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Kinder- und Jugendbefragung 2026: Klare Bedarfe
– große Bereitschaft zur Mitgestaltung in
Dinslaken Im Zeitraum vom 9. März
bis 15. April 2026 hat die Stadt Dinslaken eine
stadtweite Kinder- und Jugendbefragung
durchgeführt. Ziel war es, die Bedürfnisse,
Interessen und Lebenslagen junger Menschen im
Alter von 10 bis 27 Jahren systematisch zu
erfassen und die Ergebnisse als Grundlage für
den kommenden Kinder- und Jugendförderplan der
Stadt zu nutzen.
Insgesamt nahmen 738
Personen an der Befragung teil. Dies entspricht
einer Teilnahmequote von 6,78 Prozent der
Gesamtzielgruppe. Besonders hoch war die
Beteiligung bei den 14- bis 17-Jährigen mit 14,1
Prozent. Die Ergebnisse spiegeln daher vor allem
die Perspektiven schulnaher Jugendlicher wider.
Die Auswertung zeigt deutliche
sozialräumliche Unterschiede: Während Stadtteile
wie Hiesfeld und Eppinghoven eine hohe
Beteiligung verzeichnen, ist sie in Bereichen
wie Blumenviertel, Hagenbezirk, Oberlohberg und
Lohberg geringer. Dies weist auf ungleiche
Zugänge und Herausforderungen bei der
Erreichbarkeit hin. Zugleich wird deutlich, dass
ältere Jugendliche unterrepräsentiert sind.
Trotz dieser Einschränkungen gilt die
Befragung als aussagekräftig: Die prozentuale
Verteilung entspricht weitgehend der Zielgruppe,
sodass insbesondere für die Altersgruppe der 10-
bis 21-Jährigen verlässliche Rückschlüsse
möglich sind. Die Befragung zeigt deutlich, was
sich junge Menschen in Dinslaken wünschen. So
sollen Angebote möglichst niedrigschwellig,
bezahlbar und gut erreichbar sein.
Bei
der Frage nach Bedarfen wurden kostenlose
Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte,
bessere Bus und Bahnverbindungen sowie mehr
Events und Sportangebote besonders häufig
genannt. Die wichtigsten Aufenthaltsorte junger
Menschen in Dinslaken sind das Zuhause,
Treffpunkte bei Freundinnen und Freunden,
öffentliche Räume, Sportvereine sowie Orte wie
die Neutor-Galerie.
Informationen zu
Veranstaltungen erhalten die Jugendlichen vor
allem über ihr soziales Umfeld sowie über Social
Media. Die Berücksichtigung der Interessen
junger Menschen bewerten die Befragten im
Durchschnitt mit der Schulnote drei. Das
persönliche Wohlbefinden wird überwiegend
positiv eingeschätzt, zeigt jedoch eine gewisse
Streuung.
Auffällig ist die hohe
Bereitschaft zur Mitwirkung. Hier zeigt sich ein
deutliches Potenzial für mehr Mitgestaltung. Die
Ergebnisse zeigen: Jugendliche wissen, was sie
brauchen, und sind bereit, sich einzubringen.
Die zentrale Schlussfolgerung lautet daher: Es
braucht weniger neue Angebote, sondern vor allem
bessere Zugänge, mehr Beteiligungsmöglichkeiten
und eine stärkere sozialräumliche Orientierung.
Entscheidend sind Angebote mit hoher Reichweite,
die viele junge Menschen tatsächlich erreichen.
Die Kinder- und Jugendbefragung liefert
eine Grundlage für eine mögliche Ausrichtung der
Jugendhilfe: näher an den Lebenswelten der
Jugendlichen, zugänglicher,
beteiligungsorientierter und sozialräumlich
differenzierter. Die Ergebnisse sollen in
weiteren Schritten mit Jugendlichen aus
verschiedenen Quartieren besprochen werden.
Ebenso sind weitere Befragungen mit Kindern im
Grundschulalter geplant.
Wenn 90.000 Menschen feiern, standen
sie bereit: Ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem
Kreis Wesel bei Rock am Ring im Einsatz
Nürburg, Kamp-Lintfort, Sonsbeck, Wesel - Zwölf
Ehrenamtliche aus den DRK Ortsvereinen
Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten
den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Bei
Deutschlands größtem Rockfestival sorgten sie
gemeinsam mit zahlreichen weiteren
Einsatzkräften für die Sicherheit von rund
90.000 Besuchern.
Während am Nürburgring
tausende Fans zu Rock am Ring feierten, sorgten
im Hintergrund zahlreiche Einsatzkräfte des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dafür, dass Hilfe
jederzeit schnell verfügbar war. Für den
kompletten Sanitätsdienst bei einem der größten
Musikfestivals Deutschlands war das DRK
verantwortlich — unterstützt von rund 1.200 bis
1.300 haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem
gesamten Bundesgebiet.

„Zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus
den DRK-Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und
Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei
Rock am Ring 2026. Gemeinsam sorgten sie für die
Sicherheit der rund 90.000 Festivalbesucher.“
Mitten unter ihnen: zwölf ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer aus den Ortsvereinen
Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck. Von Freitag
bis Sonntag leisteten sie täglich zwölf Stunden
Dienst — jeweils von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens.
Ob auf dem Festivalgelände oder den weitläufigen
Campingplätzen: Die Ehrenamtlichen waren immer
dort unterwegs, wo Menschen Hilfe brauchten.
Die zwölf Helferinnen und Helfer waren als
sogenannte Sofortverstärkungskräfte eingesetzt.
Immer dann, wenn an einer Stelle kurzfristig
zusätzliche Unterstützung benötigt wurde,
standen sie bereit. „Wir waren quasi die
'Feuerwehr' für größere Einsatzlagen auf dem
Festivalgelände oder den Campingplätzen“,
erklärte Florian Riedel, stellvertretender
Kreisbereitschaftsleiter. „Wenn kurzfristig
zusätzliches Personal gebraucht wurde, standen
wir sofort zur Verfügung.“

„Zwischen Konzertstimmung und Verantwortung: Die
DRK Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Wesel
sorgten dafür, dass die Besucher Rock am Ring
sicher genießen konnten.“
Für viele
Besucher gehörte Rock am Ring zu einem
unvergesslichen Wochenende voller Musik und
Emotionen. Für die Einsatzkräfte bedeutete das
Festival dagegen vor allem Verantwortung,
Konzentration und Teamarbeit. Trotzdem sei genau
diese besondere Mischung das, was den Einsatz so
außergewöhnlich mache.
„Gerade solche
Einsätze zeigen, wie wichtig Ehrenamt ist. Wir
helfen Menschen, arbeiten als Team zusammen und
erleben dabei besondere Einsätze und einmalige
Einblicke hinter die Kulissen großer Festivals“,
sagte Josi Laarmanns aus dem Ortsverein
Kamp-Lintfort.
Trotz der langen Dienste
und wenig Schlaf blieb den Ehrenamtlichen vor
allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung.
Viele Festivalbesucher begegneten den
Einsatzkräften mit großem Respekt und
Dankbarkeit. Oft seien es gerade die kleinen
Begegnungen gewesen, die den Einsatz besonders
gemacht hätten — ein ehrliches „Danke“, ein
freundliches Gespräch oder die Gewissheit, im
entscheidenden Moment helfen zu können.
Bereits zum dritten Mal unterstützten die
Ortsvereine den Sanitätsdienst bei Rock am Ring.
Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig
und spannend das Ehrenamt beim Roten Kreuz sein
kann. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer
wären Einsätze dieser Größenordnung nicht
möglich — und genau deshalb hoffen die
Ortsvereine, auch künftig Menschen für das
Ehrenamt begeistern zu können.
Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung
über den Sommer sichern Wenn immer
weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist
das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine
stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf
den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe
besonders engagierter Spenderinnen und Spender
ruhen.
Zwar konnten in den vergangenen
Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert
werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft,
macht das System langfristig anfälliger. Vor dem
Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es
deshalb entscheidend, neue und insbesondere
jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu
gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen
die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf,
gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden.
Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit
sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger
Menschen Blut spenden gehen.
Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten
in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden
Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern,
Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit
schweren Erkrankungen oder bei komplizierten
Operationen benötigt.
Die
Herausforderungen für die Blutversorgung werden
durch den demografischen Wandel zusätzlich
verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert
zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden
Generationen kleiner. Zugleich erreichen die
geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten
Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die
Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt
werden müssen, während gleichzeitig weniger
junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut
spenden können.
Diese Entwicklung
verändert die Struktur der Blutspende bereits
heute spürbar. Der Weltblutspendetag ist
jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern
auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen,
die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer
Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft
stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter
Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende
schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters
verlassen müssen.

