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KW 13: Montag 23. - Sonntag, 29.3.2026
(Uhr-Umstellung
von 2 Uhr auf 3 Uhr)
Themen u.a.:
ADAC-Stauprognose: 27. bis 29. März 2026 -
Hohe Belastung auf den Fernstraßen / 10
Bundesländer starten in die Osterferien
Mit dem Start der Osterferien am Wochenende
vom 27. bis 29. März 2026 steigt die
Staugefahr auf den deutschen Autobahnen
deutlich. In Baden-Württemberg, Bayern,
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Nordrhein-Westfalen, Hessen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und
Schleswig-Holstein beginnen die Ferien.
Bremen und Niedersachsen haben bereits seit
einer Woche Osterferien.
Der
verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird
der Freitag, der 27. März, sein. Vor allem
am Nachmittag treffen Berufsverkehr und
Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind
insbesondere auf den Hauptverbindungen in
Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen
und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der
frühen Osterferien zieht es viele Urlauber
in Wintersportgebiete. Auch am
Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch,
erst im Tagesverlauf entspannt sich die
Verkehrslage etwas. Der Sonntag dürfte
insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.
Die Bautätigkeit auf den Autobahnen
nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für
Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen
ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht
hat. zu den besonders staugefährdeten
Autobahnen zählen unter anderem: A1
Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen -
Osnabrück; Köln - Dortmund A2 Oberhausen
– Dortmund – Hannover – Berliner Ring A3
Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg –
Nürnberg - Passau A4 Heerlen/Aachen –
Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden - Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel
A6 Heilbronn – Nürnberg - Pilsen A7
Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm –
Füssen/Reutte A8 Karlsruhe - Stuttgart –
München – Salzburg A9 Halle/Leipzig -
Nürnberg – München A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden A94 München
– Passau A95 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 München -
Lindau A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland muss auf
wichtigen Reiserouten mit Staus gerechnet
werden. In Österreich sind davon vor allem
die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn
(A12) und die Brennerautobahn (A13) zwischen
Innsbruck und dem Brennerpass betroffen.
Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen
können dort für Verzögerungen sorgen.
Zu den besonders belasteten Strecken in
der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern,
Zürich und St. Margrethen, die A2 von Luzern
über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die
A3 von Basel nach Chur. In Italien ist
insbesondere die Brennerroute (A22)
staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den
beliebten Urlaubsregionen Südtirols,
beispielsweise im Pustertal, Grödnertal,
Gadertal und Vinschgau, zu erhöhtem
Verkehrsaufkommen kommen.
Ausblick
auf das Osterwochenende: Der
Gründonnerstag zählte im Jahr 2025 zu den
zehn staureichsten Tagen des Jahres. Vor
allem in den Nachmittags- und Abendstunden
war die Staugefahr besonders hoch. Auch in
diesem Jahr erwartet der ADAC den meisten
Reiseverkehr am Gründonnerstag. Am
Ostermontag, dem 6. April, ist nachmittags
auf den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehr
zu rechnen. Am Ostersonntag wird es hingegen
sehr ruhig auf den Fernstraßen sein.
Informationen auf
www.adac.de.
Was sich Moerser ab 60 wünschen
– Veranstaltungskalender schon online
Was wünschen sich Menschen ab
60 Jahren in Moers für ihren Alltag?
Antworten liefert eine Umfrage der Stadt
Moers im Rahmen des Modellprojekts
‚Moers-Mitte‘. Bis Mitte März 2026 sind
bereits 229 Fragebögen eingegangen. Die
Ergebnisse zeigen: Viele verbringen ihre
Zeit gerne zu Hause – etwa mit Lesen, Filmen
oder digitalen Medien, hier besonders das
Smartphone, etwa für E-Mails, Online-Banking
oder zur Informationssuche.
Gleichzeitig spielen Bewegung und
Aktivitäten im Freien eine wichtige Rolle.
Spaziergänge, Wandern oder Radfahren sind
beliebt. Die Stadt Moers lädt weiterhin alle
Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren ein,
sich an der Umfrage zu beteiligen. Die
Rückmeldungen fließen in die
Weiterentwicklung der Begegnungs- und
Beratungszentren im Rahmen des
Modellprojekts ‚Moers-Mitte‘ ein.
Mehr Angebote rund Sport und Radfahren Groß
ist auch das Interesse an kulturellen
Angeboten, Weiterbildung und gemeinsamen
Ausflügen. Gewünscht werden unter anderem
mehr Angebote rund um Sport und Radfahren,
musikalische Aktivitäten oder Tanz, kreative
Kurse sowie gemeinsame Besuche von Museen,
Ausstellungen oder Theaterveranstaltungen.
Auch offene Treffpunkte und mehr
Möglichkeiten für soziale Kontakte nennen
die Teilnehmenden häufig. Ein Wunsch aus der
Umfrage konnte bereits umgesetzt werden:
Viele regten einen digitalen
Veranstaltungskalender für Menschen ab 60
Jahren an. Dieser ist inzwischen online
verfügbar und bündelt Angebote aus den
Bereichen Kultur, Bewegung und Begegnung.
Zum Veranstaltungskalender.
Alle Informationen zum Modellprojekt
Moers-Mitte inklusive Link zur Umfrage.
Langjähriges Engagement
gewürdigt: Stadt Moers ehrt Mitarbeitende
Dank für den Einsatz: In einer Feierstunde
am Freitag, 20. März, hat die
Stadtverwaltung insgesamt 20 Mitarbeitende
für ihre langjährige Tätigkeit im
öffentlichen Dienst geehrt.

Foto: pst
Bürgermeisterin Julia
Zupancic würdigte in ihrer Rede insbesondere
den Einsatz und die Verlässlichkeit der
Mitarbeitenden: „Was uns heute
zusammenführt, ist vor allem eines:
Dankbarkeit. Dankbarkeit für Ihren Einsatz,
Ihre Verlässlichkeit und Ihre oft ganz
stille, aber unverzichtbare Arbeit für
unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und
Bürger.“ Auch die Personalratsvorsitzende
Nadine Koziel dankte den Gästen für das
jahrzehntelange Engagement. Fünf
Mitarbeitende feierten an dem Vormittag ihr
25-jähriges, drei ihr 40-jähriges
Dienstjubiläum. Zudem wurden zwölf Frauen
und Männer in den Ruhestand verabschiedet.
Darunter befindet sich eine Mitarbeiterin,
die gleichzeitig ihr vierzigjähriges
Dienstjubiläum feierte. Die Geehrten stammen
aus nahezu allen Bereichen der Verwaltung.
Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgten
Clara Pinheiro Walla und Florian Kager vom
Schlosstheater Moers sowie die Schülerinnen
Mareike Kauf (Querflöte) und Sophia Lütz
(Klavier) von der Moerser Musikschule.
DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp wählt neuen Vorstand
Ein besonderer Moment für die
DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp: Erstmals
seit vielen Jahren – möglicherweise sogar
seit ihrer Gründung im Jahr 1973 – hat die
Jugend wieder einen eigenen Jugendvorstand.
Beim Ortsgruppenjugendtag übernahmen damit
junge Mitglieder eigenverantwortlich
Verantwortung für die zukünftige
Jugendarbeit.
Beim
Ortsgruppenjugendtag der DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp haben die jungen Mitglieder
ihren neuen Jugendvorstand gewählt.
Insgesamt nahmen zahlreiche Kinder und
Jugendliche an der Versammlung teil und
nutzten die Gelegenheit, die zukünftige
Jugendarbeit in ihrer Ortsgruppe
mitzugestalten.
Unter der Leitung
des Wahlvorstands mit Konstantin Dittrich
wurden die Vorstandsämter neu besetzt. Zum
Jugendvorsitzenden wurde Leon Jochems
gewählt. Stellvertretende Jugendvorsitzende
sind Felix Lutz und Julian Spitzer. Das Amt
des Jugendschatzmeisters übernimmt Tim
Karrasch. Komplettiert wird der
Jugendvorstand durch Niklas Messerschmidt
und Maxim Aleksej Astrovski. Alle Kandidaten
wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre
Wahl an.
Der neu gewählte
Jugendvorsitzende Leon Jochems bedankte sich
nach der Wahl für das Vertrauen der
Mitglieder: „Ich freue mich sehr über die
Unterstützung und darauf, gemeinsam mit dem
neuen Team viele Aktionen für unsere Kinder
und Jugendlichen zu planen. Uns ist wichtig,
dass die Jugend in unserer Ortsgruppe aktiv
mitgestalten kann und wir neben der
Ausbildung im Wasser auch tolle
Gemeinschaftserlebnisse schaffen."
Im Anschluss an den offiziellen Teil
nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit
für eine gemeinsame Freizeitaktion: 28
Jugendliche folgten der Einladung zum
Trampolinspringen und verbrachten dort eine
aktive Stunde voller Bewegung und Spaß. Die
Aktion bot eine gute Gelegenheit, den
Jugendtag gemeinsam ausklingen zu lassen und
den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe weiter
zu stärken.

Der neu gewählte Jugendvorstand der DLRG
Moers-Rheinkamp mit weiteren Teilnehmenden
beim Trampolinspringen. Foto Sven Kattelans
Mit dem neu gewählten Jugendvorstand
möchte die DLRG Moers-Rheinkamp die
Jugendarbeit weiter stärken und jungen
Mitgliedern künftig noch mehr Möglichkeiten
zur Mitgestaltung bieten.
Dinslaken: Vor Ostern: Müllabfuhr planmäßig
früher unterwegs Der
Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das ist oft
auch beim gewohnheitsmäßigen Rausstellen der
Mülltonnen so. Jetzt, kurz vor Ostern, ist
aber der Blick in den Abfallkalender
besonders sinnvoll. In der Woche vor Ostern
ist die Müllabfuhr, wie jedes Jahr, früher
dran als gewohnt.
Das bedeutet, dass
die Bezirke, die normalerweise erst am
kommenden Montag angefahren würden, nun
schon am kommenden Samstag, 28.03.2026,
durch den DIN-Service abgefahren werden. Die
Dienstags-Bezirke werden schon am Montag
abgefahren und so weiter. Dies ist
selbstverständlich im Abfallkalender genau
nachzulesen.
Atommülltransporte
durch Duisburg und Moers - BUND ruft zur
Mahnwache auf Hochradiaktiver Atommüll
gehört nicht auf die Autobahn -
Mahnwache zur CASTOR-Transport-Beobachtung
Die seit langem drohenden Transporte von
hochradioaktivem Atommüll aus Jülich nach
Ahaus stehen unmittelbar bevor. Der Bund für
Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND)
geht davon aus, dass diese in der Nacht von
Dienstag auf Mittwoch auch über Duisburger
und Moerser Stadtgebiet rollen werden. Die
Umweltorganisation ruft in der Nähe der
Autobahnbrücke der A42 am Dienstag ab 20.00
Uhr zu einer Mahnwache auf.
Nachdem
der Eilantrag des BUND zur Verhinderung der
Atommülltransporte vom
Oberverwaltungsgericht Brandenburg
abschlägig beschieden wurde, gibt es
zunächst grünes Licht für die
Castortransporte. Die Entscheidung im
Hauptverfahren steht zwar noch aus, aber
trotzdem ist mit dem Beginn der Transporte
ist nun am Dienstag, dem 24.3. zu rechnen.
Auch zur Frage der bislang als Geheimsache
eingestufte Transportstrecke ist inzwischen
klar, dass diese über Moerser und Duisburger
Stadtgebiet rollen werden.
Dabei
wird die Transportstrecke für die 130 Tonnen
schweren Transportfahrzeuge über die Baerler
Brücke der A 42 führen. Dies gilt als
gesichert, weil erst vor wenigen Tagen vom
Bundesverkehrsministerium eine
Drohenflugverbotszone entlang einer
möglichen Strecke ausgewiesen wurde, die
eben auch diese Brücke betrifft.
Kerstin Ciesla, stellvertretende
Landesvorsitzende des BUND und Sprecherin
der Kreisgruppe Duisburg erläutert: "Wir
halten es für unverantwortlich, diese
Transporte durchzuführen - besonders in
diesen unsicheren Zeiten und über kaum zu
schützende Autobahnen. Dieser Atommüll
gehört nicht auf die Autobahnen oder in ein
unsicheres Zwischenlager in Ahaus. Der
Atommüll soll in Jülich bleiben, auch wenn
das bedeutet, dort ein neues Lager zu
errichten."
Michael Zerkübel, BUND
Moers ergänzt: "Wir haben im vergangen
Sommer hilflos zusehen müssen, wie Drohen
die deutsche Flughäfen lahmgelegt haben. Wer
garantiert, dass dies jetzt nicht über der
Transportstrecke auftauchen?!"
Mit
der angekündigten und polizeilich
genehmigten Mahnwache möchte der BUND die
Menschen in der Region sensibilisieren, denn
es drohen noch Dutzende weitere solcher
Transporte. Diese beginnt um 20.00 Uhr auf
dem Pendlerparkplatz Hegentweg, Ecke
Rheindeichstrasse und wird enden, nachdem
der Castortransport die Brücke passiert hat,
spätestens aber in der Nacht zum Mittwoch um
4.00.
Aufgrund des begrenzten
Parkraums werden die Teilnehmer*innen
gebeten, Parkmöglichkeiten in näheren
Umfeld, z.B. Kohlenhuckstrasse zu nutzen und
zu Fuß zum Veranstaltungsgelände zu kommen.

