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Richtige Diagnose rettet Leben
Früh erkannter Lungentumor dank aufmerksamer ärztlicher Einschätzung im Krankenhaus Bethanien Moers

Moers/Hamminkeln, 8. April 2026 - Im Krankenhaus Bethanien Moers konnte bei Rafaela Happe, einer 66-jährigen Patientin, ein Lungentumor frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden – ein Fall, der eindrücklich zeigt, wie entscheidend eine genaue ärztliche Einschätzung zur richtigen Zeit sein kann.

Besonders bemerkenswert: Dass die Erkrankung überhaupt entdeckt wurde, ist einem Zufall zu verdanken. Frau Happe, die mit ihrem Ehemann auf Zypern lebt und für medizinische Behandlungen regelmäßig nach Deutschland, in die alte Heimat nach Essen kommt, befand sich ursprünglich gar nicht selbst in Behandlung. Ihr Mann wurde im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen vom Moerser Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Thomas Krbek versorgt, als sie beiläufig ihre eigenen Beschwerden schilderte.

„Sie berichtete von einer ‚Milchglasveränderung‘ der Lunge und Atemproblemen im Zusammenhang mit einer bekannten COPD“, erklärt Dr. Krbek. „Diese Befunde waren zuvor mehrfach abgeklärt und als unauffällig bewertet worden. Für mich ergab sich jedoch ein typisches Bild, wie wir es bei einem frühen Lungenkarzinom sehen. Deshalb habe ich sie gebeten, die vorhandenen Aufnahmen mitzubringen.“

Die weitere Diagnostik bestätigte den Verdacht des Thoraxchirurgen: ein Lungentumor im Frühstadium. Zuvor war die Patientin über Jahre hinweg in fachärztlicher Behandlung gewesen, ohne dass die Erkrankung erkannt wurde – trotz mehrfacher CT-Untersuchungen. Rafaela Happe selbst beschreibt diese Erfahrung rückblickend deutlich: „Es wurde immer gesagt: alles im grünen Bereich. Es wurde nur an den Symptomen gearbeitet, aber nicht nach der Ursache gesucht.“ Umso größer ist ihre Erleichterung heute: „Ich bin dankbar, den richtigen Arzt getroffen zu haben, der mir rechtzeitig helfen konnte.“

Die Patientin wurde im Krankenhaus Bethanien Moers operiert. Während des Eingriffs kam es zu einem Zwischenfall: „Die gegenüberliegende Lungenseite kollabierte, was zu erheblichen Atemproblemen führte“, so Dr. Krbek. „Dennoch konnte der Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden.“ Die operierte Seite ist inzwischen gut verheilt, die zweite Lungenseite wird aktuell noch behandelt. Die Prognose für die Essenerin ist positiv: „Der Tumor wurde in einem sehr frühen Stadium entdeckt und kann nach aktuellem Stand als geheilt betrachtet werden. Eine engmaschige Nachsorge bleibt dennoch wichtig“, betont Dr. Krbek.

Für Frau Happe ist neben der medizinischen Versorgung vor allem die menschliche Betreuung entscheidend: „Solche Ärztinnen und Ärzte habe ich noch nie kennengelernt. Ich bin hier keine Nummer.“ Trotz ihrer langen Krankengeschichte, unter anderem mit wiederholtem Pneumothorax, blickt sie optimistisch nach vorne: „Mir geht es danke der Hilfe im Bethanien wieder besser, es geht bergauf.“

Der Fall unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen und individuellen Diagnostik. „Auch bereits bewertete Befunde sollten immer wieder kritisch hinterfragt werden – insbesondere dann, wenn Beschwerden bestehen bleiben“, so Dr. Krbek. Im Krankenhaus Bethanien Moers wird großer Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine patientenorientierte Medizin gelegt. „Die enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Essen und in unserem Haus hat in diesem Fall wesentlich zum Behandlungserfolg beigetragen“, erklärt Dr. Krbek.

Frau Happe wird auch nach ihrer Entlassung weiterhin im Krankenhaus Bethanien betreut. Ihr Fazit ist eindeutig: „Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben.“

Patientin Rafaela Happe und Chefarzt Dr. Thomas Krbek im Krankenhaus Bethanien Moers – dank aufmerksamer Diagnostik konnte ein Lungentumor frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden.

