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KW 51:
Montag, 15. - Sonntag, 21. Dezember 2025
Ein klares „Nein!“ und Vertrauen
in die eigenen Gefühle - WenDo-Kurs an der
Waldschule Hünxe Stärkung von Mädchen
mit Behinderung gegen Gewalt
Statistischen Erhebungen zufolge erlebt etwa
jede dritte Frau in Deutschland Gewalt. Bei
Frauen mit Behinderung ist der Anteil noch
signifikant höher. Hinzu kommt eine hohe
Dunkelziffer, da viele Fälle von Gewalt
weder gemeldet noch dokumentiert werden.
Darüber hinaus haben Frauen mit
Behinderung oft erschwerten Zugang zu
Hilfeangeboten, Beratungsstellen und
Schutzmaßnahmen – beispielsweise aufgrund
fehlender barrierefreier Angebote oder
mangelnder Sensibilisierung.
Kommunikationsschwierigkeiten und
eingeschränkte Mobilität erhöhen das Risiko
und erschweren das Melden von Gewalt. Der
Kreis Wesel will hier aktiv gegensteuern. Am
4. und 17. Dezember 2025 fand an der
Waldschule Hünxe ein WenDo-Kurs speziell für
Mädchen mit Behinderung statt.
Organisiert wurde der Kurs von der
Behindertenbeauftragten des Kreises Wesel in
Zusammenarbeit mit der
Gleichstellungsbeauftragten des Kreises
sowie dem Runden Tisch gegen häusliche
Gewalt. Gefördert wurde das Projekt von der
Pfadfinderschaft St. Georg in Dortmund.
Rektor Jan Schlütter findet es wichtig, dass
der Kurs die Mädchen in den Fokus nimmt:
„Mädchen lernen, leise und nett zu sein.
Hier können sie das Vertrauen in ihre
Gefühle stärken und lernen, ihre Meinung zu
verteidigen.“
WenDo-Trainerin Frau
Insa Schoolmann erklärt: „Der Kurs
kombiniert Elemente des WenDo mit
Naturerlebnispädagogik und schafft so einen
neutralen und sicheren Raum, in dem die
Teilnehmerinnen lernen, ihre Grenzen zu
erkennen, ihre Stärken zu nutzen und
gemeinsam zu kooperieren. Die Natur
vermittelt Stabilität und zugleich Raum für
Neues – wichtige Grundlagen für
Selbstbehauptung und Selbstwertstärkung.“

Die 13 Teilnehmerinnen hatten sichtlich
Freude am Kurs. Sie haben gelernt, wie sie
stark auftreten und dass außer einer
kräftigen Stimme und einem direkten Blick
auch ein fester Stand wichtig ist. Aufgrund
der durchweg positiven Resonanz ist geplant,
den Kurs im kommenden Jahr an einer weiteren
Schule für Mädchen mit Behinderung im Kreis
Wesel fortzuführen. Mit diesen Angeboten
setzt der Kreis Wesel ein starkes Zeichen
gegen Gewalt und für den Schutz sowie die
Rechte von Frauen und Mädchen mit
Behinderung.
Deponie Lohmannsheide in
Duisburg darf vorerst nicht errichtet werden
Der Planfeststellungsbeschluss der
Bezirksregierung Düsseldorf für die
Errichtung und den Betrieb der Deponie
Lohmannsheide in Duisburg-Baerl ist
voraussichtlich rechtswidrig. Dies hat das
Oberverwaltungsgericht heute festgestellt
und den Antrag der Vorhabenträgerin, die
sofortige Vollziehung des
Planfeststellungsbeschlusses vom 20.06.2024
anzuordnen, abgelehnt.
Die Deponie
soll auf dem Haldenplateau der bestehenden
Bergehalde Lohmannsheide errichtet werden.
Aufgrund der Beendigung des
Steinkohlebergbaus wird die Halde nicht mehr
zur Ablagerung von Bergematerial benötigt.
Eine Errichtung der Deponie ist derzeit
nicht möglich, weil mehrere Klagen gegen den
Planfeststellungsbeschluss erhoben worden
sind, unter anderem von einem Umweltverband.
Die Vorhabenträgerin hat daher bei
dem Oberverwaltungsgericht beantragt, die
sofortige Vollziehung des
Planfeststellungsbeschlusses anzuordnen, um
mit einer Ausführung des Vorhabens bereits
vor einer rechtskräftigen gerichtlichen
Entscheidung über die erhobenen Klagen
beginnen zu können.
Zur
Begründung seiner ablehnenden Entscheidung
hat der 20. Senat des
Oberverwaltungsgerichts im Wesentlichen
ausgeführt: Der
Planfeststellungsbeschluss der
Bezirksregierung Düsseldorf ist nach
vorläufiger Einschätzung im Eilverfahren
rechtswidrig und darf nicht umgesetzt
werden.
Zunächst muss durch den
Haldenbetreiber der bergrechtlich
erforderliche Abschlussbetriebsplan für die
Bergehalde aufgestellt und durch die
Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger
Berg- und Bodenschutzbehörde zugelassen
werden, aus dem hervorgeht, dass die
Haldenoberfläche anderweitig genutzt werden
kann.
Dabei ist von der
Bezirksregierung Arnsberg auch zu prüfen, ob
von der Bergehalde Gefahren für das
Grundwasser ausgehen, die einer möglichen
Anschlussnutzung entgegenstehen.
Die
Zulassung des Deponievorhabens durch die
Bezirksregierung Düsseldorf kann die
bergrechtlich erforderliche Prüfung durch
die Bezirksregierung Arnsberg nicht
ersetzen. Unabhängig davon hat die
Bezirksregierung Düsseldorf auch selbst
nicht im erforderlichen Umfang untersucht,
ob der Standort für eine Deponienutzung
geeignet ist oder die festgestellte
Grundwasserbelastung Sanierungsmaßnahmen
erfordert, die mit der Errichtung der
Deponie nicht zu vereinbaren sind.
Diese Mängel stehen einer Vollziehung des
Planfeststellungsbeschlusses jedenfalls
derzeit entgegen. Der Beschluss ist
unanfechtbar. Aktenzeichen: 20 B
358/25.AK
Moers: Mehr Abfall zur
Weihnachtszeit Kreislaufwirtschaftshof
bleibt zwischen den Feiertagen geöffnet
In der Weihnachtszeit steigt
auch in Moers das Abfallaufkommen –
besonders Altpapier füllt die blauen Tonnen
schnell. Dennoch bittet die Enni darum, kein
Altpapier oder Kartonagen neben die Tonnen
zu stellen, da die Müllwerker dies aus
Sicherheitsgründen nicht mitnehmen dürfen.
„Durchnässte Kartons reißen zudem
leicht auseinander und verschandeln das
Stadtbild“, erklärt Ulrich Kempken,
Entsorgungsexperte der ENNI Stadt & Service
Niederrhein (Enni). Größere Mengen Altpapier
können zwischen den Feiertagen kostenlos am
Kreislaufwirtschaftshof abgegeben werden;
dieser ist nur an den Weihnachtsfeiertagen,
an Silvester und Neujahr geschlossen.
Auch die Glascontainer werden in dieser
Zeit stark frequentiert. Kempken empfiehlt
daher, die Entsorgung von Altglas möglichst
auf den Januar zu verschieben. „So entspannt
sich die Lage schnell, und Containerplätze
verwandeln sich nicht in wilde Müllkippen.“
Die Feiertage wirken sich auch in
diesem Jahr auf die Abfuhrtermine für
Restabfall, Altpapier, Gelbe Säcke und
Bioabfälle aus. Da der erste und zweite
Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr auf
Werktage fallen, muss die Enni einige Touren
verschieben – vor den Weihnachtstagen gibt
es eine Vorverlegung.
So kommen die
Müllwerker dort, wo sie am Montag, 22.
Dezember, die Tonnen leeren würden, bereits
am Samstag, 20. Dezember. Die Touren von
Dienstag, 23. Dezember, sind vorverlegt auf
Montag, 22. Dezember. Die Touren von
Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember, sind
vorverlegt auf Dienstag, 23. Dezember.
Die Touren von Donnerstag, 25. Dezember,
werden vorverlegt auf Heiligabend, Mittwoch,
24. Dezember. Nach Weihnachten verschieben
sich einige Touren um einen Tag nach hinten:
Die Touren von Freitag, 26. Dezember, werden
verschoben auf Samstag, 27. Dezember.
Die Touren von Silvester, Mittwoch, 31.
Dezember, finden regulär statt. Statt an
Neujahr, Donnerstag, 1. Januar, kommen die
Müllwerker am Freitag, 2. Januar. Die Touren
von Freitag, 2. Januar, werden verschoben
auf Samstag, 3. Januar.
Kempken rät,
sich stets im Abfallkalender über aktuelle
Termine zu informieren. „Gerade zum
Jahreswechsel kann sich der Abfuhrrhythmus
einmalig ändern. Beim Bioabfall und den
Gelben Säcken kann es vorkommen, dass
zwischen zwei Leerungen statt zwei auch mal
drei Wochen liegen.“
Neben dem gedruckten Abfallkalender gibt
es für Moerser auch eine elektronische
Version unter
www.enni.de Für Smartphone-Nutzer bietet
Enni zudem eine App, die über alle Termine
informiert.
Moers:
„Weihnachten im Schuhkarton“ für
Patient:innen der Kinderklinik Bethanien -
Spendenaktion bringt Kinderaugen zum
Leuchten Pünktlich zu den kurz
bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen konnte
sich die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin
des Krankenhauses Bethanien Moers über eine
besondere Spende freuen: „Weihnachten im
Schuhkarton“ ist eine bereits seit mehreren
Jahren von Mitarbeiter:innen der Firma
Hofmanns Menü-Manufaktur privat
durchgeführte Spendenaktion.
Hierbei
werden individuelle Geschenkboxen für Kinder
zusammengestellt und unter anderem an
Kinderkliniken gespendet. Die Pakete
enthalten altersgerechte Spielsachen, kleine
Aufmerksamkeiten und Dinge des täglichen
Bedarfs – alles liebevoll zusammengestellt,
um den Kindern eine Freude zu bereiten.
„Uns ist es ein Herzensanliegen, gerade
jenen Kindern eine Freude zu machen, die zu
Weihnachten nicht zuhause bei ihren Familien
sein können, sondern etwa im Krankenhaus
sein müssen. Wir möchten ihnen den
Aufenthalt etwas angenehmer gestalten und
einfach etwas Gutes tun“, erklärt Jochen
Bruckhaus, der zahlreiche mit Liebe zum
Detail verpackte Pakete zur Spendenübergabe
mit nach Moers brachte. Er selbst hat eine
enge Verbindung zum Krankenhaus Bethanien.
„In der Vergangenheit war ich hier Leiter
der Küche“, erklärt er mit einem Lachen.
Dr. Gündüz Selcan, Leitender Oberarzt
der Kinderklinik, betont: „Vor allem an den
Weihnachtstagen tun wir viel dafür, dass
unsere kleinen Patientinnen und Patienten
die Tage trotz der besonderen Umstände
wenigstens ein bisschen genießen können. Auf
den Stationen herrscht dann einfach eine
andere Stimmung. Den Kleinen mit der Aktion
und insbesondere den Geschenken eine
zusätzliche Freude machen zu können,
bedeutet uns viel.“
Sarah Dettki,
Stationssekretärin, erklärt: „Das Lachen und
die strahlenden Augen zu sehen, macht die
Situation für die betroffenen Familien
definitiv ein bisschen leichter. Deshalb
möchten wir uns ganz besonders für diese
tolle Aktion bedanken.“

Im Namen der gesamten Kinderklinik bedankten
sich Stationssekretärin Sarah Dettki und der
Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan mit der
kleinen Patientin Bibi bei Spender Jochen
Bruckhaus von der Aktion „Weihnachten im
Schuhkarton“.
Änderungen
bei Schutzimpfungen gegen Meningokokken und
Gürtelrose – STIKO-Empfehlungen umgesetzt
Der Leistungsanspruch auf Schutzimpfungen
gegen Meningokokken-Erkrankungen und Herpes
zoster (Gürtelrose) wird sich
voraussichtlich ab Februar 2026 ändern. Der
Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die
aktualisierten Empfehlungen der Ständigen
Impfkommission beim Robert Koch-Institut
(STIKO) in die Schutzimpfungs-Richtlinie
übernommen.
Zum Schutz vor
Meningokokken-Erkrankungen sieht die STIKO
nun eine Impfung für alle Kinder und
Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren
vor, während die Impfung für Kleinkinder
entfällt. Die Impfung gegen Gürtelrose wird
anderes als bisher für Personen mit erhöhtem
Erkrankungsrisiko bereits ab 18 Jahren
empfohlen.
Zudem hat die STIKO
präzisiert, in welchen Fällen von einer
erhöhten gesundheitlichen Gefährdung durch
eine Gürtelrose auszugehen ist. Die
Beschlüsse des G-BA zur Änderung der
Schutzimpfungs-Richtlinie werden nun dem
Bundesministerium für Gesundheit zur
rechtlichen Prüfung vorgelegt und treten
nach einer Nichtbeanstandung und
Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.
Kleve: Open Studio by Carolin
Zibulka So., 21.12.2025 - 12:00
- So., 21.12.2025 - 18:00 Open Atelier by
Carolin Zibulka

Wesel: Ameldung für die
Ferienbetreuung an den Grundschulen startet
Für Kinder, die nicht im
Offenen Ganztag oder gesicherten Halbtag
angemeldet sind, bietet das Ferienprogramm
der Stadt Wesel die Möglichkeit, die
Ferienbetreuung des Offenen Ganztages an der
eigenen Grundschule zu besuchen. Die
zusätzliche Ferienbetreuung in den
Sommerferien am Offenen Ganztag wird bereits
seit drei Jahren erfolgreich durchgeführt.
Deshalb wird sie in diesem Jahr auch auf die
Oster- und Herbstferien ausgeweitet.
Die Betreuungszeit richtet sich nach der
Öffnungszeit des Offenen Ganztages und kann
am Offenen Ganztag der jeweiligen
Grundschule erfragt werden. Bereits jetzt
stehen die jeweiligen Betreuungszeiten an
den einzelnen Schulstandorten fest und
bieten den Familien somit
Planungssicherheit.
Ihren
Betreuungsbedarf für die Ferienbetreuung
melden die Eltern bei dem Maßnahmenträger
des Offenen Ganztages an ihrer Schule an.
Erst nach Anmeldung des Betreuungsbedarfs am
Offenen Ganztag können die Kinder im zweiten
Schritt verbindlich für die neue
Ferienbetreuung im Rathaus angemeldet
werden.
Mit Schulstart nach den
Winterferien kann die Anmeldung erfolgen. In
der Zeit vom 12. Januar bis zum 13. Februar
2026 können die Eltern ihre Kinder am
jeweiligen Ganztag anmelden. Den Eltern
steht frei, ob sie direkt die Anmeldung für
alle Ferien vornehmen. Die Anmeldung für die
Osterferien muss jedoch bis zum 13. Februar
2026, für die Sommerferien bis zum 15. Mai
2026 und für die Herbstferien bis zum 18.
September 2026 erfolgt sein.
Für die
verbindliche Anmeldung muss jeweils in den
beiden Wochen nach Ablauf der Anmeldefrist
der Teilnahmebeitrag an die Stadt Wesel
gezahlt werden. Der Teilnahmebeitrag für die
Ferienbetreuung ist gestaffelt und
beinhaltet auch die Kosten für das
Mittagessen. Gegebenenfalls wird vom
Maßnahmenträger für das Ausflugsprogramm ein
zusätzlicher Beitrag erhoben.

Grafik Stadt Wesel
Osterferien 1
Woche: 40 Euro bei einzeln gemeldeten
Kindern 35 Euro je Kind bei zwei
teilnehmenden Geschwisterkindern 30 Euro
je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden
Geschwisterkindern 25 Euro je Kind bei
Sozialleistungsbezug
2 Wochen: 80
Euro bei einzeln gemeldeten Kindern 75
Euro je Kind bei zwei teilnehmenden
Geschwisterkindern 60 Euro je Kind bei
drei oder mehr teilnehmenden
Geschwisterkindern 30 Euro je Kind bei
Sozialleistungsbezug
Sommerferien:
130 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
90 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden
Geschwisterkindern 80 Euro je Kind bei
drei oder mehr teilnehmenden
Geschwisterkindern 50 Euro je Kind bei
Sozialleistungsbezug
Herbstferien 1 Woche: 50 Euro bei
einzeln gemeldeten Kindern 40 Euro je
Kind bei zwei teilnehmenden
Geschwisterkindern 35 Euro je Kind bei
drei oder mehr teilnehmenden
Geschwisterkindern 25 Euro je Kind bei
Sozialleistungsbezug
2 Wochen:
90 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
80 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden
Geschwisterkindern 70 Euro je Kind bei
drei oder mehr teilnehmenden
Geschwisterkindern 35 Euro je Kind bei
Sozialleistungsbezug
Die Entrichtung
des Teilnahmebeitrages erfolgt per
Überweisung. Die entsprechenden
Informationen erhalten die Eltern bei der
Anmeldung ihres Kindes im Offenen Ganztag.
Bei der Reduzierung des Teilnahmebetrages
aufgrund von Sozialleistungsbezug, auch
Wohngeld, muss ein aktueller Bescheid beim
Team Kinder- und Jugendförderung eingereicht
werden. Wer Fragen hat oder mehr
erfahren möchte, kann sich gerne telefonisch
an Sandra Scharnberg vom Team Kinder- und
Jugendförderung unter 0281/203-2567 wenden.

Erzeugerpreise für Dienstleistungen
im 3. Quartal 2025 +1,9 % zum
Vorjahresquartal +0,5 % zum Vorquartal
Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen
in Deutschland lagen im 3. Quartal 2025 um
1,9 % höher als im 3. Quartal 2024. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stiegen die Preise gegenüber dem 2. Quartal
2025 um 0,5 %. In vielen
Dienstleistungsbereichen führten höhere
Kosten für Personal, Material und Energie zu
höheren Preisen.