Spargelanbau in
Deutschland geht zurück
• Erntemenge (-9
%), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der
Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015
gesunken • 79 % des im Jahr 2025
importierten Spargels während der Saison von
März bis Juni eingeführt
Der
Spargelanbau in Deutschland geht zurück:
Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch
die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist
in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Im
Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900
Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 %
weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen)
und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor
(2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Ein
Grund für die geringere Spargelernte ist der
Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025
umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel
deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren
1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800
Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015
mit 25 700 Hektar.

Vor allem kleinere
Betriebe haben sich in den vergangenen
Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen.
Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich
stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge:
von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im
Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 %.
Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern
(290), Nordrhein-Westfalen (265) und
Baden-Württemberg (210). Die größten
Anbauflächen lagen in Niedersachsen
(4 300 Hektar), Nordrhein-Westfalen
(4 100 Hektar) und Brandenburg
(4 000 Hektar). 24 500 Tonnen Spargel wurden
2025 importiert, vor allem aus Spanien,
Mexiko und Griechenland Spargel kommt nicht
nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch
aus dem Ausland eingeführt.
Im
Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach
Deutschland importiert, das entspricht einem
Viertel der einheimischen Produktion. Die
Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr
zuvor um 6,4 % gestiegen
(2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem
Jahr 2015 um 3,4 % (23 700 Tonnen). Der
überwiegende Teil des Import-Spargels wird
eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für
das Gemüse ist: 79,4 % des im Jahr 2025
importierten Spargels wurde in den Monaten
März bis Juni eingeführt.
Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im
Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten
Spargels kam von dort (6 600 Tonnen). Es
folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 %
(4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem
Anteil von 19,6 % (4 800 Tonnen). Im
Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus
Deutschland exportiert. Das waren 2,7 %
weniger als im Jahr 2024 (4 600 Tonnen) und
13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen).
NRW:
Güterumschlag der Binnenschifffahrt 2025 um
fast 2 % gesunken * Umschlag bei
Erzen, Steinen und Erden um 8,5 %
zurückgegangen * Rund ein Drittel der
gesamten Tonnage waren Gefahrgüter *
Rhein weiterhin wichtigste Wasserstraße in
NRW S
In den nordrhein-westfälischen
Binnenhäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt
97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag
der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um
1,9 % unter dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahreszeitraums.
Güterumschlag
von Erzen, Steinen und Erden um 8,5 %
gesunken 71,9 % der im Jahr 2025
umgeschlagenen Güter stammten aus vier
Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen
waren Erze, Steine und Erden, das sind 8,5 %
weniger als im gleichen Zeitraum 2024; 22,0
Millionen Tonnen Kokerei- und
Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6
Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und
Erdgas (+0,8 %) und 10,8 Millionen Tonnen
chemische Erzeugnisse (–0,1 %).

Gefahrgüter machten rund ein Drittel an
der gesamten Tonnage aus Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, wurden im
Jahr 2025 rund 28,7 Millionen Tonnen
Gefahrgut, z. B. flüssige
Mineralölerzeugnisse, in den NRW-Häfen
empfangen oder versandt, das waren 1,5 %
mehr als von Januar bis Dezember 2024. Damit
machten Gefahrgüter, die in verschiedenen
Güterabteilungen vorkommen können, 29,3 %
der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus.

Drei Viertel der Güter wurden in
Rhein-Häfen umgeschlagen Die
bedeutendste Binnenwasserstraße in
Nordrhein-Westfalen blieb der Rhein. Von
Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel
(75,0 %) aller beförderten Güter in Häfen
entlang dieser Wasserstraße umgeschlagen.
Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das
Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der
Mittellandkanal (1,7 %).
Das
Schlusslicht bildete das
Wesergebiet (0,1 %). Je nach Wasserstraße
wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche
Güter umgeschlagen: In den Rhein-Häfen
dominierten Erze, Steine und Erden (33,0 %)
sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse
(16,8 %).
Auf Binnenschiffen im
Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem
Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %)
sowie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (17,5 %)
umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet
überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %,
gefolgt von Kokerei- und
Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der
Weser machten landwirtschaftliche
Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil
aus.
Knapp 4,0 Millionen
Erwerbstätige leisten Nachtarbeit
Anteil der Erwerbstätigen mit
Nachtarbeit 2024 bei Männern (11,7 %) fast
doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %)
Für Nachtarbeitende bedeutet die
Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde
weniger Arbeit. Knapp 4,0 Millionen
Erwerbstätige in Deutschland haben im Jahr
2024 Nachtarbeit geleistet. Damit arbeiteten
9,3 % der 42,6 Millionen Erwerbstätigen
zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6
Uhr. Das teilt das Statistische Bundesamt
(Destatis) zur Zeitumstellung in der Nacht
von Samstag auf Sonntag (29. März 2026) nach
Ergebnissen des Mikrozensus 2024 mit.
Demnach war der Anteil der nachts
arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern
(11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen
(6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit bei
Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34
Jahre: 10,6 %) und im mittleren Alter (35
bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei
denjenigen ab 55 Jahren (7,4 %).

Bei vorbereitenden
Baustellenarbeiten, der Bauinstallation und
dem sonstigen Ausbaugewerbe arbeiteten mit
einem Anteil von 1,8 % die wenigsten
Erwerbstätigen nachts – gefolgt von
IT-Dienstleistungen (3,6 %) sowie Erziehung
und Unterricht (3,8 %).
Aufforstung in Materborn:
21.000 Bäume für den Reichswald!
Eine von drei Flächen der Stadt Kleve, auf
die sich der Reichswald künftig ausdehnt.

Mit einer Fläche von 51 km² (5.100 ha.) ist
der Klever Reichswald das größte
zusammenhängende Waldgebiet am Niederrhein.
Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und
Holz NRW trägt die Stadt Kleve jetzt zur
weiteren Vergrößerung dieser Fläche bei: Auf
ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen
in städtischem Eigentum direkt am Waldrand
in Materborn wird aktuell kräftig
aufgeforstet.
Auf einer Fläche von
5,4 ha. werden dort insgesamt 21.000 Bäume
mit dem Ziel der dauerhaften Bewaldung
gepflanzt. Durch eine Mischung verschiedener
Arten standortgerechter Laubbäume soll ein
resilienter Wald entstehen, der den
klimatischen Herausforderungen der Zukunft
gewachsen ist. So werden etwa Traubeneichen,
Sommerlinden, Ebereschen und Hainbuchen in
sorgfältiger Handarbeit durch ein
beauftragtes Fachunternehmen gepflanzt. Die
nördlich gelegene Fläche am Ruppenberg wird
zusätzlich mit Obstbäumen ergänzt.

Entlang der Ackerränder ist eine
Waldrandgestaltung mit verschiedenen
Straucharten sowie Baumarten zweiter Ordnung
vorgesehen. Durch diese strukturreiche
Ausprägung dient der Waldrand insbesondere
dem Schutz der dahinterliegenden Waldflächen
– etwa vor Sturm, Austrocknung und
Nährstoffverarmung – und bietet zugleich
Lebensraum für eine artenreiche Tierwelt.

Wälder erfüllen wichtige Funktionen im
Klimaschutz. Ihre Bäume nehmen CO² aus der
Atmosphäre auf, binden den Kohlenstoff und
geben Sauerstoff an ihre Umwelt ab.
Zusätzlich fungiert der Waldboden als
Wasserspeicher und hat damit eine wichtige
Funktion im Wasserkreislauf. Zahlreiche
Tier- und Pflanzenarten finden im Wald ihren
Lebensraum. Und nicht zuletzt dient der Wald
auch Menschen als Erholungsraum. Gerade der
Reichswald ist bei Kleverinnen und Klevern,
aber auch bei Gästen von nah und fern für
seine weitläufigen Wander- und Radwege
beliebt.
Die Stadt Kleve und der
Landesbetrieb Wald und Holz NRW tragen mit
dem Aufforstungsprojekt zur Förderung und
Erhaltung all dieser Vorzüge des Waldes bei.
Die Umwandlung einer Ackerfläche in eine
Forstfläche geht zudem mit einer
ökologischen Aufwertung und folglich der
Generierung sogenannter Ökopunkte einher,
die zur Kompensation zukünftiger
städtebaulicher Projekte genutzt werden
können. Insgesamt investiert die Stadt Kleve
rund 100.000 Euro in die
Aufforstungsmaßnahme.
Aktuelle
Informationen und Bilder zum Projektverlauf
sind auf der städtischen Internetseite unter
www.kleve.de/aufforstung abrufbar.
Altlasten-Experten des AAV
unterstützen Sanierung des
Hallenbad-Geländes Das ehemalige
Klever Stadtbad aus der Luft

