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Sommergewitter
über Moers - Enni räumt Schäden nach Unwetter
auf
Ein heftiges Sommergewitter hat am späten
Freitagabend Teile von Moers getroffen und
insbesondere in Meerbeck, Hülsdonk und der
Innenstadt für zahlreiche Schäden gesorgt.
Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und
überflutete Straßen sorgten in der Nacht für
zahlreiche Einsätze. Durch herabgefallenes Laub
und Äste waren viele Straßenabläufe verstopft,
sodass sich an einigen Stellen Wasser auf den
Fahrbahnen staute.
Der
Bereitschaftsdienst der Enni rückte auch in der
Innenstadt zu einer akuten Gefahrenstelle aus:
Am Altmarkt war ein großer Ast
heruntergebrochen. Besonders stark betroffen war
Meerbeck: Die Linden- und die Donaustraße
mussten zeitweise gesperrt werden, da sie
zunächst nicht gesichert werden konnten.
„In nahezu jeder Straße lagen Äste“, erklärt
Enni-Kanalmeisterin Yvonne Schwabe, die die
Einsätze der Enni koordinierte. Sie bittet
weiterhin um Vorsicht: Insbesondere unter Bäumen
bestehe Gefahr durch lose Äste. Am Samstagmorgen
gingen die Aufräumarbeiten bei Tageslicht weiter
und konzentrierten sich insbesondere auf
Meerbeck. Trotz hochsommerlicher Temperaturen
von bis zu 37 Grad waren die Mitarbeitenden der
Enni bis zum Nachmittag im Dauereinsatz.
Unterstützt von einem externen Unternehmen
fällten sie beschädigte Bäume und beseitigten
heruntergefallene Äste. Die zwischenzeitlich
gesperrten Abschnitte der Linden- und
Donaustraße konnten inzwischen wieder
freigegeben werden. In der Innenstadt kam es
ebenfalls zu nennenswerten Schäden: An dem
ehemaligen Rathausgebäude fiel ein großer Ast
einer Platane auf einen Balkon im vierten
Obergeschoss. Die Einsatzkräfte konnten diesen
sichern und zurückschneiden.
Die
Aufräumarbeiten werden am Montag fortgesetzt.
Dabei kommen auch Kehrmaschinen zum Einsatz, um
das Blattwerk von Straßen und Gehwegen zu
entfernen und so ein erneutes Verstopfen der
Abläufe zu verhindern. Bereits jetzt werden
eingehende Meldungen zu Schäden systematisch
erfasst, um sie gezielt abarbeiten zu können.
Weiterhin gesperrt bleibt der Friedhof
Meerbeck. Dort stellte die Enni bei Kontrollen
mehrere umgestürzte Bäume sowie zahlreiche
herunterhängende Äste festgestellt. Die Schäden
sind so erheblich, dass der Friedhof aus
Sicherheitsgründen zunächst geschlossen bleiben
muss.
Rotbachsee: Stadt und
Lippeverband wollen Fische schützen
Der Rotbachsee in Dinslaken am 25.06.2026.
Angesichts der hohen Temperaturen setzen sich
die Stadt Dinslaken und der Lippeverband für den
Rotbachsee ein. Beide sind zwar nicht Eigentümer
des Sees, wollen aber unbedingt verhindern, dass
sich das Fischsterben des vergangenen Jahres in
2026 wiederholt.
Deswegen hatte sich
Bürgermeister Simon Panke vorsorglich mit dem
Eigentümer Wald & Holz ausgetauscht, mit dem
Ergebnis, dass der Lippeverband unterstützend
mit der Einleitung präventiver Maßnahmen helfen
kann.

Aktuell führt der Lippeverband
Sauerstoffmessungen im See durch. Dabei zeigt
sich, dass der Saustoffgehalt stetig abnimmt.
Falls sich abzeichnet, dass er in einen
kritischen Bereich kommt, wird der Lippeverband
durch das Betreiben von Umwälzpumpen versuchen,
die Situation für die Fische zu verbessern.
Vorsorglich werden die erforderlichen Pumpen ab
Donnerstag aufgebaut.
Dinslaken: Gemeinsam für mehr Wasserinseln
Für den kostenlosen Zugang zu Trinkwasser in
Dinslaken setzen sich die Omas for Future und
Bürgermeister Simon Panke ein.

Die Sommer der vergangenen Jahre haben gezeigt,
dass anhaltende Hitzeperioden sowohl für die
Umwelt als auch für uns Menschen eine erhebliche
Belastung darstellen.
Insbesondere ist
es wichtig, bei hohen Temperaturen auf eine
ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um
der inneren Überhitzung entgegenzusteuern und
den Kreislauf zu stabilisieren. Eine Flasche
Wasser für unterwegs ist daher zu empfehlen.
Doch was tun, wenn diese ausgetrunken wurde? Die
Regionalgruppe aus Dinslaken der Omas for Future
greift dieses Thema auf und macht gemeinsam mit
der Stadt Dinslaken auf eine Kampagne des
Kreises Wesel aufmerksam.
