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KW 12:
Montag, 16. - Sonntag, 22. März 2026
Dinslaken: Erstes Stadtgespräch
schafft konstruktiven Austausch Am
Mittwoch (11.03.2026) gab es in der Aula des
Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld
eine Premiere: Das erste Stadtgespräch mit
Bürgermeister Simon Panke, Stadtkämmerer Achim
Thomae und rund 70 interessierten Bürger*innen
fand statt. Mit einem besonderen Augenmerk auf
das Thema „städtischer Haushalt“, über den der
Stadtrat am 26. März abstimmt, begann das
Treffen.
Trotz der vielen schlechten
Nachrichten über bevorstehende Sparmaßnahmen,
die in den vergangenen Wochen bekannt geworden
sind, begann die Veranstaltung Bürgermeister
Simon Panke voller Optimismus und guten
Nachrichten: Über das Sondervermögen der
Bundesregierung erhält die EBGS eine neue
Turnhalle, das Feuerwehrgerätehaus in
Eppinghoven wird saniert, das Schulzentrum
Hiesfeld konnte fertig gestellt werden und die
Straßenbeleuchtung wird auf energieeffiziente
Leuchten umgestellt.
Zudem habe die
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
angeboten, das Freibadgelände Hiesfeld zu
entwickeln – die Vertragsverhandlungen liefen
derzeit. Stadtkämmerer Achim Thomae gab
anschließend einen Überblick über die
Sparmaßnahmen der kommenden Jahre. Es gab
zahlreiche Nachfragen zu den geplanten
Steuererhöhungen und Maßnahmen innerhalb der
Stadtverwaltung.
Für viele Bürger*innen
wurde, dank der ausführlichen Erklärung, vor
allem die Erhöhung der Grundsteuer B deutlicher.
So rechnete der Kämmerer beispielhaft vor, dass
auf ein Einfamilienhaus rund 26 Euro Mehrkosten
und auf ein Geschäftsgrundstück etwa 25 Euro
Mehrkosten pro Monat zukommen würden. Eine
Mietpartei in etwa einem 6-Familienhaus müsste
mit einer monatlichen Mehrbelastung von etwa
5,30 Euro rechnen.
Weitere kritische
Nachfragen gab es aus dem Publikum zu den Themen
Eishalle, Baumaßnahmen an den Schulen, dem
Krankenstand in Verwaltungen generell und der
Frage, ob man nicht schon viel früher hätte
handeln können und müssen. Aber es gab auch Lob
für die Veranstaltung.
Eine Bürgerin
bekundete, sehr froh zu sein, dass die Menschen
in Dinslaken durch dieses Format nun wieder
miteinander sprechen würden. Es sei wichtig,
sich an einen Tisch zu setzen, querzudenken und
zusammen zu arbeiten – vor allem um denen zu
helfen, die keine Stimme hätten. Und das sei es
auch, worauf es ihm bei den Stadtgesprächen
ankäme, so Bürgermeister Simon Panke: „Wir alle
möchten, dass es unserer Stadt gut geht. Deshalb
ist es gut, wenn die Menschen, denen die Stadt
am Herzen liegt, zusammenkommen und sich
austauschen“.
Im Herbst soll es eine
weitere Ausgabe des Stadtgesprächs geben. Wer
darüber hinaus noch ungeklärte Fragen habe, kann
sich an simon.panke@dinslaken.de wenden.
Moers: Start einer zukunftsweisenden
Sanierung - Rheinberger Straße und Mühlenstraße
werden fit für die nächsten Jahrzehnte
Die Enni beginnt zu Beginn der
NRW-Osterferien am 30. März 2026 mit einer der
notwendigen Modernisierungen im Herzen der
Moerser Innenstadt. Die Rheinberger Straße und
die Mühlenstraße, zwei zentrale Achsen der
innerstädtischen Infrastruktur, werden in den
kommenden Monaten umfassend erneuert – von den
Schmutz- und Regenwasserkanälen über
Stromleitungen bis hin zu neuen Oberflächen und
einer optimierten Radwegeführung. Mit dem
Projekt setzt die Stadt Moers gemeinsam mit Enni
einen weiteren wichtigen Baustein in Sachen
„Sanierungen“ um.
