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Erfolgreicher
Raderlebnistag mit Spendenaktion zugunsten der
„Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“
Starke Premiere mit Herz beim
Raderlebnistag: Die erstmals durchgeführte
Spendenaktion zugunsten der „Stiftung RTL – Wir
helfen Kindern e.V. “ fand großen Zuspruch. Zum
Auftakt in Xanten begleiteten RTL-Moderator und
Charity-Chef Wolfram Kons sowie Extremsportler
Joey Kelly am Sonntag (5.7.) eine gemeinsame
Tour durch die niederrheinische Landschaft. Ihr
Engagement verlieh der Benefizaktion besondere
Aufmerksamkeit und unterstrich den sozialen
Gedanken des diesjährigen Raderlebnistags.
Die zahlreichen Radlerinnen und Radler in
Xanten sowie am gesamten Niederrhein verbanden
sportliche Aktivität mit gesellschaftlichem
Engagement und setzten damit ein sichtbares
Zeichen für Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.
Wolfram Kons und Joey Kelly hatten im Vorfeld
des Events für eine Teilnahme und zugleich zu
freiwilligen Spenden aufgerufen. Viele sind dem
Aufruf zum Raderlebnistag insbesondere nach
Xanten gefolgt.
Joey Kelly kurz vor dem
Start: „Seit mehr als 30 Jahren erlebe ich
gemeinsam mit meinem Freund Wolfram Kons beim
RTL-Spendenmarathon, wie viel man gemeinsam
bewegen kann. Niederrhein Tourismus hat dieses
Jahr eine starke Aktion initiiert und den
Raderlebnistag 2026 zur Charity-Aktion zugunsten
der ‚Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.‘
erklärt. Also lasst uns gemeinsam viel bewegen“.
Wolfram Kons ergänzt: „Los geht’s:
Aufsteigen, mitradeln und gemeinsam Gutes tun.
Genießen wir die wunderschöne historische
Kulisse von Xanten und die Atmosphäre am
Niederrhein. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen
für Zusammenhalt und Hilfe für Kinder in Not“.
Bei der Ankunft nach der Tour am Xantener
Rathaus waren die beiden Spendenbotschafter
begeistert – von der Route selbst, den vielen
Sehenswürdigkeiten und natürlich von der
Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer.
„Die Stadt Xanten und der gesamte
Niederrhein sind immer eine Reise wert – wie der
heutige Tag einmal mehr zeigt“, so der
stellvertretende Landrat des Kreises Wesel,
Günter Helbig. Er hatte sich ebenso aufs Rad
geschwungen wie Xantens Bürgermeister Rafael
Zur, der die weitere Stärkung des
Fahrrad-Tourismus am Niederrhein durch das Event
hervorhob. „Dass Xanten beim Auftakt in diesem
Jahr als Start- und Zielpunkt dient, ist
natürlich großartig“, so Zur.
Der
Raderlebnistag Niederrhein 2026 ist ein voller
Erfolg – dieses Fazit konnten die
Verantwortlichen bereits am frühen
Sonntagnachmittag ziehen. Radfahrerinnen und
Radfahrer nahezu jeden Alters waren in der
Region unterwegs. Viele Familien, Freizeitradler
und sportlich Ambitionierte waren der Einladung
von Niederrhein Tourismus und der teilnehmenden
Kommunen gefolgt. Sie hatten die verschiedenen
Strecken zwischen Rhein und Maas für ein
wunderbares Sommer-Erlebnis genutzt.
Dabei präsentierte sich der Niederrhein als
Radfahr-Paradies: Mehr als fünfzig Kommunen
beteiligten sich mit abwechslungsreichen
Routenvorschlägen, Erlebnisstationen und einem
vielfältigen Rahmenprogramm. Die Touren führten
durch und in die Kreise Heinsberg, Neuss, Kleve,
Wesel und Viersen sowie auf Krefelder und
Mönchengladbacher Stadtgebiet. Auch
niederländische Orte waren dabei.
