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Erstes FOM
Kooperationsfrühstück am Hochschulstandort Wesel
Beim ersten FOM
Kooperationsfrühstück in Wesel standen
Austausch, Vernetzung und neue
Kooperationsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Am
Hochschulstandort Wesel hat am 5. Mai 2026 das
erste Kooperationsfrühstück der FOM Hochschule
stattgefunden. In angenehmer Atmosphäre nutzten
Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster
Unternehmen sowie der Stadt Wesel die
Gelegenheit zum offenen Austausch.
Bürgermeister Rainer
Benien eröffnete den Vormittag mit einem
Grußwort und unterstrich die Bedeutung des
Dialogs zwischen Hochschule, Wirtschaft und
Stadtgesellschaft.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen,
Erfolge und Ziele der FOM Hochschule sowie
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit
Unternehmen. Vorgestellt wurde unter
anderem „Dual Match“, ein Angebot, das
Studieninteressierte und Unternehmen
zusammenbringen soll. Zudem erhielten die
Teilnehmenden Einblicke in die digitale Lehre
der FOM und in die Lehrstudios des Digitalen
Live Studiums am Standort Wesel.
Auch
erste Ideen für weitere Austauschformate wurden
gesammelt. Dabei ging es insbesondere um die
Frage, was Kooperationen besonders wertvoll
macht, welche Impulse Unternehmen einbringen
können und welche Themen für künftige Treffen
von Interesse sind. Die Veranstaltung bildete
einen gelungenen Auftakt für den weiteren
Austausch zwischen Hochschule, Unternehmen und
Stadt Wesel. Eine Fortsetzung des
Kooperationsfrühstücks ist vorgesehen.
10. Mai: Tag des Schlaganfalls NRW:
11 % weniger Todesfälle durch Schlaganfall als
vor zehn Jahren * 9.789 Personen
starben 2024 an einem Schlaganfall und an dessen
Folgen * Zwei Drittel der an einem
Schlaganfall gestorbenen Menschen waren 80 Jahre
oder älter * Kreis Höxter mit niedrigster
durch Schlaganfall bedingten Sterberate
Im Jahr 2024 gab es in Nordrhein-Westfalen
knapp 2 % weniger Todesfälle durch einen
Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr
zuvor. Im Zehnjahresvergleich lag der Rückgang
sogar bei 11,1 %. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am
10. Mai 2026 mitteilt, starben 9.789 Personen
aus NRW im Jahr 2024 an einem Schlaganfall oder
an dessen Folgen.
Mit 55,3 % war etwas
mehr als die Hälfte der Gestorbenen weiblich
(4.375 Männer und 5.414 Frauen). Auch der Anteil
der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an
allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen
Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2014 wurde
in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein
Schlaganfall als Todesursache festgestellt.
Im Jahr 2024 lag dieser Anteil, wie auch
schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %. Zwei
Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen
Menschen waren 80 Jahre oder älter Schlaganfälle
mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen
auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren als bei
jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80
Jahre oder älter und nur 4,9 % waren noch keine
60 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter
der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im
Jahr 2024 bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre,
Frauen: 83,8 Jahre).

Kreis Höxter mit niedrigster durch
Schlaganfall bedingten Sterberate Der Kreis
Höxter verzeichnete 2024 die niedrigste
Sterberate mit 42 Sterbefällen durch einen
Schlaganfall je 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. In Köln waren es 43 und in Bochum 44.
Die höchste Rate wurde mit 73 Sterbefällen je
100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für
den Kreis Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis
Viersen und Herne mit Raten von 72 und 69.
Landesweit starben 54 von 100.000
Einwohnerinnen und Einwohnern an einem
Schlaganfall oder an dessen Folgen. Hinweise zur
Statistik Die hier dargestellten Ergebnisse aus
der Todesursachenstatistik basieren auf den von
den Gesundheitsämtern übermittelten
Todesbescheinigungen. Die Erhebung liefert
Angaben zu den Todesursachen sowie Alter,
Geschlecht und Wohnort der verstorbenen Person.

Für die Todesursachenstatistik ist laut
Regelwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
das Grundleiden die auszuzählende Todesursache.
Die Zuordnung der Todesursachen in der
Todesursachenstatistik basiert ausschließlich
auf den Angaben der die Leichenschau
durchführenden und den Tod bescheinigenden
Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten
Todesbescheinigungen. Diese werden in einem
elektronischen Kodiersystem erfasst, welches
dann das Grundleiden nach dem Regelwerk zur
ICD-10-WHO ermittelt.
Als Todesfälle
durch Schlaganfall werden hier die Sterbefälle
ausgewertet, bei denen ein Schlaganfall mit
einem der ICD-10-WHO-Kodes aus dem Bereich I60 –
I64 und I69.0 – I69.4 als zum Tode führendes
Grundleiden kodiert wurde. ICD steht für
„International Statistical Classification of
Diseases and Related Health Problems”, zu
Deutsch und vereinfacht: „Internationale
Klassifikation der Krankheiten“.
Bei den
Fallzahlen zu einzelnen Todesursachen handelt es
sich um eine nachweisbare Untergrenze. Später
bekannt gewordene Informationen zur Todesursache
können oftmals nicht mehr in die Statistik
einfließen. Im Jahr 2024 wurde für 1,0 % der
Sterbefälle keine Todesbescheinigung an das
Landesamt übermittelt. Diese Fälle wurden den
ungenau oder nicht näher bezeichneten
Todesursachen (ICD-Kapitel R00–R99) zugeordnet.
Zusätzlich entfielen 4,7 % der
Todesfälle auf Grundlage der Todesbescheinigung
auf diese Rubrik. Im Vergleich zum Jahr 2023
konnten 2024 mehr Todesbescheinigungen erfasst
und aussagekräftigen ICD-Kapiteln zugeordnet
werden.
|
An einem Schlaganfall1)
Gestorbene aus Nordrhein-Westfalen |
|
Verwaltungsbezirk |
2014 |
2023 |
2024 |
|
insgesamt |
je 100.000 Einwohner/-innen2) |
insgesamt |
je 100.000 Einwohner/-innen2) |
insgesamt |
je 100.000 Einwohner/-innen2) |
|
Nordrhein-Westfalen |
11.006 |
62,5 |
9.958 |
54,8 |
9.789 |
54,3 |
|
Reg.-Bez. Düsseldorf |
3.235 |
63,4 |
3.082 |
58,5 |
2.937 |
56,0 |
|
Düsseldorf, Stadt |
293 |
48,7 |
318 |
50,5 |
281 |
45,5 |
|
Duisburg, Stadt |
294 |
60,5 |
219 |
43,5 |
240 |
47,7 |
|
Essen, Stadt |
371 |
64,9 |
373 |
63,7 |
341 |
59,4 |
|
Krefeld, Stadt |
140 |
63,0 |
161 |
70,5 |
123 |
53,3 |
|
Mönchengladbach |
178 |
69,5 |
196 |
72,9 |
146 |
54,6 |
|
Mülheim Ruhr |
109 |
65,3 |
103 |
59,6 |
92 |
53,2 |
|
Oberhausen, Stadt |
141 |
67,4 |
122 |
57,8 |
110 |
51,5 |
|
Remscheid, Stadt |
78 |
71,6 |
47 |
41,7 |
65 |
57,0 |
|
Solingen, Stadt |
107 |
68,5 |
91 |
56,5 |
97 |
58,5 |
|
Wuppertal, Stadt |
227 |
65,9 |
209 |
58,2 |
190 |
53,0 |
|
Kreis Kleve |
220 |
72,4 |
176 |
54,9 |
167 |
52,0 |
|
Kreis Mettmann |
299 |
62,7 |
288 |
58,8 |
270 |
55,1 |
|
Rhein-Kreis Neuss |
269 |
60,9 |
308 |
67,2 |
298 |
65,2 |
|
Kreis Viersen |
201 |
68,1 |
189 |
62,6 |
214 |
71,9 |
|
Kreis Wesel |
308 |
67,4 |
282 |
60,4 |
303 |
66,2 |
Girls'Day und Boys'Day 2026 im Ratssaal
der Stadt Wesel Für den Aktionstag
Girls' Day und Boys' Day hat sich die
Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel auch in
diesem Jahr wieder etwas Besonderes einfallen
lassen. 17 Schülerinnen und Schüler der
Gesamtschule Am Lauerhaas nahmen an dem Workshop
„Like my Story – Was erzähle ich eigentlich von
mir?“ teil.
Der Workshop hatte das Ziel,
die sozialen Medien besser zu verstehen und zu
entscheiden, welche Inhalte über die
Teilnehmenden im Internet erscheinen sollen oder
nicht. Bürgermeister Rainer Benien begrüßte die
Jugendlichen im Ratssaal der Stadt Wesel und
berichtete über seine Erfahrungen mit den
sozialen Medien. Stefanie Wolff, Fachfrau für
Medienbildung und Digitalstorytelling, nahm die
Jugendlichen mit auf eine Reise durch die
verschiedenen Formate. Mit Beispielen und
praxisnahen Informationen vermittelte sie den
Schülerinnen und Schülern, welche
Veröffentlichungen glaubwürdig oder auch
fragwürdig sein können.
Soziale Medien
sind für Jugendliche von zentraler Bedeutung für
die Identitätsfindung, Kommunikation und Pflege
von Freundschaften. Plattformen wie TikTok,
Instagram und WhatsApp versprechen soziale
Teilhabe, Orientierung und Unterhaltung. Doch
dabei sind ein bewusster Umgang und auch das
Wissen um Risiken wichtig. Der Aktionstag im
Ratssaal der Stadt Wesel wurde von den
Schülerinnen und Schülern mit vielen spannenden
Akzenten gestaltet, die für eine besondere
Atmosphäre sorgten.
Krankenhaus
Bethanien Moers: Erneuter Erhalt des KTQ-Siegels
„Einziges Krankenhaus in Moers mit dieser
Qualifikation“ Vor Kurzem erhielt das
Krankenhaus Bethanien Moers zum wiederholten Mal
das Siegel der Zertifizierungsgesellschaft
„Kooperation für Transparenz und Qualität im
Gesundheitswesen (KTQ)“. Nach einer
vorausgegangenen mehrtägigen Visitation durch
externe Prüfer konnte das Krankenhaus seine hohe
Qualität in der Patientenversorgung erneut mit
Erfolg unter Beweis stellen.
Dr. Ralf
Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, betont:
„Ich freue mich, dass wir zum wiederholten Mal
unsere hohe Qualität belegen konnten. Als
einziges Krankenhaus in Moers mit dieser
Qualifikation bieten wir ein umfassendes und
hohes Niveau in der Patientenversorgung, welches
auch die menschliche Komponente nicht außer Acht
lässt.“ Die KTQ-Zertifizierung ist ein
praxisorientiertes Qualitätsmanagementverfahren,
das die kontinuierliche Verbesserung der
Qualität der Patientenversorgung in
Krankenhäusern zum Ziel hat.
Dazu fallen
unter anderem folgende Bereiche mit in die
Bewertung: Krankenhausprozesse und interne
Abläufe, Patientensicherheit und
Infektionskontrolle, Qualifikationen von
Ärzt:innen und Pflegepersonal, Hygiene und
Risikomanagement, Transparenz der Leistungs- und
Ergebnisqualität, Stärkung der internen
Qualitätskultur durch Schulungen und
Qualitätszirkel. Dem Prüfbesuch gehen interne
Vorbereitungsschulungen und das Ausfüllen von
sogenannten Selbstbewertungsberichten voraus.
Unterstützt werden die involvierten
Bereiche und Personen dabei von der Abteilung
Qualitäts- & Risikomanagement unter der Leitung
von Ralf Drückes. „Mit dem Erhalt des
KTQ-Siegels haben wir erneut ein fantastisches
Ergebnis erzielt. Hervorzuheben sind in diesem
Zusammenhang unter anderem folgende
Schwerpunkte: In unserem Haus seien laut
Visitatoren eine starke Kollegialität und eine
große interkulturelle Offenheit zu spüren.
Neben einer durch und durch erlebbaren
patientenorientierten Haltung fielen außerdem
die hohe Motivation für
Qualität/Qualitätsmanagement, unsere digitale
Fortschrittlichkeit und die erfolgreiche
stiftungsweite Strategie für medizinische und
nicht medizinische Themen positiv auf“, fasst
Ralf Drückes zusammen.
Das ausgestellte Siegel behält seine Gültigkeit
für die nächsten drei Jahre. Bis zur nächsten
Zertifizierung gelte es interne geringfügige
Verbesserungspotenziale anzugehen. Hierbei gehe
es vor allem darum zu schauen, welche Maßnahmen
schließlich den Patient:innen helfen und den
Umgang mit ihnen verbessern würden, so die
Verantwortlichen.

Ein Teil des Direktoriums des Krankenhauses
Bethanien Moers und das Team des Qualitäts- &
Risikomanagements freuen sich über den erneuten
Erhalt des KTQ-Siegels.
Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt
veröffentlicht. Alle
veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 06 vom 0705.2026 (165.05 KB)
Neues Amtsblatt vom 8. Mai 2026
Am 8. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Es enthält eine
öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken
zu den Ergebnissen der Wahl der
Seniorenvertretung vom 29.04.2026. Ab sofort
sind die städtischen Amtsblätter über folgende
Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine.

NRW-Kommunen: Gesamtes Steueraufkommen
aus Grundsteuer B 2025 um 4,4 % niedriger als
ein Jahr zuvor * Grundsteuer 2025
erstmals nach neuem Grundsteuerrecht erhoben
* 4 Milliarden Euro Gesamtsteueraufkommen für
Grundsteuer B im Jahr 2025 ist zweithöchster
Wert der letzten 10 Jahre * Bei der Hälfte
der Gemeinden waren die Einzahlungen aus
Grundsteuer B im Jahr 2025 niedriger als ein
Jahr davor
Im Jahr 2025 haben die
nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden ein
um 4,4 % niedrigeres Gesamtaufkommen aus der
Grundsteuer B erzielt als im Vorjahr. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, flossen jedoch
2,0 % mehr Grundsteuer B in die Kassen der
Kommunen als in den Jahren 2022 und 2023.
Mit einem Gesamtaufkommen von 4 Milliarden
Euro wurde 2025 der zweithöchste Wert an
Einzahlungen der letzten 10 Jahre erreicht. Die
Grundsteuer B wird für Grundstücke erhoben, die
nicht zu einem Betrieb der Land- und
Forstwirtschaft gehören.
Beim Vergleich
der Werte aus dem Jahr 2025 insbesondere mit den
Jahren 2023 und 2024 sind veränderte
Rahmenbedingungen und Sondereffekte zu beachten,
die einen Einfluss auf die Höhe der Einzahlungen
in den drei genannten Jahren haben können: Seit
dem 1. Januar 2025 gilt das neue
Grundsteuerrecht.
Im Zuge der
Grundsteuerreform wurden die veralteten
Einheitswerte durch die Grundsteuerwerte
abgelöst; in der Folge haben viele Kommunen die
Hebesätze angepasst, um das Aufkommen stabil zu
halten. Hebesatzänderungen wurden auch in
früheren Jahren genutzt; sie wirken sich
grundsätzlich auf die Höhe der Einzahlungen der
Kommunen aus.
So hatten z. B. im
Jahr 2024 rund 43 Prozent der Kommunen in
Nordrhein-Westfalen den Hebesatz der Grundsteuer
B erhöht. Der Hebesatz ist ein Faktor, mit
dem die Steuerschuld berechnet wird. Zudem sind
aufgrund eines Cyberangriffs bei einem
kommunalen Dienstleister in Südwestfalen im Jahr
2023 bei einzelnen Kommunen Einzahlungen aus der
Grundsteuer B erst verspätet im Jahr 2024
erfolgt.

Rund ein Drittel der Kommunen mit
differenzierten Hebesätzen der Grundsteuer B
Das für 2025 betrachtete Gesamtaufkommen umfasst
sämtliche Einzahlungen aus der einheitlichen und
der differenzierten Grundsteuer B, um einen
Vergleich mit den Vorjahren vornehmen zu können.
Seit dem Jahr 2025 können Kommunen statt der
bisher üblichen Grundsteuer B differenzierte
Hebesätze für die Grundsteuer B1
(Wohngrundstücke) und B2 (Nicht-Wohngrundstücke)
festsetzen.
Von dieser Option machten
121 Städte und Gemeinden und damit rund ein
Drittel der Kommunen Gebrauch. Teilweise wiesen
diese Kommunen weiterhin Einzahlungen bei der
einheitlichen Grundsteuer B aus; das sind
Zahlungen, die aus Ansprüchen aus Vorjahren
resultieren können. 275 Kommunen blieben bei der
bisherigen Regelung ohne Unterscheidung nach
Wohn- und Nicht-Wohngrundstücken.
Das
Gesamtaufkommen von 4 Milliarden Euro im Jahr
2025 setzte sich zu 59,7 % aus der einheitlichen
Grundsteuer B, zu 25,9 % aus der Grundsteuer B1
für Wohngrundstücke und zu 14,4 % aus der
Grundsteuer B2 zur Besteuerung der
Nicht-Wohngrundstücke zusammen.
196 Gemeinden und damit etwa die Hälfte der
Kommunen verzeichneten im Jahr 2025 höhere
Einzahlungen aus der Grundsteuer B als im Jahr
zuvor. Bei 200 Gemeinden war das Aufkommen
niedriger.
Aufkommen Grundsteuer A
um – 26,7 % zurückgegangen – Erhebung
Grundsteuer C nur bei wenigen Kommunen Neben
der Grundsteuer B erheben die Kommunen auch die
Grundsteuer A. Besteuert wird hier der
Grundbesitz der land- und forstwirtschaftlichen
Betriebe. Im Jahr 2025 gab es hier Einzahlungen
in Höhe von 38,2 Millionen Euro, das waren
26,7 % weniger als im Vorjahr.

Die Grundsteuer A machte 2025 nur einen
Anteil von 0,9 % am Grundsteueraufkommen
insgesamt aus. Eine mögliche Erklärung für den
starken Rückgang könnte die Neuregelung sein,
dass die zu Wohnzwecken genutzten Grundstücke
der land- und forstwirtschaftlichen
Betriebe jetzt nicht mehr unter Grundsteuer A,
sondern unter Grundsteuer B fallen.
Dadurch sinkt die Besteuerungsgrundlage bei
Grundsteuer A, während es bei Grundsteuer B
umgekehrt ist. Ab dem Jahr 2025 konnte
zudem erstmals die Grundsteuer C für baureife
Grundstücke erhoben werden, um die
Wohnraumschaffung durch Bebauung der Grundstücke
zu fördern.
Hier setzten allerdings nur
vier Kommunen Hebesätze fest; sie lagen mit
2.500 % bis 10.000 % über den Hebesätzen von
Grundsteuer A und B. Das landesweite Aufkommen
betrug 2025 lediglich rund 900.000 Euro.
Excel-Datei zu den Kommunen aus der
Landesdatenbank NRW
NRW:
Aufkommen von Haus- und Sperrmüll stieg 2024 das
zweite Jahr in Folge * 41 % der
Haushaltsabfälle entfielen deutschlandweit auf
Haus- und Sperrmüll * Höheres Müllaufkommen
in Ballungsräumen als in ländlichen Gebieten
* Oberbergischer Kreis mit höchster
Pro-Kopf-Abfallmenge deutschlandweit
Im Jahr 2024
wurden in Nordrhein-Westfalen pro Kopf
216,0 kg Haus- und Sperrmüll
eingesammelt. Damit stieg das
Müllaufkommen im zweiten Jahr in Folge.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, lag NRW damit über
dem Bundesdurchschnitt von 186,7 kg je
Einwohnerin und Einwohner.
Im
Vergleich der letzten Jahre wurde der
höchste Wert im Jahr 2021 mit insgesamt
230,9 kg je Einwohnerin und Einwohner
verzeichnet. Damals hatte u.a. die
Überflutung des Ahrtals zu einem höheren
Müllaufkommen geführt.
Im Jahr
2024 fielen in NRW insbesondere
der Oberbergische Kreis mit 391,1 kg und
die kreisfreie Stadt Bottrop mit 325,0
kg mit den höchsten
Pro-Kopf-Abfallmengen auf. Am unteren
Ende des Rankings befanden sich
die Kreise Höxter mit 107,9 kg
und Olpe mit 110,5 kg.

Haus- und Sperrmüllabfälle machten
rund 41 % der gesamten
Haushaltsabfallmenge in Deutschland aus
Deutschlandweit ist das Aufkommen
von Haus- und Sperrmüll im Jahr 2024
erstmals seit 2021 wieder angestiegen
auf nun 186,7 kg je Einwohnerin und
Einwohner. Dieser Anstieg steht dem
langfristigen Trend von sinkendem
Aufkommen des Haushaltsmülls entgegen.
Zuletzt war dieser Trend 2020
durchbrochen worden, als das
Pro-Kopf-Aufkommen von 187,0 kg im Jahr
2019 auf 194,0 kg im Jahr 2020 anstieg.
Über den gesamten betrachteten Zeitraum
ist der Höchststand aus 2004 mit 206,6
kg je Einwohnerin und Einwohner jedoch
nicht mehr erreicht worden. Insgesamt
machten Haus- und Sperrmüllabfälle 2024
ca. 41 % der gesamten
Haushaltsabfallmenge aus, welche durch
öffentliche Entsorgungsdienstleister
erfasst werden.
Höheres
Müllaufkommen in Ballungsräumen bzw.
kreisfreien Städten Auch
im deutschlandweiten Vergleich hatte auf
Kreisebene der Oberbergische Kreis mit
391,1 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen
an Haus- und Sperrmüll. Dahinter folgte
die kreisfreie Stadt Bremerhaven mit
351,0 kg je Einwohnerin und Einwohner.
Die niedrigsten Pro-Kopf-Abfallmengen
konnten die Landkreise
Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 kg
und Aschaffenburg (Bayern) mit 71,1
kg aufweisen.
Insgesamt fiel das
Aufkommen in Ballungsräumen höher aus
als in ländlicheren Gebieten. Ausnahmen
hierzu
bildeten Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg mit
einem überdurchschnittlichen
Pro-Kopf-Aufkommen des Haus- und
Sperrmülls in allen Kreisen.

Zu den Faktoren, die regionale
Unterschiede erklären könnten, gehören
u. a. finanzielle Aspekte (Höhe der
Entsorgungsgebühren, Angebote von
privaten Entsorgungsdienstleistern), das
Ausmaß der Sensibilisierung der
Bevölkerung für die Müllvermeidung und
/-trennung sowie außergewöhnliche
Anstiege der Abfallmenge z. B. aufgrund
von lokalen Wetterereignissen wie
Starkregen und Überflutungen.
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Public Alehouse Underground gastiert
im Klever Forstgarten Am Sonntag
spielen Public Alehouse Underground im
Forstgarten. Am Sonntag, den 10. Mai 2026, tritt
die Band Public Alehouse Underground im Rahmen
der Klever Forstgartenkonzerte auf. Ab 15:00 Uhr
präsentiert die Formation handgemachte
Livemusik, die Einflüsse aus Folk, Pop und Rock
mit akustischen Arrangements verbindet.

Die Band hat sich seit ihrer Gründung im Herbst
2023 in der regionalen Musikszene etabliert. Ihr
Sound ist geprägt durch eine britisch-irische
Note, bleibt dabei aber fest am Niederrhein
verwurzelt. Das Repertoire für das Gastspiel in
Kleve umfasst sowohl bekannte Stücke von
Künstlern wie Mumford & Sons, ELO oder den
Pogues als auch eigene Kompositionen wie den
Song „Raise Your Glass“.
Die erfahrenen
Musikerinnen und Musiker legen Wert auf eine
authentische Atmosphäre und die Nähe zum
Publikum. Nach zahlreichen Auftritten in Clubs
und bei kulturellen Veranstaltungen in der
Region zeigt die Band im Forstgarten ihre
Vielseitigkeit auf der Open-Air-Bühne.
Das Ziel des Konzerts ist es, Menschen durch
ehrliche Musik zusammenzubringen und einen
abwechslungsreichen Vormittag in der Parkanlage
zu gestalten. Eine vollständige
Programmübersicht der Forstgartenkonzerte 2026
samt Veranstaltungsflyer und weiterführende
Informationen gibt es auf www.kleve.de/forstgartenkonzerte.
LightUpTheNight4ME: Klever
Gebäude sollen am 12. Mai wieder blau
erstrahlen! Am 12. Mai 2025 haben
hier neben Rathaus, Stadthalle, Schulen und
Feuerwehrgerätehäusern auch etwa 40 Geschäfte
und unzählige private Haushalte blau geleuchtet.
Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund.

