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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

28. KW: Montag, 6. - Sonntag, 12. Juli 2026 - Themen u.a.:


Erfolgreicher Raderlebnistag mit Spendenaktion zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“
Starke Premiere mit Herz beim Raderlebnistag: Die erstmals durchgeführte Spendenaktion zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. “ fand großen Zuspruch. Zum Auftakt in Xanten begleiteten RTL-Moderator und Charity-Chef Wolfram Kons sowie Extremsportler Joey Kelly am Sonntag (5.7.) eine gemeinsame Tour durch die niederrheinische Landschaft. Ihr Engagement verlieh der Benefizaktion besondere Aufmerksamkeit und unterstrich den sozialen Gedanken des diesjährigen Raderlebnistags.

Die zahlreichen Radlerinnen und Radler in Xanten sowie am gesamten Niederrhein verbanden sportliche Aktivität mit gesellschaftlichem Engagement und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Wolfram Kons und Joey Kelly hatten im Vorfeld des Events für eine Teilnahme und zugleich zu freiwilligen Spenden aufgerufen. Viele sind dem Aufruf zum Raderlebnistag insbesondere nach Xanten gefolgt.

Joey Kelly kurz vor dem Start: „Seit mehr als 30 Jahren erlebe ich gemeinsam mit meinem Freund Wolfram Kons beim RTL-Spendenmarathon, wie viel man gemeinsam bewegen kann. Niederrhein Tourismus hat dieses Jahr eine starke Aktion initiiert und den Raderlebnistag 2026 zur Charity-Aktion zugunsten der ‚Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.‘ erklärt. Also lasst uns gemeinsam viel bewegen“.

Wolfram Kons ergänzt: „Los geht’s: Aufsteigen, mitradeln und gemeinsam Gutes tun. Genießen wir die wunderschöne historische Kulisse von Xanten und die Atmosphäre am Niederrhein. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Zusammenhalt und Hilfe für Kinder in Not“. Bei der Ankunft nach der Tour am Xantener Rathaus waren die beiden Spendenbotschafter begeistert – von der Route selbst, den vielen Sehenswürdigkeiten und natürlich von der Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer.

„Die Stadt Xanten und der gesamte Niederrhein sind immer eine Reise wert – wie der heutige Tag einmal mehr zeigt“, so der stellvertretende Landrat des Kreises Wesel, Günter Helbig. Er hatte sich ebenso aufs Rad geschwungen wie Xantens Bürgermeister Rafael Zur, der die weitere Stärkung des Fahrrad-Tourismus am Niederrhein durch das Event hervorhob. „Dass Xanten beim Auftakt in diesem Jahr als Start- und Zielpunkt dient, ist natürlich großartig“, so Zur.

Der Raderlebnistag Niederrhein 2026 ist ein voller Erfolg – dieses Fazit konnten die Verantwortlichen bereits am frühen Sonntagnachmittag ziehen. Radfahrerinnen und Radfahrer nahezu jeden Alters waren in der Region unterwegs. Viele Familien, Freizeitradler und sportlich Ambitionierte waren der Einladung von Niederrhein Tourismus und der teilnehmenden Kommunen gefolgt. Sie hatten die verschiedenen Strecken zwischen Rhein und Maas für ein wunderbares Sommer-Erlebnis genutzt.

Dabei präsentierte sich der Niederrhein als Radfahr-Paradies: Mehr als fünfzig Kommunen beteiligten sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen, Erlebnisstationen und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Die Touren führten durch und in die Kreise Heinsberg, Neuss, Kleve, Wesel und Viersen sowie auf Krefelder und Mönchengladbacher Stadtgebiet. Auch niederländische Orte waren dabei.

Von kulturellen Angeboten über regionale Genussmomente bis hin zu familienfreundlichen Aktionen boten die beteiligten Städte und Gemeinden zahlreiche Anlässe für einen Zwischenstopp entlang der Strecken. „Sowohl die teilnehmenden Kommunen als auch die Region insgesamt haben Spitzenleistungen vollbracht“, sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner.

