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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 18
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
KW 19:  Montag, 4.- Sonntag, 10. Mai 2026 (Muttertag)  Themen u.a.:


Erstes FOM Kooperationsfrühstück am Hochschulstandort Wesel
Beim ersten FOM Kooperationsfrühstück in Wesel standen Austausch, Vernetzung und neue Kooperationsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Am Hochschulstandort Wesel hat am 5. Mai 2026 das erste Kooperationsfrühstück der FOM Hochschule stattgefunden. In angenehmer Atmosphäre nutzten Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Unternehmen sowie der Stadt Wesel die Gelegenheit zum offenen Austausch.

Bürgermeister Rainer Benien eröffnete den Vormittag mit einem Grußwort und unterstrich die Bedeutung des Dialogs zwischen Hochschule, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.


Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, Erfolge und Ziele der FOM Hochschule sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Unternehmen. Vorgestellt wurde unter anderem „Dual Match“, ein Angebot, das Studieninteressierte und Unternehmen zusammenbringen soll. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die digitale Lehre der FOM und in die Lehrstudios des Digitalen Live Studiums am Standort Wesel.

Auch erste Ideen für weitere Austauschformate wurden gesammelt. Dabei ging es insbesondere um die Frage, was Kooperationen besonders wertvoll macht, welche Impulse Unternehmen einbringen können und welche Themen für künftige Treffen von Interesse sind. Die Veranstaltung bildete einen gelungenen Auftakt für den weiteren Austausch zwischen Hochschule, Unternehmen und Stadt Wesel. Eine Fortsetzung des Kooperationsfrühstücks ist vorgesehen.

10. Mai: Tag des Schlaganfalls
NRW: 11 % weniger Todesfälle durch Schlaganfall als vor zehn Jahren

* 9.789 Personen starben 2024 an einem Schlaganfall und an dessen Folgen
* Zwei Drittel der an einem Schlaganfall gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter
* Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate 

Im Jahr 2024 gab es in Nordrhein-Westfalen knapp 2 % weniger Todesfälle durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich lag der Rückgang sogar bei 11,1 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2026 mitteilt, starben 9.789 Personen aus NRW im Jahr 2024 an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen.

Mit 55,3 % war etwas mehr als die Hälfte der Gestorbenen weiblich (4.375 Männer und 5.414 Frauen). Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2014 wurde in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt.

Im Jahr 2024 lag dieser Anteil, wie auch schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %.  Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter Schlaganfälle mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80 Jahre oder älter und nur 4,9 % waren noch keine 60 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2024 bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre, Frauen: 83,8 Jahre).



Kreis Höxter mit niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate
Der Kreis Höxter verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate mit 42 Sterbefällen durch einen Schlaganfall je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In Köln waren es 43 und in Bochum 44. Die höchste Rate wurde mit 73 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Kreis Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis Viersen und Herne mit Raten von 72 und 69.

Landesweit starben 54 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an einem Schlaganfall oder an dessen Folgen. Hinweise zur Statistik Die hier dargestellten Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik basieren auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert Angaben zu den Todesursachen sowie Alter, Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person.



Für die Todesursachenstatistik ist laut Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Grundleiden die auszuzählende Todesursache. Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert ausschließlich auf den Angaben der die Leichenschau durchführenden und den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen.  Diese werden in einem elektronischen Kodiersystem erfasst, welches dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur ICD-10-WHO ermittelt. 

Als Todesfälle durch Schlaganfall werden hier die Sterbefälle ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit einem der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 – I64 und I69.0 – I69.4 als zum Tode führendes Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”, zu Deutsch und vereinfacht: „Internationale Klassifikation der Krankheiten“.

Bei den Fallzahlen zu einzelnen Todesursachen handelt es sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später bekannt gewordene Informationen zur Todesursache können oftmals nicht mehr in die Statistik einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet.

Zusätzlich entfielen 4,7 % der Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023 konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet werden. 

An einem Schlaganfall1) Gestorbene aus Nordrhein-Westfalen 
Verwaltungsbezirk 2014 2023 2024
insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2) insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2) insgesamt je 100.000 Einwohner/-innen2)
Nordrhein-Westfalen 11.006 62,5 9.958 54,8 9.789 54,3
Reg.-Bez. Düsseldorf 3.235 63,4 3.082 58,5 2.937 56,0
  Düsseldorf, Stadt 293 48,7 318 50,5 281 45,5
  Duisburg, Stadt 294 60,5 219 43,5 240 47,7
  Essen, Stadt 371 64,9 373 63,7 341 59,4
  Krefeld, Stadt 140 63,0 161 70,5 123 53,3
  Mönchengladbach 178 69,5 196 72,9 146 54,6
  Mülheim Ruhr 109 65,3 103 59,6 92 53,2
  Oberhausen, Stadt 141 67,4 122 57,8 110 51,5
  Remscheid, Stadt 78 71,6 47 41,7 65 57,0
  Solingen, Stadt 107 68,5 91 56,5 97 58,5
  Wuppertal, Stadt 227 65,9 209 58,2 190 53,0
  Kreis Kleve 220 72,4 176 54,9 167 52,0
  Kreis Mettmann 299 62,7 288 58,8 270 55,1
  Rhein-Kreis Neuss 269 60,9 308 67,2 298 65,2
  Kreis Viersen 201 68,1 189 62,6 214 71,9
  Kreis Wesel  308 67,4 282 60,4 303 66,2

Girls'Day und Boys'Day 2026 im Ratssaal der Stadt Wesel
Für den Aktionstag Girls' Day und Boys' Day hat sich die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel auch in diesem Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. 17 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Am Lauerhaas nahmen an dem Workshop „Like my Story – Was erzähle ich eigentlich von mir?“ teil.

Der Workshop hatte das Ziel, die sozialen Medien besser zu verstehen und zu entscheiden, welche Inhalte über die Teilnehmenden im Internet erscheinen sollen oder nicht. Bürgermeister Rainer Benien begrüßte die Jugendlichen im Ratssaal der Stadt Wesel und berichtete über seine Erfahrungen mit den sozialen Medien. Stefanie Wolff, Fachfrau für Medienbildung und Digitalstorytelling, nahm die Jugendlichen mit auf eine Reise durch die verschiedenen Formate. Mit Beispielen und praxisnahen Informationen vermittelte sie den Schülerinnen und Schülern, welche Veröffentlichungen glaubwürdig oder auch fragwürdig sein können.

Soziale Medien sind für Jugendliche von zentraler Bedeutung für die Identitätsfindung, Kommunikation und Pflege von Freundschaften. Plattformen wie TikTok, Instagram und WhatsApp versprechen soziale Teilhabe, Orientierung und Unterhaltung. Doch dabei sind ein bewusster Umgang und auch das Wissen um Risiken wichtig. Der Aktionstag im Ratssaal der Stadt Wesel wurde von den Schülerinnen und Schülern mit vielen spannenden Akzenten gestaltet, die für eine besondere Atmosphäre sorgten.

Krankenhaus Bethanien Moers: Erneuter Erhalt des KTQ-Siegels   „Einziges Krankenhaus in Moers mit dieser Qualifikation“ Vor Kurzem erhielt das Krankenhaus Bethanien Moers zum wiederholten Mal das Siegel der Zertifizierungsgesellschaft „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ)“. Nach einer vorausgegangenen mehrtägigen Visitation durch externe Prüfer konnte das Krankenhaus seine hohe Qualität in der Patientenversorgung erneut mit Erfolg unter Beweis stellen.

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, betont: „Ich freue mich, dass wir zum wiederholten Mal unsere hohe Qualität belegen konnten. Als einziges Krankenhaus in Moers mit dieser Qualifikation bieten wir ein umfassendes und hohes Niveau in der Patientenversorgung, welches auch die menschliche Komponente nicht außer Acht lässt.“ Die KTQ-Zertifizierung ist ein praxisorientiertes Qualitätsmanagementverfahren, das die kontinuierliche Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung in Krankenhäusern zum Ziel hat.

Dazu fallen unter anderem folgende Bereiche mit in die Bewertung: Krankenhausprozesse und interne Abläufe, Patientensicherheit und Infektionskontrolle, Qualifikationen von Ärzt:innen und Pflegepersonal, Hygiene und Risikomanagement, Transparenz der Leistungs- und Ergebnisqualität, Stärkung der internen Qualitätskultur durch Schulungen und Qualitätszirkel. Dem Prüfbesuch gehen interne Vorbereitungsschulungen und das Ausfüllen von sogenannten Selbstbewertungsberichten voraus.

Unterstützt werden die involvierten Bereiche und Personen dabei von der Abteilung Qualitäts- & Risikomanagement unter der Leitung von Ralf Drückes. „Mit dem Erhalt des KTQ-Siegels haben wir erneut ein fantastisches Ergebnis erzielt. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang unter anderem folgende Schwerpunkte: In unserem Haus seien laut Visitatoren eine starke Kollegialität und eine große interkulturelle Offenheit zu spüren.

Neben einer durch und durch erlebbaren patientenorientierten Haltung fielen außerdem die hohe Motivation für Qualität/Qualitätsmanagement, unsere digitale Fortschrittlichkeit und die erfolgreiche stiftungsweite Strategie für medizinische und nicht medizinische Themen positiv auf“, fasst Ralf Drückes zusammen.

Das ausgestellte Siegel behält seine Gültigkeit für die nächsten drei Jahre. Bis zur nächsten Zertifizierung gelte es interne geringfügige Verbesserungspotenziale anzugehen. Hierbei gehe es vor allem darum zu schauen, welche Maßnahmen schließlich den Patient:innen helfen und den Umgang mit ihnen verbessern würden, so die Verantwortlichen.

Ein Teil des Direktoriums des Krankenhauses Bethanien Moers und das Team des Qualitäts- & Risikomanagements freuen sich über den erneuten Erhalt des KTQ-Siegels.  

Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt veröffentlicht.
Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter Amtsblatt Nr. 06 vom 0705.2026 (165.05 KB)

Neues Amtsblatt vom 8. Mai 2026
Am 8. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken zu den Ergebnissen der Wahl der Seniorenvertretung vom 29.04.2026. Ab sofort sind die städtischen Amtsblätter über folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine.  


NRW-Kommunen: Gesamtes Steueraufkommen aus Grundsteuer B 2025 um 4,4 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Grundsteuer 2025 erstmals nach neuem Grundsteuerrecht erhoben
* 4 Milliarden Euro Gesamtsteueraufkommen für Grundsteuer B im Jahr 2025 ist zweithöchster Wert der letzten 10 Jahre
* Bei der Hälfte der Gemeinden waren die Einzahlungen aus Grundsteuer B im Jahr 2025 niedriger als ein Jahr davor

Im Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden ein um 4,4 % niedrigeres Gesamtaufkommen aus der Grundsteuer B erzielt als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, flossen jedoch 2,0 % mehr Grundsteuer B in die Kassen der Kommunen als in den Jahren 2022 und 2023.

Mit einem Gesamtaufkommen von 4 Milliarden Euro wurde 2025 der zweithöchste Wert an Einzahlungen der letzten 10 Jahre erreicht. Die Grundsteuer B wird für Grundstücke erhoben, die nicht zu einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft gehören.

Beim Vergleich der Werte aus dem Jahr 2025 insbesondere mit den Jahren 2023 und 2024 sind veränderte Rahmenbedingungen und Sondereffekte zu beachten, die einen Einfluss auf die Höhe der Einzahlungen in den drei genannten Jahren haben können: Seit dem 1. Januar 2025 gilt das neue Grundsteuerrecht.

Im Zuge der Grundsteuerreform wurden die veralteten Einheitswerte durch die Grundsteuerwerte abgelöst; in der Folge haben viele Kommunen die Hebesätze angepasst, um das Aufkommen stabil zu halten. Hebesatzänderungen wurden auch in früheren Jahren genutzt; sie wirken sich grundsätzlich auf die Höhe der Einzahlungen der Kommunen aus.

So hatten z. B. im Jahr 2024 rund 43 Prozent der Kommunen in Nordrhein-Westfalen den Hebesatz der Grundsteuer B erhöht. Der Hebesatz ist ein Faktor, mit dem die Steuerschuld berechnet wird. Zudem sind aufgrund eines Cyberangriffs bei einem kommunalen Dienstleister in Südwestfalen im Jahr 2023 bei einzelnen Kommunen Einzahlungen aus der Grundsteuer B erst verspätet im Jahr 2024 erfolgt.




Rund ein Drittel der Kommunen mit differenzierten Hebesätzen der Grundsteuer B
Das für 2025 betrachtete Gesamtaufkommen umfasst sämtliche Einzahlungen aus der einheitlichen und der differenzierten Grundsteuer B, um einen Vergleich mit den Vorjahren vornehmen zu können. Seit dem Jahr 2025 können Kommunen statt der bisher üblichen Grundsteuer B differenzierte Hebesätze für die Grundsteuer B1 (Wohngrundstücke) und B2 (Nicht-Wohngrundstücke) festsetzen.

Von dieser Option machten 121 Städte und Gemeinden und damit rund ein Drittel der Kommunen Gebrauch. Teilweise wiesen diese Kommunen weiterhin Einzahlungen bei der einheitlichen Grundsteuer B aus; das sind Zahlungen, die aus Ansprüchen aus Vorjahren resultieren können. 275 Kommunen blieben bei der bisherigen Regelung ohne Unterscheidung nach Wohn- und Nicht-Wohngrundstücken.

Das Gesamtaufkommen von 4 Milliarden Euro im Jahr 2025 setzte sich zu 59,7 % aus der einheitlichen Grundsteuer B, zu 25,9 % aus der Grundsteuer B1 für Wohngrundstücke und zu 14,4 % aus der Grundsteuer B2 zur Besteuerung der Nicht-Wohngrundstücke zusammen. 

196 Gemeinden und damit etwa die Hälfte der Kommunen verzeichneten im Jahr 2025 höhere Einzahlungen aus der Grundsteuer B als im Jahr zuvor. Bei 200 Gemeinden war das Aufkommen niedriger. 

Aufkommen Grundsteuer A um – 26,7 % zurückgegangen – Erhebung Grundsteuer C nur bei wenigen Kommunen
Neben der Grundsteuer B erheben die Kommunen auch die Grundsteuer A. Besteuert wird hier der Grundbesitz der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Im Jahr 2025 gab es hier Einzahlungen in Höhe von 38,2 Millionen Euro, das waren 26,7 % weniger als im Vorjahr.



Die Grundsteuer A machte 2025 nur einen Anteil von 0,9 % am Grundsteueraufkommen insgesamt aus. Eine mögliche Erklärung für den starken Rückgang könnte die Neuregelung sein, dass die zu Wohnzwecken genutzten Grundstücke der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe jetzt nicht mehr unter Grundsteuer A, sondern unter Grundsteuer B fallen.

Dadurch sinkt die Besteuerungsgrundlage bei Grundsteuer A, während es bei Grundsteuer B umgekehrt ist.  Ab dem Jahr 2025 konnte zudem erstmals die Grundsteuer C für baureife Grundstücke erhoben werden, um die Wohnraumschaffung durch Bebauung der Grundstücke zu fördern.

Hier setzten allerdings nur vier Kommunen Hebesätze fest; sie lagen mit 2.500 % bis 10.000 % über den Hebesätzen von Grundsteuer A und B. Das landesweite Aufkommen betrug 2025 lediglich rund 900.000 Euro. 
Excel-Datei zu den Kommunen aus der Landesdatenbank NRW


NRW: Aufkommen von Haus- und Sperrmüll stieg 2024 das zweite Jahr in Folge
* 41 % der Haushaltsabfälle entfielen deutschlandweit auf Haus- und Sperrmüll
* Höheres Müllaufkommen in Ballungsräumen als in ländlichen Gebieten
* Oberbergischer Kreis mit höchster Pro-Kopf-Abfallmenge deutschlandweit

Im Jahr 2024 wurden in Nordrhein-Westfalen pro Kopf 216,0 kg Haus- und Sperrmüll eingesammelt. Damit stieg das Müllaufkommen im zweiten Jahr in Folge. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag NRW damit über dem Bundesdurchschnitt von 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner.

Im Vergleich der letzten Jahre wurde der höchste Wert im Jahr 2021 mit insgesamt 230,9 kg je Einwohnerin und Einwohner verzeichnet. Damals hatte u.a. die Überflutung des Ahrtals zu einem höheren Müllaufkommen geführt. 

Im Jahr 2024 fielen in NRW insbesondere der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg und die kreisfreie Stadt Bottrop mit 325,0 kg mit den höchsten Pro-Kopf-Abfallmengen auf. Am unteren Ende des Rankings befanden sich die Kreise Höxter mit 107,9 kg und Olpe mit 110,5 kg.



Haus- und Sperrmüllabfälle machten rund 41 % der gesamten Haushaltsabfallmenge in Deutschland aus
Deutschlandweit ist das Aufkommen von Haus- und Sperrmüll im Jahr 2024 erstmals seit 2021 wieder angestiegen auf nun 186,7 kg je Einwohnerin und Einwohner. Dieser Anstieg steht dem langfristigen Trend von sinkendem Aufkommen des Haushaltsmülls entgegen.

Zuletzt war dieser Trend 2020 durchbrochen worden, als das Pro-Kopf-Aufkommen von 187,0 kg im Jahr 2019 auf 194,0 kg im Jahr 2020 anstieg. Über den gesamten betrachteten Zeitraum ist der Höchststand aus 2004 mit 206,6 kg je Einwohnerin und Einwohner jedoch nicht mehr erreicht worden. Insgesamt machten Haus- und Sperrmüllabfälle 2024 ca. 41 % der gesamten Haushaltsabfallmenge aus, welche durch öffentliche Entsorgungsdienstleister erfasst werden.

Höheres Müllaufkommen in Ballungsräumen bzw. kreisfreien Städten
Auch im deutschlandweiten Vergleich hatte auf Kreisebene der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll. Dahinter folgte die kreisfreie Stadt Bremerhaven mit 351,0 kg je Einwohnerin und Einwohner. Die niedrigsten Pro-Kopf-Abfallmengen konnten die Landkreise Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 kg und Aschaffenburg (Bayern) mit 71,1 kg aufweisen.

Insgesamt fiel das Aufkommen in Ballungsräumen höher aus als in ländlicheren Gebieten. Ausnahmen hierzu bildeten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg mit einem überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen des Haus- und Sperrmülls in allen Kreisen.




Zu den Faktoren, die regionale Unterschiede erklären könnten, gehören u. a. finanzielle Aspekte (Höhe der Entsorgungsgebühren, Angebote von privaten Entsorgungsdienstleistern), das Ausmaß der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Müllvermeidung und /-trennung sowie außergewöhnliche Anstiege der Abfallmenge z. B. aufgrund von lokalen Wetterereignissen wie Starkregen und Überflutungen.


Public Alehouse Underground gastiert im Klever Forstgarten
Am Sonntag spielen Public Alehouse Underground im Forstgarten. Am Sonntag, den 10. Mai 2026, tritt die Band Public Alehouse Underground im Rahmen der Klever Forstgartenkonzerte auf. Ab 15:00 Uhr präsentiert die Formation handgemachte Livemusik, die Einflüsse aus Folk, Pop und Rock mit akustischen Arrangements verbindet.

Die Band hat sich seit ihrer Gründung im Herbst 2023 in der regionalen Musikszene etabliert. Ihr Sound ist geprägt durch eine britisch-irische Note, bleibt dabei aber fest am Niederrhein verwurzelt. Das Repertoire für das Gastspiel in Kleve umfasst sowohl bekannte Stücke von Künstlern wie Mumford & Sons, ELO oder den Pogues als auch eigene Kompositionen wie den Song „Raise Your Glass“.

Die erfahrenen Musikerinnen und Musiker legen Wert auf eine authentische Atmosphäre und die Nähe zum Publikum. Nach zahlreichen Auftritten in Clubs und bei kulturellen Veranstaltungen in der Region zeigt die Band im Forstgarten ihre Vielseitigkeit auf der Open-Air-Bühne.

Das Ziel des Konzerts ist es, Menschen durch ehrliche Musik zusammenzubringen und einen abwechslungsreichen Vormittag in der Parkanlage zu gestalten. Eine vollständige Programmübersicht der Forstgartenkonzerte 2026 samt Veranstaltungsflyer und weiterführende Informationen gibt es auf www.kleve.de/forstgartenkonzerte.

LightUpTheNight4ME: Klever Gebäude sollen am 12. Mai wieder blau erstrahlen!
Am 12. Mai 2025 haben hier neben Rathaus, Stadthalle, Schulen und Feuerwehrgerätehäusern auch etwa 40 Geschäfte und unzählige private Haushalte blau geleuchtet. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund.

Die blau erleuchtete Stadthalle im Mai 2025. In den vergangenen Jahren ist die Aktion "LightUpTheNight4ME" bundesweit immer weiter gewachsen, so auch in Kleve und Umgebung.

Das Datum markiert bereits seit Anfang der 90er Jahre den internationalen ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/ Chronisches Fatigue Syndrom) Awareness Tag und hat ein Ziel: Endlich adäquate Versorgung, Forschung und Anerkennung für die schwere und jahrzehntelang ignorierte neuroimmunologische Multisystemerkrankung zu erhalten.

Allein in Deutschland sind über 650.000 Menschen an ME/CFS erkrankt. Das sind mehr als doppelt so viele Erkrankte, wie an Multipler Sklerose. Auch 120.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen. Etwa ein Viertel der Erkrankten ist dauerhaft bettlägerig und auf Pflege angewiesen. Erwachsene können nicht mehr arbeiten, Kinder nicht mehr zur Schule gehen oder ihre Freunde sehen. Viele Betroffene sind sogar zu schwach für einen Arztbesuch.