Die blau erleuchtete Stadthalle im Mai 2025. In
den vergangenen Jahren ist die Aktion
"LightUpTheNight4ME" bundesweit immer weiter
gewachsen, so auch in Kleve und Umgebung.
Das Datum markiert bereits seit Anfang der
90er Jahre den internationalen ME/CFS
(Myalgische Enzephalomyelitis/ Chronisches
Fatigue Syndrom) Awareness Tag und hat ein Ziel:
Endlich adäquate Versorgung, Forschung und
Anerkennung für die schwere und jahrzehntelang
ignorierte neuroimmunologische
Multisystemerkrankung zu erhalten.
Allein in Deutschland sind über 650.000 Menschen
an ME/CFS erkrankt. Das sind mehr als doppelt so
viele Erkrankte, wie an Multipler Sklerose. Auch
120.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen.
Etwa ein Viertel der Erkrankten ist dauerhaft
bettlägerig und auf Pflege angewiesen.
Erwachsene können nicht mehr arbeiten, Kinder
nicht mehr zur Schule gehen oder ihre Freunde
sehen. Viele Betroffene sind sogar zu schwach
für einen Arztbesuch.
Anders als der
Name "Chronisches Fatigue Syndrom" annehmen
lässt, ist das Hauptsymptom eine massive
Zustandsverschlechterung nach Überlastung, auch
"Crash" genannt. Ausgelöst werden kann dieser
sowohl durch körperliche und kognitive, als auch
durch sensorische oder emotionale Belastung. Im
schlimmsten Fall kann diese
Zustandsverschlechterung jahrelang anhalten und
zu vollständiger Bettlägerigkeit führen.
Schwerstbetroffene können meist keine Reize,
wie Licht, Geräusche, Berührungen oder Gerüche
ertragen und sich nicht mehr bewegen oder
sprechen. Viele müssen künstlich ernährt werden.
Jede kleinste Anstrengung führt zu noch größeren
Schmerzen. Was bleibt ist ein leidvolles
Überleben.
ME/CFS ist in Relation die
wahrscheinlich häufigste, schwerwiegendste und
gleichzeitig unerforschteste chronische
Erkrankung überhaupt und trotzdem gibt es bis
heute keine adäquate medizinische Versorgung,
geschweige denn eine heilende Therapie. Auch in
diesem Jahr werden das Rathaus, die Stadthalle,
Schulen und Feuerwehrgerätehäuser sowie das
Amphitheater blau beleuchtet.
Setzen
auch Sie ein Zeichen und beleuchten Ihre Fenster
oder Gebäude am Dienstagabend, dem 12. Mai 2026
blau! Um weiter über das Krankheitsbild zu
informieren, wird in der Hochschule Rhein-Waal
anlässlich des Awareness-Tages der Film
"Chronisch krank - chronisch ignoriert" gezeigt,
der das Missverstehen und die Ignoranz der
Krankheit im Gesundheitssystem beleuchtet.
Deutsche Bahn investiert rund 160
Millionen Euro in die Schiene am Niederrhein -
DB modernisiert ab Ende Mai Infrastruktur
zwischen Kleve und Krefeld sowie Xanten und
Moers • Neue Gleise und Weichen
• Neue Signale und Oberleitungen für moderne
Stellwerktechnik • Modernisierung des
Bahnhofs Millingen • Fahrplananpassungen im
Nahverkehr • Busse statt Bahnen bringen
Fahrgäste während der Bauarbeiten weiterhin an
ihr Ziel
Die DB InfraGO investiert über
160 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur
am Niederrhein. Auf den Strecken zwischen Kleve
und Krefeld sowie zwischen Xanten und Moers
erneuern die Fachleute dieses Jahr Gleise und
Weichen. Außerdem statten sie die Strecke
zwischen Xanten und Rheinberg mit moderner
Stellwerktechnik aus und bauen den Bahnhof
Millingen barrierefrei um. Somit investiert die
DB mit den Maßnahmen – neben den stark
ausgelasteten Korridoren – auch konsequent in
die wichtigen Pendlerstrecken am Niederrhein.
Ein Überblick über das Bauprogramm • Auf
der Strecke Kleve - Krefeld: Die Fachleute
der DB modernisieren das Gleis zwischen Geldern
und Aldekerk auf einer Länge von rund zehn
Kilometern. Dabei tauschen sie etwa 15.000
Schwellen sowie 35.000 Tonnen Schotter aus.
Zudem erneuern sie Schwelle und Schotter an
insgesamt zwölf Bahnübergängen in dem
Streckenabschnitt. Im Krefelder Hauptbahnhof
erneuern die Fachleute außerdem drei Weichen.
In Kempen modernisiert die DB zudem die
Bahnübergänge „Stimmesweg“, „Ortsmannheide“ und
„Haus Bockdorf“. Dabei wechseln die Fachleute
Schienen sowie Schwellen im Bereich der
Übergänge aus, stellen neue Querungen für Kabel
her und erneuern den Asphalt.
• Auf der
Strecke Xanten – Moers: Zwischen Xanten und
Rheinberg erneuern Fachleute das Gleis auf einer
Länge von insgesamt 6.500 Metern. Dabei tauschen
sie über 12.000 Schwellen sowie über 28.000
Tonnen Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB
insgesamt zwölf Weichen.
Die DB setzt die
Modernisierung der Stellwerktechnik am
Niederrhein fort und stattet die Strecke
zwischen Xanten und Rheinberg mit einem modernen
Stellwerk und neuer Leit- und Sicherungstechnik
aus. Da die neue Technik deutlich weniger
störanfällig ist, kann der gesamte Zugverkehr
hier pünktlicher und zuverlässiger fahren.
Die bisherigen Stellwerke in Rheinkamp,
Rheinberg, Millingen und Xanten werden durch
vier neue Modulgebäude abgelöst. Künftig wird
der Zugverkehr auf der rund 17 Kilometer langen
Strecke aus einem zentralen Stellwerk in Kleve
gesteuert.
Dort geben die
Zugverkehrssteuernden zentral Fahrstraßen frei,
stellen Weichen und bedienen Bahnübergänge.
Zwischen Juni und November 2026 stellt die DB
dafür 60 von insgesamt 95 neuen Signalen auf.
Außerdem ziehen die Fachleute mehr als 60
Kilometer neue Kabel und bauen knapp 27
Kilometer Kabelkanäle. Zudem passt das
Projektteam insgesamt zwölf Bahnübergänge und
über 60 Weichen technisch an die neue Leit- und
Sicherungstechnik an.
Das neue Stellwerk
soll Ende 2026 in Betrieb gehen. Die DB
investiert rund 120 Millionen in die Technik und
schafft so eine Voraussetzung, damit Reisende
aus Kamp-Lintfort künftig über einen neuen
Anschluss im Bereich Rheinkamp von und nach
Duisburg fahren können. Die Anschlusskurve wird
derzeit von der Niederrheinbahn gebaut.
•
Auch den Bahnhof Millingen modernisiert die DB.
Dabei erhöhen die Fachleute die bestehenden
Bahnsteige auf 76 Zentimeter, damit die
Fahrgäste künftig stufenfrei in und aus den
Zügen steigen können. Die Fachleute bauen zudem
einen neuen, rund 175 Meter langen
Außenbahnsteig an Gleis 3, der auch über eine
Rampe für mobilitätseingeschränkte Personen
erreichbar sein wird.
Für mehr Komfort
und ein höheres Sicherheitsgefühl sorgen ein
verglastes Wetterschutzhäuschen sowie neue
LED-Beleuchtung. Außerdem passen die Fachleute
die Leit- und Sicherungstechnik sowie die
Oberleitungsanlage im Bahnhof an die moderne
Stellwerktechnik an. Dazu gehört unter anderem
der Rückbau von bestehenden sowie der Bau neuer
Masten. Nach Abschluss der Modernisierung Ende
2026 ist der Bahnhof barrierefrei ausgebaut.
Hierfür investiert der VRR insgesamt rund sechs
Millionen Euro.
• Auswirkungen auf den
Zugverkehr: Um die Maßnahmen vollständig und
sicher durchführen zu können, benötigt die DB
Sperrpausen, also Zeiten, in denen auf den
Strecken keine Züge unterwegs sind. Es kommt zu
folgenden Auswirkungen auf den Nahverkehr: -
Von Freitag, 22. Mai 2026, 21 Uhr, bis Freitag,
26. Juni 2026, 21 Uhr - In der Zeit von
Freitag, 22. Mai, 21 Uhr bis Montag, 25. Mai, 21
Uhr, fahren Busse für die Züge der Linie RE 10
(RheinRuhrBahn) zwischen Krefeld Hauptbahnhof
und Kleve mit allen Zwischenhalten. Zusätzlich
fährt ein Schnellbus (SEV RE10X) mit Halten in
Krefeld Hauptbahnhof, Kempen, Geldern und Kleve.
- In der Zeit von Montag, 25. Mai, 21 Uhr,
bis Freitag, 26. Juni, 21 Uhr fahren ersatzweise
Busse zwischen Kempen und Kleve mit allen
Zwischenhalten. Auch während dieser Zeit ist ein
Schnellbus zwischen Krefeld und Kleve unterwegs.
Details dazu gibt es auf zuginfo.nrw. -
Von Freitag, 26. Juni 2026, 21 Uhr, bis Montag,
30. November 2026 Für die Züge der Linie RB
31 (RheinRuhrBahn) fahren in dieser Zeit Busse
zwischen Moers und Xanten. Die Details der
werden nach und nach in den Auskunftsmedien
hinterlegt sowie über die Aushänge an den
Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie
unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter
zuginfo.nrw abrufbar.
Ausblick auf das
zweite Halbjahr 2026 In der zweiten
Jahreshälfte modernisiert die DB weiter: Für den
Einsatz der geplanten Akku-Züge auf der Linie RE
10 bauen die Fachleute im Herbst 2026 neue
Zugabstellungen in Kleve und Geldern. Zusätzlich
steht der Bau eines neuen Wendegleises auf dem
Bauprogramm. Dafür müssen außerdem Signale und
Weichen angepasst werden. In Kleve baut die
DB zusätzlich eine sogenannte
Oberleitungsinselanlage: Mit Hilfe dieser
Stromtankstelle können die Züge ihre Batterien
schnell aufladen, um auf dem Streckenabschnitt
ohne Oberleitung fahren zu können.
Aufgrund der Arbeiten wird den Fahrgästen in der
Zeit von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 20.
November, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen
zur Verfügung stehen. Die Details des
Ersatzkonzepts werden derzeit erarbeitet und
rechtzeitig vorher in die elektronischen
Auskunftssysteme eingespielt sowie an den
Bahnhöfen ausgehangen.
Leitfaden
für sicheren und wirtschaftlich sinnvollen
Umgang mit verunfallten Hochvoltbatterien.

TÜV-Verband / iStock
Risiken wie Brände,
Stromschläge oder Leckagen verringern.
Systematische Analyse notwendig, um
Reparaturbedarf zu ermitteln. Mit der
steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wächst die
Bedeutung eines sicheren Umgangs mit
Hochvoltbatterien, die bei einem Unfall
beschädigt worden sind. Der TÜV-Verband hat
hierzu einen Leitfaden veröffentlicht, der
Sachverständigen und Gutachtern eine praxisnahe
Orientierung für die Bewertung solcher Batterien
bietet. „Nach einem Unfall können beschädigte
Antriebsbatterien Brände, Stromschläge oder
Leckagen mit giftigen Chemikalien auslösen“,
sagt Robin Zalwert, Referent für nachhaltige
Mobilität beim TÜV-Verband.
„Die
Batterie muss systematisch untersucht werden, um
auch äußerlich unsichtbare Schäden zu erkennen.“
Auf dieser Basis können Werkstätten,
Sachverständige und Halter entscheiden, ob eine
Reparatur sinnvoll oder ein Austausch notwendig
ist. „Verunfallte Hochvoltbatterien gehören zu
den komplexesten Fällen in der
Fahrzeugbewertung“, sagt Zalwert. „Ohne klare
Vorgaben besteht die Gefahr, technische Risiken
zu unterschätzen oder wirtschaftlich falsche
Entscheidungen zu treffen.“
Knackpunkt
äußerlich unsichtbare Schäden erkennen Ein
zentraler Bestandteil des Whitepapers ist die
sicherheitstechnische Bewertung von
Unfallbatterien. Neben offensichtlichen Schäden
müssen auch versteckte Risiken identifiziert
werden – etwa interne Kurzschlüsse oder
thermische Instabilitäten, die erst
zeitverzögert zu gefährlichen Situationen führen
können. „Eine Herausforderung ist, auch nicht
sichtbare Schäden im inneren der Batterie
zuverlässig zu erkennen“, sagt Zalwert. „Eine
Batterie kann äußerlich unauffällig wirken und
dennoch ein erhebliches Gefahrenpotenzial
darstellen.“
Bei der Untersuchung kommen
spezialisierte Prüfverfahren zum Einsatz, etwa
die Messung des Isolationswiderstands,
thermografische Analysen oder die Auswertung von
Fahrzeugdaten. Diese ermöglichen es, kritische
Zustände wie Überhitzung, Zellschäden oder
elektrische Fehler zu identifizieren und
geeignete Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus
sind Transportvorschriften und Lagerbedingungen
für Unfallfahrzeuge zu beachten, um Risiken für
Einsatzkräfte, Werkstattpersonal und Umwelt zu
minimieren.
Reparatur in vielen Fällen
die wirtschaftlich beste Lösung Neben der
Sicherheit spielen auch wirtschaftliche Faktoren
bei der Bewertung eine wichtige Rolle. Eine
Reparatur einzelner Batteriemodule ist häufig
deutlich günstiger als der Austausch der
gesamten Batterie. Ob sich eine Instandsetzung
lohnt, hängt neben der Art der Reparatur unter
anderem vom Gesundheitszustand der Batterie, dem
sogenannten „State of Health“, und dem
Fahrzeugwert zum Zeitpunkt der Untersuchung ab.
„In vielen Fällen ist die Reparatur nicht nur
wirtschaftlich sinnvoller, sondern auch
nachhaltiger als ein kompletter Austausch“, sagt
Zalwert.
Aus Umweltsicht spreche vieles
dafür, beschädigte Batterien – wenn technisch
möglich – zu reparieren oder weiterzuverwenden.
Die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien
verursacht hohe CO₂-Emissionen, während
Reparatur und „Second-Life-Nutzung“ Ressourcen
schonen und Abfälle reduzieren.
„Jede
Batterie, die länger genutzt wird, reduziert den
Bedarf an neuen Rohstoffen und verbessert die
Klimabilanz der Elektromobilität“, sagt Zalwert.
„Deshalb sollte eine Reparatur immer geprüft
werden – vorausgesetzt, die Sicherheit ist
gewährleistet.“
Klare Prozesse und
Standards notwendig Der TÜV-Verband betont
zudem die Bedeutung einheitlicher Standards und
klarer Herstellervorgaben. Diese sind
entscheidend für die sichere Bewertung und
Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie für
die Wahrung von Garantieansprüchen.
„Sachverständige spielen eine Schlüsselrolle für
die Sicherheit im Umgang mit verunfallten
Elektrofahrzeugen“, sagt Zalwert. „Dafür
brauchen sie verlässliche Daten, klare Prozesse
und kontinuierliche Weiterbildung.“
Das
Whitepaper „Bewertung verunfallter
Hochvoltbatterien in Elektrofahrzeugen“ ist beim
TÜV-Verband abrufbar.
Startschuss für den Fußverkehrs-Check NRW 2026:
Kleve geht mit Es ist die
umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt,
und deshalb soll das Gehen in Kleve nun mehr
Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten
Wettbewerb um einen professionellen
„Fußverkehrs-Check“ wurde Kleve vom Ministerium
für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz
Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt.

Josef Gietemann (3. v.l.) und Bernhard Klockhaus
(2. v.l.) nahmen in Düsseldorf die
Teilnahmeurkunden von NRW-Verkehrsminister
Oliver Krischer (r.) und Ulrich Hornig vom
Zukunftsnetz Mobilität (l.) entgegen
Beim
offiziellen Auftakt in Düsseldorf nahmen der
zweite stellvertretende Bürgermeister Josef
Gietemann sowie Bernhard Klockhaus, Leiter des
Fachbereichs Tiefbau, Ende April die
Teilnahmeurkunde von Verkehrsminister Oliver
Krischer entgegen. Seit 2019 bietet das
Zukunftsnetz Mobilität NRW seinen Mitgliedern
den „Fußverkehrs-Checks NRW“ an.
Die
bewährte Methode enthält mehrere Bausteine.
Begehungen sind das Kernstück. Sie geben den
Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme
und Sichtweisen auszutauschen und neue
Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es
folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die
Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten,
die gemeinsam von Bürgerinnen und Bürger,
Expertinnen und Experten erarbeitet werden.
Die verschiedenen Etappen werden von einem
Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen
moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse
zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede
teilnehmende Kommune eine Auswertung und
Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist
freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät
die Kommunen auf Wunsch zur Generierung
möglicher Fördermittel.
Die Kosten
werden vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz
und Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen; für
die Kommunen ist der gesamte Check kostenfrei.
Zu Fuß zu gehen halte nicht nur fit und schütze
das Klima, sondern stärke auch das Miteinander,
betont Umweltminister Oliver Krischer: „Damit
das gut funktioniert, brauchen wir sichere und
direkte Wege.
Die Fußverkehrs-Checks
helfen Kommunen dabei, ihre Orte aus der
Perspektive der Menschen vor Ort in den Blick zu
nehmen und konkrete Verbesserungen anzustoßen.
Dass sich so viele Städte und Gemeinden aus
Nordrhein-Westfalen dafür interessieren, zeigt,
wie wichtig gute Bedingungen für den Fußverkehr
vor Ort sind.“ Landesweit hatten sich 41
Kommunen beworben, zwölf von ihnen erhielten den
Zuschlag.
Gietemann ergänzt: „Zu Fuß
gehen betrifft alle. Kinder, ältere Menschen und
Menschen mit Einschränkungen. Deshalb ist der
Fußverkehr für uns kein Randthema, sondern die
Grundlage unserer Mobilität.“ In Kleve soll der
Fokus des Fußverkehrschecks auf jeweils eine
hochfrequentierte Verkehrsachse in der Unter-
sowie der Oberstadt gelegt werden.
Die
Projektgebiete sollen unter den Gesichtspunkten
der Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität,
Orientierung und Sicherheit untersucht, bewertet
und anschließend durch konkrete Maßnahmen für
den Fußverkehr optimiert werden. Über konkrete
Veranstaltungen im Rahmen des Fußverkehrs-Checks
informiert die Stadt Kleve rechtzeitig im
Voraus.
Krankenhaus Bethanien:
Eineiige Zwillinge mit identischer
Gefäßerkrankung erfolgreich operiert
Arterielle Verschlusskrankheit führte zu
Verschlüssen der Becken- und
Oberschenkelarterien Hat man die Brüder
Klaus-Dieter und Karl-Heinz Hildebrandt vor
sich, sehen sich die beiden als eineiige
Zwillinge nicht nur zum Verwechseln ähnlich,
auch ihre Krankheitsgeschichten gleichen
einander sehr. Mitte April wurden beide
innerhalb weniger Tage in der Klinik für
Gefäßchirurgie & Phlebologie des Krankenhauses
Bethanien Moers unter der Leitung von Chefarzt
Prof. Dr. Bruno Geier erfolgreich operiert und
konnten am 30. April gesund nach Hause entlassen
werden.
„Der Patient Klaus-Dieter
Hildebrandt klagte bei seinem behandelnden Arzt
über Schmerzen beim Laufen und im Ruhezustand.
Im Rahmen seiner Vorstellung in unserer
gefäßchirurgischen Ambulanz wurde ein MRT
angeordnet und die Angiografiebilder waren
eindeutig: Es lagen Verschlüsse der Becken- und
Oberschenkelarterien vor“, erklärt Prof. Dr.
Bruno Geier. „Bruder Karl-Heinz folgte wenige
Tage später mit einer Vorstellung bei uns, da er
ähnliche Beschwerden hatte.
Offene
Stellen am linken Fuß deuteten bei ihm darauf
hin, dass ebenfalls eine Durchblutungsstörung
und die so genannte arterielle
Verschlusskrankheit (AVK) in einem
fortgeschritteneren Stadium vorliegt“, so der
Moerser Chefarzt. Besonders sei an dieser Stelle
nicht nur, dass beide Brüder dieselbe Diagnose
gehabt hätten, sondern auch die Bilder der
Gefäßdarstellung sahen nahezu identisch aus.
Um die Verschlüsse zu behandeln, wurde bei
den 61-jährigen Zwillingen eine größere, offene
Gefäß-OP durch das Team der Klinik für
Gefäßchirurgie & Phlebologie durchgeführt.
Hierbei wurde mit einem Bauchschnitt die
Bauchschlagader an einer noch nicht
verschlossenen Stelle freigelegt und eine
sogenannte Y-Prothese eingesetzt. Diese führt
von der Aorta in die beiden Leisten und
überbrückt so den Verschluss.
Prof. Dr.
Geier betont: „Es ist wichtig, Symptome ernst zu
nehmen, wie etwa Schmerzen beim Laufen und
offene Stellen an Füßen und Beinen. Das Beispiel
zeigt jedoch auch sehr gut, dass Rauchen ein
Risikofaktor ist. Neben hohem Blutdruck liegt
sicherlich aber auch eine genetische Veranlagung
zu Grunde, wenn beide Betroffenen die gleiche
Erkrankung aufweisen und dabei noch eineiige
Zwillinge sind. Wir sind insgesamt sehr froh,
dass diese zwei großen OPs problemlos verlaufen
sind und beide Brüder glücklicherweise am
gleichen Tag nach zehn bzw. siebzehn Tagen
stationärem Aufenthalt gesund nach Hause
entlassen werden konnten.“

Karl-Heinz und Klaus-Dieter Hildebrandt mit
Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier und Oberarzt
Björn Grunwald, die mit identischer
Gefäßerkrankung erfolgreich im Krankenhaus
Bethanien operiert werden konnten.
ACV: Wie Autofahrer
die Kontrolle behalten und was bei Unfall oder
Stich gilt
Der Frühling ist da, die
Temperaturen steigen, und mit den ersten warmen
Tagen werden auch Wespen wieder aktiver. Was im
Garten oder auf dem Balkon meist unproblematisch
ist, kann im Auto schnell zur ernsten Gefahr
werden: Auf eine Wespe im Innenraum reagieren
viele Autofahrer instinktiv, weichen aus oder
versuchen, das Tier sofort loszuwerden. Genau
das kann gef ährlich werden.
Warum
ist eine Wespe im Auto überhaupt gefährlich?
So unangenehm die Situation ist: Die eigentliche
Gefahr geht meist nicht von der Wespe aus.
Problematisch wird es erst, wenn die
Aufmerksamkeit kurz nachlässt oder
unkontrolliert
reagiert wird.

