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Moers:
Sommerkino – Lichtspiele im Schlosshof
Verfilmung des
gleichnamigen Romans von Caroline Wahl: Eine
junge Frau trägt die Verantwortung für ihre
kleine Schwester und ihre psychisch belastete
Mutter, während sie von einem anderen Leben
träumt. (Einlass bereits ab 20.30 Uhr mit
erfrischenden Cocktails vorab).

In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der
Stadt Moers und dem SOROPTIMIST CLUB Moers
Niederrhein. - Beginn mit Einbruch der
Dämmerung, ca 21.30 Uhr, - Einlass: 21 Uhr
Eintritt frei! - Um Anmeldung wird gebeten
unter 0 28 41 / 20 16 82 00 Schlechtwetter:
Bei Regen oder Unwetter finden die Kinoabende im
Alten Landratsamt statt. Veranstaltungsdatum
23.07.2026 - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosshof
Moers: Fahrradtour
Die diesjährige Fahrradtour am
Samstag, den 25.07.2026 führt uns und jeder Mann
oder jede Frau ins „Blaue“. Tourguides, das
Ehepaar Zapp, wissen wo es lang geht. Sie
behüten ihr Geheimnis bestens. Ca. 30 km liegen
vor den Teilnehmenden. Pausen sind natürlich
auch eingeplant worden. Dafür liefern die
Kanoniere, entgegen ihrer Bestimmung, sogar
Sitzmöglichkeiten und Getränken an den Rast-Ort.
Eine Teilnahme ist nur auf Voranmeldung
im Schützenhaus, Vinner Str. 63, 47447 Moers
möglich. Mittwochs oder freitags von 18 bis 22
Uhr steht hier unser Team dafür bereit. Am
Zielort, ebenfalls das Schützenhaus, steht für
die gemeldeten zum Abschluss Kartoffelsalat mit
Bockwürstchen bereit.
Für Tour,
Pausengetränke und den Abschlussimbiss wird eine
Umlage in Höhe von 15 Euro erhoben.
Veranstaltungsdatum 25.07.2026 - 14:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Vinner Straße
63, 47447 Moers. Veranstalter Schützenverein
Moers-Vinn 1903 e.V.
Moers: Rund
ums Schloss
Anna von Dronck lebte um 1600. Als
Zeitzeugin berichtet sie nicht nur vom Testament
der letzten Gräfin, sondern stellt heute im
Museum auch frühere Schlossbesitzer und
-besitzerinnen vor. Freuen Sie sich auf eine
unterhaltsame Führung über Schloss, Kirche,
Theater und "Heilanstalt"- und auf ein Getränk
im Rosengarten.

Geführt von Renate Brings-Otremba.
Treffpunkt: Schloss/Theatereingang Sonstiges: 6
bis 12 Gäste. Tour in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum Kosten: 15 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 25.07.2026 - 17:00
Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schloss /
Theatereingang.
Moers: Genussfest
im Musenhof
Kulinarisches Angebot:
Fingerfood und herzhafte Spezialitäten aus dem
Bistro Henriette, traditionelle herzhafte
Waffeln mit Lachs und Dip, süße Waffeln mit
Kirschen und Sahne, Limonentörtchen, weitere
süße Leckereien und erfrischende Getränke
Verkaufsstände: Second-Hand-Kleidung und
Accessoires, Schmuck, Dekoration,
Naturillustrationen.
Eine Veranstaltung
des Inner Wheel Club in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum. Schlechtwetter: Bei
Starkregen oder Unwetter wird das Genussfest
abgesagt oder abgebrochen. Veranstaltungsdatum
25.07.2026 - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort
Grafschafter Musenhof, Adresse Kastell 9, 47441
Moers.
Architekturführung
Innenstadt Moers 2 - Homberger Straße
Entlang den Moerser Haupt-Geschäftsstraßen
entdecken wir in der Innenstadt Gebäude aus ganz
unterschiedlichen Zeiten. Oft ist ihre
Architektur verkleidet oder verändert worden.
Wer hochschaut, entdeckt aber gerade an den
Fassaden oberhalb der Ladengeschosse Details,
die Auskunft über die Geschichte der Häuser
geben.