Anders als der Name "Chronisches Fatigue Syndrom" annehmen lässt, ist das Hauptsymptom eine massive Zustandsverschlechterung nach Überlastung, auch "Crash" genannt. Ausgelöst werden kann dieser sowohl durch körperliche und kognitive, als auch durch sensorische oder emotionale Belastung. Im schlimmsten Fall kann diese Zustandsverschlechterung jahrelang anhalten und zu vollständiger Bettlägerigkeit führen.

Schwerstbetroffene können meist keine Reize, wie Licht, Geräusche, Berührungen oder Gerüche ertragen und sich nicht mehr bewegen oder sprechen. Viele müssen künstlich ernährt werden. Jede kleinste Anstrengung führt zu noch größeren Schmerzen. Was bleibt ist ein leidvolles Überleben. 

ME/CFS ist in Relation die wahrscheinlich häufigste, schwerwiegendste und gleichzeitig unerforschteste chronische Erkrankung überhaupt und trotzdem gibt es bis heute keine adäquate medizinische Versorgung, geschweige denn eine heilende Therapie. Auch in diesem Jahr werden das Rathaus, die Stadthalle, Schulen und Feuerwehrgerätehäuser sowie das Amphitheater blau beleuchtet. 

Setzen auch Sie ein Zeichen und beleuchten Ihre Fenster oder Gebäude am Dienstagabend, dem 12. Mai 2026 blau!  Um weiter über das Krankheitsbild zu informieren, wird in der Hochschule Rhein-Waal anlässlich des Awareness-Tages der Film "Chronisch krank - chronisch ignoriert" gezeigt, der das Missverstehen und die Ignoranz der Krankheit im Gesundheitssystem beleuchtet.

Deutsche Bahn investiert rund 160 Millionen Euro in die Schiene am Niederrhein - DB modernisiert ab Ende Mai Infrastruktur zwischen Kleve und Krefeld sowie Xanten und Moers
• Neue Gleise und Weichen
• Neue Signale und Oberleitungen für moderne Stellwerktechnik
• Modernisierung des Bahnhofs Millingen
• Fahrplananpassungen im Nahverkehr
• Busse statt Bahnen bringen Fahrgäste während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel

Die DB InfraGO investiert über 160 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur am Niederrhein. Auf den Strecken zwischen Kleve und Krefeld sowie zwischen Xanten und Moers erneuern die Fachleute dieses Jahr Gleise und Weichen. Außerdem statten sie die Strecke zwischen Xanten und Rheinberg mit moderner Stellwerktechnik aus und bauen den Bahnhof Millingen barrierefrei um. Somit investiert die DB mit den Maßnahmen – neben den stark ausgelasteten Korridoren – auch konsequent in die wichtigen Pendlerstrecken am Niederrhein.

Ein Überblick über das Bauprogramm
• Auf der Strecke Kleve - Krefeld:
Die Fachleute der DB modernisieren das Gleis zwischen Geldern und Aldekerk auf einer Länge von rund zehn Kilometern. Dabei tauschen sie etwa 15.000 Schwellen sowie 35.000 Tonnen Schotter aus. Zudem erneuern sie Schwelle und Schotter an insgesamt zwölf Bahnübergängen in dem Streckenabschnitt. Im Krefelder Hauptbahnhof erneuern die Fachleute außerdem drei Weichen.

In Kempen modernisiert die DB zudem die Bahnübergänge „Stimmesweg“, „Ortsmannheide“ und „Haus Bockdorf“. Dabei wechseln die Fachleute Schienen sowie Schwellen im Bereich der Übergänge aus, stellen neue Querungen für Kabel her und erneuern den Asphalt.

• Auf der Strecke Xanten – Moers:
Zwischen Xanten und Rheinberg erneuern Fachleute das Gleis auf einer Länge von insgesamt 6.500 Metern. Dabei tauschen sie über 12.000 Schwellen sowie über 28.000 Tonnen Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB insgesamt zwölf Weichen.

Die DB setzt die Modernisierung der Stellwerktechnik am Niederrhein fort und stattet die Strecke zwischen Xanten und Rheinberg mit einem modernen Stellwerk und neuer Leit- und Sicherungstechnik aus. Da die neue Technik deutlich weniger störanfällig ist, kann der gesamte Zugverkehr hier pünktlicher und zuverlässiger fahren.

Die bisherigen Stellwerke in Rheinkamp, Rheinberg, Millingen und Xanten werden durch vier neue Modulgebäude abgelöst. Künftig wird der Zugverkehr auf der rund 17 Kilometer langen Strecke aus einem zentralen Stellwerk in Kleve gesteuert.

Dort geben die Zugverkehrssteuernden zentral Fahrstraßen frei, stellen Weichen und bedienen Bahnübergänge. Zwischen Juni und November 2026 stellt die DB dafür 60 von insgesamt 95 neuen Signalen auf. Außerdem ziehen die Fachleute mehr als 60 Kilometer neue Kabel und bauen knapp 27 Kilometer Kabelkanäle. Zudem passt das Projektteam insgesamt zwölf Bahnübergänge und über 60 Weichen technisch an die neue Leit- und Sicherungstechnik an.

Das neue Stellwerk soll Ende 2026 in Betrieb gehen. Die DB investiert rund 120 Millionen in die Technik und schafft so eine Voraussetzung, damit Reisende aus Kamp-Lintfort künftig über einen neuen Anschluss im Bereich Rheinkamp von und nach Duisburg fahren können. Die Anschlusskurve wird derzeit von der Niederrheinbahn gebaut.

• Auch den Bahnhof Millingen modernisiert die DB. Dabei erhöhen die Fachleute die bestehenden Bahnsteige auf 76 Zentimeter, damit die Fahrgäste künftig stufenfrei in und aus den Zügen steigen können. Die Fachleute bauen zudem einen neuen, rund 175 Meter langen Außenbahnsteig an Gleis 3, der auch über eine Rampe für mobilitätseingeschränkte Personen erreichbar sein wird.

Für mehr Komfort und ein höheres Sicherheitsgefühl sorgen ein verglastes Wetterschutzhäuschen sowie neue LED-Beleuchtung. Außerdem passen die Fachleute die Leit- und Sicherungstechnik sowie die Oberleitungsanlage im Bahnhof an die moderne Stellwerktechnik an. Dazu gehört unter anderem der Rückbau von bestehenden sowie der Bau neuer Masten. Nach Abschluss der Modernisierung Ende 2026 ist der Bahnhof barrierefrei ausgebaut. Hierfür investiert der VRR insgesamt rund sechs Millionen Euro.

• Auswirkungen auf den Zugverkehr:
Um die Maßnahmen vollständig und sicher durchführen zu können, benötigt die DB Sperrpausen, also Zeiten, in denen auf den Strecken keine Züge unterwegs sind. Es kommt zu folgenden Auswirkungen auf den Nahverkehr:
 - Von Freitag, 22. Mai 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 26. Juni 2026, 21 Uhr
- In der Zeit von Freitag, 22. Mai, 21 Uhr bis Montag, 25. Mai, 21 Uhr, fahren Busse für die Züge der Linie RE 10 (RheinRuhrBahn) zwischen Krefeld Hauptbahnhof und Kleve mit allen Zwischenhalten. Zusätzlich fährt ein Schnellbus (SEV RE10X) mit Halten in Krefeld Hauptbahnhof, Kempen, Geldern und Kleve.

- In der Zeit von Montag, 25. Mai, 21 Uhr, bis Freitag, 26. Juni, 21 Uhr fahren ersatzweise Busse zwischen Kempen und Kleve mit allen Zwischenhalten. Auch während dieser Zeit ist ein Schnellbus zwischen Krefeld und Kleve unterwegs.

Details dazu gibt es auf zuginfo.nrw.
- Von Freitag, 26. Juni 2026, 21 Uhr, bis Montag, 30. November 2026
Für die Züge der Linie RB 31 (RheinRuhrBahn) fahren in dieser Zeit Busse zwischen Moers und Xanten.
Die Details der werden nach und nach in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über die Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Ausblick auf das zweite Halbjahr 2026
In der zweiten Jahreshälfte modernisiert die DB weiter: Für den Einsatz der geplanten Akku-Züge auf der Linie RE 10 bauen die Fachleute im Herbst 2026 neue Zugabstellungen in Kleve und Geldern. Zusätzlich steht der Bau eines neuen Wendegleises auf dem Bauprogramm. Dafür müssen außerdem Signale und Weichen angepasst werden.
In Kleve baut die DB zusätzlich eine sogenannte Oberleitungsinselanlage: Mit Hilfe dieser Stromtankstelle können die Züge ihre Batterien schnell aufladen, um auf dem Streckenabschnitt ohne Oberleitung fahren zu können.

Aufgrund der Arbeiten wird den Fahrgästen in der Zeit von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 20. November, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung stehen. Die Details des Ersatzkonzepts werden derzeit erarbeitet und rechtzeitig vorher in die elektronischen Auskunftssysteme eingespielt sowie an den Bahnhöfen ausgehangen.

Leitfaden für sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Umgang mit verunfallten Hochvoltbatterien.

TÜV-Verband / iStock

Risiken wie Brände, Stromschläge oder Leckagen verringern. Systematische Analyse notwendig, um Reparaturbedarf zu ermitteln.
Mit der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wächst die Bedeutung eines sicheren Umgangs mit Hochvoltbatterien, die bei einem Unfall beschädigt worden sind. Der TÜV-Verband hat hierzu einen Leitfaden veröffentlicht, der Sachverständigen und Gutachtern eine praxisnahe Orientierung für die Bewertung solcher Batterien bietet. „Nach einem Unfall können beschädigte Antriebsbatterien Brände, Stromschläge oder Leckagen mit giftigen Chemikalien auslösen“, sagt Robin Zalwert, Referent für nachhaltige Mobilität beim TÜV-Verband.

„Die Batterie muss systematisch untersucht werden, um auch äußerlich unsichtbare Schäden zu erkennen.“ Auf dieser Basis können Werkstätten, Sachverständige und Halter entscheiden, ob eine Reparatur sinnvoll oder ein Austausch notwendig ist. „Verunfallte Hochvoltbatterien gehören zu den komplexesten Fällen in der Fahrzeugbewertung“, sagt Zalwert. „Ohne klare Vorgaben besteht die Gefahr, technische Risiken zu unterschätzen oder wirtschaftlich falsche Entscheidungen zu treffen.“

Knackpunkt äußerlich unsichtbare Schäden erkennen
Ein zentraler Bestandteil des Whitepapers ist die sicherheitstechnische Bewertung von Unfallbatterien. Neben offensichtlichen Schäden müssen auch versteckte Risiken identifiziert werden – etwa interne Kurzschlüsse oder thermische Instabilitäten, die erst zeitverzögert zu gefährlichen Situationen führen können. „Eine Herausforderung ist, auch nicht sichtbare Schäden im inneren der Batterie zuverlässig zu erkennen“, sagt Zalwert. „Eine Batterie kann äußerlich unauffällig wirken und dennoch ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellen.“

Bei der Untersuchung kommen spezialisierte Prüfverfahren zum Einsatz, etwa die Messung des Isolationswiderstands, thermografische Analysen oder die Auswertung von Fahrzeugdaten. Diese ermöglichen es, kritische Zustände wie Überhitzung, Zellschäden oder elektrische Fehler zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus sind Transportvorschriften und Lagerbedingungen für Unfallfahrzeuge zu beachten, um Risiken für Einsatzkräfte, Werkstattpersonal und Umwelt zu minimieren.

Reparatur in vielen Fällen die wirtschaftlich beste Lösung
Neben der Sicherheit spielen auch wirtschaftliche Faktoren bei der Bewertung eine wichtige Rolle. Eine Reparatur einzelner Batteriemodule ist häufig deutlich günstiger als der Austausch der gesamten Batterie. Ob sich eine Instandsetzung lohnt, hängt neben der Art der Reparatur unter anderem vom Gesundheitszustand der Batterie, dem sogenannten „State of Health“, und dem Fahrzeugwert zum Zeitpunkt der Untersuchung ab. „In vielen Fällen ist die Reparatur nicht nur wirtschaftlich sinnvoller, sondern auch nachhaltiger als ein kompletter Austausch“, sagt Zalwert.

Aus Umweltsicht spreche vieles dafür, beschädigte Batterien – wenn technisch möglich – zu reparieren oder weiterzuverwenden. Die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien verursacht hohe CO₂-Emissionen, während Reparatur und „Second-Life-Nutzung“ Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren.

„Jede Batterie, die länger genutzt wird, reduziert den Bedarf an neuen Rohstoffen und verbessert die Klimabilanz der Elektromobilität“, sagt Zalwert. „Deshalb sollte eine Reparatur immer geprüft werden – vorausgesetzt, die Sicherheit ist gewährleistet.“

Klare Prozesse und Standards notwendig
Der TÜV-Verband betont zudem die Bedeutung einheitlicher Standards und klarer Herstellervorgaben. Diese sind entscheidend für die sichere Bewertung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie für die Wahrung von Garantieansprüchen. „Sachverständige spielen eine Schlüsselrolle für die Sicherheit im Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen“, sagt Zalwert. „Dafür brauchen sie verlässliche Daten, klare Prozesse und kontinuierliche Weiterbildung.“

Das Whitepaper „Bewertung verunfallter Hochvoltbatterien in Elektrofahrzeugen“ ist beim TÜV-Verband abrufbar.

Startschuss für den Fußverkehrs-Check NRW 2026: Kleve geht mit
Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und deshalb soll das Gehen in Kleve nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Kleve vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt.

Josef Gietemann (3. v.l.) und Bernhard Klockhaus (2. v.l.) nahmen in Düsseldorf die Teilnahmeurkunden von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (r.) und Ulrich Hornig vom Zukunftsnetz Mobilität (l.) entgegen

Beim offiziellen Auftakt in Düsseldorf nahmen der zweite stellvertretende Bürgermeister Josef Gietemann sowie Bernhard Klockhaus, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Ende April die Teilnahmeurkunde von Verkehrsminister Oliver Krischer entgegen. Seit 2019 bietet das Zukunftsnetz Mobilität NRW seinen Mitgliedern den „Fußverkehrs-Checks NRW“ an.

Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück. Sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgerinnen und Bürger, Expertinnen und Experten erarbeitet werden.

Die verschiedenen Etappen werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel.

Die Kosten werden vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen; für die Kommunen ist der gesamte Check kostenfrei. Zu Fuß zu gehen halte nicht nur fit und schütze das Klima, sondern stärke auch das Miteinander, betont Umweltminister Oliver Krischer: „Damit das gut funktioniert, brauchen wir sichere und direkte Wege.

Die Fußverkehrs-Checks helfen Kommunen dabei, ihre Orte aus der Perspektive der Menschen vor Ort in den Blick zu nehmen und konkrete Verbesserungen anzustoßen. Dass sich so viele Städte und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen dafür interessieren, zeigt, wie wichtig gute Bedingungen für den Fußverkehr vor Ort sind.“ Landesweit hatten sich 41 Kommunen beworben, zwölf von ihnen erhielten den Zuschlag.

Gietemann ergänzt: „Zu Fuß gehen betrifft alle. Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen. Deshalb ist der Fußverkehr für uns kein Randthema, sondern die Grundlage unserer Mobilität.“ In Kleve soll der Fokus des Fußverkehrschecks auf jeweils eine hochfrequentierte Verkehrsachse in der Unter- sowie der Oberstadt gelegt werden.

Die Projektgebiete sollen unter den Gesichtspunkten der Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Orientierung und Sicherheit untersucht, bewertet und anschließend durch konkrete Maßnahmen für den Fußverkehr optimiert werden. Über konkrete Veranstaltungen im Rahmen des Fußverkehrs-Checks informiert die Stadt Kleve rechtzeitig im Voraus.

Krankenhaus Bethanien: Eineiige Zwillinge mit identischer Gefäßerkrankung erfolgreich operiert
Arterielle Verschlusskrankheit führte zu Verschlüssen der Becken- und Oberschenkelarterien
Hat man die Brüder Klaus-Dieter und Karl-Heinz Hildebrandt vor sich, sehen sich die beiden als eineiige Zwillinge nicht nur zum Verwechseln ähnlich, auch ihre Krankheitsgeschichten gleichen einander sehr. Mitte April wurden beide innerhalb weniger Tage in der Klinik für Gefäßchirurgie & Phlebologie des Krankenhauses Bethanien Moers unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier erfolgreich operiert und konnten am 30. April gesund nach Hause entlassen werden.

„Der Patient Klaus-Dieter Hildebrandt klagte bei seinem behandelnden Arzt über Schmerzen beim Laufen und im Ruhezustand. Im Rahmen seiner Vorstellung in unserer gefäßchirurgischen Ambulanz wurde ein MRT angeordnet und die Angiografiebilder waren eindeutig: Es lagen Verschlüsse der Becken- und Oberschenkelarterien vor“, erklärt Prof. Dr. Bruno Geier. „Bruder Karl-Heinz folgte wenige Tage später mit einer Vorstellung bei uns, da er ähnliche Beschwerden hatte.

Offene Stellen am linken Fuß deuteten bei ihm darauf hin, dass ebenfalls eine Durchblutungsstörung und die so genannte arterielle Verschlusskrankheit (AVK) in einem fortgeschritteneren Stadium vorliegt“, so der Moerser Chefarzt. Besonders sei an dieser Stelle nicht nur, dass beide Brüder dieselbe Diagnose gehabt hätten, sondern auch die Bilder der Gefäßdarstellung sahen nahezu identisch aus.

Um die Verschlüsse zu behandeln, wurde bei den 61-jährigen Zwillingen eine größere, offene Gefäß-OP durch das Team der Klinik für Gefäßchirurgie & Phlebologie durchgeführt. Hierbei wurde mit einem Bauchschnitt die Bauchschlagader an einer noch nicht verschlossenen Stelle freigelegt und eine sogenannte Y-Prothese eingesetzt. Diese führt von der Aorta in die beiden Leisten und überbrückt so den Verschluss.

Prof. Dr. Geier betont: „Es ist wichtig, Symptome ernst zu nehmen, wie etwa Schmerzen beim Laufen und offene Stellen an Füßen und Beinen. Das Beispiel zeigt jedoch auch sehr gut, dass Rauchen ein Risikofaktor ist. Neben hohem Blutdruck liegt sicherlich aber auch eine genetische Veranlagung zu Grunde, wenn beide Betroffenen die gleiche Erkrankung aufweisen und dabei noch eineiige Zwillinge sind. Wir sind insgesamt sehr froh, dass diese zwei großen OPs problemlos verlaufen sind und beide Brüder glücklicherweise am gleichen Tag nach zehn bzw. siebzehn Tagen stationärem Aufenthalt gesund nach Hause entlassen werden konnten.“

Karl-Heinz und Klaus-Dieter Hildebrandt mit Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier und Oberarzt Björn Grunwald, die mit identischer Gefäßerkrankung erfolgreich im Krankenhaus Bethanien operiert werden konnten.


ACV: Wie Autofahrer die Kontrolle behalten und was bei Unfall oder Stich gilt
Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen, und mit den ersten warmen Tagen werden auch Wespen wieder aktiver. Was im Garten oder auf dem Balkon meist unproblematisch ist, kann im Auto schnell zur ernsten Gefahr werden: Auf eine Wespe im Innenraum reagieren viele Autofahrer instinktiv, weichen aus oder versuchen, das Tier sofort loszuwerden. Genau das kann gef
ährlich werden.

Warum ist eine Wespe im Auto überhaupt gefährlich?
So unangenehm die Situation ist: Die eigentliche Gefahr geht meist nicht von der Wespe aus. Problematisch wird es erst, wenn die Aufmerksamkeit kurz nachlässt oder

 unkontrolliert reagiert wird.

Wespe im Auto: Was tun während der Fahrt? / Bildrechte: Gettyimages

Ein Reflex wie Wegducken, Ausweichen oder hektisches Fuchteln passiert schnell – egal ob es eine Wespe ist, eine Spinne im Auto auftaucht oder sich plötzlich etwas im Innenraum bewegt.

Gerade bei höherem Tempo oder im dichten Verkehr reicht das aus, um die Kontrolle zu verlieren. Viele unterschätzen, wie wenig es braucht, damit aus einer kleinen Ablenkung eine gefährliche Situation wird. Deshalb gilt: Auch wenn es schwerfällt, ruhig bleiben und das Problem nicht während der Fahrt klären.

Was tun während der Fahrt?
Wenn während der Fahrt eine Wespe bemerkt wird, zählt vor allem eins: das Fahrzeug stabil weiterführen. Ein häufiger Fehler ist, hektisch zu reagieren oder zu versuchen, das Tier direkt loszuwerden. Genau das führt oft erst zu unsicheren Fahrmanövern. Auch wenn der Impuls groß ist, sofort einzugreifen, sollte der Fokus auf der Straße bleiben.

Zur Orientierung helfen einfache Schritte:
Lenkrad ruhig halten und Blick nach vorne richten
Geschwindigkeit gleichmäßig reduzieren
Warnblinkanlage einschalten, wenn das Fahrzeug schnell langsamer wird
eine geeignete Möglichkeit zum Anhalten suchen

Das gilt auch, wenn Mitfahrende nervös werden, ein Kind auf der Rückbank gestochen wird oder die fahrende Person selbst gestochen wird. Gerade in solchen Momenten fällt es besonders schwer, ruhig zu bleiben. Trotzdem sollte das Fahrzeug ruhig weitergeführt und erst angehalten werden, sobald es sicher möglich ist.

