vor den Auswirkungen zunehmender Hitze zu schützen, über Gesundheitsrisiken aufzuklären, Schutzmaßnahmen bekannt zu machen und die Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber Hitzeereignissen zu stärken.

Als begleitende Aktion verteilt die Stadt Dinslaken 40 kostenfreie Trinkflaschen. Damit soll auf die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an heißen Tagen aufmerksam gemacht werden. Gerade bei hohen Temperaturen ist regelmäßiges Trinken eine wichtige Voraussetzung, um gesundheitlichen Belastungen durch Hitze vorzubeugen. Die Trinkflaschen sind ab sofort in der Stadtinformation am Rittertor erhältlich – natürlich nur solange der Vorrat reicht.

Auch bei vielen Einrichtungen der Stadt gibt es Trinkwasser: Wer eine Wasserflasche kostenfrei auffüllen möchte, kann das zu den allgemeinen Öffnungszeiten in der Stadtinformation am Rittertor und im Museum Voswinckelshof tun. Aufgefüllt werden die Flaschen in den Küchenzeilen, die öffentlich zugänglich sind. In anderen städtischen Gebäuden sind die WC-Einrichtungen öffentlich zugänglich, um dort Trinkwasser aus dem Wasserhähnen zu zapfen.

Weitere Informationen zu HAP.Regio finden Interessierte unter https://www.klima-werk.de/sinnes-wandel/hapregio-mehr-schutz-in-der-heissen-stadt sowie im Hitzeportal der Stadt Dinslaken https://www.dinslaken.de/hitzeportal#

Check dein Netz: Zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche - 01.07.26
Wie steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel tatsächlich – im Alltag, unterwegs oder draußen in der Natur? Genau das steht im Mittelpunkt der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem Motto „Check dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut eingeladen, selbst aktiv zu werden. Jede Teilnahme hilft: Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird das Bild der Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis Wesel.

Die Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Netzqualität aus Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar machen und aufzeige, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Besonders in ländlichen Regionen oder in topografisch anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den Messdaten wichtige Erkenntnisse. „Ein leistungsfähiges Mobilfunknetz ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für die Arbeit, die Freizeit oder in Notfällen“, so Landrat Ingo Brohl.

„Deshalb ist es wichtig, dass wir ein möglichst genaues Bild der tatsächlichen Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel erhalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der Mobilfunk-Messwoche zu beteiligen. Mit wenigen Klicks auf dem Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen, Stärken und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu machen. Je mehr Menschen mitmachen, desto wertvoller sind die Erkenntnisse für die weitere Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unserer Region. Machen Sie mit und checken Sie Ihr Netz!“

Mitmachen ist einfach: Während der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit ihrem Smartphone und der kostenfreien App der Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz checken. Die dabei gesammelten, anonymisierten Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und zeigen, wie das Mobilfunknetz von den Nutzerinnen und Nutzern im Alltag erlebt wird. 

Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung um: Die Netzqualität soll künftig stärker nach dem Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet werden. Genau dafür kann jede und jeder seinen Beitrag leisten. Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen gibt es unter www.check-dein-netz.de.  

Neue Dokumentenausgabebox im Weseler Rathaus: Stadt Wesel macht Abholung einfacher und schneller
Ab sofort können elektronische Aufenthaltstitel und Reiseausweise über eine neue Dokumentenausgabebox im Rathaus abgeholt werden. Damit entfällt für viele Bürgerinnen und Bürger in Wesel künftig ein zusätzlicher Termin zur reinen Dokumentenabholung.

v.l.n.r.: Dezernent Dr. Markus Postulka, Fachbereichsleiterin Nicole Ruthert, Bürgermeister Rainer Benien, Dezernent Klaus Schütz Die Stadt Wesel geht einen weiteren Schritt hin zu einem modernen und bürgernahen Service.

„Mit der neuen Dokumentenausgabebox schaffen wir ein zusätzliches Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger. Die Abholung von Dokumenten wird dadurch einfacher und schneller, gleichzeitig werden die Mitarbeitenden im Rathaus bei organisatorischen Abläufen entlastet“, sagt Bürgermeister Rainer Benien.