Von
kulturellen Angeboten über regionale
Genussmomente bis hin zu familienfreundlichen
Aktionen boten die beteiligten Städte und
Gemeinden zahlreiche Anlässe für einen
Zwischenstopp entlang der Strecken. „Sowohl die
teilnehmenden Kommunen als auch die Region
insgesamt haben Spitzenleistungen vollbracht“,
sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner.
„Die monatelange Vorbereitung und der
volle Einsatz aller Beteiligten am Tag selbst
wurden und werden belohnt“, so Baumgärtner. Sie
betont die nachhaltige Wirkung des Events für
den bedeutenden Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die
Vielseitigkeit der Region wurde auch beim
beliebten Gewinnspiel entlang der Strecken
deutlich. Als Preise winken ein hochwertiges
Tourenrad, gesponsert von Radsport Claassen aus
Kempen, ein 4-Gang-Menü für zwei Personen vom
Restaurant „Alt Derp“ in Kevelaer sowie ein
Wertgutschein in Höhe von 100 Euro von Möbel
Kleinmanns aus Kleve.
Als Sonderpreis
wird im Rahmen eines Fotowettbewerbs auf dem
Instagramkanal@niederrheintourismus_ eine
NiederrheinCard 365 ausgelobt. Die glücklichen
Gewinnerinnen und Gewinner werden nun ermittelt.
Bereits jetzt steht fest: „Der Raderlebnistag
Niederrhein 2026 mit der Spendenaktion zugunsten
der ,Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.’ ist
ein Gewinn für alle, die dabei waren sowie
mitgewirkt und unterstützt haben“, sagt
Baumgärtner.
Noch bis November kann über
den entsprechenden QR-Code weiterhin gespendet
werden. Das Spendenergebnis wird dann live beim
RTL-Spendenmarathon im November verkündet. Alle
Infos zur Spenden-Aktion gibt es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein

Vor dem Xantener „Radhaus“ gaben sie den
Startschuss zur Tour rund um die Stadt: (v.l.)
Xantens Bürgermeister Rafael Zur, Martina
Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein
Tourismus, RTL-Moderator und Charity-Chef
Wolfram Kons, Extremsportler Joey Kelly sowie
Günter Helbig, stellvertretender Landrat des
Kreises Wesel. Foto: Niederrhein Tourismus
Wohnbau Dinslaken
bringt Solarstrom auf die Dächer von 4.000
Wohnungen Die Energiewende wird in
Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer
gebracht: Die Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet
einen Großteil ihres Gebäudebestands für die
Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem
Energiedienstleister einhundert Energie startet
ein Großprojekt, das 4.000 Haushalten in
Dinslaken, Duisburg-Walsum und Voerde den Zugang
zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c)
einhundert Energie.
Das Projekt setzt
Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5
Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der
maximalen Stromleistung der Anlagen bei voller
Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der
Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in
ganz Deutschland. Das Prinzip ist einfach: Die
Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen zur
Verfügung, während einhundert Energie die
Umsetzung übernimmt. Das bedeutet: Planung,
Finanzierung, Installation, Messwesen, Betrieb
und Wartung liegen in einer Hand.
Für
die Wohnbau Dinslaken entstehen weder
Investitionskosten noch Verwaltungsaufwand.
Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher
und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen
machen sich Gedanken über steigende
Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom
schaffen wir ein Angebot, von dem unsere
Mieterinnen und Mieter ganz konkret profitieren
können. So bieten wir grünen Strom an, der
direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei
uns im Haus. Gleichzeitig machen wir unseren
Gebäudebestand fit für die Zukunft“, sagt Petra
Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau
Dinslaken GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c)
einhundert Energie.
Dass dieses Modell
reibungslos funktioniert, hat bereits ein
erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr
2024 gezeigt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner
bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom eigenen
Dach, ohne selbst in eine Solaranlage
investieren zu müssen. Da der Strom lokal
produziert wird, sparen die Mieterinnen und
Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt
mindestens 10 Prozent unter dem örtlichen
Grundversorgertarif.
Ein weiterer
Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint,
liefert einhundert Energie automatisch sauberen
Strom aus dem Netz dazu, alles über eine
einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau
erfolgt schrittweise. Die ersten Anlagen gehen
bereits im Sommer ans Netz, der Abschluss des
Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.
