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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 38
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

39. KW: Montag, 21. - Sonntag, 27. September 2026

Dinslaken: Schließung der Verwaltung am 30.09. ab 12 Uhr
Aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung schließt die Verwaltung am Mittwoch, den 30. September 2026, bereits um 12 Uhr. Eine Ausnahme bildet der DIN-Service, der seinen Dienstbetrieb ganz normal wahrnimmt. Ebenfalls werden das Museum, das Stadtarchiv sowie die Kindertagesstätten regulär geöffnet haben.

Das Standesamt und das Bürgerbüro Stadtmitte haben mittwochs regulär geschlossen. Das Bürgerbüro Hiesfeld arbeitet mittwochs nach Terminvergabe und ist regulär erreichbar.

Wesel: Isselstraße über Nacht voll gesperrt
Die Isselstraße im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke wird in der Nacht von Freitag, 25. September, auf Samstag, 26. September 2026, voll gesperrt. Die Sperrung beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet voraussichtlich am Samstagmorgen um 6 Uhr. Grund sind Arbeiten zur Sanierung schadhafter Stellen in der Fahrbahn. 

Der Verkehr wird während der Arbeiten umgeleitet. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.  Die Stadt Wesel bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen.

Wesel: Offener Museumstag am 27. September im Städtischen Museum
Wesels Museum ist zwar wegen Umbaus geschlossen, doch zum Museumstag am 27. September öffnen wir unsere Türen! Lassen Sie sich von uns in die virtuelle Realität begleiten und erleben Sie unsere Kunstwerke aus einem ganz neuen Blickwinkel!

© 2026 Manuel Rossner, UNBUILT

Zusammen mit dem Digitalkunst-Pionier Manuel Rossner aus Berlin haben wir zwei Werke aus der Sammlung des Museums nun knapp 600 Jahre nach ihrer Entstehung für Sie in Virtual Reality erlebbar gemacht. Mit der Meta Quest VR-Brille können Sie Teil einer gerade stattfindenden mittelalterlichen Gerichtsverhandlung werden oder eine berührende Szene des Meisters Bartholomäus Bruyn aus dem 16. Jahrhundert und seine Atmosphäre selbst erkunden.

Tauchen Sie mit uns ein in die fremden Welten unserer eigenen Vergangenheit! Offener Museumstag am 27. September 2026 11 - 17 Uhr Städtisches Museum Wesel

Xanten: Seit dem ersten Start dabei: Wasserwacht begleitet Xantener Triathlon seit 40 Jahren
Seit dem ersten Nibelungen-Triathlon ist die DRK Wasserwacht Niederrhein dabei – und feiert damit ebenfalls ein besonderes Jubiläum. Vom einzigen Rettungsboot mit streikendem Motor bis zur heutigen professionellen Absicherung von 1.739 Athletinnen und Athleten: 40 Veranstaltungen stecken voller Einsatz, Erinnerungen und so mancher Anekdote. Einer hat sie alle miterlebt: Wasserwacht-Leiter Klaus Püttmann.

40 Jahre Nibelungen-Triathlon – und 40 Mal war die DRK Wasserwacht Niederrhein dabei. Was 1985 mit rund 100 Athletinnen und Athleten und einem einzigen Rettungsboot begann, ist heute eine der großen Triathlonveranstaltungen der Region. Bei der Jubiläumsausgabe gingen 1.739 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start.

Einer hat tatsächlich alle 40 Veranstaltungen miterlebt: Klaus Püttmann, Leiter der DRK Wasserwacht Niederrhein. Zum Jubiläum nutzte der TuS Xanten deshalb die Gelegenheit, sich bei der gesamten Wasserwacht für vier Jahrzehnte Unterstützung zu bedanken.

Ringo Haupt, Abteilungsleiter Triathlon im TuS Xanten, überreichte stellvertretend an Klaus Püttmann und DRK-Präsident Jan Höpfner die Jubiläumsmedaille zum 40. Nibelungen-Triathlon sowie Rucksäcke – als Dank an alle Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler, die über die vergangenen vier Jahrzehnte für die Sicherheit der Teilnehmenden im Einsatz waren. Präsident Höpfner ist selbst in der Wasserwacht aktiv und kennt den Einsatz aus eigener Erfahrung: Bereits 1997 war er als Helfer beim Xantener Triathlon dabei.

„Seit 40 Ausgaben begleitet die DRK Wasserwacht Niederrhein den Nibelungen-Triathlon in Xanten. Zum Jubiläum bedankte sich der TuS Xanten bei allen Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtlern für ihren Einsatz.

von links: André Holz, Niclas Koostra, Klaus Püttmann (Leiter der Wasserwacht), Dennis Overfeld, Ringo Haupt (Abteilungsleiter Triathlon beim TuS Xanten), Yves Reinders und Jan Höpfner (Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein e. V.).“

Dabei begann die inzwischen vier Jahrzehnte lange Geschichte durchaus holprig. Zur ersten Veranstaltung rückte die Wasserwacht mit gerade einmal einem Rettungsboot an. Ausgerechnet dessen Motor wollte zunächst nicht anspringen.

Heute sieht die Absicherung auf dem Wasser ganz anders aus: Zwei Rettungsboote sowie vier Rettungsschwimmer auf Schwimmbrettern sichern die Schwimmstrecke ab. Insgesamt sind neun Einsatzkräfte der Wasserwacht im Einsatz. Hinzu kommen 14 weitere Sanitätshelferinnen und -helfer.

Blümchenbadekappen, Hollandräder und prominente Starter
In 40 Jahren sammelt sich einiges an Geschichten an. Klaus Püttmann erinnert sich beispielsweise an ein Teilnehmer-Ehepaar aus den Anfangsjahren, das den sportlichen Ehrgeiz offenbar etwas entspannter interpretierte: Geschwommen wurde mit Blümchenbadekappen, anschließend ging es auf mit Blumen geschmückten Hollandrädern weiter – Kaffee als Wegzehrung inklusive.

Doch auch bekannte Namen gingen im Laufe der Jahrzehnte in Xanten an den Start. Extremsportler Joey Kelly gehörte ebenso zu den Teilnehmern wie Patrick Lange und Faris Al-Sultan, als Ironman-Weltmeister auf Hawaii. Und egal, ob Freizeitsportler, ambitionierter Triathlet oder international erfolgreicher Profi: Sobald es ins Wasser ging, hatte die DRK Wasserwacht sie alle im Blick.

Nicht immer konnte allerdings geschwommen werden. Püttmann erinnert sich auch an eine Ausgabe, bei der aus dem Triathlon ein Duathlon werden musste: Wegen der Blaualgen im Wasser fiel die Schwimmdisziplin aus.

Für die Wasserwacht ist die Veranstaltung deshalb längst mehr als ein Termin im Einsatzkalender. Vier Jahrzehnte gemeinsamer Geschichte verbinden den TuS Xanten und das DRK – vom ersten Rettungsboot mit Startschwierigkeiten bis zur heutigen professionellen Absicherung einer Veranstaltung mit weit über 1.700 Teilnehmenden. Und Klaus Püttmann? Der kann nach 40 Ausgaben von sich behaupten: keinen einzigen Nibelungen-Triathlon verpasst.



Preise für Wohnimmobilien im 2. Quartal 2026: +0,6 % zum Vorjahresquartal

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2026 um durchschnittlich 0,6 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 gestiegen. Gegenüber dem 1. Quartal 2026 erhöhten sich die Preise um 0,3 %.



Preise entwickelten sich regional unterschiedlich
In den TOP-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) gaben die Preise für Eigentumswohnungen sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (-0,4 %) als auch zum Vorquartal (-0,5 %) leicht nach.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen dagegen in den Metropolen gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 0,7 %, während sie gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 0,6 % sanken. In den kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein Preisanstieg sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,0 %) als auch gegenüber dem Vorquartal (+0,5 %) beobachtet.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten Käuferinnen und Käufer in kreisfreien Großstädten ebenfalls mehr. So stiegen die Preise um 0,7 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 und um 0,9 % im Vergleich zum 1. Quartal 2026. In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen musste für Eigentumswohnungen weniger gezahlt werden, während Ein- und Zweifamilienhäuser teurer wurden.

So kosteten Eigentumswohnungen dort 1,8 % weniger als im 2. Quartal 2025 und 1,3 % weniger als im 1. Quartal 2026. Für Häuser wurde dagegen ein Preisanstieg um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 2,5 % gegenüber dem Vorquartal verzeichnet. Ein ähnliches Bild zeigte sich in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen, wo die Preise für Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 1,4 % im Vergleich zum Vorquartal zurückgingen.

Ein- und Zweifamilienhäuser waren in diesen Regionen etwas günstiger als im Vorjahresquartal (-0,4 %), verteuerten sich jedoch gegenüber dem Vorquartal um 1,9 %. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 1. Quartals 2026 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +1,4 % zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +1,2 %). Revisionen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.

NRW-Krankenhäuser: Anteil der Kaiserschnittentbindungen 2025 auf neuem Höchststand
* 34,5 % der Entbindungen waren Kaiserschnittgeburten * Zahl der Krankenhausgeburten auf niedrigstem Stand seit 2013 * Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und Regierungsbezirk Münster mit niedrigster Quote der Kaiserschnittgeburten

Im Jahr 2025 haben in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 147.134 Frauen entbunden; das waren 2,1 % weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl der gemeldeten Krankenhausgeburten seit 2022 rückläufig. Einen niedrigeren Wert gab es zuletzt im Jahr 2013 mit 143.115 Entbindungen.


Bei 50.751 bzw. 34,5 % der Frauen fand die Geburt per Kaiserschnitt statt. Der Anteil der Kaiserschnittgeburten an allen Entbindungen im Krankenhaus war um 0,5 Prozentpunkte höher als 2024 und lag damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1991. Bei 10.440 Geburten wurde 2025 eine Vakuumextraktion eingesetzt, bei 396 Geburten kam eine Geburtszange zum Einsatz.


Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und Regierungsbezirk Münster mit niedrigster Quote der Kaiserschnittgeburten
Die Anteile der Kaiserschnittgeburten fielen im Jahr 2025 regional unterschiedlich hoch aus: In den Krankenhäusern des Regierungsbezirks Arnsberg wurde mit 38,3 % die höchste und in denen des Regierungsbezirks Münster mit 32,8 % die niedrigste Quote verzeichnet.

99,6 % der in NRW-Krankenhäusern geborenen Babys kamen lebend zur Welt
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im Jahr 2025 Entbindungen in 120 bzw. 39,3 % der insgesamt 305 NRW-Krankenhäuser durchgeführt. Im Jahr 2015 gab es noch 157 Krankenhäuser mit Geburtsstationen. Von den 149.843 Babys, die 2025 in einem Krankenhaus geboren wurden, kamen 149.215 bzw. 99,6 % lebend auf die Welt.
Ergebnisse zu Entbindungen und Kaiserschnitten für die kreisfreien Städte und Kreise


Endspurt bei der Online-Umfrage zur Klimaanpassung in Kleve
Aktuell führt die Stadt Kleve eine Umfrage zum Thema Klimaanpassung durch. Wie bekannt ist das Thema der Klimaanpassung in Kleve - und wie stark sind Bürgerinnen und Bürger bislang persönlich vom Klimawandel betroffen?

Die Stadt Kleve lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre Sicht darauf zu teilen und uns diese und weitere Fragen noch bis zum 30. September 2026 in einer kurzen Online-Umfrage zu beantworten. Der Sommer 2026 hat mehr denn je gezeigt, wie stark sich die Folgen des Klimawandels auswirken können. Klimaanpassung ist genau deshalb neben Klimaschutz ein wichtiges Thema, das die Stadtentwicklung der Zukunft mitprägt.

Die Stadt Kleve arbeitet mithilfe verschiedener Maßnahmen daran, Bürgerinnen und Bürger vor den Klimawandelfolgen zu schützen. Dafür sind zunächst alle Kleverinnen und Klever gefragt: Um besser zu verstehen, inwiefern die Angebote der Stadt Kleve bereits wahrgenommen werden und wo noch Informationsbedarf besteht, führt die Stadtverwaltung noch bis zum Ende des Monats eine Online-Umfrage durch.

Sie ist digital im Beteiligungsportal NRW über den Link beteiligung.nrw.de/k/1028049 oder unter www.kleve.de/klima abrufbar. Die Umfrage erfolgt anonym und kann am PC oder an mobilen Endgeräten innerhalb von 10 bis 15 Minuten ausgefüllt werden. Es ist geplant, die Ergebnisse im Nachgang in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu präsentieren sowie auf der Internetseite der Stadt Kleve bereitzustellen.

„Bisher haben schon über 200 Personen an der Umfrage teilgenommen, was uns sehr freut. Jede weitere Einreichung hilft uns, die Wahrnehmung unserer Maßnahmen besser einzuschätzen und nachzusteuern, wo es notwendig ist“, sagt Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke.

„Nutzen Sie gerne die Chance und teilen Sie uns mit, inwieweit Sie sich von dem Thema betroffen fühlen und wo Sie noch ungenutzte Potenziale bei den städtischen Maßnahmen sehen. Wir bedanken uns herzlich für alle bereits eingereichten Antworten und freuen uns auf weitere Meinungsbilder aus der Klever Stadtbevölkerung.“ Bei Fragen steht die Stadt Kleve per E-Mail an umwelt@kleve.de sowie telefonisch unter 02821-84390 zur Verfügung.

Wesel: Drevenacker Straße wird vom 23.09. bis zum 09.10.2026 gesperrt
Die Stadt Wesel saniert die Fahrbahn der Drevenacker Straße. Deshalb ist die Straße vom 23. September bis zum 9. Oktober 2026 gesperrt. Die Sperrung gilt zwischen der Friedenstraße und der Kurt-Kräcker-Straße. Anwohnende können weiterhin mit dem Auto zu ihren Häusern fahren.

Während der Arbeiten kann es aber zu Wartezeiten kommen. Auch die Buslinie 82 fährt während der Bauarbeiten anders. Die Haltestelle „Hauptstege“ in Richtung Buttendick wird auf die Kurt-Kräcker-Straße verlegt. Die Haltestelle „Friedensstraße“ wird während der Bauzeit in beiden Richtungen nicht angefahren. Die Stadt Wesel bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Urkundenübergabe im Rathaus: Das sind Kleves schönste Bäume!
Der schönste Baum in Kleve ist eine Pappel und steht am Breijpott in Kellen! Das ist das Ergebnis des Wettbewerbs „Kleves schönster Baum“, den die Stadt Kleve in den vergangenen Monaten durchgeführt hat. Anfang September hat Bürgermeister Markus Dahmen nun die Gewinnerinnen im Rathaus ausgezeichnet und ihnen persönlich ihre Urkunden überreicht.

Offizielle Urkundenübergabe am Rathaus (v.l.n.r.): Bürgermeister Markus Dahmen, Kerstin Verbeek, Christa Cammans, Martina Hunting und Grünplaner Luc Boekholt als Organisator des Wettbewerbs.

Den ersten Platz belegten Christa Cammans und Martina Hunting mit ihrer Einreichung „Pappel am Breijpott in Kleve-Kellen“. Auf den weiteren Plätzen folgten Kerstin Verbeek mit der „Magnolie am ehemaligen Johanna-Sebus-Gymnasium“ und Linda Kalkof mit dem „Siamesischen Drillingsbaum“ neben dem Red Waggon am Hochschulgelände.

Beim diesjährigen Wettbewerb konnten Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Lieblingsbäume im Klever Stadtgebiet mit einem Foto und einer Geschichte vorstellen. Insgesamt beteiligten sich 773 Menschen an der anschließenden Online-Abstimmung über 22 Einreichungen. Die Pappel am Breijpott erhielt 278 Stimmen (36 % aller abgegebenen Stimmen) und hatte damit die meisten Fans. Mit 227 Stimmen (29,4 %) erreichte die Magnolie am ehemaligen Johanna-Sebus-Gymnasium den zweiten Platz. Der „Drillingsbaum“ kam mit 112 Stimmen (14,5 %) auf den dritten Platz.

Platz 1: Pappel am Breijpott, Foto: Christa Cammans

Platz 2: Magnolie am ehemaligen Johanna-Sebus-Gymnasium, Foto: Kerstin Verbeek

Platz 3: "Drillingsbaum" am Red Wagon, Foto: Linda Kalkof

Für die Gewinnerinnen gab es neben der Urkunde auch ein Preisgeld: Die Erstplatzierte erhält 100 Euro, für den zweiten Platz sind 50 Euro und für den dritten Platz 25 Euro vorgesehen. Zusätzlich wird der Siegerbaum mit einer Gewinnerplakette ausgezeichnet.

„Der Wettbewerb hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und wertvoll die Bäume in unserer Stadt wahrgenommen werden. Jeder eingereichte Baum erzählt seine eigene Geschichte und verbindet Natur, persönliche Erinnerungen und den Lebensraum unserer Stadt. Ich freue mich besonders darüber, dass so viele Menschen mitgemacht und mit ihrer Stimme ein Zeichen für den Wert unserer Stadtbäume gesetzt haben“, sagt Bürgermeister Dahmen.