„Gerade dort, wo Abläufe vereinfacht werden können, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen, wollen wir digitale und praktische Lösungen konsequent nutzen.“ Der Ablauf ist einfach: Bei der Beantragung des Aufenthaltstitels oder Reiseausweises wird künftig die Mobilfunknummer der Antragstellenden aufgenommen. Sobald das fertige Dokument in der Ausgabebox bereitliegt, erhalten die Abholberechtigten eine SMS mit den notwendigen Informationen und einem PIN-Code.

Die Abholung selbst dauert in der Regel nur rund 30 Sekunden und ist während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich. „Für die Antragstellenden ist das eine deutliche Erleichterung. Sie müssen für die reine Abholung keinen Termin mehr buchen und keine Wartezeit einplanen“, erklärt Nicole Vesen, zuständige Teamleiterin bei der Stadt Wesel.

„Gleichzeitig bleibt das Verfahren sicher: Eine mehrstufige Authentifizierung schützt die Dokumente vor unberechtigtem Zugriff.“ Die Dokumentenausgabebox verfügt über insgesamt 323 Fächer. Damit können zahlreiche Dokumente gleichzeitig sicher hinterlegt und zur Abholung bereitgestellt werden.

Wichtig bleibt: Ein bisheriges Dokument, das ersetzt wird, muss weiterhin an der Information im Rathaus abgegeben werden. Mit der neuen Dokumentenausgabebox setzt die Stadt Wesel ihren Weg fort, Verwaltungsleistungen schrittweise einfacher, schneller und serviceorientierter zu gestalten.

Seifenkistenrennen Moers: Beirat ruft ältere Menschen zur Teilnahme auf 
Steffen Schnitzler war wie ‚Der Bettenkamper‘ Karl-Heinz-Theußen schon im letzten Jahr dabei. Volker Damschen komplettiert das Team. (v. l./Foto: pst). Ursprünglich war das Moerser Seifenkistenrennen eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche.

Doch am Sonntag, 20. September, sind ausdrücklich auch ältere Moerserinnen und Moerser eingeladen, ihre selbstgebauten Gefährte an den Start zu bringen. Der Beirat für ältere Menschen unterstützt das Rennen und möchte möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die Teilnahme begeistern.

„Das macht richtig Spaß“, weiß der Vorsitzende Karl-Heinz Theußen. Im vergangenen Jahr ging er selbst als ‚Der Bettenkamper‘ an den Start.  In der Kategorie ‚Fun‘ zählen nicht Geschwindigkeit und Bestzeiten, sondern Kreativität, Gemeinschaft und die Freude am Mitmachen.

„Starten Sie jetzt mit den Vorbereitungen, bauen Sie gemeinsam mit Freunden, Nachbarn, Ihrem Verein oder in Ihrer Begegnungsstätte eine eigene Seifenkiste“, ruft Theußen zur Teilnahme auf. Das Rennen findet wieder im Freizeitpark an der Skateanlage statt. „Ist es nicht schön, wenn Oma oder Opa von den Enkeln angefeuert über die Strecke sausen? Zeigen Sie, dass Abenteuerlust, Kreativität und Leidenschaft kein Ablaufdatum haben.“ 

Nicht im Lieferumfang enthalten: Verantwortung
Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln des grenzüberschreitenden Online-Handels neu ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher merken erst dann, wo ihre vermeintlich europäische Bestellung tatsächlich herkommt, wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert niemand. Für die europäischen Verbraucherschützer geht es deshalb um deutlich mehr als die neue Gebühr.

Europäischer Online-Shop, Versand aus Fernost, Rücksendung ins Ausland: Grenzüberschreitende Lieferketten machen es Verbrauchern oft schwer, ihre Rechte durchzusetzen. (Bild: KI-generiert)

Ab Mitte kommender Woche erhebt die Europäische Union für viele Pakete aus Nicht-EU-Ländern eine neue Zollpauschale. Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150 Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift nun eine neue Übergangsregelung. Pro Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig. Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser kontrollierbar machen und für gleiche Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein Händler inner- oder außerhalb der Europäischen Union sitzt.

Dass Veränderungen dringend notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro in die Europäische Union eingeführt. Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen Sendungen – jeden Tag. Eine Zahl, die in den vergangenen Jahren rasant gestiegen ist und Zollbehörden, Marktüberwachung sowie Verbraucherschutz vor immense Herausforderungen stellt.

