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39. KW: Montag, 21. - Sonntag, 27. September 2026
Dinslaken: Schließung der Verwaltung am
30.09. ab 12 Uhr Aufgrund einer
betrieblichen Veranstaltung schließt die
Verwaltung am Mittwoch, den 30. September
2026, bereits um 12 Uhr. Eine Ausnahme
bildet der DIN-Service, der seinen
Dienstbetrieb ganz normal wahrnimmt.
Ebenfalls werden das Museum, das Stadtarchiv
sowie die Kindertagesstätten regulär
geöffnet haben.
Das Standesamt und
das Bürgerbüro Stadtmitte haben mittwochs
regulär geschlossen. Das Bürgerbüro Hiesfeld
arbeitet mittwochs nach Terminvergabe und
ist regulär erreichbar.
Wesel: Isselstraße über Nacht voll
gesperrt Die Isselstraße im Bereich
der Theodor-Heuss-Brücke wird in der Nacht
von Freitag, 25. September, auf Samstag, 26.
September 2026, voll gesperrt. Die Sperrung
beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet
voraussichtlich am Samstagmorgen um 6 Uhr.
Grund sind Arbeiten zur Sanierung
schadhafter Stellen in der Fahrbahn.
Der Verkehr wird während der Arbeiten
umgeleitet. Eine entsprechende Umleitung
wird ausgeschildert. Die Stadt Wesel bittet
alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis
für die kurzzeitigen Einschränkungen.
Wesel: Offener Museumstag am 27.
September im Städtischen Museum
Wesels Museum ist zwar wegen Umbaus
geschlossen, doch zum Museumstag am 27.
September öffnen wir unsere Türen! Lassen
Sie sich von uns in die virtuelle Realität
begleiten und erleben Sie unsere Kunstwerke
aus einem ganz neuen Blickwinkel!

© 2026 Manuel Rossner, UNBUILT
Zusammen mit dem Digitalkunst-Pionier Manuel
Rossner aus Berlin haben wir zwei Werke aus
der Sammlung des Museums nun knapp 600 Jahre
nach ihrer Entstehung für Sie in Virtual
Reality erlebbar gemacht. Mit der Meta Quest
VR-Brille können Sie Teil einer gerade
stattfindenden mittelalterlichen
Gerichtsverhandlung werden oder eine
berührende Szene des Meisters Bartholomäus
Bruyn aus dem 16. Jahrhundert und seine
Atmosphäre selbst erkunden.
Tauchen
Sie mit uns ein in die fremden Welten
unserer eigenen Vergangenheit! Offener
Museumstag am 27. September 2026 11 - 17 Uhr
Städtisches Museum Wesel
Xanten: Seit dem ersten Start
dabei: Wasserwacht begleitet Xantener
Triathlon seit 40 Jahren Seit dem
ersten Nibelungen-Triathlon ist die DRK
Wasserwacht Niederrhein dabei – und feiert
damit ebenfalls ein besonderes Jubiläum. Vom
einzigen Rettungsboot mit streikendem Motor
bis zur heutigen professionellen Absicherung
von 1.739 Athletinnen und Athleten: 40
Veranstaltungen stecken voller Einsatz,
Erinnerungen und so mancher Anekdote. Einer
hat sie alle miterlebt: Wasserwacht-Leiter
Klaus Püttmann.
40 Jahre
Nibelungen-Triathlon – und 40 Mal war die
DRK Wasserwacht Niederrhein dabei. Was 1985
mit rund 100 Athletinnen und Athleten und
einem einzigen Rettungsboot begann, ist
heute eine der großen
Triathlonveranstaltungen der Region. Bei der
Jubiläumsausgabe gingen 1.739
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start.
Einer hat tatsächlich alle 40
Veranstaltungen miterlebt: Klaus Püttmann,
Leiter der DRK Wasserwacht Niederrhein. Zum
Jubiläum nutzte der TuS Xanten deshalb die
Gelegenheit, sich bei der gesamten
Wasserwacht für vier Jahrzehnte
Unterstützung zu bedanken.
Ringo
Haupt, Abteilungsleiter Triathlon im TuS
Xanten, überreichte stellvertretend an Klaus
Püttmann und DRK-Präsident Jan Höpfner die
Jubiläumsmedaille zum 40.
Nibelungen-Triathlon sowie Rucksäcke – als
Dank an alle Wasserwachtlerinnen und
Wasserwachtler, die über die vergangenen
vier Jahrzehnte für die Sicherheit der
Teilnehmenden im Einsatz waren. Präsident
Höpfner ist selbst in der Wasserwacht aktiv
und kennt den Einsatz aus eigener Erfahrung:
Bereits 1997 war er als Helfer beim Xantener
Triathlon dabei.
„Seit 40 Ausgaben
begleitet die DRK Wasserwacht Niederrhein
den Nibelungen-Triathlon in Xanten. Zum
Jubiläum bedankte sich der TuS Xanten bei
allen Wasserwachtlerinnen und
Wasserwachtlern für ihren Einsatz.

von links: André Holz, Niclas Koostra, Klaus
Püttmann (Leiter der Wasserwacht), Dennis
Overfeld, Ringo Haupt (Abteilungsleiter
Triathlon beim TuS Xanten), Yves Reinders
und Jan Höpfner (Präsident des DRK
Kreisverbandes Niederrhein e. V.).“
Dabei begann die inzwischen vier Jahrzehnte
lange Geschichte durchaus holprig. Zur
ersten Veranstaltung rückte die Wasserwacht
mit gerade einmal einem Rettungsboot an.
Ausgerechnet dessen Motor wollte zunächst
nicht anspringen.
Heute sieht die
Absicherung auf dem Wasser ganz anders aus:
Zwei Rettungsboote sowie vier
Rettungsschwimmer auf Schwimmbrettern
sichern die Schwimmstrecke ab. Insgesamt
sind neun Einsatzkräfte der Wasserwacht im
Einsatz. Hinzu kommen 14 weitere
Sanitätshelferinnen und -helfer.
Blümchenbadekappen, Hollandräder und
prominente Starter In 40 Jahren sammelt
sich einiges an Geschichten an. Klaus
Püttmann erinnert sich beispielsweise an ein
Teilnehmer-Ehepaar aus den Anfangsjahren,
das den sportlichen Ehrgeiz offenbar etwas
entspannter interpretierte: Geschwommen
wurde mit Blümchenbadekappen, anschließend
ging es auf mit Blumen geschmückten
Hollandrädern weiter – Kaffee als Wegzehrung
inklusive.
Doch auch bekannte Namen
gingen im Laufe der Jahrzehnte in Xanten an
den Start. Extremsportler Joey Kelly gehörte
ebenso zu den Teilnehmern wie Patrick Lange
und Faris Al-Sultan, als Ironman-Weltmeister
auf Hawaii. Und egal, ob Freizeitsportler,
ambitionierter Triathlet oder international
erfolgreicher Profi: Sobald es ins Wasser
ging, hatte die DRK Wasserwacht sie alle im
Blick.
Nicht immer konnte allerdings
geschwommen werden. Püttmann erinnert sich
auch an eine Ausgabe, bei der aus dem
Triathlon ein Duathlon werden musste: Wegen
der Blaualgen im Wasser fiel die
Schwimmdisziplin aus.
Für die
Wasserwacht ist die Veranstaltung deshalb
längst mehr als ein Termin im
Einsatzkalender. Vier Jahrzehnte gemeinsamer
Geschichte verbinden den TuS Xanten und das
DRK – vom ersten Rettungsboot mit
Startschwierigkeiten bis zur heutigen
professionellen Absicherung einer
Veranstaltung mit weit über 1.700
Teilnehmenden. Und Klaus Püttmann? Der kann
nach 40 Ausgaben von sich behaupten: keinen
einzigen Nibelungen-Triathlon verpasst.

Preise für Wohnimmobilien im 2. Quartal
2026: +0,6 % zum Vorjahresquartal
Die Preise für Wohnimmobilien
(Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2.
Quartal 2026 um durchschnittlich 0,6 %
gegenüber dem 2. Quartal 2025 gestiegen.
Gegenüber dem 1. Quartal 2026 erhöhten sich
die Preise um 0,3 %.

Preise entwickelten sich regional
unterschiedlich In den TOP-7-Metropolen
(Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt
am Main, Stuttgart und Düsseldorf) gaben die
Preise für Eigentumswohnungen sowohl im
Vergleich zum Vorjahresquartal (-0,4 %) als
auch zum Vorquartal (-0,5 %) leicht nach.
Die Preise für Ein- und
Zweifamilienhäuser stiegen dagegen in den
Metropolen gegenüber dem 2. Quartal 2025 um
0,7 %, während sie gegenüber dem
1. Quartal 2026 um 0,6 % sanken. In den
kreisfreien Großstädten außerhalb der
Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein
Preisanstieg sowohl gegenüber dem
Vorjahresquartal (+2,0 %) als auch gegenüber
dem Vorquartal (+0,5 %) beobachtet.
Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten
Käuferinnen und Käufer in kreisfreien
Großstädten ebenfalls mehr. So stiegen die
Preise um 0,7 % gegenüber dem
2. Quartal 2025 und um 0,9 % im Vergleich
zum 1. Quartal 2026. In den dicht
besiedelten ländlichen Kreisen musste für
Eigentumswohnungen weniger gezahlt werden,
während Ein- und Zweifamilienhäuser teurer
wurden.
So kosteten
Eigentumswohnungen dort 1,8 % weniger als im
2. Quartal 2025 und 1,3 % weniger als im
1. Quartal 2026. Für Häuser wurde dagegen
ein Preisanstieg um 1,0 % gegenüber dem
Vorjahresquartal und um 2,5 % gegenüber dem
Vorquartal verzeichnet. Ein ähnliches Bild
zeigte sich in den dünn besiedelten
ländlichen Kreisen, wo die Preise für
Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 %
gegenüber dem Vorjahresquartal und um 1,4 %
im Vergleich zum Vorquartal zurückgingen.
Ein- und Zweifamilienhäuser waren in
diesen Regionen etwas günstiger als im
Vorjahresquartal (-0,4 %), verteuerten sich
jedoch gegenüber dem Vorquartal um 1,9 %.
Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das
Ergebnis des 1. Quartals 2026 für den
bundesweiten Häuserpreisindex um
0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert
(vorläufiger Wert: +1,4 % zum
Vorjahresquartal, revidierter Wert: +1,2 %).
Revisionen werden regelmäßig durchgeführt,
um nachträgliche Meldungen zu
berücksichtigen.
NRW-Krankenhäuser: Anteil der
Kaiserschnittentbindungen 2025 auf neuem
Höchststand * 34,5 % der
Entbindungen waren Kaiserschnittgeburten *
Zahl der Krankenhausgeburten auf niedrigstem
Stand seit 2013 * Regierungsbezirk Arnsberg
mit höchster und Regierungsbezirk Münster
mit niedrigster Quote der
Kaiserschnittgeburten
Im Jahr 2025
haben in den nordrhein-westfälischen
Krankenhäusern 147.134 Frauen entbunden; das
waren 2,1 % weniger als im Jahr zuvor. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, war die
Zahl der gemeldeten Krankenhausgeburten seit
2022 rückläufig. Einen niedrigeren Wert gab
es zuletzt im Jahr 2013 mit 143.115
Entbindungen.

Bei 50.751 bzw. 34,5 % der Frauen fand die
Geburt per Kaiserschnitt statt. Der Anteil
der Kaiserschnittgeburten an allen
Entbindungen im Krankenhaus war um
0,5 Prozentpunkte höher als 2024 und lag
damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der
Statistik im Jahr 1991. Bei 10.440 Geburten
wurde 2025 eine Vakuumextraktion eingesetzt,
bei 396 Geburten kam eine Geburtszange zum
Einsatz.

Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und
Regierungsbezirk Münster mit niedrigster
Quote der Kaiserschnittgeburten Die
Anteile der Kaiserschnittgeburten fielen im
Jahr 2025 regional unterschiedlich hoch aus:
In den Krankenhäusern des Regierungsbezirks
Arnsberg wurde mit 38,3 % die höchste und in
denen des Regierungsbezirks Münster mit
32,8 % die niedrigste Quote verzeichnet.
99,6 % der in NRW-Krankenhäusern
geborenen Babys kamen lebend zur Welt
Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, wurden im Jahr 2025 Entbindungen
in 120 bzw. 39,3 % der insgesamt 305
NRW-Krankenhäuser durchgeführt. Im Jahr 2015
gab es noch 157 Krankenhäuser mit
Geburtsstationen. Von den 149.843 Babys, die
2025 in einem Krankenhaus geboren wurden,
kamen 149.215 bzw. 99,6 % lebend auf die
Welt.
Ergebnisse zu Entbindungen und
Kaiserschnitten für die kreisfreien Städte
und Kreise
Endspurt bei der Online-Umfrage zur
Klimaanpassung in Kleve Aktuell
führt die Stadt Kleve eine Umfrage zum Thema
Klimaanpassung durch. Wie bekannt ist das
Thema der Klimaanpassung in Kleve - und wie
stark sind Bürgerinnen und Bürger bislang
persönlich vom Klimawandel betroffen?

Die Stadt Kleve lädt alle Bürgerinnen und
Bürger dazu ein, ihre Sicht darauf zu teilen
und uns diese und weitere Fragen noch bis
zum 30. September 2026 in einer kurzen
Online-Umfrage zu beantworten. Der Sommer
2026 hat mehr denn je gezeigt, wie stark
sich die Folgen des Klimawandels auswirken
können. Klimaanpassung ist genau deshalb
neben Klimaschutz ein wichtiges Thema, das
die Stadtentwicklung der Zukunft mitprägt.
Die Stadt Kleve arbeitet mithilfe
verschiedener Maßnahmen daran, Bürgerinnen
und Bürger vor den Klimawandelfolgen zu
schützen. Dafür sind zunächst alle
Kleverinnen und Klever gefragt: Um besser zu
verstehen, inwiefern die Angebote der Stadt
Kleve bereits wahrgenommen werden und wo
noch Informationsbedarf besteht, führt die
Stadtverwaltung noch bis zum Ende des Monats
eine Online-Umfrage durch.
Sie ist
digital im Beteiligungsportal NRW über den
Link beteiligung.nrw.de/k/1028049
oder unter www.kleve.de/klima
abrufbar. Die Umfrage erfolgt anonym und
kann am PC oder an mobilen Endgeräten
innerhalb von 10 bis 15 Minuten ausgefüllt
werden. Es ist geplant, die Ergebnisse im
Nachgang in einer öffentlichen Sitzung des
Ausschusses für Umwelt-, Natur- und
Klimaschutz zu präsentieren sowie auf der
Internetseite der Stadt Kleve
bereitzustellen.
„Bisher haben schon
über 200 Personen an der Umfrage
teilgenommen, was uns sehr freut. Jede
weitere Einreichung hilft uns, die
Wahrnehmung unserer Maßnahmen besser
einzuschätzen und nachzusteuern, wo es
notwendig ist“, sagt
Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke.
„Nutzen Sie gerne die Chance und teilen
Sie uns mit, inwieweit Sie sich von dem
Thema betroffen fühlen und wo Sie noch
ungenutzte Potenziale bei den städtischen
Maßnahmen sehen. Wir bedanken uns herzlich
für alle bereits eingereichten Antworten und
freuen uns auf weitere Meinungsbilder aus
der Klever Stadtbevölkerung.“ Bei Fragen
steht die Stadt Kleve per E-Mail an umwelt@kleve.de
sowie telefonisch unter 02821-84390 zur
Verfügung.
Wesel: Drevenacker Straße wird
vom 23.09. bis zum 09.10.2026 gesperrt
Die Stadt Wesel saniert die Fahrbahn
der Drevenacker Straße. Deshalb ist die
Straße vom 23. September bis zum 9. Oktober
2026 gesperrt. Die Sperrung gilt zwischen
der Friedenstraße und der
Kurt-Kräcker-Straße. Anwohnende können
weiterhin mit dem Auto zu ihren Häusern
fahren.
Während der Arbeiten kann es
aber zu Wartezeiten kommen. Auch die
Buslinie 82 fährt während der Bauarbeiten
anders. Die Haltestelle „Hauptstege“ in
Richtung Buttendick wird auf die
Kurt-Kräcker-Straße verlegt. Die Haltestelle
„Friedensstraße“ wird während der Bauzeit in
beiden Richtungen nicht angefahren. Die
Stadt Wesel bittet um Verständnis für die
Einschränkungen.
Urkundenübergabe im Rathaus: Das
sind Kleves schönste Bäume! Der
schönste Baum in Kleve ist eine Pappel und
steht am Breijpott in Kellen! Das ist das
Ergebnis des Wettbewerbs „Kleves schönster
Baum“, den die Stadt Kleve in den
vergangenen Monaten durchgeführt hat. Anfang
September hat Bürgermeister Markus Dahmen
nun die Gewinnerinnen im Rathaus
ausgezeichnet und ihnen persönlich ihre
Urkunden überreicht.

Offizielle Urkundenübergabe am Rathaus
(v.l.n.r.): Bürgermeister Markus Dahmen,
Kerstin Verbeek, Christa Cammans, Martina
Hunting und Grünplaner Luc Boekholt als
Organisator des Wettbewerbs.
Den
ersten Platz belegten Christa Cammans und
Martina Hunting mit ihrer Einreichung
„Pappel am Breijpott in Kleve-Kellen“. Auf
den weiteren Plätzen folgten Kerstin Verbeek
mit der „Magnolie am ehemaligen
Johanna-Sebus-Gymnasium“ und Linda Kalkof
mit dem „Siamesischen Drillingsbaum“ neben
dem Red Waggon am Hochschulgelände.
Beim diesjährigen Wettbewerb konnten
Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen
Lieblingsbäume im Klever Stadtgebiet mit
einem Foto und einer Geschichte vorstellen.
Insgesamt beteiligten sich 773 Menschen an
der anschließenden Online-Abstimmung über 22
Einreichungen. Die Pappel am Breijpott
erhielt 278 Stimmen (36 % aller abgegebenen
Stimmen) und hatte damit die meisten Fans.
Mit 227 Stimmen (29,4 %) erreichte die
Magnolie am ehemaligen
Johanna-Sebus-Gymnasium den zweiten Platz.
Der „Drillingsbaum“ kam mit 112 Stimmen
(14,5 %) auf den dritten Platz.

Platz 1: Pappel am Breijpott, Foto: Christa
Cammans

Platz 2: Magnolie am ehemaligen
Johanna-Sebus-Gymnasium, Foto: Kerstin
Verbeek

Platz 3: "Drillingsbaum" am Red Wagon, Foto:
Linda Kalkof
Für die Gewinnerinnen
gab es neben der Urkunde auch ein Preisgeld:
Die Erstplatzierte erhält 100 Euro, für den
zweiten Platz sind 50 Euro und für den
dritten Platz 25 Euro vorgesehen. Zusätzlich
wird der Siegerbaum mit einer
Gewinnerplakette ausgezeichnet.
„Der
Wettbewerb hat eindrucksvoll gezeigt, wie
vielfältig und wertvoll die Bäume in unserer
Stadt wahrgenommen werden. Jeder
eingereichte Baum erzählt seine eigene
Geschichte und verbindet Natur, persönliche
Erinnerungen und den Lebensraum unserer
Stadt. Ich freue mich besonders darüber,
dass so viele Menschen mitgemacht und mit
ihrer Stimme ein Zeichen für den Wert
unserer Stadtbäume gesetzt haben“, sagt
Bürgermeister Dahmen.
Der Wettbewerb
„Kleves schönster Baum“ wurde von der Stadt
Kleve ins Leben gerufen, um die Bedeutung
von Bäumen im Stadtgebiet stärker in die
Öffentlichkeit zu rücken. Mit dem Wettbewerb
möchte die Stadt Kleve nicht nur besonders
schöne Bäume auszeichnen, sondern zugleich
das Bewusstsein für die ökologische und
städtebauliche Bedeutung von Bäumen stärken.
Die eingereichten Beiträge bleiben im Rahmen
des Wettbewerbs unter
beteiligung.nrw.de/k/1027336 sichtbar und
tragen dazu bei, die Vielfalt der Klever
Stadtbäume zu würdigen.
Baumscheibenpatenschaften für Stadtbäume in
Kleve
Wer sich selbst für Stadtbäume
in Kleve engagieren möchte, ist herzlich
dazu eingeladen, eine
Baumscheibenpatenschaft zu übernehmen.
Angesichts anhaltender Hitze- und
Trockenperioden steht das Stadtgrün vor
großen Herausforderungen. Trotz intensiver
Pflege durch die Umweltbetriebe der Stadt
Kleve fallen jährlich zahlreiche Bäume dem
Klimawandel zum Opfer.
Mit einer
Baumscheibenpatenschaft kann die Pflege des
Stadtgrüns unterstützt und das Beet rund um
den Baum selbst gestaltet werden. Wer bis
zum 31. Oktober 2026 eine neue
Baumscheibenpatenschaft abschließt, erhält
zudem eine Tüte mit 50 Blumenzwiebeln des
Elfenkrokus von der Stadt Kleve geschenkt.
Die Frühblüher bilden dichte Bestände aus
sternförmig geöffneten Blüten in hellem
Violett, Flieder oder zartem Lila. Weitere
Informationen gibt es unterv
www.kleve.de/baumscheibenpatenschaften.
Moers: Grüne Mitte für den Kreisverkehr
Eicker Wiesen Wo bisher an einer
großen Ampelkreuzung Asphalt und Fahrbahn
den Blick bestimmten, entsteht nach dem
Umbau bald eine kleine grüne Insel: Der neue
Kreisverkehr an der Rathausallee/Im Meerfeld
in den Eicker Wiesen erhält eine ökologisch
wertvolle Bepflanzung.

