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Der Gang durch die redaktionelle Woche am Niederrhein

KW 51: Montag, 15. - Sonntag, 21. Dezember 2025

Ein klares „Nein!“ und Vertrauen in die eigenen Gefühle - WenDo-Kurs an der Waldschule Hünxe
Stärkung von Mädchen mit Behinderung gegen Gewalt
Statistischen Erhebungen zufolge erlebt etwa jede dritte Frau in Deutschland Gewalt. Bei Frauen mit Behinderung ist der Anteil noch signifikant höher. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da viele Fälle von Gewalt weder gemeldet noch dokumentiert werden. 

Darüber hinaus haben Frauen mit Behinderung oft erschwerten Zugang zu Hilfeangeboten, Beratungsstellen und Schutzmaßnahmen – beispielsweise aufgrund fehlender barrierefreier Angebote oder mangelnder Sensibilisierung. Kommunikationsschwierigkeiten und eingeschränkte Mobilität erhöhen das Risiko und erschweren das Melden von Gewalt. Der Kreis Wesel will hier aktiv gegensteuern. Am 4. und 17. Dezember 2025 fand an der Waldschule Hünxe ein WenDo-Kurs speziell für Mädchen mit Behinderung statt.

Organisiert wurde der Kurs von der Behindertenbeauftragten des Kreises Wesel in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises sowie dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt. Gefördert wurde das Projekt von der Pfadfinderschaft St. Georg in Dortmund. Rektor Jan Schlütter findet es wichtig, dass der Kurs die Mädchen in den Fokus nimmt: „Mädchen lernen, leise und nett zu sein. Hier können sie das Vertrauen in ihre Gefühle stärken und lernen, ihre Meinung zu verteidigen.“

WenDo-Trainerin Frau Insa Schoolmann erklärt: „Der Kurs kombiniert Elemente des WenDo mit Naturerlebnispädagogik und schafft so einen neutralen und sicheren Raum, in dem die Teilnehmerinnen lernen, ihre Grenzen zu erkennen, ihre Stärken zu nutzen und gemeinsam zu kooperieren. Die Natur vermittelt Stabilität und zugleich Raum für Neues – wichtige Grundlagen für Selbstbehauptung und Selbstwertstärkung.“ 

Die 13 Teilnehmerinnen hatten sichtlich Freude am Kurs. Sie haben gelernt, wie sie stark auftreten und dass außer einer kräftigen Stimme und einem direkten Blick auch ein fester Stand wichtig ist.  Aufgrund der durchweg positiven Resonanz ist geplant, den Kurs im kommenden Jahr an einer weiteren Schule für Mädchen mit Behinderung im Kreis Wesel fortzuführen. Mit diesen Angeboten setzt der Kreis Wesel ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für den Schutz sowie die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderung.

Deponie Lohmannsheide in Duisburg darf vorerst nicht errichtet werden
Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf für die Errichtung und den Betrieb der Deponie Lohmannsheide in Duisburg-Baerl ist voraussichtlich rechtswidrig. Dies hat das Oberverwaltungsgericht heute festgestellt und den Antrag der Vorhabenträgerin, die sofortige Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses vom 20.06.2024 anzuordnen, abgelehnt.

Die Deponie soll auf dem Haldenplateau der bestehenden Bergehalde Lohmannsheide errichtet werden. Aufgrund der Beendigung des Steinkohlebergbaus wird die Halde nicht mehr zur Ablagerung von Bergematerial benötigt. Eine Errichtung der Deponie ist derzeit nicht möglich, weil mehrere Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben worden sind, unter anderem von einem Umweltverband.

Die Vorhabenträgerin hat daher bei dem Oberverwaltungsgericht beantragt, die sofortige Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses anzuordnen, um mit einer Ausführung des Vorhabens bereits vor einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung über die erhobenen Klagen beginnen zu können.

Zur Begründung seiner ablehnenden Entscheidung hat der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts im Wesentlichen ausgeführt:
Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf ist nach vorläufiger Einschätzung im Eilverfahren rechtswidrig und darf nicht umgesetzt werden.

Zunächst muss durch den Haldenbetreiber der bergrechtlich erforderliche Abschlussbetriebsplan für die Bergehalde aufgestellt und durch die Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Berg- und Bodenschutzbehörde zugelassen werden, aus dem hervorgeht, dass die Haldenoberfläche anderweitig genutzt werden kann.

Dabei ist von der Bezirksregierung Arnsberg auch zu prüfen, ob von der Bergehalde Gefahren für das Grundwasser ausgehen, die einer möglichen Anschlussnutzung entgegenstehen.

Die Zulassung des Deponievorhabens durch die Bezirksregierung Düsseldorf kann die bergrechtlich erforderliche Prüfung durch die Bezirksregierung Arnsberg nicht ersetzen. Unabhängig davon hat die Bezirksregierung Düsseldorf auch selbst nicht im erforderlichen Umfang untersucht, ob der Standort für eine Deponienutzung geeignet ist oder die festgestellte Grundwasserbelastung Sanierungsmaßnahmen erfordert, die mit der Errichtung der Deponie nicht zu vereinbaren sind.

Diese Mängel stehen einer Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses jedenfalls derzeit entgegen. Der Beschluss ist unanfechtbar. Aktenzeichen: 20 B 358/25.AK

Moers: Mehr Abfall zur Weihnachtszeit Kreislaufwirtschaftshof bleibt zwischen den Feiertagen geöffnet  
In der Weihnachtszeit steigt auch in Moers das Abfallaufkommen – besonders Altpapier füllt die blauen Tonnen schnell. Dennoch bittet die Enni darum, kein Altpapier oder Kartonagen neben die Tonnen zu stellen, da die Müllwerker dies aus Sicherheitsgründen nicht mitnehmen dürfen.

„Durchnässte Kartons reißen zudem leicht auseinander und verschandeln das Stadtbild“, erklärt Ulrich Kempken, Entsorgungsexperte der ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni). Größere Mengen Altpapier können zwischen den Feiertagen kostenlos am Kreislaufwirtschaftshof abgegeben werden; dieser ist nur an den Weihnachtsfeiertagen, an Silvester und Neujahr geschlossen.

Auch die Glascontainer werden in dieser Zeit stark frequentiert. Kempken empfiehlt daher, die Entsorgung von Altglas möglichst auf den Januar zu verschieben. „So entspannt sich die Lage schnell, und Containerplätze verwandeln sich nicht in wilde Müllkippen.“

Die Feiertage wirken sich auch in diesem Jahr auf die Abfuhrtermine für Restabfall, Altpapier, Gelbe Säcke und Bioabfälle aus. Da der erste und zweite Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr auf Werktage fallen, muss die Enni einige Touren verschieben – vor den Weihnachtstagen gibt es eine Vorverlegung. 

So kommen die Müllwerker dort, wo sie am Montag, 22. Dezember, die Tonnen leeren würden, bereits am Samstag, 20. Dezember. Die Touren von Dienstag, 23. Dezember, sind vorverlegt auf Montag, 22. Dezember. Die Touren von Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember, sind vorverlegt auf Dienstag, 23. Dezember.

Die Touren von Donnerstag, 25. Dezember, werden vorverlegt auf Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember. Nach Weihnachten verschieben sich einige Touren um einen Tag nach hinten: Die Touren von Freitag, 26. Dezember, werden verschoben auf Samstag, 27. Dezember.

Die Touren von Silvester, Mittwoch, 31. Dezember, finden regulär statt. Statt an Neujahr, Donnerstag, 1. Januar, kommen die Müllwerker am Freitag, 2. Januar. Die Touren von Freitag, 2. Januar, werden verschoben auf Samstag, 3. Januar.

Kempken rät, sich stets im Abfallkalender über aktuelle Termine zu informieren. „Gerade zum Jahreswechsel kann sich der Abfuhrrhythmus einmalig ändern. Beim Bioabfall und den Gelben Säcken kann es vorkommen, dass zwischen zwei Leerungen statt zwei auch mal drei Wochen liegen.“


Neben dem gedruckten Abfallkalender gibt es für Moerser auch eine elektronische Version unter www.enni.de Für Smartphone-Nutzer bietet Enni zudem eine App, die über alle Termine informiert.

Moers: „Weihnachten im Schuhkarton“ für Patient:innen der Kinderklinik Bethanien - Spendenaktion bringt Kinderaugen zum Leuchten
Pünktlich zu den kurz bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen konnte sich die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers über eine besondere Spende freuen: „Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine bereits seit mehreren Jahren von Mitarbeiter:innen der Firma Hofmanns Menü-Manufaktur privat durchgeführte Spendenaktion.

Hierbei werden individuelle Geschenkboxen für Kinder zusammengestellt und unter anderem an Kinderkliniken gespendet. Die Pakete enthalten altersgerechte Spielsachen, kleine Aufmerksamkeiten und Dinge des täglichen Bedarfs – alles liebevoll zusammengestellt, um den Kindern eine Freude zu bereiten.

„Uns ist es ein Herzensanliegen, gerade jenen Kindern eine Freude zu machen, die zu Weihnachten nicht zuhause bei ihren Familien sein können, sondern etwa im Krankenhaus sein müssen. Wir möchten ihnen den Aufenthalt etwas angenehmer gestalten und einfach etwas Gutes tun“, erklärt Jochen Bruckhaus, der zahlreiche mit Liebe zum Detail verpackte Pakete zur Spendenübergabe mit nach Moers brachte. Er selbst hat eine enge Verbindung zum Krankenhaus Bethanien. „In der Vergangenheit war ich hier Leiter der Küche“, erklärt er mit einem Lachen.

Dr. Gündüz Selcan, Leitender Oberarzt der Kinderklinik, betont: „Vor allem an den Weihnachtstagen tun wir viel dafür, dass unsere kleinen Patientinnen und Patienten die Tage trotz der besonderen Umstände wenigstens ein bisschen genießen können. Auf den Stationen herrscht dann einfach eine andere Stimmung. Den Kleinen mit der Aktion und insbesondere den Geschenken eine zusätzliche Freude machen zu können, bedeutet uns viel.“

Sarah Dettki, Stationssekretärin, erklärt: „Das Lachen und die strahlenden Augen zu sehen, macht die Situation für die betroffenen Familien definitiv ein bisschen leichter. Deshalb möchten wir uns ganz besonders für diese tolle Aktion bedanken.“

Im Namen der gesamten Kinderklinik bedankten sich Stationssekretärin Sarah Dettki und der Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan mit der kleinen Patientin Bibi bei Spender Jochen Bruckhaus von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Änderungen bei Schutzimpfungen gegen Meningokokken und Gürtelrose – STIKO-Empfehlungen umgesetzt
Der Leistungsanspruch auf Schutzimpfungen gegen Meningokokken-Erkrankungen und Herpes zoster (Gürtelrose) wird sich voraussichtlich ab Februar 2026 ändern. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) in die Schutzimpfungs-Richtlinie übernommen.

Zum Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen sieht die STIKO nun eine Impfung für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren vor, während die Impfung für Kleinkinder entfällt. Die Impfung gegen Gürtelrose wird anderes als bisher für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko bereits ab 18 Jahren empfohlen.

Zudem hat die STIKO präzisiert, in welchen Fällen von einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung durch eine Gürtelrose auszugehen ist. Die Beschlüsse des G-BA zur Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie werden nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur rechtlichen Prüfung vorgelegt und treten nach einer Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Kleve: Open Studio by Carolin Zibulka
So., 21.12.2025 - 12:00 - So., 21.12.2025 - 18:00 Open Atelier by Carolin Zibulka


Wesel: Ameldung für die Ferienbetreuung an den Grundschulen startet
Für Kinder, die nicht im Offenen Ganztag oder gesicherten Halbtag angemeldet sind, bietet das Ferienprogramm der Stadt Wesel die Möglichkeit, die Ferienbetreuung des Offenen Ganztages an der eigenen Grundschule zu besuchen. Die zusätzliche Ferienbetreuung in den Sommerferien am Offenen Ganztag wird bereits seit drei Jahren erfolgreich durchgeführt. Deshalb wird sie in diesem Jahr auch auf die Oster- und Herbstferien ausgeweitet.

Die Betreuungszeit richtet sich nach der Öffnungszeit des Offenen Ganztages und kann am Offenen Ganztag der jeweiligen Grundschule erfragt werden. Bereits jetzt stehen die jeweiligen Betreuungszeiten an den einzelnen Schulstandorten fest und bieten den Familien somit Planungssicherheit.

Ihren Betreuungsbedarf für die Ferienbetreuung melden die Eltern bei dem Maßnahmenträger des Offenen Ganztages an ihrer Schule an. Erst nach Anmeldung des Betreuungsbedarfs am Offenen Ganztag können die Kinder im zweiten Schritt verbindlich für die neue Ferienbetreuung im Rathaus angemeldet werden.

Mit Schulstart nach den Winterferien kann die Anmeldung erfolgen. In der Zeit vom 12. Januar bis zum 13. Februar 2026 können die Eltern ihre Kinder am jeweiligen Ganztag anmelden. Den Eltern steht frei, ob sie direkt die Anmeldung für alle Ferien vornehmen. Die Anmeldung für die Osterferien muss jedoch bis zum 13. Februar 2026, für die Sommerferien bis zum 15. Mai 2026 und für die Herbstferien bis zum 18. September 2026 erfolgt sein.

Für die verbindliche Anmeldung muss jeweils in den beiden Wochen nach Ablauf der Anmeldefrist der Teilnahmebeitrag an die Stadt Wesel gezahlt werden. Der Teilnahmebeitrag für die Ferienbetreuung ist gestaffelt und beinhaltet auch die Kosten für das Mittagessen. Gegebenenfalls wird vom Maßnahmenträger für das Ausflugsprogramm ein zusätzlicher Beitrag erhoben.

Grafik Stadt Wesel

Osterferien 1 Woche:
40 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern 35 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden Geschwisterkindern
30 Euro je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden Geschwisterkindern
25 Euro je Kind bei Sozialleistungsbezug

2 Wochen: 80 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
75 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden Geschwisterkindern
60 Euro je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden Geschwisterkindern
30 Euro je Kind bei Sozialleistungsbezug

Sommerferien:
130 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
90 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden Geschwisterkindern
80 Euro je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden Geschwisterkindern
50 Euro je Kind bei Sozialleistungsbezug

Herbstferien 1 Woche:
50 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
40 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden Geschwisterkindern
35 Euro je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden Geschwisterkindern
25 Euro je Kind bei Sozialleistungsbezug

2 Wochen:
90 Euro bei einzeln gemeldeten Kindern
80 Euro je Kind bei zwei teilnehmenden Geschwisterkindern
70 Euro je Kind bei drei oder mehr teilnehmenden Geschwisterkindern
35 Euro je Kind bei Sozialleistungsbezug

Die Entrichtung des Teilnahmebeitrages erfolgt per Überweisung. Die entsprechenden Informationen erhalten die Eltern bei der Anmeldung ihres Kindes im Offenen Ganztag. Bei der Reduzierung des Teilnahmebetrages aufgrund von Sozialleistungsbezug, auch Wohngeld, muss ein aktueller Bescheid beim Team Kinder- und Jugendförderung eingereicht werden.
Wer Fragen hat oder mehr erfahren möchte, kann sich gerne telefonisch an Sandra Scharnberg vom Team Kinder- und Jugendförderung unter 0281/203-2567 wenden.



Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 3. Quartal 2025
+1,9 % zum Vorjahresquartal
+0,5 % zum Vorquartal

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im 3. Quartal 2025 um 1,9 % höher als im 3. Quartal 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Preise gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 0,5 %. In vielen Dienstleistungsbereichen führten höhere Kosten für Personal, Material und Energie zu höheren Preisen.



Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei: +0,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal
Im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei lagen die Preise mit +0,3 % knapp über denen des 3. Quartals 2024. Mit +5,7 % stiegen hier die Preise für Post-, Kurier- und Expressdienste gegenüber dem 3. Quartal 2024 relativ stark. Auch für Lagerung und lagereiverwandte Dienstleistungen stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit +3,0 % deutlich.

Ursachen hierfür waren Preiserhöhungen zu Jahresbeginn, die unter anderem mit gestiegenen Energiekosten aufgrund der Erhöhung der CO2-Abgabe und höheren Löhnen zusammenhängen dürften. Demgegenüber gab es bei der Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt mit -19,4 % zum 3. Quartal 2024 einen deutlichen Preisrückgang. Auch gegenüber dem 2. Quartal 2025 sanken die Preise hier mit -7,4 % relativ stark.

Insbesondere auf den Strecken zwischen Europa und Nordamerika beziehungsweise Asien gab es aufgrund geringerer Nachfrage Überkapazitäten, was zu sinkenden Preisen geführt haben dürfte. Auch niedrigere Bunkerölzuschläge wurden von den Unternehmen als Ursache genannt. Analog zur Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt sanken auch bei den Seespeditionen die Preise um 18,4 % gegenüber dem 3. Quartal 2024, wodurch bei den Speditionsleistungen insgesamt ein Preisrückgang von -2,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen ist.

Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation: +1,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation stiegen die Preise gegenüber dem 3. Quartal 2024 um 1,6 %. Zu Jahresbeginn vorgenommene Anpassungen an höhere Gemeinkosten sowie gestiegene Löhne und Gehälter waren hierfür mitverantwortlich.

Die Preise für Software und Softwarelizenzen stiegen mit +2,2 % gegenüber dem 3. Quartal 2024 am stärksten. Auch für IT-Beratung und Support gab es mit +1,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen vergleichsweise starken Preisanstieg. Die Preise für leitungsgebundene Telekommunikation lagen um 1,6 % über denen des Vorjahresquartals, für drahtlose Telekommunikation gab es hingegen mit -0,3 % einen leichten Preisrückgang.

Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen: +2,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal
Im Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen stiegen die Preise um 2,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der Mieten für Wohn- und Gewerbeimmobilien lag mit +1,9 % etwas niedriger. Etwas höher gegenüber dem 3. Quartal 2024 war mit +2,4 % der Anstieg der Preise für Vermittlung und Verwaltung von Immobilien.

Als Gründe wurden beispielsweise die allgemein gestiegenen Kosten, aber auch vertraglich vereinbarte Erhöhungen unter anderem durch Kopplung der Vergütung an die Entwicklung spezieller Preisindizes genannt. Wirtschaftsabschnitt freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen: +2,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im Wirtschaftsabschnitt freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen gab es mit +2,8 % einen relativ starken Anstieg der Preise gegenüber dem Vorjahresquartal. Als Ursache hierfür wurden von den Unternehmen zum Beispiel Preiserhöhungen zu Jahresbeginn als Reaktion auf gestiegene Allgemeinkosten und Löhne genannt.

Des Weiteren traten Mitte des Jahres neue Vergütungsordnungen mit höheren Gebühren für Rechts- und Steuerberatungsberufe in Kraft. Diese waren mitverantwortlich dafür, dass die Preise für Rechtsberatungsleistungen um 4,8 % über denen des 3. Quartals 2024 beziehungsweise um 1,8 % über denen des Vorquartals lagen.

Die Preise für Steuerberatungsleistungen stiegen um 6,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal (+4,1 % gegenüber dem Vorquartal). Mit +3,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die Preise für technische, physikalische und chemische Untersuchungsleistungen ebenfalls vergleichsweise stark. Dafür sind unter anderem Preiserhöhungen für technische Überwachungsleistungen an Straßenfahrzeugen zu Jahresbeginn verantwortlich.

Wirtschaftsabschnitt Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen: +3,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal
Mit +3,2 % sind die Preise für Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen im Vergleich zum Vorjahresquartal von allen Wirtschaftsabschnitten im Dienstleistungsbereich am stärksten gestiegen. Die Preise für Reinigungsleistungen stiegen dabei mit +4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark.

Hier waren Tariferhöhungen zu Jahresbeginn die Hauptursache. Gegenüber dem Vorquartal gab es hingegen keine Veränderung. Überdurchschnittlich stiegen mit +3,8 % auch die Preise für die befristete Überlassung von Arbeitskräften. Als Ursachen hierfür wurden von den Unternehmen gestiegene Betriebskosten sowie die teilweise schwierige Bewerberlage bei Fachkräften genannt.

Strafgerichte: 632 100 Verurteilungen im Jahr 2024
• 4 % weniger rechtskräftige Verurteilungen als im Vorjahr
• Geldstrafe als häufigste Sanktionsart
• Weniger Verurteilungen nach dem Betäubungsmittelgesetz durch neue Cannabis-Regelung

Im Jahr 2024 wurden rund 632 100 Personen von deutschen Gerichten wegen Gesetzesverstößen rechtskräftig verurteilt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 24 800 beziehungsweise 4 % Verurteilte weniger als im Vorjahr.

Geldstrafe weiterhin häufigste Sanktionsart Mit rund 506 500 beziehungsweise 80 % aller Verurteilungen war die Verhängung einer Geldstrafe nach allgemeinem Strafrecht 2024 wie schon in den Vorjahren die häufigste Sanktionsart. Auf Freiheitsstrafe nach allgemeinem Straf­recht oder Strafarrest entschieden die Gerichte bei rund 85 700 Personen oder 14 % aller Verurteilungen.

Bei den übrigen rund 39 900 Verurteilungen (6 %) wandten die Gerichte das Jugend­strafrecht an. Davon entfielen rund zwei Drittel auf sogenannte Zuchtmittel nach dem Jugendgerichtsgesetz, also Verwarnungen, Auflagen oder Jugendarrest. Ein weiteres Drittel entfiel etwa zu gleichen Teilen auf Erziehungsmaßregeln und auf Jugendstrafe gemäß Jugendgerichtsgesetz.

Starker Rückgang bei Verurteilungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz als Sondereffekt
Verurteilungen können grundsätzlich nach dem Strafgesetzbuch als Kernstrafrecht oder nach einzelnen Strafvorschriften in verschiedenen anderen Gesetzen erfolgen. Mit rund 481 700 Verurteilungen hatten die Gerichte im Jahr 2024 in rund 76 % aller Verurteilungen Verstöße gegen das Strafgesetzbuch (StGB) geahndet. Das waren rund 8 900 beziehungsweise 1,8 % weniger als im Vorjahr.

Von diesen Verurteilungen nach dem Strafgesetzbuch erfolgte etwa ein Fünftel wegen Straftaten im Straßenverkehr. Die übrigen rund vier Fünftel verteilten sich auf unterschiedlichste Verstöße nach dem StGB wie Eigentums- und Vermögensdelikte oder Straftaten gegen die Person. Rund 150 400 Verurteilungen im Jahr 2024 hatten Verstöße gegen andere Bundes- und Landesgesetze zum Anlass.

Dies waren rund 15 900 beziehungsweise knapp 10 % weniger als im Vorjahr. Darunter entfielen rund 55 200 Verurteilungen auf das Straßenverkehrsgesetz und rund 36 400 Verurteilungen auf das Betäubungsmittelgesetz. Während die Zahl der Verurteilungen nach dem Straßenverkehrsgesetz mit +0,4 % leicht über dem Vorjahr lag, ging die Zahl der Verurteilungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz um rund 21 200 beziehungsweise 37 % gegenüber dem Vorjahr zurück.

Verurteilungen nach dem Betäubungsmittelgesetz waren tendenziell auch in den Vorjahren rückläufig, der sehr starke Rückgang zwischen 2023 und 2024 ist allerdings auf einen Sondereffekt durch die gesetzliche Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis seit April 2024 zurückzuführen.

Ab dem Berichtsjahr 2025 können in der gerichtlichen Strafverfolgungsstatistik zusätzlich zum bestehenden Betäubungsmittel­gesetz auch Verurteilungen nach dem neuen Medizinal-Cannabisgesetz und dem neuen Konsumcannabisgesetz ausgewertet werden.

Abschaffung der Hundesteuermarke in Dinslaken ab 2026
Die Stadt Dinslaken schafft die Hundesteuermarken zum Jahreswechsel 2025/2026 ab. Damit reagiert die Verwaltung auf veränderte Abläufe, den fortschreitenden Ausbau digitaler Verwaltungsprozesse und den Wunsch vieler Menschen nach weniger Bürokratie und einfacheren Verfahren.

Etwa 4.100 Hundehalter*innen sind in Dinslaken betroffen. Der praktische Nutzen der Hundesteuermarke hat sich aus Sicht der Verwaltung überlebt. So wurde ihre Bedeutung in den vergangenen Jahren immer geringer: Meist wurden die Marken kaum sichtbar genutzt, sondern beispielsweise am Schlüsselbund getragen oder beim Steuerbescheid aufbewahrt.

Seit 2023 setzt Dinslaken auf sogenannte Hundesteuer-Dauerbescheide, die im Sinne von Nachhaltigkeit, Papiervermeidung und Kostenersparnis eingeführt wurden. Damit entfällt der jährliche Versand von Papierbescheiden per Post; neue Bescheide werden nur noch bei An- oder Abmeldung eines Hundes oder bei steuerlich relevanten Änderungen versandt.

Ein weiterer Grund für die Abschaffung ist die vollständige Digitalisierung der Hunde-An- und -Abmeldung im Zuge des Onlinezugangsgesetzes. Die bislang notwendige Rückgabe der Marke bei der Abmeldung, insbesondere beim Tod eines Tieres, wurde von vielen als umständlich empfunden und verzögerte außerdem die Bearbeitung. Zukünftig genügt in solchen Fällen beispielsweise die digitale Übermittlung einer tierärztlichen Bescheinigung.

Ab 2026 gilt: Jede Halterin und jeder Halter sollte bei Kontrollen ein Foto oder eine Kopie des Hundesteuerbescheids bereithalten, um die steuerliche Anmeldung des Hundes nachweisen zu können. Die Überprüfung durch das Ordnungsamt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Steueramt unkompliziert über die Halterdaten. Übrigens: Die bisherige violette Hundesteuermarke bleibt bis Ende 2025 gültig und muss nicht zurückgegeben werden – sie darf gerne als Erinnerung behalten werden.

Wesel: Sperrung des Holzwegs im Neubaugebiet „Am Hessenweg“ aufgrund von Straßenbauarbeiten mit anschließender neuer Straßenführung

Im Rahmen der Umsetzung des Bebauungsplans „Am Hessenweg“ werden derzeit die Baustraßen Hannah-Arendt-Allee sowie der Ingeborg-ten-Haeff-Weg realisiert. Wegen des zügigen Baufortschritts wird der Holzweg aufgrund von Tiefbau- und Asphaltarbeiten voraussichtlich von Anfang Januar bis Ende März 2026 erneut gesperrt.

Die Umleitungen werden entsprechend eingerichtet, um die Erreichbarkeit sicherzustellen. Nach Abschluss der Bauarbeiten ist der Holzweg nicht mehr durchgängig befahrbar. Auf Höhe der Hausnummer 110 ist der Holzweg durch Poller abgebunden. Die Zuwegung von der Emmericher Straße erfolgt dann über die neu erschlossenen Straßen Hannah-Arendt-Allee und Ingeborg-ten-Haeff-Weg.

Aus Richtung Blumenkamper Weg erfolgt die Zuwegung ebenfalls über die neu erschlossenen Straßen. Es besteht dann auch die Möglichkeit den Wendehammer auf Höhe der Hausnummer 108 zu benutzen.

Bundesrat-Vermittlungsausschuss unterbreitet Einigungsvorschlag zum Sparpaket bei Klinik-Vergütungen
In seiner konstituierenden Sitzung am 17. Dezember 2025 hat der Vermittlungsausschuss einen Einigungsvorschlag zum Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege verabschiedet.

Foto: Blick in den Sitzungssaal mit den Mitgliedern des Vermittlungsausschusses.
© Bundesrat | Thomas Trutschel

Der Bundesrat hatte den Vermittlungsausschuss am 21. November 2025 wegen eines Artikels des Gesetzes angerufen, der die Klinikvergütungen für 2026 regelt. Danach sollen durch Aussetzen der sogenannten Meistbegünstigungsklausel Ausgaben der Krankenkassen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro eingespart werden. Der Bundesrat kritisierte diese Pläne zu Lasten der Krankenhäuser und verwies auf negative Auswirkungen auf deren finanzielle Situation in 2026 und den folgenden Jahren.
Meistbegünstigungsklausel bleibt ausgesetzt - Folgen für 2027 werden ausgeglichen

Der nun im gemeinsamen Ausschuss von Bundestag und Bundesrat gefundene Einigungsvorschlag sieht vor, die Auswirkungen der Einsparungen auf das Jahr 2026 zu begrenzen.

Konkret soll die Meistbegünstigungsklausel für das Jahr 2026 ausgesetzt bleiben. Um jedoch negative Folgen für die Finanzierung der Krankenhäuser in den darauffolgenden Jahren auszuschließen, soll bei der Vereinbarung des Landesbasisfallwertes für das Jahr 2027 ein um 1,14 Prozent erhöhter Landesbasisfallwert für 2026 zugrunde gelegt werden.

Für die meisten Krankenhäuser kann dies durch eine Ergänzung der Regelungen zum Krankenhausentgeltgesetz geschehen, wie vom Vermittlungsausschuss vorgeschlagen.

Damit dies für alle Krankenhäuser gilt, müssen auch psychiatrische und psychosomatische Kliniken einbezogen werden. Für diese hat die Bundesregierung in einer Protokollerklärung zugesichert, die Bundespflegesatzverordnung - die nicht Gegenstand der Vermittlungsverfahrens war - schnellstmöglich entsprechend zu ändern.

Bundestag und Bundesrat am Zug
Bevor der gefundene Kompromiss wirksam werden kann, müssen Bundestag und Bundesrat darüber abstimmen. Im Bundestag ist die Abstimmung für den 19. Dezember 2025 vorgesehen. Gleich im Anschluss, am selben Tag, entscheidet dann auch der Bundesrat, ob er das geänderte Gesetz billigt oder Einspruch einlegt.

Schwesig und Hoppenstedt zu Vorsitzenden gewählt
Da es sich um die erste Sitzung des Vermittlungsausschusses in der 21. Legislaturperiode des Bundestags handelte, musste sich der Ausschuss zu Beginn der Sitzung zunächst konstituieren.

Als Ausschussvorsitzende wählten die 16 Mitglieder des Deutschen Bundestages und die 16 Mitglieder des Bundesrates erneut den niedersächsischen Abgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) und die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig. Beide wechseln sich vierteljährlich ab. Den ersten Turnus übernimmt Dr. Hendrik Hoppenstedt.

Moers: Kinderschutz aus der Perspektive der Kinderrechte denken
Was brauchen Kinder, um sich sicher zu fühlen – und wie stellen Erwachsene sicher, dass ihre Rechte dabei wirklich zählen? Mit genau diesem Perspektivwechsel hat sich die Stadt Moers bei einem interdisziplinären Fachtag dem Thema Kinderschutz gewidmet.

Im Rahmen des Netzwerks Kinderschutz nach dem Landeskinderschutzgesetz NRW (LKSG NRW) kamen Mitte Dezember Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammen, um Kinderschutz konsequent vom Kind aus zu denken. Ziel war es, den Fachkräften praxisnahe Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, um Kinderrechte dauerhaft als festen Bestandteil des Kinderschutzes zu verankern.

Mit dem Fachtag unterstreicht die Stadt Moers ihren Anspruch, Kinderschutz verlässlich, fachlich fundiert und vernetzt weiterzuentwickeln – immer mit dem Blick darauf, was Kinder stärkt und schützt.

Kinder einbeziehen und ihre Perspektiven ernst nehmen
Unter dem Titel ‚Kinderrechtsbasierter Kinderschutz‘ sprach Prof. Dr. Jörg Maywald, Honorarprofessor für Kinderrechte und Kinderschutz an der Fachhochschule Potsdam und bundesweit anerkannter Experte auf diesem Gebiet.

Ein kinderrechtsbasierter Ansatz bedeutet, dass der Schutz von Kindern nicht nur vor Gefahren im Blick ist, sondern ihre Rechte – etwa auf Beteiligung, Schutz und Förderung – systematisch in allen Entscheidungen berücksichtigt werden.  In seinem Vortrag machte er deutlich, dass Kinderschutz mehr ist als Prävention oder Krisenintervention.

Er sei zugleich eine Verpflichtung, Kinder aktiv einzubeziehen und ihre Perspektiven ernst zu nehmen. Anhand praxisnaher Beispiele zeigte er auf, wie Kinderrechte im beruflichen Alltag konkret umgesetzt werden können. Dies führte zu einem lebhaften Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen und Justiz.


Baugenehmigungen für Wohnungen im Oktober 2025: +6,8 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Oktober 2025 zum Vorjahreszeitraum:
+14,0 % bei Wohngebäuden insgesamt
+16,6 % bei Einfamilienhäusern
-1,1 % bei Zweifamilienhäusern
+13,2 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Oktober 2025 wurde in Deutschland der Bau von 19 900 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,8 % oder 1 300 Baugenehmigungen mehr als im Oktober 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 11,4 % oder 1 700 auf 16 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, sank im Oktober 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,5 % oder 400 auf 3 100.




Januar bis Oktober 2025: Aufwärtstrend bei Ein- und Mehrfamilienhäusern hält an
Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2025 wurde in Deutschland der Bau von 195 400 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 11,2 % oder 19 600 Wohnungen mehr als von Januar bis Oktober 2024. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 159 200 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder 19 600 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 16,6 % (+5 300) auf 37 000. Bei den Zweifamilienhäusern sank die Zahl genehmigter Wohnungen um 1,1 % (-100) auf 10 600. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 104 100 Neubauwohnungen. Das war einen Anstieg um 13,2 % (+12 100) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43,0 % (+2 200) auf 7 400 Wohnungen. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 3 300 Wohnungen (-15,2 %; -600) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 33 000 Wohnungen genehmigt, das waren 2,1 % oder 700 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2024.