Anders als klassische Containerimporte erreichen viele Waren die Europäische Union heute als einzelne Paketsendungen. Das erschwert nicht nur die Zollabwicklung. Auch die Marktüberwachung stößt an Grenzen. Wird ein fehlerhaftes Produkt in einem Container entdeckt, lässt sich die gesamte Lieferung kontrollieren. Bei Millionen einzelner Pakete ist das deutlich schwieriger.

Wer Waren in großem Stil in die Europäische Union verkauft, darf sich nicht hinter der schieren Menge verstecken", erklärt Nadine Heselhaus, Bundestagsabgeordnete (SPD) und stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). „Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf sichere Produkte und klare Ansprechpartner – unabhängig davon, woher die Ware kommt."

Wenn die Rücksendung zur Fernreise wird
Die Paketflut hat viele Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für die Kaffeemaschine: Für viele gehören Bestellungen bei den großen chinesischen Onlineplattformen längst zum Alltag. Die günstigen Preise machen die Angebote attraktiv. Dass dieser Markt boomt, zeigt auch der erst kürzlich veröffentlichte Konsumindex.

Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder warnen Behörden vor mangelhaften Produkten – von durchschmorenden Ladekabeln über schadstoffbelastetes Spielzeug bis hin zu Heizsohlen, deren Akkus bei Benutzung Feuer fangen können. Die Folgen zeigen sich jedoch nicht nur bei der Marktüberwachung. Auch Verbraucher bekommen die Strukturen hinter vielen Billigimporten häufig erst dann zu spüren, wenn etwas schiefläuft.

Das Kleid sieht anders aus als auf den Produktfotos, die Reklamation bleibt unbeantwortet oder die Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware selbst. Mit solchen Fällen wenden sich regelmäßig Verbraucher an das ZEV. Oft wird erst im Problemfall deutlich, wie kompliziert die Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der Europäischen Union sein kann.

Besonders häufig zeigt sich das beim sogenannten Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem Online-Händler, der laut Impressum in der EU sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder europäisch, versendet wird die Ware jedoch direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird.

Nicht selten stehen Verbraucher dann aber plötzlich allein da. Händler, Plattformen und Lieferdienste verweisen aufeinander, Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus geschickt. Selbst wer sich dann für eine Rücksendung entscheidet, steht vor dem nächsten Problem: Häufig soll das Paket zurück nach China. Die Versandkosten übersteigen dabei nicht selten den Wert des gekauften Artikels.

„Die drei Euro werden die Probleme nicht lösen", betont Heselhaus. „Für Verbraucher muss am Ende klar sein, wer verantwortlich ist, wenn etwas schiefläuft. Genau daran fehlt es heute noch viel zu oft."

Drei Euro als Zwischenlösung
Die Europäische Union arbeitet deshalb bereits an einer deutlich umfassenderen Reform des Zollsystems. Geplant ist unter anderem, Online-Marktplätze stärker in die Pflicht zu nehmen. Der Fokus verschiebt sich damit von der einzelnen Bestellung auf die Strukturen dahinter. Ziel ist es, gleiche Spielregeln für europäische Händler und Anbieter aus Drittstaaten zu schaffen, die Kontrolle von Warenströmen zu verbessern und Verantwortlichkeiten klarer zu regeln.

Bis Mitte 2028 soll die bisherige 150-Euro-Freigrenze vollständig entfallen. Die neue Zollpauschale soll die Zeit bis dahin überbrücken und gleichzeitig die Zollbehörden entlasten. Denn Millionen Einzelsendungen individuell zu bewerten, wäre in der Praxis kaum zu bewältigen.

„Wer in Europa verkauft und Geld verdient, darf Verantwortung nicht wie einen optionalen Lieferbestandteil behandeln", schlussfolgert Heselhaus. "Der Online-Handel hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Jetzt müssen die Regeln Schritt halten."