„Die monatelange Vorbereitung und der volle Einsatz aller Beteiligten am Tag selbst wurden und werden belohnt“, so Baumgärtner. Sie betont die nachhaltige Wirkung des Events für den bedeutenden Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die Vielseitigkeit der Region wurde auch beim beliebten Gewinnspiel entlang der Strecken deutlich. Als Preise winken ein hochwertiges Tourenrad, gesponsert von Radsport Claassen aus Kempen, ein 4-Gang-Menü für zwei Personen vom Restaurant „Alt Derp“ in Kevelaer sowie ein Wertgutschein in Höhe von 100 Euro von Möbel Kleinmanns aus Kleve.

Als Sonderpreis wird im Rahmen eines Fotowettbewerbs auf dem Instagramkanal@niederrheintourismus_ eine NiederrheinCard 365 ausgelobt. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner werden nun ermittelt. Bereits jetzt steht fest: „Der Raderlebnistag Niederrhein 2026 mit der Spendenaktion zugunsten der ,Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.’ ist ein Gewinn für alle, die dabei waren sowie mitgewirkt und unterstützt haben“, sagt Baumgärtner.

Noch bis November kann über den entsprechenden QR-Code weiterhin gespendet werden. Das Spendenergebnis wird dann live beim RTL-Spendenmarathon im November verkündet. Alle Infos zur Spenden-Aktion gibt es hier: www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein


Vor dem Xantener „Radhaus“ gaben sie den Startschuss zur Tour rund um die Stadt: (v.l.) Xantens Bürgermeister Rafael Zur, Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus, RTL-Moderator und Charity-Chef Wolfram Kons, Extremsportler Joey Kelly sowie Günter Helbig, stellvertretender Landrat des Kreises Wesel. Foto: Niederrhein Tourismus 

Wohnbau Dinslaken bringt Solarstrom auf die Dächer von 4.000 Wohnungen Die Energiewende wird in Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer gebracht: Die Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet einen Großteil ihres Gebäudebestands für die Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister einhundert Energie startet ein Großprojekt, das 4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und Voerde den Zugang zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Das Projekt setzt Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5 Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der maximalen Stromleistung der Anlagen bei voller Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Das Prinzip ist einfach: Die Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen zur Verfügung, während einhundert Energie die Umsetzung übernimmt. Das bedeutet: Planung, Finanzierung, Installation, Messwesen, Betrieb und Wartung liegen in einer Hand.

Für die Wohnbau Dinslaken entstehen weder Investitionskosten noch Verwaltungsaufwand. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen machen sich Gedanken über steigende Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom schaffen wir ein Angebot, von dem unsere Mieterinnen und Mieter ganz konkret profitieren können. So bieten wir grünen Strom an, der direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei uns im Haus. Gleichzeitig machen wir unseren Gebäudebestand fit für die Zukunft“, sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Dass dieses Modell reibungslos funktioniert, hat bereits ein erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr 2024 gezeigt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom eigenen Dach, ohne selbst in eine Solaranlage investieren zu müssen. Da der Strom lokal produziert wird, sparen die Mieterinnen und Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt mindestens 10 Prozent unter dem örtlichen Grundversorgertarif.

Ein weiterer Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, liefert einhundert Energie automatisch sauberen Strom aus dem Netz dazu, alles über eine einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Die ersten Anlagen gehen bereits im Sommer ans Netz, der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.

Die einhundert Energie GmbH ist ein führender Energiedienstleister für die klimaneutrale Transformation der Wohnungswirtschaft. Das Unternehmen ermöglicht die energetische Transformation von Wohngebäuden durch die durchgängige Digitalisierung der Energieflüsse und die Installation moderner Anlagentechnik.

 Durch die Kopplung von Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur löst einhundert die regulatorische und technische Komplexität der Dekarbonisierung im Mietwohnungsbestand wirtschaftlich und skalierbar.

Seit 2017 unterstützen über 120 Mitarbeitende an den Standorten Köln und Berlin mehr als 250 Wohnungsunternehmen dabei, ihre Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über 30.000 Mieterinnen und Mieter sauberen Strom direkt vom eigenen Dach verfügbar zu machen.

