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Archiv
Schule 2025 - 2023 |
| Abitur
2026: 30.000 junge Menschen bereiten
sich auf die Prüfungen vor |
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Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte
verleiht Preise für Deutschlands beste
Schülerzeitungen - Dinslaken mit 1.
Platz vertreten
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Berlin/Niederrhein, 11. Juni 2026 - Die
Gewinner*innen der Sonderpreise Die
Gewinner*innen der Sonderpreise
EinSatz für eine bessere
Gesellschaft des Bundesministeriums für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ)
In der Kategorie Gesund sein – was heißt
das eigentlich? der AOK – Die
Gesundheitskasse: 1. Platz:
TheodorTimes, Theodor-Heuss-Gymnasium,
Dinslaken, Nordrhein-Westfalen
Die Preisverleihung des
Schülerzeitungswettbewerbs der Länder
findet traditionell im Plenarsaal des
Bundesrates statt. Als Schirmherr des
jährlichen Schülerzeitungswettbewerbs
„Kein Blatt vorm Mund“ ist
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte
am 17. Juni 2026 dabei, wenn die jungen
Mitglieder von 33 Redaktionen aus zwölf
Bundesländern im Plenarsaal ihre Preise
entgegennehmen.
In den sechs Schulkategorien Gymnasium,
Grundschule, Hauptschule, Realschule,
Förderschule und Berufsschule werden
insgesamt 18 Zeitungen ausgezeichnet.
Hinzu kommen fünf Online-Preise und
sechs Sonderpreise. Diese werden unter
anderem vom Bundesministerium für
Bildung, Familie, Frauen und Jugend, der
Bundeszentrale für politische Bildung
und der Vertretung der Europäischen
Kommission in Deutschland vergeben.
Eine Übersicht der Preisträger gibt es
hier.
Laudatorinnen und Laudatoren
Neben Bundesratspräsident Bovenschulte
werden die Preise unter anderem von Anke
Myrrhe (Stellvertretende Chefredakteurin
des Tagesspiegels), Ulrike Winkelmann
(Chefredakteurin der taz) sowie weiteren
Vertreterinnen und Vertretern aus
Politik, Journalismus und Gesellschaft
übergeben.
Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder
wird seit 2004 von der Jugendpresse
Deutschland und den Ländern der
Bundesrepublik Deutschland veranstaltet.
Die Schirmherrschaft des
Schülerzeitungswettbewerbs liegt
traditionell beim jeweils amtierenden
Bundesratspräsidenten bzw. bei der
amtierenden Bundesratspräsidentin.
Liveübertragung im Internet Die
Preisverleihung wird live unter
www.bundesrat.de sowie auf dem
YouTube-Kanal des Bundesrates
übertragen. Im Anschluss wird eine
Aufzeichnung der Veranstaltung in der
Mediathek des Bundesrates und auf
YouTube veröffentlicht.
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Energiesparmeister 2026: Gesamtschule Am
Lauerhaas Wesel gewinnt Landestitel in
Nordrhein-Westfalen
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Online-Abstimmung für den Bundessieg
beginnt
2.500 Euro Preisgeld und Unterstützung
durch Paten
Online-Voting bis 17. Juni 2026 auf
www.energiesparmeister.de
Preisverleihung in Berlin
Wesel/Berlin, 3. Juni 2026. Die
Landessieger des
Energiesparmeister-Wettbewerbs 2026
stehen fest. In Nordrhein-Westfalen
holte sich die Gesamtschule Am Lauerhaas
in Wesel den Energiesparmeister-Titel.
Die Schülerinnen und Schüler konnten die
Jury mit ihrer Projektidee zur
Weiterverwendung von alten Solarplatten
überzeugen. Entstanden in einem
Jugend-forscht-Kurs, verfolgt das
Projekt das Ziel, ein energieautarkes
System mit Fassadenbegrünung,
solarbetriebener Bewässerung,
E-Scooter-Ladestationen und Mähroboter
zu schaffen.

Foto und Logo ©
www.energiesparmeister.de
Die Schülerinnen und Schüler agieren
selbstständig und mit großer
Eigenverantwortung. Langfristig ist eine
Weiterentwicklung als Modellprojekt für
andere Schulen geplant. Als Landessieger
erhält die Schule 2.500 Euro Preisgeld
sowie eine Patenschaft mit dem
Energiedienstleister Techem.
Chance auf Bundessieg durch
Online-Voting
Am Energiesparmeister-Wettbewerb unter
der Schirmherrschaft von
Bundesumweltminister Carsten Schneider
haben sich in diesem Jahr bundesweit
mehr als 55.000 Schülerinnen und Schüler
sowie Lehrkräfte beteiligt – ein neuer
Rekord. Als Landessieger von
Nordrhein-Westfalen wetteifert die
Gesamtschule Am Lauerhaas nun im
Online-Voting mit den Preisträgerschulen
der anderen 15 Bundesländer um den
Bundessieg.

Bis zum 17. Juni kann auf
www.energiesparmeister.de/voting
abgestimmt werden. Gelingt es der
Schule, Bundessieger zu werden, winken
weitere 2.500 Euro Preisgeld. Die
Preisverleihung für alle Siegerschulen
findet am 26. Juni im
Bundesumweltministerium in Berlin statt.
Pate aus der Region unterstützt Schule
Neben dem Preisgeld erhält die
Gesamtschule Am Lauerhaas auch
Unterstützung bei der
Öffentlichkeitsarbeit. Dafür übernimmt
Techem die Patenschaft: „Die
Wiederverwendung von alten Solarplatten
verbindet Energiewende,
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung
und Innovation auf äußerst kreative
Weise“, sagt Katharina Bathe-Metzler,
Head of Sustainability, Communications &
Public Affairs.
„Vor allem aber geben die Schülerinnen
und Schüler der Gesamtschule ‚Am
Lauerhaas‘ ein Beispiel dafür, dass
Ideen und Eigenverantwortung den Weg zum
Erfolg bahnen – und ein wichtiger
Schritt hin zu einer nachhaltigen
Zukunft sind. Besonders beeindruckend
ist, wie hier konkrete Lösungen für den
Alltag entstehen – genau das brauchen
wir, um die Energiewende schneller in
die Praxis zu bringen. Bravo!“
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Praktische
Umweltbildung in im Kreis Wesel:
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
gewinnt das „E-Waste Race“
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Kreis Wesel, 29. Mai
2026 - Das Sammeln hat sich gelohnt: Die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 6
der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
haben den Schulwettbewerb „E-Waste Race“
im Kreis Wesel für sich entschieden.
Unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo
Brohl sammelten neun Schulen vier Wochen
lang Elektroschrott in ihrer
Nachbarschaft, der nun in den Kreislauf
zurückgeführt wird.
Dabei haben sie sich aktiv mit den
Themen Konsum, Weiterverwendung,
Reparatur und Recycling
auseinandergesetzt. Ziel ist es,
ökologisches Bewusstsein und
nachhaltiges Handeln zu fördern. Mit
2.301 gesammelten Teilen Elektroschrott
und den meisten Punkten im Wettbewerb
hat die Anne-Frank-Gesamtschule
Rheinkamp das Rennen gewonnen. Insgesamt
sammelten die Schulen 13.171 Teile
Elektroschrott.
Ausflug ins Mondo mio! Dortmund für
Gewinnerteam
Im Rahmen der Preisverleihung
überreichte die Heinz Trox-Stiftung den
fleißigen Schülerinnen und Schüler der
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
feierlich den Gewinnerscheck. Die
Teilnehmenden haben einen Schulausflug
ins Mondo mio! nach Dortmund gewonnen.
Auch Landrat Ingo Brohl, die Kreis
Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG
und die ENNI Stadt & Service Niederrhein
AöR gratulierten dem Gewinnerteam.
Elektroschrott-Sammelaktion:
Bewusstseinswandel in den Schulen im
Kreis Wesel
Deutschland steckt im
Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen
1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt
wird nicht einmal ein Drittel. Statt der
geforderten 65 Prozent liegt die
Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent
– Tendenz fallend. Der Rest verschwindet
in Schubladen, Kellern oder auf
fragwürdigen Wegen ins Ausland.
Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung
in den Haushalten. Um hier Bewegung in
die Sache zu bringen, hat die
gemeinnützige Initiative „Das macht
Schule“ vor vier Wochen erneut das
E-Waste Race im Kreis Wesel gestartet.
Im Rahmen des Wettbewerbs rührten die
Schülerinnen und Schüler engagiert und
auf vielfältige Weise die Werbetrommel,
besuchten Repair Cafés, verschenkten
noch funktionsfähige Geräte und gaben
ihnen damit ein zweites Leben.
Der Wettbewerb wurde dank finanzieller
Unterstützung von der Heinz
Trox-Stiftung ermöglicht. Engagierter
Logistikpartner waren die ASG Wesel, die
ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR,
sowie die Schönmackers Umweltdienste
GmbH & Co. KG.
Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel:
„Ich gratuliere der
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
herzlich zum ersten Platz beim E-Waste
Race. Die Schülerinnen und Schüler haben
mit großem Engagement gezeigt, wie
Umweltbewusstsein und Teamarbeit
erfolgreich zusammenwirken können.
Gleichzeitig gilt mein Dank und meine
Anerkennung auch allen anderen
teilnehmenden Schulen.
Jedes gesammelte und jedes recycelte
Elektrogerät leistet einen wichtigen
Beitrag zum Umwelt- und
Ressourcenschutz. Am Ende kann es bei
einem Wettbewerb zwar nur einen Sieger
geben – gewonnen hat aber vor allem das
gemeinsame Bewusstsein für
Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles
Handeln.“
Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der
Heinz Trox-Stiftung:
„Mit unserer Förderung des E-Waste Race
möchten wir dazu beitragen,
Nachhaltigkeit für Schülerinnen und
Schüler konkret erlebbar zu machen. Die
Verbindung aus Bildung, praktischem
Handeln und gesellschaftlicher
Verantwortung macht das Projekt
besonders wertvoll. Gleichzeitig zeigt
es, wie wichtig frühzeitige
Sensibilisierung für Ressourcenschonung
und Kreislaufwirtschaft ist.“
Magali Wefers, Kreis Weseler
Abfallgesellschaft mbH & Co. KG:
„Ein spannendes Rennen und großes
Engagement aller teilnehmenden Schulen
machten das E Waste Race auch in diesem
Jahr zu einem vollen Erfolg. Das Projekt
unterstreicht, was Teamgeist und
gemeinsames Handeln bewegen kann. Unser
herzlicher Dank gilt unseren Partnern,
die das E Waste Race erneut ermöglicht
haben. Wir gratulieren der
Gewinnerschule und wünschen viel Freude
beim Klassenausflug.“
Schulleitung der Gewinnerschule:
„Wir freuen uns sehr über den Gewinn
beim E-Waste-Race und sind stolz darauf,
als Anne-Frank-Gesamtschule Moers
Rheinkamp gemeinsam so viel
Elektroschrott gesammelt und mit
Kreativität und Engagement auch das
Schulumfeld zum nachhaltigen Handeln
angestiftet zu haben.
Deshalb danken wir allen für‘s
Mitmachen. Besonders begeistert sind wir
von unserer 6d und der gesamten
Schulgemeinschaft, die mit Teamgeist und
viel Ausdauer gezeigt haben, wie man
Verantwortung übernehmen kann, um
zusammen aktiv etwas für den
Umweltschutz zu leisten. Der Erfolg
zeigt, dass junge Menschen mit
Zusammenhalt und Motivation viel
erreichen können. Das wird auch die
Klassengemeinschaft nachhaltig stärken.“
Folgende Schulen haben am Projekt
teilgenommen:
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel
Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium
Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule
Private Realschule Sonsbeck
Viktor-Schule
Gemeinsam für ein Umdenken in
Deutschland
Plan E unterstützt die Kommunikation und
stellt den teilnehmenden Schulen
Sammeltaschen zur Verfügung. Die Schulen
selbst können funktionierende Geräte
über Kleinanzeigen oder nebenan.de
weiterverschenken und ihnen damit ein
zweites Leben geben.
Die Mission von Das macht Schule ist
Lehrkräften die Umsetzung praxisnaher
Projekte zu erleichtern, die
Selbstwirksamkeit, Lebenskompetenzen und
Nachhaltigkeitsbewusstsein fördern. Die
außerschulischen Projekte tragen dazu
bei, Lücken im Bildungssystem zu
schließen und fördern nachhaltiges
Handeln sowie soziales Engagement und
wirken weit über die Schule hinaus.
Zusätzlich vermittelt die Initiative
gebrauchte Hardware aus Unternehmen
kostenlos an Schulen. Mehr:
www.das-macht-schule.net/ueber-uns.
Die Heinz Trox-Stiftung mit Sitz in
Neukirchen-Vluyn wurde 1991 von Heinz
Trox gegründet. Sie stellt der Devise
des Stifters folgend, den Menschen und
sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt und
fördert sowohl Bildungs- als auch
wissenschaftliche Forschungsprojekte
sowie karitative Initiativen an den
deutschen Standorten der TROX GmbH. Wir
unterstützen Projekte, die Hilfe zur
Selbsthilfe fördern, die nachhaltig
aufgestellt sind und die Dritte dazu
ermutigen, Verantwortung zu übernehmen
(www.heinz-trox-foundation.com).
Plan E ist deutschlandweiter
Kooperationspartner des E-Waste Race.
Mit der Aufklärungskampagne Plan E
informiert die stiftung ear bundesweit
Menschen über das richtige Entsorgen von
Elektroaltgeräten. Mehr:
www.e-schrott-entsorgen.org.
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NRW: Anteil
der Schulabgänge ohne Abschluss steigt
im Abgangsjahr 2025 auf
Zehnjahreshöchststand
|
|
* 7.430 bzw. 4,2 %
der Schülerinnen und Schüler verließen
eine allgemeinbildende Schule ohne einen
Abschluss
* Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss
im Vergleich zu 2015 um 2,0
Prozentpunkte gestiegen
IT.NRW, 12. Mai 2026 - Im Abgangsjahr
2025 haben 7.430 von insgesamt 178.135
Schülerinnen und Schülern in
Nordrhein-Westfalen eine
allgemeinbildende Schule ohne Abschluss
verlassen. Das entspricht einem Anteil
von 4,2 %. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil
der Schulabgänge ohne Abschluss damit
den höchsten Stand der vergangenen
10 Jahre.
2015 hatten 2,2 % aller Abgängerinnen
und Abgänger eine allgemeinbildende
Schule ohne Abschluss verlassen. In
absoluten Zahlen ist die Zahl der
Schülerinnen und Schüler, die eine
Schule ohne Abschluss verlassen haben,
im Vergleich zum Abgangsjahr 2015 um
3.105 gestiegen. Gleichzeitig sank die
Gesamtzahl der Schulabgänge in diesem
Zeitraum um 22.145.
Neuer Artikel von IT.NRW gibt einen
detaillierten Einblick in die
Entwicklung der Schulabgänge ohne
Abschluss Eine neu veröffentlichte
Kurzanalyse blickt anhand der amtlichen
Statistik im Detail auf die Entwicklung
des Anteils der Schulabgänge ohne
Abschluss im Zeitraum von 2015 bis 2025.
Diese Analyse zeigt beispielsweise, dass
durchgehend mehr Schüler als
Schülerinnen ohne Abschluss eine
allgemeinbildende Schule verließen.
Zudem ist der Anteil an Schulabgängen
ohne Abschluss insbesondere unter den
ausländischen Abgängerinnen und
Abgängern gestiegen. Im Abgangsjahr 2025
blieben 15,3 % aller ausländischen
Schulabgängerinnen und Schulabgänger
ohne Abschluss; unter den deutschen
Abgängerinnen und Abgängern lag dieser
Anteil bei 2,2 %.
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Verwaltungsbezirk
|
Schulabgänge
|
|
insgesamt
|
darunter
|
|
Abgangszeugnis ohne Abschluss
|
|
Anzahl
|
in % von Sp.