Leere Regale
Die DRK-Blutspendedienste
appellieren insbesondere an junge Erwachsene und
Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem
Thema Blutspende auseinanderzusetzen und
Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne
Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine:
www.drk-blutspende.de
Blutspenden in NRW,
RLP und dem Saarland Aktuelle Termine und
Informationen zur Blutspende im Westen finden
sich unter: www.blutspende.jetzt
Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel
wegen der Einnahme bestimmter Medikamente –
möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11
949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter
www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die
Blutspende beim DRK so wichtig? Der
DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr
als 23 Millionen Menschen in seinem
Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich
gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es
nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis
oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche
Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten
– und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung:
Angriff auf die Patientensicherheit
EU-Kommission plant erhebliche Einschränkung
unangekündigter Audits, Reduzierung von
Kontrollen und geringere Anforderungen für
Hochrisiko-Produkte. Zwangsrabatte für KMU
gefährden Wirtschaftlichkeit des
Zulassungssystems. Rechtsgutachten sieht
Verstöße gegen Europarecht. Sicherheitsvorgaben
aus dem AI Act müssen auch für Medizinprodukte
gelten.

TÜV-Verband / Toko
Der TÜV-Verband hat
vor einer Schwächung der Patientensicherheit
durch die geplante Überarbeitung der
europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und
der Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR)
gewarnt. Unter anderem sollen zentrale
Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie
ungekündigte Audits bei den Herstellern von
Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die
Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt
werden.
„Die neue
Medizinprodukte-Verordnung ist ein Angriff auf
die Patientensicherheit. Die vorgeschlagenen
Änderungen würden das europäische
Sicherheitssystem von einer präventiven
Sicherheitsarchitektur zu einer reaktiven
umbauen“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Das bedeutet:
Sicherheitsmängel werden oftmals erst dann
erkannt, wenn Patienten bereits zu Schaden
gekommen sind – etwa durch Infektionen,
Material- oder Produktionsfehler. Das ist mit
dem Grundsatz der Vorsorge nicht vereinbar.“
Die MDR sei bewusst geschaffen worden, um
Risiken früher zu erkennen und Patientinnen und
Patienten besser zu schützen. Das damit
erreichte Sicherheitsniveau müsse erhalten
bleiben. Darüber hinaus sehe die
MDR-Überarbeitung Maßnahmen vor, welche die
wirtschaftliche Grundlage der im öffentlichen
Auftrag agierenden Benannten Stellen massiv
beschädigen. Positiv bewertet der TÜV-Verband
die geplanten Ausnahmeregelungen für Produkte,
die für die Behandlung seltener Erkrankungen
notwendig sind oder für besonders innovative
Medizinprodukte. Bühler: „Bürokratieabbau ist
richtig und wichtig, darf aber kein Selbstzweck
sein und die Sicherheit der Patientinnen und
Patienten gefährden.“
Der TÜV-Verband
lehnt die folgenden geplanten Änderungen der MDR
ab: Verpflichtende regelmäßige Unangekündigte
Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten
sollen abgeschafft und von den Benannten Stellen
nur noch nur noch „for cause“, also bei
konkretem Verdacht, durchgeführt werden.
„Unangekündigte Audits haben sich als sehr
wirksames Instrument erwiesen, um
Sicherheitsmängel und Verstöße gegen die
Anforderungen der MDR zu erkennen“, sagt Bühler.
„Sie ermöglichen es den Benannten Stellen, die
Umsetzung des Qualitätsmanagements und
insbesondere die Produktion unter realen
Bedingungen zu überprüfen.“
Kritisch
sieht der TÜV-Verband auch, dass die Häufigkeit
von Überwachungsaudits reduziert und die
Prüfintervalle von 12 auf alle 24 Monate
verlängert werden sollen. Bühler: „Wenn
Überwachungsaudits nur noch alle zwei Jahre
stattfinden, steigt das Risiko, dass
Qualitätsmängel und Sicherheitsprobleme zu spät
erkannt werden.“
Einen deutlichen
Einschnitt und eine erhebliche Reduzierung der
Patientensicherheit würde außerdem die
Reduzierung des Umfangs der regelmäßigen Prüfung
technischer Dokumentation von Medizinprodukten
bedeuten. Technische Dokumentationen sind die
zentralen Nachweisdokumente, um Sicherheit,
Leistung und Konformität jedes einzelnen
Medizinprodukts zu belegen.
Sie
enthalten alle relevanten Informationen - von
Entwicklungs- und Designangaben über klinische
Daten bis hin zu sicherheitsrelevanten Daten und
Erkenntnissen aus dem Markt, also wenn die
Produkte Anwendung bei Patienten finden. Derzeit
wird fortlaufend risikobasiert und
stichprobenartig eine Mindestzahl an technischen
Dokumentationen geprüft. Laut
Kommissionsvorschlag sollen nach dieser
Erstzertifizierung technische Dokumentationen
nur noch dann geprüft werden, wenn es konkrete
Hinweise auf Probleme gibt („for cause“).
