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Starke Halbjahresbilanz für das Reiseziel Niederrhein

Niederrhein/Hamminkeln, 31. August 2026 - Wachstum bei Übernachtungen und Gästeankünften setzt sich eindrucksvoll fort.
„Diese Zahlen sind gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein starkes Signal, das Mut macht. Der Niederrhein überzeugt als attraktiver Standort – und dies nicht nur für Gäste, sondern auch für Unternehmen und die Menschen, die hier leben und arbeiten.“ So kommentiert Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel und Aufsichtsratsvorsitzender der Niederrhein Tourismus GmbH (NT), die Halbjahresbilanz bei den Übernachtungen und Gästeankünften.

Was sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte, wird eindrucksvoll bestätigt: Das Reiseziel Niederrhein erfreut sich im klassischen Tourismus wie unter Geschäftsreisenden stetig wachsender Beliebtheit auf hohem Niveau. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden laut Landesbetrieb IT.NRW. in der Region insgesamt 1.167.916 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gästeankünfte stieg um 7,1 Prozent auf 535.891. Dabei erfasst die Statistik jeweils Betriebe mit 10 oder mehr Betten bzw. Stellplätzen (auf Campingplätzen).

Besonders deutlich fällt die positive Entwicklung bei den ausländischen Gästen ins Auge: Hier stieg die Zahl der Übernachtungen mit einem Ergebnis von 196.857 um 22,9 Prozent, die Zahl der Ankünfte mit 93.899 sogar um 24,2 Prozent. Auch der Vergleich mit der Rekord-Gesamtentwicklung in Nordrhein-Westfalen hebt die besondere Nachfrage des Niederrheins hervor: So verzeichnete NRW Zuwächse von 5,7 Prozent bei den Ankünften und 3,8 Prozent bei den Übernachtungen.
Bei den Gästen aus dem Ausland ergibt sich NRW-weit ein Plus von 12,3 Prozent (Ankünfte) und 11,8 Prozent (Übernachtungen) in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres.
„Touristische Übernachtungen, Geschäftsreisen und hohe Besucherzahlen stärken den Handel, die Gastronomie und die Dienstleistungswirtschaft vor Ort. Ihre Bedeutung für den Wirtschafts- und Wohnstandort Niederrhein kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagt Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH und Vorsitzender der NT-Gesellschafterversammlung.

Für NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner ist das Halbjahresergebnis ein Beleg dafür, „dass unsere gemeinsame Arbeit für den Standort eine starke Wirkung entfaltet“.
Diesen erfolgreichen Weg werde man weiter beschreiten und den Niederrhein als hochattraktiven Standort präsentieren.