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Kreis Wesel/Hamminkeln, 20. Juli 2026 - Der
Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat heute
seine Leistungsübersichten für das Jahr 2025
veröffentlicht. Mit einem Leistungsvolumen von
insgesamt rund 9,01 Milliarden Euro dokumentiert
der Kommunalverband transparent, welche
konkreten Angebote und Unterstützungsleistungen
in den Aufgabenbereichen Kultur, Psychiatrie,
Leben und Arbeit sowie Bildung und Erziehung für
die Menschen im Rheinland erbracht wurden.
Der LVR ist größter Kosten- und
Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen
in Deutschland: Im Haushaltsjahr 2025 flossen
Leistungen aus LVR-Haushaltsmitteln und
übergeleiteten Bundes- und Landesmitteln in Höhe
von rund 9,01 Milliarden Euro vom LVR in die
rheinischen Städte, Kreise und die StädteRegion
Aachen, die die 26 Mitgliedskörperschaften des
LVR stellen. Im gleichen Zeitraum wurden von den
Mitgliedskörperschaften über 3,87 Milliarden
Euro als Landschaftsumlage an den LVR
überwiesen.
Der LVR spielt überdies mit
seinen Einrichtungen im Kreis Wesel eine
wichtige Rolle als Arbeitgeber und
Standortfaktor: Insgesamt arbeiten im
LVR-Verbund für WohnenPlusLeben, im LVR-Amt für
Bodendenkmalpflege im Rheinland, im
LVR-Niederrheinmuseum Wesel sowie im
LVR-Archäologischen Park Xanten und dem LVR-RömerMuseum
322 Mitarbeitende, die direkt beim LVR
beschäftigt sind.
Über das Portal
www.lvr.de/leistungsuebersicht können sich
Interessierte die jeweiligen Leistungen in jeder
Mitgliedskörperschaft des LVR mit
übersichtlichen Diagrammen und Grafiken
darstellen lassen. Karten der einzelnen
Mitgliedskörperschaften zeigen, welche Standorte
und Einrichtungen der LVR in den entsprechenden
Kreisen, kreisfreien Städten oder der
StädteRegion Aachen hat. Trotz eines
zunehmend angespannteren finanzwirtschaftlichen
Umfelds und der Notwendigkeit, Haushaltsmittel
zu priorisieren, konnte der LVR seine
Kernaufgaben in gleichbleibend hoher Qualität
erfüllen. Zudem begegnet der LVR den wachsenden
finanziellen Herausforderungen mit verschiedenen
Konsolidierungsmaßnahmen. So gilt unter anderem
ein Stellenplanmoratorium, das den
Stellenaufwuchs begrenzt. Gleichzeitig nutzt der
LVR die Chancen der Digitalisierung, um Prozesse
effizienter zu gestalten und Ressourcen gezielt
einzusetzen.
„Wir sind sehr froh, trotz
der äußerst angespannten finanziellen Lage der
kommunalen Familie auch im Jahr 2025 ein
verlässlicher Partner des Rheinlands gewesen zu
sein. Das soll auch künftig so bleiben.
Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen, auf
die die kommunale Familie gemeinsam mit Bund und
Land Antworten finden muss.“, sagt LVR-Kämmerer
Tilman Hillringhaus.
Die vom LVR im Kreis
Wesel finanzierten sozialen Leistungen kommen
vor allem Menschen mit Behinderungen,
Pflegebedürftigen, Menschen mit besonderen
sozialen Schwierigkeiten sowie schwerbehinderten
berufstätigen Menschen zugute. Sie werden
vorwiegend finanziert aus den
LVR-Haushaltsmitteln sowie aus Bundes- und
Landesmitteln, die vom LVR bewirtschaftet
werden. Seine Arbeit wird politisch gestaltet
und kontrolliert von der Landschaftsversammlung
Rheinland. In der Landschaftsversammlung
vertreten Politiker*innen aus den Stadträten,
Kreistagen und dem StädteRegionstag ihre
Kommunen.
Der LVR nimmt im gesamten
Rheinland eine wichtige Rolle als Arbeitgeber
ein. Er erbringt für die über 9,7 Millionen
Menschen im Rheinland zahlreiche
Dienstleistungen: Mit seinen 41 Schulen, zehn
Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen,
vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem
Landesjugendamt sowie dem LVR-Verbund
WohnenPlusLeben ist er rheinlandweit aktiv und
präsent.
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