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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
KW 23: Montag, 1. - Sonntag, 7. Juni 2026 - Themen u.a:

Bedrohung der renaturierten historischen Allee Burg Zelem
Burg Zelem: Erhalt der renaturierten Baum-Allee entlang des Zelemer Weg in Kranenburg-Mehr gefährdet - Stiftung Burg Zelem in Sorge

Kranenburg, 1. Juni 2026 - Jochen Arden widmet sich seit rund 25 Jahren der Sanierung und dem Erhalt der Burg Zelem sowie der umliegenden historischen Gebäude. Die bedeutende mittelalterliche Burg liegt inmitten der niederrheinischen Kulturlandschaft Düffel und ist untrennbar mit ihrer gewachsenen Umgebung verbunden.

Im Zuge der vielfältigen und sorgsamen Restaurierungsmaßnahmen wurden im Frühjahr 2024 entlang des Zelemer Wegs, der direkt zur Burg führt, 31 Stieleichen nachgepflanzt. Ziel war es, den historischen Alleencharakter dieses besonderen Weges wiederherzustellen und zugleich einen aktiven Beitrag zum Klima-, Natur- und Landschaftsschutz zu leisten.

(Karte: Quelle Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz, Berlin/ Fotos Stiftung Burg Zelem)

Die Katasterkarte aus dem Jahr 1821 zeigt den für Burgen und Schlösser typischen Alleencharakter der Zufahrt. Der Zelemer Weg macht Geschichte erlebbar. Er ist kein neu geschaffener Zugang, sondern Teil des historischen Zusammenhangs der Burg: ein alter Weg, der über Generationen hinweg zur Burg führte und bis heute die Atmosphäre dieses Ortes prägt.

Gerade deshalb ist die Verbindung von Denkmal und umgebender Landschaft von besonderer Bedeutung. Auch die Deutsche Burgenvereinigung e. V. betont in ihrer Satzung die enge Verknüpfung von Baudenkmal und der es umgebenden Landschaft und setzt sich für deren Gesamtschutz ein.
So ist der Zelemer Weg selbst ein Denkmal: schlicht, zurückhaltend und doch von großer Bedeutung. Er erzählt nicht laut, sondern durch seine Beständigkeit — als Weg zur Burg, als Spur durch die Landschaft und als Verbindung zu mehr als 600 Jahren gelebter Geschichte.

In Zeiten zunehmender Hitze- und Trockenperioden sind solche Pflanzungen von besonderer Bedeutung. Junge Eichenalleen sind eine Investition in die Zukunft: Sie spenden langfristig Schatten, verbessern das Mikroklima, binden CO₂, fördern die Biodiversität und tragen dazu bei, die Kulturlandschaft widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Die gepflanzten Bäume stehen damit nicht nur für den Erhalt eines historischen Landschaftsbildes, sondern auch für Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Ein Teil der Bäume befindet sich zwischen dem Zelemer Weg und der zwischenzeitlich von einem benachbarten landwirtschaftlichen Betrieb angelegten Schotterzufahrt zu dessen Hofanlage, dem sogenannten Zelemer Hof. Dieser liegt im Bereich der ersten Vorburg und damit ebenfalls in einem historisch sensiblen Umfeld.

Der benachbarte Landwirt verlangt nun die Beseitigung der neu gepflanzten Bäume. Betroffen wären damit ausgerechnet jene Eichen, die zur Wiederherstellung der historischen Allee und zugleich im Sinne des Klima- und Landschaftsschutzes gepflanzt wurden. Versuche, zu einer für alle Seiten tragbaren Lösung zu kommen, blieben bislang ohne Erfolg. Der Nachbar reichte Klage beim Amtsgericht Kleve ein und beruft sich dabei auf Pflanzabstände nach dem Nachbarrechtsgesetz NRW.

Aus Sicht der Stiftung Burg Zelem ist dabei jedoch zu berücksichtigen, dass die Beschattung angrenzender Flächen bereits heute durch alte Bestandsbäume entlang des Zelemer Wegs geprägt wird.

Zur Abwehr der Klage wurde insbesondere geltend gemacht, dass neben den Vorgaben des Landschaftsschutzes auch der historische Schutz des Denkmalensembles Burg Zelem und ihrer Baum-Allee zu berücksichtigen ist.
In der freien Landschaft sollten neu gepflanzte Bäume nicht allein nach Maßstäben beurteilt werden, die ursprünglich vor allem für klassische nachbarschaftliche Konflikte in eng bebauten Bereichen gedacht sind. Gerade dort, wo historische Kulturlandschaft, Landschaftsschutz und Klimaschutz ineinandergreifen, braucht es eine Abwägung, die dem öffentlichen Interesse am Erhalt solcher Pflanzungen gerecht wird.

Nach der ersten mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Kleve am 8. Mai 2026 besteht aus Sicht der Stiftung Burg Zelem nun die Sorge, dass ein der Klage stattgebendes Urteil ergehen könnte. Dies hätte die Beseitigung der betroffenen Eichen zur Folge. Ein solcher Ausgang wäre nicht nur ein schwerer Eingriff in das historische Erscheinungsbild des Zelemer Wegs, sondern auch ein Rückschritt für den Klima- und Naturschutz in der Region.

Kleve: Bäume in der Landwirtschaft - Wie Agroforstwirtschaft neue Perspektiven schafft
Bäume und Sträucher können in der modernen Landwirtschaft neben dem ökologischen Nutzen auch einen wirtschaftlichen Vorteil bringen. Die Agroforstwirtschaft kombiniert traditionelle, mitteleuropäische Anbaumethoden wie Streuobstanbau oder Heckenwirtschaft mit innovativen Konzepten und schafft neue Perspektiven für eine nachhaltige Landnutzung.

Die Agroforstfläche in den Klever Galleien.

Durch Wertholzbäume, Energieholz, Früchte, Nüsse oder als Gehölzfutter sowie als Beitrag für die Biodiversität können die Systeme genutzt werden. In einem Online-Vortrag am 02.06.2026 um 18 Uhr wird Burkhard Kayser, Agroforst-Berater sowie Gründungsmitglied des Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft, verschiedene moderne Agroforstsysteme erläutern sowie die Vorteile, Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen der Systeme beleuchten.

Auch konkrete Beispiele, wie die Agroforstfläche am Stadtrand von Kleve, die durch die Zusammenarbeit der Stadt Kleve, dem Haus Riswick der Landwirtschaftskammer NRW sowie der Hochschule Rhein-Waal entstanden ist, werden aufgezeigt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Reallabor Agroforst der Hochschule Rhein-Waal sowie der Stadt Kleve.