Um diese Fläche geht es: Das ehemalige
Hallenbad am Kermisdahl.
Eine Fläche
in bester Innenstadtlage, deren Nutzung
dennoch mit Hürden verbunden ist: Seit
Jahren beschäftigen sich die Stadt Kleve und
der Rat der Stadt Kleve mit der zukünftigen
Nutzung des Geländes an der Stadtbadstraße,
auf dem das alte Hallenbad steht. Eingriffe
in den Boden werden dort durch Altlasten
erschwert. Ein ehemaliges Gaskraftwerk hat
die Erde an der Stelle verunreinigt, die
Sanierung ist aufwändig. Nun erhält die
Stadt Kleve Unterstützung von ausgewiesenen
Experten auf dem Gebiet.
Der Verband
für Flächenrecycling und Altlastensanierung
(AAV) hat das von der Stadt Kleve
angemeldete Förderprojekt „Ehemaliges
Gaskraftwerk Stadtbadstraße in Kleve“ in
seinen Maßnahmenplan aufgenommen. Der
Verband unterstützt die Stadt Kleve also bei
der Sanierung des belasteten Grundstückes.
Neben der Sanierungsuntersuchung und
Sanierungsplanung übernimmt der AAV auch die
Maßnahmenträgerschaft für anschließende
Sanierungen und Aufbereitungen inklusive
Gebäuderückbau. Und: 80 % der Kosten werden
vom AAV getragen. Sollte ein saniertes
Grundstück anschließend verkauft werden,
wird der AAV am Verkaufserlös beteiligt,
maximal jedoch in Höhe der vom Verband
eingesetzten Mittel.
Mit dem AAV
steht der Stadt Kleve ein Spezialist in
Sachen Altlastenrecycling zur Seite. Der
Verband wurde 1988 durch ein Gesetz des
Landes Nordrhein-Westfalen gegründet und
dient als Körperschaft des öffentlichen
Rechts dem Wohl der Allgemeinheit. Als
Wissens- und Kompetenznetzwerk zur
Altlastensanierung erprobt der AAV
innovative Technologien und neue Verfahren
zur Beseitigung schädlicher
Bodenveränderungen.
Zum weiteren
Verlauf des Projektes steht die Stadt Kleve
nun in Kontakt mit dem AAV. Ziel ist es, die
Fläche schon für die Landesgartenschau 2029
teilweise nutzbar zu machen
Verdienstkreuz für Christian
Chwallek aus Alpen: Engagement für
Kommunalpolitik und Naturschutz
Am Freitag, 20. März 2026, verlieh der
stellvertretende Landrat Günter Helbig das
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland an Christian
Chwallek aus Alpen. Durch sein jahrelanges
Engagement im kommunalpolitischen Bereich
sowie im Naturschutz hat Christian Chwallek
auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Christian Chwallek ist seit 2004
Mitglied des Ortsverbands der Bündnis90/Die
Grünen und war von 2004 bis 2009
ehrenamtlicher Vorsitzender des Ortsverbands
Alpen. Von 2004 bis 2014 war er
ehrenamtliches Ratsmitglied und von 2009 bis
2014 Fraktionsvorsitzender im Rat der
Gemeinde Alpen. Durch seine kommunikative
Art hat er über alle Parteigrenzen hinweg
hohes Ansehen genossen. Der Schwerpunkt
seiner Ratstätigkeit war die Schulpolitik,
da er auch ehrenamtlich als Elternvertreter
in der Grundschule Menzelen tätig war.
Unter dem Motto „Kleine Füße, kurze
Wege“ setze er sich für den Erhalt der
Dorfschule ein. Christian Chwallek hat sich
auch durch seine Naturschutzschulungen in
den Alpener Schulen einen Namen gemacht. Auf
seine Initiative wurde das Rathaus Alpen als
Schwalbenfreundliches Haus ausgezeichnet.
Günter Helbig: „Herr Chwallek, Sie
sind ein wahres Kind des Niederrheins und
das zeigt sich besonders in Ihrer Liebe zur
Natur und zu Ihrer Heimat. Besonders
beeindruckend finde ich, dass Sie so
zahlreiche Möglichkeiten nutzen, um den
Naturschutz aktiv zu fördern, sondern auch
andere dafür zu begeistern. Den Kleinsten
bringen Sie in Ihren Schulungen bei, wie
wichtig die Natur ist, Sie sorgen für
Streuobstwiesen und setzen das Thema gekonnt
in Szene, wie beispielsweise mit dem von
Ihnen initiierten Streuobstwiesenfest.
Naturschutz wird durch Ihren Einsatz
greifbar, anschaulich und vor allem
zugänglich. Es ist eine Freude, Ihnen heute
diese Auszeichnung zu überreichen.“
Christian Chwallek ist leidenschaftlicher
Niederrheiner und widmet sich neben der
Ornithologie und dem Streuobstwiesenschutz
insbesondere dem Schutz seiner
niederrheinischen Heimat. Er ist
Gründungsmitglied und einer der Sprecher des
„Aktionsbündnis Niederrheinappell“ und setzt
sich gegen den Kiesabbau ein. Dieses
Engagement trägt er auch in den
„NABU-Landesvorstand“, in den er 2011
gewählt wurde.
Zuvor war er sieben
Jahre Vorstandsmitglied der Kreisgruppe
Wesel und leitet seit 2007 die Ortsgruppe
Alpen. Außerdem ist er stellvertretender
Vorsitzender der „NABU-Naturschutzstation
Niederrhein“ und der „NABU-Stiftung
Dingdener Heide“. 2020 ist er zum
stellvertretenden Landesvorsitzenden des
NABU-NRW gewählt worden.
Mit seinem
Engagement für Streuobstwiesen hat Christian
Chwallek verschiedene gesellschaftliche
Gruppen aus dem Ort für das Naturprojekt
Ratsbongert in Alpen gewinnen können – dies
war aber nur der Anfang. Weitere
eindrucksvolle Streuobstwiesen wurden auf
Flächen in anderen Ortsteilen wie z.B.
Bönninghardt am Mühlenweg angelegt und das
jährlich stattfindenden Streuobstwiesenfest
im September mitsamt Obstverkauf ist weit
über die Grenzen von Alpen bekannt und lockt
viele Besucherinnen und Besucher.
Christian Chwalleks ehrenamtliche Tätigkeit
besteht weiterhin aus der jährlichen Pflege
der Bäume in den Streuobstwiesen und aus
regelmäßig stattfindenden Schulungen und
Führungen. Gerade der kürzlich eingerichtete
Naturlehrpfad und die Hinweistafeln im
Ratsbongert bieten Kindergärten, Schulen,
Vereinen und Gruppe pädagogische Hilfen zum
Naturverständnis, was eine Bereicherung für
die gesamte Gemeinde darstellt.
Er
hat außerdem den Naturlehrpfad auf dem
Waldspielplatz in der Bönninghardt
initiiert, der von der Leader Region
Niederrhein finanziert wurde. Christian
Chwallek war darüber hinaus in der
Bönninghardt einige Jahre auch
ehrenamtlicher Vorsitzender des
„Bönninghardter Fördervereins für
Naturschutz und Brauchtum.“
Im Jahr
2008 war er als Mitorganisator am Tag der
Regionen in Menzelen beteiligt. Eine seiner
Herzensangelegenheiten ist die regionale
Vermarktung, genauso wie seine Idee der
Blumentauschbörse auf dem Blumen- und
Spargelmarkt, die jährlich stattfindet.

v.l.n.r Alpens Bürgermeister Ludger
Staymann, Verdienstkreuzträger Christian
Chwallek und der stellvertretende Landrat
Günter Helbig bei der Ordensübergabe in
Alpen.
Moerser Kinder gehen
wieder auf große Ostereiersuche
Ostern wird bunt – und viele Spielplätze in
Moers werden wieder zu kleinen Schatzinseln:
Am Ostermontag, 6. April, startet ab 15 Uhr
die beliebte Ostereiersuche. In diesem Jahr
beteiligen sich sogar zehn Spielplätze – so
viele wie noch nie. Das bewährte Konzept
bleibt: Kinder suchen auf ‚ihrem‘ Spielplatz
nach versteckten Plastik-Eiern und tauschen
diese vor Ort gegen eine Geschenktüte ein –
eine pro Kind.

Foto: pst
Insgesamt werden über 900
Tüten verteilt. Möglich macht das in diesem
Jahr die großzügige Unterstützung der
Sparkasse am Niederrhein, die die Aktion
erstmals als Sponsor begleitet.
Spielplatzpaten der ersten Stunde noch dabei
„Ein großer Dank gilt den vielen
engagierten Spielplatzpatinnen und -paten.
Sie bereiten die Suche mit viel Einsatz vor,
verstecken die Eier, organisieren den Ablauf
und sorgen dafür, dass alle Kinder eine
schöne Zeit erleben“, erläutert Mark
Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro
der Stadt.
Viele von ihnen sind seit
Jahren dabei und opfern dafür sogar ihren
Feiertag. „Sie machen das hier mit viel
Herz. Ohne sie gäbe es die Ostereiersuche
nicht“. Ein besonderes Beispiel ist die
Familie Julius aus Kapellen: Sie hatte 2016
die Idee dafür auf dem Spielplatz an der
Grabenstraße in Kapellen zunächst im
privaten Rahmen. Daraus entstand ein Jahr
später die erste offizielle Aktion des
Kinder- und Jugendbüros.
Auch zehn
Jahre später ist die Familie weiterhin dabei
und hat die Suche – mit Ausnahme der
Corona-Jahre – jedes Jahr organisiert. „Dass
diese Idee seit zehn Jahren trägt, spricht
für sich – und für die Menschen dahinter“.
Aktion wächst Außerdem gehören
die Spielplätze am Treibweg (Scherpenberg),
an der Helmholtzstraße (Vinn) und am
Sperlingsweg (Hülsdonk) zu den Standorten
der ersten Stunde – und sind auch 2026
wieder mit dabei. „Diese Verlässlichkeit ist
alles andere als selbstverständlich“, betont
Bochnig-Mathieu.
Gleichzeitig
wächst die Aktion weiter: Neu dabei sind in
diesem Jahr die Spielplätze Am Bendmannsfeld
(Kapellen), an der Marie-Curie-Straße (Vinn)
sowie der neue Spielplatz am Eickschenweg in
den Eicker Wiesen, der erst kurz zuvor
eröffnet wurde.
Bitte kein
‚Ostereiersuchtourismus‘ Damit möglichst
viele Kinder profitieren, gilt weiterhin
eine wichtige Regel: Jedes Kind sucht nur
auf einem Spielplatz. In den vergangenen
Jahren kam es vereinzelt vor, dass Familien
mehrere Standorte angefahren haben. Die
Aktion ist bewusst als nachbarschaftliches
Angebot gedacht. „Es geht nicht darum,
möglichst viele Tüten zu sammeln, sondern
gemeinsam Zeit auf dem eigenen Spielplatz zu
verbringen“, erklärt Mark Bochnig-Mathieu.
Diese Spielplätze sind dabei:
Helmholtzstraße, Marie-Curie-Straße (beide
Vinn), Treibweg (Scherpenberg), Sperlingsweg
(Hülsdonk), Grabenstraße, Am Bendmannsfeld
(beide Kapellen), Olof-Palme-Straße
(Rheinkamp), Nehrungen Weg (Meerfeld),
Frieda-Nadig-Straße (Asberg) und
Eickschenweg (Eicker Wiesen).
ENNI bringt Mülltrennung in die Kita
Große Augen, viele Fragen und
ein echtes Highlight auf dem Hof: Die
Abfallwirtschaftsbetriebe ENNI waren im
Rahmen des Abfallsammeltages 2026 zu Gast
bei der Elterninitiative Kita Bauklötzchen
e.V. und machten Mülltrennung für die Kinder
direkt erlebbar. Mit einem echten Müllwagen
konnten die Kinder hautnah verfolgen, wie
Mülltonnen geleert werden – und löcherten
die Mitarbeitenden mit ihren Fragen.

Foto: Kita Bauklötzchen
Bereits im
Vorfeld hatten sie sich spielerisch mit dem
Thema beschäftigt und zeigten nun stolz, was
in welche Tonne gehört. Für einen besonders
schönen Moment sorgten die Kinder selbst:
Mit dem eigens eingeübten Mülltrennungslied
„Ich kann das ganz allein“ bedankten sie
sich bei den Müllwerkerinnen und Müllwerkern
– und bewiesen dabei, wie viel sie schon
gelernt haben.
Plausch und
Ehrenamt: Stadtteilbüro lädt auf den
Meerbecker Markt ein Der Duft
von frischem Obst und Gemüse, Stimmengewirr
auf dem Meerbecker Markt – und mittendrin
das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Am Mittwoch,
25. März, von 10 bis 12 Uhr lädt das Team
dort zur Marktsprechstunde ein. Wer mag,
kann einfach vorbeischauen, ins Gespräch
kommen und Ideen loswerden.

Gleichzeitig informiert die
Freiwilligenzentrale der Grafschafter
Diakonie über das Ehrenamt: wie man mit
anpacken, Kontakte knüpfen und etwas bewegen
kann. Alle, die Lust haben, sich
einzubringen oder noch Fragen haben, sind
herzlich willkommen. Rückfragen an das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon 0 28 41
/ 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 25.03.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr .Veranstaltungsort
Johann-Esser-Platz 1, 47443 Moers.
Veranstaltungsort Meerbecker Wochenmarkt
Moers: Konzeptwerkstatt zur
Biodiversitätsstrategie – Jetzt
mitgestalten! Um die
Artenvielfalt in unserer Stadt langfristig
zu erhalten und zu stärken, erarbeitet die
Stadt Moers derzeit eine kommunale
Biodiversitätsstrategie. Nach Abschluss der
Grundlagenanalyse befindet sich das Projekt
nun in einer entscheidenden Phase: der
konkreten Ausarbeitung der Strategie. Dabei
sind Ihre Ideen, Erfahrungen und
Perspektiven gefragt!