 

Krankenhaus Bethanien: Kinderklinik erhält erneut Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“
Kriterien für fachlich gute, kind- und familiengerechte stationäre Versorgung erfüllt

Moers/Hamminkeln, 3. April 2026 - Die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers hat allen Grund zur Freude: Vor kurzem erhielt sie das Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2026-2027“ der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. Die Klinik erfüllt damit, im Rahmen der 9. bundesweiten Bewertung, zum wiederholten Male die vielfältigen Kriterien für Strukturqualität bei der stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Kinder- und Jugendmedizin.

Ein Teil des Teams der Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien Moers rund um den Chefarzt Dr. Gündüz Selcan mit dem Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2026-2027“.

In den allerbesten Händen
Dr. Gündüz Selcan, Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin erklärt: „Dass wir erneut das Zertifikat erhalten haben, macht mich sehr stolz. Das gesamte Team hat hierzu seinen Beitrag geleistet und ist maßgeblich beteiligt. Für Eltern und ihre Kinder sind wir damit eine ausgezeichnete Anlaufstelle, die eine fachlich kompetente medizinische Versorgung auf allen Ebenen sicherstellt.“

Im Rahmen der zweijährlich freiwillig stattfindenden Begutachtung werden unter anderem folgende Bereiche genauer betrachtet: die auf Kinder und Jugendliche spezialisierte fachliche Qualifikation der Ärzt:innen und des Pflegepersonals, das Angebot einer psychosozialen Unterstützung der Familien oder die Möglichkeit einer hochspezialisierten Versorgung besonderer Krankheitsbilder – direkt durch die Spezialist:innen vor Ort oder in einem regionalen Netzwerk. Außerdem wird ein Blick auf die räumlichen Gegebenheiten und die technische Ausstattung sowie Infrastruktur geworfen.

 

Krankenhaus Bethanien Moers
„Ein Zufall, den es nur einmal im Leben gibt“
Familienbande führen Oma, Mutter und Enkelin zu Chefarzt der Frauenklinik

Moers/Hamminkeln, 26. Januar 2026 - Als Dr. Peter Tönnies am 09. Oktober 2025 die Geburt der kleinen Zoé Grallert als Geburtshelfer mit einem Kaiserschnitt begleitete, war dem Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers, nicht sofort klar, dass er bereits Zoés Mutter Maria Kube vor 29 Jahren im Moerser Krankenhaus auf die Welt gebracht hatte.

„Ich glaube, so einen Umstand, wie bei der Familie Kube, gibt es kein zweites Mal. Birgit Kube ist eine alte Klassenkameradin meiner Frau. Ziemlich genau am 30. Dezember 1996 habe ich ihre Tochter Maria per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Und dann – fast drei Jahrzehnte später – dieser Zufall. Das war schon sehr besonders und hat mich auch emotional sehr berührt“, erklärt Dr. Tönnies.


Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie am Krankenhaus Bethanien Moers, mit Mutter Maria Kube, Enkelin Zoé Grallert und Oma Birgit Kube.

„Das war ein ganz besonderer Tag“, betont Mutter Maria Kube. Neben den familiären Verbindungen, die sowohl Oma und Mutter als auch die Enkelin mit einem Abstand von 29 Jahren zum Chefarzt der Frauenklinik führten, war auch Zoés Geburt selbst anders als erwartet – denn der errechnete Geburtstermin wäre eigentlich erst Ende Dezember gewesen.
„Als Zoé sich dann auf einmal auf den Weg machen wollte und damit rund zweieinhalb Monate zu früh, war das nicht nur alles sehr plötzlich, sondern auch eine Herausforderung für mich und meinen Partner und uns als Familie.“
Als Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe, sind die Geburtsklinik und die Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien Moers jedoch auf Geburten, die deutlich zu früh sind, spezialisiert.
„Wir halten hierzu ein multiprofessionelles Team vor, das bestens für solche Fälle ausgebildet ist“, erklärt der erfahrene Moerser Chefarzt Tönnies. „Ich habe mich hier zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Obwohl der Tag mit sehr vielen Emotionen verbunden war, hätte ich mir keinen geeigneteren Ort als diesen vorstellen können“, erklärt Mutter Maria Kube.
Dem schließt sich auch die frischgebackene Oma Birgit Kube an: „Das Ganze war schon sehr aufregend, ich habe meine Tochter vor und nach der Geburt unterstützt, ihr Partner im OP. Als meine Enkelin für acht Wochen auf der Frühgeborenenintensivstation bleiben musste, war das Team hier genauso toll. Alle waren für uns da.“
Dr. Tönnies fügt an: „Neben der Tatsache, dass es sich hier um einen Zufall handelt, den es meiner Meinung nach nur einmal in meinem Leben geben wird, ist Zoé auch ein gutes Beispiel dafür, wie hervorragend die Zusammenarbeit in unserem Perinatalzentrum funktioniert. Sodass wir nun einen gesunden Säugling heranwachsen sehen können. Das freut mich sehr.“