Die einhundert Energie GmbH ist ein
führender Energiedienstleister für die
klimaneutrale Transformation der
Wohnungswirtschaft. Das Unternehmen ermöglicht
die energetische Transformation von Wohngebäuden
durch die durchgängige Digitalisierung der
Energieflüsse und die Installation moderner
Anlagentechnik.
Durch die Kopplung von
Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeichern und
Ladeinfrastruktur löst einhundert die
regulatorische und technische Komplexität der
Dekarbonisierung im Mietwohnungsbestand
wirtschaftlich und skalierbar.
Seit 2017
unterstützen über 120 Mitarbeitende an den
Standorten Köln und Berlin mehr als 250
Wohnungsunternehmen dabei, ihre
Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über
30.000 Mieterinnen und Mieter sauberen Strom
direkt vom eigenen Dach verfügbar zu machen.
Fußverkehrscheck
(FVC) 2026: Nach Auftaktveranstaltung folgt
erster „Walkshop“ in der Klever Oberstadt am
14.07.2026 Mit dem Fußverkehrscheck
2026 rückt die Stadt Kleve die Wege der Menschen
in den Mittelpunkt: Alltagsrouten zur Schule,
zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit
sollen genauer betrachtet und gemeinsam mit der
Bürgerschaft besser gestaltet werden. Den
Startschuss dafür gab die Auftaktveranstaltung
am 29.06.2026 im Ratssaal des Rathauses, bei der
die Ziele des Projekts vorgestellt und erste
Schwerpunkte für die weitere Arbeit gesetzt
wurden.
Am Auftaktworkshop haben
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik,
Stadtverwaltung und Polizei sowie Bürgerinnen
und Bürger aus dem Stadtgebiet teilgenommen.
Kerninhalt der Veranstaltung war die Vorstellung
der beiden Untersuchungsräume, mit denen sich
die Stadt Kleve erfolgreich für den
Fußverkehrscheck beworben hat: Zum einen der
Bereich Hoffmannallee – Lindenallee in der
Klever Oberstadt und zum anderen der Bereich
Innenstadt – Bahnhof – Hochschule Rhein-Waal in
der Klever Unterstadt.
Die Teilnehmenden
der Veranstaltung fanden sich diesbezüglich in
zwei Gruppen zusammen, um über bestehende
Fußverkehrsprobleme zu diskutieren und innerhalb
der Gebiete konkrete Laufrouten für die
kommenden Vor-Ort-Begehungen (sog. „Walkshops“)
abzustecken.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten folgende
Laufrouten festgehalten werden: Oberstadt:
Lindenallee – Hoffmannallee – Frankenstraße –
Hagsche Straße (Abschnitte siehe Karte)
Unterstadt: Bahnhof – Bahnhofstraße –
Wiesenstraße – Hochschule Rhein-Waal –
Hafenstraße – Herzogstraße (Abschnitte siehe
Karte unter www.kleve.de/fvc)
Mit dem
ersten „Walkshop“ am Dienstag, 14.07.2026 um 17
Uhr in der Klever Oberstadt beginnt nun der
praktische Teil des Fußverkehrschecks.
Startpunkt ist der Marktplatz Linde (gegenüber
dem Netto-Markt, Borselstege 11). Gemeinsam mit
den Teilnehmenden wird hierbei die abgesteckte
Route abgegangen und daraufhin überprüft, wie
fußgängerfreundlich die vorhandenen Wege
ausgestaltet sind.
Dabei werden zum
Beispiel Gehwegbreiten aufgemessen,
Verkehrsinseln und Ampeln gemeinsam überquert
sowie mögliche Barrieren für
mobilitätseingeschränkte Personen identifiziert.
Die Teilnehmenden können zudem konkrete Stellen
benennen, an denen sie sich unsicher fühlen oder
die attraktiver gestaltet werden könnten.
All diese Hinweise werden
gesammelt, kartiert und fachlich durch die
Expertinnen und Experten ausgewertet. Aus den
Ergebnissen entstehen anschließend Vorschläge
für Maßnahmen, mit denen der Fußverkehr in der
Oberstadt sicherer, komfortabler und attraktiver
gestaltet werden kann.
