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Niederrhein/Hamminkeln, 18.
Januar 2026 - Die aktuellen Zahlen für den
Niederrhein sind erfreulich. Bei den
Übernachtungszahlen zeichnet sich weiterhin ein
gutes Jahr 2025 für den Niederrhein ab: Laut den
aktuellen Veröffentlichungen des Landesbetriebs
IT.NRW gab es zwischen Januar und Oktober 2025
exakt 936.063 Gästeankünfte am Niederrhein, was
ein Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum bedeutet. Bei den
ausländischen Gästen (148.781) beträgt die
erfreuliche Veränderung sogar fast acht Prozent.
Damit liegt der Niederrhein deutlich über den
Ergebnissen für ganz NRW von 1,9 bzw. 2,5
Prozent.
Auch bei den Übernachtungen ist
die Entwicklung positiv: Hier verzeichnen die
Statistiker für die Kreise Heinsberg, Kleve,
Wesel und Viersen insgesamt ein Plus von 1,5
Prozent. Die absolute Übernachtungszahl für die
ersten zehn Monate 2025 lautet 2.111.311.
Stellt man allein die Oktober-Zahlen gegenüber,
gab es 9,9 Prozent mehr Übernachtungen und 9,2
Prozent mehr Gästeankünfte als im Vorjahr. Dabei
ist zu beachten, dass Ferienwohnungen mit
weniger als 10 Betten (zu denen die meisten am
Niederrhein zählen) noch gar nicht inkludiert
sind. Deren Übernachtungszahlen werden bislang
nicht statistisch erfasst.

Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der
Niederrhein Tourismus GmbH (NT), rechnet auf
Basis der nun veröffentlichten Zahlen damit,
„dass auch das gesamte Jahr 2025 mit einem
Übernachtungsplus statistisch abgeschlossen
werden kann“. Die finalen Zahlen des
Landesbetriebs werden für Februar erwartet.
Grundsätzlich betont Baumgärtner, dass viele
Übernachtungsgäste in der Region natürlich immer
ein Grund zur Freude seien, weil dies die
Umsätze in der Region steigert, insbesondere im
Einzelhandel und der Gastronomie – zwei
Branchen, die nach Corona bislang noch nicht
wieder ihre Ziele erreicht haben.
Dass
die Region immer mehr Fans findet, zeigt sich
für das NT-Team auch an der positiven
Entwicklung im Netz: So verzeichnet die Webseite
von Niederrhein Tourismus eine Steigerung bei
den Seitenaufrufen von fast 6,5 Prozent zwischen
2024 und 2025. Hinzu kommen 12 bzw. mehr als 8
Prozent Follower-Zuwachs bei Instagram und
Facebook.
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