Der TÜV-Verband warnt, dass viele Produkte
dadurch möglicherweise nie von einer Benannten
Stelle überprüft werden und unter einem
bestehenden Zertifikat eines Herstellers eine
Vielzahl neuer und ungeprüfter Produkte auf den
Markt kommen kann. „Die technische Dokumentation
ist der sicherheitsrelevante Kern eines
Medizinprodukts“, sagt Bühler. „Wenn diese
Unterlagen nur noch bei Verdachtsfällen geprüft
werden, steigt das Risiko, dass
Sicherheitsmängel unentdeckt bleiben.“
Auswertungen der Prüforganisationen zeigen, dass
bei der Prüfung technischer Dokumentationen bei
86 Prozent der geprüften Produkte
Sicherheitslücken festgestellt werden. In 36
Prozent der Fälle handelte es sich um kritische
Schwachstellen.
Deutliche Kritik übt der
TÜV-Verband auch an der Absenkung der
Prüfanforderungen für Hochrisikoprodukte als
Folge von unklaren Definitionen wie „Well
Established Technologies“ (WET). Auch bestimmte
Hochrisikoprodukte der Klasse III wie
beispielsweise bestimmte Implantate könnten als
WET betrachtet werden und müssten nur noch
geringe Anforderungen erfüllen und würden
weniger überwacht werden. „Gut etabliert
bedeutet nicht automatisch risikolos“, sagt
Bühler.
„Gerade bei Medizinprodukten,
die am Gehirn, am Herzen oder an anderen
besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden,
dürfen bewährte Technologien kein
Freifahrtschein für geringere Kontrollen sein.
Für Patientinnen und Patienten zählt nicht, wie
alt eine Technologie ist, sondern wie sicher sie
heute nachweislich ist.“
Unzureichende
Anforderungen bei Medizinprodukten mit
Künstlicher Intelligenz Kritik übt der
TÜV-Verband auch an den Regelungen zu
Künstlicher Intelligenz in der
MDR-Überarbeitung. „KI ist schon heute ein
integraler Bestandteil moderner Medizin,
insbesondere in der bildgebenden Diagnostik zum
Beispiel bei der Auswertung von CT-, MRT- oder
Ultraschallbildern. Den denkbaren künftigen
Anwendungsfällen sind kaum Grenzen gesetzt. Das
bietet enorme Chancen für die Versorgung, es
sind damit aber auch große und teils neue
Risiken verbunden “, sagt Bühler.
Ein
möglichst hohes Schutzniveau sei daher
unerlässlich. „Die Sicherheitsregeln aus dem AI
Act, die bisher nicht Bestandteil der MDR und
IVDR sind, müssen auch für Medizinprodukte
gelten.“ Das betreffe insbesondere die im AI Act
verankerten Anforderungen an Datenqualität,
Transparenz und Robustheit. Es dürfe keine
komplette Herauslösung der Medizinprodukte aus
dem AI Act geben.
Bühler:
„Medizinprodukte dienen unter anderem der
Erkennung, Verhütung, Überwachung und Behandlung
teils schwerster und lebensbedrohlicher
Krankheiten und Verletzungen. Die Qualität und
Sicherheit dieser Produkte ist daher
entscheidend und wir brauchen eine
kontinuierliche und dem Risiko angemessene
Kontrolle vor dem Markteintritt und anschließend
eine dem Risiko angemessene und vorbeugende
Überwachung. Vertrauen in die Hersteller ist gut
und wichtig, der Schutz der Gesundheit von
Patienten aber umso mehr.“
Massive Folgen
für die Benannten Stellen Neben den Risiken
für die Patientensicherheit warnt der
TÜV-Verband vor gravierenden Folgen für das
Zulassungssystem für Medizinprodukte. Die
EU-Kommission plant, die Benannte Stellen zu
verpflichten, ihre Preise für kleine Unternehmen
um bis zu 50 Prozent zu senken. Da etwa 80
Prozent der Kunden der Benannten Stellen KMU
sind, würde das zu erheblichen Einnahmeausfällen
führen. Darüber hinaus sollen die Benannten
Stellen verpflichtet werden, Herstellern
Zahlungsaufschub einzuräumen, in bestimmten
Fällen Aufträge annehmen zu müssen und künftig
möglicherweise staatlich festgelegte Gebühren zu
akzeptieren.
„Benannte Stellen sind
keine Behörden, sondern private Unternehmen mit
hoher regulatorischer Verantwortung und Haftung.
Staatlich verordnete Rabatte ohne finanzielle
Kompensation gefährden ihre wirtschaftliche
Tragfähigkeit“, sagt Bühler. „Werden Benannte
Stellen gezwungen, ihre Dienstleistungen für
bestimmte Unternehmen unter Kosten zu erbringen,
müssen sie entweder den Markt verlassen oder die
Preise für die größeren Hersteller erhöhen.