1
|
|
1
|
2
|
3
|
|
Land
Nordrhein-Westfalen
|
178 135
|
7 430
|
4,2
|
|
Reg.-Bez.
Düsseldorf
|
50 285
|
2 285
|
4,5
|
|
Krfr. Stadt
Düsseldorf
|
5 860
|
225
|
3,8
|
|
Krfr. Stadt
Duisburg
|
4 535
|
245
|
5,4
|
|
Krfr. Stadt
Essen
|
5 590
|
250
|
4,5
|
|
Krfr. Stadt
Krefeld
|
2 450
|
230
|
9,4
|
|
Krfr. Stadt
Mönchengladbach
|
2 720
|
160
|
5,9
|
|
Krfr. Stadt
Mülheim an der Ruhr
|
1 690
|
75
|
4,4
|
|
Krfr. Stadt
Oberhausen
|
1 820
|
125
|
6,9
|
|
Krfr. Stadt
Remscheid
|
1 230
|
35
|
2,8
|
|
Krfr. Stadt
Solingen
|
1 645
|
65
|
4,0
|
|
Krfr. Stadt
Wuppertal
|
3 690
|
225
|
6,1
|
|
Kreis Kleve
|
2 800
|
115
|
4,1
|
|
Kreis
Mettmann
|
4 615
|
170
|
3,7
|
|
Rhein-Kreis
Neuss
|
4 485
|
120
|
2,7
|
|
Kreis Viersen
|
2 855
|
85
|
3,0
|
|
Kreis Wesel
|
4 300
|
155
|
3,6
|
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Neue
Richtlinie für Förderschulen: NRW
startet „Ganztag Plus“ zur Unterstützung
beim Rechtsanspruch
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Land fördert
zusätzliche Angebote an gebundenen
Ganztagsförderschulen und schafft mehr
Zeit für Betreuung auch in Ferienzeiten
Düsseldorf, 10. Mai 2026 -
Nordrhein-Westfalen stellt mit dem neuen
Förderprogramm „Ganztag Plus“
zusätzliche Mittel für gebundene
Ganztagsförderschulen im Primarbereich
bereit. Mit einer neuen Förderrichtlinie
unterstützt das Land Schulen und Träger
dabei, ergänzende Angebote zu schaffen,
die zur Erfüllung des ab dem Schuljahr
2026/2027 schrittweise aufwachsenden
Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung
beitragen können. Die Mittel können
unter anderem für zusätzliche Angebote
am Nachmittag, an unterrichtsfreien
Tagen oder in den Ferien eingesetzt
werden.
Schulministerin Dorothee Feller erklärt:
„Als Land leisten wir bewusst einen
zusätzlichen Beitrag, damit Kinder an
Förderschulen verlässliche Angebote
erhalten können. Gerade für diese
Schülerinnen und Schüler ist Kontinuität
über den Unterricht hinaus wichtig.“
Ab dem 1. August 2026 gilt bundesweit
schrittweise ein Rechtsanspruch auf
ganztägige Förderung für Kinder im
Grundschulalter. Er richtet sich gegen
die Träger der öffentlichen Jugendhilfe.
Der Anspruch kann auch in
Ganztagsschulen erfüllt werden, umfasst
acht Stunden täglich an Werktagen und
gilt auch in den Ferien. Die Möglichkeit
einer Schließzeit der Ganztagsangebote
von bis zu vier Wochen während der
Schulferien soll vom Land geschaffen
werden.
„Ganztag Plus“ richtet sich an
öffentliche und private Träger
gebundener Ganztagsförderschulen im
Primarbereich. Förderfähig sind
zusätzliche Personalressourcen für
ergänzende Betreuungsangebote und
Sachmittel, auch bei Maßnahmen in
Ferienzeiten. Auch eine Weitergabe der
Mittel an Partner der Jugendhilfe oder
freie Träger ist möglich.
Für das Schuljahr 2026/2027 endet die
Frist zur Antragstellung am 15. Juni
2026. Pro Kind und Schuljahr können
1.541 Euro beantragt werden.
Die Förderung wächst parallel zum
Rechtsanspruch schrittweise auf.
Zunächst können Mittel für Kinder
beantragt werden, die ab dem Schuljahr
2026/2027 einen Anspruch auf ganztägige
Förderung haben. Bis zum Schuljahr
2029/2030 erweitert sich der Kreis der
förderfähigen Kinder jahrgangsweise bis
einschließlich Jahrgangsstufe vier.
Parallel zur Förderrichtlinie hat das
Schulministerium zudem einen neuen
Grundlagenerlass für den gebundenen
Ganztag sowie außerunterrichtliche
Angebote an Schulen der Sekundarstufe I
und an Förderschulen veröffentlicht. Die
bisher geltenden Regelungen werden damit
in ein eigenes Regelwerk überführt und
an die neuen rechtlichen
Rahmenbedingungen angepasst.
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Start Schulwettbewerb „E-Waste
Race“
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Praktische
Umweltbildung im Kreis Wesel
Kreis Wesel, 21. April 2026 -
Jetzt startet im Kreis Wesel der
Schulwettbewerb „E-Waste Race“ unter
Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl:
Schülerinnen und Schüler sammeln vier
Wochen lang Elektroschrott in ihrer
Nachbarschaft, der dann in den Kreislauf
zurückgeführt wird. Dabei setzen sie
sich aktiv mit den Themen Konsum,
Weiterverwendung, Reparatur und
Recycling auseinander.
Ziel ist es, ökologisches Bewusstsein
und nachhaltiges Handeln zu fördern. An
der Aktion beteiligen sich insgesamt
zehn Schulen im Kreis Wesel.
Schulausflug ins Mondo mio! Dortmund für
Gewinnerteam Landrat Ingo Brohl
eröffnete den Wettbewerb an der
Anne-Frank Gesamtschule. Auch die Heinz
Trox-Stiftung und die Kreis Weseler
Abfallgesellschaft mbH & Co. KG
wünschten den beteiligten Schülerinnen
und Schülern viel Erfolg.
Die Schule, die am fleißigsten
Elektroschrott sammelt, gewinnt einen
Schulausflug ins Mondo mio! nach
Dortmund. Elektroschrott-Sammelaktion:
Bewusstseinswandel in den Schulen in
Kreis Wesel Deutschland steckt im
Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen
1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt
wird nicht einmal ein Drittel.
Statt der geforderten 65 Prozent liegt
die Sammelquote aktuell bei nur 31,7
Prozent – Tendenz fallend. Der Rest
verschwindet in Schubladen, Kellern oder
auf fragwürdigen Wegen ins Ausland. Was
fehlt, ist eine Verhaltensänderung in
den Haushalten. Mit den E-Waste Races
bringt die gemeinnützige Initiative „Das
macht Schule“ Bewegung in die Sache und
aktiviert bundesweit immer mehr Schulen
– und startet erneut das E-Waste Race im
Kreis Wesel.
Der Wettbewerb wird dank finanzieller
Unterstützung von der Heinz
Trox-Stiftung ermöglicht. Engagierte
Logistikpartner sind die ASG Wesel, die
ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR,
sowie die Schönmackers Umweltdienste
GmbH & Co. KG.
Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel: „Dieser
Schulwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie
viel junge Menschen gemeinsam bewegen
können. Die Schülerinnen und Schüler
bekommen ein Bewusstsein für Konsum- und
Umwelt-Themen, das weit über den
Wettbewerb hinaus wirkt. Für den Kreis
Wesel ist das ein wichtiges Signal:
Nachhaltigkeit beginnt im Alltag und
lebt vom Mitmachen. Die Kinder und
Jugendlichen übernehmen hier
Verantwortung für ihre Umwelt und setzen
ein starkes Zeichen für einen
bewussteren Umgang mit Ressourcen in
unserer Region.“
Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der
Heinz Trox-Stiftung: „Nachhaltigkeit
beginnt mit Wissen und wird durch
Handeln wirksam. Genau hier setzt das
E-Waste-Projekt an: Es befähigt junge
Menschen, aktiv Teil der Lösung zu
werden und Verantwortung für unsere
Umwelt zu übernehmen.“
Magali Wefers, Kreis Weseler
Abfallgesellschaft mbH & Co. KG: „Das
E-Waste Race im Kreis Wesel ist ein
gutes Beispiel dafür, wie Umweltbildung
und praktisches Handeln wirkungsvoll
zusammenkommen. Wir freuen uns sehr, das
Projekt gemeinsam mit unseren Partnern
zu unterstützen. Dieses Schulprojekt
vermittelt jungen Menschen auf
anschauliche Weise, wie wichtig der
richtige Umgang mit Elektro-schrott ist.
