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 Arnheim/Hamminkeln, 14.
Juli 2026 - Nach monatelangem Umbau präsentiert
der Königliche Burgers’ Zoo seine beeindruckende
Felsenwüste in völlig neuem Gewand: Am
Donnerstag, dem 9. Juli 2026, öffnete das
umfassend modernisierte Ökodisplay Burgers’
Desert seine Tore. Besucher erwarten neue
Lebensräume für zahlreiche Tierarten, ein
komplett neugestalteter Rundgang und ein neuer
Haupteingang.

Den symbolischen Auftakt der Wiedereröffnung
bildete die Freilassung einer Kalifornischen
Wüstenschildkröte in das gemischte
Reptilienhabitat – ein wichtiger Moment in der
schrittweisen Besiedlung der neu gestalteten
Wüstenlandschaft.
Die größte
überdachte Felsenwüste der Welt

Burgers’ Desert wurde 1994 eröffnet und ist eine
naturgetreue Nachbildung der Sonora-Wüste in
Arizona und Nordmexiko sowie der angrenzenden
Mojave-Wüste in Kalifornien. Die größte
überdachte Felsenwüste der Welt begeistert mit
beeindruckenden Canyons, trockenen Flussbetten,
Höhlen und einer außergewöhnlichen Tier- und
Pflanzenwelt, die sich an extreme Trockenheit
und Hitze angepasst hat. In europäischen
Tierparks findet man relativ wenige
nordamerikanische Tierarten, und auch die
typischen Wüstenpflanzen dieser Region – wie
Agaven, Yuccas, Opuntien und meterhohe Saguaro-Kakteen
– bilden in Arnheim eine außergewöhnliche
botanische Sammlung.
Allmähliche
Einführung neuer Tierarten
In
den kommenden Wochen und Monaten werden die
Tierpfleger und Biologen des Zoos schrittweise
neue Tierarten in ihr neues Lebensumfeld
einführen. Besonders viel Zeit benötigen Tiere,
die in gemischten Gehegen leben werden. Sie
müssen sich nicht nur an die neue Umgebung,
sondern auch aneinander gewöhnen. Insbesondere
in dem neuen Open-Top-Gehege werden langfristig
verschiedene Reptilienarten zusammenleben, die
dort alle – buchstäblich und im übertragenen
Sinne – ihren eigenen Platz finden müssen. Dort
können Besucher fortan neue Tiere wie
Chuckwallas, Mexikanische Krustenechsen und
Wüstenschildkröten aus nächster Nähe beobachten.
Ein Ökodisplay ist niemals
fertig

Der Burgers’ Zoo ist international bekannt für
seine Ökodisplays: naturgetreu nachgebildete
Ökosysteme, in denen viele Tierarten in großer
Freiheit inmitten unzähliger Pflanzenarten
leben. Ein solches Ökodisplay ist nie fertig: Es
entwickelt sich ständig weiter. Mit zunehmender
Komplexität ergeben sich oft neue interessante
Herausforderungen und Möglichkeiten. So können
in den verschiedenen Entwicklungsstadien des
Ökodisplays durchaus immer wieder neue Tier- und
Pflanzenarten hinzugefügt werden.
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