Wirtschaftsabschnitt Verkehr und
Lagerei: +0,3 % gegenüber dem
Vorjahresquartal Im Wirtschaftsabschnitt
Verkehr und Lagerei lagen die Preise mit
+0,3 % knapp über denen des 3. Quartals
2024. Mit +5,7 % stiegen hier die Preise für
Post-, Kurier- und Expressdienste gegenüber
dem 3. Quartal 2024 relativ stark. Auch für
Lagerung und lagereiverwandte
Dienstleistungen stiegen die Preise
gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit +3,0 %
deutlich.
Ursachen hierfür waren
Preiserhöhungen zu Jahresbeginn, die unter
anderem mit gestiegenen Energiekosten
aufgrund der Erhöhung der CO2-Abgabe und
höheren Löhnen zusammenhängen dürften.
Demgegenüber gab es bei der Güterbeförderung
in der See- und Küstenschifffahrt mit
-19,4 % zum 3. Quartal 2024 einen deutlichen
Preisrückgang. Auch gegenüber dem 2. Quartal
2025 sanken die Preise hier mit -7,4 %
relativ stark.
Insbesondere auf den
Strecken zwischen Europa und Nordamerika
beziehungsweise Asien gab es aufgrund
geringerer Nachfrage Überkapazitäten, was zu
sinkenden Preisen geführt haben dürfte. Auch
niedrigere Bunkerölzuschläge wurden von den
Unternehmen als Ursache genannt. Analog zur
Güterbeförderung in der See- und
Küstenschifffahrt sanken auch bei den
Seespeditionen die Preise um 18,4 %
gegenüber dem 3. Quartal 2024, wodurch bei
den Speditionsleistungen insgesamt ein
Preisrückgang von -2,9 % gegenüber dem
Vorjahresquartal zu verzeichnen ist.
Wirtschaftsabschnitt Information und
Kommunikation: +1,6 % gegenüber dem
Vorjahresquartal Im Wirtschaftsabschnitt
Information und Kommunikation stiegen die
Preise gegenüber dem 3. Quartal 2024 um
1,6 %. Zu Jahresbeginn vorgenommene
Anpassungen an höhere Gemeinkosten sowie
gestiegene Löhne und Gehälter waren hierfür
mitverantwortlich.
Die Preise für
Software und Softwarelizenzen stiegen mit
+2,2 % gegenüber dem 3. Quartal 2024 am
stärksten. Auch für IT-Beratung und Support
gab es mit +1,8 % gegenüber dem
Vorjahreszeitraum einen vergleichsweise
starken Preisanstieg. Die Preise für
leitungsgebundene Telekommunikation lagen um
1,6 % über denen des Vorjahresquartals, für
drahtlose Telekommunikation gab es hingegen
mit -0,3 % einen leichten Preisrückgang.
Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und
Wohnungswesen: +2,0 % gegenüber dem
Vorjahresquartal Im Wirtschaftsabschnitt
Grundstücks- und Wohnungswesen stiegen die
Preise um 2,0 % gegenüber dem
Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der
Mieten für Wohn- und Gewerbeimmobilien lag
mit +1,9 % etwas niedriger. Etwas höher
gegenüber dem 3. Quartal 2024 war mit +2,4 %
der Anstieg der Preise für Vermittlung und
Verwaltung von Immobilien.
Als
Gründe wurden beispielsweise die allgemein
gestiegenen Kosten, aber auch vertraglich
vereinbarte Erhöhungen unter anderem durch
Kopplung der Vergütung an die Entwicklung
spezieller Preisindizes genannt.
Wirtschaftsabschnitt freiberufliche,
wissenschaftliche und technische
Dienstleistungen: +2,8 % gegenüber dem
Vorjahresquartal.
Im
Wirtschaftsabschnitt freiberufliche,
wissenschaftliche und technische
Dienstleistungen gab es mit +2,8 % einen
relativ starken Anstieg der Preise gegenüber
dem Vorjahresquartal. Als Ursache hierfür
wurden von den Unternehmen zum Beispiel
Preiserhöhungen zu Jahresbeginn als Reaktion
auf gestiegene Allgemeinkosten und Löhne
genannt.
Des Weiteren traten Mitte
des Jahres neue Vergütungsordnungen mit
höheren Gebühren für Rechts- und
Steuerberatungsberufe in Kraft. Diese waren
mitverantwortlich dafür, dass die Preise für
Rechtsberatungsleistungen um 4,8 % über
denen des 3. Quartals 2024 beziehungsweise
um 1,8 % über denen des Vorquartals lagen.
Die Preise für
Steuerberatungsleistungen stiegen um 6,9 %
gegenüber dem Vorjahresquartal (+4,1 %
gegenüber dem Vorquartal). Mit +3,2 %
gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die
Preise für technische, physikalische und
chemische Untersuchungsleistungen ebenfalls
vergleichsweise stark. Dafür sind unter
anderem Preiserhöhungen für technische
Überwachungsleistungen an Straßenfahrzeugen
zu Jahresbeginn verantwortlich.
Wirtschaftsabschnitt Verwaltungs- und
Unterstützungsleistungen: +3,2 % gegenüber
dem Vorjahresquartal Mit +3,2 % sind die
Preise für Verwaltungs- und
Unterstützungsleistungen im Vergleich zum
Vorjahresquartal von allen
Wirtschaftsabschnitten im
Dienstleistungsbereich am stärksten
gestiegen. Die Preise für
Reinigungsleistungen stiegen dabei mit
+4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
besonders stark.
Hier waren
Tariferhöhungen zu Jahresbeginn die
Hauptursache. Gegenüber dem Vorquartal gab
es hingegen keine Veränderung.
Überdurchschnittlich stiegen mit +3,8 % auch
die Preise für die befristete Überlassung
von Arbeitskräften. Als Ursachen hierfür
wurden von den Unternehmen gestiegene
Betriebskosten sowie die teilweise
schwierige Bewerberlage bei Fachkräften
genannt.
Strafgerichte: 632
100 Verurteilungen im Jahr 2024
• 4 % weniger rechtskräftige
Verurteilungen als im Vorjahr •
Geldstrafe als häufigste Sanktionsart •
Weniger Verurteilungen nach dem
Betäubungsmittelgesetz durch neue
Cannabis-Regelung
Im Jahr 2024
wurden rund 632 100 Personen von deutschen
Gerichten wegen Gesetzesverstößen
rechtskräftig verurteilt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das rund 24 800 beziehungsweise 4 %
Verurteilte weniger als im Vorjahr.
Geldstrafe weiterhin häufigste Sanktionsart
Mit rund 506 500 beziehungsweise 80 % aller
Verurteilungen war die Verhängung einer
Geldstrafe nach allgemeinem Strafrecht 2024
wie schon in den Vorjahren die häufigste
Sanktionsart. Auf Freiheitsstrafe nach
allgemeinem Strafrecht oder Strafarrest
entschieden die Gerichte bei rund
85 700 Personen oder 14 % aller
Verurteilungen.
Bei den übrigen rund
39 900 Verurteilungen (6 %) wandten die
Gerichte das Jugendstrafrecht an. Davon
entfielen rund zwei Drittel auf sogenannte
Zuchtmittel nach dem Jugendgerichtsgesetz,
also Verwarnungen, Auflagen oder
Jugendarrest. Ein weiteres Drittel entfiel
etwa zu gleichen Teilen auf
Erziehungsmaßregeln und auf Jugendstrafe
gemäß Jugendgerichtsgesetz.
Starker
Rückgang bei Verurteilungen wegen Verstößen
gegen das Betäubungsmittelgesetz als
Sondereffekt Verurteilungen können
grundsätzlich nach dem Strafgesetzbuch als
Kernstrafrecht oder nach einzelnen
Strafvorschriften in verschiedenen anderen
Gesetzen erfolgen. Mit rund
481 700 Verurteilungen hatten die Gerichte
im Jahr 2024 in rund 76 % aller
Verurteilungen Verstöße gegen das
Strafgesetzbuch (StGB) geahndet. Das waren
rund 8 900 beziehungsweise 1,8 % weniger als
im Vorjahr.
Von diesen
Verurteilungen nach dem Strafgesetzbuch
erfolgte etwa ein Fünftel wegen Straftaten
im Straßenverkehr. Die übrigen rund vier
Fünftel verteilten sich auf
unterschiedlichste Verstöße nach dem StGB
wie Eigentums- und Vermögensdelikte oder
Straftaten gegen die Person. Rund
150 400 Verurteilungen im Jahr 2024 hatten
Verstöße gegen andere Bundes- und
Landesgesetze zum Anlass.
Dies waren
rund 15 900 beziehungsweise knapp 10 %
weniger als im Vorjahr. Darunter entfielen
rund 55 200 Verurteilungen auf das
Straßenverkehrsgesetz und rund
36 400 Verurteilungen auf das
Betäubungsmittelgesetz. Während die Zahl der
Verurteilungen nach dem
Straßenverkehrsgesetz mit +0,4 % leicht über
dem Vorjahr lag, ging die Zahl der
Verurteilungen wegen Verstößen gegen das
Betäubungsmittelgesetz um rund 21 200
beziehungsweise 37 % gegenüber dem Vorjahr
zurück.
Verurteilungen nach dem
Betäubungsmittelgesetz waren tendenziell
auch in den Vorjahren rückläufig, der sehr
starke Rückgang zwischen 2023 und 2024 ist
allerdings auf einen Sondereffekt durch die
gesetzliche Teillegalisierung des Besitzes
und Anbaus von Cannabis seit April 2024
zurückzuführen.
Ab dem Berichtsjahr
2025 können in der gerichtlichen
Strafverfolgungsstatistik zusätzlich zum
bestehenden Betäubungsmittelgesetz auch
Verurteilungen nach dem neuen
Medizinal-Cannabisgesetz und dem neuen
Konsumcannabisgesetz ausgewertet werden.
Abschaffung der Hundesteuermarke
in Dinslaken ab 2026 Die Stadt
Dinslaken schafft die Hundesteuermarken zum
Jahreswechsel 2025/2026 ab. Damit reagiert
die Verwaltung auf veränderte Abläufe, den
fortschreitenden Ausbau digitaler
Verwaltungsprozesse und den Wunsch vieler
Menschen nach weniger Bürokratie und
einfacheren Verfahren.
Etwa 4.100
Hundehalter*innen sind in Dinslaken
betroffen. Der praktische Nutzen der
Hundesteuermarke hat sich aus Sicht der
Verwaltung überlebt. So wurde ihre Bedeutung
in den vergangenen Jahren immer geringer:
Meist wurden die Marken kaum sichtbar
genutzt, sondern beispielsweise am
Schlüsselbund getragen oder beim
Steuerbescheid aufbewahrt.
Seit 2023
setzt Dinslaken auf sogenannte
Hundesteuer-Dauerbescheide, die im Sinne von
Nachhaltigkeit, Papiervermeidung und
Kostenersparnis eingeführt wurden. Damit
entfällt der jährliche Versand von
Papierbescheiden per Post; neue Bescheide
werden nur noch bei An- oder Abmeldung eines
Hundes oder bei steuerlich relevanten
Änderungen versandt.
Ein weiterer
Grund für die Abschaffung ist die
vollständige Digitalisierung der Hunde-An-
und -Abmeldung im Zuge des
Onlinezugangsgesetzes. Die bislang
notwendige Rückgabe der Marke bei der
Abmeldung, insbesondere beim Tod eines
Tieres, wurde von vielen als umständlich
empfunden und verzögerte außerdem die
Bearbeitung. Zukünftig genügt in solchen
Fällen beispielsweise die digitale
Übermittlung einer tierärztlichen
Bescheinigung.
Ab 2026 gilt: Jede
Halterin und jeder Halter sollte bei
Kontrollen ein Foto oder eine Kopie des
Hundesteuerbescheids bereithalten, um die
steuerliche Anmeldung des Hundes nachweisen
zu können. Die Überprüfung durch das
Ordnungsamt erfolgt in Zusammenarbeit mit
dem Steueramt unkompliziert über die
Halterdaten. Übrigens: Die bisherige
violette Hundesteuermarke bleibt bis Ende
2025 gültig und muss nicht zurückgegeben
werden – sie darf gerne als Erinnerung
behalten werden.
Wesel:
Sperrung des Holzwegs im Neubaugebiet „Am
Hessenweg“ aufgrund von Straßenbauarbeiten
mit anschließender neuer Straßenführung
Im Rahmen der Umsetzung des Bebauungsplans
„Am Hessenweg“ werden derzeit die Baustraßen
Hannah-Arendt-Allee sowie der
Ingeborg-ten-Haeff-Weg realisiert. Wegen des
zügigen Baufortschritts wird der Holzweg
aufgrund von Tiefbau- und Asphaltarbeiten
voraussichtlich von Anfang Januar bis Ende
März 2026 erneut gesperrt.
Die
Umleitungen werden entsprechend
eingerichtet, um die Erreichbarkeit
sicherzustellen. Nach Abschluss der
Bauarbeiten ist der Holzweg nicht mehr
durchgängig befahrbar. Auf Höhe der
Hausnummer 110 ist der Holzweg durch Poller
abgebunden. Die Zuwegung von der Emmericher
Straße erfolgt dann über die neu
erschlossenen Straßen Hannah-Arendt-Allee
und Ingeborg-ten-Haeff-Weg.
Aus
Richtung Blumenkamper Weg erfolgt die
Zuwegung ebenfalls über die neu
erschlossenen Straßen. Es besteht dann auch
die Möglichkeit den Wendehammer auf Höhe der
Hausnummer 108 zu benutzen.
Bundesrat-Vermittlungsausschuss
unterbreitet Einigungsvorschlag zum
Sparpaket bei Klinik-Vergütungen
In seiner konstituierenden Sitzung am
17. Dezember 2025 hat der
Vermittlungsausschuss einen
Einigungsvorschlag zum Gesetz zur
Befugniserweiterung und Entbürokratisierung
in der Pflege verabschiedet.

Foto: Blick in den Sitzungssaal mit den
Mitgliedern des Vermittlungsausschusses.
© Bundesrat | Thomas Trutschel
Der
Bundesrat hatte den Vermittlungsausschuss am
21. November 2025 wegen eines Artikels des
Gesetzes angerufen, der die
Klinikvergütungen für 2026 regelt. Danach
sollen durch Aussetzen der sogenannten
Meistbegünstigungsklausel Ausgaben der
Krankenkassen in Höhe von 1,8 Milliarden
Euro eingespart werden. Der Bundesrat
kritisierte diese Pläne zu Lasten der
Krankenhäuser und verwies auf negative
Auswirkungen auf deren finanzielle Situation
in 2026 und den folgenden Jahren.
Meistbegünstigungsklausel bleibt ausgesetzt
- Folgen für 2027 werden ausgeglichen
Der nun im gemeinsamen Ausschuss von
Bundestag und Bundesrat gefundene
Einigungsvorschlag sieht vor, die
Auswirkungen der Einsparungen auf das Jahr
2026 zu begrenzen.
Konkret soll die
Meistbegünstigungsklausel für das Jahr 2026
ausgesetzt bleiben. Um jedoch negative
Folgen für die Finanzierung der
Krankenhäuser in den darauffolgenden Jahren
auszuschließen, soll bei der Vereinbarung
des Landesbasisfallwertes für das Jahr 2027
ein um 1,14 Prozent erhöhter
Landesbasisfallwert für 2026 zugrunde gelegt
werden.
Für die meisten Krankenhäuser
kann dies durch eine Ergänzung der
Regelungen zum Krankenhausentgeltgesetz
geschehen, wie vom Vermittlungsausschuss
vorgeschlagen.
Damit dies für alle
Krankenhäuser gilt, müssen auch
psychiatrische und psychosomatische Kliniken
einbezogen werden. Für diese hat die
Bundesregierung in einer Protokollerklärung
zugesichert, die Bundespflegesatzverordnung
- die nicht Gegenstand der
Vermittlungsverfahrens war -
schnellstmöglich entsprechend zu ändern.
Bundestag und Bundesrat am Zug Bevor
der gefundene Kompromiss wirksam werden
kann, müssen Bundestag und Bundesrat darüber
abstimmen. Im Bundestag ist die Abstimmung
für den 19. Dezember 2025 vorgesehen. Gleich
im Anschluss, am selben Tag, entscheidet
dann auch der Bundesrat, ob er das geänderte
Gesetz billigt oder Einspruch einlegt.
Schwesig und Hoppenstedt zu Vorsitzenden
gewählt Da es sich um die erste Sitzung
des Vermittlungsausschusses in der 21.
Legislaturperiode des Bundestags handelte,
musste sich der Ausschuss zu Beginn der
Sitzung zunächst konstituieren.
Als
Ausschussvorsitzende wählten die 16
Mitglieder des Deutschen Bundestages und die
16 Mitglieder des Bundesrates erneut den
niedersächsischen Abgeordneten Dr. Hendrik
Hoppenstedt (CDU) und die
Ministerpräsidentin von
Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig.
Beide wechseln sich vierteljährlich ab. Den
ersten Turnus übernimmt Dr. Hendrik
Hoppenstedt.
Moers: Kinderschutz aus der
Perspektive der Kinderrechte denken
Was brauchen Kinder, um sich sicher zu
fühlen – und wie stellen Erwachsene sicher,
dass ihre Rechte dabei wirklich zählen? Mit
genau diesem Perspektivwechsel hat sich die
Stadt Moers bei einem interdisziplinären
Fachtag dem Thema Kinderschutz gewidmet.
Im Rahmen des Netzwerks Kinderschutz
nach dem Landeskinderschutzgesetz NRW (LKSG
NRW) kamen Mitte Dezember Fachkräfte aus
unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammen,
um Kinderschutz konsequent vom Kind aus zu
denken. Ziel war es, den Fachkräften
praxisnahe Handlungsmöglichkeiten an die
Hand zu geben, um Kinderrechte dauerhaft als
festen Bestandteil des Kinderschutzes zu
verankern.
Mit dem Fachtag
unterstreicht die Stadt Moers ihren
Anspruch, Kinderschutz verlässlich, fachlich
fundiert und vernetzt weiterzuentwickeln –
immer mit dem Blick darauf, was Kinder
stärkt und schützt.
Kinder
einbeziehen und ihre Perspektiven ernst
nehmen Unter dem Titel
‚Kinderrechtsbasierter Kinderschutz‘ sprach
Prof. Dr. Jörg Maywald, Honorarprofessor für
Kinderrechte und Kinderschutz an der
Fachhochschule Potsdam und bundesweit
anerkannter Experte auf diesem Gebiet.
Ein kinderrechtsbasierter Ansatz
bedeutet, dass der Schutz von Kindern nicht
nur vor Gefahren im Blick ist, sondern ihre
Rechte – etwa auf Beteiligung, Schutz und
Förderung – systematisch in allen
Entscheidungen berücksichtigt werden. In
seinem Vortrag machte er deutlich, dass
Kinderschutz mehr ist als Prävention oder
Krisenintervention.
Er sei zugleich eine Verpflichtung, Kinder
aktiv einzubeziehen und ihre Perspektiven
ernst zu nehmen. Anhand praxisnaher
Beispiele zeigte er auf, wie Kinderrechte im
beruflichen Alltag konkret umgesetzt werden
können. Dies führte zu einem lebhaften
Austausch zwischen den Teilnehmenden aus
Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen und
Justiz.

Baugenehmigungen
für Wohnungen im Oktober 2025: +6,8 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im
Neubau von Januar bis Oktober 2025 zum
Vorjahreszeitraum: +14,0 % bei Wohngebäuden
insgesamt +16,6 % bei Einfamilienhäusern
-1,1 % bei Zweifamilienhäusern +13,2 % bei
Mehrfamilienhäusern
Im Oktober 2025 wurde
in Deutschland der Bau von 19 900 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 6,8 % oder 1 300
Baugenehmigungen mehr als im Oktober 2024. Dabei
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im
Neubau um 11,4 % oder 1 700 auf 16 800. Die Zahl
genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau
bestehender Gebäude entstehen, sank im Oktober
2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,5 % oder
400 auf 3 100.