Wir wünschen den Schülerinnen und
Schülern viel Erfolg!“
Folgende Schulen nehmen am Projekt teil:
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel
Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium
Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule
Private Realschule Sonsbeck
Viktor-Schule
Gemeinsam für ein Umdenken in
Deutschland Plan E unterstützt die
Kommunikation und stellt den
teilnehmenden Schulen Sammeltaschen zur
Verfügung. Die Schulen selbst können
funktionierende Geräte über
Kleinanzeigen oder nebenan.de
weiterverschenken und ihnen damit ein
zweites Leben geben.
Das-macht-schule-net:
Kreis Wesel 2024


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Nach den
Osterferien beginnen die schriftlichen
Abiturprüfungen an 725 Schulen in
Nordrhein-Westfalen
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Düsseldorf, 8.
April 2026 - Ab Donnerstag, 16. April
2026, beginnen für rund 22.000
Schülerinnen und Schüler an 494
öffentlichen und privaten Gymnasien,
Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und
Waldorfschulen in Nordrhein-Westfalen
die schriftlichen Abiturprüfungen.
Zusätzlich legen ab Mittwoch, 22. April
2026, etwa 8.000 junge Menschen an 231
Berufskollegs ihre Prüfungen ab.
Während an den allgemeinbildenden
Schulen zentrale schriftliche Prüfungen
in 40 Prüfungsfächern stattfinden,
zählen die Berufskollegs 47 Fächer.
Grund für die vergleichsweise geringe
Zahl an Abiturientinnen und Abiturienten
im Schuljahr 2025/26 ist die Rückkehr
von G8 zu G9 an den meisten Gymnasien in
Nordrhein-Westfalen. Durch das Fehlen
eines Abschlussjahrgangs finden dort in
diesem Jahr einmalig keine
Abiturprüfungen statt. Wenn im Schuljahr
2026/27 an vielen Gymnasien der erste
G9-Jahrgang die Prüfungen ablegt, wird
die Zahl der Abiturientinnen und
Abiturienten an allen Schulformen
voraussichtlich wieder auf rund 70.500
steigen.
Schulministerin Dorothee Feller: „Das
Abitur ist ein wichtiger Meilenstein für
Tausende junge Menschen in
Nordrhein-Westfalen. Die Prüfungen sind
der Abschluss ihrer Schullaufbahn und
zugleich die Gelegenheit, das ganze
Können unter Beweis zu stellen. Darauf
bereiten sich die Schülerinnen und
Schüler in diesen Tagen intensiv vor.
Ich wünsche ihnen allen viel Erfolg und
dass sie nach den Prüfungen einen
schönen Abschluss feiern können. Ich
danke unseren tollen Lehrkräften, den
Eltern und allen anderen Menschen, die
sie bei der Vorbereitung unterstützen
und die Daumen für die Abiturientinnen
und Abiturienten drücken.“
In der letzten Woche vor den Osterferien
haben sich die Abiturientinnen und
Abiturienten intensiv auf die
anstehenden Prüfungen vorbereitet.
Gemeinsam mit ihren Lehrkräften üben sie
beispielsweise gezielt klassische
Prüfungsaufgaben und vertiefen die
zentralen Inhalte noch einmal.
Bei der Auswahl der Prüfungsaufgaben
beteiligt sich Nordrhein-Westfalen seit
2017 am gemeinsamen Aufgabenpool der
Länder. Dies betrifft die Fächer
Deutsch, Mathematik, Englisch und
Französisch sowie seit dem letzten Jahr
die Fächer Biologie, Chemie und Physik.
Der gemeinsame Aufgabenpool wurde von
der Kultusministerkonferenz eingerichtet
und trägt dazu bei, die Vergleichbarkeit
und Qualität der Abiturprüfungen
bundesweit zu sichern.
Die Prüfungstermine für die
allgemeinbildenden Schulen finden Sie
hier.
Die Prüfungstermine für das Berufliche
Gymnasium finden Sie
hier.
Die Ergebnisse des Zentralabiturs werden
wie jedes Jahr in einem Bericht
zusammengestellt, der voraussichtlich im
Herbst zum Herunterladen bereitsteht.
Die Berichte der vergangenen Jahre
finden Sie
hier bzw.
hier.
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Schülerzeitungswettbewerb der Länder
2025/26: Sieben Redaktionen aus NRW
ausgezeichnet
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Düsseldorf, 5. März
2026 - Nordrhein-Westfalen gehört erneut
zu den erfolgreichsten Ländern im
Bundesvergleich. Sieben
Schülerzeitungsredaktionen aus
Nordrhein-Westfalen zählen zu den besten
Deutschlands. Schulministerin Dorothee
Feller hat den erfolgreichen Redaktionen
gratuliert und dazu Glückwunschschreiben
an die Schulen versandt.
Ministerin Dorothee Feller erklärte:
„Schülerzeitungen wecken das Interesse
an vielfältigen Themen und tragen zum
Informationsgewinn und -austausch
innerhalb der Schulgemeinschaft bei.
Jeder journalistisch recherchierte
Beitrag spiegelt die Meinungsvielfalt in
unserer Gesellschaft wider. Als
Instrument der Meinungsbildung und
-äußerung leisten Schülerzeitungen einen
wichtigen Beitrag zu gelebter
Demokratie. Ich gratuliere den
Redaktionen zur Auszeichnung sehr
herzlich.“
Der Wettbewerb wurde 2004 als
gemeinsames Projekt der
Kultusministerkonferenz in
Zusammenarbeit mit der Jugendpresse
Deutschland ins Leben gerufen. Er
würdigt jedes Jahr herausragende
journalistische Arbeiten von
Schülerinnen und Schülern aller
Schulformen.
Aus Nordrhein-Westfalen wurden geehrt:
Lore-Lorentz-Schule, Düsseldorf –
Schülerzeitung „Lologramm“: 1. Platz in
der Kategorie Berufliche Schulen (Print)
Vorgebirgsschule, Alfter – „Alfterer
Superzeitung“: 3. Platz in der Kategorie
Förderschulen (Print)
Erich-Kästner-Hauptschule, Bergheim –
„Was Strammes“: 3. Platz in der
Kategorie Hauptschulen (Print)
Leonardo-da-Vinci-Gymnasium, Köln –
„Leonarda“: 3. Platz in der Kategorie
Gymnasien (Print)
Rurtal-Schule, Heinsberg – „hammer! –
Schüler*innenzeitung der Rurtal-Schule“:
Beste Online-Schülerzeitung in der
Kategorie Förderschulen
Realschule Heepen, Bielefeld –
„derBLICK“: Beste Online-Schülerzeitung
in der Kategorie Realschulen
Theodor-Heuss-Gymnasium,
Dinslaken – „TheodorTimes“: Sonderpreis
„Gesund sein – was heißt das
eigentlich?“ der AOK – Die
Gesundheitskasse
Die feierliche Preisverleihung findet
vom 15. bis 17. Juni 2026 in Berlin
statt. Sie steht unter der
Schirmherrschaft des
Bundesratspräsidenten Andreas
Bovenschulte. Geplant sind ein Empfang,
ein Schülerzeitungskongress mit
Workshops sowie die Preisverleihung im
Bundesrat.
Die Preisträgerinnen und Preisträger
erhalten Preisgelder von bis zu 1.000
Euro. Neben den Printkategorien wird
auch die beste Online-Schülerzeitung je
Schulform prämiert; hinzu kommen mehrere
thematische Sonderpreise.
