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Oberhausen/Hamminkeln, 12.
Juni 2026 - Es wird die „Turbobrücke 2.0“: Nach
dem erfolgreichen Einsatz eines innovativen
Verfahrens zum Brückenbau mit extralangen
Fertigteilen an der A516-Brücke über der
Teutoburger Straße startet Mitte Juni die
nächste Brückeninnovation in Oberhausen – nur
zwei Kilometer nördlich. Am 15.6. beginnt die
Autobahn GmbH mit dem Neubau der Autobahnbrücke
über der Alsfeldstraße. In Oberhausen-Sterkrade
setzt die Autobahn GmbH erneut eine Weltneuheit
im Brückenbau um. Erstmals kommt hier ein
zukunftsweisendes Verfahren zum Einsatz, bei dem
der komplette Brückenoberbau neben der
bestehenden Brücke vorgefertigt wird – inklusive
Fahrbahn und Schutzeinrichtungen. Anschließend
werden die Module mit selbstfahrenden
Schwertransportern präzise an ihren endgültigen
Standort gebracht und von oben eingehoben. Diese
technische Weltpremiere setzt Maßstäbe im
modernen Brückenbau. Das Verfahren zielt darauf
ab, deutlich schneller zu bauen und die
Auswirkungen auf den Verkehr und Anwohnende so
gering wie möglich zu halten.
Mehr Effizienz – weniger
Verkehrsbeeinträchtigungen Durch den
Einsatz dieses innovativen Bauverfahrens
reduziert sich die Bauzeit für die Brücke an der
Alsfeldstraße erheblich: Statt rund 24 Monaten
bei klassischer Bauweise werden hier nur sechs
Monate für beide Fahrtrichtungen zusammen
benötigt. Die neue Methode ermöglicht eine
deutlich effizientere Organisation der
Bauabläufe, was die Bauzeit spürbar verkürzt.
Damit wird die A516-Brücke an der Alsfeldstraße
noch schneller realisiert als das Brückenbauwerk
an der Teutoburger Straße. Während dort bereits
eine verkürzte Bauzeit von sieben Monaten pro
Brückenhälfte erreicht wird, soll sie an der
Alsfeldstraße weiter, auf nur sechs Monate,
sinken. Gleichzeitig werden Einschränkungen für
den Verkehr sowohl auf der Autobahn als auch
unterhalb der Autobahnbrücke deutlich minimiert.
Das neue Verfahren mit dem Einhub von oben
eignet sich insbesondere für kleinere Brücken
mit Spannweiten von bis zu 20 Metern. Im
Ruhrgebiet müssen zahlreiche dieser Brücken
erneuert werden. Die A516-Brücke über der
Alsfeldstraße ist 22,50 Meter lang.
Oberhausen als etablierter Standort für
modernen Brückenbau Mit der
Umsetzung dieses Projekts etabliert die Autobahn
GmbH den Standort Oberhausen weiter als Zentrum
für innovative Bauverfahren im Bereich der
Verkehrsinfrastruktur. Gerade in dicht bebauten
urbanen Räumen bietet die Kombination aus einem
hohen Grad an Vorfertigung, moderner Hebetechnik
und optimierter Bauabwicklung erhebliche
Vorteile. Bereits bei dem
vorangegangenen Projekt an der Teutoburger
Straße wurde ein moderner Bauansatz erfolgreich
umgesetzt. Durch die modulare Vorfertigung und
anschließende Montage der Brückenelemente konnte
die Bauzeit im Vergleich zur konventionellen
Bauweise deutlich reduziert werden. Das Projekt
fand überregional Beachtung und wird als
zukunftsweisend für den Brückenbau in
Deutschland eingeordnet. Mit der aktuellen
Baumaßnahme an der Alsfeldstraße wird dieser
Ansatz konsequent weiterentwickelt.
Die Bauphasen im Überblick
1: Herstellung der Unterbauten
Zunächst werden die erforderlichen Widerlager
und Fundamente der neuen Brücke in
beschleunigter Bauweise errichtet. Optimierte
Abläufe ermöglichen eine zügige Umsetzung dieser
vorbereitenden Arbeiten.
2:
Vorfertigung des Überbaus in Nebenlage
Parallel dazu erfolgt die Herstellung des
kompletten Brückenüberbaus – inklusive Fahrbahn
und Schutzeinrichtungen – außerhalb des
endgültigen Standorts im Bereich des
Autobahnkreuzes Oberhausen (A2/A516). Diese
Bauweise verbessert die Qualitätssicherung und
reduziert witterungsbedingte Einflüsse auf den
Bauablauf.
3: Schwerlasttransport
zur Einbauposition Im Anschluss wird
der rund 900 Tonnen schwere vormontierte Überbau
mithilfe selbstfahrender modularer
Transportfahrzeuge zur Einbaustelle bewegt. Die
eingesetzte Technik ermöglicht eine präzise und
sichere Positionierung.
4:
Errichtung einer temporären Hilfsbrücke
Innerhalb kurzer Zeit wird eine temporäre
Hilfsbrücke über die Alsfeldstraße hergestellt.
Sie dient als zentrale Arbeitsplattform für den
anschließenden Einhub des Überbaus.