Sie ist kostenlos und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie die lokale Landwirtschaft. Nach einer Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1026666 erhalten Sie den Zugangslink für den digitalen Raum. Zum Referent:  Burkhard Kayser ist Agroforst-Berater. Als Gründungsmitglied des Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft DeFAF sowie als dessen Fachbereichsleitung ‚Beratung und Planung‘ ist er in das Netzwerk der Akeure eingebunden. Web: www.Agroforst.de 

Beratungsangebot zum Hochwasser- und Starkregenschutz: Infomobil des Hochwasser-kompetenzzentrums am 14. Juni in Sonsbeck
Die Folgen des Klimawandels stellen uns vor große Herausforderungen. Neben langanhaltenden Trockenperioden und zunehmenden Hitzebelastungen kommt es immer häufiger zu Überflutungen durch Starkregen. Um Interessierten Informationen darüber zu geben, wie man das eigene Zuhause vor Überschwemmungen schützen kann, kommt das Infomobil des Hochwasserkompetenzzentrums in Kooperation mit dem Kreis Wesel und der Gemeinde Sonsbeck am Sonntag, 14. Juni 2026, auf den „Handwerker- und Brunnenmarkt“ in Sonsbeck.

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr stehen Fachleute in der Hochstraße (Zentrum Sonsbeck) für persönliche Beratungen zur Verfügung. Anhand von Modellen und Anschauungsmaterialien geben sie Tipps zu Rückstausicherung, baulichen Schutzmaßnahmen am Gebäude und zur Verhaltensvorsorge — individuell abgestimmt auf die jeweilige Immobilie.

Zusätzlich ist ein Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW für Fragen zu Heizungstausch, Photovoltaik und Energiesparen vor Ort. Darüber hinaus bietet der Handwerker- und Brunnenmarkt der Sonsbecker Werbegemeinschaft ein buntes Programm für die ganze Familie mit kulinarischen Highlights.

Informationen zum Infomobil gibt Julia Jörgensen von der Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung per Mail unter julia.joergensen@kreis-wesel.de. Weitere Informationen zum Handwerker- und Brunnenmarkt unter: www.sonsbeck.de/veranstaltung/2806/handwerker-und-brunnenmarkt 

Street Food & Music Festival Moers 2026
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgt mit verschiedenen DJs und Solo-Künstlern für das perfekte Ambiente zum ausgelassenen Stöbern und Genießen am Tag. Internationale und stimmungsvolle Live-Bands laden in den Abendstunden zum Tanzen und Feiern ein.

Die Bandbreite umfasst verschiedenste Musikgenres und trifft mit modernen Hits, internationalen Beats und bekannten Partyklassikern den Geschmack jeder Generation.  Weitere Infos Event details Veranstaltungsdatum 03.06.2026 - 16:00 Uhr - 07.06.2026 - 23:59 Uhr Veranstaltungsort 47441 Moers (Kastellplatz in der Innenstadt)

Moers: Adams Äpfel - Premiere von Anders Thomas Jensen Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste
Ivans unbeirrbarer Optimismus scheint unerschütterlich. Fast naiv mutet der Glaube des Pfarrers an das Gute im Menschen an. Mit Hingabe widmet er sich der Resozialisierung schwerer Straftäter, Krimineller und Drogenabhängiger. In seiner abgelegenen Landgemeinde betreut er den alkoholabhängigen Gunnar und den wiederholt straffällig gewordenen Tankstellenräuber Khalid.

Als Adam, ein aggressiver Anführer einer gewaltbereiten Neonazi-Gruppe in die Gemeinschaft aufgenommen wird, gerät Ivans Weltbild ins Wanken. Dabei will Adam doch nur einen Apfelkuchen backen. Was zunächst als Provokation erscheint, entwickelt sich rasch zu einem gemeinsamen Projekt der kleinen Gruppe. Die Früchte des Apfelbaums müssen eingesammelt werden.

Keine leichte Aufgabe, denn dieser wird von Krähen besetzt, später von Würmern befallen und schließlich von einem Blitzschlag getroffen. In dieser Geschichte des dänischen Regisseurs und Drehbuchautors Anders Thomas Jensen scheint an jeder Ecke ein Wunder zu lauern, selbst wenn Adam schon lange nicht mehr an Wunder glaubt.

Und doch geschieht gerade ihm, ebenso wie den anderen Figuren, etwas Unerwartetes: Trotz der Verletzungen, der Gewalt und der biografischen Verhärtungen, in denen sie gefangen zu sein scheinen, beginnen sie, aus ihren festgeschriebenen Rollen auszubrechen. Was zunächst wie ein bloßer Macht- oder Glaubenskampf erscheint, verwandelt sich allmählich in einen Prozess innerer Veränderung.

Die Figuren entwickeln sich in eine Richtung, die zwar nicht frei von Leid ist, die aber dennoch Raum für Sinn und ein Fünkchen Hoffnung zulässt. Eine Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste Das Schlosstheater Moers war immer eine Kaderschmiede und ein Sprungbrett für junge Künstler und Künstlerinnen.

Diese Tradition führen wir weiter und kooperieren ab der Spielzeit 2025/26 mit der Folkwang Universität der Künste, der größten Kunst-Universität in NRW. Studierende aus dem Studiengang Regie erarbeiten pro Spielzeit ein Stück und bringen dieses in der Kapelle zur Aufführung.

Eine Besonderheit dieses Projekts: Es bringt angehende Schauspieler/Schauspielerinnen, Tänzer/Tänzerinnen, Musical-Darsteller/-Darstellerinnen, Opernsänger/Opernsängerinnen und Performer/Performerinnen mit den Ensemble-Mitgliedern des Schlosstheater Moers zusammen. Wir freuen uns auf junge, innovative, überraschende Theaterabende!

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 05.06.2026 - 20:00 Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Kapelle, Rheinberger Straße 14, 47441 Moers .

Moers: Asciburgium – Auf den Spuren der Römischen Kultur (Radtour)
Ab 16 vor Christus errichteten römische Legionen das Kastell „Asciburgium“ am niedergermanischen Limes (Rhein). Das Gebiet, das heute in Moers- Asberg verortet ist, ist seit 2021 UNECO Welterbe. Gemeinsam erkunden wir die römischen Ortsbegebenheiten des Kastells, des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe – und das private Museum.

Bei römischem Brot und Mulsum erfahren wir Wissenswertes über das römische Leben. Geführt von Anne-Rose Fusenig Preis: 12 Euro Sonstiges: Tour wird auch als Wanderung angeboten Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 07.06.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Römerbrunnen, Römerstraße in Asberg.