Sorgfältig geplant
und transparent informiert Der Baubeginn des
ersten Bauabschnitts steht kurz bevor, dabei
wurde dieser bewusst in die Frühjahr- und
Sommermonate gelegt. „Wir haben uns ganz klar
für einen Start in den Osterferien entschieden“,
erklärt Diane Schiffer, zuständig für Planung
und Bau bei Enni. „In dieser Zeit steigen viele
Bürgerinnen und Bürger auf das Rad um, damit ist
der Verkehrsknotenpunkt insgesamt weniger stark
frequentiert. Das hilft uns, die unvermeidbaren
Einschränkungen so gering wie möglich zu
halten.“

© enni. Alle Informationen zu den
Änderungen finden Sie
hier.
Start der ersten Bauphase Der erste
Bauabschnitt konzentriert sich auf den Kanalbau
in der Rheinberger Straße und dauert rund 16
Wochen an. Die Lage des Kanals macht eine
Vollsperrung der Straße unvermeidbar. Die
Arbeiten starten im Kreuzungsbereich Rheinberger
Straße und Mühlenstraße und wandern in Richtung
Baerler Straße. Die Baustelle wird in drei
Abschnitten organisiert, um wichtige
Zufahrtsbereiche möglichst lange offenhalten zu
können. Alle Gruben werden aus
Sicherheitsgründen auf maximal 15 Meter
begrenzt.
Die Erreichbarkeit der Häuser
Nummer 32–40 und 55 bleibt gewährleistet –
inklusive der Befahrbarkeit mit Drehleitern.
Enni hat die Planungen sorgfältig darauf
ausgerichtet, Rettungswege, Anlieferungen und
Anliegerinteressen so oft es geht
berücksichtigen zu können. Die Bürgerinnen und
Bürger dürfen sich darauf verlassen, dass die
Maßnahme so umsichtig wie möglich durchgeführt
werden wird.
Entlastung für Schulen:
Provisorischer Kreisverkehr für mehr Sicherheit
Damit der Schulverkehr im Umfeld der
Seminarstraße verlässlich funktioniert, wird
Enni in Abstimmung mit der Stadt Moers ab dem
30. März einen provisorischen Kreisverkehr in
der Seminarstraße/Gabelsberger Straße
einrichten. Ein temporäres Parkverbot auf der
westlichen Straßenseite unterstützt einen
sicheren Verkehrsfluss während der Stoßzeiten.
Im Zuge der neuen Verkehrsführung während der
Baumaßnahme, wird es auch Änderungen im
öffentlichen Nahverkehr der NIAG geben. Alle
Informationen zu den Änderungen finden Sie
hier.
Umleitungskonzept während der Bauphase 1 Es
wurde für jede Bauphase ein Umleitungskonzept
für Pkw und Lkw entwickelt. Die Zufahrt zur
Mühlenstraße ist in der ersten Phase gesperrt,
die Baerler Straße bleibt zunächst weiterhin
befahrbar. Es wird mit Beginn der Vollsperrung
der Rheinberger Straße, frühzeitig und klar
ausgeschildert, wie man über die
Wilhelm‑Schröder‑Straße und die Klever Straße in
beide Richtungen fahren kann - Radfahrende und
Fußgänger sind davon nicht betroffen und können
die Baustelle passieren!
Ergänzend
stehen die Routen über die Repelener Straße und
die Unterwallstraße sowie über die Rheurdter
Straße und die Repelener Straße in beide
Richtungen zur Verfügung. Für den
Hauptdurchgangsverkehr wird zusätzlich eine
großräumige Umleitung eingerichtet.
Diese führt in beide Fahrtrichtungen über die
Verbandsstraße, die Römerstraße sowie die
Ruhrorter Straße und wird ebenfalls frühzeitig
ausgeschildert. Ziel der Verkehrsführung ist es,
den Innenstadtbereich spürbar zu entlasten,
Verkehrsströme zu entzerren und trotz der
notwendigen Sperrung eine möglichst flüssige
Erreichbarkeit sicherzustellen.
