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KW 6: Montag, 2. - Sonntag, 8. Februar 2026
Themen u.a.:
Campus Süd des
Schulzentrums Dinslaken-Hiesfeld: Lernort für
das GHG eröffnet – Kostenrahmen eingehalten
Der Campus Süd des Schulzentrums Hiesfeld ist am
Freitag (6. Februar 2026) offiziell eingeweiht
worden. Dieser Standort wird vollständig durch
das Gustav-Heinemann-Gymnasium (GHG) genutzt.
Die Gebäude wurden in den vergangenen Monaten
umfassend saniert, umgebaut und durch einen
Erweiterungsbau ergänzt, sodass dort ein
wichtiger funktionaler Lernort für ein
dreizügiges Gymnasium entstanden ist.

Dr. Tagrid Yousef (Schuldezernentin),
Schulleiter Daniel Tiszay, Bürgermeister Simon
Panke und ProZent-Geschäftsführer Mario Balgar
bei der symbolischen Schlüsselübergabe am
06.02.2026
Die Schülerinnen und Schüler
konnten den Campus Süd bereits nach den
Weihnachtsferien weitgehend störungsfrei in
Betrieb nehmen. Damit hat die Stadt einen
wichtigen Schritt zur Neuordnung des
Schulzentrums Hiesfeld vollzogen, in dem der
Campus Nord künftig von der Gesamtschule
Hiesfeld genutzt wird.
Bauherrin des
Projekts ist die Stadt Dinslaken, die
Projektverantwortung liegt bei der städtischen
ProZent GmbH und . Die bauliche Umsetzung dieser
gesetzlichen Pflichtaufgabe erfolgte durch einen
Generalunternehmer, der nesseler bau gmbh. Die
Gesamtinvestition für Bau und Außenanlagen am
Campus Süd liegen im genehmigten und
bereitgestellten Kostenrahmen von rund 38
Millionen Euro, der trotz der schwierigen
Baukonjunktur eingehalten wurde.
Bürgermeister Simon Panke betonte bei der
Einweihung die Bedeutung des Projekts gerade in
der aktuellen Finanzlage: „Wir befinden uns in
Dinslaken in einer angespannten Haushaltslage
und müssen unseren Bürgerinnen und Bürgern
schwierige Entscheidungen zumuten. Trotzdem ist
klar: Wenn wir unsere Zukunft sichern wollen,
müssen wir erforderliche Ausgaben in die Bildung
unserer Kinder leisten.
Dieser Campus
steht nicht für Luxus, sondern für verlässliche
und zeitgemäße Bedingungen für gutes Lernen. Die
Investition wird über Jahrzehnte für
Chancengerechtigkeit, gute Abschlüsse und die
Bedeutung der Bildung in unserer Stadt wirken.
Ich danke allen Beteiligten, die zum Gelingen
des Projektes beigetragen haben.“
ProZent-Geschäftsführer Mario Balgar erläuterte:
„Wir haben von Anfang an auf Bauen im Bestand
gesetzt. Das spart Ressourcen, reduziert
Abrissmengen und ist auf lange Sicht
wirtschaftlicher. Unser Ziel war es, ein
funktionales, robustes Schulgebäude zu schaffen,
das die pädagogischen Anforderungen erfüllt.
Solche Projekte gelingen nur, wenn alle an einem
Strang ziehen. Gemeinsam haben wir hier
verantwortungsvoll investiert und Zukunft
gestaltet. Durch aktives Gegensteuern und
kontinuierliche Anpassungen im Planungsprozess,
um den allgemeinen Baukostensteigerungen
entgegenzuwirken, konnten die vorgegebenen
Projektziele eingehalten werden.“
Der
Campus Süd besteht aus mehreren Gebäudeteilen:
dem Atriumbau und dem naturwissenschaftlichen
Trakt aus den 1970er-Jahren sowie einem
Erweiterungsbau aus dem Jahr 2000. Diese
Bestandsgebäude der dort ehemals ansässigen
Realschule wurden saniert und neu organisiert.
Entlang der Kirchstraße entstand zusätzlich ein
Erweiterungsbau, der zusammen mit dem
naturwissenschaftlichen Trakt und einem neuen
dreigeschossigen Verbindungsgang ein weiteres
Atrium bildet.
Schulleiter Daniel Tiszay
unterstrich: „Die bauliche Struktur folgt
unserem pädagogischen Konzept der
Clusterpädagogik. Die Lerncluster und
Differenzierungszonen für jede der
Jahrgangsstufen 5 bis 10 ermöglichen es,
Unterricht flexibel zu gestalten – von der
stillen Einzelarbeit über Gruppenphasen und
Binnendifferenzierung bis hin zu Projekten
bieten die zentralen Flächen ideale Bedingungen.
Besonders wichtig war für uns, dass wir als
Schule mit MINT-Schwerpunkt moderne Fachräume
erhalten, ohne dass an anderen Stellen über das
sinnvolle Maß hinaus aufgestockt wurde. Zudem
ist das neue Gebäude nun barrierefrei und
unterstützt unterschiedliche Lernformen; dies
ist für uns kein ‚Nice-to-have‘, sondern
Grundlage für gutes Arbeiten.“

Der neue Haupteingang an der Kirchstraße ist
barrierefrei gestaltet. Direkt dahinter befindet
sich ein Foyer, von dem aus sowohl der
Verwaltungsbereich als auch das Forum über eine
großzügige Treppenanlage mit Sitzstufen und
einen Aufzug erschlossen werden. Auch im
Außenbereich wurde auf barrierefreie
Wegeführungen und eine klare Struktur der
Schulhof- und Bewegungsflächen geachtet.
Im naturwissenschaftlichen Trakt wurden die
Räume nach aktuellen Anforderungen vergrößert
und neu organisiert. Es gibt sechs
naturwissenschaftliche Fachräume und zwei
Mehrzweckräume für Bereiche wie Informatik,
Technik und MINT. Pro Etage wurde ein zentraler
Sammlungs- und Vorbereitungsraum eingerichtet,
damit Ausstattung gemeinsam genutzt und
Doppelanschaffungen vermieden werden können.

Zentraler Ort im Inneren ist das Forum im
Atriumgebäude. Es dient als Pausenhalle,
Treffpunkt und Veranstaltungsfläche und
verbindet die verschiedenen Gebäudeteile. Von
hier aus sind der naturwissenschaftliche
Bereich, der Oberstufenbereich und weitere
Trakte erreichbar. Das Forum ist so konzipiert,
dass kleinere Veranstaltungen, Präsentationen
und Ausstellungen mit bis zu rund 199 Personen
möglich sind, ohne zusätzliche Sonderflächen
vorzuhalten. Auch das Bistro, das die Schule in
Eigenregie führen wird, ist unmittelbar ans
Forum angebunden.
Schuldezernentin Dr.
Tagrid Yousef betonte: „Das Schulzentrum
Hiesfeld ist einer unserer zentralen
Schulstandorte. Mit dem Campus Süd erhält das
Gustav-Heinemann Gymnasium einen Lernort, der
modernen Unterricht, diverse Lernangebote und
gemeinschaftliches Schulleben sinnvoll
zusammenführt. Entscheidend waren für uns
Funktionalität, Barrierefreiheit und eine klare
pädagogische Ausrichtung. So schaffen wir
verlässliche Rahmenbedingungen, in denen gute
Bildung gelingen kann.“

Das Projekt am Campus Süd wurde in enger
Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung, der
ProZent GmbH, der Schulleitung,
Fachplanungsbüros und dem Generalunternehmer
umgesetzt. Die Baufeldübergabe erfolgte im
Sommer 2023, seitdem wurden Sanierung, Umbau und
Erweiterung schrittweise realisiert. Nach einer
Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren, und damit
früher als geplant, konnte die Fertigstellung
vor Beginn des Jahres 2026 erfolgen.
Mit
dem neuen Campus Süd verfügt das
Gustav-Heinemann-Gymnasium über einen
zeitgemäßen Standort, der moderne Pädagogik,
Barrierefreiheit und wirtschaftliche Vernunft
miteinander verbindet.
Moers-Kapellen: Neue
Verkehrsregelung auf der Bahnhofstraße - Enni
weitet Kanalbaumaßnahme übergangsweise aus
In der Bahnhofstraße in Kapellen
läuft derzeit eine der größten Straßen- und
Kanalsanierungsmaßnahmen der ENNI Stadt &
Service (Enni). Seit September 2025 ist die
Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen der Moerser
Straße und dem Hermann-Thelen-Platz als
Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden
ausgewiesen.
Aus Richtung Krefeld-Traar
kommend ist die Straße aktuell bis zur Zufahrt
des Aldi-Parkplatzes befahrbar. Da Enni nun auch
im weiteren Verlauf neue Kanäle verlegen wird,
muss das Baufeld vorübergehend erweitert werden.
Von Montag, 9. Februar, bis voraussichtlich
Mitte März ist die Bahnhofstraße deshalb von
Süden aus nur noch bis zur Industriestraße
befahrbar.
Der Aldi-Parkplatz kann in
diesem Zeitraum ausschließlich aus Richtung
Moerser Straße angefahren werden. Die Umleitung
führt weiterhin über die Nieper Straße,
Kapellener Straße, Krefelder Straße und
Neukirchener Straße. Nach Abschluss dieses
kurzen Bauabschnitts gilt wieder die bisherige
Verkehrsregelung. Wer Fragen zur Baustelle hat,
kann sich unter der Rufnummer 104-600
informieren.
Zwei Landespreise
für Kulturelle Bildung gehen in den Kreis Wesel
Hamminkeln/Kamp-Lintfort - Zwei
Städte aus dem Kreis Wesel erhalten den
Landespreis für Kulturelle Bildung des
Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in NRW.
Die Stadt Hamminkeln wird für zahlreiche
Projekte gewürdigt – von Musikworkshops in Kitas
über JeKits-Programme in Grundschulen bis hin
zur Aktion "Kultur geht baden" mit kreativen
Angeboten im örtlichen Freibad.
Ein
wichtiger zentraler Ort ist dabei das Schloss
Ringenberg, das im Rahmen des Landesprogramms
"Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung
im ländlichen Raum" gefördert wird. Für ihr
kommunales Gesamtkonzept erhält die Stadt eine
Förderung von 15.000 Euro.
Auch
Kamp-Lintfort wird für sein Engagement in
zahlreichen Programmen des Landes wie "Kultur
und Schule" und "Kulturrucksack" ausgezeichnet:
Über den Verein Kulturprojekte Niederrhein
besuchte beispielsweise eine Gruppe mit
jüdischen und muslimischen Studentinnen und
Studenten aus Israel die örtlichen Gymnasien und
sprach über Holocaust und Erinnerungskultur.
Solche Angebote für Jugendliche im Bereich
Demokratiebildung sollen weiter ausgebaut
werden. Dafür werden 60.000 Euro vom Land zur
Verfügung gestellt. Seit 2007 würdigt das Land
mit dem Wettbewerb besonderes kommunales
Engagement in der Kulturellen Bildung. Seither
wurden 95 nordrhein-westfälische Städte,
Gemeinden und kommunale Verbünde ausgezeichnet.
Weitere Landespreise gehen in diesem Jahr nach
Ahlen, Bad Oeynhausen, Bonn, Kreis Euskirchen,
Münster und Wuppertal. idr
Bewerben
können sich Kultur-, Bildungs- und
Jugendeinrichtungen, Träger, Vereine und
Initiativen, die folgende Voraussetzungen
erfüllen: - Kulturelle Bildungsangebote sind
fester Bestandteil des Programms/Profils. -
Es werden verbindliche Kooperationen mit den
jeweiligen Partnerinnen und Partnern
geschlossen. - Die aktive und gestaltende
Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur wird
ermöglicht. - Junge Menschen werden an der
(Weiter-)Entwicklung des Profils aktiv und
verantwortlich beteiligt. - Das Angebot
berücksichtigt Spartenvielfalt und die
Unterschiedlichkeit der Ausdrucksformen. -
Wichtige Prinzipien der Kulturellen Bildung, wie
z.B. Stärkenorientierung, -
Selbstwirksamkeit, Handlungsorientierung und
Partizipation werden angemessen berücksichtigt.
- Junge Menschen, die bislang wenig oder keinen
Zugang zu Kunst, Kultur und Kulturellen
Bildungsangeboten haben, werden besonders
berücksichtigt. - Die Vernetzung mit anderen
Akteuren der Kulturellen Bildung im Sozialraum
bzw. in der Kommune besteht oder wird
angestrebt.
Für interessierte Schulen
kann darüber hinaus zum Beispiel gelten: -
Kulturelle Bildung ist als Querschnittsaufgabe
in allen zentralen schulischen Bereichen
nachhaltig verankert. - Angebote Kultureller
Bildung haben einen festen Platz in
unterrichtlichen und außerunterrichtlichen
Aktivitäten, im Ganztag und in
Arbeitsgemeinschaften. - Schul- und
Unterrichtsentwicklung beziehen Methoden
Kultureller Bildung ein, etwa künstlerische
Methoden im Fachunterricht. - Die Schule ist
mit ihrer kulturellen Ausrichtung Teil eines
kommunalen Gesamtkonzeptes und sichtbarer Ort
Kultureller Bildung im Sozialraum. - Die
Partizipation von Schülerinnen und Schülern bei
der Umsetzung des kulturellen Schulprofils wird
aktiv gefördert.
Xanten/Wesel:
DRK Kreisverband Niederrhein e. V. ehrt
langjährige Mitarbeitende Der DRK
Kreisverband Niederrhein e. V. hat langjährige
Mitarbeitende für ihre Treue und ihr Engagement
geehrt. Im Mittelpunkt standen dabei zwei
30-jährige Jubiläen – so alt wie der
Kreisverband selbst. In einer Feierstunde hat
der DRK Kreisverband Niederrhein e. V.
langjährige Mitarbeitende für ihren besonderen
Einsatz und ihre Verbundenheit mit dem Verband
ausgezeichnet.
Mitarbeitende aus dem
Fuhrparkmanagement, der Verwaltung, dem
Mahlzeitendienst, aus den Kindertagesstätten
sowie dem Rettungsdienst wurden für ihre zehn-
bis 30-jährige Zugehörigkeit geehrt. Die
Würdigung machte deutlich, wie sehr der
Kreisverband von Erfahrung, Verlässlichkeit und
kontinuierlichem Engagement seiner Beschäftigten
lebt.
Im Mittelpunkt standen in diesem
Jahr insbesondere die Jubiläen für 30 Jahre
Betriebszugehörigkeit, denn auch der DRK
Kreisverband Niederrhein e. V. feiert sein
30-jähriges Bestehen. Zwei Mitarbeitende
begleiten den Verband damit seit seiner
Gründung. Eine von ihnen ist Bettina Adamkiewciz
aus dem Bereich der Kindertagesstätten.
Ihre enge Verbundenheit mit dem Arbeitgeber
bringt sie selbst mit den Worten zum Ausdruck:
„In meinen Adern fließt DRK-Blut.“ Diese Aussage
steht sinnbildlich für viele Mitarbeitende, die
ihre Aufgabe über Jahrzehnte hinweg mit großer
Überzeugung und persönlichem Einsatz erfüllen.
Ebenfalls seit den Anfängen des
Kreisverbandes dabei ist Udo Joormann aus dem
Rettungsdienst. Als Mitarbeiter der ersten
Stunde hat er die Entwicklung des
Rettungsdienstes aktiv begleitet und mitgeprägt.
Seine Begeisterung für den Beruf und die Werte
des Deutschen Roten Kreuzes wirkt dabei über den
eigenen Arbeitsalltag hinaus und hat auch den
eigenen Sohn dazu motiviert, beim DRK eine
Ausbildung im Rettungsdienst zu absolvieren.
Die Geschichte verdeutlicht, wie stark die
Identifikation mit dem Verband sein kann und wie
nachhaltig das DRK als Arbeitgeber prägt.
Präsident Jan Höpfner würdigte in seiner
Ansprache die besondere Loyalität der Geehrten
und hob die Bedeutung langjähriger Mitarbeit für
den Verband hervor.
„Langjährige
Verbundenheit entsteht dort, wo Menschen
Wertschätzung erfahren und ihre Arbeit als
sinnvoll erleben. Unsere Mitarbeitenden leisten
seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag
für die Menschen am Niederrhein“, sagte Höpfner.
Gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel
viele soziale Bereiche betrifft, sei diese
Beständigkeit ein starkes Zeichen.
Auch Vorstandsvorsitzender Andreas Bußmann
betonte den hohen Stellenwert der
Mitarbeitenden. „Die täglichen Aufgaben in
unseren Einrichtungen und Diensten sind
vielfältig und entwickeln sich stetig weiter.
Unsere Mitarbeitenden begegnen diesen
Anforderungen mit großem Engagement und hoher
Professionalität“, so Bußmann. Besonders im
Bereich der Kindertagesstätten seien
Flexibilität, Fachlichkeit und verlässliche
Rahmenbedingungen entscheidend. Umso wichtiger
sei es, auf erfahrene und engagierte Teams bauen
zu können.
Mit über 500 Mitarbeitenden
zählt der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. zu
den größten Wohlfahrtsverbänden im Kreis Wesel.
Die Vielfalt der sozialen Angebote spiegelt sich
auch in den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern
und Lebenswegen der Geehrten wider. Die Ehrung
langjähriger Mitarbeitender ist ein deutliches
Zeichen dafür, dass beim DRK Kreisverband
Niederrhein e. V. der Mensch im Mittelpunkt
steht und dass eine starke Bindung zwischen
Mitarbeitenden und Arbeitgeber die Grundlage für
eine erfolgreiche Zukunft bildet.

„Gemeinsam mit geehrten Mitarbeitenden: links
Präsident Jan Höpfner und 2. von rechts
Vorstandsvorsitzender Andreas Bußmann bei der
Feierstunde des DRK Kreisverbandes Niederrhein
e. V.“
Kleve:
Insolvenzverfahren Alpha Capital eingeleitet
Das Amtsgericht Kleve hat das
Insolvenzeröffnungsverfahren über die Alpha
Capital Holding und die Alpha Grundbesitz
eingeleitet. Eine zur Alpha Capital Holding
gehörende Gesellschaft realisiert derzeit ein
Projekt mit 81 Wohnungen in Kleve.
"One Billion Rising
2026" Stadt Wesel zeigt erneut Flagge
Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Wesel
rund um den 14. Februar 2026 ein sichtbares
Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im
Rahmen der weltweiten Aktion „One Billion
Rising“ zeigt die Stadt Wesel Flagge, um auf die
gewaltsamen Übergriffe auf Frauen und Mädchen
aufmerksam zu machen.
Bürgermeister
Rainer Benien und die Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Wesel, Regina Schmitz-Lenneps, möchten
Frauen und Mädchen, die sich in Notlagen
befinden, ermutigen, Hilfsangebote anzunehmen.
Hilfe finden Betroffene unter anderem bei
dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Unter
116 016 und online auf www.hilfetelefon.de gibt
es kompetente Ansprechpartnerinnen rund um die
Uhr, anonym und kostenfrei.
2026 steht
die „One Billion Rising“ Kampagne 2026 unter dem
Motto #Women on Fire – Ni una menos - Mit
innerem Feuer, flammender Begeisterung und
Empathie den Ursachen von patriarchaler Gewalt
entgegenwirken. Ni una menos (spanisch für
„nicht eine weniger“) ist eine feministische
Bewegung, die im Juni 2015 in Argentinien entstand
und sich über soziale
Netzwerke in ganz Lateinamerika und
Teilen Europas verbreitete.
Das Hauptanliegen besteht darin, gegen
Gewalttaten an Frauen wie Femizide aktiv
vorzugehen, aufzuklären und die verschiedenen
Formen geschlechtsspezifischer Gewalt zu
bekämpfen. Gründerin der Initiative ist die
amerikanische Autorin und Aktivistin Eve Ensler.
Die Kampagne setzt sich für Gerechtigkeit ein,
fordert und fördert die Gleichstellung der
Geschlechter und die Selbstbestimmung sowie
Wertschätzung von Frauen und Mädchen. Gewalt
gegen Frauen und Mädchen zählt zu den
meistverbreiteten Menschenrechtsverstößen
weltweit.
Auch die Stadt Wesel und
Initiativen in Wesel beteiligen sich an der
Kampagne. Jedes Jahr wird im Rahmen der Kampagne
getanzt. Wer sehen möchte, wie in Wesel im
letzten Jahr getanzt wurde, findet ein Video
dazu weiter unten. Im Jahr 2024 wurde mit
265.942 polizeilich erfassten Opfern von Gewalt
ein neuer Höchststand in Deutschland erreicht,
was einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem
Vorjahr entspricht. 73 Prozent der Opfer waren
Frauen.

Moers: Neuer
Spielplatz in Repelen lädt zum Klettern und
Entdecken ein Die alte
Seil-Kletteranlage auf dem Spielplatz
Grubenstraße wird durch ein großes, modernes
Gerät ersetzt.