Wo darf man anhalten?
Sobald es möglich ist, sollte das Fahrzeug kontrolliert aus dem Verkehr genommen werden. Ideal sind Parkplätze, Ausfahrten oder eine ruhige Stelle am Straßenrand.

Auf der Autobahn ist Anhalten grundsätzlich nicht erlaubt; der Standstreifen bleibt Pannen- und Notfällen vorbehalten. Nur wenn eine akute Gefährdung besteht und das Fahrzeug nicht mehr sicher geführt werden kann, kommt ein Anhalten dort im Ausnahmefall in Betracht.

Wichtig ist, möglichst weit rechts zu halten und den fließenden Verkehr nicht zusätzlich zu gefährden. Beim Aussteigen sollte das Fahrzeug möglichst auf der verkehrsabgewandten Seite verlassen werden.

Was tun, wenn das Auto steht?
Ist das Auto sicher abgestellt, wird die Situation meist schnell entspannter.
Ein Fenster oder eine Tür öffnen und einen Moment warten. Die Wespe orientiert sich am Licht und findet so in vielen Fällen von selbst nach draußen.

Hektische Bewegungen vermeiden, nicht nach dem Tier schlagen und es nicht anpusten. Das macht die Situation meist nur unruhiger. Wespen sind nützliche Tiere und stehen in Deutschland unter Schutz. Sie sollten daher nicht getötet werden.
Findet die Wespe nicht gleich hinaus, kann vorsichtig nachgeholfen werden, zum Beispiel mit einem Stück Papier, um sie in Richtung Ausgang zu lenken.

Was gilt für Allergiker?
Für Menschen mit einer Insektengiftallergie ist die Situation eine andere. Hier geht es nicht nur um Ablenkung, sondern auch um ein mögliches gesundheitliches Risiko.
Ein kurzer Blick ins Auto vor der Fahrt kann helfen, solche Situationen zu vermeiden. Während der Fahrt kann es sinnvoll sein, die Fenster geschlossen zu halten und stattdessen die Klimaanlage zu nutzen.

Wichtig ist außerdem:
Allergiepass griffbereit
Notfallset im Fahrzeug

Kommt es zu einem Stich, sollten Betroffene aufmerksam bleiben. Treten Beschwerden wie Atemnot, Schwindel oder ein starkes Schwächegefühl auf, handelt es sich um einen Notfall. In diesem Fall sofort den Notruf 112 wählen.
Auch ohne bekannte Allergie gilt nach einem Stich: Auf den Körper achten. Wer sich unsicher fühlt oder Beschwerden bemerkt, sollte nicht weiterfahren.

Wer zahlt bei einem Unfall?
Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den eigenen Schaden ist eine Kaskoversicherung notwendig.

Versicherer prüfen im Einzelfall, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Entscheidend ist dabei, wie kontrolliert die Situation gehandhabt wurde. Wird grobe Fahrlässigkeit angenommen, kann die Leistung gekürzt werden. Einige Tarife verzichten auf diesen Einwand. Ein Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen kann sich daher lohnen.

Wie vermeidet man Wespen im Auto?
Gerade im Sommer reicht oft schon ein kleiner Anreiz. Süße Getränke, Essensreste oder klebrige Rückstände ziehen Wespen an.
Darauf achten, den Innenraum regelmäßig zu reinigen, vor allem wenn Kinder mitfahren. Offene Getränke oder Essensreste sollten möglichst nicht im Auto bleiben.
Wenn das Fahrzeug längere Zeit steht, lohnt sich ein kurzer Blick in den Innenraum sowie in Bereiche wie Türrahmen, Kofferraum oder Motorraum.

Was tun, wenn sich ein Wespennest im Auto befindet?
Einzelne Wespen im Auto sind unangenehm, aber meist schnell wieder verschwunden. Anders sieht es aus, wenn sich ein Nest gebildet hat. Das kommt zwar selten vor, ist aber möglich, vor allem wenn das Fahrzeug länger steht.

Typische Stellen sind geschützte Bereiche wie der Motorraum, Radkästen oder der Kofferraum. Wenn beim Öffnen plötzlich mehrere Wespen auftauchen, sollten Autofahrer aufmerksam werden.
Wichtig ist jetzt vor allem: nicht selbst eingreifen. Wespennester werden verteidigt, Eingriffe können die Tiere aggressiv machen.

Stattdessen gilt:
Fahrzeug möglichst nicht weiter nutzen
Abstand halten, besonders mit Kindern
keine eigenen Versuche, das Nest zu entfernen
keine Insektensprays einsetzen

Wespennester stehen unter Schutz und dürfen in der Regel nur von Fachleuten entfernt werden. Betroffene sollten sich daher an eine Schädlingsbekämpfung oder die zuständige Stelle vor Ort wenden.


Neue Telefonanlage: Interne Nebenstellen der Feuerwehr Dinslaken am Donnerstag zeitweise nicht erreichbar
Neue Telefonanlage: Interne Nebenstellen der Feuerwehr am 7. Mai 2026 zeitweise nicht erreichbar. Wichtiger Hinweis vorab: Der Notruf 112 ist jederzeit erreichbar und nicht betroffen. Am Donnerstagmorgen (7. Mai 2026) wird auf der Feuer- und Rettungswache Hünxer Straße eine neue Telefonanlage installiert.

Daher sind die internen Nebenstellen (Durchwahlen mit 02064/6060-x) vorübergehend nicht erreichbar. Der Hauptanschluss unter 02064/6060-0 bleibt erreichbar. Für Notfälle gilt weiterhin: Bitte wählen Sie immer den Notruf 112.

Planwagenfahrt von Hiesfeld nach Marienthal am 21. Mai
Gästeführer Heinrich Hülsemann lädt auch dieses Jahr wieder zu einer ganz besonderen Planwagenfahrt nach Marienthal ein. Die erste Tour findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 von 13:30 bis ca. 18:30 Uhr statt. Weitere Termine folgen am 25. Juni, am 27. August und am 24. September 2026.

Vom Startpunkt an der Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen Bauernmuseum nach Marienthal, wo die Teilnehmer*innen eine spannende Führung erwartet. Im Anschluss führt die Strecke weiter durch den Dämmerwald zum Landgasthof Pannebäcker in Schermbeck. Dort wird eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchen eingelegt, bevor es anschließend zurück zum Ausgangspunkt nach Hiesfeld geht.

Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person, die direkt vor Ort beim Gästeführer entrichtet wird. Im Preis inbegriffen sind die Führung im Bauernmuseum sowie Kaffee / Kuchen im Landgasthof. Der Treffpunkt befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das Team der Stadtinformation unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.


Energiepreise wie in früheren Krisen stark gestiegen
• Kraftstoffe an Tankstellen im März 2026 um 20,0 % teurer als ein Jahr zuvor, leichtes Heizöl um 44,4 % teurer
• Importpreise für Erdöl im März 24,6 % höher als ein Jahr zuvor
• Nahost-Krieg wirkt sich aktuell wegen hohem Ausgangsniveau der Energiepreise weniger deutlich aus als Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022

Die aktuellen Preissteigerungen für Energieprodukte im Vorjahresvergleich sind teilweise ähnlich hoch wie in früheren Ölkrisen und Weltwirtschaftskrisen. Unmittelbar nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren fielen sie jedoch deutlich stärker aus. Das zeigt eine vergleichende Betrachtung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Entwicklung der Preise für Erdöl und daraus raffinierte Mineralölprodukte sowie für Erdgas in den vergangenen 50 Jahren und auf verschiedenen Wirtschaftsstufen.

Im März 2026 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher an Tankstellen in Deutschland durchschnittlich 17,3 % mehr für Superbenzin und 29,7 % mehr für Diesel als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe insgesamt waren 20,0 % teurer. Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl stiegen um 44,4 % gegenüber März 2025.

Hohes Niveau bei Erzeuger- und Importpreisen von Energieprodukten
Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ergibt sich für die Importpreise und die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März 2026 beim Vergleich zum Vorjahresmonat allerdings ein geteiltes Bild. Dieses ist zum einen bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der Ukraine immer noch hohe Preisniveau bei der Einfuhr und Erzeugung ausgewählter Energieprodukte.

 Zum anderen hängt es auch mit längerfristigen Verträgen und Preisbildungsmechanismen zusammen. Insbesondere die Erzeugerpreise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten mit 18,3 % im März 2026 gegenüber März 2025 stark an. Dagegen lagen sie bei Erdöl (-10,2 %) und Erdgas (-19,5 %) niedriger als ein Jahr zuvor.

Der aktuelle Preisanstieg im März 2026 zeigt sich hier im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 mit +14,8 % bei Erdöl und +8,8 % bei Erdgas. Ähnlich wie bei den Erzeugerpreisen fiel die Entwicklung auch auf der Stufe der Importpreise unterschiedlich aus: Im März 2026 waren Erdölimporte 24,6 % teurer als ein Jahr zuvor, Importe von Mineralölerzeugnissen verteuerten sich um 48,6 %.

Dagegen fielen die Importpreise für Erdgas (-8,6 %) im Vorjahresvergleich niedriger aus. Auch hier ist der Rückgang der Importpreise auf das höhere Ausgangsniveau im Vorjahr zurückzuführen. Im Vormonatsvergleich, also gegenüber Februar 2026, hat sich sowohl der Import von Erdöl (+45,9 %) als auch der von Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdgas (+19,6 %) zuletzt dagegen kräftig verteuert.

Zu Beginn des Kriegs gegen die Ukraine waren die Importpreise für Erdöl (+87,5%), Mineralölerzeugnisse (+108,4 %) und Erdgas (+330,5%) im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat weitaus stärker gestiegen. Grund für die starken Anstiege der Importpreise war allerdings auch ein Basiseffekt: Aufgrund geringer Nachfrage zu Pandemiezeiten waren Öl- und Gasimporte zu Beginn des Jahres 2021 noch sehr günstig.



Ähnliche Entwicklungen wie aktuell im Zuge des Kriegs im Nahen Osten waren bislang lediglich im Zusammenhang mit den beiden Ölkrisen 1974 und 1980 sowie der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/2009 zu beobachten.

Erste Ölkrise 1973/1974: Kraftstoffe binnen eines Jahres um 32 % verteuert
Wie in der aktuellen Lage waren auch in den Jahren 1973/74 hohe Preissteigerungen für Erdöl und Mineralölprodukte auf allen Wirtschaftsstufen zu verzeichnen. Im November 1973 stiegen die Einfuhrpreise für Erdöl gegenüber dem Vormonat Oktober um 41,7%. Einen Monat zuvor hatte der Jom-Kippur-Krieg begonnen, der als Auslöser der ersten Ölkrise gilt.

Die in der OPEC organisierten erdölexportierenden Staaten hatten damals ihre Fördermenge gedrosselt, um Druck auf westliche Staaten auszuüben. Im März 1974 war importiertes Erdöl schließlich mehr als drei Mal so teuer wie ein Jahr zuvor (+221,1% gegenüber März 1973). Die Preise für die daraus im Inland erzeugten Mineralölprodukte hatten bereits im Februar 1974 ihre bis dahin höchste Vorjahresveränderungsrate erreicht (+66,4 % gegenüber Februar 1973).

Für die privaten Verbraucherinnen und Verbraucher erreichte der Preisanstieg für Kraftstoffe ebenfalls im Februar 1974 einen Höhepunkt, mit einem Plus von 32,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Für leichtes Heizöl mussten private Verbraucherinnen und Verbraucher bereits im Dezember 1973 Höchstpreise bezahlen (+183,3 % gegenüber Dezember 1972).

Die Preise für Erdgas folgten den Erdölpreisen über mehrere Jahre mit einem zeitlichen Verzug. So verzeichneten die Preise für importiertes Erdgas erst im Mai 1975 mit einem Plus von 114,0% gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten Anstieg. Ebenfalls im Mai 1975 wurde Erdgas für alle Abnehmergruppen um 66,6 % teurer, vor allem bedingt durch den großen Preisanstieg für Industriekunden mit einer hohen Abnahmemenge (+95,0 % gegenüber Mai 1974).

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher wurde der höchste Anstieg der Erdgaspreise bereits im Februar 1975 mit einem Plus von 17,6 % gegenüber Februar 1974 erreicht. Zweite Ölkrise 1979/1980: Kraftstoffe binnen eines Jahres um 28 % verteuert Auch während der zweiten Ölkrise 1979/1980 sahen sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit deutlichen Preissteigerungen für Heizöl und Kraftstoffe konfrontiert.
Die zweite Ölkrise wurde im Wesentlichen durch die Förderausfälle im Zusammenhang mit der Islamischen Revolution im Iran seit Januar 1979 und dem im September 1980 begonnenen.

Ersten Golfkrieg ausgelöst.
Im Frühjahr 1979 beschleunigte sich der Preisanstieg für importiertes Erdöl und erreichte mit einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat im März 1980 seinen Höhepunkt (+101,4%). Bis zum Jahr 1985 blieben die Importpreise für Erdöl auf einem hohen Niveau. Den Höchststand erreichten sie im März 1985, bevor sie bis zum Ende der 1980er Jahre wieder stark sanken.

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher kostete schon im Juli 1979 leichtes Heizöl 110,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Kraftstoffpreise erreichten im September 1981 einen damals historischen Höchststand und waren 27,7 % teurer als im September 1980. Auch in dieser Krise folgte der Preisanstieg für importiertes Erdgas den hohen Preisanpassungen für Erdöl erst mit einem zeitlichen Verzug im September 1981 (+62,7% gegenüber September 1980).

Für private Verbraucherinnen und Verbraucher kam es bereits im Januar 1981 mit einem Plus von 22,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat zum höchsten Preisanstieg. Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/2009: Starke Schwankungen der Preise für Heizöl und Kraftstoffe Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war durch deutliche Schwankungen der Energiepreise geprägt.

Ihren Anfang nahm die Finanzmarktkrise im August 2007 mit dem sprunghaften Anstieg der Interbankfinanzkredite in den Vereinigten Staaten. Den Höhepunkt erreichte sie im September 2008 mit dem Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers, im Oktober 2009 folgte die Eurokrise, ausgelöst durch die Korrektur der Daten zur griechischen Nettoneuverschuldung.

Im Juli 2008 erreichten die Preise für importiertes Erdöl ihren bis dahin höchsten Stand: Importiertes Erdöl kostete 50,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Ebenfalls im Juli 2008 verzeichneten die Verbraucherpreise für Kraftstoffe und Heizöl Höchststände. Leichtes Heizöl war für Verbraucherinnen und Verbraucher 59,2 % teurer als im Vorjahresmonat, Kraftstoffe kosteten 15,1 % mehr als ein Jahr zuvor.

Nach einem Einbruch in der zweiten Jahreshälfte 2008 stiegen die Importpreise für Erdöl mit der wirtschaftlichen Erholung dann weiter stark an, bis sie im März 2012 einen neuen Höchststand erreichten. Die Folgezeit war geprägt von volatilen Ölimportpreisen.

Corona-Krise: Einbruch der Importpreise für Öl und Gas
In der Corona-Krise verlief die Entwicklung der Energiepreise entgegengesetzt zur Entwicklung in der Finanzmarktkrise: Auf einen starken Rückgang der Energiepreise zu Beginn der Corona-Pandemie folgte ein deutlicher Anstieg. Nachdem die Importpreise für Erdöl im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bis April 2020 nachfragebedingt auf ihren tiefsten Stand seit August 1999 gefallen waren, stiegen sie – auch infolge der raschen wirtschaftlichen Erholung – ab Juni 2020 wieder an.

Krieg gegen die Ukraine: Preisanstiege verstärken sich
Im März 2022, dem ersten Monat des Kriegs gegen die Ukraine, stiegen die Preise für importiertes Erdöl nochmals deutlich an und lagen 87,5 % über dem Vorjahresmonat. Bis Juni 2022 stiegen sie weiter und übertrafen den vorherigen Höchststand aus dem März 2012 deutlich. Auch die bereits zuvor beobachteten deutlichen Preisanstiege für importiertes Erdgas verstärkten sich mit Kriegsbeginn, die Erdgaspreise lagen im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat 330,5 % höher. Nach weiteren starken Anstiegen erreichten sie im August 2022 ihren historischen Höchststand.

NRW: Anbauflächen für Rosen um mehr als 50 % zurückgegangen
* Rosen wurden 2025 auf 63 Hektar Anbaufläche kultiviert; 2017 waren es noch 140 Hektar
* 49,7 % der bundesweiten Anbaufläche für Tulpen lag in NRW
* 26 % der importierten Schnittblumen waren 2025 Rosen – Niederlande waren das wichtigste Lieferland


Im Jahr 2025 wurden Rosen auf insgesamt 63 Hektar in NRW angebaut. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, nahmen die Anbauflächen für Rosen damit im Vergleich zum Jahr 2021 um 16,0 % ab. Im Vergleich zu 2017 (damals: 140 Hektar) war die Anbaufläche damit um ganze 55 % geringer.

Auf Chrysanthemen entfielen sowohl 2025 als auch 2021 jeweils 3 Hektar Anbaufläche, was einem Rückgang von 87,5 % zu 2017 entsprach. Tulpen wurden auf 8 Hektar und Gerbera auf 2 Hektar angebaut. Beide Blumensorten verzeichneten ebenfalls einen Rückgang zu 2017. Im Vergleich mit 2021 nahm die Anbaufläche bei den Tulpen um 4 Hektar zu, bei den Gerbera verringerte sich die Fläche um 1 Hektar leicht. 



Bundesweit größte Anbaufläche für Rosen, Tulpen und Gerbera in NRW
Im deutschlandweiten Vergleich der einzelnen Bundesländer lag NRW sowohl bei der Anbaufläche für Zierpflanzen insgesamt als auch bei einzelnen Blumensorten vorn. Knapp die Hälfte der bundesweiten Anbauflächen für Tulpen (49,7 %) lagen in NRW.

Die nordrhein-westfälischen Anbauflächen für Rosen machten einen Anteil von 39,5 % aus, die für Gerbera lagen bei 35,7 %. Bei den Chrysanthemen lag NRW mit einem Anteil von 16,9 %, hinter Bayern mit 27,7 %, an zweiter Stelle. Insgesamt bauten landwirtschaftliche Betriebe deutschlandweit auf 2.421 Hektar Fläche Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt an.

NRW hatte mit 1.014 Hektar einen Anteil von 41,9 % an der Gesamtanbaufläche.  Mehr als ein Viertel der importieren Schnittblumen waren Rosen 2025 importierte die NRW-Wirtschaft, nach vorläufigem Ergebnis, über 63.000 Tonnen Schnittblumen mit einem Warenwert von rund 506 Millionen Euro.

Mit einem Anteil von 26,5 % waren gut ein Viertel der importierten Schnittblumen frische Rosen. Frische Chrysanthemen hatten einen Anteil von 5,4 % und Nelken von 2,9 %.  Die Niederlande waren mit fast 15.000 Tonnen das wichtigste Lieferland frischer Rosen. Mit deutlichem Abstand folgten Kenia mit rund 1.200 Tonnen und Ecuador mit 400 Tonnen.



Die Importmenge von frischen Rosen war im Jahr 2025 um 31,9 % geringer als 2017. Damit wurden 2025 rund 20.000 Tonnen frische Rosen weniger importiert.


„Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ – DRK sucht Herzensretter und Ehrenamtliche in Hamminkeln
Mitgliederaktion des DRK Ortsvereins Dingden startet am 11. Mai
„Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ – unter diesem Motto startet der DRK Ortsverein Dingden ab dem 11. Mai 2026 eine Mitgliederaktion in Hamminkeln. Ziel ist es, neue Fördermitglieder und engagierte Ehrenamtliche zu gewinnen, die die wichtige Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen möchten.

Drei Wochen lang sind Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und über die vielfältigen Hilfsangebote des DRK zu informieren – von Erste Hilfe und Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Hilfen und Kinderbetreuung.

Es beginnt mit einem Klingeln an der Haustür – und kann der Anfang von etwas Großem sein: mehr Zusammenhalt, mehr Menschlichkeit, mehr Hilfe vor Ort. Unter dem Motto „Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ startet der DRK Ortsverein Dingden e. V. ab dem 11. Mai 2026 eine Mitgliederaktion in Hamminkeln.

Für rund drei Wochen sind Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ihr Ziel: Menschen zu gewinnen, die die wichtige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes als Fördermitglieder unterstützen – als sogenannte „Herzensretter“.

Gleichzeitig sucht das DRK auch engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich aktiv einbringen möchten. Denn die Aufgaben sind vielfältig: Von Erste-Hilfe-Kursen und Blutspenden über den Katastrophenschutz bis hin zu Sanitätsdiensten, Kinderbetreuung und mobilen sozialen Hilfen engagieren sich Ehrenamtliche täglich für die Menschen in Hamminkeln und Umgebung. Im Mittelpunkt steht dabei immer eines: Hilfe – schnell, verlässlich und direkt vor Ort.

Diese Arbeit ist ohne finanzielle Unterstützung und persönliches Engagement nicht möglich. Genau hier setzt die Aktion an: Mit einem regelmäßigen Beitrag helfen Fördermitglieder, das Engagement langfristig zu sichern – und wer möchte, kann selbst Teil des Teams werden.

Persönliche Einladung zum Kennenlernen
Alle Bürgerinnen und Bürger, die im Aktionszeitraum angetroffen werden, erhalten eine persönliche Einladung, den DRK Ortsverein näher kennenzulernen: Am 12. Juli 2026 von 11 bis 18 Uhr präsentiert sich das DRK beim Gewerbefest in Dingden. Dort haben Interessierte die Gelegenheit, mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, wie sie sich einbringen können.