Die Stadt Kleve
lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
herzlich ein, sich an den Walkshops zu
beteiligen und ihre Beobachtungen und Ideen
einzubringen. Um Anmeldung über die Website
www.kleve.de/fvc wird gebeten.
Datum:
Dienstag, 14.07.2026 Uhrzeit: 17 Uhr Ort:
Marktpl
Kleve: Nördlicher
Teilabschnitt des Stadthallen-Parkplatzes ab
Montag, 06.07.2026, wieder nutzbar
Die Stadt Kleve hat einen wichtigen
Zwischenschritt bei der Umgestaltung des
Stadthallen-Parkplatzes erreicht: Der nördliche
Teilabschnitt des Parkplatzes an der Stadthalle
wird in dieser Woche fertiggestellt und steht
den Bürgerinnen und Bürgern ab Montag,
06.07.2026, wieder zum Parken zur Verfügung. Mit
der Öffnung des nördlichen Bereichs stehen damit
wieder zahlreiche Stellplätze in unmittelbarer
Nähe zur Klever Stadthalle zur Verfügung.

Die neuen Parkflächen sind Teil der
umfassenden Neugestaltung des innerstädtischen
Parkbereiches, mit der der Stadthallen-Parkplatz
optisch aufgewertet, besser in das moderne
Stadthallenumfeld integriert und durch
zusätzliche Grünflächen aufgelockert wird. Die
Arbeiten im südlichen Bereich des Parkplatzes
südlich der Stadthalle werden in den kommenden
Wochen fortgesetzt.
Ziel ist es, die
Umgestaltung des gesamten
Stadthallen-Parkplatzes wie geplant bis Ende
Oktober 2026 abzuschließen. Mit dem Abschluss
dieses Bauabschnitts endet zugleich die
umfangreiche Umgestaltung des
Stadthallenumfeldes, die seit 2017 schrittweise
umgesetzt wird. Während der weiteren Bauarbeiten
kann es im Umfeld der Stadthalle zeitweise zu
Einschränkungen kommen. Die Stadt Kleve bittet
um Verständnis und empfiehlt, bei Bedarf auf
alternative Parkmöglichkeiten im innnstadtnahen
Bereich auszuweichen.
Kreis Wesel
plant gemeinsame Gesellschaft für zukunftsfähige
Klärschlammbehandlung
Kreisausschuss empfiehlt langfristige
Kooperation von KWA und LINEG 03.07.2026 Der
Kreisausschuss des Kreises Wesel hat in seiner
Sitzung am Donnerstag, 2. Juli 2026 einstimmig
die Gründung einer neuen Gesellschaft zur
Behandlung von Klärschlamm empfohlen. Geplant
ist eine gemeinsame Gesellschaft der Kreis
Weseler Abfallgesellschaft (KWA) und der
Linksniederrheinischen
Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG).
Das Projekt wurde maßgeblich vom Kreis Weseler
Vorstandsmitglied Helmut Czichy vorangetrieben,
der zum 1. Juli 2026 seinen Ruhestand angetreten
hat. Zudem profitierte das Vorhaben von der
partnerschaftlichen Zusammenarbeit und dem
großen Engagement des mit KWA- und
LINEG-Personal besetzten Projektteams. Die
Anteile an der neuen Gesellschaft mit dem
derzeitigen Arbeitstitel
„Klärschlammbehandlungsgesellschaft Linker
Niederrhein mbH“ (KLN) sollen jeweils zur Hälfte
von der KWA und der LINEG gehalten werden.
Ziel ist es, die Entsorgung von Klärschlamm
langfristig sicher, wirtschaftlich und
umweltgerecht zu gestalten. Hintergrund sind
verschärfte gesetzliche Vorgaben für die
Klärschlammverwertung. Künftig müssen wertvolle
Rohstoffe wie Phosphor aus dem Klärschlamm
zurückgewonnen werden. Daher ist die bisher
praktizierte Mitverbrennung von Klärschlamm,
insbesondere in Müllverbrennungsanlagen, nur
noch eingeschränkt möglich.