Foto: Batschkowski
Ab Montag, 28.
September, werden auf der Mittelinsel
verschiedene Stauden und Gräser gepflanzt.
Zusätzlich sorgen zwei Großsträucher für
Struktur und Höhe. Bäume sind hier nicht
möglich, weil unter der Fläche wichtige
Leitungen und Kanäle verlaufen. Die Auswahl
der Pflanzen ist nicht nur eine Frage der
Gestaltung. Stauden und Gräser bieten
Insekten Nahrung und schaffen Lebensräume.
Gleichzeitig verändern sie das
Erscheinungsbild des Kreisverkehrs und
machen die Verkehrsfläche zu einem kleinen
grünen Trittstein im Stadtgebiet. 13 neue
Linden Zwei Felsenbirnen (Amelanchier)
übernehmen die Funktion der größeren
Gehölze. Sie ergänzen die Stauden- und
Gräserpflanzung und sorgen für eine
abwechslungsreiche Begrünung. Die
Mittelinsel erhält außerdem eine
Mulchschicht aus Splitt.
Diese ist
pflegeleicht und hilft dabei, die
Feuchtigkeit im Boden und ihn zugleich
nährstoffarm zu halten. Für zusätzliche
Begrünung sorgt die Ergänzung der
vorhandenen Allee. Insgesamt werden 13
Linden innerhalb der bestehenden Baumreihe
gepflanzt. Damit wird der Baumbestand
entlang der Straße weiterentwickelt und die
Allee als prägendes grünes Element gestärkt.
Moers: ENNI entschlammt Teich im
Japanischen Garten - Arbeiten beginnen
Ende September und sichern die
ökologische Qualität des Gewässers
Der Japanische Garten zählt zu
den schönsten und meistbesuchten Bereichen
des Moerser Schlossparks. Prägendes Element
ist der Teich, der nicht nur das
Erscheinungsbild der Anlage bestimmt,
sondern auch einen wichtigen Lebensraum für
Tiere und Pflanzen darstellt.
Damit
er diese Funktion auch künftig erfüllen
kann, lässt die ENNI Stadt & Service
Niederrhein das Gewässer ab Montag, 28.
September, entschlammen. Die Arbeiten
dauern voraussichtlich rund eine Woche. Ein
beauftragtes Fachunternehmen entfernt dabei
Schlamm- und Sedimentablagerungen, die sich
über viele Jahre am Gewässerboden
angesammelt haben.
Mit der
Entschlammung wirkt ENNI einer weiteren
Ansammlung von Ablagerungen entgegen und
unterstützt die natürliche Regeneration des
Gewässers. Gleichzeitig verbessert der
Eingriff die Lebensbedingungen für die dort
heimischen Tiere und Pflanzen.
„Der
Japanische Garten ist für viele Menschen ein
Erholungsort im Schlosspark. Deshalb ist es
uns wichtig, den Teich sorgfältig zu pflegen
und seine Qualität für die kommenden Jahre
zu bewahren“, sagt Björn Ewert,
Sachgebietsleiter für öffentliche
Grünflächen bei ENNI.
Für eine
möglichst schonende Durchführung setzt das
Fachunternehmen spezielle Geräte ein.
Dennoch kann es während der Arbeiten
vorübergehend zu optischen
Beeinträchtigungen sowie zu Einschränkungen
in einzelnen Bereichen des Japanischen
Gartens kommen. ENNI bittet die
Besucherinnen und Besucher hierfür um
Verständnis. Die Entschlammung erfolgt
in Abstimmung mit den zuständigen Behörden,
der Stadt Moers und dem Kreis Wesel. Sie ist
Teil der regelmäßigen Unterhaltung und
Pflege der öffentlichen Grün- und
Parkanlagen. Ziel ist es, deren ökologischen
Wert und ihre Attraktivität dauerhaft zu
sichern.
Moerser Musikschule lädt
zu Familienmusical Coco Superstar ein
Nach den Sommerferien sind rund 35 Kinder
der Moerser Musikschule im Alter von sechs
bis zwölf Jahren in den Endspurt ihrer
Proben für das diesjährige Kindermusical
gestartet

(Foto: Moerser Musikschule).
Am
Wochenende 10. und 11. Oktober lädt das
Musicalensemble jeweils um 14.30 Uhr zu den
Vorstellungen von ‚Coco Superstar‘ ein. Sie
finden in der Aula des Gymnasiums in den
Filder Benden (Zahnstraße 43) statt. Der
Zugang ist auch über das Gelände der Moerser
Musikschule (Filder Straße 126) möglich.
Unter der musikalischen Leitung von Mona
Kammermeier bringen die jungen Sängerinnen
und Sänger eine Geschichte voller Musik,
Humor und einer wichtigen Botschaft auf die
Bühne.
Eine Live-Band aus
Lehrkräften der Moerser Musikschule unter
der Leitung von Christian Wolf begleitet die
Kinder. Im Mittelpunkt steht Superstar Coco
und die Frage, wer einen exklusiven
VIP-Backstage-Pass und eine Konzertkarte
erhalten soll. Was macht einen Menschen
wirklich besonders - Talent, Leistung und
gute Noten oder ganz andere Werte?
Die Aufführungen dauern rund 60 Minuten,
unterbrochen von einer etwa 30-minütigen
Pause. Dann sind Getränke und kleine Snacks
im Angebot. Eintritt: Erwachsene 10 Euro,
Kinder frei (Eintrittskarte erforderlich)
Vorverkauf im Sekretariat der Moerser
Musikschule, Filder Straße 126. Mögliche
Restkarten sind an den Veranstaltungstagen
vor Ort erhältlich.
Moers:
Zebrastreifen an der Unterwallstraße wieder
in Betrieb Der Zebrastreifen an der
Unterwallstraße wird wieder eingerichtet. Er
war seit dem Frühjahr wegen der Baustelle im
Bereich Mühlenstraße/Rheinberger Straße
vorübergehend außer Betrieb genommen worden,
um Stauungen auf der Umleitungsstrecke zu
vermeiden.
Die Maßnahme hat sich
bewährt, die Verkehrssituation war – bis auf
einzelne Spitzenzeiten während des
Berufsverkehrs - insgesamt entspannt. Auch
nach Schulstart hat sich dies nicht
geändert, sodass der Zebrastreifen wieder in
Betrieb gehen kann.
Dinslaken:
Inklusive Party im Jugendzentrum P-Dorf
"Die inklusive Disco für alle!" – so lautet
das Motto der Party am Freitag, den 9.
Oktober 2026 im städtischen Jugendzentrum
P-Dorf in Dinslaken. Zwischen 17 und 20 Uhr
sind alle Menschen ab 12 Jahren mit und ohne
Beeinträchtigung eingeladen, miteinander zu
feiern, neue Kontakte zu knüpfen und
gemeinsam Spaß zu haben.
Ein DJ
sorgt dabei für den richtigen Sound. Für das
leibliche Wohl bietet das Team des P-Dorf
Snacks und Getränke zu fairen Preisen an.
Der Eintritt kostet 2 Euro, Begleitpersonen
von Menschen mit Beeinträchtigung haben
freien Eintritt.
Die P-Dorf Party wird vom Fachdienst Kinder-
und Jugendförderung und der
Inklusionsbeauftragten der Stadt Dinslaken,
in Kooperation mit dem Förderverein P-Dorf
organisiert. Fragen zur Party beantworten
das Jugendzentrum P-Dorf telefonisch unter
02064-90268 und die Inklusionsbeauftragte
Leslie Unterberg unter 02064-66584.
Unterhalt für
Pflegekinder steigt – Benachteiligung von
Pflegefamilien beim Elterngeld jetzt beenden
Der Unterhalt für Pflegekinder
steigt entsprechend den Empfehlungen des
Deutschen Vereins für öffentliche und private
Fürsorge e.V. Die Benachteiligung von
Pflegeeltern beim Bundeselterngeld besteht
jedoch fort – obwohl der Koalitionsvertrag die
Einführung des Elterngeldes für Pflegeeltern
vorsieht.
Für Familien, die
ein Pflegekind im Rahmen der Kinder- und
Jugendhilfe aufnehmen und betreuen, steigt ab
dem Jahr 2027 der vom zuständigen Jugendamt zu
leistende Kindesunterhalt entsprechend den
jährlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins
für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur
Fortschreibung der Pauschalbeträge in der
Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII).
Für den Lebensunterhalt eines Pflegekindes
empfiehlt der Deutsche Verein je nach Alter des
Kindes zwischen 748 und 1100 Euro. Hinzu kommt
ein Anerkennungsbetrag für die Pflege und
Erziehung von 451 Euro. Kosten für die
Unfallversicherung werden ganz und Kosten für
die Alterssicherung der Pflegeperson werden
hälftig übernommen.
Vom
Bundeselterngeld, das als Lohnersatzleistung
Verdienstausfälle von Eltern kompensiert, die
ihre Berufstätigkeit in der ersten Zeit der
Erziehung eines Kindes unterbrechen oder
reduzieren, sind Pflegeeltern derzeit jedoch
weiterhin ausgeschlossen.
„Pflegekinder müssen wie im
Koalitionsvertrag vereinbart bei der Reform des
Elterngeldes mitgedacht werden,“ erklärt Dr.
Verena Staats Vorständin des Deutschen Vereins.
„Wenn soziale Familien Kindern in belasteten
Lebenssituationen ein Zuhause und eine
dauerhafte Perspektive geben, darf der Bund
dieses Engagement nicht erschweren. Die
finanzielle Verantwortung dafür, dass diese Form
der familiären Fürsorge für berufstätige
Menschen überhaupt realisierbar ist, darf der
Bund nicht allein den Kommunen aufbürden.“
Die Einbeziehung von Pflegeeltern in das
Elterngeld wäre zudem ein wichtiges
gesellschaftliches Signal seitens des Bundes:
Wer Verantwortung für ein Kind übernimmt,
verdient Anerkennung und Unterstützung –
unabhängig davon, ob das Kind in die Familie
hineingeboren wurde oder dort ein neues Zuhause
findet.
Seit 1979 leisten
die Empfehlungen des Deutschen Vereins einen
wichtigen Beitrag dazu, die finanziellen
Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe zu
vereinheitlichen und an die Entwicklung der
Lebenshaltungskosten anzupassen. Bei der
Festsetzung der Pauschalbeträge für die
Vollzeitpflege dienen sie den zuständigen
Bundesländern als zentrale Orientierung.
Die Empfehlungen des Deutschen Vereins
für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur
Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge
in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für
das Jahr 2027 sind unter
https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-fortschreibung-der-monatlichen-pauschalbetraege-in-der-vollzeitpflege-33-39-sgb-viii-fuer-das-jahr-2027/
abrufbar.
Haupt- und Finanzausschuss tagt
Am Montag, den 28. September 2026, tagt der
Haupt- und Finanzausschuss der Stadt
Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt
um 17:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschuss- und
Ratssitzungen können grundsätzlich online im
Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Reformstreit blockiert den
Mittelstand: DMB fordert verbindliche
Beschlüsse bei Rente, Pflege und Gesundheit
Nach den Landtagswahlen am Wochenende droht
die Bundesregierung von ihrem Reformkurs
abzukommen. Der Deutsche Mittelstands-Bund
(DMB) drängt auf die Umsetzung der geplanten
Strukturreformen und warnt vor einem
Dauerstreit in der Koalition: Kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) fehlten dann
sowohl die Reformen als auch die
Planungssicherheit.
„Wahlergebnisse
sind kein Argument gegen Reformen, sondern
ein Auftrag, sie endlich zu liefern“, sagt
Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand
des DMB. „Wer jetzt bremst, schont den
Sozialstaat nicht – er verschiebt die
Rechnung nur auf morgen, zulasten der
Betriebe und der jungen Generation." Der
Verband erinnert daran, dass jeder Euro für
Rente, Pflege und Gesundheit zuvor
erwirtschaftet werden muss.
„Ein
Sozialstaat ist nur so stark wie die
Wirtschaft, die ihn trägt“, so Tenbieg.
„Steigende Lohnnebenkosten, hohe
Energiepreise und wachsende Bürokratie engen
die Spielräume im Mittelstand längst massiv
ein. Wenn Beiträge und Steuerzuschüsse
weiter steigen, ohne dass sich an den
Strukturen etwas ändert, lebt Deutschland
dauerhaft auf Pump – auf Kosten von
Investitionen und Arbeitsplätzen."
Die Rechnung ist für den DMB absehbar: Wenn
die Sozialausgaben und Zinsen weiter so
wachsen, bleibt im Bundeshaushalt schon Ende
des Jahrzehnts kaum noch Spielraum für
Investitionen in Digitalisierung,
Infrastruktur und Bildung. Am Ende stehen
noch höhere Steuern und Abgaben für Bürger
und Unternehmen. Oder ein Staat, der kaum
noch in seine Zukunft investieren kann.
Der DMB fordert die Koalition auf, die
vereinbarten Strukturreformen bei Rente,
Pflege und Gesundheit noch in diesem Herbst
verbindlich zu beschließen, mit klaren
Zeitplänen und einer Obergrenze für die
Sozialabgabenbelastung. Ebenso wichtig sei
die Entlastungsseite: niedrigere
Energiekosten, weniger Berichtspflichten,
schnellere Verfahren und wettbewerbsfähige
Steuern.
„Wachstum ist die einzige
Finanzierungsquelle, die den Sozialstaat
nachhaltig trägt, ohne die Beitragszahler zu
überfordern“, betont Tenbieg. Besonders
schädlich sei laut Tenbieg die Unsicherheit
selbst: „Unternehmen planen in Jahren, nicht
in Landtagswahlen und Koalitionsausschüssen.
Wer heute nicht kalkulieren kann, wie hoch
seine Kosten 2027 sein werden, investiert
nicht, sondern wartet. Am teuersten ist am
Ende die Reform, die nicht kommt.“
Berlin: Sozialstaat schützen
und Missbrauch verhindern - Bundesregierung
beschließt 10-Punkte-Plan
Die Bundesregierung hat heute im Kabinett
den Aktionsplan gegen
Sozialleistungsmissbrauch und Ausbeutung,
insbesondere im Zusammenhang mit
EU-Zuwanderung beschlossen.
Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Bärbel Bas: „Deutschland braucht
ausländische Fachkräfte. Millionen
ausländischer Beschäftigter arbeiten bei
uns, bringen sich in unsere Gesellschaft
ein, zahlen Steuern und stärken unser Land.
Viele kommen aus anderen Mitgliedstaaten der
EU zu uns. Diese Möglichkeit,
grenzüberschreitend in der EU unbürokratisch
eine Arbeit aufzunehmen, ist für uns sehr
wichtig.
Was aber nicht geht, ist,
die Freizügigkeit auszunutzen, um Menschen
auszubeuten und ihre Not für organisierten
Miss brauch auszunutzen. Dagegen gehen wir
jetzt härter vor, Ausbeutung und
Sozialleistungsmissbrauch tolerieren wir
nicht. Ich habe von Anfang an klar gemacht,
dass ich dagegen mit allen mir zur Verfügung
stehenden Mitteln vorgehen werde. Denn
Sozialleistungsmissbrauch schadet der
Gesellschaft und schwächt das Vertrauen in
den Sozialstaat. Ich habe mich mit den
Kommunen vor Ort ausgetauscht und schon im
Juni einen Aktionsplan vorgelegt.
Auf dieser Grundlage haben wir dann mit dem
Innenministerium gemeinsam weitergearbeitet
und jetzt einen wirksamen Katalog
erarbeitet. Wir verbessern den
Datenaustausch, optimieren so
Verwaltungshandeln und schließen
Schlupflöcher, um Missbrauch zu bekämpfen.
Wir ermöglichen den Kommunen, besser gegen
sogenannte Schrottimmobilien vorzugehen. Wir
ziehen die Hintermänner der organisierten
Ausbeutung stärker zur Verantwortung.
Unser Anliegen bringen wir auch auf der
europäischen Ebene ein, damit bereits mit
den EU Freizügigkeitsregeln Missbrauch ein
Riegel vorgeschoben wird. Wir stärken die
Bundesagentur für Arbeit, nehmen Arbeitgeber
in die Haftung, die auf Schwarzarbeit setzen
und beenden den Bezug von Grundsicherung für
Menschen, die mit vollstreckbarem Haftbefehl
gesucht werden. Um Ausbeutung im Keim zu
ersticken, informieren wir schon in den
Herkunftsländern klar über Standards und
faire Arbeitsbedingungen. Mit dem
Aktionsplan zeigen wir klare Kante gegen
Ausbeutung und Leistungsbetrug.
Bundesminister des Innern Alexander
Dobrindt: „Wir schließen Schlupflöcher im
Sozialstaat und zeigen klare Kante gegenüber
Sozialbetrügern: Wer mit Haftbefehl gesucht
wird, darf keine Sozialleistungen beziehen.
Der Staat muss konsequent handeln, wenn der
Sozialstaat missbraucht wird. Deshalb
schaffen wir mehr Klarheit durch besseren
Datenaustausch und mehr Konsequenz bei
kriminellem Missbrauch."
Der von der
Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Bärbel Bas, und Bundesminister des Innern,
Alexander Dobrindt, vorgelegte 10-
Punkte-Plan enthält Maßnahmen, mit denen der
Missbrauch von Sozialleistungen und
ausbeuterischen Strukturen noch wirksamer
bekämpft werden soll.
Die wichtigsten
Punkte aus dem Aktionsplan:
Datenaustausch Der Datenaustausch
zwischen den Behörden wird verbessert, unter
anderem durch sog. Push-Nachrichten. So kann
Missbrauch besser entdeckt und verhindert
werden. Bereits seit Juli melden Jobcenter
an den Zoll, wenn ein Verdacht auf
Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß
besteht. Die Bundesagentur für Arbeit wird
im Kampf gegen organisierten
Sozialleistungsmissbrauch mit einem
zentralen Kompetenzcenter
Leistungsmissbrauch mit fünf regionalen
Stellen gestärkt.
Scheinbeschäftigung
Zukünftig werden auch Arbeitgeber für zu
viel gezahlte Sozialleistungen haften. Das
heißt, sie müssten Sozialleistungen
zurückzahlen, wenn sie eine geringfügige
oder sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung gar nicht, nicht vollständig
oder nur zum Schein
sozialversicherungsrechtlich melden. Im SGB
II hat das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales das zum 1. Juli 2026 bereits
umgesetzt, für das SGB XII wird es ebenfalls
geregelt.
Klare Handlungsanweisungen
Die Fachlichen Weisungen der BA für die
Jobcenter sowie die Anwendungshinweise und
Handlungsleitfäden für ausführende Behörden,
u.a. die Ausländerbehörden, werden klarer
gefasst. Die einschlägigen Gesetze wie das
FreizügigG/EU und das SGB II werden zudem
präzisiert und wo erforderlich angepasst.
Vorgehen gegen Schrottimmobilien
Mitgezielten Maßnahmen wird die Nutzung von
Schrottimmobilien zum Zweck des
Sozialleistungsmissbrauchs unterbunden. Mit
der Novelle des Baugesetzbuches sollen
Kommunen besser gegen Schrottimmobilien
vorgehen können z.B. durch bessere
Vorbereitung von Instandsetzungsgeboten,
vereinfachte Ausübung von Vorkaufsrechten
und eine neue Möglichkeit zur Enteignung bei
extremen Fällen von Missbrauch. Änderungen
in der Umsetzung des Melderechts helfen,
Überbelegung und eine Anmeldung bei
Nutzungsuntersagungen zu verhindern.
Keine Sozialleistungen für per Haftbefehl
gesuchte Personen Wir werden gesetzlich
ausschließen, dass per Haftbefehl gesuchte
Personen weiterhin SGB II und SGB XII
erhalten. Das betrifft insbesondere rechts
kräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilte
Straftäter, die sich dem Haftantritt trotz
entsprechender Ladung entziehen.
Verfolgung von Hintermännern Hintermänner
des organisierten Sozialleistungsmissbrauchs
sollen strafrechtlich besser verfolgt
werden. Opfer von Menschenhandel,
Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit werden
besser geschützt.
Beratungsangebote
Mit Informations- und Beratungsangeboten
schon in den Herkunftsländern sollen
Menschen davor geschützt werden, in die
falschen Hände zu geraten und mit falschen
Versprechungen gelockt zu werden („know
before you go“).
Lebenshilfe: Das ist eine Reform, die ihren
Namen nicht verdient
Die Lebenshilfe fordert umfassende und
abgestimmte Neuregelungen für die Kinder-
und Jugendhilfe, die Rechte von Kindern und
Jugendlichen mit Behinderung stärkt und
nicht gefährdet.
Der Bundesrat
befasst sich am Freitag, 25. September, in
erster Lesung mit dem Ersten Kinder- und
Jugendhilfestrukturreformgesetz. Die
Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht die
Neuregelungen kritisch. „Das ist eine
Reform, die ihren Namen nicht verdient“,
erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der
Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.
„So bleibt die seit Jahren versprochene
inklusive Kinder- und Jugendhilfe auf der
Strecke. Es wird kein Gesetz geschaffen, das
endlich auch für Kinder und Jugendliche mit
Behinderung umfassend da ist und
Zuständigkeitsstreitigkeiten sowie
Bürokratie abbauen würde. Stattdessen soll
nun eine Strukturreform umgesetzt werden,
die zahlreiche grundlegende Fragen
offenlässt. Im besten Fall bleibt sie
wirkungslos, im schlechtesten Fall führt sie
zu erheblichen Leistungseinschränkungen.“
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat
sich in einer mehr als 40 Seiten umfassenden
Stellungnahme detailliert mit dem
Kabinettsbeschluss auseinandergesetzt und zu
allen wesentlichen Regelungen Stellung
genommen. Sie fordert insbesondere eine in
sich stimmige Gesetzgebung. Änderungen bei
der Schulassistenz dürften nicht isoliert
beschlossen werden, sondern müssten
gemeinsam mit den für den Winter
angekündigten Reformen der
Eingliederungshilfe sowie den weiteren für
2027 vorgesehenen Strukturveränderungen in
der Kinder- und Jugendhilfe beraten werden.
Zudem fordert die Lebenshilfe gemeinsame
Anstrengungen von Bund und Ländern zur
Schaffung inklusiver Schulen. Nur wenn dort
strukturell und verlässlich Unterstützung
für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
bereitgestellt wird, könne verhindert
werden, dass die Ausgaben für Leistungen der
Eingliederungshilfe und Kinder- und
Jugendhilfe weiter ansteigen. Darüber hinaus
betont die Lebenshilfe, dass die
Rechtsansprüche von Kindern und Jugendlichen
mit Behinderung auf individuelle Assistenz
zur Teilhabe an Bildung nicht eingeschränkt
werden dürfen. Diese Ansprüche müssten auch
künftig rechtlich durchsetzbar bleiben.
Thomas Baumgärtel will Spraybananen in
Kamp-Lintfort erhalten „Nicht
automatisch entfernen – erst prüfen,
sprechen und gemeinsam entscheiden“
Der Künstler Thomas Baumgärtel, bekannt als
„Bananensprayer“, setzt sich für den
dauerhaften Erhalt seiner Spraybananen am
Schirrhof und am Kunsthaus Bassier in
Kamp-Lintfort ein. Die Stadt hat
angekündigt, die Banane am
denkmalgeschützten Schirrhof nach dem Ende
seiner Ausstellung am 18. Oktober 2026 aus
Gründen des Denkmalschutzes entfernen zu
lassen.
Baumgärtel möchte die
verbleibenden Wochen nutzen, um gemeinsam
mit Stadt, Denkmalbehörde und Eigentümern
nach einer Lösung zu suchen. „Die Banane
bleibt ohnehin bis zum Ende meiner
Ausstellung am 18. Oktober. Deshalb besteht
überhaupt kein Zeitdruck. Diese Wochen
sollten wir nutzen, um miteinander zu
sprechen und fachlich zu prüfen, ob Kunst
und Denkmalschutz hier nicht dauerhaft
miteinander vereinbar sind.“
Baumgärtel betont, dass er den Denkmalschutz
ausdrücklich respektiere. Er halte es jedoch
für problematisch, wenn nach dem
Ausstellungsende automatisch die Entfernung
eines Kunstwerks folge, ohne zuvor
Möglichkeiten seines Erhalts sorgfältig
geprüft zu haben. Bei den Spraybananen
handele es sich nicht um anonym angebrachte
Graffiti. Sie entstanden im Zusammenhang mit
der „Niederrheintour 2026 – 40 Jahre
Bananensprayer“ und damit innerhalb eines
groß angelegten Kunstprojekts.
Die
Banane am Schirrhof wurde zur Vernissage im
Einvernehmen mit den Veranstalteran
öffentlich und vor anwesender Presse
gesprüht. „Hier geht es nicht um irgendein
anonymes Graffiti. Die Spraybanane ist seit
vier Jahrzehnten Bestandteil meiner
künstlerischen Arbeit. In Kamp-Lintfort
wurde sie sichtbar und öffentlich im
Zusammenhang mit einer offiziellen
Ausstellung gesetzt.“
Baumgärtel
widerspricht Darstellung einer vereinbarten
Befristung Besonders wichtig ist dem
Künstler eine Klarstellung. Von Seiten der
Stadt wurde gegenüber der Presse erklärt,
zwischen Veranstalter beziehungsweise
Künstler und Denkmalschutz habe Einvernehmen
darüber bestanden, dass die aufgesprühte
Banane lediglich während der Ausstellung auf
das Gebäude aufmerksam machen sollte.
Baumgärtel erklärt dazu: „Mit mir
persönlich wurde zu keinem Zeitpunkt
vereinbart oder besprochen, dass die
Spraybanane nach dem Ende der Ausstellung
wieder entfernt werden soll. Einer solchen
Befristung habe ich nicht zugestimmt.“
Zwei Jahre Arbeit für die Kunstregion
Niederrhein Für Baumgärtel besitzt die
Auseinandersetzung eine zusätzliche
Dimension. Fast zwei Jahre lang habe er
daran gearbeitet, für seine Jubiläumstour 40
Kunstorte am Niederrhein in einem
gemeinsamen Projekt zusammenzuführen.
Museen, Kunstvereine, Galerien und weitere
Kulturorte sollten nicht nur einzeln
präsentiert werden. Ziel sei gewesen, den
Niederrhein gemeinsam als bedeutende,
lebendige und überregional interessante
Kunstregion sichtbar zu machen.
„Ich
habe zwei Jahre Arbeit, Energie und
persönliche Initiative investiert, um den
Niederrhein mit 40 Kunstorten als starke
gemeinsame Kunstregion nach außen zu
präsentieren. Die Tour sollte zeigen,
welches kulturelle Potenzial diese Region
besitzt, wenn ihre Kunstorte gemeinsam
auftreten.“
Gerade deshalb sieht
Baumgärtel die angekündigte Entfernung
kritisch: „Es wäre bitter, wenn dieses große
positive Gemeinschaftsprojekt am Ende
ausgerechnet dadurch in sein Gegenteil
umschlägt, dass seine sichtbaren
künstlerischen Zeichen wieder entfernt
werden. Statt einer Region, die Kunst
ermöglicht und selbstbewusst nach außen
trägt, könnte ein völlig anderes Bild
entstehen.“
Dabei gehe es ihm
ausdrücklich nicht darum, Denkmalschutz und
Kunst gegeneinander auszuspielen. „Ich
möchte keinen Konflikt zwischen Kunst und
Denkmalschutz. Mich interessiert vielmehr
die Frage: Können wir eine Lösung finden,
bei der beides erhalten bleibt – das Denkmal
und das Kunstwerk?“ Zeit bis zum 18. Oktober
für eine gemeinsame Prüfung nutzen
Baumgärtel schlägt deshalb vor, die Zeit bis
zum Ende der Ausstellung für eine fachliche
Prüfung und ein gemeinsames Gespräch zu
nutzen.
Dabei könne unter anderem
geklärt werden, ob die denkmalwerte
Bausubstanz durch die Spraybanane
tatsächlich beeinträchtigt wird, wie sich
die verwendete Farbe auf die Oberfläche
auswirkt und welche denkmalverträglichen
Möglichkeiten für einen dauerhaften Erhalt
bestehen. Auch der Vergleich mit anderen
denkmalgeschützten Gebäuden, an denen seine
Spraybanane seit Jahren erhalten geblieben
ist, könne Bestandteil dieser Prüfung sein.
„Ich wünsche mir, dass am 19.
Oktober nicht einfach der Reinigungstrupp
kommt. Bis dahin haben wir genügend Zeit,
miteinander zu sprechen. Die Frage sollte
nicht lauten: Wie bekommen wir die Banane
wieder weg? Sondern zunächst: Gibt es einen
verantwortbaren Weg, sie zu erhalten?“
Aktuell zeigt Kamp-Lintfort in der Orangerie
im Terrassengarten Kloster Kamp die große
Zusatzausstellung zu Baumgärtels
Niederrheintour.
Sie endet am
Sonntag, 18. Oktober 2026, um 11 Uhr mit der
Finissage. Baumgärtel sieht gerade darin
eine Chance: „Kamp-Lintfort hat meine Kunst
eingeladen und ihr mit dieser großen
Ausstellung viel Raum gegeben. Ich würde
mich freuen, wenn wir diese Zusammenarbeit
nicht mit der Entfernung eines Kunstwerks
beenden, sondern mit einer gemeinsamen
Lösung. Das wäre für mich das stärkste
Zeichen dafür, dass Denkmalschutz und
lebendige Gegenwartskunst zusammengehören
können.“
Thomas Bau mgärtels
Spraybanane am Schirrhof, Foto: Thomas
Baumgärtel