„Die Kampagne
„Wasserinseln“ setzt sich dafür ein, dass an
Geschäften und Einrichtungen erkennbar wird,
dass die eigene Trinkflasche vor Ort mit
Leitungswasser aufgefüllt werden kann“, erklärt
Sabine Gröning von der Gruppe der Omas for
Future. Bei ihren Aktionen und in Gesprächen mit
den Bürger*innen der Stadt hat die Gruppe
erfahren, dass in der Bevölkerung ein großer
Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkstationen
besteht. Bei einer Unterschriftenaktion konnten
viele Unterschriften für dieses Anliegen
gesammelt werden.
„Ich nehme den Wunsch
der Bürgerinnen und Bürger entgegen und freue
mich sehr über das Engagement der Omas for
Future“, so Bürgermeister Simon Panke. Die Stadt
Dinslaken unterstützt die ehrenamtliche Gruppe
dabei, Geschäfte und Einrichtungen anzusprechen
mit der Bitte, sich an der Kampagne der
„Wasserinseln“ des Kreises Wesel zu beteiligen.
„Gemeinsam schaffen wir eine gute
öffentliche Trinkwasserversorgung – nicht nur
für die kommenden heißen Tage.“ Wer sich an der
Kampagne beteiligen möchte, erhält weitere
Informationen unter Trinkwasser Stationen im
Kreis Wesel | Kreis Wesel oder kann sich direkt
an den Kreis Wesel wenden:
klima-gesundheit@kreis-wesel.de
Die
Stadt Dinslaken arbeitet gemeinsam mit der
Zukunftsinitiative Klima.Werk von
Emschergenossenschaft und Lippeverband, 15
weiteren Kommunen sowie dem Kreis Recklinghausen
im Projekt HAP.Regio. Ziel ist es, die
Bevölkerung vor den Auswirkungen zunehmender
Hitze zu schützen, über Gesundheitsrisiken
aufzuklären, Schutzmaßnahmen bekannt zu machen
und die Widerstandsfähigkeit der Städte
gegenüber Hitzeereignissen zu stärken.
Als begleitende Aktion verteilt die Stadt
Dinslaken 40 kostenfreie Trinkflaschen. Damit
soll auf die Bedeutung einer ausreichenden
Flüssigkeitszufuhr an heißen Tagen aufmerksam
gemacht werden. Gerade bei hohen Temperaturen
ist regelmäßiges Trinken eine wichtige
Voraussetzung, um gesundheitlichen Belastungen
durch Hitze vorzubeugen. Die Trinkflaschen sind
ab sofort in der Stadtinformation am Rittertor
erhältlich – natürlich nur solange der Vorrat
reicht.
Auch bei vielen Einrichtungen
der Stadt gibt es Trinkwasser: Wer eine
Wasserflasche kostenfrei auffüllen möchte, kann
das zu den allgemeinen Öffnungszeiten in der
Stadtinformation am Rittertor und im Museum
Voswinckelshof tun. Aufgefüllt werden die
Flaschen in den Küchenzeilen, die öffentlich
zugänglich sind. In anderen städtischen Gebäuden
sind die WC-Einrichtungen öffentlich zugänglich,
um dort Trinkwasser aus dem Wasserhähnen zu
zapfen.
Weitere Informationen zu
HAP.Regio finden Interessierte unter
https://www.klima-werk.de/sinnes-wandel/hapregio-mehr-schutz-in-der-heissen-stadt
sowie im Hitzeportal der Stadt Dinslaken https://www.dinslaken.de/hitzeportal#
Check dein Netz: Zweite
bundesweite Mobilfunk-Messwoche - 01.07.26
Wie steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel
tatsächlich – im Alltag, unterwegs oder draußen
in der Natur? Genau das steht im Mittelpunkt der
zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24.
Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem Motto „Check
dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut
eingeladen, selbst aktiv zu werden. Jede
Teilnahme hilft: Je mehr Menschen mitmachen,
desto genauer wird das Bild der
Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis
Wesel.
Die Initiative von Bund, Ländern
und Kommunen soll die Netzqualität aus
Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar
machen und aufzeige, wo es noch
Verbesserungsbedarf gibt. Besonders in
ländlichen Regionen oder in topografisch
anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den
Messdaten wichtige Erkenntnisse. „Ein
leistungsfähiges Mobilfunknetz ist heute ein
wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für
die Arbeit, die Freizeit oder in Notfällen“, so
Landrat Ingo Brohl.
„Deshalb ist es
wichtig, dass wir ein möglichst genaues Bild der
tatsächlichen Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel
erhalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger
herzlich ein, sich an der Mobilfunk-Messwoche zu
beteiligen. Mit wenigen Klicks auf dem
Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen,
Stärken und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu
machen. Je mehr Menschen mitmachen, desto
wertvoller sind die Erkenntnisse für die weitere
Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unserer
Region. Machen Sie mit und checken Sie Ihr
Netz!“
Mitmachen ist einfach: Während
der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit
ihrem Smartphone und der kostenfreien App der
Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz
checken. Die dabei gesammelten, anonymisierten
Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und
zeigen, wie das Mobilfunknetz von den
Nutzerinnen und Nutzern im Alltag erlebt wird.
Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein
wichtiges Vorhaben der Bundesregierung um: Die
Netzqualität soll künftig stärker nach dem
Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet
werden. Genau dafür kann jede und jeder seinen
Beitrag leisten. Alle Informationen zur
Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen
gibt es unter www.check-dein-netz.de.
Neue
Dokumentenausgabebox im Weseler Rathaus: Stadt
Wesel macht Abholung einfacher und schneller
Ab sofort können elektronische Aufenthaltstitel
und Reiseausweise über eine neue
Dokumentenausgabebox im Rathaus abgeholt werden.
Damit entfällt für viele Bürgerinnen und Bürger
in Wesel künftig ein zusätzlicher Termin zur
reinen Dokumentenabholung.

v.l.n.r.: Dezernent Dr. Markus Postulka,
Fachbereichsleiterin Nicole Ruthert,
Bürgermeister Rainer Benien, Dezernent Klaus
Schütz Die Stadt Wesel geht einen weiteren
Schritt hin zu einem modernen und bürgernahen
Service.
„Mit der neuen
Dokumentenausgabebox schaffen wir ein
zusätzliches Serviceangebot für die Bürgerinnen
und Bürger. Die Abholung von Dokumenten wird
dadurch einfacher und schneller, gleichzeitig
werden die Mitarbeitenden im Rathaus bei
organisatorischen Abläufen entlastet“, sagt
Bürgermeister Rainer Benien.
„Gerade
dort, wo Abläufe vereinfacht werden können, ohne
Abstriche bei der Sicherheit zu machen, wollen
wir digitale und praktische Lösungen konsequent
nutzen.“ Der Ablauf ist einfach: Bei der
Beantragung des Aufenthaltstitels oder
Reiseausweises wird künftig die Mobilfunknummer
der Antragstellenden aufgenommen. Sobald das
fertige Dokument in der Ausgabebox bereitliegt,
erhalten die Abholberechtigten eine SMS mit den
notwendigen Informationen und einem PIN-Code.
Die Abholung selbst dauert in der Regel
nur rund 30 Sekunden und ist während der
Öffnungszeiten des Rathauses möglich. „Für die
Antragstellenden ist das eine deutliche
Erleichterung. Sie müssen für die reine Abholung
keinen Termin mehr buchen und keine Wartezeit
einplanen“, erklärt Nicole Vesen, zuständige
Teamleiterin bei der Stadt Wesel.
„Gleichzeitig bleibt das Verfahren sicher: Eine
mehrstufige Authentifizierung schützt die
Dokumente vor unberechtigtem Zugriff.“ Die
Dokumentenausgabebox verfügt über insgesamt 323
Fächer. Damit können zahlreiche Dokumente
gleichzeitig sicher hinterlegt und zur Abholung
bereitgestellt werden.
Wichtig bleibt:
Ein bisheriges Dokument, das ersetzt wird, muss
weiterhin an der Information im Rathaus
abgegeben werden. Mit der neuen
Dokumentenausgabebox setzt die Stadt Wesel ihren
Weg fort, Verwaltungsleistungen schrittweise
einfacher, schneller und serviceorientierter zu
gestalten.
Seifenkistenrennen
Moers: Beirat ruft ältere Menschen zur Teilnahme
auf Steffen Schnitzler war wie
‚Der Bettenkamper‘ Karl-Heinz-Theußen schon im
letzten Jahr dabei. Volker Damschen komplettiert
das Team. (v. l./Foto: pst). Ursprünglich war
das Moerser Seifenkistenrennen eine
Veranstaltung für Kinder und Jugendliche.

Doch am Sonntag, 20. September, sind
ausdrücklich auch ältere Moerserinnen und
Moerser eingeladen, ihre selbstgebauten Gefährte
an den Start zu bringen. Der Beirat für ältere
Menschen unterstützt das Rennen und möchte
möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die
Teilnahme begeistern.
„Das macht richtig
Spaß“, weiß der Vorsitzende Karl-Heinz Theußen.
Im vergangenen Jahr ging er selbst als ‚Der
Bettenkamper‘ an den Start. In der Kategorie
‚Fun‘ zählen nicht Geschwindigkeit und
Bestzeiten, sondern Kreativität, Gemeinschaft
und die Freude am Mitmachen.
„Starten
Sie jetzt mit den Vorbereitungen, bauen Sie
gemeinsam mit Freunden, Nachbarn, Ihrem Verein
oder in Ihrer Begegnungsstätte eine eigene
Seifenkiste“, ruft Theußen zur Teilnahme auf.
Das Rennen findet wieder im Freizeitpark an der
Skateanlage statt. „Ist es nicht schön, wenn Oma
oder Opa von den Enkeln angefeuert über die
Strecke sausen? Zeigen Sie, dass Abenteuerlust,
Kreativität und Leidenschaft kein Ablaufdatum
haben.“
Nicht im
Lieferumfang enthalten: Verantwortung
Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln
des grenzüberschreitenden Online-Handels neu
ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die
Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen
Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher
merken erst dann, wo ihre vermeintlich
europäische Bestellung tatsächlich herkommt,
wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll
nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert
niemand. Für die europäischen
Verbraucherschützer geht es deshalb um deutlich
mehr als die neue Gebühr.