Januar bis Oktober 2025: Aufwärtstrend
bei Ein- und Mehrfamilienhäusern hält an Im
Zeitraum von Januar bis Oktober 2025 wurde in
Deutschland der Bau von 195 400 Wohnungen in
neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden
genehmigt. Das waren 11,2 % oder 19 600
Wohnungen mehr als von Januar bis Oktober 2024.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von
Januar bis Oktober 2025 insgesamt 159 200
Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder
19 600 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum.
Dabei stieg die Zahl
der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um
16,6 % (+5 300) auf 37 000. Bei den
Zweifamilienhäusern sank die Zahl genehmigter
Wohnungen um 1,1 % (-100) auf 10 600. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
104 100 Neubauwohnungen. Das war einen Anstieg
um 13,2 % (+12 100) gegenüber dem
Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der
genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43,0 %
(+2 200) auf 7 400 Wohnungen. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Oktober
2025 insgesamt 3 300 Wohnungen (-15,2 %; -600)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder
Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 33 000
Wohnungen genehmigt, das waren 2,1 % oder 700
Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des
Jahres 2024.
Geburtenschätzung
in NRW: Zahl der Neugeborenen sinkt 2025 zum
vierten Mal in Folge * In 2025
schätzungsweise rund 149.000 Neugeborene in NRW
– Veröffentlichung der Geburtenschätzung
erstmals vor Weihnachten. * 4.000 Kinder
weniger geboren als im Vorjahr. * Gegen den
Trend: Geburtenanstieg in 9 Kreisen und
kreisfreien Städten.
Nach ersten
Schätzungen werden im gesamten Jahr 2025 etwa
148.750 Kinder in Nordrhein-Westfalen geboren
werden. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, wären das im Vergleich zum Vorjahr
rund 4.000 oder 2,6 % neugeborene Kinder weniger
(2024: 152.688 Lebendgeborene). In den
Jahren 2016 bis 2021 kamen im Schnitt noch über
170.000 Babys zur Welt. Seit dem Jahr 2022
wurden hingegen kontinuierlich Geburtenrückgänge
gegenüber den Vorjahren verzeichnet.
Regionale Betrachtung zeigt deutliche
Unterschiede „Das vierte Jahr in Folge
beobachten wir einen Geburtenrückgang in
Nordrhein-Westfalen. Für neun Kreise und
kreisfreie Städte erwarten wir jedoch eine
Zunahme der Zahl der Neugeborenen. Auf Platz 1
sehen wir den Kreis Olpe mit dem höchsten
prognostizierten Anstieg von 3,3 % mehr Geburten
als im Vorjahr” erläutert Dr. Kerstin Ströker,
die Leiterin des Bereichs Bevölkerung, Wahlen
und Soziales beim Statistischen Landesamt.
Neben Olpe werden die höchsten Anstiege der
Zahl der Neugeborenen in der Stadt Bonn (+3 %)
und der Stadt Gelsenkirchen (+2,3 %) erwartet.
Die deutlichsten Rückgänge werden hingegen für
die Stadt Bottrop mit einem Minus von 12,5 %,
den Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), die
Stadt Leverkusen sowie den Kreis
Siegen-Wittgenstein (beide −7,1 %) geschätzt.
Im gesamten Ruhrgebiet kamen im Jahr
2025 schätzungsweise rund 42.770 Kinder auf die
Welt, das wären 3 % weniger als ein Jahr zuvor
(damals: 44.115). Daten zur Grafik
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/377k_25.xlsx
XLSX, 20,19 KB Schätzverfahren basiert auf
vorläufigen Ergebnissen für 2025
Wie die
Statistikerinnen und Statistiker mitteilen,
stammen die genannten Daten aus einer Schätzung,
die vom Statistischen Landesamt
Nordrhein-Westfalen entwickelt und durchgeführt
wurde. Das Schätzverfahren basiert auf
vorläufigen Ergebnissen für 2025 sowie auf der
Auswertung von Vorjahreswerten und ermöglicht
lediglich Aussagen zur Zahl der Geburten.

„Zum ersten Mal veröffentlichen wir unsere
Geburtenschätzung vor Weihnachten. Die
endgültigen Ergebnisse der Geburtenstatistik
2025 mit weiteren Angaben wie z. B. zum Alter
der Mütter, durchschnittliche Kinderanzahl je
Frau oder zu Mehrlingsgeburten werden
voraussichtlich ab Juni 2026 vorliegen”, erklärt
Dr. Kerstin Ströker. Lebendgeborene in
Nordrhein-Westfalen 2016 bis 2025 nach
Verwaltungsbezirken
|
|
2018 |
2019 |
2020 |
2021 |
2022 |
2023 |
2024 |
2025 |
|
|
geschätzt*) |
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
RBezDüsseldorf |
50.241 |
49.281 |
49.004 |
50.464 |
47.217 |
45.040 |
44.050 |
42.940 |
-2,5 |
|
Kreisfreie Stadt Düsseldorf |
6.764 |
6.362 |
6.441 |
6.549 |
6.245 |
5.479 |
5.581 |
5.460 |
-2,2 |
|
Kreisfreie Stadt Duisburg |
5.144 |
5.086 |
4.944 |
5.121 |
4.644 |
5.017 |
4.611 |
4.460 |
-3,3 |
|
Kreis Kleve |
2.802 |
2.858 |
2.826 |
2.999 |
2.791 |
2.654 |
2.573 |
2.560 |
-0,5 |
|
Kreis Mettmann |
4.318 |
4.321 |
4.190 |
4.411 |
4.084 |
3.877 |
3.754 |
3.670 |
-2,2 |
|
Kreis Viersen |
2.575 |
2.506 |
2.484 |
2.606 |
2.327 |
2.238 |
2.181 |
2.150 |
-1,4 |
|
Kreis Wesel |
3.917 |
3.911 |
3.785 |
4.023 |
3.771 |
3.701 |
3.537 |
3.560 |
0,7 |
NRW: 2021 spendeten Steuerpflichtige
1,5 Milliarden Euro * Rein
rechnerisch waren das 86 Euro pro Einwohnerin
und Einwohner. * In Burbach waren die
Spendenbeträge am höchsten. * Etwa jede und
jeder dritte Steuerpflichtige gab eine Spende in
der Steuererklärung an.
Steuerpflichtige
in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2021
Spenden zur Förderung steuerbegünstigender
Zwecke in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in ihrer
Steuererklärung angegeben. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse
der Lohn- und Einkommensteuerstatistik mitteilt,
entspricht das bezogen auf alle Einwohnerinnen
und Einwohner des Landes rein rechnerisch einem
Betrag von 86 Euro pro Person.
Burbach
mithöchster durchschnittlicher Spendenhöhe
Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten
und Gemeinden ergab sich für Burbach im Kreis
Siegen-Wittgenstein – bezogen auf die
Einwohnerzahl – mit 3.506 Euro das höchste
Spendenaufkommen pro Kopf. Darauf folgten Bad
Sassendorf im Kreis Soest (543 Euro) und
Nachrodt-Wiblingwerde im Märkischen Kreis
(541 Euro).
Mehr als zwei Millionen
Steuerpflichtige in NRW gaben 2021 eine Spende
in ihrer Steuererklärung an Im Jahr 2021
hatten landesweit 2,1 der 6,4 Millionen
Steuerpflichtigen eine Spende in ihrer
Steuererklärung angegeben; das war etwa jede und
jeder Dritte. Im Durchschnitt wurde von diesen
Steuerpflichtigen ein Betrag von 727 Euro
geltend gemacht. In Burbach,
Nachrodt-Wiblingwerde sowie Bad Sassendorf gab
es die höchsten durchschnittlichen
Spendenbeiträge pro Spenderin und Spender.
Unter den Großstädten konnte
in Siegen mit 1.284 Euro der höchste
durchschnittliche Betrag pro spendenden
Steuerpflichtigen festgestellt werden. In einer
Rangliste aller Städte und Gemeinden hierzulande
bedeutete das Platz 15.
|
Steueraufkommen |
Bevölkerung |
insgesamt |
Spendenaufkomen 2021 - darunter
Steuerpflichtige mit geleisteten Spenden |
|
2021 |
zusammen |
Spendenaufkommen |
|
|
insgesamt |
je Einwohner |
je Steuer- |
je Steuerpfl. mit Spenden |
|
|
pflichtigen |
zusammen |
Rangziffer3) |
|
|
4 |
5 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
|
NRW |
17 924 591 |
6 383 530 |
2 112 182 |
1 534 521 221
€ |
86 € |
240 € |
727 € |
X |
|
D Reg.-Bez. |
5 197 679 |
1 837 114 |
564 231 |
406 391 753 € |
78 € |
221 € |
720 € |
X |
|
Düsseldorf, |
619 477 |
243 675 |
76 675 |
71 894 193 € |
116 € |
295 € |
938 € |
42 |
|
Duisburg |
495 152 |
148 772 |
36 837 |
20 930 292 € |
42 € |
141 € |
568 € |
206 |
|
Kleve, Kreis |
314 676 |
110 425 |
31 896 |
19 805 440 € |
63 € |
179 € |
621 € |
X |
|
Bedburg-Hau |
13 033 |
4 805 |
1 419 |
643 731 € |
49 € |
134 € |
454 € |
335 |
|
Emmerich |
30 854 |
9 197 |
2 484 |
1 183 304 € |
38 € |
129 € |
476 € |
313 |
|
Geldern, Stadt |
33 733 |
12 670 |
3 805 |
2 338 084 € |
69 € |
185 € |
614 € |
161 |
|
Goch, Stadt |
34 593 |
11 993 |
3 175 |
1 468 174 € |
42 € |
122 € |
462 € |
328 |
|
Issum |
12 201 |
4 830 |
1 544 |
896 605 € |
73 € |
186 € |
581 € |
194 |
|
Kalkar, Stadt |
13 953 |
5 213 |
1 423 |
879 477 € |
63 € |
169 € |
618 € |
156 |
|
Kerken |
12 564 |
5 129 |
1 675 |
974 705 € |
78 € |
190 € |
582 € |
192 |
|
Kevelaer, Stadt |
27 891 |
10 306 |
3 092 |
1 689 532 € |
61 € |
164 € |
546 € |
231 |
|
Kleve, Stadt |
52 470 |
16 562 |
4 602 |
5 243 797 € |
100 € |
317 € |
1 139 € |
21 |
|
Kranenburg |
11 087 |
3 039 |
875 |
431 752 € |
39 € |
142 € |
493 € |
285 |
|
Rees, Stadt |
21 045 |
7 973 |
2 337 |
1 024 374 € |
49 € |
128 € |
438 € |
342 |
|
Rheurdt |
6 566 |
2 624 |
855 |
412 055 € |
63 € |
157 € |
482 € |
305 |
|
Straelen, Stadt |
16 232 |
6 163 |
1 755 |
938 338 € |
58 € |
152 € |
535 € |
246 |
|
Uedem |
8 362 |
3 109 |
932 |
457 285 € |
55 € |
147 € |
491 € |
289 |
|
Wachtendonk |
8 192 |
3 211 |
1 048 |
586 826 € |
72 € |
183 € |
560 € |
215 |
|
Weeze |
11 900 |
3 601 |
875 |
637 401 € |
54 € |
177 € |
728 € |
84 |
Moers: Entzünden der
ersten Chanukka-Kerze Zum
Entzünden der ersten Kerze zu Beginn des
Chanukka-Festes hatte der
Partnerschaftsverein Ramla -Moers e.V. in
Kooperation mit dem sci:Moers am Sonntag,
14. Dezember, eingeladen. Das jüdische
Lichterfest erinnert an die Wiedereinweihung
des Tempels in Jerusalem 165 v. Chr.,
nachdem er durch die griechisch-syrische
Herrschaft entweiht wurde.

(Foto: Sabine Werler)
An dem jeden
Abend des achttägigen Festes wird ein Licht
mehr am achtarmigen Leuchter (plus ein
„Diener“, der neunte Arm) angezündet. Die
Feier fand im Bustan (biblischer Wein- und
Obstgarten) auf dem Gelände der Ackerschule
des sci:moers statt. Bürgermeisterin Julia
Zupancic, als neue Vorsitzende des
Partnerschaftsvereins, würdigte die
Veranstaltung als „tiefes Zeichen der
Verbundenheit zwischen unseren Städten und
den Menschen, die diese Freundschaft seit
vielen Jahren tragen.“ Footer
Kreis Wesel erneut Sieger bei der
Aktion „Stadt Land zu Fuß“ – 4. Titel in
Folge Der Kreis Wesel gewinnt
auch im vierten Jahr in Folge die
bundesweite Aktion „Stadt Land zu Fuß“ und
bestätigt damit seine führende Rolle beim
Gehen, Spazieren und gesundem Bewegen in der
Region. Mit einer aktiven Teilnahme von 458
Aktiven erreicht der Kreis erneut
Spitzenwerte und unterstreicht die Bedeutung
von Bewegung im Alltag.
Der Kreis
Wesel setzt weiterhin auf eine breite
Teilnahme und freut sich über das Engagement
der Bürgerinnen und Bürger. Die starke
Platzierung in der Kategorie „über 300.000
Einwohner” bleibt bestehen - Bielefeld als
zweitplatzierte Stadt hat die Hälfte der
Punktzahl erreicht. Der Organisator von
„Stadt Land zu Fuß“ hat die Kilometer
ausgewertet. Überraschend ist, wie stark
Spazieren gehen und besonders das Gehen mit
dem Hund platziert sind.
Im Kreis
Wesel ergibt sich folgender Überblick: Die
Gesamtstrecken der teilnehmenden Bürgerinnen
und Bürger belaufen sich auf 47.786,72
Kilometer, was einem Durchschnitt von 104,34
Kilometern pro Teilnehmenden entspricht. Der
Anteil Gehen bzw. Spazieren liegt bei 43,68
Prozent und entspricht 20.879 Kilometern.
Mit dem Hund zu gehen macht 15,88
Prozent bzw. 7.593 Kilometer aus, gefolgt
von Laufen mit 12,86 Prozent bzw. 6.147
Kilometern und Wandern mit 12,64 Prozent
bzw. 6.042 Kilometern. Sonstiges umfasst
7,54 Prozent bzw. 3.605 Kilometer, Walking
4,6 Prozent bzw. 2.199 Kilometer, der
Arbeitsweg 2,1 Prozent bzw. 1.008 Kilometer
und der Schulweg 0,64 Prozent bzw. 308
Kilometer. Der Kreis Wesel nimmt auch im
kommenden Jahr wieder an der Aktion „Stadt
Land zu Fuß“ teil. Der Aktionszeitraum ist
wie immer vom 1. bis 21. November.
Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei Kleve am Samstag, 20.12.2025 Am
Samstag, 20. Dezember 2025 gibt es ab 10:30
wieder „Kopfkino“ in der Stadtbücherei
Kleve, Wasserstraße 30-32. Diesmal wird der
Klever Vorleseclub die Kleinen und die
Großen mit Winter- und Weihnachtsgeschichten
von Astrid Lindgren begeistern.

In der bekannten Geschichte „Tomte und der
Fuchs“ schleicht der hungrige Fuchs Mikkel
in einer Winternacht über den Hof, wird aber
von Tomte gestoppt, der ihm stattdessen
Grütze anbietet, damit er keine Hühner
reißt. Die Kinder aus Bullerbü finden: „Oh,
wie ist es schön, wenn Weihnachten ist! Ich
wünschte nur, dass ein wenig öfter
Weihnachten wäre“.
Da dürfen dann
auch Pippi Langstrumpf und Michel aus
Lönneberga nicht fehlen. Die feiern das Fest
natürlich auf ihre ganz eigene Art. Der
Eintritt zum Kopfkino ist selbstverständlich
frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Finanzlage zwingt Stadt Dinslaken zu
Kürzungen - Open Library und
Abiball-Zuschüsse entfallen
Zuschüsse für Karnevalsvereine gekürzt Wie
berichtet, steht die Stadt Dinslaken vor
erheblichen finanziellen Herausforderungen.
Das jährliche Defizit wird im kommenden Jahr
rund 40 Millionen Euro betragen und ab 2027
auf über 50 Millionen Euro anwachsen. Die
Verwaltung prüft derzeit, welche
Einsparpotenziale ausgeschöpft werden
können.
Leider müssen im Zuge der
Haushaltskonsolidierung auch freiwillige
Leistungen reduziert werden. Schon jetzt
steht fest, dass das Projekt „Open Library“
der Stadtbibliothek ab Januar 2026 nicht
fortgeführt werden kann. Die zusätzlichen
Öffnungszeiten an Wochenenden zwischen 13
und 18 Uhr entfallen damit künftig.
Ebenfalls betroffen ist die Bezuschussung
von Abibällen in der Kathrin-Türks-Halle.
Diese Förderung hatte in den
vergangenen Jahren verhältnismäßig
kostengünstige Abschlussfeiern in der KTH
ermöglicht und fällt im kommenden Jahr weg.
Auch müssen die Zuschüsse für die
Karnevalsvereine um etwa 30 Prozent
reduziert werden. Die Zuschüsse sind für die
Durchführung von Karnevalsveranstaltungen
vorgesehen. „Leider haben wir damit nun kurz
vor Weihnachten drei Nachrichten, die alles
andere als erfreulich sind.
Aber uns
ist es sehr wichtig, dass die betroffenen
Karnevalsvereine und Schulgemeinschaften
umgehend Gewissheit für ihre Planungen
erhalten, denn die Zeit bis zum
Schulabschluss und den kommenden
Karnevalsveranstaltungen ist ohnehin nicht
mehr sehr lange. Und auch die Besucher*innen
der Stadtbibliothek sollen rechtzeitig über
das Ende von Open Library informiert sein,
um nicht im Januar plötzlich nachmittags an
den Wochenenden vor verschlossener Tür zu
stehen.
Diese Entscheidungen mussten
noch in diesem Monat getroffen werden“,
erläutert Bürgermeister Simon Panke. Er
hatte bereits im November die Politik und
die Öffentlichkeit über die deutlich
verschlechterte Finanzlage der Stadt
informiert. Hauptursachen für die
Verschlechterung der Finanzlage sind
steigende Personalkosten infolge tariflicher
und besoldungsrechtlicher Anpassungen sowie
zunehmende Ausgaben im Sozial- und
Jugendbereich.
Deutlich zur
Belastung trägt bei, dass Bund und Land den
Kommunen in den vergangenen Jahren stetig
zusätzliche Aufgaben übertragen haben,
jedoch ohne vollständige Gegenfinanzierung.
Die Einbringung des Haushaltsplanes 2026 mit
einem erweiterten Haushaltssicherungskonzept
ist für den 28. Januar 2026 in der
öffentlichen Sitzung des Rates vorgesehen.
Bürgermeister Panke hatte
versprochen, die Öffentlichkeit auch in den
kommenden Wochen und Monaten transparent
einzubeziehen und zu Beginn des Jahres 2026
mit Stadtteilgesprächen auf die
Dinslakener*innen zuzugehen.
Wechsel an der Spitze des
Enni-Aufsichtsrats - Bürgermeisterin Julia
Zupancic folgt auf Volker Marschmann
Wie viele
Aufsichtsratssitzungen Volker Marschmann
geleitet hat, lässt sich schnell schätzen –
rund 90 dürften es in 21 Jahren gewesen
sein. Sicher ist: Die jüngste Sitzung Anfang
Dezember war seine letzte. Das nach der
Kommunalwahl neu formierte Gremium der ENNI
Energie & Umwelt Niederrhein GmbH (Enni)
wählte Bürgermeisterin Julia Zupancic zur
neuen Vorsitzenden.