Ziel der
Verkehrsführung ist es, den Innenstadtbereich
spürbar zu entlasten, Verkehrsströme zu
entzerren und trotz der notwendigen Sperrung
eine möglichst flüssige Erreichbarkeit
sicherzustellen.
Mehr
Verkehrssicherheit und bessere Wege für
Radfahrende nach Abschluss der Baumaßnahme
„Eine neue, klar geführte Radwegeverbindung
ersetzt die bisherige Führung zwischen zwei
Pkw-Fahrspuren. Zusammen mit optimierten
Ampelanlagen und einer neu strukturierten
Verkehrsführung entsteht mehr Übersichtlichkeit
und Sicherheit – insbesondere für Kinder und
Radfahrende“, so Nadine Beinemann von der Stadt
Moers.
Parallel erhöhen die bereits
erneuerte Fernwärmeleitung und neue
Stromleitungen die Energieeffizienz und
Versorgungssicherheit – ein wesentlicher Beitrag
zu den städtischen Klimazielen.
Ein
Projekt für kommende Generationen Die
vorhandene Infrastruktur der Rheinberger und
Mühlenstraße ist veraltet und stößt damit
zunehmend an Kapazitäts- und Störungsgrenzen.
Mit der Modernisierung im Untergrund werden
Schmutz- und Regenwasserkanäle ebenso wie
Stromleitungen erneuert. Enni modernisiert daher
nicht nur zwei Straßenabschnitte im Auftrag der
Stadt, sondern es wird die Lebensqualität für
die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die neue
Infrastruktur soll Moers resilienter, moderner
und zukunftsfähig auch bei
Extremwetterverhältnissen machen.
Die
Sanierung ist umfangreich. Genau deshalb
wurde die gesamte Maßnahme in den vergangenen
Monaten besonders detailliert geplant. „Es ist
uns wichtig, dass die Menschen gut informiert
sind. Daher werden vor allem die
Bildungseinrichtungen im Umfeld, transparent
über alle Details in Kenntnis gesetzt. Die
kommenden Monate fordern ein Stück Geduld – aber
am Ende entsteht eine sichere, moderne
Infrastruktur, von der alle profitieren werden“,
erklärt Diane Schiffer.
Trotz aller
Vorkehrungen ist Enni bewusst, dass es in Zuge
der Bauabschnitte Einschränkungen geben wird.
Insbesondere in den Osterferien laufen
gleichzeitig noch zwei weitere Baustellen „Am
Schürmannshütt“ und „Am Jostenhof“ weiter,
weshalb es zu zusätzlichen Einschränkungen
kommen kann. Die Einbahnstraße „Am Jostenhof“
wird jedoch aufgehoben, sodass dies zu
Entlastung führen wird.
Ausblick: So
geht es nach dem ersten Bauabschnitt weiter
Nach dem Kanalbau in der Rheinberger Straße
folgen der Kanalbau in der Mühlenstraße und
anschließend die Oberflächenerneuerung. Die
Arbeiten werden in mehreren klar getrennten
Bauabschnitten erfolgen, teilweise mit
Einbahnstraßenführung und intelligenter
Ampelsteuerung – insbesondere für
Rettungsfahrzeuge und den öffentlichen
Nahverkehr.
Aktuelle Infos auf der
Enni-Website Während der gesamten Bauzeit
informiert Enni Anwohner, Schulen und
Verkehrsteilnehmende frühzeitig über alle
wesentlichen Schritte. Dies geschieht über
Anliegerschreiben, Pressemitteilungen aber auch
über die Enni-Website unter:
enni.de/rheinbergerstrasse. Außerdem
informiert die Stadt Moers über
instagram.com/stadt_moers,
facebook.com/stadtmoers und den städtischen
WhatsApp-Kanal.
„Vielfalt für
Gesundheit“ – Gesundheitsamt informiert auf dem
Xantener Wochenmarkt Anlässlich des
bundesweiten Tages des Gesundheitsamtes am
Donnerstag, 19. März 2026, informiert das
Gesundheitsamt des Kreises Wesel unter dem Motto
„Vielfalt für Gesundheit“ über seine Angebote.