Wespe im Auto: Was tun während der
Fahrt? / Bildrechte: Gettyimages
Ein
Reflex wie Wegducken, Ausweichen oder hektisches
Fuchteln passiert schnell – egal ob es eine
Wespe ist, eine Spinne im Auto auftaucht oder
sich plötzlich etwas im Innenraum bewegt.
Gerade bei höherem Tempo oder im dichten
Verkehr reicht das aus, um die Kontrolle zu
verlieren. Viele unterschätzen, wie wenig es
braucht, damit aus einer kleinen Ablenkung eine
gefährliche Situation wird. Deshalb gilt: Auch
wenn es schwerfällt, ruhig bleiben und das
Problem nicht während der Fahrt klären.
Was tun während der Fahrt? Wenn während der
Fahrt eine Wespe bemerkt wird, zählt vor allem
eins: das Fahrzeug stabil weiterführen. Ein
häufiger Fehler ist, hektisch zu reagieren oder
zu versuchen, das Tier direkt loszuwerden. Genau
das führt oft erst zu unsicheren Fahrmanövern.
Auch wenn der Impuls groß ist, sofort
einzugreifen, sollte der Fokus auf der Straße
bleiben.
Zur Orientierung helfen einfache
Schritte: Lenkrad ruhig halten und Blick nach
vorne richten Geschwindigkeit gleichmäßig
reduzieren Warnblinkanlage einschalten, wenn
das Fahrzeug schnell langsamer wird eine
geeignete Möglichkeit zum Anhalten suchen
Das gilt auch, wenn Mitfahrende nervös
werden, ein Kind auf der Rückbank gestochen wird
oder die fahrende Person selbst gestochen wird.
Gerade in solchen Momenten fällt es besonders
schwer, ruhig zu bleiben. Trotzdem sollte das
Fahrzeug ruhig weitergeführt und erst angehalten
werden, sobald es sicher möglich ist.
Wo
darf man anhalten? Sobald es möglich ist,
sollte das Fahrzeug kontrolliert aus dem Verkehr
genommen werden. Ideal sind Parkplätze,
Ausfahrten oder eine ruhige Stelle am
Straßenrand.
Auf der Autobahn ist
Anhalten grundsätzlich nicht erlaubt; der
Standstreifen bleibt Pannen- und Notfällen
vorbehalten. Nur wenn eine akute Gefährdung
besteht und das Fahrzeug nicht mehr sicher
geführt werden kann, kommt ein Anhalten dort im
Ausnahmefall in Betracht.
Wichtig ist,
möglichst weit rechts zu halten und den
fließenden Verkehr nicht zusätzlich zu
gefährden. Beim Aussteigen sollte das Fahrzeug
möglichst auf der verkehrsabgewandten Seite
verlassen werden.
Was tun, wenn das Auto
steht? Ist das Auto sicher abgestellt, wird
die Situation meist schnell entspannter. Ein
Fenster oder eine Tür öffnen und einen Moment
warten. Die Wespe orientiert sich am Licht und
findet so in vielen Fällen von selbst nach
draußen.
Hektische Bewegungen vermeiden,
nicht nach dem Tier schlagen und es nicht
anpusten. Das macht die Situation meist nur
unruhiger. Wespen sind nützliche Tiere und
stehen in Deutschland unter Schutz. Sie sollten
daher nicht getötet werden. Findet die Wespe
nicht gleich hinaus, kann vorsichtig
nachgeholfen werden, zum Beispiel mit einem
Stück Papier, um sie in Richtung Ausgang zu
lenken.
Was gilt für Allergiker? Für
Menschen mit einer Insektengiftallergie ist die
Situation eine andere. Hier geht es nicht nur um
Ablenkung, sondern auch um ein mögliches
gesundheitliches Risiko. Ein kurzer Blick ins
Auto vor der Fahrt kann helfen, solche
Situationen zu vermeiden. Während der Fahrt kann
es sinnvoll sein, die Fenster geschlossen zu
halten und stattdessen die Klimaanlage zu
nutzen.
Wichtig ist außerdem:
Allergiepass griffbereit Notfallset im
Fahrzeug
Kommt es zu einem Stich, sollten
Betroffene aufmerksam bleiben. Treten
Beschwerden wie Atemnot, Schwindel oder ein
starkes Schwächegefühl auf, handelt es sich um
einen Notfall. In diesem Fall sofort den Notruf
112 wählen. Auch ohne bekannte Allergie gilt
nach einem Stich: Auf den Körper achten. Wer
sich unsicher fühlt oder Beschwerden bemerkt,
sollte nicht weiterfahren.
Wer zahlt bei
einem Unfall? Kommt es durch eine
Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die
Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer
Beteiligter. Für den eigenen Schaden ist eine
Kaskoversicherung notwendig.
Versicherer
prüfen im Einzelfall, wie es zu dem Unfall
gekommen ist. Entscheidend ist dabei, wie
kontrolliert die Situation gehandhabt wurde.
Wird grobe Fahrlässigkeit angenommen, kann die
Leistung gekürzt werden. Einige Tarife
verzichten auf diesen Einwand. Ein Blick in die
eigenen Versicherungsbedingungen kann sich daher
lohnen.
Wie vermeidet man Wespen im Auto?
Gerade im Sommer reicht oft schon ein kleiner
Anreiz. Süße Getränke, Essensreste oder klebrige
Rückstände ziehen Wespen an. Darauf achten,
den Innenraum regelmäßig zu reinigen, vor allem
wenn Kinder mitfahren. Offene Getränke oder
Essensreste sollten möglichst nicht im Auto
bleiben. Wenn das Fahrzeug längere Zeit
steht, lohnt sich ein kurzer Blick in den
Innenraum sowie in Bereiche wie Türrahmen,
Kofferraum oder Motorraum.
Was tun, wenn
sich ein Wespennest im Auto befindet?
Einzelne Wespen im Auto sind unangenehm, aber
meist schnell wieder verschwunden. Anders sieht
es aus, wenn sich ein Nest gebildet hat. Das
kommt zwar selten vor, ist aber möglich, vor
allem wenn das Fahrzeug länger steht.
Typische Stellen sind geschützte Bereiche wie
der Motorraum, Radkästen oder der Kofferraum.
Wenn beim Öffnen plötzlich mehrere Wespen
auftauchen, sollten Autofahrer aufmerksam
werden. Wichtig ist jetzt vor allem: nicht
selbst eingreifen. Wespennester werden
verteidigt, Eingriffe können die Tiere aggressiv
machen.
Stattdessen gilt: Fahrzeug
möglichst nicht weiter nutzen Abstand halten,
besonders mit Kindern keine eigenen Versuche,
das Nest zu entfernen keine Insektensprays
einsetzen
Wespennester stehen unter
Schutz und dürfen in der Regel nur von
Fachleuten entfernt werden. Betroffene sollten
sich daher an eine Schädlingsbekämpfung oder die
zuständige Stelle vor Ort wenden.
Neue Telefonanlage: Interne
Nebenstellen der Feuerwehr Dinslaken am
Donnerstag zeitweise nicht erreichbar
Neue Telefonanlage: Interne Nebenstellen der
Feuerwehr am 7. Mai 2026 zeitweise nicht
erreichbar. Wichtiger Hinweis vorab: Der Notruf
112 ist jederzeit erreichbar und nicht
betroffen. Am Donnerstagmorgen (7. Mai 2026)
wird auf der Feuer- und Rettungswache Hünxer
Straße eine neue Telefonanlage installiert.
Daher sind die internen Nebenstellen
(Durchwahlen mit 02064/6060-x) vorübergehend
nicht erreichbar. Der Hauptanschluss unter
02064/6060-0 bleibt erreichbar. Für Notfälle
gilt weiterhin: Bitte wählen Sie immer den
Notruf 112.
Planwagenfahrt von
Hiesfeld nach Marienthal am 21. Mai
Gästeführer Heinrich Hülsemann lädt auch
dieses Jahr wieder zu einer ganz besonderen
Planwagenfahrt nach Marienthal ein. Die erste
Tour findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 von
13:30 bis ca. 18:30 Uhr statt. Weitere Termine
folgen am 25. Juni, am 27. August und am 24.
September 2026.
Vom Startpunkt an der
Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen
Bauernmuseum nach Marienthal, wo die
Teilnehmer*innen eine spannende Führung
erwartet. Im Anschluss führt die Strecke weiter
durch den Dämmerwald zum Landgasthof Pannebäcker
in Schermbeck. Dort wird eine kleine Rast bei
Kaffee und Kuchen eingelegt, bevor es
anschließend zurück zum Ausgangspunkt nach
Hiesfeld geht.
Die Teilnahmegebühr
beträgt 40 Euro pro Person, die direkt vor Ort
beim Gästeführer entrichtet wird. Im Preis
inbegriffen sind die Führung im Bauernmuseum
sowie Kaffee / Kuchen im Landgasthof. Der
Treffpunkt befindet sich an der Wassermühle in
Hiesfeld. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das
Team der Stadtinformation unter Tel. 02064 – 66
222 oder per E-Mail
an stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.

Energiepreise wie
in früheren Krisen stark gestiegen
•
Kraftstoffe an Tankstellen im März 2026 um 20,0
% teurer als ein Jahr zuvor, leichtes Heizöl um
44,4 % teurer • Importpreise für Erdöl im
März 24,6 % höher als ein Jahr zuvor •
Nahost-Krieg wirkt sich aktuell wegen hohem
Ausgangsniveau der Energiepreise weniger
deutlich aus als Angriff auf die Ukraine im Jahr
2022
Die aktuellen
Preissteigerungen für Energieprodukte im
Vorjahresvergleich sind teilweise ähnlich hoch
wie in früheren Ölkrisen und
Weltwirtschaftskrisen. Unmittelbar nach Beginn
des Kriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren
fielen sie jedoch deutlich stärker aus. Das
zeigt eine vergleichende Betrachtung des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur
Entwicklung der Preise für Erdöl und daraus
raffinierte Mineralölprodukte sowie für Erdgas
in den vergangenen 50 Jahren und auf
verschiedenen Wirtschaftsstufen.
Im März
2026 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher an
Tankstellen in Deutschland durchschnittlich 17,3
% mehr für Superbenzin und 29,7 % mehr für
Diesel als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe insgesamt
waren 20,0 % teurer. Die Verbraucherpreise für
leichtes Heizöl stiegen um 44,4 % gegenüber März
2025.
Hohes Niveau bei
Erzeuger- und Importpreisen von Energieprodukten
Auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen
ergibt sich für die Importpreise und die
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März
2026 beim Vergleich zum Vorjahresmonat
allerdings ein geteiltes Bild. Dieses ist zum
einen bedingt durch das seit Beginn des Kriegs
in der Ukraine immer noch hohe Preisniveau bei
der Einfuhr und Erzeugung ausgewählter
Energieprodukte.
Zum anderen hängt es
auch mit längerfristigen Verträgen und
Preisbildungsmechanismen zusammen. Insbesondere
die Erzeugerpreise für Mineralölerzeugnisse
stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und
Nahen Osten mit 18,3 % im März 2026 gegenüber
März 2025 stark an. Dagegen lagen sie bei Erdöl
(-10,2 %) und Erdgas (-19,5 %) niedriger als ein
Jahr zuvor.
Der aktuelle Preisanstieg im
März 2026 zeigt sich hier im Vergleich zum
Vormonat Februar 2026 mit +14,8 % bei Erdöl und
+8,8 % bei Erdgas. Ähnlich wie bei den
Erzeugerpreisen fiel die Entwicklung auch auf
der Stufe der Importpreise unterschiedlich aus:
Im März 2026 waren Erdölimporte 24,6 % teurer
als ein Jahr zuvor, Importe von
Mineralölerzeugnissen verteuerten sich um
48,6 %.
Dagegen fielen die Importpreise
für Erdgas (-8,6 %) im Vorjahresvergleich
niedriger aus. Auch hier ist der Rückgang der
Importpreise auf das höhere Ausgangsniveau im
Vorjahr zurückzuführen. Im Vormonatsvergleich,
also gegenüber Februar 2026, hat sich sowohl der
Import von Erdöl (+45,9 %) als auch der von
Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdgas
(+19,6 %) zuletzt dagegen kräftig verteuert.
Zu Beginn des Kriegs gegen die Ukraine waren
die Importpreise für Erdöl (+87,5%),
Mineralölerzeugnisse (+108,4 %) und Erdgas
(+330,5%) im März 2022 gegenüber dem
Vorjahresmonat weitaus stärker gestiegen. Grund
für die starken Anstiege der Importpreise war
allerdings auch ein Basiseffekt: Aufgrund
geringer Nachfrage zu Pandemiezeiten waren Öl-
und Gasimporte zu Beginn des Jahres 2021 noch
sehr günstig.

Ähnliche Entwicklungen wie aktuell
im Zuge des Kriegs im Nahen Osten waren bislang
lediglich im Zusammenhang mit den beiden
Ölkrisen 1974 und 1980 sowie der Finanzmarkt-
und Wirtschaftskrise 2008/2009 zu beobachten.
Erste Ölkrise 1973/1974: Kraftstoffe
binnen eines Jahres um 32 % verteuert Wie in
der aktuellen Lage waren auch in den Jahren
1973/74 hohe Preissteigerungen für Erdöl und
Mineralölprodukte auf allen Wirtschaftsstufen zu
verzeichnen. Im November 1973 stiegen die
Einfuhrpreise für Erdöl gegenüber dem Vormonat
Oktober um 41,7%. Einen Monat zuvor hatte der
Jom-Kippur-Krieg begonnen, der als Auslöser der
ersten Ölkrise gilt.
Die in der OPEC
organisierten erdölexportierenden Staaten hatten
damals ihre Fördermenge gedrosselt, um Druck auf
westliche Staaten auszuüben. Im März 1974 war
importiertes Erdöl schließlich mehr als drei Mal
so teuer wie ein Jahr zuvor (+221,1% gegenüber
März 1973). Die Preise für die daraus im Inland
erzeugten Mineralölprodukte hatten bereits im
Februar 1974 ihre bis dahin höchste
Vorjahresveränderungsrate erreicht (+66,4 %
gegenüber Februar 1973).
Für die
privaten Verbraucherinnen und Verbraucher
erreichte der Preisanstieg für Kraftstoffe
ebenfalls im Februar 1974 einen Höhepunkt, mit
einem Plus von 32,5 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Für leichtes Heizöl mussten
private Verbraucherinnen und Verbraucher bereits
im Dezember 1973 Höchstpreise bezahlen (+183,3 %
gegenüber Dezember 1972).
Die Preise für
Erdgas folgten den Erdölpreisen über mehrere
Jahre mit einem zeitlichen Verzug. So
verzeichneten die Preise für importiertes Erdgas
erst im Mai 1975 mit einem Plus von 114,0%
gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten
Anstieg. Ebenfalls im Mai 1975 wurde Erdgas für
alle Abnehmergruppen um 66,6 % teurer, vor allem
bedingt durch den großen Preisanstieg für
Industriekunden mit einer hohen Abnahmemenge
(+95,0 % gegenüber Mai 1974).
Für
private Verbraucherinnen und Verbraucher wurde
der höchste Anstieg der Erdgaspreise bereits im
Februar 1975 mit einem Plus von 17,6 % gegenüber
Februar 1974 erreicht. Zweite Ölkrise 1979/1980:
Kraftstoffe binnen eines Jahres um 28 %
verteuert Auch während der zweiten Ölkrise
1979/1980 sahen sich Verbraucherinnen und
Verbraucher mit deutlichen Preissteigerungen für
Heizöl und Kraftstoffe konfrontiert. Die
zweite Ölkrise wurde im Wesentlichen durch die
Förderausfälle im Zusammenhang mit der
Islamischen Revolution im Iran seit Januar 1979
und dem im September 1980 begonnenen.
Ersten Golfkrieg ausgelöst. Im Frühjahr 1979
beschleunigte sich der Preisanstieg für
importiertes Erdöl und erreichte mit einer
Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat im März
1980 seinen Höhepunkt (+101,4%). Bis zum Jahr
1985 blieben die Importpreise für Erdöl auf
einem hohen Niveau. Den Höchststand erreichten
sie im März 1985, bevor sie bis zum Ende der
1980er Jahre wieder stark sanken.
Für
private Verbraucherinnen und Verbraucher kostete
schon im Juli 1979 leichtes Heizöl 110,8 % mehr
als ein Jahr zuvor. Die Kraftstoffpreise
erreichten im September 1981 einen damals
historischen Höchststand und waren 27,7 % teurer
als im September 1980. Auch in dieser Krise
folgte der Preisanstieg für importiertes Erdgas
den hohen Preisanpassungen für Erdöl erst mit
einem zeitlichen Verzug im September 1981
(+62,7% gegenüber September 1980).
Für
private Verbraucherinnen und Verbraucher kam es
bereits im Januar 1981 mit einem Plus von 22,2 %
gegenüber dem Vorjahresmonat zum höchsten
Preisanstieg. Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise
2008/2009: Starke Schwankungen der Preise für
Heizöl und Kraftstoffe Die Finanzmarkt- und
Wirtschaftskrise war durch deutliche
Schwankungen der Energiepreise geprägt.
Ihren Anfang nahm die Finanzmarktkrise im August
2007 mit dem sprunghaften Anstieg der
Interbankfinanzkredite in den Vereinigten
Staaten. Den Höhepunkt erreichte sie im
September 2008 mit dem Zusammenbruch der
US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers, im
Oktober 2009 folgte die Eurokrise, ausgelöst
durch die Korrektur der Daten zur griechischen
Nettoneuverschuldung.
Im Juli 2008
erreichten die Preise für importiertes Erdöl
ihren bis dahin höchsten Stand: Importiertes
Erdöl kostete 50,6 % mehr als ein Jahr zuvor.
Ebenfalls im Juli 2008 verzeichneten die
Verbraucherpreise für Kraftstoffe und Heizöl
Höchststände. Leichtes Heizöl war für
Verbraucherinnen und Verbraucher 59,2 % teurer
als im Vorjahresmonat, Kraftstoffe kosteten
15,1 % mehr als ein Jahr zuvor.
Nach
einem Einbruch in der zweiten Jahreshälfte 2008
stiegen die Importpreise für Erdöl mit der
wirtschaftlichen Erholung dann weiter stark an,
bis sie im März 2012 einen neuen Höchststand
erreichten. Die Folgezeit war geprägt von
volatilen Ölimportpreisen.
Corona-Krise:
Einbruch der Importpreise für Öl und Gas In
der Corona-Krise verlief die Entwicklung der
Energiepreise entgegengesetzt zur Entwicklung in
der Finanzmarktkrise: Auf einen starken Rückgang
der Energiepreise zu Beginn der Corona-Pandemie
folgte ein deutlicher Anstieg. Nachdem die
Importpreise für Erdöl im Zusammenhang mit dem
Ausbruch der Corona-Pandemie bis April 2020
nachfragebedingt auf ihren tiefsten Stand seit
August 1999 gefallen waren, stiegen sie – auch
infolge der raschen wirtschaftlichen Erholung –
ab Juni 2020 wieder an.
Krieg gegen die
Ukraine: Preisanstiege verstärken sich Im
März 2022, dem ersten Monat des Kriegs gegen die
Ukraine, stiegen die Preise für importiertes
Erdöl nochmals deutlich an und lagen 87,5 % über
dem Vorjahresmonat. Bis Juni 2022 stiegen sie
weiter und übertrafen den vorherigen Höchststand
aus dem März 2012 deutlich. Auch die bereits
zuvor beobachteten deutlichen Preisanstiege für
importiertes Erdgas verstärkten sich mit
Kriegsbeginn, die Erdgaspreise lagen im März
2022 gegenüber dem Vorjahresmonat 330,5 % höher.
Nach weiteren starken Anstiegen erreichten sie
im August 2022 ihren historischen Höchststand.
NRW: Anbauflächen für Rosen um
mehr als 50 % zurückgegangen *
Rosen wurden 2025 auf 63 Hektar Anbaufläche
kultiviert; 2017 waren es noch 140 Hektar *
49,7 % der bundesweiten Anbaufläche für Tulpen
lag in NRW * 26 % der importierten
Schnittblumen waren 2025 Rosen – Niederlande
waren das wichtigste Lieferland
Im Jahr 2025 wurden Rosen auf
insgesamt 63 Hektar in NRW angebaut. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, nahmen die
Anbauflächen für Rosen damit im Vergleich zum
Jahr 2021 um 16,0 % ab. Im Vergleich zu 2017
(damals: 140 Hektar) war die Anbaufläche damit
um ganze 55 % geringer.
Auf Chrysanthemen entfielen sowohl 2025 als auch
2021 jeweils 3 Hektar Anbaufläche, was einem
Rückgang von 87,5 % zu 2017
entsprach. Tulpen wurden auf 8 Hektar
und Gerbera auf 2 Hektar angebaut. Beide
Blumensorten verzeichneten ebenfalls einen
Rückgang zu 2017. Im Vergleich mit 2021 nahm die
Anbaufläche bei den Tulpen um 4 Hektar zu, bei
den Gerbera verringerte sich die Fläche um 1
Hektar leicht.

Bundesweit größte Anbaufläche für
Rosen, Tulpen und Gerbera in NRW Im
deutschlandweiten Vergleich der einzelnen
Bundesländer lag NRW sowohl bei der Anbaufläche
für Zierpflanzen insgesamt als auch
bei einzelnen Blumensorten vorn. Knapp die
Hälfte der bundesweiten Anbauflächen
für Tulpen (49,7 %) lagen in NRW.
Die
nordrhein-westfälischen Anbauflächen
für Rosen machten einen Anteil von 39,5 % aus,
die für Gerbera lagen bei 35,7 %. Bei den
Chrysanthemen lag NRW mit einem Anteil von
16,9 %, hinter Bayern mit 27,7 %, an zweiter
Stelle. Insgesamt bauten landwirtschaftliche
Betriebe deutschlandweit auf 2.421 Hektar Fläche
Schnittblumen bzw. Zierpflanzen zum Schnitt an.
NRW hatte mit 1.014 Hektar einen Anteil
von 41,9 % an der Gesamtanbaufläche. Mehr
als ein Viertel der importieren Schnittblumen
waren Rosen 2025 importierte die NRW-Wirtschaft,
nach vorläufigem Ergebnis, über 63.000 Tonnen
Schnittblumen mit einem Warenwert von rund 506
Millionen Euro.
Mit einem Anteil von
26,5 % waren gut ein Viertel der importierten
Schnittblumen frische Rosen.
Frische Chrysanthemen hatten einen Anteil von
5,4 % und Nelken von 2,9 %.
Die Niederlande waren mit fast 15.000 Tonnen das
wichtigste Lieferland frischer Rosen. Mit
deutlichem Abstand folgten Kenia mit rund 1.200
Tonnen und Ecuador mit 400 Tonnen.

Die Importmenge von frischen Rosen
war im Jahr 2025 um 31,9 % geringer als 2017.
Damit wurden 2025 rund 20.000 Tonnen frische
Rosen weniger importiert.
„Klingeln.
Aufmachen. Mitmachen.“ – DRK sucht Herzensretter
und Ehrenamtliche in Hamminkeln
Mitgliederaktion des DRK Ortsvereins Dingden
startet am 11. Mai „Klingeln. Aufmachen.
Mitmachen.“ – unter diesem Motto startet der DRK
Ortsverein Dingden ab dem 11. Mai 2026 eine
Mitgliederaktion in Hamminkeln. Ziel ist es,
neue Fördermitglieder und engagierte
Ehrenamtliche zu gewinnen, die die wichtige
Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen
möchten.
Drei Wochen lang sind
Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit
Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen
und über die vielfältigen Hilfsangebote des DRK
zu informieren – von Erste Hilfe und
Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Hilfen
und Kinderbetreuung.
Es beginnt mit
einem Klingeln an der Haustür – und kann der
Anfang von etwas Großem sein: mehr Zusammenhalt,
mehr Menschlichkeit, mehr Hilfe vor Ort. Unter
dem Motto „Klingeln. Aufmachen. Mitmachen.“
startet der DRK Ortsverein Dingden e. V. ab dem
11. Mai 2026 eine Mitgliederaktion in
Hamminkeln.
Für rund drei Wochen sind
Rotkreuz-Botschafter unterwegs, um mit den
Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Ihr Ziel: Menschen zu gewinnen, die die wichtige
Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes als
Fördermitglieder unterstützen – als sogenannte
„Herzensretter“.
Gleichzeitig sucht das
DRK auch engagierte ehrenamtliche Helferinnen
und Helfer, die sich aktiv einbringen möchten.
Denn die Aufgaben sind vielfältig: Von
Erste-Hilfe-Kursen und Blutspenden über den
Katastrophenschutz bis hin zu Sanitätsdiensten,
Kinderbetreuung und mobilen sozialen Hilfen
engagieren sich Ehrenamtliche täglich für die
Menschen in Hamminkeln und Umgebung. Im
Mittelpunkt steht dabei immer eines: Hilfe –
schnell, verlässlich und direkt vor Ort.
Diese Arbeit ist ohne finanzielle Unterstützung
und persönliches Engagement nicht möglich. Genau
hier setzt die Aktion an: Mit einem regelmäßigen
Beitrag helfen Fördermitglieder, das Engagement
langfristig zu sichern – und wer möchte, kann
selbst Teil des Teams werden.
Persönliche Einladung zum Kennenlernen Alle
Bürgerinnen und Bürger, die im Aktionszeitraum
angetroffen werden, erhalten eine persönliche
Einladung, den DRK Ortsverein näher
kennenzulernen: Am 12. Juli 2026 von 11 bis 18
Uhr präsentiert sich das DRK beim Gewerbefest in
Dingden. Dort haben Interessierte die
Gelegenheit, mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu
kommen und herauszufinden, wie sie sich
einbringen können.
Wichtiger Hinweis:
Keine Bargeldannahme Das DRK weist
ausdrücklich darauf hin, dass die Botschafter
kein Bargeld entgegennehmen und sich ausweisen
können. Neue Mitglieder werden ausschließlich
über eine Fördermitgliedschaft gewonnen. Fragen
zur Mitgliedschaft beantwortet der
Mitgliederservice des DRK. Er ist erreichbar von
montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16
Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr unter der
Telefonnummer 0281-3001-2099 oder Mail
mitgliederservice@drk-niederrhein.de

Eine Rotkreuz-Botschafterin des DRK Ortsvereins
Dingden informiert im Rahmen der
Mitgliederaktion „Klingeln. Aufmachen.
Mitmachen.“ über Fördermitgliedschaften und
ehrenamtliches Engagement in Hamminkeln. Ziel
der Aktion ist es, neue „Herzensretter“ für die
Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu gewinnen.
Alpen, Rheinberg, Wesel: Fiaccolata
erstmals im DRK Niederrhein – Fackel setzt
Zeichen für Menschlichkeit und Zusammenhalt
Die internationale Fiaccolata kommt an den
Niederrhein: Am 15. Mai 2026 macht der
Fackellauf der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
erstmals Station im Gebiet des DRK
Kreisverbandes Niederrhein. Mit eindrucksvollen
Aktionen zu Wasser, an Land und auf dem Rhein
setzen Ehrenamtliche gemeinsam mit Bürgerinnen
und Bürgern ein sichtbares Zeichen für
Menschlichkeit, Frieden und Zusammenhalt. Alle
Interessierten sind eingeladen, die Fackel auf
ihrem Weg nach Solferino zu begleiten und die
vielfältige Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes
hautnah zu erleben.
Am 15. Mai 2026
macht die internationale Fiaccolata – der
Fackellauf der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
– erstmals Station im Gebiet des DRK
Kreisverbandes Niederrhein. Die Bevölkerung ist
herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten und
gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK)
ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt,
Menschlichkeit und gelebte Solidarität zu
setzen.
Aus Bottrop kommend erreicht die
Fackel das Kreisgebiet und wird eindrucksvoll
von der Rettungshundestaffel über die
Rheinbrücke getragen. Gegen 12:00 Uhr erwartet
der DRK Ortsverein Alpen die Fiaccolata am
DRK-Heim in der Bruckstraße. Erwartet werden
unter anderem der Bürgermeister der Gemeinde
Alpen, Ludger Staymann, sowie der
Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek.
Anschließend zieht die Fiaccolata weiter nach
Rheinberg: Gegen 13:30 Uhr gestaltet der DRK
Stadtverband Rheinberg eine Station am Alten
Rathaus. Mit dabei sind Bürgermeister Philipp
Richter sowie weitere ehemalige Rheinberger
Bürgermeister, die die Fackel begrüßen und damit
gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden,
Verständigung und Zusammenhalt setzen wollen.
Ein besonderer Höhepunkt folgt am Nachmittag
in Orsoy: An der Natorampe (Wolterdorfer Straße)
übernehmen gegen 15:45 Uhr Einsatzkräfte der
DRK-Wasserwacht die Fackel. In einer
eindrucksvollen Aktion wird sie zunächst
schwimmend und anschließend per
Motorrettungsboot über den Rhein weiter in
Richtung Duisburg transportiert. Begleitet wird
die Fiaccolata von zahlreichen Ehrenamtlichen
sowie Jugendgruppen des Jugendrotkreuzes (JRK).
Seit Wochen verbindet die Fiaccolata
Menschen in ganz Deutschland auf ihrem Weg nach
Solferino in Italien – dem Ursprungsort der
Rotkreuzidee. Dort treffen sich dann am 24. Juni
tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus
aller Welt. Die Fackel steht für das, was heute
wichtiger ist denn je: Hilfe ohne Grenzen,
gegenseitigen Respekt und die verbindende Kraft
der Menschlichkeit.
Alle Bürgerinnen und
Bürger sind eingeladen, die Stationen zu
besuchen, die Fackel ein Stück zu begleiten und
mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen.
Die Fiaccolata bietet eine besondere
Gelegenheit, die Vielfalt der DRK-Arbeit hautnah
zu erleben – und gemeinsam ein starkes Zeichen
gegen zunehmende Konflikte und gesellschaftliche
Spaltung zu setzen.

„Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes
begleiten die Fiaccolata 2026 im Kreis Wesel und
setzen gemeinsam ein sichtbares Zeichen für
Hilfe ohne Grenzen.“ Weitere Informationen:
https://www.drk.de/newsroom/fiaccolata/
Klima- und Umweltschutz in Dinslaken
erfahren Am Donnerstag, 21. Mai
2026, nimmt das Team Nachhaltige Entwicklung der
Stadt Dinslaken Interessierte von 17 bis ca. 19
Uhr mit auf eine spannende Fahrradtour. Klima-
und Umweltschutz sind die zentralen Themen für
eine lebenswerte Stadt der Zukunft. In der Stadt
Dinslaken sind Klima- und Umweltschutzmaßnahmen
an vielen Stellen sichtbar.
Auf dieser
Radtour werden unter anderem begrünte Dächer und
Bienenweiden erkundet und es findet ein reger
Austausch über erneuerbare Energien und eine
nachhaltige Mobilität statt. Der Treffpunkt zur
Führung ist an der Stadtinformation am
Rittertor. Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird
vom Team der Stadtinformation am Rittertor gerne
entgegengenommen – telefonisch unter 02064 / 66
222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.
Kreativnachmittage für Kinder in
Dinslaken: Basteln mit Tia Im
Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres
organisiert Tia in der Dinslakener
Stadtbibliothek kreative Bastelnachmittage für
Kinder ab 6 Jahren. Das Angebot ist Teil ihres
Abschlussprojekts und lädt Kinder dazu ein,
gemeinsam kreativ zu werden und eigene kleine
Kunstwerke zu gestalten.
Die Teilnahme
ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt in der
Kinderbibliothek. Mit ihrem Projekt möchte Tia
Kindern die Möglichkeit geben, neue kreative
Techniken auszuprobieren und gemeinsam Spaß am
Basteln zu haben. An folgenden Terminen im Mai
2026 finden die Bastelaktionen jeweils von 16
bis 17 Uhr statt: 8. Mai: Buchbinden 15.
Mai: Schlüsselanhänger gestalten 22. Mai:
Buchbinden 28. Mai: Schlüsselanhänger
(Bücherstube Lohberg) 29. Mai:
Schlüsselanhänger Kontakt: E-Mail:
bibliothek.fsj@dinslaken.de Telefon: 02064
66-408
„Um Vier im Quartier“ am
Blumenwagen in Dinslaken Die
Veranstaltungsreihe „Um Vier im Quartier“ wird
nach der erfolgreichen Durchführung im
vergangenen Jahr fortgesetzt. Das Bewegungs- und
Erlebnisangebot für Kinder ist so gut
angekommen, dass es nun erneut angeboten wird –
und das gleich an zwei Terminen.
Am 13.
Mai sowie am 24. Juni 2026 sind Kinder und
Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren
herzlich eingeladen, am Blumenwagen in der
Talstraße gemeinsam aktiv zu werden. Jeweils von
16:00 bis 18:00 Uhr erwartet die jungen
Besucherinnen und Besucher ein
abwechslungsreiches Programm mit Bewegung,
Naturerlebnissen und spannenden
Gemeinschaftsaktionen.
Erlebnispädagoge
Philipp Hassel wird vor Ort sein und mit den
Kindern – in Begleitung der Eltern
(Aufsichtspflicht) – klettern, die Natur
entdecken sowie Abenteuer- und Vertrauensspiele
gestalten. Das Angebot ist kostenfrei, findet
draußen bei jedem Wetter statt und fördert neben
Spaß und Bewegung auch das soziale Miteinander.
Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef
freut sich über die Fortsetzung des Formats:
„Die große Begeisterung der Kinder und Familien
hat uns gezeigt, wie wertvoll solche Angebote
direkt im Quartier sind. Es ist schön zu sehen,
wie hier Gemeinschaft entsteht und Kinder
spielerisch gestärkt werden.“
Die
Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel aus
dem Landesprogramm „kinderstark – NRW schafft
Chancen“ ermöglicht. Es wird wetterfeste
Kleidung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Dinslaken:
Ehrentag im Garten des Museums Voswinckelshof
Der Ehrentag ist der
deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des
Grundgesetzes und findet am 23. Mai 2026 statt.
An diesem Tag laden Dinslakener Initiativen zum
Austausch, Kennenlernen, Vernetzen und Mitmachen
in entspannter Picknick-Atmosphäre ein.
Die Stadt Dinslaken stellt den Garten des
Museums Voswinckelshof zur Verfügung. Dort
findet das Demokratie- und Vernetzungspicknick
von 12:30 bis 16:00 Uhr statt. Die Besuchenden
können sich auf Zeit für Gespräche,
Möglichkeiten zum Vernetzen und interessante
Mitmachaktionen in entspannter
Picknick-Atmosphäre mit fair gehandelten Snacks
freuen, verspricht die Projektgruppe „Sprechen &
Zuhören“.
Es gibt beispielsweise einen
Infostand rund um das Grundgesetz mit Quiz des
Familienbündnisses Dinslaken, zuhören draußen,
Mitmach-Theater „Tellerrandale”, Informationen
zum Weltladen Dinslaken und Projekt MiniWALD
Dinslaken, Engagementbörse und Ideendecke.
Bereits von 10:30 bis 12:00 Uhr trifft man sich
im Lokal der Möglichkeiten in der Duisburger
Straße.
Weitere Aktionen und Initiativen
können hinzukommen. Die Projektgruppe kann per
Mail an kontakt@sundz-din.de kontaktiert
werden. Der Ehrentag zum Geburtstag des
Grundgesetzes findet am 23. Mai 2026 zum ersten
Mal statt. Unter dem Motto „Der Ehrentag. Für
dich. Für uns. Für alle.“ sind alle eingeladen,
sich vor Ort oder digital zu beteiligen und
gemeinsam anzupacken.
Initiator und
Schirmherr des Ehrentags ist Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier. Umgesetzt wird der Tag
in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt.
Feiertag: Wochenmarkt wird vorverlegt
Wegen Christi Himmelfahrt wird der
Wochenmarkt am Jahnplatz Hiesfeld um einen Tag
vorverlegt. Er findet am Mittwoch, 13. Mai 2026,
von 7:00 bis 13:00 Uhr statt.
Wesel:
Meilenstein für die digitale Transformation -
Offizielle Bewilligung des Verbundprojekts „KI
für KMU am Niederrhein“ Mit der
Übergabe des Förderbescheids durch
Regierungspräsident Thomas Schürmann ist der
offizielle Startschuss für das wegweisende
Kooperationsprojekt „KI für KMU am Niederrhein“
gefallen. Das Vorhaben bündelt die Kompetenzen
führender Wirtschaftsförderungsgesellschaften
und wissenschaftlicher Institutionen der Region,
um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aktiv
bei der Erschließung von Potenzialen der
Künstlichen Intelligenz zu unterstützen.
Das Konsortium besteht aus der
EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreises
Wesel, der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
GmbH, der Duisburg Business & Innovation sowie
der Hochschule Rhein-Waal, der Universität
Duisburg-Essen und der HAN-University of Applied
Sciences. Ziel der Zusammenarbeit ist ein
effizienter Wissenstransfer von der Forschung
direkt in die regionale Wirtschaft.
Im
Rahmen des Projekts werden bedarfsgerechte
Beratungsangebote, Workshops und
Vernetzungsformate geschaffen. Kleine und
mittlere Unternehmen erhalten dadurch die
Möglichkeit, KI-Technologien nicht nur als
theoretisches Konzept zu begreifen, sondern als
konkretes Werkzeug zur Steigerung der Effizienz
und Wettbewerbsfähigkeit einzusetzen.
Die Initiative lädt Unternehmen dazu ein, das
Projekt sowohl als aktive Teilnehmer in
Pilotphasen als auch als Teil eines wachsenden
Innovationsnetzwerkes zu begleiten.
Interessierte Betriebe können sich ab sofort
über die Möglichkeiten der Mitwirkung
informieren und Teil einer digitalen
Vorreiterrolle am Niederrhein werden.
Auskunft gibt Julian Hüsken unter 0281/207-3022
oder per E-Mail an julian.huesken@kreis-wesel.de. KI
für KMU am Niederrhein wird über drei Jahre mit
1,9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für
Regionalentwicklung (EFRE) gefördert.
Moers: Ausschuss setzt wichtige Impulse
für Mobilität Im Ausschuss für
Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am
Donnerstag, 30. April, sind Projekte für die
zukünftige Entwicklung der Stadt einen Schritt
weitergekommen. Dabei ging es sowohl um neue
Mobilitätsangebote als auch um zusätzlichen
Wohnraum. Für die geplante Niederrheinbahn wurde
mit großer Mehrheit beschlossen, Planungskosten
in Höhe von 35.000 Euro im Haushalt 2026
vorzusehen.
Damit werden die nächsten
vorbereitenden Schritte ermöglicht. Eine
zentrale Herausforderung bleibt die Querung im
Bereich des Moerser Bahnhofs. Hier muss geprüft
werden, ob ein Brückenbauwerk realisierbar ist,
um die unterschiedlichen Höhenlagen der Strecken
auszugleichen. Erst auf Grundlage dieser
Ergebnisse kann über die weiteren Schritte der
Reaktivierungsplanung entschieden werden.
Radschnellweg über Asberger Straße
Ebenfalls mit deutlicher Mehrheit hat der
Ausschuss die Trassenführung des Radschnellwegs
(RS1) auf Moerser Stadtgebiet festgelegt. Die
Strecke soll von Duisburg kommend über die
Asberger Straße in Richtung Innenstadt führen.
In diesem Zuge ist ein umfassender Umbau
vorgesehen. Für September plant die Stadt eine
Bürgerinformation vor Ort, bei der die Planungen
im Detail vorgestellt werden.
Ein
weiteres Thema war die Schaffung von Wohnraum:
Für ein Bauprojekt an der Feldstraße in
Moers-Mitte kommt erneut der sogenannte
‚Bau-Turbo‘ zum Einsatz. Der Ausschuss beschloss
dies einstimmig. Geplant sind mehrere
Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19
Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage. Durch das
beschleunigte Verfahren können Genehmigungen –
auch ohne Bebauungsplan – in einem deutlich
verkürzten Zeitraum erfolgen.
Stadt Wesel startet StadtApp – Digitale Services
jetzt gebündelt verfügbar
Bürgermeister Rainer Benien (links) und
Beigeordneter Dr. Markus Postulka präsentieren
die neue StadtApp auf ihren Smartphones. Wer zum
Beispiel das aktuelle Programm des Städtischen
Bühnenhaus durchstöbern, eine
Verwaltungsleistung beantragen möchte oder
wissen will, welche Veranstaltungen am
Wochenende stattfindet, kann ab sofort dafür die
zentrale StadtApp nutzen.
Mit der neuen
Anwendung stehen Bürger*innen zahlreiche
digitale Angebote und Informationen der Stadt
Wesel, des ASG Wesel und WeselMarketing nun
gebündelt, übersichtlich und jederzeit mobil zur
Verfügung. Bereits in den vergangenen Jahren hat
die Stadtverwaltung viele
Verwaltungsdienstleistungen digitalisiert.
Mit der neuen StadtApp werden eine Vielzahl
kommunaler Services an einem zentralen Ort
gebündelt. Dazu zählen unter anderem der
Abfallkalender, die elektronische
Sperrmüllanmeldung, der Veranstaltungskalender,
Informationen zum Programm des Bühnenhauses
sowie verschiedene Online-Dienstleistungen der
Stadtverwaltung. Auch die Terminbuchung für
Verwaltungsangelegenheiten und
Kontaktmöglichkeiten zur Stadtverwaltung sind
direkt über die App möglich.
Darüber
hinaus wurden die Funktionen der bisherigen App
der ASG vollständig in die neue Anwendung
integriert, wodurch die bislang veraltete
Anwendung abgelöst wurde. Ebenso können
Bürger*innen über die App den Mängelmelder
nutzen, auf die städtische Karriereseite
zugreifen sowie interaktive Karten aufrufen.
Diese bieten beispielsweise einen Überblick über
lokalen Einzelhandel, WLAN-Netze,
Wickelmöglichkeiten, Trinkwasserspender,
Recyclingcontainer und weitere relevante
Standorte im Stadtgebiet.
Ein weiterer
Vorteil der StadtApp liegt in der direkten
Kommunikation mit den Bürger*innen. Über
Push-Nachrichten kann die Stadtverwaltung
schnell über aktuelle Entwicklungen, wichtige
Hinweise oder auch über Meldungen im
Katastrophenfall informieren.
Bürgermeister Rainer Benien begrüßt die neue
StadtApp: „Die digitalen Dienste der Stadt immer
dabei und unabhängig von Öffnungszeiten. So
können viele Dienstleistungen von überall auf
der Welt einfach in Anspruch genommen werden.
Dadurch, dass der ASG Wesel und WeselMarketing
mit beteiligt sind, sind sämtliche Angebote in
einer Anwendung zu finden“.
Auch
Beigeordneter Dr. Markus Postulka schätzt die
Vorzüge der neuen App: „Die StadtApp ist ein
Quantensprung bei der Digitalisierung der Stadt,
weil wir dadurch unser bestehendes Angebot
direkt an die Bürger*innen bekommen und sogar
noch ausweiten konnten“ Die Entwicklung der
App wurde in enger Zusammenarbeit zwischen
verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung, der
ASG sowie der WeselMarketing GmbH entwickelt und
umgesetzt. Die neue StadtApp ist ab sofort in
den gängigen App-Stores kostenlos verfügbar. Die
Stadt Wesel lädt alle Bürger*innen ein, die
Anwendung herunterzuladen und die digitalen
Services der Stadt bequem mobil zu nutzen.
Wesel: Bänke gegen Gewalt
Bänke gegen Gewalt - "Wesel sagt NEIN zu
Gewalt gegen Frauen“ Wesel setzt ein sichtbares
Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Mit drei Bänken
gegen Gewalt macht die Gleichstellungsstelle der
Stadt Wesel auf ein sensibles Thema aufmerksam.
Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten
Menschenrechtsverletzungen weltweit. Es gibt
verschiedene Formen von Gewalt.

Dazu zählen unter anderem häusliche Gewalt,
Vergewaltigung, Stalking, sexuelle Belästigung
am Arbeitsplatz und digitale Gewalt. Die
orangenen Bänke gegen Gewalt stehen vor dem
Bahnhof (gegenüber Kaiserhof), an der
Rheinpromenade und in Wesel-Büderich (Weseler
Straße).
Ein besonderer Dank gilt
der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe, die
die Anschaffung der drei Bänke gegen Gewalt an
Frauen finanziell gefördert hat. In Deutschland
ist statistisch gesehen jede dritte Frau
mindestens einmal in ihrem Leben von
körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt
betroffen.
Etwa jede vierte Frau wird
mindestens einmal Opfer von körperlicher oder
sexualisierter Gewalt durch den aktuellen oder
einen früheren Partner. Die Bänke gegen Gewalt
sind mehr als ein Mahnmal. Sie sind auch
Hinweis- und Ratgeber. Auf der dort angebrachten
Hinweistafel ist die Telefonnummer des
internationalen Hilfetelefons gegen Gewalt an
Frauen 116 016 zu finden.
Zusätzlich ist
ein QR-Code angebracht. Nach dem Scannen des
QR-Codes werden Hilfestellen im Stadtgebiet
Wesel angezeigt. Diese bieten Menschen in Not
sofort Hilfe. Außerdem wird ersichtlich, wo sich
Krankenhäuser und die örtliche
Polizeidienststelle befinden. Zusätzlich gibt es
eine interaktive Karte mit allen verzeichneten
Hilfsangeboten.
So können auch Personen,
die sich in Wesel nicht gut auskennen, die
passende Anlaufstelle schnell finden. Mit der
Aktion „Bänke gegen Gewalt“ setzt die Stadt
Wesel ein klares Zeichen und zeigt
Haltung: Wesel hat nur ein Wort für Gewalt übrig
– NEIN! Das Projekt wurde von Regina
Schmitz-Lenneps, der Gleichstellungsbeauftragten
der Stadt Wesel, und Merle Zimmer, Praktikantin
der Stadt Wesel, erarbeitet und umgesetzt.
Trotz hoher
Spritkosten sparsam unterwegs Viel
Potenzial bei geringem Aufwand / Achtung bei der
Wahl der Tankstelle ©iStock.com/Ladanifer Seit
Wochen befinden sich die Spritkosten in
Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für alle
Autofahrer, besonders für Vielfahrer sind die
Auswirkungen direkt im Geldbeutel spürbar. Mit
diesen fünf ADAC Tipps lassen sich Mehrkosten
reduzieren.
1. Fahrzeug “spritsparend”
vorbereiten Autofahrer können selbst ihr
Fahrzeug so vorbereiten, dass sie unnötigen
Spritverbrauch vermeiden. Mindestens einmal im
Monat sollte der Reifendruck kontrolliert
werden. Die korrekte Einstellung findet sich in
der Regel im Handbuch des Fahrzeugs oder auf
einem Aufkleber in der Tankklappe
beziehungsweise dem Türrahmen.
Ist hier
kein expliziter Eco-Wert angegeben, kann der
Reifendruck eigenständig um 0,2 bar erhöht
werden, um den Rollwiderstand zu verbessern.
Auch sollten Zubehörteile (z.B. Dachbox oder
Fahrradanhänger) abmontiert werden, wenn sie
nicht gebraucht werden. Das gleiche gilt für
unnötigen Ballast, der im Fahrzeug liegt, aber
eigentlich gar keine Verwendung findet.
2. Spritsparend fahren Vorausschauendes
Fahren reduziert nicht nur die Unfallgefahr,
sondern auch den Spritverbrauch. Jeder
Bremsvorgang setzt die Arbeit, die der Motor
verrichtet hat, in nutzlose Wärmeenergie um. Bei
einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe sollte
beim Beschleunigen so früh wie möglich
hochgeschaltet werden (meist bei ca. 2000
Umdrehungen pro Minute).
Rollt man
bergab oder an eine rote Ampel heran, das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang ausrollen lassen,
da hierbei die Treibstoffzufuhr zum Motor
deaktiviert wird. Viele Autos bieten außerdem
eine Kurzzeit-Verbrauchsanzeige, mit der man
sich selbst bei jeder Fahrt an seinen aktuellen
Verbrauch erinnern kann.
3. Tankstellen
vergleichen Die Wahl der Tankstelle hat
einen starken Einfluss auf die Spritkosten. Mit
Hilfe von Spritspar-Apps wie der ADAC Drive App
lassen sich die aktuell günstigsten Tankstellen
in der Umgebung anzeigen. Generell gilt: Direkt
an der Autobahn sind die Preise meist am
höchsten – hier sollte nur im absoluten Notfall
getankt werden.
4. Der richtige
Zeitpunkt Seit der Einführung des
sogenannten Österreich-Modells gilt: Der
günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist meist um
kurz vor 12 Uhr am Mittag – also vor der einzig
möglichen Preiserhöhung an den Tankstellen.
Berufspendler sollten eher am Vormittag zum
Tanken fahren – hier sind die Preise keinesfalls
höher als am Vorabend, aber häufig günstiger.
5. E10 statt E5 Dieser Tipp gilt nur
für alle Autofahrer mit Benzinern: Fast alle
Fahrzeuge im aktuellen Bestand sind für E10
freigegeben – statistisch tankt aber nur jeder
dritte Autofahrer den Sprit mit höherem
Ethanolanteil. Hier wird unnötig Geld
ausgegeben, denn E10 ist im Schnitt sechs Cent
günstiger als herkömmliches Super E5. Als
Faustregel gilt: Alle Benziner, die nach 2011
verkauft wurden, sind sicher für E10
freigegeben. Auch die meisten älteren Fahrzeuge
dürfen den Treibstoff tanken – hier hilft ein
Blick in das Bordbuch oder die Tankklappe.
Tatsächlich kann es mit E10 einen minimalen
Mehrverbrauch geben.
ADAC Tests haben
gezeigt, dass dieser bei etwa einem Prozent im
Vergleich zu Super E5 liegt. Auch unter diesen
Umständen bleibt der Preisvorteil von E10 weiter
sehr deutlich. In anderen Ländern wie Österreich
oder Frankreich ist E10 übrigens bereits der
Standard-Kraftstoff an den Tankstellen – oftmals
gibt es hier gar kein E5 mehr.
Im
Internet kursieren viele Gerüchte rund um
OBD-Stecker oder Additive, die auch den
Spritverbrauch des Fahrzeugs direkt beeinflussen
sollen. Der ADAC rät von diesen Gadgets ab, da
sie nachweislich keine Auswirkungen auf den
Spritverbrauch haben. Während sich ein
OBD-Stecker lediglich als blinkendes Spielzeug
herausstellte, kosten Spritsparzusätze erstmal
nur mehr Geld, bei zweifelhaftem Nutzen.

NRW-Industrie: Produktion im März 2026 um 0,8 %
gesunken * Energieintensive mit 0,7
% und übrige Industrie mit 0,9 % im Minus *
Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,9 %
rückläufig, Chemie mit Produktionsanstieg von
1,9 % * Maschinenbau sank um 5,8 %, Herstellung
von Datenverarbeitungsgeräten stieg dagegen um
10,6 %
Die Produktion der NRW-Industrie
ist im März 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um
0,8 % gegenüber Februar 2026 gesunken. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sank die
Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 0,7 %.
Die
Produktion in der übrigen Industrie sank
gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,9 %.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die
Produktion um 7,7 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie sank um 7,7 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 7,9 %
rückläufig.