Mit sieben ausgezeichneten Redaktionen
gehört Nordrhein-Westfalen in diesem
Jahr erneut zu den besonders
erfolgreichen Ländern im
Bundesvergleich. Insgesamt wurden 33
Schülerzeitungen bundesweit
ausgezeichnet.
Die Ministerin abschließend: „Die
Ergebnisse unterstreichen die hohe
Qualität der Schülerpresse im Land und
das Engagement der jungen
Journalistinnen und Journalisten sowie
ihrer betreuenden Lehrkräfte.“
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Schulministerin Feller startet
Fortbildung von Lehrkräften in
Laienreanimation
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Düsseldorf, 2.
Februar 2026 - Schülerinnen und Schüler
der Klassen 7 bis 9 erhalten
verpflichtende Ausbildung ab kommendem
Schuljahr
Schnell handeln, um Leben zu retten:
Darum ging es am Montag, 2. Februar
2026, in der Otto-Pankok-Schule in
Mülheim an der Ruhr. Etwa 150
Lehrerinnen und Lehrer beugten sich in
einer Übung über Reanimationsphantome
und trainierten die Herzdruckmassage.
Die Lehrkräfte ließen sich in
Laienreanimation fortbilden, um
Schülerinnen und Schüler ab dem
kommenden Schuljahr in der neuen
obligatorischen Ausbildung mit den
notwendigen Verhaltensweisen in
derartigen Ernstfällen vertraut machen
zu können.
Die vertragliche Verpflichtung ist
entstanden als Kooperation von
Schulministerium, Bezirksregierungen,
Vertreterinnen und Vertretern von
Stiftungen, Ärztekammern,
Hilfsorganisationen, ärztlichen Partnern
und medizinischen Fachgesellschaften.
Sie sieht erstmals die verbindliche
Schulung von Jugendlichen der Klassen
sieben bis neun und damit der
Sekundarstufe I vor. Wichtig für die
Vorbereitung darauf sind die
Lehrkräftefortbildungen, die jetzt im
Ruhrgebiet starteten.
Mit dabei waren neben Schulministerin
Dorothee Feller auch Katerina Malliou
von der Björn-Steiger-Stiftung, Dr.
Sinann Al Najem von der Deutschen
Herzstiftung und Professorin Antje
Gottschalk als Chefärztin am
Düsseldorfer
Florence-Nightingale-Krankenhaus.
Vertreterinnen und Vertreter der
Schulsanitätsdienste des Deutschen Roten
Kreuzes, der Johanniter und der
Otto-Pankok-Schule sowie Jens
Schuhknecht und Ulrich Bender als Leiter
der Schule waren ebenso beteiligt.
„Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand
zählt jede Sekunde – und die richtigen
Griffe von Ersthelferinnen und
Ersthelfern können Leben retten. Unser
Konzept wird dafür sorgen, dass es in
den Schulen ganz selbstverständlich
wird, dass Schülerinnen und Schüler
wissen, was in solchen Momenten zu tun
ist. Wir geben den Schulen für ihre
Ausbildungsmaßnahmen jede Unterstützung,
die notwendig ist. Ich danke allen
Partnern, die sich mit uns auf den Weg
gemacht haben, um die Ausbildung in
Laienreanimation zu einem festen
Bestandteil der Ausbildung in den
Schulen zu machen. Es ist toll, dass
sich – wie sich bereits heute zeigt – so
viele Lehrkräfte schulen lassen. Ich
danke auch den vielen Schülerinnen und
Schülern, welche die Veranstaltung hier
in der Otto-Pankok-Schule mitorganisiert
haben“, betonte Ministerin Feller.
Erst kürzlich hatten sich im
Schulministerium fünf weitere
Organisationen durch
Kooperationsverträge der Initiative
angeschlossen: die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
Nordrhein und die DLRG Westfalen, der
Johanniter Landesverband
Nordrhein-Westfalen, der Malteser
Landesverband Nordrhein-Westfalen und
die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.
Weitere Partner sind unter anderem das
Aachener Institut für Rettungsmedizin
und zivile Sicherheit, die ADAC
Stiftung, die Ärztekammern Nordrhein und
Westfalen-Lippe, der Berufsverband
Deutscher Anästhesistinnen und
Anästhesisten, die
Björn-Steiger-Stiftung, der
BKK-Landesverband NORDWEST, die Deutsche
Gesellschaft für Anästhesiologie und
Intensivmedizin, die Deutsche
Herzstiftung, der Deutsche Rat für
Wiederbelebung, das Deutsche Rote Kreuz
(Landesverbände Nordrhein und
Westfalen-Lippe), das Deutsche
Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein
und Westfalen-Lippe), das Franziskus
Hospital Bielefeld, die Stiftung
Universitätsmedizin Münster, das
Universitätsklinikum Köln und das
Universitätsklinikum Münster.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen jede
Schülerin und jeder Schüler mindestens
einmal in den Klassen sieben, acht oder
neun eine Schulung zur Laienreanimation
im Umfang von 90 Minuten erhalten.
Förderschulen und private Ersatzschulen
werden ermutigt, Reanimationsunterricht
durchzuführen. Unterstützung erhalten
die Schulen durch Ansprechpartnerinnen
und Ansprechpartner einer
Geschäftsstelle, die bei der
Bezirksregierung Köln eingerichtet ist.
Damit das Vorhaben flächendeckend und
zuverlässig umgesetzt werden kann,
sollen alle rund 2.100 Schulen mit
Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen
spätestens im Laufe des kommenden
Schuljahres über jeweils zehn sogenannte
Reanimationsphantome sowie zwei
entsprechend geschulte Lehrkräfte
verfügen. Aktuell sind bereits mehr als
8.000 Phantome an den Schulen vorhanden.
Der Mindeststandard für die Schulung der
Lehrkräfte wird durch Schulungsvideos
der Björn-Steiger-Stiftung und der
Deutschen Herzstiftung gewährleistet.
Alle Lehrkräfte können zudem auf ein
umfassendes Angebot an Lehrvideos und
Unterrichtsmaterialien von anderen
Projektpartnern zurückgreifen. Ergänzend
laufen nach dem Start in Mülheim an der
Ruhr die Präsenzfortbildungen: Im Jahr
2026 sind zwölf weitere Schulungstermine
für Lehrerinnen und Lehrer geplant,
unter anderem in Bielefeld, Paderborn,
Münster, Dortmund und in der
Städteregion Aachen.
„Uns ist bewusst, dass Lehrkräfte
bereits jetzt mit vielen
Herausforderungen konfrontiert sind. Ich
habe großen Respekt vor den Lehrerinnen
und Lehrern, die dem wichtigen Thema
Laienreanimation in ihrer Arbeitszeit so
viel Engagement und Einsatz widmen“,
sagte Ministerin Feller. „Wir werden sie
deshalb mit einer breiten Palette von
Informationen und
Fortbildungsmöglichkeiten versorgen und
das Konzept so einführen, dass es bald
ganz automatisch Teil des schulischen
Alltags ist und Schülerinnen und Schüler
sich sicher und gut vorbereitet fühlen,
sollten sie mit einem
Herz-Kreislauf-Stillstand konfrontiert
sein.“
Weitere Informationen über die
Fortbildungen und den Runderlass des
Schulministerium „Verpflichtung zur
Ausbildung von Schülerinnen und Schülern
in Laienreanimation ab Klasse 7“ finden
Sie
hier.
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63. Jahrestag der Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags am 22. Januar |
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Ministerin Feller: Die Partnerschaft zwischen
Schulen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen
ist lebendig, zukunftsgerichtet und
unverzichtbar
Düsseldorf, 21. Januar 2026 - Am Donnerstag, 22.
Januar 2026, jährt sich die Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der
deutsch-französischen Freundschaft und ein
Fundament für Frieden, Verständigung und
Zusammenarbeit in Europa. Das Schulministerium
nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, die enge und
lebendige Zusammenarbeit mit Frankreich im
Bildungsbereich zu würdigen und zugleich ihre
besondere Bedeutung zu unterstreichen.