Während des Xantener Wochenmarktes ist das
Gesundheitsamt von 8:30 bis 13 Uhr mit seinem
MediMobil sowie Informationsständen auf dem
Marktpatz in Xanten vertreten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dort
die Möglichkeit, sich über die vielfältigen
Aufgaben und Leistungen des Gesundheitsamtes zu
informieren. Ein besonderer Schwer-punkt liegt
auf dem Thema Impfen: Wer seinen aktuellen
Impfstatus überprüfen lassen möchte, kann seinen
Impfpass mitbringen und sich vor Ort von einer
Ärztin des Gesundheits-amtes beraten lassen.
Darüber hinaus stehen Mitarbeitende des
Gesundheitsamtes für Fragen zu zahlreichen
wei-teren Themen zur Verfügung.
Die
Aufgaben des Gesundheitsamtes sind vielfältig
und reichen unter anderem von
Trinkwasserkontrollen,
Schuleingangsuntersuchungen und Zahnprophyla-xe
über TBC-Fürsorge sowie die Beratung von
Menschen mit psychischen Erkrankungen bis hin
zur Hygieneüberwachung in
Gesundheitseinrichtungen. Auch eine
Beratungshotline wäh-rend Hitzeperioden gehört
zu den Angeboten.
Für Besucherinnen und
Besucher gibt es außerdem ein Glücksrad mit
kleinen Gewinnen. Wer die Fragen rund um
Gesundheit richtig beantwortet, hat die Chance
auf eine kleine Überra-schung. Organisiert wird
die Aktion vom Team Regionale Gesundheit des
Gesundheitsamtes des Kreises Wesel.
Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und
biodynamischen Ansätzen steckt. Begriffe wie
„naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“
werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für
unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte
und eigenen Prinzipien.
„Viele dieser
Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber
häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte
für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen
Landesverband für Gartenbau und Landespflege
(BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt
sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf
das, was sie jeweils nicht sind.“

Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern
bewusst gestaltete Lebensräume. (Quelle: BLGL)
Naturnahes Gärtnern: Ökologische Funktionen
im Mittelpunkt Naturnahes Gärtnern ist kein
geschütztes Label und kein festes Regelwerk,
sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert
sich an natürlichen Lebensräumen und deren
Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile
Lebensgemeinschaften durch standortgerechte
Pflanzen und Strukturvielfalt.
Praktisch
heißt das: heimische Pflanzen wählen,
Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken
integrieren und organisches Material über
Kompost wieder in den Boden zurückführen.
„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern
bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger
Pflege.“ betont Dr. Popp. - Permakultur:
Gestaltung mit ethischem Fundament -
Permakultur wurde in den 1970er Jahren von den
Australiern Bill Mollison und David -Holmgren
entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches
Planungssystem von Lebensräumen.
Im
Zentrum stehen drei ethische Leitsätze: -
Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden, Wasser
und Biodiversität erhalten - Sorge für den
Menschen (People Care) – Bedürfnisse decken und
Gemeinschaft stärken - Gerechtes Teilen (Fair
Share) – Ressourcen maßvoll nutzen
Diese
Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete
Planungsmethoden. Typisch sind Mischkulturen,
die Bevorzugung mehrjähriger Systeme, die
Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine
geschickte Flächennutzung. „Permakultur denkt
vom Gesamtsystem her“, erklärt Dr. Popp. „Sie
verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen
Fragestellungen.“
Wichtig ist jedoch:
Permakultur ist kein geschütztes Siegel. Die
Umsetzung variiert, systematische
Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist
weder ein Ertragsversprechen noch ein
festgelegter Standard, sondern ein ethisch
fundierter Planungsrahmen.
Biodynamisch
und biologisch: Was bedeutet das für den
Hausgarten? Der ökologische Landbau ist in
der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf
chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und
setzt auf Fruchtfolgen, organische Düngung und
weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe –
Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut
umsetzen lassen.