(Entwurfsskizze: Zimmer.Obst)
Kinder klettern, balancieren und rutschen bald
wieder auf dem Spielplatz an der Grubenstraße in
Repelen: Die alte Seil-Kletteranlage wird durch
ein modernes Gerät ersetzt, das kleine wie große
Entdecker gleichermaßen begeistert.
Bunte Pfosten ragen in die Höhe, Nistkästen und
geschnitzte Vogelskulpturen laden zum genauen
Hinschauen ein – ein Spielplatz, der Bewegung,
Fantasie und Abenteuer miteinander verbindet.
„Wir wollten eine Anlage schaffen, die Kinder
aller Altersgruppen anspricht“, erklärt
Spielplatzplanerin Katrin Velmans vom
städtischen Fachdienst Freiraum- und
Umweltplanung.
Gemeinsam mit Mark
Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro hat
sie die Ideen entwickelt. „Vom niedrigen
Sitznetz für die Kleinsten bis zum drei Meter
hohen Kletterturm können die Kinder hier
spielerisch ihre Fähigkeiten entdecken und
erweitern.“ Wichtig ist ihm auch der inklusive
Ansatz: „Das gehört für uns einfach zu einer
modernen Spielplatzgestaltung dazu. Hier werden
einige inklusive Elemente integriert, z. B.
niedrige Netzpodeste und Spielwände mit taktilen
Elementen.“
Thema ‚Einheimische Vögel‘
passt Am nördlichen Ende sorgt ein neuer
Rutschenturm für noch mehr Spielspaß. Zwei
zusätzliche Spielwände auf der bestehenden
Pflasterfläche ergänzen das Angebot. Die neue
Kletteranlage orientiert sich übrigens am Thema
‚Einheimische Vögel‘ – passend zum Wohnviertel.
Hier sind viele Straßen nach Vögeln benannt.
Der Umbau begann Ende Januar und soll
voraussichtlich bis Juni abgeschlossen sein.
Bestehende Strukturen wie Wege und der
Sandspielbereich bleiben erhalten. Auf die
Wiedereröffnung freuen sich übrigens nicht nur
Kinder und Eltern, sondern auch eine
Spielplatzpatin. Sie kümmert sich inzwischen
seit gut fünf Jahren um den Platz. Auf 28 der
insgesamt 126 Anlagen sind Patinnen und Paten im
Einsatz und übernehmen die Funktion als
‚Kümmerer‘.
„Das hilft, damit die
Spielplätze in Schuss bleiben“, weiß Mark
Bochnig-Mathieu, der immer auch der Suche nach
weiteren Paten ist. Weitere Projekte in
Vorbereitung In diesem Jahr können sich die Kids
in Rheinkamp auf den umgestalteten Spielplatz
Eickschenweg u. a. mit Kletterelementen,
Seilbahn, Schaukel und einem neuen Sand- und
Wasserspielbereich freuen. Die Arbeiten an den
Spielplätzen Zypressenweg (Vennikel),
Wupperstraße (Kapellen) und Weyerstraße
(Hülsdonk, durch einen Investor) sollen
beginnen.
Am Bendmannsfeld (Kapellen)
wird der Wunsch von Anwohnern nach einem
Kletter- und Sandspielgerät und einem Reck im
Mai erfüllt. Zusätzliche Balancierelemente am
Rutschenhügel sind in Planung.
Alle Infos zu den Spielplatzpaten. Direkter
Kontakt: spielplatz@moers.de,
Telefon: 0 28 41 / 201-834.

NRW: Alkoholbedingte
Krankenhausbehandlungen auch 2024 weiter
rückläufig * Rückgang von 1,4 %
gegenüber dem Vorjahr. * Knapp 73 % der
Behandelten waren Männer. * Alkoholbedingte
Sterberate 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren.
Im Jahr 2024 sind 63.151 Menschen aus
Nordrhein-Westfalen aufgrund der Folgen
übermäßigen Alkoholkonsums vollstationär im
Krankenhaus behandelt worden. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,4 %
weniger als ein Jahr zuvor. Zu Beginn der
Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte es einen
deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 12,9 %
gegenüber dem Vorjahr gegeben.
Seitdem
gingen die alkoholbedingten
Krankenhausbehandlungen um weitere 5,1 % zurück.
Im Jahr 2014 wurden noch 37,1 % mehr Menschen
mit diesen Diagnosen vollstationär behandelt.
Gegenüber 2004 verringerten sich die Fallzahlen
um 13,9 %. Häufigste Diagnose: „Psychische und
Verhaltensstörungen durch Alkohol”
In
82,6 % der Fälle und damit am häufigsten wurden
bei den alkoholbedingten Behandlungsfällen des
Jahres 2024 Diagnosen des Bereichs „Psychische
und Verhaltensstörungen durch Alkohol”, wie
beispielsweise Abhängigkeit, akute Intoxikation
(Alkoholvergiftung) oder Entzug festgestellt.
Weitere 16,7 % der Patientinnen und Patienten
wurden wegen alkoholbedingter Schäden am
Verdauungssystem (Leber, Magen oder
Bauchspeicheldrüse) behandelt.

Männer deutlich häufiger in stationärer
Behandlung als Frauen Mit 47,1 % war fast
die Hälfte der 2024 wegen übermäßigen
Alkoholkonsums vollstationär Behandelten 35 bis
54 Jahre alt. Ein Drittel der Patientinnen und
Patienten bzw. 34,0 % gehörte der Altersgruppe
der 55- bis unter 75-Jährigen an. 18- bis
34-Jährige stellten 14,2 % der alkoholbedingten
Behandlungsfälle.
Mit einem Anteil von
72,6 % wurden Männer deutlich häufiger aufgrund
ihres Alkoholkonsums stationär behandelt als
Frauen. Alkoholbedingte Sterberate 6,4 %
niedriger als vor zehn Jahren 2.693 Menschen
starben im Jahr 2024 in Nordrhein-Westfalen an
den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums, davon
waren 72,7 % Männer.
Die geringste
Fallzahl seit 2020 hatte es im Jahr 2021 mit
2.316 Sterbefällen gegeben; damals waren 16,3 %
weniger Menschen an den Folgen ihres
Alkoholkonsums gestorben als 2024. Die
alkoholbedingten Sterbefälle machten 1,2 % aller
Sterbefälle mit Wohnsitz in NRW aus. Umgerechnet
starben rund 15 Personen je 100.000
Einwohnerinnen- und Einwohner an Alkohol.
Damit war die alkoholbedingte Sterberate
2024 um 4,2 % niedriger als ein Jahr zuvor und
um 6,4 % niedriger als vor zehn Jahren. Im
Vergleich zum Jahr 2004 lag die alkoholbedingte
Sterberate um 3 % niedriger.
Durchschnittliches Sterbealter aufgrund von
Alkohol 16,2 Jahre niedriger Mit 53,0 % war
gut die Hälfte der alkoholbedingten Todesfälle
2024 auf alkoholbedingte Schäden am
Verdauungssystem (Leber, Magen oder
Bauchspeicheldrüse) zurückzuführen. Bei
weiteren 43,5 % waren Psychische und
Verhaltensstörungen durch Alkohol ursächlich für
den Tod. Das durchschnittliche Sterbealter der
aufgrund von Alkohol Gestorbenen war mit
63,3 Jahren um rund 16,2 Jahre niedriger als das
Durchschnittsalter aller Gestorbenen.
Stadt Kleve ehrt langjährige Kolleginnen und
Kollegen Die Dienstjubilarinnen und
Dienstjubilare des vergangenen Jahres wurden
Ende Januar durch die Verwaltungsspitze geehrt.
Seit Jahrzehnten stehen sie im Dienst der
Allgemeinheit: Insgesamt 19 Kolleginnen und
Kollegen der Stadt Kleve konnten im vergangenen
Jahr ihr Dienstjubiläum für 25 oder 40 Jahre im
öffentlichen Dienst feiern.
In
feierlichem Rahmen wurden sie Ende Januar auf
der Wasserburg Rindern für ihre langjährige
Arbeit geehrt. Kleves Bürgermeister Markus
Dahmen dankte den verdienten Kolleginnen und
Kollegen im Namen des Rates und der
Stadtverwaltung für ihre treuen Dienste zum Wohl
der Stadt Kleve und überreichte ihnen
Dankesurkunden sowie Stadtgutscheine als
Anerkennung der geleisteten Arbeit.
Mit
einigen persönlichen Worten zeichnete er den
beruflichen Werdegang der einzelnen Jubilarinnen
und Jubilare nach – manche von Beginn an bei der
Stadt Kleve, andere mit Stationen bei anderen
öffentlichen Arbeitgebern. Egal wie die
einzelnen Werdegänge jedoch aussähen, so Dahmen,
profitiere die Stadt Kleve von der Erfahrung
ihrer langjährigen Mitarbeitenden. „Zuverlässig,
mit Fachkenntnis und Herzblut haben Sie an der
Weiterentwicklung der Stadt Kleve
mitgearbeitet“, betonte der Bürgermeister. Und
er unterstrich: „Das ist keine
Selbstverständlichkeit.
Das ist ein
Zeichen von Beständigkeit, Engagement und echter
Verbundenheit mit unserer Stadt.“ Auch
Bürgermeister Dahmen selbst stand auf der Liste
der Jubilare. Noch vor Antritt des
Bürgermeisteramtes vollendete er im vergangenen
Jahr sein 40. Dienstjahr bei der Stadt Kleve und
den Umweltbetrieben der Stadt Kleve. Erster
Beigeordneter und Stadtkämmerer Klaus Keysers
überreichte ihm hierfür eine Dankesurkunde.

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen
Dienst feierten Olga Bender, Daniela Rennecke,
Birga Görtz, Meike Hermsen, Heike Menzel, Anne
Gebhard, Monika Peters, Rene Creemers, Markus
Koch, Volker Veldkamp, Daniel Scholz und Frank
Dombek. Christian Heeks, Udo Hübbers, Barbara
Lamers, Annegret Petrachi, Ute Schweers, Jutta
van Erp und Markus Dahmen können bereits auf 40
Dienstjahre zurückblicken.
Querallee: Halbseitige Sperrung für
eilbedürftige Kanalreparatur ab Freitag
Veröffentlicht am: 05.02.2026 Ab Freitag, 6.
Februar 2026, kommt es auf der Querallee in
Kleve zu Einschränkungen des Straßenverkehrs.
Bei Tiefbauarbeiten zur Verlegung von
Glasfaserkabeln ist eine Kanaldruckrohrleitung
nahe der Hausnummer Querallee 70 – also auf dem
Abschnitt der Querallee zwischen der Kreuzung
Materborner Allee und der Kreuzung Triftstraße –
beschädigt worden.

Um größere Folgeschäden zu vermeiden, ist eine
kurzfristige Kanalreparatur erforderlich.
Im Zuge der Reparaturmaßnahme muss die
Querallee östlich der Hausnummer 70 auf einer
Strecke von rund 90 Metern halbseitig in
Fahrtrichtung Berufskolleg gesperrt werden. Für
die Zeit der halbseitigen Sperrung wird der
Straßenverkehr an der Engstelle durch eine
Ampelanlage geregelt und es gilt auf dem
Straßenabschnitt Tempo 50.
Der
gemeinsame Rad- und Fußweg entlang der Querallee
ist von der Sperrung nicht betroffen und kann in
beide Richtungen ohne Einschränkungen genutzt
werden. Planmäßig sollen die Reparaturarbeiten
im Laufe der nächsten zwei Wochen abgeschlossen
sein, sodass die Sperrung wieder aufgehoben
werden kann.
Moers: Gemeinsam
durch die Sommerferien: Tummelferien suchen
Betreuende Sommerferien,
Gemeinschaft und jede Menge Action: Damit die
Tummelferien auch 2026 wieder stattfinden
können, sucht die Stadt Moers engagierte
Betreuerinnen und Betreuer. Sie finden in diesem
Jahr vom 20. Juli bis 5. August 2026 an sechs
Spielpunkten im Stadtgebiet statt.

Ein besonderer Einsatz für alle Betreuerinnen
und Betreuer ist die Kids Parade der
Tummelferien. (Foto: pst)
Bis zu 850
Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren verbringen
dort ihre Ferien mit Spielen, kreativen
Projekten, Ausflügen und vielen gemeinsamen
Aktionen. Die Erfahrung zeigt: Die Tummelferien
machen nicht nur den Kindern, sondern auch den
Betreuenden selbst großen Spaß. Gesucht werden
Menschen mit Freude an der Arbeit mit Kindern,
Teamgeist und einer motivierenden Persönlichkeit
mit viel Energie.
Als Betreuerinnen und
Betreuer begleiten sie die Kinder durch den Tag,
gestalten Aktivitäten mit, leiten Spiele an und
sorgen dafür, dass sich alle wohlfühlen. Wer
Teil des Teams werden möchte, kann sich ab
sofort online bewerben. Für die Spielpunkte
Innenstadt und Asberg können sich junge Frauen
und Männer ab 16 Jahren melden, an allen anderen
Spielpunkten ist eine Mitarbeit bereits ab 15
Jahren möglich.
Für das Engagement gibt
es eine Aufwandsentschädigung (bis zu 500 Euro).
Die Bewerbung als Betreuerin oder Betreuer ist online möglich.
Spielpunkte: Innenstadt (Freizeitpark), Kapellen
(Spielhaus), Repelen (ReKi), Eick
(Jugendzentrum), Asberg (Asbär), Meerbeck
(Offene Einrichtung Römerstraße). Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41
/ 201-833 oder per E-Mail an tummelferien-innenstadt@moers.de.
vhs-Gesundheitsforum Moers:
Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern
Schätzungen zufolge leben in Deutschland
rund 3,8 Millionen Kinder mit einem Elternteil,
das psychisch erkrankt ist. Was bedeutet das im
Alltag? Welche Konsequenzen hat das konkret für
die Kinder? Der Abend ‚Kinder psychisch kranker
Eltern – ihre Situation, Hilfen und
Präventionsmöglichkeiten‘ beleuchtet am
Donnerstag, 19. Februar, diese Problematik.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des
vhs-Gesundheitsforums ab 18 Uhr im Alten
Landratsamt in Moers, Kastell 5b, statt.
Angesprochen wird auch, was Eltern und das
soziale Umfeld für ein gesundes Aufwachsen der
Kinder leisten können. Eine rechtzeitige
Anmeldung für den kostenlosen Abend ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201
– 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kurse
rund um den Garten Kurz bevor der
Frühling ins Land zieht, bietet die vhs Moers –
Kamp-Lintfort ab Februar verschiedene Kurse rund
um das Thema ‚Garten‘ an. Der
Bio-Garten-Arbeitskreis startet am Dienstag, 17.
Februar. Bereits seit 1984 betreiben
Kursteilnehmende die vhs-Bio-Gartenanlage an der
Vinner Straße.
Im Fokus der
Arbeitsgemeinschaft stehen Methoden des
biologischen Bewirtschaftens und die
Kultivierung alter Gemüsesorten. Die
Bewirtschaftung erfolgt ganzjährig. Die
Mitglieder des Arbeitskreises treffen sich
jeweils dienstags ab 16.30 Uhr insgesamt 14-mal
am Bio-Garten, Vinner Straße, rechts vom
Friedhof. Insektenfreundliche Stauden und
‚Ollas‘ ‚Insektenfreundliche Gartengestaltung‘
steht im Mittelpunkt einer Workshopreihe, die am
Montag, 23. Februar, startet und insgesamt
dreimal montags in den Räumen der vhs Moers an
der Wilhelm-Schroeder-Straße stattfindet.
Jeweils ab 18.30 Uhr informiert ein
erfahrener Gartenbautechniker, wie man mit
insektenfreundlichen Stauden und Saaten ein
kleines Paradies für Mensch und Tier schaffen
kann.
Am Samstag, 28. Februar, lernen
die Teilnehmenden des Kurses ‚Gärtnern fast ohne
zu gießen‘ etwas ganz Neues kennen – die
sogenannten Ollas. Diese porösen Tongefäße
werden in den Boden eingelassen und reduzieren
die Verdunstung. Das Seminar beginnt um 10.45
Uhr in der vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Während des Kurses werden eigene Ollas
angefertigt, die mitgenommen werden können. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist für alle Kurse
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/ 201
– 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
foodsharing Wesel erhält
Klimaschutzflagge Landrat Ingo Brohl
und Bürgermeister Rainer Benien haben gemeinsam
die Initiative foodsharing Wesel mit der
Klimaschutzflagge des Klimabündnisses der
Kommunen im Kreis Wesel ausgezeichnet.
 "Vieles,
was in den wohlhabenden Gesellschaften
weggeworfen wird, ist wertvoll und einfach zu
schade zum Wegwerfen. Ich freue mich sehr, eine
so große Zahl engagierter Menschen ehren zu
können, die Dinge vor der Mülltonne retten und
dafür sorgen, dass sie weiter genutzt werden
können", erklärt Bürgermeister Rainer Benien.
Die bundesweit tätige Initiative
Foodsharing ist seit 2020 in Wesel aktiv. Etwa
70 ehrenamtliche "Lebensmittelretter" aus Stadt
und Umgebung holen überzählige Lebensmittel in
Supermärkten, Bäckereien oder (so wie hier und
heute) bei Marktständen ab und verteilen sie
weiter. Bei mehr als 30.000 Einsätzen in Wesel
konnten, etwa 780.000 Kilogramm Lebensmittel vor
dem Wegwerfen gerettet werden.
Landrat
Ingo Brohl betonte: „foodsharing Wesel ist ein
herausragendes Beispiel für gelebten Klimaschutz
auf kommunaler Ebene. Mit ihrem unermüdlichen
Einsatz retten die Ehrenamtlichen wertvolle
Lebensmittel und zeigen uns allen, wie wir
gemeinsam Ressourcen schonen und die
Wegwerfmentalität überwinden können. Für das
Engagement aller Beteiligten spreche ich meinen
herzlichsten Dank und meine volle Wertschätzung
aus.“
Um die Wünsche der Betriebe zu
berücksichtigen, sind die Aktiven auch abends
und sonn- und feiertags unterwegs, um
Lebensmittel zu retten. Es gibt zudem immer
wieder Infostände zur Aufklärung über die
Lebensmittelverschwendung. und Ressourcen, die
hinter der Produktion von Lebensmitteln stehen,
zu stärken.
Bürgermeister Rainer Benien
äußerte die Hoffnung, dass "das Engagement für
die Abfallvermeidung ansteckend wirkt. Im
Angesicht globaler Herausforderungen wie dem
Klimawandel und den Unmengen von Plastikabfällen
im Meer führt daran kein Weg vorbei."
Wesel: Erlebnistouren 2026 jetzt online
– Flyer und neues Gästemagazin ab sofort
erhältlich Gute Nachrichten für
alle Entdeckerinnen und Entdecker: Die
Erlebnistouren von WeselMarketing für das Jahr
2026 sind online verfügbar. Interessierte können
sich jetzt über alle Stadtführungen informieren
und bereits ihren Wunschtermin buchen. Passend
dazu ist der neue Flyer mit den Erlebnistouren
2026 erschienen. Dieser liegt ab sofort in der
Stadtinfo zur kostenlosen Mitnahme bereit und
bietet einen kompakten Überblick über das
vielfältige Angebot.
Der Start in die
neue Erlebnistouren-Saison ist direkt im Februar
2026: Am 06. Februar lädt die beliebte
Nachtwächterführung zu einem stimmungsvollen
Rundgang ein. Am 20. Februar folgt die Führung
„Ein Fort wird zum Gotteshaus“, die spannende
Einblicke in die Geschichte der Engelkirche in
Fusternberg gibt. Zusätzlich ist der neue
Reise-Guide „Wesel entdecken“ druckfrisch
eingetroffen.
Er enthält Inspirationen,
Hintergrundgeschichten und hilfreiche
Informationen rund um das touristische Angebot
in Wesel und ist ebenfalls kostenlos in der
Stadtinfo erhältlich. Weitere Informationen
finden Interessierte in der Stadtinformation
oder online unter wesel-tourismus.de
Geänderte Öffnungszeiten an Karneval
Am Altweiber-Donnerstag, 12. Februar 2026,
schließt die Dinslakener Stadtverwaltung um 11
Uhr. Die Närrinnen und Narren der
Dinslakener Karnevalsvereine haben angekündigt,
das Rathaus zu stürmen. Am Rosenmontag, 16.
Februar, bleibt die Stadtverwaltung ganztägig
geschlossen.
Zur Schließung gibt es
Ausnahmen: Für den manuellen Bereich des DIN-
Service gelten Ausnahmen, der Bereich der
Abfallentsorgung und auch die Straßenreinigung
sind von der Regelung zu Rosenmontag und
Weiberfastnacht ausgenommen, hier wird regulär
gearbeitet.
Dinslaken: Offener
Austausch zum zukünftigen Ehrenamtspreis
Die Stadt Dinslaken lädt alle
Ehrenamtler*innen und die, die es noch werden
möchten, am 9. März 2026, um 17 Uhr zu einem
offenen Gespräch in den Ratssaal im Rathaus ein.
Bei diesem Treffen möchte Bürgermeister Simon
Panke gemeinsam mit Interessierten Ideen für die
zukünftige Ehrenamtsehrung sammeln.
Die
Verleihung des Dinslakener Ehrenamtspreis fand
bisher in der Kathrin-Türks-Halle statt.
Aufgrund der finanziellen Situation der Stadt
Dinslaken soll die Auszeichnung in diesem Jahr
in einem neuen Rahmen übergeben werden. Welche
Möglichkeiten und Wege einer Würdigung des
Ehrenamts es in Dinslaken zukünftig geben
könnte, wird in dieser Gesprächsrunde gemeinsam
überlegt.
Alle, die Lust haben, sich mit
ihren Ideen einzubringen, sind herzlich
willkommen. Mit einer kurzen, formlosen
Rückmeldung können sich Interessierte über die
E-Mail: ehrenamtspreis@dinslaken.de anmelden.
Die Stadtverwaltung freut sich auf zahlreiche
Teilnehmer*innen
Dinslaken:
Wertstoffhof hat montags regulär geschlossen, an
Weiberfastnacht hat der Wertstoffhof regulär
geöffnet. Die städtischen KiTas
haben an Rosenmontag geschlossen,
Weiberfastnacht regulär geöffnet. Die
Bürgerbüros haben an Rosenmontag geschlossen,
Weiberfastnacht regulär geöffnet. Die
Stadtinformation im Rittertorhäuschen hat
Rosenmontag geschlossen und Weiberfastnacht bis
13.00 Uhr geöffnet. Die Bibliothek hat an
Altweiberfastnacht bis 18 Uhr geöffnet, montags
ist die Bibliothek regulär geschlossen. Auch
das Museum Voswinckelshof kann am Donnerstag wie
gewohnt von 14 bis 18 Uhr besucht werden.
Montags ist das Museum regulär geschlossen.
Kleve: Zweiter
Bauabschnitt zur Sanierung der Keekener Straße
beginnt Donnerstag Ab Donnerstag,
5. Februar 2026, werden die Bauarbeiten zur
grundhaften Sanierung der Keekener Straße / K3
in Rindern fortgeführt. Der dann beginnende
zweite Bauabschnitt des umfangreichen Projekts
umfasst den Abschnitt der Keekener Straße
zwischen den Einmündungen Breite Straße und Hohe
Straße.