Julia Zupancic mit ihrem Vorgänger Volker
Marschmann (links) und Enni-Geschäftsführer
Stefan Krämer
„Ich trete in
große Fußstapfen. Die lange und
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen
Aufsichtsrat und Geschäftsführung ist
beeindruckend. Der Erfolg spricht für sich“,
sagte Zupancic, die somit nun dem Aufsichts-
und dem Enni-Verwaltungsrat vorsitzt – ein
Novum und eine Weichenstellung für die
Zukunft: „Die Doppelfunktion erleichtert es
uns, die Erfolgsgeschichte der Enni
gemeinsam mit der Stadt Moers noch
intensiver weiterzuschreiben.“
Der
Aufsichtsrat tagt mindestens viermal im
Jahr; dem Gremium gehören Vertreterinnen und
Vertreter der Städte Moers und
Neukirchen-Vluyn, der Arbeitnehmerschaft
sowie der beiden privaten Gesellschafter
Gelsenwasser und NEW an. Das Gremium
überwacht und berät die Geschäftsführung in
strategischen Fragen und wichtigen
Entscheidungen. Volker Marschmann stand dem
Aufsichtsrat seit 2004 vor – über vier
Wahlperioden hinweg und unabhängig von
politischen Mehrheiten.
Dass der
Sozialdemokrat auch nach der Kommunalwahl
2020, als erstmals die CDU die meisten
Stimmen erhielt, im Amt blieb, empfand er
selbst „als besondere Ehre“. Mit dem Ende
der Wahlperiode legte der
Wirtschaftswissenschaftler und
Geschäftsführer der Marschmann-Gruppe das
Amt nun nieder – für ihn ein „konsequenter
und nachvollziehbarer“ Schritt. Denn auch
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer, der
eineinhalb Jahre vor Marschmanns Amtsantritt
zur Enni kam, geht Mitte 2026 in den
Ruhestand.
Unter der strategischen
Führung von Stefan Krämer und Volker
Marschmann hat sich die Enni zu einer breit
aufgestellten Unternehmensgruppe und einem
bundesweit agierenden Regionalversorger
entwickelt. Unternehmenswert und Ergebnis
haben sich vervielfacht; über 350 Millionen
Euro flossen in zweieinhalb Jahrzehnten an
die kommunalen Gesellschafter zurück und
schufen finanziellen Spielraum für wichtige
Projekte – von der Bäderlandschaft bis zu
nachhaltigen Stadtentwicklungsmaßnahmen.
„Die Verwendung des Gewinns kommt am
Ende wieder den Bürgerinnen und Bürgern
zugute“, betont Marschmann. Auch aus
kommunaler Sicht ist das ein Erfolgsmodell:
„Die Enni ist ein verlässlicher Partner für
die Lebensqualität vor Ort und zeigt, wie
wirksame kommunale Beteiligungen sein
können, wenn sie so professionell und
zukunftsorientiert geführt werden“, sagt
Julia Zupancic.
Ein Meilenstein in
der Ära Krämer/Marschmann war die Gründung
der Enni-Gruppe und die Bündelung aller
Enni-Standorte am Jostenhof, dem zentralen
Unternehmenssitz. „Rund um Volker Marschmann
habe ich hier viel Rückenwind erhalten“,
sagt Krämer. In all den Jahren sei im
Aufsichtsrat „in der Sache durchaus intensiv
diskutiert“, am Ende jedoch „nahezu immer
einstimmig“ entschieden worden.
Zuletzt musste der Aufsichtsrat unter
Marschmann eine der wichtigsten
Personalentscheidungen treffen: die
Nachfolge von Stefan Krämer. Hier hat das
Gremium mit Julia Kaufmann eine erfahrene
Energiemanagerin gefunden. Ab Sommer liegen
die Geschicke somit auf beiden Seiten in
weiblicher Hand. Bis dahin sind weitere
Wachstumsschritte sowie Projekte auf dem Weg
zur Klimaneutralität geplant.
Marschmann ist überzeugt: „Auch dies wird
die Region stärken, Arbeitsplätze sichern
und einen guten Nährboden für eine
erfolgreiche Unternehmenszukunft bieten. Mit
der Wahl von Bürgermeisterin Julia Zupancic
setzt das Gremium auf Kontinuität und
regionale Verankerung.“
Verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Ambulanter
Hospizdienst Bethanien freut sich über
Spende in Höhe von 500 Euro
Frauen der Frauen Union Moers engagierten
sich erneut mit Stand auf dem Moerser
Weihnachtsmarkt Pünktlich zur
Weihnachtszeit konnte sich der Ambulante
Hospizdienst der Stiftung Bethanien Moers
über eine Spende in Höhe von 500 Euro
freuen. Diese kam erneut durch die Frauen
der Frauen Union Moers zusammen, die an
einem Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt
unter anderem Gebäck und Likör sowie Lose
für eine Tombola verkauften.
Bei
der symbolischen Spendenübergabe erklärten
die Spenderinnen Gudrun Berns, Elke Pickel
und Gisela Grossmann, die gemeinsam mit
Michele Klinkenberg und Dorothea Müllerschön
für die Aktion verantwortlich sind: „Mit
unserer Aktion möchten wir uns nicht nur
engagieren, sondern auch unseren Beitrag zu
der wertvollen und so wichtigen Aufgabe des
Ambulanten Hospizdienstes leisten.“
Claudia Möller, Leistung des Ambulanten
Hospizdienstes, bedankte sich herzlich und
betont: „Es ist immer bemerkenswert, wenn
Menschen sich für andere Menschen einsetzen,
Zeit investieren und vor allem Mühe. Dass
wir nun erneut begünstigt wurden, freut uns
sehr.“
Der Ambulante Hospizdienst
Bethanien mit seinen ehren- und
hauptamtlichen Mitarbeiter:innen begleitet
schwerstkranke und sterbende Menschen auf
ihrem letzten Weg und unterstützt die
Betroffenen und ihre An- sowie Zugehörigen
in vielfältiger Form.

Gudrun Berns, Elke Pickel und Gisela
Grossmann von den Frauen der Frauen Union
Moers überreichten die Spende an Claudia
Möller, Leitung des Ambulanten
Hospizdienstes Bethanien, (2. v. l.).
Wegen Weihnachtsfeiertagen:
Müllabfuhr verschiebt sich in Dinslaken
Aufgrund der Weihnachtsfeiertage 2025
verschieben sich in Dinslaken die gewohnten
Abfuhrtermine für die Müllentsorgung. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
DIN-Service sind in den meisten Bezirken
einen Werktag früher als üblich unterwegs.
So werden beispielsweise die Bezirke, in
denen regulär montags geleert wird, bereits
am Samstag, 20. Dezember 2025, angefahren.
Eine Ausnahme bilden die
Freitagsbezirke (zweiter
Weihnachtsfeiertag), diese werden am
Samstag, 27. Dezember, abgefahren.
Die genauen Abfuhrtermine zwischen den
Jahren sind im Abfallkalender der Stadt
Dinslaken aufgelistet. Die planmäßigen
Verschiebungen betreffen nicht nur die
Restmülltonnen, sondern auch die Bio-,
Papier- und Sperrmüllabfuhr.
Krankenhaus Bethanien Moers: Neues Screening
macht Mangelernährung bei Patient:innen noch
schneller erkennbar Rund ein
Viertel der Patient:innen in deutschen
Krankenhäusern ist nachgewiesenermaßen
mangelernährt. Damit einher gehen steigende
Liegezeiten im Krankenhaus, eine zunehmende
Komplikationsrate, ein steigendes
Sterberisiko, eine gestörte Wundheilung und
vor allem eine verminderte Lebensqualität
der Betroffenen.
Seit Februar 2025
ist die 26-jährige Merle Faber als
Ernährungsberaterin im Krankenhaus Bethanien
Moers tätig. Hier etablierte sie unter
anderem ein neues Screening auf
Mangelernährung, das Nutritional Risk
Screening (NRS 2002) nach den Leitlinien der
Europäischen Gesellschaft für Klinische
Ernährung und Stoffwechsel, mit dem bereits
bei der stationären Aufnahme eine mögliche
Mangelernährung festgestellt und so noch
schneller behandelt werden kann.

Nutritional Risk Screening im Detail
Das Nutritional Risk Screening dient der
früh- und damit rechtzeitigen Erkennung von
Ernährungsstörungen anhand eines Scores und
identifiziert das Risiko für eine
Mangelernährung bei Patient:innen im
stationären Rahmen. Ist das Vorscreening
auffällig, wird ein Hauptscreening
durchgeführt.
„Konkret müssen im
Rahmen des Vorscreenings vier Fragen durch
Pflegefachkräfte und die Patientinnen und
Patienten beantwortet werden. Dazu gehört
die Frage nach dem BMI, ob der Patient bzw.
die Patientin in den vergangenen drei
Monaten an Gewicht verloren hat, die
Ernährungsaufnahme gestört ist oder eine
konsumierende Erkrankung, wie etwa COPD oder
Krebs, vorliegt“, erklärt Merle Faber den
ersten Schritt des Screenings. „Wird eine
der vier Fragen mit ,Ja‘ beantwortet, führe
ich ein Hauptscreening durch und spreche mit
den Patientinnen und Patienten.“
Hierbei werden Themen wie Gewichtsverlust
oder Krankheitsschwere detaillierter
betrachtet und die Ergebnisse bepunktet.
„Werden hierbei drei Punkte oder mehr
erreicht, liegt ein Ernährungsrisiko vor und
ich erstelle einen Ernährungsplan“,
beschreibt Merle Faber, die ihren
Bachelor-Abschluss in Ernährungsberatung an
der Deutschen Hochschule für Prävention und
Gesundheitsmanagement absolvierte, die
weitere Vorgehensweise.
„Bei diesem Hauptscreening mache ich
auch bereits eine kurze Ernährungsberatung –
und gebe, falls notwendig, Tipps für
zuhause.“ Über das sogenannte Konsil erfolge
dann eine Ernährungsempfehlung, zum Beispiel
eine Therapie mit Trinknahrung, für den
Ärztlichen Dienst.
Große Vorteile für
Patient:innen und Pflegepersonal „Durch
das Screening fällt eine Mangelernährung
direkt bei der Aufnahme im Krankenhaus auf
und kann umgehend therapiert werden. Das ist
gerade bei noch unerkannten
Mangelernährungen sinnvoll“, so die
Ernährungsberaterin, die sich aktuell in der
Ausbildung zur Diabetesassistentin befindet.
„Wir können unseren Patientinnen und
Patienten so noch schneller, spezifischer
und zielgerichteter Hilfe anbieten. Für die
Pflegefachkräfte bedeutet das Vorscreening
mit lediglich vier Fragen, weniger
Arbeitsaufwand im ohnehin schon stressigen
Arbeitsalltag, und einen effizienteren
Umgang mit Patientinnen und Patienten mit
Mangelernährung oder einem erhöhten Risiko
dafür“, erklärt Merle Farber.
Mangelernährung – kurz erklärt Eine
Mangelernährung lässt sich in zwei
Kategorien unterteilen. Die qualitative
Mangelernährung entsteht durch eine
einseitige Ernährungsweise. Sie löst etwa
einen Eiweißmangel aus und führt dann zu
Muskelverlust und einem größeren
Infektionsrisiko. Die quantitative
Mangelernährung entsteht oftmals in Folge
einer Erkrankung. Auch aus ihr können
Muskelschwäche, ein erhöhtes
Infektionsrisiko und im schlimmsten Fall ein
erhöhtes Sterberisiko resultieren.
Vorankündigung: Kochbuch „Bethanien kocht“
In Kürze wird das erste Exemplar einer neuen
Bethanien-Kochbuchreihe aus der Feder von
Merle Faber erscheinen. Mit dem Titel
„Bethanien kocht | Rezeptsammlung – Günstig
und gesund durch die Woche“ erklärt sie
mithilfe von leckeren Rezepten, wie eine
nährstoffreiche gesunde Ernährung gelingen
kann, ohne dafür viel Geld auszugeben.
Voraussichtlich Anfang 2026 wird das Buch
gegen eine Spende für Patient:innen
erhältlich sein.
Merle Faber ist
Ernährungsberaterin, unter anderem mit dem
Schwerpunkt Mangelernährung, im Krankenhaus
Bethanien Moers.
Neue Leitung des Jugendamtes:
Bettina Speier übernimmt zum 1. Januar
Die Stadt Moers hat eine neue Leiterin
des Fachbereichs Jugend: Bettina Speier
übernimmt die Verantwortung für einen der
größten und wichtigsten Fachbereiche der
Verwaltung zum 1. Januar 2026. Ihre
Bestellungsurkunde erhielt sie am Freitag,
12. Dezember, aus den Händen von
Bürgermeisterin Julia Zupancic.

Bettina Speier (2. v. r.) ist ab Januar
Leiterin des Fachbereichs Jugend. Ihre
Bestellungsurkunde erhielt sie von
Bürgermeisterin Julia Zupancic (3. v. l.).
Es gratulierten Beigeordneter Claus Arndt
(1. v. l.), Personalrätin Claudia Walbröl
(2. v. l.) und Personalchef Thomas Waerder.
(Foto: pst)
Der Beigeordnete und
Jugenddezernent Claus Arndt, Personalchef
Thomas Waerder und Personalrätin Claudia
Walbröl gratulierten ebenfalls. Die bisher
stellvertretende Leiterin folgt auf Vera
Breuer, die das Amt viele Jahre erfolgreich
geführt hat und Ende Oktober in den
Ruhestand verabschiedet wurde.
Umfangreiches Wissen bleibt erhalten
Bettina Speier ist ein bekanntes Gesicht im
Moerser Jugendamt: Fast acht Jahre war sie
Leiterin des Fachdienstes ‚Soziale Dienste‘.
Insgesamt bringt sie über 30 Jahre Erfahrung
bei der Stadt Moers mit. Die 58-Jährige hat
ursprünglich eine Ausbildung zur Groß- und
Außenhandelskauffrau absolviert und
anschließend Soziale Arbeit studiert. „Ich
hatte nie vor, so lange im Jugendamt zu
bleiben, bin aber hier hängen geblieben -
und zwar sehr gerne“, sagte sie bei der
Übergabe.
Für Jugenddezernent Claus
Arndt hat die Kontinuität auf dieser
wichtigen Stelle eine große Bedeutung:
„Bettina Speier kennt die Aufgaben, die
Herausforderungen und die Menschen im
Jugendamt. Ich freue mich sehr, dass sie
sich auch gegen externe Bewerberinnen
durchgesetzt hat.“
Bürgermeisterin Julia Zupancic ergänzte:
„Schön, dass Sie uns auch mit Ihrem
umfangreichen Wissen erhalten bleiben.“ Mit
Blick nach vorn sagte Bettina Speier: „Ich
bin sicher, dass ich zusätzlich auch
frischen Wind mit reinbringe.“
Rat der Stadt Wesel wählt
Schiedspersonen für fünf Jahre
Der Rat der Stadt Wesel hat für den
Schiedsamtsbezirk Wesel I die Schiedsfrau
Margret Radsak für weitere fünf Jahre
wiedergewählt. Der Schiedsamtsbezirk Wesel I
umgrenzt den nördlichen Teil der Innenstadt,
Schepersfeld sowie Feldmark bis zur Grenze
Flüren.
Neuer Schiedsmann für den
Schiedsamtsbezirk Wesel III ist Uwe
Melchers. Er wurde ebenfalls vom Rat der
Stadt Wesel für fünf Jahre in das Ehrenamt
gewählt. Der Schiedsamtsbezirk Wesel III
erstreckt sich auf dem Gebiet von der
Grav-Insel über Flürener Feld und Flürener
Heide bis einschließlich Blumenkamp. Die
Direktorin des Amtsgerichtes Wesel,
Margarete Funken-Schneider, hat die
Schiedspersonen in ihrem Amt bestätigt.

0,9 % mehr Pensionärinnen und
Pensionäre im öffentlichen Dienst im Jahr
2025 • Durchschnittliches Ruhegehalt: 3.416
Euro brutto im Januar 2025 •
Pensionierungswelle im Schuldienst flacht
weiter ab • 38 % der Neupensionierten
wegen Erreichen ihrer jeweiligen
Altersgrenze in den Ruhestand versetzt
Am 1. Januar 2025 gab es 1 418 800
Pensionärinnen und Pensionäre des
öffentlichen Dienstes nach dem deutschen
Beamten- und Soldatenversorgungsrecht. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 0,9 % mehr als ein Jahr
zuvor. Zusätzlich bezogen 382 100
Hinterbliebene Versorgungsleistungen (+0,5
%). +++ Die Pensionärinnen und
Pensionäre erhielten ein durchschnittliches
Ruhegehalt von 3 416 Euro brutto im Monat.
Das waren 5,4 % mehr als im Januar 2024.
Zehn Jahre zuvor hatte dieser Wert bei 2 730
Euro gelegen, das ergibt eine
durchschnittliche jährliche Steigerung um
rund 2,3 % seit 2015. Die Ausgaben für
Pensionen der ehemaligen Staatsbediensteten
beliefen sich im Jahr 2024 auf 56,9
Milliarden Euro.
Zusammen mit der
Hinterbliebenenversorgung in Höhe von 9,0
Milliarden Euro entsprach das wie im Jahr
zuvor rund 1,5 % des Bruttoinlandsprodukts
(BIP). Weniger Pensionärinnen und Pensionäre
im Bundesbereich, mehr im Landes- und
kommunalen Bereich Im Bundesbereich sank die
Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre am 1.
Januar 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 %.
Im Landesbereich stieg deren Zahl
dagegen um 1,4 % und im kommunalen Bereich
um 3,0 %. Der Schuldienst im Landesbereich
bildet mit 466 700 Personen und einem Anteil
von einem Drittel (32,9 %) aller
Pensionärinnen und Pensionäre wie in den
Vorjahren die größte Gruppe der
Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger in
Deutschland.
Ehemalige Beamtinnen
und Beamte der Deutschen Bundesbahn und der
Post stellen mit 274 700 Personen und einem
Anteil von knapp einem Fünftel (19,4 %)
aller Pensionärinnen und Pensionäre die
zweitgrößte Gruppe. Die übrigen
Pensionärinnen und Pensionäre verteilen sich
auf den restlichen Bundes- (10,5 %) und
Landesbereich (27,5 %) sowie auf den
kommunalen Bereich (8,1 %) und die
Sozialversicherung (1,6 %).
Zahl
der Neupensionierungen im Schuldienst auf
niedrigstem Stand seit 2003 Zwischen
2000 und 2020 hatte sich die Zahl der
Pensionärinnen und Pensionäre stark erhöht
(+53,9 %). Dieser Anstieg ließ sich
überwiegend auf die hohe Zahl an
Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern
zurückführen, die in den 1960er- und
1970er-Jahren eingestellt wurden.
Aufgrund steigender Schülerzahlen infolge
des Babybooms und des Trends zu höheren
Schulabschlüssen war damals der
Lehrkräftebedarf deutlich gestiegen. Im
Schuldienst des Landesbereichs hatte sich
die Zahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und
-empfänger in diesen 20 Jahren fast
verdreifacht (+181,1 %). Mittlerweile sind
die stärksten Einstellungsjahrgänge bereits
pensioniert worden, sodass es im Jahr 2024
nur noch zu 14 400 Neupensionierungen im
Schuldienst kam.