Europäischer Online-Shop, Versand aus Fernost,
Rücksendung ins Ausland: Grenzüberschreitende
Lieferketten machen es Verbrauchern oft schwer,
ihre Rechte durchzusetzen. (Bild: KI-generiert)
Ab Mitte kommender Woche erhebt die
Europäische Union für viele Pakete aus
Nicht-EU-Ländern eine neue Zollpauschale.
Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150
Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift
nun eine neue Übergangsregelung. Pro
Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig.
Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant
wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser
kontrollierbar machen und für gleiche
Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein
Händler inner- oder außerhalb der Europäischen
Union sitzt.
Dass Veränderungen dringend
notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen
Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8
Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu
150 Euro in die Europäische Union eingeführt.
Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen
Sendungen – jeden Tag. Eine Zahl, die in den
vergangenen Jahren rasant gestiegen ist und
Zollbehörden, Marktüberwachung sowie
Verbraucherschutz vor immense Herausforderungen
stellt.
Anders als klassische
Containerimporte erreichen viele Waren die
Europäische Union heute als einzelne
Paketsendungen. Das erschwert nicht nur die
Zollabwicklung. Auch die Marktüberwachung stößt
an Grenzen. Wird ein fehlerhaftes Produkt in
einem Container entdeckt, lässt sich die gesamte
Lieferung kontrollieren. Bei Millionen einzelner
Pakete ist das deutlich schwieriger.
Wer
Waren in großem Stil in die Europäische Union
verkauft, darf sich nicht hinter der schieren
Menge verstecken", erklärt Nadine Heselhaus,
Bundestagsabgeordnete (SPD) und stellvertretende
Verwaltungsratsvorsitzende des Zentrums für
Europäischen Verbraucherschutz (ZEV).
„Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein
Recht auf sichere Produkte und klare
Ansprechpartner – unabhängig davon, woher die
Ware kommt."
Wenn die Rücksendung zur
Fernreise wird Die Paketflut hat viele
Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die
Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für
die Kaffeemaschine: Für viele gehören
Bestellungen bei den großen chinesischen
Onlineplattformen längst zum Alltag. Die
günstigen Preise machen die Angebote attraktiv.
Dass dieser Markt boomt, zeigt auch der erst
kürzlich veröffentlichte Konsumindex.
Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die
Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder
warnen Behörden vor mangelhaften Produkten – von
durchschmorenden Ladekabeln über
schadstoffbelastetes Spielzeug bis hin zu
Heizsohlen, deren Akkus bei Benutzung Feuer
fangen können. Die Folgen zeigen sich jedoch
nicht nur bei der Marktüberwachung. Auch
Verbraucher bekommen die Strukturen hinter
vielen Billigimporten häufig erst dann zu
spüren, wenn etwas schiefläuft.
Das Kleid
sieht anders aus als auf den Produktfotos, die
Reklamation bleibt unbeantwortet oder die
Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware
selbst. Mit solchen Fällen wenden sich
regelmäßig Verbraucher an das ZEV. Oft wird erst
im Problemfall deutlich, wie kompliziert die
Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der
Europäischen Union sein kann.
Besonders
häufig zeigt sich das beim sogenannten
Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem
Online-Händler, der laut Impressum in der EU
sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder
europäisch, versendet wird die Ware jedoch
direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das
erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange
dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird.
Nicht selten stehen Verbraucher dann
aber plötzlich allein da. Händler, Plattformen
und Lieferdienste verweisen aufeinander,
Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene
werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus
geschickt. Selbst wer sich dann für eine
Rücksendung entscheidet, steht vor dem nächsten
Problem: Häufig soll das Paket zurück nach
China. Die Versandkosten übersteigen dabei nicht
selten den Wert des gekauften Artikels.
„Die drei Euro werden die Probleme nicht lösen",
betont Heselhaus. „Für Verbraucher muss am Ende
klar sein, wer verantwortlich ist, wenn etwas
schiefläuft. Genau daran fehlt es heute noch
viel zu oft."
Drei Euro als
Zwischenlösung Die Europäische Union arbeitet
deshalb bereits an einer deutlich umfassenderen
Reform des Zollsystems. Geplant ist unter
anderem, Online-Marktplätze stärker in die
Pflicht zu nehmen. Der Fokus verschiebt sich
damit von der einzelnen Bestellung auf die
Strukturen dahinter. Ziel ist es, gleiche
Spielregeln für europäische Händler und Anbieter
aus Drittstaaten zu schaffen, die Kontrolle von
Warenströmen zu verbessern und
Verantwortlichkeiten klarer zu regeln.
Bis Mitte 2028 soll die bisherige
150-Euro-Freigrenze vollständig entfallen. Die
neue Zollpauschale soll die Zeit bis dahin
überbrücken und gleichzeitig die Zollbehörden
entlasten. Denn Millionen Einzelsendungen
individuell zu bewerten, wäre in der Praxis kaum
zu bewältigen.