5: Einheben des Überbaus von oben
(Weltpremiere) Erstmals wird der
Brückenüberbau nicht wie üblich von unten
eingeschoben, sondern von oben in seine
endgültige Lage gebracht. Hydraulische
Hebesysteme übernehmen die Last von den
Transportfahrzeugen und setzen die Konstruktion
millimetergenau auf die vorbereiteten Widerlager
ab.
6: Abschlussarbeiten und
Inbetriebnahme Nach Aktivierung der
Lager kann die Brücke bereits kurze Zeit später
für die abschließenden Arbeiten genutzt werden.
Dies trägt maßgeblich zur weiteren Zeitersparnis
im Bauablauf bei. Die Autobahn GmbH des
Bundes verfolgt das Ziel, Infrastrukturmaßnahmen
schneller, effizienter und mit möglichst
geringen Auswirkungen auf den Verkehr
umzusetzen. Tobias Fischer,
Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung bei
der Außenstelle Essen, Niederlassung Rheinland
der Autobahn GmbH treibt den Fortschritt voran:
„Mit dem zweiten Projekt an der Alsfeldstraße in
Oberhausen zeigen wir, wie moderner Brückenbau
heute funktioniert: modular, innovativ und
deutlich schneller. Mit neuer Technik, drastisch
verkürzten Bauzeiten und großem persönlichem
Einsatz im Team heben wir die
Autobahninfrastruktur in Deutschland auf ein
neues Niveau. Wir wollen schnell bauen – und wir
können es auch. Diese neue Generation des
Brückenbaus verbessert unsere Infrastruktur
grundlegend und bringt Deutschland spürbar
voran.“
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Oberhausen/Hamminkeln, 4.
Juni 2026 - Nach einer schnellen Bauzeit von nur
vier Monaten wird die A3-Brücke in Fahrtrichtung
Köln über den Gleisen der Betuwe-Bahnlinie in
Oberhausen Mitte Juni für den Verkehr
freigegeben. Die erste Brückenhälfte in
Fahrtrichtung Arnheim wurde bereits im
vergangenen September fertiggestellt, die zweite
Brückenhälfte wird voraussichtlich ab dem 15.6.
vollständig befahrbar sein. In
Vorbereitung auf die Verkehrsfreigabe sperrt die
Autobahn GmbH von Montag (8.6.) bis Sonntag
(14.6.) jeweils nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr
im Autobahnkreuz Oberhausen die Verbindung von
der A516 auf die A3 in Fahrtrichtung Köln. In
diesen Nächten wird die
Baustellenverkehrsführung schrittweise
zurückgebaut. Eine Umleitung ist mit dem roten
Punkt beschildert. Nur vier Monate nach
Baubeginn im Februar 2026 wird die zweite
Brückenhälfte für den Verkehr freigegeben –
deutlich schneller als geplant. Ursprünglich war
eine Bauzeit von sechs Monaten pro Seite
vorgesehen. Auch bei der zuerst neu errichtete
Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim war es
der Autobahn GmbH gelungen, die Bauzeit auf nur
vier Monate zu verkürzen.
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Oberhausen/Hamminkeln, 6.
Februar 2026 - Am Wochenende beginnt die
Autobahn GmbH mit dem Rück- und Neubau der
zweiten Brückenhälfte der A3-Brücke über den
Gleisen der Betuwe-Bahnlinie in Oberhausen.
Nachdem das erste Teilbauwerk im Sommer 2025
nach einer Rekordbauzeit von nur vier Monaten
für den Verkehr freigegeben wurde, soll auch das
zweite Teilbauwerk im gleichen schnellen Tempo
errichtet werden. Dafür richtet die
Autobahn GmbH auf der A3 zwischen der
Anschlussstelle Oberhausen-Holten und dem
Autobahnkreuz Oberhausen zurzeit eine
4+0-Verkehrsführung ein. Ab Freitag
(6.2.) bis Juni 2026 wird der gesamte
Verkehr mit je zwei Fahrstreifen pro
Fahrtrichtung auf dem neue Teilbauwerk in
Fahrtrichtung Arnheim verlaufen. Mit der
beschleunigten Bauzeit von nur vier Monaten
statt der üblichen zwölf Monate setzt die
Autobahn GmbH mit dem A3-Bauwerk in Oberhausen
bundesweit neue Maßstäbe: Eine präzise
Baukoordination mit der Deutschen Bahn, um
Sperrzeiten auf der wichtigen Eisenbahn- und
Autobahnstrecke zu minimieren, macht diese kurze
Bauzeit möglich. Innovation
setzt sich fort Als weiteres
innovatives Highlight wird auch das zweite
Teilbauwerk der neuen A3-Brücke über der
Betuwe-Linie Lärmschutzwände erhalten, die fast
doppelt so viel Straßenlärm absorbieren wie
herkömmliche Lärmschutzwände. Das
MetaWindow-System kann Lärm um bis zu 37 dB
reduzieren. Herkömmliche Wände erreichen nur um
die 20 dB. Gleichzeitig sind die innovativen
Lärmschutzwände zum Großteil transparent
gestaltet, passen sich also gut in Landschaften
oder Stadtbilder ein. Damit sorgt die Autobahn
GmbH nicht nur für eine leistungsfähige
Infrastruktur, sondern auch für mehr Ruhe und
eine luftigere Sicht in den angrenzenden
Wohngebieten.
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