Beides wäre fatal: Im ersten Fall gäbe es bald
viel zu wenig zertifizierende Stellen in Europa
und im zweiten Fall würden große Hersteller die
Kosten für KMU subventionieren – eine massive
Wettbewerbsverzerrung.“
Rechtsgutachten:
Geplante Regelungen verstoßen gegen Europarecht
Ein vom TÜV-Verband in Auftrag gegebenes
Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die
vorgesehenen Regelungen europarechtswidrig sind.
Grundsätzlich sei das Ziel legitim, kleine und
Kleinst-Unternehmen zu fördern. Die
EU-Kommission dürfe die Kosten dieser Förderung
aber nicht den privaten Benannten Stellen
auferlegen.
Die vorgesehenen
Pflichtrabatte, Zahlungsaufschübe und
Annahmepflichten stellen nach Auffassung des
Gutachters einen unverhältnismäßigen Eingriff in
die unternehmerische Freiheit der Benannten
Stellen dar. Darüber hinaus gebe es Alternativen
wie staatliche Zuschüsse oder Erstattungen. Das
Gutachten wurde von Prof. Ulrich Haltern
verfasst, Lehrstuhl für Öffentliches Recht,
Europarecht und Rechtsphilosophie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München.
Wirtschafts- und gesundheitspolitisch
fragwürdige Maßnahmen Die Entwicklung und
Herstellung von Medizinprodukten ist für ein
leistungsfähiges und effizientes
Gesundheitssystem unerlässlich. Die europäischen
Produzenten sind dabei hoch innovativ und
bedürfen daher einer besonderen politischen und
gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Aus Sicht des
TÜV-Verbands ist eine Förderung der stark durch
KMU geprägten Branche nachvollziehbar und
wünschenswert. Allerdings sind die in der
MDR-Überarbeitung vorgeschlagenen Maßnahmen
dafür ungeeignet.
„Sicherheit ist keine
Bürokratie, sondern eine Notwendigkeit“, betont
Bühler. Die Kosten der Prüfung und Überwachung
von Medizinprodukten, die derzeit nur rund 7
Prozent der Marktzugangskosten ausmachen, seien
verschwindend gering im Vergleich zu den
potenziellen Folgekosten unsicherer
Medizinprodukte. Bühler: „Hier soll an der
falschen Stelle gespart werden. Bürokratie muss
in völlig anderen Bereichen abgebaut werden.“
Weitere Informationen zur Neuregelung der
MDR sind in einem Positionspapier des
TÜV-Verbands abrufbar. Das Rechtsgutachten im
Auftrag des TÜV-Verbands steht hier ebenfalls
zum Download bereit.
Fußball
ist unser Leben: Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei Kleve am 13. Juni 2026
Das nächste Vorlese-Event steht an: Am Samstag,
13. Juni 2026, gibt es ab 10:30 Uhr wieder ein
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Passend zur dann bereits
gestarteten Fußball-Weltmeisterschaft liest der
Klever Vorleseclub verschiedene Geschichten rund
um das Motto „Fußball ist unser Leben“ für
verschiedene Altersgruppen.

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve: Am
Samstag, 13. Juni 2026, heißt es auch in der
Stadtbücherei: Das Runde muss ins Eckige.
Der Vormittag verspricht eine Stunde Spaß
und Lachen über die schönsten Fußballerwitze.
Die Kinder ab acht Jahren erleben ein
Fußballspiel mit dem kleinen Nick und eine
Geschichte aus „‘Oma!‘, schreit der Frieder“
rund ums Kicken. Schließlich darf auch eine
Kamishibai-Geschichte nicht fehlen: Hase
Hibiskus und seine Freunde treten gemeinsam bei
der Fußball-Waldmeisterschaft an. Doch gleich
ihr erstes Spiel gegen die Mannschaft der
Wipfelstürmer hält Überraschungen bereit, die
sie nur als echtes Team meistern können.
An den sorgfältig ausgewählten Geschichten
des Klever Vorleseclubs werden nicht nur echte
Fußball-Fanatiker ihre Freude haben, sondern
auch alle Kinder, die echten Teamgeist und
kameradschaftlichen Zusammenhalt erleben
möchten. Der Eintritt zum Kopfkino ist wie immer
frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Klever Vorleseclub: Kostenfreie Lesungen &
Materialausleihe
Die zahlreichen
Vorlese-Events in der Klever Stadtbücherei wären
ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich.
Hans-Peter Bause und sein Team begeistern
regelmäßig das Publikum ihrer Veranstaltungen,
regen die Fantasie an und sorgen für leuchtende
Kinderaugen. Dieses Angebot stellen die
Ehrenamtlichen auch Kindergärten, Schulen und
Einrichtungen der Kinderhilfe zur Verfügung -
und das vollkommen kostenlos!