Der zweite Bauabschnitt zur Sanierung
der Ortsdurchfahrt Rindern beginnt am
Donnerstag, 5. Februar 2026.
Für die
Dauer der Bauarbeiten muss dieser
Streckenabschnitt voll gesperrt werden. Für den
KFZ-Verkehr in Richtung und aus Richtung der
Ortschaften Düffelward, Keeken und Bimmen bleibt
für die Dauer der Baustelle die weiträumige
Umleitung aus dem ersten Bauabschnitt bestehen.
Der Verkehr wird ab der Kreuzung Landwehr /
Klever Ring / Tweestrom über den Klever Ring,
die Tiergartenstraße, Kranenburger Straße,
Erlendeich, Wibbeltstraße, Nieler Straße, Mehrer
Straße, Millinger Straße und Nieler Straße
geleitet.
Hinweistafeln weisen an
verschiedenen Stellen auf die Umleitung hin.
Radfahrerinnen und Radfahrer sowie
Fußgängerinnen und Fußgänger können den
vorhandenen gemeinsamen Fuß- und Radweg
durchgehend nutzen. Einsatzfahrzeuge können die
Baustelle jederzeit passieren.
Der
Anliegerverkehr zu den Häusern innerhalb des
abgesperrten Baufeldes wird ebenfalls
gewährleistet. Die Straße Drususdeich wird auf
dem Teilstück zwischen Mars-Camulus-Straße und
der Einfahrt zum Parkplatz der Begegnungsstätte
zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung
Begegnungsstätte. Hierdurch soll verstärkter
Begegnungsverkehr auf der schmalen Straße
verhindert werden.
Gleichzeitig werden
auf der Hohe Straße zwischen der Einmündung
Drususdeich und dem Kreisverkehr beidseitig
absolute Haltverbote eingerichtet, um die
Leichtigkeit des Verkehrs sicherzustellen. Für
die Anwohnerinnen und Anwohner der Straßen
Molkereiweg, Baumgarten, Kellerskathweg und Zur
Alten Mühle wird die Erreichbarkeit ihrer
Grundstücke über den Molkereiweg sichergestellt.
Auf dem Teilstück der Straße Zur Alten
Mühle zwischen Baumgarten und Kellerskathweg
regelt dafür weiterhin eine Ampelanlage den
Verkehr. Die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes
sollen bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein.
Bei der Sanierung der Rinderner Ortsdurchfahrt
handelt es sich um eine gemeinsame Baustelle von
Kreis Kleve und Stadt Kleve.
In mehreren
Bauabschnitten werden die Fahrbahn sowie die
Entwässerungsanlagen an der Keekener Straße in
Rindern etappenweise bis Sommer 2026 erneuert.
Zudem wird an der westlichen Seite ein neuer
Gehweg angelegt. Der Kreis Kleve und die Stadt
Kleve investieren – gefördert durch das Land NRW
– in die Ortsdurchfahrt Rindern insgesamt rund
3,8 Mio. Euro. Ansprechpartner für die
Baumaßnahmen ist die Kreis Kleve
Bauverwaltungs-GmbH (KKB) unter der
Telefon-Nummer 02821 97709-0 oder per E-Mail an
tiefbau@kkbgmbh.de.
Anmeldungen an den weiterführenden Schulen in
Wesel für das Schuljahr 2026/27 Die
Anmeldungen an den weiterführenden Schulen in
Wesel für das Schuljahr 2026/27 finden Montag,
23. Februar 2026, und Dienstag, 24. Februar
2026, von 8 bis 18 Uhr, sowie Mittwoch, 25.
Februar 2026, von 8 bis 12 Uhr, in den
jeweiligen Schulen statt. Zur Anmeldung sind das
Familienstammbuch oder eine Geburtsurkunde, das
letzte Zeugnis (Halbjahreszeugnis der Klasse 4)
und der von der Grundschule ausgehändigte
Anmeldeschein mitzubringen.
Für
Rückfragen stehen die Schulen und das Team
„Schule und Sport“ der Stadt Wesel im Rathaus
(Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel) unter der
Telefonnummer 0281/203-2529 zur Verfügung.
Weitere Informationen können auch im Internet
unter www.wesel.de im Bereich Bildung unter dem
Punkt Schulen abgerufen werden.

NRW: Trink- und
Abwasserentgelte Anfang 2025 zum fünften Mal in
Folge gestiegen * Kosten für
Trinkwasser waren um 2,8 % höher als ein Jahr
zuvor. * Abwasser im Schnitt um 57 Cent pro
Kubikmeter teurer als 2015. * Marienmünster
mit den niedrigsten, Solingen mit den höchsten
Trinkwasserkosten.
Die Entgelte für die
Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sind zum
Stichtag 01.01.2025 im Vergleich zum Vorjahr
angestiegen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, lagen die verbrauchsabhängigen Kosten
für Trinkwasser im NRW-Durchschnitt brutto bei
1,86 Euro pro Kubikmeter. Damit erhöhten sich
diese gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % bzw. fünf
Cent.
Im Vergleich zu 2015 stiegen die
Trinkwasserkosten um 12,0 %, was 20 Cent pro
Kubikmeter entspricht. Die verbrauchsabhängigen
Kosten für Abwasser lagen Anfang dieses Jahres
bei durchschnittlich 3,21 Euro pro Kubikmeter.
Damit erhöhten sie sich im Vergleich zum Vorjahr
um 6,6 % bzw. im Vergleich zu 2015 um 21,6 %.

Einflussfaktoren für den
Anstieg können z. B. Aufwände für die
Modernisierung der Wassernetze und
inflationsbedingte Kostenerhöhungen, z. B. für
Energie oder Personal, sein. Regionale
Unterschiede: Niedrigste Trinkwasserentgelte in
Marienmünster, höchste in Solingen.
Regional zeigten sich Unterschiede in den
verbrauchsabhängigen Kosten für Trink- und
Abwasser: Die Preisspanne für Trinkwasser lag
2025 zwischen 1,10 Euro pro Kubikmeter in der
Stadt Marienmünster und 3,48 Euro in der
kreisfreien Stadt Solingen. Die
verbrauchsabhängigen Abwasserkosten je
Kubikmeter reichten von 1,45 Euro in der
Gemeinde Reken bis 7,28 Euro in der Stadt
Monschau.
Die regionalen
Preisdifferenzen können sich u. a. durch
unterschiedliche Entgelte, die Investitionen in
die regionale Infrastruktur, die Modernisierung
der Wasseraufbereitungsmöglichkeiten wie z. B.
die Verwendung von neuartigen Filtersystemen und
inflationsbedingten Kostenerhöhungen z. B. für
Energie oder Personal ergeben.
Zahl der Eheschließungen auf niedrigstem Stand
seit 1950 • Anteil der
Verheirateten an der volljährigen Bevölkerung
gesunken: von 60 % Ende 1994 auf 50 % Ende 2024
• Durchschnittsalter bei erster Heirat
gestiegen: Frauen 2024 im Schnitt 32,9 Jahre
alt, Männer 35,3 Jahre • Scheidung erfolgte
2024 nach durchschnittlich 14,7 Jahren – 2,7
Jahre später als 1994
Noch nie seit 1950
haben sich in einem Jahr so wenige Menschen das
Ja-Wort gegeben: Im Jahr 2024 lag die Zahl der
Eheschließungen auf dem niedrigsten Stand seit
Beginn der Zeitreihe. Insgesamt wurden 2024 in
Deutschland 349 200 Ehen geschlossen, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag
der Ehe am 8. Februar 2026 mitteilt.
Mehr als drei Viertel (79 %) der 698 400
Eheschließenden heirateten zum ersten Mal, waren
also zuvor weder geschieden noch verwitwet. Gut
97 % der Ehen schlossen Paare unterschiedlichen
Geschlechts und knapp 3 % Paare gleichen
Geschlechts. Nach der Einführung der Ehe für
alle im Oktober 2017 gehen seit dem Berichtsjahr
2018 auch gleichgeschlechtliche Eheschließungen
in die Statistik ein.
Zwei Drittel der 65- bis 69-Jährigen verheiratet
Jede zweite erwachsene Person in Deutschland
ist verheiratet. Das entsprach
34,6 Millionen Menschen, die Ende 2024 in einer
Ehe lebten – knapp 50 % der Bevölkerung ab
18 Jahren hierzulande. Zahl und Anteil der
Verheirateten sinken jedoch seit Jahren nahezu
kontinuierlich: 30 Jahre zuvor hatten noch rund
39,2 Millionen volljährige Menschen in einer Ehe
gelebt, das waren 60 % aller Erwachsenen.
Am höchsten war 2024 der Anteil der
Verheirateten an der jeweiligen Bevölkerung bei
den 65- bis 69-Jährigen: Gut 3,5 Millionen der
5,3 Millionen Menschen in diesem Alter und somit
zwei Drittel (66 %) waren zum Jahresende 2024
verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft.
Jede dritte erwachsene Person ist ledig
– Anteil deutlich gestiegen Im selben
Zeitraum sind die Zahl der volljährigen ledigen
Personen und ihr Anteil an der Bevölkerung ab
18 Jahren deutlich gestiegen. Ende 2024 waren
23,1 Millionen Menschen ab 18 Jahren ledig, also
nicht verheiratet, verwitwet oder geschieden.
1994 waren es gut 16,0 Millionen Volljährige.
Der Anteil der Ledigen an der Bevölkerung ab
18 Jahren stieg binnen 30 Jahren von 24 % auf
gut 33 %.

Durchschnittsalter bei der ersten
Heirat seit 1994 um 6 Jahre gestiegen Dass
der Anteil der Verheirateten seit Jahren
schrumpft, geht auch damit einher, dass die
Menschen bei ihrer ersten Heirat immer älter
sind – sofern sie überhaupt heiraten. Das
Durchschnittsalter bei der ersten Eheschließung
ist binnen 30 Jahren um rund sechs Altersjahre
gestiegen: Im Jahr 2024 waren Frauen bei ihrer
ersten Heirat im Schnitt 32,9 Jahre alt, Männer
35,3 Jahre. 1994 hatte das Durchschnittsalter
bei der ersten Eheschließung für Frauen bei
27,1 Jahren und für Männer bei 29,4 Jahren
gelegen.
Ehen werden später geschieden
und halten länger als vor 20 Jahren Auch bei
den Scheidungen sind Frauen und Männer älter als
früher. Im Jahr 2024 lag es bei 44,6 Jahren bei
Frauen und bei 47,6 Jahren bei Männern. Binnen
30 Jahren ist es um 8,1 Jahre bei Frauen
(1994: 36,5 Jahre) und um 8,3 Jahre bei Männern
(1994: 39,3 Jahre) gestiegen. Zugleich halten
Ehen länger als früher: 2024 lag die
Durchschnittsdauer einer Ehe bis zur Scheidung
bei 14,7 Jahren.
Im Jahr 1994 waren
Ehepaare bis zur Scheidung im Schnitt noch
12,0 Jahre verheiratet. 2024 wurden gut
129 300 Ehen geschieden und somit etwas mehr
(+0,3 %) als im Vorjahr, als der niedrigste
Stand seit der deutschen Vereinigung erreicht
wurde.
Deutschland bei Eheschließungen
etwas über EU-Schnitt Gemessen an der
Bevölkerung wird in Deutschland etwas häufiger
geheiratet als im Durchschnitt der Staaten der
Europäischen Union (EU): Im Jahr 2023 gab es
hierzulande 4,3 Eheschließungen je
1 000 Einwohnerinnen und Einwohner, das waren
etwas mehr als im EU-Schnitt (4,0).
Die
meisten Ehen je 1 000 Einwohnerinnen und
Einwohner wurden laut EU-Statistikbehörde
Eurostat 2023 in Rumänien (5,8), Lettland (5,6)
und Ungarn (5,2) geschlossen. Die wenigsten
Eheschließungen gab es in Bulgarien (3,4),
Italien (3,1) und Slowenien (3,0) – jeweils an
ihrer Bevölkerung gemessen.
Regenbilanz: Januar fiel zu trocken aus
Auch die Niederschlagsmenge im Januar 2026
fiel wie bereits in den zwei Vormonaten erneut
unterdurchschnittlich aus – das ist das Ergebnis
der hydrologischen Auswertungen der beiden
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft
und Lippeverband (EGLV). Im Emscher-Gebiet
fielen im Gebietsmittel 56,9 mm Niederschlag
(130-jähriges Mittel = 69 mm; ein Millimeter
entspricht einem Liter pro Quadratmeter).
Das Gebietsmittel des Niederschlages im
Lippe-Gebiet lag im Januar bei 56,0 mm
(130-jähriges Mittel = 65 mm). Die meisten
trockenen Tage lagen in der Mitte des Monats im
Zeitraum vom 15. Januar bis zum 21. Januar 2026.
Insgesamt betrachtet wurden in den beiden
Verbandsgebieten von Emschergenossenschaft und
Lippeverband Niederschlagsmengen zwischen
minimal 47,5 mm an der Station Kläranlage
Lünen-Sesekemündung und maximal 68,5 mm an der
Station Pumpwerk Duisburg-Stockum (Alte Emscher)
registriert.
Die höchsten
Tagesniederschläge wurden im Januar am 9. Januar
2026 erreicht. An diesem Tag fiel im
Emscher-Gebiet an der Station Pumpwerk
Duisburg-Stockum (Alte Emscher) eine Summe von
13,4 mm. Im Lippe-Gebiet waren es 13,8 mm an der
Station Kläranlage
Gelsenkirchen-Picksmühlenbach.
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip
leben.
Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die
Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der
1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den
Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und
Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind
Deutschlands größter Abwasserentsorger und
Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund
782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59
Kläranlagen). www.eglv.de
Moers: Arbeiten
am Streichelzoo laufen planmäßig
Auf der Baustelle des neuen Streichelzoos im
Freizeitpark geht es sichtbar voran: Die
Aufträge für die Außenhülle – vom Betonbau über
die Zimmerarbeiten bis hin zu Fenstern und Türen
– sind vergeben, die Arbeiten laufen planmäßig.
Teile des neuen Zauns sind bereits gesetzt.

Fotos: pst)
Die Ausschreibungen für den
Innenausbau sowie für die Stallungen und die
technische Infrastruktur befinden sich in
Vorbereitung, ebenso die finale Abstimmung für
die Außenanlagen und ein neues
Beschilderungskonzept.
Der zuständige
Fachbereich Freiraum- und Umweltplanung steht
regelmäßig im Austausch mit dem Förderverein des
Streichelzoos und stimmt sich gemeinsam mit der
ENNI zum späteren Betrieb ab. Das Zentrale
Gebäudemanagement der Stadt hat die Bauleitung.
Ab Frühjahr 2027 sollen dann wieder
Schafe, Ziegen und Co. in die neuen Stallungen
einziehen und Besucherinnen und Besucher
erfreuen. Ein Grünes Klassenzimmer macht das
Areal zusätzlich zu einem ‚Außerschulischen
Lernort‘. Das Projekt kostet rund 3,4 Millionen
Euro, wovon Bund und Land 80 Prozent übernehmen.
Kamishibai am 14. Februar in der
Stadtbücherei Kleve Am Samstag, den
14. Februar 2026, öffnen sich um 10:30 Uhr die
Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße
30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event. Die
Tradition des Kamishibai stammt ursprünglich aus
Japan.

Mithilfe eines Holzrahmens, in den einzelne
Bildkarten geschoben werden, erweckt die
Erzählform die vorgetragenen Geschichten zum
Leben. Passend dazu werden diesmal japanische
Märchen sowie Märchen aus Korea und Indonesien
erzählt. Der Eintritt zum Kamishibai ist
selbstverständlich frei. Anmeldung nicht
erforderlich.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Hebräisch, Latein und die Geschichte Siziliens
Wenn am 17. Februar das neue Semester der vhs
Moers – Kamp-Lintfort beginnt, ist das
gleichzeitig der Startschuss für verschiedene
neue Fremdsprachenkurse. Für Personen ohne
Vorkenntnisse ist ‚Neu-Hebräisch‘ gedacht, der
ab Montag, 23. Februar, läuft und die Sprache
des modernen Israel vermittelt. Er findet
jeweils montags ab 17.15 Uhr insgesamt 12 -mal
in Kamp-Lintfort statt.
An Eltern, deren
Kinder Latein an einer weiterführenden Schule
lernen, richtet sich der Kurs ‚Latein für
Eltern‘. Ab Freitag, 20. Februar, insgesamt
15-mal, jeweils ab 9.30 Uhr können Eltern die
notwendigen Grundkenntnisse für die
Hausaufgabenbetreuung in Latein erwerben.
An ein älteres Publikum wendet sich ein
weiterer Lateinkurs: ‚Endlich Zeit für Latein‘.
Aufgrund ihrer klaren, logischen Struktur eignet
sich diese Sprache hervorragend als
‚Gehirnjogging‘ und kann helfen, kognitive
Fähigkeiten zu trainieren und zu erhalten.
Dieses Angebot startet ebenfalls am Freitag, 20.
Februar, und findet 15-mal in Moers ab 11.15 Uhr
statt. Vorkenntnisse sind auch hier nicht
erforderlich.
Ergänzt werden die
Lateinkurse durch das Online-Seminar ‚Sizilien:
Geschichte, Kunst, Literatur und Traditionen‘,
das die faszinierende und ereignisreiche
Geschichte der Insel veranschaulicht. Beginn ist
am Montag, 1. Juni, um 18 Uhr. Es findet
insgesamt 10-mal statt. Anmeldungen für die
Kurse sind telefonisch unter 0 28 41/ 201 565
sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Bei der Anmeldung werden die Zugangsdaten für
das Online-Seminar zur Verfügung gestellt.
Moers: Toilette im Freizeitpark
bleibt bis Anfang März geschlossen
Die Toilettenanlage am Skatepark im Freizeitpark
Moers bleibt weiterhin geschlossen. Vor einer
Wiedereröffnung wird eine Kameraüberwachung
installiert, um die Anlage künftig besser vor
Vandalismus zu schützen. Die entsprechenden
Arbeiten sind bereits beauftragt, die benötigten
Komponenten wurden bestellt. Bis zur
Fertigstellung und Wiederinbetriebnahme wird es
voraussichtlich noch bis Anfang März dauern.
Zeugnis-Telefon für
Eltern, Schülerinnen und Schüler Am
Freitag, 6. Februar 2026, erhalten die
Schülerinnen und Schüler der weiterführenden
Schulen ihre Halbjahreszeugnisse. Aus diesem
Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒
neben den Sorgentelefonen von Städten und
sozialen Einrichtungen ‒ wieder ein
Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie
Schülerinnen und Schüler können dort vor allem
rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die
Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur
Schullaufbahn haben. Das Zeugnis-Telefon zu
Fragen aus den Schulformen Realschule,
Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und
Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter
der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen
erreichbar:
• Freitag, 06.02.2026, •
Montag, 09.02.2026, • Dienstag, 10.02.2026,
• jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00
bis 15:00 Uhr.
Kreis Kleve 02821 85-496
Kreis Wesel 0281 207-2212 Krefeld 02151
86-2535 oder 86-2554
An den Grundschulen
ist die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bereits
seit dem 02.02.2026 möglich. Zu Fragen aus den
Schulformen Grundschule, Hauptschule und
Förderschule ist das Zeugnistelefon der
Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern
der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf
Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf
eingerichtet.
Ökobilanzierung -
Kanalsanierung Ökobilanzierung Analyse belegt:
Grabenlose Kanalsanierung (Inliner-Verfahren)
deutlich umweltfreundlicher
Fraunhofer UMSICHT analysierte für die Firmen
RelineEurope GmbH und Impreg GmbH die
Umweltwirkungen, die bei der Sanierung von
Abwasserohren entstehen. Dazu verglich das
Institut mittels Ökobilanzierung die Sanierung
von Abwasserrohren durch das Liner-Verfahren
(CIPP: Cure-in-Place-Pipe) mit dem Austausch der
Rohre durch neue Betonrohre.