Der Wettbewerb „Kleves schönster Baum“ wurde von der Stadt Kleve ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bäumen im Stadtgebiet stärker in die Öffentlichkeit zu rücken. Mit dem Wettbewerb möchte die Stadt Kleve nicht nur besonders schöne Bäume auszeichnen, sondern zugleich das Bewusstsein für die ökologische und städtebauliche Bedeutung von Bäumen stärken. Die eingereichten Beiträge bleiben im Rahmen des Wettbewerbs unter beteiligung.nrw.de/k/1027336 sichtbar und tragen dazu bei, die Vielfalt der Klever Stadtbäume zu würdigen.
Baumscheibenpatenschaften für Stadtbäume in Kleve

Wer sich selbst für Stadtbäume in Kleve engagieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen, eine Baumscheibenpatenschaft zu übernehmen. Angesichts anhaltender Hitze- und Trockenperioden steht das Stadtgrün vor großen Herausforderungen. Trotz intensiver Pflege durch die Umweltbetriebe der Stadt Kleve fallen jährlich zahlreiche Bäume dem Klimawandel zum Opfer.

Mit einer Baumscheibenpatenschaft kann die Pflege des Stadtgrüns unterstützt und das Beet rund um den Baum selbst gestaltet werden. Wer bis zum 31. Oktober 2026 eine neue Baumscheibenpatenschaft abschließt, erhält zudem eine Tüte mit 50 Blumenzwiebeln des Elfenkrokus von der Stadt Kleve geschenkt. Die Frühblüher bilden dichte Bestände aus sternförmig geöffneten Blüten in hellem Violett, Flieder oder zartem Lila. Weitere Informationen gibt es unterv www.kleve.de/baumscheibenpatenschaften.

Moers: Grüne Mitte für den Kreisverkehr Eicker Wiesen
Wo bisher an einer großen Ampelkreuzung Asphalt und Fahrbahn den Blick bestimmten, entsteht nach dem Umbau bald eine kleine grüne Insel: Der neue Kreisverkehr an der Rathausallee/Im Meerfeld in den Eicker Wiesen erhält eine ökologisch wertvolle Bepflanzung.

Foto: Batschkowski

Ab Montag, 28. September, werden auf der Mittelinsel verschiedene Stauden und Gräser gepflanzt. Zusätzlich sorgen zwei Großsträucher für Struktur und Höhe. Bäume sind hier nicht möglich, weil unter der Fläche wichtige Leitungen und Kanäle verlaufen. Die Auswahl der Pflanzen ist nicht nur eine Frage der Gestaltung. Stauden und Gräser bieten Insekten Nahrung und schaffen Lebensräume.

Gleichzeitig verändern sie das Erscheinungsbild des Kreisverkehrs und machen die Verkehrsfläche zu einem kleinen grünen Trittstein im Stadtgebiet. 13 neue Linden Zwei Felsenbirnen (Amelanchier) übernehmen die Funktion der größeren Gehölze. Sie ergänzen die Stauden- und Gräserpflanzung und sorgen für eine abwechslungsreiche Begrünung. Die Mittelinsel erhält außerdem eine Mulchschicht aus Splitt.

Diese ist pflegeleicht und hilft dabei, die Feuchtigkeit im Boden und ihn zugleich nährstoffarm zu halten. Für zusätzliche Begrünung sorgt die Ergänzung der vorhandenen Allee. Insgesamt werden 13 Linden innerhalb der bestehenden Baumreihe gepflanzt. Damit wird der Baumbestand entlang der Straße weiterentwickelt und die Allee als prägendes grünes Element gestärkt.

Moers: ENNI entschlammt Teich im Japanischen Garten - Arbeiten beginnen
Ende September und sichern die ökologische Qualität des Gewässers  
Der Japanische Garten zählt zu den schönsten und meistbesuchten Bereichen des Moerser Schlossparks. Prägendes Element ist der Teich, der nicht nur das Erscheinungsbild der Anlage bestimmt, sondern auch einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen darstellt.

Damit er diese Funktion auch künftig erfüllen kann, lässt die ENNI Stadt & Service Niederrhein das Gewässer ab Montag, 28. September, entschlammen.   Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund eine Woche. Ein beauftragtes Fachunternehmen entfernt dabei Schlamm- und Sedimentablagerungen, die sich über viele Jahre am Gewässerboden angesammelt haben.

Mit der Entschlammung wirkt ENNI einer weiteren Ansammlung von Ablagerungen entgegen und unterstützt die natürliche Regeneration des Gewässers. Gleichzeitig verbessert der Eingriff die Lebensbedingungen für die dort heimischen Tiere und Pflanzen.

„Der Japanische Garten ist für viele Menschen ein Erholungsort im Schlosspark. Deshalb ist es uns wichtig, den Teich sorgfältig zu pflegen und seine Qualität für die kommenden Jahre zu bewahren“, sagt Björn Ewert, Sachgebietsleiter für öffentliche Grünflächen bei ENNI.  

Für eine möglichst schonende Durchführung setzt das Fachunternehmen spezielle Geräte ein. Dennoch kann es während der Arbeiten vorübergehend zu optischen Beeinträchtigungen sowie zu Einschränkungen in einzelnen Bereichen des Japanischen Gartens kommen. ENNI bittet die Besucherinnen und Besucher hierfür um Verständnis.  
Die Entschlammung erfolgt in Abstimmung mit den zuständigen Behörden, der Stadt Moers und dem Kreis Wesel. Sie ist Teil der regelmäßigen Unterhaltung und Pflege der öffentlichen Grün- und Parkanlagen. Ziel ist es, deren ökologischen Wert und ihre Attraktivität dauerhaft zu sichern.

Moerser Musikschule lädt zu Familienmusical Coco Superstar ein
Nach den Sommerferien sind rund 35 Kinder der Moerser Musikschule im Alter von sechs bis zwölf Jahren in den Endspurt ihrer Proben für das diesjährige Kindermusical gestartet

(Foto: Moerser Musikschule).

Am Wochenende 10. und 11. Oktober lädt das Musicalensemble jeweils um 14.30 Uhr zu den Vorstellungen von ‚Coco Superstar‘ ein. Sie finden in der Aula des Gymnasiums in den Filder Benden (Zahnstraße 43) statt. Der Zugang ist auch über das Gelände der Moerser Musikschule (Filder Straße 126) möglich.  Unter der musikalischen Leitung von Mona Kammermeier bringen die jungen Sängerinnen und Sänger eine Geschichte voller Musik, Humor und einer wichtigen Botschaft auf die Bühne.

Eine Live-Band aus Lehrkräften der Moerser Musikschule unter der Leitung von Christian Wolf begleitet die Kinder. Im Mittelpunkt steht Superstar Coco und die Frage, wer einen exklusiven VIP-Backstage-Pass und eine Konzertkarte erhalten soll. Was macht einen Menschen wirklich besonders - Talent, Leistung und gute Noten oder ganz andere Werte?

Die Aufführungen dauern rund 60 Minuten, unterbrochen von einer etwa 30-minütigen Pause. Dann sind Getränke und kleine Snacks im Angebot. Eintritt: Erwachsene 10 Euro, Kinder frei (Eintrittskarte erforderlich) Vorverkauf im Sekretariat der Moerser Musikschule, Filder Straße 126. Mögliche Restkarten sind an den Veranstaltungstagen vor Ort erhältlich. 

Moers: Zebrastreifen an der Unterwallstraße wieder in Betrieb
Der Zebrastreifen an der Unterwallstraße wird wieder eingerichtet. Er war seit dem Frühjahr wegen der Baustelle im Bereich Mühlenstraße/Rheinberger Straße vorübergehend außer Betrieb genommen worden, um Stauungen auf der Umleitungsstrecke zu vermeiden.

Die Maßnahme hat sich bewährt, die Verkehrssituation war – bis auf einzelne Spitzenzeiten während des Berufsverkehrs - insgesamt entspannt. Auch nach Schulstart hat sich dies nicht geändert, sodass der Zebrastreifen wieder in Betrieb gehen kann.

Dinslaken: Inklusive Party im Jugendzentrum P-Dorf
"Die inklusive Disco für alle!" – so lautet das Motto der Party am Freitag, den 9. Oktober 2026 im städtischen Jugendzentrum P-Dorf in Dinslaken. Zwischen 17 und 20 Uhr sind alle Menschen ab 12 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung eingeladen, miteinander zu feiern, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Spaß zu haben.

Ein DJ sorgt dabei für den richtigen Sound. Für das leibliche Wohl bietet das Team des P-Dorf Snacks und Getränke zu fairen Preisen an. Der Eintritt kostet 2 Euro, Begleitpersonen von Menschen mit Beeinträchtigung haben freien Eintritt.

Die P-Dorf Party wird vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung und der Inklusionsbeauftragten der Stadt Dinslaken, in Kooperation mit dem Förderverein P-Dorf organisiert. Fragen zur Party beantworten das Jugendzentrum P-Dorf telefonisch unter 02064-90268 und die Inklusionsbeauftragte Leslie Unterberg unter 02064-66584. 

Unterhalt für Pflegekinder steigt – Benachteiligung von Pflegefamilien beim Elterngeld jetzt beenden    
Der Unterhalt für Pflegekinder steigt entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Benachteiligung von Pflegeeltern beim Bundeselterngeld besteht jedoch fort – obwohl der Koalitionsvertrag die Einführung des Elterngeldes für Pflegeeltern vorsieht.  

Für Familien, die ein Pflegekind im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe aufnehmen und betreuen, steigt ab dem Jahr 2027 der vom zuständigen Jugendamt zu leistende Kindesunterhalt entsprechend den jährlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII). 

Für den Lebensunterhalt eines Pflegekindes empfiehlt der Deutsche Verein je nach Alter des Kindes zwischen 748 und 1100 Euro. Hinzu kommt ein Anerkennungsbetrag für die Pflege und Erziehung von 451 Euro. Kosten für die Unfallversicherung werden ganz und Kosten für die Alterssicherung der Pflegeperson werden hälftig übernommen.  

Vom Bundeselterngeld, das als Lohnersatzleistung Verdienstausfälle von Eltern kompensiert, die ihre Berufstätigkeit in der ersten Zeit der Erziehung eines Kindes unterbrechen oder reduzieren, sind Pflegeeltern derzeit jedoch weiterhin ausgeschlossen.  

„Pflegekinder müssen wie im Koalitionsvertrag vereinbart bei der Reform des Elterngeldes mitgedacht werden,“ erklärt Dr. Verena Staats Vorständin des Deutschen Vereins. „Wenn soziale Familien Kindern in belasteten Lebenssituationen ein Zuhause und eine dauerhafte Perspektive geben, darf der Bund dieses Engagement nicht erschweren. Die finanzielle Verantwortung dafür, dass diese Form der familiären Fürsorge für berufstätige Menschen überhaupt realisierbar ist, darf der Bund nicht allein den Kommunen aufbürden.“

Die Einbeziehung von Pflegeeltern in das Elterngeld wäre zudem ein wichtiges gesellschaftliches Signal seitens des Bundes: Wer Verantwortung für ein Kind übernimmt, verdient Anerkennung und Unterstützung – unabhängig davon, ob das Kind in die Familie hineingeboren wurde oder dort ein neues Zuhause findet.  

Seit 1979 leisten die Empfehlungen des Deutschen Vereins einen wichtigen Beitrag dazu, die finanziellen Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe zu vereinheitlichen und an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten anzupassen. Bei der Festsetzung der Pauschalbeträge für die Vollzeitpflege dienen sie den zuständigen Bundesländern als zentrale Orientierung.  

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2027 sind unter https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-fortschreibung-der-monatlichen-pauschalbetraege-in-der-vollzeitpflege-33-39-sgb-viii-fuer-das-jahr-2027/ abrufbar.  



Haupt- und Finanzausschuss tagt
Am Montag, den 28. September 2026, tagt der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Reformstreit blockiert den Mittelstand: DMB fordert verbindliche Beschlüsse bei Rente, Pflege und Gesundheit
Nach den Landtagswahlen am Wochenende droht die Bundesregierung von ihrem Reformkurs abzukommen. Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) drängt auf die Umsetzung der geplanten Strukturreformen und warnt vor einem Dauerstreit in der Koalition: Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlten dann sowohl die Reformen als auch die Planungssicherheit.

„Wahlergebnisse sind kein Argument gegen Reformen, sondern ein Auftrag, sie endlich zu liefern“, sagt Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. „Wer jetzt bremst, schont den Sozialstaat nicht – er verschiebt die Rechnung nur auf morgen, zulasten der Betriebe und der jungen Generation." Der Verband erinnert daran, dass jeder Euro für Rente, Pflege und Gesundheit zuvor erwirtschaftet werden muss.

„Ein Sozialstaat ist nur so stark wie die Wirtschaft, die ihn trägt“, so Tenbieg. „Steigende Lohnnebenkosten, hohe Energiepreise und wachsende Bürokratie engen die Spielräume im Mittelstand längst massiv ein. Wenn Beiträge und Steuerzuschüsse weiter steigen, ohne dass sich an den Strukturen etwas ändert, lebt Deutschland dauerhaft auf Pump – auf Kosten von Investitionen und Arbeitsplätzen."

Die Rechnung ist für den DMB absehbar: Wenn die Sozialausgaben und Zinsen weiter so wachsen, bleibt im Bundeshaushalt schon Ende des Jahrzehnts kaum noch Spielraum für Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung. Am Ende stehen noch höhere Steuern und Abgaben für Bürger und Unternehmen. Oder ein Staat, der kaum noch in seine Zukunft investieren kann.

Der DMB fordert die Koalition auf, die vereinbarten Strukturreformen bei Rente, Pflege und Gesundheit noch in diesem Herbst verbindlich zu beschließen, mit klaren Zeitplänen und einer Obergrenze für die Sozialabgabenbelastung. Ebenso wichtig sei die Entlastungsseite: niedrigere Energiekosten, weniger Berichtspflichten, schnellere Verfahren und wettbewerbsfähige Steuern.

„Wachstum ist die einzige Finanzierungsquelle, die den Sozialstaat nachhaltig trägt, ohne die Beitragszahler zu überfordern“, betont Tenbieg. Besonders schädlich sei laut Tenbieg die Unsicherheit selbst: „Unternehmen planen in Jahren, nicht in Landtagswahlen und Koalitionsausschüssen. Wer heute nicht kalkulieren kann, wie hoch seine Kosten 2027 sein werden, investiert nicht, sondern wartet. Am teuersten ist am Ende die Reform, die nicht kommt.“


Berlin: Sozialstaat schützen und Missbrauch verhindern - Bundesregierung beschließt 10-Punkte-Plan
Die Bundesregierung hat heute im Kabinett den Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch und Ausbeutung, insbesondere im Zusammenhang mit EU-Zuwanderung beschlossen.

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas: „Deutschland braucht ausländische Fachkräfte. Millionen ausländischer Beschäftigter arbeiten bei uns, bringen sich in unsere Gesellschaft ein, zahlen Steuern und stärken unser Land. Viele kommen aus anderen Mitgliedstaaten der EU zu uns. Diese Möglichkeit, grenzüberschreitend in der EU unbürokratisch eine Arbeit aufzunehmen, ist für uns sehr wichtig.

Was aber nicht geht, ist, die Freizügigkeit auszunutzen, um Menschen auszubeuten und ihre Not für organisierten Miss brauch auszunutzen. Dagegen gehen wir jetzt härter vor, Ausbeutung und Sozialleistungsmissbrauch tolerieren wir nicht. Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich dagegen mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen werde. Denn Sozialleistungsmissbrauch schadet der Gesellschaft und schwächt das Vertrauen in den Sozialstaat. Ich habe mich mit den Kommunen vor Ort ausgetauscht und schon im Juni einen Aktionsplan vorgelegt.

Auf dieser Grundlage haben wir dann mit dem Innenministerium gemeinsam weitergearbeitet und jetzt einen wirksamen Katalog erarbeitet. Wir verbessern den Datenaustausch, optimieren so Verwaltungshandeln und schließen Schlupflöcher, um Missbrauch zu bekämpfen. Wir ermöglichen den Kommunen, besser gegen sogenannte Schrottimmobilien vorzugehen. Wir ziehen die Hintermänner der organisierten Ausbeutung stärker zur Verantwortung.

Unser Anliegen bringen wir auch auf der europäischen Ebene ein, damit bereits mit den EU Freizügigkeitsregeln Missbrauch ein Riegel vorgeschoben wird. Wir stärken die Bundesagentur für Arbeit, nehmen Arbeitgeber in die Haftung, die auf Schwarzarbeit setzen und beenden den Bezug von Grundsicherung für Menschen, die mit vollstreckbarem Haftbefehl gesucht werden. Um Ausbeutung im Keim zu ersticken, informieren wir schon in den Herkunftsländern klar über Standards und faire Arbeitsbedingungen. Mit dem Aktionsplan zeigen wir klare Kante gegen Ausbeutung und Leistungsbetrug.

Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt: „Wir schließen Schlupflöcher im Sozialstaat und zeigen klare Kante gegenüber Sozialbetrügern: Wer mit Haftbefehl gesucht wird, darf keine Sozialleistungen beziehen. Der Staat muss konsequent handeln, wenn der Sozialstaat missbraucht wird. Deshalb schaffen wir mehr Klarheit durch besseren Datenaustausch und mehr Konsequenz bei kriminellem Missbrauch."

Der von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, und Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, vorgelegte 10- Punkte-Plan enthält Maßnahmen, mit denen der Missbrauch von Sozialleistungen und ausbeuterischen Strukturen noch wirksamer bekämpft werden soll.

Die wichtigsten Punkte aus dem Aktionsplan:
Datenaustausch
Der Datenaustausch zwischen den Behörden wird verbessert, unter anderem durch sog. Push-Nachrichten. So kann Missbrauch besser entdeckt und verhindert werden. Bereits seit Juli melden Jobcenter an den Zoll, wenn ein Verdacht auf Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß besteht. Die Bundesagentur für Arbeit wird im Kampf gegen organisierten Sozialleistungsmissbrauch mit einem zentralen Kompetenzcenter Leistungsmissbrauch mit fünf regionalen Stellen gestärkt.