Im Rahmen einer öffentlichen
Konzeptwerkstatt informiert die Stadt über
den aktuellen Stand der Konzepterstellung
und stellt erste inhaltliche Ansätze und
Handlungsfelder vor. Anschließend haben Sie
die Möglichkeit, Ihre Anregungen, Wünsche
und Einschätzungen einzubringen und aktiv an
der weiteren Ausgestaltung mitzuwirken. Die
Veranstaltung richtet sich an alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und
einen konstruktiven Austausch!
Veranstaltungsdatum 24.03.2026 - 18:00
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers und Earth Hour: Hier
bleibt es eine Stunde dunkel
Viele Menschen, Städte und Unternehmen
machen am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr
für eine Stunde das Licht aus und setzen so
gemeinsam ein Zeichen für den Klima- und
Artenschutz. Moers nimmt bereits seit 2018
an der Aktion ‚Earth Hour‘ teil. In diesem
Jahr wird u. a. erneut das Geleucht auf der
Halde Rheinpreußen nicht eingeschaltet. Auch
das Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, das
Moerser Schloss und das Verwaltungsgebäude
von ENNI sind dabei. Die Earth Hour des WWF
ist die größte weltweite Klima- und
Umweltschutzaktion. Der WWF ruft dazu auf,
sich der Aktion anzuschließen.
Weitere Infos zur Aktion.
Moers: Wohnumfeldverbessernde
Maßnahmen bei Demenz In
Kooperation mit dem Caritasverband
Moers-Xanten e. V. Wie können Wohnräume an
die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
angepasst werden, um ihre Sicherheit und
Selbständigkeit zu erhalten?
Diese
Frage steht im Mittelpunkt dieses
informativen Vortrags. Für Menschen mit
einer demenziellen Erkrankung ist das eigene
Zuhause oft der wichtigste Rückzugsort. Eine
gezielte Wohnberatung kann helfen, die
Selbständigkeit zu bewahren und den Alltag
sicherer zu gestalten.
Schon kleine
Anpassungen in den eigenen vier Wänden
können Stürze verhindern, den Pflegeaufwand
verringern und die Lebensqualität steigern.
Der Vortrag gibt praxisnahe Tipps, welche
Veränderungen besonders hilfreich sind.
Referentin: Birgit Meschendörfer. Eine
Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H30300DGebühr: unentgeltlich Event
details Veranstaltungsdatum 26.03.2026 -
18:00 Uhr - 19:30 Uhr Veranstaltungsort
Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
vhs Moers: Faszinierende
Reise durch Peru, Bolivien und Chile – Eine
Reportage Sprache Spanisch
Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise
durch 3 der faszinierendsten Länder
Südamerikas! Diese Reportage nimmt Sie mit
nach Peru, Bolivien und Chile - von den
sagenumwobenen Ruinen Machu Picchus über die
endlosen Weiten des Altiplano bis hin zur
beeindruckenden Atacama-Wüste.
Mit
eindrucksvollem Bildmaterial, persönlichen
Erlebnissen und historischen Hintergründen
erleben Sie hautnah den Alltag der Menschen,
ihre Traditionen und die atemberaubende
Natur dieser Region. Entdecken Sie eine
Seite Lateinamerikas, die weit über die
bekannten Klischees hinausgeht.
Andrea Babilon, Gründerin von Querido Mundo,
ist eine erfahrene Reiseleiterin und
Expertin für interkulturelle Kommunikation.
Referentin: Andrea Babilon. Eine Anmeldung
ist erforderlich. www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H42200 Gebühr: 7 Euro (ab 15
Personen) Veranstaltungsdatum 27.03.2026
- 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Altes Landratsamt
Moerser
Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz
anderer Perspektive kennenlernen möchte,
begleite mich auf dieser abendlichen
Führung. Wandeln Sie in der Alt- und
Neustadt auf den Spuren des letzten
Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach
Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von
Moers wieder lebendig werden – und lauschen
Sie den spannenden Erzählungen aus früheren
Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs.
Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen
Kosten: 9 Euro Event details
Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:00
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal
am Neumarkt, Neumarkt 47441 Moers.
Moers: Wo sind denn alle?
von Emil
Borgeest und Leo Meier Gut
sichtbar prangt er an der Wand.
Glücklicherweise nur für die Person, die den
Raum bewohnt. Das Motiv des Flecks taucht
als Symbol für Schuld und Makel an den
Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für
einen lächerlichen Riss in der Welt in
Büchners Leonce und Lena auf. In Wo sind
denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und
Leo Meier versuchen vier Nachbar*innen,
schamhaft den Wasserfleck loszuwerden.
Unberufen kommt Olaf Meier, der fast 30
Jahre die Telefonseelsorge
Duisburg / Mülheim / Oberhausen geleitet
hat, in unsere kleine Gesellschaft.
Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit
dieser verdammten Einsamkeit umzugehen. Nach
den Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein
neues Stück für das S.T.M.
Gemeinsam
mit dem Ensemble stellen sie zentrale Fragen
unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft? Wie
entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn alle?
Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell
9, 47441 Moers.
Moers:
Patrick Nederkoorn – Die orangene Gefahr -
ausverkauft!
Was passiert, wenn
durch den Anstieg des Meeresspiegels 17
Millionen orangefarbene Klimaflüchtlinge mit
ihren Wohnwagen auf der linken Spur nach
Deutschland rollen? Sind die Deutschen dann
bereit, die so geliebten Holländer
aufzunehmen? „Die orangene Gefahr – Die
Holländer kommen“ ist das erste
deutschsprachige Programm des
niederländischen Kabarettisten Patrick
Nederkoorn.

Die Premiere wurde im Frühjahr 2022 im Haus
der Springmaus in Bonn gefeiert. Es ist eine
amüsante und bitterböse Auseinandersetzung
mit den Eigenarten unserer beiden Nationen
und dem Thema Migration im Klimawandel. Das
Programm wurde nominiert für den Prix
Pantheon und gewann den Obernburger
Mühlstein, den Komiker Jackpot, den
Silbernen Reinheimer Satirelöwe und den
Zweiten Preis der Tuttlinger Krähe.
Gefördert durch die Sparkasse am
Niederrhein. Veranstaltungsdatum
26.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Hakuna Matata - Hinweis:
Event wurde verlegt. Deine
Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der
Veranstalter hat dein Event verlegt. Deine
Tickets sind auch für den neuen Termin
gültig. Bewahre deine Tickets einfach auf,
du musst nichts weiter tun. Falls du diesen
Termin nicht wahrnehmen kannst, hat uns der
Veranstalter mit der Rückabwicklung der
Tickets beauftragt. Dafür benötigen wir
deine Tickets und deine Kontaktdaten.
Bitte nutze dazu unbedingt unser Rückabwicklungsformular.
Solltest du im Besitz eines
EVENTIM.Pass-Tickets sein, kannst du das
Formular nicht nutzen. Frage die Stornierung
in diesem Fall bitte direkt über die EVENTIM
App an.
Die Kindermusical-Gala „Hakuna
Matata“ entführt Familien auf eine magische
Reise durch bekannte Disney- und
Kinderfilmmelodien wie „Die Eiskönigin“,
„König der Löwen“, „Tabaluga“ und mehr, mit
mitreißenden Liedern, bunten Kostümen und
innovativen Bühnenbildern, die für
unvergessliche Momente, Spaß und Freude
sorgen und Kinder sowie Erwachsene ab vier
Jahren in eine märchenhafte Welt voller
Lieblingshelden und musikalischer Highlights
eintauchen lassen.
Der Eintritt ist
ab 31,50 Euro erhältlich. Tickets sind
online unter www.esn-eg.de/reservix.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 26.03.2026 - 16:30
Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle,Filder Straße 142, 47447 Moers.
Moers: Sarah Kuttner - Mama
& Sam
Sarah Kuttner schildert in ihrem
neuen Roman »Mama & Sam« eine
Ausnahmesituation, wie es sie gar nicht
selten gibt. Eine Tochter steht in der
Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter.
Die Mutter ist fort, ihre gesamten
Ersparnisse auch.

Foto: Laura Hoffmann
Was bleibt,
sind Fragen: Warum ist die Wohnung so
chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie
ist es überhaupt möglich, seine eigene
Mutter an einen Heiratsschwindler zu
verlieren? Sarah Kuttner erzählt die
Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und
auf einen Love Scammer traf. Die sich
verliebte und die Augen verschloss. Die
nichts zurückließ, außer einem schier
endlosen Chat mit dem Betrüger.
Vor
allem aber ist es die Geschichte einer
Tochter, die zurückbleibt, mit einer
Leerstelle, wo einmal die Mutter war. Also
liest die Tochter die Nachrichten, die nicht
für sie bestimmt waren, liest Dinge über
sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und
doch, ganz langsam, füllt sich die
Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu
Lebzeiten nicht möglich war.
Ein
Roman über das Gefühl der Schuld, den
Schmerz des Zurückbleibens, und die
ungewollte Intimität eines Nachlasses. Sarah
Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und
arbeitet als Moderatorin. Sie wurde mit
ihren Sendungen »Sarah Kuttner – Die Show«
(VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und
arbeitete mehrfach für die ARD. Bei zdf.neo
hat sie das Großstadtmagazin »Bambule« und
die Talkshow »Kuttner plus Zwei« moderiert.
Seit 2016 produziert und moderiert
sie die monatliche Veranstaltungsreihe
»Kuttners schöne Nerdnacht« und seit 2017
moderiert sie gemeinsam mit Stefan
Niggemeier den Podcast »Das kleine
Fernsehballett« auf Deezer. Ihre Kolumnen
für die Süddeutsche Zeitung und den
Musikexpress wurden im Fischer Taschenbuch
Verlag veröffentlicht.
Ihr erster
Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und
stand wochenlang auf der Bestsellerliste.
Danach erschienen die Romane
»Wachstumsschmerz« (2011), »180 Grad Meer«
(2015) und »Kurt« (2019). Sarah Kuttner lebt
in Berlin. Veranstaltungsdatum
24.03.2026 - 20:00 Uhr .Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Improviser in Residence:
WOBBLY (Evi Filippou & Marius Wankel) feat.
Fabian Dudek
Wenn geballte
Schlagzeug-Power auf das hochenergetische
Saxophonspiel von Fabian Dudek trifft,
bleibt kein Stein auf dem anderen. Absolute
Empfehlung!

Der Eintritt ist frei! Event details
Veranstaltungsdatum 23.03.2026 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Weygoldstraße 10 47441
Moers Veranstaltungsort Die Röhre
Geschichte lebendig erleben:
Öffentliche Führung im Grafschafter Museum
Mauern, die Geschichten
erzählen: Das Grafschafter Museum lädt auch
im Jahr 2026 wieder regelmäßig zu
öffentlichen Führungen für Erwachsene und
Familien ein. Im März steht dabei ein
zentrales Kapitel der Stadtgeschichte im
Fokus – die Herren von Moers und ihre Burg.
Die Führung nimmt die Besucherinnen und
Besucher mit auf eine Reise durch die
Jahrhunderte.

Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter
Museum
Anhand der Baugeschichte des
Moerser Schlosses wird die Entwicklung vom
ersten Wohnturm über die Ringmauerburg bis
zu den Umbauten durch den Fabrikanten
Wintgens in der Biedermeierzeit anschaulich
nachvollziehbar. Gleichzeitig wird deutlich,
wie sich die Nutzung bis zum heutigen Museum
gewandelt hat.
Ein besonderer Blick
gilt dem mittelalterlichen Aufstieg der
Stadt sowie den tiefgreifenden Veränderungen
in der Frühen Neuzeit. Die nächste Führung
findet am Mittwoch, 25. März, um 16 Uhr
statt und dauert etwa eine Stunde. Weitere
Termine werden jeweils am letzten Mittwoch
eines Monats angeboten.
Die
Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Es
fällt lediglich der reguläre Museumseintritt
an: Familien zahlen 4,50 Euro, Erwachsene 3
Euro, Kinder ab 6 Jahren 1 Euro. Mit einem
gültigen Bibliotheksausweis der Stadt Moers
ist der Eintritt frei. Um eine Anmeldung
wird gebeten unter Telefon 0 28 41 / 201-6
82 00.
Dinslaken: Verletzte
in Partnerstadt Arad Mit großer
Bestürzung haben wir von den aktuellen
Ereignissen in unserer israelischen
Partnerstadt Arad erfahren, wo am Samstag
(21.03.2026) bei iranischen Angriffen
zahlreiche Menschen verletzt worden sind.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen in
unserer Partnerstadt, bei den Verletzten,
ihren Familien und sowie bei allen Menschen,
die kriegsbedingt Angst, Leid und Verlust
erleben. Bürgermeister Simon Panke hat
bereits in einem Schreiben an seinen
Amtskollegen in Arad Solidarität und
Mitgefühl bekundet.
LKA-NRW: Menschen in NRW fühlen sich
überwiegend sicher -
Landeskriminalamt NRW stellt erste
Ergebnisse der Dunkelfeldstudie "Sicherheit
und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD
2024) vor Die Mehrheit der Menschen in
Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer
Wohngegend sicher und vertraut der Polizei.
Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse
der über den Fond für die Innere Sicherheit
der Europäischen Union kofinanzierten
Dunkelfeldstudie "Sicherheit und
Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD
2024) für Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil
der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird
und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.
Die Studie ergänzt die Polizeiliche
Kriminalstatistik (PKS), indem sie
Erfahrungen mit Kriminalität, das
Anzeigeverhalten, Einstellungen zur Polizei
und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung
erfasst. Die periodisch angelegte
bundesweite Studie wird in
Nordrhein-Westfalen durch die
Kriminalistisch-Kriminologische
Forschungsstelle (KKF) des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen
begleitet.
Die zweite Erhebungswelle
der Studie fand im Frühjahr 2024 statt.
Bundesweit wurden mehr als 186.000
Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt.
Davon entfielen rund 40.000 Befragte auf
Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in
Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und
umfasste rund 14.000 auswertbare Fragebögen.
Damit wurde erneut eine sehr große
Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse
sind für die nordrhein-westfälische
Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die
Menschen in Nordrhein-Westfalen überwiegend
sicher in ihrer Wohngegend fühlen.
Unsicherheitsgefühle treten insbesondere
nachts an bestimmten Örtlichkeiten auf -
etwa in Parks oder Parkanlagen sowie im
öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt
fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger im
Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020
im öffentlichen Raum etwas sicherer.
Befragte waren durchschnittlich eher wenig
beunruhigt davor, Opfer bestimmter
Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei
die Sorge vor Kriminalität ohne Gewalt, etwa
Betrug im Internet oder Sachbeschädigungen.
Die deliktspezifische Unsicherheit der
Bürgerinnen und Bürger ist dabei im
Vergleich zur ersten Erhebungswelle etwas
angestiegen.
Die Befragung zeigt
auch, wie viele Menschen tatsächlich Opfer
von Straftaten werden. 35,2 Prozent der
Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an,
im Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer
von einer der abgefragten Formen von
Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden
zu sein. Erfahrungen mit mindestens einer
der abgefragten Formen von
Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent
der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und
Bürger an.
Zu den am häufigsten
berichteten Delikten gehören: -
Beleidigung außerhalb des Internets: 13,6 %
- Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5
% - Waren- und Dienstleistungsbetrug im
Internet: 8,3 % - Missbrauch persönlicher
Daten im Internet: 7,6 % -
Fahrraddiebstahl: 6,8 % - Beleidigung im
Internet: 4,9 %
Die Ergebnisse zeigen
zugleich: Ein erheblicher Teil der
Straftaten wird nicht angezeigt. Von 12.154
berichteten Viktimisierungserfahrungen mit
Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung
wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei
gemeldet. Erfahrungen mit Gewaltkriminalität
(insgesamt 2.437 Fälle) wurden sogar nur in
7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.
Innenminister Herbert Reul "Die
Studie zeigt, dass sich viele Bürgerinnen
und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher
fühlen. Das sind gute Ergebnisse und passen
zu den aktuellen Zahlen der Polizeilichen
Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und
Straßenkriminalität sind zurückgegangen.
Gleichzeitig ist klar: Nicht überall ist
alles top. Denn sich sicher fühlen und
sicher sein sind zwei verschiedene Paar
Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr
unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten
und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu
stärken.
Wie wirksam allein ihre
sichtbare Präsenz ist, wird oft
unterschätzt. Die Studie hat auch das
Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das
Bild ist überwiegend positiv, aber viele
sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen
kommt. Genau deshalb habe ich die
Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen
sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei
heute erledigt, für die eigentlich andere
zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen
wir sie befreien, damit sie mehr Zeit für
ihre Kernaufgabe hat: Sicherheit."
Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo
Wünsch "Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger
Baustein moderner Kriminalitätsforschung.
Sie helfen uns noch besser zu verstehen,
welche Straftaten nicht angezeigt werden und
wo Menschen Unsicherheiten wahrnehmen. Diese
Erkenntnisse sind somit mitentscheidend für
eine wirksame Präventions- und
Polizeiarbeit."
Ausblick Die
Studie "Sicherheit und Kriminalität in
Deutschland" ist periodisch angelegt, um
Entwicklungen über die Zeit beobachten zu
können. In Nordrhein-Westfalen wurde der
bundesweit eingesetzte Fragebogen in der
aktuellen Erhebung zusätzlich um vertiefende
Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten
bei einem Notruf erweitert. Die Ergebnisse
hierzu werden in einem gesonderten Bericht
veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle
wird im Frühjahr 2026 durchgeführt.
Fragen zu Reiseübelkeit und Tipps
zur Vorbeugung Mit Blick auf die
bevorstehenden Osterferien stehen häufig
längere Autofahrten an. Auf dem Weg in den
Urlaub oder zu Verwandten kann Reiseübelkeit
die Fahrt belasten. Besonders oft betroffen
sind Kinder, aber auch Erwachsene können
Beschwerden entwickeln. Schon wenige Kurven,
Hitze, schlechte Luft oder der Blick aufs
Display können Übelkeit auslösen. Der ACV
beantwortet die wichtigsten Fragen rund um
Reiseübelkeit im Auto: Warum entsteht sie,
was hilft sofort und wie lässt sich wirksam
vorbeugen?

Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte
möglichst schnell reagiert werden/Getty
Images
Warum wird einem im Auto
überhaupt schlecht? Reiseübelkeit
entsteht, wenn das Gehirn widersprüchliche
Informationen über Bewegung erhält. Das
Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert
Kurven, Bremsen und Beschleunigung. Die
Augen nehmen diese Bewegung jedoch nicht
immer wahr.
Das passiert
beispielsweise, wenn man während der Fahrt
auf etwas Statisches im Innenraum schaut,
wie etwa ein Buch oder ein Display. Dabei
sehen die Augen etwas Ruhiges, während der
Körper gleichzeitig die Bewegung des Autos
spürt.
Das Gehirn kann diese
widersprüchlichen Signale nicht eindeutig
einordnen und reagiert mit Übelkeit. Dass
Menschen am Steuer meist nicht schlecht
wird, zeigt den Zusammenhang gut: Wer selbst
fährt, schaut auf die Straße und sieht die
Bewegung des Autos.
Kinder sind
besonders häufig betroffen. Ihr
Gleichgewichtssystem und die Verarbeitung
von Bewegungsreizen sind noch empfindlicher,
sodass dieser Konflikt zwischen Bewegung und
Sehen schneller Übelkeit auslösen kann.
Was hilft sofort gegen Übelkeit im Auto?
Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte
möglichst schnell reagiert werden. Oft
helfen schon ein paar einfache Maßnahmen:
Blick nach vorne auf die Straße oder in
die Ferne richten Buch, Handy oder Tablet
weglegen den Kopf möglichst ruhig halten
Fenster öffnen und frische Luft ins Auto
lassen wenn möglich kurz anhalten und
aussteigen
Manchen hilft auch etwas
Kühles im Nacken oder im Gesicht. Dafür
reicht oft schon ein Taschentuch, das mit
etwas Wasser aus der Trinkflasche befeuchtet
wird.
Wie kann man Übelkeit im Auto
vorbeugen? Der richtige Sitzplatz Wer
schnell unter Reiseübelkeit leidet, fühlt
sich auf dem Beifahrersitz oft wohler als
auf der Rückbank. Dort ist der Blick nach
vorne freier, und Bewegungen lassen sich
besser einschätzen. Ob das für Kinder
infrage kommt, hängt von Alter, Größe und
dem passenden Kindersitz ab.
Auf der
Rückbank kann ein Platz mit möglichst freiem
Blick nach vorne günstiger sein. Von dort
lässt sich die Straße oft besser im Blick
behalten und die Bewegung des Autos leichter
wahrnehmen.
Fahrzeit gut planen
Manche Familien machen die Erfahrung, dass
längere Fahrten leichter fallen, wenn Kinder
einen Teil der Strecke verschlafen. Deshalb
kann es helfen, längere Etappen in eine
gewohnte Schlafenszeit oder in den frühen
Morgen zu legen. Wichtig ist aber, dass die
fahrende Person ausgeruht ist.
Gerüche, Luft und Temperatur im Auto
Gerüche können ebenfalls Übelkeit auslösen.
In einem geschlossenen Auto werden
Essensreste, süße Getränke, stark duftende
Lufterfrischer, Zigarettenrauch oder Dampf
von E-Zigaretten schnell unangenehm. Sie
können auch an Kleidung haften und im
Innenraum wahrnehmbar bleiben.
Hinzu
kommt die Temperatur im Auto. Hitze im
Innenraum bekommt vielen Menschen nicht gut.
Deshalb hilft es, zwischendurch kurz zu
lüften oder die Klimaanlage moderat
einzustellen. Wichtig ist dabei, dass der
Luftstrom nicht direkt ins Gesicht gerichtet
ist.
Beschäftigung statt Bildschirm
Lesen, Filme schauen oder lange auf ein
Smartphone blicken verstärken Reiseübelkeit
häufig. Besser ist es, den Blick nach
draußen oder in die Ferne zu richten.
Gerade auf längeren Fahrten mit Kindern
helfen Beschäftigungen, bei denen der Blick
nach draußen geht, etwa Kennzeichenraten
oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“.
Auch Hörspiele, Musik oder gemeinsames
Singen können gut ablenken.
ACV Tipp:
Wenn sich der Blick aufs Display nicht
vermeiden lässt Wenn sich der Blick aufs
Display während der Fahrt nicht vermeiden
lässt, kann man auf Apple-Geräten die
Funktion „Vehicle Motion Cues“ aktivieren.
Dabei erscheinen bewegte Punkte am
Bildschirmrand, die Fahrzeugbewegungen
optisch nachvollziehbarer machen sollen.
Laut Hersteller kann das helfen, Unwohlsein
während der Fahrt zu verringern.
Einstellungen > Bedienungshilfen > Bewegung
> Fahrzeug-Bewegungshinweise Für Android
gibt es ebenfalls Apps, die mit ähnlichen
visuellen Effekten arbeiten.
Was
sollte man vor und während einer Autofahrt
essen? Vor einer Autofahrt sollte man
nicht zu viel essen. Ein sehr voller Magen
kann Übelkeit verstärken, weil große oder
schwere Mahlzeiten die Verdauung belasten.
Ganz ohne Essen loszufahren ist aber auch
keine gute Idee. Ein leerer Magen kann
schneller ein flaues Gefühl auslösen.
Besser sind kleine, milde Snacks, die
den Magen nicht zusätzlich reizen. Trockene
Lebensmittel wie Brot, Toast, Cracker,
Salzgebäck oder Zwieback werden oft besser
vertragen als große, fettige oder stark
gewürzte Speisen. Auch Apfelstücke oder eine
Banane vertragen viele Menschen gut.
Bei Getränken vertragen viele stilles Wasser
oder milden Tee besser als
kohlensäurehaltige Getränke. Manche Menschen
empfinden auch Ingwer als angenehm gegen
Reiseübelkeit, etwa als Tee, Bonbon oder
kandiert.
Wann sind Medikamente gegen
Reiseübelkeit sinnvoll? Wenn andere
Maßnahmen nicht helfen, können Medikamente
gegen Reiseübelkeit eine Option sein. Viele
Mittel enthalten Wirkstoffe wie
Dimenhydrinat. Sie dämpfen bestimmte Signale
im Gehirn und können so Übelkeit und
Erbrechen lindern. Am besten werden sie vor
der Fahrt eingenommen und nicht erst dann,
wenn die Beschwerden bereits stark sind.
Wichtig: Medikamente gegen Reiseübelkeit
sind bei Kindern nicht die erste Wahl. Sie
sollten nur nach Rücksprache mit einem
Kinderarzt eingesetzt werden. Die Mittel
machen meist müde oder benommen. Manchmal
reagieren Kinder auch mit Unruhe oder
Reizbarkeit. Wenn Kinder dadurch sehr
schläfrig sind, trinken sie manchmal
weniger. Kommt dann noch Erbrechen dazu,
kann das das Risiko für Flüssigkeitsmangel
erhöhen.
Auch Erwachsene sollten
vorsichtig sein. Manche Medikamente können
die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wer
selbst fährt, sollte daher besonders auf
mögliche Nebenwirkungen achten.
Was
tun, wenn es im Auto zum Erbrechen kommt?
Wenn jemand während der Autofahrt plötzlich
erbrechen muss, gilt zuerst: ruhig bleiben
und weiter auf den Verkehr achten. Wenn
möglich, schnell eine Tüte oder einen
Spuckbeutel reichen.
Während der
Fahrt darf niemand abgeschnallt werden. Auf
der Autobahn sollte möglichst bis zur
nächsten Ausfahrt oder zu einem Rastplatz
weitergefahren werden. Der Seitenstreifen
ist grundsätzlich nicht zum Anhalten
gedacht. Besteht jedoch eine akute Gefahr,
etwa durch Atemnot oder drohendes Ersticken,
handelt es sich um einen Notfall. Dann hat
die sofortige Sicherung von Fahrzeug und
Kind Vorrang.
Frische Luft, ein paar
Schlucke Wasser und etwas Ruhe helfen oft
schnell. Feuchttücher oder ein Ersatzshirt
sind praktisch, um Kleidung und Sitz grob zu
reinigen. Weitergefahren werden sollte erst,
wenn sich alle wieder besser fühlen.
Bei kleinen Kindern oder wiederholtem
Erbrechen sollte auf Anzeichen von
Flüssigkeitsmangel geachtet werden. Wird ein
Kind auffällig schlapp, trinkt kaum noch
oder verschlechtert sich der Zustand
deutlich, ist ärztlicher Rat sinnvoll.
ACV Checkliste gegen Übelkeit im Auto
vor der Abfahrt leicht verdaulich essen und
ausreichend trinken Wasser und leichte
Snacks einpacken einen Sitzplatz mit
Blick nach vorne wählen Hörspiele oder
Spiele ohne Bildschirm vorbereiten
regelmäßige Pausen mit frischer Luft
einplanen bei bekannter Reiseübelkeit
Medikamente vorher mit Arzt oder Apotheke
abklären Spuckbeutel, Feuchttücher und
Wechselkleidung griffbereit im Auto haben.