 

Krankenhaus Bethanien Moers
Happy End nach 130 Tagen Krankenhausaufenthalt
Extremfrühgeborene Drillinge können gesund und munter nach Hause entlassen werden

Moers/Hamminkeln, 23. Januar 2026 - Als die mit Drillingen schwangere Zerrin Mintas am 26. August 2025 in der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) stationär im Krankenhaus Bethanien Moers aufgenommen wurde, brachen aufregende und teils auch aufreibende Tage für sie, ihren Mann Hüseyin Mintas und das pflegerische und ärztliche Team an.

Nach 130 Tagen Aufenthalt konnten Eslem, Ikra und Hafsa am 06. Januar 2026 schließlich mit ihren Eltern das Krankenhaus verlassen.

Expert/-innen für Mehrlingsgeburten
„Bis zur etwa 25. SSW verlief die Schwangerschaft meiner Frau reibungslos, wir wurden engmaschig betreut“, erklärt Vater Hüseyin Mintas. Im August bemerkte Zerrin Mintas jedoch, dass irgendetwas nicht stimmt: „Meine Gynäkologin stellte bei einer darauffolgenden Untersuchung fest, dass starke Frühgeburtsbestrebungen vorliegen. Ich wurde dann umgehend stationär aufgenommen.“
Als Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe für Frühgeborene, sind die Geburtsklinik und die Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien Moers auf Risikoschwangerschaften bzw. -geburten spezialisiert. „Wir halten hierzu ein multiprofessionelles Team vor, das bestens für solche Fälle ausgebildet ist. Denn die besondere Herausforderung liegt unter anderem darin, dass vor allem das nötige Personal in Pflege und Medizin da sein muss. Denn bei einer Hochrisikoentbindung, wie einer extrem frühen Drillingsfrühgeburt, werden pro Baby mindestens zwei Kinderärztinnen bzw. -ärzte und zwei Intensivfachpflegefachkräfte neben einer Hebamme, zwei ärztlichen Geburtshelferinnen bzw. -helfern, einer Anästhesistin bzw. einem Anästhesisten, einer Anästhesiekraft und zwei OP-Pflegekräften vorgehalten.

Bei einer extremen Drillingsfrühgeburt per Kaiserschnitt sind demnach mindestens 15 hochqualifizierte Fachkräfte beteiligt, die notfalls 24/7 bereitstehen müssen“, so die beiden verantwortlichen Chefärzte Dr. Gündüz Selcan, Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, und Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie.

Eine enge Absprache zwischen allen Beteiligten finde bereits vorher statt. Jeden Tag werde dazu neu geschaut, wie der Gesundheitszustand von Mutter und Kindern sei. Da sich dieser bei der Drillingsmutter zunehmend verschlechterte, musste wenige Tage nach der stationären Aufnahme gehandelt werden. Am 30. August 2025 traf man die gemeinsame Entscheidung die Babys per Kaiserschnitt zu holen.

„Man ist dann immer etwas in der Bredouille. Selbst, wenn Mehrlingsschwangerschaften generell kürzer verlaufen, versucht man im Idealfall bis zur 35. SSW zu kommen. Man wägt ab: Wie geht es der Mutter, wie geht es den Kindern? Am Ende geht es hier um das Leben von insgesamt vier Personen. Gerade bei so einer extremen Frühgeburtlichkeit“, betont Dr. Selcan.

Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie, und als Geburtshelferin entscheidend beteiligt, fügt hinzu: „Es ist immer unser gemeinsames Bestreben, die Kinder so lange wie möglich, und natürlich medizinisch vertretbar, im Mutterleib zu behalten. Man kämpft um jeden Tag, um lange und weit zu kommen. Das war auch bei Familie Mintas der Fall. Trotz der verschiedensten Hürden gelang es uns, dann doch noch bis zur 26. Schwangerschaftswoche zu kommen.“

130 Tage geprägt von Höhen und Tiefen
„Als feststand, dass Ikra, Eslem und Hafsa am 30. August per Kaiserschnitt geholt werden sollten, war es unglaublich zu sehen, wie viele Menschen im OP standen. Zwischen 19 Uhr, als das Ganze festgelegt wurde, und 23 Uhr, als es dann losging, sind so viele zusammen-gekommen. Einer der Ärzte hatte an dem Tag sogar Geburtstag und ist extra länger geblieben.

Das alles hat uns sehr beeindruckt“, erklärt das Moerser Ehepaar. Katharina Luczak und Dr. Sabine Labus, Oberärztinnen der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, beschreiben die damalige Situation so: „In solchen Momenten steht man als Team zusammen. Dazu haben viele Kolleginnen und Kollegen alles stehen und liegen gelassen, sind von zu Hause oder aus dem Dienstfrei gekommen. Man fiebert immer mit und freut sich dann, dass alle drei Babys gut auf die Welt gekommen sind.“ Dr. Tönnies fügt an: „Es ist ein tolles Gefühl, dass man sich in diesem großen multiprofessionellen Team aufeinander verlassen kann und füreinander da ist.“

Die sogenannten Krisen treten bei Extremfrühgeborenen meist erst später auf. Das war auch bei Eslem, Ikra und Hafsa der Fall.
Dr. Selcan fasst zusammen: „Zunächst haben alle drei selbstständig geatmet. Im Verlauf mussten zwei der Babys künstlich beatmet werden. Eines der Mädchen wog gerade einmal 530 Gramm. Außerdem trat bei einem Frühgeborenen eine Lungenkomplikation auf. So etwas muss schnellstmöglich behandelt werden. Ein weiterer Punkt bei allen dreien waren Probleme mit dem Herz, die zwingend operativ behandelt werden mussten.

Dr. Labus: „Das war auf jeden Fall für alle ein einschneidendes Erlebnis. Zeitgleich wurden die Babys aufgrund ihrer unterschiedlichen gesundheitlichen Situation an verschiedenen Orten wegen ihrer Herzprobleme behandelt. Ein Baby blieb bei uns. Eins wurde per Helikopter in eine Klinik nach Bonn geflogen und eins kam in das Herzzentrum nach Duisburg, wo die Eingriffe innerhalb eines Tages bzw. wenige Tage später durchgeführt wurden. Zusammenfassend hat das bei allen erfolgreich funktioniert.“

Vater Hüseyin Mintas erklärt: „Während der Zeit, als die Eingriffe an den Herzen stattgefunden haben, haben wir rund 3.000 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, um alle drei zu besuchen und sehen zu können.“
Dem stimmt auch Petra Hübbers, Leitung der Frühgeborenen(intensiv)station am Krankenhaus Bethanien, zu: „Die Eltern selbst haben in den letzten Wochen wirklich einen Spagat hingelegt, um allen drei Kindern gleich gerecht zu werden. Sie waren Tag und Nacht für die drei da und haben teilweise erstaunliche Strecken auf sich genommen.“

Dr. Selcan fügt an: „Bei dieser Geschichte ist es im Übrigen wirklich ein Wunder, dass keines der Babys eine Hirnblutung gehabt hat. Diese kommen in solchen Fällen leider nicht selten vor und haben einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Entwicklung der Kinder.“

Corinna Skowronek, Leitende Hebamme am Krankenhaus Bethanien, ergänzt: „Ich finde es bemerkenswert, dass die Mutter alle drei Babys stillt bzw. stillen kann – und ihnen damit eine (Teil-)ernährung mit Muttermilch ermöglicht. Das ist aus verschiedensten Gründen gar nicht immer selbstverständlich. Ebenso eindrucksvoll war es für uns als Hebammenteam zu sehen, wie motiviert und mit gefühlt stets guter Laune die Eltern Tag und Nacht für ihre Kinder da waren.“

In den nachfolgenden Wochen konnten alle drei Babys schließlich nach und nach eine immer stabilere Wachstumsphase und einen guten Gesundheitszustand vorweisen. „Das Ganze macht uns natürlich stolz. Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen, dass die Babys nach Hause entlassen werden können; dass wir es geschafft haben und die Geschichte ein Happy End genommen hat“, erklären die Verantwortlichen einstimmig.