Scheinbeschäftigung
Zukünftig werden auch Arbeitgeber für zu viel gezahlte Sozialleistungen haften. Das heißt, sie müssten Sozialleistungen zurückzahlen, wenn sie eine geringfügige oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gar nicht, nicht vollständig oder nur zum Schein sozialversicherungsrechtlich melden. Im SGB II hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das zum 1. Juli 2026 bereits umgesetzt, für das SGB XII wird es ebenfalls geregelt.

Klare Handlungsanweisungen
Die Fachlichen Weisungen der BA für die Jobcenter sowie die Anwendungshinweise und Handlungsleitfäden für ausführende Behörden, u.a. die Ausländerbehörden, werden klarer gefasst. Die einschlägigen Gesetze wie das FreizügigG/EU und das SGB II werden zudem präzisiert und wo erforderlich angepasst.

Vorgehen gegen Schrottimmobilien
Mitgezielten Maßnahmen wird die Nutzung von Schrottimmobilien zum Zweck des Sozialleistungsmissbrauchs unterbunden. Mit der Novelle des Baugesetzbuches sollen Kommunen besser gegen Schrottimmobilien vorgehen können z.B. durch bessere Vorbereitung von Instandsetzungsgeboten, vereinfachte Ausübung von Vorkaufsrechten und eine neue Möglichkeit zur Enteignung bei extremen Fällen von Missbrauch. Änderungen in der Umsetzung des Melderechts helfen, Überbelegung und eine Anmeldung bei Nutzungsuntersagungen zu verhindern.

Keine Sozialleistungen für per Haftbefehl gesuchte Personen
Wir werden gesetzlich ausschließen, dass per Haftbefehl gesuchte Personen weiterhin SGB II und SGB XII erhalten. Das betrifft insbesondere rechts kräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilte Straftäter, die sich dem Haftantritt trotz entsprechender Ladung entziehen.

Verfolgung von Hintermännern
Hintermänner des organisierten Sozialleistungsmissbrauchs sollen strafrechtlich besser verfolgt werden. Opfer von Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit werden besser geschützt.

Beratungsangebote
Mit Informations- und Beratungsangeboten schon in den Herkunftsländern sollen Menschen davor geschützt werden, in die falschen Hände zu geraten und mit falschen Versprechungen gelockt zu werden („know before you go“).

Lebenshilfe: Das ist eine Reform, die ihren Namen nicht verdient
Die Lebenshilfe fordert umfassende und abgestimmte Neuregelungen für die Kinder- und Jugendhilfe, die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung stärkt und nicht gefährdet.

Der Bundesrat befasst sich am Freitag, 25. September, in erster Lesung mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht die Neuregelungen kritisch. „Das ist eine Reform, die ihren Namen nicht verdient“, erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.

„So bleibt die seit Jahren versprochene inklusive Kinder- und Jugendhilfe auf der Strecke. Es wird kein Gesetz geschaffen, das endlich auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung umfassend da ist und Zuständigkeitsstreitigkeiten sowie Bürokratie abbauen würde. Stattdessen soll nun eine Strukturreform umgesetzt werden, die zahlreiche grundlegende Fragen offenlässt. Im besten Fall bleibt sie wirkungslos, im schlechtesten Fall führt sie zu erheblichen Leistungseinschränkungen.“

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat sich in einer mehr als 40 Seiten umfassenden Stellungnahme detailliert mit dem Kabinettsbeschluss auseinandergesetzt und zu allen wesentlichen Regelungen Stellung genommen. Sie fordert insbesondere eine in sich stimmige Gesetzgebung. Änderungen bei der Schulassistenz dürften nicht isoliert beschlossen werden, sondern müssten gemeinsam mit den für den Winter angekündigten Reformen der Eingliederungshilfe sowie den weiteren für 2027 vorgesehenen Strukturveränderungen in der Kinder- und Jugendhilfe beraten werden.

Zudem fordert die Lebenshilfe gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern zur Schaffung inklusiver Schulen. Nur wenn dort strukturell und verlässlich Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitgestellt wird, könne verhindert werden, dass die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe weiter ansteigen. Darüber hinaus betont die Lebenshilfe, dass die Rechtsansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung auf individuelle Assistenz zur Teilhabe an Bildung nicht eingeschränkt werden dürfen. Diese Ansprüche müssten auch künftig rechtlich durchsetzbar bleiben.

Thomas Baumgärtel will Spraybananen in Kamp-Lintfort erhalten
„Nicht automatisch entfernen – erst prüfen, sprechen und gemeinsam entscheiden“
Der Künstler Thomas Baumgärtel, bekannt als „Bananensprayer“, setzt sich für den dauerhaften Erhalt seiner Spraybananen am Schirrhof und am Kunsthaus Bassier in Kamp-Lintfort ein. Die Stadt hat angekündigt, die Banane am denkmalgeschützten Schirrhof nach dem Ende seiner Ausstellung am 18. Oktober 2026 aus Gründen des Denkmalschutzes entfernen zu lassen.

Baumgärtel möchte die verbleibenden Wochen nutzen, um gemeinsam mit Stadt, Denkmalbehörde und Eigentümern nach einer Lösung zu suchen. „Die Banane bleibt ohnehin bis zum Ende meiner Ausstellung am 18. Oktober. Deshalb besteht überhaupt kein Zeitdruck. Diese Wochen sollten wir nutzen, um miteinander zu sprechen und fachlich zu prüfen, ob Kunst und Denkmalschutz hier nicht dauerhaft miteinander vereinbar sind.“

Baumgärtel betont, dass er den Denkmalschutz ausdrücklich respektiere. Er halte es jedoch für problematisch, wenn nach dem Ausstellungsende automatisch die Entfernung eines Kunstwerks folge, ohne zuvor Möglichkeiten seines Erhalts sorgfältig geprüft zu haben. Bei den Spraybananen handele es sich nicht um anonym angebrachte Graffiti. Sie entstanden im Zusammenhang mit der „Niederrheintour 2026 – 40 Jahre Bananensprayer“ und damit innerhalb eines groß angelegten Kunstprojekts.

Die Banane am Schirrhof wurde zur Vernissage im Einvernehmen mit den Veranstalteran öffentlich und vor anwesender Presse gesprüht. „Hier geht es nicht um irgendein anonymes Graffiti. Die Spraybanane ist seit vier Jahrzehnten Bestandteil meiner künstlerischen Arbeit. In Kamp-Lintfort wurde sie sichtbar und öffentlich im Zusammenhang mit einer offiziellen Ausstellung gesetzt.“

Baumgärtel widerspricht Darstellung einer vereinbarten Befristung Besonders wichtig ist dem Künstler eine Klarstellung. Von Seiten der Stadt wurde gegenüber der Presse erklärt, zwischen Veranstalter beziehungsweise Künstler und Denkmalschutz habe Einvernehmen darüber bestanden, dass die aufgesprühte Banane lediglich während der Ausstellung auf das Gebäude aufmerksam machen sollte.

Baumgärtel erklärt dazu: „Mit mir persönlich wurde zu keinem Zeitpunkt vereinbart oder besprochen, dass die Spraybanane nach dem Ende der Ausstellung wieder entfernt werden soll. Einer solchen Befristung habe ich nicht zugestimmt.“

Zwei Jahre Arbeit für die Kunstregion Niederrhein
Für Baumgärtel besitzt die Auseinandersetzung eine zusätzliche Dimension. Fast zwei Jahre lang habe er daran gearbeitet, für seine Jubiläumstour 40 Kunstorte am Niederrhein in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuführen. Museen, Kunstvereine, Galerien und weitere Kulturorte sollten nicht nur einzeln präsentiert werden. Ziel sei gewesen, den Niederrhein gemeinsam als bedeutende, lebendige und überregional interessante Kunstregion sichtbar zu machen.

„Ich habe zwei Jahre Arbeit, Energie und persönliche Initiative investiert, um den Niederrhein mit 40 Kunstorten als starke gemeinsame Kunstregion nach außen zu präsentieren. Die Tour sollte zeigen, welches kulturelle Potenzial diese Region besitzt, wenn ihre Kunstorte gemeinsam auftreten.“

Gerade deshalb sieht Baumgärtel die angekündigte Entfernung kritisch: „Es wäre bitter, wenn dieses große positive Gemeinschaftsprojekt am Ende ausgerechnet dadurch in sein Gegenteil umschlägt, dass seine sichtbaren künstlerischen Zeichen wieder entfernt werden. Statt einer Region, die Kunst ermöglicht und selbstbewusst nach außen trägt, könnte ein völlig anderes Bild entstehen.“

Dabei gehe es ihm ausdrücklich nicht darum, Denkmalschutz und Kunst gegeneinander auszuspielen. „Ich möchte keinen Konflikt zwischen Kunst und Denkmalschutz. Mich interessiert vielmehr die Frage: Können wir eine Lösung finden, bei der beides erhalten bleibt – das Denkmal und das Kunstwerk?“ Zeit bis zum 18. Oktober für eine gemeinsame Prüfung nutzen Baumgärtel schlägt deshalb vor, die Zeit bis zum Ende der Ausstellung für eine fachliche Prüfung und ein gemeinsames Gespräch zu nutzen.

Dabei könne unter anderem geklärt werden, ob die denkmalwerte Bausubstanz durch die Spraybanane tatsächlich beeinträchtigt wird, wie sich die verwendete Farbe auf die Oberfläche auswirkt und welche denkmalverträglichen Möglichkeiten für einen dauerhaften Erhalt bestehen. Auch der Vergleich mit anderen denkmalgeschützten Gebäuden, an denen seine Spraybanane seit Jahren erhalten geblieben ist, könne Bestandteil dieser Prüfung sein.

„Ich wünsche mir, dass am 19. Oktober nicht einfach der Reinigungstrupp kommt. Bis dahin haben wir genügend Zeit, miteinander zu sprechen. Die Frage sollte nicht lauten: Wie bekommen wir die Banane wieder weg? Sondern zunächst: Gibt es einen verantwortbaren Weg, sie zu erhalten?“ Aktuell zeigt Kamp-Lintfort in der Orangerie im Terrassengarten Kloster Kamp die große Zusatzausstellung zu Baumgärtels Niederrheintour.

Sie endet am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 11 Uhr mit der Finissage. Baumgärtel sieht gerade darin eine Chance: „Kamp-Lintfort hat meine Kunst eingeladen und ihr mit dieser großen Ausstellung viel Raum gegeben. Ich würde mich freuen, wenn wir diese Zusammenarbeit nicht mit der Entfernung eines Kunstwerks beenden, sondern mit einer gemeinsamen Lösung. Das wäre für mich das stärkste Zeichen dafür, dass Denkmalschutz und lebendige Gegenwartskunst zusammengehören können.“

Thomas Baumgärtels Spraybanane am Schirrhof, Foto: Thomas Baumgärtel

Thomas Baumgärtel; Foto: Stadtmuseum Euskirchen

Kempen: Drei Konzerte, drei völlig verschiedene Arten, Musik zu erleben
Was passiert, wenn eine Kirche für einen Abend nicht nach Kirche und ein Konzert nicht nach Konzert aussieht? Am 2. Oktober wird bei der „Nachtmusik“ mit Ethel Merhaut gelauscht, getanzt, auf mitgebrachten Decken gelegen oder im eigenen Campingstuhl gesessen.

Unter dem Titel „Waltzing in the Clouds – Eine kleine Liebeserklärung an Wien“ bringen Ethel Merhaut, Aliosha Biz und Belushi Korenyi Wiener Flair in die Paterskirche. Die Wiener Sängerin verbindet die musikalische Vielfalt von Operette, Chanson, Kabarett, Wienerlied und Schlager – von Hermann Leopoldi, Franz Lehár und Robert Stolz bis Georg Kreisler und Hugo Wiener.

Gesang, Violine und Klavier treffen dabei auf ein Konzertformat, das bewusst mit gewohnten Konzertgewohnheiten bricht: Für die „Nachtmusik“ wird die Paterskirche komplett leergeräumt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Sitzgelegenheiten mitzubringen – vom Campingstuhl bis zur Decke oder zum Sitzsack –, auf dem Boden Platz zu nehmen oder einfach zu stehen und zu lauschen. Und natürlich ist auch Tanzen ausdrücklich erlaubt.

Auch die Position der Musikerinnen und Musiker ist ungewöhnlich: Sie stehen nicht vorne im Altarraum, sondern sind mitten im Kirchenschiff platziert. So gehört die leere Paterskirche für eine Stunde ganz der Musik und den Zuhörenden. Wie unterschiedlich Musikerlebnisse sein können, zeigen auch die beiden weiteren Konzerte des Kulturamtes Kempen in den kommenden Tagen: Bereits am 25. September 2026 treffen bei Jin Jim Jazz, Progressive und Hard Rock aufeinander.

Am Sonntag, 27. September 2026, steht dagegen bei Maximilian Hornung und Herbert Schuch die intime Besetzung von Violoncello und Klavier im Mittelpunkt – mit Werken, die emotional kaum unterschiedlicher sein könnten. Ob zum Zuhören, Staunen, Mitwippen oder Tanzen: Die kommenden Konzerte laden dazu ein, Musik aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.

Karten sind ab sofort erhältlich an der Kasse in der Tourist Information, Orsaystr. 3a, 47906 Kempen (Tel. 02152 / 917-4120, E-Mail: kartenverkauf@kempen) oder online im Ticket- Shop. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf kultur-in-kempen.de.

Wohnen im Alter: Was braucht Moers?
Wie wollen Menschen im Alter wohnen? Mit dieser Frage hat sich der Beirat für ältere Menschen der Stadt Moers in seiner Sitzung am Donnerstag, 17. September, beschäftigt. Christian Heerdt vom Kuratorium Deutsche Altershilfe stellte aktuelle Entwicklungen und Perspektiven vor.

Ältere Menschen unterscheiden sich heute deutlich von früheren Generationen. Sie kleiden sich anders, sind besser informiert und haben andere Interessen. Gemeinsam ist jedoch der Wunsch, dort alt zu werden, wo man sich zu Hause fühlt und soziale Kontakte pflegen kann.

Landesweit leben 93 Prozent der Menschen über 65 Jahren in Mietwohnungen oder im eigenen Wohneigentum. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Einpersonenhaushalte zu, während die Pflege durch Angehörige zurückgeht. Beim Pflegepersonal zeichnet sich daher ein wachsender Bedarf ab. Ab 2032 könnte sich die Situation deutlich verschärfen.

Handlungskonzept zur Wohnungsmarktbeobachtung
Wohnformen gewinnen somit an Bedeutung, die Privatsphäre und Gemeinschaft verbinden. Wohngemeinschaften können dafür ein Modell sein: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben ihren eigenen Wohnbereich und zugleich Möglichkeiten für Begegnung. Erste Beispiele gibt es u. a.  in Bochum, Bonn und Köln.

Für den Beirat ist klar: Das Wohnen im Alter muss bei der weiteren Entwicklung des Wohnungsangebots in Moers stärker berücksichtigt werden. Die Erkenntnisse aus dem Vortrag sollen in das Handlungskonzept zur Wohnungsmarktbeobachtung einfließen.

Bei einem umfassenden Wohnraummonitoring soll zudem untersucht werden, wie viel seniorengerechter und barrierearmer Wohnraum vorhanden ist und wo zusätzlicher Bedarf besteht. Der Beirat möchte sich auch für mehr seniorengerechten Wohnraum einsetzen, um älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung sowie gute Möglichkeiten für Gemeinschaft und soziale Kontakte zu ermöglichen.

Moers sucht neue Schiedsperson für Bezirk Rheinkamp-Mitte, Eick, Utfort
Sie versuchen zu schlichten, bevor es zur Gerichtsverhandlung kommt: Schiedsper-sonen. Die Stadt Moers sucht eine neue für den Bezirk 2 – Rheinkamp-Mitte, Eick, Utfort. Bis Sonntag, 18. Oktober, können sich Interessierte bewerben.

Die Schiedspersonen sollten ihren Wohnsitz in dem entsprechenden Bezirk haben und zwischen 25 und 75 Jahre alt sein. Freude und Geschick an der Verhandlungsführung sowie Bereitschaft zum Zuhören sind Voraussetzungen zur Ausübung dieses Ehrenamtes.

Die benötigten Kenntnisse werden in Schulungen vermittelt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Schiedsperson wird für fünf Jahre vom Rat der Stadt Moers gewählt und vom Amtsgericht bestätigt. Die Amtszeit beginnt mit der Vereidigung durch die Amtsgerichtsdirektorin.

Schlichtungsverfahren in vielen Bereichen
Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner führen Schlichtungsverfahren in bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten (zum Beispiel Einhaltung der Grundstücksgrenzen, Lärmbelästigungen oder Bepflanzungen), Nachbarrecht und verschiedenen Privatklagedelikten durch.

Dazu zählen unter anderem Beleidigungen, üble Nachrede, Hausfriedensbruch, leichte und fahrlässige Körperverletzungen, Verletzung des Briefgeheimnisses, Bedrohung und Sachbeschädigungen – auch im Vollrausch – sowie Strafrecht. Die Verhandlungen werden in den Privaträumen der Schiedsleute geführt. Dafür erhalten sie eine Aufwands- und Amtsraumentschädigung. Die Bewerber sollen einen PC besitzen, Kenntnisse in Textverarbeitung haben und bereit sein, sich in umfangreiche Formularsätze einzuarbeiten.