Die biodynamische
Wirtschaftsweise baut darauf auf, geht jedoch
konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf
Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als
möglichst geschlossenen Organismus. In der
Praxis gehört dazu idealerweise auch
Tierhaltung, um betriebseigene
Nährstoffkreisläufe zu sichern. Zudem spielen
bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an
kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine
Rolle. Entsprechende Betriebe können nach den
Richtlinien von Demeter zertifiziert werden.
Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem
jedoch nur eingeschränkt übertragbar. Relevanz
haben vor allem praktische Maßnahmen wie
Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht
jedoch zwingend die weltanschaulichen Elemente.
„Für Hausgärten ist entscheidend, welche
Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp.
„Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik
ist keine Voraussetzung für ökologisch
orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten bleibt
davon vor allem die Idee geschlossener
Stoffkreisläufe und der Verzicht auf
chemisch-synthetische Düngung und
Pflanzenschutzmittel relevant.“
Wie lässt
sich das im eigenen Garten umsetzen? Für
private Gärten lassen sich Elemente aus allen
Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost,
vielfältige Pflanzengesellschaften,
strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen
sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig
vom gewählten Etikett. „Entscheidend ist nicht
der Begriff, sondern die konkrete Praxis“,
betont Dr. Popp.
Anmeldungen für Vereinsfest und
Adventmarkt in Wesel gestartet Für
die Weseler Vereine gibt es auch im Jahr 2026
wieder Möglichkeiten, ihren Verein der
Öffentlichkeit zu präsentieren – beim
Vereinsfest am 01. August 2026 sowie beim
Adventmarkt vom 27. bis zum 29. November 2026.

Quelle: Flaggschiff Film
Vereinsfest im
Rahmen der PPP-Tage Das PPP-Stadtfest
begeistert traditionell mit einem bunten
Programm zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Von der Kirmes am Rhein über Musik am Kornmarkt
bis hin zum Trödelmarkt gibt es vielfältige
Programmpunkte in der Hansestadt.
Auch
in diesem Jahr findet im Rahmen der PPP-Tage
wieder das Vereinsfest am 01. August statt.
Weseler Vereine haben hier die Gelegenheit, sich
zu präsentieren, das Vereinsleben erlebbar zu
machen und mit interessierten Bürgerinnen und
Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Adventmarkt am Dom Am ersten
Adventswochenende (27. bis 29. November) lädt
der Adventmarkt am Dom wieder zu einem
stimmungsvollen Auftakt in die Vorweihnachtszeit
ein.
Zwischen weihnachtlich geschmückten
Ständen können Besucherinnen und Besucher
handgefertigte Produkte entdecken,
weihnachtliche Leckereien genießen und sich auf
die Adventszeit einstimmen. Die Weseler Vereine,
Verbände und karitative Einrichtungen haben die
Möglichkeit, sich auf dem Adventmarkt zu
präsentieren, selbstgemachte Produkte anzubieten
oder über ihre Arbeit zu informieren.
Anmeldemöglichkeiten Vereine, Verbände und
karitative Einrichtungen aus Wesel, die sich am
Vereinsfest beteiligen möchten, können sich bis
zum 15. Juni 2026 anmelden. Die Anmeldungen für
den Adventmarkt sind bis zum 30. Juni möglich.
Weitere Informationen sowie das
jeweilige Anmeldeformular sind unter
wesel-tourismus.de zu finden. Für Fragen steht
das Team von WeselMarketing unter der
Telefonnummer 0281 2032606 oder per E-Mail an
info@weselmarketing.de gerne zur Verfügung.
23. März
2026: Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf
Dinslaken Am Montag, den 23. März
2026, findet am Mahnmal auf dem Dinslakener
Parkfriedhof eine öffentliche
Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestags
der Zerstörung Dinslakens im Zweiten Weltkrieg
statt. Beginn ist um 11 Uhr.
Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten
und im Anschluss wird gemeinsam ein Kranz
niedergelegt, um der Opfer von Krieg und Gewalt
zu gedenken und an die erschütternden Ereignisse
des 23. März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der
Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in diesem
Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.