Thomas Baumgärtel; Foto: Stadtmuseum
Euskirchen
Kempen: Drei Konzerte, drei
völlig verschiedene Arten, Musik zu erleben
Was passiert, wenn eine Kirche für einen
Abend nicht nach Kirche und ein Konzert
nicht nach Konzert aussieht? Am 2. Oktober
wird bei der „Nachtmusik“ mit Ethel Merhaut
gelauscht, getanzt, auf mitgebrachten Decken
gelegen oder im eigenen Campingstuhl
gesessen.
Unter dem Titel „Waltzing
in the Clouds – Eine kleine Liebeserklärung
an Wien“ bringen Ethel Merhaut, Aliosha Biz
und Belushi Korenyi Wiener Flair in die
Paterskirche. Die Wiener Sängerin verbindet
die musikalische Vielfalt von Operette,
Chanson, Kabarett, Wienerlied und Schlager –
von Hermann Leopoldi, Franz Lehár und Robert
Stolz bis Georg Kreisler und Hugo Wiener.
Gesang, Violine und Klavier treffen
dabei auf ein Konzertformat, das bewusst mit
gewohnten Konzertgewohnheiten bricht: Für
die „Nachtmusik“ wird die Paterskirche
komplett leergeräumt. Besucherinnen und
Besucher sind eingeladen, eigene
Sitzgelegenheiten mitzubringen – vom
Campingstuhl bis zur Decke oder zum Sitzsack
–, auf dem Boden Platz zu nehmen oder
einfach zu stehen und zu lauschen. Und
natürlich ist auch Tanzen ausdrücklich
erlaubt.
Auch die Position der
Musikerinnen und Musiker ist ungewöhnlich:
Sie stehen nicht vorne im Altarraum, sondern
sind mitten im Kirchenschiff platziert. So
gehört die leere Paterskirche für eine
Stunde ganz der Musik und den Zuhörenden.
Wie unterschiedlich Musikerlebnisse sein
können, zeigen auch die beiden weiteren
Konzerte des Kulturamtes Kempen in den
kommenden Tagen: Bereits am 25. September
2026 treffen bei Jin Jim Jazz, Progressive
und Hard Rock aufeinander.
Am
Sonntag, 27. September 2026, steht dagegen
bei Maximilian Hornung und Herbert Schuch
die intime Besetzung von Violoncello und
Klavier im Mittelpunkt – mit Werken, die
emotional kaum unterschiedlicher sein
könnten. Ob zum Zuhören, Staunen, Mitwippen
oder Tanzen: Die kommenden Konzerte laden
dazu ein, Musik aus ganz unterschiedlichen
Perspektiven zu erleben.
Karten sind
ab sofort erhältlich an der Kasse in der
Tourist Information, Orsaystr. 3a, 47906
Kempen (Tel. 02152 / 917-4120, E-Mail:
kartenverkauf@kempen) oder online im Ticket-
Shop. Weitere Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie auf
kultur-in-kempen.de.
Wohnen im Alter: Was braucht Moers?
Wie wollen Menschen im Alter wohnen? Mit
dieser Frage hat sich der Beirat für ältere
Menschen der Stadt Moers in seiner Sitzung
am Donnerstag, 17. September, beschäftigt.
Christian Heerdt vom Kuratorium Deutsche
Altershilfe stellte aktuelle Entwicklungen
und Perspektiven vor.
Ältere
Menschen unterscheiden sich heute deutlich
von früheren Generationen. Sie kleiden sich
anders, sind besser informiert und haben
andere Interessen. Gemeinsam ist jedoch der
Wunsch, dort alt zu werden, wo man sich zu
Hause fühlt und soziale Kontakte pflegen
kann.
Landesweit leben 93 Prozent
der Menschen über 65 Jahren in Mietwohnungen
oder im eigenen Wohneigentum. Gleichzeitig
nimmt die Zahl der Einpersonenhaushalte zu,
während die Pflege durch Angehörige
zurückgeht. Beim Pflegepersonal zeichnet
sich daher ein wachsender Bedarf ab. Ab 2032
könnte sich die Situation deutlich
verschärfen.
Handlungskonzept zur
Wohnungsmarktbeobachtung Wohnformen
gewinnen somit an Bedeutung, die
Privatsphäre und Gemeinschaft verbinden.
Wohngemeinschaften können dafür ein Modell
sein: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben
ihren eigenen Wohnbereich und zugleich
Möglichkeiten für Begegnung. Erste Beispiele
gibt es u. a. in Bochum, Bonn und Köln.
Für den Beirat ist klar: Das Wohnen im
Alter muss bei der weiteren Entwicklung des
Wohnungsangebots in Moers stärker
berücksichtigt werden. Die Erkenntnisse aus
dem Vortrag sollen in das Handlungskonzept
zur Wohnungsmarktbeobachtung einfließen.
Bei einem umfassenden Wohnraummonitoring
soll zudem untersucht werden, wie viel
seniorengerechter und barrierearmer Wohnraum
vorhanden ist und wo zusätzlicher Bedarf
besteht. Der Beirat möchte sich auch für
mehr seniorengerechten Wohnraum einsetzen,
um älteren Menschen möglichst lange ein
selbstbestimmtes Leben in der eigenen
Wohnung sowie gute Möglichkeiten für
Gemeinschaft und soziale Kontakte zu
ermöglichen.
Moers sucht neue Schiedsperson für
Bezirk Rheinkamp-Mitte, Eick, Utfort
Sie versuchen zu schlichten, bevor es zur
Gerichtsverhandlung kommt: Schiedsper-sonen.
Die Stadt Moers sucht eine neue für den
Bezirk 2 – Rheinkamp-Mitte, Eick, Utfort.
Bis Sonntag, 18. Oktober, können sich
Interessierte bewerben.
Die
Schiedspersonen sollten ihren Wohnsitz in
dem entsprechenden Bezirk haben und zwischen
25 und 75 Jahre alt sein. Freude und
Geschick an der Verhandlungsführung sowie
Bereitschaft zum Zuhören sind
Voraussetzungen zur Ausübung dieses
Ehrenamtes.
Die benötigten
Kenntnisse werden in Schulungen vermittelt.
Bewerbungen von Menschen mit
Migrationshintergrund sind ausdrücklich
erwünscht. Die Schiedsperson wird für fünf
Jahre vom Rat der Stadt Moers gewählt und
vom Amtsgericht bestätigt. Die Amtszeit
beginnt mit der Vereidigung durch die
Amtsgerichtsdirektorin.
Schlichtungsverfahren in vielen Bereichen
Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner
führen Schlichtungsverfahren in
bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten (zum
Beispiel Einhaltung der Grundstücksgrenzen,
Lärmbelästigungen oder Bepflanzungen),
Nachbarrecht und verschiedenen
Privatklagedelikten durch.
Dazu
zählen unter anderem Beleidigungen, üble
Nachrede, Hausfriedensbruch, leichte und
fahrlässige Körperverletzungen, Verletzung
des Briefgeheimnisses, Bedrohung und
Sachbeschädigungen – auch im Vollrausch –
sowie Strafrecht. Die Verhandlungen werden
in den Privaträumen der Schiedsleute
geführt. Dafür erhalten sie eine Aufwands-
und Amtsraumentschädigung. Die Bewerber
sollen einen PC besitzen, Kenntnisse in
Textverarbeitung haben und bereit sein, sich
in umfangreiche Formularsätze einzuarbeiten.
Aufwandsentschädigung und Ehrenamtskarte
Die Schiedsfrauen und Schiedsmänner erhalten
eine monatliche Aufwandsentschädigung von 60
Euro, die quartalsmäßig ausgezahlt wird.
Zudem gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von
500 Euro. Sie kann zum Beispiel für die
Beschaffung eines PCs genutzt werden. Des
Weiteren können die Schiedsfrauen und
Schiedsmänner der Stadt Moers ein Jahr nach
dem Beginn ihrer Tätigkeit die
Ehrenamtskarte des Landes
Nordrhein-Westfalen beantragen.
Die
Inhaberinnen und Inhaber erhalten damit
Vergünstigungen bei Kultur- und
Sporteinrichtungen, bei Veranstaltungen, im
Einzelhandel und anderen Bereichen. Wer
Interesse an der Ausübung des Amtes hat,
kann sich schriftlich unter Angabe von Name,
Anschrift, Geburtsdatum und Beruf bei der
Stadt Moers, Fachdienst Ordnung, 47439
Moers, bewerben. Die Unterlagen müssen
ein Lichtbild, einen tabellarischen
Lebenslauf und einen Tätigkeitsnachweis
enthalten.
Weitere Informationen zu den
Schiedspersonen.
Wesel:
Buntes Fest zum Weltkindertag im
Rathaus-Innenhof Bei trockenem Wetter
haben am Samstag zahlreiche Kinder und
Familien den Weltkindertag im
Rathaus-Innenhof gefeiert. Ein vielfältiges
Programm mit Spiel-, Kreativ- und
Mitmachangeboten sorgte den gesamten
Nachmittag über für eine lebendige
Atmosphäre. An den zahlreichen Ständen
konnten die Kinder basteln, spielen und
Neues ausprobieren.

Angeboten wurden unter anderem Origami,
Tiermasken, Lesezeichen und Fangbecher. Auch
die Haferflockenquetsche der
Verbraucherzentrale, Kindertattoos und
weitere kreative Aktionen wurden von den
Kindern und Familien gerne genutzt.