Aufwandsentschädigung und Ehrenamtskarte
Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner erhalten eine monatliche Aufwandsentschädigung von 60 Euro, die quartalsmäßig ausgezahlt wird. Zudem gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Sie kann zum Beispiel für die Beschaffung eines PCs genutzt werden. Des Weiteren können die Schiedsfrauen und Schiedsmänner der Stadt Moers ein Jahr nach dem Beginn ihrer Tätigkeit die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen.

Die Inhaberinnen und Inhaber erhalten damit Vergünstigungen bei Kultur- und Sporteinrichtungen, bei Veranstaltungen, im Einzelhandel und anderen Bereichen. Wer Interesse an der Ausübung des Amtes hat, kann sich schriftlich unter Angabe von Name, Anschrift, Geburtsdatum und Beruf bei der Stadt Moers, Fachdienst Ordnung, 47439 Moers, bewerben.
Die Unterlagen müssen ein Lichtbild, einen tabellarischen Lebenslauf und einen Tätigkeitsnachweis enthalten.  Weitere Informationen zu den Schiedspersonen.

Wesel: Buntes Fest zum Weltkindertag im Rathaus-Innenhof
Bei trockenem Wetter haben am Samstag zahlreiche Kinder und Familien den Weltkindertag im Rathaus-Innenhof gefeiert. Ein vielfältiges Programm mit Spiel-, Kreativ- und Mitmachangeboten sorgte den gesamten Nachmittag über für eine lebendige Atmosphäre. An den zahlreichen Ständen konnten die Kinder basteln, spielen und Neues ausprobieren.

Angeboten wurden unter anderem Origami, Tiermasken, Lesezeichen und Fangbecher. Auch die Haferflockenquetsche der Verbraucherzentrale, Kindertattoos und weitere kreative Aktionen wurden von den Kindern und Familien gerne genutzt.

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die Luftsportfreunde Wesel, die einen Segelflieger und einen Flugsimulator mitgebracht hatten. Die Besucherinnen und Besucher konnten den Segelflieger aus nächster Nähe erleben und am Simulator selbst einmal virtuell abheben.

Auch die UNICEF-Arbeitsgruppe Wesel war mit einem besonderen Anlass dabei: Sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Weltkindertages wurde die langjährige Arbeit der Gruppe durch Frau Anna Guth, Abteilungsleiterin Engagement Erwachsene bei UNICEF Deutschland, gewürdigt. Zudem erhielt Frau Böhmer von der UNICEF-Arbeitsgruppe ein Geschenk.

Neben den vielen Mitmachangeboten hatten die Kinder auch Gelegenheit, ihre Fragen, Wünsche und Anliegen im Rahmen einer Bürgermeistersprechstunde direkt an Bürgermeister Herrn Benien zu richten.

Der Weltkindertag bot damit einen abwechslungsreichen Nachmittag, bei dem die Kinder im Mittelpunkt standen. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einrichtungen, Organisationen und Helferinnen und Helfern, die mit ihren Angeboten zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Wesel: Schill und die Zitadelle kennen lernen am OMT (27.09.2026)
Zum Offenen Museumstag der Lippe-Issel-Niederrhein-Region bieten auch die "Historische Orte Wesel" an der Schill-Kasematte ein besonderes Programm! Sonntag 27.09.2026 finden um 11 Uhr und um 15 Uhr offene Führungen zum Thema "Schill" durch Stadtführer Kai Fengels statt (Treffpunkt vor der Kasematte). 

Plakat Offener Museumstag Schill-Kasematte 2026 Plakatmotiv des Tourismusbüros zum Offenen Museumstags 2026

Leider muss die Ausstellung "Helden oder Halunken" zu den Offizieren des Ferdinand von Schill auch an diesem Tag wegen Sanierung geschlossen bleiben, allerdings wird es am Museumstag vor der Tür ein Quiz geben. Hier kann eigenständig der Kunstfigur "Jean Pierre" - einem Infanteristen der napoleonischen Armee - ins Jahr 1809 gefolgt werden. 

Um 12.00 Uhr ist zudem die Stadtentdeckerin Wesel vor Ort und führt dialogisch zur Frage "Helden oder Halunken".  Alle Angebote bis 17.00 und umsonst und draußen. Wir von den "Historischen Orten Wesel" freuen uns auf Besuch! 

Softwareumstellung: Eingeschränkter Service in der Stadtkasse Kleve
Infolge einer Softwareumstellung ist das Serviceangebot der Stadtkasse Kleve ab Mittwochmittag eingeschränkt. In der Zeit von Mittwoch, 23. September 2026, 13:00 Uhr bis Montag, 28. September 2026, 13:00 Uhr wird das bei der Stadt Kleve eingesetzte Buchhaltungssystem auf eine neue Software umgestellt.

Für den gesamten Zeitraum der zwingend erforderlichen Umstellung ergeben sich Einschränkungen im Service der Stadtkasse. So kann die Stadtkasse Kleve während des Umstellungszeitraumes keine Auskunftsersuchen bearbeiten. Beispielsweise können Auskünfte zu Zahlungen, Mahnungen und Forderungen erst nach der erfolgreichen Aktualisierung des Systems wieder beantwortet werden.

Zudem können Zahlungen vor Ort in der Stadtkasse (bar und mit Karte) nur gegen Vorlage des entsprechenden Bescheides oder Belegs entgegengenommen werden.  Sofern Bürgerinnen und Bürger akut wichtige Angelegenheiten mit der Klever Stadtkasse klären müssen, werden sie gebeten, kurzfristig noch vor dem Beginn der Umstellungsmaßnahmen Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitenden aufzunehmen. Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften können auch während des Umstellungszeitraumes wie gewohnt an die Bankverbindungen der Stadt Kleve ausgeführt werden.

Auch Zahlungen im Bürgerbüro und im Standesamt der Stadt Kleve sind regulär möglich. Die Stadt Kleve bittet um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten, die infolge des notwendigen Umstellungsprozesses entstehen.

Kleve: Kommunalpolitik zum Anfassen: Zweite Chance auf Kommunalpolitisches Praktikum im Herbst
Wie funktioniert Kommunalpolitik eigentlich konkret? Wer entscheidet über Themen, die Jugendliche in ihrer Stadt betreffen? Und wie laufen politische Entscheidungen im Rathaus generell ab? Antworten auf diese Fragen bietet das kommunalpolitische Praktikum der Stadt Kleve. Nach dem erfolgreichen Durchgang im Frühjahr gibt es im Herbst ab dem 4. November 2026 eine zweite Möglichkeit, das Angebot kennenzulernen.

Die Teilnehmenden und Verantwortlichen bei der Abschlussveranstaltung des kommunalpolitischen Praktikums im Frühjahr 2026.

Das außerschulische Praktikum wird vom Jugendamt der Stadt Kleve organisiert und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klever Schulen ab der 9. Klasse. Ziel ist es, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in Kommunalpolitik und Verwaltung zu ermöglichen und demokratische Entscheidungsprozesse verständlich und erlebbar zu machen.

Kommunalpolitik aus erster Hand erleben
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Vermittlung von Wissen. Die Teilnehmenden kommen vielmehr direkt mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ins Gespräch, können Fragen stellen und darüber diskutieren, wie sie persönlich Kleve gestalten würden. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in die praktische Ratsarbeit und besuchen unter anderem eine Fraktions- sowie eine Ausschusssitzung.

Ein besonderer Bestandteil des Praktikums ist ein Planspiel, bei dem die Jugendlichen selbst in unterschiedliche Rollen schlüpfen und eine Ratssitzung simulieren. Anhand eines realitätsnahen Sachverhalts diskutieren sie verschiedene Positionen, wägen Argumente ab und treffen gemeinsam Entscheidungen. So werden demokratische Prozesse unmittelbar erlebbar.

Erfolgreicher erster Durchlauf im Frühjahr
Wie wertvoll diese Erfahrungen für die Jugendlichen sind, zeigte bereits der Durchgang im Frühjahr 2026. 17 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und zogen beim abschließenden Treffen ein sehr positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden der bessere Einblick in die Politik vor Ort, der direkte Kontakt zu Politik und Verwaltung sowie die Erfahrung, dass eigene Beteiligung tatsächlich möglich ist. Alle Teilnehmenden erhielten zum Abschluss ein persönliches Zertifikat.

Am 4. November 2026 startet nun die zweite Runde des kommunalpolitischen Praktikums. Jugendliche ab der 9. Klasse der Klever Schulen, die sich für Politik, ihre Stadt und die politischen Abläufe vor Ort interessieren, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Die genauen Termine und Informationen zur Anmeldung werden rechtzeitig durch die Stadt Kleve bekannt gegeben.

Ab dem 25. September gibt’s Glatteis - Enni-Eiswelt startet neue Saison  
In Moers ist endlich wieder Glatteis angesagt! Mit dem Ende der Sommerpause startet die Enni-Eiswelt am Freitag, 25. September, in die neue Saison. Bis zum 15. März können große und kleine Eislauffans wieder ihre Runden drehen. Los geht es traditionell mit der beliebten Eisdisco, bei der von 17 bis 21 Uhr aktuelle Musik und Lichteffekte für Partystimmung sorgen.

Die ENNI Sport & Bäder (Enni) rechnet mit rund 800 Jugendlichen, die die Kufenzeit erfahrungsgemäß kaum erwarten können. „Für viele Familien und Jugendliche gehört der Start der Eissaison fest zum Herbst. Die Vorfreude auf das erste Eis ist jedes Jahr spürbar – bei unseren Gästen genauso wie bei den Mitarbeitenden, die nach der erfolgreichen Freibadsaison nun wieder in unserem Winter-Domizil im Einsatz sind“, sagt Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle.  

Tatsächlich haben die Vorbereitungen in der Eissporthalle bereits am Kirmessonntag begonnen. Seitdem bauen die Eismeister die Eisfläche schrittweise auf, bis sie nach rund drei Wochen die erforderliche Stärke von drei Zentimetern erreicht hat. Um die Linien und Markierungen für Eishockey und Eiskunstlauf besser sichtbar zu machen, wird die Fläche zudem weiß eingefärbt. Danach steht dem Saisonstart nichts mehr im Wege.

Dabei erwartet die Besucherinnen und Besucher neben den regulären Laufzeiten in den kommenden Monaten wieder mehrere Events. Den Auftakt macht die Halloween-Disco am 30. Oktober. Es folgen unter anderem die Black-Friday-Disco, eine Pre-Nikolaus-Disco und die beliebte Karneval-Disco. Zum Saisonabschluss steigt am 15. März wie immer eine Schaumparty. Auch die jüngeren Gäste können sich auf besondere Aktionen freuen.

Samstags gibt es für sie von 13 bis 17 Uhr eine Familiendisco. In den Herbst- und Weihnachtsferien warten außerdem spezielle Kinder-Partys mit Spiel, Musik und Aktionen. Um Titel und Pokale geht es am 27. Februar beim Grafschafter Cup. Auch das Sportfest für Menschen mit Handicap steht auf dem Programm und wird am 30. Januar stattfinden.  

Während der laufenden Saison sollen zudem weitere Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Diese sollen den Energieverbrauch der Halle langfristig deutlich senken.   An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Die Enni-Eiswelt ist mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Freitags findet von 17 bis 21 Uhr die Eisdisco statt. In den Herbst- und Weihnachtsferien erweitert Enni die Laufzeiten und öffnet die Halle täglich. Die Eintrittspreise bleiben ebenfalls weitgehend stabil. Lediglich die Familienkarte kostet in der neuen Saison mit 11,40 Euro 20 Cent mehr als bislang. Schlittschuhe können vor Ort in den Größen 24 bis 50 ausgeliehen werden.

Tickets für die öffentlichen Laufzeiten, die Eisdisco und Kindergeburtstage können bequem online gebucht werden. Für die besonders gut besuchten Discos empfiehlt Enni eine frühzeitige Reservierung.   Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.enni.de


Moers: Begegnung statt Schlagworte: Innenansichten aus Israel
Drei Jahre nach dem Angriff der Hamas auf Israel steht der deutsch-israelische Austausch vor neuen Herausforderungen. Wie hat sich das Leben in Israel verändert? Wie wird Deutschland wahrgenommen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag der Hermann-Runge-Gesamtschule am Dienstag, 6. Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr. Zu Gast ist Oliver Vrankovic aus Ramla, der seine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen zur aktuellen Situation in Israel schildert.

Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sowie die Zukunft der seit 1987 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Moers und Ramla. Die Veranstaltung findet im Forum der Hermann-Runge-Gesamtschule statt.
Eingeladen sind neben den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe auch interessierte Erwachsene.

Blick nach vorne richten
Gemeinsam mit dem städtischen Partnerschaftsverein Moers–Ramla, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Volkshochschule Moers möchte die Schule einen Raum für offene Fragen schaffen.

Vrankovic spricht ausdrücklich aus seiner individuellen Sicht. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler bereiten sich mit deutsch-israelischen Lebensgeschichten und unterschiedlichen Perspektiven auf das Gespräch vor. Dabei geht es auch um die Frage, welche Stimmen in öffentlichen Debatten sichtbar sind – und welche möglicherweise fehlen.

Neben der aktuellen Situation richtet die Veranstaltung den Blick nach vorn: Wie kann der Austausch zwischen jungen Menschen aus Moers und Ramla auch unter schwierigen Bedingungen lebendig bleiben? Da die Plätze begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter der Internetseite der VHS-Moers erforderlich.

Moers: Festivo Brass Quartett präsentiert am 9. Oktober Vielfalt an Stilen
Das Festivo Brass Quartett (Foto: privat) ist am Freitag, 9. Oktober, im Rahmen der Städtischen Konzertreihe zu erleben. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal des Martinstifts der Moerser Musikschule (Filder Straße 126) statt.

Aufgrund einer Erkrankung kann das ursprünglich angekündigte OPUS 4 Posaunenquartett leider nicht auftreten. Das Festivo Brass Quartett bietet vier Trompeten und eine überraschende Vielfalt an Farben und Stilen: Jan Andres, Matthias Graf, Simon Bales und Rebecca Pflügner verbinden die Strahlkraft des klassischen Trompetenklangs mit der Leichtigkeit von Jazz und Swing. 

Virtuose Fanfaren treffen auf bekannte Melodien, raffinierte Arrangements auf rhythmischen Drive. Das Repertoire reicht dabei von klassischer Musik über Gershwin bis zu großen Jazz- und Swing-Klassikern. Mit Spielfreude, Präzision und einem feinen Gespür für unterschiedliche Klangwelten zeigt das Ensemble, wie wandelbar vier Trompeten sein können – festlich und brillant, aber ebenso lyrisch, charmant und mitreißend. 

Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei (Die Musikschule bittet um Reservierung). Erwachsene zahlen im Vorverkauf 25,50 Euro: Moerser Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33 und in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent Vorverkaufsgebühren). Der Vorverkauf endet am Donnerstag, 8. Oktober. Eventuelle Restkarten sind an der Konzertkasse erhältlich. 

Dinslaken: Spielplatzfest an der Voerder Straße: Austausch, Spaß und Kinderrechte
Mit dem „KIDStember“ widmet sich die Stadt Dinslaken mit verschiedenen Aktionen unter anderem in den städtischen Kindertageseinrichtungen, im Familienbüro oder im Jugendzentrum P-Dorf den Kinderrechten. Am Samstag, 26. September 2026, lädt der städtische Fachdienst Kinder und Jugendförderung im Rahmen des „KIDStember“ zum Spielplatzfest auf den Kinderspielplatz am Stadtpark / Voerder Straße ein.

Das Spielplatzfest findet unter dem Motto „Recht auf Spiel und Freizeit“ statt. Von 11:00 bis 14:00 Uhr wird Kindern und ihren Familien ein buntes Programm mit Hüpfburg, Dosenwerfen und anderen Spielmöglichkeiten geboten. Vor einer Fotowand zum Thema Kinderrechte können Erinnerungsbilder gemacht werden. Außerdem lädt das Glücksrad zu einem Kinderrechte-Quiz ein. 

Der Tag bietet ebenso die Gelegenheit, sich über die ehrenamtliche Arbeit der Spielplatzpat*innen zu informieren, Ideen einzubringen und sich mit bereits aktiven Pat*innen auszutauschen.

Dinslaken: Zwei Orchester + ein Chor = ein Fest der Klänge
Fans hervorragender Orchestermusik und von Chorgesang auf höchstem Niveau können sich auf einen musikalischen Höhepunkt in Dinslaken freuen. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet in der Kathrin-Türks-Halle ein ganz besonderes Konzert statt.

Die beiden renommierten und häufig ausgezeichneten Dinslakener Akkordeon-Orchester und der gemischte Chor ‚Haste Töne‘ präsentieren ein Fest der Klänge. Die ungewöhnliche Zusammenstellung zweier Akkordeon-Orchester in einem Konzert ist durch Wahl der deutschen Landesmusikräte entstanden, die das Akkordeon für 2026 zum Instrument des Jahres ernannt haben.

Den akustischen Kontrast in dem Konzert wird der gemischte Chor bilden, der mit seiner Präsenz die Bedeutung der menschlichen Stimme darstellt und daran erinnert, dass ‚Die Stimme‘ im Jahr 2025 das Instrument des Jahres war.  Unter der Leitung von Bärbel Klott wird sich das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 e.V. präsentieren und Stücke von H.-G. Kölz, A. Márquez, Piazzolla, Soler und anderen aufführen.