Was Sie
nutzen können: Kostenfreie Ausleihe: Über
Sponsoring hat Herr Bause eine umfangreiche
Sammlung an Kamishibai-Kartensets aufgebaut. Er
stellt diese Kindergärten, Schulen und
Büchereien kostenlos zur Verfügung – inklusive
Bringen und Abholen. Ein übersichtlicher Katalog
(von etwas 225 Sets) erleichtert die digitale
Bestellung und Verlängerung.
Lesungen
vor Ort: Herr Bause und sein Team kommen gerne
zu Ihnen – für Lesungen in Klassenverbänden/AGs
usw. zu unterschiedlichsten Themen, ohne Kosten
und Risiko für Sie.
Herr Bause freut sich
über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter
hanspeterbause@yahoo.de, um etwa vollkommen
unverbindlich einen Kennenlerntermin oder einen
Lesenachmittag zu vereinbaren oder die
Einzelheiten der Materialausleihe zu besprechen.
Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Klever
Vorleseclub kann die Stadt Kleve das Angebot
wärmstens empfehlen!
Jugendhilfeausschuss tagt
Am Dienstag, den 9. Juni 2026, tagt der
Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn
der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie
weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind
online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.
Ausschuss für Wirtschaftsförderung,
Stadtmarketing und Tourismus tagt
Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, tagt der
Ausschuss für Wirtschaftsförderung,
Stadtmarketing und Tourismus der Stadt
Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist
um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.
Zeitreise durch
Dinslaken: Drei besondere Führungen zu
Geschichte, Industrie und Kunst Die
Gästeführer Eduard Sachtje und Ronny Schneider
laden in der zweiten Juniwoche zu gleich drei
besonderen Führungen ein, die Geschichte,
Industrie und Kunst auf spannende Weise
veranschaulichen. Interessierte gehen auf
Zeitreise und entdecken vertraute Orte neu. Den
Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni 2026, Eduard
Sachtje, auch als Dinslakener Nachtwächter
bekannt.
Von 17.30 bis 19:30 Uhr
schlüpft er in Zylinder und Gehrock und
begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises
Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken
um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen
berichtet er über das Haus Bärenkamp, das
Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über
seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es
Interessantes zu erfahren.
Über eine
Erbschaft gelangte Julius Heinrich von
Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde
zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit
über die bewegte Zeit unter Napoleon und den
Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum
Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro
pro Person.
Am Mittwoch, 10. Juni 2026,
folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum
Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr
erläutert Eduard Sachtje die industrielle
Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18.
Jahrhunderts lag Dinslaken noch im
Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie
boomte. August Thyssen änderte diese Situation
erheblich.
Aber nicht nur Thyssen
gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der
Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens
vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu
einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt
ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der
Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die
Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.
Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11.
Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr
lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der
evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die
Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“
ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen
Fenster des Künstlers Werner Persy.
Sie
zeigen ein Bildprogramm, bei dem die
Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf
der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten
Testament auf der linken Seite thematisch und
farblich in einen Dialog treten. Besonders
eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel,
das den gekreuzigten Christus als
„Ruhrgebietschristus“ vor einer
Industrielandschaft mit Kühltürmen und
Hochhäusern zeigt.
Die kräftigen Farben
der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich
in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt
ist an der evangelischen Stadtkirche auf der
Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf
Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort
beim Gästeführer zu entrichten.
Für alle
Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der
Stadtinformation am Rittertor erforderlich.
Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder
per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.
Willkommen zur 5.
Baby-Begrüßungsparty in Wesel! Alle
Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026
sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen
schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu
verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen,
tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich
über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie
sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche.

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht
abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen
Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung
findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus Bogen in der
Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt.
Moers: Summerflow-Yoga im
Schlosspark am 11. Juni
Yoga-Einheit für Anfänger und Fortgeschrittene:
Am Donnerstag, 11. Juni, lädt die vhs Moers –
Kamp-Lintfort von 18.30 bis 20 Uhr zum
‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund stehen
fließende Bewegungsabfolgen und Elemente aus dem
Ashtanga-Yoga.
Treffpunkt ist am
Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565
oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Bewegung, Begegnung,
Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark
Rheinpreußen Wenn sich der
Sportpark Rheinpreußen in eine offene
Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas
dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum
OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen,
Initiativen und engagierten Akteurinnen und
Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter
Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und
Begegnungen.
Wer schon immer wissen
wollte, wie Calisthenics funktioniert oder
welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier
an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben
Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps
bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas
Erfahrung.
Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist
vielfältig und lebendig: von der Streetbox der
Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos
bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums
Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde,
‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check,
interaktive Sinneserlebnisse mit dem
Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche
Stationen wie Slackline und Fitnessparcours.
Während auf dem Rundkurs der
Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern
eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch
Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut,
lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren
und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung
durch die Polizei und Tischtennisangebote
gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten
bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt
das Geschehen zu verfolgen.
Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41
/ 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen,
Friedhof Parkmöglichkeiten: Barbarastraße,
Römerstraße 661 (Sporthalle) und
Johann-Esser-Platz (Marktplatz) Öffnungszeiten:
täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des
Aktionstages).
Auf den beiden
Kunstrasen-Großspielfeldern haben die
Fußballmannschaften des MSV Moers und SC
Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers
wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig
Vorrang.
Heiße Abende im Juni
Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein
erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei
Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am
Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen
und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr
erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden
Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.
Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer &
Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie
Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili
oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und
Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein
traditionelles Wenik-Ritual: Mit
Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es
besonders durchblutungsfördernd und rundet den
Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und
Cocktails“ lautet der Titel des Abends am
Samstag, 27. Juni.
Dabei dürfen sich die
Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen –
mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras
oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung
sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die
jüngsten Gäste gibt es bei beiden
Veranstaltungen eine Kindersauna und
Wasserspielgeräte. Während der Sauna‑Treffs
sind die Sauna sowie das Schwimmbad
ausschließlich textilfrei nutzbar.
Der
Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte,
zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro.
Vorverkaufskarten sind jeweils bis
freitagsabends auch online erhältlich. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Kinder im Fokus:
Internationaler Kindertag und Klever Kinderfest
Am 14. Juni 2026 freut sich das
Team des Kinderfestes wieder auf einen bunten
Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht in
Kleve ganz im Zeichen der Kinder und
Kinderrechte. Neben dem Internationalen
Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni
2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im
Klever Tiergarten statt.
In Deutschland
wird der Internationale Kindertag aus
historischen Gründen gleich zweimal gefeiert –
am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage
rücken die jüngsten Mitglieder unserer
Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt.
Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung,
Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres
Aufwachsen. Diese Rechte sind in der
UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und
zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und
Gemeinden.
Der Internationale Kindertag
erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere
Zukunft sind, sondern bereits heute ein
bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre
Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und
ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit.
Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur
zu thematisieren, sondern auch im Alltag
sichtbar und erlebbar zu machen.
Das
Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher
täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein
gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen,
Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und
vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein
sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch
in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am
Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Klever Tiergarten statt und knüpft damit
unmittelbar an die Botschaft des Internationalen
Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt
stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt
aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt-
und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und
Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und
sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf
zahlreiche Bastelaktionen, Spiele,
Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen.
Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag
frei, um allen Interessierten einen Besuch des
Kinderfestes zu ermöglichen. Während das
Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der
Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.
Da erfahrungsgemäß mit einem hohen
Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das
Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet
das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da
bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen
können. An dem Tag können die folgenden
Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes
genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten,
Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am
Forstgarten.
Die Stadt Kleve bittet alle
Besucherinnen und Besucher, ausschließlich
ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken
auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße
(B9) ist nicht gestattet und kann mit
Verwarngeldern geahndet werden.
Dinslaken: Führungen im Juni - Natur,
Hexengeschichten und besondere Orte
Die Dinslakener Gästeführer*innen laden
wieder zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren
durch Dinslaken und die Umgebung ein. Ob
heimische Wildkräuter, mittelalterliche
Stadtgeschichte, eine gemütliche Planwagenfahrt
oder neue Blickwinkel auf bekannte Orte – die
Führungen verbinden Natur, Geschichte und
regionale Besonderheiten auf anschauliche Weise
und bieten spannende Einblicke für Interessierte
jeden Alters.
Am Mittwoch, 14.
Juni 2026, führt die staatlich
zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta
Becker-Ufermann beim Wildkräuterspaziergang von
15:00 bis 16:30 Uhr durch die vielfältige
Pflanzenwelt unserer Region. Während der
Wanderung vermittelt sie Wissenswertes über
essbare und nützliche (Un-)Kräuter und zeigt,
wie diese sicher erkannt und gesammelt werden
können.
Der nächste Termin folgt dann am
11. Juli 2026 von 11:00 bis
13:30 Uhr und einen besonderen Abschluss bildet
die Führung „Pilze finden für Einsteiger“ am 9.
September 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Waldfriedhof
Oberlohberg, Bergerstraße 353 in Dinslaken.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro pro
Person, Kinder bis 14 Jahren zahlen 6 Euro.