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die
Luftsportfreunde Wesel, die einen
Segelflieger und einen Flugsimulator
mitgebracht hatten. Die Besucherinnen und
Besucher konnten den Segelflieger aus
nächster Nähe erleben und am Simulator
selbst einmal virtuell abheben.

Auch die UNICEF-Arbeitsgruppe Wesel war mit
einem besonderen Anlass dabei: Sie feiert in
diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im
Rahmen des Weltkindertages wurde die
langjährige Arbeit der Gruppe durch Frau
Anna Guth, Abteilungsleiterin Engagement
Erwachsene bei UNICEF Deutschland,
gewürdigt. Zudem erhielt Frau Böhmer von der
UNICEF-Arbeitsgruppe ein Geschenk.
Neben den vielen Mitmachangeboten hatten die
Kinder auch Gelegenheit, ihre Fragen,
Wünsche und Anliegen im Rahmen einer
Bürgermeistersprechstunde direkt an
Bürgermeister Herrn Benien zu richten.

Der Weltkindertag bot damit einen
abwechslungsreichen Nachmittag, bei dem die
Kinder im Mittelpunkt standen. Ein
herzlicher Dank gilt allen beteiligten
Einrichtungen, Organisationen und
Helferinnen und Helfern, die mit ihren
Angeboten zum Gelingen der Veranstaltung
beigetragen haben.
Wesel:
Schill und die Zitadelle kennen lernen am
OMT (27.09.2026)
Zum Offenen
Museumstag der
Lippe-Issel-Niederrhein-Region bieten auch
die "Historische Orte Wesel" an der
Schill-Kasematte ein besonderes Programm!
Sonntag 27.09.2026 finden um 11 Uhr und um
15 Uhr offene Führungen zum Thema "Schill"
durch Stadtführer Kai Fengels statt
(Treffpunkt vor der Kasematte).

Plakat Offener Museumstag Schill-Kasematte
2026 Plakatmotiv des Tourismusbüros zum
Offenen Museumstags 2026
Leider muss
die Ausstellung "Helden oder Halunken" zu
den Offizieren des Ferdinand von Schill auch
an diesem Tag wegen Sanierung geschlossen
bleiben, allerdings wird es am Museumstag
vor der Tür ein Quiz geben. Hier kann
eigenständig der Kunstfigur "Jean Pierre" -
einem Infanteristen der napoleonischen Armee
- ins Jahr 1809 gefolgt werden.
Um 12.00 Uhr ist zudem die Stadtentdeckerin
Wesel vor Ort und führt dialogisch zur Frage
"Helden oder Halunken". Alle Angebote bis
17.00 und umsonst und draußen. Wir von den
"Historischen Orten Wesel" freuen uns auf
Besuch!
Softwareumstellung: Eingeschränkter Service
in der Stadtkasse Kleve Infolge
einer Softwareumstellung ist das
Serviceangebot der Stadtkasse Kleve ab
Mittwochmittag eingeschränkt. In der Zeit
von Mittwoch, 23. September 2026, 13:00 Uhr
bis Montag, 28. September 2026, 13:00 Uhr
wird das bei der Stadt Kleve eingesetzte
Buchhaltungssystem auf eine neue Software
umgestellt.
Für den gesamten
Zeitraum der zwingend erforderlichen
Umstellung ergeben sich Einschränkungen im
Service der Stadtkasse. So kann die
Stadtkasse Kleve während des
Umstellungszeitraumes keine
Auskunftsersuchen bearbeiten. Beispielsweise
können Auskünfte zu Zahlungen, Mahnungen und
Forderungen erst nach der erfolgreichen
Aktualisierung des Systems wieder
beantwortet werden.
Zudem können
Zahlungen vor Ort in der Stadtkasse (bar und
mit Karte) nur gegen Vorlage des
entsprechenden Bescheides oder Belegs
entgegengenommen werden. Sofern Bürgerinnen
und Bürger akut wichtige Angelegenheiten mit
der Klever Stadtkasse klären müssen, werden
sie gebeten, kurzfristig noch vor dem Beginn
der Umstellungsmaßnahmen Kontakt mit den
zuständigen Mitarbeitenden aufzunehmen.
Überweisungen, Daueraufträge und
Lastschriften können auch während des
Umstellungszeitraumes wie gewohnt an die
Bankverbindungen der Stadt Kleve ausgeführt
werden.
Auch Zahlungen im Bürgerbüro und im
Standesamt der Stadt Kleve sind regulär
möglich. Die Stadt Kleve bittet um
Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten,
die infolge des notwendigen
Umstellungsprozesses entstehen.
Kleve: Kommunalpolitik zum Anfassen:
Zweite Chance auf Kommunalpolitisches
Praktikum im Herbst Wie
funktioniert Kommunalpolitik eigentlich
konkret? Wer entscheidet über Themen, die
Jugendliche in ihrer Stadt betreffen? Und
wie laufen politische Entscheidungen im
Rathaus generell ab? Antworten auf diese
Fragen bietet das kommunalpolitische
Praktikum der Stadt Kleve. Nach dem
erfolgreichen Durchgang im Frühjahr gibt es
im Herbst ab dem 4. November 2026 eine
zweite Möglichkeit, das Angebot
kennenzulernen.

Die Teilnehmenden und Verantwortlichen bei
der Abschlussveranstaltung des
kommunalpolitischen Praktikums im Frühjahr
2026.
Das außerschulische Praktikum
wird vom Jugendamt der Stadt Kleve
organisiert und richtet sich an Schülerinnen
und Schüler der Klever Schulen ab der 9.
Klasse. Ziel ist es, Jugendlichen einen
praxisnahen Einblick in Kommunalpolitik und
Verwaltung zu ermöglichen und demokratische
Entscheidungsprozesse verständlich und
erlebbar zu machen.
Kommunalpolitik
aus erster Hand erleben Im Mittelpunkt
steht dabei nicht nur die Vermittlung von
Wissen. Die Teilnehmenden kommen vielmehr
direkt mit Kommunalpolitikerinnen und
-politikern sowie Mitarbeitenden der
Stadtverwaltung ins Gespräch, können Fragen
stellen und darüber diskutieren, wie sie
persönlich Kleve gestalten würden. Darüber
hinaus erhalten sie Einblicke in die
praktische Ratsarbeit und besuchen unter
anderem eine Fraktions- sowie eine
Ausschusssitzung.
Ein besonderer
Bestandteil des Praktikums ist ein
Planspiel, bei dem die Jugendlichen selbst
in unterschiedliche Rollen schlüpfen und
eine Ratssitzung simulieren. Anhand eines
realitätsnahen Sachverhalts diskutieren sie
verschiedene Positionen, wägen Argumente ab
und treffen gemeinsam Entscheidungen. So
werden demokratische Prozesse unmittelbar
erlebbar.
Erfolgreicher erster
Durchlauf im Frühjahr Wie wertvoll diese
Erfahrungen für die Jugendlichen sind,
zeigte bereits der Durchgang im Frühjahr
2026. 17 Schülerinnen und Schüler nahmen
daran teil und zogen beim abschließenden
Treffen ein sehr positives Fazit. Besonders
hervorgehoben wurden der bessere Einblick in
die Politik vor Ort, der direkte Kontakt zu
Politik und Verwaltung sowie die Erfahrung,
dass eigene Beteiligung tatsächlich möglich
ist. Alle Teilnehmenden erhielten zum
Abschluss ein persönliches Zertifikat.
Am 4. November 2026 startet nun die
zweite Runde des kommunalpolitischen
Praktikums. Jugendliche ab der 9. Klasse der
Klever Schulen, die sich für Politik, ihre
Stadt und die politischen Abläufe vor Ort
interessieren, sind herzlich eingeladen,
dabei zu sein. Die genauen Termine und
Informationen zur Anmeldung werden
rechtzeitig durch die Stadt Kleve bekannt
gegeben.
Ab dem 25.
September gibt’s Glatteis - Enni-Eiswelt
startet neue Saison In Moers
ist endlich wieder Glatteis angesagt! Mit
dem Ende der Sommerpause startet die
Enni-Eiswelt am Freitag, 25. September, in
die neue Saison. Bis zum 15. März können
große und kleine Eislauffans wieder ihre
Runden drehen. Los geht es traditionell mit
der beliebten Eisdisco, bei der von 17 bis
21 Uhr aktuelle Musik und Lichteffekte für
Partystimmung sorgen.
Die ENNI Sport
& Bäder (Enni) rechnet mit rund 800
Jugendlichen, die die Kufenzeit
erfahrungsgemäß kaum erwarten können. „Für
viele Familien und Jugendliche gehört der
Start der Eissaison fest zum Herbst. Die
Vorfreude auf das erste Eis ist jedes Jahr
spürbar – bei unseren Gästen genauso wie bei
den Mitarbeitenden, die nach der
erfolgreichen Freibadsaison nun wieder in
unserem Winter-Domizil im Einsatz sind“,
sagt Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle.
Tatsächlich haben die
Vorbereitungen in der Eissporthalle bereits
am Kirmessonntag begonnen. Seitdem bauen die
Eismeister die Eisfläche schrittweise auf,
bis sie nach rund drei Wochen die
erforderliche Stärke von drei Zentimetern
erreicht hat. Um die Linien und Markierungen
für Eishockey und Eiskunstlauf besser
sichtbar zu machen, wird die Fläche zudem
weiß eingefärbt. Danach steht dem
Saisonstart nichts mehr im Wege.
Dabei erwartet die Besucherinnen und
Besucher neben den regulären Laufzeiten in
den kommenden Monaten wieder mehrere Events.
Den Auftakt macht die Halloween-Disco am 30.
Oktober. Es folgen unter anderem die
Black-Friday-Disco, eine Pre-Nikolaus-Disco
und die beliebte Karneval-Disco. Zum
Saisonabschluss steigt am 15. März wie immer
eine Schaumparty. Auch die jüngeren Gäste
können sich auf besondere Aktionen freuen.
Samstags gibt es für sie von 13 bis
17 Uhr eine Familiendisco. In den Herbst-
und Weihnachtsferien warten außerdem
spezielle Kinder-Partys mit Spiel, Musik und
Aktionen. Um Titel und Pokale geht es am 27.
Februar beim Grafschafter Cup. Auch das
Sportfest für Menschen mit Handicap steht
auf dem Programm und wird am 30. Januar
stattfinden.
Während der laufenden
Saison sollen zudem weitere
Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden.
Diese sollen den Energieverbrauch der Halle
langfristig deutlich senken. An den
Öffnungszeiten ändert sich nichts. Die
Enni-Eiswelt ist mittwochs von 10 bis 12.30
Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von
15 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr
und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Freitags findet von 17 bis 21 Uhr die
Eisdisco statt. In den Herbst- und
Weihnachtsferien erweitert Enni die
Laufzeiten und öffnet die Halle täglich. Die
Eintrittspreise bleiben ebenfalls weitgehend
stabil. Lediglich die Familienkarte kostet
in der neuen Saison mit 11,40 Euro 20 Cent
mehr als bislang. Schlittschuhe können vor
Ort in den Größen 24 bis 50 ausgeliehen
werden.
Tickets für die öffentlichen
Laufzeiten, die Eisdisco und
Kindergeburtstage können bequem online
gebucht werden. Für die besonders gut
besuchten Discos empfiehlt Enni eine
frühzeitige Reservierung. Weitere
Informationen zu Öffnungszeiten,
Veranstaltungen und Buchungsmöglichkeiten
gibt es unter www.enni.de Moers:
Begegnung statt Schlagworte: Innenansichten
aus Israel Drei Jahre nach dem
Angriff der Hamas auf Israel steht der
deutsch-israelische Austausch vor neuen
Herausforderungen. Wie hat sich das Leben in
Israel verändert? Wie wird Deutschland
wahrgenommen?
Mit diesen Fragen
beschäftigt sich ein Vortrag der
Hermann-Runge-Gesamtschule am Dienstag, 6.
Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr. Zu Gast ist
Oliver Vrankovic aus Ramla, der seine
persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen
zur aktuellen Situation in Israel schildert.
Im Mittelpunkt stehen dabei auch die
Beziehungen zwischen Deutschland und Israel
sowie die Zukunft der seit 1987 bestehenden
Städtepartnerschaft zwischen Moers und
Ramla. Die Veranstaltung findet im Forum der
Hermann-Runge-Gesamtschule statt.
Eingeladen sind neben den Schülerinnen und
Schülern der Oberstufe auch interessierte
Erwachsene.
Blick nach vorne richten
Gemeinsam mit dem städtischen
Partnerschaftsverein Moers–Ramla, der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit und der Volkshochschule Moers
möchte die Schule einen Raum für offene
Fragen schaffen.
Vrankovic spricht
ausdrücklich aus seiner individuellen Sicht.
Die Oberstufenschülerinnen und -schüler
bereiten sich mit deutsch-israelischen
Lebensgeschichten und unterschiedlichen
Perspektiven auf das Gespräch vor. Dabei
geht es auch um die Frage, welche Stimmen in
öffentlichen Debatten sichtbar sind – und
welche möglicherweise fehlen.
Neben
der aktuellen Situation richtet die
Veranstaltung den Blick nach vorn: Wie kann
der Austausch zwischen jungen Menschen aus
Moers und Ramla auch unter schwierigen
Bedingungen lebendig bleiben? Da die Plätze
begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565
oder online
unter der Internetseite der VHS-Moers erforderlich.
Moers: Festivo Brass
Quartett präsentiert am 9. Oktober Vielfalt
an Stilen
Das Festivo Brass Quartett (Foto:
privat) ist am Freitag, 9. Oktober, im
Rahmen der Städtischen Konzertreihe zu
erleben. Die Veranstaltung findet um 19.30
Uhr im Kammermusiksaal des Martinstifts der
Moerser Musikschule (Filder Straße 126)
statt.
Aufgrund einer Erkrankung
kann das ursprünglich angekündigte OPUS 4
Posaunenquartett leider nicht auftreten. Das
Festivo Brass Quartett bietet vier Trompeten
und eine überraschende Vielfalt an Farben
und Stilen: Jan Andres, Matthias Graf, Simon
Bales und Rebecca Pflügner verbinden die
Strahlkraft des klassischen Trompetenklangs
mit der Leichtigkeit von Jazz und Swing.