„Wer in Europa verkauft
und Geld verdient, darf Verantwortung nicht wie
einen optionalen Lieferbestandteil behandeln",
schlussfolgert Heselhaus. "Der Online-Handel hat
sich in den vergangenen Jahren grundlegend
verändert. Jetzt müssen die Regeln Schritt
halten."
Probleme mit einer Bestellung
aus dem europäischen Ausland? Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland unterstützt
Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland
kostenlos bei grenzüberschreitenden
Streitigkeiten mit Unternehmen innerhalb
Europas. Gemeinsam mit den weiteren Europäischen
Verbraucherzentren hilft es dabei,
Verbraucherrechte über Ländergrenzen hinweg
durchzusetzen. Träger des EVZ ist das Zentrum
für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV).
Mehr zur neuen Regelung
Vorschläge der Rentenkommission bringen
teilweise Risiken für Wirtschaftswachstum und
sozialen Zusammenhalt Der
Abschlussbericht der von der Bundesregierung
eingesetzten Rentenkommission enthält einige
sinnvolle Vorschläge zur Stabilisierung der
gesetzlichen Rentenversicherung, beinhaltet
allerdings auch Elemente, die das
Wirtschaftswachstum in Deutschland über die
nächsten Jahre spürbar zu dämpfen drohen. Auch
könnten einige der Vorschläge zu sozialen
Schieflagen führen. Das ergibt eine neue
gemeinsame Studie des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und
des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
Sinnvoll ist
danach etwa die Ausweitung der
Versicherungspflicht auf Selbständige.
Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen,
dass zum Aufbau eines neuen Elements der
Kapitaldeckung der Beitragssatz für die Rente ab
2028 zügig um zwei Prozentpunkte steigen soll.
Dies entzieht Kaufkraft und dürfte so
Konsumnachfrage und Wirtschaftswachstum in
Deutschland verringern. Eine Folge davon wären
auch niedrigere Einnahmen für Staat und
Sozialversicherungen.
Laut den
Autor*innen der Studie, Dr. Florian Blank, Prof.
Dr. Sebastian Dullien und Ulrike Stein, PhD, ist
zwar der Grundansatz der Kommission zu begrüßen,
permanent in der gesetzlichen Rentenversicherung
ein Sicherungsniveau von 48 Prozent anzustreben.
Ebenfalls erfreulich sei, dass dieses
Sicherungsniveau über eine paritätische
Finanzierung der Kosten durch Arbeitgeber und
Arbeitnehmenden finanziert werden soll.
Geplanter Aufbau des Kapitalstocks ist auf
absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient
Als problematisch bewerten die Autor*innen aber,
dass die Stabilisierung des Rentenniveaus durch
einen neuen Kapitalstock erreicht werden soll.
Das sei auf absehbare Sicht vergleichsweise
ineffizient. „Ein Fonds am Aktienmarkt muss erst
einmal mühsam aufgefüllt werden, bevor man
Erträge auszahlen kann.
Ein aus Beiträgen gespeister
Kapitalstock ist deshalb ungeeignet, schnell
Entlastung für die Rentenversicherung zu
bringen“, erklärt der Wissenschaftliche Direktor
des IMK, Sebastian Dullien. „Der jetzt gewählte
Weg bedeutet, dass in den kommenden Jahrzehnten
Erwerbstätige zunächst doppelt bezahlen müssen –
einmal für die Rente der Älteren und einmal zum
Aufbau des Kapitalstocks.“
So würde aus
dem entsprechenden Vorschlag der Kommission nach
Berechnungen von IMK und WSI folgen, dass der
Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung
bis 2032 von derzeit 18,6 Prozent auf rund 22
Prozent steigen dürfte. Ohne den Aufbau des
Kapitalstocks würde der Beitrag 2032 nur bei
20,4 Prozent liegen. Zudem kommen auf den
Bundeshaushalt Anfang der 2030er Jahre
Zusatzkosten in Milliardenhöhe zu. Grund ist die
von der Kommission vorgeschlagene
steuerfinanzierte Kompensation für r
entennahe Versicherte, die für den Aufbau des
Kapitalstocks zahlen müssen, aber dabei wegen
des kurzen Zeithorizonts nur geringe Erträge
erwarten können. „Der Aufbau des Kapitalstocks
macht kurz- und mittelfristig die Stabilisierung
des Rentenniveaus teurer, nicht billiger“, so
Dullien. Man hätte alternativ die gleiche
Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2050 mit
einem geringeren Anstieg der Beitragssätze
erreichen können, wenn man dies rein über höhere
Beiträge statt über den Umweg eines
Kapitalstocks organisiert hätte, so die
Wissenschaftler*innen von IMK und WSI.
Es
gäbe gesamtwirtschaftlich bessere Alternativen
für eine Kapitaldeckung Da die höheren
Beitragssätze größere Abzüge vom Lohn und damit
weniger verfügbare Einkommen bei den Haushalten
bedeuten, sei für die nächsten Jahre mit einem
durch eine solche Reform gedämpften
Konsumwachstum in Deutschland zu rechnen. Denn
anders als Beitragszahlungen im Umlageverfahren,
die zeitnah für höhere Alterseinkommen sorgen,
werden die Beiträge zum Aufbau des Kapitalstocks
für längere Zeit dem Wirtschaftskreislauf
entzogen, weil sie an den internationalen
Kapitalmärkten angelegt sind.
