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Nürburg/Hamminkeln, 8. Juni 2026 - Zwölf
Ehrenamtliche aus den DRK Ortsvereinen
Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten den
Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Bei Deutschlands
größtem Rockfestival sorgten sie gemeinsam mit
zahlreichen weiteren Einsatzkräften für die
Sicherheit von rund 90.000 Besuchern.

Während am Nürburgring tausende Fans zu Rock am Ring
feierten, sorgten im Hintergrund zahlreiche
Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
dafür, dass Hilfe jederzeit schnell verfügbar war.
Für den kompletten Sanitätsdienst bei einem der
größten Musikfestivals Deutschlands war das DRK
verantwortlich — unterstützt von rund 1.200 bis
1.300 haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem
gesamten Bundesgebiet. Mitten unter ihnen:
zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den
Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck. Von
Freitag bis Sonntag leisteten sie täglich zwölf
Stunden Dienst — jeweils von 16 Uhr bis 4 Uhr
morgens. Ob auf dem Festivalgelände oder den
weitläufigen Campingplätzen: Die Ehrenamtlichen
waren immer dort unterwegs, wo Menschen Hilfe
brauchten. Die zwölf Helferinnen und Helfer
waren als sogenannte Sofortverstärkungskräfte
eingesetzt. Immer dann, wenn an einer Stelle
kurzfristig zusätzliche Unterstützung benötigt
wurde, standen sie bereit. „Wir waren quasi die
'Feuerwehr' für größere Einsatzlagen auf dem
Festivalgelände oder den Campingplätzen“, erklärte
Florian Riedel, stellvertretender
Kreisbereitschaftsleiter. „Wenn kurzfristig
zusätzliches Personal gebraucht wurde, standen wir
sofort zur Verfügung.“ Für viele Besucher
gehörte Rock am Ring zu einem unvergesslichen
Wochenende voller Musik und Emotionen. Für die
Einsatzkräfte bedeutete das Festival dagegen vor
allem Verantwortung, Konzentration und Teamarbeit.
Trotzdem sei genau diese besondere Mischung das, was
den Einsatz so außergewöhnlich mache.
„Gerade solche Einsätze zeigen, wie wichtig Ehrenamt
ist. Wir helfen Menschen, arbeiten als Team zusammen
und erleben dabei besondere Einsätze und einmalige
Einblicke hinter die Kulissen großer Festivals“,
sagte Josi Laarmanns aus dem Ortsverein
Kamp-Lintfort. Trotz der langen Dienste und
wenig Schlaf blieb den Ehrenamtlichen vor allem die
besondere Atmosphäre in Erinnerung. Viele
Festivalbesucher begegneten den Einsatzkräften mit
großem Respekt und Dankbarkeit. Oft seien es gerade
die kleinen Begegnungen gewesen, die den Einsatz
besonders gemacht hätten — ein ehrliches „Danke“,
ein freundliches Gespräch oder die Gewissheit, im
entscheidenden Moment helfen zu können.

Bereits zum dritten Mal unterstützten die
Ortsvereine den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Der
Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und
spannend das Ehrenamt beim Roten Kreuz sein kann.
Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer wären
Einsätze dieser Größenordnung nicht möglich — und
genau deshalb hoffen die Ortsvereine, auch künftig
Menschen für das Ehrenamt begeistern zu können.
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