Kanalanschluss für den Einzelhandel
Kornstraße in Moers wird einige Tage zur
Sackgasse Die ENNI Stadt &
Service Niederrhein (Enni) wird in der
Kornstraße in Nähe des Kreisverkehres
Franz-Haniel-Straße in Moers ab Montag, 16. März
2026, einen großen Einzelhändler an den
öffentlichen Mischwasserkanal anschließen. Da
der Hauptkanal in rund drei Metern Tiefe und auf
der gegenüberliegenden Fahrbahnseite liegt, wird
die Straße in Höhe der Baustelle für Autofahrer
gut eine Woche zur Sackgasse.
Anlieger
und der Durchgangsverkehr können während der
Bauarbeiten über eine ausgeschilderte Umleitung
jederzeit in beiden Fahrtrichtungen über die
Franz-Haniel-Str/Römer Str./Homberger
Str./Cecilienstr./Kornstr fahren. Zudem wird die
Linienführung der Buslinie 912 für die Dauer der
Baumaßnahme umgeleitet. Für Fußgänger und
Radfahrende bleibt die Baustelle die ganze Zeit
passierbar.
Enni möchte die Baumaßnahme
spätestens am 25. März abschließen. Alle
Prozesse wurden im Vorfeld mit dem zuständigen
Fachbereich Straßen und Verkehr der Stadt Moers
sowie der Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Wer
Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer
02841-104600 informieren.
Internationale Wochen gegen
Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken
Downloads Die Internationalen Wochen
gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026
in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026
beteiligt sich Dinslaken erneut an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit
einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche
engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für
Vielfalt, Respekt und ein solidarisches
Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine
klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung
und Ausgrenzung.

Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und
Information und machen deutlich, dass die Stadt
Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und
gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das
abwechslungsreiche Programm umfasst unter
anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden,
kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für
Kinder und Jugendliche.
Ziel ist es,
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Generationen und Lebensrealitäten
zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu
sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie
das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie
im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle
Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen
zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen
Rassismus zu setzen.
Gemeinsam können
wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt
und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen.
Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken
hält zusammen – Gegen Rassismus und
Rechtsextremismus, für Vielfalt und
Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus
Moers: Berichte zur
Innenstadtsanierung und zum Winterdienst
Verwaltungsrat tagt im ENNI Sportpark Rheinkamp
Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt
& Service Niederrhein (ENNI) kommt am
Donnerstag, 19. März, zu seiner ersten Sitzung
des Jahres im ENNI Sportpark Rheinkamp zusammen.
Wichtigster Programmpunkt ist die
Information durch den Vorstand über den
aktuellen Stand der Innenstadtsanierung,
Maßnahmen zur Sanierung der Straßenbeleuchtung
sowie über ein Fazit zum Winterdienst. Ein
weiteres Thema wird die Freiraumplanung am
Solimare sein. Interessierte Bürgerinnen und
Bürger können ab 16 Uhr an der öffentlichen
Sitzung teilnehmen.
Starke Saison
endet mit Schaumparty - Mehr als 43.000 Gäste in
der Moerser Eissporthalle Die
Eislaufsaison in der Moerser Eissporthalle
steuert auf ihr großes Finale zu – und das mit
einer rundum positiven Bilanz. Mehr als 43.000
Besucherinnen und Besucher nutzten in dieser
Saison allein die öffentlichen Laufzeiten. Damit
setzt sich der positive Trend der vergangenen
Jahre fort.
„Wir hatten eine richtig
gute Saison mit sehr viel Zuspruch aus allen
Altersgruppen“, erklärt Benjamin Beckerle,
Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni).
Besonders beliebt waren erneut die Eisdiscos,
die freitags regelmäßig für ein volles Haus
sorgten. Mit mehreren hundert Gästen gehörten
sie auch in dieser Saison zu den absoluten
Publikumsmagneten.