© IMPREG Sanierter Abwasserkanal durch das
Inliner-Verfahren
In Deutschland gibt es
rund 600 000 Kilometer Abwasserrohre. 35 Prozent
sind älter als 65 Jahre, sodass zahlreiche
Reparaturen und Sanierungen jetzt bzw. in naher
Zukunft notwendig sind. Das Liner-Verfahren
ermöglicht eine grabenlose Sanierung der
Abwasserrohre. Dazu werden die noch nicht
ausgehärteten und somit noch flexiblen Liner wie
Schläuche durch die bestehenden Kanalschächte in
das beschädigte Rohr eingebracht, dann von innen
mithilfe von Druckluft an die alte Rohrwandung
angepresst und mit UV-Licht vor Ort ausgehärtet.
Das Wandmaterial ist ein
glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) bestehend
aus ungesättigtem Polyester-Harz und Glasfasern,
das für Transport und Montage in
thermoplastische Kunststofffolien (z.B. PE, PE
oder PVC) eingeschlossen wird. Liner-Verfahren
weist bessere Umweltbilanz auf Fraunhofer
UMSICHT erstellte die Umweltbilanzen für die
unterschiedlichen Methoden der Kanalsanierung.
Das Gesamtergebnis: Die Umweltwirkungen
lassen sich durch das Liner-Verfahren im
Vergleich zum Austausch der Betonrohre auf die
Hälfte reduzieren. Zum Beispiel sind die
Treibhausgasemissionen zwischen 54 und 77
Prozent geringer – abhängig vom Durchmesser der
Rohre und der konkreten Einbausituation. Auch
weitere Wirkungskategorien der Ökobilanz zeigen
deutliche Vorteile.
Das Institut
betrachtete in seiner Analyse die
Wertschöpfungsschritte: Rohstoffe, Herstellung
(Energiebedarf und Abfall), Transport,
Installation und End-of-life. »Die positiven
Effekte entstehen weniger bei der Herstellung
der Liner, sondern insbesondere durch die
verringerten Umwelteffekte aufgrund eines
geringeren Installationsaufwand bei der
Kanalverlegung« erläutert Dr. Jan Blömer,
Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement und
Partizipation bei Fraunhofer UMSICHT.
In
der Regel sind keine Erdbewegungen nötig, die
Oberflächenstrukturen (Straßen, Grünanlagen
etc.) werden nicht beschädigt und müssen
demzufolge auch nicht wiederhergestellt werden.
Ein weiterer Vorteil – der in dieser Ökobilanz
nicht berücksichtigt wurde: Die Sanierung
mittels Liner-Verfahren dauert nur ein bis zwei
Tage, sodass sich die Belastung für die Anwohner
und Verkehrsteilnehmer minimiert.
Geänderte
Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Moers an
Karneval
An den närrischen Tagen gelten bei der Stadt
Moers besondere Öffnungszeiten. Altweiber
(Donnerstag, 12. Februar) und Rosenmontag (16.
Februar) sind die Stadtverwaltung, der
Bürgerservice, die Geschäftsstelle der vhs und
die Sozialraumteams jeweils bis 12 Uhr geöffnet.

Das Grafschafter Museum und das Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt sind
an Altweiber wie gewohnt bis 18 Uhr für
Besucherinnen und Besucher da, die Bibliothek
von 10.30 bis 13 Uhr (Open Library: 13 bis 22
Uhr). Die Zweigstelle Kapellen steht an diesem
Tag bis 18 Uhr zur Verfügung, die Moerser
Musikschule bis 17 Uhr, Rosenmontag bis 13 Uhr
(Unterricht findet nicht statt).
Das
Grafschafter Museum und das Haus der
Demokratiegeschichte bleiben Rosenmontag
geschlossen. Schließungen aufgrund des
Nelkensamstagszuges am Samstag, 14. Februar:
Bürgerservice, Bibliothek (inklusive
Außenrückgabe), Museen und alle anderen
städtischen Einrichtungen.
Moers: Parkplätze in Meerbeck kurzzeitig
gesperrt Mehr Grün für die
Barbarastraße in Meerbeck. Ab Montag, 9.
Februar, werden an der Barbarastraße neue Bäume
und Sträucher gepflanzt. Dadurch fallen
kurzzeitig die dortigen Stellplätze weg.
Krankenhaus Bethanien: Familienbande
führen Oma, Mutter und Enkelin zu Chefarzt der
Frauenklinik - „Ein Zufall, den es nur einmal im
Leben gibt“ Als Dr. Peter Tönnies am
09. Oktober 2025 die Geburt der kleinen Zoé
Grallert als Geburtshelfer mit einem
Kaiserschnitt begleitete, war dem Chefarzt der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie des
Krankenhauses Bethanien Moers, nicht sofort
klar, dass er bereits Zoés Mutter Maria Kube vor
29 Jahren im Moerser Krankenhaus auf die Welt
gebracht hatte.
„Ich glaube, so einen
Umstand, wie bei der Familie Kube, gibt es kein
zweites Mal. Birgit Kube ist eine alte
Klassenkameradin meiner Frau. Ziemlich genau am
30. Dezember 1996 habe ich ihre Tochter Maria
per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Und dann
– fast drei Jahrzehnte später – dieser Zufall.
Das war schon sehr besonders und hat mich auch
emotional sehr berührt“, erklärt Dr. Tönnies.
„Das war ein ganz besonderer Tag“, betont
Mutter Maria Kube. Neben den familiären
Verbindungen, die sowohl Oma und Mutter als auch
die Enkelin mit einem Abstand von 29 Jahren zum
Chefarzt der Frauenklinik führten, war auch Zoés
Geburt selbst anders als erwartet – denn der
errechnete Geburtstermin wäre eigentlich erst
Ende Dezember gewesen. „Als Zoé sich dann auf
einmal auf den Weg machen wollte und damit rund
zweieinhalb Monate zu früh, war das nicht nur
alles sehr plötzlich, sondern auch eine
Herausforderung für mich und meinen Partner und
uns als Familie.“
Als Perinatalzentrum
Level 1, eine Einrichtung der höchsten
Versorgungsstufe, sind die Geburtsklinik und die
Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien Moers
jedoch auf Geburten, die deutlich zu früh sind,
spezialisiert. „Wir halten hierzu ein
multiprofessionelles Team vor, das bestens für
solche Fälle ausgebildet ist“, erklärt der
erfahrene Moerser Chefarzt Tönnies.
„Ich
habe mich hier zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben
gefühlt. Obwohl der Tag mit sehr vielen
Emotionen verbunden war, hätte ich mir keinen
geeigneteren Ort als diesen vorstellen können“,
erklärt Mutter Maria Kube. Dem schließt sich
auch die frischgebackene Oma Birgit Kube an:
„Das Ganze war schon sehr aufregend, ich habe
meine Tochter vor und nach der Geburt
unterstützt, ihr Partner im OP. Als meine
Enkelin für acht Wochen auf der
Frühgeborenenintensivstation bleiben musste, war
das Team hier genauso toll. Alle waren für uns
da.“
Dr. Tönnies fügt an: „Neben der
Tatsache, dass es sich hier um einen Zufall
handelt, den es meiner Meinung nach nur einmal
in meinem Leben geben wird, ist Zoé auch ein
gutes Beispiel dafür, wie hervorragend die
Zusammenarbeit in unserem Perinatalzentrum
funktioniert. Sodass wir nun einen gesunden
Säugling heranwachsen sehen können. Das freut
mich sehr.“

Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie am Krankenhaus Bethanien
Moers, mit Mutter Maria Kube, Enkelin Zoé
Grallert und Oma Birgit Kube.

NRW-Industrie: Produktion im
Dezember 2025 um 1,5 % gestiegen *
Energieintensive und übrige Industrie im Plus.
* Chemie sowie Metallerzeugung und
-bearbeitung mit Produktionsanstiegen. *
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen
ebenfalls mit Anstieg – Maschinenbau hingegen
rückläufig.
Die
Produktion der NRW-Industrie ist im Dezember
2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und
saisonbereinigt um 1,5 % gegenüber November 2025
gestiegen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, stieg die Produktion in den
energieintensiven Wirtschaftszweigen um 2,0 %.
Die Produktion in der übrigen Industrie
stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um
1,3 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging
die Produktion um 1,4 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie sank um 2,7 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 0,8 %
rückläufig.
Produktionsanstiege bei
Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie
Im Vergleich zu November 2025 waren in NRW
für die energieintensiven Branchen im Dezember
2025 unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und
-bearbeitung ein Produktionsanstieg von 3,2 %
ermittelt. In der chemischen Industrie stieg die
Produktion um 1,7 %.

Die Herstellung von Holz-, Korb- und
Korkwaren vermeldete hingegen einen
Produktionsrückgang von 3,2 %. Herstellung von
elektrischen Ausrüstungen ebenfalls mit Anstieg,
Maschinenbau hingegen rückläufig Auch in den
Branchen der übrigen Industrie waren
unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Die
Produktionsleistung bei der Herstellung von
elektrischen Ausrüstungen stieg um 5,9 %.
Im Bereich der Möbelherstellung wurde ein
Produktionsplus von 5,0 % verzeichnet. Der
Maschinenbau konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 0,9 %. Im Vergleich zu
Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der
Ukraine, sank die Produktion im Dezember 2025
insgesamt um 11,0 % (−13,5 % in der
energieintensiven Industrie; −9,6 % in der
übrigen Industrie). Wie das Statistische
Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte
kalender- und saisonbereinigte Wert für den
Berichtsmonat November 2025 um 0,4 % über dem
Vormonats- und 3,7 % unter dem Vorjahreswert.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Hebräisch, Latein und die Geschichte Siziliens
Wenn am 17. Februar das neue
Semester der vhs Moers – Kamp-Lintfort beginnt,
ist das gleichzeitig der Startschuss für
verschiedene neue Fremdsprachenkurse. Für
Personen ohne Vorkenntnisse ist ‚Neu-Hebräisch‘
gedacht, der ab Montag, 23. Februar, läuft und
die Sprache des modernen Israel vermittelt. Er
findet jeweils montags ab 17.15 Uhr insgesamt 12
-mal in Kamp-Lintfort statt.
An Eltern,
deren Kinder Latein an einer weiterführenden
Schule lernen, richtet sich der Kurs ‚Latein für
Eltern‘. Ab Freitag, 20. Februar, insgesamt
15-mal, jeweils ab 9.30 Uhr können Eltern die
notwendigen Grundkenntnisse für die
Hausaufgabenbetreuung in Latein erwerben. An
ein älteres Publikum wendet sich ein weiterer
Lateinkurs: ‚Endlich Zeit für Latein‘.
Aufgrund ihrer klaren, logischen Struktur eignet
sich diese Sprache hervorragend als
‚Gehirnjogging‘ und kann helfen, kognitive
Fähigkeiten zu trainieren und zu erhalten.
Dieses Angebot startet ebenfalls am Freitag, 20.
Februar, und findet 15-mal in Moers ab 11.15 Uhr
statt. Vorkenntnisse sind auch hier nicht
erforderlich. Ergänzt werden die Lateinkurse
durch das Online-Seminar ‚Sizilien: Geschichte,
Kunst, Literatur und Traditionen‘, das die
faszinierende und ereignisreiche Geschichte der
Insel veranschaulicht.
Beginn ist am
Montag, 1. Juni, um 18 Uhr. Es findet insgesamt
10-mal statt. Anmeldungen für die Kurse sind
telefonisch unter 0 28 41/ 201 565 sowie online
unter www.vhs-moers.de möglich.
Bei der Anmeldung werden die Zugangsdaten für
das Online-Seminar zur Verfügung gestellt.
Wesel: Terminverschiebung zum Jürgen
B. Hausmanns Auftritt!
Terminverschiebung! Jürgen B. Hausmann muss aus
gesundheitlichen Gründen etwas kürzertreten und
einige Veranstaltungen verschieben. Das
betrifft auch seinen Auftritt in Wesel am Fr.
17.04.26. Glücklicherweise konnten bereits
Nachholtermine gefunden werden.

Jürgen B. Hausmann wird seinen Auftritt in
Wesel, Städtisches Bühnenhaus am So. 29.11.26
nachholen. Die Tickets für die ursprünglichen
Termine bleiben selbstverständlich gültig.
Ansonsten können sie an der Vorverkaufsstelle,
bei der sie gekauft wurden, zurückgegeben
werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und
wünschen Jürgen alles Gute!
Fahrrad im Winter
tabu? Gazelle nimmt 3 Mythen unter die Lupe
Zu rutschig, zu dunkel, zu kalt – die Liste der
Ausreden für Radfahrer im Winter ist lang. Wenn
die Temperaturen sinken und die Tage kürzer
werden, lassen viele ihr Fahrrad in der Garage
stehen. Dabei lohnt sich der Blick hinter die
gängigsten Vorurteile. Bikes im Winter sind weit
weniger problematisch als oft angenommen.
Gazelle hat sich typische Mythen rund um das
Winterradeln genauer angesehen.

© Gazelle
Mythos 1: „Es ist
viel zu glatt zum Radfahren“ Die Angst vor
Stürzen auf glatten Straßen ist ein häufiger
Grund, das Rad im Winter stehen zu lassen.
Tatsächlich erfordern vereiste Fahrbahnen eine
angepasste Fahrweise: langsamer fahren,
vorausschauend agieren und besondere Vorsicht in
Kurven sowie beim Bremsen. Winterreifen mit
größerer Profiltiefe bieten deutlich mehr Grip
auf nassen und verschneiten Untergründen. Wer
diese Punkte beachtet, kann auch bei
winterlichen Bedingungen sicher unterwegs sein.
Mythos 2: „In der Dunkelheit sieht mich eh
keiner“ Schlechte Sichtverhältnisse in der
dunklen Jahreszeit sind eine berechtigte Sorge,
aber kein unüberwindbares Hindernis. Eine
angemessene Fahrradbeleuchtung ist ohnehin
Pflicht und sorgt für ausreichende Sichtbarkeit
im Straßenverkehr. Helle oder reflektierende
Kleidung hebt Radfahrer deutlich von der
Umgebung ab. So machen sie sich im
Straßenverkehr gut erkennbar.
Mythos 3:
„Mein Fahrrad geht bei den Temperaturen kaputt“
Schmutz, Nässe und Streusalz setzen einem
Fahrrad im Winter stärker zu als in anderen
Jahreszeiten. Das bedeutet aber nicht, dass das
Rad die frostigen Temperaturen im Keller
verbringen muss. Wenn Fahrradfahrer ihr Bike
trocken lagern und schützen, haben sie bereits
einen wichtigen Schritt getan. Die Kette sollte
häufiger gereinigt und mit Öl für nasse
Bedingungen behandelt werden. Gelenke und Lager
benötigen Pflege und regelmäßiges Fetten. Mit
einer intensiveren Wartung bleibt das Rad auch
im Winter funktionsfähig.
Warum
Winterradeln sich lohnt Auch in der kalten
Jahreszeit gibt es viele gute Gründe, aufs Rad
zu steigen. Wer radelt, spart Geld, bleibt fit
und stärkt das Immunsystem durch Bewegung an der
frischen Luft. Gerade im Winter sorgt das
Radfahren für einen willkommenen Ausgleich zum
Alltag und hebt die Stimmung. Mit der richtigen
Ausrüstung und etwas Pflege ist das Fahrrad auch
bei Frost ein zuverlässiger Begleiter. Wer sich
auf winterliche Fahrten einlässt, entdeckt neue
Seiten am Radfahren und erlebt, wie viel Freude
Touren durch verschneite Landschaften machen.
Fehlt noch das passende Rad? Dann lohnt sich
ein Besuch im Gazelle Testcenter: Hier können
Sie ohne Anmeldung und kostenfrei viele Modelle
ausprobieren. So steht dem Winterradeln nichts
mehr im Weg!
Liebeserklärung per
Briefmarke - Kinderbuchklassiker „Weißt du
eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ von Sam
McBratney Der Kinderbuchklassiker
wird zur Marke Sonderbriefmarke ab 5. Februar in
Postfilialen und online erhältlich Bonn, 3.
Februar 2026: „Weißt du eigentlich, wie lieb ich
dich hab?“ ist ein Kinderbuchklassiker, der
jetzt auch zur Marke wird: Die Deutsche Post
ehrt den internationalen Bestseller des irischen
Autors Sam McBratney mit einer Sonderbriefmarke.

Diese hat den Portowert 95 Cent und ist ab
dem 5. Februar in einer Auflage von 1,3
Millionen Stück in Postfilialen, im Online-Shop
oder telefonisch beim Bestellservice der
Deutschen Post erhältlich. Offizieller
Herausgeber der Briefmarke ist das
Bundesministerium der Finanzen, entworfen hat
sie Chayenn Gutowski, Briefmarken-Designerin der
Deutschen Post.
Übersetzt in 57
Sprachen, wurde das Kinderbuch bereits über 61
Millionen Mal verkauft. Es ist eine Geschichte,
die Herzen berührt und Generationen verbindet.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der kleine
Hase, der dem großen Hasen zeigen möchte, wie
sehr er ihn lieb hat. Doch wie lässt sich Liebe
messen? In der kindlichen Vorstellung des
kleinen Hasen ganz einfach: mit ausgestreckten
Armen, mit Sprüngen, mit Höhen und Weiten.
Der große Hase nimmt diese Maße liebevoll
auf und übertrifft sie stets – nicht aus
Konkurrenz, sondern aus tiefer Zuneigung. Als
der kleine Hase schließlich sagt: »Ich hab dich
lieb bis zum Mond«, antwortet der große: »Bis
zum Mond – und wieder zurück.«
Ein Satz,
der die Unermesslichkeit der Liebe auf den Punkt
bringt. Das Buch erschien 1994 in Großbritannien
und wurde binnen kurzer Zeit zu einem
Welterfolg. Bebildert hat den Text die englische
Illustratorin Anita Jeram, deren kindgerechte
Aquarelle den Figuren eine besondere Wärme
verleihen.
Parent’sDay - Mein
Kind kann: Eltern als Berufswahlcoach
IHKs informieren bei kostenfreiem
Webinar über Berufseinstieg und Karrierechancen
mit dualer Ausbildung Welche Perspektiven
hat mein Kind mit einer beruflichen Ausbildung?
Antworten darauf gibt ein kostenfreies Webinar,
mit dem sich die Industrie- und Handelskammern
(IHKs) am5. Februar 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr
an Eltern von Schülern aller Schulformen
richten.
Unter dem Titel „Parents‘Day –
Mein Kind kann“ vermitteln Ausbildungsexperten
von Unternehmen, den IHKs und der Arbeitsagentur
Wissenswertes rund um den Berufseinstieg mit
einer dualen Ausbildung und einem dualen
Studium. „Aus Umfragen wissen wir, dass die
Mehrheit der jungen Menschen bei der Berufswahl
auf die Beratung innerhalb der Familie setzen.
Wir bieten den Eltern Informationen und
Hilfestellungen, um sie für diese
verantwortungsvolle Aufgabe zu rüsten“, sagt
Jana Heiberger, Referatsleiterin
Berufsorientierung der Deutschen Industrie- und
Handelskammer (DIHK).
Auf dem Programm
des Webinars stehen Impulse zur Berufswahl,
Beratungs- und Unterstützungsangebote zur
beruflichen Orientierung und einer dualen
Ausbildung, sowie Tipps zu den ersten Schritten
im Berufsleben. Weitere Themen sind die
Möglichkeiten einer Karriere mit Lehre sowie
einem dualen Studium, für Studienzweifler oder
Auslandsaufenthalte in der Ausbildung. „Gut
ausgebildete Fachkräfte sind bei den Unternehmen
mehr denn je gefragt“, sagt Heiberger.
Oft aber rieten Eltern ihren Kindern zu einem
Studium, weil sie dort die vermeintlich besten
Zukunftschancen sähen – ein Irrglaube, so die
Ausbildungsexpertin: „Aktuelle Studien zeigen,
dass das durchschnittliche Lebenseinkommen eines
Arbeitnehmers, der seine Karriere mit einer
Ausbildung gestartet hat und sich zum Beispiel
zum Techniker oder Meister weiterbildet,
vergleichbar ist mit dem eines Akademikers.
Und 2 die mehr als 250 Berufe im IHK-Bereich
bieten jede Menge Potenzial, einen Beruf zu
finden, der zu den eigenen Stärken, Wünschen und
Voraussetzungen passt.“ Das Webinar „Parents‘Day
– Werden Sie Berufswahlcoach für Ihr Kind“
richtet sich insbesondere an Eltern von
Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 8.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung
ist erforderlich
https://event.dihk.de/parentsday Fragen zu dem
Webinar beantwortet Jana Heiberger unter Tel.
030- 20308-2513,
heiberger.jana@dihk.de
Bethanien Moers: Multiprofessionelle
Weiterbildung „Palliative Care“ ab März 2026 -
Noch freie Plätze für externe Interessierte
In Zusammenarbeit mit der
Palliativakademie Rheinland bietet die Stiftung
Bethanien Moers ab März 2026 die
multiprofessionelle Weiterbildung „Palliative
Care“, die von der Deutschen Gesellschaft für
Palliativmedizin (DGP) anerkannt ist, für eigene
Mitarbeiter:innen und auch für externe
Interessierte an. „Neun freie Plätze haben wir
noch zu vergeben“, so die Verantwortlichen.
Der von der zertifizierten Kursleiterin
Palliative Care (DGP) Ute Pelzer geleitete Kurs
vermittelt den Teilnehmer:innen das notwendige
Wissen, um schwerstkranke und sterbende Menschen
sowie ihre An- und Zugehörigen würdevoll zu
unterstützen und zu begleiten. Im Mittelpunkt
des Handelns steht dabei die Zusammenarbeit im
multiprofessionellen Team, um die größtmögliche
Lebensqualität für den bzw. die
Pflegeempfänger:in zu erreichen.
Ziel
sei es, so Tanja Meissner, Leitung des
Seniorenstifts Bethanien und Palliative Care
Fachkraft, dass die Teilnehmer:innen
grundlegende Kompetenzen über die
Kernbestandteile der Palliative Care erlangten.
Außerdem setzten sie sich mit fachtheoretischem
Wissen auseinander und könnten dieses so auf die
Palliativversorgung im eigenen Tätigkeitsbereich
übertragen. Weitere Inhalte seien etwa:
Schmerztherapie, naturheilkundliche Medizin,
Pflege am Lebensende, rechtliche Grundlagen und
ethisches Handeln.
Wann, wo und wer
Die Weiterbildung findet im Rahmen von vier
Modulen an folgenden Terminen statt: Modul 1 16.
bis 20. März 2026 | Modul 2 15. bis 19. Juni
2026, (Veranstaltungsort jeweils: Bethanien
Akademie, Bethanienstraße 15, 47441 Moers),
Modul 3 14. bis 18. September 2026 | Modul 4 09.
bis 13. November 2026 (Veranstaltungsort
jeweils: Seniorenstift Bethanien, Wittfeldstraße
31, 47441 Moers).
Zielgruppe für die
multiprofessionelle Weiterbildung sind neben
Pflegefachkräften und Pflegefachassistenzen,
Mitarbeiter:innen des Sozialen Dienstes. Die
Kosten für die Weiterbildung belaufen sich auf
2.400 Euro je Teilnehmer:in. Anmeldung Eine
Anmeldung ist per E-Mail an
akademie@bethanienmoers.de oder telefonisch
unter +49 (0) 2841 200-2406 möglich.
Für
diese werden unter anderem folgende Unterlagen
benötigt: tabellarischer Lebenslauf, aktuelle
Kontaktdaten (Adresse, E-Mail-Adresse,
Telefonnummer) und die Erlaubnis zum Führen der
Berufsbezeichnung. Verstärkter Bedarf an
speziell ausgebildetem Personal
Tanja
Meissner betont: „In den letzten Jahren stellen
wir etwa in unserem Seniorenstift Bethanien
vermehrt eine Zunahme von Bewohnerinnen und
Bewohnern fest, die mit einer palliativen
Diagnose zu uns kommen. Hier trifft dann oftmals
eins auf das andere – hochaltrige Menschen in
Kombination mit einer palliativen Diagnose, wie
etwa Krebs, einer Herzinsuffizienz oder COPD.
Das ist eine besondere Herausforderung und eine
Aufgabe, der wir umfassend gerecht werden
möchten.
Die Betreuung dieser Menschen gestaltet sich
anders. Hierzu wird weiteres speziell
ausgebildetes Personal benötigt, das wir mit der
multiprofessionellen Weiterbildung generieren
wollen. Denn bei der palliativen Arbeit geht es
um Haltung. Diese kann man erwerben, anhand
einer Weiterbildung. Es ist aber auch etwas, das
man in sich tragen muss.“
Kurlseiterin
Ute Pelzer erklärt: „Für die multiprofessionelle
Weiterbildung bringe ich ebenso ein
multiprofessionelles Team mit. Pfarrer,
Ärztinnen und Ärzte, Schmerztherapeutinnen und
-therapeuten oder Palliativmedizinerinnen und
-mediziner – also ein ganzes Netzwerk, das eine
sehr gute Expertise hat. Sie kommen aus der
Basis und bringen entsprechende Fallbeispiele
mit.“
„Ich bin froh, dass wir diese
Weiterbildung nun anbieten können. Wir werden
von insgesamt 25 Plätzen einige intern vergeben,
um unserem Personal im Krankenhaus und
Seniorenstift die Möglichkeit zu geben, sich
entsprechend weiterzubilden und uns für die
besondere Situation, die die Betreuung der
Betroffenen erfordert, gut aufzustellen.
Neun weitere Plätze möchten wir gerne externen
Interessierten anbieten. Wir versprechen uns
davon einen sichereren Umgang der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit diversen
palliativen Krankheitsbildern und natürlich für
die betroffenen Pflegeempfängerinnen und
-empfänger einen adäquaten Umgang mit ihnen“,
fasst Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung
Bethanien zusammen.