Schulministerin Dorothee Feller: „Gerade in
einer Phase, in der die Demokratie und der
europäische Zusammenhalt unter Druck stehen,
kommt der grenzüberschreitenden schulischen
Zusammenarbeit eine zentrale Rolle zu.
Internationale Begegnungen, Spracherwerb und
gemeinsame Bildungsprojekte machen den
europäischen Gedanken erfahrbar und stärken
junge Menschen in ihrer demokratischen Haltung.“
Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei weit
mehr als ein historisches Versprechen, sie sei
ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft,
betonte die Schulministerin. „Wenn Schülerinnen
und Schüler einander begegnen, gemeinsam lernen,
arbeiten und leben, dann wachsen Verständnis,
Respekt und Vertrauen. Das ist gelebte
Demokratiebildung und ein starkes Signal für ein
geeintes Europa.“
Europaminister Nathanael Liminski: „Durch
Sprachvermittlung und Austauschformate leisten
Schulen einen unverzichtbaren Beitrag zur
deutsch-französischen Freundschaft. Sie öffnen
jungen Menschen Türen zueinander, wecken
Neugier, stärken Vertrauen und schaffen Respekt.
Wenn wir sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind,
dann ist jeder Einsatz für grenzüberschreitende
Verständigung zugleich eine Investition in den
europäischen Zusammenhalt von morgen.“
Frankreich ist seit vielen Jahren ein
Schwerpunktland der internationalen
Zusammenarbeit des nordrhein-westfälischen
Schulministeriums. Zahlreiche Projekte zur
Förderung der französischen Sprache sowie im
Bereich des schulischen und beruflichen
Austauschs prägen den intensiven und
kontinuierlichen Dialog. Seit 2008 arbeitet das
Schulministerium eng mit mehreren Regionen in
Frankreich zusammen.
Ziel dieser Kooperationen ist es, die Mobilität
junger Menschen im deutsch-französischen und
europäischen Bildungs- und Wirtschaftsraum zu
fördern und langfristige Partnerschaften zu
festigen. Die Zusammenarbeit mit der Region
Provence-Alpes-Côte d’Azur wurde im Jahr 2025
bereits zum dritten Mal verlängert, weitere
Partnerschaften bestehen mit den Regionen
Hauts-de-France, Auvergne-Rhône-Alpes sowie mit
Versailles.
„Schüler- und Schulaustausche nehmen dabei eine
Schlüsselrolle ein. Sie ermöglichen es jungen
Menschen, in den Alltag des Partnerlandes
einzutauchen, kulturelle Vielfalt unmittelbar zu
erleben und tragfähige Freundschaften zu
schließen. Solche Begegnungen sind häufig auch
ein entscheidender Impuls für die Wahl und das
Weiterlernen der Partnersprache Französisch“, so
Ministerin Feller.
Um die Zusammenarbeit mit Frankreich weiter zu
stärken, unterstützt Nordrhein-Westfalen seit
2024 gezielt bestehende und neue
Schulpartnerschaften in französischen
Partnerregionen – sowohl durch
Reisekostenzuschüsse für Begegnungen als auch
durch Projektmittel für virtuelle
Austauschformate. Damit werden internationale
Erfahrungen auch unabhängig von räumlichen oder
finanziellen Hürden ermöglicht. Fast 500 Schulen
in Nordrhein-Westfalen haben eine
Schulpartnerschaft mit einer Schule in
Frankreich.
Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit ist
die Förderung der französischen Sprache.
Nordrhein-Westfalen setzt dabei auf
unterschiedliche Maßnahmen, die Schülerinnen und
Schülern den Zugang zur Partnersprache
erleichtern und sie langfristig für das
Weiterlernen motivieren. Französisch ist nach
Englisch die am häufigsten erlernte Fremdsprache
an nordrhein-westfälischen Schulen.
Grundlage ist die deutsch-französische
Sprachstrategie, auf die sich beide Länder
gemeinsam verständigt haben. Ziel dieser
Vereinbarung ist es, dass mehr junge Menschen
frühzeitig mit der Sprache des Nachbarlandes in
Kontakt kommen und positive Lernerfahrungen
machen. In Nordrhein-Westfalen werden diese
Ziele in konkreten schulischen Projekten
umgesetzt.
Dazu gehören unter anderem sogenannte
Peer-Education-Programme. Hier begeistern
Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche für
Französisch – etwa, indem sie von eigenen
Austauscherfahrungen berichten oder zeigen, wie
vielfältig und alltagsnah die französische
Sprache und Kultur sind. Lernen auf Augenhöhe
macht die Sprache greifbar und senkt
Hemmschwellen.
Mit dem DELF scolaire intégré wird Schülerinnen
und Schülern zudem der Erwerb eines
international anerkannten französischen
Sprachzertifikats innerhalb des schulischen
Französischunterrichts ermöglicht. Die Prüfungen
finden in den Schulen statt, sodass
organisatorische und finanzielle Hürden
reduziert werden. Das stärkt die Motivation und
macht Sprachlernen sichtbar und anerkannt. In
diesem Schuljahr nehmen in Nordrhein-Westfalen
rund 4.600 Schülerinnen und Schüler aus 77
Schulen am Projekt DELF scolaire intégré teil.
Ein besonderes Angebot ist das Abibac, das
zurzeit an zwölf Gymnasien in
Nordrhein-Westfalen erworben werden kann. Im
bilingualen Unterricht erreichen die
Schülerinnen und Schüler vertiefte
Französischkenntnisse und erwerben gleichzeitig
das deutsche Abitur und das französische
Baccalauréat. Das Abibac schafft erweiterte
Bildungs- und Studiermöglichkeiten in beiden
Ländern und steht exemplarisch für das dichte
Bildungsnetzwerk, das Deutschland und Frankreich
gemeinsam knüpfen.
Ministerin Feller abschließend: „Der Jahrestag
des Élysée-Vertrags macht deutlich: Die
Partnerschaft zwischen Schulen in Frankreich und
Nordrhein-Westfalen ist lebendig,
zukunftsgerichtet und unverzichtbar. Sie füllt
den europäischen Gedanken mit Leben – im
Klassenzimmer, im Austausch und im gemeinsamen
Lernen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt
in Europa.“
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ABC-Klassen für bessere Bildung von
Anfang an |
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Düsseldorf, 13. Januar 2026 -
Nordrhein-Westfalen beabsichtigt landesweit
ABC-Klassen einzuführen, um die Sprachkompetenz
von Kindern im Jahr vor der Einschulung gezielt
zu fördern. Das Landeskabinett hat dafür den Weg
freigemacht.
So sorgt die Landesregierung für einen besseren
Schulstart, für bessere Bildungschancen und für
bessere Schulkarrieren, indem durch frühere
Sprachstandserhebung und verpflichtende Kurse in
ABC-Klassen sichergestellt wird, dass Kinder
über die Sprachkompetenz verfügen, die sie bei
Einschulung haben müssen.

Fotos Land NRW / Martin Götz
Ministerpräsident Hendrik Wüst und
Schulministerin Dorothee Feller haben die Pläne
am Vormittag in Düsseldorf vorgestellt:
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Unsere Kinder
sind die Zukunft unseres Landes. Sie brauchen
die bestmögliche Bildung. Um einen
Bildungserfolg für alle zu ermöglichen, müssen
Kinder das entsprechende Rüstzeug an die Hand
bekommen. Grundvoraussetzung für erfolgreiches
schulisches Lernen ist eine ausreichende
Sprachkompetenz, denn ohne sie endet Bildung für
viele Kinder, bevor sie so richtig begonnen hat.
Genau hier setzt die Landesregierung mit den
ABC-Klassen und einer besseren Sprachförderung
noch vor dem Beginn der Grundschule an – für all
die Kinder, die hier noch Schwierigkeiten haben.