Zum offiziellen
Saisonabschluss steht am Montag, 23. März, ein
letztes Highlight an: die Schaumparty. Tickets
dafür sind ab sofort online im Vorverkauf
erhältlich. Dabei empfiehlt Beckerle, sich
frühzeitig Karten zu sichern: „Das Schaum-Event
ist erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.“
Vor allem bei den jungen Gästen ist die
Schaumparty seit Jahren äußerst beliebt. Los
geht es um 17 Uhr zunächst mit Schlittschuhen
und Discomusik auf dem Eis. Nach etwa einer
Stunde schmeißt die Enni dann die Schaum-Kanone
an: Die Eisfläche wird geflutet, Kufen sind
tabu, getanzt wird in Straßenschuhen.
Für die passende Partystimmung sorgt ein DJ.
Nach dem Saisonende setzt in der Eissporthalle
das Tauwetter ein. Die Eisfläche verschwindet,
sodass nach Ostern die Baumesse dort stattfinden
kann. Im Anschluss beginnt dann der zweite Teil
der energetischen Sanierung, in die die Enni
rund eine Million Euro investiert.
Bereits im vergangenen Jahr hatte das
Unternehmen die Wärmeschleuse und die
Schneegrube erneuert. Nun geht es mit
umfangreichen baulichen Maßnahmen weiter, die
den Energieverbrauch der Halle künftig deutlich
senken sollen. Geplant sind unter anderem
Arbeiten an Dach und Fassade und eine
verbesserte Wärmedämmung. Ziel ist es, die
Eissporthalle nachhaltig aufzustellen und fit
für die kommenden Jahre zu machen.
Datenreport 2025: Mehr Bus- und
Lkw-Prüfungen -
Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw
und Busse. - Durchfallquoten bleiben stabil
und liegen deutlich unter den Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen
Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband
Die Zahl der Fahrerlaubnisprüfungen für
Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C für Lkw
und D für Busse hat im Jahr 2025 neue
Höchstwerte erreicht. Das zeigt eine Auswertung
des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen der
„TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen
(C1/C1E/C/CE) wurden insgesamt 123.414
theoretische und 123.746 praktische
Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht
einem Plus von rund 3.500 Theorie- (3 Prozent)
und rund 4.700 Praxisprüfungen (4 Prozent)
gegenüber 2024.
Auch im Busverkehr
blieben die Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf
einem hohen Niveau. In den Bus-Klassen
(D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518
theoretische Prüfungen durchgeführt - ein
Rückgang um etwa 250 Prüfungen im Vergleich zum
Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg
die Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688.
Das sind rund 2.000 Prüfungen mehr als im Jahr
2024 (plus 11 Prozent).
„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer
sind für Wirtschaft und Daseinsvorsorge
unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der
Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin
Fahrerlaubnis, Fahreignung und
Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen
Prüfungszahlen zeigen ein anhaltendes Interesse
an diesem Berufsweg. Gerade der Zuwachs bei den
Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den
ÖPNV.“
Hohe Bestehensquoten bei
Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den
Fahrerlaubnisprüfungen erfolgreicher als
Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl
der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B
liegt die Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in
der Theorie und bei 37 Prozent in der Praxis. In
den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die
Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der
Theorie und bei 15 Prozent in der Praxis.
Entsprechend bestehen sechs von sieben
Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86
Prozent) und die praktische Prüfung (85
Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15
Prozent) sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote
um einen Prozentpunkt, während die Praxisquote
unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten
sind seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im
Jahr 2016 scheiterten 16 Prozent in der
Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13
Prozent in der praktischen Prüfung.
Bus-Fahrschüler:innen schneiden in Prüfungen gut
ab Auch die Bus-Fahrschüler:innen schneiden
in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in
Klasse B. Im Jahr 2025 haben 83 Prozent die
Theorieprüfung und 76 Prozent die praktische
Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17
Prozent scheiterten in der Theorie und 24
Prozent in der Praxis.
Gegenüber 2024
hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei
Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent),
während die Nichtbestehensquote in der
praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte
schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In
der längerfristigen Betrachtung zeigt sich
insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im Jahr
2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den
Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische
Prüfung nicht bestanden.
„Wer Busse und
schwere Lkw fährt, trägt eine besondere
Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen
und anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta.
