|
KW 5: Montag, 26. Januar. - Sonntag, 1.
Februar 2026 Themen u.a.:
Die Preisträger*innen des Dinslakener
Jugendsportpreises 2026 Emily Japp
(DSC Doppel 1 Dinslaken e.V., Steeldart) Mit
gerade einmal 16 Jahren zählt Emily Japp bereits
zu den erfolgreichsten Nachwuchsspielerinnen im
deutschen Steeldart. Nach zahlreichen
Topplatzierungen bei nationalen und
internationalen Turnieren – darunter Rang 9 bei
den WDF Dutch Open, Rang 3 bei der
DDV-Jugendrangliste Oelsnitz und Platz 5 in der
Gesamtwertung der DDV-Jugendrangliste – arbeitet
sie konsequent auf ihr großes Ziel hin: eine
Qualifikation für das Team Germany.
Milla
Marie den Hartog (Eissportverein Niederrhein
e.V., Eiskunstlauf) Die talentierte
10-jährige Eiskunstläuferin beeindruckte im Jahr
2025 mit einer ganzen Reihe von Siegen. Sie
gewann unter anderem den Niederrhein-Pokal, den
Westfalen Cup und den Nordbergpokal in der
Kategorie Freiläufer. Auch als jüngste Läuferin,
die bereits einen Axel und Doppelsprung steht,
ist Milla Marie ein großes Versprechen für die
Zukunft ihres Sports.
Leonie Wagner (TV
Jahn Dinslaken-Hiesfeld e.V., Schwimmen)
Sieben Trainingseinheiten pro Woche, zahlreiche
Titel und Vereinsrekorde – Leonie Wagner steht
für Ausdauer, Teamgeist und sportliche
Bestleistung. Mit mehreren Bezirksmeistertiteln
und Top-10-Platzierungen bei deutschen
Jugendmeisterschaften gehört die 14-Jährige zu
den stärksten Nachwuchsschwimmerinnen in NRW.
Besonders hervorzuheben sind ihre Erfolge über
die Rückenstrecken, bei denen sie gleich mehrere
Vereinsrekorde aufstellte.
Formation
„Maravilla“ (TSV Kastell Dinslaken e.V., Tanz)
Die Kinderformation „Maravilla“ sicherte sich
2025 den ersten Platz in der Gesamtwertung der
Kinderverbandsliga West sowie den Titel des
Deutschen Vizemeisters im Modern Dance. Mit
diesen herausragenden Ergebnissen qualifizierten
sich die jungen Tänzerinnen zudem für die
IDO-Weltmeisterschaft in Belgien – ein weiterer
Meilenstein für die Tanzabteilung des Vereins.
Zur Formation gehören: Mia Nieland
Greta Verheyen Yedda Martha Emilia Drafz
Emilia Steindor Livienne Timm Anna
Kopper Chiara Klaric Lucie Stepper
Hannah Paus Nina Butz Arina
Podgorodetskaja
Wechselplätze: Nele
van der Mazen Uma Dame
U18.1 Junioren
(TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld e.V., Tennis) Mit
vier Siegen und einem Unentschieden schafften
die U18.1-Junioren den Aufstieg in die
Bezirksliga – die höchste Spielklasse des
Bezirks. Das Team, das schon seit vielen Jahren
gemeinsam aufschlägt, überzeugte durch
sportliche Konstanz, Fairness und echten
Zusammenhalt. Zum Team gehören: Philipp
Hilgenstock, Benjamin Murselovic, Johan Symann,
Jonas Dieckgreber, Anton Biermann, Simon
Wagener.
Kleinfeld U8 (DTG Blau-Weiß
Dinslaken e.V. 1932, Tennis) Auch die
jüngsten Tennisspielerinnen und -spieler der DTG
Blau-Weiß Dinslaken überzeugten auf ganzer
Linie. Sie holten sowohl in der
Winterhallenrunde 2024/25 in Bocholt als auch in
der Sommer-Bezirksklasse A den 1. Platz – ein
eindrucksvoller Beweis für den Nachwuchsgeist in
Dinslakens Tennisszene. Zur Mannschaft gehören:
Michel Müller-ter Jung (10.08.2018), Tim Pruß
(22.09.2017), Carlos Delgado (25.02.2017) und
Remo Martha (06.02.2017)
Nach der
Preisverleihung blieb noch viel Zeit für
gemeinsame Gespräche, Erinnerungsfotos und einen
sportlich-gemütlichen Ausklang.

Neues Amtsblatt Am 29.
Januar 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Es enthält zwei
öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken
zur Haushaltssatzung 2026 und zu einem
Bebauungsplan. Die Amtsblätter der Stadt können
auch auf der städtischen Homepage eingesehen
werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt
Pressemitteilung vom 30.01.2026
Moers: MACH MAL BAND im Freiraum des
Bollwerk 107 Musikalisch
schlagkräftig zur Sache ging es beim zweiten
Termin des Bandgründungsworkshops MACH MAL BAND.
Dazu haben sich acht Teilnehmende zwischen 16
und 27 Jahren unter der Leitung von Musiker
Andreas Klees am Samstag, 24. Januar, im
Bollwerk 107 getroffen.

Die Teilnehmenden des Workshops MACH MAL BAND
sowie Workshopleiter Andreas Klees (1. v. l.),
Jacqueline Krzykalla von der Volksbank
Niederrhein (2. v. l.) sowie Mark
Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro (4.
v. l.) und Katja Roters, vom Kulturbüro (1.
Reihe. 1. v. l.)
Banderfahrung war nicht
Voraussetzung für die Teilnahme, eigene
Instrument sollten jedoch mitgebracht werden.
„Welche Konstellationen aus dieser Workshopreihe
hervorgehen werden, Duos oder eine größere
Formation, wird sich zeigen. Cool auf jeden
Fall, dass es mit dem MACH MAL LAUT am 20. Juni
auf dem Moerser Schlossplatz gleich eine Option
für einen ersten öffentlichen Auftritt gibt“, so
Workshopleiter Andreas Klees.
Aus einem
vergleichbaren Workshopformat war 2024 die Band
Crashpilots hervorgegangen, die nach ihrem Debut
beim MACH MAL LAUT auf diversen Festivals in der
Region eingeladen war. Letzter Workshop-Termin
am 14. Februar Ermöglicht wurde der dreiteilige
Bandgründungsworkshop durch die Förderung der
Volksbank Niederrhein.
Damit unterstützt
sie nicht nur das alle zwei Jahre stattfindende
Jugendmusikfestival MACH MAL LAUT der
Kooperationspartner Kinder- und Jugendbüro,
Kulturbüro und Bollwerk 107, sondern ist auch in
die musikalische Nachwuchsförderung
eingestiegen. Letzter Termin der Workshop-Reihe
ist Samstag, 14. Februar, ab 17 Uhr, weitere
Teilnehmende sind herzlich ins Bollwerk 107
eingeladen.
Bereits bestehende junge
Bands oder Solomusikerinnen und -musiker aus
Moers und Umgebung, die ebenfalls gerne auf der
Bühne des MACH MAL LAUT am 20. Juni auf dem
Moerser Schlossplatz stehen möchten, können sich
melden bei jan.krause@bollwerk107.de.
Arbeitsmarkt weiter unter Druck - Die
Arbeitsmarktzahlen im Januar 2026
Berlin/Nürnberg:
Mit der beginnenden Winterpause ist die Zahl
arbeitsloser Menschen im Januar 2026 gestiegen.
Insgesamt waren 3,085 Millionen Menschen
arbeitslos – das waren 177.000 mehr als vor
einem Monat. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber
dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen und
liegt nun bei 6,6 Prozent. Ein kräftiger Anstieg
der Arbeitslosigkeit ist im Januar aufgrund der
Witterungsbedingungen üblich.
Saisonbereinigt blieb die Zahl der Arbeitslosen
weitgehend unverändert. Die Unterbeschäftigung,
die u. a. auch Personen in
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen umfasst, hat
sich gegenüber dem Vormonat um 128.000 erhöht.
Saisonbereinigt nahm die Unterbeschäftigung im
Vergleich zum Vormonat um 4.000 ab. Im
Vergleich zum Vorjahr fiel sie um 8.000 geringer
aus. Damit setzt sich der Trend einer leicht
abnehmenden Unterbeschäftigung weiter fort.
Die sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung ist von Oktober auf November um
22.000 auf 35,21 Millionen gesunken. Ohne
Beschäftigungsaufnahmen von ausländischen
Staatsbürgern würde die Zahl der Beschäftigten
in Deutschland jedoch schon seit längerem
sinken. Im November waren erstmals sechs
Millionen Ausländerinnen und Ausländer in
Deutschland sozialversicherungspflichtig
beschäftigt. Ihre Zahl ist im Vergleich zum
Vorjahr um 257.000 gestiegen. Dieser Zuwachs
geht ganz auf Personen aus sogenannten
Drittstaaten zurück.
Insgesamt waren
804.000 Menschen aus den acht wichtigsten
Asylherkunftsländern (plus 69.000 im Vergleich
zum Vorjahr) und 374.000 Ukrainerinnen und
Ukrainer (plus 78.000 im Vergleich zum Vorjahr)
in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder
geringfügig beschäftigt. Das zeigt: Die
Bemühungen um die Integration von Geflüchteten
in den Arbeitsmarkt wirken.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die
deutsche Wirtschaft zeigte zum Jahresende eine
leichte Aufwärtsbewegung. Auf dem Arbeitsmarkt
macht sich dies allerdings auch wegen des
Wintereinbruchs noch nicht bemerkbar.
Saisonbereinigt stagnieren die
Arbeitslosenzahlen. Als Bundesregierung
investieren wir mit 500 Milliarden Euro gegen
die Konjunkturflaute an und bauen unnötige
Bürokratie ab.
Darüber hinaus
investieren wir in Qualifizierung und
Weiterbildung, um den Strukturwandel zu
gestalten und die Beschäftigten fit zu machen
für den Arbeitsmarkt von morgen. An die
Arbeitgeber appelliere ich, auch in Zeiten der
Krise in Ausbildung zu investieren. Denn die
Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von
morgen, und die werden angesichts des
demographischen Wandels dringend gebraucht.“
Duisburg/Moers - Pflegearbeiten im
Baerler Busch RVR Ruhr Grün startet
in der ersten Februarwoche mit Pflegemaßnahmen
im Baerler Busch. Im Rahmen der bereits seit
längerem geplanten Pflege- und Fällarbeiten
müssen aus Sicherheitsgründen einige Waldwege
östlich der Orsoyer Allee, nähe Mispelkampshuck,
zeitweise gesperrt werden. RVR Ruhr Grün bittet
Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die
Sperrhinweise zu beachten und auf andere
Waldwege auszuweichen.
"Die geplanten
Pflegemaßnahmen dienen dazu, den Wald nachhaltig
zu stabilisieren", erklärt Revierleiter Yannik
Werdin. "Der Konkurrenzdruck der Bäume
untereinander ist sehr hoch. Ziel ist es, den
Bäumen wieder mehr Zugang zu Wasser, Nährstoffen
und Licht zu ermöglichen. Durch die Arbeiten
wird die Naturverjüngung angekurbelt, der
Bestand vor Trockenheit bewahrt und insgesamt
die Vitalität des Waldes – insbesondere vor dem
Hintergrund des Klimawandels – sichergestellt."
Ein altersdurchmischter Wald ist
resilienter gegenüber Störungen aller Art.
Selbstverständlich werden Bäume, in denen Tiere
nisten, stehen gelassen. Zudem wird auf eine
ausgewogene Menge von stehendem und liegendem
Totholz geachtet. Um über die Pflegearbeiten
aufzuklären, werden rund um das abgesperrte
Waldstück Informationszettel aufgehängt.
Außerdem können Bürgerinnen und Bürger unter
dialog-ruhrgruen@rvr.ruhr aufkommende Fragen an
RVR Ruhr Grün stellen, die schnellstmöglich
beantwortet werden. idr
Moers: Wasserverfärbung im Schwafheimer
See festgestellt Eine auffällige
Rotfärbung des Wassers im Schwafheimer See hat
der Fachdienst Ordnung der Stadt Moers aktuell
festgestellt. Der Außendienst ist am 28. Januar
einem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers
nachgegangen. Nach Einschätzung der Unteren
Wasserschutzbehörde des Kreises Wesel handelt es
sich hierbei vermutlich um sogenannte
Burgunderblutalgen, die an die Wasseroberfläche
gestiegen sind. Eine Verunreinigung durch Farbe
oder andere Stoffe ist auszuschließen.
Die Stadt Moers empfiehlt vorsorglich, den
direkten Kontakt mit dem Wasser sowie mit
möglichen Algenansammlungen zu vermeiden.
Kontakt mit entsprechend belastetem Wasser
könnte bei Menschen und Tieren zu Hautreizungen
oder Entzündungsreaktionen führen. Deshalb
sollten Hundehalterinnen und -halter besonders
darauf achten, dass ihre Tiere nicht im See
baden oder das Wasser zu sich nehmen.
Moers: Seniorenkarneval am 1.
Februar: Tanz, Comedy und schwungvolle Musik
Helau und Alaaf: Der
Sparkassen-Seniorenkarneval bringt am Sonntag,
1. Februar, wieder Stimmung ins Kulturzentrum
Rheinkamp (Kopernikusstraße 11). Von 15 bis 18
Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein
bunter Mix aus Gardetänzen, Showeinlagen und
humorvollen Beiträgen – Einlass ist ab 14.30
Uhr.

(Foto: Kay-Uwe Fischer)
Für musikalische
Begleitung sorgt die Zwei-Mann-Kapelle ‚Duo
California‘. Die Tanzgruppen ‚Die Elfengarde‘
und ‚Die Schnuckis‘ von der K.G. Elfenrat
Moers-Eick präsentieren traditionelle
Gardetänze, während das Showtanzcorps
‚Expressive‘ und das Tanzcorps der GKG Krefeld
1878 e. V. mit schwungvollen Choreografien die
Bühne erobern.
Humorvolle Momente
liefern Franz-Josef Bienentreu als ‚Der
Postbote‘ und die Comedy-Künstlerin Annette
Esser alias ‚Achnes Kasulke‘. Solotrompeter Lutz
Kniep sorgt für musikalische Highlights. Das
Prinzenpaar Bastian I. und Steffen I. vom
Kulturausschuss Grafschafter Karneval rundet das
Programm ab.
Eintritt: 12 Euro,
Moers-Pass-Inhaber: 6 Euro. Im Preis enthalten
sind die Aufbewahrung der Garderobe sowie ein
Freigedeck (Kaffee und Kuchen). Die
Veranstaltung ist rauchfrei. Weitere
Informationen gibt der Fachdienst Soziales der
Stadt Moers unter Telefon 0 28 41 / 201-802 (nur
vormittags).
Kleve: Mit Kostüm
und Fantasie – Kinder erleben Theater hautnah
Fr., 30.01.2026 - 17:30 Uhr
Theater erleben mit allem, was dazugehört:
Kostüme anprobieren, in neue Rollen schlüpfen,
sich mit Bewegung und Stimme ausdrücken,
gemeinsam fantasievolle Geschichten erfinden –
und das alles mit ganz viel Spaß! In diesem
Kurs entdecken Kinder von 7 bis 9 Jahren
spielerisch die bunte Welt des Theaters.

Sie können ausprobieren, was in ihnen steckt,
sich kreativ entfalten und dabei im geschützten
Rahmen Selbstvertrauen und Teamgeist entwickeln.
Der Kurs startet am 03. September und läuft bis
Ende Januar 2026 immer mittwochs von 16.30 –
17.30 Uhr in der Ackerstraße 50-56 in Kleve .
Die Landesregierung hat den
Gesetzentwurf zur Reform des
Kinderbildungsgesetzes beschlossen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, das System
der frühkindlichen Bildung auf vielen Ebenen zu
entlasten und für mehr Verlässlichkeit und
Stabilität zu sorgen: durch zusätzliche
finanzielle Mittel, gut ausgebildetes Personal
und mehr Flexibilität.

Abb.: KI-generiert
Dem nun eingebrachten
Gesetzentwurf ging ein intensiver Dialog mit den
Verbänden voraus. Die Landesregierung hat die
Rückmeldungen aus der Verbändeanhörung
sorgfältig ausgewertet, viele Anregungen und
auch Kritik aufgenommen und den Gesetzentwurf an
zentralen Stellen entsprechend angepasst. So
legen wir nun ein überarbeitetes Gesetz vor, das
für mehr Stabilität und Verlässlichkeit sorgen
wird.
Kinder- und Familienministerin
Verena Schäffer: „Mit der Reform des
Kinderbildungsgesetzes wollen wir die
Chancengerechtigkeit für die Kinder in unserem
Land verbessern. Wir schaffen mehr Stabilität
und Verlässlichkeit – für Kinder und ihre
Familien, aber auch für die Einrichtungen und
ihre Mitarbeitenden. Damit alle Kinder in
Nordrhein-Westfalen die gleichen Chancen auf
Bildung und ein gutes Aufwachsen haben, braucht
es ein verlässliches System. Wir ermöglichen
durch die Reform mehr finanzielle Sicherheit für
die Träger und leisten einen essentiellen
Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf. Wir werden das System so aufstellen, dass
wir für entlastende und flexiblere Strukturen
sorgen und eine verlässliche und qualitative
frühkindliche Bildung sicherstellen.
Wir
erhöhen die Grundfinanzierung der Träger zur
Finanzierung der Transformationskosten ab dem 1.
August 2027 um jährlich zusätzlich 200 Millionen
Euro, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem die
Finanzierung der Kindertagesbetreuung in
Nordrhein-Westfalen grundständig auf ein neues,
kindbezogenes System umgestellt wird.
Der veränderte Gesetzentwurf nach
Verbändeanhörung hebt die bisher vorgesehene
Befristung auf ein Jahr auf. Die Sonderförderung
für eingruppige Einrichtungen, die vor 2007
gegründet wurden, wird bestehen bleiben. Wir
entlasten die Einrichtungen, indem wir auf
zusätzliche Bürokratie verzichten. Rückmeldungen
der Träger und am Kita-System Beteiligten nehmen
wir im weiteren Prozess weiter sehr ernst."
Der Gesetzentwurf setzt auf dem
Eckpunktepapier auf, das die Landesregierung
gemeinsam mit freien Trägern, Kirchen und
Kommunen erarbeitet und beschlossen hat. Dieser
partnerschaftliche Dialog bildet weiterhin die
Grundlage der Reform des Kinderbildungsgesetzes
und soll auch im weiteren Gesetzgebungsverfahren
fortgesetzt werden.
Mehr finanzielle
Mittel für das System Für das Land
Nordrhein-Westfalen haben Familien und Kinder
Priorität. Allein für die frühkindliche Bildung
sind für das Haushaltsjahr 2026 mehr als 6
Milliarden Euro eingeplant – so viel wie nie
zuvor. Mit dem Gesetzentwurf plant die
Landesregierung außerdem, 50 Millionen Euro für
eine jährlich unterlegte Personaloffensive und
dauerhafte Stabilisierung des Systems
bereitzustellen.
Neben der Finanzierung
der Transformationskostenpauschale ab dem 1.
August 2027 werden bereits für das am 1. August
2026 beginnende Kita-Jahr zusätzlich 200
Millionen Euro – hiervon 90 Millionen Euro in
2026 und 110 Millionen Euro in 2027 – pauschal
als freiwillige Leistung bereitgestellt.
Außerhalb des Kinderbildungsgesetzes stellt das
Land darüber hinaus insgesamt 1,5 Milliarden
Euro für Investitionen zur Verfügung. Außerdem
führt die Landesregierung einen zusätzlichen
Ausgleich für steigende Personalkosten ein.
Damit schafft das Land mehr Planbarkeit und
finanzielle Sicherheit für Träger. Die Zahlung
für diesen Zeitraum soll jeweils bis zum 31.
März eines Jahres erfolgen. Das MKJFGFI plant ab
2028 mit rund 65 Millionen Euro jährlich.
Mehr gut ausgebildetes Personal in den
Einrichtungen Der Gesetzentwurf sieht vor,
die Förderung der praxisintegrierten Ausbildung
zur Kinderpflegerin bzw. zum Kinderpfleger in
das KiBiz zu integrieren. Zudem ist vorgesehen,
dass das Land die praxisintegrierte Ausbildung
zur Erzieherin bzw. zum Erzieher weiterhin
fördert und diese Förderung erhöht. Für die
Ausbildung und Fortbildung von
Kindertagespflegepersonen wird rund eine Million
Euro bereitgestellt. Darüber hinaus soll durch
die finanzielle Unterstützung von
Praxisanleitungen in den
Kindertageseinrichtungen das Kita-Personal
entlastet und eine bessere Anleitung der
Auszubildenden sichergestellt werden.
Mehr Stabilität und Verlässlichkeit durch
Flexibilität Vor dem Hintergrund der
angespannten Personalsituation schafft das Land
mehr Verlässlichkeit für Eltern und ihre Kinder
– und setzt weiter auf Qualität in der
frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung.
Träger sollen die Möglichkeit erhalten,
eigenverantwortlich innerhalb der Öffnungszeiten
einer Kindertageseinrichtung Kern- und
Randzeiten zu definieren.
Dadurch kann
das pädagogische Personal in der
Kindertageseinrichtung bei Bedarf flexibler und
bedarfsgerechter eingesetzt werden. Das Land
Nordrhein-Westfalen schafft hier eine Option für
mehr Flexibilität, die die Träger der
Einrichtungen auf freiwilliger Basis nutzen
können.
Für die Träger ergeben sich für
die Nutzung dieses Optionsmodell keine
finanziellen Änderungen: Die Kindpauschalen, die
pro betreutem Kind bereitgestellt werden,
bleiben im Falle einer Nutzung des Kern- und
Randzeitenmodells identisch. Damit werden
weiterhin in jedem Fall neun Stunden Kernzeit
pro Tag finanziert – unabhängig wie das
Optionsmodell genutzt wird..
Die Kernzeit
sieht dabei an Wochentagen einen Umfang von
täglich mindestens fünf aufeinanderfolgenden
Stunden vor. Den Einsatz des Personals in den
Randzeiten können die Träger optional flexibler
anpassen – dabei müssen selbstverständlich die
grundlegenden und hohen Anforderungen, wie
Aufsicht und Kinderschutz, eingehalten werden.
In den Randzeiten eingesetzte Ergänzungskräfte
wie bspw. Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger
verfügen über eine mindestens zweijährige
pädagogische Ausbildung.
Außerdem
ermöglicht der Gesetzentwurf, dass
Betreuungszeiten künftig in 5-Stunden-Schritten
gebucht werden können. Sowohl für Eltern
ermöglicht dies eine bessere Planungssicherheit.
Die tatsächlichen Bedarfe der Familie werden so
besser abgebildet.
Passgenauer Einsatz
von Fördermitteln Die Landesregierung macht
es sich zur Aufgabe, die Verteilung von
Fördermitteln neu zu ordnen, damit die Mittel
genau dort ankommen, wo Kinder und Familien
diese am dringendsten benötigen. Mit dem
Gesetzentwurf verbessert und vereinfacht das
Land die Fördermaßnahmen im Bereich der
frühkindlichen Bildung. Ein Fokus wird dabei
auf die Sprachbildung in den
Kindertageseinrichtungen gesetzt. So sollen
insbesondere Kinder aus Familien mit multiplen
Herausforderungen mehr Teilhabe und eine bessere
Chancengerechtigkeit erfahren. Konkret soll die
Finanzierung der bisher über eine
Förderrichtlinie geförderten Sprach-Kitas in das
Kinderbildungsgesetz überführt und diese mit den
plusKITAs zusammengelegt werden.
Chancen-Kitas für gezielte Förderung Um allen
Kindern gerechte Bildungschancen, unabhängig von
Herkunft, Sprache oder soziökonomischem Status,
zu ermöglichen, plant das Land, Chancen-Kitas
einzuführen. Einrichtungen in besonders
herausfordernden Sozialräumen sollen noch
gezielter gefördert werden. Konkret handelt es
sich zukünftig um Kindertageseinrichtungen, die
als plusKITA gefördert werden und zugleich als
Familienzentrum zertifiziert sind.
Sie
verbinden vielseitige frühkindliche
Sprachbildung, die Stärkung sozialer Teilhabe,
Elternberatung und Netzwerkarbeit unter einem
Dach. In diesen Einrichtungen bündelt das Land
jetzt noch stärker personelle und finanzielle
Ressourcen und setzt bedarfsgerechte
Schwerpunkte, zum Beispiel bei der
alltagsintegrierten Sprachbildung. Chancen-Kitas
fungieren so als Orte integrierter Bildungs-,
Erziehungs- und Unterstützungsarbeit – auch für
Eltern und Familien.
Die Auswahl der
Chancen-Kitas soll über den Kita-Sozialindex
erfolgen, den das Land bis Mitte 2026 entwickeln
wird.
Stärkung der Kindertagespflege
Der Gesetzentwurf knüpft außerdem an die
sichtbare Stärkung der Kindertagespflege in den
letzten Jahren an. Die Reform des KiBiz sieht
vor, die Qualitätssicherung und
Professionalisierung weiter zu stärken, indem
Anschlussqualifikationen mitfinanziert und
spezifische Rahmenbedingungen verbessert werden.
Zum Beispiel werden die Vorgaben in Bezug auf
die Vertretungsregelungen sowie die Vergütung in
der Eingewöhnung konkretisiert, um mehr
Sicherheit für die Eltern und die
Kindertagespflegepersonen zu schaffen.
Weniger Bürokratie und Dokumentationspflichten
Die Landesregierung sorgt dafür, dass die
Einrichtungen bürokratisch entlastet werden.
Zukünftig werden für die Beobachtung und
Dokumentation der Entwicklungs- und
Bildungsprozesse etablierte Verfahren
verbindlich vorgegeben. So wird die parallele
Anwendung unterschiedlicher Instrumente
vermieden, der bürokratische Aufwand reduziert
und die Qualität der prozessbegleitenden
Dokumentation gesichert. Gleichzeitig entsteht
ein klarer Rahmen, der Fachkräfte entlastet und
zugleich ermöglicht, die Kinder individuell zu
fördern und ihre Übergänge in die Grundschule
gezielt zu gestalten.
Dem nun
beschlossenen Gesetzentwurf ging die
Verbändeanhörung voraus. Der Gesetzentwurf wird
nun ins parlamentarische Verfahren eingebracht.
Auch in diesem Schritt des Verfahrens setzt die
Landesregierung ihren offenen, konstruktiven
Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und
Akteuren fort.
Neues Amtsblatt
Am 28. Januar 2026 ist ein neues
Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es
enthält eine öffentliche Bekanntmachung zur
europaweiten Ausschreibung der
Dachdeckerarbeiten der Moltkeschule. Die
Amtsblätter der Stadt können auch auf der
städtischen Homepage eingesehen werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt
Finanzspritze für Klever
Landesgartenschau Erfreuliche
Nachrichten zum Jahresbeginn: Die
Landesgartenschau Kleve 2029 gGmbH hat sich eine
weitere Fördersumme gesichert. 4,3 Millionen
Euro fließen von Seiten der KfW Bankengruppe auf
das Konto der Durchführungsgesellschaft. Der
Antrag wurde 2025 vom Fachbereich Finanzen,
Liegenschaften und Vergabe im Rahmen des
Zuschussprogramms „Natürlicher Klimaschutz in
Kommunen“ (NKK) gestellt.