Wichtiger Hinweis: Keine Bargeldannahme
Das DRK weist ausdrücklich darauf hin, dass die Botschafter kein Bargeld entgegennehmen und sich ausweisen können. Neue Mitglieder werden ausschließlich über eine Fördermitgliedschaft gewonnen. Fragen zur Mitgliedschaft beantwortet der Mitgliederservice des DRK. Er ist erreichbar von montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 0281-3001-2099 oder Mail mitgliederservice@drk-niederrhein.de

Eine Rotkreuz-Botschafterin des DRK Ortsvereins Dingden informiert im Rahmen der Mitgliederaktion „Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“ über Fördermitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement in Hamminkeln. Ziel der Aktion ist es, neue „Herzensretter“ für die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu gewinnen.

Alpen, Rheinberg, Wesel: Fiaccolata erstmals im DRK Niederrhein – Fackel setzt Zeichen für Menschlichkeit und Zusammenhalt
Die internationale Fiaccolata kommt an den Niederrhein: Am 15. Mai 2026 macht der Fackellauf der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung erstmals Station im Gebiet des DRK Kreisverbandes Niederrhein. Mit eindrucksvollen Aktionen zu Wasser, an Land und auf dem Rhein setzen Ehrenamtliche gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Frieden und Zusammenhalt. Alle Interessierten sind eingeladen, die Fackel auf ihrem Weg nach Solferino zu begleiten und die vielfältige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes hautnah zu erleben.

Am 15. Mai 2026 macht die internationale Fiaccolata – der Fackellauf der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung – erstmals Station im Gebiet des DRK Kreisverbandes Niederrhein. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten und gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Menschlichkeit und gelebte Solidarität zu setzen.

Aus Bottrop kommend erreicht die Fackel das Kreisgebiet und wird eindrucksvoll von der Rettungshundestaffel über die Rheinbrücke getragen. Gegen 12:00 Uhr erwartet der DRK Ortsverein Alpen die Fiaccolata am DRK-Heim in der Bruckstraße. Erwartet werden unter anderem der Bürgermeister der Gemeinde Alpen, Ludger Staymann, sowie der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek.

Anschließend zieht die Fiaccolata weiter nach Rheinberg: Gegen 13:30 Uhr gestaltet der DRK Stadtverband Rheinberg eine Station am Alten Rathaus. Mit dabei sind Bürgermeister Philipp Richter sowie weitere ehemalige Rheinberger Bürgermeister, die die Fackel begrüßen und damit gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden, Verständigung und Zusammenhalt setzen wollen.

Ein besonderer Höhepunkt folgt am Nachmittag in Orsoy: An der Natorampe (Wolterdorfer Straße) übernehmen gegen 15:45 Uhr Einsatzkräfte der DRK-Wasserwacht die Fackel. In einer eindrucksvollen Aktion wird sie zunächst schwimmend und anschließend per Motorrettungsboot über den Rhein weiter in Richtung Duisburg transportiert. Begleitet wird die Fiaccolata von zahlreichen Ehrenamtlichen sowie Jugendgruppen des Jugendrotkreuzes (JRK).

Seit Wochen verbindet die Fiaccolata Menschen in ganz Deutschland auf ihrem Weg nach Solferino in Italien – dem Ursprungsort der Rotkreuzidee. Dort treffen sich dann am 24. Juni tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus aller Welt. Die Fackel steht für das, was heute wichtiger ist denn je: Hilfe ohne Grenzen, gegenseitigen Respekt und die verbindende Kraft der Menschlichkeit.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Stationen zu besuchen, die Fackel ein Stück zu begleiten und mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Die Fiaccolata bietet eine besondere Gelegenheit, die Vielfalt der DRK-Arbeit hautnah zu erleben – und gemeinsam ein starkes Zeichen gegen zunehmende Konflikte und gesellschaftliche Spaltung zu setzen.

„Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes begleiten die Fiaccolata 2026 im Kreis Wesel und setzen gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Hilfe ohne Grenzen.“
Weitere Informationen: https://www.drk.de/newsroom/fiaccolata/

Klima- und Umweltschutz in Dinslaken erfahren
Am Donnerstag, 21. Mai 2026, nimmt das Team Nachhaltige Entwicklung der Stadt Dinslaken Interessierte von 17 bis ca. 19 Uhr mit auf eine spannende Fahrradtour. Klima- und Umweltschutz sind die zentralen Themen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft. In der Stadt Dinslaken sind Klima- und Umweltschutzmaßnahmen an vielen Stellen sichtbar.

Auf dieser Radtour werden unter anderem begrünte Dächer und Bienenweiden erkundet und es findet ein reger Austausch über erneuerbare Energien und eine nachhaltige Mobilität statt. Der Treffpunkt zur Führung ist an der Stadtinformation am Rittertor. Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird vom Team der Stadtinformation am Rittertor gerne entgegengenommen – telefonisch unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de

Kreativnachmittage für Kinder in Dinslaken: Basteln mit Tia
Im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres organisiert Tia in der Dinslakener Stadtbibliothek kreative Bastelnachmittage für Kinder ab 6 Jahren. Das Angebot ist Teil ihres Abschlussprojekts und lädt Kinder dazu ein, gemeinsam kreativ zu werden und eigene kleine Kunstwerke zu gestalten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt in der Kinderbibliothek. Mit ihrem Projekt möchte Tia Kindern die Möglichkeit geben, neue kreative Techniken auszuprobieren und gemeinsam Spaß am Basteln zu haben. An folgenden Terminen im Mai 2026 finden die Bastelaktionen jeweils von 16 bis 17 Uhr statt:
8. Mai: Buchbinden
15. Mai: Schlüsselanhänger gestalten
22. Mai: Buchbinden
28. Mai: Schlüsselanhänger (Bücherstube Lohberg)
29. Mai: Schlüsselanhänger
Kontakt: E-Mail: bibliothek.fsj@dinslaken.de Telefon: 02064 66-408

„Um Vier im Quartier“ am Blumenwagen in Dinslaken
Die Veranstaltungsreihe „Um Vier im Quartier“ wird nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr fortgesetzt. Das Bewegungs- und Erlebnisangebot für Kinder ist so gut angekommen, dass es nun erneut angeboten wird – und das gleich an zwei Terminen.

Am 13. Mai sowie am 24. Juni 2026 sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren herzlich eingeladen, am Blumenwagen in der Talstraße gemeinsam aktiv zu werden. Jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr erwartet die jungen Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Bewegung, Naturerlebnissen und spannenden Gemeinschaftsaktionen.

Erlebnispädagoge Philipp Hassel wird vor Ort sein und mit den Kindern – in Begleitung der Eltern (Aufsichtspflicht) – klettern, die Natur entdecken sowie Abenteuer- und Vertrauensspiele gestalten. Das Angebot ist kostenfrei, findet draußen bei jedem Wetter statt und fördert neben Spaß und Bewegung auch das soziale Miteinander.

Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef freut sich über die Fortsetzung des Formats: „Die große Begeisterung der Kinder und Familien hat uns gezeigt, wie wertvoll solche Angebote direkt im Quartier sind. Es ist schön zu sehen, wie hier Gemeinschaft entsteht und Kinder spielerisch gestärkt werden.“

Die Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel aus dem Landesprogramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ ermöglicht. Es wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dinslaken: Ehrentag im Garten des Museums Voswinckelshof
Der Ehrentag ist der deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes und findet am 23. Mai 2026 statt. An diesem Tag laden Dinslakener Initiativen zum Austausch, Kennenlernen, Vernetzen und Mitmachen in entspannter Picknick-Atmosphäre ein.

Die Stadt Dinslaken stellt den Garten des Museums Voswinckelshof zur Verfügung. Dort findet das Demokratie- und Vernetzungspicknick von 12:30 bis 16:00 Uhr statt. Die Besuchenden können sich auf Zeit für Gespräche, Möglichkeiten zum Vernetzen und interessante Mitmachaktionen in entspannter Picknick-Atmosphäre mit fair gehandelten Snacks freuen, verspricht die Projektgruppe „Sprechen & Zuhören“.

Es gibt beispielsweise einen Infostand rund um das Grundgesetz mit Quiz des Familienbündnisses Dinslaken, zuhören draußen, Mitmach-Theater „Tellerrandale”, Informationen zum Weltladen Dinslaken und Projekt MiniWALD Dinslaken, Engagementbörse und Ideendecke. Bereits von 10:30 bis 12:00 Uhr trifft man sich im Lokal der Möglichkeiten in der Duisburger Straße.

Weitere Aktionen und Initiativen können hinzukommen. Die Projektgruppe kann per Mail an kontakt@sundz-din.de kontaktiert werden. Der Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes findet am 23. Mai 2026 zum ersten Mal statt. Unter dem Motto „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“ sind alle eingeladen, sich vor Ort oder digital zu beteiligen und gemeinsam anzupacken.

Initiator und Schirmherr des Ehrentags ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Feiertag: Wochenmarkt wird vorverlegt
Wegen Christi Himmelfahrt wird der Wochenmarkt am Jahnplatz Hiesfeld um einen Tag vorverlegt. Er findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, von 7:00 bis 13:00 Uhr statt.

Wesel: Meilenstein für die digitale Transformation - Offizielle Bewilligung des Verbundprojekts „KI für KMU am Niederrhein“
Mit der Übergabe des Förderbescheids durch Regierungspräsident Thomas Schürmann ist der offizielle Startschuss für das wegweisende Kooperationsprojekt „KI für KMU am Niederrhein“ gefallen. Das Vorhaben bündelt die Kompetenzen führender Wirtschaftsförderungsgesellschaften und wissenschaftlicher Institutionen der Region, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aktiv bei der Erschließung von Potenzialen der Künstlichen Intelligenz zu unterstützen.

Das Konsortium besteht aus der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel, der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH, der Duisburg Business & Innovation sowie der Hochschule Rhein-Waal, der Universität Duisburg-Essen und der HAN-University of Applied Sciences. Ziel der Zusammenarbeit ist ein effizienter Wissenstransfer von der Forschung direkt in die regionale Wirtschaft.

Im Rahmen des Projekts werden bedarfsgerechte Beratungsangebote, Workshops und Vernetzungsformate geschaffen. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, KI-Technologien nicht nur als theoretisches Konzept zu begreifen, sondern als konkretes Werkzeug zur Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit einzusetzen.

Die Initiative lädt Unternehmen dazu ein, das Projekt sowohl als aktive Teilnehmer in Pilotphasen als auch als Teil eines wachsenden Innovationsnetzwerkes zu begleiten. Interessierte Betriebe können sich ab sofort über die Möglichkeiten der Mitwirkung informieren und Teil einer digitalen Vorreiterrolle am Niederrhein werden.

Auskunft gibt Julian Hüsken unter 0281/207-3022 oder per E-Mail an julian.huesken@kreis-wesel.de
 KI für KMU am Niederrhein wird über drei Jahre mit 1,9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert.

Moers: Ausschuss setzt wichtige Impulse für Mobilität
Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am Donnerstag, 30. April, sind Projekte für die zukünftige Entwicklung der Stadt einen Schritt weitergekommen. Dabei ging es sowohl um neue Mobilitätsangebote als auch um zusätzlichen Wohnraum. Für die geplante Niederrheinbahn wurde mit großer Mehrheit beschlossen, Planungskosten in Höhe von 35.000 Euro im Haushalt 2026 vorzusehen.

Damit werden die nächsten vorbereitenden Schritte ermöglicht. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Querung im Bereich des Moerser Bahnhofs. Hier muss geprüft werden, ob ein Brückenbauwerk realisierbar ist, um die unterschiedlichen Höhenlagen der Strecken auszugleichen. Erst auf Grundlage dieser Ergebnisse kann über die weiteren Schritte der Reaktivierungsplanung entschieden werden.

Radschnellweg über Asberger Straße
Ebenfalls mit deutlicher Mehrheit hat der Ausschuss die Trassenführung des Radschnellwegs (RS1) auf Moerser Stadtgebiet festgelegt. Die Strecke soll von Duisburg kommend über die Asberger Straße in Richtung Innenstadt führen. In diesem Zuge ist ein umfassender Umbau vorgesehen. Für September plant die Stadt eine Bürgerinformation vor Ort, bei der die Planungen im Detail vorgestellt werden.

Ein weiteres Thema war die Schaffung von Wohnraum: Für ein Bauprojekt an der Feldstraße in Moers-Mitte kommt erneut der sogenannte ‚Bau-Turbo‘ zum Einsatz. Der Ausschuss beschloss dies einstimmig. Geplant sind mehrere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage. Durch das beschleunigte Verfahren können Genehmigungen – auch ohne Bebauungsplan – in einem deutlich verkürzten Zeitraum erfolgen.

Stadt Wesel startet StadtApp – Digitale Services jetzt gebündelt verfügbar
Bürgermeister Rainer Benien (links) und Beigeordneter Dr. Markus Postulka präsentieren die neue StadtApp auf ihren Smartphones. Wer zum Beispiel das aktuelle Programm des Städtischen Bühnenhaus durchstöbern, eine Verwaltungsleistung beantragen möchte oder wissen will, welche Veranstaltungen am Wochenende stattfindet, kann ab sofort dafür die zentrale StadtApp nutzen.

Mit der neuen Anwendung stehen Bürger*innen zahlreiche digitale Angebote und Informationen der Stadt Wesel, des ASG Wesel und WeselMarketing nun gebündelt, übersichtlich und jederzeit mobil zur Verfügung. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung viele Verwaltungsdienstleistungen digitalisiert.

Mit der neuen StadtApp werden eine Vielzahl kommunaler Services an einem zentralen Ort gebündelt. Dazu zählen unter anderem der Abfallkalender, die elektronische Sperrmüllanmeldung, der Veranstaltungskalender, Informationen zum Programm des Bühnenhauses sowie verschiedene Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Auch die Terminbuchung für Verwaltungsangelegenheiten und Kontaktmöglichkeiten zur Stadtverwaltung sind direkt über die App möglich.

Darüber hinaus wurden die Funktionen der bisherigen App der ASG vollständig in die neue Anwendung integriert, wodurch die bislang veraltete Anwendung abgelöst wurde. Ebenso können Bürger*innen über die App den Mängelmelder nutzen, auf die städtische Karriereseite zugreifen sowie interaktive Karten aufrufen. Diese bieten beispielsweise einen Überblick über lokalen Einzelhandel, WLAN-Netze, Wickelmöglichkeiten, Trinkwasserspender, Recyclingcontainer und weitere relevante Standorte im Stadtgebiet.

Ein weiterer Vorteil der StadtApp liegt in der direkten Kommunikation mit den Bürger*innen. Über Push-Nachrichten kann die Stadtverwaltung schnell über aktuelle Entwicklungen, wichtige Hinweise oder auch über Meldungen im Katastrophenfall informieren.

Bürgermeister Rainer Benien begrüßt die neue StadtApp: „Die digitalen Dienste der Stadt immer dabei und unabhängig von Öffnungszeiten. So können viele Dienstleistungen von überall auf der Welt einfach in Anspruch genommen werden. Dadurch, dass der ASG Wesel und WeselMarketing mit beteiligt sind, sind sämtliche Angebote in einer Anwendung zu finden“. 

Auch Beigeordneter Dr. Markus Postulka schätzt die Vorzüge der neuen App: „Die StadtApp ist ein Quantensprung bei der Digitalisierung der Stadt, weil wir dadurch unser bestehendes Angebot direkt an die Bürger*innen bekommen und sogar noch ausweiten konnten“
Die Entwicklung der App wurde in enger Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung, der ASG sowie der WeselMarketing GmbH entwickelt und umgesetzt. Die neue StadtApp ist ab sofort in den gängigen App-Stores kostenlos verfügbar. Die Stadt Wesel lädt alle Bürger*innen ein, die Anwendung herunterzuladen und die digitalen Services der Stadt bequem mobil zu nutzen.

Wesel: Bänke gegen Gewalt
Bänke gegen Gewalt - "Wesel sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“  Wesel setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Mit drei Bänken gegen Gewalt macht die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel auf ein sensibles Thema aufmerksam. Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Es gibt verschiedene Formen von Gewalt.

Dazu zählen unter anderem häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Stalking, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und digitale Gewalt. Die orangenen Bänke gegen Gewalt stehen vor dem Bahnhof (gegenüber Kaiserhof), an der Rheinpromenade und in Wesel-Büderich (Weseler Straße). 

Ein besonderer Dank gilt der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe, die die Anschaffung der drei Bänke gegen Gewalt an Frauen finanziell gefördert hat. In Deutschland ist statistisch gesehen jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen.

Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch den aktuellen oder einen früheren Partner. Die Bänke gegen Gewalt sind mehr als ein Mahnmal. Sie sind auch Hinweis- und Ratgeber. Auf der dort angebrachten Hinweistafel ist die Telefonnummer des internationalen Hilfetelefons gegen Gewalt an Frauen 116 016 zu finden.

Zusätzlich ist ein QR-Code angebracht. Nach dem Scannen des QR-Codes werden Hilfestellen im Stadtgebiet Wesel angezeigt. Diese bieten Menschen in Not sofort Hilfe. Außerdem wird ersichtlich, wo sich Krankenhäuser und die örtliche Polizeidienststelle befinden. Zusätzlich gibt es eine interaktive Karte mit allen verzeichneten Hilfsangeboten.

So können auch Personen, die sich in Wesel nicht gut auskennen, die passende Anlaufstelle schnell finden. Mit der Aktion „Bänke gegen Gewalt“ setzt die Stadt Wesel ein klares Zeichen und zeigt Haltung: Wesel hat nur ein Wort für Gewalt übrig – NEIN!  Das Projekt wurde von Regina Schmitz-Lenneps, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wesel, und Merle Zimmer, Praktikantin der Stadt Wesel, erarbeitet und umgesetzt. 

Trotz hoher Spritkosten sparsam unterwegs
Viel Potenzial bei geringem Aufwand / Achtung bei der Wahl der Tankstelle ©iStock.com/Ladanifer Seit Wochen befinden sich die Spritkosten in Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für alle Autofahrer, besonders für Vielfahrer sind die Auswirkungen direkt im Geldbeutel spürbar. Mit diesen fünf ADAC Tipps lassen sich Mehrkosten reduzieren.

1. Fahrzeug “spritsparend” vorbereiten
Autofahrer können selbst ihr Fahrzeug so vorbereiten, dass sie unnötigen Spritverbrauch vermeiden. Mindestens einmal im Monat sollte der Reifendruck kontrolliert werden. Die korrekte Einstellung findet sich in der Regel im Handbuch des Fahrzeugs oder auf einem Aufkleber in der Tankklappe beziehungsweise dem Türrahmen.

Ist hier kein expliziter Eco-Wert angegeben, kann der Reifendruck eigenständig um 0,2 bar erhöht werden, um den Rollwiderstand zu verbessern. Auch sollten Zubehörteile (z.B. Dachbox oder Fahrradanhänger) abmontiert werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Das gleiche gilt für unnötigen Ballast, der im Fahrzeug liegt, aber eigentlich gar keine Verwendung findet.

2. Spritsparend fahren
Vorausschauendes Fahren reduziert nicht nur die Unfallgefahr, sondern auch den Spritverbrauch. Jeder Bremsvorgang setzt die Arbeit, die der Motor verrichtet hat, in nutzlose Wärmeenergie um. Bei einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe sollte beim Beschleunigen so früh wie möglich hochgeschaltet werden (meist bei ca. 2000 Umdrehungen pro Minute).

Rollt man bergab oder an eine rote Ampel heran, das Fahrzeug mit eingelegtem Gang ausrollen lassen, da hierbei die Treibstoffzufuhr zum Motor deaktiviert wird. Viele Autos bieten außerdem eine Kurzzeit-Verbrauchsanzeige, mit der man sich selbst bei jeder Fahrt an seinen aktuellen Verbrauch erinnern kann.

3. Tankstellen vergleichen
Die Wahl der Tankstelle hat einen starken Einfluss auf die Spritkosten. Mit Hilfe von Spritspar-Apps wie der ADAC Drive App lassen sich die aktuell günstigsten Tankstellen in der Umgebung anzeigen. Generell gilt: Direkt an der Autobahn sind die Preise meist am höchsten – hier sollte nur im absoluten Notfall getankt werden.

4. Der richtige Zeitpunkt
Seit der Einführung des sogenannten Österreich-Modells gilt: Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist meist um kurz vor 12 Uhr am Mittag – also vor der einzig möglichen Preiserhöhung an den Tankstellen. Berufspendler sollten eher am Vormittag zum Tanken fahren – hier sind die Preise keinesfalls höher als am Vorabend, aber häufig günstiger.

5. E10 statt E5
Dieser Tipp gilt nur für alle Autofahrer mit Benzinern: Fast alle Fahrzeuge im aktuellen Bestand sind für E10 freigegeben – statistisch tankt aber nur jeder dritte Autofahrer den Sprit mit höherem Ethanolanteil. Hier wird unnötig Geld ausgegeben, denn E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als herkömmliches Super E5. Als Faustregel gilt: Alle Benziner, die nach 2011 verkauft wurden, sind sicher für E10 freigegeben. Auch die meisten älteren Fahrzeuge dürfen den Treibstoff tanken – hier hilft ein Blick in das Bordbuch oder die Tankklappe. Tatsächlich kann es mit E10 einen minimalen Mehrverbrauch geben.

ADAC Tests haben gezeigt, dass dieser bei etwa einem Prozent im Vergleich zu Super E5 liegt. Auch unter diesen Umständen bleibt der Preisvorteil von E10 weiter sehr deutlich. In anderen Ländern wie Österreich oder Frankreich ist E10 übrigens bereits der Standard-Kraftstoff an den Tankstellen – oftmals gibt es hier gar kein E5 mehr.