Moers: Kinderkram- Flohmarkt für Kinderbekleidung, Spielzeug und Zubehör
Kauft und verkauft Kinderkram in gutem Zustand, der bereit für die nächste Runde ist! Anmeldung zum Flohmarkt.
Veranstaltungsdatum 07.06.2026 - 11:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.


Moers: Museum an Fronleichnam geöffnet - Stadtverwaltung geschlossen
Am Feiertag Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni, ist das Grafschafter Museum im Moerser Schloss (Kastell 9) von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Auch das Alte Landratsamt (Kastell 5) lädt zur Besichtigung ein – mit der Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und des ehemaligen Kreises Moers im 20. Jahrhundert sowie zu Hanns Dieter Hüsch. Stadtverwaltung und Rathaus bleiben dagegen geschlossen.

Auch die Bibliothek mit ihren Zweigstellen, das Stadtarchiv, die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule sowie die Sozialraumteams des Jugendamtes in den Stadtteilen sind an diesem Tag nicht erreichbar. 

Moers: Vortrag sucht Antworten zum Thema ‚Krieg‘
Dem Thema ‚Krieg – Normalfall oder Störfall der Menschheitsgeschichte‘ widmet sich ein Vortrag der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Montag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr. Gestützt auf neue Erkenntnisse der Biologie, Geschichtswissenschaft und Archäologie wird untersucht, ob Krieg ein unvermeidbares Phänomen menschlicher Natur ist oder das Ergebnis gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Sie ist eine Kooperation mit der Friedensinitiative Niederrhein. Der Vortrag ist kostenlos, allerdings ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Diese ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Raumklima und seine Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit
Unter dem diesjährigen Semestermotto ‚Kopfsalat‘ lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag, 9. Juni, ab 17.30 Uhr zum Vortrag ‚Raumklima und seine Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit‘ ein. Vorgestellt wird eine Untersuchung der Universität Maastricht, die belegt hat, dass die CO2-Konzentration in Schulklassen wesentlichen Einfluss auf das Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler hat.

Ebenfalls vorgestellt wird ein Pilotvorhaben am Green FabLab der Hochschule Rhein-Waal, das sich mit den positiven Auswirkungen grüner Innenarchitektur und Stadtentwicklung auf die Arbeitsleistung beschäftigt.

Der gemeinsame Vortrag der vhs und der Hochschule Rhein-Waal, Kamp-Lintfort, ist kostenlos und findet im dortigen Green Fab, Friedrichstraße 2A, statt. Wer den kostenfreien Vortrag besuchen möchte, muss sich rechtzeitig telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.

Moers: Summerflow-Yoga im Schlosspark am 11. Juni
Yoga-Einheit für Anfänger und Fortgeschrittene: Am Donnerstag, 11. Juni, lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort von 18.30 bis 20 Uhr zum ‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund stehen fließende Bewegungsabfolgen und Elemente aus dem Ashtanga-Yoga.

Treffpunkt ist am Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Bewegung, Begegnung, Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark Rheinpreußen
Wenn sich der Sportpark Rheinpreußen in eine offene Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und engagierten Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und Begegnungen.

Wer schon immer wissen wollte, wie Calisthenics funktioniert oder welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas Erfahrung.

Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist vielfältig und lebendig: von der Streetbox der Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde, ‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check, interaktive Sinneserlebnisse mit dem Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche Stationen wie Slackline und Fitnessparcours. 

Während auf dem Rundkurs der Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut, lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung durch die Polizei und Tischtennisangebote gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt das Geschehen zu verfolgen.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.  Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen, Friedhof  Parkmöglichkeiten: Barbarastraße, Römerstraße 661 (Sporthalle) und Johann-Esser-Platz (Marktplatz)  Öffnungszeiten: täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des Aktionstages).

Auf den beiden Kunstrasen-Großspielfeldern haben die Fußballmannschaften des MSV Moers und SC Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig Vorrang.

Wochenmarkt in Dinslaken-Hiesfeld einen Tag früher (3. Juni)
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, findet am Jahnplatz Hiesfeld wegen des darauffolgenden Feiertags ein vorgezogener Wochenmarkt statt. Die Marktzeit ist wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr. Die anderen Wochenmärkte (Johannesplatz Lohberg) finden an diesem Tag (3.6.) wie gewohnt statt.

Stadt Moers startet neues Serviceportal

Die Stadt Moers erweitert erneut ihr digitales Serviceangebot: Ab dem 1. Juni steht Bürgerinnen und Bürgern auf der Internetseite der Stadt www.moers.de eine neue Portallösung für Online-Dienstleistungen zur Verfügung. Das neue Portal macht Verwaltungsangebote einfacher, übersichtlicher und nutzerfreundlicher zugänglich. Direkt erreichbar ist es unter der Adresse service.moers.de

Dort sind sämtliche online beantragbaren Leistungen der Stadt Moers gebündelt abrufbar. Dazu gehören unter anderem die Beantragung einer Meldebescheinigung oder die elektronische Wohnsitzanmeldung. Bereits zum Start stehen fast alle der digitalen Angebote zur Verfügung. Weitere Leistungen ergänzt der Stab Digitalisierung in den kommenden Wochen.

Direkte Kommunikationsmöglichkeit
Die neue Plattform bietet mehrere Vorteile für Bürgerinnen und Bürger: Die Leistungen sind übersichtlich nach Kategorien sortiert und damit leichter auffindbar. Zudem ermöglicht das Portal einen transparenten Bearbeitungsstatus, sodass Antragstellende jederzeit den aktuellen Stand ihres Antrags einsehen können. Eine weitere neue Funktion ist die direkte Kommunikationsmöglichkeit. 

Über eine Chatfunktion kann die zuständige Sachbearbeitung beispielsweise noch fehlende Unterlagen unkompliziert anfragen oder Rückfragen schneller klären. Für die Nutzung bestimmter Funktionen – insbesondere der persönlichen Kommunikation und einiger digitaler Verwaltungsleistungen – ist ein Konto bei der BundID erforderlich. Das Portal dient als zentrales Nutzerkonto für digitale Verwaltungsangebote in Deutschland und ermöglicht eine sichere Identifikation.

Inner Wheel Club Moers spendet 3.600 Euro an Moerser Musikschule
Kultur, Gemeinschaft und soziales Engagement verbinden: Erneut hat der Förderkreis der Moerser Musikschule eine größere Spende des Inner Wheel Clubs Moers (IWC) erhalten.