„Wer solche Fahrzeuge führt, muss Regeln
beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die
hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell
sich viele Bewerberinnen und Bewerber auf die
Prüfungen und ihren Berufseinstieg vorbereiten
und, dass sie ihre Verantwortung für die
Verkehrssicherheit ernst nehmen.“
Nachfrage nach Führerscheinen für Bus und Lkw:
Langzeittrend ist positiv Seit 2016 stieg die
Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen
(C1/C1E/C/CE) um 30 Prozent (Theorie) und 35
Prozent (Praxis). Auch bei den Bus-Klassen
(D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025
deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der
Prüfungen stieg in zehn Jahren um 44 Prozent in
der Theorie und um 47 Prozent in der Praxis.
Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in
den Bus-Klassen besonders dynamisch: die
Theorieprüfungen nahmen um 70 Prozent zu und die
praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die
steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal:
Mehr qualifiziertes Fahrpersonal ist eine
Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr
ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende
erreicht werden können“, sagt Zaneta.
In
der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein klarer
Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus,
um die Fachkräftelücke zu schließen. Nach
Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr
Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell
etwa 100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in
der Personenbeförderung fehlen Fachkräfte. Der
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000
Busfahrer:innen; bis 2030 wird ein zusätzlicher
Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000 Personen
erwartet.
Fachkräftesicherung und Reform
der Fahrausbildung Für eine nachhaltige
Fachkräftesicherung müssen Maßnahmen zusammen
gedacht werden: das Berufsbild stärken, den
Zugang in die Qualifizierung praxistauglich
gestalten und gleichzeitig die
Verkehrssicherheit absichern.
„Wir
müssen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen
und wir müssen sie so qualifizieren, dass sie
die Anforderungen im Alltag sicher beherrschen“,
sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen
dafür einen verlässlichen Sicherheitsstandard,
weil sie Fahrkompetenz und Regelkenntnis
verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere
mit Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder
vielen Fahrgästen essenziell.
Die
kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge des
Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung
greifen ein wichtiges Modernisierungsziel auf:
die stärkere Nutzung digitaler Lernformen. Aus
Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung
digitaler Elemente in der Fahrausbildung
überfällig: Online-Theoriekurse zur Vor- und
Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie
Fahrsimulatoren können sinnvoll sein, wenn sie
qualitätsgesichert in eine strukturierte
Ausbildung eingebettet sind.
Digitalisierung sollte da wirksam werden, wo sie
Qualifizierung und Verfahren besser macht:
moderne Lern- und Übungsformate sowie
effizientere Abläufe im Führerscheinprozess –
von Antrag und Nachweisen bis zur
Terminsteuerung und Kommunikation zwischen
Behörden, Fahrschulen und Prüfstellen.
Der TÜV-Verband warnt davor die
Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher
Effizienzgewinne aufs Spiel zu setzen: „Die
pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa bei
der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C
und D und den besonderen Ausbildungsfahrten,
sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt Zaneta.
„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher
Masse, langen Bremswegen und großen toten
Winkeln, sie führen eine erhebliche kinetische
Energie mit entsprechend gravierenden Folgen im
Ernstfall.“
Die guten Bestehensquoten in
Klasse C und D gäben zudem keinerlei Anlass, die
bestehenden Anforderungen abzusenken. Ausbildung
und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher
nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern
müssen verlässlich nachweisen, dass Regeln und
Fahrpraxis sicher beherrscht werden.

Champignonernte 2025 um 1,4 %
gestiegen • Champignon-Erntemenge
steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78
400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit
mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche
geerntet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an
Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760
Tonnen gegenüber dem Vorjahr.
Im
Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015
bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280
Tonnen höher. Der Schwerpunkt der
Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf
Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9
% der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die
Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich
zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die
übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und
Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen
Spezialpilzkulturen zusammen.
47,4 % der
Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in Betrieben
produziert, die ihre Flächen ökologisch
bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit
98,2 % (36 500 Tonnen) die bei Weitem
bedeutendste Speisepilzart.
Gesamte
Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum
Vorjahr Die gesamte Erntefläche für
Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf
355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr
und 4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis
2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 %) wurde
ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für
Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %
auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 % über dem
zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis
2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in
Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden
bedeutendsten Bundesländer für die
Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den
Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche
von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer
Erntefläche von 80 Hektar.
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