Tanja Meissner, Leitung des Seniorenstifts
Bethanien, Kursleiterin Ute Pelzer und Dr. Ralf
Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, freuen
sich, die Multiprofessionelle Weiterbildung
„Palliative Care“ ab März anbieten zu können.
Wesel: Ehemalige
Bundestagspräsidentin und Eselordenträgerin
Prof. Dr. Rita Süssmuth verstorben
Die ehemalige Bundestagspräsidentin und
Bundesministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth ist im
Alter von 88 Jahren verstorben. Über viele
Jahrzehnte hinweg prägte sie die deutsche
Politik in führenden Funktionen. Besonders ihr
Einsatz für Gleichberechtigung,
gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale
Verantwortung brachte ihr große Anerkennung –
weit über Parteigrenzen hinaus.

Eselordenträgerin 1987 Prof. Dr. Rita Süßmuth
Fotograf: Ekkehard Malz, Wesel
Rita
Süssmuth erhielt im Jahr 1987 als damalige
Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und
Gesundheit den Eselorden der Stadt Wesel.
Bürgermeister Rainer Benien würdigt sie als
herausragende Persönlichkeit: „Rita Süssmuth war
für viele Menschen ein Vorbild. Sie hat sich
stets mit Überzeugung und Rückgrat für die
Belange der Menschen eingesetzt – auch dann,
wenn sie dabei auf Widerstand stieß, selbst aus
den eigenen Reihen. Ihr Wirken inspiriert und
bleibt bewundernswert. Wir trauern um einen
großartigen Menschen und eine ehemalige Trägerin
des Eselordens der Stadt Wesel.“
Von
1987 bis 2002 gehörte Rita Süssmuth dem
Deutschen Bundestag an, von 1988 bis 1998 als
Bundestagspräsidentin. Bereits 1985 berief
Bundeskanzler Helmut Kohl sie zur
Bundesministerin für Jugend, Familie und
Gesundheit. Ein Jahr später übernahm sie
zusätzlich das neu geschaffene Amt der
Bundesministerin für Frauen und wurde damit die
erste Frauenministerin der Bundesrepublik
Deutschland.
Rita Süssmuth setzte sich
immer wieder auch gegen konservative Widerstände
durch, insbesondere bei gesellschaftspolitischen
Themen. So engagierte sie sich für die
Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe und
unterstützte 1992 die Reform des Paragrafen 218
mit einer Fristenlösung und Beratungspflicht.
Dafür wurde sie teils scharf kritisiert, vor
allem aus kirchlichen Kreisen. Ebenso setzte sie
sich früh und entschieden für Menschen mit HIV
und Aids ein und etablierte den Leitgedanken
„Prävention statt Ausgrenzung“.
Wesel: Landeszentrale für politische Bildung
stellt den 3. Demokratiebericht in der vhs vor
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck
lädt alle Interessierten zu einer hochaktuellen
Abendveranstaltung ein: „Das Demokratieparadoxon
und der 3.Demokratiebericht – wenn
Heilsversprechen auf fruchtbaren Boden beim
Wähler fallen“. Der Vortrag der Landeszentrale
für politische Bildung findet am Dienstag, 10.
Februar, von 18 bis 20 Uhr im Vortragssaal der
vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. In vielen demokratischen
Gesellschaften – auch in Deutschland – sorgen
die stetigen Wahlerfolge politischer Parteien am
linken und rechten Spektrum für zunehmende
Verunsicherung. Lange galten entsprechende
Wählerhaltungen als vereinzelte Ausnahmen.
Doch der dritte Demokratiebericht der
Landeszentrale für politische Bildung sowie
aktuelle wissenschaftliche Studien zeichnen ein
anderes Bild: Diese Einstellungen sind tief in
bestimmten sozialen, kulturellen und politischen
Faktoren verwurzelt und bestehen seit langer
Zeit. Der Vortrag beleuchtet diese Hintergründe
fundiert und verständlich.
Neben der
Vorstellung der zentralen Ergebnisse des
aktuellen Demokratieberichts werden auch
gesellschaftliche Entwicklungen, politische
Deutungsmuster sowie mögliche Lösungsansätze
diskutiert. Ziel ist es, ein besseres
Verständnis dafür zu bekommen, warum
populistische Heilsversprechen bei vielen
Wählerinnen und Wählern auf fruchtbaren Boden
fallen und was dies für die Zukunft unserer
Demokratie bedeutet.
Wesel: John
Richter gewinnt den Kreisentscheid Wesel-Nord
beim Vorlesewettbewerb 2025/2026
Die Jury hat entschieden: John Richter von der
Gustav-Heinemann-Realschule Dinslaken ist der
beste Vorleser im Kreis Wesel-Nord. Er
überzeugte sowohl mit dem mitgebrachten Buch
„Der war‘s“ von Juli Zeh als auch in der zweiten
Runde bei einem unbekannten Text und wird nun im
April auf Bezirksebene weiter um die Wette
lesen.

John Richter, Sieger des Wettbewerbs
Der
Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des
Deutschen Buchhandels wurde von der
Stadtbücherei Wesel organisiert. Nach einer
Begrüßung durch Rainer Benien, Bürgermeister der
Stadt Wesel, konnten die 13 Schulsieger*innen
des Kreises Wesel-Nord in zwei Runden ihr
Lesekönnen miteinander messen.
Während
in der ersten Runde ein Text aus einem
selbstgewählten Buch vorgelesen wurde, stand in
der zweiten Runde mit dem Buch „Rocky Winterfeld
– Ziemlich neben der Spur“ von Marie Hüttner ein
fremder Text an. Doch auch diesen meisterten die
Vorleser*innen sehr gut und erschwerten so die
Entscheidung der Jury. Diese bestand aus Helmut
Kettner (Vorlesepate der Stadtbücherei Wesel),
Sandra Berensmeier (Kulturverwaltung der Stadt
Wesel), Theresa Welsing (Kinder- und
Jugendförderung der Stadt Wesel) und Martha
Schönhoff (Siegerin des Kreisentscheids 2025).
Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine
Urkunde und eine Sonderauflage von „Rocky
Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ von Marie
Hüttner. So können sie nach dem Wettbewerb
direkt weiterlesen, was es mit den
geheimnisvollen Briefen auf sich hat, die Rocky
erhält. Der Sieger John Richter darf sich
zusätzlich noch über ein zweites Buch („Das
kleine Haus am Fluss“ von Selma Noort) freuen,
was sicher die Wartezeit bis zur nächsten Etappe
des Wettbewerbs verkürzt.
Der seit 1959
stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der
größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er wird
von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung
des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
veranstaltet und steht unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Der
Wettbewerb soll die Begeisterung für Bücher in
die Öffentlichkeit tragen, Freude am Lesen
wecken und die Lesekompetenz von Kindern
stärken. Unterstützt wird die Aktion auch in
diesem Jahr durch vier Sparda-Regionalbanken.
Aktuelles zum 67. Vorlesewettbewerb sowie alle
Informationen, Termine und Teilnehmerschulen
sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu
finden.
48. Eselordenverleihung
in Wesel am 15. Februar 2026 – Bernd Stelter
wird ausgezeichnet Zum 28. Mal
leitet Ulla Hornemann, Präsidentin des
Närrischen Parlaments, die traditionsreiche
Karnevalsveranstaltung. In diesem Jahr ist die
Eselordenverleihung bereits restlos ausgebucht.
„Das ist meine erste Eselordenverleihung als
Bürgermeister und ich freue mich sehr darauf
Bernd Stelter den Eselorden zu verleihen“, freut
sich Bürgermeister Rainer Benien.

WeselMarketing Geschäftsführerin Dagmar van der
Linden (rechts) präsentiert gemeinsam mit
Bürgermeister Rainer Benien und Präsidentin des
Närrischen Parlaments Ulla Hornemann das
Programm der diesjährigen Eselordenverleihung.
Am 15. Februar 2026 findet die 48.
Eselordenverleihung in Wesel statt.
Die
Ursprünge der Eselordenverleihung reichen bis
ins Jahr 1972 zurück. Damals rief Wilhelm
Schulte-Mattler den Eselorden ins Leben. Seitdem
wurden durch das Närrische Parlament und die
Stadt Wesel zahlreiche prominente
Persönlichkeiten ausgezeichnet, darunter
Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer, Kabarettist
Ludger Stratmann und Comedian Abdelkarim.
Im vergangenen Jahr erhielt die Band Rebel
Tell den Eselorden. Das Närrische Parlament
besteht ausschließlich aus Ratsmitgliedern und
umfasst gemeinsam mit Präsidentin Ulla Hornemann
insgesamt elf Personen. „Es ist immer wieder ein
großartiges Erlebnis, den Weseler Karneval in
diesem festlichen Rahmen zu feiern und neue
Ordensträger zu ehren“, betont Ulla Hornemann.
„Besonders stolz bin ich auf die bunte
Mischung von lokalen und überregionalen
Akteuren.“ Ein Höhepunkt des Programms ist der
Auftritt der Band Knallblech. Unter dem Motto
„Brassband meets DJ“ stehen zehn Bläser und ein
DJ gemeinsam auf der Bühne und sorgen für
Partystimmung. Die aktuelle Tour der Band mit
zehn Terminen ist bereits komplett ausverkauft,
weshalb zusätzliche Konzerte angesetzt wurden.
„Wir freuen uns riesig, Knallblech bei
der ausgebuchten Eselordenverleihung dabei zu
haben“, so Dagmar van der Linden,
Geschäftsführerin von WeselMarketing. Neu in
diesem Jahr ist eine DJ-Party im Anschluss an
die Verleihung. Zeltwirt Andreas Neuenhoff lädt
gemeinsam mit DJ Serodopa ins Weseler Rheinzelt
an der Rheinpromenade ein.
Alle Gäste
sind willkommen, nach der Verleihung weiter zu
feiern und das Tanzbein zu schwingen. Ab circa
14.45 Uhr ist auch ein Besuch der Party ohne
vorherige Teilnahme an der Verleihung möglich.
Der Eintritt ist frei, gefeiert wird bis etwa
19.30 Uhr. Andreas Neuenhoff führt zudem das
erfolgreiche Konzept aus dem vergangenen Jahr
fort. Die Getränkepreise bleiben weitgehend
stabil. So wird unter anderem ein 10-Liter-Fass
Stauder Bier für 115 Euro inklusive 1 Liter
Sprite, Fanta oder Cola angeboten.
Im
Vergleich zum Einzelkauf ergibt sich eine
Ersparnis von rund 20 Euro. Wasser kostet 3 Euro
pro 0,25 Liter, Softdrinks 3,50 Euro pro 0,33
Liter. Das Mitbringen eigener Getränke ist nicht
gestattet. Ein Imbisswagen sorgt für das
leibliche Wohl. Der Einlass zur Veranstaltung
beginnt um 9.30 Uhr, die Verleihung startet um
10.30 Uhr. Der Zutritt ist ausschließlich mit
vorheriger Platzreservierung möglich. Gäste
werden gebeten, ihren QR-Code digital oder in
ausgedruckter Form mitzubringen, um einen
reibungslosen Einlass zu gewährleisten.
Für Besucherinnen und Besucher stehen
verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung,
darunter das Parkhaus an der Karl-Jatho-Straße
sowie der Parkplatz an der Rheinpromenade (Ecke
Fischertorstraße). Alternativ ist die Anreise
mit dem Fahrrad oder mit der Buslinie 78
möglich. Auszüge aus dem Programm: Um 10.30 Uhr
begrüßt der Herold die Weseler Jecken.
Mit dem Einmarsch des Närrischen Parlaments, dem
Weseler Prinzenpaar sowie dem Kinderprinzenpaar
wird die Sitzung durch Präsidentin Ulla
Hornemann feierlich eröffnet. Bereits zu Beginn
erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches
Programm mit den Sternschnuppen Kolping sowie
weiteren Karnevalsakteure. Dazu zählen unter
anderem die Vesalia Red Star sowie Parodistin
Susan Kent, die für beste Unterhaltung sorgen
werden.
Gegen Mittag erreicht die
Veranstaltung ihren Höhepunkt mit dem
feierlichen Einzug des Eselordenträgers Bernd
Stelter. Begleitet von den Schill’schen
Offizieren erfolgt die Laudatio durch Rainer
Benien sowie die anschließende Erwiderung des
Preisträgers. Natürlich wird auch Bernd Stelter
– wie alle Eselordenträger vor ihm – sein Können
auf der Bühne unter Beweis stellen. Ein
besonderes Highlight sind in diesem Jahr die
Kölner Rheinveilchen.
Das Tanzkorps
steht seit Jahrzehnten für höchste Präzision,
traditionelle Tänze und moderne Choreografien
zugleich. Mit beeindruckender Akrobatik,
synchronen Figuren und farbenfrohen Kostümen
begeistern die Rheinveilchen nicht nur das
Publikum in Köln, sondern auch auf zahlreichen
Auftritten deutschlandweit. Jede Session
meistern die Tänzer:innen anspruchsvolle
Einlagen mit höchstem Engagement und bringen so
die Freude am Karneval auf die Bühne.
Im
weiteren Verlauf dürfen sich die Besucherinnen
und Besucher auf die Prinzengarde der Stadt
Wesel sowie weitere karnevalistische
Programmpunkte freuen. Auch die
Stadtordenverleihung ist ein fester Bestandteil
des Programms. Zum Abschluss der
Eselordenverleihung sorgt die Musikgruppe
Knallblech noch einmal für beste Stimmung, bevor
das Närrische Parlament traditionell auszieht
und dann Platz macht für die Party mit dem DJ.
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Kleve:
Künstlerinnengespräch mit Pia Fries im MKK
Am Freitag, den 6. Februar 2026, ist Pia
Fries im Museum Kurhaus Kleve zu Gast. Zusammen
mit Harald Kunde und Susanne Figner spricht sie
über ihre Werke in der aktuellen
Sammlungspräsentation „More Than Ever! The
Collection“, über ihre malerische Praxis und
historischen Bezüge.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Pia Fries
ist eine international tätige Künstlerin, die
seit den 1980er Jahren in Düsseldorf wohnt.
Kennzeichnend für ihr Werk ist ein haptischer
Farbauftrag: sie verreibt und verwischt die
Farbe auf der Leinwand, trägt sie direkt aus der
Tube auf oder kratzt sie bisweilen wieder
strukturiert von der Leinwand ab.
Im
Museum Kurhaus Kleve sind zurzeit zwei
Werkkomplexe der Künstlerin zu sehen: Zum einen
die 14-teilige Serie der „fahnenpapiere“, die
sich auf Hendrick Goltzius` „Die Bestrafung der
Niobe“ bezieht. Zum anderen das Diptychon
„nemen“ und „justis“, das sich mit den „Vier
Himmelsstürmern“ von Goltzius auseinandersetzt.
In beiden Arbeiten verwendet Fries
sowohl Siebdruck als auch malerische Elemente,
mit welchen sie formale und inhaltliche Akzente
setzt. Das Künstlerinnengespräch ist frei, es
muss nur der Museumseintritt entrichtet werden.
Das Gespräch mit Pia Fries findet im Rahmen des
Langen Freitags statt, an dem das Museum bis 20
Uhr geöffnet ist.
Rekordbeteiligung bei der DTZ-Prüfung an der VHS
Kleve Mit insgesamt 93
Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die
Volkshochschule (VHS) Kleve bei der
Deutsch-Test-für-Zuwanderer-Prüfung (DTZ) am
Samstag, 31.01.2026, einen neuen Rekord
verzeichnet. So viele Menschen wie noch nie
zuvor stellten sich dort der wichtigen
Sprachprüfung.
Die DTZ-Prüfung ist ein
zentraler Bestandteil der Integrationskurse und
dient dem Nachweis von Deutschkenntnissen auf
den Niveaustufen A2 und B1. Sie spielt eine
wichtige Rolle für die gesellschaftliche und
berufliche Integration von Zugewanderten in
Deutschland. Besonders zufrieden zeigte sich die
Fachbereichsleiterin Melanie Dekker der VHS
Kleve mit dem reibungslosen Ablauf der Prüfung.
Sie lobte ausdrücklich die sorgfältige
Organisation sowie den hohen Einsatz der
Prüferinnen und Prüfer, die maßgeblich zum
erfolgreichen Verlauf beigetragen haben. Trotz
der hohen Teilnehmerzahl wurde die Prüfung
professionell und strukturiert durchgeführt. Die
VHS Kleve wertet die Rekordbeteiligung als
Bestätigung der erfolgreichen Arbeit im Bereich
der Integrations- und Sprachförderung.
Tipps für
Autofahrerinnen und Autofahrer für eine
Inspektion: Vergleichsangebote einholen
Regelmäßige Kundendienste und Inspektionen beim
Pkw sind notwendig, um die Mobilität zu sichern
und Garantieansprüche zu erhalten. Eine
Stichprobe des ADAC in Hamburg, Köln und München
hat gezeigt, dass sich ein Angebotsvergleich
lohnen kann: Insgesamt wurden 120
Kostenvoranschläge bei Markenwerkstätten von
fünf Fahrzeugherstellern (BMW, Dacia, Hyundai,
Mercedes-Benz und Volkswagen) angefragt.

©ADAC/Matthias Zimmermann
Bei den 94
eingegangenen Antworten variieren die Preise
teils deutlich. Außerdem zeigt die Stichprobe:
Wer beim Kundendienst sparen will, sollte auch
Werkstätten im Umland um ein Angebot bitten.
Werkstätten im Radius von 60 km um die drei
Großstädte veranschlagten zum Teil deutlich
niedrigere Preise als die gleichen
Markenwerkstätten in der Stadt.
Kunden konnten hier
teilweise mehrere hundert Euro sparen. Auch
zwischen Anbietern zeigen sich Unterschiede:
Besonders bei Volkswagen fielen die städtischen
Preise durchgängig höher aus. Mercedes-Benz
zeigte hingegen ein gleichmäßiges Preisniveau
über alle Standorte hinweg. Im Durchschnitt
waren die Kostenvoranschläge in Köln etwas
niedriger als in Hamburg oder München.
Die Anfragen, die vereidigte Kfz-Sachverständige
im Auftrag des ADAC stellten, zeigten, dass die
Kostenvoranschläge für Elektroautos generell
geringer ausfielen als die für vergleichbare
Verbrenner. Über alle drei Städte und ihre
Umlandgemeinden hinweg waren die Wartungskosten
für Verbrenner um mindestens ein Drittel höher
als für die vergleichbaren Stromer.
Das entspricht dem
realen Aufwand, da E-Autos insgesamt
wartungsärmer sind als Verbrenner. Sie haben
weniger mechanische Bauteile und damit weniger
Verschleißerscheinungen, denn es fehlen viele
Teile wie Motoröl, Ölfilter oder Zündkerzen, die
bei Verbrennern regelmäßig gewechselt werden
müssen. Ärgerlich für alle Autofahrerinnen und
Autofahrer: Mehr als jede fünfte Werkstatt (26
von 120) hat auf die Anfrage der ADAC Experten
nicht geantwortet – auch nicht nach mehrmaliger
Nachfrage.