Im Internet kursieren viele Gerüchte rund um OBD-Stecker oder Additive, die auch den Spritverbrauch des Fahrzeugs direkt beeinflussen sollen. Der ADAC rät von diesen Gadgets ab, da sie nachweislich keine Auswirkungen auf den Spritverbrauch haben. Während sich ein OBD-Stecker lediglich als blinkendes Spielzeug herausstellte, kosten Spritsparzusätze erstmal nur mehr Geld, bei zweifelhaftem Nutzen.




NRW-Industrie: Produktion im März 2026 um 0,8 % gesunken
* Energieintensive mit 0,7 % und übrige Industrie mit 0,9 % im Minus * Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,9 % rückläufig, Chemie mit Produktionsanstieg von 1,9 % * Maschinenbau sank um 5,8 %, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten stieg dagegen um 10,6 %

Die Produktion der NRW-Industrie ist im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Februar 2026 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,7 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie sank gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,9 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 7,7 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 7,7 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 7,9 % rückläufig.


Produktionsrückgang in der Metallerzeugung und -bearbeitung, Chemie mit Anstieg
Im Vergleich zu Februar 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im März 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsrückgang von 2,9 % ermittelt.

Die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren vermeldete einen Produktionsrückgang von 7,5 %. In der chemischen Industrie stieg die Produktion hingegen um 1,9 %.

Möbelherstellung und Maschinenbau rückläufig, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten hingegen mit Plus
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Bereich Herstellung von Möbeln wurde ein Produktionsminus von 6,3 % verzeichnet. Die Produktionsleistung im Maschinenbau sank um 5,8 %. Die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen konstatierte hingegen einen Produktionsanstieg von 10,6 %.

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im März 2026 insgesamt um 14,5 % (−17,2 % in der energieintensiven Industrie; −13,1 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Februar 2026 um 1,4 % über dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.

Kultur- und Kreativwirtschaft NRW: Software-, Games- und Werbemarkt prägten 2023 Umsatz und Beschäftigung
* Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro
* Fast ein Drittel des nominalen Umsatzes erzielte die Software- und Games-Industrie
* Hohe Unternehmensdichte bei Kunst- und Designwirtschaft 

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro erzielt. Wie das Statistische Landesamt auf Basis einer Sonderauswertung aus dem Statistischen Unternehmensregister mitteilt, trug die Kultur- und Kreativwirtschaft damit 2 % zum Gesamtumsatz des Landes Nordrhein-Westfalens bei.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst 11 Teilmärkte, von denen die Software- und Games-Industrie sowie der Werbemarkt (32,3 % bzw. 22,9 %) die höchsten Anteile am Gesamtumsatz hatten. Beide Teilmärke hatten einen hohen Anteil an Beschäftigten aber einen geringen Anteil an rechtlichen Einheiten mit 16,2 % bzw. 10,8 %.



Demgegenüber war die Struktur in anderen Teilmärkten deutlich kleinteiliger ausgeprägt: Der Kunstmarkt wies mit 3,2 % einen hohen Anteil an rechtlichen Einheiten, wie z.B. Einzelunternehmen, GmbH, AG, GbR, OHG auf, während der Umsatzanteil (0,9 %) sowie der Anteil der abhängig Beschäftigten (0,5 %) vergleichsweise gering ausfielen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in der Designwirtschaft, die ebenfalls einen hohen Anteil an rechtlichen Einheiten (18,8 %) bei niedrigeren Anteilen an Umsatz (9,3 %) und Beschäftigung (9,3 %) aufwies. Insgesamt zeigte sich damit eine deutliche Konzentration von Umsatz und Beschäftigung auf wenige Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft, während andere Bereiche durch eine hohe Unternehmensdichte bei vergleichsweise geringerer wirtschaftlicher Bedeutung geprägt waren.
„Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW – Von Games-Boom bis Pressekrise: Dynamik in der Kreativwirtschaft“


Dienstzeitregelung der Stadtverwaltung Wesel am 13.05.2026 (Betriebsausflug)
Bekanntmachung der Stadt Wesel Dienstzeitregelung der Stadtverwaltung Wesel am 13.05.2026 (Betriebsausflug) Wegen des Betriebsausflugs am Mittwoch, den 13.05.2026, sind die Dienststellen der Stadtverwaltung Wesel und des ASG (einschl. Wertstoffhof) sowie die Sporthalle Nord und die Rundsporthalle geschlossen. Die Müllabfuhr wird in Abstimmung mit der Betriebsleitung an diesem Tag planmäßig durchgeführt.

Moers bündelt Kompetenzen fürs Älterwerden: Fachstelle und Servicetelefon
Die Stadt Moers bündelt die Kompetenzen zu den Themen rund ums Älterwerden. Mit der neuen ‚Fachstelle Leben im Alter‘ gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen, Angehörige und alle Interessierten.

Das Team der Fachstelle Leben im Alter kümmert sich um alle Themen rund ums Älterwerden: v. l.: Valerie Carré, Sandra Janßen, Anke Saatkamp, Birgit Klein und Hatice Kardas (Foto: pst)

Hier werden mehrere Bereiche zusammengeführt: die Pflegeberatung, die Seniorenberatung, die Geschäftsstelle des Beirates für ältere Menschen und die bisherige Leitstelle Älterwerden. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen enger zu verzahnen und Angebote vor Ort zu stärken. Die Fachstelle versteht sich als Knotenpunkt für Information, Beratung und Vernetzung – mit dem klaren Anspruch, ein selbstbestimmtes Leben im Alter in Moers zu unterstützen.

„Mit der Fachstelle bieten wir Orientierung und können Menschen im Alltag konkreter helfen“, erklärt Leiterin Valerie Carré. Verlässliche Erreichbarkeit durch neues Servicetelefon Ergänzt wird das Angebot durch ein neues Servicetelefon. Es bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen und Hilfen. Ob Fragen zu Pflege, zum Wohnen im Alter oder zu Freizeit- und Begegnungsangeboten: Das Servicetelefon steht älteren Menschen aus Moers ebenso offen wie Verwandten. Das Team übernimmt auch eine Lotsenfunktion.

„Wir geben nicht nur Auskunft, sondern vermitteln gezielt an passende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort. So ist eine verlässliche Erreichbarkeit sichergestellt – schnell, unkompliziert und ohne bürokratische Hürden“, verspricht Valerie Carré.

Das neue Angebot schafft mehr Transparenz über bestehende Unterstützungsstrukturen, hilft im Alltag und entlastet Angehörige. Gleichzeitig stärkt es die soziale Teilhabe im Alter und fördert die Vernetzung innerhalb der Stadtgesellschaft. Das Servicetelefon ist montags bis freitags von 9 auf 12 Uhr unter 0 28 41 / 201-400 zu erreichen. Auch per E-Mail geht es: senioren@moers.de

Moers: Führung zum 8. Mai im Haus der Demokratiegeschichte
Zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, lädt das Grafschafter Museum zu einer Führung durch seine Dauerausstellung im Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt (Kastell 5) ein.

 (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Sie startet an dem Freitag um 16 Uhr. Die Führung bietet einen Einblick in die zentralen Stationen der deutschen Demokratiegeschichte – von ihren Anfängen über Krisenzeiten bis hin zu aktuellen Herausforderungen. Dabei wird insbesondere die Bedeutung des 8. Mai 1945 als Wendepunkt hervorgehoben, der das Ende von Krieg und Diktatur markiert und den Weg für einen demokratischen Neuanfang ebnete. 

Der Eintritt in das Alte Landratsamt und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos. Das Team des Grafschafter Museums bittet um telefonisch Anmeldung unter 0 28 41 / 201-68 200.

Teilhabe für Menschen mit Behinderungen sicherstellen
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. unterstreicht zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention auch in Zeiten großer Herausforderungen.

Am 24. Februar 2009 hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und sich damit zur Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet. Die Menschenrechtskonvention steht für einen Paradigmenwechsel, der Selbstbestimmung und Teilhabe in den Mittelpunkt rückt. „Die UN-BRK ist geltendes Recht. Deutschland muss sich daher daran messen lassen, ob die Rechte aus der Konvention auch tatsächlich umgesetzt werden“, so Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.  

Der Deutsche Verein sieht gleichwohl, dass es angesichts steigender Kosten sowie des sich verschärfenden Arbeits- und Fachkräftemangels dringend geeigneter Lösungsansätze bedarf, um die Eingliederungshilfe verlässlich und wirksam für die Zukunft aufzustellen. In seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen unterbreitet der Deutsche Verein konstruktive Vorschläge zum Bürokratieabbau und einer effizienteren Gestaltung der Verwaltungsverfahren sowie zur Personalsicherung und -gewinnung.  

Zudem setzt sich der Deutsche Verein für die Nutzung von Trägerbudgets sowie die Sicherstellung der Refinanzierung der Wohnkosten und der pflegerischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen ein. Das Ziel, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen umzusetzen, bleibt weiterhin wichtig.  

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sind unter https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2026/DV-12-25_Empfehlungen_Weiterentwicklung_der_Eingliederungshilfe.pdf abrufbar.  


Moers: Online-Seminar: Regenwasser sinnvoll nutzen – Tipps für Garten & Grundstück
Starkregen oder Trockenheit – beides nimmt durch den Klimawandel deutlich zu. Doch gerade Regenwasser bietet großes Potenzial, das gezielt genutzt werden kann. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt ein kostenfreies Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW. Gemeinsam mit den Klimaanpassungsmanagerinnen der Städte Kevelaer und Kleve lädt die Verbraucherzentrale Interessierte zu einem informativen Webinar am 13. Mai 2026 um 17 Uhr ein.

Besonders im Sommer schwanken die Wetterverhältnisse stark. Mit der richtigen Strategie können Sie Ihr Grundstück jedoch klimaresilient machen und Regenwasser effektiv als wertvolle Ressource nutzen. So können Sie nicht nur den Trinkwasserverbrauch und damit die Wasserkosten senken, sondern auch Ihre Pflanzen in Trockenzeiten schützen. Zudem trägt die Regenwassernutzung dazu bei, Überschwemmungen zu vermeiden und die Kanalisation bei Starkregen zu entlasten.

Im Online-Seminar erklärt Hanna Vitz, Expertin für Regenwasserbewirtschaftung bei der Verbraucherzentrale NRW, wie Sie mit einfachen Maßnahmen Wasser sparen, welche Sammel- und Speichermöglichkeiten es im Garten gibt und wie Sie das Wasser bei Trockenheit effizient nutzen können. Das Seminar findet am 13. Mai 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr statt und ist kostenlos.

Nach der Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1025431 erhalten Sie den Zugangslink zum Online-Raum.  Bei Fragen stehen Ihnen die Klimaanpassungsmanagerinnen Chantal Fouquet (Stadt Kevelaer, Telefon: 02832 122-740, E-Mail: chantal.fouquet@kevelaer.de) und Merle Gemke (Stadt Kleve, Telefon: 0 28 21 / 84 - 390, E-Mail: umwelt@kleve.de) gerne zur Verfügung.

Sicherstellungsgipfel vernetzt verantwortliche Personen aus Politik, Kreisen, Kommunen, Selbstverwaltung und Ärzteschaft

Bei der Podiumsdiskussion sprachen MR Dr. Andreas Bräutigam (NRW-Innenministerium), MR Dirk Suchanek (NRW-Gesundheitsministerium), Generalstabsarzt Dr. Jürgen Meyer (Bundeswehr), Dr. med. Frank Bergmann (KV Nordrhein), Dr. Stephan Hofmeister (Kassenärztliche Bundesvereinigung) und Sascha Klein (KGNW) (v.l.n.r.) mit dem Moderator Ralph Erdenberger (Mitte) und den Publikum über ein sektorenübergreifendes Krisenmanagement.

Deutsche Bahn: Aktuelle Bauphase Emmerich - Oberhausen
Die Deutsche Bahn teilt mit: Die Arbeiten auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen verlaufen weiter nach Plan. Seit Montag, 20. April (5 Uhr) ist die Strecke im Zuge des 80-wöchigen Baumarathons ein letztes Mal vollgesperrt. Während der vierwöchigen Vollsperrung der Strecke setzt das Projektteam noch Arbeiten an diversen Punkten entlang der Strecke um.

Dazu zählen neben weiteren Gleisbauarbeiten, um nach Mai 2026 wieder zweigleisig zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel fahren zu können, beispielsweise auch das Ausschwimmen der letzten Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die Inbetriebnahme der Eisenbahnüberführung an der Emmelsumer Straße in Wesel.

Zusätzlich setzen die Fachleute auch in Oberhausen und Dinslaken den Einschub von fünf Brückenbauwerken um, schließen die Arbeiten an mehreren Personenunterführungen in Dinslaken ab und bauen die Bahnsteige am Haltepunkt Voerde fertig. In Rees-Haldern stehen Oberleitungs- und Kabelarbeiten für das dritte Gleis auf dem Programm, in Mehrhoog und Emmerich finden Kampfmittelsondierungen statt.

Aktuell plant das Projektteam weiter, die Bauarbeiten pünktlich am Sonntag, 17. Mai (23:59 Uhr) zu beenden. Die Züge des Fern- und Güterverkehrs können somit ab Montag, 18. Mai wieder über die Strecke am Niederrhein rollen. Die Züge des Nahverkehrs werden in Abstimmung mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen schrittweise wieder anrollen und zum Betriebsstart am Dienstag, 19. Mai wieder vollständig zwischen Oberhausen und Arnhem (NL) verkehren.

Dinslaken: Neues Angebot in der Kinderbibliothek: „Bücherbabys“ startet im Mai Downloads
Die Kinderbibliothek der Stadt Dinslaken erweitert ihr Angebot für die jüngsten Besucher*innen. Mit dem neuen Format „Bücherbabys“ entsteht ein Treff für Eltern mit Kindern im Alter von sechs bis 18 Monaten. Im Mittelpunkt stehen erste gemeinsame Bucherfahrungen in entspannter Atmosphäre.

 Mit Bilderbüchern, Liedern, Reimen und Fingerspielen werden die Kinder spielerisch an Sprache und Bücher herangeführt. Gleichzeitig bietet das Angebot Gelegenheit zum Austausch unter Eltern sowie zum Kennenlernen und Nutzen der Kinderbibliothek.

 Die Treffen werden von einer Mitarbeiterin der Bibliothek begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet alle zwei Wochen donnerstags von 10:30 bis 11:15 Uhr in der Kinderbibliothek statt. Auftakt ist am 7. Mai 2026.

Stadt Dinslaken ruft zur Teilnahme am STADTRADELN 2026 auf
Dinslaken beteiligt sich auch im Jahr 2026 gemeinsam mit den Städten des Kreises Wesel am bundesweiten Wettbewerb „STADTRADELN“. Die Aktion des Klima-Bündnis e.V., dem größten kommunalen Netzwerk für Klimaschutz, findet in Dinslaken vom 10. bis 30. Mai 2026 statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückzulegen.

Über einen Zeitraum von drei Wochen sammeln die Teilnehmenden Kilometer, die online oder per STADTRADELN-App erfasst werden. Mitmachen kann einzeln oder in Teams. Jeder geradelte Kilometer ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zur eigenen Gesundheit, betont die Stadtverwaltung. Gleichzeitig bietet die Aktion eine gute Gelegenheit, neue Wege in Dinslaken zu entdecken und das Fahrrad verstärkt in den Alltag zu integrieren.

Die Anmeldung ist ab sofort und noch bis zum Ende des Aktionszeitraums am 30. Mai möglich unter: www.stadtradeln.de/dinslaken. Bereits zurückgelegte Kilometer können auch nachträglich eingetragen werden.

Zum Auftakt lädt die Stadt Dinslaken am Sonntag, 10. Mai, zu einer gemeinsamen Fahrradtour mit Bürgermeister Simon Panke ein: „STADTRADELN ist mittlerweile eine Tradition, die uns im wahrsten Sinne des Wortes bewegt. Es ist ein Wettbewerb, der sich positiv auf die eigene Gesundheit, die Umwelt und das Lebensgefühl in unserer Stadt auswirkt. Ich würde mich freuen, wenn wieder viele Menschen dabei sind und wir gemeinsam richtig Strecke für Dinslaken machen!“

Treffpunkt ist am 10. Mai um 9:45 Uhr im Burginnenhof, der Start erfolgt gegen 10:00 Uhr. Geplant sind zwei aufeinanderfolgende Rundfahrten durch das Stadtgebiet, die jeweils wieder am Rathaus vorbeiführen. Teilnehmende können flexibel entscheiden, ob sie nur die erste oder beide Touren mitfahren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen. Ein weiteres Angebot ist eine thematische Fahrradtour am Donnerstag, 21. Mai, von 17:00 bis etwa 19:00 Uhr. Im Fokus stehen dabei die Themen Klima- und Umweltschutz. Startpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.

Auch in diesem Jahr gibt es attraktive Preise: Unter allen aktiv Teilnehmenden werden Dinslakener Einkaufsgutscheine verlost. Zudem werden die erfolgreichsten Schulklassen prämiert. Die Preise werden freundlicherweise von den Stadtwerken Dinslaken, der Volksbank Rhein-Lippe, der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe sowie der Firma Hellmich zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Dinslaken bedankt sich herzlich bei den Sponsorinnen und Sponsoren für ihre Unterstützung. Weitere Informationen zum STADTRADELN in Dinslaken sind online verfügbar unter www.stadtradeln.de/dinslaken

Innovative Studie für Patient:innen mit Leberkrebs (HCC) im Studienzentrum des Krankenhauses Bethanien Moers  
„Verbesserung der Lebensqualität und Überlebenszeit“ Unter der Leitung des Prüfarztes und Sektionsleiters für Hämatologie und Onkologie Dr. Mischa Möller startete Ende April 2026 die klinische Studie „ARTEMIDE-HCC01 (NCT06921785)“ durch den Sponsor AstraZeneca im zertifizierten Studienzentrum des Krankenhauses Bethanien Moers. „Wir haben durch diese Studie die einmalige Gelegenheit, unseren Patientinnen und Patienten mit unheilbarem Leberkrebs (HCC) ein in mehrfacher Hinsicht innovatives Therapiekonzept anzubieten“, erklärt Dr. Möller.

Das so genannte hepatozelluläre Karzinom zählt, wenn es nicht operativ entfernt werden kann, zu den schwer behandelbaren Krebserkrankungen. Eine Verbesserung der Therapie wurde zuletzt durch die Anwendung der Immuntherapie erreicht. Dabei wird das körpereigene Immunsystem dazu aktiviert, die Krebszellen zu bekämpfen und die Erkrankung so einzudämmen.

„Wir erhoffen uns durch die Kombination der in der klinischen Studie verwendeten vier Wirkstoffe ohne Chemotherapie eine Verbesserung der Überlebenszeit für unsere Patientinnen und Patienten – und das bei einer guten Lebensqualität“, so die Verantwortlichen. Bislang einzigartig an dem chemotherapiefreien Konzept der Studie ist ein Therapiearm, der drei verschiedene Immuntherapeutika (PD-1, CTLA-4, TIGIT) und einen Antikörper zur Hemmung des Gefäßwachstums (Angiogeneseinhibitor) kombiniert.

Die Studie ist dabei in drei Therapiearmen konzipiert: Der erste kombiniert alle vier Therapiekonzepte. Der zweite Arm kombiniert den neuartigen TIGIT-Inhibitor mit Bevacizumab (Antikörper zur Hemmung des Gefäßwachstums). Der dritte Arm setzt sich als Kontrollarm mit dem derzeitigen Therapiestandard aus einem Immuntherapeutikum und Bevacizumab zusammen. Die Teilnehmer:innen werden nach dem Zufallsprinzip den verschiedenen Therapiearmen zugeteilt.

An der Studie teilnehmen können alle erwachsenen Patient:innen mit einem in einer Gewebeprobe bestätigten Leberkrebs, der nicht operiert oder mit einer anderen Lokaltherapie behandelt werden kann und bei denen noch keine andere medikamentöse Krebstherapie begonnen wurde. Sollte nach einem Lebereingriff ein Fortschreiten der Erkrankung festgestellt werden, kann die Studienteilnahme 28 Tage nach dem Eingriff beginnen.

„Die Patientinnen und Patienten sollten in der Lage sein, ambulante Termine im Studienzentrum des Krankenhauses Bethanien Moers (Bethanienstraße 21, 47441 Moers) wahrzunehmen. Außerdem darf die Leberfunktion nur leicht beeinträchtigt sein (Child-Pugh A; Score 5-6)“, beschreibt Prüfarzt Möller die weiteren Voraussetzungen für eine Teilnahme. Interessierte Patient:innen oder zuweisende Ärzt:innen können sich telefonisch an das Studienzentrum des Krankenhauses Bethanien Moers unter +49 (0) 2841 200 2205 oder per E-Mail an mischa.moeller@bethaninenmoers.de wenden.

„Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie unverbindlich und beantworten gerne Ihre Fragen zur Teilnahme“, fassen die Verantwortlichen zusammen.

Dr. Mischa Möller, Prüfarzt und Sektionsleiter für Hämatoonkologie am Krankenhaus Bethanien Moers, leitet eine neue Studie für Patient:innen mit Leberkrebs (HCC).

Bilanz nach einem Jahr Merz-Regierung: „Deutschland kann sich keine Selbstblockade leisten“   
Nach einem Jahr Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz zieht Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB), eine ernüchternde Bilanz: „Es ist kein Jahr des Stillstands gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“

Tenbieg betont:
„In den ersten zwölf Monaten der Merz-Regierung gab es sie: erste Impulse – steuerliche Anreize für Investitionen, punktuelle Entlastungen bei Energiepreisen, Fortschritte in der digitalen Verwaltung. In der Arbeitsmarktpolitik sind einzelne Maßnahmen erkennbar, die in die richtige Richtung weisen. Aber insgesamt: zu wenig, zu langsam, zu wenig zusammenhängend.