Geburtenschätzung in NRW: Zahl der Neugeborenen sinkt 2025 zum vierten Mal in Folge
* In 2025 schätzungsweise rund 149.000 Neugeborene in NRW – Veröffentlichung der Geburtenschätzung erstmals vor Weihnachten.
* 4.000 Kinder weniger geboren als im Vorjahr.
* Gegen den Trend: Geburtenanstieg in 9 Kreisen und kreisfreien Städten.

Nach ersten Schätzungen werden im gesamten Jahr 2025 etwa 148.750 Kinder in Nordrhein-Westfalen geboren werden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wären das im Vergleich zum Vorjahr rund 4.000 oder 2,6 % neugeborene Kinder weniger (2024: 152.688 Lebendgeborene).
In den Jahren 2016 bis 2021 kamen im Schnitt noch über 170.000 Babys zur Welt. Seit dem Jahr 2022 wurden hingegen kontinuierlich Geburtenrückgänge gegenüber den Vorjahren verzeichnet.

Regionale Betrachtung zeigt deutliche Unterschiede
„Das vierte Jahr in Folge beobachten wir einen Geburtenrückgang in Nordrhein-Westfalen. Für neun Kreise und kreisfreie Städte erwarten wir jedoch eine Zunahme der Zahl der Neugeborenen. Auf Platz 1 sehen wir den Kreis Olpe mit dem höchsten prognostizierten Anstieg von 3,3 % mehr Geburten als im Vorjahr” erläutert Dr. Kerstin Ströker, die Leiterin des Bereichs Bevölkerung, Wahlen und Soziales beim Statistischen Landesamt.

Neben Olpe werden die höchsten Anstiege der Zahl der Neugeborenen in der Stadt Bonn (+3 %) und der Stadt Gelsenkirchen (+2,3 %) erwartet. Die deutlichsten Rückgänge werden hingegen für die Stadt Bottrop mit einem Minus von 12,5 %, den Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), die Stadt Leverkusen sowie den Kreis Siegen-Wittgenstein (beide −7,1 %) geschätzt.

Im gesamten Ruhrgebiet kamen im Jahr 2025 schätzungsweise rund 42.770 Kinder auf die Welt, das wären 3 % weniger als ein Jahr zuvor (damals: 44.115). Daten zur Grafik https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/377k_25.xlsx XLSX, 20,19 KB Schätzverfahren basiert auf vorläufigen Ergebnissen für 2025

Wie die Statistikerinnen und Statistiker mitteilen, stammen die genannten Daten aus einer Schätzung, die vom Statistischen Landesamt Nordrhein-Westfalen entwickelt und durchgeführt wurde. Das Schätzverfahren basiert auf vorläufigen Ergebnissen für 2025 sowie auf der Auswertung von Vorjahreswerten und ermöglicht lediglich Aussagen zur Zahl der Geburten.



„Zum ersten Mal veröffentlichen wir unsere Geburtenschätzung vor Weihnachten. Die endgültigen Ergebnisse der Geburtenstatistik 2025 mit weiteren Angaben wie z. B. zum Alter der Mütter, durchschnittliche Kinderanzahl je Frau oder zu Mehrlingsgeburten werden voraussichtlich ab Juni 2026 vorliegen”, erklärt Dr. Kerstin Ströker.
Lebendgeborene in Nordrhein-Westfalen 2016 bis 2025 nach Verwaltungsbezirken
  2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
  geschätzt*) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
                   
RBezDüsseldorf 50.241 49.281 49.004 50.464 47.217 45.040 44.050 42.940 -2,5
Kreisfreie Stadt Düsseldorf 6.764 6.362 6.441 6.549 6.245 5.479 5.581 5.460 -2,2
Kreisfreie Stadt Duisburg 5.144 5.086 4.944 5.121 4.644 5.017 4.611 4.460 -3,3
Kreis Kleve 2.802 2.858 2.826 2.999 2.791 2.654 2.573 2.560 -0,5
Kreis Mettmann 4.318 4.321 4.190 4.411 4.084 3.877 3.754 3.670 -2,2
Kreis Viersen 2.575 2.506 2.484 2.606 2.327 2.238 2.181 2.150 -1,4
Kreis Wesel 3.917 3.911 3.785 4.023 3.771 3.701 3.537 3.560 0,7

NRW: 2021 spendeten Steuerpflichtige 1,5 Milliarden Euro
* Rein rechnerisch waren das 86 Euro pro Einwohnerin und Einwohner.
* In Burbach waren die Spendenbeträge am höchsten.
* Etwa jede und jeder dritte Steuerpflichtige gab eine Spende in der Steuererklärung an.

Steuerpflichtige in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2021 Spenden zur Förderung steuerbegünstigender Zwecke in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in ihrer Steuererklärung angegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik mitteilt, entspricht das bezogen auf alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landes rein rechnerisch einem Betrag von 86 Euro pro Person.

Burbach mithöchster durchschnittlicher Spendenhöhe
Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden ergab sich für Burbach im Kreis Siegen-Wittgenstein – bezogen auf die Einwohnerzahl – mit 3.506 Euro das höchste Spendenaufkommen pro Kopf. Darauf folgten Bad Sassendorf im Kreis Soest (543 Euro) und Nachrodt-Wiblingwerde im Märkischen Kreis (541 Euro).

Mehr als zwei Millionen Steuerpflichtige in NRW gaben 2021 eine Spende in ihrer Steuererklärung an
Im Jahr 2021 hatten landesweit 2,1 der 6,4 Millionen Steuerpflichtigen eine Spende in ihrer Steuererklärung angegeben; das war etwa jede und jeder Dritte. Im Durchschnitt wurde von diesen Steuerpflichtigen ein Betrag von 727 Euro geltend gemacht. In Burbach, Nachrodt-Wiblingwerde sowie Bad Sassendorf gab es die höchsten durchschnittlichen Spendenbeiträge pro Spenderin und Spender.

Unter den Großstädten konnte in Siegen mit 1.284 Euro der höchste durchschnittliche Betrag pro spendenden Steuerpflichtigen festgestellt werden. In einer Rangliste aller Städte und Gemeinden hierzulande bedeutete das Platz 15.
Steueraufkommen Bevölkerung insgesamt Spendenaufkomen 2021 - darunter Steuerpflichtige mit geleisteten Spenden
2021 zusammen Spendenaufkommen
  insgesamt je Einwohner je Steuer- je Steuerpfl. mit Spenden
  pflichtigen zusammen Rangziffer3)
  4 5 7 8 9 10 11 12
 NRW  17 924 591  6 383 530  2 112 182 1 534 521 221 €    86 €    240 €    727 € X
 D Reg.-Bez.  5 197 679  1 837 114   564 231  406 391 753 €    78 €    221 €    720 € X
 Düsseldorf,   619 477   243 675   76 675  71 894 193 €    116 €    295 €    938 €    42
 Duisburg   495 152   148 772   36 837  20 930 292 €    42 €    141 €    568 €    206
 Kleve, Kreis    314 676   110 425   31 896  19 805 440 €    63 €    179 €    621 € X
 Bedburg-Hau   13 033   4 805   1 419   643 731 €    49 €    134 €    454 €    335
 Emmerich   30 854   9 197   2 484  1 183 304 €    38 €    129 €    476 €    313
 Geldern, Stadt    33 733   12 670   3 805  2 338 084 €    69 €    185 €    614 €    161
 Goch, Stadt   34 593   11 993   3 175  1 468 174 €    42 €    122 €    462 €    328
 Issum   12 201   4 830   1 544   896 605 €    73 €    186 €    581 €    194
 Kalkar, Stadt   13 953   5 213   1 423   879 477 €    63 €    169 €    618 €    156
 Kerken    12 564   5 129   1 675   974 705 €    78 €    190 €    582 €    192
 Kevelaer, Stadt   27 891   10 306   3 092  1 689 532 €    61 €    164 €    546 €    231
 Kleve, Stadt    52 470   16 562   4 602  5 243 797 €    100 €    317 €   1 139 €    21
 Kranenburg    11 087   3 039    875   431 752 €    39 €    142 €    493 €    285
 Rees, Stadt   21 045   7 973   2 337  1 024 374 €    49 €    128 €    438 €    342
 Rheurdt   6 566   2 624    855   412 055 €    63 €    157 €    482 €    305
 Straelen, Stadt   16 232   6 163   1 755   938 338 €    58 €    152 €    535 €    246
 Uedem   8 362   3 109    932   457 285 €    55 €    147 €    491 €    289
 Wachtendonk   8 192   3 211   1 048   586 826 €    72 €    183 €    560 €    215
 Weeze   11 900   3 601    875   637 401 €    54 €    177 €    728 €    84


Moers: Entzünden der ersten Chanukka-Kerze
Zum Entzünden der ersten Kerze zu Beginn des Chanukka-Festes hatte der Partnerschaftsverein Ramla -Moers e.V. in Kooperation mit dem sci:Moers am Sonntag, 14. Dezember, eingeladen. Das jüdische Lichterfest erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem 165 v. Chr., nachdem er durch die griechisch-syrische Herrschaft entweiht wurde.

(Foto: Sabine Werler)

An dem jeden Abend des achttägigen Festes wird ein Licht mehr am achtarmigen Leuchter (plus ein „Diener“, der neunte Arm) angezündet.  Die Feier fand im Bustan (biblischer Wein- und Obstgarten) auf dem Gelände der Ackerschule des sci:moers statt. Bürgermeisterin Julia Zupancic, als neue Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, würdigte die Veranstaltung als „tiefes Zeichen der Verbundenheit zwischen unseren Städten und den Menschen, die diese Freundschaft seit vielen Jahren tragen.“ Footer

Kreis Wesel erneut Sieger bei der Aktion „Stadt Land zu Fuß“ – 4. Titel in Folge
Der Kreis Wesel gewinnt auch im vierten Jahr in Folge die bundesweite Aktion „Stadt Land zu Fuß“ und bestätigt damit seine führende Rolle beim Gehen, Spazieren und gesundem Bewegen in der Region. Mit einer aktiven Teilnahme von 458 Aktiven erreicht der Kreis erneut Spitzenwerte und unterstreicht die Bedeutung von Bewegung im Alltag.

Der Kreis Wesel setzt weiterhin auf eine breite Teilnahme und freut sich über das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Die starke Platzierung in der Kategorie „über 300.000 Einwohner” bleibt bestehen - Bielefeld als zweitplatzierte Stadt hat die Hälfte der Punktzahl erreicht. Der Organisator von „Stadt Land zu Fuß“ hat die Kilometer ausgewertet. Überraschend ist, wie stark Spazieren gehen und besonders das Gehen mit dem Hund platziert sind. 

Im Kreis Wesel ergibt sich folgender Überblick: Die Gesamtstrecken der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger belaufen sich auf 47.786,72 Kilometer, was einem Durchschnitt von 104,34 Kilometern pro Teilnehmenden entspricht. Der Anteil Gehen bzw. Spazieren liegt bei 43,68 Prozent und entspricht 20.879 Kilometern.

Mit dem Hund zu gehen macht 15,88 Prozent bzw. 7.593 Kilometer aus, gefolgt von Laufen mit 12,86 Prozent bzw. 6.147 Kilometern und Wandern mit 12,64 Prozent bzw. 6.042 Kilometern. Sonstiges umfasst 7,54 Prozent bzw. 3.605 Kilometer, Walking 4,6 Prozent bzw. 2.199 Kilometer, der Arbeitsweg 2,1 Prozent bzw. 1.008 Kilometer und der Schulweg 0,64 Prozent bzw. 308 Kilometer. Der Kreis Wesel nimmt auch im kommenden Jahr wieder an der Aktion „Stadt Land zu Fuß“ teil. Der Aktionszeitraum ist wie immer vom 1. bis 21. November. 

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve am Samstag, 20.12.2025
 Am Samstag, 20. Dezember 2025 gibt es ab 10:30 wieder „Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Diesmal wird der Klever Vorleseclub die Kleinen und die Großen mit Winter- und Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren begeistern.

In der bekannten Geschichte „Tomte und der Fuchs“ schleicht der hungrige Fuchs Mikkel in einer Winternacht über den Hof, wird aber von Tomte gestoppt, der ihm stattdessen Grütze anbietet, damit er keine Hühner reißt. Die Kinder aus Bullerbü finden: „Oh, wie ist es schön, wenn Weihnachten ist! Ich wünschte nur, dass ein wenig öfter Weihnachten wäre“.

Da dürfen dann auch Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga nicht fehlen. Die feiern das Fest natürlich auf ihre ganz eigene Art. Der Eintritt zum Kopfkino ist selbstverständlich frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Finanzlage zwingt Stadt Dinslaken zu Kürzungen - Open Library und Abiball-Zuschüsse entfallen
Zuschüsse für Karnevalsvereine gekürzt Wie berichtet, steht die Stadt Dinslaken vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Das jährliche Defizit wird im kommenden Jahr rund 40 Millionen Euro betragen und ab 2027 auf über 50 Millionen Euro anwachsen. Die Verwaltung prüft derzeit, welche Einsparpotenziale ausgeschöpft werden können.

Leider müssen im Zuge der Haushaltskonsolidierung auch freiwillige Leistungen reduziert werden. Schon jetzt steht fest, dass das Projekt „Open Library“ der Stadtbibliothek ab Januar 2026 nicht fortgeführt werden kann. Die zusätzlichen Öffnungszeiten an Wochenenden zwischen 13 und 18 Uhr entfallen damit künftig. Ebenfalls betroffen ist die Bezuschussung von Abibällen in der Kathrin-Türks-Halle.

Diese Förderung hatte in den vergangenen Jahren verhältnismäßig kostengünstige Abschlussfeiern in der KTH ermöglicht und fällt im kommenden Jahr weg. Auch müssen die Zuschüsse für die Karnevalsvereine um etwa 30 Prozent reduziert werden. Die Zuschüsse sind für die Durchführung von Karnevalsveranstaltungen vorgesehen. „Leider haben wir damit nun kurz vor Weihnachten drei Nachrichten, die alles andere als erfreulich sind.

Aber uns ist es sehr wichtig, dass die betroffenen Karnevalsvereine und Schulgemeinschaften umgehend Gewissheit für ihre Planungen erhalten, denn die Zeit bis zum Schulabschluss und den kommenden Karnevalsveranstaltungen ist ohnehin nicht mehr sehr lange. Und auch die Besucher*innen der Stadtbibliothek sollen rechtzeitig über das Ende von Open Library informiert sein, um nicht im Januar plötzlich nachmittags an den Wochenenden vor verschlossener Tür zu stehen.

Diese Entscheidungen mussten noch in diesem Monat getroffen werden“, erläutert Bürgermeister Simon Panke. Er hatte bereits im November die Politik und die Öffentlichkeit über die deutlich verschlechterte Finanzlage der Stadt informiert. Hauptursachen für die Verschlechterung der Finanzlage sind steigende Personalkosten infolge tariflicher und besoldungsrechtlicher Anpassungen sowie zunehmende Ausgaben im Sozial- und Jugendbereich.

Deutlich zur Belastung trägt bei, dass Bund und Land den Kommunen in den vergangenen Jahren stetig zusätzliche Aufgaben übertragen haben, jedoch ohne vollständige Gegenfinanzierung. Die Einbringung des Haushaltsplanes 2026 mit einem erweiterten Haushaltssicherungskonzept ist für den 28. Januar 2026 in der öffentlichen Sitzung des Rates vorgesehen.

Bürgermeister Panke hatte versprochen, die Öffentlichkeit auch in den kommenden Wochen und Monaten transparent einzubeziehen und zu Beginn des Jahres 2026 mit Stadtteilgesprächen auf die Dinslakener*innen zuzugehen.

Wechsel an der Spitze des Enni-Aufsichtsrats - Bürgermeisterin Julia Zupancic folgt auf Volker Marschmann  
Wie viele Aufsichtsratssitzungen Volker Marschmann geleitet hat, lässt sich schnell schätzen – rund 90 dürften es in 21 Jahren gewesen sein. Sicher ist: Die jüngste Sitzung Anfang Dezember war seine letzte. Das nach der Kommunalwahl neu formierte Gremium der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH (Enni) wählte Bürgermeisterin Julia Zupancic zur neuen Vorsitzenden.

Julia Zupancic mit ihrem Vorgänger Volker Marschmann (links) und Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer

„Ich trete in große Fußstapfen. Die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung ist beeindruckend. Der Erfolg spricht für sich“, sagte Zupancic, die somit nun dem Aufsichts- und dem Enni-Verwaltungsrat vorsitzt – ein Novum und eine Weichenstellung für die Zukunft: „Die Doppelfunktion erleichtert es uns, die Erfolgsgeschichte der Enni gemeinsam mit der Stadt Moers noch intensiver weiterzuschreiben.“  

Der Aufsichtsrat tagt mindestens viermal im Jahr; dem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter der Städte Moers und Neukirchen-Vluyn, der Arbeitnehmerschaft sowie der beiden privaten Gesellschafter Gelsenwasser und NEW an. Das Gremium überwacht und berät die Geschäftsführung in strategischen Fragen und wichtigen Entscheidungen. Volker Marschmann stand dem Aufsichtsrat seit 2004 vor – über vier Wahlperioden hinweg und unabhängig von politischen Mehrheiten.