Anke Lüdeking (IWC Moers), Musikschulleiter Georg Kresimon, Marlies Stark und Gabriele Kamp-Hinkelmann (beide IWC Moers) (v.l.) freuen sich über die gelungene Kooperation bei der Benefinzmatinee. (Foto: pst)

Die Summe von 3.600 Euro stammt aus der Benefizmatinee des Vereins und der Musikschule am 15. März. Sopranistin Clarissa Lang und Pianistin Bongju Lee, Lehrkraft und Korrepetitorin der Moeser Musikschule,sind an dem Tag ohne Honorar aufgetreten, sodass die kompletten Einnahmen aus dem Eintritt und der Spendenbox vor Ort an den Förderverein gehen konnten.

„Der Kern des IWC ist, Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht. Besonders Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen“, erläutert Marlies Stark vom IWC.  In diesem Rahmen investiert der Club gerne in Bildung und Prävention. Mit der Musikschule beziehungsweise dem Förderkreis hat der IWC einen dankbaren Empfänger für die Spende gefunden.

„Es gibt viele Familien, die sich den Unterricht oder die Instrumente nicht leisten können. Andererseits gibt es auch oft finanzielle Lücken bei der Durchführung von Exzellenztagen“, erklärt Musikschulleiter Georg Kresimon. Bereits seit mehreren Jahren fließen die Erlöse von mindestens 3.000 Euro der jeweiligen Veranstaltung an die Musikschule.

Im nächsten Jahr – am 14. März – findet die Benefizmatinee bereits zum zehnten Mal statt. Dann gibt es natürlich neben den musikalischen Highlights auch wieder einen kulinarischen Höhepunkt: das beliebte, selbstgemachte Buffet des IWC.

Ehemaliges Römerleben in Asberg entdecken
Pünktlich zum UNESCO-Welterbetag wird an mehreren Orten das fünfjährige Jubiläum des Welterbes ‚Niedergermanischer Limes‘ gefeiert. So haben damals die Römer den Rhein als ‚nasse‘ Grenze zu den Germanen bezeichnet. Am Sonntag, 7. Juni, bietet deshalb die zertifizierten Limes-Cicerona (fachkundig ausgebildete Gästeführerin) Anne-Rose Fusenig an der ehemaligen römischen Garnison in Moers-Asberg zwei besondere Führungen an.

Um 10 Uhr startet die Fahrradtour am Römerbrunnen (Römerstraße/Ecke Konstantinstraße). Um 15.30 Uhr beginnt die Führung an der Hochemmericher Straße 160.  Ab 16 vor Christus errichteten römische Legionäre das Kastell ‚Asciburgium‘ am Rhein. Der Niedergermanische Limes wurde 2021 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Bei der Radtour erkunden die Teilnehmenden Begebenheiten des Kastells, des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe und das private römische Museum.

Die Fahrradtour kann nach Anfrage mit dem Auto begleitet werden. Bei der Führung zu Fuß erkunden die Gäste das Innere des Kastells. Mir den Steinen des römischen Burgus (Turmgebäude) wurde das Moerser Schloss erbaut. Bei römischem Brot und Mulsum (Würzwein) vermittelt die Gästeführerin viel Wissenswertes über das römische Leben im Asciburgium. 

Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme an der Fahrradführung kostet 12 Euro. Die Führung zu Fuß kostet 9 Euro.


MACH MAL LAUT bringt Festivalstimmung auf den Schlossplatz
Der Schlossplatz wird wieder laut: Am Samstag, 20. Juni, ist er Ort für ein kostenloses Open-Air-Festival für junge Menschen. Hinter den Kulissen feilen das Kinder- und Jugendbüro, das Kulturbüro, das Bollwerk 107 – unterstützt durch die Volksbank Niederrhein - aktuell am letzten Schliff für MACH MAL LAUT – mit fünf Bands, Festivaldorf und jeder Menge Nachwuchs-Power aus der Region. Musikalisch setzt das MML in diesem Jahr besonders auf Bands aus Moers und Umgebung.

HIMITZU hat das Publikum bereits vor zwei Jahren auf dem Schlossplatz begeistert. (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Von gefühlvollen Singer-Songwriter-Sounds über Indie-Rock bis hin zu modernem Alternative Dark Pop wartet ein vielseitiges Programm auf die Besucherinnen und Besucher. „Bei der diesjährigen Festivalausgabe haben wir uns gezielt auf Bands aus Moers und der näheren Umgebung konzentriert“, erklärt Jan Krause, Kulturreferent im Bollwerk 107 und verantwortlich für das musikalische Programm. Die meisten Bands haben z. B. schon Konzerte im Bollwerk gespielt. „Dadurch haben sie auch eine gute Fanbase in Moers. Das Lineup ist auf den Geschmack der Zielgruppe ab 16 ausgerichtet.“

Von Singer-Songwriterin bis Indie-Rockband
Den Auftakt macht um 16.20 Uhr eine neu gegründete Bollwerk-Band aus dem Projekt MACH MAL BAND. Jugendliche und junge Erwachsene haben sich dort in Workshops und Proben zu einer eigenen Band zusammengeschlossen. Um 17 Uhr übernimmt die Moerser Schulband ‚Teenage Bedlam‘ vom Gymnasium Adolfinum die Bühne. Sie überzeugte zuletzt beim ‚Klangrevier Openstage Contest‘ in Kamp-Lintfort und bringt eine Mischung aus Rock, Punk und Pop auf den Schlossplatz.

Ab 18 Uhr folgt Singer-Songwriterin Lea Guitarista. Die Niederrheinerin verbindet persönliche Texte mit gefühlvollen Akustikklängen und besonderer Bühnenpräsenz. Pastellfarbene Gitarren mit silbernen Sternchen-Stickern – ‚Angelic in Jeans‘ ist nicht nur eine Indie-Rock-Band aus Düsseldorf, sondern vier beste Freunde, die gerade dabei sind die Szene gehörig aufzumischen und ihren Traum vom modernen Rockstar Dasein leben. ‚Angelic in Jeans‘ folgt um 19 Uhr. Die vierköpfige Band war für den popNRW-Preis als bester Newcomer nominiert.

Headliner mit Debutalbum
Headliner des Abends ist ab 20.15 Uhr HIMITZU. Bereits vor zwei Jahren begeisterte die Alternative-Dark-Pop-Band das Publikum beim MML. Mit düsteren Synths, druckvollen Gitarren und emotionalen Songs kehrt sie nun zurück nach Moers. Die Band sagt selbst über sich: „Konzerte fühlen sich weniger wie Shows an, sondern eher wie Zustände, in die man hineingerät. Wir freuen uns auf fette Livesounds beim MML." Als Support von VINTA waren sie kürzlich auf Deutschlandtour und ihr Debutalbum ist in diesem Jahr erschienen.

