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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 12: Montag, 16.  - Sonntag, 22. März 2026

Dinslaken: Erstes Stadtgespräch schafft konstruktiven Austausch
Am Mittwoch (11.03.2026) gab es in der Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld eine Premiere: Das erste Stadtgespräch mit Bürgermeister Simon Panke, Stadtkämmerer Achim Thomae und rund 70 interessierten Bürger*innen fand statt. Mit einem besonderen Augenmerk auf das Thema „städtischer Haushalt“, über den der Stadtrat am 26. März abstimmt, begann das Treffen.

Trotz der vielen schlechten Nachrichten über bevorstehende Sparmaßnahmen, die in den vergangenen Wochen bekannt geworden sind, begann die Veranstaltung Bürgermeister Simon Panke voller Optimismus und guten Nachrichten: Über das Sondervermögen der Bundesregierung erhält die EBGS eine neue Turnhalle, das Feuerwehrgerätehaus in Eppinghoven wird saniert, das Schulzentrum Hiesfeld konnte fertig gestellt werden und die Straßenbeleuchtung wird auf energieeffiziente Leuchten umgestellt.

Zudem habe die Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) angeboten, das Freibadgelände Hiesfeld zu entwickeln – die Vertragsverhandlungen liefen derzeit. Stadtkämmerer Achim Thomae gab anschließend einen Überblick über die Sparmaßnahmen der kommenden Jahre. Es gab zahlreiche Nachfragen zu den geplanten Steuererhöhungen und Maßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung.

Für viele Bürger*innen wurde, dank der ausführlichen Erklärung, vor allem die Erhöhung der Grundsteuer B deutlicher. So rechnete der Kämmerer beispielhaft vor, dass auf ein Einfamilienhaus rund 26 Euro Mehrkosten und auf ein Geschäftsgrundstück etwa 25 Euro Mehrkosten pro Monat zukommen würden. Eine Mietpartei in etwa einem 6-Familienhaus müsste mit einer monatlichen Mehrbelastung von etwa 5,30 Euro rechnen.

Weitere kritische Nachfragen gab es aus dem Publikum zu den Themen Eishalle, Baumaßnahmen an den Schulen, dem Krankenstand in Verwaltungen generell und der Frage, ob man nicht schon viel früher hätte handeln können und müssen. Aber es gab auch Lob für die Veranstaltung.

Eine Bürgerin bekundete, sehr froh zu sein, dass die Menschen in Dinslaken durch dieses Format nun wieder miteinander sprechen würden. Es sei wichtig, sich an einen Tisch zu setzen, querzudenken und zusammen zu arbeiten – vor allem um denen zu helfen, die keine Stimme hätten. Und das sei es auch, worauf es ihm bei den Stadtgesprächen ankäme, so Bürgermeister Simon Panke: „Wir alle möchten, dass es unserer Stadt gut geht. Deshalb ist es gut, wenn die Menschen, denen die Stadt am Herzen liegt, zusammenkommen und sich austauschen“. 

Im Herbst soll es eine weitere Ausgabe des Stadtgesprächs geben. Wer darüber hinaus noch ungeklärte Fragen habe, kann sich an simon.panke@dinslaken.de wenden.  

Moers: Start einer zukunftsweisenden Sanierung - Rheinberger Straße und Mühlenstraße werden fit für die nächsten Jahrzehnte
Die Enni beginnt zu Beginn der NRW-Osterferien am 30. März 2026 mit einer der notwendigen Modernisierungen im Herzen der Moerser Innenstadt. Die Rheinberger Straße und die Mühlenstraße, zwei zentrale Achsen der innerstädtischen Infrastruktur, werden in den kommenden Monaten umfassend erneuert – von den Schmutz- und Regenwasserkanälen über Stromleitungen bis hin zu neuen Oberflächen und einer optimierten Radwegeführung. Mit dem Projekt setzt die Stadt Moers gemeinsam mit Enni einen weiteren wichtigen Baustein in Sachen „Sanierungen“ um.  