Dass der Sozialdemokrat auch nach der Kommunalwahl 2020, als erstmals die CDU die meisten Stimmen erhielt, im Amt blieb, empfand er selbst „als besondere Ehre“. Mit dem Ende der Wahlperiode legte der Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer der Marschmann-Gruppe das Amt nun nieder – für ihn ein „konsequenter und nachvollziehbarer“ Schritt. Denn auch Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer, der eineinhalb Jahre vor Marschmanns Amtsantritt zur Enni kam, geht Mitte 2026 in den Ruhestand.  

Unter der strategischen Führung von Stefan Krämer und Volker Marschmann hat sich die Enni zu einer breit aufgestellten Unternehmensgruppe und einem bundesweit agierenden Regionalversorger entwickelt. Unternehmenswert und Ergebnis haben sich vervielfacht; über 350 Millionen Euro flossen in zweieinhalb Jahrzehnten an die kommunalen Gesellschafter zurück und schufen finanziellen Spielraum für wichtige Projekte – von der Bäderlandschaft bis zu nachhaltigen Stadtentwicklungsmaßnahmen.

„Die Verwendung des Gewinns kommt am Ende wieder den Bürgerinnen und Bürgern zugute“, betont Marschmann. Auch aus kommunaler Sicht ist das ein Erfolgsmodell: „Die Enni ist ein verlässlicher Partner für die Lebensqualität vor Ort und zeigt, wie wirksame kommunale Beteiligungen sein können, wenn sie so professionell und zukunftsorientiert geführt werden“, sagt Julia Zupancic.  

Ein Meilenstein in der Ära Krämer/Marschmann war die Gründung der Enni-Gruppe und die Bündelung aller Enni-Standorte am Jostenhof, dem zentralen Unternehmenssitz. „Rund um Volker Marschmann habe ich hier viel Rückenwind erhalten“, sagt Krämer. In all den Jahren sei im Aufsichtsrat „in der Sache durchaus intensiv diskutiert“, am Ende jedoch „nahezu immer einstimmig“ entschieden worden.  

Zuletzt musste der Aufsichtsrat unter Marschmann eine der wichtigsten Personalentscheidungen treffen: die Nachfolge von Stefan Krämer. Hier hat das Gremium mit Julia Kaufmann eine erfahrene Energiemanagerin gefunden. Ab Sommer liegen die Geschicke somit auf beiden Seiten in weiblicher Hand. Bis dahin sind weitere Wachstumsschritte sowie Projekte auf dem Weg zur Klimaneutralität geplant.

Marschmann ist überzeugt: „Auch dies wird die Region stärken, Arbeitsplätze sichern und einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft bieten. Mit der Wahl von Bürgermeisterin Julia Zupancic setzt das Gremium auf Kontinuität und regionale Verankerung.“

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Ambulanter Hospizdienst Bethanien freut sich über Spende in Höhe von 500 Euro  
Frauen der Frauen Union Moers engagierten sich erneut mit Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt   Pünktlich zur Weihnachtszeit konnte sich der Ambulante Hospizdienst der Stiftung Bethanien Moers über eine Spende in Höhe von 500 Euro freuen. Diese kam erneut durch die Frauen der Frauen Union Moers zusammen, die an einem Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt unter anderem Gebäck und Likör sowie Lose für eine Tombola verkauften.  

Bei der symbolischen Spendenübergabe erklärten die Spenderinnen Gudrun Berns, Elke Pickel und Gisela Grossmann, die gemeinsam mit Michele Klinkenberg und Dorothea Müllerschön für die Aktion verantwortlich sind: „Mit unserer Aktion möchten wir uns nicht nur engagieren, sondern auch unseren Beitrag zu der wertvollen und so wichtigen Aufgabe des Ambulanten Hospizdienstes leisten.“

Claudia Möller, Leistung des Ambulanten Hospizdienstes, bedankte sich herzlich und betont: „Es ist immer bemerkenswert, wenn Menschen sich für andere Menschen einsetzen, Zeit investieren und vor allem Mühe. Dass wir nun erneut begünstigt wurden, freut uns sehr.“  

Der Ambulante Hospizdienst Bethanien mit seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg und unterstützt die Betroffenen und ihre An- sowie Zugehörigen in vielfältiger Form.  

Gudrun Berns, Elke Pickel und Gisela Grossmann von den Frauen der Frauen Union Moers überreichten die Spende an Claudia Möller, Leitung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien, (2. v. l.).    

Wegen Weihnachtsfeiertagen: Müllabfuhr verschiebt sich in Dinslaken
Aufgrund der Weihnachtsfeiertage 2025 verschieben sich in Dinslaken die gewohnten Abfuhrtermine für die Müllentsorgung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIN-Service sind in den meisten Bezirken einen Werktag früher als üblich unterwegs. So werden beispielsweise die Bezirke, in denen regulär montags geleert wird, bereits am Samstag, 20. Dezember 2025, angefahren.

Eine Ausnahme bilden die Freitagsbezirke (zweiter Weihnachtsfeiertag), diese werden am Samstag, 27. Dezember, abgefahren. Die genauen Abfuhrtermine zwischen den Jahren sind im Abfallkalender der Stadt Dinslaken aufgelistet. Die planmäßigen Verschiebungen betreffen nicht nur die Restmülltonnen, sondern auch die Bio-, Papier- und Sperrmüllabfuhr.

Krankenhaus Bethanien Moers: Neues Screening macht Mangelernährung bei Patient:innen noch schneller erkennbar
Rund ein Viertel der Patient:innen in deutschen Krankenhäusern ist nachgewiesenermaßen mangelernährt. Damit einher gehen steigende Liegezeiten im Krankenhaus, eine zunehmende Komplikationsrate, ein steigendes Sterberisiko, eine gestörte Wundheilung und vor allem eine verminderte Lebensqualität der Betroffenen.

Seit Februar 2025 ist die 26-jährige Merle Faber als Ernährungsberaterin im Krankenhaus Bethanien Moers tätig. Hier etablierte sie unter anderem ein neues Screening auf Mangelernährung, das Nutritional Risk Screening (NRS 2002) nach den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel, mit dem bereits bei der stationären Aufnahme eine mögliche Mangelernährung festgestellt und so noch schneller behandelt werden kann.


Nutritional Risk Screening im Detail
Das Nutritional Risk Screening dient der früh- und damit rechtzeitigen Erkennung von Ernährungsstörungen anhand eines Scores und identifiziert das Risiko für eine Mangelernährung bei Patient:innen im stationären Rahmen. Ist das Vorscreening auffällig, wird ein Hauptscreening durchgeführt.

„Konkret müssen im Rahmen des Vorscreenings vier Fragen durch Pflegefachkräfte und die Patientinnen und Patienten beantwortet werden. Dazu gehört die Frage nach dem BMI, ob der Patient bzw. die Patientin in den vergangenen drei Monaten an Gewicht verloren hat, die Ernährungsaufnahme gestört ist oder eine konsumierende Erkrankung, wie etwa COPD oder Krebs, vorliegt“, erklärt Merle Faber den ersten Schritt des Screenings. „Wird eine der vier Fragen mit ,Ja‘ beantwortet, führe ich ein Hauptscreening durch und spreche mit den Patientinnen und Patienten.“

Hierbei werden Themen wie Gewichtsverlust oder Krankheitsschwere detaillierter betrachtet und die Ergebnisse bepunktet. „Werden hierbei drei Punkte oder mehr erreicht, liegt ein Ernährungsrisiko vor und ich erstelle einen Ernährungsplan“, beschreibt Merle Faber, die ihren Bachelor-Abschluss in Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement absolvierte, die weitere Vorgehensweise.


„Bei diesem Hauptscreening mache ich auch bereits eine kurze Ernährungsberatung – und gebe, falls notwendig, Tipps für zuhause.“ Über das sogenannte Konsil erfolge dann eine Ernährungsempfehlung, zum Beispiel eine Therapie mit Trinknahrung, für den Ärztlichen Dienst.

Große Vorteile für Patient:innen und Pflegepersonal
„Durch das Screening fällt eine Mangelernährung direkt bei der Aufnahme im Krankenhaus auf und kann umgehend therapiert werden. Das ist gerade bei noch unerkannten Mangelernährungen sinnvoll“, so die Ernährungsberaterin, die sich aktuell in der Ausbildung zur Diabetesassistentin befindet.

„Wir können unseren Patientinnen und Patienten so noch schneller, spezifischer und zielgerichteter Hilfe anbieten. Für die Pflegefachkräfte bedeutet das Vorscreening mit lediglich vier Fragen, weniger Arbeitsaufwand im ohnehin schon stressigen Arbeitsalltag, und einen effizienteren Umgang mit Patientinnen und Patienten mit Mangelernährung oder einem erhöhten Risiko dafür“, erklärt Merle Farber.

Mangelernährung – kurz erklärt
Eine Mangelernährung lässt sich in zwei Kategorien unterteilen. Die qualitative Mangelernährung entsteht durch eine einseitige Ernährungsweise. Sie löst etwa einen Eiweißmangel aus und führt dann zu Muskelverlust und einem größeren Infektionsrisiko. Die quantitative Mangelernährung entsteht oftmals in Folge einer Erkrankung. Auch aus ihr können Muskelschwäche, ein erhöhtes Infektionsrisiko und im schlimmsten Fall ein erhöhtes Sterberisiko resultieren.

Vorankündigung: Kochbuch „Bethanien kocht“
In Kürze wird das erste Exemplar einer neuen Bethanien-Kochbuchreihe aus der Feder von Merle Faber erscheinen. Mit dem Titel „Bethanien kocht | Rezeptsammlung – Günstig und gesund durch die Woche“ erklärt sie mithilfe von leckeren Rezepten, wie eine nährstoffreiche gesunde Ernährung gelingen kann, ohne dafür viel Geld auszugeben. Voraussichtlich Anfang 2026 wird das Buch gegen eine Spende für Patient:innen erhältlich sein.

Merle Faber ist Ernährungsberaterin, unter anderem mit dem Schwerpunkt Mangelernährung, im Krankenhaus Bethanien Moers.

Neue Leitung des Jugendamtes: Bettina Speier übernimmt zum 1. Januar
Die Stadt Moers hat eine neue Leiterin des Fachbereichs Jugend: Bettina Speier übernimmt die Verantwortung für einen der größten und wichtigsten Fachbereiche der Verwaltung zum 1. Januar 2026. Ihre Bestellungsurkunde erhielt sie am Freitag, 12. Dezember, aus den Händen von Bürgermeisterin Julia Zupancic.

Bettina Speier (2. v. r.) ist ab Januar Leiterin des Fachbereichs Jugend. Ihre Bestellungsurkunde erhielt sie von Bürgermeisterin Julia Zupancic (3. v. l.). Es gratulierten Beigeordneter Claus Arndt (1. v. l.), Personalrätin Claudia Walbröl (2. v. l.) und Personalchef Thomas Waerder. (Foto: pst)

Der Beigeordnete und Jugenddezernent Claus Arndt, Personalchef Thomas Waerder und Personalrätin Claudia Walbröl gratulierten ebenfalls. Die bisher stellvertretende Leiterin folgt auf Vera Breuer, die das Amt viele Jahre erfolgreich geführt hat und Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Umfangreiches Wissen bleibt erhalten
Bettina Speier ist ein bekanntes Gesicht im Moerser Jugendamt: Fast acht Jahre war sie Leiterin des Fachdienstes ‚Soziale Dienste‘. Insgesamt bringt sie über 30 Jahre Erfahrung bei der Stadt Moers mit. Die 58-Jährige hat ursprünglich eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert und anschließend Soziale Arbeit studiert. „Ich hatte nie vor, so lange im Jugendamt zu bleiben, bin aber hier hängen geblieben - und zwar sehr gerne“, sagte sie bei der Übergabe.

Für Jugenddezernent Claus Arndt hat die Kontinuität auf dieser wichtigen Stelle eine große Bedeutung: „Bettina Speier kennt die Aufgaben, die Herausforderungen und die Menschen im Jugendamt. Ich freue mich sehr, dass sie sich auch gegen externe Bewerberinnen durchgesetzt hat.“


Bürgermeisterin Julia Zupancic ergänzte: „Schön, dass Sie uns auch mit Ihrem umfangreichen Wissen erhalten bleiben.“ Mit Blick nach vorn sagte Bettina Speier: „Ich bin sicher, dass ich zusätzlich auch frischen Wind mit reinbringe.“

Rat der Stadt Wesel wählt Schiedspersonen für fünf Jahre
Der Rat der Stadt Wesel hat für den Schiedsamtsbezirk Wesel I die Schiedsfrau Margret Radsak für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Der Schiedsamtsbezirk Wesel I umgrenzt den nördlichen Teil der Innenstadt, Schepersfeld sowie Feldmark bis zur Grenze Flüren. 

Neuer Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Wesel III ist Uwe Melchers. Er wurde ebenfalls vom Rat der Stadt Wesel für fünf Jahre in das Ehrenamt gewählt. Der Schiedsamtsbezirk Wesel III erstreckt sich auf dem Gebiet von der Grav-Insel über Flürener Feld und Flürener Heide bis einschließlich Blumenkamp. Die Direktorin des Amtsgerichtes Wesel, Margarete Funken-Schneider, hat die Schiedspersonen in ihrem Amt bestätigt.



0,9 % mehr Pensionärinnen und Pensionäre im öffentlichen Dienst im Jahr 2025 • Durchschnittliches Ruhegehalt: 3.416 Euro brutto im Januar 2025
• Pensionierungswelle im Schuldienst flacht weiter ab
• 38 % der Neupensionierten wegen Erreichen ihrer jeweiligen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt

Am 1. Januar 2025 gab es 1 418 800 Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes nach dem deutschen Beamten- und Soldatenversorgungsrecht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,9 % mehr als ein Jahr zuvor. Zusätzlich bezogen 382 100 Hinterbliebene Versorgungsleistungen (+0,5 %).
+++
Die Pensionärinnen und Pensionäre erhielten ein durchschnittliches Ruhegehalt von 3 416 Euro brutto im Monat. Das waren 5,4 % mehr als im Januar 2024. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Wert bei 2 730 Euro gelegen, das ergibt eine durchschnittliche jährliche Steigerung um rund 2,3 % seit 2015. Die Ausgaben für Pensionen der ehemaligen Staatsbediensteten beliefen sich im Jahr 2024 auf 56,9 Milliarden Euro.

Zusammen mit der Hinterbliebenenversorgung in Höhe von 9,0 Milliarden Euro entsprach das wie im Jahr zuvor rund 1,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Weniger Pensionärinnen und Pensionäre im Bundesbereich, mehr im Landes- und kommunalen Bereich Im Bundesbereich sank die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre am 1. Januar 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 %.

Im Landesbereich stieg deren Zahl dagegen um 1,4 % und im kommunalen Bereich um 3,0 %. Der Schuldienst im Landesbereich bildet mit 466 700 Personen und einem Anteil von einem Drittel (32,9 %) aller Pensionärinnen und Pensionäre wie in den Vorjahren die größte Gruppe der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger in Deutschland.

Ehemalige Beamtinnen und Beamte der Deutschen Bundesbahn und der Post stellen mit 274 700 Personen und einem Anteil von knapp einem Fünftel (19,4 %) aller Pensionärinnen und Pensionäre die zweitgrößte Gruppe. Die übrigen Pensionärinnen und Pensionäre verteilen sich auf den restlichen Bundes- (10,5 %) und Landesbereich (27,5 %) sowie auf den kommunalen Bereich (8,1 %) und die Sozialversicherung (1,6 %).  

Zahl der Neupensionierungen im Schuldienst auf niedrigstem Stand seit 2003
Zwischen 2000 und 2020 hatte sich die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre stark erhöht (+53,9 %). Dieser Anstieg ließ sich überwiegend auf die hohe Zahl an Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern zurückführen, die in den 1960er- und 1970er-Jahren eingestellt wurden.

Aufgrund steigender Schülerzahlen infolge des Babybooms und des Trends zu höheren Schulabschlüssen war damals der Lehrkräftebedarf deutlich gestiegen. Im Schuldienst des Landesbereichs hatte sich die Zahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger in diesen 20 Jahren fast verdreifacht (+181,1 %). Mittlerweile sind die stärksten Einstellungsjahrgänge bereits pensioniert worden, sodass es im Jahr 2024 nur noch zu 14 400 Neupensionierungen im Schuldienst kam.