„Das ist
besonders problematisch, weil die deutsche
Wirtschaft derzeit entscheidend auf die
Binnennachfrage angewiesen ist“, analysiert
Dullien. Von 2028 an könnte der Kapitalstock
nach dem Vorschlag der Kommission so nach
Modellrechnungen von IMK und WSI in der Summe
rund ein Prozent Wirtschaftswachstum und knapp
250.000 Jobs kosten.
Als Lösung schlagen
die Wissenschaftler*innen vor, über eine andere
Art der Finanzierung des Kapitalstocks
nachzudenken. Das von der Ampel-Koalition
geplante Generationenkapital, das über einen
Bundeskredit befüllt werden sollte, etwa hätte
einen Kapitalstock geschaffen, ohne kurzfristig
das Wachstum zu dämpfen. Ebenso könne man
überlegen, ob ein Generationenfonds über eine
einmalige Vermögensabgabe befüllt werden könne.
Auch wäre eine verpflichtende
betriebliche Altersvorsorge für alle
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in
Deutschland eine wachstumsfreundlichere Option,
weil schon rund die Hälfte der Menschen in
Deutschland heute derart abgesichert ist und
darum die negativen kurzfristigen Effekte auf
Konsum und gesamtwirtschaftliche Nachfrage
geringer ausfallen würden.
Wachsende
soziale Risiken für Menschen, die aus
gesundheitlichen Gründen nicht bis zur
Regelaltersgrenze arbeiten können Neben den
gesamtwirtschaftlichen Problemen sehen die
Wissenschaftler*innen auch soziale Risiken aus
den Vorschlägen. Die Abschaffung der
abschlagsfreien Rente für besonders langjährig
Versicherte sei für jene Menschen, die aus
gesundheitlichen Gründen die Regelaltersgrenze
nicht erreichten, unsozial und schwäche den
Sicherungscharakter des Systems.
Dieses
Problem werde noch einmal durch die ebenso
problematische Erhöhung der Regelaltersgrenze
verschärft. Hier müsse darauf geachtet werden,
dass die von der Kommission vorgeschlagenen
Härtefallregeln angemessen und niedrigschwellig
umgesetzt werden. Positiv seien hingegen die
Vorschläge zu bewerten, Anrechnungsregeln in der
Grundsicherung im Alter großzügiger zu
gestalten, damit Menschen, die
Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben,
mehr verfügbares Einkommen haben, als jene, die
keine oder geringe Beiträge geleistet haben.
Kritisch sehen Blank, Dullien und Stein
schließlich, dass die Kommission ihren Auftrag
sehr eng verstanden hat. „Die wahren
Stellschrauben für die Nachhaltigkeit der
Rentenversicherung liegen in einer etwas höheren
Zuwanderung und der Erschließung bislang
ungenutzter Beschäftigungspotenziale am
Arbeitsmarkt, etwa bei Frauen und
Langzeitarbeitslosen“, so Dullien. „Diese Fragen
hat die Kommission leider gar nicht betrachtet –
was dazu führt, dass sie jetzt auch politisch
wohl nicht diskutiert werden.“
Wesel:
Interkulturelle Tage 2026 In
Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt
Wesel hat die Stadt Wesel ein buntes und
abwechslungsreiches Programm für die
Interkulturellen Tage auf die Beine gestellt.
Die Interkulturellen Tage fördern den
kulturellen Austausch und stärken den sozialen
Zusammenhalt in Wesel. Durch vielfältige
Veranstaltungen wird das Bewusstsein für die
Bedeutung einer multikulturellen Gemeinschaft
geschärft.

v. l.: Ivana Radenkovic (Koordinatorin des
Kommunalen Integrationsmanagement der Stadt
Wesel), Regina Schmitz-Lenneps
(Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel),
Lisa Quick (Dritter Ort Wesel), Rainer Benien
(Bürgermeister), Jihane Zerhouni (Vorsitzende
des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und
Integration der Stadt Wesel), Uwe van de Sand
(Dritter Ort Wesel)
Donnerstag, 02. Juli
2026 Der Startschuss fällt am Donnerstag, 2.
Juli 2026, mit einem Besuch im
LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Der Rundgang durch
die Dauerausstellung „Rhein, oder nicht Rhein“
beginnt um 15 Uhr an der Zitadelle. Die
Flüchtlingshilfe Wesel e. V. unterstützt und
organisiert diesen Programmpunkt. Ab 18:00
Uhr findet im Ratssaal ein Empfang für neu
eingebürgerte Deutsche durch den Bürgermeister
statt. Mit dem Empfang soll die Entscheidung für
die deutsche Staatsbürgerschaft in feierlichem
Rahmen gewürdigt werden.
Freitag, 03.
Juli 2026 Am Freitag, 3. Juli 2026, 17:00
Uhr, wird der Integrationspreis 2026 der Stadt
Wesel vergeben. Der Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration hat in
seiner Sitzung am 20. Mai 2026 beschlossen, den
diesjährigen Integrationspreis der Stadt Wesel,
gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse
RheinLippe, an Abdelhakim Atanjaoui zu vergeben.