Das Akkordeon-Orchester 1980 Dinslaken/Oberhausen e.V. musiziert erstmals nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod seines langjährigen und prägenden Dirigenten Johannes Burgard unter neuer Leitung. Unter dem Dirigat von Stefan Kutscher spielen die Akkordeonisten aus Barmingholten Stücke von Albeniz, Jacobi, Watson und Freddy Mercury.

Haste Töne präsentieren sich unter der Leitung von Sabine Juchem unter anderem mit Africa (Toto), Sixteen Tons (Travis), Skyfall (Adele), Dynamite (BTS). Das Konzert wird veranstaltet von der Stadt Dinslaken. Die Organisation wurde von der Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen und dem Fachdienst Kultur der Stadt Dinslaken übernommen.

Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Das Konzert beginnt um 17 Uhr, Einlass in den KTH-Saal ist ab 16:30 Uhr.

Rechnungsprüfungsausschuss tagt
Am Montag, den 28. September 2026, tagt der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.


Diakonie RWL: Pflegereform darf nicht zur Sparreform werden
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend nachzubessern.

Aktuell sind in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches mehr an pflegenden Angehörigen setzen sich tagtäglich für diese pflegebedürftigen Menschen ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge in die Zukunft und auf das geplante PNOG schauen.

„Die Pflege braucht endlich eine nachhaltige Strukturreform statt kurzfristiger Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. Zwar sei die finanzielle Stabilisierung der Sozialen Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch nicht zulasten von pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen erfolgen.

„Die Diakonie RWL sieht insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und langfristig sogar höhere Ausgaben verursachen könnten. Dringend notwendig sind aus unserer Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die pflegerische Versorgung, eine vollständige Refinanzierung der tatsächlichen Kosten, weniger Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung pflegender Angehöriger.“

Pflege braucht Zukunft. Unsere Stimmen „mitten aus dem Leben“ zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten Reform aufmerksam zu machen, hat die Diakonie RWL gemeinsam mit pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden aus der Pflege und Geschäftsführungen von Trägereinrichtungen in ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Kampagne gestartet.

Unter dem Titel „Das passiert, wenn das PNOG wirklich so kommt…“ schildern Betroffene und Verantwortliche in kurzen Statements ihre Erwartungen an eine zukunftsfähige Pflegepolitik und ihre Forderungen an die Bundesregierung. Zur Kampagnenseite geht es hier: www.diakonie-rwl.de/pnog Dort können Sie die Statements nachlesen oder die Stimmen im Originalton in Videosequenzen anschauen und nachhören.

Kirsten Schwenke: „Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern ein elementarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer die Pflege reformieren will, muss die Menschen einbeziehen: Jene, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, und jene, die auf Unterstützung angewiesen sind.“

Mehr direkt mit den betroffenen Personen sprechen, statt nur über sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne der Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar: Pflege braucht finanzielle Stabilität, aber ebenso Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine Reform, die die Versorgung der Menschen nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke abschließend.

Diakonie RWL in sechs Sätzen:  Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und ebenso viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL vertritt in Nordrhein-Westfalen 460 Einrichtungen der vollstationären Pflege mit insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes fünfte Pflegebett in NRW in evangelischer Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen ambulant versorgen.

Patient vertraut auch bei zweiter Hüft-OP auf Spezialisten-Team des Krankenhauses Bethanien Moers
Seit mehr als 15 Jahren Erfahrung mit besonders muskelschonendem Hüftzugang Als nach einem Gespräch mit seinem behandelnden Orthopäden feststand, dass auch Heinrich Nawrockis zweite Hüfte durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden muss, war für den Viersener schnell klar, dass der Eingriff erneut in der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie des Krankenhauses Bethanien Moers stattfinden soll.

Bereits vor vier Jahren hatte er hier seine erste künstliche Hüfte erhalten. Auch seine Frau wurde in der Vergangenheit im Krankenhaus Bethanien mit einem neuen Hüftgelenk versorgt.  „Es freut mich sehr, dass Herr Nawrocki uns erneut sein Vertrauen geschenkt und sich auch bei der zweiten Hüfte wieder für unser Team entschieden hat“, sagt Chefarzt Dr. Andrei Visinescu.

Seit Monaten hatte der Patient starke Schmerzen und war im Alltag zunehmend eingeschränkt. Andere Behandlungsmöglichkeiten hatten keine ausreichende Besserung mehr erzielt. Deshalb entschied sich Heinrich Nawrocki gemeinsam mit seinen Ärzt:innen für ein künstliches Hüftgelenk.

Der Eingriff wurde Mitte August erfolgreich im Krankenhaus Bethanien in Moers durchgeführt. Dabei kam eine besonders muskelschonende Operationsmethode zum Einsatz, mit der das Team bereits seit mehr als 15 Jahren arbeitet: der direkte vordere Zugang zur Hüfte. „Wir erreichen das Hüftgelenk dabei von vorne über einen natürlichen Zwischenraum zwischen den Muskeln“, erklärt Dr. Visinescu.

„Dadurch können wir wichtige Muskeln rund um die Hüfte weitgehend schonen. Diese müssen bei der gewählten Methode in der Regel weder durchtrennt noch vom Knochen abgelöst werden.“ Das schafft gute Voraussetzungen dafür, dass Patient:innen nach der Operation früh wieder mobilisiert werden können. Gleichzeitig bleibt die Muskulatur, die für einen sicheren Gang und die Stabilität der Hüfte wichtig ist, möglichst unversehrt.

Auch das Risiko, dass das neue Hüftgelenk aus seiner Position springt, ist bei diesem Zugang niedrig. Im Krankenhaus Bethanien wird der direkte vordere Zugang nicht nur bei geplanten Hüftoperationen wegen Verschleißerkrankungen eingesetzt. Auch bei Brüchen rund um das Hüftgelenk, bei denen ein künstliches Gelenk notwendig wird, kommt die Methode zum Einsatz, wenn die Verletzung dies zulässt.

„Unser Ziel ist es, das neue Hüftgelenk sicher einzusetzen und dabei so wenig Gewebe wie möglich zu belasten“, sagt Dr. Visinescu. „Gerade die Schonung der Muskulatur hilft den Patientinnen und Patienten dabei, nach der Operation möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen und ihre natürliche Beweglichkeit zurückzugewinnen.“

Dass geplante Hüftoperationen bei Verschleißerkrankungen weiterhin im Krankenhaus Bethanien durchgeführt werden können, ist nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen möglich, durch die die entsprechende Versorgung am Standort vorerst erhalten bleibt. Für die Patient:innen in Moers und der Region bedeutet dies, dass das seit vielen Jahren aufgebaute Angebot in der Hüftendoprothetik weiterhin zur Verfügung steht. Heinrich Nawrocki ist mit seiner Entscheidung zufrieden.

Nach rascher Mobilisation konnte er bereits wenige Tage nach dem Eingriff wieder nach Hause zu seiner Frau entlassen werden. „Ich bin nach der OP schmerzfrei und glücklich, dass alles so gut verlaufen ist. Ich habe mich wieder sehr gut aufgehoben gefühlt“, sagt der Patient.

Dr. Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie, mit Patient Heinrich Nawrocki und Julia Raczkowski, stellvertretenden Leitung der Physiotherapie, bei Mobilisationsübungen nach dem Einsatz des künstlichen Hüftgelenks.  

Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der Schonzeit wissen sollten
Nächtliches Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte Dämmung können darauf hindeuten, dass sich ein Steinmarder im Dach eingenistet hat. Im Herbst endet je nach Bundesland die Schonzeit für Steinmarder. Damit erweitern sich die Möglichkeiten, gegen einen Marder im Haus vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero, Deutschlands größte Anlaufstelle für geprüfte Schädlingsbekämpfer und von Schädlingsbefall Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt wissen sollten und wie sich Marder dauerhaft fernhalten lassen.

Es poltert, kratzt oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf dem Dachboden finden sich Kot oder Nahrungsreste, vielleicht ist sogar die Dämmung beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder stecken. Im Herbst wird das Thema für Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach Bundesland enden die Schonzeiten zu unterschiedlichen Terminen und es gelten unterschiedliche Jagdzeiten.

Doch was bedeutet das konkret? Auch wenn die Schonzeit vor Ort beendet ist, dürfen Hausbesitzer einen Marder nicht einfach selbst fangen oder töten. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweils geltenden jagdrechtlichen Vorgaben.

„Wer einen Marder auf dem Dachboden vermutet, sollte nicht vorschnell handeln. Entscheidend ist zunächst, sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder im Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der konkreten Situation zulässig und sinnvoll sind“, sagt Sophie Scharrer, Schädlingsexpertin bei SchädlingsHero.

Schonzeit endet regional unterschiedlich – was bedeutet das für Hausbesitzer?
Wann die Schonzeit für Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt, ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Termine. Hausbesitzer sollten sich deshalb über die jeweils vor Ort geltenden Regelungen informieren.

Gerade während der Schonzeit können Marder im Haus besonders auffällig werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren Nachwuchs auf. Entsprechend können Geräusche, Verschmutzungen und andere Störungen zunehmen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, einzugreifen, eingeschränkt: Maßnahmen dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass Mutter- und Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude eingeschlossen oder geschädigt werden.

Wichtig: Das Ende der Schonzeit bedeutet nicht automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen Vorgaben.

„Der Steinmarder unterliegt in allen Bundesländern dem Jagdrecht. Das bedeutet, dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da diese die nötige Sachkunde vorweisen. In den meisten Bundesländern beginnt die Jagdzeit auf den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende Februar. In allen Bundesländern gilt zudem der Elterntierschutz. Damit wird verhindert, dass die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im März und April geborenen Jungen alleine auf“, erklärt Dr. Astrid Sutor vom Deutschen Jagdverband (DJV).

Nach Ende der Schonzeit stehen Fachleuten jedoch in der Regel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, sodass sich ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.

Vier Hinweise auf einen Marder im Haus
Steinmarder sind nachtaktiv und bleiben häufig eine Weile unbemerkt. Einige typische Spuren können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner hindeuten:

Nächtliche Geräusche: Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern auf dem Dachboden oder in Zwischendecken.
Kotspuren: Marderkot enthält häufig erkennbare Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche verursachen.
Nahrungs- und Beutereste: Zurückgelassene Reste auf dem Dachboden können ebenfalls auf einen Marder hindeuten.
Schäden am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder andere Materialien sowie Kratzspuren sind weitere mögliche Anzeichen.

Steinmarder sind hervorragende Kletterer und benötigen nur wenig Platz, um in ein Gebäude zu gelangen. Kleine Schwachstellen am Dach, an Dachziegeln oder Verkleidungen können bereits als Zugang dienen.

Essig, Lavendel und laute Musik: Warum Hausmittel oft nicht reichen
Hunde- oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren zahlreiche Tipps, die Marder vertreiben sollen. Solche Maßnahmen können die Tiere kurzfristig stören, lösen das Problem aber häufig nicht dauerhaft. Marder können sich an wiederkehrende Reize gewöhnen – und zurückkehren, sobald Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden sind.

Vergrämen statt bekämpfen: Wie Profis Marder zum Auszug bewegen
Nicht jeder Marder im Haus muss gefangen oder getötet werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage: Dabei soll das Tier seinen Rückzugsort freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet und zulässig ist, hängt von der Situation vor Ort, der Jahreszeit und den geltenden rechtlichen Vorgaben ab.

Auch während der Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Sie erfordert jedoch besondere Vorsicht und Fachkenntnis, insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden. Entscheidend ist, dass weder Mutter- und Jungtiere getrennt noch Tiere eingeschlossen oder geschädigt werden.

Marder weg? Jetzt kommt der entscheidende Schritt
Ist der Marder verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Bleiben seine bisherigen Zugänge offen, kann er zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien Unterschlupf übernehmen.

Deshalb sollten mögliche Einstiegspunkte an Dach und Fassade gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch Kot, Nahrungsreste und Revierspuren sollten beseitigt werden. Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen verschlossen werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein Tier mehr im Gebäude befindet.

„Das Ziel sollte nicht sein, einen Marder nur kurzfristig loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu sichern. Sonst kann aus einem einmaligen Problem schnell ein wiederkehrendes werden“, erklärt Sophie Scharrer.

SERVICE: WAS HAUSBESITZER BEI MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN
1. Auf typische Spuren achten: Nächtliche Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an Dämmung oder Materialien können Hinweise auf einen Marder sein.

2. Nicht selbst zur Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen Schonzeit gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche Maßnahmen erlaubt sind, unterscheidet sich regional.

3. Vergrämung fachlich prüfen lassen: Auch während der Schonzeit können unter bestimmten Voraussetzungen Maßnahmen möglich sein. Besonders wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.

4. Zugänge nicht vorschnell verschließen: Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass sich noch ein Tier im Gebäude befindet.5. Hausmittel nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder Geräusche können Marder kurzfristig stören, verhindern ihre Rückkehr aber nicht zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft sichern: Ist der Marder sicher aus dem Gebäude, sollten mögliche Zugänge an Dach und Fassade gefunden und fachgerecht verschlossen werden.

An wen können sich Betroffene wenden?
Bei Problemen mit Steinmardern im Siedlungsraum können sich Betroffene an die zuständige Behörde wenden. Je nach Bundesland ist dies beispielsweise die untere Jagdbehörde, Stadt- oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder Schädlingsbekämpfer bekannt.


Anmeldung an den Klever Grundschulen für das Schuljahr 2027/2028
In der Zeit vom 12.10.2026 bis 06.11.2026 finden die Anmeldetermine an den Klever Grundschulen für das Schuljahr 2027/2028 statt. Jede Grundschule im Stadtgebiet nimmt Anmeldungen nach vorheriger Terminvereinbarung an verschiedenen Tagen entgegen.

Erziehungsberechtigte buchen sich einen Anmeldetermin entweder eigenständig über das Online-Portal schulbewerbung.de oder treten zur Terminvereinbarung telefonisch mit der jeweiligen Schule in Kontakt. Die Kontaktdaten der einzelnen Schulen sind nachfolgend aufgelistet. Eine Anmeldung ohne vorherige Terminvereinbarung ist leider nicht möglich.

Schultaschen Willibrordgrundschule

Mitte Oktober starten in Kleve die Grundschulanmeldungen für das kommende Schuljahr.

Alle Erziehungsberechtigten werden darum geben, zum Aufnahmegespräch ihr Kind, ein Foto ihres Kindes, die Geburtsurkunde ihres Kindes sowie die ausgefüllten Anmeldeunterlagen der jeweiligen Schule mitzubringen. Die auszufüllenden Anmeldeunterlagen sowie alle weiteren Informationen zur Grundschulanmeldung sind auf den Internetseiten der einzelnen Schulen hinterlegt.

Die Anmeldetermine und Kontaktdaten im Überblick
Städt. Gemeinschaftsgrundschule Montessorischule Kleve
Spyckstraße 24
Telefon: 02821/711440
Homepage: www.montessorischule-kleve.eu
E-Mail: sekretariat@montessorischule-kleve.eu
Mo. 12.10.2026
Do. 15.10.2026
Fr. 16.10.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Kath. Bekenntnisgrundschule Willibrordschule Kellen

Kath. Bekenntnisgrundschule
Willibrordschule Kellen
Overbergstraße 1
Telefon: 02821/9689
Homepage: www.willibrordschule-kleve.de
E-Mail: sekretariat@willibrordschule.nrw.schule
Mo. 12.10.2026
Di. 13.10.2026
Mi. 14.10.2026
Do. 15.10.2026

Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Kath. Bekenntnisgrundschule Johanna-Sebus Rindern
Kath. Bekenntnisgrundschule
Johanna-Sebus Rindern

Hohe Straße 116
Telefon: 02821/3512
Homepage: www.gs-rindern.de
E-Mail: sebus.gs.rindern@kleve.de
Di. 13.10.2026
Mi. 14.10.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Städt. Gemeinschaftsgrundschule An den Linden

Städt. Gemeinschaftsgrundschule
An den Linden
Lindenallee 54
Telefon: 02821/806150
Homepage: www.ggs-an-den-linden-kleve.de
E-Mail: sekretariat@ggs-adl-kleve.nrw.schule

Di. 13.10.2026
Di. 03.11.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Kath. Bekenntnisgrundschule Marienschule Materborn
Königsallee 169
Telefon: 02821/24493
Homepage: www.marienschule-kleve.de
E-Mail: 108959@schule.nrw.de
Mo. 12.10.2026
Di. 13.10.2026
Mi. 14.10.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Städt. Gemeinschaftsgrundschule Karl-Leisner-Schule

Städt. Gemeinschaftsgrundschule
Karl-Leisner-Schule
Klombeckstraße 79
Telefon: 02821/40727
Homepage: www.karl-leisner-schule.de
E-Mail: 108923@schule.nrw.de
Di. 13.10.2026
Mi. 14.10.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!
Kath. Bekenntnisgrundschule St. Michael Reichswalde
Mönnekenwald 1a
Telefon: 02821/3980650
Homepage: www.grundschule-reichswalde.de
E-Mail: sekretariat@grundschule-reichswalde.de
Mo. 02.11.2026
Di. 03.11.2026
Mi. 04.11.2026
Do. 05.11.2026
Nur nach vorheriger Vereinbarung!