Die Landesgartenschau 2029 in Kleve findet auf
Flächen entlang des Kermisdahls statt.
Nun darf man sich im Klever Rathaus über
eine Kostenübernahme von 80 Prozent für
umfangreiche Maßnahmen freuen – die maximale
Fördersumme. Ab 2026 sinkt die Förderquote
deutlich. Die städtischen Verantwortlichen
hatten sich frühzeitig im Rahmen einer
Fördermittelkonferenz zu den Möglichkeiten und
Fristen für das bevorstehende Klever Großprojekt
ausgetauscht. Im September 2025 hatte das Land
Nordrhein-Westfalen bereits einen Förderbescheid
in Höhe von 6 Millionen Euro übergeben.
Für weitere Maßnahmen, die bis 2029 umgesetzt
werden, wurden bereits Anträge gestellt. Der nun
erhaltene Zuschuss wird vom Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und
Verbraucherschutz (BMUV) bereitgestellt. Er
dient der Realisierung des geplanten
Ufergartens, der Uferwiesen und der Wasserspange
am Kermisdahl – den zentralen
Veranstaltungsflächen im unteren Bereich der
Landesgartenschau.
„Das nimmt einiges an
Druck raus“, freut sich Marcel Janssen,
zuständig für die Mittelakquise im Klever
Rathaus. „So ist ein Großteil der Maßnahmen
finanziert, was den städtischen Etat entlastet.“
Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau im April
2029 entsteht ein neuer Park am Wasser, der den
oberstädtischen Prinz-Moritz-Park, neue Wege
entlang des Hanges unterhalb der Schwanenburg
sowie weitläufige Flächen entlang des
Kermisdahls einbezieht.
Das Großevent
verspricht den Zugang zu weiteren Fördermitteln:
für den Umbau der Klever Innenstadt und
vielfältige Projekte, die das Stadtbild und die
Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern.

NRW-Inflationsrate liegt im Januar
2026 bei 2,0 % * Preissteigerungen
von 2,7 % für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke gegenüber dem Vorjahresmonat. *
Kombinierte Personenbeförderungsdienstleistungen
stiegen u. a. durch die Preiserhöhung des
Deutschlandtickets. * Kraftstoffpreise
stiegen um 5,9 % gegenüber Dezember 2025 auch
aufgrund der CO2-Abgabe.
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen
als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum
Vorjahresmonat – liegt im Januar 2026 bei 2,0 %.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (Dezember
2025) um 0,1 %.
Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der
Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie
– oftmals auch als Kerninflation bezeichnet –
ist zwischen Januar 2025 und Januar 2026 um
2,3 % gestiegen.

Vorjahresvergleich: Preissteigerungen für
verschiedene Dienstleistungen Zwischen Januar
2025 und Januar 2026 sind die Preise für
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um
2,7 % gestiegen. Preistreibend waren dabei u. a.
Obstkonserven (+33,7 %), Gurken (+25,7 %),
Bohnenkaffee (+24,4 %) und Schokoladentafeln
(+21,5 %).
Deutlich günstiger angeboten
als noch im entsprechenden Vorjahresmonat wurde
beispielsweise Butter (−33,6 %), Quark (−24,1 %)
und Toastbrot (−12,7 %). Die Energiepreise waren
im Januar 2026 insgesamt um 1,4 % niedriger als
im Januar 2025. Dabei sanken sowohl die Preise
für einige Haushaltsenergien (Strom, Gas und
Heizöl) als auch für Kraftstoffe.
Fernwärme (+2,5 %) und feste Brennstoffe
(+12,9 %), wie beispielsweise Holzpellets,
wurden hingegen teurer angeboten. Bahn- und
Busreisende mussten für kombinierte
Personenbeförderungsleistungen im Januar dieses
Jahres 5,9 % mehr ausgeben als noch im Januar
2025. Diese Steigerung resultiert auch aus dem
Preisanstieg des Deutschlandtickets von 58 auf
63 Euro.
Daneben stiegen weitere
Dienstleistungspreise im Vorjahresvergleich; im
Bereich der Wohnungsnebenkosten z. B. das
Schornsteinfegerentgelt (+6,4 %) und die
Gebühren für die Abwasserentsorgung (+4,1 %).
Gesetzlich Versicherte mussten im Januar 2026
für die ambulante Pflege 8,8 % und für die
stationäre Pflege 6,8 % mehr ausgeben als noch
im Januar 2025.
Vormonatsvergleich:
Bekleidungspreise gesunken – Kraftstoffpreise
gestiegen Zwischen Dezember 2025 und Januar
2026 verzeichneten frische Nahrungsmittel wie
Kopf- und Eisbergsalat (+18,2 %), Tomaten und
Paprika (jeweils +9,7 %) und Eier (+9,5 %)
überdurchschnittliche Preisanstiege. Weintrauben
(−7,9 %) und Butter (−6,4 %) konnten
Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger
erwerben als noch im Vormonat.
Bekleidung wurde preiswerter (−5,6 %): Die
Preise für Kinderbekleidung sanken um 9,0 %, für
Damenbekleidung um 5,8 % und für
Herrenbekleidung um 5,0 %. Die Kraftstoffpreise
zogen binnen Monatsfrist deutlich an (+5,9 %):
Diesel wurde im Januar 2026 um 6,3 % und Benzin
um 6,0 % teurer angeboten als im Dezember 2025.
Hintergrund hierfür ist u. a. die
gestiegene CO2-Bepreisung zum 1. Januar 2026
nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz von 55
auf 65 Euro pro Tonne. Trotz der
Mehrwertsteuersenkung für Speisen in
Gastronomiebetrieben zu Beginn des Jahres 2026
von 19 auf 7 % stiegen die Preise zwischen
Dezember 2025 und Januar 2026 für
Gaststättendienstleistungen um 0,7 %.
Die Preise für Übernachtungen sanken im selben
Zeitraum um 2,1 %. Verbraucherpreisindex für NRW
im Januar 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige
Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/024_26.xlsx
XLSX, 25,85 KB
Moers: Hauptausschuss berät über
Fördermittel und neue Zuständigkeitsordnung
Über Anträge zu Fördermitteln berät
der Hauptausschuss in der Sitzung am Mittwoch,
4. Februar. Die Sitzung findet um 16 Uhr im
Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt.
Mehrere Vereine und Einrichtungen haben die
finanzielle Förderung von integrativen Maßnahmen
beantragt. Zudem bittet der Verein Frauen helfen
Frauen um eine Bezuschussung der
Frauenberatungsstelle für das Jahr 2026.
Weitere Themen sind unter anderem die
Neuorganisation des Fachbereiches Feuerwehr der
Stadt Moers und die geänderte
Zuständigkeitsordnung. Danach soll dem Ausschuss
für Bauen, Wirtschaft und Liegenschaften der
Bereich Wohnen zugeordnet werden. Der
Feuerwehrausschuss soll zusätzlich die Bereiche
Ordnung und Sicherheit mit beraten. Das Thema
Digitalisierung soll dem Hauptausschuss
zugeordnet werden. Die Sitzung ist öffentlich.
KVNO startet Kampagne für mehr
Ärzte-Nachwuchs „Deine Praxis. Dein
Freiraum.“ · Kampagnenstart Anfang 2026 ·
Werbung für Tätigkeit in eigener Praxis ·
Regionale Kampagnenmotive fördern gezielte
Ansprache „Die Kassenärztliche Vereinigung
Nordrhein (KVNO) engagiert sich mit Nachdruck
für eine verlässliche, wohnortnahe und
zukunftsfeste ambulante Versorgung im Rheinland.
Und erweitert Ihr Maßnahmenpaket nun um einen
zusätzlichen und besonderen Baustein: Mit der
neuen Nachwuchskampagne „Deine Praxis. Dein
Freiraum.“ wirbt die KV gezielt um junge
Ärztinnen und Ärzte, die die ambulante
Versorgung im Landesteil langfristig sichern und
spürbar verbessern sollen.

„Unser Ziel ist es, die ambulante Versorgung
im Nordrhein für die Menschen hier vor Ort
bestmöglich zu sichern“, sagt Dr. med Frank
Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KVNO. „Wir
können zwar die politischen und
gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nur bedingt
beeinflussen, aber wir können versuchen, junge
Menschen für eine Niederlassung zu gewinnen und
den Ärztinnen und Ärzten in Nordrhein eine
bestmögliche Hilfestellung zu bieten. Sowohl
über finanzielle Förderung als auch persönliche
Unterstützung. Dafür setzen wir uns jedes Jahr
aufs Neue ein!“ betont Dr. Bergmann. „Genau
darum geht es auch bei dieser Kampagne.“

Beispielhafte Sichtbarkeit der KVNO-Kampagne im
Laufe der kommenden Monate. Eines der
auffälligen Kampagnen-Plakate. Motiv erstellt
mit adobe stock by LIGHTFIELD STUDIOS,
AntonioDiaz, opolja, StudioLaMagica,
peopleimages.com, PeopleVideos, deagreez
bearbeitet mit Midjourney und Magnific Ai.
Kampagne als wichtige Erweiterung
bestehender Maßnahmen zu passendem Zeitpunkt Die
Kampagne sei eine wichtige Erweiterung der
zahlreichen Maßnahmen zur Sicherung der
ambulanten Zukunft Nordrheins, so der
KVNO-Vorstand. Sie startet dabei zu einem
passenden Zeitpunkt: Viele Praxen suchen in den
kommenden Jahren eine Nachfolge. Die KV wirbt
deshalb gezielt um Nachwuchs und begleitet
zusätzlich den Praxisstart eng – damit Übergaben
gelingen und die Versorgung vor Ort gesichert
bleibt.
Dr. Bergmann erklärt die
Bedeutung einer Niederlassung: „Wer eine eigene
Praxis übernimmt oder gründet, schafft
kontinuierliche Ansprechbarkeit, kurze Wege und
persönliche Betreuung – entscheidend für
Prävention, Früherkennung und eine verlässliche
Behandlung im Alltag.“ Die Nachwuchskampagne der
KVNO macht jungen Ärztinnen und Ärzten deshalb
gezielt die Vorteile der ambulanten Praxisarbeit
sichtbar: selbstbestimmtes Arbeiten,
Verantwortung für den eigenen Patientenkreis und
Flexibilität, die eine kontinuierliche
Versorgung ermöglicht.
Kampagne mit zwei
Säulen: Information und Unterstützung
Crossmedial und regional ausgesteuert, führt die
Kampagne Interessierte auf die Anlaufstelle
dein-praxisstart.de – mit kompakten
Informationen und einem digitalen Selbsttest zur
eigenen Eignung für die Praxis. Authentische
Testimonials und regionale Bezüge sorgen für
Nähe und Glaubwürdigkeit. Die Nachwuchskampagne
der KVNO wird das gesamte Jahr 2026 im Rheinland
präsent sein und durchgängig für eine hohe
Sichtbarkeit des Themas Niederlassung sorgen.
Gleichzeitig bietet die KVNO konkrete
Unterstützung für angehende Praxisinhaberinnen
und -inhaber – mit direktem Effekt auf die
Versorgung: persönliche Beratung von der ersten
Idee bis zur Eröffnung, Orientierung zu
Niederlassungswegen, Finanzierung, Standortwahl
und Teamaufbau sowie – wo nötig – finanzielle
Förderung über den Strukturfonds. Dieses
Serviceversprechen reduziert Anlaufzeiten,
erleichtert Praxisübergaben und stabilisiert
bestehende Standorte, damit Patientinnen und
Patienten verlässlich versorgt werden.
„Das Jahr 2026 steht bei uns im Fokus der
Nachwuchsgewinnung“, sagt Dr. Bergmann. „Wir
möchten in diesem Jahr möglichst viele, neue
Ärztinnen und Ärzte für eine Niederlassung
gewinnen. Davon profitieren letztlich alle,
nicht nur die Patienten. Unsere Testimonials in
der Kampagne bestätigen es: Arzt sein in einer
eigenen Praxis ist einer der schönsten Berufe,
die es gibt!“
Dinslaken will
genehmigungsfähiges Haushaltssicherungskonzept
aufstellen
260128 Haushaltsrede Achim Thomae.pdf (PDF, 244
KB)
Videoansprache des Bürgermeisters Simon Panke
Die Stadt Dinslaken ist fest
entschlossen, ihren Haushalt zu konsolidieren.
Ansonsten sind Handlungsspielräume und alle
Dienstleistungen, die nicht zwingend gesetzlich
vorgeschrieben sind, gefährdet. Wie
Bürgermeister Simon Panke im November 2025
bereits berichtet hatte, steht die Stadt vor
erheblichen finanziellen Herausforderungen. Das
jährliche Defizit wird in diesem Jahr bereits
rund 40 Millionen Euro betragen und in den
kommenden Jahren auf über 50 Millionen Euro
ansteigen, wie Kämmerer Achim Thomae in der
öffentlichen Ratssitzung am 28.01.2026 darlegte.
Thomae erklärt: „Selbst bei einer
Berücksichtigung aller bisher beschlossenen
Spar- und Konsolidierungsmaßnahmen lässt sich
das Defizit nicht beheben. Ohne mutiges und
entschlossenes Handeln des Rates müssten die
freiwilligen Maßnahmen weit über die hier
vorgeschlagenen Größenordnungen hinaus gekürzt
werden. Unser Investitionsniveau würde zukünftig
weiter deutlich eingeschränkt sein; freiwillige
Maßnahmen kämen nicht mehr vor. Dies würde zu
nachlassender Attraktivität und Lebensqualität
der Stadt Dinslaken führen.“
Wie der
Bürgermeister und der Kämmerer aufzeigten, ist
der Haushaltsausgleich im Jahr 2033 nur zu
erreichen, wenn Dienstleistungen reduziert oder
gestrichen, verwaltungsinterne Sparmaßnahmen
ergriffen und Steuern erhöht sowie
wirtschaftliches Wachstum gewonnen werden.
Bürgermeister Simon Panke betont:
„Wir stehen vor einer historischen Aufgabe, die
zugleich eine historische Verpflichtung für
Dinslaken ist. Wir müssen gemeinsam die
Überschuldung abwenden. Wenn wir jetzt nicht den
Mut aufbringen, den dunklen Tunnel vor uns zu
betreten, dann werden nicht nur wir selbst,
sondern auch die kommenden Generationen darunter
leiden müssen. Wir werden dann nicht mehr
diskutieren können, was wir noch tun und was wir
bleiben lassen, sondern uns würde einfach alles
vollständig aus der Hand genommen. Um das zu
verhindern, sind Mut und Eigeninitiative
gefragt. Wir müssen diesen dunklen und auch
furchteinflößenden Tunnel vor uns nun betreten
und gemeinsam da durch. Und dann werden wir auch
wieder Licht sehen. Es werden harte und
bisweilen schmerzhafte Jahre, aber es gibt
keinen Weg, der um den Tunnel herumführt.
Wir dürfen unsere Augen nicht vor der
Realität verschließen. Die notwendigen
politischen Entscheidungen sind schwierige, aber
sie müssen nun getroffen werden. Es geht um die
Zukunft unserer Stadt.“
Eine der vielen
Maßnahmen, die kurzfristig ergriffen werden
müssen, ist die Erhöhung der Grundsteuer
B von 648 auf 998 Hebesatzpunkte. Die
dadurch gewonnenen 6,5 Millionen Euro pro Jahr
tragen dazu bei, den enormen jährlichen
Schuldenzuwachs etwas zu reduzieren. Im Rahmen
der Ratssitzung hat der Kämmerer den
Haushaltsentwurf 2026 eingebracht. Hierbei
erläuterte er noch einmal, dass der gesetzlich
vorgeschriebene Pfad zur Haushaltskonsolidierung
bis maximal 2033 dauern dürfe.
Am Ende
dieser Zeit müsse zwingend der
Haushaltsausgleich stehen. Die Einbringungsrede
des Kämmerers sowie die Grundsatzrede des
Bürgermeisters werden kurzfristig auf der
städtischen
Homepage www.dinslaken.de veröffentlicht und
können dort nachgelesen werden. Die Stadt
Dinslaken wird in den kommenden Wochen offen
über die weiteren Schritte informieren und den
Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen.
Am Mittwoch, 11. März 2026, soll es ein
erstes Stadtteilgespräch geben. Dieses findet um
18 Uhr in der Aula des GHZ in Hiesfeld statt.
Ein Termin für ein weiteres Stadtteilgespräch
ist gerade in Vorbereitung. Am 26. März
entscheidet der Stadtrat über das
Haushaltssicherungskonzept. Bürgermeister Simon
Panke hat sich am Mittwoch, 28. Januar, in einer
Videomitteilung direkt an die Dinslakenerinnen
und Dinslakener gewandt. Die Videomitteilung
kann auf der städtischen Homepage sowie der
städtischen Facebook- und Instagramseite
abgerufen werden.
Hintergrund:
Personalkostensteigerungen, die durch tarifliche
und besoldungstechnische Anpassungen bedingt
sind, sowie stark ansteigende Leistungen für
Soziales und Jugend sind die Hauptfaktoren für
den aktuellen deutlichen Anstieg des
Haushaltsdefizits. So sind innerhalb von drei
Jahren die Personal- und Transferaufwendungen um
20 Prozent und mehr gestiegen. Dinslaken und
zahlreiche weitere Kommunen fordern im
Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“
von Bund und Ländern eine angemessene
Finanzausstattung.
Siegerinnen
und Sieger des Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 der
Bezirksregierung ausgezeichnet
Warum bekommen Kinder
eigentlich Taschengeld? Was kann eine Klasse
gegen Mobbing tun? Wie verändert Social Media
unser Gehirn? Schülerinnen und Schüler von der
Grundschule bis zur Oberstufe haben zu Themen
aus ihrem täglichen Leben über 60 Erklärfilme
erstellt. Sylvia Wimmershoff, Direktorin der
Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf,
zeichnete die besten Filme aus dem gesamten
Regierungsbezirk aus.
„Die Filme der
Schülerinnen und Schüler erklären nicht nur ein
Thema, sondern regen zum Nachdenken darüber an“,
so Sylvia Wimmershoff. „Ihr habt die digitale
Technik und Eure Kreativität genutzt, um Clips
zu erstellen, die etwas verändern können. Das
zeigt, welche Chancen digitale Medien bieten.
Gleichzeitig beschäftigt Ihr Euch auch mit
möglichen Gefahren von Sozialen Medien. Das
verdeutlicht, wie Erklärfilme die
Medienkompetenz fördern.“
Geehrt wurden
die Gewinnerinnen und Gewinner der
unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Jeder Film
wurde von einer Jury bewertet, die nicht nur die
filmische Umsetzung, sondern auch die fachliche
Richtigkeit der Inhalte berücksichtigte. Die
Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs
erhielten Urkunden und kleine Geschenke. Und sie
konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen,
um professionelle Filmtechnik und -ausrüstung
auszuprobieren.