Treffpunkt: Homberger Höfe am Kreisverkehr
Augustastraße. Geführt von: Eva-Maria Eifert.
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 26.07.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstalter Stadt- und
Touristinformation Moers

NRW-Ernte:
Zehnjahrestief bei der Erdbeer- und Spargelmenge
erwartet * Erdbeererntemenge
voraussichtlich 17,6 % geringer als 2025 *
57,8 % Freiland-Erdbeeren – Anteil von Anbau
„unter Abdeckung“ steigt auf 42,2 % *
Spargelerntemenge voraussichtlich 7,4 % geringer
als im Vorjahr
Die Erdbeererntemenge wird im Jahr 2026
voraussichtlich um 17,6 % geringer ausfallen als
im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt auf
Basis vorläufiger Ergebnisse der
Gemüsevorerhebung mitteilt, wird eine Erntemenge
von 25.290 Tonnen Erdbeeren für das laufende
Jahr erwartet.
Davon entfallen 14.613
Tonnen auf Erdbeeren, die im Freiland geerntet
werden und 10.677 Tonnen auf solche, die unter
hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschl.
Gewächshäuser) angebaut werden. Der Anteil
der unter Abdeckungen geernteten Erdbeerenmenge
ist seit 2016 gestiegen. Lag dieser vor zehn
Jahren noch bei 12,4 %, wird er für dieses Jahr
auf 42,2 % geschätzt.

Spargelerntemenge im Vergleich zum
Vorjahr um 7,4 % geringer Die Spargelsaison
für 2026 ist bereits vorbei. Gemäß vorläufiger
Zahlen belief sich die Erntemenge auf 16.343
Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 %
im Vergleich zum Vorjahr und einem Rückgang von
10,1 % zu 2016 sowie der niedrigsten Erntemenge
der letzten zehn Jahre.

Produktion von Frischbeton gegenüber 2005 um
fast ein Fünftel gesunken *
Produktion im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum jedoch um 5 % gestiegen *
Durchschnittlicher Absatzwert im Vergleich zu
2005 um 112 % gestiegen *
NRW-Produktionsschwerpunkt im Regierungsbezirk
Köln
Im Jahr 2025 sind
4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton in 155
NRW-Betrieben industriell hergestellt worden.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war
die Absatzmenge damit um 0,7 % höher als ein
Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die
Absatzmenge um 14,3 %; bezogen auf 2005 hat sich
die Absatzmenge um 19,0 % verringert.
Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal
2026 zeigen einen Anstieg der Produktion von
Frischbeton. Die Absatzmenge stieg gegenüber dem
1. Quartal 2025 um 4,9 %.
Die größten
Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen
Vorjahr innerhalb der letzten 20 Jahre waren in
den Jahren 2009 und 2023 zu konstatieren.
Der Absatzwert von Frischbeton betrug im Jahr
2025 nominal (also nicht bereinigt) 568
Millionen Euro und sank damit um 1,9 % gegenüber
dem Vorjahr. Verglichen mit 2005 stieg der
nominale Absatzwert hingegen um 71,6 %.
Frischbeton wird beispielsweise im Hochbau für
Bodenplatten und im Tiefbau zur Herstellung von
Tunneln, Brücken und Fundamenten genutzt.