Den Vorschlag machte die Gruppe Die Linke.
Abdelhakim Antanjaoui ist seit mehr als 30
Jahren im Kampfsport aktiv und bietet seit 10
Jahren in seinem Tiger-Sports-Gym Training für
Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten
an. Neben den sportlichen Fähigkeiten vermittelt
er Werte wie Disziplin, Respekt und Gemeinschaft
und schafft insbesondere für Kinder und
Jugendlichen einen Ort der Begegnung und
Unterstützung.
In der Vorschlagsbegründung
heißt es: „Die jungen Menschen lernen in seinem
Studio nicht nur Kampfsporttechniken. Sie haben
hier eine Anlaufstelle und erleben Gemeinschaft.
Nationalität und Herkunft spielen dabei keine
Rolle.“
Die Verleihung 2026 wird von
mehreren Weseler Schulen unterstützt, darunter
die Schule am Ring, die GGS Innenstadt sowie das
Konrad-Duden-Gymnasium. Schülerinnen und Schüler
der teilnehmenden Schulen werden die
Veranstaltung mit vielfältigen Darbietungen
bereichern.
Es werden musikalische
Aufführungen und Akrobatik präsentiert, die die
kreative und künstlerische Vielfalt der jungen
Generation zeigen. Zudem sorgt das
Jugendorchester Bislich mit einem musikalischen
Beitrag für einen weiteren besonderen
Programmpunkt. Die Veranstaltung findet an der
Schule am Ring statt und ist barrierefrei.
Samstag, 04. Juli 2026 Der „Bunte Markt
der Möglichkeiten“ am Samstag, 4. Juli 2026, ist
ein vielfältiges und lebendiges Event, das eine
Mischung aus Informationen, Kulturangeboten und
Unterhaltung bietet. Viele Vereine und
Organisationen präsentieren sich in der Zeit von
11:00 Uhr bis 14:00 Uhr mit ihren Angeboten im
Rathausinnenhof.
Besucherinnen und
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches
Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen
Beiträgen und Informationsständen. Neben einer
Hüpfburg für Kinder und internationalen Speisen
sorgt Freydun Ramezani für die musikalische
Begleitung. Darüber hinaus bietet die
Kreispolizeibehörde Wesel eine kostenlose
Fahrradcodierung an.
Ein besonderer
Programmpunkt ist die Aktion „One Billion
Rising“, die von der Gleichstellungsbeauftragten
der Stadt Wesel, Regina Schmitz-Lenneps,
organsiert wird. Mit dem gemeinsamen Tanz setzen
die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Respekt,
Gleichberechtigung und ein gewaltfreies
Miteinander. Wer die kulturelle Vielfalt und
bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist
herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Unter dem Motto „Feste feiern – Das Beste aus
allen Kulturen“ wird rund um den „Dritten Ort
Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm gemeinsam
gefeiert. Besucherinnen und Besucher erwartet
ein buntes Programm mit Speisen aus aller Welt,
Mitmach-Stationen für Kinder und Live-Musik. Um
17 Uhr eröffnet die Ausstellung „Vielfalt
bereichert – Weseler Gesichter“. Die Fotografin
Lisa Quick porträtiert darin Weselaner*innen mit
unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. In
kurzen Interviews erzählen sie von ihren
Lieblingsrezepten, Traditionen und persönlichen
Festmomenten, ein lebendiger Einblick in die
Vielfalt unserer Stadt. Ausstellungszeitraum:
04.07. – 30.08.2026
Ab 18 Uhr beginnt die
lange spanische Gitarrennacht mit vielen
unterschiedlichen Gitarrenmusiker*innen. Der
Stadtwerke Wasserturm ist nicht barrierefrei
zugänglich. Das Außengelände wird ebenfalls
bespielt und ist ebenerdig erreichbar, jedoch
gepflastert und teilweise uneben.
Wer die
kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in
Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen
vorbeizuschauen. Bitte beachten Sie die
Veranstaltungsordnung. Alle Veranstaltungen
sind kostenlos!
3. Raderlebnistag
Niederrhein zugunsten der „Stiftung RTL – Wir
helfen Kindern e.V.“ TV-Moderator
Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly
radeln am 5. Juli mit Teilnehmern des
Raderlebnistags Niederrhein.
Der
Niederrhein Tourismus unterstützt beim
diesjährigen Raderlebnistag erstmalig mit einer
Spenden-Aktion die „Stiftung RTL – Wir helfen
Kindern e.V.“. Beim 3. Raderlebnistag
Niederrhein am Sonntag, 5. Juli 2026, sind
RTL-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler
Joey Kelly zum Auftakt in Xanten am Start. Die
beiden treten gemeinsam auf einer Etappe von
rund 20 Kilometern an, um mit den Teilnehmern
Spenden für die Stiftung des Kölner
Medienunternehmens zu sammeln.