Die Siegerinnen und Sieger des
Erklärfilm-Wettbewerbs 2025 - Foto
Bezirskregierung
Grundschule 1. Platz: Mosaikschule, Nettetal,
AG Hier spielt Team Vielfalt! Gewaltfrei
lernen 2. Platz: Leegmeerschule, Emmerich, AG
Klasse 3 Was ist Taschengeld?
Sekundarstufe I 1. Platz: Gesamtschule Hardt,
Mönchengladbach, Klasse 7.1. Die
Stadtbibliothek Mönchengladbach – ein
Wohlfühlort für alle Generationen 2. Platz:
Alfred-Adler-Schule, Duisburg, Klasse 5b
Mobbing Sekundarstufe II 1. Platz:
Burggymnasium, Essen, Laura Steinsiek
Psychologische Auswirkungen von Sozialen Medien
2. Platz: Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg,
Düsseldorf, Fachoberschule Gestaltung
Klassenstufe 11 Einblick Praktikumsbetrieb
FAFM - Freie Akademie für Malerei und Grafik
Alle Filme finden Interessierte unter
folgendem Link:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLyL30xsH26Q3NzCGlzz4sj3_TzB91LR-3
Hintergrund: Der
Erklärfilm-Wettbewerb wurde 2017 in Duisburg ins
Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem
etablierten Format entwickelt, das in mehreren
Kreisen und kreisfreien Städten
Nordrhein-Westfalens umgesetzt wird.
In
der jeweiligen Kommune wird das Vorhaben von
einer Einrichtung vor Ort (z. B. Regionales
Bildungsbüro, Medienzentrum, Stadtbibliothek)
organisiert und von den Medienberaterinnen und
-beratern der Bezirksregierung begleitet.
Landesweit steht FILM+SCHULE NRW den lokalen
Ausrichterinnen und Ausrichtern eines
Erklärfilm-Wettbewerbs beratend zur Seite und
hält Unterstützungsmaterialien für die
Erklärfilmanalyse und -produktion bereit.
Studie untersucht Einstellungen zum
lebenslangen Lernen Viele Menschen
an Weiterbildung interessiert – werden über
Förderungen aber nicht gut informiert.
Lebenslanges Lernen wird immer
wichtiger, wenn sich die Arbeitswelt rapide
wandelt. Doch viele Menschen in Deutschland
wissen nicht, was es an öffentlichen
Weiterbildungsförderungen bereits gibt. So
kennen rund zwei Drittel etwa die
Bildungszeitgesetze der Länder nicht. Das ergibt
eine neue von der Hans-Böckler-Stiftung
geförderte Studie von
Erziehungswissenschaftler*innen der
Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen.*
Im Forschungsprojekt „Einstellungen zum
Lebenslangen Lernen in der Bevölkerung“ (EIBE)
führte das JLU-Forschungsteam unter Leitung von
Prof. Dr. Bernd Käpplinger in Kooperation mit
dem Meinungsforschungsinstitut Verian eine
Befragung unter 3122 Menschen zwischen 18 und 67
Jahren in Deutschland durch. Die Befragten
wurden aus einem etablierten Panel zufällig
ausgewählt. Ihnen wurden u.a. verschiedene
Situationsbeschreibungen („Vignetten“)
vorgelegt, um realistisch zu ermitteln, für
welche Weiterbildungen sie sich interessieren
würden oder nicht.
Mit Blick auf die
Rahmenbedingungen rund um diese individuellen
Einstellungen und Entscheidungen zeigt sich,
dass viele Befragte gar nicht wissen, dass es in
14 von 16 Bundesländern Bildungszeitgesetze
gibt, um Weiterbildung zeitlich möglich zu
machen. Dies erklärt nach Analyse der
Forschenden zum Teil die relativ geringe Nutzung
dieser Gesetze, wobei jedoch bundesweit jährlich
trotzdem hochgerechnet rund 500000 Menschen ihr
Recht auf Bildungszeit beanspruchen.
Die
Studie zeigt auch, dass insbesondere Ältere und
Menschen mit Migrationshintergrund sehr
weiterbildungsinteressiert sind und überwiegend
positive Einstellungen zu Weiterbildungen haben.
„Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass
allgemein und zielgruppenspezifisch mehr Werbung
für Weiterbildung gemacht werden müsste und dies
möglichst konkret und nicht nur per
Online-Plattformen, Sonntagsreden oder Slogans“,
erklärt Studienleiter Käpplinger. „Der
persönliche Kontakt ist sehr wichtig, was nicht
nur Bildungsberatung meint, sondern auch Präsenz
in den jeweiligen Milieus.“
Ein weiteres
Ergebnis: Die finanzielle Verantwortung für
Weiterbildung sehen die Befragten insbesondere
beim Arbeitgeber oder beim Staat. „Erwerbstätige
Frauen, nehmen fast doppelt so häufig wie Männer
an individuell-berufsbezogenen Weiterbildungen
teil, die sie dann aber zumeist auch selbst –
und nicht durch den Betrieb - finanzieren
müssen. Sie wünschen sich mehr staatliche
Unterstützung sowie mehr Information und
Beratung über die Möglichkeiten“, so Käpplinger.
„Staatliches und betriebliches Handeln ist hier
gefragt, wobei auch zu klären wäre, wie viele
Menschen eine Weiterbildung nicht zahlen können
– oder nicht dazu bereit sind.“
Wesel: Eine Herzensangelegenheit im
Herzen der Stadt – megro spendet Defibrillator
für die Citywache Wesel Der
Herzstillstand des Fußballprofis Christian
Eriksen während der Europameisterschaft (2021)
hat eindrücklich gezeigt, dass auch scheinbar
gesunde Menschen plötzlich ein
lebensbedrohliches Herzkammerflimmern erleiden
können. In solchen Situationen ist schnelle
Hilfe entscheidend.

v. l.: David Horchler (Vertriebsleitung der
megro GmbH & Co. KG), Helmut Krebber
(Geschäftsführer der megro GmbH & Co. KG), Jens
Eickhoff (Stadt Wesel), Thomas Alberts
(Stadtwacht Wesel), Dustin Scharkowski
(Stadtwacht Wesel), Thorsten Zythen (Stadtwacht
Wesel), Jörg Grossat (Feuerwehr Wesel) und
Bürgermeister Rainer Benien
Um im Notfall
bestmöglich helfen zu können, steht nun ein
automatisierter externer Defibrillator (AED) in
der Citywache in der Weseler Fußgängerzone zur
Verfügung. Möglich gemacht wurde dies durch eine
Spende der megro GmbH & Co. KG. Bei der Übergabe
des Geräts dankte Bürgermeister Rainer Benien
dem Geschäftsführer des
Medizintechnik-Großhandels, Helmut Krebber, für
das Engagement.
„Ich hoffe, dass wir
diese großzügige Spende nie benötigen werden.
Dennoch danke ich der megro – buchstäblich – von
ganzem Herzen für diesen Defibrillator. So kann
im Notfall in der Fußgängerzone sofort geholfen
werden. Jede Sekunde zählt und kann Leben
retten“, fasst Bürgermeister Rainer Benien
zusammen.
Auch für Helmut Krebber ist
die Spende eine echte Herzensangelegenheit: „Wir
sind seit über 50 Jahren als Großhändler für
Medizintechnik tätig, Wesel ist unser
Heimatstandort. Wir sind hier gewachsen, bilden
junge Menschen aus und beschäftigen viele
Mitarbeitende aus der Region. Deshalb ist es uns
wichtig, gerade im Herzen der Stadt einen
Beitrag zur Sicherheit im Notfall zu leisten.“
Täglich bewegen sich tausende Menschen
durch die Weseler Innenstadt. Mit dem neuen AED
in der Citywache wurde ein zentraler Anlaufpunkt
für medizinische Notfälle geschaffen. Ein
Herzkammerflimmern ist eine akute,
lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung. Tritt es
auf, müssen sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen
eingeleitet werden, um die Sauerstoffversorgung
lebenswichtiger Organe wie Gehirn, Herz und
Nieren aufrechtzuerhalten.
Jede Minute
ohne Hilfe verringert die Überlebenschancen
erheblich. Die Wiederbelebung muss fortgeführt
werden, bis der Rettungsdienst eintrifft. Ein
AED unterstützt die Wiederbelebung durch
gezielte Stromstöße und erhöht die
Überlebenschancen deutlich.
Die Geräte sind so konzipiert, dass sie auch von
Laien sicher bedient werden können. Sprachliche
Anweisungen und visuelle Hinweise führen Schritt
für Schritt durch die Maßnahmen. Im Notfall gilt
daher: Sofort den Rettungsdienst unter 112
alarmieren und mit den lebensrettenden
Sofortmaßnahmen beginnen.
Schutz
vor teuren Arztkosten im Skiurlaub -
Gesetzliche Krankenkasse zahlt in vielen Fällen
nicht - Auslandskrankenversicherung
übernimmt Kosten für Bergung und
Krankenrücktransport Seit der Jahreswende
locken die Skigebiete mit traumhaften
Bedingungen. Doch leider wird der Spaß für viele
zum Albtraum: ein Sturz auf die Schulter, eine
Unachtsamkeit oder ein verdrehtes Knie – schon
ist medizinische Hilfe gefragt. Und das kann vor
allem im Ausland teuer werden, denn in vielen
Fällen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung
dafür nicht. Deswegen rät der ADAC dringend zum
Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, um
am Ende nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben.
„Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt
auch bei einem Ski- oder Rodelunfall medizinisch
notwendige Behandlungskosten, egal ob stationär
in einer Klinik oder ambulant bei einem Arzt“,
erklärt Marc Kottmann, Vorstand für Schaden bei
der ADAC Versicherung. „Der Schutz gilt
weltweit. Bei Fernreisen wird daran meist
gedacht, beim kurzen Skiurlaub über die Grenze
dagegen oft nicht.“
Das kann fatale
Folgen haben: Denn nur über eine
Auslandskranken-Versicherung kann der Schaden
direkt abgerechnet werden, der Verunglückte muss
in der Regel nicht in Vorleistung gehen. Und
nicht nur die Behandlung oder eine Operation
sind kostspielig. Richtig ins Geld geht es, wenn
Skifahrer mit einem Helikopter geborgen und
abtransportiert werden müssen.
„Hier
entstehen schnell Kosten im vier- oder
fünfstelligen Bereich,“ schildert Kottmann.
„Auch hierfür springt der ADAC
Auslandskrankenschutz bis zu einer Höhe von
12.000 Euro ein.“ Und das ist keine Seltenheit:
Allein Für ADAC Versicherte oder
Premium-Mitglieder trat dieser Fall in der
vergangenen Wintersaison (Dezember bis März
2025) 1.282 Mal ein. Im Schnitt kostete eine
Bergung 2.062 Euro, die teuerste Rettung sogar
11.145 Euro.
Wer zahlt was bei einem
Unfall in den Bergen? Die gesetzliche
Krankenkasse übernimmt nur die Kosten, die auch
in Deutschland für die Behandlung angefallen
wären. Im Ausland gelten andere, meist höhere
Gebührensätze. Besonders teuer kann es werden,
wenn eine private Praxis oder Klinik aufgesucht
wird oder Leistungen in Anspruch genommen
werden, die nicht zum öffentlichen
Gesundheitssystem gehören.
Diese Kosten
sind nämlich durch die europäische
Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht
abgedeckt. Eine nachträgliche Kostenübernahme
ist kaum möglich und so bringen Patienten neben
der Verletzung noch ein teures Mitbringsel aus
dem Skiurlaub mit, weil sie auf den Rechnungen
sitzenbleiben. „Wichtig ist, dass
Versicherte ihre Auslandskrankenversicherung
umgehend informieren, damit sie die Kosten
beispielsweise für ein MRT auch bezahlt
bekommen,“ erklärt Kottmann. „Denn was viele
nicht wissen, auch die
Auslandskrankenversicherung übernimmt nicht
immer alle Kosten der Behandlung – besonders
wenn sie nicht ortsüblich, überteuert oder
übertrieben waren.“
ADAC bringt im Winter
täglich zwölf Verletzte zurück in die Heimat
Ebenfalls ins Geld geht ein Krankenrücktransport
nach Deutschland. Auch hierfür steht die
gesetzliche Krankenkasse nicht ein und deswegen
sollte dieses Risiko ebenfalls über eine
Auslandskrankenversicherung abgedeckt werden.
„Über unseren ADAC Ambulanz-Service
haben wir im vergangenen Winter allein aus
Österreich 1.016 und aus Italien 333 Verletzte
zurückgebracht“, rechnet Kottmann vor, etliche
Fälle gab es auch in der Schweiz und Frankreich.
Die Gelben Engel waren zwischen Dezember und
März dafür durchschnittlich also mehr als
zwölfmal täglich unterwegs und garantierten
einen fachgerechten Transport sowie eine
Betreuung durch geschultes medizinisches
Personal.
Drei wichtige Tipps für den
Skiurlaub 1. Eine gut sortierte Reiseapotheke
ermöglicht die schnelle Behandlung kleiner
Beschwerden und vermeidet unnötige Arztbesuche.
Vor Reiseantritt sollte eine umfassende
Auslandskrankenversicherung abgeschlossen
werden, idealerweise mit 24/7-Notrufzentrale.
Beim ADAC stehen deutschsprachige Experten rund
um die Uhr bereit, übernehmen die Organisation
und vermitteln qualifizierte Ärzte oder
Dolmetscher.
2. Bei Unfall oder im
Krankheitsfall ist zunächst die eigene
Auslandskrankenversicherung zu kontaktieren.
ADAC Versicherte können Hilfe unter 0049 89 76
76 77 anfordern oder über die ADAC Medical App
direkt einen Arzttermin buchen – die Kosten
werden direkt vom ADAC bezahlt, Vorkasse ist
nicht nötig.
3. Das weltweite
Expertennetzwerk des ADAC gewährleistet
medizinische Versorgung ohne lokale Barrieren.
Die erfahrenen Berater kennen die jeweiligen
Gesundheitssysteme und empfehlen qualifizierte
Kliniken. Hotelärzte mit unklaren Preisangaben
oder Barzahlungsforderungen sollten gemieden
werden. Leistungen und Preise sollten stets
schriftlich bestätigt werden, um spätere
Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Wichtig: Eine online abgeschlossene ADAC
Auslandskrankenversicherung gilt sofort. „Sie
muss jedoch vor Grenzübertritt in das Ausland
abgeschlossen werden und es darf noch kein
Versicherungsfall eingetreten sein“, erklärt
Marc Kottmann. Nur so ist man auf dem Weg zum
Pistenspaß und vom ersten Schwung an sicher
unterwegs und umfassend geschützt.
Blick über den Zaun: Zweite Bremer
Sondermünze vorgestellt Die neue
2-Euro-Gedenkmünze aus Anlass der
Bundesratspräsidentschaft des Landes Bremen ist
ab dem 29. Januar 2026 in Umlauf. Mit dem
Klimahaus Bremerhaven zeigt sie ein prägnantes
Wahrzeichen des Stadtstaates.

Andreas Bovenschlulte mit Münz-Set ©
Senatskanzlei Bremen
Zur Veröffentlichung
der neuen Sammelmünze erklärte
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: „Die
neue 2-Euro-Münze zeigt, wofür Bremen steht:
Weltoffenheit, Wissen und Verantwortung. Das
Klimahaus Bremerhaven ist dafür ein starkes und
schönes Symbol. Die Münze passt damit wunderbar
zum Motto der Bremer Bundesratspräsidentschaft
‚VIELE STÄRKEN - EIN LAND‘. Wie schön, dass wir
ab heute mit einem Stück Bremerhaven in der
Tasche im ganzen Euro-Raum bezahlen können: vom
Fischbrötchen an der Nordsee bis zur Pizza am
Mittelmeer.“
Bildnis einer interaktiven
Klima-Erlebniswelt

Foto: Außenaufnahme des Gebäudes bei Nacht.
Außenansicht des Klimahauses Bremerhaven © Ralph
Langer | Klimahaus Bremerhaven
Das
markante Gebäude des Klimahauses in den
Havenwelten am Weserdeich ist längst zu einem
Wahrzeichen der Seestadt Bremerhaven geworden.
Das wissenschaftliche Ausstellungshaus wurde im
Juni 2009 eröffnet und konnte bereits die
Sieben-Millionen-Besucher-Marke knacken. Auf der
Münze ist das futuristische Ensemble der
Wissens- und Erlebniswelt in einer
überraschenden und eindrucksvollen Perspektive
von schräg unten dargestellt. Der schiffsartige
Eindruck der Architektur, die zwei Möwen am
Himmel sowie die Andeutung des Hafens
verbildlichen stark und anschaulich Bremen als
maritimen Wissenschaftsstandort.
30
Millionen Stück im Umlauf Die Auswahl des
Motivs für die Zwei-Euro-Rückseite ist
Ländersache. Jährlich wird ein Bundesland durch
die Ausgabe einer Zwei-Euro-Gedenkmünze mit
einem prägnanten Wahrzeichen gewürdigt. Die
Reihenfolge der Länder richtet sich nach der
Präsidentschaft im Bundesrat. Das Motiv der
Bremer Münze wurde in einer Gestaltungswerkstatt
entwickelt, in der sich der Entwurf des
Künstlers Bodo Broschat aus Berlin durchsetzen
konnte.

Die neue Sondermünze "Bremen". Foto: Vorder- und
Rückseite der Münze © BVA
Die Münze
ist ein offizielles Zahlungsmittel im gesamten
Euro-Raum und wird mit einer Auflage von 30
Millionen Stück in allen fünf staatlichen
Prägestätten hergestellt. Sie ist Teil der
Münzserie „Bundesländer II“, die 2023 mit
Hamburg und der Elbphilharmonie gestartet wurde.
Nach dem markanten „Königsstuhl“ auf Rügen
(Mecklenburg-Vorpommern, 2024), der
„Saarschleife“ (Saarland, 2025) und dem
diesjährigen Klimahaus Bremerhaven, ziert dann
2027 der Aachener Dom unter der
Bundesratspräsidentschaft von
Nordrhein-Westfalen die Zwei-Euro-Rückseite.
Bereits 2010 präsentierte Bremen in der
Vorgängerserie „Bundesländer“ mit dem Rathaus
und Roland die republikanische Geschichte und
Tradition der Hansestadt auf einer
Zwei-Euro-Münze.

NRW: Bauproduktion im November 2025 um 3,7 %
gesunken * Bauproduktion im Hoch-
und Tiefbau gesunken. * Größter Rückgang im
gewerblichen und industriellen Hochbau. *
Rückgänge im gewerblichen und industriellen
Tiefbau und im Straßenbau.
Die
Produktion im nordrhein-westfälischen
Bauhauptgewerbe ist im November 2025 real
(kalender-/preisbereinigt) um 3,7 % niedriger
gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, war die Produktion im
Hochbau um 6,1 % und im Tiefbau um 1,2 %
niedriger als im November 2024.

Größter Rückgang im gewerblichen und
industriellen Hochbau Im Bereich des
Hochbaus ermittelten die Statistiker im November
2025 unterschiedliche Entwicklungen in den
einzelnen Bausparten: Im öffentlichen Hochbau
war ein Anstieg der Bauproduktion gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren
(+5,4 %).
Im Wohnungsbau (−2,3 %) sowie
im gewerblichen und industriellen Hochbau
(−11,7 %) fiel die Bauproduktion niedriger als
im November 2024 aus. Rückgänge im gewerblichen
und industriellen Tiefbau und im Straßenbau
Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die
Bauleistungen in den einzelnen Bausparten
ebenfalls unterschiedlich: Im sonstigen
öffentlichen Tiefbau stieg die Bauproduktion
(+1,4 %) gegenüber dem Vorjahresmonat. Rückgänge
waren im Straßenbau (−1,4 %) und im gewerblichen
und industriellen Tiefbau (−2,9 %) zu
verzeichnen.
Anstieg der Bauproduktion
gegenüber November 2019 Im November 2025
ermittelten die Statistiker im Vergleich zum
entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019
einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der
Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+21,8 %).
Sowohl im Hochbau (+13,6 %) als auch im Tiefbau
(+30,7 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau
von November 2019.
Zu diesem
Produktionsergebnis haben die einzelnen
Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In
den Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 8,2 %
(gewerblicher und industrieller Hochbau) und
42,6 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau)
zu beobachten. Das kumulierte Ergebnis der
Bauproduktion für die ersten elf Monate des
Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um
2,1 % niedriger als in der entsprechenden
Vergleichsperiode 2024.
Süßwaren
aus NRW: Produktion 2024 um 5 % gesunken *
Leichter Produktionsrückgang auch in den ersten
drei Quartalen 2025 * Ein Drittel der
Bundesproduktion entfiel auf NRW Im
Jahr 2024 haben Betriebe des
nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes
764.000 Tonnen Süßwaren produziert. Bezogen auf
die Einwohnerinnen- und Einwohnerzahl des Landes
sind das 116 Gramm Süßwaren pro Kopf und Tag.
Wie das Statistische Landesamt anlässlich der
internationalen Süßwaren-Messe ISM vom 01. bis
04. Februar 2026 in Köln mitteilt, sank die zum
Absatz bestimmte Produktionsmenge von Süßwaren
um 42.000 Tonnen bzw. 5,2 % zum Vorjahr.