Junge Menschen gestalten das Festival
Neben der Musik wartet erneut ein kleines Festivaldorf auf die Besucherinnen und Besucher. Jugendzentren und Einrichtungen aus Moers sorgen mit Kreativaktionen, Spielen, Henna-Tattoos und Mitmachangeboten für zusätzliche Festivalatmosphäre. Auch Essen und Getränke gehören wieder dazu.

Neben Foodtrucks engagieren sich erneut Schülerinnen und Schüler verschiedener Moerser Schulen mit eigenen Ständen für ihre Abikassen. „Gerade dieses Engagement macht das MML so besonders“, sagt Katja Roters vom Kulturbüro. „Hier organisieren junge Menschen mit, bringen eigene Ideen ein und gestalten das Festival aktiv mit. Genau das macht die Atmosphäre auf dem Schlossplatz so lebendig.“

Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz Solimare

Moers: Coward’s Heart von und mit Catherine Elsen
Ausgetrocknete Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit stirbt aus.  In Coward’s Heart begegnen wir einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat “nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt einnehmen werden. 

Der Soundtrack zur Performance ist auch Catherine Elsens Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten Klavier aus den Pyrenäen und einem luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441 Moers.

Moers: Beirat für ältere Menschen
Veranstaltungsdatum 11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufe

Moers: Vinyltreff
Monatliches Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes "Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten darauf, neu entdeckt zu werden. Als Gratisservice wird ab sofort eine professionelle Schallplattenreinigung angeboten. 

Für Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt frei.  Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.  Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.  Veranstaltungsdatum 13.06.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC & MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.

Dauerausstellung zur (Kreis-) Moerser Geschichte des 20. Jahrhunderts und zu Hanns Dieter Hüsch (Ausstellung)

Ein Bild von Hanns-Dieter Hüsch vor einem Klavier.
Foto: FotoAgenturRuhr moers / Bettina Engel-Albustin

Die neue Dauerausstellung zeigt Entwicklungen von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts bis zu den Versuchen eines demokratischen und kulturellen Neubeginns.
Die Geschichte des jüdischen Lebens und die Lücke seit dem Nationalsozialismus sind dabei in alle Bereiche eingewoben.
Eine Ausstellungsabteilung widmet sich Leben und Werk des Kabarettisten und Poeten Hanns Dieter Hüsch - eine beispielhafte Künstlerbiografie, in der sich die politischen, kulturellen und religiösen Tendenzen der jungen BRD brechen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und
Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei!
Gruppenführungen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr (Führungen auf Anfrage unter 0 28 41/ 201-6 82 00)

NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März 2026
* Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro – 2,6 % mehr als im März 2025
* Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden Euro an
* Quartalsergebnis konstatiert rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.



Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor.  Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1 Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden Euro). 



NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022
* Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
* Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
* Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7

Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021.

Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.



Höchste Millionärsdichte erneut in Meerbusch
Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2022 mit einer Quote von 24,7 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Quote von 12,6 und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von 12,3.

Die sechsthöchste Millionärsdichte aller Städte und Gemeinden zwischen Rhein und Weser wies Düsseldorf mit 11,8 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert unter den Großstädten dar. 

Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz 39 den nächsthöheren Wert unter den Großstädten, gefolgt von Köln mit einer Quote von 7,4 und Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten Zahlen betrachtet rangierten die Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723 Einkommensmillionärinnen und -millionären auf den ersten Plätzen.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes folgte der Rhein-Kreis Neuss mit zusammen 313 Einkommensmillionärinnen und -millionären. Dies liegt in erster Linie am hohen Wert in der kreisangehörigen Gemeinde Meerbusch.

Vor 10 Jahren in der BZ:
Extremer Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr Duisburg im Einsatz
Am Abend des 01.06.2016 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg von der Kreisleitstelle in Wesel um Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch Starkregen gebeten.
Nach heftigen Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu mehreren Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im Kreis Wesel nicht mehr alleine bewältigt werden konnten.
Um die Kollegen in Wesel zu unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit einer entsprechenden Führungseinheit in das Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und eine Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.

Gegen 5:00 Uhr wurden weitere 6 Mitarbeiter mit Stabsausbildung zur Ablösung der Einsatzleitung in die Leitstelle nach Wesel entsand.
Somit hat die Feuerwehr Duisburg insgesamt 44 Mitarbeiter der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Wesel im Einsatz. Im Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Unwetter bedingten Einsätze verzeichnet werden.


Geänderte Abfallabfuhr durch Fronleichnam -Touren verschieben sich um einen Tag
 
Der Feiertag Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär donnerstags stattfindenden Touren werden auf Freitag, 5. Juni, verlegt, die Freitagstouren wiederum auf Samstag, 6. Juni. Betroffen ist die Abfuhr von Restabfall, Biotonnen, Altpapier und gelben Tonnen/Säcken.

Die Enni bittet alle Haushalte, die Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen. Alle Änderungen sind auch im Enni‑Abfallkalender und in der App „Meine Enni“ berücksichtigt. Zusätzlich bietet die App einen praktischen Erinnerungsservice. Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt auf Grund des Feiertags am 4. Juni geschlossen.

Kleve: Haltverbote in Griethausen für Windrad-Schwertransporte nach Salmorth
Für die Durchführung der Schwertransporte sind verkehrliche Maßnahmen notwendig. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve – AöR (USK) bauen am Klärwerk Salmorth eine Windenergieanlage, die das Klärwerk künftig direkt vor Ort mit grüner Energie versorgen soll.

Nun beginnt die Anlieferung der einzelnen Komponenten. Für einen reibungslosen Ablauf der Lieferungen sind verschiedene verkehrliche Maßnahmen notwendig. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Bauteile der Windenergieanlage mithilfe mehrerer Schwertransporte zum Klärwerk geliefert.

Die Fahrzeuge kommen von der A3-Anschlussstelle Rees, fahren über die Reeser Rheinbrücke und gelangen im weiteren Verlauf über den Oraniendeich nach Griethausen und schließlich bis zum Klärwerk auf Salmorth. Um den regulären Verkehr möglichst wenig zu stören, finden alle Transporte in den Abend- und Nachtstunden statt.