Probleme mit einer Bestellung aus dem europäischen Ausland?
Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland kostenlos bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten mit Unternehmen innerhalb Europas. Gemeinsam mit den weiteren Europäischen Verbraucherzentren hilft es dabei, Verbraucherrechte über Ländergrenzen hinweg durchzusetzen. Träger des EVZ ist das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV). Mehr zur neuen Regelung

Vorschläge der Rentenkommission bringen teilweise Risiken für Wirtschaftswachstum und sozialen Zusammenhalt
Der Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission enthält einige sinnvolle Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung, beinhaltet allerdings auch Elemente, die das Wirtschaftswachstum in Deutschland über die nächsten Jahre spürbar zu dämpfen drohen. Auch könnten einige der Vorschläge zu sozialen Schieflagen führen. Das ergibt eine neue gemeinsame Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

Sinnvoll ist danach etwa die Ausweitung der Versicherungspflicht auf Selbständige. Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen, dass zum Aufbau eines neuen Elements der Kapitaldeckung der Beitragssatz für die Rente ab 2028 zügig um zwei Prozentpunkte steigen soll. Dies entzieht Kaufkraft und dürfte so Konsumnachfrage und Wirtschaftswachstum in Deutschland verringern. Eine Folge davon wären auch niedrigere Einnahmen für Staat und Sozialversicherungen.

Laut den Autor*innen der Studie, Dr. Florian Blank, Prof. Dr. Sebastian Dullien und Ulrike Stein, PhD, ist zwar der Grundansatz der Kommission zu begrüßen, permanent in der gesetzlichen Rentenversicherung ein Sicherungsniveau von 48 Prozent anzustreben. Ebenfalls erfreulich sei, dass dieses Sicherungsniveau über eine paritätische Finanzierung der Kosten durch Arbeitgeber und Arbeitnehmenden finanziert werden soll.

Geplanter Aufbau des Kapitalstocks ist auf absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient
Als problematisch bewerten die Autor*innen aber, dass die Stabilisierung des Rentenniveaus durch einen neuen Kapitalstock erreicht werden soll. Das sei auf absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient. „Ein Fonds am Aktienmarkt muss erst einmal mühsam aufgefüllt werden, bevor man Erträge auszahlen kann.

Ein aus Beiträgen gespeister Kapitalstock ist deshalb ungeeignet, schnell Entlastung für die Rentenversicherung zu bringen“, erklärt der Wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien. „Der jetzt gewählte Weg bedeutet, dass in den kommenden Jahrzehnten Erwerbstätige zunächst doppelt bezahlen müssen – einmal für die Rente der Älteren und einmal zum Aufbau des Kapitalstocks.“

So würde aus dem entsprechenden Vorschlag der Kommission nach Berechnungen von IMK und WSI folgen, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bis 2032 von derzeit 18,6 Prozent auf rund 22 Prozent steigen dürfte. Ohne den Aufbau des Kapitalstocks würde der Beitrag 2032 nur bei 20,4 Prozent liegen. Zudem kommen auf den Bundeshaushalt Anfang der 2030er Jahre Zusatzkosten in Milliardenhöhe zu. Grund ist die von der Kommission vorgeschlagene steuerfinanzierte Kompensation für r

entennahe Versicherte, die für den Aufbau des Kapitalstocks zahlen müssen, aber dabei wegen des kurzen Zeithorizonts nur geringe Erträge erwarten können. „Der Aufbau des Kapitalstocks macht kurz- und mittelfristig die Stabilisierung des Rentenniveaus teurer, nicht billiger“, so Dullien. Man hätte alternativ die gleiche Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2050 mit einem geringeren Anstieg der Beitragssätze erreichen können, wenn man dies rein über höhere Beiträge statt über den Umweg eines Kapitalstocks organisiert hätte, so die Wissenschaftler*innen von IMK und WSI.

Es gäbe gesamtwirtschaftlich bessere Alternativen für eine Kapitaldeckung
Da die höheren Beitragssätze größere Abzüge vom Lohn und damit weniger verfügbare Einkommen bei den Haushalten bedeuten, sei für die nächsten Jahre mit einem durch eine solche Reform gedämpften Konsumwachstum in Deutschland zu rechnen. Denn anders als Beitragszahlungen im Umlageverfahren, die zeitnah für höhere Alterseinkommen sorgen, werden die Beiträge zum Aufbau des Kapitalstocks für längere Zeit dem Wirtschaftskreislauf entzogen, weil sie an den internationalen Kapitalmärkten angelegt sind.

„Das ist besonders problematisch, weil die deutsche Wirtschaft derzeit entscheidend auf die Binnennachfrage angewiesen ist“, analysiert Dullien. Von 2028 an könnte der Kapitalstock nach dem Vorschlag der Kommission so nach Modellrechnungen von IMK und WSI in der Summe rund ein Prozent Wirtschaftswachstum und knapp 250.000 Jobs kosten.