Zahl
junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien
2024 weiter gestiegen
• 134 000 junge
Menschen in Heimen und 87 500 in
Pflegefamilien • Mit insgesamt rund 221
500 Betroffenen 3 % mehr als 2023 •
Herkunftsfamilien: Eltern in fast jedem
zweiten Fall alleinerziehend
Im Jahr
2024 wurden bundesweit rund 134 000 junge
Menschen in einem Heim und knapp 87 500 in
einer Pflegefamilie betreut. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
wuchsen damit zusammen rund 221 500 Kinder,
Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest
zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf.

Gegenüber 2023 ist die Zahl der
Betroffenen um 3 % oder rund 7 000 Fälle
gestiegen. Nach fünf Jahren Rückgang war
dies bereits der zweite Anstieg in Folge
(2023: +4 %).
Ein Grund für die erneute Zunahme
sind die Entwicklungen rund um ehemals
unbegleitet eingereiste Minderjährige: Nach
einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die
Jugendämter werden sie oft in Heimen und
betreuten Wohnformen oder - seltener - in
Pflegefamilien untergebracht: Gut zwei
Drittel des Anstiegs im Jahr 2024 (69 % oder
4 800 Fälle) können dadurch erklärt werden.
Insgesamt wurden 2024 rund
25 300 junge Menschen nach Inobhutnahmen
aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen
oder Pflegefamilien betreut. Mit 94 % lebten
die meisten von ihnen in Heimen, Wohngruppen
oder anderen betreuten Wohnformen und nur
6 % in Pflegefamilien.
Herkunftsfamilien: Eltern waren in fast
jedem zweiten Fall alleinerziehend Die
jungen Menschen, die 2024 in Heimen oder
Pflegefamilien betreut wurden, waren etwas
häufiger männlich (57 %) als weiblich
(43 %). Etwa drei Viertel von ihnen waren
noch minderjährig (76 %). Während Kinder bis
10 Jahren häufiger in Pflegefamilien
aufwuchsen, überwog ab dem 11. Lebensjahr
die Heimerziehung. Knapp ein weiteres
Viertel (24 %) der Betroffenen waren
„Careleaver“, also junge Volljährige im
Übergang aus der öffentlichen
Erziehungshilfe in ein selbstständiges
Leben.
Die Eltern der Betroffenen
waren in fast jedem zweiten Fall (47 %) –
und damit besonders häufig –
alleinerziehend. Bei knapp einem Fünftel
(18 %) der Herkunftsfamilien handelte es
sich um zusammenlebende Elternpaare und in
weiteren 16 % um Elternteile in neuer
Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen –
zum Beispiel in den Betreuungsfällen nach
unbegleiteter Einreise – war die
Familiensituation unbekannt (17 %) oder die
Eltern verstorben (2 %).
Im Schnitt
endete die Betreuung außerhalb der eigenen
Familie nach 2,4 Jahren, wobei die
Unterbringung in einem Heim mit
durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer
war als in einer Pflegefamilie mit
4,3 Jahren. Gründe für Neu-Unterbringungen:
Ausfall der Bezugsperson, eingeschränkte
Erziehungskompetenz der Eltern und
Gefährdung des Kindeswohls.
Knapp
61 100 junge Menschen wurden 2024 neu in
einem Heim oder einer Pflegefamilie
aufgenommen. Der am häufigsten genannte
Hauptgrund war mit 19 % der Ausfall der
Bezugsperson dieser jungen Menschen
(Unversorgtheit), etwa infolge einer
unbegleiteten Einreise aus dem Ausland oder
der Erkrankung eines Elternteils.
An
zweiter Stelle stand 2024 die eingeschränkte
Erziehungskompetenz der Eltern (15 %),
beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit
oder pädagogische Überforderung.
Dritthäufigster Grund für eine neue
Unterbringung war die Gefährdung des
Kindeswohls durch Vernachlässigung,
Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 %).

NRW: Tourismus startet
mit hohen Ankunfts- und Übernachtungszahlen
ins neue Jahr * Januar 2026:
7,9 % mehr Gästeankünfte und 4,5 % mehr
Übernachtungen * Anteil ausländischer
Gäste steigt um mehr als 23 % *
Vorjahreszeitvergleiche für Campingplätze ab
2026 durch Änderungen in der Methodik nicht
mehr darstellbar
In den
nordrhein-westfälischen
Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der
Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63
Millionen um 7,9 % höher ausgefallen als im
Januar 2025. Damals wurden rund 1,51
Millionen Ankünfte verzeichnet. Wie das
Statistische Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die
Gesamtzahl der Übernachtungen auf rund 3,56
Millionen (Januar 2025: 3,41 Millionen).
Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %.

Anteil ausländischer Gäste steigt im
Januar 2026 um mehr als 23 % Im Januar 2026
lag die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem
Ausland mit 0,38 Millionen um 14 % höher als
im Januar 2025 (damals: 0,33 Millionen). Die
Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen
übertrafen diese positive Veränderung mit
0,75 Millionen Übernachtungen und einer
Zunahme von 12,5 % zum Januar 2025 (damals:
rund 0,75 Millionen).
Der Anteil
ausländischer Gäste an den Gästen insgesamt
betrug rund 23,4 %. Die Übernachtungen
ausländischer Gäste hatten einen Anteil von
rund 21,1 % an den gesamten Übernachtungen.
Methodische Änderungen bei den
Campingplätzen Über 20.000 Ankünfte und über
43.700 Übernachtungen wurden im Januar 2026
auf den nordrhein-westfälischen
Campingplätzen verzeichnet. Ab dem
Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine
Stellplätze für Wohnmobile gezählt. Damit
wird ein Zeitvergleich mit den Zahlen zu
Campingplätzen vor 2026 erschwert.
Verwaltungsvereinbarungen zum Sozialen
Wohnungsbau 2026 und 2027 in Kraft getreten
Die Verwaltungsvereinbarungen für den
Sozialen Wohnungsbau und das Junge Wohnen
für die Programmjahre 2026 und 2027 sind in
Kraft getreten. Alle 16 Bundesländer haben
die Vereinbarungen unterzeichnet. Im
Programmjahr 2026 stellt der Bund den
Ländern insgesamt vier Milliarden Euro zur
Verfügung, davon 500 Millionen Euro für das
Programm Junges Wohnen. Für das Programmjahr
2027 sollen die Programmmittel weiter
aufwachsen auf insgesamt fünf Milliarden
Euro. Davon sollen die Programmmittel für
das Junge Wohnen auf eine Milliarde Euro
verdoppelt werden.

Verena Hubertz,
Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung
und Bauwesen (Foto Markus C. Hurek):
„Sozialer Wohnungsbau gibt vielen Menschen
ein Zuhause, besonders denen mit kleineren
Einkommen. Wir helfen dem Sektor nicht nur
mit Worten und Baubeschleunigung, sondern
auch mit viel Geld. Wir haben deshalb die
Programmmittel in diesem Jahr auf vier
Milliarden Euro angehoben und planen im
kommenden Jahr mit fünf Milliarden Euro.
So wollen wir die Trendwende beim
Sozialwohnungsbestand schaffen. Bezahlbares
Wohnen kennt kein Mindestalter: 500
Millionen Euro davon gehen ins Junge Wohnen
und nächstes Jahr verdoppeln wir auf eine
Milliarde. Durch die zweijährige
Vereinbarung erhalten die Länder mehr
Planungssicherheit.“
Weitere
Informationen: Der Soziale Wohnungsbau
hat sich in den letzten Jahren zu einem
wichtigen Stabilitätsanker für den gesamten
Wohnungsbau entwickelt. Im Jahr 2024 wurden
von den Ländern insgesamt rund 62.000
Wohneinheiten im Bereich des Sozialen
Wohnungsbaus gefördert. Das waren rund 50
Prozent mehr als in 2022 und rund 25 Prozent
mehr als im Vorjahr – und das trotz
gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und
sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt.
Mehr bezahlbaren Wohnraum in
Deutschland schaffen, steht für das
Bundesbauministerium an erster Stelle.
Deshalb bauen wir den Sozialen Wohnungsbau
weiter aus. Bis zum Jahr 2029 investiert der
Bund die Rekordsumme von 23,5 Milliarden
Euro. Zusammen mit den Mitteln der Länder
steht so erfahrungsgemäß eine mehr als
doppelt so hohe Summe zur Verfügung.
23. März 2026:
Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf
Dinslaken Am Montag, den 23.
März 2026, findet am Mahnmal auf dem
Dinslakener Parkfriedhof eine öffentliche
Gedenkveranstaltung anlässlich des
Jahrestags der Zerstörung Dinslakens im
Zweiten Weltkrieg statt. Beginn ist um 11
Uhr.
Bürgermeister Simon Panke wird
eine Rede halten und im Anschluss wird
gemeinsam ein Kranz niedergelegt, um der
Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und
an die erschütternden Ereignisse des 23.
März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der
Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in
diesem Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.
Dinslaken:
Informationsveranstaltung
"Vorsorgevollmacht" am 24. März
Informationsveranstaltung Vorsorgevollmacht
am 24.03.2026 im Rathaus Dinslaken. Am
Dienstag, den 24. März 2026 findet von 10
bis 13 Uhr eine Informationsveranstaltung
zum Thema "Vorsorgevollmacht" im Saal Agen
im Dinslakener Rathaus statt.