In 56 Fällen erhielten die Tester einen
kalkulierten Kostenvoranschlag, davon waren nur
39 Angebote detailliert und nachvollziehbar
aufgeschlüsselt. In 38 Fällen erhielt der ADAC
lediglich Pauschalbeträge. Vor allem BMW sowie
Volkswagen legten detaillierte
Kostenvoranschläge vor. Viele Pauschalangebote
waren preislich vergleichbar, einige blieben
aber intransparent, da die Leistungen nicht im
Detail aufgelistet waren.

Nur knapp die Hälfte aller angefragten
Kostenvoranschläge war detailliert.
Auffällig war, dass bei fast der Hälfte der
Werkstätten, die eine detaillierte
Kostenaufstellung für Stromer und Verbrenner
lieferten, die kalkulierten Stundensätze für
Arbeiten an Elektrofahrzeugen höher waren als
bei Verbrennern. Im Durchschnitt betrug dieser
„Elektro-Aufschlag“ circa 17 Prozent. Der ADAC
betont, dass sich das technisch nicht begründen
lässt. Somit müssten Kundendienstkosten bei
Stromern sogar noch niedriger sein. Tipps für
Autofahrerinnen und Autofahrer für eine
Inspektion:
- Schriftlichen und
möglichst detaillierten Kostenvoranschlag
einholen; nur so lassen sich später Angebot und
Rechnung vergleichen. - Auf Transparenz
achten: Bei Unklarheiten nachfragen, um spätere
Überraschungen zu vermeiden - Kostenlimit
vereinbaren und um Rückmeldung bitten, falls
Zusatzkosten anfallen bzw. die Abweichung mehr
als zehn Prozent beträgt - Nach
Mobilitätsangeboten fragen, denn oft gibt es
einen Ersatzwagen oder ÖPNV-Tickets für die
Dauer der Inspektion

NRW: Zahl der Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr im 20-Jahresvergleich um
rund 44 % zurückgegangen *
Überdurchschnittlicher Rückgang bei
Verurteilungen von Jugendlichen und
Heranwachsenden zwischen 2004 und 2024. *
Verurteilte erhielten 2024 mehrheitlich eine
Geldstrafe. * Mehr als 80 % der Verurteilten
waren Männer.
In den letzten 20 Jahren
ist die Zahl der Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr deutlich zurückgegangen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sprachen
die Gerichte im Jahr 2024 insgesamt 12.327
Verurteilungen wegen Straftaten im
Straßenverkehr in Trunkenheit – mit und ohne
Verkehrsunfall – aus. Das waren 44,3 % weniger
als im Jahr 2004, als 22.140 Personen verurteilt
worden waren.

Zum Vergleich: Die Zahl aller Verurteilungen
in NRW ist im selben Zeitraum um 30,4 %
gesunken. Rückgänge bei den Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr waren insbesondere in den
Jahren von 2004 bis 2017 zu erkennen. Seitdem
lag die Zahl der Verurteilungen – mit Ausnahme
der Corona-Zeit – auf einem ähnlichen Niveau.
Rückgang bei Verurteilungen von Jugendlichen und
Heranwachsenden um mehr als 80 %
Überdurchschnittliche Rückgänge gab es in den
letzten 20 Jahren bei den Jugendlichen und
Heranwachsenden im Alter von 14 bis unter
21 Jahren.
Die Zahl der Verurteilungen
wegen Trunkenheit im Verkehr sank hier von 1.924
im Jahr 2004 auf 370 im Jahr 2024; dies
entspricht einem Rückgang von 80,8 %. Zum
Vergleich: Die Zahl aller Verurteilungen von
Personen unter 21 Jahren in NRW ist im selben
Zeitraum um 67,1 % gesunken.

In mehr als 9 von 10 Fällen wurde eine
Geldstrafe verhängt Nach allgemeinem
Strafrecht, das für Erwachsene angewendet werden
muss und für Heranwachsende angewendet werden
kann, gab es im Jahr 2024 insgesamt 12.060
Verurteilungen. In 384 Fällen wurde die
Freiheitsstrafe als Strafe festgesetzt, dies
entspricht einem Anteil von 3,2 %. Es wurden 318
dieser Fälle zur Bewährung ausgesetzt.
Bei 11.676 Verurteilungen, d. h. in 96,8 % der
Fälle, wurde eine Geldstrafe ausgesprochen. Die
übrigen 267 Personen wurden nach
Jugendstrafrecht verurteilt. Neben der
Hauptstrafe kann das Gericht auch eine
sogenannte Nebenstrafe aussprechen. Das kann
z. B. ein Fahrverbot bzw. die Entziehung der
Fahrerlaubnis sein. Im Jahr 2024 wurde die
Nebenstrafe Fahrverbot bei 653 Verurteilungen
nach allgemeinem Strafrecht und damit in 5,4 %
der Fälle als Nebenstrafe mitauferlegt.
2024 waren mehr als 80 % der Verurteilten
männlich Der Anteil der Männer, die im Jahr
2024 wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt
wurden, lag mit 83,5 % deutlich höher als der
Anteil der Frauen mit 16,5 %. Ein ähnliches
Geschlechterverhältnis hatte es auch in den
vergangenen 20 Jahren gegeben. Im Jahr 2004
waren 87,5 % der verurteilten Personen männlich
und 12,5 % weiblich gewesen.
Moers: Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck lädt zum Flick-Café
In gemütlicher Atmosphäre können die
Besucherinnen und Besucher unter fachkundiger
Anleitung einer ehrenamtlichen Expertin
beschädigte Kleidungsstücke retten, verschönern
und ihnen neuen Charme verleihen. Außerdem
besteht bei Getränken und Keksen Gelegenheit für
nette Gespräche – über nachhaltige Mode,
kreative Ideen und über Neuigkeiten aus dem
Stadtteil.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für
Getränke und Knabbereien sorgt das Team des
Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Rückfragen und
weitere Informationen beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0 28
41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 03.02.2026 - 14:30
Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Bismarckstraße 43b,
47443 Moers.
Ehrenamt bewegt:
Info-Vormittag im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Verantwortung
übernehmen, Kontakte knüpfen und das eigene
Viertel mitgestalten – ehrenamtliches Engagement
hat viele Gesichter. Wer sich einbringen möchte,
aber noch nicht genau weiß, wie und wo, ist am
Mittwoch, 4. Februar, im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck richtig.

Zwischen 10 und 12 Uhr berät dort die
Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter
Diakonie rund um das Thema Ehrenamt. Ob
Nachbarschaftshilfe, Unterstützung bei
Stadtteilprojekten oder kreatives Mitwirken im
Quartier – die Freiwilligenzentrale zeigt
vielfältige Möglichkeiten auf, aktiv zu werden.
Interessierte erfahren, wo ihre Erfahrungen,
Ideen und Talente gebraucht werden, und erhalten
Anregungen, wie Engagement ganz individuell
aussehen kann.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – einfach vorbeischauen und sich
inspirieren lassen. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Informationen und Anmeldungen sind
beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck möglich (Telefon
0 28 41 / 201 - 530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de).
Veranstaltungsdatum 04.02.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr.V eranstaltungsort Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.
Quiz
Die 3 besten Teams
werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt. Pro
Team können maximal 6 Teilnehmende antreten, die
Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro. Anmelden
könnt ihr euch dienstags bis samstags ab 18 Uhr.
Entweder vor Ort bei den Kellnern/Kellnerinnen
selbst oder ihr ruft kurz an (0 28 41 / 1 69 25
78). Veranstaltungsdatum 04.02.2026 -
19:30 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Listening Session mit Evi Filippou &
Ultan O'Brien
Welche Sounds haben euch gepackt? Welche
Künstlerinnen und Künstler oder Songs haben
etwas ausgelöst – einen Richtungswechsel, eine
neue Idee, den Mut weiterzumachen? Evi Filippou
lädt zur neuen Listening-Session-Reihe in die
Residenz ein: Zusammen mit wechselnden Gästen
wird Musik gehört, die geprägt, inspiriert oder
herausgefordert hat.

Ohne Vorträge, ohne richtig oder falsch – dafür
mit Neugier, persönlichen Geschichten und Raum
für Austausch (... und Kaffee & Kuchen!)
Gemeinsam nehmen Evi und Ultan euch mit zu ihren
musikalischen Einflüssen, Lieblingsmomenten und
Umwegen zwischen Improvisation, Komposition und
allem dazwischen. Zuhören, Fragen stellen,
Gedanken teilen – alles ist willkommen! Der
Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
05.02.2026 - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Neustraße 20, 47441 Moers.
Moers: Kneipenkonzert mit Jooklo Duo
Mit dem Jooklo Duo
kehrt die italienische Saxophonistin Virginia
Genta nach ihrem Jahr als „Improviser in
Residence“ 2024 am Donnerstag, 5. Februar, nach
Moers zurück! Das Jooklo Duo ist seit über 20
Jahren auf den Bühnen der Welt unterwegs und
steht für radikale und intensive Live-Musik!

Mit ihrer offenen Art, ihrem Enthusiasmus und
musikalischem Talent überzeugte die 1984 in
Norditalien geborene Virginia Genta bereits
während ihres Gastjahres beim moers festival.
Nun macht sie im Rahmen einer kleinen Tour mit
David Vanzan am Schlagzeug erneut Halt in Moers.
Der Eintritt ist frei, ein Hut geht herum!
Veranstaltungsdatum 05.02.2026 - 20:00
Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers:
Herrensitzung 1. GGKG Fidelio Bei
unserer Herrensitzung feiert Mann ohne Frau in
voller Ausgelassenheit, trinkt ein Fässchen
Bier…oder auch mal zwei… und genießt die
karnevalistischen Darbietungen auf der Bühne.
Event details Veranstaltungsdatum 06.02.2026 -
18:00 Uhr - 23:00 Uhr Veranstaltungsort
Kopernikusstraße 11 47445 Moers
Moers: Song Slam
Songwriter*innen
Ein Moderator und ein Publikum – mehr braucht es
nicht für einen guten Abend. Ein gemütliches
Wohnzimmerkonzert, bei dem die Wärme
selbstgemachter Musik auf den harten Wettbewerb
des Slams trifft.

Die Regeln folgen der Tradition des Poetry Slam:
jede*r Musiker*in versucht mit
selbstgeschriebenen Liedern in begrenzter Zeit
die Herzen des Publikums zu erobern. Das
Publikum stimmt für seine Favoriten ab und
stellt sich so über mehrere Runden sein
Lieblingskonzert selbst zusammen.
Veranstaltungsdatum 06.02.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers: Wo sind
denn alle? Na, hier!
Lesung von und mit Emil
Borgeest, Leo und Olaf Meier und dem Ensemble.
Wo sind denn alle? von Leo Meier und Emil
Borgeest wird am 26. Februar 2026 am
Schlosstheater Moers uraufgeführt. In einer
Lesung werden vorab Auszüge aus der Uraufführung
und weitere Texte des Autorenduos präsentiert
und ein Einblick in die Probenarbeit gegeben.
Leo Meier wird zudem mit seinem Vater
Olaf Meier, der Leiter der Telefonseelsorge in
Duisburg, Mülheim und Oberhausen war, darüber
sprechen, was Einsamkeit von Alleinsein
unterscheidet und wie man aus der
unverschuldeten Isolation herauskommen kann. Aus
scheinbar banalen Alltagssituationen – ein
Wasserfleck, ein schweres Paket, die Sehnsucht
nach der Ferne – entfalten sich existentielle
Fragen nach Nähe, Einsamkeit und Sinn.

Hinter den unscheinbaren Dialogen offenbart sich
die Zerrissenheit der Figuren, die zwischen
Gesprächsschleifen und Schweigen nach
Orientierung suchen. Eintritt: 13,00 Euro,
ermäßigt 8.00 Euro Tickets unter 02841/8834110
oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 07.02.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 6,
47441 Moers.
Schulministerin
Feller startet Fortbildung von Lehrkräften in
Laienreanimation Schülerinnen und
Schüler der Klassen 7 bis 9 erhalten
verpflichtende Ausbildung ab kommendem Schuljahr
Schnell handeln, um Leben zu retten: Darum ging
es am Montag, 2. Februar 2026, in der
Otto-Pankok-Schule in Mülheim an der Ruhr. Etwa
150 Lehrerinnen und Lehrer beugten sich in einer
Übung über Reanimationsphantome und trainierten
die Herzdruckmassage. Die Lehrkräfte ließen sich
in Laienreanimation fortbilden, um Schülerinnen
und Schüler ab dem kommenden Schuljahr in der
neuen obligatorischen Ausbildung mit den
notwendigen Verhaltensweisen in derartigen
Ernstfällen vertraut machen zu können.
Die vertragliche Verpflichtung ist entstanden
als Kooperation von Schulministerium,
Bezirksregierungen, Vertreterinnen und
Vertretern von Stiftungen, Ärztekammern,
Hilfsorganisationen, ärztlichen Partnern und
medizinischen Fachgesellschaften. Sie sieht
erstmals die verbindliche Schulung von
Jugendlichen der Klassen sieben bis neun und
damit der Sekundarstufe I vor. Wichtig für die
Vorbereitung darauf sind die
Lehrkräftefortbildungen, die jetzt im Ruhrgebiet
starteten.
Mit dabei waren neben
Schulministerin Dorothee Feller auch Katerina
Malliou von der Björn-Steiger-Stiftung, Dr.
Sinann Al Najem von der Deutschen Herzstiftung
und Professorin Antje Gottschalk als Chefärztin
am Düsseldorfer
Florence-Nightingale-Krankenhaus. Vertreterinnen
und Vertreter der Schulsanitätsdienste des
Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter und der
Otto-Pankok-Schule sowie Jens Schuhknecht und
Ulrich Bender als Leiter der Schule waren ebenso
beteiligt.
„Bei einem
Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde –
und die richtigen Griffe von Ersthelferinnen und
Ersthelfern können Leben retten. Unser Konzept
wird dafür sorgen, dass es in den Schulen ganz
selbstverständlich wird, dass Schülerinnen und
Schüler wissen, was in solchen Momenten zu tun
ist.
Wir geben den Schulen für ihre
Ausbildungsmaßnahmen jede Unterstützung, die
notwendig ist. Ich danke allen Partnern, die
sich mit uns auf den Weg gemacht haben, um die
Ausbildung in Laienreanimation zu einem festen
Bestandteil der Ausbildung in den Schulen zu
machen. Es ist toll, dass sich – wie sich
bereits heute zeigt – so viele Lehrkräfte
schulen lassen. Ich danke auch den vielen
Schülerinnen und Schülern, welche die
Veranstaltung hier in der Otto-Pankok-Schule
mitorganisiert haben“, betonte Ministerin
Feller.
Erst kürzlich hatten sich im
Schulministerium fünf weitere Organisationen
durch Kooperationsverträge der Initiative
angeschlossen: die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Nordrhein
und die DLRG Westfalen, der Johanniter
Landesverband Nordrhein-Westfalen, der Malteser
Landesverband Nordrhein-Westfalen und die
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.
Weitere
Partner sind unter anderem das Aachener Institut
für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit, die
ADAC Stiftung, die Ärztekammern Nordrhein und
Westfalen-Lippe, der Berufsverband Deutscher
Anästhesistinnen und Anästhesisten, die
Björn-Steiger-Stiftung, der BKK-Landesverband
NORDWEST, die Deutsche Gesellschaft für
Anästhesiologie und Intensivmedizin, die
Deutsche Herzstiftung, der Deutsche Rat für
Wiederbelebung, das Deutsche Rote Kreuz
(Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe),
das Deutsche Jugendrotkreuz (Landesverbände
Nordrhein und Westfalen-Lippe), das Franziskus
Hospital Bielefeld, die Stiftung
Universitätsmedizin Münster, das
Universitätsklinikum Köln und das
Universitätsklinikum Münster.
Ab dem
Schuljahr 2026/2027 sollen jede Schülerin und
jeder Schüler mindestens einmal in den Klassen
sieben, acht oder neun eine Schulung zur
Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten
erhalten. Förderschulen und private
Ersatzschulen werden ermutigt,
Reanimationsunterricht durchzuführen.
Unterstützung erhalten die Schulen durch
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner einer
Geschäftsstelle, die bei der Bezirksregierung
Köln eingerichtet ist.
Damit das Vorhaben
flächendeckend und zuverlässig umgesetzt werden
kann, sollen alle rund 2.100 Schulen mit
Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen
spätestens im Laufe des kommenden Schuljahres
über jeweils zehn sogenannte
Reanimationsphantome sowie zwei entsprechend
geschulte Lehrkräfte verfügen. Aktuell sind
bereits mehr als 8.000 Phantome an den Schulen
vorhanden.
Der Mindeststandard für die
Schulung der Lehrkräfte wird durch
Schulungsvideos der Björn-Steiger-Stiftung und
der Deutschen Herzstiftung gewährleistet. Alle
Lehrkräfte können zudem auf ein umfassendes
Angebot an Lehrvideos und Unterrichtsmaterialien
von anderen Projektpartnern zurückgreifen.
Ergänzend laufen nach dem Start in Mülheim an
der Ruhr die Präsenzfortbildungen: Im Jahr 2026
sind zwölf weitere Schulungstermine für
Lehrerinnen und Lehrer geplant, unter anderem in
Bielefeld, Paderborn, Münster, Dortmund und in
der Städteregion Aachen.
„Uns ist
bewusst, dass Lehrkräfte bereits jetzt mit
vielen Herausforderungen konfrontiert sind. Ich
habe großen Respekt vor den Lehrerinnen und
Lehrern, die dem wichtigen Thema
Laienreanimation in ihrer Arbeitszeit so viel
Engagement und Einsatz widmen“, sagte Ministerin
Feller. „Wir werden sie deshalb mit einer
breiten Palette von Informationen und
Fortbildungsmöglichkeiten versorgen und das
Konzept so einführen, dass es bald ganz
automatisch Teil des schulischen Alltags ist und
Schülerinnen und Schüler sich sicher und gut
vorbereitet fühlen, sollten sie mit einem
Herz-Kreislauf-Stillstand konfrontiert sein.“
Weitere Informationen über die
Fortbildungen und den Runderlass des
Schulministerium „Verpflichtung zur Ausbildung
von Schülerinnen und Schülern in
Laienreanimation ab Klasse 7“ finden Sie
hier
Moers:
Bibliothekszweigstelle Repelen: Bildung,
Austausch und Begegnung Als einen
Ort der Begegnung und zwar für Groß und Klein,
Alt und Jung – so sieht Sabine Ließfeld ihren
Arbeitsplatz – die Bibliothekszweigstelle
Repelen. Im Mai letzten Jahres hat sie dort als
Nachfolgerin von Volker Kuinke die Leitung
übernommen.

Seit Mai letzten Jahres leitet Sabine Ließfeld
die Bibliothekszweigstelle in Repelen. (Foto:
pst)
Unterstützt wird sie von der
langjährigen Mitarbeiterin Silja Kempin.
Ließfeld war zuvor in der Zentralbibliothek als
Sachgebietsleitung für die Kinder-, Jugend- und
Erwachsenenbibliothek verantwortlich.
„Die Aufgabe in der Zweigstelle Repelen ist ein
Glückfall für mich“, freut sie sich noch heute.
„Denn ich brachte Berufserfahrung aus dem
öffentlichen Bibliothekswesen mit und die
angebotene Stelle passte genau zu meinen
Vorstellungen.“
Die Zweigstelle Repelen
ist ein lebendiger Ort, an dem Altbewährtes auf
frische Ideen trifft. Schon lange existiert eine
enge Zusammenarbeit mit den Schulen aus dem
Stadtteil in Form von Klassenausleihen,
Schullesungen, Bücherkisten und Bilderbuchkino.
Sommer-Leseclub auch in Repelen Ließfeld,
aufgewachsen im Kreis Viersen, hat in Köln
Bibliothekswesen studiert. Anschließend zog es
sie beruflich nach Bayern und Baden-Württemberg.
Doch letztendlich wollte sie zurück in
die Heimat. An der Arbeit in der Zweigstelle
Repelen schätzt sie eines besonders: „Es ist die
Nähe zum Leser und die Vielfalt der Aufgaben
hier. Das kommt mir sehr entgegen.“ So hatte sie
bereits letztes Jahr für Repelen ein neues
Projekt initiiert.
„2025 fanden hier im
Stadtteil zum ersten Mal Veranstaltungen des
Sommer-Lese-Clubs statt, den es schon lange in
ähnlicher Form in der Zentralbibliothek gibt.“
Angeboten wurden zwei Zeichenschulen, ein
Origami-Workshop und ein Quiz mit einem kleinen
Lernroboter. 100 Kinder machten in Repelen mit.
Und auch dieses Jahr wird es das Angebot wieder
geben. Was sich Sabine Ließfeld, die in ihrer
Freizeit gerne liest, Fahrrad fährt und
schwimmt, für die Zweigstelle an der Lintforter
Straße 86 wünscht?
„Jede und jeder ist
hier willkommen. Natürlich darf man sich auch
ohne Ausweis hier aufhalten und kann in Ruhe
lesen oder arbeiten. Unsere
Bibliothekszweigstelle soll auch weiterhin ein
Ort der Bildung, des Austauschs und der
Begegnung sein.“ Die Zweigstelle in Repelen an
der Lintforter Straße 86 hat mittwochs und
freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
geöffnet. Für die Medienrückgabe außerhalb der
Öffnungszeiten steht ein Rückgabeautomat rund um
die Uhr zur Verfügung.
Moers:
Tagung: Bilder vom Mittelalter im Spiegel
künstlicher Intelligenz Die
Hoffnung, dass künstlich erschaffene,
intelligente Wesen menschliche Probleme lösen
können, steht ebenso wie die Angst vor ihnen in
einer langen Tradition. Eine öffentliche Tagung
beschäftigt sich damit am Samstag, 7. Februar,
von 10 bis 16 Uhr im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt
(Kastell 5).