Die schwarz-rote Koalition hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Damit wird eine strukturelle Misere sichtbar, die sich schon unter der Vorgängerregierung gezeigt hat. Der Eindruck, dass mit viel politischem Getöse viel Klein-Klein und viel Stückwerk auf den Weg gebracht wird, aber eben kein weitreichender Zukunftsplan für die deutsche Wirtschaft existiert.

Die Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren eine außerordentliche Veränderung des Wettbewerbsumfelds erfahren müssen, getrieben von Zollschranken und gestörten Lieferketten, hohen Energiepreisen und nicht zuletzt durch den demografischen Wandel.

Ungeduld und Unverständnis über die zähen politischen Entscheidungsprozesse und den fehlenden Mut, strukturelle Reformen umzusetzen, haben sich in den Unternehmen festgesetzt. Die großen Strukturreformen, die viele Unternehmen so dringend benötigen, sind bislang ausgeblieben.

Gerade in einem Umfeld wachsender geopolitischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Fragilität kann sich Deutschland keine Selbstblockade leisten. So bleibt nach einem Jahr eine Bilanz, die sich nicht in einfachen Kategorien fassen lässt. Es ist kein Jahr des Stillstands gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“

Reichweite, Ladeplanung und Gewichte - worauf es vor der Reise mit Anhänger ankommt
Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso? Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden?
Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, welche E-Autos sich eignen, wie man die Route sinnvoll plant und worauf es bei Gewichten, Laden und Fahrpraxis wirklich ankommt.

Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?
Ein Blick in die Fahrzeugpapiere ist entscheidend. In der Zulassungsbescheinigung Teil I geben die Punkte O.1 und O.2 Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger ziehen.

Foto ACV

Gerade bei älteren E-Autos kann dies der Fall sein. Sie eignen sich dann zwar unter Umständen für Transportlösungen wie Fahrradträger oder Heckboxen, jedoch nicht zum Ziehen eines Anhängers. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.

Eine Nachrüstung der Anhängerkupplung ist nur zulässig, wenn sie für den jeweiligen Fahrzeugtyp freigegeben ist, fachgerecht erfolgt und die Kupplung über eine entsprechende Genehmigung, etwa nach ECE-R55, verfügt. Abweichungen von Herstellervorgaben können zu Problemen bei Garantie oder Gewährleistung führen.

Worauf es beim Kauf ankommt
Bei der Anschaffung eines E-Autos für den Wohnwagenbetrieb sollten nicht primär Prospektwerte wie Leistung oder WLTP-Reichweite im Vordergrund stehen. Entscheidend sind vielmehr die Anforderungen des Anhängers.

Wichtige Kriterien sind:
- Passung zwischen Anhängelast des Fahrzeugs und Wohnwagen
ausreichende Stützlast
- genügend Zuladungsreserven für Insassen, Gepäck und Stützlast
- Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?

Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche Gewicht aus. In der Praxis spielt die Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.

Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.

Wer einen neuen Wohnwagen anschafft, ist mit leichteren und aerodynamisch günstigeren Modellen langfristig im Vorteil.

Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen.

Größere Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.

Welche Gewichtsangaben sind beim Wohnwagen entscheidend?
Maßgeblich ist das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens im Reisezustand, also Leergewicht plus Zuladung. Dieses darf die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs nicht überschreiten. Zusätzlich kann ein maximal zulässiges Gesamtgewicht des Gespanns vorgegeben sein.

Für Wohnwagen ist in der Regel die gebremste Anhängelast relevant, da Pkw-Anhänger über 750 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse in Deutschland eine eigene Bremse benötigen. Für die Fahrzeugwahl empfiehlt es sich, neben dem Leergewicht auch die zulässige Gesamtmasse und den realistischen Beladungszustand zu berücksichtigen.

Warum sind Stützlast und Achslast so wichtig?
Besonders oft unterschätzt wird die Stützlast, also die Last, mit der der Anhänger von oben auf die Kupplung drückt. Sie findet sich in den Papieren des Fahrzeugs unter Punkt 13, zusätzlich auf den Typenschildern von Kupplung und Anhänger. Maßgeblich ist immer der kleinste angegebene Wert.

Für eine stabile Straßenlage sollte die zulässige Stützlast möglichst weit ausgeschöpft, aber niemals überschritten werden. Gleichzeitig zählt diese Stützlast auf Seiten des Zugfahrzeugs zur Zuladung dazu. Das heißt: Sie verringert die verfügbaren Reserven für Gepäck und Passagiere und belastet die Hinterachse zusätzlich.

Genau deshalb muss bei einem beladenen Gespann aus Auto und Anhänger auch die Achslast im Blick bleiben; sie beschreibt, wie stark die Räder einer Achse auf die Fahrbahn drücken, und die zulässigen Werte für Vorder- und Hinterachse sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I bei den Achslastangaben aufgeführt. Gerade mit Wohnwagen kann die Hinterachse des Zugfahrzeugs schneller zum limitierenden Faktor werden als die reine Anhängelast.

Welche Führerscheinregeln gelten für Gespanne?
Neben der Fahrzeugtechnik spielt die Fahrerlaubnis eine entscheidende Rolle. Maßgeblich ist dabei die zulässige Gesamtmasse der Kombination laut Fahrzeugpapieren.

Mit der Klasse B darf ein Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse gefahren werden. Dazu kommt entweder ein Anhänger bis 750 Kilogramm oder ein schwererer Anhänger, sofern die Kombination insgesamt 3,5 Tonnen nicht überschreitet.

Reicht das nicht, kommt für viele Camper die Schlüsselzahl B96 infrage. Sie gilt für Kombinationen über 3,5 Tonnen bis maximal 4,25 Tonnen. Noch darüber liegt die Klasse BE, mit der Anhänger bis 3,5 Tonnen gezogen werden dürfen.

Wichtig ist dabei: Wer mit der falschen Klasse fährt, macht sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar. Die Regeln gelten unabhängig davon, ob ein E-Auto oder ein Verbrenner als Zugfahrzeug genutzt wird. Durch das höhere Gewicht vieler E-Autos werden die Grenzen jedoch schneller erreicht.

Wie fährt sich ein Wohnwagen mit E-Auto?
Selbst die beste Kombination aus E-Auto und Anhänger bleibt nur dann sicher, wenn der Fahrer mit dem Gespann umgehen kann. Wer länger nicht mit Anhänger gefahren ist, sollte Rangieren, Rückwärtsfahren und Bremsen am besten vor der Reise auf einer freien Fläche oder einem Verkehrsübungsplatz üben.

Gerade das Rückwärtsfahren erfordert etwas Umgewöhnung, weil der Anhänger auf Lenkeinschläge entgegengesetzt reagiert. Gespanne reagieren zudem empfindlicher auf Seitenwind, Brücken und hastige Lenkbewegungen.

Sollte der Anhänger ins Schlingern geraten, hilft kein hektisches Gegenlenken, sondern nur, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Erfahrung, Ruhe und sauberes Beladen sind deshalb beim Ziehen mit dem E-Auto mindestens so wichtig wie eine hohe Motorleistung.

Fazit: Gute Planung macht den Unterschied
Der Anhängerbetrieb mit dem E-Auto ist heute deutlich alltagstauglicher als noch vor wenigen Jahren, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Besonders bei regelmäßigem Einsatz oder bei der gezielten Fahrzeuganschaffung ist ein systematisches Vorgehen sinnvoll.

Dazu gehören die Prüfung der Anhängerdaten, der Abgleich mit Anhängelast, Stützlast und Achslast des Fahrzeugs sowie eine realistische Einschätzung der Reichweite unter Last und eine durchdachte Ladeplanung.




39,7 % der Mütter mit einem Kind unter drei Jahren sind erwerbstätig
Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 %

Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. Im Jahr 2025 gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.

Mütter kleiner Kinder häufiger erwerbstätig als zehn Jahre zuvor Mütter von unter Dreijährigen sind aktuell etwas häufiger erwerbstätig als noch vor zehn Jahren: Im Jahr 2015 hatte die Erwerbstätigenquote bei 36,0 % gelegen. Bei den Vätern ist die Erwerbstätigenquote im selben Zeitraum nahezu unverändert: Von ihnen waren 89,5 % im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit nachgegangen.



Erwerbstätigenquote von Müttern steigt mit Alter der Kinder Wenn die Kinder älter werden, werden Mütter wieder verstärkt erwerbstätig. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Bei den Vätern spielt das Alter der Kinder mit Blick auf die Erwerbstätigkeit hingegen kaum eine Rolle. Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit minderjährigen Kindern lag mit 91,4 % nur geringfügig höher als von Vätern mit kleinen Kindern.

Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 % Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation.

Im Jahr 2025 gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch.


NRW: 2025 wurden mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt
* 2.785 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt (+0,7 %)
* Rückgang bei Genehmigungen für Hotels und Gaststätten um -15,4 %
* Rauminhalt sinkt um 8,4 % auf 32,68 Millionen Kubikmeter

Im Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter den Bau von 2.785 neuen Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäuden genehmigt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 0,7 % mehr Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude erteilt als ein Jahr zuvor (2024: 2.765 Baugenehmigungen).

Rückgänge sind hingegen bei den Baugenehmigungen für Handels- und Lagergebäude zu verzeichnen: hier wurden 785 Gebäude genehmigt, 87 weniger als im Vorjahr, ein Rückgang von rund 10 %. Für Büro- und Verwaltungsgebäude wurden 236 Baugenehmigungen erteilt – 31 weniger als 2024 (−11,6 %) und der Rückgang bei den Hotels und Gaststätten lag bei −15,4 % (66 erteilte Baugenehmigungen).

Zunahmen verzeichneten 2025 die Baugenehmigungen für Landwirtschaftliche Betriebsgebäude: hierfür wurden 645 Baugenehmigungen erteilt, ein Zuwachs von +6,4 % bzw. 39 Gebäuden. Auf Fabrik- und Werkstattgebäude entfielen 273 Baugenehmigungen (+11,9 % bzw. 29 Gebäude). Weiterhin wurden 71 Baugenehmigungen für Anstaltsgebäude erteilt (im Vorjahr 67). Bei den übrigen Nichtwohngebäuden beträgt die Zunahme 12,4 % (709 Baugenehmigungen; +78 Gebäude).



Rauminhalt der genehmigten neuen Nichtwohngebäude sank um 8,4 %
Der Rauminhalt aller 2.785 im Jahr 2025 genehmigten neuen Nichtwohngebäude verringerte sich in Nordrhein-Westfalen gegenüber 2024 um 8,4 % auf rund 32,68 Millionen Kubikmeter. Einen großen Anteil an der Abnahme des umbauten Raumes hatten die Handels- und Lagergebäude: Der genehmigte Rauminhalt sank bei dieser Gebäudeart um 13,1 % auf 17,53 Mio. m3.

Rückgänge beim Rauminhalt verzeichneten auch die Landwirtschaftlichen Betriebsgebäude (−12,7 % auf 3,31 Mio. m3), die Büro- und Verwaltungsgebäude (−27,4 % auf 2,26 Mio. m3), die Anstaltsgebäude (−36,7 % auf 0,63 Mio. m3) und die Hotels und Gaststätten (−24,4 % auf 0,28 Mio. m3). Zunahmen beim genehmigten Rauminhalt verzeichneten lediglich die Fabrik- und Werkstattgebäude mit einem Plus von 21,7 % auf 3,04 Mio. m3 und die übrigen Nichtwohngebäude (+19,2 % auf 5,63 Mio. m3).


NRW: Überdurchschnittlich viele IT-Störfälle in Unternehmen in 2023
* 26,4 % aller Unternehmen wurden durch IT-Störfälle beeinträchtigt
* NRW-Anteil über dem EU-Durchschnitt von 21,5 %
* Große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten besonders häufig betroffen

Die IT-Systeme der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 überdurchschnittlich häufig durch Störfälle beeinträchtigt. 26,4 % aller Unternehmen gaben an, dass Sicherheitsvorfälle zu Schadensereignissen geführt hatten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren dies mehr als im gesamtdeutschen Durchschnitt mit 25,1 %.

EU-weit lag die Quote bei 21,5 %. Große Unternehmen besonders häufig betroffen Große Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigte waren 2023 häufiger das Ziel von schädlichen Ereignissen. Mehr als 40 % der befragten Unternehmen berichteten, dass es im Jahr 2023 zu Schadensereignissen in ihren IT-Systemen gekommen war.



51,8 % der Unternehmen schützten sich mit mindestens 7 gleichzeitigen Abwehrmaßnahmen Als Reaktion nutzten die Unternehmen im Folgejahr 2024 einen umfangreichen Katalog von Technologien zur Abwehr weiterer Schäden.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen schützten ihre IT-Systeme mit mindestens 7 verschiedenen Maßnahmen gleichzeitig, wie beispielsweise durch regelmäßige Daten-Backups oder durch starke Passwörter in IT-Systemen. Mitarbeitende werden oft in die Sicherheitskonzepte eingebunden. Gerade bei großen Unternehmen werden die Beschäftigten zur Mithilfe bei der IT-Sicherheit verpflichtet.

2024 führten 93,6 % der großen Unternehmen regelmäßige Schulungen durch oder sensibilisierten durch Vertragsinhalte für ein sicheres Verhalten. Diese und weitere Ergebnisse hat das Landesamt für Statistik in einem neuen Artikel “IT-Sicherheit der Unternehmen in NRW“ veröffentlicht. Dort sind verschiedene Aspekte zur IT-Sicherheitslage der Unternehmen sowie methodische Erläuterungen zu Ergebnissen der IKTU dargestellt. 


Naturschutzbeirat des Kreises Wesel tagt am 18. Mai
Der Naturschutzbeirat des Kreises Wesel tagt am Montag, 18. Mai 2026, um 15 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Wesel (Raum 007), Reeser Landstraße 31 in 46483 Wesel. Aktuelle Informationen sowie Sitzungsvorlagen mit Anlagen sind auf der Website des Kreises Wesel unter https://www.kreis-wesel.de/veranstaltungskalender/sitzung-des-naturschutzbeirates-des-kreises-wesel-12 bereitgestellt. 

STADTRADELN 2026 - Freude an der Bewegung
Stadtradeln 2026 – Der Kreis nimmt gemeinsam mit allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet teil Motto: Möglichst viele Kilometer – vor allem aber viele Teilnehmende und Freude an der Bewegung

Der Kreis beteiligt sich auch 2026 wieder am bundesweiten Mobilitätswettbewerb STADTRADELN. Die Aktion läuft vom 10. bis 30.Mai

Ziel ist es, in den drei Aktionswochen möglichst viele Menschen zum Radfahren zu motivieren und alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer zu sammeln – ob auf dem Weg zur Arbeit oder Schule, beim Einkauf oder in der Freizeit. Jeder Kilometer zählt, jede aktive Radfahrerin und jeder aktive Radfahrer ist wichtig. Die gefahrenen Strecken werden in einem Online-Radelkalender erfasst – per App, über die Website oder in manchen Kommunen per Kilometererfassungsbogen.

Vielleicht kann das Spitzenergebnis aus dem letzten Jahr (16.025 Aktive, 2.363.878 gefahrene Kilometer) ja noch übertroffen werden. Aufgerufen sind alle Schulen, Kindergärten, Betriebe, Vereine, Organisation, Familien, sowie all diejenigen, die im Kreis Wesel wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, in die Schule oder den Kindergarten gehen.

STADTRADELN bietet die Gelegenheit, klimafreundliche Mobilität im Alltag kennenzulernen und auszuprobieren. Im Vordergrund steht die Beteiligung vieler Menschen: Es geht um Motivation und Bewusstsein, nicht ausschließlich um das Erreichen von Höchstleistungen.

Der Kreis stellt ein Knotenpunktnetz zur Verfügung, mit dem Radfahrende ihre individuellen Routen einfach planen können. Unter dem Motto „Radeln nach Zahlen“ lässt sich so die Region unkompliziert entdecken. Auf der Website des Kreises gibt es zahlreiche Routenangebote für Touren im Kreisgebiet und darüber hinaus (https://www.kreis-wesel.de/radfahren).

Schulen können sich erneut für das Schulradeln anmelden: Beim landesweiten Wettbewerb werden die fahrradaktivsten Klassen und Schulen in NRW gesucht. In mehreren Kommunen werden zudem spezielle Preise für Schulen oder Schulklassen vergeben.

Besonders eingeladen sind auch kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, aktiv mitzumachen. Auch in diesem Jahr wird das herausragendste Kommunalparlament im Kreis mit einer Urkunde ausgezeichnet. Im Jahr 2025 trug die Stadt Wesel diesen Titel.

Die Aktion STADTRADELN ist eingebettet in die Klimakampagne des Klimabündnisses. Mit gemeinsamen Projekten, Initiativen und Aktionen machen sich die Kommunen im Kreis Wesel unter dem Motto "Gemeinsam fürs Klima" auf den Weg und bieten eine Mitmachkampagne an, die informiert und motiviert.

Weitere Informationen zum STADTRADELN finden Bürgerinnen und Bürger unter www.stadtradeln.de. Auf der Webseite ist die kostenlose Anmeldung möglich. Zusätzlich sind die Ansprechpersonen der Kommunen zu finden.

Kreisweit finden verschiedene Radtouren im Stadtradelzeitraum statt:
Weitere Informationen gibt es auf der Seite: https:// www.kreis-wesel.de/stadtradeln

- Alpen – Alpen entdecken-Tour
Donnerstag, 14.05.2026 ab 14:00 Uhr (Christi Himmelfahrt)
Treffpunkt: Marktplatz in Alpen (hinter dem Rathaus)
Strecke: Alpentour am Niederrhein, ca. 37km über Nebenrouten und Radwege.
Dauer ca. 3,5 Stunden
Begleitet durch: Alexander Piegenschke (Klimaschutzmanager) und Peter Nienhaus (Ratsmitglied)

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die ihre Heimatgemeinde noch besser kennen lernen möchten und ganz besonders an alle Neubürger*innen, die innerhalb des letzten Jahres frisch nach Alpen gekommen sind. Hierzu haben Sie
die Möglichkeit, Alpen auf einer ca. 37 km langen familienfreundlichen Rundtour kennenzulernen.
Die Tour verbindet alle Alpener Ortsteile und typische Landschaften des Niederrheins. Entlang der geführten Route werden regelmäßige
Stopps an den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde eingelegt, um durch Herrn Nienhaus mehr über Gegenwart und Geschichte des Ortes zu erfahren. Dazu zählen unter anderem Denkmäler, Museen und verschiedene Freizeitmöglichkeiten, wie der Waldspielplatz Bönninghardt.
Kontakt: Gemeinde Alpen, Alexander Piegenschke, alexander.piegenschke@alpen.de

- Dinslaken – Auftaktveranstaltung Stadtradeln
Sonntag, 10.05.2026, Start: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Burginnenhof (Rathaus Dinslaken, Platz D'Agen 1)
Ab 10:00 Uhr beginnt eine Fahrradtour, die um ca. 11:00 Uhr wieder am Rathaus endet. Ergänzend kann im Anschluss von hier aus eine zweite, andere Runde gedreht werden, die ca. um 12:00 Uhr wieder am Rathaus endet.
Kontakt: Stadt Dinslaken, Stephan Dinn, stephan.dinn@dinslaken.de
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
https://www.dinslaken.de/freizeit-tourismus/veranstaltungen/stadtradeln-2026-auftaktveranstaltung

- Dinslaken - Geführte Radtour "Klima- und Umweltschutz in Dinslaken erfahren"
Donnerstag, 21.05.2026, 17:00
Treffpunkt: Stadtinformation am Rittertor (Ritterstraße 1)
Klima- und Umweltschutz ist das zentrale Thema für eine lebenswerte Stadt der Zukunft. In der Stadt Dinslaken sind Klima- und Umweltschutzmaßnahmen an vielen Stellen sichtbar. Auf einer leichten ca. zweistündigen Tour werden interessante Orte in Dinslaken angefahren, an denen Hintergrundinformationen zu Klima- und Umweltschutzprojekten vermittelt werden.

Kontakt: Eine vorherige Anmeldung unter Tel. 02064 - 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de ist erforderlich.
https://www.dinslaken.de/freizeit-tourismus/veranstaltungen/klima-und-umweltschutz-dinslaken-erfahren-eine-fahrradtour-zu

- Hünxe - Fahrradreparatur-Werkstatt Stockumer Schule
Samstag, 09.05.2026, 9.30 – 13.00 Uhr
Im Jugend- und Kulturzentrum Stockumer Schule, Schafstege 41, 46562 Voerde
Für alle, die ihr Fahrrad kurzfristig noch fit machen müssen, bevor das
Kilometer sammeln am 10.05. losgehen kann, gibt es Unterstützung bei der
Reparatur:
- Der ADFC Voerde bietet eine Fahrradreparatur-Werkstatt an.
Zwei kompetente Personen und Werkzeug bereit. Passende Ersatzteile bitte mitbringen. Der ADFC freut sich über eine kleine Spende.