Durchschnittlicher Absatzwert um
112 % gestiegen Der durchschnittliche
Absatzwert je Kubikmeter Frischbeton war im Jahr
2025 mit 116 Euro um 2,6 % niedriger als ein
Jahr zuvor. Gegenüber 2015 stieg er jedoch um
80,6 % und gegenüber 2005 sogar um 111,7 %;
damals lag er bei 55 Euro je Kubikmeter.
Betriebe aus dem Regierungsbezirk Köln
stellten fast ein Drittel der NRW-Produktion her
31,5 % des in NRW produzierten Frischbetons
wurde im vergangenen Jahr von Betrieben im
Regierungsbezirk Köln hergestellt, gefolgt von
Betrieben in den Regierungsbezirken Düsseldorf
(24,3 %), Münster (18,1 %), Detmold (13,1 %) und
Arnsberg mit 13,0 %.
Der NRW-Anteil an
der bundesweiten Frischbetonproduktion lag bei
fast 17,0 % Deutschlandweit wurden im
vergangenen Jahr unverändert 29,1 Millionen
Kubikmeter Frischbeton produziert. Der Anteil
der in NRW hergestellten Absatzmenge an der
gesamtdeutschen Produktion betrug damit fast
unverändert 16,8 % (Anteil 2024: 16,7 %).
Nachbarschaftshilfe Hülsdonk: Eine Stunde Zeit
kann viel bewirken Vom Einkauf über
kleine Reparaturen bis zur Begleitung zum Arzt
oder zur Hausaufgabenhilfe: Wie vielfältig
Nachbarschaftshilfe sein kann, hat
Bürgermeisterin Julia Zupancic jetzt bei ihrem
Besuch der Nachbarschaftshilfe Hülsdonk erlebt.