Das Angebot richtet sich an pflegende
Angehörige und wird durch einen Fachvortrag
und verschiedene Informationsstände
abgerundet. Gemeinsam mit dem Netzwerk
„MITEINANDER STARK – Fachlich vernetzt.
Gemeinsam für pflegende Angehörige. Kreis
Wesel und Umgebung“ richtet die Stadt
Dinslaken die Veranstaltung aus.
Gerade für pflegende Angehörige ist das
Thema „Wer entscheidet für mich, wenn ich es
selbst nicht mehr kann?“ sehr relevant. Um
Anmeldung wird gebeten: Seniorenbüro
Dinslaken Melanie Segerath Tel.: 02064/66549
Stiftung Krankenhaus
Bethanien: Veranstaltung „Sie haben
gespendet – wir sagen Danke.“
Seit über 170 Jahren steht die Stiftung
Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft
Moers den Menschen in der Region zur Seite.
Dieses langjährige Wirken wäre ohne das
Vertrauen und die engagierte Unterstützung
zahlreicher Bürger:innen nicht möglich.
Dank ihrer Spenden konnten in den
vergangenen Jahren viele Projekte
verwirklicht werden, die Patient:innen und
Bewohner:innen unmittelbar zugutekommen.
Unter dem Titel „Sie haben gespendet
– wir sagen Danke.“ sind alle
Unterstützer:innen am Mittwoch, den 25. März
2026, um 17 Uhr in die Bethanien Akademie
Moers eingeladen, um gemeinsam mit uns auf
diese Meilensteine zu blicken und einen
Einblick in die verschiedenen umgesetzten
Projekte zu erhalten.
Dinslaken: Ostermarkt im
Museum Voswinckelshof Der
Ostermarkt im Museum Voswinckelshof ist seit
Jahrzehnten eine beliebte Veranstaltung in
Dinslaken und lädt auch in diesem Jahr ein
zum Stöbern und Entdecken sowie zu dem einen
oder anderen kleinen Kauf. Rund 35 Stände
bieten handwerklich gemachte kleine
Oster-Kunstwerke, Geschenke und Mitbringsel
sowie Dekorationsideen rund um Ostern und
Frühling an.
Die Gäste finden wieder
reichlich Inspiration, Osterschmuck,
kunstvoll gestaltete Ostereier, handgemachte
Puppen, originellen Schmuck und
frühlingshafte Geschenke. Im gesamten Museum
warten außergewöhnliche und schöne Dinge
rund um Ostern und Frühling auf die
Besucherinnen und Besucher. Für jeden
Geschmack und alle Geldbeutel finden sich
Selbstgemachtes, Geschenke und kleine
Kunstwerke.
Wann: Donnerstag, 26.
März bis Sonntag, 29. März 2026 täglich
von 11:00 bis 17:00 Uhr Wo: Museum
Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535
Dinslaken Freier Eintritt.
Für
Simon Panke ist es der erste Ostermarkt als
Bürgermeister: „Der Ostermarkt ist eine
Institution in Dinslaken und viele Menschen
freuen sich jedes Jahr auf die Eröffnung.
Bestimmt liegt das auch daran, dass die
Händler*innen immer sehr freundlich sind und
die Atmosphäre sehr gemütlich ist. Man hat
gar nicht das Gefühl, auf einem Markt zu
sein. Besonders schön finde ich, dass jedes
Jahr neue Stände hinzukommen und für
Abwechslung sorgen.“
Auf dem
Museumsplatz gibt es wieder herzhaft
Gegrilltes und Crêpes. In der Cafeteria des
Museums bieten die
Albert-Schweitzer-Einrichtungen Tee und
Kaffee sowie leckeren Kuchen an. So kann man
den Besuch gemütlich ausklingen lassen und
die Frühlingssonne genießen. Oder sich für
die zweite Marktrunde stärken. Zu entdecken
gibt es genug für mehr als einen Besuch.
Besonderes Highlight: Es wird wieder vor Ort
gebacken!
Aufgrund der Vorbereitungen
für den Ostermarkt ist das Museum am 24. und
25. April 2026 geschlossen. Der Fairteiler
ist vom 24. bis zum 29. April geschlossen.
Während des Ostermarktes stehen am Museum
Voswinckelshof keine Parkplätze zur
Verfügung.
Dinslaken: Teilnahme an der
Earth Hour 2026 Die Stadt
Dinslaken folgt erneut dem Aufruf der
Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt
sich an der „Earth Hour“. Sie setzt damit
ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der
„Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen,
Städte und Unternehmen weltweit für den
Schutz der Lebensgrundlagen. Sie schalten
dafür am Samstag, 28. März 2026, um 20:30
Uhr das Licht aus.
Bekannte Bauwerke
stehen dann wieder in symbolischer
Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie
das Brandenburger Tor in Berlin. In
Dinslaken wird zur Earth Hour die
Beleuchtung des Rathauses, des Stadthauses,
des Museums Voswinckelshof, der
Stadtbibliothek und der Stadtinformation
ausgeschaltet.
In diesem Jahr steht
die Earth Hour in Deutschland zu ihrem 20.
Jubiläum unter dem Motto „Wir machen’s
aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht
ausschalten und zugleich ein Zeichen
setzen. Denn jede und jeder einzelne kann
sich dafür einsetzen, eine lebenswerte
Zukunft für alle zu schaffen.
Die
Stadt Dinslaken und der WWF rufen alle
Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv an
der Earth Hour 2026 zu beteiligen und auch
das Licht in den eigenen vier Wänden
auszuschalten. Jeder Beitrag zählt, um ein
Zeichen zu setzen.
Wesel ist erneut
bei der Earth Hour am 28. März 2026 dabei Auch
in diesem Jahr folgt die Stadt Wesel wieder
dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt
sich an der „Earth Hour“. Mit der „Stunde
der Erde“ wird weltweit ein sichtbares
Zeichen für Klimaschutz und
gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Am
Samstag, 28. März, geht um 20.30 Uhr für
eine Stunde das Licht aus und bekannte
Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer
Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie
das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben
in London oder die Christusstatue in Rio de
Janeiro.
In Wesel werden zur Earth
Hour neben dem Willibrordi Dom, dem
Lutherhaus und der Rheinbrücke auch in
diesem Jahr wieder die Lichter am Kreishaus,
am Wasserturm der Stadtwerke, am Berliner
Tor und an der Zitadelle ausgeschaltet.
Auch alle Bürger*innen sind zur Teilnahme
eingeladen.
Die Earth Hour ist in
diesem Jahr – zu ihrem 20. Jubiläum –
vielleicht relevanter denn je. Jetzt ist die
Zeit, sich für Fortschritte stark zu machen.
Auch bei uns zuhause. Denn Klimaschutz
beginnt vor Ort: in unseren Städten,
Quartieren und im täglichen Leben der
Menschen. Die Earth Hour erinnert daran,
dass Kommunen gemeinsam mit ihren
Bürger*innen einen Beitrag zu einer
gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen
Stadt leisten können.
Die Geschichte
der Earth Hour begann 2007 in Australien.
Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf
allen Kontinenten gefeiert. Allein in
Deutschland haben 2025 520 Städte und
Gemeinden teilgenommen. Alle Infos zum
Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour
Frühling am Niederrhein:
Saisonale Genüsse und regionale Vielfalt in
der Genussregion Niederrhein entdecken
Mit dem Frühlingsbeginn startet am
Niederrhein für Einheimische und Gäste die
Zeit vielfältiger regionaler Angebote. Unter
dem Motto „Frühling am Niederrhein“ lädt die
Genussregion Nieder-rhein Verbraucherinnen
und Verbraucher dazu ein, regionale
Spezialitäten, Hoffeste und kulinarische
Aktionen zu entdecken.
Die Saison
steht zudem ganz im Zeichen des weißen und
grünen Spargels: Frisch gestochen, in
verschiedensten Qualitäten und mit
persönlicher Beratung verkaufen die Erzeuger
den Spargel direkt vor Ort. Viele Höfe
bieten Spargelhofführungen und zusätzlich
Serviceleistungen wie Schälen, Verpacken,
vorgekochte Produkte und fachliche Tipps zur
Lagerung und Zubereitung an.
Mit der
Vielfalt aus Feld, Hof und Küche stellen die
Direktvermarkter, Landwirtschaftsbetriebe
und Gastronomen die Qualität und
Regionalität niederrheinischer Erzeugnisse
in den Mittelpunkt.

Auf der Website der Genussregion Niederrhein
finden Interessierte Informationen zu
saisonalen Produkten, Adressen von
Produzentinnen und Produzenten,
Veranstaltungshinweise sowie Anregungen für
Rezepte und Genusstipps. Damit wird die
Suche nach frischen, regionalen Produkten
einfach und übersichtlich.
Am 28.
März geht es beispielsweise los mit der
Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur in
Hamminkeln, die ab 11 Uhr zum Frühlingsmarkt
auf dem Brauereihof einlädt. Am 1. Mai
kann in Hamminkeln-Ringenberg ab 12 Uhr ein
Boxenstopp im Brennereihof Hermann
Bovenkerck eingelegt werden: Neben kalten
Getränken, verschiedenen Wein- und
Spirituosen lohnt sich hier auch ein kleiner
Imbiss. Familien sollten am 14. Mai das
Hoffest auf dem Spargelhof Heinen in
Wesel-Obrighoven nicht verpassen.
Im
Ladenlokal der Gockels Genussmanufaktur in
der Krefelder Innenstadt gibt es vom 20.3.
bis 3.4. eine Frühlingsaktion: Ab einem
Einkaufswert von 20 € gibt es das günstigste
Produkt gratis - bei Nennung des Stichwortes
„Genussregion Niederrhein“.
Das
Landhaus Beckmann in Kalkar bietet am
Ostersonntag von 10-14 Uhr einen
genussvollen Osterbrunch und im Gasthof
Küpper in Hamminkeln-Dingden steht aktuell
„Der Osterburger“ auf der Speisekarte.
Die Bio-Imkerei Bienenkönig Niederrhein
aus Bedburg-Hau bietet Bienenpatenschaften
zur Unterstützung der Pflege und Betreuung
eines Bienenvolkes an, spannende Einblicke
in die Welt der Honigbienen inklusive.
Die Mitgliedsbetriebe der Genussregion
bieten außerdem tolle Frühlingsspezialitäten
an. Die Aurora kaas GmbH aus Kranenburg
bringt verschiedene Bio-Käsesorten auf den
Markt, darunter einen cremigen Frühlingskäse
aus regionaler Weidemilch verfeinert mit
Gänseblümchen, Löwenzahn, Ingwer und
Zwiebel. Bis zum Ende des Frühlings kann im
Käsereiverkauf für einen guten Zweck
gespendet werden.
Die gesammelte
Summe in der Spendenbox wird von Aurora kaas
verdoppelt und fließt in ein Projekt für
neue blühende Lebensräume und mehr
Insektenvielfalt. Frühlingstütchen mit
Bärlauch-Senf bietet Anja Jakobs, die
Kräuterschnecke aus Rheinberg an. Weitere
genussvolle Momente zum Osterfest bieten
bunt gefüllte Geschenkkörbe mit regionalen
Spezialitäten.
„Der Frühling bringt
frische Aromen und neue Angebote aus unserer
Region. Kurze Wege und transparente
Produktion stehen bei uns an erster Stelle“,
so Lukas Hähnel, Leiter der
EntwicklungsAgentur Wirtschaft und
Vorstandsmitglied der Genussregion
Niederrhein.
Kontakt Kreis Wesel
- EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Tel.:
0281/207-2018, E-Mail:
regionalvermark-tung@kreis-wesel.de,
https://www.genussregion-niederrhein.de/fruehling-am-niederrhein/
Osterferien am
Niederrhein: Erlebnisse für die ganze
Familie Mit Beginn der
Osterferien in NRW präsentiert sich der
Niederrhein einmal mehr als vielseitige
Freizeitregion für Groß und Klein. Ob
Naturerlebnis, Kulturangebot oder aktive
Auszeit – die Region bietet in den
Frühlingswochen einen abwechslungsreichen
Mix aus Sport, Spiel und Erholung.
„Langeweile kommt dabei garantiert nicht
auf“, verspricht Martina Baumgärtner,
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH (NT).
Familien können sich auf
besondere Erlebnisse freuen. Ein klassisches
Highlight ist etwa der Tiergarten Kleve, der
rund um Ostern mit tierischen Begegnungen
und Aktionen für unvergessliche Momente
sorgt. Finlantis in Nettetal lädt zu einer
entspannten Auszeit in der Sauna- und
Wellnesslandschaft ein. Eine Wanderführung
durch den Diersfordter Wald gibt es in
Wesel. „Kunst im Erkelenzer Straßenbild“
wird bei einer Stadtführung präsentiert. Und
dies sind nur einige Beispiele aus dem
bunten Ferienprogramm der Region.
Wer
den Niederrhein aktiv erkunden möchte,
findet darüber hinaus zahlreiche
Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern. Die
weitläufige Landschaft mit ihren Flussauen,
Baumreihen und Wiesen sowie lebendige Städte
mit Einkaufs- und Genussmöglichkeiten bieten
ideale Bedingungen für herrliche
Frühlingsausflüge. Ein zusätzlicher
Vorteil: Auch die Partner der
NiederrheinCard halten attraktive Angebote
und Vergünstigungen bereit, mit denen sich
viele Freizeitaktivitäten noch günstiger
genießen lassen.
Einen guten
Überblick über das Erlebnisprogramm rund um
Ostern gibt es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/niederrhein/osterferientipps-am-niederrhein