Versorgungsempfänger: Deutschland, Stichtag, Körperschaftsebenen

 
01.01.2020 01.01.2021 01.01.2022 01.01.2023 01.01.2024 01.01.2025
Bundesbereich 604.660 599.775 594.995 588.730 582.430 577.570
Bundesbeamte und -richter 94.810 96.160 97.410 98.865 99.965 101.640
Berufssoldaten 91.610 91.030 90.640 90.470 90.345 90.335
Bundeseisenbahnvermögen 141.865 137.960 134.210 129.830 125.615 121.640
Postnachfolgeunternehmen 268.465 266.510 264.420 261.110 257.890 255.120
Rechtlich selbständige Einrichtungen
des Bundes
7.905 8.115 8.320 8.460 8.615 8.830
Landesbereich 956.170 977.770 999.005 1.016.555 1.032.000 1.047.535
Kommunaler Bereich 130.625 134.180 137.655 140.955 144.070 147.350
Sozialversicherung 24.885 25.555 26.320 27.050 27.665 28.400
Insgesamt 1.716.345 1.737.280 1.757.975 1.773.285 1.786.165 1.800.855



Weniger Pensionierungen gab es hier zuletzt im Jahr 2003, die meisten Pensionierungen fanden mit jeweils 27 900 in den Jahren 2014 und 2015 statt. 38 % der Neupensionierten wegen Erreichen ihrer Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

Rund 38 % der insgesamt 55 900 Neupensionärinnen und Neupensionäre des Jahres 2024 gingen mit Erreichen ihrer jeweiligen Altersgrenze in den Ruhestand, das heißt entweder mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze (im Durchschnitt mit 66,1 Jahren) oder mit der für sie relevanten besonderen Altersgrenze (im Durchschnitt mit 60,8 Jahren), wie sie etwa im Vollzugsdienst oder für Berufssoldatinnen und -soldaten gilt. 41 % traten vorzeitig mit einer Antragsaltersgrenze (zum Beispiel bei Schwerbehinderung, langer Dienstzeit oder gegebenenfalls unter Hinnahme von Versorgungsabschlägen) in den Ruhestand ein (im Durchschnitt mit 64,0 Jahren).

Weitere 17 % wurden wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt (im Durchschnitt mit 55,8 Jahren). Die übrigen 4 % der Pensionierungen entfielen auf Vorruhestandsregelungen oder sonstige Gründe (im Durchschnitt mit 58,5 Jahren).

1 470 Babys werden im Schnitt an Heiligabend geboren
Noch weniger Kinder pro Tag kamen im Schnitt der vergangenen zehn Jahre hierzulande nur am 25. Dezember (1 445) zur Welt WIESBADEN – An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen kommen so wenig Kinder zur Welt wie zu keiner anderen Zeit des Jahres.

1 470 Babys wurden an Heiligabend im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (2015 bis 2024) in Deutschland geboren. Nur am 25. Dezember kamen durchschnittlich noch weniger Kinder zur Welt (1 445), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Auf Rang drei der geburtenschwächsten Tage des Jahres folgt der 2. Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember mit 1 520 Neugeborenen im Schnitt der vergangenen zehn Jahre.

Weniger Geburten an Feiertagen – so auch an Neujahr
Dass an Weihnachten, wie auch an Feiertagen generell, weniger Kinder geboren werden, hängt vor allem mit einem hohen Anteil an Kaiserschnitten zusammen, bei denen die Entbindung besser planbar ist und die vorzugsweise an normalen Arbeitstagen vorgenommen werden.

Im Jahr 2023 betrug die Kaiserschnittrate an allen Entbindungen 32,6 %. Entsprechend lag der Neujahrstag hinter den Weihnachtstagen auf Rang vier der geburtenschwächsten Tage im Jahr: Am 1. Januar kamen im Schnitt 1 524 Babys zur Welt. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Tage der vergangenen zehn Jahre wurden täglich 2 069 Kinder geboren.



Neben kalendarischen Effekten durch Feiertage oder Wochenenden ist auch ein saisonales Muster erkennbar – mit weniger Geburten in den Wintermonaten und mehr Geburten in den Sommermonaten.

Neun Monate später: Die meisten Kinder kommen Ende September zur Welt
Die meisten Geburten gibt es dagegen ziemlich genau neun Monate später im Jahr: In den vergangenen zehn Jahren sind die meisten Kinder am 21. September geboren (2 385 Neugeborene pro Tag), gefolgt vom 20. September (2 349).

Auf Rang drei der geburtenstärksten Tage lag der 20. Juli mit 2 341 Neugeborenen, auf Rang vier der 28. September (2 338). Betrachtet man alle Tage der vergangenen zehn Jahre einzeln, so war der 25. Dezember 2024 mit 1 230 Neugeborenen der geburtenschwächste und der 16. September 2016 der geburtenstärkste Tag (2 746).

Regierungspräsident Schürmann ehrt Siegerteams des Mathe-Online-Teamwettbewerbs: Kleves „Team Kalli“ 1. und  „Matheprofis“ auf Platz 2
Düsseldorf/Kleve, 16. Dezember 2025 - Knobeln, Denken und im Team Spaß haben – das ist der Grundgedanke des jährlichen Mathe-Online-Teamwettbewerb der Bezirksregierung Düsseldorf. Regierungspräsident Thomas Schürmann hat die besten Teams im Jahr 2025 ausgezeichnet.

„Der Wettbewerb weckt die Lust am Lernen und an der Zusammenarbeit im Team“, sagte Regierungspräsident Thomas Schürmann bei der Siegerehrung. „Zudem erlernen und schulen die Teilnehmenden das Denken. Auch wenn Künstliche Intelligenz uns in vielen Bereichen unterstützt, kann sie nie das eigene Denken ersetzen.“

Von Grundschülerinnen und -schülern der ersten und zweiten Klasse bis zu Jugendlichen in der Oberstufe waren alle Jahrgangsstufen zum Wettbewerb eingeladen und erhielten dem jeweiligen Alter angepasste Aufgaben. Durch die Umstellung von G8 auf G9 gab es im vergangenen Schuljahr an den meisten Gymnasien keine Jahrgangsstufe Q1. Da diese Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb sonst sehr stark vertreten sind, wurde auf eine Prämierung in den Klassen 11/12 in diesem Jahr abgesehen.

Dafür gab es in der Jahrgangsstufe 3/4 Lösungen von zwei verschiedenen Teams der Karl-Leisner-Schule in Kleve, bei denen der Jury die Entscheidung sehr schwerfiel. Deshalb wurde entschieden, in dieser Jahrgangsstufe ausnahmsweise auch einen 2. Platz zu vergeben, sodass auch in diesem Jahr insgesamt sechs Teams geehrt werden.

Die Siegerteams des Mathe-Online-Wettbewerbs 2025:
• 1. Platz Klasse 1/2: „Zahlenknacker LALAH 5“ (jetzt Klasse 2 und 3), GGS Hebbelstraße, Duisburg
• 1. Platz Klasse 3/4: „Team Kalli“ (jetzt Klasse 5), Karl-Leisner-Schule, Kleve

• 2. Platz Klasse 3/4: „Matheprofis“ (jetzt Klasse 4), Karl-Leisner-Schule, Kleve

Fotos Bezirksregierung
• 1. Platz Klasse 5/6: „5Asse“ (jetzt Klasse 6a), Neues Gymnasium, Bochum
• 1. Platz Klasse 7/8: „Opferanode“ (jetzt Klassen 9a und 9c), Georg-Büchner-Gymnasium, Kaarst
• 1. Platz Klasse 9/10: „Rurtaler“ (jetzt Klasse 10b), Rurtal-Gymnasium, Düren

Der Wettbewerb bot für alle Altersgruppen passende Herausforderungen. Die Aufgaben und Lösungen sind auf den Internetseiten des Mathetreffs der Bezirksregierung einsehbar.

Seinen besonderen Dank sprach Schürmann den Lehrkräften aus: „Durch ihr Engagement gelingt es den Lehrerinnen und Lehrern, Kinder vor allem in der Grundschule spielerisch und spaßbetont an Mathematik heranzuführen und sie zu motivieren. Das legt die Grundlagen für lebenslanges Lernen, aber auch für Erfolgserlebnisse und Ehrgeiz. Mein Dank gilt auch den Lehrkräften, die den Wettbewerb jedes Jahr organisieren, die Aufgaben stellen und in der Jury mitarbeiten.“

Der Wettbewerb findet traditionell kurz vor den Sommerferien statt. Seit 1998 fordert und begeistert er Schülerinnen und Schüler mit kniffligen Aufgaben. Und die Teams sind bei der Suche nach der richtigen Lösung unter Zeitdruck: Am Wettbewerbstag stehen die Aufgaben morgens um 8 Uhr online zum Download bereit, bis 13 Uhr müssen die Lösungen eingereicht werden.

Die Einsendungen werden anschließend vom Lehrkräfteteam des Mathe-Treffs korrigiert und die Siegerteams per Juryentscheid festgelegt, weil auch die Kreativität und die Originalität der Lösungen berücksichtigt wird.

Hilfe auch an den Feiertagen
· Erste Anlaufstelle: Servicenummer 116 117
· Videosprechstunde für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
· Zwischen den Jahren auf Praxis-Vertretungen achten

Die medizinische Versorgung bei leichten Erkrankungen, die ambulant versorgt werden können, ist in Nordrhein auch an den bevorstehenden Feiertagen gesichert. Wer an Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, an Silvester oder Neujahr akut erkrankt, erhält Zugang zu medizinischer Hilfe über den kostenlosen Patientenservice 116 117.

Die Nummer ist auch an den Feiertagen rund um die Uhr erreichbar. Die Mitarbeitenden vermitteln nach einer professionellen und strukturierten Ersteinschätzung - je nach Symptomen - entweder einen direkten Arztkontakt per Video-/Telefonanruf oder einen Hausbesuch bei immobilen Patienten.

Auch die Vermittlung in eine der rund 90 Notdienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) ist möglich. Im Fall medizinischer Notfälle kann eine Weiterleitung an den örtlichen Rettungsdienst erfolgen. Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten der Notdienstpraxen gibt es zum Beispiel online unter www.kvno.de/notdienst.

Ärztliche Hausbesuche vor allem für Bettlägerige möglich
Für Patientinnen und Patienten, die nicht geh-fähig sind, kann über die 116 117 ein ärztlicher Hausbesuch organisiert werden. Auf Wunsch informiert die 116 117 auch über die Erreichbarkeit fachärztlicher Notdienste im Landesteil – hier für Augenheilkunde, HNO und Kinder.

Weiteres Angebot: Videosprechstunden im ambulanten Bereitschaftsdienst
Ergänzend zur Versorgung durch einen Arzt im Bereitschaftsdienst in einer der KVNO-Praxen haben alle Anrufenden, Eltern erkrankter Kinder ebenso wie Erwachsene, im Akutfall die Möglichkeit, kostenlos eine Videosprechstunde im Notdienst durchzuführen.
Auch per Videocall zum Beispiel über das Handy können mit einer Ärztin /einem Arzt Symptome abgeklärt und erste Behandlungsmaßnahmen besprochen werden. Bei Bedarf ist der Erhalt eines eRezeptes ebenso möglich. Häufig ist im Anschluss dann kein weiterer Praxisbesuch notwendig.

Die Videosprechstunde im kinderärztlichen Notdienst ist grundsätzlich samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 22 Uhr verfügbar. Das Pendant für Erwachsene samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 21 Uhr. Angefragt werden können beide Videosprechstunden-Angebote der KVNO entweder über die Servicenummer 116 117 oder über www.kvno.de/kinder bzw. www.kvno.de/erwachsene

Anschließend erhalten Eltern per E‑Mail einen Terminlink und sollten die Versichertendaten des Kindes bereithalten. Für die Nutzung genügt eine stabile Internetverbindung sowie ein Smartphone, Tablet, Notebook oder Computer mit Kamera und Mikrofon – bestenfalls in einer ruhigen Umgebung.

Zwischen den Jahren: auf Vertretungen achten
Zwischen dem 27. Dezember und dem 3. Januar bleiben einige Praxen im Rheinland urlaubsbedingt geschlossen. Während der regulären Sprechzeiten übernehmen andere Praxen vor Ort die Vertretung.

Patientinnen und Patienten sollten rechtzeitig auf entsprechende Aushänge in der Praxis, Hinweise auf dem Anrufbeantworter oder Informationen auf den Praxis-Websites achten. Auch sofern regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen, sollte die benötigte Menge ebenfalls mit Blick auf die Feiertage rechtzeitig vorab überprüft werden.

Weitere Informationen zum ambulanten Notdienst in Nordrhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst

Voerde: Kaminsprengung am 19. Dezember 2025: Verkehrssperrungen und Umleitungen in Voerde
Anlässlich der Sprengung des rund 185 Meter hohen Kamins auf dem Gelände des stillgelegten Kraftwerks Voerde kommt es am Freitag, 19. Dezember 2025, zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr. Die Frankfurter Straße wird im Abschnitt zwischen In den Eichen und Friedrichstraße am Tag der Sprengung ab 10 Uhr bis voraussichtlich 14 Uhr vollständig gesperrt.

In diesem Zeitraum ist der Bereich für den gesamten Durchgangsverkehr nicht passierbar. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Die Umleitung auf der Frankfurter Straße beginnt aus Richtung Friedrichsfeld kommend ab der Steinstraße, in Gegenrichtung ab der Friedrichstraße.

Zur frühzeitigen Information werden Vorankündigungen der Sperrung aus Richtung Friedrichsfeld an der Einmündung Hammweg eingerichtet sowie auf Dinslakener Stadtgebiet auf der Heerstraße. Als Ausweichstrecken werden insbesondere der Hammweg und die Konrad-Adenauer-Straße in Dinslaken empfohlen. Beide führen auf die B8.

Die Sprengung selbst ist für 12 Uhr vorgesehen. Aufgrund des erwarteten Besucheraufkommens ist mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Stadt Voerde bittet daher alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und um Beachtung der Verkehrslenkung.

Dinslaken: Verteilung des Abfallkalenders
In Dinslaken wird die Verteilung der Abfallkalender 2026 bis Freitag, 19. Dezember 2025, abgeschlossen sein. Wer bis dahin keinen Abfallkalender hat, kann sich beim DIN Service melden. Dieser ist telefonisch unter (02064) 66-609, 66-792, 66-546 am 20., 24. und 27. Dezember jeweils von 7 bis 14 Uhr erreichbar.

Die Nachverteilung erfolgt dann ab dem 29. Dezember. In diesem Zusammenhang weist die Stadt auch auf die Dinslakener Abfall-App hin. Diese kann kostenlos im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Sie ermöglicht den schnellen Zugriff auf die individuellen Termine der Müllabfuhr. A

ußerdem empfehlenswert ist das Abfall-Navi im Internet. Dort sind ebenfalls alle Informationen des Abfallkalenders vorhanden. Über das Abfall-Navi kann ein individueller Abfallkalender ausgedruckt werden

Internationales Weihnachtsfest an der VHS Kleve – Ein Abend voller Begegnung, Emotionen und Abschied
Am 12. Dezember 2025 wurde die Volkshochschule Kleve zum Schauplatz eines ganz besonderen Abends: Beim Internationalen Weihnachtsfest zeigten zwei Fachbereiche – Deutsch als Fremdsprache unter der Leitung von Frau Melanie Dekker sowie Kunst und Kultur mit Frau Aija Samina-Edelhoff – gemeinsam mit ihren Kursteilnehmerinnen, Kursteilnehmern und Dozent*innen, wie lebendig, berührend und verbindend kulturelle Vielfalt sein kann.

Internationales Weihnachtsfest VHS 2025. Foto: Samina-Edelhoff/VHS Kleve

Eröffnet wurde das Fest von ukrainischen Kindern, die das Publikum mit herzergreifenden Tänzen begeisterten. Von der perfekt einstudierten Choreografie bis hin zu den farbenprächtigen Kostümen war jede Bewegung Ausdruck von Hingabe, Stärke und Hoffnung. Ermöglicht wurde dieser bewegende Auftakt durch das ehrenamtliche Engagement der ukrainischen Choreografin Tatiana Zubenko, deren Arbeit große Anerkennung verdient.

Musikalisch nahm der Gitarrenkurs der VHS Kleve die Besucher*innen mit auf eine internationale Weihnachtsreise und ließ bekannte Weihnachtslieder aus verschiedenen Kulturen erklingen. Besonders berührend waren die individuellen Beiträge von Menschen, die im Kreis Kleve ein neues Zuhause gefunden haben und an diesem Abend ihre Talente mit offenem Herzen teilten: Ibrahim entführte das Publikum mit kurdischem Gesang und virtuosem Gitarrenspiel in seine musikalische Welt, während Kataryna, ausgebildete Pilates-Trainerin, mit einem ausdrucksstarken Tanz begeisterte und eine ganz persönliche Geschichte erzählte.

Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildete das Theaterstück „Ich spreche und ich verändere“, aufgeführt von Deutschlernenden im Rahmen eines Theaterprojekts, das seit Oktober an der VHS Kleve lief. Das Projekt wurde durch die Entwicklungspauschale des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig internationale Begegnungen sind – nicht nur für den Spracherwerb, sondern auch für das gegenseitige Verständnis und das Überwinden sprachlicher und kultureller Grenzen.

Auch die Dozentin des Theaterprojekts, Karol Argentina Solorzano Morales, lebt erst seit 2024 in Deutschland. Mit ihrem Engagement zeigt sie eindrucksvoll: Es ist alles möglich – und es ist möglich, den eigenen Beruf, die eigene Leidenschaft und Kompetenz auch in einem neuen Land weiterzuleben und aktiv einzubringen.

Das Internationale Weihnachtsfest war geprägt von Herzlichkeit, Wertschätzung und einer besonderen Atmosphäre. Zahlreiche Besucher*innen füllten den Saal und machten den Abend zu einem würdigen Abschluss eines bedeutenden Kapitels: Es war die letzte Veranstaltung im Haus Hagsche Poort 22, das fast 30 Jahre lang das Zuhause der VHS Kleve war.

Mit großer Dankbarkeit blickt die VHS Kleve auf diese Zeit zurück und bedankt sich herzlich bei allen Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen, Dozent*innen und Teilnehmenden, die das Haus über viele Jahre mit Leben gefüllt haben. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Ab dem neuen Jahr freut sich die VHS Kleve darauf, alle Interessierten im neuen Domizil Landwehr 2–6 begrüßen zu dürfen.

Das neue Programm erscheint am 05. Januar 2026 online unter www.vhs-kleve.de und ist dann direkt buchbar. Das gedruckte Programmheft liegt in der ersten Januarwoche an zahlreichen Stellen in Kleve, Emmerich und Rees aus. Ein Abend, der gezeigt hat: Bildung verbindet – und Vielfalt bereichert.

Chanukka-Fest in Wesel abgesagt – Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde
Das gestrige Attentat auf die Jüdische Gemeinde in Sydney ist ein Anschlag auf die gesamte freie Welt. Aufgrund des schrecklichen Überfalls auf die feiernden Menschen ist die für heute geplante Chanukka-Feier im Rathausinnenhof in Wesel abgesagt worden. Die Jüdische Gemeinde hat darüber hinaus alle öffentlichen Termine im Rahmen des Chanukka-Festes abgesagt.

„Der Anschlag in Australien ist ein Angriff auf uns alle. Dieser feige mörderische Anschlag richtete sich gegen jüdisches Leben und zugleich gegen unser aller Zusammenleben. Die Stadt Wesel steht solidarisch an der Seite der Jüdischen Gemeinde. Unser Beileid gilt den Opfern, den Angehörigen sowie allen Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt“, so Bürgermeister Rainer Benien.

Die Stadt Wesel steht im engen Austausch mit der Jüdischen Gemeinde sowie mit dem Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel.

Ausländerbehörde Wesel im digitalen Wandel: Demnächst Vorsprachen ausschließlich mit Online-Terminvereinbarung
Um lange Wartezeiten im Rathaus zu vermeiden, ist demnächst auch für den Service-Schalter für Kurzkontakte (Abholung von Dokumenten oder Beantragung von Duldungen, Aufenthaltsgestattung und Fiktionsbescheinigungen) eine Online-Terminvereinbarung erforderlich. 

Seit Mitte Februar 2025 steht die Online-Terminvereinbarung bereits für diverse Anliegen zur Verfügung. Dieses System wird gut angenommen und hat sich bewährt. Nun geht die Ausländerbehörde den nächsten Schritt und bietet zukünftig alle Dienstleistungen auf Terminvereinbarung an. 

Die Online-Terminvereinbarung für Kurzkontakte steht ab dem 22. Dezember 2025 auf der städtischen Homepage über den Link www.wesel.de/termine zur Verfügung. Buchbar sind Termine ab dem 06. Januar 2026.



NRW: An Weihnachten feiern mehr als 100.000 Menschen Geburtstag
* Seit dem Jahr 2000 wurden in NRW rund 8.000 Kinder an Heiligabend geboren.
* Am 24.12.2024 kamen 309 Kinder auf die Welt.
* Tagesscharfe Daten ab dem Jahr 2000 für alle Kreise und kreisfreien Städte im Geburtenkalender NRW.

An den Weihnachtstagen haben schätzungsweise rund 106.500 Menschen in Nordrhein-Westfalen Geburtstag. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lebten Ende Juni 2024 in NRW etwa 35.200 Personen, die an einem 24. Dezember geboren wurden.

Am 25. Dezember feiern ca. 35.100 Menschen ihren Geburtstag; am 26. Dezember sind es rund 36.200 Personen. Das Statistische Landesamt berichtet, basierend auf Meldungen der Standesämter, dass 309 Kinder an Heiligabend 2024 in NRW geboren wurden. Die meisten Geburten an Heiligabend seit 2000 wurden im Jahr 2003 gezählt: Damals kamen 372 Babys zur Welt.

Der Tag mit den wenigsten Geburten des Jahres 2024 war der 25.12. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt rund 7.850 Kinder in NRW am 24.12. zur Welt gekommen; das entspricht einem Anteil von 0,2 % an allen Geburten in diesem Zeitraum. An den Weihnachtstagen werden generell weniger Geburten verzeichnet als an anderen Tagen des Jahres.

So war der 25.12.2024 mit 276 Neugeborenen der Tag mit den wenigsten Geburten des Jahres 2024. Mit einem Klick auf den interaktiven Geburtenkalender unter https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/geburtenkalender-nrw können Sie für jedes Datum herausfinden, wie viele Kinder seit dem Jahr 2000 in ganz NRW oder den nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten geboren wurden.
  2024 2023 2022 2021 2020 2019
Gemeinden Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl
Nordrhein-Westfalen 152688 155515 164496 175386 170038 170391
  Düsseldorf, Regierungsbezirk 44050 45040 47217 50464 49004 49281
    Düsseldorf, krfr. Stadt 5581 5479 6245 6549 6441 6362
    Duisburg, krfr. Stadt 4611 5017 4644 5121 4944 5086
    Krefeld, krfr. Stadt 1981 2026 1955 2109 2035 2181
    Mülheim an der Ruhr, krfr. Stadt 1365 1459 1537 1630 1578 1574
    Oberhausen, krfr. Stadt 1745 1756 1862 1917 1929 1971
    Kleve, Kreis 2573 2654 2791 2999 2826 2858
      Bedburg-Hau 91 126 120 109 131 116
      Emmerich am Rhein, Stadt 274 296 271 321 278 314
      Geldern, Stadt 286 275 303 347 255 280
      Goch, Stadt 294 279 310 334 295 334
      Issum 89 90 108 94 108 115
      Kalkar, Stadt 103 126 119 115 150 122
      Kerken 120 102 117 118 123 114
      Kevelaer, Stadt 220 217 229 249 247 243
      Kleve, Stadt 461 429 476 482 434 476
      Kranenburg 76 85 84 96 85 92
      Rees, Stadt 158 184 176 220 208 207
      Rheurdt 46 55 55 52 54 39
      Straelen, Stadt 132 149 138 173 171 152
      Uedem 56 68 82 83 97 64
      Wachtendonk 61 70 74 82 70 84
      Weeze 106 103 129 124 120 106

Kindeswohlgefährdungen auf neuem Höchststand: Fallzahl binnen fünf Jahren um 31 % gestiegen
• Jugendämter melden für 2024 rund 72 800 Kindeswohlgefährdungen • Behörden prüften im Vorfeld fast 239 400 Verdachtsmeldungen
• Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen besonders häufig

Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat das dritte Mal in Folge einen neuen Höchststand erreicht: Im Jahr 2024 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 72 800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (+31 %) oder 17 300 Fälle. Im Jahr 2019 – dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie – hatte das Niveau noch bei rund 55 500 Kindeswohlgefährdungen gelegen.

Anstieg gegenüber Vorjahr bei schätzungsweise 8 %
Auch im Vergleich zum Vorjahr hat die Fallzahl in 2024 deutlich zugenommen: Im Jahr 2023 wurden von den Behörden rund 63 700 Kindeswohlgefährdungen gemeldet. Da damals aber verschiedene Jugendämter keine Daten liefern konnten, hatte das Statistische Bundesamt eine Schätzung vorgenommen, die für 2023 von etwa 67 300 Kindeswohlgefährdungen ausgeht.
Gegenüber diesem Schätzwert stieg die Fallzahl im Jahr 2024 deutlich, und zwar um 8 % oder 5 500 Fälle. Im Vergleich zu den im Jahr 2023 gemeldeten Fällen lag das Plus in 2024 sogar bei 14 % (+9 100 Fällen).



Betroffene Kinder waren im Durchschnitt 8,3 Jahre alt
Etwa jedes zweite (52 %) von einer Kindeswohlgefährdung betroffene Kind war jünger als neun Jahre, jedes dritte (33 %) sogar jünger als sechs Jahre. Im Schnitt lag das Alter bei 8,3 Jahren. Die meisten betroffenen Minderjährigen wuchsen bei beiden Eltern gemeinsam (38 %) oder einem alleinerziehenden Elternteil (37 %) auf.

14 % lebten bei einem Elternteil in neuer Partnerschaft und 10 % in einem Heim, bei Verwandten oder an einem anderen Ort. In knapp jedem dritten Fall (32 %) war mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft (im Ausland geboren) und die Familiensprache nicht Deutsch.

Zur Beendigung der Gefährdungssituation wurde in 91 % der Fälle im Anschluss eine Hilfe oder Schutzmaßnahme vereinbart. Dazu hatten die Jugendämter in 18 % der Kindeswohlgefährdungen das Familiengericht angerufen. Familiengerichte werden zum Beispiel dann eingeschaltet, wenn die Eltern nicht bereit oder in der Lage sind, die Gefahr für das Kind abzuwenden, etwa weil sie angebotene Hilfen ablehnen.

Besonders häufig: Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen 
In den meisten Fällen von Kindeswohlgefährdung hatten die Behörden Anzeichen von Vernachlässigung festgestellt (58 %). In 37 % fanden sie Hinweise auf psychische Misshandlungen.

In weiteren 28 % der Fälle gab es Indizien für körperliche Misshandlungen und in 6 % für sexuelle Gewalt. Während von Vernachlässigungen (53 %) und körperlichen Misshandlungen (51 %) Jungen etwas häufiger betroffen waren, galt das im Fall von psychischer (51 %) und vor allem sexueller Gewalt (67 %) für die Mädchen.

Dabei ging die Kindeswohlgefährdung in 75 % aller Fälle – ausschließlich oder hauptsächlich – von einem Elternteil aus. In weiteren 4 % war es ein Stiefelternteil, die neue Partnerin oder der neue Partner eines Elternteils und in 6 % eine sonstige Person, wie zum Beispiel eine Tante, der Pflegevater, ein Trainer beziehungsweise Trainerin oder ein Erzieher beziehungsweise Erzieherin.

In 8 % der Fälle konnte zwar angegeben werden, dass die Gefährdung von mehreren Personen ausging, aber keine Hauptperson. Und in ebenfalls 8 % war gänzlich unbekannt oder unklar, von wem die Kindeswohlgefährdung ausging. Kindeswohlgefährdungen 2024



Weiterer Höchststand: Behörden prüften im Vorfeld 239 400 Verdachtsfälle
Im Vorfeld hatten die Jugendämter 2024 rund 239 400 Verdachtsfälle durch eine Gefährdungseinschätzung geprüft. Damit nahmen die Gefährdungseinschätzungen binnen fünf Jahren um 38 % zu – also noch stärker als die Kindeswohlgefährdungen – und erreichten ebenfalls einen neuen Höchststand.

Dabei stellten die Behörden in 78 000 weiteren Fällen zwar keine Kindeswohlgefährdung, aber einen Hilfebedarf fest. Die meisten Hinweise auf eine mögliche Gefährdungssituation hatten 2024 Polizei und Justiz an die Jugendämter weitergeleitet (31 %).

Etwas seltener kamen die Hinweise aus der Bevölkerung – also von Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder anonym (21 %). Dahinter folgen die Kinder-, Jugend- oder Erziehungshilfe (13 %) und die Schulen (12 %). Nur in etwa einem Zehntel der Fälle stammten die Hinweise aus den Familien selbst, also von den betroffenen Minderjährigen (2 %) oder deren Eltern (7 %).

Moers: 2. Bastelwerkstatt „Weihnachten, Wichtel und mehr“ für Kinder ab 4
 Sterne, Wichtel, Rentiere und andere Kleinigkeiten zur vorweihnachtlichen Dekoration können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Infobox Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€ erhoben.

Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 02841 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 16.12.2025 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage) Veranstaltungsort Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek,Wilhelm-Schroeder-Straße 10. 47441 Moers.

Moers: Gaming – für Kinder ab 6 Jahren
Bei uns heißt es nun wieder: ran an die Controller. Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren haben die Möglichkeit, sich an PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party- und Mini-Spielen unter Beweis zu stellen. Infobox Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht, die Veranstaltung ist kostenlos.

Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 17.12.2025 - 15:00 Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage) Veranstaltungsort Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek. Wilhelm-Schroeder-Straße 10 ,47441 Moers.

Moers: Lesung der Schreibwerkstatt
Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Schreibkurses mit Tina Schlegel präsentieren in einer Lesung ihre Texte. Von Kurzgeschichten über biographische Texte bis hin zu Romanauszügen ist alles dabei, mal leicht und heiter, mal ernst und nachdenklich, mal abenteuerlich und spannend.

Die Schreibenden freuen sich, ihre Texte erstmals einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen zu können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos; eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Veranstaltungsdatum 17.12.2025 - 18:00 Uhr -20:15 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Hakuna Matata
Die Kindermusical-Gala „Hakuna Matata“ entführt Familien auf eine magische Reise durch bekannte Disney- und Kinderfilmmelodien wie „Die Eiskönigin“, „König der Löwen“, „Tabaluga“ und mehr, mit mitreißenden Liedern, bunten Kostümen und innovativen Bühnenbildern, die für unvergessliche Momente, Spaß und Freude sorgen und Kinder sowie Erwachsene ab vier Jahren in eine märchenhafte Welt voller Lieblingshelden und musikalischer Highlights eintauchen lassen.

Der Eintritt ist ab 31,50 Euro erhältlich. Tickets sind online unter www.esn-eg.de/reservix.de verfügbar. Event details Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 15:30 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Vorweihnachtlicher Lesespaß für Kinder ab 3 Jahren
Vorweihnachtszeit gleich Vorlesezeit! In diesen magischen Wochen vor Weihnachten gibt es bei uns einmal pro Woche eine kleine Vorleseaktion. Ob Bilderbuchkino, Erzähltheater oder klassisches Vorlesen – lasst euch einfach überraschen! Infobox Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenfrei. 

Nähere Infos unter Tel.: 0 28 41 / 20 17 51, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 15:30 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage) Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek, Wilhelm-Schroeder-Straße 10. 47441 Moers.

Moers: Familien-Quiz-Abend „Weihnachtsedition“ für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren
Auch in der Vorweihnachtszeit darf unser beliebter QuizAbend für Familien natürlich nicht fehlen. Wie gut ist euer Weihnachtswissen? Beantwortet die kniffeligen, aber lustigen Fragen und werdet zum Weihnachts-Quiz-Meister des Abends! Für Getränke und „Nervennahrung“ wird gesorgt …

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, es wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.  Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751 oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek,Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Söhne
Das Monologstück Söhne zeichnet das eindringliche Porträt einer Familie, die an den gesellschaftlichen und politischen Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt steht Cathy, eine Apothekerin aus einer französischen Kleinstadt, die aus bescheidenen Verhältnissen stammt. Ihre Familie – ihr Mann und ihre beiden Söhne – waren bislang stets ihr Lebensmittelpunkt.

In konservativ-katholischen Zirkeln findet sie Anschluss an die wohlhabende Gesellschaftsschicht, in denen es selbstverständlich erscheint, rechtskonservativ zu wählen. Ihr Engagement gegen gesellschaftliche Veränderungen – etwa die Ehe für alle – gibt ihr ein neues Gefühl von Bedeutung, während sie zunehmend in rechtes Denken abdriftet.

Durch Cathys neues Engagement verliert sie das Wohl ihrer Familie aus den Augen. Ihre Söhne entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen: Einer radikalisiert sich und zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der andere seine Homosexualität ausleben möchte, sich aber gezwungen sieht, das vor der Gesellschaft und seiner Familie zu verbergen.

Erst als die Familie zerbricht, erkennt Cathy das Leid, das sie verursacht hat. Die französisch-vietnamesische Autorin Marine Bachelot Nguyen führt das Publikum mit einfühlsamer und zugänglicher Sprache an die politischen Bruchlinien unserer Zeit heran. Sie nutzt den Monolog einer Mutter, um den Riss innerhalb einer Familie erlebbar zu machen, und zeigt auf, wie sich politische Ideologien in das private Leben einschreiben.