Mit dieser bildungspolitischen Reform sorgt die
Landesregierung für einen besseren Schulstart,
bessere Bildungschancen und bessere
Schulkarrieren. Damit Schulbildung ab dem ersten
Tag ankommt, unabhängig vom Elternhaus.“
ABC-Klassen sind verpflichtende schulische
Vorkurse im Schuljahr vor der Einschulung, in
denen Kinder gezielt auf die sprachlichen
Anforderungen des Unterrichts vorbereitet
werden. Die Planungen zur Einführung der
ABC-Klassen sehen folgende Neuerungen vor:
Künftig durchlaufen alle Kinder bei der
Schulanmeldung an öffentlichen Schulen sowie an
Ersatzschulen in privater Trägerschaft eine
landesweit einheitliche
Sprachstandsfeststellung.
Um auf dieser Grundlage ausreichend Zeit für
eine gezielte Förderung bis zur Einschulung zu
gewinnen, ist vorgesehen, die Schulanmeldung vom
Herbst auf das Frühjahr des Jahres vor der
Einschulung vorzuziehen. Dazu wird die
Ausbildungsordnung für die Grundschule geändert.
Im Jahr 2028 wird die Anmeldung zur
Grundschule erstmals im Frühjahr stattfinden.
Verfügen die Kinder nicht über die notwendigen
deutschen Sprachkenntnisse, um aktiv am
Unterricht teilzunehmen, besuchen sie im
Schuljahr vor der Einschulung in der Regel
zweimal pro Woche für jeweils zwei Stunden
verpflichtend eine ABC-Klasse. In diesen
ABC-Klassen zur gezielten Sprachförderung sollen
die Kinder vor allem in ihren sprachlichen und
kommunikativen Fähigkeiten gefördert werden,
damit sie ab dem Schulbeginn erfolgreich am
Unterricht teilnehmen können.
Die ABC-Klassen liegen in schulischer
Verantwortung und werden in den Räumlichkeiten
einer öffentlichen Schule, einer
Kindertageseinrichtung oder an einem anderen Ort
durchgeführt, den ein Träger zur Verfügung
stellen kann.
Die ABC-Klassen werden grundsätzlich von
Grundschullehrkräften sowie von
sozialpädagogischen Fachkräften aus der
Schuleingangsphase durchgeführt. Sie ergänzen
gezielt den ganzheitlichen Erziehungs- und
Bildungsansatz der Kindertageseinrichtungen.
Die Schulaufsicht weist die Kinder nach Anhörung
des Schulträgers einer ABC-Klasse zu. Damit wird
gewährleistet, dass alle Kinder ein
bedarfsgerechtes Angebot erhalten.
Die Eltern sind für die regelmäßige Teilnahme
ihrer Kinder verantwortlich. Kinder, die eine
Kindertageseinrichtung besuchen, werden durch
den Schulträger zwischen der
Kindertageseinrichtung und dem Ort der
ABC-Klasse befördert.
Für Kinder, die keine Kindertageseinrichtung
besuchen, werden vom Schulträger die Fahrkosten
für die wirtschaftlichste Beförderung erstattet.
Einzelheiten werden in einer entsprechenden
Verordnung geregelt.
Die Teilnahmeverpflichtung gilt für Kinder, die
ab dem 1. August 2029 schulpflichtig werden. Die
ersten verpflichtenden ABC-Klassen beginnen
entsprechend im Schuljahr 2028/29.
Darüber hinaus wird mit einer Änderung im
Schulgesetz die Möglichkeit geschaffen, Kindern
bei Bedarf mit der zusätzlichen Förderung „ABC
Plus“ mehr Zeit zu geben, um das Lernen zu
lernen. Schulleiterinnen und Schulleiter können
künftig bereits vor Beginn des ersten
Schuljahres entscheiden, ob ein Kind die
Schuleingangsphase in drei statt in zwei Jahren
durchläuft und so von Anfang an eine
intensivere, individualisierte Förderung im
Rahmen von ABC Plus erhält.
Zeigt sich im Verlauf der Schuleingangsphase,
dass die Lernziele früher als erwartet erreicht
werden, kann diese Entscheidung an den
tatsächlichen Lernfortschritt des Kindes
angepasst werden.
Schulministerin Dorothee Feller. „Die Ergebnisse
der jüngsten Schuleingangsuntersuchungen zeigen,
dass etwa ein Drittel der Kinder nicht über
hinreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügt,
um später aktiv am Unterricht teilzunehmen. Bei
meinen Schulbesuchen wird mir dies immer wieder
bestätigt. Zu viele Kinder bringen nicht alles
mit, was für einen erfolgreichen Start in der
Schule erforderlich ist, und benötigen deshalb
vorab eine gezielte Vorbereitung auf den
Schulstart. Mit den neuen ABC-Klassen sollen
alle Kinder beim Schulstart faire Chancen auf
einen erfolgreichen Bildungsweg bekommen.“

Mit der Einführung der ABC-Klassen entstehen den
kommunalen Schulträgern voraussichtlich ab dem
Haushaltsjahr 2028 zusätzliche Kosten. Diese
betreffen insbesondere die Beförderung der
Kinder, den zu erwartenden zusätzlichen
Raumbedarf, die etwaige Ausstattung mit
digitalen Endgeräten sowie die Bereitstellung
notwendiger Lernmittel.
Das Land wird den erforderlichen finanziellen
Ausgleich in einem Belastungsausgleichsgesetz
regeln. Das Verfahren wird rechtzeitig in
Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden
vorbereitet und durchgeführt. Ministerin Feller:
„Die Landesregierung sieht, dass die Einführung
von ABC-Klassen eine neue Herausforderung für
alle Beteiligten darstellt. Das Vorhaben ist
jede Mühe wert. Es ist unser gemeinsames Ziel,
alle Kinder bestmöglich auf den Schulstart
vorzubereiten. Wir stehen zu unseren
Verpflichtungen und werden die Mehrkosten, die
den Schulträgern entstehen, ausgleichen.“
Das Schulministerium wird einen Grundlagenerlass
sowie Materialien für die inhaltliche
Ausgestaltung der ABC-Klassen und für die
zusätzliche individuelle Förderung in der
Schuleingangsphase erarbeiten und den Schulen
frühzeitig zur Verfügung stellen. Zudem wird das
Ministerium erprobte digitale Tools zur
Sprachförderung bereitstellen. Auch das digitale
Screening zur Sprachstandserhebung im Rahmen der
Schulanmeldung soll allen Grundschulen
landesweit zur Verfügung gestellt werden.
Der Gesetzentwurf der Landesregierung geht nun
in die Verbändebeteiligung. Bis Mitte Februar
haben die Verbände Zeit für ihre Rückmeldungen.
Die Landesregierung wird die Stellungnahmen der
Verbände auswerten und im Anschluss den
Gesetzentwurf in den Landtag einbringen.
Die ABC-Klassen sind der nächste wichtige
Navigationspunkt auf dem Weg, den der
Schulkompass NRW 2030 vorgibt. Mit dem
Schulkompass NRW 2030 hat die Landesregierung
eine umfassende Strategie zur systematischen
Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht
auf den Weg gebracht – von der Modernisierung
der Lehrkräfteausbildung über die
Digitalisierung bis hin zu einer datengestützten
Unterrichtsentwicklung mit klarem Fokus auf die
Basiskompetenzen.
Damit hat die Landesregierung unter anderem auf
die Ergebnisse der jüngsten
Schulleistungsstudien reagiert, bei denen zu
viele Schülerinnen und Schüler die
Mindeststandards nicht erreicht hatten.
Ministerin Feller abschließend: „Mit den
ABC-Klassen schärfen wir unseren Fokus auf die
Basiskompetenzen weiter aus. Wir sorgen dafür,
dass jedes Kind von Anfang an faire Chancen auf
einen erfolgreichen Bildungsweg hat – unabhängig
davon, mit welchen sprachlichen Voraussetzungen
es aufwächst. Ich freue mich darauf, unseren
Vorschlag mit allen zu diskutieren, die am
Schulleben bei uns in Nordrhein-Westfalen
beteiligt sind.“
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Montag kein Präsenzunterricht wegen
Glättegefahr |
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Düsseldorf, 11. Januar 2026 -
Schulministerium ordnet aufgrund amtlicher
landesweiter Vorab-Unwetterwarnung an, dass
Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben sollen
/ Ministerin Feller: Gesundheit und Sicherheit
haben für uns oberste Priorität
An den nordrhein-westfälischen Schulen findet am
kommenden Montag, den 12. Januar, kein
Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat
das Schulministerium getroffen, die Schulen
hierüber heute per Mail informiert und die
Schulen gebeten, in den dafür im Erlass
vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die
Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der
Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur
Verfügung.