NRW: Rückgang der Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026 fort
* Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr 2026 um rund 42.000 Personen
* Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang
* 118 NRW-Gemeinden mit Bevölkerungszuwachs

Am 30. Juni 2026 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.944.273 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um 41.941 (−0,23 %) niedriger als zum Jahresende 2025. Damals wohnten erstmals seit 2022 wieder unter 18 Millionen Personen in NRW.

Der Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich somit fort. Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland fort als umgekehrt. Dabei wurden – mit Ausnahme von März und April – jeden Monat Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2025 lag der Wanderungssaldo mit +18.577 noch deutlich im Plus.



Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt das Statistische Landesamt darüber hinaus ein Geburtendefizit von 40.915 Personen. Das bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden. Diese Entwicklung ließ sich bereits in den Vorjahren beobachten.

Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt in NRW Bei den größten Städten Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen in der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in NRW, gefolgt von Düsseldorf (619.123), Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste Gemeinde im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.253, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der Stadt Heimbach (4.438).

Größter prozentualer Bevölkerungszuwachs in der Gemeinde Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten 118 Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen Bevölkerungszuwachs. Die größten prozentualen Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %), Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %). Die deutlichsten Rückgänge der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Horstmar (−14,90 %), Weeze (−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)

NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt im 1. Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen
* Erstmals leichter Anstieg nach vier Jahren Rückgang
* Erze, Steine und Erden wurden am häufigsten umgeschlagen
* Niedrigster Güterumschlag der letzten fünf Jahre im Juni 2026

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltschifffahrtstages am 24. September mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit hat sich die rückläufige Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.


Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um knapp 5 % gestiegen 71,9 % der im 1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten aus vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden, das sind 5,2 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025; 10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−2,0 %); 6,2 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %) und 5,4 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−0,5 %).



Juni 2026 mit niedrigstem Güterumschlag im Fünfjahresvergleich
Bei der Betrachtung der ersten 6 Monate der vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass der Güterumschlag jeweils im März mit durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten ausgefallen ist; die einzige Ausnahme war im Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.

Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im Juni verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar 2025 (7.900 Tonnen). Im Juni dieses Jahres wurde mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.

Bei der Anzahl der Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im 1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein eindeutiges Muster erkennen: Während in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die meisten Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat Mai (etwa 6.600 Schiffe) und in diesem Jahr im Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu verzeichnen.

Grundsätzlich werden bei niedrigen Pegelständen Güterschiffe weniger beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche Gütermenge transportieren zu können, sind häufigere Fahrten erforderlich. Vor dem Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer dieses Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni erste Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in NRW erkennbar.




Moers: Die Staatsschulden explodieren - Wie schütze ich mein Vermögen?
Die Verschuldung vieler Staaten weltweit nimmt exponentielle Ausmaße an. Wie lange können zu zahlende Zinsen noch getragen werden und wann könnte eine Zahlungsunfähigkeit eintreten? Was passiert bei einem „Reset“ (Währungsreform) und welche staatlichen Maßnahmen werden ergriffen? 

Vor allem interessiert die Bürgerinnen und Bürger wie sie ihr Vermögen (falls überhaupt möglich) schützen können und welche Anlageformen hierzu am besten geeignet sind.

Der Kurs zeigt die Entwicklungen aus historischer Sicht bis in die aktuelle Zeit auf und ist für alle geeignet (auch ohne finanzielle Vorkenntnisse), die sich auf den Tag X vorbereiten wollen und hierzu konkrete Vorschläge erwarten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10340 Teilnahmegebühr: 7 Euro Dozent: Udo Nienhuysen

Moers: Sicher mit KI arbeiten - Datenschutz, EU AI Act und Praxis-Tipps für den Beruf
Darf ich Kundendaten in ChatGPT eingeben? Was passiert, wenn ich einen Vertrag bei ChatGPT hochlade? Welche Informationen aus Büro oder Behörde dürfen überhaupt mit einer KI verarbeitet werden? Diese offenen Fragen haben heute viele Beschäftigte. Der Vortrag gibt klare Antworten – verständlich und mit konkreten Beispielen. 

Nach einer kurzen Einführung, was Künstliche Intelligenz und Sprachmodelle (LLMs) eigentlich sind, lernen Sie die Risikoklassen des EU AI Act kennen. Schwerpunkt: Was dürfen Sie konkret eingeben – und was nicht? Wie schützen Sie Geschäftsgeheimnisse und personenbezogene Daten?

Mit Live-Beispielen aus Beruf und Verwaltung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kurs-Nr.: I50129 Teilnahmegebühr: 7 Euro Referent: Michael Hanssen.  Veranstaltungsdatum 22.09.2026 - 19:00 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 5b, 47441 Moers.

Moers: Solarstrom für alle (online)
Solarstrom für das Eigenheim hilft dabei, Energiekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.  Kleines SteckerPV-Gerät oder Anlage auf dem Dach, Speicher in den Keller, Elektroauto und Wärmepumpe selbst versorgen: die Möglichkeiten sind vorhanden.

Energieberater Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale NRW bringt Ihnen das Thema näher. Wie die Sonne in den „Tank“ oder Speicher kommt und was dabei zu beachten ist stellt er in seinem Vortrag vor. Von Fragen nach der angemessenen Anlagengröße und der richtigen Ladeleistung bis zu Kosten werden viele, wichtige und interessante Aspekte thematisiert. 

Der Vortrag richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Solarstrom produzieren und nutzen wollen.  Es besteht Raum für individuelle Fragen. Kurs-Nr.: I10442 Teilnahmegebühr: unentgeltlich Referent: Akke Wilmes In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW

Moers: Die 7 größten Fehler bei der Kapitalanlage
Sie lernen in diesem Vortrag, was Sie bei der Anlage von Geld grundsätzlich vermeiden sollten, warum ein einzelner Fehler Ihr ganzes Kapital/Lebenswerk zerstören kann und warum die Geschichte von den Eiern im Korb auch bei der Geldanlage wichtig ist. Kennen Sie schon den Unterschied zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds oder die große Gefahr von Klumpenrisiken?

Im Vortrag erfahren Sie, was es damit auf sich hat. Sie werden anhand eines Kurzvideos erarbeiten, wie Ihr Gehirn in Kapitalmärkten arbeitet und welche emotionsgeladene Handlungen hieraus erfolgen. Was das alles mit Medien aus TV und Internet zu tun hat, wird Ihnen ebenfalls aufgezeigt sowie die Gefahr von Interessenkonflikten bei der "Anlageberatung".

Ein spannender Vortrag für alle, die Fehler bei der Geldanlage vermeiden möchten und zukünftig mehr aus ihrem Ersparten machen wollen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10342  Teilnahmegebühr: 7 Euro Referent: Udo Nienhuysen

Moers: Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freundinnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.

Teil 3 der Reihe KUNST IM OHR. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. 

Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle. Kurs-Nr.: I20600A Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozentin: Dr. Andrea Weniger   Event details Veranstaltungsdatum 23.09.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungsort online

Digital älter werden in Moers: Nutzen Sie schon die App "Gut versorgt in Moers"?
Im Alter digital! Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig bedienbare digitale Angebote für ältere Menschen sind. Deshalb stellt die Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers die kostenlose App vor und unterstützt Sie bei Installation und Bedienung. 

Es wird empfohlen, die App vor der Veranstaltung über den im App Store (Apple) oder im Google Play Store (Android) herunterzuladen. Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Moers ab 55 Jahren. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder Smartphone mit. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10253 Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozentin: Pia Kegel In Kooperation mit der Leitstelle Älter werden. Veranstaltungsdatum 24.09.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers

Solarpark Mühlenfeld
Mit dem Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn hat Enni 2013 auf dem Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes ein bundesweit viel beachtetes regeneratives Erzeugungsprojekt der Energiewende am Niederrhein umgesetzt. Rund 3,5 Millionen Euro wurden dort über die Tochtergesellschaft enni Solar investiert und auf einer rund elf Fußballfelder großen Fläche in Sichtweite zur Alten Mühle in der Dong eine der größten Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen am Niederrhein errichtet.

Nahezu einzigartig ist der Solarpark aber, weil er sich harmonisch in das natürliche Umfeld der Dong einbettet. So werden Teilnehmende das Zusammenspiel zwischen dem 14.608 Module umfassenden grünen Kraftwerk und der Flora und Fauna des Geländes erleben. 2016 erhielt der Solarpark mit seinem integrierten Energielehrpfad den Deutschen Solarpreis.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10436B Teilnahmegebühr: unentgeltlich Teilnehmer: (ab 15 Personen) Dozent: Alexander Liebe In Kooperation mit der Enni. Veranstaltungsdatum 24.09.2026 - 15:45 Uhr - 16:45 Uhr. Veranstaltungsort Grafschafter Straße 5, 47506 Neukirchen-Vluyn.

Kleve feiert die Nacht der Jugendkultur: „nachtfrequenz“ am 26. September

Am Samstag steigt in Kleve die Nacht der Jugendkultur. Das Plakat wurde von den Kooperationspartnern KI-generiert. Musik, Tanz, Kreativität und jede Menge Spaß: Am Samstag, 26. September 2026, findet in der Joseph-Beuys-Gesamtschule, Ackerstraße 80 in Kleve, die Klever Nacht der Jugendkultur „nachtfrequenz“ statt. Eingeladen sind alle Jugendlichen ab 12 Jahren. Los geht es um 18 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Kleve gemeinsam mit den Kooperationspartnern MoveFactory, Theater im Fluss und Electric Visions Cleve sowie weiteren Mitwirkenden gestaltet. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Abend zum Mitmachen, Ausprobieren und gemeinsamen Erleben.

Von 18:00 bis 20:00 Uhr stehen bei „Chill-and-Fun“ zahlreiche Aktionen auf dem Programm: unter anderem Tanz- und Karaoke-Angebote, eine Fotobox, Schach, Kreativangebote, PlayStation und Glitzertattoos. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Angeboten werden unter anderem Hotdogs, Slush-Eis, Popcorn und alkoholfreie Cocktails. Alle Besucherinnen und Besucher erhalten außerdem einen Gutschein für einen kostenlosen Snack und ein kostenloses Getränk.

Ab 20 Uhr beginnt die „Mix-and-Match-Show“. Bei Tanz und Gesang dürfen sich die Gäste auf ein vielfältiges und überraschendes Bühnenprogramm freuen. Wer selbst Lust hat, auf der Bühne mitzuwirken und einen Beitrag zur Show zu leisten, kann sich bei Florieke Berger-Scheepens per E-Mail anmelden: florieke.berger-scheepens@kleve.de.

Die „nachtfrequenz“ ist ein Angebot der Nacht der Jugendkultur in Nordrhein-Westfalen und wird in Kleve gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt. Alle Jugendlichen ab 12 Jahren sind herzlich eingeladen, einen besonderen Abend voller Kultur, Begegnung und guter Stimmung zu erleben. Wir freuen uns auf euch!

Hintergrund: nachtfrequenz – Nacht der Jugendkultur
Die nachtfrequenz – Nacht der Jugendkultur ist das größte vernetzte Jugendkultur-Projekt bundesweit. Sie wird veranstaltet von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V. und findet statt mit Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaften der Kulturellen Jugendarbeit und der Jugendkunstschulen Nordrhein-Westfalens.

Im Jahr 2026 nehmen 106 Städte und Gemeinden in ganz NRW teil. Die nachtfrequenz – Nacht der Jugendkultur wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans.


Besondere Angebote am OMT (27.09.26) im Deichdorfmuseum Bislich
Einladung Deichdorfmuseum zum Offenen Museumstag der Lippe-Issel-Niederrhein 2026 Am "Offenen Museumstag der Lippe-Issel-Niederrhein-Region" (OMT) bietet auch das Deichdorfmuseum in Bislich wieder ein besonderes Programm für kleine und große Besucher*innen!

Ab 11 Uhr hat das Museum an der Dorfstraße 24 in 46487 Wesel am Sonntag den 27.09.2026 geöffnet.  Alles steht im Zeichen des Apfels!  Von 11.00- ca. 13.00 Uhr ist zu Erleben, wie früher auf den Dörfern im Hofbackofen Brot und diesmal sogar lecker Apfelkuchen gebacken wurde! Die Backgruppe ist aktiv und später kann auch probiert werden! 

Von 11.00-17.00 Uhr können Kinder im Deichdorfmuseum die Vögel kennenlernen, die gerne Äpfel essen. Bemale im Museum einen eigenen Sticker mit dem kleinen Rotkelchen und nimm 'ihn später mit nach Hause! Bastele Dir einen lustigen Apfel mit Löchern und entscheide selbst, wo der Wurm lang will!  Alles solange Vorrat reicht. 

Ab 14.30 Uhr (bis 15.30 Uhr) ist zusätzlich die Stadtentdeckerin im Deichdorfmuseum und bietet ein Spielprogramm an.  Es ist auch der letzte Besuchstag der Sonderausstellung "Spiel! Ein Wort - viele Jahrhunderte" zu Spielgeschichten am Niederrhein. 

Dazu bietet das Deichdorfmuseum an diesem Museumssonntag offene Führungen (ohne Voranmeldung) an:  12.30 Uhr Offene Führung zur Ausstellung „Spiel! Ein Wort – viele Jahrhunderte 15.00 Uhr  Offene Führung zu den Museum-Highlights 16.00 Uhr Letzte(!)

Offene Führung zur Ausstellung „Spiel! Ein Wort – viele Jahrhunderte
Der Eintritt ist frei, aber die Ehrenamtlichen des Museums freuen sich natürlich über Spenden! Brave Hunde an der Leine können mitgebracht werden.  Ob man "Apfelfan" ist oder nicht, das Museum im Rheindorf Bislich bietet ein buntes Programm. Gerne mal vorbeikommen!   

Zukunft des Älterwerdens in Moers: Mitreden, mitdenken, mitgestalten
Wie sieht ein gutes Leben im Alter in Moers aus? Welche Orte, Angebote und Möglichkeiten sind im eigenen Stadtteil wichtig – und was fehlt vielleicht noch? Bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 1. Oktober, können Interessierte ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen einbringen.

Unter dem Motto ‚Mitreden. Mitdenken. Mitgestalten.‘ lädt die Fachstelle Leben im Alter der Stadt gemeinsam mit der Caritas Moers - Xanten von 18 bis 20 Uhr ins Forum Hülsdonk, Schwanenring 5, ein (Einlass ab 17.30 Uhr). Der Abend bietet Gelegenheit zum Austausch und dazu, gemeinsam Ideen für das Älterwerden in Moers zu entwickeln. Dabei geht es unter anderem um Lebensqualität im Stadtteil, wichtige Orte, Freizeitgestaltung und passende Angebote.

Formen des Miteinanders entwickeln
Mehr als ein Drittel der Moerser Bevölkerung ist heute 60 Jahre und älter. „Älterwerden ist dabei vielfältiger geworden. Viele Menschen bleiben länger aktiv und möchten ihr Leben selbstbestimmt gestalten“, stellt Valerie Carré, Fachstelle Leben im Alter, fest. Diese Erfahrungen und Potenziale möchte die Stadt stärker einbeziehen.

Die Veranstaltung ist aus dem Modellprojekt Moers-Mitte und der ‚Umfrage 60plus – Leben in Moers‘ entstanden. Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen neue und passende Formen des Miteinanders zu entwickeln. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Moers: Bürgermeisterin gegen Weltladen: Wer bringt mehr auf die Waage?
Am Freitag, 18. September stellte sich Bürgermeisterin Julia Zupancic einer ungewöhnlichen Herausforderung. Im Rahmen der Fairen Wochen wettete der Weltladen gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town, dass das Gewicht der am Freitag verkauften fair gehandelten Waren am Ende größer sein würde als das Körpergewicht der Bürgermeisterin. 

(Foto: pst).

Um es dem Weltladen nicht allzu leicht zu machen, erschien sie bestens gerüstet für den Winter: Stiefel, Wintermantel, Schal und Mütze sorgten für zusätzliches Gewicht auf der Waage – 68,5 Kilogramm. Der Wetteinsatz kann sich sehen lassen: Sollte die Julia Zupancic die Wette verlieren, übernimmt sie im November eine Schicht im Weltladen und bedient die Kundschaft höchstpersönlich. 

Verliert hingegen der Weltladen, spendet er zehn fair gehandelte Frisbeescheiben von Ticket to the Moon an eine gemeinnützige Organisation in Moers. Bei dieser Wette zählt jedes Gramm – und am Ende gewinnt in jedem Fall der faire Handel. Im Anschluss an diese Aktion präsentierten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums In den Filder Benden im Rahmen eines kleinen Stadtrundgangs faire Kleidung aus dem Weltladen.

Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK startet neuen Personalentwicklungs-Lehrgang  
Gute Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre Stärken erkennt und gezielt fördert, hält wichtiges Wissen im Unternehmen und macht sein Team fit für neue Aufgaben. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 26. Oktober bis 17. Dezember den Online-Zertifikatslehrgang „Professionelle Personalentwicklung“ an.   Der Lehrgang umfasst alle Bereiche einer ganzheitlichen Personalentwicklung.

Die Teilnehmer lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu fördern und Potenziale einzuschätzen. Außerdem erfahren sie, wie sie passende Weiterbildungen entwickeln und ihre Coaching- und Beratungskompetenzen stärken. So können sie Mitarbeiter gezielt fördern und zugleich die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt im Unternehmen stärken.  

Die Veranstaltung läuft vom 26. Oktober bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind montags und dienstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital statt.   Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.