Produktionsrückgang in der Metallerzeugung und
-bearbeitung, Chemie mit Anstieg Im
Vergleich zu Februar 2026 waren in NRW für die
energieintensiven Branchen im März 2026
unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten:
Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde
für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsrückgang von 2,9 % ermittelt.
Die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb-
und Korkwaren vermeldete einen
Produktionsrückgang von 7,5 %. In der chemischen
Industrie stieg die Produktion hingegen um
1,9 %.
Möbelherstellung und Maschinenbau
rückläufig, Herstellung von
Datenverarbeitungsgeräten hingegen mit Plus
Auch in den Branchen der übrigen Industrie
zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im
Bereich Herstellung von Möbeln wurde ein
Produktionsminus von 6,3 % verzeichnet. Die
Produktionsleistung im Maschinenbau sank um
5,8 %. Die Herstellung von
Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen konstatierte hingegen
einen Produktionsanstieg von 10,6 %.
Im
Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges
in der Ukraine, sank die Produktion im März
2026 insgesamt um 14,5 % (−17,2 % in
der energieintensiven Industrie; −13,1 % in
der übrigen Industrie). Wie das Statistische
Landesamt weiter mitteilt, lag
der endgültige kalender- und saisonbereinigte
Wert für den Berichtsmonat Februar 2026 um 1,4 %
über dem Vormonats- und 4,5 % unter dem
Vorjahreswert.
Kultur- und
Kreativwirtschaft NRW: Software-, Games- und
Werbemarkt prägten 2023 Umsatz und Beschäftigung
* Kultur- und Kreativwirtschaft
erzielte 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von
49,1 Milliarden Euro * Fast ein Drittel des
nominalen Umsatzes erzielte die Software- und
Games-Industrie * Hohe Unternehmensdichte
bei Kunst- und Designwirtschaft
Die
Kultur- und Kreativwirtschaft in
Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 einen
nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro
erzielt. Wie das Statistische Landesamt auf
Basis einer Sonderauswertung aus dem
Statistischen Unternehmensregister mitteilt,
trug die Kultur- und Kreativwirtschaft damit 2 %
zum Gesamtumsatz des Landes Nordrhein-Westfalens
bei.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft
umfasst 11 Teilmärkte, von denen die Software-
und Games-Industrie sowie der Werbemarkt (32,3 %
bzw. 22,9 %) die höchsten Anteile am
Gesamtumsatz hatten. Beide Teilmärke hatten
einen hohen Anteil an Beschäftigten aber einen
geringen Anteil an rechtlichen Einheiten mit
16,2 % bzw. 10,8 %.

Demgegenüber war die
Struktur in anderen Teilmärkten deutlich
kleinteiliger ausgeprägt: Der Kunstmarkt wies
mit 3,2 % einen hohen Anteil an rechtlichen
Einheiten, wie z.B. Einzelunternehmen, GmbH, AG,
GbR, OHG auf, während der Umsatzanteil (0,9 %)
sowie der Anteil der abhängig Beschäftigten
(0,5 %) vergleichsweise gering ausfielen.
Ein ähnliches Bild zeigte sich in
der Designwirtschaft, die ebenfalls einen hohen
Anteil an rechtlichen Einheiten (18,8 %) bei
niedrigeren Anteilen an Umsatz (9,3 %) und
Beschäftigung (9,3 %) aufwies. Insgesamt zeigte
sich damit eine deutliche Konzentration von
Umsatz und Beschäftigung auf wenige Teilmärkte
der Kultur- und Kreativwirtschaft, während
andere Bereiche durch eine hohe
Unternehmensdichte bei vergleichsweise
geringerer wirtschaftlicher Bedeutung geprägt
waren.
„Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW – Von
Games-Boom bis Pressekrise: Dynamik in der
Kreativwirtschaft“.
Dienstzeitregelung der
Stadtverwaltung Wesel am 13.05.2026
(Betriebsausflug) Bekanntmachung der
Stadt Wesel Dienstzeitregelung der
Stadtverwaltung Wesel am 13.05.2026
(Betriebsausflug) Wegen des Betriebsausflugs am
Mittwoch, den 13.05.2026, sind die Dienststellen
der Stadtverwaltung Wesel und des ASG (einschl.
Wertstoffhof) sowie die Sporthalle Nord und die
Rundsporthalle geschlossen. Die Müllabfuhr wird
in Abstimmung mit der Betriebsleitung an diesem
Tag planmäßig durchgeführt.
Moers bündelt Kompetenzen fürs Älterwerden:
Fachstelle und Servicetelefon Die
Stadt Moers bündelt die Kompetenzen zu den
Themen rund ums Älterwerden. Mit der neuen
‚Fachstelle Leben im Alter‘ gibt es nun eine
zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen,
Angehörige und alle Interessierten.

Das Team der Fachstelle Leben im Alter kümmert
sich um alle Themen rund ums Älterwerden: v. l.:
Valerie Carré, Sandra Janßen, Anke Saatkamp,
Birgit Klein und Hatice Kardas (Foto: pst)
Hier werden mehrere Bereiche
zusammengeführt: die Pflegeberatung, die
Seniorenberatung, die Geschäftsstelle des
Beirates für ältere Menschen und die bisherige
Leitstelle Älterwerden. Ziel ist es, vorhandene
Kompetenzen enger zu verzahnen und Angebote vor
Ort zu stärken. Die Fachstelle versteht sich als
Knotenpunkt für Information, Beratung und
Vernetzung – mit dem klaren Anspruch, ein
selbstbestimmtes Leben im Alter in Moers zu
unterstützen.
„Mit der Fachstelle bieten
wir Orientierung und können Menschen im Alltag
konkreter helfen“, erklärt Leiterin Valerie
Carré. Verlässliche Erreichbarkeit durch neues
Servicetelefon Ergänzt wird das Angebot durch
ein neues Servicetelefon. Es bietet einen
niedrigschwelligen Zugang zu Informationen und
Hilfen. Ob Fragen zu Pflege, zum Wohnen im Alter
oder zu Freizeit- und Begegnungsangeboten: Das
Servicetelefon steht älteren Menschen aus Moers
ebenso offen wie Verwandten. Das Team übernimmt
auch eine Lotsenfunktion.
„Wir geben
nicht nur Auskunft, sondern vermitteln gezielt
an passende Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner vor Ort. So ist eine
verlässliche Erreichbarkeit sichergestellt –
schnell, unkompliziert und ohne bürokratische
Hürden“, verspricht Valerie Carré.
Das
neue Angebot schafft mehr Transparenz über
bestehende Unterstützungsstrukturen, hilft im
Alltag und entlastet Angehörige. Gleichzeitig
stärkt es die soziale Teilhabe im Alter und
fördert die Vernetzung innerhalb der
Stadtgesellschaft. Das Servicetelefon ist
montags bis freitags von 9 auf 12 Uhr unter 0 28
41 / 201-400 zu erreichen. Auch per E-Mail geht
es: senioren@moers.de.
Moers: Führung zum 8. Mai im
Haus der Demokratiegeschichte
Zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom
Nationalsozialismus, lädt das Grafschafter
Museum zu einer Führung durch seine
Dauerausstellung im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt
(Kastell 5) ein.
 (Foto:
Bettina Engel-Albustin)
Sie startet an
dem Freitag um 16 Uhr. Die Führung bietet einen
Einblick in die zentralen Stationen der
deutschen Demokratiegeschichte – von ihren
Anfängen über Krisenzeiten bis hin zu aktuellen
Herausforderungen. Dabei wird insbesondere die
Bedeutung des 8. Mai 1945 als Wendepunkt
hervorgehoben, der das Ende von Krieg und
Diktatur markiert und den Weg für einen
demokratischen Neuanfang ebnete.
Der
Eintritt in das Alte Landratsamt und die
Teilnahme an der Führung sind kostenlos. Das
Team des Grafschafter Museums bittet um
telefonisch Anmeldung unter 0 28 41 / 201-68
200.
Teilhabe für
Menschen mit Behinderungen sicherstellen
Der Deutsche Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V. unterstreicht zum
Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 die
Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention
auch in Zeiten großer Herausforderungen.
Am 24. Februar 2009 hat Deutschland die
UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und
sich damit zur Einhaltung der Rechte von
Menschen mit Behinderungen verpflichtet. Die
Menschenrechtskonvention steht für einen
Paradigmenwechsel, der Selbstbestimmung und
Teilhabe in den Mittelpunkt rückt. „Die UN-BRK
ist geltendes Recht. Deutschland muss sich daher
daran messen lassen, ob die Rechte aus der
Konvention auch tatsächlich umgesetzt werden“,
so Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge
e.V.
Der Deutsche Verein sieht
gleichwohl, dass es angesichts steigender Kosten
sowie des sich verschärfenden Arbeits- und
Fachkräftemangels dringend geeigneter
Lösungsansätze bedarf, um die
Eingliederungshilfe verlässlich und wirksam für
die Zukunft aufzustellen. In seinen Empfehlungen
zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe
für Menschen mit Behinderungen unterbreitet der
Deutsche Verein konstruktive Vorschläge zum
Bürokratieabbau und einer effizienteren
Gestaltung der Verwaltungsverfahren sowie zur
Personalsicherung und -gewinnung.
Zudem setzt sich der Deutsche Verein für die
Nutzung von Trägerbudgets sowie die
Sicherstellung der Refinanzierung der Wohnkosten
und der pflegerischen Versorgung von Menschen
mit Behinderungen ein. Das Ziel, die
gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe
für Menschen mit Behinderungen in allen
Lebensbereichen umzusetzen, bleibt weiterhin
wichtig.
Die Empfehlungen des
Deutschen Vereins für öffentliche und private
Fürsorge e.V. zur Weiterentwicklung der
Eingliederungshilfe für Menschen mit
Behinderungen sind unter
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2026/DV-12-25_Empfehlungen_Weiterentwicklung_der_Eingliederungshilfe.pdf
abrufbar.
Moers:
Online-Seminar: Regenwasser sinnvoll nutzen –
Tipps für Garten & Grundstück
Starkregen oder Trockenheit – beides nimmt durch
den Klimawandel deutlich zu. Doch gerade
Regenwasser bietet großes Potenzial, das gezielt
genutzt werden kann. Wie das in der Praxis
funktioniert, zeigt ein kostenfreies
Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW.
Gemeinsam mit den Klimaanpassungsmanagerinnen
der Städte Kevelaer und Kleve lädt die
Verbraucherzentrale Interessierte zu einem
informativen Webinar am 13. Mai 2026 um 17 Uhr
ein.

Besonders im Sommer schwanken die
Wetterverhältnisse stark. Mit der richtigen
Strategie können Sie Ihr Grundstück jedoch
klimaresilient machen und Regenwasser effektiv
als wertvolle Ressource nutzen. So können Sie
nicht nur den Trinkwasserverbrauch und damit die
Wasserkosten senken, sondern auch Ihre Pflanzen
in Trockenzeiten schützen. Zudem trägt die
Regenwassernutzung dazu bei, Überschwemmungen zu
vermeiden und die Kanalisation bei Starkregen zu
entlasten.
Im Online-Seminar erklärt
Hanna Vitz, Expertin für
Regenwasserbewirtschaftung bei der
Verbraucherzentrale NRW, wie Sie mit einfachen
Maßnahmen Wasser sparen, welche Sammel- und
Speichermöglichkeiten es im Garten gibt und wie
Sie das Wasser bei Trockenheit effizient nutzen
können. Das Seminar findet am 13. Mai 2026 von
17:00 bis 18:30 Uhr statt und ist kostenlos.
Nach der Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1025431
erhalten Sie den Zugangslink zum Online-Raum.
Bei Fragen stehen Ihnen die
Klimaanpassungsmanagerinnen Chantal Fouquet
(Stadt Kevelaer, Telefon: 02832 122-740,
E-Mail: chantal.fouquet@kevelaer.de)
und Merle Gemke (Stadt Kleve, Telefon: 0 28 21 /
84 - 390, E-Mail: umwelt@kleve.de)
gerne zur Verfügung.
Sicherstellungsgipfel vernetzt
verantwortliche Personen aus Politik, Kreisen,
Kommunen, Selbstverwaltung und Ärzteschaft

Bei der Podiumsdiskussion
sprachen MR Dr. Andreas Bräutigam
(NRW-Innenministerium), MR Dirk Suchanek
(NRW-Gesundheitsministerium), Generalstabsarzt
Dr. Jürgen Meyer (Bundeswehr), Dr. med. Frank
Bergmann (KV Nordrhein), Dr. Stephan Hofmeister
(Kassenärztliche Bundesvereinigung) und Sascha
Klein (KGNW) (v.l.n.r.) mit dem Moderator Ralph
Erdenberger (Mitte) und den Publikum über ein
sektorenübergreifendes Krisenmanagement.
Deutsche Bahn: Aktuelle
Bauphase Emmerich - Oberhausen Die
Deutsche Bahn teilt mit: Die Arbeiten auf der
Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen
verlaufen weiter nach Plan. Seit Montag, 20.
April (5 Uhr) ist die Strecke im Zuge des
80-wöchigen Baumarathons ein letztes Mal
vollgesperrt. Während der vierwöchigen
Vollsperrung der Strecke setzt das Projektteam
noch Arbeiten an diversen Punkten entlang der
Strecke um.
Dazu zählen neben weiteren
Gleisbauarbeiten, um nach Mai 2026 wieder
zweigleisig zwischen Voerde-Friedrichsfeld und
Wesel fahren zu können, beispielsweise auch das
Ausschwimmen der letzten Brücke über den
Wesel-Datteln-Kanal und die Inbetriebnahme der
Eisenbahnüberführung an der Emmelsumer Straße in
Wesel.
Zusätzlich setzen die Fachleute
auch in Oberhausen und Dinslaken den Einschub
von fünf Brückenbauwerken um, schließen die
Arbeiten an mehreren Personenunterführungen in
Dinslaken ab und bauen die Bahnsteige am
Haltepunkt Voerde fertig. In Rees-Haldern stehen
Oberleitungs- und Kabelarbeiten für das dritte
Gleis auf dem Programm, in Mehrhoog und Emmerich
finden Kampfmittelsondierungen statt.
Aktuell plant das Projektteam weiter, die
Bauarbeiten pünktlich am Sonntag, 17. Mai (23:59
Uhr) zu beenden. Die Züge des Fern- und
Güterverkehrs können somit ab Montag, 18. Mai
wieder über die Strecke am Niederrhein rollen.
Die Züge des Nahverkehrs werden in Abstimmung
mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen
schrittweise wieder anrollen und zum
Betriebsstart am Dienstag, 19. Mai wieder
vollständig zwischen Oberhausen und Arnhem (NL)
verkehren.
Dinslaken: Neues
Angebot in der Kinderbibliothek: „Bücherbabys“
startet im Mai
Downloads Die Kinderbibliothek der Stadt
Dinslaken erweitert ihr Angebot für die jüngsten
Besucher*innen. Mit dem neuen Format
„Bücherbabys“ entsteht ein Treff für Eltern mit
Kindern im Alter von sechs bis 18 Monaten. Im
Mittelpunkt stehen erste gemeinsame
Bucherfahrungen in entspannter Atmosphäre.
Mit Bilderbüchern, Liedern, Reimen und
Fingerspielen werden die Kinder spielerisch an
Sprache und Bücher herangeführt. Gleichzeitig
bietet das Angebot Gelegenheit zum Austausch
unter Eltern sowie zum Kennenlernen und Nutzen
der Kinderbibliothek.
Die Treffen werden von
einer Mitarbeiterin der Bibliothek begleitet.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung
nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet
alle zwei Wochen donnerstags von 10:30 bis 11:15
Uhr in der Kinderbibliothek statt. Auftakt ist
am 7. Mai 2026.
Stadt Dinslaken
ruft zur Teilnahme am STADTRADELN 2026 auf
Dinslaken beteiligt sich auch im
Jahr 2026 gemeinsam mit den Städten des Kreises
Wesel am bundesweiten Wettbewerb „STADTRADELN“.
Die Aktion des Klima-Bündnis e.V., dem größten
kommunalen Netzwerk für Klimaschutz, findet in
Dinslaken vom 10. bis 30. Mai 2026 statt. Ziel
des Wettbewerbs ist es, möglichst viele
Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad oder
Pedelec zurückzulegen.
Über einen
Zeitraum von drei Wochen sammeln die
Teilnehmenden Kilometer, die online oder per
STADTRADELN-App erfasst werden. Mitmachen kann
einzeln oder in Teams. Jeder geradelte Kilometer
ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zur eigenen
Gesundheit, betont die Stadtverwaltung.
Gleichzeitig bietet die Aktion eine gute
Gelegenheit, neue Wege in Dinslaken zu entdecken
und das Fahrrad verstärkt in den Alltag zu
integrieren.
Die Anmeldung ist ab sofort und noch bis zum
Ende des Aktionszeitraums am 30. Mai möglich
unter: www.stadtradeln.de/dinslaken. Bereits
zurückgelegte Kilometer können auch nachträglich
eingetragen werden.
Zum Auftakt lädt die
Stadt Dinslaken am Sonntag, 10. Mai, zu einer
gemeinsamen Fahrradtour mit Bürgermeister Simon
Panke ein: „STADTRADELN ist mittlerweile eine
Tradition, die uns im wahrsten Sinne des Wortes
bewegt. Es ist ein Wettbewerb, der sich positiv
auf die eigene Gesundheit, die Umwelt und das
Lebensgefühl in unserer Stadt auswirkt. Ich
würde mich freuen, wenn wieder viele Menschen
dabei sind und wir gemeinsam richtig Strecke für
Dinslaken machen!“
Treffpunkt ist am 10.
Mai um 9:45 Uhr im Burginnenhof, der Start
erfolgt gegen 10:00 Uhr. Geplant sind zwei
aufeinanderfolgende Rundfahrten durch das
Stadtgebiet, die jeweils wieder am Rathaus
vorbeiführen. Teilnehmende können flexibel
entscheiden, ob sie nur die erste oder beide
Touren mitfahren möchten. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen.
Ein weiteres Angebot ist eine thematische
Fahrradtour am Donnerstag, 21. Mai, von 17:00
bis etwa 19:00 Uhr. Im Fokus stehen dabei die
Themen Klima- und Umweltschutz. Startpunkt ist
die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahme
ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich
unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de.
Auch
in diesem Jahr gibt es attraktive Preise: Unter
allen aktiv Teilnehmenden werden Dinslakener
Einkaufsgutscheine verlost. Zudem werden die
erfolgreichsten Schulklassen prämiert. Die
Preise werden freundlicherweise von den
Stadtwerken Dinslaken, der Volksbank
Rhein-Lippe, der Niederrheinischen Sparkasse
Rhein-Lippe sowie der Firma Hellmich zur
Verfügung gestellt.
Die Stadt Dinslaken
bedankt sich herzlich bei den Sponsorinnen und
Sponsoren für ihre Unterstützung.
Weitere Informationen zum STADTRADELN in
Dinslaken sind online verfügbar
unter www.stadtradeln.de/dinslaken
Innovative Studie für Patient:innen mit
Leberkrebs (HCC) im Studienzentrum des
Krankenhauses Bethanien Moers
„Verbesserung der Lebensqualität und
Überlebenszeit“ Unter der Leitung des Prüfarztes
und Sektionsleiters für Hämatologie und
Onkologie Dr. Mischa Möller startete Ende April
2026 die klinische Studie „ARTEMIDE-HCC01
(NCT06921785)“ durch den Sponsor AstraZeneca im
zertifizierten Studienzentrum des Krankenhauses
Bethanien Moers. „Wir haben durch diese Studie
die einmalige Gelegenheit, unseren Patientinnen
und Patienten mit unheilbarem Leberkrebs (HCC)
ein in mehrfacher Hinsicht innovatives
Therapiekonzept anzubieten“, erklärt Dr. Möller.
Das so genannte hepatozelluläre Karzinom
zählt, wenn es nicht operativ entfernt werden
kann, zu den schwer behandelbaren
Krebserkrankungen. Eine Verbesserung der
Therapie wurde zuletzt durch die Anwendung der
Immuntherapie erreicht. Dabei wird das
körpereigene Immunsystem dazu aktiviert, die
Krebszellen zu bekämpfen und die Erkrankung so
einzudämmen.
„Wir erhoffen uns durch die
Kombination der in der klinischen Studie
verwendeten vier Wirkstoffe ohne Chemotherapie
eine Verbesserung der Überlebenszeit für unsere
Patientinnen und Patienten – und das bei einer
guten Lebensqualität“, so die Verantwortlichen.
Bislang einzigartig an dem chemotherapiefreien
Konzept der Studie ist ein Therapiearm, der drei
verschiedene Immuntherapeutika (PD-1, CTLA-4,
TIGIT) und einen Antikörper zur Hemmung des
Gefäßwachstums (Angiogeneseinhibitor)
kombiniert.
Die Studie ist dabei in drei
Therapiearmen konzipiert: Der erste kombiniert
alle vier Therapiekonzepte. Der zweite Arm
kombiniert den neuartigen TIGIT-Inhibitor mit
Bevacizumab (Antikörper zur Hemmung des
Gefäßwachstums). Der dritte Arm setzt sich als
Kontrollarm mit dem derzeitigen Therapiestandard
aus einem Immuntherapeutikum und Bevacizumab
zusammen. Die Teilnehmer:innen werden nach dem
Zufallsprinzip den verschiedenen Therapiearmen
zugeteilt.
An der Studie teilnehmen
können alle erwachsenen Patient:innen mit einem
in einer Gewebeprobe bestätigten Leberkrebs, der
nicht operiert oder mit einer anderen
Lokaltherapie behandelt werden kann und bei
denen noch keine andere medikamentöse
Krebstherapie begonnen wurde. Sollte nach einem
Lebereingriff ein Fortschreiten der Erkrankung
festgestellt werden, kann die Studienteilnahme
28 Tage nach dem Eingriff beginnen.
„Die
Patientinnen und Patienten sollten in der Lage
sein, ambulante Termine im Studienzentrum des
Krankenhauses Bethanien Moers (Bethanienstraße
21, 47441 Moers) wahrzunehmen. Außerdem darf die
Leberfunktion nur leicht beeinträchtigt sein
(Child-Pugh A; Score 5-6)“, beschreibt Prüfarzt
Möller die weiteren Voraussetzungen für eine
Teilnahme. Interessierte Patient:innen oder
zuweisende Ärzt:innen können sich telefonisch an
das Studienzentrum des Krankenhauses Bethanien
Moers unter +49 (0) 2841 200 2205 oder per
E-Mail an
mischa.moeller@bethaninenmoers.de wenden.
„Sprechen Sie uns an – wir
beraten Sie unverbindlich und beantworten gerne
Ihre Fragen zur Teilnahme“, fassen die
Verantwortlichen zusammen.

Dr. Mischa Möller, Prüfarzt und Sektionsleiter
für Hämatoonkologie am Krankenhaus Bethanien
Moers, leitet eine neue Studie für Patient:innen
mit Leberkrebs (HCC).
Bilanz
nach einem Jahr Merz-Regierung: „Deutschland
kann sich keine Selbstblockade leisten“
Nach einem Jahr Bundesregierung unter
Kanzler Friedrich Merz zieht Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des Deutschen
Mittelstands-Bunds (DMB), eine ernüchternde
Bilanz: „Es ist kein Jahr des Stillstands
gewesen, aber auch kein Jahr des Aufbruchs.“
Tenbieg betont: „In den ersten zwölf
Monaten der Merz-Regierung gab es sie: erste
Impulse – steuerliche Anreize für Investitionen,
punktuelle Entlastungen bei Energiepreisen,
Fortschritte in der digitalen Verwaltung. In der
Arbeitsmarktpolitik sind einzelne Maßnahmen
erkennbar, die in die richtige Richtung weisen.
Aber insgesamt: zu wenig, zu langsam, zu wenig
zusammenhängend.
Die schwarz-rote
Koalition hat kein Erkenntnisproblem, sondern
ein Umsetzungsproblem. Damit wird eine
strukturelle Misere sichtbar, die sich schon
unter der Vorgängerregierung gezeigt hat. Der
Eindruck, dass mit viel politischem Getöse viel
Klein-Klein und viel Stückwerk auf den Weg
gebracht wird, aber eben kein weitreichender
Zukunftsplan für die deutsche Wirtschaft
existiert.
Die Wirtschaft hat in den
vergangenen Jahren eine außerordentliche
Veränderung des Wettbewerbsumfelds erfahren
müssen, getrieben von Zollschranken und
gestörten Lieferketten, hohen Energiepreisen und
nicht zuletzt durch den demografischen Wandel.
Ungeduld und Unverständnis über die zähen
politischen Entscheidungsprozesse und den
fehlenden Mut, strukturelle Reformen umzusetzen,
haben sich in den Unternehmen festgesetzt. Die
großen Strukturreformen, die viele Unternehmen
so dringend benötigen, sind bislang
ausgeblieben.
Gerade in einem Umfeld
wachsender geopolitischer Unsicherheit und
wirtschaftlicher Fragilität kann sich
Deutschland keine Selbstblockade leisten. So
bleibt nach einem Jahr eine Bilanz, die sich
nicht in einfachen Kategorien fassen lässt. Es
ist kein Jahr des Stillstands gewesen, aber auch
kein Jahr des Aufbruchs.“
Reichweite, Ladeplanung und Gewichte - worauf es
vor der Reise mit Anhänger ankommt
Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen
unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein
Elektroauto vor neuen Fragen: Funktioniert der
gewohnte Campingurlaub genauso? Wie weit komme
ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann
laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere
Anforderungen als im Alltag. Reichweite,
zulässige Gewichte und passende
Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt. Der
ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, welche
E-Autos sich eignen, wie man die Route sinnvoll
plant und worauf es bei Gewichten, Laden und
Fahrpraxis wirklich ankommt.
Welches
E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen? Ein Blick
in die Fahrzeugpapiere ist entscheidend. In der
Zulassungsbescheinigung Teil I geben die Punkte
O.1 und O.2 Auskunft über die technisch
zulässige Anhängelast für gebremste und
ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast
ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug
keinen Anhänger ziehen.