Versorgungsempfänger:
Deutschland, Stichtag,
Körperschaftsebenen
|
|
|
01.01.2020 |
01.01.2021 |
01.01.2022 |
01.01.2023 |
01.01.2024 |
01.01.2025 |
|
Bundesbereich |
604.660 |
599.775 |
594.995 |
588.730 |
582.430 |
577.570 |
|
Bundesbeamte und -richter |
94.810 |
96.160 |
97.410 |
98.865 |
99.965 |
101.640 |
|
Berufssoldaten |
91.610 |
91.030 |
90.640 |
90.470 |
90.345 |
90.335 |
|
Bundeseisenbahnvermögen |
141.865 |
137.960 |
134.210 |
129.830 |
125.615 |
121.640 |
|
Postnachfolgeunternehmen |
268.465 |
266.510 |
264.420 |
261.110 |
257.890 |
255.120 |
Rechtlich selbständige
Einrichtungen des Bundes |
7.905 |
8.115 |
8.320 |
8.460 |
8.615 |
8.830 |
|
Landesbereich |
956.170 |
977.770 |
999.005 |
1.016.555 |
1.032.000 |
1.047.535 |
|
Kommunaler Bereich |
130.625 |
134.180 |
137.655 |
140.955 |
144.070 |
147.350 |
|
Sozialversicherung |
24.885 |
25.555 |
26.320 |
27.050 |
27.665 |
28.400 |
|
Insgesamt |
1.716.345 |
1.737.280 |
1.757.975 |
1.773.285 |
1.786.165 |
1.800.855 |

Weniger Pensionierungen gab es hier
zuletzt im Jahr 2003, die meisten
Pensionierungen fanden mit jeweils 27 900 in
den Jahren 2014 und 2015 statt. 38 % der
Neupensionierten wegen Erreichen ihrer
Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.
Rund 38 % der insgesamt 55 900
Neupensionärinnen und Neupensionäre des
Jahres 2024 gingen mit Erreichen ihrer
jeweiligen Altersgrenze in den Ruhestand,
das heißt entweder mit Erreichen der
gesetzlichen Regelaltersgrenze (im
Durchschnitt mit 66,1 Jahren) oder mit der
für sie relevanten besonderen Altersgrenze
(im Durchschnitt mit 60,8 Jahren), wie sie
etwa im Vollzugsdienst oder für
Berufssoldatinnen und -soldaten gilt. 41 %
traten vorzeitig mit einer
Antragsaltersgrenze (zum Beispiel bei
Schwerbehinderung, langer Dienstzeit oder
gegebenenfalls unter Hinnahme von
Versorgungsabschlägen) in den Ruhestand ein
(im Durchschnitt mit 64,0 Jahren).
Weitere 17 % wurden wegen Dienstunfähigkeit
in den Ruhestand versetzt (im Durchschnitt
mit 55,8 Jahren). Die übrigen 4 % der
Pensionierungen entfielen auf
Vorruhestandsregelungen oder sonstige Gründe
(im Durchschnitt mit 58,5 Jahren).
1 470 Babys werden im Schnitt an
Heiligabend geboren Noch
weniger Kinder pro Tag kamen im Schnitt der
vergangenen zehn Jahre hierzulande nur am
25. Dezember (1 445) zur Welt WIESBADEN – An
Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen
kommen so wenig Kinder zur Welt wie zu
keiner anderen Zeit des Jahres.
1
470 Babys wurden an Heiligabend im
Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre
(2015 bis 2024) in Deutschland geboren. Nur
am 25. Dezember kamen durchschnittlich noch
weniger Kinder zur Welt (1 445), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Auf Rang drei der geburtenschwächsten Tage
des Jahres folgt der 2. Weihnachtsfeiertag
am 26. Dezember mit 1 520 Neugeborenen im
Schnitt der vergangenen zehn Jahre.
Weniger Geburten an Feiertagen – so auch an
Neujahr Dass an Weihnachten, wie auch an
Feiertagen generell, weniger Kinder geboren
werden, hängt vor allem mit einem hohen
Anteil an Kaiserschnitten zusammen, bei
denen die Entbindung besser planbar ist und
die vorzugsweise an normalen Arbeitstagen
vorgenommen werden.
Im Jahr 2023
betrug die Kaiserschnittrate an
allen Entbindungen 32,6 %. Entsprechend lag
der Neujahrstag hinter den Weihnachtstagen
auf Rang vier der geburtenschwächsten Tage
im Jahr: Am 1. Januar kamen im Schnitt 1 524
Babys zur Welt. Zum Vergleich: Im
Durchschnitt aller Tage der vergangenen zehn
Jahre wurden täglich 2 069 Kinder geboren.

Neben kalendarischen Effekten durch
Feiertage oder Wochenenden ist auch ein
saisonales Muster erkennbar – mit weniger
Geburten in den Wintermonaten und mehr
Geburten in den Sommermonaten.
Neun
Monate später: Die meisten Kinder kommen
Ende September zur Welt Die meisten
Geburten gibt es dagegen ziemlich genau neun
Monate später im Jahr: In den vergangenen
zehn Jahren sind die meisten Kinder am 21.
September geboren (2 385 Neugeborene pro
Tag), gefolgt vom 20. September (2 349).
Auf Rang drei der geburtenstärksten Tage
lag der 20. Juli mit 2 341 Neugeborenen, auf
Rang vier der 28. September (2 338).
Betrachtet man alle Tage der vergangenen
zehn Jahre einzeln, so war der 25. Dezember
2024 mit 1 230 Neugeborenen der
geburtenschwächste und der 16. September
2016 der geburtenstärkste Tag (2 746).
Regierungspräsident Schürmann
ehrt Siegerteams des
Mathe-Online-Teamwettbewerbs: Kleves „Team
Kalli“ 1. und „Matheprofis“ auf Platz
2 Düsseldorf/Kleve, 16.
Dezember 2025 - Knobeln, Denken und im Team
Spaß haben – das ist der Grundgedanke des
jährlichen Mathe-Online-Teamwettbewerb der
Bezirksregierung Düsseldorf.
Regierungspräsident Thomas Schürmann hat die
besten Teams im Jahr 2025 ausgezeichnet.
„Der Wettbewerb weckt die Lust am Lernen
und an der Zusammenarbeit im Team“, sagte
Regierungspräsident Thomas Schürmann bei der
Siegerehrung. „Zudem erlernen und schulen
die Teilnehmenden das Denken. Auch wenn
Künstliche Intelligenz uns in vielen
Bereichen unterstützt, kann sie nie das
eigene Denken ersetzen.“
Von
Grundschülerinnen und -schülern der ersten
und zweiten Klasse bis zu Jugendlichen in
der Oberstufe waren alle Jahrgangsstufen zum
Wettbewerb eingeladen und erhielten dem
jeweiligen Alter angepasste Aufgaben. Durch
die Umstellung von G8 auf G9 gab es im
vergangenen Schuljahr an den meisten
Gymnasien keine Jahrgangsstufe Q1. Da diese
Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb sonst
sehr stark vertreten sind, wurde auf eine
Prämierung in den Klassen 11/12 in diesem
Jahr abgesehen.
Dafür gab es in der
Jahrgangsstufe 3/4 Lösungen von zwei
verschiedenen Teams der Karl-Leisner-Schule
in Kleve, bei denen der Jury die
Entscheidung sehr schwerfiel. Deshalb wurde
entschieden, in dieser Jahrgangsstufe
ausnahmsweise auch einen 2. Platz zu
vergeben, sodass auch in diesem Jahr
insgesamt sechs Teams geehrt werden.
Die Siegerteams des
Mathe-Online-Wettbewerbs 2025: • 1. Platz
Klasse 1/2: „Zahlenknacker LALAH 5“ (jetzt
Klasse 2 und 3), GGS Hebbelstraße, Duisburg
• 1. Platz Klasse 3/4: „Team Kalli“ (jetzt
Klasse 5), Karl-Leisner-Schule, Kleve

• 2. Platz Klasse 3/4: „Matheprofis“ (jetzt
Klasse 4), Karl-Leisner-Schule, Kleve

Fotos Bezirksregierung • 1. Platz Klasse
5/6: „5Asse“ (jetzt Klasse 6a), Neues
Gymnasium, Bochum • 1. Platz Klasse 7/8:
„Opferanode“ (jetzt Klassen 9a und 9c),
Georg-Büchner-Gymnasium, Kaarst • 1.
Platz Klasse 9/10: „Rurtaler“ (jetzt Klasse
10b), Rurtal-Gymnasium, Düren
Der
Wettbewerb bot für alle Altersgruppen
passende Herausforderungen. Die Aufgaben und
Lösungen sind auf den Internetseiten des
Mathetreffs der Bezirksregierung einsehbar.
Seinen besonderen Dank sprach
Schürmann den Lehrkräften aus: „Durch ihr
Engagement gelingt es den Lehrerinnen und
Lehrern, Kinder vor allem in der Grundschule
spielerisch und spaßbetont an Mathematik
heranzuführen und sie zu motivieren. Das
legt die Grundlagen für lebenslanges Lernen,
aber auch für Erfolgserlebnisse und Ehrgeiz.
Mein Dank gilt auch den Lehrkräften, die den
Wettbewerb jedes Jahr organisieren, die
Aufgaben stellen und in der Jury
mitarbeiten.“
Der Wettbewerb findet
traditionell kurz vor den Sommerferien
statt. Seit 1998 fordert und begeistert er
Schülerinnen und Schüler mit kniffligen
Aufgaben. Und die Teams sind bei der Suche
nach der richtigen Lösung unter Zeitdruck:
Am Wettbewerbstag stehen die Aufgaben
morgens um 8 Uhr online zum Download bereit,
bis 13 Uhr müssen die Lösungen eingereicht
werden.
Die Einsendungen werden
anschließend vom Lehrkräfteteam des
Mathe-Treffs korrigiert und die Siegerteams
per Juryentscheid festgelegt, weil auch die
Kreativität und die Originalität der
Lösungen berücksichtigt wird.
Hilfe auch an den Feiertagen
· Erste Anlaufstelle:
Servicenummer 116 117 · Videosprechstunde
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ·
Zwischen den Jahren auf Praxis-Vertretungen
achten
Die medizinische Versorgung
bei leichten Erkrankungen, die ambulant
versorgt werden können, ist in Nordrhein
auch an den bevorstehenden Feiertagen
gesichert. Wer an Heiligabend, den beiden
Weihnachtsfeiertagen, an Silvester oder
Neujahr akut erkrankt, erhält Zugang zu
medizinischer Hilfe über den kostenlosen
Patientenservice 116 117.
Die Nummer ist auch an den
Feiertagen rund um die Uhr erreichbar. Die
Mitarbeitenden vermitteln nach einer
professionellen und strukturierten
Ersteinschätzung - je nach Symptomen -
entweder einen direkten Arztkontakt per
Video-/Telefonanruf oder einen Hausbesuch
bei immobilen Patienten.
Auch die
Vermittlung in eine der rund 90
Notdienstpraxen der Kassenärztlichen
Vereinigung Nordrhein (KVNO) ist möglich. Im
Fall medizinischer Notfälle kann eine
Weiterleitung an den örtlichen
Rettungsdienst erfolgen. Informationen zu
Adressen und Öffnungszeiten der
Notdienstpraxen gibt es zum Beispiel online
unter www.kvno.de/notdienst.
Ärztliche Hausbesuche vor allem für
Bettlägerige möglich Für Patientinnen und
Patienten, die nicht geh-fähig sind, kann
über die 116 117 ein ärztlicher Hausbesuch
organisiert werden. Auf Wunsch informiert
die 116 117 auch über die Erreichbarkeit
fachärztlicher Notdienste im Landesteil –
hier für Augenheilkunde, HNO und Kinder.
Weiteres Angebot: Videosprechstunden im
ambulanten Bereitschaftsdienst Ergänzend
zur Versorgung durch einen Arzt im
Bereitschaftsdienst in einer der KVNO-Praxen
haben alle Anrufenden, Eltern erkrankter
Kinder ebenso wie Erwachsene, im Akutfall
die Möglichkeit, kostenlos eine
Videosprechstunde im Notdienst
durchzuführen. Auch per Videocall zum
Beispiel über das Handy können mit einer
Ärztin /einem Arzt Symptome abgeklärt und
erste Behandlungsmaßnahmen besprochen
werden. Bei Bedarf ist der Erhalt eines
eRezeptes ebenso möglich. Häufig ist im
Anschluss dann kein weiterer Praxisbesuch
notwendig.
Die Videosprechstunde im
kinderärztlichen Notdienst ist grundsätzlich
samstags, sonntags und feiertags von 10 bis
22 Uhr verfügbar. Das Pendant für Erwachsene
samstags, sonntags und feiertags von 9 bis
21 Uhr. Angefragt werden können beide
Videosprechstunden-Angebote der KVNO
entweder über die Servicenummer 116 117 oder
über
www.kvno.de/kinder bzw.
www.kvno.de/erwachsene
Anschließend erhalten Eltern per E‑Mail
einen Terminlink und sollten die
Versichertendaten des Kindes bereithalten.
Für die Nutzung genügt eine stabile
Internetverbindung sowie ein Smartphone,
Tablet, Notebook oder Computer mit Kamera
und Mikrofon – bestenfalls in einer ruhigen
Umgebung.
Zwischen den Jahren: auf
Vertretungen achten Zwischen dem 27.
Dezember und dem 3. Januar bleiben einige
Praxen im Rheinland urlaubsbedingt
geschlossen. Während der regulären
Sprechzeiten übernehmen andere Praxen vor
Ort die Vertretung.
Patientinnen und
Patienten sollten rechtzeitig auf
entsprechende Aushänge in der Praxis,
Hinweise auf dem Anrufbeantworter oder
Informationen auf den Praxis-Websites
achten. Auch sofern regelmäßig Medikamente
eingenommen werden müssen, sollte die
benötigte Menge ebenfalls mit Blick auf die
Feiertage rechtzeitig vorab überprüft
werden.
Weitere Informationen zum
ambulanten Notdienst in Nordrhein gibt es
unter
www.kvno.de/notdienst
Voerde: Kaminsprengung am 19. Dezember 2025:
Verkehrssperrungen und Umleitungen in Voerde
Anlässlich der Sprengung des
rund 185 Meter hohen Kamins auf dem Gelände
des stillgelegten Kraftwerks Voerde kommt es
am Freitag, 19. Dezember 2025, zu
erheblichen Einschränkungen im
Straßenverkehr. Die Frankfurter Straße wird
im Abschnitt zwischen In den Eichen und
Friedrichstraße am Tag der Sprengung ab 10
Uhr bis voraussichtlich 14 Uhr vollständig
gesperrt.
In diesem Zeitraum ist der
Bereich für den gesamten Durchgangsverkehr
nicht passierbar. Verkehrsteilnehmende
werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu
umfahren. Entsprechende Umleitungen sind
ausgeschildert. Die Umleitung auf der
Frankfurter Straße beginnt aus Richtung
Friedrichsfeld kommend ab der Steinstraße,
in Gegenrichtung ab der Friedrichstraße.
Zur frühzeitigen Information werden
Vorankündigungen der Sperrung aus Richtung
Friedrichsfeld an der Einmündung Hammweg
eingerichtet sowie auf Dinslakener
Stadtgebiet auf der Heerstraße. Als
Ausweichstrecken werden insbesondere der
Hammweg und die Konrad-Adenauer-Straße in
Dinslaken empfohlen. Beide führen auf die
B8.
Die Sprengung selbst ist für 12
Uhr vorgesehen. Aufgrund des erwarteten
Besucheraufkommens ist mit zusätzlichem
Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Stadt
Voerde bittet daher alle
Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und um
Beachtung der Verkehrslenkung.
Dinslaken: Verteilung des
Abfallkalenders In Dinslaken
wird die Verteilung der Abfallkalender 2026
bis Freitag, 19. Dezember 2025,
abgeschlossen sein. Wer bis dahin keinen
Abfallkalender hat, kann sich beim DIN
Service melden. Dieser ist telefonisch unter
(02064) 66-609, 66-792, 66-546 am 20., 24.
und 27. Dezember jeweils von 7 bis 14 Uhr
erreichbar.
Die Nachverteilung
erfolgt dann ab dem 29. Dezember. In diesem
Zusammenhang weist die Stadt auch auf die
Dinslakener Abfall-App hin. Diese kann
kostenlos im App Store und im Google Play
Store heruntergeladen werden. Sie ermöglicht
den schnellen Zugriff auf die individuellen
Termine der Müllabfuhr. A
ußerdem
empfehlenswert ist das Abfall-Navi im
Internet. Dort sind ebenfalls alle
Informationen des Abfallkalenders
vorhanden. Über
das Abfall-Navi kann ein individueller
Abfallkalender ausgedruckt werden.
Internationales Weihnachtsfest
an der VHS Kleve – Ein Abend voller
Begegnung, Emotionen und Abschied
Am 12. Dezember 2025 wurde die
Volkshochschule Kleve zum Schauplatz eines
ganz besonderen Abends: Beim Internationalen
Weihnachtsfest zeigten zwei Fachbereiche –
Deutsch als Fremdsprache unter der Leitung
von Frau Melanie Dekker sowie Kunst und
Kultur mit Frau Aija Samina-Edelhoff –
gemeinsam mit ihren Kursteilnehmerinnen,
Kursteilnehmern und Dozent*innen, wie
lebendig, berührend und verbindend
kulturelle Vielfalt sein kann.