Basierend auf Recherchen und Interviews steht Söhne in der Tradition von Annie Ernaux und wirft einen schonungslosen Blick auf unsere gesellschaftliche Realität. Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro. Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 19.12.2025 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Rheinberger Straße 14, 47441 Moers. Veranstaltungsort Kapelle

Moers: „In der Weihnachtshöhle ist noch Platz“ von K. Mauder
1. Bilderbuchkino mit Basteln – für Kinder ab 3 Jahren

Die Tiere im Winterwald freuen sich auf Weihnachten – nur Bär Mattes hat richtig schlechte Laune. Und dann klopft es an Heiligabend auch noch ständig an seiner Türe. Alle Tiere suchen Zuflucht vor dem Schneesturm und haben allerlei Weihnachtsklimbim dabei. Ob dieses Fest noch zu retten ist!?

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 20.12.2025 - 10:30 Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage). Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek. Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: „In der Weihnachtshöhle ist noch Platz“ von K. Mauder
2. Bilderbuchkino mit Basteln – für Kinder ab 3 Jahren
Die Tiere im Winterwald freuen sich auf Weihnachten – nur Bär Mattes hat richtig schlechte Laune. Und dann klopft es an Heiligabend auch noch ständig an seiner Türe. Alle Tiere suchen Zuflucht vor dem Schneesturm und haben allerlei Weihnachtsklimbim dabei.

Ob dieses Fest noch zu retten ist!? Infobox Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben.  Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 20.12.2025 - 11:45 Uhr - 13:00 Uhr. Veranstaltungsort  Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek. Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10 ,47441 Moers.

E-Commerce: EU führt Zölle auf Pakete mit geringem Wert ein
Ab Juli 2026 wird in der EU ein Zollsatz von 3 Euro pro Sendung auf E-Commerce-Pakete mit einem Wert von weniger als 150 Euro eingeführt. Darauf haben sich die EU-Mitgliedstaaten geeinigt. 

Maroš Šefčovič, EU-Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit sowie interinstitutionelle Beziehungen und Transparenz, begrüßte die Entscheidung: „Mit dem rasanten Wachstum des elektronischen Handels verändert sich die Welt schnell – und wir brauchen die richtigen Instrumente, um Schritt zu halten. Deshalb ist die Entscheidung über Zölle für kleine Pakete, die in die EU eingeführt werden, so wichtig, um im heutigen Zeitalter des E-Commerce einen fairen Wettbewerb an unseren Grenzen zu gewährleisten.“

Kurzfristiger Schutz der EU-Unternehmen vor dem E-Commerce-Boom  Angesichts des raschen Anstiegs der Einfuhren von Waren im elektronischen Handel in die EU haben die Kommission und die Mitgliedstaaten gemeinsam die Notwendigkeit einer dringenden Lösung anerkannt. Sie soll die Lücke bis zur Einrichtung der EU-Zolldatenplattform im Jahr 2028 im Rahmen der EU-Zollreform schließen.

Der vorübergehende Zollsatz von 3 Euro je Sendung gilt für Pakete, die direkt aus Drittländern an Verbraucherinnen und Verbraucher versandt werden. Reform der EU-Zollreform als dauerhafte Lösung Diese Maßnahme ist unabhängig von den laufenden Verhandlungen über eine EU-Bearbeitungsgebühr für E-Commerce-Pakete.

Während die Zollabgaben einen Wettbewerbsvorteil beseitigen, den die E-Commerce-Betreiber derzeit genießen, soll die Bearbeitungsgebühr die steigenden Kosten ausgleichen, die den Zollbehörden durch die Überwachung des sehr umfangreichen Paketverkehrs entstehen.

Kommissar Šefčovič betonte: „Unsere Bemühungen zur Modernisierung der Art und Weise, wie wir den Handel an unseren Grenzen steuern, sind auf einem guten Weg, und wir stehen kurz vor dem Abschluss der ehrgeizigsten Zollreform seit der Gründung der Zollunion im Jahr 1968. Unser Ziel ist klar: ein modernes, digitales Umfeld, das einen reibungslosen internationalen Handel gewährleistet und gleichzeitig die Stärke und Integrität unseres Binnenmarktes schützt.“

Die dauerhafte Zollregelung wird gelten, sobald der EU-Zolldatenplattform eingerichtet ist. Sie wird neue Zolldaten im Zusammenhang mit dem elektronischen Handel vollständig integrieren und den Zollbehörden ein vollständiges Bild der Waren liefern, die in die EU ein- oder aus der EU ausgeführt werden.  

Moers: Ehrenamtliche für die Hospizarbeit gesucht  
Der Nächster Qualifizierungskurs des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien Moers startet Anfang 2026. Schwerstkranke oder sterbende Menschen und ihre Zugehörigen in den schweren Stunden zu begleiten, erfordert nicht nur ein besonderes Fingerspitzengefühl. Es ist für viele auch eine sinnstiftende Lebensaufgabe. Das Team des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien aus Moers geht dieser Arbeit professionell und einfühlsam nach.  

Wer sich ebenfalls im Rahmen der Hospizarbeit ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Claudia Möller telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2140 oder per E-Mail an claudia.moeller@bethanienmoers.de zu melden.   Für den nächsten Qualifizierungskurs, der Anfang 2026 startet, sind noch einige wenige Plätze frei. Den rund 100-stündigen Kurs durchlaufen alle Ehrenamtlichen, bevor sie ihre Tätigkeit im Ambulanten Hospizdienst aufnehmen können.  

Claudia Möller, Leitung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien Moers, freut sich über weitere Teilnehmer:innen für den Befähigungskurs zur ambulanten Hospizarbeit.

IHK: Digitaler Service zwischen den Feiertagen - Außenwirtschaftsexperte: „Welthandel kennt keine Feiertage“  
Der Welthandel steht auch zwischen Weihnachten und Neujahr nicht still. Deshalb sorgt die Niederrheinische IHK dafür, dass Export-Unternehmen handlungsfähig bleiben. Am 29. und 30. Dezember können Ursprungszeugnisse und wichtige Exportdokumente digital beantragt werden.  

Betriebe können an diesen Tagen ihre Dokumente elektronisch auf www.euz.ihk.de beantragen. Dort gibt die IHK Beglaubigungen für Duisburg, die Kreise Wesel und Kleve online frei.  
„Der Welthandel kennt keine Feiertage“, erklärt IHK-Außenwirtschaftsexperte Frank Elbers. „Wenn ein Maschinenbauer Ersatzteile nach China liefert oder ein Chemieunternehmen Rohstoffe nach Südamerika exportiert, muss das funktionieren. Früher musste man Formulare ausfüllen, persönlich vorbeikommen und auf die Ausstellung warten. Heute geht das online, schnell und sicher.

Unternehmen können Anträge bequem vom Büro oder Homeoffice stellen. Das spart Zeit, Papier und Nerven.“ Neben Ursprungszeugnissen sind auch andere Nachweise wichtig, etwa IHK-bestätigte Exportrechnungen. Sie dienen als Nachweis für den Warenwert. Die Dokumente sind für die Zollabfertigung im Bestimmungsland entscheidend. „Wer die Unterlagen frühzeitig vorbereitet und unseren digitalen Service nutzt, beschleunigt den Lieferprozess“, betont Elbers.   L

Lieferung nach Dubai
Ein Praxisbeispiel aus der Vergangenheit zeigt den Nutzen: Einen Tag nach Weihnachten benötigte ein Unternehmen ein Ursprungszeugnis für eine Lieferung nach Dubai. In den Vereinigten Arabischen Emiraten war eine Maschine ausgefallen. Der Kunde vor Ort benötigte dringend ein Ersatzteil. „Dank unseres digitalen Services war das Problem innerhalb weniger Minuten gelöst“, sagt Elbers  Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski .

„Die Ware ging pünktlich auf die Reise.“ Das ist kein Einzelfall. In Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve sitzen viele Firmen mit Auslandsgeschäften. „Wir arbeiten mit Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Chemiebranche und der Lebensmittelindustrie, die auch zwischen den Feiertagen exportieren“, betont Elbers. „Für sie ist es entscheidend, dass Dokumente verfügbar sind.“  

Der digitale Notdienst der IHK sorgt dafür, dass Firmen handlungsfähig bleiben. Ab dem 2. Januar 2026 sind alle Ansprechpartner wie gewohnt wieder erreichbar.    


Tariflöhne steigen 2025 nominal um durchschnittlich 2,6 Prozent – preisbereinigt ein leichter realer Zuwachs von 0,4 Prozent

Die Tariflöhne in Deutschland steigen im Jahr 2025 nominal gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 2,6 Prozent. Angesichts einer Zunahme der Verbraucherpreise von voraussichtlich 2,2 Prozent im Jahresdurchschnitt 2025 ergibt sich hieraus ein leichter realer Zuwachs von 0,4 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner heute vorgelegten vorläufigen Jahresbilanz für das Tarifjahr 2025.

Nominal war der Zuwachs bei den Tariflöhnen im Jahr 2025 deutlich geringer als in den beiden Vorjahren, in denen sie jeweils um 5,5 Prozent (2023) bzw. 5,4 Prozent (2024) anstiegen (siehe auch Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM; Link unten). „Nach den außergewöhnlichen Tarifrunden zur Hochinflationsphase hat sich die Tarifentwicklung in diesem Jahr wieder weitgehend normalisiert“, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten.

 „Mit 2,6 Prozent entspricht die Tariflohnerhöhung in diesem Jahr exakt der durchschnittlichen jährlichen Zuwachsrate in den 2010er Jahren.“ Preisbereinigt liegt das Niveau der Tariflöhne weiterhin unter dem Spitzenwert des Jahres 2020 (siehe auch Abbildung 2 in der pdf-Version).

„Noch immer konnten die realen Verluste bei den Tariflöhnen aus den Jahren 2021-2023 mit hohen Inflationsraten nicht vollständig ausgeglichen werden“, sagt Schulten. „Dies liegt auch daran, dass die in den Vorjahren gezahlten Inflationsausgleichsprämien in diesem Jahr wieder wegfielen und sich damit stark dämpfend auf die Tariflohnentwicklung ausgewirkt haben.“

In den Jahren 2023 und 2024 basierte ein erheblicher Anteil der Tariflohnzuwächse nicht auf dauerhaft wirksamen Lohnerhöhungen, sondern auf Einmalzahlungen, die von der Bundesregierung steuer- und abgabenfrei gestellt wurden. Ohne den Wegfall dieser Zahlungen wären die Tariflöhne 2025 rechnerisch mit 4,2 Prozent deutlich stärker angestiegen.

„Auch wenn die Inflationsausgleichsprämien in der Krisenzeit vielen Beschäftigten sehr geholfen haben, zeigt sich nun ihre Kehrseite“, so Schulten. Insgesamt profitierten rund 20 Millionen Beschäftigte von tarifvertraglichen Lohnerhöhungen, die entweder 2025 oder in vielen Fällen auch bereits früher vereinbart wurden. Mit neuen Tarifabschlüssen für rund 6,3 Millionen Beschäftigte stellte die Tarifrunde 2025 eine vergleichsweise kleine Tarifrunde dar.

Wichtige große Tarifbranchen wie die Metall- und Elektroindustrie, die Chemische Industrie, das Bauhauptgewerbe oder der Einzelhandel haben in diesem Jahr nicht verhandelt. Zu den Tarifbranchen, die hingegen das Bild der Tarifrunde 2025 prägten, gehörten der Öffentliche Dienst (Bund und Gemeinden), die Deutsche Post AG, die Deutsche Bahn AG, die Kautschukindustrie und das Versicherungsgewerbe



Noch nicht abgeschlossen sind die Verhandlungen beim Öffentlichen Dienst der Länder, die sich nach einer ersten Verhandlungsrunde im Dezember 2025 ins neue Jahr vertagt haben.




NRW: Verkehrsunternehmen beförderten im 3. Quartal 2025 etwa 2 % weniger Fahrgäste
* Rund 539 Millionen Fahrgäste wurden im Personennahverkehr befördert.
* Beförderungsleistung lag bei rund 4,4 Milliarden Personenkilometern.
* Fahrgastzahlen beim Eisenbahnverkehr fast doppelt so hoch, wie vor der Corona-Pandemie.

Die nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen haben im 3. Quartal 2025 rund 539 Millionen Fahrgäste im Personennahverkehr befördert. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 1,7 % weniger als im 3. Quartal 2024 und 0,5 % weniger als im 3. Quartal 2019.

Die Beförderungsleistung der Unternehmen lag im 3. Quartal 2025 mit rund 4,4 Milliarden Personenkilometern um 3,4 % unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis, aber um 22,5 % über dem des 3. Quartals 2019.



Fahrgastzahlen beim Eisenbahnnahverkehr fast doppelt so hoch wie vor der Corona-Pandemie
Die Fahrgastzahlen der Eisenbahnverkehrsunternehmen aus NRW waren im 3. Quartal 2025 mit rund 42,5 Millionen Beförderten rund 2,6 % höher als im gleichen Zeitraum 2024. Im Vergleich zum Vor-Corona Zeitraum von Juli bis September 2019 waren die Fahrgastzahlen sogar um 92,0 % höher.

Die Beförderungsleistung der Eisenbahnverkehrsunternehmen lag mit 1,4 Milliarden Personenkilometern hingegen leicht unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresquartals (−0,9 %). Im Schnitt fuhren Fahrgäste 32,1 Kilometer pro Reise, das sind rund 7 Kilometer mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass das Deutschlandticket den Eisenbahnnahverkehr für mittlere Entfernungen attraktiver macht.

Im Nahverkehr mit Straßenbahnen wurden im 3. Quartal 2025 rund 170,9 Millionen Personen (−2,0 % zum Vorjahresquartal) und im Nahverkehr mit Omnibussen rund 344,6 Millionen Fahrgäste (−2,1 %) von den NRW-Unternehmen befördert.

NRW: Zahl der Milchkühe pro Haltung steigt auf neuen Höchstwert
* Im November 2025 gab es mit 367.000 Milchkühen im Schnitt 83 Tiere pro Haltung.
* Rinderbestand stieg innerhalb eines Jahres um 2,4 %.
* 38,8 % der Rinder wurden im Regierungsbezirk Münster gehalten.

Am 3. November 2025 sind in Nordrhein-Westfalen rund 367.000 Milchkühe gehalten worden. Damit kamen rein rechnerisch 83 Milchkühe auf jede der rund 4.400 Milchkuhhaltungen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der Durchschnittsbestand je Milchkuhhaltungen auf einen neuen Höchstwert gestiegen: Ein Jahr zuvor hatte es durchschnittlich 80 Milchkühe bzw. zehn Jahre zuvor 62 Milchkühe pro Haltung gegeben.



Im November 2025 wurden 2,2 % mehr Milchkühe als im November 2024 in NRW gehalten. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Milchkuhhaltungen um 1,8 % zurückgegangen. In der langfristigen Betrachtung seit 2015 ist der Milchkuhbestand um 13,2 % und die Zahl der Milchkuhhaltungen um gut ein Drittel (−35,2 %) zurückgegangen.

Rinderbestand im letzten Jahr um 2,4 % gestiegen
Insgesamt wurden am 3. November 2025 in rund 15.100 Haltungen in NRW 1,2 Millionen Rinder gehalten. Nachdem der Rinderbestand in den vergangenen zehn Jahren rückläufig war, stieg die Zahl der Tiere gegenüber dem Vorjahr damit erstmals um 2,4 % an. Im Langfristvergleich ab 2015 hat sich der Rinderbestand insgesamt um 14,7 % verringert.



Ein rückläufiger Trend zeigt sich bei der Anzahl der Rinderhaltungen; diese hat sich in einem Jahr um 0,8 % und seit 2015 um 15,6 % verringert. Die meisten Rinder wurden im Regierungsbezirk Münster gehalten Im November dieses Jahres wurden in NRW rund 415.700 Kälber und Jungrinder in 11.800 Haltungen gehalten.

Bei den Rindern im Alter von über einem Jahr und unter zwei Jahren waren es 320.000 in 12.100 Haltungen. 75.200 Rinder von mindestens zwei Jahren befanden sich in 9.900 Haltungen. Die meisten Rinder wurden im November mit 38,8 % im Regierungsbezirk Münster gehalten; gefolgt von Düsseldorf (17,6 %) und Arnsberg (15,0 %).

Moyland: eine Niederrhein-Perle im Dezember

BZ-Fotos baje
 





Ahorn am Pastor-Leinung-Platz in Kleve wird gefällt

Am Montag und Dienstag, 15. und 16. Dezember 2025, muss einer der Ahornbäume auf dem Pastor-Leinung-Platz neben dem Klever Rathaus gefällt werden. Der Baum weist eine fortgeschrittene innere Fäule mit Höhlung auf, weswegen seine Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Eine Prüfung durch die Stadt Kleve und die Umweltbetriebe der Stadt Kleve hat ergeben, dass die Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit unumgänglich ist.