Virtuose Fanfaren treffen auf bekannte
Melodien, raffinierte Arrangements auf
rhythmischen Drive. Das Repertoire reicht
dabei von klassischer Musik über Gershwin
bis zu großen Jazz- und Swing-Klassikern.
Mit Spielfreude, Präzision und einem feinen
Gespür für unterschiedliche Klangwelten
zeigt das Ensemble, wie wandelbar vier
Trompeten sein können – festlich und
brillant, aber ebenso lyrisch, charmant und
mitreißend.
Bis 18 Jahre ist der
Eintritt frei (Die Musikschule bittet um
Reservierung). Erwachsene zahlen im
Vorverkauf 25,50 Euro: Moerser Musikschule,
Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33
und in der Stadt- und Touristinformation von
Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b,
Telefon: 0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8
Prozent Vorverkaufsgebühren). Der Vorverkauf
endet am Donnerstag, 8. Oktober. Eventuelle
Restkarten sind an der Konzertkasse
erhältlich.
Dinslaken: Spielplatzfest an der
Voerder Straße: Austausch, Spaß und
Kinderrechte Mit dem „KIDStember“
widmet sich die Stadt Dinslaken mit
verschiedenen Aktionen unter anderem in den
städtischen Kindertageseinrichtungen, im
Familienbüro oder im Jugendzentrum P-Dorf
den Kinderrechten. Am Samstag, 26. September
2026, lädt der städtische Fachdienst Kinder
und Jugendförderung im Rahmen des
„KIDStember“ zum Spielplatzfest auf den
Kinderspielplatz am Stadtpark / Voerder
Straße ein.
Das Spielplatzfest
findet unter dem Motto „Recht auf Spiel und
Freizeit“ statt. Von 11:00 bis 14:00 Uhr
wird Kindern und ihren Familien ein buntes
Programm mit Hüpfburg, Dosenwerfen und
anderen Spielmöglichkeiten geboten. Vor
einer Fotowand zum Thema Kinderrechte können
Erinnerungsbilder gemacht werden. Außerdem
lädt das Glücksrad zu einem
Kinderrechte-Quiz ein.
Der Tag
bietet ebenso die Gelegenheit, sich über die
ehrenamtliche Arbeit der Spielplatzpat*innen
zu informieren, Ideen einzubringen und sich
mit bereits aktiven Pat*innen auszutauschen.
Dinslaken: Zwei Orchester + ein
Chor = ein Fest der Klänge Fans
hervorragender Orchestermusik und von
Chorgesang auf höchstem Niveau können sich
auf einen musikalischen Höhepunkt in
Dinslaken freuen. Am Sonntag, 11. Oktober
2026, findet in der Kathrin-Türks-Halle ein
ganz besonderes Konzert statt.
Die beiden renommierten und häufig
ausgezeichneten Dinslakener
Akkordeon-Orchester und der gemischte Chor
‚Haste Töne‘ präsentieren ein Fest der
Klänge. Die ungewöhnliche Zusammenstellung
zweier Akkordeon-Orchester in einem Konzert
ist durch Wahl der deutschen Landesmusikräte
entstanden, die das Akkordeon für 2026 zum
Instrument des Jahres ernannt haben.
Den akustischen Kontrast in dem Konzert
wird der gemischte Chor bilden, der mit
seiner Präsenz die Bedeutung der
menschlichen Stimme darstellt und daran
erinnert, dass ‚Die Stimme‘ im Jahr 2025 das
Instrument des Jahres war. Unter der
Leitung von Bärbel Klott wird sich das 1.
Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 e.V.
präsentieren und Stücke von H.-G. Kölz, A.
Márquez, Piazzolla, Soler und anderen
aufführen.
Das Akkordeon-Orchester
1980 Dinslaken/Oberhausen e.V. musiziert
erstmals nach dem plötzlichen und
unerwarteten Tod seines langjährigen und
prägenden Dirigenten Johannes Burgard unter
neuer Leitung. Unter dem Dirigat von Stefan
Kutscher spielen die Akkordeonisten aus
Barmingholten Stücke von Albeniz, Jacobi,
Watson und Freddy Mercury.
Haste
Töne präsentieren sich unter der Leitung von
Sabine Juchem unter anderem mit Africa
(Toto), Sixteen Tons (Travis), Skyfall
(Adele), Dynamite (BTS). Das Konzert wird
veranstaltet von der Stadt Dinslaken. Die
Organisation wurde von der
Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen
und dem Fachdienst Kultur der Stadt
Dinslaken übernommen.
Karten zum
Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden
Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor
oder online unter
stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Das
Konzert beginnt um 17 Uhr, Einlass in den
KTH-Saal ist ab 16:30 Uhr.
Rechnungsprüfungsausschuss tagt Am
Montag, den 28. September 2026, tagt der
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt
Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt
um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschuss- und
Ratssitzungen können grundsätzlich online im
Ratsinformationssystem eingesehen werden:
https://ris.dinslaken.de.
Diakonie RWL:
Pflegereform darf nicht zur Sparreform werden
Das Diakonische Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL
appelliert an die Bundesregierung und die sie
tragende Koalition von CDU/CSU und SPD im
Deutschen Bundestag, das angekündigte
Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend
nachzubessern.
Aktuell sind in
Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen auf
Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen
erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches
mehr an pflegenden Angehörigen setzen sich
tagtäglich für diese pflegebedürftigen Menschen
ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge
in die Zukunft und auf das geplante PNOG
schauen.
„Die Pflege braucht endlich
eine nachhaltige Strukturreform statt
kurzfristiger Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten
Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. Zwar sei
die finanzielle Stabilisierung der Sozialen
Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch
nicht zulasten von pflegebedürftigen Menschen,
Angehörigen und Pflegeeinrichtungen erfolgen.
„Die Diakonie RWL sieht
insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche
Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und
langfristig sogar höhere Ausgaben verursachen
könnten. Dringend notwendig sind aus unserer
Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die
pflegerische Versorgung, eine vollständige
Refinanzierung der tatsächlichen Kosten, weniger
Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung
pflegender Angehöriger.“
Pflege braucht
Zukunft. Unsere Stimmen „mitten aus dem Leben“
zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten
Reform aufmerksam zu machen, hat die Diakonie
RWL gemeinsam mit pflegebedürftigen Menschen,
pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden aus der
Pflege und Geschäftsführungen von
Trägereinrichtungen in ihrem Verbandsgebiet in
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland eine Kampagne gestartet.
Unter
dem Titel „Das passiert, wenn das PNOG wirklich
so kommt…“ schildern Betroffene und
Verantwortliche in kurzen Statements ihre
Erwartungen an eine zukunftsfähige Pflegepolitik
und ihre Forderungen an die Bundesregierung. Zur
Kampagnenseite geht es hier:
www.diakonie-rwl.de/pnog Dort können Sie die
Statements nachlesen oder die Stimmen im
Originalton in Videosequenzen anschauen und
nachhören.
Kirsten Schwenke: „Pflege ist
kein Kostenfaktor, sondern ein elementarer
Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer
die Pflege reformieren will, muss die Menschen
einbeziehen: Jene, die tagtäglich Verantwortung
übernehmen, und jene, die auf Unterstützung
angewiesen sind.“
Mehr direkt mit den
betroffenen Personen sprechen, statt nur über
sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne der
Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar:
Pflege braucht finanzielle Stabilität, aber
ebenso Verlässlichkeit, Planungssicherheit und
eine Reform, die die Versorgung der Menschen
nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke
abschließend.
Diakonie RWL in sechs
Sätzen: Das Diakonische Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
ist der größte diakonische Landesverband und
einer der größten Spitzenverbände der Freien
Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über
Nordrhein-Westfalen, das Saarland sowie Teile
von Rheinland-Pfalz und Hessen.
Die
Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000
evangelische Sozialeinrichtungen, in denen
200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und ebenso
viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL
vertritt in Nordrhein-Westfalen 460
Einrichtungen der vollstationären Pflege mit
insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes
fünfte Pflegebett in NRW in evangelischer
Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante
Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen
ambulant versorgen.
Patient
vertraut auch bei zweiter Hüft-OP auf
Spezialisten-Team des Krankenhauses Bethanien
Moers Seit mehr als 15 Jahren
Erfahrung mit besonders muskelschonendem
Hüftzugang Als nach einem Gespräch mit seinem
behandelnden Orthopäden feststand, dass auch
Heinrich Nawrockis zweite Hüfte durch ein
künstliches Gelenk ersetzt werden muss, war für
den Viersener schnell klar, dass der Eingriff
erneut in der Klinik für Unfallchirurgie &
Orthopädie des Krankenhauses Bethanien Moers
stattfinden soll.
Bereits vor vier
Jahren hatte er hier seine erste künstliche
Hüfte erhalten. Auch seine Frau wurde in der
Vergangenheit im Krankenhaus Bethanien mit einem
neuen Hüftgelenk versorgt. „Es freut mich sehr,
dass Herr Nawrocki uns erneut sein Vertrauen
geschenkt und sich auch bei der zweiten Hüfte
wieder für unser Team entschieden hat“, sagt
Chefarzt Dr. Andrei Visinescu.
Seit
Monaten hatte der Patient starke Schmerzen und
war im Alltag zunehmend eingeschränkt. Andere
Behandlungsmöglichkeiten hatten keine
ausreichende Besserung mehr erzielt. Deshalb
entschied sich Heinrich Nawrocki gemeinsam mit
seinen Ärzt:innen für ein künstliches
Hüftgelenk.
Der Eingriff wurde Mitte
August erfolgreich im Krankenhaus Bethanien in
Moers durchgeführt. Dabei kam eine besonders
muskelschonende Operationsmethode zum Einsatz,
mit der das Team bereits seit mehr als 15 Jahren
arbeitet: der direkte vordere Zugang zur Hüfte.
„Wir erreichen das Hüftgelenk dabei von vorne
über einen natürlichen Zwischenraum zwischen den
Muskeln“, erklärt Dr. Visinescu.
„Dadurch
können wir wichtige Muskeln rund um die Hüfte
weitgehend schonen. Diese müssen bei der
gewählten Methode in der Regel weder durchtrennt
noch vom Knochen abgelöst werden.“ Das schafft
gute Voraussetzungen dafür, dass Patient:innen
nach der Operation früh wieder mobilisiert
werden können. Gleichzeitig bleibt die
Muskulatur, die für einen sicheren Gang und die
Stabilität der Hüfte wichtig ist, möglichst
unversehrt.
Auch das Risiko, dass das
neue Hüftgelenk aus seiner Position springt, ist
bei diesem Zugang niedrig. Im Krankenhaus
Bethanien wird der direkte vordere Zugang nicht
nur bei geplanten Hüftoperationen wegen
Verschleißerkrankungen eingesetzt. Auch bei
Brüchen rund um das Hüftgelenk, bei denen ein
künstliches Gelenk notwendig wird, kommt die
Methode zum Einsatz, wenn die Verletzung dies
zulässt.
„Unser Ziel ist es, das neue
Hüftgelenk sicher einzusetzen und dabei so wenig
Gewebe wie möglich zu belasten“, sagt Dr.
Visinescu. „Gerade die Schonung der Muskulatur
hilft den Patientinnen und Patienten dabei, nach
der Operation möglichst schnell wieder auf die
Beine zu kommen und ihre natürliche
Beweglichkeit zurückzugewinnen.“
Dass
geplante Hüftoperationen bei
Verschleißerkrankungen weiterhin im Krankenhaus
Bethanien durchgeführt werden können, ist nach
einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts
Nordrhein-Westfalen möglich, durch die die
entsprechende Versorgung am Standort vorerst
erhalten bleibt. Für die Patient:innen in Moers
und der Region bedeutet dies, dass das seit
vielen Jahren aufgebaute Angebot in der
Hüftendoprothetik weiterhin zur Verfügung steht.
Heinrich Nawrocki ist mit seiner Entscheidung
zufrieden.
Nach rascher Mobilisation
konnte er bereits wenige Tage nach dem Eingriff
wieder nach Hause zu seiner Frau entlassen
werden. „Ich bin nach der OP schmerzfrei und
glücklich, dass alles so gut verlaufen ist. Ich
habe mich wieder sehr gut aufgehoben gefühlt“,
sagt der Patient.

Dr. Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie, mit Patient
Heinrich Nawrocki und Julia Raczkowski,
stellvertretenden Leitung der Physiotherapie,
bei Mobilisationsübungen nach dem Einsatz des
künstlichen Hüftgelenks.
Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der
Schonzeit wissen sollten Nächtliches
Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte
Dämmung können darauf hindeuten, dass sich ein
Steinmarder im Dach eingenistet hat. Im Herbst
endet je nach Bundesland die Schonzeit für
Steinmarder. Damit erweitern sich die
Möglichkeiten, gegen einen Marder im Haus
vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen
Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero,
Deutschlands größte Anlaufstelle für geprüfte
Schädlingsbekämpfer und von Schädlingsbefall
Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt
wissen sollten und wie sich Marder dauerhaft
fernhalten lassen.
Es poltert, kratzt
oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf
dem Dachboden finden sich Kot oder
Nahrungsreste, vielleicht ist sogar die Dämmung
beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder
stecken. Im Herbst wird das Thema für
Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach
Bundesland enden die Schonzeiten zu
unterschiedlichen Terminen und es gelten
unterschiedliche Jagdzeiten.
Doch was
bedeutet das konkret? Auch wenn die Schonzeit
vor Ort beendet ist, dürfen Hausbesitzer einen
Marder nicht einfach selbst fangen oder töten.
Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche
Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen
darf, richtet sich nach den jeweils geltenden
jagdrechtlichen Vorgaben.
„Wer einen
Marder auf dem Dachboden vermutet, sollte nicht
vorschnell handeln. Entscheidend ist zunächst,
sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder
im Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der
konkreten Situation zulässig und sinnvoll sind“,
sagt Sophie Scharrer, Schädlingsexpertin bei
SchädlingsHero.
Schonzeit endet regional
unterschiedlich – was bedeutet das für
Hausbesitzer? Wann die Schonzeit für
Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt, ist
nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach
Bundesland gelten unterschiedliche Termine.
Hausbesitzer sollten sich deshalb über die
jeweils vor Ort geltenden Regelungen
informieren.
Gerade während der Schonzeit
können Marder im Haus besonders auffällig
werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren
Nachwuchs auf. Entsprechend können Geräusche,
Verschmutzungen und andere Störungen zunehmen.
Gleichzeitig sind die Möglichkeiten,
einzugreifen, eingeschränkt: Maßnahmen dürfen
insbesondere nicht dazu führen, dass Mutter- und
Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude
eingeschlossen oder geschädigt werden.
Wichtig: Das Ende der Schonzeit bedeutet nicht
automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder
selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder
unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen
zulässig sind und wer sie durchführen darf,
richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen
Vorgaben.
„Der Steinmarder unterliegt in
allen Bundesländern dem Jagdrecht. Das bedeutet,
dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und
geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da
diese die nötige Sachkunde vorweisen. In den
meisten Bundesländern beginnt die Jagdzeit auf
den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende
Februar. In allen Bundesländern gilt zudem der
Elterntierschutz. Damit wird verhindert, dass
die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet
werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im
März und April geborenen Jungen alleine auf“,
erklärt Dr. Astrid Sutor vom Deutschen
Jagdverband (DJV).
Nach Ende der
Schonzeit stehen Fachleuten jedoch in der Regel
mehr Möglichkeiten zur Verfügung, sodass sich
ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.
Vier Hinweise auf einen Marder im Haus
Steinmarder sind nachtaktiv und bleiben häufig
eine Weile unbemerkt. Einige typische Spuren
können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner
hindeuten:
Nächtliche Geräusche:
Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern auf
dem Dachboden oder in Zwischendecken.
Kotspuren: Marderkot enthält häufig erkennbare
Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche
verursachen. Nahrungs- und Beutereste:
Zurückgelassene Reste auf dem Dachboden können
ebenfalls auf einen Marder hindeuten. Schäden
am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder
andere Materialien sowie Kratzspuren sind
weitere mögliche Anzeichen.
Steinmarder
sind hervorragende Kletterer und benötigen nur
wenig Platz, um in ein Gebäude zu gelangen.
Kleine Schwachstellen am Dach, an Dachziegeln
oder Verkleidungen können bereits als Zugang
dienen.
Essig, Lavendel und laute Musik:
Warum Hausmittel oft nicht reichen Hunde-
oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht
oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren
zahlreiche Tipps, die Marder vertreiben sollen.
Solche Maßnahmen können die Tiere kurzfristig
stören, lösen das Problem aber häufig nicht
dauerhaft. Marder können sich an wiederkehrende
Reize gewöhnen – und zurückkehren, sobald
Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden
sind.
Vergrämen statt bekämpfen: Wie
Profis Marder zum Auszug bewegen Nicht jeder
Marder im Haus muss gefangen oder getötet
werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage:
Dabei soll das Tier seinen Rückzugsort
freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet
und zulässig ist, hängt von der Situation vor
Ort, der Jahreszeit und den geltenden
rechtlichen Vorgaben ab.
Auch während der
Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten
Voraussetzungen möglich sein. Sie erfordert
jedoch besondere Vorsicht und Fachkenntnis,
insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude
befinden. Entscheidend ist, dass weder Mutter-
und Jungtiere getrennt noch Tiere eingeschlossen
oder geschädigt werden.
Marder weg? Jetzt
kommt der entscheidende Schritt Ist der
Marder verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht
einfach zur Tagesordnung übergehen. Bleiben
seine bisherigen Zugänge offen, kann er
zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien
Unterschlupf übernehmen.
Deshalb sollten
mögliche Einstiegspunkte an Dach und Fassade
gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch
Kot, Nahrungsreste und Revierspuren sollten
beseitigt werden. Entscheidend ist dabei der
richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen verschlossen
werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein
Tier mehr im Gebäude befindet.
„Das Ziel
sollte nicht sein, einen Marder nur kurzfristig
loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend
seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu
sichern. Sonst kann aus einem einmaligen Problem
schnell ein wiederkehrendes werden“, erklärt
Sophie Scharrer.
SERVICE: WAS
HAUSBESITZER BEI MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN
1. Auf typische Spuren achten: Nächtliche
Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an
Dämmung oder Materialien können Hinweise auf
einen Marder sein.
2. Nicht selbst zur
Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen
Schonzeit gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche
Maßnahmen erlaubt sind, unterscheidet sich
regional.
3. Vergrämung fachlich prüfen
lassen: Auch während der Schonzeit können unter
bestimmten Voraussetzungen Maßnahmen möglich
sein. Besonders wenn sich Jungtiere im Gebäude
befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.
4. Zugänge nicht vorschnell verschließen:
Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass sich
noch ein Tier im Gebäude befindet.5. Hausmittel
nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder
Geräusche können Marder kurzfristig stören,
verhindern ihre Rückkehr aber nicht
zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft
sichern: Ist der Marder sicher aus dem Gebäude,
sollten mögliche Zugänge an Dach und Fassade
gefunden und fachgerecht verschlossen werden.
An wen können sich Betroffene wenden? Bei
Problemen mit Steinmardern im Siedlungsraum
können sich Betroffene an die zuständige Behörde
wenden. Je nach Bundesland ist dies
beispielsweise die untere Jagdbehörde, Stadt-
oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel
auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder
Schädlingsbekämpfer bekannt.
Anmeldung an den Klever Grundschulen für
das Schuljahr 2027/2028 In der Zeit
vom 12.10.2026 bis 06.11.2026 finden die
Anmeldetermine an den Klever Grundschulen
für das Schuljahr 2027/2028 statt. Jede
Grundschule im Stadtgebiet nimmt Anmeldungen
nach vorheriger Terminvereinbarung an
verschiedenen Tagen entgegen.
Erziehungsberechtigte buchen sich einen
Anmeldetermin entweder eigenständig über das
Online-Portal schulbewerbung.de oder treten
zur Terminvereinbarung telefonisch mit der
jeweiligen Schule in Kontakt. Die
Kontaktdaten der einzelnen Schulen sind
nachfolgend aufgelistet. Eine Anmeldung ohne
vorherige Terminvereinbarung ist leider
nicht möglich.
Schultaschen
Willibrordgrundschule

Mitte Oktober starten in Kleve die
Grundschulanmeldungen für das kommende
Schuljahr.
Alle
Erziehungsberechtigten werden darum geben,
zum Aufnahmegespräch ihr Kind, ein Foto
ihres Kindes, die Geburtsurkunde ihres
Kindes sowie die ausgefüllten
Anmeldeunterlagen der jeweiligen Schule
mitzubringen. Die auszufüllenden
Anmeldeunterlagen sowie alle weiteren
Informationen zur Grundschulanmeldung sind
auf den Internetseiten der einzelnen Schulen
hinterlegt.
Die Anmeldetermine und
Kontaktdaten im Überblick Städt.
Gemeinschaftsgrundschule Montessorischule
Kleve Spyckstraße 24 Telefon:
02821/711440 Homepage:
www.montessorischule-kleve.eu E-Mail:
sekretariat@montessorischule-kleve.eu
Mo. 12.10.2026 Do. 15.10.2026 Fr.
16.10.2026 Nur nach vorheriger
Vereinbarung! Kath. Bekenntnisgrundschule
Willibrordschule Kellen
Kath.
Bekenntnisgrundschule Willibrordschule
Kellen Overbergstraße 1 Telefon:
02821/9689 Homepage:
www.willibrordschule-kleve.de E-Mail:
sekretariat@willibrordschule.nrw.schule
Mo. 12.10.2026 Di. 13.10.2026 Mi.
14.10.2026 Do. 15.10.2026
Nur nach
vorheriger Vereinbarung! Kath.
Bekenntnisgrundschule Johanna-Sebus Rindern
Kath. Bekenntnisgrundschule Johanna-Sebus
Rindern
Hohe Straße 116 Telefon:
02821/3512 Homepage: www.gs-rindern.de
E-Mail: sebus.gs.rindern@kleve.de Di.
13.10.2026 Mi. 14.10.2026 Nur nach
vorheriger Vereinbarung! Städt.
Gemeinschaftsgrundschule An den Linden
Städt. Gemeinschaftsgrundschule An
den Linden Lindenallee 54 Telefon:
02821/806150 Homepage:
www.ggs-an-den-linden-kleve.de E-Mail:
sekretariat@ggs-adl-kleve.nrw.schule
Di. 13.10.2026 Di. 03.11.2026 Nur
nach vorheriger Vereinbarung! Kath.
Bekenntnisgrundschule Marienschule Materborn
Königsallee 169 Telefon: 02821/24493
Homepage: www.marienschule-kleve.de
E-Mail: 108959@schule.nrw.de Mo.
12.10.2026 Di. 13.10.2026 Mi.
14.10.2026 Nur nach vorheriger
Vereinbarung! Städt.
Gemeinschaftsgrundschule Karl-Leisner-Schule
Städt. Gemeinschaftsgrundschule
Karl-Leisner-Schule Klombeckstraße 79
Telefon: 02821/40727 Homepage:
www.karl-leisner-schule.de E-Mail:
108923@schule.nrw.de Di. 13.10.2026
Mi. 14.10.2026 Nur nach vorheriger
Vereinbarung! Kath. Bekenntnisgrundschule
St. Michael Reichswalde Mönnekenwald 1a
Telefon: 02821/3980650 Homepage:
www.grundschule-reichswalde.de E-Mail:
sekretariat@grundschule-reichswalde.de
Mo. 02.11.2026 Di. 03.11.2026 Mi.
04.11.2026 Do. 05.11.2026 Nur nach
vorheriger Vereinbarung!

NRW: Rückgang der
Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026 fort
* Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr
2026 um rund 42.000 Personen * Negativer
Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu
Bevölkerungsrückgang * 118 NRW-Gemeinden mit
Bevölkerungszuwachs
Am 30. Juni 2026
lebten in Nordrhein-Westfalen 17.944.273
Menschen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um
41.941 (−0,23 %) niedriger als zum Jahresende
2025. Damals wohnten erstmals seit 2022 wieder
unter 18 Millionen Personen in NRW.
Der
Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich
somit fort. Negativer Wanderungssaldo und
Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang
Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen
aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland
fort als umgekehrt. Dabei wurden – mit Ausnahme
von März und April – jeden Monat
Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich:
Im 1. Halbjahr 2025 lag der Wanderungssaldo mit
+18.577 noch deutlich im Plus.

Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt
das Statistische Landesamt darüber hinaus ein
Geburtendefizit von 40.915 Personen. Das
bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder
geboren wurden. Diese Entwicklung ließ sich
bereits in den Vorjahren beobachten.
Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt
in NRW Bei den größten Städten
Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen
in der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472
Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt
in NRW, gefolgt von Düsseldorf (619.123),
Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste
Gemeinde im Land ist weiterhin die Stadt
Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.253,
gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der
Stadt Heimbach (4.438).
Größter
prozentualer Bevölkerungszuwachs in der Gemeinde
Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten
118 Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen
Bevölkerungszuwachs. Die größten prozentualen
Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %),
Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %).
Die deutlichsten Rückgänge der Bevölkerung gab
es in den Gemeinden Horstmar (−14,90 %), Weeze
(−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)
NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt
im 1. Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen
* Erstmals leichter Anstieg nach vier
Jahren Rückgang * Erze, Steine und Erden
wurden am häufigsten umgeschlagen *
Niedrigster Güterumschlag der letzten fünf Jahre
im Juni 2026
In den
nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im
1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen
Güter umgeschlagen. Wie das Statistische
Landesamt anlässlich des Weltschifffahrtstages
am 24. September mitteilt, lag der Güterumschlag
der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem
Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums.
Damit hat sich die rückläufige Entwicklung der
vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.

Güterumschlag von Erzen, Steinen und
Erden um knapp 5 % gestiegen 71,9 % der im
1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten
aus vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen
waren Erze, Steine und Erden, das sind 5,2 %
mehr als im gleichen Zeitraum 2025;
10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und
Mineralölerzeugnisse (−2,0 %); 6,2 Millionen
Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %)
und 5,4 Millionen Tonnen chemische
Erzeugnisse (−0,5 %).

