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Kreis Wesel/Hamminkeln, 27. Juli 2026 - Wie kann die
Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser
auch bei Stromausfällen, Naturkatastrophen oder
anderen außergewöhnlichen Einsatzlagen
sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigte
sich eine Informationsveranstaltung der TWA-Gruppe
(Trinkwasseraufbereitung) des DRK Kreisverbandes
Niederrhein. Vertreterinnen und Vertreter
des Kreises Wesel, des Gesundheitsamtes, des
Krisenmanagements sowie der Kreisleitstelle
informierten sich über die Möglichkeiten der mobilen
Trinkwasseraufbereitung und deren Bedeutung für den
Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Auch das
Präsidium des DRK Kreisverbandes Niederrhein nahm an
der Veranstaltung teil.

„Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Wesel
informierten sich beim DRK-Kreisverband Niederrhein
über die Möglichkeiten der mobilen
Trinkwasseraufbereitung im Bevölkerungsschutz. Mit
dabei waren Janina Schmidt-Jakisch (Gesundheitsamt
Kreis Wesel), Frank Brändel (Leiter Fachdienst
Sicherheit und Ordnung), Sven Rissel
(Krisenmanagement) sowie Niklas Killewald (Leiter
der Kreisleitstelle Wesel). Ebenfalls auf dem Bild
sind Vertreter des Präsidiums des DRK Kreisverbandes
Niederrhein sowie Mitglieder der Fachgruppe Technik
& Sicherheit und der TWA-Gruppe
(Trinkwasseraufbereitung) zu sehen.“
Im
Mittelpunkt standen praktische Vorführungen der
Trinkwasseraufbereitung sowie der technischen
Möglichkeiten der Fachgruppe Technik & Sicherheit.
Dabei wurde gezeigt, wie Wasser in kurzer Zeit zu
hygienisch einwandfreiem Trinkwasser aufbereitet und
bei Bedarf auch an die Bevölkerung verteilt werden
kann. Ergänzend wurden Lösungen für den sicheren
Transport von Trinkwasser sowie mobile
Hygienemöglichkeiten vorgestellt. Besonders deutlich
wurde dabei, wie sich die Technik in den vergangenen
Jahren weiterentwickelt hat. Moderne Systeme
ermöglichen eine deutlich schnellere
Einsatzbereitschaft und erleichtern die
Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen im
In- und Ausland. Gleichzeitig wurde deutlich, dass
auch die bewährte Ausstattung der DRK-TWA-Gruppe
weiterhin zuverlässig hochwertiges Trinkwasser
bereitstellen kann. „Sauberes Trinkwasser
ist eines der wichtigsten Güter in einer Krisenlage.
Deshalb ist es unser Anspruch, die Fähigkeiten
unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte kontinuierlich
weiterzuentwickeln und gemeinsam mit dem Kreis Wesel
die Notfallvorsorge weiter zu stärken. Die enge
Zusammenarbeit zwischen Behörden und
Hilfsorganisationen ist dabei ein entscheidender
Erfolgsfaktor“, sagt DRK-Präsident Jan Höpfner.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die
Veranstaltung zum fachlichen Austausch und zur
Diskussion möglicher Einsatzszenarien. Das positive
Feedback bestätigte den hohen Stellenwert einer
leistungsfähigen Trinkwasseraufbereitung als
wichtigen Baustein des Bevölkerungsschutzes im Kreis
Wesel.
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