- Moers – Bürgermeisterin-Radtour
Sonntag, 10.05.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt: Filder Straße (Höhe Sport- und Freizeitzentrum/Fechtclub)
Die Radtour startet an der Filder Straße und endet bei der Feuerwache Hülsdonk.
Kontakt: Stadt Moers, Peer Wessels (peer.wessels@moers.de) / Parthiban Nadesalingam (parthiban.nadesalingam@moers.de)

- Schermbeck am Dienstag - Tour durch die Natur
Dienstag, 12.05.2026, 17.00 – 20.00 Uhr
Treffpunkt: Weseler Straße 2, 46514 Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/193163-schermbeck-am-dienstag-tour-durch-die-natur

Wer nicht gern allein radelt, ein paar gemütliche Stunden erleben möchte
und dabei ein Stück Schermbeck und Umgebung kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Fast jeden Dienstag starten entspannte Runden in und um
Schermbeck, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Schermbeck am Dienstag – Tour durch die Natur
Dienstag, 19.05.2026, 17.00 – 20.00 Uhr
Treffpunkt: Weseler Straße 2, 46514 Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/193165-schermbeck-am-dienstag-tour-durch-die-natur
Wer nicht gern al)lein radelt, ein paar gemütliche Stunden erleben möchte
und dabei ein Stück Schermbeck und Umgebung kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Fast jeden Dienstag starten entspannte Runden in und um
Schermbeck, eine Anmeldung ist nicht nötig.
- Schermbeck - 3. Fahrradsternfahrt "Tag des Grundgesetzes" mit Picknick
Samstag, 23.05.2026, 09.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Weseler Str. 2, 46514 Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/189114-fahrradsternfahrt-tag-des-grundgesetzes

Am Tag des Grundgesetzes ruft die Organisation "Dorsten gegen Rechts" zu
einer Sternfahrt auf. Nach dem Start am Schermbecker Rathaus geht es durch
die Üfter Mark und Rhader Wiesen weiter Richtung Lembeck, Wulfen und
Hervest. Im Bürgerpark Maria Lindenhof wird dann ein informatives Picknick
stattfinden. Verpflegung für das Picknick bringt bitte jede*r Teilnehmer*in
selber mit.

- Sonsbeck – Familien-Rätseltour rund um Sonsbeck
Sonntag, 17.05.2026, 10 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Sonsbeck
Auf der rund 18 km langen Tour wird die Umgebung Sonsbecks spielerisch entdeckt. Es werden zahlreiche Stopps eingelegt, um Rätselfragen rund um die Region zu beantworten. Auch die Themen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz werden hier behandelt. Zielgruppe hier sind Familien mit Kindern. Am Ende der Tour lockt eine kleine Überraschung für alle Kinder. Zwecks Koordination ist eine vorherige Anmeldung wünschenswert.
Kontakt: Gemeinde Sonsbeck, Andreas Manthey, andreas.manthey@sonsbeck.de

- Sonsbeck – Feierabendtour auf der römischen Wasserquellen-Schleife
Freitag, 22.05.2026, 16 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Sonsbeck
Die rund 35 km lange Tour ist Bestandteil der Römer-Lippe-Route und verbindet die abwechslungsreiche Landschaft des Niederrheins mit der beeindruckenden Geschichte der Region. Ausgehend vom Rathaus fahren wir durch die Sonsbecker Schweiz und die Hees bis Xanten.
Über die Boxteler Bahn und den Tüschenwald erreichen wir Labbeck, wo man einen Teil der römischen Wasserleitung zur Versorgung der Römerstadt sehen kann. Anschließend geht es mit einem faszinierenden Blick über die niederrheinische Landschaft gemütlich zurück nach Sonsbeck. Zwecks Koordination ist eine vorherige Anmeldung wünschenswert.
Kontakt: Gemeinde Sonsbeck, Andreas Manthey, andreas.manthey@sonsbeck.de

- Voerde – „Voerder Rad-Muttertag 2026“
Sonntag, 10.05.206, 10.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Voerde
Im Rahmen des Jubiläums (10. Teilnahme) findet die durch den ADFC geführte Radtour statt. Diese startet am Rathausplatz und endet nach etwa 2 Stunden am Haus Voerde. Dort findet von 10:00 bis 17:00 Uhr ein Muttertags-Picknick mit Live-Musik und Kinderbasteln statt. Eine Kaffee- und Kuchentafel und ein Getränkestand laden zum Verweilen ein. An der Fahrt werden neben dem 1. Stellv. Bürgermeister der Stadt Voerde, der ADFC Dinslaken/Voerde sowie das Koordinationsteam „STADTRADELN“ Voerde teilnehmen.

Kontakt: Für die bessere Planung wird um unverbindliche Anmeldung unter: klimaschutz@voerde.de mit dem Betreff „Rad-Muttertag“ sowie der teilnehmenden Zahl an Personen gebeten. Selbstverständlich ist die Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich.

- Wesel – Auftakttour Stadtradeln 2026 mit dem ADFC Wesel
Sonntag, 10.05.2026, 11:00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Wesel
Unter der Leitung des ADFC Wesel bietet die Stadt Wesel eine Fahrradtour zum Auftakt des STADTRADELN an. Die Auftakttour führt nach Schermbeck-Gahlen. Dort können sich Besucher*innen an diesem Sonntag über historische Lokomotiven informieren und es besteht die Möglichkeit, an einer Probefahrt teilzunehmen. Bei gutem Wetter wird auch das Kneipp-Becken in Gahlen angesteuert. Es empfiehlt sich, ein Handtuch mitzunehmen. Länge: 55-60 km,
Kontakt: ADFC Wesel, R. Bleckmann (015154863947)

- Wesel – Abschlusstour Stadtradeln 2026 mit dem ADFC Wesel
Samstag, 30.05.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Wesel
Die gemeinsame Abschlusstour zum STADTRADELN von ADFC und Stadt Wesel führt über Mehrhoog, Hagener Meer und Düne, Reeser Meer sowie Haldern ins Zentrum von Rees. Dort steht allen Teilnehmenden eine ausgiebige Pause von 90 Minuten zur freien Verfügung, in der die "Älteste Stadt am Unteren Niederrhein" erkundet werden kann. Zurück nach Wesel geht es anschließend entlang des Rheins. Länge: 55 km
Kontakt: ADFC Wesel, R. Bleckmann (015154863947)

Moers: MACH MAL LAUT geht in die 3. Runde: Schlossplatz wird Open-Air-Bühne
Der Sommer bekommt wieder Sound! Am Samstag, 20. Juni, verwandelt sich der Schlossplatz erneut in eine Open-Air-Bühne für junge Musik – und für alle, die Lust auf Festivalfeeling mitten in der Stadt haben: MACH MAL LAUT geht in die dritte Runde. Los geht’s um 15.30 Uhr, das Finale steigt gegen 20.15 Uhr – perfekt also, um danach noch entspannt zum EM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft um 22 Uhr weiterzuziehen.

HIMITZU begeisterte schon beim MACH MAL LAUT 2024. (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Sechs Bands sorgen für eine abwechslungsreiche Mischung quer durch aktuelle Sounds. Organisiert wird das Festival gemeinsam vom städtischen Kulturbüro, dem Kinder- und Jugendbüro und dem Bollwerk 107.

Umsonst und draußen
In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf lokalen Acts und Nachwuchsförderung: Gleich zwei Bands feiern ihre Premiere auf großer Bühne, nachdem sie sich im Workshop-Format MACH MAL BAND im Bollwerk 107 zusammengefunden haben.

Mit dabei ist außerdem die Schulband des Gymnasiums Adolfinum ‚Teenage Bedlam‘. Ergänzt wird das Line-up durch erfahrene Musikerinnen und Musiker aus der Region. Als Headliner kehrt HIMITZU mit Modern-Alternative-Rock zurück auf den Schlossplatz. Nach ihrem Auftritt vor zwei Jahren hat sich die Band eine wachsende Fanbase erspielt. 

Weitere Infos zu den einzelnen Bands folgen in den kommenden Wochen. „Mit MACH MAL LAUT setzen wir bewusst ein Zeichen für junge Kultur. Als einziges Umsonst-und-draußen-Musikfestival auf dem Schlossplatz richtet sich das Angebot gezielt an Jugendliche und junge Erwachsene“, erläutert Mark Bochnig-Mathieu vom städtischen Kinder- und Jugendbüro. „Es ist niedrigschwellig, offen und hat echtem Festivalcharakter.“ Gefördert wird das Event erneut von der Volksbank Niederrhein.

Am 9. Mai: Gratis-Comic-Tag in der Bibliothek Moers
Am Samstag, 9. Mai, steht die Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, ganz im Zeichen der Comics: Von 10.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr hält das Bibliotheksteam Gratis-Comics für Kinder und Jugendliche bereit (Altersempfehlung ab 6 bis 12 Jahren).

Die Mitarbeitenden der Bibliothek Moers freuen sich auf den Besuch vieler Comic-Fans. (Foto: Bibliothek Moers)

Passend dazu erwartet Familien und Kinder ein kreatives Programm, das den Lesespaß an Comics fördert, wie zum Beispiel mehrere Bilderbuchkinos (ab 3 Jahren), Basteln, Kinderschminken und eine Comic-Schnitzeljagd. Genaue Informationen zu den Comics sind auf gratiscomictag.de zu finden. Gefördert wird dieser Aktionstag von der Sparkasse am Niederrhein.

Moers: Ausflug zum Geleucht mit dem Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am 13. Mai
Ein besonderes Ziel erwartet die Teilnehmenden des nächsten Stadtteiltreffs Neu-Meerbeck am Mittwoch, 13. Mai: Es geht hinauf zur Halde Rheinpreußen – genauer zum Geleucht. Unter fachkundiger Leitung gibt es Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Zechengeländes. Außerdem wird über die Bedeutung der beeindruckenden Grubenlampe des Künstlers Otto Piene informiert.

Treffpunkt ist um 16.50 Uhr direkt am Geleucht (Gutenbergstraße). Wer eine Fahrmöglichkeit braucht, kann um 16.30 Uhr zum Stadtteilbüro Neu-Meerbeck, Bismarckstraße 43b, kommen. Mitarbeitende übernehmen den Transport – auch für Menschen mit Gehhilfen und Rollatoren (Anmeldung erforderlich).

Die Veranstaltung ist kostenlos. Informationen und Anmeldungen sind beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck möglich (Telefon 0 28 41 / 201 – 530; Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de)


Moers: Kurzgeschichten am Mittag - zum früheren Kirchtor
Die Standorte der alten Moerser Stadttore – Kirchtor an der Kirchstraße und Mattorn am Neumarkt – sind spannende Geschichtsorte. Bleiben Sie einfach stehen. Und lassen Sie sich Moerser Stadtgeschichte kurzgefasst und bequem erzählen! Geführt von Eva-Maria Eifert Dauer: ca. 45 Minuten.
Preis: 6 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 05.05.2026 - 11:30 Uhr - 13:30 Uhr. Veranstaltungsort Gänsebrunnen Ecke Friedrichstraße / Kirchstraße.

Moers: Der Herr der Ringe & Der Hobbit - Das Konzert
Erlebe „Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert“: Ein episches Live-Erlebnis mit Orchester, Chor und Solisten der Cinema Festival Symphonics. Die magische Musik von Howard Shore, beeindruckende Licht- und Leinwand-Animationen und bekannte Melodien wie „The Last Goodbye“ entführen Sie mitten nach Mittelerde – klangvoll, stimmungsvoll, einzigartig!

Tickets gibt es ab 37,49 Euro unter www.reservix.de
Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort  Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11, 47445 Moers.

Moers: A Tribute To The Best Of Hans Zimmer
Beste Filmmusik aus „Dune“, „James Bond“, „Fluch der Karibik“, „Der König der Löwen“, „Gladiator“, „The Dark Knight“, „Inception“, „Interstellar“ und vielen anderen Top-Produktionen in einem faszinierenden Konzert mit Filmorchester, Chor, Starsolisten, einem Special Guest aus den Filmen und ausgewählten Filmausschnitten!

Tickets gibt es ab 37,49 Euro unter www.reservix.de. Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Kulturzentrum Rheinkamp, Adresse Kopernikusstraße 11, 47445 Moers.

Moers: Früher war alles besser! Politisch defekt – Talk-Format
Politisch Defekt ist ein Talk-Format, bei dem es ans Eingemachte geht, mit handverlesenen Gästen in garantiert zensurfreier Atmosphäre. Jede Ausgabe knöpft sich ein gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit vor. Titel der Pilot-Folge ist: Früher war alles besser! 

Ist das so und wenn ja, wen befragt man dazu am besten? Angela Merkel? Rudi Carell? Oder doch die eigene Oma? Sie finden den Videobeweis doof oder haben das Gefühl, Ihre Meinung nicht mehr sagen zu dürfen? Sie hegen den Verdacht 2016 war das letzte gute Jahr? Sie vermissen grüne Polizeiautos, die RAF oder sehnen sich George W. Bush zurück?

Dann ist dieser Abend genau das richtige für Sie. Vergessen Sie Markus Lanz und freuen Sie sich auf den tiefschürfensten Moderator, den Moers aufbringen kann: Ensemblemitglied Linus Ebner.

Eintritt: 13 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 19:30 Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Studio. Kastell 6, 47441 Moers.

Moers: "Die Schöpfung" von Joseph Haydn (Hob.XXI:2)
Titelbild vom Flyer: 1946 - 2026: 80 Jahre Moerser Kammerchor e.V., Die Schöfung (Hob. XXI:2), Samstag, 09.05.2026, 19 Uhr, Evangelische Stadtkirche Moers, Einlass: ab 18.15 Uhr
Die Erschaffung Adams (1508 – 1512) von Michelangelo Detail des Deckenfreskos der Sixtinischen Kapelle

Bildcollage: Wikipedia und pixabay.com
Festliches Konzert zum 80-jährigen Jubiläum des Moerser Kammerchores e.V.
Joseph Haydns Meisterstück: Die Schöpfung

Die "Schöpfung" von Joseph Haydn ist ein meisterhaftes Chor-und Orchesterwerk und eine der beliebtesten Kompositionen der Musikgeschichte. Sie spricht sowohl musikbegeisterte Laien als auch Musikerinnen und Musiker unmittelbar an. Aus Anlass des 80-jährigen Jubiläums des Moerser Kammerchores e.V. haben wir uns deshalb für "Die Schöpfung" entschieden, stand sie doch auch schon kurz nach der Gründung des Chores auf dem Programm.

Haydn nutzte damals revolutionär musikalische Mittel. Berühmt ist der Moment, wo aus dem Chaos des Beginns das Licht entsteht. Es erklingt plötzlich ein gewaltiger C-Dur Akkord, - ein Effekt, der das Publikum damals wie heute elektrisiert. Lautmalerische Details werden durch die Instrumente zum Klingen gebracht: das Rauschen der Bäche, das Singen der Lerchen, das Brüllen der Löwen und sogar das Kriechen der Würmer.

Prachtvolle Chorsätze wechseln sich mit virtuosen Arien ab und die Orchesterbehandlung weist schon auf die Romantik voraus. Inhaltlich schlägt das Werk eine Brücke zwischen religiöser Tradition und dem zu Haydns Zeit entstehenden Weltbild der Aufklärung.
Im Gegensatz zu vielen religiösen Werken, die sich auf Sünde und Buße konzentrieren, strahlt die Schöpfung puren Optimismus und Bewunderung für die Welt aus. Haydn wollte eine Musik schaffen, die "dem von Sorgen gebeugten Menschen für eine Weile Ruhe und Frieden schenkt". Das ist auch in der heutigen Zeit, die von vielen Kriegen und Katastrophen bedroht ist, mehr als nötig.

Einlass ab 18.15 Uhr
Mitwirkende
Elisa Rabanus, Sopran
Scott Robert Shaw, Tenor
Dmitri Vargin, Bass
Moerser Kammerchor e.V.
Camerata Louis-Spohr, Düsseldorf
Alvaro Tinjaca-Bedoya, Continuo
Leitung: Klaus-Peter Pfeifer

Eintrittspreise:
25 Euro (Kirchenraum, unten),
20 Euro (Seitenemporen),
10 Euro (Kinder, Jugendliche, Studenten, Auszubildende mit Ausweis an der Abendkasse)
Kartenverkauf:

Kartentelefon: 0176 / 62 40 17 48
E-Mail: info@moerser-kammerchor.de
Barbara-Buchhandlung, Moers, Abendkasse

2. Moerser City-Trödelmarkt    
Die Citytrödelmärkte werden seit 2009 von der MoersMarketlng GmbH im innerstädtischen Bereich der Moerser In­nenstadt erfolgreich durchgeführt. Das gemischte Besucherpubli­kum bummelt entlang der aufgebauten Stände um nach „Trödel­schnäppchen" Ausschau zu halten.

(Foto: Moers Marketing)

Die Trödler und Trödlerinnen sind Privatleute, keine professionellen Händler oder Händlerinnen.  Es werden in der kompletten Stein- und Neustraße, in Teilbereichen der Haag-, Meer- und Kirchstraße sowie am Königlichen Hof wieder über 300 private Anbieter ihre „alten Schätze“ aus Dachboden und Keller anbieten. 

Veranstaltungsdatum 10.05.2026 - 11:00 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Innenstadt. Veranstalter Moers Marketing GmbH, Adresse Kirchstraße 27a/b 47441 Moers.

Zwischen Komfort und Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in zum Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.

Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in, reservieren Sitzplätze oder stellen Bordkarten bereit. Beworben werden diese Angebote oft als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als „Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche Leistungen oder ein Abonnement ab.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen Online-Service kann schnell ein kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild: KI-generiert)

In einigen Fällen werden wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro – abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet erbracht wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch auch unabhängig davon gilt: „Sobald aus einem Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten- und Vertragsinformation für Verbraucher offensichtlich nicht klar genug“, betont Malina Garcia, Juristin beim EVZ.

Warum viele Fälle gar nicht beim EVZ landen
Dem Europäischen Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang dann frühzeitig ab.

„Unternehmen reagieren auf direkte Beschwerden häufig mit Teil-Erstattungen und bieten an, das Abonnement zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist das oft entscheidend – sie wollen vor allem aus der laufenden Verpflichtung heraus. Dass dabei unter Umständen nicht der gesamte Betrag zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“ Wie häufig Fälle auf diese Weise abgeschlossen werden, lässt sich leider nicht beziffern.

Wenn Zuständigkeiten unklar werden
Neben den finanziellen Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn zusätzliche Beträge abgebucht werden.

Besonders bei der Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den vollständigen Betrag beim Bestellbutton unmissverständlich deutlich machen“, betont Garcia.

Praktische Nachteile im Reisealltag
Unabhängig von dieser rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen oft selbstständig und über Umwege suchen.

„Solange im Ablauf alles glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“, sagt Garcia. „Aber im Problemfall ist der direkte Draht zur Airline Gold wert.“

Transparenz bleibt der zentrale Punkt
Aus Sicht des EVZ liegt das Problem weniger in einzelnen Klicks als in fehlender Transparenz: Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar und verständlich machen, mit wem ein Vertrag zustande kommt, welche Kosten entstehen und ob ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade bei digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen Endgeräten ist das entscheidend.

Warum Orientierung über Bewertungen schwierig ist
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer misstrauisch wird und sich vor oder nach der Buchung orientieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen finden sich teils sehr unterschiedliche Profile zu identischen Anbietern – teilweise mit nur leicht abweichenden Schreibweisen. Für Verbraucher ist dann kaum nachvollziehbar, welche Bewertungen tatsächlich zu welchem Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.

Worauf es beim Online-Check-in ankommt
Wer den Online-Check-in nutzt, sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den Service anbietet. Der Name der Airline allein reicht nicht – entscheidend ist, wer als Vertragspartner genannt wird.

Auf den letzten Bestellschritt achten.
Wird klar und verständlich darauf hingewiesen, dass ein kostenpflichtiger Vertrag oder ein Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese Information oder ist sie schwer auffindbar, ist Vorsicht geboten.

Preisangaben kritisch lesen.
Günstige Einstiegspreise können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil der tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine Laufzeit gebunden sind.
Mobil besonders aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind Hinweise zu Kosten, Laufzeit oder Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am Desktop erneut prüfen.

Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht weitergeben.
Je weniger Stellen Zugriff auf die eigenen Flugdaten haben, desto übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und Informationswege.

Bewertungen gezielt prüfen.
Bei sehr unterschiedlichen Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich tatsächlich um denselben Anbieter handelt.
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54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen und im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im Einsatz
• Weiterer größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30. Juni 2024 die Verteidigung (10,0 %)
• Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen
• Deutliche Länderunterschiede beim Anteil der Beamtinnen und Beamten an Schulen

Knapp zwei Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es hierzulande 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden letztgenannten Gruppen sind zwar keine Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne, werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, machten die drei Gruppen insgesamt gut ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6 %).

Der größte Teil der Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten war an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 % oder 696 000). Knapp ein Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter gehören.

Weitere größere Einsatzbereiche waren die Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder 167 000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“, zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls 167 000 tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.



Zahl der Beamtinnen und Beamten gegenüber 2014 weniger stark gestiegen (+5,8 %) als die der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen – zum Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.

Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 % zu: Von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni 2024.

Mehr Beamtinnen und Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (+52 000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46 000) sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“ (+22 000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs- und Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt wurden.

Auch im Bereich “Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging die Zahl der Beamtinnen und Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen mehr erfolgten.



Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen am höchsten in Baden-Württemberg, am niedrigsten in Berlin Lediglich knapp ein Fünftel aller Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 %).

Der weitaus größte Teil (70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene, da Beamtinnen und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten, meistens als Lehrkräfte.

Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024 auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder.

Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg (92,4 %), im Saarland (88,7 %) und in Niedersachsen (85,2 %).

Anteilig besonders wenige Beamtinnen und Beamte an Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 %), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und Sachsen (33,4 %).