Als Lösung schlagen die Wissenschaftler*innen vor, über eine andere Art der Finanzierung des Kapitalstocks nachzudenken. Das von der Ampel-Koalition geplante Generationenkapital, das über einen Bundeskredit befüllt werden sollte, etwa hätte einen Kapitalstock geschaffen, ohne kurzfristig das Wachstum zu dämpfen. Ebenso könne man überlegen, ob ein Generationenfonds über eine einmalige Vermögensabgabe befüllt werden könne.

Auch wäre eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland eine wachstumsfreundlichere Option, weil schon rund die Hälfte der Menschen in Deutschland heute derart abgesichert ist und darum die negativen kurzfristigen Effekte auf Konsum und gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer ausfallen würden.

Wachsende soziale Risiken für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten können
Neben den gesamtwirtschaftlichen Problemen sehen die Wissenschaftler*innen auch soziale Risiken aus den Vorschlägen. Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte sei für jene Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen die Regelaltersgrenze nicht erreichten, unsozial und schwäche den Sicherungscharakter des Systems.

Dieses Problem werde noch einmal durch die ebenso problematische Erhöhung der Regelaltersgrenze verschärft. Hier müsse darauf geachtet werden, dass die von der Kommission vorgeschlagenen Härtefallregeln angemessen und niedrigschwellig umgesetzt werden. Positiv seien hingegen die Vorschläge zu bewerten, Anrechnungsregeln in der Grundsicherung im Alter großzügiger zu gestalten, damit Menschen, die Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben, mehr verfügbares Einkommen haben, als jene, die keine oder geringe Beiträge geleistet haben.

Kritisch sehen Blank, Dullien und Stein schließlich, dass die Kommission ihren Auftrag sehr eng verstanden hat. „Die wahren Stellschrauben für die Nachhaltigkeit der Rentenversicherung liegen in einer etwas höheren Zuwanderung und der Erschließung bislang ungenutzter Beschäftigungspotenziale am Arbeitsmarkt, etwa bei Frauen und Langzeitarbeitslosen“, so Dullien. „Diese Fragen hat die Kommission leider gar nicht betrachtet – was dazu führt, dass sie jetzt auch politisch wohl nicht diskutiert werden.“


Wesel: Interkulturelle Tage 2026

In Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel hat die Stadt Wesel ein buntes und abwechslungsreiches Programm für die Interkulturellen Tage auf die Beine gestellt.

Die Interkulturellen Tage fördern den kulturellen Austausch und stärken den sozialen Zusammenhalt in Wesel. Durch vielfältige Veranstaltungen wird das Bewusstsein für die Bedeutung einer multikulturellen Gemeinschaft geschärft.

v. l.: Ivana Radenkovic (Koordinatorin des Kommunalen Integrationsmanagement der Stadt Wesel), Regina Schmitz-Lenneps (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel), Lisa Quick (Dritter Ort Wesel), Rainer Benien (Bürgermeister), Jihane Zerhouni (Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel), Uwe van de Sand (Dritter Ort Wesel)

Donnerstag, 02. Juli 2026
Der Startschuss fällt am Donnerstag, 2. Juli 2026, mit einem Besuch im LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Der Rundgang durch die Dauerausstellung „Rhein, oder nicht Rhein“ beginnt um 15 Uhr an der Zitadelle. Die Flüchtlingshilfe Wesel e. V. unterstützt und organisiert diesen Programmpunkt.
Ab 18:00 Uhr findet im Ratssaal ein Empfang für neu eingebürgerte Deutsche durch den Bürgermeister statt. Mit dem Empfang soll die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft in feierlichem Rahmen gewürdigt werden.

Freitag, 03. Juli 2026
Am Freitag, 3. Juli 2026, 17:00 Uhr, wird der Integrationspreis 2026 der Stadt Wesel vergeben. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration hat in seiner Sitzung am 20. Mai 2026 beschlossen, den diesjährigen Integrationspreis der Stadt Wesel, gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, an Abdelhakim Atanjaoui zu vergeben. Den Vorschlag machte die Gruppe Die Linke.

Abdelhakim Antanjaoui ist seit mehr als 30 Jahren im Kampfsport aktiv und bietet seit 10 Jahren in seinem Tiger-Sports-Gym Training für Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten an. Neben den sportlichen Fähigkeiten vermittelt er Werte wie Disziplin, Respekt und Gemeinschaft und schafft insbesondere für Kinder und Jugendlichen einen Ort der Begegnung und Unterstützung.