Fußverkehrscheck (FVC) 2026: Nach Auftaktveranstaltung folgt erster „Walkshop“ in der Klever Oberstadt am 14.07.2026
Mit dem Fußverkehrscheck 2026 rückt die Stadt Kleve die Wege der Menschen in den Mittelpunkt: Alltagsrouten zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit sollen genauer betrachtet und gemeinsam mit der Bürgerschaft besser gestaltet werden. Den Startschuss dafür gab die Auftaktveranstaltung am 29.06.2026 im Ratssaal des Rathauses, bei der die Ziele des Projekts vorgestellt und erste Schwerpunkte für die weitere Arbeit gesetzt wurden.

Am Auftaktworkshop haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Polizei sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet teilgenommen. Kerninhalt der Veranstaltung war die Vorstellung der beiden Untersuchungsräume, mit denen sich die Stadt Kleve erfolgreich für den Fußverkehrscheck beworben hat: Zum einen der Bereich Hoffmannallee – Lindenallee in der Klever Oberstadt und zum anderen der Bereich Innenstadt – Bahnhof – Hochschule Rhein-Waal in der Klever Unterstadt.

Die Teilnehmenden der Veranstaltung fanden sich diesbezüglich in zwei Gruppen zusammen, um über bestehende Fußverkehrsprobleme zu diskutieren und innerhalb der Gebiete konkrete Laufrouten für die kommenden Vor-Ort-Begehungen (sog. „Walkshops“) abzustecken.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten folgende Laufrouten festgehalten werden:
Oberstadt: Lindenallee – Hoffmannallee – Frankenstraße – Hagsche Straße (Abschnitte siehe Karte)
Unterstadt: Bahnhof – Bahnhofstraße – Wiesenstraße – Hochschule Rhein-Waal – Hafenstraße – Herzogstraße (Abschnitte siehe Karte unter www.kleve.de/fvc)

Mit dem ersten „Walkshop“ am Dienstag, 14.07.2026 um 17 Uhr in der Klever Oberstadt beginnt nun der praktische Teil des Fußverkehrschecks. Startpunkt ist der Marktplatz Linde (gegenüber dem Netto-Markt, Borselstege 11). Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird hierbei die abgesteckte Route abgegangen und daraufhin überprüft, wie fußgängerfreundlich die vorhandenen Wege ausgestaltet sind.

Dabei werden zum Beispiel Gehwegbreiten aufgemessen, Verkehrsinseln und Ampeln gemeinsam überquert sowie mögliche Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen identifiziert. Die Teilnehmenden können zudem konkrete Stellen benennen, an denen sie sich unsicher fühlen oder die attraktiver gestaltet werden könnten.

All diese Hinweise werden gesammelt, kartiert und fachlich durch die Expertinnen und Experten ausgewertet. Aus den Ergebnissen entstehen anschließend Vorschläge für Maßnahmen, mit denen der Fußverkehr in der Oberstadt sicherer, komfortabler und attraktiver gestaltet werden kann.

Die Stadt Kleve lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an den Walkshops zu beteiligen und ihre Beobachtungen und Ideen einzubringen. Um Anmeldung über die Website www.kleve.de/fvc wird gebeten.

Datum: Dienstag, 14.07.2026
Uhrzeit: 17 Uhr
Ort: Marktpl

Kleve: Nördlicher Teilabschnitt des Stadthallen-Parkplatzes ab Montag, 06.07.2026, wieder nutzbar
Die Stadt Kleve hat einen wichtigen Zwischenschritt bei der Umgestaltung des Stadthallen-Parkplatzes erreicht: Der nördliche Teilabschnitt des Parkplatzes an der Stadthalle wird in dieser Woche fertiggestellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern ab Montag, 06.07.2026, wieder zum Parken zur Verfügung. Mit der Öffnung des nördlichen Bereichs stehen damit wieder zahlreiche Stellplätze in unmittelbarer Nähe zur Klever Stadthalle zur Verfügung.


Die neuen Parkflächen sind Teil der umfassenden Neugestaltung des innerstädtischen Parkbereiches, mit der der Stadthallen-Parkplatz optisch aufgewertet, besser in das moderne Stadthallenumfeld integriert und durch zusätzliche Grünflächen aufgelockert wird. Die Arbeiten im südlichen Bereich des Parkplatzes südlich der Stadthalle werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.

