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Düsseldorf/Hamminkeln, 8.
April 2026 - Ostern ist traditionell eines der
einsatzstärksten Wochenenden im ambulanten
Notdienst, also zu der Zeit, in der die Fach- und
Hausarztpraxen geschlossen sind. „Gerade an so einem
verlängerten Wochenende zeigen sich auch besonders
die Vorteile unserer neuen Struktur für den
ambulanten Fahrdienst“, sagt Dr. med. Frank
Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen
Vereinigung Nordrhein (KV Nordrhein).

Vorteil für Patienten: nachhaltig gesicherte
Versorgung mit mehr Qualität Seit dem 1.
April stehen für ärztliche Hausbesuche außerhalb der
Praxisöffnungszeiten (abends, nachts, am Wochenende
oder feiertags) in Nordrhein spezialisierte
Kooperationsärztinnen und -ärzte bereit. Zentral
geplant, digital unterstützt und flexibel eingesetzt
durch die KV. Den Auftakt machte im Januar die
Pilotregion Düsseldorf/Neuss, dort wurde erfolgreich
gestartet. Zum April folgte nun rund um das
Osterwochenende der nordrheinweite Rollout.
„Die Reform des Fahrdienstes ist für uns der
Startpunkt einer zukunftsfähigen und sicheren
Gestaltung des ambulanten Notdienstes“, beschreibt
Dr. Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform.
Gleichzeitig sorge die Reform für mehr Qualität
in der Versorgung immobiler Patientinnen und
Patienten. Dr. Bergmann: „Mit unserer neuen Software
nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten sehr viel
Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale
Steuerung können wir schneller und flexibler
reagieren.“ Im besten Fall könne das auch die
Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen, so
der Vorstand der KV Nordrhein.
Fahrdienstleister bringt Zeit für mehr Fokus auf
Patienten Bisher mussten viele Haus- und
Fachärzte für die Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs
nutzen. Auch das fällt nun weg. „Durch die
Kooperation mit einem Dienstleister, der die
Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der Arzt voll
auf die Vorbereitung und Nachbereitung des
Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist, was für
uns alle an erster Stelle steht: eine bestmögliche
und gesicherte Versorgung der Menschen in
Nordrhein.“ Dazu kommt: Besonders zu den
Nachtstunden ist die Begleitung durch einen Fahrer
ein Sicherheitsgewinn. Frank Bergmann: „Wir
sind mit dem Start unter dem Strich sehr zufrieden.
Unsere Erwartungen, die wir aufgrund der
Erkenntnisse der Pilotphase gemacht haben, haben
sich erfüllt. Und wir wissen nach diesem Wochenende
nun auch, wo und wie wir den einen oder anderen
organisatorischen Ablauf proprietär vor Ort in den
Bezirken noch anpassen werden.“ Insgesamt gab es
rund 3.200 Einsätze am verlängerten Osterwochenende.
Dank an die diensthabende
Ärzteschaft und das Projektteam „Dass
das erste Wochenende in der neuen Struktur nun trotz
einzelner Herausforderungen erfolgreich war, ist der
Vorarbeit des Projektteams und den Menschen zu
verdanken, die an den Feiertagen im Einsatz waren“,
betont der Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein
Frank Bergmann. „Das lange Wochenende war sehr
arbeitsreich, neben einigen dutzend Ärztinnen und
Ärzten waren zudem auch viele Fachleute der KV
Nordrhein im Einsatz, um die ambulante Versorgung
der Menschen in Nordrhein sicherzustellen. Jeder und
jedem einzelnen möchte ich herzlich für das
Engagement danken!“ Jetzt werde man die
Erfahrungen aus der ersten Einsatzwoche strukturiert
auswerten. „Unsere neue Struktur bietet uns
jederzeit die Möglichkeiten, weitere Anpassungen –
auch kurzfristig im laufenden Betrieb – zu machen.“
Das habe sich am Osterwochenende bereits
ausgezahlt. „Wir werden unsere neuen Erkenntnisse
nutzen, um wichtige Kleinigkeiten anzupassen, wenn
es nötig wird. Heute aber sind wir alle dankbar und
zufrieden über das vergangene Osterwochenende“, so
der Vorstand der KV Nordrhein.
Weitere
Informationen zur neuen
Fahrdienststruktur in Nordrhein.
Die KV Nordrhein lädt ebenso interessierte
Ärztinnen und Ärzte ein, Teil des neuen Fahrdienstes
zu werden – weitere Informationen finden Sie
hier.
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