Der Absatzwert stieg dagegen nominal um
73,2 Millionen Euro bzw. 1,9 % auf
4,0 Milliarden Euro. Durchschnittlicher
Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch Der
durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm
Süßwaren erreichte im Jahr 2024 den höchsten
Stand der letzten zehn Jahre: Mit 5,24 Euro war
er um 7,5 % höher als ein Jahr zuvor und um
35,4 % höher als im Jahr 2015 mit damals
3,87 Euro je Kilogramm.
Von der
NRW-Süßwarenproduktion des Jahres 2024 entfiel
der größte Anteil mit 419.000 Tonnen (−6,4 %
gegenüber 2023) auf Süßwaren ohne Kakaogehalt
(einschl. weißer Schokolade). Darunter befanden
sich 258.000 Tonnen (−7,7 %) Dragees,
Gummibonbons und Gelee-Erzeugnisse. Ferner
wurden 336.000 Tonnen (−1,8 %) Schokolade u. a.
kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen
produziert.
Ein Drittel des
deutschlandweiten Absatzwertes entfiel auf NRW
Bundesweit stieg der Absatzwert der
Süßwarenproduktion im Jahr 2024 um 0,7 % auf
12,0 Milliarden Euro. Davon entfielen 33,3 % auf
nordrhein-westfälische Betriebe. 42,5 % des
nordrhein-westfälischen Absatzwertes wurde in
Betrieben des Regierungsbezirkes Köln erzielt,
gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken
Detmold (32,5 %), Düsseldorf (19,6 %), Münster
(4,1 %) und Arnsberg mit 1,3 %.
Rückgang
der Süßwaren-Produktion auch in den ersten drei
Quartalen 2025 Nach vorläufigem Ergebnis sank
die Absatzproduktion von Süßwaren in den ersten
drei Quartalen 2025 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 0,5 % auf 567.000 Tonnen,
während der Absatzwert nominal um 17,6 % auf
3,4 Milliarden Euro stieg. Der durchschnittliche
Absatzwert pro Kilogramm stieg gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 18,2 % und
gegenüber den ersten drei Quartalen 2021 um
52,8 % auf 5,91 Euro.
Kleve:
Robinsonspielplatz: Betreuerinnen und Betreuer
für die Osterferien gesucht
Langeweile kommt auf unserem vielseitigen "Robi"
sicher nicht auf. Auch in diesem Jahr möchte die
Stadt Kleve die alljährlich beliebte
Osterferienfreizeit auf dem städtischen
Abenteuerspielplatz Robinson anbieten. Zur
Durchführung der Freizeit im Zeitraum vom 30.
März bis zum 10. April 2026 werden noch dringend
ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
gesucht.

Es werden gut gelaunte, nervenstarke,
kinderliebe und abenteuerlustige
Ferienbetreuerinnen und Ferienbetreuer benötigt,
die den festangestellten Fachkräften
unterstützend zur Seite stehen. Der ganztägige
Einsatz wird mit einer Aufwandsentschädigung in
Höhe von 75 € je Einsatztag vergütet.
Der Robinsonspielplatz besteht aus einem rund
8.000 m² großen, etwa zur Hälfte bewaldeten
Freigelände mit großem Aufforderungscharakter
für eine Vielzahl an Beschäftigungen für Kinder
aus dem Stadtgebiet Kleve zwischen 6 und 14
Jahren.
Das Gelände bietet den kleinen
Besucherinnen und Besuchern neben Bäumen,
Büschen, Sand, Steinen, Holz, einer Feuerstelle,
einem Wasserbecken mit Rinne, einem Bolzplatz
und diversen selbst erstellten Bauwerken auch
ein großes Spielhaus, damit eine vom Wetter
unabhängige, ganzjährige Beschäftigung
gewährleistet werden kann.
Zu den
Betreuungsaufgaben gehört u. a. die Anleitung
der Kinder bei deren Tätigkeiten auf dem
Bauplatz, die Begleitung diverser Angebote in
Klein- und Großgruppen, die Begleitung
vielfältiger sportlicher Aktivitäten sowie die
Beaufsichtigung der Feuerstelle.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber sollen
volljährig sein und können ihre schriftliche
Bewerbung mit Lebenslauf entweder per Mail an
robinson.spielplatz@kleve.de senden oder
persönlich beim Abenteuerspielplatz Robinson,
Nimweger Straße 61, 47533 Kleve, abgeben.
Moers: Ausschuss berät Vergabe von
Finanzmitteln an Vereine und Institutionen
Die Vergabe von Finanzmitteln zur
Förderung von integrativen Maßnahmen ist Thema
im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und
Integration am Dienstag, 3. Februar. Die Sitzung
findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses,
Rathausplatz 1, statt.
Insgesamt haben
fünf unterschiedliche Vereine und Institutionen
sieben Anträge für die finanzielle Unterstützung
ihrer Projekte eingereicht. Ein weiteres Thema
ist der Sachstandbericht zur Baumpflanzaktion
‚10 + 1 Bäume für die Opfer des NSU‘. Die
Sitzung ist öffentlich. Weitere Informationen
sind im Ratsinformationssystem zu
finden.
EU-Abkommen mit Indien
stärkt Niederrhein - IHK: Richtige Antwort auf
Abschottungspolitik Das
EU-Indien-Handelsabkommen steht. Ein Signal zur
richtigen Zeit, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK:
Offene Märkte, freier Handel, sinkende Zölle
sind die richtige Antwort auf die
Abschottungspolitik der USA. Das bringt Chancen
für die Unternehmen am Niederrhein.
„Diese Nachrichten sind Lichtblicke für unsere
stagnierende Wirtschaft. Indien wächst rasant.
Das Abkommen hilft, Zölle und Hürden zu senken.
Davon profitiert der Industriestandort,
besonders die Stahl- und Chemiebranche als auch
die Autoindustrie“, sagt Dietzfelbinger.
Das Abkommen schafft neue Chancen für
Unternehmen am Niederrhein. Es stärkt
internationale Partnerschaften und den freien
Handel. „Diese Chance muss die EU nutzen. Der
Marktzugang muss schnell und ohne neue
Bürokratie-Hürden klappen. Auch das
Mercosur-Abkommen muss final werden – besser
gestern als heute“, so Dietzfelbinger.
Handel zwischen NRW und Indien Derzeit
befindet sich Indien auf Rang 22 der deutschen
Handelspartner. Über 1000 NRW-Unternehmen sind
bereits heute in Indien aktiv. Das sollte sich
nun mit dem Abkommen ändern. Durch bessere
Handelsbeziehungen hofft die NRW-Wirtschaft auf
Wachstum.
2024 importierte NRW-Waren im
Wert von 3,1 Milliarden Euro aus Indien,
vorranging Kleidung und chemische Erzeugnisse.
NRW exportierte Waren im Wert von 2,8 Milliarden
Euro, vor allem Maschinen und chemische
Erzeugnisse.
NRW schneidet
günstig ab: Currywurstpreise deutlich unter dem
Durchschnitt

©AdobeStock_ai_katrin Berlin oder
Hamburg – wer hat’s erfunden? Diese Frage sorgt
seit Jahrzehnten für augenzwinkernde Debatten,
und gleich mehrere Städte erheben Anspruch auf
die wahre Heimat der Currywurst. Eines steht
jedoch fest: Unabhängig von ihrem Ursprungsort
ist die Currywurst heute in ganz Deutschland ein
fester Bestandteil der Alltags- und Reisekultur.
Ob als schneller Snack auf dem
Städtetrip, nach dem Stadionbesuch oder zwischen
zwei Terminen – der Kult-Imbiss gehört einfach
dazu. Doch wie stark unterscheiden sich die
Preise je nach Stadt? Das Reiseportal tripz.de
hat die Currywurstpreise in deutschen
Großstädten untersucht und einen
Currywurst-Preisindex erstellt. Insgesamt wurden
die Preise in 78 Großstädten ausgewertet.
Nordrhein-Westfalen schneidet im
Currywurst-Preisindex besonders günstig ab und
liegt mit seinen Städten klar unter dem
bundesweiten Durchschnitt.
Key Findings
Ø 3,92 € deutschlandweit: So viel kostet eine
Currywurst im Schnitt über alle 78 untersuchten
Großstädte. Preis-Spannweite von 2,70 €:
Zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt
liegen fast drei Euro Unterschied – konkret 2,83
€ vs. 5,50 €. NRW besonders günstig:
Nordrhein-Westfalen kommt im Schnitt auf nur
3,53 € (über 30 Städte) – preiswerter als jedes
andere Bundesland.
Moers als
Spar-Hochburg: Mit Ø 2,83 € führt Moers
das Ranking als günstigste Currywurst-Stadt
Deutschlands deutlich unter dem Bundesmittel an.
Teuer-Rekord Ingolstadt: Die teuerste Currywurst
gibt es überraschenderweise nicht in München,
sondern in Ingolstadt – Ø 5,50 € pro Wurst im
Schnitt. Hamburg oder Berlin? Beim Preis ist
die Frage entschieden: Die Berliner Currywurst
ist im Schnitt fast 1 € günstiger als ihr
Pendant in Hamburg.
Die vollständige
Auswertung mit allen verglichenen Großstädten
finden Interessierte hier. Wo die Currywurst
am günstigsten ist – und wo am teuersten Top
3 – Die günstigsten Currywurst-Städte
Platz 1: Moers – Ø 2,83 € Moers führt den
Index an und ist bundesweit die günstigste
Currywurst-Stadt. Die Kleinstadt am Niederrhein
erweist sich damit als Paradies für
Currywurst-Fans: Mit durchschnittlich 2,83 € pro
Wurst liegt Moers deutlich unter dem
Bundesdurchschnitt. Ein beliebter Anlaufpunkt
vor Ort ist der Balkangrill Moers, wo
„Currywurst oder Bockwurst“ für 3,50 € auf der
Tafel steht.
Platz 2: Gelsenkirchen – Ø
3,05 € Auf Rang zwei folgt Gelsenkirchen. Die
Ruhrgebietsstadt – Heimat des Fußballclubs
Schalke 04 – bleibt mit 3,05 € klar unter dem
Bundesdurchschnitt. Auch kulinarisch gibt man
sich hier bodenständig: Als beliebter Spot gilt
der Akropolis-Grill, in dessen Speisekarte die
Currywurst mit 3,80 € ausgewiesen ist.
Platz 3: Potsdam – Ø 3,07 € Den dritten Platz
belegt Potsdam mit einem Durchschnittspreis von
3,07 €. Die brandenburgische Landeshauptstadt,
bekannt für Schloss Sanssouci und das Filmstudio
Babelsberg, beweist damit, dass günstiger
Currywurst-Genuss nicht nur im Ruhrpott möglich
ist. Vor Ort genießen mehrere Imbisse Kultstatus
– darunter Cathi’s Currywurst in Babelsberg, die
in Online-Bewertungen regelmäßig als Top-Spot
genannt wird.
Wer jetzt schon Lust
bekommen hat, sich auf dem nächsten Kurztrip
selbst von den Currywurst-Ständen der Großstädte
zu überzeugen, findet hier genau das richtige
Angebot dafür.
Flop 3 – Die teuersten
Currywurst-Städte Flop 1: Ingolstadt – Ø 5,50
€ Überraschung: Die teuerste Currywurst
Deutschlands gibt es nicht etwa in der
Millionenstadt München, sondern in der
vergleichsweise beschaulichen Audi-Stadt
Ingolstadt. Im Schnitt werden hier satte 5,50 €
fällig – Currywurst zum Luxus-Tarif. Offenbar
wird in Ingolstadt Premium nicht nur auf vier
Rädern, sondern auch am Imbiss großgeschrieben.
Flop 2: München – Ø 5,32 € In München
schlägt die Currywurst mit durchschnittlich 5,32
€ zu Buche. Damit gehört die Isar-Metropole
erwartungsgemäß zu den teuersten Pflastern für
Imbiss-Fans. Das Leben in der bayerischen
Landeshauptstadt ist eben kostspielig – sogar am
Würstchenstand.
Flop 3: Nürnberg – Ø 4,97
€ Nürnberg liegt in der Spitzengruppe der
teuersten Currywurst-Städte. Mit knapp 5 € im
Schnitt kostet die Currywurst in der fränkischen
Metropole deutlich mehr als im bundesweiten
Mittel. Ausgerechnet in der Stadt der berühmten
Rostbratwürste liegt der Currywurstpreis rund 1
€ über dem bundesweiten Durchschnitt.
Regionalvergleich: Süden teuer, Westen günstig
Ein Blick auf die Großregionen zeigt deutliche
Preisunterschiede. Am günstigsten isst man die
Currywurst im Westen – hier kostet sie im
Schnitt nur 3,66 € (41 Städte) und liegt damit
klar unter dem Bundesdurchschnitt. Der Osten
folgt mit 3,77 € (8 Städte) ebenfalls unter der
4-Euro-Marke. Im Norden müssen bereits rund 4,18
€ (12 Städte) gezahlt werden. Am teuersten ist
es im Süden mit 4,45 € (17 Städte). Das Ergebnis
zeigt ein klares Gefälle: Je weiter südlich man
kommt, desto höher steigen offenbar die
Currywurstpreise – umgekehrt isst man im Westen
am günstigsten.
Bundesländer-Vergleich:
Bayern vorne, NRW am günstigsten Auf
Länderebene führt Bayern mit einem
Durchschnittspreis von 4,65 € (8 Städte) das
Ranking der teuersten Currywurst-Regionen an.
Ebenfalls im oberen Preisfeld liegen
Baden-Württemberg mit 4,27 € (9 Städte) sowie
der Stadtstaat Hamburg mit 4,51 € (1 Stadt).
Nordrhein-Westfalen hingegen erweist sich
als wahres Spar-Revier: Über 30 Städte hinweg
liegt der Currywurst-Preis dort durchschnittlich
bei nur 3,53 €. NRW ist damit das Paradies für
preisbewusste Currywurst-Esser und rangiert im
Bundesländervergleich am günstigsten. Noch
niedriger liegt zwar Brandenburg mit Ø 3,07 € –
allerdings basiert dieser Wert ausschließlich
auf der einzigen untersuchten Stadt Potsdam.
Imbiss-Vergleich: Currywurst, Döner und
Pommes Im Vergleich zu anderen klassischen
Snacks bleibt die Currywurst vielerorts eine
vergleichsweise moderate Option. Laut Statista
und Lieferando liegt der durchschnittliche
Dönerpreis in Deutschland aktuell bei rund 8,00
€, in einzelnen Städten teils deutlich darüber.
Eine weitere Statista-Auswertung zeigt, dass
eine Portion Pommes frites je nach Stadt im
Schnitt zwischen etwa 3,50 € und knapp 5,00 €
kostet.
Mit einem bundesweiten
Durchschnittspreis von 3,92 € positioniert sich
die Currywurst damit preislich häufig unterhalb
von Döner und vieler Pommes-Angebote.
Dinslaken: Mit dem Ofenführerschein
gegen Luftverschmutzung Mit der
Aktion „Ofenführerschein“ wendet sich die Stadt
Dinslaken an heimische Hausbesitzer*innen und
Mieter*innen, die einen Holzofen oder Kamin
nutzen. Dabei bietet sie diesen einen
kostenlosen Gutschein für den Besuch der
Online-Trainingsplattform Ofenakademie.de. Hier
gibt es ein Training für eine effizientere
Bedienung der Holzöfen.
Der Kurs richtet
sich dabei nicht nur an diejenigen, die gerade
neu in das Thema „Heizen mit Holz“ einsteigen.
Der Großteil unter den Kursteilnehmenden heizt
bereits seit vielen Jahren mit Holz. In einer
Umfrage unter den Kurs-Absolvent*innen konnte
festgestellt werden, dass diese Zielgruppe
trotzdem neue Erkenntnisse aus dem Kurs gewinnen
konnte, wie beispielsweise die Technik, das
Kaminfeuer von oben anzuzünden.
Das
richtige Heizen mit Holz schont nicht nur die
Umwelt, sondern durch den reduzierten
Brennstoffbedarf auch den Geldbeutel. Außerdem
sinkt die Schafstoffbelastung der Luft durch
Holzöfen und die Rauch- und Geruchsbelästigung
durch falsch bediente Öfen und Kamine wird
reduziert.
Wer den Ofenführerschein
absolvieren möchte, registriert sich einfach
hier: www.ofenakademie.de/dinslaken
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über E-Mail
– ein sogenannter Magic Link landet direkt im
Postfach und führt sofort in den Kurs. Das
Online-Training kann jederzeit gestartet,
unterbrochen und später fortgesetzt werden. Die
Stadt Dinslaken stellt seit dem Jahr 2023
kostenlose Gutscheine für den Ofenführerschein
zur Verfügung.
Moers: Neujahrsempfang: Bürgermeisterin
setzt auf „Miteinander Moers“ Ein
besonderer Dank galt dem Ehrenamt, das den
gesellschaftlichen Zusammenhalt in Moers bilden
würde. Formate wie der Bürger:innenrat, der
Heimatpreis oder das Ehrenamtsfestival zeigten
nach Einschätzung der Bürgermeisterin, wie groß
die Bereitschaft zur Mitgestaltung sei.
Insgesamt möchte sie mehr Transparenz, mehr
Nahbarkeit und neue Dialogformate schaffen, um
mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu
kommen.

(Foto: pst)
Angesichts der angespannten
Haushaltslage betonte Zupancic ausdrücklich:
„Ich möchte Steuererhöhungen so gut es geht
vermeiden.“ Verwaltung und Politik arbeiten
bereits gemeinsam an konkreten Vorschlägen, um
die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu
sichern.
Zum Abschluss rief die
Bürgermeisterin dazu auf, Hoffnung und
Menschlichkeit als verbindende Kräfte zu
bewahren: „Ich bin optimistisch, nicht weil ich
die Probleme nicht sehe, sondern weil ich Moers
sehe – eine Stadt, die streiten kann und
trotzdem zusammenhält.“ Ihr Fazit: „‘Miteinander
Moers‘ – nicht als Überschrift, sondern als
Entscheidung. Jeden Tag.“
RTL
West Bericht über Analphabetismus – Jessica
Tepass aus Wesel lernt Lesen & Schreiben an der
vhs Rund sechs Millionen Erwachsene
in Deutschland können nicht ausreichend lesen
und schreiben – ein Thema, das oft im
Verborgenen bleibt. RTL West hat sich diesem
gesellschaftlich wichtigen Thema angenommen und
einen bewegenden Beitrag über Analphabetismus
ausgestrahlt. Im Mittelpunkt steht Jessica
Tepass, Teilnehmerin des Kurses „Lesen und
Schreiben lernen für Erwachsene“ an der vhs in
Wesel.
Für den Beitrag begleitete das
Kamerateam Jessica Tepass in ihrem Alltag und
gewährte persönliche Einblicke in ihr Leben.
Zudem besuchte das Team den Kurs an der vhs in
Wesel und zeigt, wie Erwachsene dort Schritt für
Schritt Lesen und Schreiben lernen. Der Beitrag
macht deutlich, mit welchen Herausforderungen
Betroffene konfrontiert sind aber auch, wie viel
Mut, Motivation und Perspektive Bildungsangebote
wie die der vhs geben können.
Neben der
persönlichen Geschichte von Jessica Tepass
beleuchtet der Fernsehbeitrag auch die
Hintergründe und Ursachen von Analphabetismus in
Deutschland und macht auf ein Thema aufmerksam,
das nach wie vor mit Scham und Unsichtbarkeit
verbunden ist. Mit der Veröffentlichung des
Beitrags möchte die vhs nicht nur auf ihr
Kursangebot aufmerksam machen, sondern auch
Betroffene ermutigen, sich Hilfe zu holen. Der
vollständige Beitrag ist ab sofort auf der
Homepage der vhs unter https://www.vhs-wesel.de/programm/lesen-und-schreiben-lernen zu
sehen.
Moers: Transponder nicht getauscht -
Enni muss vereinzelt Restabfalltonnen
stehenlassen Der Austausch
veralteter Transponder an Restabfalltonnen in
Moers geht in die letzte Phase. Trotz mehrerer
Informationsschreiben haben einzelne Haushalte
bislang nicht auf die notwendige Tauschaktion
der ENNI Stadt & Service (Enni) reagiert. Für
diese Tonnen gilt nun, dass sie ab dem 2.
Februar vorübergehend nicht geleert werden, da
das System an den Fahrzeugen die alten
Transponder technisch nicht mehr erfassen kann.
„Wir haben die betroffenen Kundinnen und
Kunden bereits dreimal schriftlich informiert
und um Mitwirkung gebeten. Nun sind wir im Sinne
der Gebührengerechtigkeit gezwungen, nicht
umgerüstete Tonnen am Abfuhrtag ungeleert stehen
zu lassen“, erklärt Enni-Abteilungsleiter Ulrich
Kempken. An die betroffenen Gefäße wird die Enni
einen entsprechenden Hinweis anbringen.
„Die Nutzerinnen und Nutzer müssen sich in
unserem Kundenzentrum melden, um die zeitnahe
Umrüstung des Transponders und die schnelle
Wiederaufnahme der Leerung abzustimmen. Diese
erfolgt dann innerhalb weniger Tage.“
Der Austausch des Transponders am Behälter
dauert nur wenige Minuten. Die Maßnahme ist
notwendig, weil die früher verwendete
4-MHz-Technik endgültig außer Betrieb genommen
werden musste – der Hersteller hat den Support
dafür eingestellt. Moderne Sammelfahrzeuge
arbeiten ausschließlich mit der
134,2-kHz-Technik, die in Moers bereits seit
vielen Jahren Standard ist.
Enni bittet
die betroffenen Haushalte um Verständnis für das
Vorgehen. Ziel sei es, den Transpondertausch
vollständig abzuschließen und auch künftig eine
zuverlässige und korrekte Abrechnung der
Abfallgebühren sicherzustellen. In Moers sind
zehn Restabfallleerungen pro Jahr in der
Grundgebühr enthalten, bei der Nutzung einer
Biotonne sind es acht Leerungen. Zusätzliche
Leerungen werden nur dann berechnet, wenn sie
tatsächlich in Anspruch genommen werden.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Intervallfasten mit dem vhs-Gesundheitsforum
Wer Gewicht verlieren oder seinen
Stoffwechsel ankurbeln möchte, findet im
Intervallfasten eine passende Methode. Dabei
wechseln sich Essens- und Fastenzeiten ab. Die
vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im Rahmen ihres
Gesundheitsforums ab Donnerstag, 12. März, einen
entsprechenden Kurs an. ‚Intervallfasten: Die
flexible Methode für die gesunde
Gewichtsreduzierung‘ findet insgesamt achtmal
jeweils Donnerstag ab 18 Uhr in den Räumen der
vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt.
Die Teilnehmenden erhalten praktische Tipps,
um ihre Motivation zu stärken, und bewegen sich
gemeinsam an der frischen Luft. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist für beide
Veranstaltungen erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41/ 201 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Bei der Anmeldung werden die Zugangsdaten zur
Verfügung gestellt.