Am Abfall-
und Energiezentrum Asdonkshof ist deshalb eine
neue technische Lösung erforderlich. Geplant ist
der Bau einer neuen, modernen
Klärschlammtrocknungsanlage am Abfall- und
Energiezentrum Asdonkshof in Kamp-Lintfort. Dort
sollen die auf den Kläranlagen der LINEG
anfallenden Klärschlämme mit bislang ungenutzter
Abwärme aus der Müllverbrennungsanlage auf
Niedertemperaturbasis getrocknet werden.
Durch dieses Verfahren kann das Gewicht des
Klärschlamms um rund 75 Prozent reduziert
werden. Dadurch werden Transportaufwand und
CO₂-Emissionen deutlich verringert. Gleichzeitig
kann der aktuell noch in der Bestandsanlage für
die Trocknung eingesetzte Dampf aus der
Müllverbrennung zukünftig zur Stromerzeugung
genutzt werden.
Dies verbessert die
Energieeffizienz des Standortes und trägt zum
Klima- und Umweltschutz bei. Die Finanzierung
erfolgt durch die beiden Gesellschafter.
Auswirkungen auf den Kreishaushalt oder die
Abfallgebühren werden nach derzeitiger
Einschätzung nicht erwartet. Vielmehr soll das
Projekt langfristig zur Gebührenstabilität
beitragen.
„Mit dem Vorhaben stärken wir
den Standort Asdonkshof, sichern eine
nachhaltige Entsorgung und leisten gleichzeitig
einen wichtigen Beitrag zum Klima- und
Ressourcenschutz“, so Landrat Ingo Brohl. Die
Umsetzung des Vorhabens steht noch unter dem
Vorbehalt eines Kreistagsbeschlusses am
Donnerstag, 9. Juli 2026, sowie der
erforderlichen Genehmigungen, insbesondere durch
die Bezirksregierung Düsseldorf.
60 neue Parkplätze in der Moerser
Innenstadt - Enni schafft Übergangslösung an der
Kautzstraße Gute Nachricht für
Besucherinnen und Besucher der Moerser
Innenstadt: Seit dem 1. Juli stehen an der
Kautzstraße rund 60 zusätzliche Pkw-Stellplätze
zur Verfügung. Die ENNI Stadt & Service (Enni)
hat im Auftrag der Stadt Moers die Flächen des
ehemaligen Parkhauses Kautzstraße dafür als
ebenerdigen Parkplatz hergerichtet. Dafür waren
umfangreiche Arbeiten erforderlich.
Unter anderem hat das Unternehmen Rampen und
Stützmauern instandgesetzt, Flächen befestigt,
die Entwässerung teilweise erneuert sowie neue
Geländer und Sicherheitseinrichtungen
installiert. Das Parkhaus hatte die Enni Ende
2024 im Auftrag der Stadt Moers wegen seines
schlechten baulichen Zustands abgerissen.
Langfristig soll hier ein neues Parkhaus
entstehen.
Bis dahin sorgt die nun
nutzbare Übergangslösung für eine spürbare
Entlastung der Parksituation in der Innenstadt.
Dabei gilt auf dem Gelände der Tarif B: 20
Minuten kosten 50 Cent – unter 20 Minuten sind
kostenfrei. Dauerstellplätze werden nicht
angeboten.
Moers: Was das
Nashorn sah, als es auf die andere Seite des
Zauns schaute - Premiere
Von Jens Raschke -
Kollektiv:Spielraum Vor vielen
Jahren gab es einmal einen Zoo. Einen
Schwarzweißfotozoo. Auf der einen Seite lebten
Menschen in gestreiften Anzügen, in trostlosen
Baracken. Auf der anderen Seite hatten es sich
wenige Familien mit schwarzen, glänzenden
Stiefeln in schönen Häusern bequem gemacht. Ein
Zaun trennt die Gestiefelten von den
Gestreiften, die Tiere von den Menschen.