Woche des Wohneigentums: Kostenlose Webinar-Reihe für Hausbesitzer
Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen - Verband Wohneigentum informiert ab 28. September
Wie übergebe ich mein Haus sinnvoll an die nächste Generation? Wie schütze ich mein Zuhause vor Einbrechern und vor Starkregen? Und wie lässt sich die eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen? Antworten auf diese Fragen gibt der gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28. September bis zum 1. Oktober sowie am 8. Oktober 2026 in einer kostenfreien Online-Informationswoche.

5 Abende, 5 Themen
In der Woche des Wohneigentums, die der Verband zweimal im Jahr anbietet, informiert ein Expertenteam an 5 Abenden über aktuelle Themen rund um das Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr, im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referentinnen und Referenten individuelle Fragen der Teilnehmenden.

• Die Woche startet am Montag, 28. September, mit dem Vortrag „Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?". Erläutert wird, was ohne ein Testament mit dem Nachlass geschieht und wie sich mit einer letztwilligen Verfügung von der gesetzlichen Erbfolge abweichen lässt.

• Am Dienstag, 29. September, geht es um den Schutz des eigenen Hauses vor den Folgen des Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen setzen Gebäude und Gärten zunehmend unter Druck. Der Vortrag „Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?" zeigt bauliche und gärtnerische Maßnahmen – von der Rückstauklappe bis zur Entsiegelung von Flächen – und erklärt, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

• Wie sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren Teilnehmende am Mittwoch, 30. September. Unter dem Titel „Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt der Vortrag Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie sich Schwachstellen am eigenen Haus erkennen und beseitigen lassen.

• Am Donnerstag, 1. Oktober, rückt die finanzielle Seite des Wohneigentums in den Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen" stellt Modelle vor, wie sich das eigene Haus im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen lässt. Der Vortrag bietet eine Orientierung für die individuelle Entscheidung.

• Den Abschluss bildet eine Woche später, amm Donnerstag, 8. Oktober, der Vortrag „Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz, Lehm, Hanf oder Stroh, ihre Eigenschaften bei Dämmwerten, Brandschutz und Langlebigkeit sowie die Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen.

Teilnahme und Anmeldung
Alle Vorträge finden online statt, dauern jeweils von 18 bis 19:30 Uhr und sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Nach jedem Vortrag beantworten die Experten Fragen der Teilnehmenden. Information und Anmeldung über die Website wohneigentum.de oder über diesen Link.

Kloster Kamp: Herbstpartie

BZ-Fotos baje


Dinslaken übernimmt Staffelstab: Stadt wird Gastgeberin des Klima.Werk-Forums 2027
Mitarbeitende der Stadtverwaltung Dinslaken aus den Bereichen Tiefbau und Stadtplanung sowie der Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft (DIN FLEG mbH) haben am 15. und 16. September am 11. Klima.Werk-Forum der Zukunftsinitiative Klima.Werk teilgenommen. Gastgeberin war in diesem Jahr die Stadt Dorsten. Rund 300 Fachleute aus der Emscher-Lippe-Region tauschten sich zwei Tage lang über den klimaresilienten Umbau ihrer Städte aus.

Am Ende der Veranstaltung übernahm Dinslaken den Staffelstab: Die Stadt wird im kommenden Jahr Gastgeberin des 12. Klima.Werk-Forums. „Ich freue mich, dass Dinslaken die Gastgeberrolle für das nächste Klima.Werk-Forum übernimmt. Der Austausch mit den anderen Kommunen der Region hilft uns, unsere eigenen Projekte zur Klimafolgenanpassung weiterzuentwickeln. Wir zeigen gerne, was wir in Dinslaken bereits erreicht haben und lernen genauso gerne von den Erfahrungen der anderen Städte“, sagt Bürgermeister Simon Panke.

Die Stadt Dinslaken setzt schon seit einigen Jahren Maßnahmen der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung um. Beispiele für bereits umgesetzte Maßnahmen sind:
• Am Baubetriebshof Am Wohnungsbusch wurden Stellplätze und Dachflächen mit einer Gesamtfläche von rund 2.100 Quadratmetern vom Mischwasserkanal abgekoppelt. Das Regenwasser versickert seitdem über Mulden in einer belebten Bodenzone.

• An der Averbruchschule und der benachbarten Kita Averbruch wurden Hof- und Dachflächen vom Kanalnetz abgekoppelt. Das Regenwasser versickert über eine Rigole beziehungsweise wird in einer Zisterne gesammelt und zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt.

• An der Kreuzung Hünxer Straße/Gerhard-Malina-Straße entstand eine Starkregen-Überflutungsfläche mit einem Rückhaltevolumen von rund 265 Kubikmetern. Sie schützt den Kreuzungsbereich vor den Folgen von Extremwetterereignissen, wie sie die Stadt 2016 bereits erlebt hat.

Mit dem Förderprogramm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) eröffnen sich für Dinslaken weitere Möglichkeiten zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen. Der Stadtrat soll am 6. Oktober über die Festlegung zweier sogenannter Gestaltungsräume in Lohberg-Süd und Hiesfeld-Nord entscheiden (siehe Vorgang 246/2026 - SD.NET RIM 4 | Stadt Dinslaken). Im Anschluss erfolgt die Beantragung beim Fördermittelgeber.

Innerhalb der Gestaltungsräume können sowohl die Stadt als auch private Eigentümer*innen von Fördermitteln für die Abkopplung befestigter Flächen profitieren – etwa für Entsiegelung, Dachbegrünung oder den Bau von Versickerungsmulden. Für die Stadt Dinslaken bedeutet das Programm nicht nur einen Beitrag zu mehr Klimaresilienz, sondern auch finanzielle Vorteile: Bei geplanten Umgestaltungen in Hiesfeld-Nord lassen sich investive Baukosten von mehr als 500.000 Euro einsparen.

Über die Zukunftsinitiative Klima.Werk
Die Stadt Dinslaken ist Teil der Zukunftsinitiative Klima.Werk, einem regionalen Zusammenschluss von Städten der Emscher- und Lipperegion sowie der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband. Ziel ist es, die Städte der Region gegen die Folgen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen und Trockenheit zu rüsten und dabei die Lebensqualität zu steigern. Weitere Informationen gibt es unter www.dinslaken.de/bauen-planen/anpassung-klimafolgen/zukunftsinitiative-klimawerk sowie unter www.klima-werk.de.

Wesel: Wochenmarkt-Verlegung anlässlich des Feiertages am 3. Oktober
Der am Samstag, 03.10.2026, anlässlich des Tags der Deutschen Einheit ausfallende Wochenmarkt Wesel-Innenstadt wird auf Freitag, 02.10.2026, vorverlegt und findet vormittags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Gleichzeitig finden die Wochenmärkte in Flüren und Obrighoven statt.


Raderlebnistag Niederrhein: Gewinnerin freut sich über neues Tourenrad
Martina Bohnen aus Niederkrüchten hatte das nötige Quäntchen Glück. Der zweite Preis, ein Restaurant-Gutschein, geht nach Dinslaken. Martina Bohnen ist bei ihrer Ankunft im Hotel Papillon voller Vorfreude: „Wir sind zweiradverrückt“, stellt die 62-Jährige aus Niederkrüchten gleich lächelnd klar.

Gemeinsam mit ihrem Mann Walter Bohnen ist sie nach Kempen gekommen, um den Hauptgewinn abzuholen. Für ihre erfolgreiche Teilnahme am Gewinnspiel während des diesjährigen Raderlebnistag Niederrhein übergaben ihr Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus (NT), und Brigitte Odinius von der WFG Kreis Viersen ein hochwertiges Tourenrad von Radsport Claaßen in Kempen.

„Ein großer Dank gilt Markus Claaßen, der jedes Jahr den Raderlebnistag mit einem wunderbaren Fahrrad als 1. Preis unterstützt“, so Baumgärtner. Das Ehepaar Bohnen hatte sich digital für das Event am 5. Juli registriert und mittels Smartphone und QR-Code an ausgeschilderten Info-Punkten viele Fragen richtig beantwortet. „Die digitale Teilnahme hat wieder sehr gut funktioniert. Wir kannten das schon aus den letzten Jahren“, erzählt Martina Bohnen.

Auf diese Weise war ihr Name im großen „Los- Topf“ des Gewinnspiels gelandet. Ein wenig Glück sorgte dann für den Hauptgewinn, zu dem auch Ariane Müller von der Stadt Kempen, Radhändler Markus Claaßen, Peter Nieskens vom Unternehmerkreis Kempen (UKK) sowie die Papillon-Betreiber Carolin Schäfer und Marc Schneidereit herzlich gratulierten.

Die Niederkrüchtenerin will das neue Fahrrad nun direkt für längere und kürzere Wege nutzen.Zusätzlich haben Martina und Walter Bohnen auch noch jeweils ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung. Beide radeln sehr gerne und gehen diesem Hobby bei vielen Gelegenheiten nach. Beim Raderlerbnistag hatten sie sich eine Tour durch Niederkrüchten und Brüggen ausgesucht.

„Einige Tage später haben wir dann noch den Heinsberger Raum erkundet, weil uns diese Tour besonders interessierte“, erzählt Walter Bohnen. Wie die Bohnens, nehmen auch Silke und Stefan Völlings aus Dinslaken seit Jahren am Raderlebnistag Niederrhein teil. Und diesmal konnte sich die 58-Jährige im Nachgang über den 2. Preis freuen: ein 4-Gang-Menü für zwei Personen vom Restaurant „Alt Derp“ in Kevelaer. „Dafür habe ich fleißig Punkte gesammelt“, erzählt Silke Völlings.

Fast 50 Kilometer hatte sie in einer kleinen Radler-Gruppe zwischen Voerde, Hünxe, Wesel und Dinslaken zurückgelegt und Fragen an den Info-Punkten beantwortet. „Auf diese Weise haben wir zugleich einige tolle Sehenswürdigkeiten in unsere Region kennengelernt, die uns vorher gar nicht bekannt waren“, so Silke Völlings. Die zwei weiteren Preise, ein Wertgutschein in Höhe von 100 Euro von Möbel Kleinmanns in Kleve und eine NiederrheinCard 365, gehen nach Emmerich bzw. Goch.

„Der diesjährige Raderlebnistag hat erneut auf eindrucksvolle Weise gezeigt, welch hohen Stellenwert das beliebteste Fortbewegungsmittel am Niederrhein hat“, sagt Martina Baumgärtner. Mehr als fünfzig Kommunen hatten sich am Event beteiligt. Eine starke Premiere feierte in diesem Jahr die Spendenaktion zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. “.
„Die Aktion läuft noch. Weiterhin kann für einen guten Zweck gespendet werden“, betont Baumgärtner. www.niederrhein-tourismus.de

Martina und Walter Bohnen (vorne) haben das neue Tourenrad in Kempen abgeholt. Mit ihnen freuten sich: (v.l.): Brigitte Odinius (WFG Kreis Viersen), Ariane Müller (Stadt Kempen), Marc Schneidereit (Hotel Papillon), Radhändler Markus Claaßen, Peter Nieskens (Unternehmerkreis Kempen), Martina Baumgärtner (Niederrhein Tourismus) und Carolin Schäfer (Papillon). Foto: WFG

Stauprognose 25. bis 27. September
Sommerferien vorbei, Staugefahr geht zurück / Ausflugsverkehr sorgt regional weiter für volle Straßen

Auch wenn die Staugefahr auf den Fernstraßen am kommenden Wochenende insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter weiterhin mit viel Ausflugs- und Wanderverkehr in Richtung Süden, in den Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den Küsten und Seen gerechnet werden. Vor allem am Freitagnachmittag ist der übliche Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und Sonntagvormittag kommen Ausflügler hinzu. Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen sind wegen des Oktoberfests in und um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region Stuttgart zu erwarten.
Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für Behinderungen und Engpässe sorgen.

Besonders staugefährdete deutsche Autobahnen:
• A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A44 Kassel – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A72 Zwickau – Chemnitz
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland kann es streckenweise Verzögerungen geben.
In Österreich sorgen Baustellen und Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn (A10), der Karawankenautobahn (A11), der Inntalautobahn (A12) sowie der Rheintalautobahn (A14) teilweise für Behinderungen. Auf der Brennerautobahn A13 kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck und dem Brenner. Ebenfalls staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B179).

In der Schweiz können folgenden Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso (Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso (San-Bernardino-Route).

In Italien sind insbesondere auf der Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie auf der Brennerroute (A22) Verzögerungen zu erwarten.
Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.



NRW: Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Hilfe zur Pflege stieg 2025 das dritte Jahr in Folge
109.325 Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe zur Pflege (+ 5 % gegenüber 2024)
* 83 % der Empfängerinnen und Empfänger erhielten diese Leistung in Einrichtungen wie z. B. Pflegeheimen
* Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich

Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 % mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Sozialhilfe in Form von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn die Kosten der notwendigen Pflege, die nicht durch Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt sind, von der pflegebedürftigen Person und deren unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht aus eigenen Mitteln getragen werden können.

Mehrheit der Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege in Einrichtungen Mit 83 % der Personen, die Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen, z. B. einem Pflegeheim. Im Jahr 2025 waren das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen mit Bezug von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Im Jahr 2022 sank die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nach der Einführung des Leistungszuschlags der Pflegekassen für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023 stieg sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an und lag 2025 um 2 % höher als 2021.



Weiterer Anstieg auch bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen bezogen, das waren 4 % mehr als im Vorjahr. Die am häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von Einrichtungen war das Pflegegeld für die häusliche Betreuung und Pflege etwa durch Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen erhielten.

An zweiter Stelle folgte die häusliche Pflegehilfe als Pflegesachleistung z. B. durch einen ambulanten Pflegedienst, die 2025 für 9.610 Personen gewährt wurde. Beide Leistungsarten können auch kombiniert werden. Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 % der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege im Jahr 2025 waren weiblich.

Bei der Hilfe zur Pflege in Einrichtungen lag der Anteil der Empfängerinnen mit 67 % höher als bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen mit 65 %. Empfängerinnen waren mit einem Alter von 83 Jahren durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die Empfänger mit 74 Jahren. Insgesamt lag das Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.

Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren durchschnittlich älter als Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen, deren Durchschnittsalter betrug 73 Jahren.

Umzüge innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen Wanderungsgewinne
* Seit 2017 verlieren Großstädte Einwohnerinnen und Einwohner an vorstädtische und ländliche Kreise
* 428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb NRWs über die Kreisgrenzen um
* Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es über ein Drittel

Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den NRW-Großstädten in städtische oder ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise innerhalb NRWs um als umgekehrt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren 2017 bis 2024 durchgängig im negativen Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je 1.000 Einwohner/-innen.

Von 2010 bis 2016 verzeichneten die Großstädte jedes Jahr noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und +1,6 Personen je 1.000 Einwohner/-innen. Demgegenüber verzeichneten die städtischen Kreise seit 2014 und die ländlich bis vorstädtisch geprägten Kreise seit 2017 wieder Wanderungsgewinne.

Insbesondere Familien zog es verstärkt aus den Großstädten in die städtischen und ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen konnten die Großstädte weiterhin Wanderungsgewinne verbuchen.

Weitere regionale Ergebnisse zur Landesbinnenwanderung sowie methodische Erläuterungen finden Sie in der neuen Veröffentlichung „Wohin ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends und Entwicklungen in den Jahren 2010 – 2024”.



428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb von NRW über die Kreisgrenzen um
In den Jahren 2010 bis 2024 zogen in jedem Jahr durchschnittlich etwa 428.000 Menschen innerhalb der Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen um. Das entspricht 2,4 % der Bevölkerung. Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen innerhalb des Landes umgezogen sind und dieser Anteil über die Jahre hinweg variierte, war der Anteil bei den Deutschen mit durchschnittlich 2,0 % deutlich geringer und nahezu konstant.

Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2024 lag der Anteil der Nichtdeutschen an den Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.

In den Jahren 2015 (33,4 %) sowie 2023 (37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von NRW auf über ein Drittel. Die Entwicklung in diesen Jahren ist stark durch Schutzsuchende geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland nach NRW gekommen sind und sich dann zeitverzögert durch Umzüge weiter innerhalb des Landes verteilt haben.


Sozialausschuss tagt am 23. September
Am Mittwoch, den 23. September 2026, tagt der Sozialausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Der Sitzungsbeginn wurde damit zeitlich nach hinten verschoben. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Moers: Ausschüsse tagen am 25. und 28. September
Berichte erhalten die Mitglieder des Sportausschusses in der Sitzung am Freitag, 25. September, um 16 Uhr. Weitere Themen sind Anträge auf finanzielle Unterstützung von Vereinen für verschiedene Zwecke. Wenige Tage später - am Montag, 28. September - tagt um 16 Uhr der Schulausschuss. 

Die Mitglieder beraten über die Gewährung von Zuwendungen. Beispielsweise geht es um die Durchführung von Angeboten offener Ganztagsschulen im Primarbereich außerhalb des Unterrichts. Beide Sitzungen finden öffentlich im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. 

Kreis Wesel: Woche der Wiederbelebung - Jetzt AEDs melden
Vom 21. bis 27. September 2026 findet die Woche der Wiederbelebung statt. Das Projekt soll zeigen, dass jede Person Leben retten kann. Ziel der Woche der Wiederbelebung ist es, Bürgerinnen und Bürger aufzuklären und zu motivieren, sich mit lebensrettenden Maßnahmen auseinanderzusetzen und unverzüglich bei einem Kreislaufstillstand mit der Herzdruckmassage zu beginnen.