Bund der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren 2026
Für die Gastronomie beginnt jetzt die Freiluftsaison – doch für die zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die Gastwirte höchst unterschiedliche Gebühren. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die so genannten Terrassengebühren in den 30 größten Städten verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren hundert bis über 1.800 Euro pro Saison. Während einige Städte entlasten, setzen andere weiterhin auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in NRW haben die Terrassengebühren nicht erhöht. Doch die Unterschiede bleiben hoch. (Grafik: Katrin Ernst / Canva)

"Draußen" kostet extra: BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den Terrassengebühren in NRW - Terrassengebühren 2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000 Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai rücken die so genannten Terrassengebühren wieder in den Fokus. Diese fallen an, wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die entsprechenden Regelungen in den 30 größten Städten des Landes untersucht.

Grundlage der Auswertung ist eine Musterrechnung: 25 Quadratmeter Terrassenfläche, zentrale Innenstadtlage, fünf Monate Nutzung (Mai bis September). Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede:

Bonn bleibt mit rund 1.812 Euro Spitzenreiter bei den höchsten Gebühren.
Hohe Kosten ebenfalls u. a. in Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro), Leverkusen (rund 1.037 Euro) und Bielefeld (rund 1.000 Euro).
Deutlich günstiger ist es in Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop (rund 212 Euro) und Hamm (rund 312 Euro).

Positiv hebt der BdSt NRW die Stadt Krefeld hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig auf die Erhebung von Terrassengebühren. Insgesamt zeigt sich: Die meisten Städte haben ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn: Hier ist der Gebührensatz von 6,40 Euro je m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.

„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im öffentlichen Raum. Außenterrassen tragen entscheidend zur Attraktivität bei“, erklärt Eberhard Kanski, stellvertretender BdSt-Vorsitzender. „Hohe Gebühren können hier kontraproduktiv wirken.“

Bürokratie für Gastronomen und Kommunen
Neben den eigentlichen Terrassengebühren entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren und bürokratische Vorgaben. Städte regeln teilweise sehr detailliert, wie die Terrassen gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung der Anträge und Kontrolle verursachen Kosten auf kommunaler Seite.

„Der bürokratische Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu den Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf Terrassengebühren kann die Gastronomie stärken und zugleich die Verwaltung entlasten.“

BdSt-Empfehlung: Satzungen auf Einsparmöglichkeiten prüfen

Für Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die jeweiligen Satzungen. So gibt es teilweise Ermäßigungen, etwa wenn sie angrenzende Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das ganze Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen solche Jahreserlaubnisse Risiken: Sie rechnen sich nicht immer – insbesondere bei wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich nicht Teneriffa“, gibt Kanski zu bedenken

Moers: Deutsch-Französisch-Quiz mit der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai, Gelegenheit, sich bei einem deutsch-französischen Quiz zu messen. Ab 19 Uhr können sich Rateteams, aber auch Einzelpersonen, 30 Fragen rund um Frankreich, die französische Lebensart, Kunst und Musik stellen.

Durch den Abend, der zweisprachig in Deutsch und leichtem Französisch stattfindet, führt als ‚maîtresse du jeu‘ Marie-Christine Schwitzgöbel. Veranstaltungsort ist das Alte Landratsamt, Kastell 5b. Eine vorherige Anmeldung für den Quiz-Abend ist unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich. 


Am 5. Mai: vhs-Abend zu Fragen rund um die Altersrente
Muss man seine Rente beantragen, bevor man in den Ruhestand geht? Was ist eine Kontenklärung? Diese und weitere Fragen beantwortet die Veranstaltung ‚Altersrente – Wer? Wann? Wie(viel)?‘ der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Dienstag, 5. Mai, ab 18.30 Uhr. 

Der Abend findet in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Rheinland (DRV) in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung für den kostenlosen Abend ist erforderlich. Dies ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum Ehrenamt am 6. Mai 2026
Vieles würde heutzutage ohne Ehrenamt nicht funktionieren. Besonders in den Stadtteilen Meerbeck und Hochstraß leisten ehrenamtlich Tätige wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale der Grafschafter Diakonie informiert am Mittwoch, 6. Mai, von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, über verschiedene Möglichkeiten, sich mit bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.

Interessierte, die eine Idee oder einen Vorschlag für ein Projekt haben, sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag beraten zu lassen.  Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.

Wesel: Blutspende-Aktion im Kreishaus
Für Donnerstag, 7. Mai 2026, lädt Landrat Ingo Brohl zur Blutspende-Aktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ins Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße 31 (Raum 708) ein. Von 10 Uhr bis 14 Uhr besteht die Möglichkeit, seinen persönlichen Beitrag zur Blutversorgung in der Region zu leisten.

„Blutspenden retten Leben, darum sind alle, die Blut spenden dürfen, aufgerufen: Nehmen Sie sich kurz Zeit und unterstützen Sie die Versorgung schwerkranker und verletzter Menschen“, so Landrat Ingo Brohl. „Jede Spende zählt und kann einem Mitmenschen die Chance auf Genesung schenken. Ich danke allen, die diese verantwortungsvolle und lebenswichtige Tat leisten.“

Das menschliche Blut ist einzigartig und viele Menschen sind aufgrund verschiedener Notsituationen auf Bluttransfusionen angewiesen. Grundsätzlich kann jede Person Blut spenden, die gesund, mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als 50 Kilogramm wiegt. Wer zum ersten Mal Blut spendet, sollte jedoch nicht älter als 68 Jahre alt sein und den Personalausweis mitbringen. Vor jeder Spende wird die „Spendetauglichkeit“ vom medizinischen Fachpersonal abgeklärt.

Dazu gehören die normalen Werte des Blutdruckes, des Pulses und des Hämoglobins sowie eine normale Körpertemperatur.  Die Häufigkeit einer Blutspende hängt unter anderem vom Geschlecht ab. Frauen haben einen geringeren Hämoglobinwert (rote Blutkörperchen) und dürfen deshalb nur vier Mal pro Jahr spenden. Männer dürfen dagegen bis zu sechs Mal spenden, wobei immer ein Mindestabstand von 56 Tagen eingehalten werden muss. 

Jede Spenderin und jeder Spender erhält einen Gutschein für die Kreishauskantine, um sich nach der Spende stärken zu können.  Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, vorab über
https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/ einen Termin zu buchen. 

Weitere Informationen zum Blutspendedienst des DRK sind zu finden unter www.blutspendedienst-west.de. Bürgerinnen und Bürger, die anderweitige Termine im Kreishaus haben, sollten wegen der veränderten Parkplatzlage vor der Zulassungsstelle an diesem Tag auf die Parkmöglichkeiten auf der Karl-Jatho-Straße ausweichen. 


Moers: Am 7. Mai: Grafschafter Museum zeigt den Film ‚Transit‘
Das Grafschafter Museum führt seine Lichtspielreihe fort und zeigt am Donnerstag, 7. Mai, ab 19.30 Uhr den vielfach ausgezeichneten Film ‚Transit‘ von Regisseur Christian Petzold. Erzählt wird die Geschichte des Flüchtlings Georg, der im Marseille der Kriegszeit zwischen Hoffnung, Identität und existenziellen Entscheidungen seinen Weg sucht. 

Foto: © Piffl Media

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers verbindet ‚Transit‘ historische Themen mit aktuellen Fragen zu Flucht, Heimat und Zugehörigkeit. Die Vorführung findet in besonderer Atmosphäre in den Räumen des Hauses der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt.

Der Eintritt ist frei. (Foto: © Piffl Media) Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 68 200 möglich.

Moers: Geheimnisvollen Stadtgraben am 8. Mai entdecken
Den geheimnisvollen Stadtgraben mit Wall entdecken die Teilnehmenden der Wanderung am Freitag, 8. Mai. Treffpunkt ist um 17 Uhr in der Steinstraße 49 am ‚ENNI-Mann‘. Wie ein gezeichnetes Eichenblatt umschließt der historische Stadtgraben die Altstadt Moers. Es steigen zwar keine Wassergeister auf, doch viele schöne und traurige Ereignisse schlummern – geschützt vom begehbaren Wall – geheimnisvoll im Wasser.

Das Angebot wird neu im Rahmen der Moerser Gästeführungen angeboten. Die geschichtlichen Hintergründe erläutert Anne-Rose Fusenig. Nach der Führung gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Die Teilnahme zu der Führung kostet pro Person ohne Essen 9 Euro, mit Essen 20 Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. 

Kleve: Auf ins Nachtleben! Fulminanter Saisonabschluss mit vier Saxophonen
Das Arcis Saxophon Quartett (c) arcisvisuals Das Arcis Saxophon Quartett spricht bewusst ein junges Publikum an: Knapp 42.000 Menschen folgen dem Ensemble auf Instagram. Entsprechend frisch und unkonventionell gestalten die vier jungen Saxophonisten ihre Konzertprogramme.

Beim Reihenkonzert „Nightclub Chronicles“ am 8. Mai um 20 Uhr spielen sie in der Stadthalle Musik von Astor Piazzolla, Frank Zappa, Emma O’Halloran, Marc Mellits und Shuteen Erdenebaatar.

Tango trifft hier auf clubtaugliche Beats, Minimal Music auf Jazz und Rock ’n’ Roll.  Claus Hierluksch (Sopransaxophon), Bernardo Pereira (Altsaxophon), Sonia Tcherepanov (Tenorsaxophon) und Jure Knez (Baritonsaxophon) verbinden ein exzellentes musikalisches Niveau mit Publikumsnähe und Unterhaltung. Sie moderieren ihre Konzerte selbst, arbeiten mit Licht- und Soundeffekten und beziehen die Zuhörer in ihre Performance mit ein. 

Frank Zappas rasanter „G-Spot Tornado“, mit dem der exzentrische Musiker 1986 einen Skandal landete, eröffnet das Reihenkonzert. Die musikalischen „Tapas“ des Amerikaners Marc Mellits (*1966) leben von ihren elektrisierenden Rhythmen und raffinierten Klangflächen. Die 1998 in der Mongolei geborene und in München lebende Jazzpianistin und -komponistin Shuteen Erdenebaatar hat ihr Stück „Echoes of Life“ eigens für das Arcis Saxophon Quartett komponiert.

In fünf meditativen Sätzen lädt sie die Zuhörer dazu ein, sich an besondere Momente in ihrem Leben zu erinnern.  Mit Emma O’Halloran (*1985) steht eine weitere junge Komponistin auf dem Programm. Die gebürtige Irin gewann zahlreiche Preise und Stipendien, 2026 wurde sie für einen Grammy nominiert. In ihrem sphärischen Stück „Night Music“ verwandelt O’Halloran das Rauschen des Meeres in Musik.

Den fulminanten Abschluss bildet der Argentinier Astor Piazzolla. Von ihm spielt das Arcis Saxophon Quartett fünf mitreißende Tangos, darunter die Klassiker „Libertango“ und „Oblivion“. 

Tickets für 18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und hier. Um 19 Uhr gibt Daniel Ziegler die Konzerteinführung im Gespräch mit Sopransaxophonist Claus Hierluksch.

Moers: 19. Teddykrankenhaus
In diesem Jahr öffnet das Teddykrankenhaus am Krankenhaus Bethanien zum 19. Mal seine Pforten. Am Samstag, dem 09. Mai 2026, können Kindergarten- und Grundschulkinder von 10 bis 16 Uhr ihre kranken Kuscheltiere zur Behandlung in die Zeltstadt auf der Wiese neben dem Seniorenstift Bethanien bringen.

Die Idee des Teddykrankenhauses stammt aus Skandinavien und richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sowie an ihre Eltern. Die Veranstaltung soll Kindern auf spielerische Art vermitteln, wie ein Krankenhausaufenthalt abläuft – von der Aufnahme über die Operation bis zur Medikamentenbesorgung in der Apotheke. Dabei schlüpfen die Kinder in die Rolle der Eltern, in der sie ihre Plüschtiere durch alle Stationen begleiten.  

"Gratis-Comic-Tag" in der Stadtbücherei Wesel
Am Samstag, den 9. Mai 2026, dreht sich in der Stadtbücherei Wesel von 10 bis 13 Uhr alles um Comics. Sie gehört damit zu den 1.011 Comic- und Buchhandlungen, Bibliotheken und Büchereien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die an diesem Tag am „Gratis-Comic-Tag“ teilnehmen und eine kunterbunte Auswahl von 22 Comics für Kinder ab 6 Jahren verschenken.

Elf Verlage nehmen in diesem Jahr am GCT teil und bringen die volle Bandbreite und Farbpracht des Kindercomics mit: Jugend-Manga, Sachcomics, Young Adult-Stoffe, Superhelden-Abenteuer, Leseeinsteiger*innen-Storys und Kids-Fantasy. In diesem Jahr stehen wieder Kids-Comics im Mittelpunkt.

Es dürfen jedoch auch jung gebliebene Leser*innen die Gratis-Comics abstauben. Fragen beantwortet das Team der Stadtbücherei vor Ort während der Öffnungszeiten, per E-Mail (stadtbuecherei@wesel.de) oder telefonisch (0281/203-2355). Kontakt Team Bücherei Telefon: 02 81 / 2 03 23 55 E-Mail: buecherei@wesel.de

„Gratis Comic Tag“ in der Stadtbibliothek Dinslaken
Am Samstag, 9. Mai 2026, beteiligt sich die Stadtbibliothek Dinslaken erneut am bundesweiten „Gratis Comic Tag“. Von 10 bis 13 Uhr können Besucherinnen und Besucher kostenlos in die bunte Welt der Comics eintauchen und bis zu drei Hefte mit nach Hause nehmen. Bereits zum zweiten Mal nimmt die Stadtbibliothek am „Gratis Comic Tag“ teil, der jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai stattfindet.

Bundesweit bieten Bibliotheken und ausgewählte Buchhandlungen an diesem Tag eine große Auswahl kostenloser Comics an. Die Auswahl reicht von Klassikern wie dem „Lustigen Taschenbuch“ über bekannte Superhelden bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen. In der Kinderbibliothek erwartet Kinder und Jugendliche ein besonderes Angebot. Dort können sie nicht nur die kostenlosen Comic-Hefte entdecken, sondern auch selbst kreativ werden.

In einem kostenlosen Workshop gestalten sie eigene Comicfiguren und erhalten erste Einblicke ins Comiczeichnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über den „Gratis Comic Tag“: Der „Gratis Comic Tag“ ist eine jährliche Gemeinschaftsaktion von Comicverlagen und -händlern, die am zweiten Samstag im Mai stattfindet.

Die Initiative orientiert sich am „Free Comic Book Day“ aus den USA und möchte dazu beitragen, das Interesse an Comics zu fördern und das Lesen dieses Mediums zu unterstützen. Weitere Informationen zum „Gratis Comic Tag“ sowie zu den Veranstaltungen in Dinslaken sind auf der Website der Stadtbibliothek und unter www.gratiscomictag.de verfügbar.

Aktionstag "Mach Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!" am 9. Mai 2026
Seit 2006 setzen sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in Kleve und seine Partner*innen mit dem Aktionstag aktiv für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft ein. Das Motto lautet: “Mach Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!”
Die Ziele:
Vorurteile abbauen
Barrieren sichtbar machen
Begegnung ermöglichen
Inklusion erlebbar machen

Der Inklusionsmarsch 2025. Bild: Der Paritätische Kreisgruppe Kleve


Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Kleve geben. Das Netzwerk des Aktionstages freut sich schon jetzt auf jede Beteiligung – für mehr Sichtbarkeit, mehr Begegnung und mehr Teilhabe!

Programm - Samstag, 9. Mai 2026, 11:00 - 14:00 Uhr
11:00 Uhr Start an der Gedenkstätte ehemalige Synagoge (Reitbahn)
11:15 Uhr Erste Station Elsabrunnen - Begrüßung Agnes Teilnmans (1. stv. Landrätin des Kreises Kleve), Percussionsgruppe Konga Quings
11:30 Uhr Zweite Station Höhe Sinn - Wortbeitrag von Menschen mit Behinderung
11:45 Uhr Dritte Station Höhe Reffeling - Tanzgruppe BetreuWo e.V.
12:15 Uhr Ankunft Koekkoekplatz mit Musik der Freiwilligen Feuerwehr Kleve - Begrüßung
12:30 Uhr Grußwort Markus Dahmen, Bürgermeister der Stadt Kleve
12:40 Uhr Musikbeiträge Electric Visions e.V.

Anschließendes Programm bis 14:00 Uhr
Bürgermeistersprechstunde im Möbelhaus Rexing
Ausstellung: Ich bin mehr
Inklusives Tischtennis
Lebendige Bücher - Komm ins Gespräch mit Menschen mit Behinderung und höre ihre Geschichten
Informationen zu Einfacher und Leichter Sprache
Umgebauter Pkw von Fahrschule Lagarde
Essen und Getränke

Aktionstag 2026 Aushang Aktionen
Aktionstag 2026 Aushang Programm
Das Netzwerk des Aktionstages freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher!

Netzwerk des Aktionstags
BetreuWo e.V. – Wohnen für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung
EUTB – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Fahrschule Lagarde
KoKoBe Kleve – Kontakt- und Koordinierungsstelle
Lebenshilfe gGmbH – Leben und Wohnen
Kreis Kleve
LVR-Verbund für WohnenPlusLeben
Papillon e.V.
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Kleve
SOS-Kinderdorf Niederrhein
Stadt Kleve

Wesel: WDR 2 POP!UP Eure Stars ganz nah!

WDR 2 kommt zu euch nach Wesel und bringt die Stars mit. Am Wochenende, 8. bis 10. Mai 2026, spielen Nico Santos, ClockClock und Michael Schulte auf der Festwiese direkt am Rheinufer. Und weil es dort keine Konzerthalle gibt, baut WDR 2 für 1500 Musikfans kurzerhand ein Zelt auf - mit loungiger Deko und der Technik, die man für einen gelungenen Konzertabend braucht. Gastgeber sind die bekannten Stimmen aus dem WDR 2 Moderationsteam. 

WDR 2 schlägt das Zelt auf und bringt die Stars zu euch!  
Erlebt Nico Santos am Freitag, 8.5., 20 Uhr  ClockClock am Samstag, 9.5., 20 Uhr  Michael Schulte am Sonntag, 10.5., 19 Uhr  live und so nah wie noch nie in Wesel.   Tickets solange der Vorrat reicht.

Es gibt freie Platzwahl im unbestuhlten Zelt. Snacks und Getränke sind vor Ort zu kaufen. Mehr Infos und Tickets: wdr2.de WDR 2 POP!UP. Freitag, 8., bis Sonntag 10. Mai 2026  Rheinpromenade, Festwiese  46487 Wesel.

Kleve: Schule Kunst Museum 2026
Das größte niederrheinische Bildungsprojekt „Schule Kunst Museum“ findet dieses Jahr bereits zum 22. Mal statt, der Austragungsort ist das Museum Kurhaus Kleve. Beteiligt sind insgesamt acht Schulen, namentlich das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, die Gesamtschule am Forstgarten, die Joseph Beuys Gesamtschule, die Karl Kisters Realschule, das Konrad-Adenauer-Gymnasium, die Schule Haus Freudenberg, die LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule und das Förderzentrum Kleve.

Das Projekt gehört zu den Höhepunkten der pädagogischen Arbeit sowohl in den beteiligten Schulen als auch im Museum Kurhaus Kleve. Das gesamte Jahr hindurch besuchen Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, die Ausstellungen und Sammlungspräsentationen des Museum Kurhaus Kleve und erarbeiten dazu ihre eigenen Werke, die sie anschließend im Museum Kurhaus Kleve präsentieren.

Am Sonntag, dem 10. Mai 2026 um 11.30 Uhr findet der alljährliche Festakt „mittendrin“ statt, zu dem die beteiligten Schulen Musikaufführungen und Performances beitragen werden. Die Veranstaltung wird begleitet von Reden des Bürgermeisters der Stadt Kleve, Markus Dahmen sowie der stellv. Direktorin des Museum Kurhaus Kleve, Dr. Susanne Figner. Der Eintritt und die Teilnahme zum Festakt sind frei. Die Dauer beträgt ca. 90 Minuten. Neben allen Interessierten sind vor allem Familien mit Kindern ausdrücklich eingeladen!

Im Anschluss an den Festakt bietet das Café Moritz des Museum Kurhaus Kleve selbst gebackenen Kuchen, frische Waffeln, heißen Kakao und vieles mehr für seine jungen Besucherinnen und Besucher sowie ihre Familien an.

Dinnerkrimi 2026 in Schermbeck: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das El-Capitan in Schermbeck zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10. Mai 2026 um 17:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de

El-Capitan

Dinnerkrimi 2026 in Schermbeck: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen. Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das El-Capitan in Schermbeck in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Sonntag, 10. Mai 2026
Beginn: 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
Tickets ab 89,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de  -

Jetzt Tickets sichern!


Dinnerkrimi 2026 in Krefeld: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das 1857. niederrheinisches Wirtshaus im Haus Wirichs in Krefeld zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10. Mai 2026 um 17:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.
Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de



Einzelhandelsumsatz im März 2026 real um 2,0 % niedriger als im Vormonat
Einzelhandelsumsatz, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-2,0 % zum Vormonat (real)
-1,5 % zum Vormonat (nominal)
-2,0 % zum Vorjahresmonat (real)
-0,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Februar 2026 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
-0,3 % zum Vormonat (real)
-0,6 % zum Vormonat (nominal)
+0,9 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5 % gesunken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank der Umsatz real um 2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Januar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 % (vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 % (vorläufiger Wert: - 0,7 %).



Auffällig war im März 2026 die Entwicklung der Umsätze der Tankstellen infolge des Kriegs im Nahen Osten: Nach Kalender- und Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um 5,6 % gegenüber dem Vormonat, nominal stiegen sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im Umsatz der Tankstellen auch die Verkäufe in den Tankstellenshops enthalten sind.

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um 2,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real 3,3 % und nominal 1,9 %.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 % stieg.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat ein sowohl reales als auch nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 % und nominal um 6,1 %.