Juni 2026 mit niedrigstem
Güterumschlag im Fünfjahresvergleich Bei
der Betrachtung der ersten 6 Monate der
vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass
der Güterumschlag jeweils im März mit
durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten
ausgefallen ist; die einzige Ausnahme war im
Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.
Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im
Juni verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar
2025 (7.900 Tonnen). Im Juni dieses Jahres wurde
mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im
Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.
Bei der Anzahl der
Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im
1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein
eindeutiges Muster erkennen: Während in den
Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten
Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die
meisten Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat
Mai (etwa 6.600 Schiffe) und in diesem Jahr im
Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu
verzeichnen.
Grundsätzlich werden bei
niedrigen Pegelständen Güterschiffe weniger
beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche
Gütermenge transportieren zu können, sind
häufigere Fahrten erforderlich. Vor dem
Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer dieses
Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni
erste Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in
NRW erkennbar.

Moers:
Die Staatsschulden explodieren - Wie schütze
ich mein Vermögen? Die Verschuldung
vieler Staaten weltweit nimmt exponentielle
Ausmaße an. Wie lange können zu zahlende
Zinsen noch getragen werden und wann könnte
eine Zahlungsunfähigkeit eintreten? Was
passiert bei einem „Reset“ (Währungsreform)
und welche staatlichen Maßnahmen werden
ergriffen?
Vor allem interessiert
die Bürgerinnen und Bürger wie sie ihr
Vermögen (falls überhaupt möglich) schützen
können und welche Anlageformen hierzu am
besten geeignet sind.
Der Kurs zeigt
die Entwicklungen aus historischer Sicht bis
in die aktuelle Zeit auf und ist für alle
geeignet (auch ohne finanzielle
Vorkenntnisse), die sich auf den Tag X
vorbereiten wollen und hierzu konkrete
Vorschläge erwarten. Eine Anmeldung ist
erforderlich. Kurs-Nr.: I10340
Teilnahmegebühr: 7 Euro Dozent: Udo
Nienhuysen
Moers: Sicher mit KI arbeiten -
Datenschutz, EU AI Act und Praxis-Tipps für
den Beruf Darf ich Kundendaten in
ChatGPT eingeben? Was passiert, wenn ich
einen Vertrag bei ChatGPT hochlade? Welche
Informationen aus Büro oder Behörde dürfen
überhaupt mit einer KI verarbeitet werden?
Diese offenen Fragen haben heute viele
Beschäftigte. Der Vortrag gibt klare
Antworten – verständlich und mit konkreten
Beispielen.
Nach einer kurzen
Einführung, was Künstliche Intelligenz und
Sprachmodelle (LLMs) eigentlich sind, lernen
Sie die Risikoklassen des EU AI Act kennen.
Schwerpunkt: Was dürfen Sie konkret eingeben
– und was nicht? Wie schützen Sie
Geschäftsgeheimnisse und personenbezogene
Daten?
Mit Live-Beispielen aus Beruf
und Verwaltung. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Kurs-Nr.: I50129
Teilnahmegebühr: 7 Euro Referent: Michael
Hanssen. Veranstaltungsdatum
22.09.2026 - 19:00 Uhr - 20:30 Uhr.
Veranstaltungsort Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers: Solarstrom für alle
(online) Solarstrom für das
Eigenheim hilft dabei, Energiekosten zu
sparen und die Umwelt zu schonen. Kleines
SteckerPV-Gerät oder Anlage auf dem Dach,
Speicher in den Keller, Elektroauto und
Wärmepumpe selbst versorgen: die
Möglichkeiten sind vorhanden.
Energieberater Akke Wilmes von der
Verbraucherzentrale NRW bringt Ihnen das
Thema näher. Wie die Sonne in den „Tank“
oder Speicher kommt und was dabei zu
beachten ist stellt er in seinem Vortrag
vor. Von Fragen nach der angemessenen
Anlagengröße und der richtigen Ladeleistung
bis zu Kosten werden viele, wichtige und
interessante Aspekte thematisiert.
Der Vortrag richtet sich an alle Bürgerinnen
und Bürger, die Solarstrom produzieren und
nutzen wollen. Es besteht Raum für
individuelle Fragen. Kurs-Nr.: I10442
Teilnahmegebühr: unentgeltlich
Referent: Akke Wilmes In Kooperation mit der
Verbraucherzentrale NRW
Moers: Die 7 größten Fehler bei
der Kapitalanlage Sie lernen in
diesem Vortrag, was Sie bei der Anlage von
Geld grundsätzlich vermeiden sollten, warum
ein einzelner Fehler Ihr ganzes
Kapital/Lebenswerk zerstören kann und warum
die Geschichte von den Eiern im Korb auch
bei der Geldanlage wichtig ist. Kennen Sie
schon den Unterschied zwischen aktiv und
passiv gemanagten Fonds oder die große
Gefahr von Klumpenrisiken?
Im
Vortrag erfahren Sie, was es damit auf sich
hat. Sie werden anhand eines Kurzvideos
erarbeiten, wie Ihr Gehirn in Kapitalmärkten
arbeitet und welche emotionsgeladene
Handlungen hieraus erfolgen. Was das alles
mit Medien aus TV und Internet zu tun hat,
wird Ihnen ebenfalls aufgezeigt sowie die
Gefahr von Interessenkonflikten bei der
"Anlageberatung".
Ein spannender
Vortrag für alle, die Fehler bei der
Geldanlage vermeiden möchten und zukünftig
mehr aus ihrem Ersparten machen wollen. Eine
Anmeldung ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10342 Teilnahmegebühr: 7 Euro
Referent: Udo Nienhuysen
Moers: Kunst im Ohr – Ein
Livestream für alle Sinne Von
München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen!
Seien Sie dabei, wenn sich drei Freundinnen
und Freunde der Kunst zusammenfinden und
über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen
Pinakothek in München und aus der Hamburger
Kunsthalle austauschen.
Teil 3 der
Reihe KUNST IM OHR. Andrea Weniger leitet
die Bildung und Vermittlung an der Hamburger
Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der
Neuen Pinakothek in München. Beide sind
Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung
in der Kunstvermittlung.
Claudia
Böhme ist Historikerin und Expertin für
kulturelle Angebote für Menschen mit
Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen
Pinakothek in München und der Hamburger
Kunsthalle. Kurs-Nr.: I20600A
Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozentin: Dr.
Andrea Weniger Event details
Veranstaltungsdatum 23.09.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungsort online
Digital älter werden in Moers:
Nutzen Sie schon die App "Gut versorgt in
Moers"? Im Alter digital! Die
vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig
bedienbare digitale Angebote für ältere
Menschen sind. Deshalb stellt die Leitstelle
Älterwerden der Stadt Moers die kostenlose
App vor und unterstützt Sie bei Installation
und Bedienung.
Es wird empfohlen,
die App vor der Veranstaltung über den im App
Store (Apple) oder im Google Play
Store (Android) herunterzuladen. Das
Angebot richtet sich an Bürgerinnen und
Bürger der Stadt Moers ab 55 Jahren. Bitte
bringen Sie Ihr Tablet oder Smartphone mit.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10253
Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozentin: Pia
Kegel In Kooperation mit der Leitstelle
Älter werden. Veranstaltungsdatum 24.09.2026
- 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers
Solarpark Mühlenfeld
Mit dem Solarpark Mühlenfeld in
Neukirchen-Vluyn hat Enni 2013 auf dem
Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes
ein bundesweit viel beachtetes regeneratives
Erzeugungsprojekt der Energiewende am
Niederrhein umgesetzt. Rund 3,5 Millionen
Euro wurden dort über die
Tochtergesellschaft enni Solar investiert
und auf einer rund elf Fußballfelder großen
Fläche in Sichtweite zur Alten Mühle in der
Dong eine der größten
Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen am
Niederrhein errichtet.
Nahezu
einzigartig ist der Solarpark aber, weil er
sich harmonisch in das natürliche Umfeld der
Dong einbettet. So werden Teilnehmende das
Zusammenspiel zwischen dem 14.608 Module
umfassenden grünen Kraftwerk und der Flora
und Fauna des Geländes erleben. 2016 erhielt
der Solarpark mit seinem integrierten
Energielehrpfad den Deutschen Solarpreis.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10436B
Teilnahmegebühr: unentgeltlich
Teilnehmer: (ab 15 Personen)
Dozent: Alexander Liebe In Kooperation mit
der Enni. Veranstaltungsdatum 24.09.2026 -
15:45 Uhr - 16:45 Uhr. Veranstaltungsort
Grafschafter Straße 5, 47506
Neukirchen-Vluyn.
Kleve feiert die Nacht der
Jugendkultur: „nachtfrequenz“ am 26.
September Am Samstag steigt in Kleve
die Nacht der Jugendkultur. Das Plakat wurde
von den Kooperationspartnern KI-generiert.
Musik, Tanz, Kreativität und jede Menge
Spaß: Am Samstag, 26. September 2026, findet
in der Joseph-Beuys-Gesamtschule,
Ackerstraße 80 in Kleve, die Klever Nacht
der Jugendkultur „nachtfrequenz“ statt.
Eingeladen sind alle Jugendlichen ab 12
Jahren. Los geht es um 18 Uhr, der Eintritt
ist kostenlos.
Die Veranstaltung wird
vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt
Kleve gemeinsam mit den Kooperationspartnern
MoveFactory, Theater im Fluss und Electric
Visions Cleve sowie weiteren Mitwirkenden
gestaltet. Die Besucherinnen und Besucher
erwartet ein abwechslungsreicher Abend zum
Mitmachen, Ausprobieren und gemeinsamen
Erleben.

Von 18:00 bis 20:00 Uhr stehen bei
„Chill-and-Fun“ zahlreiche Aktionen auf dem
Programm: unter anderem Tanz- und
Karaoke-Angebote, eine Fotobox, Schach,
Kreativangebote, PlayStation und
Glitzertattoos. Auch für das leibliche Wohl
ist gesorgt. Angeboten werden unter anderem
Hotdogs, Slush-Eis, Popcorn und alkoholfreie
Cocktails. Alle Besucherinnen und Besucher
erhalten außerdem einen Gutschein für einen
kostenlosen Snack und ein kostenloses
Getränk.
Ab 20 Uhr beginnt die
„Mix-and-Match-Show“. Bei Tanz und Gesang
dürfen sich die Gäste auf ein vielfältiges
und überraschendes Bühnenprogramm freuen.
Wer selbst Lust hat, auf der Bühne
mitzuwirken und einen Beitrag zur Show zu
leisten, kann sich bei Florieke
Berger-Scheepens per E-Mail anmelden:
florieke.berger-scheepens@kleve.de.
Die „nachtfrequenz“ ist ein Angebot der
Nacht der Jugendkultur in
Nordrhein-Westfalen und wird in Kleve
gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt.
Alle Jugendlichen ab 12 Jahren sind herzlich
eingeladen, einen besonderen Abend voller
Kultur, Begegnung und guter Stimmung zu
erleben. Wir freuen uns auf euch!

Hintergrund: nachtfrequenz – Nacht der
Jugendkultur Die nachtfrequenz – Nacht
der Jugendkultur ist das größte vernetzte
Jugendkultur-Projekt bundesweit. Sie wird
veranstaltet von der Landesvereinigung
Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V. und findet
statt mit Unterstützung der
Landesarbeitsgemeinschaften der Kulturellen
Jugendarbeit und der Jugendkunstschulen
Nordrhein-Westfalens.
Im Jahr 2026
nehmen 106 Städte und Gemeinden in ganz NRW
teil. Die nachtfrequenz – Nacht der
Jugendkultur wird gefördert vom Ministerium
für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung,
Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Kinder-
und Jugendförderplans.
Besondere Angebote am OMT
(27.09.26) im Deichdorfmuseum Bislich
Einladung Deichdorfmuseum zum Offenen
Museumstag der Lippe-Issel-Niederrhein 2026
Am "Offenen Museumstag der
Lippe-Issel-Niederrhein-Region" (OMT) bietet
auch das Deichdorfmuseum in Bislich wieder
ein besonderes Programm für kleine und große
Besucher*innen!

Ab 11 Uhr hat das Museum an der Dorfstraße
24 in 46487 Wesel am Sonntag den 27.09.2026
geöffnet. Alles steht im Zeichen des
Apfels! Von 11.00- ca. 13.00 Uhr ist zu
Erleben, wie früher auf den Dörfern im
Hofbackofen Brot und diesmal sogar lecker
Apfelkuchen gebacken wurde! Die Backgruppe
ist aktiv und später kann auch probiert
werden!
Von 11.00-17.00 Uhr können
Kinder im Deichdorfmuseum die Vögel
kennenlernen, die gerne Äpfel essen. Bemale
im Museum einen eigenen Sticker mit dem
kleinen Rotkelchen und nimm 'ihn später mit
nach Hause! Bastele Dir einen lustigen Apfel
mit Löchern und entscheide selbst, wo der
Wurm lang will! Alles solange Vorrat
reicht.
Ab 14.30 Uhr (bis 15.30
Uhr) ist zusätzlich die Stadtentdeckerin im
Deichdorfmuseum und bietet ein Spielprogramm
an. Es ist auch der letzte Besuchstag der
Sonderausstellung "Spiel! Ein Wort - viele
Jahrhunderte" zu Spielgeschichten am
Niederrhein.
Dazu bietet das
Deichdorfmuseum an diesem Museumssonntag
offene Führungen (ohne Voranmeldung) an:
12.30 Uhr Offene Führung zur Ausstellung
„Spiel! Ein Wort – viele Jahrhunderte 15.00
Uhr Offene Führung zu den Museum-Highlights
16.00 Uhr Letzte(!)
Offene Führung
zur Ausstellung „Spiel! Ein Wort – viele
Jahrhunderte Der Eintritt ist frei, aber
die Ehrenamtlichen des Museums freuen sich
natürlich über Spenden! Brave Hunde an der
Leine können mitgebracht werden. Ob man
"Apfelfan" ist oder nicht, das Museum im
Rheindorf Bislich bietet ein buntes
Programm. Gerne mal vorbeikommen!
Zukunft des Älterwerdens in
Moers: Mitreden, mitdenken, mitgestalten
Wie sieht ein gutes Leben im Alter in Moers
aus? Welche Orte, Angebote und Möglichkeiten
sind im eigenen Stadtteil wichtig – und was
fehlt vielleicht noch? Bei einer
Veranstaltung am Donnerstag, 1. Oktober,
können Interessierte ihre Erfahrungen,
Wünsche und Ideen einbringen.
Unter
dem Motto ‚Mitreden. Mitdenken.
Mitgestalten.‘ lädt die Fachstelle Leben im
Alter der Stadt gemeinsam mit der Caritas
Moers - Xanten von 18 bis 20 Uhr ins Forum
Hülsdonk, Schwanenring 5, ein (Einlass ab
17.30 Uhr). Der Abend bietet Gelegenheit zum
Austausch und dazu, gemeinsam Ideen für das
Älterwerden in Moers zu entwickeln. Dabei
geht es unter anderem um Lebensqualität im
Stadtteil, wichtige Orte, Freizeitgestaltung
und passende Angebote.
Formen des Miteinanders entwickeln Mehr
als ein Drittel der Moerser Bevölkerung ist
heute 60 Jahre und älter. „Älterwerden ist
dabei vielfältiger geworden. Viele Menschen
bleiben länger aktiv und möchten ihr Leben
selbstbestimmt gestalten“, stellt Valerie
Carré, Fachstelle Leben im Alter, fest.
Diese Erfahrungen und Potenziale möchte die
Stadt stärker einbeziehen.
Die
Veranstaltung ist aus dem Modellprojekt
Moers-Mitte und der ‚Umfrage 60plus – Leben
in Moers‘ entstanden. Ziel ist es, gemeinsam
mit den Menschen neue und passende Formen
des Miteinanders zu entwickeln. Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine
Anmeldung ist erforderlich.
Moers: Bürgermeisterin gegen
Weltladen: Wer bringt mehr auf die Waage?
Am Freitag, 18. September
stellte sich Bürgermeisterin Julia Zupancic
einer ungewöhnlichen Herausforderung. Im
Rahmen der Fairen Wochen wettete der
Weltladen gemeinsam mit der Steuerungsgruppe
Fairtrade Town, dass das Gewicht der am
Freitag verkauften fair gehandelten Waren am
Ende größer sein würde als das Körpergewicht
der Bürgermeisterin.

(Foto: pst).
Um es dem Weltladen
nicht allzu leicht zu machen, erschien sie
bestens gerüstet für den Winter: Stiefel,
Wintermantel, Schal und Mütze sorgten für
zusätzliches Gewicht auf der Waage – 68,5
Kilogramm. Der Wetteinsatz kann sich sehen
lassen: Sollte die Julia Zupancic die Wette
verlieren, übernimmt sie im November eine
Schicht im Weltladen und bedient die
Kundschaft höchstpersönlich.
Verliert hingegen der Weltladen, spendet er
zehn fair gehandelte Frisbeescheiben von
Ticket to the Moon an eine gemeinnützige
Organisation in Moers. Bei dieser Wette
zählt jedes Gramm – und am Ende gewinnt in
jedem Fall der faire Handel. Im Anschluss an
diese Aktion präsentierten Schülerinnen und
Schüler des Gymnasiums In den Filder Benden
im Rahmen eines kleinen Stadtrundgangs faire
Kleidung aus dem Weltladen.
Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK
startet neuen Personalentwicklungs-Lehrgang
Gute Mitarbeiter sind ein
entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre
Stärken erkennt und gezielt fördert, hält
wichtiges Wissen im Unternehmen und macht
sein Team fit für neue Aufgaben. Die
Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 26.
Oktober bis 17. Dezember den
Online-Zertifikatslehrgang „Professionelle
Personalentwicklung“ an. Der Lehrgang
umfasst alle Bereiche einer ganzheitlichen
Personalentwicklung.
Die Teilnehmer
lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu
fördern und Potenziale einzuschätzen.
Außerdem erfahren sie, wie sie passende
Weiterbildungen entwickeln und ihre
Coaching- und Beratungskompetenzen stärken.
So können sie Mitarbeiter gezielt fördern
und zugleich die Leistungsfähigkeit und den
Zusammenhalt im Unternehmen stärken.
Die Veranstaltung läuft vom 26. Oktober
bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind
montags und dienstags jeweils von 14 bis 18
Uhr. Der Lehrgang findet digital statt.
Weitere Informationen gibt es bei
IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203
2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter:
ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.
Woche des Wohneigentums: Kostenlose
Webinar-Reihe für Hausbesitzer
Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen -
Verband Wohneigentum informiert ab 28.
September Wie übergebe ich mein Haus
sinnvoll an die nächste Generation? Wie
schütze ich mein Zuhause vor Einbrechern und
vor Starkregen? Und wie lässt sich die
eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen?
Antworten auf diese Fragen gibt der
gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28.
September bis zum 1. Oktober sowie am 8.
Oktober 2026 in einer kostenfreien
Online-Informationswoche. 5 Abende,
5 Themen In der Woche des Wohneigentums,
die der Verband zweimal im Jahr anbietet,
informiert ein Expertenteam an 5 Abenden
über aktuelle Themen rund um das
Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr,
im Anschluss an die Vorträge beantworten die
Referentinnen und Referenten individuelle
Fragen der Teilnehmenden.
• Die Woche
startet am Montag, 28. September, mit dem
Vortrag „Erbschaft und Schenkungen: Wie
übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die
nächste Generation?". Erläutert wird, was
ohne ein Testament mit dem Nachlass
geschieht und wie sich mit einer
letztwilligen Verfügung von der gesetzlichen
Erbfolge abweichen lässt.
• Am
Dienstag, 29. September, geht es um den
Schutz des eigenen Hauses vor den Folgen des
Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und
Starkregen setzen Gebäude und Gärten
zunehmend unter Druck. Der Vortrag
„Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann
gefördert werden?" zeigt bauliche und
gärtnerische Maßnahmen – von der
Rückstauklappe bis zur Entsiegelung von
Flächen – und erklärt, welche
Fördermöglichkeiten es gibt.
• Wie
sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren
Teilnehmende am Mittwoch, 30. September.
Unter dem Titel „Sicher wohnen:
Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt
der Vortrag Einblicke in aktuelle
Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie
sich Schwachstellen am eigenen Haus erkennen
und beseitigen lassen.
• Am
Donnerstag, 1. Oktober, rückt die
finanzielle Seite des Wohneigentums in den
Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum
als Altersvorsorge strategisch nutzen"
stellt Modelle vor, wie sich das eigene Haus
im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen
lässt. Der Vortrag bietet eine Orientierung
für die individuelle Entscheidung.
•
Den Abschluss bildet eine Woche später, amm
Donnerstag, 8. Oktober, der Vortrag
„Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er
beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz,
Lehm, Hanf oder Stroh, ihre Eigenschaften
bei Dämmwerten, Brandschutz und
Langlebigkeit sowie die Fördermöglichkeiten
für ökologisches Bauen. Teilnahme
und Anmeldung Alle Vorträge finden online
statt, dauern jeweils von 18 bis 19:30 Uhr
und sind für die Teilnehmenden kostenfrei.
Nach jedem Vortrag beantworten die Experten
Fragen der Teilnehmenden. Information und
Anmeldung über die Website wohneigentum.de
oder über diesen
Link.
Kloster Kamp: Herbstpartie

BZ-Fotos baje

Dinslaken übernimmt Staffelstab:
Stadt wird Gastgeberin des Klima.Werk-Forums
2027 Mitarbeitende der
Stadtverwaltung Dinslaken aus den Bereichen
Tiefbau und Stadtplanung sowie der
Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft
(DIN FLEG mbH) haben am 15. und 16.
September am 11. Klima.Werk-Forum der
Zukunftsinitiative Klima.Werk teilgenommen.
Gastgeberin war in diesem Jahr die Stadt
Dorsten. Rund 300 Fachleute aus der
Emscher-Lippe-Region tauschten sich zwei
Tage lang über den klimaresilienten Umbau
ihrer Städte aus.