Der mittlere der drei großen Bäume auf dem Pastor-Leinung-Platz am Klever Rathaus wird Anfang nächster Woche gefällt.

Zusammen mit den anderen beiden anderen dort befindlichen Bäumen prägt der Ahorn seit vielen Jahren das Erscheinungsbild des Platzes. Umso trauriger ist die Stadt Kleve darüber, dass der Baum nicht erhalten werden kann. Jüngst konnten Besucherinnen und Besucher schon beobachten, dass der kranke Ahorn zum Klever Weihnachtsmarkt keinen Lichterschmuck trug, während die übrigen Bäume auf dem Platz mit Herrnhuter Weihnachtssternen behangen wurden. Auch das Erscheinungsbild der Baumkrone unterscheidet sich deutlich von den beiden benachbarten Bäumen, deren Kronen deutlich voller und vitaler aussehen.

Der Ahorn steht derzeit auf einem gemauerten Podest, dessen Zustand nach der Fällung begutachtet wird. Dabei wird geprüft, ob das Podest erhalten oder im Zuge einer Neupflanzung angepasst werden kann. Eine Nachpflanzung an gleicher oder nahegelegener Stelle ist vorgesehen, um den Charakter des Platzes langfristig zu bewahren.

Die Fällarbeiten werden durch die Umweltbetriebe der Stadt Kleve ausgeführt. Während der Arbeiten gilt auf dem Pastor-Leinung-Platz ein Haltverbot. Fragen oder Anmerkungen können gerne an umwelt@kleve.de gerichtet werden.

Kleve: Vollsperrung Buchholz am Montag und Dienstag tagsüber
Am 15. und 16. Dezember 2025 ist die Straße Buchholz tagsüber streckenweise gesperrt.
Zur Durchführung notwendiger Baumpflegearbeiten muss am Montag und Dienstag, 15. Und 16. Dezember 2025, die Straße Buchholz in Kleve-Reichswalde streckenweise voll gesperrt werden. Die Straßensperrung beschränkt sich auf den Abschnitt zwischen den Einmündungen Düffelstraße und Hirschbruch. Auch die Einmündung zur Straße Hofberg ist von der Sperrung umfasst.

Um die Einschränkungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Sperrung lediglich während der Arbeitszeiten tagsüber von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr eingerichtet. Für die Zeit der Sperrung wird der Straßenverkehr per Umleitungsbeschilderung über die Düffelstraße, Kattenwald und Hirschbruch an der Baustelle vorbeigeführt.

Dinslaken: Stadtverwaltung zwischen den Jahren geschlossen
Die Dinslakener Stadtverwaltung ist, mit einigen Ausnahmen, von Heiligabend, 24.12.2025, bis Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen. Notdienste sind eingerichtet. Die Schließung betrifft auch das Museum Voswinckelshof, die Stadtinfo am Rittertor und das Archiv.

Das Familienbüro ist ab dem 20.12. geschlossen und öffnet dann wieder am 5. Januar 2026. Die Müllabfuhr erfolgt wie im Abfallkalender angegeben. Auch die Straßenreinigung erfolgt an den üblichen Tagen, nur an Feiertagen fällt sie aus.

Der Wertstoffhof ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Sa., 27.12.: 8.00-15.00 Uhr
Di., 30.12.: 8:00-15.30 Uhr
Fr., 02.01.: 8.00-15.30 Uhr
Sa., 03.01.: 8.00-15.00 Uhr

Die Stadtbibliothek ist bereits am 2. Januar wieder geöffnet. In Notfällen bei Hausanschlüssen und Kanalisationsanlagen kann der Tiefbau unter der Notfallnummer 02064 / 66-354 erreicht werden. Der Allgemeine Soziale Dienst ist über die Kreisleitstelle auch während Schließzeiten erreichbar.
Die Feuerwehr ist – ob bei Bränden, Hilfeleistungen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen – wie gewohnt unter der Notrufnummer 112 zu erreichen.

Dinslaken: Fußball-Stadtmeisterschaft am 3. und 4. Januar: Hinweise zur Anreise
Die SGP Oberlohberg richtet am 3. und 4. Januar 2026 die Stadtmeisterschaft im Fußball in der Sporthalle 2 des Gustav-Heinemann-Schulzentrum aus. Parallel dazu findet in der Sporthalle 1 ein internes Hockeyturnier des TV Jahn Hiesfeld statt.

Beide Veranstaltungen versprechen spannenden Sport und ein vielseitiges Rahmenprogramm, entsprechend wird an beiden Tagen mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, weist die Stadt auf die begrenzten Parkmöglichkeiten unmittelbar vor Ort hin.

Neben dem Parkplatz an den GHZ-Hallen stehen folgende empfohlene Parkflächen zur Verfügung:  Jahnplatz Hiesfeld Parkplatz am Stadion Hiesfeld (Straße: am Freibad) Besucher*innen und Besucher werden gebeten, diese Alternativen zu nutzen und, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, um Verkehrsengpässe zu vermeiden. 

Tanken in Berlin am günstigsten - Kraftstoffpreise in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein aktuell am höchsten
Das zeigt die ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern. Berliner Autofahrerinnen und Autofahrer zahlen danach für Super E10 im Schnitt neun Cent weniger als beim teuersten Bundesland Schleswig-Holstein. Noch größer ist der Preisunterschied bei Diesel: Ein Liter kostet derzeit in Berlin 10,1 Cent weniger als beim Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern.

Für Super E10 müssen die Berliner Autofahrer derzeit 1,581 Euro je Liter hinlegen. Im Saarland, dem Zweitplatzierten im Bundesländer-Ranking, liegt der Literpreis mit 1,626 Euro immerhin 4,5 Cent über dem Berliner Preis. In Schleswig-Holstein, Letzter im Super E10-Ranking, müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit 1,671 Euro je Liter bezahlen. Diesel kostet in der Bundeshauptstadt im Mittel aktuell 1,549 Euro. Zweiter ist Rheinland-Pfalz mit 1,556 Euro.

Beim Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern liegt der durchschnittliche Dieselpreis bei 1,650 Euro. Auffällig ist laut ADAC, dass die Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Bundesländern deutlich größer ist als bei der letzten Preisauswertung Mitte November. Damals gab es Preisdifferenzen von 6,2 Cent bei Super E10 und 7,6 Cent bei Diesel.

Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Spritpreise in den letzten Tagen im Bundesschnitt deutlich nachgegeben haben und dies sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit in den verschiedenen Bundesländern vollzieht. Die Verbraucher sollten vor dem Tanken die Kraftstoffpreise vergleichen und gezielt dort tanken, wo es am billigsten ist. Dabei hilft die Spritpreis-App „ADAC Drive“, die stets die aktuellen Kraftstoffpreise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland anzeigt.



Sparen lässt sich generell immer, wenn man abends zur Tankstelle fährt, denn dann zahlt man rund 13 Cent je Liter weniger als morgens. Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 11. Dezember 2025, 11 Uhr, dar. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Lockerung der Schuldenbremse findet deutlichen Rückhalt in der Bevölkerung, insbesondere das Sondervermögen für Investitionen
Die Lockerung der Schuldenbremse vom Frühjahr findet deutlichen Rückhalt in der Bevölkerung. Das zeigt eine neue Studie auf Basis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung*. 41 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten die Reform „stark“ oder „eher“, weitere 22 Prozent stehen ihr neutral gegenüber, während sich 37 Prozent ablehnend äußern.

Das 500-Milliarden Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität als eine von drei zentralen Komponenten der Reform befürwortet sogar eine knappe absolute Mehrheit von 51 Prozent der 2700 zwischen Anfang Oktober und Anfang November online Befragten, bei der sogenannten Bereichsausnahme zur Kreditfinanzierung höherer Verteidigungsausgaben sind es 49 Prozent.

Weitere rund 16 bzw. 20 Prozent stehen diesen beiden Reformelementen neutral gegenüber. Weniger Zustimmung findet die erweiterte Verschuldungsmöglichkeit für die Bundesländer. 38 Prozent der Befragten befürworten dieses dritte Element der Reform, knapp 26 Prozent sehen es neutral.

Die Investitionen für Infrastruktur und Klimaschutz finden auch die breiteste Unterstützung, wenn man die Antworten nach Alter sowie Parteipräferenzen differenziert: In fast allen Altersgruppen, inklusive der jüngsten unter 30 Jahren, befürworten mehr als 50 Prozent das Sondervermögen, lediglich unter den Befragten zwischen 45 und 65 Jahren liegt die Zustimmung mit knapp 48 Prozent etwas niedriger.



Und neben den Anhänger*innen von Union, SPD und Grünen, die die Reform der Schuldenbremse insgesamt mit Werten zwischen 58 und 63 Prozent mehrheitlich befürworten, findet der 500-Milliarden-Topf für Infrastruktur auch unter Befragten, die mit der Linken oder der FDP sympathisieren, eine absolute Mehrheit.

Bemerkenswert ist dabei auch die hohe Zustimmungsquote von rund 65 Prozent der Unions-Anhänger*innen. Dagegen stehen vor allem Anhänger*innen der AfD, von denen jeweils gut zwei Drittel das Sondervermögen und die Reform der Schuldenbremse insgesamt ablehnen. Von den Anhänger*innen des BSW sind rund 44 Prozent gegen das Sondervermögen.



Auch bei der grundsätzlichen Frage, für welche Ausgaben der Staat Kredite aufnehmen dürfen sollte, liegen öffentliche Investitionen mit 59 Prozent Zustimmung unter allen Befragten vorne, bei Verteidigungsausgaben befürworten das 52 Prozent.





Insgesamt legten die Ergebnisse damit nahe, dass der Meinungsumschwung weg von einer sehr strengen und unflexiblen Schuldenregel, der sich bereits in Umfragen aus der Zeit der Bundestagswahl abzeichnete, bislang recht stabil sei, schlussfolgern die Studienautoren Dr. Jan Behringer und Lukas Endres vom IMK.




„Die veränderte Haltung zur Schuldenbremse deutet darauf hin, dass viele Menschen die gegenwärtigen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen als so gravierend erachten, dass eine höhere Staatsverschuldung als vertretbar angesehen wird“, schreiben die Forscher. Und das, obwohl 62 Prozent der Befragten mit einer „deutlich“ höheren Schuldenquote rechnen.



Die aus den Umfragedaten ablesbare „Neubewertung der Schuldenbremse“ in Teilen der Bevölkerung und die erhöhte Akzeptanz, die „vor allem zweckgebundene Formen der staatlichen Kreditaufnahme“ fänden, lieferten Hinweise, „dass Weiterentwicklungen der Schuldenregel, die Raum zur Finanzierung öffentlicher Investitionen schaffen, in der Bevölkerung auf breite Zustimmung stoßen dürften“, so Behringer und Endres.

Aktuell befasst sich eine von der Bundesregierung eingesetzte Expert*innenkommission mit einer weiteren Reform der Schuldenregel, die zwei Ziele erreichen soll: Dauerhaft zusätzliche Investitionen in die Stärkung Deutschlands ermöglichen und gleichzeitig eine tragfähige Entwicklung der öffentlichen Finanzen sicherstellen.

Prof. Dr. Sebastian Dullien, der wissenschaftliche Direktor des IMK und Mitglied der Kommission, hebt noch einen anderen Aspekt der Befragungsergebnisse hervor: „Viele Menschen haben eine realistische Vorstellung davon, dass sich der auch durch die alte Schuldenbremse verursachte gigantische Investitionsstau in Deutschland durch Sondervermögen und Co. zwar verkleinern, aber allein damit nicht auflösen lässt.“

So rechnen rund 63 Prozent der Befragten als Folge der Reform vom Frühjahr mit einer Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit, 51 Prozent erwarten Qualitätsverbesserungen bei der öffentlichen Infrastruktur und knapp 45 Prozent Rückenwind für die Wirtschaftsleistung. Allerdings meint jeweils ein erheblicher Anteil in diesen Gruppen, dass die erwarteten positiven Effekte nicht besonders groß ausfallen werden.

„Ich ziehe daraus zwei Schlüsse: Erstens gibt es in der Gesellschaft ein erhebliches Bewusstsein dafür, dass wir längerfristig am Ball bleiben müssen, um die Versäumnisse von Jahrzehnten zu heilen, da reicht das Sondervermögen einfach nicht“, sagt Dullien. „Und zweitens muss die Regierung wirklich alles daran setzen, dass die Finanzmittel aus dem Sondervermögen möglichst umfassend zur Finanzierung zusätzlicher Investitionsprojekte verwendet werden, so wie angekündigt. Die Umfragedaten legen auch nahe, dass es da eine gewisse Skepsis gibt.“

In einer gemeinsamen Studie mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft hatte das IMK bereits 2024 den öffentlichen Investitionsbedarf – ohne den Gesundheitsbereich – auf mindestens 600 Milliarden Euro in damaligen Preisen geschätzt.

Da das Sondervermögen bis Mitte der 2030er Jahre ausgegeben werden soll und bis dahin die Preise absehbar weiter steigen, könnte das Sondervermögen selbst bei idealer Nutzung ausschließlich für zusätzliche Investitionen bestenfalls zwei Drittel der Investitionslücke abdecken, so Dullien. „Deutschland braucht auch nach dem Sondervermögen zusätzliche Spielräume für mehr kreditfinanzierte Investitionen“, folgert der Wissenschaftler.



NRW: Über 80 % der importierten Weihnachtsbäume kamen 2024 aus Dänemark
* Über 750.000 Weihnachtsbäume wurden nach NRW importiert.
* Anzahl der importierten Weihnachtsbäume sank zum 3. Mal in Folge.

Ob Nordmanntanne, Fichte oder Kiefer – pünktlich zur Saison beginnt die Suche nach dem perfekten Baum. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen anhand von Ergebnissen der Außenhandelsstatistik mitteilt, wurden im Jahr 2024 über 750.000 frische Weihnachtsbäume mit einem Warenwert von 9,5 Millionen Euro nach NRW eingeführt. Das waren rund 4.800 bzw. knapp 1 % weniger Bäume als ein Jahr zuvor.



Damit sank die Anzahl der importierten Weihnachtsbäume zum 3. Mal in Folge. Im Jahr 2021 wurden noch über eine Million Weihnachtsbäume nach NRW importiert. Vier von fünf der importierten Weihnachtsbäume kamen aus Dänemark. Mit einem Anteil von 81 % war Dänemark damit erneut das häufigste Herkunftsland. Im Jahr 2024 wurden fast 617.000 frische Weihnachtsbäume mit einem Warenwert von 8,2 Millionen Euro von dort eingeführt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten ebenfalls Nachbarländer: Niederlande und Polen mit jeweils 9 % bzw. rund 68.000 frischen Bäumen.

NRW: Zuwachs um knapp 260.000 Flugpassagiere im dritten Quartal 2025
* Größter prozentualer Zuwachs am Flughafen Dortmund.
* 66 % weniger Passagiere bei Inlandsflügen als im dritten Quartal 2019.

In den Monaten Juli bis September 2025 sind von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen rund 6,2 Millionen Passagiere abgeflogen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das etwa 4,3 % mehr als im gleichen Zeitraum 2024.



Die Zahl der Einsteigenden war damit um rund 6,6 % niedriger als vor sechs Jahren (3. Quartal 2019: 6,7 Millionen Passagiere). 18,7 % aller gewerblich in Deutschland beförderten Passagiere starteten im dritten Quartal dieses Jahres von einem der großen Flughäfen in NRW.

Flughafen Dortmund mit höchstem prozentualem Anstieg beim Passagieraufkommen Bei Betrachtung der einzelnen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen fällt auf, dass der Flughafen Paderborn/Lippstadt etwa 4,9 % weniger Passagiere als im Vorjahresquartal verzeichnete. Der Flughafen Münster/Osnabrück verzeichnete ebenfalls einen leichten Rückgang von 1,4 %.

Im Gegensatz dazu hatte der Flughafen Dortmund mit 7,1 % im Vergleich zum dritten Quartal 2024 den größten prozentualen Zuwachs an Passagieren. Mögliche Gründe für solche Schwankungen der Passagierzahlen an den einzelnen Flughäfen können u. a. Anpassungen im Flugplan durch geänderte Reiseziele, Änderungen bei den am Standort vertretenen Airlines sowie beim individuellen Reiseverhalten sein.

Zahl der Passagiere bei Inlandsflügen weiter rückläufig Von den insgesamt rund 6,2 Millionen Passagieren flogen etwa 94,4 % im dritten Quartal 2025 ins Ausland. Das waren rund 5,4 % mehr als im Vergleichszeitraum 2024 und 4,2 % mehr als von Juli bis September 2019. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit 349.700 Passagieren um 10,8 % unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals und um 66,0 % unter dem des dritten Quartals 2019.