Ein wichtiger ergänzender Faktor in der Wiederbelebung ist die Nutzung von Defibrillatoren, sogenannten AEDs (Automatisierter externer Defibrillator). Bei einem Kreislaufstillstand kann ein AED ergänzend eingesetzt werden, um durch Stromabgabe die Erfolgschancen der Wiederbelegung zu erhöhen. Viele AEDs finden sich in öffentlichen Gebäuden wie dem Kreishaus, Rathäusern, Banken oder ähnlichen Einrichtungen.

Der Kreis Wesel hat ein AED-Kataster etabliert. Aktuell sind 71 AED dort registriert. Umso mehr AED im Kataster hinterlegt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Notfall ein AED in der Nähe befindet. Wer einen AED zur Verfügung stellt, kann sich über das Formular unter corhelper-App | Kreis Wesel beim Kreis Wesel melden und der Standort wird zur Karte hinzugefügt. 

Mit der Ersthelfer-App „Corhelper“ im Kreis Wesel gibt es eine Möglichkeit für jede und jeden, sich zu engagieren. Wer helfen möchte, registriert sich über die Corhelper-App und wird nach Überprüfung der Voraussetzungen freigeschaltet. Corhelper sind volljährig und beruflich medizinisch tätig oder haben einen Erste-Hilfe-Lehrgang im Umfang von mindestens neun Unterrichtseinheiten in den letzten 24 Monaten absolviert.

Kommt es zu einem Notruf, der auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand hinweist, wird der Corhelper über die App informiert. Nimmt der Ersthelfer die Alarmierung an, leistet er so lange Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft.  Landrat Ingo Brohl betont: „Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde, deshalb haben wir die Ersthelfer-App ‚Corhelper‘ eingeführt.

Wenn zusätzlich zur Herzdruckmassage auch ein AED zum Einsatz kommt, stehen die Chancen für ein Überleben noch besser. Deshalb bitte ich Sie: Wenn Sie in Ihren Räumen einen AED vorhalten, melden Sie ihn uns bitte. Mit dem Ausbau des Katasters können die Corhelper im Notfall noch effizienter helfen.“ Wichtig ist: Die registrierten Corhelper sind kein Bestandteil des öffentlichen Rettungsdienstes, sondern agieren unterstützend.

Seit Einführung der App 2021 Haben sich 2.304 Corhelper registriert, die 2.107 Einsätze angenommen haben.  Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand im öffentlichen Raum, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand beginnt das Gehirn bereits nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu sterben.

In diesem Zeitfenster kann mit einer sofortigen Herzdruckmassage ein Leben gerettet werden. Durch ein sofortiges Eingreifen erhöhen sich die Überlebenschancen Betroffener um das Doppelte bis Dreifache. So können in Deutschland jährlich etwa 5.000 Menschenleben gerettet werden. Weitere Informationen zum Thema Reanimation gibt es unter www.einlebenretten.de und unter www.kreis-wesel.de/corhelper.

Bürgermeister Simon Panke und Landrat Ingo Brohl beim Marktgespräch am 23. September in Lohberg
Am Mittwoch, den 23. September sind Landrat Ingo Brohl und Bürgermeister Simon Panke auf dem Markt in Dinslaken-Lohberg zu Gast. Zwischen 9 und 11 Uhr können Besucher*innen mit den beiden ins Gespräch kommen und Fragen, Anregungen, Ideen Lob oder Kritik äußern.

Neben Simon Panke und Ingo Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, stehen auch Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Wesel und Mitarbeitende aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung für Gespräche zur Verfügung. Sie informieren über verschiedene Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Von der Idee zur Gründung: 1. Weseler Gründungsabend bietet Orientierung und Kontakte
Wer über eine Selbstständigkeit nachdenkt oder vor kurzem gegründet hat, erhält beim 1. Weseler Gründungsabend am Donnerstag, 24. September 2026, Orientierung, Kontakte und Antworten auf zentrale Fragen rund um die Existenzgründung. Die kostenfreie Veranstaltung findet von 18 bis 22 Uhr im Gusto by CUBES Wesel statt. 

Foto: Rebecca Han Design

Initiiert wurde der Gründungsabend von der Weseler Gründungsberaterin Julia Brouns gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel und der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe. Neben einem Impulsvortrag „In 8 Schritten zum eigenen Business“ von Julia Brouns stehen der persönliche Austausch und kurze Wege zu den richtigen Ansprechpersonen im Mittelpunkt.

An verschiedenen Info-Stationen können sich die Gäste unter anderem zu Businessplan, Finanzierung, Förderung, Absicherung und regionalen Unterstützungsangeboten informieren.  

Bürgermeister Rainer Benien unterstützt den Gründungsabend von Beginn an:  „Mit dem Weseler Gründungsabend möchten wir Menschen mit unternehmerischen Ideen zeigen, welche Unterstützung sie direkt hier vor Ort finden. Wesel verfügt über ein starkes Netzwerk, das wir an diesem Abend sichtbar und unkompliziert zugänglich machen.“  

Der Gründungsabend richtet sich an Menschen, die über eine Selbstständigkeit nachdenken, sich bereits in der Gründung befinden oder vor Kurzem ein Unternehmen gegründet haben. Angesprochen sind Gründerinnen und Gründer aus Dienstleistung, Handel, Handwerk, freien Berufen und der Start-up-Szene. Ausdrücklich willkommen sind auch Interessierte, die noch nicht wissen, ob eine Selbstständigkeit für sie der richtige Weg ist.  

„Viele Menschen tragen die Idee einer Selbstständigkeit schon länger mit sich herum, wissen aber nicht, was der erste Schritt sein könnte. Genau dafür ist dieser Abend gedacht. Niemand muss mit einem fertigen Businessplan kommen. Entscheidend ist zunächst, die eigene Idee zu sortieren, Fragen stellen zu können und die richtigen Ansprechpersonen kennenzulernen“, sagt Initiatorin Julia Brouns.  

Die Teilnahme am 1. Weseler Gründungsabend ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.  Termin: Donnerstag, 24. September 2026, 18 bis 22 Uhr  Ort: Gusto by CUBES Wesel  Information und Anmeldung: wg.gstfy.de  Anmeldeschluss: Montag, 21. September 2026

Dinslaken: Poetry Slam im Dachstudio am 25. September
Die nächste Ausgabe des Dachstudio Slams Dinslaken steht am Freitag, 25. September, 19.30 Uhr, vor der Tür. Sechs Künstlerinnen und Künstler erhalten die Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren Texten zu überzeugen. Dafür haben die Künstler pro Text sechs Minuten Zeit. Es dürfen keine Requisiten verwendet werden.

Wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum. Der Abend wird wie immer charmant moderiert von Anna Conni und Tobias Reinartz. Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler und Studenten gibt es einen ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.

Finissage & Preisverleihung „Thomas Baumgärtel: Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler“ im Museum Kurhaus Kleve
Die beliebte Ausstellung „Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler“ geht am Sonntag, den 27. September 2026, zu Ende, weshalb das Museum Kurhaus Kleve den Künstler und die Ausstellung mit einer Finissage feiern möchte. Thomas Baumgärtel wird noch einmal im Museum Kurhaus Kleve zu Gast sein und zusammen mit Direktor Harald Kunde um 15 Uhr eine Führung durch die beliebte Bananen-Ausstellung geben.

Im Anschluss zur Führung findet die Preisverleihung für die Teilnehmende der NiederrheinTour statt. Es wird zwei Gewinnspiele für diejenigen Besucher und Besucherinnen geben, die die meisten der insgesamt 40 Thomas Baumgärtel-Ausstellungen gesehen haben. Mehr Informationen zu den Gewinnspielen finden Sie auf der Webseite des Museums. 

DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO.
Unter dem Motto: DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO bietet das städtische Museum Wesel einen kostenlosen Smartphone-Workshop für Jugendliche im Alter von 13-18 Jahren an. In einem 3-stündigen Fotoworkshop wird gezeigt, wie man mit dem eigenen Smartphone richtig gute Fotos machen kann, indem die Funktionen und auch Tricks zu Perspektive, Licht, Bildaufbau sowie der Motivwahl erklärt und ausprobiert werden.

Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich und benötigt wird lediglich das eigene Smartphone. Der Kurs wird stattfinden am Samstag, den 26. September 2026 um 12:00–15:00 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang des Kulturzentrums in der Ritterstr. 12 am Kornmarkt. Bewerben können sich alle interessierten Jugendlichen bis zum 16. September 2026 unter museum@wesel.de.

Die Teilnehmer: innen Zahl ist begrenzt. Wer sich einen Platz gesichert hat, erhält vom Museum eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Anschließend ist der Kreativität der Teilnehmenden keine Grenze gesetzt. Mit der Aktion „Zeig‘ und Dein Wesel!“ möchten wir Jugendliche dazu auffordern, uns Wesel aus der ganz persönlichen Perspektive zu zeigen.

Mit der Fragestellung „Was bedeutet Wesel für Dich?“ sollen die Jugendlichen Fotos von sich selbst, ihrer Umgebung oder von Orten und Momenten, welche für sie zu Wesel gehören, machen. Im November 2026 wird das städtische Museum Wesel die besten der eingereichten Fotos in einer Ausstellung zeigen.

Dinslaken: Bürgermeister Panke liest zur Fairen Woche aus „Ein Brief geht auf die Reise“
Im Rahmen der Fairen Woche unter dem diesjährigen Motto „Fair handeln, Vielfalt erleben“ lädt das Team der Dinslakener Stadtinformation am Rittertor am Montag, 21. September 2026, von 15 bis 16 Uhr zu einer besonderen Vorlesestunde ein. Bürgermeister Simon Panke liest aus dem Kinderbuch „Ein Brief geht auf die Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise, die zeigt, wie Freundschaft, kulturelle Vielfalt und fairer Handel Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Geschichte von Rasmus, der sich zum Geburtstag Vielfaltspuppen wünscht. Gemeinsam mit den Puppen erhält er einen Brief von Anoma aus Sri Lanka. Deren Mutter arbeitet in einer Fairtrade-Kooperative, in der die Puppen hergestellt werden. Zwischen den beiden Kindern entsteht eine Brieffreundschaft, die schließlich bei einem Besuch in Sri Lanka zu einer persönlichen Begegnung wird. 

Während der Vorlesestunde werden ausgewählte Passagen aus dem Buch gelesen. Im Anschluss haben die Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über die Geschichte und ihre Botschaften auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Vorschul- und Grundschulkinder sowie deren Eltern, aber auch ältere Kinder sind herzlich willkommen. 

Begleitend zur Veranstaltung informiert ein Infotisch über die Faire Woche, den Fairen Handel und über Hintergründe und Mitmachmöglichkeiten. Außerdem präsentiert der Eine-Welt-Laden eine kleine Ausstellung der handgefertigten Vielfaltspuppen aus Sri Lanka.

Die Puppen können vor Ort angeschaut und auch erworben werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor gerne telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de entgegen. Die Lesung ist kostenfrei

Kostenlose Gebäudeenergieberatungen: Energiekarawane kommt nach Kleve
Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Und wie kann ich Geld und Energie sparen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den Energieverbrauch des eigenen Wohngebäudes sollen Eigentümerinnen und Eigentümer im Rahmen des Aktionszeitraums der Energiekarawane in Kleve erhalten.

Das Projekt für Gebäude im Fokusgebiet südlich des EOC zwischen Hoffmannallee, Siegertstraße, Triftstraße und Südstraße ist Teil der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kleve.

Die Energiekarawane ist eine Energieberatungskampagne, die unabhängige, professionelle und kostenfreie Energieberatung direkt zu Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern nach Hause bringt. Im Auftrag der Stadt Kleve besuchen zertifizierte Energieberaterinnen und Energieberater die Häuser im berechtigten Gebiet, stellen Schwachstellen der Gebäudesubstanz fest, erörtern Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu Fördermöglichkeiten.

Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und als eine Leistung der Stadt Kleve kostenfrei. Wer ist berechtigt und wie funktioniert die Anmeldung? Berechtigt sind im anstehenden Projektzeitraum vom 23. September bis zum 31. Oktober 2026 zunächst Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden im Gebiet, das von der Hoffmannallee, Siegertstraße, Triftstraße und Südstraße umgrenzt wird.

Berechtigte Personen werden von der Stadt Kleve angeschrieben und können ihren Beratungswunsch anschließend an den Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Christoph Bors unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de richten. Die Teilnahme an der Kampagne ist für berechtigte Eigentümerinnen und Eigentümer natürlich vollkommen freiwillig und verpflichtet nicht zur anschließenden Durchführung von Modernisierungen.

Öffentlicher Auftakttermin am 23. September 2026, 19:00 Uhr Alle Informationen zur Energiekarawane gibt es auch in einer kostenlosen öffentlichen Auftakt- und Informationsveranstaltung zu der Kampagne am Mittwoch, 23. September 2026, um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Materborn, Dorfstraße 28, 47533 Kleve. Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit, die Energieberaterinnen und Energieberater persönlich kennenzulernen.

Für Rückfragen steht auch der Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de zur Verfügung. Kontaktdaten für Fragen und Anmeldung Christoph Bors Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Pastor-Leinung-Platz 10 47533 Kleve Tel.: 02821 84 437 E-Mail: christoph.bors@kleve.de 

„Hitzewallungen & Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“  
Krankenhaus Bethanien lädt zum Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag am 23.09.2026 ein  
Hitzewallungen quälen viele Frauen nicht nur in den Wechseljahren selbst. Auch im Rahmen einer Krebserkrankung können klassische Beschwerden, wie plötzliche Schweißausbrüche, ein gestörter Schlaf, Stimmungsschwankungen oder eine ungewollte Gewichtszunahme, auftreten.

Welche Maßnahmen aus der klassischen Medizin und Naturheilkunde für Linderung sorgen und so die Lebensqualität von Betroffenen positiv beeinflussen können und wie praktische Trainingsbeispiele aussehen, thematisiert der diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag.

Die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers lädt alle Interessierten herzlich ein, sich am Mittwoch, dem 23. September 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Kapelle und anschließend in der Cafeteria des Krankenhauses (Bethanienstraße 21, 47441 Moers) zu informieren.  
Nach einer Begrüßung durch Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztinnen der Klinik, spricht Dr. Sabine Rudka, Oberärztin der Frauenklinik, über das Thema „Hitzewellen & Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“.

Im Anschluss erwarten die Teilnehmer:innen praktische Trainingsbeispiele, die von Julia Raczkowski, stellvertretende Leitung der Physiotherapie im Krankenhaus Bethanien Moers, vorgestellt werden. In einem zweiten Vortrag geht Dr. Dorit Brunotte darauf ein, wie die Naturheilkunde bei Hitzewellen und Co. sinnvoll helfen kann. Den Abschluss des ersten Teils der Veranstaltung bildet ein Redebeitrag zum diesjährigen 20-jährigen Jubiläum des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein mit seinen Standorten am Krankenhaus Bethanien Moers und am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum in Kleve von Chefarzt Dr. Peter Tönnies.

Anschließend sind alle Teilnehmer:innen zu einem Austausch und Imbiss in die Cafeteria des Krankenhauses eingeladen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich an verschiedenen Ständen weitergehend zu informieren und mit Dienstleister:innen auszutauschen. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig.  

Was hilft in Sachen Wechseljahresbeschwerden bei Krebs? Darüber informiert der diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag des Krankenhauses Bethanien Moers. (Symbolbild)

September in der Stadtbücherei Kleve: Abendlesung, Kamishibai, Schließtag
Im September lädt die Bücherei zu einer Abendlesung und zum Kamishibai ein. Die Stadtbücherei lädt am Donnerstag, 24.09.2026 um 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr) zu einer Abendlesung ein. Yvonne Struck liest aus ihrem Roman „(K)ein Date mit Dir“ Fake-Dates, echtes Herzklopfen - Eine romantisch-witzige Auszeit an der Ostsee. Janne hat einen großen Traum: ein Job beim YouTube-Channel NordStyle.

Als sie eine Dating-Show vorschlägt und plötzlich selbst zur Kandidatin wird, scheint der Durchbruch nah - bis ein Kandidat absagt. In der Not erfindet Janne einen neuen: Jeremy, der leider zu erkältet ist, um gefilmt zu werden ... und der ihrem arroganten Nachbarn Ben sehr ähnelt. Denn der sollte ja, unsympathisch wie er ist, eh sofort rausgevotet werden ... oder? Doch die Fans lieben »Jeremy« - und falls er weiterkommt, muss Janne ausgerechnet Ben überzeugen, mit ihr ein Romantik-Wochenende an der Ostsee zu verbringen ...

Eine turbulente Geschichte über kleine Lügen, große Gefühle - und den Mut, zu sich selbst zu stehen.  Kartenvorverkauf für 5 € ab sofort in der Stadtbücherei Kleve. Am Samstag, den 12.09.2026, 10.30 Uhr, startet der Klever Vorleseclub in der Stadtbücherei Kleve nach den Sommerferien mit seinen Leseevents in die 2. Jahreshälfte. 

Das Thema des Kamishibai lautet diesmal „Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm“. Aus einer großen Anzahl von Bilderkarten-Geschichten zu diesem Thema haben die Lesepaten ihre schönsten Märchen ausgewählt. Neben „Hänsel und Gretel“ gibt es noch „Schneewittchen“, „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“, „Der gestiefelte Kater“ zu hören. 

Das Team der Bücherei und die Lesepaten freuen sich auf zahlreichen Besuch von Kindern ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für das Kamishibai-Event ist nicht erforderlich. Am Mittwoch, 9.9.2026 bleibt die Stadtbücherei wegen einer Teamschulung für die Ausleihe geschlossen. Rückgaben sind währenddessen wie gewohnt über die Außenrückgabe möglich.