Am Ende der Veranstaltung übernahm Dinslaken
den Staffelstab: Die Stadt wird im kommenden
Jahr Gastgeberin des 12. Klima.Werk-Forums.
„Ich freue mich, dass Dinslaken die
Gastgeberrolle für das nächste
Klima.Werk-Forum übernimmt. Der Austausch
mit den anderen Kommunen der Region hilft
uns, unsere eigenen Projekte zur
Klimafolgenanpassung weiterzuentwickeln. Wir
zeigen gerne, was wir in Dinslaken bereits
erreicht haben und lernen genauso gerne von
den Erfahrungen der anderen Städte“, sagt
Bürgermeister Simon Panke.
Die Stadt
Dinslaken setzt schon seit einigen Jahren
Maßnahmen der naturnahen
Regenwasserbewirtschaftung um. Beispiele für
bereits umgesetzte Maßnahmen sind: • Am
Baubetriebshof Am Wohnungsbusch wurden
Stellplätze und Dachflächen mit einer
Gesamtfläche von rund 2.100 Quadratmetern
vom Mischwasserkanal abgekoppelt. Das
Regenwasser versickert seitdem über Mulden
in einer belebten Bodenzone.
• An der
Averbruchschule und der benachbarten Kita
Averbruch wurden Hof- und Dachflächen vom
Kanalnetz abgekoppelt. Das Regenwasser
versickert über eine Rigole beziehungsweise
wird in einer Zisterne gesammelt und zur
Bewässerung der Außenanlagen genutzt.
• An der Kreuzung Hünxer
Straße/Gerhard-Malina-Straße entstand eine
Starkregen-Überflutungsfläche mit einem
Rückhaltevolumen von rund 265 Kubikmetern.
Sie schützt den Kreuzungsbereich vor den
Folgen von Extremwetterereignissen, wie sie
die Stadt 2016 bereits erlebt hat.
Mit dem Förderprogramm „Klimaresiliente
Region mit internationaler Strahlkraft“
(KRiS) eröffnen sich für Dinslaken weitere
Möglichkeiten zur Umsetzung von
Klimaanpassungsmaßnahmen. Der Stadtrat soll
am 6. Oktober über die Festlegung zweier
sogenannter Gestaltungsräume in Lohberg-Süd
und Hiesfeld-Nord entscheiden (siehe Vorgang
246/2026 - SD.NET RIM 4 | Stadt Dinslaken).
Im Anschluss erfolgt die Beantragung beim
Fördermittelgeber.
Innerhalb der
Gestaltungsräume können sowohl die Stadt als
auch private Eigentümer*innen von
Fördermitteln für die Abkopplung befestigter
Flächen profitieren – etwa für Entsiegelung,
Dachbegrünung oder den Bau von
Versickerungsmulden. Für die Stadt Dinslaken
bedeutet das Programm nicht nur einen
Beitrag zu mehr Klimaresilienz, sondern auch
finanzielle Vorteile: Bei geplanten
Umgestaltungen in Hiesfeld-Nord lassen sich
investive Baukosten von mehr als 500.000
Euro einsparen.
Über die
Zukunftsinitiative Klima.Werk Die Stadt
Dinslaken ist Teil der Zukunftsinitiative
Klima.Werk, einem regionalen Zusammenschluss
von Städten der Emscher- und Lipperegion
sowie der Emschergenossenschaft und dem
Lippeverband. Ziel ist es, die Städte der
Region gegen die Folgen des Klimawandels wie
Hitze, Starkregen und Trockenheit zu rüsten
und dabei die Lebensqualität zu steigern.
Weitere Informationen gibt es unter
www.dinslaken.de/bauen-planen/anpassung-klimafolgen/zukunftsinitiative-klimawerk
sowie unter www.klima-werk.de.
Wesel: Wochenmarkt-Verlegung
anlässlich des Feiertages am 3. Oktober
Der am Samstag, 03.10.2026, anlässlich des
Tags der Deutschen Einheit ausfallende
Wochenmarkt Wesel-Innenstadt wird auf
Freitag, 02.10.2026, vorverlegt und findet
vormittags in der Zeit von 08:00 Uhr bis
13:00 Uhr statt. Gleichzeitig finden die
Wochenmärkte in Flüren und Obrighoven statt.

Raderlebnistag Niederrhein:
Gewinnerin freut sich über neues Tourenrad
Martina Bohnen aus
Niederkrüchten hatte das nötige Quäntchen
Glück. Der zweite Preis, ein
Restaurant-Gutschein, geht nach Dinslaken.
Martina Bohnen ist bei ihrer Ankunft im
Hotel Papillon voller Vorfreude: „Wir sind
zweiradverrückt“, stellt die 62-Jährige aus
Niederkrüchten gleich lächelnd klar.
Gemeinsam mit ihrem Mann Walter Bohnen
ist sie nach Kempen gekommen, um den
Hauptgewinn abzuholen. Für ihre erfolgreiche
Teilnahme am Gewinnspiel während des
diesjährigen Raderlebnistag Niederrhein
übergaben ihr Martina Baumgärtner,
Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus
(NT), und Brigitte Odinius von der WFG Kreis
Viersen ein hochwertiges Tourenrad von
Radsport Claaßen in Kempen.
„Ein
großer Dank gilt Markus Claaßen, der jedes
Jahr den Raderlebnistag mit einem
wunderbaren Fahrrad als 1. Preis
unterstützt“, so Baumgärtner. Das Ehepaar
Bohnen hatte sich digital für das Event am
5. Juli registriert und mittels Smartphone
und QR-Code an ausgeschilderten Info-Punkten
viele Fragen richtig beantwortet. „Die
digitale Teilnahme hat wieder sehr gut
funktioniert. Wir kannten das schon aus den
letzten Jahren“, erzählt Martina Bohnen.
Auf diese Weise war ihr Name im großen
„Los- Topf“ des Gewinnspiels gelandet. Ein
wenig Glück sorgte dann für den Hauptgewinn,
zu dem auch Ariane Müller von der Stadt
Kempen, Radhändler Markus Claaßen, Peter
Nieskens vom Unternehmerkreis Kempen (UKK)
sowie die Papillon-Betreiber Carolin Schäfer
und Marc Schneidereit herzlich gratulierten.
Die Niederkrüchtenerin will das neue
Fahrrad nun direkt für längere und kürzere
Wege nutzen.Zusätzlich haben Martina und
Walter Bohnen auch noch jeweils ein Fahrrad
mit elektrischer Unterstützung. Beide radeln
sehr gerne und gehen diesem Hobby bei vielen
Gelegenheiten nach. Beim Raderlerbnistag
hatten sie sich eine Tour durch
Niederkrüchten und Brüggen ausgesucht.
„Einige Tage später haben wir dann noch
den Heinsberger Raum erkundet, weil uns
diese Tour besonders interessierte“, erzählt
Walter Bohnen. Wie die Bohnens, nehmen auch
Silke und Stefan Völlings aus Dinslaken seit
Jahren am Raderlebnistag Niederrhein teil.
Und diesmal konnte sich die 58-Jährige im
Nachgang über den 2. Preis freuen: ein
4-Gang-Menü für zwei Personen vom Restaurant
„Alt Derp“ in Kevelaer. „Dafür habe ich
fleißig Punkte gesammelt“, erzählt Silke
Völlings.
Fast 50 Kilometer hatte
sie in einer kleinen Radler-Gruppe zwischen
Voerde, Hünxe, Wesel und Dinslaken
zurückgelegt und Fragen an den Info-Punkten
beantwortet. „Auf diese Weise haben wir
zugleich einige tolle Sehenswürdigkeiten in
unsere Region kennengelernt, die uns vorher
gar nicht bekannt waren“, so Silke Völlings.
Die zwei weiteren Preise, ein Wertgutschein
in Höhe von 100 Euro von Möbel Kleinmanns in
Kleve und eine NiederrheinCard 365, gehen
nach Emmerich bzw. Goch.
„Der
diesjährige Raderlebnistag hat erneut auf
eindrucksvolle Weise gezeigt, welch hohen
Stellenwert das beliebteste
Fortbewegungsmittel am Niederrhein hat“,
sagt Martina Baumgärtner. Mehr als fünfzig
Kommunen hatten sich am Event beteiligt.
Eine starke Premiere feierte in diesem Jahr
die Spendenaktion zugunsten der „Stiftung
RTL – Wir helfen Kindern e.V. “. „Die
Aktion läuft noch. Weiterhin kann für einen
guten Zweck gespendet werden“, betont
Baumgärtner.
www.niederrhein-tourismus.de

Martina und Walter Bohnen (vorne) haben das
neue Tourenrad in Kempen abgeholt. Mit ihnen
freuten sich: (v.l.): Brigitte Odinius (WFG
Kreis Viersen), Ariane Müller (Stadt
Kempen), Marc Schneidereit (Hotel Papillon),
Radhändler Markus Claaßen, Peter Nieskens
(Unternehmerkreis Kempen), Martina
Baumgärtner (Niederrhein Tourismus) und
Carolin Schäfer (Papillon). Foto: WFG
Stauprognose 25. bis 27.
September Sommerferien vorbei,
Staugefahr geht zurück / Ausflugsverkehr
sorgt regional weiter für volle Straßen
Auch wenn die Staugefahr auf den
Fernstraßen am kommenden Wochenende
insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter
weiterhin mit viel Ausflugs- und
Wanderverkehr in Richtung Süden, in den
Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den
Küsten und Seen gerechnet werden. Vor allem
am Freitagnachmittag ist der übliche
Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und
Sonntagvormittag kommen Ausflügler hinzu.
Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten
Nachmittag bis in den Abend hinein für volle
Straßen.
Zusätzliche
Verkehrsbelastungen sind wegen des
Oktoberfests in und um München sowie wegen
des Cannstatter Wasens in der Region
Stuttgart zu erwarten. Die Bautätigkeit
auf den Autobahnen bleibt hoch: Bundesweit
gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die
für Behinderungen und Engpässe sorgen.
Besonders staugefährdete deutsche
Autobahnen: • A1 Fehmarn – Lübeck –
Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster –
Dortmund – Köln • A2 Dortmund – Hannover
– Braunschweig – Magdeburg • A3
Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg –
Nürnberg – Passau • A4 Heerlen/Aachen –
Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden –
Görlitz • A5 Heidelberg – Karlsruhe –
Basel sowie Kassel – Frankfurt • A6
Mannheim – Heilbronn • A7 Flensburg –
Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda –
Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte • A8
Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München •
A10 Berliner Ring • A44 Kassel – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz –
Ludwigshafen • A72 Zwickau – Chemnitz
• A96 Lindau – München • A99 Autobahnring
München
Auch im benachbarten Ausland
kann es streckenweise Verzögerungen geben.
In Österreich sorgen Baustellen und
Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn
(A10), der Karawankenautobahn (A11), der
Inntalautobahn (A12) sowie der
Rheintalautobahn (A14) teilweise für
Behinderungen. Auf der Brennerautobahn A13
kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke
weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck
und dem Brenner. Ebenfalls staugefährdet ist
die Fernpass-Bundesstraße (B179).
In
der Schweiz können folgenden
Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1
zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen,
die A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso
(Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel,
Zürich und Chur und die A13 zwischen Bregenz
und Chiasso (San-Bernardino-Route).
In Italien sind insbesondere auf der Strecke
von der Schweizer Grenze über Mailand nach
Genua (A9/A7) sowie auf der Brennerroute
(A22) Verzögerungen zu erwarten. Aufgrund
der Grenzkontrollen können bei der Einreise
nach Deutschland Wartezeiten entstehen.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.adac.de.

NRW: Zahl der Pflegebedürftigen
mit Bezug von Hilfe zur Pflege stieg 2025
das dritte Jahr in Folge
109.325 Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe
zur Pflege (+ 5 % gegenüber 2024) * 83 %
der Empfängerinnen und Empfänger erhielten
diese Leistung in Einrichtungen wie z. B.
Pflegeheimen * Zwei Drittel der
Leistungsbeziehenden waren weiblich
Im Jahr 2025 erhielten
109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen
Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel des
Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII). Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, waren
das 5 % mehr als im Vorjahr. Damit ist die
Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von
Sozialhilfe in Form von Hilfe zur Pflege das
dritte Jahr in Folge gestiegen.
Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn
die Kosten der notwendigen Pflege, die nicht
durch Leistungen der Pflegeversicherung
gedeckt sind, von der pflegebedürftigen
Person und deren unterhaltspflichtigen
Angehörigen nicht aus eigenen Mitteln
getragen werden können.
Mehrheit der
Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege
in Einrichtungen Mit 83 % der Personen, die
Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die
Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen,
z. B. einem Pflegeheim. Im Jahr 2025 waren
das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als
ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der
Pflegebedürftigen in Einrichtungen mit Bezug
von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in
Folge gestiegen.
Im Jahr 2022 sank
die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger
von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nach
der Einführung des Leistungszuschlags der
Pflegekassen für Pflegebedürftige in
vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023
stieg sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an
und lag 2025 um 2 % höher als 2021.

Weiterer Anstieg auch bei der
Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen
Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur
Pflege außerhalb von Einrichtungen bezogen,
das waren 4 % mehr als im Vorjahr. Die am
häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von
Einrichtungen war das Pflegegeld für die
häusliche Betreuung und Pflege etwa durch
Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen
erhielten.
An zweiter Stelle folgte
die häusliche Pflegehilfe als
Pflegesachleistung z. B. durch einen
ambulanten Pflegedienst, die 2025 für 9.610
Personen gewährt wurde. Beide Leistungsarten
können auch kombiniert werden. Zwei Drittel
der Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 %
der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege
im Jahr 2025 waren weiblich.
Bei der
Hilfe zur Pflege in Einrichtungen lag der
Anteil der Empfängerinnen mit 67 % höher als
bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von
Einrichtungen mit 65 %. Empfängerinnen waren
mit einem Alter von 83 Jahren
durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die
Empfänger mit 74 Jahren. Insgesamt lag das
Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug
von Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.
Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege in
Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren
durchschnittlich älter als Menschen mit
Bezug von Hilfe zur Pflege außerhalb von
Einrichtungen, deren Durchschnittsalter
betrug 73 Jahren.
Umzüge
innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur
bei den 18- bis unter 25-Jährigen
Wanderungsgewinne * Seit 2017
verlieren Großstädte Einwohnerinnen und
Einwohner an vorstädtische und ländliche
Kreise * 428.000 Menschen zogen jährlich
im Durchschnitt innerhalb NRWs über die
Kreisgrenzen um * Ein Viertel der
Landesbinnenwanderung erfolgte durch
Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es
über ein Drittel
Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den
NRW-Großstädten in städtische oder
ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise
innerhalb NRWs um als umgekehrt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, lag der
Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren
2017 bis 2024 durchgängig im negativen
Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je
1.000 Einwohner/-innen.
Von 2010 bis
2016 verzeichneten die Großstädte jedes Jahr
noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und
+1,6 Personen je 1.000 Einwohner/-innen.
Demgegenüber verzeichneten die städtischen
Kreise seit 2014 und die ländlich bis
vorstädtisch geprägten Kreise seit 2017
wieder Wanderungsgewinne.
Insbesondere Familien zog es verstärkt aus
den Großstädten in die städtischen und
ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei
den 18- bis unter 25-Jährigen konnten die
Großstädte weiterhin Wanderungsgewinne
verbuchen.
Weitere
regionale Ergebnisse zur
Landesbinnenwanderung sowie methodische
Erläuterungen finden Sie in der neuen
Veröffentlichung „Wohin
ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends
und Entwicklungen in den Jahren 2010 – 2024”.