Internationales Weihnachtsfest VHS 2025.
Foto: Samina-Edelhoff/VHS Kleve
Eröffnet wurde das Fest von ukrainischen
Kindern, die das Publikum mit
herzergreifenden Tänzen begeisterten. Von
der perfekt einstudierten Choreografie bis
hin zu den farbenprächtigen Kostümen war
jede Bewegung Ausdruck von Hingabe, Stärke
und Hoffnung. Ermöglicht wurde dieser
bewegende Auftakt durch das ehrenamtliche
Engagement der ukrainischen Choreografin
Tatiana Zubenko, deren Arbeit große
Anerkennung verdient.
Musikalisch
nahm der Gitarrenkurs der VHS Kleve die
Besucher*innen mit auf eine internationale
Weihnachtsreise und ließ bekannte
Weihnachtslieder aus verschiedenen Kulturen
erklingen. Besonders berührend waren die
individuellen Beiträge von Menschen, die im
Kreis Kleve ein neues Zuhause gefunden haben
und an diesem Abend ihre Talente mit offenem
Herzen teilten: Ibrahim entführte das
Publikum mit kurdischem Gesang und virtuosem
Gitarrenspiel in seine musikalische Welt,
während Kataryna, ausgebildete
Pilates-Trainerin, mit einem
ausdrucksstarken Tanz begeisterte und eine
ganz persönliche Geschichte erzählte.
Den emotionalen Höhepunkt des Abends
bildete das Theaterstück „Ich spreche und
ich verändere“, aufgeführt von
Deutschlernenden im Rahmen eines
Theaterprojekts, das seit Oktober an der VHS
Kleve lief. Das Projekt wurde durch die
Entwicklungspauschale des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert und machte
eindrucksvoll deutlich, wie wichtig
internationale Begegnungen sind – nicht nur
für den Spracherwerb, sondern auch für das
gegenseitige Verständnis und das Überwinden
sprachlicher und kultureller Grenzen.
Auch die Dozentin des Theaterprojekts,
Karol Argentina Solorzano Morales, lebt erst
seit 2024 in Deutschland. Mit ihrem
Engagement zeigt sie eindrucksvoll: Es ist
alles möglich – und es ist möglich, den
eigenen Beruf, die eigene Leidenschaft und
Kompetenz auch in einem neuen Land
weiterzuleben und aktiv einzubringen.
Das Internationale Weihnachtsfest war
geprägt von Herzlichkeit, Wertschätzung und
einer besonderen Atmosphäre. Zahlreiche
Besucher*innen füllten den Saal und machten
den Abend zu einem würdigen Abschluss eines
bedeutenden Kapitels: Es war die letzte
Veranstaltung im Haus Hagsche Poort 22, das
fast 30 Jahre lang das Zuhause der VHS Kleve
war.
Mit großer Dankbarkeit blickt
die VHS Kleve auf diese Zeit zurück und
bedankt sich herzlich bei allen
Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen,
Dozent*innen und Teilnehmenden, die das Haus
über viele Jahre mit Leben gefüllt haben.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach
vorn: Ab dem neuen Jahr freut sich die VHS
Kleve darauf, alle Interessierten im neuen
Domizil Landwehr 2–6 begrüßen zu dürfen.
Das neue Programm erscheint am 05.
Januar 2026 online unter www.vhs-kleve.de
und ist dann direkt buchbar. Das gedruckte
Programmheft liegt in der ersten Januarwoche
an zahlreichen Stellen in Kleve, Emmerich
und Rees aus. Ein Abend, der gezeigt hat:
Bildung verbindet – und Vielfalt bereichert.
Chanukka-Fest in Wesel abgesagt
– Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde
Das gestrige Attentat auf die Jüdische
Gemeinde in Sydney ist ein Anschlag auf die
gesamte freie Welt. Aufgrund des
schrecklichen Überfalls auf die feiernden
Menschen ist die für heute geplante
Chanukka-Feier im Rathausinnenhof in Wesel
abgesagt worden. Die Jüdische Gemeinde hat
darüber hinaus alle öffentlichen Termine im
Rahmen des Chanukka-Festes abgesagt.
„Der Anschlag in Australien ist ein
Angriff auf uns alle. Dieser feige
mörderische Anschlag richtete sich gegen
jüdisches Leben und zugleich gegen unser
aller Zusammenleben. Die Stadt Wesel steht
solidarisch an der Seite der Jüdischen
Gemeinde. Unser Beileid gilt den Opfern, den
Angehörigen sowie allen Jüdinnen und Juden
auf der ganzen Welt“, so Bürgermeister
Rainer Benien.
Die Stadt Wesel steht
im engen Austausch mit der Jüdischen
Gemeinde sowie mit dem Jüdisch-Christlichen
Freundeskreis Wesel.
Ausländerbehörde Wesel im digitalen Wandel:
Demnächst Vorsprachen ausschließlich mit
Online-Terminvereinbarung Um
lange Wartezeiten im Rathaus zu vermeiden,
ist demnächst auch für den Service-Schalter
für Kurzkontakte (Abholung von Dokumenten
oder Beantragung von Duldungen,
Aufenthaltsgestattung und
Fiktionsbescheinigungen) eine
Online-Terminvereinbarung erforderlich.
Seit Mitte Februar 2025 steht die
Online-Terminvereinbarung bereits für
diverse Anliegen zur Verfügung. Dieses
System wird gut angenommen und hat sich
bewährt. Nun geht die Ausländerbehörde den
nächsten Schritt und bietet zukünftig alle
Dienstleistungen auf Terminvereinbarung an.
Die Online-Terminvereinbarung für
Kurzkontakte steht ab dem 22. Dezember 2025
auf der städtischen Homepage über den Link
www.wesel.de/termine zur Verfügung. Buchbar
sind Termine ab dem 06. Januar 2026.

NRW: An Weihnachten feiern mehr
als 100.000 Menschen Geburtstag
* Seit dem Jahr 2000 wurden in NRW rund
8.000 Kinder an Heiligabend geboren. *
Am 24.12.2024 kamen 309 Kinder auf die Welt.
* Tagesscharfe Daten ab dem Jahr 2000
für alle Kreise und kreisfreien Städte im
Geburtenkalender NRW.
An den
Weihnachtstagen haben schätzungsweise rund
106.500 Menschen in Nordrhein-Westfalen
Geburtstag. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, lebten Ende Juni 2024 in
NRW etwa 35.200 Personen, die an einem
24. Dezember geboren wurden.
Am
25. Dezember feiern ca. 35.100 Menschen
ihren Geburtstag; am 26. Dezember sind es
rund 36.200 Personen. Das Statistische
Landesamt berichtet, basierend auf Meldungen
der Standesämter, dass 309 Kinder an
Heiligabend 2024 in NRW geboren wurden. Die
meisten Geburten an Heiligabend seit 2000
wurden im Jahr 2003 gezählt: Damals kamen
372 Babys zur Welt.
Der Tag mit den
wenigsten Geburten des Jahres 2024 war der
25.12. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt
rund 7.850 Kinder in NRW am 24.12. zur Welt
gekommen; das entspricht einem Anteil von
0,2 % an allen Geburten in diesem Zeitraum.
An den Weihnachtstagen werden generell
weniger Geburten verzeichnet als an anderen
Tagen des Jahres.
So war der
25.12.2024 mit 276 Neugeborenen der Tag mit
den wenigsten Geburten des Jahres 2024. Mit
einem Klick auf den interaktiven
Geburtenkalender unter
https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/geburtenkalender-nrw
können Sie für jedes Datum herausfinden, wie
viele Kinder seit dem Jahr 2000 in ganz NRW
oder den nordrhein-westfälischen Kreisen und
kreisfreien Städten geboren wurden.
|
|
2024 |
2023 |
2022 |
2021 |
2020 |
2019 |
|
Gemeinden |
Anzahl |
Anzahl |
Anzahl |
Anzahl |
Anzahl |
Anzahl |
|
Nordrhein-Westfalen |
152688 |
155515 |
164496 |
175386 |
170038 |
170391 |
|
Düsseldorf,
Regierungsbezirk |
44050 |
45040 |
47217 |
50464 |
49004 |
49281 |
|
Düsseldorf, krfr.
Stadt |
5581 |
5479 |
6245 |
6549 |
6441 |
6362 |
|
Duisburg, krfr.
Stadt |
4611 |
5017 |
4644 |
5121 |
4944 |
5086 |
|
Krefeld, krfr.
Stadt |
1981 |
2026 |
1955 |
2109 |
2035 |
2181 |
|
Mülheim an der
Ruhr, krfr. Stadt |
1365 |
1459 |
1537 |
1630 |
1578 |
1574 |
|
Oberhausen, krfr.
Stadt |
1745 |
1756 |
1862 |
1917 |
1929 |
1971 |
|
Kleve, Kreis |
2573 |
2654 |
2791 |
2999 |
2826 |
2858 |
|
Bedburg-Hau |
91 |
126 |
120 |
109 |
131 |
116 |
|
Emmerich am
Rhein, Stadt |
274 |
296 |
271 |
321 |
278 |
314 |
|
Geldern, Stadt |
286 |
275 |
303 |
347 |
255 |
280 |
|
Goch, Stadt |
294 |
279 |
310 |
334 |
295 |
334 |
|
Issum |
89 |
90 |
108 |
94 |
108 |
115 |
|
Kalkar, Stadt |
103 |
126 |
119 |
115 |
150 |
122 |
|
Kerken |
120 |
102 |
117 |
118 |
123 |
114 |
|
Kevelaer, Stadt |
220 |
217 |
229 |
249 |
247 |
243 |
|
Kleve, Stadt |
461 |
429 |
476 |
482 |
434 |
476 |
|
Kranenburg |
76 |
85 |
84 |
96 |
85 |
92 |
|
Rees, Stadt |
158 |
184 |
176 |
220 |
208 |
207 |
|
Rheurdt |
46 |
55 |
55 |
52 |
54 |
39 |
|
Straelen, Stadt |
132 |
149 |
138 |
173 |
171 |
152 |
|
Uedem |
56 |
68 |
82 |
83 |
97 |
64 |
|
Wachtendonk |
61 |
70 |
74 |
82 |
70 |
84 |
|
Weeze |
106 |
103 |
129 |
124 |
120 |
106 |
Kindeswohlgefährdungen auf neuem
Höchststand: Fallzahl binnen fünf Jahren um
31 % gestiegen • Jugendämter
melden für 2024 rund 72 800
Kindeswohlgefährdungen • Behörden prüften im
Vorfeld fast 239 400 Verdachtsmeldungen
• Vernachlässigungen und psychische
Misshandlungen besonders häufig
Die
Zahl der Kindeswohlgefährdungen in
Deutschland hat das dritte Mal in Folge
einen neuen Höchststand erreicht: Im Jahr
2024 stellten die Jugendämter in Deutschland
bei rund 72 800 Kindern oder Jugendlichen
eine Kindeswohlgefährdung durch
Vernachlässigung, psychische, körperliche
oder sexuelle Gewalt fest.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen
damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel
(+31 %) oder 17 300 Fälle. Im Jahr 2019 –
dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie –
hatte das Niveau noch bei rund 55 500
Kindeswohlgefährdungen gelegen.
Anstieg gegenüber Vorjahr bei
schätzungsweise 8 % Auch im
Vergleich zum Vorjahr hat die Fallzahl
in 2024 deutlich zugenommen: Im Jahr 2023
wurden von den Behörden rund 63 700
Kindeswohlgefährdungen gemeldet. Da damals
aber verschiedene Jugendämter keine Daten
liefern konnten, hatte das Statistische
Bundesamt eine Schätzung vorgenommen, die
für 2023 von etwa 67 300
Kindeswohlgefährdungen ausgeht.
Gegenüber diesem Schätzwert stieg die
Fallzahl im Jahr 2024 deutlich, und zwar um
8 % oder 5 500 Fälle. Im Vergleich zu den im
Jahr 2023 gemeldeten Fällen lag das Plus in
2024 sogar bei 14 % (+9 100 Fällen).

Betroffene Kinder waren im Durchschnitt
8,3 Jahre alt Etwa jedes zweite (52 %)
von einer Kindeswohlgefährdung betroffene
Kind war jünger als neun Jahre, jedes dritte
(33 %) sogar jünger als sechs Jahre. Im
Schnitt lag das Alter bei 8,3 Jahren. Die
meisten betroffenen Minderjährigen wuchsen
bei beiden Eltern gemeinsam (38 %) oder
einem alleinerziehenden Elternteil (37 %)
auf.
14 % lebten bei einem
Elternteil in neuer Partnerschaft und 10 %
in einem Heim, bei Verwandten oder an einem
anderen Ort. In knapp jedem dritten Fall
(32 %) war mindestens ein Elternteil
ausländischer Herkunft (im Ausland geboren)
und die Familiensprache nicht Deutsch.
Zur Beendigung der Gefährdungssituation
wurde in 91 % der Fälle im Anschluss eine
Hilfe oder Schutzmaßnahme vereinbart. Dazu
hatten die Jugendämter in 18 % der
Kindeswohlgefährdungen das Familiengericht
angerufen. Familiengerichte werden zum
Beispiel dann eingeschaltet, wenn die Eltern
nicht bereit oder in der Lage sind, die
Gefahr für das Kind abzuwenden, etwa weil
sie angebotene Hilfen ablehnen.
Besonders häufig: Vernachlässigungen und
psychische Misshandlungen In den
meisten Fällen von Kindeswohlgefährdung
hatten die Behörden Anzeichen von
Vernachlässigung festgestellt (58 %). In
37 % fanden sie Hinweise auf psychische
Misshandlungen.
In weiteren 28 % der
Fälle gab es Indizien für körperliche
Misshandlungen und in 6 % für sexuelle
Gewalt. Während von Vernachlässigungen
(53 %) und körperlichen Misshandlungen
(51 %) Jungen etwas häufiger betroffen
waren, galt das im Fall von psychischer
(51 %) und vor allem sexueller Gewalt (67 %)
für die Mädchen.
Dabei ging die
Kindeswohlgefährdung in 75 % aller Fälle –
ausschließlich oder hauptsächlich – von
einem Elternteil aus. In weiteren 4 % war es
ein Stiefelternteil, die neue Partnerin oder
der neue Partner eines Elternteils und in
6 % eine sonstige Person, wie zum Beispiel
eine Tante, der Pflegevater, ein Trainer
beziehungsweise Trainerin oder ein Erzieher
beziehungsweise Erzieherin.
In 8 %
der Fälle konnte zwar angegeben werden, dass
die Gefährdung von mehreren Personen
ausging, aber keine Hauptperson. Und in
ebenfalls 8 % war gänzlich unbekannt oder
unklar, von wem die Kindeswohlgefährdung
ausging. Kindeswohlgefährdungen 2024

Weiterer Höchststand: Behörden prüften
im Vorfeld 239 400 Verdachtsfälle Im
Vorfeld hatten die Jugendämter 2024 rund
239 400 Verdachtsfälle durch eine Gefährdungseinschätzung geprüft.
Damit nahmen die Gefährdungseinschätzungen
binnen fünf Jahren um 38 % zu – also noch
stärker als die Kindeswohlgefährdungen – und
erreichten ebenfalls einen neuen
Höchststand.
Dabei stellten die
Behörden in 78 000 weiteren Fällen zwar
keine Kindeswohlgefährdung, aber einen
Hilfebedarf fest. Die meisten Hinweise auf
eine mögliche Gefährdungssituation hatten
2024 Polizei und Justiz an die Jugendämter
weitergeleitet (31 %).
Etwas
seltener kamen die Hinweise aus der
Bevölkerung – also von Verwandten,
Bekannten, Nachbarn oder anonym (21 %).
Dahinter folgen die Kinder-, Jugend- oder
Erziehungshilfe (13 %) und die Schulen
(12 %). Nur in etwa einem Zehntel der Fälle
stammten die Hinweise aus den Familien
selbst, also von den betroffenen
Minderjährigen (2 %) oder deren Eltern
(7 %).
Moers: 2. Bastelwerkstatt
„Weihnachten, Wichtel und mehr“ für Kinder
ab 4 Sterne, Wichtel,
Rentiere und andere Kleinigkeiten zur
vorweihnachtlichen Dekoration können an
diesem Nachmittag gebastelt werden. Infobox
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich,
für das Material wird ein Kostenbeitrag von
2€ erhoben.
Nähere Infos und
Anmeldung unter Tel.: 02841 / 201-751,
unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 16.12.2025 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Multifunktionsraum (1. Etage)
Veranstaltungsort Bibliothek, Kinder- und
Jugendbibliothek,Wilhelm-Schroeder-Straße
10. 47441 Moers.
Moers:
Gaming – für Kinder ab 6 Jahren
Bei uns heißt es nun wieder: ran an die
Controller. Kinder und Jugendliche ab 6
Jahren haben die Möglichkeit, sich an
PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party-
und Mini-Spielen unter Beweis zu stellen.
Infobox Eine vorherige Anmeldung ist
erwünscht, die Veranstaltung ist kostenlos.
Nähere Infos und Anmeldung unter
Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 17.12.2025 - 15:00
Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort
Multifunktionsraum (1. Etage)
Veranstaltungsort Bibliothek, Kinder- und
Jugendbibliothek. Wilhelm-Schroeder-Straße
10 ,47441 Moers.
Moers:
Lesung der Schreibwerkstatt
Teilnehmer und Teilnehmerinnen des
Schreibkurses mit Tina Schlegel präsentieren
in einer Lesung ihre Texte. Von
Kurzgeschichten über biographische Texte bis
hin zu Romanauszügen ist alles dabei, mal
leicht und heiter, mal ernst und
nachdenklich, mal abenteuerlich und
spannend.
Die Schreibenden freuen
sich, ihre Texte erstmals einer
interessierten Öffentlichkeit vorstellen zu
können. Die Teilnahme an der Veranstaltung
ist kostenlos; eine Anmeldung ist jedoch
erforderlich. Veranstaltungsdatum 17.12.2025
- 18:00 Uhr -20:15 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Hakuna Matata
Die
Kindermusical-Gala „Hakuna Matata“ entführt
Familien auf eine magische Reise durch
bekannte Disney- und Kinderfilmmelodien wie
„Die Eiskönigin“, „König der Löwen“,
„Tabaluga“ und mehr, mit mitreißenden
Liedern, bunten Kostümen und innovativen
Bühnenbildern, die für unvergessliche
Momente, Spaß und Freude sorgen und Kinder
sowie Erwachsene ab vier Jahren in eine
märchenhafte Welt voller Lieblingshelden und
musikalischer Highlights eintauchen lassen.

Der Eintritt ist ab 31,50 Euro erhältlich.
Tickets sind online unter www.esn-eg.de/reservix.de verfügbar.
Event details Veranstaltungsdatum 19.12.2025
- 15:30 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
ENNI Eventhalle, Filder Straße 142, 47447
Moers.
Moers:
Vorweihnachtlicher Lesespaß für Kinder ab 3
Jahren Vorweihnachtszeit gleich
Vorlesezeit! In diesen magischen Wochen vor
Weihnachten gibt es bei uns einmal pro Woche
eine kleine Vorleseaktion. Ob
Bilderbuchkino, Erzähltheater oder
klassisches Vorlesen – lasst euch einfach
überraschen! Infobox Eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich, die
Veranstaltung ist kostenfrei.

Nähere Infos unter Tel.: 0 28 41 / 20 17 51,
unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 15:30
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Multifunktionsraum (1. Etage) Bibliothek,
Kinder- und Jugendbibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10. 47441 Moers.
Moers: Familien-Quiz-Abend
„Weihnachtsedition“ für Eltern mit Kindern
ab 5 Jahren Auch in der
Vorweihnachtszeit darf unser beliebter
QuizAbend für Familien natürlich nicht
fehlen. Wie gut ist euer Weihnachtswissen?
Beantwortet die kniffeligen, aber lustigen
Fragen und werdet zum
Weihnachts-Quiz-Meister des Abends! Für
Getränke und „Nervennahrung“ wird gesorgt …
Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich, es wird ein Kostenbeitrag von
2 Euro pro Person erhoben. Nähere Infos und
Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751 oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort
Bibliothek, Kinder- und
Jugendbibliothek,Wilhelm-Schroeder-Straße
10, 47441 Moers.
Moers:
Söhne
Das
Monologstück Söhne zeichnet das
eindringliche Porträt einer Familie, die an
den gesellschaftlichen und politischen
Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht.
Im Mittelpunkt steht Cathy, eine Apothekerin
aus einer französischen Kleinstadt, die aus
bescheidenen Verhältnissen stammt. Ihre
Familie – ihr Mann und ihre beiden
Söhne – waren bislang stets ihr
Lebensmittelpunkt.
In
konservativ-katholischen Zirkeln findet sie
Anschluss an die wohlhabende
Gesellschaftsschicht, in denen es
selbstverständlich erscheint,
rechtskonservativ zu wählen. Ihr Engagement
gegen gesellschaftliche Veränderungen – etwa
die Ehe für alle – gibt ihr ein neues Gefühl
von Bedeutung, während sie zunehmend in
rechtes Denken abdriftet.
Durch
Cathys neues Engagement verliert sie das
Wohl ihrer Familie aus den Augen. Ihre Söhne
entwickeln sich in gegensätzliche
Richtungen: Einer radikalisiert sich und
zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der
andere seine Homosexualität ausleben möchte,
sich aber gezwungen sieht, das vor der
Gesellschaft und seiner Familie zu
verbergen.
Erst als die Familie
zerbricht, erkennt Cathy das Leid, das sie
verursacht hat. Die
französisch-vietnamesische Autorin Marine
Bachelot Nguyen führt das Publikum mit
einfühlsamer und zugänglicher Sprache an die
politischen Bruchlinien unserer Zeit heran.
Sie nutzt den Monolog einer Mutter, um den
Riss innerhalb einer Familie erlebbar zu
machen, und zeigt auf, wie sich politische
Ideologien in das private Leben
einschreiben.