Wetterangepasste Kleidung wird empfohlen. Eine
Reise in die Vergangenheit erwartet
Interessierte am Donnerstag, 18. Juni,
von 16:00 bis 17:30 Uhr bei der Führung
„Unterwegs mit der Hexe Ulanth Dammartz“.
Gästeführerin Beate Hettmer schlüpft dabei in
die Rolle der im Mittelalter der Hexerei
verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet
anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das
damalige Leben der Dinslakener*innen.
Dabei führt sie auf anschauliche Weise zu den
wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen
Stadt Dinslaken und lässt so das 16. Jahrhundert
lebendig werden. Weitere Termine sind am
20. August und 17. September 2026.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5
Euro pro Person. Am Donnerstag, 25. Juni
2026, lädt Gästeführer Heinrich
Hülsemann von 13:30 bis etwa 18:30 Uhr zu einer
besonderen Planwagenfahrt von Hiesfeld nach
Marienthal ein. Vom Startpunkt an der
Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen
Bauernmuseum nach Marienthal, wo die
Teilnehmer*innen eine spannende Führung
erwartet.
Im Anschluss führt die Strecke
weiter durch den Dämmerwald zum Landgasthof
Pannebäcker in Schermbeck. Dort wird bei Kaffee
und Kuchen eine gemütliche Rast eingelegt, bevor
die Rückfahrt nach Hiesfeld erfolgt. Die
Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person. Im
Preis enthalten sind die Führung im Bauernmuseum
sowie Kaffee und Kuchen im Landgasthof.
Ebenfalls am Donnerstag, 25. Juni 2026,
von 17:00 bis 19:00 Uhr findet die neue
Stadtführung „Die anderen Orte“ statt.
Stadtarchivarin Katharina Schinhan und Danny
Könnicke, Leiter des Museums Voswinckelshof,
richten den Blick auf Gebäude und Orte, die
selten im Mittelpunkt stehen, aber dennoch viel
über die Geschichte Dinslakens erzählen.
Teilweise gewöhnlich, vergessen oder längst
überbaut, prägen sie die Stadt bis heute.
Der Rundgang beginnt an der Tiefgarage am
Rathaus und führt quer durch die Innenstadt. Die
Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Ein
weiterer Termin folgt am 10. September 2026. Für
alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei
der Stadtinformation am Rittertor erforderlich –
telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per
E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.
Teilnahmegebühren werden direkt vor Ort bei den
Gästeführern bezahlt.
Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke
Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir
sie entdecken, bestimmen, essen und deren
Heilwirkung für den menschlichen Organismus
kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein
„Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter
besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare
Moers: Coward’s Heart
von und mit
Catherine Elsen Ausgetrocknete
Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit
stirbt aus. In Coward’s Heart begegnen wir
einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt
zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf
Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom
Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie
zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat
“nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und
ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt
einnehmen werden.
Der Soundtrack zur
Performance ist auch Catherine Elsens
Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus
Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten
Klavier aus den Pyrenäen und einem
luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441
Moers.
Moers: Beirat für ältere
Menschen Veranstaltungsdatum
11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues
Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufe
Moers: Vinyltreff
Monatliches
Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber
und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes
"Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten
darauf, neu entdeckt zu werden. Als
Gratisservice wird ab sofort eine professionelle
Schallplattenreinigung angeboten.
Für
Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.
Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur
Verfügung. Veranstaltungsdatum 13.06.2026
- 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC
& MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441
Moers-Hülsdonk.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im
März 2026 um 1,4 % niedriger als im Vormonat
Umsatz im Dienstleistungsbereich,
März 2026 (vorläufig, kalender- und
saisonbereinigt) -1,4 % zum Vormonat (real)
-1,0 % zum Vormonat (nominal) -0,3 % zum
Vorjahresmonat (real) +1,6 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Der
Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat
im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender-
und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,4 %
und nominal (nicht preisbereinigt) 1,0 % weniger
Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2026.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025
verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von
0,3 % und der nominale Umsatz einen Anstieg von
1,6 %.

Den größten realen Umsatzrückgang im
März 2026 gegenüber dem Vormonat verzeichneten
die freiberuflichen, wissenschaftlichen und
technischen Dienstleistungen mit einem Minus von
4,8 %, gefolgt von den sonstigen
wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel
Vermietung von beweglichen Sachen und
Vermittlung von Arbeitskräften) mit einem Minus
von 2,6 %.
Im Grundstücks- und
Wohnungswesen betrug der Rückgang gegenüber dem
Vormonat -0,8 %. Im Gegensatz hierzu stiegen die
Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei im
März 2026 um 0,3 % und im Bereich Information
und Kommunikation um 0,7 % gegenüber dem
Vormonat.
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