Bürgermeisterin Julia Zupancic (vorn 3. v. l.)
besuchte das starke Team für Hülsdonk. (Foto:
pst)
Die Ehrenamtlichen unterstützen
Seniorinnen und Senioren ebenso wie Familien mit
Kindern, organisieren ein wöchentliches
Kaffeekränzchen im Schloer-Stift und engagieren
sich an der Grundschule Hülsdonk. Im kommenden
Jahr feiert die Initiative ihr zehnjähriges
Bestehen. Mehr Anerkennung des Engagements Im
Gespräch berichteten die Helferinnen und Helfer
von ihren Einsätzen.
Dazu gehören
regelmäßige Besuche bei älteren Menschen,
Einkäufe oder kleine handwerkliche Arbeiten. Oft
entstehen dabei enge persönliche Beziehungen.
Gleichzeitig warben die Ehrenamtlichen für mehr
Anerkennung ihres Engagements. Julia Zupancic
würdigte das Engagement der Gruppe und betonte,
wie wichtig freiwilliger Einsatz für den
Zusammenhalt in Moers ist.
Gemeinsam mit
der Nachbarschaftshilfe rief sie dazu auf,
selbst aktiv zu werden. Schon eine Stunde Zeit
pro Woche könne einen großen Unterschied machen.
Wer sich engagieren möchte, ist eingeladen,
Kontakt zur Nachbarschaftshilfe Hülsdonk
aufzunehmen. Die ‚NaHi‘ Hülsdonk trifft sich
jeden zweiten Donnerstag um 17 Uhr im
Kaminzimmer des Forum Hülsdonk (Schwanenring 5).
Weitere Ehrenamtliche
sind herzlich willkommen. Wer in anderen
Stadtteilen selbst aktiv werden möchte, bekommt
dort gerne Unterstützung. Kontakt:
NaHi-Leitung: Siggi Zakrzewski, Telefon 0 28 41
/ 2 83 26, NaHi-Huelsdonk@t-online.de.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Silver Clay-Workshop Ein
individuelles Schmuckstück aus echtem Feinsilber
selbst gestalten – das ist beim Kurs ‚Silver
Clay‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Freitag,
24. Juli, ab 10 Uhr möglich. In den Räumen der
vhs in Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
lernen die Teilnehmenden das aus Japan stammende
Material Silver Clay kennen. Die feine Masse
besteht aus reinem Feinsilber und lässt sich
ähnlich wie Ton formen. Sie kann modelliert, als
Paste mit dem Pinsel aufgetragen oder gespritzt
werden und eröffnet dadurch vielfältige
Gestaltungsmöglichkeiten.
Im Workshop
entwerfen und fertigen die Teilnehmenden ihr
persönliches Schmuckstück. Nach dem Formen,
Trocknen und Brennen entstehen hochwertige
Schmuckstücke, die anschließend wie klassisch
gefertigter Schmuck weiterbearbeitet und
veredelt werden können. Auch geeignete Fassungen
und Steine lassen sich in die Gestaltung
integrieren. Weitere Infos und Anmeldung:
Telefon 0 28 41 / 201 – 565 oder www.vhs-moers.de
Verkehrsregelnde Maßnahmen zur
Materborner Kirmes 2026 Für eine
reibungslose Vorbereitung und die störungsfreie
Durchführung der Materborner Kirmes vom
01.08.2026 bis zum 04.08.2026 sind auch in
diesem Jahr wieder verkehrsregelnde Maßnahmen
erforderlich.
Im Bereich des Kirchweges,
der Dorfstraße, des Gemeindeweges, der
Erikastraße und der Berliner Straße werden am
29.07. und anschließend vom 31.07. bis zum
05.08.2026 zur Freihaltung erforderlicher
Rettungswege, zur Sicherstellung einer
ordnungsgemäßen An- und Abfahrt für die Auf- und
Abbauarbeiten des Volksfestes und zur
Durchführung des Feuerwerkes streckenweise
Haltverbote eingerichtet. Entlang des Friedhofes
werden auf dem Kirchweg für die Dauer der
Materborner Kirmes Taxenplätze eingerichtet.
Die Polizei und die Stadt Kleve weisen
darauf hin, dass verkehrsbehindernd abgestellte
Kraftfahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt
werden können – insbesondere dann, wenn sie in
Bereichen von Haltverboten abgestellt sind.
Entsprechende Kontrollen finden während des
gesamten Zeitraumes statt.
Kleve:
Straßenbankette entlang der Johanna-Sebus-Straße
werden saniert Ab Mitte Juli werden
die Straßenbankette entlang der
Johanna-Sebus-Straße saniert. Ab Montag, 20.
Juli 2026, werden die Bankette entlang der
Johanna-Sebus-Straße und der Grindweide zwischen
Wardhausen und Düffelward saniert. Die
Fahrbahnränder wurden zuletzt stark beansprucht,
weil die schmalen Straßen infolge der