428.000 Menschen zogen jährlich
im Durchschnitt innerhalb von NRW über die
Kreisgrenzen um In den Jahren 2010 bis
2024 zogen in jedem Jahr durchschnittlich
etwa 428.000 Menschen innerhalb der
Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen
um. Das entspricht 2,4 % der Bevölkerung.
Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der
Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen
innerhalb des Landes umgezogen sind und
dieser Anteil über die Jahre hinweg
variierte, war der Anteil bei den Deutschen
mit durchschnittlich 2,0 % deutlich geringer
und nahezu konstant.
Ein Viertel der
Landesbinnenwanderung erfolgte durch
Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es
sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der
Jahre 2010 bis 2024 lag der Anteil der
Nichtdeutschen an den
Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.
In den Jahren 2015 (33,4 %) sowie 2023
(37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil
Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von
NRW auf über ein Drittel. Die Entwicklung in
diesen Jahren ist stark durch Schutzsuchende
geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland
nach NRW gekommen sind und sich dann
zeitverzögert durch Umzüge weiter innerhalb
des Landes verteilt haben.
Sozialausschuss tagt am 23.
September Am Mittwoch, den 23.
September 2026, tagt der Sozialausschuss der
Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung
beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Der Sitzungsbeginn wurde damit zeitlich nach
hinten verschoben. Tagesordnungen und
Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen
können grundsätzlich online im
Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.
Moers: Ausschüsse tagen am
25. und 28. September Berichte
erhalten die Mitglieder des Sportausschusses
in der Sitzung am Freitag, 25. September, um
16 Uhr. Weitere Themen sind Anträge auf
finanzielle Unterstützung von Vereinen für
verschiedene Zwecke. Wenige Tage später - am
Montag, 28. September - tagt um 16 Uhr der
Schulausschuss.
Die Mitglieder beraten über die Gewährung
von Zuwendungen. Beispielsweise geht es um
die Durchführung von Angeboten offener
Ganztagsschulen im Primarbereich außerhalb
des Unterrichts. Beide Sitzungen finden
öffentlich im Ratssaal des Rathauses,
Rathausplatz 1, statt.
Kreis Wesel: Woche der
Wiederbelebung - Jetzt AEDs melden
Vom 21. bis 27. September 2026 findet
die Woche der Wiederbelebung statt. Das
Projekt soll zeigen, dass jede Person Leben
retten kann. Ziel der Woche der
Wiederbelebung ist es, Bürgerinnen und
Bürger aufzuklären und zu motivieren, sich
mit lebensrettenden Maßnahmen
auseinanderzusetzen und unverzüglich bei
einem Kreislaufstillstand mit der
Herzdruckmassage zu beginnen.
Ein
wichtiger ergänzender Faktor in der
Wiederbelebung ist die Nutzung von
Defibrillatoren, sogenannten AEDs
(Automatisierter externer Defibrillator).
Bei einem Kreislaufstillstand kann ein AED
ergänzend eingesetzt werden, um durch
Stromabgabe die Erfolgschancen der
Wiederbelegung zu erhöhen. Viele AEDs finden
sich in öffentlichen Gebäuden wie dem
Kreishaus, Rathäusern, Banken oder ähnlichen
Einrichtungen.
Der Kreis Wesel hat
ein AED-Kataster etabliert. Aktuell sind 71
AED dort registriert. Umso mehr AED im
Kataster hinterlegt sind, desto größer ist
die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Notfall
ein AED in der Nähe befindet. Wer einen AED
zur Verfügung stellt, kann sich über das
Formular unter corhelper-App
| Kreis Wesel beim Kreis Wesel melden
und der Standort wird zur Karte
hinzugefügt.
Mit der Ersthelfer-App
„Corhelper“ im Kreis Wesel gibt es eine
Möglichkeit für jede und jeden, sich zu
engagieren. Wer helfen möchte, registriert
sich über die Corhelper-App und wird nach
Überprüfung der Voraussetzungen
freigeschaltet. Corhelper sind volljährig
und beruflich medizinisch tätig oder haben
einen Erste-Hilfe-Lehrgang im Umfang von
mindestens neun Unterrichtseinheiten in den
letzten 24 Monaten absolviert.
Kommt
es zu einem Notruf, der auf einen
Herz-Kreislauf-Stillstand hinweist, wird der
Corhelper über die App informiert. Nimmt der
Ersthelfer die Alarmierung an, leistet er so
lange Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst
eintrifft. Landrat Ingo Brohl betont: „Bei
einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede
Sekunde, deshalb haben wir die
Ersthelfer-App ‚Corhelper‘ eingeführt.
Wenn zusätzlich zur Herzdruckmassage
auch ein AED zum Einsatz kommt, stehen die
Chancen für ein Überleben noch besser.
Deshalb bitte ich Sie: Wenn Sie in Ihren
Räumen einen AED vorhalten, melden Sie ihn
uns bitte. Mit dem Ausbau des Katasters
können die Corhelper im Notfall noch
effizienter helfen.“ Wichtig ist: Die
registrierten Corhelper sind kein
Bestandteil des öffentlichen
Rettungsdienstes, sondern agieren
unterstützend.
Seit Einführung der
App 2021 Haben sich 2.304 Corhelper
registriert, die 2.107 Einsätze angenommen
haben. Jedes Jahr erleiden mindestens
50.000 Menschen in Deutschland einen
Herz-Kreislauf-Stillstand im öffentlichen
Raum, zu Hause oder am Arbeitsplatz. Bei
einem Herz-Kreislauf-Stillstand beginnt das
Gehirn bereits nach nur drei bis fünf
Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu
sterben.
In diesem Zeitfenster kann
mit einer sofortigen Herzdruckmassage ein
Leben gerettet werden. Durch ein sofortiges
Eingreifen erhöhen sich die
Überlebenschancen Betroffener um das
Doppelte bis Dreifache. So können in
Deutschland jährlich etwa 5.000
Menschenleben gerettet werden. Weitere
Informationen zum Thema Reanimation gibt es
unter www.einlebenretten.de und
unter www.kreis-wesel.de/corhelper.
Bürgermeister Simon Panke
und Landrat Ingo Brohl beim Marktgespräch am
23. September in Lohberg Am
Mittwoch, den 23. September sind Landrat
Ingo Brohl und Bürgermeister Simon Panke auf
dem Markt in Dinslaken-Lohberg zu Gast.
Zwischen 9 und 11 Uhr können Besucher*innen
mit den beiden ins Gespräch kommen und
Fragen, Anregungen, Ideen Lob oder Kritik
äußern.
Neben Simon Panke und Ingo Brohl, der auch
Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist,
stehen auch Polizeibeamte der
Kreispolizeibehörde Wesel und Mitarbeitende
aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der
Kreisverwaltung für Gespräche zur Verfügung.
Sie informieren über verschiedene Maßnahmen
zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen
zur Verfügung.
Von der Idee zur Gründung: 1.
Weseler Gründungsabend bietet Orientierung
und Kontakte Wer über eine
Selbstständigkeit nachdenkt oder vor kurzem
gegründet hat, erhält beim 1. Weseler
Gründungsabend am Donnerstag, 24. September
2026, Orientierung, Kontakte und Antworten
auf zentrale Fragen rund um die
Existenzgründung. Die kostenfreie
Veranstaltung findet von 18 bis 22 Uhr im
Gusto by CUBES Wesel statt.

Foto: Rebecca Han Design
Initiiert
wurde der Gründungsabend von der Weseler
Gründungsberaterin Julia Brouns gemeinsam
mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel
und der Niederrheinischen Sparkasse
RheinLippe. Neben einem Impulsvortrag „In 8
Schritten zum eigenen Business“ von Julia
Brouns stehen der persönliche Austausch und
kurze Wege zu den richtigen Ansprechpersonen
im Mittelpunkt.
An verschiedenen
Info-Stationen können sich die Gäste unter
anderem zu Businessplan, Finanzierung,
Förderung, Absicherung und regionalen
Unterstützungsangeboten informieren.
Bürgermeister Rainer Benien unterstützt
den Gründungsabend von Beginn an: „Mit dem
Weseler Gründungsabend möchten wir Menschen
mit unternehmerischen Ideen zeigen, welche
Unterstützung sie direkt hier vor Ort
finden. Wesel verfügt über ein starkes
Netzwerk, das wir an diesem Abend sichtbar
und unkompliziert zugänglich machen.“
Der Gründungsabend richtet sich an
Menschen, die über eine Selbstständigkeit
nachdenken, sich bereits in der Gründung
befinden oder vor Kurzem ein Unternehmen
gegründet haben. Angesprochen sind
Gründerinnen und Gründer aus Dienstleistung,
Handel, Handwerk, freien Berufen und der
Start-up-Szene. Ausdrücklich willkommen sind
auch Interessierte, die noch nicht wissen,
ob eine Selbstständigkeit für sie der
richtige Weg ist.
„Viele Menschen
tragen die Idee einer Selbstständigkeit
schon länger mit sich herum, wissen aber
nicht, was der erste Schritt sein könnte.
Genau dafür ist dieser Abend gedacht.
Niemand muss mit einem fertigen Businessplan
kommen. Entscheidend ist zunächst, die
eigene Idee zu sortieren, Fragen stellen zu
können und die richtigen Ansprechpersonen
kennenzulernen“, sagt Initiatorin Julia
Brouns.
Die Teilnahme am 1. Weseler
Gründungsabend ist kostenfrei. Da die Zahl
der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige
Anmeldung erforderlich. Termin: Donnerstag,
24. September 2026, 18 bis 22 Uhr
Ort: Gusto by CUBES Wesel Information und
Anmeldung: wg.gstfy.de
Anmeldeschluss: Montag, 21. September 2026
Dinslaken: Poetry Slam im Dachstudio am
25. September Die nächste Ausgabe
des Dachstudio Slams Dinslaken steht am
Freitag, 25. September, 19.30 Uhr, vor der
Tür. Sechs Künstlerinnen und Künstler
erhalten die Gelegenheit, das Publikum von
sich und ihren Texten zu überzeugen. Dafür
haben die Künstler pro Text sechs Minuten
Zeit. Es dürfen keine Requisiten verwendet
werden.
Wer am Ende gewinnt,
entscheidet das Publikum. Der Abend wird wie
immer charmant moderiert von Anna Conni und
Tobias Reinartz. Die Türen öffnen sich um 19
Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse
erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der
Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler und
Studenten gibt es einen ermäßigten Eintritt
von 2,50 Euro.
Finissage & Preisverleihung
„Thomas Baumgärtel: Künstlerbananen –
Hommagen an große Künstler“ im Museum
Kurhaus Kleve Die beliebte
Ausstellung „Künstlerbananen – Hommagen an
große Künstler“ geht am Sonntag, den 27.
September 2026, zu Ende, weshalb das Museum
Kurhaus Kleve den Künstler und die
Ausstellung mit einer Finissage feiern
möchte. Thomas Baumgärtel wird noch einmal
im Museum Kurhaus Kleve zu Gast sein und
zusammen mit Direktor Harald Kunde um 15 Uhr
eine Führung durch die beliebte
Bananen-Ausstellung geben.

Im Anschluss zur Führung findet die
Preisverleihung für die Teilnehmende der
NiederrheinTour statt. Es wird zwei
Gewinnspiele für diejenigen Besucher und
Besucherinnen geben, die die meisten der
insgesamt 40 Thomas Baumgärtel-Ausstellungen
gesehen haben. Mehr Informationen zu den
Gewinnspielen finden Sie auf der Webseite
des Museums.
DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN
FOTO. Unter dem Motto: DEIN
WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO bietet das
städtische Museum Wesel einen kostenlosen
Smartphone-Workshop für Jugendliche im Alter
von 13-18 Jahren an. In einem 3-stündigen
Fotoworkshop wird gezeigt, wie man mit dem
eigenen Smartphone richtig gute Fotos machen
kann, indem die Funktionen und auch Tricks
zu Perspektive, Licht, Bildaufbau sowie der
Motivwahl erklärt und ausprobiert werden.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme
nicht erforderlich und benötigt wird
lediglich das eigene Smartphone. Der Kurs
wird stattfinden am Samstag, den 26.
September 2026 um 12:00–15:00 Uhr.
Treffpunkt ist der Eingang des
Kulturzentrums in der Ritterstr. 12 am
Kornmarkt. Bewerben können sich alle
interessierten Jugendlichen bis zum 16.
September 2026 unter
museum@wesel.de.
Die Teilnehmer:
innen Zahl ist begrenzt. Wer sich einen
Platz gesichert hat, erhält vom Museum eine
Anmeldebestätigung per E-Mail. Anschließend
ist der Kreativität der Teilnehmenden keine
Grenze gesetzt. Mit der Aktion „Zeig‘ und
Dein Wesel!“ möchten wir Jugendliche dazu
auffordern, uns Wesel aus der ganz
persönlichen Perspektive zu zeigen.
Mit der Fragestellung „Was bedeutet Wesel
für Dich?“ sollen die Jugendlichen Fotos von
sich selbst, ihrer Umgebung oder von Orten
und Momenten, welche für sie zu Wesel
gehören, machen. Im November 2026 wird das
städtische Museum Wesel die besten der
eingereichten Fotos in einer Ausstellung
zeigen.
Dinslaken: Bürgermeister Panke
liest zur Fairen Woche aus „Ein Brief geht
auf die Reise“ Im Rahmen der
Fairen Woche unter dem diesjährigen Motto
„Fair handeln, Vielfalt erleben“ lädt das
Team der Dinslakener Stadtinformation am
Rittertor am Montag, 21. September 2026, von
15 bis 16 Uhr zu einer besonderen
Vorlesestunde ein. Bürgermeister Simon Panke
liest aus dem Kinderbuch „Ein Brief geht auf
die Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen
und Zuhörer mit auf eine spannende Reise,
die zeigt, wie Freundschaft, kulturelle
Vielfalt und fairer Handel Menschen über
Ländergrenzen hinweg verbinden können.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht
die Geschichte von Rasmus, der sich zum
Geburtstag Vielfaltspuppen wünscht.
Gemeinsam mit den Puppen erhält er einen
Brief von Anoma aus Sri Lanka. Deren Mutter
arbeitet in einer Fairtrade-Kooperative, in
der die Puppen hergestellt werden. Zwischen
den beiden Kindern entsteht eine
Brieffreundschaft, die schließlich bei einem
Besuch in Sri Lanka zu einer persönlichen
Begegnung wird.
Während der
Vorlesestunde werden ausgewählte Passagen
aus dem Buch gelesen. Im Anschluss haben die
Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen und
sich über die Geschichte und ihre
Botschaften auszutauschen. Die Veranstaltung
richtet sich in erster Linie an Vorschul-
und Grundschulkinder sowie deren Eltern,
aber auch ältere Kinder sind herzlich
willkommen.
Begleitend zur
Veranstaltung informiert ein Infotisch über
die Faire Woche, den Fairen Handel und über
Hintergründe und Mitmachmöglichkeiten.
Außerdem präsentiert der Eine-Welt-Laden
eine kleine Ausstellung der handgefertigten
Vielfaltspuppen aus Sri Lanka.
Die
Puppen können vor Ort angeschaut und auch
erworben werden. Da die Teilnehmerzahl
begrenzt ist, ist eine Anmeldung
erforderlich. Diese nimmt das Team der
Stadtinformation am Rittertor gerne
telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail
an stadtinformation@dinslaken.de entgegen.
Die Lesung ist kostenfrei
Kostenlose
Gebäudeenergieberatungen: Energiekarawane
kommt nach Kleve Wie viel
Energie verbraucht mein Haus? Und wie kann
ich Geld und Energie sparen? Antworten auf
diese und viele weitere Fragen rund um den
Energieverbrauch des eigenen Wohngebäudes
sollen Eigentümerinnen und Eigentümer im
Rahmen des Aktionszeitraums der
Energiekarawane in Kleve erhalten.
Das
Projekt für Gebäude im Fokusgebiet südlich
des EOC zwischen Hoffmannallee,
Siegertstraße, Triftstraße und Südstraße ist
Teil der Umsetzung der kommunalen
Wärmeplanung der Stadt Kleve.

Die Energiekarawane ist eine
Energieberatungskampagne, die unabhängige,
professionelle und kostenfreie
Energieberatung direkt zu
Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern nach
Hause bringt. Im Auftrag der Stadt Kleve
besuchen zertifizierte Energieberaterinnen
und Energieberater die Häuser im
berechtigten Gebiet, stellen Schwachstellen
der Gebäudesubstanz fest, erörtern
Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu
Fördermöglichkeiten.
Die Beratung
ist anbieter- und produktneutral und als
eine Leistung der Stadt Kleve kostenfrei.
Wer ist berechtigt und wie funktioniert die
Anmeldung?
Berechtigt sind im anstehenden
Projektzeitraum vom 23. September bis zum
31. Oktober 2026 zunächst Eigentümerinnen
und Eigentümer von Wohngebäuden im Gebiet,
das von der Hoffmannallee, Siegertstraße,
Triftstraße und Südstraße umgrenzt wird.
Berechtigte Personen werden von der
Stadt Kleve angeschrieben und können ihren
Beratungswunsch anschließend an den
Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Christoph
Bors unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de
richten. Die Teilnahme an der Kampagne ist
für berechtigte Eigentümerinnen und
Eigentümer natürlich vollkommen freiwillig
und verpflichtet nicht zur anschließenden
Durchführung von Modernisierungen.

Öffentlicher Auftakttermin am 23. September
2026, 19:00 Uhr Alle Informationen zur
Energiekarawane gibt es auch in einer
kostenlosen öffentlichen Auftakt- und
Informationsveranstaltung zu der Kampagne am
Mittwoch, 23. September 2026, um 19:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle Materborn, Dorfstraße
28, 47533 Kleve. Vor Ort besteht außerdem
die Möglichkeit, die Energieberaterinnen und
Energieberater persönlich kennenzulernen.
Für Rückfragen steht auch der
Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter
unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de
zur Verfügung. Kontaktdaten für Fragen und
Anmeldung Christoph Bors Klimaschutzmanager
der Stadt Kleve Pastor-Leinung-Platz 10
47533 Kleve Tel.: 02821 84 437 E-Mail:
christoph.bors@kleve.de
„Hitzewallungen & Co.:
Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“
Krankenhaus Bethanien lädt zum
Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum
& Brusttag am 23.09.2026 ein
Hitzewallungen quälen viele Frauen nicht nur
in den Wechseljahren selbst. Auch im Rahmen
einer Krebserkrankung können klassische
Beschwerden, wie plötzliche
Schweißausbrüche, ein gestörter Schlaf,
Stimmungsschwankungen oder eine ungewollte
Gewichtszunahme, auftreten.
Welche
Maßnahmen aus der klassischen Medizin und
Naturheilkunde für Linderung sorgen und so
die Lebensqualität von Betroffenen positiv
beeinflussen können und wie praktische
Trainingsbeispiele aussehen, thematisiert
der diesjährige Patientinnentag
Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag.
Die Klinik für Gynäkologie,
Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie &
Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers
lädt alle Interessierten herzlich ein, sich
am Mittwoch, dem 23. September 2026, von 16
bis 19 Uhr in der Kapelle und anschließend
in der Cafeteria des Krankenhauses
(Bethanienstraße 21, 47441 Moers) zu
informieren. Nach einer Begrüßung
durch Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der
Klinik, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut
Raabe, Leitende Oberärztinnen der Klinik,
spricht Dr. Sabine Rudka, Oberärztin der
Frauenklinik, über das Thema „Hitzewellen &
Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“.
Im Anschluss erwarten die
Teilnehmer:innen praktische
Trainingsbeispiele, die von Julia
Raczkowski, stellvertretende Leitung der
Physiotherapie im Krankenhaus Bethanien
Moers, vorgestellt werden. In einem zweiten
Vortrag geht Dr. Dorit Brunotte darauf ein,
wie die Naturheilkunde bei Hitzewellen und
Co. sinnvoll helfen kann. Den Abschluss des
ersten Teils der Veranstaltung bildet ein
Redebeitrag zum diesjährigen 20-jährigen
Jubiläum des Kooperativen Brustzentrums
Linker Niederrhein mit seinen Standorten am
Krankenhaus Bethanien Moers und am
Katholischen Karl-Leisner-Klinikum in Kleve
von Chefarzt Dr. Peter Tönnies.
Anschließend sind alle Teilnehmer:innen zu
einem Austausch und Imbiss in die Cafeteria
des Krankenhauses eingeladen. Außerdem gibt
es die Möglichkeit, sich an verschiedenen
Ständen weitergehend zu informieren und mit
Dienstleister:innen auszutauschen. Eine
Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht
notwendig.

Was hilft in Sachen Wechseljahresbeschwerden
bei Krebs? Darüber informiert der
diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches
Tumorzentrum & Brusttag des Krankenhauses
Bethanien Moers. (Symbolbild)
September in der Stadtbücherei
Kleve: Abendlesung, Kamishibai, Schließtag
Im September lädt die Bücherei
zu einer Abendlesung und zum Kamishibai ein.
Die Stadtbücherei lädt am Donnerstag,
24.09.2026 um 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
zu einer Abendlesung ein. Yvonne Struck
liest aus ihrem Roman „(K)ein Date mit Dir“
Fake-Dates, echtes Herzklopfen - Eine
romantisch-witzige Auszeit an der Ostsee.
Janne hat einen großen Traum: ein Job beim
YouTube-Channel NordStyle.
Als sie
eine Dating-Show vorschlägt und plötzlich
selbst zur Kandidatin wird, scheint der
Durchbruch nah - bis ein Kandidat absagt. In
der Not erfindet Janne einen neuen: Jeremy,
der leider zu erkältet ist, um gefilmt zu
werden ... und der ihrem arroganten Nachbarn
Ben sehr ähnelt. Denn der sollte ja,
unsympathisch wie er ist, eh sofort
rausgevotet werden ... oder? Doch die Fans
lieben »Jeremy« - und falls er weiterkommt,
muss Janne ausgerechnet Ben überzeugen, mit
ihr ein Romantik-Wochenende an der Ostsee zu
verbringen ...
Eine turbulente
Geschichte über kleine Lügen, große Gefühle
- und den Mut, zu sich selbst zu stehen.
Kartenvorverkauf für 5 € ab sofort in der
Stadtbücherei Kleve. Am Samstag, den
12.09.2026, 10.30 Uhr, startet der Klever
Vorleseclub in der Stadtbücherei Kleve nach
den Sommerferien mit seinen Leseevents in
die 2. Jahreshälfte.

Das Thema des Kamishibai lautet diesmal
„Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm“.
Aus einer großen Anzahl von
Bilderkarten-Geschichten zu diesem Thema
haben die Lesepaten ihre schönsten Märchen
ausgewählt. Neben „Hänsel und Gretel“ gibt
es noch „Schneewittchen“, „Rotkäppchen“,
„Die Bremer Stadtmusikanten“, „Der
gestiefelte Kater“ zu hören.
Das
Team der Bücherei und die Lesepaten freuen
sich auf zahlreichen Besuch von Kindern ab 5
Jahren. Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung für das Kamishibai-Event ist nicht
erforderlich. Am Mittwoch, 9.9.2026 bleibt
die Stadtbücherei wegen einer Teamschulung
für die Ausleihe geschlossen. Rückgaben sind
währenddessen wie gewohnt über die
Außenrückgabe möglich.
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