Die meisten haben sich mit ihm arrangiert. Doch
dann wird ein neuer Bär im Zoo eingeliefert. Er
wundert sich. Fragt nach dem Rauch aus dem
Schornstein. Fragt, warum keine Vögel mehr zu
hören sind. Und was das Nashorn wohl sah, als es
auf die andere Seite des Zauns blickte.
Seine Fragen bringen Unruhe in den Zoo – sehr
zum Missfallen von Zoochefin Mama Pavian, die
Ruhe und Ordnung wahren will. Denn wer genau
hinsieht, merkt irgendwann: Nicht nur das Fragen
kann gefährlich sein – sondern auch das
Schweigen.
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5
Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 07.07.2026 - 19:30
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio, Adresse Kastell 6,
47441 Moers.
Stadtteiltreff
Neu_Meerbeck besucht Bergbaumuseum Schacht IV
Zu einem besonderen Museumsbesuch lädt der
Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am Mittwoch, 8.
Juli, ein: Der Grafschafter Museum- und
Geschichtsverein in Moers e.V. bietet von 16.30
bis 18 Uhr eine spannende Führung durch die
Ausstellung im Bergbaumuseum Schacht IV an.

Unter dem Motto ‚Unter Tage waren wir alle
gleich‘ wird eindrucksvoll der Zusammenhalt der
Bergleute vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten
einzigartige Einblicke in die Geschichte des
Bergbaus und in die Arbeitswelt unter Tage.
Treffpunkt für die
Veranstaltung ist um 16.30 Uhr am Schacht IV,
Zechenstraße 50, in Moers. Interessierte können
sich telefonisch unter 0 28 41/201 - 530 oder
per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de anmelden.
Dort sind auch weitere Informationen erhältlich.
Veranstaltungsdatum 08.07.2026 - 16:30
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Firma Schacht
IV, Adresse Zechenstraße 50, 47443 Moers.
Moers: Spieleabend Du
hast Lust mal wieder zu zocken? Aber nicht am
PC, sondern gemütlich bei uns in der Kneipe?
Dann komm zu unserem offenen Spieleabend. Egal
ob Brett-, Karten- oder Rollenspiele – Hier bist
du richtig! Als Spieleerklärer und Tippgeber
steht euch unser Spiele-Experte Nöh mit Rat und
Tricks zur Seite! Die Teilnahme ist kostenlos!
Veranstaltungsdatum 09.07.2026 - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Traditionelles Sommerfest der
Moerser KG Humorica
Veranstaltungsdatum 11.07.2026 - 14:00
Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Quartierplatz
an der Sportanlage Asberg. Veranstalter Firma
Moerser KG Humorica 69 e.V. Adresse Postfach 10
16 70 47406 Moers
F.C. Rot Weiß
Moers: 100 jähriges Vereinsjubiläum
Programmablauf: Tagesprogramm auf dem
Vereinsgelände von F.C. Rot Weiß Moers 10:00
Uhr Beginn der Veranstaltung und Ankommen der
Gäst 10:30 Uhr Sportliches Rahmenprogramm auf
dem Vereinsgelände 11:00 Uhr Familienprogramm
mit Angeboten für Kinder und Jugendliche
12:00 Uhr Getränke, Imbissangebote und
geselliges Beisammensein 13:00 Uhr Weitere
Mitmachangebote und Rahmenprogramm auf dem
Vereinsgelände 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen
15:30 Uhr Legendenspiel gegen die
Traditionsmannschaft des MSV Moers bis 17:00
Uhr Ausklang des Tagesprogramms auf dem
Vereinsgelände Offizieller Teil und
Abendprogramm in der Halle der Freiwilligen
Feuerwehr Moers ab 17:00 Uhr Einlass und
Ankommen der Gäste in der Halle 17:15 Uhr
Offizielle Begrüßung 17:30 Uhr Grußworte
geladener Gäste 17:45 Uhr Ehrungen
langjähriger Vereinsmitglieder 18:00 Uhr
Abendprogramm mit weiteren Programmpunkten,
unter anderem Tanzdarbietung und Live Musik
18:30 Uhr Gemeinsames Essen und geselliger Abend
19:30 Uhr Musik, Austausch und Ausklang der
Jubiläumsfeier Veranstaltungsdatum
11.07.2026 - 10:00 Uhr - 23:59 Uhr
Veranstaltungsort Auf dem Vereinsgelände und
der Halle der freiwilligen Feuerwehr.