1,7 % mehr Beschäftigte im
Gesundheitswesen 2024 •
Beschäftigungsanstieg vor allem in
(teil-)stationären Einrichtungen, geringere
Zunahme in der ambulanten Gesundheitsversorgung
• Stärkere Wachstumsrate bei
Pflegehelferinnen und -helfern als bei
examinierten Pflegekräften
Zum 31.
Dezember 2024 arbeiteten knapp 6,2 Millionen
Menschen im Gesundheitswesen. Dies waren 102 000
oder 1,7 % mehr als im Vorjahr. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, ist das Personal im Gesundheitswesen
2024 seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im
Jahr 2021 erstmals wieder um mehr als ein
Prozent gewachsen (2021: +2,8 %, 2022: +0,5 %,
2023: +0,4 %).

Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit
umgerechneten Beschäftigten
(Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut
4,4 Millionen und erhöhte sich gegenüber dem
Vorjahr um 1,4 % (2021: +1,9 %, 2022: +0,4 %,
2023: +0,5 %).
Personalzuwachs in allen
(teil-)stationären Einrichtungen Im
Jahr 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in
(teil-)stationären Einrichtungen mit einem
Zuwachs von 64 000 oder 3,0 % wesentlich stärker
gestiegen als im ambulanten Sektor (+32 000 oder
+1,3 %). In allen (teil-)stationären
Einrichtungen hat die Zahl der Beschäftigten
zugenommen: in Krankenhäusern um 38 000 Personen
oder 2,9 %, in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen um 5 000 Personen
oder 4,2 % und in (teil-)stationären
Pflegeeinrichtungen um 21 000 Personen oder
2,8 %.
Zuwachs in ambulanten
Einrichtungen insbesondere in der Pflege und in
Praxen sonstiger medizinischer Berufe Die
Entwicklung der Beschäftigtenzahl war im
Jahr 2024 in den verschiedenen Bereichen des
ambulanten Sektors unterschiedlich.
Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten
Pflege (+11 000 oder +2,6 %), in Praxen
sonstiger medizinischer Berufe, zum Beispiel in
der Physio- und Ergotherapie (+14 000 oder
+2,4 %) sowie in Arztpraxen und Zahnarztpraxen
(jeweils +4 000 oder +0,5 % bzw. +1,0 %).
Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit
insgesamt 237 000 Beschäftigten und im
Einzelhandel mit augenoptischen, medizinischen
und orthopädischen Artikeln mit insgesamt
136 000 Beschäftigten unverändert.
Höhere Zuwachsrate bei Pflegehelferinnen und
-helfern als bei examinierten Pflegekräften Die
Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern,
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
sowie in ambulanten und (teil-)stationären
Pflegeeinrichtungen ist gegenüber dem Vorjahr
deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in
diesen Einrichtungen 49 000 oder 3,4 %
Pflegekräfte mehr als im Jahr 2023.
Hierbei stieg die Zahl der Pflegehelferinnen und
-helfer mit +5,2 % deutlich stärker als die der
examinierten Pflegekräfte (+2,6 %). In absoluten
Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24 000 auf
insgesamt 485 000 Pflegehelferinnen und -helfer
und um 25 000 examinierte Pflegekräfte auf
insgesamt rund 1 Million. Hiermit setzt sich der
Trend der letzten zehn Jahre mit höheren
Wachstumsraten bei Pflegehelferinnen und
-helfern als bei examinierten Pflegekräften
fort.
NRW:
Verfügbares Einkommen je Einwohnerin und
Einwohner im Jahr 2023 um 5,7 % gestiegen
* Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss
mit 42.314 Euro Spitzenreiter. * Verfügbares
Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in nahezu
allen Städten und Gemeinden in NRW gestiegen.
Im Jahr 2023 ist das verfügbare
Einkommen je Einwohnerin und Einwohner in
Nordrhein-Westfalen um 5,7 % auf 27.754 Euro
gestiegen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, standen jeder Einwohnerin und jedem
Einwohner in NRW somit durchschnittlich
1.506 Euro mehr für Konsum und Sparen zur
Verfügung als ein Jahr zuvor. Insgesamt belief
sich das verfügbare Einkommen auf rund
504,2 Milliarden Euro.
Zur Einordnung
wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den
dargestellten Kennzahlen um nominale, also nicht
preisbereinigte Werte handelt. Meerbusch ist
Spitzenreiter beim verfügbaren Einkommen je
Einwohnerin und Einwohner Mit 42.314 Euro wies
Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss zum wiederholten
Mal das höchste verfügbare Einkommen je
Einwohnerin und Einwohner aller 396 Städte und
Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf.
Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis (39.609 Euro) und
Olpe im Kreis Olpe (39.214 Euro) folgten auf den
Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala
rangierten Duisburg (21.102 Euro), Kranenburg im
Kreis Kleve (20.646 Euro) und Gelsenkirchen
(20.138 Euro).

Daten der Abbildung
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/21_26_kartogramm.xlsx
XLSX, 23,14 KB Städte Köln und Düsseldorf mit
den höchsten Einkommenssummen
|
Verwaltungsbezirk |
Verfügbares
Einkommen je Einwohnerin und Einwohner
im Jahr 2023 in Euro |
|
Nordrhein-Westfalen |
27 754
|
|
Düsseldorf, Stadt |
32
446 |
|
Duisburg, Stadt |
21
102 |
|
Essen, Stadt |
25
872 |
|
Krefeld, Stadt |
26
689 |
|
Mönchengladbach, Stadt |
25
482 |
|
Mülheim an der Ruhr,
Stadt |
28
598 |
|
Oberhausen, Stadt |
23
142 |
|
Remscheid, Stadt |
26
862 |
|
Solingen, Stadt |
28
618 |
|
Wuppertal, Stadt |
25
304 |
|
Bedburg-Hau |
27
104 |
|
Emmerich am Rhein,
Stadt |
22
142 |
|
Geldern, Stadt |
28
096 |
|
Goch, Stadt |
24
211 |
|
Issum |
28
589 |
|
Kalkar, Stadt |
27
142 |
|
Kerken |
31
558 |
|
Kevelaer, Stadt |
28
496 |
|
Kleve, Stadt |
22
123 |
|
Kranenburg |
20
646 |
|
Rees, Stadt |
26
671 |
|
Rheurdt |
33
009 |
|
Straelen, Stadt |
30
751 |
|
Uedem |
28
342 |
|
Wachtendonk |
29
915 |
|
Weeze |
22
736 |
Von allen Städten und Gemeinden des Landes
wiesen Köln mit 31,2 Milliarden Euro und
Düsseldorf mit 20,4 Milliarden Euro die höchsten
Summen des verfügbaren Einkommens auf. Rein
rechnerisch kamen damit auf jede Einwohnerin und
jeden Einwohner in Köln 28.764 Euro. In der
Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen je
Einwohnerin und Einwohner bei durchschnittlich
32.446 Euro.
Verfügbares Einkommen in
allen Städten und Gemeinden in NRW gestiegen
Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen
im Vergleich zum Jahr 2022 ermittelte das
Statistische Landesamt für Inden im Kreis Düren
(+7,8 %) und Rheinberg im Kreis Wesel (+7,7 %).
Das geringste Wachstum gab es in Dahlem im Kreis
Euskirchen (+4,3 %) und Legden im Kreis Borken
(+3,9 %). Somit verzeichneten alle Städte und
Gemeinden in NRW einen Zuwachs im verfügbaren
Einkommen.
NRW meldete einen Anstieg von
6,5 % und lag damit unter dem Bundeswert von
+6,9 %. Das Statistische Landesamt weist darauf
hin, dass für die überarbeiteten Berechnungen
der Jahre 2004 bis 2022 aktualisierte Daten
vorlagen (z. B. Landesergebnisse für die gesamte
Zeitreihe und Ergebnisse der Lohn- und
Einkommensteuerstatistik 2021) und dass diese
Ergebnisse im Rahmen der Revision 2024 revidiert
wurden.
Unter dem verfügbaren Einkommen
wird die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt
und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und
Vermögen) verstanden, die den privaten
Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung,
also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und
zuzüglich empfangener Sozialleistungen,
durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur
Verfügung steht.
Es ist als Indikator
für die finanziellen Verhältnisse der
Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und
ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen
Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung
(etwa bei den Mieten) unberücksichtigt bleibt
und regionale Vergleiche nur bedingt möglich
sind.
EU und Indien beschließen
Freihandelsabkommen Die EU und
Indien haben die Verhandlungen über ein
historisches, ehrgeiziges und wirtschaftlich
bedeutendes Freihandelsabkommen abgeschlossen.
Es wird die wirtschaftlichen und politischen
Beziehungen zwischen der zweit- und der
viertgrößten Volkswirtschaft der Welt in einer
Zeit wachsender geopolitischer Spannungen und
globaler wirtschaftlicher Herausforderungen
stärken und ihr gemeinsames Engagement für
wirtschaftliche Offenheit und regelbasierten
Handel unterstreichen.
Die Präsidentin
der Europäischen Kommission, Ursula von der
Leyen, sagte: „Die EU und Indien schreiben heute
Geschichte und vertiefen die Partnerschaft
zwischen den größten Demokratien der Welt. Wir
haben eine Freihandelszone mit 2 Milliarden
Menschen geschaffen, von der beide Seiten
wirtschaftlich profitieren werden.

Wir haben der Welt ein Signal gegeben, dass eine
auf Regeln basierende Zusammenarbeit immer noch
zu großartigen Ergebnissen führt. Und das Beste
ist, dass dies erst der Anfang ist - wir werden
auf diesem Erfolg aufbauen und unsere
Beziehungen ausbauen, um noch stärker zu
werden.“
EU-Warenausfuhren nach Indien
bis 2032 verdoppeln Die EU und Indien
tauschen bereits Waren und Dienstleistungen im
Wert von über 180 Milliarden Euro pro Jahr aus
und sichern damit fast 800 000 Arbeitsplätze in
der EU. Mit dem Abkommen sollen die
EU-Warenausfuhren nach Indien bis 2032
verdoppelt werden, indem die Zölle auf 96,6
Prozent der EU-Warenausfuhren nach Indien
abgeschafft oder gesenkt werden.
Insgesamt werden durch die Zollsenkungen
jährlich rund 4 Milliarden Euro an Zöllen auf
europäische Produkte eingespart. Das ist die
ehrgeizigste Handelsöffnung, die Indien jemals
einem Handelspartner gewährt hat. Sie wird den
wichtigsten Industrie- und Lebensmittelsektoren
der EU einen erheblichen Wettbewerbsvorteil
verschaffen und den Unternehmen einen
privilegierten Zugang zum bevölkerungsreichsten
Land der Welt mit 1,45 Milliarden Einwohnern und
der am schnellsten wachsenden großen
Volkswirtschaft mit einem jährlichen BIP von 3,4
Billionen Euro ermöglichen.
Chancen für
europäische Unternehmen aller Größenordnungen
Indien wird der EU Zollsenkungen gewähren,
die kein anderen Handelspartner erhalten hat. So
werden beispielsweise die Zölle auf Autos
schrittweise von 110 Prozent auf bis zu 10
Prozent gesenkt, während sie für Autoteile in
fünf bis zehn Jahren vollständig abgeschafft
werden.
Zölle von bis zu 44 Prozent auf
Maschinen, 22 Prozent auf Chemikalien und 11
Prozent auf Arzneimittel werden ebenfalls
weitgehend abgeschafft. Ein eigenes Kapitel wird
auch kleinen EU-Unternehmen helfen, die neuen
Exportmöglichkeiten voll auszuschöpfen. So
werden beide Seiten spezielle Kontaktstellen
einrichten, die den KMU einschlägige
Informationen über das Freihandelsabkommen zur
Verfügung stellen und ihnen bei allen
spezifischen Problemen helfen, die sich bei der
Nutzung der Bestimmungen des
Freihandelsabkommens ergeben könnten.
Darüber hinaus werden die KMU besonders von den
Zollsenkungen, der Beseitigung rechtlicher
Hindernisse, der Transparenz, der Stabilität und
der Vorhersehbarkeit profitieren, die das
Abkommen bietet. Senkung der
Agrar-/Nahrungsmittelzölle Durch das Abkommen
werden die oft prohibitiven Zölle (im
Durchschnitt über 36 Prozent) auf EU-Ausfuhren
von Agrar- und Ernährungsgütern abgeschafft oder
gesenkt.
Das eröffnet europäischen
Landwirten einen riesigen Markt. So werden
beispielsweise die indischen Zölle auf Wein bei
Inkrafttreten des Abkommens von 150 Prozent auf
75 Prozent und später auf bis zu 20 Prozent
gesenkt, die Zölle auf Olivenöl werden innerhalb
von fünf Jahren von 45 Prozent auf 0 Prozent
gesenkt, und auf landwirtschaftliche
Verarbeitungserzeugnisse wie Brot und Süßwaren
werden Zölle von bis zu 50 Prozent abgeschafft.
Empfindliche europäische Agrarsektoren
werden vollständig geschützt, da Produkte wie
Rindfleisch, Hühnerfleisch, Reis und Zucker von
der Liberalisierung im Abkommen ausgenommen
sind. Alle indischen Einfuhren müssen weiterhin
die strengen Gesundheits- und
Lebensmittelsicherheitsvorschriften der EU
einhalten. Parallel dazu verhandeln die EU und
Indien derzeit über ein separates Abkommen über
geografische Angaben (g.A.), das dazu beitragen
wird, dass traditionelle, ikonische
Agrarerzeugnisse aus der EU in Indien besser
verkauft werden können, indem unlauterer
Wettbewerb in Form von Nachahmungen unterbunden
wird.
Privilegierter Zugang zum
Dienstleistungsmarkt und Schutz des geistigen
Eigentums Das Abkommen wird EU-Unternehmen einen
privilegierten Zugang zum indischen
Dienstleistungsmarkt gewähren, einschließlich
Schlüsselsektoren wie Finanzdienstleistungen und
Seeverkehr. Es enthält die ehrgeizigsten
Verpflichtungen Indiens im Bereich der
Finanzdienstleistungen, die über das
hinausgehen, was das Land anderen Partnern
gegenüber eingegangen ist.
Das Abkommen
bietet ein hohes Maß an Schutz und Durchsetzung
der Rechte an geistigem Eigentum, einschließlich
Urheberrecht, Marken, Designs,
Geschäftsgeheimnisse und Sortenschutzrechte. Es
baut auf bestehenden internationalen Verträgen
über geistiges Eigentum auf und bringt das
indische und das EU-Recht für geistiges Eigentum
einander näher. Dadurch wird es für Unternehmen
in der EU und in Indien, die auf geistiges
Eigentum angewiesen sind, einfacher, auf den
Märkten des jeweils anderen Landes Handel zu
treiben und zu investieren.
Verstärkung
der Verpflichtungen zur Nachhaltigkeit Das
Abkommen enthält ein spezielles Kapitel über
Handel und nachhaltige Entwicklung, das den
Umweltschutz verbessert und den Klimawandel
bekämpft, die Rechte der Arbeitnehmer schützt,
die Stärkung der Rolle der Frau unterstützt,
eine Plattform für den Dialog und die
Zusammenarbeit in handelsbezogenen Umwelt- und
Klimafragen bietet und eine wirksame Umsetzung
gewährleistet.
Die EU und Indien werden
außerdem eine Absichtserklärung unterzeichnen,
die die Einrichtung einer EU-Indien-Plattform
für die Zusammenarbeit und Unterstützung von
Klimaschutzmaßnahmen vorsieht. Die Plattform
soll in der ersten Hälfte des Jahres 2026
eingerichtet werden. Darüber hinaus ist
vorbehaltlich der Haushalts- und
Finanzvorschriften und -verfahren der EU eine
Unterstützung der EU in Höhe von 500 Millionen
Euro in den nächsten zwei Jahren vorgesehen, um
Indien bei seinen Bemühungen um eine
Verringerung der Treibhausgasemissionen zu
unterstützen und seinen langfristigen
nachhaltigen industriellen Wandel zu
beschleunigen.
Nächste Schritte Auf
Seiten der EU werden die ausgehandelten
Textentwürfe in Kürze veröffentlicht. Die Texte
werden einer juristischen Überprüfung unterzogen
und in alle EU-Amtssprachen übersetzt.
Anschließend wird die Kommission dem Rat ihren
Vorschlag zur Unterzeichnung und zum Abschluss
des Abkommens vorlegen. Nach der Annahme durch
den Rat können die EU und Indien die Abkommen
unterzeichnen. Nach der Unterzeichnung benötigt
das Abkommen die Zustimmung des Europäischen
Parlaments und den Beschluss des Rates über den
Abschluss, damit es in Kraft treten kann. Sobald
Indien das Abkommen ebenfalls ratifiziert hat,
kann es in Kraft treten.
Hintergrund
Die EU und Indien hatten im Jahr 2007 erstmals
Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen
aufgenommen. Die Gespräche wurden 2013
ausgesetzt und dann 2022 wieder aufgenommen. Die
14. und letzte formelle Verhandlungsrunde fand
im Oktober 2025 statt, gefolgt von Gesprächen
auf technischer und politischer Ebene.
Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der
Verhandlungen über das Freihandelsabkommen
nahmen die EU und Indien auch Verhandlungen über
ein Abkommen über geografische Angaben und ein
Investitionsschutzabkommen auf. Die
Verhandlungen über diese Abkommen sind noch
nicht abgeschlossen.
27.
Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus 27. Januar:
Wolfgang Amadeus Mozart - vollständiger Name:
Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus
Mozart (* 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5.
Dezember 1791 in Wien) war ein Komponist der
Wiener Klassik
Wesel:
Gedenkveranstaltung am 27.01. zur Erinnerung an
die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Am 27. Januar 2026 jährt sich die
Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
durch die Rote Armee zum 81. Mal. Die
Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die
Befreiung findet wieder im Willibrordi-Dom
statt. Vorbereitet wird das Gedenken in diesem
Jahr von der Ida-Noddack Gesamtschule. Am 27.
Januar 2026 jährt sich die Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote
Armee zum 81. Mal.
Auf Initiative des
damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde
der Jahrestag der Befreiung des
Vernichtungslagers offizieller deutscher
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Die Vereinten Nationen erklärten 2005 den 27.
Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an
die Opfer des Holocausts. Seit 2007 wird auf
Initiative des Jüdisch-Christlichen
Freundeskreises e.V. in Wesel an diesen Tag
erinnert. In den ersten Jahren wurde zur
Erinnerung ein Kranz am jüdischen Mahnmal
niedergelegt.
Seit 2010 beteiligen sich
die weiterführenden Schulen an der Gestaltung
dieses Tages. Dem Jüdisch-Christlichen
Freundeskreis e.V. war es ein großes Anliegen,
die junge Generation in die Gedenkveranstaltung
einzubinden. Mit der Beteiligung und dem
Engagement der Schulen ist das hervorragend
gelungen.

Menschen wie Du und Ich?! - Ablauf des
Gedenken Nach einem kurzen musikalischen
Auftakt werden Pfarrerin Martina Biebersdorf
sowie Pastoralreferentin Carolin Böing die
Besucher*innen begrüßen. Anschließend spricht
Bürgermeister Rainer Benien einleitende Worte.
Im weiteren Verlauf berichten Schüler*innen der
Ida-Noddack-Gesamtschule über ihren Besuch der
Gedenkstätte Auschwitz.
Neben einem
Vortrag sollen Bilder und Musik die
„Konfrontation mit Auschwitz“ verdeutlichen. Ein
Musikvideo zu Stolpersteinen schließt an den
Erfahrungsbericht an. Als „roter Faden“
verbindet das Spannungsfeld von „Werteverlust“
und (notwendigem) „Werteerhalt“ in
Gesellschaften die einzelnen Projekte und macht
sowohl den Gegenwartsbezug als auch die
Verantwortung für die Zukunft deutlich.
In einer szenischen Lesung zeigen die
Schülerinnen und Schüler, wie sich die
gesetzlichen Verbote gegenüber der jüdischen
Bevölkerung in der NS-Zeit gesellschaftlich
auswirkten – „Als Ausgrenzung Recht wurde“.
Während der Lesung wird eine Wertepyramide
aufgebaut. Die einzelnen Programmpunkte sind in
einen musikalischen Rahmen eingebettet.
Zum Abschluss spricht der Vorsitzende des
Jüdisch-Christlichen Freundeskreises Wesel,
Wolfgang Jung, ein Schlusswort. Dabei fordert er
alle Besucher*innen auf, gemeinsam zum Mahnmal
vor dem Dom zu gehen. Am Ausgang des Doms werden
Blumen ausgegeben, die zusammen mit einem Kranz
am Mahnmal niedergelegt werden. Jüdisches Leben
in Wesel Erinnerungsarbeit
Datenschutz-Tag 2026: Tipps zum Schutz vor
Datenmissbrauch „Woher haben die
meine Daten?“, fragen sich viele, wenn
unbekannte Abbuchungen auf dem eigenen Konto
auftauchen. Manchmal flattert auch ein
Strafzettel aus dem Ausland ins Haus, ohne dass
die Person dort im Urlaub war. Häufige Ursache:
unbedachte Weitergabe sensibler Daten.
Anlässlich des EU-Datenschutztages am 28. Januar
erklärt das Europäische Verbraucherzentrum
Deutschland (EVZ), wo Verbraucher mit
persönlichen Informationen vorsichtig umgehen
sollten. Machen Sie sich bewusst, wo Sie
persönliche Infos eingeben und wozu Sie
zustimmen. Manchmal werden Daten an Dritte
weitergegeben.