Sorgfältig geplant und transparent informiert Der Baubeginn des ersten Bauabschnitts steht kurz bevor, dabei wurde dieser bewusst in die Frühjahr- und Sommermonate gelegt. „Wir haben uns ganz klar für einen Start in den Osterferien entschieden“, erklärt Diane Schiffer, zuständig für Planung und Bau bei Enni. „In dieser Zeit steigen viele Bürgerinnen und Bürger auf das Rad um, damit ist der Verkehrsknotenpunkt insgesamt weniger stark frequentiert. Das hilft uns, die unvermeidbaren Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.“  

© enni. Alle Informationen zu den Änderungen finden Sie hier.
 
Start der ersten Bauphase
Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf den Kanalbau in der Rheinberger Straße und dauert rund 16 Wochen an. Die Lage des Kanals macht eine Vollsperrung der Straße unvermeidbar. Die Arbeiten starten im Kreuzungsbereich Rheinberger Straße und Mühlenstraße und wandern in Richtung Baerler Straße. Die Baustelle wird in drei Abschnitten organisiert, um wichtige Zufahrtsbereiche möglichst lange offenhalten zu können. Alle Gruben werden aus Sicherheitsgründen auf maximal 15 Meter begrenzt.

Die Erreichbarkeit der Häuser Nummer 32–40 und 55 bleibt gewährleistet – inklusive der Befahrbarkeit mit Drehleitern. Enni hat die Planungen sorgfältig darauf ausgerichtet, Rettungswege, Anlieferungen und Anliegerinteressen so oft es geht berücksichtigen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich darauf verlassen, dass die Maßnahme so umsichtig wie möglich durchgeführt werden wird.  

Entlastung für Schulen: Provisorischer Kreisverkehr für mehr Sicherheit Damit der Schulverkehr im Umfeld der Seminarstraße verlässlich funktioniert, wird Enni in Abstimmung mit der Stadt Moers ab dem 30. März einen provisorischen Kreisverkehr in der Seminarstraße/Gabelsberger Straße einrichten. Ein temporäres Parkverbot auf der westlichen Straßenseite unterstützt einen sicheren Verkehrsfluss während der Stoßzeiten. Im Zuge der neuen Verkehrsführung während der Baumaßnahme, wird es auch Änderungen im öffentlichen Nahverkehr der NIAG geben. Alle Informationen zu den Änderungen finden Sie hier.  

Umleitungskonzept während der Bauphase 1
Es wurde für jede Bauphase ein Umleitungskonzept für Pkw und Lkw entwickelt. Die Zufahrt zur Mühlenstraße ist in der ersten Phase gesperrt, die Baerler Straße bleibt zunächst weiterhin befahrbar. Es wird mit Beginn der Vollsperrung der Rheinberger Straße, frühzeitig und klar ausgeschildert, wie man über die Wilhelm‑Schröder‑Straße und die Klever Straße in beide Richtungen fahren kann - Radfahrende und Fußgänger sind davon nicht betroffen und können die Baustelle passieren!

Ergänzend stehen die Routen über die Repelener Straße und die Unterwallstraße sowie über die Rheurdter Straße und die Repelener Straße in beide Richtungen zur Verfügung. Für den Hauptdurchgangsverkehr wird zusätzlich eine großräumige Umleitung eingerichtet.

Diese führt in beide Fahrtrichtungen über die Verbandsstraße, die Römerstraße sowie die Ruhrorter Straße und wird ebenfalls frühzeitig ausgeschildert. Ziel der Verkehrsführung ist es, den Innenstadtbereich spürbar zu entlasten, Verkehrsströme zu entzerren und trotz der notwendigen Sperrung eine möglichst flüssige Erreichbarkeit sicherzustellen.

Ziel der Verkehrsführung ist es, den Innenstadtbereich spürbar zu entlasten, Verkehrsströme zu entzerren und trotz der notwendigen Sperrung eine möglichst flüssige Erreichbarkeit sicherzustellen.  