Entlang der Strecke müssen an verschiedenen Punkten Leitpfosten und Verkehrszeichen vorübergehend abgebaut oder auf mobile Standfüße versetzt werden. In Griethausen wurde bereits ein nächtliches Haltverbot an der Straße Postdeich (L 456) eingerichtet. Es gilt täglich von 20:00 bis 06:00 Uhr auf der gesamten Länge der Straße innerhalb der geschlossenen Ortschaft.

Tagsüber stehen die Straßenränder wie gewohnt zum Parken zur Verfügung – vorausgesetzt, die Fahrzeuge werden rechtzeitig wieder entfernt. Umgehend nach Abschluss aller Schwertransporte werden die Haltverbote wieder aufgehoben.

Kleve: Feuerwehrgerätehaus Materborn feierlich eingeweiht
Mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür hat der Löschzug Materborn am Samstag, 9. Mai 2026, die Rückkehr an seine alte und zugleich neue Heimat im Herzen Materborns gefeiert. Bei bestem Wetter öffneten sich die Türen und Tore des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Kapellenstraße für alle Interessierten, um den Neubau zu präsentieren und offiziell einzuweihen.

Nach dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses klaffte zum ersten Spatenstich im Oktober 2024 noch eine große Baugrube an der Kapellenstraße. Keine zwei Jahre später konnte Kleves Bürgermeister Markus Dahmen nun den symbolischen Schlüssel zum neuen Gebäude an Feuerwehrleiter Ralf Benkel und Löschzugführer Ernst Vehreschild übergeben.

Schon seit Ende 2025 nutzen die rund 30 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Materborn das moderne Gerätehaus. Entstanden ist ein Neubau, der den immer anspruchsvolleren Aufgaben des Feuerwehrwesens gerecht wird. In der Fahrzeughalle mit ihren vier Großstellplätzen finden zwei Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportfahrzeug und ein Drehleiterfahrzeug Platz.

Geschlechtergetrennte Umkleiden samt sanitären Anlagen und Duschen erfüllen unter Berücksichtigung der Schwarz-Weiß-Trennung moderne hygienische Standards. Im Obergeschoss steht ein geräumiger Schulungs- und Versammlungsraum samt angeschlossener Küche sowie ein Verwaltungsbüro zur Verfügung. Mit seinem Gründach und der Beheizung durch eine Luftwärmepumpe folgt das Gebäude auch in Sachen Klimaschutz zeitgemäßen Standards.

Für den Eigenstromverbrauch wird das Dach noch mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. In den Bau des Feuerwehrgerätehauses hat die Stadt Kleve rund 2,5 Mio. Euro investiert. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte nach den Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans, der das Schutzniveau für Brandschutz und Hilfeleistung sowie die dafür zu ergreifenden Maßnahmen in Kleve festlegt.

Das Materborner Gerätehaus ist bereits das achte Feuerwehrgerätehaus, das im Rahmen der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans gebaut wurde. Zuvor haben bereits die Kameradinnen und Kameraden in Reichswalde, Donsbrüggen, Rindern, Wardhausen-Brienen, Kellen, Düffelward und Griethausen moderne Unterkünfte erhalten.


Willkommen zur 5. Baby-Begrüßungsparty in Wesel!
Alle Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026 sind herzlich eingeladen,  gemeinsam einen schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen, tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. 

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Bogen  in der Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Nahverkehrsplan wird fortgeschrieben: Ideen der Klever Bürger sind gefragt

Der Kreis Kleve schreibt seinen Nahverkehrsplan fort und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitgestaltung ein. Pressemitteilung der Kreisverwaltung Kleve Kreis Kleve – Die Kreisverwaltung Kleve möchte den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet weiterentwickeln und setzt dabei auf die Mitwirkung der Bevölkerung.

Bis zum 26. Juni 2026 können Interessierte ihre Vorschläge einbringen, um Busverbindungen, Haltestellen oder Mobilitätsangebote im Kreisgebiet zu verbessern. Ob Lob oder Kritik über bereits bestehende ÖPNV-Verbindungen oder Verbesserungsvorschläge zu Infrastruktur und Ausstattung, den Fahrplänen oder Umstiegen, alle Ideen können online in einer Ideen-Karte eingetragen werden.

Die Karte finden Interessierte unter www.jetzt-mitmachen.de/nvp-kreiskleve. Eingebrachten Ideen werden in die Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Kreises Kleve eingebracht. Der Nahverkehrsplan stellt einen Rahmenplan zur Ausgestaltung des straßengebundenen ÖPNV – insbesondere des Busverkehrs – und zur Weiterentwicklung dar. Vor allem werden Qualität der Angebote sowie Betriebszeiten und Taktungen festgelegt. 

Daher ist es zu Beginn des Fortschreibungsverfahrens besonders wichtig, die aktuelle Situation zu analysieren und mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Neben der Beteiligung der Bevölkerung werden auch die Kommunen im Kreis Kleve, die Nachbarkreise sowie andere öffentliche Träger und Interessensverbände an der Fortschreibung des Nahverkehrsplans beteiligt und können Anmerkungen einbringen. 

Die Entwurfsfassung des Nahverkehrsplans soll im Jahr 2027 fertiggestellt und in den politischen Gremien des Kreises Kleve beraten werden. Der Kreis Kleve dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Mitwirkung. Weitere Informationen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans gibt es online: www.kreis-kleve.de/öpnv-fortschreibung.

Flugärger im Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren, ihre Rechte geltend zu machen
Verspäteter Flug, Annullierung oder beschädigtes Gepäck: Viele Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben – und noch seltener, wie sie diese korrekt bei der Airline geltend machen können. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose Musterbriefe zu Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind unsicher, welche Rechte ihnen bei Flugproblemen zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010

Flugprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich das EVZ Deutschland befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten die Juristinnen und Juristen über 1900 grenzüberschreitende Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland rund um Flugverspätungen, Annullierungen und Gepäckprobleme.

„In unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass Reisende unsicher sind, wie sie ihre Ansprüche gegenüber der Airline richtig formulieren und geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim EVZ Deutschland.

Neue Musterbriefe auf Deutsch und Englisch
Die neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten und helfen Reisenden, ihre Ansprüche direkt bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Flugpassagiere sollten ihre Beschwerde am besten über das Kontaktformular der Fluggesellschaft einreichen. Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von Kontaktformularen europäischer Airlines zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Beschwerde per E-Mail an den Kundenservice oder an die im Impressum angegebene Adresse möglich.

Wichtig: Wer ein Kontaktformular nutzt, sollte einen Screenshot des eingegebenen Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis speichern. Bei einer Beschwerde per E-Mail empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz sorgfältig aufzubewahren.