(Bild: stock.adobe.com/OMEGA)
Daten als
‚Währung‘ Stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer
Daten zu? – Seien Sie ehrlich, diese Meldung
haben Sie im Internet doch schon oft mit einem
Klick auf „ja“ schnell weggeklickt, ohne zu
überprüfen, was mit Ihren Daten (Name, Anschrift
oder E-Mailadresse) wirklich passiert.
Ob beim Newsletter-Abo, kostenlosen E-Book oder
Kundenkarten, zu 100 Prozent gratis sind diese
Angebote meist selten: „Im Netz gibt es
eigentlich nichts, was komplett kostenlos ist.
Verbraucher bezahlen für Apps oder Dienste oft
mit ihren Kundendaten und erhalten dann
beispielsweise personalisierte Angebote“,
berichtet Alexander Wahl aus dem
EVZ-Juristenteam.
Nicht selten werden
diese Daten an Dritte weitergegeben. Deshalb
sollten sich Verbraucher immer bewusst machen,
wo sie ihre persönlichen Informationen eingeben
und zu was sie ihr Einverständnis erteilen.
Fragen Sie sich, ob die Daten für den Zweck
wirklich notwendig sind. Braucht ein Modehändler
beispielsweise das Geburtsdatum?
„Oder
ist es wirklich notwendig, ein Kundenkonto zu
erstellen? Für einmalige Bestellungen gibt es in
einigen Online-Shops die Möglichkeit, als ‚Gast‘
zu bestellen“, sagt Wahl. Problematisch:
Ausweiskopie versenden Ein exemplarischer Fall:
Mario W. (Name geändert) staunt, als er einen
Blick in das Schreiben wirft, das er aus seinem
Briefkasten gefischt hat: Er soll 70 Euro
Bußgeld zahlen, weil er in Frankreich mit dem
Mietwagen zu schnell gefahren ist?
Dabei
war Mario zum angegebenen Zeitpunkt gar nicht im
Urlaub und schon gar nicht in Frankreich. Name
und Anschrift stimmen überein, aber einen Wagen
über die genannte Autovermietung hat er nie
genutzt – weder kürzlich noch in der
Vergangenheit. Was ihm aber vor einiger Zeit
passiert war: Die Kopie seines Personalausweises
gelang bei der Buchung einer Ferienwohnung über
eine Online-Plattform in die Hände von
Betrügern.
Mithilfe der Ausweiskopie
konnte eine andere Person ein Auto mieten und
losrasen. Wie können Verbraucher das verhindern?
Damit Ihnen nicht das Gleiche passiert wie Mario
W. empfiehlt der EVZ-Experte äußerst sparsam mit
Kopien des Personalausweises umzugehen. In
Deutschland dürfen Verbraucher zwar in
bestimmten Fällen, zum Beispiel bei der
Eröffnung eines Kontos, dazu aufgefordert
werden, eine Ausweiskopie vorzulegen, sie dürfen
aber irrelevante Informationen abdecken.
Wahl rät: „Ausweisdokumente nur mit einem
Wasserzeichen weitergeben, um sie als Kopie zu
kennzeichnen. Nicht benötigte Infos wie die
Seriennummer schwärzen.“ Kritisch: Bezahldaten
hinterlegen oder irgendwo eingeben Auch wenn es
auf den ersten Blick bequem ist, raten die
EVZ-Verbraucherschützer: Niemals Kreditkarten
als Zahlungsmittel in Online-Shops dauerhaft
hinterlegen, sondern jedes Mal händisch
eingeben.
Das verhindert, dass fremde
Personen Zugriff auf das Konto bekommen und auf
Kosten des Verbrauchers einkaufen können oder
unbemerkt Abos abgeschlossen werden. Ein
sicheres, starkes Passwort ist das Minimum. Noch
besser ist laut Wahl: „Die
Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie
mittlerweile beim Bezahlen via Online-Banking
gesetzlich vorgeschrieben ist, schützt ebenfalls
vor Zugriffen aufs Bankkonto. Sie kann daher
auch für andere Nutzerkonten sinnvoll sein.“
Achtung vor Phishing und Smishing!
Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher, wenn
diese in einer E-Mail oder SMS dazu aufgefordert
werden, über einen Link persönliche Daten (z. B.
Kreditkartendaten) auf einer Seite einzugeben.
Betrüger nutzen diesen Trick, um Nutzerdaten
abzugreifen. Tippen Sie dann sensible
Informationen ein, spielen Sie Kriminellen
direkt in die Karten.
Identitätsdiebstahl? Das ist zu tun
Neustart in der kardiologischen
Versorgung: Neue Inhaber:innen in der
Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Moers
Krankenhaus Bethanien und Praxis setzen
langjährige Zusammenarbeit fort Nach über
drei Jahrzehnten in der kardiologischen
Versorgung begann im Januar ein neues Kapitel
für die Kardiologische Gemeinschaftspraxis
Moers. Die bisherigen Inhaber, Dr. Georg Durben
und Dr. Gert Konein, verabschiedeten sich zum
Jahresende 2025 in den Ruhestand.
Die
Praxis wurde 1987 gegründet. Dr. Georg Durben
trat 1994 hinzu und etablierte gemeinsam mit dem
Krankenhaus Bethanien die bis heute bestehende
enge Zusammenarbeit im Herzkatheterlabor. Zum 1.
Januar 2026 übernahmen Marc Böckmann und Jan
Christian Kraan die Praxis – gemeinsam mit Ira
Bockstette, die seit 2018 im Team arbeitet und
ebenfalls zur Mitinhaberin wurde.
„Es war
nicht leicht, die richtigen Nachfolger zu
finden“, sagt Praxisinhaber Dr. Georg Durben.
„Wir kannten Herrn Kraan bereits aus der
Zusammenarbeit im Bethanien, Herrn Böckmann
haben wir über erfahrene kardiologische
Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Beide
sind mit hervorragenden Empfehlungen zu uns
gekommen. Uns war wichtig, dass unsere
Patientinnen und Patienten auch zukünftig auf
höchstem Niveau weiterbetreut werden. Dieses
Ziel erfüllt das neue Team in jeder Hinsicht.“
Auch Dr. Gert Konein blickt mit einem guten
Gefühl auf den Übergang: „Ich bin mir sicher,
dass unsere Nachfolger denselben Zugang zu
Medizin und Mensch haben wie wir. Das gibt uns
ein großes Stück Ruhe – und unseren Patientinnen
und Patienten ein hohes Maß an Sicherheit.“
Für Ira Bockstette ist der Wechsel ein
emotionaler Moment – positiv und wehmütig.
„Es ist ein Abschied mit einem weinenden Auge,
aber vor allem mit viel Dankbarkeit“, sagt sie.
„Wir haben wunderbare Nachfolger gefunden, und
ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen in
die neue Phase zu starten. Es fühlt sich genau
richtig an.“
Team setzt auf Kontinuität
und moderne Schwerpunkte Die neuen Inhaber
bringen breite klinische Erfahrung mit: Marc
Böckmann war zehn Jahre im Elisabeth Krankenhaus
in Essen tätig und arbeitet seit Oktober 2025
bereits in der Praxis. „Zwischen uns braucht es
nicht viele Worte“, beschreibt er die
Zusammenarbeit im neuen Team.
„Wir teilen dieselben Werte: exzellente Medizin,
echte Zuwendung und eine Versorgung, die sowohl
dem Krankenhaus Bethanien als auch den
Patientinnen und Patienten gerecht wird. Unser
Ziel ist, dass die Menschen in Moers jederzeit
die richtigen Ansprechpartner in uns finden.
Kontinuität ist unser Schlüsselwort.“
Jan
Christian Kraan, der nach seiner Tätigkeit als
Assistenzarzt und seiner Ausbildung zum
Kardiologen im Bethanien als Leitender Oberarzt
im Hospital zum Heiligen Geist in Kempen
arbeitete, ergänzt: „Wir sind fachlich wie
menschlich ein sehr gut passendes Team. Marc
Böckmann, Ira Bockstette und ich ergänzen uns
hervorragend.“ Das neue Team möchte das
bestehende Angebot weiter ausbauen – unter
anderem um den Bereich Schlafapnoe – und
gleichzeitig die langjährige Qualität und
Verlässlichkeit fortführen.
Die
gewachsene Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus
Bethanien bleibt unverändert bestehen. Die
niedergelassenen Kardiolog:innen Durben, Konein
und Bockstette waren teilweise jahrelang in
oberärztlicher Funktion und seit vielen Jahren
aktiv im Herzkatheterlabor tätig – ein Modell,
das weiterhin fortgeführt wird. Prof. Dr. Stefan
Möhlenkamp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie
& Internistische Intensivmedizin am Krankenhaus
Bethanien betont: „Für uns ist die enge
Verzahnung mit der Kardiologischen
Gemeinschaftspraxis Moers einer der zentralen
Bausteine, um Patientinnen und Patienten sicher
durch die Herausforderungen von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu führen. Das
Krankenhaus Bethanien wird auch in Zukunft einer
der wichtigsten Standorte für die Kardiologie in
der Region sein.“
Das neue Team der
Praxis möchte die Zusammenarbeit mit
Hausärzt:innen weiter intensivieren und
Patient:innen als verlässliche Partner zur Seite
stehen – insbesondere Menschen mit chronischen
Herz- und internistischen Erkrankungen. Ziel sei
es, den Patient:innen „gute Lotsen“ zu sein.

v. l.: Dr. Gert Konein, Dr. Georg Durben, Marc
Böckmann, Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Ira
Bockstette und Jan Christian Kraan berichten
über die Zukunft der Kardiologischen
Gemeinschaftspraxis Moers.
Neues
Amtsblatt Am 26. Januar 2026 ist
ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Neben öffentlichen Zustellungen
enthält es die Bekanntmachung der Ratssitzung am
Mittwoch, 28. Januar 2026, um 18 Uhr in der
Kathrin-Türks-Halle. Die
Amtsblätter der Stadt können auch auf der
städtischen Homepage eingesehen werden.

15 % der Erwerbstätigen unter 35 Jahren sind
für ihre Tätigkeit formal überqualifiziert
Erwerbstätige junge Frauen (16 %)
häufiger betroffen als gleichaltrige Männer (13
%)
Gut jede und jeder
siebte junge Erwerbstätige ist für die ausgeübte
Tätigkeit überqualifiziert: 15 % der
Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 34 Jahren
gaben an, einen höheren Bildungsabschluss als
für ihre aktuelle Tätigkeit erforderlich zu
haben. Das teilt das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach Ergebnissen des Zusatzmoduls der
Arbeitskräfteerhebung 2024 (Labour Force Survey,
LFS) mit. Bei 78 % der jungen Erwerbstätigen
stimmte der Bildungsabschluss mit der Tätigkeit
überein, 7 % hatten einen niedrigeren Abschluss
als erforderlich, waren also formal
unterqualifiziert.
Junge Frauen häufiger überqualifiziert und
seltener unterqualifiziert als junge Männer
Erwerbstätige Frauen unter
35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als
gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren
Bildungsabschluss als für ihre Tätigkeit
erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr
Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren
Bildungsabschluss als erforderlich.

15- bis 34-Jährige mit
Einwanderungsgeschichte häufiger
überqualifiziert, aber auch öfter
unterqualifiziert Dass der Bildungsabschluss mit
der Tätigkeit der Erwerbstätigen unter 35 Jahren
übereinstimmt, trifft auf junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte seltener
zu als auf Gleichaltrige ohne
Einwanderungsgeschichte.
Demnach hatten
15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte
häufiger einen höheren Bildungsabschluss (18 %),
als ihre Tätigkeit erforderte. Bei
Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte
hatten nur 14 % einen höheren Abschluss als
erforderlich. Unter den Erwerbstätigen von 15
bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte war
der Anteil der formal Überqualifizierten mit
19 % unter denjenigen am höchsten, die selbst
zugewandert waren.
Erwerbstätige von 15
bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte hatten
allerdings auch häufiger einen niedrigeren
Bildungsabschluss als erforderlich (11 %). Bei
Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte war
das seltener der Fall (6 %). Am höchsten war der
Anteil der formal Unterqualifizierten mit 14 %
wiederum unter denjenigen mit
Einwanderungsgeschichte, die selbst zugewandert
waren.
15- bis 34-Jährige mit
Einwanderungsgeschichte arbeiten häufiger
fachfremd Dass die Fachrichtung ihrer
Berufsqualifikation nur teilweise, eher nicht
oder überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit
passt, gaben laut Arbeitskräfteerhebung 2024
insgesamt 22 % der Erwerbstätigen von 15 bis
34 Jahren an. Dieser Anteil fiel für Frauen und
Männer gleich hoch aus.
Deutlich höher
war der Anteil derjenigen, die in einer
teilweise bis völlig abweichenden Fachrichtung
arbeiteten, unter jungen Erwerbstätigen mit
Einwanderungsgeschichte (28 %). Am höchsten war
er unter denjenigen, die selbst zugewandert
waren (30 %). Dagegen gaben nur 20 % der
Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte an,
dass ihre Fachrichtung nur teilweise bis
überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit passt.
Zwei Trägerwechsel in Moerser Kitas
– Freie Plätze in Kapellen In zwei
Moerser Kindertageseinrichtungen gibt es Wechsel
der Träger. Die zweigruppige Kita in der
ehemaligen Achterrathsfeldschule an der
Ringstraße in Kapellen wird ab dem neuen
Kindergartenjahr (1. August) von Stepke-KiTas
betrieben.
Dort sind Kinder ab einem
Jahr willkommen. Aktuell sind noch Plätze frei.
Stepke stellt sich und sein Konzept am
Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr vor. Die Kita
an der Boberstraße in Repelen wird zum kommenden
Kindergartenjahr vom Verein ‚Die Kleinsten e.
V.‘ übernommen.
Zuvor lag die
Trägerschaft bei der
Graf-Recke-Kindertagesstätten gGmbH. Die
Kleinsten war bislang in der ehemaligen
Achterrathsfeldschule tätig. In der Kita an der
Boberstraße stehen derzeit keine freien Plätze
zur Verfügung.
Krimifestival:
Hochkarätige Krimi-Experten in Moers
Er ist ein Experte seines Fachs, denn als
Drehbuchautor hat er unter anderem mehr als 20
Folgen für den ‚Tatort‘ geschrieben: Andreas
Pflüger. Krimifans können ihn am Donnerstag, 12.
März, ab 19.30 in der Sparkasse am Ostring 4,
persönlich erleben. Im Rahmen des Moerser
Krimifestivals liest der studierte Theologe,
Germanist und Philosoph in der Grafenstadt.
Für das Moerser Publikum bringt er seinen
aktuellen Thriller ‚Kälter‘ mit. Moderiert wird
der Abend von Ulrich Noller, einem der
versiertesten deutschsprachigen
Krimispezialisten. Außerdem gehört Noller der
Jury der monatlichen Krimibestenliste an. Am
Samstag, 14. März, ist Noller dann unter dem
Titel ‚In zwanzig Krimis um die Welt‘ ab 18 Uhr
in eigener Sache in der Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, zu Gast.
Die Moderation übernimmt an diesem Abend die
Kuratorin des Krimifestivals, Dr. Rita Mielke.
Erste Moerser Krimibörse Am Samstag, 14. März,
findet dann im Eingangsbereich der Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, von 14 bis 17 Uhr
die erste Moerser Krimibörse statt. Wer
ausgelesene Krimis gerne weitergeben möchte,
kann diese in der Woche vom 2. bis zum 7. März
in der Bibliothek abgeben.
Während der
Krimibörse können die Bücher dann gegen eine
Spende von zwei Euro den Besitzer oder die
Besitzerin wechseln. ‚Woman in Crime‘ zum
Abschluss Den Abschluss des diesjährigen
Krimifestivals bildet die Veranstaltung ‚Women
in Crime‘ am Sonntag, 15. März. Dieser Abend
verspricht eine ganz eigene Spannung.
Ab
17 Uhr kommen Noemi Harnickell (Journalistin und
Autorin; Foto: Lorenz Jost), Else Laudan
(Verlegerin und Herausgeberin) und Justine Pust
(Sozialarbeiterin und Autorin) in der
Kundenhalle der Sparkasse am Ostring 4
miteinander ins Gespräch. Thema ist der Wandel
weiblicher Rollenbilder im Krimigenre.
Die drei dürften recht unterschiedliche
Positionen dazu vertreten. Die Gesprächsleitung
führt wieder Kuratorin Dr. Rita Mielke. Karten
im Vorverkauf gibt es ausschließlich in der
Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Für weitere Infos: 0 28 41 / 201 – 753.
Moers: Verwaltung berichtet im Ausschuss
über städtische Baumaßnahmen
Berichte zu verschiedenen städtischen Projekten
gibt die Verwaltung dem Ausschuss für Bauen,
Wirtschaft und Liegenschaften am Montag, 2.
Februar. Die Sitzung findet um 16 Uhr im
Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt.
Weitere Themen sind unter anderem der
Beteiligungsbericht 2024 und die Änderung der
Zuständigkeitsordnung. Künftig soll der
Ausschuss um den Bereich Wohnen erweitertet
werden. Die komplette Tagesordnung mit allen
Informationen sind im Ratsinformationssystem auf
der Website https://ris.moers.de/ zu
finden.
Karnevalssitzung der KG
Lusticana-Barbara Moers-Meerbeck e.V.
Die Moerser Karnevalsgesellschaft KG
Lusticana Barbara lädt zur großen Galasitzung
2026 ein. Weitere Informationen folgen. Event
details Veranstaltungsdatum 31.01.2026 - 17:00
Uhr - 01.02.2026 - 01:00 Uhr Veranstaltungsort
Firma KG Lusticana-Barbara Moers-Meerbeck e.V.
Adresse Barbarastraße 12 47443 Moers
Moers: Jeckes Miteinander: Laut und Bunt
Die 1. Große Grafschafter
Karnevalsgesellschaft "Fidelio" 1951 e.V.
veranstaltet ein "Jeckes Miteinander: Laut und
Bunt" im Kulturzentrum Rheinkamp.
Veranstaltungsdatum 31.01.2026 - 17:00
Uhr - 23:00 Uhr Veranstaltungsort
Kopernikusstraße 11, 47445 Moers.
Moers: Gemeinsam schauen
Nicht jeder geht gerne alleine ins Theater.
Mit Gemeinsam schauen möchten wir ein
gemeinsames Theatererlebnis ermöglichen – für
alle, die Lust auf Austausch haben, aber
vielleicht niemanden finden, der sie ins Theater
begleitet. Zu ausgewählten Vorstellungen gibt es
die Gelegenheit, andere Besucher und
Besucherinnen kennenzulernen.

Dazu bieten wir ein Theater-Speed-Dating an, bei
dem man in kurzer Zeit verschiedene Menschen
trifft, bevor es gemeinsam ins Stück geht. Nach
der Vorstellung gibt es die Möglichkeit, ins
Gespräch zu kommen und Gedanken zum Stück zu
teilen – ohne Zwang, aber mit Raum für
Begegnungen.
Gemeinsam schauen ist ein
offenes Format für alle, die Theater nicht nur
erleben, sondern auch teilen möchten. Eintritt
frei - Anmeldung unter: https://beteiligung.nrw.de/k/1018461
(Für die Vorstellung von Söhne im Anschluss wird
ein Ticket benötigt) Veranstaltungsdatum
31.01.2026 - 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Veranstaltungsort Kastell 6 ,47441 Moers
Moers: Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz
anderer Perspektive kennenlernen möchte,
begleite mich auf dieser abendlichen Führung.
Wandeln Sie in der Alt- und Neustadt auf den
Spuren des letzten Nachtwächters Franz Stöber.
Lassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die
Geschichte von Moers wieder lebendig werden –
und lauschen Sie den spannenden Erzählungen aus
früheren Zeiten.
Diese Führung begleitet
Erika Ollefs. Treffpunkt: Denkmal Friedrich I.
Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten:
9 Euro. Veranstaltungsdatum 31.01.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am
Neumarkt. Adresse Neumarkt 47441 Moers.
Moers: Torsten Sträter: Mach mal das
große Licht an - fällt aus!
Folgende Mitteilung kam vom Management des
Künstlers, mit der Bitte um Veröffentlichung:
„Mit großem Bedauern teilen wir mit, dass alle
bevorstehenden Auftritte von Torsten Sträter im
Zeitraum Januar bis März 2026 leider nicht
stattfinden können. Grund hierfür ist eine
Erkrankung, die eine längerfristige
Regenerationsphase erfordert.
Das
Management bittet darum, die Privatsphäre des
Künstlers zu respektieren und von weiteren
Nachfragen abzusehen. Aufgrund der Vielzahl der
Termine können wir leider keine Ersatztermine
anbieten.“ Tickets werden an die Käufer und
Käuferinnen zurückerstattet.

(Foto-Copyright: Marvin Ruppert)
Moers: Anfall und Ente
Anfall und Ente ergänzen sich perfekt.
Anfall sucht das Abenteuer und Ente die Ruhe.
Als Entes Kuscheltier Hundi plötzlich
verschwindet, begeben Sie sich zusammen auf
Rettungsmission. Aber Hundi wird auch nach
langer Suche verschwunden bleiben und Ente
lernt, dass manche Dinge das Leben manchmal
verlassen. Aber, auch das merkt Ente schnell,
sie hat eine Freundschaft, mit der sie durch
alle Höhen und Tiefen gehen kann.
Die
Inszenierung von Regisseurin und
Theaterpädagogin Kathrin Leneke beschäftigt sich
mit den großen Fragen, die sich auch die Kleinen
oft stellen. Und entdeckt, dass Ente gut, alles
gut nicht immer heißt, dass alles so bleiben
muss, wie es war. Für alle ab 5 Jahre.
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro Tickets
unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 01.02.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers:
Sparkassen-Senioren-Karneval 2026
Ab dem 12.01.2026 beginnt der freie Vorverkauf
Kartenpreise: 12 Euro, Moers-Pass-Inhaber und
-Inhaberinnen nur 6 Euro Kartenbezug: Stadt-
und Touristeninformation, Kirchstraße 27
a/b, 47441 Moers, Tel. 0 28 41 / 88 22 60
Rauchfreie Veranstaltung! Eintrittsgelder werden
nicht erstattet!
Mehr Informationen
erhalten Sie unter der Telefon-Nr. 0 28 41 /
201-802 (nur vormittags)! Im Eintrittspreis
enthalten sind die Aufbewahrung der Garderobe
sowie ein Freigedeck (Kaffee und Kuchen)!
Veranstaltungsdatum 01.02.2026 - 15:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Kopernikusstraße 11, 47445 Moers.
Moers: Beliebte Meisterwerke der
Klavierliteratur - Menachem Har-Zahav spielt
u.a. Mondscheinsonate Mehr als 1000
Solokonzerte hat der amerikanische Pianist
Menachem Har-Zahav in den USA und in Europa
bereits gegeben. Am Sonntag, dem 1. Februar um
17 Uhr gastiert der Virtuose im Kammermusiksaal
im Moerser Martinstift (Filderstr. 126). Hier
ist er ein gern gesehener Gast, dessen
ausgefeilte Interpretationen das Publikum
regelmäßig begeistern.