Mehr Verkehrssicherheit und bessere Wege für Radfahrende nach Abschluss der Baumaßnahme
„Eine neue, klar geführte Radwegeverbindung ersetzt die bisherige Führung zwischen zwei Pkw-Fahrspuren. Zusammen mit optimierten Ampelanlagen und einer neu strukturierten Verkehrsführung entsteht mehr Übersichtlichkeit und Sicherheit – insbesondere für Kinder und Radfahrende“, so Nadine Beinemann von der Stadt Moers.

Parallel erhöhen die bereits erneuerte Fernwärmeleitung und neue Stromleitungen die Energieeffizienz und Versorgungssicherheit – ein wesentlicher Beitrag zu den städtischen Klimazielen.  

Ein Projekt für kommende Generationen
Die vorhandene Infrastruktur der Rheinberger und Mühlenstraße ist veraltet und stößt damit zunehmend an Kapazitäts- und Störungsgrenzen. Mit der Modernisierung im Untergrund werden Schmutz- und Regenwasserkanäle ebenso wie Stromleitungen erneuert. Enni modernisiert daher nicht nur zwei Straßenabschnitte im Auftrag der Stadt, sondern es wird die Lebensqualität für die nächsten Jahrzehnte gesichert.
Die neue Infrastruktur soll Moers resilienter, moderner und zukunftsfähig auch bei Extremwetterverhältnissen machen.  

Die Sanierung ist umfangreich.
Genau deshalb wurde die gesamte Maßnahme in den vergangenen Monaten besonders detailliert geplant. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen gut informiert sind. Daher werden vor allem die Bildungseinrichtungen im Umfeld, transparent über alle Details in Kenntnis gesetzt. Die kommenden Monate fordern ein Stück Geduld – aber am Ende entsteht eine sichere, moderne Infrastruktur, von der alle profitieren werden“, erklärt Diane Schiffer.

Trotz aller Vorkehrungen ist Enni bewusst, dass es in Zuge der Bauabschnitte Einschränkungen geben wird. Insbesondere in den Osterferien laufen gleichzeitig noch zwei weitere Baustellen „Am Schürmannshütt“ und „Am Jostenhof“ weiter, weshalb es zu zusätzlichen Einschränkungen kommen kann. Die Einbahnstraße „Am Jostenhof“ wird jedoch aufgehoben, sodass dies zu Entlastung führen wird.  

Ausblick: So geht es nach dem ersten Bauabschnitt weiter
Nach dem Kanalbau in der Rheinberger Straße folgen der Kanalbau in der Mühlenstraße und anschließend die Oberflächenerneuerung. Die Arbeiten werden in mehreren klar getrennten Bauabschnitten erfolgen, teilweise mit Einbahnstraßenführung und intelligenter Ampelsteuerung – insbesondere für Rettungsfahrzeuge und den öffentlichen Nahverkehr.  

Aktuelle Infos auf der Enni-Website
Während der gesamten Bauzeit informiert Enni Anwohner, Schulen und Verkehrsteilnehmende frühzeitig über alle wesentlichen Schritte. Dies geschieht über Anliegerschreiben, Pressemitteilungen aber auch über die Enni-Website unter: enni.de/rheinbergerstrasse. Außerdem informiert die Stadt Moers über instagram.com/stadt_moers, facebook.com/stadtmoers und den städtischen WhatsApp-Kanal.

„Vielfalt für Gesundheit“ – Gesundheitsamt informiert auf dem Xantener Wochenmarkt
Anlässlich des bundesweiten Tages des Gesundheitsamtes am Donnerstag, 19. März 2026, informiert das Gesundheitsamt des Kreises Wesel unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“ über seine Angebote. Während des Xantener Wochenmarktes ist das Gesundheitsamt von 8:30 bis 13 Uhr mit seinem MediMobil sowie Informationsständen auf dem Marktpatz in Xanten vertreten. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dort die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Aufgaben und Leistungen des Gesundheitsamtes zu informieren. Ein besonderer Schwer-punkt liegt auf dem Thema Impfen: Wer seinen aktuellen Impfstatus überprüfen lassen möchte, kann seinen Impfpass mitbringen und sich vor Ort von einer Ärztin des Gesundheits-amtes beraten lassen. Darüber hinaus stehen Mitarbeitende des Gesundheitsamtes für Fragen zu zahlreichen wei-teren Themen zur Verfügung.

