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Xanten/Hamminkeln, 28. September 2026 - 40 Jahre
Nibelungen-Triathlon – und 40 Mal war die DRK
Wasserwacht Niederrhein dabei. Was 1985 mit rund 100
Athletinnen und Athleten und einem einzigen
Rettungsboot begann, ist heute eine der großen
Triathlonveranstaltungen der Region. Bei der
Jubiläumsausgabe gingen 1.739 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer an den Start.

V. l. André Holz, Niclas Koostra, Klaus Püttmann
(Leiter der Wasserwacht), Dennis Overfeld, Ringo
Haupt (Abteilungsleiter Triathlon beim TuS Xanten),
Yves Reinders und Jan Höpfner (Präsident des DRK
Kreisverbandes Niederrhein e. V.) Einer hat
tatsächlich alle 40 Veranstaltungen miterlebt: Klaus
Püttmann, Leiter der DRK Wasserwacht Niederrhein.
Zum Jubiläum nutzte der TuS Xanten deshalb die
Gelegenheit, sich bei der gesamten Wasserwacht für
vier Jahrzehnte Unterstützung zu bedanken. Ringo
Haupt, Abteilungsleiter Triathlon im TuS Xanten,
überreichte stellvertretend an Klaus Püttmann und
DRK-Präsident Jan Höpfner die Jubiläumsmedaille zum
40. Nibelungen-Triathlon sowie Rucksäcke – als Dank
an alle Wasserwachtlerinnen und Wasserwachtler, die
über die vergangenen vier Jahrzehnte für die
Sicherheit der Teilnehmenden im Einsatz waren.
Präsident Höpfner ist selbst in der Wasserwacht
aktiv und kennt den Einsatz aus eigener Erfahrung:
Bereits 1997 war er als Helfer beim Xantener
Triathlon dabei. Dabei begann die inzwischen
vier Jahrzehnte lange Geschichte durchaus holprig.
Zur ersten Veranstaltung rückte die Wasserwacht mit
gerade einmal einem Rettungsboot an. Ausgerechnet
dessen Motor wollte zunächst nicht anspringen.
Heute sieht die Absicherung auf dem Wasser ganz
anders aus: Zwei Rettungsboote sowie vier
Rettungsschwimmer auf Schwimmbrettern sichern die
Schwimmstrecke ab. Insgesamt sind neun Einsatzkräfte
der Wasserwacht im Einsatz. Hinzu kommen 14 weitere
Sanitätshelferinnen und -helfer.
Blümchenbadekappen, Hollandräder und prominente
Starter In 40 Jahren sammelt sich
einiges an Geschichten an. Klaus Püttmann erinnert
sich beispielsweise an ein Teilnehmer-Ehepaar aus
den Anfangsjahren, das den sportlichen Ehrgeiz
offenbar etwas entspannter interpretierte:
Geschwommen wurde mit Blümchenbadekappen,
anschließend ging es auf mit Blumen geschmückten
Hollandrädern weiter – Kaffee als Wegzehrung
inklusive. Doch auch bekannte Namen gingen
im Laufe der Jahrzehnte in Xanten an den Start.
Extremsportler Joey Kelly gehörte ebenso zu den
Teilnehmern wie Patrick Lange und Faris Al-Sultan,
als Ironman-Weltmeister auf Hawaii. Und egal, ob
Freizeitsportler, ambitionierter Triathlet oder
international erfolgreicher Profi: Sobald es ins
Wasser ging, hatte die DRK Wasserwacht sie alle im
Blick. Nicht immer konnte allerdings
geschwommen werden. Püttmann erinnert sich auch an
eine Ausgabe, bei der aus dem Triathlon ein Duathlon
werden musste: Wegen der Blaualgen im Wasser fiel
die Schwimmdisziplin aus. Für die
Wasserwacht ist die Veranstaltung deshalb längst
mehr als ein Termin im Einsatzkalender. Vier
Jahrzehnte gemeinsamer Geschichte verbinden den TuS
Xanten und das DRK – vom ersten Rettungsboot mit
Startschwierigkeiten bis zur heutigen
professionellen Absicherung einer Veranstaltung mit
weit über 1.700 Teilnehmenden. Und Klaus Püttmann?
Der kann nach 40 Ausgaben von sich behaupten: keinen
einzigen Nibelungen-Triathlon verpasst.
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