Kons und
Kelly verbindet eine langjährige Zusammenarbeit
und Freundschaft. Insgesamt 20 Weltrekorde hat
Joey Kelly in den letzten Jahren im Rahmen des
RTL-Spendenmarathon durch spektakuläre
24h-Challenges aufgestellt. „Mit Joey Kelly habe
ich in den vergangenen Jahren beim
RTL-Spendenmarathon jede Menge verrückte Sachen
erlebt. Wir haben etliche Weltrekorde in zum
Teil absurden Disziplinen aufgestellt. Dass ich
jetzt gemeinsam mit dem ‚irren Iren‘, am
Niederrhein aufs Rad steige, freut mich riesig.
Mein Freund Joey ist einfach ein
Ausnahme-Talent: voller Energie, mit riesigem
Herz und totaler Einsatzbereitschaft. Wenn wir
zusammen unterwegs sind, geht es immer um mehr
als Sport: es geht darum, alles zu geben, um
Kindern zu helfen. Und genau dafür treten wir am
5. Juli am in die Pedale“, so Wolfram Kons,
Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern
e.V.“.

Wolfram Kons und Joey Kelly sind seit Jahren ein
starkes Duo beim RTL-Spendenmarathon. Am 5. Juli
radeln die beiden zum Auftakt des
Raderlebenistags Niederrhein gemeinsam mit
Teilnehmern rund um Xanten. Foto: RTL/Thomas
Stachelhaus
Die Idee für die
Spendenaktion anlässlich des Raderlebnistags
2026 hatte Martina Baumgärtner, die
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass Wolfram Kons
und Joey Kelly uns zum ersten Mal den
Raderlebnistag für die „Stiftung RTL – Wir
helfen Kindern e.V.“ unterstützen, damit wir ein
hohes Spendenaufkommen für Kinderhilfsprojekte
erzielen. Wir werden dazu von vielen Kommunen
und Partnern am Niederrhein tatkräftig
unterstützt.“ Teilnehmer und Gäste des
Raderlebnistags 2026 können freiwillig per
QR-Code spenden.
Der Raderlebnistag
Niederrhein zählt zu den größten
Radveranstaltungen Deutschlands. Erwartet werden
tausende Teilnehmer aus der der Region und
darüber hinaus. Mehr als 50 Kommunen auf
deutscher und niederländischer Seite beteiligen
sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen
für Familien, Freizeitradler und sportlich
ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die
zugleich Gutes tun.
Die Touren zwischen
Rhein und Maas werden digital als GPX-Tracks
sowie zusätzlich als Ausdruckversionen
bereitgestellt. Entlang der Routen sorgen
Erlebnis- und Genussstationen sowie lokale
Rahmenprogramme für zusätzlichen Freizeitwert
und machen den Tag zu einem Event für die ganze
Familie.
Das Veranstaltungskonzept setzt
stark auf Digitalisierung: Die freiwillige
Registrierung für Gewinnspiele erfolgt online
oder per QR-Code an den Infopunkten entlang der
Strecken. „Damit knüpfen wir an die erfolgreiche
digitale Neuausrichtung der vergangenen Jahre
an“, sagt Martina Baumgärtner.

Wolfram Kons und Joey Kelly gehen um 10 Uhr am
Xantener Rathaus auf die Strecke. Nach etwa zwei
Stunden – inklusive Imbisspause – wird wieder
das Rathaus angesteuert. „Wer Wolfram Kons und
Joey Kelly in Xanten begleiten möchte, kann sich
einfach anschließen – und gern mit einer
freiwilligen Spende unterstützen“, so Martina
Baumgärtner.
Die vielen anderen Touren
am Niederrhein mit ihren Highlights bieten aber
natürlich ebenfalls puren Radfahr-Genuss und
Gelegenheit zum Spenden für die „Stiftung RTL -
Wir helfen Kinder e.V.“. Die Partnerschaft mit
der Stiftung RTL soll in den nächsten Jahren
kontinuierlich ausgebaut werden – mit
prominenter Unterstützung an weiteren
attraktiven Orten des Niederrheins.
Mehr
Informationen unter:
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein
Sommerfest an der
Musik- und Kunstschule Wesel am Sonntag, 5. Juli
2026 Am Sonntag, den 5. Juli 2026,
findet in der/und um die Musik- und Kunstschule
zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr das jährliche
Sommerfest statt. Schüler- wie Lehrer-innen
bieten für die Besucher auf dem
Musikschulgelände ein abwechslungsreiches
Programm aus allen Schulsparten.

Sommerfest der Musik-und Kunstschule 2025
Zu diesem Fest sind alle kleinen und großen
Bürger-innen, Freunde der MKS und solche, die es
vielleicht werden wollen, herzlich eingeladen.
Neben den Darbietungen von jungen Streichern und
Bläsern, dem Jugendorchester, diversen
Ensembles, Einzeldarbietungen und JeKits-
Schüler-innen lädt die Kunstkiste zur Schule der
Fantasie unter Bäumen ein.
Außerdem wird um 15 Uhr eine
Mitmachaktion für alle starten. Auch Essen und
Trinken kommen nicht zu kurz. Das gesamte Team
der MKS mit Schülern, Eltern und Lehrern freut
sich auf zahlreiche Gäste und Besucher und auf
ein gemeinsames, schönes und buntes Fest.
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