In der Vorschlagsbegründung heißt es: „Die jungen Menschen lernen in seinem Studio nicht nur Kampfsporttechniken. Sie haben hier eine Anlaufstelle und erleben Gemeinschaft. Nationalität und Herkunft spielen dabei keine Rolle.“

Die Verleihung 2026 wird von mehreren Weseler Schulen unterstützt, darunter die Schule am Ring, die GGS Innenstadt sowie das Konrad-Duden-Gymnasium. Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen werden die Veranstaltung mit vielfältigen Darbietungen bereichern.

Es werden musikalische Aufführungen und Akrobatik präsentiert, die die kreative und künstlerische Vielfalt der jungen Generation zeigen. Zudem sorgt das Jugendorchester Bislich mit einem musikalischen Beitrag für einen weiteren besonderen Programmpunkt. Die Veranstaltung findet an der Schule am Ring statt und ist barrierefrei.

Samstag, 04. Juli 2026
Der „Bunte Markt der Möglichkeiten“ am Samstag, 4. Juli 2026, ist ein vielfältiges und lebendiges Event, das eine Mischung aus Informationen, Kulturangeboten und Unterhaltung bietet. Viele Vereine und Organisationen präsentieren sich in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr mit ihren Angeboten im Rathausinnenhof.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und Informationsständen. Neben einer Hüpfburg für Kinder und internationalen Speisen sorgt Freydun Ramezani für die musikalische Begleitung. Darüber hinaus bietet die Kreispolizeibehörde Wesel eine kostenlose Fahrradcodierung an.

Ein besonderer Programmpunkt ist die Aktion „One Billion Rising“, die von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wesel, Regina Schmitz-Lenneps, organsiert wird. Mit dem gemeinsamen Tanz setzen die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander. Wer die kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Unter dem Motto „Feste feiern – Das Beste aus allen Kulturen“ wird rund um den „Dritten Ort Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm gemeinsam gefeiert. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm mit Speisen aus aller Welt, Mitmach-Stationen für Kinder und Live-Musik. Um 17 Uhr eröffnet die Ausstellung „Vielfalt bereichert – Weseler Gesichter“. Die Fotografin Lisa Quick porträtiert darin Weselaner*innen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. In kurzen Interviews erzählen sie von ihren Lieblingsrezepten, Traditionen und persönlichen Festmomenten, ein lebendiger Einblick in die Vielfalt unserer Stadt. Ausstellungszeitraum: 04.07. – 30.08.2026

Ab 18 Uhr beginnt die lange spanische Gitarrennacht mit vielen unterschiedlichen Gitarrenmusiker*innen.
Der Stadtwerke Wasserturm ist nicht barrierefrei zugänglich. Das Außengelände wird ebenfalls bespielt und ist ebenerdig erreichbar, jedoch gepflastert und teilweise uneben.

Wer die kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Bitte beachten Sie die Veranstaltungsordnung.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos!


3. Raderlebnistag Niederrhein zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“
TV-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly radeln am 5. Juli mit Teilnehmern des Raderlebnistags Niederrhein.

Der Niederrhein Tourismus unterstützt beim diesjährigen Raderlebnistag erstmalig mit einer Spenden-Aktion die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Beim 3. Raderlebnistag Niederrhein am Sonntag, 5. Juli 2026, sind RTL-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly zum Auftakt in Xanten am Start. Die beiden treten gemeinsam auf einer Etappe von rund 20 Kilometern an, um mit den Teilnehmern Spenden für die Stiftung des Kölner Medienunternehmens zu sammeln.

Kons und Kelly verbindet eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft. Insgesamt 20 Weltrekorde hat Joey Kelly in den letzten Jahren im Rahmen des RTL-Spendenmarathon durch spektakuläre 24h-Challenges aufgestellt. „Mit Joey Kelly habe ich in den vergangenen Jahren beim RTL-Spendenmarathon jede Menge verrückte Sachen erlebt. Wir haben etliche Weltrekorde in zum Teil absurden Disziplinen aufgestellt. Dass ich jetzt gemeinsam mit dem ‚irren Iren‘, am Niederrhein aufs Rad steige, freut mich riesig.