Menachem Har-Zahav
Auf dem Programm
steht diesmal unter dem Titel „Lieblingsstücke“
eine abwechslungsreiche Auswahl berühmter und
beliebter Werke aus Klassik, Romantik und
Impressionismus. Die Zuhörer können sich unter
anderem auf Beethovens „Mondschein-Sonate“ und
die „Romanze“ von Frédéric Chopin freuen.
Außerdem gibt es neben Werken von Johannes
Brahms und Claude Debussy auch den fulminanten,
hochvirtuosen „Totentanz“ von Franz Liszt zu
hören, zu dessen Interpretation die Presse
kommentierte: „Seine Präsentation ist so furios,
dass es dem Publikum unter die Haut geht. Unruhe
breitet sich im Saal aus. Das erlebt man nicht
so oft. Ein grandioser Vortrag.“ (Michael
Zerban, O-Ton)
Ein virtuoser Künstler
mit musikalischer Leidenschaft und Sensibilität
Menachem Har-Zahav hat sich in der Welt der
klassischen Musik einen Namen gemacht. Sein
emotionales und sensibles Klavierspiel und sein
technischer Glanz beeindrucken und begeistern
Musikliebhaber immer wieder. Die Westfälischen
Nachrichten z.B. berichteten von „einer
bemerkenswerten, formvollendeten Darbietung, wie
man sie nicht oft erlebt“ und die NRZ beurteilte
ihn als „perfekten romantischen Virtuosen,
technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel
ohne falsche Sentimentalität“.
Eintritt
für Kinder und Jugendliche nur 1 Euro –
Begleitung halber Preis Obwohl dies kein
Kinderkonzert ist, soll Kindern, Jugendlichen
und ihren Familien der Zugang zu klassischer
Musik erleichtert werden, und so brauchen unter
18-Jährige nur 1 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig
erhalten bis zu zwei begleitende Erwachsene pro
Familie Eintritt zum halben Preis.
Karten für dieses besondere Klavier-Highlight
kosten regulär 23 Euro (20 Euro für
Schwerbehinderte) und können im Ticketshop auf menachem-har-zahav.de und
telefonisch unter 0151 / 28 44 24 49 erworben
werden. Restkarten gibt es zu 25 Euro ab 16.30
Uhr an der Tageskasse. Veranstaltungsdatum
01.02.2026 - 17:00 Uhr - 18:45 Uhr.
Veranstaltungsort Kammermusiksaal Martinstift.
Kreis Wesel: DRK Niederrhein
setzt an Karneval auf Prävention und Schutz vor
K.o.-Tropfen Feiern, ohne Angst
haben zu müssen: Das DRK Niederrhein startet an
Karneval eine Präventionsaktion gegen
K.O.-Tropfen. Mit dem wiederverwendbaren „DRK
TrinkSchutz“, Aufklärung vor Ort und klaren
Appellen zur Aufmerksamkeit will das DRK Risiken
reduzieren, bevor es zum Notfall kommt.
Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog erklärt, warum
Prävention Leben schützen kann.
Während
der bevorstehenden Karnevalstage verstärkt das
DRK Niederrhein seine Maßnahmen zum Schutz von
Feiernden vor K.o.-Tropfen und ähnlichen
bewusstseinsverändernden Substanzen. Im Fokus
stehen dabei Prävention im Sinne von Vorbeugung
und Schutz, erhöhte Aufmerksamkeit sowie der
Schutz insbesondere von Frauen und jungen
Mädchen, die statistisch häufiger von solchen
Taten betroffen sind.
Karneval ist für
viele Menschen am Niederrhein ein Höhepunkt des
Jahres. Gleichzeitig führen große
Menschenmengen, ausgelassene Stimmung und
Alkoholkonsum dazu, dass Risiken zunehmen.
K.o.-Tropfen sind meist farb-, geruchs- und
geschmacklos und werden unbemerkt in Getränke
gegeben. Die Folgen können Schwindel,
Orientierungslosigkeit, Kontrollverlust oder
Erinnerungslücken bis hin zur Bewusstlosigkeit
sein.
Der Kreisverbandsarzt des DRK
Niederrhein, Dr. Robert Moog, weist auf die
Bedeutung frühzeitiger Vorsorge hin:
„K.o.-Tropfen wirken oft schnell und werden
häufig erst spät erkannt. Umso wichtiger ist es,
aufmerksam zu sein, das eigene Getränk – egal ob
im Glas oder in der Flasche – im Auge zu
behalten und einfache Schutzmaßnahmen zu nutzen.
Prävention kann helfen, gefährliche Situationen
zu vermeiden oder frühzeitig Hilfe zu bekommen.“
Als ergänzende Maßnahme stellt das DRK
Niederrhein während der Karnevalstage den „DRK
TrinkSchutz“ zur Verfügung. Dabei handelt es
sich um einen Getränkeschutz für Becher und
Gläser mit einer Sicherheits-Öffnung für den
Trinkhalm, der das unbemerkte Einbringen von
Substanzen erschwert. Der TrinkSchutz ist
wiederverwendbar und damit nicht nur nachhaltig,
sondern bietet auch über einzelne
Veranstaltungen hinaus einen dauerhaften
Mehrwert.
Er kann bei verschiedenen Anlässen erneut
eingesetzt werden und unterstützt so langfristig
die Präventionsarbeit. Der TrinkSchutz versteht
sich ausdrücklich als zusätzlicher Schutz und
nicht als Ersatz für Aufmerksamkeit oder
gegenseitige Rücksichtnahme. Die Ausgabe des
DRK TrinkSchutz erfolgt über die Ortsverbände im
DRK Kreisverband Niederrhein im Rahmen der
Sanitätsdienste während der
Karnevalsveranstaltungen.
Die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind vor
Ort als Ansprechpartner im Sanitätsdienst
präsent, stellen den Getränkeschutz kostenlos
zur Verfügung und sind im Notfall jederzeit
ansprechbar. Darüber hinaus bietet das DRK
Niederrhein den DRK TrinkSchutz bereits im
Vorfeld der Karnevalstage ehrenamtlichen und
gemeinnützigen Veranstaltern, Vereinen und
Karnevalsgesellschaften zur kostenlosen Ausgabe
an.
Hintergrund ist der klare Anspruch
des DRK, seine Ressourcen gezielt dort
einzusetzen, wo ehrenamtliches Engagement und
Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen. Die
Präventionsarbeit soll Vereine unterstützen, die
Verantwortung für ihre Gäste übernehmen und
aktiv mit an Sicherheit denken.
Mit
der Aktion unterstreicht das DRK Niederrhein
seine strategische Ausrichtung, den Schutz der
Bevölkerung stärker in den Mittelpunkt zu rücken
und Präventionsarbeit weiter auszubauen. Neben
der medizinischen Versorgung bei Veranstaltungen
soll die Information und Sensibilisierung der
Öffentlichkeit künftig eine noch größere Rolle
spielen.

„Präventionsaktion des DRK Niederrhein gegen
K.o.-Tropfen: v. l. n. r. Nina Stiller-Peters
(Unternehmenskommunikation DRK-Kreisverband
Niederrhein), Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog
und DRK-Helferin Anwar Romdhani.“
„Für
uns beginnt Sicherheit nicht erst im Notfall“,
so Dr. Robert Moog. „Wir möchten Menschen
befähigen, Risiken besser einzuschätzen und
einfache Schutzangebote zu nutzen. Prävention
ist ein wichtiger Bestandteil moderner
Gefahrenabwehr – und ein zentraler Beitrag zu
einem sicheren Karneval.“
Das DRK
Niederrhein plant, seine Informations- und
Präventionsangebote auch über die Karnevalstage
hinaus weiterzuentwickeln und langfristig zu
stärken. Kontaktdaten für ehrenamtlichen
und gemeinnützige Veranstalter, Vereine und
Karnevalsgesellschaften: Per Mail:
info(at)drk-niederrhein.de, per Telefon:
0281-3001-0
Führerscheinausbildung bezahlbar machen, ohne
die Sicherheit zu gefährden. Ablenkung am Steuer
konsequent bekämpfen. Beim
Verkehrsgerichtstag in Goslar wird vom 29. bis
30. Januar 2026 erneut über Empfehlungen zu
zentralen Fragen der Verkehrssicherheit beraten.
Der ACV Automobil-Club Verkehr bezieht im
Vorfeld Stellung zu zwei Arbeitskreisen.
Arbeitskreis VI: „Überhöhte Anforderungen bei
der Führerscheinprüfung?“ Das
Bundesministerium für Verkehr hat bereits eine
Reform der Fahrausbildung angekündigt. Klares
Ziel ist es, den Führerscheinerwerb
kostengünstiger zu gestalten. Der ACV begrüßt
grundsätzlich das politische Anliegen, den
Zugang zum Führerschein finanziell zu
erleichtern. Gleichzeitig macht der Club
deutlich: Bezahlbarkeit darf nicht durch
Abstriche bei der Verkehrssicherheit erkauft
werden. Die Fahrausbildung ist ein
entscheidender Baustein für sicheres Verhalten
im Straßenverkehr und muss diesem Anspruch auch
künftig gerecht werden.
Mehr Qualität
statt geringerer Anforderungen Nach
Auffassung des ACV liegt der Ansatz für eine
Entlastung der Fahrschüler nicht in geringeren
Anforderungen. Entscheidend ist vielmehr eine
gezielte Verbesserung der Ausbildungsqualität
und der organisatorischen Abläufe. Eine
strukturierte Erfassung des individuellen
Lernfortschritts ermöglicht eine bessere
Steuerung der Ausbildung und verhindert Brüche
im Lernprozess. Verbindliche und transparente
Ausbildungsstrukturen helfen zudem, unnötige
Zusatzfahrten zu vermeiden und die Zahl
kostenintensiver Wiederholungsprüfungen zu
senken.
Fahrsimulatoren nur mit klaren
Regeln Fahrsimulatoren können die
Fahrausbildung sinnvoll ergänzen, etwa bei der
sicheren Einübung anspruchsvoller oder
risikoreicher Verkehrssituationen. Voraussetzung
dafür sind jedoch bundeseinheitliche technische
Vorgaben und tragfähige pädagogische Konzepte.
Erst auf dieser Basis lässt sich beurteilen, in
welchem Umfang einzelne Ausbildungsinhalte (wie
zum Beispiel das Fahren mit Schaltgetriebe)
verantwortungsvoll im Simulator vermittelt
werden können.
Digitale Formate gezielt
einsetzen Bei der grundsätzlich zu
begrüßenden Digitalisierung der Fahrausbildung
sieht der ACV klare Grenzen für zeitlich
unabhängige Lernangebote. Asynchrone digitale
Formate sollten nur dort eingesetzt werden, wo
ihre Qualität nachweislich gleichwertig ist.
Inhalte, die Austausch, Reflexion und soziales
Lernen erfordern, müssen weiterhin in Präsenz
oder in synchronen digitalen Formaten vermittelt
werden. Dazu zählen insbesondere Themen wie
Verantwortung, Rücksichtnahme, Regelbewusstsein
und soziale Kompetenz im Straßenverkehr. Für die
digitalen Formate sind verbindliche
Qualitätsstandards notwendig, um bundesweit ein
einheitlich hohes Ausbildungsniveau
sicherzustellen.
Prüfung als
Sicherheitsfilter stärken Die
Führerscheinprüfung selbst ist aus Sicht des ACV
ein zentrales Instrument der
Verkehrssicherheitsarbeit. Ihre Funktion als
Sicherheitsfilter darf nicht abgeschwächt
werden. Formale Verkürzungen oder
Vereinfachungen lehnt der Club ab, wenn sie die
Aussagekraft der Prüfung beeinträchtigen.
Stattdessen spricht sich der ACV für eine
Weiterentwicklung aus, die reale Risikofaktoren
stärker berücksichtigt und die tatsächliche
Handlungskompetenz im Straßenverkehr zuverlässig
abbildet.
Arbeitskreis III: Unfallrisiko
Ablenkung am Steuer durch Handy & Co.
Ablenkung gehört zu den häufigsten Ursachen
schwerer Verkehrsunfälle. Bereits eine Sekunde
Unaufmerksamkeit kann im Straßenverkehr
gravierende Folgen haben. Wer bei Tempo 100 nur
kurz aufs Handy schaut, legt rund 30 Meter im
Blindflug zurück. Der ACV sieht dringenden
Handlungsbedarf, um Ablenkung am Steuer wirksam
zu reduzieren.
Monocams: wirksames
Instrument gegen Handyverstöße Der ACV
begrüßt den Einsatz sogenannter Monocams zur
Ahndung von Handyverstößen im Straßenverkehr.
Die Kameras erfassen den Fahrzeuginnenraum aus
erhöhter Position und erkennen mithilfe
KI-gestützter Bildauswertung, ob während der
Fahrt ein Mobiltelefon unerlaubt genutzt wird.
Die Auswertung und Ahndung erfolgen anschließend
durch geschultes Personal.
Positiv
bewertet der ACV die Erfahrungen aus
Rheinland-Pfalz. Dort wurde eine klare
rechtliche Grundlage für den Einsatz geschaffen.
Seit Jahresbeginn laufen die Geräte im
Regelbetrieb.
Aus Sicht des ACV sind
Monocams ein zeitgemäßes und verhältnismäßiges
Mittel, um eine der gefährlichsten
Unfallursachen gezielt zu bekämpfen. Der Club
spricht sich deshalb dafür aus, die Technik
bundesweit zu verwenden und rechtssicher zu
verankern.
Fahrzeugbedienung darf nicht
selbst zur Ablenkungsfalle werden Neben der
Nutzung von Smartphones rückt zunehmend auch die
Gestaltung moderner Fahrzeugbedienung in den
Fokus. Große Touchscreens, teils verschachtelte
Menüs und fehlende haptische Rückmeldungen
können die Aufmerksamkeit von Autofahrern
erheblich beanspruchen und damit selbst zur
Ablenkung beitragen.
Der ACV sieht hier
die Fahrzeughersteller klar in der
Verantwortung. Bedienkonzepte müssen intuitiv,
verständlich und während der Fahrt sicher
nutzbar sein. Insbesondere sicherheitsrelevante
Kernfunktionen wie Licht, Scheibenwischer oder
Belüftung dürfen nicht unnötig kompliziert oder
ausschließlich über Touchscreens erreichbar
sein. Sie sollten weiterhin über klar
erkennbare, haptische Bedienelemente gesteuert
werden können.
Aus Sicht des ACV ist es
daher wichtig, an einer herstellerübergreifenden
Grundorientierung festzuhalten. Autofahrer
müssen sich unabhängig vom Fahrzeugmodell
schnell zurechtfinden, ohne den Blick lange von
der Straße abzuwenden. Einheitliche Logiken in
der Bedienung moderner Fahrzeuge leisten einen
wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
DLRG zeigt moderne Wasserrettung auf
der BOOT Düsseldorf Auf der
internationalen Wassersportmesse BOOT Düsseldorf
präsentierte die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gemeinsam
mit den Landesverbänden DLRG Nordrhein und DLRG
Westfalen aktuelle Entwicklungen und moderne
Technik der Wasserrettung.

Messestand der DLRG auf der Messe Boot 2026
Unterstützt wurde der Messeauftritt durch
Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp,
die sowohl am Messestand als auch am
Ausprobierpool im Einsatz waren. Während am
Messestand Fachgespräche und
Informationsangebote zu verschiedenen Themen der
Wasserrettung stattfanden, lag der Fokus am Pool
auf der praktischen Absicherung von
Wassersportaktivitäten.

Unterwasserdrohne zum Ausprobieren am Messestand
der DLRG
„Für die DLRG ist die Messe eine
gute Gelegenheit, die vielfältige Arbeit der
DLRG – von Schwimmausbildung über Wasserrettung
bis hin zur Jugendarbeit – sichtbar zu machen",
erklärt Sven Kattelans, Ortsgruppenleiter der
DLRG Moers-Rheinkamp. Im Mittelpunkt des
Messeauftritts stand das Motto „Moderne Technik
in der Wasserrettung".
Besonderes
Highlight des Messestands war dabei
eine Unterwasserdrohne mit Kamera, Sonar und
Greifarm, die von den Besucherinnen und
Besuchern selbst ausprobiert werden konnte und
auf großes Interesse stieß. Die Drohne wurde
intensiv genutzt und vermittelte anschaulich,
wie moderne Technik heute bei der Suche,
Erkundung und Sicherung unter Wasser
unterstützen kann.
Workshop für
Erwachsene „Grundlagen der Malerei“ im Museum
Kurhaus Kleve Dieser Workshop ist
der erste Teil von vier aufeinander abgestimmte
Einheiten, die auch als Einzelangebot gebucht
werden können. Heute stehen Material- und
Farbenlehre im Mittelpunkt. Verwendet werden
Acrylfarben. Mit Hilfe gezielter Farbstudien und
freier Kompositionen verbinden sich Theorie und
Praxis.

Ziel dieses Workshops sind Freude am kreativen
Schaffen, ein erweitertes Farbverständnis und
ein inspirierender Austausch – es sind keine
Vorkenntnisse nötig. Nur Mut! Der Workshop
findet statt am Samstag, den 31. Januar 2026,
von 10.30 - 14.00 Uhr, Teil 2 folgt am
21.03.2026. Das Angebot richtet sich an
Erwachsene.
Die Teilnahmegebühr pro
Person beträgt 40 Euro (inkl. Material und
Getränke). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis
17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve
[Tel. +49-(0)2821 / 750 10, E-Mail
empfang@mkk.art möglich.
Kleve:
Tatort Barock - Musikalische Kriminalfälle im
Museum Kurhaus Am 1. Februar um 18
Uhr laden die Konzerte der Stadt Kleve zu einem
ungewöhnlichen Konzertabend ein: Bei der
Besonderen Reihe begibt sich das junge Ensemble
Barock_Plus im Museum Kurhaus auf eine
faszinierende Reise durch die dunklen Seiten der
Musikgeschichte.

Das Ensemble Barock_Plus. Foto: (c) Taesok Oh
Gemeinsam mit dem Publikum erkunden Tabea
Wink (Blockflöten), Verena Spies (Barockcello)
und Dominik Heidl (Cembalo) wahre Kriminalfälle,
die das Schicksal einiger bedeutender
Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt
haben. Die Reise beginnt im malerischen Venedig
des Jahres 1713, wo der Dichter Bartolomeo Dotti
auf tragische Weise sein Leben verlor.
Wenige Tage nach seinem Tod erscheint ein
Zeitungsartikel, verfasst von einem Unbekannten,
der Dottis Schicksal kommentiert: „Du hast die
Arien Scarlattis besudelt und den gerechten Lohn
dafür erhalten.“ Alessandro Scarlatti steht
unter Tatverdacht, Georg Friedrich Händel und
Johann Mattheson begehen beinahe einen Mord, und
Paris und Genua werden zum Schauplatz weiterer
unerklärlicher Verbrechen. Aber wer hat jetzt
eigentlich wen umgebracht und wieso?
Es
beginnt eine unterhaltsame musikalische Odyssee,
in der versucht wird, die Kriminalfälle der
Barockmusik aufzuklären. Ein kniffliges
Unterfangen, bei dem der detektivische Instinkt
des Publikums gefragt ist. Mit Musik von Georg
Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Jean-Marie
Leclair, François Couperin, Johann Mattheson,
Alessandro Scarlatti und anderen
Barockmeistern.
Tickets für 12 Euro (5
Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der
Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen und
hier. Das Konzert wird gefördert durch die
Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs.

Kohlenmonoxid-Vergiftungen in NRW: Zahl der
Krankenhausbehandlungen in 2024 um rund 8 %
gestiegen * Im Vergleich zu 2014
ging die Anzahl allerdings um über 44 % zurück.
* Den höchsten Anteil an Behandlungsfällen
gab es in Bottrop. * Rückgang der Todesfälle
aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung um fast
48 % gegenüber 2014.
Im Jahr 2024 sind
513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im
Krankenhaus behandelt worden. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das
8,2 % mehr als 2023. Im Jahr 2014 hatte es noch
923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit ist
die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn
Jahren um 44,2 % zurückgegangen.