Positive Resonanz
Die Drillingseltern sind sich einig: „Wir haben uns in dieser durchaus sehr belastenden Zeit an den positiven Dingen festgehalten. Als eine der drei Mädchen für die Herz-OP nach Bonn geflogen wurde, haben wir uns beispielsweise gesagt, wie toll es ist, dass sie so jung schon einen Helikopterflug erlebt. Wir haben in diesen rund 130 Tagen sehr viele sehr nette Menschen kennengelernt, das ist fast schon wie eine Familie. Auch bei dem extremen Stress, der hier manchmal herrscht, hat man sich immer Zeit für uns und unsere Fragen genommen.“

Mutter Zerrin Mintas erklärt mit einem Lächeln: „Wir sind allen hier unsagbar dankbar. So ein großes Team hat so viel gegeben, damit es uns heute so gut geht.“

Angesprochen auf Tipps für Eltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, erklären die beiden: „Wichtig ist, dass man auch in so einer Situation nicht alleine ist. Man darf sich bewusst machen, dass man Unterstützung braucht und diese auch annehmen. Man braucht jemanden, der oder die zuhört. Unsere Familie war immer für uns erreichbar und hat uns unter die Arme gegriffen. Wir freuen uns jetzt auf unser Zuhause und darauf, mit unseren Kindern alles nachzuholen, was in den letzten Wochen vielleicht zu kurzgekommen ist.“

Übrigens: Im Jahr 2025 kümmerte sich das Team des Perinatalzentrums Level 1 am Krankenhaus Bethanien Moers um insgesamt 26 Kinder, die unter einem Geburtsgewicht von 1.250 Gramm auf die Welt gekommen sind. Die erforderlichen Strukturmerkmale und Mindestzahlen, die jedes Jahr aufs Neue überprüft werden, wurden damit erneut nachgewiesen. 

 

Krankenhaus Bethanien Moers
Aller guten Dinge sind drei: Krankenhaus Bethanien begrüßt drei Neujahrsbabys
Insgesamt 1.524 Geburten betreute das Team der Geburtshilfe im Jahr 2025

Moers/Hamminkeln, 2. Januar 2026 - Als Baby Ömer am 01. Januar 2026 um 0.06 Uhr das Licht der Welt erblickte, begrüßte das Team der Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien das erste Neujahrsbaby. Im Laufe des Tages wurden neben Ömer noch zwei weitere Neugeborene willkommen geheißen. „Wir durften gleich drei Neujahrsbabys begrüßen. Möglich war das nur durch den großartigen Einsatz unseres geburtshilflichen Teams sowie der Kolleginnen und Kollegen in den OPs, die rund um die Uhr auch für Kaiserschnitte im Einsatz waren“, betont Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie.

Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie (4. v.r.), freut sich gemeinsam mit der Familie und einem Teil des Teams über die gut verlaufenen Geburten der insgesamt drei Neujahrsbabys.

Im vergangenen Jahr betreute das Krankenhaus Bethanien insgesamt 1.524 Geburten und erhöhte damit die durchschnittliche Gesamtgeburtenrate der letzten Jahre. „Die hohe Zahl an Geburten im vergangenen Jahr bestätigt das große Vertrauen, das werdende Eltern unserer Klinik entgegenbringen. Neben der medizinischen Qualität schätzen viele Familien insbesondere die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und die individuelle Betreuung vor, während und nach der Geburt“, erklärt Dr. Dorit Brunotte.
 
Zusammen mit der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers ist die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie Perinatalzentrum Level 1 und damit personell und strukturell sehr gut für physiologische wie auch für Früh- und Risikogeburten aufgestellt.