Ziel ist es, die Umgestaltung des gesamten Stadthallen-Parkplatzes wie geplant bis Ende Oktober 2026 abzuschließen. Mit dem Abschluss dieses Bauabschnitts endet zugleich die umfangreiche Umgestaltung des Stadthallenumfeldes, die seit 2017 schrittweise umgesetzt wird. Während der weiteren Bauarbeiten kann es im Umfeld der Stadthalle zeitweise zu Einschränkungen kommen. Die Stadt Kleve bittet um Verständnis und empfiehlt, bei Bedarf auf alternative Parkmöglichkeiten im innnstadtnahen Bereich auszuweichen.

Kreis Wesel plant gemeinsame Gesellschaft für zukunftsfähige Klärschlammbehandlung
Kreisausschuss empfiehlt langfristige Kooperation von KWA und LINEG 03.07.2026 Der Kreisausschuss des Kreises Wesel hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 2. Juli 2026 einstimmig die Gründung einer neuen Gesellschaft zur Behandlung von Klärschlamm empfohlen. Geplant ist eine gemeinsame Gesellschaft der Kreis Weseler Abfallgesellschaft (KWA) und der Linksniederrheinischen Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG).

Das Projekt wurde maßgeblich vom Kreis Weseler Vorstandsmitglied Helmut Czichy vorangetrieben, der zum 1. Juli 2026 seinen Ruhestand angetreten hat. Zudem profitierte das Vorhaben von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und dem großen Engagement des mit KWA- und LINEG-Personal besetzten Projektteams.  Die Anteile an der neuen Gesellschaft mit dem derzeitigen Arbeitstitel „Klärschlammbehandlungsgesellschaft Linker Niederrhein mbH“ (KLN) sollen jeweils zur Hälfte von der KWA und der LINEG gehalten werden.

Ziel ist es, die Entsorgung von Klärschlamm langfristig sicher, wirtschaftlich und umweltgerecht zu gestalten. Hintergrund sind verschärfte gesetzliche Vorgaben für die Klärschlammverwertung. Künftig müssen wertvolle Rohstoffe wie Phosphor aus dem Klärschlamm zurückgewonnen werden. Daher ist die bisher praktizierte Mitverbrennung von Klärschlamm, insbesondere in Müllverbrennungsanlagen, nur noch eingeschränkt möglich.

Am Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof ist deshalb eine neue technische Lösung erforderlich. Geplant ist der Bau einer neuen, modernen Klärschlammtrocknungsanlage am Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof in Kamp-Lintfort. Dort sollen die auf den Kläranlagen der LINEG anfallenden Klärschlämme mit bislang ungenutzter Abwärme aus der Müllverbrennungsanlage auf Niedertemperaturbasis getrocknet werden.

Durch dieses Verfahren kann das Gewicht des Klärschlamms um rund 75 Prozent reduziert werden. Dadurch werden Transportaufwand und CO₂-Emissionen deutlich verringert. Gleichzeitig kann der aktuell noch in der Bestandsanlage für die Trocknung eingesetzte Dampf aus der Müllverbrennung zukünftig zur Stromerzeugung genutzt werden.

Dies verbessert die Energieeffizienz des Standortes und trägt zum Klima- und Umweltschutz bei. Die Finanzierung erfolgt durch die beiden Gesellschafter. Auswirkungen auf den Kreishaushalt oder die Abfallgebühren werden nach derzeitiger Einschätzung nicht erwartet. Vielmehr soll das Projekt langfristig zur Gebührenstabilität beitragen.

„Mit dem Vorhaben stärken wir den Standort Asdonkshof, sichern eine nachhaltige Entsorgung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz“, so Landrat Ingo Brohl. Die Umsetzung des Vorhabens steht noch unter dem Vorbehalt eines Kreistagsbeschlusses am Donnerstag, 9. Juli 2026, sowie der erforderlichen Genehmigungen, insbesondere durch die Bezirksregierung Düsseldorf.