Foto ACV
Gerade bei älteren E-Autos kann
dies der Fall sein. Sie eignen sich dann zwar
unter Umständen für Transportlösungen wie
Fahrradträger oder Heckboxen, jedoch nicht zum
Ziehen eines Anhängers. Viele aktuelle Modelle
sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt.
Je nach Modell und Ausführung reichen die
zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um
750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen
Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei
größeren Fahrzeugen auch darüber.
Eine
Nachrüstung der Anhängerkupplung ist nur
zulässig, wenn sie für den jeweiligen
Fahrzeugtyp freigegeben ist, fachgerecht erfolgt
und die Kupplung über eine entsprechende
Genehmigung, etwa nach ECE-R55, verfügt.
Abweichungen von Herstellervorgaben können zu
Problemen bei Garantie oder Gewährleistung
führen.
Worauf es beim Kauf ankommt
Bei der Anschaffung eines E-Autos für den
Wohnwagenbetrieb sollten nicht primär
Prospektwerte wie Leistung oder WLTP-Reichweite
im Vordergrund stehen. Entscheidend sind
vielmehr die Anforderungen des Anhängers.
Wichtige Kriterien sind: - Passung
zwischen Anhängelast des Fahrzeugs und Wohnwagen
ausreichende Stützlast - genügend
Zuladungsreserven für Insassen, Gepäck und
Stützlast - Wie stark sinkt die Reichweite
mit Wohnwagen?
Beim Ziehen eines
Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche
Gewicht aus. In der Praxis spielt die
Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine
zentrale Rolle. Besonders große und breite
Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich
und werden damit zum entscheidenden Faktor für
die Reichweite.
Während kleinere Anhänger
kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite
mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen
Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis
bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere
Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten
erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.
Wer
einen neuen Wohnwagen anschafft, ist mit
leichteren und aerodynamisch günstigeren
Modellen langfristig im Vorteil.
Wie
funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf
längeren Strecken oft nicht auf der Straße,
sondern an der Ladesäule. Viele
Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw
ausgelegt, die rückwärts oder seitlich
einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der
Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren
oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen
oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte
seine Route deshalb vorab nicht nur nach
Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot
auswählen.
Größere Ladeparks und
Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im
Vorteil. Hilfreich sind außerdem
Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in
Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld
erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann
taugt oder nicht.
Welche Gewichtsangaben
sind beim Wohnwagen entscheidend? Maßgeblich
ist das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens im
Reisezustand, also Leergewicht plus Zuladung.
Dieses darf die zulässige Anhängelast des
Fahrzeugs nicht überschreiten. Zusätzlich kann
ein maximal zulässiges Gesamtgewicht des
Gespanns vorgegeben sein.
Für Wohnwagen
ist in der Regel die gebremste Anhängelast
relevant, da Pkw-Anhänger über 750 Kilogramm
zulässiger Gesamtmasse in Deutschland eine
eigene Bremse benötigen. Für die Fahrzeugwahl
empfiehlt es sich, neben dem Leergewicht auch
die zulässige Gesamtmasse und den realistischen
Beladungszustand zu berücksichtigen.
Warum sind Stützlast und Achslast so wichtig?
Besonders oft unterschätzt wird die Stützlast,
also die Last, mit der der Anhänger von oben auf
die Kupplung drückt. Sie findet sich in den
Papieren des Fahrzeugs unter Punkt 13,
zusätzlich auf den Typenschildern von Kupplung
und Anhänger. Maßgeblich ist immer der kleinste
angegebene Wert.
Für eine stabile
Straßenlage sollte die zulässige Stützlast
möglichst weit ausgeschöpft, aber niemals
überschritten werden. Gleichzeitig zählt diese
Stützlast auf Seiten des Zugfahrzeugs zur
Zuladung dazu. Das heißt: Sie verringert die
verfügbaren Reserven für Gepäck und Passagiere
und belastet die Hinterachse zusätzlich.
Genau deshalb muss bei einem beladenen Gespann
aus Auto und Anhänger auch die Achslast im Blick
bleiben; sie beschreibt, wie stark die Räder
einer Achse auf die Fahrbahn drücken, und die
zulässigen Werte für Vorder- und Hinterachse
sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I bei
den Achslastangaben aufgeführt. Gerade mit
Wohnwagen kann die Hinterachse des Zugfahrzeugs
schneller zum limitierenden Faktor werden als
die reine Anhängelast.
Welche
Führerscheinregeln gelten für Gespanne? Neben
der Fahrzeugtechnik spielt die Fahrerlaubnis
eine entscheidende Rolle. Maßgeblich ist dabei
die zulässige Gesamtmasse der Kombination laut
Fahrzeugpapieren.
Mit der Klasse B darf
ein Zugfahrzeug bis 3,5 Tonnen zulässiger
Gesamtmasse gefahren werden. Dazu kommt entweder
ein Anhänger bis 750 Kilogramm oder ein
schwererer Anhänger, sofern die Kombination
insgesamt 3,5 Tonnen nicht überschreitet.
Reicht das nicht, kommt für viele Camper die
Schlüsselzahl B96 infrage. Sie gilt für
Kombinationen über 3,5 Tonnen bis maximal 4,25
Tonnen. Noch darüber liegt die Klasse BE, mit
der Anhänger bis 3,5 Tonnen gezogen werden
dürfen.
Wichtig ist dabei: Wer mit der
falschen Klasse fährt, macht sich wegen Fahrens
ohne Fahrerlaubnis strafbar. Die Regeln gelten
unabhängig davon, ob ein E-Auto oder ein
Verbrenner als Zugfahrzeug genutzt wird. Durch
das höhere Gewicht vieler E-Autos werden die
Grenzen jedoch schneller erreicht.
Wie
fährt sich ein Wohnwagen mit E-Auto? Selbst
die beste Kombination aus E-Auto und Anhänger
bleibt nur dann sicher, wenn der Fahrer mit dem
Gespann umgehen kann. Wer länger nicht mit
Anhänger gefahren ist, sollte Rangieren,
Rückwärtsfahren und Bremsen am besten vor der
Reise auf einer freien Fläche oder einem
Verkehrsübungsplatz üben.
Gerade das
Rückwärtsfahren erfordert etwas Umgewöhnung,
weil der Anhänger auf Lenkeinschläge
entgegengesetzt reagiert. Gespanne reagieren
zudem empfindlicher auf Seitenwind, Brücken und
hastige Lenkbewegungen.
Sollte der
Anhänger ins Schlingern geraten, hilft kein
hektisches Gegenlenken, sondern nur, die
Geschwindigkeit zu reduzieren. Erfahrung, Ruhe
und sauberes Beladen sind deshalb beim Ziehen
mit dem E-Auto mindestens so wichtig wie eine
hohe Motorleistung.
Fazit: Gute Planung
macht den Unterschied Der Anhängerbetrieb mit
dem E-Auto ist heute deutlich alltagstauglicher
als noch vor wenigen Jahren, erfordert jedoch
eine sorgfältige Vorbereitung. Besonders bei
regelmäßigem Einsatz oder bei der gezielten
Fahrzeuganschaffung ist ein systematisches
Vorgehen sinnvoll.
Dazu gehören die
Prüfung der Anhängerdaten, der Abgleich mit
Anhängelast, Stützlast und Achslast des
Fahrzeugs sowie eine realistische Einschätzung
der Reichweite unter Last und eine durchdachte
Ladeplanung.

39,7 % der Mütter mit einem Kind
unter drei Jahren sind erwerbstätig
Bei Vätern mit einem Kind unter drei Jahren
liegt die Erwerbstätigenquote bei 88,7 %
Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr
Sorgearbeit und sind deutlich seltener
erwerbstätig als Väter in derselben
Familiensituation. Im Jahr 2025 gingen 39,7 %
der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei
Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag
am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem
oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt
lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 %
mehr als doppelt so hoch.
Mütter kleiner
Kinder häufiger erwerbstätig als zehn Jahre
zuvor Mütter von unter Dreijährigen sind aktuell
etwas häufiger erwerbstätig als noch vor zehn
Jahren: Im Jahr 2015 hatte die
Erwerbstätigenquote bei 36,0 % gelegen. Bei den
Vätern ist die Erwerbstätigenquote im selben
Zeitraum nahezu unverändert: Von ihnen waren
89,5 % im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit
nachgegangen.

Erwerbstätigenquote von Müttern steigt mit
Alter der Kinder Wenn die Kinder älter werden,
werden Mütter wieder verstärkt erwerbstätig. Im
Jahr 2025 arbeiteten 71,2 % der Mütter mit
mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Bei den
Vätern spielt das Alter der Kinder mit Blick auf
die Erwerbstätigkeit hingegen kaum eine Rolle.
Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit
minderjährigen Kindern lag mit 91,4 % nur
geringfügig höher als von Vätern mit kleinen
Kindern.
Bei Vätern mit einem Kind unter
drei Jahren liegt die Erwerbstätigenquote bei
88,7 % Mütter von kleinen Kindern übernehmen
mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener
erwerbstätig als Väter in derselben
Familiensituation.
Im Jahr 2025 gingen
39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind
unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die
mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im
Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit
88,7 % mehr als doppelt so hoch.
NRW: 2025
wurden mehr Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude genehmigt *
2.785 neue Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude genehmigt (+0,7 %) *
Rückgang bei Genehmigungen für Hotels und
Gaststätten um -15,4 % * Rauminhalt sinkt um
8,4 % auf 32,68 Millionen Kubikmeter
Im
Jahr 2025 haben die nordrhein-westfälischen
Bauämter den Bau von 2.785 neuen Betriebs-,
Büro- und Verwaltungsgebäuden genehmigt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit
0,7 % mehr Baugenehmigungen
für Nichtwohngebäude erteilt als ein Jahr zuvor
(2024: 2.765 Baugenehmigungen).
Rückgänge sind hingegen bei den Baugenehmigungen
für Handels- und Lagergebäude zu verzeichnen:
hier wurden 785 Gebäude genehmigt, 87 weniger
als im Vorjahr, ein Rückgang von rund 10 %.
Für Büro- und Verwaltungsgebäude wurden 236
Baugenehmigungen erteilt – 31 weniger als 2024
(−11,6 %) und der Rückgang bei den Hotels und
Gaststätten lag bei −15,4 % (66 erteilte
Baugenehmigungen).
Zunahmen verzeichneten 2025 die Baugenehmigungen
für Landwirtschaftliche Betriebsgebäude: hierfür
wurden 645 Baugenehmigungen erteilt, ein Zuwachs
von +6,4 % bzw. 39 Gebäuden. Auf Fabrik- und
Werkstattgebäude entfielen 273 Baugenehmigungen
(+11,9 % bzw. 29 Gebäude). Weiterhin wurden 71
Baugenehmigungen für Anstaltsgebäude erteilt (im
Vorjahr 67). Bei den übrigen
Nichtwohngebäuden beträgt die Zunahme 12,4 %
(709 Baugenehmigungen; +78 Gebäude).

Rauminhalt der genehmigten neuen
Nichtwohngebäude sank um 8,4 % Der
Rauminhalt aller 2.785 im Jahr 2025 genehmigten
neuen Nichtwohngebäude verringerte sich in
Nordrhein-Westfalen gegenüber 2024 um 8,4 % auf
rund 32,68 Millionen Kubikmeter. Einen großen
Anteil an der Abnahme des umbauten Raumes hatten
die Handels- und Lagergebäude: Der genehmigte
Rauminhalt sank bei dieser Gebäudeart um 13,1 %
auf 17,53 Mio. m3.
Rückgänge beim
Rauminhalt verzeichneten auch
die Landwirtschaftlichen
Betriebsgebäude (−12,7 % auf 3,31 Mio. m3),
die Büro- und Verwaltungsgebäude (−27,4 % auf
2,26 Mio. m3), die Anstaltsgebäude (−36,7 % auf
0,63 Mio. m3) und die Hotels und
Gaststätten (−24,4 % auf 0,28 Mio. m3).
Zunahmen beim genehmigten Rauminhalt
verzeichneten lediglich die Fabrik- und
Werkstattgebäude mit einem Plus von 21,7 % auf
3,04 Mio. m3 und die übrigen
Nichtwohngebäude (+19,2 % auf 5,63 Mio. m3).
NRW: Überdurchschnittlich
viele IT-Störfälle in Unternehmen in 2023
* 26,4 % aller Unternehmen wurden
durch IT-Störfälle beeinträchtigt *
NRW-Anteil über dem EU-Durchschnitt von 21,5 %
* Große Unternehmen mit mindestens 250
Beschäftigten besonders häufig betroffen
Die IT-Systeme der
Unternehmen in Nordrhein-Westfalen wurden im
Jahr 2023 überdurchschnittlich häufig durch
Störfälle beeinträchtigt. 26,4 % aller
Unternehmen gaben an, dass Sicherheitsvorfälle
zu Schadensereignissen geführt hatten. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren dies mehr
als im gesamtdeutschen Durchschnitt mit 25,1 %.
EU-weit lag die Quote bei 21,5 %. Große
Unternehmen besonders häufig betroffen Große
Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigte
waren 2023 häufiger das Ziel von schädlichen
Ereignissen. Mehr als 40 % der befragten
Unternehmen berichteten, dass es im Jahr 2023 zu
Schadensereignissen in ihren IT-Systemen
gekommen war.

51,8 % der Unternehmen schützten
sich mit mindestens 7 gleichzeitigen
Abwehrmaßnahmen Als Reaktion nutzten die
Unternehmen im Folgejahr 2024 einen
umfangreichen Katalog von Technologien zur
Abwehr weiterer Schäden.
Mehr als die
Hälfte der Unternehmen schützten ihre IT-Systeme
mit mindestens 7 verschiedenen Maßnahmen
gleichzeitig, wie beispielsweise durch
regelmäßige Daten-Backups oder durch starke
Passwörter in IT-Systemen. Mitarbeitende werden
oft in die Sicherheitskonzepte eingebunden.
Gerade bei großen Unternehmen werden die
Beschäftigten zur Mithilfe bei der IT-Sicherheit
verpflichtet.
2024 führten 93,6 % der
großen Unternehmen regelmäßige Schulungen durch
oder sensibilisierten durch Vertragsinhalte für
ein sicheres Verhalten. Diese und weitere
Ergebnisse hat das Landesamt für Statistik in
einem neuen Artikel “IT-Sicherheit
der Unternehmen in NRW“ veröffentlicht. Dort
sind verschiedene Aspekte zur IT-Sicherheitslage
der Unternehmen sowie methodische Erläuterungen
zu Ergebnissen der IKTU dargestellt.
Naturschutzbeirat
des Kreises Wesel tagt am 18. Mai
Der Naturschutzbeirat des Kreises Wesel tagt am
Montag, 18. Mai 2026, um 15 Uhr im kleinen
Sitzungssaal der Kreisverwaltung Wesel (Raum
007), Reeser Landstraße 31 in 46483 Wesel.
Aktuelle Informationen sowie Sitzungsvorlagen
mit Anlagen sind auf der Website des Kreises
Wesel unter https://www.kreis-wesel.de/veranstaltungskalender/sitzung-des-naturschutzbeirates-des-kreises-wesel-12 bereitgestellt.
STADTRADELN 2026 - Freude an der
Bewegung Stadtradeln 2026 – Der
Kreis nimmt gemeinsam mit allen Städten und
Gemeinden im Kreisgebiet teil Motto: Möglichst
viele Kilometer – vor allem aber viele
Teilnehmende und Freude an der Bewegung
Der Kreis beteiligt sich auch 2026 wieder am
bundesweiten Mobilitätswettbewerb STADTRADELN.
Die Aktion läuft vom 10. bis 30.Mai
Ziel
ist es, in den drei Aktionswochen möglichst
viele Menschen zum Radfahren zu motivieren und
alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer zu
sammeln – ob auf dem Weg zur Arbeit oder Schule,
beim Einkauf oder in der Freizeit. Jeder
Kilometer zählt, jede aktive Radfahrerin und
jeder aktive Radfahrer ist wichtig. Die
gefahrenen Strecken werden in einem
Online-Radelkalender erfasst – per App, über die
Website oder in manchen Kommunen per
Kilometererfassungsbogen.
Vielleicht
kann das Spitzenergebnis aus dem letzten Jahr
(16.025 Aktive, 2.363.878 gefahrene Kilometer)
ja noch übertroffen werden. Aufgerufen sind alle
Schulen, Kindergärten, Betriebe, Vereine,
Organisation, Familien, sowie all diejenigen,
die im Kreis Wesel wohnen, arbeiten, einem
Verein angehören, in die Schule oder den
Kindergarten gehen.
STADTRADELN bietet
die Gelegenheit, klimafreundliche Mobilität im
Alltag kennenzulernen und auszuprobieren. Im
Vordergrund steht die Beteiligung vieler
Menschen: Es geht um Motivation und Bewusstsein,
nicht ausschließlich um das Erreichen von
Höchstleistungen.
Der Kreis stellt ein
Knotenpunktnetz zur Verfügung, mit dem
Radfahrende ihre individuellen Routen einfach
planen können. Unter dem Motto „Radeln nach
Zahlen“ lässt sich so die Region unkompliziert
entdecken. Auf der Website des Kreises gibt es
zahlreiche Routenangebote für Touren im
Kreisgebiet und darüber hinaus
(https://www.kreis-wesel.de/radfahren).
Schulen können sich erneut für das Schulradeln
anmelden: Beim landesweiten Wettbewerb werden
die fahrradaktivsten Klassen und Schulen in NRW
gesucht. In mehreren Kommunen werden zudem
spezielle Preise für Schulen oder Schulklassen
vergeben.
Besonders eingeladen sind auch
kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger,
aktiv mitzumachen. Auch in diesem Jahr wird das
herausragendste Kommunalparlament im Kreis mit
einer Urkunde ausgezeichnet. Im Jahr 2025 trug
die Stadt Wesel diesen Titel.
Die Aktion
STADTRADELN ist eingebettet in die Klimakampagne
des Klimabündnisses. Mit gemeinsamen Projekten,
Initiativen und Aktionen machen sich die
Kommunen im Kreis Wesel unter dem Motto
"Gemeinsam fürs Klima" auf den Weg und bieten
eine Mitmachkampagne an, die informiert und
motiviert.
Weitere Informationen zum
STADTRADELN finden Bürgerinnen und Bürger unter
www.stadtradeln.de. Auf der Webseite ist die
kostenlose Anmeldung möglich. Zusätzlich sind
die Ansprechpersonen der Kommunen zu finden.
Kreisweit finden verschiedene Radtouren im
Stadtradelzeitraum statt: Weitere
Informationen gibt es auf der Seite: https://
www.kreis-wesel.de/stadtradeln
-
Alpen – Alpen entdecken-Tour
Donnerstag, 14.05.2026 ab 14:00 Uhr (Christi
Himmelfahrt) Treffpunkt: Marktplatz in Alpen
(hinter dem Rathaus) Strecke: Alpentour am
Niederrhein, ca. 37km über Nebenrouten und
Radwege. Dauer ca. 3,5 Stunden Begleitet
durch: Alexander Piegenschke
(Klimaschutzmanager) und Peter Nienhaus
(Ratsmitglied)
Das Angebot richtet sich
an alle Menschen, die ihre Heimatgemeinde noch
besser kennen lernen möchten und ganz besonders
an alle Neubürger*innen, die innerhalb des
letzten Jahres frisch nach Alpen gekommen sind.
Hierzu haben Sie die Möglichkeit, Alpen auf
einer ca. 37 km langen familienfreundlichen
Rundtour kennenzulernen. Die Tour verbindet
alle Alpener Ortsteile und typische Landschaften
des Niederrheins. Entlang der geführten Route
werden regelmäßige Stopps an den
Sehenswürdigkeiten der Gemeinde eingelegt, um
durch Herrn Nienhaus mehr über Gegenwart und
Geschichte des Ortes zu erfahren. Dazu zählen
unter anderem Denkmäler, Museen und verschiedene
Freizeitmöglichkeiten, wie der Waldspielplatz
Bönninghardt. Kontakt: Gemeinde Alpen,
Alexander Piegenschke,
alexander.piegenschke@alpen.de
-
Dinslaken – Auftaktveranstaltung
Stadtradeln Sonntag, 10.05.2026, Start: 10.00
Uhr Treffpunkt: Burginnenhof (Rathaus
Dinslaken, Platz D'Agen 1) Ab 10:00 Uhr
beginnt eine Fahrradtour, die um ca. 11:00 Uhr
wieder am Rathaus endet. Ergänzend kann im
Anschluss von hier aus eine zweite, andere Runde
gedreht werden, die ca. um 12:00 Uhr wieder am
Rathaus endet. Kontakt: Stadt Dinslaken,
Stephan Dinn, stephan.dinn@dinslaken.de Eine
vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
https://www.dinslaken.de/freizeit-tourismus/veranstaltungen/stadtradeln-2026-auftaktveranstaltung
- Dinslaken - Geführte
Radtour "Klima- und Umweltschutz in Dinslaken
erfahren" Donnerstag, 21.05.2026, 17:00
Treffpunkt: Stadtinformation am Rittertor
(Ritterstraße 1) Klima- und Umweltschutz ist
das zentrale Thema für eine lebenswerte Stadt
der Zukunft. In der Stadt Dinslaken sind Klima-
und Umweltschutzmaßnahmen an vielen Stellen
sichtbar. Auf einer leichten ca. zweistündigen
Tour werden interessante Orte in Dinslaken
angefahren, an denen Hintergrundinformationen zu
Klima- und Umweltschutzprojekten vermittelt
werden.
Kontakt: Eine vorherige Anmeldung
unter Tel. 02064 - 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de ist erforderlich.
https://www.dinslaken.de/freizeit-tourismus/veranstaltungen/klima-und-umweltschutz-dinslaken-erfahren-eine-fahrradtour-zu
- Hünxe -
Fahrradreparatur-Werkstatt Stockumer Schule
Samstag, 09.05.2026, 9.30 – 13.00 Uhr Im
Jugend- und Kulturzentrum Stockumer Schule,
Schafstege 41, 46562 Voerde Für alle, die ihr
Fahrrad kurzfristig noch fit machen müssen,
bevor das Kilometer sammeln am 10.05.
losgehen kann, gibt es Unterstützung bei der
Reparatur: - Der ADFC Voerde
bietet eine Fahrradreparatur-Werkstatt an.
Zwei kompetente Personen und Werkzeug bereit.
Passende Ersatzteile bitte mitbringen. Der ADFC
freut sich über eine kleine Spende.
- Moers –
Bürgermeisterin-Radtour Sonntag, 10.05.2026,
11.00 Uhr Treffpunkt: Filder Straße (Höhe
Sport- und Freizeitzentrum/Fechtclub) Die
Radtour startet an der Filder Straße und endet
bei der Feuerwache Hülsdonk.
Kontakt: Stadt Moers, Peer Wessels
(peer.wessels@moers.de) / Parthiban Nadesalingam
(parthiban.nadesalingam@moers.de)
- Schermbeck am Dienstag - Tour
durch die Natur Dienstag, 12.05.2026, 17.00
– 20.00 Uhr Treffpunkt: Weseler Straße 2,
46514 Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/193163-schermbeck-am-dienstag-tour-durch-die-natur
Wer nicht gern allein radelt, ein paar
gemütliche Stunden erleben möchte und dabei
ein Stück Schermbeck und Umgebung kennenlernen
möchte, ist hier genau richtig. Fast jeden
Dienstag starten entspannte Runden in und um
Schermbeck, eine Anmeldung ist nicht nötig.
- Schermbeck am Dienstag
– Tour durch die Natur Dienstag, 19.05.2026,
17.00 – 20.00 Uhr Treffpunkt: Weseler Straße
2, 46514 Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/193165-schermbeck-am-dienstag-tour-durch-die-natur
Wer nicht gern al)lein radelt, ein paar
gemütliche Stunden erleben möchte und dabei
ein Stück Schermbeck und Umgebung kennenlernen
möchte, ist hier genau richtig. Fast jeden
Dienstag starten entspannte Runden in und um
Schermbeck, eine Anmeldung ist nicht nötig.
- Schermbeck - 3.
Fahrradsternfahrt "Tag des Grundgesetzes" mit
Picknick Samstag, 23.05.2026, 09.00 – 17.00
Uhr Treffpunkt: Weseler Str. 2, 46514
Schermbeck (Rathaus)
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/189114-fahrradsternfahrt-tag-des-grundgesetzes
Am Tag des Grundgesetzes ruft die
Organisation "Dorsten gegen Rechts" zu einer
Sternfahrt auf. Nach dem Start am Schermbecker
Rathaus geht es durch die Üfter Mark und
Rhader Wiesen weiter Richtung Lembeck, Wulfen
und Hervest. Im Bürgerpark Maria Lindenhof
wird dann ein informatives Picknick
stattfinden. Verpflegung für das Picknick bringt
bitte jede*r Teilnehmer*in selber mit.
- Sonsbeck –
Familien-Rätseltour rund um Sonsbeck Sonntag,
17.05.2026, 10 Uhr Treffpunkt: Rathaus
Sonsbeck Auf der rund 18 km langen Tour wird
die Umgebung Sonsbecks spielerisch entdeckt. Es
werden zahlreiche Stopps eingelegt, um
Rätselfragen rund um die Region zu beantworten.
Auch die Themen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz
werden hier behandelt. Zielgruppe hier sind
Familien mit Kindern. Am Ende der Tour lockt
eine kleine Überraschung für alle Kinder. Zwecks
Koordination ist eine vorherige Anmeldung
wünschenswert. Kontakt: Gemeinde Sonsbeck,
Andreas Manthey,
andreas.manthey@sonsbeck.de
-
Sonsbeck – Feierabendtour auf der
römischen Wasserquellen-Schleife Freitag,
22.05.2026, 16 Uhr Treffpunkt: Rathaus
Sonsbeck Die rund 35 km lange Tour ist
Bestandteil der Römer-Lippe-Route und verbindet
die abwechslungsreiche Landschaft des
Niederrheins mit der beeindruckenden Geschichte
der Region. Ausgehend vom Rathaus fahren wir
durch die Sonsbecker Schweiz und die Hees bis
Xanten. Über die Boxteler Bahn und den
Tüschenwald erreichen wir Labbeck, wo man einen
Teil der römischen Wasserleitung zur Versorgung
der Römerstadt sehen kann. Anschließend geht es
mit einem faszinierenden Blick über die
niederrheinische Landschaft gemütlich zurück
nach Sonsbeck. Zwecks Koordination ist eine
vorherige Anmeldung wünschenswert. Kontakt:
Gemeinde Sonsbeck, Andreas Manthey,
andreas.manthey@sonsbeck.de
-
Voerde – „Voerder Rad-Muttertag 2026“
Sonntag, 10.05.206, 10.00 Uhr Treffpunkt:
Rathaus Voerde Im Rahmen des Jubiläums (10.
Teilnahme) findet die durch den ADFC geführte
Radtour statt. Diese startet am Rathausplatz und
endet nach etwa 2 Stunden am Haus Voerde. Dort
findet von 10:00 bis 17:00 Uhr ein
Muttertags-Picknick mit Live-Musik und
Kinderbasteln statt. Eine Kaffee- und
Kuchentafel und ein Getränkestand laden zum
Verweilen ein. An der Fahrt werden neben dem 1.
Stellv. Bürgermeister der Stadt Voerde, der ADFC
Dinslaken/Voerde sowie das Koordinationsteam
„STADTRADELN“ Voerde teilnehmen.
Kontakt: Für die bessere Planung wird um
unverbindliche Anmeldung unter:
klimaschutz@voerde.de mit dem Betreff
„Rad-Muttertag“ sowie der teilnehmenden Zahl an
Personen gebeten. Selbstverständlich ist die
Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich.
- Wesel – Auftakttour
Stadtradeln 2026 mit dem ADFC Wesel Sonntag,
10.05.2026, 11:00 Uhr Treffpunkt: Rathaus
Wesel Unter der Leitung des ADFC Wesel bietet
die Stadt Wesel eine Fahrradtour zum Auftakt des
STADTRADELN an. Die Auftakttour führt nach
Schermbeck-Gahlen. Dort können sich
Besucher*innen an diesem Sonntag über
historische Lokomotiven informieren und es
besteht die Möglichkeit, an einer Probefahrt
teilzunehmen. Bei gutem Wetter wird auch das
Kneipp-Becken in Gahlen angesteuert. Es
empfiehlt sich, ein Handtuch mitzunehmen. Länge:
55-60 km, Kontakt: ADFC Wesel, R. Bleckmann
(015154863947)
- Wesel –
Abschlusstour Stadtradeln 2026 mit dem ADFC
Wesel Samstag, 30.05.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus Wesel Die gemeinsame
Abschlusstour zum STADTRADELN von ADFC und Stadt
Wesel führt über Mehrhoog, Hagener Meer und
Düne, Reeser Meer sowie Haldern ins Zentrum von
Rees. Dort steht allen Teilnehmenden eine
ausgiebige Pause von 90 Minuten zur freien
Verfügung, in der die "Älteste Stadt am Unteren
Niederrhein" erkundet werden kann. Zurück nach
Wesel geht es anschließend entlang des Rheins.
Länge: 55 km Kontakt: ADFC Wesel, R.
Bleckmann (015154863947)
Moers:
MACH MAL LAUT geht in die 3. Runde: Schlossplatz
wird Open-Air-Bühne Der Sommer
bekommt wieder Sound! Am Samstag, 20. Juni,
verwandelt sich der Schlossplatz erneut in eine
Open-Air-Bühne für junge Musik – und für alle,
die Lust auf Festivalfeeling mitten in der Stadt
haben: MACH MAL LAUT geht in die dritte Runde.
Los geht’s um 15.30 Uhr, das Finale steigt gegen
20.15 Uhr – perfekt also, um danach noch
entspannt zum EM-Gruppenspiel der deutschen
Nationalmannschaft um 22 Uhr weiterzuziehen.