Die Aufgaben des Gesundheitsamtes sind vielfältig und reichen unter anderem von Trinkwasserkontrollen, Schuleingangsuntersuchungen und Zahnprophyla-xe über TBC-Fürsorge sowie die Beratung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bis hin zur Hygieneüberwachung in Gesundheitseinrichtungen. Auch eine Beratungshotline wäh-rend Hitzeperioden gehört zu den Angeboten.

Für Besucherinnen und Besucher gibt es außerdem ein Glücksrad mit kleinen Gewinnen. Wer die Fragen rund um Gesundheit richtig beantwortet, hat die Chance auf eine kleine Überra-schung.  Organisiert wird die Aktion vom Team Regionale Gesundheit des Gesundheitsamtes des Kreises Wesel.

Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und biodynamischen Ansätzen steckt.
Begriffe wie „naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und eigenen Prinzipien.

„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie jeweils nicht sind.“

Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume. (Quelle: BLGL)

Naturnahes Gärtnern: Ökologische Funktionen im Mittelpunkt
Naturnahes Gärtnern ist kein geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.

Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material über Kompost wieder in den Boden zurückführen.

„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp.
- Permakultur: Gestaltung mit ethischem Fundament
- Permakultur wurde in den 1970er Jahren von den Australiern Bill Mollison und David
 -Holmgren entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches Planungssystem von Lebensräumen.

Im Zentrum stehen drei ethische Leitsätze:
- Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden, Wasser und Biodiversität erhalten
- Sorge für den Menschen (People Care) – Bedürfnisse decken und Gemeinschaft stärken
- Gerechtes Teilen (Fair Share) – Ressourcen maßvoll nutzen

Diese Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete Planungsmethoden. Typisch sind Mischkulturen, die Bevorzugung mehrjähriger Systeme, die Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine geschickte Flächennutzung.
„Permakultur denkt vom Gesamtsystem her“, erklärt Dr. Popp. „Sie verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen Fragestellungen.“

Wichtig ist jedoch: Permakultur ist kein geschütztes Siegel. Die Umsetzung variiert, systematische Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist weder ein Ertragsversprechen noch ein festgelegter Standard, sondern ein ethisch fundierter Planungsrahmen.

Biodynamisch und biologisch: Was bedeutet das für den Hausgarten?
Der ökologische Landbau ist in der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt auf Fruchtfolgen, organische Düngung und weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe – Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut umsetzen lassen.

Die biodynamische Wirtschaftsweise baut darauf auf, geht jedoch konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als möglichst geschlossenen Organismus. In der Praxis gehört dazu idealerweise auch Tierhaltung, um betriebseigene Nährstoffkreisläufe zu sichern. Zudem spielen bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine Rolle. Entsprechende Betriebe können nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert werden.

Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem jedoch nur eingeschränkt übertragbar. Relevanz haben vor allem praktische Maßnahmen wie Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht jedoch zwingend die weltanschaulichen Elemente.

„Für Hausgärten ist entscheidend, welche Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp. „Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik ist keine Voraussetzung für ökologisch orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten bleibt davon vor allem die Idee geschlossener Stoffkreisläufe und der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngung und Pflanzenschutzmittel relevant.“

Wie lässt sich das im eigenen Garten umsetzen?
Für private Gärten lassen sich Elemente aus allen Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost, vielfältige Pflanzengesellschaften, strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig vom gewählten Etikett. „Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern die konkrete Praxis“, betont Dr. Popp.

Anmeldungen für Vereinsfest und Adventmarkt in Wesel gestartet
Für die Weseler Vereine gibt es auch im Jahr 2026 wieder Möglichkeiten, ihren Verein der Öffentlichkeit zu präsentieren – beim Vereinsfest am 01. August 2026 sowie beim Adventmarkt vom 27. bis zum 29. November 2026.