60 neue Parkplätze in der Moerser Innenstadt - Enni schafft Übergangslösung an der Kautzstraße  
Gute Nachricht für Besucherinnen und Besucher der Moerser Innenstadt: Seit dem 1. Juli stehen an der Kautzstraße rund 60 zusätzliche Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Die ENNI Stadt & Service (Enni) hat im Auftrag der Stadt Moers die Flächen des ehemaligen Parkhauses Kautzstraße dafür als ebenerdigen Parkplatz hergerichtet. Dafür waren umfangreiche Arbeiten erforderlich.

Unter anderem hat das Unternehmen Rampen und Stützmauern instandgesetzt, Flächen befestigt, die Entwässerung teilweise erneuert sowie neue Geländer und Sicherheitseinrichtungen installiert. Das Parkhaus hatte die Enni Ende 2024 im Auftrag der Stadt Moers wegen seines schlechten baulichen Zustands abgerissen. Langfristig soll hier ein neues Parkhaus entstehen.

Bis dahin sorgt die nun nutzbare Übergangslösung für eine spürbare Entlastung der Parksituation in der Innenstadt. Dabei gilt auf dem Gelände der Tarif B: 20 Minuten kosten 50 Cent – unter 20 Minuten sind kostenfrei. Dauerstellplätze werden nicht angeboten.

Moers: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute - Premiere Von Jens Raschke - Kollektiv:Spielraum
Vor vielen Jahren gab es einmal einen Zoo. Einen Schwarzweißfotozoo. Auf der einen Seite lebten Menschen in gestreiften Anzügen, in trostlosen Baracken.  Auf der anderen Seite hatten es sich wenige Familien mit schwarzen, glänzenden Stiefeln in schönen Häusern bequem gemacht. Ein Zaun trennt die Gestiefelten von den Gestreiften, die Tiere von den Menschen. 

Die meisten haben sich mit ihm arrangiert. Doch dann wird ein neuer Bär im Zoo eingeliefert. Er wundert sich. Fragt nach dem Rauch aus dem Schornstein. Fragt, warum keine Vögel mehr zu hören sind. Und was das Nashorn wohl sah, als es auf die andere Seite des Zauns blickte.

Seine Fragen bringen Unruhe in den Zoo – sehr zum Missfallen von Zoochefin Mama Pavian, die Ruhe und Ordnung wahren will. Denn wer genau hinsieht, merkt irgendwann: Nicht nur das Fragen kann gefährlich sein – sondern auch das Schweigen.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 07.07.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort  Schlosstheater - Studio, Adresse Kastell 6, 47441 Moers.

Stadtteiltreff Neu_Meerbeck besucht Bergbaumuseum Schacht IV
Zu einem besonderen Museumsbesuch lädt der Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am Mittwoch, 8. Juli, ein: Der Grafschafter Museum- und Geschichtsverein in Moers e.V. bietet von 16.30 bis 18 Uhr eine spannende Führung durch die Ausstellung im Bergbaumuseum Schacht IV an.

Unter dem Motto ‚Unter Tage waren wir alle gleich‘ wird eindrucksvoll der Zusammenhalt der Bergleute vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten einzigartige Einblicke in die Geschichte des Bergbaus und in die Arbeitswelt unter Tage.

Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 16.30 Uhr am Schacht IV, Zechenstraße 50, in Moers. Interessierte können sich telefonisch unter 0 28 41/201 - 530 oder per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de anmelden. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich. Veranstaltungsdatum 08.07.2026 - 16:30 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Firma Schacht IV, Adresse Zechenstraße 50, 47443 Moers.

Moers: Spieleabend
Du hast Lust mal wieder zu zocken? Aber nicht am PC, sondern gemütlich bei uns in der Kneipe?  Dann komm zu unserem offenen Spieleabend. Egal ob Brett-, Karten- oder Rollenspiele – Hier bist du richtig!
Als Spieleerklärer und Tippgeber steht euch unser Spiele-Experte Nöh mit Rat und Tricks zur Seite! Die Teilnahme ist kostenlos! Veranstaltungsdatum 09.07.2026 - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Traditionelles Sommerfest der Moerser KG Humorica
Veranstaltungsdatum 11.07.2026 - 14:00 Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Quartierplatz an der Sportanlage Asberg. Veranstalter Firma Moerser KG Humorica 69 e.V. Adresse Postfach 10 16 70 47406 Moers