Grund für die Entscheidung, den
Präsenzunterricht am kommenden Montag
auszusetzen, ist eine amtliche landesweite
Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom
11. Januar 2026: Demnach wird für den
Montagmorgen überall im Bundesland Regen
erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen
auf Straßen und Böden gefrieren und
flächendeckend Glätte verursachen wird.
„Die Gesundheit und Sicherheit unserer
Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste
Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem
Schritt entschieden“, erläuterte Schulministerin
Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur
Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf
der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung
getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und
Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“
Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung
des Deutschen Wetterdienstes ist heute erst spät
am Tag zu rechnen.
Die Regelungen für den Unterricht basieren auf
dem Erlass „Regelungen zu schulischen Maßnahmen
bei Unwetterwarnungen und
extremen Wetter-Ereignissen“. Schülerinnen und
Schüler, die trotz der Anordnung zum
ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen
kommen, erhalten dort eine angemessene
Betreuung. Für Eltern und Schülerinnen und
Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer
Homepage weitere Informationenanbieten. Weitere
Hintergründe zum Umgang der Schulen mit extremen
Witterungsverhältnissen finden Sie
hier.
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Klare
Handyregeln an Schulen in NRW: Mehr Ruhe im
Unterricht, mehr Miteinander
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Partizipativer Weg wirkt
Düsseldorf, 7. Januar 2026 -
Nordrhein-Westfalen beteiligt beim Umgang mit Handys an
Schulen bewusst die Schulgemeinschaften. Dieser Weg hat sich
bewährt. Im Frühjahr 2025 hatte das Schulministerium die
Schulen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, bis zum Herbst
eigene, verbindliche Regelungen zur Handynutzung zu
entwickeln.
Für diesen Prozess hatte das Schulministerium klare
Leitlinien vorgegeben. Demnach sollte an Grundschulen die
private Nutzung von Handys und Smartwatches grundsätzlich
nicht erlaubt sein. Die weiterführenden Schulen sollten
verbindliche, altersgerechte Regelungen erarbeiten, die
gemeinsam getragen werden und im Schulalltag funktionieren.
Das Schulministerium hat diesen Prozess mit
Handlungsempfehlungen und exemplarischen Handyordnungen
unterstützt.
„Wir haben sehr viel positives Feedback auf unsere
Musterordnungen verbunden mit dem partizipativen Weg
erhalten. Wir haben den Schulen unsere Erwartungshaltung
klar kommuniziert und ihnen bewusst zugetraut, gute und
verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Und sie haben
dieses Vertrauen eindrucksvoll bestätigt“, so Ministerin
Feller.
„Unser landesweiter Aufruf hat Diskussionen angestoßen,
Entscheidungen beschleunigt und für Klarheit gesorgt. Das
Ergebnis sind klare Regeln, die im Schulalltag wirken, weil
sie von den Schulen vor Ort selbst entwickelt und gemeinsam
getragen werden. Das schafft Ruhe, Sicherheit und
Verlässlichkeit.“
Dass dieser Weg trägt, zeigen die Ergebnisse einer
landesweiten Umfrage des Schulministeriums: Rund 98 Prozent
aller öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen verfügen
inzwischen über eine verbindliche Handyregelung, bei den
weiterführenden Schulen sind es sogar 100 Prozent. Viele
Schulen haben erstmals verbindliche Vorgaben beschlossen,
andere ihre bestehenden Regelungen deutlich nachgeschärft.
Schulministerin Dorothee Feller: „Schule muss ein Ort sein,
an dem Kinder und Jugendliche lernen, sich begegnen und
konzentrieren können. Unsere Schulen teilen diese
Einschätzung. Mit selbst entwickelten und für alle
verbindlichen Regeln schaffen sie Orientierung im
Schulalltag, sorgen für mehr Konzentration im Unterricht und
fördern ein gutes soziales Miteinander.“
Die weiterführenden Schulen setzen wie vorgegeben auf
differenzierte, altersgerechte Regelungen. 79 Prozent der
Gesamtschulen und 86 Prozent der Gymnasien unterscheiden
nach Jahrgangsstufen. Andere Schulen regeln die Nutzung nach
Zeiten oder Bereichen. Etwa die Hälfte aller Schulen
untersagt die Handynutzung während des Schulbetriebs
vollständig, die andere Hälfte erlaubt eine klar begrenzte
Nutzung.
Mit zunehmendem Alter der Schülerinnen und Schüler wachsen
die Freiräume. Ministerin Feller: „Freiheit braucht Regeln.
Und genau diese Balance haben unsere Schulen gefunden: mehr
Verantwortung mit wachsendem Alter, aber immer klare
Leitplanken.“
Ein Erfolgsfaktor für die breite Akzeptanz der Regelungen
ist der gemeinsame Entwicklungsprozess. Lehrkräfte, Eltern
sowie Schülerinnen und Schüler waren beteiligt, insbesondere
an weiterführenden Schulen wurden die Regelungen durch die
Schulkonferenz beschlossen. Die Schulen haben die Vorgaben
des Landes und den partizipativen Ansatz sehr ernst genommen
– weil sie wissen, dass Beteiligung zu mehr Akzeptanz,
weniger Widerstand und praxisnahen Lösungen führt.
„Auf diese Weise stärken wir zugleich auch die
demokratischen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler.
Sie setzen sich intensiv mit einer Fragestellung
auseinander, die ihren eigenen Alltag unmittelbar betrifft,
entwickeln dazu eine eigene Meinung und lernen,
Verantwortung für gemeinsam getroffene Entscheidungen zu
übernehmen“, so Ministerin Feller.
„Über alle Schulformen hinweg verfolgen die Regelungen
dieselben Ziele: Schutz der Schülerinnen und Schüler,
konzentrierter Unterricht und ein respektvolles
Miteinander“, erklärt die Ministerin. In der Praxis gilt
meist: Handys dürfen mitgebracht werden, ihre Nutzung ist
jedoch eingeschränkt oder untersagt. Bei Regelverstößen
greifen abgestufte Konsequenzen. „Wo vorher auf dem Schulhof
aufs Display geschaut wurde, wird heute wieder miteinander
gesprochen. Das ist ein Gewinn für das soziale Lernen.“
Besonders eindeutig ist die Haltung an den Grundschulen, die
mittlerweile größtenteils ein generelles Handyverbot während
des Schulbetriebs beschlossen haben, um die Kinder
konsequent zu schützen. Damit folgen sie der Musterordnung
der Landesregierung. „Gerade die Jüngsten brauchen
Schutzräume ohne Ablenkung“, betont Schulministerin Dorothee
Feller. „Dass die Grundschulen hier so geschlossen handeln,
ist ein starkes Signal für Kinder, Eltern und Lehrkräfte.“
Bis zum Herbst hatten 96 Prozent der Grundschulen
verbindliche Vorgaben beschlossen. Dort, wo bislang noch
keine Regelung vorliegt, hängt dies unter anderem damit
zusammen, dass Beteiligungsprozesse – insbesondere mit
Eltern – zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht abgeschlossen
waren.
Abschließend erklärt Ministerin Feller: „Die Schulen haben
gezeigt, dass klare Regeln dann besonders gut funktionieren,
wenn sie auf die jeweilige Schule zugeschnitten und
gemeinsam entwickelt sind. Davon profitieren alle
Beteiligten: die Schulgemeinschaft und vor allem die Kinder
und Jugendlichen. Zugleich wird guter Unterricht nachhaltig
gestärkt. Mein Dank richtet sich an alle, die sich in den
vergangenen Monaten intensiv mit der Handynutzung
auseinandergesetzt haben und für ihre Schule eine gemeinsam
getragene Regelung gefunden haben.“
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