Veranstalter FC Rot Weiß Moers 1926 e.V.
Am Jostenhof 37, 47441 Moers
Moers: Sommerfest des Kleingartenvereins KGV am
Frankenfeld Veranstaltungsdatum
11.07.2026 - 15:00 Uhr - 23:00 Uhr.
Veranstaltungsort Am Frankenfeld 1, 47445 Moers
.Veranstalter Kleingartenanlage - Am Frankenfeld
e.V. Adresse Oderstraße, 47445 Moers
Architekturführung Innenstadt Moers
Entlang den Moerser Haupt-Geschäftsstraßen
entdecken wir in der Innenstadt Gebäude aus ganz
unterschiedlichen Zeiten. Oft ist ihre
Architektur verkleidet oder verändert worden.
Wer hochschaut, entdeckt aber gerade an den
Fassaden oberhalb der Ladengeschosse Details,
die Auskunft über die Geschichte der Häuser
geben.

1 - Neustraße / Steinstraße
Treffpunkt: Oranierhäuser, Haagstraße 63
Geführt von: Eva-Maria Eifert Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 12.07.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstalter Stadt- und
Touristinformation Moers, Adresse Kirchstraße
27a/b, 47441 Moers.
Stau auf
der Autobahn: Diese Regeln sollten Autofahrer
kennen Sommerferien, volle
Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt,
worauf es im Autobahnstau ankommt und welche
Fehler gefährlich oder teuer werden können.
Mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten
Bundesländern startet die Hauptreisezeit auf
Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen
sind Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs.
Gleichzeitig sorgen derzeit rund 1.000
Baustellen auf den Autobahnen für zusätzliche
Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf
wichtigen Reiserouten. Besonders an den
Ferienwochenenden ist deshalb mit langen
Verzögerungen zu rechnen.
Umso wichtiger
ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn wer
Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln
missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und
Punkte, sondern gefährdet im Ernstfall auch
andere Verkehrsteilnehmer. Der ACV
Automobil-Club Verkehr beantwortet die
wichtigsten Fragen zum richtigen Verhalten im
Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer
kennen sollten.
Muss der Standstreifen im
Stau frei bleiben? Ist die nächste Raststätte
oder Ausfahrt bereits in Sicht, erscheint der
Standstreifen für manche Autofahrer als
vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch
dringend abzuraten.
Der Standstreifen
muss grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf
dem Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau
nutzt, um schneller voranzukommen oder die
nächste Ausfahrt zu erreichen, riskiert ein
Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in
Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem
Standstreifen ist verboten.
Das gilt auch
bei stockendem Verkehr und während der Bildung
einer Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge
anders nicht passieren können, kann der
Standstreifen ausnahmsweise zum Ausweichen
genutzt werden.
Ab wann sollte eine
Rettungsgasse gebildet werden? Sobald sich
ein Stau bildet oder der Verkehr deutlich
langsamer wird, sollten die Geschwindigkeit
reduziert, ausreichend Abstand gehalten und eine
Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein Stauende
erkennt, sollte außerdem frühzeitig den
Warnblinker einschalten, um nachfolgende
Fahrzeuge zu warnen. Die Rettungsgasse wird
zwischen der linken und allen übrigen
Fahrstreifen gebildet.
Wenn im Stau die
Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch
zu sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum
Reagieren, falls Rettungskräfte passieren
müssen. Wichtig ist, dass die Rettungsgasse
nicht erst gebildet wird, wenn ein Rettungswagen
bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann ist es
häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie
blockiert, muss mit einem Bußgeld ab 200 Euro,
zwei Punkten in Flensburg und einem Monat
Fahrverbot rechnen.
Lohnt es sich, den
Stau zu umfahren? Viele Navigationsgeräte
sowie Apps wie Google Maps bieten bei Stau
schnell eine alternative Route an. Doch lohnt
sich das Verlassen der Autobahn wirklich?