Quelle: Flaggschiff Film

Vereinsfest im Rahmen der PPP-Tage
Das PPP-Stadtfest begeistert traditionell mit einem bunten Programm zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Von der Kirmes am Rhein über Musik am Kornmarkt bis hin zum Trödelmarkt gibt es vielfältige Programmpunkte in der Hansestadt.

Auch in diesem Jahr findet im Rahmen der PPP-Tage wieder das Vereinsfest am 01. August statt. Weseler Vereine haben hier die Gelegenheit, sich zu präsentieren, das Vereinsleben erlebbar zu machen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Adventmarkt am Dom
Am ersten Adventswochenende (27. bis 29. November) lädt der Adventmarkt am Dom wieder zu einem stimmungsvollen Auftakt in die Vorweihnachtszeit ein.

Zwischen weihnachtlich geschmückten Ständen können Besucherinnen und Besucher handgefertigte Produkte entdecken, weihnachtliche Leckereien genießen und sich auf die Adventszeit einstimmen. Die Weseler Vereine, Verbände und karitative Einrichtungen haben die Möglichkeit, sich auf dem Adventmarkt zu präsentieren, selbstgemachte Produkte anzubieten oder über ihre Arbeit zu informieren.

Anmeldemöglichkeiten Vereine, Verbände und karitative Einrichtungen aus Wesel, die sich am Vereinsfest beteiligen möchten, können sich bis zum 15. Juni 2026 anmelden. Die Anmeldungen für den Adventmarkt sind bis zum 30. Juni möglich.

Weitere Informationen sowie das jeweilige Anmeldeformular sind unter wesel-tourismus.de zu finden. Für Fragen steht das Team von WeselMarketing unter der Telefonnummer 0281 2032606 oder per E-Mail an info@weselmarketing.de gerne zur Verfügung.

23. März 2026: Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf Dinslaken
Am Montag, den 23. März 2026, findet am Mahnmal auf dem Dinslakener Parkfriedhof eine öffentliche Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestags der Zerstörung Dinslakens im Zweiten Weltkrieg statt. Beginn ist um 11 Uhr.

Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten und im Anschluss wird gemeinsam ein Kranz niedergelegt, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und an die erschütternden Ereignisse des 23. März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in diesem Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.

Kanalanschluss für den Einzelhandel Kornstraße in Moers wird einige Tage zur Sackgasse  
Die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) wird in der Kornstraße in Nähe des Kreisverkehres Franz-Haniel-Straße in Moers ab Montag, 16. März 2026, einen großen Einzelhändler an den öffentlichen Mischwasserkanal anschließen. Da der Hauptkanal in rund drei Metern Tiefe und auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite liegt, wird die Straße in Höhe der Baustelle für Autofahrer gut eine Woche zur Sackgasse.  

Anlieger und der Durchgangsverkehr können während der Bauarbeiten über eine ausgeschilderte Umleitung jederzeit in beiden Fahrtrichtungen über die Franz-Haniel-Str/Römer Str./Homberger Str./Cecilienstr./Kornstr fahren. Zudem wird die Linienführung der Buslinie 912 für die Dauer der Baumaßnahme umgeleitet. Für Fußgänger und Radfahrende bleibt die Baustelle die ganze Zeit passierbar.

Enni möchte die Baumaßnahme spätestens am 25. März abschließen. Alle Prozesse wurden im Vorfeld mit dem zuständigen Fachbereich Straßen und Verkehr der Stadt Moers sowie der Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Wer Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer 02841-104600 informieren.

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken Downloads
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026 in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026 beteiligt sich Dinslaken erneut an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein solidarisches Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.


Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und Information und machen deutlich, dass die Stadt Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das abwechslungsreiche Programm umfasst unter anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden, kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für Kinder und Jugendliche.

Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Gemeinsam können wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen. Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken hält zusammen – Gegen Rassismus und Rechtsextremismus, für Vielfalt und Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus

Moers: Berichte zur Innenstadtsanierung und zum Winterdienst
Verwaltungsrat tagt im ENNI Sportpark Rheinkamp
 
Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt & Service Niederrhein (ENNI) kommt am Donnerstag, 19. März, zu seiner ersten Sitzung des Jahres im ENNI Sportpark Rheinkamp zusammen.