Mein Freund Joey ist einfach ein Ausnahme-Talent: voller Energie, mit riesigem Herz und totaler Einsatzbereitschaft. Wenn wir zusammen unterwegs sind, geht es immer um mehr als Sport: es geht darum, alles zu geben, um Kindern zu helfen. Und genau dafür treten wir am 5. Juli am in die Pedale“, so Wolfram Kons, Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“.

Wolfram Kons und Joey Kelly sind seit Jahren ein starkes Duo beim RTL-Spendenmarathon. Am 5. Juli radeln die beiden zum Auftakt des Raderlebenistags Niederrhein gemeinsam mit Teilnehmern rund um Xanten. Foto: RTL/Thomas Stachelhaus

Die Idee für die Spendenaktion anlässlich des Raderlebnistags 2026 hatte Martina Baumgärtner, die Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass Wolfram Kons und Joey Kelly uns zum ersten Mal den Raderlebnistag für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ unterstützen, damit wir ein hohes Spendenaufkommen für Kinderhilfsprojekte erzielen. Wir werden dazu von vielen Kommunen und Partnern am Niederrhein tatkräftig unterstützt.“ Teilnehmer und Gäste des Raderlebnistags 2026 können freiwillig per QR-Code spenden.

Der Raderlebnistag Niederrhein zählt zu den größten Radveranstaltungen Deutschlands. Erwartet werden tausende Teilnehmer aus der der Region und darüber hinaus. Mehr als 50 Kommunen auf deutscher und niederländischer Seite beteiligen sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen für Familien, Freizeitradler und sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die zugleich Gutes tun.

Die Touren zwischen Rhein und Maas werden digital als GPX-Tracks sowie zusätzlich als Ausdruckversionen bereitgestellt. Entlang der Routen sorgen Erlebnis- und Genussstationen sowie lokale Rahmenprogramme für zusätzlichen Freizeitwert und machen den Tag zu einem Event für die ganze Familie.

Das Veranstaltungskonzept setzt stark auf Digitalisierung: Die freiwillige Registrierung für Gewinnspiele erfolgt online oder per QR-Code an den Infopunkten entlang der Strecken. „Damit knüpfen wir an die erfolgreiche digitale Neuausrichtung der vergangenen Jahre an“, sagt Martina Baumgärtner.

Wolfram Kons und Joey Kelly gehen um 10 Uhr am Xantener Rathaus auf die Strecke. Nach etwa zwei Stunden – inklusive Imbisspause – wird wieder das Rathaus angesteuert. „Wer Wolfram Kons und Joey Kelly in Xanten begleiten möchte, kann sich einfach anschließen – und gern mit einer freiwilligen Spende unterstützen“, so Martina Baumgärtner.

Die vielen anderen Touren am Niederrhein mit ihren Highlights bieten aber natürlich ebenfalls puren Radfahr-Genuss und Gelegenheit zum Spenden für die „Stiftung RTL - Wir helfen Kinder e.V.“. Die Partnerschaft mit der Stiftung RTL soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden – mit prominenter Unterstützung an weiteren attraktiven Orten des Niederrheins.

Mehr Informationen unter:
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein


Sommerfest an der Musik- und Kunstschule Wesel am Sonntag, 5. Juli 2026
Am Sonntag, den 5. Juli 2026, findet in der/und um die Musik- und Kunstschule zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr das jährliche Sommerfest statt. Schüler- wie Lehrer-innen bieten für die Besucher auf dem Musikschulgelände ein abwechslungsreiches Programm aus allen Schulsparten.

Sommerfest der Musik-und Kunstschule 2025

Zu diesem Fest sind alle kleinen und großen Bürger-innen, Freunde der MKS und solche, die es vielleicht werden wollen, herzlich eingeladen. Neben den Darbietungen von jungen Streichern und Bläsern, dem Jugendorchester, diversen Ensembles, Einzeldarbietungen und JeKits- Schüler-innen lädt die Kunstkiste zur Schule der Fantasie unter Bäumen ein.

Außerdem wird um 15 Uhr eine Mitmachaktion für alle starten. Auch Essen und Trinken kommen nicht zu kurz. Das gesamte Team der MKS mit Schülern, Eltern und Lehrern freut sich auf zahlreiche Gäste und Besucher und auf ein gemeinsames, schönes und buntes Fest.