Typische Probleme im Flugverkehr
Zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr gehören nach den Erfahrungen des EVZ:
- Ankunft am Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätung
- kurzfristige Flugstreichungen
- beschädigtes oder verspätetes Gepäck

In diesen Fällen stehen Reisenden, die von einem Flughafen in der EU abfliegen oder mit einer EU-Airline auf einem Flughafen in der EU landen, je nach Situation Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro), Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.

Reisende sollten vor der Kontaktaufnahme mit der Airline prüfen, welche Rechte ihnen konkret zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools des EVZ. Nach nur wenigen Klicks erfahren Nutzerinnen und Nutzer, ob und welche Rechte ihnen zustehen.

Wichtig bei Gepäckproblemen: Fristen beachten
Bei Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter der Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich (Lost-&-Found) aufsuchen und einen sogenannten „Property Irregularity Report“ (PIR) ausfüllen lassen.

Beschädigungen müssen innerhalb von sieben Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks zusätzlich schriftlich bei der Airline gemeldet werden.

Wenn die Airline nicht reagiert
Nach den Erfahrungen des EVZ lehnen Fluggesellschaften auch berechtigte Forderungen häufig zunächst ab. Reisende können sich dann – je nach Konstellation – an das EVZ Deutschland oder an eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alle genannten Stellen werden für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme


Kinder im Fokus: Internationaler Kindertag und Klever Kinderfest

Am 14. Juni 2026 freut sich das Team des Kinderfestes wieder auf einen bunten Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht in Kleve ganz im Zeichen der Kinder und Kinderrechte. Neben dem Internationalen Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni 2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im Klever Tiergarten statt.

In Deutschland wird der Internationale Kindertag aus historischen Gründen gleich zweimal gefeiert – am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage rücken die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung, Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres Aufwachsen. Diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und Gemeinden.

Der Internationale Kindertag erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern bereits heute ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur zu thematisieren, sondern auch im Alltag sichtbar und erlebbar zu machen.

Das Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen, Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr im Klever Tiergarten statt und knüpft damit unmittelbar an die Botschaft des Internationalen Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf zahlreiche Bastelaktionen, Spiele, Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen. Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag frei, um allen Interessierten einen Besuch des Kinderfestes zu ermöglichen. Während das Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.

Da erfahrungsgemäß mit einem hohen Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen können. An dem Tag können die folgenden Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten, Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am Forstgarten.

Die Stadt Kleve bittet alle Besucherinnen und Besucher, ausschließlich ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße (B9) ist nicht gestattet und kann mit Verwarngeldern geahndet werden.

Dinslaken Ausschuss für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz tagt
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Dinslaken. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Stadt Dinslaken.

Darin geht es unter anderem um eine Flächennutzungsplanänderung, die Luftqualität in Dinslaken sowie die Entsendung von Mitgliedern in den Lenkungskreis "Entwicklung Trabrennbahn“. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Offene Probe des Kammerchor Haldern im Museum Kurhaus Kleve
Am nächsten Langen Freitag, dem 5. Juni, bietet das Museum Kurhaus Kleve ein besonderes Highlight: Aufgrund der äußerst positiven Resonanz ist der Kammerchor Haldern erneut im Museum Kurhaus Kleve zu einer offenen Probe zu Gast, zusammen mit Anja Speh (Klavier) und Thomas Brokamp (Lesung).

Auch diese Probe widmet sich einem spezifischen Thema: Sie nimmt sich die Chormusik von Christian Lahusen (1886-1975) vor, welcher unter anderem Gedichte von Joseph von Eichendorff vertont hat. Der Komponist Heiner Frost meint dazu: „Wir proben momentan die Lahusen-Vertonungen und es geht dabei auch um das Wort-Ton-Verhältnis. Dazu werden wir im ‘Lahusen Projekt’ nicht nur die Vertonungen singen, sondern Thomas Brokamp wird die Texte der einzelnen Gedichte auch lesen.“

Christian Lahusens Vertonungen, wozu auch „Wanderers Nachtlied“ gehört, bewegen sich zwischen Lautmalerischem und Interpretation. Die Probe wird ca. 60 Minuten dauern und beginnt gegen 18.30 Uhr. Das Museum Kurhaus Kleve hat an diesem Langen Freitag bis 20 Uhr geöffnet.

Dinslaken: Jährliche Reinigung der Tiefgarage vom 5. bis 8. Juni 2026
Bald findet wieder die jährliche Grundreinigung der Tiefgarage am Platz d’Agen statt. Für die Durchführung der Reinigung wird die Tiefgarage ab der Nacht von Freitag, 5. Juni (1 Uhr) bis Montag, 8. Juni, bis etwa 18 Uhr gesperrt. Eine Ein- und Ausfahrt ist dann nicht mehr möglich.

Das Team der Dinslakener Stadtverwaltung bittet darum, dass alle Fahrzeuge rechtzeitig vor der Schließung aus der Garage entfernt werden. Für Schäden, die durch die Reinigung an Fahrzeugen entstehen, übernimmt die Stadt keine Haftung. Die Tages- und Dauerparker werden per Anschreiben informiert.

Dinslaken: Heimatgeschichte erwandern – Auf den Spuren des „Tourguide-Eppinghoven“
Der Heimatverein Eppinghoven lädt zu insgesamt drei geführten Wanderungen ein und eröffnet dabei spannende Einblicke in die Historie und zeigt Zukunftsperspektiven des Dinslakener Stadtteils auf. Die erste Wanderung mit einer Länge von ca. 3,5 Kilometer findet am 5. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr statt.

Der Rundgang führt von der St. Johannes Kirche zu prägenden Höfen wie dem Scholtenhof sowie auch zum historischen Herrensitz Haus Endt am Wohnungswald. Außerdem geht es zu den Resten eines Ringgrabens aus dem späten 16. Jahrhundert, der einst als Schutz vor spanischen Truppen angelegt wurde.

Susanne Tekaat und Jürgen Otte vom Heimatverein führen durch die beeindruckende Kulturlandschaft des Niederrheins und vermitteln Wissenswertes über historische Hintergründe und das heutige Vereins- und Gemeindeleben. Entlang des Rotbachs erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die enge Verbindung von Natur, Geschichte und dörflichem Leben, die Eppinghoven bis heute prägt. Eine Zwischeneinkehr ist nach vorheriger Absprache möglich.