F.C. Rot Weiß Moers: 100 jähriges Vereinsjubiläum
Programmablauf:
Tagesprogramm auf dem Vereinsgelände von F.C. Rot Weiß Moers
10:00 Uhr Beginn der Veranstaltung und Ankommen der Gäst
10:30 Uhr Sportliches Rahmenprogramm auf dem Vereinsgelände
11:00 Uhr Familienprogramm mit Angeboten für Kinder und Jugendliche
12:00 Uhr Getränke, Imbissangebote und geselliges Beisammensein
13:00 Uhr Weitere Mitmachangebote und Rahmenprogramm auf dem Vereinsgelände
14:00 Uhr Kaffee und Kuchen
15:30 Uhr Legendenspiel gegen die Traditionsmannschaft des MSV Moers
bis 17:00 Uhr Ausklang des Tagesprogramms auf dem Vereinsgelände
Offizieller Teil und Abendprogramm in der Halle der Freiwilligen Feuerwehr Moers
ab 17:00 Uhr Einlass und Ankommen der Gäste in der Halle
17:15 Uhr Offizielle Begrüßung
17:30 Uhr Grußworte geladener Gäste
17:45 Uhr Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder
18:00 Uhr Abendprogramm mit weiteren Programmpunkten, unter anderem Tanzdarbietung und Live
Musik
18:30 Uhr Gemeinsames Essen und geselliger Abend
19:30 Uhr Musik, Austausch und Ausklang der Jubiläumsfeier
Veranstaltungsdatum
11.07.2026 - 10:00 Uhr - 23:59 Uhr
Veranstaltungsort
Auf dem Vereinsgelände und der Halle der freiwilligen Feuerwehr.
Veranstalter
FC Rot Weiß Moers 1926 e.V.
Am Jostenhof 37, 47441 Moers

Moers: Sommerfest des Kleingartenvereins KGV am Frankenfeld
Veranstaltungsdatum 11.07.2026 - 15:00 Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort Am Frankenfeld 1, 47445 Moers .Veranstalter Kleingartenanlage - Am Frankenfeld e.V. Adresse Oderstraße, 47445 Moers

Architekturführung Innenstadt Moers

Entlang den Moerser Haupt-Geschäftsstraßen entdecken wir in der Innenstadt Gebäude aus ganz unterschiedlichen Zeiten. Oft ist ihre Archi­tektur verkleidet oder verändert worden. Wer hochschaut, entdeckt aber gerade an den Fas­saden oberhalb der Ladengeschosse Details, die Auskunft über die Geschichte der Häuser geben. 

1 - Neustraße / Steinstraße

Treffpunkt: Oranierhäuser, Haagstraße 63 Geführt von: Eva-Maria Eifert Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 12.07.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstalter Stadt- und Touristinformation Moers, Adresse Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers.


Stau auf der Autobahn: Diese Regeln sollten Autofahrer kennen
Sommerferien, volle Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt, worauf es im Autobahnstau ankommt und welche Fehler gefährlich oder teuer werden können.
Mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern startet die Hauptreisezeit auf Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen sind Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs. Gleichzeitig sorgen derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen für zusätzliche Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf wichtigen Reiserouten. Besonders an den Ferienwochenenden ist deshalb mit langen Verzögerungen zu rechnen.

Umso wichtiger ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn wer Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte, sondern gefährdet im Ernstfall auch andere Verkehrsteilnehmer. Der ACV Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen Verhalten im Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer kennen sollten.

Muss der Standstreifen im Stau frei bleiben?
Ist die nächste Raststätte oder Ausfahrt bereits in Sicht, erscheint der Standstreifen für manche Autofahrer als vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Der Standstreifen muss grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf dem Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau nutzt, um schneller voranzukommen oder die nächste Ausfahrt zu erreichen, riskiert ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem Standstreifen ist verboten.

Das gilt auch bei stockendem Verkehr und während der Bildung einer Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge anders nicht passieren können, kann der Standstreifen ausnahmsweise zum Ausweichen genutzt werden.

Ab wann sollte eine Rettungsgasse gebildet werden?
Sobald sich ein Stau bildet oder der Verkehr deutlich langsamer wird, sollten die Geschwindigkeit reduziert, ausreichend Abstand gehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein Stauende erkennt, sollte außerdem frühzeitig den Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen. Die Rettungsgasse wird zwischen der linken und allen übrigen Fahrstreifen gebildet.