Wichtigster Programmpunkt ist die Information durch den Vorstand über den aktuellen Stand der Innenstadtsanierung, Maßnahmen zur Sanierung der Straßenbeleuchtung sowie über ein Fazit zum Winterdienst. Ein weiteres Thema wird die Freiraumplanung am Solimare sein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab 16 Uhr an der öffentlichen Sitzung teilnehmen.

Starke Saison endet mit Schaumparty - Mehr als 43.000 Gäste in der Moerser Eissporthalle  
Die Eislaufsaison in der Moerser Eissporthalle steuert auf ihr großes Finale zu – und das mit einer rundum positiven Bilanz. Mehr als 43.000 Besucherinnen und Besucher nutzten in dieser Saison allein die öffentlichen Laufzeiten. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort.

„Wir hatten eine richtig gute Saison mit sehr viel Zuspruch aus allen Altersgruppen“, erklärt Benjamin Beckerle, Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni). Besonders beliebt waren erneut die Eisdiscos, die freitags regelmäßig für ein volles Haus sorgten. Mit mehreren hundert Gästen gehörten sie auch in dieser Saison zu den absoluten Publikumsmagneten.

Zum offiziellen Saisonabschluss steht am Montag, 23. März, ein letztes Highlight an: die Schaumparty. Tickets dafür sind ab sofort online im Vorverkauf erhältlich. Dabei empfiehlt Beckerle, sich frühzeitig Karten zu sichern: „Das Schaum-Event ist erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.“  

Vor allem bei den jungen Gästen ist die Schaumparty seit Jahren äußerst beliebt. Los geht es um 17 Uhr zunächst mit Schlittschuhen und Discomusik auf dem Eis. Nach etwa einer Stunde schmeißt die Enni dann die Schaum-Kanone an: Die Eisfläche wird geflutet, Kufen sind tabu, getanzt wird in Straßenschuhen.

Für die passende Partystimmung sorgt ein DJ. Nach dem Saisonende setzt in der Eissporthalle das Tauwetter ein. Die Eisfläche verschwindet, sodass nach Ostern die Baumesse dort stattfinden kann. Im Anschluss beginnt dann der zweite Teil der energetischen Sanierung, in die die Enni rund eine Million Euro investiert.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Wärmeschleuse und die Schneegrube erneuert. Nun geht es mit umfangreichen baulichen Maßnahmen weiter, die den Energieverbrauch der Halle künftig deutlich senken sollen. Geplant sind unter anderem Arbeiten an Dach und Fassade und eine verbesserte Wärmedämmung. Ziel ist es, die Eissporthalle nachhaltig aufzustellen und fit für die kommenden Jahre zu machen.  

Datenreport 2025: Mehr Bus- und Lkw-Prüfungen
- Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw und Busse.
-  Durchfallquoten bleiben stabil und liegen deutlich unter den Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband

Die Zahl der Fahrerlaubnisprüfungen für Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C für Lkw und D für Busse hat im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht. Das zeigt eine Auswertung des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen der „TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) wurden insgesamt 123.414 theoretische und 123.746 praktische Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht einem Plus von rund 3.500 Theorie- (3 Prozent) und rund 4.700 Praxisprüfungen (4 Prozent) gegenüber 2024.

Auch im Busverkehr blieben die Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf einem hohen Niveau. In den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518 theoretische Prüfungen durchgeführt - ein Rückgang um etwa 250 Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688. Das sind rund 2.000 Prüfungen mehr als im Jahr 2024 (plus 11 Prozent).

„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind für Wirtschaft und Daseinsvorsorge unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin Fahrerlaubnis, Fahreignung und Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen Prüfungszahlen zeigen ein anhaltendes Interesse an diesem Berufsweg. Gerade der Zuwachs bei den Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den ÖPNV.“

Hohe Bestehensquoten bei Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den Fahrerlaubnisprüfungen erfolgreicher als Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B liegt die Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 37 Prozent in der Praxis. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der Theorie und bei 15 Prozent in der Praxis.