Die zweite Wanderung findet am 11. September 2026 statt und führt in Richtung Rheinaue. Eine kombinierte Gesamttour aus beiden Strecken wird am 24. Juli 2026 angeboten. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 7,50 Euro pro Person und ist direkt vor Ort bei den Gästeführern zu entrichten. Eine verbindliche Anmeldung ist bei der Stadtinformation am Rittertor unter Telefon 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.

7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet.

Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist.
So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Damit bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung, Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor Ort. Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden.

Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden. 

Hintergrund
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe.

Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.


Zeitreise durch Dinslaken: Drei besondere Führungen zu Geschichte, Industrie und Kunst
Die Gästeführer Eduard Sachtje und Ronny Schneider laden in der zweiten Juniwoche zu gleich drei besonderen Führungen ein, die Geschichte, Industrie und Kunst auf spannende Weise veranschaulichen. Interessierte gehen auf Zeitreise und entdecken vertraute Orte neu. Den Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni 2026, Eduard Sachtje, auch als Dinslakener Nachtwächter bekannt.

Von 17.30 bis 19:30 Uhr schlüpft er in Zylinder und Gehrock und begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen berichtet er über das Haus Bärenkamp, das Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es Interessantes zu erfahren.

Über eine Erbschaft gelangte Julius Heinrich von Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit über die bewegte Zeit unter Napoleon und den Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr erläutert Eduard Sachtje die industrielle Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18. Jahrhunderts lag Dinslaken noch im Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie boomte. August Thyssen änderte diese Situation erheblich.

Aber nicht nur Thyssen gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.

Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11. Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“ ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen Fenster des Künstlers Werner Persy.

 Sie zeigen ein Bildprogramm, bei dem die Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten Testament auf der linken Seite thematisch und farblich in einen Dialog treten. Besonders eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel, das den gekreuzigten Christus als „Ruhrgebietschristus“ vor einer Industrielandschaft mit Kühltürmen und Hochhäusern zeigt.

Die kräftigen Farben der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt ist an der evangelischen Stadtkirche auf der Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten.

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich. Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.

Schafe, Wolle und arbeitende Hütehunde erleben - Naturhof Kevelaer lädt zum Schafschurfest 2026 ein
Am Sonntag, den 7. Juni 2026, lädt der Naturhof Kevelaer von 11 bis 17 Uhr zum Schafschurfest ein. Besucher erwartet ein besonderer Tag rund um Schafe, Wolle und traditionelles Handwerk — mitten auf einem echten Schäfereibetrieb am Niederrhein. Im Mittelpunkt steht die Schafschur, die live erlebt werden kann. Außerdem zeigen arbeitende Border Collies ihr Können bei der Hütearbeit mit den Schafen.

Besucher haben zudem die Möglichkeit, verschiedene Schafrassen kennenzulernen und mehr über die Arbeit einer modernen Schäferei zu erfahren. Ergänzt wird das Fest durch ausgewählte Wollhandwerker und Aussteller rund um Wolle, Handwerk und Naturprodukte. Gezeigt werden unter anderem Spinnen, Filzen und verschiedene Techniken der Wollverarbeitung.

Fotos Naturhof Kevelaer

Für Kinder und Familien gibt es zusätzlich Bastel- und Mitmachaktionen rund um Schafe und Wolle. Der Naturhof Kevelaer engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt alter und bedrohter Schafrassen sowie für nachhaltige Landschaftspflege durch Schafbeweidung. Weitere Informationen zum Schafschurfest: https://www.naturhof-kevelaer.de/veranstaltung/schurfest-2026/

Heiße Abende im Juni Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.  

Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer & Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein traditionelles Wenik-Ritual: Mit Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es besonders durchblutungsfördernd und rundet den Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und Cocktails“ lautet der Titel des Abends am Samstag, 27. Juni.

Dabei dürfen sich die Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen – mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die jüngsten Gäste gibt es bei beiden Veranstaltungen eine Kindersauna und Wasserspielgeräte.   Während der Sauna‑Treffs sind die Sauna sowie das Schwimmbad ausschließlich textilfrei nutzbar.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis freitagsabends auch online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de



Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025
Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Oktober 2022 Importpreise, April 2026
+5,3 % zum Vorjahresmonat
+1,2 % zum Vormonat
Exportpreise, April 2026
+2,9 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat

 Die Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 %.



Die Exportpreise waren im April 2026 um 2,9 % höher als im April 2025.
Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,5 % gelegen, im Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im April 2026 gegenüber April 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber März 2026) und für Energie mit +31,0 % (+2,8 % gegenüber März 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 % gegenüber Oktober 2021).

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +27,6 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +49,9 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von April 2025 (+22,9 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl-, Erdgas- Steinkohle- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ), Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %) deutlich.

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 wurden fast alle Energieträger teurer: Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber März 2026).

Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von April 2025 (+0,9 % gegenüber März 2026). Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 1,5 % gegenüber April 2025 und um 0,5 % gegenüber März 2026.

Importierte landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter günstiger als im Vorjahr Importierte landwirtschaftliche Güter waren im April 2026 im Durchschnitt 4,7 % billiger als im Vorjahresmonat (-2,2 % gegenüber März 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter denen von April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich gegenüber März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine waren mit -17,1 % ebenfalls günstiger als im April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich mit +4,7 % deutlich teurer.

Rohkaffeeimporte waren 16,6 % preiswerter als vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im April 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem Vormonat März 2026 kostete es geringfügig weniger (-0,1 %). Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahresvergleich deutlich teurer (+25,8 % gegenüber April 2025).

Gegenüber März 2026 waren sie jedoch günstiger (-8,5 %). Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 % preiswerter als im Vorjahr (+0,1 % gegenüber März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber März 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 1,7 % billiger (+0,1 % gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste 5,4 % weniger bezahlt werden als im April 2025 (+0,2 % gegenüber März 2026).

Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %), Frucht- und Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im April 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %). Auswirkungen des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte Vorleistungsgüter und Energie.

Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 4,3 % über denen von April 2025 und 1,7 % über denen von März 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab. Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von April 2025 und um 4,0 % über denen von März 2026. Vor allem die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um +52,4 %. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 % teurer als im Vorjahr, zum Vormonat März 2026 wurden sie jedoch preiswerter (-2,8 ).

Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer geworden (+7,9 %).
Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 fielen die Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im April 2025 (-0,3 % gegenüber April 2025, aber +0,2 % gegenüber März 2026).

Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von April 2025 lagen (+0,3 % gegenüber März 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber März 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025, aber +0,1 % gegenüber März 2026). Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -35,5 % deutlich niedriger als im April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 % gegenüber März 2026). Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 14,3 % höheren Preisen exportiert als im April 2025 (-1,4 % gegenüber März 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.