Interessierte sind zur öffentlichen Tagung unter
dem Titel ‚Bilder vom Mittelalter im Spiegel
künstlicher Intelligenz‘ am Samstag, 7. Februar,
im Alten Landratsamt (Kastell 5) eingeladen.
(Foto durch KI generiert)
Titel der
Veranstaltung: ‚Bilder vom Mittelalter im
Spiegel künstlicher Intelligenz‘. Der Eintritt
ist frei. Schon in der Antike und im
Mittelalter finden sich Erzählungen von
menschenähnlichen Konstrukten, die den Menschen
hilfreich zur Seite stehen, aber auch gefährlich
werden können.
Hephaistos erschuf sich
Jungfrauen aus Gold, die ihn bei seiner Arbeit
unterstützten, Albertus Magnus soll eine aus
Metall, Holz und Leder gefertigte Statue
besessen haben, die sprechen konnte und
unermessliches Wissen hatte, sich aber letztlich
als Werk des Teufels entpuppte. Roger Bacon
spekulierte über sprechende Köpfe und
technischen Intellekt.
Golem schützte
jüdische Gemeinde Im Spätmittelalter
kursierten Erzählungen von einem Golem, der
mittels Buchstaben- und Zahlenmagie aus Lehm
erschaffen wurde und die jüdische Gemeinde vor
Übergriffen schützte, bis er außer Kontrolle
geriet und zur Gefahr wurde.
Eine literarische Hochkonjunktur erfährt die
Auseinandersetzung mit der Ambivalenz solcher
Schöpfungen in der Romantik und in modernen
Science-Fiction-Romanen. Seit ChatGPT und andere
KI-Angebote frei zur Verfügung stehen, scheint
die Realität die literarische Fiktion
einzuholen. Das ambivalente Verhältnis zur
modernen KI ist bestimmt durch kulturelle und
literarische Tradierungen, die häufig den Blick
für einen angemessenen Umgang damit verstellen
und Hoffnungen und Ängste schüren, die Fach- und
Alltagsdiskurse bestimmen.
Welche
Bedeutung das Thema KI im Kontext der
Mittelalterforschung und der Vermittlung von
Unterrichtsinhalten zum Thema Mittelalter hat,
soll im Rahmen der Tagung aus unterschiedlichen
Perspektiven beleuchtet werden. Das Grafschafter
Museum Moers veranstaltet sie in Kooperation mit
dem Institut für niederrheinische
Kulturgeschichte und Regionalentwicklung der
Universität Duisburg-Essen. Interessierte sind
herzlich eingeladen zuzuhören und
mitzudiskutieren.
Moers:
Stadtarchiv am 10. und 11. Februar geschlossen
Wegen einer internen Veranstaltung
ist das Stadtarchiv ist am Dienstag, 10., und
Mittwoch, 11. Februar, für die reguläre
Benutzung geschlossen. In der Zeit findet dort
ein Blockseminar der Universität Duisburg-Essen
statt. Ab Donnerstag, 12. Februar, stehen
Angebote des Stadtarchivs wieder von 8 bis 12.30
Uhr zur Verfügung.
Kempen: Werk-
und Künstlergespräche in der Klosterpforte |
entr’acte Begleitend zur
aktuellen Ausstellung in der Klosterpforte des
Kulturforums Franziskanerkloster lädt das
Kulturamt der Stadt Kempen zu mehreren Werk- und
Künstlergesprächen ein.
Den Auftakt
bildet ein Werkgespräch am Donnerstag, 5.
Februar 2026, um 16.30 Uhr mit Kulturamts- und
Museumsleiter Dirk Steimann. Ausgangspunkt ist
die temporäre Wandmalerei „Bevor der
Wassertropfen fiel“ von Rosilene Luduvico, die
derzeit in der Klosterpforte zu sehen ist. Die
fast deckenhohen, transparent wirkenden
Pflanzen- und Baumformen prägen die besondere
Atmosphäre des Raumes.
Luduvicos Arbeit
thematisiert die Vergänglichkeit von Natur und
Kunst – die Wandmalerei wird im März 2026 wieder
entfernt. In Reaktion darauf richtete der
Bildhauer Markus Karstieß eine Installation in
der Klosterpforte ein. Gemeinsam treten die
beiden künstlerischen Arbeiten unter dem Titel
„Bevor der Wassertropfen fiel, staunte er über
den schönen Vogel.“ in einen Dialog mit dem
Raum.
Karstieß arbeitet mit keramischen
Materialien und nutzt für das Brennen unter
anderem die japanische Raku-Technik sowie
arabische Lüstertechniken. Ein weiteres
Werkgespräch mit Dirk Steimann findet am
Donnerstag, 19. Februar 2026, um 16.30 Uhr
statt. Am Sonntag, 1. März 2026, um 15 Uhr folgt
ein Künstlergespräch mit Rosilene Luduvico und
Markus Karstieß.
Die Ausstellung ist
noch bis zum 22. März 2026 zu sehen, freitags
bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags bis
18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die
Veranstaltungen sind kostenfrei. Um eine
vorherige Anmeldung per Mail an
museum@kempen.de, telefonisch unter 02152
917-4120 oder an der Museumskasse wird gebeten.

Sterblichkeit aufgrund von Krebs
geht in nahezu allen Altersgruppen zurück
• Krebs bleibt aber zweithäufigste
Todesursache • Zahl der
Krankenhausbehandlungen 2024 gegenüber 2004 um
knapp 6 % gesunken • Hochbetagte werden
häufiger stationär wegen Krebs behandelt als 20
Jahre zuvor, jüngere Menschen seltener
Krebs führt gerade bei Menschen im jüngeren und
mittleren Alter seltener zum Tod als noch vor 20
Jahren, auch wenn insgesamt die Zahl der an
Krebs Gestorbenen steigt. 230 400 Menschen in
Deutschland sind im Jahr 2024 an Krebs
gestorben, das waren 10,1 % mehr als im Jahr
2004 (209 300), wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4.
Februar 2026 mitteilt.
Der Anstieg ist
vor allem auf die Alterung der Gesellschaft
zurückzuführen. Das zeigt die
altersstandardisierte Zahl der Krebstodesfälle:
Im Jahr 2024 kamen auf 100 000 Einwohnerinnen
und Einwohner 273,5 Krebstote. 20 Jahre zuvor
waren es noch 322,4 Menschen.

Krebs bleibt bei sinkendem Anteil
zweithäufigste Todesursache Krebs ist daher –
anteilig betrachtet – auch seltener die
Todesursache als früher: Der Anteil der an Krebs
Verstorbenen an den Todesfällen insgesamt sank
von 25,6 % im Jahr 2004 auf 22,9 % im Jahr 2024.
Krebs blieb dennoch auch im Jahr 2024 die
zweithäufigste Todesursache, nur an Krankheiten
des Kreislaufsystems starben mehr Menschen
(339 200 oder 33,7 % aller Todesfälle).
Die häufigste Todesursache war Krebs sowohl bei
Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren mit einem
Anteil von 23,9 % an den Todesfällen, als auch
bei Menschen im Alter von 35 bis 74 Jahren. Mehr
als jeder dritte Todesfall (35,8 %) in dieser
Altersgruppe war die Folge von
Krebserkrankungen.
Lungenkrebs ist die
Ursache für ein Fünftel aller krebsbedingten
Todesfälle Die häufigste krebsbedingte
Todesursache war wie in den Vorjahren Lungen-
und Bronchialkrebs mit 45 100 Todesfällen. Diese
Krebserkrankung allein war somit für ein Fünftel
(19,6 %) der krebsbedingten Todesfälle im
Jahr 2024 ursächlich.
Zu den häufigsten
krebsbedingten Todesursachen zählten zudem
Darmkrebs (23 600 Todesfälle),
Bauchspeicheldrüsenkrebs (19 500), Brustkrebs
(18 700) und Prostatakrebs (15 500).
Zahl der Krankenhausbehandlungen langfristig
gesunken Rund 1,45 Millionen Patientinnen
und Patienten wurden im Jahr 2024 wegen einer
Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt. Damit
stieg die Zahl der stationären Krebsbehandlungen
gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 %. Im
langfristigen Vergleich wurden aber weniger
Menschen wegen Krebs im Krankenhaus versorgt:
Gegenüber 2004 mit 1,54 Millionen Fällen nahm
deren Zahl um 5,6 % ab.
Krebs war damit
2024 der Grund für jeden zwölften
Krankenhausaufenthalt (8,1 %). Am häufigsten
wurden die Menschen wegen Krankheiten des
Kreislaufsystems stationär behandelt (14,8 % der
insgesamt 17,9 Millionen Behandlungsfälle). Drei
Viertel aller Krebspatientinnen und -patienten
waren 60 und älter Besonders häufig werden
Menschen im Alter von 60 bis 79 Jahren wegen
Krebs im Krankenhaus behandelt.
Mehr als
die Hälfte (55,5 %) aller Krebspatientinnen und
-patienten war 2024 in dieser Altersgruppe. Ein
Fünftel (20,3 %) der Krebspatientinnen und
-patienten war 80 Jahre und älter. Weitere
19,0 % waren 40 bis 59 Jahre alt. Jüngere
Menschen werden deutlich seltener aufgrund einer
Krebserkrankung stationär behandelt: Nur 5,2 %
der Krebspatientinnen und -patienten waren unter
40 Jahre alt.
Hochbetagte werden
häufiger wegen Krebs behandelt als früher,
jüngere Menschen seltener Um die Entwicklung der
Krebsbehandlungen unabhängig von demografischen
Effekten zu betrachten, bietet sich die Zahl der
Fälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner in
den jeweiligen Altersgruppen an. Danach wurden
Hochbetagte im Jahr 2024 häufiger stationär
wegen Krebs behandelt als 20 Jahre zuvor.
So stieg in der Altersgruppe 80 bis 84 Jahre
die Zahl der Fälle je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner von 5 098,7 auf 5 505,1. Bei den 85-
bis 89-Jährigen gab es einen Anstieg von 4 079,3
Fällen auf 4 680,9 Fälle. Menschen unter
80 Jahren wurden dagegen seltener wegen Krebs in
der Klinik behandelt als 20 Jahre zuvor. In
allen Altersgruppen von 0 bis 79 Jahren ging die
Zahl der Behandlungsfälle je
100 000 Einwohnerinnen und Einwohner zurück.

Jüngere häufiger wegen Darmkrebs behandelt
Je nach Krebsart und Altersgruppe kann die
Entwicklung jedoch vom allgemeinen Trend
abweichen. So wurden jüngere Menschen im
Jahr 2024 etwas häufiger wegen Darmkrebs im
Krankenhaus behandelt als 20 Jahre zuvor. In den
Altersgruppen der 15- bis 44-Jährigen stieg die
Zahl der Darmkrebsbehandlungen je
100 000 Einwohnerinnen und Einwohner, während
sie in den älteren Altersgruppen zurückging.
Am deutlichsten fiel der Anstieg bei den 20-
bis 24-Jährigen aus, wo die Zahl der
Behandlungsfälle je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner von 2,6 im Jahr 2004 auf 3,6 im
Jahr 2024 zunahm. Unter den 35- bis 39-Jährigen
fiel der Anstieg ebenfalls vergleichsweise hoch
aus: Von 21,8 Fällen im Jahr 2004 auf 27,5 Fälle
im Jahr 2024.
Lungenkrebs häufigste
Ursache für Krebsbehandlungen Von allen
Krebspatientinnen und -patienten im Jahr 2024
wurden diejenigen mit der Diagnose Lungen- und
Bronchialkrebs (12,4 %), Darmkrebs (9,5 %) und
Brustkrebs (8,6 %) am häufigsten behandelt. Es
folgten Hautkrebs (8,3 %), Harnblasenkrebs
(7,0 %) und Prostatakrebs (6,7 %).
DLRG Moers-Rheinkamp
sichert Regatta auf dem Rossenrayer See ab
Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. war
heute zur wasserseitigen Absicherung der
sogenannten „Eisarschregatta" des KLSC auf dem
Rossenrayer See in Kamp-Lintfort im Einsatz. Bei
guten äußeren Bedingungen begleiteten die
Einsatzkräfte die Segelveranstaltung zuverlässig
vom Wasser aus.

"Eisarschregatta" des KLSC auf dem Rossenrayer
See - Foto Andre Dacken
An der Regatta
nahmen eine Handvoll Segelboote teil, die in
zwei Durchgängen an den Start gingen. Die
Absicherung erfolgte mit einem Rettungsboot,
besetzt mit einem Bootsführer und zwei
Rettungsschwimmern. Während der gesamten
Veranstaltung kam es zu keinen Zwischenfällen.
Trotz des Namens der Regatta machte das
Wetter seinem Ruf keine Ehre: Bei rund 8 Grad
Celsius, ausreichend Wind und zeitweisem
Sonnenschein herrschten insgesamt gute
Bedingungen auf dem See. Eis wurde – anders als
der Name vermuten lässt – nicht gesichtet. Zum
Abschluss der Veranstaltung gab es für alle
Beteiligten eine warme Erbsensuppe.
Der Rossenrayer See ist für die DLRG Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp kein unbekanntes Gewässer.
Historisch gehörte der ehemalige Baggersee zur
Gemeinde Rheinkamp, bevor er im Zuge einer
kommunalen Neuordnung der Stadt Kamp-Lintfort
zugeordnet wurde. Der älteste bekannte Nachweis
für die Tätigkeit der Ortsgruppe an diesem See
stammt vom 16. Juni 1980: Bereits damals
beantragte die DLRG die Genehmigung, den See zur
Lebensrettung mit einem Motorboot befahren zu
dürfen – ein Antrag, dem stattgegeben wurde.
Auch heute noch steht die DLRG
Moers-Rheinkamp für eine verlässliche
Zusammenarbeit mit Wassersportvereinen und
Veranstaltern, um Sicherheit auf und am Wasser
zu gewährleisten.
Dinslaken: sucht ehrenamtliche
Solarberater*innen: Infoveranstaltung am
19.02.26 Was muss eigentlich
beachtet werden, wenn eine Photovoltaik-Anlage
auf dem eigenen Hausdach installiert werden
soll? Um die nötigen Informationen besser in der
Bürgerschaft zu streuen, sucht die Stadt
Dinslaken gemeinsam mit der Bürgersolarberatung
in Dinslaken weitere „Bürgersolarberater*innen“,
die in ihrer Nachbarschaft als Ansprechpersonen
für Interessierte zur Verfügung stehen.
Kern der Arbeit von Bürgersolarberatern und
-beraterinnen ist eine ehrenamtliche,
kostenlose, neutrale und unabhängige Beratung
zur Installation von PV-Anlagen für Eigentümer
und Eigentümerinnen von Ein- bis
Zweifamilienhäusern. Auf nachbarschaftliche
Weise werden dabei praktische Tipps vermittelt.
Die Bürgersolarberatung ist damit ein
niederschwelliges Angebot, das andere
Beratungsangebote ergänzen kann.
Im
vergangenen Jahr hat sich bereits eine Gruppe
von Bürgersolarberatern zusammengefunden, die in
diesem Jahr mit ihrer Beratungstätigkeit
beginnen. Weitere Interessierte können sich
gerne anschließen und durch eine Schulung zu
Fachfrauen und Fachmännern auf dem Gebiet der
Solarenergie ausgebildet werden. Durch ein gutes
Netzwerk von ehrenamtlich engagierten Menschen
erhofft sich die Stadt Dinslaken und die Gruppe
der Bürgersolarberatung, dass sich noch mehr
Bürgerinnen und Bürger für die Installation
einer PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach
begeistern lassen.
Am 19. Februar 2026
findet ab 18:30 Uhr ein Online-Vorabinfo-Termin
statt. Diese Infoveranstaltung vermittelt allen,
die Interesse an der Schulung haben und
Bürgersolarberater*innen werden möchten, eine
gute Vorstellung davon, was sie erwartet, wenn
sie mitmachen. Es gibt ausreichend Zeit, um vor
dem Start der Schulung alle offenen Fragen zu
klären. Interessierte können sich gerne unter
ne-office@dinslaken.de melden.
Nach der
Infoveranstaltung bietet die Stadtverwaltung in
Kooperation mit dem Projekt „Energiesparhaus
Ruhr“ vom Regionalverband Ruhr eine kostenlose
Basisschulung an. In vier Online-Workshops wird
das Grundwissen vermittelt. Die Schulung wird
von Metropolsolar durchgeführt. Es handelt sich
dabei um einen bundesweit tätigen gemeinnützigen
Verein, der sich für die vollständige Umstellung
auf erneuerbare Energien einsetzt.
Das Musical Dinner – Jetzt auch
in Wesel! Das Musical Dinner
entführt seine Gäste auf eine unvergessliche
Reise durch die größten Hits weltbekannter
Musicals wie Grease, Les Misérables, Tanz der
Vampire und viele mehr. Professionelle
Musicaldarsteller verzaubern mit beeindruckenden
Stimmen und schaffen Momente voller Emotionen
und Nostalgie.
Parallel dazu verwöhnt
das Küchenteam die Gäste mit einem exquisiten
Mehr-Gänge-Menü, das den Abend zu einem Fest für
alle Sinne macht. So wird das Musical Dinner
nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch
für den Gaumen. Ob Musical-Fan oder
Gesangsliebhaber – Gänsehautmomente und
Mitsingen sind am 05. Februar 2026 um 19:00 Uhr
im Restaurant Art garantiert. Tickets unter:
www.das-musical-dinner.de

Restaurant Art
Beginn: Donnerstag, 05.
Februar 2026, Beginn 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30
Uhr) Ort: Restaurant Art, Wesel Tickets ab
94,90€ – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.das-musical-dinner.de
Winterlesung „Marseille 1940. Die große Flucht
der Literatur“ mit Anne-Katrin Kunde
In der Winterlesung, am Donnerstag, den 5.
Februar 2026, um 19 Uhr liest Anne-Katrin Kunde
aus „Marseille 1940. Die große Flucht der
Literatur“ von Uwe Wittstock. Im Juni 1940 hat
Hitlers Wehrmacht Frankreich besiegt. Die
Gestapo fahndet nach Autoren wie Heinrich Mann,
Franz Werfel, Hannah Arendt, und vielen anderen,
die in Frankreich Asyl gefunden haben.

Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach
Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu
retten. Über Umwege geraten alle schließlich
nach Marseille, um von dort einen Weg in die
Freiheit zu suchen. In Marseille übergibt Walter
Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt,
bevor er zur Flucht über die Pyrenäen aufbricht.
Hier kreuzen sich die Wege deutscher und
österreichischer Schriftsteller,
Intellektueller, und Künstler. Und hier
riskieren Fry und seine Mitstreiter Leib und
Leben, um die Verfolgten außer Landes zu
bringen. Die Lesung findet um 19 Uhr in der
Lounge des Museum Kurhaus Kleve statt, der
Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und für
Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
Moers: Erst Schlitten fahren, dann
wilder Westen - Saunatreffs im Februar im
Freizeitbad Neukirchen-Vluyn Wer
der winterlichen Kälte oder dem Karneval
entfliehen möchte, ist im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn genau richtig. Hier lädt die
ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) im Februar
zu zwei Sauna-Treffs und dem traditionellen
Rosenmontags-Wellness-Tag ein. Die Sauna-Treffs
finden stets samstags von 18 bis 24 Uhr statt.
Am 7. Februar lautet das Motto
„Schlittenfahrt um die Welt“, am 21. Februar
entführt das Team seine Gäste in den „Wild Wild
West“. Dabei können sich die Besucherinnen und
Besucher auf spezielle Duftkompositionen freuen
– etwa Ingwer-Zitrone, Whiskey, Granatapfel oder
Blue Eis. Auch ein russisches
Banja-Birkenzweig-Ritual und ein
Atlantik-Meersalz-Peeling stehen auf dem
Programm.
Während der Sauna-Treffs
kann das gesamte Freizeitbad ausschließlich
textilfrei genutzt werden. Der Eintritt beträgt
für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro
vor Ort. Kinder zahlen 10 Euro. Bis
freitagsabends können Interessierte die
Vorverkaufskarten auch online erwerben. Wer
lediglich das Angebot des textilfreien
Schwimmens nutzen möchte, zahlt als Erwachsener
7 Euro. Für Jugendliche beträgt der Eintritt
dann 6 Euro, für Kinder 5 Euro.
Wer
einen ganzen Tag Auszeit nehmen will, ist beim
Rosenmontags-Wellness-Tag am 16. Februar genau
richtig. Dabei bietet das Freizeitbad von 10 Uhr
bis 21 Uhr ein spezielles Schwimmbad- und
Saunavergnügen für die gesamte Familie an.
Weitere Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Moers: Messerscharfe Pointen - Enni
Comedy Salon startet ins Jahr
Wer sich für das neue Jahr „mehr Lachen“
vorgenommen hat, kann seinen Vorsatz direkt in
die Tat umsetzen: Am Mittwoch, 11. Februar,
steht der erste Enni Comedy Salon des Jahres an.
Die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni)
lädt erneut ins Moerser Bollwerk 107 ein.
Veranstalter Volker von Liliencron hat dafür
wieder ein hochkarätiges Line-up der deutschen
Comedy-Szene zusammengestellt. Neu ist dabei die
Moderation: Christin Jugsch übernimmt das Zepter
von Don Clarke. Die neue Gastgeberin schlüpft
gerne in unterschiedliche Rollen – mal Mutter,
mal Neffe, mal Bademeister, mal ganz sie selbst.
Ihre Markenzeichen sind eine bildhafte
Erzählweise, eine unverwechselbare Mimik und ein
ausgeprägter Sinn für absurde Situationen.