Entsprechend bestehen sechs von sieben Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86 Prozent) und die praktische Prüfung (85 Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15 Prozent) sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote um einen Prozentpunkt, während die Praxisquote unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten sind seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im Jahr 2016 scheiterten 16 Prozent in der Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13 Prozent in der praktischen Prüfung.

Bus-Fahrschüler:innen schneiden in Prüfungen gut ab
Auch die Bus-Fahrschüler:innen schneiden in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in Klasse B. Im Jahr 2025 haben 83 Prozent die Theorieprüfung und 76 Prozent die praktische Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17 Prozent scheiterten in der Theorie und 24 Prozent in der Praxis.

Gegenüber 2024 hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent), während die Nichtbestehensquote in der praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In der längerfristigen Betrachtung zeigt sich insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im Jahr 2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische Prüfung nicht bestanden.

„Wer Busse und schwere Lkw fährt, trägt eine besondere Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta. „Wer solche Fahrzeuge führt, muss Regeln beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell sich viele Bewerberinnen und Bewerber auf die Prüfungen und ihren Berufseinstieg vorbereiten und, dass sie ihre Verantwortung für die Verkehrssicherheit ernst nehmen.“

Nachfrage nach Führerscheinen für Bus und Lkw: Langzeittrend ist positiv
Seit 2016 stieg die Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) um 30 Prozent (Theorie) und 35 Prozent (Praxis). Auch bei den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025 deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der Prüfungen stieg in zehn Jahren um 44 Prozent in der Theorie und um 47 Prozent in der Praxis.

Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in den Bus-Klassen besonders dynamisch: die Theorieprüfungen nahmen um 70 Prozent zu und die praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal: Mehr qualifiziertes Fahrpersonal ist eine Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende erreicht werden können“, sagt Zaneta.

In der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein klarer Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus, um die Fachkräftelücke zu schließen. Nach Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell etwa 100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in der Personenbeförderung fehlen Fachkräfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000 Busfahrer:innen; bis 2030 wird ein zusätzlicher Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000 Personen erwartet.

Fachkräftesicherung und Reform der Fahrausbildung
Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung müssen Maßnahmen zusammen gedacht werden: das Berufsbild stärken, den Zugang in die Qualifizierung praxistauglich gestalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit absichern.

„Wir müssen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und wir müssen sie so qualifizieren, dass sie die Anforderungen im Alltag sicher beherrschen“, sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen dafür einen verlässlichen Sicherheitsstandard, weil sie Fahrkompetenz und Regelkenntnis verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere mit Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder vielen Fahrgästen essenziell.

Die kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge des Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung greifen ein wichtiges Modernisierungsziel auf: die stärkere Nutzung digitaler Lernformen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung digitaler Elemente in der Fahrausbildung überfällig: Online-Theoriekurse zur Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie Fahrsimulatoren können sinnvoll sein, wenn sie qualitätsgesichert in eine strukturierte Ausbildung eingebettet sind.

Digitalisierung sollte da wirksam werden, wo sie Qualifizierung und Verfahren besser macht: moderne Lern- und Übungsformate sowie effizientere Abläufe im Führerscheinprozess – von Antrag und Nachweisen bis zur Terminsteuerung und Kommunikation zwischen Behörden, Fahrschulen und Prüfstellen.

Der TÜV-Verband warnt davor die Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher Effizienzgewinne aufs Spiel zu setzen: „Die pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa bei der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C und D und den besonderen Ausbildungsfahrten, sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt Zaneta.

„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher Masse, langen Bremswegen und großen toten Winkeln, sie führen eine erhebliche kinetische Energie mit entsprechend gravierenden Folgen im Ernstfall.“

Die guten Bestehensquoten in Klasse C und D gäben zudem keinerlei Anlass, die bestehenden Anforderungen abzusenken. Ausbildung und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern müssen verlässlich nachweisen, dass Regeln und Fahrpraxis sicher beherrscht werden.



Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen
• Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher. Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

47,4 % der Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit 98,2 % (36 500 Tonnen) die bei Weitem bedeutendste Speisepilzart.

Gesamte Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum Vorjahr
Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr und 4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 %) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 80 Hektar.