Basierend auf Recherchen und Interviews
steht Söhne in der Tradition von Annie
Ernaux und wirft einen schonungslosen Blick
auf unsere gesellschaftliche Realität.
Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro.
Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Rheinberger Straße 14, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Kapelle
Moers: „In der Weihnachtshöhle ist noch
Platz“ von K. Mauder 1. Bilderbuchkino
mit Basteln – für Kinder ab 3 Jahren
Die Tiere im Winterwald freuen
sich auf Weihnachten – nur Bär Mattes hat
richtig schlechte Laune. Und dann klopft es
an Heiligabend auch noch ständig an seiner
Türe. Alle Tiere suchen Zuflucht vor dem
Schneesturm und haben allerlei
Weihnachtsklimbim dabei. Ob dieses Fest noch
zu retten ist!?
Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich, für das Material
wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro
erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter
Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 20.12.2025 - 10:30
Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort
Multifunktionsraum (1. Etage). Bibliothek,
Kinder- und Jugendbibliothek. Adresse
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: „In der
Weihnachtshöhle ist noch Platz“ von K.
Mauder 2. Bilderbuchkino mit Basteln –
für Kinder ab 3 Jahren Die
Tiere im Winterwald freuen sich auf
Weihnachten – nur Bär Mattes hat richtig
schlechte Laune. Und dann klopft es an
Heiligabend auch noch ständig an seiner
Türe. Alle Tiere suchen Zuflucht vor dem
Schneesturm und haben allerlei
Weihnachtsklimbim dabei.
Ob dieses
Fest noch zu retten ist!? Infobox Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2
Euro erhoben. Nähere Infos und Anmeldung
unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 20.12.2025 - 11:45
Uhr - 13:00 Uhr. Veranstaltungsort
Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek.
Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10 ,47441
Moers.
E-Commerce: EU führt
Zölle auf Pakete mit geringem Wert ein
Ab Juli 2026 wird in der EU ein
Zollsatz von 3 Euro pro Sendung auf
E-Commerce-Pakete mit einem Wert von weniger
als 150 Euro eingeführt. Darauf haben sich
die EU-Mitgliedstaaten geeinigt.
Maroš Šefčovič, EU-Kommissar für Handel und
wirtschaftliche Sicherheit sowie
interinstitutionelle Beziehungen und
Transparenz, begrüßte die Entscheidung: „Mit
dem rasanten Wachstum des elektronischen
Handels verändert sich die Welt schnell –
und wir brauchen die richtigen Instrumente,
um Schritt zu halten. Deshalb ist die
Entscheidung über Zölle für kleine Pakete,
die in die EU eingeführt werden, so wichtig,
um im heutigen Zeitalter des E-Commerce
einen fairen Wettbewerb an unseren Grenzen
zu gewährleisten.“
Kurzfristiger
Schutz der EU-Unternehmen vor dem
E-Commerce-Boom Angesichts des raschen
Anstiegs der Einfuhren von Waren im
elektronischen Handel in die EU haben die
Kommission und die Mitgliedstaaten gemeinsam
die Notwendigkeit einer dringenden Lösung
anerkannt. Sie soll die Lücke bis zur
Einrichtung der EU-Zolldatenplattform im
Jahr 2028 im Rahmen der EU-Zollreform
schließen.
Der vorübergehende
Zollsatz von 3 Euro je Sendung gilt für
Pakete, die direkt aus Drittländern an
Verbraucherinnen und Verbraucher versandt
werden. Reform der EU-Zollreform als
dauerhafte Lösung Diese Maßnahme ist
unabhängig von den laufenden Verhandlungen
über eine EU-Bearbeitungsgebühr für
E-Commerce-Pakete.
Während die
Zollabgaben einen Wettbewerbsvorteil
beseitigen, den die E-Commerce-Betreiber
derzeit genießen, soll die
Bearbeitungsgebühr die steigenden Kosten
ausgleichen, die den Zollbehörden durch die
Überwachung des sehr umfangreichen
Paketverkehrs entstehen.
Kommissar
Šefčovič betonte: „Unsere Bemühungen zur
Modernisierung der Art und Weise, wie wir
den Handel an unseren Grenzen steuern, sind
auf einem guten Weg, und wir stehen kurz vor
dem Abschluss der ehrgeizigsten Zollreform
seit der Gründung der Zollunion im Jahr
1968. Unser Ziel ist klar: ein modernes,
digitales Umfeld, das einen reibungslosen
internationalen Handel gewährleistet und
gleichzeitig die Stärke und Integrität
unseres Binnenmarktes schützt.“
Die
dauerhafte Zollregelung wird gelten, sobald
der EU-Zolldatenplattform eingerichtet ist.
Sie wird neue Zolldaten im Zusammenhang mit
dem elektronischen Handel vollständig
integrieren und den Zollbehörden ein
vollständiges Bild der Waren liefern, die in
die EU ein- oder aus der EU ausgeführt
werden.
Moers:
Ehrenamtliche für die Hospizarbeit gesucht
Der Nächster
Qualifizierungskurs des Ambulanten
Hospizdienstes Bethanien Moers startet
Anfang 2026. Schwerstkranke oder sterbende
Menschen und ihre Zugehörigen in den
schweren Stunden zu begleiten, erfordert
nicht nur ein besonderes
Fingerspitzengefühl. Es ist für viele auch
eine sinnstiftende Lebensaufgabe. Das Team
des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien aus
Moers geht dieser Arbeit professionell und
einfühlsam nach.
Wer sich
ebenfalls im Rahmen der Hospizarbeit
ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich
eingeladen, sich bei Claudia Möller
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2140 oder
per E-Mail an
claudia.moeller@bethanienmoers.de zu
melden. Für den nächsten
Qualifizierungskurs, der Anfang 2026
startet, sind noch einige wenige Plätze
frei. Den rund 100-stündigen Kurs
durchlaufen alle Ehrenamtlichen, bevor sie
ihre Tätigkeit im Ambulanten Hospizdienst
aufnehmen können.
Claudia Möller, Leitung des Ambulanten
Hospizdienstes Bethanien Moers, freut sich
über weitere Teilnehmer:innen für den
Befähigungskurs zur ambulanten Hospizarbeit.
IHK: Digitaler Service
zwischen den Feiertagen -
Außenwirtschaftsexperte: „Welthandel kennt
keine Feiertage“ Der
Welthandel steht auch zwischen Weihnachten
und Neujahr nicht still. Deshalb sorgt die
Niederrheinische IHK dafür, dass
Export-Unternehmen handlungsfähig bleiben.
Am 29. und 30. Dezember können
Ursprungszeugnisse und wichtige
Exportdokumente digital beantragt werden.
Betriebe können an diesen Tagen ihre
Dokumente elektronisch auf www.euz.ihk.de
beantragen. Dort gibt die IHK Beglaubigungen
für Duisburg, die Kreise Wesel und Kleve
online frei. „Der Welthandel kennt
keine Feiertage“, erklärt
IHK-Außenwirtschaftsexperte Frank Elbers.
„Wenn ein Maschinenbauer Ersatzteile nach
China liefert oder ein Chemieunternehmen
Rohstoffe nach Südamerika exportiert, muss
das funktionieren. Früher musste man
Formulare ausfüllen, persönlich vorbeikommen
und auf die Ausstellung warten. Heute geht
das online, schnell und sicher.
Unternehmen können Anträge bequem vom Büro
oder Homeoffice stellen. Das spart Zeit,
Papier und Nerven.“ Neben
Ursprungszeugnissen sind auch andere
Nachweise wichtig, etwa IHK-bestätigte
Exportrechnungen. Sie dienen als Nachweis
für den Warenwert. Die Dokumente sind für
die Zollabfertigung im Bestimmungsland
entscheidend. „Wer die Unterlagen frühzeitig
vorbereitet und unseren digitalen Service
nutzt, beschleunigt den Lieferprozess“,
betont Elbers. L
Lieferung nach
Dubai Ein Praxisbeispiel aus der
Vergangenheit zeigt den Nutzen: Einen Tag
nach Weihnachten benötigte ein Unternehmen
ein Ursprungszeugnis für eine Lieferung nach
Dubai. In den Vereinigten Arabischen
Emiraten war eine Maschine ausgefallen. Der
Kunde vor Ort benötigte dringend ein
Ersatzteil. „Dank unseres digitalen Services
war das Problem innerhalb weniger Minuten
gelöst“, sagt Elbers Foto:
Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski .

„Die Ware ging pünktlich auf die Reise.“ Das
ist kein Einzelfall. In Duisburg und den
Kreisen Wesel und Kleve sitzen viele Firmen
mit Auslandsgeschäften. „Wir arbeiten mit
Unternehmen aus dem Maschinenbau, der
Chemiebranche und der Lebensmittelindustrie,
die auch zwischen den Feiertagen
exportieren“, betont Elbers. „Für sie ist es
entscheidend, dass Dokumente verfügbar
sind.“
Der digitale Notdienst der
IHK sorgt dafür, dass Firmen handlungsfähig
bleiben. Ab dem 2. Januar 2026 sind alle
Ansprechpartner wie gewohnt wieder
erreichbar.
Tariflöhne
steigen 2025 nominal um durchschnittlich 2,6
Prozent – preisbereinigt ein leichter realer
Zuwachs von 0,4 Prozent Die
Tariflöhne in Deutschland steigen im Jahr 2025
nominal gegenüber dem Vorjahr um
durchschnittlich 2,6 Prozent. Angesichts einer
Zunahme der Verbraucherpreise von
voraussichtlich 2,2 Prozent im
Jahresdurchschnitt 2025 ergibt sich hieraus ein
leichter realer Zuwachs von 0,4 Prozent. Zu
diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv des
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in
seiner heute vorgelegten vorläufigen
Jahresbilanz für das Tarifjahr 2025.
Nominal war der Zuwachs bei den Tariflöhnen im
Jahr 2025 deutlich geringer als in den beiden
Vorjahren, in denen sie jeweils um 5,5 Prozent
(2023) bzw. 5,4 Prozent (2024) anstiegen (siehe
auch Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM;
Link unten). „Nach den außergewöhnlichen
Tarifrunden zur Hochinflationsphase hat sich die
Tarifentwicklung in diesem Jahr wieder
weitgehend normalisiert“, sagt der Leiter des
WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten.
„Mit 2,6 Prozent entspricht die
Tariflohnerhöhung in diesem Jahr exakt der
durchschnittlichen jährlichen Zuwachsrate in den
2010er Jahren.“ Preisbereinigt liegt das Niveau
der Tariflöhne weiterhin unter dem Spitzenwert
des Jahres 2020 (siehe auch Abbildung 2 in der
pdf-Version).
„Noch immer konnten die
realen Verluste bei den Tariflöhnen aus den
Jahren 2021-2023 mit hohen Inflationsraten nicht
vollständig ausgeglichen werden“, sagt Schulten.
„Dies liegt auch daran, dass die in den
Vorjahren gezahlten Inflationsausgleichsprämien
in diesem Jahr wieder wegfielen und sich damit
stark dämpfend auf die Tariflohnentwicklung
ausgewirkt haben.“
In den Jahren 2023
und 2024 basierte ein erheblicher Anteil der
Tariflohnzuwächse nicht auf dauerhaft wirksamen
Lohnerhöhungen, sondern auf Einmalzahlungen, die
von der Bundesregierung steuer- und abgabenfrei
gestellt wurden. Ohne den Wegfall dieser
Zahlungen wären die Tariflöhne 2025 rechnerisch
mit 4,2 Prozent deutlich stärker angestiegen.
„Auch wenn die
Inflationsausgleichsprämien in der Krisenzeit
vielen Beschäftigten sehr geholfen haben, zeigt
sich nun ihre Kehrseite“, so Schulten. Insgesamt
profitierten rund 20 Millionen Beschäftigte von
tarifvertraglichen Lohnerhöhungen, die entweder
2025 oder in vielen Fällen auch bereits früher
vereinbart wurden. Mit neuen Tarifabschlüssen
für rund 6,3 Millionen Beschäftigte stellte die
Tarifrunde 2025 eine vergleichsweise kleine
Tarifrunde dar.
Wichtige große Tarifbranchen
wie die Metall- und Elektroindustrie, die
Chemische Industrie, das Bauhauptgewerbe oder
der Einzelhandel haben in diesem Jahr nicht
verhandelt. Zu den Tarifbranchen, die hingegen
das Bild der Tarifrunde 2025 prägten, gehörten
der Öffentliche Dienst (Bund und Gemeinden), die
Deutsche Post AG, die Deutsche Bahn AG, die
Kautschukindustrie und das Versicherungsgewerbe

Noch nicht abgeschlossen sind die
Verhandlungen beim Öffentlichen Dienst der
Länder, die sich nach einer ersten
Verhandlungsrunde im Dezember 2025 ins neue Jahr
vertagt haben.

NRW: Verkehrsunternehmen
beförderten im 3. Quartal 2025 etwa 2 %
weniger Fahrgäste * Rund
539 Millionen Fahrgäste wurden im
Personennahverkehr befördert. *
Beförderungsleistung lag bei rund
4,4 Milliarden Personenkilometern. *
Fahrgastzahlen beim Eisenbahnverkehr fast
doppelt so hoch, wie vor der
Corona-Pandemie.
Die
nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen
haben im 3. Quartal 2025 rund 539 Millionen
Fahrgäste im Personennahverkehr befördert.
Wie das Statistische Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das
1,7 % weniger als im 3. Quartal 2024 und
0,5 % weniger als im 3. Quartal 2019.
Die Beförderungsleistung der Unternehmen
lag im 3. Quartal 2025 mit rund
4,4 Milliarden Personenkilometern um 3,4 %
unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis,
aber um 22,5 % über dem des 3. Quartals
2019.

Fahrgastzahlen beim Eisenbahnnahverkehr
fast doppelt so hoch wie vor der
Corona-Pandemie Die Fahrgastzahlen der
Eisenbahnverkehrsunternehmen aus NRW waren
im 3. Quartal 2025 mit rund 42,5 Millionen
Beförderten rund 2,6 % höher als im gleichen
Zeitraum 2024. Im Vergleich zum Vor-Corona
Zeitraum von Juli bis September 2019 waren
die Fahrgastzahlen sogar um 92,0 % höher.
Die Beförderungsleistung der
Eisenbahnverkehrsunternehmen lag mit
1,4 Milliarden Personenkilometern hingegen
leicht unter dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahresquartals (−0,9 %). Im Schnitt
fuhren Fahrgäste 32,1 Kilometer pro Reise,
das sind rund 7 Kilometer mehr als im
Vergleichszeitraum 2019. Ein möglicher Grund
dafür könnte sein, dass das
Deutschlandticket den Eisenbahnnahverkehr
für mittlere Entfernungen attraktiver macht.
Im Nahverkehr mit Straßenbahnen
wurden im 3. Quartal 2025 rund
170,9 Millionen Personen (−2,0 % zum
Vorjahresquartal) und im Nahverkehr mit
Omnibussen rund 344,6 Millionen Fahrgäste
(−2,1 %) von den NRW-Unternehmen befördert.
NRW: Zahl der Milchkühe pro
Haltung steigt auf neuen Höchstwert
* Im November 2025 gab es mit 367.000
Milchkühen im Schnitt 83 Tiere pro Haltung.
* Rinderbestand stieg innerhalb eines
Jahres um 2,4 %. * 38,8 % der Rinder
wurden im Regierungsbezirk Münster gehalten.
Am 3. November 2025 sind in
Nordrhein-Westfalen rund 367.000 Milchkühe
gehalten worden. Damit kamen rein
rechnerisch 83 Milchkühe auf jede der rund
4.400 Milchkuhhaltungen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist der
Durchschnittsbestand je Milchkuhhaltungen
auf einen neuen Höchstwert gestiegen: Ein
Jahr zuvor hatte es durchschnittlich 80
Milchkühe bzw. zehn Jahre zuvor 62 Milchkühe
pro Haltung gegeben.

Im November 2025 wurden 2,2 % mehr
Milchkühe als im November 2024 in NRW
gehalten. Im selben Zeitraum ist die Zahl
der Milchkuhhaltungen um 1,8 %
zurückgegangen. In der langfristigen
Betrachtung seit 2015 ist der
Milchkuhbestand um 13,2 % und die Zahl der
Milchkuhhaltungen um gut ein Drittel
(−35,2 %) zurückgegangen.
Rinderbestand im letzten Jahr um 2,4 %
gestiegen Insgesamt wurden am
3. November 2025 in rund 15.100 Haltungen in
NRW 1,2 Millionen Rinder gehalten. Nachdem
der Rinderbestand in den vergangenen zehn
Jahren rückläufig war, stieg die Zahl der
Tiere gegenüber dem Vorjahr damit erstmals
um 2,4 % an. Im Langfristvergleich ab 2015
hat sich der Rinderbestand insgesamt um
14,7 % verringert.

Ein rückläufiger Trend zeigt sich bei
der Anzahl der Rinderhaltungen; diese hat
sich in einem Jahr um 0,8 % und seit 2015 um
15,6 % verringert. Die meisten Rinder wurden
im Regierungsbezirk Münster gehalten Im
November dieses Jahres wurden in NRW rund
415.700 Kälber und Jungrinder in 11.800
Haltungen gehalten.
Bei den Rindern
im Alter von über einem Jahr und unter zwei
Jahren waren es 320.000 in 12.100 Haltungen.
75.200 Rinder von mindestens zwei Jahren
befanden sich in 9.900 Haltungen. Die
meisten Rinder wurden im November mit 38,8 %
im Regierungsbezirk Münster gehalten;
gefolgt von Düsseldorf (17,6 %) und Arnsberg
(15,0 %).
Moyland: eine Niederrhein-Perle
im Dezember

BZ-Fotos baje



Ahorn am Pastor-Leinung-Platz in
Kleve wird gefällt Am Montag und
Dienstag, 15. und 16. Dezember 2025, muss
einer der Ahornbäume auf dem
Pastor-Leinung-Platz neben dem Klever
Rathaus gefällt werden. Der Baum weist eine
fortgeschrittene innere Fäule mit Höhlung
auf, weswegen seine Standsicherheit nicht
mehr gewährleistet werden kann. Eine Prüfung
durch die Stadt Kleve und die Umweltbetriebe
der Stadt Kleve hat ergeben, dass die
Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit
unumgänglich ist.