HIMITZU begeisterte schon beim MACH MAL LAUT
2024. (Foto: Bettina Engel-Albustin)
Sechs Bands sorgen für eine abwechslungsreiche
Mischung quer durch aktuelle Sounds. Organisiert
wird das Festival gemeinsam vom städtischen
Kulturbüro, dem Kinder- und Jugendbüro und dem
Bollwerk 107.
Umsonst und draußen In
diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf
lokalen Acts und Nachwuchsförderung: Gleich zwei
Bands feiern ihre Premiere auf großer Bühne,
nachdem sie sich im Workshop-Format MACH MAL
BAND im Bollwerk 107 zusammengefunden haben.
Mit dabei ist außerdem die Schulband des
Gymnasiums Adolfinum ‚Teenage Bedlam‘. Ergänzt
wird das Line-up durch erfahrene Musikerinnen
und Musiker aus der Region. Als Headliner kehrt
HIMITZU mit Modern-Alternative-Rock zurück auf
den Schlossplatz. Nach ihrem Auftritt vor zwei
Jahren hat sich die Band eine wachsende Fanbase
erspielt.
Weitere Infos zu den
einzelnen Bands folgen in den kommenden Wochen.
„Mit MACH MAL LAUT setzen wir bewusst ein
Zeichen für junge Kultur. Als einziges
Umsonst-und-draußen-Musikfestival auf dem
Schlossplatz richtet sich das Angebot gezielt an
Jugendliche und junge Erwachsene“, erläutert
Mark Bochnig-Mathieu vom städtischen Kinder- und
Jugendbüro. „Es ist niedrigschwellig, offen und
hat echtem Festivalcharakter.“ Gefördert wird
das Event erneut von der Volksbank Niederrhein.
Am 9. Mai: Gratis-Comic-Tag in
der Bibliothek Moers Am Samstag, 9.
Mai, steht die Bibliothek Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, ganz im Zeichen der
Comics: Von 10.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr hält das
Bibliotheksteam Gratis-Comics für Kinder und
Jugendliche bereit (Altersempfehlung ab 6 bis 12
Jahren).

Die Mitarbeitenden der Bibliothek Moers freuen
sich auf den Besuch vieler Comic-Fans. (Foto:
Bibliothek Moers)
Passend dazu erwartet
Familien und Kinder ein kreatives Programm, das
den Lesespaß an Comics fördert, wie zum Beispiel
mehrere Bilderbuchkinos (ab 3 Jahren), Basteln,
Kinderschminken und eine Comic-Schnitzeljagd.
Genaue Informationen zu den Comics sind auf
gratiscomictag.de zu finden. Gefördert wird
dieser Aktionstag von der Sparkasse am
Niederrhein.
Moers: Ausflug zum
Geleucht mit dem Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am
13. Mai Ein besonderes Ziel
erwartet die Teilnehmenden des nächsten
Stadtteiltreffs Neu-Meerbeck am Mittwoch, 13.
Mai: Es geht hinauf zur Halde Rheinpreußen –
genauer zum Geleucht. Unter fachkundiger Leitung
gibt es Einblicke in die Geschichte des
ehemaligen Zechengeländes. Außerdem wird über
die Bedeutung der beeindruckenden Grubenlampe
des Künstlers Otto Piene informiert.
Treffpunkt ist um 16.50 Uhr direkt am Geleucht
(Gutenbergstraße). Wer eine Fahrmöglichkeit
braucht, kann um 16.30 Uhr zum Stadtteilbüro
Neu-Meerbeck, Bismarckstraße 43b, kommen.
Mitarbeitende übernehmen den Transport – auch
für Menschen mit Gehhilfen und Rollatoren
(Anmeldung erforderlich).
Die
Veranstaltung ist kostenlos. Informationen und
Anmeldungen sind beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
möglich (Telefon 0 28 41 / 201 – 530; Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de)
Moers: Kurzgeschichten am
Mittag - zum früheren Kirchtor Die
Standorte der alten Moerser Stadttore – Kirchtor
an der Kirchstraße und Mattorn am Neumarkt –
sind spannende Geschichtsorte. Bleiben Sie
einfach stehen. Und lassen Sie sich Moerser
Stadtgeschichte kurzgefasst und bequem erzählen!
Geführt von Eva-Maria Eifert Dauer: ca. 45
Minuten. Preis: 6 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 05.05.2026 - 11:30
Uhr - 13:30 Uhr. Veranstaltungsort Gänsebrunnen
Ecke Friedrichstraße / Kirchstraße.
Moers: Der Herr der Ringe & Der Hobbit -
Das Konzert
Erlebe „Der Herr der Ringe & Der Hobbit –
Das Konzert“: Ein episches Live-Erlebnis mit
Orchester, Chor und Solisten der Cinema Festival
Symphonics. Die magische Musik von Howard Shore,
beeindruckende Licht- und Leinwand-Animationen
und bekannte Melodien wie „The Last Goodbye“
entführen Sie mitten nach Mittelerde –
klangvoll, stimmungsvoll, einzigartig!

Tickets gibt es ab 37,49 Euro unter www.reservix.de
Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11,
47445 Moers.
Moers: A Tribute To
The Best Of Hans Zimmer
Beste Filmmusik aus „Dune“, „James Bond“,
„Fluch der Karibik“, „Der König der Löwen“,
„Gladiator“, „The Dark Knight“, „Inception“,
„Interstellar“ und vielen anderen
Top-Produktionen in einem faszinierenden Konzert
mit Filmorchester, Chor, Starsolisten, einem
Special Guest aus den Filmen und ausgewählten
Filmausschnitten!

Tickets gibt es ab 37,49 Euro unter www.reservix.de.
Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Kulturzentrum
Rheinkamp, Adresse Kopernikusstraße 11, 47445
Moers.
Moers: Früher war alles
besser! Politisch defekt – Talk-Format
Politisch Defekt ist ein Talk-Format, bei
dem es ans Eingemachte geht, mit handverlesenen
Gästen in garantiert zensurfreier Atmosphäre.
Jede Ausgabe knöpft sich ein gesellschaftliches
Phänomen unserer Zeit vor. Titel der Pilot-Folge
ist: Früher war alles besser!
Ist das
so und wenn ja, wen befragt man dazu am besten?
Angela Merkel? Rudi Carell? Oder doch die eigene
Oma? Sie finden den Videobeweis doof oder haben
das Gefühl, Ihre Meinung nicht mehr sagen zu
dürfen? Sie hegen den Verdacht 2016 war das
letzte gute Jahr? Sie vermissen grüne
Polizeiautos, die RAF oder sehnen sich George W.
Bush zurück?
Dann ist dieser Abend genau
das richtige für Sie. Vergessen Sie Markus Lanz
und freuen Sie sich auf den tiefschürfensten
Moderator, den Moers aufbringen kann:
Ensemblemitglied Linus Ebner.

Eintritt: 13 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.05.2026 - 19:30
Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater
- Studio. Kastell 6, 47441 Moers.
Moers: "Die Schöpfung" von Joseph Haydn
(Hob.XXI:2) Titelbild vom Flyer:
1946 - 2026: 80 Jahre Moerser Kammerchor e.V.,
Die Schöfung (Hob. XXI:2), Samstag, 09.05.2026,
19 Uhr, Evangelische Stadtkirche Moers, Einlass:
ab 18.15 Uhr Die Erschaffung Adams (1508 –
1512) von Michelangelo Detail des Deckenfreskos
der Sixtinischen Kapelle

Bildcollage: Wikipedia und pixabay.com
Festliches Konzert zum 80-jährigen Jubiläum des
Moerser Kammerchores e.V. Joseph Haydns
Meisterstück: Die Schöpfung
Die
"Schöpfung" von Joseph Haydn ist ein
meisterhaftes Chor-und Orchesterwerk und eine
der beliebtesten Kompositionen der
Musikgeschichte. Sie spricht sowohl
musikbegeisterte Laien als auch Musikerinnen und
Musiker unmittelbar an. Aus Anlass des
80-jährigen Jubiläums des Moerser Kammerchores
e.V. haben wir uns deshalb für "Die Schöpfung"
entschieden, stand sie doch auch schon kurz nach
der Gründung des Chores auf dem Programm.
Haydn nutzte damals revolutionär
musikalische Mittel. Berühmt ist der Moment, wo
aus dem Chaos des Beginns das Licht entsteht. Es
erklingt plötzlich ein gewaltiger C-Dur Akkord,
- ein Effekt, der das Publikum damals wie heute
elektrisiert. Lautmalerische Details werden
durch die Instrumente zum Klingen gebracht: das
Rauschen der Bäche, das Singen der Lerchen, das
Brüllen der Löwen und sogar das Kriechen der
Würmer.
Prachtvolle Chorsätze wechseln
sich mit virtuosen Arien ab und die
Orchesterbehandlung weist schon auf die Romantik
voraus. Inhaltlich schlägt das Werk eine Brücke
zwischen religiöser Tradition und dem zu Haydns
Zeit entstehenden Weltbild der Aufklärung.
Im Gegensatz zu vielen religiösen Werken, die
sich auf Sünde und Buße konzentrieren, strahlt
die Schöpfung puren Optimismus und Bewunderung
für die Welt aus. Haydn wollte eine Musik
schaffen, die "dem von Sorgen gebeugten Menschen
für eine Weile Ruhe und Frieden schenkt". Das
ist auch in der heutigen Zeit, die von vielen
Kriegen und Katastrophen bedroht ist, mehr als
nötig.
Einlass ab 18.15 Uhr
Mitwirkende Elisa Rabanus, Sopran Scott
Robert Shaw, Tenor Dmitri Vargin, Bass
Moerser Kammerchor e.V. Camerata Louis-Spohr,
Düsseldorf Alvaro Tinjaca-Bedoya, Continuo
Leitung: Klaus-Peter Pfeifer
Eintrittspreise: 25 Euro (Kirchenraum,
unten), 20 Euro (Seitenemporen), 10 Euro
(Kinder, Jugendliche, Studenten, Auszubildende
mit Ausweis an der Abendkasse) Kartenverkauf:
Kartentelefon: 0176 / 62 40 17 48 E-Mail:
info@moerser-kammerchor.de
Barbara-Buchhandlung, Moers, Abendkasse
2. Moerser City-Trödelmarkt
Die Citytrödelmärkte werden seit 2009 von der
MoersMarketlng GmbH im innerstädtischen Bereich
der Moerser Innenstadt erfolgreich
durchgeführt. Das gemischte Besucherpublikum
bummelt entlang der aufgebauten Stände um nach
„Trödelschnäppchen" Ausschau zu halten.

(Foto: Moers Marketing)
Die Trödler und
Trödlerinnen sind Privatleute, keine
professionellen Händler oder Händlerinnen. Es
werden in der kompletten Stein- und Neustraße,
in Teilbereichen der Haag-, Meer- und
Kirchstraße sowie am Königlichen Hof wieder über
300 private Anbieter ihre „alten Schätze“ aus
Dachboden und Keller anbieten.
Veranstaltungsdatum 10.05.2026 - 11:00
Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Innenstadt.
Veranstalter Moers Marketing GmbH, Adresse
Kirchstraße 27a/b 47441 Moers.
Zwischen Komfort und
Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in zum
Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen,
Bordkarte erhalten – diese Schritte gehören für
viele Reisende heute selbstverständlich zur
Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch
nicht mehr direkt über die Airline erledigt,
sondern über externe Dienstleister. Das
Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland
beobachtet: Für Nutzer ist dabei häufig nicht
klar erkennbar, mit wem sie es tatsächlich zu
tun haben – und ob sie gerade lediglich einen
Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges
Abonnement abschließen.
Der günstige
Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in,
reservieren Sitzplätze oder stellen Bordkarten
bereit. Beworben werden diese Angebote oft als
einfache Zusatzleistungen für gerade einmal
einen Euro. Doch die vermeintliche
Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als
„Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit
möglicherweise zusätzliche Leistungen oder ein
Abonnement ab.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen
Online-Service kann schnell ein
kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild:
KI-generiert)
In einigen Fällen werden
wenige Tage später deutlich höhere Beträge –
etwa rund 79 Euro – abgebucht. Gleichzeitig
berichten Verbraucher, dass die Dienstleistung
trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet
erbracht wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch
auch unabhängig davon gilt: „Sobald aus einem
Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten-
und Vertragsinformation für Verbraucher
offensichtlich nicht klar genug“, betont Malina
Garcia, Juristin beim EVZ.
Warum viele
Fälle gar nicht beim EVZ landen Dem
Europäischen Verbraucherzentrum liegen
zahlreiche Beschwerden zu solchen
Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der
Betroffenen dürfte jedoch deutlich höher liegen.
Denn viele Verbraucher versuchen zunächst, das
Problem selbst zu klären – und schließen den
Vorgang dann frühzeitig ab.
„Unternehmen
reagieren auf direkte Beschwerden häufig mit
Teil-Erstattungen und bieten an, das Abonnement
zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist
das oft entscheidend – sie wollen vor allem aus
der laufenden Verpflichtung heraus. Dass dabei
unter Umständen nicht der gesamte Betrag
zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“
Wie häufig Fälle auf diese Weise abgeschlossen
werden, lässt sich leider nicht beziffern.
Wenn Zuständigkeiten unklar werden Neben
den finanziellen Folgen ergeben sich auch
praktische Probleme. Viele Verbraucher gehen
davon aus, den Online-Check-in direkt über die
Airline vorgenommen zu haben. Dass ein externer
Dienstleister zwischengeschaltet ist, wird oft
erst dann deutlich, wenn zusätzliche Beträge
abgebucht werden.
Besonders bei der
Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum
tatsächlichen Vertragspartner, zu Kosten oder
zur Laufzeit häufig nur schwer auffindbar oder
nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt
eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den
vollständigen Betrag beim Bestellbutton
unmissverständlich deutlich machen“, betont
Garcia.
Praktische Nachteile im
Reisealltag Unabhängig von dieser rechtlichen
Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz
praktische Nachteile – etwa bei verschobenen
Flugzeiten, neu vergebenen Sitzplätzen oder
einem später öffnenden Check-in. Wer direkt mit
der Airline verbunden ist, erhält solche
Informationen in der Regel unmittelbar, etwa
über die App oder per Mail. Wer den Vorgang über
einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss
Informationen oft selbstständig und über Umwege
suchen.
„Solange im Ablauf alles
glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“,
sagt Garcia. „Aber im Problemfall ist der
direkte Draht zur Airline Gold wert.“
Transparenz bleibt der zentrale Punkt Aus
Sicht des EVZ liegt das Problem weniger in
einzelnen Klicks als in fehlender Transparenz:
Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar
und verständlich machen, mit wem ein Vertrag
zustande kommt, welche Kosten entstehen und ob
ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade bei
digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen
Endgeräten ist das entscheidend.
Warum
Orientierung über Bewertungen schwierig ist
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer
misstrauisch wird und sich vor oder nach der
Buchung orientieren möchte, stößt schnell an
Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen
finden sich teils sehr unterschiedliche Profile
zu identischen Anbietern – teilweise mit nur
leicht abweichenden Schreibweisen. Für
Verbraucher ist dann kaum nachvollziehbar,
welche Bewertungen tatsächlich zu welchem
Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.
Worauf es beim Online-Check-in ankommt
Wer den Online-Check-in nutzt, sollte sich einen
Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang
nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem
Klick prüfen, wer den Service anbietet. Der Name
der Airline allein reicht nicht – entscheidend
ist, wer als Vertragspartner genannt wird.
•
Auf den letzten Bestellschritt achten. Wird
klar und verständlich darauf hingewiesen, dass
ein kostenpflichtiger Vertrag oder ein
Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese
Information oder ist sie schwer auffindbar, ist
Vorsicht geboten.
• Preisangaben
kritisch lesen. Günstige Einstiegspreise
können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil
der tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine
Laufzeit gebunden sind. Mobil besonders
aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind
Hinweise zu Kosten, Laufzeit oder
Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im
Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am
Desktop erneut prüfen.
•
Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht
weitergeben. Je weniger Stellen Zugriff auf
die eigenen Flugdaten haben, desto
übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und
Informationswege.
• Bewertungen
gezielt prüfen. Bei sehr unterschiedlichen
Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten
Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich
tatsächlich um denselben Anbieter handelt.
Mehr zu Abofallen

54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an
Schulen und im Bereich "Öffentliche Sicherheit
und Ordnung“ im Einsatz • Weiterer
größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30.
Juni 2024 die Verteidigung (10,0 %) • Zahl
der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und
Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen
zehn Jahren um 5,8 % gestiegen • Deutliche
Länderunterschiede beim Anteil der Beamtinnen
und Beamten an Schulen
Knapp zwei
Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in
Deutschland, die Mehrheit von ihnen ist in den
Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung
sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni
2024 gab es hierzulande 1,96 Millionen
Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter
sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden
letztgenannten Gruppen sind zwar keine
Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne,
werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.
Wie das Statistische Bundesamt weiter
mitteilt, machten die drei Gruppen insgesamt gut
ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der
Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in
einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6
%).
Der größte Teil der
Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter
sowie Soldatinnen und Soldaten war an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
eingesetzt (35,6 % oder 696 000). Knapp ein
Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im
Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu
dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der
Brandschutz und die Ordnungsämter gehören.
Weitere größere Einsatzbereiche waren die
Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die
Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter
und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder
167 000). Im Bereich "Politische Führung und
zentrale Verwaltung“, zu dem beispielsweise die
Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente
gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls
167 000 tätig, im Rechtsschutz mit den
Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem
Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.

Zahl der Beamtinnen und Beamten
gegenüber 2014 weniger stark gestiegen (+5,8 %)
als die der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der
Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter
sowie Soldatinnen und Soldaten ist binnen zehn
Jahren um 5,8 % gestiegen – zum Stichtag 30.
Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.
Im selben Zeitraum stieg die Zahl der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im
öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen
im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024.
Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 % zu: Von
4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen
Ende Juni 2024.
Mehr Beamtinnen und
Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor
allem an allgemeinbildenden und beruflichen
Schulen (+52 000), im Bereich "Öffentliche
Sicherheit und Ordnung“ (+46 000) sowie im
Bereich "Politische Führung und zentrale
Verwaltung“ (+22 000). Dagegen sank deren Zahl
deutlich im Bereich "Verkehrs- und
Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der
Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine
Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt wurden.
Auch im Bereich “Soziale Sicherung,
Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging
die Zahl der Beamtinnen und Beamten binnen zehn
Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils
daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit
keine Verbeamtungen mehr erfolgten.

Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen
am höchsten in Baden-Württemberg, am niedrigsten
in Berlin Lediglich knapp ein Fünftel aller
Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter
sowie Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den
Bund (19,0 %).
Der weitaus größte Teil
(70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein
Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich
für diese Verteilung ist die Organisation des
Bildungswesens auf Länderebene, da Beamtinnen
und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich
arbeiten, meistens als Lehrkräfte.
Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024
auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das
waren knapp drei Viertel (74,1 %) aller
Beschäftigten im Schuldienst der Länder.
Das Verhältnis Beamtenschaft
zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist
dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor
allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern
üblicherweise verbeamtet werden, in anderen
dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von
Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in
Baden-Württemberg (92,4 %), im Saarland (88,7 %)
und in Niedersachsen (85,2 %).
Anteilig
besonders wenige Beamtinnen und Beamte an
Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 %),
Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und Sachsen
(33,4 %).
Bund
der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren
2026 Für die Gastronomie beginnt
jetzt die Freiluftsaison – doch für die
zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die
Gastwirte höchst unterschiedliche Gebühren. Der
Bund der Steuerzahler NRW hat die so genannten
Terrassengebühren in den 30 größten Städten
verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren
hundert bis über 1.800 Euro pro Saison. Während
einige Städte entlasten, setzen andere weiterhin
auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht
Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in
NRW haben die Terrassengebühren nicht erhöht.
Doch die Unterschiede bleiben hoch. (Grafik:
Katrin Ernst / Canva)
"Draußen" kostet
extra: BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den
Terrassengebühren in NRW - Terrassengebühren
2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000
Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai
rücken die so genannten Terrassengebühren wieder
in den Fokus. Diese fallen an, wenn Gastronomen
öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische
und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW
hat die entsprechenden Regelungen in den 30
größten Städten des Landes untersucht.
Grundlage der Auswertung ist eine
Musterrechnung: 25 Quadratmeter Terrassenfläche,
zentrale Innenstadtlage, fünf Monate Nutzung
(Mai bis September). Das Ergebnis zeigt
deutliche Unterschiede:
Bonn bleibt mit
rund 1.812 Euro Spitzenreiter bei den höchsten
Gebühren. Hohe Kosten ebenfalls u. a. in
Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro),
Leverkusen (rund 1.037 Euro) und Bielefeld (rund
1.000 Euro). Deutlich günstiger ist es in
Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop
(rund 212 Euro) und Hamm (rund 312 Euro).
Positiv hebt der BdSt NRW die Stadt Krefeld
hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig
auf die Erhebung von Terrassengebühren.
Insgesamt zeigt sich: Die meisten Städte haben
ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr
nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn:
Hier ist der Gebührensatz von 6,40 Euro je
m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.
„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im
öffentlichen Raum. Außenterrassen tragen
entscheidend zur Attraktivität bei“, erklärt
Eberhard Kanski, stellvertretender
BdSt-Vorsitzender. „Hohe Gebühren können hier
kontraproduktiv wirken.“
Bürokratie für
Gastronomen und Kommunen Neben den
eigentlichen Terrassengebühren entsteht
zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren
und bürokratische Vorgaben. Städte regeln
teilweise sehr detailliert, wie die Terrassen
gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen
zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung
der Anträge und Kontrolle verursachen Kosten auf
kommunaler Seite.
„Der bürokratische
Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu
den Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf
Terrassengebühren kann die Gastronomie stärken
und zugleich die Verwaltung entlasten.“
BdSt-Empfehlung: Satzungen auf
Einsparmöglichkeiten prüfen
Für
Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die
jeweiligen Satzungen. So gibt es teilweise
Ermäßigungen, etwa wenn sie angrenzende
Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das
ganze Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen
solche Jahreserlaubnisse Risiken: Sie rechnen
sich nicht immer – insbesondere bei
wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich
nicht Teneriffa“, gibt Kanski zu bedenken
Moers:
Deutsch-Französisch-Quiz mit der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die vhs Moers
– Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai, Gelegenheit,
sich bei einem deutsch-französischen Quiz zu
messen. Ab 19 Uhr können sich Rateteams, aber
auch Einzelpersonen, 30 Fragen rund um
Frankreich, die französische Lebensart, Kunst
und Musik stellen.
Durch den Abend, der
zweisprachig in Deutsch und leichtem Französisch
stattfindet, führt als ‚maîtresse du jeu‘
Marie-Christine Schwitzgöbel. Veranstaltungsort
ist das Alte Landratsamt, Kastell 5b. Eine
vorherige Anmeldung für den Quiz-Abend ist
unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Am 5. Mai:
vhs-Abend zu Fragen rund um die Altersrente
Muss man seine
Rente beantragen, bevor man in den Ruhestand
geht? Was ist eine Kontenklärung? Diese und
weitere Fragen beantwortet die Veranstaltung
‚Altersrente – Wer? Wann? Wie(viel)?‘ der vhs
Moers -Kamp-Lintfort am Dienstag, 5. Mai, ab
18.30 Uhr.
Der Abend findet in
Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland (DRV) in den Räumen der vhs Moers an
der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine rechtzeitige
Anmeldung für den kostenlosen Abend ist
erforderlich. Dies ist telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum
Ehrenamt am 6. Mai 2026 Vieles
würde heutzutage ohne Ehrenamt nicht
funktionieren. Besonders in den Stadtteilen
Meerbeck und Hochstraß leisten ehrenamtlich
Tätige wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale
der Grafschafter Diakonie informiert am
Mittwoch, 6. Mai, von 10 bis 12 Uhr im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b,
über verschiedene Möglichkeiten, sich mit
bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.
Interessierte, die eine Idee oder einen
Vorschlag für ein Projekt haben, sind herzlich
eingeladen, sich an diesem Tag beraten zu
lassen. Rückfragen sind telefonisch beim
Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und per
E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Wesel: Blutspende-Aktion im Kreishaus
Für Donnerstag, 7. Mai 2026, lädt Landrat Ingo
Brohl zur Blutspende-Aktion des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK) ins Weseler Kreishaus an der
Reeser Landstraße 31 (Raum 708) ein. Von 10 Uhr
bis 14 Uhr besteht die Möglichkeit, seinen
persönlichen Beitrag zur Blutversorgung in der
Region zu leisten.
„Blutspenden retten
Leben, darum sind alle, die Blut spenden dürfen,
aufgerufen: Nehmen Sie sich kurz Zeit und
unterstützen Sie die Versorgung schwerkranker
und verletzter Menschen“, so Landrat Ingo Brohl.
„Jede Spende zählt und kann einem Mitmenschen
die Chance auf Genesung schenken. Ich danke
allen, die diese verantwortungsvolle und
lebenswichtige Tat leisten.“
Das
menschliche Blut ist einzigartig und viele
Menschen sind aufgrund verschiedener
Notsituationen auf Bluttransfusionen angewiesen.
Grundsätzlich kann jede Person Blut spenden, die
gesund, mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als
50 Kilogramm wiegt. Wer zum ersten Mal Blut
spendet, sollte jedoch nicht älter als 68 Jahre
alt sein und den Personalausweis mitbringen. Vor
jeder Spende wird die „Spendetauglichkeit“ vom
medizinischen Fachpersonal abgeklärt.
Dazu gehören die normalen Werte des Blutdruckes,
des Pulses und des Hämoglobins sowie eine
normale Körpertemperatur. Die Häufigkeit einer
Blutspende hängt unter anderem vom Geschlecht
ab. Frauen haben einen geringeren Hämoglobinwert
(rote Blutkörperchen) und dürfen deshalb nur
vier Mal pro Jahr spenden. Männer dürfen dagegen
bis zu sechs Mal spenden, wobei immer ein
Mindestabstand von 56 Tagen eingehalten werden
muss.
Jede Spenderin und jeder Spender
erhält einen Gutschein für die Kreishauskantine,
um sich nach der Spende stärken zu können. Um
lange Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen,
vorab über
https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/ einen
Termin zu buchen.
Weitere Informationen
zum Blutspendedienst des DRK sind zu finden
unter www.blutspendedienst-west.de.
Bürgerinnen und Bürger, die anderweitige Termine
im Kreishaus haben, sollten wegen der
veränderten Parkplatzlage vor der
Zulassungsstelle an diesem Tag auf die
Parkmöglichkeiten auf der Karl-Jatho-Straße
ausweichen.
Moers: Am 7. Mai: Grafschafter Museum
zeigt den Film ‚Transit‘ Das
Grafschafter Museum führt seine Lichtspielreihe
fort und zeigt am Donnerstag, 7. Mai, ab 19.30
Uhr den vielfach ausgezeichneten Film ‚Transit‘
von Regisseur Christian Petzold. Erzählt wird
die Geschichte des Flüchtlings Georg, der im
Marseille der Kriegszeit zwischen Hoffnung,
Identität und existenziellen Entscheidungen
seinen Weg sucht.

Foto: © Piffl Media
Basierend auf dem
gleichnamigen Roman von Anna Seghers verbindet
‚Transit‘ historische Themen mit aktuellen
Fragen zu Flucht, Heimat und Zugehörigkeit. Die
Vorführung findet in besonderer Atmosphäre in
den Räumen des Hauses der Demokratiegeschichte
im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt.
Der Eintritt ist
frei. (Foto: © Piffl Media) Eine rechtzeitige
Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41 / 201 68 200 möglich.
Moers: Geheimnisvollen Stadtgraben am 8. Mai
entdecken Den geheimnisvollen
Stadtgraben mit Wall entdecken die Teilnehmenden
der Wanderung am Freitag, 8. Mai. Treffpunkt ist
um 17 Uhr in der Steinstraße 49 am ‚ENNI-Mann‘.
Wie ein gezeichnetes Eichenblatt umschließt der
historische Stadtgraben die Altstadt Moers. Es
steigen zwar keine Wassergeister auf, doch viele
schöne und traurige Ereignisse schlummern –
geschützt vom begehbaren Wall – geheimnisvoll im
Wasser.
Das Angebot wird neu im Rahmen
der Moerser Gästeführungen angeboten. Die
geschichtlichen Hintergründe erläutert Anne-Rose
Fusenig. Nach der Führung gibt es die
Möglichkeit zur Einkehr. Die Teilnahme zu der
Führung kostet pro Person ohne Essen 9 Euro, mit
Essen 20 Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt
die Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0.
Kleve: Auf ins Nachtleben! Fulminanter
Saisonabschluss mit vier Saxophonen
Das Arcis Saxophon Quartett (c) arcisvisuals Das
Arcis Saxophon Quartett spricht bewusst ein
junges Publikum an: Knapp 42.000 Menschen folgen
dem Ensemble auf Instagram. Entsprechend frisch
und unkonventionell gestalten die vier jungen
Saxophonisten ihre Konzertprogramme.

Beim Reihenkonzert „Nightclub Chronicles“ am 8.
Mai um 20 Uhr spielen sie in der Stadthalle
Musik von Astor Piazzolla, Frank Zappa, Emma
O’Halloran, Marc Mellits und Shuteen
Erdenebaatar.
Tango trifft hier auf
clubtaugliche Beats, Minimal Music auf Jazz und
Rock ’n’ Roll. Claus Hierluksch
(Sopransaxophon), Bernardo Pereira
(Altsaxophon), Sonia Tcherepanov (Tenorsaxophon)
und Jure Knez (Baritonsaxophon) verbinden ein
exzellentes musikalisches Niveau mit
Publikumsnähe und Unterhaltung. Sie moderieren
ihre Konzerte selbst, arbeiten mit Licht- und
Soundeffekten und beziehen die Zuhörer in ihre
Performance mit ein.
Frank Zappas
rasanter „G-Spot Tornado“, mit dem der
exzentrische Musiker 1986 einen Skandal landete,
eröffnet das Reihenkonzert. Die musikalischen
„Tapas“ des Amerikaners Marc Mellits (*1966)
leben von ihren elektrisierenden Rhythmen und
raffinierten Klangflächen. Die 1998 in der
Mongolei geborene und in München lebende
Jazzpianistin und -komponistin Shuteen
Erdenebaatar hat ihr Stück „Echoes of Life“
eigens für das Arcis Saxophon Quartett
komponiert.
In fünf meditativen Sätzen
lädt sie die Zuhörer dazu ein, sich an besondere
Momente in ihrem Leben zu erinnern. Mit Emma
O’Halloran (*1985) steht eine weitere junge
Komponistin auf dem Programm. Die gebürtige Irin
gewann zahlreiche Preise und Stipendien, 2026
wurde sie für einen Grammy nominiert. In ihrem
sphärischen Stück „Night Music“ verwandelt
O’Halloran das Rauschen des Meeres in Musik.
Den fulminanten Abschluss bildet der
Argentinier Astor Piazzolla. Von ihm spielt das
Arcis Saxophon Quartett fünf mitreißende Tangos,
darunter die Klassiker „Libertango“ und
„Oblivion“.
Tickets für 18
Euro (5 Euro für Schüler und Studierende) gibt
es an der Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen und
hier. Um 19 Uhr gibt Daniel Ziegler die
Konzerteinführung im Gespräch mit
Sopransaxophonist Claus Hierluksch.
Moers: 19. Teddykrankenhaus In
diesem Jahr öffnet das Teddykrankenhaus am
Krankenhaus Bethanien zum 19. Mal seine Pforten.
Am Samstag, dem 09. Mai 2026, können
Kindergarten- und Grundschulkinder von 10 bis 16
Uhr ihre kranken Kuscheltiere zur Behandlung in
die Zeltstadt auf der Wiese neben dem
Seniorenstift Bethanien bringen.
Die
Idee des Teddykrankenhauses stammt aus
Skandinavien und richtet sich an Kinder im
Kindergarten- und Grundschulalter sowie an ihre
Eltern. Die Veranstaltung soll Kindern auf
spielerische Art vermitteln, wie ein
Krankenhausaufenthalt abläuft – von der Aufnahme
über die Operation bis zur Medikamentenbesorgung
in der Apotheke. Dabei schlüpfen die Kinder in
die Rolle der Eltern, in der sie ihre
Plüschtiere durch alle Stationen begleiten.
"Gratis-Comic-Tag" in der
Stadtbücherei Wesel Am Samstag,
den 9. Mai 2026, dreht sich in der Stadtbücherei
Wesel von 10 bis 13 Uhr alles um Comics. Sie
gehört damit zu den 1.011 Comic- und
Buchhandlungen, Bibliotheken und Büchereien in
Deutschland, Österreich und der Schweiz, die an
diesem Tag am „Gratis-Comic-Tag“ teilnehmen und
eine kunterbunte Auswahl von 22 Comics für
Kinder ab 6 Jahren verschenken.

Elf Verlage nehmen in diesem Jahr am GCT teil
und bringen die volle Bandbreite und Farbpracht
des Kindercomics mit: Jugend-Manga, Sachcomics,
Young Adult-Stoffe, Superhelden-Abenteuer,
Leseeinsteiger*innen-Storys und Kids-Fantasy. In
diesem Jahr stehen wieder Kids-Comics im
Mittelpunkt.
Es dürfen jedoch auch jung
gebliebene Leser*innen die Gratis-Comics
abstauben. Fragen beantwortet das Team der
Stadtbücherei vor Ort während der
Öffnungszeiten, per E-Mail
(stadtbuecherei@wesel.de) oder telefonisch
(0281/203-2355). Kontakt
Team Bücherei Telefon: 02
81 / 2 03 23 55 E-Mail: buecherei@wesel.de
„Gratis Comic
Tag“ in der Stadtbibliothek Dinslaken
Am Samstag, 9. Mai 2026, beteiligt sich die
Stadtbibliothek Dinslaken erneut am bundesweiten
„Gratis Comic Tag“. Von 10 bis 13 Uhr können
Besucherinnen und Besucher kostenlos in die
bunte Welt der Comics eintauchen und bis zu drei
Hefte mit nach Hause nehmen. Bereits zum zweiten
Mal nimmt die Stadtbibliothek am „Gratis Comic
Tag“ teil, der jedes Jahr am zweiten Samstag im
Mai stattfindet.
Bundesweit bieten
Bibliotheken und ausgewählte Buchhandlungen an
diesem Tag eine große Auswahl kostenloser Comics
an. Die Auswahl reicht von Klassikern wie dem
„Lustigen Taschenbuch“ über bekannte Superhelden
bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen. In der
Kinderbibliothek erwartet Kinder und Jugendliche
ein besonderes Angebot. Dort können sie nicht
nur die kostenlosen Comic-Hefte entdecken,
sondern auch selbst kreativ werden.
In
einem kostenlosen Workshop gestalten sie eigene
Comicfiguren und erhalten erste Einblicke ins
Comiczeichnen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Über den „Gratis Comic Tag“: Der
„Gratis Comic Tag“ ist eine jährliche
Gemeinschaftsaktion von Comicverlagen und
-händlern, die am zweiten Samstag im Mai
stattfindet.
Die Initiative orientiert
sich am „Free Comic Book Day“ aus den USA und
möchte dazu beitragen, das Interesse an Comics
zu fördern und das Lesen dieses Mediums zu
unterstützen. Weitere Informationen zum „Gratis
Comic Tag“ sowie zu den Veranstaltungen in
Dinslaken sind auf der Website der
Stadtbibliothek und unter www.gratiscomictag.de verfügbar.
Aktionstag "Mach
Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!" am 9.
Mai 2026 Seit 2006 setzen sich der
Paritätische Wohlfahrtsverband in Kleve und
seine Partner*innen mit dem Aktionstag aktiv für
eine vielfältige und inklusive Gesellschaft ein.
Das Motto lautet: “Mach Kleve bunt - eine
Gesellschaft für Alle!” Die Ziele:
Vorurteile abbauen Barrieren sichtbar machen
Begegnung ermöglichen Inklusion erlebbar
machen

Der Inklusionsmarsch 2025. Bild: Der
Paritätische Kreisgruppe Kleve

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen
Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in Kleve geben. Das Netzwerk des
Aktionstages freut sich schon jetzt auf jede
Beteiligung – für mehr Sichtbarkeit, mehr
Begegnung und mehr Teilhabe!
Programm -
Samstag, 9. Mai 2026, 11:00 - 14:00 Uhr 11:00
Uhr Start an der Gedenkstätte ehemalige Synagoge
(Reitbahn) 11:15 Uhr Erste Station
Elsabrunnen - Begrüßung Agnes Teilnmans (1. stv.
Landrätin des Kreises Kleve), Percussionsgruppe
Konga Quings 11:30 Uhr Zweite Station Höhe
Sinn - Wortbeitrag von Menschen mit Behinderung
11:45 Uhr Dritte Station Höhe Reffeling -
Tanzgruppe BetreuWo e.V. 12:15 Uhr Ankunft
Koekkoekplatz mit Musik der Freiwilligen
Feuerwehr Kleve - Begrüßung 12:30 Uhr
Grußwort Markus Dahmen, Bürgermeister der Stadt
Kleve 12:40 Uhr Musikbeiträge Electric
Visions e.V.
Anschließendes Programm bis
14:00 Uhr Bürgermeistersprechstunde im
Möbelhaus Rexing Ausstellung: Ich bin mehr
Inklusives Tischtennis Lebendige Bücher -
Komm ins Gespräch mit Menschen mit Behinderung
und höre ihre Geschichten Informationen zu
Einfacher und Leichter Sprache Umgebauter Pkw
von Fahrschule Lagarde Essen und Getränke
Aktionstag 2026 Aushang Aktionen
Aktionstag 2026 Aushang Programm Das Netzwerk
des Aktionstages freut sich auf zahlreiche
interessierte Besucherinnen und Besucher!
Netzwerk des Aktionstags BetreuWo e.V. –
Wohnen für Menschen mit Körper- und
Mehrfachbehinderung EUTB – Ergänzende
unabhängige Teilhabeberatung Fahrschule
Lagarde KoKoBe Kleve – Kontakt- und
Koordinierungsstelle Lebenshilfe gGmbH –
Leben und Wohnen Kreis Kleve LVR-Verbund
für WohnenPlusLeben Papillon e.V.
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Kleve
SOS-Kinderdorf Niederrhein Stadt Kleve
Wesel: WDR 2
POP!UP Eure Stars ganz nah! WDR 2
kommt zu euch nach Wesel und bringt die Stars
mit. Am Wochenende, 8. bis 10. Mai 2026, spielen
Nico Santos, ClockClock und Michael Schulte auf
der Festwiese direkt am Rheinufer. Und weil es
dort keine Konzerthalle gibt, baut WDR 2 für
1500 Musikfans kurzerhand ein Zelt auf - mit
loungiger Deko und der Technik, die man für
einen gelungenen Konzertabend braucht. Gastgeber
sind die bekannten Stimmen aus dem WDR 2
Moderationsteam.

WDR 2 schlägt das Zelt auf und bringt die Stars
zu euch! Erlebt Nico Santos am Freitag,
8.5., 20 Uhr ClockClock am Samstag, 9.5., 20
Uhr Michael Schulte am Sonntag, 10.5., 19 Uhr
live und so nah wie noch nie in Wesel. Tickets
solange der Vorrat reicht.
Es gibt freie
Platzwahl im unbestuhlten Zelt. Snacks und
Getränke sind vor Ort zu kaufen. Mehr Infos und
Tickets: wdr2.de WDR 2 POP!UP. Freitag, 8., bis
Sonntag 10. Mai 2026 Rheinpromenade, Festwiese
46487 Wesel.
Kleve: Schule
Kunst Museum 2026 Das größte
niederrheinische Bildungsprojekt „Schule Kunst
Museum“ findet dieses Jahr bereits zum 22. Mal
statt, der Austragungsort ist das Museum Kurhaus
Kleve. Beteiligt sind insgesamt acht Schulen,
namentlich das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, die
Gesamtschule am Forstgarten, die Joseph Beuys
Gesamtschule, die Karl Kisters Realschule, das
Konrad-Adenauer-Gymnasium, die Schule Haus
Freudenberg, die LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule
und das Förderzentrum Kleve.

Das Projekt gehört zu den Höhepunkten der
pädagogischen Arbeit sowohl in den beteiligten
Schulen als auch im Museum Kurhaus Kleve. Das
gesamte Jahr hindurch besuchen Schülerinnen und
Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und
Lehrern, die Ausstellungen und
Sammlungspräsentationen des Museum Kurhaus Kleve
und erarbeiten dazu ihre eigenen Werke, die sie
anschließend im Museum Kurhaus Kleve
präsentieren.
Am Sonntag, dem 10. Mai
2026 um 11.30 Uhr findet der alljährliche
Festakt „mittendrin“ statt, zu dem die
beteiligten Schulen Musikaufführungen und
Performances beitragen werden. Die Veranstaltung
wird begleitet von Reden des Bürgermeisters der
Stadt Kleve, Markus Dahmen sowie der stellv.
Direktorin des Museum Kurhaus Kleve, Dr. Susanne
Figner. Der Eintritt und die Teilnahme zum
Festakt sind frei. Die Dauer beträgt ca. 90
Minuten. Neben allen Interessierten sind vor
allem Familien mit Kindern ausdrücklich
eingeladen!
Im Anschluss an den Festakt
bietet das Café Moritz des Museum Kurhaus Kleve
selbst gebackenen Kuchen, frische Waffeln,
heißen Kakao und vieles mehr für seine jungen
Besucherinnen und Besucher sowie ihre Familien
an.
Dinnerkrimi 2026 in
Schermbeck: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die
nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden
Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende
Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten
in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde
bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch
das El-Capitan in Schermbeck zum Schauplatz
eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10. Mai 2026 um 17:00 Uhr beginnt die
Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall,
professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert
mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend
garantiert unvergesslich. Tickets und Infos
unter: www.dinnerkrimi.de

El-Capitan
Dinnerkrimi 2026 in
Schermbeck: Neue Fälle, neue Spannung – und ein
Mörder unter den Gästen. Willkommen beim
Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus
interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem
Genuss! Während eines exzellenten
Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender
Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch
Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in
Ihrer Nähe!
Gemeinsam mit einem
professionellen Schauspielensemble werden die
Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor
und ein gutes Gespür für Verdächtige sind
gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen
Aufführungen in Deutschland, Österreich und der
Schweiz verwandelt sich nun auch das El-Capitan
in Schermbeck in einen Tatort, an dem ein
rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.
Termin: Sonntag, 10. Mai 2026 Beginn:
17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr) Tickets ab
89,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.dinnerkrimi.de -
Jetzt Tickets sichern!
Dinnerkrimi 2026
in Krefeld: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in
die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden
Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende
Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten
in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde
bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch
das 1857. niederrheinisches Wirtshaus im Haus
Wirichs in Krefeld zum Schauplatz eines
mysteriösen Verbrechens.

Am 10. Mai 2026 um 17:00 Uhr beginnt die
Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall,
professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert
mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend
garantiert unvergesslich. Tickets und Infos
unter:
www.dinnerkrimi.de

Einzelhandelsumsatz im März 2026
real um 2,0 % niedriger als im Vormonat
Einzelhandelsumsatz, März 2026
(vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-2,0 % zum Vormonat (real) -1,5 %
zum Vormonat (nominal) -2,0 % zum
Vorjahresmonat (real) -0,5 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Februar 2026
(revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
-0,3 % zum Vormonat (real) -0,6 % zum
Vormonat (nominal) +0,9 % zum Vorjahresmonat
(real) +1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in
Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März
2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und
saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 2,0 %
und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5 %
gesunken.
Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 sank der Umsatz real um
2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026
verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber
Januar 2026 nach Revision der vorläufigen
Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 %
(vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 %
(vorläufiger Wert: - 0,7 %).

Auffällig war im März 2026 die Entwicklung
der Umsätze der Tankstellen infolge des Kriegs
im Nahen Osten: Nach Kalender- und
Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um
5,6 % gegenüber dem Vormonat, nominal stiegen
sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im Umsatz
der Tankstellen auch die Verkäufe in den
Tankstellenshops enthalten sind.
Der
Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im
März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und
saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um
2,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025
verzeichnete der Umsatz im
Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real
3,3 % und nominal 1,9 %.
Im Einzelhandel
mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und
saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber
dem Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025
verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von
0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 %
stieg.
Im Internet- und Versandhandel
verzeichnete der Umsatz im März 2026 gegenüber
dem Vormonat ein sowohl reales als auch
nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 wuchs der Umsatz im
Internet- und Versandhandel real um 5,9 % und
nominal um 6,1 %.
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