Das Durchschnittsalter der behandelten
Personen lag 2024 bei 42 Jahren. Kohlenmonoxid
ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen für
Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem
defekte Öfen, Heizungen und Schornsteinanlagen,
Wohnungsbrände oder Grillen in Innenräumen sein.
Höchster Anteil an Behandlungsfällen in
Bottrop Die höchste Zahl an
Behandlungsfällen aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner hat es mit 7,6
Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von
Solingen mit 6,6 Fällen und Bochum mit 6,4
Fällen. Landesweit gab es 2,8 Behandlungsfälle
je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus
Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär
behandelt.
Gering war die Quote auch im
Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit
0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. Zahl der Todesfälle aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014 fast
halbiert Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus
Nordrhein-Westfalen an einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung.
Damit hat sich
die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen
gegenüber 2014 mit einem Rückgang von 47,7 %
nahezu halbiert. In den letzten Jahren ist Zahl
der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im
Vergleich zum Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei
Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle durch eine
Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.
Moers: Baustelle mit Begleitservice -
Vollsperrung bis Oktober 2026 Die
Innenstadtsanierung kommt in die Fieselstraße
Baumaßnahmen gehören zum Alltag – auch in Moers,
wo die Modernisierung der technischen
Infrastruktur in der Innenstadt als mehrjähriges
Großprojekt läuft. Bei aller Erfahrung und
Routine gibt es hier nun ein Novum: eine
Baustelle mit Begleitservice. Denn die Enge der
nördlichen Fieselstraße stellt die Planerinnen
und Planer der ENNI Stadt & Service (Enni) vor
besondere Herausforderungen.
Ab Montag,
26. Januar, erneuert das Unternehmen in dem rund
50 Meter langen Abschnitt zwischen Neustraße und
Niederstraße sämtliche Ver- und
Entsorgungsleitungen – also Trinkwasser-,
Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie
Signalkabel und den Regenwasserkanal. Das
Besondere dabei: Auf der nur 4,70 Meter breiten
Straßen kommt schweres Gerät zum Einsatz und
lässt kaum Platz zum Passieren.
Eine
Vollsperrung bis Oktober 2026 lässt sich daher
nicht vermeiden. „Während dieser Zeit sorgt ein
Sicherheitsposten dafür, dass Anwohnende ihre
Wohnungen sicher verlassen und erreichen können
– die Arbeiten müssen dann kurz pausieren“,
erklärt Enni-Projektleiterin Diane Schiffer.
Bereits im Dezember hatte Enni die
Anwohnenden in einer Infoveranstaltung
persönlich über den Bauablauf informiert.
„Glücklicherweise haben bisher alle Verständnis
dafür, dass die marode Infrastruktur nach
teilweise 100-jährigem Betrieb nun grundlegend
erneuert werden muss.“
Im Rahmen der
Innenstadtsanierung werden zwischen
Unterwallstraße, Schlosspark, Neuem Wall und
Stadtgraben insgesamt rund 28 Kilometer
Infrastruktur erneuert – inklusive Kanälen,
Energie- und Wasserleitungen sowie moderner
Telekommunikations- und Beleuchtungssysteme.
Bereits fertiggestellt sind Abschnitte im
Rosenthal, in der Meerstraße und in der
Niederstraße.
Insgesamt kommen die
Arbeiten in der Innenstadt gut voran, die
winterlichen Temperaturen haben bislang nur für
eine Verzögerung von einer Woche gesorgt. So
wird Enni die Maßnahme auf der Haagstraße Anfang
Februar abschließen. Dann geht’s auch im
südlichen Teil der Fieselstraße zwischen
Haagstraße und Pumpeneck los. Anders als im
nördlichen Bereich muss das Unternehmen hier nur
die Versorgungsleitungen austauschen – Fußgänger
können die Baustelle passieren.
„Gut informiert leben: Hintergründe zu
Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen“
- Hybridveranstaltung des
Krankenhauses Bethanien Moers am 04.02.2026
- Experten-Vorträge und Austausch online und vor
Ort Am 04. Februar 2026 lädt das Krankenhaus
Bethanien Moers alle Interessierten zur
Hybridveranstaltung „Gut informiert leben:
Hintergründe zu Schilddrüsen- und
Nebenschilddrüsenerkrankungen“ ein. Die
Veranstaltung findet wahlweise online oder vor
Ort in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße
15, 47441 Moers, Raum 2) von 15.30 bis 18.30 Uhr
statt.
Viele Menschen sind von
Veränderungen der Schilddrüse betroffen, häufig
sogar, ohne es zu wissen: Gutartige
Vergrößerungen (Kropf/Struma), Knotenbildungen,
Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis
oder Morbus Basedow sowie Funktionsstörungen wie
Über- oder Unterfunktion können sehr
unterschiedliche Beschwerden verursachen – von
Müdigkeit und Gewichtsschwankungen bis hin zu
Herzrasen oder Kälteempfindlichkeit. Auch die
Nebenschilddrüsen spielen eine entscheidende
Rolle, da sie den Kalziumstoffwechsel steuern.
Im Rahmen der Veranstaltung erklären
unsere Experten, wie solche Erkrankungen
entstehen, welche Symptome typisch sind und
welche diagnostischen Verfahren heute eingesetzt
werden. Ebenso geben sie Einblicke in aktuelle
therapeutische Ansätze: von medikamentösen
Behandlungen über Radiojodtherapie bis hin zu
schonenden operativen Verfahren.
Ein
weiterer Schwerpunkt liegt auf der langfristigen
Betreuung und Nachsorge, denn viele
Schilddrüsen- und
Nebenschilddrüsenerkrankungen erfordern eine
individuell angepasste, kontinuierliche
Begleitung. Im Anschluss an die Vorträge haben
Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu
stellen und sich direkt mit den Experten
auszutauschen.
Für die Online-Teilnahme
wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an
allgemeinchirurgie@bethanienmoers.de
gebeten, damit der entsprechende Zugangslink
versendet werden kann. Bei einer Teilnahme vor
Ort ist keine Anmeldung erforderlich. Das
interdisziplinäre Team am Krankenhaus Bethanien
Moers zur Behandlung von Erkrankungen der
Schilddrüse und Nebenschilddrüsen lädt zu einer
Hybridinfoveranstaltung ein.

Immer mehr Tierschutzverstöße am
Niederrhein – PETA: „Heimtierschutzgesetz längst
überfällig“ Kreis Kleve / Kreis
Wesel - Einem Medienbericht zufolge ist am
Niederrhein die Zahl der Verstöße gegen das
Tierschutzgesetz stark angestiegen. Das
zuständige Veterinäramt im Kreis Kleve stellte
2025 insgesamt 205 Verstöße fest – fast doppelt
so viele wie vor zwei Jahren. Auch im Kreis
Wesel steigt die Zahl der Tierschutzverstöße
stetig, 2025 lag sie bei 408 Fällen. Düsseldorf
und Duisburg verbuchen ebenfalls eine hohe
Zunahme an Tierschutzbeschwerden. Monic Moll,
Fachreferentin bei PETA, kommentiert:
„Die Zahlen der Veterinärbehörden am Niederrhein
sind erschütternd und alarmierend. Auch PETA
erreichten allein im vergangenen Jahr über 5.000
Meldungen zu Tierquälerei. Hinter jedem Verstoß
steckt ein Tier, das Angst hat, leidet oder
vernachlässigt wird – und genau das passiert,
wenn Menschen verantwortungslos Hunde, Katzen
oder andere Heimtiere anschaffen, ohne ihre
Bedürfnisse zu kennen. Ein Heimtierschutzgesetz
mit Fachkundenachweis ist längst überfällig, um
jährlich tausendfaches Tierleid zu verhindern,
statt es nur zu zählen.“
Weitere
Informationen:
PETA.de/Themen/Tierheim
PETA.de/Themen/Kastration
PETA.de/Tierquälerei-melden
PETA.de/Schlagwort/Tierquälerei
PETA.de/Themen/Ausgesetzte-Tiere
PETA.de/Themen/Tierquälerei-Strafe
PETA.de/Themen/Hundeführerschein
PETA.de/Aktiv/Heimtierschutzgesetz-Petition
PETA.de/Ausgesetzten-Vierbeiner-Gefunden-Tipps
Moers: Ob im Rollstuhl oder zu Fuß –
Eisspaß für alle Aktionstag für Menschen mit
Handicap in der Enni-Eiswelt Mit
Straßenschuhen oder im Rollstuhl aufs Eis? In
der Enni-Eiswelt ist das normalerweise nicht
erlaubt. Einmal im Jahr aber wird diese Regel
bewusst aufgehoben – und das sorgt für jede
Menge Spaß: Zum Aktionstag für Menschen mit
Handicap lädt die ENNI Sport & Bäder (Enni) für
Samstag, 31. Januar, in die Eissporthalle an der
Filder Straße ein.
Zwischen 11 und 13
Uhr sind alle Besucherinnen und Besucher
eingeladen, die Eisfläche auf ihre ganz eigene
Weise zu erobern. Ob mit Schlittschuhen,
Straßenschuhen, im Rollstuhl oder auf dem
eigenen Schlitten – an diesem besonderen Tag,
der ganz im Zeichen von Inklusion und gelebtem
Miteinander steht, ist all das ausdrücklich
erlaubt. Der Eintritt ist frei, Schlittschuhe
können gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen
werden. Für musikalische Begleitung und beste
Stimmung auf dem Eis sorgt wie gewohnt Kult-DJ
Rainer Halm.
Zur Stärkung hält die
BistroWelt eine große Auswahl an Snacks und
Getränken bereit. Die Schirmherrschaft für den
Aktionstag, den es in der Enni-Eiswelt bereits
seit 2018 gibt, übernimmt Bürgermeisterin Julia
Zupancic. Im Vorfeld hat die Enni wieder
zahlreiche gemeinnützige Einrichtungen
eingeladen und bittet darum, dass Menschen mit
Handicap von einer Begleitperson unterstützt
werden. Weitere Informationen gibt es unter
www.enni.de.
Inflation 2025 für 8 von
9 Haushaltstypen bei oder unter 2 Prozent, aber
Preisniveau bei Lebensmitteln und Energie weiter
hoch Die Inflationsrate in
Deutschland ist im Dezember 2025 mit 1,8 Prozent
unter das Inflationsziel der Europäischen
Zentralbank von zwei Prozent gesunken. Im
Gesamtjahr 2025 lag sie mit 2,2 Prozent noch
leicht darüber.
Ähnlich ist das Muster,
wenn man auf die Inflationsraten von neun
exemplarischen Haushaltstypen blickt, die sich
nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden:
Im Dezember wiesen alle von ihnen
Inflationsraten an oder unter dem Inflationsziel
auf. Im Gesamtjahr hatte nur ein Haushaltstyp
eine Inflationsrate oberhalb des EZB-Ziels. Das
zeigt der neue monatliche IMK
Inflationsmonitor.*
Im neuen Jahr weist
der zu erwartende Trend bei der Teuerung weiter
leicht nach unten, so Dr. Silke Tober,
Inflationsexpertin des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und
Autorin des Inflationsmonitors. Während der
Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft
damit unproblematisch ist, offenbart Tobers
Auswertung im Vergleich der vergangenen Jahre
ein weiterhin deutlich erhöhtes Preisniveau:
Seit 2019, dem Jahr vor Coronapandemie und
Ukrainekrieg, ist der Verbraucherpreisindex um
22,5 Prozent gestiegen und damit knapp zehn
Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem
EZB-Ziel gewesen wäre (kumuliert 12,6 Prozent).
Besonders deutlich ist längerfristig zwischen
2019 und 2025 das Preisniveau bei
Nahrungsmitteln (39,1 Prozent) und, trotz
Preisrückgängen in letzter Zeit, bei Energie
(36,8 Prozent) angestiegen.
Für die
Geldpolitik der Zentralbank sind indes die
mittlerweile wieder entspannte Preisentwicklung
und die normalisierte mittelfristige Perspektive
maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Zumal die
Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und
insbesondere in Deutschland 2025 wieder schwach
war. Daher hält die Autorin des IMK
Inflationsmonitors weitere Zinsschritte für
erforderlich.
„Die ruhige Inflationslage
liefert der EZB bereits seit geraumer Zeit den
geldpolitischen Spielraum, um die Konjunktur zu
stützen und insbesondere die kriselnde Industrie
zu entlasten, die unter hohen Energiepreisen,
den US-Zöllen und der starken Euro-Aufwertung
leidet“, schreibt Tober. „Diesen Spielraum
sollte sie zeitnah nutzen.“
Das IMK
berechnet seit Anfang 2022 monatlich spezifische
Teuerungsraten für neun repräsentative
Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der
Mitglieder sowie nach dem Einkommen
unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode
unten). In einer Datenbank liefert der
Inflationsmonitor zudem ein erweitertes
Datenangebot: Online lassen sich Trends der
Inflation für alle sowie für ausgewählte
einzelne Haushalte im Zeitverlauf in
interaktiven Grafiken abrufen.
Die
längerfristige Betrachtung illustriert, dass
Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen
von der starken Teuerung nach dem russischen
Überfall auf die Ukraine besonders stark
betroffen waren, weil Güter des Grundbedarfs wie
Nahrungsmittel und Energie in ihrem Budget eine
größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als
die stärksten Preistreiber. So betrug auf dem
Höhepunkt der Inflationswelle im Oktober 2022
die Teuerungsrate für Familien mit niedrigen
Einkommen 11 Prozent, die für ärmere
Alleinlebende 10,5 Prozent. Alleinlebende mit
sehr hohen Einkommen hatten damals mit 7,9
Prozent die mit Abstand niedrigste
Inflationsrate.
Zuletzt waren die
Abstände weit weniger groß und das Muster
anders, weil sich vor allem noch
Dienstleistungen deutlich verteuert haben, die
Haushalte mit höheren Einkommen stärker
nachfragen als Ärmere. So hatten Familien mit
niedrigen Einkommen im Dezember 2025 und im
Gesamtjahr mit 1,5 bzw. 1,6 Prozent im
Haushaltsvergleich die niedrigste
Inflationsrate, bei Alleinstehenden mit
niedrigen Einkommen betrug sie 1,6 bzw. 1,7
Prozent. Am anderen Ende des Haushaltsvergleichs
standen Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen,
allerdings mit recht geringem Abstand.
Im Dezember lag auch deren Inflationsrate mit
2,0 Prozent nicht über dem EZB-Ziel, im
Gesamtjahr mit 2,2 Prozent leicht darüber. Die
Inflationsraten der übrigen sechs Haushaltstypen
lagen dazwischen und überschritten auch im
Gesamtjahr nicht die 2-Prozent-Marke. Im
Sechs-Jahres-Vergleich seit 2019 tragen
einkommensstarke Alleinlebende mit kumuliert
20,8 Prozent nach wie vor die niedrigste
Inflationsbelastung unter allen untersuchten
Haushalten.

Informationen zum Inflationsmonitor Für
den IMK Inflationsmonitor werden auf Basis der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des
Statistischen Bundesamts die für
unterschiedliche Haushalte typischen
Konsummuster ermittelt. So lässt sich gewichten,
wer für zahlreiche verschiedene Güter und
Dienstleistungen – von Lebensmitteln über
Mieten, Energie und Kleidung bis hin zu
Kulturveranstaltungen und Pauschalreisen – wie
viel ausgibt und daraus die haushaltsspezifische
Preisentwicklung errechnen. Die Daten zu den
Haushaltseinkommen stammen ebenfalls aus der
EVS.

Im Inflationsmonitor werden neun
repräsentative Haushaltstypen betrachtet:
Paarhaushalte mit zwei Kindern und niedrigem
(2000-2600 Euro), mittlerem (3600-5000 Euro),
höherem (mehr als 5000 Euro) monatlichem
Haushaltsnettoeinkommen; Haushalte von
Alleinerziehenden mit einem Kind und mittlerem
(2000-2600 Euro) Nettoeinkommen; Singlehaushalte
mit niedrigem (unter 900 Euro), mittlerem
(1500-2000 Euro), höherem (2000-2600 Euro) und
hohem (mehr als 5000 Euro)
Haushaltsnettoeinkommen sowie Paarhaushalte ohne
Kinder mit mittlerem Haushaltsnettoeinkommen
zwischen 3600 und 5000 Euro monatlich. Der IMK
Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.
Moers: Februar-Ablesung
startet Enni erfasst Zählerstände in Schwafheim,
Vinn und Teilen der Innenstadt Das
Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein
(Enni) ist im Februar in den Moerser Stadtteilen
Schwafheim und Vinn sowie in den Bereichen rund
um den Schlosspark unterwegs. Im Rahmen des
rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei
etwa 5.600 Haushalts- und Gewerbekunden
insgesamt rund 8.400 Strom-, Gas- und
Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei
von der Dienstleistungsgesellschaft ASL
Services.
Sollte ein Zähler einmal nicht
zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind
die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse
angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner
ihre Zählerstände selbst übermitteln können.
Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung
erfolgt jährlich. „Da es sich um ein
wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren
wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“,
erklärt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um
Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell
und reibungslos durchführen können, sollten die
Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch
Enni beauftragten Ableser weisen sich durch
einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden
sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel
unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222
1040 bei Enni nachfragen.
Moers: Geänderte Abfallabfuhr und Servicezeiten
Personalversammlung bei der Enni
Die Mitarbeitenden der ENNI Stadt &
Service Niederrhein AöR kommen am Freitag, 30.
Januar, zu einer Personalversammlung zusammen.
Aus diesem Grund bleibt die Friedhofsverwaltung
an diesem Tag geschlossen, der
Kreislaufwirtschaftshof öffnet erst um 12 Uhr.
Biotonnen werden wie geplant geleert.
Die Abfallabfuhren für Restabfall, Papier und
Gelbe Säcke werden jedoch auf Samstag, 31.
Januar, verschoben. Die Enni weist darauf hin,
dass die Änderungen nicht im Abfallkalender
berücksichtigt sind.
Moers: Erst neue Stromkabel, dann ein neues
Gesicht: Enni startet Doppel-Baumaßnahme am
Jostenhof Die Anforderungen an
die Stromnetze wachsen stetig. Deshalb rüstet
die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni)
sieben Versorgungsstationen entlang der Straße
Am Jostenhof auf und verlegt auf einer Länge von
rund 1.000 Metern Stromkabel mit einem größeren
Querschnitt. Die Arbeiten beginnen in der
letzten Januar-Woche und dauern voraussichtlich
fünf Monate.
In dieser Zeit wird es auch
Einschränkungen für den Verkehr geben, die je
nach Bauabschnitt variieren. So wird die
Einfahrt in den Jostenhof ab dem Kreisverkehr
nördlich der Feuerwache von Anfang März
bis etwa Mitte April zeitweise
gesperrt. Nach Abschluss dieser Arbeiten verlegt
Enni auch im Kreuzungsbereich der Hülsdonker
Straße und in der Kranichstraße neue Leitungen.
Zudem startet das Unternehmen im Sommer
mit dem seit Langem geplanten Ausbau der
Straßenoberfläche. Dann erhält der Jostenhof
zwischen dem Kreisverkehr und der Kreuzung mit
der Hülsdonker Straße ein komplett neues Gesicht
– mit breiten gemeinsamen Geh- und Radwegen,
Querungshilfen sowie einer Linksabbiegespur zum
Kreislaufwirtschaftshof. Anfang 2028 wird die
Straße vor allem für Radfahrerinnen und
Radfahrer deutlich sicherer sein.
Die
Verlegung der neuen Stromkabel bis zum Sommer
erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Der erste
startet in der letzten Januar-Woche im Bereich
vor dem Autohaus Minrath, damit dort der
Straßenausbau Am Schürmannshütt beginnen kann.
Anfang März legen die Monteure am Kreisverkehr
nördlich der Feuerwache los. Dann wird die
Einfahrt aus dem Kreisel in Richtung Hülsdonker
Straße voraussichtlich bis Mitte April gesperrt.
Die mit der Stadt Moers abgestimmte
Umleitung führt über die Rheurdter, Repelener
und Hülsdonker Straße. Für die Feuerwehr gelten
besondere Regeln. Danach arbeiten sich die
Monteure sukzessive Richtung Hülsdonker Straße
vor. Da die Stromtrasse im weiteren Verlauf im
Gehweg verläuft, kann der Verkehr die jeweiligen
Bauabschnitte beidseitig passieren. Lediglich
der Parkstreifen wird abschnittsweise gesperrt.

Straßenverkehrsunfälle im November
2025: 1 % mehr Verletzte als im Vorjahresmonat
Zahl der Verkehrstoten gegenüber
November 2024 um 16 Personen gestiegen
Im November 2025 sind in Deutschland rund 28 400
Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt
worden. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, waren das 1 % mehr als im
Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg
um 16 auf 211 Personen. Insgesamt registrierte
die Polizei im November 2025 rund 224 600
Straßenverkehrsunfälle, das waren 2 % oder 4 700
mehr als im Vorjahresmonat.

Im Zeitraum Januar bis November 2025
erfasste die Polizei
2,29 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit
1 % weniger als im Vorjahreszeitraum (-17 700).
Darunter waren 271 400 Unfälle mit
Personenschaden, bei denen 2 582 Menschen
getötet wurden. Damit ist die Zahl der
Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 27 gestiegen, während die Zahl der Unfälle
mit Personenschaden in etwa gleichgeblieben ist.
Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank
im selben Zeitraum um 1 % oder 2 500 auf
338 000 Personen.
0,2 % mehr
versteuerte Zigaretten im Jahr 2025
• Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge
an Zigaretten mehr als halbiert • Absatz von
Tabak-Substituten nimmt im Vorjahresvergleich um
18,2 % zu
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten
versteuert. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 0,2 % oder 0,1
Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im
langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5
Milliarden) ging der Zigarettenabsatz allerdings
um mehr als die Hälfte zurück.
Der
Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795
Zigaretten (1991: 1 831). Die Menge des
versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich
im Vorjahresvergleich um 1,2 % auf 24 864
Tonnen. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos
sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 %
auf 2,1 Milliarden Stück.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief
sich im Jahr 2025 auf 1 162 Tonnen und sank
damit um 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Seit dem
Inkrafttreten der geänderten
Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024 sind für
Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen
zulässig, die zum 1. Juli 2022 eingeführte
Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde
aufgehoben. I
m Unterschied zum
Wasserpfeifentabak stieg der Absatz von
klassischem Pfeifentabak um 2,9 % gegenüber dem
Vorjahr auf 323 Tonnen. 18,2 % mehr
Tabak-Ersatzprodukte versteuert als im Vorjahr
Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten
Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für
E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug
1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte
Menge an Tabak-Substituten um 18,2 % höher als
im Vorjahr.
Steuertarife:
Wasserpfeifentabak und Liquids erst seit 2022
mit eigener Besteuerung Für die
unterschiedlichen Tabakprodukte beziehungsweise
Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz
unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu
unterschiedlichen Zeitpunkten schrittweise
erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022 ein
separater Steuertarif für Wasserpfeifentabak und
erhitzten Tabak eingeführt.
Vorher
wurden diese wie Pfeifentabak und somit
niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab
1. Juli 2022 erstmals Tabaksteuer an. Vorher
waren Liquids nicht in der Statistik erfasst,
weswegen hier noch keine längerfristigen
Zeitvergleiche möglich sind. Die aktuelle
Fassung des Tabaksteuergesetzes regelt die unterschiedlichen
Steuertarife bis zum Jahr 2027.
|