Der mittlere der drei großen Bäume auf dem
Pastor-Leinung-Platz am Klever Rathaus wird
Anfang nächster Woche gefällt.
Zusammen mit den anderen beiden anderen dort
befindlichen Bäumen prägt der Ahorn seit
vielen Jahren das Erscheinungsbild des
Platzes. Umso trauriger ist die Stadt Kleve
darüber, dass der Baum nicht erhalten werden
kann. Jüngst konnten Besucherinnen und
Besucher schon beobachten, dass der kranke
Ahorn zum Klever Weihnachtsmarkt keinen
Lichterschmuck trug, während die übrigen
Bäume auf dem Platz mit Herrnhuter
Weihnachtssternen behangen wurden. Auch das
Erscheinungsbild der Baumkrone unterscheidet
sich deutlich von den beiden benachbarten
Bäumen, deren Kronen deutlich voller und
vitaler aussehen.
Der Ahorn steht
derzeit auf einem gemauerten Podest, dessen
Zustand nach der Fällung begutachtet wird.
Dabei wird geprüft, ob das Podest erhalten
oder im Zuge einer Neupflanzung angepasst
werden kann. Eine Nachpflanzung an gleicher
oder nahegelegener Stelle ist vorgesehen, um
den Charakter des Platzes langfristig zu
bewahren.
Die Fällarbeiten werden
durch die Umweltbetriebe der Stadt Kleve
ausgeführt. Während der Arbeiten gilt auf
dem Pastor-Leinung-Platz ein Haltverbot.
Fragen oder Anmerkungen können gerne an
umwelt@kleve.de gerichtet werden.
Kleve: Vollsperrung Buchholz am
Montag und Dienstag tagsüber Am
15. und 16. Dezember 2025 ist die Straße
Buchholz tagsüber streckenweise gesperrt.
Zur Durchführung notwendiger
Baumpflegearbeiten muss am Montag und
Dienstag, 15. Und 16. Dezember 2025, die
Straße Buchholz in Kleve-Reichswalde
streckenweise voll gesperrt werden. Die
Straßensperrung beschränkt sich auf den
Abschnitt zwischen den Einmündungen
Düffelstraße und Hirschbruch. Auch die
Einmündung zur Straße Hofberg ist von der
Sperrung umfasst.
Um die
Einschränkungen für den Straßenverkehr so
gering wie möglich zu halten, wird die
Sperrung lediglich während der Arbeitszeiten
tagsüber von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr
eingerichtet. Für die Zeit der Sperrung wird
der Straßenverkehr per
Umleitungsbeschilderung über die
Düffelstraße, Kattenwald und Hirschbruch an
der Baustelle vorbeigeführt.
Dinslaken: Stadtverwaltung zwischen den
Jahren geschlossen Die
Dinslakener Stadtverwaltung ist, mit einigen
Ausnahmen, von Heiligabend, 24.12.2025, bis
Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen.
Notdienste sind eingerichtet. Die Schließung
betrifft auch das Museum Voswinckelshof, die
Stadtinfo am Rittertor und das Archiv.
Das Familienbüro ist ab dem 20.12.
geschlossen und öffnet dann wieder am 5.
Januar 2026. Die Müllabfuhr erfolgt wie im
Abfallkalender angegeben. Auch die
Straßenreinigung erfolgt an den üblichen
Tagen, nur an Feiertagen fällt sie aus.
Der Wertstoffhof ist zu folgenden Zeiten
geöffnet: Sa., 27.12.: 8.00-15.00 Uhr
Di., 30.12.: 8:00-15.30 Uhr Fr., 02.01.:
8.00-15.30 Uhr Sa., 03.01.: 8.00-15.00
Uhr
Die Stadtbibliothek ist bereits
am 2. Januar wieder geöffnet. In Notfällen
bei Hausanschlüssen und Kanalisationsanlagen
kann der Tiefbau unter der Notfallnummer
02064 / 66-354 erreicht werden. Der
Allgemeine Soziale Dienst ist über die
Kreisleitstelle auch während Schließzeiten
erreichbar. Die Feuerwehr ist – ob bei
Bränden, Hilfeleistungen oder
lebensbedrohlichen Erkrankungen und
Verletzungen – wie gewohnt unter der
Notrufnummer 112 zu erreichen.
Dinslaken: Fußball-Stadtmeisterschaft am 3. und 4. Januar:
Hinweise zur Anreise Die SGP
Oberlohberg richtet am 3. und 4. Januar 2026
die Stadtmeisterschaft im Fußball in der
Sporthalle 2 des
Gustav-Heinemann-Schulzentrum aus. Parallel
dazu findet in der Sporthalle 1 ein internes
Hockeyturnier des TV Jahn Hiesfeld statt.
Beide Veranstaltungen versprechen
spannenden Sport und ein vielseitiges
Rahmenprogramm, entsprechend wird an beiden
Tagen mit einem hohen Besucheraufkommen
gerechnet. Um einen reibungslosen Ablauf zu
gewährleisten, weist die Stadt auf die
begrenzten Parkmöglichkeiten unmittelbar vor
Ort hin.
Neben dem Parkplatz an den
GHZ-Hallen stehen folgende empfohlene
Parkflächen zur Verfügung: Jahnplatz
Hiesfeld Parkplatz am Stadion Hiesfeld
(Straße: am Freibad) Besucher*innen und
Besucher werden gebeten, diese Alternativen
zu nutzen und, wenn möglich, mit
öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, um
Verkehrsengpässe zu vermeiden.
Tanken in Berlin am günstigsten
- Kraftstoffpreise in Mecklenburg-Vorpommern
und Schleswig-Holstein aktuell am höchsten
Das zeigt die ADAC Auswertung
der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen
Bundesländern. Berliner Autofahrerinnen und
Autofahrer zahlen danach für Super E10 im
Schnitt neun Cent weniger als beim teuersten
Bundesland Schleswig-Holstein. Noch größer
ist der Preisunterschied bei Diesel: Ein
Liter kostet derzeit in Berlin 10,1 Cent
weniger als beim Schlusslicht
Mecklenburg-Vorpommern.
Für Super
E10 müssen die Berliner Autofahrer derzeit
1,581 Euro je Liter hinlegen. Im Saarland,
dem Zweitplatzierten im
Bundesländer-Ranking, liegt der Literpreis
mit 1,626 Euro immerhin 4,5 Cent über dem
Berliner Preis. In Schleswig-Holstein,
Letzter im Super E10-Ranking, müssen die
Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit 1,671
Euro je Liter bezahlen. Diesel kostet in der
Bundeshauptstadt im Mittel aktuell 1,549
Euro. Zweiter ist Rheinland-Pfalz mit 1,556
Euro.
Beim Schlusslicht
Mecklenburg-Vorpommern liegt der
durchschnittliche Dieselpreis bei 1,650
Euro. Auffällig ist laut ADAC, dass die
Preisspanne zwischen den günstigsten und den
teuersten Bundesländern deutlich größer ist
als bei der letzten Preisauswertung Mitte
November. Damals gab es Preisdifferenzen von
6,2 Cent bei Super E10 und 7,6 Cent bei
Diesel.
Eine Erklärung dafür könnte
sein, dass die Spritpreise in den letzten
Tagen im Bundesschnitt deutlich nachgegeben
haben und dies sich in unterschiedlicher
Geschwindigkeit in den verschiedenen
Bundesländern vollzieht. Die Verbraucher
sollten vor dem Tanken die Kraftstoffpreise
vergleichen und gezielt dort tanken, wo es
am billigsten ist. Dabei hilft die
Spritpreis-App „ADAC Drive“, die stets die
aktuellen Kraftstoffpreise an den mehr als
14.000 Tankstellen in Deutschland anzeigt.

Sparen lässt sich generell immer, wenn
man abends zur Tankstelle fährt, denn dann
zahlt man rund 13 Cent je Liter weniger als
morgens. Für die heutige Untersuchung hat
der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000
bei der Markttransparenzstelle für
Kraftstoffe erfassten Tankstellen
ausgewertet und den 16 Bundesländern
zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen
eine Momentaufnahme vom 11. Dezember 2025,
11 Uhr, dar.
Ausführliche Informationen zum
Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es
unter www.adac.de/tanken.
Lockerung der Schuldenbremse findet
deutlichen Rückhalt in der Bevölkerung,
insbesondere das Sondervermögen für
Investitionen Die Lockerung der
Schuldenbremse vom Frühjahr findet
deutlichen Rückhalt in der Bevölkerung. Das
zeigt eine neue Studie auf Basis einer
repräsentativen Befragung im Auftrag des
Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) der
Hans-Böckler-Stiftung*. 41 Prozent der
Menschen in Deutschland befürworten die
Reform „stark“ oder „eher“, weitere 22
Prozent stehen ihr neutral gegenüber,
während sich 37 Prozent ablehnend äußern.
Das 500-Milliarden Sondervermögen
für Infrastruktur und Klimaneutralität als
eine von drei zentralen Komponenten der
Reform befürwortet sogar eine knappe
absolute Mehrheit von 51 Prozent der 2700
zwischen Anfang Oktober und Anfang November
online Befragten, bei der sogenannten
Bereichsausnahme zur Kreditfinanzierung
höherer Verteidigungsausgaben sind es 49
Prozent.
Weitere rund 16 bzw. 20
Prozent stehen diesen beiden Reformelementen
neutral gegenüber. Weniger Zustimmung findet
die erweiterte Verschuldungsmöglichkeit für
die Bundesländer. 38 Prozent der Befragten
befürworten dieses dritte Element der
Reform, knapp 26 Prozent sehen es neutral.
Die Investitionen für Infrastruktur und
Klimaschutz finden auch die breiteste
Unterstützung, wenn man die Antworten nach
Alter sowie Parteipräferenzen differenziert:
In fast allen Altersgruppen, inklusive der
jüngsten unter 30 Jahren, befürworten mehr
als 50 Prozent das Sondervermögen, lediglich
unter den Befragten zwischen 45 und 65
Jahren liegt die Zustimmung mit knapp 48
Prozent etwas niedriger.

Und neben den Anhänger*innen von Union,
SPD und Grünen, die die Reform der
Schuldenbremse insgesamt mit Werten zwischen
58 und 63 Prozent mehrheitlich befürworten,
findet der 500-Milliarden-Topf für
Infrastruktur auch unter Befragten, die mit
der Linken oder der FDP sympathisieren, eine
absolute Mehrheit.
Bemerkenswert ist
dabei auch die hohe Zustimmungsquote von
rund 65 Prozent der Unions-Anhänger*innen.
Dagegen stehen vor allem Anhänger*innen der
AfD, von denen jeweils gut zwei Drittel das
Sondervermögen und die Reform der
Schuldenbremse insgesamt ablehnen. Von den
Anhänger*innen des BSW sind rund 44 Prozent
gegen das Sondervermögen.

Auch bei der grundsätzlichen Frage, für
welche Ausgaben der Staat Kredite aufnehmen
dürfen sollte, liegen öffentliche
Investitionen mit 59 Prozent Zustimmung
unter allen Befragten vorne, bei
Verteidigungsausgaben befürworten das 52
Prozent.


Insgesamt legten die Ergebnisse damit
nahe, dass der Meinungsumschwung weg von
einer sehr strengen und unflexiblen
Schuldenregel, der sich bereits in Umfragen
aus der Zeit der Bundestagswahl abzeichnete,
bislang recht stabil sei, schlussfolgern die
Studienautoren Dr. Jan Behringer und Lukas
Endres vom IMK.


„Die veränderte Haltung zur
Schuldenbremse deutet darauf hin, dass viele
Menschen die gegenwärtigen wirtschaftlichen
und geopolitischen Herausforderungen als so
gravierend erachten, dass eine höhere
Staatsverschuldung als vertretbar angesehen
wird“, schreiben die Forscher. Und das,
obwohl 62 Prozent der Befragten mit einer
„deutlich“ höheren Schuldenquote rechnen.

Die aus den Umfragedaten ablesbare
„Neubewertung der Schuldenbremse“ in Teilen
der Bevölkerung und die erhöhte Akzeptanz,
die „vor allem zweckgebundene Formen der
staatlichen Kreditaufnahme“ fänden,
lieferten Hinweise, „dass
Weiterentwicklungen der Schuldenregel, die
Raum zur Finanzierung öffentlicher
Investitionen schaffen, in der Bevölkerung
auf breite Zustimmung stoßen dürften“, so
Behringer und Endres.
Aktuell
befasst sich eine von der Bundesregierung
eingesetzte Expert*innenkommission mit einer
weiteren Reform der Schuldenregel, die zwei
Ziele erreichen soll: Dauerhaft zusätzliche
Investitionen in die Stärkung Deutschlands
ermöglichen und gleichzeitig eine tragfähige
Entwicklung der öffentlichen Finanzen
sicherstellen.
Prof. Dr. Sebastian
Dullien, der wissenschaftliche Direktor des
IMK und Mitglied der Kommission, hebt noch
einen anderen Aspekt der
Befragungsergebnisse hervor: „Viele Menschen
haben eine realistische Vorstellung davon,
dass sich der auch durch die alte
Schuldenbremse verursachte gigantische
Investitionsstau in Deutschland durch
Sondervermögen und Co. zwar verkleinern,
aber allein damit nicht auflösen lässt.“
So rechnen rund 63 Prozent der Befragten
als Folge der Reform vom Frühjahr mit einer
Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit, 51
Prozent erwarten Qualitätsverbesserungen bei
der öffentlichen Infrastruktur und knapp 45
Prozent Rückenwind für die
Wirtschaftsleistung. Allerdings meint
jeweils ein erheblicher Anteil in diesen
Gruppen, dass die erwarteten positiven
Effekte nicht besonders groß ausfallen
werden.
„Ich ziehe daraus zwei
Schlüsse: Erstens gibt es in der
Gesellschaft ein erhebliches Bewusstsein
dafür, dass wir längerfristig am Ball
bleiben müssen, um die Versäumnisse von
Jahrzehnten zu heilen, da reicht das
Sondervermögen einfach nicht“, sagt Dullien.
„Und zweitens muss die Regierung wirklich
alles daran setzen, dass die Finanzmittel
aus dem Sondervermögen möglichst umfassend
zur Finanzierung zusätzlicher
Investitionsprojekte verwendet werden, so
wie angekündigt. Die Umfragedaten legen auch
nahe, dass es da eine gewisse Skepsis gibt.“
In einer gemeinsamen Studie mit dem
Institut der Deutschen Wirtschaft hatte das
IMK bereits 2024 den öffentlichen
Investitionsbedarf – ohne den
Gesundheitsbereich – auf mindestens 600
Milliarden Euro in damaligen Preisen
geschätzt.
Da das Sondervermögen bis
Mitte der 2030er Jahre ausgegeben werden
soll und bis dahin die Preise absehbar
weiter steigen, könnte das Sondervermögen
selbst bei idealer Nutzung ausschließlich
für zusätzliche Investitionen bestenfalls
zwei Drittel der Investitionslücke abdecken,
so Dullien. „Deutschland braucht auch nach
dem Sondervermögen zusätzliche Spielräume
für mehr kreditfinanzierte Investitionen“,
folgert der Wissenschaftler.

NRW: Über 80 % der importierten
Weihnachtsbäume kamen 2024 aus Dänemark
* Über 750.000 Weihnachtsbäume
wurden nach NRW importiert. * Anzahl der
importierten Weihnachtsbäume sank zum 3. Mal
in Folge.
Ob Nordmanntanne, Fichte
oder Kiefer – pünktlich zur Saison beginnt
die Suche nach dem perfekten Baum. Wie das
Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen
anhand von Ergebnissen der
Außenhandelsstatistik mitteilt, wurden im
Jahr 2024 über 750.000 frische
Weihnachtsbäume mit einem Warenwert von
9,5 Millionen Euro nach NRW eingeführt. Das
waren rund 4.800 bzw. knapp 1 % weniger
Bäume als ein Jahr zuvor.

Damit sank die Anzahl der importierten
Weihnachtsbäume zum 3. Mal in Folge. Im Jahr
2021 wurden noch über eine Million
Weihnachtsbäume nach NRW importiert. Vier
von fünf der importierten Weihnachtsbäume
kamen aus Dänemark. Mit einem Anteil von
81 % war Dänemark damit erneut das häufigste
Herkunftsland. Im Jahr 2024 wurden fast
617.000 frische Weihnachtsbäume mit einem
Warenwert von 8,2 Millionen Euro von dort
eingeführt. Auf den Plätzen zwei und drei
folgten ebenfalls Nachbarländer: Niederlande
und Polen mit jeweils 9 % bzw. rund 68.000
frischen Bäumen.
NRW:
Zuwachs um knapp 260.000 Flugpassagiere im
dritten Quartal 2025 * Größter
prozentualer Zuwachs am Flughafen Dortmund.
* 66 % weniger Passagiere bei
Inlandsflügen als im dritten Quartal 2019.
In den Monaten Juli bis September
2025 sind von den sechs
Hauptverkehrsflughäfen in
Nordrhein-Westfalen rund 6,2 Millionen
Passagiere abgeflogen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sind das
etwa 4,3 % mehr als im gleichen Zeitraum
2024.

Die Zahl der Einsteigenden war damit um
rund 6,6 % niedriger als vor sechs Jahren
(3. Quartal 2019: 6,7 Millionen Passagiere).
18,7 % aller gewerblich in Deutschland
beförderten Passagiere starteten im dritten
Quartal dieses Jahres von einem der großen
Flughäfen in NRW.
Flughafen Dortmund
mit höchstem prozentualem Anstieg beim
Passagieraufkommen Bei Betrachtung der
einzelnen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen
fällt auf, dass der Flughafen
Paderborn/Lippstadt etwa 4,9 % weniger
Passagiere als im Vorjahresquartal
verzeichnete. Der Flughafen
Münster/Osnabrück verzeichnete ebenfalls
einen leichten Rückgang von 1,4 %.
Im Gegensatz dazu hatte der Flughafen
Dortmund mit 7,1 % im Vergleich zum dritten
Quartal 2024 den größten prozentualen
Zuwachs an Passagieren. Mögliche Gründe für
solche Schwankungen der Passagierzahlen an
den einzelnen Flughäfen können u. a.
Anpassungen im Flugplan durch geänderte
Reiseziele, Änderungen bei den am Standort
vertretenen Airlines sowie beim
individuellen Reiseverhalten sein.
Zahl der Passagiere bei Inlandsflügen weiter
rückläufig Von den insgesamt rund
6,2 Millionen Passagieren flogen etwa 94,4 %
im dritten Quartal 2025 ins Ausland. Das
waren rund 5,4 % mehr als im
Vergleichszeitraum 2024 und 4,2 % mehr als
von Juli bis September 2019. Das
Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit
349.700 Passagieren um 10,8 % unter dem
Ergebnis des Vorjahresquartals und um 66,0 %
unter dem des dritten Quartals 2019.
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