andauernden Sanierung der Ortsdurchfahrt Rindern
/ K 3 verstärkt als Ausweichstrecke genutzt
wurden.
Die anhaltend nasse Witterung in
den Wintermonaten hatte die Beschädigungen
seinerzeit begünstigt. Eine teure Sanierung der
mitunter stark ausgefahrenen Bankette war zu dem
Zeitpunkt nicht sinnvoll, da die Schäden bei
schlechtem Wetter schnell wieder aufgetreten
wären. Nun sollen die Sanierungsarbeiten bei
besserer Wetterlage aufgenommen werden.
Betroffen ist der Abschnitt der
Johanna-Sebus-Straße zwischen dem
Johanna-Sebus-Denkmal in Wardhausen und dem
Ortseingang Düffelward sowie daran anschließend
die Straße Grindweide bis zur Röstendahlstraße.
Ausgeführt werden die Arbeiten als
Wanderbaustelle. Die Bankette werden also
abschnittsweise saniert.
Während der
Bauarbeiten gilt auf der gesamten Strecke eine
zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Zur
Durchführung der Arbeiten werden die Straßen im
unmittelbaren Arbeitsbereich halbseitig
gesperrt, bleiben jedoch in beide
Fahrtrichtungen befahrbar. Planmäßig dauert die
Sanierung der Bankette bis Anfang August 2026.
Frischer Asphalt für drei
Moerser Straßen - Enni trägt neue Fahrbahndecken
auf Die Straßenkontrolleure der
ENNI Stadt & Service (Enni) sind täglich im
Moerser Stadtgebiet unterwegs und erfassen den
Zustand der Fahrbahnen und Gehwege. Nun saniert
das Unternehmen im Auftrag der Stadt Moers drei
besonders beschädigte Verkehrsflächen: Die
Straße An der Beeke, der Hirtenweg und die
Bendmannstraße bekommen eine neue
Asphaltschicht.
Im Zuge der Maßnahmen
erneuert die Enni dort insgesamt außerdem 14
Schachtabdeckungen und passt diese an die neue
Fahrbahnhöhe an. Die Arbeiten finden zwischen
dem 20. und 24. Juli statt und erfolgen
nacheinander. Die Straßen werden jeweils
voraussichtlich nur für einige Stunden gesperrt.
Während dieser Zeit ist auch die Zufahrt zu den
Grundstücken nicht möglich.
Anwohner
informiert die Enni vorab per Einwurfschreiben.
Zudem stellt sie rechtzeitig entsprechende
Hinweisschilder auf und richtet
Halteverbotszonen ein. Für die vorübergehenden
Einschränkungen bittet das Unternehmen um
Verständnis. Witterungsbedingt können sich die
Arbeiten kurzfristig verschieben, da die
Asphaltierung trockene Wetterverhältnisse
erfordert. Fragen beantwortet die Enni am
Baustellentelefon unter der Rufnummer 104-600.
Moers: Neuer Glanz
für historische Friedhofsmauer - Enni startet
Sanierungsarbeiten an der Klever Straße
Die Mauer entlang der Klever Straße prägt
seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild des
dortigen Friedhofs. Nun startet die ENNI Stadt &
Service (Enni) eine umfassende Sanierung der
historischen Anlage. Die Arbeiten beginnen
voraussichtlich am Montag, 20. Juli, im Bereich
der Kriegsgräber.
Von dort aus geht es
abschnittsweise weiter. Bis November 2027 will
das Unternehmen die umfangreichen Putz- und
Mauerwerksarbeiten auf der gesamten Länge
abschließen und auch die vorhandenen Tore
instandsetzen. „Ziel ist es, die historische
Bausubstanz fachgerecht zu sichern und die
Maueranlage dauerhaft zu erhalten“, erklärt
Marcus Petrausch, Enni-Abteilungsleiter für
Grünpflege und Friedhöfe.
Während der
Bauzeit kann es in einzelnen Bereichen des
Friedhofs zu vorübergehenden Einschränkungen
kommen. Dies betrifft insbesondere Flächen, die
für Arbeitsbereiche, Materiallagerung,
Containerstandorte oder
Verkehrssicherungsmaßnahmen benötigt werden.
Zudem können einzelne
Toreingänge zeitweise nur eingeschränkt nutzbar
sein oder kurzfristig gesperrt werden. Die
erforderlichen Gehwegabsperrungen richtet die
Enni vorab in Abstimmung mit der Stadt Moers
ein.
Workshop „Kunst & Yoga“ im
Museum Kurhaus Kleve Am Mittwoch,
den 22. Juli 2026, von 11 – 13.30 Uhr, findet im
Museum Kurhaus Kleve ein offenes Angebot für
Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre statt, das
von Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem
Theater im Fluss realisiert wird. Von der
Bewegung zur Statue – fließend und doch stabil.