„Christin hat bereits Bollwerk-Erfahrung und
weiß, worauf sie sich beim Moerser Publikum
einlässt – umgekehrt genauso“, sagt Veranstalter
Volker von Liliencron augenzwinkernd. Neben der
Moderatorin gehen am 11. Februar ab 20 Uhr wie
gewohnt drei Comedians nacheinander auf die
Bühne: Der queer-feministische Tobias Born gilt
als eine der spannendsten neuen Stimmen der
deutschen Comedy-Szene und hat es sich zum Ziel
gesetzt, das „Schubladendenken“ abzuschaffen.

Bereits eine feste Größe auf der Bühne ist
Schauspielerin und Stand-up-Comedienne
Christiane Olivier. Bekannt aus Formaten wie dem
Quatsch Comedy Club, NightWash und Nuhr im
Ersten, begeistert sie mit scharfem Humor und
gnadenloser Offenheit. Mit Haltung, Charme und
einer ordentlichen Portion Selbstironie
komplettiert BORA das Line-up.

Ob absurde Alltagslogik, zwischenmenschliche
Missverständnisse oder die kleinen und großen
Eigenheiten unserer Zeit – BORA nimmt sie
auseinander, wirft sie einmal durch den
Comedy-Mixer und serviert sie messerscharf, aber
immer sympathisch. Sein Stil ist direkt,
intelligent und nahbar: kein lautes
Klamauk-Feuerwerk, sondern kluge Pointen, die
wirken, weil sie wahr sind.

Wer bei der Show am 11. Februar dabei sein will,
sollte nicht zu lange zögern. Tickets für den
Enni Comedy Salon gibt es online unter
www.comedysalon.de sowie bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Verkehrsgerichtstag
2026 stärkt Qualität in der Fahrausbildung
Der Verkehrsgerichtstag 2026 setzt
wichtige Impulse für eine moderne und qualitativ
hochwertige Fahrausbildung. Der TÜV-Verband
begrüßt die Stärkung von Lernfortschritt und
verbindlichen Qualitätsstandards, sieht bei der
Transparenz der Ausbildungs- und
Kostenstrukturen sowie bei der Einbindung
moderner Ausbildungsformen jedoch weiterhin
Nachholbedarf.
Der 64. Deutsche
Verkehrsgerichtstag ging am Freitag zu Ende. Die
verabschiedeten Empfehlungen zur
Weiterentwicklung der Fahrausbildung setzen aus
Sicht des TÜV-Verbands wichtige Leitlinien für
Qualität und Lernfortschritt, bleiben bei der
Transparenz und der konsequenten Einbindung
moderner Ausbildungsformen aber hinter ihren
Möglichkeiten zurück.
Fani Zaneta,
Referentin für Fahrerlaubnis, Fahreignung und
Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband, ordnet die
Ergebnisse ein: Lernstandskontrollen als
Schlüssel für bessere Ausbildung „Dass der
Verkehrsgerichtstag verbindliche
Lernstandskontrollen in den Mittelpunkt stellt,
ist der richtige Schritt.

Die häufig zitierte Durchfallquote verzerrt das
Bild, weil sie Mehrfachprüfungen einbezieht.
Bei Erstprüfungen bestehen rund zwei Drittel
der Fahrschülerinnen und Fahrschüler auf Anhieb.
Entscheidend ist deshalb nicht, Anforderungen zu
senken, sondern Lernprozesse gezielt und
qualitativ zu verbessern.“ Qualität sichern,
statt Standards abzusenken „Die Empfehlungen
setzen ein klares Zeichen: Die Qualität der
Fahrausbildung darf nicht möglichen Einsparungen
geopfert werden.
Ein bundesweites
Referenzcurriculum mit verbindlichen
Mindestinhalten, darauf abgestimmte Prüfungen
und eine enge Verzahnung von Ausbildung und
Prüfung sind der richtige Weg, um ein hohes
Sicherheitsniveau dauerhaft zu sichern.
Kürzungen bei Prüfungsinhalten und -dauer oder
eine Ausbildung durch Laien wären dagegen klare
Rückschritte für die Verkehrssicherheit.“
Forderung des ACV nach
bundesweiter Verwendung innovativer Technik
aufgegriffen Beim 64.
Verkehrsgerichtstag in Goslar wurden vom 29. bis
30. Januar 2026 erneut Empfehlungen zu zentralen
Fragen der Verkehrssicherheit erarbeitet. Der
ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt die
Ergebnisse aus zwei Arbeitskreisen und sieht
sich in wesentlichen Punkten seiner im Vorfeld
formulierten Positionen bestätigt.
Im
Fokus standen das Unfallrisiko durch Ablenkung
am Steuer und die Reform der Fahrausbildung.
Arbeitskreis III: Ablenkung am Steuer gezielt
reduzieren Der ACV sieht sich durch die
Empfehlungen des Arbeitskreises III in seinen
zentralen Forderungen bestätigt.
Besonders begrüßt der Club
die Empfehlung, „überall eine adäquate
Kontrolldichte herzustellen, insbesondere
mittels innovativer und automatisierter
Überwachungssysteme (z. B. „Handy-Blitzer“)“
sowie eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage zu
schaffen.“
Damit folgt der
Verkehrsgerichtstag klar dem ACV, Monocams
bundesweit einzusetzen und rechtssicher zu
verankern. Zudem übernimmt der Arbeitskreis die
ACV Position nach ablenkungsarmer
Fahrzeugbedienung. Der Arbeitskreis „fordert die
Hersteller auf, Fahrzeugbedienung intuitiv und
ablenkungsarm zu gestalten und zu verbessern.
Komfort- und Infotainmentsysteme sind generell
bezüglich des Sicherheitsrelevanz zu messen und
im Fahrbetrieb zu begrenzen.“
Technik
muss Sicherheit unterstützen und darf nicht
selbst zur Ablenkungsfalle werden.
Arbeitskreis VI: Qualität der Fahrausbildung
sichern Der ACV begrüßt die Empfehlungen des
Arbeitskreises VI und sieht sich in seiner
Position bestätigt, dass Einsparungen beim
Führerscheinerwerb nicht zulasten der
Verkehrssicherheit und Qualität gehen dürfen.
Der Arbeitskreis stellt klar: „Die
Ausbildungsqualität besitzt gegenüber einer
Kostenreduktion Vorrang.“ Weiter spricht sich
der ACV für eine qualitativ hochwertige
Fahrausbildung mit klaren Grenzen für zeitlich
unabhängige digitale Lernangebote aus. Diese
Position greift der Arbeitskreis auf und fordert
„eine professionelle Fahrausbildung, die
interaktiven Präsenzunterricht mit digitalen
Lernformen verzahnt“ sowie ein „bundesweites
Referenzcurriculum mit
Mindestausbildungsinhalten, verbindlichen
Lernstandsbeurteilungen und fachgerechten
Standards“.
Zudem empfiehlt der
Arbeitskreis, für „den ergänzenden
Simulatoreinsatz und das ergänzende synchrone
E-Learning Ausbildungskonzepte und Gütekriterien
zu entwickeln und zu erproben“. Aus Sicht des
ACV bestätigt dies den Ansatz, digitale Elemente
gezielt und qualitätsgesichert einzusetzen, ohne
Abstriche bei der Sicherheit in Kauf zu nehmen.
Neue Tourismusstrategie setzt
starke Impulse für die Systemgastronomie
BdS begrüßt Fokus auf Bürokratieabbau,
Wettbewerbsfähigkeit und moderne
Arbeitsbedingungen Mit der
Neuauflage der Nationalen Tourismusstrategie
setzt die Bundesregierung ein wichtiges Signal
für die Zukunft der Tourismuswirtschaft in
Deutschland. Der Bundesverband der
Systemgastronomie e. V. (BdS) begrüßt, dass die
Strategie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche
in den Mittelpunkt stellt und zentrale
Handlungsfelder adressiert, die für die
Systemgastronomie von besonderer Bedeutung sind.
Dazu zählen insbesondere Bürokratieabbau,
zeitgemäße Arbeitszeitregelungen,
Digitalisierung sowie die Sicherung von Fach-
und Arbeitskräften.
„Die Maßnahmen der
neuen Tourismusstrategie haben das Potenzial
bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen
der Systemgastronomie zu schaffen, Bürokratie
abzubauen und den Betrieben wieder mehr
unternehmerische Freiräume zu eröffnen“, betont
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert.
Systemgastronomie als starker Wirtschaftsfaktor
Die Tourismusstrategie unterstreicht die
zentrale Rolle der Tourismusbranche für die
gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland.
Die Systemgastronomie ist dabei ein fester
Bestandteil der touristischen Wertschöpfung in
Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen des BdS
planen in den kommenden Jahren Investitionen von
mehr als 3 Milliarden Euro in den Standort
Deutschland und über 600 neue
systemgastronomische Restaurants, durch die
wiederum mehr als 26.000 neue Arbeitsplätze
entstehen.
Schon heute bieten allein die
Mitgliedsunternehmen des BdS rund 120.000
Mitarbeitenden sowie über 2.000 Auszubildenden
einen Arbeitsplatz. Als Branche der Chancen
eröffnet die Systemgastronomie Menschen
unabhängig von individuellen Voraussetzungen
vielfältige Einstiegs- und
Entwicklungsmöglichkeiten.
Getragen wird
die Branche von engagierten Franchisenehmerinnen
und Franchisenehmern, die häufig tief in ihren
Regionen verwurzelt sind. Sie übernehmen
unternehmerische Verantwortung, schaffen
Arbeitsplätze und stärken durch lokale
Wertschöpfung, verlässliche Qualitätskonzepte
und eine hohe Innovationskraft die Attraktivität
von Städten und Kommunen.
Bürokratieabbau
und flexible Arbeitszeiten als Schlüssel Aus
Sicht des BdS ist es besonders positiv, dass die
Tourismusstrategie den Abbau unnötiger
Vorschriften und Berichtspflichten sowie
praxisnahe Verfahren in den Fokus nimmt. Die
überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe
der Systemgastronomie sind in vielen Bereichen
mit hohen bürokratischen Anforderungen
konfrontiert. Effiziente und möglichst digitale
Prozesse sind daher eine zentrale Voraussetzung,
um wirtschaftlich arbeiten, investieren und
Arbeitsplätze sichern zu können.
Zugleich
greift die Strategie mit der angekündigten
Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen ein
zentrales Anliegen der Branche auf. Moderne
Arbeitszeitmodelle werden sowohl den
betrieblichen Anforderungen als auch den
Bedürfnissen der Beschäftigten besser gerecht
und stärken die Vereinbarkeit von Beruf und
Privatleben. „Die Umstellung von einer täglichen
auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit
ermöglicht Beschäftigten und Betrieben eine
individuelle und flexible Einteilung der
Arbeitszeit. Das schafft mehr Selbstbestimmung
für die Beschäftigten und stärkt moderne
Arbeitsplätze“, so Suchert.
Fachkräfte
sichern: Ausbildung stärken und Zuwanderung
erleichtern Die neue Nationale
Tourismusstrategie enthält zudem wichtige
Ansatzpunkte zur Sicherung des Fachkräftebedarfs
in der beschäftigungsintensiven
Systemgastronomie. Der BdS begrüßt die Stärkung
der dualen Ausbildung sowie den Ausbau modularer
Weiterbildungsangebote, die Betrieben
zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten
eröffnen.
Ebenso relevant sind die
geplanten Maßnahmen zur Beschleunigung und
Vereinfachung der Fachkräfteeinwanderung wie die
„Work-and-Stay-Agentur“. Digitalisierte,
zentralisierte Verfahren und zügigere
Anerkennungsprozesse tragen dazu bei,
qualifizierte Fachkräfte schneller in
Beschäftigung zu bringen. Die bestehenden
bürokratischen Hürden - wie häufig von Kommune
zu Kommune unterschiedliche Anforderungen -
sowie die Vielzahl beteiligter Stellen bei der
Beantragung von Aufenthaltstiteln und
Arbeitsgenehmigungen müssen weiter abgebaut
werden.
Umsetzung entscheidet über
Wirkung Entscheidend wird sein, dass die
angekündigten Maßnahmen zügig, praxisnah und
verlässlich umgesetzt werden. „Jetzt kommt es
darauf an, dass den richtigen Zielen auch
konkrete Schritte folgen. Die Systemgastronomie
ist bereit, ihren Beitrag zu leisten – als
innovativer, beschäftigungsstarker und
verlässlicher Partner im Tourismus“, betont
Suchert.
Reisemobil- und
Camping-Tourismus in Zeiten der Algorithmen
Ist-Zustand und Perspektiven des
Wirtschaftsfaktors: Bei einer von Niederrhein
Tourismus organisierten Fachtagung stellten
Experten die Chancen und Herausforderung in den
Mittelpunkt.
„Wandern, radeln, einkaufen,
bummeln und Sightseeing – das machen
Reisemobilisten besonders gern.“ Diese Aussage
von Thomas Nitsch vom Caravaning Industrie
Verband e. V. macht einmal mehr deutlich, warum
der Niederrhein ein ideales Ziel für die besagte
Touristengruppe ist. Jährlich sorgt sie für
einen geschätzten Gesamtumsatz von 77,5
Millionen Euro in der Region, wie eine aktuelle
Studie ermittelt hat. Auch deshalb lag es für
die Niederrhein Tourismus GmbH (NT) und den
Arbeitskreis „Reisemobil und Camping am
Niederrhein“ nahe, eine Fachtagung rund um
dieses Thema zu organisieren.
Ein
Angebot, das viele Fachleute und
Tourismuswirtschaft und Kommunen gerne annahmen.
Unter der Überschrift „Mobilität, Natur,
Lebensstil – Perspektiven des Reisemobils und
Camping“ stellten Expertinnen und Experten im
APXplore im LVR-Archäologischer Park Xanten
sowohl die regionalen als auch die globalen
Chancen und Herausforderungen dieses
Wirtschaftsbereichs in den Mittelpunkt.
Auch wenn die Verkäufe der Freizeitfahrzeuge in
2025 mit -2,3 Prozent leicht rückläufig waren –
bei einer Gesamtzahl von rund 1,8 Millionen
zugelassenen „Freizeitfahrzeugen“ im vergangenen
Jahr in Deutschland kann laut Referent Nitsch
von einem kurzlebigen Trend weiterhin keine Rede
sein. „Die Leute, die zu Corona-Zeiten ins
Caravaning eingestiegen sind, bleiben dabei“,
betonte er.
Das typische Klientel ist,
so Nitsch, zwischen 50 und 70 Jahre alt,
einkommensstark und sucht abseits des
Massentourismus besondere Erlebnisse und
Genüsse. Hier kann der Niederrhein besonders
punkten, wie Kathrin Peters von NT ausführte:
„Die hiesigen Stärken liegen in der Natur, der
Ruhe und Regionalität. Flache und ansprechende
Landschaften sind hoch attraktiv für den Rad-
und Wandertourismus, der wiederum eng mit dem
Reisemobil- und Camping-Tourismus verknüpft
ist.“
Ein dichtes Netz an Reisemobil-
und Campingplätzen sorge für eine gute
Infrastruktur und schaffe ein hohes Maß an
gewünschter Flexibilität: „Heute mit dem
Reisemobil im Kreis Kleve übernachten, morgen im
Kreis Heinsberg und übermorgen im Kreis Viersen?
Das ist problemlos möglich“, so Peters
exemplarisch.
Größere Herausforderungen
gibt es – wie in praktisch allen Branchen – im
Bereich der Digitalisierung. „Camper werden in
Zukunft hauptsächlich online in Echtzeit buchen.
Die Zeiten von E-Mails, Anrufen oder
handschriftlichen Anfragen an der Rezeption
gehen zu Ende“, sagte Referent Prof. Dr. Frank
Schaal, Geschäftsführer beim Bundesverband der
Campingwirtschaft in Deutschland e.V. „Der Fokus
liegt auf der mobilen Verfügbarkeit, da immer
mehr Camper ihre Reise spontan oder ,on the
road’“ planen.“ Seine zugespitzt formulierte
These: Die entscheidende Frage für Campingplätze
laute nicht mehr: „Wie gewinnen wir das Herz des
Kunden?“ Vielmehr müsse es vor allem darum
gehen, „das Vertrauen der Algorithmen zu
gewinnen, die den Kunden beraten“. Zustimmung
kam von NT-Geschäftsführerin Martina
Baumgärtner, die in diesem Zusammenhang auch auf
die verschiedenen Digitalisierungsprojekte in
der Region verwies, darunter den Niederrhein Hub
für die Eingabe touristischer Daten, das
NiederrheinRad und die NiederrheinCard, die sich
beide per App nutzen lassen.
Lukas
Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel, zog am Ende
der erfolgreichen Veranstaltung dieses Fazit:
„In der Region wurde schon viel geleistet und
wir sind entsprechend gut aufgestellt. Nun geht
es darum, das große Potenzial noch weiter
auszuschöpfen.“

Freuten sich über die gelungene Tagung in
Xanten: (v.l.) Moderator Prof. Dr. Thomas Merz,
Prof. Dr. Frank Schaal (Geschäftsführer,
Bundesverband der Campingwirtschaft in
Deutschland e.V), Martina Baumgärtner
(Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus),
Leo Ingenlath (vom Campingplatz Kerstgenshof in
Sonsbeck sowie Vertreter des BVCD NRW e.V.),
Kathrin Peters (Niederrhein Tourismus), Thomas
Nitsch (Caravaning Industrie Verband e. V.),
Rafael Zur (Bürgermeister der Stadt Xanten) und
Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel. Foto: NT

28 % der Teilzeitbeschäftigten
arbeiten auf eigenen Wunsch reduziert
• Darüber hinaus ist die Betreuung von
Angehörigen bei Frauen wichtiges Motiv für
Teilzeitarbeit, bei Männern die Aus- und
Weiterbildung • Wer wegen
Betreuungspflichten seine Arbeitszeit reduziert,
tut dies mehrheitlich auf eigenen Wunsch
Die Gründe für eine Teilzeittätigkeit sind
vielfältig und können bei Frauen und Männern
unterschiedlich stark zum Tragen kommen. Am
häufigsten gaben Teilzeitbeschäftigte im Jahr
2024 den eigenen Wunsch nach Teilzeit als Grund
für die Reduzierung der Arbeitsstunden an.
Das traf auf 27,9 % der insgesamt 13,1
Millionen Erwerbstätigen in Teilzeit zu, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach
Endergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt.
Teilzeitbeschäftigte Frauen (28,9 %) wollten
demnach häufiger in Teilzeit arbeiten als
teilzeitbeschäftigte Männer (24,9 %).

Ein weiterer wichtiger Grund für die
Teilzeittätigkeit ist die Betreuung von
Angehörigen. 23,5 % der Teilzeitbeschäftigten
arbeiteten in reduziertem Umfang, um Kinder,
Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige
Personen zu betreuen. Bei Frauen war dieser
Anteil mit 28,8 % mehr als viermal so hoch wie
bei Männern mit 6,8 %.
Eine Aus- oder
Fortbildung oder ein Studium waren für 11,6 %
ein Teilzeitgrund. Teilzeitbeschäftigte Männer
gaben dieses Motiv mit einem Anteil von 21,5 %
deutlich häufiger an als Frauen (8,4 %). Ein
weiterer Grund für das Arbeiten in Teilzeit
waren die eigene Krankheit oder Behinderung
(4,9 %).
Weitere 4,8 % der
Teilzeitbeschäftigten würden gern in Vollzeit
arbeiten, konnten jedoch keine passende Stelle
dazu finden. Die restlichen 27,4 % hatten andere
familiäre, persönliche oder sonstige Gründe für
ihre Teilzeitbeschäftigung.
Insgesamt
arbeiteten im Jahr 2024 in Deutschland 30,6 %
aller Erwerbstätigen in Teilzeit. Bei Frauen war
die Teilzeitquote mit 49,5 % deutlich höher als
bei Männern (13,9 %).
Verfügbarkeit von
Betreuungsangeboten spielt untergeordnete Rolle
bei Entscheidung, Angehörige selbst zu betreuen
Wer wegen der Betreuung von Angehörigen wie
Kindern oder Pflegebedürftigen in Teilzeit
arbeitet, gab überwiegend an, das auf eigenen
Wunsch zu tun. Knapp zwei Drittel (65,3 %)
derer, die wegen Betreuung in Teilzeit
arbeiteten, wollten diese Betreuung selbst
übernehmen.
Die Verfügbarkeit oder die
Kosten von Betreuungsangeboten spielten bei der
Entscheidung eine vergleichsweise untergeordnete
Rolle: Für 11,1 % der Beschäftigten, die wegen
der Betreuung von Angehörigen in Teilzeit
arbeiteten, stand zu den benötigten Tageszeiten
kein geeignetes Betreuungsangebot zur Verfügung.
5,2 % konnten das Betreuungsangebot nicht
bezahlen, weitere 3,1 % fanden in der Nähe kein
passendes Angebot. Für 15,4 % waren andere
Gründe ausschlaggebend.
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