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Berlin/Hamminkeln, 4.
April 2026 - Der bundesweite Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerb ist am 1. April
in seine elfte Runde gestartet. Ab sofort sind
Menschen in ganz Deutschland eingeladen, ihre
Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume
für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.
Insekten sind die Grundlage für vielfältige
Lebensräume.

Der Wettbewerb zeigt, wie viel sich schon mit
kleinen Veränderungen erreichen lässt. Heimische
Stauden und Wildblumen, Kräuter, Totholz, offene
Bodenstellen oder kleine Sandbereiche bieten
Nahrung und Nistmöglichkeiten für zahlreiche
Insektenarten. Gleichzeitig entstehen Orte, an
denen Natur direkt erlebt werden kann.
Teilnehmen, so geht’s:
Interessierte laden ihren Beitrag ab 1. April
(bis spätestens 31. Juli 2026) auf der
Wettbewerbsplattform hoch:
https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/
Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der
Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu
gestalteten Fläche mit heimischen Blühpflanzen
und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche
zwei Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß
ist, öffentlich oder privat – für alle
Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

„Ein besonderes Merkmal des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs ist, dass nicht nur die
Gestaltung der Fläche zählt. Auch das Engagement
der Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle.“,
so die Gründerin der Initiative, Dr. Corinna
Hölzer. Die Jury bewertet deshalb auch, wie
es den Beteiligten gelingt, andere Menschen für
naturnahes Gärtnern zu begeistern, etwa durch
gemeinsame Pflanzaktionen, Informationsangebote
oder Veranstaltungen.
„Der Wettbewerb ist
so konzipiert, dass auch Interessierte mit
wenigen Vorkenntnissen in Sachen naturnaher
Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer
Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘
zahlreiche Infos dazu“, so Julia Sander,
Leiterin des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs.
Schirmherr der
Aktion sollte in diesem Jahr der
Parlamentarische Staatssekretär des
Bundesumweltministeriums, Carsten Träger, sein.
Dieser ist leider vor wenigen Tagen plötzlich
verstorben. Seine Worte „Jetzt beim Wettbewerb
mitmachen! Gemeinsam für Artenvielfalt“ bleiben
in seinem Andenken Ansporn für uns alle.
Infomaterial rund um den Wettbewerb
Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet
kostenfreie Flyer, Sharepics etc. zur weiteren
Bekanntmachung des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs an. Machen Sie gern
davon Gebrauch:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html

Hintergrund zu Wildbienen und zur
biologischen Vielfalt Unsere Welt
ist aktuell von einem massiven globalen
Artensterben geprägt. Wie die IUCN mitteilt,
sind von den über 166.000 bewerteten Arten 28 %
vom Aussterben bedroht. Laut des Bundesamts für
Naturschutz sind in Deutschland über ein Viertel
der Insektenarten in ihrem Bestand gefährdet.
„Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste
bewerteten Bienenarten sind bestandsgefährdet
oder schon ausgestorben“, so das Rote Liste
Zentrum. Eine Ursache für den Rückgang und die
Gefährdung der Insekten liegt im Verlust ihrer
Lebensräume. Wildbienen und andere Insekten
spielen eine wichtige Rolle in allen
Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat dies auch
Folgen für uns.
Die Stiftung für
Mensch und Umwelt mit Sitz in Berlin
ist gemeinnützig und bundesweit tätig. Sie
realisiert eigene Projekte, die u. a. naturnahes
Grün in urbane Räume bringen. Damit möchte sie
die biologische Vielfalt fördern. Die Stiftung
ist zertifizierter Naturgartenfachbetrieb. Mit
ihrem Naturgarten-Team hat sich die Stiftung in
den vergangenen Jahren einen Namen in der
naturnahen Gestaltung von Freiflächen im
Wohnungsbau gemacht.
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