Wenn im Stau die Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch zu sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum Reagieren, falls Rettungskräfte passieren müssen.
Wichtig ist, dass die Rettungsgasse nicht erst gebildet wird, wenn ein Rettungswagen bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann ist es häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie blockiert, muss mit einem Bußgeld ab 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Lohnt es sich, den Stau zu umfahren?
Viele Navigationsgeräte sowie Apps wie Google Maps bieten bei Stau schnell eine alternative Route an. Doch lohnt sich das Verlassen der Autobahn wirklich?

Grundsätzlich können Navigationssysteme und Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus frühzeitig zu erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem sollten Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten führen häufig ebenfalls in stockenden Verkehr oder auf überlastete Landstraßen.

Ist die Autobahn nicht vollständig gesperrt, ist Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen sich häufig schneller auf als erwartet. Wer Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des Navigationssystems im Blick behält, kann bei längeren Sperrungen oder weiträumigen Umleitungen dennoch sinnvoll reagieren.

Wann ist rechts Überholen im Stau erlaubt?
Eine Frage, die sich viele Autofahrer stellen: Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts ist verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).

Bei stockendem Verkehr gibt es jedoch eine Ausnahme. Steht der Verkehr links, darf rechts mit maximal 20 km/h vorsichtig vorbeigefahren werden. Bewegt sich der Verkehr auf der linken Spur langsam mit höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20 km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Häufige Spurwechsel bringen dagegen meist keinen Zeitvorteil. Im Gegenteil: Sie können den Verkehrsfluss zusätzlich stören und einen Stau sogar verschärfen.
Wer die geltenden Regeln missachtet, muss mit einem Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Darf auf der Autobahn im Stau gewendet oder rückwärtsgefahren werden?
Wird die letzte Ausfahrt verpasst und die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug scheint frei zu sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und Wenden sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei dies ausdrücklich anordnet. Wer dennoch rückwärtsfährt oder wendet, riskiert ein Bußgeld von rund 200 Euro, einen Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot.

Vor allem bringen solche Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder den Stau abwarten.

Darf im Stau das Fahrzeug verlassen werden?
Steht der Verkehr über längere Zeit still, ist der Wunsch nach einer kurzen Pause nachvollziehbar. Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im Notfall verlassen werden, etwa um eine Unfallstelle abzusichern. Andernfalls droht ein Bußgeld.

Bei längeren Standzeiten drücken Polizei oder Ordnungsbehörden zwar häufig ein Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs geblieben werden. Ein Stau kann sich jederzeit wieder auflösen.

Außerdem dürfen Rettungskräfte nicht behindert werden. Auch Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich öffnende Türen können deshalb schnell zur Gefahr werden.

Was ist bei einem Stau im Tunnel zu beachten?
Kommt es im Tunnel zu einem Stau, gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte möglichst ein Abstand von mindestens fünf Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden.

Bei längerem Stillstand empfiehlt es sich, den Motor abzustellen. Außerdem sollten die Fenster geschlossen und die Lüftung auf Umluft gestellt werden. So gelangen weniger Abgase in den Innenraum.

Kommt es zu einem Notfall, geben Durchsagen und die Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie zeigen den Weg zu den Notausgängen und informieren über das richtige Verhalten.

Wie lässt sich ein Stau am besten überstehen?
Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt zunächst nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann beispielsweise für ein Hörbuch oder einen Podcast genutzt werden. Bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich außerdem, den Motor abzustellen, um Kraftstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Auch ein Telefonat lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das Smartphone darf jedoch nur genutzt werden, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Verstöße werden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und je nach Verstoß weiteren Konsequenzen geahndet.

ACV-Checkliste: Staus möglichst vermeiden
- Stoßzeiten an Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und samstagvormittags möglichst meiden
- Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber kritisch prüfen
- Nach dem Überholen wieder auf die rechte Fahrspur wechseln
- Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
- Vorausschauend fahren und unnötige Spurwechsel vermeiden
- Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr bilden
- Den Standstreifen grundsätzlich freihalten