Wir starten mit einer kurzen Yogaeinheit und mit
Bewegungen. Von den eigenen Bewegungen
inspiriert, formen und biegen wir anschließend
verschiedene Materialien. Das Angebot richtet
sich gezielt an Mädchen zwischen 10 und 14
Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das
Angebot wird möglich gemacht durch den Kultur
Rucksack NRW. Informationen und Anmeldungen
ausnahmsweise NICHT im Museum Kurhaus Kleve,
sondern unter Tel. +49-(0)2821 / 97 93 79 oder
thea.fluss@t-online.de.
Gartensaison verpasst? Was du
jetzt noch tun kannst Tipps vom
Gartenbauexperten: So holen Hobbygärtner auch im
Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich
heraus

Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen
sich hervorragend für eine späte Aussaat.
(Quelle: BLGL)
Der heiße Juni hat vielen
Gärten ordentlich zugesetzt und so manche
Hobbygärtner und -gärtnerinnen mussten
möglicherweise auch einige Verluste im Beet
hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für
weitere Saaten und Pflanzungen bereits zu spät
ist, der irrt sich. „Im Juli laufen Pflege und
Nachsaat parallel – deshalb ist er für
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner so
interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e.V. (BLGL). Auch
jetzt lässt sich im Garten noch einiges bewegen
und etwas für die Ernte im Herbst und Winter
tun.
Welche Aussaaten und Pflanzungen
jetzt noch möglich sind Viele Gemüsearten
können in einem zweiten Satz angebaut werden.
Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet
säen. Auch Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit
sowie verschiedene Salate, Spinat, Mangold und
Rucola eignen sich hervorragend für eine späte
Aussaat.
So kann man auch im Spätsommer
oder Herbst noch eine gute Ernte genießen.
„Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im Beet, die
durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr.
Popp. „Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten
füllen die Reihen rasch auf, unterdrücken
unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis
weit in den Herbst hinein frische Vitamine.“
Auch Beerenfreunde kommen auf ihre Kosten,
denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster für
die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die
Jungpflanzen vor dem Winter gut verwurzeln.
Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit der
zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen,
Vergissmeinnicht oder Bartnelken werden im Juli
ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu blühen.
Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht
Bereits stehende Kulturen brauchen jetzt
gezielte Pflege. Tomaten müssen regelmäßig
ausgegeizt werden, damit der Bestand gut
durchlüftet bleibt. Das mindert das Risiko von
Pilzerkrankungen wie der Kraut- und Braunfäule.
Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden,
um Platz zu sparen und die Früchte sauber zu
halten.
Eine tragende Rolle spielt das
Mulchen: Offene Beetflächen und Zwischenräume
sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem
organischen Material abgedeckt werden. Dr. Popp
betont: „Eine dünne Mulchschicht verhindert,
dass die Erde verkrustet, reduziert die
Verdunstung deutlich und spart Gießwasser.“
Wasser ist jetzt besonders während der
Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase
entscheidend.Gegossen werden sollte
durchdringend und bevorzugt am frühen Morgen, da
die Verdunstung dann am geringsten ist und die
Blätter zügig abtrocknen können.
Urlaub
im eigenen Garten – oder im Urlaub den Garten
sich selbst überlassen Mit einem farbenfrohen
Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative
Saisonerlebnis direkt vor der eigenen
Terrassentür. Während kurzer Abwesenheiten
können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit
Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die
Erde gesteckt werden, die Pflanzen bewässern.
Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der
Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten
den Boden mehrere Tage feucht.
„Ein
Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein, um
uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp.
„Lassen Sie im Urlaub ruhig mal die Natur die
Arbeit machen. Wilde Ecken und verblühte Stauden
stören die Entspannung keineswegs – im
Gegenteil, sie sind wertvolle Lebensräume für
Insekten und nehmen uns den Druck, ständig
korrigierend eingreifen zu müssen.“

NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten
sich 2025 keine Woche Urlaub leisten
Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 % der
Bevölkerung über dem Deutschlandwert *
Alleinerziehende, Alleinlebende und
Geringqualifizierte besonders betroffen *
Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten
auf Urlaub verzichten
Im Jahr 2025
wohnten in Nordrhein-Westfalen rund 4,1
Millionen Menschen in Haushalten, die es sich
nach eigener Angabe finanziell nicht leisten
konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der
eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen
der europäischen Erhebung zu Einkommen und
Lebensbedingungen mitteilt, entspricht dies
einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.
Damit lag NRW über dem deutschlandweiten
Wert von 20,9 %. Alleinerziehende, Alleinlebende
und Geringqualifizierte waren besonders
betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die
Finanzierung einer Urlaubsreise oft schwierig:
2025 war es fast der Hälfte von ihnen und ihren
Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine Woche in
den Urlaub zu verreisen. Ein
überdurchschnittlich hoher Wert zeigte sich auch
bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel
(32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes
Budget für eine Urlaubsreise.

Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren
variierte die Möglichkeit, eine Woche Urlaub
außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen,
stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter
den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten
39,9 % in Haushalten, die sich keinen
einwöchigen Urlaub leisten konnten.
Hochqualifizierte dagegen, mussten mit 10,5 %
vergleichweise selten auf Urlaub. verzichten.
Bei Personen mit mittlerem Bildungsniveau lag
dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem
Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere
Ergebnisse rund um das Thema „materielle und
soziale Entbehrung” finden Sie in unserem
Schwerpunktartikel auf der Themenseite
Armut.

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