Ein Spaziergang zum Rhein lohnt natürlich
immer. Besonders schön ist er bei
Frühlingswetter. Foto: gymi media

Erzeugerpreise
Februar 2026: -3,3 % gegenüber Februar 2025
Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte (Inlandsabsatz), Februar 2026 -3,3
% zum Vorjahresmonat -0,5 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
waren im Februar 2026 um 3,3 % niedriger als im
Februar 2025. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Erzeugerpreise im Februar 2026 gegenüber dem
Vormonat um 0,5 %.

Hauptursächlich für den Rückgang der
Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat
waren auch im Februar 2026 die niedrigeren
Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren
günstiger als vor einem Jahr. Hingegen waren
Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie
Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.
Ohne Berücksichtigung von Energie
stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum
Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 %,
gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 %.
Rückgang der Energiepreise gegenüber dem
Vorjahresmonat Energie war im Februar 2026 um
12,5 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber
Januar 2026 fielen die Energiepreise um 1,8 %.
Den höchsten Einfluss auf die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas
in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen
betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber
Februar 2025 um 14,3 %. Auch elektrischer Strom
kostete deutlich weniger (-13,4 %) als im
Februar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger
(-0,5 %) als im Vorjahresmonat.
Die
Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber
Februar 2025 um 7,0 %, gegenüber Januar 2026
stiegen sie um 1,1 %. Leichtes Heizöl kostete
6,4 % weniger als im Februar 2025, aber 1,9 %
mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe kosteten
1,6 % mehr als im Februar 2025 und 0,9 % mehr
als im Januar 2026.
Auf die
Februarergebnisse der Erzeugerpreise
gewerblicher Produkte hatten die
Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten
seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss.
Preisanstiege bei Investitionsgütern und
Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei
Verbrauchsgütern Die Preise für
Investitionsgüter waren im Februar 2026 um 1,7 %
höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber
Januar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die
Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile
stiegen um 1,2 % gegenüber Februar 2025.
Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 %
teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber
Januar 2026).
Die in Deutschland
produzierten und verkauften Verbrauchsgüter
kosteten dagegen 0,6 % weniger als im
Vorjahresmonat und 0,3 % weniger als im
Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen
die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 %.
Deutlich billiger als im Februar 2025 waren
Butter (-42,8 %) und Schweinefleisch (-12,5 %).
Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren
dagegen Rindfleisch (+19,9 %) und Kaffee
(+16,1 %).
Preisanstiege auch bei
Vorleistungsgütern Die Preise für
Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 um 1,1 %
höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber
Januar 2026). Für den Preisanstieg gegenüber
Februar 2025 sorgten vor allem die höheren
Preise von Metallen (+6,5 %). Insbesondere die
Preise für Edelmetalle (+66,8 %) stiegen
gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an. Auch
für Kupfer und Halbzeug daraus (+13,8 %) musste
mehr bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen,
Stahl und Ferrolegierungen (-1,9 %), darunter
auch Betonstahl (-1,4 %). Holz sowie Holz- und
Korkwaren (+6,4 %) waren ebenfalls teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit
+12,8 % und Laubschnittholz mit +2,6 %.
Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets,
Briketts und Scheiten mit +34,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat (+4,2 % gegenüber Januar 2026).
Die Preise für Glas und Glaswaren
stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 %.
Darunter war veredeltes und bearbeitetes
Flachglas 7,1 % teurer, wohingegen die Preise
für Hohlglas (-1,9 %) gegenüber Februar 2025
sanken. Preisrückgänge gegenüber Februar 2025
gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen
(-3,0 %), darunter stiegen allerdings die Preise
für Düngemittel um 4,2 %. Papier, Pappe und
Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im
Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere
(-8,1 %) und Getreidemehl (-5,6 %) kosteten
ebenfalls deutlich weniger als im Februar 2025.
54,7 % der deutschen
Exportgeschäfte mit Drittstaaten im Jahr 2025 in
Euro abgewickelt • US-Dollar mit
einem Anteil von 26,4 % zweitwichtigste Währung
bei Warenexporten in Nicht-EU-Staaten •
Importe aus Drittstaaten zu 45,2 % in US-Dollar
und zu 43,8 % in Euro bezahlt • Statistisches
Bundesamt bietet ab sofort monatliche
Auswertungen zum Außenhandel nach
Rechnungswährungen
Im Jahr 2025 war der
Euro bei deutschen Warenexporten in Staaten
außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten)
das meistverwendete Zahlungsmittel. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
wurden nach vorläufigen Ergebnissen 54,7 % der
deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten in
Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26,4 % der
Exporte abgerechnet.
Danach folgten
Exportgeschäfte in britischem Pfund mit einem
Anteil von 4,8 %, chinesischem Renminbi Yuan mit
2,7 % und Schweizer Franken mit 2,4 %. Die
restlichen 8,9 % der Exporte in Drittstaaten
wurden in anderen Währungen bezahlt. Ab dem
Berichtsmonat Januar 2026 bietet das
Statistische Bundesamt monatliche Auswertungen
zum Außenhandel nach Rechnungswährungen in einem
neuen Statistischen Bericht an.
Deutsche
Importe: US-Dollar wichtigstes Zahlungsmittel
Importseitig war der US-Dollar im Jahr 2025
das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel im
Warenhandel mit Drittstaaten. 45,2 % der
Importgeschäfte wurden in US-Dollar bezahlt. In
Euro wurden 43,8 %, in chinesischem Renminbi
Yuan 3,6 %, in Schweizer Franken 2,8 % und in
britischem Pfund 1,7 %der Importgeschäfte
abgerechnet.
In anderen Währungen wurden
nur 2,9 % der Importe bezahlt. Exporte in die
Vereinigten Staaten werden zu über zwei Dritteln
in US-Dollar bezahlt Im Handel mit den
wichtigsten Empfängerländern deutscher Waren
außerhalb der Europäischen Union (EU)
unterscheiden sich die Anteile der bei
Exportgeschäften genutzten Rechnungswährungen
stark. So wurden die Exporte in die Vereinigten
Staaten im Jahr 2025 zu 68,6 % in US-Dollar und
zu 30,6 % in Euro abgerechnet.
Nur 0,8 %
der exportierten Waren wurden in anderen
Währungen gezahlt. Demgegenüber wurden die von
Deutschland nach China exportierten Waren im
Jahr 2025 hauptsächlich in Euro bezahlt
(61,0 %). Danach folgten die chinesische Währung
Renminbi Yuan mit einem Anteil von 23,0 % und
der US-Dollar mit 15,1 %. In anderen Währungen
wurden lediglich 0,9 % der Exportgeschäfte mit
China abgewickelt.
Auch im Handel mit
dem Vereinigten Königreich wurden 2025 die
meisten deutschen Exporte in Euro bezahlt
(48,5 %). Der US-Dollar spielte mit einem Anteil
von 8,1 % nur eine untergeordnete Rolle. Weitaus
mehr Exporte in das Vereinigte Königreich wurden
in britischem Pfund abgerechnet (41,4 %). Andere
Währungen hatten bei den deutschen
Exportgeschäften mit dem Vereinigten Königreich
einen Anteil von 2,0 %.
Beim Handel mit
der Schweiz dominierten im Jahr 2025 die
Exporte, die in Euro abgewickelt wurden. Der
Euro lag mit einem Anteil von 71,0 % weit vor
dem Schweizer Franken mit 22,0 % und dem
US-Dollar mit 4,4 % an den Rechnungswährungen.
Andere Währungen hatten lediglich einen Anteil
von 2,6 %.
Importe aus China meist in
US-Dollar abgewickelt Auch bei den Importen
nach Deutschland aus den wichtigsten
Lieferländern außerhalb der EU ergab sich für
die Zahlungsabwicklung nach Währungen ein
differenziertes Bild. Im Handel mit China wurden
im Jahr 2025 mit einem Anteil von 50,8 % die
meisten Wareneinfuhren in US-Dollar abgerechnet.
In Euro wurden 31,1 % und in
chinesischem Renminbi Yuan nur 16,7 % der
Importgeschäfte abwickelt (andere Währungen:
1,4 %). Bei den Importen aus den Vereinigten
Staaten hatte der US-Dollar in Jahr 2025 mit
einem Anteil von 78,4 % eine noch größere
Bedeutung als bei den Exportgeschäften. In Euro
wurden lediglich 20,0 % der Importwaren gezahlt
(andere Währungen: 1,7 %).
Bei
Importgeschäften mit der Schweiz hingegen
spielte der US-Dollar im Jahr 2025 mit einem
Anteil von 6,6 % nur eine untergeordnete Rolle.
Hier dominierte der Euro mit einem Anteil von
67,0 % der abgerechneten Währungen, gefolgt vom
Schweizer Franken mit einem Anteil von 23,4 %
(andere Währungen: 3,1 %). Der Handel mit dem
Vereinigten Königreich wurde auch importseitig
hauptsächlich in Euro abgerechnet.
Im
Jahr 2025 lag der Euro mit einem Anteil von
50,3 % an den fakturierten Währungen vor dem
US-Dollar mit 25,9 % und dem britischen Pfund
mit 23,2 % (andere Währungen: 0,6 %). Exporte in
Drittstaaten machen 44,1 % der gesamten
deutschen Exporte aus Im Jahr 2025 machte der
Handel mit Drittstaaten 44,1 % der deutschen
Gesamtexporte und 34,6 % der Gesamtimporte aus.
Dieser Außenhandel über die
EU-Grenzen hinweg (Extrahandel) wird von der
Zollverwaltung abgewickelt, dabei werden die
jeweiligen Rechnungswährungen erfasst. Für den
Handel mit anderen EU-Staaten (Intrahandel)
liegen in der Außenhandelsstatistik keine
Angaben zu den fakturierten Währungen vor.
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