Grundsätzlich können Navigationssysteme und
Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus frühzeitig zu
erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem sollten
Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen
werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten
führen häufig ebenfalls in stockenden Verkehr
oder auf überlastete Landstraßen.
Ist die
Autobahn nicht vollständig gesperrt, ist
Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen sich
häufig schneller auf als erwartet. Wer
Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des
Navigationssystems im Blick behält, kann bei
längeren Sperrungen oder weiträumigen
Umleitungen dennoch sinnvoll reagieren.
Wann ist rechts Überholen im Stau erlaubt?
Eine Frage, die sich viele Autofahrer stellen:
Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich
gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts
ist verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).
Bei
stockendem Verkehr gibt es jedoch eine Ausnahme.
Steht der Verkehr links, darf rechts mit maximal
20 km/h vorsichtig vorbeigefahren werden. Bewegt
sich der Verkehr auf der linken Spur langsam mit
höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20
km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren
werden.
Häufige Spurwechsel bringen
dagegen meist keinen Zeitvorteil. Im Gegenteil:
Sie können den Verkehrsfluss zusätzlich stören
und einen Stau sogar verschärfen. Wer die
geltenden Regeln missachtet, muss mit einem
Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in
Flensburg rechnen.
Darf auf der Autobahn
im Stau gewendet oder rückwärtsgefahren werden?
Wird die letzte Ausfahrt verpasst und die
Fahrbahn hinter dem Fahrzeug scheint frei zu
sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und Wenden
sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.
Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei
dies ausdrücklich anordnet. Wer dennoch
rückwärtsfährt oder wendet, riskiert ein Bußgeld
von rund 200 Euro, einen Punkt in Flensburg und
ein Fahrverbot.
Vor allem bringen solche
Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur
nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder
den Stau abwarten.
Darf im Stau das
Fahrzeug verlassen werden? Steht der Verkehr
über längere Zeit still, ist der Wunsch nach
einer kurzen Pause nachvollziehbar.
Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im
Notfall verlassen werden, etwa um eine
Unfallstelle abzusichern. Andernfalls droht ein
Bußgeld.
Bei längeren Standzeiten drücken
Polizei oder Ordnungsbehörden zwar häufig ein
Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht
unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs
geblieben werden. Ein Stau kann sich jederzeit
wieder auflösen.
Außerdem dürfen
Rettungskräfte nicht behindert werden. Auch
Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal
zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich
öffnende Türen können deshalb schnell zur Gefahr
werden.
Was ist bei einem Stau im Tunnel
zu beachten? Kommt es im Tunnel zu einem
Stau, gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es
sollte möglichst ein Abstand von mindestens fünf
Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten
und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet
werden.
Bei längerem Stillstand empfiehlt
es sich, den Motor abzustellen. Außerdem sollten
die Fenster geschlossen und die Lüftung auf
Umluft gestellt werden. So gelangen weniger
Abgase in den Innenraum.
Kommt es zu
einem Notfall, geben Durchsagen und die
Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie
zeigen den Weg zu den Notausgängen und
informieren über das richtige Verhalten.
Wie lässt sich ein Stau am besten überstehen?
Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt zunächst
nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann
beispielsweise für ein Hörbuch oder einen
Podcast genutzt werden. Bei längeren Standzeiten
empfiehlt es sich außerdem, den Motor
abzustellen, um Kraftstoff zu sparen und die
Umwelt zu schonen.
Auch ein Telefonat
lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das
Smartphone darf jedoch nur genutzt werden, wenn
das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet
ist. Verstöße werden mit einem Bußgeld, Punkten
in Flensburg und je nach Verstoß weiteren
Konsequenzen geahndet.
ACV-Checkliste:
Staus möglichst vermeiden - Stoßzeiten an
Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und
samstagvormittags möglichst meiden -
Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber
kritisch prüfen - Nach dem Überholen wieder
auf die rechte Fahrspur wechseln -
Reißverschlussverfahren korrekt anwenden -
Vorausschauend fahren und unnötige Spurwechsel
vermeiden - Rettungsgasse bereits bei
stockendem Verkehr bilden - Den Standstreifen
grundsätzlich freihalten
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